AnnA netrebko - Schreiben über Musik

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AnnA netrebko - Schreiben über Musik
10.0 6 . 2 0 1 4
Anna Netrebko - Arienabend Anna Netrebko
James Valenti, Pavel Baleff, Philharmonie Baden-Baden
10. Juni 2014
F e s t s p i e l h a u s Ba d e n - Ba d e n
Anna Netrebko
James Valenti, Pavel Baleff, Philharmonie Baden-Baden
10. Juni 2014
Pfingstfestspiele 2014
Unterstützt durch
Vorhang auf
Kunst, Künstler & Kurioses
Die Kunst der Anna Netrebko? Sie gibt den Rollen, die sie
singt, etwas sehr Heutiges. Die große, romantische Leidende
wird nicht einfach vom Schicksal verschlungen, wenn die
Netrebko sie singt. Sie fällt nicht etwa hin, sie hat sich ihren
Weg bewusst gewählt - selbst wenn der, wie in romantischen
Opern fast immer, in den Abgrund führt. Anna Netrebko fügt
sich dem Komponistenwillen wie einem Tänzer. Er führt sie.
Weil sie ihn führen lässt. Kollektion WAHRES GLÜCK
Drehbare Ringe der Kollektion „Wahres Glück“, in 18 kt. Gold mit Diamanten • Tel. 07231 - 28 40 128 • www.wellendorff.de
Wellendorff-Boutiquen: Berlin: KaDeWe und Hotel Adlon • Düsseldorf: Königsallee • Mainz: Am Brand • Stuttgart: Stiftstraße
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Wir stellen vor
Besetzung
Anna Netrebko
James Valenti
Pavel Baleff
Philharmonie Baden-Baden
Sopran
Tenor
Dirigent
F a shion
4 |
·
A cc e ssoir e s
L ic hte n ta l e r
·
Str a sse
L ic hte n ta l e r
1
Str a sse
13
Im Überblick
Programm
Im Überblick
Programm
Vincenzo Bellini (1801 – 1835)
Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Sinfonia zur Oper „Norma“
Tacea la notte placida … Di tale amor che dirsi
Arie der Leonora aus der Oper „Il trovatore“
Giacomo Puccini (1858 – 1924)
Umberto Giordano (1867 – 1948)
Sinfonia zur Oper „Luisa Miller“
La luce langue
Arie der Lady Macbeth aus der Oper „Macbeth“
Ruggero Leoncavallo (1857 – 1919)
Francesco Cilea (1866-1950)
Preludio zur Oper „I Masnadieri“
Già nella notte densa
Duett Desdemona/Otello aus der Oper „Otello“
Pause
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Giacomo Puccini
In quelle trine morbide
Arie der Manon aus der Oper „Manon Lescaut“ La mamma morta
Arie der Madeleine aus der Oper „Andrea Chénier“
Intermezzo aus der Oper „Pagliacci“
Io son l’umile ancella
Arie der Adriana aus der Oper „Adriana Lecouvreur“
Intermezzo aus der Oper „Manon Lescaut“
Oh, sarò la più bella ... Tu, tu, amore, tu?
Duett Manon/Des Grieux aus der Oper „Manon Lescaut“
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gut zu wissen
Informationen, Zeiten
Einführungsvortrag
Zu den Einführungsvorträgen laden wir Sie gerne zweimal ein:
jeweils 80 und 50 Minuten vor jeder Veranstaltung. Ein Vortrag
dauert etwa 20 Minuten, ist kostenfrei und findet in der dritten
Ebene des Foyers statt.
Referent: Dariusz Szymanski
Garderoben
Aus Sicherheitsgründen dürfen Mäntel und Jacken nicht in den
Saal mitgenommen werden. Garderoben befinden sich im
Erdgeschoss sowie auf der zweiten und dritten Ebene.
Die Garderobengebühr beträgt 1,50 € pro Kleidungsstück.
Operngläser
Operngläser können an den Bars im Foyer gegen eine Leihgebühr
von 2,50 € ausgeliehen werden.
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gut zu wissen
Informationen, Zeiten
Gastronomie
Entdecken Sie die Welt der AIDA-Gastronomie! Alle Speisen werden
von unseren Köchen im Festspielhaus frisch zubereitet. Sie haben
die Wahl zwischen Menüs à la carte im AIDA-Restaurant, Canapés,
Brezeln und Süßigkeiten im Foyer und Pausenimbissen an für Sie
reservierten Foyer-Tischen. Menüs und Pausenimbisse können
telefonisch vorbestellt werden unter 0 72 21/30 13-101.
Von Ton-, Film-, Video- und Fotoaufnahmen bitten wir abzusehen.
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten.
Einführung: 18.40 und 19.10 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Pause: ca. 20.45 Uhr
Ende: ca. 22 Uhr
d e b at t e
Zitate zum Konzert
Als Begabung bedeutet Puccini die bemerkenswerteste Erschei­
nung, die seit Verdi aus Italien zu uns gekommen ist. Der Reich­
tum seiner melodischen Erfindung, Wohllaut, Charakteristik und
Abwechslungsreiz des Klanglichen, stete Gespanntheit, lebendiger
Puls des Rhythmus, das innere Tempo seiner Musik, vor allem
seine Fähigkeit, diese musikalischen Sprachmittel unmittelbar aus
dem Charakter der Stimmen zu empfinden, sie dem natürlichen
Gesangswillen dienstbar zu machen – dies alles ist so unbestreit­
bar, dass Widerspruch böswillige Herabsetzung wäre.
Der Musiker, Intendant und Musikkritiker Paul Bekker, 1921
JR, The Wrinkles of the City, Berlin. Gustav-Meyer-Allee Uhr, Lucyna Steiner; 2013 © JR 2014
Verdi ist der eigentliche große Meister dieser Art von Musik­
dramatik, die sich im Gegensatz findet zum musikdramatischen
Ideal Wagners, der versucht, den seelischen Gesamtvorgang in
Tönen abzumalen und der damit viel mehr Lyriker als Musik­
dramatiker ist.
Der Komponist Wolfgang Fortner, 1951
1. März — 29. Juni 2014
Unser Partner:
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JR
Genau Besehen
Musiklupe
CD-HIGHLIGHTS
Ohrwurm des Schicksals
BEI SONY CLASSICAL
Ein Motiv hat Manon Lescaut fest im Griff
Das kurze Arioso „In quelle trine morbide“ aus dem zweiten Akt von
Puccinis Oper „Manon Lescaut“ ist eine für die Dramaturgie zentrale
Schaltstelle. In der Mitte des dreiminütigen Gesangs erklingt zu der
Phrase „or ho tutt’ altra cosa!“ (nun ist alles ganz anders) erstmals
das so genannte „Schicksalsmotiv“, bestehend aus einem eröffnen­
den Melodiesprung um eine Quarte aufwärts und einem pathetisch
gedehnten Fall zurück in die Tiefe. Inmitten ihres goldenen Käfigs
erinnert sich Manon ja in diesem zauberhaften Arioso an ihre wahre
Liebe zum armen Des Grieux, den sie für den reichen Steuerpächter
Geronte de Ravoir verlassen hat. Ihr Schicksal war schon mit
dieser verhängnisvollen Entscheidung besiegelt - das unterstreicht
diese als Forte-Höhepunkt gesungene Phrase. Kurz danach werden
Manon und der unverhofft aufgetauchte Des Grieux von Ravoir
in flagranti erwischt – Verbannung und Tod sind die Folge. Das
eindringliche Motiv zieht sich fortan wie ein Fatum durch die
Partitur, kehrt am Ende des großen Liebesduetts „Oh, sarò la più
bella“ ebenso wieder wie in den Schlusstakten des sinfonischen
Intermezzos zwischen dem zweiten und dritten Akt. Letztmals er­
klingt es im ergreifenden Finale, bevor Manon in den Armen ihres
Liebhabers ausgehungert und verdurstet stirbt – auf einer „uner­
messlichen Ebene an der fernsten Grenze von New Orleans“. Es ist
übrigens nicht das einzige Leitmotiv der Oper, auch andere Melodien
erinnern immer wieder an eine glückliche Vergangenheit, die dem
jungen Liebespaar immer mehr entgleitet.
Mat thias C or vin
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KLAUS FLORIAN VOGT
WAGNER
THOMAS HENGELBROCK
MAHLER SINFONIE NR. 1 „TITAN“
VITTORIO GRIGÒLO
THE ROMANTIC HERO
Klaus Florian Vogt singt, begleitet von den Bamberger Symphonikern, Ausschnitte aus berühmten Wagner-Opern wie Lohengrin, Tristan und
Isolde u.v.m. „Dieses Album wird Wagner-Fans
begeistern und könnte für Wagner-Neulinge schnell
zur Einstiegsdroge werden...– bravo!“ NDR Kultur
CD der Woche
Gustav Mahlers 1. Sinfonie in ihrer fünfsätzigen
Hamburger Fassung von 1893 mit dem wunderbaren langsamen Satz „Blumine“, erstmals gespielt nach der neuen kritischen Gesamtausgabe vom NDR Sinfonieorchester unter Thomas
Hengelbrock.
Für seine herausragende Darstellung der Heldenrollen in französischen Opern wurde der
Tenor Vittorio Grigòlo hochgelobt. Auf seinem
neuen Album singt er Arien aus Werther, Carmen, Faust, aber auch aus weniger bekannten
Opern wie Meyerbeers L’Africaine oder Halévys
La Juive.
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1853
1887
1893
1896
–Verdis „Il trovatore“ wird
am 19. Januar in Rom
uraufgeführt.
–In Paris wird mit dem Bau
des Eiffelturms begonnen.
–Uraufführung von Puccinis
„Manon Lescaut“ am 1. Februar
im Teatro Regio Turin.
–Arturo Toscanini dirigiert
am 1. Februar in Turin
die Premiere von Puccinis
Oper „La Bohème“.
Am 6. März geht in Venedig
Verdis „La traviata“ erstmals
über die Bühne.
Gleich drei Klavierbaufirmen
werden gegründet:
Bechstein (Berlin), Blüthner
(Großpösna bei Leipzig) und
Steinway & Sons (New York).
Franz Liszt vollendet seine
h-Moll-Sonate, eines der bis
dahin anspruchsvollsten
Klavierstücke überhaupt.
Am 5. Februar geht an der
Mailänder Scala erstmals
Verdis „Otello“ über die Bühne.
Der in die USA ausgewanderte
Hannoveraner Emil Berliner
stellt im Mai ein Abspielgerät
von „Schallplatten“ vor, den
Vorläufer des Grammophons.
Im Ärmelkanal sinkt im
November der niederländische
Passagierdampfer W. A.
Scholten nach einer Kollision
mit einem anderen Schiff,
132 Menschen sterben.
Dvořáks Sinfonie „Aus der
neuen Welt“ wird in New York
uraufgeführt.
Die ersten drei „Winnetou“ Bände von Karl May erscheinen.
Erste Fassungen von Edvard
Munchs Gemälde „Der Schrei“
entstehen.
Gründung des FC Genua,
des heute ältesten Fußballclubs
in Italien.
Umberto Giordanos „Andrea
Chénier“ kommt am 28. März
in Mailand zur Uraufführung.
Die ersten Olympischen Spiele
der Neuzeit finden vom
5. bis 15. April in Athen statt.
In London erscheint im Mai
erstmals die Zeitung „Daily Mail“.
F OTO : u llstein bild - I m agno / V H S - A r chiv / Ö st. Volkshochsch u l a r chiv
k u n s t i m ko n t e x t
Epochenspiegel
Die junge Fotografie beflügelt das Interesse an „einfachen“ Menschen,
das sich im späten 19. Jahrhundert auch in den Opernsujets niederschlägt.
Glasdiapositiv, Venedig um 1900
Werktelegramm
Auf einen Blick
Werktelegramm
Auf einen Blick
Die Arien auf einen Blick
Giuseppe Verdi:
Tacea la notte placida … Di tale amor che dirsi
Verdis Erfolgsoper „Il trovatore” wurde erstmals am 19. Januar 1853
in Rom gespielt. Die verworrene Schauergeschichte lebt von glut­
vollen Melodien. Als Grundlage diente ein romantisches Theaterstück
von Antonio García Gutiérrez. Während des spanischen Erbfolge­
kriegs im 15. Jahrhundert spannt der Offizier und Troubadour
Manrico seinem Gegenspieler Graf Luna die von beiden geliebte
Leonora aus. In der Kavantine „Tacea la notte placida“ aus dem
ersten Akt schwärmt die junge Frau von dem unbekannten Sänger,
der ihr nächtlich Serenaden bringt. Am Ende der Oper wird Manrico
bekanntlich hingerichtet und Leonora begeht aus Verzweiflung
Selbstmord. Mitten im Chaos gesteht die geheimnisvolle Zigeunerin
Azucena, dass Luna seinen eigenen, verloren geglaubten Bruder
dem Tod ausgeliefert hat.
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La luce langue
Ein frühes Meisterwerk aus Verdis Feder ist die 1847 in Florenz
uraufgeführte und 1865 umgearbeitete Shakespeare-Oper „Mac­
beth“. Am Libretto arbeiteten gleich zwei Autoren mit: Francesco
Maria Piave und Andrea Maffei. Packend wird die Geschichte um
den schottischen Königsmörder Macbeth erzählt, der mit blutiger
Gewalt selbst den Thron besteigt und von Wahnträumen verfolgt
am Ende als Tyrann ermordet wird. Verdi gibt den Figuren eindring­
liche Charaktere. Die ihren Ehemann antreibende Lady Macbeth
etwa soll ihre Partie mit „rauer, erstickter, hohler“ Stimme singen.
In der düster gesteigerten Arie „La luce langue“ aus dem zweiten
Akt bekräftigt sie die Entscheidung des Gatten, den Konkurrenten
Banquo aus dem Weg zu räumen.
Già nella notte densa
Der „Otello“ markiert mit dem „Falstaff“ Höhe- und Endpunkt in
Verdis Opernschaffen. Beide Libretti stammen vom Komponisten
und Schriftsteller Arrigo Boito, der die Shakespeare-Vorlagen kon­
genial bearbeitete. Schauspiel und Musik sind perfekt vereint.
Premiere war am 5. Februar 1887 an der Mailänder Scala. Die
Tragödie um den Mohren Otello, Befehlshaber der venezianischen
Flotte, schildert den Niedergang eines Helden: Blind vor unbegrün­
deter Eifersucht und angestachelt vom hinterlistigen Fähnrich Jago
erwürgt er am Ende seine geliebte Ehefrau Desdemona. Im ersten
Akt ist die Welt noch in Ordnung, ihn beschließt das emphatische
Liebesduett „Già nella notte densa“. Unter dem nächtlichen
Sternenhimmel schwelgen die Geliebten in alten Erinnerungen.
Giacomo Puccini:
In quelle trine morbide
Oh, sarò la più bella...Tu, tu, amore, tu?
„Manon Lescaut“ erklang erstmals am 1. Februar 1893 in Turin
und war Giacomo Puccinis frühester Opernerfolg. Der Komponist
entfachte mit seiner Musik die „rasende Leidenschaft“ der RomanVorlage, Abbé Prévosts Liebesgeschichte zwischen dem armen
Studenten Des Grieux und der flatterhaft-verwöhnten Manon.
Schließlich verlässt sie ihn für einen reichen Steuerpächter. Im trau­
rigen Arioso „In quelle trine morbide“ aus dem zweiten Akt erinnert
sich Manon an ihre wahren Gefühle zu Des Grieux, die kein Geld
ersetzen kann. Als dieser plötzlich vor der Tür steht, entladen sich
die Gefühle, nach anfänglichen Vorwürfen, im stürmi­schen Duett
„Oh, sarò la più bella“.
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Umberto Giordano:
La mamma morta
Zur Zeit der Französischen Revolution spielt die Oper „Andrea
Chénier“ des Italieners Umberto Giordano. Es ist ein Meisterwerk
des Versismo, jenes der Wahrheit verpflichteten Opernstils der
Jahrhundertwende. Die Premiere am 28. März 1896 in der Mailänder
Scala war ein riesiger Erfolg. Die Gesangsnummern avancierten zu
Glanzstücken der Sängerstars, so auch die berühmte Arie „La
mamma morta“ aus dem dritten Akt. Nachdem der Dichter Chenier
von radikalen Revolutionären verhaftet wurde, ist die ihn liebende
Madeleine bereit, sich dem Nebenbuhler Gérard hinzugeben, um
ihren Geliebten zu retten. Ihre herzzerreißende Fürsprache erweicht
den Rivalen, der Chénier fortan helfen will. Jedoch ohne Erfolg:
Die Oper endet mit der Hinrichtung des Dichters und Madeleines,
die ihm aus freien Stücken auf das Schafott folgt.
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Francesco Cilea:
Io son l’umile ancella
Allein der Kunst zu dienen, der fromme Wunsch jeder Operndiva,
steht im Zentrum der Adriana-Arie aus dem ersten Akt der am
6. November 1902 in Mailand mit großem Erfolg uraufgeführten
Oper „Adriana Lecouvreur“ von Francesco Cilea. Das Libretto
schrieb Arturo Colautti nach einem Schauspiel von Eugène Scribe
und Ernest Legouvé aus dem Jahr 1849. Die umworbene und
ehrlich liebende Pariser Schauspielerin Lecouvreur gerät in eine
Intrige und wird am Ende Opfer eines heimtückischen Giftan­
schlags durch eine Nebenbuhlerin. Cilea gehört zwar stilistisch
zur Gruppe der veristischen Komponisten, vermied aber die
typischen Brutalismen und schrieb dankbare Gesangsnummern
von betörender melodischer Feinheit.
www.roeckl.com
Werktelegramm
Auf einen Blick
Innenleben
Einführung
Innenleben
Einführung
Wahrheit contra Stil?
Verdi, Puccini und der italienische Versismo
In Giuseppe Verdis Jugend bedeuteten italienische Opern ein
wahres Fest der Stimmen. Gioacchino Rossini, Vincenzo Bellini,
Gaetano Donizetti und der heute vergessene Saverio Mercadante
beherrschten die Spielpläne. In den Arien und Duetten glänzten
die ersten Sängerinnen und Sänger in eleganten Gesangslinien
und virtuoser Gelenkigkeit. Es war die Zeit des etwas selbstgefäl­
ligen Belcanto, des schönen Gesangs, mitunter eine Kunst für sich.
„L’art pour l’art“ wurde so etwas später genannt. Die Stoffe dieser
Bühnenwerke waren ohnehin bekannt – wenn es sich um historische
oder antike Geschichten handelte – oder eben amüsant und rein
unterhaltsam.
Verdi hat viel von diesen Werken und der Ästhetik des Belcanto
profitiert. Doch er ist der erste Komponist, der die explosive Schlag­
kraft der Szene, überhaupt die fatalistische Dramaturgie einer
Handlung auf den Punkt bringt. Seine Frühwerke leben von einer
plakativ-lauten Orchestersprache und feurig-eingängigen Melodien.
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Den ganzen Firlefanz der Belcanto-Tradition wie die übermäßigen
Koloraturen warf er über Bord und behauptete: „Kunst ohne Un­
mittelbarkeit, Natürlichkeit und Einfachheit hört auf, Kunst zu sein“.
Vor allem setzte er auf die patriotischen Gefühle. Die geknechteten
Volksgruppen seiner Opern wurden zum Spiegel des durch die
Habsburgmonarchie geknechteten Italien des 19. Jahrhunderts.
Der 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführte „Nabucco“ mit
dem berühmten „Gefangenenchor“, der heimlichen Nationalhymne,
war solch ein Werk; 1849 dann auch die kämpferische Oper „La
batagglia di Legnano“. Diese Musik erhitzte die Leidenschaft für
die gemeinsame Sache der italienischen Einigungsbewegung,
des „Risorgimento“. Der Komponist geriet auf die rote Liste der
Österreicher, immer wieder mussten Intendanten um die Auffüh­
rungserlaubnis seiner Werke bangen. Verdi wurde eine Berühmtheit
und zur Personifikation des italienischen Selbstbewusstseins.
Mehr noch, der Ausruf „Viva Verdi!“ avancierte zum Ruf nach dem
ersten König Vittorio Emanuele, Re D’Italia.
Daneben gab es jedoch noch einen anderen Verdi, den Charakter­
zeichner. Er entwickelte sich langsamer als der laute Verdi, aber
umso folgenreicher für die Zukunft. Seine frühe „Macbeth“-Oper
von 1847, besonders aber „Rigoletto“ (1851) und „La traviata“
(1853) – allesamt Literaturopern nach bedeutenden Vorlagen –
stellen musikalisch geformte Personen auf die Bühne: echte Men­
schen mit ihren oft zwiespältigen Gefühlen, Ängsten und fatalen
Entscheidungen. Die Melodie – die berühmte „Verdi-Kantilene“ –
verschmilzt im Idealfall vollkommen mit der augenblicklichen
Situation. Sie ist innerster Ausdruck eines Zustands und dennoch
schöner Gesang. Höhepunkt ist „Don Carlo“ nach Schiller von
1867, denn darin wird auch die alte Nummern-Reihung der Oper
aufgelöst. Die Szenen sind raffiniert durchkomponiert, wachsen
auseinander heraus.
Nach der ungemein erfolgreichen „Aida“ (1871), seinem letzten
„Melodramma tragico“ im Gewand einer prachtvollen „Grand
opéra“, wollte Verdi sein Opus eigentlich abschließen und sich auf
sein Landhaus zurückziehen. Ein jüngerer Komponist und Schrift­
steller, Arrigo Boito, selbst Verfasser der Literaturoper „Mefistofele“,
überredete den alten Verdi glücklicherweise dazu, völlig neuartig
zwei weitere Shakespeare-Opern zu komponieren: „Otello“ (1887)
und „Falstaff“ (1893). Darin wird Oper endgültig zum musikalisier­
ten Theater. Alle Szenen sind durchkomponiert, die Charaktere
feinpsychologisch geformt. Die Sängerinnen und Sänger müssen
singen und schauspielern. Nur selten kann sich das Publikum bei
Gesangsnummern ausruhen, die Handlung treibt unentwegt voran.
Zeitgleich mit Verdi suchten auch jüngere Komponisten in Italien
nach mehr Wahrheit und Unmittelbarkeit auf der Opernbühne.
Die Stoffe sollten aus dem Alltag, etwa dem dörflichen Milieu
stammen. Einfache Menschen mit ihren großen Gefühlen bot
bereits Verdi in „Rigoletto“ oder der Franzose Georges Bizet in
„Carmen“ (1875). Doch lässt Verdi seine erstochene Gilda im
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Innenleben
Einführung
Auch Giacomo Puccini, Hoffnungsträger des Mailänder Konserva­
toriums und begeisterter Anhänger Verdis, folgte zunehmend
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dieser veristischen Richtung. Schon in seiner frühen „Manon Lescaut“
ist dies angelegt: Im „naturalistischen“ Sog der Gefühle Manons,
in der sexuellen Hörigkeit des Des Grieux, in Milieuszenen wie der
Einschiffung der verurteilten Prostituierten – und in einer Tonsprache,
die höchst ökonomisch ausbrechende Leidenschaften zu musika­
lischer Durchschlagskraft ballt und im wahrsten Wortsinn beim
Zuhören mitreißt. Noch weitaus populärer wurde die 1896 in Turin
vorgestellte Milieuoper „La Bohème“, die auf einem bekannten
Roman des Franzosen Henri Murger beruht. Wie in Verdis „Falstaff“
ist die Handlung komplett durchkomponiert – Klatschpausen gibt
es nicht (was die Zuschauer freilich nicht davon abhielt, zwischen­
durch zu applaudieren). Mit diesem Werk, von den erfahrenen
Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica wirksam adaptiert,
zog Puccini am Konkurrenten Ruggero Leoncavallo vorbei, der zeit­
gleich eine „Bohème“-Oper schrieb. Der „Pagliacci“ (Bajazzo)
von 1892 – ein weiterer Klassiker des „Verismo“ – blieb bis heute
F OTO : a kg - im ages
Schlussbild von „Rigoletto“ noch einmal singend auferstehen –
Carmen dagegen stirbt am Ende der Oper sofort und „wahrhaftig“
ohne große Abschiedsszene. Dieser „Naturalismus“ hatte eine
Entsprechung auf der Theaterbühne und in den Romanen des
Franzosen Émile Zola. Die Jungitaliener nannten ihren Stil „Verismo“
und Pietro Mascagnis sizilianische Dorfoper „Cavalleria rusticana“
(1890) nach einer Novelle des Dichters Giovanni Verga wurde zum
Prototyp einer veristischen Oper. In diesem Einakter sind realis­
tisch gezeichnete Menschen in eine schicksalhafte Handlung ver­
woben. Die Ur-Gefühle Liebe und Eifersucht werden unverblümt
auf die Bühne gebracht. Am Ende steht der Tod des Ehebrechers
Turiddu, vom Ehemann Alfio direkt nach dem Kirchgang zum Duell
gefordert. Blutrünstig und auch rührselig waren diese Opernstoffe
allerdings nach wie vor.
Innenleben
Zur Wahrheit der Gefühle stand Puccini
Einführung
nicht nur als Opernkomponist: Auch
privat nahm er seine Leiden­schaften
für die Jagd, für schöne Frauen und
teure Autos durchaus ernst: das Foto
entstand um 1909.
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Innenleben
Einführung
www.wmf.de
Innenleben
Einführung
Großartiges Bühnenbild.
Und großartige Requisiten.
Leoncavallos bekannteste Oper. Auch den jüngeren Umberto Gior­
dano, dessen „Andrea Chénier“ 1896 an der Mailänder Scala
gefeiert wurde, ließ Puccini hinter sich. Wie einst unter dem Bann
Verdis stand Italien nun unter dem seinigen. Mit „Tosca“ (1900)
und „Madama Butterfly“ (1904) untermauerte er endgültig seinen
Ruf als erster Komponist des Landes.
Mit dem „Verismo“ verbreitete sich auch ein neuer Gesangsstil.
Die Sängerinnen und Sänger waren fortan nicht mehr dem alten
Belcanto – dem schönen Gesang – sondern der Wahrheit verpflich­
tet. Schreien und Gefühlsausbrüche waren plötzlich erlaubt.
Von seiner Rolle ergriffen, ließ es sich mancher Protagonist nicht
nehmen, auch schon mal während der Vorstellung zusammenzu­
brechen. Die emotionale Verschmelzung mit der Figur war eine
Herzensangelegenheit. Unter den Sopranistinnen trieb es Gemma
Bellincioni besonders wild, die erste Santuzza in Mascagnis
„Cavalleria rusticana“. Sie war eine jener Sängerinnen, „welche
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die Qualität des Tons hintanstellte“, erklärt der Gesangsexperte
Jürgen Kesting. Auch die Sängerstars Maria Zamboni (Manon) und
Francesco Merli (Des Grieux) pflegen in der 1930 aufgezeichneten
ersten Gesamtaufnahme von „Manon Lescaut“ aus der Mailänder
Scala noch diesen lange verbreiteten Habitus: forcierte Dauer­
eregtheit, nervöses Vibrato, Schluchzer, in die Höhe gepresste
Stimmen und unsauber herausgeschleuderte Ausrufe prägen diese
freilich packenden Rollenportraits, zerschneiden jedoch viele Fein­
heiten der Melodielinie. Für Puccini ist solch ein effektvoller
Gesangsstil unzureichend. Das erkannte schon Verdi, der sich nur
ein einziges Mal über den jüngeren Kollegen äußerte, als dieser an
der Scala sein Erstlingswerk „Le Villi“ präsentierte: „Ich habe sehr
viel Gutes über den Musiker Puccini gehört“, schreibt er im Mai 1884,
„er folgt den modernen Tendenzen, und das ist natürlich, aber er
bleibt der Melodie verbunden, die weder modern noch alt ist.“
Ein Ritterschlag.
Mat thias Cor vin
Offizieller
Ausstattungspartner
Festspielhaus
Baden Baden
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ein künstlerleben
Biographie
Anna Netrebko
Anna Netrebko ist weit mehr als nur der Liebling der Opernwelt:
Sie bezaubert Menschen rund um den Globus und genießt den
Respekt und die Bewunderung der leidenschaftlichsten und an­
spruchsvollsten Opernfans. Seit ihrem triumphalen Debüt bei den
Salzburger Festspielen 2002 als Donna Anna in Mozarts „Don Gio­
vanni“ ist Anna Netrebko an allen großen Opernhäusern aufgetreten:
der Metropolitan Opera New York, der San Francisco Opera,
Londons Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper,
der Opéra National in Paris, dem Opernhaus Zürich, der Berliner
Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München und der Mailänder
Scala. Immer wieder kehrt sie nach St. Petersburg ans Mariinsky
Theater zurück, wo sie seinerzeit ihr Bühnendebüt als Susanna in
Mozarts „Le nozze di Figaro“ gegeben hatte.
Partien wie Natascha in Prokofjews „Krieg und Frieden“, mit
der sie 2002 ihr Debüt an der Met gab, Mimì in Puccinis
„La Bohème“, Violetta in Verdis „La traviata“, Giulietta in
„I Capuleti e i Montecchi“ und Elvira in „I puritani“ von
Bellini, Norina in „Don Pasquale“ und Adina in „L’elisir
F OTO : da r io acosta
Sopran
d’amore“ von Donizetti, die Titelrolle in Massenets „Manon“, Juliette
in Gounods „Roméo et Juliette“ sowie Iolanta in Tschaikowskys
gleichnamiger Oper, die sie szenisch unter Valery Gergievs Leitung
hier im Festspielhaus Baden-Baden sang, wurden zu ihren Parade­
rollen. 2013 debütierte sie als Tatjana in Tschaikowskys „Eugen
Onegin“ an der Wiener Staatsoper, mit eben dieser Partie eröffnete
sie im Herbst 2013 zum dritten Mal in Folge die Spielzeit der Metro­
politan Opera, nach Donizettis „Anna Bolena“ 2011 und „L’elisir
d’amore“ 2012. Bei den Salzburger Festspielen 2013 gab Anna
Netrebko ihr Rollen­debüt als Verdis Giovanna d’Arco und setzt diese
Neuausrichtung in ihrem Repertoire in der aktuellen Spielzeit mit
weiteren bedeu­tenden Debüts fort: Leonora in Verdis „Il trovatore“
unter Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin, die Titelpartie in
Puccinis „Manon Lescaut“ unter Riccardo Muti in Rom, Lady Mac­
beth in Verdis „Macbeth“ an der Bayerischen Staatsoper München.
In Konzerten und Liederabenden tritt Anna Netrebko in bedeuten­
den Sälen wie der Londoner Royal Albert Hall, der Salle Pleyel in
Paris und der New Yorker Carnegie Hall auf, aber auch in Arenen
vor Zehntausenden von Menschen. Ihre Open-Air-Konzerte mit
Plácido Domingo und Rolando Villazón in der Berliner Waldbühne
vor dem WM-Finale 2006 und im Park des Wiener Schlosses Schön­
brunn vor dem EM-Finale 2008 wurden von Millionen Fernsehzu­
schauern live gesehen. Im Festspielhaus Baden-Baden ist Anna
Netrebko seit vielen Jahren immer wieder zu Gast, mit Arienabenden
oder in inszenierten Opern wie zuletzt im vergangenen Jahr in
Philipp Himmelmanns „Don Giovanni“-Inszenierung unter der musi­
kalischen Leitung von Thomas Hengelbrock.
Als Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon hat Anna Netrebko
eine umfangreiche, überaus erfolgreiche Diskographie vorzuweisen,
mit Soloalben, Opern-Gesamtaufnahmen und DVDs. 2007 wurde sie
als erste Opernsängerin überhaupt in die berühmte Liste des „Time
Magazine“ mit den Namen der 100 weltweit einflussreichsten Per­
sönlichkeiten aufgenommen.
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ein künstlerleben
Biographie
James Valenti
F OTO : da r io acosta
Tenor
James Valenti, in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren,
gab 2005 als Alfredo an der Seite von Anna Netrebko und Thomas
Hampson sein Debüt bei den Salzburger Festspielen in Willy Deckers
gefeierter Inszenierung von Verdis „La traviata“ mit den Wiener Phil­
harmonikern unter der Leitung von Carlo Rizzi. In der Saison 2010/11
ging er in derselben Rolle mit Anna Netrebko auf eine Japan-Tournee
des Royal Opera House Covent Garden unter der Leitung von
Sir Anthony Pappano.
Der Tenor, der heute Abend sein Festspielhaus-Debüt gibt, studierte
an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia. 2010 wurde er in
New York mit dem Richard Tucker Award ausgezeichnet, zuvor er­
rang er unter anderem den Ersten Preis bei den Metropolitan Opera
National Council Auditions. Er gastiert mit Partien im italienischen
und im französischen Fach an Häusern wie der Mailänder Scala,
der Metropolitan Opera New York, der Bayerischen Staatsoper
München, der Semperoper Dresden, der Hamburgischen Staatsoper,
dem Monnaie-Theater Brüssel, dem Royal Opera House Covent
Garden in London, dem Opernhaus in Sydney, der San Francisco
Opera und an zahlreichen weiteren großen Bühnen in Italien,
Frank­reich und den Vereinigten Staaten. 2010 gab er Debüts an
der Metropolitan Opera New York als Alfredo in „La traviata“ sowie
an der Bastille-Oper Paris als Pinkerton in Puccinis „Madama Butter­
fly“. Im Jahr zuvor hatte er sein erstes Gastspiel an der Mailänder
Scala gegeben, als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“ unter Gustavo
Dudamel. Mit dieser Rolle hatte er 2003 an der Oper in Rom seine
Bühnen­karriere begonnen.
In der aktuellen Spielzeit war James Valenti als Pinkerton an der
Met in New York und erstmals auch an der Lyric Opera Chicago zu
erleben. Er sang Rudolph Valentino in Dominick Argentos Oper
„The Dream of Valentino“ in Minnesota und die Titelrolle in Verdis
„Don Carlo“ in Austin. Zu Beginn der kommenden Saison wird er
Don José in Bizets „Carmen“ an der Hamburgischen Staatsoper
und Pinkerton in „Madama Butterfly“ am Teatro Colón in Buenos
Aires singen.
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ein künstlerleben
Biographie
ein künstlerleben
Biographie
Pavel Baleff
F OTO : p r
Dirigent
30 |
Seit 2007 ist Pavel Baleff Chefdirigent der Philharmonie BadenBaden. Zuvor war er Erster Kapellmeister und stellvertretender
Generalmusikdirektor am Volkstheater Rostock, später arbeitete er
in gleicher Position am Opernhaus Halle. Gastdirigate führten ihn
an die Dresdner Semperoper, an das Leipziger Gewandhaus, an das
Zürcher Opernhaus, an das Bolschoi Theater in Moskau, zu den
Sinfonieorchestern des WDR und des Bayerischen Rundfunks sowie
allein in Deutschland zu 40 weiteren Orchestern. Mehrfach gastierte
er im Ausland: in den USA, in Österreich, Frankreich und Italien, in
Spanien, der Slowakei, der Schweiz, in Russland, Bulgarien, Polen
und Ungarn. Für die von ihm geleitete Premiere der Wagner-Oper
„Das Rheingold“ an der Nationaloper in Sofia wurde er in Bulgarien
als „Dirigent des Jahres 2010“ ausgezeichnet. In den kommenden
Jahren wird er den kompletten „Ring des Nibelungen“ in Sofia ein­
studieren und dirigieren. Im Jahr 2012 wurde eine CD-Produktion
mit der Sopranistin Krassimira Stojanowa und dem Münchner Rund­
funkorchester unter der Leitung von Pavel Baleff mit dem „Jahres­
preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und dem „International
Classic Music Award“ ausgezeichnet. Pavel Baleff gewann einen
Ersten Preis beim „Carl Maria von Weber“-Wettbewerb in München
sowie beim Internationalen Bad Homburger Dirigentenwettbewerb.
Er wurde in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates auf­
genommen und erhielt eine Auszeichnung durch die Herbert von
Karajan Stiftung.
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ein künstlerleben
Biographie
ein künstlerleben
Biographie
F OTO : P R
Philharmonie Baden-Baden
32 |
Schon 1460 wird ein festes Musikerensemble am Hof der Mark­grafen
von Baden erwähnt. Seit dem 17. Jahrhundert fanden Opernauf­
füh­rungen im Theater des Schlosses auf dem Florentinerberg statt.
Ab 1854 wurden die Mitglieder des damaligen „Sommerorchesters“
der Stadt ganzjährig eingestellt. Mit dieser Orchestergeschichte
gehört die Philharmonie Baden-Baden zu den traditionsreichsten
Ensembles in Deutschland. Persönlichkeiten der Musikgeschichte
wie Franz Liszt, Hector Berlioz, Jacques Offenbach, Johannes Brahms,
Richard Strauss, Enrico Caruso, Wilhelm Furtwängler, Renata Tebaldi,
José Carreras und Plácido Domingo waren bei der Philharmonie
zu Gast. Die Philharmonie Baden-Baden gab Gastspiele in China,
im Nahen Osten und in zahlreichen Ländern Europas. Fernseh-,
Rundfunk und CD-Produktionen dokumentieren ihre Leistungen.
Seit über 120 Jahren bietet die Philharmonie ein eigenes Konzert­
abonnement an. In Zusammenarbeit mit dem Festspielhaus BadenBaden entstehen abwechslungsreiche Programme. Die Konzert­
reihe „Klingende Gärten“ öffnet die Parkan­lagen der Stadt für die
Musik. Die Carl-Flesch-Akademie, die Phil­harmonische Jugend­
akademie sowie Kooperationen mit dem Deutschen Musikrat und
den Musikhochschulen bieten dem musi­kalischen Nachwuchs viel­
fältige Möglichkeiten der Weiterentwicklung. In den „Gummibärchen­
konzerten“ werden Kinder mit klassischer Musik vertraut gemacht.
Auch die fördernde Zusammenarbeit mit Chören und Orchestern
der Region ist seit vielen Jahren ein wich­tiger Bestandteil philhar­
monischer Aktivitäten.
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Sie ermöglichen Ideen
Förderkreise
Das Geheimnis des Festspielhaus Baden-Baden? Verlässlichkeit, Gemeinschafts­sinn
und Treue. Vielerorts zu Floskeln abgesunken, bilden sie die Säulen des Hauses,
deren Wert sich ganz konkret beziffern lässt: Ein Drittel unseres Budgets – so viel
tragen die Stifter, Förderer, Freundeskreis-Mitglieder und Sponsoren jährlich zum
Betrieb des Festspielhauses bei. Es ist dieser Pakt, zwischen einem Opernhaus und
seinem Publikum geschlossen, der das „Phänomen Festspielhaus“ erklärt: Ein jeder
gibt, was er erübrigen möchte. Selbst der kleinste Betrag zählt und fließt vollständig
in die Entwicklung unserer Programme ein – sowie in unsere Kinder- und Jugendarbeit.
STIFTER
Zuwendungen ab 1 Million Euro
Frieder und Elke Burda · Ladislaus und Annemarie von Ehr · Wolfgang und Anneliese Grenke · Henriette und Paul Heinze Stiftung
Klaus-Georg Hengstberger · Klaus und Hella Janson · Sigmund und Walburga Maria Kiener · Karlheinz und Dagmar Kögel
Ernst H. und Helga Kohlhage · Ernst-Moritz Lipp und Angelika Lipp-Krüll · Hugo und Rose Mann · Reinhard und Karin Müller
Wolfgang und Françoise Müller-Claessen · Hans R. Schmid und Mary Victoria Gerardi-Schmid · Walter Veyhle · Alberto Vilar
Franz Bernhard und Annette Wagener · Horst und Marlis Weitzmann · Beatrice und Götz W. Werner · sowie ein ungenannter Stifter
in memoriam Theo und Gabi Kummer · Margarete Stienen
Sie ermöglichen Ideen
Sie ermöglichen Ideen
Förderkreise
Förderkreise
DIAMANT
PLATIN
Jahresspenden ab 100.000 Euro
Jahresspenden ab 10.000 Euro
Frieder und Elke Burda · Wolfgang und Anneliese Grenke · Sigmund und Walburga Maria Kiener · Karlheinz und Dagmar Kögel
Ernst H. und Helga Kohlhage · Dieter und Margrit Kummer · Klaus und Kirsten Mangold · Hugo und Rose Mann
Reinhard und Karin Müller · Hans R. Schmid und Mary Victoria Gerardi-Schmid · Franz Bernhard und Annette Wagener
Horst und Marlis Weitzmann · Beatrice und Götz W. Werner · Jürgen H. Winter · sowie zwei ungenannte Förderer
in memoriam Gerda Dirks
Dagmar und Mark Binz · Clemens und Gerhild Börsig · Eckart Diedrichs und Petra Diedrichs-Gern · Hans-Jörg und Ulrike Haferkamp
Eva und Hans-H. Hasbargen · Ute Keppler-Gouras und Peter Gouras · Jutta Köhler · Antje-Katrin Kühnemann und Jörg Gühring
Tansanit
Jahresspenden ab 5.000 Euro
Jahresspenden ab 75.000 Euro
Katrin und Rick van Aerssen · Walter und Christa Berthold · Herbert Brodowski und Hannelore Erichs
Horst und Monika Bülow · Lore Einwächter · Eppensteiner Stiftung · Heike und John Feldmann · Eberhard und Barbara Graf
Wolfgang und Doris Groz · Inge und Werner Lehmann · Walter und Micheline Müller
Eberhard Raumschüssel · Gerlinde Rillmann · Ernst-Werner und Uta Ruhbaum · Horst Sandner · Sigrid Schuler · Ina Standare
Lothar und Dorle Strobel · Rosemarie von Zsóry · sowie sechs ungenannte Förderer
Lieselotte Maier · Lothar und Elisabeth Melchert · Erwin und Anita Müller · David und Innes Ovsepyan · Hans-Hubert Pfeiffer
Karin Rudolph · Annette und Otmar Zwiebelhofer · sowie vier ungenannte Förderer
GOLD
Werner-Egerland-Stiftung · Hanns A. Pielenz Stiftung
SMARAGD
Jahresspenden ab 50.000 Euro
Franz und Christa Burda · Horst Kleiner und Isolde Laukien-Kleiner · Christine und Klaus-Michael Kühne · Joyce und Günter Pilarsky
Alice und Hans Joachim Thormählen · T. von Zastrow Foundation · sowie ein ungenannter Förderer
SILBER
Jahresspenden ab 2.500 Euro
RUBIN
Jahresspenden ab 25.000 Euro
Marie-Luise und Rudolf Auerbach-Fröhling · Robert F. Dondelinger und Daniel Fisch · Barbara Dyckerhoff-Mack und Ingo Mack
Ladislaus und Annemarie von Ehr · Helga und Erivan Haub · Klaus und Hella Janson · Richard und Bettina Kriegbaum
Ernst-Moritz Lipp und Angelika Lipp-Krüll · Ulrich und Silke Weber · sowie fünf ungenannte Förderer
SAPHIR
Jahresspenden ab 15.000 Euro
Renate Ganter · Arnold und Heiderose Höpfinger · Axel Hommrich · Klaus Nussbaum und Gabriela Schätzle
Bernd J. und Gudrun Rombach · sowie zwei ungenannte Förderer
ArteMusica Stiftung · Gerhard Bareiss und Christiane Pergande-Bareiss · Elisabeth Baumann · Jutta Barbara Bender
Gustav Georg und Gudrun Belz · Dieter und Elisabeth Boeck Stiftung · Ulrich und Reinhild Borsi · Veit und Karin Bürkle
Hans-H. und Ann Firnges · Manfred Fuchs · Wolfgang und Gabi Furler · Norbert und Marie-Pierre Gross · Peter Hackhofer-Siemens
Edward und Marianne Jaeger-Booth · Klaus und Helga Kaiser · Béatrice und Heinrich Kipp · Andreas und Mariette Hille Korsch
Nikolaus und Regina Krings · Robert und Fabienne Pleic · Dorothe und Ulrich Rappen · Gisbert und Brigitte Reel
Manfred und Rosemarie Rhodius · Kurt und Waltraud Rohner · Marianne Schippmann · Karin Siegel · Maria und Peter Theile
Inge Wenz · Alexander und Renate Witte · Hans Ernst Zöller · sowie elf ungenannte Förderer
Sie ermöglichen Ideen
Sie ermöglichen Ideen
Sponsoren
Unternehmerkreis
PREMIUMPARTNER
PROGRAMMPARTNER
Bildungspartner
Ausstattungspartner
PRODUKTPARTNER
MEDIENPARTNER
b.i.g. bechtold Ingenieurgesellschaft mbH Karlsruhe Bada AG Bühl Badischer Gemeinde-Versicherungs-­Verband Karlsruhe
BASF SE Ludwigshafen BHF Bank Aktiengesellschaft Baden-Baden Biologische Heilmittel Heel GmbH Baden-Baden
Bischoff + Scheck Fahrzeugtechnik GmbH & Co. KG R
­heinmünster Brunner GmbH Rheinau-Freistett CTP Handels- und
Beteiligungs GmbH Wien Dieter Schätzle Präzisionswerkzeuge Tuttlingen Dr. Daum & Partner Karlsruhe Druckerei Dr. Willy
Schmidt GmbH & Co. KG Baden-Baden ECG Energie ­Consulting GmbH Kehl Erdrich Umformtechnik GmbH & Co. KG ­Renchen-Ulm
ETTLIN Aktiengesellschaft Ettlingen Falk GmbH & Co. KG ­Wirtschafts­prüfungs­- und Steuerberatungsgesellschaft ­Heidelberg
Friedrich Ganz Versicherungsmakler GmbH B
­ aden-Baden GFT Technologies AG Stuttgart GRENKELEASING AG Baden-Baden Hennerkes, Kirchdörfer & Lorz Rechtsanwälte Stuttgart Assekuranz Herrmann GmbH Ettlingen Indubau GmbH & Co. KG Karlsruhe init
AG & INIT GmbH Karlsruhe Kazenmaier FleetService GmbH Karlsruhe KWH Automobiltechnik GmbH Gaggenau Peter Leibinger
­Schwieberdingen Leitwerk AG Appenweier Liebich & Partner­Management- und Personal­beratung AG Baden-Baden Medentika
GmbH Hügelsheim MODE WAGENER Baden-Baden Nussbaum Medien St. Leon-Rot GmbH & Co. KG St. Leon-Rot OPTICA
Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH Stuttgart Otto Nußbaum GmbH & Co. KG Kehl Papyrus Deutschland GmbH & Co. KG
Ettlingen praeveneo HEALTH SOLUTIONS Karlsruhe PricewaterhouseCoopers AG Karlsruhe Progress-Werk Oberkirch AG Oberkirch
Robert Bosch GmbH Bühl Sal. Oppenheim jr. Cie. AG & Co. KGaA Baden-Baden SATOR EVENTS GmbH Bühl Schöck Bauteile GmbH
­Baden-Baden Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Achern Societät SJD
Steuer­beratungs­gesellschaft mbH Oberkirch Sparkasse Hanauerland Kehl Sparkasse Karlsruhe Ettlingen Karlsruhe Stark Druck
GmbH + Co. KG Pforzheim Tensid-Chemie GmbH M
­ uggensturm Thimm Holding GmbH + Co. KG Göttingen Thönes-Natur Großschlachterei e.K. S
­ asbachwalden Vollack Management & Beteiligungen GmbH & Co.KG Karlsruhe Weimer Pharma GmbH Rastatt
Weisenburger Bau GmbH Rastatt Horst Weitzmann Badische Stahlgruppe Kehl Werner Egerland Automobillogistik GmbH & Co.
KG ­Osnabrück ­Wüstenrot & Württembergische AG ­Stuttgart
Bernd Bechtold Präsident, Wolfgang Grenke Vizepräsident
Mitgliedschaft 5.000 Euro/Stand Mai 2013
Freundeskreis Mitglieder
A
Dieter und Ursula Ackenhausen
Claudia Adler-Hanf und Rolf Adler
Anna Maria und Huschang Afschar
Peter und Karin Ahrens
Wiebke Ahrens
Brigitte Albring
Jörg Ammann
Boy-Jürgen und Charlotte Andresen
Maria Anglhuber
Rudolf Arnold
Bernhard und Klaus-Dieter Arzt
Alain und Brigitta Assaf
Sonntraude und Werner Auer
Rudolf und Marie-Luise
Auerbach-Fröhling
Hans-Jörg und Maria Augustin
Peter Aulmann
Ilona Axt
Bernd und Birgitt Axthelm
B
Evita Bader
Hannelore Bähr
Brigitte Bäurle
Ulrich Bäurle
Kyle Baker
Hermann Bareiss
Gerhard Bareiss und
Christiane Pergande-Bareiss
Peter Baron
Dominique und Jacqueline Barthe
Anne Bartholomae
Jürgen und Barbara Bartzsch
Peter und Gudrun Battenfeld
Walter Bauer
Peter und Marcia Baukelmann
Günter und Ann-Katrin Bauknecht
Elisabeth Baumann
Horst und Anne Baumann
Hans-Henning Baumgarten
Ursula Baumgarten
Renate Baur
Gerhard Bayer
Gertrud Bechmann
Brigitta Bechtel
Barbara Beck
Ludwig und Ursula Beck
Ruth Beck
Claus und Maria Becker
Maria Becker
Yvonne und Frank Becker
Ralph Becker und Katja Nowak
Gundela und Helmut Beier
Karl Beil
Annette-Elisabeth Bellenberg
Waltraut Bender
Eva Berberich
Margret und Bernd Bergner
Richard und Ruth Berndl
Ursel Berneburg
Sophie Bernhard
Brigitte Berthold
Jürgen Bertsch
Rudolf Beuchert
Heidi und Hermann Beuscher
Peter und Claudia Beyer
Peter und Ulla Billmann
Ursel Bindewald
Heinz Biniok und Gattin
Heinz Birnbaum
Kurt Bischof
Karlheinz Bitzer
Erika Bläsi
Armin und Sabine Blattner
Rainer und Ursula Blickle
Klaus Bloedt-Werner
Heidegun Blümle
Ella Blum
Stephan Blum und
Cornelia Eckerle-Blum
Wolfgang Böhme und
Martha Christoph-Böhme
Christine Böhner
Ottokar und Barbara Böhnisch
Otto und Edith Boehringer
Clemens und Gerhild Börsig
Marie-Louise Börtlein
Waltraud und Joachim Bohland
Arno und Gaby Bohn
Ursula Bohrmann
Gerd und Renate Bonsiep
Robert Bordeaux-Groult
Ralph Born und Andreas Pfeiffer
Manfred Bornschein und Anke
Hlauschka-Bornschein
Beate Boschert
Reimund und Alexandra Bossong
Elke und André Bour
Karin Brauers
Yvonne und Dieter Braun
Ingrid Braun-Krupicka
Petra und Claus Brechter
Manfred F. Brenner
Ilse Brenske
Klaus und Sigrid Bresser
Marie-Luise Breuer und Peter Ketterer
Elisabeth Bröckel
Manfred und Vera Maria Brogsitter
Helga Bruns-Wolff
Roswitha und Dieter Buddenberg
Bettina und Michael Büchler
Georg Büchner und
Melitta Büchner-Schöpf
Horst und Monika Bülow
Karin und Veit Bürkle
Gerhard und Lieselotte Büsse
Hermann Büttner und
Edith Adler-Büttner
Manfred Bugglin
Wolfgang Bulich
Barbara und Heino Bullwinkel
Ilse und Wilfried Burgmeier
Irmgard und Hubert Burster
Claus und Erika Buschmann
Rainer Busse und
Dagmar Lau-Busse
Beate und Ignacio Bustamante
Rolf Buttkus und Eva Hohensee
C
Hans-Peter Calmbach
Sabine Capone und Ronald Kuhrt
Tortora Carmine
Manfred und Renate Claes
Isolde Conrad
Heike Cornelssen-Berquet
Dieter und Vesna Cwielong
Hildegard und Klaus Czernuska
D
Renate Daltrop
Anita Damm
Reinhard Dantes
Martina und Michael Dassel
Traudel und Wilfried Daudt
Peter und Elke Dautel
Ilse de Castillejo-Jannsen
Sigrid Deblitz
Helmut und Heidemarie Degler
Martha Degler-Seitel
Monika Demers-Hoefele
Elizabeth Dencker
Carsten Dentler
Jacques Dessouroux und Gattin
Peter Deuschle und
Nicole Deuschle-Egler
Günter Diefenbacher
Annette Dier
Martin und Simone Dietrich
Michael Dietrich
Günther Dietze
Ralf und Nicola Dikow
Hansjörn Dimel
Walter Ditz und Daniela Range-Ditz
Ruth Doedter-Wilms
Ellen und Jochen Dörfner
Herbert und Silvia Dörr
Ursula Doll
Marion Donnig und Ellen Unterstab
Elsbeth und Jürgen Dormann
René Dornacher
Ingeborg Douglas
Christoph Graf Douglas
Michael Drautz und
Kim Feldhaus-Drautz
Rosemarie Dresbach
Gerhart Drews
Robert und Sybille Drosten
Egon Druschke
Max und Eva Dugge
Christiane und Werner Duus
Iris Dworschak
Axel und Britta Dycke
E
Wolfgang Eberts
Albrecht und Renate Eckell
Brigitte Eder
Maria-Elisabeth Egbers
Rolf und Doris Eggert
Erich und Silvia Ehrlinger
Eckbert Eicher
Gerhard Eichmann
Gerhard Eilers und
Gabriele Knoche-Eilers
Lore Einwächter
Peter Eisenlohr
Edith El Zein und Gatte
Manfred Ellinger und
Gabriele Tillmann-Ellinger
Monika Ellwanger
Eva Elste
Alfons Endres
Ursula Engel
Hubertus und Karin Engelhardt
Anita Engelmeier
Marc Ephraim
Heidi Eppensteiner
Ilona Erbacher-Grevé
Wolf und Elke Erbe
Birgit Erbe-Ahrens und
Hermann Erbe
Anneliese Ernst
Carl-Heinrich Esser
Tumischa Exeler
F
Paul Färber
Hans-Michael Fahlke
Christa und Dietmar Feder
Gaby und Franz Fehrenbach
Marianne Feja
Agnes Feldhaus
Brigitte und Olaf Feldmann
Heike und John Feldmann
Ingrid Felgenträger-Molitor
Peter und Ute Fietzek
Bernhard und Marianne Fink
Hans-H. und Ann Firnges
Gerlinde Fischer
Hans-Arwed und Inge Fischer
Hans-Peter Fischer
Klaus Peter und Vera Fischer
Günther und Christine Fleig
Gertrude und Lothar Fleischhauer
Claus und Barbara Flemming
Marie-Christine Förster
Wolfgang und Sylvia Förster
Peter Freund
Roland Friedrich
Iran und Dieter Fröhling
Georg und Gudrun Fröhner
Manfred Fuchs
Susanne Fuchs-Seliger
Günter W. und Lioba Funk
Klaus Furler
G
Gerhard Gajek
Heidi Ganß
Ingrid A. Gantzkow
Dirk und Anette Gantzkow
Elīna Garanča
Jürgen und Irma Gebhard
Heike Geiger
Barbara Gentgen
Enrica Gera
Utta Germey
Senta und Wolfgang Gerstner
Max Gfeller
Rainer und Eva Gingelmaier
Ulrike Glienke
Hansjörg und Marianne Gmeiner
Dagmar und Hans Jürgen Göbert
Helga Göttsche
Dieter Goetz
Dieter und Gertrud Götz
Rudolf und Annegret Götz
Helene und Wilfried Golm
Anna-Maria Gonser
Joachim und Elisabeth Gradner
Karin Graser
Dirk Grauert
Benno Greiner
Christian Greiner
Wolfgang und Anneliese Grenke
Oliver Grenke
Roland Grenke
Edmond Gresser
Hanspeter und Inés Grether
Regina Grieder-Winzeler
Werner Griesinger
Norbert und Marie-Pierre Gross
Fleur Groß-Denkinger
Christa Groth
Doris und Wolfgang Groz
Edita Gruberova
Helge und Edeltraud Grundmann
Traude Günther
Bernd und Heike Gussmann
Renate Gustorf-Aeckerle
Gerda Haas-Baur
H
Oskar und Inge Haberstroh
Rozalia Charlotte Häberle
Martin und Gudrun Haen
Rita Härle
Rudolf Härtl
Waltraud Hässler
Rainer Hafer und
Brigitte Sommer-Hafer
Hans-Jörg und Ulrike Haferkamp
Ursel Haggeney
Hilary Hahn
Winfried Haible und
Elke Haible-Pankow
Fritz und Anne-Marie Haist
Ingrid Hambrecht
Joachim und Siegrun Hanke
Horst Hannich
Gerold Hantsch
Bruno und Inge Harm
Sylvia und Hermann Hartmann
Eva und Hans-H. Hasbargen
Helga und Erivan Haub
Irene Hauger
Ingo Hauk
Dieter-Thomas und Ragnhild Heck
Hans J. Heer und
Monika Heer-Kiessling
Werner Hefner und
Reinhilde Neumann
Annette Heidemann und
Michael Meister
Franz Heidenreich und
Ursula Steyer-Heidenreich
Dagmar Corinna Heidmann
Heinz und Gerlinde Heiler
Ursula und Christel Heim
Rolf Heitmüller und
Isolde Heitmüller-Haupt
Horst und Regina Heller
Hans-Jürgen und Brigitte Hellwig
Klaus-Georg Hengstberger
Knuth Henneke und
Karin Merkel-Henneke
Klaus und Bergid Hennig
Wolfgang Henninger und Gattin
Ingeborg Henzler
Gabriele Feller-Heppt und
Werner Heppt
Andrea und Mark Herbert
Marina und Hellmuth Herker
Bernhard Hermann und Gisela
Mahlmann-Hermann
Wolfgang und Brigitte Herr
Martin Herrenknecht
Eugène und Françoise Herrmann
Reinhild Herrmann
Ingrid Herrmann
Sabine Hessabi und Wulf Starke
Werner und Renate
Hettel-Schlumberger
Wiltrud Hettenbach
Christine Heubeck-Schlaeger
Christian Heuer
Ute und Walter Hild
Angela und Gerhard Himmerich
Konrad und Gabriele Hinrichs
Rita-Maria Hirsch
Katharina Hoeher
Burkhardt Höper
Friedrich Georg und Cordula Hoepfner
Ingrid und Dietrich Hörmann
Thomas Hörmeyer
Irène Hoesch
Anneliese Hoffmann
Bernd und Erika Hoffmann
Ilse-Ruth Hofsaess
Elmar Hohmann
Gertrude Hohmann
Kurt und Renate Holdermann
Christian Holz
Wilhelm Holzbauer
Irmgard Holzer
Birgit Holzherr
Waltraud Horn
Péter Horváth
Gerlinde und Harro Hubbes
Thomas Huber und Gattin
Katja Hubrich und Heidrun Schmidt
Klaus Hütig
Anton Hummel
Ruth und Manfred Hund
Rolf Hurst
Eva und Paul Husser
I
Karl-Manfred und Ursula Immich
J
Günther Jäger
Waltraud Jäger und
Heinrich Steinmüller
Ursula Jahr
Klaus und Hella Janson
Gerhard Janssen und
Brigitta Janssen-Heller
Gisela Jentzsch
Franz Jilg
Eveline Jonker
Gisela und Helmut W. Joos
Christian und Annette Joos
Margit Elisabeth Joos
Karin und Peter Jordt
Dorothee und Helmut Jung
Christa und Dietrich Jung
Trudel und Günter Jung
K
Anita Kahlstatt
Claus Jürgen und Antonia Kaiser
Klaus und Helga Kaiser
Therese Kaiser
Margarethe Kammerer
Armin Kapp
Joachim Kasper
Hans Werner Kastner und
Elisabeth Horn
Louis Katgerman
Bernhild Kayser-Kirsch
Tanja Keitel
Elisabeth Keller
Jutta und Thomas Keller
Christa und Rainer Kellner
Horst Kelpin
Anne Marie Kemm
Brigitte Kemmner und Norbert Winter
Ekkehard Kempf
Bernhard Kempf und Helga Hirt
Manfred und Bärbel Kenneweg
Ute Keppler-Gouras
Rebecca Kerr
Lutz und Bärbel Kesselring
Ernst und Renate Keter
Maria und Siegmund Kiefer
Sigmund und Walburga Kiener
Erhard Kiffner und Bibiana Kotrikova
Rainer und Angelika Kirchdörfer
Hans Kiskalt
Hans-Jörg und Hannelore Kist
Brigitte und Thorsten Klapproth
Udo Klein
Uta Klein-Bischoff
Christoph Kleindienst
Horst Kleiner und
Isolde Laukien-Kleiner
Max Dietrich und
Monika-Marlene Kley
Hans-Dieter und Christa Klimm
Hans-Herman und Birgit Klumpp
Bernhard Knaisch und
Karin Lang-Knaisch
Helmut Koch und Metta-Luise
Schmidt
Karl und Brigitte Koch
Walter Köbele und
Antje Hoffmann-Köbele
Gert-Ulrich und Gabriele Koeber
Heinrich Köchel und
Ortrud Zimmermann
Karlheinz Kögel
Jutta und Rolf Köhler
Jutta Koehler-Orsi
Angelika Kölle
Harry und Marie Helene König
Yvonne und Andreas König
Manfred Körner
Kristina Koffler
Ralf und Maike Kogeler
Christoph und Kristine Kohlbecker
Barbara und Hubert Kohler
Ernst und Helga Kohlhage
Klaus Kohm
Peter Kolberg und Susanne Rünzi
Jutta und Norbert Kornek
Herta und Bruno Kortenkamp
Johannes und Elke Koshorst
Josefine Krackow
Barbara und Hans-Jakob Krämer
Elke Krämer
Achim und Melanie Krämer
Helmut Krämer
Werner Krämer und
Elisabeth Hennigs
Volker Kramer
Bernhard W. und Lieselotte Kraske
Sonja und Rudi Krebs
Renate Kremer
Lothar Kremer
Richard Kriegbaum
Lothar und Waltraud Krieghoff
Irmentraut Krienitz
Anna-Maria Krobisch
Nora und Karl Kronimus
Dorothee Krumweh
Ursula und Manfred Krunnies
Ingrid Kubera
Dieter Kuberski
Ruth und Willy Kuch
Christa Kübler
Heiner Kübler und
Petra Umsonst-Kübler
Ingeborg Kühn
Antje-Katrin Kühnemann und
Jörg Gühring
Wolfgang und Renate Kühner
Eckart und Juliane Küssner
Klaus und Hiltrud Kuffler
Eduard und Seta Kulenkamp
Ursula und Wolfgang Kunze
Werner Kupper
Ingrid und Peter Kutschker
Gisela und Peter Kwasny
L
Norbert und Elfie Labsch
Clemens Ladenburger
Guenter Ladny und Gattin
Bernt-Christoph Lämmel und
Barbara Purbs
Rose-Marie Lambert
Ulrike Lambertz und
Ulrich Neumann
Elisabeth Maria Lammert
Günter und Brigitte Lang
Sigrun und Antoine Lang
Thomas und Renate Lang
Günther Lang
Waltraud Lang-Engel
Mathias Langer und
Eva-Maria Langer-Götz
Wilhelm und Elfriede Lankreijer
Manfred und Ursula Laska
Kurt J. und Marie Theres Lauk
Jana und Jörg Laukien
Alain Lavaud
Ursula Laxy
Ursula Lazarus
Joachim Lederle
Nicola Leibinger-Kammüller
Jutta und Norbert Leipert
Joachim und Marianne Leitermann
Isabelle und Michel Lesage-Rochette
Harro und Irmgard Leverkus
Marlene Linder
Lieselotte Lindner
Ernst-Moritz Lipp und
Angelika Lipp-Krüll
Lorenz und Ursula Lochner
Reinhard Löffler und
Heike Freiland-Löffler
Ulrich Loehle und Irmtraud Martin
Ruth Loose
Lilo Lossau
Reinhilde und Dieter Lückenkemper
Gitta Lütze
Friedrich und Gertrud Lütze
Bernhard Lung
Charlotte und Bernd Lusch
M
Aquiles Machado
Jürgen und Ingrid Macher
Barbara Dyckerhoff-Mack und
Ingo Mack
Johannes Maechtel
Walter Maier
Annerose und Frank Maier
Erich Maier
Lieselotte Maier
Theodor Mailänder
Regina Mailänder
Thomas und Pia Maisch
Marianne Maisch
Christof und Barbara Maisch
Barbara Majerus
Sabine Malisius
Klaus Mangold
Rose Mann
Martin und Elisabeth Mann
Elke und Christoph Mann
Gerhard Martin
Gabriele Martin und
Horst Dieter Becker
Cläre Massar
Kurt Masur
Vera Mattuschka
Paul Maucher
Inge Maurer
Brigitte und Günter Mayer
Heinz-Günther Mayerlen
Michael Meck
Georg Mehl
Carl-Th. und Renate Meinecke
Lothar und Elisabeth Melchert
Burkhard und Dagmar Mentges
Gerhard und Sigrun Merkel
Margarete und Alwin Merkel
Sonja Merkle
Rosemarie und Dieter Merz
Marion und Reinhold Mesch
Herbert und Christa-Maria Messer
Orah und Alexandre Metzger
Rolf und Susanne Metzmaier
Katharina Metzner
Ursula Michel
Corinna Middendorf
Friedhelm Möhrle und Brigitte
Trinks-Möhrle
Hannelore Möhrle
Andreas Mölich-Zebhauser
Stephan und Martina Mohren
Hans und Maria Mohrmann
Alexandra Molitor
Annette Momberger
Veronica Moritz
Wolfgang Moser
Eduard Motter
Marlene Muck und
Jean-Francois Schwab
Brunhilde Muckenfuss
Hans-Werner Mühle und
Thierry Krauss
Barbara und Peter Müller
Felicitas und Kurt Peter Müller
Ulrike und Peter Müller
Waltraud Müller
Helga Müller
Max-Carl Müller
Bernd Müller und
Christine Quirmbach-Müller
Wolfgang und Françoise
Müller-Claessen
Wolfgang und Hannelore Mündel
Max und Elisabeth Mugler
Peter Mundstein
Karin und Paul Musch
N
Kent Nagano
Jutta und Wolfgang Nagel
Karl Nagel
Gunter und Sonja Narr
Gerhard Neef
Erika Nesselrath-Sistu
Karl F. Neu und Gattin
Claudia Neuhaus
Albrecht Neumann
Rose-Marie und
Hans-Peter Neumayer
Margret Neunecker
Jochen und Mechthild Neynaber
Dirk Notheis
Günter Nothwang und
Walrita Wurster
Claudia Nübel
O
Eva Obbarius
Wolfgang L. und Susanne Obleser
Rose Oehmig
Berthold Oesterle
Peter Oetker
Renate und Dieter Oetker-Kast
Margrit und Wolfgang Ohndorf
Mia Opitz
Ingrid Oppermann
Ludwig und Heide Orth
Liesel Ostmann
Evgeny Ostrovskiy und
Elena Tokmacheva
Reinhild Otte
Katharina und Gerd Overlack
Jivka Ovtcharova
P
Ulrich Pätzold und Gattin
Doris Papst
Erich Pauer und
Regine Mathias-Pauer
Holger Paul
Hans-Jürgen Pauls
Ulrike Paulus
Holger Peter
Helmut und Ingrid Petri
Reinhard Pfähler
Edith und Bernhard Pfaff
Ursel Pfeiffer-Berlin
Myrtha Pfisterer
Heinz Platt
Dietrich und Johanna Plester
Bernd Pliquett
Jürgen und Maria Pompe
Gudrun Prang
Rudolf Prangen und Gattin
Michaela und Erwin Pretscher
Georg Priem
Philipp Prskawetz
Hannelore Pütz
R
Klaus-Jürgen und Brigitta Raimann
Rolf und Margot Raiss
Dorothe und Ulrich Rappen
Marianne Raval
Brigitte und Gisbert Reel
Ingeborg Reichelt
Angelika und Walter
Reichenbacher-Greiner
Irmgard Reimelt
Siegfried Reimelt
Klaus-Albert Reinhard
Gerd und Regine Reinhard
Rolf Reinhardt und Brigitte Kemmer
Carmen und Philipp Reisert
Ruth und Peter Reisert
Wolfgang Reising
Gunther und Helga Remy
Ursel Rennau
Johannes F. und Marika Rentsch
Roswitha Rentschler
Fabian und Marianne Reuter
Manfred und Rosemarie Rhodius
Hans-Werner und Rita Richter
Axel und Adelgunde Richter
Lothar Rinderspacher
Eva Ritter
Anneke und Peter Rodatz
Ula Rodermund
Harald und Esther Röckelein
Joachim und Renate Rösch
Avril Roessler
Kurt und Waltraud Rohner
Gudrun Rombach
Klaus Roolf
Anna Rosenblatt
Christine Rotermund-Lehmbruck
und Herman Rotermund
Renate Roth
Helmut M. Rothböck
Heinrich Rothert und
Barbara Rothert-Hornof
Karin Rudolph
Bernd Rübenacker
Claudia Rücker-Schwab
Klaus Rüther
Günter und Erika Ruf
Thomas Ruf
Kai Ruffmann und Katharina Rau
Ingrid Rugge
Ernst-Werner und Uta Ruhbaum
Andreas und Hella Ruhland
Elke Aenneke Ruhm
Hans-Peter Rußwurm und Andrea
Beck-Rußwurm
Betty Rust
Ingrid und Jan Ryba
S
Irmgard Sallinger
Horst Sandner
Renate und Dieter Sauer
Hans-Ulrich Sauerland
Fritz Sauerteig
Georg Saxler
Hartmut und Hannelore Schaaf
Ilse Schadt
Gertrud Schäfer
Hans und Ingwelde Schaeff
Ursula Schaeff
Wolfgang und Ingeborg Schäuble
Adolf-Wilhelm Schaper
Bernhard und Sieglinde Schareck
Sieglinde Schatz
Reinhold und Sabine Schenkl
Adolf und Gerlinde Scherer
Elmar und Christine Scherzinger
Peter und Cornelia Scheuermann
Karl Scheufele
Walter F. Schickinger
Jörg Schill
Yvonne und Andreas Schill
Christoph Schill und Ulrike Wegen
Hubert und Oda Schindler
Richard Schlagman und Mia Hägg
Rolf-Achim und Gisela Schlaudecker
Kurt Schlegel
Dieter Schlegel und Doris Obermay-
er
Matthias und Yvonne Schley
Jan-Achim Schlüter
Reiner und Gretel Schmid
Hans R. Schmid und Mary Victoria
Gerardi-Schmid
Walter Schmider und Gattin
Helmut und Hannelore Schmidt
Christine und Peter Schmidt
Jutta Schmidt
Meinrad Schmiederer
Riccarda und Richard Schmitz
Manfred Schmitz und
Claudia Schmitz-Supe
Rainer Schneble
Alfons und Jutta Schneider
Herbert Schneider
Günter und Gudrun Schneider
Irmgard Schneider
Timo Schneider
Werner Schneider und
Bernadette Firatli
Manfred und Gisela Schnell
Anne Schnieder-Schöttler
Sabine und Eberhard Schöck
Walter Schoefer
Helmut Schöne
Hans-Joachim und Elfi Schöpf
Ursula Schrag-Schuler
Friedhelm Schreiber
Wolfgang und Isabelle Schröder
Bernt und Elke Schroer
Georg und Elke Schröter
Ingrid Schroff
Heinz A. und Margrit Schüssler
Enno und Christa Schüttemeyer
Arnulf und Marianne Schütz
Ernst und Margret Schuh
Achim Schuhen und
Heinrich Holtkötter
Sigrid Schuler
Peter und Constanze Schuler
Fernande Schulte-Weyrich
Kurt und Margit Schultze-Rhonhof
Heinz-Ulrich und Inge Schulz
Georg Schutz
Wolf-Dietrich und Eva-Maria Schwabe
Franziska und Dieter Schwarz
Renate Schwarz-Govaers
Christel Schwebler
Wolfgang Schweizer
Reiner Schweizer und Corinna Titz
Ulrike Schwille
Heinz Sebastian
Hans Ulrich Seeger
Petra und Thorsten Seeker
Eugen und Ulrike Segelbacher
Dörte Seltenreich
Sabine und Hans-Joachim Selzer
Brigitte Sendensky-Kneisch
Ludmila Sergienko
Ruth Seufert
Dietmar und Heidi Siebels
Ulrich und Ute Sieber
Christoph und Hella Sieber-Rilke
Horst und Gabi Siedle
Karin Siegel
Dieter und Karin Siethoff
Trudel und Rolf Sigloch
Peter Sigmann und Gattin
Horst-Fritz und Waltraud Siller
Jörg-V. und Ingeborg Sippel
Degenhard und Charlotte Sommer
Lilo Sommer
Hans Mark Sommer
Karin Sorger
Jörg und Julia Sost
Edouard und Julia Souvignier
Lothar Späth
Heike Spangenberger
Gert und Elke Spannagel
Lothar Sparberg
Eleonore Speer
Manfred Sperling
Ulrich Spies
Johanna Spinner
Rudolf Spitzmüller
Jürgen Spranger und
Anita Schnetzer-Spranger
Helga Spriestersbach
Bernd und Erika Springorum
Elke und Reinhard Stader
Heinz und Renate Staerk
Gerd und Gerlind Standke
Karin und Rainer Standke
Frank Stangenberg-Haverkamp
Regina und Thomas Starke-Radloff
Peter Stehling
Gerd und Annamaria Steierwald
Anne-Marie Steigenberger
Christof und Gabriele Steimel
Helga Steinbach
Manfred Steinfurth
Udo und Gerti Steinkopf
Verena Stein-Kutschera
Hélène Stephan
Rolf Stern
Hans-Peter und Barbara Stichs
Bernd Stier
Irmel und Rainer Stier
Georg Stierle und
Jutta Dambach-Stierle
Doris und Siegfried Stinus
Marianne Stippler
Willy und Edith Stix
Marlies und Manfred Stoltz
Thilo Stork genannt Wersborg
Ursula Strandenaes
Gabriele Striebel
Hans-Joachim und Petra Strittmatter
Lothar und Dorle Strobel
T
Cornelia Theele-Stroop
Christian Thielemann
Klaus Thimm und Angelika Deter
Helga Thomas
Jörg Thome
Alice Thormählen
Ulrich Throm
Liselott Tietjen
Brigitta und Arne Tigler
Jörg und Gertraud Tintelnot
Michael und Sabine Tintelnot
Peter Tischmacher
Jens Tresselt
Petra und Dirk Tröndle
Karl Ludwig Tschaikowski und
Christa Tschaikowski-Richter
Gerhard und Erika Tschentscher
U
Christa Uebe
Annette und Klaus C. Uebel
Mathias Uhl
Monika Ullrich
Tina Ulmer
Karin Usbeck-Ernst
Hans und Christiane Utz
V
Niels E. Valdal
Karlheinz und Irmgard Vellmann
Inge Vendryes
Raphaela Verheggen
Helga Verspohl
Sabine Vetter
Gabriele Vetter
Walter Veyhle
Stefan Viering und
Christa Haitz-Viering
Rolando Villazón
Ludger Vlatten und Regina Moritz
Klaus-Dieter und Ilsetraut Vöhringer
Ulrich Andreas Vogt
Werner Vogt
Inge Volkmar-Bilz
Sieglinde Vollmer
Gisela Volz
Hans und Christiane Volz
Helmut und Liselotte von Achten
Inge-Bianka von Berg
Irene von Blanquet
Rainer von Blittersdorff
Eckbert von Bohlen und Halbach
Jobst von Cornberg
Dinnies und Monika von der Osten
Annemarie von Ehr
Ute und Michael von Garczynski
Eva-Maria von Hauff
Stefan H. von Hausen
Barbara und Henning von Helmersen
Elfriede von Hofen
Regina von Holtum
Viktor und Ilse von Oertzen
Hartmann und Katharina
von Richthofen
Bettina von Siemens
Gerd und Dagmar von Wedemeyer
Hans Werner und
Thea von Wedemeyer
Rosemarie von Zsóry
Peter Vorhang
Hermann Vortisch
Peter und Margarete Voß
Christoph Vowinckel und Herbert
Meyer-Ellinger
W
Ursula und Dietmar Wachter
Michael Wackenhuth und Gattin
Nico Wacker
Klaus und Regine Wacker
Heidi und Hartmut Wächter
Franz Bernhard Wagener
Adelheid Wagner
Frank Wagner
Marlene Wagner
Hans Gerhard und Irmgard Walde
Sandra Walker
Rosemarie Walz
Lothar Warchold
Alice und Friedbert Weber
Dietrich und Erika Weber
Ulrich und Silke Weber
Renate Weber
Giuseppina Weber und Sven Mickel
Sabine und Petra Wegner
Winfried Weid
Katharina und Fred Weik
Barbara Johanna Weil
Waldemar Weimer
Cornelia Weis
Günter und Daniela Weißmann
Anne und Wolfgang Weitzel
Horst und Marlis Weitzmann
Petra Welk
Eva und Hanspeter Wellendorff
Anneliese und Jobst Wellensiek
Magda Wendel
Gerhard Wendenburg
Ulrich Wendt und
Brigitte Wendt-Klausner
Ute Wenz
Heinrich und Gabriele Wenzel
Alexandra Wenz-Faas
Dietmar und Dagmar Werner
Rolf J. Wertheimer
Ulrich und Waltraud Wetterauer
Hartmut und Karen Weule
Ronald Widmaier
Sabine Widmann
Marianne und Bernd Wieland
Maria Wieland
Christian Wiemer und
Claudia Rath-Wiemer
Dieter und Martina Wild
Susanne und Jürgen Wilde
Rolf und Beatrix Windmöller
Jürgen Winter
Claudius Winterhalter
Franz und Hannemarie Wirtz
Rudolf und Grit Wissler
Ingrid und Gerhard Witt
Angelika Gräfin Wolffskeel und
Albrecht Förster
Eva-Marie Wollentin
Kurt und Andrea Wontorra
Hermann und Bärbel Würthner
Rüdiger Wunderlich
Jutta und Peter Wurl
Peter und Monika Wurster
Z
Brigitte und Michael Ziesemer
Rudolf Hans Zillgith
Peter Zippelius
Hermann und Eveline Zippold
Hans Ernst Zöller
Wolfgang Zörkler
Alfons und Amely Zschockelt
Annette und Otmar Zwiebelhofer
Irmingard Zwiebelhofer
Firmenmitglieder
Ackermann & Stichling
Steuerberatungsgesellschaft mbH
Albert Augenoptik-Hörgeräteakustik GmbH
Baden-Badener
UnternehmerGespräche
Baden-Badener
Winzergenossenschaft eG
Badische Backstub F. u. E. Weber
GmbH
Badische Stahl-Engineering GmbH
Badisches Tagblatt GmbH
BCT Technology AG
Bernd Waldenberger GmbH
Brenner’s Park-Hotel & Spa
Burda Media Holding KG
DAKO Kohlen Ex- und Import GmbH
DERPART Reisebüro Baden-Baden
Deutsche Bank AG
DIS Deutscher Industrie Service
AG
Dr. Dickgießer Assekuranz Makler
OHG
Dr. Peter Theile GmbH
DZ-Bank AG
DZR Deutsches Zahnärztliches
Rechenzentrum GmbH
Emil Scheibel Schwarzwald-­
Brennerei GmbH
EUTOP International GmbH
Express Drive GmbH
Farben-Frank GmbH
Findling Wälzlager GmbH
Franz Grötz GmbH & Co. KG
Gärtnerei Lauerhaß
Gut Nägelsförst GmbH
Heinrich Kipp Werk KG
Horst Höll GmbH
Hotel Traube Tonbach
Hotel-Restaurant Erbprinz
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Hygiene-Service Brenner GmbH
IMCoSTAR GmbH
Immobilien Regional AG
Industrie- und
Handelskammer Karlsruhe
infoscore Forderungsmanagement
GmbH
Kies & Beton AG
K-Mail Order GmbH & Co. KG
KTK Kühlturm Karlsruhe GmbH
Kurpark-Residenz Bellevue
KWA Parkstift Hahnhof
Landesbank Baden-Württemberg
Leonardo Hotel Baden-Baden
Les Ambassadeurs GmbH
LuK GmbH & Co. OHG
Max Grundig Stiftung
Medico+Vital Center/
Salina Baden-Baden
Merkur Elektronik GmbH
Musikreisen Manufaktur GmbH
Neurologische Klinik Selzer
NUTRANA GmbH
Peterstaler Mineralquellen GmbH
Probau GmbH
Prüfer Medienmarketing GmbH
PWK Industrieservice Kalmbach
GmbH
Reiff Reifen + Autotechnik GmbH
Richard-Wagner-Verband
Rudolf Wurz Getränkegroßhandel
GmbH
Schaeffler Holding GmbH & Co. KG
Schulz-Electronic GmbH
Sparkasse Baden-Baden Gaggenau
Sparkasse Bühl
Sparkasse Offenburg/Ortenau
Sparkasse Pforzheim Calw
Sparkassenverband
Baden-­Württemberg
Stadt Baden-Baden
Stadtwerke Ettlingen GmbH
Volker Gmeiner Confiserie und
Kaffeehausunternehmen Café König
Volksbank Baden-Baden/Rastatt
e.G.
walter services GmbH
Zahnarztpraxis Dr. Wiedmann,
Dr. Bernhard & Kollegen Stand: Mai 2013
Sie ermöglichen Ideen
Gremien
KULTURSTIFTUNG FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN
Horst Weitzmann (Vorsitzender des Stiftungsvorstands) · Thorsten Klapproth (Stiftungsvorstand)
Sigmund Kiener (Vorsitzender des Stiftungsrats) · Ernst-Moritz Lipp (Stellv. Vorsitzender des Stiftungsrats)
KURATORIUM DER KULTURSTIFTUNG FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN
Prinz Bernhard von Baden · Bernd Bechtold · Clemens Börsig (Vorsitzender) · Peter Boudgoust · Pierre Boulez
Christian Brand · Plácido Domingo · Alexander Erdland · Franz Fehrenbach · John Feldmann · Christoph Franz
Valery Gergiev · Norbert Gross · Hanns-Dieter Herrmann · Eliette von Karajan · Karl-Ludwig Kley · Peter Leibinger
Klaus Mangold · Frank Mastiaux · Anne-Sophie Mutter · Heinz Ohnmacht · Wilfried Porth · Wolfgang Rihm
Markus Schächter (Stellv. Vorsitzender) · Lothar Späth · Hans-Jörg Vetter · Klaus-Dieter Vöhringer
VORSTAND FREUNDESKREIS FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN
Ulrich Dietz · Wolfgang Gerstner · Anne-Marie Haist · Péter Horváth · Rainer Kirchdörfer · Ralf Kogeler
Ernst-Moritz Lipp (2. Vorsitzender) · Christoph Palmer · Daniela Range-Ditz · Andreas Mölich-Zebhauser
Wolfgang Schäuble (1. Vorsitzender) · Franz Bernhard Wagener · Otmar Zwiebelhofer
Stand: Mai 2014
Sie ermöglichen Ideen
Förderprogramm
Foto: jochen klenk
Wer selbst bewegt ist, der kann auch viel bewegen
Auf der Hinterbühne, direkt nach dem Konzert, seinem Lieblingsstar begegnen? Um unseren Förderern unvergessliche Augenblicke zu bieten, tun wir viel. Wir suchen Menschen, die mit uns
gemeinsam Exzellenz ermöglichen; Förderer, die über finanzielle
Ressourcen verfügen und diese gezielt einsetzen wollen für sich
und andere. Denn wer das Festspielhaus Baden-Baden fördert, der
beschenkt viele: ein großes, begeisterungsfähiges Publikum,
Künstler, die hier über perfekte Probebedingungen verfügen, Kinder, Jugendliche und Studenten, denen Zugänge zur klassischen
Gedankenaustausch direkt nach dem Konzert:
Stifterin Annemarie von Ehr (rechts) und Sopranistin Edita Gruberova.
Musik eröffnet werden. Wir suchen und brauchen Persönlichkeiten,
die mehr geben können als andere.
Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial zu oder bieten Ihnen
ein persönliches Gespräch.
Kontakt: Festspielhaus Baden-Baden, Förderprogramm
Beim Alten Bahnhof 2, 76530 Baden-Baden
Rodger Masou 07221-30 13-277, [email protected]
| 47
D e r Kü c h e n c h e f e m p f i e h lt
Die Festspielhaus-Gastronomie
Feines hausgemacht
Aida-Gastronomie Im Festspielhaus BadenBaden haben Sie gleich mehrere Möglichkeiten,
sich von unserem Küchenchef Andreas Hack
und seinem Team kulinarisch verwöhnen zu
lassen – auf höchstem Niveau, vor, während
und nach jeder Veranstaltung.
Seezungenfilet mit gebratenen
Pfifferlingen, Safranschaum
und Gnocchi
Aida-Bistro Im Foyer servieren wie Ihnen
kleine Delikatessen, ergänzt durch eine
erlesene Auswahl an Spitzenweinen sowie
Kaffee- und Kuchenspezialitäten.
Aida-Restaurant Einst warteten hier die Reisenden der ersten
Klasse: Das À-la-carte-Restaurant bildet den stilvollsten
kulinarischen Rahmen für Ihren Festspielhaus-Besuch. Das
Restaurant öffnet zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn und
serviert warme Küche bis zwei Stunden nach Veranstaltungsende.
Reservierung erbeten unter Telefon 0 72 21/30 13-101.
In den Pausen können Sie im Aida-Restaurant
auch feine Imbisse einnehmen, wahlweise
mit einem Glas Sekt (18 u), einem Glas
Champagner (22 u) oder einem Glas
badischem Riesling bzw. Spätburgunder (20 u).
Aida-Bar Von der Atmosphäre des Alten
Bahnhofs haben wir uns bei der Gestaltung
der Bar inspirieren lassen. Hier erwarten
Sie Snacks und ein großes Getränkeangebot.
Foyer-Bars An den Bars im Foyer erhalten Sie eine Auswahl an
Getränken, frisch zubereitete Canapés, ofenfrische Brezeln und
Süßigkeiten. In den rund 20-minütigen Konzertpausen bieten wir
Pausenimbisse an reservierten Tischen an, wahlweise mit einem
Glas Sekt (18 u) oder einem Glas Champagner (22 u).
Reservierung erbeten unter Telefon 0 72 21/30 13-101.
| 49
hin und weg
Reise-Empfehlung
Italienischer Sommer
4. bis 6. Juli 2014 Zwei der leidenschaftlichsten Werke Giuseppe
Verdis bilden das Zentrum Ihrer Reise: das Requiem und die Oper
„Don Carlo“. Eine amüsant-informative Einführung erläutert Ihnen
die Musik, anschließend genießen Sie ein 3-Gänge-Menü im
hauseigenen AIDA-Restaurant. Am nächsten Tag besuchen Sie das
Kloster Lichtenthal, dessen Atmosphäre Sie perfekt einstimmt auf
die abendliche Opernvorstellung.
Preis pro Person im Doppelzimmer ab 595 €.
F oto : N ath a lie Dau tel
Kulturreise Viva Verdi!
Ein Partner der Vertrauen schafft.
Nähere Informationen und weitere Reiseangebote unter
www.festspielhaus.de/reisen oder
telefonisch unter der 0 72 21/30 13-447
50 |
Vertrauen und Nähe sind die gelebten Prinzipien der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau. Als Marktführer fördern
wir mit unserer Geschäftspolitik das bürgerschaftliche Miteinander und tragen zur wirtschaftlichen Prosperität
unserer Region bei. Auf den kraftvollen Fundamenten von Nähe, Kompetenz und Fairness gründet sich das große
Vertrauen der Kunden in uns. www.spk-bbg.de
La u t e r A h a - E r l e b n i s s e
Kinder- und Jugendprogramm
Kling, Klang, Klecks
Eine strahlende Melodie, ein düsterer Akkord, eine schreiende
Farbe: Wer hat das nicht schon einmal gehört, wenn von Musik
und Kunst die Rede ist? Tusch! – Das Kinder-Kunst-Musikfest am
21. und 22. Juni im Festspielhaus Baden-Baden, nimmt diese
Redensart beim Wort. Wie klingt eine Farbe? Wie male ich einen
Rhythmus? Die Kinder übersetzen das Erlebnis von Kunst und
Musik in ihre eigene schöpferische Phantasie. In Workshops mit
professionellen Musikern und bildenden Künstlern wird gemalt,
geformt, gespielt und gesungen; auch Instrumentenbau steht auf
dem Programm. Und wenn es gerade passt, machen die
Workshopleiter mit den Kindern einen Ausflug ins „Toccarion“
oder das Museum Frieder Burda, um Instrumente auszuprobieren
oder berühmte Kunstwerke kennenzulernen und so die eigenen
Ideen hervorzulocken.
Das Ergebnis des Spiels mit Ton, Rhythmus, Form und Farbe
präsentieren die Kinder gemeinsam mit Künstlern und Musikern
dann am Sonntag, den 22. Juni um 17 Uhr auf der großen
Festspielhaus-Bühne. Schon ab 15.30 Uhr öffnet das Foyer mit
vielen Mitmach-Angeboten, Installationen und kreativen Ideen. Es
wird viele Überraschungen zu sehen und zu hören geben, denn
hier kommt alles zusammen: Die Kinder bringen ihre
Kompositionen mit professionellen Ensembles zur Uraufführung
und zeigen die großen und kleinen Werke, die sie gemeinsam in
den Workshops geschaffen haben.
Konzeption: Michael Bradke
In Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda
Teilnahme am zweitägigen Workshop inkl. Verpflegung und Arbeits­
materialien: 50 Euro pro Kind
Abschlussveranstaltung: 7 Euro für Kinder, 15 Euro für Erwachsene
52 |
F OTO : a nd r e a k r empe r
Tusch! – Das Kinder-Kunst-Musikfest im Festspielhaus Baden-Baden
Tusch!
Das Kinder-Kunst-Musikfest
Für Kinder ab acht Jahren
Sa., 21. Juni 2014, 10-17 Uhr
So., 22. Juni 2014, 10-18 Uhr
Abschlussveranstaltung:
So. 22. Juni 2014, 17 Uhr
visuelles
Museum Frieder Burda
hörenswert
CD-Tipp
Gewandelt – unverwechselbar!
JR
Museum Frieder Burda, 1. März bis 29. Juni 2014
Er zählt zu den innovativsten Vertretern der Gegenwartskunst: JR lebt und arbeitet in Paris
und New York, seine wahre Identität hält er im Geheimen. Weltweit platziert er seine
Schwarzweiß-Fotografien als monumentale Plakate an Hauswänden, Treppen und Mauern.
Im Zusammenspiel der Architektur der Städte mit Porträts von Menschen, die JR in
Nahaufnahme fotografiert, werden kulturelle und zeitgeschichtliche Zusammenhänge
zum Thema seiner Arbeiten. Die Ausstellung im Museum Frieder Burda wird von Patricia
Kamp in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler kuratiert. Im Mittelpunkt steht unter
anderem das Projekt WOMEN ARE HEROES, für das JR 2008 Frauen in einem Elends­
viertel Rio de Janeiros porträtierte. Die Hütten des Viertels beklebte er anschließend
mit wandhohen Postern, die Augen und Gesichter der Frauen zeigen. UNFRAMED BADENBADEN befasst sich als großes Projekt im Stadtraum mit der deutsch-französischen
Geschichte und Freundschaft. In der Altstadt von Baden-Baden bringt JR mit der Plaka­
tierung historischer Fotografien das Thema in einen neuen Kontext.
www.mus eum-fr ied er-bur da . de
Anna Netrebkos Verdi-Album
Anna Netrebko: Verdi
Anna Netrebko Sopran
Arien aus „Macbeth“, „Don Carlo“,
„Il trovatore“ und weiteren Verdi-Opern
Rolando Villazón (Tenor), Gianandrea
Noseda (Dirigent), Orchestra del
Teatro Regio di Torino
Zum Verdijahr 2013 verneigte sich Anna
Netreb­ko wie viele ihrer Sangeskollegen vor
Verdi – und überraschte fernab von jeder
Jubeljahresroutine: Eine „erfreuliche Ange­
legenheit“, schrieb Kritiker Manuel Brug in der
Tageszeitung „Die Welt“, „weil eine Sängerin
auf dem Höhepunkt ihrer künstlerischen Mittel
hier so lustvoll neugierig frisches Rollenfutter
ausprobiert.“
CD, Deutsche Grammophon
JR, UNFRAMED, Man Ray revu par JR, « Femme aux cheveux longs 1929 », Vevey, 2010
© JR, 2014
Die Sammlung Frieder Burda stellt dem Festspielhaus regelmäßig Leihgaben zur
Verfügung. Zurzeit sehen Sie im Foyer: Sabine Dehnel, Anfang März (2005)
Acryl auf Leinwand, 190 x 300 cm
| 55
Unvergesslich
Feiern im Festspielhaus
Machen Sie sich selbst ein Geschenk!
Genießen Sie Ihre Feier im Festspielhaus
Gleich, ob Sie mit Ihrer Firma, Ihrer Familie oder Freunden
genießen wollen – eine stilvollere Kulisse als das Festspielhaus
Baden-Baden werden Sie kaum finden. Hinzu kommt ein
erstklassiges gastronomisches Angebot, das im Haus von unseren
Köchen frisch zubereitet wird.
Sie können Ihre Feier mit einer Festspielhaus-Veranstaltung
krönen, oder Sie feiern an einem der veranstaltungsfreien
Abende.
Wir informieren Sie gern! Den Möglichkeiten sind bei uns kaum
Grenzen gesetzt.
Nähere Informationen unter www.festspielhaus.de/gastronomie/
oder telefonisch unter 0 72 21/30 13-212
56 |
auf wiederhören
Programm-Empfehlung
auf wiederhören
Programm-Empfehlung
Verdi: Don Carlo
Verdi im Pelz
Mit einer neuen Inszenierung von Verdis „Don Carlo“ ist das Mariinsky Theater bei den
Sommerfestspielen unser Gast. Die ausweglose Liebestragödie, das Königsdrama, die
Freiheitsgesänge, die man – einmal gehört – nie mehr vergisst, machen diese Oper für mich zu
einer der ergreifendsten überhaupt. Baden-Baden ist Verdi-Stadt – mit Valery Gergiev und
seinem großartigen Ensemble.
Ihr Andreas Mölich-Zebhauser,
Intendant Festspielhaus Baden-Baden
Fotos: Uli W eber , rebecca fay, josef fischn a ller
Valery Gergiev hat dafür gesorgt, dass es heute wieder so ist. Als erster brachte er an seinem
Mariinsky Theater fremdsprachige Opern wieder im Original auf die Bühne. In jahrzehntelanger
Arbeit hat er ein unvergleichliches, festes Solistenensemble geschaffen.
F oto : T hom a s B e r nh a r dt
Sehr geehrte Festspielhausbesucher,
St. Petersburg ist Verdi-Stadt! Ein schönes altes Foto zeigt den Komponisten mit Pelzmütze,
grimmig konzentriert während der Proben für die vom Opernhaus des Zaren bestellte „Macht
des Schicksals“. Viele wichtige Aufführungen entstanden damals in St. Petersburg. Es war dort
Ehrensache, auf der Höhe der Zeit zu sein und die Konkurrenz zu überflügeln.
58 |
Mozart: Die Entführung
aus dem Serail
Joyce DiDonato
Do., 3. & Sa., 5. Juli 2014, 18 Uhr
Mo., 21. und Do. 24. Juli 2014, 19 Uhr
So., 27. Juli 2014, 17 Uhr
Sa., 20. September 2014, 19 Uhr
Das Mariinsky Theater setzt mit dem Werk
seine lange Verdi Tradition fort. Valery
Gergiev liebt und verehrt den Komponisten:
mit großartigem Gespür dirigiert er die
gewaltigen Bögen in Verdis Musik.
Konzertante Aufführung, Baden-Baden-Gala
2014: Mit Diana Damrau, Rolando Villazón,
Anna Prohaska, Franz-Josef Selig und
Thomas Quasthoff in der Sprechrolle des
Bassa Selim. Mahler Chamber Orchestra
unter Yannick Nezet-Seguin.
Joyce DiDonato hat bei der Baden-BadenGala 2011 im konzertanten „Don Giovanni“
gezeigt, welche Präsenz sie allein mit ihrer
Stimme und ihrer Persönlichkeit entfaltet.
Mit Musik aus Neapel kehrt sie ins Fest­
spielhaus zurück.
Preise: u 210 · 174 · 139 · 109 · 65
Ermäßigt: u 198 · 165 · 127 · 100 · 60
Preise: u 210 · 174 · 139 · 109 · 65
Ermäßigt: u 198 · 165 · 127 · 100 · 60
Preise: u 90 · 76 · 60 · 48 · 28
Ermäßigt: u 86 · 72 · 56 · 44 · 26
Eine Inszenierung des Mariinsky Theaters
Belcanto-Arien
| 59
S c h n e l l u n d e i n fac h
Service
Festspielhaus-Express
Zu allen Festspiehaus-Veranstaltungen bieten wir einen bequemen
Reisebustransfer an. Fahrkarte und Eintrittskarte buchen Sie bei
unserem Service-Center. Abfahrtsorte und Preise (Hin- und Rückfahrt):
Bretten (25 D), Freiburg (30 D), Heidelberg (27 D), Heilbronn (35 D),
Karlsruhe (20 D), Mannheim (30 D), Offenburg (20 D), Pforzheim (22 D),
Stuttgart (30 D).
Fundbüro
Unser Fundbüro erreichen Sie telefonisch montags bis freitags
von 9 bis 18 Uhr unter 0 72 21/30 13-0 oder jederzeit unter
[email protected].
Führungen
Allen, die hinter die Kulissen blicken möchten, bietet das Festspiel­
haus Baden-Baden Führungen an – montags bis freitags um 11 Uhr,
samstags/sonntags und an Feiertagen um 14 Uhr. Treffpunkt ist
die Schalterhalle des Alten Bahnhofs.
60 |
S c h n e l l u n d e i n fac h
Service
Preise: 8 D, 6 D ermäßigt (für Schüler und Kurkartenbesitzer),
Gruppen 120 D (auch in Fremd­sprachen). Eine Reservierung
wird empfohlen (0 72 21/30 13-101).
haus und an der Wagener-Galerie. Die Wagener-Garage finden Sie
in der „Lange Straße“, sieben Minuten Fußweg vom Festspielhaus
entfernt.
Lob und Kritik
Helfen Sie uns, besser zu werden, mit Lob oder Kritik. Ihre
Anregungen richten Sie bitte schriftlich oder per Mail an uns:
[email protected].
Öffnungszeiten
Das Foyer und seine Bars öffnen 90 Minuten vor Veranstaltungs­
beginn. Speisen und Getränke werden auch in den Pausen und nach
Veranstaltungsende angeboten. Die Kasse ist montags bis freitags
von 10 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis
14 Uhr sowie zwei Stunden vor Ver­anstaltungsbeginn geöffnet.
Parken
Die Parkplatzsituation am Festspielhaus ist problematisch. Die
Garage wurde vor Gründung des Festspielhauses gebaut und wird
dessen Anforderungen nicht gerecht. Anstatt nach der Veranstaltung
in den Garagenstau zu geraten, empfehlen wir, den Abend kuli­
narisch ausklingen zu lassen – ob mit einem Glas Wein im Bistro
oder einem Abendessen im Aida-Restaurant.
Es stehen Ihnen zwei Garagen zur Verfügung – direkt am Festspiel­­
Eintrittskarte ist KVV-Ticket
Eintrittskarten für Veranstaltungen des Festspielhaus Baden-Baden
gelten am Veranstaltungstag von Betriebsbeginn bis Betriebsende
als Fahrkarten für Busse und Bahnen des Karlsruher Verkehrs
Verbunds (KVV).
Unser Service-Center erreichen Sie unter 0 72 21/30 13-101
Impressum
Herausgeber Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH,
Beim Alten Bahnhof 2, 76530 Baden-Baden, Rüdiger Beermann (verantwortlich)
Titelfoto Dario Acosta | Texte Dr. Matthias Corvin
Redaktion Dr. Wolfgang Müller Bild- und Literaturhinweise beim Herausgeber
Graphik Eva-Maria Jahn | Druck Dr. Willy Schmidt GmbH & Co. KG
Änderungen und Druckfehler vorbehalten
| 61
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Paul Heinze: Tel.: 0721 - 668 009-33,
Ludwig-Erhard-Allee 20, 76131 Karlsruhe
[email protected], www.iba-heinze.de
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