Filmfest:Caroline Link über den Eröffnungsfilm Exit

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Filmfest:Caroline Link über den Eröffnungsfilm Exit
FilmNewsBayern
Der FilmFernsehFonds Bayern informiert
3/2013 Juni
Filmfest: Caroline Link über den Eröffnungsfilm Exit Marrakech
Filmemachen: Michael Haneke spricht an der HFF über Kunst und Handwerk
Filmpremieren: Wie Regisseur Marcus Vetter die Uraufführung seines Films erlebt
Förderung und Service für
den Medienstandort Bayern
FFF-geförderte Produktionen beim 31. Filmfest München 2013
Eröffnungsfilm
Exit Marrakech
Regie: Caroline Link
Produktion: Desert Flower
Filmproduktion
Verleih: Studiocanal
Sender: ARD Degeto,
Bayerischer Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk, ARTE
Der blinde Fleck
Regie: Daniel Harrich
Produktion: diwafilm
Sender: BR, SWR, ARTE
Freedom Bus
Regie: Frauke Finsterwalder
Produktion: Walker+Worm Film
Verleih: Alamode
Sender: BR, ARTE
Regie: Fatima Geza Abdollahyan
Produktion: if...productions
Sender: ZDF
www.bhp-design.de 05.2013
Finsterworld
FFF Bayern – Partner der Film- und Gamesbranche
www.fff-bayern.de
E D I T O R I A L
Exception culturelle
Sommerzeit ist Festivalzeit. Wie immer öffnet
TV-Movies, Serien und Dokumentarfilme. Ob
dass die EU für die anstehenden Verhandlun-
Ende Juni das Filmfest München die Pforten
Elyas M´Barek und Karoline Herfurth in Fack
gen mit den USA über ein transatlantisches
für Cineasten und Fachbesucher aus aller
Ju Göhte, Matthias Schweighöfer in Vater-
Freihandelsabkommen die bisher im Welt-
Welt. Nicht nur wir vom FFF Bayern freuen
freuden oder Iris Berben in Der Clan. Die Ge-
handel geltende »Exception culturelle« über
uns besonders auf den Eröffnungsfilm Exit
schichte der Familie Wagner – um nur einige
Bord werfen möchte und ohne diese Be-
Marrakech der Münchner Oscar-Preisträgerin
wenige Beispiele zu nennen – überall kann
reichsausnahme in die Verhandlungen gehen
Caroline Link, der hier seine Welturaufführung
man den bedeutendsten deutschen Schau-
will. Die europäischen Kulturminister laufen
feiert. Der Film bildet den Auftakt für eine Wo-
spielern bei ihrer Arbeit zusehen.
dagegen Sturm, auch in Deutschland haben
che mit vielen spannenden Filmpremieren und
sich der Beauftragte der Bundesregierung für
Events. Nur eines davon ist der traditionelle
Und doch ist nicht alles eitel Sonnenschein!
Kultur und Medien und die Kultur- und Me-
Empfang des FilmFernsehFonds Bayern auf
So wie der Juniregen und das darauf folgen-
dienminister der Länder für den Erhalt der
der Münchner Praterinsel, auf dem wir diesmal
de Hochwasser die deutschen Landschaften
»Exception culturelle« stark gemacht, um die
als besonderes Glanzlicht den Sieger oder die
heimgesucht hat, ziehen auch für die deut-
Vielfalt der europäischen Kultur, zu der ganz
Siegerin des Oberaudorfer Drehbuchwettbe-
sche und europäische Filmlandschaft dunkle
wesentlich auch der europäische Film gehört
werbs küren werden. Wer am Ende des Film-
Wolken am Horizont auf. Die Europäische
und die vielerorts nur durch staatliche Förde-
fests nach rund 200 Filmen und vielen Festen
Union schickt sich an, mit ihrer »Kinomit-
rung aufrecht erhalten werden kann, nicht zu
immer noch nicht genug hat, kann noch im Juli
1/1 Anzeige
xxx
teilung« der Förderung von europäischen
gefährden. Aber auch hier fehlt es der EU, die
Filmen neue Knüppel in den Weg zu legen
ein umfassendes Verhandlungsmandat ohne
– ohne Not und obgleich die europäischen
Ausnahmen anstrebt, an Verständnis. Damit
Verträge ausdrücklich eine Ausnahme für kul-
besteht wieder einmal die Gefahr, dass die
turelle Beihilfen vorsehen. Alle europäischen
kulturellen Errungenschaften des alten Eu-
Sommerzeit ist aber auch immer Drehzeit in
Mitgliedsstaaten sind gegen eine Verschär-
ropas auf dem Altar des freien Welthandels
Bayern. Nicht nur in der bayerischen Haupt-
fung der geltenden Regeln, aber dadurch
und der unbeschränkten Ökonomie geopfert
stadtregion rund um München, sondern über-
lassen sich die Brüsseler Wettbewerbshüter
werden!
all im Freistaat entstehen neue Spielfilme,
nicht von ihrem Weg abbringen. Dazu passt,
weiterziehen zum Fünf-Seen-Filmfestival zwischen Starnberger See und Ammersee und zu
den Musikfilmtagen in Oberaudorf.
Prof. Dr. Klaus Schaefer
I N H A L T
Medienszene Bayern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Filmfest München: Interview mit Caroline Link . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Filmfest München: Programm/Branchenveranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Michael Haneke an der HFF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Interview mit Boris Kunz/Kinostarts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Förderpreis Filmjournalismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Business Lunch in Cannes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
MEDIA-Panel beim DOK.forum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Titelfoto: Exit Marrakech
Location Tour Nürnberg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Caroline Links Film eröffnet das 31. Filmfest München.
MEDIA News . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Dort feiert das Familiendrama am 28. Juli Weltpremiere.
Förderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
In Film News Bayern spricht die Oscar-Preisträgerin über
Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
die Vater-Sohn-Geschichte, in der Samuel Schneider
Wer macht was . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
(Foto) und Ulrich Tukur die Hauptrollen spielen (Seite 8).
Produktionsspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Foto: Studiocanal
Film News Bayern 3-2013
1
M E D I E N S Z E N E
V.l.: Prof. Dr. Klaus Schaefer,
Eva Maria Koep-Schlaga, Elmar
Wepper, Christian Matthias Schlaga
(Deutscher Botschafter in Estland),
Gabriele Pfennigsdorf, Edgar Selge
und Dr. Ralf Eppeneder (Leiter des
Goethe-Instituts Estland)
FFF Bayern in Estland
B A Y E R N
lag darin, bayerische Volksmusik und ThrillerSounds zu verbinden (Moderation: Prof. Dr.
Klaus S ch aefer). Regisseur Florian David
Fitz und Komponist Marcel Barsotti erläutern
ihre Arbeit an Jesus liebt mich, der Anfang des
Jahres erfolgreich im Kino lief.
Der FFF Bayern ist mit einer Delegation bay-
Deutschen Frühlings lief deshalb Joseph Vils-
Der Münchner Harold Faltermeyer spricht mit
erischer Filmschaffender nach Estland gereist,
maiers Bavaria – Traumreise durch Bayern.
Fritz Egner über seine Arbeit in Hollywood. Fal-
um mit dem dortigen Goethe-Institut die Film-
termeyer schrieb die Soundtracks zu Top Gun,
woche Neuer Deutscher Film – Fokus Bayern
zu präsentieren. Diese fand in Tallinn und Tar-
Running Man und Tango & Cash. Berühmt wur-
filmtonart
tu statt und wurde an beiden Orten mit dem
de er mit einer Melodie, die kein Hirn jemals
löschen kann: Axel F., dem Synthesizer-Song
preisgekrönten Dreiviertelmond eröffnet. Im
Am 28. Juni lädt der BR zum fünften Mal
aus Beverly Hills Cop. Ebenso im kollektiven
Anschluss konnte das Publikum Hauptdarsteller
zu filmtonart – Tag der Filmmusik ins
Gedächtnis festgesetzt hat sich die Musik von
Winnetou: Ihr Komponist Martin Böttcher
Elmar Wepper und Produzent Uli Aselmann
Funkhaus. Die Keynote hält Meret Becker,
zum Film befragen. Außerdem liefen Ludwig
die als Schauspielerin und Musikerin aus zwei
hat auch Hits für Francoise Hardy und Romy
II. (in Anwesenheit von Edgar Selge und Pro-
Perspektiven auf das Thema Filmmusik blicken
Schneider geschrieben, Jazz-Gitarre gespielt
duzent Dr. Matthias Esche), Glück, Die Wand,
kann. In der Paneldiskussion »Vergütung
und ein Unterhaltungsorchester geleitet. Er
Sommer in Orange, Hotel Lux, Vincent will
nach Gutsherrenart« wird über die Rechte
spricht mit Matthias Keller über sein musika-
Meer, Das Sams und Fünf Freunde.
der Filmkomponisten im Zeitalter von
lisches Leben. Bereits am Vorabend von film-
Zur bayerischen Filmdelegation gehörten au-
Youtube debattiert. Können Urheberrecht und
tonart wird Böttcher mit dem Look & Listen
ßerdem Produzentin Gabriele M. Walther, de-
Verwertungsgesellschaften die Musikautoren
– Telepool BR Music Award ausgezeichnet. Er
ren Film Hell gezeigt wurde, Jörg Bundschuh
noch ausreichend schützen? Auf dem Panel sitzt
erhält den Preis bei dem Konzert Sounds of Ci-
und Ingeborg Degener (MEDIA Antenne
unter anderem Konstantin Wecker. Wenige
nema im Circus Krone, das dieses Jahr unter
München) sowie Prof. Dr. Klaus Schaefer,
Tage vor der Premiere von Der blinde Fleck
dem Motto Crime time steht: Das Münchner
Gabriele Pfennigsdorf und Julia Odenstein
auf dem Filmfest München (siehe Seite 10)
Rundfunkorchester spielt Musik aus Der drit-
(FFF Bayern). Die Gruppe nutzte die Reise nach
sprechen Regisseur Daniel Harrich, Komponist
te Mann und anderen Thrillern. Weitere In-
Estland auch, um bei einem Koproduktions-
Ian Honeyman, Heiner Lauterbach und BR-
fos, auch zu Ausstrahlungen von filmtonart in
treffen Kontakte zu estnischen Produzenten
Redakteurin Dr. Claudia Gladziejewski über die
Fernsehen, Hörfunk und Internet, gibt es unter
zu knüpfen. Außerdem besuchte sie die erst
Entstehung des Scores. Die Herausforderung
www.br.de/filmtonart.
vor kurzem eröffnete Baltic Film and Media
School und eine Computerspiele-Ausstellung,
bei der auch das Spiel Vincent Murano und das
FFF-FÖRDERPREIS DOKUMENTARFILM
Geheimnis der Himmelscheibe der Münchner
HFF-Absolvent Andy Wolff hat mit Der Kapitän und sein Pirat den mit 5.000 Euro dotierten För-
Firma Reality Twist präsentiert wurde.
derpreis Dokumentarfilm gewonnen. Er erzählt darin von einem monatelangen Geiseldrama vor
Die Filmwoche ist Teil des traditionsreichen
der somalischen Küste, wo Piraten ein deutsches Frachtschiff gekapert hatten. »In einer ein-
Deutschen Frühlings in Estland, in dessen Rah-
fachen, aber dramaturgisch optimal genutzten Parallelmontage wird die Beziehung des Kapi-
men im April und Mai über siebzig Veranstal-
täns zu seinem somalischen Piraten erzählt – so spannend und so berührend, so provokativ und
tungen stattfinden. Hauptveranstalter sind die
so verständlich, so außerordentlich und so zwingend zugleich«, schrieb die Jury ihrer Begrün-
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
dung. In dieser saßen Christine von Fragstein (Zürich Film Festival), Andrea Hohnen (First Steps,
Tallinn, das Goethe-Institut Estland und die
Filmfest Ludwigsburg/Stuttgart), Alfred Holighaus (Deutsche Filmakademie) und Annina Wett-
Bayerische Staatskanzlei. Mit dem Freistaat
stein (Solothurner Filmtage). Der FFF zeichnete mit dem Förderpreis zum 15. Mal den Film eines
Bayern präsentierte sich erstmalig ein Partner-
bayerischen Nachwuchsregisseurs aus, der auf dem DOK.fest München läuft.
land in Estland. Bei der Eröffnungsfeier des
2
Film News Bayern 3-2013
sehen was läuft
Das Filmmagazin
im Bayerischen Fernsehen
mittwochs 22:45
SHORTCUTS
Die Neustarts in 180 Sekunden immer online
kinokino.de
M E D I E N S Z E N E
B A Y E R N
Medienminister Thomas Kreuzer, Kristin Heitmann
(appp media), Hendrik Lesser (Chimera Entertainment),
Prof. Dr. Klaus Schaefer
zum Feiern. Kurz zuvor hatten zwei bayerische
Firmen den Deutschen Computerspielpreis
2013 gewonnen: Chimera Entertainment gewann als Entwickler mit dem FFF-geförderten
Spiel Word Wonders – The Tower of Babel in
der Kategorie »Bestes mobiles Spiel«, appp
media mit Meine erste App in der Kategorie
»Bestes Kinderspiel«.
Neue Bedingungen für KinoDigitalisierungsförderung
Der FFF Bayern hat die Bedingungen für die
Digitalisierungsförderung gelockert. Bisher
Positive Zahlen zum Games-
228 Games-Unternehmen sind in Bayern tätig,
konnten nur Kinosäle gefördert werden, die
Standort Bayern
davon zwei Drittel in München. Sie beschäftig-
mindestens 8.000 Zuschauer im Jahr hatten.
ten im Untersuchungszeitraum (Januar bis März
Nun können auch Säle mit weniger Besuchern
Die bayerische Games-Industrie hat im Jahr
2012) knapp über 2.000 Festangestellte. Das
gefördert werden, wenn bestimmte Bedingun-
2012 einen Umsatz von 1,21 Milliarden Euro
sind 28 Prozent mehr als noch im Jahr 2010.
gen gegeben sind. Gefördert werden Filmthea-
erwirtschaftet. Das entspricht 56 Prozent des
55 Prozent dieser Unternehmen sind mit dem
ter, die das letzte Kino am Ort sind, und Einzel-
bundesweiten Umsatzes. Bayern ist damit
Standort Bayern zufrieden oder sehr zufrieden,
häuser in Orten unter 20.000 Einwohnern. Die
umsatzstärkste Region Deutschlands. Das
vor allem wegen der guten Infrastruktur, der
Sonderregelung gilt auch für Kinosäle, deren
sind die Ergebnisse einer Studie der Medien-
hohen Wirtschaftskraft und dem guten Aus-
Programm in den letzten drei Jahren mit einer
tage München GmbH, für die erstmals Daten
tausch zwischen Branche und Politik. Zugleich
FFF-Programmprämie ausgezeichnet wurde
zum Games-Standort Bayern ermittelt wurden.
wünscht sich die Branche aber regelmäßige
oder die Spielstätten bayerischer Filmfestivals
Medienminister Thomas Kreuzer und BLM-
Networking-Veranstaltungen und eine höhere
sind. Außerdem können einzelne Säle mit we-
Präsident Siegfried Schneider stellten sie
kulturelle Anerkennung von Games.
niger Zuschauern gefördert werden, sofern das
bei der Veranstaltung »Games im Zentrum«
Neben den positiven Ergebnissen der Studie
Kino mit allen Sälen einen Durchschnittswert
im Werk1 vor.
gab es im Werk1 noch einen zweiten Grund
von über 8.000 Zuschauern erreicht.
Das FFF Sonderprogramm Digitalisierung läuft
noch bis Ende 2014. Die neuen Bedingungen
Showtime in Geiselgasteig
Die Bavaria feierte mit 500 Branchengästen und einem Auftritt der Bayerischen
FilmFoniker die Einweihung des VIP-Foyers im renovierten Studio 9. Das Gebäude
wurde technisch aufgerüstet und um das Foyer erweitert, um künftig mehr Showund Entertainment-Formate nach Geiselgasteig zu ziehen. Bei der Feier bekannte
sich ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert in einer Keynote zur Bavaria und dem
Standort Bayern. »Warum müssen Shows immer in Köln oder Berlin produziert werden?«, fragte er rhetorisch. Albert forderte, dass bayerische Medienunternehmen
stärker kooperieren sollten, um den Medienstandort insgesamt zu stärken. In den
Wochen nach der
Eröffnungsfeier produzierte dann Tresor
TV im Auftrag von
ProSieben die Show
Fashion Hero mit
Claudia Schiffer im
neuen Studio.
4
sollen nun den noch nicht digitalisierten kleinen
Filmtheatern die Umrüstung ermöglichen. Auch
Neuerrichtungen und Wiedereröffnungen von
Kinosälen kann der FFF Bayern bezuschussen.
Kinobetreiber, die nach den alten Kriterien keine
Förderung erhalten konnten, können erneut einen Antrag auf Zuschuss stellen, wenn eine der
Voraussetzungen gegeben ist und sie mit dem
Vorhaben noch nicht begonnen haben.
Die Nachfrage nach den Fördermitteln war
beim FFF Bayern auch zum letzten Einreichtermin Ende März ungebrochen hoch: Für die Umrüstung von 48 bayerischen Kinosälen auf die
D-Cinema Technik wurden insgesamt 702.910
Euro freigegeben. Nächster Einreichtermin für
die Digitalisierungsförderung ist der 30. September 2013. Alle weiteren Informationen unter www.fff-bayern.de
Film News Bayern 3-2013
Robert & Horst, München
Green Studio
95 Prozent fürs Klima. Wir heizen mit
Geothermie und verwenden Strom aus
Wasserkraft. So haben wir in den letzten
zwei Jahren die Emission von Treibhausgasen um mehr als 95 Prozent reduziert.
Seit 2013 bieten wir Ihnen in der Bavaria
Filmstadt „klimaneutrale“ Produktionsbedingungen.
Bavaria Film GmbH, Bavariafilmplatz 7, D-82031 München /Geiselgasteig, www.bavaria-film.de
Musikfilmtage Oberaudorf
Musik in den Ohren von Filmfans: Vom 10. bis
14. Juli finden die 6. Musikfilmtage Oberaudorf statt. Eröffnet wird das Festival mit Stefan
Schwieterts Balkan Melodie: Der Dokumentarfilm handelt von einem Schweizer, der während
des Kalten Krieges nach Bulgarien und Rumänien reiste, weil er der dortigen Musik verfallen
war. Der Film folgt seinen Spuren und begleitet
ihn bei der Suche nach den Musikern von damals (10. Juli, 19.30 Uhr). In den folgenden vier
Tagen laufen einige der meistbesprochenen Mu-
Kooperationen mit anderen Festivals. Gefördert
es um den Wandel, den Stoffe zwischen Dreh-
sikfilme des letzten Jahres: Der Oscar-prämierte
werden die Musikfilmtage dieses Jahr erstmals
buch und fertigem Film durchlaufen. Ein weite-
Searching for Sugar Man spürt den verschollen
vom Bezirk Oberbayern, von Bavaria Film und
rer Gast ist der georgische Regisseur Otar Ios-
geglaubten Folksänger Sixto Rodriguez auf, der
CinePostproduction. Alle Unterstützer und
seliani, der zwei seiner Filme präsentieren
von seinem riesigen Erfolg nichts mitbekam (11.
Freunde, vor allem aber alle Filmfans sind ein-
wird.
Juli, 19.30 Uhr). Fraktus ist eine Mockumentary
geladen zum Frühschoppen im Gasthaus Waller
über die fiktiven gleichnamigen Techno-Pioniere.
(14. Juli, 11.30 Uhr): Hier können sie mit Film-
Das Kinderfilmfestival zeigt wieder Eigenpro-
Die Hamburger Humoristen von Studio Braun
schaffenden über Musik und Film reden. Bereits
duktionen von Kindern aus dem Fünf-Seen-
nehmen damit Musik- und Medienbranche aufs
zugesagt hat Oliver Berben. Weitere Informa-
Land, aber auch die Produktionen von deren
Korn (12. Juli, 21.30 Uhr). Gerade erst liefen im
tionen unter www.musikfilmtage-oberaudorf.de
älteren, professionellen Kollegen. Anlässlich
der Verleihung des Kinderfilmpreises hat das
Kino B.B. King – Life of Riley über das Leben des
Festival die Gruppe Tempo Nuevo beauftragt,
Ausnahme-Bluesmusikers (13. Juli, 21.30 Uhr)
und der hochkarätig besetzte Spielfilm Saiten
Fünf Seen, hundert Filme
den Buster Keaton-Stummfilm The Navigator
neu zu vertonen (27. Juli, 16 Uhr). Unterstützt
des Lebens über ein alterndes Streichquartett
hat das Festival auch die Produktion von Walter
(14. Juli, 19.30 Uhr).
Das siebte Fünf-Seen-Filmfestival präsentiert
Daneben gibt es Neues und weniger Bekanntes
vom 24. Juli bis 4. August über hundert noch
Steffens Dokumentarfilm Trüffeljagd im Fünf-
zu entdecken. Viviane Blumenschein ist bei der
nicht im Kino gezeigte Filme. Die besten Arbei-
seenland, der am 3. August um 19.30 Uhr in der
Vorpremiere ihres Films Mittsommernachtstan-
ten aus den deutschsprachigen Ländern kon-
Starnberger Schlossberghalle Premiere feiert.
go anwesend: In dem Dokumentarfilm reisen
kurrieren dabei in zehn Wettbewerben um ein
Neu ist die Reihe Sieben Räume, sieben Küns-
drei Argentinier nach Finnland, um dem Gerücht
Preisgeld von über 20.000 Euro. Ehrengast ist
te: An sieben Spielstätten werden Werke aus
nachzugehen, dass der Tango von dort kommt
in diesem Jahr Wolfgang Kohlhaase: Der
Tanz, Malerei, Schauspielkunst, Belletristik, Mu-
(13. Juli, 21.30 Uhr). Mit Systemfehler – Wenn
Drehbuchautor ist mit dem Goldenen Ehrenbä-
sik, Gesang und Videokunst präsentiert. Neu ist
Inge tanzt will das Team um BR-Redakteur
ren der Berlinale und vielen weiteren Preisen
auch die Kooperation mit dem MVV: Wer bei
ausgezeichnet worden. Er gibt Einblick in seine
München Ticket ein Festival-Tagesticket kauft,
Arbeit, unter anderem bei »Fokus Drehbuch«.
fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln um-
Bei dieser Veranstaltung haben junge Film-
sonst nach Starnberg, Herrsching, Seefeld,
schaffende und das Publikum Gelegenheit, mit
Wessling oder Steinebach. Weitere Informatio-
Branchenprofis zu diskutieren. Vor allem geht
nen unter www.fsff.de
Top 12 – Deutsche Kinofilme aktuell
Platz Filmtitel
1
Kokowääh 2
2
Der Schlussmacher
3
Fünf Freunde 2
4
Die Vampirschwestern
band, die auf Kosten ihrer Mitschülerin Inge zu
5
Ostwind
regionalem Ruhm gelangt. Als es bei einem
6
Hanni & Nanni 3
Konzert um einen Plattenvertrag geht, fällt der
7
Nachtzug nach Lissabon
Gitarrist aus, und nun kann nur noch Gitarristin
8
Ritter Rost
9
3096 Tage
10
Rubinrot
Musiker, der das Dritte Reich überlebte, weil er
11
in einem KZ-Orchester spielte (14. Juli, 17.30
12
Markus Aicher das junge Publikum für die
Musikfilmtage begeistern: Wolfgang Groos´
Jugendfilm handelt von einer Schüler-Punkrock-
Inge helfen (13. Juli, 15.30 Uhr). Klaus Stanjek
präsentiert Klänge des Verschweigens: Darin
geht es um seinen Onkel, einen homosexuellen
Uhr). Der Film wird in Zusammenarbeit mit den
Bozener Filmtagen gezeigt – eine von mehreren
6
Verleih
Starttermin
Besucher
Warner
07.02.2013
2.704.566
Tw. Century Fox
10.01.2013
2.481.019
Constantin
31.01.2013
1.090.607
Sony Pictures
27.12.2012
900.034
Constantin
21.03.2013
771.109
UPI
09.05.2013
723.195
Concorde
07.03.2013
692.424
Universum
10.01.2013
596.408
Constantin
28.02.2013
540.130
Concorde
14.03.2013
482.263
Hannah Arendt
NFP/Filmwelt
10.01.2013
437.042
Das Leben ist nichts für Feiglinge
NFP/Warner
18.04.2013
214.349
Quelle: VdF (Stand: 09.06.2013); Filme ab Start 27.12.2012
Alle blau markierten Filme wurden vom FFF Bayern gefördert.
Film News Bayern 3-2013
K O L U M N E N T I T E L
Daniel Harrichs Spielfilmdebüt »Der blinde Fleck« (siehe auch Seite 10) wurde bei »Kino im
Landtag« erstmals geladenen Gästen vorgeführt. Einführende Worte sprachen Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Prof. Dr. Klaus Schaefer und Filmfest-Chefin Diana Iljine. Im
Anschluss diskutierten (v.l.) Darsteller Heiner Lauterbach, Daniel Harrich, BR-Programmbereichsleiter Prof. Andreas Bönte, der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und
BR-Redakteur Ulrich Chaussy unter der Moderation von Annette Ramelsberger (SZ).
Medienszene Bayern im Bild
Prof. Dr. Klaus Schaefer und Gabriele Pfennigsdorf besuchten das Set von »Der Clan. Die
Geschichte der Familie Wagner« im Münchner Prinzregententheater. Christiane Balthasar
inszeniert den Fernsehfilm mit Iris Berben in der Hauptrolle.
Am Münchner Set von
»Hirngespinster« (v.l.):
Tobias Moretti, Regisseur Christian Bach,
FFF-Nachwuchsreferentin Annelena Köhler, Kameramann Hans Fromm,
Jonas Nay, Nathalie
Scriba (Roxy Film) und
Nikolaus Prediger.
Der FFF Bayern und die Kanzlei SKW
Schwarz haben mit Unterstützung der
Bayerischen Staatskanzlei zum zweiten
»Update Games am Standort Bayern«
eingeladen. Die Branche erhielt hier einen
Überblick über rechtliche Fragen und
aktuelle Themen im Bereich Marketing
und Vertrieb von Apps und Browsergames.
Im Bild (v.l.): Dr. Andreas Peschel-Mehner
(SKW Schwarz), Dr. Michaela Haberlander,
Dr. Carolin Kerschbaumer (Bayerische
Staatskanzlei) und Dr. Ulrich Reber (SKW
Schwarz).
Film News Bayern 3-2013
Die fünf Hauptdarsteller des ZDF-Dreiteilers »Unsere Mütter, unsere Väter« sind beim
Bayerischen Fernsehpreis mit dem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Bei der Verleihung im Münchner Prinzregententheater (v.l.): Ludwig Trepte, Tom Schilling, Katharina
Schüttler, Miriam Stein und Volker Bruch, im Hintergrund Laudator Guido Knopp.
In »Wir sind die Neuen« spielen Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach
und Michael Wittenborn drei lebenslustige WG-Bewohner. Prof. Dr. Klaus
Schaefer und Nikolaus Prediger trafen sie und Karoline Schuch (r.) am Set
der Komödie von Ralf Westhoff (2.v.r.).
7
F I L M F E S T
M Ü N C H E N
2 0 1 3
Caroline Link mit
Kamerafrau Bella
Halben
Jenseits der Klischees
Caroline Links »Exit Marrakech« eröffnet das 31. Filmfest München (28. Juni – 6. Juli 2013). Ein Gespräch mit der
Oscar-Preisträgerin über Marokko und Marokkobilder, über Familie und über verschiedene Blicke auf die Welt
Wieso spielt Ihre Geschichte in Marokko?
Nein, es hat sich extrem verändert. Das Ma-
alles irgendwie so ursprünglich.« Natürlich ist
Bevor ich wusste, wie meine Geschichte genau
rokko, das ich vor zwanzig Jahren erlebt habe,
ein gewisser Charme verloren gegangen. Es
verlaufen würde, wusste ich bereits, dass sie
habe ich nicht mehr gefunden. Marokko ist
wurde besonders in Marrakesch viel zu viel ge-
in Marokko spielen sollte. Vor über 20 Jahren
heute bis in den letzten Winkel, bis mitten in
baut. Aber ich hüte mich davor, das zu schnell
hatte ich eine Reise mit Dominik (Graf, Caroline
die Wüste hinein touristisch erschlossen – ganz
zu bewerten.
Links Ehemann, Anm. d. Red.) dahin gemacht
anders als vor zwanzig Jahren. Aber ich fand
und hatte sie sehr intensiv in Erinnerung. 2011
die Idee interessant, mit diesem Tourismus und
Ihre Figuren nehmen Marokko sehr unter-
bin ich dann mit Peter Herrmann, meinem Pro-
im Gegensatz dazu mit unserem klischeehaften
schiedlich wahr. Der Sohn bereist das Land mit
duzenten, nochmal an die gleichen Orte gefah-
Marokkobild zu spielen. Der Junge hat zum Bei-
offenen Augen, der Vater bleibt im Luxushotel,
ren. Er hat mir die Freiheit gegeben erst einmal
spiel in der Wüste kein großes Naturerlebnis,
auch weil er glaubt, ohnehin schon alles über
das Land auf mich wirken zu lassen und Ideen
sondern er macht diesen absurden Quatsch
das Land zu wissen. Haben Jugendliche die
zu sammeln und er hat gesagt: „Guck mal, was
mit, auf den Dünen Ski zu fahren. Das fand ich
bessere Sicht auf die Welt?
dir dazu einfällt.“ Wir hatten einen Servicepro-
interessanter, als die Marokkobilder zu bestä-
Sie haben nicht so viele Ängste. Wenn man
duzenten vor Ort, der uns viele Anekdoten und
tigen, die wir aus der Literatur oder dem Kino
erwachsen ist und schon ein bisschen was er-
Geschichten über sein Land erzählt hat und der
bereits bis zum Abwinken kennen.
lebt und gelesen hat, dann hat man manchmal
vorschnell Meinungen. Ich merke selber, dass
mich ziemlich inspiriert hat. Die gleiche Story
hätte mich wahrscheinlich an einem anderen
Sie scheinen diese Entwicklungen in Marokko
ich mir manchmal anmaße, Menschen relativ
Platz nicht so interessiert. Marokko, die ara-
aber zu bedauern, wenn ich an verschiedene
schnell beim ersten Gespräch zu beurteilen,
bische, fremde Kultur bringen ein Gefühl von
Sätze Ihrer Figuren denke.
und ich bin nicht mehr ganz so offen, neue
Gefahr und Sinnlichkeit in diesen Vater-Sohn-
Ich bedauere das nicht. Das Leben ist für viele
Menschen in mein Leben zu lassen. Manchmal
Konflikt, das hat mich gereizt.
Marokkaner angenehmer geworden. Ich finde
gibt man den Menschen oder den Orten gar
es zynisch zu sagen: „Schade, ihr seid gar nicht
nicht die Chance, sich von einer anderen Seite
Haben Sie das Land nach zwanzig Jahren so
mehr so pittoresk arm wie vor zwanzig Jahren.
zu zeigen. Wenn man jung ist und vieles zum
wahrgenommen wie beim ersten Mal?
Da hattet ihr noch gar keinen Strom, und es war
ersten Mal macht, hat man eine viel größere
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Bereitschaft, die Dinge einfach mal geschehen
Wie immer liegt die Wahrheit wahrscheinlich ir-
Familien eingeladen zu werden. Die Menschen
zu lassen.
gendwo dazwischen. Ich habe immer versucht,
berühren sich die ganze Zeit, die Familienmit-
selbst möglichst viel zu erleben, aber ich habe
glieder, die Freunde, die Dorfgemeinschaft. Sie
Was hat sie an dem Verhältnis von Vater und
auch davon profitiert, dass Dominik mir auf den
hängen ständig aneinander, halten jemanden an
Sohn gereizt?
Reisen die passende Literatur gegeben hat.
der Hand, fassen sich pausenlos an. Das ist so
Für mich beginnt immer alles mit einer Kon-
Und wenn man mit den Augen von Thomas
selbstverständlich und herzlich. Das ist für uns
stellation, für mich muss es im Kino immer
Mann auf Venedig blickt, ist Venedig sogar noch
ganz fremd.
ein starkes Gegenüber geben. Bei mir sind es
ein bisschen spannender (lacht).
meistens Familienkonstellationen. Vaterfiguren
Das hat wahrscheinlich auch den Geist am Set
spielen eine große Rolle, ich kann nicht wirklich
Noch einmal zurück nach Marokko: Es gibt in
beeinflusst, oder?
beantworten warum. Ich hatte eine intensive
ihrem Film noch eine zweite Familie, eine ma-
So dass wir dann aneinander rumgefummelt
und herzliche Beziehung zu meinem Vater. Aber
rokkanische Familie. Während ein Problem der
haben? (lacht)
es sind diese Emotionen, die mich bewegen,
deutschen Familie der starke Individualismus
wenn ich mir eine Geschichte überlege. Dieser
des Vaters ist, ist diese Familie in starken ge-
Ich dachte eher an die Stimmung.
Ben ist ein pubertierender junger Erwachsener,
sellschaftlichen Normen gefangen ...
Da prallen schon kulturelle Unterschiede auf-
der seinen Vater eigentlich gar nicht kennt. In
Man kann sich natürlich über die Rolle der Frau-
einander, das bestätigt jedes Klischee. Bella
meinem Umfeld gibt es erstaunlich viele Kin-
en in der islamischen Familie aufregen, die den
(Halben, die Kamerafrau, Anm. d. Red.) und
der, die ohne Väter aufwachsen. Was wird aus
allergrößten Teil der Arbeit leisten und zu wenig
ich können ziemlich energisch sein und so ei-
dieser Generation, die extrem geprägt ist von
Rechte genießen. Was mich mehr interessiert
nen deutschen Disziplinton vorgeben: „Hop
alleinerziehenden Müttern? Vor allem Jungs
hat, ist die Frage: Wieso gibt es trotzdem die-
hop, wir haben viel zu tun, legen wir los!« Die
fühlen sich ihren Müttern gegenüber oft ver-
sen starken Familienverbund, dieses extreme
Marokkaner sind da etwas – sagen wir mal –
pflichtet.
Gefühl von Zusammenhalt und Zusammen-
entspannter. Da geraten unsere deutschen Vor-
gehörigkeit? Viele Marokkaner aus dem Team
stellungen von Effektivität manchmal schon an
Wie konnten Sie sich in einen 17-jährigen Jun-
haben uns gesagt: »Wir würden gerne in
Grenzen. Aber sie machen trotzdem einen sehr
gen hineinversetzen?
Deutschland Geld verdienen, aber wir möchten
guten Job, die Filmindustrie in Marokko ist top.
Ich muss mich nicht immer in meine Prota-
nicht in Deutschland leben müssen.« Familie ist
Außer gutem Equipment kannst Du da alles
gonisten hineinversetzen. Ich kann mich auch
dort gottgegeben und der größte Wert an sich.
kriegen. Die Manpower ist wirklich gut. Aber
nicht in einen gehörlosen Vater (Jenseits der
Das hat etwas, das mich bewegt. Es war be-
der Spirit ist natürlich ein bisschen anders.
Stille, Anm. d. Red.) hineinversetzen. Ich ver-
eindruckend, bei den Dreharbeiten von diesen
Interview: Dominik Petzold
suche, mir als Autor meinen Reim darauf zu
machen.
Haben Sie bei Ihren Figuren reale Vorbilder vor
Augen?
Ja, real existierende Personen fließen in den
Dialog mit ein.
Exit Marrakech
Der 17-jährige Ben (Samuel Schneider) besucht in den Schulferien seinen Vater Heinrich (Ulrich
Tukur) in Marrakech. Dort nimmt der gefeierte Regisseur an einem internationalen Theaterfestival
teil. Für Ben ist der geschiedene Vater ein Fremder. Während die beiden immer weiter auseinanderdriften, öffnet sich Ben mehr und mehr dem fremden Land und sucht sich, fernab von Vaters
Wie sind deren Reaktionen, wenn sie sich wiedererkennen?
Wenn sie nicht zu schlecht dabei weg kommen, finden sie es wahrscheinlich gut. Meine
Familie hat sich immer in meinen Filmen, vor
Luxushotel, seine eigenen Wege in der unbekannten Welt. Er verliebt sich in die junge Karima und
folgt ihr in ihr entlegenes Heimatdorf im Atlasgebirge. Als Ben sich tagelang nicht meldet, macht
sich Heinrich erst widerwillig, dann zunehmend besorgt auf die Suche nach seinem verschwundenen Sohn. Während sie beide das ihnen fremde Land bereisen, scheint alles möglich zu sein:
sich endgültig zu verlieren oder einander zu finden.
allem in Jenseits der Stille und Nirgendwo in
Afrika, wiedergefunden, obwohl sie konkret
nicht vorkommt. Aber trotzdem spürt sie den
»Exit Marrakech« ist eine Produktion der Desert
Flower Filmproduktion in Koproduktion mit Erft-
Geist unserer Familie. Das Zitat »Manchmal
tal Film- & Fernsehproduktion, B.A. Produktion,
ist die Fantasie besser als die Realität« (aus
MTM west television & film, ARD Degeto, BR,
Exit Marrakech, Anm. d. Red.) ist von meinem
WDR, arte und Studiocanal, gefördert mit Mitteln
Mann Dominik. Das ist ein Thema, über das wir
des FFF Bayern, der Film- und Medienstiftung
viel diskutieren: Was muss man selber erleben?
NRW, der FFA, des DFFF, des BKM, mit Unter-
Reicht es nicht manchmal auch, etwas durch
die Augen eines klugen Autors zu erleben?
stützung durch das MEDIA PROGRAMM der
Europäischen Union.
V.l.: Ulrich Tukur, Samuel Schneider
Und wie ist die Antwort?
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Weitere FFF-geförderte Filme auf dem Filmfest
steile Karriere bei der Allianz gemacht hat, hat
Demokratie informieren. Der Dokumentarfilm
Angst, dass die Menschen in der Heimat seiner
von Fatima Geza Abdollahyan wurde von if...
Ulrich Chaussy, Journalist des Bayerischen
Eltern diese historische Chance nicht nutzen.
productions mit dem ZDF produziert und vom
Rundfunks, hegt Zweifel an den offiziellen
Er hat Angst, dass sie sich ihre Stimme mit
Auswärtigen Amt gefördert.
DER BLINDE FLECK
Ermittlungsergebnissen zum Oktoberfestattentat 1980. Die Suche nach der Wahrheit
wird für ihn zu einer Lebensaufgabe. Damit
bringt er sein Umfeld in akute Gefahr und
stellt seine Ehe auf eine ernsthafte Probe.
Nachdem er jahrelang als Verschwörungstheoretiker und Träumer verspottet wurde,
rückt seine Arbeit in ein neues Licht, als 2011
die NSU-Morde aufgedeckt werden.
Daniel Harrich inszenierte den Politthriller mit
Benno Fürmann in der Rolle des Ulrich Chaussy. Außerdem spielen Nicolette Krebitz, Heiner
Lauterbach, Jörg Hartmann, August Zirner, Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl. Diwafilm
hat den Film in Koproduktion mit dem BR, SWR
und arte produziert (siehe auch Seite 7 und Film
Finsterworld
News Bayern 2/2013, Seite 13/14).
Waschmaschinen und anderen Luxusprodukten
FINSTERWORLD
abkaufen lassen und die Revolution umsonst
FREEDOM BUS
gewesen ist. Deshalb organisiert er zusammen
Finsterworld spielt in einem scheinbar aus der
mit Freunden und Mitstreitern die Kampagne
Zeit gefallenen Deutschland. Einem Land, in
Im September 2011 finden in Ägypten die ers-
namens »Freedom Bus«. Bis zur Wahl wol-
dem immer die Sonne scheint, Kinder Schul-
ten freien Wahlen statt. Ashraf El-Sharkawy,
len sie sechs Monate mit Bussen durch das
uniformen und Polizisten Bärenkostüme tragen,
der in Deutschland aufgewachsen ist und eine
Land fahren und eine Millionen Ägypter über
und Fußpfleger alten Damen Kekse schenken.
Jedoch lauert hinter der Schönheit dieser Paral-
Freedom Bus
lelwelt der Abgrund, und dorthin geht die Reise.
Regisseurin Frauke Finsterwalder zeigt ein Universum von schlafwandlerischer Schönheit,
gleichsam verzaubernd und entzaubernd. Sie
hat das Drehbuch gemeinsam mit Bestsellerautor Christian Kracht (Faserland, Imperium)
geschrieben. Corinna Harfouch, Ronald Zehrfeld und Sandra Hüller sind Teil des Ensembles. Der Film ist eine Produktion von Walker +
Worm Film.
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Branchenveranstaltungen auf
dem Filmfest München
Sonntag, 30. Juni, 11 Uhr, Black Box, Gasteig
Filmstandort Deutschland: Sind die fetten
Jahre vorbei?
Podiumsdiskussion der ver.di FilmUnion, mit Dr.
Matthias Esche (Bavaria Film), Christoph Fisser
(Studio Babelsberg), Eberhard Hauff (ehem. Filmfest
München), Bettina Reitz (BR), Prof. Dr. Klaus
Schaefer, Matthias von Fintel (ver.di) und Heinrich
Schafmeister (BFFS).
Moderation: Corinna Spies.
Anmeldung unter [email protected]
Montag, 1. Juli, 11 Uhr, Black Box, Gasteig
Film 3.0 – Filmstandort Bayern in Deutschland
und Europa
Filmgespräch der CSU-Landtagsfraktion, mit Ansgar Held (EU-Kommission), Eberhard Junkersdorf
(FFA), Minister Thomas Kreuzer u.a.
Moderation: Eberhard Sinner (Medienpolitischer
Sprecher der CSU-Landtagsfraktion).
Anmeldung unter [email protected]
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Dienstag, 2. Juli, 11 Uhr, Filmfest-Lounge, Gasteig
Book meets Film 2013 – Verlage präsentieren:
Bücher zum Verfilmen
Verlage stellen 13 Titel aus Unterhaltung, Krimi,
historischen und zeitgenössischen Romanen sowie
Kinder- und Jugendliteratur vor. Anschließend besteht
für die Gäste der Filmbranche die Möglichkeit, über
Rechte und Lizenzen ins Gespräch zu kommen.
Veranstalter sind Cluster Druck und Printmedien
und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels –
Landesverband Bayern. Medienpartner ist unter anderem der FFF Bayern.
Anmeldung unter [email protected] oder
089/962287-13. Alle Informationen unter www.
cluster-print.de
Dienstag, 2. Juli, 15 Uhr, Black Box, Gasteig
Der Ergänzungstarifvertrag der Produzentenallianz – Abschluss oder (Neu)beginn der Vergütungsdiskussion?
10. Filmfestsymposium von Noerr LLP mit Keynote:
»Der Ergänzungstarifvertrag – Regelungsgehalt
und Auswirkung auf Verträge« von Dr. Hendrik
von Duisburg (Noerr LLP), Podiumsdiskussion unter
Moderation von Prof. Dr. Johannes Kreile (Noerr
LLP) und anschließendem Get-Together in der
Filmfest-Lounge.
Anmeldung an [email protected]
Montag, 1. Juli, 14 Uhr, Black Box, Gasteig
Neue Geschäftsmodelle für die Filmbranche
Rechtsanwalt Michael Augustin spricht mit dem
Futuristen Gerd Leonhard über die Zukunft der Filmbranche, insbesondere über Geschäftsmodelle im
Internet. Anschließend diskutieren darüber Thomas
Sessner (BR), Prof. Egbert van Wyngaarden (MHMK),
Dan Maag (Pantaleon Films) und Max Wiedemann
(Wiedemann & Berg).
Anmeldung unter [email protected]
Dienstag, 2. Juli, 19.30 Uhr, Black Box, Gasteig
Crowdfunding in Deutschland und den USA
Podiumsdiskussion des US-Generalkonsulats
München (in englischer Sprache) mit Adele Romanski, Julia Dietze, Tino Kreßner (Startnext),
Andreas Bareiß (Noerr LLP).
Moderation: Johannes Kuhn (sueddeutsche.de).
Anmeldung nur für Gruppen erforderlich unter
[email protected]
Dienstag, 2. Juli, 11 Uhr, Carl-Orff-Saal, Gasteig
Schauspieler – Casting Director: Ein Missverständnis
Podiumsdiskussion des Bundesverbandes Casting
(BVC), mit Sonja Döring (ZAV Berlin), Michael Roll,
Lutz Schmökel (Above the Line, VdA), Anja Dihrberg (BVC) u.a.
Moderation: Stephen Sikder (BVC).
Keine Anmeldung erforderlich
Mittwoch, 3. Juli, 20 Uhr, Black Box, Gasteig
Initiative »Der Besondere Kinderfilm«
Pressetermin des Fördervereins Deutscher Kinderfilm, bei dem die sechs geförderten KinderfilmStoffe der Initiative bekanntgegeben werden (siehe
auch Film News Bayern 2/2013, Seite 17).
Anschließend (ca. 20.30 Uhr) Podiumsdiskussion zum
Thema »Kinderfilme in Deutschland – wohin geht die
Reise?«, mit Peter Dinges (FFA), Matthias Hellwig
(AG Kino) u.a.
Moderation: Philipp Budweg (Lieblingsfilm).
Anmeldung unter [email protected]
Donnerstag, 4. Juli, 17.30 Uhr, Steinerner Saal,
Bayerischer Landtag
Filmstandort Bayern: Fit für den internationalen
Wettbewerb?
Podiumsdiskussion der FDP, mit Prof. Dr. Klaus
Schaefer, Prof. Ulrich Limmer (Collina Filmproduktion) u.a.
Moderation: Julika Sandt (Medien- und kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion).
Anschließend Get-Together.
Anmeldung unter [email protected]
oder 089/4126-1965
Donnerstag, 4. Juli, 20 Uhr, Filmtheater Sendlinger
Tor
Animation Meeting 2013
Thomas Zauner (Scanline VFX, Iron Man 3), Thilo
Ewers (Pixomondo, Oblivion), Martin Aufinger
(Framestore, Skyfall), Alessandro Cioffi (Trixter,
Iron Man 3) sprechen über ihre Arbeit und präsentieren deren Ergebnisse.
Moderation: Gert Zimmermann. Gastgeber ist
der MedienCampus Bayern in Kooperation mit
filmtoolsConsult.
Anmeldung über www.filmtoolsconsult.de/
anmeldung
Freitag, 5. Juli, 19 Uhr, Black Box, Gasteig
Jung, kreativ, gut ausgebildet sucht… –
Zukunftsperspektiven für den Filmnachwuchs
Podiumsgespräch der SPD-Landtagsfraktion, mit
Prof. Mathias Allary (MHMK), Dr. Nicole Hess
(Migros-Kulturprozent), Maja Reichert (HFF
München), Daniel Vogelmann (Studierender HFF),
Prof. Wolfram Winter (Sky Deutschland).
Moderation: Isabell Zacharias (Kulturpolitische
Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion). Anschließend
Empfang.
Anmeldung unter [email protected]
Auswahl! Weitere Veranstaltungen unter
www.filmfest-muenchen.de
Sonderreihe Film und Games
Vom 4. bis 6. Juli kann man die Welt der Computerspiele und die Schnittstellen zum Film entdecken. »Spiele haben optisch, erzählerisch und atmosphärisch viele Gemeinsamkeiten mit Filmen«, sagt Filmfest-Leiterin Diana Iljine, »dieses Zusammenspiel und die gegenseitige Beeinflussung
der beiden Medien wollen wir mit den geladenen Spieleentwicklern, Filmschaffenden und unseren Besuchern näher erkunden.« Gezeigt werden
Spiel- und Dokumentarfilme, die sich mit der Welt des Computerspielens beschäftigen, zum Beispiel War Games (1983) oder Minecraft: The Story
of Mojang (2012). Zudem präsentieren Spieleentwickler Filme, die sie in ihrer Arbeit inspirierten. In Workshops und Werkstattgesprächen trifft sich
die internationale Film- und Games-Szene (siehe unten). Zudem werden am Gasteig Game-Stationen eingerichtet, an denen die Besucher die Spiele
ausprobieren können. Philipp Schall, Kurator der Sonderreihe, sieht in Games einen wichtigen Teil der Zukunft des audiovisuellen Erzählens: »Computerspiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen, auch auf der User-Ebene. Das Filmfest möchte sich öffnen für diesen neuen Schwerpunkt
unserer Kultur.«
Stefanie Strasser
TERMINE: Donnerstag, 4. Juli, 15.30 Uhr, Black Box, Gasteig, Games Master Class mit Guillaume de Fondaumiere; Freitag, 5. Juli, 12 Uhr, Werk1, Werkstattgespräche
mit drei Game-Designern; Freitag, 5. Juli, 15.30 Uhr, Werk1, Get Together (nur mit Einladung); Samstag, 6. Juli, 12 Uhr, Werk1, Werkstattgespräche mit drei GameDesignern; Samstag, 6. Juli, 16 Uhr, Black Box, Gasteig, Games Master Class mit Sunni Pavlovic
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L E U T E
Vom Nutzen des Nudelbretts
Oscar-Preisträger Michael Haneke kam für einen dreitägigen Workshop an die HFF. In einem Podiumsgespräch
redete er über das Filmemachen und darüber, wie man es am besten lernt
Michael Haneke beim Dreh von »Liebe« mit seinen Darstellern Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant
Für Filmstudenten ist es wertvoll, im Lauf des
Haneke unterrichtet selbst regelmäßig an der
gen haben zu drehen.« Allein sein Casting der
Studiums immer mal wieder einem Haudegen
Filmakademie in Wien, und auch an diesem
Kinderdarsteller für Das weiße Band zog sich
gegenüberzusitzen, der direkt aus der Praxis
Abend, der von Professor Andreas Gruber, Lei-
über ein Jahr hin, bis aus 7000 Kindern, die
berichtet. Umso besser, wenn das einer der
ter des Studiengangs Kino- und Fernsehfilm-
vorgesprochen hatten, die geeignetsten ge-
renommiertesten europäischen Filmemacher
regie an der HFF, und Filmjournalist Christoph
funden werden konnten.
ist: Michael Haneke. Die Hochschule für Fern-
Gröner moderiert wurde, wollte er vor allem
sehen und Film München hatte den Österrei-
auf die Fragen der Studenten aus dem Audi-
Auch auf ein sehr präzises Storyboard legt Ha-
cher, der den Oscar und zweimal die Goldenen
torium eingehen und keine Monologe halten.
neke Wert. Er fertigt es selbst an, das dauert
Palme gewann, für einen dreitägigen Workshop
Wie also entsteht ein typischer Haneke-Film?
vor Drehbeginn regelmäßig bis zu zwei Mo-
gewonnen. Er arbeitete in kleinen Gruppen mit
Die Vorbereitung, erklärte er, sei immer das
nate: »Ich kann nicht zeichnen, aber jeder soll
den Studenten, und bei einem Podiumsge-
Wichtigste. Dazu gehöre natürlich das Dreh-
exakt wissen, wo wer und was zu sein hat
spräch erzählte er im knallvollen Audimax-Kino
buch, vor allem aber auch das Casting: »Wenn
für eine bestimmte Szene, damit es hinterher
von seiner Obsession als Filmemacher.
Sie falsch besetzen, können Sie den Film ver-
keine Ausreden gibt – weder von der Produk-
gessen, obwohl Sie noch gar nicht angefan-
tion noch vom Team.« Bei Ausreden und man-
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Film News Bayern 3-2013
L E U T E
gelndem Professionalismus, das schimmert
te nicht! Als Autor und Regisseur habe ich stets
die es in seinen Anfängen beim Film gegeben
an diesem Abend immer wieder durch, kennt
darauf geachtet, nur Drehbücher zu schreiben,
hatte und die es jetzt gibt. Heute würden sich
Haneke keinen Spaß. Und er gibt deshalb auch
von denen ich mir sicher war, dass ich sie auch
die meisten Filmemacher selbstverständlich an
unumwunden zu: »Fürs Team bin ich ein et-
inszenieren kann.«
der Unterhaltungskultur der USA orientieren.
was schwieriger Mensch beim Drehen.« Nur
Haneke gab allerdings auch zu, dass er, gerade
Vor einigen Jahrzehnten aber sei Frankreich,
bei den Schauspielern lässt er Vorsicht walten,
was Autorenfilmer-Ideale angeht, heute nicht in
speziell natürlich Paris, das kulturelle Mekka
denn: Ein Regisseur müsse seinen Schauspie-
der Situation junger Filmemacher sein möchte,
gewesen. Der Robert Bresson-Fan Haneke,
lern die Angst nehmen und Vertrauen schaffen,
die für ihre ersten großen Projekte um die Fi-
der sich selbstironisch als »frankophilen Käse-
damit sie Höchstleistungen erbringen können.
nanzierung kämpfen müssen: »Mich lassen S´
lutscher« bezeichnet, richtete seine Karriere nie
Bis auf gewisse Ausnahmen, und da muss Ha-
ja mittlerweile machen, aber wenn ich heute
nur auf den deutschsprachigen Raum aus, spe-
neke grinsen: »Manche Schauspieler wollen
neu mit einem meiner Bücher in eine Redak-
ziell nach einem Anruf von Juliette Binoche, die
lieber die Peitsche.«
tion käme, ohne die Reputation, die ich mir er-
unbedingt mit ihm gemeinsam einen Film dre-
werben konnte, dann würde da kein Mensch
hen wollte, woraus dann im Jahr 2000 Code:
Hanekes Erfahrung ist, dass Regiestudenten
einsteigen.« Der Autorenfilm habe es heute viel
unbekannt entstand.
vor der Arbeit mit den Schauspielern den größ-
schwerer als zu der Zeit, als er selbst mit dem
ten Respekt und deshalb den größten Übungs-
Filmemachen anfing. Und seine Ideale könne
In Frankreich hat er im Anschluss eine zwei-
bedarf haben. Zu diesem Thema kämen von
man nur mit sehr viel Sturheit durchsetzen.
te künstlerische Heimat gefunden, es folgten
den Studenten in seinen Seminaren die meis-
»Aber die hat natürlich je nach Lebenssituation
beispielsweise die dort entstandenen Filme
ten Fragen. Er selbst habe in seiner Zeit als The-
– wenn man zum Beispiel eine Familie ernähren
Die Klavierspielerin, Caché und natürlich Liebe.
aterregisseur – Haneke hat erst in seinen Vier-
muss – auch ihre natürlichen Grenzen.«
Weshalb Haneke die Tatsache, dass letzterer
zigern angefangen Kinofilme zu drehen – den
den Studenten im Anschluss an seinen Auftritt
Umgang mit Schauspielern lernen können. Des-
Und der Stress, eine Filmproduktion von An-
nicht im Original mit Untertiteln, sondern nur in
halb legt er heute jedem Filmregie-Aspiranten
fang bis Ende als Hauptverantwortlicher zu
der synchronisierten Fassung gezeigt wird, mit
einen Ausflug ans Theater nahe – »und wenn
schultern, der würde auch im Lauf der Jahre
einem verzweifelten, satten österreichischen
es nur ein Zwei-Personen-Stück auf einem Nu-
nicht weniger, sagt der mittlerweile 71-jährige
»Naaaaah!« kommentierte.
delbrett in der Provinz ist«.
Regisseur, der sie immer noch gut kennt, die
Was die Übungs-Projekte seiner Studenten an-
Unsicherheit, die jedes neue Projekt mit sich
geht, ist Haneke nicht weniger gnadenlos als
bringt. Dafür hätten die Studenten durch die
mit seinem Team beim Drehen, und man glaubt
Digitaltechnik heute Möglichkeiten, für die er
ihm aufs Wort, wenn er sagt: »Es gibt Studen-
früher dankbar gewesen wäre. Haneke gehört
ten, die mich lieben, und es gibt Studenten, die
nicht zu den Regisseuren, die dem 35mm-Film
mich hassen, weil ich immer ehrlich und direkt
hinterhertrauern, im Gegenteil. Liebe habe er
sage, was ich von ihren Ideen halte.« Was ers-
nur deshalb bequem im Studio drehen können,
te filmische Gehversuche angeht, rät Haneke
weil man heute problemlos die Pariser Außen-
dringend dazu, sich nicht gleich zu Beginn der
kulisse beim Blick durch die Kulissenfens-
Karriere mit schweren Themen zu überheben,
ter habe montieren können. Und auch beim
zum eigenen Wohl und zum Wohl des ersten
Weißen Band sei es eine große Erleichterung
kleinen Publikums. Dummerweise hielten sich
gewesen, nicht wegen jedem modernen Stra-
aber zu wenige Studenten an diesen Rat: »Film
ßenschild auf eine Landschaftstotale verzich-
ist Kommunikation, Studentenfilme sind leider
ten zu müssen, weil man Gegenstände, die
oft Masturbation.«
nicht in die Geschichte und ihre Zeit gepasst
David Steinitz
hätten, einfach in der Postproduktion wegretuDabei sollten sie sich am besten erst mal einem
schieren konnte.
Thema widmen, das dem eigenen Erfahrungs-
Neben den erschwerten Finanzierungsbedin-
horizont entspricht. »Wenn ein Student zu mir
gungen und den veränderten technischen Vo-
kommt und sagt: Ich möchte einen Film über
raussetzungen ging Haneke auch noch auf die
den Holocaust machen, dann antworte ich: bit-
unterschiedlichen popkulturellen Leitbilder ein,
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K I N O S T A R T S
Drei Stunden
KOMÖDIE
München leuchtet ein
Boris Kunz
mit Hauptdarstellerin Claudia Eisinger
»Drei Stunden«, der HFF-Abschlussfilm von Boris Kunz, war ein Publikumsrenner bei den Internationalen Hofer Filmtagen. Am 25. Juli kommt die
Komödie ins Kino. Ein Gespräch mit dem jungen Münchner Filmemacher
Produktion: Kaissar Film; Koproduktion: die
film gmbh, BR, HFF München; Produzent:
Khaled Kaissar; Förderung: FFF Bayern; Verleih: NFP marketing & distribution*; Regie:
Boris Kunz; Drehbuch: Boris Kunz, Alex
Costea (Mitarbeit); Kamera: Martin Niklas
Hattest du bestimmte komödiantische Vor-
karte für Langfilmprojekte vorweisen zu
bilder?
können. Spürt man während dem Studium
Der verträumte Poet Martin arbeitet seit
Jahren an einem Theaterstück über Luftschlösser, fliegende Piraten und eine kämpferische Prinzessin. Heimliches Vorbild für
seine Hauptfigur ist seine beste Freundin
Isabel, eine junge Frau mit frechem Mundwerk, die rund um den Globus einen Kampf
gegen Gentechnik-Saatgut führt. Und schon
morgen wird sie wieder aufbrechen, für drei
Jahre in das von Dürre geplagte Mali. Ausgerechnet am Abflugschalter gesteht Martin
ihr seine Liebe. Ein Geständnis, das für Isabel vor einiger Zeit noch die Welt bedeutet
hätte, doch jetzt eigentlich zu spät kommt.
Als Isabels Flug sich um mehrere Stunden
verschiebt, bricht sie in die Stadt auf, um mit
Martin zu sprechen, doch der ist unauffindbar. Erst mitten in der Nacht treffen sich die
beiden vor Martins Wohnungstür. Ihnen bleiben drei Stunden Zeit, sich zu entscheiden.
Ich bin ein großer Fan von Loriot, von ihm
schon stark diesen Druck, der auf den
KINOSTART: 25. JULI
versuche ich immer ein kleines Zitat unterzu-
Übungsfilmen liegt?
bringen. Aber ich würde nie versuchen, genau
Die ersten beiden Filme die man macht, sind
diesen Sprachduktus zu imitieren, das wäre an-
sehr gut mit dem Unterricht verzahnt. Die sol-
Nemez
maßend. Was den Ton angeht, den ich gerne
len wirklich als Übungen begriffen werden. So
DRAMA
treffen wollte, war sicherlich Little Miss Sun-
habe ich das auch gemacht und diese beiden
shine ein wichtiger Einfluss, diese tolle Mi-
Übungen sehr pragmatisch gesehen und nicht
schung aus Komödie und Ernsthaftigkeit.
schon vorher überlegt, auf welchem Festival sie
Produktion: filmschaft maas & füllmich, NOMINAL Film; Koproduktion: ZDF; Produzenten:
Maximilian Plettau, Christian Füllmich, Torben
Maas; Förderung: FFF Bayern; Verleih: alpha
medienkontor; Regie: Stanislav Güntner; Drehbuch: Stanislav Güntner, Alexei Mamedov;
Kamera: Bernhard Keller
Drei Stunden beruht auf einer Kurzgeschichte,
Das klingt jetzt spektakulärer als es eigentlich
die du schon als Abiturient geschrieben hast.
ist, denn die meisten Effekte erkennt man im
Die Geschichte hatte ich seitdem immer im
fertigen Film gar nicht als solche. Die Retu-
Hinterkopf, und schon bei meiner Filmhoch-
sche von Uhren am Flughafen zum Beispiel,
schulbewerbung habe ich mir vorgestellt, dass
damit die Uhrzeit immer richtig ist. Außerdem
Drei Stunden vielleicht mein Abschlussfilm
hatten wir ein paar Greenscreen-Nachdrehs
werden könnte. Dann kamen erst mal andere
für die Flughafenszenen. Nahaufnahmen, die
Ideen und Wünsche. Aber als Khaled Kais-
wir beim normalen Dreh nicht mehr geschafft
sar, der auch meinen Kurzfilm Daniels Asche
haben, wurden in Totalen, die wir bereits ge-
produziert hatte, mir anbot, gemeinsam einen
dreht hatten, eingesetzt. Die Wischblenden und
Langfilm zu realisieren, holte ich die Geschichte
Splitscreens wurden auch von Pixomondo ge-
wieder hervor. Er wollte sehr bald drehen, und
macht. Und natürlich die Sternschnuppen zum
so hatte ich das Luxusproblem eine Idee zu be-
Schluss!
nötigen, die sich möglichst zügig zum drehfertigen Buch weiterentwickeln ließ.
1/1 Anzeige
xxx
Du hattest das Glück, mit deinem HFF-Kurz-
film Daniels Asche schon eine gute Visiten-
wohl laufen könnten. Beim dritten Übungsfilm
Warum ist München Schauplatz des Films
wird es tatsächlich schon schwieriger. Durch
geworden?
den beurteilen potentielle Produktionspartner
Ursprünglich spielte die Geschichte in Berlin.
dann, was man kann, auf welches Genre man
Die Stadt ist größer, man kann sich schneller
sich spezialisiert. Da ist es dann schon schwe-
darin verlieren. Aber die Produktionsfirma sitzt
rer, locker zu bleiben.
Die deutsche Firma Pixomondo, die unter
Es gibt doch so einige Sachen – von der Schau-
anderem die visuellen Effekte für Game of
spielführung bis zur Auflösung einer Szene in
Thrones und Star Trek Into Darkness ge-
bestimmten Einstellungen – die man nicht erst
Der junge Russlanddeutsche Dima wird aus
dem Jugendgefängnis entlassen und will in
Berlin ein neues Leben anfangen. Aber seine
Vergangenheit lässt ihn nicht los: Sein alter
Boss will ihn wieder für seine kriminellen
Machenschaften gewinnen und Dimas Vater,
der sich in Deutschland nicht heimisch fühlt,
möchte mit der Familie nach Russland
zurückkehren. Einzig die Liebe zur Kunststudentin Nadja gibt Dima Hoffnung. Doch seine
kriminellen Verbindungen drohen den beiden zum Verhängnis zu werden.
macht hat, hat auch bei eurem Film in der
leidvoll am Set lernen muss, sondern sich schon
KINOSTART: 18. JULI
Postproduktion nachgeholfen.
vorher aneignen kann.
in München, ich bin Absolvent der Münchner
HFF, wir haben Förderung vom FFF bekom-
Was kann man überhaupt an einer Filmschu-
men, der Bayerische Rundfunk ist beteiligt.
le lernen, was nur in der Praxis am Set?
Da war es viel einleuchtender, den Film in
Während der HFF hatte ich immer das Gefühl,
München zu drehen. Außerdem kündigte sich
man müsste noch viel mehr drehen. Erst jetzt
da schon diese größere Welle von Berlin-Filmen
im Nachhinein merke ich, dass man aus den
wie Oh Boy an.
theoretischen Seminaren sehr viel mitnimmt,
obwohl man es zunächst gar nicht so merkt.
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Interview: D. Steinitz
Film News Bayern 3-2013
WENN AUS FREUNDSCHAFT LIEBE WIRD
claudia eisinger
AB
25. JULI IM
KINO
nicholas reinke
musik von rosalie & wanda
NFP MARKETING & DISTRIBUTION* PRÄSENTIERT EINE PRODUKTION VON KAISSAR FILM IN CO-PRODUKTION MIT DIE FILM GMBH UND BAYERISCHER RUNDFUNK IN ZUSAMMENARBEIT MIT HFF MÜNCHEN EIN FILM VON BORIS KUNZ
MIT NICHOLAS REINKE CLAUDIA EISINGER PETER NITZSCHE LUCY WIRTH DORIS BUCHRUCKER MATTHIAS BRENNER HARTMUT SCHREIER DIETRICH HOLLINDERBÄUMER UVM. KAMERA MARTIN NIKLAS SZENENBILD MARKUS DICKLHUBER SCHNITT RENÉ LOOS
KOSTÜME MONIKA STAYKOVA MASKE JELKA HESSE ALEXANDRA KÜHNEL MISCHUNG DAVID WASIELEWSKI MUSIK KONSTANTIN FERSTL SONGS ROSALIE & WANDA HERSTELLUNGSLEITUNG ANDREAS CH. TÖNNESSEN PRODUKTIONSLEITUNG PHILIPP REUTER
PROJEKTBETREUUNG HFF MÜNCHEN - PROF. ANDREAS GRUBER REDAKTION CLAUDIA GLADZIEJEWSKI AUSFÜHRENDER PRODUZENT ALEXANDER KRÖTSCH CO-PRODUZENTEN ULI ASELMANN ANDREAS CH. TÖNNESSEN PRODUZENT KHALED KAISSAR DREHBUCH UND REGIE BORIS KUNZ
/DreiStunden
www.DreiStunden-derFilm.de
SOUNDTRACK IM HANDEL ERHÄLTLICH
K O L U M N E N T I T E L
Oben: Marcus Vetter (links) beim Dreh von »The Court«. Rechts: Luis Moreno-Ocampo, ehemals
Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag
Auf der Treppe
Im Siegertext des Förderpreises Filmjournalismus 2013 schildert Paul Munzinger, wie der
Dokumentarfilmer Marcus Vetter die Premiere seines eigenen Films erlebt
Neunzig Minuten können verdammt lang sein,
Marcus Vetter macht Dokumentarfilme, und
gewonnen, und überhaupt so ziemlich alles,
wenn man auf ein Urteil wartet, das niemand
der Film, der gerade gezeigt wird, ist sein Film.
was man in Deutschland als Dokumentarfilmer
ausspricht. Wenn man in hunderten Gesich-
The Court heißt er, es geht um den Internatio-
gewinnen kann.
tern lesen muss, die alle etwas anderes sagen.
nalen Strafgerichtshof in Den Haag. Vetter will,
Alter Hase, könnte man meinen, dickes Fell,
Oder vielleicht auch gar nichts. Wieso lacht
dass seine Filme möglichst da anlaufen, wo sie
und was einem sonst noch an Floskeln einfällt.
die Frau in der dritten Reihe? Wieso schüttelt
entstanden sind, wo sie hingehören. Deshalb
Ein Irrtum. Vetters Gesichtszüge sind weich,
der junge Mann ganz hinten den Kopf? Hat da
ist er jetzt hier. Den Haag, ein kleines Kino in
zart geradezu. Umso mehr fällt es auf, wie sie
gerade jemand gegähnt? Als ob man versucht,
der Innenstadt. The Court feiert Weltpremiere.
sich verhärten. Zum Beispiel wenn er erzählt,
einer Menschenmenge zuzuhören, in der alle
Marcus Vetter erwartet das Urteil.
wie es sich anfühlt, einen Film dem Publikum
durcheinander reden, einander ins Wort fallen
Am Nachmittag, zwei Stunden sind es noch
überlassen zu müssen, den Kritikern, die kei-
und ständig ihre Meinung ändern. Nur dass kei-
bis zur Premiere, sitzt Vetter in dem kleinen
ne Ahnung haben, wie viel Arbeit in dem Film
ner redet. Sondern alle nur gucken.
Café, das zum Kino gehört. Seit zehn Minu-
steckt, wie viel Emotion, wie viel Risiko. »Ich
Marcus Vetter will sich nicht anmerken lassen,
ten steht vor ihm eine Zucchini-Creme-Suppe,
finde, Filme haben keinen Verriss verdient«,
dass er die Menschen im Publikum beobach-
noch unberührt. Fleisch isst er kaum noch, seit
sagt er. »Jemand hat sich alle Mühe gegeben.
tet, dass er sie mustert, dass es ihm wichtig
er mal in einem Schlachthof gedreht hat. Auch
Dann kriegst du trotzdem was auf die Fresse.«
ist, wie sie reagieren. Er kauert auf der Trep-
das Rauchen hat er aufgegeben. Jetzt macht er
Wenn Vetter von seiner Arbeit spricht, von sei-
pe, abseits des Publikums. Seine Beine hat er
den Eindruck, als ob er eine Zigarette gut ge-
nem Team, reicht ihm die Sprache nicht aus, er
eng an den Körper gezogen, die Ellenbogen auf
brauchen könnte. »Kurz vor der Premiere bist
möchte viel mehr sagen, alles auf einmal am
die Knie gestützt. Die Hände verschränkt er
du am verletzlichsten«, sagt er. »Da kommt
besten. Er nimmt die Arme zu Hilfe, die Hände,
vor dem Mund. Wie ein Pokerspieler, der nicht
alles ans Tageslicht.« Vetter ist kein Anfänger.
die Finger. Gläser und Blumenvasen, die auf
will, dass jemand sieht, was er fühlt. Verstoh-
Er ist Mitte vierzig, die dunklen Haare werden
dem Tisch in seiner Reichweite sind, stellt man
len wandert sein Blick über das Publikum, von
weniger, die Stirn höher, das hell-gestreifte
besser zur Seite. Vetter braucht Platz, wenn es
Gesicht zu Gesicht. Auf die Leinwand achtet er
Hemd spannt ein bisschen. Seit zwanzig Jah-
um die großen Themen des Filmens geht, und
kaum, den Film kennt er ja schon.
ren macht er Filme, drei Grimme-Preise hat er
er scheut sich auch nicht, große Worte dafür
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Film News Bayern 3-2013
F Ö R D E R P R E I S
F I L M J O U R N A L I S M U S
zu benutzen: Vertrauen. Liebe. Leiden. Verletz-
ressiert das eher wenig. Er will mithelfen, den
Die Zuschauer im Kino lachen, sie lachen sogar
lichkeit.
Aufbau unterstützen, einer Sache dienen, die
oft. Wenn Ocampo beim Telefonat mit einem
Überhaupt, Vertrauen. Vor vier Jahren rief Luis
er für wichtig hält. Wie die Freiwilligen, die mit
Tiroler Journalisten die Augen verdreht. Wenn
Moreno-Ocampo bei Vetter an und fragte, ob
ihm nach Palästina gekommen sind. Er glaubt
er im Flugzeug Angry Birds spielt. Wenn er
der einen Film über den Internationalen Straf-
an das Projekt. Das kann man naiv finden. Oder
von der Polizei angehalten wird, weil er wie
gerichtshof machen wolle. Ocampo ist damals
man kann es verstehen.
immer am Steuer telefoniert. Das Publikum
Chefankläger in Den Haag, und Vetters Be-
Im Kinosaal gehen die Lichter aus, der Film
lacht. Vetter kauert auf der Treppe. Lachen sie
dingung war, natürlich, Vertrauen. Nur wenn
fängt an. Er heißt The Court, aber eigentlich
über Ocampo?, denkt er. Oder lachen die über
er überall Zugang hat, hat er geantwortet, nur
geht es mehr um Ocampo als um den Gerichts-
uns? Und warum schüttelt diese eine Frau die
wenn man ihm nicht die Türen vor der Nase zu-
hof. Wahrscheinlich musste das so sein. Der
ganze Zeit den Kopf? Es ist ihm peinlich, die
schlägt, sobald es interessant wird. Das Gericht
Jurist aus Argentinien, den Vetter nicht ohne
Leute zu beobachten, während sie seine Filme
war einverstanden.
Ehrfurcht den »Prosecutor« nennt, ist grob,
sehen, sagt Vetter auf der After-Show-Party. Er
Als Vetter das erste Mal für Dreharbeiten nach
unverschämt, charmant, witzig. Ein Macho, ein
wirkt jetzt gelöst, aufgekratzt, es gibt Rotwein
Den Haag fuhr, allein, als One-Man-Team, da
Held, ein Arschloch, ein Entertainer. Ein Wahn-
und Sate-Spieße. Das Publikum hat sein Urteil
konnte ihm kein Taxifahrer, kein Passant sagen,
sinniger, der Kollegen zermürbt, Kritiker provo-
gefällt, es gab langen Applaus. Jetzt kommen
wo und was der Internationale Strafgerichtshof
ziert und einen Filmemacher glücklich macht.
die Kritiker.
eigentlich ist. Schon da hat sich Vetter entschieden, dass er den Film macht. Weil er gut findet,
was das Gericht macht: Es verurteilt Kriegsverbrecher. Und weil er denkt, dass es bekannter
werden muss, dass es Öffentlichkeit braucht.
Damit es nicht nur begangene Kriegsverbrechen bestrafen kann, sondern hilft, zukünftige
zu verhindern.
Während Vetter erzählt, kommen nach und
nach die Mitglieder seiner Crew an den Tisch.
Keiner ist älter als Mitte zwanzig. Jedes Mal
springt Vetter auf und erdrückt den Ankommenden fast, froh, dass er endlich etwas mit seinen Armen anfangen kann, endlich nicht mehr
still sitzen muss. Vor einigen Jahren hat Vetter
Freiwillige gesucht, als er in Palästina ein Kino
gebaut hat, das Cinema Jenin. Viele von den
jungen Leuten, die gekommen sind, die mitgearbeitet haben bei diesem Projekt, das Vetter
rückblickend als »Wahnsinn« bezeichnet, wollte er danach nicht mehr gehen lassen. Heute
Bei der Preisverleihung auf dem FFF-Empfang (v.l.): Philipp Crone, Gabriele Pfennigsdorf, Paul Munzinger, Dagmar
Biller, Marc Mensch
Förderpreis Filmjournalismus 2013
bilden sie sein Team, auf Reisen sind sie seine
Familie.
Seit 2005 verleiht der FFF Bayern den mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis Filmjournalis-
»Ich arbeite lieber mit jungen Menschen«,
mus. Mit diesem sollen die Studierenden der Deutschen Journalistenschule (DJS) für
sagt Vetter. »Das Problem mit Profis ist: Die
Filmthemen jenseits der Filmkritik sensibilisiert werden. Dieses Jahr richteten sie den Blick
sind schon fertig. Die lassen sich nicht mehr
auf die Dokumentarfilm-Branche. Los ging es im April mit einem Infotag an der DJS: BR-
überraschen.« Die Jungen, sagt Vetter, sind
Redakteurin Petra Felber, Produzent Ingo Fliess (if... productions), Dokumentarfilmer
offener, haben einen neuen Blick, eine andere
Claus Strigel und DOK.fest-Leiter Daniel Sponsel beantworteten die Fragen der 30 Auto-
Perspektive. Fehler dürfen, sollen sie machen,
rinnen und Autoren und inspirierten sie zu den verschiedensten Themen. Unter der Anlei-
Fehler gehören dazu, sagt er, sie nützen dem
tung von Dozent Adrian Prechtel entstanden dann Portraits von Filmemachern, Reportagen
kreativen Prozess. Da ist es wieder, Vertrauen.
von Festivals, Erklärstücke über den Verleih von Dokumentarfilmen und viele weitere Texte.
Vielleicht ist The Court deshalb ein sehr gu-
Immer wieder ging es dabei um das grundlegende Thema der Dokumentarfilm-Branche: das
ter, aber kein kritischer Film geworden. Vetter
fehlende Geld. Eine Ausnahme war der Text von Paul Munzinger: Er begleitete Marcus
wollte nicht wiederholen, was so viele andere
Vetter nach Den Haag, um herauszufinden, was in einem Regisseur bei der Premiere seines
bemängelt haben, sagt er. Dass das Gericht
Films vorgeht. Die Juroren Dagmar Biller (Tangram International), Philipp Crone (Süd-
langsam sei, ineffektiv, machtlos. Dass Chefan-
deutsche Zeitung) und Marc Mensch (Blickpunkt:Film) waren sich einig, dass der Text der
kläger Ocampo sich vor lauter Medienarbeit
herausragende des diesjährigen Förderpreises Filmjournalismus war. Gabriele Pfennigs-
nicht um sein Kerngeschäft kümmere, nämlich
dorf überreichte den Preis beim FFF-Empfang auf dem DOK.fest, der erstmals stattfand.
seriöse Anklagen vorzubereiten. Vetter inteFilm News Bayern 3-2013
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1: Oliver Simon (K5 Film), Kristine Knudsen (Knudsen & Streuber Medienmanufaktur), Thorsten Wegener (Studio 100 Media), Tero Kaukomaa (Blind Spot Pictures Oy, Helsinki), Gabriele Walther
(Caligari Film); 2: Nina Laurio (Solar Films, Helsinki), Esko Rips (Nafta Films, Tallinn); 3: Dietmar Güntsche (Neue Bioskop Film), Nina Lyng, Eva Juel Hammerich (beide Nepenthe Film, Kopenhagen);
4: Michael Coldewey (Trixter), Börje Hansson (Bright Moving Pictures, Stockholm), Ikka Matila (MRP Matila Röhr, Helsinki); 5: Ulrich Höcherl (Blickpunkt: Film), Angela Reedwisch (ARRI), Thorsten
Wegener; 6: Marc Gabizon (Wild Bunch Germany), Martin Moszkowicz (Constantin Film); 7: Robert Marciniak (Lieblingsfilm), Diana Mikita (Nafta Films, Tallinn); 8: Prof. Dr. Klaus Schaefer, Lene
Borglum (Space Rocket Nation, Kopenhagen)
Bayern trifft Nordeuropa in Cannes
Der FFF Bayern lud im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes rund fünfzig Branchenvertreter aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Estland, Finnland,
Island sowie aus Bayern zu einem »Business Lunch«. Hier trafen sich Produzenten, Verleiher und Vertreter von Weltvertrieben und Studios. Unter
den Gästen aus den nordeuropäischen Staaten waren Produzentin Lene Borglum (Space Rocket Nation), die mit Only God Forgives, dem neuen
Film von Drive-Regisseur Nicolas Winding Refn, im Wettbewerb vertreten war, Tero Kaukomaa (Blind Spot Pictures), der Lars von Triers Dancer
in the Dark produzierte und gerade an Iron Sky 2 arbeitet, und Börje Hansson (AB Svensk Filmindustri), der Lasse Hallströms Film The Hypnotist
produzierte. Bei der Veranstaltung konnten bayerische und nordeuropäische Filmemacher ins Gespräch kommen oder ihre bereits bestehenden
Beziehungen vertiefen. Die Film Commission Bayern hat den Business Lunch organisiert.
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Film News Bayern 3-2013
VERLAGE präsentieren:
BÜCHER zum VERFILMEN
Filmfest München
3. Juli 2013, 11:00 Uhr
Gasteig, Lounge*
* Einladungsanfragen unter: [email protected]
Veranstalter:
Medienpartner:
Sponsoren:
Andreas Briese, Carol Spycher, Christine von Preyss, Dr. Patrick Hörl
Die Zukunft des Middle Man
Beim DOK.forum sprachen Experten über die Vor- und Nachteile des klassischen und des digitalen Vertriebs.
Die halbtägige Veranstaltung hat die MEDIA Antenne München zusammen mit dem Documentary Campus
und mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei organisiert
»Braucht es im digitalen Zeitalter überhaupt
eine Milliarde Nutzer im Monat, streamt vier
scher Vertrieb wie der von Carol Spycher hel-
noch den klassischen Vertrieb von Filmen, ei-
Milliarden Stunden Bewegtbild und lädt 72
fen, noch vor Drehbeginn Presales und Kopro-
nen sogenannten Middle Man, der Filme ver-
Stunden neues Material hoch – pro Minute. Es
duktionsverträge abzuschließen. Dadurch kann
treibt?« Mit dieser Frage eröffnete Dr. Patrick
gibt keine Redakteure, die Inhalte auswählen,
zusätzlich MEDIA TV Produktionsförderung in
Hörl, Geschäftsführer der Autentic GmbH,
und Rechte werden nicht lizensiert. Sobald ein
Höhe von 20 Prozent des Budgets beantragt
seine Keynote zur MEDIA-Veranstaltung. Zur
Film frei im Internet verfügbar ist, fällt der Ver-
werden. Youtube bietet keinerlei Möglichkei-
klassischen Vertriebsfirma kommt im digitalen
kauf exklusiver Rechte weg. Im Unterschied
ten der Vorfinanzierung an. Wird sich dies
Zeitalter eine Vielzahl von Online-Plattformen
zum klassischen Vertrieb haben bei Youtube
zukünftig ändern, oder finden nur Filme auf
wie beispielsweise Youtube hinzu, die sich di-
alle Anbieter die gleichen Voraussetzungen,
der Plattform eine Heimat, die bereits fertig
rekt an den Zuschauer wenden und die Distanz
zwischen professionellen und unprofessionel-
finanziert sind? Presales seien laut Briese auf
zwischen Produzent, Filmemacher und Publi-
len Programmen wird nicht differenziert. Die
Youtube kaum möglich, da aufgrund des riesi-
kum scheinbar verkürzen. Bedeutet dies das
Nutzer müssen sich also genau überlegen, wie
gen Angebots schwer vorhersehbar sei, ob mit
Ende des klassischen Vertriebs? Hörl betonte,
sie ihre Filme öffentlichkeitswirksam präsen-
Filmen Geld verdient werden könne.
dass in einer immer komplexer werdenden
tieren. Und dieser Marketingaufwand kann im
Allerdings gebe es immer mehr Firmen, die
Medienlandschaft der klassische Vertrieb Vor-
Gegensatz zum kostenlosen Upload der Filme
Youtube-Medienpartner oder -Kanäle aggre-
teile gewähre, die das Online-Geschäft nicht
teuer werden. Hinter dem Erfolg des Doku-
gieren, über Cross-Promotion Erlöspotential
bieten könne. In einem immer kleingliedriger
mentarfilms Kony 2012 – der bereits am ersten
somit besser vorhersagen können und be-
werdenden Markt könnten Vertriebe als Orien-
Wochenende auf Youtube mehr Abrufe erhielt
reits bei der Produktion mit einsteigen. Da-
tierungshilfe dienen sowie als Finanzierungs-
als der Bond-Film Skyfall am ersten Wochen-
rüber hinaus etabliert sich seit Kurzem »Pay
partner, die einen Film marktfähig machen. Ein
ende weltweit an Zuschauern hatte – steht
Subscription«, also Kanäle, die der Anbieter
klassischer Vertrieb könne außerdem Match-
beispielsweise eine riesige Marketingmaschi-
kostenpflichtig machen kann und die eine Al-
makings ermöglichen und im Vorfeld der Pro-
ne. Der Produzent hat einen Trailer produziert,
ternative zum Pay TV darstellen. Ein Trend, der
duktion helfen, einen Sendervertrag herzustel-
eine riesige Online-Kampagne auf Facebook
die mögliche Kollision zwischen den Internet-
len, sagte Hörl.
gestartet und ganz New York City mit Postern
und TV-Welten verdeutlicht. All diese Beispie-
Welche weiteren Unterschiede in den Ver-
plakatiert. Mit einer guten Marketingstrategie
le zeigen, dass mit dem Online-Vertrieb eine
triebsformen und Verwertungschancen be-
lässt sich demnach auch online ein breites
weitere Vertriebsart auf dem Markt existiert,
stehen, diskutierten in einer Panelrunde Hörl,
Publikum finden. Andererseits stellt dies aber
die den klassischen Vertrieb nicht verdrängen
Carol Spycher (Accent Films) und Andreas
laut Briese auch eine Chance für kleinere Pro-
wird, sondern eine zusätzliche Möglichkeit dar-
Briese (youtube/Google) unter der Moderati-
duzenten dar. Viele der Youtube-Partner, die
stellt, Filme einem breiten Publikum anzubie-
on von Christine von Preyss (BSkyB). Briese
klein angefangen haben, sind mittlerweile in
ten. Bei beiden Varianten bleibt jedoch eines
führte auf, welche Alternativen seine Firma
der Medienlandschaft etabliert, betonte er.
gleich: Jeder Film braucht eine Strategie, um
Youtube den Produzenten im Gegensatz zu
Für Filmemacher, die noch auf der Suche nach
erfolgreich zu sein.
klassischen Vertrieben biete. Youtube hat rund
Finanzierungspartnern sind, kann ein klassi-
20
Julia Wülker
Film News Bayern 3-2013
www.fsff.de
7. UNABHÄNGIGES INTERNATIONALES FILMFESTIVAL
24.7. - 4.8.2013
KETS
C
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G
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ATTRAKT
HN
KIINNO, BUS & BEA
INCLUSIV
ALL IN
STARNBERG | SCHLOSS SEEFELD | HERRSCHING | WESSLING | WÖRTHSEE | DIESSEN
L O C A T I O N
T O U R
Nicht schön, aber mit Charakter
Riesiger Containerhafen, stillgelegte Bahntrassen, leerstehende Hallen: Nürnberg bietet viele unverbrauchte
Filmmotive. Bei der Location Tour der FFF Film Commission hatten rund 45 Teilnehmer die Möglichkeit, sich
von den spannenden Motiven inspirieren zu lassen
Im Quelle-Versandhaus
»Nürnberg – Hafenstadt mit Großstadt-Blues
Locations auf dem 337 Hektar großen Areal.
1955 und 1967 gebaut wurde, steht seit 2005
und Tiefgang«: Unter dieses Motto stellten die
Hier gibt es riesige Lager- und Recyclinghallen,
unter Denkmalschutz. Nach der Insolvenz 2009
Organisatoren Anja Metzger und Juan Tho-
Hafenbecken, Containerterminals, Silo-Türme,
wurde das Gebäude geräumt. Ein paar kleine
mas Hartmann (FFF Film Commission), Bap
Gleisanlagen und eine mehrspurige Straße.
Unternehmen haben Räume bezogen, und
Koller (MEDIA Welcome Services & Events)
Diese ließe sich wunderbar für den nächsten
es gibt hin und wieder Ausstellungen, Veran-
und Alexandra Foghammar (Stadt Nürnberg,
Hafenkrimi nutzen, sagte Leupold. Generell
staltungen oder Modenschauen. Ansonsten
Presse- und Informationsamt) die Location
könne mit Absprachen sehr viel auf dem Gelän-
herrscht Leere auf den 253.000 Quadratme-
Tour. Gleich die erste Station überraschte
de ermöglicht werden, betonte er.
tern. Der Rundgang führte die Filmschaffenden
die mitgereisten Produzenten, Herstellungs-,
Die nächste Station war das ehemalige DB-Are-
durch das ehemalige Heizhaus, den Versor-
Aufnahme- und Produktionsleiter, Drehbuch-
al Südbahnhof. Die maroden Bahnwerkstätten
gungsleitungsgang, den ehemaligen Bürotrakt,
autoren, Location Scouts, Szenenbildner und
und die gigantische Güterumladehalle sind mit
die Tiefgaragen und die riesigen Lagerhallen, in
Redakteure: Der Nürnberger Hafen ist das
bunten Graffittis beschmiert und die Dächer
denen einst die Waren untergebracht wurden.
größte Dienstleistungs- und Logistikzentrum
sind zum Teil eingestürzt. Damit eignet sich die
Im Quellebau könnten problemlos mehrere
Süddeutschlands – und doch relativ unbekannt.
Industriebrache besonders für Nachkriegs- und
Verfolgungsjagden gedreht werden, ohne dass
Auf einer Bustour zeigte der Hafen-Chef Harald
Apokalypse-Szenarien. Alexander Reiche von
es Probleme mit Genehmigungen oder den An-
Leupold den Teilnehmern die unterschiedlichen
der aurelis real estate GmbH führte die Grup-
wohnern gäbe.
Am ehemaligen Südbahnhof
22
pe über das Gelände
Unter Tage führte auch die letzte Station der
und riet den Filmschaf-
Tour: Mit Helmen und Taschenlampen stieg die
fenden, sich schnell für
Gruppe bis zu 22 Meter hinab in den Felsen-
Drehs auf dem Areal zu
keller unterhalb der Altstadt. Das 15.000 Qua-
entscheiden, da es je-
dratmeter große Felsenlabyrinth diente im 14.
derzeit verkauft oder ab-
Jahrhundert als Bierlagerstätte und im Zweiten
gerissen werden könne.
Weltkrieg als Luftschutzanlage. Heute werden
Weiter ging es zum ehe-
ein Großteil der Felsengänge für Besichtigun-
maligen Quelle-Versand-
gen und andere Teile als private Keller genutzt.
haus. Nach dem Flug-
Diese und andere Stationen der Tour brachten
hafen Berlin-Tempelhof
einige Mitgereiste auf Filmideen. Sollten die-
ist das Gebäude mit
se konkret werden, hilft die Stadt Nürnberg
260.000 Quadratmetern
gerne dabei, dass die Motive für Dreharbeiten
der zweitgrößte Leer-
genutzt werden können. Auch Oberbürger-
stand in Deutschland.
meister Dr. Ulrich Maly, den Prof. Dr. Klaus
Die fordistische »Ver-
Schaefer zum abschließenden Abendessen
sandmaschine«, die von
begrüßte, betonte, dass Nürnberg gerne Film-
Ernst Neufert zwischen
teams willkommen heißt.
Julia Wülker
Film News Bayern 3-2013
M E D I A
N E W S
Ergebnisse MEDIA: Entwicklungs-
eu/culture/media/fundings/new-technologies/
förderung und Kinodigitalisierung
pilot-projects/results_en.htm
Projektentwicklungsförderung (Aufruf 31/2012,
Einreichtermin 23.11.2012) erhalten Film Line
Aufruf: Innovative Vertriebsstrategien
Productions Filmproduktions GmbH für den
für europäische Filme (Day & Date)
Fernsehfilm Die Seelen im Feuer (50.000 Euro)
sowie H&V Entertainment GmbH (190.000
Das EU-Parlament hat zum zweiten Mal eine
Euro Slate Funding für vier Projekte). Mit über
»vorbereitende Maßnahme« für innovative
1,4 Millionen Euro unterstützt die Europäische
Vertriebsstrategien für europäische Filme be-
Kommission Nebenkosten der Digitalisierung
schlossen. Gefördert wird die Entwicklung von
von 73 Leinwänden in Deutschland (20.000
Distributionsstrategien, die die gleichzeitige
Euro pro Leinwand). Arena Filmtheater und
oder nahezu gleichzeitige Herausbringung euro-
Atelier (München), Liliom (Augsburg), KinoP.
päischer Filme (»Day & Date«) auf unterschied-
(Penzberg) sowie die Schlossspiele (Ansbach)
lichen Plattformen in möglichst vielen Ländern
erhielten jeweils 40.000 Euro. Das Münchner
ermöglichen. Bewerben können sich Konsorti-
Theatiner wurde mit 20.000 Euro gefördert.
en von Unternehmen des audiovisuellen Sek-
Gleich drei Leinwände wurden im Nürnberger
tors (z.B. Weltvertriebe, Verleiher, Produzenten,
Casablanca Filmkunsttheater mit insgesamt
Rechteinhaber, VoD-Firmen). Einreichtermin:
60.000 Euro bezuschusst.
6. September 2013. Weitere Informationen:
http://ec.europa.eu/culture/media/fundings/
digital-circulation/call-s08-2013_en.htm.
Neuer MEDIA Aufruf für Pilotprojekte
Crossmediale Projekte für Pixel Market
Bis zum 15. Juli können Anträge für digitale
Pilotprojekte gestellt werden. Die EU-Kommission hat für den Aufruf 8/2013 ein Gesamtbud-
Bis zum 26. Juli können crossmediale Projekte
get von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung ge-
für den Pixel Market eingereicht werden. Die
stellt. Anträge können in vier Bereichen gestellt
werden: Distribution (Vertrieb und Promotion
Pitching-Veranstaltung im Rahmen des CrossOben: MFA Filmverleih erhielt die selektive Verleihförderung von MEDIA für »The Deep« (ab 27. Juni im Kino).
Unten: »7 Tage in Havanna« – mit selektiver Verleihförderung von MEDIA ab 11. Juli im Kino (Verleih: Alamode).
Media Forums auf dem BFI London Film
von (Post-) Produktionsworkflows), Promotion
oder Portale, die professionellen Nutzern die Su-
Projekte sollen bereits fortgeschritten und für
und Marketing (Bildung lokaler Communities für
che nach bestehendem audiovisuellen Content
mehr als eine Plattform entwickelt sein. Weite-
Kinos über Internetdienste und Social Media),
erleichtern). Eine Übersicht bisher geförderter
re Informationen: www.powertothepixel.com/
»Audiovisual Junction Portal« (Suchmaschinen
Pilotprojekte finden Sie hier: http://ec.europa.
events-and-training
europäischer audiovisueller Inhalte über nichtlineare Dienste), »Open Media Production Environment« (IT-basierte Tools zur Strukturierung
Festival bietet die Möglichkeit, Projekte vor internationalen Geldgebern zu präsentieren und
in persönlichen Meetings zu besprechen. Die
MEDIA Einreichtermine:
WRITERS’ ROOM – Drehbuchentwicklung von US-Erfolgsserien
Selektive Verleihförderung (21/2012)
1. Juli 2013
Wie funktioniert ein Writers’ Room? Welche Rolle spielt der Showrunner für die serielle Pro-
Pilotprojekte (08/2013)
15. Juli 2013
für den europäischen Fernsehmarkt und seine Autorenkultur? Oder ist kooperatives Schreiben
Vorbereitende Maßnahme für Day &
duktion? Die Arbeitsstrukturen von US-Serien sind in Europa kaum verbreitet. Eignen sie sich
mit mehreren Autoren hierzulande nicht erfolgreich umsetzbar? Auf Einladung der MEDIA
Antenne München spricht der amerikanische Autor und Produzent Frank Spotnitz (Akte
Date
6. September 2013
X, Hunted) über das Showrunner-System, die Arbeit im Writers’ Room und die Unterschiede
Antragsformulare:
www.mediadesk-deutschland.eu
Autor der britischen Serie Hunted, die nach dem amerikanischen Arbeitsmuster entstanden
zwischen Fernsehproduktionen in Hollywood und Europa. Spotnitz, dreifacher Gewinner des
Golden Globe, hat an über 40 Episoden von Akte X mitgeschrieben. Er ist Showrunner und
Information und Beratung:
MEDIA Antenne München, Sonnenstraße 21,
80331 München, Tel: 089-544 60 33-0
Email: [email protected]
www.facebook.com/MEDIADeutschland
Film News Bayern 3-2013
ist. Das MEDIA Programm der Europäischen Union unterstützt Weiterbildungsangebote für
Produzenten und Autoren von Serien, z.B. The European TV Drama Series Lab (Erich Pommer
Institut) und Serial Eyes (DFFB Berlin). Spotnitz unterrichtet in beiden Programmen. Die
englischsprachige Veranstaltung findet am 2. Juli von 10.30 bis 12.00 Uhr in der Black Box im
Gasteig statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter [email protected]
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Am Set von »Fack Ju Göhte«: Prof. Dr. Klaus Schaefer, Produzentin Lena Schömann, Katja Riemann, Elyas M´Barek, Nikolaus Prediger und Autor/Regisseur Bora Dagtekin
FFF fördert Bora Dagtekin-Film und 27 weitere Projekte
In der April-Sitzung des Jahres hat der FFF-Vergabeausschuss entschieden, 28 Projekte mit insgesamt
6,8 Millionen Euro zu fördern. Darunter sind die neue Komödie von Bora Dagtekin sowie Filme von Margarethe
von Trotta, Volker Schlöndorff und Michael Verhoeven. Insgesamt sind 53 Anträge eingereicht worden.
Kinofilm
der FFF Eine ganz heiße Nummer – Alle nackert.
tion: Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion).
Mit 4,9 Millionen Euro fördert der FFF die Produk-
Dazu kommt ein Erfolgsdarlehen von 350.000 Euro.
Gefahr droht auch den Fünf Freunden: Diese rei-
tion von neun Kinofilmen. Davon gehen 800.000
In der Fortsetzung des Überraschungs-Erfolgs von
sen im dritten Teil in die Karibik und sind dort bald
Euro an Fack Ju Göthe, eine Komödie von Tür-
2011 kehrt Maria von ihrem Südamerika-Aufent-
einem Piratenschatz auf der Spur. Doch sie sind
kisch für Anfänger-Erfinder Bora Dagtekin: Elyas
halt nach Niederbayern zurück – und bringt einen
nicht die einzigen, die sich auf die Suche machen
M´Barek spielt darin einen jungen Kriminellen,
Schamanen mit, der das Dorf in Aufruhr versetzt
(Regie: Mike Marzuk, Produktion: SamFilm). Zur
der sich als Hausmeister Zugang zu einer Schu-
(Regie: Markus Goller, Produktion: tnf telenorm-
Fördersumme von 715.000 Euro kommen 253.966
le verschaffen will, auf deren Gelände eine Beute
film/ATrack Film). Mit FFF-Förderung in Höhe von
Euro Erfolgsdarlehen.
versteckt ist. Wegen einer Verwechslung wird er
750.000 Euro entsteht Die Vampirschwestern 2.
Aushilfslehrer und bekommt es mit einer Problem-
Darin machen Dakaria und Silvania Bekanntschaft
Mit 450.000 Euro unterstützt der FFF die Produk-
klasse zu tun (Produktion: Constantin Film/Rat
mit einer Vampir-Rockband, deren Manager Böses
tion des neuen Films von Margarethe von Trotta:
Pack Filmproduktion). Mit 750.000 Euro fördert
mit ihnen vorhat (Regie: Wolfgang Groos, Produk-
In Die abhandene Welt erfährt die Jazzsängerin Sophie, dass sie möglicherweise eine Halbschwester
GAMES: FFF FÖRDERT THERAPIESPIEL UND RETTUNGSSIMULATION
hat. Als sie diese Frau trifft, stößt sie zunächst auf
Ablehnung (Produktion: Clasart Film- und Fern-
Bei der ersten Sitzung des Jahres hat der Games-Vergabeausschuss des FFF Bayern entschieden,
sehproduktions GmbH). In der deutsch-israeli-
drei Projekte mit insgesamt knapp 120.000 Euro zu fördern. Mit 55.000 Euro fördert der FFF die Pro-
schen Koproduktion No Name Restaurant wird
duktion von Alarm für die Seenotretter:
r In dieser 3D-Simulation begibt sich der Spieler in die Situati-
der ultraorthodoxe New Yorker Jude Ben bei einer
on der Rettungsdienste auf den Booten und Kreuzern der »Deutschen Gesellschaft zur Rettung
Busreise in der Wüste Sinai ausgesetzt. Er ist dort
Schiffsbrüchiger«. Der Spieler erhält einen realitätsnahen Eindruck von Noteinsätzen auf Nord- und
auf den mürrischen Beduinen Adel angewiesen
Ostsee und muss verschiedene Aufgaben wie Navigation, Löschung von Brandherden oder Bergung
(Regie: Stefan Sarazin/Peter Keller, Produktion:
übernehmen. Dabei lernt er viel über die Schifffahrt und das Meer (Produktion: Reality Twist, Platt-
blue eyes fiction, 400.000 Euro). Mit 250.000
form: PC). Mit Hilfe einer Förderung in Höhe von 44.365 Euro entwickelt die Firma Aesir Interactive
Euro fördert der FFF die deutsch-irische Koproduk-
den Prototyp zu dem Rennspiel Bullettime Racing. In diesem kann der Spieler während des Rennens
tion Love, Rosie, bei der Christian Ditter Regie
die Strecke individuell verändern und optimieren. Davon profitieren auch die anderen Spieler. Diese
führt. Die romantische Komödie über die besten
fahren also nicht nur um die Wette, sondern können auch konstruieren und kooperieren (Plattform:
Freunde Rosie und Alex basiert auf dem Bestseller
iOS, Android). Außerdem fördert der FFF Bayern mit 20.000 Euro die Konzeptentwicklung von
»Für immer vielleicht« von Cecilia Ahern (Produk-
RetroBrain. Das Spiel soll in der Therapie von Alzheimer und Demenz eingesetzt werden. Die jewei-
tion: Constantin Film). Zur Fördersumme kommt
ligen Aufgaben – zum Beispiel die Erkennung von Gesichtern – werden auf die jeweiligen Spieler
ein Erfolgsdarlehen in Höhe von 250.000 Euro. In
individuell zugeschnitten. Die Games-Entwickler arbeiten eng mit Medizinern zusammen (RetroBrain
der deutsch-finnisch-estnischen Koproduktion The
R&D, Plattformen: Sony Playstation, Nintendo Wii, Ouya).
Fencer muss ein junger Russe in den Fünfziger
Jahren aus Leningrad fliehen und in Estland un-
24
Film News Bayern 3-2013
F Ö R D E R U N G
tertauchen. Er möchte dort Kindern das Fechten
im Endstadium leidet. Doch die alte Dame kämpft
Worm Film). In Peter Dollingers Komödie O‘zapft
beibringen, doch der Schuldirektor hält das für ein
– für den Abschluss ihres Romans und gegen ihre
is‘ ist eine Unterbiberger Blaskapelle zur Eröffnung
Relikt aus feudalen Zeiten und denunziert ihn bei
geschwätzige Zimmernachbarin (Produktion: Lailaps
der »Westbank-Wiesn« nach Ramallah eingeladen.
der kommunistischen Parteiführung (Regie: Klaus
Pictures, 25.000 Euro). Sophie Linnenbaum erzählt
Sie nutzt die Gelegenheit für eine Rundreise durch
Härö, Produktion: Kick Film, 200.000 Euro). Jan
in der Komödie PIX das Leben eines Menschen von
Israel, bei der sie von einem Israeli und einem Paläs-
Michael Haft portraitiert in seinem Dokumentarfilm
der Geburt bis zum Tod ausschließlich in den Bildern
tinenser begleitet wird, die sich unversöhnlich ge-
Moorlandschaften diesen ebenso faszinierenden
eines Fotoalbums (10.000 Euro). Thomas Stork
genüberstehen. Doch als eine Tuba verloren geht,
wie bedrohten Naturraum (Produktion: Nautilus-
beschäftigt sich in seiner Dokumentation Meine Be-
müssen sie zusammenarbeiten.
film, 200.000 Euro).
hinderung ist auch nur ein Mensch mit dem Thema
Behinderung und Sexualität. Dabei kommen unter
anderem Sexualbegleiter zu Wort, die es sich zur
Fernsehfilm
Kontakte zu ermöglichen (5.000 Euro).
Mit 1,4 Millionen Euro fördert der FFF die Produk-
Mit insgesamt 160.000 Euro förderte der FFF Verleih und Vertrieb der Kinofilme Hanni & Nanni 3, Das
tion von vier Fernsehfilmen. Darunter ist das historische Drama Die Seelen im Feuer (ZDF/ORF):
Verleih und Vertrieb
Aufgabe machen, behinderten Menschen sexuelle
Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem
Projektentwicklungsförderung
Märchen vorkommen wollte und Drei Stunden.
In Bamberg wütet um 1630 die Hexenverfolgung.
Ein junger Arzt versucht, den Wahnsinn zu stoppen
Mit 40.000 Euro fördert der FFF die Entwicklung
(Regie: Urs Egger, Produktion: Film-Line Produc-
von Volker Schlöndorffs Film Montauk, der von
tions, 450.000 Euro). In Michael Verhoevens Film
Max Frischs gleichnamigem Roman inspiriert ist:
Fördertermine
Die vollständigen Antragsunterlagen
müssen zu folgenden Terminen in der
Geschäftsstelle des FFF Bayern vorliegen (genannt sind jeweils der erste
und letzte Tag der Frist; Einreichschluss
18 Uhr des letztgenannten Tages):
Let‘s go (BR, Degeto, WDR) kehrt die 21-jährige
Der verheiratete Autor Max reist zur Premiere sei-
Jüdin Laura 1968 zur Beerdigung ihres Vaters aus
nes Theaterstücks in seine alte Heimat New York.
den USA nach München zurück. Dort muss sie
Dort holt ihn seine Vergangenheit ein (Produktion:
sich mit ihrer Geschichte und der Geschichte ih-
Zieglerfilm München). In der Komödie Männertag
rer Familie auseinandersetzen, die als Holocaust-
machen vier alte Freunde, die sich sehr unterschied-
Überlebende in Nachkriegs-Deutschland wieder
lich entwickelt haben, einen Vatertags-Ausflug. Ihre
Fuß zu fassen versuchten (Produktion: Eikon Süd,
Freundschaft wird zunehmend auf die Probe gestellt
EINREICHFRISTEN
420.000 Euro). In Weißes Baby, brauner Bauch
(Chestnut Films, 40.000 Euro). Die vierteilige Doku-
(BR) reist ein deutsches Paar nach Indien, um mit
Reihe Reden, die die Welt verändern widmet sich
26. August bis 10. September 2013
21. Oktober bis 5. November 2013
Hilfe einer Leihmutter das lange erwünschte Baby
welthistorisch folgenreichen Reden von Goebbels
zu bekommen. Zunächst läuft alles nach Plan,
(1943), Ben Gurion (1948), de Gaulle (1962) und Rea-
doch dann verschwindet die schwangere Frau
gan (1987). Dabei werden deren Tagesabläufe re-
plötzlich (Regie: Andreas Kleinert, Produktion:
konstruiert, doch auch die Menschen, die die Reden
SITZUNGEN DES VERGABEAUSSCHUSSES
17. Juli 2013
9. Oktober 2013 (mit Filmtheaterprämien)
4. Dezember 2013
Roxy Film, 350.000 Euro). In Die verbotene Frau
hörten, kommen in den Blick (Tangram Internatio-
(Sat.1) verlieben sich die Deutsche Verena und
nal, 40.000 Euro). Im Zentrum des Gangsterdramas
der Araber Khalid auf den ersten Blick. Doch der
Aus kurzer Distanz steht der Vietnamese Hung. Als
künftige Scheich ist einer anderen Frau verspro-
Elfjähriger musste er mit ansehen, wie sein Vater er-
chen (Regie: Hansjörg Thurn, Produktion: TV60
schossen wird. 25 Jahre später ist er ins Milieu der
EINREICHTERMIN
Filmproduktion, 100.000 Euro plus 117.219 Euro
Zigarettenmafia abgerutscht – und sinnt immer noch
15. Oktober 2013 (bis 18 Uhr)
Erfolgsdarlehen).
auf Rache (devifilm, 24.000 Euro).
Gamesförderung
SITZUNG DES VERGABEAUSSCHUSSES GAMES
19. November 2013
Nachwuchs
Drehbuch
Mit 50.000 Euro fördert der FFF Christoph Englerts
Mit 72.000 Euro fördert der FFF die Entwicklung
animierten Abschlussfilm Paula, Pieps und der Pa-
von drei Drehbüchern. Lea Schmidbauer und Tim
pierflieger. Darin nimmt Vogelweibchen Paula neben
Moeck schreiben Kindergeburtstag: Ben wurde von
E I N R E I C H T E R MI N E
MO D E R N I S I E R U N G
ihrem Küken Pieps auch einen Papierflieger in ihre
allen bisherigen Freundinnen verlassen. Seiner neu-
30. Juni 2013
mütterliche Obhut (Produktion: Kaamos Film Lucia
en Flamme Coco möchte er beim Geburtstag ihres
Scharbatke). Magdalena Hutters Abschlussfilm
Sohnes beweisen, dass er der Richtige ist, doch
Weil ich hier hin gehöre zeigt in beobachtenden
zunächst läuft alles schief (Produktion: Drei Wün-
Portraits Jugendliche aus unterschiedlichen Milieus.
sche). Philipp Leinemann entwickelt Das dritte
FILMTHEATER DIGITALISIERUNG
Im Mittelpunkt steht die Frage, was den Jugendli-
Sterben, einen Politthriller, der auf wahren Bege-
30. September 2013
chen Heimat bedeutet (25.000 Euro). Im Bereich
benheiten beruht: Der Tierarzt Robert verliert seine
Anderer Nachwuchs fördert der FFF Martin Wall-
Frau bei einem Anschlag in Berlin. Auf der Suche
Weitere Informationen und Unterlagen:
ners tragikomischen Kurzfilm Outlier: Er handelt von
nach dem Mörder kommt er einer usbekischen Ter-
www.fff-bayern.de
der 80-jährigen Autorin Lilith, die an Lungenkrebs
rororganisation auf die Spur (Produktion: Walker +
Film News Bayern 3-2013
Filmtheaterförderung
PROGRAMMPRÄMIEN
1. August 2013
25
T E R M I N E
Veranstaltungen / Termine
Einreichschluss: 8. Juli
www.chicagofilmfestival.com
Einreichschluss: 15. August
www.biberacherfilmfestspiele.de
56. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
(28. Oktober – 3. November 2013)
Einreichschluss: 10. Juli
www.dok-leipzig.de
33. Internationales Festival der
Filmhochschulen München
(17. – 23. November 2013)
Einreichschluss: 30. September
(Sonderwettbewerbe)
www.filmschoolfest-munich.de
9. Zürich Film Festival
(26. September – 6. Oktober 2013)
Einreichschluss: 30. Juni
www.zff.com
24. Lesbisch-Schwule Filmtage
Hamburg
(15. – 20. Oktober 2013)
Einreichschluss: 14. Juli
www.lsf-hamburg.de
Veranstaltungen/
Weiterbildungen
7. Green Screen – Naturfilmfestival
Eckernförde
(5. – 9. September 2013)
Einreichschluss: 30. Juni (Kurzfilmwettbewerb)
www.greenscreen-festival.de
40. Telluride Film Festival
(29. August – 2. September 2013)
Einreichschluss: 15. Juli
www.telluridefilmfestival.com
Einreichtermine für
internationale Festivals
und Preise
32. Uppsala Short Film Festival
(21. – 27. Oktober 2013)
Einreichschluss: 30. Juni
www.shortfilmfestival.com
23. Internationales Film- &
Fernsehfestival Köln
(29. September – 4. Oktober 2013)
Einreichschluss: 30. Juni
www.cologne-conference.de
26. Helsinki International Film
Festival
(19. – 29. September 2013)
Einreichschluss: 30. Juni
www.hiff.fi
32. Vancouver International Film
Festival
(29. September – 6. Oktober 2013)
Einreichschluss: 1. Juli
www.viff.org
Dubai International Film Festival
(6. – 14. Dezember 2013)
Einreichschluss: 1. Juli
www.dubaifilmfest.com
42. Kyiv International Film
Festival Molodist
(19. – 27. Oktober 2013)
Einreichschluss: 1. Juli
www.molodist.com/en
32. Vancouver International Film
Festival
(26. September – 11. Oktober 2013)
Einreichschluss: 1. Juli
www.viff.org
37. Festival des Films du Monde –
Montreal World Film Festival
(22. August – 2. September 2013)
Einreichschluss: 5. Juli (für Filme,
die länger als 60 Minuten sind)
www.ffm-montreal.org
49. Chicago International Film
Festival
(10. – 24. Oktober 2013)
26
10. Reykjavík International Film
Festival
(26. September – 6. Oktober 2013)
Einreichschluss: 15. Juli
www.riff.is
61. San Sebastian International
Film Festival
(20. – 28. September 2013)
Einreichschluss: 16. Juli
www.sansebastianfestival.com
37. São Paulo International Film
Festival
(18. – 31. Oktober 2013)
Einreichschluss: 19. Juli
www.mostra.org/en
21. Filmfest Hamburg
(26. September – 5. Oktober 2013)
Einreichschluss: 28. Juli
www.filmfesthamburg.de
51. Viennale – Internationales
Filmfestival
(24. Oktober – 6. November 2013)
Einreichschluss: 31. Juli
www.viennale.at
13. Flensburger Kurzfilmtage
(6. – 10. November 2013)
Einreichschluss: 31. Juli
www.flensburger-kurzfilmtage.de
26. Internationales Filmfest Braunschweig
(5. – 11. November 2013)
Einreichschluss: 1. August
www.filmfest-braunschweig.de
28. Juni 2013
filmtonart – Tag der Filmmusik
www.br-online.de/filmtonart
29./30. Juni 2013
Workshop: Directing Actors – The
Travis Technique
www.filmseminare.de
3. Juli 2013
7. Book Meets Film
www.cluster-print.de
Zu weiteren Branchenveranstaltungen während des Filmfests
München siehe Seite 11!
6./7. Juli 2013
Workshop: HDSLR
www.filmseminare.de
20. Juli 2013
Workshop: Einführung in die
Lichtbestimmung
www.filmseminare.de
20. Juli 2013
Workshop: Filmgeschäftsführung
www.filmseminare.de
3. August 2013
Workshop: Animationsfilm
www.filmseminare.de
3. August 2013
Workshop: Bairisch für Schauspieler
www.filmseminare.de
5. August 2013
Filmworkshop für Jugendliche von
13 bis 17 Jahren
www.filmseminare.de
10. August 2013
Workshop: Drehbuchaufstellung
www.filmseminare.de
Nordische Filmtage Lübeck
(30. Oktober – 3. November 2013)
Einreichschluss: 15. August
www.filmtage.luebeck.de
17. August 2013
Workshop: Zwei Tage = ein Film
www.filmseminare.de
35. Biberacher Filmfestspiele
(30. Oktober – 3. November 2013)
September (vorauss.)
Starter Filmpreis
www.muenchen.de
16. – 18. Oktober 2013
Medientage München
www.medientage.de
Festivals in Bayern
28. Juni – 6. Juli 2013
31. Filmfest München
www.filmfest-muenchen.de
10. – 14. Juli 2013
6. Musikfilmtage Oberaudorf
www.musikfilmtage-oberaudorf.de
24. Juli – 4. August 2013
7. Fünf-Seen-Film-Festival
www.fsff.de
1. – 22. August 2013
60. Münchner Filmkunstwochen
www.filmkunstwochen-muenchen.
de
27. August – 4. September 2013
(München)
5. – 12. September 2013 (Nürnberg)
27. Fantasy Filmfest
www.fantasyfilmfest.com
2. – 6. Oktober 2013
Filmzeit Kaufbeuren
www.filmzeitkaufbeuren.de
2. – 9. Oktober 2013
Internationales Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte
www.filmfestival-der-menschenrechte.de
17. – 20. Oktober 2013
15. Internationales Kurzfilmfestival
Bunter Hund München
www.kurzfilmfest-muenchen.de
22. – 27. Oktober 2013
47. Internationale Hofer Filmtage
www.hofer-filmtage.de
23. – 27. Oktober 2013
11. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
www.bergfilm-festival-tegernsee.de
17. – 23. November 2013
33. Internationales Festival der
Filmhochschulen München
www.filmschoolfest-munich.de
Weitere Termine finden Sie auf
unserer Facebook-Seite!
Film News Bayern 3-2013
Drei Fragen an...
P E R S O N A L I E N
Wer macht was
...Christina Gattys, Vorstandsmitglied
des »Verbands der Agenturen«, der im
Juli 15-jähriges Bestehen feiert
Julian Geist, Konzernsprecher bei ProSieben-
Nina Maag ist seit Juni Geschäftsführerin und
Sat.1 Media AG, ist in der neu geschaffenen
Produzentin bei Construction Films.
Position des EVP Public Affairs auch für den Bereich Medienpolitik verantwortlich. Er berichtet
Helge Jürgens wird zum 1. Juli Geschäftsfüh-
an Vorstand Jürgen Conrad.
rer der ARRI Film & TV Services GmbH. Gemeinsam mit Geschäftsführer Josef Reidinger
Uli Aselmann ist bei Tangram International
wird er die Leitung der ARRI Film & TV Servi-
ausgestiegen. Er hat seine Anteile an Autentic,
ces Berlin GmbH, der ARRI Film & TV Services
ein Gemeinschaftsunternehmen von Beta Film
München GmbH sowie der Standorte Köln,
und Dr. Patrick Hörl, verkauft. Dagmar Biller
Ludwigsburg, Halle und Frankfurt übernehmen.
wird Tangram International als geschäftsführende Gesellschafterin weiterhin leiten.
Miriam Laux beendet ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin von Fox International Chan-
Alexander Stegmaier verantwortet als Execu-
nels Germany. Ihre Funktion übernimmt
tive Producer Eigenproduktionen des Senders
zunächst Diego Londono, der COO von Fox
dmax. Er arbeitete zuvor bei Sony Pictures.
Channels International in Europa und Afrika und
In seiner neuen Tätigkeit berichtet er an Oliver
Präsident der Standorte in Italien und Deutsch-
Nowotny, Director Programming & Content bei
land ist.
Discovery Networks Deutschland.
Was hat der Verband in dieser Zeit erreicht?
Wir wollen ein größeres Augenmerk auf den
Beruf des Agenten lenken. Der Verband ist
1998 gegründet worden, um das Berufsbild
überhaupt erst nach außen zu tragen, zum Bei-
Ludwig Bauer wird die Tele München Gruppe zum Jahresende verlassen. Er war seit 2007
Geschäftsführer des österreichischen Privatsenders ATV, der zur TMG gehört.
spiel indem wir selber Podiumsdiskussionen
Haneke über Haneke
Die Filmkritiker Michel Cieutat und Philippe Rouyer haben Michael Haneke für diesen Interviewband in über fünfzig Treffen
Impressum
Film News Bayern – Nr. 3 – Juni 2013
Erscheinungsweise: 6x jährlich
zu jedem seiner Filme detailliert befragt.
Haneke spricht über seine Arbeitsweise
und die Intention, die er mit seinen Filmen verfolgt. Das bedeutet aber nicht,
dass er eine letztgültige Interpretation
Hrsg.: FilmFernsehFonds Bayern GmbH –
Presse und Information
Geschäftsführer: Prof. Dr. Klaus Schaefer
Adresse: Sonnenstr. 21; 80331 München
Tel.: 089-544 602-0; Fax: -60
Internet: www.fff-bayern.de
E-Mail: [email protected]
seiner Filme liefert. Denn Filme, die alles
Redaktion: Dr. Dominik Petzold (V.i.S.d.P.)
Haneke über Haneke. Alexander Verlag,
Mitarbeit: Julia Wülker (2, 20, 22), Birgit Bähr (4),
Stefanie Strasser (11, 26, 27), David Steinitz
(12-14), Ingeborg Degener/Ewa Szurogajlo (23)
Berlin/Köln 2013, 38 Euro.
Bilder: Goethe Institut (2), Stephan Görlich/Werk1
München (4), Bavaria Film/Elke Werner (4),
Fünf Seen Filmfestival (6), Musikfilmtage Oberaudorf (6), Bayerischer Landtag (7), Bayerische
Staatskanzlei (7), PK Glomazic/DRIFE/Westhoff
Film (7), Stefanie Strasser (7), Christian Hartmann
(7), MOOVIE (7), Studiocanal (8/9), if... productions
(10), BR/diwafilm/Markus S. Thiel (10), Alamode
(10), X Verleih (12/13), Boris Kunz (14), Filmperspektive GmbH (16), DOK.forum/Katharina Kirisics
(17), Kurt Krieger (18), DOK.forum/Ute Bolmer
(20), Julia Wülker/Julia Odenstein (22), MEDIA
(23), Rat Pack (24), Gerald von Foris (27)
immer sofort erklären, das lernt man bei
der Lektüre, findet Haneke langweilig.
Stefanie Strasser
Michel Cieutat/Philippe Rouyer:
veranstalten oder bei anderen Podiumsdiskussionen mitreden. Vor fünf Jahren haben wir einen
Datenpool entwickelt, den VdA-Pool. Dort stehen Informationen, Showreels und Fotos der
mehr als 2.600 Künstler zur Verfügung, die von
den VdA-Agenturen betreut werden. Die Daten
werden über eine Schnittstelle regelmäßig von
Datenbankbetreibern importiert.
Ihre Mitglieder zahlen 1000 Euro Eintrittsgebühr und jährlich 600 Euro Beitrag. Inwiefern
kann sich das lohnen?
Wir haben eine Geschäftsstelle in Berlin, die mit
Juristen besetzt ist. Unsere Mitglieder können
sich mit juristischen Fragen an sie wenden. Wir
organisieren Coachingseminare oder Vertragsrechtsseminare für unsere Mitglieder. Und wir
pflegen die Kontakte zu den anderen Berufsverbänden, sind zum Beispiel außerordentliches
Mitglied der SPIO. So sind wir frühzeitig über
mögliche Veränderungen informiert. Der Vorstand und die Geschäftsstelle bündeln diese
Informationen und geben sie an die Mitglieder
weiter.
Der Verband hat eine Schlichtungsstelle, die
man bei Konflikten anrufen kann, um ein
Anzeigen: Julia Wülker
Produktionsspiegel: Juan Thomas Hartmann
Layout: Keitel & Knoch Kommunikationsdesign,
München
Druck: Gotteswinter und Aumaier, München
Redaktions- und Anzeigenschluss für die
Ausgabe 4/2013 ist der 6. August 2013.
juristisches Verfahren zu vermeiden. Wie oft
ist sie bis jetzt in Anspruch genommen worden?
Nur einmal. Ich glaube, dass man in Streitfällen
schon deshalb anders miteinander umgeht, weil
man weiß, dass es die Polsterung der Schlich-
Film News Bayern 3-2013
tung gibt und man gegebenenfalls nicht gleich
vor Gericht ziehen muss.
27
P R O D U K T I O N S S P I E G E L
Produktionsspiegel
Stand: 4. Juni 2013
Auswahl! Vollständige Liste unter www.fff-bayern.de
Adler und Engel
Kinofilm
P: Olga Film GmbH
PZ: Arbia-Magdalena Said, Anita Schneider
DB: Judith Angerbauer (nach einer Romanvorlage
von Juli Zeh)
R: Jan Gassmann
S: Entwicklung
Agnieszka
Kinofilm
P: Kordes & Kordes GmbH & Co. KG, BR und BR/arte
PZ: Alexandra und Meike Kordes
Red: Prof. Hubert von Spreti, Monika Lobkowicz
DB: Tomasz Rudzik
R: Tomasz Rudzik
D: Karolina Gorczyca, Hildegard Schmahl, Lorenzo Nedis
DO: München und Polen
DZ: April/Mai 2013
S: Postproduktion
Alles auf Anfang (AT)
Fernsehfilm
P: teamWorx Television & Film GmbH
PZ: Ariane Krampe
Red: Anna Bütow (ZDF), Dr. Andrea Seyfried-Artner (ORF)
DB: Matthias Dinter, Xao Seffcheque
R: Thomas Kronthaler
D: Henriette Richter-Röhl, David Rott
DO: Bayern
DZ: Juli 2013
S: Pre-Production
Alles inklusive
Kinofilm
P: Olga Film GmbH, BR, Degeto
PZ: Harald Kügler, Molly von Fürstenberg
Red: Prof. Hubert von Spreti, Bettina Ricklefs,
Claudia Grässel
DB: Doris Dörrie
R: Doris Dörrie
D: Hannelore Elsner, Hinnerk Schönemann, Natalia Avelon,
Nadja Uhl
DO: Torremolinos (Spanien), München und Umgebung
DZ: 27.5. – 12.7.2013
S: Dreh
Der Alte
Fernsehserie
P: Neue Münchner Fernsehproduktion GmbH & Co. KG
PZ: Susanne Porsche
Red: Sabine Groß (ZDF)
DB: Jan von der Bank, Andreas Föhr, Robert Hummel,
Ralf Kinder, Thomas Letocha u.a.
R: Raoul W. Heimrich, Michael Kreindl, Michael
Schneider, Ulrich Zrenner
D: Jan-Gregor Kremp, Michael Ande, Pierre
Sanoussi-Bliss, Markus Böttcher, Christina Rainer
DO: München und Umgebung
DZ: Februar bis November 2013
Auf Trüffeljagd im Fünfseenland
Kino-Dokumentarfilm
P: Konzept+Dialog.Medienproduktion
PZ: Walter Steffen
DB: Dr. Gerd Holzheimer, Walter Steffen
D: Christian Tramitz, Marieke Oeffinger, Stephan Wilkening,
Beate Himmelstoss, Thomas Darchinger, Kia Ahrndsen,
28
Peter Weiß
R: Walter Steffen
DO: Oberbayern
DZ: Mai/Juni 2013
S: Dreh
Aus kurzer Distanz
Kinofilm
P: devifilm GbR
PZ: Carolin Dassel, Josef Reidinger mit Markus Fischer
DB: La Van Phuong
R: La Van Phuong
DO: Berlin, München, Vietnam
DZ: 2014
S: Entwicklung
Der Bauer und sein Prinz
Dokumentarfilm
P: DENKmal-Film Verhaag
PZ: Bertram Verhaag
R: Bertram Verhaag
S: Postproduktion
Beatles oder Stones?
Dokumentarfilm
P: MGS Filmproduktion
PZ: Wolfgang Ettlich
DB: Wolfgang Ettlich, Kim Koch
R: Wolfgang Ettlich
S: Vorbereitung
Bella Familia (AT)
Fernsehfilm
P: Hager Moss Film mit ZDF
PZ: Kirsten Hager, Carmen Stozek
Red: Wolfgang Grundmann
DB: Melanie Brügel
D: Andrea Sawatzki, Lisa Martinek, Thomas Heinze,
Thomas Sarbacher, Lotte Flack
DO: Berlin
DZ: Oktober/November 2012
S: Postproduktion
Die Bergretter (Staffel 5)
Fernsehserie
P: ndF: für ZDF
PZ: Matthias Walther
Red: Dirk Rademacher (ZDF)
DB: Timo Berndt
R: Dirk Pientka
D: Martin Gruber, Stefanie von Poser, Markus Brandl,
Martin Klempnow, Paula Paul, Robert Lohr, Heinz
Marecek, Michael König
DO: Ramsau am Dachstein
DZ: Mai bis Oktober 2013
S: Vorbereitung
Die Biene Maja
Kinofilm (3D-Animation)
P: Studio 100 Media, Buzz Studios Production
PZ: Thorsten Wegener, Patrick Elmendorff
KPZ: Jim Ballantine
F: FFF Bayern, MFG Baden-Württemberg,
MEDIA, FFA
DB: Marcus Sauermann
R: Alexs Stadermann
S: Produktion
Blut und Wasser
Fernsehfilm
P: TV60Film mit ZDF
PZ: Andreas Schneppe, Sven Burgemeister
Red: Pit Rampelt
DB: Ariela Bogenberger
R: Christoph Stark
S: Vorbereitung
Buddy
Kinofilm
P: herbX film in Koproduktion mit Warner Bros.
Filmproductions Germany
R: Michael Bully Herbig
DB: Michael Bully Herbig
D: Michael Bully Herbig, Alexander Fehling,
Mina Tander
DO: München, Hamburg
DZ: März bis Mai 2013
S: Postproduktion
Campus: Deutschlands exzellente Universitäten
Dokureihe
P: Provobis München
PZ: Thomas Teubner, Martin Choroba
DB: Eva Karl
DO: Deutschland
S: Dreh
China – Reisen im toten Winkel
Dokumentation
P: MGS Filmproduktion & Tumbesi GmbH
PZ: Wolfgang Ettlich, Thomas Hesse
R: Wolfgang Ettlich
S: Postproduktion
Clowns im Iran
Dokumentarfilm
P: Konzept+Dialog.Medienproduktion
PZ: Walter Steffen
R: Walter Steffen
DO: Iran
DZ: September/Oktober 2013
S: Entwicklung/Vorbereitung
Crazy Island – Inspired by Mordillo
Kinofilm (Animation, 3D Stereoskop)
P: WunderWerk mit Senator Film München
und Rubinstein
PZ: Frank Piscator, Gisela Schäfer
KPZ: Tania Reichert-Facilides
F: FFF Bayern
DB: Lisa Clodt, Guillermo Mordillo u.a.
R: Peter Claridge
S: Vorbereitung
Crossing the River
Kino-Dokumentarfilm
P: Makido Film
PZ: Golli Marboe
R: Walter Steffen
F: FFA
DO: Deutschland, Österreich, Marokko,
Brasilien, Taiwan
DZ: Herbst 2013 bis Herbst 2014
S: Entwicklung
Da geht noch was
Kinofilm
P: Olga Film GmbH
PZ: Viola Jäger, Harald Kügler
DB: Jens-Frederik Otto, Florian David Fitz (Bearbeitung)
R: Holger Haase
D: Florian David Fitz, Henry Hübchen, Thekla Reuten,
Leslie Malton, Marius Haas
DO: München und Umgebung, Marokko
Film News Bayern 3-2013
P R O D U K T I O N S S P I E G E L
DZ: September bis November 2012
S: Postproduktion
Daheim in ... (AT)
Doku-Reihe
P: TANGRAM International GmbH
PZ: Dagmar Biller
Red: Ulrich Gambke (BR)
R: Daniela Agostini, Lisa Eder, Katarina Schickling
DO: Deutschland
S: Dreh
Dahoam is Dahoam (6. Staffel)
Fernsehserie
P: Constantin Television GmbH im Auftrag der Polyscreen
Produktionsgesellschaft für Film und Fernsehen mbH mit
dem BR
PZ: Robin von der Leyen, Hubertus Meyer-Burckhardt,
Markus Schmidt-Märkl
Red: Bettina Ricklefs, Daniela Boehm, Ursula Diebold
DB: Martina Borger (Headautorin)
R: Geri Grabowski, Micaela Zschieschow, Jochen Müller,
Thomas Stammberger, Peter Zimmermann, Tanja Roitzheim,
Thomas Pauli u.a.
D: Harry Blank, Doreen Dietel, Alexa Eilers, Ursula Erber,
Heidrun Gärtner, Hermann Giefer, Erich Hallhuber, Horst
Kummeth, Wilhelm Manske, Silke Popp, Werner Rom,
Michael Schreiner, Tommy Schwimmer, Hans Stadlbauer,
Herbert Ulrich, Bernhard Ulrich, Brigitte Walbrun
DO: Dachau, Bayern
S: Dreh
Die Deutschlehrerin (AT)
Fernsehfilm
P: H&V Entertainment GmbH im Auftrag des ZDF
PZ: Katja Herzog
Red: Karina Ulitzsch (ZDF)
DB: Christoph Silber
R: Buket Alakus
S: Vorbereitung
Diplomatie
Kinofilm
P: Blueprint Film, Film Oblige (Paris) mit arte/WDR, SWR
PZ: Amelie Latscha, Felix Moeller (DE), Frank le Wita,
Marc de Bayser (FR)
Red: Michael André (WDR/arte), Manfred Hattendorf (SWR)
F: MFG, Minitraité, FFA
DB: Volker Schlöndorff, Cyril Gély
R: Volker Schlöndorff
D: Niels Arestrup, André Dussollier
DO: Frankreich
DZ: August/September 2013
S: Vorbereitung
Donnerherzen – Der Freiheit entgegen
Fernsehfilm
P: Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG
mit Sat.1
PZ: Quirin Berg, Max Wiedemann (Ausf. PZ: Kerstin
Nommsen, Susanne Hildebrand)
F: FFF Bayern, MBB
DB: Carolin Hecht, Rainer Matsutani
R: Rainer Matsutani
D: Nadja Uhl, Benno Fürmann, Emilia Schüle
DO: Südafrika
S: Postproduktion
Dora Heldt, 2 Folgen:
»Unzertrennlich«
»Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!«
Fernsehfilme
P: made in munich movies mit ZDF
PZ: Mark von Seydlitz
Red: Alexander S . Tung
DB: Sabrina Roessel, Julia Neumann, Sabine Leipert
Film News Bayern 3-2013
R: Mark von Seydlitz
DO: Hamburg, Schlei
S: Vorbereitung
Das dritte Sterben
Kinofilm
P: Walker+Worm Film GmbH & Co. KG
R: Philipp Leinemann
DB: Philipp Leinemann
S: Entwicklung
Dyslexie (AT)
Fernsehfilm
P: Tellux Film, BR
PZ: Martin Choroba
DB: Marc-Andreas Bochert, Hans-Ullrich Krause
DO: Berlin
DZ: Juni 2013
S: Dreh
Ein Sommer im Freibad
Dokuserie
P: megaherz film und fernsehen für BR
PZ: Franz X. Gernstl, Fidelis Mager
Red: Jörg Schmid
R: Stephanie Bürger
S: Vorbereitung
Ein Sommer in Amsterdam
Fernsehfilm
P: teamWorx Television & Film GmbH
PZ: Ariane Krampe
Red: Rita Nasser (ZDF)
DB: Thomas Kirdorf
R: Karola Meeder
DO: Amsterdam
DZ: Sommer 2013
S: Vorbereitung
Ein Sommer in Ungarn
Fernsehfilm
P: Moviepool GmbH
PZ: Bernadette Schugg
Red: Rita Nasser (ZDF)
DB: Beate Fraunholz
R: Sophie Allet-Coche
D: Chiara Schoras, David Rott, Teresa Harder, Tina Engel,
Imogen Kogge, Erika Marozsan, Blerim Destani
DO: Ungarn
DZ: Mai/Juni 2013
S: Dreh
Eine ganz heiße Nummer – Alle Nackert!
Kinofilm
P: tnf telenormfilm GmbH und ATrack Film GmbH
in Koproduktion mit dem ZDF
PZ: Philip Schulz-Deyle, Florian Deyle, Cord Troebst,
Andrea Sixt
Red: Caroline von Senden, Katharina Dufner
F: FFF Bayern, FFA Berlin
DB: Andrea Sixt
R: Markus Goller
D: Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass, Bettina
Mittendorfer
DO: Bayerischer Wald
DZ: August bis Oktober 2013
S: Vorbereitung
Einladung nach Zion (AT)
Dokumentarfilm
P: Ihnen & Beilhack Filmproduktion GbR mit BR
PZ: Frauke Ihnen, Mario Beilhack
Red: Dr. Claudia Gladziejewski (BR)
F: FFF Bayern
R: Stefanie Gromes
S: Postproduktion
Ende der Kindheit
Kinofilm
P: Walker+Worm Film GmbH & Co. KG
R: Philip Koch
DB: Philip Koch
S: Finanzierung
Eros (AT)
Kinofilm
P: Mamoko Entertainment in Koproduktion mit
Green Room Film
PZ: Marc Oliver Dreher, Martin Ludwig, Natja
Brunckhorst
DB: Natja Brunckhorst
R: Will Thomas Freeman
DO: München, Prag
DZ: 2014
S: Vorbereitung
Es werde Stadt!
Fernseh-Dokumentarfilm
P: megaherz film und fernsehen für WDR, SWR, BR
PZ: Franz X. Gernstl, Fidelis Mager
Red: Christiane Hinz (WDR), Petra Felber (BR), Simone
Reuter (SWR), Silvia Gutmann (NDR)
F: FFF Bayern, Filmstiftung NRW
R: Dominik Graf
S: Dreh
Europe, she loves (AT)
Dokumentarfilm
P: 2:1 FILM GmbH in Koproduktion mit lüthje
schneider hörl | FILM und HFF München
R: Jan Gassmann
DO: Spanien, Irland, Estland, Kroatien, Griechenland
S: Vorbereitung
Die Familiendetektivin (AT)
Fernsehfilm
P: Bavaria Fernsehproduktion GmbH
PZ: Anna Oeller
Red: Beate Bramstedt, Johannes Frick-Königsmann
DB: Rodica Döhnert
R: Ulli Baumann
D: Elena Uhlig, Heikko Deutschmann, Rita Russek,
Mirco Reseg
DO: München und Umgebung, Geiselgasteig, Augsburg
DZ: 23.4. – 26.7.2013
Frei
Fernsehfilm
P: Tellux Film, BR
PZ: Martin Choroba
DB: Bernd Fischerauer
DO: Südtirol, Triest
DZ: Oktober/November 2012
S: Postproduktion
Fünf Freunde 3
Kinofilm
P: SamFilm GmbH
KP: Constantin Film Produktion GmbH
PZ: Andreas Ulmke-Smeaton, Ewa Karlström
KPZ: Martin Moszkowicz
DB: Sebastian Wehlings, Peer Klehmet
(nach der Buchreihe von Enid Blyton)
R: Mike Marzuk
D: Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen,
Neele Marie Nickel, Davina Weber
DZ: Juli/August 2013
S: Vorbereitung
Gernika
Kinofilm
P: Film-Line Productions in Koproduktion mit
Pecado Film und Eclypse Filmpartner
29
P R O D U K T I O N S S P I E G E L
PZ: Arno Ortmair, Jose Alba
R: Koldo Serra
D: Virgine Ledoyen, Ariadna Gil
DO: Spanien, München, Wien
DZ: Sommer 2014
S: Entwicklung
Grenzgang (AT)
Fernsehfilm
P: teamWorx Television & Film GmbH
PZ: Ariane Krampe
Red: Michael André (WDR)
DB: Hannah Hollinger
R: Brigitte Maria Bertele
D: Claudia Michelsen, Lars Eidinger, Gertrud
Roll, Sandro Lohmann, Gesine Cukrowski, Harald
Schrott, Hanns Zischler, Bennet Meyer
DO: Hessen, Berlin
DZ: September/Oktober 2012
S: Postproduktion
Die Gruberin (AT)
Fernsehfilm
P: die film GmbH
PZ: Uli Aselmann
Red: Martin Neumann (ZDF)
DB: Claudia Kaufmann
R: Thomas Kronthaler
D: Lisa Maria Potthoff, Monika Baumgartner,
Stephan Zinner, Peter Mitterrutzner, Jürgen
Tonkel, Sebastian Bezzel
DO: München und Umgebung
DZ: April/Mai 2013
S: Postproduktion
Halbmondwahrheiten
Dokumentarfilm
P: EIKON Süd GmbH
PZ: Ernst Ludwig Ganzert
Red: Christel Hinrichsen (BR), Prof. Hubert von
Spreti (arte), Monika Lobkowicz (BR arte)
F: FFF Bayern
DB: Isabella Kroth, Bettina Blümner
R: Bettina Blümner
DO: Deutschland, Türkei
S: Dreh
Die Hälfte der Stadt
Animierter Kino-Dokumentarfilm
P: Leykauf Film mit Balance Film und Follow Me
Filmproduction (Warschau)
PZ: Nicole Leykauf
Red: Jens Stubenrauch (RBB), Dagmar Mielke (arte)
F: FFF Bayern, MBB, MDM, Kuratorium junger
deutscher Film
DB: Pawel Siczek
R: Pawel Siczek
DZ: ab August 2013
Heiter bis tödlich – Alles Klara (Staffel 2)
Fernsehserie
P: ndF:, MDR
PZ: Claudia Sihler-Rosei, Sabina Arnold
Red: Jana Brandt, Sven Dobler (MDR)
DB: Jürgen Werner, Claus-Michael Rohne,
Michael von Renner, Khyanar el Bitar
R: Thomas Freundner (Folgen 22-27), Andi Niessner
(Folgen 28-32)
D: Wolke Hegenbarth, Felix Eitner, Alexa Maria
Surholt, Jan Niklas Berg, Christoph Hagen Dittmann,
Winnie Böwe, Stephan Grossmann, Jörg Gudzuhn,
Antonia Görner
DO: Blankenburg, Quedlinburg und Umgebung
DZ: Mai bis September 2013 (Folgen 22-32)
S: Dreh
30
Heiter bis tödlich – Hubert & Staller (Staffel 3)
Fernsehserie
Hubert & Staller
TV-Movie (90 Minuten)
P: Tele München Gruppe und Entertainment Factory im
Auftrag der ARD Werbung, des MDR und des BR für
Das Erste
PZ: Herbert G. Kloiber, Oliver Mielke
Executive Producer: Jana Brandt (MDR)
Red: Franka Bauer (MDR), Elmar Jäger (BR)
DB: Philip Kaetner, Oliver Mielke (Headwriter)
D: Werner Siebert, Wilhelm Engelhardt,
Jan Markus Linhof
DO: Wolfratshausen und Umgebung
DZ: Mai bis November 2013
S: Dreh
P: Tele München Gruppe und Entertainment Factory
im Auftrag der ARD Werbung, des MDR und des BR
für Das Erste
PZ: Herbert G. Kloiber, Oliver Mielke
Executive Producer: Jana Brandt (MDR)
Red: Franka Bauer (MDR), Elmar Jäger (BR),
Katja Kirchen (ARD Degeto)
DB: Oliver Mielke, Philip Kaetner
D: Wilhelm Engelhardt
DO: Wolfratshausen und Umgebung
DZ: März/April 2013
S: Postproduktion
Heiter bis tödlich – München 7 (Staffel 3)
Fernsehserie
Illusion (AT)
Kinofilm
P: Akzente Film und Fernsehproduktion GmbH, BR
PZ: Susanne Freyer
Red: Elmar Jaeger (BR)
DB: Franz Xaver Bogner, Frank D. Müller, Stefan Betz,
Christian Lerch
R: Franz Xaver Bogner, Frank D. Müller, Stefan Betz,
Christian Lerch
D: Andreas Giebel, Florian Karlheim, Monika Gruber,
Dorothee Hartinger, Julia Koschitz, Luise Kinseher,
Winfried Frey, Johannes Herrschmann, Jockel
Tschiersch, Johann Schuler, als Gast: Christine
Neubauer
DO: München
DZ: März bis Juni 2013
S: Dreh
P: wtp international GmbH
PZ: Patricia Koch, Antje Nikola Mönning
DB: Roland Reber
R: Roland Reber
D: Antje Nikola Mönning, Marina Anna Eich,
Wolfgang Seidenberg, Christoph Baumann, Ute
Meisenheimer, Carolina Hoffmann, Claire Plaut,
Andreas Pegler, Thomas Kolhoff
DO: Augsburg, Landsberg/Lech, München
DZ: April bis Juni 2013
S: Dreh
Hexe Lilli
Zeichentrick-Fernsehserie
P: Trixter Entertainment GmbH
PZ: Sandra Wollgast, Tilo Seiffert, Michael Coldewey
KPZ: DOR Film (Österreich), AT Productions (Belgien),
Trixter Productions GmbH & Co. KG (Deutschland)
Red: Matthias Körnich (WDR)
R: Conrad Tambour, Benjamin Swiczinski, Johannes
Schiesl, Steffen Schäffler
Hirngespinster
Kinofilm
P: Roxy Film GmbH, Glory Film GmbH, BR und BR/arte
PZ: Dr. Andreas Richter, Annie Brunner, Ursula
Woerner (Ausf. PZ: Ralf Zimmermann, Nathalie Scriba)
Red: Prof. Hubert von Spreti, Martin Kowalczyk, Monika
Lobkowicz
DB: Christian Bach
R: Christian Bach
D: Tobias Moretti, Jonas Nay, Stephanie Japp
DO: Memmingen und München
DZ: März/April 2013
S: Postproduktion
Inga Lindström – Herz aus Eis (AT)
Fernsehfilm
P: Bavaria Fernsehproduktion GmbH
PZ: Ronald Mühlfellner
Red: Alexander S. Tung
DB: Christiane Sadlo
R: Martin Gies
D: Carin C. Tietze, Philipp Brenninkmeyer,
Markus Knüfken, Meira Durand, Clara Gerst,
Tina Bordihn, Jeremias Meyer, Sina Wilke,
Lars Pape, Jamie Bick, Astrid Leberti, Carl
Achleitner
DO: Schweden/Stockholm, Nyköping und Umgebung
DZ: 20.5. – 14.6.2013
Inspektor Jury schläft außer Haus
Fernsehfilm (Reihe)
P: Crazy Film, epofilm
PZ: Dirk Eggers, Andreas Richter, Philipp Weinges,
Dieter Pochlatko
Red: Pit Rampelt (ZDF)
DB: Günter Knarr (nach dem Roman von Martha Grimes)
R: Edzard Onneken
D: Fritz Karl, Götz Schubert, Arndt Schwering-Sohnrey,
Katharina Thalbach
DO: England/Dorset
DZ: April/Mai 2013
S: Postproduktion
Der Hodscha und die Piepenkötter
Fernsehfilm
Das kalte Herz
Fernsehfilm
P: Olga Film GmbH
PZ: Viola Jäger, Harald Kügler
Red: Anke Krause (WDR)
DB: Gernot Gricksch (nach einer Romanvorlage
von Birand Bigül)
R: Buket Alakus
S: Entwicklung
P: Moviepool, Provobis Berlin
PZ: Bernadette Schugg, Thomas Teubner
Red: Jörg von den Steinen (ZDF)
DB: Marc-Andreas Bochert
R: Marc-Andreas Bochert
S: Vorbereitung
House of Love
Dokuserie
P: megaherz film und fernsehen für ZDF
PZ: Franz X. Gernstl, Fidelis Mager
Red: Milena Bonse, Lucas Schmidt
R: Bettina Tim, Daniel Moshel, Romy Steyer,
Alejandro Cardenas Amelio
S: Dreh
Kein Kinderlied
Dokumentarfilm
P: Filmallee – David Lindner Filmproduktion
PZ: David Lindner
Red: Dr. Claudia Gladziejewski (BR)
F: FFF Bayern
DB: Helen Simon
R: Helen Simon
S: Entwicklung
Film News Bayern 3-2013
P R O D U K T I O N S S P I E G E L
Keine Zeit für Träume
Fernsehfilm
P: teamWorx Television & Film GmbH
PZ: Ariane Krampe
Red: Jana Brandt (MDR), Franka Bauer (MDR),
Katharina Schenk (ORF)
DB: Regine Bielefeldt
R: Christine Hartmann
D: Anneke Kim Sarnau, Harald Schrott, Greta Bohacek,
Stella Kunkat, Petra Kelling, Franziska Neiding
DO: Sachsen-Anhalt, Halle (Saale)
DZ: November/Dezember 2012
S: Postproduktion
Der kleine Medicus
Kinofilm (Animation, 3D Stereoskop)
P: WunderWerk, DKM, Zeitsprung Pictures mit
Senator Film München, Beta Film
PZ: Frank Piscator, Till Grönemeyer, Michael Souvignier
KPZ: Helge Sasse, Tania Reichert-Facilides, Eric Welbers
F: Filmstiftung NRW, DFFF
DB: Elfie A. Donnelly, Paul Arató, Mark Hodkinson,
Richie Conroy
R: Peter Claridge
DZ: März 2012 bis Herbst 2013
S: Produktion
Der kleine Ritter Trenk
Kinofilm (Animation)
P: blue eyes Fiction GmbH & Co. KG, WunderWerk GmbH
PZ: Corinna Mehner, Frank Piscator
KP: Dor Film (Österreich)
DB: Gerrit Hermans
R: Anthony Power
DZ: 2013/2014
S: Produktion
Kochgeschichten: Die Zwiebel (AT)
Dokumentation
P: TANGRAM International GmbH
PZ: Dagmar Biller
Red: Johannes Pechtold (BR)
R: Matti Bauer
DO: Deutschland
S: Dreh
Kommissarin Lucas – Folge 18 (Bittere Pillen)
Fernsehfilm (Reihe)
P: Olga Film mit ZDF
PZ: Molly von Fürstenberg, Harald Kügler
Red: Klaus Bassiner, Wolfgang Feindt
DB: Christian Jeltsch
R: Stefan Kornatz
D: Ulrike Kriener, Michael Roll, Alexander Lutz,
Tilo Prückner, Anke Engelke, Anna Brüggemann,
Lasse Myhr, Nina Kunzendorf, Anne Ratte-Polle
DO: Regensburg, München und Umgebung
DZ: Oktober bis Dezember 2012
S: Postproduktion
Kommissarin Lucas – Folge 20 & Folge 21
Fernsehfilm (Reihe)
P: Olga Film GmbH
PZ: Molly von Fürstenberg, Harald Kügler
Red: Wolfgang Feindt (ZDF)
DB: Johannes Betz, Holger Karsten Schmidt
R: Tim Trageser
D: Ulrike Kriener, Michael Roll, Anna Brüggemann,
Lasse Myhr, Tilo Prückner, Anke Engelke
S: Entwicklung
Der Kriminalist
Fernsehserie
P: Monaco Film GmbH im Auftrag des ZDF
PZ: Claudia Schneider
Red: Jutta Kämmerer (ZDF)
Film News Bayern 3-2013
DB: Schreibkombinat Kurt Klinke (Rex Solus, AT),
Gregor Edelmann (Das Liebste, das ich habe, AT)
R: Stephan Rick
D: Christian Berkel
DO: Berlin
DZ: 7.6. – 9.7.2013
S: Dreh
Das Lächeln der Frauen
Fernsehfilm
P: AndreasBareiss/TV60Film mit ZDF
PZ: Andreas Bareiss, Sven Burgemeister
Red: Anika Kern
DB: Silke Zertz (nach Vorlage von Nicolas Barreau)
S: Entwicklung
Land & lecker
Dokuserie
P: megaherz film und fernsehen, Moviepool GmbH
für WDR
PZ: Fidelis Mager, Franz Gernstl, Bernadette Schugg,
Ernst Geyer
Red: Monika Pohl (WDR)
R: Katja Nellissen, Katrin Boecker, Nadja Münchenhagen
S: Dreh
Lecker aufs Land
Dokuserie
P: megaherz film und fernsehen, Moviepool GmbH
für SWR
PZ: Fidelis Mager, Franz Gernstl, Bernadette Schugg,
Ernst Geyer
Red: Katrin Grünewald (SWR)
R: Anna Jung, Marion Wolf, Guido Felstermann
S: Dreh
Let’s Go (AT)
Fernsehfilm
P: EIKON Süd GmbH
PZ: Ernst Ludwig Ganzert, Mario Krebs, Michael
Verhoeven
Red: Claudia Simionescu (BR), Claudia Luzius (Degeto),
Sophie Seitz (BR)
DB: Michael Verhoeven
R: Michael Verhoeven
D: Alice Dwyer, Naomi Krauss, Maxim Mehmet, Katharina
Nesytowa, Monika Manz, Milton Welsh
DZ: August/September 2013
DO: München, Italien
Liebe Mutter – Heul doch!
Langzeitdokumentation
P: MGS Filmproduktion
PZ: Wolfgang Ettlich, Hans Albrecht Lusznat
R: Wolfgang Ettlich
DZ: bis September 2013
Lola auf der Erbse
Kinofilm
P: superNeun Filmproduktion GmbH, Aviv Pictures GmbH
PZ: Thomas Heinemann, Michel Morales
F: FFF Bayern, FFA, BKM
DB: Thomas Heinemann (nach dem gleichnamigen
Kinderbuch von Annette Mierswa)
R: Thomas Heinemann
D: Christiane Paul, Katharina Thalbach, Antoine Monot jr.,
Tobias Paul Oertel, Andreas Schmidt, Olaf A. Krätke,
Ferhat Keskin, Berivan Kaya
DO: Marktstefft, Kitzingen, Martbreit
DZ: ab Mai 2013
S: Produktion
Love, Rosie (Für immer vielleicht)
Kinofilm
P: Constantin Film Produktion GmbH
PZ: Robert Kulzer, Simon Brooks
DB: Juliette Towhidi
R: Christian Ditter
D: Lily Collins, Sam Claflin
DZ: Mai bis Juli 2013
S: Dreh
Match Me!
Dokumentarfilm
P: Evolution Film
PZ: Sonja Kulkarni
Red: Dr. Claudia Gladziejewski (BR), Monika
Lobkowicz (BR/arte)
F: FFF Bayern
DB: Sonja Kulkarni, Lia Jaspers
R: Lia Jaspers
S: Produktion
Meine Frau, ihr Traummann und ich
Fernsehfilm
P: all-in-production GmbH
PZ: Annette Reeker, Levon Melikian
Red: Reinhold Elschot, Daniel Blum (ZDF)
DB: Georg Weber
R: Walter Weber
D: Axel Milberg, Ulrike Kriener, August Zirner,
Jule Ronstedt
DO: München, Griechenland
DZ: Juli/August 2013
S: Vorbereitung
Meine zwei Leben (BR Lebenslinien)
Dokumentation
P: Tellvision
PZ: Nihat Bultan, Claudia Jünger
Red: Sonja Hachenberger
R: Juri Köster
S: Dreh
Die Milch macht‘s (AT)
Dokumentation
P: TANGRAM International GmbH
PZ: Dagmar Biller
Red: Nina Behlendorf (ZDFzoom)
R: Katarina Schickling
DO: Deutschland, Polen, Schweiz
S: Dreh
Mission Housemen
Web-Sitcom
P: CCC Filmkunst GmbH, MZ Film GmbH
KPZ: Cine Impuls GmbH & Co. Kg
PZ/KPZ: Dr. Alice Brauner, Michael Zechbauer /
Karl Laabs
DB: John Friedmann
R: Christoph Klünker
D: John Friedmann, Alberto, Simon Desue, Roman
Roth, Flying Uwe, Dan the Man, Laura Rosen, David
Orthen, Emanuel Teske
DO: Berlin
Muh & Mäh
Serie für Kinder
P: megaherz film und fernsehen für Turner TV
PZ: Franz X. Gernstl, Fidelis Mager
Red: Andrea Günther, Christian Honeck
R: Babette Ellen
S: Dreh
Ohne Dich
Fernsehfilm
P: Odeon TV
PZ: Anette Kaufmann
Red: Stefan Kruppa (ARD Degeto), Götz Bolten (WDR)
DB: Ulli Stephan
R: Florian Baxmeyer
S: Dreh
31
P R O D U K T I O N S S P I E G E L
Pix
Kurzfilm
PZ: Sophie Linnenbaum
DB: Sophie Linnenbaum
R: Sophie Linnenbaum
DO: Bayern
DZ: vorauss. Ende Sommer 2013
S: Vorbereitung
Romantic Road
Fernseh-Zweiteiler
P: TV60Film mit ZDF
PZ: Andreas Bareiss, Sven Burgemeister
Red: Anika Kern
DB: Stefanie Sycholt (nach Vorlage von Cecelia
Ahern)
R: Michael Karen
D: Yvonne Catterfeld, Julia Richter, Sebastian
Ströbel, Roman Knizka
S: Dreh
Ruth
Kinofilm
P: CCC Filmkunst GmbH, MZ Film GmbH, München
PZ: Dr. Alice Brauner
KPZ: Michael Zechbauer
Red: Reinhold Elschot, Caroline von Senden (ZDF)
DB: Thorsten Wettcke
R: Uwe Janson
D: Max Riemelt, Hannelore Elsner, Sharon Brauner,
Andreas Schmidt, Aylin Tezel, Catherine Flemming
DO: Berlin
DZ: November/Dezember 2013
S: Vorbereitung
Schandmaien (AT)
Fernsehfilm
P: H&V Entertainment GmbH
PZ: André Zoch
Red: Günther van Endert
DB: Holger Karsten Schmidt
S: Vorbereitung
Schwarzach 23
Fernsehfilm
P: TV60Film mit ZDF
PZ: Andreas Schneppe, Sven Burgemeister
DB: Michael Pröhl, Michael Comtesse
S: Entwicklung
Seegrund. Ein Kluftingerkrimi
Fernsehfilm
P: H&V Entertainment GmbH im Auftrag der ARD
Degeto in Koproduktion mit dem BR
PZ: Alban Rehnitz
Red: Dr. Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen
(ARD Degeto)
DB: Alex Buresch
R: Rainer Kaufmann
D: Herbert Knaup, Jockel Tschiersch, Johannes
Allmayer
DO: Allgäu
S: Postproduktion
Die Seelen im Feuer
Fernsehfilm
P: Film-Line Productions Filmproduktions GmbH
PZ: Arno Ortmair, Monika Raebel
DB: Annette Hess
DO: Bayern, Österreich
DZ: Herbst 2013
S: Vorbereitung
Die Silvergirls reiten wieder
Kinofilm
P: VIAFILM
32
PZ: Benedikt Böllhoff, Max Frauenknecht
F: FFF Bayern
DB: Rochus Hahn
DZ: 2014
S: Vorbereitung
SOKO 5113 (36. Staffel)
Fernsehserie
P: UFA Fernsehproduktion GmbH (Niederlassung
München)
PZ: Daniel van den Berg, Ariane Krampe, Joachim
Kosack
Red: Axel Laustroer (ZDF)
DB: Hubert Eckert, Peter Dommaschk, Johann Dräxler &
Remy Eyssen, Renate Kampmann, Ralf Hertwig & Thomas
Bahmann, Mike Viebrock & Enno Reese u.a.
R: Patrick Winczewski, Bodo Schwarz, Philipp Osthus,
Michael Wenning
D: Gerd Silberbauer, Michel Guillaume, Bianca Hein,
Joscha Kiefer
DZ: 17.1. – 17.12.2013 (Folgen 510 – 534)
DO: München und Umgebung
Die Spiegel-Affäre (AT)
Fernsehfilm
P: Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG
mit BR, arte, WDR und ARD Degeto
PZ: Dr. Gabriela Sperl, Quirin Berg, Max Wiedemann
Red: Prof. Hubert von Spreti (BR), Götz Bolten (WDR),
Claudia Luzius (ARD Degeto)
DB: Johannes W. Betz, Gabriela Sperl, Stefan Aust
R: Roland Suso Richter
D: Francis Fulton Smith, Sebastian Rudolph,
Franziska Schlattner
DO: Hamburg, Berlin, München
S: Postproduktion
Spieltrieb
Kinofilm
P: Clasart Film
PZ: Markus Zimmer
R: Gregor Schnitzler
F: FFF Bayern, FFA, DFFF
DB: Kathrin Richter, Jürgen Schlagenhof
(Buchvorlage: Juli Zeh)
DO: München und Umgebung, Bonn
DZ: Mai bis Juli 2012
Verleih: Concorde Filmverleih GmbH
S: Postproduktion
Das Spinnwebhaus (AT)
Fernsehfilm
P: Tellux Film Stuttgart, SWR
PZ: Johanna Teichmann, Martin Choroba
DB: Johanna Stuttmann, Mara Eibl-Eibesfeldt (Regie)
DO: Baden-Württemberg
DZ: Oktober/November 2013
S: Vorbereitung
Stofferl Wells Bayern
Doku-Serie
P: Filmbüro Münchner Freiheit für BR
PZ: Ernst Geyer
R: Christoph Well, Boris Tomschiczek
DB: Christoph Well, Boris Tomschiczek
S: Dreh
Storno
Fernsehfilm
P: TV60Film mit BR
PZ: Andreas Schneppe, Sven Burgemeister
Red: Amke Schweizer, Bettina Ricklefs
DB: Georg Ludy
R: Jan Fehse
S: Entwicklung
Die Stunde Null (AT)
Kino-Dokumentarfilm
P: PECH und SCHWEFEL Filmproduktion, BR, HFF München
PZ: Alexander Krötsch, Felix Kempter
Red: Dr. Claudia Gladziejewski (BR)
DB: Severin Winzenburg
R: Severin Winzenburg
DZ: Januar/Februar 2013
S: Postproduktion
Tango/3D
Kino-Dokumentarfilm (3D)
P: DOR FILM – WEST, devifilm GbR, German Kral
Filmproduktion
PZ: Danny Krausz, Gerd Huber, Carolin Dassel,
German Kral
DB: German Kral
R: German Kral
DO: Argentinien
DZ: Herbst/Winter 2013/2014
S: Entwicklung
Tarzan
Kinofilm (3D-Motion-Capture-Animation)
P: Constantin Film Produktion GmbH
PZ: Reinhard Klooss, Robert Kulzer
DB: Reinhard Klooss
R: Reinhard Klooss
D: Kellan Lutz, Spencer Locke
DZ: 2012
S: Postproduktion
Tatort – Allmächtig (AT)
Fernsehfilm (Reihe)
P: Hager Moss Film im Auftrag des BR
PZ: Kirsten Hager
Red: Claudia Simionescu
DB: Gerlinde Wolf, Harald Göckeritz, Edward Berger
R: Jochen Alexander Freydank
D: Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl, Ernst Stoetzner,
Albrecht Schuch, Alexander Schubert, Claudia
Hübschmann, Dominic Boeer
DO: München
DZ: 2.7. – 1.8.2013
S: Vorbereitung
Tatort – Aus der Tiefe der Zeit
Fernsehfilm (Reihe)
P: AVISTA FILM im Auftrag des BR
PZ: Alena und Herbert Rimbach
Red: Claudia Simionescu (BR)
DB: Bernd Schwamm
R: Dominik Graf
D: Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl, Meret Becker,
Martin Feifel, Erni Mangold
DO: München
S: Postproduktion
Taunus-Krimis von Nele Neuhaus
Folge 3: Mordsfreunde
Fernsehfilm (Reihe)
P: all-in-production GmbH
PZ: Annette Reeker, Levon Melikian
Red: Reinhold Elschot, Daniel Blum (ZDF)
DB: Julie Fellmann
D: Tim Bergmann, Felicitas Woll
DO: Frankfurt a.M., Taunus
S: Entwicklung
Taunus-Krimis von Nele Neuhaus
Folge 4: Tiefe Wunden
Fernsehfilm (Reihe)
P: all-in-production GmbH
PZ: Annette Reeker, Levon Melikian
Red: Reinhold Elschot, Daniel Blum (ZDF)
DB: Ralf Hertwig, Thomas Bahmann
Film News Bayern 3-2013
P R O D U K T I O N S S P I E G E L
D: Tim Bergmann, Felicitas Woll
DO: Frankfurt a.M., Taunus
S: Entwicklung
DB: Simon Verhoeven, Philip Koch
R: Simon Verhoeven, Philip Koch
S: Vorbereitung
The Elephant On The North Pole
Kinofilm
Vakuum
Kinofilm
P: Film-Line Productions Filmproduktions GmbH
PZ: Arno Ortmair
DB: James Stallworth
DO: München, Wien
DZ: Sommer 2014
S: Entwicklung
P: Walker+Worm Film GmbH & Co. KG
R: Christine Repond
DB: Christine Repond
S: Entwicklung
Die Therapie Crasher
Kinofilm
P: Chestnut Films GmbH & Co. KG in Koproduktion
mit Constantin Film Produktion GmbH
PZ: Philip Voges, Ilja Haller, Oliver Berben
DB: Ilja Haller, Maggie Peren, Philip Voges
R: Anno Saul
D: Fahri Yardim, Milan Peschel, Peri Baumeister
F: FFF Bayern, FFA
DZ: August/September 2013
S: Vorbereitung
P: Pantaleon Films GmbH, Wiedemann & Berg Film
GmbH & Co. KG
PZ: Quirin Berg, Matthias Schweighöfer, Dan Maag,
Marco Beckmann, Max Wiedemann
F: FFF Bayern
DB: Sebastian Wehlings, Christian Lyra (nach einer
Romanvorlage von Murmel Clausen)
R: Matthias Schweighöfer
D: Matthias Schweighöfer, Isabell Polak, Friedrich Mücke
DO: Bayern
S: Dreh
Um Himmels Willen (Staffel 13)
Fernsehserie
Verbotene Filme
Kino-Dokumentarfilm
P: ndF: für ZDF
PZ: Claudia Sihler-Rosei
Red: Jana Brandt, Sven Döbler (MDR)
DB: Jürgen Werner
R: Andie Niessner, Dennis Satin
D: Janina Hartwig, Fritz Wepper, Gaby Dohm, Andrea Sihler,
Karin Gregorek, Emanuela von Frankenberg, Denise
M’Baye, Katharina Hackhausen, Wolfgang Müller, Lars
Weström, Andrea Wildner, Andreas Wimberger
DO: München, Landshut, Niederaichbach
DZ: Mai bis November 2013
S: Dreh
P: Blueprint Film mit RBB, arte und HR
PZ: Amelie Latscha
Red: Christian von Behr (RBB/arte), Rolf Bergmann (RBB),
Sabine Mieder (HR)
F: MBB, FFF Bayern, DFFF, FFA
R: Felix Moeller
DO: Deutschland, Frankreich, England, Israel
DZ: ab Sommer 2012
S: Postproduktion
...und Äktschn!
Kinofilm
P: Rat Pack Filmproduktion, Filmbäckerei Wien, B.A.
Produktion, VIAFILM in Zusammenarbeit mit BR und
ORF
PZ: Christian Becker, Frederick Baker
DB: Frederick Baker, Gerhard Polt
R: Frederick Baker
S: Postproduktion
Und morgen leben wir wieder
Kinofilm
P: Walker+Worm Film GmbH & Co. KG
R: Philipp Leinemann
DB: Philipp Leinemann
D: Ronald Zehrfeld, Misel Maticevic, Thomas Thieme,
Frederick Lau, Bernhard Schütz, Tilman Strauß
DO: Halle, Leipzig, München
DZ: Oktober bis Dezember 2012
S: Postproduktion
Und morgen Mittag bin ich tot
Kinofilm
P: Peter Heilrath Film, Goldkind Filmproduktion
PZ: Peter Heilrath, Andreas Bareiss, Sven Burgemeister
F: FFF Bayern
DB: Barbara te Kock
R: Frederik Steiner
D: Liv Lisa Fries
S: Postproduktion
Unfriend (AT)
Kinofilm
P: Wiedemann & Berg Film GmbH & Co. KG
PZ: Quirin Berg, Max Wiedemann
F: FFF Bayern, FFA
Film News Bayern 3-2013
Vaterfreuden
Kinofilm
Die verbotene Frau
Fernsehfilm
P: Andreas Bareiss/TV60Film mit Sat1 und Puls4
PZ: Andreas Bareiss, Sven Burgemeister
Red: Patrick N. Simon, Birgit Kadlac
DB: Caroline Hecht, Martin Kluger, Maureen Herzfeld
R: Hansjörg Thurn
D: Alexandra Neldel, Milo Hamada, Andreas Lust
S: Dreh
Vergewaltigt – Frauen brechen das Schweigen
Dokumentation
P: TANGRAM International GmbH
PZ: Dagmar Biller
Red: Martina Nothhorn (ZDF, 37 Grad)
R: Daniela Agostini
DO: Deutschland
S: Postproduktion
DO: Berlin
S: Vorbereitung
Wer hat Angst vorm weißen Mann
Fernsehfilm
P: die film gmbh
PZ: Uli Aselmann
Red: Claudia Simionescu (BR)
DB: Dominique Lorenz
R: Wolfgang Murnberger
D: Brigitte Hobmeier, Andreas Giebel,
Tony Mpoudja, Simon Schwarz
DO: München und Umgebung
DZ: Januar/Februar 2013
S: Postproduktion
Die Wilden Kerle
Fernsehserie (Animation)
P: WunderWerk
PZ: Frank Piscator, Gisela Schäfer
Red: Jörg von den Steinen (ZDF)
DB: Lisa Clodt, Frederik König
R: Mike Maurus
DZ: 2012/2013
S: Produktion
Willkommen im Club (AT)
Fernsehfilm
P: Hager Moss Film mit Sat. 1
PZ: Kirsten Hager
Red: Birgit Brandes
F: Media TV Broadcasting, FFF Bayern, Media
Slate Funding 2nd Stage
DB: Kristin Derfler, Christoph Darnstädt
R: Oliver Schmitz
D: Richy Müller, Lisa Martinek, Alicia Borrachero,
Joel Joan, Marc Ben Puch, Susan Sideropoulos,
Matthias Komm, Joanna Ferkic, Sylvain Mabe
DO: Mallorca, München
DZ: April/Mai 2013
S: Postproduktion
Zeitlinien (AT)
Dokumentarfilm
P: Mamoko Entertainment
PZ: Marc Oliver Dreher, Martin Ludwig
R: Marc Oliver Dreher
DZ: 2013
S: Dreh
Zucht auf Lebensleistung
Dokumentarfilm
P: DENKmal-Film Verhaag
PZ: Bertram Verhaag
R: Bertram Verhaag
S: Postproduktion
Wenn es am schönsten ist (AT)
Fernsehfilm
P: a.pictures film & tv productions GmbH
PZ: Uli Aselmann
Red: Karina Ulitzsch (ZDF)
DB: Astrid Ruppert
R: Johannes Fabrick
D: Heino Ferch, Max Hegewald, Julia Koschitz,
Friedrich von Thun, Barbara Focke, Lisa Karlström
DO: Hamburg und Umgebung
DZ: April/Mai 2013
S: Postproduktion
Wenn ich du wäre (AT)
Kinofilm
P: H&V Entertainment GmbH
PZ: Mischa Hofmann
DB: Katarina Eyssen
R: Vivian Naefe
D: Ende August 2013
LEGENDE:
P: ...................................................................................Produktion
PZ: ..................................................................................Produzent
Red: ................................................................................Redaktion
F: .....................................................................................Förderung
DB: ..................................................................................Drehbuch
R: ............................................................................................Regie
D: .....................................................................................Darsteller
DO: ......................................................................................Drehort
DZ: .....................................................................................Drehzeit
S: .................................................................Stand der Produktion
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EXIT MARRAKECH
WILLKOMMEN IN DER WELT
GROSSER GEFÜHLE
Produktion: Desert Flower Filmproduktion
Co-Produktion: Erfttal Film- & Fernsehproduktion,
B.A. Produktion, MTM west television & film,
Studiocanal, ARD Degeto, Bayerischer Rundfunk,
Westdeutscher Rundfunk und Arte
Förderung: FilmFernsehFonds Bayern (FFF),
Film- und Medienstiftung NRW,
Filmförderungsanstalt (FFA),
DFFF Deutscher Filmförderfonds, BKM,
mit Unterstützung durch das MEDIA PROGRAMM
der Europäischen Union
www.arri-media-services.de
Mit Exit Marrakech macht Oscar®Preisträgerin Caroline Link erneut
Afrika zur Bühne großer Emotionen in einem Vater-Sohn-Drama
vor der archaischen Kulisse Marokkos. Die ARRI Media Services waren
von Drehbeginn an mit dabei: ARRI Productions (B.A. Produktion)
war Co-Produzent. ARRI Rental stellte Kameras, Licht und Bühne,
ARRI Film & TV Services betreute die komplette Postproduktion
und ARRI Worldsales sorgt für den weltweiten Vertrieb.
© Desert Flower Filmproduktion/Frizzi Kurkhaus
ERÖFFNUNGSFILM 2013