Der Februar 2011.

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Der Februar 2011.
Der Februar
2011.
i n h a lT Der Februar 2011.
T!PPdesMonats DieRäuber
1
Richtigalt,so456DieInsel8
Premieren LaCenerentola 2 DieWinterreise
.....................................................
TheaterExtraShiFu–DieGaladerMeister
,102.Lesezeichen 9
.......................................
Im Spielplan
..
Anna Karenina
9
Schmiere stehn 14
Bruckner Orchester Linz
Konzertkalender
imFebruar10
16
Lakmé
12
Kaspar H. 15
Falsch verbunden – Disconnect, Monsun,
13 Fragen auf Seite 13
.....................................................
MOSAIK – Die Kammermusikreihe
Interview
.....................................................
4
50 Jahre Abonnentin
18
Seho Chang
13
des Bruckner Orchesters Linz,
Termine
.....................................................
Die Linzer Theater
ServiceKartenservice,Landabo,HinterdenKulissen20
.....................................................
pro
& artnok
Älterwerden

Kartenservice0800218000
International+43(0)732/7611­ 400
Fax+43(0)732/7611­105
kassa@landestheater­linz.at
www.landestheater­linz.at
Da die Einstellung zum Altwerden immer
flüchtigist,eineErinnerungausmeinerKindheit:
AlsKleinkindwollteichimmersterbensgebrech­
lichundweisesein,inderHoffnung,daseinebe­
dingedasandere.HeutealsälteresKindweißich
aus leidvoller Beobachtung, dass alte Menschen,
obsiewollenodernicht,dieFreiheitdesGeistes
inderEinfaltfindenmüssen.DasWissenumdie
Vergänglichkeit unseres Bewusstseins auszuhal­
ten,isteineparadoxeTriebfederunseresLebens.
WirbrauchensiezujederZeit,dochunserVer­
hältniszuihristnichtstet.Wirlebendavon,uns
das Thema schön zu reden. Und es ist gut so.
AlleinedeshalbmüssteAltwerdenfürtollbefun­
denwerden.Obprooderkontraentscheidetsich
doch dort, wo Altwerden anfängt, dort wo die
Lügenichtmehrträgt.Alsounbedingt„pro“,so
langeesgeht.
Aurel von Arx, Schauspieler

SeitJuni2010gehöreichzurvorvorigenGe­
neration. Rosa, das wunderbare kleine Wesen,
machtemichzurGroßmutter. Richtig alt, so 45,
diesesAlterhabeichaußerdembereitsvoreiniger
Zeitüberschritten.Ichwerde,wiealleMenschen
auf dieser Erde, älter. Den Bildern der Medien
nachzuschließenistdieWeltbevölkerungsoAn­
fang,Mitte30,strahlendschön,knackigfrischund
immergutdrauf.WennichmitderStraßenbahn
fahre,seheicheinvölliganderesBild.Welchesist
nundasrichtige?IchbingegendasÄlterwerden
weilichinzwanzigJahreneinevonden475.568
ÖsterreicherInnen sein werde, die womöglich
Pflege benötigt. Bis dahin versuche ich mich
gesundzuernähren,michgeistigundkörperlich
zupflegenundmeinesozialenFelderbestmöglich
zubestellen.
Vera Felbermair, Assistentin des Intendanten
T ! p p des Monats
AMALIA: Ich bin ein Weib,
aber ein rasendes Weib –
Die Räuber
Ein Schauspiel von Friedrich Schiller
Inszenierung Gerhard Willert
Bühne und Kostüme Alexandra Pitz
Musik Wolfgang ‚Fadi’ Dorninger
4., 25. Februar, 1., 27. und 28. (Klassiker um elf) März 2011 im Großen Haus
1
o p e r im Großen Haus La Cenerentola
Mein armes Aschenputtel, eine nicht geplante
Tochter und Arbeit weniger Tage, möchte,
dass ich sie Ihnen empfehle, weil sie, nachdem
sie aus der Herdasche herausgesprungen ist,
einen Beschützer haben will, und sie weiß, dass
sie keinen besseren finden könnte, als einen
von Ihnen …
Aus dem Vorwort zu La Cenerentola
Premiere 5. Februar 2011
Dramma giocoso in zwei Akten
Musik von Gioachino Rossini
Libretto von Jacopo Ferretti
In italienischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Marc Reibel/
Takeshi Moriuchi/Borys Sitarski
Inszenierung Adriana Altaras
Bühne und Kostüme Yashi Tabassomi
Choreographie Darie Cardyn
Dramaturgie Julia Zirkler
Mit
Elsa Giannoulidou/Katerina Hebelkova,
Gotho Griesmeier/Mari Moriya,
Kathryn Handsaker/Karen Robertson;
Martin Achrainer/Seho Chang,
Franz Binder/Sébastien Parotte,
Iurie Ciobanu/Jacques le Roux,
Nikolai Galkin, Gabriel Wanka,
Julian Ricardo Yopasá Samacá
Herrenchor des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz
Angelina (genannt „Cenerentola“/„Aschen­
puttel“) hat es nicht leicht! Zwei eitle, zän­
kische und tyrannische Stiefschwestern, die
sich nach einem reichen Mann verzehren,
ein cholerischer Stiefvater – Magnifico –,
der Angelina wie eine Sklavin behandelt
und sich selbst im Traum zum Esel macht,
und zwei Mäuse als Spielgefährten, die ihr
oft gehörig auf die Nerven gehen, machen
ihr das Leben schwer. Wie soll sie mit die­
ser Herkunft jemals ein eigenes Leben füh­
ren oder vielleicht sogar einmal ihrem
Traummann begegnen?
Einen Lichtblick inmitten ihres öden All­
tags stellt das Erscheinen des Prinzen und
seines Gefolges dar, der Magnifico und sei­
ne Töchter zum Ball einlädt. Sein Kammer­
diener hat es Angelina angetan – und auch
er scheint von ihrer Erscheinung beein­
druckt. Doch Magnifico möchte sie nicht in
die feine Gesellschaft mitnehmen, eine
Dienerin habe auf dem Ball nichts verloren.
Hilfe erhofft Angelina sich von dem merk­
würdigen Alidoro, der sich ihrer annimmt
und versucht, ihr Mut einzuflößen. Und in
der Tat, Alidoro scheint erfolgreich: Von
ihm neu eingekleidet und somit für alle un­
kenntlich, kostet es Angelina zwar noch im­
mer viel, sich vor all den feinen Leuten zu
präsentieren, doch die Überwindung lohnt
sich: Nun machen ihr sowohl der Kammer­
diener als auch der Prinz höchstselbst den
Hof. Und es stellt sich heraus: nicht nur
Angelina hat sich für den Ball verkleidet.
Auch andere Herrschaften sind nicht ganz
das, was sie zu sein vorgeben …
2
An die zehn Opern, zahlreiche Ballett­
musiken, unzählige Dramatisierungen für
das Sprechtheater und eine Reihe an Ver­
filmungen – kaum ein Märchenstoff ist so
häufig für Bühne und Leinwand bearbeitet
worden wie der klassische Märchenstoff
Aschenputtel nach Charles Perrault. Hierzu­
lande besser bekannt in der Fassung der
Gebrüder Grimm, rührt die Geschichte der
benachteiligten jungen Frau, die dank ihres
guten Wesens Eitelkeit, Gier und Arroganz
der Schwestern und des Stiefvaters über­
windet und schließlich in Person des Prin­
zen ihre große Liebe trifft, noch immer Alt
und Jung und ist aus dem abendländischen
Mythenkanon nicht wegzudenken.
Gioachino Rossini gelang es im Jahre 1816
– kurz nach der Entstehung seines Barbiere
di Siviglia –, den Stoff auf ein Libretto
­Jacopo Ferrettis innerhalb nur weniger
Wochen zu einer der schönsten Opern des
komischen Genres zu machen. Poetischmelancholische Arien und Duette gehen
Hand in Hand mit atemberaubend über­
drehten Ensembles voller Witz und Tempo
und reißen den Zuschauer mit in einen
Strudel aus Rhythmus und Wohlklang.
Für die Neuproduktion der Cenerentola am
Landestheater Linz konnte die Bühnen-/
Filmschauspielerin und Regisseurin Adriana
Altaras gewonnen werden, die für ihre
­Inszenierung alle Register der quirligen
Komik zieht und die Spielfreude des
­Ensembles für diese erfrischende Version
des Aschenputtels voll auskostet.
3
b a l l e tt im Großen Haus Die Winterreise
Das Ballett des Landestheaters Linz probt der-
zeit unter der Leitung des Ballettdirektors und
Choreographen Jochen Ulrich die Uraufführung
seines neuen Balletts Die Winterreise. Musikalisch
liegen dem Abend drei Kompositionen des
deutschen Komponisten Heinz Winbeck zugrun­
de, der sich darin auf sehr unterschiedliche Art
dem Kosmos Franz Schubert und seinem Lieder­
zyklus Die Winterreise aus dem Jahr 1827 nähert.
the sun
Julia Zirkler sprach mit dem Choreographen der
Produktion, Jochen Ulrich.
Uraufführung 26. Februar 2011
Ballett von Jochen Ulrich
Musik von Heinz Winbeck
nach Franz Schubert
Musikalische Leitung
Dennis Russell Davies/Takeshi Moriuchi
Inszenierung und Choreographie
Jochen Ulrich
Bühne und Kostüme Gottfried Pilz
Dramaturgie Julia Zirkler
Mit
Martin Achrainer/Katerina Hebelkova;
Irene Bauer, Ilja van den Bosch,
Sarah Deltenre, Marietta Kro,
Clara Pascual Martí, Lucia Patoprstá,
Anna Štěrbová; Ziga Jereb, Wallace Jones,
Fabrice Jucquois, Emilijus Miliauskas,
Daniel Morales Pérez, Alexander Novikov,
Matej Pajgert, Martin Vraný
Maki Namekawa (Solo-Klavier)
Bruckner Orchester Linz
Wie bist du für Die Winterreise auf den
Komponisten Heinz Winbeck gekommen? Aus
welchen Musikstücken besteht der Abend?
Dennis Russell Davies hat mich eines Tages
zu einer Probe für ein Stiftskonzert in
St. Florian eingeladen. Teil des Programms
war die Uraufführung von sieben Liedern
aus Schuberts Winterreise in der orchestrier­
ten Fassung von Heinz Winbeck, und an­
schließend eine Komposition mit dem Titel
Winterreise – Stationen für 19 Solo-Streicher,
auch von Winbeck.
Mich hat dieses
Werk tief getroffen.
Bei dem Konzert
habe ich dann Heinz
Winbeck kennen­
gelernt und spontan
gesagt: „Daraus mö-
chte ich ein Ballett
machen“. Nun wa­
ren das insgesamt
nur 50 Minuten,
und ich brauchte
noch einen ersten
Teil für einen gan­
zen Tanzabend. Ich
habe Winbeck dann
besucht, und er hat
mir vor­geschlagen,
Franz Schuberts 4
Lebensstürme, ein Werk für Klavier zu vier
Händen, zu bearbeiten und zu einem grö­
ßeren Quodlibet für Orchesterbesetzung
zu machen und auch noch weitere Lieder
auf meinen Wunsch hin einzubeziehen.
Erzählst du in deinem Ballett eine konkrete
Handlung oder wird es ein abstraktes Ballett?
Wie geht eine Rollenfindung vor sich?
Es soll ein Tanzabend mit einer inneren
Handlung werden. Der äußere Rahmen ist
ein Fest, auf dem zwei Familien zusammen­
Uraufführung
also rises
treffen und eine Hochzeit feiern wollen, was
völlig misslingt. Meine Arbeit an den Rollen
hat damit begonnen, dass ich den Tänzern
bei der ersten Anprobe mit dem Ausstatter
Gottfried Pilz die Figuren nahegebracht
habe, die sie sein sollen. Sie haben dann mit
uns eine Erscheinungsform ­gestaltet, ihren
Charakter schon sofort in eine Haltung ge­
setzt und erste Bewegungs­ansätze ange­
boten, aus denen sich ihre ­jeweilige Tanz­
sprache für die Figur ent­wickeln wird.
Inwiefern spielt Schubert und seine ­Winterreise
an diesem Abend eine Rolle?
Der Komponist Franz Schubert gibt mit
seiner Winterreise den Grundtenor des
­Balletts an. Seine gesellschaftliche Situation
im Kreise seiner Freunde und im Verhältnis
zu seiner Familie wird ein wesentliches Ge­
rüst, an dem sich meine Phantasie orientiert.
Neben den Tänzern sind auch wieder Sänger an
der Produktion beteiligt. Welche Rolle nimmt
die menschliche Stimme bzw. der Text an diesem Abend ein?
Stimme und Text – wie letztlich jedes Lied
von Schubert – ergeben einen Blick in die
Seele des Einzelnen im Spiegel der Natur. Der Sänger/die Sängerin wird auch konkret
Teil der Gesellschaft sein, die ich zeige.
Wie etwa bei den Schubertiaden, bei denen
der Komponist seine neuesten Lieder sei­
nen Freunden vorgetragen hat.
Du arbeitest für diese Produktion mit dem Ausstatter Gottfried Pilz zusammen. Wie kann
man sich diese Zusammenarbeit vorstellen, ist
das eine gemeinsame Entwicklung und wie inspiriert man sich gegenseitig?
Da es keine vorgeschriebene Handlung
gibt, habe ich Gottfried Pilz in vielen Zu­
sammenkünften meine Absichten erläu­
tert. Ich habe die Grundsituation einer
langen Festtafel mit vielen Stühlen be­
nannt, ein Raum draußen, wie im Garten
oder auf der Terrasse. Er hat dann in sei­
nem Modell die Festtafel ins Unendliche
verlängert und einen riesigen Himmel
über den Raum gehängt. Alles entsteht im
Dialog und in einer Hingabe an den
­Kosmos Franz Schubert.
5
Heinz Winbeck wurde 1946 in der
Nähe von Landshut geboren. Er stu­
dierte am Richard-Strauss-Konser­
vatorium in München Klavier und
­Dirigieren sowie an der Staatlichen
Hochschule für Musik in München
Komposition. Winbeck begann seine
Laufbahn als Schauspielkapellmeister
und -komponist u. a. in Ingolstadt.
Seit 1988 leitet er als Professor eine
Kompositionsklasse an der Staatlichen
Hochschule für Musik in Würzburg.
In seinem kompositorischen Schaffen,
das neben kammermusikalischen Wer­
ken auch vier Sinfonien umfasst,
nimmt Winbeck immer wieder auch
Bezug auf andere Komponisten und
Dichter. So entstanden 1979 etwa die
Lenau-Fantasien für Violoncello und
Kammerorchester, 1982 die Drei Fragmente für Orchester „Denk ich an Haydn“
sowie instrumentale wie Liedkompo­
sitionen zu Gedichten von ­Nelly
Sachs, Paul Celan und Georg Trakl.
Heinz Winbeck erhielt zahlreiche
Preise, darunter 1985 den Musikpreis
der Akademie der Schönen Künste
Berlin und 1988 die Einladung, als
Composer-in-residence beim Cabrillo
Music Festival nach Kalifornien zu
­gehen.
s c h au s p i e l in den Kammerspielen Richtig alt, so 45
Lyn hat Probleme mit dem – wie heißt es
gleich – dem „Erinnerungsding“ und darf
nicht länger mit ihrer plötzlich invaliden
Schwester Alice zusammenleben. Schließ­
lich ist sie jetzt die ideale Patientin für die
„Arche“, jenem Flagshipkrankenhaus, in
dem die Wissenschaft an den unzähligen
Alten nach Medikamenten gegen Demenz
forscht. Es gibt nämlich einfach zu viele alte
Menschen! Kein Wunder, dass ein Pharma­
konzern schließlich eine ungewöhnliche
Lösung findet: Gib den Alten eine Pille, die
sie sich kurzfristig besser fühlen lässt und
langfristig ihr Leben verkürzt.
Was macht ein Land, wenn ein Drittel sei­
ner Bevölkerung über 65 Jahre alt ist? Wie
gehen Familienmitglieder mit der Belas­
tung um, wenn ihre Liebsten psychisch
oder physisch abbauen? Mit tiefschwarzem
Humor wird in Richtig alt, so 45 eine Gesell­
schaft bloßgestellt, in der Mitleid in Kon­
kurrenz zu Pragmatismus steht.
Tamsin Oglesbys satirische Komödie
­Richtig alt, so 45 nimmt heutige Formen von
Altersfeindlichkeit frontal ins Visier. In
­ihrem scharfzüngigen Stück mischt sie eine
Flut von angrenzenden Themen und hält
damit der Art und Weise einen Spiegel vor,
wie sich das gesellschaftliche Verhalten im
Bezug auf das Altern und die Alten verän­
dert hat. In vielen Medien werden die Alten
und ihre Themen bestenfalls mit Rand­
bemerkungen bedacht, im schlimmsten Fall
sogar lächerlich gemacht, verspottet für
ihre Schwächen und der Wert ihrer Lebens­
erfahrung völlig außer Acht gelassen.
Eine Freundin in ihren 70ern sagte zu
Tamsin Oglesby: „Ich wurde in einer Zeit
geboren, in der es keinen Respekt gegen­
über jungen Leuten gab. Jetzt bin ich alt
und lebe in einer Zeit, in der es keinen Re­
spekt gegenüber alten Menschen gibt. Ich
erlebte das Schlechteste aus beiden
­Zeiten!“
Die Wurzeln von Richtig alt, so 45 liegen in
den Beobachtungen der Autorin bei einem
Besuch ihrer Schwiegermutter im Alters­
heim. Sie hatte ihre Kinder dabei und war
verblüfft, wie sehr jene den Ort belebten.
„Da saßen diese Menschen untätig rum,
völlig vom Rest der Gesellschaft getrennt.
Das erschien mir irgendwie nicht richtig.“
Das klingt nicht gerade nach einem Aus­
gangspunkt für eine urkomische Komödie,
wie es Richtig alt, so 45 geworden ist. Tamsin
Oglesby räumt ein, dass das Grundthema –
Lyn, eine der Hauptfiguren, leidet unter
Alzheimer – sie dazu hätte bringen können,
ein völlig anderes, schwereres Stück zu
­schreiben. Aber bereits in ihren früheren
Stücken (Two Lips Indifferent Red und The
War Next Door), die sich mit kosmetischer
Chirurgie beziehungsweise häuslicher
­Gewalt beschäftigten, stellte sie ihre erzäh­
6
lerische Begabung für tiefschwarzen
­Humor in potentiell trostloser Umgebung
unter Beweis. Und trotzdem: Mit Demenz
Lacher zu erzeugen – befindet man sich da
nicht auf riskantem Boden?
„Sicher. Aber es ist die Wahrhaftigkeit der
Situationen, nach der ich in Komödien su­
che. Ich lache nicht über Alzheimer, denn
diese Erkrankung ist eine schmerzhafte Er­
fahrung für die betroffenen Familien. Aber
es gibt dabei auch einen bestimmten Teil
von Realität, die die davon Betroffenen er­
fahren, der viel Humor beinhaltet. Es ist
wie eine Art Zustand glücklicher Verges­
senheit.“
Jene Familie, die durch ein Mitglied, das in
die Demenz gleitet, selbst betroffen ist, ist
nur einer der Handlungsfäden, aus denen
Richtig alt, so 45 entsteht. Das Altersthema
taucht ständig auf und keine der aus drei
verschiedenen Generationen stammenden
Figuren ist zufrieden mit ihrem jeweiligen
Alter. Männliche Eitelkeit, jugendliche
Entfremdung und die Sozialpolitik werden
Deutschsprachige Erstaufführung
In jedem Fall verspricht Richtig alt, so 45
eine freche Herangehensweise an jenes
Problem, das heute fester Bestandteil der
politischen Agenda der westlichen Welt ist.
Denn immer mehr Menschen der gebur­
tenstarken Jahrgänge erfahren direkt und
unmittelbar die gegensätzlichen Ansprüche
einer älter werdenden und alten Gesell­
schaft. Selten herrschte mehr Druck, nicht
altersgemäß zu handeln oder auszusehen als
heute. So, wie eine Figur es zum Ausdruck
bringt: „Ich will nicht unsichtbar sein.“
Neben all der Komik des Stückes ist es
Tamsin Oglesby jedoch bitterernst: „Die
Ironie jedes Vorurteils gegenüber alten
Menschen ist, dass das eines Tages du und
ich sein werden. Wir werden alle älter. Es
ist sehr merkwürdig, dass wir darüber als
etwas Entferntes nachdenken, etwas, das ir­
gendwie außerirdisch ist. Wir sollten in ei­
ner Gesellschaft leben, die das Alter feiert.
Es gab einen Bericht, der aufdeckte, dass
die Hälfte aller unter 25-Jährigen nieman­
den über 70 kennt – das ist ein echter
­Verlust für beide Seiten.“
Deutschsprachige Erstaufführung
19. Februar 2011
unter die Lupe genommen, indem Oglesby
eine Welt erschafft, die darum kämpft, mit
den Druckverhältnissen der Überbevölke­
rung und Überalterung zurechtzukommen.
„Ich war inspiriert von Jonathan Swifts
1729 entstandener satirischer Novelle Ein
bescheidener Vorschlag: wie man verhüten
kann, dass die Kinder armer Leute in Irland
ihren Eltern oder dem Lande zur Last fallen,
und wie sie der Allgemeinheit nutzbar gemacht
werden können, in der der Autor durch Stra­
ßen voller Hunger und Elend läuft und
ziemlich rational argumentierend vor­
schlägt, dass ein acht Pfund schweres Baby
eine Familie für drei oder vier Wochen er­
nähren könnte. Ich meine damit nicht, dass
wir wirklich Babies essen sollten, aber ich
wollte jene Art von Betroffenheit erzeugen,
die zugleich unglaublich komisch ist.“
7
Ein Zeit-Stück von Tamsin Oglesby
Inszenierung Christian Wittmann
Bühne Sabine Mader
Kostüme Jeanne Gröllmann
Musik zeitblom
Video Johannes Lindtner
Dramaturgie Elke Ranzinger
Mit Eva-Maria Aichner, Silvia Glogner,
Julia Hartmann, Katharina Hofmann,
Barbara Novotny, Jenny Weichert;
Wenzel Brücher, Klaus Köhler,
Stefan Matousch, Joachim Rathke
Uraufführung
s c h au s p i e l imu\hof: Die Insel
Eine„täglicheGeschichte“bezeichnetder
SchweizerAutorundZeichnerArminGre­
derlakonischundprovokantdenTiteldie­
sesBilderbuchs,dasderu\hof:Theaterfür
jungesPublikumnunineinerdramatisier­
tenFassungzeigt.EinetäglicheGeschichte
von einer fernen, fiktiven Insel, und doch
eine Geschichte vor unseren Haustüren,
eine Geschichte von Tätern und Opfern,
von der Angst vor dem Fremden, von
dumpfenVorurteilen.
WerdiesesThemavonKindernfernhalten
möchte, sollte die Augen öffnen: Auf den
Straßen,denSpielplätzenundSchulhöfen,
aufdenBildschirmenundMonitorenfindet
dieseGeschichtetäglichstatt.Kindersind
TäterundOpfer,sindBeobachterundZeu­
gen,sindMitläuferundVerteidigerinden
kleinenundgroßenAuseinandersetzungen
umdasFremde.
Am Morgen fanden die
Inselbewohner einen Mann
am Strand, da, wo Meeresströmung und Schicksal
sein Floß hingeführt
hatten. Er stand auf,
als er sie kommen sah.
Er war nicht wie sie.
Sie starrten ihn an.
Uraufführung 17. Februar 2011
KinderstücknachArminGreder
InKooperationmitden
4.KlassenderHS17,Linz
Füralleab8Jahren
Inszenierung HolgerSchober
Bühne und KostümeJanHaxHalama
MusikSue­AliceOkukubo
DramaturgieKevinE.Osenau/
ElisabethStrauß
TheaterpädagogikKatrinMaiwald
MitKatharinaHalus,KatharinaWawrik;
BastianDulisch,RalfWegner
Sie wunderten sich.
Sie fragten sich, warum
er hierher gekommen war.
Was er hier wolle.
Was nun zu tun wäre.
8
t h e at e r e x t r a Gastspiel im Großen Haus
Shi Fu –
Die Gala der
Meister
Die Meister der Shaolin Kung Fu
Alles Zen im Großen Haus. Die ShaolinMönche lassen mit ihrer beeindruckenden
Show Shi Fu – Die Gala der Meister das
­Publikum an ihren erstaunlichen kämpfe­
rischen und mentalen Fertigkeiten teil­
haben. Sensationelle Kampfeinlagen, atem­
beraubende Waffendemonstrationen sowie
­philosophische Parts im Sinne der konfuzi­
anischen Lehre und absolute Körper­
beherrschung reihen sich hier aneinander.
Steinplatten, die nur durch die Kraft von
Händen zerbersten, Eisenstangen, die wie
Streichhölzer knicken, einfache Nadeln,
die Glasscheiben durchschlagen. Was wie
Zauberei klingt, sind Zeugnisse der einzig­
artigen Fähigkeiten der Meister. Übungen
aus dem traditionellen chinesischen Kung
Fu, die mit der Lehre des Zen-Buddhismus
verbunden werden, bilden die Grundlagen
des Shaolin. In der neuen Show erwartet
das Publikum unter anderem ein Gang über
die Schwertleiter oder die nicht weniger er­
staunliche Rast auf dem Nadelbrett, der
ultimative Handstand auf nur zwei Fingern
oder die Beweisführung, dass sich eine Kokos­
nuss mit bloßer Hand zerdrücken lässt.
6. Februar 2011, 19.30 Uhr
102. Lesezeichen im Großen Haus,
Foyer 1. Rang
i m spi e lplan
Ballett im Großen Haus
Der kleine Herr Anna
Karenina
Friedemann
von Thomas Mann
mit Manuel Klein (Lesung) und
Laura-Maria Jungwirth (Bratsche)
Die um 1896 entstandene Novelle Der kleine
Herr Friedemann, Titelstück der ersten
Buchpublikation Thomas Manns, erzählt in
fünfzehn Kapiteln die Lebensgeschichte des
buckligen Johannes Friedemann, von dessen
Kindheit im elterlichen Haus bis zu seinem
Freitod im Alter von dreißig Jahren im Gar­
ten des Oberstleutnants von Rinnlingen. Be­
reits in der Schulzeit wird es dem jungen
Johannes bewusst, dass er infolge seiner Be­
hinderung von den Angeboten des Lebens
ausgeschlossen ist, die normalerweise eine
glückliche Existenz bedingen. Er beschränkt
sich darauf, die Freuden, die ihm zugänglich
sind, zu genießen, und er zieht sich in die
Welt der Literatur und der Musik zurück.
Dieser Rückzug und der freiwillige Verzicht
auf alle „großen Affekte“, dafür „(…) aber
erfüllt von einem stillen und zarten G1ück
(…)“, sichern ihm ein ruhiges und geregeltes
Leben bis zu dem Zeitpunkt, da er Gerda
von Rinnlingen zum ersten Mal erblickt.
27. Februar 2011, 11.00 Uhr
9
Ballett von Jochen Ulrich
Musik von Sergej Rachmaninoff
„ … dafür ist einem der Verstand gegeben,
damit man sich befreit. Warum nicht die
Kerze löschen, wenn es nichts mehr zu
schauen gibt, wenn es einen anwidert, das
alles anzuschauen? Aber wie? Da fiel ihr
plötzlich der überfahrene Mann vom Tag ih­
rer ersten Begegnung mit Wronski ein, und
sie wusste, was sie zu tun hatte. Dorthin, ge­
nau in die Mitte, und ich bestrafe ihn und
befreie mich von allen und von mir selbst.
Und im selben Augenblick war sie entsetzt
über das, was sie tat. Sie wollte sich erheben,
zurückschnellen; doch etwas Riesiges, Uner­
bittliches stieß ihren Kopf und zog sie am
Rücken. Und die Kerze, in deren Licht sie
das von Unruhe, Trug, Kummer und Übel
erfüllte Buch gelesen hatte, flackerte auf,
heller denn je, erhellte ihr alles, was zuvor in
Finsternis gelegen war, knisterte, wurde
schwächer und erlosch für immer.“ (Leo Tolstoi: Anna Karenina)
8. Februar und 12. März 2011, 19.30 Uhr
Die Linzer Theater
Grosses haus kam m e rspi e le u\hof: unD eisenhanD
landestheater linz – kartenservice 0800 218 000 – www.landestheater-linz.at
Unter www.landestheater-linz.at finden Sie alle derzeit feststehenden Termine der Spielzeit 2010/2011, die mit hinzukommenden Vorstellungen laufend aktualisiert werden.
11.00 – 12.15 u\hof: Schmiere stehn
20.00 – 22.15 Eisenhand Der Schein trügt
DI
1
10.30 – 12.00 Rumpelstilzchen 19.00 Einführung / 19.30 Kaspar H. Abo 12
MI
2
6+
TheaTer phÖnix
Karten unter 0732/666 500
www.theater-phoenix.at
11+
19.30 Balkon Der Kaktus
10.30 – 11.30 u\hof: Ente, Tod und Tulpe 6+
20.00 – 21.45 Eisenhand Der Widerspenstigen Abo 78
19.30 Balkon Der Kaktus
DO
19.30 – 22.15 Lakmé
Abo 36 Linzer Aktivpass-Ermäßigung
11.00 – 13.00 Frühlings Erwachen! Theaterpaket
19.30 – 21.30 Falsch verbunden – Disconnect Abo 14
20.00 – 21.45 Eisenhand Der Widerspenstigen
Zähmung Abo 78
19.30 Balkon Der Kaktus
FR
19.00 Einführung im Foyer 2. Rang
19.30 – 22.55 Die Räuber Abo 9 + 89
11.00 – 13.00 Frühlings Erwachen!
19.00 Einführung / 19.30 Kaspar H. Abo 5
20.00 Eisenhand Monsun Abo 25 + 26
19.30 Balkon Der Kaktus
SA
19.30 La Cenerentola
Premierenabo
19.30 – 21.40 Eine MittsommernachtsSex-Komödie Abo 51
SO
6
19.30 Shi Fu – Die Gala der Meister
Gastspiel
Die Meister des Shaolin Kung Fu
MO
19.30 – 22.15 Lakmé Abo 1
11.00 und 14.00 u\hof: Schmiere stehn
19.00 Einführung im Foyer 2. Rang / 19.30 – 22.20 20.00 Eisenhand Monsun Abo 27 + 28
19.30 Balkon Der Kaktus
11+
17.00 – 18.15 u\hof: Schmiere stehn
20.00 – 21.30 Eisenhand Gut gegen Nordwind
19.30 Balkon Der Kaktus
11.00 – 13.00 Frühlings Erwachen! Theaterpaket
19.30 – 21.30 Falsch verbunden – Disconnect Abo 15
20.00 – 21.45 Eisenhand Der Widerspenstigen
19.30 Balkon Der Kaktus
11.00 – 12.15 u\hof: Schmiere stehn
11+
20.00 – 21.30 Eisenhand Gut gegen Nordwind
19.30 Balkon Der Kaktus
21.30 Saal Drumski musikalische Liveshow
3
4
5
7
DI
8
Anna Karenina Abo 54
MI
19.30 La Cenerentola Abo 88
9
Premiere
19.30 Balkon Der Kaktus Theatersonntag
10.30 – 12.00 Rumpelstilzchen
19.00 Einführung / 19.30 Kaspar H. Abo 13
DO
10
19.30 Balkon Der Kaktus
6+
FR
19.30 – 22.15 Lakmé Abo 34
10.30 – 12.00 Rumpelstilzchen
6+
19.30 – 21.30 Falsch verbunden – Disconnect Abo 18
SA
17.00 – 19.30 Hello, Dolly! Abo 6 + 22
19.30 – 21.40 Eine MittsommernachtsSex-Komödie Abo 52
SO
17.00 – 22.30 Die Meistersinger von
Nürnberg Abo 56 Linzer Aktivpass-Ermäßigung
11
12
13
11+
Zähmung
19.30 Balkon Der Kaktus
21.30 Saal Drumski musikalische Liveshow
19.30 Balkon Der Kaktus Theatersonntag
MO
19.00 Richtig alt, so 45 Geschlossene Hauptprobe
für die Sparkasse OÖ
20.00 – 21.45 Eisenhand Der Widerspenstigen
DI
19.00 Einführung / 19.30 Kaspar H. Abo 2
20.00 Eisenhand Monsun
19.30 Balkon Der Kaktus
20.00 – 21.30 Eisenhand Gut gegen Nordwind
19.30 Balkon Der Kaktus
14
15
MI
19.30 – 22.15 Lakmé Abo 32
19.30 – 21.40 Eine MittsommernachtsSex-Komödie Abo 3 + BSL
DO
19.30 La Cenerentola Abo 16 + 17
10.30 – 12.00 Rumpelstilzchen
FR
19.30 – 22.00 Hello, Dolly! Abo 64
10.30 – 12.00 Rumpelstilzchen
6+
19.30 – 21.30 Falsch verbunden – Disconnect Abo 19
SA
19.30 – 22.15 Lakmé Abo 60
19.30 Richtig alt, so 45 Premierenabo
Deutschsprachige Erstaufführung
16
17
18
19
6+
Zähmung
19.30 u\hof: Die Insel
8+
Uraufführung
20.00 – 22.15 Eisenhand Der Schein trügt
19.30 Studio „Arsen im Mohnknödel“
Lesung mit Musik
19.30 Studio „Der Fönig“ & „Aus dem
Tagebuch eines Trinkers“ Lesung mit Musik
19.30 – 21.40 Eine Mittsommernachts-SexKomödie Abo 53 Linzer Aktivpass-Ermäßigung
SO
20
MO
21
19.30 – 21.30 Frühlings Erwachen!
DI
22
MI
23
19.30 La Cenerentola Abo 80
DO
24
FR
19.30 – 22.55 Die Räuber Abo 78
Linzer Aktivpass-Ermäßigung
SA
19.30 Die Winterreise
Premierenabo
SO
11.00 Foyer 1. Rang / 102. Lesez. Der kl. Hr. Friedemann / 19.30 – 22.00 Hello, Dolly! Abo 77
25
26
27
19.30 Saal Die Drei von der Tankstelle
nur noch wenige Restkarten verfügbar
19.30 Richtig alt, so 45
2 für 1 – Sie erhalten zwei Karten zum Preis von einer
10.30 und 14.00 u\hof: Die Insel
8+
19.30 Saal Die Drei von der Tankstelle
nur noch wenige Restkarten verfügbar
14.00 und 16.30 Rumpelstilzchen
10.30 und 14.00 u\hof: Ente, Tod und Tulpe 6+
19.30 Saal Die Drei von der Tankstelle
nur noch wenige Restkarten verfügbar
6+
19.00 Einführung / 19.30 Kaspar H.
2 für 1 – Sie erhalten zwei Karten zum Preis von einer
Uraufführung
19.30 – 21.00 Gut gegen Nordwind
MO
28
10
19.30 Saal Die Drei von der Tankstelle
nur noch wenige Restkarten verfügbar
15.00 u\hof: Die Insel Abo Acht Aufwärts
8+
19.00 Eisenhand Theateruni Geschlossene Veranstaltung
19.30 Saal Die Drei von der Tankstelle
nur noch wenige Restkarten verfügbar
15.00 und 17.00 u\hof: Die Insel
Abo Acht Aufwärts
19.30 Saal Die Drei von der Tankstelle
nur noch wenige Restkarten verfügbar Theatersonntag
8+
linzer kellerTheaTer
Karten unter 0732/784120
www.linzerkellertheater.at
TheaTer Des kinDes
10.00 Johnny Hübner greift ein
Gastspiel VS Doppl
DI
1
linzer puppenTheaTer
Karten unter 0732/60 52 55
www.theater-des-kindes.at
bÜhne04
Karten unter 0699/11 399 844
www.buehne04.at
Karten unter 0664/897 306 0
www.puppentheater.at
DI
6+
1
MI
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
DO
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
9.30 Die Werkstatt der Schmetterlinge 7+
FR
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
10.00 Johnny Hübner greift ein
Gastspiel VS Weitersfelden
6+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
FR
SA
16.00 Der gestiefelte Kater
in den Redoutensälen
16.00 Nelson, der Pinguin
4+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
SA
5
Der Lechner
Edi schaut ins
Paradies
SO
16.00 Der gestiefelte Kater
in den Redoutensälen
4+
11.00 Nelson, der Pinguin Matinee
16.00 Die Werkstatt der Schmetterlinge 6+
SO
von Jura Soyfer
19.30 Dr. Schlummer
MO
2
3
4
5
6
MO
7
3+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970 Premiere
ie Linzer Theater im Februar 2011
im Februar 2011.
3
6
6+
7
8
8
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
DO
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
FR
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
SA
16.00 Der gestiefelte Kater
in den Redoutensälen
16.00 Dr. Schlummer
zum letzten Mal am Wochenende!
SO
16.00 Der gestiefelte Kater
in den Redoutensälen
11
12
13
19.30 Dr. Schlummer
6+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
3+
6+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
15.00 Drunter & Drüber Gastsp. in Amstetten 4+
6+
16.00 Der Riese vom Traunsee
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
FR
SA
12
SO
13
14
DI
MI
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
19.30 Der Riese vom Traunsee
6+
DO
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
19.30 Das Karussell
Ausverkauft
7+
FR
19.30 Im Himmel ist kein Zimmer frei
von Jean Stuart
10.00 Das Karussell
Ausverkauft
Premiere
7+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
SA
16.00 Das Karussell
7+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
SO
16.00 Das Karussell
7+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
MO
10.00 Das Karussell
7+
DI
10.00 Der Riese vom Traunsee
14.30 Der Riese vom Traunsee
6+
6+
20
21
22
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
3+
MI
16
DO
17
FR
18
SA
SO
20
MO
DI
22
DO
24
FR
MI
Spieltermine im Jänner
13.,15.,20.,22.,25.und30.
Jänner2011,jeweils20.00Uhr
SA
26
SO
SO
27
27
19.30 Das Karussell
MO
28
LINZERKELLERTHEATER
D I E K O M Ö D I E A M H A U P T P L AT Z
7+
11
Akkordeon
AndrejSerkow
DO
FR
SA
Spiel & Gesang
RudiMüllehner
ClaudiaSchächl
BirgitSchwamberger
EugenVictor
Silvestervorstellung
31.Dezember2010,20.00Uhr
25
26
Eine Hymne auf das Leben, die
Liebe und den freien Willen,
spannend in Szene gesetzt
mit Schauspiel, Live­Akkordeon,
Gesang,TanzundFilm.
23
24
25
Ein humor­ und fantasievolles
Theaterabenteuer in der ein­
drucksvollenKulissederdenkmal­
geschützten Lösehalle am Gelän­
dederLinzerTabakfabrik.
19
21
3+
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
v. Christa Koinig a. d. Jahr 1970 Zum letzten Mal
MI
23
Um den Fortschritt zu stoppen,
begibtsichderarbeitsloseLechner
EdimitsamtseinerFreundinFritzi
und der Maschine Pepi auf eine
fantastische Zeitreise und landet
zum Schluss vorm Paradies, wo
man sich gerade mit der Er­
schaffung des Menschen plagt.
Ohne es zu wissen, machen Edi
undFritzidabeidenentscheiden­
den„Konstruktionsvorschlag“…
11
15
19
bühne04
in der Tabakfabrik Linz
MO
6+
DI
18
9
10
15.00 – 15.45 Sepperl im Schmutzland
von Christa Koinig aus dem Jahr 1970
15
17
MI
DO
19.30 Dr. Schlummer
Ausverkauft
MO
14
16
4
DI
MI
10
2
DO
DI
9
MI
MO
28
Letzte Vorstellung
1.Februar2011,20.00Uhr
Spielort
TabakfabrikLinz
Lösehalle(EingangLudlgasse19)
Karten
0699/11399844
[email protected]
Infos
www.buehne04.at
i m S p i e l p l a n Lakmé
Romantische Oper von Léo Delibes
3., 7., 11., 16., 19. Februar 2011,
um 19.30 Uhr im Großen Haus
Mari Moriya, neues Ensemblemitglied am
Landestheater Linz und aktuell als „Lakmé“
und „Clorinda“ (La Cenerentola) zu erleben,
gastiert Ende Februar als „Königin der Nacht“
in Mozarts Zauberflöte in Baltimore mit dem
Baltimore Symphonie Orchestra.
12
Fernsehengesehenhabe.Dashabeich
danndreiJahrelangdauerndangeschaut,
woraufhinichbeschlossenhabe,eine
künstlerischeLaufbahneinzuschlagen.
2) Was hörst du gerade?
MeistensistdasmomentanMusikvon
JohannSebastianBach.
3) Dein Traum vom Glück?
IchbineigentlichüberhauptkeinTräumer,
ichversuchemeinGlückimmerinder
Realitätzufinden.
8) Wenn du einen anderen Beruf
ausüben müsstest, welchen würdest du
wählen?
IchwürdeDirigentwerdenwollen.
4) Was wolltest du in Linz immer schon
mal machen, hast es aber nicht geschafft?
IchbinhiersomitSingenbeschäftigt,dass
ichzwarEiniges,(BesuchdesPöstling­
bergsoderderBaustelledesneuen
Musiktheaters)schongeschaffthabe,vieles
abernochnicht,sodassichnichtnureine
einzigeSachehervorhebenkann.
5) Was macht dich verlegen?
DassichnochnichtsogutDeutsch
spreche,wieichesgernemöchte…
6) Was hast du in deiner Hosentasche?
Nichts,dennHandy,GeldundSchlüsselsind
inmeinerJackentasche.
7) Was ist das erste Theaterereignis, an
das du dich erinnern kannst?
IchkannmichankeineAufführung
erinnern,aberandasKonzertder„Drei
Tenöre“vordemEndspielderFußball­
WM1994inLosAngeles,dasichim
9) Welche drei Dinge würdest du auf
KEINEN Fall auf eine einsame Insel
mitnehmen?
WennichaufdereinsamenInselalleine
wäre(weiljaeinsam!),willichdagarnicht
hin!
13
Fragen auf
Seite 13
1) Was ist dein Morgenritual?
Aufwachen–sofortVokalisensingen,um
zusehen,obdieStimmedaist–unddann
eineordentlicheTasseEspresso.
10) Theater ist für mich …
…einOrt,ummichselbstundmeine
Fähigkeitenzutesten.
11) Welches Kunstwerk, gleich welchen
Genres, hat in dir die stärkste Emotion
ausgelöst?
DasistsicherlichSchubertsImpromptu,
Op. 90, Nr. 3
12) Stell dir vor, du bist einen Tag lang
unsichtbar. Was würdest du machen?
ZumBeispielmeineLieblingsgeräteim
Saturnberühren,damitdieauchunsicht­
barwerdenundichsiezuHauseinRuhe
ausprobierenkann.
13) Dein liebster Ort in Linz?
MeinSofazuHause,daslustigerweisedas
gleicheistwiedas,aufdemLakméstirbt.
13
Seho Chang
Seho Chang wurde in Südkorea geboren.
2004 absolvierte er die Korea National
University of Art und sammelte erste
Bühnenerfahrungen als Sänger mit Partien
wie „Figaro“ (LenozzediFigaro),
„Leporello“ und „Don Giovanni“ (Don
Giovanni). Ab 2007 studierte er bei Franz
Lukasovsky an der Universität für Musik
und Darstellende Kunst Wien.
Im Juni 2008 gewann Seho Chang den
Schubert-Preis im Rahmen des RichardTauber-Wettbewerbs in Wien.
In der Spielzeit 2009/10 war Seho Chang
als Gast am Landestheater Linz engagiert
(„Bariton“ in Kepler und „Sid“ in Albert
Herring). Seit Beginn der Spielzeit
2010/2011 ist er festes Mitglied des
Opernensembles und unter anderem als
„Fritz Kothner“ (DieMeistersingervon
Nürnberg), „Sharpless“ (Madama
Butterfly) und „Nilakantha“ (Lakmé) zu
sehen. Seine nächste große Aufgabe ist der
„Dandini“ in Gioachino Rossinis La
Cenerentola (ab 5. Februar 2011 im
Großen Haus).
i m spielplan Schauspiel in den Kammerspielen
Schauspiel im Eisenhand
Schauspiel im u\hof:
Falsch
verbunden –
Disconnect
Monsun
Schmiere stehn
Ein Stück in fünf Akten von Anja Hilling
Jugendkrimi von
Jörg Menke-Peitzmeyer
Für alle ab 11 Jahren
Ein Telefondrama von
Anupama Chandrasekhar
Deutschsprachige Erstaufführung
Willert inszeniert flott, mit schnellen Wech­
seln. Das Motto in solchen Firmen heißt
„Energie, Dynamik, Jugend!“. Die resolute
Jyothi (Angela Šmigoc) knallt dieses Credo
dem rund 40-jährigen Avinash (Sebastian
Hufschmidt) hin. Weil er nicht mehr bringt,
was verlangt wird, versetzt sie ihn von New
York nach Illinois – „in den vierten Stock.“
Ein starker Einstieg diese Szene, in der Huf­
schmidt sekundenlang wie erschlagen von
dieser Botschaft dasitzt – die beklemmende
Stille kriecht auch in den Zuseherraum. OÖNachrichten
Brillant ist die Rhythmisierung, die Gerhard
Willert seinen neuen Ensemble-Mitgliedern
Nancy Fischer (Vidya), Björn Büchner (Giri)
und Markus Subramaniam (als Ross, bester
Mann im Stall, exzellent) mitgegeben hat. Neues Volksblatt
Dog eat dog. Die Dialoge verzahnen sich
mit den Telefonaten zu einem Panorama der
fragilen Existenzen – das andere Ende der
Leitung ist oft auch das eigene. Der Standard
3., 10., 11. und 18. Februar 2011, 19.30 Uhr
Im Stil einer Telenovela aus dem 21. Jahr­
hundert treffen sich die Wege fünf verschie­
dener Menschen aufgrund eines traurigen
Zwischenfalls, dem Tod eines Kindes.
Es ist Zippo, der kleine Sohn von Bruno und
Paula. Bruno schreibt das Drehbuch zu
­Tränenheim, einer äußerst erfolgreichen
Fernsehserie und geht nebenbei einer Affäre
mit seiner Assistentin Sybille nach. Der
schreckliche Unfall reißt die Eltern aus ih­
rem Alltag und zwingt sie, mit diesem trau­
matischen Erlebnis, dem Verlust ihres Kin­
des, umzugehen. Melanie verlässt Coco, da
sie die ewigen Diskussionen zum Thema
Kinder satt hat. Sie trifft eine Entscheidung,
steigt ins Auto und fährt los. Sie ist die Len­
kerin des Wagens, der Zippo das Leben ge­
kostet hat. Nun muss Melanie mit dem Tod
dieses Kindes leben und beschließt nach
­Vietnam zu reisen, um eine Dokumentation
über das Volk der Hmong zu drehen.
Anja Hillings Figuren sind einer Extrem­
situation ausgesetzt: Wie reagieren die
­Menschen, die die Autorin miteinander und
gegeneinander reden lässt?
4., 8. und 15. Februar 2011, 20.00 Uhr
14
Als die 11-jährige Nina im Zimmer ihrer äl­
teren Schwester Jessica stöbert, entdeckt sie,
dass diese Mitglied der Hell’s Kids ist, einer
Bande bestehend aus Kindern und Jugend­
lichen, die mit Überfällen auf Trafiken,
­Warenlager und Geschäfte die Stadt in Atem
hält. Anführer Tom, aus wohlhabendem
Hause stammend, findet Gefallen an der
schlagfertigen Elfjährigen und nimmt sie bei
den Hell’s Kids auf.
Nachdem sich Nina beim „Schmiere stehn“
bewährt hat, darf sie mit Tom die „richtigen
Dinger“ drehen, zum Ärger von Jessica, die
eigentlich Toms Freundin ist.
Plötzlich hat Nina eine Waffe in der Hand,
die sie einsetzen soll, wenn ein überfallener
Ladenbesitzer die Beute nicht rausrücken
will. Aus dem Spiel ist Ernst geworden.
Und auf einmal müssen sich Nina und
­Jessica entscheiden, auf welcher Seite sie
­stehen, denn so einfach entlassen die Hell’s
Kids keinen aus ihren Reihen …
1. 7., 9. und 11. Februar 2011
Die Beginnzeiten entnehmen Sie bitte
dem Terminplan
i m spi e lplan
Kaspar H.
Oper
Musik von Balduin Sulzer
Libretto von Elisabeth Vera Rathenböck
Inszenierung André Turnheim
Musikalische Leitung Dennis Russell Davies/Sigurd Hennemann
Mit Matthäus Schmidlechner (Kaspar H.), Elisabeth Breuer (Clara),
Cheryl Lichter (Kommissarin), Hans-Günther Müller (Leon),
Dominik Nekel (Daumer)
2., 4., 9., 15., 25. Februar, 4. und 11. März 2011,
jeweils um 19.30 Uhr in den Kammerspielen
Einführungen zu jeder Vorstellung von Kaspar H. um 19.00 Uhr im Unteren Vestibül
Du enttäuschst mich. Weil du noch
Mensch bist. Du sollst Tier werden!
Leon
Matthäus Schmidlechner
15
b r u c k n e r o r c h e s t e r L i n z MOSAIK – Die
Kammermusikreihe
des Bruckner
Orchesters Linz
oben: Gunter Glössl, Shushanik Aleksanyan, unten: Thomas Koslowsky, Laura-Maria Jungwirth
Eigentlich müsste es heißen: die Kammer­
musikreihe, die es ohne die Energie und
Tatkraft von Gunter Glössl nicht geben
würde.
Denn der Stimmführer der Bratschen des
Bruckner Orchesters Linz ist es vor drei­
einhalb Jahren gewesen, der diese kleine,
feine Kammermusikreihe mit zwei seiner
Kollegen, Johanna Bohnen und Andreas
Hofmeir, ins Leben gerufen hat. Als begeis­
terter Kammermusiker war es für Gunter
Glössl eine klaffende Lücke, die es im Kon­
zertprogramm des Bruckner Orchesters zu
füllen galt.
Und bis heute beruhen die samstagnach­
mittäglichen Konzerte auf freiwilliger Basis
der Orchestermusiker. Es hat sich jedoch
im Laufe der Jahre ein harter Kern von
Mitgliedern aus dem Orchester heraus­
kristallisiert, der sich regelmäßig an den
­MOSAIK Konzerten beteiligt. Der Cellist
Bertin Christelbauer, die Geigerin Svetlana
Teplova, die Bratschistin Sabine Luger, die
Trompeterin Regina Angerer-Bründlinger
und der Hornist Robert Schnepps sind im­
mer wieder gern gesehene Gastgeber in der
Landesgalerie. Denn im dortigen Festsaal
finden, bis auf eine Sonderedition pro
­Saison im Brucknerhaus Linz, die Konzerte
statt. Das Ambiente des Baus aus dem
19. Jahrhundert ist perfekt für die leisen
Töne der Kammermusikkonzerte geeignet.
Eklektik
Warum MOSAIK fragen Sie sich? Die Mu­
siker stellen das Programm selbst zusam­
men. Dadurch entsteht eine mosaikartige,
eklektische und interessante Zusammenset­
zung aus der großen Bandbreite von Kam­
mermusikkompositionen. Dabei wird auch
zeitgenössische Kammermusik nicht ausge­
lassen. So konnten in den letzten Konzer­
ten eher unbekanntere Werke, wie ein
­Duett für zwei Fagotte des Amerikaners
16
Michael Daugherty oder auch die Urauf­
führung von Schade, dass Jimi Hendrix und
Jaco Pastorius nie zusammen musiziert haben
– Duo für Trompete und Bratsche des Bruckner
Orchester Bratschisten Gerhard Paal auf
die Konzertbühne gebracht werden.
Die Musiker betonen, wie wichtig es für sie
sei, auch solistisch tätig zu sein, da die Qua­
lität eines Orchesters von einer Kammer­
musiktätigkeit seiner Mitglieder nur gestei­
gert wird. Abgesehen vom musikalischen
Profit, der daraus gezogen werden kann,
wird auch der Zusammenhalt der Musiker
außerhalb ihrer Instrumentengruppe ver­
bessert. „Denn wann hat ein Streicher sonst
die Gelegenheit, in dieser Intensität mit
­einem Blechbläser zusammenzuarbeiten,
wie bei Kammermusikstücken“, so Bertin
Christelbauer.
Non-Profit
Ganz besonders freut es, dass die gesamten
Einnahmen der MOSAIK Konzerte der
Saison 2010/2011 der Organisation Alalay
zur Verfügung gestellt werden.
Alalay (zu deutsch: mir ist kalt) ist eine pri­
vate Non-Profit Organisation, unter der
Schirmherrschaft von Cecilia Baldivieso de
Witzany und Walter Witzany. Sie hat sich
zum Ziel gesetzt, bolivianischen Straßen­
kindern in Kinderdörfern ein neues Zuhau­
se zu schenken, und ihnen eine Schul­
bildung, medizinische Versorgung und eine
musikalische Ausbildung zu ermöglichen.
Der oberösterreichische Dirigent und
­Organist Andreas Penninger wird von
­Mitte Februar bis Mitte Mai 2011 das
­Orchester eines Alalay-Kinderdorfes in
­Bolivien korrepetieren. Mehr dazu finden
Sie auch auf www.alalay.at.
Die Kooperation mit den oberösterreichi­
schen Landesmuseen ist auch in diesem
Projekt mehrteilig. Am 16. Oktober 2011
wird im Schlossmuseum Linz eine Ausstel­
lung über Bolivien eröffnet. Ein Teil des
Kinderorchesters aus Bolivien soll zu die­
sem feierlichen Anlass nach Linz fliegen
und mit Mitgliedern des Bruckner Orches­
ters musizieren.
Vorschau
Am Programm des Konzertes am Samstag,
den 19. Februar steht das Duo für Viola und
Violoncello, Es-Dur von Ludwig van Beethoven
mit Sabine Luger und Lisa Rescheneder.
Es wurde vom Komponisten selbst als Duett
mit zwei obligaten Augengläsern für Viola und
Violoncello bezeichnet.
Die Sonate für Horn, Trompete und Posaune
op. 33 von Francis Poulenc ist der zweite
Programmpunkt, der von der Hornistin
Madeleine Dahlberg, dem Posaunisten
­Anton Miesenberger und der Trompeterin
Regina Angerer-Bründlinger interpretiert
wird.
Der letzte Programmpunkt vor der Pause
ist das Trio für Flöte, Violoncello und Klavier
des tschechischen Komponisten Bohuslav
Martinů (1890-1959) mit Ildiko Deak,
­Bertin Christelbauer und Daniel LintonFrance am Klavier.
Schließlich wird das Divertimento für
Streichtrio Es-Dur KV 563 von Wolfgang
Amadeus Mozart mit Mario Seriakov,
­Thomas Koslowsky und Bertin Christel­
bauer präsentiert!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
3 Fragen an Gunter Glössl
Wie ist die Idee entstanden, eine eigene
Kammermusikreihe für das Bruckner
­Orchester Linz zu entwickeln?
Fast jeder Orchestermusiker hat das Be­
dürfnis, hin und wieder auch Kammer­
musik zu spielen. Meistens scheitert es aber
an der Auftrittsmöglichkeit, und ein ganzes
Programm auf die Beine zu stellen ist oft zu
zeitaufwändig. Um dieses Problem zu lösen
Gunter Glössl, 1974 in Graz geboren,
erhielt seine Ausbildung zum Bratschis­
ten an den Musikuniversitäten Wien,
Graz und Salzburg. 2002/2003 war
Gunter Glössl Solobratscher des Ton­
künstler Orchesters Niederösterreich.
Seit 2004 ist er in der Position des
Stimmführers Bratsche Mitglied des
Bruckner Orchesters Linz.
Er ist regelmäßig Gast bei den Wiener
Philharmonikern und im Orchester der
Wiener Staatsoper. 1993 gewann er den
3. Preis beim Internationalen Kammer­
musikwettbewerb „Charles-HennenConcours“ in Heerlen, Niederlande
und im Jahr 2000 den Streichquartett­
wettbewerb in Moulin d’Andé in Frank­
reich.
und weil es für die Qualität der Musiker
sehr förderlich ist, haben andere Orchester
schon seit längerem Kammermusikkonzer­
te im Programm. Wir sind dank tatkräftiger
Unterstützung unseres künstlerischen
­Direktors, Dr. Heribert Schröder nur auf
diesen fahrenden Zug aufgesprungen.
Was ist Ihrer Ansicht nach das Besondere,
das Einzigartige an Kammermusik?
Es ist die Freude, die man empfindet, wenn
mehrere Instrumente zu einem Klang ver­
schmelzen. Die unglaubliche Konzentra­
tion und Energie, die zwischen den einzel­
nen Mitspielern entsteht. Und schließlich,
nicht zu vergessen: Einige der schönsten
Musikstücke, die es gibt, wurden für Kammer­
musikbesetzungen komponiert.
Was ist Ihre schönste Erinnerung an ein
Kammermusikstück?
Da gibt es gleich mehrere: Ein Streichquar­
tett von Schubert, gespielt auf dem Flach­
dach eines Hotels in Cervo an der liguri­
schen Küste bei Sonnenuntergang. Das
Streichsextett Nr. 1 von Brahms, gespielt
während eines Kammermusikfestivals in
der Künstlerenklave Moulin d’Andé in
Frankreich an der Seite des bekannten
Bratschisten Vladimir Mendelssohn. Oder
der Donauwalzer in einer Hotelküche in
Mariazell zu Silvester. Wir spielten in
Streichquartettbesetzung für die Küchen­
belegschaft inklusive Haubenkoch, die sich
rege mit Topfdeckeln und Kochlöffeln an
unserem Spiel beteiligte.
Karten für MOSAIK
in der Landesgalerie Linz
Tel: 0732/77 44 820
Einheitspreis € 11,–/Kinder frei
Konzertkalender
Februar 2011
Dienstag, 15. Februar 2011, 19.30 Uhr
Das Große Abonnement
des Brucknerhauses
Leoš Janáček Suite aus der Oper
Das schlaue Füchslein
Eingerichtet von Sir Charles Mackerras
Frédéric Chopin Variationen über „Là ci darem
la mano“ B-Dur op. 2
aus Wolfgang Amadeus Mozarts
Oper Don Giovanni
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 op. 21
Dennis Russell Davies Dirigent
Anastasia Voltchok Klavier
Brucknerhaus Linz
www.brucknerhaus.at
Samstag, 19. Februar 2011, 16.00 Uhr MOSAIK Kammermusik
Ludwig van Beethoven Duett Es-Dur „mit zwei
obligaten Augengläsern“ für Viola und Violoncello
Francis Poulenc Sonate für Horn,
Trompete und Posaune
Bohuslav Martinů Trio für Flöte,
Violoncello und Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento in
Es-Dur für Violine, Viola und Violoncello KV 563
Landesgalerie Linz
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des Bruckner Orchesters Linz!
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Veranstaltungen, spannende Konzertereig­
nisse und Projekte des Bruckner Orchesters
Linz informiert, damit Ihnen keine Chance
entgeht „Klassik neu zu denken“.
Anmeldung unter www.brucknerorchester.at
17
I nte rvi ew Premiere, Erster Rang, Reihe 1
Aufmerksam und konzentriert verfolgen zwei Damen seit 50 Jahren beinahe jede Premiere im Großen Haus, das Geschehen auf
der Bühne und im Orchestergraben. Stellvertretend für die vielen treuen und langjährigen Abonnentinnen und Abonnenten stellen wir Frau Hilde Neßler und ihre Theaterfreundin Monika Lang ins Rampenlicht und verneigen uns vor allen vom Theater
Begeisterten, die mitfiebern und die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler mit ihrem Applaus bestärken. Vera Felbermair traf
die beiden Theaterfreundinnen zu einer „Theatermelange“ im Café Traxlmayr.
drucksvoll. Sie hat später unter dem ­Namen
Catarina Ligendza in Bayreuth und an der
Wiener Staatsoper Karriere gemacht.
An welche Aufführung aus der letzten Zeit
erinnern Sie sich besonders gern?
An die beiden Opern von Philip Glass,
­Orphée und Kepler, an Hänsel und Gretel und
Albert Herring, da mochte ich auch die In­
szenierung sehr. An viele andere Opern er­
innere ich mich gern wegen der musikali­
schen Qualität, manchmal haben mich aber
die Regie und das Bühnenbild irritiert. Be­
sonders gern sah ich einige Ballettproduk­
tionen von Jochen Ulrich: Nussknacker und
Mausekönig, Coppelia, und heuer ganz wun­
derschön Anna Karenina.
v.l.n.r.: Vera Felbermair, Hilde Neßler, Monika Lang
Felbermair: Die Liebe zum Theater wurde
Ihnen schon in die Wiege gelegt?
Neßler: Ja, seit Kindertagen liebe ich das
Theater. Ich habe in Linz die Schauspiel­
schule von Frau Prof. Wischin besucht.
Dort habe ich auch Frau Lang kennengelernt.
Vor fünfzig Jahren sah das Theater­
programm noch ein wenig anders aus?
Neben den vielen „Klassikern“ wurden auch
neue Stücke gegeben, zum Beispiel drei Ur­
aufführungen von Helmut Eder. Ein großer
Schwerpunkt lag auf der Operette: 1961/62
gab es 82 Operetten und Singspielauf­
führungen! In dieser Spielzeit waren meine
Mutter und ich über 70 mal im Theater,
meist am Stehplatz links. 1964/65 war die
Uraufführung der Operette Roulette der
­Herzen des Linzer Professors Igo Hofstetter,
die nach 25 Aufführungen bei vollem Hause
abgesetzt wurde. Viele „Theaternarren“
­haben sich gekannt, und man hat dann in
den Pausen über die Auf­führung diskutiert.
Mein Lieblings-Genre ist nach wie vor die
Operette. In zweiter Linie liebe ich die
klassische Oper bis ca. Mitte des 20. Jahr­
hunderts. Meine erste Oper im Abonne­
ment war Lohengrin und die erste Operette
Der Bettelstudent. Früher waren die guten
Premieren-Abo-Plätze quasi vererbt. Weil
wir aber so viel im Theater waren, kannte
uns die Verantwortliche für die Abonne­
ments, Frau Brunner, gut und rief uns an,
als Plätze im ersten Rang frei geworden wa­
ren. Mit Sicht auf die Bühne und auf das
Orchester.
Gibt es eine Aufführung, die Ihnen beson­
ders in Erinnerung geblieben ist?
In den 60er Jahren gab es eine phantasti­
sche Aufführung von Die Hochzeit des Figaro
mit der damals blutjungen Katarina Beyron
als Gräfin in ihrem ersten Engagement.
Eine derart atemlose Stille nach ihrer ers­
ten Arie, bevor richtiger Jubel ausbrach,
habe ich später nie mehr erlebt. Sehr ein­
18
Ihre Begeisterung für das Theater ist so
­offensichtlich frisch und jung. Hat sich Ihre
Sicht auf die Theaterarbeit geändert?
Nein, die Begeisterung hat sich nicht geän­
dert. Ich finde nur, eine Aufführung, egal
welchen Genres, muss authentisch sein.
Für mich passt das Projizieren ins Heute
nicht immer zum Inhalt. Die aktuelle
­Butterfly müsste sich demnach gar nicht
umbringen, sie könnte auch Alimente ein­
fordern.
Werden Sie beide auch im neuen Opern­
haus regelmäßiger Gast sein? Erster Rang,
Reihe 1?
Gegenfragen: Wo genau wird das sein? Wie
wird man von dort sehen und hören kön­
nen? Wird der Preis für uns erschwinglich
sein? Auf jeden Fall wollen wir in der ersten
Saison einen Versuch starten.
Schon im heurigen Jahr haben die beiden Damen und alle Interessierten die
Möglichkeit, das neue Haus von innen
zu sehen. Ab dem Frühjahr 2011 werden
öffentliche Führungen angeboten, da
kann man schon einmal vorgustieren …
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S e r v i c e Landestheater Linz Kartenservice 0800 218 000
(kostenfrei aus ganz Österreich)
International +43 (0)732/76 11- 400 • Fax DW 105
E-Mail [email protected]
Tickets online www.landestheater-linz.at
Adresse Promenade 39, 4020 Linz
Öffnungszeiten Kartenservice
Mo–Fr 9.00–18.00 Uhr, Sa 9.00–12.30 Uhr,
sonn- und feiertags geschlossen
Vorstellungskassen Das Großes Haus und die
Kammer­spiele sind jeweils 1 ½ Stunden vor Vor­
stellungs­beginn geöffnet, das Eisenhand (Eisenhand­
straße 43) und der u\hof: (Landstraße 31) 1 Stunde
vor Vorstellungsbeginn. (Bei allen Vorstellungen im
Eisenhand ist das Café Fino bis zum Vorstellungs­
beginn geöffnet.)
Telefon Vorstellungskassen
Großes Haus 0800 218 000-1
Kammerspiele 0800 218 000-2
Eisenhand 0800 218 000-6
u\hof: 0800 218 000-3
Kostenlose Zusendung des Monatsspielplans
0800 218 000 (Mo–Fr 9.00–18.00 Uhr,
Sa 9.00–12.30 Uhr) oder
E-Mail [email protected]
Theatermagazin
Falls Sie durch die Beilage in den OÖNachrichten das
Theatermagazin zweimal erhalten, können Sie die Zusendung des Landestheaters per E-Mail unter
[email protected] abbestellen.
Kartenbüros
Kartenbüro Pirngruber
Landstraße 34, 4020 Linz, +43 (0)732/77 28 33
[email protected], www.pirngruber.com Öffnungszeiten: Mo–Fr 9.00–18.00 Uhr,
Sa 9.00–13.00 Uhr
Linzer Kartenbüro
Herrenstraße 4, 4020 Linz, +43 (0)732/77 88 00
[email protected], www.kdschroeder.at Öffnungszeiten: Mo–Fr 9.00–18.00 Uhr,
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Theaterkarte = Fahrschein
Ihre Theaterkarte oder Ihr Abonnementausweis gelten als
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Fahrschein der Streckennetz (ausgenommen AST und Pöstlingbergbahn)
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wieder nach Hause. Gültig am Vorstellungstag ab zwei
Stunden vor Beginn der Vorstellung bis 24.00 Uhr
(ausgenommen Eintrittskarten mit dem Vermerk „Keine Fahrkarte“)
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Eine Viertelstunde vor Vorstellungs­beginn gibt es an
den Abendkassen Großes Haus, Kammerspiele, Eisen­
hand und u\hof: für Schüler, Lehrlinge, Studenten,
Wehr- und Zivildienst­leistende bis 27 Jahre mit einem
gültigen Ausweis Last-Minute-Karten um € 5,–.
StudentInnenmittwoch
An jedem Mittwoch im Winter- und Sommer­semester
(September 2010 bis Juni 2011) gibt es für Linzer
StudentInnen folgendes Angebot:
– Großes Haus, Platzgruppe 1 und 2 (je nach Ver­füg­
barkeit): € 10,–
– Kammerspiele, Platzgruppe 1: € 8,–
– Eisenhand: € 7,–
Ab Verkaufsfreigabe erhalten StudentInnen bis 27 Jahre
gegen Vorlage des gültigen Studenten­ausweises 1 Karte
pro Person und Vorstellung (ausgenommen von der
Direktion festgelegte Vor­stellungen).
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Ö1-Club-Mitglieder erhalten 10 % Ermäßi­
gung auf die Vorstellungen des Landes­
theaters Linz. Dieses Angebot gilt inklusive
einer Begleitperson für den gesamten Vorverkaufs­
zeitraum und an den Vorstellungskassen (ausgenom­
men Premieren, Gastspiele und von der Direktion
fest­gelegte Vorstellungen).
Kartenservice-Info
Liebe Theaterfreunde!
In unserem Kartenservice haben wir eine große Auswahl an CDs des Bruckner-Orchesters anzubieten.
Das Frühlingsfest zusammen mit der Kunst-Universität Linz findet heuer am 25. März 2011 im Landestheater statt. Karten dafür sind ab
1. Februar erhältlich.
Wir freuen uns über viele Besucher. Ihr Kartenservice-Team
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Zu Kaspar H. bieten wir jeweils um 19.00 Uhr eine Einführung im Unteren Vestibül an: Abo 12 am 2. Februar 2011 und
Abo 13 am 9. Februar 2011
Nochmals zum Vormerken für die Eisenhand-AbonnentInnen: Abo 25 + 26: Freitag, 4. Februar 2011 und
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Hinter den Kulissen
Kostenlose Führungen
An einem Freitag im Monat findet jeweils eine kostenlose Führung im Landestheater statt.
Nächste Führung: Freitag, 4. Februar 2011, 17.00 Uhr Treffpunkt: Großes Haus, Foyer
IMPRESSUM Theatermagazin Februar 2011 Medieninhaber und Verleger OÖ. Theater und Orchester GmbH, Promenade 39, 4020 Linz,
Tel. +43 (0)732/76 11-0, Fax DW 371, www.landestheater-linz.at Intendant Rainer Mennicken Kauf­männischer Vorstands­d irektor Dr. Thomas
Königstorfer Schlussredaktion Viktoria von Aigner E-Mail [email protected] Redaktion Viktoria von Aigner, Inez Ardelt, Elisabeth
Brunmayr (BOL), Kathrin Bieligk, Franz Huber, Felix Losert, Katrin Maiwald, Elke Ranzinger, Elisabeth Strauß, Julia Zirkler Mitarbeit Susanne
Kuffner Termine Helene von Orlowsky Alle Promenade 39, 4020 Linz Layout Claudia Erblehner Fotos Armin Bardel, Christian Brachwitz,
Ursula Kaufmann, Reinhard Winkler Titelfoto Christian Brachwitz Die Räuber Anzeigenannahme Gutenberg-Werbering, Alfred Oyrer, Telefon
(0732) 69 62-219, E-Mail [email protected] Druck Gutenberg-Werbering – Änderungen, Irrtümer, Satz- und Druckfehler vorbehalten
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