Horst Schlämmer übernimmt - Uschi Bauer

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Horst Schlämmer übernimmt - Uschi Bauer
Promi-'Wer wird Millionär?': Horst Schlämmer übernimmt - stern.de
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stern.de - 29.5.2006 - 13:07
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Promi-"Wer wird Millionär?"
Horst Schlämmer übernimmt
Ungewohnter Rollentausch: Weil
Horst Schlämmer alias Hape
Kerkeling "Rücken" hatte, musste
Moderator Günther Jauch auf dem
Kandidatenstuhl Platz nehmen. 13
Millionen Deutsche sahen zu, wie
sich Schlämmers "Schätzelein"
nach vorne zockte.
Günther Jauch musste am
Sonntagabend auf dem Ratestuhl
seines RTL-Quiz "Wer wird
Millionär?" Platz nehmen, weil Hape
Kerkeling (verkleidet als
Enthüllungsreporter Horst
Schlämmer) mit einem Trick
plötzlich die Quizmasterrolle
übernahm. Jauch schaffte es in der
Prominenten-Sonderausgabe
anlässlich der Fußball-WM bis zur
© DPA
Millionen-Frage, bei der er aber
Das Aufgebot für die Promi-WMpassen musste und gewann somit
Sendung: Rudi Völler, Barbara
500.000 Euro. Vox-Koch Tim
Schönberger, Günther Jauch, Horst
Schlämmer und Tim Mälzer
Mälzer erspielte 500.000, Komikerin
Barbara Schöneberger und Ex-DFBTeamchef Rudi Völler jeweils
125.000 Euro. Das Geld kommt nach RTL-Angaben der Deutschen Aids
Stiftung zu Gute.
"Herr Jauch, wollen wir beide nicht ´Du´ zueinander sagen?" Reporter Horst
Schlämmer, der sein Alter mit 48 angibt (Kerkeling ist 41) trank vor 13.75
Millionen Zusachuer an den Fernsehschirmen mit Jauch Brüderschaft und
küsste ihn auf die Wange. Der Moderator schien wenig begeistert: "Ich habe ja
schon einiges erdulden müssen, aber das ist heute Abend zuschlagspflichtig."
Die ganze Zeit klagte Schlämmer über Rückenprobleme und führte seine
"Katzenbuckel-Gymnastik" vor. Nach der neunten Frage machte der Rücken
wieder Probleme: "Ich muss einmal eine Runde laufen, denn mein Stuhl hat
keine Schaumstoffpolsterung", klagte Schlämmer. Auch Günther Jauch stand
auf. Doch das hätte er lieber nicht tun sollen. Denn Schlämmer nahm sofort
auf Günther Jauchs Stuhl Platz und wollte nicht mehr aufstehen.
Schlämmer-TV
"Ich spiele nicht mehr. Spielen Sie doch selber."
"Ihr Stuhl ist viel bequemer, ich bleibe hier sitzen, ich habe es am Rücken und
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ich habe ein Attest dabei." Und so musste Günther Jauch selbst auf den
Ratestuhl. "Herr Jauch, es hat mit mir doch keinen Sinn. Es ist doch für einen
guten Zweck. Da kommen Sie doch weiter als ich. Ich spiele nicht mehr.
Spielen Sie doch selber", forderte Schlämmer. Dann ließ er im Studio darüber
abstimmen, ob Jauch weiter spielen sollte und das Publikum ließ keinen
Zweifel. Alle wollten Jauch in der Kandidatenrolle sehen und dieser war kein
Spielverderber.
Bei der elften Frage setzte Günther Jauch seinen 50:50 Joker: "Was werden
am 9.6. gegen 18 Uhr einige Menschen in München-Fröttmaning im Chor
singen?" A: Fratelli d'Italia..., B: Du gamla, du fria..., C: Jeszcze Polska..., D:
Noble patria, tu... (richtige Antwort D). Antwort A und D blieben übrig, er
antwortete richtig und kam weiter. Bei der zwölften Frage setzte Günther
Jauch seinen Publikumsjoker: Was darf es laut "Jenaer Regeln" von 1896 auf
offiziellen Fußballfeldern in Deutschland nicht geben?" A: Kühe und
Schweine, B: Tümpel und Teiche, C: Bäume und Sträucher, D: Frauen und
Kinder (richtige Antwort C). Die Studiozuschauer konnten jedoch nicht
eindeutig helfen (A:13 Prozent, B:14 Prozent, C:34 Prozent, D:39 Prozent).
Doch er wählte die richtige Antwort. Bei der vierzehnten Frage rief Günther
Jauch Jörg Wontorra an: "Was war seitens des DFB bis 1970 verboten?" A:
Abseitsfalle, B: lange Unterhosen, C: Stehplätze im Stadion, D: Frauenfußball
(richtige Antwort D). Und der Telefonjoker konnte helfen.
Er schaffte es bis zur Millionen-Frage, die da lautete: "Wer stellt in einem
Gedicht fest: "Der Fußballwahn ist eine Krankheit, aber selten, Gott sei
Dank!?" A: Kurt Tucholsky, B: Erich Kästner, C: Heinz Erhardt, D: Joachim
Ringelnatz (richtige Antwort D). Jauch überlegte kurz, ging jedoch für den
guten Zweck kein Risiko ein und stieg mit einem Gewinn von 500.000 Euro
aus.
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zur elften Frage: "Wo muss man um
3 Uhr morgens den Fernseher
einschalten, um das WM-Finale live zu sehen?" A: Iran, B: Südkorea, C:
Togo, D: Costa Rica (richtige Antwort B). Klug setzte sie ihren 50:50 Joker. B
und C blieben übrig und sie wählte die richtige Antwort. Den Publikumsjoker
setzte sie bei der dreizehnten Frage: "Wer stand in seiner Jugend beim
polnischen FC Wadowice im Tor?" A: Roman Polanski, B: Lech Walesa, C:
Marcel Reich-Ranicki, D: Johannes Paul II (richtige Antwort D). Die
Studiozuschauer konnten eindeutig helfen (A:5 Prozent, B:19 Prozent, C:6
Prozent, D:70 Prozent).
Bei der vierzehnten Frage rief Barbara Schöneberger ihren Telefonjoker Jens
Todt an: "Was hat Jürgen Klinsmann als aktiver Spieler nicht gewonnen?" A:
DFB-Pokal, B: Weltmeistertitel, C: UEFA-Cup, D: Olympiamedaille (richtige
Antwort A). Doch der Ex-Fußballprofi konnte nicht helfen und die
Wahlberlinerin stieg bei 125.000 EUR für "terre des hommes Deutschland
e.V." aus.
Tim Mälzer kam als zweiter Kandidat ins Spiel. Im deutschen Fußballtrikot
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spielte sich der HSV-Fan sportlich bis zur elften Frage: "Welcher Verein war
in der DDR Fußball-Rekordmeister?" A: Dynamo Berlin, B: Lokomotive
Leipzig, C: Turbine Potsdam, D: Traktor Schwerin (richtige Antwort A). Hier
musste der Fußballfan und Hobbykicker gleich zwei Joker setzen. Zuerst
antwortete das Publikum nicht eindeutig (A:37 Prozent, B:56 Prozent, C:4
Prozent, D:3 Prozent). Doch der 50:50 Joker half (A und C blieben übrig)
weiter. Bei der dreizehnten Frage rief Tim Mälzer Reiner Calmund an:
"Welcher Verein benannte sich nach seiner ersten Spiel- und Trainingsstätte?"
A: Arminia Bielefeld, B: Werder Bremen, C: Hertha BSC Berlin, D: FC
Schalke 04 (richtige Antwort B). Und der RTL-WM-Experte half kompetent
weiter. Bei der fünfzehnten Frage ging der Fernsehkoch kein Risiko ein:
"Welches Team versuchte nicht, sich für die WM 2006 zu qualifizieren?" A:
Hongkong, B: Grönland, C: Tahiti, D: Palästina (B). Er stieg aus und gewann
500.000 EUR (Spenden gehen an: Mukoviszidose e.V., Hamburger Tafel und
NCL - Stiftung).
Dichter, Denker, Fußball
Rudi Völler musste bei der 125.000-Euro-Frage alle Joker einsetzen:
"Welches Land spielt bei der WM gegen seine ehemalige Kolonie Angola?"
A: Portugal, B: Niederlande, C: Frankreich, D: England (richtige Antwort A).
Zuerst entschied er sich für den 50:50 Joker - A und D blieben übrig. Der ExTeamchef fragte das Publikum, das sich mehrheitlich für A entschied.
Schließlich rief er Ulrich Dost an. Und der Bayer.04 Leverkusen-Pressechef
konnte helfen. Überfragt war Völler bei Frage 14: "Wer fand heraus: Beim
Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit des Gegners?" A:
Aristoteles, B: Karl Marx, C: Friedrich Nietzsche, D: Jean-Paul Sartre - die
richtige Antwort war: Sartre.
DPA
Artikel vom 29. Mai 2006
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