April-2009 - Stadt Grabow

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April-2009 - Stadt Grabow
Grabower Amtsanzeiger
Amtliches Mitteilungsblatt des Amtes Grabow,
der Gemeinden Balow, Brunow, Dambeck, Eldena, Gorlosen, Karstädt, Kremmin,
Muchow, Milow, Möllenbeck, Prislich, Steesow und Zierzow und der Stadt Grabow
5. Jahrgang | Ausgabe 04
Freitag, den 03. April 2009
650 Jahre Bochin und 10 Jahre Förderverein Bochiner Kirche e.V.
- ein schöner Anlass zum Feiern –
Öffnungszeiten des Amtes Grabow
Montag:
9.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:
9.00 – 12.00 Uhr/14.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch:
geschlossen
Donnerstag:
9.00 – 12.00 Uhr/14.00 – 18.00 Uhr
Freitag:
9.00 – 12.00 Uhr
Außerdem ist die Meldestelle (Berliner Str. 8a) jeden
1. Samstag im Monat in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr
geöffnet.
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Bochin. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen; das denken sich auch die Bochiner, die in diesem Jahr das 650jährige Bestehen ihres Ortes und den 10. Geburtstag des Fördervereins der Bochiner Kirche begehen wollen. Aus diesem Grund fand
sich zu Beginn des Jahres eine kleine Gruppe engagierte Einwohner zusammen, um gemeinsam nach einem würdevollen Rahmen für dieses schöne Ereignis zu suchen. Und so wird es am 18. Juli eine kleine Jahrfeier geben, die nicht nur für die Bochiner und die mit Bochin Verbundenen, sondern auch für die hoffentlich zahlreich kommende Gäste zu einem abwechslungsreichen und schönen Tag werden soll. Die Vorbereitungen dazu sind bereits im vollen Gang.
Viel Arbeit für das Festkomitee, denn nicht nur das Programm ist zu planen; auch viele kleine Dinge, die am
Ende gar nicht zu sehen sind, müssen bedacht werden.
Doch die Mitglieder sind mit viel Engagement und tollen
Ideen dabei. So soll es am Nachmittag beispielsweise
eine kleine Lesung aus der Chronik, untermalt mit Bildern von einst und heute, geben. Für die kulturelle Umrahmung wird der Mecklenburger Country-Club um den
bekannten plattdeutschen Sänger Wolfgang Kniep sorgen. Und auch an die Kinder ist natürlich gedacht. Angefangen von verschiedenen Bastelangeboten bis hin
zum Kinderkarussell soll keine Langeweile aufkommen.
Am Abend sind dann alle herzlichst zum Tanz eingeladen. Bei freiem Eintritt und Musik für Alt und Jung wollen die Bochiner den Abend gemütlich und stimmungsvoll ausklingen lassen. Wer also Lust hat dabei zu sein,
sollte sich den 18. Juli unbedingt schon einmal vormerken. Genauere Angaben zum Programm werden in den
nächsten Ausgaben des Amtsanzeigers zu lesen sein.
Mit viel Engagement bereiten die Mitglieder des Festkomitees die
bevorstehende Jahrfeier vor. Sie soll Einwohner und Gäste zu
Text und Foto: Diana Ottoberg
einem unvergesslichen Ereignis werden.
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 2
Inhaltsverzeichnis
Prislich
Amtlicher Teil
Steesow
Zierzow
1. Öffentliche Bekanntmachung der Gemeindewahlbehörde
2. Öffentliche Bekanntmachung des Gemeindewahlleiters
Nichtamtlicher Teil
3.
4.
5.
6.
Glückwünsche und Gratulationen
Die Amtsfeuerwehr berichtet
Trophäenschau im Hegering Grabow
Grabower Skatclub überzeugt bei der VG-Einzelmeisterschaft
7. Mitteilung des Freundeskreises für Suchtkranke M-V e. V.
8. Einmal ein Jünger Gutenbergs sein
9. 80 Jahre und kein bisschen leise
10. Auf den Spuren von Richard Wossidlo
11. Vom tauchenden Strohhalm und Männeken Piss
12. Keglerinnen des Grabower SV greifen nach Bundesliga
13. Erfolgreich beim Fulda-Cup
14. Rettungsschwimmen in Grabow
15. Gefangene helfen Jugendlichen
16. Nachmittags in der Regionalen Schule „Friedrich Rohr“
17. Freiwillige Feuerwehr Balow zog Bilanz
18. Pfingstcamp in Balow
19. SV Traktor Balow mit neuem Vorstand
20. Erfolgreiches Abschneiden der Balower Tischtennisspieler
21. Umzug steht vor der Tür
22. Eldenaer stehen im Pokalfinale
23. Einladung zur Waldbesitzerversammlung
24. Sportverein und Schule - ein Team
25. Viele sind wir, doch eins in Christus
26. Mitgliederversammlung des LSV Schwarz-Weiß Eldena
27. Scherenschnitte für Auge und Hand
28. Einladungen der Jagdgenossenschaften Krohn, Muchow
und Steesow
29. Veranstaltungen und Gottesdienste im Amtsbereich
30. Amtliche Bekanntmachung des WTAzV
31. Neue Kurse der VhS
32. Rechtsfragen
33. Trinkwasserqualität im März 2009
34. Sonstiges
Werbung
Sprechzeiten der Bürgermeister
der amtsangehörigen Gemeinden:
Balow
Brunow/Klüß
Dambeck
Eldena
Gorlosen
Karstädt
Kremmin
Milow u. OT
Muchow
Möllenbeck
nach telefonischer Vereinbarung
03874/ 666647 (dienstl.)
038752/80227 oder 0172/6037380
nach telefonischer Vereinbarung
nach 17.00 Uhr 038721/20266
nach telefonischer Vereinbarung
dienstl. 038783/60503
nach telefonischer Vereinbarung
Tel.: 038755/20205
Funk: 0173/2374407
nach Vereinbarung
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat
14.00 - 18.00 Uhr
Tel.: 03874/250065
nach telefonischer Vereinbarung
038756/22769
nach Vereinbarung
nach Vereinbarung
nach telefonischer Vereinbarung
038752/80407
nach telefonischer Vereinbarung
038756/22824
nach Vereinbarung
nach telefonischer Vereinbarung
038752/80174 oder 0174/9893478
Achtung !
Neue Sprechzeiten
der Polizeistation Grabow
Ab 2. März 2009 gelten für die Polizeistation Grabow, Prislicher
Str. 13 folgenden Sprechzeiten:
dienstags
14.00 - 18.00 Uhr
donnerstags
09.00 - 12.00 Uhr
Wir bitten dies zu beachten.
Rufnummern Rettungsdienst und
Feuerwehr
zentraler Notruf: .....................................................................112
Krankentransporte
(Anmeldungen, Nachfragen):................................0385/50 00217
Integrierte Leitstelle
Westmecklenburg: ................................................0385/5000219
Faxanschluss: ........................................................0385/5000220
E-Mail: ............................................................ilwm@schwerin.de
Amt für Rettungsdienst,
Brand- und KatastrophenSchutz Stadt Schwerin: .............................................0385/50000
IMPRESSUM:
Das Amtliche Mitteilungsblatt „Grabower Amtsanzeiger“ erscheint monatlich.
Herausgeber:
Amt Grabow, Der Amtsvorsteher
Am Markt 1, 19300 Grabow
Tel. 038756/503-0 · Fax 038756/50347
E-Mail: [email protected]
Internet: www.amt-grabow.de
www.grabow.de
Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt:
Bürgerbüro des Amtes Grabow
Der Amtsvorsteher
Textbeiträge bitte an [email protected]
Gestaltung, Gesamtherstellung sowie Anzeigenverwaltung:
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Röbeler Straße 9, 17209 Sietow,
Tel.: 039931/579-0
Auflage: 6.300 Stück
Vertrieb: MZV - Mecklenburgischer Zeitungsvertriebs-GmbH,
Gutenbergstr. 1, 19061 Schwerin, Postbezug für außerhalb
des Vertriebsbereiches wohnende Grabower über den Verlag
Preis: 0,50 EUR zzgl. Liefergebühr
Unverlangt eingesandtes Text- und Bildmaterial wird
nicht zurückgesandt
Redaktionsschluss für die Maiausgabe
ist der 26. April 2009.
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 3
Öffentliche Bekanntmachung
Gemäß § 4 Absatz 9 Kommunalwahlordnung des Landes M-V
verliert Herr Dietmar Sörgel seine Mitgliedschaft im Gemeindewahlausschuss des Amtes Grabow, da er als Wahlbewerber benannt worden ist.
Als neue Beisitzerin wurde gemäß § 4 Abs. 9 Kommunalwahlordnung M-V
Frau Silvia Lange
in den Gemeindewahlausschuss des Amtes Grabow berufen.
Gemäß § 15 Absatz 1 KWG M-V in Verbindung mit § 4 Absatz 3
KWO M-V gebe ich hiermit den Namen der neuen Beisitzerin
bekannt.
Grabow, den 18.03.2009
Öffentliche Bekanntmachung
des Amtes Grabow
Da Herr Reinhard Tiede gemäß § 12 Abs.1 Nr. 1 - 3 des Kommunalwahlgesetzes M-V gehindert ist, die Aufgaben des Gemeindewahlleiters wahrzunehmen, hat der Amtsausschuss des
Amtes Grabow auf seiner Sitzung am 03.03.2009 gemäß § 15
Absatz 2 einen neuen Gemeindewahlleiter gewählt.
Gemäß § 3 Absatz 1 Kommunalwahlordnung Mecklenburg-Vorpommern vom 28.02.2009 gibt die Gemeindewahlbehörde des
Amtes Grabow hiermit den Namen und die Anschrift des Wahlleiters des Amtes Grabow bekannt.
Wahlleiter
Herr
Ulrich Schult
Tel.: 038756/503-0
Fax: 038756/50347
E-Mail: [email protected]
Die Anschrift der Dienststelle des Gemeindewahlleiters lautet:
Amt Grabow
Am Markt 01
19300 Grabow
Grabow, den 04.03.2009
Die nächste Ausgabe
erscheint am 08. Mai 2009
Foto: BilderBox
Herzlichen Glückwunsch und alles
Gute zum Geburtstag übermitteln die
Stadt Grabow sowie die Bürgermeister
der amtsangehörigen Gemeinden allen
Geburtstagskindern im April 2009
Stadt Grabow
Frau Gertrud Scholz
Frau Gerda Kandler
Herr Gerold Waterstradt
Frau Ingeburg Jenzen
Herr Rudi Adam
Herr Adolf Neusser
Frau Charlotte Picker
Frau Elfriede Baalcke
Frau Elfriede Kunz
Herr Rudolf Schmidt
Frau Ruth Timm
Frau Irmgard Bathke
Frau Inge Kepp
Herr Hans-Joachim Hencke
Horst Wiedow
Herr Herbert Leubner
Frau Erika Möller
Frau Rosemarie Ewert
Herr Wolfgang Frick
Herr Horst Goy
Frau Gisela Marohn
Herr Ernst Ritscher
Herr Ulrich Blank
Herr Siegfried Pfeil
Frau Rosemarie Seelandt
Herr Rudolf Brauner
Frau Gertrud Lau
Frau Else Schwartz
Frau Wilhelmine Ginapp
Herr Josef Ressel
Frau Gertrud Seemann
Frau Annmarie Weigl
Frau Ruth Frymark
Herr Fred Eggers
Frau Helene Franke
Frau Hannelore Graw
Frau Käte Grönboldt
Frau Helga Fischer
Frau Christa Hübner
Herr Gerhard Matzat
Herr Heinz Sturm
Herr Richard Gröll
Frau Margarete Kaiser
Frau Ilse Steppan
Frau Margaretha Röttgerding
Frau Charlotte Hinze
Herr Günther Lübbe
Herr Gerhard Schur
Frau Ingrid Drewes-Müller
Frau Anni Großmann
Frau Gerda Jankowski
Herr Manfred Pohl
Frau Ursula Sell
Frau Gerda Ahr
Frau Ursula Knull
Frau Louise Kruse
Frau Ruth Last
Herr Helmut Wölki
Herr Erwin Erfert
Herr Siegfried Grambow
Frau Ingeburg Rieck
Frau Helga Dargel
am 01.04.
am 02.04.
am 02.04.
am 02.04.
am 03.04.
am 04.04.
am 04.04.
am 05.04.
am 05.04.
am 05.04.
am 05.04.
am 06.04.
am 06.04.
am 07.04.
am 07.04.
am 07.04.
am 07.04.
am 08.04.
am 08.04.
am 09.04.
am 09.04.
am 09.04.
am 10.04.
am 10.04.
am 10.04.
am 11.04.
am 11.04.
am 11.04.
am 12.04.
am 12.04.
am 12.04.
am 12.04.
am 13.04.
am 14.04.
am 14.04.
am 14.04.
am 14.04.
am 15.04.
am 15.04.
am 15.04.
am 15.04.
am 17.04.
am 17.04.
am 17.04.
am 17.04.
am 18.04.
am 18.04.
am 19.04.
am 20.04.
am 20.04.
am 20.04.
am 20.04.
am 20.04.
am 21.04.
am 21.04.
am 21.04.
am 21.04.
am 21.04.
am 22.04.
am 22.04.
am 22.04.
am 24.04.
84 Jahre
82 Jahre
73 Jahre
82 Jahre
74 Jahre
82 Jahre
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74 Jahre
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72 Jahre
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70 Jahre
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73 Jahre
92 Jahre
75 Jahre
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80 Jahre
75 Jahre
70 Jahre
88 Jahre
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76 Jahre
76 Jahre
72 Jahre
74 Jahre
81 Jahre
79 Jahre
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 4
Frau Gertrud Ewert
Herr Dieter Grant
Frau Waltraut Pollok
Herr Manfred Wegener
Herr Walter Marten
Frau Elisabeth Rademann
Frau Elfriede Schmidt
Herr Horst Christen
Herr Günther Geppert
Herr Hans-Christian Kaysers
Frau Irma Meincke
Herr Horst Müller
Frau Marianne Weigel
Frau Hildegard Behrens
Frau Inge Hoppe
Herr Horst Mischur
Frau Anni Voigt
Frau Agnes Zimmermann
am 24.04.
am 24.04.
am 24.04.
am 24.04.
am 25.04.
am 25.04.
am 25.04.
am 26.04.
am 26.04.
am 26.04.
am 28.04.
am 28.04.
am 28.04.
am 29.04.
am 30.04.
am 30.04.
am 30.04.
am 30.04.
81 Jahre
74 Jahre
70 Jahre
75 Jahre
88 Jahre
77 Jahre
87 Jahre
79 Jahre
71 Jahre
72 Jahre
81 Jahre
80 Jahre
80 Jahre
72 Jahre
75 Jahre
79 Jahre
82 Jahre
84 Jahre
Gemeinde Balow
Frau Annemarie Faron
Frau Hannelore Stein
Frau Helma Deicken
Herr Erhard Müller
am 15.04.
am 18.04.
am 22.04.
am 30.04.
70 Jahre
70 Jahre
76 Jahre
78 Jahre
Gemeinde Brunow
Frau Marlies Rack
Herr Arno Tilse
Frau Annelore Tilse
Herr Günther Runow
Frau Annaliese Schmidt
Frau Elfriede Müller
Frau Berta Teufert
Herr Karl-Heinz Schlepkow
Frau Hannelore Mewes
Herr Hermann Fernow
am 01.04.
am 04.04.
am 05.04.
am 08.04.
am 08.04.
am 11.04.
am 12.04.
am 19.04.
am 21.04.
am 24.04.
73 Jahre
82 Jahre
80 Jahre
81 Jahre
73 Jahre
81 Jahre
72 Jahre
71 Jahre
81 Jahre
78 Jahre
Gemeinde Dambeck
Herr Adalbert Günther
Frau Herta Winterfeldt
Herr Herbert Roder
Frau Margarete Holm
Frau Lisa Roder
Herr Gerhard Diebermann
Frau Sigrid Gehrmann
Herr Walter Talkowski
Frau Irmgard Stüwe
am 02.04.
am 07.04.
am 10.04.
am 11.04.
am 20.04.
am 23.04.
am 24.04.
am 27.04.
am 28.04.
73 Jahre
73 Jahre
71 Jahre
77 Jahre
75 Jahre
81 Jahre
73 Jahre
81 Jahre
76 Jahre
Gemeinde Eldena
Herr Fritz Steinkopf
Frau Ria Brüning
Frau Elise Steinkopf
Frau Mathilde Berghausen
Frau Charlotte Strauhs
Frau Ingrid Dowe
Herr Hans Poddey
Herr Karl-Friedrich Schölzel
Frau Waltraut Schütt
Frau Irmtraut Kleinsorge
Herr Erwin Schaumann
Herr Heino Schütt
Herr Günter Brüning
Frau Inge Wilke
Frau Ursula Behncke
Frau Elise Marks
Frau Ilse Havemeister
Herr Wilhelm Wiedow
am 01.04.
am 02.04.
am 04.04.
am 05.04.
am 06.04.
am 07.04.
am 11.04.
am 13.04.
am 13.04.
am 15.04.
am 16.04.
am 18.04.
am 22.04.
am 23.04.
am 25.04.
am 27.04.
am 28.04.
am 28.04.
72 Jahre
75 Jahre
96 Jahre
81 Jahre
78 Jahre
74 Jahre
82 Jahre
71 Jahre
74 Jahre
72 Jahre
72 Jahre
73 Jahre
80 Jahre
79 Jahre
76 Jahre
71 Jahre
78 Jahre
81 Jahre
Gemeinde Gorlosen
Frau Käthe Duddeck
Frau Gerda Karmauß
Herr Wilfried Duwe
am 04.04.
am 16.04.
am 18.04.
73 Jahre
76 Jahre
72 Jahre
Herr Günther Weber
Frau Edith Maykopf
am 23.04.
am 24.04.
75 Jahre
71 Jahre
Gemeinde Karstädt
Herr Werner Grabow
Herr Walter Trotzke
Frau Lieselotte Krokowski
Herr Gerhard Schuldt
Herr Willi Kirschnick
Herr Rolf Slominski
Herr Horst Hogh
am 09.04.
am 16.04.
am 18.04.
am 26.04.
am 27.04.
am 27.04.
am 29.04.
72 Jahre
70 Jahre
85 Jahre
74 Jahre
73 Jahre
74 Jahre
73 Jahre
Gemeinde Kremmin
Herr Helmut Gill
Frau Luzia Laporte
Frau Irene Jäckel
Frau Helga Materna
am 12.04.
am 14.04.
am 16.04.
am 18.04.
70 Jahre
79 Jahre
77 Jahre
73 Jahre
Gemeinde Milow
Frau Edelgard Haase
Frau Elsbeth Rufledt
Herr Horst Rückert
Frau Renate Lucht
Frau Lieselotte Grünwald
Herr Walter Jaap
am 02.04.
am 06.04.
am 16.04.
am 18.04.
am 28.04.
am 30.04.
76 Jahre
84 Jahre
73 Jahre
72 Jahre
83 Jahre
72 Jahre
Gemeinde Möllenbeck
Frau Inge Lübbe
Herr Werner Runow
am 19.04.
am 25.04.
74 Jahre
70 Jahre
Gemeinde Muchow
Herr Rudolf Stein
am 14.04.
77 Jahre
Gemeinde Prislich
Frau Hannelore Meyer
Frau Luise Fleck
Herr Günter Bromberg
Herr Horst Rehn
Frau Elisabeth Hinterland
Herr Jürgen Stelljes
Frau Helga Madaus
Frau Irene Räder
Frau Käthe Kiehn
Frau Johanna Schlund
Herr Georg Tolksdorf
Frau Gerda Seidel
Frau Heidi Dietrichs
am 01.04.
am 03.04.
am 03.04.
am 06.04.
am 08.04.
am 08.04.
am 11.04.
am 11.04.
am 15.04.
am 20.04.
am 21.04.
am 27.04.
am 28.04.
78 Jahre
78 Jahre
70 Jahre
71 Jahre
87 Jahre
72 Jahre
73 Jahre
72 Jahre
72 Jahre
76 Jahre
74 Jahre
74 Jahre
71 Jahre
Gemeinde Steesow
Frau Anna-Luise Bartels
Frau Ida Boethke
Frau Lotte Fischer
Frau Erika Schulzki
Frau Sabine Henning
am 04.04.
am 06.04.
am 23.04.
am 26.04.
am 27.04.
79 Jahre
85 Jahre
82 Jahre
82 Jahre
73 Jahre
Gemeinde Zierzow
Frau Karla Müller
Herr Hermann Schmidt
Frau Jutta Schröder
am 03.04.
am 09.04.
am 19.04.
88 Jahre
70 Jahre
73 Jahre
Wir gratulieren zur goldenen Hochzeit
nachträglich am 06.03.2009
dem Ehepaar Kriemhilde und Horst Sulimma in Grabow!
am 24. April 2009
dem Ehepaar Helga und Walter Schuldt in Karstädt
und
dem Ehepaar Gisela und Horst Riechert
in Kremmin
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 5
Trophäenschau und Vorstandswahl
im Hegering Grabow
Grabow. Am 21.02.09 führte der Hegering Grabow in der Gaststätte „Zur Grünen Gurke“ in Grabow seine diesjährige Trophäenschau durch.
Da eine Trophäenschau und die vorgestellten Trophäen immer
ein Indikator für die geleistete hegerische Arbeit sind, ergab sich
auch für Besucher die Möglichkeit, einen Eindruck vom jagdlichen Geschehen um Grabow zu gewinnen.
Blickfang auf der diesjährigen Ausstellung war die Trophäe eines
in Schweden erlegten Elches, der ebenfalls vorgestellt wurde.
Neben der Regulierung und Bewirtschaftung des Schalenwildbestandes bildet jedoch auch die Raubwildbejagung einen
Schwerpunkt in den Revieren um Grabow. Fuchs, Dachs, Marderhund und Waschbär bilden dabei den Hauptanteil an der
Jahresstrecke.
Nach Auswertung der Trophäenschau ergab sich für den Vorstand des Hegerings die Möglichkeit, Bilanz zu ziehen und Rechenschaft für die geleistete Arbeit im vergangenen Jagdjahr
abzulegen. Mit einem Lichtbildervortrag wurden noch einmal die
Veranstaltungen und Aktivitäten des Hegerings in Erinnerung
gerufen. In diesem Zusammenhang sind besonders die zahlreichen Auftritte der Jagdhornbläsergruppe zu würdigen.
Als Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung wurde die Vorstandswahl für die Wahlperiode 2009 - 2013 durchgeführt. In den
neuen Vorstand wurden von der Mitgliederversammlung, Raik
Madaus als Hegeringleiter, Wolfgang Gawron als stellv. Hegeringleiter und Dieter Sengstock als Schatzmeister gewählt. Anschließend wurden vom gewählten Vorstand, Dietmar Berlin, Emil Flöther, Hans-Jürgen Schmidt, Jens Seidel und Werner Suckrau für
verschiedene Aufgabenbereiche in den Vorstand berufen.
Der Amtsausscheid des letzten Jahres lief für unsere Kameraden nicht so erfolgreich, wie es geplant war. Erstens kommt es
anders und zweitens, als man denkt! Aber in diesem Jahr
kämpft man wieder mit und hofft auf eine bessere Platzierung.
Auch zum 80-jährigen Bestehen der FFw Zierzow wurde eingeladen, und dort errang die FFw Boek den 6. Platz.
Weiterhin nahmen unsere Jungs am Inselpokal auf Poel teil,
dies zum 1. Mal. Dort erreichten sie beim Löschangriff mit der
TS 8 den 84. Platz von 120 teilnehmenden Mannschaften. Auch
in diesem Jahr wird es dort wieder an den Start gehen.
In der Boeker FFw wird vor allem die Kameradschaft groß geschrieben. So gab es im letzten Jahr nicht nur Würfel- und Skatabende, sondern es wurde zum alljährlichen Tannenbaumbrennen,
Grillabend
und
Arbeitseinsatz
geladen.
Zum
Jahresabschluss gab es dann das 1. Boeker Herbstfeuer, was
von den Einwohnern der Gemeinde gut besucht wurde.
Die Wehrführung und die Kameraden der FFw Boek möchten
sich auch gleich auf diesem Wege nochmals für die Unterstützung bei folgenden Sponsoren bedanken:
der Gemeinde Gorlosen, den Firmen Waldpflege Bram Blenk in
Boek, BWK Lufttechnik in Strassen, Schweinehof Duwe in Boek,
dem Landwirt Jens Fischer in Boek, Familie Ingo Reichelt in
Gorlosen sowie Familie Franz Voß in Boek.
Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht gab es noch einige
Auszeichnungen.
Geehrt für seine 10-jährige Mitgliedschaft in der FFw Boek wurde Jan Fischer; das Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25
Jahre in der FFw Boek erhielten Frank Amende und Thomas
Bach.
Auch für dieses Jahr haben sich die Kameraden viel vorgenommen, so z. B. die Ausbildungen in verschiedenen Bereichen, den
Amtsfeuerwehrtag am 09.05. in Wanzlitz, den Inselpokal auf Poel vom 18.09. - 20.09., eine Fahrt nach Hamburg am 10.10. sowie eine Seniorenfahrt am 15.10.
Nochmals allen Kameraden herzlichen Dank für ihre Einsatzbereitschaft und für die geleistete Arbeit alle guten Wünsche für
das Jahr 2009.
Text und Foto: Thomas Bach
Text und Foto: Raik Madaus, Hegeringleiter
Amtsfeuerwehrtag 2009 diesmal in Wanzlitz
Jahreshauptversammlung der FFw Boek
Boek. Am Freitag, den 13.03.2009 lud
die Wehrführung alle Kameraden zur
Jahreshauptversammlung ein. Wehrführer Jörg-Rüdiger Wegener begrüßte
nicht nur die Mitglieder, sondern auch
den Bürgermeister der Gemeinde, Berthold Böttcher, sowie Ordnungsamtleiter
Wolfgang Kann.
In seinem Jahresrückblick 2008 lobte er die Kameraden für ihre
Einsatzbereitschaft. Die Kameraden rückten zu einigen technischen Hilfeleistungen sowie zu einem VKU aus.
Der diesjährige Jahreswettkampf der Freiwilligen Feuerwehren
und Jugendfeuerwehren des Amtes findet am 9. Mai in Wanzlitz
statt. Die gastgebende Feuerwehr lädt schon jetzt alle Schaulustigen und Freunde des Feuerwehrkampfsportes ein und bittet,
sich diesen Tag unbedingt im Kalender vorzumerken.
Freiwillige Feuerwehren veranstalten Osterfeuer
Wie auch in den vergangenen Jahren finden in den Gemeinden
unter Federführung der Feuerwehren die alljährlichen Osterfeuer
statt. In Eldena beginnt diese Veranstaltung am 11. April um
17.00 Uhr. Getränke, Bockwurst und als Spezialität Wurstbrote
mit Leberwurst sind vor Ort zu bekommen.
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 6
Jugendfeuerwehren Eldena und Balow
üben sich in erster Hilfe
An zwei Samstagen opferten die Mitglieder der Balower und Eldenaer Jugendfeuerwehren ihre kostbare Freizeit und widmeten
sich der ersten Hilfe besonders bei Unfällen.
Kompetenter Ausbilder für diesen 16-Stunden-Lehrgang war
Herr Räth vom DRK.
Als zukünftige Ersthelfer lernten die Mädchen und Jungen das
Abnehmen eines Schutzhelms und die stabile Seitenlage bei
Verletzten ebenso wie die Kontrolle der Vitalfunktionen und die
Herz-Lungen-Wiederbelebung. Spaß machte allen auch das Anlegen von Verbänden.
Die eigentliche Überraschung folgte dann aber beim Mittagessen. Nudeln mit Tomatensoße und Bratwurst mit Pommes, das
traf den Geschmack der jungen Feuerwehrleute.
Wer jetzt Lust bekommen hat, vielleicht mal bei der Jugendfeuerwehr vorbeizuschauen - nur zu!
Wir freuen uns über jeden.
Texte (3) und Foto: W. Fischer
Begegnungsgruppe Grabow des Freundeskreises
für Suchtkranke MV e. V.
Grabow. Seit November 1995 befindet sich unsere Begegnungsgruppe in Grabow. Nach einigen Umzügen innerhalb der
Stadt konnten wir nach der Neueröffnung des „Fritz-ReuterHauses“ wieder in den Multifunktionsraum einziehen.
Jetzt hatten wir auch das erste Mal die Gelegenheit eine Zusammenkunft unseres Landesverbandes Schwerin in Grabow
durchzuführen. Hierfür erhielten wir von den Gruppen u. a. aus
Röbel, Neubrandenburg, Wismar, Schwerin, Neukloster, Grevesmühlen, Dömitz und Ludwigslust Besuch. Im Anschluss an unsere Beratung haben wir unsere Gäste durch das neu gestaltete
Objekt geführt. Alle Teilnehmer waren ohne Ausnahme von dem
Haus begeistert und freuten sich, dass wir jetzt eine so schöne
Unterkunft für unsere Treffen, die wöchentlich am Dienstag um
18.00 Uhr stattfinden, haben.
An dieser Stelle möchten wir uns bei den Mitarbeitern der Stadt
Grabow herzlich für die Suche nach Unterkunftsmöglichkeiten
sowie die jahrelange finanzielle Unterstützung bedanken und
hoffen, dass auch in Zukunft eine so gute Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann.
Einmal ein Jünger Gutenbergs sein
Re-
marext
Text
tag
achebannt
Wir sind wieder im
„Fritz-Reuter-Haus“
Grabower Skatclub überzeugt
bei der VG-Einzelmeisterschaft
Grabow. Wie in jedem Jahr starteten die Mitglieder des Grabower Skatclubs mit der Qualifikation zur Landesmeisterschaft ins
neue Jahr. Am 24. Januar machten sich daher 6 Mitglieder des
Grabower SC auf den Weg nach Warlow, um an der VG-Einzelmeisterschaft teilzunehmen.
Nach 4 x 48 Spielen war der Sieger ermittelt. Mit bärenstarken
6.533 Punkten sicherte sich Andreas Hohl bei den Herren den 1.
Platz. Und noch zwei Starter des Grabower SC schafften es unter die ersten zehn. Mit 4.440 Punkten sicherte sich Jens Rüdiger Platz 6, und Platz 9 ging an Bernd Raßmann mit 4.034
Punkten. Das gute Gesamtergebnis rundeten Joachim Hintze
mit 3.946 Punkten und Platz 12, sowie Rainer Linow mit 3.650
Punkten und Platz 17 ab.
Bei den Damen belegte Karin Malke mit 3.592 Punkten einen
sehr guten 2. Platz.
Am vergangenen Wochenende startete diese 6 Skatfreunde bei
den Landesmeisterschaften in Dobbertin und konnten ebenfalls
mit guten Leistungen überzeugen. Mit 9.889 Punkten ging auch
der Landesmeistertitel an Andreas Hohl. Auch die anderen Skatfreunde konnten mit ihren Platzierungen zufrieden sein.
Text: J. Rüdiger
Grabow. Vor mehr als 550 Jahren entwickelte Johannes Gutenberg die beweglichen Lettern, erfand eine besonders praktikable
Legierung aus Zinn, Blei und Antimon, eine ölhaltige Tinte und ein
Handgießinstrument sowie die Druckerpresse und schuf damit
die Voraussetzung für die Massenproduktion von Büchern. Seither hat sich allerhand verändert, nur eines nicht: „Fachleute verstehen immer noch am meisten vom Fach.“ Nach diesem Grundsatz arbeitet Dieter Hofmann, Inhaber der gleichnamigen
Druckerei in Grabow, auch heute noch.
Dort hatten am Samstag interessierte Bürger und Kunden beim
Tag der offenen Tür einmal die Möglichkeit einen tieferen Blick in
die alte Kunst des Buchdruckerhandwerks zu werfen.
„Heute wird hier natürlich wie in jeder großen Druckerei mit modernen Maschinen im Offsetdruck gearbeitet. Aber aus sentimentalen Gründen und um einmal zeigen zu können, wie alles angefangen hat, bewahre ich die alten Druckermaschinen und Lettern
noch auf. Und für spezielle Aufträge verwende ich sie auch heute
manchmal noch“, erzählt Dieter Hofmann.
Die Freude an seiner Arbeit war dem gelernten Schriftsetzer förmlich anzumerken, während er die zahlreichen Besucher detailgenau in die Geheimnisse der hohen Kunst des Buchdrucks einweihte. Die Metall-Lettern, die es natürlich in unterschiedlichsten
Formen und Größen gab, wurden mit Hilfe eines Winkelhakens zu
Zeilen zusammengefügt. Einen gleichmäßigen Abstand zwischen
den Buchstaben und Zeilen erreichte man dabei durch Blindmaterial. Die in dem Winkelhaken gesetzten Zeilen wurden anschließend in einem Setzschiff zu einer Seite oder Spalte zusammengestellt. Was sich hier so einfach liest, war in der Praxis jedoch
eine mathematische Glanzleistung des jeweiligen Setzers. Denn
nicht nur, dass die gesamte Seite in Spiegelschrift gesetzt werden
musste, grundsätzlich sollte der Setzer auch typografische Kenntnisse besitzen, um einen gut lesbaren Satz zu erzeugen. Zudem
handelte es sich auch körperlich um eine recht anstrengende Arbeit, denn wie schwer eine fertig gesetzte Seite war, konnten die
Besucher selbst einmal testen und waren sichtlich überrascht.
1906 gründete Paul Kähler die Druckerei in Grabow, die Dieter
Hofmann nach zwei weiteren Inhabern am 1. April 1980 übernahm. Auch wenn inzwischen moderne Technik und Computerverfahren Einzug gehalten haben, so bergen die Räumlichkeiten
bis heute noch einem gewissen nostalgischen Charme.
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 7
Und so bekamen die Besucher am Samstag auch die Möglichkeit
eine nostalgische Geburtstagskarte an einer der alten Druckerpressen selbst zu drucken - ein Erlebnis der besonderen Art,
nicht nur für die Jüngsten.
Mit viel Geduld zeigte der Druckereiinhaber den Besuchern jeden
einzelnen Schritt der Arbeitsweise früherer und heutiger Druckerpressen. Staunend verfolgten die Gäste, wie Quittungsblöcke
nummeriert oder Etiketten gedruckt werden. Und so manch einer
bekam dabei einen etwas anderen Blickwinkel auf die kleinen bedruckten „Zettel“ des täglichen Lebens, die dann oftmals achtlos
im Papierkorb landen.
Text und Foto: Diana Ottoberg
80 Jahre und kein bisschen leise
Grabow. Am 22. März feierte Asta Marquardt aus Grabow ihren
80. Geburtstag. Zu den zahlreich erschienenen Gratulanten in der
Gaststätte „Grüne Gurke“ zählte auch Landtagsabgeordneter
Detlef Müller. Er überbrachte der Jubilarin, die Mitbegründerin der
Grabower Orts-SPD war und auch heute noch mit ihren 80 Jahren aktiv in den Reihen der Grabower SPD, der AG 60+ und im
Stadtgeschehen mitmischt, die herzlichsten Glückwünsche von
Ministerpräsident Erwin Sellering und vom Vorsitzenden der SPDBundespartei Franz Müntefering. Detlef Müller wünschte dem Geburtstagskind viel Gesundheit und auch weiterhin Schaffenskraft.
Er schätzt die Jubilarin als treue und verlässliche Weggefährtin.
Auf den Spuren von Richard Wossidlo
Grabow. Am 26. Januar wäre Richard Wossidlo 150 Jahre alt
geworden. Am 4. Mai begehen wir seinen 70. Todestag. Doch
wer ist eigentlich Richard Wossidlo? Der 1939 in Waren (Müritz)
geborene Sohn eines Tessiner Rittergutsbesitzers ist Begründer
der mecklenburgischen Volkskunde, einer der Väter der deutschsprachigen Volkskunde und einer der bedeutendsten Feldforscher der europäischen Ethnologie. Doch während Goethe und
Schiller den Kindern noch weitestgehend bekannt sind, stößt
der Name des bedeutendsten Sprachforschers unserer Region
bei den meisten auf Achselzucken. Dies wollte Kerstin Madaus,
Leiterin der Grabower Stadtbibliothek, ändern und führte gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der Klasse 6a der Friedrich-Rohr-Schule ein Projekt zu diesem Thema durch.
Ziel dabei sollte es sein, ein Transparent oder eine Leinwand
über Richard Wossidlo zu gestalten. Aufgeteilt in drei Gruppen
machten sich die Mädchen und Jungen eifrig ans Werk, um zu
recherchieren und entsprechendes Material zusammenzutragen. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von der Bibliothekarin selbst, sondern auch von ihrer Lehrerin Birgit Müller. So erfuhren die Kinder beim Suchen viel Interessantes und
Wissenswertes, zum Beispiel darüber, dass die größte Leidenschaft Wossidlos, der er über 50 Jahre eifrig nachging, das
volkskundliche Sammeln und Forschen war, für das er auch große Teile seines Vermögens opferte. Ab 1883 bereiste er dazu
nahezu jeden Ort Mecklenburgs und hielt die kulturellen Traditionen, wie zum Beispiel Geschichten, Liedgut, Bräuche, Arbeitsweisen und Lebensformen schriftlich auf kleinen Zetteln fest. Er
schrieb das, was ihm von seinen Landsleuten berichtet wurde,
auf handtellergroße Notizzettel, die dann gut sortiert nach Sachgruppen und Orten in seinem „Zettelkastenarchiv“ landeten.
Daraus entstand eine weite Sammlung, die Grundlage für seinen Beitrag zum Mecklenburgischen Wörterbuch wurde.
Die mit großem Eifer zusammengetragenen Materialien wie Lebensdaten, Bilder, Reime, handschriftliche und am PC geschriebene Texte und vieles mehr wurden dann auf entsprechende
Transparente aufgeklebt und präsentiert. Am Ende zeigte sich
sogar Kerstin Madaus positiv überrascht und erfreut über die Ergebnisse und darüber, mit wie viel Engagement die Sechstklässler dabei waren.
Text: Diana Ottoberg
Text und Foto: Bürgerbüro MdL Detlef Müller
Foto: Kerstin Madaus
Keglerinnen des Grabower SV greifen
nach der Bundesliga und die Jugend
fährt zur Deutschen Meisterschaft
MdL Detlef Müller überreicht dem Geburtstagskind Asta Marquardt anlässlich ihres 80. Geburtstages eine Dankesurkunde
für ihr jahrzehntelanges Engagement in der SPD.
Grabow. Die Damen des Grabower SV errangen erstmals den
Landesmeistertitel und verschafften sich somit das Recht, an
den Aufstiegsspielen zur Bundesliga im April auf Lübecker Bahnen
teilzunehmen. Beim Abschlussturnier in Neukloster durfte man nur
ein Platz hinter den ärgsten Rivalen Post Schwerin bleiben.
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Somit war von vorn herein für Spannung gesorgt. Diesen mit
Spannung geladenen Wettkampf ließen sich auch viele mitgereiste Mitglieder des Grabower SV nicht nehmen und sorgten für
moralische und lautstarke Unterstützung. Erststarterin Denise
Meyer spielt hervorragend auf (866 Holz), Nadine Erfert (875
Holz) und Anne Jenzen (883 Holz) sorgten für weitere Achtungszeichen und setzten sich vor Post Schwerin. Karina Klüss
(850), Catharina Kasten (mit Bahnrekord 903 Holz) und Mannschaftsführerin Mandy Schnitzer (879 Holz) ließen sich die
Chance auf den Tagessieg und somit auch den Landestitel nicht
mehr nehmen und siegten vor Hansa Stralsund, die sich noch
vor Post Schwerin platzieren konnten.
Damit ist erstmalig in der Geschichte des Grabower Kegelsport
eine Damenmannschaft berechtigt, an den Aufstiegsspielen für
die Bundesliga teilzunehmen. Und bei diesem Team sollte man
durchaus damit rechnen, dass Grabow wie schon mal die Herren, in der Bundesliga vertreten sein wird. Dann auch Dank der
Unterstützung von Sponsoren mit neuem Outfit.
Aber nicht nur die Damen erreichten in dieser Spielsaison hervorragende Ergebnisse.
So erreichten die Mannschaften des Ludwigsluster KV, mit Grabower Kegler, im Bereich der weiblichen und männlichen Jugend B den Landesmeistertitel und der männlichen Jugend A
den Vizemeistertitel. Diese Plätze sichern alle 3 Mannschaften
die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.
Um auch weiterhin solche sportlichen Erfolge erzielen zu können, würden sich die Grabower Kegler über weitere Verstärkung
freuen. Dazu sind alle, die das Kegeln erlernen wollen, recht
herzlich eingeladen und können sich am Trainingstag, jeden
Dienstag, ab 14.00 Uhr versuchen.
Text und Foto: Grabower SV
zwei erste Plätze und einen dritten Platz belegte, sowie über 100
m Brust einen Altersklassenrekord mit einer Zeit von 1:47 min.
schwamm. Verlassen konnten wir uns natürlich auch wieder auf
Vanessa Hohl, die drei erste Plätze belegte und mit 1:40 min.
über 100 m Brust ebenfalls einen Altersklassenrekord schwamm.
Vielen Dank an alle Eltern die uns wieder unterstützt haben.
Text und Foto: Detlef Hohl
Rettungsschwimmen in Grabow
Ab 15. Mai wird es im GSV 08 Schwimmen/Wasserball in Zusammenarbeit mit dem DRK Ludwigslust eine neue Abteilung
geben, die „Jungen Rettungsschwimmer“ als Wettkampfmannschaft. Ziel wird es sein, so zu trainieren, dass sie erfolgreich bei
Kreis- und Landesmeisterschaften teilnehmen. Für die allerbesten rufen die Deutschen Meisterschaften. Die Grabower „Jungen RS“ waren in den 80er Jahren schon sehr erfolgreich, es
gab viele Bezirksmeister/innen und häufige Teilnahmen an den
DDR-Meisterschaften. So gilt es eine erfolgreiche Tradition fortzusetzen. Das Training erfolgt in den Schwimmgruppen. Vor
Wettkämpfen gibt es dann zusätzlich Erste-Hilfe- und Staffeltraining, sodass die Kinder nicht noch zusätzlich viel Freizeit opfern
müssen. Mit 12 Jahren können sie dann den RS Bronze und mit
15 Jahren den RS Silber ablegen. Wer also Interesse hat, melde
sich bitte bei Detlef Hohl unter Tel.: 038756/22046 oder 27712.
Alte Bilder, Zeitungsartikel und Filmaufnahmen
gesucht
In mühevoller Kleinarbeit entstand in den vergangenen Wochen
eine Chronik über das Bedawesen in Grabow; angefangen von
1836 bis heute. Nun hofft man auf Hilfe aus der Bevölkerung,
denn wenn die neue Homepage des Waldbades fertig ist, sollen
auch Bilder, Zeitungsartikel oder Filmaufnahmen veröffentlicht
werden. Gesucht wird dazu alles von damals. Nach der Digitalisierung werden die Materialien selbstverständlich wieder zurückgegeben. Bitte melden Sie sich dazu bei Detlef Hohl unter
Tel.: 0174/6824124.
Erfolgreich beim Fuldacup
Grabow. Im Februar ging es traditionell zum Schwimm- Wettkampf nach Wittenberge, wo die Grabower Schwimmer wieder
sehr erfolgreich abschnitten. Entsprechend dem Alter ging es
über 25-Meter-, 50-Meter- oder 100-Meterstrecken in Brust, Rükken und Kraulen.
Spannend ging es bei den 8-mal-25-Meter- und 4-mal-50-MeterStaffeln zu, die teilweise sehr eng ausgingen.
Ihren ersten großen Wettkampf hatte Neele Mundt, die gleich
zwei 1. Plätze und zwei 3. Plätze belegte. Seit 2008 in unserem
Verein dabei und überaus erfolgreich war Hannes Blaudzun, der
Vom tauchenden Strohhalm und
Männeken Piss
Kita „Birkenwäldchen“ startet Projekt
„Haus der kleinen Forscher“
Grabow. Fachkräftemangel in Deutschland - keine Zukunftsmusik, sondern schon jetzt bittere Realität. Doch schaut man sich
unser Bildungssystem an, ist dies gar kein Wunder. Nicht nur,
dass Chemie und Physik ohnehin nicht zu den Lieblingsfächern
der Kinder und Jugendlichen gehören, können sogar Schüler
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 9
des Gymnasiums diese Fächer abwählen. Doch wo sollen Fachkräfte herkommen, wenn das technische Interesse gar nicht erst
geweckt wird?
Dieser Problematik nimmt sich nun ein bundesweites Projekt an,
das unter dem Namen „Haus der kleinen Forscher“ flächendekkend bereits in Kindertagesstätten durchgeführt werden soll. In
der Kindertagesstätte „Birkenwäldchen“ in Grabow ist mit einem
ersten Workshop nun der Startschuss dafür gefallen.
dem Workshop ein weiterer Schritt auf dem Weg zum offiziellen
Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ getan. Ziel ist es nun auch
Paten für das Projekt zu finden, die den kleinen Forschern hilfreich unter die Arme greifen sollen. Sei es nun bei auftretenden
Fragen, Einladungen zum Arbeitsplatz oder durch Unterstützung
bei den Experimenten.
15 Erzieherinnen aus den Einrichtungen „Birkenwäldchen“ und
„Schlossbahn“ sitzen im Gruppenraum um den Tisch und probieren, in mit Wasser gefüllten Flaschen, verschiedene Gegenstände wie Trinkhalmstücken oder Backaromaflaschen tanzen
zu lassen. Das Ergebnis verblüfft und wirft zugleich Fragen auf.
Erscheint der Grund für das Schweben der Glasröhrchen, die
sich auf Druck auf die Flasche mit Wasser füllen, noch logisch,
so bleibt die Antwort auf die Frage, was mit dem von beiden Seiten durch Knetkugeln luftdicht verschlossenen Trinkröhrchenstück passiert, noch offen. Im Gegensatz zum ersten ändert sich
das Gewicht des alternativ gebauten Knettauchers durch Druck
auf die Flasche nicht, weil kein Wasser in ihn hineinströmen
kann. Er sinkt, weil er regelrecht zusammengequetscht wird und
dadurch an Auftrieb verliert. Ähnlich regulieren Fische ihre
Schwimmtiefe durch eine Schwimmblase im Inneren ihres Bauches. Wenn Luft aus der Schwimmblase abgelassen wird, werden die Fische dünner, sie verlieren damit an Volumen - genau
wie der zusammengedrückte Taucher - und sinken. Die Fische
steigen wieder nach oben, wenn sie die Schwimmblase mit Luft
füllen: Dadurch werden sie größer und verdrängen mehr Wasser, genau wie der Knettaucher, wenn er wieder rund aussieht
wie in der Ausgangsposition. So erläutert es Netzwerkkoordinatorin und Trainerin Heike Stein-Dietrich den staunenden Erzieherinnen. Aber auch das „Männeken Piss“, wie der Versuch einer
mit kleinen Löchern gespickten Flasche heißt, bei dem die Wirkung des Wasserdrucks zu verdeutlichen versucht wird, weckte
den Forscherdrang der 15 Damen.
Diese und viele mehr sind Experimente, die im Projekt „Haus
der kleinen Forscher“ mit Lehrmaterial für Kinder aufbereitet
werden, und die die Erzieherinnen mit den kleinen Forschern
ausprobieren sollen. Ziel ist es dabei, ausgehend vom Material
die Kinder zu einer Wahrnehmung zu führen, etwas mit ihm anzufangen; ohne wissenschaftliche Erklärungen oder Begründungen. Das „Warum?“ ist eigentlich zweitrangig, denn das Experimentieren soll im Vordergrund stehen. So sollen die Kinder nach
und nach von der anfänglichen Neugierde und Begeisterung
über das spätere Interesse an dem Phänomen zum Verständnis
für naturwissenschaftliche Zusammenhänge geführt werden.
Einige erste Experimente wie „Seifenblasen“ oder „Eisherstellung“ haben die Mädchen und Jungen der beiden Einrichtungen
bereits durchgeführt. Nachdem vor einigen Wochen die kleine
Forscherhütte auf dem Hof eingeweiht werden konnte, ist mit
Nachmittags in der Regionalen Schule
„Friedrich Rohr”
1. AG „Junge Sanitäter”
Text und Foto: Diana Ottoberg
Grabow. Die Arbeitsgemeinschaft „Junge Sanitäter”, die durch
die Lehrerin Frau Zischau geleitet wird, besteht seit drei Jahren.
Die interessierten Schülerinnen und Schüler sind aus den 5. bis
10. Klassen und treffen sich einmal wöchentlich in der Schule.
Einige von ihnen haben schon Wettkampferfahrungen. So nahmen sie schon zwei Mal am Kreisausscheid des DRK Parchim
als Gastmannschaft teil. Der bisherige Höhepunkt der AG war
jedoch die Teilnahme an den Landesmeisterschaften im September 2008. Die teilnehmende Schülermannschaft konnte hier
ihr erlerntes Wissen und ihre erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen und einen bravourösen 2. Platz belegen.
Bei den Treffen der AG werden jeden Dienstag in der Schule
Maßnahmen der Ersten Hilfe besprochen. So werden z. B. kleinere Unfälle analysiert und praktische Übungen, wie die Helmabnahme nach Motorradunfällen, das Bandagieren, die stabile
Seitenlage oder die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt.
Viele Höhepunkte beleben die AG: Das Vorstellen der AG beim
Tag der offenen Tür der Schule sowie der stete Sanitätsdienst
bei Schulsportveranstaltungen.
Im Februar fuhren die „Jungen Sanitäter“ der Regionalen Schule
„Friedrich Rohr“ aus Grabow zur Rettungswache nach Ludwigslust.
Für alle 16 Mitglieder war der Ausflug ein großes Ereignis. Der
Lehrrettungsassistent Steffen Lehnert stellte die einzelnen Fahrzeuge der Rettungswache vor und erklärte die Bedeutung der
Beschriftung und Stellplätze. Anschließend durften alle auch hier
praktische Übungen durchführen, wie das Lagern auf einer Vakuummatratze, das Testen eines Defibrilators oder das Anschließen eines EKGs und Oxymeters. Herr Lehnert zeigte ein Beatmungsgerät mit den verschiedenen Beatmungshilfen, eine
Schaufeltrage wurde ausprobiert und der Navigationscomputer
im Fahrzeug erklärt. Die „Jungen Sanitäter” stellten jede Menge
Fragen, wie: Wird auch ein Krankenwagen geblitzt? Ist die Arbeit
immer nur anstrengend? Kann man hier auch ein Praktikum
durchführen? Zum Schluss kam sogar ein Fahrzeug von einem
Einsatz zurück. Die Schüler konnten sehen, dass die Rettungs-
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 10
assistenten auch das Fahrzeug sauber machen und Verbandsmaterial und Medikamente auffüllen müssen.
Dieser Ausflug hinterließ bei allen interessante Eindrücke und
brachte neue Ideen für die weitere Arbeit in der AG. Ein großes
Dankeschön gilt daher der Rettungswache Ludwigslust, insbesondere Steffen Lehnert, die diesen Ausflug ermöglicht haben
und auch Andreas Skuthan, der für die AG-Mitglieder den Fahrdienst organisierte.
„Ich denke, wir haben mit dem Projekt sehr viel erreicht. Das
Feedback der Jugendlichen war durchweg positiv, und sie haben sehr viel Initiative gezeigt. Nun hoffen wir natürlich auch auf
die Multiplikatorenwirkung und dass das Gehörte nicht morgen
schon vergessen ist.“, so Klinkenberg abschließend.
Text und Foto: Diana Ottoberg
Text und Foto: Martina Heidtmann
Freiwillige Feuerwehr Balow zog Bilanz
Gefangene helfen Jugendlichen
Grabow. In den vergangenen Monaten fand in den achten Klassen der regionalen Schule „Friedrich Rohr“ unter Initiierung des
Amtsjugendpflegers Mark Klinkenberg ein Projekt unter dem
Namen „Gefangene helfen Jugendlichen“ statt. Durchgeführt
vom gleichnamigen Verein aus Hamburg sollen Schulklassen
und Jugendgruppen durch dieses Präventionsprojekt die
schwerwiegenden Konsequenzen und die Perspektivlosigkeit
von Kriminalität erfahren. Dabei soll ihnen eine intensivere Auseinandersetzung mit ihrem eigenen, möglicherweise delinquenten Verhalten nahe gelegt werden.
„Die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen wird leider immer
größer. Und was das Schlimmste ist, Knast wird von vielen heute als cool empfunden. Dabei ist der Weg dorthin manchmal
kürzer als die meisten Jugendlichen überhaupt ahnen.“, erklärt
Mark Klinkenberg, der das Projekt bereits zum zweiten Mal an
der Schule durchführte.
In mehrfachen Gesprächen mit Volkert Ruhe und seinem Kollegen Thommy, beide ehemalige Gefangene, erfuhren die Mädchen und Jungen was es tatsächlich heißt, im Knast zu sitzen.
Die beiden erzählten ihre Lebensgeschichten, zeigten einen
Film aus dem Gefängnisalltag und sprachen Themen wie Drogen, Waffen und Gewalt an. Ziel dabei war es, den Jugendlichen die Konsequenzen eines Haftaufenthaltes zu vermitteln.
Schnell wurde auch dem Letzten deutlich, dass die Zeit in der
Haftanstalt viele Insassen an persönliche Grenzen führt, dass
Angehörige von Inhaftierten Besuche in der JVA als besonders
schamvoll erleben, dass der bisherige Freundeskreis der Insassen - speziell die Freundin - sich zumeist abwendet und dass
die berufliche Zukunftsperspektive negativ ist. Die beiden Exhäftlinge berichteten jedoch nicht nur von eigenen Erfahrungen,
sie nutzen vor allem auch aktuelle Fragen und Probleme der
Jugendlichen, die unter anderem in verschiedenen Rollenspielen altersangemessen bearbeitet wurden.
Zum Ende des Projektes sollten die Jugendlichen das Thema
nochmals in einer selbst angefertigten Arbeit aufarbeiten. So
entstanden mit viel Engagement 3 Kollagen, ein selbstverfasstes Gedicht und ein „Kleinknast“, den die Schüler zum Abschied
an Volkert Ruhe überreichten.
Balow. Es war das Jahr mit den meisten Einsätzen, konstatierte Wehrführer Mirko Madaus auf der Jahreshauptversammlung.
8-mal wurden die ehrenamtlichen Lebensretter zu Bränden und
Hilfeleistungen gerufen. Das verlangt den Kameraden einiges
ab, denn nicht immer sind die benötigten Einsatzkräfte und
Spezialisten im Ort verfügbar und schnell zur Stelle. Unter diesen Gegebenheiten wird jede helfende Hand gebraucht. Somit
zogen sich auch die Gedanken zur Selbst- und Nachbarschaftshilfe an diesem Abend wie ein roter Faden durch die
Diskussion.
Der stellvertretende Bürgermeister Eckhard Madaus und der
Amtswehrführer Dietmar Zgaga zollten der Balower Feuerwehr
besondere Wertschätzung und dankten den Kameraden für ihre
Zuverlässigkeit in den unterschiedlichsten Situationen. Bei allen
im vergangenen Jahr angetretenen Wettkämpfen sind die Balower als Sieger vom Platz gegangen. An diesen Elan anknüpfend soll jetzt die Einsatzausbildung noch mehr in den Mittelpunkt der Arbeit rücken.
Das Einsatzgeschehen des vergangenen Jahres hat erneut gezeigt, dass die gesellschaftliche Entwicklung auch vor der Balower Feuerwehr nicht haltmacht. Neue Wege sollen deshalb beschritten werden.
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 11
So will man sich u. a. auch verstärkt darum bemühen, die in Balow tätigen Feuerwehrkameraden umliegender Gemeinden für
Einsätze zu gewinnen.
„In der Not ist ein Hand in Hand das erste Gebot“, so das gemeinsame Resümee der Kameraden.
Ein wichtiger Punkt in der Arbeit der Feuerwehr ist und bleibt
der Nachwuchs für die aktive Gruppe.
Der Kamerad Hendrik Bohrenfeldt mit Unterstützung des Kameraden Heiko Hinz engagieren sich hier schon über Jahre hinweg vorbildlich und bemerkenswert. Jeden Montagnachmittag
vermitteln sie15 Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichem
Alter den Dienst in der Feuerwehr altersgerecht, fachlich versiert und interessant. Das ist besonders anspruchsvoll und zeitaufwendig. Von daher hofft der Jugendfeuerwehrwart, dass sein
unüberhörbarer Hilferuf nach personeller Unterstützung in der
Jugendarbeit nicht ungehört bleibt und die erforderliche Resonanz erfährt.
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung konnten folgende
Kameraden für vorbildliche Arbeit ausgezeichnet werden: Hendrik Bohrenfeldt mit dem Brandschutzehrenzeichen des Landes
M-V in Silber und einem Präsent, Heiko Hinz mit einem Präsent. Darüber hinaus wurde Eckhardt Madaus für seine Unterstützung der Feuerwehrarbeit und der zurückliegenden Einsätze mit einem Präsent gedankt.
SV Traktor Balow mit neuem Vorstand
Balow. Auf der Mitgliederversammlung des SV Traktor Balow
wurde am 6. März ein neuer Vorstand gewählt.
Dem ausgeschiedenen Vorsitzenden Eckardt Madaus und dem
Stellvertreter Michael Grohn dankten die Mitglieder für ihr Engagement. Dem neu gewählten Vorstand wünschen wir viel Glück!
Text und Foto: Dieter Baguhn
Pfingstcamp in Balow
- Kinderfreizeit in der Dörflichen Begegnungsstätte
Balow Balow. In der Zeit vom 02.06.2009 bis 05.06.2009 findet zum
ersten Mal das Pfingstcamp für Mädchen und Jungen von 7 bis
10 Jahren in der Dörflichen Begegnungsstätte in Balow statt.
Neben Ausflügen zum Elefantenhof nach Platschow und zu einem Reiterhof stehen natürlich auch Spiel, Spaß und Sport auf
dem Programm, so dass ganz sicher für alle etwas dabei sein
wird. Das Team aus erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern
freut sich schon jetzt auf diese 4 tollen Tag und Nächte mit
euch.
Unter der folgenden Telefonnummer gibt es noch weitere Informationen zum Pfingstcamp und sind auch Anmeldungen möglich: 038752/80900.
(v. l.) Rüdiger Madaus (Vorstandsmitglied) Reinhold Scheel
(Stellvertreter), Birgit Mahncke (Kassenwart) Eckardt Madaus
(Bisheriger Vorsitzender), Doreen Fritsche (Vorsitzende), Helko
Nehrenberg (weiteres Vorstandsmitglied)
Anschließend fand der traditionelle Spielabend des Sportvereins statt. Hier wurden die Karten bzw. Würfel gut gemischt bis
am Ende die Gewinner feststanden:
(v. l.) Dieter Hubert (1. Platz im Würfeln), Adrienne Madaus (1.
Platz im Rommé), Alfred Schmidt (1. Platz im Skat)
Erfolgreiches Abschneiden
für Balower Tischtennisspieler
Balow/Schwerin. Kürzlich fanden in Schwerin die TischtennisBezirks- Ranglistenturniere für die Schüler und Schülerinnen A,
B, C und die Jugend statt. Unser Verein wurde durch 6 Teilnehmer vertreten. Maria Trottner und Lena Westphal bei den Schülern C startend, konnten sich mit Platz 2 und 3 für die Landesrangliste qualifizieren. Johann Trottner sowie Katharina Gädke,
bei den Schülern B am Start, spielten gut und belegten am Ende die Plätze 6 und 4 in der Bezirksrangliste.
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 12
Lena Wurbs vertrat uns bei den Schülerinnen A. Sie spielte sehr
konzentriert und gewann das Turnier. Damit ist sie ebenfalls für
die Landesrangliste von M-V qualifiziert. Neben Lena ist Vivien
Lenz mit Platz 8 bei den Landesmeisterschaften in der Landesrangliste der Schülerinnen A gesetzt. Damit haben wir nun wieder 2 Spielerinnen unter den besten 16 in Mecklenburg-Vorpommern.
Lena Wurbs und Vivien Lenz gingen auch am 8. März in der
Altersklasse 15/17, das heißt eine Altersklasse höher, für uns
an den Start. Beide spielten ausgezeichnet und belegten am
Ende die Plätze 2 und 4. Mit dem 2. Platz ist Lena damit ebenfalls für die Landesrangliste qualifiziert, Vivien fehlte bei Punktgleichheit mit den Plätzen 1 und 3 lediglich ein Satzgewinn zu
Platz 3.
Das große Engagement, mit dem die Jugendlichen jetzt den
Umbau und die Gestaltung ihrer Räumlichkeiten vorgenommen
haben, zeigt aber auch, wie verbunden die Jugendlichen mit ihrem Club sind. Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten
und der dadurch verbesserten Raumstruktur soll noch besser
als in der Vergangenheit auf die Interessenlagen der Jugendlichen eingegangen und für die Jugendlichen eine attraktive und
sinnvolle Freizeitgestaltung angeboten werden.
Text und Foto: Diana Ottoberg
Text: Dieter Weding; Sektionsleiter TT
Umzug steht vor der Tür
Eldenaer Jugendclub bezieht neue Räumlichkeiten
im Feuerwehrhaus
Eldena. „Kinder sind unsere Zukunft.“ Gern benutzen politische Gremien diesen Slogan, doch allzu häufig ist er in der tatsächlichen Umsetzung, nämlich immer dann wenn es Geld kostet, schnell vergessen. In der Gemeinde Eldena ist dies
anders, hier hat man bereits vor vielen Jahren erkannt, dass
eine organisierte Jugendarbeit in der Gemeinde nicht nur wichtig, sondern auch nötig ist. Betrachtet man die Schnelllebigkeit
in der Jugendszene, ist es daher umso anerkennenswerter,
dass es in Eldena schon seit vielen Jahren einen gut funktionierenden Jugendclub gibt. Bereits in der Vergangenheit wurden mit zahlreichen abwechslungsreichen Veranstaltungen
wertvolle Bausteine im sozialen und kulturellen Leben der Gemeinde gesetzt und eine abwechslungsreiche Jugendarbeit
betrieben.
Die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrem Jugendclub einerseits und die Bestätigung, dass der Jugendclub die Interessenlage der Jugendlichen immer wieder trifft, zeigt sich bereits
darin, dass in Spitzenzeiten bis zu 30 Jugendliche den Club
besuchen. Dazu gehören nicht nur die 10- bis 16-Jährigen,
auch viele bis zu Anfang 20-Jährige finden gerade am Wochenende den Weg hierher.
Neben den zahlreichen Veranstaltungen hat gerade die Begegnungsmöglichkeit in den Jugendräumen eine wichtige Sozialisierungsfunktion. „Ich denke, es lässt sich heute unbestritten
festhalten, dass der Jugendclub aus dem Gemeinschaftsleben
in Eldena nicht mehr wegzudenken ist und seinen festen Platz
in der Gemeinde besitzt. Das hat man auch in der Gemeindevertretung erkannt und entsprechend reagiert“, so Dagmar
Klüver, Leiterin der Einrichtung.
Nachdem der alte Club in der Karl-Wilführ-Straße baulich nicht
mehr zuzumuten war, bezogen die Jugendlichen die leer stehenden Räume in der ehemaligen Realschule. In der Überlegung der Gemeinde stand nun, diese Räumlichkeiten zu sanieren oder einen anderen Ort für den Club zu finden. So
entstand die Idee, die obere Etage des Feuerwehrgerätehauses entsprechend umzubauen und die Räume dort als neuen
Jugendclub zu nutzen. Auch Mark Klinkenberg als Amtsjugendpfleger ist froh über die Entscheidung der Gemeindevertretung.
„Ich denke, die Gemeinde hat hier genau die richtige Entscheidung getroffen. Nicht nur, dass die Räume perfekt geeignet
sind, auch für die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Jugend
sehe ich hier große Möglichkeiten.“
Eldenaer stehen im Pokalfinale
Kreispokal Alte Herren LSV SW Eldena Rodenwalde/Melkof 2:1 (0:1)
Eldena. Zum Pokalhalbfinale empfingen die Eldenaer die
Mannschaft aus Rodenwalde. Durch viele verletzte Spieler in
den Reihen der Gastgeber und die Tatsache, dass die Mallißer
ihre Mannschaft zurückgezogen haben und die Spieler zu anderen Vereinen gewechselt sind, waren die Vorzeichen nicht
unbedingt günstig.
Dies schienen die Gäste schnell nutzen zu wollen und übernahmen auch gleich die Initiative.
Immer wieder gewannen sie entscheidende Zweikämpfe und
kamen über die Außen zu gefährlichen Angriffen und Chancen.
Nur im Abschuss taten sich die Rodenwalder schwer und fanden zumeist im Eldenaer Keeper Wolfgang Reibe ihren Meister. Auf der anderen Seite waren es meistens Fernschüsse
der Eldenaer, die jedoch allesamt sicher vom Gästekeeper pariert wurden.
10 Minuten vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen dann
doch die verdiente Führung. Kai Grande wurde mustergültig
frei gespielt und ließ Wolfgang Reibe keine Chance und es
hieß 0:1, was gleichzeitig auch den Pausenstand bedeutete.
Nach der Pause sahen die Zuschauer dann eine andere Heimelf. Die Eldenaer waren nun viel präsenter und setzten die Rodenwalder zunehmend unter Druck. Mitte der 2. Halbzeit kamen die Schwarz-Weißen dann auch zum verdienten
Ausgleich. Nach einer Ecke von Rene Brombach war Jens Roessler zur Stelle und schoss flach zum 1:1 ein. Nun wollten die
Gastgeber noch mehr, konnten die gut gestaffelte Hintermannschaft der Rodenwalder jedoch selten ausspielen und sich klare Chancen erarbeiten. Auf der anderen Seite stand nun auch
die Defensive der Eldenaer gut und so waren Chancen Mangelware. 10 Minuten vor dem Ende setzte sich Helmut Winter
auf der linken Seite prima durch und erzielte die viel umjubelte
Führung für Eldena. Auf der anderen Seite hatten die Gäste
bei einem Freistoß die große Chance zum Ausgleich, doch der
abgefälschte Schuss landete auf der Lattenoberkante. Die letz-
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 13
te Einschussmöglichkeit in diesem Spiel hatte dann Helmut
Winter, der sich den Ball jedoch ein bisschen zu weit vorlegte,
und am guten Schlussmann der Gäste scheiterte.
So blieb es am Ende in einer sehr fair geführten Partie, die
durch 2 vollkommen unterschiedliche Halbzeiten geprägt war,
beim umkämpften und nicht unverdienten Sieg der Eldenaer, die
damit ins Pokalfinale einzogen.
Für Eldena spielten: Reibe, Ti. Jastram; Schröder; R. Döhring;
Staack; Prieg; Roessler; Brombach; Lamprecht; Mohn; Schultz;
Rukick; Winter;
Text: Olaf Stier
Forstamt Ludwigslust
Einladung zur
Waldbesitzerversammlung in Eldena
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Freitag, dem 17.04.2009 um 19.00 Uhr veranstaltet das
Forstamt Ludwigslust im Gemeindehaus Eldena (Bahnhofstraße 7, 19294 Eldena) eine
Foto: Reiner Erdmann
Einladung an alle Mitglieder
des LSV Schwarz-Weiß Eldena
zur Mitgliederversammlung mit Wahl
eines neuen Vorstandes
Informationsveranstaltung für Waldbesitzer.
Themen u. a.:
1. Gesetzliche Unfallversicherung der Waldbesitzer (Mitgliedschaft in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft)
2. Informationen zum Beratungs- und Betreuungsangebot des
Forstamtes
3. Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen im Land M-V
Dr. H. Voß
Forstamtsleiter
Sportverein und Schule - Ein Team
Bereits im vergangenen Jahr wurde in gemeinsamer Absprache
zwischen dem MTV und der Regionalen Schule Malliß der Bau
eines Beachvolleyballplatzes geplant.
Am 07.03.2009 war es endlich soweit. Es wurden viele Hände
gebraucht, um die Erdarbeiten zu bewältigen. Als wir in der
Schule davon erfuhren, durch Reiner Erdmann, stand die Frage,
wer von den Schülern bereit wäre am Sonnabend, dem
07.03.2009, zu helfen.
Die Resonanz war erstaunlich. Spontan meldeten sich 10 - 15
Schüler, die an dem Tag helfen wollten. Sie waren der Meinung,
dass man sich später, wenn alles fertig ist, nicht einfach ins gemachte Nest setzen könne.
Außerdem würde man selbst mehr darauf achten, dass der
Platz erhalten bleibt. Jetzt war es soweit, der Samstagmorgen
zeigte sich nass und kalt. Das aber störte die Jugendlichen
nicht. Sowohl Mädchen und Jungen waren pünktlich um 10.00
Uhr vor Ort. Die Erwachsenen waren erstaunt und erfreut darüber, dass so viele dem Aufruf gefolgt waren. Auch die Skepsis,
ob die Jugendlichen wohl diszipliniert und fleißig sein würden,
war umsonst.
Alle Beteiligten waren voll bei der Sache. Für Essen und Trinken
war gesorgt und nach getaner Arbeit schmeckte alles umso
mehr. Man sollte mit Verallgemeinerungen immer vorsichtig sein.
Die Jugend ist nicht schlecht. Sicher wird auch jetzt noch viel zu
tun sein, aber der Anfang ist gemacht und das macht optimistisch.
Auch Christian Fehrmann und Danny Redmann aus Eldena waren für uns im Einsatz.
Text: W. Scheewe
Liebe Mitglieder des Sportvereins LSV „Schwarz-Weiß“ Eldena!
Zu unserer diesjährigen Mitglieder- und gleichzeitiger Wahlversammlung unseres Sportvereines LSV Schwarz- Weiß Eldena
laden wir euch gemäß § 8 unserer Vereinssatzung recht herzlich
ein.
Unsere Wahlversammlung findet am:
Freitag, dem 24.04.2009 um 20.00 Uhr in der Schulküche
Eldena statt.
Nachfolgend teilen wir euch die geplante Tagesordnung mit:
1. Eröffnung der Versammlung einschl. Begrüßung der Mitglieder und Gäste durch den Vereinsvorsitzenden
2. Wahl des Versammlungsleiters/Versammlungsleiterin
3. Feststellung der ordnungsmäßigen Einberufung der Mitgliederversammlung gem. § 9 der Satzung des LSV SW Eldena
4. Verlesung und Abstimmung über die Tagesordnung
5. Bericht des Vereinsvorsitzenden über das Sportjahr 2008 sowie eine Vorausschau über geplante Veranstaltungen im laufenden Jahr
6. Bericht des Kassenwartes über das Jahr 2008
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Diskussion über die Punkte 5 bis 7
9. Anträge
10. Entlastung des alten Vorstandes
11. Vorschläge für den neuen Vorstand
12. Wahl des neuen Vorstandes
13. Vorschläge für die Rechnungsprüfungskommission
14. Wahl der Rechnungsprüfungskommission
15. allgemeine Diskussion
16. Schlusswort des neuen Vereinsvorsitzenden
Anträge für eine Änderung der Tagesordnung sind gem. § 8 unserer allgemeinen Geschäftsordnung schriftlich mit Namen und
Unterschrift bis spätestens 17.04.2009 beim Vorstand einzureichen. Die Satzung kann beim Vorstand nach vorheriger persönlicher Abstimmung eingesehen werden.
Mit sportlichen Grüßen
Vorstand LSV SW Eldena
i. A. Holger Eltschkner
Die Heimspiele des LSV SW Eldena im April:
Sa. 04.04.09/14.00 Uhr LSV SW Eldena I - TSV Goldberg
So. 19.04.09/14.00 Uhr LSV SW Eldena II - Eintracht
Ludwigslust
Sa. 25.04.09/10.30 Uhr LSV SW Eldena AH - Dömitzer SV
Sa. 25.04.09/14.00 Uhr LSV SW Eldena I - Neumühler SV
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 14
Viele sind wir, doch eins in Christus
Kirchgemeinde Eldena - Frauen der Kirchgemeinde Eldena
trafen sich am 06. März 2009, um gemeinsam den Weltgebetstag zu feiern. Tausende Frauen auf der ganzen Welt feierten an
diesem Tag den Weltgebetstag.
Für dieses Jahr haben Frauen aus Papua-Neuguinea die Weltgebetstagesordnung erstellt. Frauen unserer Kirchgemeinde
bereiteten diesen Gottesdienst kreativ und lebendig vor und luden alle Frauen dazu ein. Der Weltgebetstag ist eine internationale ökumenische Basisbewegung. Seine Wurzeln reichen bis
ins 19. Jahrhundert zurück. In Deutschland wächst die Weltgebetstagsbewegung seit dem Ende des zweiten Weltkrieges
kontinuierlich und ist heute die lebendigste ökumenische Arbeit. Die Künstlerin Jane Wena schuf das Titelbild für die Weltgebetstagesordnung. Durch ihre Bilder will die Künstlerin den
kulturellen Reichtum Papua-Neuguineas bewahren und weitergeben. Nach dem Willkommensgruß und Ruf zum Gebet, von
Frauen der Kirchgemeinde vorgetragen, sahen wir einen DiaVortrag über Papua-Neuguinea. Hierzu las Christliebe Ehlert
einen Brief ihrer Nichte vor, die sich zurzeit auf Bougainville,
der größten Insel Papua-Neuguineas befindet. Anschaulich
schildert sie das Leben der Menschen dort, mit all ihren Sorgen und Nöten. Wir erfuhren aber auch, wie vielfältig die Netztasche, „Bilum“ genannt, Verwendung findet. Sie dient zur Aufbewahrung persönlicher Dinge, als Babywiege und als
Tragetasche.
Dem Thema „Viele sind wir, doch eins in Christus“ begegnen
wir auf vielfältige Weise. Gott hat uns alle, Frauen wie Männer,
mit Gaben und Fähigkeiten ausgestattet, die wir zum Wohle
der Gerechtigkeit einsetzen sollen. Und zwar über Grenzen
und Begrenzungen hinweg, damit wir „das Böse durch das Gute überwinden“. Viele sind wir, doch eins in Christus, diese Zusage ist eine lebensförderliche Botschaft - zum Glauben, Feiern und weitergeben.
der Kindertagsstätte „Spatzennest“ in Karstädt ausprobieren.
Gemeinsam ging es nach Ludwigslust, wo die Kinder mit
Spannung und viel Neugier der Dinge harrten, die da kommen
sollten. Freundlich begrüßt von Museumspädagogin S. Wulff
ging es erst einmal in die Ausstellung. Nachdem die Kinder erfahren hatten, auf welche Art die dort ausgestellte Kollektion
entstanden ist, war auch schnell das Interesse geweckt. „Was?
Das ist alles mit Schere und Messer ausgeschnitten?“ - wurde
da ungläubig gefragt, denn die Arbeiten zeichneten sich durch
beeindruckende Genauigkeit und spezielles Feingefühl fürs
Detail aus. Aber auch die Motive selbst faszinierten die Mädchen und Jungen, denn die Weißschnitte erzählten dramatische Geschichten von der Jagd, vom ländlichen Alltagsleben,
stellten exotische Tiere und Chinoiserien vor und bezeugten
darüber hinaus Humor. Gespickt mit den Geschichten, die die
Museumspädagogin dazu zu erzählen wusste, kamen die Kinder aus dem Staunen kaum heraus. Im Anschluss durften sie
dann auch selbst Hand anlegen und sich an einem eigenen
Scherenschnitt probieren. Und obwohl sich alle wirklich viel
Mühe gaben, diese Präzision, wie sie in den Ausstellungsstükken zu sehen waren, konnte niemand erreichen, was die Anerkennung der Leistung der Künstler von damals nochmals steigen ließ.
Am Ende waren sich alle einig: Museum muss nicht langweilig
sein. Und deshalb war dies sicherlich auch nicht der letzte Besuch im Ludwigsluster Schloss.
Text: Diana Ottoberg
Text und Foto: Karin Wiedow
Foto: Kita
Einladung
der Jagdgenossenschaft Krohn
Scherenschnitte für Auge und Hand
Karstädt/Ludwigslust. Kunst und Kultur - immer wieder Geschmackssache, doch ein fester Bestandteil in unserem Leben.
Aus diesem Grund sollten gerade Kinder frühzeitig an die Thematik herangeführt werden und ihre Liebe und ihr Interesse an
Kunst entdecken. Und so startete das Schloss in Ludwigslust
ein museumspädagogisches Angebot für Vorschul- und Grundschulkinder.
„Bildschnitte für Batavia - Scherenschnitte von Herzog Christian Ludwig II. zu Mecklenburg-Schwerin“, so lautet die derzeitige Sonderausstellung dort. Doch was zunächst einmal etwas
verstaubt klingen mag, sollte für die Kinder zu einem beeindruckenden Erlebnis werden. Das wollten auch die Hortkinder
Die Jagdgenossenschaft Krohn lädt zur Versammlung und anschließendem gemeinsamen Essen am 05.06.2009 um 17.00
Uhr bei Karl Rank in Krohn ein.
Tagesordnung:
- Begrüßung
- Entlastung des alten Vorstandes
- Wahl des neuen Vorstandes
- Auszahlung der Jagdpacht gegen Eigentumsnachweis
- Diskussion (Sonstiges)
Teilnahme bitte bis 15.05.09 melden. (Tel. 038755/20944 oder
038755/20936)
Der Jagdvorstand
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 15
Bekanntmachung
der Jagdgenossenschaft Muchow
Am Sonntag, dem 26. April 2009 findet unsere Jahreshauptversammlung statt.
Ort: alter Gemeinderaum An der Tarnitz 07 Muchow
Zeit: 09.30 Uhr
Hierzu sind alle Eigentümer bejagbarer Flächen eingeladen.
Tagesordnung:
1. Begrüßung der Jagdgenossen und Verlesung der Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Jagdjahr
3. Entlastung des alten Jagdvorstandes und Wahl des neuen
4. Bericht des Kassenwartes
5. Verschiedenes
Der Vorstand
W. Deicken
Einladung
der Jagdgenossenschaft Steesow
Die Jagdgenossenschaft Steesow lädt alle Jagdgenossen zum
traditionellen gemeinsamen Jagdessen am
03.04.2009 um 18.30 Uhr
ins Gesellschaftshaus in Steesow ein.
Anschließend wollen wir bei Skat und Würfeln den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Der Jagdvorstand
Drewes
Linus Wittich Leserservice
präsentiert
Der Basilisk
zu Forchheim
Ein packender, historischer Spannungsroman. In Zeiten
von Verrat, Intrigen, Krieg, Plünderung und harten Kämpfen drohen Liebe und Freundschaft zerstört zu werden.
Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten
e 14,80 - ISBN 3-00-015720-4.
Erhältlich in allen Buchhandlungen.
Eine kostenlose Leseprobe finden Sie unter:
www.basilisk-forchheim.de
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 16
Im vergangenen Jahr wurden aus dem Dambecker Flohhaufen die „Wild Cats“, die in diesem Jahr vor allem durch
ihre jüngsten Mitglieder zum Publikumsliebling wurden. Mit
ihrem Tanz zauberten die vier- bis 14jährigen ein Lächeln in
jedes Gesicht im Saal.
Ausgelassene Stimmung herrschte im Saal.
Ob an den Tischen, am Tresen oder am Eingang, überall
wurde geschunkelt und mitgesungen.
„Bei uns Schäfern ist das so“ – mit diesem Hit stürmte
Schäfer Heinrich in diesem Jahr die Charts. Ein Grund mehr
für Madline, Christian und Stefan sicher dieses Themas anzunehmen.
Dambeck.
Kaum zu glauben,
aber wahr – den DKV gibt’s
schon 10 Jahr! Wenn Dambeck
Karneval feiert, dann geht im Alten
Speicher so richtig die Post ab. Und
das hat sich inzwischen auch
schon weit über die Kreis- und Landesgrenze hinaus herumgesprochen. Und so waren auch in diesem
Jahr zur Jubiläumsveranstaltung
wieder zahlreiche Gäste aus Nah
und Fern gekommen, um den
Dambecker Karnevalisten zuzuhören und zuzuschauen. Entsprechend bunt präsentierte sich das
Programm, in dem nicht nur in der
Bütt und am Mikrofon, sondern vor
allem auf der Tanzfläche ein Highlight dem anderen folgte. Witzig,
spritzig und mit viel Charme konnten die Dambecker ihr Publikum
von Einmarsch bis Ausmarsch in
ihren Bann ziehen und mussten die
eine oder andere Zugabe dabei
geben. 10 Jahre DKV heißt aber
nicht nur „Trallala“ zur Faschingszeit, denn nach Aschermittwoch ist
vor Aschermittwoch, da heißt, es
gibt das ganze Jahr über viel zu tun.
Angefangen von der Mottoauswahl,
über die Suche nach neuen Choreografien bis hin zur Kostümherstellung – hier wird alles noch selbst
gemacht. Da
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Auch aus dem Jubiläumsprogramm natürlich nicht wegzudenken:
Die lustigen und fidelen Weiber. Zum Geburtstag gab es daher
sogar zwei Tänze der „alten“ Damen, die bei ihrem „Rock’n Roll
im Altersheim“ zwar ganz schön alt aussahen, aber alles andere
als alt erschienen, denn sie ließen so richtig die Fetzen fliegen.
Und auch als Holzhacker Buben waren sie kaum zu bremsen.
Nach ihr
Saison
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Einen echten Hingucker lieferten die Mädels der „Party Crew“,
die mit ihren Bäuchen nicht nur die Männer im Saal zum Kreischen brachten. – Eine wirklich tolle Idee!
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Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 17
gemacht. Das ist es auch, was den
DKV in all den 10 Jahren so sympathisch gemacht hat. Vor allem im
Bezug auf Zusammenhalt zwischen Alt und Jung ist der Verein
absolut unschlagbar. „Toll, dass hier
so viele junge Leute mitmachen.
Das sieht man woanders eher selten, denn die Jugendlichen stellen
sich unter Freizeitgestaltung heute
leider oft etwas anderes vor“, so
eine Besucherin aus Grabow, die
bereits seit Jahren regelmäßig zum
Karneval nach Dambeck kommt.
So sind es gerade die jungen Tanzgruppen, die den DKV inzwischen
auch bei landesweiten Ausscheidungen erfolgreich vertreten
konnten.
„Wenn wir auf die 10
Jahre zurückblicken, können
wir wohl mit Recht Stolz auf das
sein, was wir geschafft und auf die
Beine gestellt haben“, so Präsident
Adalbert Günther, der dafür vor
allem den zahlreichen Mitwirkenden seinen Dank aussprach. Wünschen wir dem Dambecker
Karnevalverein auch weiterhin viel
Erfolg und vor allem Spaß für die
nächsten zehn Jahre. Und sollten
Sie den DKV noch nicht kennen,
dann sind Sie schon jetzt herzlich
eingeladen zur 11. Saison.
Diana Ottoberg
Mit ihren Rollenspielen konnten die Happy Dancers schon
in den vergangenen Jahren für Stimmung sorgen. Auch in
diesem Jahr wurde wieder so manche Frau zum Mann und
umgekehrt. Doch am Ende passte dann alles wieder perfekt zusammen.
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Nach ihrem sensationellen ersten Auftritt in der vergangenen
Saison durften die „Moskitos“ natürlich auch im Jahr des
10jährigen Bestehens nicht fehlen. Sonst eigentlich als LineDance-Gruppe aktiv, überzeugten die Damen mit ihrem Tanz
„Schneewittchen und die sieben Zwerge“, bei dem nicht alles
wie im Märchen lief.
Als Skihasen gingen die „Wild Women“ in der Jubiläumssaison an den Start und heizten dem Publikum damit tüchtig ein.
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Das Männerballett – in diesem Jahr mit neuem Zuwachs, verschaffte sich mit seinem Löffeltanz nicht nur Gehör sondern
natürlich auch eine Zugabe.
Die Crazy Dancer zogen das Publikum im Saal in diesem
Jahr mit einem Spinnentanz in ihren Bann und durften natürlich ebenfalls nicht ohne Zugabe gehen.
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Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 19
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Gottesdienste im Amtsbereich
Kirchgemeinde Grabow
Grabow
Gottesdienst: sonntags um 10.00 Uhr im Gemeindehaus St.
Georg, ab Karfreitag wieder in der Stadtkirche.
Besonders weisen wir darauf hin:
Freitag, 03. April - 3. Lichterfest in Grabow - 19.00 - 23.00 Uhr
„Kirche im Kerzenschein“
ab 20 Uhr zur vollen und halben Stunde Gospelmusik; 23 Uhr
Nachtgebet
Das Team des Kirchencafé St. Georg lädt ab 19.00 Uhr zur Mitternachtssuppe ein!
(im Gemeindehaus St. Georg)
Gründonnerstag, 09.04.
19.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst im Gemeindehaus St. Georg
Karfreitag, 10.04.
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Kirche
Ostersonntag, 12.04.
06.00 Uhr Frühgottesdienst mit Taufe und anschl. Osterfrühstück
10.00 Uhr Festgottesdienst mit Taufe
Ostermontag, 13.04.
10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Tauferinnerung
Am 26.04. ist in Grabow kein Gottesdienst, da alle zum Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden in der Kirche zu
Dambeck eingeladen sind.
Arbeitslosenfrühstück:
Mittwoch, 22.04.; 10.00 Uhr, im Gemeindehaus
Gesprächskreis:
Mittwoch, 29.04.; 19.00 Uhr, im Gemeindehaus
Seniorenkreis:
Mittwoch, 06.05.; 14.30 Uhr, im Gemeindehaus
Karstädt
Ostermontag, 13.04.
14.00 Uhr Familiengottesdienst mit Tauferinnerung in der Kirche
Kremmin
Sonntag, 05.04.
14.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Friedhofskapelle
Kirchgemeinde Neese
Freitag, 03.04.
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst im Pflegeheim
Freitag, 03.04.
15.00 Uhr Frühjahrsputz in und um die Kirche
Karfreitag, 10.04.
08.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Kirche
Ostersonntag, 12.04.
14.00 Uhr Familiengottesdienst mit Tauferinnerung in der Kirche
Samstag, 02.05.
19.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche
Freitag, 08.05.
10.00 Uhr Gottesdienst im Pflegeheim
Wie in den letzten Jahren sind Sie wieder am Donnerstag in der
Osterwoche (16. April) zum Innehalten im Alltag, Singen und Erzählen bei Tee und Gebäck in die Kirche zu Neese herzlich eingeladen. (18.00 - 19.00 Uhr)
Kirchgemeinden Eldena und Gorlosen
Samstag, 04.04.
09.30 Uhr Kofirmandengruppe in Eldena
Samstag, 04.04.
19.30 Uhr Konzert in der Kirche Eldena
„Jazz Impressionen“ mit Michael Bornhak am Kontrabass und Mathias Schabow am Klavier
Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende
gebeten
Sonntag, 05.04.
10.00 Uhr Gottesdienst mit den Konfirmanden in Eldena
14.00 Uhr Gottesdienst in Gorlosen
Mittwoch, 08.04.
09.00 Uhr Fastengruppe in Eldena
Gründonnerstag, 09.04.
14.30 Uhr Klönstunde in Gorlosen
19.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Eldena
Karfreitag, 10.04.
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Chor in Eldena
14.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Gorlosen
Ostersonntag, 12.04.
07.00 Uhr Osterfrühmette und Osterfrühstück in Eldena
10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Posaunenchor und
Ostereiersammeln im Pfarrgarten Eldena
Ostermontag, 13.04.
08.30 Uhr Osterfrühstück in Gorlosen
10.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst für Eldena und Gorlosen
mit Einführung der Gemeindepädagogin Frau Wehland nach der Probezeit in Gorlosen
Donnerstag, 16.04.
19.00 Uhr Frauenkreis in Eldena
Samstag, 18.04.
09.30 Uhr Konfirmandengruppe in Gorlosen
Sonntag, 19.04.
14.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe in Gorlosen
17.00 Uhr Frühlingsmusik mit den Musikgruppen der Kirchgemeinde in Eldena
Montag, 20.04.
19.30 Uhr Kirchgemeinderatssitzung in Gorlosen
Dienstag, 21.04.
09.00 Uhr Frauenfrühstücksgruppe Eldena
16.45 Uhr Konfirmandengruppe Eldena
19.30 Uhr Kirchgemeinderatssitzung Eldena
Mittwoch, 22.04.
14.30 Uhr Seniorennachmittag in Eldena
19.30 Uhr Männerkreis in Eldena
Samstag, 25.04.
09.30 Uhr Kindervormittag in Eldena
Sonntag, 26.04.
10.00 Uhr Gottesdienst mit Tauferinnerung in Eldena
Besonders eingeladen sind alle Kinder, die in den
letzten 6 Jahren getauft wurden, mit ihren Familien
und Paten
Dienstag, 28.04.
16.45 Uhr Konfirmandengruppe Gorlosen
Sonntag, 03.05.
10.00 Uhr Gottesdienst in Eldena
Montag, 04.05.
19.00 Uhr Bläsermusik auf dem Kirchenschiff im Hafen in Dömitz mit den Posaunenchören der Region
Kirchgemeinde Brunow
Sonntag, 05.04.
09.00 Uhr Gottesdienst in Balow
10.30 Uhr Gottesdienst in Brunow
Gründonnerstag, 09.04.
17.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Werle
18.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Brunow
Karfreitag,10.04.
09.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Klüß
10.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Balow
15.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Dambeck
Ostersonntag, 12.04.
06.00 Uhr Gottesdienst in Brunow
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Muchow
14.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Zierzow
Ostermontag, 13.04.
14.00 Uhr Gottesdienst in Balow
Sonntag, 19.04.
10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Tauferinnerung in Below
Sonntag, 26.04.
10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden in Dambeck
Sonntag, 03.05.
09.00 Uhr Gottesdienst in Zierzow
10.30 Uhr Gottesdienst in Brunow
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 24
Rechtsfragen? Rechtsanwältin Carina Stopsack-Schulz beantwortet viel gestellte Fragen in unserer Rubrik
Internet am Arbeitsplatz wer haftet bei Rechtsverletzungen?
In fast allen Unternehmen steht Mitarbeitern heutzutage ein Internetzugang
zur Verfügung. In vielen Fällen wissen
Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber
aber gar nicht genau, welche Risiken
auftreten können und wer für diese haftet. Immer wieder taucht in diesem Zusammenhang die Frage auf, ob wegen
der privaten Internetnutzung gekündigt
werden kann, nach der Haftung bei illegalen Aktivitäten der Mitarbeiter
(Tauschbörsen) und der möglichen arbeitsrechtlichen Folgen.
Gesetzliche Regelungen für die private Internetnutzung am Arbeitsplatz existieren nicht. Deshalb sollten grundsätzlich der Arbeitsvertrag oder betriebliche Vereinbarungen Aussagen dazu
enthalten, wozu und in welchem Umfang der Internetzugang genutzt werden darf. In der Praxis fehlen solche Regelungen häufig
und sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind im Unklaren
darüber, ob eine private Nutzung zulässig ist..
Ist die private Nutzung vom Arbeitgeber erlaubt oder wird diese
stillschweigend akzeptiert, ist grundsätzlich darauf zu achten,
dass das private Surfen zeitlich nicht Überhand nimmt. Allgemeingültige Zeitvorgaben lassen sich hier aber nicht benennen. Und
darüber hinaus dürfen keine illegalen Seiten oder Dienste genutzt
werden. Letzteres ist grundsätzlich nicht umfasst von einer Erlaubnis der privaten Nutzung des Internetzugangs. Die Nutzung
derartiger Seiten kann negative Folgen für den Arbeitgeber haben, der u.a. auch als Anschlussinhaber haftet. Und auch für den
Arbeitnehmer kann diese Nutzung nachhaltige Folgen bis hin zur
fristlosen Kündigung haben.
Immer häufiger stellt sich die Frage, wer für die Nutzung von
Tauschbörsen haftet. Auch hier kann nach ständiger Rechtssprechung neben dem tatsächlichen Nutzer auch der Anschlussinhaber also der Arbeitgeber in Anspruch genommen werden. Dieser
haftet sodann über die sogenannte Störerhaftung für seine Mitarbeiter. Das wird natürlich arbeitsrechtliche Konsequenzen nach
sich ziehen. Ist die private Internetnutzung und insbesondere die
Nutzuzung von Tauschbörsen untersagt, kann der Arbeitgeber
auch ohne vorhergehende Abmahnung eine fristlose Kündigung
aussprechen, da hier eindeutig gegen arbeitsvertragliche Pflichten verstoßen wurde. Es ist also für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wichtig, die Internetnutzung am Arbeitsplatz verbindlich zu regeln und sich dann auch an diese Regelungen zu halten.
Anderenfalls besteht für den Arbeitgeber ein erhebliches Haftungsrisiko und für den Arbeitnehmer kann hingegen schnell der
Fortbestand des Arbeitsverhältnisses auf dem Spiel stehen.
Ihre Rechtsanwältin Carina Stopsack-Schulz
WIRTSCHAFTSPLAN ABWASSER 2009
Zusammenstellung nach § 15 Abs. 1 EigV
für das Wirtschaftsjahr 2009
Aufgrund des § 7 Nr. 3 der Eigenbetriebsverordnung in Verbindung mit § 86 Abs. 2 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg hat die Verbandsversammlung durch Beschluss vom 18.
Nov. 2008 den Wirtschaftsplan für das Wirtschaftsjahr 2009 festgestellt.
1.
Es betragen
Plan
Plan
2009
2008
EUR
EUR
1.1.
Im Erfolgsplan
die Erträge
4.952.362
4.784.059
die Aufwendungen
4.486.712
4.468.054
der Jahresgewinn
465.650
316.005
1.2.
2.
2.1.
2.2.
2.3.
2.4.
Bekanntmachung des Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes über die
Satzung zum Wirtschaftsplan 2009
3.492.244
3.492.244
Es werden festgesetzt
Der Gesamtbetrag der Kredite auf
Der Gesamtbetrag
der Verpflichtungsermächtigungen
Der Höchstbetrag der Kassenkredite auf
Die Verbandsumlage
5.102.970
5.102.970
800.000
0
797.000
0
Der Wirtschaftsplan tritt zum 01. Januar 2009 in Kraft.
Perleberg, den 02. März 2009
gez. Pohle
Siegel
Pohle
Vorsitzender der
Verbandsversammlung
gez. Klann
Klann
Verbandsvorsteherin
Hinweis:
Die rechtsaufsichtliche Genehmigung für den Punkt 2.1. der Satzung zum Wirtschaftsplan
2009 ist durch den Landrat des Landkreises Prignitz als allgemeine untere Landesbehörde mit Datum vom 19. Februar 2009, Aktenzeichen 12.02 dr, erstellt worden.
Die Satzung zum Wirtschaftsplan 2009 des Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes liegt zur Einsichtnahme
vom 01.04.2009 bis 30.04.2009 in den Geschäftsräumen des
Zweckverbandes Perleberg, Quitzower Straße 48 im Zi. 2.03 aus.
WIRTSCHAFTSPLAN TRINKWASSER 2009
Zusammenstellung nach § 15 Abs. 1 EigV
für das Wirtschaftsjahr 2009
Aufgrund des § 7 Nr. 3 der Eigenbetriebsverordnung in Verbindung mit § 86 Abs. 2 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg hat die Verbandsversammlung durch Beschluss vom 18.
Nov. 2008 den Wirtschaftsplan für das Wirtschaftsjahr 2009 festgestellt.
1.
Es betragen
1.1.
Im Erfolgsplan
die Erträge
die Aufwendungen
der Jahresgewinn
2.902.792
2.400.764
502.028
2.654.814
2.595.094
59.720
Im Vermögensplan
die Einnahmen
die Ausgaben
2.910.374
2.910.374
2.661.982
2.661.982
Westprignitzer Trinkwasserund Abwasserzweckverband
Perleberg
Amtliche Bekanntmachung
Im Vermögensplan
die Einnahmen
die Ausgaben
1.2.
2.
2.1.
Plan
2009
EUR
Es werden festgesetzt
Der Gesamtbetrag der Kredite auf
Plan
2008
EUR
1.540.000
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 25
2.2.
2.3.
2.4.
Der Gesamtbetrag
der Verpflichtungsermächtigungen
Der Höchstbetrag der Kassenkredite auf
Die Verbandsumlage
0
440.000
0
Der Wirtschaftsplan tritt zum 01. Januar 2009 in Kraft.
Perleberg, den 02. März 2009
gez. Pohle
Pohle
Vorsitzender der
Verbandsversammlung
Siegel
gez. Klann
Klann
Verbandsvorsteherin
Hinweis:
Die rechtsaufsichtliche Genehmigung für den Punkt 2.1. der Satzung zum Wirtschaftsplan
2009 ist durch den Landrat des Landkreises Prignitz als allgemeine untere Landesbehörde mit Datum vom 19. Februar 2009, Aktenzeichen 12.02 dr, erstellt worden.
Die Satzung zum Wirtschaftsplan 2009 des Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes liegt zur Einsichtnahme
vom 01.04.2009 bis 30.04.2009 in den Geschäftsräumen des
Zweckverbandes Perleberg, Quitzower Straße 48 im Zi. 2.03 aus.
Neue Kurse der Volkshochschule
Nordic Walking
Die schonende Art, Ausdauer und Fitness zu trainieren! Diese
Gehsportart eignet sich auch für Untrainierte und Übergewichtige
aller Altersgruppen zur Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens, da sie sanft aber äußerst effektive und gesundheitswirksam ist. Sie verbessert die allgemeine Fitness, kräftigt das Herzkreislaufsystem und macht vor allem Spaß. In unserem Kurs
vermitteln wir Ihnen die optimale Technik und geben viele Tipps
zum richtigen Walking in gesunder und anmutiger Umgebung.
Der Kurs 09-302 läuft ab 15.04. jeweils mittwochs von 17.30 bis
19.00 Uhr in Ludwigslust. Treffpunkt ist jeweils der Schlossplatz.
Anmeldungen
nimmt
die
Kreisvolkshochschule
unter
03874/6241134 entgegen.
Gesundes Kochen
Koch- und Küchenpraxis mit Tipps zum Umgang mit Lebensmitteln sowie Austauschmöglichkeiten bietet dieser Vhs-Kurs in Neustadt-Glewe unter der Kurs-Nr. 309-2 ab 05.05. jeweils Dienstag
um 18.30 Uhr. Ausprobieren neuer, aber auch Verändern bekannter Rezepte unter Berücksichtigung ernährungsphysiologischer
Grundsätze stehen im Mittelpunkt des Kurses, für den Sie sich
unter 03874/6241134 anmelden können.
“Chainsaw-Carving” - Kettensägenschnitzkunst
Der Workshop richtet sich an alle, die eine besondere Herausforderung suchen. Wem Holzpilze zu langweilig sind, der kann erfahren, was sich mit der Kettensäge aus potenziellem Brennholz
sonst noch so zaubern lässt. Die Kettensäge ist ein wunderbares
Werkzeug, um mit Holz großformatig und ausdrucksstark zu arbeiten. Voraussetzungen: Kettensägen-Berechti- gungsschein, eigene Ausrüstung (Anfragen über Vhs), Alter: mind. 18 Jahre.
Der Wochenend-Workshop (Kurs-Nr. 215-2) unter Leitung der
Künstlerin Kerstin Jordan findet am 16. und 17.05. in der Zeit von
13.00 bis 17.30 Uhr in Freesenbrügge, Schleuse 1 (bei K. Jordan)
statt. Anmeldungen und Rückfragen richten Sie bitte an die Vhs,
Tel.: 03874/6241118 bzw. 6241134.
Interessenten gesucht für Vhs-Schneiderkurs in Glaisin!
Kein Stück von der Stange, sondern Mode, die rundum passt! Nähen Sie individuelle Kleidungsstücke für sich (oder ihre Kinder) in
den Farben und Stoffen, die Ihren Typ zur Geltung bringen und
perfekt sitzen. Eine Schneiderin vermittelt alles, was zum Schneidern gehört - Grundkenntnisse im Zuschneiden und Nähen, aber
auch tiefere Einblicke in die Schneiderkunst.
Eigene Ideen und Stoffe sowie angefangene “Projekte” können
gern mitgebracht werden. Der Schneiderkurs unter Leitung von
Frau Roswitha Henning findet im Haus der 4 Jahreszeiten in Glaisin statt und beginnt auf Anfrage. Interessenten melden sich für
diesen Kurs (Kurs-Nr. 09-249) bitte telefonisch in der Vhs an (Tel.:
03874/624-1118 bzw. -1134)
Kurs zur Bildbearbeitung in der Volkshochschule:
Die Teilnehmer lernen an 4 Abenden die weltbekannte Bildbearbeitungs-Software ADOBE PHOTOSHOP kennen, die seit vielen
Jahren den Industriestandard in allen grafischen Berufen und bei
den professionellen Fotografen setzt.
Begonnen wird mit der Arbeitsoberfläche, dem Kennenlernen der
Eigenschaften einiger Dateiformate und des einzigartigen Ebenen-Prinzips, mit dem es unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt.
Das selbstständige Aufwerten einer eigenen Fotografie und eine
kleine Einladungskarte sind das Seminarziel. Im Anschluss kann
ein Aufbaukurs besucht werden.
Kursleiter ist der Grafiker und Fotograf Gerhard Franz
Kursdauer
vom 17.04. - 15.05.09 jeweils am Freitag von 17.00
- 19.15 Uhr
Ort:
VHS im Landratsamt Ludwigslust, Garnisonsstraße
1, Raum B216
Kursnummer 506-3
Anmeldung bitte telefonisch (03874/6241118 bzw. 1134) oder
über www.kreis-lwl.de/vhs
Gesetzliche Unfallversicherung
für Waldbesitzer
Waldbesitzer sind Kraft Gesetz in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert. Unfallversicherungsträger ist die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft (LBG). Waldbesitzer sind verpflichtet sich bei der LBG anzuzeigen. Nach Informationen der
LBG ist das in einigen Fällen nicht erfolgt. Die LBG ist bestrebt
diesen Versäumnissen verstärkt nachzugehen, insbesondere ist
durch Abgleich von Flächeninformationen der LBG mit den Liegenschaftskatasterangaben zu erwarten, dass versäumte Anmeldungen zu Tage treten. Die LBG ist berechtigt rückwirkend 4 Jahre den ausstehenden Versicherungsbeitrag einzufordern.
Für Waldbesitzer besteht bis Ende 2009 noch die Möglichkeit sich
freiwillig über das Forstamt Ludwigslust bei der LBG anzumelden.
In diesen Fällen wird von der Einforderung ausstehender Versicherungsbeiträge abgesehen und der Waldbesitzer beginnt mit
dem Tag seiner Anmeldung Beiträge zu zahlen.
Für weitere Informationen stehen Ihnen die örtlichen Revierleiter
oder im Forstamt Ludwigslust Herr Watermann (Tel. 038756/51417) zur Verfügung. Hier sind auch die Anmeldeformulare erhältlich.
Trinkwasserqualität im März 2009
Grabow • 03.04.2009 • Nummer 04 • Seite 26
Die Gesamthärte des Trinkwassers beträgt im Versorgungsgebiet Kolbow 18,32° dH bzw. im Versorgungsgebiet Wanzlitz
6,77° dH. Nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom
01.02.2007 entspricht das dem ,,Härtebereich hart“ (Kolbow)
bzw. dem ,,Härtebereich weich“ (Wanzlitz).
Zum Versorgungsgebiet Kolbow gehören die Ortslagen: Balow,
Dambeck, Kremmin, Beckentin, Möllenbeck, Carlshof, Horst,
Muchow, Prislich, Neese, Werle, Zierzow und Kolbow.
Zum Versorgungsgebiet Wanzlitz gehören die Ortslagen: Eldena, Krohn, Stuck, Stuck-Ausbau, Gorlosen, Boek, Grittel, Strassen, Dadow, Milow, Kastorf, Deibow, Semmerin, Krinitz, Görnitz,
Steesow und Bochin.
Die Gesamthärte des Trinkwassers im Versorgungsgebiet Güritz beträgt 7,00° dH. Nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom 01.02.2007 entspricht das dem ,,Härtebereich
weich“.