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Die Zeitung der
Lebenshilfe Bördeland
gemeinnützige Gesellschaft mbH
Ausgabe 2/2015
www.lebenshilfe-boerdeland.de
Die W f bM auf
Bildungsreise
Sommerfest 2015
Der Werkstattrat hatte auch in diesem
Jahr ein Sommerfest geplant, das am
19.06.2015 stattfand. Es mussten viele
Vorbereitungen getroffen werden, die
Hand in Hand abgearbeitet werden konnten. Unter anderem gab es viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen und Preise zu
gewinnen. Das Wetter war sehr wechselhaft, hat aber unsere Laune nicht getrübt.
Es gab einen DJ, der für die musikalische
Unterhaltung sorgte. Es gab auch einen
Eiswagen, den viele Mitarbeiter der
WfbM nutzten. Es war für alle Teilnehmer eine gelungene Veranstaltung.
Edeltraut Christ
Mitarbeiterin Montage SFT
Dienstjubiläen
September - Dezember 2014
September (5 Jahre)
David Lehmann
Yvonne Müller
Madlen Richei
Christian Schimpke
Catrin Winzer
September (10 Jahre)
Mario Lutterloh
September (15 Jahre)
Toni Dörks
Kai Hinze
Katja Lang
Marcus Radonz
Robert Szemkus
September (25 Jahre)
Martina Barrasch
Harry Ebeling
Eick Fasel
Birnhold Leppin
Carola Luckau
Manfred Otto
Bernd Reichenbach
Friedrun Reppen
Andrea Rohde
Timo Schmidt
Ray Schröder
Peter Siegmund
Klaus Wissel
September (45 Jahre)
Bernd Nüssel
Oktober (10 Jahre)
Diana Radonz
Fabio Radonz
November (10 Jahre)
Anita Niechoi
Stefanie Siebert-Nell
November (20 Jahre)
Heinz-Günter Pawel
Bernhard Schulze
Reinhardt Winkelmann
Dezember (5 Jahre)
Anita Herzog
Axel Wiemann
Impressum
Herausgeber: Lebenshilfe Bördeland gemeinnützige Gesellschaft mbH, 39418 Staßfurt, Strandbadstraße 1,
Tel. 039263/985810, www.lebenshilfe-boerdeland.de, Email: [email protected], USt.IDNr. 154355533
Geschäftsführer: Stefan Labudde (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Sylvia Rohrschneider, Ines Brüggemann, Uwe Rübsam, Ramona Gödde, Heike Stein, Kerstin
Wilke, Kerstin Stüwe, Christiane Dziersan, Andreas Patzelt, Susann Stange
Layout: Evelyn Schermeng
Herstellung: Service-Center
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Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte. Gerichtsstand ist der Sitz des Herausgebers. Bei Nichterscheinen infolge höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Entschädigung. Artikel, die mit dem Namen des Verfassers gezeichnet sind,
geben dessen Meinung wieder. Die Lebenshilfezeitung ist durch diese Beiträge nicht festgelegt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion.
Auflage: 1100 Exemplare
Kontakt und Beratung
A Bereich Pädagogik
Ansprechpartnerin: Frau Stein
Tel. 039263-985820
A Bereich Bildung und Freizeit
Ansprechpartnerin: Frau Wilke
Tel. 03925-800842
A Bereich Werkstatt/Technik
Ansprechpartner: Herr Patzelt
Tel. 03925-800862
A Sozialer Dienst Arbeiten
Ansprechpartnerin: Frau Reimann
Tel. 03925-800 -41 od. -61
A Sozialer Dienst Wohnen
Ansprechpartnerin: Frau Bosse
Tel. 039263-985890
A Sozialer Dienst Kinder
Ansprechpartnerin: Frau Köhler
Tel. 039263-985858
A Touristische Begegnungsstätte
Tarthuner Wöhl
Ansprechpartnerin: Frau Schöler
Tel. 039268-2822
Bildungsreise
Unsere Tagesfahrt nach Berlin 16.06.2015
Pünktlich 8.00 Uhr fuhr unser Bus in Richtung Berlin. Die Aufregung
war sehr groß und das Wetter auf unserer Seite (kein Regen in Sicht).
Die Fahrt war sehr lustig, und wir vertrieben uns die Zeit, den LKWFahrern zuzuwinken.
Im Wachsfiguren-Kabinett gab es viele Berühmtheiten zu sehen. Sie
sahen täuschend echt aus, und jeder ließ sich mit seinem Star ablichten.
Am Ende kaufte sich noch jeder ein Souvenir. Dann ging es zu Fuß am
Brandenburger Tor vorbei zum Essen. Das Essen war ok. Nach einer
Tasse Kaffee und einem Eis traten wir den Rückweg an.
Der Tag war sehr schön, aber leider verging er viel zu schnell.
T. Löffler
Mitarbeiter der Wäscherei und Reinigung
Ein kleines Stück Magie liegt in der Luft!
Die magische Tour fand am 23.06.2015 statt. Mitarbeiter und Betreuer der
Werkstatt Egeln haben eine Tagesfahrt nach Thale unternommen. Die Reisenden bestiegen zwar einen Bus und keinen Besen, was gut zum Thema gepasst hätte, aber wir sind auch so gut und sicher angekommen. Und das ist
es doch, was zählt!
Nach gut einer Stunde Fahrt durch die schöne Harzlandschaft sind wir in
Thale angekommen. Nach der Ankunft wurde sich erst einmal gestärkt, bevor
sich der Trott ganz langsam zum Bergtheater bewegte, denn wir hatten Zeit.
Nach einem kurzen netten Spaziergang durch den Wald sind wir am Bergtheater angekommen, wo unsere Vorstellung um 11.00 Uhr begann. Das
Stück hatte den Namen »Die kleine Hexe«, ein sehr nettes kleines und gut
unterhaltendes Stück für Jung und Alt! Nach gut 90 Minuten Unterhaltung
haben wir uns zu einem Restaurant begeben, wo es für die ganze Mannschaft
ein sehr leckeres Essen gab. Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, haben
wir noch genügend Zeit gehabt, den Hexentanzplatz unsicher zu machen.
Dort haben wir die Möglichkeit gehabt, uns unter anderem noch Souvenirs
zu kaufen, aber auch noch etwas für das Hüftgold zu tun, wie Eis und lecker
gebackene Waffeln. Wer wollte, hatte auch noch die Möglichkeit, das »Verkehrte Hexenhaus«, wo alles auf dem Kopf steht, zu besichtigen, bevor es
dann hieß, ab in den Bus und flugs nach Haus, wo man sich das ein oder andere Erlebnis dieser magischen Tour erzählen konnte und wahrscheinlich
immer noch kann! Daniel Mertens/WfbM-Egeln
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Bildungsreise
Bildungsfahrt am 5.6.15
Zur weißen Flotte nach Magdeburg
Ich habe auch einige Daten zum
Wasserstraßenkreuz Magdeburg:
Bauzeit:
2 Jahre
Inbetriebnahme: 1938
Abmessungen
Länge:
167,60 m
Breite:
12,20 m
Nutzgröße: 165 m x 11,50 m x 2 m
Schleuse von vorne
An einem sonnigen Freitagmorgen, gegen 8.30Uhr, machte sich der
Bereich Kantine mit dem Bereich Schlosserei mit der Firma Haubold Staßfurt auf den Weg nach Magdeburg, um eine Bildungsfahrt
mit der Weißen Flotte zum Schiffshebewerk zu starten. Alle 19 Mitarbeiter und drei Betreuer freuten sich auch schon Wochen zuvor
auf diese schöne Tagesfahrt.
In Magdeburg angekommen, lag auch unser Schiff, die MS »Stadt
Magdeburg« mit 87 Innenplätzen (davon 19 im Bugsalon), 60 Oberdeckplätzen, Breite 5,11 Meter, Länge 32,06 Meter, Baujahr 1987.
Das Schiff ist bedingt behindertengeeignet.
Die MS »Stadt Magdeburg« hat uns dann auch zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg gefahren.
Die Schifffahrt sollte gut 2 ½ Stunden dauern. Vorher mussten wir
aber durch eine kleine Schleuse fahren, um unsere Fahrt fortsetzen
zu dürfen.
Auf dem ersten Bild sieht man die kleine Schleuse von vorne und
auf dem anderen Bild sieht man die Schleuse von hinten. Dort
mussten wir warten, bis sich das Schleusentor geschlossen hatte, so
dass das Wasser in die Schleusenkammer lief, um das Schiff etwas
anzuheben. Erst dann konnten wir weiterfahren. Nach gut 20 Minuten Fahrt waren an unserem Ziel, dem Wasserstraßenkreuz Magdeburg, angekommen.
Und nach der Schifffahrt an unserem Anliegeplatz angekommen,
haben wir noch ein schönes Gruppenfoto gemacht.
Schleuse von hinten
Ingo Schulz/Gruppenleiter Schlosserei
Tipps vom Gärtner – Spinnenmilben
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e von Pflanzenblättern,
Spinnenmilben leben vorwiegend an der Unterseit
und sich von Pflanzensaft
wo sie feine Netze zu ihrem Schutz spinnen
enden Schädlingen. Sie
ernähren. Spinnenmilben gehören zu den saug
0,6 mm kaum wahrnehmbar. Trockenheit
u sind mit einer Größe von 0,2 fördern das Auftreten.
v u. Temperaturen von 20 - 25°C
Spinnenmilben. (RegelmäTrockene Heizungsluft fördert die Bildung von
ämpfung eignet sich Ceßig lüften, erhöht die Luftfeuchtigkeit). Zur Bek
imal viermal pro Jahr im
laflor Schädlingsfrei, Careo Rosenspray Max
Abstand von 10 - 14 Tagen.
v
u
Bildungsreise
Unsere Bildungsfahrt nach Wolfsburg
Am 17. Juni 2015 um 8.00 Uhr sind die Mitarbeiter aus einigen
Abteilungen, unter anderem der Tischlerei-Montage sowie der
Floristik, nach Wolfsburg/Niedersachsen gefahren. Immer auf
der Autobahn entlang, bis wir nach 1 ½ Stunden ankamen. Im
naturwissenschaftlichen Museum und in der Freizeiteinrichtung
»Paeno« kann man sowohl physikalische als auch naturwissenschaftliche Experimente ausprobieren und begreifen lernen! Als
wir im Wissenschaftszentrum ankamen, wurden wir von Katharina, unserer Delegationsleiterin, eingeführt und es wurden die
einzelnen Exponate erklärt! Danach konnten unsere Mitarbeiter
ein bzw. mehrere Experimente ausprobieren. Die Schilder erklärten den Versuchsaufbau nach physikalisch-technischen Gesichtspunkten. In einem Haus konnte man erleben, was bei einem
Erdbeben geschieht, wie die Kräfte wirken. Viele haben den fliegenden Teppich ausprobiert, der mit Luftdruck funktioniert. Aber
er schwebte nur über das Podest oder die Funktion eines Aquädukts. Wir sind mit vielen Eindrücken über die Autobahn nach
Staßfurt gefahren.
Steffen Klann
ei/ Montage
Tischler
iter
Mitarbe
Tagesfahrt der Montagehalle
Es wurde auch in diesem Jahr eine Tagesfahrt gemacht. Die
Montagehalle fuhr am 12.06.2015 nach Bernburg. Dort machten
wir dann mit der »Saalefee« eine Dampferfahrt. Nach der Dampferfahrt ging es dann zum Tierpark, wo es dann Mittag gab. Nach
dem Mittag haben wir uns Tiere angesehen. Nach dem Tierparkbesuch wartete schon unser Bus auf uns und wir fuhren mit schönen Erinnerungen zurück nach Hause. Das Wetter war super.
Edeltraut Christ/Mitarbeiter Montage SFT
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Eindrücke von den 7. Staßfurter
Aktionstagen
„Staßfurt – eine Stadt für ALLE“
Montag, 04.05.2015
Kino im Salzlandtheater
„Wo ist Fred?“
Schulklassen und Besucher der Tagesstätte
„Haus Bodeblick“ aus Staßfurt waren zu Gast.
Dienstag, 05.05.2015
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit
Behinderungen
Öffentliches Bürgerforum
„Staßfurt – eine Stadt für alle“
Wie wird Inklusion in den Bereichen:
Arbeit,
Kinder- und Jugendarbeit,
Schule,
Kindertagesstätten,
Sport,
Kultur und
Gemeinwesen
in Staßfurt umgesetzt?
Was können wir ändern?
Ca. 100 Gäste nahmen am Bürgerforum teil.
Mittwoch, 06.05.2015
„Kommunalpolitiker mittendrin“
Politiker der Stadt Staßfurt
besuchen die integrative
Kindertagesstätte Kinderland
Staßfurt
Donnerstag, 07.05.2015
„Netzwerk.Abenteuer.Mitwirkung“
Erlebnispädagogisches Projekt
im Tiergarten
und
Fußballturnier um den
Inklusionspokal
Freitag, 08.05.2015
Offene Theaterprobe im
Salzlandtheater
Samstag, 09.05.2015
Fahrradtour
Baum der Inklusion 2015
Miteinanderfest im Tiergarten
6. Behindertentag, zur Praktikantin
Besuch des 6. Behindertentages in der MDCC-Arena
Am Samstag, den 11.04.2015, fuhren einige Bewohner der Außenwohngruppen (IBW, BW, AWG) sowie des Wohnheimes »Leopoldshall« der Lebenshilfe Bördeland nach Magdeburg zum 6.
Behindertentag, welcher in der Magdeburger Fußballarena stattfand.
Dort konnten die Besucher u. a. am Torwandschießen teilnehmen,
am Stand des Fanshops Fanartikel anschauen oder erwerben, außerdem gab es kostenlos Kaffee und Kuchen. Um 13.30 Uhr erfolgte
der Anpfiff des Regionalligaspiels 1. FC Magdeburg gegen den VFB
Auerbach.
Nach 7 Minuten konnten die
8.700 Zuschauer das erste
Tor für den 1. FCM, einen direkt verwandelten Freistoß, durch den Torschützen mit der Nummer 2, Nico Hamann, bejubeln. Zwei Minuten später fiel das 2:0
für den FCM, Torschütze Nicklas Hebisch, und 8 Minuten vor der
Pause erzielte erneut der Spieler mit der Nummer 2, Nico Hamann, per Elfmeter das 3:0 für den 1. FCM. Dann war Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit vergab der 1. FCM viele Chancen. Das
lag mit Sicherheit daran, dass der 1. FCM am Mittwoch,
15.04.2015, im Halbfinale des Sachsen-Anhalt-Pokals gegen den
Dauerrivalen, dem Halleschen Fußball-Club, um den Einzug ins
Pokalfinale kämpfen wird. Am Ende stand ein 3:0 Heimsieg
gegen schwache Gäste aus Auerbach zu Buche, worüber wir
uns freuten. Ein großes Dankeschön geht an die Betreuer der
AWG, Frau Elke Priebe, sowie es BW, IBWs, Frau Doreen Vatterott, für die super Betreuung.
Im Namen der Bewohner des Wohnheims, der AWG und des IBW, BW
Vom Kindergartenkind zur Praktikantin
So sieht man sich wieder...
Jessica kennen wir schon sehr lange. Damals kam sie
zu uns in die Integrative Kita Kinderland Staßfurt. Sie war
von der jüngsten Gruppe bis zur Einschulung bei uns.
Dann wurde sie Schulkind und somit Hortkind, und nun
meldete sie sich bei uns an, um ein Praktikum in der Kita
zu absolvieren.
Zwei Wochen war sie bei uns in der Gruppe. Mutti und
Vati brachten sie täglich, zusätzlich war ihre Integrationshelferin an ihrer Seite.
Jessica kannte sich noch gut bei uns aus, kannte einige
Erzieherinnen, unsere Leiterin,
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die Hausmeister und auch unsere Therapeuten.
Gemeinsame Absprachen wurden getroffen, die Kinder
lernten sie kennen und sie lernte die Kinder kennen. Sofort entstanden Kontakte, und wir konnten bei Jessica
bemerken, wie sehr sie sich auf dieses Praktikum freute.
Zu ihren Aufgaben gehörte, sich fürsorglich mit um die
Kinder zu kümmern, den Essenwagen zu holen, die Tische mit abzuwischen
und natürlich mit den Kindern zu spielen. Da wir im Morgenkreis immer besprechen, was uns beschäftigt oder was wir uns für den Tag vornehmen, war
auch Jessica gefragt, sich zu beteiligen. Wir erfuhren von ihrem Hobby – Reiten und Pferde, und so konnte sie sich immer für den nächsten Tag etwas
überlegen, wovon sie den Kindern was erzählen kann. Dafür brachte sie Bücher mit und las kurze Geschichten vor, ihre Reitkappe und Reitstiefel zeigte
sie uns und erzählte eindrucksvoll von ihren Erlebnissen. Sie tat dies verlässlich und musste sich dabei auch anstrengen, aber sie konnte auch beobachten,
wie sehr die Kinder ihr aufmerksam zuhörten.
Nach zwei Wochen war das Praktikum zu Ende, und Jessica hat die Zeit freudig bei uns verlebt. Gemeinsam hat sie mit den Kindern Gymnastik gemacht,
gesungen, besonders gern Jason mit dem Rollstuhl gefahren und neue Lieder
und Fingerspiele gelernt. Sie hat aber auch gelernt und erfahren, wie anstrengend so ein „Arbeitstag“ ist und woran sie so alles selbstständig denken sollte.
Am Ende bedankten wir uns bei Jessica für die schöne Zeit mit ihr und sie
versprach uns, uns bald mal zu besuchen.
Uta Köplin
Wir wünschten ihr wieder alles Gute für die Schulzeit.
Besuch vom neuem OB
Zwei besondere Stunden:
Der neue Oberbürgermeister
zu Gast im Wohnbereich Staßfurt
Anlässlich der Staßfurter Aktionstage des INS – Inklusion Netz
Staßfurt, folgte der neu gewählte Oberbürgermeister, Herr Wagner,
der Einladung der Bewohner des Wohnbereiches Staßfurt.
Unter dem Motto »Kommunalpolitiker mittendrin« trafen sich Vertreter des Bewohnerbeirates Ch. Probst und M. Illing, Rentner der
Wohnstätte H. Zimmermann und D. Nitzsche sowie die Leitung Frau
Schuhmann und der Geschäftsführer der Lebenshilfe Bördeland
gGmbH, Herr S. Labudde, mit Herrn Wagner zum gemeinsamen Austausch.
Die Vertreter des Bewohnerbeirates stellten die Einrichtung vor und
führten durch die einzelnen Häuser. Beim anschließenden Gespräch
wurde das Wort »INKLUSION« beleuchtet.
Die Teilnehmer verstehen darunter: sich für die Stadt stark machen
und sich auf Augenhöhe von behinderten und nicht behinderten
Menschen begegnen, alle Menschen in die Gesellschaft einbinden und
am gemeinsamen Leben teilhaben ….
Im Vordergrund des gemeinsamen Nachmittags stand das Kennenlernen und der gegenseitige Austausch. So konnten Fragen beantwortet werden: Wie helfen wir als gewählte Vertreter den Menschen bzw.
Bewohnern? Was hat sich in Staßfurt für behinderte Menschen getan?
Was muss noch geändert werden? Wieso ist im INS kein Mensch mit
Behinderung? Und vieles andere mehr…
Gemeinsam konnte festgestellt werden, dass der Oberbürgermeister
und der Bewohnerbeirat Initiatoren sind, welche Menschen zusammenbringen und jedem ein Gehör verschaffen.
Inklusion heißt wörtlich übersetzt:
ZUGEHÖRIGKEIT. Wenn jeder
Mensch überall dabei sein kann, in
der Schule, am Arbeitsplatz, im
Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist
das gelungene Inklusion.
weitere Informationen zur Inklusion
auf www.aktion-mensch.de
Wir danken Herrn Wagner für seine Offenheit und Freundlichkeit
und wünschen ihm für sein schwieriges Amt viel Erfolg und dass es
ihm gelingt, seine Ideen umzusetzen.
S. Stein/ Ch. Probst
Zitat der Vorsitzenden des Bewohnerbeirates: »Der Oberbürgermeister sagte zu uns, dass seine
Tür für uns Behinderte immer offen
steht, wenn wir etwas von ihm wollen und er sich für uns einsetzt. Das
fand ich sehr schön.«
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Familienfahrten
Kinder, Eltern und Erzieherinnen verreisen gemeinsam –
Familienfahrten in der Integrativen Kita »Bodespätzchen« Unseburg
Seit einigen Jahren ist es in unserer Kita Tradition, dass die Kinder, Eltern und Erzieherinnen eine Familienfahrt organisieren. Unsere
Eltern sind immer herzlich eingeladen, sich mit
uns Erzieherinnen aktiv an der Gestaltung des
Lebens in unserer Kita zu beteiligen. So sind diese
Fahrten im Rahmen unserer Elternarbeit zu
einer festen Größe im Kita Alltag geworden.
Bereits im September beginnen hierzu die Vorbereitungen. Gemeinsam wird geplant: Wo geht
die Reise hin? Was wollen wir gemeinsam erleben? Im Mai war es nun endlich wieder soweit.
Zwei Gruppen unserer Kita fieberten dem großen Tag mit Spannung entgegen.
Für die Kinder und Eltern der »Katzengruppe« ging es zum »Hof der klugen Tiere« nach Atzendorf, da die Kinder sich derzeitig im Projekt „Auf
dem Bauernhof da ist was los!“ mit Tieren beschäftigen. Auf diesem besonderen Bauernhof war wirklich viel los. Neben spannenden Tiershows hatten
die Kinder die Möglichkeit, den »Hof der Klugen Tiere« genau unter die Lupe
zu nehmen. Sie schauten, welche Tiere dort leben, wie sie wohnen, was sie
fressen und welche Kunststücke Hunde, Pferde und Papageien beherrschen.
Die Kinder, Eltern und auch Großeltern der »Bärengruppe« erforschen in ihrem Projekt unseren
heimischen Wald. Für sie ging die Reise zum »Haus
des Waldes« auf Schloß Hundisburg. Gemeinsam mit
dem Förster Udo ging es auf eine abenteuerliche
Entdeckungsreise durch den Wald. Neben zahlreichen, uralten Bäumen gab es einen Waldspielplatz
mit einem Irrgarten, einer Sprunggrube und einem
Parcours zu entdecken. Gemeinsam hatten Kinder
und Eltern die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit
unter Beweis zu stellen. Im »Haus des Waldes« gab
es viel Spannendes zu erforschen. Die Eltern lasen
den Kindern Schautafeln vor oder puzzelten gemeinsam mit Ihnen. In einem gemeinsamen Quiz
konnte Jedermann sein Wissen unter Beweis stellen.
Zwei tolle Familienfahrten und alle sind sich einig:
»Wir werden auch im nächsten Jahr wieder eine Fahrt organisieren.«
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Integrative Kita »Bodespätzchen« Unseburg
Helfer mit Herz
Helfer mit
Der lange Winter hat seine Spuren hinterlassen. Auf den Beeten im
Kindergarten hat sich jede Menge Unkraut angesammelt. Viel Arbeit für kleine Leute!
Darum suchten wir Helfer mit Herz.
Am 21.04.2015 holten die Kinder
der Gruppe 7 und einige Eltern
Schubkarre, Spaten und Harken aus
dem Schuppen.
Das Unkraut hatte kaum eine
Chance, denn alle waren sehr aufmerksam und fleißig.
So wurden an nur einem Tag Beete
neu angelegt und das erste frische
Saatgut in den Boden gebracht.
Die Kinder stellten fest, dass in unserem Garten etwas fehlte. Na, klar- ein Gartenzaun!
Also musste nun auch noch ein Zaun her.
Wir besorgten uns Holz, Nägel,
Schleifpapier und Schrauben. Dann
ging`s los.
Alle Kinder, zwei Muttis und ein
Onkel unterstützten uns tatkräftig
beim Bau des Gartenzauns.
Jeder konnte seine Fähigkeiten unter
Beweis stellen. Es wurde genagelt, geschraubt, geschliffen und gestrichen.
Nun ist es vollbracht. Der Zaun
schmückt unseren Garten.
Auf diesem Weg möchten wir uns bei den fleißigen
Helfern Frau Fritsch, Frau Frauendienst, Herrn Paetzold und unserem Hausmeister Daniel Marbach für ihr
Engagement bedanken.
Ihr seid unsere Helfer mit
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Der Tiergarten
in Staßfurt stellt sich vor:
Die Tayras
Sind eine in Mittel- und Südamerika lebende Raubtierart aus der Familie der
Marder. Sie ist eng mit den auch in
Europa vorkommenden echten Mardern
verwandt.
Manche indigene Völker haben die Tayra
gezähmt, um sie zur Eindämmung von
Nagetierplagen in den Dörfern zu halten.
Dagegen gilt dieser Marder den Weißen
oft als Schädling, da er in Bauernhöfe eindringt und Hühner reißt.
Tayras erinnern in ihrem Körperbau an
Wiesel, werden aber deutlich größer. Diese
Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von
56 bis 68 Zentimetern, wozu noch 38 bis 47
Zentimeter Schwanzlänge kommen, und
ihr Gewicht beträgt 4 bis 5 Kilogramm. Ihr
Lebensraum sind vor allem tropische Regenwälder.
Tayras sind überwiegend am Tage aktiv
und halten sich sowohl am Boden als
auch in den Bäumen auf. Sie können
sehr gut klettern und größere Distanzen
auch springend zurücklegen, außerdem
sind sie gute Schwimmer.
Man findet sie einzelgängerisch, in Paaren oder in kleinen Familiengruppen.
Tayras sind Allesfresser, kleine Säugetiere machen allerdings den Hauptbestandteil ihrer Nahrung aus. Darüber
hinaus verzehren sie Vögel, Wirbellose
und auch Früchte.
Nach einer Tragzeit von rund 63 bis 70
Tagen bringt das Weibchen meist zwei
Jungtiere zur Welt. Diese öffnen im zweiten Lebensmonat die Augen und werden nach zwei bis drei Monaten
entwöhnt. In menschlicher Obhut können diese Tiere 18 Jahre alt werden.
Schauen Sie doch mal vorbei!