Reisebericht Namibia Fam. Krauthause

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Reisebericht Namibia Fam. Krauthause
Feedback Namibia-Reise Fam. Krauthause
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Rückblick auf unsere Namibia-Reise
3.700 km durch Namibia … mit Geländewagen und Dachzelt …
Elternpaar mit zwei kleinen Kindern, 6 ½ bzw. 3 Jahre…
Warum macht man / frau das?
Weil es ein TOLLES ERLEBNIS FÜR ALLE ist … und weil es IN
JEDER HINSICHT PROBLEMLOS MACHBAR ist … auch und gerade mit kleinen Kindern !
Wir sind die „klassische Runde“ gefahren, Windhoek - Mariental / Kalahari - Sossosvlei - Naukluft - Swakopmund Twyfelfontein Felsgravuren / Damara / Himba - Etosha Bushmen San - Waterberg - Windhoek und haben uns knapp
6 Wochen Zeit gelassen (Mai / Juni 2014).
Unser Gefühl: Namibia kann man getrost als Africa Light bezeichnen und mit kleinen Kindern bereisen -- böse könnte man sogar von Mallorca II reden. Die Armut ist in Namibia
zwar deutlich größer als in Mallorca, aber wie letzteres der reichst Verwaltungsbezirk Spaniens sein soll, so geht es Namibia im inner-afrikanischen Vergleich wahrscheinlich auch
(sehr) gut. Und entsprechend sind ist das Umfeld für eine Reise mit (kleinen) Kindern
weitenteils ähnlich jenen im südlichen Südeuropa.
Konkret: die Reisezeit zwischen Mai und September ist ideal, sowohl bzgl. Klima wie auch
bzgl. gewollten Tiersichtungen und ungewollten Tierkontakten (insbesondere
insbesondere. Malaria,
Schlangen); die Infrastruktur ist vergleichsweise sehr gut, Autos & Straßen, Versorgung &
Unterkünfte, Telekommunikation; die Preise moderat; die Einwohner sehr freundlich und die
Sicherheitslage ähnlich jener in Südeuropa. Wenn Kinder noch nicht schulpflichtig sind, dann
ist die Zeit vor dem Beginn der Sommerferien in Europa ideal, weil man nur in Ausnahmefällen vorreservieren Muss, zB Grootberg, Immanuel Wilderness.
Last-not-least: (1) Kinder lieben Campen, weil immer draußen … und in Namibia sind die
Plätze weitläufig, also darf’s auch
au
mal etwas lauter sein … und „bettreif"
reif" sind sie abends
auch ! (2) Super Anreise, weil Nachtflug ohne störende Zeitverschiebung.
WIR KOMMEN WIEDER!!!
Reisezeit
Mai bis Aug gilt als Herbst / Winter und ist trocken und relativ kalt, daher
d
tagsüber je
nach Region 20 bis 30 Grad C, nachts aber auch bis knapp über 0 Grad C runter -- für Camping also die warmen Schlafsäcke einpacken oder zusätzliche Decken nutzen. Kein Regen
und Luftfeuchte bei 20-40 % tun ein Übriges, dass das unseres Erachtens
Erachte
die beste Reisezeit ist, insbesondere für Camping.
- Alles ist immer trocken ... in jeder Hinsicht, Zelt, Klamotten, Handtücher, ...
- Viele Insekten sind in "Winterschlaf", auch die Anopheles-Mücke (Malaria), die Schlangen zumeist ebenso
- Straßen bestens befahrbar,
fahrbar, keine / kaum Bachdurchquerungen nötig, Klimaanlage und
Kühlschrank belasten d Motor kaum zusätzlich
- Bäume und Gras werden trocken / Blätter fallen ab, dh, Tiere sind leichter sichtbar (Effekt ab Mai stetig ansteigend bis Dez)
- Keine / kaum Ferien in Namibia u/o Südafrika, nur südafrikanisch Ruheständler, die
der "Kälte" dort entfliehen
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Besuchte Regionen
Von Windhoek nach Süden (mind bis Mariental) ist es landschaftlich bis hinter Rehoboth
ganz interessant, dann naja, dafür geteerte Hauptstraßen und gute sonstige Infrastruktur,
keine Tiere.
Der mittlere Südwesten, insbesondere Namib-Rand und Namib-Naukluft / Sesriem /
Solitaire sind definitiv Highlights UND gut erschlossen, sei es ATMs, Kreditkartenakzeptanz,
gute Campingplätze mit Strom, WLAN und privaten Duschen / WCs. Straßen primär nicht
geteert, dafür oft mal Steppentiere entlang d Straße. Insbesondere D827 / C27 ist eine
landschaftlich beeindruckende Strecke -- alles ist steppen- und wüstenmäßig ... und riesig
weit. Zum Sonnenauf- bzw. -untergang durch das Sossosvlei zu fahren lohnt sich wirklich.
Gleiches gilt für Swakopmund und Walvis Bay -- Straßen aber gut, Teer oder Salzpiste;
Tiere eben im Wasser oder ganz klein in den Dünen.
Nördlich v Swakopmund und westlich der Linie Uis, Khorixas, Kamanjab inkl Twyfelfontein
ist nix geteert, Cash is king und ATMs sind Mangelware, selbst Kreditkarten werden nicht
überall genommen, WLAN / Festnetz dünn, GSM / EDGE (MTC Namibia) fast besser -- trotzdem Twyfelfontein und die Landschaft drum herum sind toll und abwechslungsreich,
manchmal auch Steppentiere entlang d Straße.
Östlich der Linie ist's dann wieder weitgehend geteert, insbesondere zum Etosha rauf (im
Park nicht !), ATMs, Kreditkarten etc. gut (im Park kein WLAN / Festnetz, GSM / EDGE (MTC
Namibia) gehen aber mind in den Camps). Landschaft sehr einförmig / flach, im Prinzip
auch im Park !
Östlich vom Park und wohl bis Caprivi rauf ist Landschaft ebenso monoton, auch sonst
wenig zu sehen, dafür geteerte Hauptstraßen und gute sonstige Infrastruktur, keine Tiere.
Zwischen Tsumeb und Windhoek geteerte Hauptstraßen und gute sonstige Infrastruktur,
keine Tiere. Waterberg nett, aber kein besonderes Highlight wenn man in der Region v
Twyfelfontein / Grootberg war. Ab nördlich kurz vor Okahandia beginnt es, auch landschaftlich wieder etwas abwechslungsreicher / bergiger zu werden.
Camping vs Lodge
Antwort auf Frage hängt ganz wesentlich von Aktivitäten ab und ist nicht durchgehend
nur so oder nur anders zu beantworten. Mai bis Aug, ggf. auch noch etwas später, ist ideal
zum Campen, was mit Kindern ja auch Tagesausfüllung (anderer Art als Daddeln an elektronischen Wizzards) sein kann. Außerdem spart es kräftig Geld.
Trotzdem: insbesondere für Tierbeobachtung ist früher Start u/o späte Rückkehr unabdingbar, dito Sonnenauf- und - untergänge in der Wüste, insbesondere Sossosvlei. Sofern
man diese selbst fahren will, braucht man ein Fahrzeug, das zwischen 4:30 und 6 startklar
ist.
Die Dachzelte sind klasse, aber man muss sie jedes Mal zusammenschlagen, bevor man
den Wagen auch nur einen Meter bewegen kann ! Das kostet auch mit Routine 30-45 min
und kann nerven, insbesondere mit Kindern, wo frühes aufstehen schon schwierig genug
sein und mithelfen auch noch nicht erwartet werden kann. Andererseits hat man vielleicht
weniger ungebetene Besucher wie im Bodenzelt, der Schlafkomfort ist zumeist auch besser.
und weniger Räumerei ist ein Bodenzelt nicht ... Aber es erlaubt eben, das Zelt stehen zu
lassen und erst ab 9:30 und später den „Camp-halt" zu machen, von weniger Arbeit bei
mehrtägigen Aufenthalten ganz zu schweigen.
In so fern sollte man als Camper überlegen, dort Lodges oder geführte (Game) Drives zu
buchen, wo früher Start oder späte Rückkunft unabdingbar sind (so war unsere Reise aber
nicht unbedingt angelegt). Außerdem erlauben Lodge-Aufenthalte (mind 2 Nächte), Wäsche
waschen zu lassen ... und entspannender ist’s auch.
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Spezifisch zu Leihcampern mit Dachzelten
(fast jede Vermietung hat gleiche)
Die Fahrzeuge sind mit dem Nötigsten ausgestattet (Wassertank, Kühlschrank inkl 2.
Batterie, Gaskocher und -lampe, Werkzeug je
für Auto und Küche, Decken, Kopfkissen, Tisch
& Stühle), aber eben auch nicht mehr. Es
könnte deutlich praktischer und damit zeitsparender bei Camp auf- und abschlagen sein,
wenn der Camper besser ausgestattet wäre -solche optimierten Camper kann man fast auf
jedem Campingplatz sehen, sie sind stets in
Privatbesitz. Unabhängig davon hilft eine gewisse Körpergröße beim Auf- und Abbauen des Dachzelts. Um ein paar neuralgische Punkte
zu optimieren oder das Campen angenehmer zu gestalten, sollte man überlegen, mitbringen, kaufen oder ggf. mit der Autovermietung diskutieren:
- Gute, komprimierbare = Daunen-Schlafsäcke (ggf. auch -Kopfkissen) mitbringen und
statt der Standard-Decken und -Kopfkissen mitnehmen -- (i) spart Zeit und Kofferraum-Platz, weil man Daunen-Versionen wie Standard-Decken im Zelt lassen kann,
Standard-Kopfkissen aber nicht; (ii) die Standard-Decken allein sind oftmals zu kalt
- LED-Lampe(n), ggf. sogar mit Ständer oder so -- spart Gaslampe (Gewicht und Platz
im Kofferraum); neben effizienter auch an stimmungsvolle Beleuchtung denken (zB
Windlichte mit Kerzen o.ä.)!
- Küchenutensilien, d ggf. fehlen: kleine italienische Espresso-Kanne/-Maschine (je nach
Größe ggf. feinmaschiger Grillrost oä erforderlich, um Kanne auf die großen Kocher zu
stellen), Schneebesen, gescheiter Dosenöffner, Kuchenform.
- (Kleiner) Schürhaken; kleine Schaufel (statt großem Spaten -- spart Platz etc. -- der
höchstens zum Freigraben d Fahrzeugs nötig ist), um Glut auf Grill zu verteilen, und
zB auch, um am kühlen Abend Glut unter das hintere Ende der Campingstühle auf den
Boden zu legen, gibt eine sehr angenehme Wärme den Rücken hinauf.
- Grobe, lederne Arbeitshandschuhe zum Grill vorbereiten, denn oft müssen vor Ort vorhandene, schwere und rußige
Gusseisenroste bewegt werde u/o
die Umfassung der Feuerstelle aus
Feldsteinen ist anzupassen etc. Feinere Arbeitshandschuhe sind für
Zeltauf- und -abbau empfehlenswert, denn oft sind Teile d Dachbefestigung schlecht / gar nicht entgratet. Außerdem Feuchtigkeitscreme für die Hände.
- U-förmige Reisverschlüsse von
Moskito-Netz / Innenzelt sind an
Einstiegsseite oft sehr abgenudelt /
fast-kaputt -- vor Ort prüfen und
ggf. sofort Zeltwechsel verlangen.
- Feuerholz wird in relativ großen, nur langsam zündenden Stücken verkauft. Entweder
braucht's viel Anzünder ... oder Autovermietung um ein kleines Handbeil bitten.
- Wer länger an vollen Camp Sites Tisch & Stühle während Tagesausflügen stehen lassen will, der könnte ein langes Stahlseil mit Vorhängeschloß brauchen
- Lüftungsklappe am Canopy unabdingbar, um Staubeintrag in Kofferraum zu reduzieren
-- während Fahrt offen lassen !
Außerdem zahlt sich eine durchdachte Packordnung aus, die es erlaubt, dass man nicht
jeden Tag an alle Taschen ran Muss.
Geld, Telekommunikation etc. (Juni 2014):
Wechselkurs ca 14 NA$ zum €, NA$ 1:1 zum ZAR (ge-pegged).
MTC Namibia ist gut und günstig (relativ und absolut gesehen) UND hat eine erstaunlich
große Flächenabdeckung, zumeist sogar EDGE / 2G (Email geht leidlich, surfen aber nervtö-
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tend). Prepaid Standard-SIM (alles in NA$): ab 20, nachladbar in Inkrementen ab 5; lokale
TelMinute 0,5, nach Europa 5,5, SMS nach Europa 0,5. SIM gibt's sogar ohne Identitätscheck, Adresse etc. ! Allerdings Muss man RufNrMitgabe aktivieren. Ebenso gibt's Prepaid
Daten Volumen, zB 1 GByte f ca 300 NA$ = ca 40 EUR. Micro-u Nano-SIMs teurer.
Sicherheitslage
Nach allem, was man liest, ist Namibia eines der sichersten Länder Afrikas. Unser Eindruck ist trotz des erfahrenen Diebstahls identisch, ja, unsere schlechte Erfahrung hätte sich
genauso gut in Dtld, Italien, Südfrankreich oder Spanien zutragen können. Ganz klar geht's
auf dem Land ruhiger zu als in den Städten. Selbst in den kleineren gilt, was in jedem
Reiseführer steht bzgl Liegenlassen von (vermeintlichen) Wertsachen im Auto bzw
Verräumen derselben in nichteinsichtigen Wagenteilen. In Anbetracht der neuen Tricks
sollte man an potentiell kritischen Punkten die Zentralverriegelung NICHT über Funk steuern
sondern via Schlüssel im Schloss der Fahrertür und besser zweimal prüfen, ob wirklich alles
richtig weg- u/o abgeschossen ist.
Hintergrund: aus der Doppelkabine unseres typischen Pick-up-Geländewagens wurde am
helllichten Tag vor einem Supermarkt im Zentrum von Otjiwarongo Taschen und sogar die
Kinderrucksäcke geklaut, aus dem Kofferraum (= Ladefläche unter konventionell abschließbarem Hardtop) kam nichts weg. Die Täter Mussten dazu keine Gewalt anwenden, sondern
nutzten die auch in Europa praktizierten Tricks zum Ausbremsen der fernbedienten Zentralverriegelung (sogenannte Jammer, siehe Süddeutsche Magazin 14.8.2014). Damit waren
die Türen de facto nicht versperrt und man konnte die Kabine ausräumen ohne Aufsehen zu
erregen.
Autofahren
Verkehr nicht wild, aber links-fahren gewöhnungsbedürftig ... rechts-fahrende Europäer
outen sich durch vertauschte Bedienung von Blinker und Wischer ...
Nur wenige Schotterstraßen verdienen im lokalen Winter den Begriff Waschbrett / Wellblech, alle werden meist gut und regelmäßig abgezogen.
Spezielle Geländefahrkenntnisse im durchfahrenen Bereich nicht erforderlich, aber schaden auch nicht. Fahren auf Schotter oder Sand hat gewisse Ähnlichkeiten mit Fahren auf
Schnee / -matsch. Mit steigendem Tempo ist Schleudern selbst mit 4x4 das größte Risiko
und Schleudern endet auf Schotter / Sand meist mit einem Überschlag (Roll over) = Totalschaden am Wagen und ggf. auch Insassen. Trainieren von entsprechenden Reaktionen ist
wichtigster als Geländefahren.
Navigation / Karten: Beschilderung im durchfahrenen Bereich zu 99% sehr gut, kein Navi
erforderlich, wohl aber eine Karte, denn bei Nebenstraßen werden nur Straßennummer und
nicht alle oder sogar gar keine Orte angegeben.
Nachtfahrten sind eine Herausforderung, insbesondere wenn nicht geteert, weil Staub auf
den Scheinwerfern deren Reichweite schnell reduziert (und robuste Geländewagen kein Xenon haben).
Nicht selbst erfahren / ausprobiert, aber aus berufenem Munde gehört: speziell für Sand
ist ein deutlich abgesenkter Reifendruck nötig, bei Bedarf bis auf 1,0-1,3-bar runter --> via
12 V Bordnetz betreibbarer Kompressor sinnvoll.
Spezifisch mit (kleinen) Kindern:
Ganz wichtig sind häufige Pausen und Kinderhörspiele etc. auf einem USB-Stick.
Zeit zum Baden einplanen in den kleinen Pools, die fast jede Camp Site / Lodge hat -Achtung: sind saukalt, aber eine echte Erfrischung --> kleine Neopren-Anzüge für Kinder
sind Gold wert.
Sonstiges:
Steckeradapter (namibische Sonderlocke auf Schuko bzw. Euro-Flach) sollte man kaufen,
denn nicht mal alle Lodges haben einen entsprechenden Auslaß, zB Rasiererstecker im Bad.
Bzgl. Auswahl v Lodges und Farmen: Tiere auf (ehemaligen) Jagd- / Huntingfarmen sind
sehr scheu und es soll nach einer Konversion mind 5 Jahre dauern, bis das Wild wieder beginnt, zutraulich zu werden.
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Kameldorn-Holz ist schwer und innen rötlich, ein typisches Hartholz ... und besonders gut zum Grillen, weil
gute Glut und angenehmer Geschmack im Grillgut (sagten uns Kenner).
Camp Sites:
Lage 40%, Ausstattung 40%, Freundlichkeit d Leute
20% (grobe Gewichtung)
GUT / EMPFEHLENSWERT
- Onguma Bush Camp direkt vor Etosha-Osttor (TorBeschriftung etwas dürftig !), sehr lauschig unter
Bäumen, in privatem Tiergelände, sehr gepflegt, mit
privater Dusche und WC, Strom, WLAN, freundliche
Leute, sehr gute Lodge fußläufig.
- Hoada liegt wunderbar, sehr gepflegt, mit privater Dusche und WC, kein Strom, kein
WLAN, sehr freundliche und engagierte Leute, von und für local community, nur Cash !
Gehört zur 20+ km entfernten Grootberg-Lodge, dort auch Game Drives etc.
- Waterberg Wilderness nette Lage, sehr gepflegt, mit privater Dusche und WC, kein
Strom, kein WLAN, freundliche Leute, bester Grillplatz, inkl tgl neuem Feuerholz … und
Stachelschwein life (abends ,wenn alle im Bett sind und es still ist).
- Büllsport tolle Lage, sehr gepflegt, mit privater holzfeuerbeheizter
beheizter Dusche und WC,
kein Strom, kein WLAN, kein GSM, sehr freundliche Leute, WLAN und GSM an
Guestfarm. Die ist 3-4 km entfernt, dh, ca 1,5 Std Fußmarsch oder Auto fahren (=
Dachzelt auf- und abbauen !), und bietet (relativ teuren) Transferdienst an, persönlich
vor Ort auf Farm zu klären mangels anderer Kommunikation ! Farm hat Pool, Bar, bietet Reiten und Essen an (nach Anmeldung) und unterstützt bei Wanderungen; keine
Tankstelle u/o Laden.
- Lake Oanob tolle Lage am / über See, gepflegt, mit Gemeinschafts-Dusche
Gemeinschafts
/ -WC,
Strom, WLAN an Rezeption, freundliche Leute, Lodge fußläufig, WassersportmöglichWassersportmöglic
keiten
- Aabadi schöne Lage, einfach, mit einfachster Gemeinschafts-Dusche
Dusche (Warmwasserfeuer) und -WC, kein Strom (Akku laden möglich v 17-21 und an Bar), kein WLAN (nur
GSM/EDGE), freundliche Leute, gutes Essen, nur Cash !
- Kalahari Anib keine besondere Lage, sehr gepflegt, mit privater Dusche und WC,
Strom, WLAN, freundliche Leute, Lodge fußläufig, Pool, guter Game Drive
OK / AKZEPTABEL
- Sossous Oasis Lage an Straße etwas gewöhnungsbedürftig und morgens laut, sehr gepflegt, mit privater Dusche (warm / kalt) und WC, Strom, Beschattung, WLAN an Rezeption / Tankstelle kostet nach einem freien Begrüßungspäckchen, freundliche Leute,
kleiner Markt etc. Einfahrt morgens ins Sossosvlei erst eine Std später i Vgl zu innenliegenden Camps.
- Halali in Mitte von Etosha, gepflegt, mit Gemeinschafts-Dusche und -WC, Strom, kein
WLAN (nur GSM), beleuchtetes Wasserloch mäßiger frequentiert als Okaukuejo.
- Okaukuejo im Süden und Hauptpunkt v Etosha, groß und unruhig, oft lärmige
Overlander, gepflegt, mit Gemeinschafts-Dusche und -WC, Strom, kein WLAN (nur
GSM), beleuchtetes Wasserloch nahe und gut frequentiert.
- Roy’s Camp an Straße nach Caprivi (nachts ziemlich viel LKW-Verkehr
Verkehr ), fast unvermeidlich zum Besuch bei d Bushmen San; nette Leute, gepflegter Platz mit Gemeinschafts-duschen / -WC,
WC, Strom, Restau, Pool, WLAN an Bar.
NAJA … VERMEIDEN IST KEIN FEHLER
- Uis liegt im Dorf, einfach und in die Jahre gekommen, aber gepflegt, mit Gemeinschafts-Dusche und -WC,
WC, Strom, WLAN, freundliche Leute -- trotzdem: eher nur
Durchgangsstation. Wichtig: Tankstelle, kleiner und ordentlicher Supermarkt, ATM im
Dorf.
- Cheeta Farm (Otjitotongwe) Lage ok, einfach / in die Jahre gekommen, nur mäßig gepflegt, mit Gemeinschafts-Dusche
Gemeinschafts
und -WC, kein Strom, kein WLAN, kein GSM, eher
nur Durchgangsstation --> für Cheetah’s besser gleich Düsternbrook
nbrook (Lodge oder
Camp Site).
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Lodges:
Lage 40%, Ausstattung 40%, Freundlichkeit d Leute 20% (grobe Gewichtung)
GUT / EMPFEHLENSWERT
- Onguma Bush direkt vor Etosha-Osttor, in privatem Tiergelände mit Wasserloch und
Pool, sehr gepflegt, WLAN, freundliche Leute, sehr gutes Essen (siehe auch „Camp Sites“).
- Grootberg liegt einmalig, sehr gepflegt, WLAN, sehr freundliche und engagierte Leute,
sehr guter Game Drive, von und für local community --> oft ausgebucht !
- Kambaku Safari Lodge ist definitiv eine kinderfreundliche „Aufenthaltslodge", viele Aktivitäten im Angebot, insbesondere Reiten (super Personal und Pferde), aber auch Radfahren, Bogenschießen, Frühstück oder Übernachtung in separatem Buschcamp, ... dt
Leitung, WLAN, etwas teurer, sehr gepflegt (außer Pool), Wasserloch und Tierangebot
im Park ist ok, aber man Muss reiten oder einen von drei Hochständen / Ausgucken
nutzen; gutes Essen.
- Düsternbrook Guestfarm: älteste Guestfarm Namibias, anno 1908, mit ca 45 Auto-min
immer noch nahe an Windhoek, aber etwas abseits von B1; zu erreichen via Pad, mit 3
Durchquerungen wasserführender Furten, Anlage zT sehr alt (Familienzimmer, Essen
im alten Farmhaus), zT bereits renoviert (Doppelzimmer, Bar), Pool, WLAN, landschaftlich sehr schönes weil hügeliges Gebiet mit vielen bekannten Steppentieren und
-- da scheiden sich die Geister -- Geparden, Leopard und 4+ Hippos. Geparden, Leopard je in einzelnen großen Gehegen und sind trainiert, Touri-gerecht aufzutreten, das
Muss man mögen. Wer ungeschminktes Wildlife will, der darf NICHT nach
Düsternbrook ... aber selbst dann kann man Gepard und Leopard in Düsternbrook so
hautnah und in ihrem natürlichen Habitat erleben (und fotographieren / filmen !) wie
sonst fast nie (bzw. mit viel Glück nur in den ungleich teureren und aufwendigeren
Fly-In-Safaris in Botswana etc.). Und: selbst unsere kleine mit 3 durfte mit ! Im Etosha sind die Game Drives erst ab 6, in Botswana geht unter 12-15 gar nix. Gibt auch
eine Camp Site; Reiten nur für Geübte.
- Sea Breeze Lage ok, aber Auto oder Taxi nötig, sehr gepflegt, WLAN, sehr freundliche
und engagierte Leute, viele Möglichkeiten in Swakopmund und Walvis Bay
- Immanuel Wilderness liegt nahe an Windhoek (20 Auto-min) und auch sehr nahe an
B1 (wird gerade auf 4 Spuren ausgebaut); dt Leitung sehr freundlich, klein und nett,
super Essen, WLAN, ein paar Tiere --> oft ausgebucht !
- Twyfelfontein Country Lodge liegt toll, sehr gepflegt, kein WLAN, freundliche Leute,
Mountain Elefant Drive ok
- Büllsport etwas in Jahre gekommen und relativ gesehen teuer (vermutlich wg Pferden), Reitmöglichkeiten nicht ausprobiert, WLAN -- Wirtin Frau Sauber tlw etwas
schroff / direkt, 3 witzige Hunde (siehe auch „Camp Sites“).
OK / AKZEPTABEL
- Kalahari Anib keine besondere Lage, sehr gepflegt, mit Pool, WLAN, freundliche Leute,
guter Game Drive, Gruppen-Reisebusse scheinen hier regelmäßig anzulanden für eine
Nacht -- > Abendessen hat etwas den Charakter Massenabfertigung.
- Pension Steiner Lage in Windhoek ganz gut, einfach, netter Innenhof, sehr freundliche
und hilfsbereite Leute, WLAN, etwas laut.
NAJA … VERMEIDEN IST KEIN FEHLER
- Palmwag oft sehr gelobt wg seiner Lage zwischen Palmen usw -- wir konnten’s nicht
nachvollziehen, waren eher enttäusch, trotz dt Management; ... historisch erworbener
Ruf wird verkauft, aber effektive Leistung kommt nicht mit. Essen war nur durchschnittlich, vor allem nicht afrikanisch, WLAN kostet, derzeit Renovierungs- / Erweiterungsbauarbeiten, selbst in der Lodge geht nicht alles per Kreditkarte, insbesondere
Wäsche-Waschen und Eintritt bei Game Drive. Zur Ehrenrettung: der dt Chef hat uns
mit Privattausch von 100 EUR aus der Cash-Klemme geholfen. In Karten eingetragener
Ort Palmwag besteht eigentlich nur aus der Lodge, einer Mini-Tankstelle -- KEIN ATM,
KEIN Markt ! --> in Uis, Kohrixas oder Kamajab so weit möglich Bargeld und Wasser /
Lebensmittel aufstocken.
- Otjiwa (Eagle Rest) wurde vor einigen Jahren aus größerer Gruppe von Humting Farms
herausgelöst und wird seitdem sukzessive auf normalen Tourismus umgebaut. Die
Mannschaft ist wirklich engagiert, insbesondere Moses, aber bisher überzeugt Lodge
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noch nicht für Familien mit kleinen Kindern, trotz Pool und Spielplatz, eher ist sie auf
Firmenevents ausgericht (Tagungsräume, WLAN überall). Derzeitige Begrenzungen:
* Tiere sehr scheu, selbst vor den Fahrzeug sofortige Fluch -- aber praktisch keine anderen Aktivitäten (zB Reiten, Radfahren); Gesamtfläche der Lodge sehr groß und
überwiegend flach, nur am "Rand" Erhebung, dort liegt auch Mountain Camp, kennen
wir aber nicht
* Lodge-Gebäude sehr weiträumig verteilt, dh neugierige Kinder nur schwer kontrollierbar
* Familienzimmer / Chalets im Gegensatz zu Doppelzimmern (noch ?) nicht renoviert;
keine Stühle etc. auf Terrasse zum Verweilen / Entspannen / Lesen trotz an sich nettem Blick, innen etwas muffig
Game Drives
30%, Fahrzeug etc. 30%, Personal 40% (grobe Gewicht., effektiv gesehene Tiere zählen
nicht)
GUT / EMPFEHLENSWERT
- Grootberg sehr engagiert in freier Wildbahn (Bergelefanten, Nashörner), sehr gute
Fahrzeuge, von und für local community, auch Fahrt zu Himba, Abholung in Hoada
Camp
- Living Desert sehr engagiert und sachkundig, gute Fahrzeuge, inkl kleiner off-road tour
durch Sanddünen (ersetzt für Kinder eine Quad-Tour), Abholung an Unterkunft (siehe
auch „Ausflüge / andere Aktivitäten Swakopmund“).
- Dolphin Cruise: sachkundig, gute Boote, Abholung an Unterkunft (siehe auch „Ausflüge
/ andere Aktivitäten Swakopmund“).
- Kalahari Anib engagiert, professionell, sehr gute Fahrzeuge, private game reserve mit
friedlichen Steppentieren, wg großer Lodge sehr viele Leute.
- Düsternbrook (Standard Game Drive ohne Geparden und Leopard, aber mit Hippos),
Fahrzeuge schon etwas betagt, Tagestouristen aus Windhoek, (siehe auch „Lodges“).
- Waterberg Wilderness: interessant wg Nashörnern / Rhinos, sonst „ Spazierfahrt ins
Grüne“, Fahrzeuge gut.
OK / AKZEPTABEL
- Twyfelfontein Country Lodge Tour zu Bergelefanten im alten, vermutlich russischen
Partisanentransporter …
- Otjiwa: Tiere noch sehr scheu, aber Fahrzeug gut
NAJA … VERMEIDEN IST KEIN FEHLER
- Lake Oanob nicht wirklich gut, nur Notlösung wie in unserem Fall
- Cheeta Farm (Otjitotongwe) ist eigentlich nur Nepp … dann lieber Düsternbrook oder
andere solche Cheetah Parks, zB um Otjiwarongo
Ausflüge / andere Aktivitäten (nur GUT / EMPFEHLENSWERT)
Alle diese Ausflüge haben wir mit beiden Kindern gemacht, wobei wir für die Kleine eine
Kraxe mithatten.
Naukluft:
- Wanderung im NP ca 4 km entlang Naukluft River (wir würden Bach sagen) zu Gumpen
(= Anfang des Waterkloof Trails); das Umfeld v fließendem Wasser ist wohltuend, insbesondere nach Sesriem / Sossosvlei. In ein paar Gumpen konnte man Füße baden,
aus d Bäumen haben uns Paviane (dunkle Rasse) neugierig beäugt und Dung diverser
anderer Tiere war überall zu finden, außerdem ein Köcherbaum (quiver tree)
- Wanderung durch Köcherbaumschlucht von Büllsport aus … 300-400 Höhenmeter hinab, man hätte zusätzlich auch hochlaufen können, aber dann wird das eine 6+ StdTour für Erwachsene. Bei Aufstieg mit Geländewagen kann man ein paar Tiere sehen,
Bergzebra, Kudu, Klipspringer und einige Springböcke, und passierte auch einen Aussichtspunkt mit Blick über die weite Ebene. Später in der Schlucht gab's Gumpen mit
giftgrünen Fröschen.
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Sakopmund:
- Living Desert, es gibt zwei Anbieter mit je nur zwei Fahrzeugen à
ca. 10 Personen --> vorab reservieren! Sehr interessant für Eltern
UND Kinder!
- Bootsfahrt zu Robben, Delphinen &
Co (= „Dolphin Cruises"), es gibt
mehrere Anbieter (wir hatten
Laramon), die alle ähnlich ausgestattet sind und ähnlich(es) bieten
/ fahren; ein Unterschied hat sich
für uns nicht erschlossen, aber die
soll’s lt Einheimischen geben. Mit
Abholung von und Rückfahrt
zuUnterkunft von ca 8 bis 13-14 U, mit Drinks und kleinem Mittagessen an Bord.
Lohnt, auch wenn Robben und Pelikane mit Fisch gelockt werden, gerade für Kinder.
Kühl und feucht -- Wasser hat i d Zeit kaum über 13-14 Grad C !
- Snake Park, Sam Nujoma Str, früherer Otavi-Bhf, kleiner Reptilienzoo, zeigt insbesondere die regionalen Giftschlangen
- Swakopmund Museum, am nördlichen Ende der Promenade, eine bunt zusammengestellte Sammlung von historischen Raritäten und naturkundlichen Objekten und Darstellungen, getrieben von der Eigeninitiative der (primär dt ?) Bevölkerung, kurzen Besuch wert, insbesondere wg der Sammlung von ausgestopften Tieren und Geweihen -für Kinder Spielplatz davor.
Twyfelfontein-Gebiet:
- Besuch der Felsgravuren gut -- Fotographen Achtung: je nach Sonnenstand stärkere
(abends) oder schwächere (morgens / mittags) Relief-Wirkung der Gravuren
- Petrified Forrest nur bedingt / ok
- Rest, zB Basaltsäulen, eigentlich gar nicht empfehlenswert
Living Museum (Damara, Bushmen San) und Tour zu Himba (zB v Grootberg-Lodge aus):
- Living Museum sind Nachbauten typischer Dörfer von vor 30-50+ Jahren -- allerdings
belebt. Meist mit westlicher Unterstützung entwickelt und aufgebaut wollen Dörfer die
jeweilige Kultur für alle, inkl heute junge Stammesangehörige, am Leben erhalten. Das
gelingt auch halbwegs, ca 30 "Schauspieler" in jeweiliger Stammeskleidung (alle wohnen in einem heutigen Dorf in der Nähe) betreiben eine Schmiede (Damara), zeigen
die traditionelle Jagd (San), die Heilkräuter werden beschrieben, ein Spiel der Häuptlinge untereinander (Damara), Lederherstellung aus Tierhäuten (Damara) und handwerklichem Arbeiten der Frauen gezeigt bzw verkauft. Ein Tanz schließt die Darbietung
ab; Küche gibt's keine, ebensowenig (Nutz-) Tiere. Trotzdem ein sehr plastischer Eindruck vom Leben vor der Neuzeit. Bei San sind sämtliche handwerklichen Dinge, insbesondere Schmuck, von deutlich höherer Qualität als bei Damara und insbesondere
den Himba.
- Himba: diese Menschen leben anderes Leben, ihr Dorf (KEINE Show !) ist extrem abgeschieden, wir brauchten 60+ min für 12 km wirklich über Stock und Stein, mehrfach
durch einen Bach durch. Sie leben extrem einfach, nur 5-6 "Lehm-Iglus", Herden von
ca. 50+ Rindern und je 100-200 Ziegen und Schafen, der Dorfoberste hat als einziger
ein Auto ….
- Für alle gilt: neben der Tour- / Eintrittsgebühr „zahlt“ man durch Kauf von (kunst-)
handwerklichen Gegenständen und Schmuck, ggf ein Trinkgeld und eine Lebensmittelgabe (nicht Damara) -- Umfang mit Tour-Guide absprechen.
- Ebenso für alle: die Lebensweise der Völker ist extrem einfach ... und leider letztlich
zum Aussterben verurteilt … Einzig die bei Himbas praktizierte strenge Abgrenzung von
restlicher Welt kann Hinwendung zu den (vermeintlichen) Verlockungen der modernen
Welt etwas hinauszögern, aber ein paralleles Leben in beiden Welten ist praktisch unmöglich.
Waterberg: Wanderung hinauf v Camp Site aus so naja … ganz nett, aber kein Muss.
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Restaurants, Shopping etc:
Windhoek
- Joe’s Bar (oder so) häufig empfohlen, angeblich ideal mit Kindern, aber schnell voll -->
vorab reservieren
- The Gourmet: Essen war gut, Ambiente ok, Kinder haben im Innenhof Platz zu toben
- Maerua Mall und SuperSpar im Südosten von Zentrum, neu und hat alles … eher zu
groß für Familien mit kleinen Kindern
Desert Bakery in Solitaire: ein Muss! … wie jeder Reiseführer schreibt …
Swakopmund
- Wurstbude, am südlichen Ende der Fischreier-Str, fast direkt am Wasser mit Garten,
Schaukel und Wippe, gutes Essen rund um Pizza, Salate etc., keine Nudeln.
- Village Café, Sam Nujoma Str, mit nettem Innenhof, kleine gute Gerichte, netter Service und Ambiente, kl. Kinder können nicht so leicht ausbüchsen
- Tiger Reef, direkt am Strand, zwischen Aquarium und Swakop-Mündung, meist erst ab
16 Uhr offen, Sundowner-Bar mit Fisch- und Seafood-lastiger Speisekarte; Kinder können direkt unter d Augen d Eltern im Sand (bis ans Wasser !) spielen, alternativ auch
in einer innenliegenden Sandmulde
- Lighthouse Pub & Grill, liegt am anderen Ende der Promenade, neben Swakopmund
Museum, ebenfalls direkt am Wasser, aber „richtiges“ Restaurant, dh, Kinder können
zwar auch draußen im Sand am Wasser spielen, aber Zugriff der Eltern deutlich schwerer, gleicher Betreiber wie Tiger Reef, gutes Essen
- Karakulia, etwas nördlich von Zentrum, handwerkliche Teppichweberei (man kann zuschauen) auf Basis der Wolle des Karakula-Schafs, Auswahl fertiger Teppiche mit afrikanisch / namibischen Motiven oder spezifisch nach Kundenwunsch gefertigt
- Food Lovers, sehr gut sortierter Supermarkt, insbesondere Früchte, Gemüse und
Fleisch, eigentlich besser als (nördlicher) SuperSpar in Swakopmund.
Outjo
- Insg sehr empfehlenswert zum Auftanken in jeder Hinsicht, es gibt ein paar Tankstellen, ATMs und gute Supermärkte, Städtchen ist gepflegt
- Outjo Bakery hat gutes Brot etc.
- Farmhouse gutes Essen und kostenloses WLAN,
ACHTUNG:
- Maltahöhe bietet nix, besser in Mariental einkaufen und vor allem Essen
- Grootfontein, Otjiwarongo, Otiva: Einkaufen ist je gut-super, aber kein Restaurant /
Café o.ä. (außerhalb einer Lodge)
- Ganzes Twyfelfontein-Gebiet und nördlich davon: Cash ist king, aber es gibt keine
ATMs ! (Super)Märkte ebenfalls Mangelware
- Touren im Naukluft-NP anspruchsvoll, auch und gerade der kürzere Olive-Trail, wg einer Kletterstelle für Kinder unter vermutlich 10-12 Jahren nicht zu empfehlen, auch
nicht Kleinkinder in Kraxe.
- Stop in Uis (zwischen Swakopmund und Twyfelfontein) auslassen, insbesondere wenn
man (i) keinen Abstecher zur Robbenkolonie i Cape Cross (= zusätzliche 100 km Fahrt)
macht (weil auf einer Dolphin Cruise gewesen), und (ii) White Lady / Brandberg auslässt.