"Elternbriefs" Schuljahr 2004/05 als pdf-Datei

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"Elternbriefs" Schuljahr 2004/05 als pdf-Datei
Schuljahr 2004/2005
Nr. 2
Schüler-, Eltern- und Lehrerzeitung des Städtischen Mataré-Gymnasiums
„Das Mataré-Gymnasium hat das Image der elitären
Schule längst abgelegt. Inzwischen geht es familiärer
zu”, resümiert die Westdeutsche Zeitung ihre Vorstellung
unserer Schule in einer Reihe von Schulportraits in diesen Tagen. Wir als Mataréaner können das verstehen als
eine Bestätigung der Bemühungen der letzten Jahre:
allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule ein
differenziertes Leistungs- und Förderangebot zu machen
und den spezifischen Bedingungen und Erwartungen
unseres Schulstandortes Meerbusch zu entsprechen.
Einiges davon hat uns auch die nun schon zum dritten
Male durchgeführte Befragung aller Schülerinnen und
Schüler und der Eltern der 10. Klassen sowie einzelner
Klassen in der Stufe 7 zur Überprüfung, Evaluation,
unserer gemeinsamen Arbeit aufgezeigt.
wahlentscheidung immer noch nicht im gewünschten
Maße zur Kenntnis genommen worden. Ich möchte an
dieser Stelle nur die Einführung des Berufswahlpasses,
die Kooperation mit der Firma Teekanne, aber auch die
verschiedenen Praktika in der Sekundarstufe II erwähnen. Um auf alle diese Fragen eingehen zu können, hat
Herr Reuter als Koordinator der Berufsinformation eine
feste Sprechstunde im Selbstlernzentrum (SLZ) eingerichtet.
Wir alle erinnern uns noch mit Freude an die Lesenacht,
die nicht nur für ganz Meerbusch eine Premiere darstellte. Dieses Ereignis war ein wichtiger Impuls, die
Leseförderung an unserem Mataré-Gymnasium zu intensivieren. Der Ausbau des Selbstlernzentrums, die
Sicher noch daran arbeiten müssen wir, dass erst in den
letzten Jahren entwickelte oder verfestigte Einrichtungen
der Schule einen höheren Bekanntheitsgrad erreichen.
Dazu gehört nicht nur das sehr weit ausgedehnte Förderkonzept, das ich im letzten Elternbrief an dieser Stelle kurz skizziert habe.
Auch die von Eltern häufig gewünschte Vermittlung von
Nachhilfestunden durch Schülerinnen und Schüler ist
längst umgesetzt und hat ihren Platz im Ganztagsbereich
gefunden. Vielleicht war dieser Ort vor allem für Eltern
etwas zu abseits gelegen, um als aktuelle Hilfestellung
der Schule verstanden zu werden, so dass wir hier eine
Änderung herbeiführen werden.
Ebenso ist die von der Schule geleistete Hilfe zur Berufs-
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine informative und anregende Lektüre unserer Schulzeitung, die wieder nur einen Ausschnitt unseres Schullebens zeigen
kann.
Jörg Winterwerb, Schulleiter
Was war los in der SV?
Unsere neuen Referendare
S. 3
S. 3
Fachschaft Englisch
Bilingualer Zweig
S. 5
Unmessbare Freundschaft
S. 6
Das Mädchen mit dem
Perlenohrring von Tracey
Chevalier
S. 7
„Big Business am Mataré“
S. 8
Podiumsdiskusion zur
Landtagswahl
S. 9
Tanz-Premiere mit
Handicap
S. 10
MatarÉmotions auf Abschiedstour
S. 11
Schöne Insel mit
schönem Wetter für
schöne Menschen
S. 12
Budapest - eine Stadt,
die Fragen aufwirft...
S. 13
Tarzantag und Gulaschpampe
Moorwanderung ohne
Moorleiche
S. 14
10 c – reif für die Insel
Fantastische Unterwasserwelt
S. 15
Danke an den Diff-Kurs Kl.9
Blumen für Südostasien
S. 16
AUS DEM INHALT
Für die befragten Eltern ist vor allem wichtig, dass sich
ihre Erwartungen in den fast sechs Jahren, die ihre Kinder an unserem Gymnasium verbracht haben, auch
erfüllten. Hier stehen vor allem die Erfahrungen von
engagierten und kompetenten Lehrern, das breite Lernangebot und das hohe Niveau der Schule auf den ersten
Plätzen.
Bücherkisten in den fünften bis siebten Klassen oder
auch die Vorlese-Arbeitsgemeinschaften sind zu einer
Besonderheit unserer Schule geworden.
Mit dem Projekt „Eine Schule liest ein Buch” möchten
wir einen weiteren Akzent setzen. Wenn Schüler, Lehrer
und Eltern alle ein Buch lesen und sich über den so
gewonnenen Erlebnisschatz austauschen können, fördern wir nicht nur die Lesefreude bei den Schülerinnen
und Schülern, sondern kultivieren auch die Fähigkeit,
unser Mataré-Gymnasium zu einer gemeinsamen Aufgabe von uns allen zu machen.
S. 2
S. 2
Ich bin ein englischer
Düsseldorfer geworden!
S. 4
Vier aufgeweckte und immer
hungrige Engländer
S. 4
Sehr geehrte Eltern,
liebe Kolleginnen und
Kollegen,
liebe Schülerinnen und
Schüler !
Unsere Schülerinnen und Schüler stellen vor allem eines
heraus: Sie fühlen sich in den Klassen wohl und wissen
vor allem das zusätzliche Angebot Schule durch Arbeitsgemeinschaften und Veranstaltungen der Schule zu
schätzen.
Elternpflegschaft:
Neue Impulse geben
News vom Förderverein
Wie kam es eigendlich zum
Guatemala-Projekt?
S. 17
Fische wie Du und ich
Fische – pflegeleichte
Haustiere?
S. 17
Die tolle Knolle und andere
News...
S. 18
Herausragende Staffelergebnisse bei super
Atmosphäre
S. 19
Ein Blick in die Werkstatt
junger Journalisten
S. 20
Mediatoren
Frankreichaustausch
S. 21
S. 21
AGs
S. 22
Terminplan/Impressum
S. 23
Bilder der 13
S. 24
2
Vor einem halben Jahr haben wir das Amt der Schulpflegschaft übernommen. Wir sehen uns in der Pflicht,
bewährte Arbeit fortzuführen, aber auch neue Impulse zu
geben. Überall fanden wir ein offenes Ohr, und die vielen
Gespräche und Sitzungen haben uns gezeigt, dass das
Mataré-Gymnasium eine Schule ist, an der neben dem
alltäglichen Lernen ein konstruktives Miteinander gelebt
wird. Wir danken der Schulleitung, den Lehrern, den
Eltern und den Schülern sehr für ihre Unterstützung.
Auffordern möchten wir alle, Schulleitung, Lehrer, Schüler und Eltern, die Kommunikation untereinander weiter
zu verbessern. Aber nicht nur intern, auch die Außenwirkung der Schule sollte optimiert werden. So wurde ein
Arbeitskreis gebildet, der sich mit diesem Thema beschäftigen wird. Ein erster Schritt war der Informationsabend für interessierte Eltern der zukünftigen Fünftklässler, der im Januar 2005 zum ersten Mal in unserer Aula
stattfand. In einer von der Fachschaft Kunst gestalteten
Elternpflegschaft/Förderverein
Atmosphäre und eingerahmt von musikalischen Beiträgen der Schüler, gelang durch fundierte Sachinformationen der Fachbereichsleiter, verbunden mit der Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch, eine eindrucksvolle Präsentation unserer Schule.
Elternhaus und Schule müssen intensiv zusammenwirken, damit gemeinsame Ziele verwirklicht werden können: erstens, dass unsere Schüler das beste Rüstzeug für
ihr späteres Leben bekommen, und zweitens, dass sie
das Abitur am Mataré-Gymnasium bestehen.
Oft genug ist ein nicht geführtes Gespräch die Ursache
unnötiger Missverständnisse. Dies gilt auch für Gerüchte
über unsere Schule. Sollten Sie etwas hören, das Ihnen
eigenartig erscheint, fragen Sie doch einfach mal nach.
Die Quellen sind oft vage, manchmal legen sich auch die
Schüler ihre eigene Wahrheit zurecht. Sollte es wirklich
eine Ursache für ein Gerücht geben, dann sollte man ihr
nachgehen, um sie gemeinsam zu beheben. Bevor Sie
sich viele Gedanken zu einem scheinbaren Problem
machen, suchen Sie das Gespräch, denn vieles klärt sich
dabei auf oder man findet zusammen eine Lösung.
Für alle Beteiligten gilt gleichermaßen, dass angemessene Kritik nicht als Angriff auf die Persönlichkeit gesehen
werden sollte, sondern als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung.
Um den Informationsaustausch zwischen den Fachkonferenzen und den Eltern zu verbessern, trafen sich im
Herbst zum ersten Mal die Elternvertreter aus den Fachkonferenzen mit den Klassenpflegschaften. Dieses Forum
ermöglicht den Eltern, Einblicke in die Arbeit der Fachkonferenzen zu bekommen und gleichzeitig Anregungen
für die nächste Konferenz mit auf den Weg zu geben.
Eine Bitte an die Eltern unserer Schule: die Förderempfehlungen unter den Klassenarbeiten und Zeugnissen
sind auch ein Gesprächsangebot der Lehrer an uns
Eltern. Setzen Sie sich mit dem entsprechenden Fachlehrer in Verbindung. Denn es geht um das Wohl Ihres Kindes. Genauso wichtig ist für uns Eltern aber auch, bei
Auffälligkeiten unserer Kinder in der Schule eine frühzeitige Information seitens der Lehrer zu bekommen.
Denen, die jetzt dem Ziel so nahe sind, den diesjährigen
Abiturienten, gratulieren wir schon jetzt ganz herzlich
und wünschen ihnen, dass sie den viel versprechenden
Weg, den sie eingeschlagen haben, erfolgreich weitergehen werden.
Wir alle, die wir weiterhin aktiver Teil des Lebens am
Mataré-Gymnasium sind, dürfen uns auf besondere
Ereignisse freuen:
im Mai das Projekt „Eine Schule liest ein Buch“
am 7. und 9. Juni die Theateraufführungen des Literaturkurses
am 1. Juli den Bücherflohmarkt (also diesmal vor den
Sommerferien, damit auch Schulbücher verkauft werden
können) und
im Herbst 2005 - auf eine zweite Lesenacht!
Ihre
Isabel Schrader
Karin Polwin
Förderverein sucht Ehemalige
Rekord-Mitgliederzahl
Steuerliche Abzugsfähigkeit
der Mitgliedsbeitrage
Die Mitgliedszahlen schnellen nach oben, zurzeit weist
der Förderverein über 250 Familien auf, die sich durch
Spenden und persönliches Engagement für die Schule
stark machen. Erklärtes Ziel bleibt jedoch weiterhin, dass
ALLE Eltern dem Förderverein beitreten und somit helfen,
die Grundversorgung unserer Schule zu verbessern.
Für Mitgliedsbeiträge bis 100,00 Euro/Jahr genügt der
Zahlungsbeleg bzw. die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts. Eine Spendenbescheinigung ist nicht länger
notwendig. Mitglieder, deren Jahresbeiträge bzw. Spenden diesen Betrag überschreiten, erhalten vom Förderverein unaufgefordert eine Spendenquittung.
Um ehemaligen Schülern aus inzwischen 28 Abiturjahrgängen ein Forum zu bieten und sie darüber hinaus mit
aktuellen Informationen aus dem Schulalltag versorgen
zu können ist eine kleine Arbeitsgruppe gebildet worden,
die die Adressen – besonders email-Adressen – möglichst vieler Abiturienten des Mataré zusammenträgt.
Dabei ist elterliche Hilfe gefragt: Wir suchen Ehemalige,
die für ihre Jahrgänge die Jubiläumsfeiern organisieren
und demzufolge viele aktuelle Adressen haben oder uns
an die Organisatoren weiterleiten können. Infos bitte an
Hermann Heringer, 0172/2103323 oder
[email protected] .
3
SV/Neue Referendare
Was war los in der SV? –
Das aktuelle Telegramm 04/05
Das Quartal neigt sich dem Ende zu – Stopp - und somit
gibt es auch von der SV wieder einiges zu berichten. –
Stopp - So stellten wir zwei atemberaubende Unterstufenpartys auf die Beine, – Stopp - bei denen richtig abgerockt wurde. – Stopp - Auch unsere alljährliche Nikolausaktion fehlte nicht und fand dieses Mal noch mehr
Anklang als in den Jahren zuvor. – Stopp - Doch auch für
die nächste Zeit sind wieder einige Events in Planung! –
Stopp - Vor den Sommerferien findet wieder unser MiniRock statt, – Stopp - bei welchem wieder die besten
Bands der Schule vertreten sein werden. – Stopp – Also:
Wenn ihr in einer Band spielt – Stopp - und genug Lieder draufhabt, um eine halbe Stunde zu füllen, – Stopp könnt ihr euch gerne bei uns melden. – Stopp - Aufgrund des großen Andrangs beim letzten Mal – Stopp können wir mit Garantie voraussagen, dass auch MiniRock 2005 ein voller Erfolg werden wird. – Stopp - Bei
Fragen oder Ideen stehen wir euch, wie immer, – Stopp jeden Montag in der Mittagspause im SV-Raum zur Verfügung.
– Stopp - Stopp - Stopp Eure SV
Unser e neuen Refer endar e
schen erarbeiten, das ist einer der Gründe, warum ich
mich entschieden habe, Lehrerin für Deutsch und Pädagogik zu werden.
Ich bin in Rheydt-Odenkirchen geboren und in Erkelenz
aufgewachsen.
Nach meinem Abitur, am dortigen Cusanus-Gymnasium,
habe ich an der Universität zu Köln ein Studium auf Lehramt in den Fächern Deutsch und Pädagogik aufgenommen.
Nun, nach dem Abschluss meines ersten Staatsexamens,
freue ich mich, hier am Mataré- Gymnasium praktische
Erfahrungen sammeln zu können und mein zweites
Staatsexamen vorzubereiten.
Sabine Wentz
Boris Leonidowitsch Pasternak:
„Literatur:
Die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen.“
Sprache entdecken, erkennen, verständlich machen. Das
Werkzeug für die Auseinandersetzung mit anderen Men-
Mein Name ist Johannes Zieger, ich bin in Hamburg
geboren, allerdings bin ich sozialisierter Rheinländer
und habe in Essen Englisch und Sozialwissenschaften studiert.
Mit dieser Fächerkombination werde ich die Gelegenheit
haben, im bilingualen Unterricht Erfahrungen sammeln
zu können. Bereits in meinem Studium habe ich mich
mit dieser Form des Unterrichts beschäftigt und habe
bilingualen Unterricht auch zum Thema meiner Examensarbeit gemacht. Aus diesem Grund bin ich froh, an
einer Schule meine Ausbildung machen zu können, die
auf eine lange Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken kann.
4
Schüler- und Junglehreraustausch
Ich bin ein englischer
Düsseldorfer geworden!
Ben Lacey in the staff-room
Hallo noch einmal! Ich finde es schwer zu glauben, dass
ich hier am Mataré-Gymnasium schon acht Monate gearbeitet habe! Was für ein tolles Jahr liegt hinter mir! Ich
fand endlich eine schöne Wohnung in Büderich. Ich
wurde von allen ganz herzlich aufgenommen, so dass ich
mich sofort wie zu Hause fühlte. An dieser Stelle möchte
ich mich bei Herrn Grube von F a h r r a d G r u b e
bedanken, der mir für das ganze Jahr ein Fahrrad zur
Verfügung stellte. Ein Jahr in Deutschland ohne Fahrrad
wäre mittlerweile unvorstellbar! Im September fange ich
mit meinem letzten Jahr am King’s College, London, an –
das studentische Leben wird bestimmt erheblich hektischer als mein geruhsamer Job als ‚English student
teacher’! Ich möchte vor allem sagen, dass ich für die
Freundlichkeit der Schüler, Lehrer und Eltern sehr dankbar bin. Herzlichen Dank!
Die Klassenfahrten nach London, in die Skihalle Neuss,
den Aqua-Zoo und die Klassenfahrt nach Wipperfürth mit
den sechsten Klassen waren wirklich Höhepunkte meines
Jahres. Es machte nicht nur Spaß, sondern die Schüler
und Schülerinnen waren so freundlich und hatten so vie-
le Energie, dass ich mich nie einsam fühlte oder langweilte. Ich fühlte mich an eigene Klassenfahrten zurückerinnert, nur dass ich dieses Mal für 60 Kinder verantwortlich war. Ich entdeckte, dass Lehrer und Lehrerinnen auch Menschen sind!
Meine Zeit mit der Oberstufe war toll. Ich bekam oft Einladungen, mit in die Altstadt zu gehen. Am Anfang des
Jahres war mein Lieblingsbier noch Weizenbier. Jetzt
kann ich stolz sagen, „Ich hätte gerne ein Alt!“. Ich bin
ein englischer Düsseldorfer geworden! Das Unterrichten
hat auch Spaß gemacht und hat mir viel gebracht. Ich
musste während des Jahres so unterschiedliche Themen
wie z.B. von Wales bis zum Irland-Konflikt, vom englischen Essen bis zu der amerikanischen Wahl behandeln
– ich glaube, dass ich genauso viel gelernt habe wie die
Schüler! Ich kann ehrlich sagen, dass die Schüler und
Schülerinnen mir wirklich fehlen werden. Ich glaube,
dass dieses Jahr ein wichtiges Jahr für mich war und ich
werde mich für eine lange Zeit noch an meine Erfahrungen in Büderich erinnern. Es war toll.
Vier aufgeweckte und immer hungrige Engländer
Deutsch-englischer SCHÜLERAUSTAUSCH
In den Osterferien einen Engländer aufnehmen und in
der 11. Klasse das Betriebspraktikum in London
machen?
Ein Schüleraustausch? – Das hörte sich viel versprechend
an und so kamen 4 aufgeweckte und immer hungrige
Engländer zu Nadine Gilgen, Peter Heimig, Nicholas Sunderland und mir nach Meerbusch. Und obwohl sich
schnell herausstellte, dass Meerbusch nicht London ist,
fühlten die Jungen sich sehr schnell wohl.
Wir feierten zusammen Ostern,
das sie als so großes Fest wie hier
nicht kannten und
wobei ihnen die
vielen Süßigkeiten
besonders gefielen.
Außerdem wurde
zusammen mit
Herrn Hüttermann
eine Tour nach
Bonn ins Haus der
Geschichte mit anschließender Stadtbesichtigung von
Köln unternommen.
4 Tage lang absolvierten die Engländer ein Praktikum
in verschiedenen Bereichen, wie z.B. in der Kardiologie
des Evangelischen Krankenhauses, in einer internationalen Personalberatung, in einer Abteilung für ausländische
Investoren einer Bank und in einer Marketingfirma in
Düsseldorf. Dort hat es allen gut gefallen, und sie konnten viel erleben, z.B. eine Operation, in der ein Herzkatheter eingeführt wurde oder eine psychologische Betreuung eines Kunden der Personalberatung.
Abends wurde immer etwas unternommen: Ein Besuch
einer Cocktailbar, Kino, ein Picknick am Rhein oder
gemütliches Zusammensitzen. Da schlief man schon mal
ein paar Stunden weniger, denn “schlafen“, das war ein
Fremdwort für die Engländer.
Schließlich gab es in der Altstadt ein Abschiedsessen mit
Herrn Hüttermann und am darauf folgenden Tag den
Flug “back home“.
Insgesamt haben die Engländer hier neue Erfahrungen
gesammelt und vieles gelernt. - Fahrradfahren!! Das
haben wir ihnen mit großer Mühe und vielen Nerven beigebracht.
Wir freuen uns darauf, unser Betriebspraktikum nächstes Jahr in London machen zu können, um in einen
Beruf hineinzuschnuppern und neue Erfahrungen zu
sammeln und sicherlich auch um unser Englisch zu verbessern.
Der Austausch war ein großer Erfolg!!!
Stefanie Jansen und Janina Lüdtke
Fachschaft Englisch / Bilingualer Zweig
Ben Lacey – ein vorbildlicher Fremdsprachenassistent
Ende Mai geht die offizielle Dienstzeit unseres britischen
Fremdsprachenassistenten Ben Lacey zu Ende. Als Fachvorsitzender Englisch möchte ich gerne die Gelegenheit
nutzen, um an dieser Stelle die Leistungen von Ben zu
würdigen und mich namens der ganzen Fachschaft ganz
herzlich bei ihm zu bedanken für sein großes Engagement an unserer Schule und für die vielfältige Unterstützung, die er nicht nur den Kolleginnen und Kollegen in
Englisch, sondern auch allen anderen hat zuteil werden
lassen.
Ben hat im turnusmäßigen Wechsel den Englischunterricht in vielen Klassen und Kursen durch gelungene eigene Beiträge und Projekte bereichert und durch seine
vielfältigen klassenübergreifenden Aktivitäten – wie Film
Society und Conversation Classes – unser Unterrichtsangebot wesentlich erweitert. Gegenüber den Kolleginnen und Kollegen, die er im Unterricht begleitet hat, zeigte er sich sehr kooperativ und war in jeder Hinsicht sehr
zuverlässig. Dabei hat er sehr schnell die Sympathien der
Schüler gewonnen, die von ihm als native speaker
immens profitiert und sein jugendliches Temperament
sowie seinen freundlichen Umgangston geschätzt haben.
Darüber hinaus hat sich Ben auch bei vielen außerunterrichtlichen Tätigkeiten engagiert. So hat er u.a. den LK
Englisch der Stufe 13 im September 2004 bei der Fahrt
nach London zu Uni-Tagen zusammen mit Herrn Hüttermann begleitet und den Schülern aus eigener Erfahrung
einen Einblick in das Leben an einer englischen Universität vermittelt. In der Wanderwoche nach den Osterferien
hat er an der Klassenfahrt der Klassen 6 a und 6 b nach
Wipperfürth teilgenommen. Am letzten Abend hat er
dabei durch sein Klavierspiel und den Vortrag eigener
englischer Songs seine künstlerische Begabung unter
Beweis gestellt und seine Zuhörer beeindruckt.
Sonderpreis des Landes NRW beim Bundesfremdsprachenwettbewerb
In Anerkennung einer ganz außergewöhnlichen Leistung
ist Ben Lacey Anfang April zusammen mit Schülerinnen
und Schülern aus der bilingualen Lerngruppe der 6 c/d
von Herrn Reuter beim Bundesfremdsprachenwettbewerb mit einem Sonderpreis des Landes NRW ausgezeichnet worden für das Theaterstück A Play of Two
Worlds. Das Stück kontrastiert in einigen Szenen in
anschaulicher Form die Situation von Schülern in unserer Welt mit Problemen von Schülern in der Dritten Welt.
Die Schüler haben unter der Anleitung von Ben Lacey mit
5
großem Engagement die Texte selbst verfasst, die Spielszenen eingeübt und schließlich auf DVD aufgenommen.
Das Ergebnis wurde als Beitrag zum Bundesfremdsprachenwettbewerb 2005 eingereicht und hat der Jury so
gut gefallen, dass es mit einem Sonderpreis bedacht wurde. Zur Belohnung sind Ben Lacey und seine Gruppe eingeladen worden, an der Preisverleihung auf Landesebene
am 30. Mai 2005 in Münster teilzunehmen, wo sie als
eine von nur zwei Gruppen insgesamt ihr Stück aufführen dürfen. Zu diesem großen Erfolg gratuliert die Fachschaft Englisch ganz herzlich und freut sich mit den
Geehrten.
Internationales Berufspraktikum
In den Osterferien – genauer gesagt von Karsamstag bis
zum Sonntag nach Ostern – haben im Rahmen des von
Herrn Hüttermann betreuten Projekts „Internationales
Berufspraktikum“ zum zweiten Mal einige Schüler der
angesehenen Haberdashers’ Aske’s Boys’ School im Norden Londons ihre deutschen Partner am Mataré-Gymnasium besucht und zur großen Zufriedenheit aller Beteiligten ein Betriebspraktikum in Firmen des Großraums
Düsseldorf
absolviert. Der Gegenbesuch unserer Schüler in London
wird im Februar 2006 stattfinden.
Abitur 2005
Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 13 haben am 15.
April – ihrem letzten Schultag – Abschied vom Unterricht
genommen. Mittlerweile haben sie bereits ihre Abiturklausuren geschrieben und bereiten sich jetzt auf die
mündlichen Prüfungen vor. Im bilingualen Zweig hatte
sich dieser Jahrgang für das Sachfach Geschichte entschieden. Für die Prüfungen wünschen wir allen gutes
Durchhaltevermögen, Nervenstärke und das ebenso
erforderliche Glück des Tüchtigen, damit sie den erhofften Erfolg auch in die Tat umsetzen können.
Norbert Richter
Fachvorsitzender Englisch/ Bilingualer Koordinator
6
Schüler schreiben
Unmessbar e Fr eundschaft
Eine preisgekrönte Geschichte von Dana Klomfaß aus der Stufe 5
„Kuck mal, da kommt schon wieder die Kleine!“, schrie
Greta.
Anna rief: „Du bist zu klein um mitzuspielen!“
Lena nervte diese ewige Verhöhnung. Sie war klein, die
kleinste in der Klasse und durfte deshalb nie mitspielen.
„Dabei kommt es doch gar nicht auf die Größe an“,
murmelte sie und warf sich den Tornister über die Schulter. Lena ging durch das Klassenzimmer auf die offen stehende Tür zu. Sie hatte kaum einen Schritt gemacht, da
begann schon wieder das Gelächter. Lena rannte aus der
Schule.
Zum Glück war letzter Schultag, und die Sommerferien
standen bevor. Sie lief schnell nach Hause, und ihr dichtes, braunes Haar flatterte wie ein Segel hinter ihr her. Sie
warf den Tornister in die Ecke und ging nach oben ins
Bad. Erst wusch sie sich die Hände, dann schlich sie zur
Wand, an der das Metermaß hing. Sie war genau 118
Zentimeter groß. Auch an diesem Tag.
In den Schulferien maß sie sich jeden Abend, und jedes
Mal blieb das Ergebnis gleich. Ihr Körper wollte einfach
nicht wachsen. Lenas Mutter bemerkte die Verzweiflung
und sagte: „Sei nicht traurig. Du weißt ja: gut Ding will
Weile haben.“ Lena erschien die Weile schon viel zu lang.
Sie seufzte und ging nach oben. Sie stellte sich neben das
Metermaß und überprüfte, ob sie gewachsen sei. Lena
fluchte. Sie maß sich jetzt seit vier Wochen; immer noch
118 Zentimeter. Sie hasste die Zahl 118.
Sie ging aus dem Bad, und dabei quietschte die Badezimmertür. „118!“, schien sie zu rufen. Wütend stampfte
Lena die Treppe hinunter. Selbst ihre Füße stampften:
118!
Als sie ins Wohnzimmer kam, saß ihr Vater vor dem
Fernsehapparat. Er rief ihr zu: „Lena! Das ist das 118.
Tor in dieser WM ...“
„Auch das noch“, murmelte Lena und verließ schnell das
Wohnzimmer. In der Küche stand ihre Mutter und sagte:
„Hier ist ein Mann aus Japan 118 Jahre alt geworden.“
Sie zeigte auf die Zeitung. Das war endgültig zuviel für
Lena. Sie rannte aus dem Haus.
Nicht, dass Lena etwas gegen ihre Eltern gehabt hätte.
Nein, im Gegenteil: Lena war, ebenso wie ihr Vater,
begeisterter Fußballfan. Und wenn Mutter aus der Zeitung vorlas, hörte sie gerne zu.
Lena ging spazieren. Ihr Weg führte sie durch den Park
ins Dorf. Sie hatte immer noch Pantoffeln an, und über
ihrer kurzen Jogginghose und dem gelben T-Shirt trug sie
den Bademantel, den sie sich im Flur vorhin übergeworfen hatte. Jetzt zog sie den Mantel enger um den Leib,
denn, obwohl es 20 Grad warm war, zitterte sie vor Wut.
Lena ging durch eine schmale Gasse in den Hof, wo sie
gerne spielte. Der Hof war verlassen, schon seit Jahren.
In der Mitte gab es ein Rohr, das vom Hof weg führte.
Einmal, als die Klassenkameraden Lena gejagt hatten,
war sie in das Rohr geschlüpft, denn sie hatte geahnt,
dass nur sie hineinpasste. Daher wusste sie, dass das
Rohr von innen mit Gestrüpp überwuchert war. Sie wusste auch, dass einen, wenn man bis zum Ende kroch, ein
Bach, umgeben mit Bäumen, erwartete. Schon manches
Baumhaus hatte sie dort alleine gebaut.
Heute interessierte sie sich nicht dafür. Lena war einfach
nur sauer, weil sie nicht größer wurde. Selbst die Bank
im Hof war größer als sie.
Lena ließ sich auf der Bank nieder und warf, ohne nachzudenken, einen großen Stein gegen das Rohr.
„Miau!“
Es kam aus dem Rohr, da war Lena sich sicher, genau
von dort, wo der Stein das Blech getroffen hatte.
„Miau! Miau!“ Etwas Klägliches lag darin.
Lena kletterte in das Rohr.
Im Rohr war es düster, und Lenas lange Haare verhedderten sich oft in Zweigen. Sie kam nur mühsam voran,
hatte aber nur ein Ziel vor Augen: das Geräusch ausfindig
zu machen. Sie sah, dass sich nicht weit vor ihr etwas
bewegte. Sie blieb ruhig liegen. Ein verzweifeltes „Miau“
durchbrach die Stille im Rohr. Lena zog sich etwas weiter
nach vorne. Dort, ein kleines Kätzchen! Es hatte sich verheddert. Lena griff vorsichtig nach dem Tier und kroch
damit nach draußen.
Lena betrachtete das Kätzchen. „Du wirst mein erster
Freund“, sagte sie feierlich und beschloss, es mit nach
Hause zu nehmen.
Sie hielt das Kätzchen im Arm. Erst vor der Haustüre kam
ihr der schreckliche Gedanke, dass die Eltern ihren neuen Freund vielleicht gar nicht im Haus haben wollten.
Deswegen versteckte sie das Kätzchen unter ihrem Bademantel. Schon öffnete sich die Tür.
Vater und Mutter begannen sofort zu schimpfen. Lena
hörte ihnen gar nicht richtig zu. Sie wartete auf den
Moment, dass es hieß, sie müsse in ihr Zimmer gehen.
Und schon kam es: „Hausarrest“, sagte der Vater. Lena
ging in ihr Zimmer im ersten Stock und schloss sich ein.
Sie holte einen Korb, den sie im letzten Schuljahr, dem
dritten, selbst geflochten hatte, aus dem Schrank. Dann
nahm sie das Kissen, auf dem sonst ihre Puppe Helene
lag, und stopfte es in den Korb. Darauf legte sie das Kätzchen.
Das Kätzchen schien zu wissen, dass es sein neuer Schlafplatz war, denn sofort fing es an sich zu putzen. Lena sagte: „Ich weiß, wie ich dich nenne, nämlich Nina.“
Fast vier Wochen blieb Lenas neue Freundin unentdeckt.
Weder dem Vater noch der Mutter fiel es auf, dass Lena
während des Essens Leckereien in ihren Taschen verschwinden ließ, um sie später Nina zu geben. Auch nicht,
dass ihre Tochter bei schönem Wetter viel zu oft in ihrem
Zimmer saß und sich sogar anbot, dieses selbst aufzuräumen. Aber dann passierte es.
An einem Abend ging Lena ins Bett und ließ aus Versehen
das Fenster offen. Dann schlief sie ein. Am nächsten Morgen zog sie eine Cargohose und ein Top an und ging
nach unten. Dort stand ihre Mutter und öffnete gerade
die Haustür. Herein lief ein Katze.
„Nina!“, rief Lena und streichelte sie.
Lenas Mutter fragte misstrauisch: „Woher kennst du diese Katze?“
„Mom, ich habe sie in einem Rohr gefunden. Sie wohnt
schon seit zwei Wochen bei mir im Zimmer.“
„Was?! Und ich habe nichts gemerkt?“
Lena grinste sie verlegen an. „Darf ich sie behalten? Sie
ist meine Freundin.“
Und dann sagte Lenas Mutter etwas ganz Unglaubliches:
„Ich rufe das Tierheim an. Wenn sich niemand gemeldet
hat, darfst du sie behalten.“
Am Ende der Ferien stand fest, dass Nina bei ihnen bleiben würde. „Schule!“, von diesem Ruf wachte Lena auf.
Da erst fiel es ihr wieder ein. Sie würde in die Schule
gehen und ausgelacht werden. Schnell zog sie sich an
und lief nach unten. Lena hatte den törichten Gedanken,
dass, wenn sie sich beeilte, die Schule schneller vorbeiginge.
Am ersten Tag gleich war Besuch vom Schuldoktor angesagt. Als Lena aufgerufen wurde, stolperte sie nach vorne.
Zuerst wurde sie gewogen. Das Ergebnis lautete 21 Kilogramm. Dann wurde ihr Gebiss kontrolliert: ein Karieszahn. Danach wurde sie gemessen, vor der ganzen Klasse. Der Doktor beugte sich nach unten, dann verkündete
er laut: „120 Zentimeter ... Der Nächste bitte!“
„Das ist unmöglich“, sagte Lena zum Doktor.
„Aber hier steht es doch“, erwiderte er.
In zwei Wochen zwei Zentimeter!
Als sie an diesem Tag nach Hause kam, ging sie als erstes
ins Bad und riss das Metermaß von der Wand.
Aktuelle Meldung: Danas neue Geschichte „Die Clique“ wird demnächst in einem Sammelband der Literaturwerkstatt Graz erscheinen
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Schüler lesen
Es wird wieder gelesen – auch am Mataré
EINE SCHULE LIEST EIN BUCH
DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING
VON TRACEY CHEVALIER
Wer hätte das gedacht? Es wird wieder gelesen. Landauf,
landab geben sich die Dichter bei ihren Lesungen die
Klinke in die Hand. Literaturbüros eröffnen zuhauf, literarische Zeitschriften feiern Erfolge und im Fernsehen
machen Literatursendungen von Lesen hin zu Druckfrisch sich die Sendeplätze streitig. Ja, und jetzt lesen
auch noch ganze Städte Bücher. Köln etwa liest Calvinos
Wenn ein Reisender in einer Winternacht, Düsseldorf
Die Blechtrommel und Hamburg Uwe Timms Die Entdeckung der Currywurst. Speziell die Aktion Ein Buch
für die Stadt scheint mir besonders attraktiv und geeignet, die um sich greifende Leselust weiter zu fördern. Ist
es nicht wunderbar, wenn tausende Menschen zum gleichen Zeitpunkt dasselbe Buch lesen, sich hierüber austauschen, ihre Ansichten zum Buch in der örtlichen Zeitung diskutieren oder – gegebenenfalls – beim Bäcker
und an den vielen Aktionen, die die gemeinschaftliche
Lektüre begleiten, teilnehmen?
Es bedarf an dieser Stelle nur eines kleinen Gedankensprunges, um sich eine ähnliche Aktion an unserem
Mataré vorzustellen: Schüler, Lehrer und – warum nicht
– auch die Eltern lesen alle in einem bestimmten Zeitraum dasselbe Buch. Begleitet wird dieses Lesen von verschiedenen Aktionen rund um das Buch und den darin
behandelten Gegenständen. Die Lehrer können hierzu
nach freiem Gutdünken einzelne Stunden halten, in
denen Inhalte des Buches aus der Sichtweise des jeweiligen Faches behandelt werden, und die Schüler können
einmal in der Schule über ein Buch reden, ohne dass
gleich eine Klassenarbeit darüber geschrieben wird. Ein
schöner Gedanke!
Mit dem Buch Das Mädchen mit dem Perlenohrring
von Tracy Chevalier war ein Buch gefunden, das vielen
Ansprüchen genügt, die an ein Buch für die Schule
gestellt werden: es muss eine große Alterskluft überbrücken und mindestens von der Klasse 8 bis zur 13 und
darüber hinaus lesbar sein, es muss sich thematisch an
viele Fächer anbinden lassen und es muss inhaltlich die
Schüler einmal mit einer anderen Erfahrungswelt konfrontieren als der, die sie kennen. Das Mädchen mit
dem Perlenohrring bot außerdem noch den Vorteil, dass
in einer abschließenden Aktion die gesamte Schule ins
Kino gehen kann und die Schüler ihre literarische Erfahrung an der Verfilmung überprüfen können.
Da sich Eltern, Lehrer und Schüler schnell über die
Durchführung einer solchen Aktion einig waren, konnte
die gemeinsame Lektüre noch für dieses Schuljahr
geplant werden. Am 12. Mai beginnt somit unsere Aktion
Mataré – eine Schule liest ein Buch mit der Bücherverteilung. Am 18. Mai gibt es abends einen Empfang, bei
dem als Referentin Frau Steuernagel von der Villa Hügel
spricht. Es wird ein Quiz geben, einen Rappwettbewerb
und einiges anderes. Und zum Abschluss gehen wir alle
ins Kino. Auf dass wir alle viel Freude und kontroverse
Diskussionen haben werden.
Thomas Reuter
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Business at School
“Big Business am
Mataré”
Finalveranstaltung
des Projektes
Business at school
100 Zuschauer, darunter Schüler der Stufen 11, 12 und
13, interessierte Eltern und Lehrer versammelten sich am
Freitag Abend, dem 15.4.2005, im Großraum unserer
Schule, um sich in die Welt eigenständiger Geschäftsideen einführen zu lassen. Die Gruppen „Village People“
(Stufe 13), „Supreme“ und „Mephisto“ (beide Stufe 12)
konkurrierten an diesem Abend um den Schulsieg und
die Qualifikation für die nächste Ausscheidungsrunde im
Rahmen eines deutschland- und europaweiten Ideenwettbewerbes.
Die Jury bestand an diesem Abend aus Herrn Bürgermeister Dieter Spindler, dem Schulleiter des Städtischen
Mataré-Gymnasiums Jörg Winterwerb, Herrn Wolfgang
Thiel, einem leitenden Angestellten und Partner der Boston Consulting Group, den die meisten Schüler über Max
Thiel – einen ehemaligen Schüler des Mataré-Gymnasiums – kennen, Herrn Linde, einem erfahrenen Mitarbeiter bei General Electrics und zu guter Letzt Herrn Heinen,
dem Inhaber von Heinendruck Düsseldorf, einem großzügigen Förderer und Sponsor unserer Schule.
Nach einer kurzen Einleitung von Herrn Dr. Witzani, dem
projektbetreuenden Lehrer,
begann die erste Gruppe, die „Village People”, bestehend
aus Agnes Papala, Jan
Wündrich und Max Backhaus, ihre Geschäftsidee zu präsentieren. Die Idee der Gruppe war, Kinderspielzeug auf
Wunsch des Nachfragers schreinern zu lassen und somit
qualitätsbetonte Unikate anzufertigen. Dabei wurde die
Kosten- und Gewinnrechnung anhand eines Beispieles
deutlich gemacht. Nach dem Vortrag stellte die Jury der
Gruppe dann Fragen und machte sich erste Notizen für
die abschließende Bewertung.
Die Gruppe „Supreme” (Jost Geimer, Simon Kaiser,
Andrew Feist, Andreas Friedberg,
Karim El Kadouri) entwickelte die Idee eines WäscheBringservices und konnte im Rahmen einer gut ausgearbeiteten, informativen und witzig gestalteten Präsentation
durchaus überzeugen.
Das Team „Mephisto” (Christoph Emontzpohl, Sebastian
Schmitz, Fabio Ziemssen, Tim Bertling, Kai Kenklies und
Konstantin Schäfer) präsentierte die durchgerechnete
Idee einer kommerziellen Stipendienberatung, was gerade bei der momentan stattfindenden
Diskussion zu den Studiengebühren für jeden Studenten
ein nennenswerter Aspekt sein sollte, und konnte auf der
ganzen Linie überzeugen.
Im Anschluss an die Präsentationen und Fragerunden
zog sich die fünfköpfige Jury zur Beratung zurück, um
den Gesamtsieger zu küren. Nach ca. 20 Minuten war es
dann soweit, und Frau Dr. van Laack, die von der Boston
Consulting Group für das Mataré-Gymnasium zuständige
Projektleiterin, präsentierte das Ergebnis. Sieger wurde
die Gruppe
„Mephisto”, die mit ihrer Idee für eine Stipendienvermittlung für die Jury das beste Konzept ausgearbeitet hatte. Die Siegergruppe erhielt von Herrn Sachse dann ihre
Siegerurkunden und wurden von Frau van Laack offiziell
zur NRW-weiten Präsentation der Schulsieger in Neuss
(23. Mai 2005) eingeladen.
Somit endete ein besonders gelungener und für alle
Anwesenden interessanter Abend mit dem Schlusswort
von Herrn Dr. Ludwig Witzani, der noch einmal allen
Anwesenden, der Jury, Frau van Laack, Herrn Sachse und
Herrn Harmuth und den engagierten Teilnehmern dankte
und die momentane Stufe 11 auch zur Verwirklichung
des “business@school”- Projektes im nächsten Schuljahr aufforderte.
Also, bis nächstes Jahr oder bis zum 23. Mai in Neuss,
Maximilian Kirch
Podiumsdiskusion zur Landtagswahl
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Warum werden die Wahlplakate von den Grünen
mit englischen Slogans versehen,
obwohl die 85jährige Oma von Lukas Klein
kein Wort Englisch versteht?
Fragen über Fragen
auf der Podiumsdiskussion zur NRW
Landtagswahl am 4. Mai in der Aula
des Matare Gymnasium
Am 4. Mai 2005 fand anlässlich der bevorstehenden
Landtagswahl in unserer Schule eine Podiumsdiskussion
mit Vertretern der Parteien statt.
Es diskutierten Frau Apel-Haefs von der SPD, Herr Keymis von den Grünen, Herr Lienenkämper als CDU-Vertreter sowie Herr Dr. Lasoga von der FDP. Herr Dr. Witzani leitete die Podiumsdiskussion und moderierte nach
der Begrüßung und einer kurzen Einführung eine Diskussion unter den Parteienvertretern. Hauptthemen
waren Schul- und und Finanzpolitik, ferner die Kapitalismuskritik und die „Heuschreckenliste“ der SPD.
Von allen Beteiligten wurde die Selbständigkeit der Schulen gefordert, und es war erstaunlich zu hören, dass die
Selbständigkeit der 278 Versuchsschulen in NRW inzwischen schon so weit geht, dass eine Schule in Köln mit
Zustimmung der amtierenden rotgrünen Landesregierung das Sitzenbleiben abgeschafft hat. Nicht zuletzt aufgrund solcher Beispiele verbleiben Zweifel, ob bei ausufernder Selbständigkeit die Vergleichbarkeit der
Abschlüsse noch gewährleistet sei. Die Finanzierung von
8.000 neu einzustellenden Lehrern sollte nach Meinung
von Herrn Dr.Lasoga (FDP) durch Abbau namentlich der
Subventionen der Steinkohleförderung gesichert werden, woraufhin sich Herr Keymis von den Grünen als
Verteidiger der Steinkohlesubventionen engagierte,
indem er auf lang laufende Verträge verwies, welche
nicht einseitig gekündigt werden könnten. Erwartungsgemäß wurde auch das Thema Einheitsschule/ gegliedertes Schulsystem kontrovers diskutiert. Herr Dr. Witzani
erläuterte als Moderator einleitend die Brisanz des Themas „Einheitsschule“, das der rotgrünen Koalition bei
den letzten Landtagswahlen in Schleswig-Holstein möglicherweise die Wiederwahl gekostet habe. Frau Apel
Heafs (SPD) versicherte jedoch, dass keine Einführung
der Einheitsschule geplant sei und dass in der Bildung
nur im Konsens mit den Betroffenen entschieden werde.
Das kam Herrn Dr. Lasoga ( FDP) merkwürdig vor, weil
die rotgrüne Mehrheit in NRW noch vor kurzem einen
Antrag der FDP Fraktion im Düsseldorfer Landtag zur
Bestandssicherung des Gymnasiums einstimmig abgelehnt hatte.
Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten Zuhörer aus
dem Publikum Gelegenheit, den Kandidaten „auf den
Zahn zu fühlen“ Ungünstig allerdings war, dass anwesende Parteivertreter der SPD aus dem Publikum heraus
dieses Rederecht sehr ausführlich für sich in Anspruch
nahmen und damit Schülern und Eltern indirekt die
Möglichkeit zur Befragung beschnitten. In der Auseinandersetzung zwischen den SPD-Vertretern aus dem Publikum und Herrn Lienenkämper von der CDU wurde
jedoch deutlich, dass im Falle eines CDU-Wahlsieges die
Existenz der Meerbuscher Gesamtschule bei hinreichenden Anmeldezahlen nicht angetastet werden sollte. Herr
Lienenkämper bestätigte auf Nachfrage aber ausdrücklich, dass bei nicht hinreichenden Anmeldezahlen nach
einem Wahlsieg der CDU die Möglichkeit bestehen sollte, Gesamtschulen und Hauptschulen aus Kostengründen
zusammenzulegen.
Auch Schüler aus der Oberstufe brachten Fragen ein wie
z.B. Sebastian Schmitz, der wissen wollte ob nur an die
Förderung von schwachen sondern auch an die Förde-
rung hochbegabter Schüler gedacht werde. „Ist
`Elite´denn kein Thema mehr?“ fragte er, worauf Frau
Apel Haefs (SPD) die These vertrat, ein gutes Abitur sei
doch auch schon was sehr Positives, was beträchtliche
Unruhe im Publikum zur Folge hatte.
Simon Kaiser nahm die vorher von Herrn Keymis (Grüne) eingebrachte Vertragsbindung bei der Steinkohle
zum Anlass, den Spieß umzudrehen und auf den Angerlandvertrag des Flughafens Düsseldorf zu verweisen, der
aus seiner Sicht auch nicht eingehalten würde.
Lukas Klein aus der Stufe 11 wollte zu Schluss von den
Grünen wissen, warum sie trotz des Verbots der ausländischen Wahlberechtigung Plakate auf Englisch drucken,
wo doch seine 85 Jahre alte Oma kein Englisch verstehe.
Da mussten alle lachen, und Herr Keymis (Grüne ) verwies als Begründung für diese Vielsprachigkeit auf das
Lebensgefühl der multikulturellen Gesellschaft.
Abschließend erhielt jeder Parteienvertreter noch die
Gelegenheit zu einem Schlusswort. Herr Keymis (Grüne)
wünschte den Zuhörern einen schönen Abend, Dr. Lasoga (FDP) bedankte sich für die Einladung Herr Lienenkämper (CDU) lobte das Publikum, während Frau ApelHaefs (SPD) abschließend noch einmal auf die Komplexität aller Zusammenhänge hinwies. Herr Dr. Witzani
schließlich dankte als Moderator des Abends allen Kandidaten für ihr Engagement und schloss die Veranstaltung nach knapp zwei Stunden - nicht ohne die Erstwähler zu ermahnen, ihr Wahlrecht zum Düsseldorfer Landtag am 22. Mai auch wahrzunehmen.
Tobias Wicken
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Tanz-Premiere
Tanz-Premiere mit Handicap
Foto: Detlev Czarkowski
Am 5. März machten wir (Leonie & Sarah) uns so gegen
halb 5 auf den Weg. Die Premiere-Aufführung von der
Günther-Schule stand an: Welchen Rhythmus tanzen
Fische, können Worte wirbelnd drehen? Wir
können sagen, die vielen Zuschauer
erwartete eine Aufführung der anderen,
jedoch auch besonderen Art. Es handelt sich nicht, wie man es von einer
Tanzaufführung erwartet, um ein
ganzes Stück, sondern um einzelne
Tänze, die entweder rhythmisch
geprägt waren, durch besondere
Objekte begeisterten oder durch die
vielen fantasievollen Ausführungen der
verschiedenen Altersklassen. Hinter der
Bühne waren schon alle sehr nervös und
gingen aufgeregt noch mal Schritte durch.
Lisa kam und machte uns allen noch mal Mut,
und danach hieß es: Absolute Ruhe! Es ging
los. Zunächst waren die Kleineren auf der Bühne. Währenddessen durften wir und die anderen älteren Tänzer uns hinter dem Publikum
auf erhöhte Tische stellen und zugucken. Doch
nun war unser Tanz an der Reihe. Ein Tanz, der
mit IKEA - Hockern getanzt wurde und den Titel
„…oder tanzt du schon?“ trug. Aufgeregt und
munter wünschten wir uns gegenseitig Glück.
Schließlich stellten wir uns auf die Bühne, und
das Licht ging an. Wir tanzten fröhlich los und
dann der Schock!!! Wir zwei hatten vergessen, unsere Socken auszuziehen!!! Man hörte schon leises Kichern
in der ersten Reihe. Aber gut! Es war nicht zu ändern und
zu guter Letzt wurde dieser Tanz - wenn auch nicht
sockenfrei - fehlerfrei getanzt. Unsere erste Darbietung
war geschafft, und alle waren glücklich und zufrieden.
Doch jetzt hieß es für mich (Leo) schnell umziehen,
denn der Tanz mit Titel: Sportivo war direkt danach dran.
Aber zum Glück gab es nette Helfer hinter der Bühne
und Freunde, die mir beim Umziehen halfen. Nach dem
Sportivo gab es erstmal ein kleines Päuschen. Wir (Leonie & Sarah) wuselten uns unter die Leute. Ab und zu
fragte uns dann mal einer: War das Absicht mit den
Socken? Mit einem breiten Grinsen brachten wir nur ein
kurzes: nee…! heraus. Nach der Pause ging es mit dem
Buchstabentanz weiter. Ein besonders aufregender Tanz,
denn junge Kinder tanzen mit Buchstaben auf große Pappe geklebt über die Bühne, um daraus Worte entstehen
zu lassen.
Zwei Welten, so hieß unser nächster Tanz. Fremdartige
Wesen auf der Bühne wurden von Tänzerinnen im Dialog
umspielt und unter ihre Kontrolle gebracht. Erst zum
Schluss entpuppten sich die fremden Wesen als die andere Hälfte der Gruppe, die lustig aus bunten Säcken
schlüpften. Dieser Tanz machte uns besonders viel Spaß
und - dem Beifall nach zu beurteilen - auch dem Publikum. Danach folgten noch 3 Tänze, in denen ich (Leo)
wieder mittanzte. Es war Hektik pur, aber es halfen mir
wieder viele Leute, so dass alles super klappte. Am Ende
kamen noch mal alle Tänzer, Choreographen und Helfer
auf die Bühne und verbeugten sich. Alle waren begeistert;
die Premiere war ein eine glanzvolle Leistung. Nach der
Aufführung war noch die Aftershow-Party im Tennisclub
GWR, wo wir uns noch mal alle gemütlich zusammensetzten und über den Abend quatschten. Alles in allem
war es ein toller Abend mit Sockenhandicap, und wir
freuten uns schon auf die nächsten Aufführungen!
Von Sarah Neyses & Leonie Schäfer
MatarÉmotions
MatarÉmotions auf Abschiedstour
4 Jahre Kabarettarbeit erfolgreich beendet
550 Zuschauer an 2 Abenden restlos begeistert
Irgendwo schade, dass eine Arbeit von mehreren Monaten nach 180 Minuten vorbei sein soll! Aber nach fast 4
Jahren intensiver Arbeit mit insgesamt über 20 Auftritten,
davon 15 Großveranstaltungen auf 9 verschiedenen
Bühnen kann man nur zu dem Schluss kommen: die
Arbeit hat sich gelohnt!
Dies war jedenfalls das einhellige Urteil nicht nur der
beteiligten Akteure, sondern auch des gesamten Publikums an beiden Abenden, das die Mädchen „mit tosendem Applaus verabschiedete“ – wie die WZ am 27. April
in einem überaus differenzierten Artikel schreibt. Dort
heißt es: „Besonders beeindruckend waren an diesem
Abend jedoch die Gesangseinlagen, die von Klavier und
Schlagzeug begleitet wurden. Die Mädchen haben dazu
eigene auf die Sketche abgestimmte Texte geschrieben
und dazu recht aufwändige tänzerische Choreografien
einstudiert.“
Dieses Lob muss man uneingeschränkt an Frau Dr.
Thönneßen weitergeben, die zum Teil mit ihrer kleinen
Tochter auf dem Arm an 2 Wochenenden den Songs den
letzten Schliff gegeben hat, wofür sich die ganze Gruppe
auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchte.
Besonderes Kennzeichen des diesjährigen Programms
war, dass jede Akteurin aus der Gruppe einen speziellen,
auf sie zugeschnittenen Song präsentieren durfte, wovon
jeder einzelne ein kleines Highlight im Programm bildete.
So glänzte schon im Eröffnungssong Katharina Schrader mit ausgefeilter tänzerischer Begabung und stimmlicher Sicherheit. Karoline Hömberg demonstrierte
nach einem Sketch über die Superstarhysterie auf der
Basis eines Elvis-Songs („Teddybär“) ihre voluminöse
Stimme in herrlich übertriebenem Starkult-Gehabe.
Ann-Christin Kleidt glänzte in einer Bossa Nova Nummer („Quando,quando“) und kritiserte überzeugend die nicht immer nachvollziehbare Notengebung von
Lehrern.
Im zweiten Teil brachte Lara Duda in einer kitschignostalgischen Schaukel-Inszenierung das Publikum mit
besonders sauberer Intonierung zum Träumen: der
Traum vom Ruhestand für die Lehrer ist noch nicht angebracht! Den Abschluss bildeten Valerie Neusen mit
einem ABBA-Titel („Mamma mia“) - tänzerisch und
stimmlich eindrucksvoll interpretiert – mit unverhohlenem Hinweis auf die Verantwortung der Eltern für die
Entwicklung ihrer Kinder sowie Olivia Chaillié mit
einer wunderbar rockigen Adaption des „Shoop shoop
Songs“, der das Original in jeder Phase vergessen ließ.
Sie spielte in ihrem Song auf die Eigenverantwortung der
Schüler für ihren Lernerfolg an!
Der abschließend vorgetragene Queen- Kult-Song „We
are the champions“ führte das Programm würdig und
fast etwas melancholisch zum Ende. Dank an alle Akteurinnen für ihren vorbildlichen Einsatz !
Dank gilt auch der Nachfolgegruppe, den „MataRévivals“, die in der Endphase der Proben und bei den Aufführungen für den reibungslosen Ablauf auf und hinter
der Bühne gesorgt hat. Eine wichtige Funktion, die von
dem gesamten Team vorbildlich gelöst wurde! Nebenbei
sei gesagt, dass diese Veranstaltungen Anlass genug
waren, die Aktivitäten der „Youngsters“ im
Hinblick auf ein weiteres Programm
beträchtlich zu erhöhen. Ich könnte mir
vorstellen, dass wir im nächsten Schuljahr
mehr darüber erfahren werden.
In besonderem Maße bedanken wir uns
auch bei allen Verantwortlichen für Licht
und Ton! Es ist vielen an unserer Schule
noch gar nicht bewusst, welch qualifizierte, zuverlässige und verantwortungsvolle
Arbeit von dieser Mannschaft geleistet
wird!
Man sieht: Kabarett nimmt kein Ende!
Unmittelbar nach der 2. Veranstaltung
wurden wir von einer Krefelder Schule
für den letzten Schultag eingeladen.
Mal sehen, was sich machen lässt!
Frank Neubert
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Studienfahrt nach Malta
Schöne Insel mit schönem Wetter
für schöne Menschen
Kursfahrt des Englisch LK nach Malta
Im Reiseführer Malta heißt es: “Schöne Insel mit schönem Wetter für schöne Menschen…” - also genau richtig für unseren Englisch LK. Mit unseren überaus sportlichen, kulturinteressierten und fun-loving-criminals
„Donald“ und „Ulli“ starteten wir in aller Frühe vom
Düsseldorfer Flughafen ab in den Süden. Die Erwartungen waren hoch, doch über Malta hing ein Tief.
Nachdem wir gleich nach unserer Ankunft die ersten
Ameisen vernichtet und die Kühlschränke mit lebenswichtigem, billigstem Dosenbier gefüllt hatten, besichtigten wir die wichtigsten maltesischen Städte. Um die Frühaufsteher unter uns zu deprimieren und die Kulturbanausen unter uns nicht zu überfordern – da wir glaubten,
auf einer Erholungsfahrt zu sein – musste unsere engagierte Reiseleiterin Frau Hardt ihr perfekt geplantes Programm öfters umstrukturieren.
Aufgrund des schlechten Wetters, musste das große
Spiel-Spaß-und-Spannungsevent à la Mista Raider schon
am vorletzten Abend stattfinden. Auf dem Programm
standen eine Reihe von Spielen (z.B. Mexikanische
Eisenbahn und Meet Admiral Nelson) und Theaterstücken, die wir hier nicht näher erläutern können, da wir
den Fun-Factor (you know whata mean English Al Kay?)
für die folgenden Englisch LK’ler nicht vorwegnehmen
wollen.
Auch sollte darauf geachtet werden, dass unsere „Ulli“
nicht allzu oft von Sir McDonald Raider in ihrem weitaus
komfortableren Hotelzimmer vergessen wird.
Auf der Partymeile und sonstigen bedeutenden Orten verbesserten wir unsere Englisch- und Kulturkenntnisse mit
Sprüchen mehr oder weniger interessanter Malteser,
Isaac: „My mother is from Egypt. My father is from Malta.
Show me how to dance?” und Aufforderungen wie “No
flash, you understand?”
Vollkommen übermüdet und steif von den unbequemen
Flugzeugsitzen, kamen wir mit einem Lächeln auf den
Lippen am Freitagmorgen etwas unterernährt wieder in
Düsseldorf an.
Unser Dank gilt dem Parttime-poet und Fulltime-Entertainer Herrn Raider sowie seiner kulturell interessierten
Begleitung Frau Hardt.
In diesem Sinne Farewell...
Daniel Brand, Andrew Feist, Jost Geimer und
Ann-Christin Kleidt
Studienfahrt nach Budapest
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BUDAPEST eine Stadt, die Fragen aufwirft...
Studienfahrt Mathe LK der Stufe 12
ten Abend verbrachten wir zum Abschluss zusammen in
einer Jazz-Bar.
Beim Erkunden der Stadt innerhalb der 5 Tage war die
Kamera von Frau Reinhart immer dabei. So bleiben uns
tolle Eindrücke, unvergessliche Erfahrungen und eine
Menge Erinnerungen an viel Spaß und Freude. An dieser
Stelle möchte ich mich im Namen des ganzen Kurses bei
Frau Reinhart und Herrn Zieger bedanken, denen es
gelungen ist, unsere Studienfahrt so toll zu gestalten.
Nach so intensiven Tagen fiel uns das Abschalten schwer,
und es drehte sich in der Schule noch viel um unsere
Kursfahrt.
Budapest
Fiona Regenbogen
In den Palvölgy Höhlen
Mit Air Berlin startete der LK Mathe am Montag, dem
4.April, unter der Leitung von Frau Reinhart und Herrn
Zieger die Kursfahrt nach Budapest. Der positive Eindruck, den wir schon bei der Nachtfahrt vom Flughafen
zum Hotel erhalten hatten, wurde schon am ersten Tag
voll bestätigt, als wir einen sieben Stunden langen, informativen Stadtrundgang mit lila Jacke, grüner Hose und
Cremetörtchen unternahmen. Buda und Pest, eine Doppelstadt, getrennt durch die Donau, offenbart einen
Spannungsbogen von Ost und West, Budapest, das ist:
Tradition und Dynamik zugleich. Budapest, eine Stadt,
die aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen gewachsen
ist. Ungarisch - eine weder romanische, germanische,
noch slawische Sprache, die uns völlig fremd ist. Also
eine Stadt, die Fragen aufwirft, die neugierig macht und
sicherlich in einer Woche nicht ganz zu verstehen ist.
Kein Wunder, dass es uns während unseres Aufenthaltes
nicht an Beschäftigungen mangelte. Wir besichtigten das
Schloss Gödölö, worin Kaiserin Elisabeth von Österreich
(besser bekannt als „Sissi“) lebte und die Palvölgy-Höhlen. In unserer Freizeit lernten wir die Thermalbäder, das
größte Schnitzel der Stadt und die niedrigen Preise beim
Einkaufen kennen. Abends traf sich der Kurs „in der
Vicky“ (Victoria Pub) auf ein Bier wieder oder bei Herrn
Zieger, um die Champions League zu verfolgen. Den letz-
Gruppenfoto
Victoria Pub
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Klassenfahrten
Tarzantag und Gulaschpampe
Unsere Klassenfahrt nach
Wipperfürth vom 4.4.- 6.4.2005
Alles begann damit, dass eine Menschentraube am Montag um 8.30 Uhr
auf dem Bürgersteig vor dem Mataré
gespannt auf den Bus wartete. Ohne Zwischenfälle
erreichten die Klassen 6c/d den Zielort, die Jugendherberge. Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen waren,
bekamen wir die Anweisung, unser Gepäck geordnet in
die Eingangshalle zu stellen. Wie aufgeregte Hühner durften wir dann qualvolle zehn Minuten warten, bis unsere
Lehrer (Frau Spenrath, Frau Wöhrmann und Herr Reuter) vom Herbergsvater über die Regeln in der Jugendherberge unterrichtet waren. Sie erläuterten uns auch die
Hausordnung, aber insgeheim wussten wir, dass sich keiner daran halten würde. Jetzt kam der Zeitpunkt, auf den
jeder gewartet hatte: wie ist die Zimmeraufteilung? Ja,
Sechserzimmer, sie lagen im ersten Stock! Und es sollte
nicht die letzte freudige Überraschung sein, denn die
Lehrer schliefen im Keller. Die Nächte waren gerettet!!
Nach einigen Minuten hatten wir uns auf die Zimmer verteilt und auch eingerichtet. Gegen sechs bekamen wir
„Futter“. Alle waren sehr hungrig, nicht zuletzt wegen der
Busfahrt. Doch was war das? Lauwarme „Gulaschpampe“
mit kalten Nudeln! Mmhh, lecker
(Ähem)! Gegen 22:00 Uhr trafen wir uns
mit „Survival- Trainern“ zu der geplanten
Nachtwanderung. Wir gingen in einen
nahe gelegenen Wald und versuchten die
andere Klasse zu erschrecken. Es war
ganz lustig! Dann endlich lagen wir um 23.05 Uhr in
unseren warmen Betten mit zu kleinen Kissen. Aber das
war egal, schließlich waren wir müde, oder sagen wir
besser: ein Teil von uns.
Am nächsten Morgen gegen 9:30 Uhr versammelten wir
uns im Aufenthaltsraum zur Besprechung mit den „Survival-Trainern“ zum „Survival-Tag“. Die 6d ging erneut in
den Wald und machte dort Programm: Sich von einer
Brücke abseilen, Orientierungstraining mit einem Kompass, Hütten bauen und Wandern, die 6c veranstaltete
einen „Tarzan Tag“. Um 17:00 Uhr aßen wir zu Abend
und feierten in der Kinder-Disco. So endete der zweite
Tag. Alles still um 23:00 Uhr, so sah es auf jeden Fall
nach außen hin aus, denn wir machten die Nacht zum
Tag. Einzelheiten werden besser nicht genannt. Deshalb
war es auch kein Wunder, dass wir am Tag der Abreise
ziemlich schlapp aussahen. Aber da mussten wir durch.
Das ganze Gepäck wieder einpacken, die Zimmer fegen
und wieder warten. Fünf Minuten später saßen alle im
Bus. Beim Verlassen der Jugendherberge kamen uns
noch die Klassen 6a/b entgegen. Die Busfahrt verlief wieder recht ruhig, was wahrscheinlich immer noch auf die
Müdigkeit zurückzuführen war.
Nach 1? Stunden waren alle endlich wieder da: zu Hause.
So endete eine tolle und spannende Klassenfahrt nach Wipperfürth.
Joern Hoppe 6d
Moorwanderung ohne Moorleiche
Die 10 a in Benediktbeuern 2005
Als wir unter der Leitung von Frau Reif und Herrn Hüttermann in Benediktbeuern bei München ankamen, schien
die Sonne, und es war richtig warm. Das Kloster, wo wir
untergebracht waren, sah von außen richtig schön aus,
und man sah sofort, dass die Anlage einiges zu bieten
hatte. Im Kloster angekommen wurden wir vom Heimleiter begrüßt, und uns wurden die Zimmer zugewiesen.
Am nächsten Tag sind wir auf dem Kocheler See Kanu
gefahren, was sehr lustig war, da viele dies noch nie
zuvor getan hatten. Nach kurzer Zeit klappte es aber bei
jeder Mannschaft ganz gut. Die Zivildienstleistenden, die
uns betreuten, erzählten uns dann einige Fakten und
Legenden zu der Umgebung (u.a. auch nette Geschichten
über Käpt’n Iglu und die Zugspitze), die sich dann am
Ende teilweise als unwahr herausstellten. Natürlich wurde danach jedes Wort aus dem Munde unseres Zivis
angezweifelt (der „17 ?“ jährige Mo). Am Ende der
Kanufahrt wurden wir noch mal gelobt, was für eine disziplinierte Klasse wir doch wären, da wir jede Anweisung befolgten. Abends gab es dann noch in eine Disco
im Gewölbekeller der Jugendherberge.
Am nächsten Tag hatten wir nach dem Frühstück eine
sehr interessante Klosterführung mit Klaviereinlage.
Danach haben wir eine Moorwanderung mit Vogelbeobachtung unternommen, allerdings ohne Moorleichen zu
hinterlassen. Dann wurde noch ein lustiges Beachvolleyballturnier veranstaltet. Am Abend haben wir in Vorbereitung auf den nächsten Tag einen Film über die KZs gese-
hen und anschließend darüber diskutiert, da alle sehr
betroffen waren.
Am Donnerstag haben wir das KZ Dachau bei München
besucht. Wir waren mit einer Audioführung ausgestattet,
durch die wir Zugang zu etlichen Informationen bekamen. Nach dem Besuch in Dachau sind wir durch die
Ausstellung „Mensch und Natur“ im Schloss Nymphenburg gegangen.
Am Freitag ging es dann endlich nach München. Erst
waren wir im Deutschen Museum, welches wahnsinnig
groß ist, und anschließend im Hofbräuhaus (ein Muss
für jeden, der nach München kommt). Danach durften
wir alleine durch München laufen, was
aber wenig Freude gemacht hat, da es
geregnet hat. Am Abend wurde uns
dann vorgelesen, was wir noch alles zu
tun hatten, bevor wir abreisten. Wir
mussten alles Mögliche in den Zimmern reinigen. Um 20 Uhr war dann
auch noch Disco. In dieser Nacht hat
kaum einer geschlafen, da es ja der
letzte Abend war. Einige Leute hatten
ihren Spaß damit, gar nicht zu schlafen
(Dank an die Neustädter, mit denen
wir uns die Gänge teilten).
Aber das dicke Ende kam erst noch:
Im Zug von München bis Stuttgart hatten wir kein Problem, aber leider im
Zug von Stuttgart nach Düsseldorf. Die Plätze, die eigentlich für uns reserviert waren, hatten eine Doppelbelegung, weswegen einige keine festen Sitze hatten. In Köln
sind dann noch die Höhner („Viva Colonia“) eingestiegen, weswegen es noch mal Trubel gab.
Dies ist eine kleine Zusammenfassung unserer Klassenfahrt, die ein voller Erfolg geworden ist, was wir auch
dem Engagement unserer genialen Begleitlehrer Frau
Reif und Herrn Hüttermann zu verdanken haben!!!
Ruth Vetter und Olivia Hornung
15
Klassenfahrten/Ausstellung
10 c – reif für die Insel
Die 10 c in Borkum
Im Gepäck eine beängstigende Wettervorhersage und
jede Menge warmer Kleidung – so brachen wir nach den
ersten wirklich warmen Tagen des Jahres gleich nach
den Osterferien nach Borkum auf. Würde sich die Insel
als lohnendes Ziel der Klassenfahrt erweisen? Auf dem
Fährschiff schien uns die Sonne ins Gesicht, aber sobald
es auf die offene See hinausging, bekamen wir auch
einen Vorgeschmack auf den kalten Wind, der uns die
nächsten Tage begleiten sollte.
Unser Aufenthalt in Borkum war geprägt durch ein
abwechslungsreiches Programm: Ein erster Ausflug mit
den Rädern ins Dorf diente der Vervollständigung der
Nahrungsmittel-vorräte. Natürlich wanderten wir, mit
Gummistiefeln ausgerüstet, ins Watt, wo der Wattführer
auf zahlreiche Bewohner dieses an Lebewesen reichen
Meeresabschnittes aufmerksam machte und erläuterte,
wie empfindlich dieses Ökosystem auf Verschmutzungen
reagiert. Neben dem Radfahren und Fußball in der
Sporthalle ergänzte Indoor-Klettern das Aktivitätspro-
gramm. Viele zunächst Zaghafte verfielen sehr schnell
dem Reiz des Kart-Fahrens –
so lange, bis die Karts der
Reihe nach ausfielen. An zwei
Abenden bevölkerten wir die
Disco – wo Frau Trüschler
vergeblich auf Musik von Robbie Williams wartete. Ein
Besuch auf dem Feuerschiff
(das uns vor allem als rettender Schutz vor einem Hagelschauer in Erinnerung blieb) und auf dem Seenotrettungskreuzer „Alfried Krupp“ rundete das Programm ab. Nach
ereignisreichen Tagen (und vor allem Nächten) brachte
uns der Bus schließlich wieder nach Meerbusch zurück.
F. Belthle
Ausstellung
„Fantastische Unter wasser welt“
Am 14. März wurde im Raum
105 des Mataré-Gymnasiums die
Ausstellung „Fantastische Unterwasserwelt“ eröffnet. Den Eltern und allen
Interessierten wurden die Ergebnisse
eines fächerverbindenden Projekts präsentiert, das in der
Klasse 5b durchgeführt wurde.
Nach einem Ausflug in das Sealife-Center Oberhausen
beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen in den
Fächern Deutsch (Reuter), Biologie (Dr. Martens) und
Kunst (Pflüger) mit der Welt der Unterwasserlebewesen
und erschufen eine eigene, kreative Unterwasserwelt mit
großen Fantasiefischen in Pappmaché, spannenden
Fischgeschichten und informativen Steckbriefen.
Eine Ansprache des Klassensprechers Laurenz Ungerath,
eine Lesung der Schüler und Schülerinnen, im Raum
schwebende dreidimensionale Objekte, entsprechende
Dekoration und leises Wellenrauschen machten den
Abend zu einem Erlebnis für alle Beteiligten.
C. Pflüger
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Schüler engagieren sich für die 3. Welt
An die Schüler des Differenzierungskurses Gesellschaftslehre Stufe 9
(Jessica, Alina, Fabian, Daniel, David, Lucas, Dominik, Philipp, Nils, Jonas, Mara, Chantal, Pascal, Julian)
die Techniker der Stufe 11 (Lukas, Johannes, Philipp Mohammed)
und vor allem,
danke Erik,
im Namen des Guatemala-Projektes.
1.000,- Euro wurden an diesem Abend
für unser Projekt erwirtschaftet.
„Blumen für Südostasien“
Mataré-Schüler malen für Spendenaktion
Seit Donnerstag, dem 10.02.05, fallen den Kunden der
Deutschen Bank am Dr. Franz-Schütz-Platz in Büderich
die zahlreichen kleinformatigen und farbenfrohen Blumenbilder ins Auge, die insgesamt 5 Stellwände füllen.
Von den ursprünglich über 300 auf Holztafeln gemalten
Blumenmotiven können noch etwa 200 erworben werden. Der Verkaufserlös soll den Opfern der Flutkatastrophe in Südostasien über die Asia-Foundation zugute
kommen.
Dem Vorschlag der Kunstlehrer und -lehrerinnen des
Mataré-Gymnasiums, mit einer Aktion die Hilfsmaßnahmen der Spendenaktionen in Asien zu unterstützen,
kamen die Schülerinnen und Schüler bereitwillig und mit
großem Engagement nach. Innerhalb von 2 Wochen hatte jeder Schüler im Kunstunterricht eine der 20 x 20cm
großen Holztafeln bemalt. Jedes Bild kann für 5,- € selbstverständlich auch zu einem höheren Preis - erworben werden. Damit die Hilfsaktion ein Erfolg wird, erhof-
fen sich die Schüler einen guten Verkaufserlös.
Den Kunden der Deutschen Bank und allen anderen
Interessenten sollte es leicht fallen, die Einsatzfreude der
Schüler für diesen guten Zweck zu unterstützen. Dies
umso mehr, da die Blume als Symbol für neues Leben
und Wachstum steht und damit im doppelten Wortsinn
zeichenhaft einen Wiederbeginn und Neubeginn in den
betroffenen Regionen markiert.
AG: Guatemala-Projekt und Bio-AG
17
Wie kam es eigentlich zu unserem
Guatemala-Projekt?
Unser Guatemala-Projekt gibt es schon seit 29 Jahren,
und Gott sei Dank hat diese Verbindung bis heute gehalten!! Doch wussten Sie bzw. wusstet ihr überhaupt,
warum es dieses Projekt gibt und wie es zu Stande
gekommen ist? Sehen Sie/seht ihr, da haben wir’s ja
schon!!
Deshalb kam Frau Reinhart auf die Idee, eine AG zu starten, und wir beide sind dieser beigetreten und versuchen, jedem von euch mehr von unserem Projekt zu vermitteln.
Also: wie kam es eigentlich zum Guatemala-Projekt?
Im Februar 1976 gab es in Guatemala ein schweres Erdbeben, welches tausende Opfer forderte, unzählige Familien wurden obdachlos. Da ein ehemaliger Lehrer unserer Schule (Herr Beck) Schulleiter der Deutschen Schule
in Guatemala war, kam der Kontakt zum Colegio Aleman
zu Stande. Diese Schule ist sehr wohlhabend und benötigt unsere Hilfe nicht, doch über diese wird unser Geld,
welches wir zum Beispiel durch den Weihnachtsbazar
zusammenbekommen haben, an die richtige Stelle geliefert. Jetzt können Sie/könnt ihr ja sagen, dass dieses
Colegio sich das Geld unter den Nagel reißt, doch so ist
es ganz bestimmt nicht!! Sobald das Colegio das Geld
erhalten hat, geben diese es an die Ärmsten der Armen
des Landes, wie Eltern von kleinen Kindern, welche
davon einfachstes Baumaterial für sanitäre Anlagen und
Schulen kaufen und diese für ihre Kinder anfertigen.
(Bilder vom Bau der Schule und aus dem Klassenraum)
Wir haben uns entschlossen, Frau Reinhart bei dem Projekt so gut wie möglich zu unterstützen, da wir es wichtig
finden, bedürftigen Menschen (im Vergleich zu denen es
uns immer noch „recht“ gut geht) zu helfen und somit
über den „eigenen Tellerrand“ zu blicken. Außerdem ist
es das Projekt unserer Schule, und da es sonst in Vergessenheit gerät, muss das Projekt lebendig im Bewusstsein
bleiben!!
Nadine Gilgen und Janina Lüdtke (Klasse 10a)
Fische wie Du und Ich
Zwei Fisch´, die leben im Meer,
es werden reichlich mehr,
doch kommt der große weiße Hai,
ist das Leben schnell vorbei.
Es gibt verschiedene Arten:
Molly, Wels und Karpfen,
doch es gibt noch viele mehr,
aber sie leben nicht alle im Meer.
Sie schwimmen mit einer Blase,
doch sie haben keine Nase,
aber sie haben Kiemen,
die werdet ihr niemals kriegen.
Das Meer ist groß,
wir müssen schnell los,
und solltet ihr einmal Fische haben,
einfach Bio-AG fragen.
Joern Hoppe (6D)
Fische – pflegeleichte Haustiere ?
Seit Oktober 2004 betreuen wir ein Aquarium, und es ist
uns aufgefallen, dass dies keine einfache Aufgabe ist.
Wöchentlich mussten wir losgerissene Wasserpflanzen
wieder einsetzen, die Glasscheiben putzen, Wasser nachfüllen, Filter reinigen (sehr aufwändig!), Pflanzen düngen
und Fische füttern.
Wer behauptet, Fische seien pflegeleichte Wesen, der
sollte diesen Tieren selber einmal ein Aquarium einrichten.
Was plant die Bio-AG für die Zukunft?
Neben der weiteren Betreuung des Aquariums planen
wir, ein Terrarium einzurichten, um dort die Entwicklung
vom Froschlaich bis zum ausgewachsenen
Frosch zu beobachten.
Darüber hinaus wollen wir uns um den
Schulteich kümmern .Die Säuberung des
Gewässers
von Abfällen und Unrat steht zunächst an.
Danach betreuen und pflegen wir den
Teich, und lernen so auch die Pflanzen
und Tiere kennen, die sich dort ansiedeln.
18
Wettbewerbe und Kuriosa
Die tolle Knolle
und andere News...
Wettbewerbsteilnahmen
im Schuljahr 2004/2005
Fabian Gather
Fritz Simons
Auch in diesem Jahr hat Fabian Gather (10b) mit
besonderem Erfolg am Wettbewerb „Chemie entdecken”
teilgenommen. Er erhielt für seine Ausarbeitung über
„Die tolle Knolle” eine Urkunde, und zusätzlich wird ihm
im Juni in einer besonderen Feierstunde an der Universität Köln noch ein Geschenk für seine Leistung überreicht
werden.
Am Kreiswettbewerb Mathematik haben 11 Schülerinnen
und Schüler des Mataré-Gymnasiums teilgenommen:
Hannah Bakker (8d), Jens Brandt (7d), Jana Frankemölle (6b), Jan-Hendrik Haack (10c), Alice Iwoleit (6d), Kirill Kuznetsov (5b); Lucas Müller (6a),
Lisa Nguyen (6b), Niklas Rodemann (6a), Fritz
Simons (8c) und Andrea Schulz (8d). In diesem
Es gibt noch Hoffnung:
Bei Tod des Haustiers
bessere Abiturnote
LONDON, 8. Mai (AFP). Britische Abiturienten können
mit einer Verbesserung ihrer Abschlußnote rechnen,
wenn am Tag der Prüfung ihr Haustier stirbt. In diesem
Fall wird die Note um zwei Prozent verbessert, wie es in
den am Sonntag veröffentlichten neuen Kriterien des
obersten Prüfungsausschusses heißt. Um fünf Prozent
wird das Ergebnis verbessert, wenn kurz vor der Prüfung
ein naher Verwandter stirbt. Mit drei Prozent Anhebung
kann derjenige rechnen, dem in den Tagen vor der Prüfung etwas Dramatisches zustößt, etwa ein Knochenbruch oder ein Asthmaanfall. Heuschnupfen zählt
immerhin zwei Prozent, Kopfweh ein Prozent. Die unabhängige Organisation „Kampagne für wahre Bildung'“
kritisierte die Regelung. Sie stehe für die Haltung „in
unserer Gesellschaft, immer eine Entschuldigung für
alles zu finden“.
Hannah Bakker
Wettbewerb erreichten Hannah Bakker einen 3. Preis
und Fritz Simons sogar einen 2. Preis. Beide wurden
am 15. Februar in einer Feierstunde in Zons besonders
geehrt (wie auch schon im letzten Jahr!).
227 Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangsstufen 5
und 6 sowie 26 Siebtklässler haben am 17. März wieder
am Känguru-Wettbewerb (einem europaweiten Mathematik-Wettbewerb) teilgenommen. Die Startgebühren für
die Teilnehmer der Erprobungsstufe hat dankenswerterweise der Förderverein unserer Schule übernommen.
Die Auswertung dauert zurzeit noch an.
19
Schwimmfest
Herausragende Staffelergebnisse
bei super Atmosphäre
Daniel schlägt an, Adrian springt als letzter Schwimmer
der Kraulstaffel ins Wasser. Nun liegt es an ihm – er muss
die ganze Bahn, die das Mataré zurückliegt, aufholen.
Wir stehen am anderen Ende, feuern unseren Schwimmer mit all unserer Stimmgewalt an – es scheint zu wirken – mit einer ungeheuren Energie bewegen sich die
Beine, holen die Arme zu Kraulbewegungen aus - der
Abstand wird kürzer. Von uns aus sehen wir zwar, das
Adrian aufholt, können jedoch immer noch nicht an den
Sieg glauben. Schließlich schwimmt er gleichauf, die
Schwimmer schlagen an - auf der anderen Seite springt
Frau Trüschler in die Höhe. Ungläubigkeit breitet sich
unter uns aus, gebannt schauen wir auf die Schiedsrichterin „Gewonnen hat das Mataré Gymnasium vor dem
Meerbusch Gymnasium.“ Unser Jubel erfüllt die
Schwimmhalle…
So also sah es aus, beim Schwimmfest der Meerbuscher
Schulen 2005. Insgesamt gewannen wir 4 aus 6 Staffeldisziplinen. In den Einzelwettkämpfen gewannen wir 3
mal GOLD, 4 mal SILBER und 9 mal BRONZE!! Jeder Sieger bekam seine Medaille bzw. den Staffelpokal von Bürgermeister Dieter Spindler mit einem persönlichen Händedruck überreicht. Die guten Leistungen schlugen sich
auch im Schul- ergebnis nieder:
Das Mataré Gymnasium belegte mit nur 25 Punkten
Abstand hinter dem Meerbusch Gymnasium Platz 2. In
den Gruppenergebnissen sah es wie folgt aus: In der
Wettkampfklasse 1 (WK I ) holten wir den 1., in WK II
den 2. und in WK III den 3. Platz. Insgesamt schwammen
22 Schüler aus den Klassen 5-11 für unsere Schule. Als
tatenkräftige Unterstützung hatten wir Frau Spenrath und
Frau Trüschler dabei.
Ein dickes Lob haben auch die Organisatoren der diesjährigen Veranstaltung verdient. Im Gegensatz zum letzten Jahr war der Ablauf wesentlich geordneter und auch
fairer, da die dieses Mal nur ein Schwimmer pro Schule,
pro Lauf antreten durfte. Eine nette Idee war es auch,
dass jeder Goldmedaillengewinner zusätzlich zur Medaille noch ein kleines Präsent erhalten hat. Für all ihre
Mühen hier nochmals ein großes Dankeschön!
Nächstes Jahr sind wieder alle Mataré - Schwimmer
gefragt, um die restlichen 25 Punkte, die uns dieses Jahr
zum Sieg gefehlt haben, zu erkämpfen. Meldet euch einfach beim Sportlehrer eures Vertrauens ;-), wenn ihr
dabei sein möchtet.
Alexandra Diers, Nicholas Sunderland 10a
20
Schüler schreiben für die Rheinische Post
Ein Blick in die Werkstatt
junger Journalisten
RHEINISCHE POST
Im März und April dieses Jahres lasen die Schüler der
Klasse 10C nicht nur ihre SMS und ihre Hausaufgaben,
sondern zum ersten Mal regelmäßig auch eine Zeitung.
Die RHEINISCHE POST wurde der Klasse im Rahmen
des Projektes „Schüler schreiben für die Rheinische
Stefan, Benjamin, Daniel
“Sieben unter einem Dach“
(Aus dem Alltag einer Großfamilie)
Jennifer, Anne
“Oh Schreck, mein Fahrrad ist
weg“
(Fahrraddiebstahl)
Christina, Natalie
“Oh Schreck, meine Frau ist weg“
(Auch geschiedene Männer brauchen Hilfe)
Nils, Tim, Lukas
“Ich wär so gerne hackevoll”
(Was kann man als Jugendlicher
[16 -18 Jahre] abends in Büderich unternehmen?)
Baris, Jan, Hendrik, Yavus
“Ein Türke im Wunderland”
(Erfahrungen eines türkischen
Schülers im deutschen Bildungswesen)
Mandy, Alicia
“Vom Reichtum zur Armut ist
es nur ein Schritt”
(Sozialhilfeempfänger in Meerbusch)
Franziska, Christina
“Fehlstart in die Zukunft?“
(Lehrstellenmangel in Neuss )
Nina, Julia
“Kind - nein danke”
(Sinkende Geburtenrate in Meerbusch)
Cassandra, Marissa, Sarah
“Schönrederei am Hauptbahnhof?“
(Vandalismus am Düsseldorfer Hauptbahnhof)
Post“ frei Haus (besser: frei Schule) geliefert. Zwar werden die Artikel der Schüler erst im Mai in einer Sonderausgabe der RP erscheinen, aber wir riskieren schon
einmal einen Blick in die Werkstatt der jungen Journalisten. Welche Themen sind geplant?
21
Mediatoren / Frankreich-Austausch
Mediatoren
“Was passiert hinter der blauen Tür?”
Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Es gibt Einiges, was viele gerne wissen würden,
wie zum Beispiel: was wir machen, wie die Ausbildung
war, wie wir versuchen zu helfen
und sogar, ob wirklich Schüler/innen zu uns kommen.
Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel einige eurer Fragen beantworten können.
Also, lest einfach weiter...
leben. Daher ist es unser Ziel, euch zu helfen, eine passende Lösung zu finden, mit der alle einverstanden sind.
Es gibt auch Schüler, die sich streiten, da sie keinen
anderen Weg finden, miteinander zu kommunizieren.
Durch die direkte Konfrontation bei uns, geben wir
jedem die Chance, sich einfach mit seinem Mitschüler
oder (der betroffenen Person) auszusprechen.
Natürlich bleibt alles unter uns!!!
Natürlich können wir euch nicht in jeder kleinen Einzelheit erzählen, was wir in der Ausbildung gelernt haben.
Jedoch kann man sagen, dass wir einfach für
Schüler/innen da sind. Wir sind gute Zuhörer und versuchen euch immer mit einem guten Rat unterstützend zur
Seite zu stehen. Einige glauben, wir seien „Seelenklempner“. Doch da können wir euch beruhigen und mit
gutem Gewissen sagen, dass wir weder “Seelenklempner” noch “allwissend” sind, sondern einfach nur Streitschlichter.
An unserer Schule gibt es (zum Glück) nicht besonders
viele Auseinandersetzungen. Aber es ist bekannt, dass an
den besten Schulen Meinungsverschiedenheiten vorkommen.
Keiner möchte gerne mit seinen Mitschülern in Streit
Kein Lehrer, kein Schüler, kein Freund, kein...
mit anderen Worten: keine Menschenseele wird
jemals etwas von unserem
Treffen erfahren, es sei denn, ihr selbst erzählt es
weiter.
Eins möchten wir euch noch mit auf den Weg
geben:
Wir sind genauso wie ihr, bloß Schüler, die euch
gerne zur Seite stehen!!!
Kamelia und Sadaf Samet
FRANKREICHAUSTAUSCH
Part VII
Eine unendliche Geschichte
geht weiter:
Traditionell findet
unser Austausch
mit Fouesnant in
den Monaten
April und Juni
statt. Im April
kommen unsere
französischen
Gäste zu uns, der
Gegenbesuch in
Frankreich findet
Anfang Juni statt.
Der 1. Teil des
Austausches ist
schon beendet:
Vom 7. - 14. April
waren 34 französische Schüler/innen begleitet von Monsieur Michel Pelliet und
Madame Florence Kauffmann bei uns zu Gast. Das Programm, das Frau Sievers-Schmitz und ich vorbereitet
haben, hat bei unseren französischen Gästen guten
Anklang gefunden, und ich bin sicher, dass unsere Schüler/innen in Frankreich eine ebenso
Interessante und abwechslungsreiche Zeit
haben werden. Aber zurück zum 1. Teil des Austausches:
Pünktlich um 11.30 Uhr kam der Bus an, und nach einer
kurzen Begrüßung wurden die französischen Gäste ihren
deutschen Familien zugeteilt.Bei vielen hat vorher schon
Briefkontakt stattgefunden, einige kannten sich schon
vom letzten Jahr her, so dass man sich nicht total fremd
war. Am Freitag wurden die Franzosen vom Bürgermeister, Herrn Spindler, im alten Ratssaal empfangen und u.
a. über die Kommunalpolitik Meerbuschs informiert.
Samstag und Sonntag waren den Familien vorbehalten.
Es folgten 2 Tagestouren: Montag zum Phantasialand, am
Dienstag nach Köln zur Besichtigung des Schokoladenmuseums, anschließend nach Bonn ins Haus der
Geschichte. Natürlich hatten die französischen
Schüler/innen auch Gelegenheit, den Unterricht am
Matare´ kennen zu lernen. Ein Besuch im Aquazoo, eine
Soiree´ d´ amitie´ am Mittwoch, sowie eine Rallye am
Donnerstag rundeten das Programm ab. Jetzt bleibt uns
nur noch Geduld, den 31. Mai abzuwarten., denn dann
geht´s ab nach Fouesnant.
Klaus-Peter Sauermann
22
AGs
Arbeitsgemeinschaften
im zweiten Halbjahr 2004/2005
Für Künstler und Musiker
Theater
Weiterführung der bestehenden AG
Ab Klasse 5, Frau Stolze, mo 15-16 Uhr, Aula
Kunst
Plastisches Gestalten in verschiedenen Materialien
Klasse 5 bis 8
Neue Interessenten sind willkommen!
Frau Hardt, mo 7/8 14tg/uW, 037
Kunst: Impressionismus
Zeitliche Einordnung und Erstellung eines Bildes
Interessenten melden sich bei Herrn Seemann
Herr Seemann, mi 8/9 14tg/gW, 036
Kunst-Workshop
Der Workshop-Charakter dieser AG bietet den TeilnehmerInnen die Möglichkeit an größeren Projekten mitzuarbeiten, die dazu dienen, unsere Schule künstlerisch zu
gestalten. Eigene Ideen sind willkommen!! Die AG-Stunden werden in Absprache blockweise (3-4 Unterrichtsstunden) auf ausgesuchte Nachmittage gelegt.
Klasse 8 bis 13 (max.10 Tn)
Frau Siebertz, Aushang beachten!!, 032
Gitarre
für alle Interessierten
Beginn nach Ostern, Herr Dr. Martens, do 9, 004
Kunst
Inhalte nach Absprache
Klasse 7-10, Frau Pflüger, di 8 Aushang beachten!!
Für Naturfreunde, Tüftler, Bastler und „Zocker“
Modellbau
ab Klasse 5, Herr Piatek
Schach
für alle Interessierten
Herr Bedbur, do 9, BE/007
Termin nach Absprache
Mathematik
Lösen von Wettbewerbsaufgaben – Neueinsteiger sind
willkommen!!
Klasse 5 bis 8, Herr Sälzer, do 9, 111
Biologie
Experimentelle Untersuchungen von Böden: Woraus
bestehen sie? Was lebt darin? Wie viel Luft lassen sie
durch? Wie viel Wasser speichern sie? Viele Fragen, die
hier beantwortet werden...
Klasse 6-8, Herr Richter, mi 8/9 14tg/gW, 026
„Let’s rock!!!“
für interessierte Rock-Musiker
ab Klasse 7 (Neueinsteiger willkommen!)
Herr Nemetschek, do 8, Aula
Klavier
für interessierte Klavierspieler aller Altersstufen –
Besprechung und Einstudierung bekannter, populärer
Klaviermusik; zweihändig, vierhändig... eigene Musikwünsche sind willkommen!!!
Frau Riemer, di 7, 004
Für Sportler
Fußball
für alle Interessierten in Klasse 5 bis 7
Conny Schäfer, do 7, H 1
Biologie
Natur – Beobachtungen und Experimente - Neue Interessenten sind willkommen!!
Klasse 6 bis 8, Frau Beyerle, di 8, 027
Aushang beachten!!
Kabarett
Selbstentworfene Sketche und Songs über Mögliches und
Unmögliches aus dem Alltag der Schule.
ab Klasse 7, Herr Neubert, di 7, 003
Holzwerkstatt
Klasse 5/6, Herr Fietze, mo 8/9 14tg/gW, 037
Hockey
Hockey ist und bleibt ein wesentlicher sportlicher Aspekt
unserer Schule. Daher ist Nachwuchs gefragt! Klasse 5
bis 7, Herr Raider, mo 7/8, H 1
Arbeitsgemeinschaften
Wir musizieren!
für interessierte Mädchen und Jungen
aller Klassen, Frau Röver, di 8/9, 004
„Bube, Dame, König, As“
Kartenspielen für Interessierte aus
Klasse 5-8, Daniel Mayer/Jan-Hendrik Haack, mo 7, 204
Golf
Technik, Regeln und einfache Formen des Golfspielens
Klasse 5 bis 7Herr Toups, mo 8/9, Golfplatz
Ganztagsunterricht
im 2. Halbjahr
2004/2005
Manga-Zeichnen
Von Grundlagen bis zum fertigen Kurz-Manga
Ab Klasse 5, Diana Schiefer
Aushang beachten!!
Physikalische Experimente
Versuche aus verschiedenen Bereichen der Physik
ab Klasse 7, Herr Jakob, di 8/9 14tg/uW, 015
Leichtathletik
Wir trainieren für das Sportabzeichen
Klasse 5/6, Frau Trüschler, mo 8/9 14tg/gW, H2
Handball
Klasse 5 bis 7, Patrizia Knychas / Annalena Fietz do 7, H 2
Volleyball
Klasse 8 bis 10, Frau van der Berg, mi 9, H2
Für Computerfreaks
Jugend forscht
Wir entwickeln Projekte für den Wettbewerb
Klasse 5/6, Herr Knippenberg, di 8, 104
Einführung in die Arbeit mit dem Computer
Klasse 5 (Pflicht-AG - nach Ankündigung)
Frau Weeke, mo 9, 315
Förderunterricht
Die Termine des Förderunterrichts sind den Stundenplänen zu entnehmen.
LRS
Deutsch
Englisch
Mathematik
Französisch
Latein
Klasse 5
Spenrath
v. Renteln
Reif
Welsch
Klasse 6
Spenrath
v. Renteln
Pflüger
Wienen
Klasse 7
Winterwerb
Raider
Andriessens
Stockhausen
Flöter
Klasse 8
Aalam-Behr
Müller
Gladebeck
Siebertz
v. Rundstedt
23
Terminplan / Impressum
Einführung in die Arbeit mit dem Computer
Klasse 5 (Pflicht-AG - nach Ankündigung)
Herr Belthl, di 8/9, 315
Einführung in das Programmieren –
Turtle-Graphiken
Klasse 7 bis 9, Herr Lütticken, di 8/9 14tg/uW, 101
Computer-AG
HTML Programmierung mit dem Ziel, eine Homepage zu
erstellen, ab Klasse 7, Frau Wöhrmann, do 9, 313
Für Sprachinteressierte
Französisch-Schnupperkurs
Für alle, die vielleicht schon in der Grundschule in einer
Französisch-AG mitgemacht haben und natürlich auch
für Neugierige, die noch nichts mit dieser Sprache zu tun
hatten. Also: A bientôt! (Bis bald!!)
Klasse 5, Frau Sievers-Schmitz, do 8, 103
Französisch
Wer sich für Französisch interessiert oder wer noch nicht
so richtig weiß, ob diese Sprache etwas für ihn ist - denn
schließlich muss man sich ja im nächsten Jahr für eine
weitere Sprache entscheiden - ist herzlich willkommen.
Also: A bientôt! (Bis bald!)
Klasse 6, Frau Sievers-Schmitz, do 9, 103
Italienisch für Anfänger
Fortführung der bestehenden AG - Neueinsteiger sind
willkommen!!
Klasse 7 und 8, Herr Ruprecht, mo 8, 202
Altgriechisch für Anfänger
ab Klasse 8, Frau Dr. v. Rundstedt, mi 8, 202
Für am Schulleben und Schulalltag Interessierte
Elternbrief
In dieser Arbeitsgemeinschaft wollen wir versuchen, eine
feste Schülerrubrik in unserem Elternbrief zu begründen.
Wer journalistische Neigungen verspürt und Interesse
hat, etwas Interessantes in und um die Schule zu schreiben, ist willkommen., alle Stufen
Mai 2005
Di. 17.05.05
Do. 19.05.05 19.30
Fr. 27.05.05
Di. 31.05.05 19.30
Besinnungstage Jgst. 12 bis 19.05.05
Sonst: unterrichtsfrei
Auftaktveranstaltung zu „Eine Schule liest ein Buch“
Beweglicher Ferientag
Informationsveranstaltung zum Zwei-Sprachen-Lernen
Frankreichaustausch, unsere Schülerinnen und Schüler
in Frankreich, bis 09.07.05
Juni 2005
Mi. 01.06.05 16.00
20.00
Do. 02.06.05 19.30
Di. 07.06.05 19.30
Mi. 08.06.05
Do. 09.06.05 19.30
Mi. 15.06.05 16.00
Fr. 17.06.05
Di. 21.06.05
Do. 23.06.05
Bibliotheksrunde
Drogeninformation für Eltern der 10. Klassen
Schulkonferenz
Aufführung des Literaturkurses 12
Läufertag für S I
Aufführung des Literaturkurses 12
Kinobesuch “Das Mädchen mit dem Perlenohrring
Entlassung der Abiturientia 2005 (17.00 Gottesdienst; 18.00 Uhr Aula)
Pädagogischer Tag ( unterrichtsfrei)
Begrüßungsfest neue Sextaner
Juli 2005
Fr.
Mo.
Di.
Mi.
01.07.05
04.07.05
05.07.05
06.07.05 1. Std.
Bücherflohmarkt
Bücherrückgabe
Ehrungsabend
Gottesdienst 5 – 12 zum letzten Schultag
Zeugnisausgabe zum Beginn der 4. Std.
Sommerferien bis 19.08.2005
August 2005
Mo. 22.08.05
Di. 23.08.05 8.00
08.15
10.00
11.00
Mi. 24.08.05
Schriftliche und mündliche Nachprüfungen
Unterrichtsbeginn der Klasse 6 – 1
Unterrichtsbeginn der S II
Gottesdienst zur Einschulung der neuen Sextaner
Begrüßung der neuen Sextaner in der Aula
1.-4. Std. Ordinariatsstunde Klasse 5
Impressum
Herr Dr. Witzani, nach Vereinbarung
Schülerzeitung
Von Schülern für Schüler – Mitarbeit ist dringend
erwünscht!!!
alle Klassen, Johanna Jenckel/Katharina Wittgens
Termin nach Absprache - Aushang beachten!!!
Und für die, die bisher nichts gefunden haben
Psychologie für Klasse 10-12
Einführung in Grundlagen , Herr Dr. Witzani , mo 7, 301
Guatemala
Workshop über das Land unserer Partnerschule
Frau Reinhart, do 8
Zum Impressum gehören alle Schüler, Eltern und
Lehrer, in die die Vielfalt unseres Schullebens mit
ihren Beiträgen dokumentierten und sich mit ihren
Namen unter den entsprechenden Artikeln zu erkennen geben. Mit der Redaktionsarbeit im engeren Sinne befassßt waren unser Cheflektor Herr Norbert
Richter sowie Herr Belthle, der einen Großteil der
Fotografien für diesen Elternbrief beisteuerte und den
Inhalt dieser Zeitung ab sofort auf unserer Homepage
“www.matare.de” zugänglich machen wird. Herr Frey
von der Fa. Heinendruck erstellten nach den Vorgaben der Redaktion das Layout. Herr Heinen, ohne
den es den Elternbrief in der vorliegenden Form
überhaupt nicht geben würde, gebührt wie immer
unserer besonderer Dank, ebenso wie dem Förderverein, der diesen kostenlos verteilten Elternbrief
finanziert..
Aushang beachten!!
NEUE FRANZÖSISCH-AG
Probleme mit der Grammatik? - Eigene Texte
sehen mehr rot als blau aus? Seit den Osterferien
können sich Französisch-Schüler der 9. und 10.
Klasse Rat holen in der “Französisch-Sprechstunde”,
jeden Donnerstag, 9. Stunde, R 103
Mir selbst bleibt an dieser Stelle nur noch, mich als
redaktionell verantwortlicherm Koordinator unseres
Elternbriefes von der Schulgemeinde zu verabschieden. Seit knapp zehn Jahren betreue ich nunmehr
unsere Schulzeitung, und es hat immer Spaß
gemacht, zusammen mit Kollegen, Eltern und Schü-
lern diese laufende Chronologie unseres schulischen
Lebens zu gestalten. Ich bedanke mich deswegen bei
allen ganz herzlich für die immer erfreuliche Kooperation und wünsche meinem Nachfolger alles Gute!
Dr. Ludwig Witzani (Redaktionelle Gesamtkoordination)
24
Bilder der 13
Eltern, Lehrer und Schüler amüsierten sich prächtig auf dem sehr
gelungenen Winterball unserer Abiturientia im Januar 2005