Pfarrbrief 2011 November - Heilige Drei Könige Köln

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Pfarrbrief 2011 November - Heilige Drei Könige Köln
Pfarrbrief
Heilige Drei Könige, Köln
Nr. 8
Aus vielen Körnern ist ein Brot geworden
INHALTSVERZEICHNIS
Pfarrbrief
Hl. Drei Könige, Köln
Editorial
2
Grußwort
4
Thema
6
Kirchenjahr
14
Sakramente
15
Wallfahrt
16
Liturgie
17
Caritas
20
Auflage: 5.700
Ökumene
21
Redaktionsschluss:
01.10.2011
Caritas
21
Nächste Ausgabe:
März 2012
Musik
22
Abgabetermin für alle Beiträge:
01.02.2012
Gottesdienste
26
Familienzentrum
30
Jugend
32
Messdiener
34
Kinder
36
Sternsinger
38
Aktive Gemeinde
39
KFD
44
Pfadfinder
46
Kolpingsfamilie
48
Anschriften
51
IMPRESSUM
Herausgeber:
Pfarrgemeinde , Heilige Drei Könige,
Hahnenstr. 21, 50997 Köln - Rondorf
Redaktion:
Carlo Bollenbeck,
Monika Dittrich,
Alexandra Habermann,
Dorothea Haß, Peter Henze,
Anna Nedzynski,
Sandra Nowicki
Wichtige Adressen finden Sie
auf Seite 51
Die Pfarramtssekretärinnen helfen
Ihnen gerne weiter.
www.rund-um-immendorf.de
Thema des nächsten Pfarrbriefes:
Aufbrechen
Wir freuen uns über alle Beiträge,
Fotos, Malereien usw.
[email protected]
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Hl. Drei Könige, Köln
EDITORIAL
Liebe Leser/innen unseres Pfarrbriefes
Auf der Wallfahrt nach Kevelaer
machte ich eine ungewöhnliche
Beobachtung. Vor einem Schaufenster einer Bäckerei standen die
Leute und schauten sich mit Begeisterung die Auslagen an. Dort
lagen die verschiedensten Brotsorten. So etwas habe ich (geb. 1970)
noch nicht erlebt, sondern kenne
dies nur aus Büchern und Filmen,
die frühere Zeiten beschreiben.
Angezogen von diesem Schaufenster wollte ich nun auch einen
näheren Blick auf dieses vielbeachtete Geschäft werfen. Was sich
mir bot sah einfach nur lecker aus.
Man konnte alleine vom Anblick
erkennen, dass diese Brote herrlich schmecken mussten. Ich ging
hinein und kaufte sofort drei Brote
nach meinem Geschmack.
Später im Bus ging mir der Anblick dieses Schaufensters nochmal durch den Kopf. Ich dachte mit
welcher Selbstverständlichkeit ich
in die Bäckerei hineinging und diese Brote kaufte. Gar nicht, weil ich
November 2011
noch Brot für meine Familie benötigte, sondern einfach, weil das
Brot so gut aussah. Dann sprangen meine Gedanken 60 oder 70
Jahre zurück und ich sah mich mit
meinen Kindern vor der Bäckerei.
Ohne Geld, aber mit viel Hunger.
Irgendwie hatte ich nun ein
schlechtes Gewissen. Mit welcher
Selbstverständlichkeit heute konsumiert wird, einfach weil etwas so
gut aussieht. Und dass es doch so
einige unter uns gibt, die das auch
heute nicht können.
Das schlechte Gewissen war eigentlich Quatsch, denn wir leben
nun mal in dieser heutigen überflussreichen Zeit. Aber ein Besinnen auf den Wert der Sachen, die
man so leichthin kauft, ist erforderlich. Und vielleicht ein Blick nach
links und rechts, ob ich etwas von
meinen drei Broten abgeben kann.
Sandra
Visarius-Nowicki
3
GRUSSWORT
Aus vielen Körnern......
Man nehme 250g Weizen, 180g
Roggen, ein wenig Hafer
(ungeschrotet), Dinkel nach Wunsch –
und dann lasse man den Teig ca. 3
Stunden ruhen – backen bei 180
Grad....
.......ist ein Brot geworden!
Für Brote gibt es Rezepte, aber gibt
es auch Rezepte für Menschen, Rezepte für gelungenes Miteinander,
Rezepte für tolerantes Umgehen, Rezepte für solidarisches Tun, Rezepte
für ein gelungenes Leben?
Für Brote gibt es Rezepte, aber Rezepte für Menschen funktionieren nur
scheinbar. Es gibt zwar Regeln und
Gesetze, aber, dass Menschen dann
aus ihrem innersten Wunsch zusammen ein „Brot― werden, ist doch eher
ein Wunschtraum. Schon bei den ersten Christen hat es nur im Ansatz
funktioniert. Die Apostelgeschichte
beschreibt in vielen Passagen, wie
Christen darum ringen, zu einer ge-
meinsamen Linie zu kommen. Paulus
beschreibt in seinen Briefen immer
wieder die Konflikte der ersten Gemeinden. So schreibt er etwa im ersten Korintherbrief: „Ich meine damit,
dass jeder von euch etwas anderes
sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus.
Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa
Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid
ihr auf den Namen des Paulus getauft
worden?― (1. Kor. 1,12-14).
Anscheinend sehen wir bereits in
den ersten Gemeinden eine Schwierigkeit, die sich durch die gesamte
Geschichte hindurchzieht. Jede Gemeinde und wahrscheinlich jeder
Mensch ist immer erneut versucht,
seine Individualität so hoch zu halten,
dass es für den anderen kaum noch
Platz gibt. Deshalb schreitet Paulus
ein, denn dies verhindert mit untrüglicher Sicherheit, dass wir Gemeinde
werden können.
„Schafft den alten Sauerteig weg,
damit ihr neuer Teig seid. Ihr seid ja
Die Redaktion wünscht gesegneteWeihnachten
Ein kleines Kind will den Frieden in die Welt
bringen. Wir wünschen allen, dass sie die
Botschaft des Kindes hören und verstehen. Jeder
hat die Möglichkeit, im Tumult des Alltags zu
diesem Frieden beizutragen.
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Hl. Drei Könige, Köln
GRUSSWORT
schon ungesäuertes Brot; denn als
unser Paschalamm ist Christus geopfert worden.― (1. Kor. 5,7). Die alte
Arroganz, dass man etwas Besseres
ist, gilt es also wegzuschaffen, denn
sie verhindert, dass dort etwas Neues
entstehen kann. Dies galt es zu allen
Zeiten umzusetzen und dies gilt auch
für uns heute.
1873 wurde ein Manuskript
gefunden,
die Zwölfapostellehre
oder
Didaché.
Liebe Gemeinde, wir haben uns für
das kommende Kirchenjahr ein übergreifendes Jahresthema gegeben, ein
Thema, welches die Kirche seit Anbeginn begleitet und beschäftigt:
Es war im christlichen
Altertum hochgeschätzt.
Es handelt sich um eine
Gebetssammlung.
„Aus vielen Körnern ist ein Brot
geworden!“
Ein Ausschnitt:
Ein Anspruch steckt darin, aber
auch eine Wirklichkeit, denn dass wir
als Gemeinde auf dem Weg dahin
sind, ist wohl unbestritten. Aber Stehenbleiben kann nicht Thema sein,
sondern den Auftrag zu erfüllen, eine
Gemeinde zu werden, ist eben kein
Auftrag des Bistums, sondern der
Auftrag Jesu Christi.
Im kommenden Jahr wollen wir uns
diesem Thema in Liturgie und Verkündigung, in Festen und Feiern, gerade auch im Bereich der Ökumene,
im Alltag, aber auch an den besonderen Ereignissen stellen. Wir wollen
versuchen, dass wir zusammenwachsen im Sinne Jesu Christi mit all unseren Besonderheiten und Charismen, mit unseren Fehlern und
Schwächen, aber vor allem mit dem,
was uns in Godorf, Meschenich, Immendorf und Rondorf so liebenswert
macht!
Ihr Pastor Alf Spröde
November 2011
“Wir sagen dir Dank,
unser Vater,
für das Leben
und die Erkenntnis,
die du uns kundgetan hast
durch Jesus, deinen Knecht.
Dir die Ehre in Ewigkeit.
Wie dieses Brot zerstreut war
über die Hügel hin
und nun,
zusammengebracht,
eins geworden ist,
also werde zusammengebracht deine Kirche
von den Enden der Erde
in dein Reich. …“
P. Günther Stein
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JAHRESTHEMA
Brot und Brauchtum
Wenn meine Mutter einen Brotlaib anschnitt, vergaß sie nicht, ein
Kreuz darauf zu zeichnen. Sie erklärte mir, dass Brot etwas Heiliges ist, weil viele Menschenhände
notwendig sind von der Aussaat
bis zum Brot. Eine Tradition, die
ich auch übernommen habe. Neben der Bedeutung als Grundnahrungsmittel hat das Brot eine symbolische bzw. eine religiöse Bedeutung. Die Bibel berichtet an vielen Stellen über die Brotnahrung,
denn die Sorge des Menschen um
das tägliche Brot beherrscht das
Denken. Jede Missernte stellte die
Existenz in Frage. Im „Vater unser―
sprechen wir als vierte Bitte „Unser
tägliches Brot gib uns heute―. Beim
jüdischen Passahfest wird heute
noch ungesäuertes Brot gegessen,
dass ohne Sauerteig und ohne Hefe gebacken wird. Die Nomaden
aßen es auf ihren Wanderungen
durch die Wüste. Die Juden führten es als Wegzehrung bei ihrem
Auszug aus Ägypten mit. Könige
und Heerführer wurden mit Brotgeschenken geehrt. Arme brachten
Gebäcke in Tierformen als Ersatz
für Opfertiere in den Tempel. Berichte über fromme, mildtätige
Menschen, die den Armen und
Hungernden Brot spendeten kennen wir aus der Geschichte. Zu
den bekanntesten Wohltäterinnen
zählt Elisabeth von Thüringen, die
im Jahr 1226 Brot an die Armen
verteilte. Sie gilt als Heilige der
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Hungernden und der Bäcker. Vor
dem Brotbacken ritzte man mit
dem Messer ein Kreuz ins Brot.
Der Kreuzschnitt drückte nicht nur
Respekt vor dem Brot aus, sondern man erflehte himmlischen Segen. Gleichzeitig war das Brot
leichter zu teilen. Ehen wurden im
Zeichen des Brotes geschlossen.
Der Bräutigam reichte seiner Braut
vor dem Altar ein Brot, Ausdruck
dafür, dass er seine Familie ernähren möchte. Der Ährenstrauß für
die Braut, war das Symbol für die
enge Verbundenheit ein Leben
lang - wie die Getreidekörner in
der Ähre und dann im Brot. Brot
mit eingebackenen Pfennigen verschenkte man zur Kindstaufe. Brot
und Salz als Geschenk zum Einzug in eine Wohnung oder Haus,
soll den Wohlstand sichern. Zu
bestimmten religiösen Feierlichkeiten werden traditionelle Brote z.B.
Osterbrote oder geflochtene Erntekronen fürs Erntedankfest, gebacken. Die Brotzeit erinnert uns täglich an das Grundnahrungsmittel
Brot. Auch in der Politik hat das
Brot eine große Bedeutung. Hungersnot, Auswanderungen, Aufstände gab es, wenn das tägliche
Brot fehlte. Das Lied „Brot und Rosen― war der Leitspruch der amerikanischen Frauenbewegung 1912.
In zahlreichen Redewendungen
und Sprichwörter findet man das
„Brot― wieder. "Wo man das Brot
ehrt, Gott die Not kehrt". (Brot als
Hl. Drei Könige, Köln
JAHRESTHEMA
Zeichen für Lebenskraft) „In Lohn
und Brot stehen―, eine bezahlte
Arbeit zu haben - „seine Brötchen
zu verdienen―. „Der Mensch lebt
nicht nur allein vom Brot―. Es gibt
noch andere Werte, nicht nur das
Materielle.
Das Brot symbolisiert das Leben
und den Leib Christi. ―Ich bin das
Brot des Lebens. Wer zu mir
kommt wird nie hungern―.
Monika Dittrich
Gedanken zum Titelbild
Viele Körner brauchen wir für ein
Brot aber nicht unbedingt nur die
gleichen.
Sie können unterschiedlich groß,
verschieden farbig und vielfältig im
Geschmack sein. Jeder kann sich
als „Korn― in das Gemeindeleben
einbringen, egal welches Aussehen, Talent oder „Geschmack― er
hat . Es ist nicht immer einfach eine Einheit - ein Brot - aus einem
scheinbar chaotischen Körnerhaufen zu machen.
Manches mal möchten wir gar
nicht Teil eines ganzen Brotes
werden: Traditionen und Gefühle
haben uns daran gewöhnt, bei
„unseren― Körnern zu bleiben.
Es ist auch gar nicht immer möglich, alle „Körner―
aufzufangen. Irgendwo
sind immer Ritzen, in denen Körner verloren gehen und vielleicht sogar
darauf warten, entdeckt
zu werden.
Denjenigen, die sich in
unserer Gemeinde engagieren, ist es ein Anliegen
möglichst viele Körner gut
zu hegen und zu pflegen.
Daher bitte ich für diese
Körner, dass sie als Samen weiter existieren, damit viele nach uns auch
noch in den Genuss eines
Brotes unserer Gemeinde
kommen.
Doro Haß
November 2011
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JAHRESTHEMA
Aus vielen Körnern ist ein Brot geworden
Eine kirchenmusikalische Betrachtung
Es ist immer wieder eine Herausforderung, auf ein Thema musikalisch einzugehen. Dieses Problem
stellt sich vor jedem Gottesdienst
erneut dar. Man versucht, „den
richtigen Ton zu treffen―, weil es
nicht reicht, einfach nur schöne
Lieder auszusuchen.
Diesem Anspruch wollen wir
auch folgen, wenn wir überlegen,
wie wir musikalisch auf das Jahresthema „Aus vielen Körnern ist
ein Brot geworden― eingehen können. Wie bei jedem Thema stellt
sich hier zunächst die Frage: Was
ist eigentlich genau gemeint? Dass
das Jahresthema nicht der
„Bäckerblume― entnommen ist,
sollte klar sein. Aber beim genauen Hinsehen wird deutlich, dass
hier verschiedene Aspekte eine
Rolle spielen: Gemeinschaft, Einheit, Solidarität, Individualität (d.h.
jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein), auf der anderen Seite
muss jeder seine Individualität etwas zurücknehmen vor der Gemeinschaft, Toleranz vor dem Anderen, Nachfolge usw.
Eine Kunstform wie die Musik,
die im Wesen subjektiv ist, fokussiert sich dabei meistens auf einzelne Aspekte.
Als erstes Beispiel nehmen wir
das Lied „Dank sei dir, Vater, für
das ewge Leben― (GL 634). Hier
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wird zu Beginn der 3. Strophe das
Jahresthema komplett zitiert. Liest
man dann weiter, werden die Themenschwerpunkte Gemeinschaft
und Einheit besonders hervorgehoben: „so führ auch uns [...] zu
einer Kirche […] zusammen―.
Auch im Lied „Gott ruft sein Volk
zusammen― (GL 640) werden diese Gesichtspunkte betont, ohne
jedoch so deutlich das im Jahresthema gebrauchte Bild zu verwenden. Dort heißt es in der 1. Strophe: „In uns lebt, der uns einte; er
bricht mit uns das Brot―.
Mit einem dem Jahresthema sehr
ähnelndem Bild arbeitet das Lied
„Das eine Brot wächst auf vielen
Halmen―. Weiter heißt es: „[…] aus
vielen Trauben wird der Wein―.
Hier werden verschiedene Bilder
verwendet, sämtliche Merkmale
des Jahresthemas auszudeuten.
Da im Jahresthema der Bezug
zum Bild des Brotes hergestellt
wird, liegt es nahe, die unzähligen
Lieder mit einem Bezug in diese
Richtung heranzuziehen. Einige
davon beinhalten ein Bekenntnis
zu Gemeinschaft und Solidarität,
wie z.B. „Brich dem Hungrigen
dein Brot― (GL 618).
Die wesentlichen Aspekte des
Jahresthemas beinhaltet auch das
Lied „Gott baut ein Haus, das
lebt― (K+S 64), jedoch mit einem
völlig anderen Bild. Besonders das
Merkmal der Andersartigkeit bzw.
Individualität wird hier durch die
Hl. Drei Könige, Köln
JAHRESTHEMA
Textpassage „aus lauter bunten
Steinen― betont.
Wieder ein anderes Bild verwendet „Ein Schiff, das sich Gemeinde
nennt― (K+S 65). Hier heißt es in
der 2. Str.: „Ein jeder stehe, wo er
steht, und tue seine Pflicht, wenn
er sein Teil nicht treu erfüllt, gelingt
das Ganze nicht―. Obwohl hier zusätzliche Themen, wie z.B. Verantwortung und Pflichtbewusstsein,
aufgegriffen werden, stößt man
auch hier auf einige Aspekte des
Jahresthemas.
Soweit zu den Texten diverser
Kirchenlieder – aber was ist eigentlich mit der Musik? Betrachten
wir die erstgenannten Lieder, die
auf das Bild des Brotes eingehen,
so erkennt man, dass diese in einer Moll-verwandten Harmonik stehen, wodurch sie einen verhaltenen, introvertierten bzw. nachdenklichen Charakter erhalten.
An einigen Stellen wird dieser
Charakter aufgebrochen. Als Beispiel sei hier das Lied „Das eine
Brot wächst auf vielen Halmen―
genannt. Die Rhythmik bekommt
im B-Teil ein tänzerisches Element, wodurch ein lebhafter Eindruck erzeugt wird.
Ähnlich ist es bei „Ein Schiff, das
sich Gemeinde nennt―. Die Harmonik ist im Mollbereich angesiedelt,
wodurch – bis auf den Refrain –
eine gewisse Zurückgehaltenheit
erzeugt wird. Jedoch ist es der auf
Vierteln marschierende Rhythmus,
der eine bewegte Stimmung erregt.
November 2011
Ganz anders das Lied „Gott baut
ein Haus das lebt―. Wenngleich
hier eine ähnliche Aussage formuliert wird, tritt die Lebendigkeit des
Bildes musikalisch in den Vordergrund. Das wird musikalisch durch
eine Dur-Harmonik und eine durch
Dreiklangsbrechungen springende
Melodik erzeugt.
Soweit eine musikalische Annäherung an unser Jahresthema unter Berücksichtigung bekannter
Gemeindelieder. Sicher wäre ein
Ausflug in den Bereich der Kunstmusik nicht uninteressant, würde
aber hier den Rahmen sprengen.
Ralf Rick
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JAHRESTHEMA
PANETTONE
Zu Weihnachten verschenken wir unseren
Freunden immer einen
Panettone. Das ist ein
traditioneller
W eihnachtskuchen aus Italien mit Rosinen, kandierten Früchten und
feinen Aromen.
Die Tradition des Panettone geht auf das 9.
Jahrhundert zurück. Damals versammelten sich
die Familien Weihnachten an der Feuerstelle
im Haus und warteten
darauf, dass das Familienoberhaupt ein Gebet
sprach, ein großes Brot
teilte und jedem ein
Stück als Zeichen der Kommunion
gab. Im 15. Jahrhundert gab es im
Gebiet um Mailand zwei verschiedene Arten von Bäckern: die einen
verarbeiteten nur Vollkornmehl und
durften ihre Backwaren nur an Arme verkaufen, die anderen verwendeten nur Weißmehl und verkauften ihre Produkte nur an Reiche. Es gab nur einen Tag, an
dem die Bäcker ihre feinen Backwaren an alle verschenken durften,
nämlich an Weihnachten. Dieses
Brot nannte man im Mailänder Dialekt „pan de ton―, was so viel wie
„Luxusbrot― heißt. Daher kommt
der Name Panettone.
Im Laufe der Jahrzehnte wurde
das Rezept immer mehr verfeinert,
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zu Weißmehl, Butter und Eiern kamen die Aromen, die Rosinen und
die kandierten Früchte dazu. Während der österreichischen Besatzungszeit im 19. Jahrhundert war
es zur Tradition geworden, dass
der Herzog von Mailand einmal im
Jahr, nämlich an Weihnachten,
Fürst Metternich einen Panettone
zukommen ließ.
In Italien ist ein Weihnachtsessen ohne Panettone undenkbar!
Die Familie versammelt sich nach
dem Essen in der guten Stube, der
Panettone wird aufgeschnitten und
jeder bekommt ein Stück. Genauso wie im 9. Jahrhundert!
Barbara und Rosario Florio
Hl. Drei Könige, Köln
JAHRESTHEMA
Aus dem Auge, aus dem Sinn
Auf einer Insel im Ozean wohnten gerade mal tausend Menschen. Ihnen ging es allen gut. Auf
ihren Feldern wuchs alles was sie
brauchten und manchmal auch viel
mehr.
So waren sie stets dankbar und
glücklich. Eines Tages erblickte
der Älteste der Insel weit entfernt
am Horizont ein mächtiges Segelschiff. Unruhig beobachtete er das
Geschehen. Täglich näherte sich
das Schiff und in ihm wuchs eine
große Sorge. Waren es Krieger
oder waren es Piraten die auf die
Insel zukamen? Er fürchtete sich.
Sollte alles, was sie besaßen verloren gehen?
So rief der Alte am nächsten
Morgen in aller Frühe die Menschen der Insel zusammen.
Sie überlegten gemeinsam bis in
den Abend hinein, was sie tun
könnten. Aber in ihrer Angst fiel
ihnen keine Lösung ein.
Da kamen die Kinder der Insel.
Sie hatten inzwischen Hunger bekommen. Als sie ihre Eltern so ratlos sahen, waren auch sie besorgt.
Inzwischen wurde es dunkel,
aber keiner wollte aus lauter Sorge
nach Hause gehen. Plötzlich ertönte in die bedrückende Stille der
Nacht eine leise Kinderstimme.
„Geben wir ihnen doch einfach
ein Brot, wenn sie hier ankommen.― „Ja, Brot versöhnt― sagte die
alte Frau neben ihm in die Stille
hinein.
November 2011
„Backen wir doch in das Brot, all
unsere Angst und unsere Sorgen―,
meinte ein junger Mann, dessen
Frau gerade das erste Kind erwartete.
„Wenn jeder eine Ähre gibt, dann
wird es reichen―, fügte der Älteste
der Insel hinzu.
Seine Stimme klang inzwischen
wieder sicherer und hoffnungsvoll.
Mit diesen Gedanken im Herzen
gingen sie auseinander und jeder
von ihnen legte sich schlafen.
Am nächsten Morgen trafen sie
sich wieder. Jeder hatte eine Ähre
mitgebracht. Sie legten sie in die
Schüssel nahe am Feuer. Sie
schauten erneut auf das Meer.
Dann ging ein jeder besorgt an seine Arbeit.
Rasch fingen auch die Frauen an
zu backen. Sie aber sangen ihr
Lied von der Hoffnung und um sie
herum spielten die Kinder und
lachten.
Als die Sonne hoch im Zenit
stand, gesellten sich wieder alle
zusammen. Sie schauten wieder
aufs Meer. Ihre Gesichter zeigten
Zuversicht, als sie den Geruch des
gebackenen Brotes vernahmen.
Und plötzlich richteten sich alle
Augen auf das in ein Tuch eingehüllte Brot, das ein junges Mädchen in ihre Mitte legte.
Es wurde still.
Es war aber eine andere Stille
als in der Nacht zuvor.
© Irmingard
Franke-Rademacher
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JAHRESTHEMA
Vom Korn zum Brot
Die Geschichte des ältesten
Grundnahrungsmittel „Brot― zählt
Tausende von Jahren. Das Brot ist
nicht nur ein Grundnahrungsmittel,
es gehört auch zu den Entdeckungen des Menschen, die seine Kultur und Geschichte prägt.
Die Historiker gehen davon aus,
dass um das Jahr 8000 vor Christus der Anbau von Getreide begann. Dieser systematische Anbau
diente schon damals der Grundernährung des Menschen. Das Getreide wurde gemahlen, mit Wasser gemischt und dann roh gegessen. Es dauerte einige Zeit bis der
Teig auf einem heißen, flachen
Stein im offenen Feuer zu einem
Fladen gebacken wurde. Den Fladen konnte man einige Tage aufbewahren und er war leicht zu
transportieren.
So hatte die Bevölkerung bei der
Arbeit auf dem Feld, auf der Jagd
oder bei Reisen ständig Nahrung
bei sich. So entstand das „Urbrot―.
Im Laufe der Zeit wurden zwei
Dinge erfunden, die das Brotbacken vereinfachten. Eine wichtige
Erfindung war der Backofen. Der
erste Backofen bestand aus einem
Topf, der umgekehrt auf einen heißen Stein gestürzt wurde. Dabei ist
es wichtig, dass die Hitze überall
um den Brotlaib herum wirken
kann, so dass er durchbacken
kann. Die Ägypter erfanden eine
neue Methode, einen Backofen zu
bauen. Ihre Öfen waren aus Lehm
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gebaut und hatten Ähnlichkeiten
mit Bienenkörben. Der Backofen
wurde innen mit Pflanzenabfällen
und Stroh geheizt, somit erzielten
sie höhere Temperaturen. Dadurch
war das Brot lockerer und das
Brotvolumen größer.
Die Ägypter waren auch die Ersten, die den Hefepilz züchteten.
Ein liegen gelassenes Stück Teig
war in Gärung übergegangen. Hefepilze sorgten dafür, dass sich im
Teig kleine Gasbläschen bildeten.
Nachdem Backen war das Brot
nicht verdorben, sondern durch die
Gasbläschen locker und besser zu
essen. Wahrscheinlich wurde in
Ägypten schon vor 5000 Jahren
auf diese Weise Brot gebacken. In
der Antike hatten die Ägypter auch
den Beinamen „Brotesser―.
Durch den Kontakt mit den Ägyptern lernten auch die Israeliten das
Brot kennen und schätzen. Das
Getreide und Brot kam über Handelswege nach Griechenland. Hier
wurde das Brot der Göttin
„Demeter― zugeordnet, der Mutter
des Korns―.
Die griechischen Bäcker waren
berühmt für ihre Brotrezepte. Sie
benutzten z.B. zur Herstellung gärenden Traubensaft. Die griechische Brotbackkunst kam dann zu
den Römern. Zur Zeit der römischen Weltmachtstellung gingen
viele griechische Bäcker nach
Rom, um dort zu arbeiten.
Die Römer entwickelten die
Hl. Drei Könige, Köln
JAHRESTHEMA
Technik der Getreidemühlen, die
sie mit der Kraft von Tieren (Esel,
Ochsen) antrieben. Sie bauten ihre
Backöfen aus Stein (Römischer
Backofen), der geschlossen war,
so dass das Brot von allen Seiten
gleichmäßig erhitzt wurde. 400 n.
Christus gab es in Rom mehr als
250 Bäckereien, die etwa 36000
kg Brot backten. Die Ernährung
der Bevölkerung des römischen
Reiches war wesentlich von den
„Kornkammern― in Spanien und
Nordafrika abhängig.
Im Mittelalter hielt das gelockerte
Brot Einzug in Mittel- und Nordeuropa. Zunächst galt das hellere,
fein hergestellte Brot als wertvoller
und wurde vorwiegend an Königshöfen gegessen. Die soziale
Schicht konnte man am Nahrungsmittel Brot absehen. Je härter,
dunkler das Brot, desto niedriger
der Stand.
Die Brotherstellung wurde zu Beginn in Klöstern praktiziert. Um das
Jahr 1000 entstanden dann die
ersten Bäckereien. Zunächst teilten sich die Bäcker einen Ofen,
später erhielt jeder Bäcker seinen
eigenen Ofen. Über den Bäcker
wachten die „Zünfte―, die die Richtlinien festlegten. Wer Bäcker werden wollte, musste einige Jahre als
Geselle beim Bäckermeister in die
Lehre gehen.
Bei der Entwicklung der Agrarwirtschaft in Mitteleuropa erwies
sich die Eignung des Getreidekorns zur Vorratshaltung und als
Zahlungsmittel auf Grund seiner
November 2011
Haltbarkeit. Vom Getreidekorn als
Normgewicht haben wir z.B. den
Begriff des Karats.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts
wurden in Deutschland der Grundzins die Steuern, sowie die Löhne
an Hirten, Schmiede und Fuhrleute
in Karat berechnet.. Heute wird der
Begriff „Karat― als Gewichtseinheit
für Diamanten verwendet.
Die Industrielle Revolution änderte die Herstellung des Brotes. Die
Öfen wurden immer leistungsstärker und leichter zu handhaben.
Fürs Brotbacken verwendete man
chemisch hergestellte Hefe. Bisher
hatte jeder Bäcker den Sauerteig
für sein Brot selbst hergestellt.
Auch der Getreideanbau änderte
sich. Durch künstlichen Dünger
und landwirtschaftlichen Maschinen konnte viel mehr Getreide angebaut werden.
Sechs Getreidearten sind es die
seit Urzeiten den Menschen hauptsächlich ernährt haben. Gerste,
Hafer, Weizen, Reis, Hirse und seit
dem Altertum der Roggen. Mais
kam nach der Entdeckung Amerikas dazu. In Notzeiten mischte
man Getreidemehl mit Mehl aus
Bohnen, Erbsen oder aber auch
aus Eicheln. Die Sorge um das
„tägliche Brot― betrifft bis in die
heutige Zeit viele Menschen. Getreideüberschuss und Getreidemangel prägen die Weltpolitik.
Viele Hände sind notwendig,
von der Aussaat bis zum Brot
Monika Dittrich
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KIRCHENJAHR
Patrozinium in unserer Gemeinde
Der Begriff Patrozinium kommt
vom lateinischen Wort „patronus―,
was so viel wie Schutzherr bedeutet. Gemeint waren damit einflussreiche und fürsorgliche Männer.
Ursprünglich war dies somit ein
weltlicher Begriff, der etwa im 4.
Jahrhundert auf die Märtyrer und
später auf alle Heiligen, auch auf
heilige Frauen übertragen wurde.
Die ersten Kirchen wurden einem
örtlichen oder doch gebietsnahen
Märtyrer geweiht, und die Gläubigen waren bemüht, in den Altären
der Kirchen von diesem Reliquien
aufzubewahren. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Wahl des Namenspatrons oft von der Aktualität
bestimmter Heiliger beeinflusst.
Dies gilt zum Beispiel für die heilige Elisabeth im Hessischen und
Thüringischen.
An den Patrozinien kann man oft
erkennen, wer eine Kirche erbaut
hat. Von den Kaufleuten gestiftete
oder erbaute Kirchen wurden gerne mit dem Patronat des heiligen
Nikolaus belegt, denn er gilt als
der Schutzpatron der Kaufleute.
Sind Kirchen nicht nach einem
Heiligen sondern nach einem
Glaubensgeheimnis (z.B. Dreifaltigkeitskirche, Heilig-Geist-Kirche)
benannt, feiert die Gemeinde ein
Titularfest.
Alle Kirchen unserer Gemeinde
sind heiligen Personen geweiht
und diese Patronatsfeste wurden
schon immer mit einem besonderen Gottesdienst gefeiert.
Zu diesen Gottesdiensten und
auch zur anschließenden Begegnung im Pfarrheim möchten wir Sie
herzlich einladen.
Wir feiern unsere Patrozinien mit
einer Festmesse am
06.01. 2012
Heilige Drei Könige Rondorf
03.02. 2012
St. Blasius Meschenich
13.05. 2012
St. Servatius Immendorf
26.11. 2011
Hl. Katharina Godorf
Monika Dittrich
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Hl. Drei Könige, Köln
SAKRAMENTE
Carlotta Katharina
Marie Hübbers
Robin Nowagk
Luca Langlhofer
Celine Feles
Antonia Henriette
Pfister
Henning Bores
Rafael Robert
Adamowicz
Hannah Amelie Thiel
Etienne Gabriel Börger
Pheline Werner
Marlene Katharina
Zwirner
Frida Matilda Gertrud
Beckmann
Elisas Can Stender
Leon Voss
Eric Alexander Koch
Luca Etienne Esser
Timon Ott
Lotta Marit Cassel
Marisa Hendricks
Diana Becker
Irmgard Bender
Guiseppe Quarta
Rudolf Leisen
Merlin Thorns
Peter Karl Heinz Trude
Franz-Georg Schollmeyer
Franz Wienzek
Hermann Staufenbiel
Monika Kuenen
Hubert Meller
Ursula Smolin
Ernst Rönfeldt
Wilhelm Langen
Elisabeth Germund
Hermann Stein
Margarete Lichter
Ortrud Schröder
Peter Schley
Hannelore Trude
Markus Pütz
Heinz Günther Windeln
Heinrich Knüttgen
Karl-Ludwig Janders
Bruno Strowitzki
Gertrud Maltry
Julius Herbst
Sibilla Dubbelfeld
Gertrud Kienlein
Sofia Boden
Anna Kot
Marianne Berg
November 2011
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WALLFAHRT
Gemeindewallfahrt nach Kevelaer
Um 10.00 Uhr trafen wir uns
an der Kirche, kurz darauf fuhren die Teilnehmer mit 3 Bussen los nach Kevelaer. Zur Sicherheit fuhr auch ein Malteserkrankenwagen mit. Wir saßen
im Familienbus, mit vielen
Freunden und Bekannten.
Pastor Spröde hat uns im Bus
begrüßt, und wir haben zum
Einstimmen „Laudato si― gesungen. Pastor Spröde hat uns
auch noch einmal das Programm des Tages geschildert.
Nach ca. 1 Stunde kamen wir in
Kevelaer an.
Die Messdiener und das Pastoralteam zogen ihre Gewänder
an. Zusammen mit den anderen
zogen wir in einer Prozession
durch die Stadt bis zur Gnadenkapelle, wo wir ein kurzes Gebet sprachen. Um 13.00 Uhr
begann die Heilige Messe in der
Basilika.
Die Basilika ist sehr schön
und groß und die Messe war
sehr feierlich. Sie wurde von
Pastor Spröde gefeiert und alle
Messdiener bekamen eine Aufgabe.
Nach der Messe guckten wir
uns die Stadt an, bevor wir das
von den Pfadfindern mitgebrachte Essen in der Freiluftkapelle zu uns nahmen. Nach
dem Essen wurden verschiedene Kreuzwege angeboten und
für uns Kinder gab es eine
Stadtrally. Wir hatten 19 Fragen
rund um Kevelaer zu beantworten und waren in kleinen
Gruppen unterwegs. Das hat
viel Spaß gemacht.
Am Ende der Stadtrally hat
Frau Seifert uns eine Wallfahrtskerze geschenkt! Diese und alle anderen Devotionalien wurden an der Gnadenkapelle beim Abschlussgebet gesegnet. Es war eine
schöne Erfahrung mit Alt,
Jung, Groß und Klein unterwegs zu sein!
Luca Florio, 11 Jahre
16
Hl. Drei Könige, Köln
LITURGIE
Nächster Kevelaerwallfahrt
02.09.2012
Bitte den Termin vormerken
Neues Gottesdienstangebot
Ab Dezember 2011 laden wir
alle herzlich ein, an der Monatlich stattfindenden Abendmesse
teilzunehmen.
Sie findet am 3. Mittwoch im
Monat statt, immer an einem
unterschiedlichen Kirchort. Im
Anschluss findet ein lockeres,
gemütliches Beisammensein,
zum Austausch statt.
Die Termine sind:
Mittwoch: 21.12.2011
19.00 Uhr, St. Blasius
Mittwoch: 18.0.1.2012
19.00 Uhr, St. Servatius
Mittwoch: 15.02.2012
19.00 Uhr, Heilige Drei Könige
Mittwoch: 21.03.2012,
19.00 Uhr, St. Katharina
Kleinkindergottesdienste
Herzliche Einladung an alle Kinder, Eltern,
Großeltern und….zu unserem Wortgottesdienst besonders für Kleinkinder.
in Hl. Drei Könige, Rondorf,
jeweils um 10.00 Uhr am:
20.11.2011, 04.12.2011, 22.01.2012,
05.02.2012 (Karnevalskostüme erwünscht)
Anschließend laden wir zum Dreikönigscafé in den Pfarrsaal ein.
Haben Sie Fragen zu unserem Kleinkinder-Gottesdienst oder Lust und
Zeit, bei den Vorbereitungen mitzuwirken? Ansprechpartnerin und Koordinatorin des Vorbereitungsteams:
Cordula Seifert, Gemeindereferentin
November 2011
17
LITURGIE
Sich auf den Weg machen
Erinnern sie sich noch
an den Artikel und dieses
Foto vor einiger Zeit?
Es war der Rückblick
auf die Mitternachtsmesse 2010.
Nun – kurz vor dem Advent 2011 – laden wir sie
alle ein, sich schon mal
auf den Weg zu machen
um dabei zu sein, wenn
„Mitternacht heißt diese
Stunde“… gesungen und
der neue Tag im Gebet
begonnen wird.
Am 3. Advent,
Samstag, den
10. Dezember um
0:00 Uhr in
St. Servatius –
Immendorf
Vorher ab 22:45 Uhr laden wir zum gemütlichen
Stündchen bei Punsch
und Bratapfel ins Pfarrheim in Immendorf ein.
Doro Haß
18
Hl. Drei Könige, Köln
CARITAS
Nah - Lebendig - Für Sie da!
Eröffnung des Caritaszentrums Meschenich am 25.11.2011
Das Caritaszentrum im Pfarrhaus
St. Blasius / Meschenich steht kurz
vor der Fertigstellung.
Hier werden der Caritasverband
für die Stadt Köln und die Pfarrgemeinde „Heilige Drei Könige Köln―
ihre Caritasarbeit neu ausrichten
und in gemeinsamer Kooperation
das christliche Gebot der Nächstenliebe im Stadtteil noch stärker
erfahrbar machen. Dienstleistungen und Angebote werden gebündelt und im renovierten Pfarrhaus
im Licht der Kirche mitten in Meschenich vielen Menschen neu zugänglich gemacht.
Zu den Hauptzielen der Zusammenarbeit gehört die Förderung
der Chancengleichheit, der Partizipation und des Engagements von
Menschen in Meschenich und in
den umliegenden Stadtteilen.
Die Beratung steht allen Menschen - unabhängig von Religion
oder Nationalität - offen.
Caritas
Menschen mit
vor
InformationsbeOrt,
darfen und Fragen in familiären,
pflegerischen, sozialen
und
integrationsrechtlichen
Angelegenheiten finden hier
November 2011
AnsprechpartnerInnen. Kurze Wege eröffnen schnellere Hilfsmöglichkeiten.
Sozialraumkoordination, Jugendmigrationsdienst, Familienberatung, Seniorenberatung, Sozialberatung, Migrationsberatung und
Pfarrbüro werden in einem Haus
zusammen arbeiten.
Ehrenamtlich Engagierte mit guten Ideen sind im Haus ebenfalls
aktiv und herzlich willkommen. Im
Caritas-Zentrum sind neben den
Beratungsbüros Räumlichkeiten
für Bildung, Begegnung und Gruppenangebote vorhanden.
Sollten Sie als engagierter
Mensch schon jetzt Ideen für oder
Interesse an einer Mitarbeit im Caritaszentrum haben, dann, bitte,
kontaktieren Sie Birgit Thielen, Tel.
02232 / 965055
Und kommen Sie zur Eröffnung am 25.11., 11.00 Uhr. Sie
sind herzlich eingeladen!
Weiterer Termin zum Kennen
lernen:
Tag der offenen Tür am 4. Advent, parallel zum Weihnachtsmarkt an St. Blasius am Samstag,
17. Dezember 2011 .
Ihr Ansprechpartner: Ludger
van Elten, Telefon: 02232 / 96 24
07;
Mobil: 0178 / 90 94 730; E-Mail:
[email protected]
19
ÖKUMENE
Lichter vor den Türen
Als Christen freuen wir uns alljährlich auf das Fest der Geburt
Christi und auf besinnliche und beschauliche Tage, die uns auf diese
immer wieder ganz besondere
Weihnachtszeit einstimmen sollen.
Diese Freude verbindet die Gläubigen aller christlichen Kirchen über
die Grenzen der Konfessionen hinweg.
Wie auch in den letzten Jahren –
und damit nach Kölner Maßstäben
schon als „Brauchtum - möchten
wir wieder jene besondere - gerade durch ihre kleine Form – großartigen „Lichter vor den Türen―
stattfinden lassen. Es werden in
Adventszeit kleine Andachten vor
den Häusern Godorfs und Meschenichs stattfinden. Gebete, eine adventliche oder weihnachtliche Geschichte, Lieder und zum jeweiligen Abschluss ein kurzer Segen
sollen wieder einen bewussten Gegenpunkt zu der doch immer wieder hektischen Vorweihnachtszeit
setzen.
Schön war es, dass in den letzten Jahren die Gastgeber im Anschluss an die Andacht eine Kleinigkeit angeboten haben: warmen
20
Tee oder ein kaltes Getränk, dazu
ein paar Plätzchen oder Häppchen. Das sollte aber ganz bescheiden gehalten werden, damit
möglichst viele Menschen auch
einmal Gastgeber sein können.
Der damit verbundene Aufwand
soll gering bleiben und keine
Hemmschwelle darstellen.
Die Informationen zu einzelnen
„Lichtern vor den Türen― werden
rechtzeitig in den Kirchen bekannt
gegeben und sollen so viele daran
interessierte Menschen erreichen.
Wie die Erfahrung im letzten, kalten, schneereichen Winter zeigte,
kann auch ein solches Wetter die
wunderbare Erfahrung einer solchen kleinen Feier nicht schmälern. Viel eher bekommt die Andacht dann noch eine ganz besondere Atmosphäre und vielleicht
schmeckt ein warmes Getränk danach auch noch mal so gut ….
Der Sachausschuss Ökumene
Christa Rauscher
Carlo Bollenbeck
Wolfgang Rübsteck
Brigitte Küster
Hl. Drei Könige, Köln
MUSIK
Konzert des Kirchenchores St. Servatius
MOZART UND CHARPENTIER ERKLANGEN ZUR EHRE GOTTES
Wohlgestimmt und kraftvoll präsentierte sich der Kirchenchor St.
Servatius mit seinem musikalischen Leiter Josef Vieth beim Konzert am 3. Juli in Immendorf. Zusammen mit einem Kammerorchester, das wohltuend zurückhaltend und präzise intonierte, und
vier Vokalsolisten wurde zunächst
Mozarts große Credo-Messe (KV
257) aufgeführt. Vom einleitenden
Kyrie an war der Chor äußerst präsent und füllte die gut besuchte
Kirche in erfrischender Klarheit.
Sowohl einzeln als auch im Quartett überzeugten die Vokalsolisten
mit stimmlicher Opulenz. Beeindruckend waren zudem das Wechselspiel zwischen den Solisten und
dem Chor und die Nuancierung der
jeweiligen Stimmungen, in die der
Komponist die Liturgie klanglich
umgesetzt hat. Im Zentrum natürlich das wohltemperiert zu hörende Credo, das mit seinem mehrfachen Bekenntnis „credo―, der Messe ihren Namen gegeben hat. Im
Sanctus und vor allem im Benedictus, mit dem sehr gut artikulierten
langen Part der Vokalsolisten, waren die „Hosanna in excelsis―-Rufe
in erfrischenden Tempi und großer
Fröhlichkeit zu hören, bevor die
Messe mit dem Segensruf „dona
nobis pacem― im Agnus Dei ihren
Abschluss fand.
Sehr gut knüpfte das von MarcNovember 2011
Antoine Charpentier (1643-1704)
vertonte Stundengebet Te Deum
an die Fröhlichkeit des Mozartschen Hosanna an. Vielfach überrascht waren die Zuhörer als sie im
Vorspiel die als EurovisionsHymne bekanntgewordene Trompeten- und Paukenklänge des Orchesters hörten, das die feierlichen
Klänge exzellent zu Gehör brachte.
Das zentrale Thema der Vereinigung des Lobgesangs der himmlischen Heerscharen, der Apostel,
Propheten, Märtyrer mit der ganzen Kirche zum himmlischen Lobgesang wurde vom Chor und den
Solisten mit überraschender
Stimmgewalt wahrhaft barock in
Szene gesetzt. Das Te Deum gipfelte nach Bitten um Erbarmen und
Erlösung, die Charpentier fugural
gesetzt hat, in einen fulminanten
Schlusschor auf die Worte: „In te,
Domine, speravi: non confundar in
aeternum― (Auf dich, o Herr, habe
ich meine Hoffnung gesetzt. In
Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.) Der Schlussapplaus zeigte,
dass die von Charpentier vertonte
Hoffnung musikalisch überzeugend
dargeboten wurde.
Nach dieser gelungenen Aufführung freut man sich im Chor auf
weitere musikalische Projekte, die
man in der wöchentlichen Probenarbeit vorbereitet. Mitsängerinnen
und Mitsänger sind gerne willkommen.
Susanne Kambeck
21
MUSIK
„Komm, wir machen heut´ Musik“
Unter diesem Motto standen zwei
Konzerte des Kirumi-Kinderchores
am Samstag, den 28. und Sonntag, den 29. Mai diesen Jahres.
Das erste fand in unserem Pfarrzentrum in Rondorf statt, das zweite im Pfarrsaal St. Remigius in
Sürth. Die Konzerte bildeten den
Abschluss eines gemeinsamen
Projektes mit dem Kinderchor unseres Nachbar-Pfarrverbandes St.
Josef und Remigius Rodenkirchen
und dem dortigen Seelsorgebereichsmusiker Stefan Harwardt.
Das Programm reichte vom Liedgut aus dem Bereich der Tierwelt,
wie z.B. „Die singende Hyäne― und
22
dem „Flohtango―, über Beiträge
aus dem kulinarischen Bereich,
wie z.B. „Die PommesbudenPolonaise― und dem „SpaghettiLied―, bis hin zu einigen „frommen―
Liedern.
Ergänzt wurde das Programm
durch den Vortrag verschiedener
Instrumentalstücke, die von einer
Schar junger Musiker vorgetragen
wurden.
Die jungen Künstler ernteten an
diesen spannenden und ereignisreichen Tagen reichlich Applaus,
so dass sie nicht an einer Zugabe
vorbei kamen.
Ralf Rick
Hl. Drei Könige, Köln
MUSIK
115 Jahre…und kein bisschen leise
Beginnen wir an dieser Stelle mit
einer Frage:
Wodurch unterscheidet sich der
Kirchenchor Cäcilia Rondorf vom
Sportclub Rondorf 1912 e.V., vom
Fußballclub Schalke (19)04 e.V.,
sowie von der Turn- und Sportgemeinschaft 1899 Hoffenheim e.V.?
Na, Lösung gefunden? Richtig!
Der Kirchenchor ist kein eingetragener Verein, spielt nicht
Fußball und ist deutlich älter.
So steht das Geburtsjahr 1896
auf unserer Chorfahne. Voller
Freude haben wir daher in diesem
Jahr unseren 115. Geburtstag feiern dürfen. Höhepunkt war dabei,
neben einer mehrtägigen Chorfahrt, die Mitgestaltung der Festmesse am 6. November 2011 in
der Kirche Heilige Drei Könige in
Köln – Rondorf. Zur feierlichen
November 2011
Aufführung kam die Orgelsolomesse Missa in C, KV 259, von
W.A. Mozart mit Solisten und Orchester. Im Anschluss an die Messe wurde mit der Feier des Cäcilienfestes das Jubiläumsjahr abgeschlossen.
Nun aber noch einmal zurück zur
Ausgangsfrage und erkennbaren
Gemeinsamkeiten.
So ist erfolgreiches Wirken in
einem Chor hinsichtlich des Zusammenspiels durchaus vergleichbar mit einem Fußballclub und angestrebter Erfolg nur in Teamarbeit
möglich. Dazu bedarf es, neben
Trainings-/Übungsfleiß, fähiger Solisten/Individualisten, die auf ihren
Positionen harmonisch und zielgerichtet auf das Tor, sprich den öffentlichen Auftritt, hinarbeiten.
Auch im Chor haben wir einen
23
MUSIK
Trainer (Ralf Rick), den wir hier
allerdings Chorleiter nennen, und
der für die Ausrichtung der „Mann-/
Frauschaft―, die Technik sowie für
die taktischen Vorgaben verantwortlich zeichnet. Die Gesamtstrategie wird natürlich im Vorstand
unter dem Vorsitz einer Präsidentin (Barbara Lützler) erörtert. Darüber hinaus verfügen wir sogar
über einen Ehrenpräsidenten
(Josef Wirtz). Im Gegensatz zum
Fußball herrscht bei uns jedoch
eiserne Ausgabendisziplin, die dazu führt, dass weder Gehälter noch
Ablöseprämien sowie Handgelder
bezahlt werden können. Bei unseren Auftritten wird weder die Nationalhymne gespielt noch wird die
Deutschlandfahne geschwenkt.
Wir, das sind ca. 40 aktive und 30
inaktive Mitglieder, tragen das
Banner der Heiligen Cäcilia, unserer Namenspatronin, die für Musik
insgesamt, insbesondere die Pflege der Kirchenmusik steht. Wir
spielen/singen aus Freude an der
Musik und treffen uns zu regelmäßigen „Trainingseinheiten― dienstags um 19:45 Uhr im Pfarrheim in
Rondorf. Am Ende stehen zur kleinen Entlohnung jeweils ein kleines
Freibier bzw. sonstige Erfrischungen bereit. Eine mittlere Belohnung
erfolgt jährlich in Form eines 1tägigen Chorausfluges in die nähere Umgebung. Im 5-JahresRhythmus fährt der Chor dann
über Deutschlands Grenzen hinaus. So haben wir in diesem Jahr
Wien und Budapest besucht. Ein
24
Wehrmutstropfen darf hier aber
nicht unerwähnt bleiben: Mangels
Sponsorengelder müssen die teilnehmenden Spieler/Sänger die
größeren Reisen selber finanzieren. Bisher haben sich diese Ausgaben allerdings in gemeinsamer
froher Runde, gewachsenem Zusammenhalt und damit in Spielund Sangesfreude bezahlt gemacht.
Zum Schluss zurück zum Fußball. Unser Chor ist nicht nur älter
als die genannten drei Vereine, wir
sind in der Spielphilosophie weitaus fortschrittlicher als der gesamte Deutsche Fußballbund (DFB):
Dort gilt noch die Geschlechtertrennung! Der DFB spielt zwar immer häufiger mit der sogenannten
„Doppel-Sechs―, im Chor singen
wir aber schon seit vielen Jahren
erfolgreich im „Doppel-Sex―, sprich
in der Mischung von Frauen und
Männern. - Und das hat sich bewährt!
Wer zum Mitmachen, auch ohne
Ablöseprämie und Handgeld bereit
ist, wendet sich an das Präsidium
oder jedes andere Chormitglied.
Wir würden uns freuen, die folgenden, hoffentlich noch zahlreichen
Geburtstage, in größerer Runde
begehen zu können.
Und eines sei jedem Interessenten versichert: Bei uns sitzt keiner auf der Ersatz- oder Auswechselbank!
Reinhold Pechmann
Hl. Drei Könige, Köln
Zusätzliche Gottesdienste Advent und Weihnachtszeit
Datum
Donnerstag, 08.12.2011
Samstag, 10.12.2011
Dienstag, 13.12.2011
Samstag, 24.12.2011
St. Blasius
Hochfest
Maria
Empfängnis
Roratemesse
zur Mitternacht
Bußgottesdienst
Gottesdienste
Heiligabend
17:00 Uhr
Familienkrippenfeier
23:00 Uhr Christmette
Sonntag, 25.12.2011
9:30 Uhr
Montag, 26.12.2011
Samstag, 31.12.2011
Jahresabschlußmesse
Sonntag, 01.01.2012
Messe zu Neujahr
November 2011
17:00 Uhr
25
Zusätzliche Gottesdienste Advent und Weihnachts-
Hl. Drei Könige
St. Katharina
St. Servatius
19:00 Uhr
0:00 Uhr
19:00 Uhr
15:00 Uhr Kleinkinderkrippenfeier
17:00 Uhr
Familienchristmette
18:00 Uhr
Christvesper
17:00 Uhr
Familienchristmette
9:30 Uhr
11:00 Uhr
17:00 Uhr
18:30 Uhr
23:00 Uhr Christmette
11:00 Uhr
18:30 Uhr
26
Hl. Drei Könige, Köln
MUSIK
Neues wagen in Gudenhagen ...
mit Church Rocking unterwegs
57 Church Rocker samt Familien
und Freunden machten sich am
ersten Wochenende nach den
Sommerferien auf den Weg nach
Brilon im Hochsauerland zum 4.
Church Rocking Wochenende.
In diesem Jahr wurde dieses Ziel
gewählt, weil zwei aus dem CHRKreis hier groß geworden sind und
nach wie vor gute Kontakte in ihre
„alte Heimat― haben.
Nach mehr oder weniger langer
Anreise trafen alle am Freitagabend gut gelaunt und munter in
der Jugendherberge in Brilon ein.
Nach den langen Sommerferien
war die Wiedersehensfreude groß,
und es gab viel zu erzählen.
Am Samstagmorgen teilte sich
die Gruppe auf. Ein Teil ging nach
Brilon, erkundete das Städtchen
und besuchte ein erst kürzlich er-
November 2011
öffnetes Museum, das über Kultur,
Stadtgeschichte und Natur vor Ort
informiert. Ein leckeres Eis und ein
guter Kaffee auf dem historischen
Marktplatz durften natürlich nicht
fehlen. Die Musikerinnen und Musiker machten sich parallel auf in
den kleinen Nachbarort Gudenhagen. Dort wurde vor 40 Jahren eine außergewöhnliche Zeltkirche
errichtet, die heute als sogenannte
Jugendkirche unter dem Namen
„Juki aggiornamento― durch besondere Gottesdienste und ansprechende räumliche und farbliche
Gestaltung bekannt ist. Zu einem
solchen Gottesdienst hatte die Gemeinde an diesem Samstagabend
vor allem Kinder, Jugendliche und
Familien aus dem gesamten Pfarrverband eingeladen. Das Motto
lautete „Einen neuen Aufbruch wagen―, die musikalische Gestaltung
27
MUSIK
sollte Church Rocking übernehmen.
Tagsüber wurde daher intensiv
geprobt und das ein oder andere
ausprobiert. Mehr als 300 Besucher kamen zusammen und feierten einen lebendigen Gottesdienst,
mit vielen schönen Liedern zum
Mitsingen oder einfach nur Zuhören. Einige Kinder aus der Gemeinde sangen in einem spontanen Projektchor mit. Anschließend
trafen sich alle zum gemütlichen
Beisammensein vor der Kirche.
Dort gab es Grillwürstchen, Stockbrot am Lagerfeuer und eine kühles Bierchen. Dank des außergewöhnlich guten Wetters wurde daraus ein wunderbarer Abend der
Begegnung.
28
Mit vielen positiven Eindrücken
machten sich die Church Rocker
am Sonntag wieder auf den Weg
nach Colonia. Der Brückenschlag
von Köln ins kurkölnische Sauerland ist gelungen. Im nächsten
Jahr plant die „Juki aggiornamente― mit ihrer Jugendgruppe nach
Köln zu kommen und den Brückenschlag auch in die andere Richtung
zu wagen. Die Church Rocker freuen sich auf den Besuch und weiteres nicht nur musikalisches Unterwegsein.
Cornelia Wiese-Robrecht
Hl. Drei Könige, Köln
FAMILIENZENTRUM
Aktuelle Angebote
Infoabend Dienstag
10.01.2012
20.00 Uhr.
Infoabend
Danach zehn
Treffen jeweils
dienstags
20.00 –22.15 Uhr
Jugendheim St. Blasius
Starke Eltern - Starke Kinder
Elternkurs zur Stärkung der Erziehungskompetenz
Ansprechpartner und weitere Informationen:
Frau Beckers (Tel.02232/6673)
Teilnahmegebühr:
30,00 € / 45,00 € pro Paar.
Montag
5.03.2012
20.00 Uhr
Jugendheim St. Blasius
In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk
„Selbständigkeit macht stark―
pädagogischer Informationsabend für Eltern
Donnerstag
19.04.2012
20.00 Uhr
Jugendheim St. Blasius
In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk
„Die Bedeutung von Bewegung für die Entwicklung―
pädagogischer Informationsabend für Eltern
November 2011
29
FAMILIENZENTRUM
Ein großer Schritt ist geschafft
Zertifizierung zum
„Katholischen Familienzentrum
des Landes NRW“ erreicht
In den vergangenen Tagen erreichte uns die erfreuliche Nachricht, dass unser „Katholisches Familienzentrum Heilige Drei Könige
Köln―, d.h. das Netzwerk aus Kindertagesstätte Heilige Drei Könige,
Kindertagesstätte St.Blasius, der
Katholischen Kirchengemeinde
Heilige Drei Könige Köln und diversen Kooperationspartnern das Zertifizierungsverfahren des Landes
30
NRW erfolgreich durchlaufen hat.
Unser besonderer Dank gilt allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
in den KiTas, den Kooperationspartnern und allen „Mitstreitern―
aus Gemeinde und Stadtteil für
ihre Unterstützung im Rahmen der
Zertifizierung und der Entwicklung
zum Familienzentrum.
Alf Bernd Spröde, Pfarrer und
Leiter des Kath.FamZ
Cordula Seifert,
Gemeindereferentin und
Koordinatorin des Kath.FamZ
Hl. Drei Könige, Köln
JUGEND
Firmkurs 2011
Am Samstag, den 03.12.2011
wird Weihbischof Manfred Melzer
um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche
Heilige Drei Könige Jugendlichen
in unserer Gemeinde das Sakrament der Firmung spenden.
Im Sakrament der Firmung werden junge Menschen aufgefordert,
öffentlich im Gottesdienst ihren
christlichen Glauben zu bekennen.
Sie sagen selbst bewusst „Ja― zu
dem, wozu in der Taufe ihre Eltern
und Paten stellvertretend für sie ja
gesagt haben: zu Gott und zur Gemeinschaft der Kirche. Durch den
Empfang der drei Sakramente
Taufe, Erstkommunion und Firmung ist das Christwerden formell
abgeschlossen.
Der gemeinsame Startschuss fiel
im Rahmen eines Eröffnungsgottesdienstes am 10. September in
der Kirche St. Katharina in Godorf.
Derzeit bereiten sich 48 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17
November 2011
Jahren auf den Empfang der Firmung vor. Hierbei konnten die Jugendlichen zwischen zwei Modellen wählen: entweder besuchen sie
fünf Themensamstage oder sie
fahren in den Herbstferien eine
Woche auf Firmexerzitien. Die
Firmlinge arbeiten dabei unter Begleitung der KatechetInnen sowohl
in der Großgruppe als auch in
wechselnden Kleingruppen zusammen, so dass sie die Möglichkeit
haben, mit vielen Gleichaltrigen in
Kontakt zu kommen und sich auszutauschen.
Inhaltlich beschäftigen sich beide
Modelle mit Themen wie „Mein Lebensweg – mein Glaubensweg―,
„Gottesbilder―, „Jesus Christus―,
„Heiliger Geist― und „Sakramente
als Zeichen des Heils―. Am Ende
des Firmkurses steht ein Entscheidungsgespräch: Was bedeutet mir
mein Glaube? Will ich zu dieser
Kirche dazugehören? Kann und
will ich selber „Ja― sagen zu Gott?
Möchte ich Teil dieser Kirche sein?
Erst dann melden sich die Jugendlichen auch zum Empfang des
Firmsakramentes an.
Wir wünschen allen Firmlingen
viel Freude im Rahmen des Firmkurses und gute Impulse, die ihnen
helfen, ihren eigenen Glauben und
Gottes Spuren in ihrem Leben
(neu) zu entdecken.
Marion Heider,
Pastoralassistentin
31
MESSDIENER
Auf zur Black Mamba!
Seit der Ministranteneinführung
im Dezember 2010 haben viele
Messdiener diesen Tag herbeigesehnt und am 09. Juli war es endlich so weit: bei strahlendem Sonnenschein fuhren 58 Messdiener
unserer Pfarrgemeinde in Begleitung des Pastoralteams und einigen freiwilligen Helfern aus der
Elternschar ins Phantasialand,
denn im Dezember hatte Pastor
Spröde ihnen versprochen: „Wir
sehen uns auf der Black Mamba!―.
Doch nicht nur auf der Black
Mamba sondern auch an vielen
anderen Attraktionen im Phantasi-
32
aland trafen Pastor Spröde, Pastor
Stein, Gemeindereferentin Cordula
Seifert und Pastoralassistentin Marion Heider immer wieder auf gut
gelaunte Messdiener unserer vier
Kirchorte, die sich in Kleingruppen
durch den Freizeitpark bewegten
und die auch mal die Mitglieder
des Seelsorgeteams mit auf die
ein oder andere Achterbahnfahrt
nahmen.
Am Ende des Tages waren viele
erschöpft, sich aber dennoch einig:
„Das war voll cool!―
Marion Heider,
Hl. Drei Könige, Köln
MESSDIENER
Messdienereinführung
16 Jungen und Mädchen aus allen vier Kirchorten unserer Gemeinde wurden am 25. September
in der Pfarrkirche Heilige Drei Könige im Rahmen der Sonntagsmesse in die Schar der Ministrantinnen und Ministranten aufgenommen: Lukas Bauer, Pablo Gonzalez Bott, Tom Christian, Destine
Enabulele, Nick-Alexander Fesser,
Maren und Tabea Gramatzki,
Franziska Hagemeister, Maximilian
Kajewski, Paula Kasischke, Lea
Kasumovic, Joel Kumpiluvelil, Verena Maguhn, Nina Niederländer,
Alexander Schmickler und Verena
Vanderbrück wurden eingekleidet,
erhielten ihre Messdienerplakette
und versprachen im Ministrantenversprechen nicht nur ihren Dienst
November 2011
treu und zuverlässig wahrzunehmen, sondern dies auch stets mit
Freude zu tun. Auch aus vorangegangen Jahrgängen waren viele
Messdiener unserer Pfarrgemeinde anwesend, obwohl sie teilweise
keinen Dienst wahrnehmen konnten - so viele, dass es nicht reichte:
es gab zu wenig passende Gewänder, so dass die Ministrantinnen
und Ministranten teilweise nur halb
angezogen, aber dennoch mit viel
Freude ihren Dienst am Altar verrichteten. In der Messdienergemeinschaft heißen wir die neuen
Ministranten noch einmal herzlich
Willkommen!
Marion Heider
33
KINDER
Hexencamp der Kolpingjugend
Am 01.07.2011 fuhren wir mit
einigen Mädchen aus Meschenich
zum Hexencamp. Dort haben wir in
Zelten geschlafen. Bei einigen war
es sehr eng im Zelt. Vor dem großen Gemeinschaftzelt haben wir
gegessen.
34
Wir sind zusammen
Kanu gefahren, haben
gebastelt und Spiele
gespielt.
Bei der Kanufahrt gab
es regelrechte Wasserschlachten. Zum
Glück hatten wir Badesachen dabei! Wir haben uns eigene Hexen
gebastelt und jede
„Hexe― (Mädchen) hatte ihr eigenes T-Shirt
gestaltet und als Erinnerung mit nach Hause genommen.
Abends im Dunkeln
haben wir ein Lagerfeuer gemacht und
Bananen mit Schokolade ins Feuer gelegt. An einem
Abend sind manche bis mindestens 24:00 Uhr aufgeblieben!
Unsere Betreuerinnen waren total nett. Das Hexencamp war sehr
schön.
Ines Volkmann
Hl. Drei Könige, Köln
KINDER
Kleines Pfingstlager
Mit 51 Kindern und 5 neuen Betreuern ging es am Pfingstfreitag
los in Richtung Windecker Ländchen. Viele Kinder fuhren zum ersten Mal mit und man merkte ihnen
die Aufregung an! Aber auch bei
den Betreuern war die Spannung
und Vorfreude zu erkennen, denn
auch für uns ist die Fahrt immer
wieder eine neue Erfahrung und
Herausforderung. Die Stimmung
im Bus war gut und wir kamen
pünktlich zum Abendbrot in der
Jugendherberge an. Nach Verteilung der Kinder auf die Zimmer
trafen wir uns zum gegenseitigen
Kennenlernen. Die Nachtruhe
kehrte spät ein, aber die Kinder
waren am nächsten Tag „fit wie
Turnschuhe―.
Am Samstagvormittag nutzten
wir das schöne Wetter, um draußen zu spielen. Es gab Fußballmannschaften und Völkerballmannschaften, Tischtennisturniere
und sogar eine Chill-Ecke. Der obligatorische Postenlauf am Nachmittag hatte viele interessante Stationen: Mal mussten die Kinder
Tierstimmen erkennen, mal Gegenstände durch Tasten oder
schmecken erraten, beim Nägel
einschlagen war etwas Geschicklichkeit gefordert, beim Sommerskifahren stand Teamwork im Mittelpunkt. Zudem sollten sich die
Kinder eine Zahlenkombination in
verschiedenen Sprachen merken.
Abends beim gemütlichen LagerNovember 2011
feuersingen wurden die Sieger geehrt.
Am Sonntag konnten sich die
Kinder verschiedene Aktivitäten
aussuchen: Musizieren, Gottesdienst vorbereiten, YTONG Steine
bearbeiten oder einfach nur draußen toben. Als weitere Attraktion
wurde erstmals das sog. Geocaching angeboten, eine moderne
Schatzsuche mit GPS Gerät und
Koordinaten. Nach dem Mittagessen kam Pfarrer Spröde zu uns,
um mit uns den Gottesdienst zu
feiern. Anschließend bewunderte
er die YTONG-Werke, die zum Teil
auch den Altar auf der Wiese geschmückt hatten. Ebenfalls ein
Highlight war die Nachtwanderung
mit anschließendem Feuerwerk.
Viel zu schnell kam der Montagmorgen und wir mussten unsere
Zimmer räumen. Guter Stimmung
kamen wir pünktlich vor der Kirche
an und übergaben die Kinder ihren
Eltern.
Barbara Florio und
Christoph
Müller-Masía
35
STERNSINGER
Kaspar, Melchior und Balthasar kommen auch zu Ihnen
Zu Beginn des neuen Jahres
werden sie Ihnen wieder auffallen:
die Sternsinger mit ihren prächtigen Gewänder, funkelnden Kronen
und leuchtenden Sterne. Die
Sternsinger erinnern an die Weisen aus dem Morgenland, die aufgebrochen waren und dem Stern
folgten, um das neugeborene Kind
zu suchen und ihm ihre Geschenke darzubringen.
„Klopft an die Türen, pocht auf
Rechte― so lautet das Motto der
diesjährigen Aktion. Nicaragua ist
das Beispielland der Aktion 2012;
thematisch geht es vor allem um
die Rechte der Kinder in aller Welt.
Sternsingen bedeutet aber nicht
nur, zu Jahresbeginn von Tür zu
Tür zu ziehen und die Sammelbüchsen zu füllen. Sternsinger
bringen mit ihrem Segen „Christus
mansionem benedicat — Christus
segne dieses Haus― die wichtige
Botschaft vom Frieden zu den
Menschen. Sternsinger sind Botschafter des Engagements für die
Eine Welt. Sie setzen sich ein für
notleidende Gleichaltrige und für
eine gerechtere Welt.
Sternsinger machen deutlich,
was Kinder überall in der Welt bewegen können. Unsere Sternsinger werden sich an allen vier Kirchorten wieder gemeinsam für das
Projekt Amigo Doume (für Straßenkinder in Abidjan, Elfenbeinküste) einsetzen.
36
Weitere Informationen erhalten
Sie im Dezember mit den Pfarrnachrichten sowie im Internet unter
www.rund-um-immendorf.de
Der gemeinsame Aussendungsgottesdienst für alle Sternsinger
der Gemeinde findet statt im Rahmen des Pfarrpatroziniums am
06.01.2012 um 19.00 Uhr in Heilige Drei Könige, Rondorf
Wann singen die Sternsinger vor
Ihren Türen?
Hl. Katharina, Godorf
Donnerstag, 05. 01.2012
und Samstag, 07. 01.2012
Dankmesse, 14.01.2012
um 17.00 Uhr
St. Blasius, Meschenich
07.01.2012 ab 10.00 Uhr (auf
Bestellung im Pfarrbüro)
Dankmesse, 08.01.2012
um 09.30 Uhr
St. Servatius, Immendorf
Samstag, 07. 01.2012
Dankmesse, 07.01.2012
um 18.30 Uhr
Heilige Drei Könige, Rondorf
14.01.2012 ab 13.30 Uhr
Dankmesse, 14.01.2012
um 17.30 Uhr
Für das Sternsingerteam
Monika Dittrich
Hl. Drei Könige, Köln
AKTIVE GEMEINDE
Aktion Wunschbaum
unserer Pfarrei
Hl. Drei Könige
In der Adventszeit starten
wir im zweiten Jahr die Aktion
„Wunschbaum“ und bitten
Sie um Ihre Unterstützung als
Wunscherfüllerin und Erfüller.
„Was sollen wir tun?“ werden Sie fragen.
Täglich erleben wir steigende Kinderarmut.
Genau hier möchten wir ansetzen.
Werden auch Sie durch eine
Spende zum Paten für Kinder
unserer Pfarrei. Wir stellen
symbolisch Tannenbäume in
St. Blasius, St. Katharina, St.
Servatius und in Hl. Drei Könige auf, die mit vielen Päckchen geschmückt werden
möchten. Jedes Päckchen
steht für einen Kinderwunsch,
der durch Ihre Spende erfüllt
werden kann.
Mit Ihrer Hilfe verwandeln
sich die kahlen Bäume in
bunte Wunschbäume. Jeder
kleine Geldbetrag hilft, Kinderwünsche zu erfüllen, die
sonst vielleicht unerfüllbar
bleiben.
Im letzten Jahr haben wir
mit ca 3.000.-€ ungefähr 100
November 2011
Kinderwünsche erfüllen können . Wünsche nach Büchern, Museums– und Kinobesuchen, Bällen oder Gesellschaftspiele und vieles mehr.
In Zusammenarbeit mit Schulen, Kindertagesstätten, Caritas, Lesepaten, und vielen
Überbringern von Wünschen,
hat es große Freude gemacht,
Ihre Spende in bunte Geschenke zu verwandeln.
Symbolische Päckchen können Sie in allen Pfarrbüros
erwerben, (natürlich auch gegen Spendenquittung) und
mit „Ihrem“ Geschenk den
Wunschbaum schmücken. Je
mehr mitmachen und je mehr
Spenden zusammen kommen, umso mehr Wünsche
können wir erfüllen.
Helfen Sie mit, dass es gerade zu Weihnachten viele
strahlende Kinderaugen geben wird.
Herzlichst Ihr
Wunschbaumteam
und Ihr
Pastor Alf Spröde
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AKTIVE GEMEINDE
Jahresausflug des Altenclubs Rondorf im August 2011
Hoch lebe der Rollator
Das ist keinesfalls despektierlich
gemeint. Sondern ganz im Gegenteil ein Dank an diese segensreiche Erfindung, die es älteren, in
ihrer Beweglichkeit beeinträchtigten Menschen gestattet, aktiv am
Leben teilzunehmen.
Eine Gelegenheit hierzu bot sich
beim diesjährigen Ausflug des Altenclubs Rondorf nach Simonskall
in der Eifel. Dieser geschichtsträchtige Ort inmitten des Hürtgenwaldes bietet einerseits eine eindrucksvolle Erinnerung an eine der
entscheidenden Schlachten des 2.
Weltkrieges. Auf der anderen Seite
bietet dieser idyllische Ort im Tal
der Kall eine wunderschöne landschaftliche Kulisse für einen entspannten Nachmittag in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten.
Die Busfahrt führte von Rondorf
durch die schöne Landschaft der
Voreifel nach Simonskall. Der letzte Straßenabschnitt hinunter in das
Tal der Kall war zwar recht abenteuerlich – aber natürlich kein
Problem für den erfahrenen BusChauffeur.
In Simonskall war zunächst für
alle Teilnehmer der Kaffeetisch mit
selbst gebackenem Kuchen gedeckt. Danach hatten wir die Gelegenheit zu einem kleinen Verdauungs-Spaziergang durch den Ort
und – je nach Kondition – durch
das Kalltal.
In lockerer und entspannter Stimmung und in der Freude über einen gelungenen Nachmittag ging
es auf die Heimfahrt nach Rondorf.
Für die älteren Teilnehmer bleibt
die Gewissheit, sich im Kreise
Gleichaltriger locker bewegen zu
können – gegebenenfalls auch
mit Rollator.
Marianne
Wurzel
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Hl. Drei Könige, Köln
AKTIVE GEMEINDE
Gute Nachrichten aus Amigo Doumé
„Ein Missionar mitten im Bürgerkrieg der Elfenbeinküste― unter diesem Thema war die EINE WELT
GRUPPE zu einem Vortrag mit
Fotos ins CAFE „mittendrin in Köln
Dünnwald― eingeladen. Zu Gast
war Bruder Isaak, der der Ordensgemeinschaft der Amigonianer angehört und das „Straßenkinder
Ausbildungsprojekt „Amigo Doumé
in Abidjan/ Elfenbeinküste― leitet.
So berichtete er von seinen Erfahrung als Missionar in Abidjan und
erzählte hautnah über die Ereignisse während des Bürgerkrieges und
dessen leidvollen Folgen für das
Land
Es war ein Abend mit einem
Glaubenszeugnis besonderer Art.
Jeder spürte sehr schnell. wie sehr
Bruder Isaak sich für die ihm anvertrauten Jugendlichen verantwortlich fühlte. Man spürte sein
Gottvertrauen und spürbar war vor
allem seine Hoffnung, nicht alleine
zu sein.
So beendete er seinen Vortrag
mit sehr herzlichen Worten eines
tiefen Dankes an alle, die mit ihm
in den Tagen voller Gefahr verbunden waren. Und diesen Dank
möchte ich hier an alle in unserer
Gemeinde weitergeben, die sich
Amigo Doumé verbunden fühlen.
Inzwischen hat sich die politische
Situation an der Elfenbeinküste
entspannt.. Auf der Internetseite
des Auswärtigen Amtes erfährt
man zu den Reise- und Sicherheitshinweise beruhigende Informationen. Erhöhte Vorsicht ist
aber noch geboten.
Inzwischen sind auch alle Jugendlichen wieder nach Amigo
Doumé zurückgekehrt. und Bruder
Issak arbeitet nach einer Erholungs- und Urlaubszeit bei seinen
Ordensbrüdern in Spanien und seiner Familie mit neuer Kraft und
den Spendengeldern unserer Gemeinde auf der Farm mit den Jugendlichen.
Irmingard FrankeRademacher
Nächster Afrikatag, 12.03.20.12
Beginn um 11.00 Uhr mit der Hl. Messe in
Heilige Drei Könige, Rondorf
November 2011
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AKTIVE GEMEINDE
Ehrenamtstag - mal etwas anders
Zeit, Kreativität und Tatkraft: dies
stellten und stellen viele Gemeindemitglieder unermüdlich für den
Zusammenhalt unserer Gemeinde
bereit. Zur Belohnung wurden sie
auch in diesem Jahr vom Pastoralteam eingeladen. Aus allen vier
Ortschaften strömten am 23. September 2011 rund 160 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde in
den Pfarrsaal nach Rondorf. In seiner Begrüßungsrede dankte Pastor
Alf Spröde den Ehrenamtlern ausdrücklich für ihren Einsatz.
"Danke-Abend", so hatte es
schlicht auf der Einladung geheißen. Doch es war nicht nur ein einfacher Danke-Abend; zur Überraschung der Ehrenamtler hatte das
Pastoralteam ein richtiges Oktoberfest organisiert. Entsprechend
war der Pfarrsaal blau/weiß geschmückt, die Servietten passend
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zu den Girlanden und auch das
Pastoralteam hatte sich entsprechend gekleidet. Stilecht wurde in
karierten Hemden, Dirndl und Lederhose bewirtet. Dies galt auch
für die Verpflegung, nicht jedoch
für die Getränke des Abends.
Nach diesem Abend war jedem
erneut klar: Ehrenamt, es lohnt
sich! ...und wann sind Sie dabei?
In unserer Gemeinde gibt es viele
Möglichkeiten, sich zu engagieren.
Suchen Sie sich was aus und haben Sie keine Scheu, mit den Ansprechpartnern der einzelnen
Gruppen, den Mitgliedern des Pastoralteams oder den Mitarbeiterinnen im Pfarrbüro in Kontakt zu treten. Jede(r) ist eingeladen, dazu
beizutragen, dass aus vielen Körnern ein Brot wird.
Alexandra Habermann
Hl. Drei Könige, Köln
100 Jahre KFD Rondorf
Unter dem Motto: „Viele Glieder, ein Leib― (Korinther 12,1-32)
findet in diesem Jahr das 100jährige Jubiläum der katholischen Frauengemeinschaft Heilige Drei Könige Rondorf statt.
Im Jahr 1911 wurde der Antrag für die Gründung eines Müttervereins
gestellt und dieser dann am 8.12.1911 zum Fest Maria Empfängnis ins
Leben gerufen.
Zum diesjährigen Jubiläum im Dezember wird als Ehrengast auch Monsignore Robert Kleine erwartet. Die Festlichkeiten werden mit einer Festmesse am 11. Dezember 2011 in unserer Pfarrkirche Drei Heilige Könige
begangen, anschließend wird im Pfarrheim ein Empfang gegeben.
Carola Steiner
Wallfahrt der kfd-Rondorf in den 50er Jahren.
November 2011
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VERBÄNDE
Kartoffelfest in Immendorf
Am 24. März 1756 erließ Friedrich der Große (Der Alte Fritz) eine
Ordre zum Kartoffelanbau in Preußen. Er führte die ursprünglich aus
Südamerika stammende Knolle
über Spanien in sein Königreich
ein, um die hungernde Bevölkerung mit dieser Knolle zu sättigen.
Er hat sich sicher nicht in seinen
kühnsten Träumen ausmalen können, was die Kfd- Frauen alles aus
Kartoffeln zaubern können. Zum
12. Mal zeigten sie, was sie von
ihren Großmüttern und Müttern
gelernt hatten. „Nix us em Blösje―
alles, wie es neudeutsch heißt,
„handmade―. Not machte schon
immer erfinderisch. Jede gute
Hausfrau weiß, dass – besonders,
wenn das Geld zu Ende geht, aber
das Monatsende noch so weit entfernt ist - Kartoffeln vielseitig verwendbar, nahrhaft, und sättigend
sind. So kann auch ohne Fleisch
ein tolles Essen gezaubert werden.
Renner waren die typisch rheinischen Gerichte. An der Rievkoche
- Braterei standen die „Hungernden― in einer langen Schlange.
Auch der Döppekoche war sehr
gefragt. Verschiedende Kartoffelsalate, Kartoffelkuchen, süße Kartoffelpfannkuchen mit Rosinen,
Rosmarinkartoffeln, Potato mit Dip
und vieles mehr waren zu günstigen Preisen im Angebot. Es zeigte
sich die regionale Vielfalt der einzelnen Rezepte. Es leben nicht nur
Ur-Immendorfer bzw. Rheinländer
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im Ort. So
haben
die
Köchinnen
die Rezepte
aus
ihren
früheren
Wohngebieten
mitgebracht oder
ererbt.
Integration zeigte sich aber auch
anders. Es hat sich in der Pfarrgemeinde rund gesprochen: „Die Immendorfer Frauen kochen gut.―
Viele Gourmets haben deshalb
aus den anderen drei Pfarrorten
den Weg nach Immendorf gefunden. Wir sind nun mal eine Pfarrgemeinde und feiern (essen) auch
gemeinsam. Wir haben uns über
diese Gäste besonders gefreut.
Der Pfarrsaal war bis auf den
letzten Platz besetzt. Sogar an den
Stehtischen auf der Terrasse war
kein Platz mehr frei. Trotzdem
mußte keiner hungrig nach Hause
gehen.
Den Kfd-Frauen um Frau Hanusa auch für das diesjährige Kartoffelfest ein herzliches Dankeschön
für ihre Mühe. Die leeren Teller
haben gezeigt, dass es sich gelohnt hat.
Wir freuen uns schon auf eine
Wiederholung im nächsten Jahr.
Nach diesem Erfolg: ein Muß.
Wolfgang Gérard
Hl. Drei Könige, Köln
VERBÄNDE
Pfadfinder
Pfadfinder in Rondorf - Ein Projekt, das Kindern und Jugendlichen
Spaß macht, den Zusammenhalt
stärkt und sie zu einer sinnvollen
Freizeitgestaltung motiviert. Das
war es, was die katholische Kirche
Heilige Drei Könige vor fünf Jahren
suchte. Damals zeichnete sich ab,
dass der Stadtteil sich wandelte.
Jugendarbeit war quasi nicht vorhanden. Das Dorf drohte, sich zu
einem sozialen Brennpunkt zu entwickeln. Die Idee, eine Pfadfindergruppe zu gründen, wurde geboren.
Ungefähr 70 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren
treffen sich momentan mit Ihren
Leitern wöchentlich im katholischen Pfarrheim oder im evangelischen Gemeindezentrum bei den
Wölflingen, Jungpfadfindern, Pfadfindern und neuerlich auch den
Rovern.
Zum fünfjährigen Bestehen gab
es im Juli ein großes Sommerfest
rund um die Kirche Heilige Drei
Könige, bei dem der Stamm seine
junge Geschichte Revue passieren
ließ.
Bei den heißgeliebten Grillwürstchen und einem gemeinsam zusammengetragenen Buffet wurde
über „alte Zeiten― geklönt. Alle hatten viel Spaß miteinander. Diese
Gelegenheit wurde auch wahrgenommen, um Werbung für Leiter
und Kinder zu machen und unser
Patenkind vorzustellen.
Im Rückblick sah man ganz deutlich: ―Es macht Spaß, Pfadfinder in
Rondorf zu sein―. Es macht aber
auch Freude, Teil dieser Gemeinde zu sein. Daher werden wir in
diesem Jahr, erstmalig unseren
traditionellen Weihnachtsmarkt gemeinsam mit dem alljährlichen
Weihnachtsbasar in und um das
Pfarrheim der Kirche Heilige Drei
Könige veranstalten.
Wie in den letzten Jahren findet
der Start in die Adventszeit am 1.
Adventswochenende vom 26.27.11.2011 statt. Neben vielen
schönen Dingen für den Gabentisch wird auch für Ihr leibliches
Wohl bestens gesorgt sein. Nähere
Informationen können Sie rechtzeitig den Plakaten entnehmen.
Wir alle freuen uns sehr über ihren Besuch und viele interessante
Begegnungen, denn schlussendlich lebt Gemeinde von Begegnung.
Elke Bausen und
Raimund Gabriel
November 2011
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VERBÄNDE
Kolpingsfamilie Köln-Rund um Immendorf
Lernen und Bildung sind ein
wesentliches Merkmal unseres
verbandlichen Wirken
und Handelns
(Leitbild des Kolpingwerkes)
Als Adolph Kolping vor ca. 160
Jahren die Idee des Gesellenvereines aufgriff, hatte er deutlich vor
Augen, dass eine Ursache für die
soziale Lage der jungen Männer
deren fehlende Bildung war. Ihm
war klar, dass eine gute Bildung
und Ausbildung gerade für junge
Leute unverzichtbar war. Deswegen hat er sich in dieser Frage besonders eingesetzt.
Seit Gründung der ersten Gesellenvereine (heute Kolpingsfamilien) ist die Bildung fester Bestandteil der verbandlichen Arbeit.
Sie versteht sich nicht nur als
Schul– und Berufsausbildung im
engen Sinne sondern umfasst
auch die religiösen, persönlichen
und gesellschaftlichen Fragen.
Unsere Kolpingsfamilie betreibt
Bildungsangebote in unterschiedlicher Form. Dazu gehören die Gesprächsabende zu wechselnden
Themen, die wir gemeinsam mit
dem Familienausschuss durchfüh-
ren. In den Elternkindgruppen tauschen sich die Erwachsenen über
verschiedene Aspekte der Erziehung und des Familienlebens aus.
Zur Familienbildung gehören zudem Kurse wie Mut tut, Schreidiplom oder Wege durch den Mediendschungel.
Ein besonderer Höhepunkt ist
das jährliche Familienwochenende, das unter wechselnden Themen steht. In diesem Jahr haben
sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Thema Familie
und Arbeitswelt beschäftigt.
Das Kolpingbildungswerk in unserem Diözesanverband führt Kurse zur Berufsvorbereitung und findung durch. Im Mülheimer Jugendbüro, das u.a. durch Spendengelder der Kölner Kolpingsfamilien finanziert wird, finden Jugendliche (auch aus unserer Gemeinde) Rat bei der Suche nach
Schul- und Ausbildungsplätzen.
Unsere Veranstaltungen sind offen und eine Mitgliedschaft in der
Kolpingsfamilie ist nicht erforderlich. Wir freuen uns aber über jede
und jeden, die den Weg in unsere
Gemeinschaft finden.
Peter Henze
Weitere Informationen zur Arbeit der Kolpingsfamilie
erteilt gerne Familie Henze,
Alte Brühler Str. 39, 50997 Köln, 02232/67772.
Aktuelles finden Sie unter
www.rund-um-immendorf.de/kolping
November 2011
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VERBÄNDE
Kolpingsfamilie Köln-Rund um Immendorf
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jeden Montag
09.30 Uhr
Eltern-Kindgruppe in Meschenich
Informationen bei Astrid Vanderbrück
Tel.: 02232/939465
Zurzeit sind Plätze frei
jeden Dienstag
09.30 Uhr
Eltern-Kind-Gruppe in Godorf
Informationen bei Monika Dittrich
Tel.: 02236/44822
jeden Dienstag
16.00 Uhr
Bastelgruppe für Kinder ab ca. 8 Jahre
Informationen und Anmeldung bei Fam. Henze,
Tel.: 02232/67772
jedes erste Wochenende
im Monat
Kirche St. Blasius
Verkauf von fair gehandelten Waren
30.11.2011
20.00 Uhr
Jugendheim St. Blasius
Elternabend zum Schreidiplom
gemeinsame Veranstaltung mit dem Familienzentrum; Anmeldung erforderlich
04.12.2011
09.30 Uhr
Kirche St. Blasius
Gottesdienst zum Kolpinggedenktag
10.12.2011
16.00 Uhr
Minoritenkirche
Benefizkonzert zu Gunsten des Mülheimer Jugendbüros
Polizeichor Köln
Orgel: Ralf Rick, Hl. Drei Könige Köln
Karten unter 02232/67772 erhältlich
15.01.2012
Minoritenkrche
Wallfahrtsgottesdienst der Kolpingsfamilien im
linksrheinischen Köln
17.03.2012
Kleidersammlung für Brasilien
27.—29.04.2012
Frauenwochenende in Münster
gesonderte Ausschreibung folgt
Hl. Drei Könige, Köln
ANSCHRIFTEN
Seelsorger
Alf Spröde, Pfarrer
Hahnenstraße 21
50997 Köln-Rondorf
Tel.:
02233/ 9 46 94 96
e-mail: [email protected]
Günther Stein, Pfarrvikar
Immendorfer Hauptstr. 22
50997 Köln-Immendorf
Tel.:
02236/3315401
e-mail: [email protected]
Marion Heider, Pastoralassistentin
Immendorfer Str. 42
50997 Köln-Godorf
Tel.:
02236/9499080
e-mail: [email protected]
Cordula Seifert, Gemeindereferentin
Immendorfer Hauptstraße 27
50997 Köln-Immendorf
Tel.:
02236 /3783037
e-mail: [email protected]
Hubert Matheis, Diakon mit Zivilberuf
Buchfinkenstraße 22
50997 Köln-Godorf
Tel.
02236 /41370
Hans-Willi Ommer, Diakon mit Zivilberuf
Sperberweg 79
50997 Köln-Rondorf
Tel.:
02233/ 280593
e-mail: [email protected]
Unsere Pfarrbüros
Unsere Sekretärinnen: Marlies Fuchs, Evelyn Gérard Eva Pütz und,Christa Quirin
einheitliche Postanschrift: Pastoralbüro Rondorf, Hahnenstr. 21, 50997 Köln-Rondorf
Heilige Drei Könige Pastoralbüro
50997 Köln, Hahnenstraße21
Tel.: 02233 2 14 10 Fax: 02233 28 04 11
e-mail:
[email protected]
St. Blasius
50997 Köln, Brühler Landstraße 425
Tel.: 02232 6 87 24 Fax: 02232 6 87 51
e-mail:
[email protected]
Öffnungszeiten:
Di, M i, Do, Fr
Di, Do
Öffnungszeiten
Mi, Fr
Di
09.00-12.00
14.30-17.30
09.30-11.00
15.30-17.00
St. Katharina
50997 Köln, Immendorfer. Straße 42-44
Tel.: 02236 4 32 09 Fax: 02236 84 20 45
e-mail:
[email protected]
St. Servatius
50997 Köln, Immendorfer Hauptstraße 22
Tel.: 02236 6 48 46 Fax 02236 96 18 06
e-mail:
[email protected]
Öffnungszeiten:
Di
09.30-11.00
Öffnungszeiten
Di, Do
Do
15.30-17.00
09.30-11.00
Zuständige Evangelische Pfarrer im Seelsorgebereich
Ortsteile Rondorf und Immendorf
Dr. Thomas Hübner
Carl-Jatho-Straße 1
50997 Köln
Tel.:
02233 92 21 64
November 2011
Ortsteil Meschenich
Stefan Jansen-Haß
Mayersweg 5-7 (Gemeindeamt)
50321 Brühl
Tel.:
02232 15 39 20
Ortsteil Godorf
Gerd Veit
Kronenweg 67 (Gemeindeamt)
50389 Wesseling
Tel.:
02236 4 95 80
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