- Heftarchiv - Internet World Business

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- Heftarchiv - Internet World Business
€ 4,50 I FR. 9,00
E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 13/14 23. JUNI 2014
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
www.internetworld.de
Anzeige
INTERNET WORLD Business Guide
Schnelligkeit
als Service
S. 30
Mobilfunk-Allianz
Auf 84 Seiten stellt der INTERNET
WORLD Business Guide „Online
Werbeplanung“ aktuelle MarketingTrends, Dienstleister und Agenturen vor. Ihr Gratisexemplar liegt
dieser Ausgabe bei.
Generation
Geräte
Einführung
1G
1981
Analog
2G
1991
GSM
3G
2001
UMTS
Recherche vor dem Kauf:
Wie der Kunde sucht
S. 18
Der Stellenmarkt für
Internet-Fachkräfte
S. 41
oder unter internetworld.de/stellenmarkt
Gemeinsam gegen den Strom
EU und Korea entwickeln 5G
Die EU-Kommission und das südkoreanische Ministerium für IT und
Zukunftsplanung wollen gemeinsam
die Standards für den Mobilfunk der
5. Generation (5G) entwickeln. 5G soll
Dinge wie das intelligente Auto, Hausvernetzung und digitale Gesundheitsservices ermöglichen. Markteinführung: voraussichtlich 2020.
Customer Journey
Foto: Fotolia / Bloomua
Same Day Delivery
Foto: Fotolia / Kurhan
Online Werbeplanung
Juli bis September 2014
Der E-Commerce ändert sich rasant – und bringt Digital-Agenturen in Zugzwang
ine Branche auf der Suche nach der
Exit-Strategie: Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Internet-Dienstleister seine Eigenständigkeit aufgibt.
Immer mehr Agenturen tun
sich mit Finanzinvestoren im
Rahmen einer Holding zusammen, verkaufen ihr Unternehmen an ein
globales Agenturnetzwerk oder lassen
sich von einem Konzern schlucken, der
auf diese Weise den Weg in die digitale
Wirtschaft sucht.
Die Begründungen dafür klingen immer
gleich: Man will expandieren und auf
internationalen Märkten bestehen können. Ein weiteres Argument: Digitales
Marketing und E-Commerce haben sich
von einem Randthema zu einem strategischen Unternehmensbereich gewandelt.
Sie werden nicht mehr von einem kleinen
Bereichsleiter verantwortet, sondern vom
Vorstand persönlich. Und der spricht nur
mit großen Agenturen und nicht mit einer
10-Mann-Bude. So weit die Theorie.
Die Praxis sieht dramatischer aus. Der
Wettbewerb unter den Dienstleistern um
Kunden wird härter. Denn viele OnlineHändler realisieren, dass ihr mit großem
Enthusiasmus gestarteter Online-Shop
weniger abwirft als erwartet. Die Folge: Die
Etats für weitere Online-Investitionen werden gestrichen. In den nächsten Jahren
könnten 50 Prozent aller Online-Händler
in Deutschland verschwinden. Wie Agenturen auf dieses Szenario reagieren wollen,
◼
lesen Sie ab Seite 8. (fk)
E-Commerce
Online-Marketing
Technik
E
Hauptsache groß: Immer
mehr Agenturen geben
ihre Eigenständigkeit auf
Foto: Shutterstock / MNSKumar
4G
5G
voraussichtlich
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: EU-Kommission
2020
Die Innenstadt-Retter
Mensch und Maschine
Die richtige Verbindung
Im Bereich Local Commerce tummeln
sich derzeit eine ganze Reihe von Startups, die traditionellen Fachhändlern
eine bessere Sichtbarkeit im Web
S. 14
versprechen.
Programmatic Advertising revolutioniert
die Online-Werbung von Grund auf. Doch
ohne Steuerung durch den Menschen
funktioniert auch der automatisierte
S. 24
Mediahandel nicht.
E-Mail-Versender arbeiten an der Integration von Kunden- und Produktdaten
für individualisierte Newsletter. Dabei
verfolgen die Dienstleister unterschiedliS. 32
che Lösungsansätze.
Im Mai 2014
meldete „Bild“
Im Mai 2014
meldete „Die Welt“
200.571
52.672
digitale
Abonnenten
digitale
Abonnenten
Seit Mai 2014 weist die IVW auch die Zahl verkaufter
digitaler Zeitungsabos aus. „Bild“ und „Die Welt“
sind die ersten Titel, die ausgewertet wurden
INTERNET WORLD Business 13/14; Quelle: Axel Springer
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
2012
LTE
EUROPAWEIT ERSTER
NEU! STRATO bietet als erster Hoster in
ganz Europa Server mit Parallels® Plesk 12.
Plesk
STRATO AG, Pascalstr. 10, 10587 Berlin
STRATO.DE/PLESK12
INHALT
23. Juni 2014
13/14
INTERNET WORLD Business
Inhalt
3
Ihre Dmexco-News
Unterstützen Sie uns bei der Vorberichterstattung!
TECHNIK
SCHWERPUNKT
Im Schwarm in die Krise
Konsolidierung bei den Agenturen
8
E-COMMERCE
Die Innenstadt-Retter
Start-ups im Bereich Local Commerce
14
Wie der Kunde sucht
Die Recherche vor einem Online-Kauf
18
30
Die richtige Verbindung
Kundenansprache via E-Mail
32
Checkout unter der Lupe
Die Bestellprozesse der Top-100-Shops
34
20
Marken im App Store
App-Download-Plattformen
21
KNOW-HOW
22
Am 10. und 11. September 2014 findet in Köln die
Online-Marketing-Messe Dmexco statt. INTERNET
WORLD Business wird wieder umfangreich über die
Veranstaltung berichten. In den Ausgaben 17/2014 und
18/2014 sowie auf Internetworld.de informieren wir
über Highlights, neue Themen und Produkte. Zudem
wird es eine Sonderausgabe zur Messe geben.
RUBRIKEN
Update
Gemeinsam billiger werben
Online-Kooperationen mit Printmedien
Serie Teil 2: Mobile Commerce
Strategien und Tools für den Mobile Shop
Schnelligkeit als Service
Erfahrungen mit Same Day Delivery
4
Pro&Contra: Same Day Delivery
12
Dienstleisterverzeichnis
35
Personalien
39
Termine
39
Stellenmarkt
41
Szene: Fach- und Weiterbildungsevents
42
Impressum
44
Meinung: Rocket Internet und die Börse
46
Für diese Vorberichterstattung benötigt die Redaktion
Informationen darüber, was Sie Ihren Messebesuchern präsentieren wollen:
24
ONLINE-MARKETING
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24
í,VW,KU8QWHUQHKPHQ]XPHUVWHQ0DODXIGHU0HVVH"
„Für Kunden ansprechbar sein“
Wie Siemens Social Media einsetzt
26
í3ODQHQ6LHDXIRGHU]XU0HVVHHLQHVSH]LHOOH$NWLRQ
I¾UGLH%HVXFKHUYRU2UW"
Bewegte Storys aus der Fabrik
Die B2B-Kommunikation von Krones
27
WM-Offensive bei Nike
Die Sportmarke im Fußballfieber
28
Foto: Fotolia / Alphaspirit
Mensch und Maschine
Datengesteuertes Online-Marketing
14
í:LHODXWHW,KUH6WDQGQXPPHU"
Fassen Sie die Informationen bitte einfach in einigen
Sätzen zusammen und senden Sie eine E-Mail an
[email protected]. Die redaktionelle VeröfIHQWOLFKXQJLVWI¾U,KU8QWHUQHKPHQNRVWHQORV
Wir benötigen Ihren Input bis 28. Juli 2014.
32
Social Media
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Menschen in diesem Heft
Thorben Fasching
ist Director Marketing und User
Experience beim Bremer HMMH
Multimediahaus. Er beobachtet zunehmend, dass viele Online-Händler
IT-Investitionen streichen, weil ihr
08
Shop kein Geld abwirft.
Johann Hermann
Managing Director DACH bei der
Performance-Marketing-Agentur
Quisma, ist von Nikes Werbekampagne zur Fußball-WM begeistert.
Die Sportmarke rüstet sich mit
gleich drei Clips gegen Adidas.
28
Michael Kliger
ist Managing Director Europe und
APAC bei eBay Enterprise. Für Kliger
funktioniert Same Day Delivery besonders gut bei kleinen Warenkörben
mit hohen Bestellwerten in dichten
31
Liefergebieten.
Kerstin Pape
Leiterin Online-Marketing bei Otto,
hält Programmatic Advertising für
ein wichtiges Thema. Über Dienstleister im Retargeting ist Real-Time
Bidding bereits seit Jahren fester
25
Bestandteil bei Otto.
Julian Riedlbauer
ist Partner bei GP Bullhound.
Seiner Meinung nach wäre es
für die gesamte Digital Economy in
Deutschland gut, wenn die SamwerCompany Rocket Internet an die
46
Börse geht.
Nicolas Stoetter
ist Gründer von Mornin’ Glory,
Online-Anbieter von Rasierern. Er
will sich nicht allein auf die GoogleSuche verlassen und nutzt daher
Anzeigen in Printmagazinen für den
20
Markenaufbau.
UPDATE
4
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
Hotel mit Musikstream: Die
Budget-Design-Hotelmarke
Prizeotel hat ihr Branding
überarbeitet. Teil des neuen
Auftritts ist auch der eigene
Musicplayer „Prize Music“.
Die Playlist – in den Varianten
Soft, Medium und Hard – wird
von der New Yorker Agentur
Activaire zusammengestellt.
Q&A
Markan
Karajica,
Vorsitzender der
Geschäftsführung von Pro
Sieben Sat1 Digital, über die neue
App „7TV“ – wie sie ankommt
und warum sie nach einem
Monat kostenpflichtig wird.
Seit 2. Juni steht die 7TV-App
zum Download bereit. Wie ist
Ihre Zwischenbilanz?
Wir haben nach nur einer Woche schon eine sechsstellige
Zahl an Downloads erreicht. In
Apps Stores sind wir im Bereich Unterhaltung unangefochten an der ersten Stelle.
Sound aus
New York:
Prizeotel
bietet drei
Musikkanäle
AMAZON
Vermittlung von
Handwerkern
Installateure, Babysitter und Friseure: Nach Berichten der Nachrichtenagentur Reuters plant der
E-Commerce-Riese
Amazon,
demnächst auch handwerkliche
Dienstleistungen und andere
Services zu vermitteln. Derzeit
werden Gespräche mit verschiedenen Start-ups geführt, die sich
darauf
spezialisiert
haben,
Dienstleister und Interessenten
zusammenzubringen. Amazon
werde mit dem neuen Angebot
einmal mehr neues Terrain betreten. Derzeit ist offenbar auch
ein eigenes Smartphone in Vorbereitung. (hvr)
GOOGLE
Zahlreiche User beschweren
sich, dass man nun für FreeTV auf dem Smartphone zahlen muss. Zu Recht?
Wenn man sich anschaut, was
die App alles bietet: Nein, definitiv nicht. Eine kostenlose
Mediathek und dazu einen
Livestream unserer sechs
Free-TV-Sender in nur einer
App – diese Kombination ist
bislang in Deutschland einzigartig. Wir denken, die 2,99
Euro sind als technische Zugangsgebühr ein fairer Preis.
Plattform
für Firmen
Google bietet einen
neuen Service, der
vor allem auf kleine
Betriebe abzielt. Über
die neue Plattform
„Google My Business“ können Firmen
ihre wichtigsten Daten, die sie bei Google
hinterlegt haben, zentral verwalten. Veränderte Einträge wer-
Steine mit QR-Code
Panasonic mit neuem Design:
Der Elektronikkonzern Panasonic
hat seinen stationären und seinen mobilen Online-Shop dem
Design der Website angepasst.
Hochwertige Produktfotos in
ansprechender Größe sowie eine
Zoomfunktion sollen die Verkäufe steigern. Verantwortlich
ist die Agentur Denkwerk, Köln.
den beispielsweise sofort in der
Suchmaschine, auf Google Maps
oder in Google+ übernommen,
zudem haben die User Zugriff
auf verschiedene Statistiken, mit
denen sie ihre Präsenz im Web
optimieren können. Der kostenlose Dienst soll Kleinunternehmer noch enger an Google binden. Eine Android-App steht zur
Verfügung, eine iOS-App ist in
Vorbereitung. (hvr)
Formel 1 auf dem
Laufenden
halten
können. Alert- und
Personalisierungsfunktionen gehören
ebenso zum Standard
wie ein integriertes
Tippspiel. Mit der
App will sich Yahoo
einen festen Platz auf
den mobilen Endgeräten sichern. (hvr)
YAHOO
OPEN TABLE
Webportal
launcht Sport-App
2,6 Milliarden für
Reservierungs-Tool
Das Webportal Yahoo nutzt das
Interesse an der Fußball-WM
und bringt eine eigene Sport-App
in die Stores. Diese versorgt den
Nutzer mit Ergebnissen, Daten
und Analysen zu den
einzelnen Spielen der
Weltmeisterschaft,
soll aber auch danach
auf den Smartphones
überleben. So wird
nach der Sommerpause über sämtliche
Partien der Dritten,
Zweiten sowie der
Bundesliga
sowie
über die attraktivsten
internationalen Fußball-Ligen berichtet.
Sportfans sollen sich
My Business: Hier
aber auch über Radsollen Firmen ihre
sport, Tennis und
Einträge verwalten
USA
Europa
China
Ästhetische
Aufnahmen:
Hochwertige
Produktfotos
bestimmen das
Bild des Shops
Nicht nur WM: Die
App berichtet breit
über den Profisport
Wer übers Internet einen Tisch
in einem Restaurant reservieren
möchte, kommt an Open Table
nicht vorbei. Über 15 Millionen
Menschen nutzen nach Unternehmensangaben jeden Monat
das Tool und nehmen darüber
Reservierungen vor. Für die
Lokale selbst ist die Software
ebenfalls nützlich, Open Table
hilft ihnen bei der Verwaltung
und Organisation der Tische. So
zeigt es ihnen beispielsweise, bei
welchem Gang die Gäste gerade
sind. Entsprechend hoch ist der
Preis, den der Internet-Konzern
Priceline jetzt für die Übernahme
von Open Table bezahlt: stolze
2,6 Milliarden US-Dollar. Priceline vereint bereits Portale wie
Booking.com,
Priceline.com,
Agoda.com, Kayak und Rental-
Die wertvollsten Start-ups der Welt
13/14
cars.com unter seinem Dach und will
Open Table als eigenständiges Unternehmen weiterführen.
Mit der Übernahme
wolle man, so Priceline-Chef
Darren
Huston, nun „aggressiv“ international wachsen. Open
Table gibt es als App seit Kurzem
auch in der Datenbrille Google
Glass. (sg)
WEBRADIO
Immer mehr hören
Radio über Internet
Die Nutzung von Radiosendern
über das Internet scheint Alltag
zu werden. Darauf weisen neue
Erhebungen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hin. Danach
dauert eine durchschnittliche
Webradio-Session 78 Minuten.
Im Monat kann beispielsweise
Antenne Bayern auf 4,8 Millionen solcher Sessions verweisen,
Hit Radio FFH auf immerhin
noch auf 1,4 Millionen. (hvr)
Datum der letzten Bewertung
Gründungsjahr
Uber (Mitfahr-Vermittlung)
Berlin will künftig verstärkt mit QR Cobbles arbeiten.
Im Bild hält Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD, li.)
das Muster eines Pflastersteins in der Hand, über den
Orte mit virtuellen Infos verknüpft werden können.
18,2 Mrd. US $ (aktuelle Bewertung)
Juni 2014
2009
April 2014
2008
Januar 2014
2007
August 2013
2010
September 2013
2004
November 2012
2004
Mai 2014
2010
Oktober 2013
2008
Airbnb (Zimmervermittlung)
10 Mrd. US $
Dropbox (Cloud-Speicher)
10 Mrd. US $
Xiaomi (Smartphones)
10 Mrd. US $
Palantir (Sicherheits- und Finanzsoftware)
9 Mrd. US $
Jingdong (Handelsplattform)
7,3 Mrd. US $
Pinterest (Social Network)
5 Mrd. US $
Zalando (Modeversender)
4,9 Mrd. US $
Unternehmen, die von Venture-Kapital-Firmen mit 1 Mrd. US $ oder mehr bewertet wurden
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: Dow Jones Venture Source, Wall Street Journal
23. Juni 2014
13/14
INTERNET WORLD Business
Spots mit Y-Titty:
Rügenwalder Mühle hat die
Youtube-Stars Y-Titty engagiert. In einem Video wirbt
das Comedy-Trio für eine
neue Currywurst. Das Video
ist in gewohnt schriller Art
gedreht und soll jüngere
User ansprechen (Elbkind,
Hamburg).
Im Anflug auf
die Mühle:
Hashtagman
auf Currywurst-Mission
Die perfekte
E-Commerce-Komplettlösung.
SAMSUNG
DMEXCO 2014
UBER
Koreaner stellen
Galaxy Tab S vor
Start-up-Village für
Jungunternehmer
Taxifahrer-Demos
gegen Uber-App
Für die Präsentation seines neuen
Tablets scheute Samsung keinen
Aufwand: Die beiden aktuellen
Versionen des Samsung Galaxy
Tab S wurden feierlich im Madison
Square Garden vorgestellt, dort,
Bei der diesjährigen Dmexco in
Köln wird es eine neue Präsentationsplattform für Start-ups aus
den Bereichen digitales Marketing, Werbung, Media und „Internet of Everything“ geben: Im
Start-up Village können Jungunternehmer ihre Ideen vorstellen und das Geschäft erfolgreich
skalieren. Start-ups erhalten dort
die Möglichkeit, in der in Halle 7
eingerichteten Lounge mit potenziellen Kunden, Geschäftspartnern und Investoren in Verbindung zu treten. Darüber
hinaus können sie ihr Angebot
auf der angeschlossenen Bühne
(Hatch) präsentieren. Jedes Unternehmen erhält dabei einen
Präsentations-Slot von 25 Minuten Redezeit. Für die Teilnahme
können sich Jungunternehmer
bis zum 11. Juli 2014 über die
Start-ups-Initiative im BVDW
bewerben. (kv)
Samsung macht mit den neuen
Tablets Apple Konkurrenz
wo im Juni auch noch Ringo Starr,
Diana Ross und Billy Joel auftreten werden. Den spektakulären
Auftritt rechtfertigen die Koreaner mit dem Verweis auf technische Details, die einmal mehr
einen Vorsprung gegenüber den
Konkurrenzprodukten von Apple
bedeuten. So ist das neue
Samsung Tablet beispielsweise
nur 6,6 Millimeter dick und damit
einen Hauch dünner als das von
Apple. Die 8,4-Zoll-Ausgabe
wiegt zudem nur knapp 300
Gramm und ist daher leichter als
das leichteste Tablet aus Cupertino.
Die Markteinführung soll im Juli
erfolgen, die Preise sollen bei 399
bzw. 499 Euro liegen. (hvr)
5
Europaweit haben Taxifahrer
gegen die Handy-App Uber
demonstriert. In Madrid, London, Paris und Berlin machten
die Taxen mit Sternfahrten und
Blockaden gegen die neue Konkurrenz aus dem Internet mobil;
in der spanischen Hauptstadt
war 24 Stunden lang überhaupt
kein Taxi mehr verfügbar. Aufgrund der großen Resonanz fordern spanische Politiker eine
europaweite Regelung zum
Schutz des Taxigewerbes, sie stoßen allerdings auf Widerstand.
EU-Kommissarin Neelie Kroes
wies darauf hin, dass Digitaltechnologien schon viele Branchen
von Grund auf verändert haben.
Über Apps wie Uber, Hailo
oder Kabbee können registrierte
Privatfahrer Fahrgäste transportieren. Passagiere sparen damit
zwischen 20 und 40 Prozent
gegenüber dem Preis einer klassischen
Taxifahrt.
Das Geschäftsmodell
findet weltweit Beachtung. An der 2009
gegründeten Firma
Uber, die in rund 20
europäischen Städten
agiert, sind Investoren wie Google und
Konkurrenz fürs Taxi: Mit der App von Uber
Goldman Sachs bekönnen Privatfahrer Passagiere mitnehmen teiligt. (hvr)
Online-Shop
+
Multi-Channel
+
Warenwirtschaft
+
Auftragsabwicklung
+
Prozesse
+
CRM
+
Softwarewartung
+
Gehälter in der IT
Cloud Hosting
2,9 % 115.000 €
Führungs- und Fachkräfte mit IT-Jobs
verdienen immer mehr:
Ihre Gehälter stiegen
2014 um durchschnittlich
2,9 Prozent.
Quelle: Kienbaum
Consultants International
Führungskräfte verdienen im
Schnitt 115.000 Euro im Jahr,
Spezialisten rund 64.000 Euro.
Der Standort des Unternehmens
hat großen Einfluss auf das Gehalt:
In Dresden verdient
eine IT-Führungskraft beispielsweise
22 Prozent weniger
als in Düsseldorf.
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UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
World Wide Web
Start-up
Protonet bietet Firmen einen
einfach zu bedienenden Server: Daten werden sicher gespeichert und ausgetauscht.
NEW YORK / USA
Alibaba gewährt Einblick in seine Umsatzzahlen
www.alibabagroup.com
TOKIO / JAPAN
Rakuten eröffnet ein Café zum Kennenlernen
http://cafe.rakuten.co.jp
In der ersten Augusthälfte will der Internet-Gigant Alibaba
in New York an die Börse gehen. Weil sich Investoren aber
über die dürftigen Informationen beklagten, gewährte der
chinesische Konzern jetzt tieferen Einblick in seine Zahlen:
Danach hat sich im vergangenen Geschäftsjahr der Gewinn
mit 2,72 Milliarden Euro fast verdreifacht. (hvr)
Helles Holz, viele Stecker, schnelles WLAN: Marktplatzbetreiber Rakuten hat in Shibuya, einem Stadtteil von
Tokio, sein erstes Café eröffnet. Kunden können hier mit
den ausliegenden Kobo-Readern entspannen, surfen und
Angebote von Rakuten kennenlernen. Zum Genießen gibt’s
die Topseller aus der Food-Kategorie von Rakuten. (vs)
750.000 Euro in 90 Minuten,
1,5 Millionen an einem Tag: So
schnell wie Protonet hat noch
keiner beim Crowdfunding
Geld eingesammelt. „Wir hatten nicht mit so viel gerechnet“, sagt Christopher Blum,
der mit Ali Jelveh das Hamburger Start-up gegründet
hat. „Das Kapital investieren
wir in Maya, einen kleineren
Server für Selbstständige und
in die Expansion.“ Protonet
liefert seit 2013 orangefarbene
Kisten mit zwei Antennen aus:
BELLEVUE / USA
Expedia setzt auf Bitcoins
http://www.expediainc.com
Wie Tigerdirect.com und Overstock.com akzeptiert Expedia
neuerdings Bitcoins. „Wir wollen
Teil des Systems werden“, so Vorstand
Michael Gulmann. „Vor 14, 15 Jahren war
Paypal fremd, heute gehört es zum Alltag.“ Paypal will Bitcoins bis Ende 2014
integrieren, auch Apple liebäugelt mit
der digitalen Währung. Bitcoin hat sich
nach den letzten Betrugs- und HackerNachrichten im Frühjahr gefangen, seit
April 80 Prozent an Wert gewonnen und
kostet jetzt 630 US-Dollar. (vs)
BORDEAUX / FRANKREICH
Cnova treibt es an die Börse
http://www.cnovagroup.com/fr
Niedrige Zinsen – hohe Kurse: Wie Alibaba
und JD.com nutzt Cnova die aktuelle Geldpolitik und geht in New York an die Börse. Im
Konzern aus Bordeaux – weltweit der siebtgrößte Online-Händler – werden seit 1998 die
E-Commerce-Aktivitäten der Groupe Casino
gebündelt. Cnova setzte 2013 rund 3,7 Mrd.
Euro um, ist in Südamerika, Asien und
Europa aktiv und könnte mit dem Verkauf der
Aktien rund eine Mrd. Euro erzielen. (vs)
SYDNEY / AUSTRALIEN
Gästeurteil bringt gutes Benehmen
http://www.dimmi.com.au
Auf der Reservierungsplattform Dimmi
Res Diary bewerten Wirte Gäste: Wie viel
sie essen und trinken, wie sie mit den
Bedienungen umgehen. „Gäste benehmen sich besser, geben mehr Trinkgeld“,
urteilt Gründer Stevan Premutico, „und
Restaurants können Services besser an
Gästewünsche anpassen.“ Also Achtung:
Big Host is watching you. (vs)
Jelveh, Blum (re.): Netzwerk
aus kleinen, sicheren Servern
Handliche Server fürs Büro,
mit denen Unternehmen über
Funk eigene Datennetze aufbauen können. Über diese
können Mitarbeiter und externe
Partner sicher im Internet
surfen, kommunizieren, Daten
austauschen oder abspeichern. „Wer Google, Facebook
oder Yammer nutzt, weiß
nicht, wo seine Daten liegen
und wer sie wie benutzt“,
erklärt Blum, „mit Protonet
liegen sie auf dem eigenen
Personal Cloud Server.“ Die
Ausspähdebatte forciert den
Absatz: 250 Unternehmen nutzen bereits einen ProtonetServer für 3.000 bis 4.600
Euro, bald soll eine kleinere
Variante für knapp 2.000 Euro
dazukommen. (vs)
reichen von der Finanzierung
des Auslandsgeschäfts über MarPassport hilft beim
keting und Sales bis hin zu büroAuslandsgeschäft
kratischen Vorschriften und
Zollbestimmungen. „Mit
Paypal“, so ebenfalls ein
Hinweis, „können Sie 26
Währungen akzeptieren
und sofort in 193 Länder
verkaufen.“ Die Aktion
passt zur Strategie von
eBay. Die Plattform hat
Website Passport: Tipps für Händler, die erst kürzlich angekünihre Waren weltweit verkaufen wollen
digt,
Angebotsgebühr
und Verkaufsprovision
Das Online-Bezahlsystem Paypal in zahlreichen Ländern bis zum
will seine Kunden verstärkt zu Herbst zu streichen.
(hvr)
internationalem Handel anhalten. Dazu launchte die Tochtergesellschaft des US-Unterneh- PRO SIEBEN SAT1
mens eBay die Website Passport.
Verdoppelung der
Darauf finden auch deutsche
Händler hilfreiche Hinweise für Digitalumsätze
ihre Expansion ins Ausland und
zahlreiche Informationen zu den Der Medienkonzern Pro Sieben
einzelnen Märkten. Die Tipps Sat1 will sein Digitalgeschäft in
PAYPAL
den nächsten Jahren kräftig ausbauen. In einem Interview mit
der „Wirtschaftswoche“ kündigte
der zuständige Vorstand Christian
Wegner an, die Digitalumsätze
bis 2018 auf nahezu eine Milliarde
Euro steigern zu wollen. Im vergangenen Jahr betrugen die Umsätze noch 484 Millionen. In diesem Zusammenhang seien auch
Übernahmen immer wichtiger.
Erst kürzlich hatte sich Pro Sieben Sat1 an dem französischen
Musikstreaming-Dienst Deezer
(hvr)
beteiligt.
HOMEJOY
Portale kämpfen
um Putzdienste
Nach seinem Start in Berlin will
das Start-up Homejoy baldmöglichst auch in München, Hamburg, Köln und Frankfurt seine
Homejoy: Nach Berlin sollen
jetzt andere Städte folgen
Dienste anbieten. Über die Plattform können Privatpersonen
Reinigungskräfte anheuern, die
legal gemeldet sind. Auf dem
Portal können Interessenten die
Zahl der zu reinigenden Zimmer,
den geschätzten zeitlichen Aufwand sowie Zusatzaufgaben angeben. Homejoy finanziert sich
über eine Vermittlungsprovision.
In Berlin ist der Markt mit
ähnlichen Anbietern allerdings
bereits eng besetzt. Neben Homejoy werben Clean Agents, Helpling Book a Tiger oder Besser
Betreut um Kunden.
(hvr)
10. Juni 2014
12/14
INTERNET WORLD Business
START-UP-CAMPUS
Factory in Berlin
fördert Jungunternehmer
Factory in Berlin: Hauptstadt will
Schauplatz der Digitalbranche werden
In Berlin hat das Start-up-Zentrum Factory offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Der Gründercampus am ehemaligen Mauerstreifen ist 16.000 Quadratmeter groß und beheimatet derzeit 22
Unternehmen. Zu den bekannteren
Namen zählen 6Wunderkinder, Mozilla,
Zendesk, Soundcloud und Twitter.
Die gewerblichen Mieter beschäftigen
auf dem Gelände rund 500 Mitarbeiter.
Partner von Factory ist Google, das seine
Sparte Google for Entrepreneurs, ein
Förderprogramm für Start-ups, beisteuert. Angeboten werden etwa Seminare,
Technologie-Know-how und Veranstaltungen für Unternehmer und Entwickler. „Wir wollen exzellente Gründer fördern, die sich dem Aufbau von originellen und nachhaltigen Unternehmen verschrieben haben und damit einen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen
und Wachstum in Deutschland leisten“,
so Philipp Justus, Managing Director
(tdz)
von Google Deutschland.
7
einer semantischen Analysen und empfiehlt daraufhin dem User ähnliche Beiträge. Das funktioniert auch bei Videos –
hier wird mit einer Speech-to-TextTechnologie das Video analysiert und
ähnlich geartete Bewegtbildinhalte
empfohlen. Content Recommendation
soll dafür sorgen, dass der User länger
auf den Seiten eines Publishers verweilt.
Ligatus will damit ein weiteres Argument für sein Netzwerk aus 1.100 Pub(hvr)
lishern schaffen.
Nutzen Sie
als Plattform
für Ihr Webinar
SWISSCOM
Tests mit Beacons
Auch der TK-Konzern Swisscom experimentiert jetzt mit Beacons. Das Unternehmen führt derzeit Pilotprojekte mit
einzelnen Kunden aus verschiedenen
Bereichen durch, wie Inside-channels.ch
berichtet. Im Fokus der Tests stehen die
Branchen Tourismus und Retail, die
Unternehmen sollen mit Beacons die
Interaktion mit ihren Kunden steigern
Beacons sollen die lokale Interaktion
mit ihren Kunden fördern. Die BeaconTechnik erlaubt es, mit Minisendern
einzelne User direkt auf ihrem Smartphone zu kontaktieren, sobald sich diese
bestimmten Punkten nähern.
(host)
Ihr Gewinn
Ð Qualifizierte Leads
Ð Hohe Aufmerksamkeit in der Zielgruppe
Ð Werbung auf mehreren Kanälen
Ð Bereitstellung On Demand
LIGATUS
Einstieg in den Markt von
Content Recommendations
Ligatus, eine Tochter von Gruner + Jahr,
hat die Veeseo GmbH übernommen.
Veeseo ist ein Dienstleister, der sich auf
den zukunftsträchtigen Markt der Content Recommendations spezialisiert hat.
Das Unternehmen unterzieht Artikel
NEWS ONLINE
Unseren topaktuellen News-Service zu
den Themen E-Commerce, OnlineMarketing und Tools & Technik finden
Sie unter www.internetworld.de im
Netz. Dort können Sie auch unsere zweimal täglich erscheinenden Newsletter
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Internationale Web Spendings bis 2016
Display
Rubrikanzeigen
Suchmaschinenwerbung
Angaben in Mrd. $
75,7
64,2
48,2
71,7
63,4
55,8
52,2
Unser Service
Ð Produktion / Technischer Support
Ð Banner auf Website / im Newsletter
ÐSocial Media Marketing auf Facebook,
Twitter, Google+
Ð Aufzeichnung des Webinars und
Bereitstellung auf internetworld.de
Ð Lead-Qualifizierung
42,8
www.internetworld.de/webinare
12,9
13,8
14,7
15,8
2013
2014
2015
2016
Weltweite Wachstumsraten von Werbung im Internet bis 2016
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: Zenith Optimedia
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SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Foto: Shutterstock / MNSKumar
8
Konsolidierungswelle
Ernüchterung bei E-Commerce-Erlösen lässt Etats
schmelzen
Mittelgroße Online-Händler
brauchen weniger Komplexität in der Technik
Agenturen zeigen Defizite
in puncto Effizienz – andere
Branchen sind hier weiter
Im Schwarm in die Krise
Immer mehr Agenturen schließen sich zu Netzwerken zusammen. Begründung:
Größere Etats erfordern größere Partner. Doch dahinter steckt ein Strukturproblem
ie ist eine strahlende Erscheinung, sie
weiß, was sie will – und sie hat etwas
geschafft, wofür ihr Vorgänger noch Spott
und Hohn ernteten: Jessica Peppel-Schulz
hat aus einigen unabhängigen Dienstleistern die größte Internet-Agentur Deutschlands geformt. Seit Mai 2013 führt PeppelSchulz als CEO die United Digital Group
(UDG). Mit 650 Mitarbeitern erzielte
UDG im vergangenen Jahr rund 60 Millionen Euro an Honorarumsatz – und führt
damit das aktuelle Internet-Agentur-Ranking an, das der BVDW gemeinsam mit
der Fachzeitschrift „W&V“ herausgibt.
Als sich im Frühjahr 2011 neun inhabergeführte Agenturen dazu entschlossen,
gemeinsam ein Netzwerk zu gründen, wäre diese Meldung fast im
Sommerloch
untergegangen.
Der Name „United Digital
Group“ wollte zunächst nicht
recht im Gedächtnis bleiben –
Brands wie Sumo, Jaron und Nonstop Consulting hatten einen viel
vertrauteren Klang. Als Mastermind hinter der UDG-Idee trat Ex-Pixelpark-Vorstand Michael Riese auf, der für sich reklamierte, den Deal mit dem schwedischen
Finanzinvestor EQT in trockene Tücher
gebracht zu haben. Die Eigentümer der
neun Agenturen brachten ihre Geschäftsanteile in die neu gegründete UDG Holding ein, EQT beteiligte sich mit 49 Prozent – und Riese führte die UDG als CEO.
S
„Größe allein dient dem
Kunden nicht – Breite und
Tiefe sind wichtig“
Jessica Peppel-Schulz
United Digital Group
www.udg.de
Flugs addierte er Umsätze und Belegschaft
der einzelnen Agenturen und leitete
daraus den Anspruch der Marktführerschaft unter den Internet-Agenturen ab –
was beißenden Spott von Großagenturen
wie Sinner Schrader provozierte. Ende des
Jahres 2011 trat der umstrittene Manager
ab und machte Platz für Interims-CEO
Dominik Fassl.
Immer mehr Eigentümer
verzichten auf Einfluss
Doch erst unter Jessica Peppel-Schulz, die
zuvor das digitale Marketing von Kabel
Deutschland verantwortet hatte, wurde aus
neun Digital-Dienstleistern eine Agentur.
Die 44-Jährige zog eine zusätzliche Führungsebene ein, legte Agenturstandorte
zusammen und schuf neue Geschäftsfelder. Und sie nahm den Gründungsmitgliedern ihre Marken weg. Einzig Sumo tritt
im Netz noch unter seinem altbekannten
Logo auf, firmiert aber im Impressum unter UDG Köln. Sumo-Gründer Philipp von
Stülpnagel taucht dort nicht mehr auf.
Agenturzusammenschluss als Erfolgsgeschichte? Es sieht so aus. Doch hinter
vorgehaltener Hand heißt es, dass UDG
seit der Umstrukturierung noch keinen
relevanten Neukunden gewinnen konnte.
Auch die Zukunft von Explido scheint
unklar. Im Frühjahr 2014 war die Augs-
burger Agentur mit Schwerpunkt auf Performance-Marketing vom internationalen
Agenturnetzwerk Dentsu Aegis übernommen worden. Daraufhin beanspruchte die
Deutschlandniederlassung von iProspect,
ebenfalls einer Dentsu-Tochter, die Marktführerschaft bei den Performance-Agenturen in der Republik. Explido-Gesellschafter Matthias Riedle betont einen anderen Aspekt: iProspect Deutschland habe
nach dem Weggang des Managements
eine neue Führung gebraucht. Seit der
Übernahme pendelt Riedle mehrmals im
Monat von Augsburg nach Wiesbaden. Im
Explido-Logo taucht der iProspectSchriftzug bereits auf, eine Zusammenlegung von Standorten schließt DentsuEuropachef Andras Bölte nicht aus.
Der Trend zur Agenturkonzentration
scheint unaufhaltsam voranzuschreiten.
Immer mehr Eigentümer geben Geschäftsanteile ab – und damit Einfluss auf.
So schlossen sich im Frühjahr Blue Summit, Econda, Performance Media und
Delasocial nach UDG-Vorbild zu einer
Holding zusammen. Das neue Konstrukt
hat den Namen „Performance Interactive
Alliance“, der deutsche Finanzinvestor
Equistone beteiligt sich mit Kapital.
„Kleinere Agenturen mit 50 bis 80 Leuten werden es in Zukunft schwer haben,“
kommentiert Thorben Fasching die Entwicklung. Der Director Marketing & User
Experience ist Prokurist beim Bremer
23. Juni 2014
13/14
INTERNET WORLD Business
9
Die Top Ten der deutschen Internet-Agenturen im Überblick
Firma
Honorarumsatz 2013 in Mio. EUR
(Umsatzänderung gegenüber 2012 in Prozent)
UDG United Digital Group
60,216
Plan Net Gruppe
54,278
Team Neusta
41,471
Sinner Schrader Aktiengesellschaft
DMC Digital Media Center
Festangestellte
31.12.2013
38,132
25,377
+ 13,6 %
590
+ 11,3 %
396
+ 16,9 %
442
+ 7,9 %
387
+ 14,6 %
257
HMMH Multimediahaus AG
23,305
– 3,5 %
324
Wiethe Interaktiv
23,266
+ 17,5 %
185
Syzygy AG
23,162
+ 10,1 %
213
+ 8,9 %
170
+ 10,0 %
259
Pilot Hamburg GmbH & Co. KG
Init AG
22,431
21,025
Vier Tipps
für Agenturkunden
Tipp 1
Personal aufbauen
Bereiche wie Suchmaschinenmarketing, Webdesign und der laufende
Betrieb eines Online-Shops sollten
mit eigenen Leuten und im eigenen
Haus abgewickelt werden können.
Tipp 2
Mit über 60 Millionen Euro Honorarumsatz führt die United Digital Group das Ranking eindeutig an.
Der einstige Spitzenreiter Pixelpark taucht in dieser Tabelle nicht mehr auf
Zugang zu Grundtechnologien sicherstellen
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: BVDW / W&V
HMMH Multimediahaus und hat als Leiter der Fachgruppe E-Commerce im
BVDW einen unternehmensübergreifenden Blick auf die Branche. Und was er dort
sieht, bereitet ihm Sorge: „Viele Händler
merken, dass der Online-Shop kein Geld
abwirft. Und dann beginnen sie, IT-Investitionen zu streichen.“
Diese Entwicklung, so berichtet Fasching,
habe sich im 4. Quartal 2013 bereits abgezeichnet und dann im ersten Halbjahr
2014 ihre volle Wirkung entfaltet. Auch
HMMH bekam dies zu spüren: Nach einer
fulminanten Expansion, die die Belegschaft innerhalb von sechs Jahren von 100
auf 400 Köpfe brachte, sank der Umsatz im
Geschäftsjahr 2013 um rund drei Prozent.
HMMH reagierte mit einer Straffung des
Personalportfolios Erst 2016 oder 2017
wird die Aktiengesellschaft, die dem Energieversorger EWE gehört, wohl wieder
Rendite schreiben.
Trend schon länger und sorgte 2012 mit
seinem Buch „E-Commerce lohnt sich
nicht“ für Aufruhr in der Branche. Als Mitglied im E-Commerce-Beirat der INTERNET WORLD Business wird er nicht müde,
auf eine Konsolidierungswelle unter den
kleinen Online-Händlern hinzuweisen,
auch wenn er die Prognosen des Electronic Commerce Center (ECC) in Köln
nicht ganz teilt. Kai Hudetz, Geschäftsführer des Forschungs- und Beratungsinstituts, geht davon aus, dass „90 Prozent der
derzeit reinen Online-Händler nicht überleben werden“. Diekmann formuliert vorsichtiger: „Ich glaube eher 50 Prozent.“
Wirft man einen Blick auf die aktuellen
Umsatzprognosen, dann erscheinen Diekmanns Worte als pure Schwarzmalerei.
Ein Umsatzplus von 16 Prozent sagt der
Branchenverband HDE dem Online-Handel für 2014 voraus. Und: Der Anteil am
gesamten Einzelhandel wird von 12 auf 14
Amazon & Co. lassen
Kleinen kaum Chancen
Was ehemals stolze Agenturbesitzer derzeit in Scharen dazu treibt, ihre Unabhängigkeit aufgeben, ist die Lücke, die sich bei
den potenziellen Kunden auftut: Die Giganten der Branche werden immer komplexer und anspruchsvoller. Beim großen
Rest der Branche setzt derweil Ernüchterung ein angesichts der Brosamen, die
Amazon und Zalando & Co. ihnen nur übrig lassen. HMMH-Manager Fasching erklärt den Markt mit dem „Amazon+1Modell“: „Jede Branche im E-Commerce
wird heute von Amazon und einem weiteren Player beherrscht.“
Marcus Diekmann, Mitbegründer der
E-Commerce-Agentur Shopmacher im
westfälischen Gescher, beobachtet diesen
„Agenturen müssen sich
in Zukunft verstärkt auf
Effizienz trimmen“
Marcus Diekmann
Die Shopmacher
www.shopmacher.de
Prozent steigen – da scheint noch jede
Menge Luft nach oben zu bestehen.
Doch den Löwenanteil des Kuchens werden auch in Zukunft die Giganten unter
sich aufteilen. Und diese kleine Gruppe von
Unternehmen liefert sich nach Ansicht
von Branchenexperten ein technologisches Wettrüsten, das nicht nur immer
erbarmungsloser wird, sondern den Rest
des Feldes ständig weiter hinter sich lässt.
Auf der anderen Seite steht eine Vielzahl
von Händlern mit einem Me-too-Sortiment, das es auch an vielen anderen Stellen
im Netz gibt, dort aber oft zu günstigeren
Konditionen, mit schnellerer Lieferung
und überlegenem Checkout-Prozess.
Damit wird es auch für die Dienstleister
und Agenturen des E-Commerce eng, es
sei denn, sie werden für die großen Händler relevant.
Große Player mit Riesenbudgets und
komplexen Bedürfnissen – das sind die
Kunden, mit denen Agenturnetzwerke
wie UDG auf Augenhöhe ins Geschäft kommen möchte. Doch
HMMH-Manager
Fasching
warnt hier vor falschen Hoffnungen: „Die Großen haben
inzwischen Know-how angesammelt und wickeln zunehmend
Projekte inhouse ab. Oder sie sourcen aus – aber dann gleich in Billigglohnländer.“ So lässt beispielsweise Tchibo in
Ungarn entwickeln.
Trotz Boom-Zeit
zu kleine Umsätze
Dabei sollte eigentlich auch jenseits der
Top 100 genügend Volumen vorhanden
sein, um davon auskömmlich zu leben:
Nach Branchenschätzungen waren 2012
in Deutschland rund 150.000 Unter- ▶
Im Technologiebereich läuft die Entwicklung so schnell, dass die meisten
Online-Händler damit überfordert
sind, dort Schritt zu halten. Themen
wie Webshop-Entwicklung, Targeting
und Webanalyse sollte man deshalb
an Partner outsourcen. Je nach Situation lohnt es sich, gemeinsame
Teams zu bilden.
Tipp 3
Spezialisten statt
Fullservice
„Im Fullservice bekommt man nie die
beste Lösung“, sagt ShopmacherChef Marcus Diekmann. Er rät deshalb dazu, sich für jedes Thema den
Experten zu suchen, der am besten
zum Unternehmen und zum Projekt
passt.
Tipp 4
Fullservice statt
Spezialisten
Keine Regel ohne Ausnahme – die
Zusammenarbeit mit mehreren
Dienstleistern ist erst dann Erfolg
versprechend, wenn das Gesamtbudget für das Projekt groß genug
ist, um es sinnvoll aufsplitten zu
können. Bei kleinen Gesamtbudgets
im niedrigen fünfstelligen Bereich
empfiehlt sich deshalb doch der
Gang zu einer Agentur, die alle
benötigten Felder abdeckt.
SCHWERPUNKT
10
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
UDG
United Digital Group
United
E-Commerce
Deutsche Post
DHL
DIE HOLDING
DER VEREIN
DER KONZERN
Im Frühjahr 2011 verkauften neun
Digitalagenturen ihre Anteile an die
neu gegründete UDG Holding. Die Inhaber wurden im Gegenzug Teilhaber
der Holding. 49 Prozent der Anteile
werden vom schwedischen Investor
EQT gehalten. Anfangs traten die
Partner noch unter eigenem Namen
auf, doch seit 2013 sind Marken wie
Nonstop Consulting, Jaron und SF
eBusiness verschwunden. Einzig
Sumo hat sein altes Label behalten.
Die neue CEO Jessica Peppel-Schulz
hat eine erweiterte Führungsebene
eingezogen und koordiniert die einzelnen UDG-Standorte.
Auf Initiative der Mainzer Digitalagentur Netz98 gründeten 2013 zwölf
Dienstleister einen Verein. Die Partner bleiben nach wie vor selbstständig, der Verein vermittelt Aufträge
und bündelt Kompetenzen. Vorteil
der Vereinsstruktur: Einzelne Partner
können hinzustoßen und austreten.
Seit 2010 kauft die Deutsche Post
kontinuierlich ein Netzwerk aus Digitalagenturen zusammen. Den Anfang
machte 2010 der Targeting-Spezialist
Nugg Ad, 2012 kam der Bid-Management-Spezialist
Intelliad
hinzu.
Jüngste Akquisition ist der E-MailMarketing-Spezialist Optivo in Berlin.
Welche Strategie die Post mit diesen
Zukäufen genau verfolgt, ist selbst
Experten nicht ganz klar. Vermutlich
will sich die Post als unabhängiger
Dienstleister in der Digitalwirtschaft
positionieren. Die Online-MarketingPlattform Adcloud wurde 2012 übernommen und 2013 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Die anderen übernommenen Unternehmen
arbeiten weiterhin unter eigener
Marke, auch das Management ist
immer noch an Bord.
Partner:
íBassier, Bergmann & Kindler
(Oberhausen, Ludwigsburg)
íE-Wolff Consulting (Heimsheim)
íJaron (Frankfurt, Berlin)
íKMF Werbung (Hamburg, Berlin)
íMP Newmedia (Stuttgart)
íNew Identity (Mainz)
íNonstop Consulting
(Unterföhring, London)
íSF eBusiness (Herrenberg)
íSumo (Köln)
íEQT (Stockholm; Finanzinvestor)
Partner:
íEconda (Shop Analytics)
íPerformance Media (OnlineMedia-Agentur)
íPayone (Payment)
íRanking Check (SEO/SEM)
íHost Europe (Hosting)
íFact Finder (Suchtechnologie)
íNetz98 (E-Commerce-Agentur)
íEresult (Usability)
íEHI (Shop-Zertifizierung)
íShopgate (Mobile Commerce)
íEvalanche (E-Mail-Marketing)
íRes Media (Recht)
Partner:
íDeutsche Post DHL
(Logistikkonzern)
íNugg Ad (Targeting)
íIntelliad (Online Bid Management)
íOptivo (E-Mail-Marketing)
nehmen im Internet tätig. Doch es reicht
nicht, sagt Diekmann: „Obwohl wir in
einem Boom-Markt leben, sind die Umsätze zu gering.“ Das mache sich auch in
den vergebenen Budgets bemerkbar:
„Eigentlich müssten E-Shops 40 Prozent
teurer sein, als sie es heute sind.“ Das aber
geben schon heute die erzielbaren Umsätze
nicht her, deshalb fordert Diekmann
Agenturen auf, vor allem bei mittleren und
kleinen Shops, die Komplexität zu reduzieren. Schließlich sei es schlicht nicht
möglich, beim technischen Aufwand mit
den Branchengrößen mitzuhalten, wenn
man nur einen Bruchteil des Umsatzes
schreibt. Zudem vermisst er bei vielen In-
ternet-Dienstleistern etwas, woran in anderen Branchen bereits seit Jahrzehnten
gefeilt wird: Effizienz. „Jeder Dienstleister
muss sich maximal auf Effizienz trimmen.
Aber in den letzten Jahren hatten viele
nicht die Zeit, sich der Optimierung von
Prozessen zu stellen, weil sie komplett mit
Aufträgen ausgelastet waren.“
Doch wie wirkt sich die Konsolidierung
in der Agenturlandschaft auf die Beziehungen zu den Kunden aus? Wo liegen die
Online-Anteil steigt 2014 auf neun Prozent
Veränderung zum Vorjahr
Mrd. Euro
38,7
33,1
29,5
„Spezialagenturen
sehen oft das
große Bild nicht“
Thorben Fasching
HMMH Multimediahaus AG
www.hmmh.de
21,9
20,0
9%
2008
26,1
23,7
10 %
2009
8%
2010
10 %
2011
13 %
2012
17 %
12 %
2013
Prognose 2014
13/14
Vorteile, wenn kleine Spezialisten in großen Netzwerken aufgehen? Hier hat
Fasching, dessen HMMH 2013 mit über
320 Mitarbeitern 24 Millionen Euro umsetzte, eine andere Sicht auf die Dinge als
Diekmann, der mit acht Köpfen auf 3,9
Millionen kam. Bei vielen Projekten vermisst Fasching eine Instanz, die über alle
Disziplinen den Blick fürs Ganze bewahrt:
„Spezialagenturen sehen oft das große Bild
nicht.“ Diekmann sieht Agenturnetzwerke
vor allem dann als sinnvolles Konstrukt an,
wenn damit verschiedene Unternehmensgrößen angesprochen werden sollen:
„Wenn ich ‚klein‘, ‚mittel‘ und ‚groß‘ denken
will, dann gründe ich am besten für jede
Größe ein Unternehmen.“ Ansonsten rät er
Kunden eher zum Gang zum Spezialisten.
Doch unabhängige Spezialisten werden
langsam rar. Aufgrund der extremen
Knappheit an Fachpersonal kaufen viele
Agenturen andere Dienstleister einfach auf,
um sich das Know-how zu sichern. Jüngstes
Beispiel ist die Magento-Agentur Noovias,
die vom Wettbewerber Netz98 übernommen wurde. Kommentar von Netz98-Chef
Tim Hahn: „Der Markt für E-CommerceAgenturen wächst schneller, als qualifizierte Experten verfügbar werden.“
„Übernehmen statt selber machen“
scheint auch das Motto der Deutschen
Post zu sein. Seit 2010 kauft der gelbe Riese
jedes Jahr einen Internet-Dienstleister:
Nugg Ad, Intelliad und Optivo gehören
bereits zum Konzern. Um großen Agenturnetzwerken Paroli zu bieten, ist das viel
zu wenig, doch die Post-Strategie scheint
eine andere zu sein. Mit DHL ist man
bereits in vielen europäischen Ländern
erfolgreich, in denen E-Commerce seine
Zukunft noch vor sich hat – und dort will
der Konzern in Zukunft stärker mitmischen. Doch nicht jede Agentur überlebt
den Kauf: Die Online-Marketing-Plattform Adcloud wurde kurz nach der Übernahme 2012 geschlossen.
Um sich am heimischen Markt breiter
aufzustellen, müssen Agenturen übrigens
nicht gleich fusionieren, manchmal tut’s
auch ein Verein: Auf Initiative von Netz98
taten sich Ende 2013 zwölf ganz unterschiedliche Dienstleister im United ECommerce e.V. zusammen, vom SEOSpezialisten bis zur Medienrechtskanzlei.
Alle Unternehmen behalten ihre Eigenständigkeit und treten weiterhin unter
ihrem eigenen Markennamen auf. Repräsentative Projekte wie zum Beispiel ein
Gemeinschaftsstand auf der Internet
World 2014 in München werden zusammen geschultert. Und da keine Geschäftsanteile an eine Holding übertragen werden, kann der Verein ebenso leicht vergrößert werden wie einzelne Mitglieder
austreten können. Eine Mitgliedschaft im
E-Commerce-Verein schließt andere Optionen nicht aus: Die Gründungsmitglieder
Econda und Performance Media sind der
neu gegründeten Performance Interactive
Alliance beigetreten – das Modell United
◼
Digital Group lässt grüßen.
Noch kein Alarmsignal: Der Umsatz im Online-Handel wird weiterhin
stark ansteigen – doch werden die Großen sich den Löwenanteil sichern
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: HDE
Frank Kemper
internetworld.de/fk
Die Themen-Guides der
Internet World Business
Bewegtbild Guide 2014
Beilage
INTERNET WORLD
Business 18/14
vom 01.09.2014
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PRO CONTRA
12
INTERNET WORLD Business
In Zukunft noch
heute geliefert?
Foto:
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Same Day Delivery, also die taggleiche Lieferung, wird
derzeit heftig diskutiert. Wird sich der Service durchsetzen?
b Medikamente, Lebensmittel, Smartphones oder Badehosen – immer mehr
Shop-Betreiber versprechen ihren Kunden eine Zustellung noch am Bestelltag.
Auch die Großen fehlen dabei nicht: Amazon etwa bietet für eilige Bestellungen einen Express-Service an, für stolze 13 Euro
für Otto-Normal-Surfer. Ebay experimentiert ebenfalls mit Same Day Delivery
(SDD), bisher aber nicht in Deutschland.
Und auch in den USA, wo der Service derzeit in fünf Städten buchbar ist, rudert der
Riese zurück: Der Plan, SDD bis
Jahresende auf 25 Städte auszudehnen, wurde fallen gelassen.
O
Man wolle sich auf die bestehenden Städte
konzentrieren, heißt es bei eBay.
Dennoch glauben Marktforscher an das
Potenzial der taggleichen Lieferung. Die
Unternehmensberatung McKinsey etwa
kommt in einer Branchenstudie zu dem
Schluss, dass der Markt in Westeuropa bis
2020 auf einen Jahresumsatz von rund
drei Milliarden Euro anwachsen wird.
Demnach sei jeder zweite Online-Shopper
bereit, für einen Warenkorb von 59 Euro
sechs bis sieben Euro extra für eine Lieferung noch am Bestelltag zu zahlen.
Doch es gibt auch andere Aussagen: Das Institut Ibi Research
hat in einer Studie herausgefunden, dass
die Mehrheit der deutschen Shopper SDD
nur nutzen würde, wenn es für sie kostenlos ist. Fast 20 Prozent hätten selbst dann
kein Interesse an dem Service, wenn dieser sie nichts kosten würde.
Es scheint also nicht leicht zu sein, mit
der teuren Blitzlieferung am Markt bestehen zu können. Rund ein Drittel der Händler hat aber trotz-
dem Interesse an SDD, wie das ECC Köln
ermittelt hat. Sie erhoffen sich vor allem
Zusatzumsatz und mehr Kundenbindung.
Das Für und Wider der Blitzlieferung wägen
Alexander Graf und Peter Höschl, beide
Blogger und Kenner der E-CommerceSzene, stellvertretend ab. Welche Erfahrungen Händler bisher gemacht haben,
lesen Sie ab Seite 30.
◼
Christiane Fröhlich
Pro & Contra
Alexander Graf
Geschäftsführer des
Beratungsunternehmens eTribes und
Blogger bei Kassenzone.de
www.kassenzone.de
„DIE FRAGE IST: WANN?“
Ich wundere mich sehr über die Zweifel
an der Zukunft von Same Day Delivery
(SDD). Es ist ja wohl kaum eine Frage,
ob SDD kommt, sondern wann und zu
welchem Preis. Vor 15 Jahren haben
sich Kunden gefreut, wenn das per
Postkarte bestellte Produkt von Neckermann 14 Tage später zu Hause an-
ähnlichen Preisverfall unterliegen wird,
hat weniger mit den heutigen Erwartungen von Kunden zu tun, sondern mit
neuen Logistiklösungen und dem Wettbewerb im Markt. Ohne Amazon und Zalando würden die Versandkosten wohl
heute noch bei vier bis sechs Euro liegen. In fünf Jahren wird es wahrscheinlich normal sein, Amazons
Topseller innerhalb von
Stunden zu Hause zu haben.
„In fünf Jahren wird es normal
Zentraler Denkfehler in
sein, die Topseller binnen
der SDD-Debatte ist der
Stunden zu Hause zu haben“
Fokus auf Lebensmittel
und stationäre Händler.
Während der Lebensmitteleinzelhandel sehr wahrscheinlich ganz
kam. Noch 2006 waren versandkosteneigene Lösungen entwickeln muss,
freie Bestellungen die absolute Aussterben viele stationäre Händler aus.
nahme und der 24-Stunden-Service hat
Görtz, Thalia und Mediamarkt können
meist mindestens zehn Euro extra geauch mit SDD-Services nicht mehr mit
kostet. Heute ist dank Amazon die
Amazon und Co. konkurrieren. Und
24-Stunden-Lieferung gefühlter Standass kleine stationäre Geschäfte als
dard und oft sogar kostenfrei.
dezentrale Lagerhäuser dienen sollen,
Dass Same-Day- oder auch Sameist aus meiner Sicht mehr als unsinnig.
Hour-Zustellung irgendwann einem
Peter Höschl
E-Commerce-Experte und
Betreiber des Blogs
Shopanbieter.de
www.shopanbieter.de
„KEIN ECHTER BEDARF“
Same Day Delivery (SDD) ist sicherlich
ihn passendes Zeitfenster für die Lienicht die letzte Sau, die als Hype
ferung hinterlegen kann.
durchs Handelsdorf getrieben wird.
Nicht ohne Grund wurde auch der
Pilotversuch eines bekannten ElekUnd wieder einmal muss der angebtronikversenders bereits nach kurzer
lich dringliche Kundenwunsch als ArZeit mangels Nachfrage wieder eingument herhalten, warum es beim
gestellt. Auch andere SDD-Angebote
Buhlen um die Gunst des Kunden ohdümpeln mehr oder
ne die Zustellung inweniger nur so vor
nerhalb eines Tages
sich hin. Klar wird es
bald nicht mehr geAusnahmen geben,
hen wird.
„Die Kunden
beispielsweise eilige
Ob es wirklich so
wünschen sich vor
Arzneimittel
oder
ist, sollten wir aber
allem kostenlosen
dringend
benötigte
getrost die Kunden
Versand“
Ersatzteile. Aber gibt
selbst entscheiden
es sonst noch relelassen. Und diese havanten Bedarf?
ben derzeit eine klare
Und auch wenn wir SDD nicht wirkMeinung dazu. Sie wünschen sich vor
lich brauchen, so ist dessen Erfolg
allem kostenlosen Versand, das Temletztlich sowieso eng mit den damit
po spielt für sie keine so große Rolle.
verbundenen Kosten verknüpft. Doch
Der Durchschnittskunde ist zufriewer sollte diese tragen? Der Kunde
den, wenn er seine bestellten Artikel
will nicht und der Händler kann nicht.
nach ein bis zwei Tagen Lieferzeit in
Der verdient ja meist sowieso schon
den Händen hält, und er ist schon
kein Geld mit seinem Online-Shop.
froh, wenn er beim Versender ein für
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E-COMMERCE
14
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Die Innenstadt-Retter
Im Bereich Local Commerce tummeln sich derzeit eine ganze Reihe von Start-ups, die
Local Commerce
in Zahlen
traditionellen Fachhändlern eine bessere Sichtbarkeit im Web versprechen
57 % der deutschen EinzelKundenfrequenz im Laden.
(Quelle: HDE)
Jeder dritte Verbraucher hat
die Anzahl seiner Fahrten in die
City zugunsten des Online-Handels
verringert.
(Quelle: IFH Köln)
70 % der traditionellen Händler
müssen sich bis zum Jahr 2020 völlig
neu erfinden oder verschwinden.
(Quelle: Mücke Sturm & Company, ECC Köln)
Selbst bei bekennenden
Multichannel-Käufern liegt der
Anteil der Offline-Umsätze noch
bei knapp
ie Ansage lässt wenig Raum für Hoff- Schon zur Jahrtausendwende gab es mit nert sich auch Christian Ladner, Mananung: 70 Prozent der stationären Citythek, Regiomax.de, Mybonn.de, Wup- ging Director der My-Xplace GmbH, an
Händler, so prognostizieren das ECC Köln pertaler.de oder Ladenstadt.de über 100 die ersten schweren Gehversuche im Local
und die Managementberatung Mücke regionale virtuelle Marktplätze, die unter Commerce. „Heute wird der Ansatz von
Sturm & Company gemeinsam, müssen Beteiligung von Sparkassen, Kommunen, allen begeistert bejaht und auch die grosich bis zum Jahr 2020 entweder völlig neu Verlagen und Telekom-Carriern den stati- ßen Handelsketten haben erkannt, dass sie
erfinden oder ihren Laden schließen. Weil onären Einzelhandel ins Web bringen soll- eine technische Lösung finden müssen,
der traditionelle Handelskäufer aussterbe, ten. Überlebt hat keiner. Und auch jüngere um ihre lokalen Produktverfügbarkeiten
sterbe auch der traditionelle Handel, so die Konzepte wie Schanzenport aus Hamburg, online anzeigen zu können.“
Auguren. Der klassische Stadtbummel, bei dem 44 stationäre Händler des gleichfrüher Inbegriff der Auszeit vom Alltag, ist namigen Hamburger Kreativviertels vor
150 Ketten mit 3.000 Filialen
für den gestressten Konsumenten inzwi- zwei Jahren von ePages und Hamburg@
schen eher Last als Erholung. Stattdessen Work kostenlos einen eigenen Webshop
auf einen Blick
beginnt die Suche nach benötigten Pro- bekamen, liegen auf Eis. Gründe dafür
dukten immer öfter im Web.
wollen die Betreiber nicht nennen.
Für Juli ist der Launch des lokalen MarktDoch in der modernen Version der Cus„Als wir vor rund dreieinhalb Jahren platzes „Simply Local“ geplant. Zum Neutomer Journey ist der klassische Einzel- unsere Plattform My-Xplace starteten, wa- start werden 150 Handelsketten mit 3.000
handel schlichtweg nicht präsent. Wer bei- ren die Händler noch nicht so weit“, erin- Filialen auf der Plattform Flagge zeigen. 30
spielsweise bei Google nach
davon, darunter Media Markt,
„Ray Ban Aviator“ sucht, wird
Saturn, Thalia und Hugendunur auf Online-Shops wie
bel können auf dem Dienst
Mister Spex oder Zalando
Verfügbarkeiten vor Ort abbilverwiesen. Dass der nur 500
den. „Die Stadt ist ein riesenMeter entfernte Optiker sämtgroßes Lager“, erklärt Ladner
liche Modelle ebenfalls vorrädas Prinzip hinter Simply
tig hat und man schon eine
Local, „und wir wollen dieses
Stunde später mit der neuen,
Lager im Internet durchsuchperfekt auf die eigene Nase anbar machen.“ Wer gefunden
gepassten Sonnenbrille an den
hat, was er sucht, kann die
See fahren könnte, ist aus dem
Produkte entweder vor Ort in
Internet schlichtweg nicht
der Filiale abholen oder sie
ersichtlich. Oder besser: noch
sich per Same Day Delivery
nicht. Denn zurzeit schießen
noch am selben Tag nach
Start-ups, die die Sortimente
Hause schicken lassen. Um
stationärer Einzelhändler im
schnell regional Präsenz zu
Web auffindbar machen wolbekommen, aber auch um lolen, wie Pilze aus dem Boden.
kale kleine Händler für die
Neu ist die Idee des „InterDas Projekt Schanzenport sollte Händlern des Hamburger
Plattform zu begeistern, hat
net zum Reingehen“ nicht.
Simply Local sich vier VerlagsKreativviertels einen neuen Vertriebskanal erschließen
D
händler klagen über sinkende
70 %.
(Quelle Roland Berger Strategy Consultants)
Jeder fünfte Konsument informiert sich nicht in dem Kanal, in dem
er kauft. Es wird aber deutlich weniger Umsatz nach einer Offline-Information in die Kasse des Online-Handels gespült als umgekehrt.
(Quelle: Roland Berger Strategy Consultants)
Marktübersicht: Lokale Shopping-Marktplätze
Player
Atalanda
Buchhandel.de
Cap d’Oro
Department47
Farfetch.com
Fashionhub.com
Fashion Locals
Geniallokal.de
Hierbeidir
Sortimente
Fashion, Bücher,
Tierbedarf, Essen,
Baby, Beauty
Bücher und
E-Books
Schmuck
Mode, Schmuck,
Taschen, Accessoires
Mode
Fashion
Mode, Schmuck,
Accessoires
Bücher
Leben, Fashion,
Technik
Regionen
Derzeit Hamburg
und Salzburg, Erweiterung geplant
Bundesweit
Bundesweit
Bundesweit
International
Bundesweit
Große Modestädte Europas
Bundesweit
Düsseldorf
Anzahl
Händler
30
ca. 1.000
k. A.
36
221 in Europa, 57
in USA, 3 sonstwo
k. A.; 250 Marken
im Sortiment
34
600
14
Kurzbeschreibung
Marktplatz für
stationäre Händler und regionale
Kunden mit eigener Logistik, die
noch am selben
Tag ausliefert
Marktplatz für
stationäre Buchhändler, die Online-Bestellungen
an nächstgelegenen Buchhändler
vermitteln
Marktplatz für
Marken mit
Fachhändlerintegration, der
Bestellungen
verschickt oder
abholen lässt
Marktplatz für
stationäre Boutiquen und OnlineShops. Nur
Online-Versand,
keine Abholung
Marktplatz für
internationale
stationäre ModeBoutiquen.
Online-Bestellfunktion, kein
Click & Collect
Marktplatz für
stationäre ModeBoutiquen, die als
Laden allerdings
weitgehend unsichtbar und unpersönlich bleiben
Plattform für
stationäre
Boutiquen. Nur
Online-Versand,
keine Abholung
Marktplatz der
Genossenschaft
eBuch, der Online-Bestellungen
an den nächstgelegenen Buchhändler vermittelt
Marktplatz für
stationäre Händler mit Auslieferungsservice
innerhalb von 120
Minuten
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: Angaben der Plattformen
13/14
INTERNET WORLD Business
15
Foto: Fotolia / Ljupco Smokovski
23. Juni 2014
Productmate lädt mit einer inspirierenden Darstellung zum Stöbern ein
partner ins Boot geholt: Die Weser-Kurier
Mediengruppe, Aschendorff Medien, die
Nordwest-Zeitung
Verlagsgesellschaft
und Rhein Main Digital gewährleisten
nicht nur eine Wachstumsfinanzierung,
sondern übernehmen auch die Akquise
der kleinen Händler vor Ort und binden
eine cogebrandete Version der Produktsuche auf den eigenen Verlagsseiten mit ein.
Um die großen Handelsketten kümmert
sich Simply Local selbst.
Ähnlich wie Simply Local versuchen
auch Plattformen wie Locafox, Hierbeidir,
Atalanda, Sugartrends oder Productmate
stationären Geschäften durch bessere Auf-
findbarkeit im Web unter die Arme zu
greifen – mit jeweils etwas anderer Herangehensweise (siehe Tabelle). Während
Locafox sich generell als lokale Produktsuche versteht und eine Technik entwickelt
hat, mit der Händler ohne großen Aufwand ihre Produktverfügbarkeiten in
Echtzeit anzeigen können, geht es Productmate eher um Läden mit ausgefalleneren Produkten, die man nun auch online
durchstöbern kann: „Wir wollen Produkte
jenseits des Mainstreams auffindbar
machen und weisen unsere Partner stets
darauf hin, nicht alle ihre Produkte bei uns
einzustellen, sondern nur diejenigen, wel-
che sinnbildlich für ihren Laden sind“,
erklärt Benedict Sebesta, Mitgründer von
Productmate. Außerdem werden nur inhabergeführte Läden aufgenommen, hinter
denen eine Persönlichkeit steht. Sugartrends sucht zwar ebenfalls die besonderen
Produkte im Web, bietet Kunden aber die
Möglichkeit, diese innerhalb von 120 Minuten nach Hause geliefert zu bekommen.
Productmate lehnt das ab. „Wir wollen die
Kunden wieder in die Läden kriegen und
die Kommunikation fördern“, so Sebesta.
Auch der stationäre Buchhandel rüstet
sich erneut zum Angriff gegen Amazon.
Für Ende Juli plant der Buchhandelsdienst-
leister MVB den Relaunch seiner zwölf
Jahre alten Plattform Buchhandel.de. Dann
sollen Kunden Bücher und E-Books bestellen können, die dann vom nächstgelegenen
stationären Buchhändler ausgeliefert werden. Ähnlich ist auch der Marktplatz Geniallokal.de konzipiert, den eBuch und Libri
für Oktober planen.
Chancen gibt es also genug. Jetzt liegt es
am Handel, diese auch zu ergreifen.
◼
Daniela Zimmer
internetworld.de/dz
Marktübersicht: Lokale Shopping-Marktplätze
Kleidoo
LChoice
Locafox
Luxodo
@mystore
Productmate
Schanzenport
Simply Local
Sugartrends
Fashion
Bücher, DVDs,
CDs, Spiele
Sport, Mode, Bücher, Elektronik,
Haus & Garten
Fashion
Generalist
Generalist
Mode, Wohnen,
Essen, Musik,
Dienstleistungen
Generalist
Mode, Möbel, Feinkost, Lifestyle,
Kunst
Bundesweit
Bundesweit,
Österreich
Vorerst Konzentration auf größere
Städte
Bundesweit, teilweise Europa
Bundesweit
Derzeit Hamburg,
Ausweitung im
Sommer geplant
Hamburg Schanzenportviertel
Bundesweit
Großstädte in
Deutschland und
Europa
61
100
k. A.
55
k. A.
k. A.
44
3.000 Filialen mit 4
Mio. Produkten
80
Marktplatz für stationäre Mode-Boutiquen, überregionale Bestellmöglichkeit, kein Click
& Collect
Über die Mobile
App können Kunden online bestellen und erhalten
vom nächstgelegenen Fachhändler
die Lieferung
Produktsuchmaschine f. den stationären Handel mit
eigener Lösung
zur Darstellung
von Warenverfügbarkeiten
Marktplatz für
stationäre ModeBoutiquen, OnlineBestellfunktion,
Reservierung/
Abholung nicht
möglich
iPhone App, in der
sich stationäre
Händler mit einem
Foto ihres Schaufensters präsentieren können
Marktplatz für
Shops mit besonderem Sortiment.
Keine Bestellfunktion, Kunden sollen in die Läden
kommen
Pilot von ePages
und Hamburg @
work, bei dem
Boutiquen gratis
einen Webshop
bekamen, liegt
zurzeit auf Eis
Marktplatz für stationäre Händler
mit Click & Collectoder Lieferfunktion.
Auch SDL möglich
Marktplatz für besondere Produkte
aus kleinen Geschäften, überregionale Bestellmöglichkeit, kein
Click & Collect
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1und1.de
E-COMMERCE
23. Juni 2014
13/14
Foto: Fotolia / Bloomua
INTERNET WORLD Business
Produktkategorie:
Meistgenutzter
Informationskanal
vor dem Kauf
Wie der Kunde sucht
Die Recherche vor einem Online-Kauf läuft je nach Produktkategorie sehr
unterschiedlich ab; nicht immer ist Google der entscheidende Informationskanal
KÜCHENGERÄTE
36,0 %
Testbericht-Websites
MODE / KLEIDUNG
22,7 %
Katalog oder Prospekt
KÖRPERPFLEGEPRODUKTE /
PARFÜM
18,4 %
Empfehlung von
Freunden / Verwandten
ARZNEIMITTEL
23,6 %
PreisvergleichsWebsites
ie finden Online-Käufer ihre
Wunschprodukte? Die meisten
Online-Händler würden diese Frage wohl
mit dem Schlagwort „Google“ oder vielleicht noch „Amazon“ beantworten. Doch
der Stellenwert des Suchmaschinenprimus
und Marktplatzgiganten in der Customer
Journey könnte geringer sein als landläufig angenommen wird. Darauf weist eine
W3B-Studie von Fittkau & Maaß hin, die
INTERNET WORLD Business exklusiv
vorliegt. Das Marktforschungsinstitut hat
sich nicht auf Prognosen oder AdwordsUmsätze als Quelle verlassen, sondern die
gefragt, die es wissen müssen: die Kunden.
29.000 Online-Käufer wurden zu ihren
Recherchegewohnheiten vor dem OnlineKauf befragt. Das Ergebnis: Die Customer
Journey ist eine sehr individuelle Reise –
mit je nach gewünschtem Produkt recht
unterschiedlichen Zwischenstopps.
W
So nannte zwar wenig überraschend jeder
fünfte Befragte Suchmaschinen wie
Google als wichtigsten Informationskanal,
aber fast ebenso viele Kunden gaben an,
sich vornehmlich über Websites mit Testberichten über Produkte zu informieren.
Offline-Kanäle wie die Empfehlungen aus
dem Bekanntenkreis oder der gute alte
Katalog sind für die Recherche ähnlich
wichtig wie Preisvergleichs-Websites.
Das Sortiment entscheidet
über den Informationskanal
Noch interessanter werden die Ergebnisse,
wenn man sie nach Produktkategorien
sortiert. Denn die Eingangsfrage zum
Thema Customer Journey sollte nicht einfach lauten „Wie finden Online-Käufer ihre
Wunschprodukte?“, sondern eher „Wie
findet ein Online-Käufer die gewünschte
Kamera, ein neues Outfit oder Küchengerät?“ Dann wird schnell klar: In welchem
Informationsmedium
Online-Händler
ihren Kunden begegnen sollten, hängt
ganz von ihrem Sortiment ab. Je teurer das
gesuchte Produkt und je höher seine Nutzwertigkeit ist, umso vielfältiger wird die
Informationssuche des Kunden und umso
mehr Kanäle nutzt er. Welches die entscheidende Info-Quelle ist, hängt ganz
von der Produktkategorie ab. So sind
Google und Co. vor allem in den Bereichen Hotels/Reise und Möbel entscheidend. Auch bei der noch jungen OnlineKategorie „Lebensmittel“ wird vornehmlich über Google gesucht. Wollen Kunden
hingegen ein technisches Gerät kaufen,
suchen sie nach mehr Informationen als
die Suchmaschine bieten kann: Unterhaltungselektronik, Computer und Hard-
LEBENSMITTEL
HOTELS / REISE
MÖBEL
16,9 %
26,8 %
25,6 %
Suchmaschine
Suchmaschine
Suchmaschine
Foto: Fotolia / Javier Brosch
18
19
INTERNET WORLD Business
Informieren Sie sich vor dem Kauf offline?
Ja: Produkt
wurde außerhalb des
Internets entdeckt,
dann online gekauft
Nein
BÜCHER
8,0 %
80,3 %
32,1 %
informieren sich nicht
vor dem Kauf
Ja: Ganz bewusst
vorab außerhalb des
Internets über das
Produkt informiert
Weiß nicht
3,2 %
TELEKOMMUNIKATIONSGERÄTE
47,0 %
EUROPAS
ERSTER
MAGENTO HOSTING
PARTNER
8,5 %
Wer online kauft, informiert sich auch überwiegend
online. Offline-Quellen werden nur selten genutzt
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: W3B Report „Kaufentscheidung im Internet“; Herbst 2013
ĞƐƚWƌĂĐƟĐĞZŝĐŚƚůŝŶŝĞŶĚĞƌDĂŐĞŶƚŽ/ŶĐ͘
ZĞĚƵnjŝĞƌƵŶŐĚĞƌ>ĂĚĞnjĞŝƚĞŶĂƵĨƵŶƚĞƌϱϬŵƐ
Testbericht-Websites
KƉƟŵŝĞƌƚĞƐĂĐŚŝŶŐŵŝƚsĂƌŶŝƐŚƵŶĚZĞĚŝƐ
Die wichtigsten Informationsquellen
COMPUTER /
HARDWARE
40,2 %
Testbericht-Websites
Suchmaschine, Webkatalog (z.B. Google, Yahoo)
19,2 %
Website mit Testberichten
17,8 %
Preisvergleichs-Website (z.B. Billiger.de, Guenstiger.de)
15,6 %
Website einer Marke, eines Herstellers
UNTERHALTUNGSELEKTRONIK
44,4 %
12,4 %
Webshop
Online-Quellen
11,7 %
DŽŶĂƚůŝĐŚĞsĞƌƚƌĂŐƐůĂƵĨnjĞŝƚ
Bericht, Artikel in Internet-Magazin/-Zeitschrift
Testbericht-Websites
11,5 %
ϵϵ͕ϵϵйsĞƌĨƺŐďĂƌŬĞŝƚŝŵůƵƐƚĞƌ
Empfehlung/Beratung von Freunden, Verwandten
16,3 %
ŽƉƉĞůƚƌĞĚƵŶĚĂŶƚĞĂƚĞŶƐƉĞŝĐŚĞƌƵŶŐĂƵĨ^^
Katalog, Prospekt
ƵƚŽŵĂƟƐĐŚĞ^ŬĂůŝĞƌƵŶŐŽŚŶĞhŶƚĞƌďƌĞĐŚƵŶŐ
ǀŽŶWh͕ZDƵŶĚ^^
14,4 %
ware, Handys und Tablets oder auch
Küchengeräte werden hauptsächlich über
Websites recherchiert, die Testberichte
anbieten. Für Modeartikel blättern die
meisten Kunden weiterhin am liebsten im
guten alten Katalog.
Der Preis ist immer noch
,ŝŐŚWĞƌĨŽƌŵĂŶĐĞDĂŶĂŐĞĚDĂŐĞŶƚŽ,ŽƐƟŶŐ
Offline-Quellen
Testzeitschrift, -magazin
7,9 %
dmsnjĞƌƟĮnjŝĞƌƚĞƐ/^KϮϳϬϬϭ͗ϮϬϬϱZĞĐŚĞŶnjĞŶƚƌƵŵ
Beratung in einem Geschäft außerhalb des Internets
7,0 %
Die Customer Journey verläuft heterogen. Google und Co.
sind zwar wichtige, aber nicht die einzigen Info-Quellen
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: W3B Report „Kaufentscheidung im Internet“; Herbst 2013
das wichtigste Kriterium
Sind alle Informationen gesammelt,
kommt es schließlich zur Kaufentscheidung – und hier zeigt die Studie: Geiz ist
immer noch geil, auch wenn das die Branche nicht mehr hören kann. Für 37,7 Prozent der Befragten ist der Preis das entscheidende Kriterium für den Kauf. Qualität und Marke rangieren mit deutlichem
Abstand dahinter. Auch Treue spielt weiterhin kaum eine Rolle beim Online-Kauf:
Nur sechs Prozent der Befragten gaben an,
ein Produkt bei einem Webshop gekauft
zu haben, weil sie diesen bereits kannten.
Das heißt also für Online-Händler: Den
Kunden dort abholen, wo er sich während
der Produktrecherche aufhält. Nicht immer ist eine Google-Adwords-Kampagne
dafür der richtige Weg.
Hat man den Kunden im richtigen Kanal
gefunden und auf sich aufmerksam
gemacht, so ist damit nur der erste Schritt
getan. Der Preis muss konkurrenzfähig
sein, sonst ist der Kunde genauso schnell
◼
wieder weg, wie er gekommen ist.
Ingrid Lommer
internetworld.de/il
Gründe für die Kaufentscheidung
Preis
37,7 %
Qualität
30,3 %
Marke bzw. Hersteller
24,0 %
Sonderangebot, Aktionspreis
16,0 %
Kein bestimmter Grund
10,6 %
Testergebnis
9,4 %
Empfehlung von Freunden, Verwandten
8,8 %
Empfehlung anderer Internet-Nutzer
8,2 %
Konnte in einem von mir bevorzugten Geschäft bzw. Webshop kaufen
6,2 %
Hatte einen Coupon, Rabattgutschein
5,1 %
ůƐŽĸnjŝĞůůĞƌDĂŐĞŶƚŽ,ŽƐƟŶŐWĂƌƚŶĞƌďĞƚƌĞŝďĞŶ
ǁŝƌƺďĞƌϭϬϬDĂŐĞŶƚŽ^ŚŽƉƐĂůƐŽŵŵƵŶŝƚLJ
ƵŶĚŶƚĞƌƉƌŝƐĞsĞƌƐŝŽŶ͘
Geiz ist geil: Weiterhin ist der Preis das alles entscheidende Kriterium für eine Kaufentscheidung im Netz
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: W3B Report „Kaufentscheidung im Internet“; Herbst 2013
ǁǁǁ͘ŵĂdžĐůƵƐƚĞƌ͘ĚĞ
ĞƌĂƚƵŶŐƵŶƚĞƌнϰϵ;ϬͿϱϮϱϭϱϬϴϴϳϵϬ
E-COMMERCE
20
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Gemeinsam
billiger werben
Start-ups und Online-Händler setzen neuerdings auf
Kooperationen, um in und mit Printmedien zu werben
on der Zeitung „Welt am Sonntag“
(WamS) werden pro Woche rund
400.000 Exemplare gekauft, die laut Verlag
von mehr als einer Million Menschen, vor
allem Männern, gelesen werden: eine respektable Reichweite. Pro Werbe-Seite verlangt der Verlag 63.993,60 Euro. Reichweite
hin oder her: Für ein Start-up, das den
Werbeaufwand vor kühl rechnenden Investoren rechtfertigen muss, ist das zu viel.
Wird der Platz geteilt, sinken die Kosten.
Nur rund 10.000 Euro gab Mister Spex für
eine Anzeige in der WamS aus, weil der
Online-Optiker mit fünf weiteren WebHändlern warb. „Bei deutlich niedrigeren
Kosten waren die Reaktionen in etwa genauso hoch, wie wenn wir die Seite alleine
gebucht hätten“, freut sich Robert Käfert,
Marketingchef beim Online-Optiker.
V
Gemeinsam erfolgreich
Online-Händler und Start-ups entdecken
die Printmedien als Werbekanal. Um in
Magazinen und Zeitungen mit hohen Auflagen und interessanten Zielgruppen zu
werben, tun diese sich zu Werbegemeinschaften zusammen. „Die Online-Werbekanäle sind ausgereizt, alle sind schon da“,
erklärt Käfert. Und Suchmaschinenmarketing wird je nach Keyword teurer. „Um
möglichst viel Aufmerksamkeit zu gewinnen, setzen Start-ups oft auf Fernsehwerbung“, weiß Käfert. Doch Sendeplatz,
zumal am Abend, wenn Millionen vor der
„Die Online-Werbekanäle
sind ausgereizt, alle
sind schon da“
Robert Käfert
Head of Acquisition Marketing
bei Mister Spex, Berlin
www.misterspex.de
„Wir können uns
nicht allein auf die
Suche verlassen“
Nicolas Stoetter, Gründer
www.morninglory.com
den Bildschirmen sitzen, ist teurer als Anzeigen. Deren Platz lässt sich außerdem
sehr viel leichter mit anderen teilen.
Die Idee ist nicht neu, aber sie wird jetzt
neu interpretiert – und anders von Unternehmen organisiert: Bisher bündelten Tageszeitungen die Anzeigen lokaler Händler und Dienstleister – unter einem saisonalen Thema oder für einen Stadtteil –
selbst. Vergleichbare Werbekooperativen
fanden sich auch auf Betreiben von Agenturen für Magazine zusammen, um hier
etwa in der Weihnachtszeit auf besondere
Geschenke aufmerksam zu machen. Jetzt
werden die Unternehmen und Händler
selbst aktiv, indem sie sich Partner suchen.
Für hohe Reichweiten zum Billigpreis
überzeugt Käfert Partner wie den SchuhAnbieter Scarosso, die Internet-Parfümerie Parfumdreams.de oder den Poster-Anbieter Wandbilder XXL. Sein Argument:
„Über Paid Search, also über einen kurzen
Adwords-Slogan und einen Link, lassen
sich keine Marken- und Produktgeschichten erzählen.“
Je nach Werbeträger und dessen Zielgruppen bringt er unterschiedliche
Online-Anbieter zusammen, die unter
dem Oberbegriff „Premium Shopping“
werben. Keiner konkurriert mit dem anderen, die Angebote zusammen können aber
zu einer Themenwelt ergänzt werden. Alle
unterwerfen sich zudem gestalterischen
Regeln: Für Eleganz und Einheitlichkeit erscheinen etwa die Logos in Schwarz-Weiß,
die Länge von Erklärungstexten und die
Bildauswahl ist begrenzt. Die Leser finden
über die Online-Adresse, ein Produkt und
einen Rabattcode in den Online-Shop zurück (s. Bild). Inzwischen erschienen mehrere „Premium Shopping“-Sammelanzeigen in der WamS sowie im Mode- und Pro-
63.993,60 €
= 10.665,60 €
6 Startups
pro Startup
Werbekooperative: Zusammen mit Mister Spex warben in der „Welt am Sonntag“ sechs Online-Anbieter – und erzielten so viel Reichweite für weniger Geld
mi-Magazin „Instyle“. Zwischen 5.000 und
10.000 Euro bezahlte jeder Partner.
„Der Aktionszeitraum ist überschaubar,
das Kosten-Nutzen-Verhältnis auch hinsichtlich der Neukundenakquise absolut
vertretbar“, sagt Daniel Lang, MarketingManager bei Parfumdreams. Genaue Zahlen bleibt er schuldig, aber nach Veröffentlichung der Anzeigen soll für kurze Zeit
der Traffic im Shop sichtbar angestiegen
sein – wie auch die Conversion Rate.
Noch mehr Printwerbung
Mornin’ Glory, Anbieter von Rasierern
und Pflegeprodukten, setzt die „Premium
Shopping“-Anzeige dagegen für den Markenaufbau ein: „Kunden kaufen Rasierer
und Pflege eher im Laden“, so Gründer
Nicolas Stoetter, „daher können wir uns
nicht auf die Suche verlassen, sondern
müssen bekannt werden.“
Die Anzeigengemeinschaft ist nicht die
erste Werbestrategie, für die Mister Spex
mit anderen Online-Anbietern kooperiert.
Zuvor stellte der Online-Optiker mit Sitz
in Berlin Gutscheinhefte von mehreren
Partnern zusammen, die diese in ihren Paketen unter den Kunden verbreiteten. Das
verursachte zwar einigen Organisationsaufwand im Unternehmen, aber: „Wir lassen so externe Paketdienstleister und Gutscheinmakler außen vor, senken die
Gutscheinkosten und teilen den Produktionsaufwand“, so Käfert. Einige der Gutscheinhefte erreichen eine Auflagen von
bis zu 450.000. Die Kunden lesen bewusst
zusammengestellte Empfehlungen lieber
als lieblos ausgewählte Flyer-Beilagen.
Der Erfolg von Werbekooperativen
sowie Gutscheinheften macht Mut. Schon
bereitet Käfert ein neues gemeinschaftliches Werbemittel vor: ein eigenes Magazin rund ums „Premium Shoppen“ im
Internet. 25 Online-Anbieter konnte er
davon überzeugen. Bis Anfang Juli werden
sie davon gemeinsam etwa eine Million
Exemplare als Infopost an die Kunden
verschicken. Die Resonanz auf das Heft
dürfte besser zu prüfen sein als die auf die
◼
Anzeigen.
Kristina Schreiber/vs
23. Juni 2014
13/14
INTERNET WORLD Business
21
§
Foto: Apple
Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M.
Rechts- und Fachanwältin für
Informationstechnologierecht
in Mainz
www.legalershop.de
Werbung in AutoreplyMail ist unzulässig
Marken im App Store
Werbung in einer Autoreply-Mail an
einen Empfänger ohne dessen vorherige Einwilligung ist verboten (Urteil
des Amtsgericht Stuttgart vom
25.04.2014, Az.: 10 C 225/14).
Um die eigene App bei der Suche nach Stichworten im App Store nach vorn zu bringen,
greifen viele Anbieter zu Tricks. Doch nicht alles, was funktioniert, ist auch erlaubt
die Anzeige von Apps genutzt hatte, um
die eigene App zu bewerben.
Die Richter verneinten hier in Übereinstimmung mit der bestehenden Rechtsprechung eine Markenrechtsverletzung.
Dabei spielte vor allem das Argument eine
Rolle, dass auch die App des abmahnenden Unternehmens in der Suche des App
Store auftauchte und abrufbar war. Aus
Sicht des Kennzeichenrechts ist es also
nicht unbedingt eine Rechtsverletzung,
geschützte Marken anderer Unternehmen
in seinen Beschreibungstext oder die
Suchstichwort-Liste aufzunehmen.
Dennoch war das Verhalten des abgemahnten Unternehmens rechtlich nicht in
Ordnung. Das Gericht nahm nämlich eine
unzulässige geschäftliche Handlung im
Sinne des Wettbewerbsrechts an. Im Klartext: Der Anbieter behinderte durch die
Buchung geschützter Kennzeichen gezielt
seinen Wettbewerber, denn die App des
abgemahnten Unternehmens tauchte bei
Eingabe entsprechender Suchbegriffe in
der Ergebnisliste des App Store vor der
App des abmahnenden Unternehmens
auf. Dadurch wurden die Kundenflüsse
Auch im App Store gilt:
∙ Kennzeichen Dritter als Suchbegriff / im Quelltext eines
Angebots sind rechtlich heikel
GUTSCHEINPORTAL
Haftung für Einlösung
Wird ein im Internet gekaufter Gutschein vom Partnerunternehmen nicht
eingelöst, hat der Kunde Anspruch auf
den gezahlten Gutscheinpreis – mehr
nicht. Das hat das Amtsgericht BerlinMitte entschieden (Az.: 8 C 203/12). Im
konkreten Fall hatte ein Mann für 269
Euro einen Gutschein über Reinigungsarbeiten im Nennwert von 1.308 Euro
gekauft. Nachdem das Reinigungsunternehmen wegen Kapazitätsengpässen die Einlösung verweigerte,
zahlte das Gutscheinportal dem Kunden seine 269 Euro zurück. Er hatte die
(fk)
gesamten 1.308 Euro gefordert.
Quelle: Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio (ehem. GEZ)
∙ Eine wettbewerbliche
Abmahnung ist möglich
„Bei der Verwendung fremder
Kennzeichen als Keyword ist
Vorsicht geboten“
Rolf Albrecht
ist Fachanwalt für IT-Recht
www.volke2-0.de
auf eine App geleitet, die nicht von dem
Kennzeichenrechtsinhaber stammt.
Das Urteil zeigt, dass sich die Regeln der
Suchwortvermarktung in Suchmaschinen
auch auf App Stores übertragen lassen. Bei
der Verwendung fremder Kennzeichen ist
◼
grundsätzlich Vorsicht geboten.
Rolf Albrecht
GERICHTSSTAND
GERIC
Woh
Wohnsitz ist entscheidend
Der neue, haushaltsbezogene
Rundfunkbeitrag bescherte
ARD und ZDF 2013
Die Einnahmen stiegen von
7,49 auf 7,68 Mrd. Euro
Gerichtszuständigkeit: Der Wohnort
des Beklagten ist entscheidend
Foto: Fotolia / Coloures-pic
as Buchen von fremden Markenzeichen als Keyword ist in der Suchmaschinenwerbung eine gängige Methode –
und war schon häufiger Gegenstand von
Markenrechtsprozessen. Das Prinzip lässt
sich auch auf App-Download-Plattformen
anwenden: Der Anbieter beschreibt seine
App mit Stichworten, mit denen sie gefunden werden kann. Ist es eine Markenrechtsverletzung, wenn er dabei geschützte
Kennzeichen verwendet? Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg sprach
dazu erstmals ein Urteil (Az.: 5 W 31/13).
Im vorliegenden Fall hatte ein App-Anbieter einen Wettbewerber abgemahnt,
der geschützte Marken als Suchbegriffe für
D
Ein Verbraucher hatte seinen Vertrag
mit einer Versicherung gekündigt und
per E-Mail um eine Bestätigung seiner
Kündigung gebeten. Daraufhin erhielt
er eine automatische Antwort-Mail,
die über ihren Betreff zunächst den
Eindruck einer bloßen Eingangsbestätigung auf die Kundenmitteilung erweckte. Der Inhalt dieser Mail enthielt
jedoch unter „Übrigens“ u. a. einen
Hinweis auf einen kostenlosen SMSService mit einem Link zu weiteren
Informationen und zur Anmeldung.
Das Amtsgericht Stuttgart stufte
Werbung in Autoreply-Mails ohne vorherige Einwilligung des Empfängers
als unzulässigen Spam ein. Nach Ansicht des Gerichts ist es unerheblich,
ob die Werbung am Anfang der Mail
oder erst in deren Abspann eingefügt
ist. Allein der Versuch, ein Produkt
oder eine Leistung ohne ausdrückliche, vorherige Einwilligung per Mail
zu bewerben, sei ausreichend. Das
gelte auch, wenn der Kunde die Kommunikation selbst in Gang gesetzt hat.
Auch hier habe er nicht in die Zusendung von Werbung eingewilligt.
Bei Klagen gegen einen Dienstleister,
der mit der Programmierung eines
We
Webshops
beauftragt wurde, ist der
W
Wohnort
des Entwicklers beziehungsw
weise
der Sitz seines Unternehmens
e
entscheidend
für die örtliche Zuständ
digkeit
des Gerichts. Der Standort des
Se
Servers,
auf dem das Projekt instalw
liert wurde,
ist dagegen nur bei Rückabwickl
wicklung
des Vertrags von Belang. Das
da Landgericht Bochum entschieden.
hat das
Im verhandelten Fall wollte der Kläger in
Bochum klagen, weil dort der Server
stand. Der beklagte Entwickler wohnte
jedoch in Hannover (Az.: I-5 O 89/13). (fk)
KNOW-HOW
22
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Foto: Fotolia / Felix Pergande
Serie:
Quick Wins für den
Mobile-Commerce-Erfolg
Welche Faktoren für den
mobilen Erfolg entscheidend
sind und wie der eigene Shop
fit für Mobile Commerce
wird, erfahren Sie in dieser
zweiteiligen Serie.
Folge 1: Erfolgsfaktoren für
den mobilen Webshop
(Ausgabe 12/2014)
Folge 2: Strategien und
Tools, wie Ihr Shop schnell
mobil wird
(Ausgabe 13/2014)
So wird jeder Shop mobil
Für Web Seller stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie ihren Shop für den M-Commerce
optimieren sollen, sondern nur noch die Frage nach dem Wie – und was es kostet
er mit seinem Smartphone oder
Tablet-PC einen Online-Shop aufruft, will nicht ständig Bildausschnitte mit
Fingergesten vergrößern müssen, um kleine
Icons zu treffen oder die Produktsuche
aufzurufen. Sind Design und Usability
nicht auf das Display und die Bedienungsart des Geräts abgestimmt, sind die Kunden schneller wieder weg, als sie gekommen sind. Trotzdem sind in Deutschland
nach wie vor viele Online-Shops nicht auf
ihre mobilen Kunden vorbereitet. Und das
kostet jeden Tag viel Geld! Andrea Anderheggen, CEO von Shopgate Mobile Commerce, beziffert die durchschnittliche
Conversion Rate von mobilen Kunden bei
nicht optimierten Shops mit 0,1 Prozent.
Laut seinen Erfahrungen verzehnfacht
sich die Konversionsrate der Shops, sobald
eine mobile Web App zur Verfügung steht.
W
Mobile-Theme-Erweiterung
Nicht optimiert: Mobile User müssen bei RP Shop die Größe anpassen
Viele Online-Händler sind sich der zunehmenden Bedeutung des M-Commerce
durchaus bewusst, scheuen jedoch die
Kosten einer entsprechenden Designanpassung. Tatsächlich aber gibt es zum
teuren Relaunch und einer Umstellung auf
Responsive Design durchaus Alternativen.
Sie können Ihren Kunden nämlich auch
ohne große Kosten Web Apps und native
Apps anbieten. Der erste Gang sollte Sie
dabei zu Ihrem Shop-Software-Anbieter
führen, denn inzwischen sind für alle gängigen Lösungen entsprechende Themes
oder Plug-ins verfügbar. Wer das Design
seines Shops nicht grundsätzlich ändern
will, kann bei den gängigen Shop-Lösungen ein Mobile Theme gemeinsam mit
einem Template-Switcher-Modul zusätzlich installieren. Das bedeutet: Sobald ein
Kunde mit einem Smartphone oder einem
Tablet die Shop-Seite aufruft, wird er entweder direkt oder nach manueller Bestätigung zur mobilen Shop-Seite umgeleitet.
Wer seinen Kunden diesen Service anbieten will, wird unter Umständen ebenfalls
direkt bei seinem Software-Anbieter fündig. Für den Oxid eShop etwa steht die 990
Euro teure Erweiterung „Oxid eShop
mobile für iPad“ zur Verfügung. Pro Plattform (iPhone, iPad, Android), für die man
eine App anbieten will, werden zusätzlich
monatlich 99 Euro Wartungsgebühr fällig.
Deutlich billiger kommen diejenigen weg,
die für ihren Magento-Shop native Apps
Web App oder native App?
Bei solchen Mobile Themes spricht man
von sogenannten Web Apps. Eine Web App
ist grundsätzlich nichts anderes als eine
speziell programmierte HTML5-Website,
die das Endgerät erkennt und den Inhalt
optimiert dafür darstellt. Das hat den großen Vorteil, dass jedes Endgerät, das über
einen Browser verfügt, die App nutzen
kann. Der Kunde muss dafür keine App auf
seinem Smartphone oder seinem TabletPC installieren. Native Apps dagegen werden speziell für ein Betriebssystem programmiert und laufen dann nur darauf, also
etwa dem iPhone oder auf Androidbasierten Geräten. Dadurch ist sichergestellt, dass alle Schnittstellen zur Hardware
einheitlich funktionieren und die Ressourcen des Geräts optimal genutzt werden.
Native Apps laden Ihre Kunden über den
Google Play Store, den App Store oder den
Windows Store herunter und installieren
sie. Anschließend genügt ein Antippen des
App Icon, um Ihren Shop zu besuchen.
Shopgate-App von ATU: SchnellCheckout über Paypal Express
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Definitiv, versichern die Anbieter.
Shopgate bietet einen Umsatzkalkulator für interessierte Shop-Betreiber an. Dort geben Sie die Anzahl
Ihrer Besucher pro Tag, den Anteil
der mobilen Besucher, den durchschnittlichen Warenkorbwert und
die aktuelle Conversion Rate ein.
Wie sich die Optimierung durch die
Apps in Zahlen auswirkt, zeigt der
Kalkulator anschließend an.
M-Commerce Apps
So praktisch und vergleichsweise
günstig diese M-Commerce Apps
auch sind: Sie bringen auch Nachteile.
Letztendlich handelt es sich dabei
nämlich nicht wirklich um Ihren
Shop, sondern um einen externen
Arktis für PC: ... wie die Desktop-Variante,
wurde aber mit Couchcommerce erstellt
Shop, der auf Ihre Produktdaten
zugreift. Sie haben daher nur sehr
begrenzt Einfluss auf das Look &
Anbieter wie Couchcommerce oder Shop- Feel und auf den Checkout sogar gar keinen – genauso wenig wie auf die Auswahl
gate zurückgreifen.
Bei allen gängigen Shop-Software-Lösun- der Zahlungsarten. Hier können Sie nur
gen finden Sie via Plug-in direkte Anbin- die Zahlungsarten anbieten, die Couchdungsmöglichkeiten zu diesen Anbietern. commerce oder Shopgate Ihnen zur VerAuch eine API-Anbindung ist möglich. Sie fügung stellen. Das sind jedoch einige:
können innerhalb kurzer Zeit Ihren Shop Couchcommerce etwa bietet mit Couchfür Ihre mobilen Kunden optimieren. Da- pay ab dem Tarif M neben den fünf Basisbei legen Sie lediglich das Design der Start- zahlmöglichkeiten 25 weitere Alternatiseite fest, laden Ihr Logo hoch und ent- ven. „Besonders beim Mobile & Couch
scheiden sich für ein Layout. Der Rest wird Commerce ist der einfache und sichere
automatisch per Schnittstelle erledigt. An- Checkout entscheidend für den Erfolg der
schließend können Sie Ihren Kunden nicht Händler“, erläutert Alexander Ringsdorff,
nur die Web App, sondern auch native Geschäftsführer von Couchcommerce.
Hier die gleichen Bezahlmethoden und
Apps für ihr jeweiliges Endgerät anbieten.
dahinter liegenden Prozesse wie im bisherigen Online-Shop anbieten zu können,
Das kosten die Shop Apps
war bisher jedoch eine große HerausfordeWer für seinen Shop mit Couchcommerce rung: Sicherheit, Usability und die Inteeine Web App und eine native Apps erstel- gration des Bestellprozesses in bestehende
len will, zahlt dafür im kleinsten Tarif ein- Systeme waren nicht ohne aufwendige Eimalig eine Einrichtungsgebühr von 299 genentwicklungen oder hohe zusätzliche
Euro sowie monatlich 49 Euro. Bei Shop- Gebühren der Dienstleister möglich.
gate betragen die Einmalkosten mindesLetztendlich dürfte außer Frage stehen,
tens 299 Euro. Die monatlichen Kosten dass jeder Online-Händler, der seinen
richten sich nach einem Gebührenmodell, Kunden noch keine für die mobile Nutzung
bei dem der Shop-Betreiber entweder die optimierte Version seines Shops anbietet,
Grundgebühr oder die gewünschte Trans- dies schleunigst nachholen sollte. Entweder
aktionsgebühr frei festlegen kann. Ent- per Responsive Design, mit Mobile Themes
sprechend wird der andere Kostenbau- seiner Shop-Software oder mit Apps von
stein dann angepasst. Wer monatlich 19 externen Anbietern. Eine mobile Web App
Euro zahlt, muss zum Beispiel mit einer sollte auf jeden Fall angeboten werden. Ob
Transaktionsgebühr von 8 Prozent rech- zusätzlich auch eine native App sinnvoll
nen. Bei 499 Euro pro Monat hingegen ist, hängt von der Shop-Größe und den
◼
beträgt diese Gebühr nur ein Prozent. veranschlagten Kosten ab.
Markus Siek
Doch lohnen sich diese Kosten überhaupt?
Arktis für Smartphones: Der Mobile
Shop hat ein ähnliches Look & Feel ...
erstellen wollen. Die Erweiterung „Magento
Mobile“, mit der man direkt im Backend
Apps designen und erstellen lassen kann,
gibt es über den Marktplatz Connect kostenlos. Die Anmeldung sowie die Verwaltungsgebühren für die App-Plattformen
sind jedoch kostenpflichtig.
Wer mit solchen „hausinternen“ Modulen eine eigene Shop App entwickeln will,
muss dafür kaum technische Vorkenntnisse
mitbringen. Lediglich das Design müssen
Sie an Ihre Corporate Identity anpassen.
Die nötigen Daten und Bilder für die Produktpräsentationen und Kategorieseiten
holen sich die Module aus der Datenbasis
Ihres Shops selbst. Auch über die Zahlungsarten, die Sie Ihren Kunden im
Checkout anbieten wollen, haben Sie hier
die volle Kontrolle.
Extern zur Shopping App
Wer für seinen Shop keine App-Erweiterung nutzen kann oder mit dem entsprechenden Angebot nicht zufrieden ist, kann
auch auf die Dienste externer Dienstleister
zurückgreifen. Zahlreiche Agenturen
haben sich darauf spezialisiert, individuelle
Apps für Webshops zu entwickeln. Vorteil:
Die Apps sind für Ihren Shop maßgeschneidert. Sie können sie in Bezug auf
Design, Bedienung und Funktionalität so
umsetzen lassen, wie Sie es wünschen.
Nachteil: Die Entwicklung kann Monate
dauern und ist teuer. Wer schneller oder
günstigere Ergebnisse sehen will, kann auf
Vergleich
Web
Apps
Native
Apps
Web Apps
+ Keine Installation notwendig
+ Kunden können den Shop
direkt über den Browser
aufrufen
+ Besucher gelangen über
Google Mobile zum Shop
– Geringere Kundenbindung
als bei Apps
– Keine Zusatzreichweite durch
Verbreitung in den App Stores
– Keine Nutzung der
spezifischen SmartphoneHardware möglich
Native Apps
+ Hohe Kundenbindung nach
App-Installation
+ Lokale Datenspeicherung für
Folgebestellungen
+ Zusatzfunktionen möglich:
z. B. Barcode- oder
QR-Scanner
– Installation notwendig
– Kein Traffic über
Suchmaschinen
– Folgekosten für jede
App-Variante
Couchcommerce vs. Shopgate
www.couchcommerce.com
Tel.: 0511 – 165 80 82 68
www.shopgate.com
Tel.: 06033 – 7470-100
Tarif
S
M
L
S
M
L
Einrichtungsgebühr
299 Euro
399 Euro
999 Euro
299 Euro
499 Euro
799 Euro
monatliche Kosten
49 Euro
99 Euro
349 Euro
29 bis 599 Euro*
29 bis 599 Euro*
29 bis 599 Euro*
Transaktionsgebühren
–
–
–
1 bis 8 Prozent
1 bis 8 Prozent
1 bis 8 Prozent
Mindestvertragslaufzeit 1 Monat
Features
1 Monat
Erstellung Web App
Tarif S + 25 weitere
und Smartphone App, Zahlarten, Trusted
6 Basiszahlarten
Shops, Gütesiegel
* 9 bis 399 Euro bei 2-Jahres-Vertrag
1 Monat
1 Monat
1 Monat
1 Monat
Tarif M + MultishopUnterstützung, Premium-Support
Einrichtung Webshop,
Erstellung der Apps,
Shop-Schnittstellen
Tarif S + Installations- und Konfigurationsservice
Tarif M + Grafik-Service
und Farbanpassungen
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Quelle: Angaben der Hersteller
ONLINE-MARKETING
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INTERNET WORLD Business
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Glossar
PA
Programmatic Advertising bezeichnet den automatisierten MediaEinkauf in Echtzeit. Computer
übernehmen den Abgleich der angebotenen Werbeplätze (Programmatic Selling) und der Nachfrage
seitens der Werbekunden (Programmatic Buying). PA funktioniert im Wesentlichen auf Basis
von Real-Time Bidding, der Verkauf muss aber nicht zwangsläufig auf Auktionsbasis stattfinden.
Die Vermarkter können auch mit
Festpreisen oder Preiskorridoren
arbeiten oder das Angebot nur
einem geschlossenen Interessentenkreis zugänglich machen
(= Private Marketplace).
Foto: Fotolia / Alphaspirit
Programmatic
Advertising
Mensch und Maschine
Programmatic Advertising gewinnt an Bedeutung im Werbemarkt. Doch ohne die
Steuerung durch Menschen funktioniert auch der automatisierte Mediahandel nicht
SSP
Supply-Side-Plattformen
Supply- oder Sell-Side-Plattformen bilden die technologische
Grundlage, um das Inventar eines
Publishers für den automatisierten Anzeigenhandel im Real-Time
Advertising zugänglich zu machen.
RTB
Real-Time Bidding
RTB benennt den Prozess eines
automatisierten Preisfindungsverfahrens in Form einer Auktion.
Dabei wird die angebotene Ad Impression an den höchstbietenden
Werbekunden versteigert. Ruft ein
Nutzer eine Website auf, werden in
Millisekunden die bisher über sein
Profil bekannten Informationen
und verfügbare Werbeplätze abgefragt. Das Angebot wird automatisiert und in Echtzeit mit passenden Nachfragen von Werbekunden
abgeglichen.
enn der weltweit größte Werbungtreibende beschließt, seine OnlineSpendings künftig umzuschichten, ist das
ein Signal, bei dem die Werbebranche aufhorchen sollte. Bis zum Jahresende will
Procter & Gamble 70 bis 75 Prozent seiner
Online-Werbeplätze in den USA automatisiert einkaufen. 2013 investierte das Unternehmen laut Berechnungen der MediaAgentur Kantar Media rund 235 Millionen
US-Dollar seines 3,2 Milliarden US-Dollar schweren Etats in Online-Werbung: ein
erkleckliches Sümmchen. Ein ähnliches
Bekenntnis zu Programmatic Buying hatte
kürzlich American Express formuliert.
W
Wer sich nun fragt, ob Maschinen das
menschliche Medienverhalten tatsächlich
besser erfassen können als Mediaplaner, für
den hat Sascha Jansen, Geschäftsführer von
Annalect, eine passende Antwort: „Die Systeme suchen keine Werbeplätze aus. Wenn
man vom automatisierten Media-Einkauf
spricht, heißt das nicht, dass Maschinen die
Entscheidungen für Menschen überneh-
Media-Networks rüsten auf
Der Media-Einkauf, bei dem Computer in
Echtzeit zwischen Anbietern und Nachfragern von Werbung vermitteln, ist auch hierzulande im Kommen. Media-Networks
rüsten mit gigantischen Technologieplattformen wie Xaxis (Group M), Annalect
(Omnicom), Cadreon (Interpublic) oder
Vivaki Nerve Center (Publicis) auf. MediaAgenturen wie Pilot verfügen mittlerweile
über ihre eigene Demand-Side-Plattformen (DSP) für programmgesteuerten Einkauf, Aussteuerung und Optimierung von
Display-Werbung. Das Versprechen an die
Werbekunden: Digitale Zielgruppenkontakte werden mit dem auf den Plattformen
aufbereiteten Datenmaterial ständig verfeinert. Kampagnen können flexibel beobachtet und nachjustiert werden, das Ganze in
Echtzeit und vollautomatisch.
„Programmatic Advertising
ist ein wirklich
disruptives Thema“
Philip Missler
Geschäftsführer
Interactive Media
www.interactivemedia.net
men. Sie erfüllen Regeln in Bezug auf jede
einzelne Ad Impression, die Menschen
zuvor gesetzt haben.“ Jansen sieht darin
eine wesentlich bessere Ausgangssituation,
mangelnder Qualität entgegenzuwirken als
durch klassische Werbeeinbuchung: „Sie
können ja alles in Echtzeit überprüfen. Alles
ist transparent im Reporting aufgeschlüsselt. Real-Time Advertising (RTA) gibt den
Nachfragern wesentlich mehr Kontrolle,
die allerdings auch genutzt werden muss –
durch qualifiziertes Personal.“ Für Jansen
steht fest: Wer in Zukunft im Media-Business mitmischen will, muss in Programmatic Advertising Know-how aufbauen.
Derzeit werden nach Berechnungen von
IDC Research zwar nur zwölf Prozent des
gesamten Online-Werbeinventars automatisiert gehandelt, Philip Missler, Geschäftsführer des größten deutschen Digitalvermarkters Interactive Media, ist jedoch
überzeugt: „Das ist ein wirklich disruptives
Thema für den gesamten Werbemarkt.
Über kurz oder lang werden 70 Prozent des
kompletten Inventars automatisiert gehandelt werden.“ Anfang 2013 hat der Vermarkter die „Premium Publisher Plattform“ (PPP) gelauncht. Neben großflächigen Premiumformaten wie Billboard und
Halfpage Ad bietet Interactive Media dort
auch Video und Mobile Inventar an. „Alles,
was an Medialeistung standardisierbar ist,
soll am Ende über die Plattform laufen“, so
Misslers Ziel. Mehr als 50 Werbepartner
sind bereits angeschlossen, dazu gehören
laut Interactive alle relevanten MediaAgenturen, aber auch Direktkunden.
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Wer über PPP buchen will, muss mit Interactive einen Vertrag schließen, die Plattform ist als Private Marketplace angelegt.
„In diesem Vertrag stellen wir bestimmte
Bedingungen, die für die beteiligten Publisher ein Qualitätslevel sicherstellen“, sagt
Missler. Blindbuchungen, ohne Nennung
von Kampagne oder Bieter, sind tabu. Publisher werden für Platzierungen in Premiumumfeldern Mindestpreise zugesichert.
Im Gegenzug bekommen die Kunden
nicht einfach Media-Rohware, sondern
detaillierte Informationen zu jeder Ad
Impression. Sie können individuelle Vereinbarungen zu Preisen und bevorzugten
Umfeldern treffen. Missler sieht PPP als
Gegenpart zu Angeboten wie der Google
Ad Exchange, „wo Vermarkter ihr Inventar
einstellen, und dann jeglichen Einfluss
darüber verlieren und Kunden nicht wirklich sehen, wo ihre Kampagnen laufen.“
Größtmögliche Transparenz bezüglich
der Werbeschaltung sucht Otto. Der Handelsriese hat sich eine eigene DSP ins Haus
geholt. Über die von Technologiepartner
Adition bereitgestellte Einkaufsmaschinerie kann Otto direkt auf Verkaufsplattformen (Sell-Side-Plattformen) zugreifen.
„Datengetriebenes Online-Marketing ist
bei uns ein sehr wichtiges Thema. Den
Aufbau von eigenem Wissen sehen wir als
Erfolgskriterium für effiziente Displaywerbung mit vernünftigen KPIs““, erklärt
Kerstin Pape, Leiterin Online-Marketing
bei Otto. Über die eigene DSP habe man die
Möglichkeit, selbst Kampagnen zu steuern, eigene Deals mit den Partnern zu machen und selbst Inventar einzukaufen. Die
daraus gewonnenen Erkenntnisse nutzt
Otto für sein hauseigenes Attributionsmodell und die Bewertung der Customer Journey. „Wir wollen bei DisplayWerbung die richtige Dosierung für die
Kunden finden. Die Informationen, die wir
aus der DSP gewinnen, helfen uns dabei
immens“, so Pape.
Über Dienstleister im Retargeting war
Realtime Bidding auch in den vergangenen
Jahren bereits fester Bestandteil in Ottos
Onlinemarketing-Strategie. Mit den Ergebnissen ist Pape sehr zufrieden: „Für uns
ist das ein unterstützender Kanal über den
gesamten Kaufprozess hinweg. Er erzeugt
Aufmerksamkeit und Interesse, bringt
INTERNET WORLD Business
„Wir haben uns in allen
Performace-Eckwerten
verbessert“
Kerstin Pape, Otto
www.otto.de
Nutzer aber auch zurück zu unserer Seite.
Wir haben uns in allen Performance-Eckwerten verbessert. “ Künftig kann sich Pape vorstellen, auch Branding-Kampagnen
über die Plattform zu steuern.
Experimente mit RTB
Noch in der Experimentierphase mit
Real-Time Bidding befindet sich Trivago,
obwohl der Anteil von automatisiert gesteuerter Werbung bis zu 30 Prozent vom
Display-Anteil ausmacht. Für einen endgültigen Dienstleister hat sich der HotelPreisvergleichssucher noch nicht entschieden: „Wir nutzen einen Blumenstrauß aus
DSPs und halten uns die Entscheidung für
einen Partner noch offen. Die etablierten
DSPs machen einen guten Job bei der Skalierbarkeit, die neuen sind offener für unternehmensspezifische Anpassungen“, sagt
Thomas Wrobel, Head of Global Performance Marketing bei Trivago. Eine eigene
Einkaufsplattform stehe bisher aber nicht
zur Diskussion, dies könne sich ändern,
wenn man feststelle, dass man mit den
Anbietern auf dem Markt nicht arbeiten
könne. „Für uns als Metasuche sind Preis
und User-Qualität sehr wichtig, meist
scheitert es an einer dieser Stellschrauben“,
erklärt Wrobel, der RTB in erster Linie als
Performance-Kanal sieht. „In für uns neuen
Märkten nutzen wir RTB aber auch für
den klassischen Video-Advertising-Einkauf, da wir hier nicht erst mühsam und
zeitintensiv Kontakte aufbauen müssen.“
Maßnahmen für Transparenz und Sicherheit
Auch der Markenschutz
(Brand Safety) kann durch
verschiedene Mechanismen gewährleistet werden. Zur Verfügung stehen
hier unter anderem das
Black-/White-Listing von
Domains oder auch die
Kontextanalyse der Platzierungsumfelder in Echtzeit.
Die Basis für gute Sichtbarkeitswerte
sind fortlaufende Messungen und eine darauf basierende Kampagnenoptimierung.
Klickbetrug wird zudem durch den Einsatz spezieller Adserver-Filter verhindert,
die eine hohe Erkennungsrate von Klickoder View-Anomalien sicherstellen.
Foto: Fotolia / Mopic
Programmatic Advertising
ist nur so gut wie der
Mensch, der es steuert.
So können im Vorfeld der
Aussteuerung sowohl die
Publisher als auch Umfelder für die Platzierung
der
Display-Werbung
festgelegt werden, etwa
durch ein Black-/White-Listing, das
Platzierungen bevorzugt oder ausschließt.
Während und nach der Kampagne
erhält der Kunde ein Reporting auf URLBasis, dabei werden die URLs echter
Werbeträger anstelle von Adserver Domains oder IDs ausgegeben.
Auf reines Performance-Marketing sehen
Media-Experten wie Thomas Koch den
automatisierten Mediahandel allerdings
längst nicht mehr beschränkt. Der PilotGeschäftsführer ist überzeugt: „Real-Time
Advertising kann mittlerweile deutlich
mehr, als Retargeting-Kampagnen auf
Restplätzen zu Low TKPs in qualitativ
fragwürdigen und intransparenten Umfeldern zu platzieren. Mittlerweile steht auch
ein durchaus relevantes Angebot an Groß-,
Bewegtbild- und Mobile-Formaten zur
Verfügung.“ Damit seien auch BrandingKampagnen ausspielbar – „sofern diese
mit Qualitätssicherungsmaßnahmen verknüpft werden“. Diese beeinhalten nach
Kochs Ansicht die Auswahl des richtigen
Inventars, aber auch die Art und Weise der
Kampagnenaussteuerung. Dazu kommen
die Gewährleistung von Auslieferungstransparenz, die Schaltung in markensicheren Umfeldern, garantierte Sichtbarkeit der Werbemittel sowie der Schutz
vor betrügerischen Klicks (siehe Kasten).
Themen, die laut Adition-Geschäftsführer
Jörg Klekamp inzwischen bereits Standard
sind: „Hierfür gibt es heute hochwertige
technologische Lösungen.“ Adition selbst
bietet seit einem Jahr ein voll integriertes
Modul für Ad Verification, Brand Safety
und Visibility an.
Dass man mit Programmatic Advertising sogar eine zu gute Werbewirkung erzielen kann, das musste Vivaki erfahren.
Auf ihrer Einkaufsplattform Audience on
Demand wollte die Agenturgruppe den
Beweis erbringen, dass Programmatic und
Branding kein Widerspruch sind. Die
Marktforschung begleitete zwei große
Kampagnen, deren Ergebnisse als Fallstudie veröffentlicht werden sollten. Die Kunden zogen ihre Freigabe jedoch zurück.
„Sie fürchteten, dass ihnen ihr mittels Programmatic Buying erzielter Wettbewerbsvorsprung wieder abhanden kommen
könnte“, erläutert Lothar Prison, Chief
Digital Officer bei Vivaki.
Eine Fallstudie gab Vivaki nun anonymisiert heraus. Dabei wurde eine Produktinnovation ausschließlich programmatisch
beworben. Zum Einsatz kamen großformatige, imagebildende Werbemittel in Premiumumfeldern, die Vivaki per Private Marketplaces gebucht hat. Die Kampagne wurde
auf Frauen zwischen 14 und 34 Jahren ausgesteuert. Außerdem wurde in besonders
affinen Umfeldern geworben (Umfeld-Targeting) sowie in zu konkreten Stichworten
passenden Kontexten (kontextuelles Targeting). Das Ergebnis überzeugte: So stieg die
ungestützte Markenbekanntheit der Marke
um 31 Prozent, bei den 25- bis 34-Jährigen
sogar um 38 Prozent. Von Letzteren gab
jede Fünfte an, dass die Marke für den
nächsten Kauf infrage kommt. Die gestützte
Produktbekanntheit stieg insgesamt um 46
Prozent. Mit dem Resterampenimage programmatischer Werbung räumen solche
Erkenntnisse auf. Big Spender Procter &
Gamble zumindest dürfte solche Fallstudien
◼
mit Interesse verfolgt haben.
Vera Günther
internetworld.de/vg
25
Glossar
DSP
Demand-Side-Plattform
Die Werbekunden und ihre MediaAgenturen bringen ihre Angebote
über die DSPs ein. Diese bewerten
die von den Supply-Side-Plattformen angebotenen Werbeplätze
aufgrund von Erfahrungswerten
und spezifischen Daten über die
Werbeplätze. Die Werbekunden
können eigene Daten über die
Nutzerprofile und Werbeplätze in
die DSPs einspeisen, um die Qualität ihrer Buchungen zu verbessern.
Prinzipiell stehen Advertisern zwei
Arten von DSP-Anbietern zur Verfügung: Self-Service DSPs, die
lediglich die Technologie bereitstellen, und Managed Service
DSPs, bei denen zugleich das Aufsetzen und die Optimierung der
Kampagnen für den Advertiser
übernommen wird.
PMP
Private Marketplace
PMP oder Private Exchanges
bieten den Publishern die Möglichkeit, ihr Inventar exklusiv an
einen oder mehrere ausgewählte
Werbekunden oder Agenturen zu
verkaufen, während sie die volle
Kontrolle über die Reichweite und
die Preise behalten.
RTA
Real-Time Advertising
RTA umfasst alle Geschäftsmodelle, bei denen in Echtzeit digitale
Werbung ausgesteuert wird. Dazu
gehört nicht nur der Media-Einkauf über Programmatic Buying,
sondern auch die Kreation.
ONLINE-MARKETING
26
INTERNET WORLD Business
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„Für Kunden ansprechbar sein“
Siemens möchte seine Mitarbeiter motivieren, ihre
Kontakte zu Geschäftskunden auch über Social Media
zu pflegen. Wie, erläutert
Michael Stenberg, Vice
President Digital & Infrastructure bei Siemens
Mehr Best-PracticeBerichte auf der Online
B2B Conference
Michael Stenberg von Siemens
und Charles Schmidt von Krones
(Seite 27) werden bei der Online
B2B Conference in München
berichten, wie sie das Web als
Sales- und Marketingkanal in der
Kommunikation mit Geschäftskunden einsetzen.
Veranstalter der zweitägigen
Online B2B Conference ist die
Fachzeitschrift INTERNET
WORLD Business. Leser des
Magazins erhalten das Ticket
zum Vorzugspreis bei Eingabe
des Anmeldecodes „OBC14iwb“.
eit 2013 haben Siemens-Mitarbeiter
weltweit die Möglichkeit, sich über
Social-Media-Kanäle mit Interessenten
und Kunden zu vernetzen. Michael Stenberg berichtet, wie der international tätige
Konzern die Mitarbeiter darauf vorbereitet hat. Stenberg verantwortet bei Siemens
als Vice President Digital & Infrastructure
die globale digitale Kommunikation und
ist für die Siemens-Webseiten in 90 Ländern zuständig.
Wie setzt Siemens soziale Medien in
der Business-to-Business-Kommunikation ein?
Michael Stenberg: Auf mehreren
Ebenen. Für die weltweite Kommunikation sind wir in allen reichweitenstarken sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Google+ vertreten
sowie in China auf Sina Weibo oder
Wechat. Dies wird ergänzt von starken
lokalen Kanälen in unseren Kernmärkten.
Wie gestaltet sich die Social-Media-Nutzung im Unternehmen?
Stenberg: Die Kommunikations- und
Marketingabteilungen stellen Inhalte
bereit. Sie schaffen eine Umgebung, in der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sie
relevante Inhalte aufgreifen und verbreiten können und damit zu Markenbotschaftern werden. Die Personalabteilung
nutzt soziale Medien für die Kommunikation mit Talenten und Bewerbern. Für den
Vertrieb und Customer Care sind sie ein
Kommunikationskanal: wenn jemand
Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen will, eine Produktbeschreibung
anfordert oder Kundensupport benötigt.
Termin: 1. und 2. Juli 2014
www.online-businessconference.de
Sie sind für die globale digitale Kommunikation bei Siemens verantwortlich und können
deswegen die Aktivitäten gut vergleichen. In
welchen Märkten nutzen Mitarbeiter Social
Media stärker als in anderen?
Stenberg: Social Media hat in den Märkten unterschiedliche Reifegrade, die auch
kulturell bedingt sind. In den USA, aber
auch in Spanien und in der Türkei, werden
soziale Medien stark genutzt. Auch die
Brasilianer sind sehr aktiv. Deutschland ist
in sozialen Medien im internationalen
Vergleich noch ein ,Follower‘, entwickelt
sich aber zunehmend.
S
Wie hat Siemens die Mitarbeiter auf die
Kommunikation über soziale Medien vorbereitet?
Stenberg: Im vergangenen Jahr haben wir
weltweit allen Mitarbeitern den technischen Zugang zu sozialen Medien ermöglicht und ihnen in über 80 Märkten SocialMedia-Richtlinien an die Hand gegeben.
Darin stehen Hinweise, wie man sich im
sozialen Netz bewegt. Zum Beispiel, dass
Finanzkennzahlen vertraulich sind oder
„Pauschal ist ein Return-onInvestment von Social-MediaKanälen kaum zu beziffern“
Michael Stenberg
Vice President, Siemens AG
www.siemens.com
dass im stark regulierten HealthcareBereich keine Produktinformationen
kommuniziert werden können. Wir motivieren die Mitarbeiter, Kontakte über soziale Netze zu pflegen und für Kunden
ansprechbar zu sein.
Wie unterscheidet sich die B2B-Kommunikation von der Kommunikation mit Privatkunden?
Stenberg: Der Sprachstil ist anders und
die Informationstiefe ist im B2B-Bereich
ausgeprägter, aber die Wirkungsprinzipien
sind vergleichbar: Personen, mit denen ich
verbunden bin, üben einen wahrnehmbaren Einfluss auf mein Entscheidungsverhalten aus. Wenn beispielsweise jemand
aus meinem persönlichen Netzwerk
empfiehlt, einen Artikel zu lesen, ist die
Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich den
Artikel lese.
Messen Sie den Erfolg der Aktivitäten in
sozialen Medien?
Stenberg: Im Marketing und in der Kommunikation messen wir beispielsweise den
,Share of Voice‘, das Engagement der Nutzer und das ,Sentiment‘ – also die klas-
„Deutschland ist in den sozialen Medien im
internationalen Vergleich ein ,Follower‘“
Hat Siemens auch Schulungen angeboten?
Stenberg: Ja, es gab Global Trainings. Die
Mitarbeiter werden beispielsweise darauf
hingewiesen, dass Beiträge im sozialen
Web ganz schnell eine sehr große Reichweite erreichen können. Ein Leitgedanke
ist zum Beispiel, sich vor jedem Post zu
überlegen, ob man ihn am nächsten Tag als
Überschrift in der Zeitung lesen möchte.
sischen Key-Performance-Indikatoren.
Geschäftsnahe Social-Media-Aktivitäten
werden an ihrem Beitrag zum Geschäftserfolg gemessen. Ansonsten betrachten
wir Social Media als Kommunikationskanal genauso wie das Telefon oder E-Mail.
Pauschal ist ein Return-on-Investment
von Social-Media-Kanälen kaum zu beziffern. Aber es würde ja auch niemand den
ROI eines Telefons oder eines E-MailAccounts messen wollen.
Wie wird sich die Kommunikation im B2BBereich entwickeln?
Stenberg: Analog zur Verbreitung der
E-Mail seit den 90er-Jahren: Am Anfang
wurde einmal am Tag der E-Mail-Eingang
abgerufen und im Lauf der Jahre hat sich
die kontinuierliche E-Mail-Nutzung
durchgesetzt. Social Media bedeutet für
Siemens die Chance, die Kommunikation
mit Kunden und Interessenten neu zu
definieren. Vieles, was heute über E-Mail
passiert, wird künftig über Social Media
laufen und das wird wahrscheinlich
schneller gehen, als wir alle denken.
◼
Siemens auf Facebook ...
... und mit ähnlichen Inhalten auf Google+
Ingrid Schutzmann
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INTERNET WORLD Business
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Bewegte Storys
aus der Fabrik
Glaubhaftes Marketing: In der B2B-Kommunikation lässt
Krones seine Mitarbeiter die eigenen Maschinen erklären
äglich werden Millionen von Flaschen, Dosen und anderen Behältern
mit den Anlagen von Krones befüllt. Solche Anlagen zur automatischen Abfüllung
sind höchst komplex, sehr erklärungsbedürftig – und kosten viel Geld. Schon seit
fast 30 Jahren setzt Krones deshalb auf die
Kraft der bewegten Bilder, um die Abfüllanlagen weltweit zu vermarkten. Charles
Schmidt, Head of Creations and Global
T
Communications bei der Krones AG,
erinnert daran, dass Content Marketing
keine Erfindung des Internet-Zeitalters
ist: „Wir haben Ende der 80er-Jahre im
Unternehmen begonnen, Videos zu produzieren. Die Filme über unsere Produkte
wurden auf VHS-Kassetten gespielt und
weltweit an die Vertriebsniederlassungen
gesendet.“ Das Internet erleichtert die
Verbreitung der Bewegtbilder: 2008 star-
Facts & Figures Krones AG
Der Krones Konzern mit Hauptsitz in
Neutraubling plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen
für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und
Verpackungstechnik. Intralogistik, Informationstechnologie und Fabrikplanung sowie eine eigene Ventilproduktion
ergänzen das Produktportfolio des
Unternehmens. Kunden von Krones sind
Brauereien, die Softdrink-Branche,
Wein-, Sekt- und Spirituosenherstellern, aber auch die Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie die chemische, pharmazeutische und kosmetische Industrie.
Weltweit beschäftigt das 1951 gegründete
Unternehmen 12.285 Mitarbeiter. Der
Konzernumsatz 2013 betrug 2,82 Milliarden Euro. Zum Krones Konzern gehören
die Tochter Kosme sowie rund 80 Vertriebs- und Serviceniederlassungen.
tete der Maschinenbauer aus dem bayerischen Neutraubling gemeinsam mit
Bavaria Interactive eine Business-TVPlattform im Web, Krones.tv. Und zwei
Jahre später wurde entschieden, einen Kanal auf Youtube zu eröffnen. Die Videos zu
neuen Produkten, Messen, Veranstaltungen, zu Karrierethemen oder neuer Technologie werden dort auf Deutsch und auf
Englisch gezeigt, schließlich gehen 90 Prozent der von Krones produzierten Maschinen ins Ausland.
200 Videos pro Jahr
Auf dem Youtube-Kanal stellt
Krones Clips in zwei Sprachen ein
Pro Jahr produziert das Video-Team von
Krones mit vier bis fünf Mitarbeitern etwa
200 Videoclips, so Schmidt, viele davon
für die interne Kommunikation oder auch
für Trainingszwecke. Schließlich lässt sich
über Animationen gut veranschaulichen,
was im Inneren einer Maschine passiert,
wenn der direkte Blick nicht möglich ist.
Während Krones vor einigen Jahren
noch professionelle Sprecher für die
Videos beauftragte, weil „Film stark vom
gesprochenen Wort lebt“, so Schmidt, lässt
der Maschinenbauer mittlerweile die eigenen Mitarbeiter „ihre“ Maschinen erklären. Das spart nicht nur Kosten. „Das ist
viel authentischer und wirkt glaubhafter.
Die Mitarbeiter putzen sogar ihre Maschinen vor der Aufnahme“, erzählt Schmidt.
Ein Nebeneffekt: Die Inhouse-Video-Produktion hat im Unternehmen noch mal an
Akzeptanz gewonnen.
Schmidt sieht keine großen Unterschiede
in der Social-Media-Kommunikation mit
Geschäfts- beziehungsweise mit Privatkunden: „Es spricht ja nicht das KronesLogo mit einem anderen Logo, sondern es
sprechen immer Menschen miteinander.“
Die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken
lassen sich in drei Kategorien einteilen: Im
„Hauptprogramm“ werden Berichte aus
dem Kundenmagazin als Inhalt für die
Social-Media-Kanäle übernommen. Das
„Spartenprogramm“ zeigt, wie sich Krones
auf Messen präsentiert, und im „Kunstsender“ werden neue Dinge ausprobiert, zum
Beispiel ein Kanal in der Foto-App Instagram. Auch mit Vine, der Twitter-App für
Kurz-Videos, befasst sich Krones.
◼
Ingrid Schutzmann
Im Facebook-Fokus
Das soziale Netzwerk will Werbung stärker personalisieren und richtet
enn es Facebook an etwas nicht
mangelt, dann an Nutzerdaten.
Diese wertet das soziale Netzwerk aus und
stellt sie Werbungtreibenden zu Targeting-Zwecken zur Verfügung. Bislang
konzentriert sich die Plattform dabei vor
allem auf User-Aktivitäten innerhalb ihres
Netzwerks. So können Unternehmen ihre
auf Facebook geschalteten Anzeigen also
an Kriterien wie Wohnort, Geschlecht,
Alter, persönliche Vorlieben, Beziehungsstatus, Arbeitsplatz oder Ausbildung der
Zielgruppe anpassen.
Um Werbung künftig noch gezielter auf
die Interessen der User zuzuschneiden,
analysiert Facebook nun auch deren Surf-
W
Verhalten. Anzeigenkunden können Nutzern Werbung für Produkte zeigen, nach
denen diese zuvor außerhalb des Netzwerks gesucht haben. Informiert sich ein
User beispielsweise im Web oder in MobilApps über den Kauf eines neuen Fernsehers, zeigt Facebook Werbung für TV-Geräte oder andere Elektronikprodukte wie
Spielekonsolen oder Lautsprecher an.
User, die keine Lust auf solch personalisierte Werbung haben, können den Zugriff auf ihre Daten in ihren Profileinstellungen steuern. Allerdings muss das für
jedes Gerät, mit dem auf Facebook zugegriffen wird, einzeln festgelegt werden.
Die neue Targeting-Funktion soll zu-
nächst in den USA eingeführt werden, eine
Ausweitung auf weitere
Märkte ist geplant.
Dass Facebook mehr
als nur „Likes“ auswertet, ist nicht neu. Das
Netzwerk hatte schon
vor einiger Zeit damit begonnen, sein Targeting auf Webseiten außerhalb des eigenen Netzwerks auszuweiten. Bislang wurden diese Information angeblich aber nur
aus Sicherheitsgründen erfasst. Nun sollen
die Internet-Verlaufsdaten jedoch erstmals im praktischen Einsatz für Werbekunden zur Verfügung stehen. Mit dieser
Foto: Shutterstock/Gil C
Anzeigen jetzt auch nach den Surf-Gewohnheiten der Nutzer aus
Facebook-Nutzer bekommen nun
auch Werbung zu sehen, die auf
ihrem Verhalten im Netz basiert
Entscheidung entfernt sich die Plattform
deutlich von ihrem bisherigen Datenschutzversprechen, Browser-Daten nicht
für werbliche Zwecke zu verwenden. ◼
Susanne Gillner
TOP-KAMPAGNE
28
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
WM-Offensive bei Nike
Vorgestellt
von
Der Kampf um die beste WM-Kampagne ist eröffnet: In gleich drei Clips lässt Nike Stars
wie Ronaldo gemeinsam mit unbekannten Freizeitkickern auf dem Bolzplatz antreten
ie Top-Fußballer Neymar und
Ibrahimović lauern vor dem Tor, den
Eckstoß aber tritt wer? Ein No-Name,
völlig unbekannt. Die Menge in der tobenden Arena hält den Atem an – für den Torwart ist das alles aber kein Problem: Der
Ball wird souverän gehalten.
Die Szene ist Teil des ersten Clips der
diesjährigen WM-Kampagne von Nike. In
„Risk Everything“ lässt die Marke globale
Topstars von Ronaldo über David Luiz bis
Pirlo gemeinsam mit unbekannten
Talenten antreten – nicht real, sondern in
rasant geschnittenen Videos, die die Leidenschaft für den Rasensport hoch emotional transportieren. Die Botschaft: Ob
Fußball-Legende oder Freizeitkicker – für
ein spektakuläres Tor riskieren sie alles.
Die Kampagne läuft seit Anfang April
auf allen Kanälen – on- und offline. Auf
Youtube erreichen die Abrufzahlen Re-
Johann Hermann
D
Steckbrief
∙ Auftraggeber: Nike
∙ Umsetzung:
Wieden + Kennedy Portland
∙ Media: Mindshare
∙ Regisseur: Ringan Ledwidge
∙ Produktion: Rattling Stick
∙ Start: April 2014
Managing Director DACH
bei Quisma
http://www.quisma.com/de
Die Fußball-Profis der WM werden bei Nike zu animierten Computer-Figuren
kordergebnisse im zweistelligen Millio- dem Vierminüter verwandeln sich dank
nenbereich. Und: Der Involvement-Faktor Computertechnik fußballverrückte Jungs
ist enorm. Nike fordert die Fußball-Com- irgendwo auf einem staubigen Bolzplatz in
munity auf, unter den Hashtags #risk- ihre Vorbilder und liefern sich als Ronaldo
everything beziehungsweise #riskieralles oder Rooney ein packendes Match. Und
coole Fußball-Videos mit aufsehenerregenden Szenen zu
posten. Dabei zeigt sich, dass
so manches Bolzplatztalent in
Sachen Fallrückzieher oder
Ball-Skills mit den Fußballgöttern mithalten kann.
Nach dem Starterfolg von
„Risk Everything“ legte Nike
mit „Winner Stays“ nach. In Nike fordert von seinen Fans: Riskier alles
Ronaldo: Topstar bei Nike und der WM
auch als animierte Versionen gibt es die
Stars, nämlich im dritten Clip „The last
Game“, der im Juni veröffentlicht wurde.
Mit seiner Fußballkampagne geht Nike
als heißer Titelanwärter auf die diesjährige
WM-Werbe-Trophy ins Rennen und zeigt
dem Erzrivalen Adidas, was in der Mar◼
kenkommunikation eine Harke ist.
Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Bauer
Umsetzung des neuen TV-Spots „Fantasie“ für
die Privatmolkerei; Clip ist auch Online auf
Youtube zu sehen
Butter
Liebeskind
Realisierung einer crossmedialen Imagekampagne für die Modemarke
Kreuzbergkind
Einfachlotto.de
Kreation der crossmedialen Kampagne „Gewinnen wie ein Weltmeister!“ für die Online-Plattform; Testimonial im Videoclip ist Lothar
Matthäus
Firmazwei
Nivea
Gewinn des Etats für den weltweiten Relaunch
von Nivea.com
Sapient Nitro
Rewe
Entwicklung eines Foto-Features für die ReweApp im Rahmen der WM-Kampagne von Rewe
Sapient Nitro
H.J. Heinz
Betreuung des internationalen Media-Etats des
Herstellers von Markennahrungsmitteln
Omnicom Media
Group
House of One
Konzeption der Fundraising-Plattform Houseof-one.org; über die Online-Spendenplattform
soll der Bau des House of One finanziert
werden, eines gemeinsamen Sakralgebäudes
für Juden, Christen und Muslime
Y&R Germany
Seniorbook.de
Verantwortung der Pressearbeit für das soziale
Netzwerk; Ziel ist es, die Sichtbarkeit in den
Medien sowie den Traffic zu erhöhen
Serviceplan
Public Relations
Vorwerk &
Co. KG
Betreuung des Social-Media-Etats; Fokus liegt
auf Facebook und Youtube
B+D Interactive
Konzeption und Umsetzung der Social-MediaKampagne „KiArena“ von Kia Motors Deutschland zur FIFA-WM, mit Gewinnspiel
Socialmarketingagentur
Weleda
Verantwortung der Kampagne zur Einführung
des neuen Men-Aktiv-Duschgels, mit TV-Spots
und Online-Testaktion
Weitclick
Kia
mit B2B-Special am 08.10.2
014
06.-07. Oktober 2014, Hamburg
Think SEO & act social Eine Bestandsaufnahme
Tickets
ab € 340,zzgl. MwSt.
Anmeldecode:
SMC14iwb
Content-Strategie Von der Zielsetzung zur Umsetzung
Story-Telling Alter Wein in neuen Schläuchen?
Kampagnen Markenführung – Best in class
Facebook Was bleibt, was ist neu, was kommt?
It’s all about data KPIs, Monitoring & Co.
B2B im Fokus Wo geht die Reise hin?
Sponsor:
Veranstalter:
www.facebook.de/socialmediaconf
#SMConf
socialmediaconference.de
TECHNIK
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Foto: Fotolia / Kurhan
30
Schnelligkeit als Service
Immer mehr Shop-Betreiber liefern ihren Kunden die Bestellung noch am selben Tag.
Doch rechnet sich Same Day Delivery? Online-Händler berichten über ihre Erfahrungen
ie Sonne brennt, es ist bestes Grillwetter, aber im Kühlschrank findet sich
kein Fleisch, das sich auf den Rost legen
lässt. Oder: Die Freundin hat spontan zur
Geburtstagsfeier am Abend eingeladen
und nun fehlt das passende Geschenk.
Bis vor nicht allzu langer Zeit blieb in solchen Fällen nur der Gang in die nächstgelegene Metzgerei oder einen Laden in
der Stadt – meist unter großem Zeitdruck.
Doch mittlerweile können immer mehr
Online-Shops ihren Kunden in solchen
Momenten aus der Bredouille helfen: Sie
liefern die bestellte Ware binnen weniger
Stunden nach Hause, auch am Abend. Same
Day Delivery, also taggleiche Lieferung,
lautet das Stichwort. Doch stoßen solche
Angebote tatsächlich auf Akzeptanz? Lohnt
es sich für Händler, die schnelle Lieferung
des Wunschprodukts anzubieten?
D
Pilotprojekt in
Hamburg: Die MyTaxi-Flotte liefert
Bestellungen an
die Kunden aus
Als „verschwindend gering“ bezeichnet
Ralf Mager, Head of E-Commerce bei
Lodenfrey, die Nutzung des schnellen
Lieferservices. Nur rund ein Prozent der
Bestellungen wird über den Logistikpartner Tiramizoo taggleich ausgeliefert.
Same Day ist Service
Allerdings steht das Angebot auch nur im
Großraum München zur Verfügung, denn
die Ware wird aus dem dortigen Lager des
Online-Shops ausgeliefert. Und die Münchner Kunden machen nur rund ein Fünftel
der Gesamtkundschaft des Shops aus –
folglich ist auch die Zielgruppe eher überschaubar. Dennoch hält Mager an der
Same-Day-Lieferung fest: „Es ist eine Serviceleistung wie die Änderungsschneiderei im Haus. Das braucht nicht jeder, aber
wer es braucht, freut sich darüber.“ Seiner
Meinung nach ist Mode auch nicht unbedingt die spannendste Warengruppe für
Same Day Delivery. Elektronikartikel beispielsweise hält er für weitaus interessanter: „Wenn mein Fernseher kaputtgeht,
möchte ich ganz schnell einen neuen, will
den aber nicht selbst nach Hause schleppen“, argumentiert er.
Tatsächlich sind Shops mit Elektronikprodukten besonders häufig auf den Kundenlisten der Same-Day-Delivery-Dienstleister zu finden. So liefert etwa Cyberport
seit März 2013 seine Ware binnen weniger
Stunden, die E-Plus-Gruppe lässt den
Kunden ihrer Marke Base seit Herbst 2013
das neue Smartphone auf Wunsch noch
am Bestelltag bringen und auch Mediamarkt und Saturn steigen derzeit in die
taggleiche Lieferung ein. Saturn liefert –
DHL
My Lorry
My Taxi
Time Matters
Seit 2012 bietet DHL Paket taggleiche
Lieferungen an, mittlerweile in zwölf Regionen und 50 Städten. Über 50 Händler
nutzen den Service, darunter Alternate
und Allyouneed. Abendzustellung ist möglich, Sendungen sind bei Größe und Gewicht beschränkt. Preise sind individuell.
Seit Oktober 2013 ist die Plattform
online, die selbstständige Transportunternehmer vermittelt. Momentan ist das Berliner Unternehmen in fünf Städten aktiv.
Keine Größen- und Gewichtsbeschränkung, Tragehilfe, Wochenendservice.
Preismodell: Grundpreis plus Kilometer.
Das My-Taxi-Delivery-Produkt gibt es
seit Herbst 2013. Lieferungen in 40 deutsche Metropolen über My-Taxi-Flotte
und Kurierdienste. Größen- und Gewichtsbeschränkungen, „Zwei-MannTrupps“ im Aufbau, Wochenendservice.
Preis: im Schnitt zehn bis 15 Euro je Fahrt.
Die Lufthansa-Tochter bietet den Service
seit Ende 2013 in 30 Städten für den Online-Handel an. Hohe zweistellige Zahl an
Kunden aus dem E-Commerce, darunter
Otto Gourmet. Gewichtsbeschränkung,
auf Wunsch „Zwei-Mann-Trupp“, Sonntagsservice. Preis: ab fünf Euro.
23. Juni 2014
13/14
INTERNET WORLD Business
Was Same Day Delivery bringen soll
Zusatzumsätze durch Bestellungen bei kurzfristigem Bedarf
73,7 %
Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb
68,4 %
Steigerung der Kundenbindung / Wiederkäufe
64,0 %
Zusatzumsatz durch höhere Warenkörbe
17,5 %
Wettbewerbsdruck / Konkurrenten bieten es bereits an
14,9 %
Reduzierung der Retourenquote
14,0 %
Hohe Erwartungen: Fast drei Viertel der Händler rechnen mit Zusatzumsatz,
gut zwei Drittel versprechen sich Vorteile gegenüber ihren Wettbewerbern
INTERNET WORLD Business 13/14
Quelle: ECC Köln „Same Day Delivery: Einsatz und Mehrwert aus Händlersicht“; Stand: Juni 2014; n = 114
ebenfalls über Tiramizoo – in Berlin und
München am selben Tag, Media Markt in
Düsseldorf, Essen, Mainz, Mannheim und
Ludwigshafen. In Hamburg läuft zudem
ein Pilotprojekt mit My Taxi. Der
App-basierte Taxi-Bestellservice hat seit
einiger Zeit ein spezielles Lieferangebot
für Händler im Programm. Bis zum Jahresende will die Elektronikkette den Express-Service auf alle 19 Ballungsräumen,
in denen Tiramizoo zurzeit vertreten ist,
ausdehnen. Langfristig ist angedacht, Same Day Delivery entsprechend dem Filialnetz nahezu flächendeckend anzubieten.
Denn für den stationären Händler geht
es neben dem Zusatzservice für OnlineKunden vor allem darum, die Cross-Channel-Potenziale, die sich aus der Kombination Online Shop und Filialen ergeben,
sinnvoll zu nutzen. Zudem will sich die
Kette Wettbewerbsvorteile verschaffen.
Vom Wettbewerb abgrenzen
Auch bei E-Plus war das ein Argument:
„Same Day Delivery stellt ein Differenzierungsmerkmal am Markt dar“, betont
Stefan Zorn, Head of Operations beim EPlus-Ableger Cash & Phone. Dennoch
glaubt er nicht, dass die etablierten Versandarten dadurch ersetzt werden: Vielmehr
werden sie durch die taggleiche Lieferung,
wie sie E-Plus über den Bonner Logistiker
Go Express & Logistics anbietet, ergänzt.
Danilo Frasiak, Geschäftsführer von
Cyberport, hält den Service allerdings
schon für unverzichtbar: „Unser ‚Eilt-Ser-
Tiramizoo
Das Münchner Unternehmen, das Kurierdienste vermittelt, ist seit 2012 aktiv.
Erste Händler waren Lodenfrey, Cyberport und Notebooksbilliger.de. 19 Städte
sind angeschlossen. Nahezu keine
Größen- und Gewichtsbeschränkung,
Abendzustellung. Preis: ab ca. 11 Euro.
2013 wieder eingestellt. „Unsere Kunden
haben diesen einfach nicht so angenommen, dass es sich zu dem Zeitpunkt gelohnt
hätte, ihn weiter auszubauen. Hingegen
steigt das Interesse an unserem Expressversand stetig“, erklärt Christopher Jäger, Head
of Marketing bei Notebooksbilliger.de.
Die Kosten sind einer der Knackpunkte
für die taggleiche Lieferung. Zwischen
fünf und 15 Euro müssen die Besteller im
Schnitt für die schnelle Zustellung bezahlen. Für die Kunden ist es oftmals eine
Abwägung „Zeit versus Geld“: Schickt
man einen Mitarbeiter los, den dringend
benötigten Beamer im Laden zu kaufen
oder lässt man ihn sich binnen zwei Stunden liefern? Meist ist die Lieferung unter
dem Strich günstiger.
Wer ein Produkt wirklich dringend
braucht, bezahlt wohl auch für den Service. Dennoch subventionieren nahezu
alle Händler die schnelle Lieferung, sei es
durch eine Mischkalkulation mit anderen
Versandarten oder durch Zuschüsse aus
dem Marketingbudget – in welchem Umfang verraten sie freilich nicht.
Bei Sport Scheck – derzeit wird hier die
taggleiche Lieferung eingeführt – sieht das
entsprechende Konzept so aus: „Teilweise
werden wir Services subventionieren und
beispielsweise unseren Stamm- oder ClubKunden kostenfrei anbieten“, so Guido
Jaenisch, für E-Commerce und Logistik
vice‘ ist eine wichtige Ergänzung unseres
Service-Portfolios und daher nicht mehr
wegzudenken. Das Thema wird mittlerweile von Kundenseite vorausgesetzt und
wird im Bewusstsein der Kunden auch
immer wichtiger. Daher rechnen wir mit
einem weiteren Anstieg der Nachfrage“,
meint er.
Wie viele Kunden die taggleiche Lieferung tatsächlich nutzen, verrät Frasiak
nicht, die Nutzung steige aber stetig.
Besonders viele Aufträge
gebe es in Berlin, was er
auf die Verkehrslage und
die Infrastruktur in der
Stadt zurückführt. Die
Hälfte der Kunden, die
die Blitzlieferung nutzen,
sind Geschäftskunden,
die beispielsweise für ein
Meeting dringend ein
technisches Gerät oder
ein Zubehör- beziehungsweise Ersatzteil brauchen.
Feste Größe: Auch Saturn vertraut auf Tiramizoo,
Insofern hat sich der Sereinen der Pioniere von Same Day Deliery für Shops
vice laut Frasiak auch
positiv auf die Conversion Rate ausgewirkt, genaue Zahlen verantwortlicher Geschäftsführer, „aber
nennt er nicht. „Wir erwarten eine weiter Same Day Delivery ist kein grundsätzlich
steigende Tendenz“, so seine Aussage.
kostenfreier Mehrwert für den Kunden.“
Auch Otto Gourmet, ein Versender von
Dazu kommen die Kosten für die nötige
Fleisch, rechnet durch Same Day Delivery Umstellung der internen Prozesse. Sowohl
mit zusätzlichen Umsätzen durch Bestel- Technik als auch Organisation müssen anlungen bei kurzfristigem Bedarf oder auch gepasst werden, etwa um îm Bestellprohöheren Warenkörben. Je nach Region zess die Postleitzahlengebiete, die übernutzen zwischen fünf und 20 Prozent der haupt beliefert werden können, prüfen zu
Kunden den Service derzeit, der aber erst können. Nicht umsonst sind die Liefergeseit wenigen Wochen zur Verfügung steht. biete in aller Regel auf dem Umkreis der
Etwa 40 Prozent der Blitzlieferungen Filialen beziehungsweise ihrer Lager begehen auf das Konto von Gastronomie- schränkt. Zu groß ist sonst die logistische
betrieben, 60 Prozent an Privathaushalte. Herausforderung – noch.
In 17 Städten können die Kunden sich binDenn: Same Day Delivery wird sich mit
nen Stunden über die Lufthansa-Tochter sehr großer Wahrscheinlichkeit zu einem
Time Matters mit Fleisch beliefern lassen. festen Servicebestandteil entwickeln und
Ralf Mager warnt allerdings vor allzu damit wird auch das Angebot der Dienstgroßen Erwartungen: „Wer mithilfe von leister immer ausgefeilter werden. Und
Same Day Delivery Geld verdienen will, dann wird irgendwann der spontanen
sollte gleich die Finger davon lassen. Das Grillparty auch außerhalb der Ballungsge◼
ist kein Umsatzhebel“, ist er überzeugt. Er biete nichts mehr im Wege stehen.
konnte auch keine signifikante Verbesserung der Conversion Rate feststellen.
Und tatsächlich scheint die Rechnung
Christiane Fröhlich
nicht immer aufzugehen. Notebooksbilliinternetworld.de/cf
ger.de hat seinen Same-Day-Service Ende
31
Michael Kliger
Managing Director Europe &
APAC, eBay Enterprise
www.ebayenterprise.com
„Theoretisch nicht
nachgefragtes
Serviceangebot“
Ist Same Day Delivery (SDD) in fünf
Jahren Standard?
Michael Kliger: Same Day Delivery
entspricht einem Trend zu immer
höheren Erwartungen der Kunden in
Bezug auf die schnelle und unmittelbare Verfügbarkeit von Produkten. Es
handelt sich um ein typisches Beispiel
für ein Serviceangebot, das von Kunden theoretisch nicht nachgefragt
wird, wenn es aber einmal praktisch
erlebt wurde, ist der Zuspruch durchaus groß. Wir gehen davon aus, dass
Same-Day-Delivery-Dienste innerhalb
der nächsten fünf Jahre zunehmen
und ausgebaut werden.
Welche Faktoren begünstigen SDD?
Kliger: Same Day Delivery funktioniert
gut bei kleinen Warenkörben mit hohen
Bestellwerten in dichten Liefergebieten. Entscheidend ist natürlich, dass
sich schon Warenbestände in der Nähe
der Kunden befinden. Dabei kann es
sich um regionale Distributionszentren
handeln, aber natürlich auch um
Warenbestände in Läden vor Ort. Eine
hohe Bestandsgenauigkeit garantiert
dann, dass die Auslieferung innerhalb
des angekündigten Zeitfensters durch
Abholung der Ware durch den Kurierdienst tatsächlich erfolgen kann.
Was behindert taggleiche Lieferungen?
Kliger: Eine der größten Herausforderungen besteht wie oben ausgeführt
darin, den Bestand vor Ort exakt zu
verfolgen. Das setzt sowohl ein präzises Bestandsmanagement als auch
intelligente Sicherheitsbestandsregeln
voraus, sodass zum Beispiel Aufträge
nur auf Ladengeschäfte mit wenigstens drei Einheiten verteilt werden.
Inwieweit wird SDD die Logistik von
Händlern verändern?
Kliger: Die Anpassungen in der Logistik sind umfangreich. Um Same Day
Delivery bundesweit sicherzustellen,
müssen zumindest regionale Distributionszentren genutzt werden. Effizienter ist es, Bestellungen aus einem
existierenden Filialnetzwerk heraus
zu bedienen.
TECHNIK
32
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Die richtige
Verbindung
E-Mail-Versender arbeiten an Integration von Kundenund Produktdaten für individualisierte Newsletter
Workflows definieren
Durch unsere flexible und performante
Schnittstellenarchitektur in Kombination
mit unserer Cloud+ Technologie bietet
unsere Versandtechnologie DMC (Digital
Messaging Center) eine Vielzahl an
Anbindungsmöglichkeiten von externen
Content-Management- und Shop-Systemen. Die individuellen Daten können
sowohl in Echtzeit während des Versands aus einem externen ContentManagement- und/oder Shop-System
herangezogen werden oder zum Zeitpunkt der Kampagnen- und TemplateErstellung aus einer Artikeldatenbank,
die entweder beim Kunden selbst oder in
der Teradata Cloud+ liegt, geladen werden. Des Weiteren bieten wir eine Vielzahl an standardisierten Schnittstellen
und Integrationen mit unseren Partnern,
zum Beispiel zu Hybris, Magento, Intershop, Demandware und Prudsys.
Für die Umsetzung dieses User Cases
steht in unserer Versandtechnologie
DMC ein „Automation Whiteboard“ zur
Verfügung. Hierüber können unsere
Kunden visuell sehr bequem und schnell
den. Das dritte ist „Optimierung für den
mobilen Bildschirm“. Martin Bucher,
Geschäftsführer des E-Mail-MarketingUnternehmens Inxmail, sieht derzeit eine
„starke Nachfrage bei E-Commerce-Themen wie Kampagnen für Warenkorbabbrecher oder Transaktions-Mails“. „Außerdem
merken wir, dass der Mobile-Bereich immer stärker in den Fokus rückt“, berichtet
der Inxmail-Geschäftsführer. Mails und
damit Newsletter von Online-Shops werden zunehmend auf dem Smartphone
oder dem Tablet gelesen. Eine Herausforderung dabei ist, dass es so viele unterschiedliche Bildschirmgrößen gibt.
Auch bei Optivo fragen Kunden die
E-Mail-Optimierung für Smartphones
und Tablets regelmäßig nach, sagt Ulf
Richter, Geschäftsführer von Optivo. Eine
Neuerung, die Optivo demnächst vorstellen wird, ist das Feature „Smart Campaigns“. Mit dem Frontend für die Kampagnengestaltung können Kunden A/BTests aufsetzen und Zielgruppen einfach
definieren. „Smart Campaigns umfasst ein
Content Management System, das es
ermöglicht, Inhalte direkt in den Kampagnen-Mails zu bearbeiten“, beschreibt
Richter das neue Feature.
Volker Wiewer,
Vice President
International,
Marketing Applications
bei Teradata
automatisierte Workflows definieren, in
denen alle Systeme eingebunden werden. Für den beschriebenen User Case
wird über das Whiteboard ein Workflow
definiert, welcher am Mittwoch automatisiert ausgeführt wird. Dieser Workflow
kann auch als „Recurring“ definiert
werden und würde somit jeden Mittwoch
automatisiert ausgeführt werden.
Des Weiteren wird ein Template hinterlegt, welches die individuellen und
dynamischen Content-Inhalte beinhaltet.
Der Zeitrahmen für die Umsetzung
eines solchen Projekts ist sehr stark
abhängig vom Detailgrad und den Inhalten des abzubildenden User Cases und
der bereits bestehenden Systemlandschaft auf der Kundenseite.
Die Aufgabe:
Diese Aufgabe stellten wir mehreren E-Mail-Marketing-Dienstleistern: „Für ein Happy-Hour-Angebot
möchte ein Online-Händler am Mittwoch um 19 Uhr
vollautomatisiert E-Mails in vielen verschiedenen
Inhaltsvarianten an 150.000 Kunden versenden. Jeder
erhält eine andere Produktempfehlung, zum Beispiel von
den Produktseiten, die er zuletzt im Store besucht hat. In
den Mails werden Daten aus dem Shop-System und aus
dem Content-Management-System des Händlers benötigt.
Der richtige Empfänger soll die richtige Mail zum richtigen
Zeitpunkt mit dem richtigen Inhalt erhalten. Die 150.000
individuellen Mailing-Varianten sollen zeitgleich produziert
und in akzeptabler Zeit versendet werden.“ Die Anworten der
Dienstleister lesen Sie in den Kästen auf dieser Doppelseite.
Der Software-Anbieter Agnitas arbeitet
zurzeit an Features zur Einbindung von
Echtzeitinhalten in E-Mails. Durch den
Einsatz von Countdowns oder Tickern
kann die Response-Rate gesteigert werden,
meint das Unternehmen. Zudem ermöglicht Agnitas den Kunden, individuelle
Reports aus 30 Kennzahlen zu erstellen.
Closed Loops
Die Herausforderung ist, die unterschiedlichen Systeme unter einen Hut
zu bringen. Dazu sei gesagt, dass es
sich um ein realistisches Integrationsszenario handelt, das von E-CommerceAnbietern und dedizierten Online-Unternehmen regelmäßig nachgefragt
wird. Für dieses Szenario empfehlen wir
die Einrichtung eines automatisierten
„Closed Loop“ – also den bidirektionalen Datenaustausch zwischen unserer
E-Mail-Marketing-Software
Optivo
Broadmail und den anderen Systemen.
Damit kann der Online-Händler für eine
immer individuellere Ansprache einen
Kreislauf aus Empfänger- und Response-Informationen zwischen den
angebundenen Systemen realisieren.
Mit unserer E-Mail-Marketing-Software
erfolgt die Anbindung durch den „Data
Integration Hub“.
Der Versand des Happy-Hour-Angebots erfolgt auf Basis von Templates. In
diesen Inhaltsvorlagen sind für die Daten aus den angebundenen Systemen
Platzhalter eingerichtet, wobei die per-
Ulf Richter,
Geschäftsführer
Optivo GmbH
sonalisierten Daten dem einzelnen Empfänger durch eine individuelle ID zugeordnet werden. Nach dem automatisierten
Import der 150.000 Empfängerdaten
wird das Happy-Hour-Mailing in unserem System generiert. Auch bei dieser
Anzahl an unterschiedlichen Empfängern und Inhaltsvarianten dauert das
Bildrendering und der Versand aller
E-Mails maximal zehn Minuten. Erfolgt
also der Import bis 18.50 Uhr, kann der
Versand pünktlich um 19.00 Uhr voll
automatisiert angestoßen werden.
Sofern die Abstimmung kundenseitig
durch einen dafür abgestellten Spezialisten gesteuert wird, ist das geschilderte
Closed-Loop-Szenario in vier Wochen
umgesetzt.
Foto: Fotolia / Natalia Merzlyakova; Grafiken: iStockphoto / Handhead
ie Kundenansprache via E-Mail ist ein
sehr wirksamer Weg, um Besucher in
den Shop zu bringen und die Conversion
zu steigern. Damit Online-Shops ihre
Kunden gezielt und individuell ansprechen können, wachsen E-Mail-Marketing
und Customer Relationship Management
(CRM) immer enger zusammen.
Hoch personalisierte E-Mailings erfordern Informationen aus dem CRM, weiß
Nikolaus von Graeve, Geschäftsführer
bei der E-Mail-Marketing-Agentur Rabbit
Emarketing. „Die kontinuierliche Akquisition von Lösungen für den E-Mail-Versand durch CRM-Anbieter – wie etwa Silverpop durch IBM, Eloqua durch Oracle
oder Exacttarget durch Salesforce – zeigt
einen Trend auf: Steuerungsdaten aus
CRM-Systemen sind nur dann wertvoll,
wenn sie ihren Beitrag zur effizienten
Kundenkommunikation leisten. Dazu
bedarf es jedoch eines echten One-toOne-Kanals, wie ihn E-Mail-Marketing
in vorbildlicher Weise verkörpert“, sagt
von Graeve.
Integration und Automatisierung sind
dann auch zwei Stichworte, die häufig fallen, wenn Anbieter von E-Mail-Marketing-Software nach Trends gefragt wer-
D
23. Juni 2014
13/14
INTERNET WORLD Business
Stefan von
Lieven,
33
CEO von Artegic
Visueller Kampagnen-Editor
Unsere „Elaine Online Dialog CRM Technologie“ erlaubt die automatisierte
Steuerung von Kampagnenabläufen mit
einem visuellen Kampagnen-Editor
(Campaign Designer). Im vorliegenden
Fall sind verschiedene Systeme miteinander verbunden. Die Gestaltungsvorlage für das Mailing kann direkt in
Elaine erstellt werden. Das Mailing besteht aus verschiedenen Layout-Elementen. Zum Zeitpunkt des Versands oder kurz vorher werden
die einzelnen konkreten Produktempfehlungen generiert. Diese
können entweder auf einem Scoring beziehungsweise auf Business Rules innerhalb von Elaine basieren oder aus externen
Systemen – beispielsweise einer zentralen Recommendation
Engine – zugesteuert werden.
Die Empfehlungen basieren dabei auf Produkt-IDs, über die
Elaine automatisch Content- und Preisdaten aus den beteiligten Systemen zusammenführt. Dies kann zum Beispiel auf
Basis eines Standard-Produkt-Feeds aus dem Webshop passieren oder über APIs. Die Aufbereitung in ein passendes For-
mat oder auch verschiedene Formate für Desktop oder Mobile
übernimmt Elaine selbstständig. Bilder können automatisiert
mit weiteren Merkmalen angereichert werden. Der Versand
dauert über das Artegic Delivery Network weniger als drei Minuten. Alternativ kann der Versand auch Trigger-basiert beziehungsweise nach anderen Merkmalen wie Warenverfügbarkeit
oder versandzeitoptimiert nach besten Öffnungszeiten erfolgen.
Mit dem
Campaign
Designer
können
Kampagnen
per Drag
and Drop erstellt werden
Martin Bucher,
Martin Bucher von Inxmail stellt fest, dass
„der Trend weg vom E-Mail-Marketing als
reiner Insellösung und hin zum ,Connected E-Mail-Marketing‘ geht“. „Immer
mehr Kunden möchten die vorhandenen
Daten aus ihrem Webshop, CRM, Enterprise Resource Planning oder dem Webanalyse-Tool für ihre E-Mail-Kampagnen
nutzen“, betont Bucher.
INTERNET WORLD Business hat bei
E-Mail-Software-Anbietern nachgefragt,
wie sich ihre Lösung mit dem ContentManagement-System des Online-Händlers so verknüpfen lässt, dass individualisierte Mailings versendet werden können.
Alle Anbieter konnten eine Lösung vorschlagen. Die Beschreibungen unterscheiden sich jedoch in der Detailtiefe.
◼
Ingrid Schutzmann
internetworld.de/is
Geschäftsführer
Inxmail GmbH
Zwei Varianten
Um dieses Szenario umzusetzen, wird die folgende technische
Infrastruktur benötigt: Inxmail Professional, gegebenenfalls ein
Inxmail Professional API-User, ein Shop-System, das Produktinformationen per XML ausgeben kann, gegebenenfalls eine
Schnittstelle, die Empfängerdaten vom Shop zu Inxmail Professional synchronisiert. Zur Realisierung sind zwei Vorgehensweisen denkbar.
Variante 1: Das Shop-System liefert über die Inxmail-Professional-API-Schnittstelle oder über einen automatisierten CSVImport in regelmäßigen Abständen (zum Beispiel jeden Mittwochmittag um 12.00 Uhr) alle Empfängerdaten für den Versand
wie E-Mail-Adresse, die Anrede, Vor- und Nachname sowie die
Kunden-ID.
In Inxmail Professional wird ein Trigger-Mailing angelegt, in
dem bereits alle allgemeinen Content-Informationen vorbelegt
sind, die bei allen Empfängern gleich bleiben (wie Betreffzeile,
Editorial etc.). Dieses Trigger-Mailing wird auf einen regelmäßigen Versand mittwochs um 19.00 Uhr eingestellt. Die kundenspezifischen Inhalte werden direkt beim Versand des Mailings
pro Empfänger vom Shop-System über
eine XML-Produktschnittstelle an Inxmail Professional geliefert. Dazu zählen
sämtliche relevanten Produktdaten wie
Produktnamen, weitere produktbezogene Texte, Produktbilder, Preise und auch
Streichpreise, Deeplinks zu den Produkten im Shop. Die Mailings entstehen
sozusagen „on-the-fly“ beim Versand.
Variante 2: Noch schneller und performanter geht es, wenn für die individuellen Produktbilder nur
Platzhalter eingefügt werden, die auf die Recommendation
Engine verweisen. Die Mailings werden dann mit diesen Platzhaltern versendet. Erst beim Öffnen der Mail beziehungsweise
beim Nachladen der Empfehlungsproduktbilder erkennt die
Recommendation Engine anhand der Kunden-ID des Empfängers, welches Produktbild in diesem Moment für den jeweiligen
Empfänger das relevante ist und spielt das entsprechende Bild
und den Produkt-Deeplink zum Shop aus.
Martin Aschoff,
Umsetzung Schritt für Schritt
1. Über die Benutzeroberfläche (Graphical
User Interface, GUI) des „E-Marketing Manager“ (EMM) wird eine Referenztabelle für die
Shop-Daten (zum Beispiel mit Tabellennamen „shop“ und den Feldern „produkt_id“,
„name“ und „preis“) angelegt.
2. Das Profil der Empfänger wird um ein Feld
zum Verweis auf die Inhalte der Referenztabelle erweitert (zum Beispiel das Feld „happy_hour_id“).
Dieses Feld dient gleichzeitig zur Zielgruppendefinition
des Happy-Hour-Mailing.
3. Für die korrekte Zuordnung des Empfängerprofil-Feldes („happy_hour_id“) zu den Inhalten der Referenztabelle wird ein Eintrag in der Referenz-Konfigurationstabelle angelegt (zum Beispiel für die Zuordnung des
Feldes „happy_hour_id“ zum Feld „produkt_id“ der
Referenztabelle „shop“).
4. Die Daten aus dem Shop-System (Produkte und Preise)
werden als CSV-Dateien auf einem Server beim Kunden
oder bei uns abgelegt. Von dort liest der EMM die Daten
Vorstand
Agnitas AG
einmalig oder periodisch
per
automatisiertem
Import in die angelegte
Referenztabelle „shop“ ein.
5. Das neue Feld „happy_hour_id“ der Empfängerprofile kann auf folgende Arten befüllt
werden: einmalig oder periodisch per automatisiertem Import einer CSV-Datei vom
Server des Kunden, einmalig per manuellem Import
einer CSV-Datei über die EMM-GUI oder als laufende
Profilfeld-Aktualisierung, die durch Tracking-Links im
Shop des Kunden ausgelöst wird und die Inhalte in das
Profilfeld „happy_hour_id“ überträgt. Dadurch ließe sich
zum Beispiel die ID des Produkts, das zuletzt angesehen
wurde, ermitteln. Natürlich sind auch weitere Importformate wie XML möglich. In diesem Fall sind jedoch
Software-Anpassungen erforderlich.
6. Für das Happy-Hour-Mailing wird in der GUI eine Mailing-Schablone angelegt, sodass nur noch Platzhalter
mit Texten, Bildern und Links befüllt werden müssen.
7. Die Schablonenplatzhalter lassen sich auf folgende
Arten mit den Daten aus dem Content-ManagementSystem (Texte und Bilder) befüllen: manuell per Copy und
Paste, in einem Zug über eine XML-Datei oder per Aufruf
der Webservice-API des EMM.
8. Im Mailing-Inhalt werden die gewünschten Produkte
und Preise über Tags referenziert, um bei der Generierung der einzelnen E-Mails an den gewünschten Stellen
den Produktnamen und -preis des im Empfängerprofil
definierten Happy-Hour-Artikels einzufügen.
9. Dem Mailing wird die Zielgruppe „happy_hour_mail“
zugewiesen, sodass nur Empfänger, die im Feld „happy_
hour_id“ einen Eintrag haben, das Mailing erhalten.
10. Das Mailing wird einmalig oder periodisch zur voreingestellten Uhrzeit von 19 Uhr versendet. Die Produktion
und der Versand der 150.000 Mails erfolgt innerhalb von
wenigen Minuten. Alternativ ist auch der zeitlich individuelle Einzelversand der Mails auf Basis eines Triggers
möglich. Solch ein Trigger kann etwa der Zeitpunkt des
letzten Besuchs des Empfängers im Shop sein.
TECHNIK
34
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Checkout unter der Lupe
PraxisTipp
Ein Blick auf den Bestellprozess der Top-100-Shops
in Deutschland zeigt Optimierungspotenzial
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Automatisierung von
E-Mail-Kampagnen
Viele E-Commerce-Unternehmen
scheuen sich davor, hochpersonalisierte E-Mail-Kampagnen aufzusetzen. Ein Grund dafür ist, dass
personelle und finanzielle Ressourcen fehlen. Abhilfe kann die Automatisierung schaffen. Hier sind fünf
Beispiele dafür:
1. Mehrstufige Willkommenskampagne: Versorgen Sie Ihre Neuanmelder
gleich zu Beginn – wenn das Interesse
am größten ist – mit den wichtigsten
Informationen zu Ihrem Unternehmen,
Produkten und Absatzkanälen. Bereiten
Sie mehrere Mailings vor, die Neuanmeldern im Wochenrhythmus automatisch zugestellt werden.
2. Reaktivierungskampagne: Prüfen
Sie täglich, welche Konsumenten seit
längerer Zeit nicht mehr gekauft oder
geklickt haben, senden Sie diesen
automatisch eine Kampagne mit
exklusiven Inhalten, zum Beispiel
einem Gutschein, um sie wieder an Ihr
Unternehmen zu binden.
3. Kunden kennenlernen: Fragen Sie
Ihre neuen Leads automatisiert nach
deren Interessen und Produktvorlieben. Je nach Ergebnis erhalten diese
dann auf sie zugeschnittene Rabatte
und Detailinformationen.
4. Warenkorbabbrecher: Ein potenzieller Käufer vergisst, seinen Kauf
abzuschließen? Erinnern Sie ihn automatisch daran oder fragen Sie ihn
nach den Gründen für den Kaufabbruch, um Ihren Shop weiter zu
optimieren.
5. Zeitzonen und Sprachen managen:
Wenn Sie in mehrere Zeitzonen und
Sprachen verschicken, visualisieren
Sie Ihre Newsletter und Versandprofile.
Damit stellen Sie sicher, dass alle
Empfänger Ihren Newsletter in der
richtigen Sprache und zur passenden
Zeit erhalten.
Quälen Sie sich nicht damit, immer
wieder manuell personalisierte Mailings aufzusetzen. Erkennen Sie das
Potenzial, das darin liegt, unterschiedlichste Kampagnentypen zu
automatisieren und nehmen Sie sich
die Zeit für ein einmaliges Setup. So
können sich Ihre Kampagnenprogramme zu Selbstläufern entwickeln.
er Weg zum Wunschprodukt ist in
deutschen Shops manchmal recht lang
und beschwerlich: In fast jedem zweiten
Shop müssen die Kunden sechs Schritte
bis zur Danke-Seite hinter sich bringen, bei
rund jedem vierten sind es fünf, bei etwa
jedem fünften sogar sieben. Dabei müssen
die Kaufwilligen bei einer Neuregistrierung im Durchschnitt gut 15 Formularfelder ausfüllen, davon sind elf Pflichtfelder. Und nur knapp jeder dritte Shop
gibt in der Prozessleiste ein positives Feedback, beispielsweise
durch ein „Abhaken“ der bereits
abgeschlossenen Schritte. Auch
bei den verwendeten Buttons
verzichten viele Shops auf Unterstützung für ihre Kunden. 72
Prozent verwenden keine „sprechende“ Benennung der Buttons.
D
Bestellung als Gast
Zu diesem Ergebnis kommt die Bad Homburger Agentur Web Arts, die für ihren
aktuellen Checkout-Report die umsatzstärksten 100 Top-Shops in Deutschland –
ermittelt vom EHI Retail Institut und Statista – ausgewertet hat. Einige Shops haben
schon optimiert: Sie kommen mit drei und
vier Schritten im Checkout und nur sieben
Pflichtfeldern aus.
Außerdem ermöglichen immerhin
schon 51 Prozent der Shops ihren Kunden
eine Bestellung als Gast, ohne sich registrieren zu müssen. Um die Kaufwilligen
schen „Weiter“- und „Zurück“-Buttons
und sorgen so für Übersichtlichkeit. 85
Prozent unterstützen die Kunden zudem
mit einer Inline-Validierung, weisen also
direkt auf eine fehlerhafte Eingabe der
%
51
Daten hin. Bei der großen Mehrheit (78
Prozent) steht die Feldbeschriftung im
Formular links neben dem Feld, bei 19
Prozent steht sie über diesem.
Ausbaufähig ist der Service bei der LieAbweichende Lieferanschrift
ferung: Nur jeder Vierte bietet derzeit
eine Expresslieferung an, gut jeder Zweite
90 %
verschickt explizit auch an Packstationen. Standard ist dagegen
eine abweichende Lieferanschrift,
g
die in 90 Prozent der Shops mögholun
g
b
n
A
ru
fe
e
li
in der
lich ist. Wenig entgegenkomExpress
e
Filial
mend ist das Gros der Shops bei
25 %
Retouren: Nur 17 Prozent weisen
27 %
aktiv auf die Möglichkeit einer
n = Top-100-Shops in Deutschland
kostenlosen Rücksendung hin. Am
Quelle: Web Arts, Checkout-Report Q2-2014
häufigsten wird mit DHL versendet (67
Lieferservice: Nur jeder vierte Shop
Prozent der Shops), gefolgt von Hermes
(34 Prozent). Die Möglichkeit der Abhoverschickt auf Wunsch extraschnell
lung bieten 27 Prozent an.
während des Bestellprozesses nicht abzuFür Vertrauen sollen Gütesiegel sorgen:
lenken, setzt die Hälfte der analysierten Gut jeder dritte Shop weist ein Siegel auf
Shops sogenanntes Tunneling ein. Ele- seiner Seite aus, jeder vierte zwei, jeder
mente, die den Nutzer von seiner Bestel- sechste drei. 60 Prozent der Shops platzielung wegführen könnten wie etwa die Na- ren die Gütesiegel prominent im Checkvigation oder weitere Produktkategorien, out-Prozess. 63 Prozent bieten im Bestellwerden dabei gezielt ausgeblendet.
prozess Unterstützung durch eine Hotline
Positiv fällt die Formulargestaltung auf: an, aber nur 29 Prozent heben dies auch
92 Prozent der Shops setzen kontrastrei- hervor. 13 Prozent ermöglichen den Kunche Buttons ein, 87 Prozent verfügen über den bei Fragen den Kontakt via Chat. ◼
eine klare farbliche Differenzierung zwiChristiane Fröhlich
an
rung
Liefe
n
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Auftraggeber
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Aufbau eines Webshops im Responsive Design auf Basis von Magento
Mzentrale
Beiersdorf
Grundlegende Überarbeitung der Webpräsenz der Marke Nivea
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Einsatz der Lösung Commerce Suite für den Shop des Mobilfunkanbieters
Hybris
Haribo
Realisierung einer Wetter-App für Windows 8 und Windows Phone
Appsfactory
Kicktipp
Komplettbetreuung und Weiterentwicklung der Kicktipp-Apps
The Appguys
La Prairie Group
Abwicklung der Kreditkartenzahlungen und des Risikomanagements im
ersten Webshop der Hautpflegeprodukte-Marke in Großbritannien
Wirecard
Montana
Relaunch des Webauftritts des Energielieferanten im Responsive Design
Coma
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Einsatz des Produktinformations-Management-Systems Six PIM
Six Offene Systeme
Otto Group
Einsatz der Payment-Lösung in den Shops der Dachmarke About You
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Rewe
Erweiterung der App um ein automatisches Fußball-Fotoshooting
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Vernetzung der neun Produktionsstandorte des Nahrungsmittelherstellers über ein Virtual Private Network
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23. Juni 2014
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David Marcus
Esther Raff
Ströer Media, Köln
Facebook, Menlo Park
(Kalifornien, USA)
Zum Jahresende verlässt Esther Raff, bislang verantwortlich für
Marketing und Vertrieb, die Ströer Media
Deutschland GmbH auf eigenen Wunsch.
Die gesamte Vermarktung des Konzerns
inklusive der Online-Vermarktung übernimmt künftig Christian Schmalzl, COO
der Kölner Ströer Media AG.
www.stroeer.com
Zum 27. Juni 2014 verliert der Online-Bezahldienst Paypal seinen bisherigen Chef: David Marcus verlässt die Tochter des
Internet-Marktplatzes eBay, um
zu Facebook zu wechseln. Bei dem
Social Network heuert der 41-Jährige
als Vice President Messaging Products
an und verantwortet in der Position
in Zukunft den Messenger-Dienst des
Michael Kahn
Performics, Chicago
Neuer CEO bei der
Performance-Agentur Performics ist Michael Kahn. Er folgt auf Daina Middleton,
die zu Twitter geht. Bislang war Kahn bei
Performics als President Worldwide für
das Business Development sowie die Betreuung der Schlüsselkunden zuständig.
www.performics.com
Martin Sinning
Razorfish, Frankfurt
Für die Leitung der
Kundenberatung am
Standort Frankfurt hat
die Digitalagentur Razorfish GmbH Martin Sinning verpflichtet. Der 46-Jährige
war zuletzt bei der Düsseldorfer Markenberatung Xeo GmbH als Business Unit
Director beschäftigt.
www.razorfish.de
Termine
Digital Marketing & Media Summit
Um die „Herausforderungen und Gestaltungsansätze der Digital Brand Engagement (R)Evolution“ geht es auf dieser
Veranstaltung. Social Media steht dabei
als zentraler Baustein der Markenidentität und des Markenerlebnisses im Fokus, ebenso wie die unterschiedlichen
Kundenkontaktpunkte in Kundenservice,
Kommunikation und Marketing.
Termin: Hamburg,
25. und 26. Juni 2014
Kosten: 890 Euro (2 Tage), 490 (1 Tag);
Preise zzgl. MwSt.
www.d2m-summit.de
Info:
Online B2B Conference
Zwei Tage lang dreht sich bei der Konferenz alles um die Themenschwerpunkte
Wolfgang Kirschner
Ignition One, München
Seit 1. Juni 2014 ist
Wolfgang Kirschner
neuer Geschäftsführer
und damit Nachfolger von Eddie Meisel
bei Ignition One Deutschland, einem Anbieter für Cloud-basiertes Digitalmarketing. Der 38-Jährige, der in erster Linie
die strategische und operative Geschäftsentwicklung verantwortet, war bisher für
die Bereiche Media Optimization und Display Account Management zuständig.
www.ignitionone.com/de
Florian Weiß /
Fritz Edelmann
Jameda, München
Der Vorstand der Tomorrow Focus AG hat
Florian Weiß (Foto) zum neuen CEO des
Arztempfehlungsportals Jameda berufen.
Der bisherige Leiter Unternehmensentwickung von Tomorrow Focus folgt auf
Philipp Goos, der ab September 2014 die
Online, Mobile und Social für den B2BSektor. Das Event richtet sich vor allem
an Marketing- und E-Commerce-Leiter.
Termin: München,
1. und 2. Juli 2014
Kosten: Für unsere Leser nur 750 Euro
statt 890 Euro zzgl. MwSt.
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www.online-businessInfo:
conference.de
Werbeplanung.at Summit
Rund 30 Aussteller, ein Kongressprogramm mit Themen wie „Nimm die als
deine KPIs“ und anderen digitalen Erfolgsgeschichten sowie ein Content-Gipfel erwarten die Besucher.
Termin: Wien (Österreich),
3. und 4. Juli 2014
Kosten: 690 Euro (Kongress), 50 Euro
(Expo); Preise zzgl. MwSt.
www.summit.werbeplanung.at
Info:
Unternehmens. Der
Kurznachrichtendienst
Whats App, den Facebook im Februar übernommen hatte, fällt aber
offenbar nicht in seinen Bereich. Marcus war 2001 zu Paypal gekommen, zunächst als Vice President
Mobile. Seit zwei Jahren verantwortete
er das gesamte Unternehmen.
www.facebook.com
Geschäftsführung des niederländischen
Tochterunternehmens Web Assets übernimmt. Außerdem steigt Fritz Edelmann,
bislang Leiter Produktmanagement bei
Jameda, zum Chief Operating Officer auf.
www.jameda.de
Kristian Raue (Foto) /
Bernhard Wöbker
Jedox, Freiburg
Der Mitgründer und
bisherige Vorstandssprecher der Jedox AG, Kristian Raue,
hat seine Anteile an dem Analytics- und
Performance-Management-Anbieter an
die Finanzinvestoren eCapital Partners
sowie Wecken & Cie verkauft. Die Führung der Freiburger Firma übernehmen
nun die Vorstände Matthias Krämer und
Bernd Eisenblätter. Zudem löst Bernhard
Wöbker den bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Thilo Schmid ab. Zuvor war er
unter anderem als CEO und Präsident bei
Nixdorf USA sowie bei Versant, Pyramid
und als CEO bei Brainloop beschäftigt.
www.jedox.com
E-Commerce Executive Circle
Bei diesem Netzwerktreffen für Führungskräfte und Entscheider steht der
B2B-Bereich des digitalen Handels im
Vordergrund. Themen sind unter anderem: „Erfolgreicher E-Commerce im Direktvertrieb“, „Online Kunden generieren“ und „E-Commerce im Multi-Channel-Handel“.
Termin: Frankfurt am Main,
7. und 8. Juli 2014
Kosten: Keine, spez. Teilnahmekriterien
www.e-commerce-executive
Info:
circle.de
DWX Developer Week
Drei Events auf einmal verbindet diese
Veranstaltungswoche: Mobile Developer
Conference, Web Developer Conference
und .NET Developer Conference. Geboten
werden jeweils Trends, Lösungen und
Know-how.
Stefan Groß-Selbeck
BCG Digital Ventures,
Berlin
Die Boston Consulting
Group (BCG) hat Stefan
Groß-Selbeck, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Xing AG und Ex-Geschäftsführer von eBay Deutschland, zum Leiter
der BCG Digital Ventures GmbH in Europa
ernannt. Der 47-Jährige arbeitet ab Juli
von Berlin aus bei dem Tochterunternehmen, das Anfang 2014 gegründet wurde.
www.bcg.com
Michael Krause
Deezer, München
Nachdem sich die Pro
Sieben Sat1 Group am
Musik-Streaming-Dienst
Deezer beteiligt hat, übernimmt Michael
Krause künftig die Geschäftsführung für
den deutschsprachigen Raum. Bisher hat
der 35-Jährige die Gründung sowie den
Aufbau von Ampya, des Musik-StreamingServices von Pro Sieben Sat1 Digital, als
Geschäftsführer mitverantwortet.
www.deezer.com/de
Emin Aliev
Criteo, Moskau
Der Münchner Technologieanbieter Criteo, Spezialist für Performance Display Advertising, eröffnet
eine Niederlassung in Moskau. Geleitet
wird das Büro von Emin Aliev, der zuletzt
Country Manager bei Lumata in Russland
war. Davor hatte er als Executive Director
für Mindshare Interaction gearbeitet.
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Termin: Nürnberg,
14. bis 17. Juli 2014
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Im vergangenen Jahr informierten sich
bereits mehr als 340.000 Besucher über
die „Next generation of gaming“, und
auch 2014 dürfte die Messe für digitale
Spiele, die mit dem Motto „Celebrate the
games“ wirbt, wieder zahlreiche Fachbesucher und Interessierte anlocken.
Termin: Köln,
14. bis 17. August 2014
Kosten: 57 Euro (3-Tage-Ticket inkl.
Katalog), 29 Euro (Tagesticket);
Preise inkl. MwSt. (bis 12.08.)
www.gamescom.de
Info:
PERSONALIEN
40
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Ali Rowghani
Constantin von Tilly
Netzpiloten, Hamburg
Twitter, San Francisco
(Kalifornien, USA)
Der Internet-Dienstleister Netzpiloten AG
verstärkt die Vertriebsabteilung mit Constantin von Tilly. Als Sales Manager Online soll er die Neukundengewinnung in den Bereichen Gewinnspiele, Performance-Kampagnen sowie
E-Mail vorantreiben. Bisher war der 32Jährige bei Baudek & Schierhorn tätig.
www.netzpiloten.com
Die Nummer zwei von
Twitter hat den Kurznachrichtendienst nach
vier Jahren verlassen. Ali
Rowghani, der bisher als
Chief Operating Officer bei
dem kalifornischen Unternehmen tätig war, soll Twitter allerdings weiterhin als strategischer Berater zur Seite
stehen. Ob die Position des COO in
Zukunft neu besetzt wird, ist offenbar
Christian Mewes
Aklamio, Berlin
Der ehemalige Managing Director von Autohaus24 Christian Mewes wechselt als COO zu Aklamio, einem
Anbieter für Empfehlungsmarketing und
Social-Affiliate-Lösungen. Dort soll Mewes, der bereits Marketing Diector bei Fox
Mobile sowie COO bei Groupon war, die
Internationalisierung vorantreiben.
www.aklamio.com
Heiko Keppel
Denkwerk, Berlin
Mit dem Creative Director Heiko Keppel
verstärkt die Kölner Digitalagentur Denkwerk GmbH ihren Berliner Standort. Bislang war Keppel unter
anderem für DDB Tribal, BBDO Proximity,
Razorfish, Meiré & Meiré sowie Fork Unstable Media tätig.
www.denkwerk.com
Termine
IFA
Die Leitmesse für Consumer Electronics
und Home Appliances bietet Neuheiten
zu sieben Themenfeldern wie Public
Media, Communication und Technology.
Termin: Berlin,
5. bis 10. September 2014
Kosten: 37 Euro (1 Tag), 53 Euro (2 Tage)
für Fachbesucher; ansonsten
12 Euro (Tag); Preise inkl. MwSt.
http://b2c.ifa-berlin.de
Info:
Dmexco
Die Digital Marketing Exposition & Conference zog im vergangenen Jahr rund
26.300 Fachbesucher aus gut 80 Ländern
an. Nicht zuletzt dank der fünf Kongressformate, die die Messe begleiten, dürften
es 2014 noch mehr werden.
Kerim Yuttas /
Wolfgang Polzer
Xpose360, Augsburg
Mit zwei neuen Mitarbeitern verstärkt sich
die Augsburger Digitalmarketingagentur
Xpose360: Wolfgang Polzer (Foto) kommt
von Explido, der 34-Jährige soll künftig
den internationalen Affiliate-MarketingBereich ausbauen. Als UI-Designer heuert zudem Kerim Yuttas an. Der 25-Jährige, der in der Kreativ-Abteilung arbeitet, wechselt von der Mundo GmbH.
www.xpose360.de
Christoph Herick /
Jan-Hendrik Seyfahrt
Apprupt, Hamburg
Der Mobile-Vermarktungsspezialist Apprupt
ordnet seine Vertriebsstrukturen neu:
Während Christoph Herick (Foto) die Position Head of Agency Sales DACH übernimmt, steigt Jan-Hendrik Seyfahrt zum
Head of Performance Sales auf. Die bei-
Termin: Köln,
10. und 11. September 2014
Kosten: Keine (für Fachbesucher)
www.dmexco.de
Info:
K5 Konferenz
Explizit an praxiserfahrene Web-Händler
richtet sich die Konferenz mit Impulsvorträgen, Markteinschätzungen und Insiderpanels sowie Q&A-Sessions, die den Besuchern unter anderem Denkanstöße für
ihr Business von morgen geben sollen.
Termin: München,
18. und 19. September 2014
Kosten: 199 Euro zzgl. MwSt. (Händler)
www.k5.vc
Info:
Shop.org Annual Summit
Zum Programm von Kongress und Messe
zählen neben Keynotes und Roundtables
auch „One-on-One Website critiques“.
Termin: Seattle (Washington, USA),
Natalie Streifeneder
Exelution, München
noch offen: Die bisher
von Rowghani verantworteten Bereiche Medien und Internationale
Märkte sowie Kommunikation und Business Development könnten in anderen Abteilungen aufgehen. Rowghani war 2010 zu
Twitter gewechselt, 2012 hatte er den
COO-Posten übernommen.
www.twitter.com
den sind bereits seit zehn Jahren für das
Hamburger Unternehmen tätig. Hendrik
war zuletzt Head of Agency Sales Nord &
Süd beschäftigt, Seyfahrt hat bislang als
Head of Direct Sales gearbeitet.
www.apprupt.com
Manuel Koubek
Advendio, Hamburg
Als neuer Vice President Marketing & Sales Europe sowie Mitglied der Geschäftsleitung geht Manuel
Koubek zu Advendio. Beim Lösungsanbieter für das digitale Werbegeschäft ist
der 41-Jährige, der künftig an Gründer
und Geschäftsführer Bernd Bube berichtet, länderübergreifend für den strategischen und operativen Ausbau des Lizenzgeschäfts verantwortlich. Dabei kümmert sich Koubek insbesondere um die
Bereiche Vertrieb, Vermarktung und
Kundenservice. Bisher leitete er als
Country Manager den deutschen Standort von Smart Adserver in Berlin.
www.advendio.com
29. September bis
1. Oktober 2014
Kosten: 1.725 US-Dollar zzgl. MwSt.
(Early-Bird-Tickets bis 11. Juli)
http://summit14.shop.org
Info:
Adtech
Die einzige europäische Station dieser
Veranstaltungsreihe ist in diesem Jahr
London. Zu den Referenten, die parallel
zur Messe auftreten, gehören Vertreter
von Pepsico, Ryanair, Bartle Bogle
Hegarty (BBH London) und Mondelez.
Termin: London (GB),
10. bis 21. Oktober 2014
Kosten: Keine
www.ad-techlondon.co.uk
Info:
Kreative Wirtschaftstage – Phase:zwei
Der Blick über den Tellerrand hinaus ist
Anspruch der Veranstaltung, die sich an
Aussteller und Besucher aus den Berei-
Ihr Sales-Team verstärkt die Münchner
Web-Agentur Exelution
GmbH mit Natalie Streifeneder, die als
neue Sales Managerin anheuert. Die 39Jährige, die bisher als Sales & Kooperationsmanagerin bei Glamloop aktiv war,
berichtet direkt an Karena Mieze, die seit
vergangenem Sommer als Sales Director
bei Exelution beschäftigt ist.
www.exelution.com
Daniel Bischoff
IP Deutschland, Köln
Beim Web-Vermarkter IP Deutschland in
Köln übernimmt Daniel
Bischoff die Leitung der Abteilung Strategisches Marketing. Der 33-Jährige, der
an den Geschäftsleiter Marketing Julian
Weiss berichtet, folgt auf Michaela Ihlefeld, die die RTL-Tochter im Januar 2014
verlassen hat. Zuletzt war Weiss Managing Partner bei Mediacom.
www.ip.de
Philipp Bänsch
Mellowmessage,
Leipzig
Bei der Digitalagentur
Mellowmessage kümmert sich Philipp Bänsch als neuer Key
Account Manager künftig unter anderem
um den Kunden Unilever. Nach Stationen
bei Hanwha Q Cells, Sachsen Lotto und
AOK Sachsen-Anhalt kehrt Bänsch damit
zu seinem früheren Arbeitgeber zurück.
www.mellowmessage.de
chen Internet und Social Media, Produkte und Dienstleistungen, Grafik und Design sowie Musik und Medien richtet.
Termin: Hamburg,
24. und 25. Oktober 2014
Kosten: 5 Euro für Besucher
Info:
www.phasezwei-hamburg.de
Neocom
Mit einer Kombination aus Messe sowie
Kongress richtet sich die Veranstaltung
an Firmenvertreter aus den Bereichen
Logistik, Payment, Marketing, Services
und IT-Lösungen. Top-Themen des Kongresses: B2B-Commerce, Data Driven
E-Commerce und International Insights.
Termin: Wiesbaden,
29. und 30. Oktober 2014
Kosten: bis 30. Juni: 690 Euro für Webund Versandhändler und 1.290
Euro regulär; Preise zzgl. MwSt.
www.neocom.de
Info:
23. Juni 2014
13/14
INTERNET WORLD Business
41
Online-Stellenmarkt
Das ausführliche Stellenangebot finden Sie unter www.internetworld.de/stellenmarkt
Head of Marketing (m/w)
Chronext Service Germany GmbH
Hamburg
ID 828
Praktikum E-Commerce / E-Mail Marketing
W. L. Gore & Associates GmbH
FeldkirchenWesterham, Großraum München
ID 827
SOCIAL MEDIA MANAGER/-IN
posh GmbH
Düsseldorf
ID 826
Mitarbeiter CRM/Social Media (m/w)
DFDS (Deutschland) GmbH
Hamburg
ID 825
Online Marketing Manager Affiliate (m/w)
Home Shopping Europe GmbH
Ismaning
ID 824
SEA Manager (m/w) – E-Commerce
Catbird Seat GmbH
München
ID 823
Online and Systems Manager (m/w)
SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE GMBH
Senior Consultant Digital (m/w)
Gerlach, Porst + Steiner GmbH
Bensheim
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Bad Homburg v.d.H.
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SZENE
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Foto: Anna Lena Schiller
42
Termine
14.–17. Juli 2014
DWX – Developer Week
Das Event für Software-Entwickler:
3 Tage Konferenz, 1 Tag Workshops,
Fachausstellung und viele Specials.
Ort: Nürnberg
www.developer-week.de
17.–18. November 2014
iPhone Developer
Conference
Know-how live erleben
Fach- und Weiterbildungsevents der Neuen Mediengesellschaft 2014 und 2015
ie Neue Mediengesellschaft Ulm, der
Verlag der INTERNET WORLD Business, informiert Marketers, E-CommerceFachleute und Entwickler nicht nur auf
Papier und online, sondern auch live: Die
Kongresse und Roadshows werden
gemeinsam mit den Fachredaktionen
geplant und exakt auf die Bedürfnisse der
jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten.
Das ermöglicht Internet-Professionals,
ihr Wissen auf den neuesten Stand zu
bringen. Bei den Veranstaltungen erfahren sie, wie andere Unternehmen ähnlich
gelagerte Herausforderungen lösen. Best-
D
Die Konferenz für iOS-Entwickler
Ort: Hamburg
www.iphone-developerconference.de
18.–19. November 2014
MDC kompakt – Mobile
Developer Conference
Die Konferenz für Mobile-Entwickler
Ort: Hamburg
www.mobile-developerconference.de
1.–2. Dezember 2014
WDC kompakt – Web
Developer Conference
Die Konferenz für Web-Entwickler
Ort: Köln
www.web-developer-conference.de
Die Konferenz für .NET-Entwickler
Ort: Köln
www.dotnet-developerconference.de
24.–25. März 2015
Save th
e
Auf der führenden
date!
E-Commerce-Messe in Deutschland
präsentieren sich 350
Aussteller in zwei Messehallen. Themen: E-Commerce, Multichannel,
Online Marketing, Logistik, Software,
E-Payment, Usability & Social Media.
Ort: München
www.internetworld-messe.de
Social Media & Content
Das Experten-Update für
Marketing
den Bereich Search
www.socialmediaconference.de
Foto: Marion Vogel
Internet World
2015
Alles zu
SEO & SEA
ocial Media Conference meets Content Marketing, das ist das neue
Motto der Social Media Conference, die
vom 6. bis 8. Oktober 2014 in Hamburg
stattfindet. Am dritten Konferenztag liegt
der Fokus auf Social Media B2B.
Die Konferenz richtet sich branchenübergreifend an Führungskräfte, Marketingverantwortliche und Manager aus Unternehmen, die verstärkt in Social-MediaKanälen aktiv werden oder bereits eingeführte Maßnahmen verbessern möchten.
Themen sind etwa Content-Strategie, Story-Telling, Kampagnen, Facebook. (red)
DDC kompakt – .NET
Developer Conference
statt und bietet eine perfekte Präsentationsfläche für Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen E-Commerce und
Online-Marketing. Für Einsteiger und
Profis im Online-Business, die sich zu diesen Themen auf den neuesten Stand bringen möchten, ist die Internet World in
München definitiv ein Muss-Event.
Darüber hinaus bieten die Kongresse
und Konferenzreihen für Digital Professionals regelmäßig Updates zu Themen wie
Social Media, Online B2B, Search, Online
Communication, Online-Marketing, Mobile Business sowie E-Commerce. (red)
Think SEO
& act social
S
2.–3. Dezember 2014
Practice-Beispiele und praxiserfahrene
Referenten inspirieren die Teilnehmer, gute
Ideen im eigenen Unternehmen umzusetzen. Das Event für Software-Entwickler
findet jährlich in Nürnberg statt: DWX –
Developer Week. Alle Web-, Mobile- und
.NET-Entwickler erhalten dort von über
150 Experten in 250 Sessions und zehn
Workshops eine fundierte Weiterbildung.
Ein regelmäßiges Update zur SoftwareEntwicklung geben die Kompakt-Events
im zweiten Halbjahr. Die E-Commerce
Messe Internet World 2015 findet im
Frühjahr auf dem Münchner Messegelände
Social Media in Hamburg
OnlineStrategien
Online Communication
Conference 2014
ie werden aus Besuchern Käufer?
Welche Strategien setzt man am besten für die digitale Kommunikation ein?
Und wie wichtig ist Big Data? Diesen Fragen geht die Veranstaltungsreihe „Online
Communication Conference“ am 12. Nov.
(Düsseldorf), 18. Nov. (München) und 25.
Nov. (Hamburg) nach und präsentiert
einen kompakten Überblick über aktuelle
Trends und Chancen in der Optimierung
des Online-Kundendialogs. Weitere Themen sind E-Mail-Marketing, User Experience, Content Marketing, Social Media
und Mobile Marketing.
(red)
W
www.online-communication-conference.de
uchmaschinenoptimierung ist und
bleibt ein wichtiger Baustein, um den
Traffic auf den eigenen Webseiten zu optimieren und dauerhaft zu steigern. Auf der
sechsten Search Conference (10. Nov.,
Frankfurt / 17. Nov., München / 24. Nov.,
Hamburg) erhalten die Teilnehmer in
Case Studies, aktuellen Studien und Expertenvorträgen einen kompakten Überblick über die aktuellen Trends im Bereich
Search. SEO (Keyword-Strategie, Content
Marketing, SEO im Marketing-Mix) und
SEA (Google Adwords, Marketing Automation, Youtube) bilden den Fokus. (red)
S
www.search-conference.de
Im November: Search Conference
Was wir denken, das
sagen wir. Was wir
sagen, das sagen
wir Ihnen persönlich.
Wir jagen Sie nicht durch Call-Center, irgendwo auf der Welt. Wenn Sie
aber ein Supportgespräch mit einem First-Level-Techniker aus Delhi, der
in Vancouver sitzt, für eine amüsante Abendgestaltung halten, müssen
wir Sie enttäuschen. Wir stehen für persönliche Beratung. Das nennen wir
Service made in Germany. thomas-krenn.com/thomas-krenn
SZENE
44
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Auszeichnungen
für Internet-Ideen
Mit den Eco Internet Awards wurden in Köln die besten
technischen Lösungen rund ums Internet prämiert
ichael Rotert denkt mit: Vor seiner
Eröffnungsrede machte der Präsident des Eco Verbandes der InternetWirtschaft erst einmal mit seinem Smartphone ein Foto vom Auditorium: „Dann
muss sich die NSA nicht selbst drum kümmern.“ Diese Spitze des Mannes, der vor
30 Jahren die erste E-Mail in Deutschland
erhielt, gegen den US-Geheimdienst blieb
M
nicht die einzige an einem Abend, an dem
ansonsten Unternehmen und Verbände
geehrt wurden, die im vergangenen Jahr
mit herausragenden Lösungen das Internet vorangebracht haben. Rotert nutzte
die Gelegenheit, um deutlich zu machen:
Die deutsche Internet-Wirtschaft muss
sich gegen Schnüffelattacken wehren.
Nach der Pflicht dann die Kür: Im 28.
Stock des Köln Triangle (besser bekannt
als LVR-Turm), mit perfekter Aussicht
über die Domstadt, ließen es sich die rund
400 geladenen Gäste bei zur Fußball-WM
passendem brasilianischem Essen und
brasilianischer Musik gutgehen.
(fk)
01
01 Gruppenbild mit Trophäen: Alle Prämierten und Laudatoren zusammen
02 Ein Foto für die Schlapphüte: EcoPräsident Michael Rotert kokettiert
03 Rund 400 geladene Gäste verfolgten
die Gala im Foyer des Köln Triangle
04 Girl of Ipanema: Motto der Party war
WM-Gastgeber Brasilien
02
06 Sieger im Bereich E-Mail-Marketing:
Optivo-Chef Ulf Richter
Preisträger des Eco
Internet Award 2014
07 Zimmer mit Aussicht: Der Köln Sky
Club im 28. Stock des Köln Triangle
Carrier/ISP: Interoute Germany
î'RPDLQV'16Regiodot
(.ruhr)î(&RPPHUFHPayleven
î(QWHUWDLQPHQW1. FC Köln
î+RXVLQJ+RVWLQJ'DWDFHQWHU
Claranetî0RELOHYapital
Financialî0DFKLQHWR0DFKLQH
DoubleSlash Net-Business
î2QOLQH(0DLO0DUNHWLQJ
Optivoî6LFKHUKHLWAgeto
Serviceî,QWHUQHW6WDUWXS
Award: Fast Bill
Fotos: Veranstalter
03
05 Strahlende Gewinnerin: Monique
Reinhold von Payleven
6RQGHUSUHLVGHV/DQGHV15:
für die Digitale Wirtschaft:
Werkzeug-Shop Svh24
04
05
06
07
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
Bayerstraße 16a, 80335 München
Telefon (089) 741 17–0, Fax –101
www.internetworld.de
Sitz des Verlags:
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
Karlstraße 41, 89073 Ulm
Geschäftsführer:
Florian Ebner,
Dr. Günter Götz
Chefredakteur:
Dr. Günter Götz (gg),
[email protected]
Stellvertretender Chefredakteur:
Frank Kemper (fk),
[email protected]
Leitung Online-Redaktion:
Tanja Gabler (tga),
[email protected]
Redaktion:
Till Dziallas (tdz),
[email protected]
Christiane Fröhlich (cf),
[email protected]
Susanne Gillner (sg),
[email protected]
Vera Günther (vg),
[email protected]
Stefan Hofer (host),
[email protected]
Ingrid Lommer (il),
[email protected]
Ingrid Schutzmann (is),
[email protected]
Susanne Vieser (vs),
[email protected]
Daniela Zimmer (dz),
[email protected]
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Kristina Schreiber, Helmut van Rinsum,
Markus Siek
Schlussredaktion:
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
Textchefin:
Vera Günther (vg),
[email protected]
Art Directorin:
Maria-Luise Sailer
Gestaltung:
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
Catharina Burmester, Hedi Hefele,
Manuela Keller, Simone Köhnke,
Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
Ilka Rüther, Christian Schumacher
Anzeigenleitung:
Angelika Hochmuth,
Telefon: (089) 741 17–432,
Fax: (089) 741 17–269,
E-Mail: [email protected]
Einträge im Dienstleisterverzeichnis:
Marita Brotz,
Telefon: (089) 741 17–281,
Fax: (089) 741 17–269,
E-Mail: [email protected]
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18
vom 01.10.2013
Leitung Herstellung/Vertrieb:
Thomas Heydn,
Telefon: (089) 741 17–111,
E-Mail: [email protected]
Leserservice:
Hotline: (089) 741 17–205,
Fax: (089) 741 17–101
E-Mail: [email protected]
Bank: Deutsche Bank
Konto: 8264160 (BLZ 700 700 10)
IBAN: DE08 7007 0010 0826 4160 00
BIC: DEUTDEMM
Druck:
L.N. Schaffrath Druckmedien,
Marktweg 42–50,
47608 Geldern
INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
für den Internet-Entscheider und erscheint
zweiwöchentlich am Montag.
Der Bezugszeitraum für Abonnenten beträgt
jeweils ein Jahr.
Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 53,50
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
beträgt 4,50 Euro. In Österreich kostet das
Abonnement 61,90 Euro im Halbjahr, in der
Schweiz 107,10 Franken im Halbjahr. Das
Abonnement verlängert sich automatisch um ein
Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
erhalten bei Vorlage eines Nachweises einen
Rabatt von 30 Prozent.
Wenn Sie von München
nach Frankfurt wollen,
fliegen Sie ja auch nicht
über Fort Meade, Maryland.
Warum sollte man nicht auch beim Datenaustausch den direkten Weg nehmen? In unserer in
Deutschland gehosteten clouD kommunizieren virtuelle Server direkt untereinander oder mit Ihnen.
Direkte Wege gehen heißt: Daten geschützt zur Verfügung stellen. Die Sicherheit von Daten in unserer
clouD ist für uns selbstverständlich, weil es um Ihre Daten geht. Wir stehen für Ihre Sicherheit.
Das nennen wir Hosting – safe in Germany. filoo.de/meade
MEINUNG
46
INTERNET WORLD Business
23. Juni 2014
13/14
Mehr als ein Gerücht?
Warum der Start-up-Inkubator Rocket Internet an die Börse gehen sollte
ocket Intenet mag weder bestätigen
noch dementieren, aber es wäre für
die gesamte Digital Economy in Deutschland sehr gut, wenn die Samwer-Company
einen Börsengang (IPO) vollzieht. International gibt es immer mehr IPOs oder
spektakuläre Firmenverkäufe. Deutschland braucht große Exits – sowohl durch
IPOs als auch Firmenverkäufe, um nicht
den Anschluss zu verlieren. Nur so kommt
der Kreislauf des Geldes wirklich in
Schwung. Internationales Kapital steht
auch in Deutschland zur Verfügung, aber
es besteht ein globaler harter Wettbewerb
um die besten Investoren und besten Firmen. Australische Investoren wie Macquarie investieren genauso wie Amerikaner,
zum Beispiel Sequoia, in deutsche Firmen,
aber eben auch in Unternehmen überall
auf der Welt. Sie investieren nur dann auf
einer hohen Bewertungsbasis, wenn nach
einigen Jahren auch wirklich ein Exit zu
einer hohen Bewertung möglich ist. Die
internationalen großen Finanzierungsrunden für deutsche Start-ups wie Zalando,
Rocket Internet, Sound Cloud, Number
Four, Delivery Hero, Westwing, Wooga
und 6Wunderkinder zeigen, dass es für
aussichtsreiche Firmen einen guten Zugang zu Kapital gibt. Noch bessere wäre
der Zugang und die Bewertung aber, wenn
der Standort Deutschland auch hohe ExitBewertungen und spektakuläre Exits
nachweisen könnte.
Wenn Rocket Internet tatsächlich an die
Börse geht, hat das eine echte Signalwirkung für die gesamte Internet-Branche in
Deutschland. Neben Zalando und Soundcloud hat Rocket Internet den höchsten
Bekanntheitsgrad in internationalen In-
R
Andere Stimmen
zum Thema
Alex Hofmann,
Gründerszene.de
Beim bisherigen Modus Operandi des
Inkubators ist es schwer sich vorzustellen, wie Rocket Internet bei allen
Transparenzanforderungen an börsengelistete Unternehmen „funktionieren” sollte – geschweige denn die
Samwer-Brüder selbst. Denn der
Inkubator müsste in nicht unwesentlichem Maße Geschäftszahlen und
weitere unternehmerische Details
offenlegen.
Nils Jacobsen,
Journalist und Tech-Blogger
Nach dem IPO ist vor dem IPO. Mit
Dafiti in Brasilien, Lamoda in Russland, Zando in Südafrika, Zalora in
Singapur und The Iconic in Australien
sind die Berliner bereit für die nächste
Stufe ihres E-Commerce-Angriffs –
diesmal auf die ganze Welt ...
„Ein Börsengang hätte eine echte
Signalwirkung für die gesamte
deutsche Internet-Branche“
Julian Riedlbauer
Partner GP Bullhound
www.gpbullhound.com
vestorenkreisen. Zwar sind die Methoden
der Samwer-Brüder manchmal umstritten, aber ihr Erfolg wird weltweit geachtet
und respektiert.
Mit dem Börsengang geht auch viel
Transparenz einher, denn es sind Quartalsberichte, Ad-hoc-Meldungen und bis
zu einem gewissen Grad eine Segmentberichterstattung notwendig, um an der
Erratum
#fussball_wm
In Ausgabe 11/2014 haben wir auf
Seite 4 Sabrina Mertens, Bereichsleiterin des ECC Köln, zitiert: „80
Prozent aller Offline-Händler werden sterben, auch 90 Prozent der
Online-Shops werden verschwinden.“ Dazu schreibt ECC-Pressesprecherin Christina Fingerhut:
Die Fußball-Weltmeisterschaft
Das 80-Prozent-Zitat stammt von
Oliver Samwer und wird in den Vorträgen von Frau Mertens auch so
gekennzeichnet. Dieses Zitat spiegelt
nicht die Meinung des ECC Köln wider.
Auch das 90-Prozent-Zitat ist leider
nicht korrekt wiedergegeben. Die
Zahl bezieht sich nicht auf OnlineShops, sondern auf die aktuellen, reinen Online-Händler (und selbst dann
ist es bereits überspitzt).
spült
zusätzlich
1,5
Börse gelistet zu werden. Diese Transparenz ist nicht nur von den Investoren
gefordert, die eine Entscheidung über ein
Investment in die Rocket-InternetAktien treffen möchten, sondern
freut auch den gesamten Markt.
Endlich ist das teilweise als Mysterium gesehene Unternehmen
Rocket Internet ein Stück weit
besser zu durchschauen. Es stellt
sich außerdem die Frage, an welchem
Börsenplatz der IPO vollzogen wird. Die
New Yorker NASDAQ bietet die höchsten
Bewertungen, die London Stock Exchange
oder der Alternative Investment Market
(AIM), das Subsegment in London für
Wachstumsfirmen, sind ebenso wie die
Deutsche Börse Kandidaten für ein Listing
von Technologie-Unternehmen. Spätestens nach dem sehr hoch bewerteten Börsengang von Just Eat in London ist sichtbar geworden, dass auch am Börsenplatz
London große und spektakuläre Technologie-IPOs möglich sind. Die NASDAQ wäre,
auch für deutsche Firmen, eine „sichere
Bank“ für eine hohe Bewertung, wie der
3-D-Drucker-Hersteller Voxeljet eindrucksvoll mit seinem IPO unter Beweis
gestellt hat. Natürlich will sich die Deutsche Börse auch wieder im TechnologieIPO-Markt behaupten und wird alles versuchen, um Rocket Internet den Börsenplatz Frankfurt schmackhaft zu machen.
Schon die Diskussion um die IPOs ist
gut, damit internationale Investoren dem
Standort Deutschland mehr Beachtung
schenken. Die gesamte Digital Economy
kann vom Börsengang einiger deutscher
Internet-Firmen profitieren. Daher hoffe
ich, dass die Gerüchte wahr sind.
◼
Zitat
Milliarden
US-Dollar
in den weltweiten Werbemarkt.
500 Millionen
entfallen auf
Lateinamerika
„Wer uns kennt und mag, wird uns finanzieren
und nicht zwingend noch zwei, drei andere mit“
Stefan Plöchinger, Online-Chef der „Süddeutschen“,
hält von Plänen für eine gemeinsame Paywall für die
Digitalangebote verschiedener Zeitungen nicht viel.
Quelle: Zenith Optimedia
JOSS WA
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