info freiwillige - Freiwilligenakademie OWL

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info freiwillige - Freiwilligenakademie OWL
INFO FREIWILLIGE
Mai 2013
Das besondere Engagement-Thema
Inklusion und freiwilliges Engagement
„Für die Weiße, die wissen möchte, wie sie meine Freundin sein kann.
Erstens: Vergiss, dass ich schwarz bin. Zweitens: Vergiss nie, dass ich
schwarz bin.“
Dieser Anfang eines Gedichts der US-Amerikanischen Autorin Pat Parker
zeigt, wie Inklusion täglich gelebt werden kann. Alle Medien und viele Politiker/innen sprechen von Inklusion. Doch – was ist das eigentlich? Der
Begriff leitet sich vom lateinischen Verb includere ab und bedeutet übersetzt beinhalten, einschließen. Der Grundgedanke ist, dass sich die Gesellschaft daran messen lassen muss, ob sie Vielfalt zulässt und jedem
Menschen im Rahmen seiner Möglichkeiten die freie persönliche Entfaltung erlaubt.
Ein gutes Beispiel für Inklusion ist die Barrierefreiheit von öffentlichen Verkehrsmitteln. Nicht mehr jeder einzelne Mensch, der z.B. auf den Rollstuhl
angewiesen ist, muss sich überlegen, wie er in die Straßenbahn kommt.
Vielmehr wird mit dem Bau von Hochbahnsteigen eine Lösung geschaffen, die allen Menschen die Nutzung dieses Verkehrsmittels erlaubt, egal
ob gut zu Fuß, mit Gehhilfe, im Rollstuhl oder allein mit einem Kinderwagen unterwegs.
In anderen Bereichen hingegen ist
noch viel zu tun, um Inklusion zu
erreichen. Besonders deutlich wird
das bei jungen Menschen, die nach
ihrem Schulabschluss einen Ausbildungsplatz suchen. Kommen sie von
einer Hauptschule, verringert dies
ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt
merklich. Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten werden dabei häufig von
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Seiten der Betriebe vernachlässigt –
sie werden auf ihre Schulform reduziert und somit von vornherein ausgegrenzt.
Hier wäre Platz für Sie!
Wir laden Sie ein.
IN DIESEM HEFT
Das besondere
Engagementthema
Neue Projekte
Menschen
Tipps/Informationen
Termine/Fortbildungen
Das Team (letzte Seite)
Inklusion ist kein endgültiger Zustand, den man anstreben und erreichen
kann. Inklusion ist vielmehr ein fortwährender Prozess, in dem immer wieder neu überprüft werden muss, ob die Gesellschaft alle Menschen einschließt. Sicher ist dies keine einfache Aufgabe und bei ihrer Bewältigung
geht es oft nur in kleinen Schritten voran. Grundlegende Voraussetzung für
ihr Gelingen aber ist ein Achten auf und Einstehen für die/den Andere/n.
KONTAKT
Freiwilligenakademie OWL
Ein wichtiger Baustein zur Inklusion ist freiwilliges Bürgerengagement. Als
Vorlesepat/in in einer Kita, als Organisator/in von Kaffeenachmittagen in
einem Seniorenheim, als SCHÜLER-COACH an einer Hauptschule –
überall gehen Freiwillige einen Schritt auf Menschen zu, die von Ausgrenzung bedroht oder betroffen sind. Sie helfen Kindern dabei, die deutsche
Sprache besser zu lernen. Sie tun etwas gegen die Einsamkeit alter Menschen und geben ihnen Lebensfreude. Sie helfen Mädchen und Jungen
mit vermeintlich schlechten Bildungsaussichten beim Erreichen ihres
Schulabschlusses. Jeder Beitrag lebt die Botschaft: „Ihr seid ein Teil dieser Gesellschaft. Keiner bleibt allein zurück. Jede und jeder ist wichtig. Die
Gesellschaft ist bunt – und das ist gut so!“
c/o AWO OWL e.V.
Detmolder Straße 280
33605 Bielefeld
Fortsetzung Seite 2
Tel. 0521/9216-444
Fax 0521/9216-150
www.freiwillige-owl.de
[email protected]
Inklusion und freiwilliges Engagement
Fortsetzung von Seite 1
Seminar-Nr.: I- 11-2013
Der ganzheitliche Ansatz:
Lernen mit Kopf, Herz
und Hand, aber wie?
Kinder lernen optimal, wenn sie
als ganze Menschen mit ihren
Anlagen und Interessen, mit all
ihren Sinnen und Gefühlen gefördert werden. Wie können
neue Erkenntnisse der Neurodidaktik (Hirn- und Lernforschung)
ganzheitlich im Erziehungsalltag
umgesetzt werden. Möchten Sie
den Ansatz des ganzheitlichen
Lernens kennen lernen? Wollen
Sie das Lernen mit Kopf, Herz
und Hand selber praktisch erleben? Wollen Sie den Anforderungen, die heute an Erziehung
gestellt werden, gerecht werden?
Auf einer zweiten Ebene baut freiwilliges Engagement Brücken, weil es
vielen unterschiedlichen Menschen ermöglicht, sich mit ihren Fähigkeiten
und Interessen zu betätigen und einzubringen. Begegnungen und Wertschätzung der eigenen Fähigkeiten bieten auch den Freiwilligen etwas.
Die Freiwilligenakademie OWL schafft seit vielen Jahren einen Rahmen,
in dem die rund 2.300 Freiwilligen unter ihrem Dach mit ihrem Engagement einen Beitrag zur Inklusion leisten. Immer wieder werden Modellprojekte angestoßen, die denjenigen zugutekommen, die keine eigene
Lobby haben. Dabei gilt es stets nach dem Motto zu handeln „Stärken
fördern, ohne Schwächen aus dem Blick zu verlieren“.
In dieser Tradition steht auch ein neues Modellprojekt. mega – Mein Engagement gegen Ausgrenzung hat junge Menschen im Fokus, die in
stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe leben. Ob im Kinderhaus,
in der Heimgruppe oder in der betreuten Wohngruppe, hier leben junge
Menschen, deren Potenziale oftmals deshalb nicht gesehen werden, weil
sie nicht bei ihren Eltern leben können. Sie erfahren Ausgrenzung und
Ablehnung. Es gibt viele gesellschaftliche Vorurteile über sie: Klaukinder,
Trebegänger/innen, Schläger/innen sind nur einige davon.
Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.
Willy Brandt (1913-92), dt. Politiker (SPD), 1969-74 Bundeskanzler, 1971 Friedensnobelpreisträger.
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In diesem Seminar beschäftigen
wir uns mit folgenden Inhalten:
Geschichtlicher Ursprung
Heutiger Wissensstand
Unsere Sinne
Verarbeitung von Informationen
Beziehungs- und Bindungsebene
Vom Ich zum Du zum Wir
Alle Inhalte werden mit praktischen Spielen verdeutlicht.
Termin: Dienstag, 04.06.2013,
16:00 – 19:15 Uhr
Zielgruppe: Freiwillige
Ort: Bielefeld
ReferentIn: Karin Orth-Hesener
TN-Gebühren: 7,50 €
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Mit einer Vielzahl von Möglichkeiten,
in denen sich freiwillig engagierte
Erwachsene einbringen können,
steuert die neue Konzeptidee dagegen an. mega vereint unterschiedliche Angebote in sich. Ob als
BetreuerIn einer Fahrradwerkstatt,
als NachhilfepatIn oder als OrganisatorIn einer Sportgruppe – allen ist
gemein, dass sie den Mädchen,
Jungen und jungen Erwachsenen
eine gute Zukunft schenken wollen,
indem sie sie in die Gesellschaft
holen. Das ist praktisch gelebte Inklusion. Eigentlich sehr einfach
oder?
Bürgerschaftliches Engagement ist
sicher nur ein Baustein unter vielen,
um Inklusion zu leben. Fest steht,
dass Inklusion von niemandem allein geleistet werden kann. Wir alle
sind gefragt, wenn es um eine lebenswerte Gesellschaft geht, in der
niemand außen vorgelassen wird.
Gabriele Stillger / Philip Zaulig
Weitere Informationen unter
www.freiwillige-owl.de
Quelle: WhiteHotaru
Man darf nicht nur über die Probleme reden, man
muss was tun.
Wilhelmine Reinhold (Freiwillige) GEMEINSAM GEWINNEN
Wilhelmine Reinhold engagiert sich seit Herbst 2012 im Modellprojekt
GEMEINSAM GEWINNEN in Bielefeld. Als SCHÜLER-COACH trägt
sie dazu bei, dass sich die Chancen von Mädchen und Jungen, die
voraussichtlich einen Hauptschulabschluss erwerben werden, verbessern. An der Hauptschule Heepen trifft sie sich einmal wöchentlich mit
einer Sechstklässlerin, um ihr Nachhilfe im Fach Englisch zu geben.
Wie sind Sie auf das Projekt „GEMEINSAM GEWINNEN“ aufmerksam
geworden?
Ich habe es in der Zeitung gelesen. Ich habe mehr Zeit als früher und
habe beruflich mit der englischen Sprache zu tun gehabt. Und ich interessiere mich für die Probleme der Menschen. Aber man darf nicht nur
über die Probleme der Menschen reden – man muss was tun.
Wie funktioniert das mit dem Engagement hier an der Schule?
Zunächst gab es ein Kennenlernen aller Beteiligten in der
Schule. Neben Ihnen und mir
waren die Schülerin, ihr Vater
und auch die Schulsozialarbeiterin dabei. Wir mussten ja
erst einmal sehen, ob wir zueinander passen. Und ich denke, das ist jetzt auch geschehen. Wir arbeiten schon fast
ein halbes Jahr zusammen
Wilhelmine Reinhold lebt ganz praktisch Inklusion.
und ich bekomme hier von der
Schule große Unterstützung.
Es gibt telefonischen Kontakt und die Schulsozialarbeiterin ist auch
immer präsent, wenn ich komme. Es ist zeitlich sehr gut organisiert.
05.12.2013
Int. Tag des Ehrenamtes
Der Internationale Tag des
Ehrenamtes wurde 1985 von
der UN beschlossen.
Der Aktions- und Gedenktag
verleiht allen ehrenamtlichen
Tätigkeiten Anerkennung und
Förderung und dient der Aufwertung des Engagements zum
Wohle der Gemeinschaft.
So wurden im letzten Jahr 28
Bürgerinnen und Bürger im
Schloss Bellevue mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet. Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport melden
sich zu Wort und tragen zur positiven Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bei.
Welche neuen Erfahrungen konnten Sie durch Ihr Engagement als
SCHÜLER-COACH machen?
Ich komme ja als Lehrerin aus dem gymnasialen Bereich. Das Lernen
ist hier an der Hauptschule natürlich ein anderes. Meine Schülerin ist
sehr nett, höflich und gut erzogen und macht gut mit. Allerdings wende
ich auch häufig kreative Methoden an, um mit ihr den Stoff gut erarbeiten zu können. Da nutze ich meinen Spielraum. Das bedeutet, dass
wir zum Beispiel auch mal einen deutschen Text lesen, damit ich mir
ein Bild davon machen kann. Und ich könnte mir auch vorstellen, mal
etwas Musikalisches oder Gedächtnistraining mit ihr zu machen. Auch
wenn wir uns meist an die Vorgaben aus dem Lehrbuch halten und
uns noch einmal das erarbeiten, was auch im Unterricht dran war. Das
Schöne ist, dass ich unter keinem Leistungsdruck stehe. Ich kann mir
genau ansehen, an welchen Stellen die Schülerin besondere Förderung braucht – und da kann ich immer wieder ansetzen.
Was wünschen Sie sich für Ihr Engagement in Zukunft?
Fotoquelle microsoft office
„Geben bedeutet persönliches
Glück zu teilen, um Kindern
einen guten Start ins (Berufs)Leben zu ermöglichen“,
so Fußballspieler Christoph Metzelder.
Ich wünsche mir, dass wir die Lernziele erreichen. Außerdem wünsche ich mir einen guten Austausch zwischen den Eltern, der Fachlehrerin, der Schulsozialarbeit und mir, um die Schülerin so gut wie möglich unterstützen zu können.
Neugierig geworden? Rufen Sie uns an  (0521) 92 16 444
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„Wenn der Frühling kommt, dann schick ich dir…..“
m u s i k m o b i l
sucht Freiwillige
musikmobil - ein musikalischer Besuchsdienst von Freiwilligen im
Seniorenzentrum Baumheide
Das AWO-Projekt musikmobil
sucht Freiwillige für einen musikalischen Besuchsdienst für
Menschen in der Altenhilfe. Interessierte sollten Freude an der
Musik und an der Begegnung
mit älteren Menschen mit und
ohne Demenz haben.
In einem praxisnahen dreitägigen Grundkurs werden Grundlagen des Musizierens im Alter
vermittelt. Instrumental- oder
Notenkenntnisse sind dazu nicht
erforderlich.
Nach der Teilnahme und durch
regelmäßig stattfindende Begleitangebote sind die Freiwilligen in der Lage, in Seniorenzentren und TagespflegeEinrichtungen der AWO OWL
aktivierende Musikstunden zu
gestalten.
Dienstagnachmittag im Seniorenzentrum Baumheide. Auf dem Wohnbereich 2 ist reges Treiben zu beobachten. Ein vorbereiteter Stuhlkreis füllt
sich nach und nach mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Sie kommen selbständig, mit und ohne Gehwagen, andere werden von Betreuungskräften gebracht. Die älteren Menschen werden schon von drei
Frauen erwartet, die einmal in der Woche zu der musikalischen Stunde
einladen. Karin Linnemann, Michaela Schlabach und Annette Meyer zu
Hoberge bereiten das Angebot liebevoll vor.
Fotoquelle microsoft office
Die nächsten Grundkurse finden
statt:
Samstag/Sonnta g,
25./26.05.2013 und am Samstag, 22.06.2013 jeweils von
10.00-18.00 Uhr im AWOSeniorenzentrum Baumheide,
Wacholderweg 9, Bielefeld
(Verpflegungsgebühr 22,50 €)
Donnerstag/Freitag,
12./13.09.2013 und am Donnerstag, 17.10.2013 jeweils von
10.00-18.00 Uhr im AWOSeniorenzentrum Feierabendhaus, Wenkenstr. 65, Bad Salzuflen (Verpflegungsgebühr
22,50 €).
Eine Anmeldung ist notwendig
(0521) 98 83 43-293
[email protected]
musikmobil wird gefördert von
der Stiftung Wohlfahrtspflege
NRW. Aktuelle Angebote unter
www.awo-musikmobil.de
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Heute steht ein frischer
Strauß mit Tulpen in
der Mitte. Nachdem
alle persönlich und mit
Namen begrüßt wurden, wird das Lied
„Horch, was kommt von
draußen rein“ gesungen, das allen bereits
als Willkommenslied
vertraut ist. Eine der
Freiwilligen reicht den
Annette Meyer zu Hoberge mit den BewohnerInnen
Blumenstrauß herum,
damit die Anwesenden die frischen Tulpen mit allen Sinnen wahrnehmen können.
An diesem Nachmittag hält der Frühling seinen musikalischen Einzug in
den Wohnbereich. Die Lieder versetzen die Bewohner/innen in die jahreszeitliche Stimmung. Bei dem Lied „Tulpen aus Amsterdam“ werden
alle aktiv beteiligt. Mit Rasseln, Schellen, Klanghölzern, Handpauken
und einer Triangel ausgerüstet, wird das Lied rhythmisch durch Instrumentengruppen begleitet. Bereits bei der ersten Liedzeile „Wenn der
Frühling kommt, dann schick‘ ich dir Tulpen aus Amsterdam…“ singen
alle mit und jetzt beginnen einige auch mit Schunkelbewegungen.
Zwischendurch wird das Gedicht „Die Tulpe“ von Josef Guggenmoos
vorgelesen, das einige noch aus der Schulzeit kennen. So entsteht ein
Gespräch über den Frühling und welche Erinnerungen die Bewohner/
innen und Bewohner mit dieser Jahreszeit verbinden. „Bei dem Angebot
sind Menschen mit und ohne Demenz vertreten. Uns ist es wichtig, dass
eine bunte Mischung aus einer angenehmen Atmosphäre, musikalischen Elementen, passenden Texten und Gespräch entsteht. Dann fühlen sich alle einbezogen.“ erläutert Michela Schlabach den zugrunde
liegenden Ansatz, der Musikgeragogik genannt wird und nach dem die
drei Freiwilligen ausgebildet wurden.
An diesem Dienstagnachmittag werden typische Elemente dieses Ansatzes eingesetzt. Die Musikangebote leben von einer Mischung aus
Musik hören, Gesang, Bewegungselementen und dem Musizieren und
Begleiten mit Rhythmus- und Melodieinstrumenten. Die Freude beim
Musizieren und Singen ist den Senior/innen in dieser Runde anzumerken. Die Stimmung ist gelöst und es gibt lachende Gesichter.
Und so vergeht auch die Musikstunde an diesem Nachmittag wie im
Flug und viel zu schnell wird zum Abschied das Lied „Kein schöner
Land“ gesungen, bei dem wieder alle mit einstimmen. „Den älteren Menschen Wohlfühlmomente zu schenken und ein Stück Lebensqualität zu
bereiten, wird oft mit einem Lächeln und einem offenen Blick belohnt“
sind sich auch Annette Meyer zu Hoberge und Karin Linnemann einig,
Der Einsatz als Freiwillige lohnt schon allein dafür.
Musik ist Lebensqualität - musikmobil ein Weg dorthin
Die Musikgeragogik beschäftigt sich mit der Vermittlung und Ausbildung musikalischer Fähigkeiten im Alter. Im Mittelpunkt stehen dabei
nicht das Lehren oder Vermitteln von Wissen über Musik, sondern die
Gestaltung musikalischer Erfahrungsräume und die Nutzung der positiven Wirkungen des Musizierens. Die Musikgeragogik weiß um die
ganzheitliche Wirkung der Musik und hat sich zum Ziel gesetzt, dass
möglichst viele Menschen im Alter in den Genuss musikalischer Angebote kommen.
Alle Freiwilligen von musikmobil nehmen an einem 3-tägigen Grundkurs in die Musikgeragogik teil, in dem die Grundlagen des Musizierens
mit Senior/innen vermittelt werden. An den ersten 2 Tagen werden die
Handhabung der Orff’schen Musikinstrumente und das Liedgut für die
Seniorenarbeit gelernt. Ganz praktisch werden Sitztänze und MitmachStücke mit Instrumenten eingeübt sowie Hintergrundwissen über die
Demenz und musikbiografisches Arbeiten vermittelt.
Mit dieser Grundlage gehen die Freiwilligen in die AWO-Einrichtungen
der Altenhilfe und haben die Möglichkeit, das Gelernte gleich auszuprobieren. Der dritte Fortbildungstag dient nach vier Wochen dem Aus-
Seminar-Nr.: I-33-13
Die Welt der Farben
Künstlerisches Gestalten mit
Menschen mit Demenz
Kreativ sein, mit Farben spielen,
die Dinge sichtbar machen und
dafür Wertschätzung erfahren,
ist für viele Menschen mit Demenz ein Stück Lebensqualität.
Farbe weckt Emotionen und
Erinnerungen. Sie kann Türöffner sein.
In diesem Seminar erhalten Sie
Einblicke in die Vielseitigkeit des
Themas Kunst und Demenz und
bekommen Tipps, wie Sie Menschen mit Demenz motivieren
können, sich auf das Experiment Gestaltung einzulassen.
Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
Victor Hugo
tausch über eigene Praxiserfahrungen und der Vertiefung der Inhalte.
Die Ausbildung und Begleitung der Freiwilligen erfolgt im Rahmen des
von der Stiftung Wohlfahrtspflege geförderten AWO-Projektes musikmobil. Seit April 2012 wird ein musikalischer Besuchsdienst für Menschen mit und ohne Demenz in den Altenhilfe-Einrichtungen der AWO
OWL e.V. aufgebaut. "Wir suchen dazu Freiwillige, die keine Notenoder Instrumentenkenntnisse mitbringen müssen. Allein die Freude an
der Musik und an der Begegnung mit älteren Menschen reichen als
Voraussetzung," betont Projekt-Koordinator Werner Isermann. In den
Seniorenzentren und Tagespflege-Einrichtungen der AWO gestalten
sie aktivierende Musikstunden mit den Seniorinnen und Senioren. Dafür steht ihnen auch das
AWO-rote musikmobil zur
Verfügung. Mit dem Auto
können sie zu den Einrichtungen fahren – und die
Rhythmus- und Melodieinstrumente für Gruppenstunden oder musikalische
Einzelangebote nutzen.
Nach dem Grundkurs werden die Freiwilligen in der
Einsatzphase weiter beMit Musik mobil bleiben. Den Bewohner/innen macht es Spaß.
gleitet: einmal im Monat
treffen sie sich beim musikmobil-Treff mit Projektmitarbeiter und Musikgeragoge Henning Meier: „Bei jedem Treffen gibt es einen anderen
Schwerpunkt: mal werden Instrumente oder Methoden vorgestellt, mal
beschäftigen wir uns mit Stundenvorschlägen zu bestimmten Themen.“
Weitere Informationen zu dem Projekt und den Grundkursen sind zu
finden unter www.awo-musikmobil.de
Fotoquelle microsoft office
Termin: Freitag, 24.05.2013,
16:00 bis 20:00 Uhr
Zielgruppe: Freiwillige
für gewerblich Tätige ist ein Teilnahme nicht möglich
Ort: Bielefeld
ReferentIn: Wichtrud Kaufmann
TN-Gebühren: € 8,00
(incl. Material)
Wer neugierig ist, kann sich die
Angebote im Internet ansehen
und sich auch dort anmelden
unter www.freiwillige-owl.de
Infos auch telefonisch unter
 (0521) 9216 444
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Freiwilligendienst als Chance läuft gut an –
eine erste Bilanz
Kinder sicher im Netz
Wie Kinder sicher das World
Wide Web nutzen können.
Immer mehr Kinder gehen alleine
ins Internet und gefährden sich
dadurch selbst. Kinder nutzen
heute das Internet zunehmend,
um zu chatten oder E-Mails zu
schreiben.
Aber auch Cyber-Kriminelle verwenden E-Mails, um schadhafte
Programme auf dem Familien-PC
einzuschleusen. Viele Sicherheitsfirmen verzeichnen in Bezug auf
E-Mail-Sicherheit zurzeit einen
Anstieg an Spam-, Phishing-, Viren- und anderen betrügerischen
E-Mails.
Daher steigen mit der Freude an
der schönen neuen digitalen Welt
gleichzeitig auch die Gefahren des
Da junge Menschen mit Migrationshintergrund im Freiwilligen sozialen Jahr
(FSJ) noch deutlich unterrepräsentiert sind, ist im vergangenen Jahr das AWO
Projekt „Freiwilligendienst als Chance“ gestartet, mit dem Ziel, junge Menschen mit Migrationshintergrund für ein Freiwilliges Soziales Jahr zu gewinnen
und ihnen bei Bedarf, durch die Vermittlung von freiwilligen Mentor/innen, eine
Begleitung und Unterstützung anzubieten.
In den letzten Monaten wurde mit vielen unterschiedlichen Vereinen, Gremien
und Einrichtungen gesprochen und gearbeitet, um das Projekt vorzustellen,
junge Menschen über das FSJ zu informieren und Mentorinnen und Mentoren
zu gewinnen.
Die Resonanz ist sehr positiv. Der Verein Ehrenamt macht Menschen aktiv
(EMMA) in Herford hat beispielsweise Unterstützung bei der Vermittlung von
freiwilligen Mentor/innen zugesagt. Der Zonta-Club in Bielefeld bekundete Interesse an einer Zusammenarbeit und meldete zurück, der Ansatz sei sehr unterstützenswert (Zonta-Club ist ein Netzwerk für Frauen in verantwortlichen
Positionen in Wirtschaft, Verwaltung sowie für Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen. Die Zontians setzen sich weltweit für die Rechte der Frauen ein).
Und auch im Praxisreferat der Fachhochschule Bielefeld stieß die Konzeptidee
auf großes Interesse: aktuell wird an einer Kooperation gearbeitet, die das Ziel
hat, Student/innen für eine Mentor/innentätigkeit zu gewinnen.
Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf
hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr
von den Umständen ab.
Friedrich Engels (1820-1895), deutscher Philosoph und Politiker
Fotoquelle microsoft office
Internets für Familien. Kinder sind
mit den zahlreichen Informationen
und E-Mails, die sie tagtäglich
erhalten, oft überfordert.
Das Sicher-Stark-Team hat es
sich zur Aufgabe gemacht, Familien frühzeitig über die Gefahren
des Internets aufzuklären und
Kinder im Netz zu schützen. Das
Expertenteam will mit den acht
einfachen Regeln Eltern und Kindern zeigen, wie sie mehr Sicherheit im Umgang mit dem PC und
dem E-Mail-Verkehr erlagen können.
Weitere Informationen, sowie die
Bausteine zur sicheren Nutzung
finden Sie unter:
www.sicher-stark-team.de/
news.cfm
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Zur persönlichen Unterstützung soll den jungen Freiwilligen bei Bedarf ein/e
Ansprechpartner/in außerhalb der Einrichtungen zur Seite stehen. Aus diesem
Grund sucht die Projektmitarbeiterin Nathalie Pillado freiwillige Mentor/innen,
die Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund während
ihres Freiwilligen Sozialen Jahres begleiten. Es werden Menschen gesucht,
die Lust haben, ihre eigenen Erfahrungen (aus der Berufswelt) an die
FSJ‘lerInnen weiterzugeben und sie bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Vorausgesetzt wird das Interesse an anderen Kulturen oder einen eigenen Migrationshintergrund und die Lust, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben.
Im August und September findet an 3
Tagen eine Schulung zur Vorbereitung
der Mentorinnen und Mentoren auf
ihre zukünftigen Aufgaben statt. Ziel ist
es, interkulturelles Wissen zu vermitteln und soziale Verhaltensregeln der
verschiedenen Zielgruppen kennenzulernen, um kultursensible, wirkungsvolle Handlungskompetenzen zu erwerben.
Wenn auch Sie sich vorstellen können,
als Ansprechpartner/in einem jungen
Projektleiterin Nathalie Pillado freut sich auf Ihren Anruf
Menschen (bis 27 Jahre) mit Rat und
Tat zur Seite zu stehen und ihm/ihr dadurch neue Berufs- und Lebensperspektiven zu eröffnen, dann freut sich Nathalie Pillado darauf, mit Ihnen zu sprechen.
Bei Interesse oder für weitere Informationen melden Sie sich bei:
AWO Projekt „Freiwilligendienst als Chance“:
 (0521) 260 918 207
 [email protected]
Zeigen, was in einem steckt!
Das können Jugendliche und (junge) Erwachsene, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst BFD) in
den Einrichtungen der AWO in Ostwestfalen-Lippe absolvieren.
Seminar-Nr.: I-23-2013
Wer herausfinden möchte, wo es beruflich für einen hingehen kann, wie
viel Freude es bereitet, andere Menschen ein Stück in ihrem Alltag zu
begleiten und ihnen Hilfe anzubieten, Kinder in einer Kita zu erleben und
sie beim „Großwerden“ zu unterstützen, Schulkindern in der Offenen
Ganztagsschule eine Ansprechperson zu sein oder beim Hausmeister
und Gärtner tatkräftig mit anzupacken, für den ist das FSJ oder der BFD
sicher genau das Richtige.
Vorlesen ist nicht gleich vorlesen. Wie kann ich einen Text
sprachlich so gestalten, dass er
meine Zuhörer/innen fesselt?
Welche stimmlichen Tricks kann
ich anwenden, um den Figuren
Leben einzuhauchen? Wie kann
ich meinen Atem und meine
Stimme so trainieren, dass ich
mich beim Vorlesen nicht überanstrenge?
Das Freiwillige Soziale Jahr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre, der Bundesfreiwilligendienst ist altersunbegrenzt.
Während des Freiwilligen Sozialen
Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes kann man unmittelbar
erleben, was durch persönliches
Engagement bewirkt werden kann.
Es macht Spaß, Verantwortung für
andere Menschen zu übernehmen
und zu erleben, wie die Hilfe ankommt und Freude bereitet.
Lies mir vor. Ich bin ganz
Ohr!
In dieser Fortbildung werden
praxisnahe Übungen vermittelt,
mit denen jede Geschichte zu
einem Hörgenuss wird. Dazu
gehören u.a. Atemübungen,
Stimmtraining sowie Vorlesedramaturgie und ein kurzer Exkurs ins dialogische Bilderbuchlesen.
Auch ältere Menschen, die schon
voll im Berufsleben standen oder
nach einer (Familien-) Pause etwas Neues machen möchten, können ihre
Erfahrungen einbringen, weitergeben und neue Eindrücke hinzugewinnen.
Florian Schober (BFD) im Seniorenzentrum
Zum Engagement im Freiwilligen Sozialen
Jahr und dem Bundesfreiwilligendienst gehören der Einsatz in der Praxisstelle und
begleitende Seminare. Der Austausch mit
Kolleg/innen und die Arbeit im Team schulen die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit. In den Seminaren wird Wert darauf
gelegt, selbständig und in der Gruppe zu
lernen, so dass die Seminare dazu beitragen, sich persönlich weiter zu entwickeln.
Das stärkt das Selbstbewusstsein und liefert
den Freiwilligendienstler/innen grundlegende Kompetenzen und spannende Einblicke
in andere Lebenswelten.
Das Freiwillige Soziale Jahr und der Bundesfreiwilligendienst sind ein Lern- und Bildungsjahr, das Spaß macht und allen zeigt,
was in ihnen steckt.
Fotoquelle microsoft office
Verena Stylau (FSJ) in der Kita
Informationen rund um die Freiwilligendienste, noch freie Plätze sowie
Kontakt für Bewerbungen finden Sie hier:
 (0521) 92 16 196
 [email protected]
www.awo-freiwillich.de
Termin: Donnerstag, 20.06.13,
09:30 bis12:45 Uhr
Zielgruppe: Lese-Sprach-Pat/
innen in Bielefeld
Ort: Bielefeld
ReferentIn: Bettina Huhn
Zuständigkeit: Jessica Winkler
TN-Gebühren: keine
Anmeldung unter
 (0521) 9216-444
Onlineanmeldung unter
www.freiwillige-owl.de
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Demenz und Bewegung
Seminar-Nr.: I-12-2013
Erste Hilfe am Kind
Ein verletztes Kind braucht
schnelle und effiziente Hilfe
durch Erwachsene. In diesem
Kurs werden Themen wie Ohnmacht, Schock, Kopfverletzungen, Blutverlust, Verbrennungen, Vergiftungen, Atemstörungen und Ertrinkungsunfälle
behandelt. Zu allen Themen
sind ausführliche praktische
Übungen vorgesehen, z.B. das
richtige Lagern, das Anlegen
eines Verbandes und Wiederbelebungsmaßnahmen. Der
Schwerpunkt liegt auf Säuglingen und Kleinkindern.
Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung und ein Handbuch
für Kindernotfälle.
Wenn man über das Thema Demenz und Prävention spricht, steht neben der Ernährung und der geistigen Aktivierung bis ins hohe Alter,
insbesondere die Bewegung im Fokus der Betrachtung. Zwar gilt in
diesem Kontext nicht, dass „Bewegung alles ist“, aber im Kontext der
Prävention auch von Demenz kann man durchaus postulieren: „Ohne
Bewegung ist alles nichts“. Immer mehr Studien weisen auf die vielfältigen Zusammenhänge von Demenz und Bewegung hin.
Regelmäßige sportliche Bewegung „steht in Verdacht“ sowohl vaskuläre Demenzformen (hierbei kommt zum geistigen Abbau aufgrund von
Durchblutungsstörungen im Gehirn), aber auch der Alzheimererkrankung vorbeugen zu können oder zumindest das Erkrankungsrisiko altersmäßig weiter zu verschieben.
Sport und Bewegung haben aber ebenso nachweislich positive Effekte
auf die körperliche
und
psychische
Gesundheit eines
bereits an Demenz erkrankten
Menschen. Auch
haben Menschen
mit Demenz häufig
einen hohen Bewegungsdrang,
dem man durch
geeignete Strategien gerecht werFotoquelle microsoft office
den muss.
Ein Schwerpunkt ist das gezielte Trainieren von motorischen Leistungen welche für Alltagsbewegungen relevant sind. Betroffene können
über spezielle Übungen ihre Alltagsmobilität und damit ihre Lebensqualität erhalten. Außerdem können Sturzgefahr, psychische Befindlichkeit
und zum Teil auch geistige Leistungen günstig durch ein körperliches
Training beeinflusst werden.
Termin: 08./09.06.2013,
jeweils 10:00 bis 15:00 Uhr
(2-tägiges Wochenendseminar)
Zielgruppe: Freiwillige
Ort: Bielefeld
ReferentIn: DRK Bielefeld
TN-Gebühren: 20,- € für Verpflegung)
Dazu gehört u. a. das Erschließen von Bewegungsräumen und von
Bewegungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz. Regelmäßige
Bewegung ist absolut wertvoll für das Befinden des Menschen. Mehrere Sinne werden dabei angesprochen und sozialer Kontakt angeregt.
Daneben fördert regelmäßige Bewegung die Muskelkraft und Koordination, was der Gefahr von Stürzen vorbeugen kann.
Da nicht immer davon auszugehen ist, dass Personen und Institutionen, die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen begleiten,
betreuen und ggf. pflegen, auch über sportwissenschaftliche Fachkompetenz verfügen, ist man in diesem Zusammenhang auf entsprechende
Fachleute angewiesen. Zu diesen Fachleuten gehören auch Sport- und
Bewegungspraktiker/innen, die praktische Erfahrungen mit entsprechenden Angeboten für die Zielgruppe älterer Menschen mit und ohne
kognitive Einbußen haben und idealer Weise auch bereits Angebote für
Demenzerkrankte und ggf. auch ihre Angehörigen vorhalten bzw. regelmäßig initiieren.
Textquelle: Landesinitiative Demenz-Service NRW
Wer weitere sehr verständliche Informationen nachlesen sowie ein
Heimtrainingsprogramm kennen lernen möchte, findet diese hier:
www.bewegung-bei-demenz.de
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Gewinner/innen des Kompositionswettbewerbes der Kinderlobby OWL stehen fest
In Bielefeld, Detmold, Halle/W., Herford, Hüllhorst, Lemgo, Minden, Porta Westfalica, Spenge, Steinheim, Stemwede und Paderborn kommt Freude auf.
Eine unabhängige Jury hat 18 Einsendungen als besonders vielseitig
und talentiert ausgewählt. Keine leichte Aufgabe für die Jury mit Ekaterina Engler (Musiklehrerin), Ann Christin Weiß (Fotografin, Sängerin), Jochen Vahle (Musiker, Kultur- und Musikmanager), Markus
Schwartze (Musiker), Dr. Frank Lechtenberg (Journalist, Dozent Hochschule Ostwestfalen-Lippe Fachbereich Medienproduktion), Jürgen
Morche (Leiter Musikschule Minden), Florian Käune (Gewinner des
Wettbewerbes 2010) und Leonie Marie Becker (Gewinnerin des Wettbewerbes 2011).
Sie werden auf der jetzt in Produktion gehenden Sampler-CD vertreten sein. Titel: „Nichts ist gleich“. Die Preisträger/innen, ihre Songs
und die CD werden am 14. Juli in der „Hechelei“ in Bielefeld der Öffentlichkeit vorgestellt. Das kostenlose Konzert beginnt um 11.00 Uhr.
Sie haben gewonnen!
In der Altersgruppe der 10- bis
13-Jährigen überzeugten
Kim-Elisabeth Busse (12, Hüllhorst), Noah Kolbe (11, Bielefeld), Niklas Wisbereit (12, Paderborn), Annika Groth (14) mit
Wiebke Jaeckel( 13, Detmold)
sowie die Gruppe „Blue
Darkness“ mit Marie Lampe
(13), Yann Guennoc (13), Fynn
Hafer (13) und Frederik Ole
Hartmann (13, alle Stemwede)
die Jury.
Aus der Gruppe der 14- bis 16Jährigen wurden
Moritz Petersen (15, Bielefeld),
Patrick Detering (14, Minden),
Nicole Scholz (15) mit Dominik
Erdmann (15, beide Bielefeld),
Calvin (14) und Andre Schröder
"Wer wagt selbst zu denken, der wird auch selber handeln."
Bettina von Arnim
Jessica Winkler, Wettbewerbsorganisatorin: „75 Mädchen und Jungen
im Alter von 10 bis 18 Jahren aus allen Region Ostwestfalen-Lippes
haben sich beteiligt. Die Einsendungen waren musikalisch vielfältig,
hörenswert und kreativ.“
Neben CD und Live-Konzert am 14. Juli in Bielefeld werden alle Gewinnerinnen und Gewinner im Herbst an einem eintägigen Kompositionsworkshop in Bielefeld teilnehmen. Dort können sie ihre Kenntnisse
in Komposition, Musiktheorie, Ensemblespiel und Aufnahmetechnik
verfeinern.
v.l.n.r.: Gabriele Stillger (Kinderlobby OWL), Ekaterina Engler, Markus
Schwartze, Jessica Winkler (Kinderlobby OWL), Dr. Frank Lechtenberg, Ann Christin Weiß
„Alle
Einsendungen
haben bewiesen, dass
junge Menschen in
OWL nicht nur konsumieren“, so Gabriele
Stillger, ebenfalls an
der Organisation beteiligt, „sondern viel
kreatives
Potenzial
zur
musikalischen
Aufarbeitung eigener
Gefühlswelten
haben.“
Schirmfrau des Kompositionswettbewerbes ist Regierungspräsidentin
Marianne Thomann-Stahl. Bereits zum 7. Mal wurde der Wettbewerb
durchgeführt. Durch die finanzielle Unterstützung der Elfriede-EilersStiftung, der Sponsoren und der AWO konnte er auch in diesem Jahr
wieder erfolgreich umgesetzt werden.
Weitere Informationen gibt es unter www.kompositionswettbewerbowl.de/
(16, beide Bielefeld) sowie die
Band „Cover in Art“ aus Lemgo
mit Mathis Isaak (13), Leon Bödeker (14), Kai Stolle (15) und
Charlotte Blum (15) für preiswürdig gehalten. Die Band
„Cover in Art“ steuerte auch den
Titelsong der CD des Kompositionswettbewerbes bei.
Sehr stark vertreten war auch
die Altersgruppe 17 – 18 Jahre
im Wettbewerb.
Katsiaryna Schermer (17, Lemgo), Timo Pähler (17, Bielefeld),
Tim Klöpper (18, Spenge), Marlen Laudien (18, Halle/W.), Denis Riffel (17, Bielefeld) und
Moritz Quelle (17) mit Till Otte
(16, beide Herford) schrieben
und sangen die Gewinnersongs.
Eine besondere Auszeichnung
erhielt die Band „Kuckuckskinder“ aus Steinheim. Cedric
Zander (18), Lukas Ben Schneider (18), Fabian Lohr (18) und
Ina Klare (18) haben nicht nur
einen Gewinnersong beigesteuert. Ein zweiter, von ihnen eingereichter Song ist ebenfalls so
gut, dass er als Bonustrack auf
die CD kommt.
Allen herzlichen Glückwunsch!
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Die Freiwilligenakademie OWL
sucht ständig Frauen und Männer, die gemeinsam mit anderen
etwas bewegen wollen, die Freude daran haben, mit ihrem Engagement Kinder, Jugendliche und
Senioren in Ostwestfalen-Lippe
aktiv zu unterstützen und eine
neue Herausforderung suchen.
Das Team der Freiwilligenakademie OWL:
Wir kümmern uns um Sie!
Bei Fragen, Beratungsbedarf, Problemen und natürlich auch Beschwerden und Vorschlägen für Verbesserungen rufen Sie uns bitte einfach an.
Falls wir einmal nicht sofort erreichbar sind, können Sie uns eine Nachricht hinterlassen. Wir melden uns dann so schnell wie möglich bei Ihnen.
Von Menschen für Menschen!
Leisten Sie einen Beitrag zur
Verbesserung der Bildungs- und
Lebenssituation von Kindern und
Jugendlichen, z.B. durch Hausaufgaben- und Vorleseangebote,
Natur- und Umweltaktionen.
Helfen Sie mit, OstwestfalenLippe kinder- und familienfreundlicher zu gestalten. Unterstützen
Sie Menschen mit besonderem
Hilfebedarf.
Wirken Sie durch Ihr Engagement der sozialen Vereinsamung
älterer Menschen entgegen,
indem Sie z.B. gemeinsam Spaziergänge unternehmen, im Garten arbeiten, kochen oder einfach
da sind.
Sie begegnen interessanten
anderen Freiwilligen, erweitern
Ihre Kompetenzen, lernen Neues
kennen.
Engagement macht Spaß,
Freude und bereichert den
Alltag aller!
Freiwilligenakademie OWL
-eine Initiative der AWODetmolder Straße 280
33605 Bielefeld
Telefon: (0521) 92 16 444
Fax: (0521) 92 16 150
Mail: [email protected]
Web: www.freiwillige-owl.de
Gabriele Stillger
Geschäftsführerin
Tanja Albers
Verwaltungsfrau
Jessica Winkler
Koordinatorin
Die Freiwilligenakademie OWL:
setzt sich für Menschen ein
entwickelt soziale Freiwilligenangebote
schafft neue Erfahrungs- und
Lernräume
ermöglicht den Erfahrungsaustausch zwischen Freiwilligen,
Fachkräften und Forschung
fördert Chancengleichheit
schafft Netzwerke für engagierte
Bürger/innen
lebt Demokratie und Solidarität
Sabine Loose
Koordinatorin
Anke Wunsch
Verwaltungsfrau
Philip Zaulig
Koordinator
Wir bieten:
Fortbildung und Qualifizierung
Nachweis über die geleistete
Tätigkeit
Beratung und fachliche Begleitung
Vermittlung eines auf Sie persönlich zugeschnittenen Engagements
Unfall- und Haftpflichtversicherung
Austausch und Informationen zu
aktuellen Entwicklungen
Verantwortlich für den Inhalt:
Klaus Dannhaus
(Vorstandvorsitzender AWO OWL e. V.)
Gabriele Stillger
(Geschäftsführerin Freiwilligenakademie OWL)
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