Festschrift 40 Jahre

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Festschrift 40 Jahre
Gut. Für den Sport,
für die Gemeinschaft,
für den Eifelkreis Bitburg-Prüm.
Wer zu guten Leistungen fähig ist, geht bestimmt nicht baden – weder bei sportlichen Aktivitäten noch beim
Geld. Bevor Sie dabei jedoch ins kalte Wasser springen, tauchen Sie besser gleich bei uns auf. Wir setzen uns
vom Start weg dafür ein, dass Sie bei Ihren finanziellen Aktivitäten, von A wie Anlagen bis Z wie Zinsen, voll zum
Zug kommen. Mehr Infos in jeder Geschäftsstelle und unter www.kskbitburg-pruem.de.
Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.
FESTSCHRIFT
anlässlich des Jubiläums
40 Jahre DLRG Oberweis
Schirmherr: Bürgermeister Josef Junk
Verantwortlich für den Inhalt: Bruno Leisen, Gerd Keilen, Christopher
Benzschawel, Julia Fandel, Alexander Schares, Alexandra Nels, Elisabeth
Leisen
Mitarbeit: Stuart Armour, Gabi Benzschawel, Martin Heck, Bernhard Leisen
Quellenangaben und Fotos: Archiv DLRG Oberweis, Gerd Keilen, Stuart
Armour
Satz: Martin Heck
Druck: Druckerei Zey, Bitburg
Auflage: 500
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© Norbert Karpen
Grußwort
Die DLRG Oberweis kann in diesen Tagen auf eine
vierzigjährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Zu
der Jubiläumsveranstaltung habe ich sehr gerne die
Schirmherrschaft übernommen und grüße alle Gäste aus
Nah und Fern zu zwei schönen Festtagen im Freibad in
Oberweis.
„Wasser trägt“, heißt es. Vielleicht nicht alles und jeden.
Aber ganz gewiss die Mitglieder der DLRG Oberweis,
die sich auch von der Freude am Wassersport durchs Leben tragen lassen. Diese
Begeisterung ist das tragende und verbindende Element des Vereins. 300 Mitglieder,
Frauen und Männer jeden Alters bis hin zu den Kleinsten, sind sich einig, dass der
Wassersport im Verein, in ihrer DLRG Oberweis, am schönsten ist.
Was auf eine Idee des damaligen Schwimmmeisters Albert Pick zurückzuführen ist,
nämlich auch in Oberweis eine Ortsgruppe der größten freiwilligen Wasserrettungsorganisation der Welt zu gründen, haben mittlerweile viele Frauen und Männer über
vier Jahrzehnte konsequent fortgeführt. Anfangs konzentrierte man sich vorwiegend
auf die Kernaufgabe der DLRG, auf die Vorbereitung und Durchführung der
Schwimmprüfungen. Mittlerweile sind jedoch viele Sparten der Dachorganisation
hinzugekommen und auch das 2001 erworbene Rettungsboot hat seinen Schub zur
positiven Vereinsentwicklung beigetragen.
Worauf die DLRG aber ganz besonders stolz sein kann, ist ihre hervorragende
Jugendarbeit. Klar, das Spiel mit dem Element Wasser bereitet jedem Kind Freude,
aber die DLRG Oberweis weiß diese Begeisterung konsequent in Ihrer weiterführenden
Jugendarbeit fortzuführen und durch viele Aktivitäten auch abseits des Wassers zu
nutzen.
Mein besonderer Dank gilt daher heute allen Verantwortlichen und Aktiven der DLRG
Oberweis um ihren Vorsitzenden Bruno Leisen für die aufopferungsvolle Vereinsarbeit.
Ich hoffe, dass die DLRG weiterhin so regsam ist und noch viele Jahre und Jahrzehnte
die Früchte ihrer hervorragenden Jugendarbeit ernten kann.
Bitburg, im Juli 2011
Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Josef Junk
Bürgermeister
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Grußwort
Die DLRG Ortsgruppe Oberweis kann in diesen Wochen
mit Stolz auf 40 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit
zurückblicken und feiert dieses Fest am 16./17.07.2011
im Freibad Oberweis.
Mit ca. 300 Mitgliedern aus 24 Orten der
Verbandsgemeinde Bitburg-Land ist sie mit ihrer
nachhaltigen Vereinsarbeit im Dienste der Mitmenschen,
besonders aber der Jugendarbeit im dörflichen Leben nicht mehr weg zu denken. Mit der
anspruchsvollen Zielsetzung Leben zu retten müssen zahlreiche Ausbildungszertifikate
erreicht werden, die bei vielen Wettkämpfen unter Beweis gestellt wurden. Auch
Freizeitgestaltung für die Jugendlichen steht hoch im Kurs. In den vier Jahrzehnten
haben hunderte von Kindern durch den Besuch von Schwimmkursen, die ständig von
der DLRG angeboten werden, Schwimmen gelernt. Viele von denen haben sich mit der
Rettungsschwimmerausbildung weiter qualifiziert.
Oberweis ist stolz auf die DLRG. Im Namen der Ortsgemeinde Oberweis bedanke ich
mich ganz herzlich auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürger, bei allen Mitgliedern
der DLRG für die wertvolle Vereinsarbeit, die in den vergangenen 40 Jahren mit viel
Idealismus, Fleiß und Nachhaltigkeit geleistet wurde.
Besonderer Dank gilt denen, die Verantwortung tragen und den Verein stets den
jeweiligen Bedürfnissen angepasst und geführt haben.
Für die Jubiläumsfesttage und für die Zukunft wünsche ich dem Verein viel Freude und
Erfolg. Allen Gästen wünsche ich angenehme Festtage in Oberweis.
Erwin Schmidt
Ortsbürgermeister
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Grußwort
Nach erfolgreicher Vereinsarbeit als Stützpunkt
wurde vor 40 Jahren die DLRG-Ortgruppe Oberweis
aus der Taufe gehoben.
Während die Vereinsgründer noch mit beispielhaftem
Engagement und viel Freizeiteinsatz den Aufbau des
jungen Vereins gestalten mussten, galt es ab 1975 mit Gründung der Jugendgruppe
auch den Nachwuchs für die Zukunft aufzubauen. Aus den Kindern der ersten
Generation waren junge Erwachsene geworden, die dann 1982 mit Gerd Keilen als
neuem Vorsitzenden von Adolf Bales und vielen seiner bisherigen Mitstreiter das Zepter
übernahmen. Der junge Vorstand ging mit neuen Trainingsangeboten und Aktivitäten
weit über die Ortsgrenzen hinaus, während die Gründerväter von einst sie dabei noch
viele Jahre positiv begleiteten.
Heute kann die DLRG-Oberweis auf 40 Jahre erfolgreiche Vereinsgeschichte
zurückblicken und inzwischen neben den Kernaufgaben –Schwimm- und
Rettungsschwimmerausbildung- weitere sehr attraktive Angebote übers Jahr hinweg
bieten. Es ist mir daher ein tiefes Anliegen, heute all denjenigen von Herzen zu danken,
die in der Vergangenheit viele Stunden ihrer Freizeit eingebracht haben und heute noch
einbringen, damit unser Verein weiter jung und attraktiv bleibt.
Eine besondere Freude für mich ist es dabei zu erfahren, wie immer wieder junge
Menschen zunehmend an den vielfältigen Aufgaben des Vereinslebens wachsen. Aus
ihrem Wirken in der DLRG erwerben sie damit ein Stück weit auch Kompetenzen in
Sozialverhalten und Teamfähigkeit, die Sie dann mit nach Hause, in die Familie und
den Beruf nehmen. Die Jugend ist unsere Zukunft, daher ist es mir auch nicht bange um
die DLRG-Oberweis. Gleichsam können sich die Erwachsenen engagieren und somit
gemeinsam viele schöne Stunden mit gestalten und erleben.
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Fundamentale Säule unserer Aufgaben und Aktivitäten ist und bleibt jedoch das
Schwimmen! Dies als Basis um weiterhin den „Nassen Tod“ zu bekämpfen und
gleichzeitig Freude am Wassersport zu genießen. Hierzu gilt es jedoch die notwendigen
Voraussetzungen zu erhalten. Aus diesem Grunde danke ich heute gerne der
Verbandsgemeinde Bitburg-Land für die Zusammenarbeit im Freibad-Oberweis seit
1975 und ebenfalls ganz besonders dem Dorint-Sporthotel in Biersdorf, in dessen
Hallenbad wir mittlerweile seit 36 Jahren unser Wintertraining absolvieren dürfen.
Nicht zuletzt danke ich aber auch der Ortsgemeinde Oberweis, den übrigen Ortsvereinen
sowie den uns darüber hinaus verbundenen Vereinen außerhalb des Ortes für die
vielfältige Unterstützung während der bisherigen Vereinsgeschichte.
Die Mitglieder der DLRG-Oberweis möchten an diesem Wochenende gemeinsam mit
Ihnen als Gäste unser Jubiläum feiern. Hierzu lade ich Sie recht herzlich ein und wünsche
allen viele schöne Stunden und interessante Spiele in der herrlichen Atmosphäre unseres
Freibades Oberweis.
Bruno Leisen
1. Vorsitzender
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Sie werden wiederkommen.
Festprogramm
Samstag, 16. Juli
16:00 Uhr Spiel ohne Grenzen
19:30 Uhr Festabend
21:30 Uhr Siegerehrung
Historische Filme der Vereinsgeschichte
auf Großleinwand sowie
Musik und Tanz mit
DJ-Daniel
23:30 Uhr
- Mitternachtsschwimmen -
Sonntag, 17. Juli
12:00 - 13:00 Uhr Happy Hour
Eröffnung des Bierbrunnens und
Mittagstisch,
Musikalisch umrahmt vom
MV Bettingen-Oberweis-Utscheid
14:00 Uhr Spiel ohne Grenzen
Kaffee und Kuchen am Nachmittag
Es lädt recht herzlich ein
DLRG-Oberweis e.V.
aus der Festschrift von 1986
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Die folgenden ca. 70 Generationen waren mit dem Flußbad zufrieden, oder es fehlten
die Mittel ein besseres Bad zu erbauen.
Dies änderte sich Ende der 30-iger Jahre, als eine damals in Oberweis bestehende Firma
durch den Westwallbau zu einer Großfirma mit etwa 2800 Arbeitern emporwuchs. Die
Gewerbesteuern dieser Firma erlaubten es der Gemeinde Oberweis, 1938 die Planung
eines Freibades beim Architekten für Bäderbau Klaus Karnatz in Trier in Auftrag zu
geben. Der 1. Plan gab vor, Schwimmbad und Sportplatz ca. 500 m nördlich des Dorfes
(siehe Skizze vorangehende Seite) direkt an der Prüm zu errichten; das Schwimmbad
sollte mit Wasser der Prüm gespeist werden.
Man sah jedoch wegen der Überschwemmungsgefahr durch die Prüm von diesem
Standort ab. Es bot sich der höher gelegene heutige Platz „In der Klaus“ an, da hier
eine Quelle gefasst werden konnte und somit eine teure Pumpe zum Hochpumpen des
Prümwassers entfiel.
Hier wurde schließlich das erste Freibad im Kreis Bitburg am 12.August 1940
eingeweiht. Da dieses dem Kriege zum Opfer fiel, baute die Gemeinde Oberweis in den
60-iger an gleicher Stelle ein neues Freibad, das dann am 25.06.1966 wieder feierlich
seiner Bestimmung übergeben wurde.
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Die ersten 25 Jahre im Zeitraffer
In den Festschriften zum 15-jährigen und 25-jährigen Bestehen unserer Ortsgruppe
sind Einzelheiten detailliert nachzulesen, daher wollen wir hier nur die wichtigsten
Ereignisse aufführen.
Die jeweiligen Festschriften können ebenfalls unter www.DLRG-Oberweis.de im
Internet eingesehen werden.
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Hier die Ehrung des Gründervorstandes mit v.l.n.r: Albert Pick (+), Josef Zewen
(+), Arnold Disch, Heinz Brücker (+), Elisabeth Dohm, Gregor Steffes (+) und dem
Vorsitzenden Gerd Keilen
1988: Eintragung der DLRG-Oberweis beim Amtsgericht ins Vereinsregister.
Damit änderte sich die künftige Vereinsbezeichnung in: DLRG-Oberweis e.V.
1989: 1. Kampf ums Schwimmbad
Zu diesem Zeitpunkt befasste sich die Verbandsgemeinde Bitburg-Land bereits mit
dem Gedanken, dass Freibad zu renovieren. Dies hätte auch die volle Unterstützung
der DLRG-Oberweis gefunden, hätten die betreffenden Pläne nicht eine Reduzierung
der max. Wassertiefe auf ca. 1,3 m vorgesehen. Hintergrund war die Annahme, mit
reduzierter Wassertiefe könnte die Badaufsicht nahezu entfallen. Man hätte so Kosten
einsparen können. Leider, oder glücklicherweise war der Maßstab unserer Ermittlungen
nach aber nicht die Wassertiefe, sondern die Größe der Wasseroberfläche. Nach
den geltenden Sicherheitsbestimmungen musste demnach auch bei der geplanten
Veränderung der gleiche Aufwand zur Beaufsichtigung des Bades betrieben werden,
wie bisher auch.
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Für die DLRG wäre aber durch die vorgesehene Maßnahme die Schwimmausbildung
zum Teil und die Rettungsschwimmerausbildung nahezu vollkommen unmöglich
geworden. Auch hätten keine Wettkämpfe mehr im Bad stattfinden dürfen, z.B.
Schulmeisterschaften.
Als dann dir Renovierung 1997/98 erfolgte, respektierte man unsere einstigen Einwände
und das Freibad blieb auch als Sportbad für die DLRG erhalten.
1992: Der erste VW-Bus wird von der Bundeswehr kostenlos übernommen und für
unsere Zwecke hergerichtet.
Auch 1992: Die DLRG-Oberweis erobert die Ostsee und unterstützt dort den
Wachdienst in Boltenhagen. Die ersten Oberweiser als Wachgänger dort waren Gerd
Keilen, Richard Pick, Alexandra Nels sowie Silke und Sonja Servatius.
1995: Der zweite VW-Bus ersetzt den mittlerweile leider sehr anfällig gewordenen
Ersten.
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Die Highlights der letzten 15 Jahre
1996 Jubiläumsfest 25-Jahre DLRG-Ortsgruppe Oberweis
Vom 02. bis 04. August 1996 feierte die DLRG-Oberweis ihr 25-jähriges Bestehen.
Wie 10 Jahre zuvor, so freuten wir uns, dass der damalige Bürgermeister der
Verbandsgemeinde auch zu diesem Jubiläum die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Auf dem Schulhof wurde ein großes Festzelt errichtet, in dem die Gäste aus Oberweis,
der Umgebung und unsere Mitglieder 3 Tage lang zünftig feierten.
Wie gewohnt fanden die Wasserspiele unter großer Beteiligung von
Campingplatzmannschaften, Mannschaften befreundeter Vereine und örtlicher
Gruppierungen in unserem Freibad statt.
Abends durfte unser damaliger Vorsitzender Gerd Keilen im voll besetzten Festzelt dann
eine Vielzahl an Ehrengästen und Festbesucher begrüßen. Herzlichste Grüße und Worte
des Dankes fanden dann der Schirmherr, Bürgermeister Willi Heyen, Ortsbürgermeister
Adolf Bales und der stellv. DLRG-Bezirksvorsitzende Hans Thelen aus Bitburg.
Anschließend fand die Ehrung sowohl langjähriger, als auch in der Vergangenheit
besonders um die Ortsgruppe verdient gemachter Mitglieder statt. Im Anschluss
an den offiziellen Teil sorgten
dann die Bands Mystic-Noise und
Take-Shit für die musikalische
Gestaltung des Tanzabends. Nach
dem Frühschoppenkonzert des MVOberweis am Sonntag sorgten dann
die
verschiedenen
Tanzgruppen
des SVO und die Volkstanzgruppe
Prümtalreigen der DJK-Bettingen für
einen gelungenen 2. Festtag.
1997 Führungswechsel im Ortsgruppen-Vorstand
Nach Gründung der DLRG-Jugendgruppe 1975 mit Gerd Keilen als erstem Jugendwart
sowie seiner Arbeit als Ortsgruppenvorsitzender seit 1982 übergab der „Impi“ das Zepter
an den neu gewählten Vorsitzenden Bruno Leisen. Er selbst wechselte in die Funktion des
stellv. Vorsitzenden und unterstützte hierin die Ortsgruppe in den kommenden Jahren.
Bruno konnte zu diesem Zeitpunkt auch bereits auf viele Vorstandsjahre zurückblicken.
Er war zunächst von 1975 Beisitzer im Jugendvorstand und seit 1982 stellvertretender
Vorsitzender, gleichzeitig bis 1992 Technischer Leiter im Vorstand der DLRG.
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1998 Festliche Einweihung des restaurierten Freibades Oberweis
Nach mehrjähriger Planung mit dem Büro Karnatz-Bock ließ die Verbandsgemeinde
Bitburg-Land das mittlerweile in die Jahre gekommene Freibad von Herbst 1997 bis
Frühjahr 1998 vollkommen renovieren.
Die feierliche Einweihung fand dann am 05.06.1998 im Beisein des damaligen
Innenministers von Rheinland-Pfalz, Walter Zuber, dem Landrat Roger Graef,
Verbandsbürgermeister Willi Heyen, Ortsbürgermeister Theo Scholtes jun. sowie vielen
weiteren Ehrengästen statt.
Nachdem unser Pastor Bernhard Schork dieser schönen Freizeiteinrichtung den
kirchlichen Segen verliehen hatte führten Rettungsschwimmer der DLRG-Oberweis
ihr Können vor und zeigten den zahlreich interessierten Zuschauern verschiedene
Personenrettungen und Tauchübungen im neuen ca. 900m³ fassenden Edelstahlbecken.
Die Gelder für diese gelungene Renovierung
stammten u.a. von der EU, dem Land
Rheinland-Pfalz, dem Kreis Bitburg-Prüm
und der Verbandsgemeinde Bitburg-Land.
Die Mitglieder der DLRG erfreuten sich Ihrer
erneuerten sportlichen Heimat, die Bürger
der ganzen Umgebung begrüßten das neue
Freibad als künftigen Ort der Erholung an
heißen Sommertagen und für die Gäste des
Campingplatzes gewann Oberweis als Ferienort
einmal mehr an Attraktivität für die Zukunft.
Nur einige Wochen später, am 26.Juli 1998, fand dann das traditionelle Schwimmbadfest
erstmals in den neuen Gegebenheiten des Erlebnisbades statt. Bei dieser Gelegenheit
führten wir unsere neuen Raftingboote (robuste Wildwasser-Schlauchboote) vor. Diese
dienen seitdem unter anderem zur Ausbildung der Wasserretter in schnell strömendem
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Gewässer. Hier helfen sie auf diese Weise die Fähigkeiten zu trainieren Absicherungen,
z.B. bei Kanurennen, qualifiziert durchführen zu können. Am Sonntag Nachmittag
spendete unser Pastor Bernhard Schork dann den neuen Boote und deren Besatzungen
seinen Segen für eine allzeit gute Fahrt. Bei der anschließenden „Bootstaufe“ erhielten
sie schließlich die Namen Delphin und Orka.
2001 Anschaffung eines Motorrettungsbootes für die DLRG-Oberweis und
Gründung des Boots-Trupp der Ortsgruppe.
(hierzu ergänzender Text: -Ein Motorboot für die DLRG-Oberweis-)
Das Foto zeigt die Gäste bei der Bootstaufe in Biersdorf am See.
Taufpatin war die Bürgermeister-Gattin Elvira Heyen (+).
2002 Beteiligung der Ortsguppe an der 1200-Jahrfeier der Ortsgemeinde
Oberweis
An diesem Ortsjubiläum waren alle
Oberweiser sowie ehemaligen Oberweiser
beteiligt. Selbstverständlich unterstützte
auch die DLRG dieses tolle Ereignis, was
sich mit verschiedensten Veranstaltungen
nahezu über das gesamte Jahr 2002 hinzog.
An Fronleichnam übernahm eine Gruppe
unter Leitung von Gabi Benzschawel und
Richard Pick die Erstellung des 500 Meter
„Blumenpädchens“.
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Als einen weiteren Höhepunkt der Festreihe stellte unsere Ortsgruppe mit einem
„Bootsstand“ am Haus Mielisch (Karpen, Bachstraße) die Bewirtung der Gäste mit
leckeren Waffeln sicher.
Ebenfalls in 2002 nahmen einige Rettungsschwimmer an der 10-tägigen Ausbildung
zum Raft-Guide für Wildwasserfahrten in Haiming am Inn, Österreich teil. Aus
dieser gingen 3 Teilnehmer mit erfolgreich abgelegter Lizenzprüfung hervor. (hierzu
ergänzender Text: -Haiming, ein Erlebnis für Wildwasserfans-)
2006 Anschaffung eines neuen Vereinsbusses
Nach 1992 und 1995 wurde mit der Segnung durch unseren Pastor Schork während des
Schwimmbadfestes nun der 3. VW-Bus als Vereins- und Einsatzfahrzeug feierlich in
Betrieb genommen.
2009 25 Jahre Zeltlager der DLRG-Oberweis in Kronenburg
Nach alter Tradition findet jährlich in den DLRG-Zeltlagern an einem ausgewählten
Tag die Lagerfete statt. Im Juli 2009 hatte unsere Jugendgruppe nun alle ehemaligen
Zeltlager-Teilnehmer zu einem besonderen Anlass eingeladen. Und so kamen
viele dieser Einladung nach, um sich Filme und Fotos auf einer Freiland-Leinwand
anzusehen, frisch Gezapftes und Gegrilltes zu genießen und wieder einige schöne
Stunden miteinander am Lagerfeuer zu verbringen.
Als besondere Gäste konnten begrüßt werden, der Verbandsvorsteher Reinhold
Müller von der Gemeinde Dahlem, der Seewart Andreas Mainz und Melanie Thul, die
Campingplatzbetreiber Familie Schreiner und nicht zuletzt der erste und langjährige
Seewart Paul Schneider mit seiner Frau Petra Arndt.
Der DLRG-Vorsitzende Bruno Leisen dankte Herrn Müller für die netten
Begrüßungsworte seitens des Verbandes. Darüber hinaus sprach er allen Zuständigen am
See seinen herzlichsten Dank aus für ihre stets vorbildliche und nette Gastfreundschaft
aber auch für die inzwischen darüber hinaus gegangene tiefe Freundschaft.
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Ob im Hallenbad mit 55m-Riesenrutsche,
Strömungskanal und Hangelnetzen
oder im Freibad mit Breitrutsche und
5-Meter-Sprungturm, hier haben alle
ihren Spaß - bei jedem Wetter.
Unser Veranstaltungstipp für Kids:
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Mittwoch, 27. Juli 2011
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2009: Gruppenfoto zum 25-jährigen Jubiläum des Zeltlagers in Kronenburg
Schwimmausbildung
Kernaufgabe unseres Vereins ist seit über 40 Jahren stets die Schwimmerausbildung
gewesen. Hierzu hatte in der Gründerzeit Albert Pick als erster die Lehrberechtigung
erworben und auch bereits 1969 Rettungsschwimmer in Oberweis ausgebildet.
Nachdem in den 70-iger Jahren Georg Grün als 2. Schwimmmeister im Freibad
Oberweis angestellt wurde, stellte sich ein weiterer Ausbildungsberechtiger für unsere
Das Foto zeigt die Jugendschwimmer nach Abschluss der Prüfungen in
Bronze, Silber und Gold 2010 im Freibad Oberweis mit den Ausbildern Julia
Fandel und Bruno Leisen
DLRG mit zur Verfügung. 1980 folgten dann Werner Büchel und Ewald Pöppelreiter,
1982 Gerd Keilen und Bruno Leisen sowie 1987 Ludwina Pick (geb. Newen), Berthold
Steffes, Rainer Brücker, Walter Nitzschmann und Richard Pick. In den 90-iger Jahren
kamen Alexandra Nels und Tanja Busse als
Lehrscheininhaber hinzu.
Eine
weitere
Form
der
Ausbildungsberechtigung
stellt
der
Kleinkinderschwimmen
(KKS-Kurs)
dar. Diese Lizenz erwarb 1993 Christina
Leisen, die seit dem nahezu ununterbrochen
entsprechende Kurse für die jüngsten
Mitglieder unserer Ortsgruppe durchführt.
2008 erwarben dann Elisabeth Leisen
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und Christian Knechtges und 2009 Gabi Spang und Hubert Metz die Lizenz
zum Sportassistenten und damit die Ausbildungsberechtigung für Anfänger,
Jugendschwimmer und Juniorretter. Die nachstehend aufgeführten Personen
waren während der letzten 40 Jahre als Helfer, oft über viele Jahre ebenfalls in der
Schwimmausbildung bei der DLRG-Oberweis engagiert.
Neben den Lehrscheininhabern standen der
OG unter anderem als zusätzliche Helfer
bei der Schwimmerausbildung seit 1970 zur
Verfügung:
Gregor Steffes(+), Wolfgang Karpen, Karin
und Claudia Nitzschmann, Bernhard Braun
jun., Michael Evertz, Gabi Benzschawel,
Manuela Pick, Christina Nels, Ronni Schmidt,
Elena Zehren, Luise und Christopher
Benzschawel, Alexander Schares, Laura
Manns, Christian Colling und Jenny Neumann
sowie viele andere.
Hier das Training der Kinder im DorintSporthotel in Biersdorf mit Elisabeth Leisen,
Elena Zehren, Hubert Metz
Und auch das gehört dazu, nach
erbrachter Leistung einmal im
Erlebnisbad Cascade durch die
dunkle Rutsche „im Zug“
Abschlussprüfung der Jugendschwimmer mit Tauchen
und Turmspringen im Cascade Bitburg, mit Sabrina
Servaes
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Betriebsstätte Mettendorf
Gewerbegebiet • 54675 Mettendorf • Tel.06522/286 • www.bonefas-handwerk.de
11 Jahre Fitnessgymnastik...
Jeder weiß, dass schwimmen schön macht!
Straffe Muskeln, von Cellulite keine Spur und beim Training im Freibad tolle Bräune
ganz umsonst dazu.
Wer mehr will, kann seit
11 Jahren bei der DLRG
Oberweis auch im Trockenen mit Musik Muskeln stählen, Gelenke
beweglich halten und
den Geist entspannen.
Seit 2000 treffen sich
Fitnesswillige einmal
wöchentlich im Oberweiser
Dorfgemeinschaftshaus, um dort 60
Minuten gemeinsam zu
schwitzen und Spass zu
haben.
Wer die Kombination aus
Musik und Wasser suchte,
war bei den Aquafitnesskursen genau richtig –
hier vereinten sich Musik,
Wasser und Fitness zu einem fordernden Workout.
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Rettungsschwimmerausbildung und
Wasserrettungsdienst
Da die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft als grundsätzliche Aufgabe unter
anderem die Weiterentwicklung von Wiederbelebungsmethoden und Rettungsgeräten
betreibt, passt sie diese auch permanent den neuesten Erkenntnissen an. So lehrten wir
in unserer Vereinsgeschichte zunächst z.B. als Herz-Lungen-Wiederbelebungsmethode
das „Brustdruckverfahren mit Herzmassage“ oder die Anwendung der „Elektro-Lunge“
kennen.
Hier
zeigt
Ewald
Pöppelreiter
das
Brustdruckverfahren mit
Herzmassage an Irmgard
Benzschawel
(heute
Hermes) in den 70-iger
Jahren,
während auf diesem Foto
Felix Burger unter den
prüfenden Blicken von Adolf
Bales und Pauli Benzschawel
an der „Elektro-Lunge“
leiden muss.
Heute stehen uns die neuste Ausrüstung zur Übung und zum Training zur Verfügung.
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Hier zeigt uns der Instruktor
der Service National De La
Protection Cevil in Luxemburg, Jemp Buijs die moderne
HLW im Rahmen der Rettungsschwimmerweiterbildung. Seit 2002 unterstützt
Herr Buijs uns immer wieder
mit seinem Fachwissen, aber
auch viel Humor im Rettungsschwimmerbereich.
Vorüben des Anlandbringens
einer verunglückten Person
mit der Schleifkorbtrage im
Freibad Oberweis.
Vorbesprechung und Grundlagenausbildung
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An dieser Station erfolgt das Üben der
HLW, Anlegen von
Verbänden,
Blutdruckkontrolle
und
allg. Aufklärung über
den Inhalt des EHRucksacks
sowie
Anwendung der einzelnen Ausrüstungsgegenstände daraus.
Hier wird während der laufenden Übung eine verunglückte Person ins Motorrettungsboot geborgen und
anschließend fachgerecht an
Land transportiert.
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Hier sind die Teilnehmer der Vorbereitungsübung zur Absicherung des Kanurennens in
der Irreler-Wasserfällen zur Nachbesprechung angetreten.
Mit dabei die Strömungsretter der DLRG-Kordel mit dem Zugführer des Bezirks
Michael Backes
Teilnehmer unseres Bootstrupp vor der Übung auf der Mosel bei Schweich
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Absicherung von Veranstaltungen am Wasser
Wie bereits erwähnt, unterstützte die DLRG-Oberweis bereits 1972 den TV-Bitburg
beziehungsweise den Kanu-Verband bei der Absicherung von Kanurennen des TVBitburg und des Kanu-Verbandes auf der Prüm.
Hier in den Irreler Wasserfällen
Gehen jetzt die beiden Kanuten
baden, sind die Strömungsretter
der DLRG gefragt. Nur durch die
gezielte Ausbildung im Bereich
der Strömungsrettung können die
gut ausgerüsteten und gesicherten
Wasserretter auch relativ gefahrlos
dem Verunglückten in dem schnell
fließenden Gewässer Hilfe leisten.
Die junge Kanutin ist glücklich aus dieser Zwangslage
befreit zu werden.
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Zum Stauseefest in Biersdorf sichern wir die Drachenbootrennen von Heinz Bausch und dem
Outdoor-Event-Unternehmen
AFUNTI ab.
Gehen die Wettkämpfer dann mal baden, ist unser Motorrettungsboot nicht weit entfernt
und kann umgehend eingreifen.
Auch die Reservisten
der Südeifelkameradschaft setzen auf die
Absicherung bei ihren
Aktivitäten auf dem
Wasser.
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Baywatch in Riol
Um unsere Lebensretter-Fähigkeiten nicht einrosten zu lassen und neue
Rettungsschwimmer an die Besonderheit des Fließgewässers heranzuführen, weiteten
wir unsere Übungen schon vor geraumer Zeit auf die Mosel aus. Besonderheiten
dieses Übungsgebietes waren neben der Strömung auch das teilweise unzugängliche
Ufergebiet und die Möglichkeit Motorboot und Rafts einzusetzen.
In den letzten Jahren bewährte sich zudem die Übungen mit dem Wassersporttag
zu verknüpfen. So fuhren die Mitglieder des Bootstrupps meist am Vorabend des
Wassersporttages nach Riol. Hier stellte Bruno nun ein wahrheitsgetreues Szenario mit
freiwilligen Opfern dar. Die Aufgabe des Bootstrupps war es nun alle teilnehmenden
Opfer zu finden und nach den erlernten Erste Hilfe Maßnahmen zu betreuen. Gleichzeitig
wurde das Anbordbringen der verletzten Personen und das Funken trainiert.
Nach einem offiziellen Abschlussgespräch, bei dem alle Übungsteilnehmer, sowohl
Opfer wie Retter zu Wort kommen konnten und über ihre Erfahrungen und Empfindungen
während der Übung sprechen konnten, ging es meist zum gemütlichen Teil über.
In einem Jahr hatten wir das Glück, dass in einem Nachbarort von Riol, nur wenige
Kilometer flussaufwärts, ein Weinfest gefeiert wurde. Wir ließen die Autos also stehen
und fuhren mit dem Motorboot auf die Party. Ein sicherlich unvergesslicher Auftritt für
alle Teilnehmer.
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Gasthaus zur Post
Baywatch an der Ostsee 2.0
1992 fuhren Gerd Keilen, Richard Pick, Alexandra Nels und Silke und Sonja Servatius
zum ersten Mal zum Wachdienst nach Boltenhagen an die Ostsee. Zu der Zeit stand die
nachfolgende Generation schon in den Startlöchern.
2008 reisten dann Norbert Karpen, Anne Spartz und Elisabeth Leisen zum ersten Mal
nach Heiligenhafen. Im Vergleich zu 1992 hatte sich kaum etwas verändert.Jeden Tag
ging es von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Zweimann-Teams auf den Wachturm. Zur
Rettung gab es dann immer eine klassische Baywatch-Boje dazu. Auch die Ferngläser
waren geblieben.
Auf der 18-Personen Wache
in Heiligenhafen gibt es
sechs Türme auf insgesamt
5 km Strand zu besetzen.
Als
Fortbewegungsmittel
stehen den Wachgängern noch
Fahrräder
zur
Verfügung,
die
bestimmt
teilweise
schon von der 1. Generation
Wachdienstlern genutzt wurden.
Für die schnelle Rettung zu
Wasser stehen uns 2 Boote zur
Verfügung.
Auch das Urlaubsfeeling kam nicht zu kurz. Die Feierabende wurden in gemütlicher
Runde zusammen verbracht. Ob es nun ein Fahrt in die Ostsee-Thermen oder gar der
alljährliche Besuch auf den Hafenfesttagen im Ort mit Feuerwerk war, Spaß war immer
mit an Bord.
Die Seetaufe der Wachgänger
gibt es auch nach all den
Jahren noch. Bei unserer
Taufe mussten wir durch einen
Hindernissparkur
kriechen,
der gespickt war mit Quallen
und anderen abschreckenden
Hindernissen. Dann wurde vor
allen, zuvor per Lautsprecher
eingeladenen Gästen, die
Taufe kniend im Sand vor
„ Neptun“ vollzogen. Zum
Abschluss wurde dann ins
Wasser gelaufen.
41
Abgeschreckt hat das allerdings niemanden. Auch dieses Jahr wieder fahren wir nach
2008, 2009 und 2010 wieder an die Ostsee, mit den selben Leuten wie im ersten Jahr
und wieder an der selben Station. Aus Fremden werden hier Freunde, für die so manch
einer auch mal 800 km zum Geburtstag fährt.
43
Statistisches
Bei uns haben nicht nur Nägel Köpfe!
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Unsere Ortsgruppe in Zahlen
Diese Prüfungen und Ausbildungen wurden in 40 Jahren absolviert
Wasserrettungstrupps
Kinderschwimmen
Anfängerschwimmen
834
Seepferdchen
759
(Vorraussetzung Rettungsschwimmer Silber)
Bootstrupp 1
Jugendschwimmabzeichen
Wasserrettungsdienstausbildung
14
Sprechfunkausbildung
15
341
Sanitätsausbildung A
15
40
Sanitätsausbildung B
2
Bootsführer
4
Strömungsretter
2
Bronze
582
Silber
Gold
Rettungsschwimmer
Juniorretter
14
Bronze
235
Bootstrupp 2
Silber
141
Wasserrettungsdienstausbildung
5
Gold
28
Sprechfunkausbildung
5
Sanitätsausbildung A
5
Sanitätsausbildung B
1
Bootsführer
3
Schnorcheltauch
22
Wassersport
Raftguides
Kampfrichter
Gerätetauchschein
weitere Kräfte
3
11
3
Sprechfunker
3
Bootsführer
4
Ausbilder
Erste Hilfe Ausbiler
1
KKS-Grund
13
KKS-Lizenz
1
Sportassi
Lehrschein
4
11
##
1997
1998
25
25
25
21
11
47
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Lilienthalstraße 2
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40 Jahre DLRG Oberweis...
25 Jahre Mitgliedschaft...
10 Jahre Jugendwartin...
...die Arbeit als Jugendwartin war für mich der schönste Teil meiner Mitgliedschaft
beim „Oberweiser Schwimmverein“!
Denn Jugendarbeit waren nicht nur Sitzungen, Sitzungen und nochmals Sitzungen –
Jugendarbeit bedeutete vor allem viel Spass bei Ausflügen, Parties und Jugendtreffen.
Jahreshighlight im Jugendgruppenprogramm war für alle jedoch immer das Zeltlager
am Kronenburger See, welches seit 27 Jahren jedes Mal aufs neue großen Anklang
findet.
Teilnehmer und Betreuer 2005
Jahr für Jahr eine Woche Lagerleben bringt außer Sonne,
See und Badespaß auch Regen, Matsch, kalte Nächte und
feuchte Klamotten...und trotzdem werden sich auch in
diesem Sommer wieder begeisterte Teilnehmer, fleißige
Betreuer und hochmotivierte Jugendvorständler ins 27.
Zeltlager stürzen.
Spaß ist garantiert! Sonne wünschen wir Euch!
Alex
49
Kronen, Burgen und die DLRG
Die Jugendgruppe der DLRG Oberweis begann 1978 unter ihrem Jugendwart Gerd
Keilen in Ralingen an der Sauer mit ihrer bis heute fortdauernden Tradition: ein
eigenständiges Jugendlager zu organisieren und durchzuführen.
Drei Jahre lang war das beschauliche
Ralingen der Ort, wo die Jugend im
Sommer zusammenfand, bis 1981 mit
Merkeshausen an der Prüm ein neuer
Austragungsort gefunden wurde. Auch
Merkeshausen war drei Jahre lang das
Mekka der DLRG Jugend. Dann ging
es unter Günter Benzschawel, der 1982
bereits das Zepter der Jugend von Gerd
übernahm 1984 nach Kronenburg am See.
Dort ist die DLRG Oberweis seitdem nicht
mehr fort zu denken.
Egal ob Gonzo (Rainer Brücker), Micki (Michael Evertz), Alex (Alexandra Nels), Schim
(André Szybalsiky), Brin (Sabrina Servaes) oder Pumba (Christopher Benzschawel) die
Jugendgruppe leiteten, Kronenburg war stets das unumkämpfte Ziel.
Seit nunmehr 27 Jahren fährt die
DLRG Oberweis Jahr für Jahr
dorthin um dort das Jugendlager
durchzuführen.
Damals waren im Gegensatz zu
heute noch keine Toiletten- und
Duschgebäude vorhanden, es gab
noch nicht einmal Strom. Doch
die DLRG wusste sich in all den
Jahren des alten Zeltplatzes hinter
den Bahngleisen zu helfen. Als
Lichtquelle diente ein enormes
Lagerfeuer, als Kühlschrank ein 2 Meter tiefes Erdloch im Schatten. Durch häufiges
Erproben wurden die Techniken des Feuermachens und der Kühlung perfektioniert.
So wurde sichergestellt, dass niemand nachts frieren oder die Dunkelheit bekämpfen
musste und dass es jederzeit frische Kost und kühle Getränke gab.
Zahlreiche Jahre verlief das Lagerleben ohne diesen Luxus (Strom, Toiletten), trotzdem
hatte jeder, der mitgefahren ist, seinen Spaß am DLRG Zeltlager in Kronenburg.
Tagsüber wurde am See die Zeit vertrieben, ob mit Boot fahren, schwimmen oder nur
gemütlich in der Sonne liegen. Auch regelmäßige Wanderungen zur Kronenburg oder
eine Schnitzeljagd rund um den See standen auf dem Programm. Nachts ging es dann
50
am Lagerfeuer munter weiter, wo selbst
Neulinge schnell die wichtigsten Liedtexte
beherrschten und mitsingen konnten.
Nachtwanderungen jeglicher Art waren
stets beliebt, egal ob man sich auf einen
Horrortrip durch Wald und Flur oder auf
eine Spurensuche im Dunkeln begab.
Freundschaften entstanden in Kronenburg
ebenfalls, so zum Beispiel mit dem Seewart
aus vergangenen Zeiten, Paul Schneider.
Dieser stand der Zeltlagermannschaft
mit Rat und Tat zur Verfügung und stellte auch mal Garagen zur Unterstellung oder
Werkzeuge bereit. Außerdem drückte er auch mehrmals beide Augen zu, wenn es
darum ging, dass die DLRG den See in Aufruhr
versetzte.
So fing die DLRG an, den See durch Schaukelbau
oder Motorboottouren in Anspruch zu nehmen.
Mit der Zeit kamen dann auch in Kronenburg
Veränderungen ins Land: Es wurde in
Verbindung mit der Campingplatzerneuerung
in Hallschlag ein neuer Zeltplatz angelegt und
moderne Toiletten- und Duschhäuser errichtet.
Die DLRG Oberweis durfte als erste den noch
längst nicht fertigen neuen Zeltplatz testen,
welcher durch seine Nähe zum See positive
Fazite mit sich brachte. Im folgenden Jahr war
der Zeltplatz soweit fertig, man hatte Strom,
Wasser und Toiletten in direkter Zeltnähe,
wodurch der Komfort stieg, der Geist eines
Zeltlagers jedoch erhalten werden konnte.
Trotz der Modernisierungen und
den damit entstehenden Mehrkosten
blieb die DLRG Ortsgruppe der
alten Liebe Kronenburg treu,
was bis heute nicht bereut wurde.
Wakeboard fahren und eine Tour
mit dem Speedbötchen sind heute an
der Tagesordnung, zusammen mit
der Erklimmung des luftgefüllten
Eisberges oder des Riesentrampolins
als Wasserattraktionen. Auch stehen
Schnitzeljagd,
Nachtwanderung,
51
gemütliche Stunden am See oder die Burgbesichtigung
weiterhin auf dem Programm des Tages. Abends wird
noch immer aus vollster Leibeskraft das gesamte Liedgut
preisgegeben und Nacht für Nacht ein neuer Rekord in
der Lagerfeuerhöhe erzielt. Mit dem neuen Seewart
Andreas Mainz versteht sich die DLRG ebenfalls gut,
was an diversen Privilegien der DLRG als Stammgast
in Kronenburg deutlich wird (Motorboot bei Tag,
Lärmpegel bei Nacht). Kronenburg und das Jugendlager
ist und bleibt etwas ganz Besonderes im alljährlichen
DLRG Kalender.
Das 25-jährige Kronenburg Jubiläum im Jahr 2009
war etwas besonderes für alle. Zahlreiche ehemalige
Mitfahrer gesellten sich zu einem kleinen Feste auf
dem Zeltplatz und am Lagerfeuer dazu und verbrachten
gesellige Stunden mit den aktuellen Jugendlichen und
Betreuern.
So haben schon zahlreiche DLRG-Mitglieder wunderschöne Tage in und um Kronenburg
verbracht, hunderte Geschichten erlebt und erzählt bekommen. Jeder hat wohl seine
Lieblingsgeschichten aus dieser unvergesslichen Zeit und wird diese gegebenenfalls in
den Folgejahren noch durch neue Geschichten erweitern können.
Auf die nächsten 25 Jahre Kronenburg mit Sonne, See, Zelt und Lagerfeuer.
52
Enzen, Ernzen, oder doch wie die Großen?
Hauptsache Zelten
Nachdem es die Kinder der DLRG Oberweis ab 1986 zusammen mit den Jugendlichen
nach Kronenburg zog, ging es 1995 in ein eigenes separates Kinderlager nach Ernzen.
Dieses neue Lager wurde von Gabi
Benzschawel unter Mithilfe von
Burkhard Bales organisiert und
stieß sofort auf große Zustimmung
der Kinder rund um die DLRG.
Anfangs war man noch in
den
dortigen
Blockhütten
untergebracht, wo es Schlafzimmer
für Jungs und Mädels gab, sowie
einen
Gemeinschaftsraum.
Dieser wurde zum Essen und für
Gesellschaftsspiele vor allem bei
schlechter Witterung gerne genutzt.
Bei gutem Wetter vertrieben sich die Kinder ihre Zeit lieber in der nahen Umgebung.
Ob man im Hang klettern ging, auf dem Sportplatz Fußball spielte oder einfach nur auf
der Wiese des Zeltplatzes mit Springseil, Ball sowie Freund und Feind spielte, überall
machte es Groß und Klein eine Menge Spaß.
Nach ein paar Jahren wurde dann auch der Ernzener
Zeltplatz modernisiert. Es kamen zahlreiche neue
Blockhütten hinzu, die alten wurden renoviert.
Damit begann auch in Ernzen das Zeitalter der
Zelte. Ab sofort regierten die Kinder nicht mehr
aus den Hütten heraus das Lagerleben, sondern,
wie sollte es in einem Zeltlager auch anders
sein: aus ihren majestätischen DLRG Zelten.
Diese boten stets Schutz und Unterschlupf, auch
wenn es bereits vorgekommen sein soll, dass
das Mädchenzelt einfach einstürzte, wobei dem
Lagergott zu danken ist, dass dort niemand zu
Schaden kam.
Lagerolympiade, Schnitzeljagd, Nachtwanderung
und der Felsenweiher waren Jahr für Jahr
willkommene Angebote der Lagerleitung
und der Betreuer an die Nachkömmlinge.
Außerdem wurden immer wieder neue Aktionen
53
hinzugefügt, wie die
Wanderung
nach
Echternacherbrück ins
Schwimmbad oder die
Abendveranstaltungen
von „Ernzen sucht den
Superstar“.
Die Betreuer, die
stets in Privatzelten
untergekommen
waren, perfektionierten
in all den Jahren ihre
Kartenspieltricks. Vor
allem in „Skip-Bo“
kann Ihnen bis heute
kaum jemand das
Wasser reichen.
Ob man nun zusammen Steckenbrot machte, sich im stärksten Regen auf dem
Fußballplatz duellierte und daraufhin als Schlammmonster mit kompletter Mannschaft
in Kleidung abduschen musste, oder ob man am Lagerfeuer zusammen Lieder sang, in
Ernzen war das Gemeinschaftsgefühl stets groß. Man wusste, dass man im Zeltlager
zusammenhalten musste.
So bot Ernzen den Kindern,
aber auch den Erwachsenen,
jahrelang Spaß und Freude und
es war immer ein Highlight des
Jahres für jeden, der mitgefahren
ist. Unvergesslich werden den
Kindern aber auch die ernsteren
Töne in Erinnerung bleiben, die
vor allem Gabi und Burkhard
(natürlich nur wenn unbedingt
nötig) einzusetzen wussten.
Sicherlich fährt der ein oder
andere Teilnehmer heute noch
kurz zusammen, sobald Gabi das
Wort erhebt. ;-)
Zum 10-jährigen Ernzen-Jubiläum 2005 kamen viele DLRG-ler zum Feiern dort
zusammen. Die neue Lagerleitung unter Richard und Ludwina Pick lud ehemalige
Betreuer und Teilnehmer zum Feste ein, wo ein geselliger Abend mit Ehrungen für
Gabi (ehem. Lagerleitung) und Frau Göbel (Platzwartin), mit der wir als DLRG stets
ein gutes Verhältnis hatten, verbracht wurde.
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Es ging auch noch ein elftes Mal zum Zeltlager ins schöne Ernzen, was aber bis heute
das letzte Mal bleiben sollte.
Nach erneutem Leitungswechsel, von Richard und Ludwina hin zu Becki (Berthold
Steffes), zog 2007 auch das Kinderlager nach Kronenburg an den See. Seitdem hat sich
das Kinderlager wie schon das Jugendlager dort festgebissen und scheint nicht mehr weg
zu wollen. Die berühmte Sucht nach Kronenburg hat also nun auch die Kleinen erfasst
und lässt sie nicht mehr los. Der See ist nunmehr immer zwei Wochen im Sommer unter
der DLRG Flagge besetzt.
In Kronenburg haben sich die Kinder schnell zurecht gefunden und den See und seine
Umgebung bei Schnitzeljagden, Paddeltouren oder mit dem Motorboot kennen und
lieben gelernt, sodass sie auch in späteren Jahren noch gerne mit dem Jugendlager die
Ferien in Kronenburg verbringen möchten.
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Ein Motorboot für die DLRG-Ortsgruppe Oberweis
Der Traum vom eigenen Motorboot war wohl schon aus den Köpfen der Gründergeneration unseres Vereins nicht mehr wegzudenken, wie die nachfolgenden Fotos zeigen:
Albert Pick sen. motorisierte eine Badewanne, die Jugend setzte mehrere
Karnevalsaisons auf ein richtiges Schiff - ein Piratenschiff
und Walter Nösges stellte dann gar ein
richtiges Sportboot zur Verfügung...
...das war in den 70er-Jahren.
Nachdem wir dann 1978/79 zum Jugendlager in Ralingen an der Sauer Schlauchboote
von den Freunden der DLRG-E-Brück/Irrel ausgeliehen hatten, kauften 1983 Gerd
Keilen und Bruno Leisen ein gebrauchtes Schlauchboot vom Fabrikat Metzeler. Dieses
war sogar mit Segel ausgerüstet und so konnten wir bereits beim 1. Jugendlager in
Kronenburg 1984 viele schöne Stunden auf dem Kronenburger See verbringen. Dies
selbstverständlich unter seemännischer Anleitung und Aufsicht des Seewarts Paul
Schneider, der uns lehrte, hart am Wind zu segeln. Leider half das nicht, die nächtlichen
Ausflüge mit Tretbooten überflüssig zu machen - zum Leidwesen des damaligen
Bootsverleihers.
1998 nahmen wir dann unsere neuen Raftingboote in Betrieb. Parallel zu den hiermit
durchgeführten Flussfahrten in der Eifel hatten wir jedoch auch immer wieder
Gelegenheit, mit Paul Schneider Revierbefahrungen mit seinem Dienst-Motorboot
zu absolvieren. Als dann noch die Möglichkeit bestand, mit alten Wasserskiern auf
59
Herzlichen Glückwunsch
zum 40-jährigen Vereinsjubiläum!
Mit uns immer gut frisiert!
Ingrid Nösges-Esch
Neuerburgerstr. 16
54636 Oberweis
Terminvereinbarung unter Tel.:06527/1777
Leuschen
dem Kronenburger See zu fahren, wuchs auch bei einigen von uns der Wunsch nach
einem motorisierten Boot. Kurz entschlossen nahmen Hubert Metz und Bruno Leisen
im Jahr 2000 an einem Lehrgang zum Erwerb des Motorrettungsboot-Führerscheins
bei der DLRG teil. Nachdem nun 2 Bootsführer in der Ortsgruppe waren, beschloss
der Vorstand die Anschaffung eines eigenen Motorbootes. Zunächst sollte es ein
preiswertes gebrauchtes Boot werden, aber hier konnten wir nicht das Passende finden.
Da inzwischen mit dem Bau des Bootshauses in Biersdorf und dem dortigen See auch ein
Einsatzgebiet gefunden war, wurde nun eine anspruchsvolle Finanzierung durchdacht
und im Vorstand verabschiedet. Wir wollten ein neues Boot mit Aussicht auf eine lange
Lebensdauer mit möglichst geringen Betriebskosten anschaffen. Hierzu benötigten wir
schließlich ein Budget von 35.000,- DM.
Mit viel Ideenreichtum und vielseitiger Unterstützung, unter anderem ein
Kooperationsvertrag mit der Verbandsgemeinde Bitburg-Land und der Freiwilligen
Feuerwehr Biersdorf, gelang es schließlich die Finanzierung zu sichern. Eine ganz
unkonventionelle Maßnahme war in diesem Zusammenhang die Holzaktion bei einem
sehr sozial eingestellten Industrieunternehmen. Hier stand aus Sicherheitsgründen die
dringende Beseitigung von Hecken und Bäumen auf mehreren 100 m entlang einer
Bahnstrecke an. Dies wurde einigen forsterfahrenen Vorstandsmitgliedern bekannt
und so bot man an, mit 12 handfesten Waldmännern die anstehende Arbeit an einem
Samstag zu erledigen.
Auch diese Maßnahme trug in nicht unerheblichem Maße zur Finanzierung des Motorbootes bei und so konnte schließlich am 05.10.2001 die Bootstaufe im Rahmen der
feierlichen Einsegnung des Bootshauses in Biersdorf am See stattfinden.
61
Diese Urkunde belegt die Taufe unseres Motorrettungsbootes auf den Namen
-Oberweis-
Für die Ortsgemeinde und damit den Namensgeber unterzeichneten der Ortsbürgermeister
Theo Scholtes,
für den Bezirk Eifel-Mosel der Vorsitzende Hans-Günter Ludwig, für die DLRGOrtsgruppe Oberweis der Vorsitzende Bruno Leisen, dann folgten die Unterschriften
der Taufpatin Elvira Heyen (+) und des besiegelnden Neptun, Paul Schneider.
Wassersporttage
oder wie wir lernten auf dem Wasser zu laufen
Auf den Geschmack des motorisierten Wassersportes kamen ein paar wagemutige
DLRGler schon kurz nach der Jahrtausendwende. Nachdem sie auf Pauls alten Skiern
einige Runden auf dem Kronenburger See gefahren waren, entwickelte sich nach und
nach der Wunsch, dies in einem umfangreicheren Maß zu machen.
Glücklicherweise fiel dieser Wunsch in die
Anschaffungsphase des Motorboots, womit der
Wunsch in naher Zukunft näher rücken sollte.
Nachdem das Rettungsboot nun da war, und erste
Rettungsübungen erfolgreich abgehalten wurden,
konnten nun neue Sportgeräte angeschafft werden.
Um alle Mitglieder der DLRG in den Genuss des
neuen Spielzeuges kommen zu lassen, wurden
fortan Wassersporttage veranstaltet. Hierzu
trafen sich alle, die Interesse hatten, zu einem
gemütlichen Tag an der Mosel. Abwechselnd
durfte jeder sich darin versuchen die Wellen mit
dem Wakeboard zu bezwingen oder der Fliehkraft
auf dem Speedbötchen zu trotzen. Um neue
Kräfte zu sammeln war natürlich auch immer für
ausreichend Verpflegung gesorgt.
Auf diese Weise lernten viele unser Element, das
Wasser, auf eine neue Art und Weise kennen, was
nicht selten für gesteigerten Spaß am Wassersport
und der Bewegung in der Natur sorgte.
63
Haiming, ein Erlebnis für Wildwasserfans, und
Freunde der Alpenwelt
Unsere Ortsgruppe war
bereits
1972
bei
der
Absicherung der Kanurennen
auf der Prüm in Oberweis und
in den Irreler Wasserfällen
eingebunden. Schon seit
Jahren erkannten wir jedoch,
dass die Möglichkeiten der
Ausbildung für die hier
erforderlichen Fähigkeiten
nur bedingt bei der DLRG
und
auch
in
unserer
Ortsgruppe vorhanden waren.
Der Grundstein für diese Das Foto zeigt die Teilnehmer dieses ersten Aufenthaltes in
erweiterte Ausbildung sollte Haiming 2000 v.l.n.r.: Bruno Leisen, unsere nette Wirtin
nun mit Indienststellung Margret, Jürgen (Azubi auf dem Buchenhof), unser Guide
Gilbert Willems (+), Will (ein engl. Tourist), Christian Bisdorf,
der beiden Raftingboote Michael Kohlhaas, Tina Winter, Alexandra Nels und Hubert Metz
Delphin und Orka während
des Schwimmbadfestes 1998 gelegt worden sein. Schon bald erkannten wir aber, dass
seitens unserer Organisation zu dem Zeitpunkt noch keine spezifische Ausbildung in der
Absicherung von Veranstaltungen an schnell strömenden Gewässern angeboten wurde.
So befuhren wir mit unserer, noch spärlichen Ausrüstung, in kleinen Gruppen die hiesigen
Gewässer und machten hierbei bereits eigene Erfahrungen mit den Besonderheiten
Die beiden Fotos zeigen unsere Rafter auf dem Inn im Bereich der sogenannten –Memmingerkurz vor der Ötzmündung.
und Gefahrenstellen unserer Flüsse. Durch Zufall erfuhren wir dann während einer
Unterhaltung von einem unserer ehemaligen Vorstandsmitglieder Günter Benzschawel,
dass er im Rahmen eines Ausfluges der Elektromeister-Innung vor einigen Jahren die
64
Gelegenheit zum Raften in Österreich wahrnehmen konnte. Er überließ Bruno Leisen
auch gleich ein Prospekt vom dortigen Outdoor-Unternehmen Fankhauser in Haiming.
Sogleich wurde dann am verlängerten Wochenende über Fronleichnam 2000 mit der
ersten Gruppe Rettungsschwimmer unserer Ortsgruppe ein Ausbildungsaufenthalt in
Haiming organisiert.
Der Aufenthalt auf der Rafting-Alm in Haiming hat allen so viel Freude bereitet, dass
wir noch im gleichen Jahr, im Oktober zum 2. Mal hierhin fuhren. Nach weiteren
Aufenthalten in 2001 organisierte unsere Ortsgruppe dann mit dem Guide-Ausbilder
Gilbert und dem Inhaber der Rafting-Alm Hannes Fankhauser eine 10-tägige RaftGuideausbildung mit anschließender Guideprüfung vor dem Prüfungsausschuss der
Tiroler Landesregierung.
Hieraus gingen mit Alexandra Nels, Tina Winter und Bruno Leisen schließlich drei
Rettungsschwimmer unserer Ortsgruppe als geprüfte Raft-Guids hervor.
Das Foto zeigt die Haimingteilnehmer von 2010 am
Umhausener Wasserfall-Klettersteig im Ötztal.
Inzwischen ist Haiming ein fester
Bestandteil unserer Jahresplanung.
Es fahren jedes Jahr ein bis zwei
Gruppen zur Ausbildung hierhin.
Da die DLRG mittlerweile auch
eine
Strömungsretterausbildung
als
weitere
Stufe
der
Wasserrettungsdienstausbildung
anbietet ergänzt und vertieft das
Wildwasserfahren in Österreich nun
zusätzlich diesen DLRG-Ausbildungs
Bereich. Heute können wir mit
unserem Bootstrupp sowie weiteren
qualifizierten Rettungsschwimmern
eine deutlich bessere Absicherung
von Veranstaltungen an „schnell
strömenden
Gewässern“
gewährleisten.
Der Aufenthalt in Haiming besteht jedoch nicht nur aus Wildwasserfahren und der
Ausbildung in Sicherungsmaßnahmen, unsere Teilnehmer nutzen selbstverständlich
auch die Zeit zwischen den offiziellen Teilen, um weitere Möglichkeiten der Alpenregion
zu erleben.
So stand nahezu von Beginn an öfter mal Canyoning oder auch Klettern im gut
gesicherten Klettersteig der Tiroler Alpen an.
65
Drachenbootrennen 2010
2010 nahm die DLRG Oberweis zum ersten Mal nicht nur als Rettungskraft, sondern
auch als Mannschaft aktiv am Drachenbootrennen beim Stauseefest Biersdorf teil.
Als kleines Aufwärmtraining ließen wir nun erst einmal das Rettungsboot ins Wasser
und halfen dem Veranstalter dabei die Strecke abzustecken. Dann teilte sich unser Trupp
und beide Boote – das Motorboot und das Drachenboot – wurden besetzt. Schnell
entpuppte sich Luise als der Ideale Schlagmann (-frau) und zusammen mit unserem
Rudergänger, einem erfahrenen Rennfahrer und auch Besitzer des Bootes, bestrittenen
wir den ersten Trainingslauf.
Und schnell wurde uns klar,
das ist anstrengend. Nach
weiteren 3 Trainingsrunden,
kamen die ersten Zweifel
auf, ob wir gegen uns gegen
die erfahrenen Mannschaften
wie den Musikverein oder
das Eishockey-Team Bitburg
behaupten könnten.
Aber das erste Rennen brachte
Gewissheit: Alle paddelten
wie besessen, schrieen und
feuerten sich gegenseitig an
und schafften es auch noch
irgendwie den Takt zu halten.
Nach Beendigung von 3 weiteren Läufen standen wir im HALBFINALE!
66
Dann wechselten die Rudergänger, da unserer auch auf dem gegnerischen Boot gelenkt
hatte und das Los entschied, dass er das Rennen auch auf diesem fahren würde.
Natürlich lag es an uns und auf gar keinen Fall und überhaupt nicht an der anderen
Ruderbesetzung, dass wir dieses Rennen verloren... ;-)
Trotzdem war es ein großer Spaß für alle Beteiligten und wir steckten die Niederlage
sportlich weg.
Auch für die Retter auf der „Oberweis“ war es eine gelungene Veranstaltung, ohne
Zwischenfälle oder Verletzte, sodass alle den Tag gemütlich und zufrieden und mit
mehr oder weniger langen Armen auf der See-Terrasse ausklingen lassen konnten.
Die tauchen was! „Da sange ma noch en Trullala“
Seit 1992 haben DLRG Taucher aus Oberweis immer wieder Tauchsafaris ins Rote
Meer unternommen, da bleibt es nicht aus, dass auch ein Kulturaustausch stattfindet. So
lernten die Eifellaner z. B. den richtigen Gebrauch einer Shisha und einen guten Chai
(schwarzer, gesüßter Tee) zu schätzen.
Dass der Austausch auch andersherum
funktioniert, wurde 1998, als man
wieder eine Safari im Roten Meer
machte (als Vollcharter, d. h. das
Boot die MY Diana wurde von den
Oberweisern und drei Leverkusener
Tauchern komplett gebucht,) den
Teilnehmern bei der Begrüßung durch
den Kapitän Hadschi Hussein sofort
67
klar. Er ging auf Gerd zu und fragte „You know me?“ - Gerd „No I´m sorry“ - der
Kapitän: „ But I know You - Da sange ma noch en Trullala“. Was zur Folge hatte, dass
Richard, Gonzo, Michael und Daniel fast über die Reling fielen.
Wie kam es zu diesem bemerkenswerten Austausch Eifellaner Liedgutes in bestem
Platt?
Es geschah, als Gerd mit Berthold und vier weiteren Tauchkollegen aus ganz
Deutschland 1993 auf einer 14tägigen Safari mit der MY Heidi in den Süden des Roten
Meeres unterwegs waren. Nach einer Woche waren sie „trocken gelaufen“ - der Wein
war alle! An einem Ankerplatz am Riff trafen sie ein größeres Schiff mit 17 Tauchern
der selben Gesellschaft und die hatten noch zwei Kisten à sechs Flaschen Wein über.
Klar wurden diese sofort übernommen und beim Abendessen wurde die erste Flasche
von Gerd geöffnet. Er meinte dabei: „Wenn wir jeden Abend zwei Flaschen trinken,
kommen wir damit bis nach Hurghada.“ (Dort begann und endete die Safari). „Diese
Flasche gebe ich aus - dafür bekomme ich aber auch ein Trullala gesungen.“ sagte
Gerd, worauf er und Berthold anfingen dieses schöne Lied zu schmettern - bald fielen
die anderen ein. Nach dem dritten Trullala waren alle Ägypter von beiden Schiffen auf
der Heidi bei den Sängern versammelt und einige sangen bereits mit - darunter auch
Hussein, der damals noch Smutje auf dem anderen Schiff war. Nur damit sich dieses
schöne Lied auch richtig bei unseren ägyptischen Freunden setzen konnte, wurde an
diesem Abend noch neun Mal getrullalat und die nächsten fünf Abende verliefen sehr
trocken - was sich angesichts des Erfolges - der Kapitän konnte das Lied nach fünf
Jahren noch in perfektem Eifellaner Platt - als pädagogisch richtig erwies.
68
Unterwasser – Bierfassrollen
Wer hat´s erfunden?
Das Unterwasser - Bierfassrollen hat die DLRG - E´brück/Irrel unbestreitbar 1983
erfunden - basta - da bräuchte ich hier nicht mehr weiter zu schreiben.
Aber - 1984 wurden wir erstmals zum Unterwasserbierfassrollen nach E´brück zu deren
Schwimmbadfest eingeladen. Wir hatten dies noch nie gesehen und übten es anhand der
Regeln, die man uns gegeben hatte. Die Regeln waren einfach: Eine Mannschaft besteht
aus 5 Mann oder Frauen - es gibt diese Disziplin natürlich auch für Frauen. Beim Start
stehen alle am Beckenrand und das Fass (ein mit Wasser gefülltes 30 Liter Bierfass aus
Aluminium) liegt in 3,5 m Tiefe am Boden. Nach dem Startschuss muss es 100 m (4
Bahnen) über den Beckenboden gerollt und am Schluss auf dem Beckenrand stehend
abgestellt werden.
Wir besorgten uns ein solches Fass
und fingen an zu üben. Nach dem
Start tauchte ein Schwimmer ab und
rollte das Fass soweit er konnte - alle
anderen schwammen im Pulk (später
von der DLRG - Oberweis verächtlich
Ententechnik genannt) und wenn der
Erste auftauchte übernahm der Nächste.
Nach einigen Durchgängen waren
wir alle platt und mit dem Ergebnis
unzufrieden.
Es
entstand
eine
heftige Diskussion, die Bruno,
Wolly, Richard, Werner und Gerd im
Nichtschwimmerbereich durchführten und immer wieder mit praktischen Übungen der
gerade diskutierten Details unterbrochen wurden. Da wurden Wenden, Übergaben und
Streckenaufteilung so lange geübt bis eine völlig neue Disziplin entstanden war - ein
Unterwasser - Bierfassrollen mit exakter Streckenaufteilung und fliegenden Übergaben
- das heute noch genau so gerollt wird, da bisher niemand eine weitere Verbesserung
erdenken konnte. Es war eine Revolution wie beim Hochsprung vom Straddle zum
Fosbury Flop oder noch besser wie vom Freistil - Brustschwimmen zum Kraul, was wir
zu dem Zeitpunkt jedoch selbst noch nicht wussten.
So fuhren wir nun 1984 zum Schwimmbadfest in Echternacherbrück und hatten
das Glück, das wir von 14 Mannschaften, die ausgelost in sieben Durchgängen
gegeneinander antraten, im letzten Durchgang waren. Völlig überrascht sahen wir, dass
alle - auch die E´brücker die „Ententechnik“ anwendeten. Remi Orth, Schwimmmeister
von E´brück bot seinem Paten Gerd die Wette um eine Kiste Bier an, dass die E´brücker
gewinnen. Gerd schlug grinsend ein. Als wir im letzten Durchgang unseren Gegner
um mehr als eine Bahn geschlagen - und den bestehen Weltrekord der E´brücker um
69
41 Sekunden unterboten hatten - war klar, dass man nur noch mit dieser Technik einen
Pokal gewinnen konnte.
Nachdem wir dann das UW-Bierfassrollen auch in Oberweis einführten und jahrelang
den Rest der Welt dominierten, übernahmen die E´brücker diese / -unsere- überlegene
Technik und nannten die Disziplin in „Original - Unterwasser - Bierfassrollen“ um.
Darauf sind wir heute noch stolz!
Ski heil und die roten Lippen...
Als im April 2010 eine Truppe von 12 wagemutigen
DLRG-Mitgliedern in Richtung Süden aufbrach,
war schnell eines klar: die DLRG war um eine
weitere Aktion und Betätigung reicher, das
Skifahren.
Die
Truppe
hatte
sich
eine
schöne
Selbstversorgerhütte in Saalbach-Hinterglemm
gebucht. Dort angekommen ging
es auch direkt auf die Bretter und
der Berg wurde erstürmt, von
den Einen eleganter, von den
Anderen dafür umso bemühter.
Die Bedingungen bei sonnigen
23°C waren wie eine Einladung
70
zum ausgedehnten Mittagstisch mit
Kaiserschmarrn, Weizenbier und
einem Willi. Das Wetter sollte Ihnen
die gesamte Woche über hold bleiben,
was sogar dazu führte, dass nahezu die
gesamte Truppe in Schwimmhosen
(und Boxershorts) oberkörperfrei die
Abfahrten meistern konnten.
Abends wurde ausgedehnt AprèsSki betrieben. So konnte jeder seine
Tanz- und Trinkfestigkeit beweisen,
bis diese beim Mitfahrer Marcel S.
zum Lied „Rote Lippen soll man
küssen“ ausartete und wieder in
der Boxershorts endete.
Letztlich überlebten alle 12
DLRGler sowohl den Berg, wie
auch die Theke und die DLRG
hatte eine neue Aktion in Ihrem
jährlichen
Terminkalender
gefunden.
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Oh du fröhliche...
Seit einigen Jahren ist es in Oberweis Brauch, dass zu jedem Advent bei einem Einwohner
ein Fensterchen geöffnet wird, welches reich dekoriert der Gemeinde präsentiert wird
und wo man einen geselligen Abend verbringen kann.
Dieser Idee wollte sich auch die DLRG nicht
verschließen und so wurde bereits mehrfach auch
von der Jugendgruppe ein Fenster dekoriert und
ein Abend organisiert, wo sich in adventlicher
Stimmung die Dorfgemeinde zusammenfinden
konnte. Die Feuerwehr stellte der Jugendgruppe
stets „Et Sprutzenheischen“ zur Verfügung, wo
sich ein geeignetes Fenster finden konnte.
Das ganze Dorf war dazu eingeladen einmal vorbeizuschauen und bei Glühwein,
Kinderpunsch und Waffeln den Abend zu genießen.
So kam zum Beispiel bereits der Nikolaus zu unserem Fenster, um die kleinen Gäste
zu beschenken oder die Jugendgruppe gestaltete den Abend mit kleinen Theater- und
Gesangsstücken unter mithilfe von Klaus Manns.
DLRG on tour
Immer wieder organisiert die DLRG Jugendgruppe neben traditionellen Bestandteilen
im Terminkalender, wie den beiden Zeltlagern, auch einzelne Ausflugsfahrten für Groß
und Klein. Diese Fahrten werden gerne in Anspruch genommen, da sie immer viel Spaß
versichern und auch für kleine Geldbeutel zu berappen sind.
So gingen solche Fahrten zum Beispiel schon nach Brühl ins Phantasialand, oder nach
Belgien ins Walibi Belgium, wo viel Adrenalin durch den Körper getrieben wurde.
Morgens wird sich zumeist in Oberweis getroffen, wo es dann zu den verschiedenen
Zielen per Bus oder Bahn geht.
Ein weiteres Ziel solcher Ausflüge war auch
bereits der Weihnachtsmarkt in Köln, wo bei
Schnee, Glühwein und geselliger Runde ein
schöner Tag verbracht wurde.
Auf den Hin- und Rückfahrten ist durch
gemeinsame Spiele und Gesänge viel
Vergnügen garantiert. So kann man dann
auch einmal bei schlechterer Laune oder
Wetter gemeinsam den Tag verbringen.
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Fastnacht mit der DLRG Oberweis
Schon immer beteiligte sich die DLRG am Oberweiser Karneval, sei es mit einem
Wagen am Umzug oder durch einen Beitrag bei der Kappensitzung.
Natürlich lässt sich der Einfluss der Wasserrettung auch in den Motiven der Wagen
erahnen, so bauten wir bisher das Dorf der Gallier aus Asterix, ein Piratenschiff, ein
Wikingerschiff und viele viele mehr.
Auch an den Kappensitzungen bis
2005 im Saal Rinnen, ließen die
Mitglieder ihrer Fantasie freien
Lauf begeisterten die Menge.
Ein besonderes Highlight war die
„Rocky Horror Picture Show“
1997, als die DLRG sich der
Travestie hingab, oder diese etwas
andere „Sendung mit der Maus“.
Auch in diesem Jahr war die
DLRG wieder bei zahlreichen
Veranstaltungen vertreten. So
organisierte die Jugend mit den
anderen Vereinen zum ersten
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Mal seit 6 Jahren eine Karnevals-Party. Nachdem mit einigen Tanzeinlagen der Garde
Oberweis das Festzelt auf dem Schulhof eingeheizt wurde, sorgten „De Hofnarren“ und
DJ-Daniel für Stimmung bis in die Morgenstunden. Mit so vielen Besuchern und einer
solchen Stimmung hätten wir niemals gerechnet!
Ein weiterer Beitrag zur Fasnacht war tänzerischer Natur: 8 Jungs unter der Leitung
von Helen Benzschawel formierten sich dieses Jahr ein Männerballett mit dem wir an
3 Eifeler Kappensitzungen teilnahmen. Und die Resonanz war einstimmig: Überall
klatschten und kreischten die Leute den 90er-Hit „Barbie Girl“ mit und forderten
Zugabe.
Auch ein Wagen wurde wieder einmal gebaut – als Motiv hielten die Superhelden aus
Film und Fernsehen hin – mit dem wir traditionell an den Umzügen in Bettingen und
Oberweis teilnahmen.
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Maiwanderung
Traditionell startet die DLRG mit
einer Wanderung oder Radtour
in den Mai. Hierzu wird sich
am Morgen des ersten Mai
getroffen. Trotz je nach Wetterlage
schwankender
Teilnehmerzahlen
ist und war der derzeitige jeweilige
Kern immer vertreten. Der erste
Schritt ist meistens das Laden des
Bollerwagens und die Absteckung
der Wanderziele. So waren in den
letzten Jahren die Strecken von
und nach Oberweis über den
Koosbüsch, oder z.B. Biersdorf,
Echtershausen oder Holsthum
oder einfach eine Rundreise um
den Ort angesagt. Zumindest
die Endziele sind meist
ähnlicher Natur, eine Gaststätte
in der man gut trinken aber vor
allem gut essen kann.
Ein schönes Beispiel für
Maiwanderung mal anders,
war unsere diesjährige Radtour
von Oberweis an den Staussee
Biersdorf und zurück. Gegen 10
Uhr morgens trafen wir und am
Schwimmbad Oberweis, und
zunächst wurden die verschiedenen
Fahrradtypen bestaunt, mit denen
ihre Fahrer die Strecke bestreiten
wollten: vom BMX bis zum 60
Jahre alten Herrenrad war alles
Vertreten, was einen Sattel und 2
Räder hat. Dann wurden Rad und
Radler in die Hand bzw. unter den
Allerwertesten genommen und es
ging los!
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Bereits nach 1,5 Stunden mit der ein oder anderen Pause und dem ein oder anderen
Ausflug abseits des Weges, war das Ziel erreicht. Schnell wurde der bereits vorbereitete
Grill aufgebaut und die gemütliche Grillrunde konnte losgehen! Vom Geruch des
Fleisches angezogen, fanden sich auch schnell einige weitere Mitglieder ein, die die
morgendliche Radtour wohl aus verschiedenen Gründen nicht bestreiten wollten.
Nach 3 Stunden dann leerten sich die Reihen: Einige wollten noch ein paar Kilometer
mit dem Fahrrad zurücklegen, andere bestellten gleich das Taxi nach Hause und
wiederum andere wechselten einfach den Ort für den gemütlichen Ausklang des Tages.
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Jugendvorstand v.l.n.r.: Luise u. Helen Benzschawel, Christian Colling, Marcel Scholtes,
Alexander Schares, Christopher Benzschawel und Julia Fandel
Vorstand oben v.l.n.r.: Hubert Metz, Stuart Armour, Alexander Schares, Julia Fandel, Christopher
Benzschawel, Martin Heck, Rainer Brücker
unten: Bruno Leisen, Wolfgang Karpen, Sylvia Szybalsky, Berthold Steffes, Maria Schultz, André Szybalsky
Unser Dank ….
…für die Hilfe, die wir zu unserem Jubiläumsfest bekommen haben, gilt
besonders unseren treuen Freunden und Mitgliedern der DLRG.
Aber auch allen Oberweiser Vereinen, die uns geholfen haben, wollen
wir ganz herzlich danken.
Alle Firmen, Geschäfts- und Privatleute, die uns durch ihre Inserate
und Spenden unterstützt haben, wollen wir ebenso in unserem Dank
einschließen.
Der Vorstand der DLRG-Oberweis e.V.
Nachfolgend bedanken wir uns ganz herzlich für ihre Spende und
Unterstützung bei:
Fa. Autoteile Keilen, Oberweis
Metzgerei Schares, Baustert
Bitburger Brauerei
Volksbank Bitburg
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