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B ei ein em weItmäßigen Brenn stofIdurchsat z fü r all e 14 13ct.ri eb e in Höhe von 825320 Mark ergäb e si ch da nach r in c
Einsparung von
17:) 300 Mark.
'Da der Ant cil de ]' \\TiinncHI',o" g ull g' ct"'a 1, 5 % d cr r. e s~ mt ­
selbstkos teIl rlcs Ce\\" äel, sh a ll sRo,npl c" cs all ' IlW ehl , wii l'dc rJ,·]'
Ant ei l d er Ei nsparun g ;)11 d ,' n Ccs;Jllltsclbstk os ten ct\\"a
9,5 % a usmachen.
Aus ei n e,' Aufstcllun g" d er spe/.irlschen K os ten i'vI/Gcal et' zc ug ter " ' ärm e fiir d eli Zcit";Julll ein es J ahres erg eb en si,.h
erh ebliche Abweichunge n. So b gc n di c ni e d,~gstcn 'Werte bei
22, 45 bis 29,20 M/Ce;) l und di e h öchsten Wert e zwis rl, en
1,7,30 bis 54,40 lvI/Geal. Ein sch rii nh cnd muß hi erzu ~ e d o ch
gesag t w erdc n, d aß das vOl'geleg te Zahlcnma tcl;a l ni cht ill
j ed em F all e vorbehaltl os a n e,.]{;)nnl: werd en kOllnt e. Die
R elation en kommen ab er de r vVahrscheiIlli ch kc it sehr IlAh e.
Fü r d en e rfahrenen E n el'ge til, e r od er H eiztechniker möge ll
diese Män gelfeststcllungen und ihre Au s wirkungen keill e
ne uen Erkenntnisse da rstellen. Es ist ab er hedau erli eh erweisc noell ni cht Allgem eingut. all cr Yer.;Jnt\\"ortlichell für C cwä chshau san lagen geword en. Gelege ntli che Ermittlungen bei
einigen d er seinerzei t. iib cf'jlrüft en 14 Gew äch sh a usanlagen
hab en gezeig t, daß di e Mä ngel im wes entliell cn b eseitigt
wurd en, a ber auell nUr hi er. Bei v;elen nicht a ngcsprochenen
Gewä chshäusern
w enig g eänd e rt.
ha t
sich
Jm
bishe rigen ' " Arbeitsa bla uf "
Diese Gufgezeig ten Probleme wa ren zusammen mit d eli a nliißlich d er vVoehe der Gew,ichsha uswirtschaften a uf d er
.. iga 67 " ed olg te n Beratnnge n Anl a ß, dAß di e B etrieb e mit
Gewäeh sh auswirtscha fl en i n, ll ezirl, Schw e,;n bes chlossen
ha ben, im Januar 1968 eIn e Kooperalion sgemeinschaft zu
bild en.
Di e Kooper.ation sgemeins cha ft s tellt sich die Aufgllb c, all e
~'[ ög li chkeit e n d er Durchsetwng d es wi ss enschaftlich-t echni schcn Fortschritts zu nutzen, um di e Hentabilit ä t de r Gewächshauswirtseha ften zu erreich en bzw. zu erhöhen .
Faßt m an d as Erg ebnis zusa mmen, so is t es o hn e Zweifel
richti g und zweckm ä ßig, R a tionalisierun gs ma ßn ahmen für
Gewächshäuser mit Hilfe vo n vollautom a ti schen Temperaturreg lern d urchwführen.
W as nut zen a ber d ie ga nze Müh e und d er hohe In ves ti ti o nsaufwand, wenn durch primiti ve Mä ngel an der K esse la nl age
odcr durch m ange lnde Qualir, zierun g der Heizer Verlu ste
eintreten, d ie di e Ein sparungen durch Inves tili on en für di e
Temp era turregelung wieder eliminieren . (
N ur ein e komplex e Be trachtung aller Fakto ren kann zu
ein er wirklichen OI<on omi e d er Gewäch sh ä user führen.
11. LORENTZ, Mitarbeiter d er ZCwE , AS Bos lock, Ber eich ScI,,'"e l' in
A 71Gl
Der Aufbau einer zentralen BMSR-Anlage
, , in der GPG "Berlin-Treptow"
In 7.a hh·cieh ell wisscn sc ha ftli ch en Untcrsu chun ge n wurde
gera de in d eli lctztcn J a hren immer deutl ich er s ichthaI',
welch eIl N utzen di e Anwendung dc r BM S n -Tec hnik in
Ge wäch shausanl agen b ringt. W enn es auch zur Zeit no ch
ni cht möglich is t, a lle prIanzenb a uli ch e n Forderungen für
jed e Kultur de ta illi e rt a nzugeb en , so ka nn dennoch sch o n
jetzt durch cxu ktes Einhaltcn bes timmtc r Erfah r ungs w erte
cin v erb esse rtes Pflanzen wac hs tum erreicht werd e n. Die
Eillh a ltun g di escl' für das m ax imale PrIanz c nw ac hs t u m elllpirisc h ermittelten Optima l", cJ't e ist n,u· dU" eh ein e entsprech end e Regclull gsa nl agc mögli ch .
Al s ein weiter e I' g ro ßer Vortcil für deH Be treiber ciner gcregelt cn Gewäch sh a usanlage kann di e E in sp arung von Heize nc rg ie gellannt werde n . Auch di e E insparun g an leb e ndigcr
Arbeit ist beträc htli c h, d:! d em Anl a genbetreibtr nur noch
ein e kontrolli ercnde Funhio n z ukommt. E in E iJlgl' irr von
H a nd erfolg t lediglich im H av ariefall. Di c z uletz t ge nannte
Eins pa run g ge \\"innt b eso nd ers untcr de m Gesich tspunkt dcr
d urchgä ngigen 5 -T age-Arbei tswoch c a n 13 ed eu tung.
Um diese recht za hh'c ichf'n Vo rtcil e ein c r BMSfI.-Anlage
a uch ill der GPG "He din-Trcptow " nutze n z u könn en, wurd e
ein ents prcch end ,:s ß ,\ ISR-Proj ckt Zlll' Rl,gelun g de r H eizung
und Lnftun g eincr 1,2 ha g roße n Gewiichsb a uso nl age enH'beitet. Di eses Projekt triig t a ll en z. Z. bek a nn te n wi ssensch a ftli che n Ergebni sse n und praktischcn E rfa hrun ge n sowohl ga rte nbauli ch er a ls a uch regclungs tc chnischer An
H.ec hn ung. Mi t cine rn Mindcs tauf wand n n fl. cgel ungsge rä te n
wcrdcn die ga rte nba uJi ch wichti gs ten P a ramctel' mit cntsprechend a bgestufte r n cgclgüte eingc ha lte n. Das P roj ckt
sicht nur so lch e Gc räte vor, di e bereits scri e nm iiß ig ill d('\'
DDR gefe r tig t werden.
- G PG Berlill- Treplow
_. VEB GRW Tellow, Zent raler Anlngcnbau d er l:lM S R-Tecbnik
134
Or. CH. FÖRTSCH, KOT'/ tng. O. GROLL"
1. Regelung der Helßwasser-Vorlauftemperatur
Zi el des Projektes is t, d ie VorlaufLempe ra tur in Abh üll g ig keit VOll de r Auß e ntemperatur gl eit en d zu regeln (Bild 1).
Dic Kes scl a nlage is t wie folgt a ufge ba ut :
Das lI ei ßw usse r wird in ei n em mit Gliedcrk essc ln a usgel'üs te t en K esse lhaus erze ugt.
lm H eißwasscrvorl a uf befind e t sich das fl. egcl ventil (Bild 2).
Di e ö rtli ch e n Hei zfl ä ch en und dic Wandl u fth eizer liegen a ls
Ver brau ch er im H eiz kreis. Hillte r de m R egelv e ntil wir d
kiiltcres Hü ckl a ufw as ser in de n Vo rl a uf beigemisch t. Ein e
I Ieißwa sserpumpe e rzcugt di e für di e Beimischung b enö ti g t e
ÜrucRüb erh ö hung. Durch Drosse lung d es H eißw a ss e rv o rlaufs (p ri m iir) wird m ehl' ki.iltcres Rü ekl a ufw a sscr in d e n
Vo rl a uf (sekundär) ge drü ckt und umgekehrt.
Die Vo rlnuftemp eratu r se kundiir nach d er Misc hs telle kann
folglich im Bereic h vo n"" 20 ° C bis ZUI' mo m enta n pri m;i r
herrsch e nd en Vo rl a uf temperatur (m ax imal 110 °C) va riie rt
werdcn.
Regl er wu rd e d e ,' vom V E I3 ~I G W geferti g te T as tbü ge lreg le r ei ngese tz t. De r n eg lcr nrb eitet a ls Nullreglcr mit
Kre uzsp ulillstrurncnl. Du rc h je zwei ein stell ba re obere und
untere G renzwcrte wird di e Regelabw eiehun g b estimmt.
'Vird ein e r der beide n unteren bzw . o b e ren G re nzw ert e
l"' l'c ieht , dann begi n n t das Motorve ntil i m Vorlauf z u ö rrn c n
lnw. zu schli e ße n ( Bild 3).
; \15
I)"r Tas tbü gelregkr ( Dreipunk tglied mit Irnpulsausga ng)
hat in Ve r b indullg mit d e m cle ktriscl!e n Mo torv entil I -ä hnli ch es Ve rh a lten, B ei d c r vo rge schlage nc n Ge riitc kombin::ltio n' ha nd elt cs sich u m kein e s tetig ühnli ehe I-R egc lung, d"
di e Impuls brcite Tb keine Funktion dc r fl. egclabw eichung
ist, so nde rn üb e l' di e Zcigc ra btn s tung in A bhängi g keit V O ll
ti er positi ve n bz w. nega tiven H.egela bw eichung xw nur z we i
Deutscllß Agl'artecb ni k . 18. Jg . . IIdt 3 Mörz/ 19GS
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Vrx-/aufAulJenfpmperatur temperatur
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-15 'e -2If
Außentemperatur w
Bi ld 1
Errcc hll(' LC YorlttUfl('mp(,},lllur als FUllktion d('T
Auß e nte mperatur , Ilcizsy s tem 110/70°C, Meß kn-i."w id('Tsland : R = 326 ,9 fl
10 n
+
Bild 'l
I1.pgelsc h e ma dei l,2-ha-Gcwächsbausanbge;
a Vorlau f, b Außentem pcrutur, c be lltri.ib, d rag N acllt, e Hiil:kl!:tuf
fl·glcr., in He ilte gesch "l td . Dies(' 1' Nullrl'gler "dwitet so,
daß üb e l' ci ne Veriind crullg der Vod all ftemp cr,lt ur <In
'.Icß kreis auf' ko ns tanten Wid e rstand gc ha lte n wird (Bild :3).
So b a ld die Auß cntemperatur s inkt, v erkleinert si ch der
vVidcrstand de r Außentemp eratllrfühlcr, ~lIso auch d er
\Vid crs ta nd der ges am ten iVleßsehlciIe. Der Zeige r d es N ullinstnllne nts bewegt sieh n;:tch links bis zum uutcren innercn
Gre nzw ert. Ist der Gre nzwert crreiellt, beginnt s ieh da s
H cgclventil im Vorlauf schrittweise z u öffnen, bis durch di e
Er höhung d e r Vorbu[tem pem tur der Widcrst;:tnd des Fühlcrs im Vorlauf soweit ;:tnste igt, daß de r im i\Icßkrcis eingeeichte Gesamtwid erstand erreicht ist und (bs Nullin s trum ent wieder seine MittelsteIlung e rreicht hat.
di s krctc l.u sLii lldc h,,1. Ln Abhüngigk cit von der Krl' isvt'rs tärkung kallll lllall die Illlpulsbreite 'rb d eI' illn cre ll C rCIi/.wc rtc kLeiner ein s te lle n als bei den iiuße ren Gren zwerten
(B ild 3).
Der Impulsa bs tand des Hcgl ers betriigt wahlw eise Ta.=30 s
oder Ta = 15 s = const.
Die Impulsbreite Tb ist einstellbar im Bereich von T b =0,05
bis 0,8 Ta. . Wi e bereits ein ga ngs fes tges tellt , muß der '[elllperatursollwcrt X s des eingesc tztcn R eglcrs durch die Außcntcmperatur w geführt wcrd cn. Dic T cmpe raturm cssull g e rfolgt mit Ni ckel- WiderstandSlh ermom c rcrn. Zwei Außent empera tudühlcr (F ührungsgröße 11') und ein Vorlauftcmperaturfühler (Istwc rt x) sind im i'r1cßkrcis dcs Tastbügel-
ßlid 3.
~l r ond4 lLfplan de r Vori a uftempcraturr rge lull;! : (I FrOlltünsirht
Heglcr, b Rrgler, c Abglrichwidersland, d \\"itl (' rSlands fühlc>r
außen, e \\'itlers tonds(übl cr innen, Scb~l'rörtrl'll, g angruC'lIlctc
I mpulsbrcil<\ h Regclv e nlil
Diltl 4.
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1 ImpHlsg' ebcr, m Endlagc nse holtf' r , TL \\' c lld esl' hülze, 0 AntrielJ
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Dmcl! die gleitende Hl'gduilg d,'r Vurl",dteJllpCraLlir nach
der Außentemperatur wird in gewisser ,Veise eine AlLfsclwltung dcr lIaupLsLörgröße AußenLempC'raLur erreicht. i\lit
fallender Außentcmperatlll' sLcigt konLinuierlieh die Temperatur dcs IIeizmediums lind damit dessen \'Vürmeinhalt,
obwohl die durch das lIeizsysLem fließende Menge konslant
ist. Bei steigenden AußentemperaLuren kehrL sich die WirkungsrichtlLllg um.
Hierdurch läßt sich bei riehLiger Dimcnsioniel'llilg die \Viil'ln eabgabe der örtlichen TIeizflüehen den Auß en tclllperaturelL
optimal anpassen. WeiLerhi,t wird erreicht, daß der Sollwert
d er im folgenden Abschnitt zu beschreibenden ZweipunkLregelung fü,' die Wandluftheizer im Bereich von 0,3 bis
0,8 Dmax liegt, so daß die AmpliLude der für eine Zw eipunktregelung charakteristischen t'cndclbew{'g ung relnLiv klein und
symmetrisch bleibt.
Bei Ausfall der Degelung kanu die I-leizullgsanlage über eiu e
Umgehungsleitung von Hand gefahren werden.
2. Regelung der Lufttemperatur
Das Gesamtwiirmeaufkomnlf'1l ill' 1,21w g roßen Gewüe hshausblock der GrG " llerlin-Trep tow " teilt sich auf in die ,
wie bereits beschrieben , durch önliehe Hei zfliieh e n gedeckte
Grundlast und die von Wandluftheiwl'll gebrachtc R cgellast.
Um der im Gewächshans herrsch e nden Tem[Jeraturver teilung Rechnung zu tragen , wurden 15 Luftheit:er am Außcngiebel und 12 Luftheizcr (Im Inn engieb el zu je e in eI U Regelkreis Zllsnmrncngcfaßt. Eine Verkoppelung beid er Kreise ist
nicht zu befürehtcn, da der HegelfLdder dcs jeweilige n Rcgclkreises im llercieh der ~W urf",eite der ihm zugeordnelell Luftheizer liegt.
Aus pflanzellbnuliehcll Gründen ist zu forderll, daJ.\ d er T e lllperatursollwert der Luftheizung iu Abkingigk eit d er Belcuehtungsstiirke über drei einstellbnre diskret c Wert e ('fng h ell,
Tag trüb, Nneht) geführt wird. Um b ei int ens iv cr Sonnclleinstrahlung ein extremes Ansteigen d cr 1nnentem perGtur
zu vermeideIl, sind Luftheizcr und Dachlüftung mitcinanuer
gekoppelt.
Die bisher gesammelten Erfahrungen bestiitigell cillllcutig,
daß eine Zweipunktregelung bei der hier "ngewandten TI"izungsteehnologie den nn die Regelgüte gestellten Anforuerungen vollauf genügt.! Aus diesc'm Grnncle wird auch hier
wie bei der Hegelung der ](eißwass e ,·-VorlauIl e 'llp, ... atur cin
Fallbügelregler mit Krcuzspulinstrufll ent eingese tzt. Di<,'ser
Regler gestattet im Gcgens::ttz zutn NuJlregler elas Ab1l's en
des Istwertes. Am Kreuzspulin s trul1wnt angeschlossen iSL ein
,Viderstandsthermometel' I't-:lOO zur: Erfassung des 1st"'crtes der GewiichsklUsinn en telllperntl1r (B ild 1,) . Dcr Regler
iSL mit vier separ"t t'i'lstdlbnrcn Sc!taltröhrcll ausgerüstet,
die je naclt Zeigcrstellung eill lJilliirsignal (z u kalt - zu wurm)
abgebcn. Mit diese m Biuiirsignal werd en übl'I' Scl,ütze die
Lufthcizer der Hegellast gcseh::l1te t.
Der Sollwert dc,' Scltalu'öltre nü 1 ist der Sc: lt allpullkt für
den Nachtbctrich, de,' von l\ü'2 (\er für dc n Ta~beLrieb
dunkel und dc ,' von Rö 3 der für den Tagbetrieb h ell (ß ild 4).
Die AIl\\"a1'( des der ßcleuchtullgsstlil'ke c lltsprech ende li
Scl,nltpnnktes erfolgt durch eincn J),illllnerungssehalter lind
eille Schultullr. Durch eille 'l.:e llt .. ale Sollw e rLscl!altullg .h insichtliclt der llelcuchtllngsstii rk e k ö nn e n m ehrere 1'em(Jeraturregc1kreise geführt werden. Wird der Grenzwcrt der H.öhrc
Rö 4 überschritten, d. h. sä mtlich e Luftheizcr d er RegelJas t
sind abgesehnlte t , b eg innt die ])achlüftllng sehrittw c ise Zll
öfInen. Das sehritt\\"eise Öffllen erfolgt (d ie lmpulslircite d es
"AuI"-llcfehles ist einstellbar), um im Winterbetrieb bei
intensiv er Sonneneillstrahlung Kaltlufteinbrüch e durch ein
erheblic1, V('f"I.ög"rlcs Offn,'''' cI"r Dnchliiftllllg z u \'er,neirlell.
UIll in, Uaval' icrall die Anlage im 1l,[ndheLricb fahren zu
könn e n, ist fllr jed e Lüftungskluppe ein Schalter mit folgendcn Detriebsstellllngen projektiert worden: "automatik" "zu" - ))vel'blockl" - "anr
H
,
,\ uch uie \Vandlufth eizer können durch einen Paketschalter
vor Ort mit [olgcnden Sektltcrstellllngen von lIand gefahren
werJ en : "aulOnHltik" - "aus" - ;,cin".
Um Sc\wltsLÖße auf d"g Nctz zu vermeiden, unterteilen sich
alle zu eine m Regelkreis gehörcndell Lüfter in Gruppen vou
llluximni vier Lufthcizcrn. Bei anstehendem "Ein"-Befehl
durch d e n H.egler gehen dic Gruppen im einstellbaren Absta nd von 0 bis 7 s in Betrieb.
3. Regelung der Luftfeuchte
Die H egelu ug cl e r Lll[tfeuchtc stellt wcite,' niel,ts als eine
GrenzwertübcrwuclllLllg" der oberell rcbtivcll LuftfcuehLigkeit dar. Dur cl, ein llnarhy grol11ctcr mit eillstellbarelll ObcrUllel UutcrwertsehlicßPl' wird die ])achlüfLullg uach Überseh I'e iten eies oberen 1"C ll chtq;rcn z wertes allS hereits unLer
l'kt. 2 genannten GrÜllden schrittweise geö[fnel.
Da beim Beregnen d e r i(ulturen jedesmal mit einem Öffllcn
(["r DacltlüfLllllg zu rechn e n ist, weil LI",' obere Grenzwert
kurzrri s tig ('rreicht wird , liißt sich der "Auf"-Defehl ei .. stellb:'r VOn 0 bis 60 min y,~ n·il'gdll. Erst welln nach Ablauf di,,s,' r Zeit d c r G re nzwe rt llo ch überschritten ist, üffllet siel, die
Dacltlüflung. Is t die Dachliiftung durch Llell Fcuehtcregclkreis g"ö ff'lPt, kanu unabh:ingil; davon der Temperaturregelh,' is bew irke lI, duß di e Luftheizer in lletrich sind. Sinkt die
relative Fenchte unter d eli unteren Oberwerlsehließer, liegt
d"r ,, /,u " -Scl'Ülz der Da ehlürtung an Sl'"nnllng, die Klappcll
werdell g ,~ schlosscll. I)u,'ch di ese AlIord'lllng kann man eine
gewisse llyslel'f~ s,~ zwischen "Aur"- uuli " Zu"-Berehl Clns tl'llen, so dal.J I' e lllielungen ausgeschlossen sind.
4. Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit
efner BMSR-Anlage
Abs chließ"Il,1 so ll noch au[ die \VirLschaftlichkeit l'II"'r deral'tigen R egelan lage eingegangen werden. \Vellll es auch
iiußerst schwierig ist, Brcnnrnaterialeinspnnlllgen nachzuweisell, kali .. cloch nuf Grund praktiseltn Er[nhrullg"l'1I und
statisLischer Erhebungell (H.AllONS 19(i,l) fes tgest ellt werden, daß ,lurch c1ie :\.nwelldullg der Regelungstechnik mit
Sicherheit J() % der sonst benötigten Brennstofflllcllgen c ingespart werclen ("'" l/jO IvT/m 2 r,ewiichshausgrundflüelte · Jahr.
])ie l~insp'\l'lIngen an ElekLrocncrgie jedoch konntc n von
IL\.DONS lind MOLLJ':11 ziemlich eindeutig nachge wi esen
werden. Sie licgen tun 2:') % unLer dem sonst üblichen
1~lektrocncrgLev('rbl'auch.
Auch die Eillsparungen all lebencliger Arlleit sind IH'U Cll tC'llJ.
Allein bei dem in den Sommermonaten notwendigen Ahlüftcll der Gew,icltsltäuser llaeh lletriebsseltluß lass e Il sielt
Liiglieh etwa 2 I, einsparell.
De_r I·: influl.l eill<'!' im optilllalen Bcreich konstant e Il Gewiiehshaustelnpl'l"aLur allf das P[Janzenwaehsturn konnte
hi s her no c h ni e ltt nachgewiesen wcrde n. Man kann jcdoe l,
damit rechnen, daß die Ertragserhöhung z.lllnindest. J. 0/0
betrügL (0,75 ,\ I/ m 2 Gl"lllldflüelte). Durch Addition dCI' srl, r
vorsiehLig kalkulierten Einspal"llngcn ergibt siclt bei Anwend Hng ci ncr 'fem pera t,"' regela nlage eill e jii hdiclte Einsl'arnllg VOI( .. d. 2,:10 i\[ KO StCIl / 1ll2 Crllndfl'icl",. Die "ingangs
'5.11. 11/1%7, S.
136
~as
Legt Jnal1 bei einer LllIgereg-cltc lt
Lll[tllCizullg einell Elektrocnergicverbranch von 18 k \Vh/1ll2
r,rund[lüel,e· Jahr zugrunde, so werel,'n bei Anwendung
pine,' Teml'craturregelanlage elwa I, k\Vh/rn 2 Grllndfliiel[(J
X J:tI,r eiugesl'ilrL (0,32 M/m 2 . Jahr).
lH's( ~ ltl'l(!helh~ Tplnp(, l':1lllrn'g"f' lalllagc
",i ll'e IH:i
J)nH-
(Sc hluß aul Se il e 137)
Deutsche '\g"''''led,nik . 18 . .Jg . . Ii ell J ,\ lär41O,,8
Einsatz von Argonschutzgas-Schweißverfahren
in der Landtechnik 1)
Dipl .• lng. M. KIESCHE, KDT"
Im landtechnischeh Tnst a nrlsetzungswesen winl nocl, übrr·
wiegend das Gasschmelz· ode,' das Elektrohandschweißen
verwendet. DCI~ Einsatz di cse r Verf"hren hat jedoch seine
Grenzen. Beim heutigen Entwicklungsstand der Schweißtechnik sind in einem )llOrtern ~ n lnstandse tzllngsbetrieb solche SeItweißverfahren wie das Schutzgasschweißen Hnt (' r
Argon und (02 nicht m ehr wer:zud e nke~. tJbcI' cinige dies(' ..
Verfahren und die An\\'endllngsgebietc soll im n:whfnlgcndcn beri chtet werden.
(') WTG-S chweißbrenn e,' ZIS 290. s lrombelaslhnr his 300 A
))lit Wa sse rkühlung (Bild 1)
.1 1 WTC-Scll\wißbrf'nner ZIS 221"
mit Wass e"kühlung (B ild 1)
,.) \\'1\,-l1Icistirtbl'cnner
mit l<: igenkiihlllng
SlrOlllbf'lnstbar bis 600 A
ZIS 1/,'1.
slrnmbelastbar
(') WIC·Sd""f'ißbl'f'nne,· Baunrt LlIdwigsf('lde, strombel as thaI' his :200 A, miL Eigenkühlung
/'
g-) \\' IG-Pllnktsrhwf'ißpi slole ZIS 10.1,
4001\, mit Wasserkühlun g (Bild 2).
1. Argonschutzgas-Schwei ßv'erfahren
J3('i den Argon schuLzgas-Sch\\' eißvedahren untPrseh('iden wir
zwiscl,('n dem vVolrram-Inertgns -Schwcißvedahren (WIG-).
dem WoHram-Inertg ~s - (WJG- ) Punkts('hwcißve l"fa hl"en und
d('m M eta ll-Tnertgas-Sdlweißverfahren (M IG-). Für den
Tn standsetzungsbetl'ieb so wie für die Neufertigung im l.andmaschinenbau haben die ersten beiden Verfahren beso n,lere
n ede utung. Hi erzu sind folgende Gerät e erforderlich:
:I ) . WIG-i\Iehrzw ed<.geriit "'SH- i'.(
Ein sa tzbereich : WTG-Naht- und -Punkt schweißen, Bolzenallsdl\v eißen unter Argon oder (02
h1
Siehk~d('nsator
WSH-S
T':in sntzl)(,"e;ch: 'VTG-Nahtsdl\\'cißf'n mit 'V('"h sclstrom
Tare} 1.
Aluminium
bis
Wird llur dn s 'VIG-Nahtsd,\\'cißen nll sgf'fiih,·t. so ist als
Sch"'cißgerät anslelle des WIG-i\Iehrzw cckge rfiles WSH -M
nlll' da s Einzwcckg-cl'ät WSH-E e,-rorderlich .
FoTg-ende Slrornqu('lIen sind zu cmprehlen:
SchweißIl'ansfonnalor KT~ 260 IIncl KTN [)IO fiir <Ins Schwelß..n mit '~l cchselstrom,
l !mformel' oder Glcil'hl'idll cl' rür
s tl·om.
dDS
Schwl'ißen mit Gleich-
1,1. WIG-Nahlschweißen
IlPim 'Y1\,-\'ahtsehw ('ißcn muß man je nach Mate/1alarL mit
'Ye"hs(' ls trom od (' r GleichsIrom schweißen. So werden _
;\[etalle mil' scl"WI' schnlC' lzpnder Oxidhaut grund Siitzlich mit
huchfl'c'llll'll ziib(',.]agerlcm 'Veehsc1Slrom vcrschwciß!. Tafel!
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\Yec hse lstrom mit
G leichs trom
H ochfrequenzü})('r-
Elektrode "m
Ingerung
Minuspol
sc'hr gut
gut
gul
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A luminiumlegi rr ungrn
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Mag nesium und seille
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Le gierunge n
Magnesiumguß
Kupfer
s('hr gut
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gilt
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Kupt erlcgierungrn nußrf
Aluminiumbronze
Aluminiumbron zc
Nickel und spine Lf'gif'fungro
Silber
leilwrise lH'djngt
schw rißbar
sf'hr gu 1
bedingl
bb 1 mm gut
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bis J mm gul
schweißbar
bi s 1 mm gut
schweißbnr
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legiert er Stahl
hochh:> gi e rlrf Stnhl
Gußeisen
Titan, Zirkon
1
strombelaslbar
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beim \\ JG·Sdl\\'('iU(·n zur POl'cnbildung
Zentralinstitut für Schwcißtcrhnil,; der DOH, lI:tllc
S. a . Autsalzre ihe über "ZIS-EnLwjcklungcn für die Automat.isierung
der Scll\veißlechnik" in 11. 7/ 1965, S. :111"
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5. 572
Ritd 1 WIG-Schweißbrenner ltS 290 "nd llS
flitJ 2.
nt,
1I'1G'Purll<lsdlweißpi slole llS 101
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(Schluß von Seil e 136)
kos t en von e lwa 5,00 MJm 2 GrllndfliiclH' folglich in
Jahren amort isi ert.
Z'''l' ,
Literatur
MULLER,
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von
Tempcro turregelgerätc n
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Gcwi.it..:hs ·
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137