Märkische Gesundheitsholding

Transcription

Märkische Gesundheitsholding
2/2015
Q
Gesundheit im Dialog
Arzt-Patienten-Seminare 2015
Tag des Schlaganfalls
Aktionsbus auf dem Sternplatz
Schule trifft Chirurgie
Staberg-Schüler im OP zu Gast
Klinik für Thoraxchirurgie
Dr. Laskowski übernahm die Leitung
Rückenmarknaher Schmerz
Dr. Welke setzt auf die Epiduroskopie
Reha: Das MBOR-Konzept
Medizinisch-beruflich orientiert
Märkische
Gesundheitsholding
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Mitarbeite
esucher,
Seniorenzentrum Werdohl
Bauarbeiten in
vollem Gange Im Herbst wird die
4. Etage in Betrieb
genommen
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Inhalt
Gesundheit im Dialog
4
Darmkrebs und die Seele
6
Märkische
Gesundheitsholding
Klinikum Lüdenscheid
Schlaganfallbus auf dem Sternplatz 7
Innere II: Dynamische Entwicklung
8
Schule trifft Chirurgie
9
Dr. Laskowski leitet Thoraxchirurgie
10
30 Jahre Michael-Ende-Schule
11
Zuwachs bei Geburten
12
7. Lüdenscheider Brustkrebstag
13
Unsere Kliniken
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Krankenhausseelsorge
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Clownbesuch im Familienzentrum
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Marienhospital Letmathe
20
Reha-Kliniken
22
Seniorenzentren
23
Betriebsrat
26
Buchtipps
27
Stadtklinik Werdohl
Krankenhaus-Entlassung?
Letmathe
Marienhospital Letmathe
Werdohl
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Dialysezentren
Die „Märkische Gesundheitsholding“ ist ein kommunaler Unternehmensverbund in
privater Rechtsform. Der Konzern stellt mit den von ihm betriebenen Krankenhäusern,
Versorgungszentren, Reha-, Senioren- und Dialyseeinrichtungen einen wesentlichen
Teil der Gesundheitsversorgung im Märkischen Kreis sicher. Zudem gehört die Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH mit ihren Tochtergesellschaften zum Verbund. Das
Klinikum Lüdenscheid ist mit seinen Kliniken und Instituten Zentrum der Maximalversorgung für Südwestfalen. Unter dem Dach der Holding sind ca. 3.200 Mitarbeiter
beschäftigt. Sie zählt damit zu den größten Arbeitgebern im Märkischen Kreis.
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Impressum
Herausgeber:
Märkische Gesundheitsholding
GmbH & Co. KG, 58505 Lüdenscheid
Internet: www.maerkische-kliniken.de
Redaktionsleitung und Gestaltung:
Thomas Köppelmann
Fon: 02351 46-2517
Mail: t.koeppelmann@
maerkische-kliniken.de
Mitarbeit: Cornelia Müller, Hartmut
Becker, Jürgen Weber, Andrea Kleff
Fotos: Thomas Köppelmann, Hella
Mauritz, Andrea Kleff
Druck: Zimmer, Hagen
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So erreichen Sie uns telefonisch
Klinikum Lüdenscheid 02351/460 - Stadtklinik Werdohl 02392/570 - Marienhospital Letmathe 02374/540 - Märkische Radioonkologische Versorgungszentren
GmbH Nuklearmedizin: 02351/463311 - Strahlentherapie: 02351/463621- Märkische
Reha-Kliniken GmbH Lüdenscheid: 02351/465000 - Iserlohn: 02371/82980 - Hagen:
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Seniorenzentren GmbH Lüdenscheid: 02351/462828 - Letmathe: 02374/54107 - Werdohl:
02392/57212 - Märkische Dialysezentren GmbH Lüdenscheid: 02351/463950 - IserlohnLetmathe: 02374/54138 - Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH 02351/43090 - WIDI
Gebäude-Service GmbH 02351/43090 - WIDI Energie GmbH 02351/43090 - Märkische
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Klinikum Lüdenscheid
Klinikum Lüdenscheid
Gesundheit im Dialog
Eine Veranstaltungsreihe der Märkischen Kliniken in Kooperation mit der AOK
Die beiden Geschäftsführer der Märkischen Kliniken, Dr. Thorsten Kehe (links) und Dr. Dr. Günter Peters
(rechts), sowie Klinikdirektor Prof. Dr. Christopher Kelm (2. von rechts) und Ralf Jurka von der AOK
stellten die Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Dialog“ vor. Prof. Kelm ging dabei insbesondere auf
die Auftaktveranstaltung zum Thema Darmkrebs und Seele ein (siehe Bericht auf Seite 6).
Die Veranstaltungsreihe
auf einen Blick
16. April 2015
Bluthochdruck: Medizinische und
psychosomatische Aspekte
3. September 2015
Weisser und schwarzer Hautkrebs
früh erkannt - meist geheilt!
23. September 2015
Volkskrankheit Rückenschmerz
29. Oktober 2015
Kinder- und jugendpsychiatreiche
Erkrankungen im Kontext Schule
19. November 2015
Früherkennung von Demenzen
Alle Veranstaltungen beginnen um
17.00 Uhr und finden im Seminarzentrum
Hellersen auf dem Klinikcampus
in Lüdenscheid-Hellersen statt.
4
Mit Patienten ins Gespräch kommen,
gezielt Fagen zum jeweiligen Thema
beantworten und dabei nicht nur die Therapie sondern auch die Prävention in den
Fokus rücken: Vor diesem Hintergrund
veranstalten die Märkischen Kliniken
in Zusammenarbeit mit der AOK unter
der Überschrift „Gesundheit im Dialog“
auch in diesem Jahr wieder Arzt-Patienten-Seminare. Die Veranstaltungsreihe
hat mittlerweile einen festen Platz im
Jahreskalender.
Die Arzt-Patienten-Seminare geben Patienten, Angehörigen und anderen Interessierten die Möglichkeit, sich über
verschiedene Krankheitsbilder und deren
Behandlung zu informieren. Bei den insgesamt sechs Terminen treten Ärzte des
Klinikums Lüdenscheid als Referenten auf
und stehen im Anschluss an ihre Vorträge
auch für Fragen der Besucher zur Verfügung. Alle Veranstaltungen finden im Seminarzentrum Hellersen (Haus 7 auf dem
Klinikcampus in Lüdenscheid-Hellersen)
statt. Der Eintritt ist frei.
Bluthochdruck: Medizinische
und psychosomatische Aspekte
Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) ist
eine Volkskrankheit: Millionen Menschen
in Deutschland sind davon betroffen.
Bluthochdruck tut nicht weh, aber die
Folgen können gravierend werden, wenn
nicht rechtzeitig gegengesteuert und behandelt wird.
Wie bei vielen Erkrankungen ist mehr
als nur ein Faktor ursächlich. Neben dem zunehmenden Lebensalter und der Vererbung können auch
psychosoziale
Faktoren
(beispielsweise Stress, Konflikte, psychische
Begleiterkrankungen) und Umwelteinflüsse mitentscheidend sein, ob ein
Mensch Hypertoniker wird oder nicht.
Andererseits können durch die Folgen
des Bluthochdrucks andere Krankheiten
entstehen, sei es eher direkt, wie durch
einen Schlaganfall, oder indirekt durch
allmähliche Herzschwäche.
Diese Zusammenhänge und wie man
dem Ganzen begegnen kann, wollen die
Referenten aus internistischer und psycho-somatischer Sicht beleuchten und
darstellen, Außerdem werden Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Referenten: Prof. Dr. Jan Galle, Klinik für
Nephrologie und Dialyseverfahren am
Klinikum Lüdenscheid, Dr. Gerhard Hildenbrand, Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie am Klinikum
Lüdenscheid.
Termin: 16. April 2015, 17:00 Uhr, Seminarzentrum Hellersen.
Prof. Dr. J. Galle
Dr. G. Hildenbrand
Volkskrankheit
Rückenschmerz
Ca. 80% der Bevölkerung hatte
nach eigenen Angaben schon Probleme mit dem Rücken. Die Ursachen dafür sind häufig Bewegungsmangel, Übergewicht und Stress,
aber auch strukturelle anatomische
oder degenerative Veränderungen spielen eine Rolle. Eine sofortige Kernspintomografie nach Beginn der Erkrankung ist meistens nicht nötig und nicht
jeder Bandscheibenvorfall darf sofort
operiert werden.
Beim jungen Patienten sollte die erste
Behandlung symptomatisch erfolgen. Danach sollten Bewegungsmangel, Übergewicht und Stressfaktoren nachhaltig angegangen werden. Voraussetzung für den
dauerhaften Therapieerfolg ist die konsequente Lebensführung mit ausreichender
Bewegung und Normgewicht. Beim älteren Patienten müssen durch ein Röntgenbild Frakturen oder andere schwerwiegende, altersbedingte Veränderungen
ausgeschlossen werden. Alarmzeichen,
bei denen sofort gehandelt werden muss
sind Lähmungen, Harn- oder Stuhlinkontinenz. Dann sind auch Computertomografie oder Kernspintomografie zur
Planung des weiteren Vorgehens unentbehrlich.
Referent: PD Dr.
Bernd
Roetman,
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Lüdenscheid.
Termin: 23. September 2015, 17:00
Uhr, Seminarzentrum Hellersen.
PD Dr. B. Roetman
Weisser und schwarzer Hautkrebs:
früh erkannt – meist geheilt!
Hautkrebs ist nicht nur früh zu erkennen.
Der Entstehung von Hautkrebs kann auch
in vielen Fällen gut vorgebeugt werden durch ein angepasstes Verhalten im Umgang mit Sonnenlicht.
Anhand klinischer Beispiele werden
die verschiedenen Formen von weißem
Hautkrebs, ihre Vorstufen und Symptome vorgestellt und die vielfältigen
Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Geeignete Massnahmen zur Vorbeugung (individueller Sonnenschutz) werden erläutert und „zum Anfassen“ bereit stehen.
Die Früherkennung des schwarzen Hautkrebes wird ebenso erläutert, wie moderne
(biologische) Medikamente für das fort-
geschrittene Tumorstadium in ihrer Wirkungsweise erläutert. Damit besteht
erstmals seit 2013 die Chance auf ein
gutes Langzeitüberleben – selbst nach
Streuung von Tochterzellen.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit am
Klinikum Lüdenscheid bietet Patienten
in dieser Situation
eine optimale Betreuung an.
Referentin: Dr. Dorothee Dill, Hautklinik am Klinikum Lüdenscheid Termin:
3. September 2015,
17.00 Uhr, Seminarzentrum Hellersen.
Dr. D. Dill
Kinder- und jugendpsychiatrische
Erkrankungen im Kontext Schule
Schule spielt eine große Rolle im Alltag
eines Kindes und seiner Familie. Viele
kinderpsychiatrische Erkrankungen führen zu einer Einschränkung im schulischen Bereich. Nicht selten ist das der
Anlass für eine Kontaktaufnahme zur
Kinder- und Jugendpsychiatrie. Manche
Erkrankungen sind Folge unangemessener
Anforderungen in der Schule. Psychisch
auffällige Kinder sind meist eine große
Herausforderung für die Schule. Es gibt
also enge Wechselbeziehungen zwischen
Schule und Kinder- und Jugendpsychiatrie. Schulabsentismus (Schuleschwänzen)
stellt für beide Institutionen ein zunehmendes Problem dar und ist in vielen Fällen nur mit einer guten Kooperation beider
Institutionen zusammen mit den Eltern zu
verändern. Anhand einiger exemplarischer
Krankheitsbilder und Falldarstellungen
werden die unterschiedlichen Aufgaben
aber auch die Wechselwirkungen zwischen
Therapie und Schule aufgezeigt.
Referentinnen: Dr. Tamara Jacubeit, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Klinikum
Lüdenscheid
und Simone Siefke,
Rektorin der Michael-Ende-Schule
(Schule für Kranke)
am Klinikum Lüdenscheid. T e r m i n :
29. Oktober 2015,
17.00 Uhr, SeminarDr. T. Jacubeit
zentrum Hellersen.
Die Möglichkeiten der Früherkennung von Demenzen
Etwas mehr als 100 Jahre nach Erstbeschreibung der Alzheimer-Demenz stehen insbesondere die westlichen Industrienationen
vor der gewaltigen Herausforderung, wie sie
mit der stetig wachsenden Zahl an Demenz
erkrankten Mitbürgern umgehen sollen.
Derzeit leben in Deutschland etwa 1,5 Millionen Menschen mit einer Demenz. Sofern
kein Durchbruch in Prävention und Therapie
gelingt, wird die Zahl der Erkrankten jedes
Jahr um weitere 40.000 zunehmen und bis
2050 auf etwa 3 Millionen steigen. Dieser
Entwicklung muss sich das Gesundheitssy-
stem stellen. Im Vortrag von Professor Larisch und Privatdozent Bottlender wird auf
die Hintergründe dieser Entwicklung, Ursachen und therapeutische Möglichkeiten
von dementiellen Erkrankungen eingegangen, wobei ein besonderer Schwerpunkt
auch die Diagnostik und Frühdiagnostik von
Demenzen mittels bildgebender Verfahren
(MRT, PET etc.) sein wird.
Referenten: Prof. Dr. Rolf Larisch,
Klinik für Nuklearmedizin am Klinikumk
Lüdenscheid, PD Dr. Ronald Bottlender,
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
am Klinikum Lüdenscheid. Termin:
19. November 2015, 17.00 Uhr, Seminarzentrum Hellersen.
Prof. Dr. R. Larisch
PD Dr. R. Bottlender
5
Klinikum Lüdenscheid
Klinikum Lüdenscheid
Psychiatrie im Dialog
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie lädt zu Informationsabenden ein, in denen nach
einem einleitenden Vortrag zu dem
entsprechenden Thema auch die
Möglichkeit zu einer anschließenden
Diskussion besteht. Insbesondere
für die Angehörigen der Patienten
besteht hier die Möglichkeit, mehr
über die Erkrankung ihres Verwandten, aber auch über die Klinik und
ihre Behandlungsmöglichkeiten zu
erfahren.
Hier die kommenden
Veranstaltungstermine:
14.04.2015
Berufstätig trotz
psychischer Erkrankung
Referentin: Dipl.-Soz.päd.
Regine Bahlo
(Integrationsfachdienst
des MK)
19.05.2015
Die Heilkraft des
Malens – Kunsttherapie
in der Psychiatrie
Referentin:
Dipl.-Kunsttherapeutin
Carmen Loos
16.06.2015
Was ist
Psychotherapie?
Referentin:
Dipl.-Psych.
Andrea Kedzior
Alle Veranstaltungen finden jeweils
dienstags in der Zeit von 17.00 bis
18.30 Uhr in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Klinikcampus Lüdenscheid-Hellersen, Haus 5,
Erdgeschoss, Raum 005) statt.
PD Dr. Ronald Bottlender
Direktor der Klinik für
Psychiatrie und
Psychotherapie am
Klinikum Lüdenscheid
6
Darmkrebs und die Seele
Mehr als 100 Besucher bei
der Auftaktveranstaltung
zu den diesjährigen
Arzt-Patienten-Seminaren
Wir wissen mittlerweile, dass die Seele, im
weiteren Sinne eigentlich die Psyche, eine
wesentlich stärkere Rolle in der Behandlung von Krebserkrankungen, insbesondere dem Darmkrebs spielt, als uns bewusst
ist. Anlass genug, das Thema Darmkrebs
einmal von einer ganz anderen Seite zu
beleuchten - von der seelischen Seite aus,
denn „Glück ist gut
für den Körper und
Kummer stört den
Geist“ (M. Proust).
Vor diesem Hintergrund freute sich
Prof. Dr. Christopher Kelm, Initiator
der Veranstaltung,
mit Dr. Hildenbrand,
Prof. Dr. C. Kelm
Direktor der Klinik
für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie am
Klinikum Lüdenscheid, einen namhaften Referenten
zu diesem Thema
gleich im eigenen
Hause gefunden zu
Dr. G. Hildenbrand
haben.
Das Vorsorge und Früherkennung Schlüssel-Strategien beim Kampf gegen den
Darmkrebs sind, wissen inzwischen
nicht nur Fachleute, sondern auch viele
medizinische Laien. Früh erkannt sind
hohe Heilungsquoten von 90 Prozent
und mehr möglich. Die Bedeutung der
Früherkennung rückte bei der Auftaktveranstaltung der diesjährigen Arzt-Patienten-Seminare dann auch wieder in
den Fokus.
Nach der Einführung in das Thema durch
Ludger Gochermann, Regionaldirektor der
AOK NordWest, gab es zunächst einige
Statements:
- aus Sicht der Schüler und Schülerinnen
des Biologie-Leistungskurses, Abiturjahrgang 2015, der Staberger Gymnasien in
Lüdenscheid
- aus Sicht der Endoskopie durch Dr. Sven
Schröder, Ltd. Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und spezielle Visceralchirurgie, am Klinikum Lüdenscheid
- aus Sicht der Onkologie durch Prof. Dr.
Gerhard Heil, Direktor der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Klinikum
Lüdenscheid
- aus Sicht der Strahlentherapie durch,
Dr. Dieter Schnalke, Direktor der Klinik
für Strahlentherapie am Klinikum Lüdenscheid
- und aus Sicht der Chirurgie durch Prof.
Dr. Christopher Kelm, Direktor der Klinik
für Allgemein-, Visceral- und spezielle
Visceralchirurgie am Klinikum Lüdenscheid.
Anschließend folgte dann, nach einleitenden Worten von Kathrin Güngör, Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Visceral- und
spezielle Visceralchirurgie am Klinikum
Lüdenscheid, der Vortrag von Dr. Gerhard
Hildenbrand zum Thema „Darmkrebs und
die Seele“. Er beleuchtete insbesondere
neuere Erkenntnisse zur Rolle psychischer
Faktoren bei Verlauf und Behandlung von
Darmkrebs.
Selbsthilfegruppen
Die Selbsthilfegruppe des Interessenverbandes für Unfallverletzte im Märkischen
Kreis (IVU) trifft sich jeden dritten Mittwoch im Monat ab 18.00 Uhr im Klinikum
Lüdenscheid. Weitere Infos im Sekretariat
der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Telefon 02351 46 3021.
Die Patientenliga für Atemwegserkrankungen, Ortsverband Lüdenscheid, trifft
sich jeden letzten Donnerstag im Monat
(außer Dezember) um 19.00 Uhr im Klinikum Lüdenscheid (Seminarzentrum, Haus
7). Jeder Interessierte ist herzlich eingela-
den. Weitere Infos bei Marlene Dudanski,
Telefon 02351 27567.
Die Treffen der Frauenselbsthilfegruppe
nach Brustkrebs am Märkischen Brustzentrum finden jeden 2. Donnerstag im Monat
von 17.00 bis 19.00 Uhr im Haupthaus
des Klinikums Lüdenscheid (Seminarraum)
statt.
Die Regionalgruppe Märkischer Kreis
Lymphome und Leukämien trifft sich
jeden 4. Samstag im Monat im Haupthaus des Klinikums Lüdenscheid (Seminarraum).
kurz und knapp
Der rote Schlaganfallbus macht auch in diesem Jahr wieder auf dem Lüdenscheider Sternplatz Station.
Roter Schlaganfallbus wieder auf dem
Lüdenscheider Sternplatz zu Gast
Neurologie-Team des
Klinikums informiert am
6. Mai rund um das
Thema Schlaganfall
Der Schlaganfall ist nach Krebs- und
Herzerkrankungen die dritthäufigste
Todesursache in Deutschland. Allerdings
kennen viele Menschen die Symptome eines
Schlaganfalls nicht und können ihre individuellen Risikofaktoren für einen Hirninfarkt
(= Schlaganfall) nicht einschätzen. Um die
Bürger umfassend über die Anzeichen für
einen Schlaganfall und das richtige Handeln zu informieren, parkt der signalrote
Doppeldecker-Infobus unter dem Motto
„Lüdenscheid gegen den Schlaganfall“ am
Mittwoch, 6. Mai 2015, von 9 bis 16 Uhr
erneut auf dem Lüdenscheider Sternplatz.
Im Rahmen der Aktion sollen auch diesmal
möglichst viele Menschen aus Lüdenscheid
und Umgebung vom Team der Klinik für
Neurologie des Klinikums Lüdenscheid
über die Ursachen eines Schlaganfalls
informiert werden. Im Bus werden die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viele
Informationen rund um das Thema bereit
halten. Jeder einzelne Bürger kann sein
eigenes Risiko überprüfen lassen. Blutdruck
und Blutzucker werden gemessen, das
Cholesterinprofil kann bestimmt werden
und Risikofaktoren werden erfragt.
Besonderes Augenmerk gilt dem Thema
Vorerkrankungen: Die Herzrhythmus-störung „Vorhofflimmern“ zum Beispiel erhöht
das Schlaganfallrisiko um das bis zu 5fache. Aber auch Lebensstilfaktoren können
zu einem erhöhten Risiko führen. „Neben
Alter und familiärem Risiko spielen einige
Faktoren eine Rolle, die selbst beeinflusst
werden können - wie zum Beispiel Übergewicht und Rauchen“, erklärt Barbro BalsjöSachse, Leiterin der Schlaganfall Unit, die
Bedeutung des vielfältigen Aktionsangebots
am Infobus. Die Aufklärungstour mit dem
signalroten Schlaganfall-Infobus hat auch
das Ziel, die Bürger im Notfall zu schnellem
Handeln zu motivieren.
Gesprächskreis für pflegende Angehörige
Wer einen Menschen pflegt und betreut, benötigt viel Kraft, Geduld und Wissen. Der
Gesprächskreis für pflegende Angehörige bietet die Möglichkeit sich mit Menschen, die
sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden, auszutauschen. Hier werden Erfahrungen
weitergegeben und die eigenen Kompetenzen gestärkt. Die Gruppe mit Gleichgesinnten
gibt Hilfe durch gegenseitiges Verständnis, Anerkennung, Ermutigung und Solidarität.
Der Gesprächskreis trifft sich jeden ersten Montag im Monat in der Zeit von 17 bis 19
Uhr im Klinikum Lüdenscheid (PIZ-Schulungsraum im 2. Untergeschoss). Weitere Infos im
Patienten-Informations-Zentrum des Klinikums oder unter Telefon 02351 46 2121.
Das Patienten-Informations-Zentrum
(PIZ) am Klinikum Lüdenscheid bietet
dreiteilige Pflegekurse für Angehörige an. Die Pflegekurse sind kostenfrei und können unabhängig von der
Krankenkassenzugehörigkeit besucht
werden. Neben praktischen Übungen
zum Thema Bewegung und Grundpflege erhalten die Teilnehmer auch
Informationen rund um die Themen
Sozialrecht, Ernährung, Inkontinenz
oder Verhinderung von Druckgeschwüren. Der nächste Kurs findet am
7., 14. und 21. April in der Zeit von
16.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Haupthaus
des Klinikums Lüdenscheid statt (2.
Untergeschoss, PIZ-Schulungsraum,
Richtung Kreißsaal). Nähere Infos im
PIZ, Telefon 02351 46-2121.
Pflegekurse speziell für Angehörige
demenzkranker Menschen finden
im Klinikum Lüdenscheid jeweils
donnerstags von 16.00 bis 19.30 Uhr
im PIZ-Schulungsraum statt. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Nähere Infos und Anmeldung im Patienten-Informations-Zentrum, Telefon
02351 46-2121.
Im Klinikum Lüdenscheid findet regelmäßig ein „Stomagesprächskreis“ für
Patienten und Angehörige statt. Ziel
ist der Austausch und die Besprechung
von Problemen im kleinen Rahmen.
Eine Stomatherapeutin führt durch
die Veranstaltung. Die nächsten Gesprächskreise finden am 7. Juli und
am 10. November statt (15.00 Uhr
bis 18.00 Uhr, Klinikum Lüdenscheid,
Haupthaus, Seminarraum). Weitere
Infos bei Schwester Thea Klingelhöfer,
Telefon 02351 46-0.
Eine Stomasprechstunde zur StomaBeobachtung und regelmäßiger Kontrolle wird im Klinikum Lüdenscheid
jeden 1. Mittwoch im Monat von
14.00 Uhr bis 15.30 Uhr angeboten.
Die Sprechstunde findet in der Ambulanz der Klinik für Allgemein- und
Visceralchirurgie (1. Untergeschoss im
Haupthaus) statt.
7
Klinikum Lüdenscheid
Klinikum Lüdenscheid
Dynamische Entwicklung
Prof. Dr. J. Lorenz seit
20 Jahren Chef der Klinik für
Pneumologie, internistische
Intensivmedizin, Infektiologie
und Schlafmedizin
am Klinikum Lüdenscheid
Prof. Dr. Joachim Lorenz
Er ist heute der „Hauptdienstleister“ im
Haus: Mit den Bereichen Pneumologie,
Internistische Intensivmedizin, Infektiologie
und Schlafmedizin deckt Prof. Dr. Joachim
Lorenz zusammen mit seinem Team einen
großen Bereich der Medizin ab. Die Klinik, die in Hellersen unter der Kurzform
„Innere II“ firmiert, feierte jetzt ihren 20.
Geburtstag. Auf nahezu allen Gebieten der
Diagnostik und der Therapie hat die Klinik in
den letzten beiden Jahrzehnten bedeutende
Leistungen hervorgebracht und sich zu einer leistungsfähigen, modernen Fachklinik
entwickelt. „Eine hochwertige medizintechnische Ausstattung, facettenreiche Spezialisierungen, bauliche Veränderungen und vor
allem das gut qualifizierte und erfahrene
Personal machten die positive dynamische
Entwicklung möglich“, so Prof. Lorenz.
Ein Blick zurück: Mit Dienstantritt von
Prof. Lorenz im November 1994 wurden
die internistischen Fachabteilungen neu
strukturiert: Die neue „Innere II“ war nun
die Abteilung für Lungen- und Bronchialerkrankungen, die vorher dazugehörige Abteilung für Herz- und Gefäßerkrankungen
wurde zum Inneren III – der heutigen Klinik
8
für Kardiologie. Im gleichen Jahr erfolgte
die Eröffnung des Schlaflabors mit damals
2 und heutzutage 8 Plätzen. Außerdem
folgte der kontinuierliche Aufbau der
pneumologischen Onkologie - die Behandlung von Patienten mit Lungenkrebs und
anderen Tumoren des Brustraumes.
Drei Jahre später übernahm Prof. Lorenz die
Leitung für die damalige zweite intensivmedizinische Überwachungsstation, seit 2002
ist er medizinischer Leiter der Notaufnahme.
Die „Checkliste Pneumologie“, das meistverbreitete deutschsprachige Lehrbuch der
Lungenheilkunde, erschien 1998 aus der
Feder von Prof. Lorenz; die vierte Auflage
wird in diesem Jahr folgen.
Auch im Bereich Aus- und Weiterbildung
ging die Klinik neue Wege: 2006 wurde sie
Weiterbildungszentrum für den neu entwickelten Beruf des „Atmungstherapeuten“.
Im Bereich der Intensiv- und Beatmungsmedizin hatte sich die Lungenklinik mit
ihrer Intensiveinheit diesen schwer kranken
Patienten schon Mitte der neunziger Jahre
zugewandt. Im Rahmen der im Herbst
2010 erfolgten Erweiterung der Zentralen
Intensivstation im Klinikum Lüdenscheid
ist ein weiterer großzügiger Bereich für die
Beatmungsentwöhnung entstanden. 2011
erfolgte dann die offizielle Anerkennung
als eines der führenden Zentren für Beatmungsentwöhnung (Weaningzentrum) in
Deutschland. Mehr als 40 Patienten können
hier jährlich unter optimalen Bedingungen
betreut werden.
Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung
der Lungenklinik war die Schaffung des
Thoraxzentrums Südwestfalen, das für die
Lungenkrebs-Behandlung nach DIN-ISO
zertifiziert wurde. Die Behandlung der
Patienten erfolgt hier im Rahmen einer
nahtlosen Zusammenarbeit aller beteiligten
Fachrichtungen im Hause sowie Praxen und
anderen Kliniken der Region. Sie gewährleistet einen optimalen Qualitätsstandard.
Zudem erfolgte 2013 der Beitritt zur „Lung
Cancer Group Cologne der Uniklinik Köln“
mit Anbindung der Lungenkrebspatienten
an modernste Behandlungen.
„Auch in Zukunft wird das Thoraxzentrum
die Behandlung von Lungenkrebspatienten nach aktuellsten medizinischen
Kenntnissen voran treiben“, betont Prof.
Lorenz. „Wir freuen uns auf die Herausforderungen, die in den nächsten Jahren
auf uns zukommen. Eine gute Basis dafür
haben wir gelegt“.
Forum Seele & Körper
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lüdenscheider Forum Seele &
Körper“ liefert die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie interessiertem Publikum, Betroffenen und Angehörigen
Informationen zu den vielfältigen
Themen der Psychosomatischen
und Psychotherapeutischen Medizin. Die Vorträge erklären allgemein
verständlich aktuelle medizinischwissenschaftliche Erkenntnisse über
Wechselwirkungen sowie Störungen
in der Beziehung von Leib und Seele
und stellen Behandlungsmöglichkeiten vor.
Hier die nächsten Termine:
11. Mai
Wenn Essen zum Problem wird
Essstörungen (Magersucht, Adipositas, Bulimie) verstehen und überwinden
21. September
Auf der Suche nach der
verlorenen Zeit
Die Bedeutung des Umgangs mit
Zeit und Geschichtlichkeit für
die Gesundheit
16. November
Wie die Seele durch den
Körper spricht
Psychosomatische Erkrankungen
verstehen und überwinden
Die Veranstaltungen finden jeweils um
18.30 Uhr im Seminarzentrum Hellersen (Haus 7 - Seminarraum 26) statt.
Es referiert Dr. Gerhard Hildenbrand,
Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
am Klinikum Lüdenscheid. Der Eintritt
ist frei. Weitere Informationen im Sekretariat der Klinik, bei Frau Auth oder
Frau Bunzel, Telefon 46-2731.
Dr. Gerhard Hildenbrand
Direktor der Klinik für
Psychosomatische Medizin
und Psychotherapie am
Klinikum Lüdenscheid
Schülerinnen und Schüler der Starberger Gymnasien statteten dem Team unserer Klinik für Allgemeinund Visceralchirurgie einen Besuch ab und lernten die Arbeit im OP kennen.
Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Schule trifft Chirurgie
Vier Starberger
Gymnasiasten schauten
unseren Ärzten im OP
über die Schulter WDR-Team produzierte
Bericht für die Lokalzeit
Ein wenig mulmig sei ihnen schon zumute, gaben die drei Schülerinnen und
ein Schüler zu, als sie morgens um 8 Uhr
statt die Schulbank zu drücken vor der
Tür des Operationssaales im Klinikum Lüdenscheid standen, ausgestattet mit OPKleidung - Mundschutz und Haube nicht
zu vergessen. Ein ungewöhnliches Outfit
für die jungen Leute, aber darum sollte es
an diesem Morgen nicht gehen, sondern
vielmehr um Biologie-Unterricht der
besonderen Art: „Schule trifft Chirurgie“
– so heißt das Projekt, das die Klinik für
Allgemein- und Visceralchirurgie gemeinsam mit dem Biologie-Leistungskurs der
Staberger Gymnasien bereits zum siebten
Mal in Folge durchgeführt hat.
So großes Interesse hatte der WDR an der
ungewöhnlichen Kooperation zwischen
Schule und Klinik gefunden, dass es
eine Reporterin samt Kamerateam nach
Lüdenscheid schickte, um einen Beitrag
für die allabendliche Sendung „Lokalzeit“
zu drehen. Und so trafen die Schüler,
ihr Lehrer Michael Haferberger und das
WDR-Team auf die Ärzte der Klinik, um
Eindrücke von der täglichen Arbeit der
Chirurgen zu bekommen.
Nachdem Kathrin Güngör, Oberärztin der
Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie,
den Schülern einiges über Besonderheiten
der bevorstehenden Operation erklärt
hatte, durften die Schüler beispielsweise
dem Klinikdirektor Prof. Dr. Christopher
Kelm und seinem OP-Team „über die
Schulter schauen“. „Absolut spannend“
fand beispielsweise Jonas Quitschalle
die verschiedenen Operationen, die er
live miterleben durfte. Erstaunt zeigte
er sich, wie unblutig eine endoskopische
Operation doch ist. Und ob Medizin für
ihn das richtige Studium sein könnte? „Ja,
das ist eine Option, ich schwanke noch
zwischen Medizin und BWL“, erklärte der
Abiturient.
Nach zwei Operationen hatten sich die
jungen Leute erst einmal ein Frühstück
verdient, bevor es dann erneut in den
Operationssaal ging und anschließend ein
Ultraschallgerät getestet werden konnte.
Für alle Fragen rund um die Themen
Bauchchirurgie mit dem Schwerpunkt
Darmkrebs stand das Ärzteteam rund um
Prof. Kelm Rede und Antwort.
Zielsetzung des Projekts „Schule trifft
Chirurgie“ sei einerseits eine praxisorientierte Vorbereitung der Schüler auf
die für das Abitur relevanten molekulargenetischen Themen, andererseits aber
auch naturwissenschaftlich interessierte
Oberstufenschüler für die Medizin zu
interessieren, so der Lehrer Michael Hafersberger, der eine Woche lang mit einer
Kleingruppe aus seinem Bio-Leistungskurs
ins Klinikum kam.
2009 ist dieses auf jeden Fall gelungen,
denn der damalige Abiturient Ferdinand
Toop fühlte sich nach dem Projekt in seiner Auffassung bestätigt, dass Medizin
das richtige Studienfach für ihn sei. Auch
er war sechs Jahre später wieder dabei
und erzählte den Schülern und dem WDRTeam von seinen Erfahrungen. Heute ist
er Medizinstudent im 10. Semester und
hospitiert derzeit in seinem „Heimatkrankenhaus“, dem Klinikum Lüdenscheid.
Im OP-Saal mit dabei: Ein Fernsehteam des WDR drehte für die Aktuelle Stunde.
9
Klinikum Lüdenscheid
Klinikum Lüdenscheid
Hygienebeauftragte im Krankenhaus
Neue Klinik und neuer Klinikdirektor:
Dr. Ulrich Laskowski leitet
die Klinik für Thoraxchirurgie
Enge Kooperation mit der Klinik für Lungenheilkunde geplant
Dr. Ulrich Laskowski.
kurz und knapp
Dr. Dieter Schnalke, Direktor der
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie und
zudem Ärztlicher
Direktor der Märkischen Kliniken, arbeitet im Bereich der
Ärztekammer Westfalen Lippe ehrenamtlich auf dem Gebiet der strahlentherapeutischen Qualitätssicherung mit.
Er wurde jetzt zum stellv. Vorsitzenden
der „Ärztlichen Stelle Westfalen Lippe“
(Strahlentherapie) berufen.
Dr. Michael Scherenberg, Leiter
der Abteilung für
Arbeitsmedizin,
erhielt nach entsprechender Fortbildung von der
Ärztekammer Westfalen-Lippe das
Zertifikat „Osteopathische Verfahren“.
Dr. Elmar Halbach, Facharzt
für Chirurgie sowie Facharzt für
Plastische und
Ästhetische Chirurgie, ist nach
erfolgreich absolvierter Prüfung jetzt
auch zum Führen der Facharztbezeichnung „Handchirugie“ berechtigt.
10
Am Klinikum Lüdenscheid gibt es eine neue
Klinik und einen neuen Klinikdirektor - die
Klinik für Thoraxchirurgie unter Leitung von
Dr. Ulrich Laskowski.
Ein neues Gesicht ist Dr. Laskowski in Lüdenscheid allerdings nicht: Ab September
2009 arbeitete er hier zwei Jahre lang als
Teilgebietsarzt für Thoraxchirurgie. Im Anschluss wechselte er in eine Chefarztposition
am Kölner Vinzenz-Hospital. Dem Klinikum
Lüdenscheid blieb er allerdings immer sehr
verbunden und arbeitete weiterhin – nun
konsiliarisch - als Thoraxchirurg in der
Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie unter
Leitung von Priv. Doz. Dr. Schorn.
Im Klinikum Lüdenscheid gab es schon seit
längerer Zeit Überlegungen, eine eigenständige Klinik für Thoraxchirurgie zu etablieren,
um dann in Zusammenarbeit mit der Klinik
für Pneumologie unter Leitung von Prof. Dr.
Joachim Lorenz das Leistungsspektrum im
Hinblick auf die konservative und die chirurgische Behandlung von Lungenerkrankungen
erweitern zu können. Auch Dr. Laskowski
war und ist vom Entwicklungspotenzial der
Thoraxchirurgie in Lüdenscheid überzeugt
und freut sich über die neue Herausforderung in der Position des Klinikdirektors.
Die neu gegründete Klinik bietet ein großes
Behandlungsspektrum: gut- oder bösartige
Tumorerkrankungen im und am Brustkorb
(Thorax) wie Lungenkrebs, Lungenmetastasen, Rippenfellkrebs oder andere Tumore.
„Die Behandlung von Lungenerkrankungen
erfordert eine nahtlose Zusammenarbeit von
Spezialisten aus den verschiedenen Fachbereichen wie Lungenklinik, Thoraxchirurgie,
Anästhesie bis hin zur Strahlenmedizin“, so
Dr. Laskowski. Die zentralen Entscheidungen
für jeden Patienten werden von den Fachleuten in Konferenzen gemeinsam getroffen
– von der notwendigen Diagnostik bis zur
Festlegung der Behandlung. Das 2009 gegründete Thoraxzentrum Südwestfalen - ein
Zusammenschluss von Praxen und Kliniken
der Region – wird durch die Etablierung
der Thoraxchirurgie am Klinikum gestärkt,
die Behandlung von Patienten mit Lungenerkrankungen so optimiert. Das Zentrum
dient der engeren Zusammenarbeit und der
gemeinsamen Qualitätssicherung.
Dr. Laskowski ist in Marl geboren. Er studierte Medizin in Düsseldorf. Als Assistenzarzt
arbeitete er in Kliniken in Ratingen und
Wegberg, bevor der Facharzt für Chirurgie
zur Lungenklinik Hemer wechselte. Von 1997
bis zum Dienstantritt in Lüdenscheid 2009
durchlief er sämtliche Stationen der Ausbildung und wurde schließlich zum leitenden
Oberarzt ernannt. Auch seine Doktorarbeit,
eine experimentelle Studie zur Anwendung
von lasergesteuerter Tumorzerstörung im
Lungengewebe, erarbeitete er in Hemer - im
damals noch bestehenden Forschungslabor
der Lungenklinik. In Köln führte er danach
die Thoraxchirurgie im Vinzenz Hospital
neu ein und etablierte sie im bestehenden
Krankenhausverbund in der Stadt und der
Region Köln.
Zur Rückkehr nach Lüdenscheid bewegte
Dr. Laskowski die Chance, das bestehende
Thoraxzentrum Südwestfalen weiter auszubauen. Dazu soll in einem Zeitraum von etwa
drei Jahren aus der Chirurgie II/Gefäß- und
Thoraxchirurgie zunächst die neue Chirurgie
V Thoraxchirurgie gelöst und mit der Inneren II/Lungenheilkunde das Organzentrum
Lunge/Thoraxzentrum Südwestfalen geformt
werden. Das neue Zentrum soll dann in kollegialer Zusammenarbeit mit Prof. Lorenz,
dem Direktor der Klinik für Pneumologie/
Lungenheilkunde geleitet werden. So sollen
Patienten auf einer Station von Chirurg und
Internist gemeinsam gesehen und behandelt
werden.
Diese Strukturen sind Dr. Laskowski aus
seiner Zeit in der Lungenklinik Hemer bereits
bekannt und bieten die Möglichkeit einer
optimalen Behandlung. Über das Leistungsspektrum einer reinen Lungenklinik wie Hemer hinaus bietet das Klinikum Lüdenscheid
die Sicherheit einer voll umfassenden Fachversorgung - falls andere Erkrankungen,
wie beispielsweise Herzerkrankungen oder
Nierenerkrankungen, den Verlauf einer
Behandlung komplizieren.
Die bisherige Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie am Klinikum Lüdenscheid
„firmiert“ in Zukunft unter dem Namen
Klinik für Gefäßchirurgie. Der Bereich
steht nach wie vor unter Leitung von PD
Dr. Bernd Schorn.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums
Lüdenscheid, der Stadtklinik Werdohl und des
Marienhospitals Letmathe absolvieten eine Fortbildung zum Hygienebeauftragten.
Die Märkischen Kliniken führten zum
zweiten Mal den Kurs Hygienebeauftragte/r im Krankenhaus durch. Der Lehrgang
ist zertifiziert und zugelassen durch die
Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene.
Die Leitung des Kurses hatten Dr. KarlJörg Klausmann, Leiter der Abteilung
Krankenhaushygiene, und Bernd Flor,
Leiter der Abteilung Fort- und Weiterbildung. Die inhaltliche Gestaltung und
Durchführung mit den Schwerpunkten
Epidemiologie und Prävention von nosokomialen Infektionen übernahmen
Gerlinde Koord, Mitarbeiterin der Abteilung Krankenhaushygiene, Dr. Thomas
Detering, hygienebeauftragter Arzt des
Inneren Zentrums und Dr. Petra Scheffer,
die für das chirurgische Zentrum als hygienebeauftragte Ärztin tätig ist.
Heike Thoma aus dem Bereich Praxisanleitung widmete sich dem komplexen Thema
30 Jahre Michael Ende-Schule
Lernen trotz Krankheit Einrichtung auf dem
Krankenhauscampus in
Hellersen ist eine
Bildungsstätte der etwas
anderen Art
Es ist eine Bildungsstätte der etwas anderen Art: An der Michael-Ende Schule
werden Kinder unterrichtet, die einen längeren Krankenhausaufenthalt absolvieren
müssen und deshalb den Unterricht in ihrer
Heimatschule nicht besuchen können. Das
Konzept funktioniert in Lüdenscheid seit
mittlerweile 30 Jahren.
Es gibt keine Glocke, die zum Unterricht
ruft, kein Gedränge auf dem Schulhof
und keinen festen Stundenplan. Trotzdem wird an der Schule, die seit 2003
nach dem 1995 verstorbenen deutschen
Kinder- und Jugendbuchautor Michael
Ende benannt ist, gelernt wie in jeder
anderen Schule.
Die Michael-Ende-Schule ist eine städtische Schule und steht unter der Trägerschaft der Stadt Lüdenscheid. Ihren
Sitz hat sie seit 2011 in Haus 4 auf dem
Klinikgelände in Lüdenscheid-Hellersen,
in dem auch die Klinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und
Psychotherapie zu finden ist. Unterrichtet
werden Mädchen und Jungen, die sich für
vier Wochen oder länger einer Klinikbehandlung unterziehen müssen. Meistens
sind die Schülerinnen und Schüler in der
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
in Behandlung, einige sind aber auch
auf anderen Stationen des Klinikums
untergebracht.
Gegründet wurde die Schule 1984. Lange
Zeit befanden sich die Unterrichtsräume
in einem Gebäude neben der inzwischen
abgerissenen Kinderklinik an der Hohfuhrstraße, das es ebenfalls nicht mehr gibt.
Heute gibt es an der Michael-Ende-Schule
Platz für 45 Schülerinnen und Schüler, die
in verschiedenen Lerngruppen unterrichtet
werden. Schulleiterin ist Simone Siefke.
Sie steht einem neunköpfigen Lehrerkollegium vor.
Zum Jubiläum gab es eine kleine Feierstunde, die Schüler und Lehrerkollegium organisiert hatten und an der unter anderem
Vertreter des Klinikums Lüdenscheid und
der Lüdenscheider Stadtverwaltung teilnahmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung
stand eine Präsentation zu Geschichte und
Entwicklung der Schule. Außerdem waren
Werkstücke zu sehen, die die Schüler zuvor
im Rahmen einer Projektwoche kreiert
hatten.
der Einhaltung hygienischer Arbeitsweisen
unter Praxisbedingungen, Marion Gierse
aus der Schule für Pflegeberufe und
Bernd Flor behandelten die Grundlagen
der medizinischen Mikrobiologie bzw. die
Aufbereitung von Medizinprodukten.
Am Ende von 64 Stunden lebhaften
Unterrichts, aufgelockert durch eifrige
Diskussionen und einer Besichtigung des
WIDI-Sterizentrums sowie der WIDIWäscherei, schlossen folgende zwölf
Kolleginnen und zwei Kollegen den Kurs
erfolgreich mit einer schriftlichen Prüfung
ab: Claudia Langenbach, Kerstin Böhme,
Heike Wollkopf, Diana Adrzejewska, Betül Aykanat, Martina Brosell, Manuela
Gawron, Roger Leschhorn-Weisheit und
Sebastian Ruwoldt-Laaks (Klinikum Lüdenscheid), Gabriele Weber, Renata Irle
und Sonja Pejin (Stadtklinik Werdohl),
Sabrina Lemmermann und Kornelia Möser
(Marienhospital Letmathe).
kurz und knapp
Andrea Schubert,
Gesundheits- und
Krankenpflegerin
der Station 5.4,
hat eine zweijährige, berufsbegleitende Fortbildung zum Demenz-Coach mit Erfolg
abgeschlossen. Ihre Abschlussarbeit
„Körperpflege ohne Zwang“ zeigt
Möglichkeiten auf, auch Patienten
mit abwehrenden Verhaltensweisen
bedürfnisorientiert pflegerisch zu
betreuen.
Kalina Kosmalski,
Gesundheits- und
Krankenpflegerin
der Station 4.5,
hat eine zweijährige, berufsbegleitende Fortbildung
zum Demenz-Coach mit Erfolg abgeschlossen. In ihrer Abschlussarbeit
„Angehörige – Freund oder Feind?“
setzt sie sich mit der Integration der
Angehörigen von dementiell erkrankten Patienten in die pflegerischen
Prozesse auseinander.
11
Klinikum Lüdenscheid
Klinikum Lüdenscheid
Frauenklinik
Deutlicher Zuwachs bei Geburten
867 Babys erblickten im
Klinikum 2014 das Licht
der Welt - 118 mehr
als im Vorjahr
Erika Nestler strickt Mützen und Söckchen für Neugeborene und Patientinnen des Brustzentrums.
Stricken für Patienten
und Neugeborene
Alle paar Monate besucht Erika Nestler das
Brustzentrum am Klinikum Lüdenscheid
und bringt eine Riesentüte selbstgestrickter
Mützen in allen Größen und Farben und
kleine Söckchen vorbei, die das Team des
Brustzentrums an Chemopatientinnen bzw.
an die Neugeborenenstation zum Verteilen
weitergibt. Aufgrund ihrer Arthrose in den
Händen sollte sie Gymnastikübungen mit
einem kleinen Gummiball machen erzählt
die 86-jährige. Das fände sie aber viel zu
langweilig und habe sich deshalb überlegt,
lieber etwas Sinnvolles zur Beweglichkeit
ihrer Finger zu tun. Seitdem bestrickt sie
ganz selbstlos unsere großen und kleinen
Patienten. „Ein nennenswertes Ehrenamt
ganz im Verborgenen“, findet das Team des
Brustzentrums. „Dafür wollen wir uns auf
diesem Weg einmal ganz herzlich bei Erika
Nestler bedanken - und vielleicht bringt ihr
Beispiel ja so manchen Leser auf die Idee, etwas Gutes für seine Mitmenschen zu tun.“
kurz und knapp
Maria Jose Garcia Velasco, Mitarbeiterin der
Augenklinik am
Klinikum Lüdenscheid, ist nach
Ablegung der entsprechenden Prüfung in Münster jetzt
Fachärztin für Augenheilkunde.
12
Eine Steigerung der Geburtenzahlen verzeichnet das Klinikum Lüdenscheid im Jahr
2014: 867 Babys erblickten hier das Licht
der Welt, 118 mehr als im Vorjahr – 25
Zwillingspärchen waren dabei.
„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere
Geburtenzahlen außerordentlich steigern
konnten“, freut sich Dr. Al Khalil, leitender
Oberarzt im Kreißsaal der Frauenklinik.
„Warum sich viele Schwangere für unser
Klinikum entscheiden, liegt sicher darin
begründet, dass wir eine kompetente
Geburtshilfe in einer angenehmen Atmosphäre mit modernster Ausstattung bieten.
Dabei versuchen wir den Wünschen der
werdenden Eltern nach Sicherheit, Mitgestaltung und individueller Betreuung
gerecht zu werden“, so Dr. Al Khalil.
Auf der Perinatalstation können die Mütter und ihre Neugeborenen - selbst wenn
die Kleinen zu früh geboren oder krank
sind - gemeinsam im Zimmer oder nur
wenige Schritte entfernt von erfahrenen
Kinderärzten, Gynäkologen und dem
Pflegepersonal betreut werden. In den so
genannten Familienzimmern kann auch der
frisch gebackene Vater rund um die Uhr dabei sein. „Für die Entwicklung einer festen
Bindung zwischen Eltern und Kind ist die
Nähe von großer Bedeutung“, erläutert
Stationsleiterin Susanne Rahmede.
Zu Informationsabenden für werdende
Eltern lädt das Klinikum Lüdenscheid an
jedem 1. und 3. Montag im Monat um
19 Uhr in den Mehrzweckraum (Kapelle)
im Haupthaus ein. Im Mittelpunkt stehen Informationen rund um die Themen
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit,
die Kreißsäle und die Perinatalstation zu
besichtigen.
Atemtherapiegruppe Lüdenscheid
Vortragsveranstaltungen zu den Themen COPD und Asthma
Die Atemtherapiegruppe Lüdenscheid lädt
an jedem letzten Donnerstag eines Monats
um 19 Uhr zu Veranstaltungen ein, bei
denen von Asthma, Emphysem, COPD und
Schlafapnoe Betroffene und sonstige Interessierte Wissensvermittlung erhalten und
sich Fragen beantworten lassen können.
Das Ziel der Veranstalter besteht darin,
die Lebensqualität der unter den angegebenen Krankheiten leidenden Menschen
zu verbessern. Der Eintritt zu den Vortragsabenden, die alle im Seminargebäude
(Haus 7) des Klinikums stattfinden, ist frei.
Alle Interessierten sind zu den Vorträgen
willkommen.
Am 25. April findet von 10 bis 20 Uhr im
Stern-Center ein Aktionstag der „Aktion
Mensch“ statt. Die Atemtherapiegruppe
Lüdenscheid, die sich mit einem Stand
daran beteiligt, möchte möglichst viele
Interessierte mit Informationen versorgen.
Wegen der Teilnahme findet im April keine
Vortragsveranstaltung statt.
Am 28. Mai wird Dr. H.C. Hartung, Lüdenscheider Facharzt für Lungen- und
Bronchialheilkunde, neue Möglichkeiten in
der Behandlung der COPD vorstellen und
Fragen seines Publikums zu diesem Thema
beantworten.
Am 25. Juni wird Dr. Imke Sauerland, Leitende Oberärztin der Lungenklinik am Klinikum
Lüdenscheid, auf Fragen zum Thema „Asthma und COPD“ eingehen. Unter anderem
wird es um Spätfolgen gehen und um das,
was Patienten dagegen tun können.
Über diese Vortragsveranstaltungen hinaus
lädt die Atemtherapiegruppe Lüdenscheid
zum Rehabilitationssport bei Atemwegserkrankungen bei den Turboschnecken (Tel.
02351/9744480) ein. Jeder kann unverbindlich bei der Gruppe hereinschauen und mit
Verordnung kostenlos mitmachen. Ohne Verordnung beläuft sich der Kostenbeitrag pro
Person und Stunde auf 4 Euro für Mitglieder
und auf 6 Euro für Nichtmitglieder.
Nähere Informationen über die Angebote
der Patientenliga gibt es bei der Vorsitzenden Marlene Dudanski (Tel. 02351
27567 - Mobil: 0176 47924193 - Mail:
[email protected]), ihrem Stellvertreter Wilhelm Knitter (Tel. 02353 4393),
dem Sekretariat von Prof. Lorenz (Tel.
02351 463 361), sowie auf der Homepage
der Gruppe (www.pat-liga.de).
kurz und knapp
Prof. Dr. Joachim Lorenz, Direktor der Klinik
für Pneumologie,
internistische
Intensivmedizin,
Infektiologie und
Schlafmedizin am Klinikum Lüdenscheid, informierte bei einer Veranstaltung der Atemtherapiegruppe
Lüdenscheid darüber, wie sich
dramatische Verschlechterungen
chronischer Bronchialerkrankungen
vermeiden lassen.
Dr. Ulrich Laskowski, Direktor der Klinik für
Thoraxchirurgie
am Klinikum Lüdenscheid, hielt
bei einer Veranstaltung der Atemtherapiegruppe
Lüdenscheid einen Vortrag zum
Thema „Operationen an der Lunge“.
Dr. Markus Bald,
interdisziplinärer
ärztlicher Leiter
der Notfallaufnahme am Klinikum Lüdenscheid, hielt bei
einer Veranstaltung der Atemtherapiegruppe Lüdenscheid einen
Vortrag zum Thema „Was passiert
in der Notaufnahme?“
7. Lüdenscheider Brustkrebstag
Wissen hilft gegen Angst
22. April 2015 - 14.30 Uhr - Seminarzentrum Hellersen
Das Märkische Brustzentrum lädt am Mittwoch, 22. April, zum 7. Lüdenscheider Brustkrebstag ins Seminarzentrum Hellersen (auf
dem Klinikcampus in Lüdenscheid-Hellersen)
ein. Die Initiatoren haben erneut ein informatives Programm auf die Beine gestellt. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Vorführung
des Films „Tanz auf dem Pulverfass“. Frauen
aus dem östlichen Ruhrgebiet werden ihren
unter Anleitung einer professionellen Filmemacherin entstandenden Mut-Mach-Film
über das Leben mit Krebs vorführen. Offen
stellen sie hier ihre Sorgen und Ängste dar
und zeigen auf, wie sie diesen Wendepunkt
in ihrem Leben verarbeiten.
Der Schwerpunkt des 7. Lüdenscheider
Brustkrebstages liegt auf der Beantwor-
tung von häufig gestellten Fragen zum
Thema „Krebsvorstufen“ und deren Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem wird
Dr. Angelika Weber, komm. Leiterin der
Frauenklinik und des Brustzentrums, die
leitliniengerechten Abläufe im zertifizierten Brustzentrum darlegen und die
Gründe erklären, warum man nach Diagnosestellung unter Umständen relativ
lange auf eine Operation warten muss.
Natürlich steht auch wieder die Selbsthilfegruppe nach Brustkrebs für Fragen
und Gespräche zur Verfügung und hat
außerdem ein leckeres Kuchenbufett für
die Kaffeepause vorbereitet. Das Sanitätshaus Emmerich und das Perückenstudio
Rieswick stellen ihre Kollektionen vor.
Aktionstage zum Thema Händehygiene und multiresistente Erreger
Die Märkischen Kliniken führen in ihren
drei Krankenhäusern Aktionstage zum
Thema Händehygiene und multiresistente Erreger durch. Mitarbeiter der
Hygieneabteilung werden an diesem
Tagen daran erinnern, wie wichtig die
Händehygiene im Krankenhaus ist.
Vor Ort sind verschiedene Aktionen
geplant. Unter anderem wird die Effektivität der Händedesinfektion mit Hilfe
einer Schwarzlichtlampe und einem
fluoreszierenden Händedesinfektionsmittel aufgezeigt. Im Selbstversuch kann
jeder testen, wie gut er die hygienische
Händedesinfektion durchführt. Hierzu
werden die Hände zunächst mit Desinfektionsmittel bearbeitet. Anschließend
kann unter dem UV-Licht nachgesehen
werden, ob alle Stellen ausreichend desinfiziert sind.
Im Rahmen des Aktionstages stellt zudem eine externe Firma gebräuchliche
Sanierungsprodukte für MRSA-positive
Patienten vor, und das Team der Hygieneabteilung steht für Beratung und
Information von Mitarbeitern, Patienten
und Angehörigen zur Verfügung.
Die Veranstaltungen finden in der
Stadtklinik Werdohl am Mittwoch, dem
22. April, im Marienhospital Letmathe
am Donnerstag, dem 7. Mai und im Klinikum Lüdenscheid am Mittwoch, dem
17. Juni, statt.
13
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Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie
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Klinik für Kardiologie
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Klinik für Strahlentherapie
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Dr. Dieter Schnalke
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Klinik für Thoraxchirurgie
Dr. Michael Laskowski
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Station oder telefonisch:
Evangelische Seelsorge: (46) 27 02
Katholische Seelsorge: (46) 27 03
Mit guten Wünschen grüßen Sie
Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger
GOTTESDIENSTE
in unserer Krankenhauskapelle
Evangelischer Gottesdienst
Sonntag um 10 Uhr, am 2. und 4.
Sonntag im Monat mit Abendmahl
Katholischer Gottesdienst
Samstag, 16 Uhr (Eucharistiefeier)
TV/Radio Unsere Gottesdienste
können Sie auch in Ihrem Zimmer
kostenlos mit verfolgen: im Radio
Kanal 60 oder im TV Kanal 40. (Komfortstation Kanal 30, Haus Kanal 9)
Besuchen Sie uns auch im Internet:
www.klinikum-luedenscheid.de
16
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Foto: Cornelia Müller
„Hoffnung“
Beim Urlaubsspaziergang sah ich dieses kleine
Segelschiff vor Anker liegen. Leider war an Bord
niemand zu sehen. Zu gerne hätte ich gewusst,
warum die Besitzer sich gerade für den Namen
„Hoffnung“ entschieden hatten. „Jetzt erst recht“,
schien das Schiff zu sagen: „Gib die Hoffnung
nicht auf! Setz die Segel! Da wartet noch etwas
auf dich.“
Vielleicht verbirgt sich dahinter eine Geschichte,
eine Erinnerung. Irgendetwas, das jemandem
einmal das Leben durchkreuzt hat – wie eine
Erkrankung, eine massive Einschränkung, mit
der man leben muss - oder ein schmerzlicher
Verlust. Eine Situation jedenfalls, in der einen
die Hoffnung, und vielleicht nur sie, über
Wasser hält. Wie oft stellen Menschen hier im
Krankenhaus Ärzten die bange Frage: „Besteht
denn noch Hoffnung?“ und sei das Fünkchen
noch so klein. Hoffnung lässt uns durchhalten
und manches aushalten, was kaum auszuhalten
ist. Denn „Hoffnung“ steht für Leben, für Zukunft,
für bessere Zeiten.
Manchmal hält sie uns geradezu am Leben. Und
nicht nur der Mut der Verzweiflung bringt Menschen dazu, alles auf eine Karte zu setzen oder
sich an einen Strohhalm zu klammern – gegen
ärztlichen Rat dubiosen Behandlungsmethoden
zu vertrauen, in Kriegsgebieten auszuharren,
tagelang durch die Wüste zu laufen oder die
Überfahrt auf einem maroden Schiff zu wagen.
„Hoffnung“ steht unsichtbar auf der Karte, dem
Strohhalm, dem Schiff. Hoffnung auf Heilung, auf
ein Leben in Frieden und Freiheit, ohne Angst,
unter menschenwürdigen Bedingungen.
Meistens sehen wir es von ferne. Manche Bilder
gehen uns unter die Haut. Und manchmal ahnen
wir oder wir erleben es am eigenen Leib: Es betrifft
nicht nur die anderen. Aus heiterem Himmel kann
uns alles geschehen: das Beglückende wie das
Erschreckende. Wir wissen nicht, ob wir morgen noch gesund und unversehrt sind, ob eine
Finanzkrise auch unsere wirtschaftliche Existenz
mit sich reißt, ob eine Naturkatastrophe über
uns hereinbricht, ob wir Frieden haben. Da kann
man sich schon fragen: Ist mein Leben, ist unser
Leben einfach einem übermächtigen Schicksal
ausgeliefert wie ein Segelboot der Flaute und
dem Sturm?
Im Neuen Testament wird erzählt, wie die Jünger
bei Nacht auf dem See unterwegs sind, als ein
solcher Sturm aufkommt, dass die Wellen in das
Boot schlagen – und kein Land in Sicht. Jesus
aber schläft seelenruhig hinten im Boot. „Meister,
wir gehen unter!“ schreien sie, „Kümmert dich
das nicht?“ In manchem Krankenzimmer, bei
Nachrichten und Schreckensbildern fragt man
sich das vielleicht auch: Kümmert es Gott nicht,
was da geschieht?
In der Geschichte gebietet Jesus Wind und Wellen
Einhalt. Und der Sturm legt sich. Das wünschen
wir uns doch manchmal: dass eine höhere Macht
eingreift, die dem Schrecken und dem Leid ein
Ende bereitet. „Wer ist er?“ fragten sich die
Jünger erschrocken. „Sogar Wind und Wellen
gehorchen ihm!“
Er sitzt mit uns im selben Boot, sagt uns diese
Geschichte. Er kennt das Leben, auch dessen
Stürme, und auch die Todesangst. Keiner kann
menschliches Leid so ermessen wie er. Er hat
das alles selber erlebt. Und es kümmert ihn sehr
wohl, wenn wir untergehen. Er leidet mit uns. Und
deshalb bleibt er mit uns an Bord, wohin auch die
Reise gehen mag. Im Leben und im Sterben. Und
er geht auch mit uns in den Tod.
Die Welt ist nicht das Paradies auf Erden. Vieles,
was geschieht, verstehen wir nicht und stehen
hilflos davor. Aber er ist die Hoffnung, die nicht
totzukriegen ist. Nicht vom Schicksal. Nicht vom
Kreuz, wie es auch heißen mag. Er ist unsere
Hoffnung über den Tod hinaus. Er ist der, der allem
einen Sinn gibt. Auch dem, was uns heute nur
sinnlos erscheint. Mit ihm bleibt die Hoffnung in
der Welt, bis zu dem Tag, an dem wir den Himmel
auf Erden haben werden. Dann wird Gott selbst
jede Träne abwischen von unseren Augen. Es wird
keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein
Klagegeschrei und keinen Schmerz. Das Alte wird
vergangen sein und Gott macht alles neu.
Was auch kommt, gib die Hoffnung nicht auf. Setz
die Segel. Da wartet noch etwas auf dich!
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Hellersen
Station gesucht?
Highlights im 2. Quartal 2015
Babyschlaf gesund und sicher. 14.04.2015,
19.00 Uhr, Bibliothek der Kinderklinik, Haupthaus des
Klinikums, 2. Obergeschoss. Mit Dr. Bernhard Köster,
Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche.
Leinwandmalerei mit Acrylfarben 21.04.2015,
19.30 Uhr. Mit Heidi Kolley-Scholz. Anmeldung
erforderlich.
Unser Fuhrpark besteht aus fünf Fahrzeugen.
Folgende Fahrten führen wir für Sie durch:
• Rollstuhl, Tragestuhl (sitzend)
• Liegend- und Orsa-Fahrten
• Dialyse- und Ambulanzfahrten
• Einweisungs- und Entlassungsfahrten
• Arztfahrten und Verlegungen
• Fahrten zur Kur- sowie Reha-Klinik
• Fahrten zur Tagespflege
• private Fahrten u.s.w.
Die Genehmigung für diese Krankenfahrten sollten vorab bei der zuständigen
Krankenkasse eingeholt werden. Wir sind in Ausnahmefälllen aber auch gerne
bereit, dies für Sie zu übernehmen. Wir sind Vertragspartner aller Krankenkassen,
die Abrechnung erfolgt direkt mit der zuständigen Krankenkasse.
Abschlussfahrt unserer Vorschulkinder zur Wiehardt. 27.4. - 29.04.2015. Abfahrt 9.00 Uhr.
Wir basteln ein Muttertagsgeschenk.
Vater-Kind Aktion mit Janina Uckert und Katharina
Grabar. 5.5.2015, 16.00 Uhr. Kostenbeitrag 3 Euro.
Anmeldung erforderlich.
Sprachentwicklung im Kindesalter. Vortrag mit
anschließender Fragerunde. Dozentin: Helga Ullrich,
Logopädin.19.5.2015, 19.30 Uhr. Anmeldung
erforderlich.
Erfolgreich zurück in den Beruf. Eine Information für Wiedereinsteiger/innen. Agentur für Arbeit,
Frau Henseler. 20.5.2015, 9.00 Uhr. Kinderbetreuung
möglich, Anmeldung erforderlich.
Vorschulkinder besuchen den Bürgermeister.
Rathaus, Ratssaal. 21.05.2015, 11.00 Uhr.
„Leben im Wasser“. Experimente für Kinder und
Väter. 30.05.2015, 10.00-12.00 Uhr. Mit Jaqueline
Otto und Annemarie Renner-Wilhem. Kostenbeitrag
2 Euro. Anmeldung erforderlich.
Wir basteln die Schultüte für unser Kind.
2.6. und 9.6.2015 ab 15.00 Uhr. Mit Frau Weber.
Kostenbeitrag 10 Euro. Anmeldung erforderlich bis
15.5.2015.
Lektüre für den Urlaub. Bücherbasar im Familienzentrum. 15.06. bis 19.06.2015. 9.00 - 16.00 Uhr.
Die Bücher können gegen eine freiwillige Spende
erworben werden. Falls Sie Bücher für den Basar zur
Verfügung stellen möchten, können diese ab dem
1.06.2015 abgegeben werden.
Rundherum in meiner Stadt. Projektwochen.
Vom 26.05. bis 12.06.2015 erkunden die Kinder der
Tagesstätte unsere Stadt.
Sommerfest in Hellersen. Mit Vorstellung der
Projekte. 13.06.2015, 14.30 bis 18.00 Uhr.
Kochen mit Eltern und Kindern. Wir packen
einen Picknickkorb. Mit Annemarie Renner-Wilhelm
und Andrea Van Veirdegem. 24.6.2015, 16.00 Uhr.
Kostenbeitrag cirka Euro. Anmeldung erforderlich.
Weitere Infos: 02351 46 2400
18
Jubiläen und Verabschiedungen
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde begingen Dagmar Bechtel, Evelyn Eisengardt,
Barbara Homik, Dietmar Sondermann und Kanapathipillai Thavendran ihr 25-jähriges
Dienstjubiläum. Sybille Bauer, Martina Laubach, Dr. Bernhard Pfeiff, Karin Selbach, Karin
Schulte, Dr. Khing Hiong Tan und Klaus-Dieter Wolf wurden in den Ruhestand verabschiedet. Unser Bild zeigt die Jubilare und die verabschiedeten Kollegen zusammen mit
Vertretern von Geschäftsführung und Betriebsrat.
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Erste Hilfe am Kind. 2 Abende in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Eltern- und
Geschwisterschule des Klinikums. 22.4. und
29.4.2015, 19.00 - 22.00 Uhr. Kostenbeitrag 20
Euro. Anmeldung erforderlich.
01.12.11 14:12
Clownsbesuch im Familienzentrum
Die beiden Clowns „Gerti“ und „Springli“
waren zu Gast im Familienzentrum Hellersen und begeisterten mit ihrem Witz und
lustigen Aktionen die Vorschulgruppe der
Kita-Kinder. Nachdem die beiden Clowns
auf ihre ungewöhnlich umständliche Art
Stühle in den Vorstellungsraum getragen
hatten, übermannte sie der Hunger. Leider
gab es aber nur eine Banane und einen
Keks, die Springli munter verzehrte und
anschließend die Bananenschale als Deko
auf Gertis Kopf platzierte. Dieser Episode
schloss sich ein lustiges Mitmachprogramm für die Kleinen an: Teller jonglieren,
Seifenblasen pusten und vieles mehr. Ganz
gespannt waren die Kinder auf den Inhalt,
der sich im großen Koffer befand. Die Freude war spontan und groß, als die Clowns
modellierte Luftballons aus dem Koffer
zauberten: Pferde, Schwerter, Schwäne,
Herzen und sogar ein Affe auf der Palme.
Sodann machten sich die Clowns daran,
weitere Luftballonfiguren herzustellen.
Der Besuch der Clowns ist Bestandteil
einer regelmäßigen Kooperation des Seniorenzentrums Hellersen - Clown Gerti
(Doris Schönhals) ist dort Altentherapeutin
– und des Familienzentrums. So planen die
beiden Einrichtungen regelmäßig gegenseitige Besuche und Aktionen.
Was ist wohl im großen Koffer? Beim Besuch der
beiden Clowns Gerti und Springli waren die Kids
mit Eifer bei der Sache.
19
Letmathe
Letmathe/Werdohl
Dr. Wolfgang Welke erläutert die Epiduroskopie am Modell einer Wirbelsäule. Das endoskopische Verfahren wird bei Diagnostik und Therapie rückenmarksnaher Schmerzsyndrome eingesetzt.
Mit dem Endoskop im
Wirbelkanal unterwegs
Die Schmerzklinik am
Marienhospital Letmathe
hat sich zu einem
überregional bekannten
Schmerzzentrum entwickelt
Die Schmerzklinik am Marienhospital hat
sich einen Namen weit über die Grenzen
Letmathes hinaus gemacht. Es ist längst
kein Geheimnis mehr, dass sie zu den
führenden Zentren für die Behandlung von
„Schmerzzuständen nach Wirbelsäulen-,
Bandscheiben- und Dekompressionsoperationen bei Spinalkanalverengung“ gehört.
Einen maßgeblichen Anteil daran hat Chefarzt Dr. Wolfgang Welke, der sich zusammen
mit seinem Team auf die Fahne geschrieben
hat, Patienten, die teilweise seit langem
unter Schmerzzuständen leiden, durch eine
Diagnostik unter Einsatz modernster Geräte
schnelle Linderung zu verleihen.
Nicht selten wird den Patienten erklärt:
„Bei ihnen ist leider eine Vernarbung im
Bereich des Spiralnervs im Wirbelkanal
eingetreten, da kann man nicht viel machen“. Dazu Dr. Wolfgang Welke: „Häufig
unterziehen sich diese Patienten weiteren
Operationen in der Hoffnung, dann weniger
Schmerzen zu haben. Leider verbleibt nicht
20
selten ein chronischer neuropathischer
Nervenschmerz.“ Die üblichen medikamentösen Verfahren, beispielsweise ein Mix aus
starken Morphinabkömmlingen, kombiniert
mit antineuropathischen und antidepressiven Substanzen verschafft zwar eine
gewisse Linderung der Schmerzen, die
jedoch zumeist nicht sehr ausgeprägt ist
und häufig zu schwer tolerierbaren Nebenwirkungen führt.
Für diese Fälle setzt Dr. Wolfgang Welke
auf den Einsatz der Epiduroskopie. Dabei
handelt es sich um ein minimal invasives
Verfahren, das Verwachsungen, Vernarbungen und Entzündungen im Wirbelkanal
erkennbar macht und durch gezielte Gewebeabtragung mit anschließender Katheterschmerztherapie eine deutliche und auch
längerfristige Linderung herbeiführt. Für
diese Eingriffe stehen Dr. Welke medizinische Geräte zur Verfügung, die durchaus
zum Bereich der Mikro-Operationstechnik
gezählt werden dürfen.
Mit dem feinen, 2,5 Millimeter starken
Endoskop können Verwachsungen mit
der Hirnhaut (die es nicht nur am Kopf
gibt, sondern die sich wie ein Kanal die
Wirbelsäule hinunter schiebt), oder dem
eingeengten Spiralnerv gelöst werden.
Mittlerweile ist die Auflösung der neuesten HD-fähigen Fiberendoskope derartig
hoch, dass selbst kleinste Hirnhautgefäße
erkennbar sind. Die Weiterentwicklung der
in der Schmerzklinik am Marienhospital
entwickelten Epiduroskopie beinhaltet
den Einsatz dieser Fiberendoskope. Über
einen Arbeitskanal des Endoskops können beispielsweise eine 0,3 Millimeter
starke Fasszange, eine Laserfaser und ein
Schmerzkatheter eingeführt und gezielt
eingesetzt werden.
Am Marienhospital kann die Untersuchung
sogar bis in den Halsbereich durchgeführt
werden, selbst bei hochgradigen Wirbelsäulenverkrümmungen und Verengung des
Spiralkanals. Dafür wurde ein spezielles 90
Zentimeter langes Endoskop entwickelt. Ein
Videoturm ermöglicht die gleichzeitige Darstellung von endoskopischer Kameraaufnahme und Röntgendurchleuchtung. Die teuren
Geräte wurden kürzlich modernisiert und auf
den letzten Stand der Technik gebracht.
Dr. Wolfgang Welke: „In unserer Schmerzklinik setzen wir moderne Verfahren ein,
die vielen anderen Zentren nicht zur
Verfügung stehen, speziell im Bereich der
invasiven Schmerzmedizin. Diese Verfahren setzen einen hohen technischen und
hygienischen Standard und regelmäßige
Qualitätszertifizierungen voraus. Wir sind
bemüht, das Angebot der Schmerzklinik
stetig zu erweitern und zu verbessern.“
Zusammen mit weiteren Experten arbeitet
Dr. Welke übrigens an einer Therapieempfehlung, die schon in naher Zukunft zum
Standard an Schmerzzentren gehören
könnte. Sie spricht sich dafür aus, lokale Rückenschmerzen unter anderem durch Elektroden, die unter der Haut verlegt (subkutan)
sind, zu behandeln. Bei Schmerzen im Bein
soll z.B. eine Elektrode im Wirbelkanal per
Neurostimulation für eine Linderung sorgen. Die Schmerzklinik am Marienhospital
ist inzwischen ein überregional bekanntes
Schmerzzentrum und erfreut sich seit Jahren
eines wachsenden Patientenstroms aus dem
In- und Ausland. Hartmut Becker
Weitere Infos
Klinik für Anästhesie und Schmerzmedizin
am Marienhospital Letmathe
Marienhospital Letmathe
Kliniken und Direktoren
Marienhospital Letmathe
Hagener Str. 121
58642 Iserlohn
☎ 54 0 • 7 54 1 68
www.marienhospital-letmathe.de
Klinik für Innere Medizin
Dr. Ulrich Müller
☎ 54 2 20 • 7 54 2 22
✉ Innere-Medizin@
Marienhospital-Letmathe.de
Klinik für Chirurgie
Dr. Rudolf Hollenders
☎ 54 2 00 • 7 54 2 04
✉ Chirurgie@
Marienhospital-Letmathe.de
Klinik für Anästhesie und
Schmerzmedizin
Dr. Wolfgang Welke
☎ 54 1 70 • 7 54 1 01
✉ Schmerzmedizin@
Marienhospital-Letmathe.de
Ambulanter Pflegedienst
Bei Qualitätsprüfung
gut abgeschnitten
Auch in diesem Jahr prüfte der MDK wieder die Leistungsqualität des ambulanten
Pflegedienstes der Märkischen Kliniken.
Die strengen Prüfkriterien umfassen u.a.
die Bereiche der pflegerischen Leistung, der
Dienstleistung, der Organisation und die
Patientenzufriedenheit. In allen Bereichen
wurde der ambulante Pflegedienst mit einer Gesamtnote von 1,2 bewertet und liegt
damit über dem Bundesdurchschnitt.
Leiterin Melanie Jaszus und ihr Team freuen sich sehr über das gute Ergebnis. „Wir
legen großen Wert auf das Vertrauen und
die Zufriedenheit unserer Patienten. Die
persönlichen Gewohnheiten und Bedürfnisse
unserer Kunden haben für uns oberste Priorität. Deshalb erfolgt mit jedem Patienten
auch immer eine individuelle und fachlich
kompetente Pflegeberatung. Ich sehe darin
auch eine Bestätigung für den guten Ruf und
die hohe Qualität unseres Pflegedienstes, der
in erster Linie auch unseren qualifizierten
und engagierten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern zu verdanken ist.“
Möglichkeiten der
Behandlung von
Telefon: 02374 54170
Mail: [email protected]
Kliniken und Direktoren
Stadtklinik Werdohl
Schulstr. 25
58791 Werdohl
☎ 57 0 • 7 57 3 57
www.stadtklinik-werdohl.de
Klinik für Chirurgie
Dr. Norbert Pittlik
☎ 57 3 21 • 7 57 3 23
✉ [email protected]
Klinik für Innere Medizin
Dr. Christoph Solbach
☎ 57 2 21 • 7 57 2 23
✉ Innere-Medizin@
Stadtklinik-Werdohl.de
Orthopädie
Dr. Gerald Böhl
☎ 91 09 91 • 7 91 09 90
✉ [email protected]
Ein Zuhause für
Ihre Gesundheit
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Mittwoch 22. April 2015
16:00 Uhr, im Mehrzweckraum des Seniorenzentrums,
Schulstr. 25, 58791 Werdohl
Referent:
Oberarzt Dr. Klaus Terfloth
Chirurgische Klinik
Klinikdirektor
Dr. Wolfgang Welke
Stadtklinik Werdohl
Teilnahme kostenlos
Schulstraße 25
58791 Werdohl · Tel.: 02392 57-0
www.stadtklinik-werdohl.de
Stadtklinik
Werdohl
Märkische
Reha-KliniKen
REHA-KLINIK Lüdenscheid
Paulmannshöher Str. 14 · 58515 Lüdenscheid
Tel.: 02351 46-5015 · www.reha-mk.de · [email protected]
21
Reha-Zentren
Seniorenzentren
Für die medizinisch-beruflich orientierte Reha wurden in der Reha-Klinik Lüdenscheid besondere
Räumlichkeiten eingerichtet, wo auf jeden einzelnen Patienten praxisnah eingegangen werden kann.
Unser Bild zeigt von links Reha-Geschäftsführer Frank Düssel, Chefarzt Holger Krause, Teamleiter Peter
Beckmann und die ergotherapeutische Leiterin Olga Werthmann.
Hilfen auf dem Weg zum
Wiedereinstieg in den Beruf
Reha-Klinik Lüdenscheid
bietet jetzt auch
medizinisch-beruflich
orientierte Reha an
Holger Krause und Olga Werthmann in dem Bereich,
wo Tests mit Dachdeckern durchgeführt werden.
22
Erfülle ich die Anforderungen noch? Was
kann ich noch leisten? Wie reagieren die
Kollegen auf meine Rückkehr? Wer gesundheitsbedingt für längere Zeit aus dem
Job ausscheiden musste, den plagen vor
seiner Rückkehr viele Ängste. Um diesen
Menschen ihre Rückkehr zu erleichtern
und sie auf den Arbeitsalltag vorzubereiten,
bietet die Reha-Klinik Lüdenscheid jetzt
auch die medizinisch-beruflich orientierte
Rehabilitation (MBOR) an. Hierfür wurde
die Einrichtung auf dem Klinikgelände in
Lüdenscheid-Hellersen nach einem bundesweiten Auswahlverfahren von der Deutschen
Rentenversicherung zugelassen. Auch für
BG-Patienten (nach Arbeitsunfällen) kommt
dieses neue Angebot in Betracht.
„Der Aspekt der Berufsorientierung im
Rahmen der Rehabilitation wird in den
nächsten Jahren vor dem Hintergrund
der demographischen Entwicklung, des
Fachkräftemangels und der Finanzierungsproblematik der gesetzlichen Rentenversicherung eine immer größere Bedeutung
bekommen“, so Frank Düssel, Geschäftsführer der Märkischen Reha-Kliniken. Die
Rehabilitation soll nicht nur die medizinisch-funktionellen Aspekte der Therapie
umfassen, sondern auch das Screening aller
für den Erhalt der Erwerbs-/Arbeitsfähigkeit
des Patienten relevanten Umstände und
die Ausrichtung der Reha-Therapien auf
den Beruf. Ziel ist der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit im zuletzt ausgeübten
Beruf. Aus der Reha-Forschung ist bekannt,
dass es bestimmte Beschäftigte gibt, bei
denen ein besonders hohes Risiko besteht,
erwerbsunfähig zu werden. Diesen Beschäftigten wird mit dem MBOR-Konzept jetzt
besser Rechnung getragen.
In der Reha-Klinik Lüdenscheid wurden
für die medizinisch-beruflich orientierte
Rehabilitation einige Mitarbeiter der
Reha-Klinik besonders qualifiziert und
ein Raumtrakt von rd. 200 qm umgebaut.
In diesem Raumbereich, dem sog. EFLZentrum, durchlaufen die Reha-Patienten
eine ganze Reihe von Testungen, um ihre
berufliche und funktionelle Leistungsfähigkeit einzuschätzen und den Therapieerfolg
zu messen.
Das Arbeitsplatzscreening und Arbeitsplatztraining im EFL-Zentrum - an Musterarbeitsplätzen der Industrie, des Handwerks,
der Bürotätigkeit und der Pflege - führt die
Patienten wieder näher an den Beruf heran.
Dieses beruflich orientierte Angebot steht
nicht nur den Patienten der Kostenträger
offen, sondern demnächst auch interessierten heimischen Betrieben und den
Berufsgenossenschaften.
Denn der Erhalt der Arbeitskraft, vor allem
bei Fachkräften, ist einer der Schlüsselfaktoren für die Unternehmen. Die MBOR trägt
wesentlich dazu bei, Arbeitsunfähigkeiten
früher zu beenden und Erwerbsunfähigkeit zu vermeiden. Damit ist ein wichtiger
Adressat natürlich auch die Rentenversicherung. Statistischen Berechnungen
zufolge spart ein in der Rehabilitation
ausgegebener Euro der Rentenversicherung
fünf Euro ein.
Die MBOR ist ein Weg der modernen Rehabilitation, der die Patienten fit für den
Job machen soll. Sie wird zunächst nur
in der orthopädisch/unfallchirurgischen
Indikation eingeführt, weitere Indikationen wie die Neurologie könnten später
folgen. Die Reha-Klinik Lüdenscheid ist in
Südwestfalen ein MBOR-Schwerpunkt und
wurde für dieses Leistungsangebot von den
Kostenträgern unter qualitativen Aspekten
ausgewählt.
Für die MBOR zeichnet Chefarzt Holger
Krause medizinisch verantwortlich. Die
therapeutische Durchführung durch das
Reha-Team erfolgt unter der Leitung von
Peter Beckmann (Teamleiter) und Olga
Werthmann (ergotherapeutische Leitung).
Aufstockung des Seniorenzentrums nimmt Formen an
Werdohl: Im neuen 4. Stockwerk entstehen 26 zusätzliche Pflegeplätze - Eröffnung im kommenden Herbst
Der 4. Stock des Seniorenzentrums Werdohl - hier ein Blick auf die Baustelle von der Mittelstraße aus.
Werdohl. Die Bauarbeiten am Seniorenzentrum Werdohl sind in vollem Gange.
Die Aufstockung des Gebäudes an der
Werdohler Schulstraße läuft seit September letzten Jahres.
Noch im alten Jahr war die „Hülle“ fertig.
Das neue Obergeschoss entstand in Fer-
tigbauweise mit Holzrahmen. Die Wände
wurden komplett geliefert und mit einem
Kran an ihre Positionen gebracht. Mit
Hilfe von so genannten Nievelierschwellen
glichen die Handwerker zunächst Höhenunterschiede aus, damit anschließend auch
alle Wände gerade standen.
Im neuen 4. Obergeschoss des Seniorenzentrums Werdohl, das aktuell 46 stationäre Pflegeplätze vorhält, entsteht ein
zusätzlicher Pflegebereich mit 26 Plätzen.
Er wird über 24 Einzelzimmer und ein
Doppelzimmer, einen großzügigen Aufenthalts- und Essbereich mit offener Küche
sowie einen weiteren Balkon Richtung
Mittelstraße verfügen.
An zusätzlicher Fläche entstehen ca.
1.100 qm. Die Baukosten werden sich
voraussichtlich auf 3,1 Mio. Euro belaufen. Hiervon werden über 50 Prozent aus
Eigenmitteln finanziert. Der Förderverein
Stadtklinik und Seniorenzentrum Werdohl
steuert 100.000 Euro bei. Derzeit laufen die
Innenarbeiten auf Hochtouren, und wie
von der GmbH-Geschäftsführung zu hören
ist, liegt alles voll im Zeitplan. Das neue
Obergeschoss soll im kommenden Herbst
bezugsfertig sein.
Auch im Innenhof der Einrichtung tut
sich einiges. Hier wird ein neuer Fahrstuhl
gebaut. „Den benötigen wir wegen der
zusätzlichen Plätze,“ so Geschäftsführer
Matthias Germer. Im Zuge der Baumaßnahme wird auch der vorhandene Fahrstuhl
an die 4. Etage angeschlossen.
Karneval: Prächtige Stimmung
im Seniorenzentrum Letmathe
Letmathe. Am Rosenmontag wurde im
Seniorenzentrum Letmathe wieder einmal
kräftig gefeiert. Im bunt geschmückten
Saal trafen sich Bewohner, Mitarbeiter
und einige Angehörige zum Schunkeln,
Tanzen und Spaß haben. Mit einem
kräftigen „Letmathe – Helau!“ begann
die im Hause alljährlich sehr beliebte
Karnevalsfeier.
Der Zillertaler Bernd, mittlerweile der
Stimmungsgarant bei Veranstaltungen
im Seniorenzentrum Letmathe, sorgte mit
wohl bekannten Gassenhauern und Liedern
wie das „Fliegerlied“ dafür, dass der ganze
Saal tobte. Die Stimmung war prächtig. Als
diesjähriges highlight traten die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes unter anderem
als Gitte Haenning, Klaus und Klaus und
als Gitti auf und sangen Hits wie „Heidi“,
“Ich will nen Cowboy als Mann“ und „An
der Nordseeküste“ für die Bewohner, die
davon ganz begeistert waren.
Für das leibliche Wohl wurde natürlich
auch gesorgt. Es gab Berliner Ballen mit
Marmelade oder Eierlikör gefüllt und nach
dem Kaffee einen süffigen Eierlikörflip.
Erschöpft aber glücklich verabschiedeten
sich unsere Bewohner am Ende des schönen
Nachmittags mit viel Lob und nochmals mit
einem kräftigen „Letmathe Helau!“
Kegelvergleich mit St. Kilian
endete unentschieden
Letmathe. Zehn Bewohner des Seniorenzentrums Letmathe machten sich auf
zum Altenzentrum St. Kilian - zum ersten
gemeinsamen Kegelturnier. Es wurden
insgesamt zwei Durchgänge gekegelt,
wobei der 1. Durchgang an die Bewohner
des Altenzentrums St. Kilian ging. Den 2.
Durchgang konnten die Bewohner des Seniorenzentrums Letmathe für sich entscheiden. Im Anschluss bekamen alle Teilnehmer
einen Preis in Form einer kleinen Nascherei.
Es wurde beschlossen, dass das Kegelturnier
nun zweimal im Jahr stattfinden soll.
23
Seniorenzentren
Seniorenzentren
PFLEGEFORUM MK
Eine Veranstaltungsreihe der
Märkische Seniorenzentren GmbH
Mit dem PFLEGEFORUM MK bietet die
Märkische Seniorenzentren GmbH auch in
diesem Jahr wieder eine Veranstaltungsreihe mit Informationen rund um die Themen Alter und Pflege für den Märkischen
Kreis an. Zielgruppe sind dabei ältere
Menschen und pflegende Angehörige, die
sich zu pflegerischen, medizinischen und
rechtlichen Themen informieren möchten.
2015 gibt es neben Vortragsveranstaltungen auch Pflegeinformationsabende.
Nach einem kurzen Impulsreferat zum
Pflegeneuausrichtungsgesetz haben Besucher die Möglichkeit, Ihre persönlichen
Fragen rund um das Thema Pflege zu
stellen. Die Vorträge dauern alle cirka 90
Minuten. Der Eintritt ist frei. Nachfolgend
die Veranstaltugnen im einzelnen:
Gewaltprävention und Pflege
Die Themenbereiche Gewalt und Pflege
werden, nicht zuletzt durch mediale Be-
richterstattungen, immer wieder miteinander in Zusammenhang gebracht. Aber
was steckt wirklich dahinter und was wird
getan... was kann getan werden? Termin:
25. März 2015, 17:30 Uhr. Referent: Michael Laschober, Pflegewissenschaftler
(MScN). Ort: Seniorenzentrum Werdohl,
Mehrzweckraum, 1. OG.
Pflegeinformationsabend
Wir informieren über Neuerungen der
Pflegeversicherung und beantworten Ihre
Fragen rund um das Thema Pflege. Termin:
22. April 2015, 17:30 Uhr. Referenten: Ilona Gornischeff, Diplom-Pflegewirtin (FH)
und Michael Laschober, Pflegewissenschaftler (MScN). Ort: Seniorenzentrum
Letmathe, Veranstaltungsraum im EG.
Pflege von dementiell veränderten
Menschen in der letzten Lebensphase
Die Pflege und Betreuung von dementiell veränderten Menschen in der letzten
Bei uns wird jede Feier zu einem Erlebnis
Steakhaus am Piepersloh
Wir bieten Ihnen unter anderem:
- Veranstaltungen aller Art z.B. Hochzeit, Taufe,
Geburtstag etc.
- Räumlichkeiten bis zu 120 Personen
- Tanzfläche vorhanden
- Biergarten für bis zu 120 Personen
Bei Fragen und Reservierungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung
Steakhaus am Piepersloh • Inhaber: M. Renic
In den Buchen 8 • 58515 Lüdenscheid
Tel.: 0 23 51 / 45 66 65 • Fax: 0 23 51 / 7 11 32
www.steakhaus-am-piepersloh.de
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Lebensphase ist besonders für pflegende
Angehörige eine enorme Herausforderung. Wir versuchen Ihnen Möglichkeiten
aufzuzeigen, um dieser Herausforderung
begegnen zu können. Termin: 20. Mai
2015, 17:30 Uhr. Referentin: Iris Keßel,
Fachkrankenschwester für Palliativ Care
und Gerontopsychiatrie. Ort: Seniorenzentrum Hellersen (am Klinikum Lüdenscheid), Haus 6, Veranstaltungsraum, 2.
OG.
Pflegeinformationsabend
Wir informieren über Neuerungen der
Pflegeversicherung und beantworten
Ihre Fragen rund um das Thema Pflege.
Termin: 17. Juni 2015, 17:30 Uhr. Referenten: Sonja Tabiadon, Einrichtungsund Pflegedienstleitung und Michael
Laschober, Pflegewissenschaftler (MScN)
Ort: Seniorenzentrum Werdohl, Mehrzweckraum, 1. OG.
Gerechte Pflegeeinstufung
Die Bedingungen zur Einstufung in eine
der unterschiedlichen Pflegestufen sind
vielen Betroffenen bekannt. Weniger
bekannt ist hingegen, wie man entsprechende Bedarfe auch fachlich korrekt
nachweist – wir versuchen zu vermitteln.
Termin: 26. August 2015, 17:30 Uhr.
Referenten: Ilona Gornischeff, DiplomPflegewirtin (FH) und Michael Laschober,
Pflegewissenschaftler (MScN). Ort: Seniorenzentrum Letmathe, Veranstaltungsraum, EG.
Pflegeinformationsabend
Wir informieren über Neuerungen der
Pflegeversicherung und beantworten Ihre
Fragen rund um das Thema Pflege. Termin: 16. September 2015, 17:30. Referenten: Iris Keßel, Fachkrankenschwester
für Palliatv-Care und Gerontopsychiatrie
und Michael Laschober, Pflegewissenschaftler (MScN). Ort: Seniorenzentrum
Hellersen (am Klinikum Lüdenscheid),
Haus 6, Veranstaltungsraum, 2. OG.
Schulstandort Iserlohn
Schulstandort Lüdenscheid Hellersen
Fachseminar für Altenpflege
Eines der größten Seminare
in Nordrhein-Westfalen
Einrichtung kümmert
sich seit 25 Jahren um
die Ausbildung des
Altenpflege-Nachwuchses
„Rückblick und Ausblick zeigen, dass die
Gründung des Fachseminars für Altenpflege vor 25 Jahren der Start einer Erfolgsgeschichte war, die sich die damaligen Gründer vermutlich in dieser Form nicht hätten
träumen lassen.“ Auf 25 erfolgreiche Jahre
im Dienste der Altenpflege-Ausbildung
blickte Matthias Germer, Geschäftsführer
der Märkischen Seniorenzentren, bei einer
Feierstunde im Seminarzentrum Hellersen
zurück.
„Im August 1989 haben wir die staatliche
Anerkennung für das erste Fachseminar
für Altenpflege im Märkischen Kreis erhalten und am 1. Oktober den ersten Kurs
zur Ausbildung in der Altenpflege in Letmathe begonnen“, erklärte er. Mittlerweile
zähle das Fachseminar, das im Jahr 1991
seinen zweiten Seminarstandort auf dem
Gelände des Klinikums in Lüdenscheid
eröffnete, zu den drei größten Seminaren
des Landes Nordrhein-Westfalen. Es decke mit seinen Angeboten den größten
Teil des Bedarfs an altenpflegerischem
Nachwuchs für den Märkischen Kreis ab.
„Mehr als 1500 Menschen haben in den
Jahren seit Gründung bei uns den Beruf
des examinierten Altenpflegers erlernt
– und in jedem Jahr kommen ungefähr
100 dazu.“
Zahlreiche Honoratioren, Repräsentanten
der Pflegeeinrichtungen und Mitarbeiter
nahmen an der Feierstunde zum Jubiläum teil. Namentlich hieß Ulrich Duffe,
Aufsichtsratsvorsitzender der Märkischen
Seniorenzentren, Dr. Gabriele Grote als
Vertreterin der Bezirksregierung, Detlef
Seidel als Vorsitzenden des Aufsichtsrats
der Märkischen Kliniken und 1. stellvertretender Landrat sowie Jörg Schuhmacher
als Vertreter der Agentur für Arbeit bei
der Feierstunde willkommen. Von 150
Kooperationspartnern bei der praktischen
Ausbildung war die Rede.
„Die Gründung des Fachseminars für
Altenpflege war in vielerlei Hinsicht
eine goldrichtige Entscheidung“, so der
Aufsichtsratsvorsitzende. Die Zahl der
Pflegebedürftigen im Märkischen Kreis
steige, was auch das Fachseminar vor
große Herausforderungen stelle.
Im Detail beleuchtete Fachseminarleiter
Sylvio Wienbeck bei der Feierstunde die
kontinuierliche Bildungsentwicklung des
Fachseminars einschließlich des breiten
Angebots von der dreijährigen Ausbildung/
Umschulung zur/zum Altenpfleger/in über
die einjährige Altenpflegehilfe-Ausbildung
bis hin zur berufsbegleitenden Ausbildung und weiteren Qualifizierungsmaßnahmen.
Er ging unter anderem auf die gesetzlichen Grundlagen, Bildungsstandards
und Rahmenlehrpläne, Zertifizierung und
künftige Herausforderungen (soziale Medien, Förderung sozialer und persönlicher
Kompetenzen der Lernenden etc.) ein. Auch
zum Stichwort „general nurse“ nahm er
Stellung.
Grußworte überbrachten Dr. Gabriele Grote
und Jörg Schuhmacher. Als Vorsitzende
des Prüfungsausschusses bescheinigte
Dr. Grote den Schülern des Fachseminars
ein selbstbewusstes Auftreten. „Sie sind
bereit, Verantwortung zu übernehmen und
lieben, was sie tun.“ Von Berufung sprach
Jörg Schuhmacher, der einen Mann der
ersten Stunde – den damaligen Arbeitsberater Herbert Müller – um ein kurzes
Statement bat.
Das Fachseminar
für Altenpflege
Das Fachseminar für Altenpflege an
den Schulstandorten Iserlohn (ErichNörrenberg-Straße 5) und Lüdenscheid
Hellersen (auf dem Klinikcampus, Haus
7) wird unter dem Dach der Märkische
Seniorenzentren GmbH betrieben. Es
wurde im Jahr 2006 als eine der ersten
Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen
nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und
ist seit Existenzgründung in enger
Kooperation mit den regionalen Agenturen für Arbeit und den Jobcentern
verbunden. Aktuell werden rund 450
Menschen in den Bereichen Altenpflege und Altenpflegehilfe ausgebildet.
Weitere Infos bei Sylvio Wienbeck,
Telefon: 02351 46-3471, Mail: sylvio.
[email protected].
Sylvio Wienbeck
Leiter des Fachseminars
für Altenpflege
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Buchtipps
Betriebsrat
Der Betriebsrat der Märkische Kliniken
GmbH/Märkische Gesundheitsholding
GmbH & Co. KG wird in querbeet in
Zukunft regelmäßig über seine Arbeit
Der Betriebsrat informiert
berichten. Zum Start gibt es einen Bericht zum Hintergrund dieser Seite sowie
Informationen über Ansprechpartner,
Kontaktadressen und Erreichbarkeit.
Vorgestellt wird zudem das neue Logo
unseres Betriebsrates.
Die hier vorgestellten med. Ratgeber sind im Buchhandel erhältlich, sie können aber auch im
Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) im Foyer des Klinikums Lüdenscheid „unter die Lupe“ genommen werden.
Das PIZ hat von montags bis freitags, 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Betriebsratsarbeit im Fokus
Die Aufgaben unserer
Mitarbeitervertretung sind
facettenreich
Der Betriebsrat (BR) vertritt die Interessen
der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber. Grundlage für das Handeln eines Betriebsrates ist das Betriebsverfassungsgesetz. Die Paragraphen und Bestimmungen
des Gesetzes sind sehr nüchtern und schwer
verständlich. Deshalb wollen wir, beginnend
mit diesem Artikel, die Aufgaben, Möglichkeiten und die Arbeit des BR vorstellen, um
den von uns vertretenen Mitarbeitern ein
realistisches Bild zu vermitteln.
Wichtigste Aufgabe ist die Überwachung
der Einhaltung der bestehenden Gesetze
und unterschiedlicher Tarifverträge in allen
Details. Unser Betriebsrat setzt sich aus
19 Mitgliedern zusammen. Deren Arbeit
ist ehrenamtlich, sie müssen aber für ihre
Aufgaben vom Arbeitgeber freigestellt
werden. Damit sie frei und ohne Druck
handeln können, sind Betriebsräte durch
das Gesetz besonders geschützt. Jeder
Betriebsrat (hier ist die Person gemeint)
unterliegt außerdem der gesetzlichen
Schweigepflicht und kann deshalb zu
allen Angelegenheiten absolut vertraulich
angesprochen werden.
In der wöchentlichen Sitzung, immer dienstags um 13.30 Uhr, werden erst die mitzubestimmenden Vorlagen zu Personalfragen
und Betriebsangelegenheiten behandelt
und abgestimmt (Details in einer späteren
Ausgabe). Anschließend wird über aktuelle
Probleme berichtet und diskutiert.
Aufgrund der Größe des Betriebs lässt sich
die Arbeit nicht ausschließlich ehrenamtlich
erledigen. Deshalb stehen dem BR insgesamt
fünf Vollzeitstellen für freigestellte Betriebsräte zur Verfügung. Diese freigestellten
Mitglieder arbeiten im Betriebsratsbüro im
Wohnheim gegenüber Haus 1, 2. Etage.
Damit die Betriebsräte im Haus bekannt
sind, werden sie hier vorgestellt. Wir beginnen mit den freigestellten Betriebsräten.
Betriebsversammlungen 2015
Die diesjährigen Betriebsversammlungen der
Märkischen Kliniken/Märkischen Gesundheitsholding finden am
Donnerstag, 16. April, und am Freitag, 24. April statt.
Ort: Kulturhaus der Stadt Lüdenscheid. Beginn: jeweils um 18.00 Uhr.
Manfred Heise
Dr. Mathias Dunkel
Beate Becker
Birgit Freitag
Neues Logo
Der Betriebsrat der Märkischen Kliniken
tritt mit einem neuen Logo auf. „Man soll
uns auf den ersten Blick erkennen und
sofort wissen, dass hier der Betriebsrat informiert“, so Jürgen A. Weber, freigestellter
Betriebsrat, bei der Vorstellung des neuen
„Markenzeichens“. Aufmerksamkeit und
Wiedererkennbarkeit stehen im Vordergrund des Designs. Die beiden Buchstaben
B und R wurden in einem Kreis ganz eng
zuammengerückt - denn Betrieb, Mitarbeiter und Betriebsrat gehören zusammen.
Sowohl durch die Symbolik als auch durch
die kräftige Farbwahl soll das neue Logo
dafür sorgen, dass der Betriebsrat mit seinen Informationen und Aushängen schnell
erkennbar ist. Entworfen wurde das neue
Logo von der PR-Abteilung des Hauses.
Angelika Hahn
Jürgen A. Weber
Unser Betriebsrat: Erreichbarkeit und Ansprechpartner
Die Büros des Betriebsrates befinden sich in
Haus 10 (Hochhaus/Wohnheim, gegenüber
von Haus 1/Verwaltung) in der 2. Etage.
Der Betriebsrat ist wie folgt erreichbar:
Montag, 9.00 - 16.00 Uhr, Dienstag, 7.30
- 13.00 Uhr, Mittwoch, 9.00 - 15.30 Uhr,
Donnerstag, 9.00 - 18.00 Uhr, Freitag
7.30 - 15.30 Uhr. Ansprechpartner und
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gleichzeitig freigestellte BR-Mitglieder
sind: Manfred Heise, BR-Vorsitzender,
Telefon 2090, DECT 65-376 - Dr. Mathias
Dunkel, Stellv. BR-Vorsitzender, Telefon
2097, DECT 66-197 - Beate Becker, Telefon 2096 - Birgit Freitag, Telefon 2092
- Angelika Hahn, Telefon 2094 - Jürgen A.
Weber Telefon 2095, DECT 66-461.
Sprechzeiten in Letmathe gibt es an
jedem ersten Donnerstag im Monat in
der Zeit von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr. (Ort:
Marienhospital, EG, Raum E 30).
Sprechzeiten in Werdohl gibt es an jedem
dritten Donnerstag im Monat in der Zeit
von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr. (Ort: Stadtklinik, 5. OG, Raum 514).
Die
klaren
und
präzisen
Anleitungen für ein
effizientes Bauchmuskeltraining findet
man hier in Form von Übungskarten
vor. Diese können für ein individuelles
Trainingsprogramm effektiv eingesetzt
werden - präventiv für eine gesunde
Körperhaltung oder in der Reha. Mit
zahlreichen Übungen in Text und Bild mit und ohne Trainingsgerät - zielen die
Übungen darauf ab, die tiefer gelegenen
stabilisierenden
Bauchmuskeln
funktionell zu stabilisieren und effektiv
zu trainieren. Die Übungskarten sind
äußerst praktisch in der Handhabung. Auf
diese Art und Weise kann man leicht sein
eigenes Trainingsprogramm entwickeln.
Der
Ratgeber
für
pflegende
Angehörige
thematisiert
neben
praktischen
Informationen und Anleitungen für das
Gelingen der Pflege vor allem die so
wichtige persönliche Zuwendung und
Verständnis. Die fiktive zu pflegende
Person heißt Anna und mit ihr werden alle
Fähigkeiten, Einschränkungen und viele
Pflegesituationen anschaulich geschildert.
So z.B. Vorschläge zu Bewegungs- und
Mobilisationstechniken, die Hinweise
zu Körpersignalen und Körperpflege,
Ernährung, Medikamentengabe oder dem
Vorbeugen von Folgeerkrankungen, die
sich insbesondere bei hoher Immobilität
leicht ergeben können.
Intelligentes Bauchmuskeltraining
213 Abb. in Klappkassette, Haug Verlag
ISBN: 978-3830475101, 29,99 Euro
Nicht
sehen
können
trennt
von den Dingen.
Nicht hören können trennt von den
Menschen. Mit zunehmendem Alter
lässt das Hörvermögen vieler Menschen
schleichend nach. Für viele ist es ein
Problem, sich dies selbst einzugestehen,
auch wenn die Familie und das soziale
Umfeld es schon längst bemerkt hat.
Um nicht in soziale Isolation zu geraten,
müssen rechtzeitig Maßnahmen ergriffen
werden. In diesem Buch erfahren die
Leser vieles über die Ursachen der
Schwerhörigkeit und was man dagegen
unternehmen kann. Die Möglichkeiten
reichen von Hörgeräten, die inzwischen
viel besser sind als ihr Ruf, bis zu
Implantaten.
So gelingt Pflege zu Hause
198 Seiten, Reinhardt Verlag
Besser hören
Jonas und Bernhard
sind Zwillinge, leben
als Studenten in
Leipzig. Verschwindet
Jonas plötzlich spurlos, weil er
eifersüchtig auf die Freundin des Bruders
ist? Im Laufe der Jahre scheint der
Verschollene immer mehr Macht über
die Seele des Bruders zu bekommen. Sein
Leben gerät komplett aus den Fugen.
Verschiedene Handlungsstränge und
Beziehungen verweben sich und am Ende
sind eigentlich alle gescheitert.
Eine geheimnisvoll
anmutende Frau ist
sie, die sich von einem
Maler nackt auf einer
Treppe malen lässt. Der Rechtsanwalt
und Ich-Erzähler, der den Streit zwischen
Ehemann und Maler um Frau und Bild
schlichten soll, verliebt sich anhand des
Bildes in diese Frau, und das Gefühls-Chaos
ist perfekt. Die Geschichte endet 40 Jahre
später in einer abgelegenen Bucht, wo die
Frau allein lebt. Ein gutes Buch über vertane
Chancen und verletzte Eitelkeit.
Das Versteck
254 Seiten, Verlag Schöffling & Co.
ISBN 978-3-89561-535-1, 19,95 Euro
Die Frau auf der Treppe
256 Seiten, Diogenes Verlag
ISBN-13: 978-3257069099, 21,90 Euro
Die Autorin schildert
verschiedene
Verhaltensmuster von
Personen, die eines
gemeinsam haben: sie überschreiten
mit ihrem Verhalten persönliche emotionale wie soziale - Grenzen. Sie
zeigt Möglichkeiten auf, wie man
„Psychopathen“ auf verblüffend einfache
Weise die Stirn bieten kann. Das Buch
(ohne medizinisch-wissenschaftlichem
Hintergrund) liest sich leicht und kann
bei entsprechnder Problematik als
Lebenshilfe dienen.
Von Psychopathen umgeben
277 Seiten, Mankau Verlag
ISBN 978-3-86374-123-5, 9,95 Euro
27
Ihr Bettenfachgeschäft
Im Haus der Gesundheit/Facharztzentrum Orthopädie
Knapper Str. 32-34, 58507 Lüdenscheid,
Tel. 02351 5677880, www.aw-schlafsysteme.de
Ihr Bettenfachgeschäft ®
Schla systeme
Andreas Wittke
Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 9.30 - 18.00 Uhr, Sa. nur nach Vereinbarung
Auf Wunsch Hausbesuche!
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58642 Iserlohn, Tel. 02351 5677880
Essener Str. 15, 57234 Wilnsdorf, Tel. 02739 8908040