Für IT-Experten: Erste Schritte mit Microsoft Office 2010

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Für IT-Experten: Erste Schritte mit Microsoft Office 2010
Für IT-Experten: Erste Schritte mit Microsoft
Office 2010
Microsoft Corporation
Veröffentlicht: September 2010
Autor: Microsoft Office System and Servers Team ([email protected])
Zusammenfassung
Diese Buch bietet einen Überblick über Microsoft Office 2010-Produktfamilie und enthält Informationen
zu den ersten Schritten mit Office 2010. Zielgruppe sind IT-Universalisten, IT-Teams der Organisation,
Personal aus dem Helpdesk- und Bereitstellungsteams, IT-Messagingadministratoren, Berater und
andere IT-Fachleute.
Bei dem Inhalt dieses Buches handelt es sich um eine Kopie von ausgewählten Inhalten der
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1
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2
Inhalt
Abrufen von Hilfe ..................................................................................................................................... 17
Kennenlernen von Office 2010 ................................................................................................................ 18
Siehe auch............................................................................................................................................ 19
Office 2010-Versionen ............................................................................................................................. 20
Vergleich von Office 2010-Editionen .................................................................................................... 20
Siehe auch............................................................................................................................................ 21
Neuigkeiten für IT-Spezialisten in Office 2010 ........................................................................................ 22
Lizenzierung und Volumenaktivierung ................................................................................................. 22
Office 2010 (64-Bit-Editionen) .............................................................................................................. 23
Sicherheitsänderungen ........................................................................................................................ 23
Änderungen beim Office-Anpassungstool ............................................................................................ 24
Anwendungsvirtualisierung .................................................................................................................. 25
Zusätzliche Ressourcen ....................................................................................................................... 25
Siehe auch............................................................................................................................................ 26
SharePoint Workspace 2010 (Übersicht) ................................................................................................ 27
Siehe auch............................................................................................................................................ 30
Übersicht über die Office-Benutzeroberfläche in Office 2010 ................................................................. 31
Backstage-Ansicht ................................................................................................................................ 31
Menüband............................................................................................................................................. 32
Symbolleiste für den Schnellzugriff ...................................................................................................... 33
Siehe auch............................................................................................................................................ 33
Unterschiede bei der Benutzeroberfläche in Office 2010 und früheren Versionen von Microsoft Office 34
Tabelle mit Unterschieden.................................................................................................................... 34
Siehe auch............................................................................................................................................ 36
Änderungen bei Produkten und Features in Office 2010 ........................................................................ 37
Änderungen in Office 2010 ...................................................................................................................... 39
Neuigkeiten........................................................................................................................................... 39
Änderungen .......................................................................................................................................... 39
Aufgabenbereich "ClipArt einfügen" und Clip Organizer .................................................................. 39
HTML-Editor ...................................................................................................................................... 40
Helligkeit und Kontrast der Vorversion ............................................................................................. 40
"Spracheinstellungen" ....................................................................................................................... 40
Löschungen .......................................................................................................................................... 40
Aufgabenbereich "ClipArt einfügen" und Clip Organizer .................................................................. 40
3
Add-In zur Symboleingabe: Ostasiatische Versionen von Office 2010 ............................................ 41
InterConnect...................................................................................................................................... 41
Office-Start-Assistent ........................................................................................................................ 42
Office-Diagnose ................................................................................................................................ 42
Dokumentarbeitsbereiche ................................................................................................................. 42
Unterstützung für Microsoft XML Parser 5 ........................................................................................ 42
Migrationsüberlegungen ....................................................................................................................... 43
Siehe auch............................................................................................................................................ 43
Änderungen in Access 2010 .................................................................................................................... 44
Neues ................................................................................................................................................... 44
Freigeben einer Datenbank im Web ................................................................................................. 44
Exportieren in die Formate PDF und XPS ........................................................................................ 44
Herstellen einer Verbindung mit einem Webdienst als externe Datenquelle ................................... 45
Backstage-Ansicht ............................................................................................................................ 45
Änderungen .......................................................................................................................................... 45
Abwärtskompatibilität zwischen Access 2010 und Access 2007 ...................................................... 45
Erweiterte Sicherheit ......................................................................................................................... 45
Unterstützung für SQL Server 2008-Datentypen .............................................................................. 46
Entfernte Features ................................................................................................................................ 46
Kalender-Steuerelement ("mscal.ocx") ............................................................................................. 46
Microsoft Replikationskonflikt-Viewer ............................................................................................... 47
Dateiformat für Momentaufnahmen .................................................................................................. 47
Datenzugriffsseiten ........................................................................................................................... 47
IISAM für Lotus 1-2-3, Paradox, Jet2.X und Red2 ........................................................................... 47
Migrationsüberlegungen ....................................................................................................................... 47
Migration von VBA-Einstellungen ..................................................................................................... 48
Siehe auch............................................................................................................................................ 48
Änderungen in Excel 2010....................................................................................................................... 49
Neuigkeiten........................................................................................................................................... 49
Erfüllen von Benutzeranforderungen ................................................................................................... 49
High Performance Computing (HPC) ............................................................................................... 49
Unterstützung von Makroaufzeichnungen für Diagrammelemente .................................................. 50
Schließen von XLM-/VBA-Lücken..................................................................................................... 50
Asynchrone Ausführung von benutzerdefinierten Funktionen .......................................................... 50
Business Intelligence ............................................................................................................................ 51
Sparklines ......................................................................................................................................... 51
Datenschnitte .................................................................................................................................... 51
Das Add-In Microsoft SQL Server PowerPivot für Microsoft Excel .................................................. 51
Verbesserungen bei der Berechnungsfunktion................................................................................. 52
Neue Version von Solver ............................................................................................................... 52
Neue statistische Funktionen ........................................................................................................ 52
4
Excel Services ...................................................................................................................................... 52
Verbesserungen in Excel Services ................................................................................................... 52
Änderungen bei der Office Suite .......................................................................................................... 53
Backstage-Ansicht ............................................................................................................................ 53
Vorteile der 64-Bit-Version von Excel 2010 ...................................................................................... 54
Änderungen .......................................................................................................................................... 54
Erfüllen von Benutzeranforderungen ................................................................................................... 54
Tool für Kompatibilitätsmodus........................................................................................................... 54
Leistung beim Laden von Dateien .................................................................................................... 55
Business Intelligence ............................................................................................................................ 55
Verbesserungen bei PivotTables ...................................................................................................... 55
Filtern ................................................................................................................................................ 56
Bedingte Formatierung ..................................................................................................................... 56
Symbolsätze...................................................................................................................................... 56
Datenbalken ...................................................................................................................................... 56
OfficeArt-Steuerelemente und -Objekte............................................................................................ 56
Musterfüllbereiche ............................................................................................................................. 57
Strategische Verbesserungen .............................................................................................................. 57
Verbesserungen bei Diagrammfunktionen ....................................................................................... 57
Löschungen .......................................................................................................................................... 58
Erfüllen von Benutzeranforderungen ................................................................................................... 58
Feld "Suchen in" im ClipArt-Aufgabenbereich .................................................................................. 58
Clip Organizer im ClipArt-Aufgabenbereich ...................................................................................... 58
Berechnungsfunktionen........................................................................................................................ 59
Assistent für bedingte Summe .......................................................................................................... 59
Nachschlage-Assistent ..................................................................................................................... 59
Aktualisierte Statistikfunktionen ........................................................................................................ 59
Änderungen bei der Office Suite .......................................................................................................... 61
Smarttags wurden ersetzt durch "Zusätzliche Aktionen" .................................................................. 61
Kalendersteuerelement ..................................................................................................................... 61
Migrationsüberlegungen ....................................................................................................................... 61
MSXML5 ........................................................................................................................................... 61
Migration von VBA-Einstellungen ..................................................................................................... 61
Siehe auch............................................................................................................................................ 62
Änderungen in InfoPath 2010 .................................................................................................................. 63
Entfernte Features ................................................................................................................................ 63
Framework für den Datenimport ....................................................................................................... 63
Nachverfolgung von Datasetänderungen ......................................................................................... 63
Einstellungen in Gruppenrichtlinienvorlagen für den InfoPath-Formular-Designer .......................... 63
Formularvorlagen-Exportprogramm .................................................................................................. 63
Beispiele für Formularvorlagen ......................................................................................................... 64
Integration der interaktiven Workflowdienste .................................................................................... 64
5
Installierbare Formularvorlagen ........................................................................................................ 64
Webdienstverbindung des Typs "Empfangen und Senden" ............................................................. 64
Beispieldaten..................................................................................................................................... 64
Entwicklungsumgebung für Skriptcode ............................................................................................. 64
Unterstützung für Microsoft XML Parser 5 ........................................................................................ 65
Änderungen in OneNote 2010 ................................................................................................................. 66
Neuigkeiten........................................................................................................................................... 66
Fluent-Benutzeroberfläche ................................................................................................................ 66
Menüband ......................................................................................................................................... 66
Backstage-Ansicht ............................................................................................................................ 66
Spracheinstellungen ......................................................................................................................... 67
Dateiformat........................................................................................................................................ 67
Verbesserter Zugriff auf Informationen ............................................................................................. 67
Verbesserungen der Suche, Outlook-Integration, Organisation und Bearbeitung ........................... 68
Features für Freigabe und Zusammenarbeit .................................................................................... 69
Unterstützung von Touch-fähigen Computern .................................................................................. 69
Änderungen .......................................................................................................................................... 70
Ersetzungen von Aufgabenbereichen ............................................................................................... 70
Löschungen .......................................................................................................................................... 70
Gliederungsfunktionen und Textkörper ............................................................................................. 70
SimpleImporter-API ........................................................................................................................... 70
Echtzeitsitzung starten ...................................................................................................................... 70
An Echtzeitsitzung teilnehmen .......................................................................................................... 71
Aktuelle Echtzeitsitzung .................................................................................................................... 71
und .................................................................................................................................................... 71
Entfernte Aufgabenbereiche ............................................................................................................. 71
Migrationsüberlegungen ....................................................................................................................... 71
Verfügbarkeit von OneNote 2010 ..................................................................................................... 72
OneNote 2010-Dateiformat ............................................................................................................... 72
Upgraden von OneNote 2007-Notizbüchern ................................................................................. 73
Upgraden von OneNote 2003-Notizbüchern ................................................................................. 73
Freigeben von OneNote-Notizbüchern ............................................................................................. 73
Migrieren von OneNote-Benutzerdateneinstellungen ....................................................................... 74
Siehe auch............................................................................................................................................ 75
Änderungen in Outlook 2010 ................................................................................................................... 76
Neuigkeiten........................................................................................................................................... 76
64-Bit-Editionen ................................................................................................................................ 76
Registrierungsschlüssel "Bitness"..................................................................................................... 76
Kalendervorschau in Besprechungsanfragen ................................................................................... 77
Unterhaltungsaktionen ...................................................................................................................... 77
QuickSteps ........................................................................................................................................ 77
6
Mehrere Exchange-Konten ............................................................................................................... 77
Roaming von AutoVervollständigen-Listen ....................................................................................... 77
Menüband ......................................................................................................................................... 77
Mit Office Communicator 2007 R2, Office Communicator Server 2007 R2 oder höheren Versionen
verfügbare Features ...................................................................................................................... 78
Mit Microsoft Exchange Server 2010 verfügbare Features .............................................................. 78
Änderungen .......................................................................................................................................... 79
Add-In-Widerstandsfähigkeit ............................................................................................................. 79
Unterhaltungsansicht ........................................................................................................................ 79
Verbesserte IMAP-Unterstützung ..................................................................................................... 80
Bessere Leistung .............................................................................................................................. 80
Menü und Befehle ............................................................................................................................. 80
Suchtools .......................................................................................................................................... 81
Verbesserungen in Outlook 2010 mit Exchange Server 2010 .......................................................... 81
Löschungen .......................................................................................................................................... 82
Outlook-ANSI-Offlinedatendateien (OST) für die Exchange-Synchronisierung ............................... 82
Auf AutoArchivierung basierende Aufbewahrung ............................................................................. 82
Zurücksetzungstool für Kalender ...................................................................................................... 82
Anpassung der Ordner für die Kontaktaktivitätssuche ..................................................................... 83
DAV-Verbindungen für HTTP-Kontotypen ........................................................................................ 83
Exchange 2000-Konnektivität ........................................................................................................... 83
Unterstützung des Exchange-Nachrichtensicherheitsfeatures ......................................................... 83
Liste "Zuletzt verwendet" .................................................................................................................. 84
Outlook-Tool zur Integritätsprüfung (OST) ....................................................................................... 84
Optionen für die Größenänderung von Fotos ................................................................................... 84
Verwenden elektronischer Siegel ..................................................................................................... 84
Vorschau von veröffentlichten Office Online-Kalendern ................................................................... 85
Schnellansicht ................................................................................................................................... 85
Remote-E-Mail .................................................................................................................................. 85
Suchsymbolleisten-Add-In ................................................................................................................ 85
Verknüpfung für diesen Ordner senden ............................................................................................ 86
Sendeoptionen .................................................................................................................................. 86
Gruppenüberschriften schattieren .................................................................................................... 86
Exchange-Clienterweiterungen von Drittanbietern werden nicht geladen ........................................ 86
Webbrowserunterstützung ................................................................................................................ 86
Migrationsüberlegungen ....................................................................................................................... 87
Outlook-Datendateien (PST und OST) ............................................................................................. 87
Outlook-Profildatei (PRF) .................................................................................................................. 87
Zurücksetzen von Office 2010 auf Office 2007................................................................................. 88
Migration von VBA-Einstellungen ..................................................................................................... 88
Siehe auch............................................................................................................................................ 88
Änderungen in PowerPoint 2010 ............................................................................................................. 89
7
Neuigkeiten........................................................................................................................................... 89
Fluent-Benutzeroberfläche ................................................................................................................ 89
Menüband ......................................................................................................................................... 89
Backstage-Ansicht ............................................................................................................................ 89
Dateiformat........................................................................................................................................ 90
Geschützte Ansicht ........................................................................................................................... 90
Zusammenarbeits- und Freigabefeatures ......................................................................................... 90
Präsentationen für anwesende und virtuelle Benutzergruppen ........................................................ 91
Arbeiten mit Text und Objekten ........................................................................................................ 91
Änderungen .......................................................................................................................................... 91
Gruppe "Anordnen" ........................................................................................................................... 91
Einfügen einer Form ......................................................................................................................... 91
Auswahlbereich ................................................................................................................................. 91
Löschungen .......................................................................................................................................... 92
Maximale Größe einer Audiodatei .................................................................................................... 92
Als Webseite speichern .................................................................................................................... 92
Migrationsüberlegungen ....................................................................................................................... 92
PowerPoint-Präsentationsdateien (PPT-/PPTX-Dateien) ................................................................. 92
Speichern oder Freigeben von Dateien ............................................................................................ 93
Sicherheit von Präsentationen .......................................................................................................... 94
PowerPoint Viewer ............................................................................................................................ 94
Makroaufzeichnung ........................................................................................................................... 94
Migration der VBA-Einstellungen ...................................................................................................... 95
Siehe auch............................................................................................................................................ 95
Änderungen in Project 2010 .................................................................................................................... 96
Neuigkeiten........................................................................................................................................... 96
Fluent-Benutzeroberfläche................................................................................................................ 96
Backstage-Ansicht ............................................................................................................................ 96
Teamplaner ....................................................................................................................................... 96
Synchronisierung mit SharePoint-Listen ........................................................................................... 97
Manuelle Zeitplanung ........................................................................................................................ 97
Platzhaltervorgänge .......................................................................................................................... 97
Inaktive Vorgänge ............................................................................................................................. 97
Top-Down-Zusammenfassung.......................................................................................................... 97
Projekte vergleichen ......................................................................................................................... 98
Zeitachse........................................................................................................................................... 98
Erweitertes Kopieren und Einfügen .................................................................................................. 98
Excel-ähnliche Features ................................................................................................................... 98
Schnelles Auffinden häufig verwendeter Befehle ............................................................................. 99
Ansichtsschieberegler ....................................................................................................................... 99
Abwärtskompatibilität ........................................................................................................................ 99
Änderungen .......................................................................................................................................... 99
8
Anwendungseinstellungen ................................................................................................................ 99
Löschungen ........................................................................................................................................ 100
Benutzerdefinierte Formulare ......................................................................................................... 100
OWC-Ressourcenverfügbarkeitsdiagramm .................................................................................... 100
Add-Ins, Beispielmakros und Projektberater .................................................................................. 100
Als Excel-PivotTable speichern ...................................................................................................... 101
Migrationsüberlegungen ..................................................................................................................... 101
Migration von VBA-Einstellungen ................................................................................................... 101
Änderungen in Publisher 2010 .............................................................................................................. 103
Neues ................................................................................................................................................. 103
Menüband ....................................................................................................................................... 103
Backstage-Ansicht .......................................................................................................................... 103
Vereinfachter, übersichtlicherer Arbeitsbereich .............................................................................. 103
Ineinander integrierte Funktionen für Drucken und Druckvorschau ............................................... 104
Speichern einer Datei als PDF oder XPS ....................................................................................... 104
64-Bit-Edition................................................................................................................................... 104
Änderungen ........................................................................................................................................ 104
Verbesserte Technologie für Grafiken ............................................................................................ 105
Objektausrichtung ........................................................................................................................... 105
Verbesserter Onlinezugriff auf Vorlagen und Bausteine ................................................................ 105
Datensatzkatalog ............................................................................................................................ 105
Löschungen ........................................................................................................................................ 105
Webmodus ...................................................................................................................................... 106
Veraltete Anwendungseinstellungen .............................................................................................. 106
Migrationsüberlegungen ..................................................................................................................... 106
Migration von VBA-Einstellungen ................................................................................................... 106
Siehe auch.......................................................................................................................................... 107
Änderungen in SharePoint Designer 2010 ............................................................................................ 108
Löschungen ........................................................................................................................................ 108
Teilnehmereinstellungen ................................................................................................................. 108
Datenbankfeatures .......................................................................................................................... 108
Layouttabellen ................................................................................................................................. 109
Microsoft Skript-Editor (MSE) ......................................................................................................... 109
Veröffentlichen, Sichern und Wiederherstellen von Remotewebsites ............................................ 109
Sichern einer Website ................................................................................................................. 110
Wiederherstellen einer Website................................................................................................... 110
FTP .............................................................................................................................................. 110
Websiteimport-Assistent .............................................................................................................. 110
Website veröffentlichen ............................................................................................................... 110
Webpaket..................................................................................................................................... 111
Ansichten ........................................................................................................................................ 111
9
Berichtsansicht ............................................................................................................................ 111
Navigationsansicht ...................................................................................................................... 112
Hyperlinkansicht .......................................................................................................................... 112
Migrationsüberlegungen ..................................................................................................................... 112
Änderungen in SharePoint Workspace 2010 ........................................................................................ 113
Neuigkeiten......................................................................................................................................... 113
SharePoint-Integration .................................................................................................................... 113
Benutzeroberfläche von SharePoint Workspace ............................................................................ 113
Änderungen ........................................................................................................................................ 113
Das Produkt SharePoint Workspace .............................................................................................. 113
Position der Tools ........................................................................................................................... 114
Anmeldekennwort und Smartcard in Groove .................................................................................. 114
Anmeldeinformationen .................................................................................................................... 114
Arbeitsbereichs-Manager ................................................................................................................ 114
Löschungen ........................................................................................................................................ 115
Benachrichtigungen für Kontakte .................................................................................................... 115
E-Mail-Einladung ............................................................................................................................. 115
Groove Forms Designer .................................................................................................................. 115
InfoPath-Formulare in Groove ........................................................................................................ 115
Benutzerdefinierte Tools ................................................................................................................. 116
Kontaktliste im Arbeitsbereichs-Explorer in Groove ....................................................................... 116
Arbeitsbereichsliste des Arbeitsbereichs-Explorers in Groove ....................................................... 116
Lite-Chat-Einladungen .................................................................................................................... 116
Tool zum Verbinden ........................................................................................................................ 116
Feature des gemeinsamen Navigierens ......................................................................................... 116
Communicator ................................................................................................................................. 117
Überlagerung des Sperrsymbols .................................................................................................... 117
QuickInfo beim Beitreten von Benutzern zu Tools.......................................................................... 117
Mehrere Identitäten ......................................................................................................................... 117
Push-to-talk-Funktion und Sprachnachrichten ................................................................................ 117
Chatten mit Freihandeingabe.......................................................................................................... 118
Features im Zusammenhang mit der Anmeldung........................................................................... 118
Migrationsüberlegungen ..................................................................................................................... 118
Siehe auch.......................................................................................................................................... 119
Änderungen in Visio 2010...................................................................................................................... 120
Neuigkeiten......................................................................................................................................... 120
Fluent-Benutzeroberfläche .............................................................................................................. 120
Menüband ....................................................................................................................................... 120
Backstage-Ansicht .......................................................................................................................... 120
ShapeSheet-IntelliSense ................................................................................................................ 121
Änderungen ........................................................................................................................................ 121
10
Statusleiste...................................................................................................................................... 121
Anpassen von Freihandstiften ........................................................................................................ 122
Farbe nach Wert ............................................................................................................................. 122
Visual Studio Add-In/Add-On-Assistent .......................................................................................... 122
Löschungen ........................................................................................................................................ 122
ShapeStudio.................................................................................................................................... 122
Statusleiste...................................................................................................................................... 122
Feature Shapes suchen .................................................................................................................. 123
Andocken von Schablonen .......................................................................................................... 123
Migrationsüberlegungen ..................................................................................................................... 123
Prozessrepository ........................................................................................................................... 124
Veröffentlichen eines Prozessdiagramms in einem Repository .................................................. 124
Siehe auch.......................................................................................................................................... 126
Änderungen in Word 2010 ..................................................................................................................... 127
Neuigkeiten......................................................................................................................................... 127
Fluent-Benutzeroberfläche .............................................................................................................. 127
Menüband ....................................................................................................................................... 127
Backstage-Ansicht .......................................................................................................................... 127
Dateiformat...................................................................................................................................... 128
Geschützte Ansicht ......................................................................................................................... 128
Features für Zusammenarbeit und Freigabe .................................................................................. 128
Verbesserungen bei der Dokumenterstellung und bei Grafiken ..................................................... 129
Änderungen ........................................................................................................................................ 129
Ausschneiden, Kopieren und Einfügen ........................................................................................... 129
Dokumentstruktur ............................................................................................................................ 129
Seitenansicht................................................................................................................................... 130
RTF-Dateiformat ............................................................................................................................. 130
Smarttags ........................................................................................................................................ 130
Ansichten ........................................................................................................................................ 130
Löschungen ........................................................................................................................................ 131
Smarttag für Personennamen ......................................................................................................... 131
AutoZusammenfassen ................................................................................................................. 131
Migrationsüberlegungen ..................................................................................................................... 132
Migrieren von Word-Dateien ........................................................................................................... 132
Kompatibilitätsprüfung ................................................................................................................. 133
Eingebettete Word 2010-Objekte ................................................................................................ 133
Formeln........................................................................................................................................ 133
SmartArt-Grafiken ........................................................................................................................ 133
Überlegungen zur Migration von Office 97-2003 zu Office 2010 ................................................ 133
Migration von VBA-Einstellungen ................................................................................................ 134
Siehe auch.......................................................................................................................................... 134
11
Änderungen in 2007 Office System ....................................................................................................... 136
Setupänderungen in 2007 Office System .............................................................................................. 137
Setuparchitektur ................................................................................................................................. 137
Vergleich der Setupfeatures ........................................................................................................... 137
Setupdateien ................................................................................................................................... 138
Sprachneutrale Architektur ................................................................................................................. 139
Anpassungsmodell ............................................................................................................................. 140
Auswählen eines Anpassungstools ................................................................................................ 140
Neue Änderungen bei Produkten und Features in 2007 Office System ............................................... 143
Dateiformat ......................................................................................................................................... 143
Sicherheit............................................................................................................................................ 144
Benutzeroberfläche ............................................................................................................................ 144
Objektmodell....................................................................................................................................... 145
Access 2007 ....................................................................................................................................... 145
Excel 2007 .......................................................................................................................................... 145
Outlook 2007 ...................................................................................................................................... 146
Word 2007, PowerPoint 2007 und OneNote 2007 ............................................................................. 146
Technische Diagramme für Office 2010 ................................................................................................ 148
Modelle ............................................................................................................................................... 148
Abrufen von Hilfe zu Office 2010 ........................................................................................................... 152
Supportoptionen in der Backstage-Ansicht ........................................................................................ 152
Weitere Supportoptionen .................................................................................................................... 152
Bewerten der Kompatibilität für Office 2010 .......................................................................................... 153
Systemanforderungen für Office 2010 ................................................................................................... 154
Übersicht ............................................................................................................................................ 154
Microsoft Office Professional Plus 2010 ............................................................................................ 155
Microsoft Office Standard 2010 .......................................................................................................... 157
Microsoft Office Home and Student 2010 .......................................................................................... 159
Microsoft Office Home and Business 2010 ........................................................................................ 160
Microsoft Access 2010 ....................................................................................................................... 162
Microsoft Excel 2010 .......................................................................................................................... 163
Microsoft InfoPath 2010 ..................................................................................................................... 164
Microsoft OneNote 2010 .................................................................................................................... 166
Microsoft Outlook 2010 ...................................................................................................................... 167
Microsoft PowerPoint 2010 ................................................................................................................ 169
Microsoft Project Professional 2010 ................................................................................................... 170
Microsoft Publisher 2010 .................................................................................................................... 171
Microsoft SharePoint Workspace 2010 .............................................................................................. 172
Microsoft Visio 2010 (Premium, Professional, Standard) .................................................................. 173
12
Microsoft Word 2010 .......................................................................................................................... 174
Siehe auch.......................................................................................................................................... 176
Bewertungstools für Office 2010 ........................................................................................................... 177
Bewertungstools ................................................................................................................................. 177
Bewerten der Anwendungskompatibilität und Warten von Office 2010 ................................................ 184
Handbuch zur Bewertung der Anwendungskompatibilität und zur Anwendungswartung für Office 2010
............................................................................................................................................................ 186
Einführung in die Anwendungskompatibilität in Office 2010 .............................................................. 186
Bewertungs- und Wartungsprozess für die Anwendungskompatibilität ............................................. 190
Planen von Kompatibilitätstests ......................................................................................................... 191
Planen der Bewertung .................................................................................................................... 192
Erstellen des zentralen Repositorys für Bewertungsdokumentation und Ergebnisse ................. 192
Identifizieren der Beteiligten ........................................................................................................ 192
Zuweisen von Rollen für die Projektteilnehmer ........................................................................... 192
Identifizieren der Unternehmenseinheiten und Gespräch mit deren Vertretern .......................... 194
Identifizieren der zu überprüfenden Clientcomputer ................................................................... 195
Planen der Wartung ........................................................................................................................ 196
Bestimmen der Methode zum Klassifizieren und Priorisieren ..................................................... 196
Identifizieren der Wartungsstrategien .......................................................................................... 197
Planen der Pilotphase ..................................................................................................................... 198
Bewerten der Umgebung ................................................................................................................... 198
Ausführen von OEAT ...................................................................................................................... 198
Überprüfen der OEAT-Ergebnisse .................................................................................................. 199
Abschließen der Wartungspläne ..................................................................................................... 200
Testen und Warten von Kompatibilitätsproblemen ............................................................................ 200
Testen von Add-Ins und Anwendungen .......................................................................................... 201
Allgemeine Anwendungstests ..................................................................................................... 201
Testen von Office-Add-Ins ........................................................................................................... 203
Testen von Makros und Skripts ................................................................................................... 204
Testen der Office-Automatisierung .............................................................................................. 205
Ausführen des Office Code Compatibility Inspector-Tools ............................................................. 205
Warten von Add-Ins und Anwendungen ......................................................................................... 206
Besorgen von Updates von Herstellern ....................................................................................... 206
Aktualisieren interner Anwendungen ........................................................................................... 206
Verwenden paralleler Installationen oder der Virtualisierung ...................................................... 208
Pilotphase für gewartete Add-Ins und Anwendungen .................................................................... 208
Siehe auch.......................................................................................................................................... 209
Anleitung für das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (OEAT) für Office 2010 .......................... 210
Informationen zum OEAT ................................................................................................................... 210
Anforderungen für das OEAT ............................................................................................................. 212
13
Anforderungen zum Überprüfen von Clientcomputern ................................................................... 212
Anforderungen zum Verwalten des OEAT ...................................................................................... 213
Bereitstellen des OEAT ...................................................................................................................... 213
Auswählen einer Bereitstellungsmethode ....................................................................................... 214
Erstellen der OEAT-Einstellungsdatei ............................................................................................ 215
Erstellen des OEAT-Ausführungsskripts ........................................................................................ 217
Bereitstellen des OEAT und Sammeln der Überprüfungsergebnisse ............................................ 218
Kompilieren der Überprüfungsergebnisse ...................................................................................... 218
Arbeiten mit OEAT-Daten................................................................................................................... 219
Übersicht über den OEAT-Bericht .................................................................................................. 219
Anzeigen der Top-10-Add-Ins ......................................................................................................... 220
Sortieren der Ergebnisse nach der Anwendung ............................................................................. 220
Anzeigen der unbekannten Add-Ins ............................................................................................... 220
Überprüfen auf Inkonsistenzen in der Konfigurationsverwaltung ................................................... 221
Erstellen von PivotChart- und PivotTable-Berichten....................................................................... 221
Problembehandlung bei OEAT-Fehlern ............................................................................................. 221
Fehler bei der passiven Überprüfung ............................................................................................. 221
Der Fehler "Altes Format oder ungültige Typbibliothek" wird beim Kompilieren von OEATÜberprüfungsergebnissen angezeigt .......................................................................................... 222
Anhang ............................................................................................................................................... 222
OEAT-Befehlszeilenparameter ....................................................................................................... 222
Vom OEAT überprüfte Speicherorte ............................................................................................... 224
Siehe auch.......................................................................................................................................... 226
Benutzerhandbuch für Microsoft Office Code Compatibility Inspector .................................................. 227
Informationen zum Tool...................................................................................................................... 227
Installation .......................................................................................................................................... 228
Anzeigen der Registerkarte "Entwicklertools" ................................................................................. 228
Aktivieren des Zugriffs auf VBA-Projekte........................................................................................ 229
Prüfen von VBA-Code ........................................................................................................................ 229
Prüfen von Visual Studio-Code .......................................................................................................... 232
Verwenden des Tools ......................................................................................................................... 236
Entfernen von Kommentaren in VBA .............................................................................................. 236
Entfernen von Kommentaren in Visual Studio ................................................................................ 236
Zusätzliche Ressourcen ..................................................................................................................... 237
Bewerten der Dokumentkompatibilität und Warten von Office 2010 ..................................................... 238
Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010 ................................................................ 239
Siehe auch.......................................................................................................................................... 240
Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010 ....................................... 241
Informationen über OMPM ................................................................................................................. 241
Inhalt des OMPM-Downloadpakets .................................................................................................... 242
14
OMPM-Installationspfad ..................................................................................................................... 242
Funktionsweise von OMPM File Scanner .......................................................................................... 243
Verwenden der OMPM-Tools ............................................................................................................. 243
Erforderliche Berechtigungen für OMPM ........................................................................................... 244
Anforderungen für Clientcomputer ..................................................................................................... 245
Anforderungen für administrative Computer ...................................................................................... 247
Siehe auch.......................................................................................................................................... 249
Einrichten von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010 .................. 250
Einrichten von OMPM File Scanner ................................................................................................... 250
Installieren von OMPM ....................................................................................................................... 251
Deinstallieren von OMPM ................................................................................................................... 252
Von einem OMPM-Überprüfungsvorgang generierte Dateien ........................................................... 252
Von OMPM File Scanner generierte Protokoll- und CAB-Dateien ................................................. 253
Von OMPM File Scanner überprüfte Dateien ................................................................................. 254
Siehe auch.......................................................................................................................................... 256
Ausführen von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010 .................. 257
Einstellungen von "Offscan.ini" .......................................................................................................... 257
Ausführen von OMPM von einem administrativen Clientcomputer.................................................... 257
Ausführen von OMPM von einer zentralen Freigabe ......................................................................... 258
Ausführen von OMPM File Scanner auf jedem Clientcomputer mithilfe von System Center
Configuration Manager (SCCM) oder einem ähnlichen Tool .......................................................... 259
Ausführen von OMPM File Scanner auf jedem Clientcomputer ........................................................ 260
Siehe auch.......................................................................................................................................... 260
Importieren von OMPM-Protokolldateien (Office Migration Planning Manager) in eine Datenbank ..... 261
Erstellen einer OMPM-Datenbank ..................................................................................................... 261
Importieren von Protokolldateien in eine Datenbank ......................................................................... 261
Importieren von OMPM File Scanner-Datendateien in die Datenbank .......................................... 262
Importieren von OMPM File Scanner-Aktionsdateien in die Datenbank ........................................ 262
Parameter für .................................................................................................................................. 263
Beheben von Importfehlern ................................................................................................................ 264
Löschen einer OMPM-Datenbank ...................................................................................................... 265
Siehe auch.......................................................................................................................................... 265
Analysieren von Office Migration Planning Manager (OMPM) Reports für Office 2010 ....................... 266
Konfigurieren von OMPM Reports ..................................................................................................... 266
Überprüfen von Überprüfungsabdeckung und Fehlern ...................................................................... 267
Schweregrade ................................................................................................................................. 267
Fehler für Word, Excel und PowerPoint .......................................................................................... 268
Überprüfen der Office 2010-Kompatibilität ......................................................................................... 273
Analysieren von Excel-, Word- oder PowerPoint-Dateien, in denen Makros verwendet werden ...... 275
Überprüfen der Access-Kompatibilität ................................................................................................ 275
15
Access-Fehler ................................................................................................................................. 277
Siehe auch.......................................................................................................................................... 278
64-Bit-Editionen von Office 2010 ........................................................................................................... 280
Unterstützte Windows-Betriebssysteme ............................................................................................ 281
Architekturspezifische Ordner und Anpassungstools ........................................................................ 282
Unterstützte Szenarien ....................................................................................................................... 283
Bereitstellungsüberlegungen .............................................................................................................. 283
Vorteile ............................................................................................................................................ 284
Nachteile ......................................................................................................................................... 284
Veraltete Features .......................................................................................................................... 286
Überlegungen zu MAPI-Anwendungen für Outlook ........................................................................ 286
Blockierende und nicht blockierenden Office-Anwendungen in 64-Bit-Installationen .................... 287
Anwendungen, die eine 64-Bit-Installation von Office 2010 blockieren ...................................... 287
Anwendungen, die eine 64-Bit-Installation von Office 201 nicht blockieren ............................... 288
Setupvorgang ..................................................................................................................................... 288
Beurteilen der Anwendungskompatibilität der aktuellen Umgebung.................................................. 291
Siehe auch.......................................................................................................................................... 292
16
Abrufen von Hilfe
Das Dokument wurde sorgfältig auf Korrektheit überprüft. Der Inhalt ist ebenfalls online verfügbar in der
Office System-TechNet-Bibliothek. Falls es zu Unstimmigkeiten kommen sollte, so können Sie nach
Update suchen unter:
http://technet.microsoft.com/de-de/office/bb267342
Sollten Sie keine Lösung im Onlineinhalt gefunden haben, können Sie eine E-Mail-Nachricht an das
Team von Microsoft Office System and Servers Content senden unter:
[email protected]
Betrifft Ihre Frage Microsoft Office-Produkte und nicht den Inhalt dieses Buches, durchsuchen Sie das
Microsoft-Hilfe- und Supportcenter oder die Microsoft Knowledge Base unter:
http://support.microsoft.com/?ln=de-de
17
Kennenlernen von Office 2010
Microsoft Office 2010 stellt Features zur Verfügung, mit deren Hilfe IT-Administratoren OfficeInstallationen in ihren Organisationen konfigurieren, überprüfen, bereitstellen und schützen können. In
diesem Abschnitt werden einige der neuen Features und Verbesserungen in Microsoft Office 2010Produktfamilie vorgestellt, die für IT-Spezialisten von Bedeutung sind.
Inhalt dieses Abschnitts:
Artikel
Beschreibung
Office 2010-Versionen
Beschreibt die verfügbaren Editionen von
Microsoft Office 2010-Produktfamilie und bietet
eine Übersicht über Lizenzanforderungen.
Neuigkeiten für IT-Spezialisten in Office 2010
Beschreibt die neuen Features und
Verbesserungen in Microsoft Office 2010Produktfamilie, die für IT-Spezialisten von
Bedeutung sind.
SharePoint Workspace 2010 (Übersicht)
Beschreibt die wichtigsten Funktionen sowie die
Architektur von Microsoft SharePoint Workspace
2010. SharePoint Workspace 2010 ist der neue
Name von Microsoft Office Groove 2007.
Übersicht über die Office-Benutzeroberfläche in
Office 2010
Enthält Informationen über die Microsoft Office
Fluent-Benutzeroberfläche in Office 2010,
einschließlich des Menübands, der Symbolleiste
für den Schnellzugriff sowie die neue BackstageAnsicht.
Unterschiede bei der Benutzeroberfläche in Office
2010 und früheren Versionen von Microsoft Office
Erläutert einige der Unterschiede zwischen
Office 2010, 2007 Office System und Office 2003,
die für IT-Spezialisten von Bedeutung sind.
Änderungen bei Produkten und Features in Office
2010
Enthält Informationen zu neuen, geänderten und
veralteten Features für die Produkte in Microsoft
Office 2010-Produktfamilie sowie in Microsoft
Project 2010 und Microsoft Visio 2010. Außerdem
sind Migrationsüberlegungen für die einzelnen
Produkte enthalten.
Änderungen in 2007 Office System
Enthält eine Zusammenfassung der Änderungen
in 2007 Microsoft Office System für
18
Artikel
Beschreibung
Administratoren, die mit dieser Produktversion
möglicherweise nicht vertraut sind.
Technische Diagramme für Office 2010
Enthält visuelle Darstellungen oder Modelle der
empfohlenen Lösungen für die Bereitstellung von
Office 2010.
Abrufen von Hilfe zu Office 2010
Beschreibt einige Supportoptionen, die für Office
2010-Produktfamilie verfügbar sind.
Siehe auch
Änderungen bei Produkten und Features in Office 2010
SharePoint Workspace 2010 (Übersicht)
19
Office 2010-Versionen
Microsoft Office 2010-Produktfamilie sind in sechs Editionen verfügbar, drei Benutzerversionen und drei
Versionen für den Einsatz im Unternehmen – je nach Erfordernissen und Lizenzierungsanforderungen
einer Organisation. Diese Editionen sind im Folgenden aufgeführt:

Microsoft Office Home and Student 2010

Microsoft Office Home and Business 2010

Microsoft Office Standard 2010

Microsoft Office Professional 2010

Microsoft Office Professional Plus 2010

Microsoft Office Professional Academic 2010
Hinweis:
Alle Editionen von Microsoft Office 2010 müssen aktiviert werden. Dies gilt auch für Editionen,
die über ein Volumenlizenzierungsprogramm erworben werden. Nur mit einer
volumenlizenzierten Version kann eine Organisation browserbasierte Versionen der Software
hosten.
Vergleich von Office 2010-Editionen
In der folgenden Tabelle werden Office 2010-Produktfamilie, Produkte und Features verglichen.
Programme,
Home
Home und
Standard
Produkte und
und
Business
Features
Student
Lizenzierung
Retail
Retail
Volumen
Microsoft Excel
2010
Ja
Ja
Microsoft
OneNote 2010
Ja
Microsoft
PowerPoint
2010
Microsoft Word
Professional
Professional
Professional
Plus
Academic
Retail
Volumen
Retail mit
gültigem
"@__.edu"
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
20
Programme,
Home
Home und
Produkte und
und
Business
Features
Student
Standard
Professional
Professional
Professional
Plus
Academic
2010
Microsoft
Outlook 2010
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Microsoft
Publisher 2010
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Microsoft
Access 2010
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Microsoft
Communicator
2010
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Microsoft
InfoPath 2010
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Microsoft
SharePoint
Workspace
2010
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Office 2010 ist in 32-Bit- und 64-Bit-Editionen verfügbar. Eine Liste spezifischer Anforderungen finden
Sie unter Systemanforderungen für Office 2010.
Siehe auch
Neuigkeiten für IT-Spezialisten in Office 2010
Unterschiede bei der Benutzeroberfläche in Office 2010 und früheren Versionen von Microsoft Office
21
Neuigkeiten für IT-Spezialisten in Office 2010
Microsoft Office 2010 enthält neue Features und Verbesserungen, mit deren Hilfe IT-Administratoren
Office-Installationen in Organisationen konfigurieren, überprüfen, bereitstellen und schützen können. In
diesem Artikel werden einige der Änderungen in diesen Bereichen erörtert.
Inhalt dieses Artikels:

Lizenzierung und Volumenaktivierung

Office 2010 (64-Bit-Editionen)

Sicherheitsänderungen

Änderungen beim Office-Anpassungstool

Anwendungsvirtualisierung

Zusätzliche Ressourcen
Lizenzierung und Volumenaktivierung
Die folgenden über den Volumenlizenzierungskanal verkauften Microsoft-Produkte enthalten
Produktaktivierungstechnologien: Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows Server
2008 R2 und jetzt Office 2010. Durch die Produktaktivierung wird beim Hersteller überprüft, ob die
Software echt ist und der Product Key nicht preisgegeben wurde. Bei der Aktivierung wird eine
Beziehung zwischen dem Product Key der Software und einer bestimmten Installation dieser Software
auf einem Gerät hergestellt.
Es gibt folgende Aktivierungstypen: Verkaufsaktivierung, Volumenaktivierung und OEM-Aktivierung. Bei
den meisten Aktivierungstypen müssen vom Benutzer oder IT-Spezialisten interaktive Schritte
ausgeführt werden, beispielsweise Eingeben eines Product Keys von der Packung oder
Kontaktaufnahme mit einem Netzwerkserver oder einem Telefonservicecenter. Die
Aktivierungstechnologien und -tools hängen von den verschiedenen Vertriebskanälen für die Software
ab: Verkaufskanal, Volumenkanal und OEM-Kanal.
Gemäß den Richtlinien von Microsoft müssen alle Editionen von Office 2010 aktiviert werden. Dazu
gehören auch Editionen, die über ein Volumenlizenzierungsprogramm erworben werden. Dies gilt auch
für die Ausführung von Office 2010 auf physischen Computern und virtuellen Computern.
Sie können zum Aktivieren von Office 2010 mit Office-Aktivierungstechnologien die folgenden
Methoden verwenden:

Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS). Vom Schlüsselverwaltungsdienst
wird mithilfe eines KMS-Hostschlüssels ein KMS-Hostcomputer aktiviert und in Ihrer Umgebung ein
lokaler Aktivierungsdienst eingerichtet. Von Office 2010 wird für die Aktivierung eine Verbindung
mit dem lokalen KMS-Host hergestellt.
22

Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK). Mit einem
Mehrfachaktivierungsschlüssel wird Office 2010 von Clients online mit von Microsoft gehosteten
Aktivierungsservern oder per Telefon aktiviert.

Eine Kombination aus Schlüsselverwaltungsdienst und Mehrfachaktivierungsschlüssel.
Weitere Informationen zu Office-Aktivierungstechnologien finden Sie unter Übersicht über die
Volumenaktivierung für Office 2010 und Schnellstarthandbuch für die Volumenaktivierung für Office
2010.
Office 2010 (64-Bit-Editionen)
64-Bit-Prozessoren entwickeln sich schnell zum Standard für Systeme, von Servern hin zu
Desktopcomputern. Die 64-Bit-Systeme können mehr virtuellen und physischen Arbeitsspeicher
verwenden als 32-Bit-Prozessoren. Die Benutzer können daher mit größeren Datasets arbeiten als
bisher und umfangreiche rechnerische Probleme analysieren und lösen. In Office 2010 werden durch
die Einführung systemeigener 64-Bit-Versionen von Office-Produkten die Vorteile von 64-BitProzessoren mit größerer Kapazität genutzt. Diese zusätzliche Kapazität wird nur von Office-Benutzern
benötigt, die beispielsweise Microsoft Excel-Arbeitsblätter mit einer Größe von mehr als 2 GB
benötigen. Die 32-Bit-Version von Office 2010 enthält die gleiche Funktionalität und ist außerdem mit
32-Bit-Add-Ins kompatibel. Daher wird standardmäßig die 32-Bit-Version von Office 2010 installiert.
Weitere Informationen zu den unterstützten Betriebssystemen, zu unterstützten Szenarien, zum
Setupvorgang und zu Bereitstellungsüberlegungen für 64-Bit-Versionen von Office 2010 finden Sie
unter 64-Bit-Editionen von Office 2010.
Sicherheitsänderungen
Verschiedene neue Sicherheitssteuerelemente in Office 2010 erleichtern IT-Spezialisten das Erstellen
einer robusten Verteidigung gegen Bedrohungen, ohne die Produktivität der Information Worker zu
beeinträchtigen. Fünf der neuen Steuerelemente ermöglichen Gegenmaßnahmen zum Härten und
Reduzieren der Angriffsfläche und zum Mindern von Exploits. Dazu gehören folgende Steuerelemente:
Unterstützung für die Datenausführungsverhinderung (Data Execution Prevention, DEP) für
Office-Anwendungen: Eine Hardware- und Softwaretechnologie, mit deren Hilfe die Angriffsfläche
gehärtet wird, indem die Ausführung von Viren und Würmern, die Sicherheitslücken im
Zusammenhang mit Pufferüberlaufen ausnutzen, verhindert wird.
Office-Dateiüberprüfung: Eine Office-Softwarekomponente, mit deren Hilfe die Angriffsfläche
reduziert wird, indem Dateien auf Dateiformat-Exploits überprüft werden (Testen von Dateien mit
zufälligen Daten), bevor die Dateien von einer Anwendung geöffnet werden.
Erweiterte Einstellungen für den Zugriffsschutz: Eine Reihe von Gruppenrichtlinieneinstellungen,
mit deren Hilfe die Angriffsfläche reduziert wird, indem die genauere Kontrolle über die
Anwendungstypen ermöglicht wird, auf die von Anwendungen zugegriffen werden kann.
Office ActiveX Kill Bit: Ein Office-Feature, mit dessen Hilfe Administratoren die Ausführung
bestimmter ActiveX-Steuerelemente in Office-Anwendungen verhindern können.
23
Geschützte Ansicht: Eine Sandkastenumgebung, mit deren Hilfe Angriffe gemindert werden können,
indem Benutzer nicht vertrauenswürdige oder potenziell schädliche Dateien in einem sicheren
Viewer anzeigen können.
Zusätzlich zu diesen neuen Steuerelementen enthält Office 2010 verschiedene
Sicherheitserweiterungen, mit denen die Angriffsfläche weiter gehärtet werden kann, indem die
Integrität und Vertraulichkeit der Daten sichergestellt wird. Dazu gehören die folgenden
Steuerelemente:

Kryptografische Flexibilität für Microsoft Excel 2010, Microsoft PowerPoint 2010 und Microsoft
Word 2010.

Unterstützung für vertrauenswürdige Zeitstempel für digitale Signaturen.

Domänenbasierte Überprüfung und Erzwingung der Kennwortkomplexität.

Erweiterungen für die Verschlüsselungsverstärkung.

Verbesserungen beim Feature Kennwort zum Ändern.

Integritätsüberprüfung für verschlüsselte Dateien.
Office 2010 enthält außerdem verschiedene Sicherheitsverbesserungen, die sich direkt auf die
Produktivität der Information Worker auswirken. Verbesserungen bei der Benutzeroberfläche der
Nachrichtenleiste, ein Vertrauensstellungsmodell mit Speicherung der Entscheidungen der Benutzer zu
Vertrauensstellungen, Einstellungen für die Benutzeroberfläche des Sicherheitscenters und die
Verwaltung einzelner Identitäten sind Beispiele für neue Features, durch die Sicherheitsentscheidungen
und -aktionen von Information Workern als weniger störend wahrgenommen werden. Außerdem
können viele der neuen und erweiterten Sicherheitssteuerelemente über
Gruppenrichtlinieneinstellungen verwaltet werden. Dadurch wird die Wartung und Erzwingung der
Sicherheitsarchitektur einer Organisation erleichtert.
Weitere Informationen zur Sicherheit für Office 2010 finden Sie unter Sicherheit für Office 2010
(Übersicht) und Planen der Sicherheit für Office 2010.
Änderungen beim Office-Anpassungstool
Das Office-Anpassungstoll (Office Customization Tool, OCT) ist das wichtigste Tool zum Anpassen
einer Installation von Microsoft Office 2010 (und 2007 Microsoft Office System). Das OfficeAnpassungstool ist Teil des Setupprogramms und wird als Tool für die meisten Anpassungen
empfohlen. Das Tool ist nur in den Volumenlizenzversionen von Office 2010 und 2007 Office System
verfügbar. Zum Ausführen des Office-Anpassungstools geben Sie setup.exe /admin auf der
Befehlszeile ein.
Weitere Informationen zum Office-Anpassungstool finden Sie unter Office-Anpassungstool in Office
2010.
Office 2010 enthält die folgenden neuen Features:

Zwei architekturspezifische Versionen des Office-Anpassungstools: eine Version für die 32-BitVersion von Office 2010 und eine Version für die 64-Bit-Version von Office 2010. Die 64-BitVersion des Office-Anpassungstools unterstützt 64-Bit-Clienteditionen von Office 2010 und weist
24
die gleiche Benutzeroberfläche und die gleichen Funktionen und OPA-Einstelllungen wie die 32-BitVersion auf. Die Dateien des Office-Anpassungstools befinden sich im Ordner Admin unterhalb
des Ordners x86 (32 Bit) bzw. x64 (64 Bit).
Weitere Informationen zur 64-Bit-Version von Office 2010 finden Sie unter 64-Bit-Editionen von
Office 2010.

Importfeature, mit dem Administratoren Anpassungsupdates (MSP) der 32-Bit-Version des OfficeAnpassungstools in die 64-Bit-Version des Office-Anpassungstools und 64-Bit-MSP-Updates in die
32-Bit-Version des Office-Anpassungstools importieren können. Auf diese Weise müssen
Administratoren gemischter Umgebungen (32 Bit und 64 Bit) die Setupanpassungen nur einmal
ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Importieren einer Office 2010Setupanpassungsdatei.

Unterstützung für das Hinzufügen mehrerer Microsoft Outlook-E-Mail-Konten
Anwendungsvirtualisierung
Als weitere Methode zum Bereitstellen von Office 2010 kann Microsoft Application Virtualization (AppV) verwendet werden. Bei der Virtualisierung werden Anwendungen in virtualisierte, über das Netzwerk
verfügbare Dienste umgewandelt, die nicht auf den Computern der Benutzer installiert sind.
Stattdessen können Anwendungen bei Bedarf automatisch auf den Computern der Benutzer
bereitgestellt werden.
Mit App-V und Office 2010 zusammen können Sie schnell die neueste Version von Office bereitstellen,
ohne sich Gedanken über Anwendungskonflikte oder Produktivitätseinbußen bei Benutzern machen zu
müssen. Beim Bereitstellen von Office 2010 mit App-V 4.6 (derzeit als Betaversion) wird neuerdings die
Integration mit SharePoint-Produkten und -Technologien, mit der Outlook-Suche und Microsoft
OneNote 2010 unterstützt. App-V 4.6 wird voraussichtlich 2010 erscheinen.
App-V reduziert die Anzahl der Tests auf Regression und Anwendungsinteroperabilität und minimiert
darüber hinaus die Auswirkungen von Upgrades, Patches und abgelaufenen Benutzerrechten, da keine
Deinstallationen und Neustarts mehr erforderlich sind.
Weitere Informationen zur Anwendungsvirtualisierung finden Sie unter Planungs- und
Bereitstellungshandbuch für das Application Virtualization System
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=156611&clcid=0x407).
Zusätzliche Ressourcen
Informationen zu anwendungsspezifischen Änderungen, zur Anwendungskompatibilität in Office 2010
und zu Tools für die Vorbereitung der Migration nach Office 2010 finden Sie in den folgenden
Ressourcen:

Informationen zu anwendungsspezifischen Änderungen in Office 2010finden Sie unter Änderungen
bei Produkten und Features in Office 2010.
25

Informationen zur Anwendungskompatibilität in Office 2010 finden Sie unter Übersicht über die
Anwendungskompatibilität für Office 2010, Handbuch zur Bewertung der Anwendungskompatibilität
und zur Anwendungswartung für Office 2010, Office Environment Assessment Tool (OEAT) quick
start guide for Office 2010 (Obsolete), Anleitung für das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung
(OEAT) für Office 2010 und Benutzerhandbuch für Microsoft Office Code Compatibility Inspector.

Informationen zu Tools für die Vorbereitung Ihrer Umgebung zum Migrieren nach Office 2010
finden Sie unter Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010.
Informationen zu den in 2007 Microsoft Office System eingeführten Änderungen der Architektur für
Administratoren, die mit dieser Produktversion möglicherweise nicht vertraut sind, finden Sie unter
Setupänderungen in 2007 Office System.
Siehe auch
Unterschiede bei der Benutzeroberfläche in Office 2010 und früheren Versionen von Microsoft Office
Übersicht über die Setuparchitektur von Office 2010
Setupänderungen in 2007 Office System
Systemanforderungen für Office 2010
Änderungen in Office 2010
Planen der Sicherheit für Office 2010
Übersicht über die Anwendungskompatibilität für Office 2010
Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010
26
SharePoint Workspace 2010 (Übersicht)
In diesem Artikel werden die Hauptfeatures und die Architektur von Microsoft SharePoint Workspace
2010 beschrieben. SharePoint Workspace 2010 ist der neue Name und der Nachfolger für
Microsoft Office Groove 2007. SharePoint Workspace 2010 ist eine Clientanwendung, die den
schnellen und jederzeitigen interaktiven Zugriff auf Dokumentbibliotheken und Listen in Microsoft
SharePoint Server 2010 und Microsoft SharePoint Foundation 2010 ermöglicht. SharePoint Workspace
2010 bietet außerdem Optionen zum Erstellen von Groove-Peerarbeitsbereichen und Arbeitsbereichen
für freigegebene Ordner. SharePoint Workspace 2010 ist vielseitiger als Microsoft Office Groove 2007
und kann in Microsoft SharePoint Server 2010 integriert oder eigenständig ausgeführt werden.
Microsoft SharePoint Workspace 2010 weist einen Client für Microsoft SharePoint Server 2010 und
Microsoft SharePoint Foundation 2010 auf, der die Synchronisierung in Echtzeit von Desktopinhalten
mit SharePoint-Dokumenten und -Listen ermöglicht. SharePoint Workspace 2010 bietet außerdem
Optionen zum Erstellen von Groove-Arbeitsbereichen für die Zusammenarbeit und von
synchronisierten freigegebenen Ordnern. Mithilfe von SharePoint Workspace 2010 können Information
Worker auf einfache Weise Online- und Offlineinhalte mit einer festgelegten SharePoint-Website
synchronisieren, oder aber mit externen Partnern und Teammitgliedern außerhalb des
Betriebsgeländes mithilfe von freigegebenen Arbeitsbereichen zusammenarbeiten. SharePoint
Workspace 2010 wird für Enterprise-Versionen von Microsoft Office 2010 automatisch installiert oder
kann über das Microsoft Download Center
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=162268&clcid=0x407) separat installiert werden.
SharePoint Workspace 2010 weist die folgenden Hauptfeatures auf:

Eine Reihe von Arbeitsbereichstypen:

SharePoint-Arbeitsbereiche ermöglichen die direkte bidirektionale Synchronisierung von
Bibliotheks- und Listeninhalten zwischen einer SharePoint-Website und einem Arbeitsbereich
auf einem einzelnen Clientcomputer. Durch das Erstellen eines SharePoint-Arbeitsbereichs
können einzelne SharePoint-Benutzer SharePoint-Bibliotheksdokumente auf ihren lokalen
Computern ein- und auschecken, SharePoint-Dokumente und -Listen auf ihren Computern
platzieren, wo sie online oder offline arbeiten und die lokalen Inhalte mit einer SharePointWebsite synchronisieren können. Stellt ein einzelner Client eine Verbindung mit einem
SharePoint-Server her, erfolgt die Synchronisierung in regelmäßigen Abständen, wenn der
Client online ist. Kann ein Client keine Verbindung mit einer SharePoint-Website herstellen,
kann der Benutzer auf einfache Weise offline arbeiten, um Aktualisierungen vorzunehmen. Die
aktualisierten Dokumente werden automatisch mit SharePoint-Dokumentbibliotheken und Listen synchronisiert, wenn der Benutzer erneut eine Verbindung herstellt. Diese Schnittstelle
stellt eine effiziente und angenehme Alternative für den Browserzugriff von SharePoint dar. Im
Gegensatz zu anderen Arbeitsbereichstypen ist der SharePoint-Arbeitsbereich eine persönliche
synchronisierte Kopie einer SharePoint-Website.
27

Groove-Arbeitsbereiche bieten eine umfassende und sichere Umgebung für die PeerZusammenarbeit, die die Synchronisierung von Inhalten zwischen Peer-Clientcomputern
unterstützt, von denen ein freigegebener Arbeitsbereich gehostet wird. Durch das Erstellen
eines Groove-Arbeitsbereichs können SharePoint Workspace-Benutzer schnell Teams
zusammenstellen und Online- oder Offlinebeiträge automatisch mit Teammitgliedern
synchronisieren. Mithilfe eines umfassenden Satzes von Tools für die Zusammenarbeit können
Teammitglieder Besprechungen ansetzen, Diskussionen durchführen und weltweit gemeinsam
mit vertrauenswürdigen Partnern zusammenarbeiten. Die Kommunikation unter verschiedenen
Netzwerkbedingungen und über Firewalls hinweg ermöglicht eine schnelle und effektive
Zusammenarbeit.

Arbeitsbereiche für freigegebene Ordner unterstützen die Freigabe von Windows-Ordnern
zwischen den Clients. Durch das Erstellen eines Arbeitsbereichs für freigegebene Ordner
können Information Worker den Inhalt eines gemeinsamen Ordners in einem dafür
vorgesehenen Windows Explorer-Verzeichnis freigeben.

Einfaches Setup: Benutzer von Windows können SharePoint Workspace 2010 ohne
Unterstützung durch IT-Mitarbeiter problemlos herunterladen und ausführen.

Offline- und Onlinezusammenarbeit: Information Worker können Online- und Offlinearbeit
mithilfe eines SharePoint-Arbeitsbereichs, eines Groove-Arbeitsbereichs oder eines
Arbeitsbereichs für freigegebene Ordner auf einfache Weise synchronisieren. Der Inhalt wird
zwischen den Onlinezusammenarbeitspunkten dynamisch synchronisiert, und Aktualisierungen
werden sofort übertragen, wenn ein Offlineclient wieder online ist. Wenn ein Offlineclient wieder
eine Verbindung herstellt, werden von SharePoint Workspace Offlinebeiträge automatisch dem
Arbeitsbereich hinzugefügt, und Arbeitsbereichsaktualisierungen werden auf den Client
angewendet, der zuvor offline war.

Sofortiger Zugriff auf die aktuellsten Dokumentversionen: Aktualisierungen von SharePointArbeitsbereichen werden schnell und automatisch an SharePoint Server-Dokumentbibliotheken
und -Listen verteilt. Entsprechend werden Aktualisierungen von Dokumenten und Listen
automatisch von SharePoint-Servern mit SharePoint-Arbeitsbereichen synchronisiert (alle 15
Minuten). Aktualisierungen von Groove-Arbeitsbereichen werden automatisch zwischen den
Arbeitsbereichpeers synchronisiert.

Optimierung der Bandbreitennutzung: Um die Arbeitsauslastung zu minimieren, werden keine
kompletten Dateien oder Dokumente, sondern Updatepakete im Netzwerk übertragen.

Integration der Windows-Anmeldung: SharePoint Workspace 2010 verwendet WindowsAnmeldeinformationen zum Authentifizieren von Benutzern, weshalb keine separate Anmeldung
erforderlich ist.

Microsoft Communicator-Integration und das integrierte
Arbeitsbereichsmessaging: SharePoint Workspace 2010 unterstützt die Erkennung des
Vorhandenseins von Kontakten von Microsoft Communicator sowie Messaging, während
Arbeitsbereichsmitglieder eine Reihe von Meldungstypen angeboten werden.
28

Vertraute Benutzeroberfläche: Die Benutzeroberfläche weist das Menüband und sonstige für
Benutzer von Microsoft Office vertraute Funktionalität auf.

Durchsuchbarer Inhalt: Mit Windows Desktop Search 4.0 kann Inhalt in Arbeitsbereichen gesucht
werden.

Gemeinsame Dateidialogfelder: Benutzer von Microsoft Office 2010 können mithilfe von
Windows-Funktionalität Dateien direkt in SharePoint Workspace öffnen und speichern.

Betrieb im abgesicherten Modus: Wenn Benutzer von SharePoint Workspace 2010 auf Probleme
stoßen, können sie einen Neustart im abgesicherten Modus vornehmen, das Problem zu beheben
versuchen und anschließend wie gewohnt einen Neustart ausführen.

Für Benutzer von Groove-Arbeitsbereichen:

Tools für die Zusammenarbeit ermöglichen das Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten,
Diskussionen, das Verwalten von Besprechungen sowie weitere Aufgaben.

Mit dem Dateitool können Benutzer Word-, Text- und sonstige Dokumente speichern, anordnen
und freigeben. Dieses Tool löst das Groove 2007-Dateitool ab.

Das Listentool enthält eine benutzerdefinierte Entwurfsumgebung, von der Microsoft InfoPath
2010 verwendet wird. Toolentwickler importieren in InfoPath entworfene Formularvorlagen in
das Listentool und führen dann im Listentool-Designer weitere Layout-, Sortier- und
Filteraufgaben aus. Das Listentool löst die Groove 2007-Formulare und InfoPath-Formulartools
ab.

Inhalte von Benutzern werden durch die integrierte Sicherheit geschützt. Von SharePoint
Workspace 2010 werden Inhalte, die von Groove-Arbeitsbereichsmitgliedern bei ihren
Interaktionen erstellt werden, automatisch und sicher verteilt. Die Inhalte werden dabei direkt
an Arbeitsbereichsmitglieder zur Speicherung auf Mitgliedscomputern übertragen. Die gesamte
Kommunikation ist privat und wird nur zwischen authentifizierten Mitgliedern übertragen, wobei
die übertragenen Inhalte von Arbeitsbereichsmitgliedern im Netzwerk verschlüsselt werden.
SharePoint Workspace 2010 vermeidet die Speicherung der Inhalte von Mitgliedern auf
Remoteservern, die möglicherweise nicht sicher sind.

Die auf Standards basierte Public Key-Infrastruktur (PKI) bietet ein solides Gerüst für den
Schutz von Groove-Arbeitsbereichen.

Die Kommunikation über Firewalls hinweg ermöglicht die Zusammenarbeit mit
vertrauenswürdigen Partnern außerhalb des firmeneigenen Intranets.

Die Kompatibilität mit Office Groove 2007-Arbeitsbereichen vereinfacht
Zusammenarbeitsstrategien.

Integrierter Sicherungsmechanismus für Groove-Arbeitsbereiche.
Weitere Informationen zur SharePoint Workspace-Funktionalität finden Sie in der Produktbeschreibung
zu SharePoint Workspace auf der Website mit den Microsoft-Produkten
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=162269&clcid=0x407).
29
Siehe auch
Planen von SharePoint Workspace 2010
Konfigurieren und Anpassen von SharePoint Workspace 2010
30
Übersicht über die Office-Benutzeroberfläche in
Office 2010
Microsoft Office 2010 baut auf der Grundlage von 2007 Microsoft Office System auf: Das Menüband ist
Bestandteil aller Office-Anwendungen, und es gibt eine neue Komponente, die
Microsoft Office Backstage-Ansicht.
Dieser Artikel bietet eine Einführung in die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche. Die Office
Fluent-Benutzeroberfläche erleichtert mit dem Menüband, der Symbolleiste für den Schnellzugriff und
der neuen Backstage-Ansicht die Suche nach und Verwendung von Befehlen und Funktionen.
Inhalt dieses Artikels:

Backstage-Ansicht

Menüband

Symbolleiste für den Schnellzugriff
Backstage-Ansicht
Der Zugriff auf die Backstage-Ansicht erfolgt durch Klicken auf die Registerkarte Datei, die an Stelle
der Microsoft Office-Schaltfläche und des Menüs Datei tritt, die aus früheren Versionen von Office
bekannt sind. Die Backstage-Ansicht ist in jedem Office 2010-Produkt verfügbar, das die Office FluentBenutzeroberfläche unterstützt. Sie hilft den Benutzern, die Funktionen zu finden und zu verwenden,
die nicht auf dem Menüband enthalten sind, z. B. Tools für Freigabe, Drucken und Veröffentlichen. In
der Backstage-Ansicht sehen Sie alle Informationen über ein Dokument zentral zusammengefasst.
Außerdem liefert die Backstage-Ansicht auch Kontextinformation. Ein Beispiel: Eine Arbeitsmappe
enthält ein deaktiviertes Makro, das aber notwendig ist, damit die Datei ordnungsgemäß funktioniert.
Das Makro wurde zum Schutz des Computers blockiert. Mithilfe der Registerkarte Info können Sie
Kontextinformationen über das Makro anzeigen und das Makro aktivieren. Ein weiteres Beispiel: Ein
Dokument, das in einer früheren Version von Office erstellt wurde, wird im Kompatibilitätsmodus
geöffnet, und einige der umfangreichen neuen Funktionen sind deaktiviert. Sie können auf der
Registerkarte Info den Status des Dokuments anzeigen und das Dokument in die aktuelle Version
konvertieren (sofern Sie die neuen Funktionen nutzen möchten). Falls sich das Dokument auf einer
Microsoft SharePoint 2010-Produkte-Website befindet und Sie Funktionen wie gemeinsame
Dokumenterstellung, Workflows, Auschecken oder Richtlinien verwenden, können Sie auf der
Registerkarte Info jederzeit überprüfen, was mit Ihrem Dokument passiert (z. B. eine Ihnen
zugewiesene Workflowaufgabe).
Ähnlich wie das Menüband kann auch die Backstage-Ansicht mithilfe einer benutzerdefinierten
Benutzeroberfläche erweitert werden. Dabei werden die Elemente wie die anforderungsspezifischen
Workflow- oder Aufgabeninformationen mithilfe von XML definiert.
31
Weitere Informationen zum Verwenden und Anpassen der Backstage-Ansicht finden Sie unter
Anpassen der Office 2010-Backstage-Ansicht für Entwickler
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184245&clcid=0x407).
Menüband
Das Menüband befindet sich ganz oben im Arbeitsbereich der Office-Anwendungen und sorgt damit für
ein einheitliches Erscheinungsbild und Verhalten. Auf Registerkarten werden Befehle logisch
zusammengefasst. Neben den Hauptregisterkarten, die immer auf dem Bildschirm verfügbar sind,
bietet das Menüband Kontextregisterkarten, die nur bei der Arbeit an einem bestimmten Objekt (z. B.
einer Tabelle, einem Diagramm oder Bild) angezeigt werden. Die Kontextregisterkarten bieten die
jeweils geeigneten Tools für ein bestimmtes Objekt zum jeweiligen Zeitpunkt an.
Das Erweiterungsmodell des Menübands wurde außerdem um zwei weitere neue Funktionen ergänzt:
Registerkartenaktivierung und Autoskalierung. Die Registerkartenaktivierung ermöglicht es, eine
Registerkarte bei Bedarf zu aktivieren (im Vordergrund zu platzieren). Mit der Autoskalierung können
Menübandgruppen ihr Layout optimal an die horizontale Fenstergröße anpassen.
In Office 2010 können die Registerkarten des Menübands problemlos von jedem Benutzer ohne
Programmierung angepasst werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Befehle auf dem
Menüband anzupassen:
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
2. Klicken Sie auf Optionen und dann auf Menüband anpassen.
3. Wählen Sie die Befehle aus, die Sie dem Menüband hinzufügen bzw. davon entfernen möchten.
Benutzeranpassungen (zu denen auch Anpassungen des Menübands und der Symbolleiste für den
Schnellzugriff gehören) können als einzelne Office-Benutzeroberflächendatei exportiert werden. Diese
Datei kann von einem anderen Benutzer importiert oder für die unternehmensweite Bereitstellung mit
dem Office-Anpassungstool (OAT) verwendet werden. Die OAT-Einstellungen sind lediglich
standardisierte Ausgangswerte; mithilfe der Anwendungs-Benutzeroberfläche können die Benutzer die
Einstellungen dennoch nachträglich anpassen. Um Anpassungen durch Endbenutzer zu verhindern,
wird die Verwendung von Gruppenrichtlinien empfohlen.
Tip
 Informationen zum Konfigurieren von Einstellungen mithilfe des OAT finden Sie unter
Konfigurieren von Benutzereinstellungen für Office 2010. Das OAT bietet eine Option zum
Hinzufügen einer Datei. Weitere Informationen zum Hinzufügen einer Datei mithilfe des OAT
finden Sie im Abschnitt Zusätzliche Inhalte in Office-Anpassungstool in Office 2010.

Sie können administrative Richtlinien für die Office Fluent-Benutzeroberfläche mithilfe der
Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole festlegen oder aufheben.
Für Benutzer, die die Office 2010-Benutzeroberfläche noch nicht kennen, bietet das Spiel Ribbon Hero
eine unterhaltsame Möglichkeit, die neuen Tools kennenzulernen und dabei die persönliche
Produktivität in Office zu verbessern. Dieser Konzepttest ist ein Add-In für Word, PowerPoint und Excel,
das Ihnen hilft, Ihre Kenntnisse im Umgang mit Office spielerisch zu verbessern; sammeln Sie Punkte,
32
und ermitteln Sie über die optionale Facebook-Anwendung mit Ihren Freunden den besten Spieler. Sie
können das kostenlose Spiel von den Microsoft Office Labs unter Ribbon Hero
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184740&clcid=0x407) herunterladen.
Symbolleiste für den Schnellzugriff
Auf der Symbolleiste für den Schnellzugriff können Sie häufig verwendete Befehle und Schaltflächen
ablegen, sodass sie leicht zugänglich sind. Die Symbolleiste für den Schnellzugriff wird standardmäßig
über dem Menüband auf der Titelleiste der Anwendung angezeigt. Die Benutzer können sie auf
Wunsch aber auch unter das Menüband verschieben.
Die Symbolleiste für den Schnellzugriff kann von den Benutzern einfach an ihre individuelle
Arbeitsumgebung angepasst werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Befehle auf der
Symbolleiste für den Schnellzugriff anzupassen:
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
2. Klicken Sie auf Optionen, und wählen Sie Symbolleiste für den Schnellzugriff aus.
3. Wählen Sie die Befehle, die Sie zur Symbolleiste für den Schnellzugriff hinzufügen oder von ihr
entfernen möchten.
Benutzereinstellungen (zu denen auch Anpassungen des Menübands und der Symbolleiste für den
Schnellzugriff gehören) können für die Verwendung durch andere Benutzer exportiert werden; Sie
können aber auch eine andere angepasste Datei an diesem Speicherort importieren. Weitere
Informationen finden Sie unter Bereitstellen eines angepassten Menübands und einer Symbolleiste für
den Schnellzugriff in Office 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184247&clcid=0x407).
Siehe auch
Anpassen von Kontextmenüs in Office 2010
Anpassen der Office-Benutzeroberfläche in Office 2010
33
Unterschiede bei der Benutzeroberfläche in
Office 2010 und früheren Versionen von
Microsoft Office
Innerhalb jeder Anwendung von Microsoft Office 2010 wurden die Funktionen in vielen Bereichen
verbessert. Als 2007 Microsoft Office System veröffentlicht wurde, bestand ein bedeutender
Unterschied zu Office 2003 in der Einführung des Menübands in der Benutzeroberfläche für
Microsoft Office Access 2007, Microsoft Office Excel 2007, Microsoft Office PowerPoint 2007,
Microsoft Office Word 2007 und Teile von Microsoft Office Outlook 2007. Die Oberfläche war nun nicht
mehr eine Sammlung aus Menüs und Symbolleisten, sondern ein einziger Mechanismus in Form eines
Menübands. In Microsoft Office 2010-Produktfamilie wurde das Menüband beibehalten und um einige
neue Features erweitert.
Das Menüband ist nun in allen Produkten der Office 2010-Produktfamilie verfügbar, sodass Sie
reibungslos von einer Anwendung zu einer anderen wechseln können. Doch nicht nur das Menüband
wurde verändert. Der Hintergrund der Office 2010-Produktfamilie ist nun standardmäßig grau und nicht
mehr blau wie in 2007 Office System. Weitere Informationen über spezifische Änderungen in
Office 2010 finden Sie unter Änderungen bei Produkten und Features in Office 2010.
Tabelle mit Unterschieden
In der folgenden Tabelle werden die Unterschiede zwischen den Benutzeroberflächenelementen von
Office 2010, 2007 Office System und Office 2003 beschrieben.
Benutzeroberflächenelement Office 2010
Office 2007
Office 2003
Menüs und Registerkarten
Das Menüband ersetzt
Menüs und Symbolleisten
in allen Produkten von
Office 2010 und ist
vollständig anpassbar.
Das Menüband
ersetzt Menüs und
Symbolleisten in
Access 2007,
Office Excel 2007,
PowerPoint 2007,
Word 2007 und
Teilen von
Outlook 2007.
Es sind nur Menüs
und Symbolleisten
verfügbar.
Aufgabenbereiche
Gruppen aus Befehlen auf
dem Menüband mit der
Möglichkeit zum
Anpassen.
Gruppen aus
Befehlen auf dem
Menüband mit der
Möglichkeit zum
Einfacher
Aufgabenbereich.
34
Benutzeroberflächenelement Office 2010
Office 2007
Office 2003
Anpassen.
Symbolleiste für den
Schnellzugriff
Vollständig anpassbar.
Backstage-Ansicht
Weitere Tools außerhalb
Begrenzte Tools, die
des
über die Microsoft
Dokumentanzeigefensters. Office-Schaltfläche
zugänglich sind.
Begrenzte Tools im
Menü Datei.
Digitale Signaturen
Zu finden in der
Backstage-Ansicht unter
Informationen zu
[Dokument] / Dokument
schützen.
Formatiert mit
XMLDSig, zu finden
unter Datei /
Dokument
abschließen /
Signaturen.
Zu finden unter
Extras / Optionen /
Sicherheit / Digitale
Signaturen.
SmartArt
Verbessert im Vergleich
zur 2007er-Version.
Entwurfstools in allen Nicht verfügbar.
Microsoft OfficeAnwendungen
verfügbar.
OpenDocument-Text (ODT) In dieser Version
für Text in offenen
enthalten.
Formaten
Eingeführt in 2007.
Nicht verfügbar.
Hinzugefügt in
2007 Office System
Service Pack 2
(SP2).
Nicht verfügbar.
Nicht verfügbar.
Windows Live WriterIntegration
Optionen für Blogbeiträge
in der Anwendung
verfügbar.
Nicht verfügbar.
Rechtschreibprüfung
Die Rechtschreibprüfung
ist jetzt auf die
automatische Korrektur
abgestimmt.
Einfache
Einfache
Rechtschreibprüfung. Rechtschreibprüfung.
Vorschau für
Einfügevorgänge
Eine Livevorschau, bevor
ein Einfügevorgang
übergeben wird. Hierdurch
wird es vermieden, die
Schaltfläche Rückgängig
verwenden zu müssen.
Einfügen,
Rückgängig,
Einfügen.
Einfache
Funktionalität für
Einfügevorgänge.
Gedrucktes Material
In der Backstage-Ansicht
werden die Optionen
Microsoft OfficeSchaltfläche und
Einfache Druckoption
im Menü Datei.
35
Benutzeroberflächenelement Office 2010
Drucken, Seitenansicht,
Seitenlayout und andere
Druckoptionen
zusammengeführt.
Office 2007
Office 2003
Option Drucken mit
begrenzten
Druckoptionen, die
auf verschiedene
Befehle verteilt sind.
Sparklines
Ein Miniaturdiagramm, das Dynamische
in Text eingefügt oder in
Diagramme und
eine Arbeitsblattzelle
Diagrammtypen.
eingebettet werden kann,
um Daten
zusammenzufassen.
Erstellung
dreidimensionaler
Diagramme.
Nützliche E-MailFunktionen
Funktionalität für
Unterhaltungen, zum
Bereinigen von
Unterhaltungen oder das
Ignorieren von Threads
sowie E-Mail-Infos für den
Fall, dass eine Person
abwesend ist oder eine EMail an eine Gruppe
gesendet wird.
Nicht verfügbar.
Nicht verfügbar.
Bildbearbeitungstools
In den folgenden
Anwendungen verfügbar:
Word 2010, Excel 2010,
PowerPoint 2010,
Outlook 2010 und
Microsoft Publisher 2010.
Begrenzte
Funktionalität.
Begrenzte
Funktionalität.
Video in Microsoft
PowerPoint
Videotrigger und steuerelemente.
Nicht verfügbar.
Nicht verfügbar.
Siehe auch
Neuigkeiten für IT-Spezialisten in Office 2010
Änderungen bei Produkten und Features in Office 2010
36
Änderungen bei Produkten und Features in
Office 2010
Dieser Abschnitt enthält eine Liste von Artikeln, in denen neue, geänderte und veraltete Features für
die Produkte in Microsoft Office 2010-Produktfamilie sowie in Microsoft Project 2010 und Microsoft
Visio 2010 erläutert werden. In jedem Artikel werden außerdem Migrationsüberlegungen für das
jeweilige Produkt beschrieben.
In diesem Abschnitt:
Artikel
Beschreibung
Änderungen in Office 2010
Führt die Änderungen in Microsoft Office 2010 seit
2007 Microsoft Office System auf.
Änderungen in Access 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
Access 2010 gegenüber
Microsoft Office Access 2007 sowie
Migrationsüberlegungen.
Änderungen in Excel 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
Excel 2010 gegenüber Microsoft Office Excel 2007
sowie Migrationsüberlegungen.
Änderungen in InfoPath 2010
Führt die Änderungen in Microsoft InfoPath 2010
seit Microsoft Office InfoPath 2007 auf.
Änderungen in OneNote 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
OneNote 2010 gegenüber
Microsoft Office OneNote 2007 sowie
Migrationsüberlegungen.
Änderungen in Outlook 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
Outlook 2010 gegenüber
Microsoft Office Outlook 2007 sowie
Migrationsüberlegungen.
Änderungen in PowerPoint 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
PowerPoint 2010 gegenüber
Microsoft Office PowerPoint 2007 sowie
Migrationsüberlegungen.
Änderungen in Project 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
Project 2010 gegenüber
37
Artikel
Beschreibung
Microsoft Office Project 2007 sowie
Migrationsüberlegungen.
Änderungen in Publisher 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
Publisher 2010 gegenüber
Microsoft Office Publisher 2007 sowie
Migrationsüberlegungen.
Änderungen in SharePoint Designer 2010
Führt die Änderungen in Microsoft SharePoint
Designer 2010 seit Microsoft Office SharePoint
Designer 2007 auf.
Änderungen in SharePoint Workspace 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
SharePoint Workspace 2010 gegenüber
Microsoft Office Groove 2007 sowie
Migrationsüberlegungen.
Änderungen in Visio 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
Visio 2010 gegenüber Microsoft Office Visio 2007
sowie Migrationsüberlegungen.
Änderungen in Word 2010
Enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft
Word 2010 gegenüber Microsoft Office Word 2007
sowie Migrationsüberlegungen.
38
Änderungen in Office 2010
Dieser Artikel enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft Office 2010 seit 2007 Microsoft Office
System sowie Migrationsüberlegungen.
Inhalt dieses Artikels
Neuigkeiten
Änderungen
Löschungen
Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
Informationen zu den neuen Features in Microsoft Office 2010, die für IT-Administratoren von
Bedeutung sind, finden Sie unter Neuigkeiten für IT-Spezialisten in Office 2010.
Änderungen
In diesem Abschnitt sind Featureänderungen in Office 2010 aufgeführt.
Aufgabenbereich "ClipArt einfügen" und Clip Organizer
Die Funktionalität des Aufgabenbereichs ClipArt einfügen und von Clip Organizer wurde in
Office 2010 im Wesentlichen unverändert belassen. Die Benutzeroberfläche wurde jedoch aktualisiert,
damit die Benutzer einfacher online nach ClipArt-Grafiken suchen und diese einfügen können. Sie
können zwar weiterhin eine lokal gespeicherte ClipArt-Sammlung herunterladen und verwalten, aber es
gibt immer weniger Bedarf, ClipArt lokal zu speichern. Dies liegt daran, dass Office-Benutzer im
Umgang mit dem Internet immer versierter werden und Bilder aus dem Internet direkt herunterladen
und verwenden möchten, ohne sie zur späteren Verwendung speichern zu müssen.
Sie können ClipArt-Bilder von Office.com herunterladen
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=202125&clcid=0x407). Die heruntergeladenen Bilder sind
dann für die lokale, persönliche Verwendung (offline) verfügbar.
Wichtig:
Sie können ClipArt für die persönliche Verwendung gemäß dem MicrosoftDienstleistungsvertrag (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=204168&clcid=0x407)
nutzen. Weitere Informationen finden Sie auch unter Verwenden von urheberrechtlich
geschützten Inhalten von
Microsoft (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=204172&clcid=0x407).
39
HTML-Editor
Der HTML-Editor wurde für Windows SharePoint Services, Microsoft Office SharePoint Server und
Microsoft InfoPath aktualisiert. Zu den neuen Features zählt die browserübergreifende Unterstützung,
XHTML-Unterstützung und ein gemeinsam genutzter Editor.
Helligkeit und Kontrast der Vorversion
Da Vinci-Algorithmen für Helligkeit und Kontrast ersetzen die Algorithmen der Vorversion und sind jetzt
über die Benutzeroberfläche und den Office-Manager verfügbar. Algorithmen der Vorversion für
Helligkeit und Kontrast sind aus Gründen der Abwärtskompatibilität weiterhin verfügbar. Dies ist eine
zentrale Architekturänderung.
Über die Benutzeroberfläche und den Office-Manager werden neben Helligkeit und Kontrast auch
andere Fotobearbeitungsalgorithmen und Tools bereitgestellt. Durch diese Änderung können Benutzer
verbesserte Ergebnisse bei der Fotobearbeitung erzielen. Wenn ein Foto keine Bearbeitung von
Helligkeit oder Kontrast in 2007 Office System enthält, wird die visuelle Originaltreue der Helligkeit und
des Kontrasts von 2007 Office System in Office 2010 beibehalten. Wenn Helligkeit oder Kontrast eines
Fotos in 2007 Office System bearbeitet wurden, werden in Office 2010 bessere Ergebnisse erzielt, da
die alten Effekte in neue Effekte konvertiert werden.
"Spracheinstellungen"
Spracheinstellungen ersetzt die Spracheinstellungen der Vorversion und hilft Benutzern bei der
Vorstellung von Language Packs und bei der Bestimmung, ob die erforderlichen Korrekturhilfen oder
Tastaturen aktiviert sind. Enthalten sind direkte Verknüpfungen zu Onlinespeicherorten, von denen
Benutzer zusätzliche Tools abrufen können. Es gibt auch neue Funktionen wie z. B. QuickInfoSprache.
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Features, die in Office 2010 entfernt wurden.
Aufgabenbereich "ClipArt einfügen" und Clip Organizer
Veraltete Funktionen im Aufgabenbereich ClipArt einfügen (in den Clientanwendungen) und in der
eigenständigen Anwendung Clip Organizer:

Die Optionen in den Dropdownmenüs Suchen in (ersetzt durch ein Kontrollkästchen zum Ein-oder
Ausschließen von Onlineinhalten) und Medientypen (Foto, Illustration, Audio und Video; die
nach Dateierweiterungen gegliederten Auswahlmöglichkeiten wurden entfernt) wurden vereinfacht.

Die Miniaturansichten, die Onlineinhalte und von einer Medien-CD geladene ClipArt-Grafiken
kennzeichnen, wurden entfernt.
Veraltete Funktionen nur im Aufgabenbereich ClipArt einfügen:

Die Verknüpfung Organisieren von Clips wurde entfernt.
40
Veraltete Funktionen nur in der eigenständigen Anwendung Clip Organizer:

Automatischer Import von lokalen Inhalten in Clip Organizer

Zuordnen eines Ordners zu einer bestimmten Sammlung (zur Verwendung für den automatischen
Import)

Ähnliche Formatvorlage suchen innerhalb der lokalen ClipArt-Inhaltsbibliothek eines Benutzers

Funktion zum Senden einer ClipArt-Grafik an E-Mail-Empfänger

Ansichten Liste und Details der ClipArt-Grafiken (es sind nur noch die Miniaturansichten
verfügbar)

Löschen eines Clips aus einer bestimmten Sammlung
Add-In zur Symboleingabe: Ostasiatische Versionen von Office 2010
Das Add-In zur Eingabe von Sonderzeichen wurde aus Microsoft Word 2010, Microsoft Excel 2010,
Microsoft PowerPoint 2010, Microsoft Access 2010 und in den ostasiatischen Versionen von
Office 2010 entfernt.
Diese Änderung umfasst die in der folgenden Tabelle aufgeführten Sprachversionen.
Sprache
Geografisches Gebiet
Sprachmarkierung (ll-cc)
LCID
Chinesisch (vereinfacht)
Chinesisch
(Volksrepublik China)
zh-cn
2052
Chinesisch (traditionell)
Hongkong (SAR)
zh-hk
3076
Chinesisch (traditionell)
Taiwan
zh-tw
1028
Dieses Feature wurde entfernt, da Benutzer diese Funktionalität problemlos über eine ähnliche
Funktion aufrufen können, die über die Schaltfläche Symbol einfügen in der Gruppe Symbol unter der
Registerkarte Einfügen bzw. über den Eingabemethoden-Editor (Input Method Editor, IME) verfügbar
ist.
InterConnect
InterConnect wurde aus Office 2010 entfernt. Über InterConnect wurde japanischen Benutzern eine
eindeutige, elektronische Visitenkarte bereitgestellt, die gesichert und übermittelt werden konnte. Es
wurde als Teil von Microsoft Office Ultimate, InterConnect retail SKU und der Microsoft
Outlook+InterConnect retail SKU zur Verfügung gestellt.
41
Office-Start-Assistent
Obwohl dieses Features in 2007 Microsoft Office System standardmäßig deaktiviert war, wurde die
Möglichkeit zum Erstellen eines neuen Office-Dokuments über das Startmenü, oder Office-StartAssistent (Office Startup Assistant, OSA), in Microsoft Office 2010 vollständig entfernt. Benutzer
können das Feature nicht mehr manuell im Startmenü über das Office 2010-Setup aktivieren oder ein
Dialogfeld zum Erstellen eines neuen Dokuments in einer Office 2010-Anwendung öffnen.
Dieses Feature wird durch die Möglichkeit ersetzt, ein neues Office-Dokument für jede Office 2010Anwendung über Microsoft Office Backstage zu erstellen, indem Sie auf Neu klicken und dann das
Dokument erstellen. Darüber hinaus ist die verbesserte Funktionalität mit der 64-Bit-Version von
Office 2010 kompatibel.
Office-Diagnose
Die Office-Diagnose, auch bekannt als Benutzerdefinierte Watson-Diagnose, wurde für alle
Office 2010-Anwendungen entfernt. Aufgrund von wechselnden Ressourcen muss der Fokus auf
Analyse- und Berichterstellungsfeatures liegen, die sich für andere Teams als vorteilhaft erwiesen
haben. Benutzer müssen nun das Reparaturhilfsprogramm in der Systemsteuerung ausführen.
Dokumentarbeitsbereiche
Folgende Funktionen wurden aus Microsoft Word 2010, Microsoft Excel 2010, Microsoft PowerPoint
2010, Microsoft OneNote 2010, Microsoft Visio 2010 und Microsoft Outlook 2010 entfernt:

Die Möglichkeit zum Erstellen von Dokumentarbeitsbereichen.

Die Möglichkeit zum Erstellen von freigegebenen Anlagen in Outlook.

Die Möglichkeit zum Aufrufen von Aktionen in Microsoft SharePoint Foundation mithilfe des
Aufgabenbereichs Dokumentverwaltung.

Die Funktionalität, mit deren Hilfe die Synchronisierung des lokalen Exemplars des Dokuments mit
dem Serverexemplar ermöglicht wurde.
Benutzer können auf die folgenden Funktionen in Dienstoptionen im Dialogfeld Option für
<Application> nicht mehr zugreifen: Dokumentarbeitsbereich erstellen,
Dokumentinformationsverwaltung und Dokumentverwaltung. Die Synchronisierungsfunktion wurde
durch den impliziten Cache ersetzt, mit dessen Hilfe Benutzer die Bearbeitung innerhalb des
Dokumentarbeitsbereichs fortsetzen können, auch wenn sich das Dokument im Offlinemodus befindet.
Die Änderungen werden dann automatisch mit Windows SharePoint Services synchronisiert, sobald
sich das Dokument das nächste Mal im Onlinemodus befindet. Mit dem impliziten Cache wird
verhindert, dass Benutzer unsicher sind, welche Option sie verwenden sollen.
Unterstützung für Microsoft XML Parser 5
Office 2010 bietet keine Unterstützung für Microsoft XML Parser 5 (MSXML5). Vorhandene Lösungen
erstellen keine Instanz von MSXML5-Objekten, wenn sie von Office 2010 geladen werden. Migrieren
42
Sie Code zu Microsoft XML Parser 6 (MSXML6) oder zu verwaltetem Code, der .NET Framework
verwendet.
Hinweis:
MSXML6 bietet keine Unterstützung für Code mit digitaler Signatur. Weitere Informationen zu
MSXML6 finden Sie unter Erstellen von MSXML-Anwendungen
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=187366&clcid=0x407).
Migrationsüberlegungen
Beim Planen einer Migration zu Office 2010 sollten Sie sich zunächst ansehen, was in Office 2010 neu
implementiert, geändert oder entfernt wurde. Lesen Sie außerdem die Abschnitte
Migrationsüberlegungen in den Artikeln unter Siehe auch.
Siehe auch
Änderungen in Access 2010
Änderungen in Excel 2010
Änderungen in InfoPath 2010
Änderungen in OneNote 2010
Änderungen in Outlook 2010
Änderungen in PowerPoint 2010
Änderungen in Project 2010
Änderungen in Publisher 2010
Änderungen in SharePoint Designer 2010
Änderungen in SharePoint Workspace 2010
Änderungen in Visio 2010
Änderungen in Word 2010
Blog zum Office Resource Kit
43
Änderungen in Access 2010
Dieser Artikel enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft Access 2010 gegenüber
Microsoft Office Access 2007 sowie Migrationsüberlegungen. Wenn Sie von Microsoft Office
Access 2003 upgraden, lesen Sie außerdem Änderungen in Office Access 2007
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164065&clcid=0x407) und Migrationsüberlegungen für
Access 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164070&clcid=0x407).
Inhalt dieses Artikels:
Neues
Änderungen
Entfernte Features
Migrationsüberlegungen
Neues
Dieser Abschnitt befasst sich mit neuen Features in Access 2010, die vor allem für IT-Administratoren
interessant sein dürften. Weitere Informationen zu neuen Features finden Sie unter Microsoft Access
2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182564&clcid=0x407).
Freigeben einer Datenbank im Web
Office Access 2007 enthielt begrenzte Unterstützung für das Freigeben einer Datenbank im Web, das
heißt, Sie konnten nur Listen veröffentlichen und die Datenbank in Dokumentbibliotheken verschieben.
In Access 2010 dagegen können Sie, wenn Sie Zugriff auf Access Services in Microsoft SharePoint
Server 2010 haben, mithilfe von Access 2010 eine Webdatenbank erstellen. Benutzer können die
Datenbank in einem Webbrowserfenster verwenden. Zum Vornehmen von Änderungen am Entwurf
müssen Sie jedoch Access 2010 verwenden. Obwohl einige Features für Desktopdatenbanken nicht
auf das Web übertragbar sind, können Sie viele der gleichen Aufgaben mithilfe neuer Features
ausführen. Dazu gehören beispielsweise berechnete Felder und Datenmakros.
Exportieren in die Formate PDF und XPS
Mit Access 2010 können Sie Daten in das PDF-Dateiformat (Portable Document Format) oder in das
XPS-Dateiformat (XML Paper Specification) exportieren, um die Daten zu drucken, bereitzustellen und
per E-Mail zu verteilen. In Office Access 2007 stand diese Funktionalität über ein herunterladbares
Add-In ebenfalls zur Verfügung. Seit Office Access 2007 SP2 und Access 2010 ist das Feature in das
Produkt integriert, sodass Sie keine zusätzliche Software mehr installieren müssen. Durch Exportieren
eines Formulars, Berichts oder Datenblatts in eine PDF- oder XPS-Datei können Sie Information in
einem Format erfassen, das leicht verteilt werden kann und sämtliche Formatierungsmerkmale
44
beibehält. Andere Benutzer können Ihre Ausgabe drucken oder überprüfen, ohne dass Access auf
ihren Computern installiert sein muss.
Herstellen einer Verbindung mit einem Webdienst als externe
Datenquelle
Sie können jetzt eine Verbindung mit einem Webdienst als externe Datenquelle herstellen. Dazu
benötigen Sie eine vom Webdienstadministrator bereitgestellte Webdienstdefinitionsdatei. Wenn Sie
die Definitionsdatei installiert haben, können Sie eine Verknüpfung mit dem Webdienst als verknüpfte
Tabelle erstellen.
Backstage-Ansicht
Microsoft Office Backstage ist Teil der Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche und ergänzt das
Menüband. Die Backstage-Ansicht, auf die Sie über die Registerkarte Datei zugreifen können, enthält
Befehle, die Sie auf die gesamte Datenbank anwenden können, beispielsweise Komprimieren und
Reparieren oder Öffnen einer neuen Datenbank. (Durch die Registerkarte Datei werden die Microsoft
Office-Schaltfläche und das Menü Datei ersetzt, die in früheren Versionen von Microsoft Office
verwendet wurden.) Die Befehle sind auf Registerkarten auf der linken Bildschirmseite angeordnet, die
jeweils eine Gruppe verwandter Befehle oder Verknüpfungen enthalten. Wenn Sie beispielsweise auf
Neu klicken, werden Schaltflächen angezeigt, mit denen Sie eine neue Datenbank von Grund auf
erstellen können, oder Sie können aus einer Bibliothek mit professionell gestalteten Datenbankvorlagen
auswählen.
Änderungen
In diesem Abschnitt werden einige der geänderten Features in Access 2010 zusammengefasst, die vor
allem für IT-Administratoren von Interesse sein können.
Abwärtskompatibilität zwischen Access 2010 und Access 2007
In Access 2010 werden Features eingeführt, die in Office Access 2007 nicht unterstützt werden.
Obwohl Datenbanken, die diese Features enthalten, mit Office Access 2007 SP1 nicht geöffnet werden
können, enthält Office Access 2007 SP2 begrenzte Anzeige- und Entwurfsfunktionen für diese
Datenbanken.
Erweiterte Sicherheit
Die erweiterten Sicherheitsfeatures und die umfassende Integration in Microsoft SharePoint Foundation
2010 ermöglichen eine effektivere Verwaltung der Daten und Absicherung der Informationen von
Nachverfolgungsanwendungen. Da die Daten der Nachverfolgungsanwendungen in Listen in
SharePoint Foundation 2010 gespeichert werden, können Sie den Revisionsverlauf überwachen,
gelöschte Informationen wiederherstellen und Datenzugriffsberechtigungen festlegen.
45
In Office Access 2007 wurde ein neues Sicherheitsmodell eingeführt, das in Access 2010 übernommen
und verbessert wurde. Einheitliche Vertrauensentscheidungen sind in das Microsoft OfficeSicherheitscenter integriert. Mit vertrauenswürdigen Speicherorten kann auf einfache Weise allen
Datenbanken in sicheren Ordnern vertraut werden. Sie können eine Office Access 2007-Anwendung
mit deaktiviertem Code oder deaktivierten Makros laden, um eine sicherere Sandkostenumgebung
bereitzustellen (das heißt, nicht sichere Befehle können nicht ausgeführt werden). Vertrauenswürdige
Makros werden im Sandkastenmodus ausgeführt.
Unterstützung für SQL Server 2008-Datentypen
Access 2010 bietet in Access-Projekten (ADP) eingeschränkte Unterstützung für die folgenden sieben
neuen Datentypen, die in Microsoft SQL Server 2008 eingeführt wurden:

date

datetime2

datetimeoffset

time

geography

geometry

hierarchyID
Die folgenden drei Datentypen werden nicht unterstützt, wenn Sie den Tabellen- oder
Ansichtsentwurfsmodus in Access 2010 verwenden:

geography

geometry

hierarchyID
Alternativ können Sie SQL Server 2008-Entwurfstools zum Erstellen von Tabellen, Ansichten,
gespeicherten Prozeduren und Funktionen verwenden, wenn Sie einen dieser drei Datentypen
verwenden. Berichte, Formulare, Module und Makros, in denen auf diese Datentypen verwiesen wird,
können Sie weiterhin mit Access 2010 entwerfen.
Entfernte Features
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu entfernten Features in Access 2010, die vor allem für ITAdministratoren von Interesse sein können.
Kalender-Steuerelement ("mscal.ocx")
Das Microsoft Kalender-Steuerelement (mscal.ocx) ist in Access 2010 nicht verfügbar. Alternativ
können Sie das Datumsauswahl-Steuerelement in Access 2010 verwenden. Beim Öffnen einer
Anwendung aus einer früheren Version von Access, in der das Steuerelement verwendet wurde, wird in
Access 2010 eine Fehlermeldung generiert, und das Steuerelement wird nicht angezeigt.
46
Microsoft Replikationskonflikt-Viewer
Der Microsoft Replikationskonflikt-Viewer ist in Access 2010 nicht verfügbar. Die gleiche Funktionalität
können Sie erzielen, wenn Sie die ReplicationConflictFunction-Eigenschaft in einer DatenbankReplikatgruppe verwenden, sodass Sie eine benutzerdefinierte Prozedur zum Auflösen von
Synchronisierungskonflikten erstellen können. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden der
ReplicationConflictFunction-Eigenschaft
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=165394&clcid=0x407).
Dateiformat für Momentaufnahmen
Die Möglichkeit zum Exportieren eines Berichts als Momentaufnahmedatei ist in Access 2010 nicht
verfügbar. Alternativen für das Dateiformat für Momentaufnahmen, bei dem Layout und Formatierung
des ursprünglichen Berichts erhalten bleiben, sind die Dateiformate PDF und XPS.
Datenzugriffsseiten
Beginnend mit Office Access 2007 wurde die Möglichkeit zum Erstellen, Ändern oder Importieren von
Datenzugriffsseiten nicht mehr unterstützt. Datenzugriffsseiten in einer Office Access 2007-Datenbank
waren jedoch funktionsfähig. Sie können in Access 2010 eine Datenbank öffnen, die
Datenzugriffsseiten enthält. Die Datenzugriffsseiten sind jedoch nicht funktionsfähig. Wenn Sie eine
Datenzugriffsseite zu öffnen versuchen, wird eine Fehlermeldung angezeigt, aus der hervorgeht, dass
dieser Vorgang von Microsoft Office Access für Datenzugriffsseiten nicht unterstützt wird.
Alternativ zur Verwendung von Datenzugriffsseiten können Sie eine Webdatenbank erstellen und diese
mit Access Services auf einer SharePoint-Website veröffentlichen. Weitere Informationen finden Sie
unter Neuigkeiten für Access Services in SharePoint Server 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182566&clcid=0x407).
IISAM für Lotus 1-2-3, Paradox, Jet2.X und Red2
Das IISAM (Installable Index Sequential Access Method) für Lotus 1-2-3, Paradox, Jet2.X und Read 2
ist in Access 2010 nicht verfügbar. Wenn Sie eine Verknüpfung mit einem dieser IISAMs erstellen oder
aus eines dieser IISAMs importieren oder in eines dieser IISAMs exportieren möchten, können Sie
Office Access 2007 oder früher verwenden. Wenn Sie versuchen, eine Verknüpfung mit einer Jet 2.Xoder Red 2-Datenbank zu erstellen oder aus einer solchen Datenbank zu importieren oder in eine
solche Datenbank zu exportieren und eine mit Lotus 1-2-3 oder Paradox verknüpfte Tabelle auswählen
oder einfügen, wird möglicherweise eine der folgenden Fehlermeldungen angezeigt:
Migrationsüberlegungen
Überprüfen Sie beim Planen einer Migration zu Access 2010, welche Features in Access 2010 neu sind
oder geändert oder entfernt wurden. Da Access 2010 viele Ähnlichkeiten mit Office Access 2007
aufweist (beispielsweise das gleiche systemeigene Dateiformat), können Sie auch die vorhandene
47
Migrationsdokumentation für Office Access 2007 lesen und verwenden, wenn Sie zu Access 2010
migrieren.
Migration von VBA-Einstellungen
In Office 2010 wurde Visual Basic für Applikationen (VBA) 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Für VBA 7.0
wurden nach der Migration nicht automatisch die bestehenden Einstellungen übernommen, sondern
Standardwerte festgelegt. Die Ursache hierfür liegt darin begründet, dass sich die
Registrierungseinstellungen für VBA in Office 2010 in einem anderen Hive befinden, wie in der
folgenden Tabelle gezeigt.
Version
Registrierungsunterschlüssel
Office 2000 bis Office 2007
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common
Office 2010
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common
Um dieses Problem zu beheben, kopieren Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus dem 6.0-Hive
in den 7.0-Hive.
Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).
Siehe auch
Änderungen in Office 2010
Änderungen in Office Access 2007
Migrationsüberlegungen für Access 2007
Office Migration Planning Manager (OMPM) (Einführung)
Wann Sie von Microsoft Access zu Microsoft SQL Server migrieren sollten
48
Änderungen in Excel 2010
Dieser Artikel enthält Änderungen in Microsoft Excel 2010 seit Microsoft Office Excel 2007 sowie
Migrationsüberlegungen. Wenn Sie ein Upgrade von Microsoft Office Excel 2003 ausführen, finden Sie
weitere Informationen unter Änderungen in Excel 2007
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=134563&clcid=0x407) und Migrationsüberlegungen für Excel
2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164062&clcid=0x407).
Inhalt dieses Artikels
Neuigkeiten
Änderungen
Löschungen
Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
In diesem Abschnitt werden neue Features in Excel 2010 erläutert, die für IT-Administratoren von
Interesse sein können. Weitere Informationen zu den neuen Features finden Sie unter Neuigkeiten in
Excel 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=200398&clcid=0x407).
Erfüllen von Benutzeranforderungen
In diesem Abschnitt werden Änderungen in Excel 2010 erläutert, mit denen Benutzeranforderungen
erfüllt werden sollen. Dies betrifft insbesondere Verbesserungen bei der Programmierbarkeit.
High Performance Computing (HPC)
In Excel 2010 werden mit High Performance Computing (HPC) berechnungsintensive Probleme durch
Verwendung mehrerer Computer behoben. Wenn HPC auf einem Desktopcomputer ausgeführt wird,
kann von Excel 2010 die Auswertung bestimmter Arten von Berechnungen mit benutzerdefinierten
Funktionen (User-Defined Functions, UDFs) in einen kompatiblen Cluster verschoben werden, z. B.
Microsoft Windows HPC Server 2008 R2. Durch dieses Verschieben kann Excel 2010 damit fortfahren,
andere Teile der Arbeitsmappe zu berechnen, während der Cluster parallel die benutzerdefinierten
Funktionen berechnet. Darüber hinaus können vollständige Arbeitsmappen im Cluster berechnet
werden. Beispielsweise kann eine Arbeitsmappe mehrere Tausend Male neu berechnet werden, indem
mehrere Berechnungen parallel im Cluster ausgeführt werden. Wenn ein unterstützter Computercluster
verfügbar ist, können Benutzer Excel 2010 anweisen, diesen Cluster zu verwenden, indem sie einen
Clusterkonnektor auswählen und im Dialogfeld Excel-Optionen in den Optionen unter Erweitert einen
bestimmten Clusternamen angeben.
49
Verwenden Sie diese Funktionen in Excel 2010, um Probleme mit mathematischen Analysen oder der
Datenverarbeitung zu beheben oder um Monte-Carlo-Simulationen auszuführen. Clustersichere,
benutzerdefinierte Funktionen müssen in einer XLL-Datei implementiert werden und können nicht in
VBA oder einem COM-Automatisierungs-Add-In erstellt werden. Außerdem können clustersichere,
benutzerdefinierte Funktionen nicht mit Excel interagieren, um einen Wert zurückzugeben.
Arbeitsmappen müssen für den Cluster entworfen werden. Das bedeutet, dass vorhandene
Arbeitsmappen ohne Änderungen u. U. nicht im Cluster funktionieren. Diese Option wird nicht für 32Bit- und ia64-basierte sprachspezifische Itanium-Plattformen unterstützt.
Weitere Informationen finden Sie unter HPC Services für
Excel (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=193165&clcid=0x407).
Unterstützung von Makroaufzeichnungen für Diagrammelemente
Wenn in Microsoft Office Excel 2007 ein Makro während der Formatierung eines Diagramms oder
anderen Objekts aufgezeichnet wurde, erzeugte dies keinen Makrocode. In Excel 2010 können Sie
jedoch mithilfe der Makroaufzeichnung Formatierungsänderungen an Diagrammen und anderen
Objekten aufzeichnen und diese Änderungen dann wiederverwenden. Standardisieren Sie die
Formatierung, indem Sie diese Makros an Benutzer verteilen.
Schließen von XLM-/VBA-Lücken
Excel verfügt über die Makrofunktion Excel 4-Makros (XLM), die vor der Einführung von VBA in
Excel 5.0 die Hauptmakrosprache war. Die meisten Benutzer haben ihre Excel 4-Makros mittlerweile in
VBA migriert. Einige Excel 4-Makrofunktionen fehlten jedoch in VBA, wodurch diese Migration
erschwert wurde.
Es wurde angestrebt, in Excel 2010 alle verbleibenden Hindernisse für die Migration von Excel 4Makros nach VBA zu beseitigen. Excel 2010 ermöglicht weiterhin das Erstellen, Bearbeiten und
Ausführen von Excel 4-Makros. Sie können Excel 2010 verwenden, um Makros zu migrieren.
Asynchrone Ausführung von benutzerdefinierten Funktionen
In Excel 2010 können Sie diese nicht-prozessorintensiven, benutzerdefinierten Funktionen bei der
Erstellung als asynchron festlegen. Diese Funktion wird in XLL-Add-Ins unterstützt, und das neue
Excel 2010 SDK stellt alle Voraussetzungen bereit, die Sie zum Schreiben von asynchronen,
benutzerdefinierten Funktionen benötigen.
Funktionsweise
Teilen Sie die benutzerdefinierte Funktion in zwei Teile:
1. Einen synchronen Funktionsaufruf, der die asynchrone Berechnung, die Datenanforderung, externe
Webdienstaufrufe usw. einrichtet und sofort ein Ergebnis zurückgibt.
2. Einen asynchronen Teil, der das Ergebnis an Excel zurückgibt, sobald es vorliegt.
In Excel werden nicht abgeschlossene benutzerdefinierte Funktionsaufrufe nachverfolgt und
unabhängige Teile der Berechnung fortgesetzt. Wenn das Ergebnis des benutzerdefinierten
50
Funktionsaufrufs für das XLL-Add-In verfügbar wird, wird Excel mit diesem Ergebnis vom Add-In wieder
aufgerufen. Weitere Informationen zum Konfigurieren des XLL-Add-Ins finden Sie unter
Programmability Improvements in Excel 2010 (Blog)
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=200472&clcid=0x407).
Business Intelligence
Business Intelligence (BI) ist eine Kategorie von Technologien, mit denen die Entscheidungsfindung
unterstützt wird.
Sparklines
Sparklines sind eine neue Art der Visualisierung in Excel 2010. Dabei handelt es sich um kleine
Grafiken in Zellengröße, mit denen Trends in Wertereihen mithilfe von Linien-, Spalten- oder Gewinn/Verlustdiagrammen angezeigt werden. Mit Sparklines werden dem Benutzer in einer einzelnen Zelle
informative Grafiken angezeigt, die das Leseverständnis der Daten erheblich verbessern. Sie stellen
nicht den Grund für die Daten, sondern deren Aussagen dar. Weitere Informationen finden Sie unter
Sparklines in Excel (Blog).
Datenschnitte
Datenschnitte vereinfachen das Filtern und Interpretieren von Daten und verbessern PivotTables sowie
CUBE-Funktionen in einer Arbeitsmappe. Mit Datenschnitten werden Daten interaktiv gefiltert. Sie
werden über dem Raster angezeigt und verhalten sich wie Berichtsfilter, sodass Sie sie an PivotTables,
PivotCharts oder CUBE-Funktionen verankern können, um interaktive Berichte oder Dashboards zu
erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Easy (and Even Fun!) Data Exploration: Introducing
Excel 2010 Slicers (Blog) (Blogeintrag mit einer Einführung in Excel 2010-Datenschnitte), Interacting
with Slicers (Blog) (Blogeintrag zur Interaktion mit Datenschnitten) und Dressing up your Slicers (Blog)
(Blogeintrag zur Optimierung von Datenschnitten).
Das Add-In Microsoft SQL Server PowerPivot für Microsoft Excel
Wenn Sie sehr große Mengen an Daten modellieren und analysieren müssen, können Sie das Add-In
PowerPivot für Excel herunterladen und mit diesen Daten in Ihren Excel-Arbeitsmappen arbeiten.
Mithilfe dieses Add-Ins können Sie Daten aus mehreren Quellen rasch kombinieren, z. B.
Unternehmensdatenbanken, Arbeitsblätter, Berichte und Datenfeeds. Anschließend können Sie diese
Daten mithilfe von PivotTables, Datenschnitten und anderen Excel-Features interaktiv untersuchen,
berechnen und zusammenfassen. Während der Verarbeitung der Daten werden Sie feststellen, dass
die Reaktionszeit kürzer ist, ob Sie mit Hunderten von Zeilen oder Hunderten von Millionen Zeilen
arbeiten. Wenn Sie Zugriff auf Excel Services in Microsoft SharePoint Server 2010 haben, können Sie
Ihre Berichte und Analysen auf einer SharePoint-Website zur Verfügung stellen, sodass andere
Mitarbeiter in Ihrer Organisation von Ihrer Arbeit profitieren können.
51
Weitere Informationen zu PowerPivot finden Sie unter Introducing PowerPivot for Excel 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186137&clcid=0x407) (Einführung PowerPivot for Excel
2010).
Verbesserungen bei der Berechnungsfunktion
Dieser Abschnitt enthält Updates des Excel-Berechnungsmoduls.
Neue Version von Solver
Excel 2010 enthält eine neue Version des Add-Ins Solver, mit dem Sie in Was-wäre-wenn-Analysen
optimale Lösungen finden können. Solver bietet eine verbesserte Benutzeroberfläche, einen neuen
evolutionären Solver, der auf genetischen Algorithmen basiert und Modelle mit beliebigen ExcelFunktionen verarbeitet, neue globale Optimierungsoptionen, verbesserte lineare Programmierungs- und
nichtlineare Optimierungsmethoden sowie neue Berichte zu Linearität und Machbarkeit. Zudem ist das
Solver-Add-In jetzt in einer 64-Bit-Version erhältlich. Ausführlichere Informationen zu Solver von
Frontline Systems finden Sie in der Hilfe zu Solver unter www.solver.com
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164909&clcid=0x407).
Neue statistische Funktionen
Die Excel-Funktionsbibliothek wurde in Excel 2010 verbessert. Verbessert wurden die Genauigkeit von
Funktionen, die Konsistenz bei Excel-Funktionsnamen sowie Definitionen mit 50 neuen Funktionen.
Außerdem wurde eine neue Funktionsbenutzeroberfläche hinzugefügt. Neue Algorithmen wurden
implementiert, um die Genauigkeit der statistischen, Finanz- und mathematischen Funktionen zu
verbessern. Weitere Informationen zu den Verbesserungen finden Sie unter Function Improvements in
Excel 2010 (Blog) (Funktionsverbesserungen in Excel 2010).
Excel Services
In diesem Abschnitt werden die Änderungen in Excel Services beschrieben. Weitere Informationen
finden Sie unter Excel Services 2010 Overview (Blog) (Blogeintrag mit einem Überblick über Excel
Services 2010).
Verbesserungen in Excel Services
Viele Organisationen verwenden Excel Services, um Arbeitsmappen und Daten mit anderen
gemeinsam zu verwenden, z. B. mit Führungskräften und anderen Beteiligten in der Organisation.
Wenn Sie Excel Services auf einer SharePoint-Website verwenden, können Sie von den folgenden
Verbesserungen profitieren:

Gemeinsames Verwenden von Arbeitsmappen aus der Backstage-Ansicht: Auch vor
Excel 2010 war es bereits möglich, Arbeitsblattdaten auf einer SharePoint-Website zu speichern
und zu veröffentlichen. Doch in Excel 2010 sind die dazu benötigten Optionen jetzt zur
52
bequemeren Nutzung auf der Registerkarte Freigeben in der Microsoft Office-Backstage-Ansicht
zusammengefasst.

Erweiterte Unterstützung für Excel-Features: Vor Excel 2010 konnte eine Arbeitsmappe, wenn
sie nicht unterstützte Features enthielt, nicht im Browser geöffnet werden. In Excel 2010 können
die meisten Arbeitsmappen mit nicht unterstützten Features geöffnet werden. Darüber hinaus
werden in Excel Services mehr Excel-Features unterstützt, darunter neue Excel 2010-Features wie
Sparklines und Datenschnitte.

Bearbeiten von Arbeitsmappen und Zusammenarbeit: Wenn Sie eine Arbeitsmappe auf einer
SharePoint-Website veröffentlichen, auf der Excel Services installiert ist, können Sie die
Arbeitsmappe in einem unterstützten Webbrowser anzeigen und bearbeiten. Außerdem können Sie
mit Kollegen eine Arbeitsmappe gleichzeitig bearbeiten. Das bedeutet, dass Sie Arbeitsmappen
nicht mehr per E-Mail versenden oder warten müssen, bis ein anderer Benutzer eine Arbeitsmappe
wieder auf dem Server eingecheckt hat, bevor Sie diese bearbeiten können. Angenommen, Ihre
Managerin und Sie zeigen gerade dieselbe Arbeitsmappe in verschiedenen Büros an. Wenn Sie
eine Änderung an den Daten vornehmen, wird diese auf dem Bildschirm der Managerin
angezeigt. Weitere Informationen zu Excel Services finden Sie unter Neu in Excel Services
(SharePoint Server 2010) (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168442&clcid=0x407).

Verbesserte Programmierbarkeit: Hierzu gehört Folgendes:

Verbesserte Webdienste-API

Neue REST-API

Neues JavaScript-OM

Unterstützung neuer XL-Funktionen und Visualisierungen: Hierzu gehörten Datenschnitte,
Sparklines, neue bedingte Formatierung und mehr.

Bessere Skripterstellung für Administratoren: Durch Verwendung von Windows PowerShell.
Änderungen bei der Office Suite
Die neue 64-Bit-Version von Office ermöglicht die Verarbeitung größerer Datengruppen. Dies ist
besonders wichtig für Excel 2010. Die Verwendung erfolgt zusammen mit dem neuen VBA 7.0.
Möglicherweise müssen Sie VBA aktualisieren, wenn Sie die 64-Bit-Version von Excel 2010
verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Excel 2010 – Now With More Bits! (Blog)
(Blogeintrag zu größerer Bitbreite in Excel 2010).
Backstage-Ansicht
Die neue Backstage-Ansicht ersetzt das herkömmliche Menü Datei. Sämtliche Aufgaben zur
Dateiverwaltung sind in der Backstage-Ansicht verfügbar. Klicken Sie auf die RegisterkarteDatei, um
auf die Ansicht Backstage zuzugreifen. Auch bisher war es bereits möglich, Arbeitsblattdaten auf einer
SharePoint-Website zu speichern und zu veröffentlichen. Doch in Excel 2010 sind die dazu benötigten
Optionen jetzt zur bequemeren Nutzung auf der Registerkarte Freigeben in der Microsoft Office-
53
Backstage-Ansicht zusammengefasst. Weitere Informationen finden Sie unter Backstage (Blog)
(Blogeintrag zur Backstage).
Vorteile der 64-Bit-Version von Excel 2010
Mit der 64-Bit-Version erstellte Anwendungen können mehr physikalischen Speicher verwenden als je
zuvor. Dies ist insbesondere für Benutzer wichtig, die mit sehr großen Datengruppen arbeiten. In
Excel 2010 wurden in der 64-Bit-Architektur Verbesserungen vorgenommen, um die
Speicherauslastung zu optimieren, während die Zellentabelle (und verwandte Operationen) so schnell
wie möglich arbeiten.
Beispielsweise können Sie in der 64-Bit-Version von Excel Arbeitsmappen erstellen, die zu groß sind,
um in der 32-Bit-Version von Excel geöffnet zu werden. In der Regel können Arbeitsmappen aber
zwischen den 32-Bit- und 64-Bit-Versionen ausgetauscht werden. Weitere Informationen zur 64-BitUnterstützung und zur Codekompatibilität finden Sie unter Programmability Improvements in Excel
2010 (Blog) (Blogeintrag zu Verbesserungen bei der Programmierbarkeit in Excel 2010).
Änderungen
In diesem Abschnitt werden die Featureänderungen in Excel 2010 zusammengefasst, die für ITAdministratoren von Interesse sein können. Weitere Informationen zu geänderten Features finden Sie
unter Nicht mehr verfügbare Features und geänderte Funktionalität in Excel 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182569&clcid=0x407).
Erfüllen von Benutzeranforderungen
In diesem Abschnitt werden Änderungen in Excel 2010 erläutert, mit denen Benutzeranforderungen
erfüllt werden sollen. Dies betrifft insbesondere Verbesserungen bei der Programmierbarkeit.
Tool für Kompatibilitätsmodus
Die neuen Funktionen in Excel 2010 werden deaktiviert, wenn Sie frühere Versionen von Excel in
Excel 2010 öffnen. Beispielsweise werden beim Öffnen einer früheren Version von Excel die neuen
Sparkline- und Datenschnittfunktionen der Version 2010 deaktiviert. Im Excel 97-2003-Dateiformat
(XLS) erstellte Arbeitsmappen werden automatisch im Kompatibilitätsmodus geöffnet. Bei
Arbeitsmappen, die in Excel 2010 erstellt wurden, aber für Benutzer vorgesehen sind, die frühere
Versionen von Excel verwenden, sollte der Kompatibilitätsmodus aktiviert werden, um zu verhindern,
dass versehentlich Funktionen und Features verwendet werden, die mit früheren Versionen von Excel
nicht kompatibel sind. Dies ist wichtig für Benutzer, die Arbeitsmappen für andere Benutzer freigeben
möchten, die noch keine Migration zu Office Excel 2007 oder einer höheren Version ausgeführt haben.
54
Leistung beim Laden von Dateien
Das Laden von Dateien (Öffnen und Speichern) passt optimal zur parallelen Verarbeitung und
Mehrkernfunktionalität von Excel 2010. Struktur und Inhalte von Arbeitsmappen wirken sich jedoch
signifikant auf die Leistungsverbesserungen aus. Wenn eine Arbeitsmappe zum Beispiel nur ein sehr
großes Blatt enthält, wird ein relativ hoher Anteil der Ladezeit darauf verwendet, dieses einzelne Blatt
zu laden. Bei zwei sehr großen Blättern hingegen kann Excel das zweite Blatt vom Datenträger
abrufen, während das erste Blatt noch in den Arbeitsspeicher geladen wird.
Business Intelligence
Business Intelligence (BI) ist eine Kategorie von Technologien, mit denen die Entscheidungsfindung
unterstützt wird.
Verbesserungen bei PivotTables
PivotTables sind in Excel 2010 schneller und einfacher zu verwenden. Zu den wichtigsten
Verbesserungen gehören folgende:

Verbesserte Leistung In Excel 2010 wird das Abrufen, Sortieren und Filtern von Daten in
PivotTables mithilfe von Multithreading beschleunigt.

OLAP-Unterstützung für Zurückschreiben (wird auch als PivotTable-Was-wäre-wennAnalyse bezeichnet) In Excel 2010 können Benutzer Werte in PivotTable-Zellen ändern, die
PivotTable mit den neuen Werten neu berechnen und, falls das Ergebnis zufriedenstellend ist, die
geänderten Daten im OLAP (Online Analytical Processing)-Cube (oder Analysis Services-Cube)
veröffentlichen, damit die für andere Benutzer freigegeben werden. Weitere Informationen finden
Sie unter Excel 2010 PivotTable-Was-wäre-wenn-Analyse (Rückschreiben).

Benannte Mengen: Benannte Mengen sind ein Tool, mit dem eine wiederverwendbare Gruppe
von Elementen für die Verwendung in PivotTables erstellt werden kann. Kombinieren Sie Elemente
aus verschiedenen Hierarchien (asymmetrische Berichterstellung) auf andernfalls nicht mögliche
Art und Weise. Erstellen Sie PivotTables auf Grundlage Ihrer benutzerdefinierten MDX-Ausdrücke.
Erstellen Sie PivotTables mit dynamischer Änderung auf Grundlage von Filtern und unter
Verwendung dynamischer Gruppen. Weitere Informationen finden Sie unter PivotTable Named
Sets in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu benannten PivotTable-Mengen in Excel 2010).

Unterstützung dynamischer Gruppen: Wenn Sie wiederholt mit derselben Elementgruppe
arbeiten, bietet Excel 2010 die Möglichkeit, diese logische Gruppierung von Elementen rasch als
einzelnes Objekt zu erstellen und wiederzuverwenden. Für Benutzer von OLAP-PivotTables wird
das dynamische Rendern unter Verwendung des Filters in der Matrix unterstützt.
55
Filtern
Bei großen Arbeitsblättern ermöglicht das Filtern das rasche Auffinden und Anzeigen bestimmter Daten
in Tabellen und PivotTable-Ansichten. Verwenden Sie die neue Suchfilterfunktion, um das
Durchsuchen großer Datenmengen zu verkürzen. Weitere Informationen finden Sie unter Excel 2010:
New Search Filter (Blog) (Blogeintrag zum neuen Suchfilter in Excel 2010).
Bedingte Formatierung
Die bedingte Formatierung ermöglicht es, Verweise auf verschiedene Blätter einer Arbeitsmappe zu
erstellen (blattübergreifende bedingte Formatierung). Verwenden Sie die bedingte Formatierung, um
wichtige Trends zu erkennen und anzuzeigen und um Datenausnahmen hervorzuheben. Es stehen
jetzt mehr Stile, Datenbalkenoptionen und neue Symbolsätze zur Verfügung. Verweise auf andere
Arbeitsblätter sind in den Regeln der bedingten Formatierung möglich. Bei der bedingten Formatierung
werden Abhängigkeiten der verwendeten Formeln gespeichert, sodass die erneute Auswertung des
gesamten bedingten Formats nicht mehr so häufig erforderlich ist. PivotTables und Bildläufe werden
schneller aktualisiert und somit schneller angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter More
Conditional Formatting Features in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu weiteren Funktionen für die
bedingte Formatierung in Excel 2010).
Symbolsätze
Symbolsätze sind eine neue Art der bedingten Formatierung. In jeder Zelle wird ein Symbol gezeichnet,
das den Wert der Zelle relativ zu den anderen Zellen im ausgewählten Bereich darstellt. Symbolsätze
eignen sich ideal zum Erstellen von Gruppen ähnlicher Daten im Rahmen einer Datenanalyse. Weitere
Information finden Sie unter Icon Set Improvements in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu
Verbesserungen bei den Symbolsätzen in Excel 2010).
Datenbalken
Datenbalken werden jetzt proportional zu ihren Werten gezeichnet. Negative Werte werden deutlicher
angezeigt und Nullwerte werden unterdrückt. Weitere Informationen finden Sie unter Data Bar
Improvements in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu Verbesserungen bei den Datenbalken in Excel
2010).
OfficeArt-Steuerelemente und -Objekte
In Excel 2010 wurden neben den Formobjekten die folgenden Steuerelemente und Objekte in die neue
OfficeArt-Technologie konvertiert:

Formularsteuerelemente

Microsoft ActiveX-Objekte

OLE-Objekte

Kameraobjekte
56
In früheren Versionen von Microsoft Excel gezeichnete Formobjekte, die nicht auf das SmartArt-Format
von Microsoft Excel 2010 aktualisiert wurden, können nicht mit Formobjekten gruppiert werden, die im
SmartArt-Format von Excel 2010 erstellt oder auf dieses Format aktualisiert wurden. Kombinierte
Formobjekte werden sequenziell eingeordnet, wobei die Formobjekte früherer Versionen über allen
anderen späteren Versionen gezeichnet werden. Dies bedeutet auch, dass Excel 2010-Diagramme
nicht in Dialogblättern angezeigt werden können, die in einer früheren Version von Excel erstellt
wurden. Der Zugriff auf die neuen Formobjekte ist nicht durch Klicken auf Objekte auswählen
(Registerkarte Start, Gruppe Bearbeiten, Schaltfläche Suchen und Auswählen) möglich. Um die
neuen Formobjekte auszuwählen, müssen Sie die Option Mehrere Objekte auswählen verwenden
(Registerkarte Datei, Optionen, Menüband anpassen).
Musterfüllbereiche
Die 2007 entfernten Musterfüllbereiche wurden in Excel 2010 erneut eingeführt. In Diagrammen, die in
früheren Versionen von Excel mit Musterfüllbereichen formatiert wurden, werden die Musterfüllbereiche
beim Öffnen in Office Excel 2007 beibehalten und angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter
Chart Pattern Fills (Blog) (Blogeintrag zu Musterfüllbereichen bei Diagrammen).
Strategische Verbesserungen
Verbesserungen bei Diagrammfunktionen
Das Arbeiten mit Diagrammen ist in Excel 2010 einfacher. Insbesondere folgende Verbesserungen
wurden eingeführt:

Neue Grenzwerte für Diagramme: Die Arbeit mit Diagrammen wurde in
Microsoft Office Excel 2007 vereinfacht. Zu den spezifischen Verbesserungen gehören neue
Grenzwerte für Diagramme. In Microsoft Office Excel 2007 konnten maximal 32.000 Datenpunkte
in einer Datenreihe für 2D-Diagramme verwendet werden. In Excel 2010 wird die Anzahl der
Datenpunkte in einer Datenreihe nur durch den verfügbaren Speicher begrenzt. Dadurch können
die Benutzer – besonders auf dem Gebiet der Wissenschaft – große Datenmengen effektiver
visualisieren und analysieren. Beim Berechnen von 64-Bit-Arbeitsblättern auf 32-Bit-Computern
konnten Speicherfehler auftreten.

Makroaufzeichnung für Diagrammelemente: In Office Excel 2007 wurde beim Aufzeichnen eines
Makros während des Formatierens eines Diagramms oder anderen Objekts kein Makrocode
generiert. In Excel 2010 können Sie jedoch mithilfe der Makroaufzeichnung
Formatierungsänderungen an Diagrammen und anderen Objekten aufzeichnen.

Verbesserungen bei der Benutzeroberfläche für Diagramme: Die Verbesserungen umfassen
PivotChart-Interaktivität, Formatierungserweiterungen, Paritätsverbesserungen und
Grenzwerterhöhungen. Doppelklicken Sie auf ein Diagrammelement, um das Formatdialogfeld
anzuzeigen. Die Diagrammelementauswahl ist in der Minileiste des Kontextmenüs verfügbar.
57
Musterfüllbereiche stehen wieder zur Verfügung. Bei der Formatierung von Diagrammen können
Sie jetzt ein Makro aufzeichnen, um Format- und Layoutänderungen später wiederzuverwenden.
Paritätsverbesserungen erfolgten in den Bereichen Achsenskalierung, Layout, visuelle Parität und
Objektmodellparität. Die Größenbegrenzung für Daten in Diagrammen wurde entfernt oder erhöht.
Die vorherige Begrenzung auf 32.000 Punkte pro Datenserie bei 2D wurde entfernt. Derzeit wird
die Begrenzung durch den Computerspeicher festgelegt. Der Höchstwert von 256.000
Datenpunkten wurde entfernt. Die einzige Begrenzung stellen der verfügbare Speicher und die
Computerkapazität dar. Weitere Informationen finden Sie unter More Charting Enhancements in
Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu weiteren Diagrammerweiterungen in Excel 2010).
Löschungen
In diesem Abschnitt werden Features erläutert, die in früheren Versionen von Microsoft Office verfügbar
waren und in Excel 2010 entfernt wurden und die für IT-Administratoren von Interesse sein könnten.
Weitere Informationen zu entfernten Features finden Sie unter Nicht mehr verfügbare Features und
geänderte Funktionalität in Excel 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182569&clcid=0x407).
Erfüllen von Benutzeranforderungen
In diesem Abschnitt werden Änderungen in Excel 2010 erläutert, mit denen Benutzeranforderungen
erfüllt werden sollen. Dies betrifft insbesondere Verbesserungen bei der Programmierbarkeit.
Feld "Suchen in" im ClipArt-Aufgabenbereich
Das Feld Suchen in ist nicht mehr verfügbar. Das heißt, Sie können eine Suche nicht mehr auf
bestimmte Inhaltsauflistungen eingrenzen. Um eine Suche einzugrenzen, können Sie im Feld Suchen
nach mehrere Suchbegriffe verwenden.
Clip Organizer im ClipArt-Aufgabenbereich
Der Clip Organizer ist ein Tool, mit dem auf der Festplatte gespeicherte ClipArt und andere
Mediendateien angeordnet und katalogisiert werden. Auf den Clip Organizer kann in OfficeProgrammen nicht mehr direkt über den Aufgabenbereich ClipArt zugegriffen werden. Darüber hinaus
wurden folgende Änderungen am Clip Organizer vorgenommen:

Obwohl Sie Clips aus dem Clip Organizer löschen können, ist es nicht mehr möglich, einen Clip
aus einer bestimmten Sammlung zu löschen.

Die Option, über die Sie Clips mit einem ähnlichen Stil suchen konnten, ist nicht mehr verfügbar.

Die Option, mit der Sie einen Clip als Anhang in E-Mail-Nachrichten senden konnten, ist nicht mehr
verfügbar.

Die Listen- und Detailansichten sind nicht mehr verfügbar. Stattdessen werden alle Clips als
Miniaturansichten im Fenster Clip Organizer-Fenster angezeigt.
58

Die Verknüpfung Organisieren von Clips ist nicht mehr verfügbar. Um den Microsoft Clip
Organizer in Windows 7, Windows Vista oder Windows XP zu öffnen, klicken Sie auf die WindowsSchaltfläche Start, auf Alle Programme, auf Microsoft Office, auf Microsoft Office 2010-Tools
und dann auf Microsoft Clip Organizer.

Die Option zur automatischen Suche von Mediendateien auf dem Computer und zum Anordnen
dieser Dateien in Sammlungen ist nicht mehr vorhanden. Sie können dem Clip Organizer jedoch
weiterhin manuell Clips hinzufügen oder Clips über einen Scanner oder eine Kamera importieren.
Berechnungsfunktionen
Assistent für bedingte Summe
Der Assistent für bedingte Summe wurde in Excel 2010 durch einen Funktions-Assistenten ersetzt, der
SUMMEWENN- und SUMMEWENNS-Funktionen umfasst. In einer früheren Version erstellte Formeln,
die mit dem Assistenten für bedingte Summe generiert wurden, funktionieren weiterhin und können
mithilfe anderer Methoden bearbeitet werden. Das ältere Add-In des Assistenten für bedingte Summe
ist in Excel 2010 nicht mehr verfügbar.
Nachschlage-Assistent
Der Nachschlage-Assistent wurde in Excel 2010 durch einen Funktions-Assistenten ersetzt, der
SUMMEWENN- und SUMMEWENNS-Funktionen umfasst. In einer früheren Version erstellte Formeln,
die mit dem Nachschlage-Assistenten generiert wurden, funktionieren weiterhin und können mithilfe
anderer Methoden bearbeitet werden. Das ältere Nachschlage-Assistenten-Add-In ist in Excel 2010
nicht mehr verfügbar.
Aktualisierte Statistikfunktionen
In der folgenden Tabelle werden Algorithmen für das Berechnen statistischer Verteilungsfunktionen
angezeigt, die für eine höhere Genauigkeit geändert oder neu gestaltet wurden.
Beschreibung
Funktion
Binomialverteilung
BINOMVERT, KRITBINOM
Chi-Quadrat-Verteilung
CHIVERT, CHIINV
Exponentialverteilung
EXPONVERT
F-Verteilung
FVERT, FINV
Gammaverteilung
GAMMAVERT, GAMMAINV
59
Beschreibung
Funktion
Hypergeometrische Verteilung
HYPGEOMVERT
Lognormalverteilung
LOGNORMVERT, LOGINV
Negative Binomialverteilung
NEGBINOMVERT
Normalverteilung
NORMVERT, NORMINV
Standardnormalverteilung
STANDNORMVERT, STANDNORMINV
Poissonverteilung
POISSON
T-Verteilung
TVERT, TINV
Weibull-verteilte Zufallsvariable
WEIBULL
In der folgenden Tabelle werden weitere Funktionen angezeigt, deren Genauigkeit verbessert wurde.
Beschreibung
Funktion
Hyperbolischer Arkussinus
ARCSINHYP
Obergrenze-Funktion
OBERGRENZE
Umwandlungsfunktion
UMWANDELN
Fehlerfunktion
GAUSSFEHLER
Komplement zur Gauss'schen Fehlerfunktion
GAUSSFKOMPL
Untergrenze-Funktion
UNTERGRENZE
Natürlicher Logarithmus der Gammafunktion
GAMMALN
Geometrisches Mittel
GEOMITTEL
REST-Funktion
REST
Zufallszahlenfunktion
ZUFALLSZAHL
Standardabweichung der Stichprobe
STABWA
Stichprobenvarianz
VARIANZ
Im Rahmen der Genauigkeitsverbesserungen akzeptiert Excel einen größeren Bereich von
Eingabewerten. Als Folge wird für bestimmte Funktionen ein größerer Ergebnisbereich zurückgegeben.
Die GAUSSFEHLER- und GAUSSFKOMPL-Funktionen akzeptieren jetzt beispielsweise negative
Eingabewerte und für die REST-Funktion sind größere Eingabewerte zulässig. Weitere Informationen
60
zu den Verbesserungen bei den Statistikfunktionen finden Sie unter Funktionsverbesserungen in
Microsoft Office Excel 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186148&clcid=0x407).
Änderungen bei der Office Suite
Smarttags wurden ersetzt durch "Zusätzliche Aktionen"
Smarttags wurden in Excel 2010 durch die Kontextmenüoption Zusätzliche Aktionen ersetzt. Text wird
nicht mehr automatisch von einer Smarttag-Erkennung erkannt und mit einer gepunkteten lilafarbenen
Unterstreichung der aktivierten Zelle angezeigt. Stattdessen können die Benutzer die
Datenerkennungsfunktion auslösen und die Texten zugeordneten benutzerdefinierten Aktionen
anzeigen, indem sie den Text markieren und im Kontextmenü, das durch Klicken mit der rechten
Maustaste auf eine markierte Zelle geöffnet wird, die Option Zusätzliche Aktionen auswählen.
Kalendersteuerelement
Das Kalendersteuerelement (mscal.ocx) war eine Microsoft Access-Funktion, die in AccessArbeitsblättern verwendet werden konnte. Das Kalendersteuerelement wurde in Access 2010 entfernt
und kann in Excel 2010 nicht verwendet werden. Stattdessen können die Benutzer die Datumsauswahl
oder eigene, benutzerdefinierte Kalendersteuerelemente verwenden.
Migrationsüberlegungen
Beim Planen einer Migration zu Excel 2010 sollten Sie sich zunächst ansehen, was für Excel 2010 neu
ist oder geändert oder entfernt wurde. Da Excel 2010 zahlreiche Ähnlichkeiten mit Office Excel 2007
aufweist, z. B. das gleiche native Dateiformat, können Sie auch die vorhandene
Migrationsdokumentation zu Office Excel 2007 lesen, wenn Sie zu Excel 2010 migrieren möchten.
MSXML5
MSXML5 wird in Excel 2010 nicht unterstützt. Den Benutzern wird ein Laufzeitfehler angezeigt, wenn
sie versuchen, eine Excel-Erweiterbarkeitslösung auszuführen, die mithilfe von MSXML5 erstellt wurde.
Migrieren Sie Code zu MSXML6 oder zu verwaltetem Code, der .NET Framework verwendet.
Migration von VBA-Einstellungen
In Office 2010 wurde Visual Basic für Applikationen (VBA) 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Für VBA 7.0
wurden nach der Migration nicht automatisch die bestehenden Einstellungen übernommen, sondern
Standardwerte festgelegt. Die Ursache hierfür liegt darin begründet, dass sich die
Registrierungseinstellungen für VBA in Office 2010 in einem anderen Struktur befinden, wie in der
folgenden Tabelle gezeigt.
61
Version
Registrierungsunterschlüssel
Office 2000 bis Office 2007
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common
Office 2010
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common
Um dieses Problem zu beheben, kopieren Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus dem 6.0Struktur in die 7.0-Struktur.
Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).
Siehe auch
Änderungen in Office 2010
Änderungen in Office Excel 2007
Migrationsüberlegungen für Excel 2007
Office Migration Planning Manager (OMPM) (Einführung)
62
Änderungen in InfoPath 2010
In diesem Artikel werden die Änderungen in Microsoft InfoPath 2010 aufgeführt, die seit
Microsoft Office InfoPath 2007 vorgenommen wurden.
Inhalt dieses Artikels:

Entfernte Features
Entfernte Features
In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu Features, die in InfoPath 2010 entfernt wurden.
Framework für den Datenimport
Im InfoPath 2010-Editor wurde der Einstiegspunkt für Formulardaten importieren entfernt. Die Option
Formulardaten importieren ermöglichte es Benutzern, ein Datenimportprogramm eines Drittanbieters
auszuwählen, um Daten in ihre Formulare zu importieren.
Nachverfolgung von Datasetänderungen
Die Möglichkeit, Datasetänderungen anhand eines Webdiensts, der den Typ System.DataSet
zurückgibt, nachzuverfolgen, wenn ein Benutzer ein Formular im InfoPath-Formular-Designer entwirft,
wurde in InfoPath 2010 beseitigt. Vorhandene Formulare, für die die Änderungsnachverfolgung anhand
des Typs System.DataSet verwendet wird, sind in InfoPath 2010 jedoch weiterhin funktionsfähig.
Einstellungen in Gruppenrichtlinienvorlagen für den InfoPathFormular-Designer
Die Einstellungen, mit deren Hilfe Sie Bereiche des InfoPath-Formular-Designers deaktivieren konnten,
wurden aus den Gruppenrichtlinienvorlagen für Office 2010 entfernt. Diese Änderung sorgt für ein
höheres Maß an Konsistenz im Hinblick auf die verfügbare Funktionalität in verschiedenen
Installationen von InfoPath 2010.
Formularvorlagen-Exportprogramm
Die Möglichkeit der Erweiterung im Hinblick auf den Formularvorlagenexport wurde aus dem InfoPath
2010-Formular-Designer entfernt. In Office InfoPath 2007 war es Drittanbietern aufgrund dieser Option
möglich, Tools zum Exportieren von InfoPath-Formularvorlagen in andere Formate bereitzustellen.
63
Beispiele für Formularvorlagen
Die Beispielformularvorlagen, die in Office 2003 und 2007 Office System enthalten waren, wurden in
InfoPath 2010 entfernt. Wenn diese Vorlagen in einer Organisation verwendet werden, müssen Sie
diese Formularvorlagen an einem anderen Speicherort als dem Standardspeicherort erneut
veröffentlichen, um die Formulare weiterhin verwenden zu können. Die Formularvorlagen werden durch
die neuen Seiten- und Abschnittslayouts ersetzt, die nun im InfoPath-Formular-Designer enthalten sind.
Integration der interaktiven Workflowdienste
Alle Integrationspunkte für die interaktiven Workflowdienste von BizTalk wurden aus InfoPath 2010
entfernt. Diese Funktionalität wurde durch Workflows in Microsoft Office SharePoint Server 2007 und
Microsoft SharePoint Server 2010 ersetzt.
Installierbare Formularvorlagen
Die Möglichkeit, eine Formularvorlage zu veröffentlichen, die als Anwendung auf dem lokalen
Clientcomputer installiert werden kann, wurde beseitigt. Stattdessen können Benutzer Formulare an
einem bestimmten Speicherort veröffentlichen und das Formular von diesem Speicherort ausführen.
Vorhandene installierbare Formulare können weiterhin im InfoPath 2010-Editor ausgeführt werden.
Webdienstverbindung des Typs "Empfangen und Senden"
Die Option Daten empfangen und senden für Webdienstverbindungen wurde für neue Formulare
entfernt. Zur Vereinfachung des Features und Unterstützung bewährter Methoden wurde sie durch
separate Optionen ersetzt, um erst eine Verbindung des Typs Daten empfangen und dann eine
sekundäre Verbindung des Typs Daten senden zu erstellen. Vorhandene Formulare, die eine
Webdienstverbindung des Typs Daten empfangen und senden verwenden, sind in InfoPath 2010
weiterhin funktionsfähig.
Beispieldaten
Die Möglichkeit zum Anzeigen von Beispieldaten in den Steuerelementen wurde beseitigt. In InfoPath
2010 müssen Benutzer eine Vorschau des Formulars anzeigen und Beispieldaten manuell eingeben,
um ihre Darstellung im Formular zu bewerten.
Entwicklungsumgebung für Skriptcode
Die Möglichkeit, Skriptcode in InfoPath 2010 zu entwickeln, wurde beseitigt. Wenn vorhandene
Formulare, die Skriptcode enthalten, geöffnet werden, werden alle Einstiegspunkte, um einem Formular
Code hinzuzufügen, deaktiviert und ausgeblendet. Die Laufzeitunterstützung ist weiterhin gegeben;
Kunden müssen den Skriptcode jedoch zu verwaltetem Code aktualisieren, um für die Entwicklung
weiterhin eine integrierte Entwicklungsumgebung in InfoPath verwenden zu können.
64
Unterstützung für Microsoft XML Parser 5
Office 2010 bietet keine Unterstützung für Microsoft XML Parser, Version 5 (MSXML5). Vorhandene
Lösungen erstellen keine MSXML5-Objektinstanzen, wenn sie von Office 2010 geladen werden.
Migrieren Sie den Code mittels Microsoft .NET Framework oder MSXML6 zu verwaltetem Code.
Beachten Sie, dass MSXML6 Code für digitale Signaturen nicht unterstützt.
65
Änderungen in OneNote 2010
In diesem Artikel werden die Änderungen von Microsoft OneNote 2010 im Vergleich mit
Microsoft Office OneNote 2007 aufgeführt. Wenn Sie ein Upgrade von Microsoft Office OneNote 2003
durchführen, finden Sie weitere Informationen unter Änderungen in Office OneNote 2007
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=163029&clcid=0x407).
Inhalt dieses Artikels:

Neuigkeiten

Änderungen

Löschungen

Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
Dieser Abschnitt beschreibt die neuen Features von OneNote 2010.
Fluent-Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche von OneNote 2010 wurde dahingehend umgestaltet, dass jetzt die Microsoft
Office Fluent-Benutzeroberfläche verwendet wird. Die in 2007 Microsoft Office System eingeführte
Fluent-Benutzeroberfläche soll Benutzern das Auffinden und Verwenden sämtlicher Features der
Office-Anwendungen erleichtern und die Übersichtlichkeit des Arbeitsbereichs verbessern. Weitere
Informationen zur Fluent-Benutzeroberfläche finden Sie in den Ressourcen im Ressourcencenter für
die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111045&clcid=0x407).
Menüband
Das Menüband, ein Teil der Fluent-Benutzeroberfläche, optimiert die wichtigsten Szenarien für das
Erfassen von Notizen in OneNote und erleichtert die Arbeit. Das Menüband in OneNote 2010
ermöglicht einen schnellen Zugriff auf alle Befehle und erleichtert künftige Erweiterungen und
Anpassungen. Das Menüband kann auch angepasst werden. Sie können z. B. benutzerdefinierte
Registerkarten und benutzerdefinierte Gruppen für häufig verwendete Befehle erstellen. Beim
Schreiben kann das Menüband verborgen werden. Dadurch wird der Raum für Notizen maximiert.
Backstage-Ansicht
Microsoft Office Backstage ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und eine Ergänzung zum Menüband.
Auf die Backstage-Ansicht kann über die Registerkarte Datei zugegriffen werden. Sie erleichtert die
Suche nach häufig verwendeten Funktionen und die Verwaltung der Microsoft OneNote-
66
Notizbuchdateien. (Die Registerkarte Datei ersetzt die Microsoft Office-Schaltfläche und das Menü
Datei in früheren Versionen von Microsoft Office.) Backstage wird zur Verwaltung von Dateien und den
Daten zu den Dateien verwendet, z. B. zum Erstellen und Speichern von Dateien, zum Untersuchen
der Dateien auf verborgene Metadaten oder persönliche Angaben und zum Festlegen von
Dateioptionen.
Spracheinstellungen
OneNote 2010 bietet auch Erleichterungen bei den Spracheinstellungen. So können mehrsprachige
Benutzer in OneNote 2010 die Einstellungen für die Bearbeitung, die Anzeige, die Sprache für
QuickInfos und die Sprache für die Hilfe in einem einzigen Dialogfeld festlegen. Wenn die erforderliche
Software oder das entsprechende Tastaturlayout nicht installiert ist, wird eine Benachrichtigung mit
Informationen und Links zur Lösung derartiger Probleme angezeigt.
Dateiformat
Das Dateiformat von OneNote 2010 ermöglicht neue Features, z. B. die Freigabe im Internet,
verknüpfte Notizen, mathematische Gleichungen und die Versionsverwaltung.
OneNote 2010 kann weiterhin Notizbücher von Office OneNote 2007 ohne Umwandlung in das neue
Dateiformat verwenden. Notizbücher werden standardmäßig nicht aktualisiert. Aktualisieren Sie kein
Notizbuch, das Sie für Benutzer von Office OneNote 2007 freigeben möchten. Sie können das Format
eines vorhandenen Notizbuchs im Dialogfeld Notizbucheigenschaften in das Format von OneNote
2010 umwandeln: Klicken Sie auf die Registerkarte Datei, klicken Sie auf das Dropdownmenü
Einstellungen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf das Notizbuch, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis:
Wenn Sie ein Notizbuch in das Notizbuchformat von OneNote 2010 umwandeln, kann es nicht
mehr in das Format von Office OneNote 2007 zurückgewandelt werden.
Verbesserter Zugriff auf Informationen
OneNote 2010 bietet nahezu unterbrechungsfreien Zugriff auf Notizen und ermöglicht es Ihnen,
Notizbuchdateien an beliebigen Orten anzuzeigen und zu verwenden – am Arbeitsplatz, Zuhause oder
auf Reisen.

Synchronisierung mit Windows Live: Sie können von einem beliebigen Computer auf
Notizbücher zugreifen. Außerdem können Sie Notizbücher mithilfe von freigegebenen Ordnern, von
Microsoft SharePoint Server 2010 und von USB-Laufwerken synchronisieren.

Microsoft OneNote-Webanwendung: Sie können über einen Webbrowser auf Notizbücher
zugreifen und diese bearbeiten, auch auf Computern, auf denen die Vollversion von OneNote nicht
installiert ist.
67

Microsoft OneNote Mobile 2010: Mithilfe einer kompakten Version von OneNote auf einem
Windows Mobile-Smartphone können Sie auf Notizbücher zugreifen, die auf Windows Live und
SharePoint gespeichert sind, und diese bearbeiten.
Verbesserungen der Suche, Outlook-Integration, Organisation und
Bearbeitung
Dazu zählen u. a. folgende Änderungen:

Verbesserte Suchfunktion. Es können Informationen auf der aktuellen Seite, innerhalb
ausgewählter Abschnitte oder Notizbücher oder innerhalb von Notizbüchern gesucht werden.

Verbesserte Outlook-Integration:




Erstellen von Outlook-Aufgaben aus OneNote.
Verbesserte Organisation und Suchfunktionen:

Verbesserungen der Registerkarten für Abschnitte und Seiten.

Verbesserte Suchfunktionen ermöglichen eine schnelle Suche und Navigation innerhalb der
Suchergebnisse. Sie können z.B. durch Eingabe der Anfangsbuchstaben eines Titels schnell
zu kürzlich besuchten Seiten wechseln oder bereits durchgeführte Suchvorgänge wiederholen.

Leichtes Einfügen von Links auf Inhalte innerhalb anderer Inhalte (z. B. Seiten, Abschnitte oder
Gruppen von Abschnitten) und schnelle Navigation durch diese Links. Auf diese Weise können
Wiki-artige Notizbücher erstellt werden.

Das Schnellablage-Feature. Hiermit können Sie auswählen, an welche Stelle des Notizbuchs
Informationen gesendet werden (z. B. E-Mail von Outlook, Seiten von Internet Explorer usw.).
Verbesserungen bei der Bearbeitung:

Schnellformatvorlagen für das Erstellen und Übernehmen von Überschriften.

Unterstützung für mathematische Gleichungen.

Verbesserungen der Formatierung von Listen mit Aufzählungszeichen.

Übersetzungshilfe. Wenn Sie mit der Maus auf ein Wort oder einen Satz in einer Fremdsprache
zeigen, wird in einem kleinen Fenster die Übersetzung in Ihre Muttersprache angezeigt (mithilfe
der Schaltfläche Wiedergabe können Sie die Aussprache des Worts oder des Satzes anhören
und mit der Schaltfläche Kopieren die Übersetzung an eine andere Stelle des Notizbuchs
kopieren).
Verbesserungen für Recherchen und Notizen:

Notizen mit Links auf URLs von Webseiten, Microsoft Word 2010 und Microsoft PowerPoint
2010.

Automatischer Zeilenumbruch.

Angedocktes OneNote.

Durch Verwaltung von Informationsrechten (Information Rights Management, IRM) geschützte
Ausdrucke.
68

Druckertreiber für 64-Bit-Betriebssysteme.
Features für Freigabe und Zusammenarbeit
OneNote 2010 unterstützt die gleichzeitige Bearbeitung von Notizbüchern durch mehrere Personen.
Beispielsweise kann eine Gruppe von Benutzern oder ein einzelner Benutzer von mehreren Computern
aus gleichzeitig an demselben Notizbuch arbeiten, ohne dass die Datei gesperrt wird.
Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Neuer Inhalt wird automatisch hervorgehoben.

Informationen zum Autor für hinzugefügten oder freigegebenen Inhalt werden durch eine
farbcodierte Leiste und die Initialen des Autors gekennzeichnet.

Durch die Versionsunterstützungen können Benutzer sehen, wann und von wem ein Notizbuch
geändert wurde. Änderungen gegenüber früheren Versionen des Notizbuchs werden automatisch
hervorgehoben.

Schnelle Synchronisierung von Seiten, sodass Änderungen fast gleichzeitig für alle Autoren
angezeigt werden.

Anzeige von kürzlich hinzugefügtem Inhalt (für letzten Tag, Woche, Monat usw.). Sie können auch
eine Aufstellung über die Benutzer erhalten, die Änderungen an bestimmten Tagen vorgenommen
haben.

Das Zusammenführungsfeature erlaubt das Zusammenführen von zwei Abschnitten eines
freigegebenen Notizbuchs.
Unterstützung von Touch-fähigen Computern
OneNote 2010 unterstützt Computer mit Touch-fähigen Betriebssystemen wie Windows 7. Das Feature
umfasst folgende Merkmale:

Verschieben des Fensterinhalts und automatisches Umschalten: Auf kompatiblen Computern
unter Windows 7 können Sie den Fensterinhalt einer Seite in OneNote 2010 mit dem Finger
verschieben. Je nach Eingabegerät kann OneNote automatisch zwischen Stifteingabe,
Verschieben des Fensterinhalts und Auswahl umschalten.

Zoomen: Auf Geräten mit Mehrfingereingabe, z. B. auf Computern unter einem Touch- oder
Multitouch-kompatiblem Betriebssystem wie Windows 7, kann die Ansicht einer Notizbuchseite in
OneNote mit einer Zusammendrückbewegung verkleinert oder vergrößert werden.

Verbesserte Navigation: Für Benutzer mit Touch-fähigen Betriebssystemen wurden in OneNote
2010 mehrere Verbesserungen bei der Navigation eingeführt.
Hinweis:
Weitere Informationen finden Sie in den Ressourcen zu OneNote 2010 in dem mit dem Produkt
gelieferten Handbuch "Erste Schritte mit OneNote". Informationen zu den Features von
OneNote 2010 und deren Verwendung finden Sie im Hilfeblog zu Microsoft OneNote 2010 Beta
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=167111&clcid=0x407).
69
Seitenanfang
Änderungen
Dieser Abschnitt enthält die geänderten Features von OneNote 2010.
Ersetzungen von Aufgabenbereichen
Die folgenden Aufgabenbereiche wurden in OneNote 2010 ersetzt:

Meine Tags anpassen: Wurde durch ein Dialogfeld in der Fluent-Benutzeroberfläche ersetzt.

Neu: Die Optionen des Aufgabenbereichs Neu befinden sich jetzt auf der Registerkarte Datei im
Abschnitt Neu.

Schriftart: Die Optionen befinden sich im Menüband in der Gruppe Basistext auf der
Registerkarte Start.

Aufzählungszeichen: Wurde ersetzt durch die Galerie Aufzählungszeichen in der
GruppeBasistext auf der Registerkarte Start. Es ist nicht mehr möglich, alle Aufzählungszeichen
einer bestimmten Ebene zu ändern.
Wie im Abschnitt Entfernte Aufgabenbereiche weiter unten in diesem Artikel erwähnt, wurden in
OneNote 2010 einige Aufgabenbereiche entfernt.
Seitenanfang
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Features, die in OneNote 2010 entfernt wurden.
Gliederungsfunktionen und Textkörper
Die Symbolleiste Gliederung mit der Option Als Textkörper formatieren wurde in Microsoft OneNote
2010 entfernt. Die Möglichkeit, Einrückungen zu vergrößern und zu verkleinern und Text zu erweitern
und zu reduzieren besteht weiterhin über andere Elemente der Benutzeroberfläche sowie über
Tastenkombinationen.
SimpleImporter-API
Die SimpleImporter -API wurde 2003 in Microsoft Office eingeführt und wurde in 2007 Microsoft Office
System durch eine andere API ersetzt. Sie blieb allerdings für die wenigen Benutzer, die sie noch
benötigen, verfügbar. Die SimpleImporter -API wurde in Microsoft OneNote 2010 vollständig entfernt.
Echtzeitsitzung starten
Die Funktion Echtzeitsitzung starten wurde entfernt. Es wird empfohlen, in OneNote 2010 ein
freigegebenes Notizbuch zu verwenden. Zum Freigeben eines Notizbuchs in OneNote 2010 können
70
Sie einen Webspeicherort angeben, damit Sie das Notizbuch auf jedem Computer oder in einem
Webbrowser verwenden können. Hierfür müssen Sie sich für ein Konto wie z. B. ein Windows LiveKonto anmelden oder registrieren. Sie können auch den vollständigen Pfad einer
Netzwerkdateifreigabe eingeben, ein zugeordnetes Netzlaufwerk eingeben oder die vollständige
Adresse einer SharePoint-Dokumentbibliothek einfügen, in der Sie das freigegebene Notizbuch
erstellen und speichern möchten. Die Seiten werden nahezu in Echtzeit für alle Benutzer aktualisiert.
Sie können das Feature für freigegebene Notizbücher verwenden, indem Sie auf der Registerkarte
Freigeben die Option Dieses Notizbuch freigeben (oder Neues freigegebenes Notizbuch)
auswählen. Weitere Informationen finden Sie in dem mit dem Produkt gelieferten Handbuch "Erste
Schritte mit OneNote".
An Echtzeitsitzung teilnehmen
Diese Funktion wurde entfernt. Wie im Abschnitt "Echtzeitsitzung starten" erwähnt, wird empfohlen, in
OneNote 2010 ein freigegebenes Notizbuch zu verwenden.
Aktuelle Echtzeitsitzung
Diese Funktion wurde entfernt. Wie im Abschnitt "Echtzeitsitzung starten" erwähnt, wird empfohlen, in
OneNote 2010 ein freigegebenes Notizbuch zu verwenden.
und
Die Funktionen Outlook-Termin erstellen und Outlook-Kontakt erstellen sind nicht mehr verfügbar.
Entfernte Aufgabenbereiche
Die Aufgabenbereiche Liste und Dokumentverwaltung wurden in Microsoft OneNote 2010 entfernt.
Die Funktionalität ist nicht mehr verfügbar, und die Zugriffsmöglichkeiten auf der Benutzeroberfläche
wurden entfernt. Die neuen Features von OneNote 2010 bieten mehr Möglichkeiten als diese selten
verwendeten Features.
Informationen zu ersetzten Aufgabenbereichen finden Sie weiter oben in diesem Artikel unter
Ersetzungen von Aufgabenbereichen.
Seitenanfang
Migrationsüberlegungen
In diesem Abschnitt werden die Aspekte erläutert, die Administratoren beim Migrieren von vorherigen
Versionen von Microsoft OneNote zu Microsoft OneNote 2010 berücksichtigen sollten.
Inhalt dieses Abschnitts:

Verfügbarkeit von OneNote 2010

OneNote 2010-Dateiformat
71

Upgraden von OneNote 2007-Notizbüchern

Upgraden von OneNote 2003-Notizbüchern

Freigeben von OneNote-Notizbüchern

Migrieren von OneNote-Benutzerdateneinstellungen
Verfügbarkeit von OneNote 2010
OneNote 2010 ist in allen Editionen der Office 2010-Suites enthalten.

Microsoft Office Home and Student 2010

Microsoft Office Home and Business 2010

Microsoft Office Standard 2010

Microsoft Office Professional 2010

Microsoft Office Professional Plus 2010
Weitere Informationen zu Systemanforderungen für OneNote 2010 finden Sie im Abschnitt Microsoft
Access 2010 in Systemanforderungen für Office 2010.
In 2007 Microsoft Office System war Microsoft Office OneNote 2007 in den folgenden Editionen des
Produkts enthalten: Microsoft Office Home and Student 2007, Microsoft Office Ultimate 2007 und
Microsoft Office Enterprise 2007.
Microsoft Office OneNote 2003 war nur als eigenständiges Produkt erhältlich.
OneNote 2010-Dateiformat
OneNote 2010 verwendet im Vergleich zu vorherigen Versionen des Produkts ein neues Dateiformat
zum Speichern von Dateien. Für viele der neuen Features von OneNote 2010 (z. B. mathematische
Gleichungen, Versionsverwaltung, Erstellen verknüpfter Notizen und Unterseiten mit mehreren Ebenen)
ist das neue Format erforderlich. Mit dem neuen Dateiformat können Sie außerdem Ihre Notizbücher im
Web freigeben, sodass Sie mit einem Webbrowser Ihre Notizbuchdateien anzeigen und bearbeiten
können. Wenn Sie ein Notizbuch in OneNote 2010 erstellen, wird die Datei standardmäßig im neuen
OneNote 2010-Dateiformat gespeichert.
Mit OneNote 2010 können Sie im Office OneNote 2007-Dateiformat gespeicherte Notizbücher
anzeigen, öffnen und bearbeiten. Office OneNote 2007-Notizbücher können in das OneNote 2010Format und auch in das Office OneNote 2007-Format zurückkonvertiert werden. Weitere Informationen
finden Sie weiter unten in diesem Artikel unter Upgraden von OneNote 2007-Notizbüchern .
Notizbücher, die das OneNote 2003-Dateiformat verwenden, sind in OneNote 2010 (und in Office
OneNote 2007) schreibgeschützt. Dies bedeutet, dass Dateien, die das OneNote 2003-Format in
OneNote 2010 oder Office OneNote 2007 verwenden, nicht bearbeitet werden können. Weitere
Informationen finden Sie weiter unten in diesem Artikel unter Upgraden von OneNote 2003Notizbüchern.
Wenn Sie das Dateiformat eines Notizbuchs bestimmen möchten, klicken Sie in OneNote 2010 mit der
rechten Maustaste auf das Notizbuchsymbol in der Navigationsleiste, und klicken Sie dann auf
72
Eigenschaften. Das Dialogfeld Notizbucheigenschaften wird angezeigt, und im Abschnitt
Standarddateiformat wird die Dateiformatversion angegeben. Wenn Sie ein Office OneNote 2007Notizbuch öffnen, wird in der Titelleiste der Anwendung auch "[Kompatibilitätsmodus]" zur Angabe
des Dateiformats Office OneNote 2007 angezeigt.
Upgraden von OneNote 2007-Notizbüchern
In OneNote 2010 können Office OneNote 2007-Notizbücher verwendet werden, ohne sie in das neue
Dateiformat zu konvertieren. In OneNote 2010 können Office OneNote 2007-Notizbuchdateien
angezeigt, geöffnet und bearbeitet werden. Standardmäßig werden vorhandene Office OneNote 2007Notizbücher nicht automatisch konvertiert, wenn Sie von Office OneNote 2007 auf OneNote 2010
updaten. In Office OneNote 2007 können Sie keine Notizbücher öffnen und verwenden, die im
OneNote 2010-Dateiformat gespeichert wurden.
Wenn Sie Ihre Notizbücher für Benutzer von Office OneNote 2007 freigeben möchten, die OneNote
2010 nicht installiert haben, wird vom Upgraden der Notizbücher abgeraten.
Wenn Notizbücher für Benutzer mit früheren Versionen von OneNote nicht freigegeben werden
müssen, sollten Sie vorhandene Notizbücher in das OneNote 2010-Format konvertieren, um alle neuen
Produktfeatures zu aktivieren.
Upgraden von OneNote 2003-Notizbüchern
Wie bereits erwähnt, sind Notizbücher, die das OneNote 2003-Format verwenden, in OneNote 2010
schreibgeschützt. Falls Sie in der Lage sein möchten, OneNote 2003-Notizen beim Upgraden von
OneNote 2003 auf OneNote 2010 zu bearbeiten, müssen Sie das Notizbuch auf das OneNote 2010Format (oder das Office OneNote 2007-Format) upgraden. Öffnen Sie dazu das Notizbuch in OneNote
2010, und klicken Sie dann auf die Informationsleiste, die oben auf jeder Seite im OneNote 2003Notizbuch angezeigt wird.
Hinweis:
Nach der Konvertierung von OneNote 2003-Notizbüchern in das OneNote 2010- oder Office
OneNote 2007-Format können sie nicht mehr zurückkonvertiert werden. Deshalb wird
empfohlen, eine Sicherungskopie der Notizbücher zu erstellen, bevor Sie die Dateien in ein
neueres Format konvertieren.
Freigeben von OneNote-Notizbüchern
In Office OneNote 2007 können Benutzer an Echtzeit-Freigabesitzungen zum Erstellen von Notizen
teilnehmen. Benutzer können ihre freigegebenen Notizbücher in einem Webspeicherort oder einer
Netzwerkadresse wie z. B. einer Netzwerkdateifreigabe oder einer SharePoint-Dokumentbibliothek
speichern. Sie können auf jedem Computer, in einem Webbrowser, auf einem Computer im selben
Netzwerk oder in einer SharePoint-Dokumentbibliothek auf ihre freigegebenen Notizbücher zugreifen.
Auf diese Weise können alle Teilnehmer die Notizen der anderen Benutzer anzeigen und bearbeiten.
Für die Verwendung des Features für Echtzeit-Freigabesitzungen müssen Benutzer das Notizbuch und
73
den Abschnitt öffnen, das bzw. den sie für andere Benutzer freigeben möchten, im Menü Freigeben
auf Livefreigabesitzung zeigen und dann auf Freigabe des aktuellen Abschnitts starten klicken.
In OneNote 2010 wurden die Funktionen Echtzeitsitzung startenAn Echtzeitsitzung teilnehmen und
Aktuelle Echtzeitsitzung entfernt. Es wird empfohlen, in OneNote 2010 ein freigegebenes Notizbuch
zu verwenden. Die Seiten werden nahezu in Echtzeit für alle Benutzer aktualisiert. In OneNote 2010
können mehrere Autoren gleichzeitig auf ein freigegebenes Notizbuch zugreifen. Wenn Autoren die
Seiten und Abschnitte im freigegebenen Notizbuch bearbeiten, werden die Änderungen von OneNote
automatisch synchronisiert, sodass das Notizbuch immer auf dem aktuellen Stand ist. OneNote
verwaltet auf dem Computer jedes Benutzers eine separate Offlinekopie der Notizen. Autoren können
die Notizen lokal bearbeiten, selbst wenn ihr Computer nicht mit dem Netzwerk verbunden ist. Wenn
die Benutzer das nächste Mal eine Verbindung mit dem freigegebenen Notizbuch herstellen, werden
deren Änderungen von OneNote automatisch mit den von anderen Autoren vorgenommenen
Änderungen zusammengeführt.
Sie können das Feature für freigegebene Notizbücher verwenden, indem Sie in OneNote 2010 auf der
Registerkarte Freigeben die Option Dieses Notizbuch freigeben (oder Neues freigegebenes
Notizbuch) auswählen. Die Benutzer können ihre Notizbücher im Web freigeben, um in jedem Browser
darauf Zugriff zu haben (hierfür ist ein Windows Live-Konto erforderlich). Sie können auch den
vollständigen Pfad einer Netzwerkdateifreigabe verwenden, ein zugeordnetes Netzlaufwerk eingeben
oder die vollständige Adresse einer SharePoint-Dokumentbibliothek einfügen. Weitere Informationen
finden Sie in der OneNote-Onlinehilfe unter "Freigeben von Notizbüchern in OneNote 2010".
Migrieren von OneNote-Benutzerdateneinstellungen
Informationen zu den Registrierungsschlüsseln von OneNote, die beim Installieren von Microsoft Office
2010 migriert werden, finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010. Dieser Artikel enthält Informationen zu den Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office OneNote 2007 und OneNote 2003, die für die folgenden Upgradeszenarien von Microsoft Office
2010 migriert bzw. nicht migriert werden:

Direktes Upgrade: Auf den Computern ist eine frühere Version von Office wie z. B. 2007 Microsoft
Office System installiert.

Deinstallieren und Upgraden: Die installierte Version von Office wird zunächst deinstalliert, und
anschließend wird Office 2010 auf den Computern installiert.

Betriebssystemupgrade: Eine neue Version des Betriebssystems wie z. B. Windows 7 wird mit
Microsoft Office 2010 installiert.
Weitere Informationen zu Office OneNote 2007 finden Sie in den folgenden Abschnitten:
"OneNote 2007 <include>" und "OneNote 2007 <exclude>" unter Migrieren von
Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in Office 2010.
Weitere Informationen zu OneNote 2003 finden Sie in den folgenden Abschnitten: "OneNote 2003
<include>" und "OneNote 2003 <exclude>" unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für
Benutzerdaten in Office 2010.
74
Siehe auch
Systemanforderungen für Office 2010
Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in Office 2010
Änderungen bei Produkten und Features in Office 2010
Planen einer Bereitstellung von OneNote 2010
75
Änderungen in Outlook 2010
In diesem Artikel werden die Änderungen in Microsoft Outlook 2010 im Vergleich mit
Microsoft Office Outlook 2007 sowie Migrationsüberlegungen aufgeführt. Wenn Sie ein Upgrade von
Office Outlook 2003 durchführen, finden Sie weitere Informationen unter Änderungen in Outlook 2007
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=160240&clcid=0x407) und Migrationsüberlegungen für
Outlook 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=162899&clcid=0x407).
Inhalt dieses Artikels
Neuigkeiten
Änderungen
Löschungen
Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
In diesem Abschnitt werden neue Features in Outlook 2010 beschrieben.
64-Bit-Editionen
Seit Microsoft Office 2010 ist Outlook als 32-Bit- und als 64-Bit-Anwendung verfügbar. Welche Version
(Bitanzahl) von Outlook Sie wählen, hängt von der Edition des Windows-Betriebssystems (32-Bit oder
64-Bit) und der Edition von Office 2010 (32-Bit oder 64-Bit) ab, die auf dem Computer installiert ist,
sofern Office bereits auf dem Computer installiert ist. Die Bitanzahl einer installierten Version von
Outlook ist immer mit der Bitanzahl von Office 2010 identisch, sofern Office auf demselben Computer
installiert ist. Weitere Informationen finden Sie unter 64-Bit-Editionen von Office 2010.
Wenn Ihre Umgebung eine MAPI-Anwendung enthält, muss die Bitanzahl der MAPI-Anwendung der
der installierten Version Outlook 2010 entsprechen. Weitere Informationen finden Sie unter
Überlegungen zu MAPI-Anwendungen für Outlook in 64-Bit-Editionen von Office 2010.
Registrierungsschlüssel "Bitness"
Wenn Outlook 2010 installiert ist, wird der neue Registrierungsschlüssel Bitness festgelegt, der angibt,
ob die Outlook 2010-Installation eine 32-Bit- oder eine 64-Bit-Version ist. Dies kann für Administratoren
hilfreich sein, die Computer überwachen möchten, um die installierten Versionen von Outlook 2010 in
ihren Organisationen zu ermitteln.
Registrierungspfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook
Registrierungsschlüssel: Bitness
Wert: entweder X86 oder X64
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Weitere Informationen zu Microsoft Office 2010 als 64-Bit-Version finden Sie unter 64-Bit-Editionen von
Office 2010.
Kalendervorschau in Besprechungsanfragen
Microsoft Outlook zeigt eine Vorschau des Kalenders in Besprechungsanfragen an. Das Feature der
Kalendervorschau zeigt an, an welcher Stelle im Kalender die Besprechung angezeigt wird sowie
Konflikte und aneinandergrenzende Besprechungen. Wenn Sie eine Besprechungsanfrage für eine
Besprechungsserie anzeigen, können Sie das Feature Kalendervorschau verwenden, um zwischen
den Besprechungsinstanzen der Serie zu navigieren.
Unterhaltungsaktionen
Outlook 2010 enthält mehrere neue Features, mit denen Benutzer ihren Posteingang effektiver
verwalten können. Dies umfasst die Befehle Ignorieren und Aufräumen. Mit der Schaltfläche
Ignorieren auf dem Menüband wird eine gesamte Unterhaltung und alle zukünftigen Antworten auf
diese Unterhaltung direkt in den Ordner Gelöschte Objekte verschoben. Über die Schaltfläche
Aufräumen werden ältere, redundante Nachrichten in den Ordner Gelöschte Objekte verschoben,
neuere Nachrichten aber beibehalten.
QuickSteps
QuickSteps sind Ein-Klick-Schaltflächen, mit denen mehrere Aktionen gleichzeitig ausgeführt werden
können. Benutzer können eigene QuickSteps erstellen, um ihre E-Mail-Nachrichten mit einem
einzelnen Klick zu verwalten.
Mehrere Exchange-Konten
Outlook 2010 kann mit mehreren Exchange-Konten gleichzeitig verbunden sein. Die Exchange-Konten
können sich in derselben oder einer anderen Domäne bzw. auf demselben oder einem anderen Server
befinden.
Roaming von AutoVervollständigen-Listen
Die AutoVervollständigen-Listen von Empfängern werden nun in Exchange Server gespeichert. Die
AutoVervollständigen-Empfängerliste eines Benutzers ist jetzt auf jedem Computer verfügbar, auf dem
Outlook 2010 ausgeführt wird und der mit demselben Exchange-Konto verbunden ist. Mithilfe der
neuen Inlinefunktion Löschen können Namen problemlos aus der Liste entfernt werden.
Menüband
Das Menüband, Teil der Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche, ersetzt die Menüs und
Symbolleisten des Outlook-Hauptfensters. Die Registerkarten des Menübands können angepasst oder
durch von Ihnen erstellte Registerkarten ersetzt werden. Im Menü Optionen auf der Registerkarte
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Datei können Sie neue Registerkarten erstellen, auf denen Ihre bevorzugten Befehle und Gruppen
zusammengeführt werden. Vorhandene Registerkarten können ebenfalls angepasst werden, um die
Anforderungen der Organisation erfüllen.
Mit Office Communicator 2007 R2, Office Communicator
Server 2007 R2 oder höheren Versionen verfügbare Features
Mit der im Vergleich zu früheren Versionen umfangreicheren Integration von Microsoft Communicator
können Sie Liveunterhaltungen über Outlook 2010 starten. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf einen
Namen, überprüfen Sie die Verfügbarkeit einer Person, und starten Sie dann auf einfache Weise eine
Unterhaltung direkt über Instant Messaging, Sprachanruf oder Video.
Mit Microsoft Exchange Server 2010 verfügbare Features
Die folgenden Features sind mit Microsoft Exchange Server 2010 und Outlook 2010 verfügbar.

Kalenderfeatures: Eine Organisation kann jetzt eine Verbundvertrauensstellung mit einem
externen Partner einrichten und Informationen zu Verfügbarkeit (Frei/Gebucht), Kalender oder
Kontakten freigeben. Der Verbund stellt die zugrunde liegende Vertrauensstellungsinfrastruktur
bereit, um das einfache und sichere Freigeben von Informationen zwischen ExchangeOrganisationen und Standorten von Organisationen zu ermöglichen. Sie können auch die neue
Gruppenzeitplanansicht im Outlook-Kalender verwenden, um mehrere Kalender vertikal statt
nebeneinander anzuzeigen oder um häufig verwendete Kalendergruppen zusammen an einem Ort
zu speichern. Die Gruppenzeitplanansicht ist für das Anzeigen eines Zeitplans für eine Gruppe und
das Planen einer Besprechung für eine Gruppe optimiert.

Regeln für Anrufbeantwortung und Routing: Mit Unified Messaging in Exchange Server 2010
können Sie Anrufbeantwortungs- und Routingregeln für einzelne Personen oder Gruppen von
Anrufern auf Grundlage von Teilnehmer-ID und Kontaktinformationen erstellen.

Zentralisierte Rechteverwaltung: Sie können Regeln festlegen, um Richtlinien der Verwaltung
von Informationsrechten basierend auf Inhalt oder Empfängern automatisch auf ausgehende EMail-Nachrichten anzuwenden.

Integriertes E-Mail-Archiv Das Feature für persönliche Archive ist mit Outlook 2010 und mit
Exchange Server 2010 verfügbar und ermöglicht Ihnen die Kontrolle über die Messagingdaten der
Organisation, da keine Persönliche Ordner-Dateien (PST-Dateien) mehr erforderlich sind. Ebenso
wie die PST-Dateien wirkt sich das Feature für persönliche Archive nicht auf die Größe des
primären Postfachs des Benutzers aus. Jedoch werden die E-Mail-Archiv-Ordner im Gegensatz zu
PST-Dateien online gespeichert, sodass die Benutzer mithilfe von Microsoft OutlookWebanwendung oder über einen sekundären Computer unter Verwendung von Outlook 2010 auf
die archivierten Dateien zugreifen können. Wenn die Benutzer eine dieser Clientanwendungen
verwenden, können sie ein Archivpostfach anzeigen oder Nachrichten zwischen ihrem primären
Postfach und dem Archiv verschieben oder kopieren.

E-Mail-Infos: Dieses Feature ist ein konfigurierbares Warnsystem, mit dem gängige E-Mail-Fehler
vermieden werden sollen. Den Benutzern werden beim Verfassen von E-Mail-Nachrichten
78
zusätzliche Informationen angezeigt. Die E-Mail-Infos werden auf einer Infoleiste angezeigt, die
dem Banner mit der Anzeige "Diese Nachricht wurde noch nicht gesendet" ähnelt. E-Mail-Infos
verhindern nicht das Senden von E-Mail-Nachrichten. Es werden aber Informationen zur
Übermittlung oder den Empfängern aufgezeigt, die möglicherweise unerwartet sind, z. B. die
Gültigkeit des Empfängers, ob es sich um einen externen Empfänger handelt oder ob er derzeit
nicht im Büro ist, ob die Verteilerliste ungewöhnlich groß ist oder ob eine Nachricht nicht übermittelt
werden kann.

Geschützte Voicemail: Dieses Feature ermöglicht das Senden von verschlüsselter Voicemail an
das Postfach eines Benutzers. Geschützte Sprachnachrichten können als Privat markiert werden,
um zu verhindern, dass sie weitergeleitet werden.

Textnachrichten über Exchange ActiveSync: Telefone oder browserfähige Mobiltelefone mit
Windows Mobile 6.5 (oder einer höheren Version) können mithilfe von Exchange ActiveSync auf
Textnachrichten zugreifen. Hierbei handelt es sich um ein Synchronisierungsprotokoll, das für die
Zusammenarbeit mit Netzwerken mit hoher Latenz und geringer Bandbreite optimiert ist.

Voicemailvorschau: Voicemailnachrichten werden mit Microsoft-Sprachtechnologie in Text
konvertiert, den Benutzer als E-Mail- oder Textnachricht empfangen.
Weitere Informationen zu Microsoft Exchange Server 2010 finden Sie unter Microsoft Exchange 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=163579&clcid=0x407) und Neuigkeiten in Exchange Server
2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164425&clcid=0x407).
Änderungen
In diesem Abschnitt sind Featureänderungen in Outlook 2010 aufgeführt.
Add-In-Widerstandsfähigkeit
Die Add-In-Widerstandsfähigkeit ist ein wichtiges Feature der Outlook 2010-Plattform. Add-InWiderstandsfähigkeit bedeutet, dass Outlook vor und nach dem Laden eines Add-Ins ordnungsgemäß
ausgeführt wird und reagiert. Von Outlook wird eine Liste der verbundenen Add-Ins in das WindowsEreignisprotokoll geschrieben, und für jedes verbundene Add-In wird die Startzeit aufgezeichnet.
Außerdem wird in das Windows-Ereignisprotokoll geschrieben, wenn ein Add-In bei einem
Ereignisrückruf abstürzt. Um nachteilige Auswirkungen von Add-Ins auf die Leistung von Outlook beim
Schließen der Outlook-Anwendung durch eine Benutzeraktion zu verhindern, wird ein neuer Vorgang
für schnelles Herunterfahren verwendet. Weitere Informationen zum neuen Vorgang für das
Herunterfahren finden Sie unter Änderungen beim Herunterfahren für Outlook 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=203255&clcid=0x407).
Unterhaltungsansicht
Die Unterhaltungsansicht in Outlook 2010 wurde geändert. Die Unterhaltungsansicht stellt eine
Diskussionsfadenansicht der E-Mail-Nachrichten in einem Microsoft Outlook-Ordner bereit. In
Outlook 2010 greifen Sie darauf zu, indem Sie auf Ansicht, anschließend auf Unterhaltung und dann
79
auf Nachrichten in Unterhaltungen anzeigen klicken. Mit der verbesserten Unterhaltungsansicht
können Benutzer größere Mengen eingehender E-Mail-Nachrichten verwalten. Außerdem werden
Informationsüberladungen verringert und die Benutzerproduktivität bei E-Mail-Nachrichten erhöht.
Verbesserte IMAP-Unterstützung
IMAP-Konten können in Outlook 2010 leichter eingerichtet werden als in früheren Versionen. Wenn
Benutzer in Outlook 2010 ein neues Konto hinzufügen, legt die automatische Konfiguration eines
Webmailkontos den Kontotyp für IMAP-unterstützte Webmailkonten wie Google Mail standardmäßig
auf IMAP fest. Beachten Sie, dass die Benutzer den Kontotyp in POP3 ändern können, indem sie im
Dialogfeld Neues Konto hinzufügen die Option Servereinstellungen manuell konfigurieren
auswählen.
Auch die Lösch- und Sendevorgänge für IMAP-Konten wurden in Outlook 2010 verbessert. IMAPKonten weisen nun einen separaten Ordner Gelöschte Objekte auf. Außerdem wird in Outlook 2010
keine Anforderung nach einem Ordner Gesendete Objekte gestellt, wie es in Office Outlook 2007 der
Fall ist. Dies ist konsistent mit dem Outlook-Verhalten für andere E-Mail-Kontentypen.
Outlook reagiert für IMAP-Benutzer in Outlook 2010 und Office Outlook 2007 SP2 besser.
Bedarfsgesteuerte Downloads von Nachrichten werden jetzt im Hintergrund ausgeführt.
Bessere Leistung
Outlook 2010 wird schneller als Office Outlook 2007 gestartet und beendet. Die Leistung von
Outlook 2010 ist insgesamt schneller als bei Office Outlook 2007.
Menü und Befehle

ALT-Tastenkombinationen: Mit der Einführung des Menübands in Outlook 2010 wurden die ALTTastenkombinationen geändert. Drücken Sie die ALT-TASTE, um die Befehlstastentipps
anzuzeigen.

Ordnerdesign kopieren: Die Option Ordnerdesign kopieren wurde durch die Option Aktuelle
Ansicht für andere E-Mail-Ordner übernehmen auf der Registerkarte Ansicht des Menübands
ersetzt.

Bereiche "Aktuelle Ansicht" und "Organisieren": Der Bereich Aktuelle Ansicht im
Navigationsbereich für Kontakte, Aufgaben und Notizen wurde in Outlook 2010 entfernt. Auch der
Bereich Organisieren, auf den in Office Outlook 2007 durch Klicken auf Extras und Organisieren
zugegriffen wird, wurde in Outlook 2010 entfernt. Sie können die Ansichten mithilfe der Features
auf der Registerkarte Ansicht des Menübands ändern und formatieren.

Menü "Wechseln zu": Das Menü Wechseln zu wurde durch den Navigationsbereich von
Office Outlook 2007 überflüssig gemacht. Die Tastenkombinationen, die im Menü Wechseln zu
enthalten waren, funktionieren weiterhin und werden jetzt als QuickInfos für die Schaltflächen des
Navigationsbereichs angezeigt. Wechseln Sie beispielsweise mit STRG+1 zu E-Mail, mit STRG+2
zu Kalender, mit STRG+3 zu Kontakte, mit STRG+4 zu Aufgaben usw.
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
Besprechung planen: Dieses Dialogfeld, auf das in Office Outlook 2007 in der Kalenderansicht
über das Menü Aktionen zugegriffen wird, wurde durch die Option Planungsansicht auf der
Registerkarte Home des Menübands in der Kalenderansicht ersetzt.

Gruppenzeitpläne anzeigen: Dieses Dialogfeld, auf das in Office Outlook 2007 in der
Kalenderansicht über das Menü Aktionen zugegriffen wird, wurde durch die Optionen im Abschnitt
Kalender verwalten auf der Registerkarte Home des Menübands und im Navigationsbereich in
der Kalenderansicht ersetzt. Über die Option Kalendergruppen des Menübands können Sie eine
Kalendergruppe erstellen, indem Sie auf Neue Kalendergruppe erstellen klicken oder die derzeit
angezeigten Kalender mithilfe von Als neue Kalendergruppe speichern speichern. Im
Navigationsbereich können Sie auswählen, welche Kalendergruppen angezeigt werden sollen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe, um die Optionen Gruppe umbenennen,
Gruppe löschen und Neue Kalendergruppe anzuzeigen.
Suchtools
In Outlook 2010 können Sie leicht große Mengen an E-Mail-Nachrichten, Kalenderelementen und
Kontaktdateien suchen und verwalten. Die Registerkarte Search auf dem neuen Menüband von
Outlook 2010 enthält Suchfilteroptionen, mit denen die Suchergebnisse rasch eingegrenzt werden
können. Sie können den Suchbereich schnell ändern, indem Sie beispielsweise Alle Unterordner
auswählen. Anschließend können Sie die Suche verfeinern, indem Sie Suchfilterschaltflächen wie
Betreff, Hat Anlagen oder Ungelesen verwenden. Darüber hinaus können Sie eine erweiterte Suche
ausführen und die zuletzt ausgeführten Suchvorgänge anzeigen und erneut ausführen.
Verbesserungen in Outlook 2010 mit Exchange Server 2010
Die folgenden Verbesserungen sind in Outlook 2010 über Exchange Server 2010 verfügbar.

Größere Zuverlässigkeit von Kalendern: Durch die Verbesserungen in der Outlook 2010- und
der Exchange Server 2010-Logik wurde die Zuverlässigkeit von Kalendern in Office Outlook 2007
erhöht. Zu den Verbesserungen gehören die Beseitigung von Konflikten im Onlinemodus, wenn auf
dem Server und dem Client verschiedene aktualisierte Versionen eines Elements vorhanden sind.
Außerdem können jetzt mehrere Instanzen einer Besprechungsserie unabhängig voneinander
geändert werden.
In Exchange Server 2010 wird der Calendar Repair Assistant (CRA) eingeführt. Der Assistent kann
automatisch Inkonsistenzen erkennen und korrigieren, die bei einzelnen Besprechungen und bei
Besprechungsserien für Postfächer in einem Exchange Server 2010-Postfach auftreten, für das der
Microsoft Exchange Mailbox Assistant ausgeführt wird.

Verbesserten Funktionen für Aufbewahrung und Kompatibilität: Die Benutzer können
Aufbewahrungsrichtlinien auf eine Nachricht oder einen Ordner anwenden. Die IT-Abteilung kann
Richtlinien für integrierte Ordner erzwingen (Posteingang, gesendete Objekte usw.). Ein
Onlinearchiv stellt darüber hinaus separate Onlineordner für die langfristige Aufbewahrung und
Archivierung bereit.
81

Vereinfachte Verwaltung: Durch Verwendung der rollenbasierten Zugriffssteuerung (Role-Based
Access Control, RBAC) können Sie steuern, auf welche Ressourcen und Features die Benutzer
zugreifen können. Sie erstellen Rollenzuweisungsrichtlinien für jede spezifische Benutzergruppe
und passen diese Rollenzuweisungsrichtlinien an, um den Gruppen Berechtigungen mit geringeren
oder höheren Einschränkungen zu gewähren. Beispielsweise können Sie die Rolle Compliance
Officer erstellen, um Suchen in Postfächern für juristische Vorgänge auszuführen, eine Rolle
Personalabteilung, um Mitarbeiterdaten im Unternehmensverzeichnis zu aktualisieren, oder eine
Rolle Helpdesk, um Postfachkontingente zu verwalten. Benutzer können einige Aufgaben auch
selbst durchführen, beispielsweise das Erstellen und Verwalten von Verteilergruppen oder das
Nachverfolgen der Nachrichtenübermittlung.
Weitere Informationen zu Microsoft Exchange Server 2010 finden Sie unter Microsoft Exchange 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=163579&clcid=0x407).
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Features, die in Outlook 2010 entfernt wurden.
Outlook-ANSI-Offlinedatendateien (OST) für die ExchangeSynchronisierung
Es können keine Outlook-ANSI-Offlinedatendateien (OST) mehr erstellt werden (sofern dies nicht durch
Gruppenrichtlinien überschrieben wird). Standardmäßig werden neue Profile in Outlook 2010 in
Unicode erstellt.
Outlook-Unicode-Datendateien (OST) werden in allen Szenarien empfohlen, es sei denn, es sind
alternative Anzeigenamen erforderlich. Um alternative Anzeigenamen zu verwenden, konfigurieren Sie
die Gruppenrichtlinien so, dass die standardmäßigen Outlook-Datendateien (OST) das ANSI-Format
aufweisen. Die festzulegenden Gruppenrichtlinienschlüssel befinden sich in der Outlook 2010Gruppenrichtlinienvorlage unter Microsoft Outlook 2010\Kontoeinstellungen\Exchange and
Microsoft Outlook 2010\Miscellaneous\PST-Einstellungen. Beachten Sie, dass OST-Dateien im
ANSI-Format nicht für Profile funktionieren, die mehrere Microsoft Exchange Server-Konten enthalten.
Auf AutoArchivierung basierende Aufbewahrung
Benutzer können die Einstellungen für die auf AutoArchivierung basierende Aufbewahrung über
Outlook 2010 nicht mehr mithilfe von Gruppenrichtlinien bereitstellen. Benutzer, die
Aufbewahrungsrichtlinien benötigen, wird empfohlen, sich mit den neuen Features der MessagingDatensatzverwaltung (Messaging Datensätze Management, MRM) in Microsoft Exchange Server 2007
und höheren Versionen vertraut zu machen.
Zurücksetzungstool für Kalender
Das Zurücksetzungstool für Kalender wurde in Outlook 2010 entfernt. Das Zurücksetzen des Kalenders
wurde in Microsoft Office Outlook 2007 eingeführt. Der Zugriff auf diese Funktion erfolgte durch Klicken
82
auf Extras, Optionen, Kalenderoptionen, Zeitzone und das anschließende Vornehmen einer
Auswahl in der Dropdownliste Zeitzone. Das Zurücksetzen von Kalendern ist über ein separates
Webtool verfügbar, das Aktualisierungstool für Zeitzonendaten für Microsoft Office, das derzeit über
das Microsoft Download Center für Benutzer zur Verfügung steht.
Die Schaltfläche Zeitzone ändern ist im Dialogfeld Zeitzone nicht mehr verfügbar, und sämtlicher
zugrunde liegende Code sowie Benutzeroberflächencode wurde entfernt. Für neue Kalenderelemente,
die in Outlook 2010 erstellt werden, können Anfangs- und Endzeiten ordnungsgemäß angezeigt
werden, ohne dass eine Zurücksetzung erforderlich ist. Die Benutzer können das Aktualisierungstool
für Zeitzonendaten verwenden, um Clients und Server der unteren Ebene zurückzusetzen.
Anpassung der Ordner für die Kontaktaktivitätssuche
In Outlook 2010 wurde die Registerkarte Aktivitäten des Dialogfelds Eigenschaften von
Kontaktordner aufgrund geringer Nutzung entfernt. Mit diesem Feature konnte die Liste der
Ordnergruppen angepasst werden, die in der Aktivitätenansicht für ein einzelnes Kontaktelement für die
Suche verfügbar waren.
DAV-Verbindungen für HTTP-Kontotypen
DAV-Verbindungen (Distributed Authoring and Versioning) wurden in Outlook 2010 entfernt. DAV ist ein
veralteter Mechanismus für die Verbindung mit Windows Live Hotmail und die Synchronisierung von EMail-Nachrichten. Ein neuer Mechanismus für Hotmail-Verbindungen ist verfügbar, der das
Synchronisieren von E-Mail-Nachrichten, Kontakten und Kalendern über einen Webdownload
ermöglicht. Für Hotmail-Benutzer gibt es keine erkennbaren Funktionsverluste. Benutzer, die
Verbindungen mit anderen DAV-Konten (Nicht-Hotmail-Konten) herstellen möchten, steht keine
Verbindungsmöglichkeit mehr zur Verfügung, und sie können keine E-Mail-Nachrichten
synchronisieren.
Exchange 2000-Konnektivität
In Outlook 2010 können keine Verbindungen mit Microsoft Exchange Server 2000 oder früheren
Versionen von Exchange hergestellt werden. Benutzer, die Exchange Server 2000 in ihrer Umgebung
ausführen, erhalten eine Fehlermeldung, wenn Outlook 2010 versucht, eine Verbindung mit dem Server
herzustellen. In der Fehlermeldung wird angegeben, dass die Serverversion nicht unterstützt wird.
Öffentliche Ordner in Microsoft Outlook 2010 können ebenfalls keine Verbindung mit Exchange
Server 2000 herstellen. In diesem Fall wird jedoch keine Fehlermeldung angezeigt. Die Benutzer
müssen zu Exchange Server 2003 oder einer höheren Version migrieren.
Unterstützung des Exchange-Nachrichtensicherheitsfeatures
Die Unterstützung des Exchange-Nachrichtensicherheitsfeatures wurde in Outlook 2010 entfernt. Die
Kunden müssen S/MIME verwenden, um Nachrichtensicherheit zu unterstützen. Die Infrastruktur zur
Unterstützung des Exchange-Nachrichtensicherheitsfeatures ist seit Exchange 2000 Server SP2
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veraltet. Weitere Informationen zu S/MIME finden Sie unter Informationen zu S/MIME
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=167356&clcid=0x407).
Liste "Zuletzt verwendet"
Die Liste der zuletzt geöffneten Ordner eines anderen Benutzers im Menü Datei unter Öffnen wurde
entfernt. Als Ersatz können Sie erwägen, Delegaten zu verwenden, zusätzliche Exchange-Konten zu
Benutzerprofilen hinzuzufügen oder Aufgaben und Kalender freizugeben. Die Option Ordner eines
anderen Benutzers ist in Outlook 2010 weiterhin verfügbar, indem Sie auf die Registerkarte Datei des
Menübands und dann auf Öffnen klicken.
Outlook-Tool zur Integritätsprüfung (OST)
Das Tool zur Integritätsprüfung (scanost.exe) für Outlook-Offlineordner (OST) ist in Outlook 2010 nicht
enthalten. Dieses Tool wurde in früheren Versionen empfohlen, um Fehler in Outlook-Datendateien
(OST) zu beheben.
Wenn ein Problem mit einem bestimmten Ordner auftritt, können Sie den Ordner neu synchronisieren:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
2. Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf die Schaltfläche Offlineelemente löschen und dann auf
OK.
3. Klicken Sie im Outlook 2010-Menüband auf die Registerkarte Senden/Empfangen.
4. Klicken Sie auf Ordner aktualisieren.
Andernfalls wird empfohlen, die OST-Datei zu löschen und in Outlook erneut Informationen von
Exchange herunterzuladen. Ausnahme hierbei sind lokale Daten, die auf dem Server nicht vorhanden
sind. In diesem Fall wird empfohlen, die Daten in eine Outlook-Datendatei (PST) zu exportieren, die
OST-Datei zu löschen, den erneuten Download der Serverdaten zuzulassen und die PST-Dateidaten
dann mithilfe der Option Keine Duplikate importieren zu importieren, auf die Sie auf der Registerkarte
Datei über die Option Öffnen zugreifen können.
Optionen für die Größenänderung von Fotos
Die Outlook 2010-Optionen zur Größenänderung von angehängten Fotos beinhalten nicht die Größen
640 x 480 oder 800 x 600 Pixel. Wenn Sie die Größe eines Bilds ändern möchten, wird in Outlook 2010
standardmäßig die größte der drei zuvor unterstützten Optionen (1024 x 768) verwendet.
Außerdem wurden die Optionen für die Größenänderung auf die Registerkarte Datei verschoben.
Diese Änderungen wurden vorgenommen, um die Optionen zur Größenänderung zu vereinfachen und
schneller auffindbar zu machen.
Verwenden elektronischer Siegel
Das Feature zum Verwenden elektronischer Siegel wurde in Outlook 2010 entfernt. Die Option Beim
Senden von E-Mail die Nachricht mit einem elektronischen Siegel versehen, damit E-Mail-Clients
84
reguläre E-Mail von Junk-E-Mail unterscheiden können wurde im Dialogfeld Junk-E-Mail-Optionen
entfernt, und von Outlook 2010 werden keine elektronischen Siegel generiert.
Vorschau von veröffentlichten Office Online-Kalendern
Über die Website mit dem Office Online-Dienst zum Freigeben von Kalendern konnten Benutzer ihre
freigegebenen Kalender in einem Webbrowser anzeigen und verwalten, ohne den veröffentlichten
Kalender zu abonnieren. In Outlook konnten die Benutzer die Option Vorschau dieses Kalenders
auswählen, wenn sie eine Benachrichtigung erhielten, dass ein Kalender für sie freigegeben wurde.
Die Website mit dem Dienst zum Freigeben von Outlook-Kalendern wird mit Outlook 2010 nicht
fortgeführt. Daher wurde die Option Vorschau dieses Kalenders in Outlook 2010 entfernt. Die
Benutzer können ihre Kalender weiterhin für eine Freigabe veröffentlichen. Um jedoch den Inhalt des
Kalenders anzuzeigen, müssen die Benutzer den Kalender abonnieren, um ihn in Outlook anzuzeigen.
Für den Webzugriff müssen die Benutzer den Kalender in Windows Live Calendar abonnieren.
Benutzer, die den veröffentlichten Office Online-Kalender in Outlook abonniert haben, sind nicht
betroffen.
Schnellansicht
Die Schnellansicht ist ein Datei-Viewer, der in Windows 95, Windows 98 und Windows NT 4.0 enthalten
ist. Der zugehörige Code in Outlook wurde in Outlook 2010 entfernt. Für Benutzer von unterstützten
Betriebssystemen gibt es keine entsprechenden Änderungen bei der Verwendung.
Remote-E-Mail
Remote-E-Mail wurde in Outlook 2010 entfernt. Die Funktionen von Remote-E-Mail wurden durch den
Cachemodus ersetzt, der in Outlook 2003 eingeführt wurde.
Suchsymbolleisten-Add-In
Der Setupcode für das Suchsymbolleisten-Add-In wurde in Outlook 2010 entfernt. Das
Suchsymbolleisten-Add-In ermöglicht die lokale Indizierung von Exchange Server-Postfachspeichern
im Onlinemodus mithilfe der Windows-Desktopsuche. In Folge dieser Änderung werden E-MailNachrichten in Exchange-Onlinepostfächern nicht in den Ergebnissen von Windows Explorer-Suchen
angezeigt. Das Add-In zur Onlineindizierung ist eine Komponente der Vorversion, die sich beim Starten
und Beenden negativ auf die Leistung von Outlook auswirkt. Nachdem dieses Add-In in Outlook 2010
entfernt wurde, profitieren die Benutzer von einer verbesserten Zuverlässigkeit von Outlook sowie einer
erheblich geringeren Bandbreitennutzung durch Exchange. Verwenden Sie für schnelle Suchvorgänge
den Exchange-Cachemodus oder für den Onlinemodus die Exchange-Suche in Exchange 2007 und
höheren Versionen.
85
Verknüpfung für diesen Ordner senden
In Office Outlook 2007 und früheren Versionen wird mit diesem Feature eine neue E-Mail-Nachricht mit
einer angehängten XNK-Datei geöffnet, die mit dem öffentlichen Ordner verknüpft ist. Aufgrund der
erhöhten Sicherheit in Office Outlook 2007 ist der Zugriff auf Verknüpfungen zu öffentlichen Microsoft
Exchange Server-Ordnern mit der Dateinamenerweiterung .xnk standardmäßig nicht zulässig. Daher
wurde in Outlook 2010 die Option Verknüpfung für diesen Ordner senden im Kontextmenü für
öffentliche Ordner entfernt. Erwägen Sie, stattdessen SharePoint Server für die Zusammenarbeit zu
verwenden.
Sendeoptionen
In Outlook 2010 besteht nicht mehr die Möglichkeit, das Format für E-Mail-Nachrichten mithilfe von
Sendeoptionen anzugeben. Dieses Feature war zu einem früheren Zeitpunkt nützlich, um E-MailNachrichten an Personen zu senden, die diese auf einem Apple-Computer empfingen. Apple-Computer
können E-Mail-Nachrichten jetzt als MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions)-Typ lesen. Für den
Zugriff auf die Option Sendeoptionen in Office Outlook 2007 geben Sie in der Zeile An eine E-MailAdresse ein, lösen Sie diese auf, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die E-Mail-Adresse, und
wählen Sie dann Sendeoptionen aus.
Gruppenüberschriften schattieren
Die Funktion zum Schattieren von Gruppenüberschriften wurde in Outlook entfernt. Um in
Office Outlook 2007 auf dieses Feature zuzugreifen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die
Spaltenüberschrift, wählen Sie Benutzerdefiniert und dann Aktuelle Ansicht anpassen aus, und
klicken Sie anschließend auf Andere Einstellungen.
Exchange-Clienterweiterungen von Drittanbietern werden nicht
geladen
Exchange-Clienterweiterungen von Drittanbietern werden in Outlook 2010 nicht geladen. Es wird
empfohlen, dass die Benutzer sich an den Hersteller der jeweiligen Exchange-Clienterweiterung
wenden, um Informationen zu einem Update ihrer Lösung zu erhalten. Exchange-Clienterweiterungen
von Drittanbietern werden durch Add-Ins ersetzt, die mit Visual Studio-Tools für Office mit Microsoft
Visual C++ oder Tools von Drittanbietern erstellt werden, mit denen ein Outlook-COM-Add-In erstellt
werden kann.
Webbrowserunterstützung
Die Webbrowserunterstützung wurde in Outlook 2010 entfernt. Die folgenden verwandten Features
wurden ebenfalls entfernt.

Anzeigen von Webseiten aus Outlook

Option Als Webseite speichern für Kalender
86

Durchsuchen des Internets in Outlook

Navigieren zu Webseiten in Outlook
Note
 Wenn Sie den Kalender mit einer anderen Methode als Webseite speichern möchten, fügen
Sie den Kalender in eine E-Mail-Nachricht ein, und speichern Sie diese dann mit der folgenden
Methode als HTML-Datei. Wenn Sie die Datei erstellt haben, können Sie diese mit Microsoft
Word 2010 bearbeiten.

So speichern Sie den Kalender als Webseite
Migrationsüberlegungen
Obwohl einige neue Features und Änderungen an der Benutzeroberfläche in Outlook 2010hinzugefügt
wurden, sind die Formate der Outlook-Datendateien (OST und PST) und der Outlook-Profildatei (PRF)
in Outlook 2010 mit früheren Versionen kompatibel.
Outlook-Datendateien (PST und OST)
Mit Outlook 2010 können Benutzer Outlook-Datendateien öffnen und verwenden, die in früheren
Versionen von Outlook erstellt wurden. Benutzer, die Outlook-Offlinedateien (OST) verwenden, müssen
diese Dateien nicht neu erstellen, z. B. Benutzer, deren Konten für die Verwendung des ExchangeCachemodus konfiguriert sind. Ebenso können Benutzer mit Outlook-Datendateien (PST) diese
Dateien weiterhin verwenden, ohne dass sie konvertiert oder migriert werden müssen.
PST- und OST-Dateien von Outlook, die mit Office Outlook 2003 und höheren Versionen erstellt
werden, nutzen das aktualisierte Unicode-Dateiformat, das größere Dateien ermöglicht (der Grenzwert
von 2 GB ist damit hinfällig). Das Datendateiformat (Nicht-Unicode ANSI) von Outlook 2002 und früher
wird von Outlook 2010 ebenfalls unterstützt.
Wenn die Benutzer derzeit OST-Dateien im Nicht-Unicode-ANSI-Format verwenden, empfiehlt es sich,
ein Upgrade der OST-Dateien auf Unicode durchzuführen.

Informationen dazu, wie Sie feststellen können, ob die OST-Dateien der Benutzer im ANSI- oder im
Unicode-Format vorliegen, finden Sie unter Ermitteln des Modus von Outlook 2007 oder Outlook
2003 für Offlineordnerdateien (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=159924&clcid=0x407).

Informationen dazu, wie Sie ein Upgrade einer vorhandenen OST-Datei im Nicht-Unicode-(ANSI)Format auf das Unicode-Format erzwingen, finden Sie im Abschnitt “Erzwingen eines Upgrades
von OST-Dateien im Nicht-Unicode-ANSI-Format auf Unicode” des Artikels Konfigurieren des
Exchange-Cache-Modus in Outlook 2010.
Outlook-Profildatei (PRF)
Wie in früheren Versionen von Outlook können Sie auch weiterhin mithilfe der Outlook-Profildatei (PRF)
Optionen zur Angabe zusätzlicher Outlook-Einstellungen oder MAPI-Dienste bereitstellen. Das PRF-
87
Dateiformat in Outlook 2010 wurde geändert, aber die Versionen der Datei aus Office Outlook 2007,
Office Outlook 2003 und Outlook 2002 funktionieren mit Outlook 2010. Wenn Sie für eine
Outlook 2010-Bereitstellung Updates der PRF-Datei durchführen möchten, wird empfohlen, die PRFDatei mithilfe des Office-Anpassungstools von Office 2010 erneut zu erstellen, die Einstellungen in eine
neue PRF-Datei zu exportieren und diese Datei zu verwenden, um die zusätzlichen OutlookEinstellungen oder MAPI-Dienste, die Sie benötigen, anzugeben.
Zurücksetzen von Office 2010 auf Office 2007
Aufgrund der Änderungen in Outlook 2010, die mehrere Exchange-E-Mail-Konten ermöglichen,
funktionieren Benutzerprofile, die auf Outlook 2010 aktualisiert wurden, nicht, wenn der Benutzer
Outlook 2010 entfernt, Office Outlook 2007 erneut installiert und dann versucht, Office Outlook 2007 mit
demselben Benutzerprofil zu starten. In diesem Szenario muss das Benutzerprofil entfernt und in
Windows über die Optionen Systemsteuerung und Mail erneut erstellt werden.
Migration von VBA-Einstellungen
In Office 2010 wird Visual Basic for Applications (VBA) 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Die Einstellungen
von VBA 7.0 werden nach der Migration nicht automatisch neu gefüllt, sondern zurückgesetzt. Der
Grund hierfür ist, dass die Registrierungseinstellungen für VBA sich in Office 2010 in einer anderen
Struktur befinden (siehe folgende Tabelle).
Version
Registrierungsunterschlüssel
2007 Office System und frühere
Versionen
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\VBA\6.0\Common
Office 2010
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\VBA\7.0\Common
Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010.
Siehe auch
Änderungen in Outlook 2007
Änderungen in Office 2010
88
Änderungen in PowerPoint 2010
In diesem Artikel werden die Änderungen in Microsoft PowerPoint 2010 im Vergleich zu
Microsoft Office PowerPoint 2007 sowie Überlegungen zur Migration aufgeführt. Wenn Sie ein Upgrade
von Microsoft Office PowerPoint 2003 durchführen, lesen Sie auch Änderungen in Office
PowerPoint 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169005&clcid=0x407).
Inhalt dieses Artikels:

Neuigkeiten

Änderungen

Löschungen

Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
In diesem Abschnitt werden die neuen Features von PowerPoint 2010 behandelt.
Fluent-Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche von PowerPoint 2010 wurde mit der mit 2007 Microsoft Office System
eingeführten Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche aktualisiert. Die Microsoft Office FluentBenutzeroberfläche erleichtert das Auffinden und Verwenden aller Features der Office-Anwendungen
und sorgt für einen geordneten Arbeitsplatz. Weitere Informationen zur Fluent-Benutzeroberfläche
finden Sie in den Ressourcen im Ressourcencenter für die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111045&clcid=0x407).
Menüband
Das Menüband, ein Teil der Fluent-Benutzeroberfläche, optimiert die wichtigsten Szenarien für das
Anfertigen von PowerPoint-Präsentationen und erleichtert die Arbeit. Das Menüband ermöglicht einen
schnellen Zugriff auf alle Befehle von PowerPoint 2010 und erleichtert künftige Erweiterungen und
Anpassungen. Das Menüband kann auch angepasst werden. Sie können z. B. benutzerdefinierte
Registerkarten und benutzerdefinierte Gruppen für häufig verwendete Befehle erstellen. Beim
Schreiben kann das Menüband verborgen werden. Dadurch wird der Raum für das Bearbeiten der
Präsentation maximiert.
Backstage-Ansicht
Microsoft Office Backstage ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und eine Ergänzung zum Menüband.
Auf die Backstage-Ansicht kann über die Registerkarte Datei zugegriffen werden. Sie erleichtert die
Suche nach häufig verwendeten Funktionen und die Verwaltung der PowerPoint-Präsentationen. (Die
89
Registerkarte Datei ersetzt die Microsoft Office-Schaltfläche und das Menü Datei in früheren Versionen
von Microsoft Office.) Die Backstage-Ansicht wird zur Verwaltung von Dateien und den Daten zu den
Dateien verwendet, z. B. zum Erstellen und Speichern von Dateien, zum Untersuchen der Dateien auf
verborgene Metadaten oder persönliche Angaben und zum Festlegen von Dateioptionen.
Dateiformat
Das Dateiformat von PowerPoint 2010 ermöglicht neue Features, z. B. die Freigabe im Internet,
gemeinsames Erstellen von Präsentationen und Versionsverwaltung. PowerPoint 2010 funktioniert für
Office PowerPoint 2007-Präsentationen.
Geschützte Ansicht
Dateien an einem potenziell unsicheren Speicherort (z. B. im Internet oder als E-Mail-Anlage) oder
Dateien mit aktivem Inhalt (z. B. Makros, Datenverbindungen oder ActiveX-Steuerelemente) werden
überprüft und können in der geschützten Ansicht geöffnet werden. Wenn Dateien im Modus
"Geschützte Ansicht" geöffnet werden, werden die Bearbeitungsfunktonen deaktiviert. Sie können
Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen durch Klicken auf Bearbeitung aktivieren öffnen. Sie können
auch in der Backstage-Ansicht Daten zu den Dateien durchsuchen.
Zusammenarbeits- und Freigabefeatures
In PowerPoint 2010 wird die Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung unterstützt. Durch
die Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung wird die Zusammenarbeit vereinfacht, da
mehrere Benutzer produktiv an der gleichen Präsentation arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu
behindern oder auszusperren. Office 2010 bietet Funktionalität für die gemeinsame Erstellung von
PowerPoint 2010-, Microsoft Word 2010- und Microsoft OneNote 2010-Dokumenten in Microsoft
SharePoint Server 2010. Die neue Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung wird auch in
Microsoft Excel-Webanwendung und Microsoft OneNote-Webanwendung unterstützt. Folgende
Änderungen stehen zur Verfügung:

Neuer Inhalt wird automatisch hervorgehoben.

Informationen zum Autor für hinzugefügten oder freigegebenen Inhalt werden in Form einer
farbcodierten Leiste mit den Initialen des Autors gekennzeichnet.

Mithilfe der Versionsunterstützung können Benutzer feststellen, wann und von wem Änderungen an
einer Präsentation vorgenommen wurden. Änderungen bezüglich früherer Versionen der
Präsentation werden automatisch hervorgehoben.

Schnelle Synchronisierung von Seiten, sodass Änderungen fast gleichzeitig für alle Autoren
angezeigt werden.
90
Präsentationen für anwesende und virtuelle Benutzergruppen
Mit PowerPoint 2010 können Remote-Bildschirmpräsentationen durchgeführt werden, das heißt, Sie
können eine Bildschirmpräsentation über das Internet oder über eine Netzwerkverbindung für
anwesende und/oder virtuelle Teilnehmer vorführen. Es gibt folgende gängige Übertragungsszenarien:

Spontane Einzelübertragung.

Einladung an mehrere Zuschauer zu einer Remotepräsentation zu einem beliebigen Zeitpunkt.

Gleichzeitige Vorführung einer Bildschirmpräsentation für anwesende und virtuelle Teilnehmer bei
einer Schulungssitzung, einer Besprechung oder einer Konferenz.
Arbeiten mit Text und Objekten
PowerPoint 2010 verfügt über verbesserte Bearbeitungstools mit einem neuen Satz von Fotoeffekten,
mit denen Bilder transformiert werden können.

Video- und Audiobearbeitung

Grafiken, Übergänge und Animationen

Hilfe und Übersetzung
Seitenanfang
Änderungen
Dieser Abschnitt enthält eine Zusammenfassung der Änderungen in PowerPoint 2010.
Gruppe "Anordnen"
Die Gruppe Anordnen ist jetzt das Menü Anordnen.
Einfügen einer Form
Früher wurden beim Einfügen einer Form in die Folie automatisch die Zeichentools (auf der
Registerkarte Format) angezeigt. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Die Registerkarte wird angezeigt,
aber nicht automatisch geöffnet. Sie können die Tools aktivieren, indem Sie auf die Form
doppelklicken.
Auswahlbereich
Der Auswahlbereich ist ein Feature, das alle Objekte einer Präsentation aufführt. Es befindet sich bei
PowerPoint 2010 jetzt auf der Registerkarte Start im Menü Anordnen.
91
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Features, die in PowerPoint 2010 entfernt wurden.
Maximale Größe einer Audiodatei
Das Verknüpfen und Einbetten von Audio- und Videoinhalten hat die Größenbeschränkung für
eingebettete Audiodateien ersetzt. In Microsoft Office PowerPoint 2007 erscheint diese an zwei Stellen:
1) als Max. Sounddateigröße (KB) in Soundtools | Optionen | Soundoptionen und 2) Sound mit
Dateien verknüpfen, die größer sind als in PowerPoint-Optionen. Dieses Feature war früher
notwendig, da nur WAV-Dateien bis zu einer bestimmten Größe eingebettet werden konnten, die an
einer der beiden Stellen angegeben wurde. In PowerPoint 2010 können Sie Dateien beliebiger Größe
einbetten, sodass diese beiden Features nicht mehr erforderlich sind.
Die Funktionalität ist noch vorhanden, aber nur als Teil des neuen Verhaltens beim Einfügen von
Audio-/Videodateien. Das Feature selbst ist veraltet.
Max. Sounddateigröße (KB) und Sound mit Dateien verknüpfen, die größer sind als werden nicht
im Menüband bzw. unter PowerPoint-Optionen angezeigt. Das Einbetten und Verknüpfen von Audiound Videoinhalten ersetzt diese Funktionalität. Sie können nun dieselben Aktionen mit weniger
Einschränkungen und direkt beim Einfügen einer Mediendatei durchführen.
In PowerPoint 2010kann der Benutzer wählen, ob er eine beliebige Datei direkt über das Dialogfeld
Einfügen einbetten möchte. Die Felder Max. Größe der Sounddatei und Sound mit Dateien
verknüpfen, die größer sind als werden daher nicht mehr benötigt. Sie können Dateien aller Art mit
beliebiger Größe einbetten und sind nicht mehr auf WAV-Dateien kleiner als 50 MB beschränkt.
Als Webseite speichern
Die Zugriffsmöglichkeiten für Als Webseite speichern wurden entfernt.
Seitenanfang
Migrationsüberlegungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Features und Änderungen, die Administratoren beim
Migrieren von Microsoft Office PowerPoint 2007 zu Microsoft PowerPoint 2010 berücksichtigen sollten.
PowerPoint-Präsentationsdateien (PPT-/PPTX-Dateien)
Das Standarddateiformat für in PowerPoint 2010 erstellte Präsentationen hat sich im Vergleich zu
PowerPoint 2007 nicht geändert. Es handelt sich um ein XML-fähiges Dateiformat. PowerPoint 2010
unterstützt das Speichern in Dateiformaten aus PowerPoint 95 (oder früher) nicht. Auch Dateien des
Pack and Go-Assistenten (PPZ-Dateien) werden nicht unterstützt. Weitere Informationen zu neuen
92
Dateiformaten in Office 2010 finden Sie unter Dateiformate, die in PowerPoint 2010 unterstützt werden
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184681&clcid=0x407).
Um sicherzustellen, dass eine Präsentation aus PowerPoint 2010 in PowerPoint 2003 oder früheren
Versionen angezeigt werden kann, können Sie die Kompatibilitätsprüfung in PowerPoint 2010
ausführen. Bei der Kompatibilitätsprüfung werden potenzielle Kompatibilitätsprobleme zwischen
PowerPoint 2010 und früheren Versionen von PowerPoint gefunden, und es wird ein Bericht erstellt,
der Ihnen beim Lösen der Probleme hilft.
Bei allen neuen Medienfunktionen, Fotoeffekten, Grafiken und Formatierungsfunktionen in
PowerPoint 2010 ist es wichtig zu wissen, wie diese beim Öffnen der Datei in einer früheren Version
übersetzt werden. Die neuen Fotoeffekte werden beispielsweise so in der Datei gespeichert, dass die
Fotos mit den neuen Effekten beim Öffnen der Datei in PowerPoint 2007 genauso aussehen wie in
PowerPoint 2010. Sie können den Effekt jedoch nicht ändern, wenn Sie zu PowerPoint 2007
zurückkehren.
Die neuen Folienübergänge werden einem PowerPoint 2007-Übergang zugeordnet, wenn die
Präsentation in PowerPoint 2007 angezeigt wird, und alle verbesserten Folienübergänge werden auf
die ursprüngliche Darstellung in PowerPoint 2007 zurückgesetzt. Eingebettete Videos können in
PowerPoint 2007 angezeigt werden, da PowerPoint 2007 Service Pack 2 mit der Unterstützung für
eingebettete Videos aktualisiert wurde. Wenn Sie jedoch PowerPoint 2010-Effekte auf das Video in
PowerPoint 2010 angewendet haben, z. B. Zuschneiden in eine Form, Anwenden eines 3D-Effekts,
Ebenenformen oder Anwenden eines Duotons, wird das Video als Standardvideo ohne die Effekte
abgespielt. Die neuen Folienübergänge werden einem PowerPoint 2007-Übergang zugeordnet, wenn
die Präsentation in PowerPoint 2007 angezeigt wird, und alle verbesserten Folienübergänge werden
auf die ursprüngliche Darstellung in PowerPoint 2007 zurückgesetzt. Eingebettete Videos können in
PowerPoint 2007 angezeigt werden, da PowerPoint 2007 Service Pack 2 mit der Unterstützung für
eingebettete Videos aktualisiert wurde. Wenn Sie jedoch PowerPoint 2010-Effekte auf das Video in
PowerPoint 2010 angewendet haben, z. B. Zuschneiden in eine Form, Anwenden eines 3D-Effekts,
Ebenenformen oder Anwenden eines Duotons, wird das Video als Standardvideo ohne die Effekte
abgespielt.
Weitere Informationen zur Formatierungskompatibilität mit PowerPoint 2003 oder früheren Versionen
finden Sie unter Features, die sich ändern, wenn eine PowerPoint 20010-Präsentation in
PowerPoint 2003 oder früher geöffnet wird
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184658&clcid=0x407).
Speichern oder Freigeben von Dateien
PowerPoint 2010 unterstützt das Exportieren von Dateien in alle früheren Dateiformate, die in
PowerPoint 2007 und OpenDocumentation-Präsentationen vorhanden waren. Die Microsoft Office
Backstage-Ansicht enthält eine Schnellklick-Freigabefunktion, um eine Präsentation als Anlage per EMail, als Verknüpfung zu der Präsentation auf einem Webserver oder als PDF- oder XPS-Kopie zu
senden. Sie können die Präsentation auch über eine Sofortnachricht, im Präsentationsfenster oder per
Internet-Fax freigeben, indem Sie sie in Microsoft SharePoint 2010-Produkte oder an einem
bestimmten Speicherort veröffentlichen oder für eine CD packen.
93
Sicherheit von Präsentationen
In Office PowerPoint 2007 wurden neue Sicherheitsfeatures eingeführt, um sicherzustellen, dass eine
Präsentation sicher verwaltet wurde, nachdem der Benutzer sie nicht mehr in Bearbeitung hatte. In
PowerPoint 2010 können die Berechtigungen weiterhin festgelegt werden, jetzt aber über die
Backstage-Ansicht. Zu den Sicherheitsfeatures gehören die folgenden:

Verhindern von unbeabsichtigten Änderungen an der endgültigen Version eines Dokuments mithilfe
des Befehls Als abgeschlossen kennzeichnen.

Sicherstellen der Echtheit, Integrität und des Ursprungs der Präsentation durch Hinzufügen einer
digitalen Signatur

Zuweisen von Berechtigungen, um das Kopieren, Drucken oder Bearbeiten der eigenen
Präsentationen durch andere Benutzer zu verhindern, indem die für die Anforderungen spezifische
Zugriffsebene ausgewählt wird.

Verwalten von Dokumenteigenschaften über die Backstage-Ansicht.
PowerPoint Viewer
Der Viewer ist nicht in einer Installation von Office enthalten. Aus diesem Grund ist für Benutzer, die
eine PPT-/PPTX-Präsentation offline anzeigen müssen, ein neuer PowerPoint Viewer online verfügbar.
Mit dem Viewer können Sie in Microsoft PowerPoint 2000, PowerPoint 2002, PowerPoint 2003,
PowerPoint 2007 und PowerPoint 2010 erstellte Präsentationen anzeigen. Der Viewer unterstützt auch
das Öffnen von kennwortgeschützten PowerPoint-Präsentationen.
Der Viewer kann nicht parallel mit der 64-Bit-Version von Microsoft Office installiert werden, und es
können keine Dateien geöffnet werden, die in PowerPoint 95 oder früheren Versionen erstellt wurden.
Die Unterstützung ist auf Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista und Windows 7
beschränkt. Windows 2000 und Windows 98 werden nicht unterstützt. Im Gegensatz zu früheren
Viewern haben die Benutzer die Möglichkeit, den Lesemodus oder Vollbild-Bildschirmpräsentation
zu verwenden.
Makroaufzeichnung
Die Makroaufzeichnung, die zur Automatisierung von häufigen Aufgaben verwendet wird, steht in
PowerPoint 2010 nicht zur Verfügung. Stattdessen können Sie mit Microsoft Visual Basic for
Applications (VBA) Makros erstellen oder konfigurieren. Wenn Sie ein Makro in einer früheren Version
von PowerPoint als PowerPoint 2007 mithilfe der Makroaufzeichnung erstellen, verwenden Sie VBA
zum Konfigurieren des Makros.
Wenn Sie auf Entwicklersteuerelemente zugreifen, Code schreiben oder Makros erstellen möchten,
führen Sie die folgende Aktion zum Anzeigen der Registerkarte Entwickler aus:
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
2. Wählen Sie Optionen aus.
3. Klicken Sie im Dialogfeld PowerPoint-Optionen auf Menüband anpassen.
94
4. Wählen Sie unter Menüband anpassen in der Liste Hauptregisterkarten die Registerkarte
Entwickler, klicken Sie auf Hinzufügen und dann auf OK.
Die Makroaufzeichnung, die zur Automatisierung von häufigen Aufgaben verwendet wird, steht in
PowerPoint 2010 nicht zur Verfügung. Stattdessen können Sie mit Microsoft Visual Basic for
Applications (VBA) Makros erstellen oder konfigurieren. Wenn Sie ein Makro in einer früheren Version
von PowerPoint als PowerPoint 2007 mithilfe der Makroaufzeichnung erstellen, verwenden Sie VBA
zum Konfigurieren des Makros.
Migration der VBA-Einstellungen
In Office 2010 wurde Visual Basic for Applications (VBA) von VBA 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Die
Einstellungen von VBA 7.0 wurden nach der Migration nicht automatisch neu gefüllt, sondern
zurückgesetzt. Der Grund hierfür war, dass die Registrierungseinstellungen für VBA sich in Office 2010
in einer anderen Struktur befinden (siehe folgende Tabelle).
Version
Registrierungsunterschlüssel
Office 2000 bis Office 2007
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common
Office 2010
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common
Kopieren Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus dem 6.0-Hive in den 7.0-Hive, um dieses
Problem zu korrigieren.
Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).
Siehe auch
Änderungen in Office 2010
Systemanforderungen für Office 2010
Übersicht über die gemeinsame Dokumenterstellung (SharePoint Server 2010)
95
Änderungen in Project 2010
Dieser Artikel enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft Project 2010 gegenüber
Microsoft Office Project 2007 sowie Migrationsüberlegungen.
Inhalt dieses Artikels:
Neuigkeiten
Änderungen
Löschungen
Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
Dieser Abschnitt befasst sich mit neuen Features in Project 2010.
Fluent-Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche von Project 2010 wurde neu gestaltet und verwendet nun die Microsoft Office
Fluent-Benutzeroberfläche. Die Fluent-Benutzeroberfläche wurde in 2007 Microsoft Office System
eingeführt und soll Benutzern das Auffinden und Verwenden des gesamten Funktionsspektrums in
Office-Anwendungen sowie das Verwalten eines ordentlichen Arbeitsbereichs erleichtern. Weitere
Informationen zur Fluent-Benutzeroberfläche finden Sie in den Ressourcen im Ressourcencenter für
die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111045&clcid=0x407).
Backstage-Ansicht
Microsoft Office Backstage ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und ein Begleitfeature des
Menübands. Die Backstage-Ansicht, auf die auf der Registerkarte Datei zugegriffen werden kann, hilft
beim Auffinden häufig verwendeter Features zum Verwalten Ihrer Dateien für Microsoft Project . (Die
Registerkarte Datei ersetzt die Microsoft Office-Schaltfläche und das Menü Datei, die in früheren
Versionen von Microsoft Office verwendet wurden). Backstage wird zum Verwalten von
Microsoft Project Server-Verbindungen und zum Auschecken und Veröffentlichen von Projekten
verwendet.
Teamplaner
Project 2010 Professional enthält den Teamplaner, eine Ressourcenplanungsansicht, mit deren Hilfe
Benutzer auf einen Blick sehen, woran die Teammitglieder arbeiten, und Vorgänge anderen Personen
96
zuweisen können. Die Benutzer können außerdem nicht zugewiesene Arbeit anzeigen und zuweisen,
Überlastungen anzeigen sowie Vorgangsnamen und Ressourcennamen anzeigen.
Synchronisierung mit SharePoint-Listen
In Project 2010 Professional können Benutzer Projektdateien in eine Liste in Microsoft SharePoint
Server 2010 oder Microsoft SharePoint Foundation 2010 exportieren. Dies stellt für einen
Projektmanager eine schnelle und einfache Methode dar, um Status freizugeben oder Berichte zu
erstellen, die in der gesamten Organisation angezeigt werden können. Project Web Access (PWA) ist
für die Synchronisierung mit einer SharePoint-Liste nicht erforderlich.
Manuelle Zeitplanung
In Project 2010 wurde die Planung von Projekten geändert. Durch Faktoren wie z. B.
Anordnungsbeziehungen und den Projektkalender werden Vorgänge nicht mehr automatisch
angepasst, wenn ein Vorgang manuell geplant wird. Dieses Feature ist besonders für die frühzeitige
Planung hilfreich, wenn die Dauer eines Vorgangs noch nicht bekannt ist. Die Benutzer können einen
manuell geplanten Vorgang überall in ihren Zeitplänen platzieren, und der Vorgang wird von Project
2010 nicht verschoben. Projektmanager, die aus früheren Versionen von Project an die automatische
Planung gewöhnt sind, können das neue manuelle Zeitplanungsfeature für bestimmte Vorgänge oder
für das gesamte Projekt deaktivieren. Für bestimmte Projekte ist möglicherweise das leistungsfähige
Planungsmodul von Project für die Planung erforderlich.
Platzhaltervorgänge
Mit Platzhaltervorgängen können Benutzer einen Plan nur mithilfe von Vorgangsnamen erstellen. Die
Benutzer können eine beliebige Kombination aus Anfangstermin, Endtermin und Dauer eingeben und
die restlichen Informationen später eingeben.
Inaktive Vorgänge
Die Benutzer können Vorgänge deaktivieren und dennoch in ihren Projekten beibehalten. Dieses
Feature hat in erster Linie den Zweck, dass Informationen zu benutzerdefinierten Feldern,
Ressourcenzuordnungen und alle anderen Daten im Vorgang verbleiben. (Beachten Sie, dass diese
Faktoren nicht zu Rollups beitragen). Inaktive Vorgänge enthalten oft wichtige Informationen (z. B.
Kosteninformationen), die sich für Archivierungszwecken und für die "Was-wäre-wenn"-Planung als
wertvoll erweisen können.
Top-Down-Zusammenfassung
Für das Erstellen von Teilvorgängen und das Erstellen eines Rollups für diese Teilvorgänge in Form
von Sammelvorgängen gelten keine Einschränkungen mehr. In Project 2010 können die Benutzer
zuerst Sammelvorgänge erstellen, und die Sammelvorgänge können Termine aufweisen, die nicht
genau mit den Rollupterminen der Teilvorgänge übereinstimmen. Zu Beginn der Planungsphase
97
verfügen die Benutzer möglicherweise nur über einige allgemeine Informationen zu wichtigem
Lieferumfang und zu Hauptmeilensteinen ihrer Projekte. In Project 2010 können die Benutzer Projekte
basierend auf der allgemeinen Zeitachse und dem Budget in übergeordnete Phasen unterteilen. Dies
bedeutet, dass Termine einzelner Arbeitsaufgaben genau mit den Terminen der übergeordneten
Phasen übereinstimmen müssen.
Projekte vergleichen
Das Feature zum Vergleichen von Projekten in Project 2010 enthält nun Vorgangsbalken, damit
Benutzer die Unterschiede zwischen Projektversionen besser erkennen können.
Zeitachse
Project 2010 enthält nun eine Zeitachsenansicht. Für neue Dateien wird die Zeitachsenansicht
automatisch über den meisten anderen Ansichten angezeigt. Sie erhalten dadurch einen knappen
Überblick über den gesamten Zeitplan. Andernfalls können Benutzer die Zeitachsenansicht manuell
aktivieren. Benutzer können der Zeitachse Vorgänge hinzufügen, diese drucken oder in eine E-MailNachricht einfügen, um einen Projektsammelvorgang zu erhalten, der auf einfache Weise angezeigt
werden kann.
Erweitertes Kopieren und Einfügen
Mit diesem Feature können Benutzer Inhalt zwischen Microsoft Office-Programmen und Project 2010
kopieren und einfügen und dabei die Formatierung, Gliederungsebenen und Spaltenüberschriften
beibehalten.
Excel-ähnliche Features
Ähnliche Features wie in Microsoft Excel sind in Project 2010 vorhanden. Hierzu gehören folgende
Features:

Vereinfachtes Hinzufügen neuer Spalten. Ein Benutzer kann auf die Überschrift Neue Spalte
hinzufügen am rechten Ende einer Blattansicht klicken und anschließend den Namen einer neuen
oder vorhandenen Spalte eingeben oder auswählen. Eine vorhandene Spalte kann auch schnell
umbenannt werden, indem Sie auf den Spaltentitel klicken und einen anderen Spaltennamen
eingeben.

Eine erweiterte Filterbenutzeroberfläche erleichtert Benutzern das Auffinden von Vorgängen und
Ressourcen.

Durch die Unterstützung von 32-Bit-Farben und Textumbruch können Benutzer Ansichten erstellen,
die mit Excel-Berichten vergleichbar sind.
98
Schnelles Auffinden häufig verwendeter Befehle
Die am häufigsten verwendeten Befehle sind jetzt problemlos auffindbar. Wenn Sie mit der rechten
Maustaste auf ein Element in einer Ansicht klicken, wie z. B. einen Balken, eine Tabellenzelle oder ein
Diagramm, wird eine Minisymbolleiste mit einer Schnellzugriffsliste der am häufigsten verwendete
Befehle angezeigt.
Ansichtsschieberegler
In Project 2010 können Benutzer mithilfe eines Schiebereglers in der Statusleiste schnell den
Zeitphasenabschnitt einer Ansicht vergrößern und verkleinern. Ziehen Sie den Ansichtsschieberegler
nach rechts, um einen Zeitplan zu vergrößern. Ziehen Sie den Schieberegler nach links, um ihn zu
verkleinern. Der Ansichtsschieberegler kann im Gantt-Diagramm, im Netzplandiagramm, im Kalender
und in allen Diagrammansichten verwendet werden.
Abwärtskompatibilität
Project 2010 ist mit früheren Versionen von Microsoft Project
kompatibel.
Benutzer können Dateien in Office Project 2007 oder einer früheren Version erstellen und diese dann in
Project 2010 öffnen und bearbeiten, obwohl bestimmte Features von Project 2010 nicht aktiviert sind.
Wenn Sie die früheren Versionen von Dateien im Project 2010-Format speichern, ist Project 2010
komplett verfügbar.
Darüber hinaus können Sie Dateien in Project 2010 erstellen und diese dann in Office Project 2007-,
Project 2000- und Project 2003-Dateiformate konvertieren.
Änderungen
Dieser Abschnitt enthält eine Zusammenfassung der Featureänderungen in Project 2010.
Anwendungseinstellungen
Die folgenden Dialogfelder enthalten geänderte Features:

Rechtschreiboptionen

Anpassen

Dienstoptionen

Optionen
99
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu entfernten Features in Project 2010.
Benutzerdefinierte Formulare
In Project 2010 können über die Benutzeroberfläche (Extras | Anpassen | Formulare) keine
benutzerdefinierten Formulare mehr erstellt und verwendet werden. Wenn die Benutzer zuvor
benutzerdefinierte Formulare in ihrer Anwendung erstellt haben, kann auf diese Formulare nicht mehr
zugegriffen werden.
Dies ist ein veraltetes und selten verwendetes Feature. Der Verwaltungsaufwand für dieses Feature
(z. B. das Aktualisieren der Steuerelemente, damit sie mit Project 2010 kompatibel sind) ist nicht
machbar. Verwenden Sie Microsoft Visual Basic für Applikationen (VBA), um benutzerdefinierte
Formulare zu erstellen, die die zuvor erstellten Formulare ersetzen. Die Kunden verwenden hierfür
gewöhnlich VBA, Visual Studio-Tools für Office (VSTO) oder andere Methoden.
OWC-Ressourcenverfügbarkeitsdiagramm
OWC ist in Microsoft Office 2010 nicht mehr vorhanden. Deshalb wurden die
Ressourcenverfügbarkeitsdiagramme in Project 2010 geändert, und die Benutzer sehen die
vorgeschlagene Verfügbarkeit für den ausgewählten Vorgang nun nur, wenn sie dem Vorgang
temporär eine Ressource zuweisen. Darüber hinaus verlieren Benutzer die Teilung, wenn sie das
Diagramm anzeigen, sie können nicht mehr mehrere Ressourcen gleichzeitig in einem Diagramm
darstellen (sondern nur noch nacheinander), und die Zahlen neben dem Diagramm mit der Angabe zur
Höhe der Balken werden nicht mehr angezeigt. Die Arbeitsweise in Team Builder ist ebenfalls anders
als das Zuweisen von Ressourcen. Team Builder beginnt mit PWA, und für die zugewiesene
Ressource werden in Project 2010 Ressourcendiagramme verwendet. Die neuen Diagramme können
nun angepasst und gedruckt werden.
Add-Ins, Beispielmakros und Projektberater
Add-Ins, Beispielmakros und der Beispielprojektberater sind nicht im Lieferumfang von Project 2010
enthalten
Die folgenden Add-Ins sind in Project 2010 enthalten:

Projektversionen vergleichen

Termine anpassen
Die folgenden Add-Ins wurden entfernt:

PERT-Analyse

Bild kopieren (ein Office-Dokument wird nicht mehr automatisch erstellt, und der Export in das
JPG-Format ist nicht möglich)

Dauer_Formatierung

ResMgmt_VorEing
100

Rollupformatierung

Schreibschutz_Ein_Ausschalten

Datei_Aktualisieren
Als Excel-PivotTable speichern
Als Excel-PivotTable speichern wurde in Project 2010, Professional und Standard durch
Desktopberichte ersetzt.
Das direkte Speichern in einer PivotTable ist nicht mehr möglich.
Der Befehl Speichern unter im Menü Datei enthielt Folgendes:

Als XLS speichern

Als XLS-PivotTable speichern
Der Befehl Speichern unter im Menü Datei enthält nun Folgendes:

Als XLS speichern

Als XLSX speichern

Als XLSB speichern
Project 2010 unterstützt nun die neuen Dateiformate in Microsoft Excel 2010. Die Benutzer sollten
Desktopberichte zum Generieren einer normalisierten Version ihrer Vorgänge in Excel 2010
verwenden.
Migrationsüberlegungen
Beim Planen einer Migration zu Project 2010 sollten Sie sich zunächst ansehen, was in Project 2010
neu implementiert, geändert oder entfernt wurde.
Migration von VBA-Einstellungen
In Office 2010 wurde Visual Basic for Applications (VBA) 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Die Einstellungen
von VBA 7.0 werden nach der Migration auf die Standardwerte zurückgesetzt, anstatt sie automatisch
erneut aufzufüllen. Der Grund hierfür ist, dass sich die Registrierungseinstellungen für VBA in einer
anderen Struktur in Office 2010 befinden (siehe die folgende Tabelle).
Version
Registrierungsunterschlüssel
Office 2000 bis Office 2007
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common
Office 2010
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common
Sie können dieses Problem beheben, indem Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus der 6.0Struktur in die 7.0-Struktur kopieren.
101
Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit- und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).
102
Änderungen in Publisher 2010
Dieser Artikel enthält Änderungen in Microsoft Publisher 2010 seit Microsoft Office Publisher 2007
sowie Migrationsüberlegungen.
Inhalt dieses Artikels:

Neues

Änderungen

Löschungen

Migrationsüberlegungen
Neues
In diesem Abschnitt werden neue Features in Publisher 2010 beschrieben.
Menüband
Das Menüband, Teil der Benutzeroberfläche von Microsoft Office Fluent, wurde speziell zur
Optimierung von häufig genutzten Publisher-Szenarien entworfen, damit diese einfacher zu verwenden
sind. Das Menüband in Publisher 2010 bietet schnelleren Zugriff auf alle Befehle und erleichtert
zukünftige Ergänzungen und Anpassungen. Sie können das Menüband auch anpassen. So können Sie
beispielsweise benutzerdefinierte Registerkarten und Gruppen mit häufig verwendeten Befehlen
erstellen. Damit auf der Seite möglichst viel Platz für Notizen ist, kann das Menüband auch während
des Schreibens verborgen werden.
Backstage-Ansicht
Die Microsoft Office-Backstage-Ansicht ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und ein Begleitfeature
zum Menüband. Die Backstage-Ansicht, die über die Registerkarte Datei aufgerufen werden kann, hilft
Ihnen, häufig verwendete Features zum Verwalten Ihrer Publisher 2010-Dateien zu finden. (Die
Registerkarte Datei ersetzt die Microsoft Office-Schaltfläche und das Menü Datei der früheren
Versionen von Microsoft Office.) Die Backstage-Ansicht dient zum Verwalten von Dateien und damit
zusammenhängenden Daten, z. B. zum Erstellen und Speichern von Dateien, Untersuchen von
Dateien auf verborgene Metadaten oder persönliche Daten und Festlegen von Dateioptionen.
Vereinfachter, übersichtlicherer Arbeitsbereich
Im neuen Arbeitsbereich sehen die Benutzer Objektgrenzen nur dann, wenn sie es möchten (z. B.
wenn sie den Zeiger auf ein Objekt halten oder ein Objekt auswählen), und Führungslinien nur dann,
wenn sie sie benötigen (beispielsweise, wenn sie ein Objekt ziehen). Außerdem können die Benutzer
103
mit dem neuen Seitennavigationsbereich, der Miniaturansichten mit einer Seite oder mit zwei Seiten
anzeigt, schnell von einer Seite zur nächsten wechseln.
Hinweis:
Das Menüband und die Backstage-Ansicht sind Features der Microsoft Office FluentBenutzeroberfläche. Diese ist ein Feature der Microsoft Office 2010-Anwendungen. Damit wird
Benutzern das Auffinden und Verwenden von Office 2010-Features erleichtert. Weitere
Informationen zur Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche finden Sie im Ressourcencenter
für die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111045&clcid=0x407).
Ineinander integrierte Funktionen für Drucken und Druckvorschau
Drucken und Seitenansicht sind ineinander integriert, sodass die Benutzer einfacher einen genaueren
Eindruck davon bekommen können, wie ihre Publikation in gedruckter Form aussehen wird. Dabei
können sie Anpassungen zum Drucken vornehmen, während sie gleichzeitig die Auswirkungen dieser
Änderungen in einer großen Vorschau der Publikation ansehen können. Während die Seitenansicht
aktiv ist, können die Benutzer mehrere Seiten gleichzeitig betrachten, Seitengrenzen, Seitennummern
und Lineale anzeigen und sogar eine Simulation eines beidseitig bedruckten Blatts ansehen, als hielte
man es gegen das Licht, sodass Vorder- und Rückseite gleichzeitig zu sehen sind, so, wie die
Publikation in gedruckter Form aussieht.
Speichern einer Datei als PDF oder XPS
Die Benutzer können Dateien im PDF- oder im XPS-Dateiformat speichern. Dieses Feature kann
mithilfe einer Gruppenrichtlinie blockiert werden. Zudem können PDF-Dateien mithilfe von Kennwörtern
geschützt werden, um zusätzliche Sicherheit zu schaffen.
64-Bit-Edition
Die 64-Bit-Edition von Publisher 2010 kann auf 64-Bit-Windows-Betriebssystemen installiert werden
und ist abwärtskompatibel mit anderen Versionen von Publisher. Die Benutzer können eine beliebige
Datei aus Publisher 2003, Office Publisher 2007, der 32-Bit-Edition von Publisher 2010 oder der 64-BitEdition von Publisher 2010 auf einem Computer, auf dem entweder ein 32-Bit- oder ein 64-BitWindows-Betriebssystem ausgeführt wird, öffnen, bearbeiten und speichern. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter 64-Bit-Editionen von Office 2010.
Änderungen
In diesem Abschnitt werden die Änderungen bei Features in Publisher 2010 zusammengefasst.
104
Verbesserte Technologie für Grafiken
Dank der folgenden Verbesserungen bei der Grafiktechnologie können die Benutzer einfacher mit
Grafiken in ihren Publikationen arbeiten:

Zuschneiden Die Benutzer können Grafiken drehen und verkleinern oder vergrößern, zu nicht
rechtwinkligen Formen zuschneiden und eine Vorschau einer Grafik ansehen, während die Grafik
ihre Größe, Form und Position beibehält.

Ersetzen von Grafiken Users can replace pictures by drag-and-drop, swap two pictures in a
single operation, and paste pictures copied outside from Publisher into a placeholder in Publisher.

Verwenden von Platzhaltern für Grafiken Die Abmessungen eines Platzhalters können beim
Einfügen eines Bilds beibehalten werden. So werden z. B. Grafiken, die entweder zu klein oder zu
groß für einen Platzhalter sind, automatisch in der Größe angepasst.

Hinzufügen von Beschriftungen Die Benutzer können ihren Grafiken nun Beschriftungen
hinzufügen, wobei sie aus einer Galerie mit Designs und Layouts wählen können, und
Beschriftungen problemlos ändern.
Objektausrichtung
Die Benutzer können mithilfe von visuellen Führungslinien Objekte an anderen Objekten oder an Text
ausrichten, letztendlich aber selbst genau bestimmen, wo die Objekte platziert werden sollen. Dies
umfasst die Möglichkeit der Offetausrichtung eines Objekts.
Verbesserter Onlinezugriff auf Vorlagen und Bausteine
Die Benutzer können Vorlagen verwenden und Inhaltsbausteine einfügen (z. B. Mastertitel, Rahmen
und Grafiken), um Seiten mit professionellem Erscheinungsbild zu erstellen. In Publisher 2010 können
die Benutzer einfacher auf die Publisher-Onlinecommunity zugreifen, um vorkonfigurierte Vorlagen und
Bausteine zu beziehen und selbst erstellte Vorlagen und Bausteine freizugeben.
Datensatzkatalog
Mit dem Datensatzkatalog können die Benutzer Text und Grafiken aus einer Datenbank (z. B. Microsoft
Excel, Microsoft Access oder Microsoft Outlook) zusammenführen. Auf den Datensatzkatalog kann nun
über die Benutzeroberfläche leichter zugegriffen werden. Die Benutzer können zu jedem beliebigen
Zeitpunkt während des Erstellens von Publikationen einen Datensatzkatalog initiieren.
Löschungen
In diesem Abschnitt werden die Features aufgeführt, die in Publisher 2010 nicht mehr verfügbar sind.
105
Webmodus
Das Erstellen von neuen Websites und Webpublikationen ist in Publisher 2010 nicht verfügbar.
Dennoch können die Benutzer weiterhin Webpublikationen bearbeiten, die in einer früheren Version
von Publisher erstellt wurden. In Publisher 2010 wird kein Ordner mit Websitevorlagen oder kein
Zugriffspunkt auf der Benutzeroberfläche zum Umstellen einer Publikation auf den Webmodus
angezeigt. Allerdings wird den Benutzern eine Registerkarte für den Webmodus angezeigt, wenn sie
eine Webpublikation öffnen, die in einer früheren Version von Publisher erstellt wurde.
Veraltete Anwendungseinstellungen
Die Benutzer können auf mehrere Einstellungen, die unter Extras | Optionen verfügbar waren, nicht
mehr zugreifen. Dies umfasst Änderungen in folgenden Dialogfeldern: Rechtschreiboptionen,
Anpassen, Dienstoptionen und auf mehreren Registerkarten im Dialogfeld Optionen, des weiteren
die Löschung oder Änderung der folgenden Optionen in Einstellungen: Grundfarben in der
Farbpalette anzeigen, die Schaltflächen Tipps anzeigen und Tipps zurücksetzen, Unterstreichung
für Seriendruckfelder und Felder mit Unternehmensinformationen anzeigen, Formatierung
automatisch synchronisieren und Für leere Publikationen Assistent verwenden.
Migrationsüberlegungen
Beim Planen einer Migration zu Publisher 2010 sollten Sie sich zunächst ansehen, was für Publisher
2010 neu ist oder geändert oder entfernt wurde.
Migration von VBA-Einstellungen
In Office 2010 wurde Visual Basic für Applikationen (VBA) 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Für VBA 7.0
wurden nach der Migration nicht automatisch die bestehenden Einstellungen übernommen, sondern
Standardwerte festgelegt. Die Ursache hierfür liegt darin begründet, dass sich die
Registrierungseinstellungen für VBA in Office 2010 in einem anderen Hive befinden, wie in der
folgenden Tabelle gezeigt.
Version
Registrierungsunterschlüssel
Office 2000 bis Office 2007
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common
Office 2010
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common
Um dieses Problem zu beheben, kopieren Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus dem 6.0-Hive
in den 7.0-Hive.
Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).
106
Siehe auch
Änderungen in Office 2010
107
Änderungen in SharePoint Designer 2010
In diesem Artikel werden die Änderungen in Microsoft SharePoint Designer 2010 im Vergleich mit
Microsoft Office SharePoint Designer 2007 sowie Migrationsüberlegungen aufgeführt.
Inhalt dieses Artikels:
Löschungen
Migrationsüberlegungen
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den gelöschten Features in SharePoint Designer 2010.
Teilnehmereinstellungen
In Office SharePoint Designer 2007 wird mit den Teilnehmereinstellungen der Mitwirkungsmodus, ein
Modus mit beschränktem Zugriff, konfiguriert und aktiviert. Benutzer, die in Office SharePoint
Designer 2007 eine Website zur Bearbeitung öffnen, verfügen über Zugriff auf verschiedene Befehle
oder Features, abhängig davon, welcher Teilnehmergruppe sie zugewiesen sind und welche
Bearbeitungseinschränkungen dieser Teilnehmergruppe zugewiesen sind. Teilnehmereinstellungen
funktionieren auf Websiteebene, und die Einstellungen können nicht von Unterwebsites einer
übergeordneten Website geerbt werden. Teilnehmereinstellungen sind kein Sicherheitsfeature, sondern
für die Verwendung in einer Umgebung vorgesehen, in der die Websiteverwalter den Absichten der
Benutzer vertrauen können, und sie sollen dabei helfen, unbeabsichtigte Änderungen an einer Website
zu verhindern.
Teilnehmereinstellungen wurden in Microsoft SharePoint Designer 2010 entfernt, weil das Feature
kompliziert war, selten verwendet wurde und nicht optimal in das Berechtigungsmodell der SharePointProdukte und -Technologien integriert werden konnte, da Benutzer die von dem Feature festgelegten
Einschränkungen umgehen konnten. Statt diese Funktionalität zu verwenden, wird jetzt sowohl das
Berechtigungsmodell der SharePoint-Produkte und -Technologien als auch das Feature des
SharePoint-Rollen-Designers als zuverlässig vorausgesetzt.
Datenbankfeatures
Die Datenbankfeatures in Microsoft FrontPage und Office SharePoint Designer 2007 sind nicht auf die
Websites der SharePoint-Produkte und -Technologien anwendbar und werden in Microsoft SharePoint
Designer 2010 nicht unterstützt. Zu den Features, die in Microsoft SharePoint Designer 2010 entfernt
wurden, gehören die folgenden:

Datenbankschnittstellen-Assistent: Erstellt eine neue datenbankgestützte Website in Office
SharePoint Designer 2007.
108

Datenbankergebnis-Assistent: Erstellt in Office SharePoint Designer 2007 Webseiten, die die
Datenbankergebnis-Webkomponente enthalten, die auch als WebBot bezeichnet wird. SharePoint
Designer 2010 unterstützt den Datenbankergebnis-WebBot nicht. Wenn Sie eine Webseite
anzeigen oder die Entwurfsansicht in SharePoint Designer 2010 verwenden, um eine vorhandene
Datenbankergebnisseite zu öffnen, wird der Datenbankergebnis-WebBot als HTML-Kommentar
gerendert.

Registerkarte Datenbank im Dialogfeld Websiteeinstellungen: Zur Verwaltung von
Datenbankverbindungseinstellungen in Office SharePoint Designer 2007.
Layouttabellen
In Office FrontPage 2003 und Office SharePoint Designer 2007 können Sie Webseitenlayouts erstellen,
indem Sie Layouttabellen und -zellen verwenden. Eine Layouttabelle ist das Framework, das Sie für ein
Seitenlayout erstellen. Layoutzellen sind die Bereiche innerhalb dieses Frameworks, die den Inhalt
einer Seite enthalten, einschließlich von Text, Bildern, Webparts und anderen Elementen. Zusammen
stellen Layouttabellen und -zellen horizontale und vertikale Bereiche dar, die Benutzer Webseiten
hinzufügen können und die eine visuelle Struktur für die Inhalte bereitstellen.
CSS-Layoutfeatures ersetzen in Microsoft SharePoint Designer 2010 das Feature der Layouttabellen,
und die umfangreichen HTML-Kommentare, auf denen Layouttabellen beruhen, werden nicht erkannt.
Wenn Sie in SharePoint Designer 2010 eine Webseite öffnen, die eine vorhandene Layouttabelle
enthält, funktioniert die Layouttabelle ordnungsgemäß. Sie können SharePoint Designer 2010 jedoch
nicht verwenden, um eine neue Layouttabelle einzufügen.
Microsoft Skript-Editor (MSE)
In Office SharePoint Designer 2007 und früheren Versionen von Microsoft FrontPage können Sie den
Microsoft Skript-Editor (MSE) verwenden, um auf einer Datenzugriffsseite Text hinzuzufügen sowie
HTML-Tags und VBScript (Microsoft Visual Basic Scripting Edition)-Code zu bearbeiten. MSE stellt
außerdem IntelliSense-Features zur Erstellung und Bearbeitung von Skripts bereit. Darüber hinaus
können Sie mit dem Skript-Editor die Seite so anzeigen, wie sie in einem Webbrowser dargestellt wird.
Microsoft SharePoint Designer 2010 schließt Microsoft Skript-Editor nicht ein.
Veröffentlichen, Sichern und Wiederherstellen von Remotewebsites
SharePoint Designer 2010 soll von den Benutzern für die Arbeit an Websites der SharePoint-Produkte
und -Technologien und nicht für das Entwerfen und Veröffentlichen dieser Websites verwendet werden.
Im Gegensatz dazu wurde Microsoft FrontPage als serverunabhängiges Tool zur Erstellung und
Verwaltung von Websites konzipiert. Features der Vorbersion für das Veröffentlichen und Herstellen
von Verbindungen mit Remotewebsites sowie das Verwalten der Übertragung von Websites und inhalten wurden in SharePoint Designer 2010 entfernt.
SharePoint Designer 2010 ist nicht dafür vorgesehen, Serveradministrationsaufgaben wie Sicherungen
oder Wiederherstellungen zu ersetzen. Vorgänge wie Sicherungen, Wiederherstellungen,
Inhaltsmigration sowie andere Verwaltungsaufgaben, die sich auf gesamte Websites der SharePoint-
109
Produkte und -Technologien auswirken, sollten über die Webseite der Zentraladministration ausgeführt
werden.
Sichern einer Website
SharePoint Designer 2010 ist dafür ausgelegt, mit Inhalten einer vorhandenen Website der SharePointProdukte und -Technologien verwendet zu werden. Um eine Website zu sichern, verwendet ein
Administrator für die Website der SharePoint-Produkte und -Technologien die Website der
Zentraladministration für die Websitesammlung.
Wiederherstellen einer Website
SharePoint Designer 2010 ist dafür ausgelegt, mit Inhalten einer vorhandenen Website der SharePointProdukte und -Technologien verwendet zu werden. Um eine Website wiederherzustellen, verwendet
ein Administrator für die Website der SharePoint-Produkte und -Technologien die Website der
Zentraladministration für die Websitesammlung.
FTP
In FrontPage wurde ein integrierter FTP-Client für die Verbindung mit Servern ohne Microsoft
FrontPage-Servererweiterungen bereitgestellt. Dieser integrierte FTP-Client ermöglichte es den
Benutzern, Websites über FTP zu öffnen und dann eine gesamte Website zu veröffentlichen oder
einzelne Dateien auf dem Remotewebserver zu verwalten. Da SharePoint Designer 2010 für die
Verwendung mit Websites der SharePoint-Produkte und -Technologien vorgesehen ist und der
erforderliche zugrunde liegende Code auf diesen Servern bereits installiert ist, wird kein FTP-Client
benötigt. Dieser wurde daher entfernt.
Websiteimport-Assistent
SharePoint Designer 2010 ist dafür ausgelegt, mit Inhalten einer vorhandenen Website der SharePointProdukte und -Technologien verwendet zu werden. Daher wurde die Funktion zum Importieren einer
Website von einem anderen Server oder Dateispeicherort entfernt.
Website veröffentlichen
SharePoint Designer 2010 ist dafür ausgelegt, mit Inhalten einer Website der SharePoint-Produkte und
-Technologien verwendet zu werden. Daher wurde die Funktion zum Erstellen, Bearbeiten oder
Veröffentlichen einer datenträgerbasierten Website sowie zum Verwenden von Remotewebsites
entfernt. Im Gegensatz zu SharePoint Designer 2010 wurden datenträgerbasierte Websites von Office
SharePoint Designer 2007 unterstützt. Beim Bearbeiten von Webseiten über einen Websiteordner
wurden Metadaten wie Ihr Anmeldename für jede bearbeitete Datei gespeichert und für Dateien im
Office SharePoint Designer 2007-Dialogfeld Websiteansichten und Dateieigenschaften zum
Anzeigen der Autoreninformationen verwendet, z. B. Erstellt von oder Geändert von. Durch
Deaktivieren des Kontrollkästchens Manage the Web site using Office SharePoint Designer 2007
für Metadatendateien im Dialogfeld Websiteeinstellungen konnten Sie die Metadaten aus dem
110
Websiteordner auf dem lokalen Computer entfernen. Da die Funktion zum Öffnen und Verwenden von
datenträgerbasierten Websites entfernt wurde, gilt diese Überlegung zum Datenschutz nicht für
SharePoint Designer 2010.
Webpaket
Ein Webpaket kann Webseiten, Vorlagen, Webkomponenten, Designs, Grafiken, Stylesheets und
andere Elemente enthalten. Webpakete sind CAB-Dateien (mit der Dateinamenerweiterung .fwp), die
Sie verwenden, um Importe oder Exporte von einer Website auszuführen. Bei der Arbeit mit einer
Website der SharePoint-Produkte und -Technologien stellt SharePoint Designer 2010 den direkten
Zugriff auf das Importieren oder Exportieren von Webpaketen bereit. SharePoint Designer 2010
importiert keine Webpaketdateien.
Zum Bereitstellen von Paketfunktionen bei der Arbeit mit einer Website der SharePoint-Produkte und Technologien werden zwei alternative Methoden empfohlen. Bei der ersten Methode können Sie eine
benutzerdefinierte Websitevorlage verwenden. Benutzerdefinierte Websitevorlagen werden als STPDatei in der SharePoint-Datenbank gespeichert. Als zweite Möglichkeit können Sie das Windows
SharePoint Services-Lösungsframework verwenden. Mithilfe von Lösungen können Sie
benutzerdefinierte Features, Websitedefinitionen, Vorlagen, Webparts und Assemblys packen und
bereitstellen. Das Windows SharePoint Services-Lösungsframework ermöglicht es Ihnen, alle
Komponenten zum Erweitern von Windows SharePoint Services in einer Lösungsdatei zu bündeln.
Eine Lösungsdatei ist eine Datei im CAB-Format, weist allerdings die Erweiterung .wsp auf. Bei einer
Lösung handelt es sich um ein bereitstellbares, wiederverwendbares Paket, das eine Gruppe von
Features, Websitedefinitionen und Assemblys enthält, die für Websites gelten und die Sie einzeln
aktivieren und deaktivieren können. Sie können die Lösungsdatei verwenden, um die Inhalte eines
Webpartpakets bereitzustellen. Dies schließt Assemblys, Klassenressourcen, DWP-Dateien und
andere Paketkomponenten ein.
Ansichten
In den Ansichten in FrontPage und Office SharePoint Designer 2007 wurden verschiedene
Möglichkeiten zum Anzeigen der Dateien und zum Bearbeiten der Webseiten einer Website
bereitgestellt. Jede Ansicht bot jeweils Vorteile zur Ausführung von Erstellungs-, Bearbeitungs- und
Verwaltungsaufgaben für Websites. SharePoint Designer 2010 beinhaltet Änderungen an den Berichts, Navigations- und Hyperlinkansichten.
Berichtsansicht
In Office SharePoint Designer 2007 können Sie über die Berichtsansicht Berichte ausführen, um
Informationen zu erhalten, z. B. Anzahl und Art der Bilder auf einer Seite, fehlerhafte oder veraltete
Hyperlinks oder Seiten, die langsam geladen werden. In FrontPage und Office SharePoint
Designer 2007 bietet die Berichtsansicht Zugriff auf Statistiken, mit denen Sie alle Aspekte einer
Website überwachen können. Sie können detaillierte Informationen über die Leistung Ihrer Website
sowie Informationen über die Besucher überprüfen. Darüber hinaus können Sie die Berichte
111
verwenden, um zahlreiche gängige Probleme zu erkennen und zu beheben, die Entwicklung Ihrer
Website zu verfolgen und die Website fortlaufend zu verbessern und zu optimieren, um das
Benutzererlebnis zu verbessern.
In SharePoint Designer 2010 wurde die Art, wie Sie auf Berichte zugreifen, geändert. Außerdem
wurden die Berichte entfernt, die für eine Website der SharePoint-Produkte und -Technologien nicht
nützlich sind.
Navigationsansicht
In FrontPage oder Office SharePoint Designer 2007 bietet die Navigationsansicht eine Übersicht über
die Navigationsstruktur einer Website. Außerdem werden die Webseiten, die Teil der
Navigationsstruktur der Website sind, als Flussdiagramm angezeigt. Die Navigationsansicht und der
Navigationsaufgabenbereich sind für die Verwendung mit den Websites der SharePoint-Produkten und
-Technologien nicht optimal geeignet und wurden durch neue Features wie die Websitenavigation und
die Schnellstartleiste ersetzt.
Hyperlinkansicht
Die Hyperlinkansicht stellt eine visuelle Darstellung aller Hyperlinks im Zusammenhang mit einer
spezifischen Webseite einer Website bereit. Wenn Sie in der Hyperlinkansicht eine Webseite
auswählen, werden alle anderen Webseiten der betreffenden Website angezeigt, die Hyperlinks zu der
ausgewählten Webseite enthalten. Außerdem werden die Webseiten durch eine Linie verbunden.
Außer diesen Hyperlinks werden die Hyperlinks von der Webseite zu Ressourcen wie Bildern,
Webseiten oder anderen Objekten zusammen mit einer Angabe zur Gültigkeit der Hyperlinks
angezeigt.
Die Hyperlinkansicht wurde in SharePoint Designer 2010 entfernt, da dieser Ansatz für Hyperlinks für
Websites der SharePoint-Produkte und -Technologien nicht nützlich ist. Mit den Features zur
Fehlerüberprüfung in SharePoint Designer 2010 können Sie fehlerhafte Links, nicht verwendete Seiten
sowie die Verwendung von Cascading Stylesheets und Gestaltungsvorlagen überprüfen.
Migrationsüberlegungen
Beim Planen einer Migration zu SharePoint Designer 2010 sollten Sie sich zunächst ansehen, was für
SharePoint Designer 2010 neu ist oder geändert oder entfernt wurde.
112
Änderungen in SharePoint Workspace 2010
In diesem Artikel werden die Änderungen in Microsoft SharePoint Workspace 2010 aufgelistet, die seit
Microsoft Office Groove 2007 vorgenommen wurden.

Neuigkeiten

Änderungen

Löschungen

Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
Dieser Abschnitt befasst sich mit den neuen Features von SharePoint Workspace 2010, der
Nachfolgerversion von Office Groove 2007.
SharePoint-Integration
SharePoint Workspace 2010 ermöglicht es SharePoint Server 2010-Benutzern, einen persönlichen
SharePoint-Arbeitsbereich zu erstellen, bei dem es sich um eine lokale, synchronisierte und
zwischengespeicherte Kopie der Dokument- und Listeninhalte in einer SharePoint-Website handelt. Mit
diesem Feature können Information Worker mit Zugriff auf eine SharePoint-Website auf einfache Weise
bei Offline- und Onlinearbeiten auf SharePoint-Dokumentbibliotheken und -listen zugreifen und
Beiträge liefern.
Benutzeroberfläche von SharePoint Workspace
Bei der Darstellung und dem Verhalten der Fluent-Benutzeroberfläche (UI) von SharePoint Workspace
2010 wurde auf die Vertrautheit für SharePoint-Benutzer geachtet.
Änderungen
Dieser Abschnitt enthält eine Zusammenfassung die Featureänderungen in SharePoint Workspace
2010.
Das Produkt SharePoint Workspace
Die Groove-Clientanwendung wird durch die Microsoft SharePoint Workspace-Clientanwendung
ersetzt. Wie Office Groove 2007 ermöglicht SharePoint Workspace 2010 es Benutzern, eine lokale,
synchronisierte und zwischengespeicherte Kopie der Dokumentinhalte einer SharePoint-Website zu
erstellen. In SharePoint Workspace ist dies jedoch durch einen persönlichen, synchronisierten
SharePoint-Arbeitsbereich möglich anstelle eines Tools zum Verbinden, das in Office Groove 2007
113
verwendet wurde. Wie Office Groove 2007 ermöglicht SharePoint Workspace 2010 es Benutzern,
Groove-Arbeitsbereiche und freigegebene Ordner zu erstellen. Das Aussehen und Verhalten der
Benutzeroberfläche von SharePoint Workspace 2010 wurde aktualisiert, um eine höhere Kontinuität mit
SharePoint-Teambereichen zu erzielen.
Position der Tools
Die Liste der Tools in SharePoint Workspace 2010 wurde aus der Anordnung horizontaler
Registerkarten im unteren Bereich des Arbeitsbereichs-Explorers in eine vertikale Anordnung auf der
Registerkarte Datei verschoben. Das Neuanordnen von Tools durch Ziehen mit der Maus an eine neue
Position auf der Benutzeroberfläche wird nicht mehr unterstützt. Allerdings können Benutzer Tools jetzt
nach Typ oder Alphabet sortieren. Diese Änderung sorgt für eine bessere Sichtbarkeit der Tools für
Benutzer.
Anmeldekennwort und Smartcard in Groove
Zur Verbesserung der Konsistenz mit anderen Microsoft Office 2010-Anwendungen wurde der
Sicherheitsansatz von SharePoint Workspace 2010 geändert und auf ein Groove-spezifisches
Anmeldekennwort bzw. Groove-spezifische Smartcards zu Gunsten der WindowsAnmeldeinformationen verzichtet. Durch den Verzicht auf Groove-spezifische Anmeldeinformationen
steigt die Sicherheit und Verwaltungsfähigkeit der Umgebung. Wenn sich Benutzer an SharePoint
Workspace 2010 anmelden, wird eine Meldung angezeigt, die besagt, dass das Groove-Kennwort oder
die Smartcard für die Anmeldung bei Groove nicht mehr erforderlich ist und die Konten über die
Windows-Anmeldeinformationen geschützt werden. Bei dieser Benachrichtigung handelt es sich um ein
neues Feature.
Anmeldeinformationen
SharePoint Workspace 2010 beruht auf den Benutzeranmeldeinformationen des
Serverbetriebssystems anstatt auf einer Reihe von dedizierten SharePoint Workspace 2010Anmeldeinformationen. Aufgrund dieser Änderung wurden einige Features im Zusammenhang mit der
Anmeldung entfernt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Features im Zusammenhang mit der
Anmeldung.
Arbeitsbereichs-Manager
Der Arbeitsbereichs-Manager ist ein Feature, über das SharePoint Workspace-Benutzern eine Liste
aller ihrer Arbeitsbereiche bereitgestellt wird. Dies schließt auch den Arbeitsbereichstyp,
Statusinformationen und Datum und Uhrzeit des letzten ungelesenen Elements ein. In SharePoint
Workspace 2010 ist der Arbeitsbereich-Manager kein gesondertes Feature mehr, da der Startbereich
eine vergleichbare Funktionalität bereitstellt.
114
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Features in SharePoint Workspace 2010, die entfernt
wurden. Die folgenden Funktionen von Office Groove 2007 werden in SharePoint Workspace 2010
nicht unterstützt, da die Funktion in den meisten Fällen nicht mehr erforderlich ist oder um
Verwechslungen mit vergleichbaren Funktionen einer anderen Anwendung zu vermeiden.
Benachrichtigungen für Kontakte
Die Möglichkeit, eine Benachrichtigung für bestimmte SharePoint Workspace-Kontakte als Hinweis auf
ihre Onlinepräsenz in einem Arbeitsbereich festzulegen, wurde entfernt. Benachrichtigungen, die für
Kontakte in Microsoft Office Groove 2007 festgelegt wurden, werden in SharePoint Workspace 2010
nicht angezeigt. Anstatt eine Benachrichtigung für einen Kontakt festzulegen, können SharePoint
Workspace 2010-Benutzer Microsoft Communicator zum Markieren des Kontakts verwenden.
E-Mail-Einladung
Die Unterstützung des Mailto-Protokolls zum Versenden von Einladungen für den GrooveArbeitsbereich und Kontaktinformationen über andere E-Mail-Clients als Microsoft Outlook 2010 wurde
in SharePoint Workspace 2010 entfernt. Das Kontrollkästchen E-Mail-Einladungen mit Microsoft
Outlook senden wurde aus dem Dialogfeld Einstellungen entfernt. Benutzer, die Outlook 2010 als EMail-Client verwenden, sind von dieser Änderung nicht betroffen. Benutzer mit anderen E-Mail-Clients
oder Instant Messaging-Anwendungen müssen die Einladung jedoch kopieren und in die Nachricht
einfügen. Aufgrund von Einschränkungen des Mailto-Protokolls ist die einwandfreie Funktion in allen
Sprachen nicht möglich, sodass die globale Unterstützung, die Benutzer benötigen, nicht bereitgestellt
werden konnte.
Groove Forms Designer
Der Groove Forms Designer wurde in SharePoint Workspace 2010 entfernt. Die Funktionalität des
Groove Forms Designers wurde durch das Listentool ersetzt, das eine Entwurfsfunktion enthält, mit
dem Entwickler Microsoft InfoPath 2010-Formularvorlagen importieren können. Wenn Office
Groove 2007-Benutzer auf SharePoint Workspace 2010 upgraden, können die Formulare in
vorhandenen Groove-Arbeitsbereichen erwartungsgemäß ausgeführt werden. Anwendungsentwickler
müssen eine Clientinstallation von Office Groove 2007 verwenden oder bereits vorhandene
benutzerdefinierte Formulare in bestehenden Groove-Arbeitsbereichen verwenden.
InfoPath-Formulare in Groove
Der Groove InfoPath-Formular-Designer wurde in SharePoint Workspace 2010 entfernt. Nach dem
Upgrade können die Formulare in bestehenden Groove-Arbeitsbereichen erwartungsgemäß ausgeführt
werden. Es wird die Verwendung von Microsoft InfoPath 2010 zum Bearbeiten oder Erstellen von
Formularen empfohlen. SharePoint Workspace 2010-Benutzer können neue Formulare, die in InfoPath
2010 erstellt wurden, in einen Groove-Arbeitsbereich importieren.
115
Benutzerdefinierte Tools
Das Feature Toolset wurde in SharePoint Workspace 2010 entfernt. Benutzer von SharePoint
Workspace können keine benutzerdefinierten Tools hinzufügen oder benutzerdefinierte
Toolgruppierungen erstellen. In Office Groove 2007 stand einem Benutzer die Option zum Erstellen
eines benutzerdefinierten Tools im Dialogfeld Tool hinzufügen zur Verfügung.
Kontaktliste im Arbeitsbereichs-Explorer in Groove
Der Bereich des Arbeitsbereichs-Explorers von SharePoint Workspace 2010, der Tools und Listen
enthält und die Möglichkeit bietet, eine Kontaktliste als Bestandteil des Arbeitsbereichs-Explorers
anzuzeigen, ist nicht mehr verfügbar. Das Arbeiten mit Kontakten ist ansonsten unverändert, und
Benutzer können weiterhin im Startbereich mit Kontakten arbeiten.
Arbeitsbereichsliste des Arbeitsbereichs-Explorers in Groove
Der Bereich des Arbeitsbereichs-Explorers von SharePoint Workspace 2010, der Tools und Listen
enthält und die Möglichkeit bietet, eine Arbeitsbereichsliste als Bestandteil des ArbeitsbereichsExplorers anzuzeigen, ist nicht mehr verfügbar. Das Arbeiten mit einem Arbeitsbereich ist ansonsten
unverändert, und Benutzer können weiterhin im Startbereich mit Arbeitsbereichen arbeiten.
Lite-Chat-Einladungen
Microsoft Communicator wurde in Office 2010 integriert. Da Communicator das Chatten mit mehreren
Benutzern ermöglicht, wäre das Feature der Lite-Chat-Einladungen doppelt vorhanden und wurde in
SharePoint Workspace 2010 entfernt.
Tool zum Verbinden
SharePoint Workspace ermöglicht es Benutzern, eine lokale, synchronisierte und
zwischengespeicherte Kopie von Dokumentinhalten in einer SharePoint-Website über einen
persönlichen, synchronisierten SharePoint-Arbeitsbereich zu erstellen. Dieser Vorgang ersetzt das
Office Groove 2007-Tool zum Verbinden, das deshalb entfernt wurde.
Feature des gemeinsamen Navigierens
Das Feature des gemeinsamen Navigierens, auf das über das Menü Optionen zugegriffen werden
kann, wurde in SharePoint Workspace 2010 entfernt. Mithilfe dieses Features konnte ein Benutzer auf
der Benutzeroberfläche navigieren und dann gemeinsam mit allen Benutzern, die den Modus für das
gemeinsame Navigieren aktiviert haben, auf der Benutzeroberfläche des Arbeitsbereichs navigieren. In
SharePoint Workspace 2010 sind Benutzer, die mit anderen Benutzern auf der Benutzeroberfläche
navigieren möchten, gezwungen, per Telefon oder Instant Messaging direkt mit den anderen Benutzern
zu koordinieren.
116
Communicator
Die Windows-API-basierte Integration von Microsoft Communicator wurde in Microsoft SharePoint
Workspace 2010 entfernt, da sie durch die Microsoft Office-basierte Integration ersetzt wird. Dadurch
kann ein funktionsreicher, robuster und konsistenter Umgang mit allen Office 2010-Anwendungen
gewährleistet werden. Benutzer können die Informationen und Aktionen für SharePoint Workspace
2010-Kontakte anzeigen.
Überlagerung des Sperrsymbols
Wenn Mitglieder in einem Office Groove 2007-Arbeitsbereich gesperrt werden, wird ihr Kontaktname
mit einem Sperrsymbol versehen und sie werden unter der Überschrift Suspended in den
Mitgliederlisten gruppiert. In SharePoint Workspace 2010 entfällt dieses Sperrsymbol. Gesperrte
Mitglieder werden nur unter der Überschrift Suspended gruppiert, wenn der Bereich Mitglieder nach
Status sortiert wird.
QuickInfo beim Beitreten von Benutzern zu Tools
Wenn ein Benutzer einem Tool in einem beliebigen Arbeitsbereich beitritt, wird in Office Groove 2007
eine QuickInfo mit dem Hinweis, dass ein Benutzer einem Tool beigetreten ist, angezeigt. Zur
Verbesserung der Leistung und um den Umfang der Ablenkungen für Benutzer zu minimieren (vor
allem in Arbeitsbereichen mit zahlreichen Mitgliedern), wurde diese QuickInfo in SharePoint W orkspace
2010 entfernt. Benutzer können weiterhin über die Präsenzanzeige für den Toolnamen die Namen der
Benutzer eines Tools sehen.
Mehrere Identitäten
In Office Groove 2007 konnte ein Benutzer mehrere Identitäten innerhalb eines einzelnen Kontos
erstellen. Dieses Feature führte bei Benutzern gelegentlich zu Verwirrungen. Deshalb wurde die
Fähigkeit, mehrere Identitäten für ein Konto zu erstellen, in SharePoint Workspace 2010 entfernt. In
SharePoint Workspace 2010 wird nur ein Konto für eine Identität unterstützt. Wenn bestehende Office
Groove 2007-Konten mehrere Identitäten aufweisen, bleiben diese Identitäten als Bestandteil des
Kontos erhalten. Die Fähigkeit, mehrere Konten zu erstellen, wird weiterhin unterstützt.
Push-to-talk-Funktion und Sprachnachrichten
In Office Groove 2007 wurde eine Schaltfläche für Benutzer bereitgestellt, die ihnen die Konversation
über Voice over IP (VoIP) ermöglichte. Diese Funktionalität hat sich nicht immer als effektiv erwiesen
und wurde nur selten verwendet. Deshalb wurde sie in SharePoint Workspace 2010 entfernt.
Entsprechend wurden Office Groove 2007-Sprachnachrichten, die an eine Sofortnachricht angefügt
werden konnten, in SharePoint Workspace 2010 entfernt.
117
Chatten mit Freihandeingabe
Die Chatfunktion von Office Groove 2007 unterstützte Optionen für die Freihandeingabe, bei denen
Benutzer Chateinträge durch Ziehen mit der Maus zeichnen konnten. Die Optionen des Freihandmodus
waren für die meisten Benutzer nur von zweitrangiger Bedeutung und sind nicht mehr in SharePoint
Workspace 2010 enthalten.
Features im Zusammenhang mit der Anmeldung
SharePoint Workspace 2010 beruht auf den Benutzeranmeldeinformationen des
Serverbetriebssystems anstatt auf einer Reihe von dedizierten SharePoint Workspace 2010Anmeldeinformationen. Aufgrund dieser Änderung wurden die folgenden drei Features im
Zusammenhang mit der Anmeldung entfernt.

Zurücksetzen von fingerabdruckbasierten Anmeldeinformationen Bei diesem Feature konnte
ein Administrator einen temporären digitalen Fingerabdruck für die manuelle Authentifizierung
eines Benutzers verwenden, ehe der Benutzer die Anmeldeinformationen zurücksetzte. Es wird
empfohlen, dass Administrator anstelle dessen die E-Mail-basierte Funktionalität zur
Kennwortzurücksetzung verwenden.

Teilweise Datenwiederherstellung Diese Funktionalität ermöglichte einem Administrator den
eingeschränkten Zugriff auf SharePoint Workspace-Daten eines Benutzers, ohne die Identität des
Benutzers annehmen zu müssen. Diese Funktionalität ist in SharePoint Workspace 2010 nicht
mehr vorhanden, da Administratoren andere Methoden der Wiederherstellung von SharePoint
Workspace für einen Benutzer zur Verfügung stehen. Beispielsweise kann ein Administrator
mithilfe des einmaligen Anmeldens (Single Sign-On, SSO) auf die SharePoint Workspace-Daten
des Benutzers zugreifen, wenn der Benutzer oder ein Administrator angemeldet ist. Wenn Benutzer
den Zugriff auf SharePoint Workspace-Daten beschränken möchten, können sie das
Betriebssystem so konfigurieren, dass Administratoren nicht auf DPAPI-Benutzerschlüssel
zugreifen können und den Zugriff auf das Groove-Konto deaktivieren. Wenn sich Benutzer für
diesen Ansatz entscheiden, aber einen Schlüssel verlieren, ist die Wiederherstellung der
SharePoint Workspace-Daten in dieser Konfiguration schwieriger.

Verwaltungstool für die Datenwiederherstellung Dieses eigenständige Clienttool wurde
zusammen mit dem Feature der teilweisen Datenwiederherstellung zur Wiederherstellung der
Arbeitsbereichsdaten oder zur Kennwortzurücksetzung für einen Benutzer verwendet. Da die
teilweise Datenwiederherstellung entfernt wurde, ist auch das Verwaltungstool für die
Datenwiederherstellung nicht länger erforderlich.
Migrationsüberlegungen
Wenn Sie von Office Groove 2007 zu SharePoint Workspace 2010 migrieren und benutzerdefinierte
Formulare der Vorversion weiterhin verwenden möchten, müssen Anwendungsentwickler eine
Clientinstallation von Office Groove 2007 verwenden, um benutzerdefinierte Formulare in bestehenden
Groove-Arbeitsbereichen zu verwalten oder zu ändern. Die Funktionalität des Forms Designers wurde
wie weiter oben in diesem Artikel erwähnt durch das Listentool ersetzt.
118
Siehe auch
Deploy SharePoint Workspace 2010
119
Änderungen in Visio 2010
In diesem Artikel werden die Änderungen von Microsoft Visio 2010 im Vergleich zu
Microsoft Office Visio 2007 sowie Überlegungen zur Migration aufgeführt. Wenn Sie ein Upgrade von
Microsoft Office Visio 2003 durchführen, finden Sie weitere Informationen unter Änderungen in Office
Visio 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169007&clcid=0x407).
Inhalt dieses Artikels:

Neuigkeiten

Änderungen

Löschungen

Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
Dieser Abschnitt beschreibt die neuen Features von Visio 2010.
Fluent-Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche von Visio 2010 verwendet jetzt die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche.
Die Fluent-Benutzeroberfläche wurde mit 2007 Microsoft Office System eingeführt. Sie erleichtert das
Auffinden und Verwenden aller Features der Office-Anwendungen und sorgt für einen geordneten
Arbeitsplatz. Weitere Informationen zur Fluent-Benutzeroberfläche finden Sie in den Ressourcen im
Ressourcencenter für die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111045&clcid=0x407).
Menüband
Das Menüband, ein Teil der Fluent-Benutzeroberfläche, optimiert die wichtigsten Szenarien für das
Anfertigen von Zeichnungen in Visio und erleichtert die Arbeit. Das Menüband ermöglicht einen
schnellen Zugriff auf alle Befehle von Visio 2010 und erleichtert künftige Erweiterungen und
Anpassungen. Das Menüband kann auch angepasst werden. Sie können z. B. benutzerdefinierte
Registerkarten und benutzerdefinierte Gruppen für häufig verwendete Befehle erstellen. Beim
Schreiben kann das Menüband verborgen werden. Dadurch wird der Raum für das Bearbeiten der
Präsentation maximiert. Alle vorhandenen Visio SDK-Beispielanwendungen (Software Development
Kit) werden geändert, sodass das Menüband-Erweiterungsframework verwendet wird.
Backstage-Ansicht
Microsoft Office Backstage ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und eine Ergänzung zum Menüband.
Auf die Backstage-Ansicht kann über die Registerkarte Datei zugegriffen werden. Sie erleichtert die
120
Suche nach häufig verwendeten Funktionen und die Verwaltung der Visio-Zeichnungen. (Die
Registerkarte Datei ersetzt die Microsoft Office-Schaltfläche und das Menü Datei in früheren Versionen
von Microsoft Office.) Die Backstage-Ansicht wird zur Verwaltung von Dateien und den Daten zu den
Dateien verwendet, z. B. zum Erstellen und Speichern von Dateien, zum Untersuchen der Dateien auf
verborgene Metadaten oder persönliche Angaben und zum Festlegen von Dateioptionen.
ShapeSheet-IntelliSense
Falls ShapeSheet-Formeln in Visio für Sie neu sind: sie entsprechen Formeln in Excel mit dem
Unterschied, dass Sie damit Shapes programmieren und neu berechnen können. In einem
ShapeSheet-Arbeitsblatt werden Informationen für jedes Visio-Shape gespeichert. In einem
ShapeSheet sind Formeln aus vorherigen Versionen von Visio weiterhin gültig.
IntelliSense ist neu in Visio 2010. Dieses Feature überprüft und vervollständigt Formeln automatisch.
Einige Vorteile von ShapeSheet-IntelliSense:

Stichwortsuche

Automatisches Vervollständigen von Stichwörtern

Popupfenster zur Definition von Stichwörtern

Popupfenster mit Hinweisen zur Funktionssignatur

Überprüfung von Klammern

Eingabe von mehrzeiligen Formeln für Entwickler

Unterstützung von lokalen Verweisen und Verweisen zwischen Arbeitsblättern
Seitenanfang
Änderungen
Dieser Abschnitt enthält eine Zusammenfassung der Änderungen in Visio 2010.
Statusleiste
Die folgenden Elemente wurden aus der Statusleiste von Visio 2010 entfernt, werden aber weiterhin im
Fenster Größe und Position angezeigt:

X

Y

Anfang X

Anfang Y

Ende X

Ende Y
121
Anpassen von Freihandstiften
Das Dialogfeld Stifte anpassen wurde in Visio 2010 entfernt und durch das neue in OfficeArt und
OneNote verwendete Stiftmodell ersetzt. Visio 2010 speichert nicht mehr die Einstellungen für fünf
verschiedene Stifte in der Registrierung. Es ist keine Zugriffsmöglichkeit mehr für das Dialogfeld Stifte
anpassen vorhanden. Stattdessen können die Eigenschaften von Freihandstiften auf der Registerkarte
Freihandtools angepasst werden.
Farbe nach Wert
Das Add-on "Farbe nach Wert" funktioniert in Visio 2010 nicht mehr. Es wird durch das Feature
Datengrafiken ersetzt, das mehr Funktionalität bietet. Das Add-on "Farbe nach Wert" wird nicht mehr
im hierarchischen Steuerelement Add-Ons angezeigt. Shapes enthalten keine Klickaktionen mit der
rechten Maustaste zum Öffnen des Add-Ons mehr. Objektmodellaufrufe durch Shapes, die das
veraltete Add-On "Farbe nach Wert" aufrufen, führen zu einer Warnung, in der auf die neue
Funktionalität von Datengrafiken und auf die entsprechenden Hilfedateien hingewiesen wird.
Visual Studio Add-In/Add-On-Assistent
Der Visual Studio Add-In/Add-On-Assistent, der im Visio 2010 SDK enthalten ist, wurde gegenüber der
früheren Version geändert. Mit dem Assistenten im Visio 2010 SDK werden Visio-Add-On-Projekte,
aber keine Add-In-Projekte mehr erstellt. Die Unterstützung des Assistenten für Visio 2010 VSTO-AddIn-Projekte ist systemintern in Microsoft Visual Studio 2010 verfügbar.
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Features, die in Visio 2010 entfernt wurden.
ShapeStudio
Das Tool "ShapeStudio" aus früheren Versionen des Visio-SDK wurde im Visio 2010 SDK entfernt.
Statusleiste
Die folgenden Elemente wurden aus der Statusleiste von Visio 2010 entfernt:

Anfang

Ende

Dx

Dy

Ausrichten

Oben

Unten
122

Links

Rechts

Nebeneinander

Zeile in Druckseite

Spalte in Druckseite

Vorgänger
Die Statusleiste der Fluent-Benutzeroberfläche konzentriert sich auf Statuselemente höherer Priorität,
von den viele zusätzlich aktionsgebunden sind.
Feature Shapes suchen
Mithilfe des früher in Visio verfügbaren Serverfeatures Shapes suchen konnten auf den Websites von
Microsoft installierte Shapes gesucht werden. Darüber hinaus wurden außer den auf dem lokalen
Computer installierten neue und aktualisierte Shapes zur Verfügung gestellt.
Das Feature Shape suchen stellt keine Verbindung mit dem Internet mehr her. In früheren Versionen
konnte auf diese Weise nach weiteren Visio-Shapes gesucht werden. Das Feature Shape suchen stellt
auch keine Verbindung mit weiteren Webservern her, die ein Administrator für die Bereitstellung
weiterer Shapes konfiguriert hat. Der Inhalt muss jetzt von Office Online heruntergeladen werden. Über
den Befehl Shapes online suchen in den Menüs Weitere Shapes erhalten Sie Anweisungen zum
Download.
Nach dieser Änderung zeigt das Feature Shape suchen nur Suchergebnisse für den lokalen Computer
an.
In Visio 2010 kann die Benutzeroberfläche über Nach Shapes suchen im Menü Weitere Shapes einund ausgeschaltet werden.
Andocken von Schablonen
Das Shapes-Fenster in Visio 2010 wurde umgestaltet und für die vertikale Ausrichtung des Fensters
optimiert. Deshalb sind Schablonen in Visio 2010 auf der linken oder rechten Seite des ShapesFenster angedockt, und das Andocken oben und unten ist nicht mehr zulässig.
Seitenanfang
Migrationsüberlegungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Features und Änderungen, die Administratoren beim
Migrieren von Microsoft Microsoft Office Visio 2007 zu Microsoft Visio 2010 berücksichtigen sollten.
Eine wichtige Änderung besteht darin, dass für Visio jetzt das Erscheinungsbild der anderen Microsoft
Office-Produkte übernommen wurde und die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche verwendet
wird. In Visio 2010 navigieren Sie über das Menüband, die Symbolleiste für den Schnellzugriff und die
Microsoft Office Backstage-Ansicht zu den Features.
123
Prozessrepository
In Visio 2010 können Sie problemlos Auflistungen von Prozessdiagrammen verwalten, die in der Regel
auf Netzwerkfreigaben gespeichert sind. Sie können sicherstellen, dass Sie die neueste Version
bearbeiten, und einen Benutzer informieren, wenn Änderungen an der Prozessdiagrammen
vorgenommen wurden. Für viele Administratoren und Manager, die diese Dokumentrepositorys
überwachen, kann es sehr arbeitsintensiv sein, sicherzustellen, dass die Diagramme interne Standards
einhalten, und alle beteiligten Prozesse zu überwachen. Das Visio-Prozessrepository, eine in Microsoft
SharePoint Server 2010, enthaltene neue Websitevorlage, verwendet die Features für die
Zusammenarbeit in SharePoint Server 2010, einschließlich:

Einchecken/Auschecken

Versionsverwaltung

Workflow
Diese Features sind in mehrere neue Prozessverwaltungsfeatures in Visio 2010 integriert. Im Ergebnis
kann ein SharePoint-Administrator mit wenigen Mausklicks ein Visio-Prozessrepository erstellen, das
für eine einfache Speicherung und Verwaltung von Visio-Prozessdiagrammen vorkonfiguriert ist. Eine
Repositorywebsite enthält eine Bibliothek für die Dokumentation, eine Aufgabenliste und eine
Diskussionsrunde. Die Dokumentbibliothek für Prozessdiagramme dient zum Speichern von Prozessen
und ist mit mehreren Vorlagen gefüllt, die zum Erstellen von neuen Prozessdiagrammen verwendet
werden können.
Veröffentlichen eines Prozessdiagramms in einem Repository
Mithilfe der Gültigkeitsprüfung können Sie ein Diagramm vor dem Veröffentlichen auf
Validierungsprobleme prüfen. Wenn Sie fertig sind, können Sie das Dokument wieder im Repository
speichern, indem Sie Auf SharePoint speichern in der Backstage-Ansicht verwenden. Um ein
Dokument im Repository zu speichern, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie in der Backstage-Ansicht auf die Registerkarte Datei.
2. Klicken Sie auf Speichern & Senden.
3. Klicken Sie unter Speichern & Senden auf Auf SharePoint speichern.
4. Wählen Sie die gewünschte Dokumentbibliothek für Prozessdiagramme und den Dateityp aus.
5. Klicken Sie auf Speichern unter, um das Dokument zu speichern.
6. Das Prozessdiagramm wird in der Dokumentbibliothek für Prozessdiagramme aufgeführt. Der
Dokumentbibliothek enthält zwei besondere Spalten:
a. Schlüsselwörter: In dieser Spalte werden die Überschriften für Verantwortlichkeitsbereiche
jedes funktionsübergreifenden Flussdiagramms in der Dokumentbibliothek angezeigt.
b. Kategorie: In dieser Spalte wird der Validierungsstatus für jedes Dokument angezeigt. Bei
gemeinsamer Verwendung mit der Diagrammüberprüfung in Visio 2010 können
Administratoren und Manager leichter überwachen, ob die Prozesse im Repository den
Standards der Organisation entsprechen.
124
Da das Prozessrepository auf SharePoint Server 2010 aufsetzt, können Sie die Vorteile von anderen
SharePoint-Funktionen nutzen. Sie haben beispielsweise folgende Möglichkeiten:

Einrichten von Workflows

Einrichten von automatischen E-Mail-Benachrichtigungen bei Dokumentänderungen

Anzeigen des Überarbeitungsverlaufs für ein bestimmtes Dokument

Visio Services in SharePoint Server 2010 ist eine Dienstanwendung, mit der Benutzer die Prozesse
mit einem Mausklick in einem Browser anzeigen können, auch wenn Visio nicht auf dem Computer
installiert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Visio Services (Übersicht) (SharePoint
Server 2010) (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184088&clcid=0x407).
Visio Viewer
Visio Viewer 2002 und Visio Viewer 2003 werden nicht mehr unterstützt. Wenn Sie Visio Viewer 2007
verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie über die neuesten Upgrades verfügen oder Visio 2010 (Beta)
Viewer verwenden können. Visio 2010 Viewer weist alle Funktionen der vorherigen Viewer auf und
beinhaltet alle Sicherheitspatches. Wenn Sie keine Aktualisierung auf Visio 2010 Viewer ausführen
möchten, müssen Sie den vorhanden Viewer aktualisieren, indem Sie wie folgt vorgehen:
1. Wenn Sie Viewer 2002 oder Viewer 2003 verwenden, deinstallieren Sie diesen, und installieren Sie
Visio 2007 Viewer.
2. Installieren Sie Visio Viewer 2007 Service Pack 1.
3. Installieren Sie das Sicherheitsupdate für Visio Viewer 2007. Weitere Informationen finden Sie im
Microsoft Knowledge Base-Artikel Sicherheitsupdate für Microsoft Office Visio Viewer 2007
(KB973709) (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184092&clcid=0x407).
Sie können die Ansicht auch über Microsoft Update aktualisieren. Dies kann jedoch mehrere
Durchläufe von Microsoft Update zum Downloaden der relevanten Updates beinhalten.
Anpassung und Optionen
In Visio 2010 können zahlreiche Einstellungen und Anpassungen vorgenommen werden, um die
Benutzererfahrung zu personalisieren. Weitere Informationen finden Sie unter Planen von
Anpassungen und Optionen für Visio 2010.
Migration der VBA-Einstellungen
In Office 2010 wurde Visual Basic for Applications (VBA) von VBA 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Die
Einstellungen von VBA 7.0 wurden nach der Migration nicht automatisch neu gefüllt, sondern
zurückgesetzt. Der Grund hierfür war, dass die Registrierungseinstellungen für VBA sich in Office 2010
in einer anderen Struktur befinden (siehe folgende Tabelle).
Version
Registrierungsunterschlüssel
Office 2000 bis Office 2007
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common
Office 2010
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common
125
Kopieren Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus dem 6.0-Hive in den 7.0-Hive, um dieses
Problem zu korrigieren.
Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).
Siehe auch
Visio Beta SDK
Änderungen in Office 2010
Systemanforderungen für Office 2010
126
Änderungen in Word 2010
Dieser Artikel enthält eine Liste der Änderungen in Microsoft Word 2010 gegenüber
Microsoft Office Word 2007 sowie Migrationsüberlegungen. Wenn Sie ein Upgrade von Microsoft Office
Word 2003 durchführen, finden Sie weitere Informationen unter Änderungen in Office Word 2007
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169004&clcid=0x407).
Inhalt dieses Artikels:

Neuigkeiten

Änderungen

Löschungen

Migrationsüberlegungen
Neuigkeiten
In diesem Abschnitt werden neue Features in Word 2010 beschrieben.
Fluent-Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche von Word 2010 wurde dahingehend umgestaltet, dass jetzt die Microsoft Office
Fluent-Benutzeroberfläche verwendet wird. Die in 2007 Microsoft Office System eingeführte FluentBenutzeroberfläche soll Benutzern das Auffinden und Verwenden sämtlicher Features der OfficeAnwendungen erleichtern und die Übersichtlichkeit des Arbeitsbereichs verbessern. Weitere
Informationen zur Fluent-Benutzeroberfläche finden Sie in den Ressourcen im Ressourcencenter für
die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111045&clcid=0x407).
Menüband
Das Menüband ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und soll in wichtigen Word 2010Dokumentbearbeitungsszenarien die Benutzerfreundlichkeit verbessern. Das Menüband ermöglicht den
schnelleren Zugriff auf alle Befehle in Word 2010 und bietet Spielraum für spätere Ergänzungen und
Anpassungen. Sie können das Menüband auch anpassen. Beispielsweise können Sie
benutzerdefinierte Registerkarten und Gruppen mit häufig verwendeten Befehlen erstellen. Außerdem
können Sie das Menüband beim Schreiben ausblenden, um den Dokumentbearbeitungsbereich auf der
Seite zu maximieren.
Backstage-Ansicht
Microsoft Office Backstage ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und ergänzt das Menüband. In der
Backstage-Ansicht, auf die Sie über das Menü Datei zugreifen können, finden Sie häufig verwendete
127
Features zum Verwalten von Word-Dokumentdateien. (Durch die Registerkarte Datei werden die
Microsoft Office-Schaltfläche und das Menü Datei ersetzt, die in früheren Versionen von Microsoft
Office verwendet wurden.) In der Backstage-Ansicht können Sie Dateien und Daten zu den Dateien
verwalten. Sie können beispielsweise Dateien erstellen und speichern, Dateien auf verborgene
Metadaten oder persönliche Informationen untersuchen und Dateioptionen festlegen.
Dateiformat
Das Word 2010-Dateiformat ermöglicht neue Features wie beispielsweise gemeinsame
Dokumenterstellung, neue Grafik- und Texteffekte sowie neue Nummerierungsformate. Word 2010
kann für Office Word 2007-Dokumente verwendet werden.
Geschützte Ansicht
Dateien aus einer potenziell unsicheren Quelle (beispielsweise aus dem Internet oder aus einer E-MailAnlage) oder Dateien mit aktiven Inhalten (beispielsweise Makros, Datenverbindungen oder ActiveXSteuerelemente) werden überprüft und können in der geschützten Ansicht geöffnet werden. Wenn Sie
Dateien im geschützten Ansichtsmodus öffnen, sind die Bearbeitungsfunktionen deaktiviert. Sie können
Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen öffnen und bearbeiten, indem Sie auf Bearbeitung aktivieren
klicken. Sie können auch Informationen zu den Dateien in der Backstage-Ansicht untersuchen.
Features für Zusammenarbeit und Freigabe
In Word 2010 wird die Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung unterstützt. Durch die
Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung wird die Zusammenarbeit vereinfacht, da
mehrere Benutzer produktiv am gleichen Dokument arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu
behindern oder auszusperren. Office 2010 bietet Funktionalität für die gemeinsame Erstellung von
Word 2010-, Microsoft PowerPoint 2010- und Microsoft OneNote 2010-Dokumenten in Microsoft
SharePoint Server 2010. Die neue Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung wird auch in
Microsoft Excel-Webanwendung und Microsoft OneNote-Webanwendung unterstützt. Beim Arbeiten mit
Dokumenten, die sich nicht auf einem Server mit SharePoint Server 2010 befinden, wird in Word 2010
nur die Bearbeitung durch einen einzelnen Benutzer unterstützt. Folgende Änderungen stehen zur
Verfügung:

Neue Inhalte werden automatisch hervorgehoben.

Hinzugefügte oder freigegebene Inhalte erkennen Sie an einer farblich codierten Leiste, in der die
Initialen des Autors angezeigt werden.

Mithilfe der Versionsverwaltung können Benutzer sehen, wann und von wem Änderungen an einem
Dokument vorgenommen wurden, und die Änderungen gegenüber früheren Versionen des
Dokuments werden automatisch hervorgehoben.

Die Seiten werden schneller synchronisiert, sodass Änderungen allen Autoren fast in Echtzeit
angezeigt werden.
128
Verbesserungen bei der Dokumenterstellung und bei Grafiken
Word 2010 enthält verbesserte Bearbeitungstools mit neuen Bildtools, mit denen Sie Dokumente in
künstlerisch attraktiv gestalten können. Diese neuen Bearbeitungstools sind enthalten:

Optionen für Bildkorrekturen

Optionen für künstlerische Effekte

Freistellen

Optionen für das Bildlayout
Seitenanfang
Änderungen
In diesem Abschnitt werden die Änderungen in Word 2010 zusammengefasst.
Ausschneiden, Kopieren und Einfügen
Ausschneiden, Kopieren und Einfügen ist die am häufigsten verwendete Methode zum Verschieben
von Inhalten zwischen Anwendungen. In Word 2010 können Inhalte in zahlreichen Formaten kopiert
und eingefügt werden. Sie können in Word 2010 vor dem Einfügen zahlreiche Optionen in einer
Vorschau anzeigen. Zu den Einfügeoptionen gehören folgende:

Ursprüngliche Formatierung beibehalten

Formatierung zusammenführen

Zieldesign verwenden

Nur den Text übernehmen
Dokumentstruktur
Die Erstellung wurde durch neue Möglichkeiten zum Navigieren in Inhalten nach Überschriften, Seiten
oder Objekten verbessert. Die Dokumentstruktur wird durch den Navigationsbereich ersetzt. Anstelle
der Dokumentstruktur wird den Benutzern ein neuer Navigationsbereich angezeigt. Die Benutzer sehen
alle Überschriften eines Dokuments, deren relative Position und die aktuelle Position. Auf diese Weise
können die Benutzer durch Klicken auf Teile des Bereichs zwischen verschiedenen Überschriften
wechseln. Gliederungen können reduziert werden, um geschachtelte Überschriften in langen,
komplexen Dokumenten auszublenden. Die Benutzer sehen in den Überschriften in der
Dokumentstruktur keine Überarbeitungsmarkierungen mehr. Stattdessen wird in diesem Bereich das
endgültige Ergebnis der Überarbeitungen angezeigt.
Durch diese Änderung ergibt sich insgesamt eine aufgeräumtere Oberfläche, deren Erscheinungsbild
dem des Menübands entspricht. Die Benutzer können außerdem auf die folgenden neuen Funktionen
zugreifen:
129

Bearbeiten der Überschriften innerhalb des Bereichs, um den Inhalt des Dokuments neu
anzuordnen

Integration mit dem Feature Suchen, Hervorheben der Überschriften in den Suchergebnissen
Der in der Größe veränderbare Bereich besteht aus den folgenden Elementen:

Textfeld für das neue Feature Suchen

Möglichkeit zum Wechseln zwischen Ansichtstypen

Schaltflächen zum Springen zum nächsten oder vorherigen Element

Hauptbereich, eine Liste mit navigierbaren Elementen, gegebenenfalls mit Bildlauf
Der Bereich wird standardmäßig angezeigt, kann jedoch über eine Umschaltfläche oben auf der
Schiebeleiste, über die Registerkarte Ansicht oder über das Navigationssteuerelement im Lesemodus
ausgeblendet werden. Für den Zugriff auf den Navigationsbereich wird das gleiche Kontrollkästchen
verwendet wie vorher in der Dokumentstruktur (nur der Name wurde geändert).
Seitenansicht
Die Druckvorschau und das Dialogfeld Drucken wurden im Druckbereich in der Backstage-Ansicht
kombiniert. Dieses Feature ist in allen Office-Anwendungen konsistent. Das Feature kann über das
Objektmodell für Drittanbieterentwickler aufgerufen werden, um Add-Ins für Word 2010 zu erstellen.
Der Workflowprozess ist unverändert, das heißt, Sie verwenden nach wie vor STRG+P oder wählen in
Backstage die Option Drucken aus. Der Seitenansicht-Bearbeitungsmodus wird nicht mehr unterstützt.
RTF-Dateiformat
Das RTF-Dateiformat wird nicht mehr um neue Features und Funktionen erweitert. Neue Features und
Funktionen in Word 2010 und zukünftigen Versionen von Word gehen beim Speichern in RTF verloren.
Außerdem wird in Word 2010 eine neue, auf Open XML-Formaten basierende
Konvertierungsschnittstelle unterstützt.
Smarttags
Text wird nicht mehr automatisch von einer Smarttag-Erkennung erkannt und mit einer gepunkteten
lilafarbenen Unterstreichung angezeigt. Stattdessen können die Benutzer die Erkennung auslösen und
benutzerdefinierte Aktionen für Text anzeigen, indem die Benutzer den Text auswählen und im
Kontextmenü auf Weiter bearbeiten klicken. Wenn der Benutzer den Mauszeiger aus dem aktuellen
Absatz heraus verschoben hat, werden die Text Tags für diesen Absatz gelöscht. Das Objektmodell
wurde dahingehend geändert, dass Text, der von der Smarttag-Erkennung markiert wurde, nicht im
Dokument gespeichert wird.
Ansichten
Wenn Sie in Word 2010 auf die Registerkarte Ansicht klicken, stehen folgende Optionen zur
Verfügung:
130

Seitenlayout

Vollbild-Lesemodus

Weblayout

Gliederung

Entwurf (Normal)
Löschungen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Features, die in Word 2010 entfernt wurden.
Smarttag für Personennamen
Das Smarttag für Personennamen (Outlook-E-Mail-Kontakte) wird entfernt und durch Funktionalität
ersetzt, die die Globale Adressliste (GAL) über Microsoft Office Communicator verwendet. In Word wird
die Funktionalität durch die weiter oben in diesem Artikel beschriebenen "zusätzlichen Aktionen"
ersetzt, aber in Excel wird diese Funktionalität vollständig entfernt. 2007 Office System ist die letzte
Version, von der diese Funktionalität unterstützt wird.
AutoZusammenfassen
Mit dem Feature AutoZusammenfassen werden Titel, Betreff, Autor, Schlüsselwörter und Kommentare
aufgelistet. Dieses Feature stand im Menü Extras zur Verfügung. In Word 2010 wird dieses Feature
nicht mehr verwendet. Wenn Sie eine Kurzfassung in das Dokument einfügen, handelt es sich dabei
nicht um AutoZusammenfassen-Daten, und die Daten bleiben erhalten. Wenn das Dokument jedoch
beim Speichern in einer Überblickansicht angezeigt wurde, ist dies nach dem Öffnen nicht mehr der
Fall.
Microsoft Office Document Imaging (MODI)
MODI wurde als allgemeine Document Imaging-Lösung und Scanlösung für Office bereitgestellt. Die
Anwendung bildete außerdem die Grundlage für das Faxfeature in Office. Wenn MODI installiert ist,
wurde die Anwendung als Standardhandler für TIF-, TIFF- und MDI-Dateien verwendet. In Office 2010
wird MODI nicht mehr unterstützt. Diese Änderung wirkt sich auch auf die Setupstruktur aus, das heißt,
die Knoten MODI-Hilfe und Scanner, optische Zeichenerkennung (OCR) und Indexdienstfilter
werden im Menü Extras nicht mehr angezeigt. Vom Internetfaxfeature in Office 2010 wird der
Windows-Faxdruckertreiber zum Generieren eines festen Dateiformats (TIF) verwendet. MODI und alle
MODI-Komponenten werden in der 64-Bit-Version von Office 2010 nicht mehr unterstützt.
Bereich "Recherche- und Nachschlagequellen"
Der Bereich Recherche- und Nachschlagequellen wurde aus Windows Internet Explorer 7 entfernt.
Daher gelangen Benutzer nicht mehr über die Kombination ALT+Klicken in Microsoft Word 2010 zu
diesem Bereich. Mit dem Feature Recherche- und Nachschlagequellen wurde ein Recherchebereich
aufgerufen, über den alle Intranetsites und -portale durchsucht werden konnten.
Seriendruck mithilfe einer Works-Datenbank
131
Aufgrund einer Änderung im Objektmodell können Benutzer in Microsoft Word 2010 oder Microsoft
Publisher 2010 keinen Seriendruck mithilfe einer Microsoft Works-Datenbank ausführen. Dies betrifft in
erster Linie Benutzer, die einen wiederkehrenden Seriendruckvorgang konfiguriert haben, bei dem
Inhalte aus einer Works-Datenbank gelesen werden. Es wird empfohlen, die Daten mithilfe von Works
zu exportieren und dann zum Ausführen des Seriendruckvorgangs eine neue Datenquelle zu erstellen.
Schaltfläche "Bibliotheken durchsuchen"
Die Schaltfläche Bibliotheken durchsuchen wurde aus dem Menü Zitat einfügen (auf der
Registerkarte Referenzen) entfernt.
WLL (Word Add-in Libraries, Word-Add-In-Bibliotheken)
WLL-Dateien sind in der 32-Bit-Version von Office 2010 veraltet und werden in der 64-Bit-Version von
Office 2010 nicht mehr unterstützt. Eine WLL ist ein Add-In für Microsoft Word, das mit jedem Compiler
erstellt werden kann, der das Erstellen von DLLs unterstützt.
Migrationsüberlegungen
In diesem Abschnitt werden Änderungen beschrieben, die beim Migrieren von Office Word 2007 zu
Word 2010 berücksichtigt werden sollten.
Migrieren von Word-Dateien
Das Standarddateiformat ist in Microsoft Office 2010 unverändert. Das XML-basierte Dateiformat wurde
in 2007 Microsoft Office System eingeführt und wird auch weiterhin verwendet. Eine Übersicht über das
XML-Dateiformat finden Sie unter XML-Dateiformate in Office 2010 (Übersicht)
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182085&clcid=0x407).
Wenn Sie ein Dokument in Word 2010 öffnen, wird es in einem der folgenden drei Modi geöffnet:

Word 2010

Word 2007-Kompatibilitätsmodus

Word 97-2003-Kompatibilitätsmodus
Anhand der Titelleiste des Dokuments können Sie feststellen, in welchem Modus sich das Dokument
befindet. Wenn (Kompatibilitätsmodus) nach dem Dateinamen angezeigt wird, befindet sich das
Dokument im Word 2007-Kompatibilitätsmodus oder im Word 97-2003-Kompatibilitätsmodus. Sie
können im Kompatibilitätsmodus weiterarbeiten oder das Dokument in das Word 2010-Dateiformat
konvertieren.
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

Klicken Sie auf Info und dann auf Konvertieren, um das Dokument zu konvertieren, ohne eine
Kopie des Dokuments zu speichern.

Wenn Sie eine neue Kopie des Dokuments im Word 2010-Modus erstellen möchten, klicken
Sie auf Speichern unter, geben Sie im Feld Dateiname einen neuen Namen für das
Dokument ein, und klicken Sie dann in der Liste Dateityp auf Word-Dokument.
132
3. Klicken Sie auf Info und dann auf Konvertieren.
Kompatibilitätsprüfung
Mit der Kompatibilitätsprüfung werden Elemente in einem Dokument aufgelistet, die nicht unterstützt
werden oder sich im Word 2007- oder Word 97-2003-Format abweichend verhalten. Einige dieser
Features werden dauerhaft geändert und nicht in Word 2010-Elemente konvertiert, auch wenn Sie das
Dokument zu einem späteren Zeitpunkt in das Word 2010-Format konvertieren.
Eingebettete Word 2010-Objekte
Eingebettete Open XML-Objekte können konvertiert werden, damit sie von Benutzern in früheren WordVersionen geändert werden können.
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das eingebettete Objekt.
2. Zeigen Sie auf Dokumentobjekt, und klicken Sie dann auf Konvertieren.
3. Klicken Sie im Dialogfeld Konvertieren auf Konvertieren zu.
4. Wählen Sie in der Liste Objekttyp den Eintrag Microsoft Word 97-2003-Dokument aus.
Formeln
Wenn Sie ein Dokument im Word 97-2003-Format speichern, werden Formeln in Bilder konvertiert, die
nicht bearbeitet werden können. Wenn Sie jedoch das Dokument zu einem späteren Zeitpunkt in das
Word 2010-Dateiformat konvertieren und keine Änderungen an den Formelbildern in einer früheren
Version vorgenommen wurden, werden die Formeln in Text umgewandelt und können geändert
werden.
SmartArt-Grafiken
Wenn Sie ein Dokument speichern, das SmartArt-Grafiken im Word 97-2003-Format enthält, werden
diese in statische Bilder konvertiert. Der Text in den Grafiken sowie das Layout und die allgemeine
Erscheinung können nicht geändert werden. Wenn Sie das Dokument zu einem späteren Zeitpunkt in
das Word 2010-Format konvertieren und keine Änderungen an den Bildern in einer früheren Version
vorgenommen wurden, wird die Grafik wieder in ein SmartArt-Objekt zurückkonvertiert.
Überlegungen zur Migration von Office 97-2003 zu Office 2010
Viele der Änderungen zwischen Office 97-2003 und Office 2010 unterscheiden sich nicht von den
Änderungen zwischen Office 97-2003 und 2007 Office System.
Eine Liste mit Überlegungen zur Migration von Office 97-2003 zu 2007 Office System finden Sie unter
Migrationsüberlegungen für Word 2007
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182089&clcid=0x407).
Die folgenden Änderungen in Word 2010 können sich auf die Migration auswirken:
133

AutoText wurde wieder in Normal.dotm verschoben, um AutoVervollständigen zu ermöglichen. Für
Benutzer, die von Office Word 2003 zu Word 2010 migrieren, wird empfohlen, das Dokument in
das Verzeichnis %AppData%\Word\Startup zu verschieben und anschließend die Schritte zum
Upgraden eines Dokuments auszuführen. Benutzer von Office Word 2007 werden feststellen, dass
AutoText automatisch verschoben wird.

Der AutoText-Katalog ist nun im Schnellbaustein-Katalog verfügbar. Deshalb müssen die Benutzer
AutoText nicht mehr in den Schnellbaustein-Katalog verschieben.

Die Bausteine werden von Word automatisch nach Word 2010 migriert, wenn Sie die Anwendung
das erste Mal starten. Dabei wird eine Kopie der vorhandenen Bausteindatei erstellt und im neuen
Verzeichnis %AppData%\Document Building Block\{||cc}\14 gespeichert. Die im Lieferumfang
von Office Word 2007 enthaltenen Bausteine werden aus der Datei entfernt.

Ähnlich wie Word 2007 enthält Word 2010 beim ersten Start eine neue Vorlagendatei
Normal.dotm. Die alte Vorlagendatei wird in normalold.dotm umbenannt. Wenn Sie die
Einstellungen aus Word 2007 wiederherstellen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
die Datei, und klicken Sie dann auf Öffnen. In Word sollten Sie mithilfe der Schaltfläche
Konvertieren in der Backstage-Ansicht die Vorlagendatei in das Word 2010-Format konvertieren.
Migration von VBA-Einstellungen
In Office 2010 wurde Visual Basic für Applikationen (VBA) 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Für VBA 7.0
wurden nach der Migration nicht automatisch die bestehenden Einstellungen übernommen, sondern
Standardwerte festgelegt. Die Ursache hierfür liegt darin begründet, dass sich die
Registrierungseinstellungen für VBA in Office 2010 in einem anderen Hive befinden, wie in der
folgenden Tabelle gezeigt.
Version
Registrierungsunterschlüssel
Office 2000 bis Office 2007
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common
Office 2010
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common
Um dieses Problem zu beheben, kopieren Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus dem 6.0-Hive
in den 7.0-Hive.
Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren von Registrierungsschlüsseln für Benutzerdaten in
Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).
Seitenanfang
Siehe auch
Änderungen in Office 2010
134
Systemanforderungen für Office 2010
Übersicht über die gemeinsame Dokumenterstellung (SharePoint Server 2010)
135
Änderungen in 2007 Office System
Dieser Abschnitt bietet Administratoren, die möglicherweise nicht mit 2007 Microsoft Office System
vertraut sind, eine Übersicht über die Änderungen in dieser Version des Produkts. Die in 2007 Office
System eingeführten Features und Verbesserungen helfen IT-Administratoren bei der Konfiguration,
Bereitstellung und Wartung ihrer Office-Installationen. Diese Features tragen zu mehr Effizienz im
Rahmen der Verwaltung und zu einer Senkung der Verwaltungskosten bei.
Inhalt dieses Abschnitts:
Artikel
Beschreibung
Setupänderungen in 2007 Office System
Bietet einen Überblick über die Setupänderungen,
die in 2007 Office System eingeführt wurden.
Hierzu zählen Änderungen an der
Setuparchitektur, an der Spracharchitektur und am
Anpassungsmodell.
Neue Änderungen bei Produkten und Features in
2007 Office System
Bietet einen Überblick über die Produkt- und
Featureänderungen, die in 2007 Office System
eingeführt wurden. Hierzu zählen Änderungen am
Dateiformat, an der Sicherheit, an der
Benutzeroberfläche und am Objektmodell.
136
Setupänderungen in 2007 Office System
Dieser Abschnitt enthält einen Überblick über die Änderungen, die in 2007 Microsoft Office System
eingeführt wurden:
Inhalt dieses Artikels:

Setuparchitektur

Sprachneutrale Architektur

Anpassungsmodell
Setuparchitektur
Das Setupprogramm für 2007 Office System wurde überarbeitet, sodass es einen effizienteren
Installationsprozess unterstützt. Die meisten Tools und Verfahren waren neue, doch das übergeordnete
Ziel war das gleiche wie bei allen früheren Bereitstellungen von Office: die richtige Konfiguration so
effizient wie möglich auf den Computern der Benutzer installieren.
In der 2007 Office System-Version übernahm das neue Setupprogramm einen großen Teil dieses
komplexen Prozesses. Setup führt die schwierigsten Teile im Hintergrund aus, und die Schritte, die Sie
unternehmen müssen, um das Produkt anzupassen und zu verteilen, sind einfacher als in jeder
Vorgängerversion. Diese Informationen gelten auch für die Office 2010-Version des Produkts, da die
grundlegende Setuparchitektur sich in dieser Version nicht geändert hat.
Vergleich der Setupfeatures
In der folgenden Tabelle werden die Setupfeatures, die in der 2007 Office System-Version eingeführt
werden, mit den entsprechenden oder ähnlichen Funktionen in früheren Versionen verglichen
(Microsoft Office 2000, Office XP und Office 2003). Diese Angaben gelten auch für Office 2010.
Frühere Version
2007 Office System und Office 2010-
Funktion
Version
Windows Installer
(Msiexec.exe)
Setupprogramm (Setup.exe)
Installationsprogramm
Administrativer
Installationspfad
Lokale Installationsquelle (Local
Installation Source, LIS)
Speicherort von gespeicherten
Programmdateien
Eine MSI-Datei pro Produkt
Mehrere MSI-Dateien pro Produkt
Windows Installer-Dateien
Englische Kernversion plus
MUI Pack
Sprachneutrale Architektur
Bereitstellen von mehreren
Sprachen gleichzeitig
137
Frühere Version
2007 Office System und Office 2010-
Funktion
Version
Datei Setup.ini
Datei Config.xml
Anpassen der Installationsdatei
Setupbefehlszeile
Datei Config.xml
Anpassen der Installationsdatei
Assistent für die
benutzerdefinierte
Installation
Office-Anpassungstool (Office
Customization Tool, OCT)
Anpassen der Installation von
Produkten
Assistent für
benutzerdefinierte Wartung
Office-Anpassungstool
Anpassen der Installation von
Produkten
Office-Profil-Assistent
Gruppenrichtlinieneinstellungen
Zum Verwalten von
Richtlinieneinstellungen werden
die MMC-Snap-Ins (Microsoft
Management Console)
GruppenrichtlinienVerwaltungskonsole (Group
Policy Management Console,
GPMC) und
Gruppenrichtlinienobjekt-Editor
verwendet.
Setupdateien
In Vorgängerversionen von 2007 Office System bestand jedes Produkt aus einem einzigen Windows
Installer-Paket (MSI-Datei). Die Hauptaufgabe der Datei Setup.exe bestand darin, Windows Installer
(Msiexec.exe) aufzurufen, damit das Paket installiert wurde. Da Setup seine Befehlszeile an Windows
Installer übergab, konnte der Installationsprozess durch Festlegen von Windows InstallerEigenschaften in der Befehlszeile gesteuert werden.
Ab der 2007 Office System-Version besteht ein einzelnes Office-Produkt aus mehreren MSI-Dateien.
Das Gleiche gilt für die Office 2010-Version des Produkts, da die grundlegende Setuparchitektur sich in
dieser Version nicht geändert hat. Setup – nicht Windows Installer – kombiniert das sprachneutrale
Kernproduktpaket mit einem oder mehreren sprachspezifischen Paketen zu einem vollständigen
Produkt. Eine einzelne MSI-Datei stellt kein installierbares oder verwendbares Produkt dar, vielmehr
muss Setup die richtigen MSI-Dateien assemblieren und den Installationsprozess von Anfang bis Ende
koordinieren.
Das Office-Produkt, das Sie installieren, ist in den XML-Dateien auf dem Installationspfad definiert.
Setup liest Daten in diesen XML-Dateien, assembliert die für das Produkt benötigten MSI-Dateien,
kopiert alle erforderlichen Dateien in die lokale Installationsquelle und ruft erst dann Windows Installer
auf, damit der Installationsprozess ausgeführt werden kann.
138
Hinweis:
In der 2007 Office System-Version oder in Office 2010 können Sie weder irgendein Produkt
über die Windows Installer-Befehlszeile (Msiexec.exe) installieren noch Windows InstallerEigenschaften in der Setupbefehlszeile festlegen. Sie können jedoch die neuen
Bereitstellungstools verwenden, um den Installationsprozess in allen Aspekten anzupassen,
genau wie in früheren Versionen. Weitere Informationen finden Sie unter Übersicht über die
Setuparchitektur von Office 2010.
Sprachneutrale Architektur
Bei der Installation von früheren Versionen von Office in einer internationalen Umgebung haben Sie
zuerst die englische Kernversion installiert und dann ein oder mehrere Multilingual User Interface Packs
(MUI, mehrsprachige Benutzeroberfläche) bereitgestellt, um den Benutzern weitere Sprachversionen
zur Verfügung zu stellen. Dabei haben Sie möglicherweise den Assistenten für die benutzerdefinierte
zum Konfigurieren des MUI Pack verwendet und anschließend die Datei Setup.ini bearbeitet, um die
Installation des MUI Pack mit der primären englischen Installation zu verketten.
Dank der in 2007 Office System eingeführten sprachneutralen Architektur erübrigt sich das Verketten
von Language Packs, und der Prozess wird zu einer einzigen Installation zusammengefasst. Dies gilt
auch für Office 2010, da die Spracharchitektur sich in dieser Version nicht geändert hat. Nach dem
Erstellen des anfänglichen Netzwerkinstallationspfads (der stets ein Kernprodukt enthält) kopieren Sie
die zusätzlichen Sprachordner, die Sie benötigen, an den gleichen Speicherort. Diese Sprachordner
enthalten die sprachspezifischen Pakete oder Bausteine, die von Setup mit dem Kernprodukt zu einem
vollständigen Produkt in einer beliebigen Sprache kombiniert werden (einschließlich Englisch).
Nachdem Sie einen Netzwerkinstallationspfad mit mehreren Sprachen erstellt haben, können Sie Setup
so konfigurieren, dass es den Prozess der Assemblierung der richtigen Sprachversion für jeden
Benutzer aus den verfügbaren Sprachoptionen automatisch steuert.
Wenn ein Benutzer das Setupprogramm für ein bestimmtes Office-Produkt ausführt, erkennt das
Setupprogramm, dass mehrere Sprachen verfügbar sind und kombiniert das Kernpaket automatisch mit
der Sprache, die dem in Windows eingestellten Gebietsschema entspricht. Nur eine Sprachversion wird
in die lokale Installationsquelle kopiert. Nur ein Produkt wird in der Systemsteuerung unter Software
angezeigt. Ohne zusätzliche Schritte Ihrerseits, außer, dass Sie Sprachordner in den
Netzwerkinstallationspfad ziehen, stellen Sie sicher, dass Benutzer in New York die englische
Sprachversion, Benutzer in Tokio die japanische Sprachversion und Benutzer in Paris die französische
Sprachversion erhalten usw.
Das Anpassen einer mehrsprachigen Installation wurde in ähnlicher Weise optimiert. Sie erstellen nur
eine einzige Anpassungsdatei pro Produkt, unabhängig davon, wie viele Sprachen Sie bereitstellen.
Die meisten Konfigurationsoptionen gelten für das Kernprodukt. Der kleinere Teil, nämlich die
sprachspezifischen Anpassungen, z. B. der Featureinstallationsstatus für den Eingabemethoden-Editor
(Input Method Editor, IME) für Japanisch, wird bei Bedarf angewendet und andernfalls ignoriert.
Hinweis:
139
Beim Anpassen der Installation können Sie angeben, dass Setup mehrere Sprachen auf den
Computern der Benutzer oder aber eine bestimmte Sprache unabhängig vom eingestellten
Gebietsschema installieren soll. Weitere Informationen zur neuen mehrsprachigen Architektur
finden Sie unter "Sprachneutraler Entwurf" in Übersicht über die Setuparchitektur von
Office 2010.
Anpassungsmodell
In Office-Produktversionen vor 2007 Office System wurden zum Anpassen von Setup und zum
Verwalten von Office nach der Installation mehrere Tools benötigt. Mit 2007 Office System wurde dann
ein konsistentes, optimiertes Anpassungsmodell eingeführt. Damit können Sie für die Anpassung der
Installation unter mehreren Methoden wählen. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt davon
ab, was Sie anpassen und ob die Benutzer die Möglichkeit haben sollen, die Standardkonfiguration zu
ändern. Dies gilt auch für Office 2010, da das Anpassungsmodell sich in dieser Version nicht geändert
hat.
Auswählen eines Anpassungstools
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die in 2007 Office System eingeführten
Anpassungsmethoden, wobei für jede Methode die empfohlenen oder erforderlichen Szenarien
beschrieben werden. Diese Angaben gelten auch für Office 2010.
Tool oder Methode
Szenarien
Ergebnisse
Erstellen einer
Setupanpassungsdatei (MSPDatei) mithilfe des OfficeAnpassungstools.
Für die meisten Anpassungen
empfohlen, z. B. folgende:
Setup installiert eine
Standardkonfiguration auf allen
Computern, auf die diese MSPDatei angewendet wird.
Bearbeiten der Datei
Config.xml.

Akzeptieren der
Lizenzbedingungen und
Eingeben eines
Volumenlizenzschlüssels

Ausführen von Setup ohne
Benutzereingriff

Anpassen von Features und
Benutzereinstellungen

Verteilen eines OutlookProfils
Für die folgenden Anpassungen
erforderlich:

Angeben des
Netzwerkinstallationspfads
Die Benutzer können die
meisten Einstellungen nach der
Installation ändern.
Setup installiert die
angegebenen Produkte und
Sprachen auf allen Computern,
auf denen diese Datei
Config.xml angewendet wurde.
140
Tool oder Methode
Hinzufügen von Optionen oder
Eigenschaften zur
Setupbefehlszeile.
Verwenden Sie das MMC-SnapIn (Microsoft Management
Console)
Gruppenrichtlinienobjekt-Editor,
um Richtlinieneinstellungen
festzulegen.
Szenarien
Ergebnisse

Angeben der zu
installierenden Sprachen

Verweisen auf eine
benutzerdefinierte Datei
Config.xml oder eine
benutzerdefinierte
Setupanpassungsdatei in
Setup
Die in Config.xml
angegebenen Einstellungen
haben Vorrang vor den
entsprechenden Einstellungen
in der Setupanpassungsdatei.

Kopieren der lokalen
Installationsquelle auf den
Benutzercomputer ohne
Installation von Office

Verketten weiterer Produkte
mit der Primärinstallation
Nur für die folgenden
Anpassungen verfügbar:

Verweisen auf eine
benutzerdefinierte Datei
Config.xml oder eine
benutzerdefinierte
Setupanpassungsdatei in
Setup

Ändern einer vorhandenen
Installation

Reparieren des Produkts

Deinstallieren des Produkts
Wird für stark eingeschränkte
oder in geringem Umfang
verwaltete Konfigurationen für
Benutzer- und
Computereinstellungen
verwendet.
Setup wendet Ihre
Anpassungen beim ersten
Installieren von Office oder bei
der Ausführung im
Wartungsmodus an.
Sie können Windows InstallerEigenschaften nicht in der
Befehlszeile festlegen.
Administratoren verwenden
Gruppenrichtlinien, um
Konfigurationen einmal zu
definieren. Anschließend
übernimmt das Betriebssystem
die Erzwingung dieses Status.
Gruppenrichtlinien für Computer
werden beim Starten des
Computers angewendet,
Gruppenrichtlinien für Benutzer
werden angewendet, wenn die
Benutzer sich anmelden.
141
Tool oder Methode
Szenarien
Ergebnisse
Nachfolgend werden die
Gruppenrichtlinien in
regelmäßigen Intervallen im
Hintergrund angewendet.
142
Neue Änderungen bei Produkten und Features
in 2007 Office System
Dieser Artikel enthält eine Zusammenfassung der Produkt- und Featureänderungen, die in
2007 Microsoft Office System eingeführt wurden.
Inhalt dieses Artikels:

Dateiformat

Sicherheit

Benutzeroberfläche

Objektmodell

Access 2007

Excel 2007

Outlook 2007

Word 2007, PowerPoint 2007 und OneNote 2007
Dateiformat
In der 2007 Office System-Version wurde ein Standarddateiformat für Office Word 2007,
Office Excel 2007 und Office PowerPoint 2007 eingeführt. Das Standardformat wurde aufgrund
zahlreicher Kundenanfragen in XML geändert. Das XML-Format bietet die folgenden Vorteile:

Ermöglicht eine schnellere Erstellung von Dokumenten aus unterschiedlichen Datenquellen

Vereinfacht Data Mining und die Wiederverwendung von Inhalten

Ermöglicht kleinere Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien

Verbessert die Datenwiederherstellung in beschädigten Dateien
Service Pack 2 (SP2) für 2007 Office System unterstützt außerdem folgende Features:

OpenDocument-Format (ODF). Mit SP2 können Sie Dokumente in Version 1.1 des ODF für Word,
Excel und PowerPoint öffnen, bearbeiten und speichern. Benutzer dieser Office-Programme
können jetzt Dateien in den Formaten OpenDocument-Text (ODT), OpenDocument-Arbeitsblatt
(ODS) und OpenDocument-Präsentation (ODP) öffnen, bearbeiten und speichern.
Zum Verwalten von OpenDocument- und Open XML-Formaten in 2007 Office System wurden
Gruppenrichtlinieneinstellungen und Einstellungen für das Office-Anpassungstool hinzugefügt.
Weitere Informationen finden Sie unter Gruppenrichtlinieneinstellungen und Einstellungen im
Office-Anpassungstool für das OpenDocument-Format und die Open XML-Formate im 2007 Office
System (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=158303&clcid=0x407).

Erweiterbare Dateiformate: Word, Excel und PowerPoint enthalten jetzt eine Konverterschnittstelle,
über die Sie benutzerdefinierte Dateiformate von Drittanbietern in diese Office-Programme
143
einbinden können. Ein Entwickler kann einen Konverter für Dateien mit einer bestimmten
Dateierweiterung erstellen. Ist dieser Konverter auf dem Computer eines Benutzers installiert,
verhält sich das benutzerdefinierte Dateiformat effektiv wie ein integriertes Dateiformat.
Insbesondere können die Benutzer Dateien mit diesem Format mithilfe der
Benutzeroberflächenelemente Öffnen und Speichern öffnen und speichern. Sie können sogar das
benutzerdefinierte Format als Standarddateiformat festlegen.

In SP2 wurde außerdem die integrierte Unterstützung für das Feature Speichern als PDF oder
XPS eingeführt. Die PDF- bzw. XPS-Unterstützung ist in SP2 für Word, Excel und PowerPoint
integriert. Die Benutzer müssen das Add-In also nicht mehr eigens herunterladen.
Weitere Informationen über die in 2007 Office System eingeführten Änderungen in Bezug auf
Dateiformate finden Sie unter Dateiformatreferenz für 2007 Office System
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=155218&clcid=0x407).
Sicherheit
Das Sicherheitscenter wurde in 2007 Office System eingeführt. Es hostet alle Sicherheitseinstellungen
für Office-Anwendungen an einem einzigen Speicherort. Darüber hinaus bietet das Sicherheitscenter
eine Dokumentmenüleiste, die die Sicherheitshinweise beim Öffnen einer Datei ersetzt. Potenziell
gefährliche Inhalte werden in der Datei standardmäßig ohne weitere Bestätigungsaufforderungen
blockiert. Das bedeutet, dass beim Öffnen der Datei keine Entscheidungen in Bezug auf die Sicherheit
mehr getroffen werden. Sind Inhalte blockiert, wird die Dokumentmenüleiste angezeigt, in der der
Benutzer darüber informiert wird. Klickt der Benutzer auf die Dokumentmenüleiste, wird ein Dialogfeld
geöffnet, in dem der blockierte Inhalt und die Optionen zum Aktivieren oder Deaktivieren des Inhalts
angezeigt werden.
Darüber hinaus bietet das Sicherheitscenter neue Sicherheitseinstellungen (vormals Niedrig, Mittel,
Hoch und Sehr hoch), die aussagekräftiger sind und dem Benutzer mehr Flexibilität geben.
Informationen zu den in 2007 Office System eingeführten Sicherheitsfeatures finden Sie in den
Ressourcen im Abschnitt Sicherheit und Schutz für 2007 Office Release
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=155221&clcid=0x407).
Benutzeroberfläche
In Office Word 2007, Office Excel 2007, Office Access 2007, Office PowerPoint 2007 und
Office Outlook 2007 wurde eine neue Menübandschnittstelle (Microsoft Office FluentBenutzeroberfläche) eingeführt, die die Menüleiste früherer Versionen ersetzt. Das Menüband ist ein
Bereich entlang des oberen Bildschirmrands, der in Registerkarten unterteilt ist. Die Befehle sind auf
den einzelnen Registerkarten gruppiert. Dank dieser Änderung können die Benutzer in 2007 Office
System Features schneller und einfacher finden und verwenden.
Die meisten Befehle funktionieren wie bisher. Eine Bearbeitung von Makros oder Anwendungscode ist
dank der neuen Menübandschnittstelle kaum erforderlich.
144
Weitere Informationen zu der in eingeführten 2007 Office System Microsoft Office FluentBenutzeroberfläche finden Sie im Ressourcencenter für die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111045&clcid=0x407). In Office 2010 wird die FluentBenutzeroberfläche durch zusätzliche Anwendungen hinzugefügt.
Objektmodell
Aufgrund der in 2007 Office System eingeführten Verbesserungen bestehen Unterschiede beim
Objektmodell. Deshalb sollten Sie alle Anwendungen testen, um sicherzustellen, dass sie mit
2007 Office System kompatibel sind. Bestimmte Features des Objektmodells wurden hinzugefügt,
geändert oder entfernt. In manchen Fällen sind die entsprechenden Funktionen vielleicht noch
verfügbar, werden aber in zukünftigen Versionen von Office möglicherweise entfernt. Weitere
Informationen zu den Änderungen des Objektmodells in 2007 Office System finden Sie unter
Unterschiede in 2007 Office System (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=155230&clcid=0x407).
Access 2007
Mit Office Access 2007 wurde ein neues Dateiformat eingeführt. Während in Access-Versionen vor
Office Access 2007 das MDB-Format verwendet wurde, werden in Office Access 2007 Dateien im
neuen ACCDB-Format gespeichert. Eines der wichtigsten Merkmale des ACCDB-Formats besteht in
der Möglichkeit, komplexe Daten zu speichern. Zum Speichern von komplexen Daten müssen die neue
Systemtabelle MSysFlattenedMapping sowie eine Reihe von integrierten Schematabellen vorhanden
sein. Die Tabelle MSysFlattenedMapping und die integrierten Schematabellen werden beim Erstellen
einer neuen ACCDB-Datei automatisch erstellt.
Excel 2007
Neben der neuen Benutzeroberfläche und den Änderungen beim Dateiformat wurden in
Office Excel 2007 wesentliche Änderungen in folgenden Bereichen eingeführt:

Rastergröße. Die Rastergröße für Office Excel 2007-Arbeitsblätter wurde auf 1.000.000 Zeilen auf
16.000 Spalten erweitert (gegenüber 65.536 Zeilen auf 256 Spalten in Office Excel 2003). Diese
Änderung könnte zu Bereichsnamen führen, die mit den neuen Bezügen in Konflikt stehen.
Außerdem können dadurch Probleme beim Speichern eines Arbeitsblatts in einer früheren Version
entstehen.

Formeln und Funktionen. Das Add-In Analyse-Funktionen wurde in Office Excel 2007 integriert, um
den Installationsprozess zu optimieren. Das machte es erforderlich, Aufrufe der AnalyseFunktionen so zu ändern, dass deren Syntax mit der Syntax für integrierte Funktionen identisch ist.
Außerdem verursachen bestimmte integrierte Funktionen möglicherweise Konflikte mit
benutzerdefinierten Funktionen. Änderungen an Statistikfunktionen sorgen nun für höhere
Genauigkeit. Dank der Multithreadberechnung bietet Office Excel 2007 jetzt eine verbesserte
Leistung, wenn es auf Computern ausgeführt wird, die mit mehr als einem logischen Prozessor
ausgestattet sind.
145

Diagrammerstellung. In Office PowerPoint 2007 oder Office Word 2007 (nicht im
Kompatibilitätsmodus) erstellte Diagramme sind systemeigene Diagramme und keine
Microsoft Graph OLE-Objekte. Die Daten für ein Diagramm in PowerPoint oder in Word werden
nun in Office Excel 2007 und nicht im Graph-Datenblatt gespeichert. Makros, die zum Zwecke der
Nutzung des Microsoft Graph-Objektmodells geschrieben wurden, müssen geändert werden.
Vorhandene Makros funktionieren in Office Excel 2007 weiterhin. Diagramme sollten jedoch auf
das neue Objektmodell umgestellt werden.

Diagrammerstellung. In Office PowerPoint 2007 oder Office Word 2007 (nicht im
Kompatibilitätsmodus) erstellte Diagramme sind systemeigene Diagramme und keine
Microsoft Graph OLE-Objekte. Die Daten für ein Diagramm in PowerPoint oder in Word werden
nun in Office Excel 2007 und nicht im Graph-Datenblatt gespeichert. Makros, die zum Zwecke der
Nutzung des Microsoft Graph-Objektmodells geschrieben wurden, müssen geändert werden.
Vorhandene Makros funktionieren in Office Excel 2007 weiterhin. Diagramme sollten jedoch auf
das neue Objektmodell umgestellt werden.
Outlook 2007
In Office Outlook 2007 wurden Verbesserungen im Kalender, in den Aufgaben und in anderen Features
eingeführt. Eine der wesentlichen Änderungen bestand darin, dass Sie anstelle des ExchangeSicherheitsformulars (Exchange Security Form, ESF), eines benutzerdefinierten Formulars zum
Verwalten von Office Outlook 2007-Sicherheitsoptionen bei bestehender Verbindung zu einem
Microsoft Exchange Server-Postfach, Gruppenrichtlinien verwenden. Dadurch ändert sich die Methode
zum Sperren von Office Outlook 2007 in einer Netzwerkumgebung. In manchen Situationen muss
aufgrund von Gruppenrichtlinienbeschränkungen weiterhin das ESF verwendet werden. Beispielsweise
wird in einer Situation mit gehostetem Exchange weiterhin das ESF zum Sperren von
Office Outlook 2007 benötigt.
Word 2007, PowerPoint 2007 und OneNote 2007
In Office Word 2007, Office PowerPoint 2007 und Office OneNote 2007 wurden die folgenden
Änderungen eingeführt.

Änderungen in Word: neue XML-Dateiformate; neue Funktionen für Benutzeroberfläche, Grafiken
und Formatierung; verbesserte Korrekturhilfen; neue Features für Freigabe und Zusammenarbeit;
neue Sicherheitsfeatures; verbesserte Features zur Problembehandlung und Wiederherstellung.

Änderungen in PowerPoint: neue XML-Dateiformate; neue Funktionen für Benutzeroberfläche,
Grafiken und Formatierung; verbesserte Korrekturhilfen; neue Features für Freigabe und
Zusammenarbeit; neue Sicherheitsfeatures; verbesserte Features zur Problembehandlung und
Wiederherstellung.

Änderungen in OneNote: das Feature Gelöschte Seiten wurde entfernt; das Feature
Freihandgruppierungen anzeigen im Menü Extras wurde entfernt; der Titelbereich in
Microsoft Office OneNote 2007 wurde entfernt
146
Weitere Informationen zu den in 2007 Office System eingeführten Änderungen bei Features finden Sie
unter Unterschiede in 2007 Office System
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=155230&clcid=0x407).
147
Technische Diagramme für Office 2010
Bei diesen Ressourcen handelt es sich um visuelle Darstellungen der empfohlenen Lösungen. Dazu
gehören Dokumente in Postergröße, die in Formaten wie beispielsweise Microsoft Office Visio 2007Dateien (VSD), PDF-Dateien und XPS-Dateien verfügbar sind. Möglicherweise benötigen Sie
zusätzliche Software zum Anzeigen dieser Dateien. Die folgende Tabelle enthält Informationen zum
Öffnen der Dateien.
Dateityp
Software
VSD
Office Visio 2007 oder Visio Viewer (kostenlos)
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=118761&clcid=0x407)
Bei Verwendung des Visio-Viewers klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf die VSD-Verknüpfung, klicken Sie auf Ziel
speichern unter, speichern Sie die Datei auf Ihrem Computer,
und öffnen Sie die Datei dann auf Ihrem Computer.
PDF
Jeder beliebige PDF-Viewer, z. B. Adobe Reader
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=134751&clcid=0x407)
XPS
Windows Vista, Windows XP mit .NET Framework 3.0 oder XPS
Essentials Pack
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=134750&clcid=0x407)
Modelle
Modelle sind Poster im Format 34 x 44 Zoll (87 x 112 cm), die einen bestimmten technischen Bereich
detailliert zeigen. Diese Modelle sollten zusammen mit den entsprechenden Artikeln auf TechNet
verwendet werden. Die Modelle wurden mit Microsoft Visio 2010 oder Office Visio 2007 erstellt. Sie
können die Visio-Dateien ändern, um zu zeigen, wie Sie Microsoft Office 2010 in die eigene Umgebung
integrieren möchten.
Titel
Beschreibung
Bereitstellungsoptionen für Microsoft Office 2010
Beschreibt und veranschaulicht die
Clientbereitstellungsmethoden für
Office 2010. Zu den
Bereitstellungsoptionen gehören
Netzwerkfreigabe,
148
Titel
Beschreibung
Gruppenrichtlinien-Startskripts,
verwaltete Bereitstellung und
Virtualisierung. Verwenden Sie
dieses Modell mit dem folgenden
Artikel: Auswählen einer Option für
die Bereitstellung von Office 2010.
Download
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168621&clcid=0x407)
Bereitstellen von Multilanguage Packs für Microsoft Office
2010
Beschreibt und veranschaulicht das
Bereitstellen von Multilanguage
Packs für Office 2010. Zu den
Elementen gehören
Bewertungskriterien,
Planungsüberlegungen und
Bereitstellungsaufgaben.
Verwenden Sie dieses Modell mit
dem folgenden Artikel: Plan für die
mehrsprachige Bereitstellung von
Office 2010.
Download
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168622&clcid=0x407)
64-Bit-Clientinstallation von Microsoft Office 2010
Beschreibt und veranschaulicht die
64-Bit-Clientinstallation von
Office 2010. Zu den Elementen
gehören eine Setupübersicht,
Prozesse, Anforderungen,
Bereitstellungsüberlegungen und
149
Titel
Beschreibung
unterstützte Szenarien. Verwenden
Sie dieses Modell mit dem
folgenden Artikel: 64-Bit-Editionen
von Office 2010.
Download
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168620&clcid=0x407)
Übersicht über die Virtualisierung - Architektur
Beschreibt und veranschaulicht die
Übersicht über die Architektur der
Virtualisierungstechnologie und die
verschiedenen möglichen Modelle.
Verwenden Sie dieses Modell mit
dem folgenden Artikel: Planen der
Virtualisierung in Office 2010.
Download
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168624&clcid=0x407)
Anwendungsvirtualisierung - Übermittlungsmethoden
Beschreibt und veranschaulicht die
Übermittlungsmethoden bei der
Virtualisierung. Der Schwerpunkt
liegt dabei auf der Sequenzierung.
Verwenden Sie dieses Modell mit
dem folgenden Artikel: Planen der
Virtualisierung in Office 2010.
150
Titel
Beschreibung
Download
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168624&clcid=0x407)
Anwendungsvirtualisierung für mobile Benutzer
Beschreibt und veranschaulicht
eigenständige
Übermittlungsmethoden für
virtualisierte Anwendungen für
mobile Benutzer. Verwenden Sie
dieses Modell mit dem folgenden
Artikel: Planen der Virtualisierung in
Office 2010.
Download
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168624&clcid=0x407)
151
Abrufen von Hilfe zu Office 2010
Für Microsoft Office 2010-Produktfamilie gibt es mehrere Supportoptionen, von denen einige in diesem
Artikel beschrieben werden.
Inhalt dieses Artikels:

Supportoptionen in der Backstage-Ansicht

Weitere Supportoptionen
Supportoptionen in der Backstage-Ansicht
Die Microsoft Office-Backstage ist ein neues Feature auf der Fluent-Benutzeroberfläche von Office
2010-Produktfamilie. Die Backstage-Ansicht bietet die folgenden Optionen zum Auffinden von Hilfe:

Erste Schritte Links zur Website Erste Schritte, auf der sich Benutzer schnell mit Office 2010Anwendungen vertraut machen können.

So erreichen Sie uns Link zum Verbinden von Benutzern mit der Microsoft-Hilfe und
Supportwebseiten mit Produkt- und Kundendienstlösungen.
Weitere Supportoptionen
Außerhalb der Backstage-Ansicht können Sie Hilfe wie in früheren Versionen finden. Zu den weiteren
Supportoptionen zählen u. a.:

F1 Über die Standardfunktionstaste zum Aufrufen von Hilfe werden weiterhin die Microsoft-Hilfe
und Anleitungen in jedem Office 2010-Produktfamilie-Produkt geöffnet. Dieser Befehl kann auch
der Symbolleiste für den Schnellzugriff hinzugefügt werden.

Microsoft Download Center Im Microsoft Download Center
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=162268&clcid=0x407) können Sie Hilfe und
Produktupdates herunterladen.

Office 2010 Resource Center IT-Administratoren finden Informationen zu Office 2010 auf der
Office 2010-Ressourcenseite (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=167841&clcid=0x407).
Hier finden Sie die Abschnitte "Auswertung und Erste Schritte", "Planen der Bereitstellung ",
"Konfigurieren und Bereitstellen", "Anwendungskompatibilität", "Migration und Upgrade",
"Volumenaktivierung und -Lizenzierung ", "Funktionsänderungen" und "Systemanforderungen".
152
Bewerten der Kompatibilität für Office 2010
Dieser Abschnitt beschreibt einige Tools und Methoden, die zum Bewerten Ihrer aktuellen Umgebung
im Rahmen der Vorbereitung für die Bereitstellung von Microsoft Office 2010 verfügbar sind.
Inhalt dieses Abschnitts:
Artikel
Beschreibung
Systemanforderungen für Office 2010
Beschreibt die Systemanforderungen für die
Produkte in Microsoft Office 2010-Produktfamilie.
Bewertungstools für Office 2010
Beschreibt einige der Tools, die zur Unterstützung
der Bewertung im Planungsprozess für die
Bereitstellung von Office 2010 zur Verfügung
stehen.
Übersicht über die Anwendungskompatibilität für
Office 2010
Enthält die primären Ressourcen für Informationen
zur Kompatibilität von Office 2010 -Anwendungen
sowie Links zu neuen
Anwendungskompatibilitätstools und
entsprechender Dokumentation.
Übersicht über Office Migration Planning Manager
(OMPM) für Office 2010
Enthält eine Übersicht über Office Migration
Planning Manager (OMPM), eine Sammlung von
Tools, mit denen Sie eine Umgebung für die
Migration zu Office 2010 vorbereiten können.
64-Bit-Editionen von Office 2010
Enthält Informationen zu 64-Bit-Versionen von
Office 2010-Produkten, einschließlich unterstützter
Szenarien, Bereitstellungsüberlegungen und eines
Überblicks über den Setup-Vorgang.
153
Systemanforderungen für Office 2010
In diesem Artikel werden die Systemanforderungen für Microsoft Office 2010-Produktfamilie
beschrieben. Ein Hardwareupgrade sollte beim Upgraden von Microsoft Office 2003 oder
2007 Microsoft Office System auf Office 2010 nicht erforderlich sein. Möglicherweise müssen Sie
jedoch für das Betriebssystem ein Upgrade vornehmen. Für ein Upgrade von Microsoft Office 2000
oder Microsoft Office XP auf Office 2010 müssen Sie sicherstellen, dass die Hardware und das
Betriebssystem die Mindestsystemanforderungen für Office 2010-Produktfamilie erfüllen.
Note
 Office 2010 wird für 32-Bit- und 64-Bit-Clientanwendungen unterstützt.

Es wird empfohlen, Microsoft Silverlight 3 zusammen mit Office 2010 zu installieren, um das
Arbeiten online und die Leistung der interaktiven Handbücher von Office 2010 zu optimieren.
Inhalt dieses Artikels:

Übersicht

Microsoft Office Professional Plus 2010

Microsoft Office Standard 2010

Microsoft Office Home and Student 2010

Microsoft Office Home and Business 2010

Microsoft Access 2010

Microsoft Excel 2010

Microsoft InfoPath 2010

Microsoft OneNote 2010

Microsoft Outlook 2010

Microsoft PowerPoint 2010

Microsoft Project Professional 2010

Microsoft Publisher 2010

Microsoft SharePoint Workspace 2010

Microsoft Visio 2010 (Premium, Professional, Standard)

Microsoft Word 2010
Übersicht
Eines der wichtigsten Kriterien beim Entwurf von Office 2010 war von Anfang an die Minimierung des
Bedarfs an zusätzlichen Systemressourcen. Die folgende Tabelle enthält einen Vergleich der
Systemanforderungen für aktuelle Office-Versionen.
154
Komponente
Office 2003
Office 2007
Office 2010
Computer und Prozessor
233 MHz
500 MHz
500 MHz
Arbeitsspeicher (RAM)
128 MB
256 MB
256 MB
Festplatte
400 MB
2 GB
3 GB
Anzeige
800 × 600
1024 × 768
1024 × 576*
*Alle Anzeigeanforderungen für Office 2010 sind so konzipiert, dass sowohl auf tragbaren als auch auf
Desktopcomputern eine gute Leistung erzielt werden kann.
Prozessor- und RAM-Anforderungen für Office 2010 sind mit denen für 2007 Office System identisch.
Wenn der Computer daher die 2007 Office System-Anforderungen erfüllt, können Sie Office 2010
ausführen.
Der empfohlene Festplattenspeicher wurde mit Office 2010 aufgrund von neuen Features, der Officeweiten Implementierung des Menübands und in einigen Fällen anderen Anwendungen erhöht, die in
den Office-Suites enthalten sind. Microsoft Office Professional 2010 enthält z. B. OneNote, was bei
Microsoft Office Professional 2007 nicht der Fall ist. Die Systemanforderungen werden darüber hinaus
für eine konservative Schätzung auf die nächsten 0,5 GB aufgerundet. Wenn für eine Anwendung z. B.
ein erforderlicher Festplattenspeicher von 1,99 GB errechnet wird, werden 2,5 GB empfohlen. Die
Systemanforderungen an die Festplatte sind extra höher angegeben als der tatsächlich von der
Software verwendete Speicherplatz.
Mit einem Grafikprozessor kann die Leistung bestimmter Features verbessert werden, z. B. das
Zeichnen von Diagrammen in Microsoft Excel 2010 oder Übergänge, Animationen und Videointegration
in Microsoft PowerPoint 2010. Für die Verwendung eines Grafikprozessors mit Office 2010 ist ein mit
Microsoft DirectX 9.0c kompatibler Grafikprozessor mit 64-MB-Videoarbeitsspeicher erforderlich. Diese
Prozessoren waren in 2007 weit verbreitet, und die meisten heute verfügbaren Computer enthalten
einen Grafikprozessor, der diesen Standard erreicht oder übertrifft. Falls Sie oder Ihre Benutzer jedoch
nicht über einen Grafikprozessor verfügen, können Sie Office 2010 trotzdem ausführen.
Wenn Sie eine Produktsuite oder ein einzelnes Programm für die Bereitstellung in der Umgebung
auswählen, sollten Sie zuvor den Computer überprüfen, um sicherzustellen, dass die
Mindestanforderungen an das Betriebssystem erfüllt sind.
Microsoft Office Professional Plus 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Office Professional Plus 2010
aufgelistet.
155
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher; 1 GHz erforderlich für Outlook
mit Business Contact Manager
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr; 512 MB wird für Grafikfeatures,
Outlook-Sofortsuche, Outlook mit Business Contact Manager,
Communicator und bestimmte erweiterte Funktionen empfohlen.
Festplatte
3,5 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1 (32-Bit oder 64-Bit), Windows Server 2003 R2 (32-Bit oder
64-Bit) mit MSXML 6.0 installiert, Windows Server 2008 oder
höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 (32-Bit oder 64-Bit).
Terminal Server und WOW (Windows on Windows) (was die
Installation der 32-Bit-Versionen von Office 2010 unter 64-BitBetriebssystemen ermöglicht) werden unterstützt.
Zusätzliche Angaben
Die Anforderungen und Produktfunktionen können je nach
Systemkonfiguration und Betriebssystem variieren.
Sonstiges

Für bestimmte Freihandfeatures wird Windows XP Tablet PC
Edition oder höher benötigt. Die Spracherkennung erfordert
ein Nahaufnahmemikrofon und ein Audioausgabegerät. Für
die Features der Verwaltung von Informationsrechten ist der
Zugriff auf einen Computer unter Windows Server 2003 mit
SP1 oder höher mit dem Windows-Rechteverwaltungsdienst
erforderlich.

Eine Verbindung zu Microsoft Exchange 2000 Server oder
höher ist für bestimmte erweiterte Funktionen in
Office Outlook 2007 erforderlich. Die Sofortsuche setzt
Windows-Desktopsuche 3.0 voraus. Für dynamische
Kalender muss eine Verbindung zum Server bestehen.

Eine Verbindung zu einem Computer mit Windows Server
2003 mit SP1 oder höher und mit Windows SharePoint
Services ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich. Microsoft Office
SharePoint Server 2007 wird für bestimmte erweiterte
Funktionen benötigt. Die PowerPoint-Folienbibliothek
erfordert Microsoft Office SharePoint Server 2007. Für die
gemeinsame Nutzung von Daten auf mehreren Computern
muss auf dem Hostcomputer Windows Server 2003 mit SP1,
156
Komponente
Anforderung
Windows XP Professional mit SP2 oder höher ausgeführt
werden.

Für die Grafikhardwarebeschleunigung ist eine DirectX 9.0c
kompatible Grafikkarte mit einem Videospeicher von 64 MB
oder mehr erforderlich.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

512 MB RAM oder mehr werden für die Outlook-Sofortsuche
empfohlen. Grammatik und kontextbezogene
Rechtschreibprüfung in Word 2010 werden nur aktiviert,
wenn der Computer eingeschaltet ist und über 1 GB RAM
verfügt.

Silverlight-Plug-In. Siehe Erste Schritte mit Microsoft
Silverlight
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169372&clcid=0x
407).
Microsoft Office Standard 2010
In der folgenden Tabelle sind die Systemanforderungen für Microsoft Office Standard 2010 aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor; 1 GHz erforderlich für
Outlook mit Business Contact Manager
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr; 512 MB wird für
Grafikfeatures, Outlook-Sofortsuche, Outlook mit
Business Contact Manager, Communicator und
bestimmte erweiterte Funktionen empfohlen.
Festplatte
3 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren
Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit),
Windows Vista mit SP1 (32-Bit oder 64-Bit),
Windows Server 2003 R2 (32-Bit oder 64-Bit) mit
157
Komponente
Anforderung
MSXML 6.0 installiert, Windows Server 2008 oder
höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 (32-Bit oder
64-Bit). Terminal Server und WOW (Windows on
Windows) (was die Installation der 32-BitVersionen von Office 2010 unter 64-BitBetriebssystemen ermöglicht) werden unterstützt.
Zusätzliche Angaben
Die Anforderungen und Produktfunktionen können
je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren.
Sonstiges

Für bestimmte Microsoft OneNote-Features
sind Windows-Desktopsuche 3.0,
Windows Media Player 9, Microsoft DirectX 9,
Microsoft ActiveSync 4.1, ein Mikrofon, ein
Audioausgabegerät, ein
Videoaufzeichnungsgerät, eine TWAINkompatible Digitalkamera oder einen Scanner
erforderlich. Zum Freigeben von Notizbüchern
müssen sich die Benutzer im gleichen
Netzwerk befinden.

Für bestimmte erweiterte Funktionen ist eine
Konnektivität zu Microsoft Exchange
Server 2003, Microsoft SharePoint Server
2010 oder Microsoft SharePoint Foundation
2010 erforderlich.

Für bestimmte Features ist
Windows Search 4.0 erforderlich.

Für die Grafikhardwarebeschleunigung ist eine
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit einem
Videospeicher von 64 MB oder mehr
erforderlich.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-BitBrowser. Für die Internetfunktionalität ist
Internetzugriff erforderlich (hierfür können
Gebühren anfallen). Internet Explorer 7 oder
höher ist für den Empfang von
Übertragungspräsentationen erforderlich.
158
Microsoft Office Home and Student 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Office Professional Plus 2010
aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr; 512 MB wird für Grafikfeatures,
Outlook-Sofortsuche, Outlook mit Business Contact Manager,
Communicator und bestimmte erweiterte Funktionen empfohlen.
Festplatte
3 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1 (32-Bit oder 64-Bit), Windows Server 2003 R2 (32-Bit oder
64-Bit) mit MSXML 6.0 installiert, Windows Server 2008 oder
höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 (32-Bit oder 64-Bit).
Terminal Server und WOW (Windows on Windows) (was die
Installation der 32-Bit-Versionen von Office 2010 unter 64-BitBetriebssystemen ermöglicht) werden unterstützt.
Zusätzliche Angaben
Die Anforderungen und Produktfunktionen können je nach
Systemkonfiguration und Betriebssystem variieren.
Sonstiges

Für bestimmte erweiterte Funktionen ist eine Konnektivität zu
Microsoft Exchange Server 2007, Microsoft SharePoint
Server 2010, Microsoft Office Communications Server 2007
oder Microsoft SharePoint Foundation 2010 erforderlich.

Für bestimmte Microsoft OneNote-Features sind WindowsDesktopsuche 3.0, Windows Media Player 9,
Microsoft DirectX 9, Microsoft ActiveSync 4.1, ein Mikrofon,
ein Audioausgabegerät, ein Videoaufzeichnungsgerät, eine
TWAIN-kompatible Digitalkamera oder einen Scanner
erforderlich. Zum Freigeben von Notizbüchern müssen sich
die Benutzer im gleichen Netzwerk befinden.

Für das Senden an den OneNote-Druckertreiber und die
Integration in Business Connectivity Services sind
Microsoft .NET Framework 3.5 oder Windows XPS-Features
erforderlich.

Eine Verbindung zu einem Computer unter Windows
Server 2003 mit SP1 oder höher und mit Windows
159
Komponente
Anforderung
SharePoint Services ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich. Microsoft Office
SharePoint Server 2007 wird für bestimmte erweiterte
Funktionen benötigt. Die PowerPoint-Folienbibliothek
erfordert Microsoft Office SharePoint Server 2007. Für die
gemeinsame Nutzung von Daten auf mehreren Computern
muss auf dem Hostcomputer Windows Server 2003 mit SP1,
Windows XP Professional mit SP2 oder höher ausgeführt
werden.

Für bestimmte Features ist Windows Search 4.0 erforderlich.

Internet Explorer 7.0 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist eine Verbindung mit dem Internet
erforderlich.

512 MB RAM oder mehr werden für die Outlook-Sofortsuche
empfohlen. Grammatik und kontextbezogene
Rechtschreibprüfung in Word 2010 werden nur aktiviert,
wenn der Computer eingeschaltet ist und über 1 GB RAM
verfügt.

Silverlight-Plug-In. Siehe Erste Schritte mit Microsoft
Silverlight
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169372&clcid=0x
407).
Microsoft Office Home and Business 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Office Professional Plus 2010
aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM; 512 MB RAM wird für Grafikfeatures, OutlookSofortsuche und bestimmte erweiterte Funktionen empfohlen.
Festplatte
3 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
160
Komponente
Anforderung
SP1 (32-Bit oder 64-Bit), Windows Server 2003 R2 (32-Bit oder
64-Bit) mit MSXML 6.0 installiert, Windows Server 2008 oder
höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 (32-Bit oder 64-Bit).
Terminal Server und WOW (Windows on Windows) (was die
Installation der 32-Bit-Versionen von Office 2010 unter 64-BitBetriebssystemen ermöglicht) werden unterstützt.
Zusätzliche Angaben
Die Anforderungen und Produktfunktionen können je nach
Systemkonfiguration und Betriebssystem variieren.
Sonstiges

Für bestimmte erweiterte Funktionen war eine Konnektivität
zu Microsoft Exchange Server 2007, Microsoft SharePoint
Server 2010, Microsoft Office Communications Server 2007
oder Microsoft SharePoint Foundation 2010 erforderlich.

Für bestimmte Microsoft OneNote-Features sind WindowsDesktopsuche 3.0, Windows Media Player 9,
Microsoft DirectX 9, Microsoft ActiveSync 4.1, ein Mikrofon,
ein Audioausgabegerät, ein Videoaufzeichnungsgerät, eine
TWAIN-kompatible Digitalkamera oder einen Scanner
erforderlich. Zum Freigeben von Notizbüchern müssen sich
die Benutzer im gleichen Netzwerk befinden.

Für das Senden an den OneNote-Druckertreiber und die
Integration in Business Connectivity Services sind
Microsoft .NET Framework 3.5 oder Windows XPS-Features
erforderlich.

Eine Verbindung zu einem Computer unter Windows
Server 2003 mit SP1 oder höher und mit Windows
SharePoint Services ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich. Microsoft Office
SharePoint Server 2007 wird für bestimmte erweiterte
Funktionen benötigt. Die PowerPoint-Folienbibliothek
erfordert Microsoft Office SharePoint Server 2007. Für die
gemeinsame Nutzung von Daten auf mehreren Computern
muss auf dem Hostcomputer Windows Server 2003 mit SP1,
Windows XP Professional mit SP2 oder höher ausgeführt
werden.

Für die Grafikhardwarebeschleunigung ist eine DirectX 9.0c
kompatible Grafikkarte mit einem Videospeicher von 64 MB
oder mehr erforderlich.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Internet
161
Komponente
Anforderung
Explorer 7 oder höher ist für den Empfang von
Übertragungspräsentationen erforderlich. Für die
Internetfunktionalität ist eine Verbindung mit dem Internet
erforderlich.

512 MB RAM oder mehr werden für die Outlook-Sofortsuche
empfohlen. Grammatik und kontextbezogene
Rechtschreibprüfung in Word 2010 werden nur aktiviert,
wenn der Computer eingeschaltet ist und über 1 GB RAM
verfügt.

Silverlight-Plug-In. Siehe Erste Schritte mit Microsoft
Silverlight
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169372&clcid=0x
407).
Microsoft Access 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Access 2010 aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr
Festplatte
2 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
spätere Betriebssysteme.
Sonstiges

Eine Verbindung zu einem Computer mit Windows Server
2003 mit SP1 oder höher und mit Windows SharePoint
Services ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich. Für das Sammeln
von Daten per E-Mail wird Office Outlook 2007 benötigt.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
162
Komponente
Anforderung
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Für das Importieren von Daten aus Excel 2010 oder
Outlook 2010 ist Excel 2010 oder Outlook 2010 erforderlich.

Für die Integration mit Business Connectivity Services ist
Microsoft .NET Framework 3.5 erforderlich.

Produktfunktionen und Grafiken können je nach
Systemkonfiguration variieren. Einige Features erfordern
möglicherweise zusätzliche oder erweiterte Hardware oder
Serverkonnektivität. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).
Microsoft Excel 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Excel 2010 aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr
Festplatte
2 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Anforderungen an die Grafikkarte: Pixel Shader 20 und Vertex
Shader 2.0. Treiberdatum nach dem 1. Nov. 2004. WHQLzertifiziert.
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
spätere Betriebssysteme.
Sonstiges

Für bestimmte Freihandfeatures wird Microsoft XP Tablet PC
Edition oder höher benötigt. Die Spracherkennung erfordert
163
Komponente
Anforderung
ein Nahaufnahmemikrofon und ein Audioausgabegerät. Für
die Features der Verwaltung von Informationsrechten ist der
Zugriff auf einen Computer unter Windows Server 2003 mit
SP1 oder höher mit dem Windows-Rechteverwaltungsdienst
erforderlich.

Eine Verbindung zu einem Computer mit Windows Server
2003 mit SP1 oder höher und mit Windows SharePoint
Services ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Für die Ausführung benutzerdefinierter Funktionen auf einem
Berechnungscluster ist eine Verbindung mit einem
Berechnungscluster erforderlich.

Internetfax ist unter Windows Vista Starter, Windows Vista
Home Basic oder Windows Vista Home Premium nicht
verfügbar.

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).
Microsoft InfoPath 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft InfoPath 2010 aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr
164
Komponente
Anforderung
Festplatte
2 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
spätere Betriebssysteme.
Sonstiges

Microsoft Outlook 2010 wird für die E-Mail-basierte
Zusammenarbeit benötigt.

Eine Verbindung zu einem Computer mit Windows
Server 2003 mit SP1 oder höher und mit Windows
SharePoint Services ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich. Outlook 2010 wird
für die E-Mail-basierte Zusammenarbeit benötigt. Zum
Senden von Formularen als E-Mail-Nachricht ist
Outlook 2010 erforderlich. Für die Konvertierung von WordDokumenten ist Word 2010 erforderlich. Für die
Konvertierung von Excel-Arbeitsblättern ist Excel 2010
erforderlich. Microsoft SharePoint Server 2010 wird für
browserfähige InfoPath-Formulare und weitere
Zusammenarbeitsfunktionen benötigt.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Internetfax ist unter Windows Vista Starter, Windows Vista
Home Basic oder Windows Vista Home Premium nicht
verfügbar.

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).
165
Microsoft OneNote 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft OneNote 2010 aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr
Festplatte
1,5 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
späteres Betriebssystem.
Sonstiges

Einige Features erfordern Windows-Desktopsuche 3.0,
Windows Media Player 9.0, Microsoft DirectX 9.0b, Microsoft
Active Sync 4.1, ein Mikrofon, ein Audioausgabegerät, ein
Videoaufzeichnungsgerät (z. B. eine Webcam), eine TWAINkompatible Digitalkamera oder einen Scanner. Zum
Freigeben von Notizbüchern müssen sich die Benutzer im
gleichen Netzwerk befinden.

WDS 4 bevorzugt, DirectX wird nicht mehr benötigt, Router
mit UPnP wird nicht mehr benötigt, Windows Mobile wird
nicht mehr benötigt.

OneNote-Funktionalität kann in 32-Bit- und 64-Bit-Versionen
verwendet werden.

Zum Freigeben von Notizbüchern müssen sich die Benutzer
im gleichen Netzwerk befinden.

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).

Für den OneNote-Druckertreiber: Microsoft .NET Framework
3.0 oder höher, Windows XPS-Features installiert unter
Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows
Server 2008 R2, XPS-Features installiert vor der Installation
166
Komponente
Anforderung
von Office unter dem Betriebssystem.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

1,2-GHz-Prozessor oder höher und 1 GB RAM oder mehr
werden für die OneNote-Audio-Suche empfohlen. Ein
Nahaufnahmemikrofon ist erforderlich. Die Audio-Suche ist
nicht in allen Sprachen verfügbar.
Microsoft Outlook 2010
Die folgende Tabelle enthält eine Auflistung der Systemanforderungen für Microsoft Outlook 2010
sowie der Ressourcen, mit denen Sie Anwendungen und Hardware ermitteln können, die Sie für die
optimale Nutzung von Outlook 2010 benötigen.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
512 MB wird für den Zugriff auf Outlook-Datendateien, die größer
als 1 GB sind, empfohlen.
Festplatte
2 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
späteres Betriebssystem.
Für die Integration mit Microsoft
Exchange Server 2010 (optional)
Eine Beschreibung einiger der neuen Outlook 2010-Features, die
mit Microsoft Exchange Server 2010 unterstützt werden, finden
Sie unter Änderungen in Outlook 2010 und Neues in
Exchange Server 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164425&clcid=0x407).
Exchange 2010 – Systemanforderungen
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164426&clcid=0x407)
Microsoft Exchange Server 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164427&clcid=0x407)
167
Komponente
Anforderung
Für die Integration mit Microsoft
Communicator Server 2007 R2
(optional)
Eine Liste einiger neuer Features von Outlook 2010, die in
Microsoft Communicator 2007 R2 aktiviert sind, finden Sie unter
Änderungen in Outlook 2010.
Unterstützte Topologien und Infrastrukturanforderungen
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164429&clcid=0x407)
Microsoft Office Communications Server
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164430&clcid=0x407)
Andere

Microsoft Exchange Server 2003 ist die niedrigste Version
von Exchange Server, die mit Outlook 2010 verwendet
werden kann.

Für bestimmte Freihandfeatures wird Windows XP Tablet PC
Edition oder höher benötigt. Die Spracherkennung erfordert
ein Nahaufnahmemikrofon und ein Audioausgabegerät. Für
die Features der Verwaltung von Informationsrechten ist der
Zugriff auf einen Computer unter Windows Server 2003 mit
SP1 oder höher mit dem Windows-Rechteverwaltungsdienst
erforderlich.

Eine Verbindung zu einem Computer mit Windows Server
2003 mit SP1 oder höher und mit Windows SharePoint
Services ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich. Eine Verbindung zu
Microsoft Office SharePoint Server 2007 ist für bestimmte
erweiterte Funktionen erforderlich.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).

Grammatik und kontextbezogene Rechtschreibprüfung in
Outlook werden nur aktiviert, wenn der Computer
eingeschaltet ist und über 1 GB RAM verfügt.
168
Microsoft PowerPoint 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft PowerPoint 2010 aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr. Beim Einbetten von Video wird 512 MB
RAM empfohlen.
Festplatte
1,5 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Anforderungen an die Grafikkarte: Pixel Shader 20 und Vertex
Shader 2.0. Treiberdatum nach dem 1. Nov. 2004. WHQLzertifiziert.
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
spätere Betriebssysteme.
Sonstiges

Für bestimmte Freihandfeatures wird Windows XP Tablet PC
Edition oder höher benötigt. Die Spracherkennung erfordert
ein Nahaufnahmemikrofon und ein Audioausgabegerät. Für
die Features der Verwaltung von Informationsrechten ist der
Zugriff auf einen Computer unter Windows Server 2003 mit
SP1 oder höher mit dem Windows-Rechteverwaltungsdienst
erforderlich.

Eine Verbindung zu einem Computer mit Windows Server
2003 mit SP1 oder höher und mit Windows SharePoint
Services ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich. PowerPointFolienbibliotheken erfordern Microsoft Office SharePoint
Server 2007.

Internet Explorer 6, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
169
Komponente
Anforderung
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).

Internetfax ist unter einem 64-Bit-Betriebssystem nicht
verfügbar.
Microsoft Project Professional 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Project Professional 2010
aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
700-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
512 MB RAM oder mehr
Festplatte
2 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista
mit SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
spätere Betriebssysteme.
Sonstiges

Windows Server 2008 SP2 (64-Bit) oder höher mit Microsoft
SharePoint Server 2010 ist für bestimmte erweiterte
Zusammenarbeitsfunktionen erforderlich.
Office Outlook 2003 SP2 oder höher ist für die Verwendung
des Features Outlook-Aufgaben importieren erforderlich.
Für grafische Berichte wird Office Excel 2003 SP2 oder
höher und Microsoft Office Visio Professional 2007 oder
höher benötigt.

Microsoft Project Server 2010 ist für Enterprise-Projekt-,
Portfolio- und Ressourcenverwaltungsfunktionen
erforderlich. Microsoft Project Web App und Microsoft
170
Komponente
Anforderung
Exchange Server 2007 SP1 oder höher werden zum
Importieren von Aufgaben in den Outlook-Kalender oder in
die Aufgabenliste benötigt.

SharePoint Server 2010 (wird zusammen mit Project Server
2010 installiert) ist zum Veröffentlichen von Projekten und
für Windows Workflow Foundation erforderlich. Microsoft
.NET Framework, Version 2.0, wird für den
Ressourcenersetzungs-Assistenten benötigt.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Internet Explorer 7 oder höher. Für die Internetfunktionalität
ist Internetzugriff erforderlich (hierfür können Gebühren
anfallen).

Zum Aktivieren des Features, das die Synchronisierung von
Project 2010 mit einer SharePoint-Aufgabenliste ermöglicht,
müssen Sie entweder Microsoft Access 2010 oder Microsoft
Visio 2010 installieren.

Wenn Sie grafische Berichte mit Office 2010 verwenden
möchten, müssen Sie vor der Installation von Project
2010Office 2010, Visio 2010 und den OLE DB-Anbieter für
Microsoft SQL Server 2008 Analysis Services 10.0 (als
kostenloser Download unter Microsoft SQL Server 2008
Feature Pack, Oktober 2008
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=110393&clcid=0x
407) erhältlich installieren.

Für bestimmte Onlinefunktionen wird eine
Windows Live™ ID benötigt.
Produktfunktionen und Grafiken können je nach
Systemkonfiguration variieren.
Einige Features erfordern möglicherweise zusätzliche oder
erweiterte Hardware oder Serverkonnektivität.
Microsoft Publisher 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Publisher 2010 aufgelistet.
171
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr
Festplatte
1,5 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1024 × 768 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
spätere Betriebssysteme.
Sonstiges

Für bestimmte Freihandfeatures wird Windows XP Tablet PC
Edition oder höher benötigt. Die Spracherkennung erfordert
ein Nahaufnahmemikrofon und ein Audioausgabegerät.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Eine Internetverbindung und eine Windows Live ID für die
gemeinsame Nutzung von Vorlagen und Bausteinen.
Microsoft SharePoint Workspace 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft SharePoint Workspace 2010
aufgelistet.
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM oder mehr
172
Komponente
Anforderung
Festplatte
1,5 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
späteres Betriebssystem.
Sonstiges

Die Integration mit SharePoint Services erfordert eine
Verbindung mit Microsoft SharePoint Server 2010.

Nachdem der Upgradevorgang gestartet wurde, können Sie
nicht auf eine vorherige Version eines Office Groove 2007Kontos downgraden oder diese wiederherstellen.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Internet Explorer 7 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).

Für jeden Computer ist ein Upgrade auf SharePoint
Workspace 2010 erforderlich, um SharePoint WorkspaceKonten auf mehreren Computern auszuführen.
Microsoft Visio 2010 (Premium, Professional,
Standard)
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Visio Premium 2010, Microsoft
Visio Professional 2010 und Microsoft Visio Standard 2010 aufgelistet.
173
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM; 512 MB RAM wird für bestimmte erweiterte
Funktionen empfohlen.
Festplatte
2 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
spätere Betriebssysteme (32-Bit oder 64-Bit).
Sonstiges

Für bestimmte erweiterte Zusammenarbeitsfunktionen ist
eine Verbindung zu einem Computer mit Windows
Server 2003 mit SP1 oder höher und mit Windows
SharePoint Services erforderlich.

Mehrfingereingabefeatures erfordern Windows 7 und ein
Touchgerät.

Für bestimmte Freihandfeatures wird Microsoft XP Tablet PC
Edition oder höher benötigt.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).
Microsoft Word 2010
In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für Microsoft Word 2010 aufgelistet.
174
Komponente
Anforderung
Computer und Prozessor
500-MHz-Prozessor oder höher
Arbeitsspeicher
256 MB RAM; 512 MB RAM wird für bestimmte erweiterte
Funktionen empfohlen.
Festplatte
2 GB verfügbarer Speicherplatz
Anzeige
Monitor mit 1.024 × 576 oder einer höheren Auflösung
Anforderungen an die Grafikkarte: Pixel Shader 20 und Vertex
Shader 2.0. Treiberdatum nach dem 1. Nov. 2004. WHQLzertifiziert.
Betriebssystem
Windows XP mit Service Pack (SP) 3 (32-Bit), Windows Vista mit
SP1, Windows Server 2003 R2 mit MSXML 6.0, Windows
Server 2008 oder höher (32-Bit oder 64-Bit), Windows 7 oder
späteres Betriebssystem.
Sonstiges

Für bestimmte Freihandfeatures wird Windows XP Tablet PC
Edition oder höher benötigt. Die Spracherkennung erfordert
ein Nahaufnahmemikrofon und ein Audioausgabegerät.

Veröffentlichungen können mithilfe von Office Outlook 2007,
Outlook Express 6.0 oder Windows Live Mail gesendet
werden. Die Empfänger können diese in einer Reihe von EMail-Clients und webbasierten Diensten anzeigen.

Benutzer der Grafikhardwarebeschleunigung benötigen mit
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarten mit Treibern, die das
Datum 1.11.2004 oder ein späteres Datum aufweisen.

Internet Explorer 6 oder höher, nur 32-Bit-Browser. Für die
Internetfunktionalität ist Internetzugriff erforderlich (hierfür
können Gebühren anfallen).

Die tatsächlichen Anforderungen und Produktfunktionen
können je nach Systemkonfiguration und Betriebssystem
variieren. Siehe http://office.microsoft.com/dede/products/default.aspx
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169378&clcid=0x
407).

Für die gemeinsame Dokumenterstellung ist Microsoft
SharePoint Foundation 2010 oder ein Windows Live
SkyDrive-Konto sowie möglicherweise mehr Arbeitsspeicher
erforderlich.

Grammatik und kontextbezogene Rechtschreibprüfung in
175
Komponente
Anforderung
Word 2010 werden nur aktiviert, wenn der Computer
eingeschaltet ist und über 1 GB RAM verfügt.
Siehe auch
Volumenaktivierung für Office 2010
Microsoft-Software-Lizenzbedingungen für Microsoft Office 2010
176
Bewertungstools für Office 2010
In diesem Artikel werden einige der Tools beschrieben, die Sie bei den im Rahmen eines
Planungsprozesses auszuführenden Bewertungsaufgaben unterstützen sollen.
Bewertungstools
Bereich
Tool
Beschreibung
Ressourcen
Projektbewertu
ng/Businss
Case
Handbuch
von
Microsoft
zur
Evaluieru
ng der
Rentabilit
ät von
Prozesse
n
Das Handbuch von Microsoft
zur Evaluierung der Rentabilität
von Prozessen führt Sie Schritt
für Schritt durch den zwei- bis
vierwöchigen Prozess der
Projektbewertung, angefangen
bei der
Wirtschaftlichkeitsanalyse bis
hin zur offiziellen Präsentation.
Sie finden hier Tools, Vorlagen
und Informationen zu
exemplarischen
Vorgehensweisen, die Ihnen
helfen, einen überzeugenden
Business Case für ein ITProjekt zu entwickeln.
Handbuch von Microsoft zur
Evaluierung der Rentabilität von
Prozessen
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152858&clcid=0x407)
Hardwarebesta
nd/Kompatibilit
ät
Microsoft
Assessm
ent and
Planning
(MAP)
Toolkit
Das Microsoft Assessment and
Planning (MAP) Toolkit ist ein
Tool zur Bestandserfassung,
Bewertung und
Berichterstellung, das Sie
sicher in kleinen oder großen
IT-Umgebungen einsetzen
können, ohne dass auf
Computern oder Geräten eine
Agentsoftware installiert sein
muss.
Microsoft Assessment and Planning
(MAP) Toolkit für Microsoft Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152859&clcid=0x407)
Mit dem MAP-Toolkit wird eine
ausführliche Analyse der
177
Bereich
Tool
Beschreibung
Ressourcen
Hardware- und
Gerätekompatibilität im Hinblick
auf die Migration unter
anderem zu Microsoft Office
2010, Windows 7 und Windows
Server 2008 R2 erstellt. Im
Rahmen der
Hardwarebewertung wird die
installierte Hardware
untersucht, und es wird
bestimmt, ob sich eine
Migration empfiehlt. Wird die
Migration nicht empfohlen,
finden Sie im Bericht eine
entsprechende Begründung.
Die Funktionalität des MAP
wurde erweitert und kann nun
auch für Bewertungen in den
Bereichen Hyper-VServervirtualisierung,
Desktopsicherheit und
Microsoft SQL Server 2008 R2Migration verwendet werden.
Softwarebestan Microsoft
d
Software
Inventory
Analyzer
(MSIA)
Mit Microsoft Software
Inventory Analyzer (MSIA)
können Sie den Bestand
wichtiger Microsoft-Produkte
erfassen, die auf einem lokalen
Computer oder im Netzwerk
installiert sind.
Microsoft Software Inventory Analyzer
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152860&clcid=0x407)
Microsoft Software Asset Management
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152861&clcid=0x407)
MSIA dient in erster Linie als
Ausgangspunkt für die Arbeit
mit Microsoft Software Asset
Management. MSIA kann in
Netzwerken mit bis zu 250
Computern eingesetzt werden
und erkennt ausschließlich
Microsoft-Software.
Office-Add-Ins
Tool zur
Mit dem Tool zur Bewertung
Anleitung für das Tool zur Bewertung
178
Bereich
Office-Add-Ins
Tool
Beschreibung
Ressourcen
Bewertun
g der
OfficeUmgebun
g
der Office-Umgebung kann
eine Organisation bestimmen,
welche Add-Ins für
Microsoft Office-Anwendungen
auf den Computern der
Benutzer verwendet werden
und in welchem Umfang diese
Add-Ins zum Einsatz kommen.
Das Tool zur Bewertung der
Office-Umgebung erfasst und
meldet Add-In-Informationen zu
Microsoft Office 97 und höher.
der Office-Umgebung (OEAT) für Office
2010
Microsoft
Office
Code
Compatibi
lity
Inspector
Mit Microsoft Office Code
Benutzerhandbuch für Microsoft Office
Compatibility Inspector können Code Compatibility Inspector
große oder kleine Unternehmen
Code von Visual Basic for
Applications (VBA) und Visual
Studio Tools für Office
aktualisieren, damit dieser mit
Office 2010 kompatibel ist. Bei
der Prüfung wird der Code nicht
korrigiert, sondern nur
untersucht. Anschließend
werden bestimmte Codezeilen
kommentiert, in denen auf
Elemente des Objektmodells
verwiesen wird, die geändert
wurden oder veraltet sind.
Benutzereinstel Migration
lungen
stool für
den
Benutzers
tatus
Mit dem Migrationstool für den
Benutzerstatus (User State
Migration Tool, USMT) 4.0
können Sie Benutzerdateien
und -einstellungen im Rahmen
großer Bereitstellungen von
Windows Vista und Windows 7Betriebssystemen migrieren.
Mit USMT werden Desktopund Anwendungseinstellungen,
Benutzerkonten und
Benutzerhandbuch für das
Migrationstool für den Benutzerstatus
4.0
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152865&clcid=0x407)
179
Bereich
Tool
Beschreibung
Ressourcen
Benutzerdateien erfasst und zu
einer neuen WindowsInstallation migriert.
Eine bestimmte Komponente
von USMT, ScanState, dient
dazu, den Quellcomputer zu
überprüfen, die Dateien und
Einstellungen zu erfassen und
einen Speicher zu erstellen.
ScanState bewirkt keine
Veränderung auf dem
Quellcomputer. Standardmäßig
werden die Dateien von
ScanState komprimiert und als
Abbilddatei (USMT4.mig)
gespeichert.
DateiOffice
/Dokumentverw Migration
altung
Planning
Manager
(OMPM)
Mit Office Migration Planning
Manager (OMPM) können Sie
eine Prüfung im Hinblick auf
Dateieigenschaften vornehmen
und entsprechende Berichte
erstellen. Diese Berichte
können Sie beim Analysieren
einer Umgebung und
Bestimmen möglicher
Probleme unterstützen, die
beim Konvertieren von Office
97-Office 2003-Dateiformaten
in die Dateiformate für
2007 Office System- und
Microsoft Office 2010-Systeme
auftreten können.
Office Migration Planning Manager
(OMPM) für Office 2010
OMPM für Office 2010
unterstützt zwei neue
Scanmethoden: Makroscans
und x64-Migrationsscans. Mit
dem Makroscanner werden
optional gefundene Makros auf
Migrationsprobleme hin
untersucht, gefundene
180
Bereich
Tool
Beschreibung
Ressourcen
Probleme werden in der
Datenbank gemeldet, und in
den Makros werden optional
Kommentare zur Identifikation
des Problems mit Links zu
Lösungsmöglichkeiten
eingefügt. Mit dem x64Migrationsscanner werden
Makros, ActiveXSteuerelemente und sonstige
COM-Objekte (z. B. Add-Ins) in
Office-Dateien auf
Inkompatibilitäten hin
untersucht (z. B. die
Deklaration von 4-Byte-Zeigern
anstelle von 8-Byte-Zeigern).
Sicherheit
Microsoft
Security
Assessm
ent Tool
4.0
Microsoft Security Assessment
Tool (MSAT) 4.0 besteht aus
mehr als 200 Fragen zu den
Themen Infrastruktur,
Anwendungen, Betrieb und
Personen. Die Fragen,
zugeordnete Antworten und
Empfehlungen werden aus
allgemein anerkannten
empfohlenen Methoden,
Normen wie ISO 17799 und
NIST-800.x sowie
Empfehlungen und
verbindlichen Richtlinien der
Microsoft Trustworthy
Computing-Initiative und von
anderen externen
Sicherheitsquellen hergeleitet.
Microsoft Security Assessment Tool
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152866&clcid=0x407)
Sicherheit
System
Center
Configura
tion
Manager
Mit Microsoft System Center
Configuration Manager 2007
können Sie Server,
Clientcomputer und Geräte in
physischen, virtuellen,
System Center Configuration Manager
TechCenter
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152867&clcid=0x407)
181
Bereich
Tool
Beschreibung
Ressourcen
verteilten und mobilen
Umgebungen bewerten,
bereitstellen und aktualisieren.
Die in System Center
Configuration
Manager 2007 R2 verfügbaren
Statusberichte für Clients
bieten aktuelle Informationen
zur Verwaltbarkeit von
Clientcomputern in einer
System Center Configuration
Manager 2007-Hierarchie.
Anhand dieser Informationen
kann ein Standortadministrator
einzelne Clientprobleme
identifizieren und eine
genauere Websitedatenbank
pflegen. Mithilfe dieser
Informationen kann darüber
hinaus die Erfolgsquote bei der
Softwareverteilung erhöht
werden.
Lizenzierung
Microsoft
Volumenli
zenzierun
g
Die Microsoft
Volumenlizenzierung bietet
viele OnlineBerichterstattungsdienste und tools, mit deren Hilfe Sie
vorhandene Microsoft-Software
nachverfolgen und verwalten
können.
Verwalten von Volumenlizenzen
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152868&clcid=0x407)
Konfiguratione
n
Gruppenri
chtlinienVerwaltun
gskonsole
Die GruppenrichtlinienVerwaltungskonsole ist die
Benutzeroberflächenkonsole
zum Erstellen und Verwalten
domänenbasierter
Gruppenrichtlinienobjekte. Sie
zeigt Verknüpfungs-,
Berechtigungs- und
Sicherheitsfilterinformationen
Technische Referenz zur
Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152869&clcid=0x407)
182
Bereich
Tool
Beschreibung
Ressourcen
an, die für ein
Gruppenrichtlinienobjekt von
Bedeutung sind. Sie generiert
darüber hinaus
Einstellungsberichte für ein
Gruppenrichtlinienobjekt im
HTML- oder XML-Format.
Konfiguratione
n
Anzeigen
von XMLInhalten
in
Anpassun
gsdateien
des
OfficeAnpassun
gstools
(OAT)
Unter Anzeigen von XMLInhalten in Anpassungsdateien
des Office-Anpassungstools
(OAT)
(http://go.microsoft.com/fwlin
k/?linkid=169720&clcid=0x40
7) finden Sie ein Microsoft
Visual Basic-Beispielskript, mit
dem Administratoren die
Einstellungen anzeigen
können, die in MSP-Dateien
des OAT gespeichert sind.
Anzeigen von XML-Inhalten in
Anpassungsdateien des OfficeAnpassungstoolshttp://go.microsoft.c
om/fwlink/?linkid=169720&clcid=0x4
07
Hilfe
Microsoft
Desktop
Deployme
nt
Planning
Services
(DDPS)
Microsoft Desktop Deployment
Planning Services bietet, je
nach Software AssuranceUmfang, der für OfficeAnwendungen erworben wurde,
für die Dauer von 1 bis 15
Tagen Dienstleistungen im
Rahmen der
Bereitstellungsplanung.
Zusammen mit Beratern
erarbeiten Kunden einen
allgemeinen Bereitstellungsplan
für ihre Umgebung und
bewerten die Gesamtkosten
eines Upgrades zur aktuellsten
Version von Windows und
Office.
Microsoft Software Assurance für
Volumenlizenzierung
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152871&clcid=0x407)
Microsoft Solution Finder
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linki
d=152872&clcid=0x407) unterstützt
Sie bei der Suche nach einem Desktop
Deployment Planning ServicesAnbieter in Ihrer Gegend.
183
Bewerten der Anwendungskompatibilität und
Warten von Office 2010
Dieser Abschnitt enthält die wichtigsten Ressourcen mit Informationen zur Kompatibilität von Microsoft
Office 2010- Anwendungen sowie Links zu neuen Anwendungskompatibilitätstools und zu neuer
Dokumentation. Diese Ressourcen eignen sich besonders für IT-Experten, die Kompatibilitätsprobleme
mit Anwendungen untersuchen und einen Plan zur Behebung von Inkompatibilitäten bei Microsoft
Office implementieren müssen.
Inhalt dieses Abschnitts:
Artikel
Beschreibung
Übersicht über die Anwendungskompatibilität für
Office 2010
Bietet eine Übersicht über die wichtigsten Tools
und Ressourcen mit Informationen zur
Kompatibilität von Office 2010 -Anwendungen
sowie Links zu neuen
Anwendungskompatibilitätstools und
entsprechender Dokumentation.
Handbuch zur Bewertung der
Anwendungskompatibilität und zur
Anwendungswartung für Office 2010
Enthält Richtlinien für das Bewerten, Planen,
Testen und Korrigieren von Problemen bezüglich
einer Bereitstellung von Office 2010.
Office Environment Assessment Tool (OEAT)
quick start guide for Office 2010 (Obsolete)
Bietet Schnellstartinformationen dazu, wie Sie mit
dem Tool zur Bewertung der Office-Umgebung
(Office Environment Assessment Tool, OEAT) die
vorhandene Umgebung vor der Bereitstellung von
Office 2010 bewerten.
Anleitung für das Tool zur Bewertung der OfficeUmgebung (OEAT) für Office 2010
Bietet Informationen, wie Sie mit dem Tool zur
Bewertung der Office-Umgebung (Office
Environment Assessment Tool, OEAT) die
vorhandene Umgebung vor der Bereitstellung von
Microsoft Office 2010 bewerten.
Benutzerhandbuch für Microsoft Office Code
Compatibility Inspector
Beschreibt, wie Sie das Tool verwenden, um in
früheren Versionen von Microsoft Office erstellten
VBA-Code zu untersuchen und alle Windows-API
(Application Programming Interface)-Aufrufe im
Code mit der 64-Bit-Edition von Office 2010
kompatibel zu machen.
184
185
Handbuch zur Bewertung der
Anwendungskompatibilität und zur
Anwendungswartung für Office 2010
In diesem Artikel wird der Test- und Wartungsprozess für die Anwendungskompatibilität für Microsoft
Office 2010-Bereitstellungen beschrieben. Diese Informationen sind in erster Linie für IT-Spezialisten
hilfreich, die Anwendungskompatibilitätsprobleme auswerten und einen Plan zur Behebung von
Anwendungsinkompatibilitäten implementieren. Für Entwickler, die Office-Anwendungen upgraden,
können diese Informationen ebenfalls hilfreich sein. Nach Abschluss des in diesem Artikel
beschriebenen Prozesses kennen sich Administratoren und Entwickler besser damit aus, welche AddIns und Anwendungen mit Office interagieren und wie sie zu Office 2010 migriert werden.
In diesem Artikel werden Dateikompatibilität, Konvertierung oder Migration nicht behandelt. Weitere
Informationen zum Konvertieren von Office-Vorversionsdateien zu Office 2010 finden Sie unter Planen
einer Migrations und Upgradestrategie für Office 2010 und Übersicht über Office Migration Planning
Manager (OMPM) für Office 2010.
Inhalt dieses Artikels:

Einführung in die Anwendungskompatibilität in Office 2010

Bewertungs- und Wartungsprozess für die Anwendungskompatibilität

Planen von Kompatibilitätstests

Bewerten der Umgebung

Testen und Warten von Kompatibilitätsproblemen
Einführung in die Anwendungskompatibilität in
Office 2010
Entwickler und erfahrene Benutzer haben seit Einführung der ersten Office-Produkte Code zum
Erweitern von Office geschrieben. Office wurde durch das Ändern und Entfernen von Features und das
Ändern von Dateiformaten weiterentwickelt, wodurch allerdings auch die Wahrscheinlichkeit
zugenommen hat, dass ältere Add-Ins und Anpassungen in Verbindung mit Office 2010 nicht
ordnungsgemäß ausgeführt. Es überrascht daher nicht, dass das Thema Anwendungskompatibilität für
Organisationen mit Office-Dateien, die mindestens ein Jahrzehnt alt sind, eine Herausforderung
darstellen kann.
In Office 2010 gibt es viele Produktverbesserungen und sonstige Änderungen, die sich auf die
Kompatibilität mit vorhandenen Dateien, Makros, Add-Ins und Microsoft Visual Studio-Lösungen
auswirken können. Dies sind einige der Änderungen.
186

Veraltete Features Die Ausführung von Add-Ins und Anwendungen kann unterbrochen werden,
wenn sie von Features (und den zugehörigen Objektmodellen) abhängig sind, die aus Office 2010
entfernt wurden.

Featureänderungen Aktualisierte Features und deren Objektmodelle können dazu führen, dass
Add-Ins und Anwendungen nicht erwartungsgemäß ausgeführt werden. Manchmal sind diese
Änderungen offensichtlich, und manchmal werden sie nur nach gründlichen Tests festgestellt.

64-Bit-Inkompatibilitäten Office 2010 ist als 32-Bit- und 64-Bit-Version verfügbar. Die 64-BitVersion ist für Benutzer gedacht, die beim Arbeiten mit komplexen Microsoft ExcelKalkulationstabellen oder Microsoft Project -Dateien mehr Arbeitsspeicherkapazität benötigen.
Wenn Sie die 64-Bit-Version von Office bereitstellen möchten, müssen Sie berücksichtigen, dass
ActiveX-Steuerelemente, Add-Ins und Microsoft VBA-Lösungen (Visual Basic for Applications), die
für 32-Bit-Clientcomputer entwickelt wurden, möglicherweise nicht mit der 64-Bit-Version von
Office 2010 kompatibel sind.
Mehrere Tools und Lösungen sind verfügbar, um Anwendungskompatibilitätsprobleme bei Office 2010
zu bewerten und zu beheben. IT-Administratoren können mit dem neuen Tool zur Bewertung der
Office-Umgebung (Office Environment Assessment Tool, OEAT) Add-Ins und Anwendungen
identifizieren, die mit Office interagieren. Entwickler können mit dem neuen Microsoft Office 2010 Code
Compatibility Inspector-Tool zusätzliche Tests ausführen, um potenziellen inkompatiblen Code in VBAProjekten oder Visual Studio-Code ausfindig zu machen. Wenn Anwendungen nicht repariert werden
können, können Administratoren mithilfe von Lösungen wie z. B. Remotedesktopdienste
(Terminaldienste), parallelen Installationen und dem neuen Microsoft Application Virtualization (App-V)Tool die vorherige, kompatible Office-Umgebung parallel zu Office 2010 verwalten
In den folgenden Abschnitten werden die Tools zur Bewertung der Anwendungskompatibilität von
Office 2010 kurz beschrieben.
Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (Office Environment Assessment Tool, OEAT) Das
OEAT ist ein neues Prüftool für Office 2010, mit dem auf den Computern der Benutzer installierte AddIns identifiziert werden. Das OEAT sammelt und meldet Add-In-Informationen für Microsoft Office 97,
Microsoft Office 2000, Microsoft Office XP, Microsoft Office 2003 und 2007 Microsoft Office System.
Außerdem vergleicht das OEAT die Liste der gefundenen Drittanbieter-Add-Ins mit einer Liste
kompatibler Add-Ins, die vom Programm zur Sichtbarkeit der ISV-Anwendungskompatibilität von
Microsoft nachverfolgt werden.
Das OEAT können Sie von der Webseite Office 2010: Tool zur Bewertung der Office-Umgebung
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=171092&clcid=0x407) herunterladen.
Programm zur Sichtbarkeit der ISV-Anwendungskompatibilität Mit diesem neuen Programm
werden unabhängige Softwareanbieter (ISVs) nachverfolgt, die die Kompatibilität ihrer Produkte mit
Office 2010 zusichern. ISVs verbreiten Informationen zu ihren Produkten über ein spezielles ISV-Portal.
Diese Informationen werden dann von Microsoft im Ressourcencenter Kompatibilität mit Microsoft
Office 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186766&clcid=0x407) veröffentlicht. Das OEAT
weist mithilfe dieser Liste im Zusammenfassungsbericht auch auf bekannte kompatible Add-Ins hin.
187
Die aktuelle Liste der ISVs, die an diesem Programm teilnehmen, finden Sie unter Kompatibilität mit
Microsoft Office 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186766&clcid=0x407).
Microsoft Office 2010 Code Compatibility Inspector (OCCI) Mit dem Microsoft Office 2010 Code
Compatibility Inspector wird vorhandener VBA-, Visual Basic .NET- und C#-Quellcode für Aufrufe der
Objektmodell-API, die mit Office 2010 nicht kompatibel sind, verglichen. Dieses Tool ist in Microsoft
Visual Basic for Applications 7.0 (VBA 7) und Microsoft Visual Studio 2008 oder Microsoft Visual Studio
2010 integriert und enthält einen einfachen Scanner. Wenn ein Inspektortool Code findet, der nicht mit
Office 2010 kompatibel ist, wird dem Code ein Kommentar hinzugefügt, damit der Entwickler diesen
später auffinden und korrigieren kann. Mit dem Inspektortool wird Code auch auf Declare-Anweisungen
und Verweise auf DLLs hin überprüft, die von ActiveX-Steuerelementen verwendet werden, welche für
die Kompatibilität mit der 64-Bit-Version von Office 2010 aktualisiert werden müssen.
Das OCCI-Tool können Sie von der Webseite Office 2010-Tool: Compatibility Inspector
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=181874&clcid=0x407) herunterladen.
In der folgenden Tabelle werden die Office-basierten Anpassungstypen, die es in vielen Organisationen
gibt, sowie das Tool zum Bewerten der Anpassungen beschrieben. Da manche dieser Anpassungen für
frühere Versionen von Office identisch waren, verweisen die Links zu weiteren Informationen oft auf
Entwicklerdokumentation für Office 2003 und frühere Versionen.
Anpassungstyp
Beschreibung
Automatisierungs- Mit Automatisierungs-Add-Ins können Entwickler die
Add-Ins (XLL oder Funktionalität einer vorhandenen Office 2010-Anwendung in
WLL)
benutzerdefinierte Anwendungen integrieren. Ein Beispiel für ein
Office-Automatisierungs-Add-in ist eine CRM-Anwendung, mit
der Fakturierungsdaten des Kunden in ein Microsoft ExcelArbeitsblatt geschrieben werden.
Bewertungstool
OEAT
Weitere Informationen zu Automatisierungs-Add-Ins finden Sie
unter Excel-COM-Add-Ins und Automatisierungs-Add-Ins
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186622&clcid=0x407).
COM-Add-In
(Windows-DLL)
COM-Add-Ins wurden im Rahmen von Microsoft Office 2000
eingeführt und ermöglichen Entwicklern beim Erstellen Officebasierter Lösungen die Verwendung der Programmiersprache
und Umgebung ihrer Wahl. Ein erstelltes COM-Add-In wird als
DLL-Datei kompiliert. Die DLL-Datei kann von einer oder
mehreren Office-Anwendungen geladen werden und mit OfficeObjektmodellen interagieren.
OEAT
Weitere Informationen zu COM-Add-Ins finden Sie unter Was ist
ein COM-Add-In?
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186623&clcid=0x407).
VBA-Add-Ins im
VBA-Vorlagen-Add-Ins werden mithilfe von Microsoft VBA (Visual OEAT und
188
Anpassungstyp
Beschreibung
Bewertungstool
Office 97-2003Format (DOT,
WLL, XLA, XLL,
PPA)
Basic for Applications) erstellt.
OCCI
VBA-Add-Ins im
Office 2007-2010Format (DOTM,
XLAM, PPAM)
Dateien mit VBAMakros im
Office 2007-2010Format (DOCM,
XLSM, PPTM)
Weitere Informationen zu VBA-Add-Ins finden Sie unter Erste
Schritte mit VBA in Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186624&clcid=0x407).
Erklärungen zu den Unterschieden zwischen Microsoft WordVorlagen und -Add-Ins finden Sie unter Word-Dokumentvorlagen
und Word-Add-Ins (globale Vorlagen)
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186625&clcid=0x407).
Diese Dateien enthalten VBA-Makrocode, werden aber nicht als
Add-Ins gespeichert.
OEAT und
OCCI
Das OEAT erkennt Word- und Excel-Dateien mit Makros, die im
Startordner gespeichert sind oder die als globale Vorlagen
geladen werden. Das OEAT erkennt keine Dateien mit Makros,
die in anderen Speicherorten gespeichert sind, und auch keine
PowerPoint-Dateien mit Makros in einem beliebigen Speicherort.
Weitere Informationen zu Dateien mit Makros finden Sie unter In
Office 2010 unterstützte Dateiformate.
Mithilfe von Visual
Studio erstellte
Office-Add-Ins
Organisation können mithilfe von mit Visual Studio erstellten
OEAT und
Office-Add-Ins Office-Anwendungen anpassen und bestimmte
OCCI
Features hinzufügen, die für Geschäftsprozesse erforderlich sind.
Visual Studio unterstützt zwei Arten von Lösungen, die in Ihrer
Organisation verwendet werden können:

Anpassungen auf Dokumentebene Diese Anpassungen
bestehen aus einer Assembly, die einem einzelnen
Dokument, einer einzelnen Arbeitsmappe oder einer
einzelnen Vorlage in Microsoft Word oder Microsoft Excel
zugeordnet ist. Die Features in Anpassungen auf
Dokumentebene sind nur verfügbar, wenn das zugeordnete
Dokument geöffnet ist. Von diesen Anpassungen können
keine Änderungen vorgenommen werden, die die gesamte
Anwendung betreffen, z. B. das Anzeigen eines neuen
Menüelements oder einer Menüband-Registerkarte, wenn ein
beliebiges Dokument geöffnet ist.

Add-Ins auf Anwendungsebene Diese Add-Ins bestehen
aus einer Assembly, die einer Office-Anwendung zugeordnet
ist. Mit dem Add-In kann das Objektmodell aufgerufen
werden, um die Anwendungen zu automatisieren und zu
erweitern, und es können alle Klassen von Microsoft .NET
189
Anpassungstyp
Beschreibung
Bewertungstool
Framework verwendet werden.
Mit dem OEAT können nur Add-Ins auf Anwendungsebene
erkannt werden.
Weitere Informationen zu mithilfe von Visual Studio erstellten
Office-Add-Ins finden Sie unter Übersicht über die Entwicklung
von Office-Projektmappen
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=188380&clcid=0x407).
Bewertungs- und Wartungsprozess für die
Anwendungskompatibilität
Die folgende Abbildung enthält eine Zusammenfassung des Bewertungs- und Wartungsprozesses für
die Anwendungskompatibilität. Für jede in dieser Abbildung definierte Aufgabe gibt es einen
entsprechenden Abschnitt in diesem Artikel.
190
Hinweis:
In diesem Artikel werden Dateikompatibilität, Konvertierung oder Migration nicht behandelt.
Weitere Informationen zum Konvertieren von Office-Vorversionsdateien zu Office 2010 finden
Sie unter Planen einer Migrations und Upgradestrategie für Office 2010 und Übersicht über
Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010.
Planen von Kompatibilitätstests
Die Planung der Bewertung, Wartung und Verwendung in der Pilotphase von Add-Ins und
Anwendungen ist ein wichtiger erster Schritt beim Testen der Anwendungskompatibilität. Wir raten
davon ab, frühere Ergebnisse von 2007 Office System-Kompatibilitätstests heranzuziehen, da dadurch
nur eine erfolgreiche Bereitstellung verzögert wird.
191
Planen der Bewertung
In den folgenden Abschnitten werden Planungsaufgaben beschrieben, mit denen Sie die Bewertung
der Add-Ins und Anwendungen in Ihrer Organisation vorbereiten können.
Erstellen des zentralen Repositorys für Bewertungsdokumentation und
Ergebnisse
Zur Verwaltung des Bewertungs- und Wartungsprozesses wird empfohlen, ein zentrales Repository mit
gefundenen Anwendungen und deren Status zu erstellen. Mit einer Lösung wie z. B. Microsoft
SharePoint Server 2010 sind alle Projektmitglieder stets auf dem neuesten Stand und das Projekt
selbst auf dem besten Weg.
Identifizieren der Beteiligten
Beteiligte sind jene Personen oder Gruppen, die Ressourcen für das Projekt genehmigen und
zuordnen. Durch das Identifizieren der Beteiligten in einer frühen Phase des Planungsprozesses kann
das Projektteam für die Anwendungskompatibilität den Projektlieferumfang überprüfen und den
Personen mit einem berechtigten Interesse mitteilen.
In der folgenden Tabelle werden die typischen Beteiligtenrollen in einem
Anwendungskompatibilitätsprojekt beschrieben.
Rolle
Zuständigkeit
Anwendungsbesitzer
Stellt sicher, dass der mit der früheren Version von
Office ausgeführte Geschäftsprozess nach dem
Upgrade ohne Unterbrechung fortgesetzt wird.
Projektsponsor
Wirbt innerhalb der Organisation für den Erfolg
des Office-Upgrades und sorgt für eine positive
Wahrnehmung.
Zuweisen von Rollen für die Projektteilnehmer
In der folgenden Tabelle werden mögliche Rollen und die entsprechenden Zuständigkeiten für ein
Anwendungskompatibilitätsprojekt beschrieben.
Rolle
Zuständigkeit
Projektmanager
Stellt den Projektfluss insgesamt sicher und
verwaltet allgemein die Ressourcen, Metriken und
Risiken.
192
Rolle
Zuständigkeit
Kompatibilitätsvalidierungstester
Testet anhand des Testplans Office-Komponenten
auf potenzielle Inkompatibilitätsprobleme,
einschließlich Dateiformat, Makros, Add-Ins oder
Office-Automatisierung.
OEAT-Bediener
Ist mit der Installation und Konfiguration von OEAT
vertraut und führt diese Schritte aus.
Wartungsleiter
Führt die Aktionen zum Beheben von
Kompatibilitätsproblemen für Office-Anpassungen
aus.
Regressionstester
Stellt sicher, dass die für ein Office-Objekt
ausgeführte Wartung erfolgreich ist. Diese Rolle
wird oft vom Wartungsleiter übernommen.
Benutzerakzeptanztester
Der Vertreter einer betroffenen
Unternehmenseinheit, der bestimmt, dass die
Wartung einer Anwendung erfolgreich war und
dass es keine negativen Auswirkungen auf andere
Anpassungen oder Aktionen gibt. Dies sollte auf
keinen Fall die Person sein, die die Wartung oder
die Regressionstests vornimmt.
Business Analyst oder Besitzer
Besitzt den Code und die Dokumentation der
Anwendungen und Add-Ins, die für die
Unternehmenseinheit eine wichtige Rolle spielen.
Leiter des Bereitstellungsteams
Kontrolliert und verfolgt die Pünktlichkeit des
gesamten technischen Prozesses. Er kann
bestimmte Berichterstellungs- oder
Verwaltungsaktivitäten delegieren.
Anwendungsverpackungsteam
Besitzt das Office 2010-Installationspaket.
Client (Desktop)-Team
Besitzt die Bereitstellung des Office 2010-Pakets
über das Konfigurationsverwaltungstool der
Organisation, wie z. B. Systems Center
Configuration Manager (SCCM).
Kundendienst
Bietet den Testern, und nach Abschluss der
Migration den Benutzern, funktionalen Support für
Office.
193
Identifizieren der Unternehmenseinheiten und Gespräch mit deren Vertretern
Der nächste Schritt bei der Bewertungsplanung ist das Identifizieren der Abteilungen und
Unternehmenseinheiten und ein Gespräch mit deren Vertretern, um festzustellen, inwieweit die aktuell
vorhandenen Add-Ins den Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Die Kenntnis der
Bedeutung jedes Add-Ins, dessen Zweck, weshalb es entwickelt wurde, welche Aktionen damit
ausgeführt werden und von wem es entwickelt wurde spielen eine wichtige Rolle, um eine fundierte
Entscheidung zu treffen, wie das Add-In gewartet werden soll und wie gefundene Probleme behoben
werden sollen.
Einige Add-Ins für Office-Anwendungen wurden möglicherweise inoffiziell in Ihrer Organisation erstellt.
Deshalb müssen Sie eventuell Untersuchungen anstellen, um den Besitzer und, soweit noch
vorhanden, den ursprünglichen Quellcode zu ermitteln.
Das folgende Formular können Sie als Vorlage für den Gesprächsfragebogen verwenden.
Anwendungsinformationen
Unternehmenseinheit
Name der Anwendung
Kontakt/Besitzer der Anwendung
Anwendungs-ID
Version
Priorität
Ebene
Office 2010-Kompatibilitätsstatus soweit
bekannt (Erfolgreich, Fehler)
Beschreibung des Kompatibilitätsproblems
(soweit vorhanden)
Anzahl der Benutzer
Von der Anwendung verwendete Office-Version
(XP, 2003, 2007, 2010 usw.)
Beschreibung der Nutzungsart (z. B. exportiert
ein Office-Dokument, Add-In nach einer OfficeAnwendung usw.)
Von der Anwendung verwendete Office SuiteKomponenten
Word
194
Excel
Access
PowerPoint
Andere
Verwendet diese Anwendung komplexe OfficeObjekte wie z. B. Diagramme, PivotTableBerichte oder Grafiken?
Handelt es sich um eine Dateneingabe- oder
Front-End-Anwendung? Falls ja, Details
angeben.
Welche Sprache(n) wird/werden von der
Anwendung unterstützt?
Identifizieren der zu überprüfenden Clientcomputer
Nachdem Sie die verschiedenen Unternehmenseinheiten bestimmt haben, deren Clientcomputer
überprüft werden müssen, können Sie mit dem Identifizieren einer statistisch relevanten Auswahl von
Clientcomputern für jede Unternehmenseinheit beginnen. Nicht jeder Clientcomputer in Ihrer
Organisation muss überprüft werden. Manchmal ist jedoch (in Abhängigkeit von der Größe der
Organisation) die Überprüfung der gesamten Umgebung oder einer kompletten Gruppe oder
Organisationseinheit (Organizational Unit, OU) möglicherweise mit weniger Einschränkungen
verbunden (oder einfacher) als die Festlegung der einzubeziehenden separaten Clientcomputer. Eine
statisch relevante Auswahl von maximal 20 % sollte ausreichend Informationen liefern, um die
Kompatibilitätsprobleme in Ihrer Office 2010-Umgebung erfolgreich zu bewerten und zu beseitigen.
Wichtig:
Auf allen Clientcomputern, auf denen das OEAT ausgeführt wird, muss Microsoft .NET
Framework 2.0 oder eine höhere Version installiert sein. Weitere Informationen zu den
Anforderungen für das OEAT finden Sie unter Anleitung für das Tool zur Bewertung der OfficeUmgebung (OEAT) für Office 2010.
Wenn in Ihrer Organisation keine aktuelle Clientinventur vorhanden ist, sollten Sie eventuell das
Microsoft Assessment and Planning (MAP) Toolkit ausführen, um eine Clientinventur zu generieren und
die Bereitschaft von Office 2010 zu bewerten. Anhand dieser Clientinventur können Sie zusammen mit
Unternehmensteamleitern einen Teil der Clientcomputer für die Bewertung durch das OEAT
auswählen. Weitere Informationen zum MAP-Toolkit finden Sie unter Microsoft Assessment and
Planning Toolkit (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=149448&clcid=0x407).
195
Planen der Wartung
Mithilfe der folgenden Abschnitte können Sie grundlegende Kriterien zum Klassifizieren und Warten
inkompatibler Anwendungen aufstellen. Wenn Sie in einer frühen Phase des Planungsprozesses eine
Vereinbarung treffen, können Sie nach der Verfügbarkeit der Bewertungs- und Testergebnisse
Unstimmigkeiten oder sonstige Verzögerungen vermeiden.
Bestimmen der Methode zum Klassifizieren und Priorisieren
In Unternehmen werden viele Office-basierte Anwendungen und Add-Ins entwickelt, bereitgestellt und
gewartet, wobei jedes Unternehmen ganz unterschiedliche Prioritäten haben kann. Deshalb müssen
Anwendungen basierend auf deren Bedeutung für das Unternehmen unbedingt in Klassen oder Stufen
angeordnet werden. Eine einfache Methode ist das Klassifizieren einer Anwendung als kritisch. Die
folgenden zusätzlichen Klassifikationen sollten berücksichtigt werden:

Interne Anwendungen und Drittanbieteranwendungen

Abteilungsanwendungen

Nicht verwaltete Lösungen wie z. B. von Endbenutzern erstellte Vorlagen, Add-Ins und Makros

Anzahl der Benutzer für die Anwendung

Verwendung der Anwendung durch Führungskräfte

Voraussichtliche Lebensdauer der Anwendung
In der folgenden Tabelle wird beschrieben, wie in einer Organisation unterschiedliche OfficeAnpassungstypen klassifiziert und priorisiert werden können.
Anpassung
Kritisch
Nicht kritisch
Automatisierungs-Add-Ins
Proaktive(r) OEAT-Überprüfung,
-Test und -Wartung
Reaktion auf gefundenen
Benutzer
COM-Add-Ins
Proaktive(r) OEAT-Überprüfung,
-Test und -Wartung
Reaktion auf gefundenen
Benutzer
VBA-Add-Ins
Proaktive(r) OEAT- und OCCIÜberprüfung, -Test und Wartung
Reaktion auf gefundenen
Benutzer
Für die weitere Priorisierung von kritischen Anwendungen können Sie diese als Stufe 1, Stufe 2 oder
Stufe 3 klassifizieren. Es folgen Beispiele für die Klassifizierung der verschiedenen Stufen:

Stufe 1: Kritisch Ein Fehler bei kritischen Anwendungen schadet der Geschäftskontinuität oder
dem Umsatz der Organisation. Jede Anwendung, die von Führungskräften verwendet wird, sollte
als kritisch betrachtet werden, unabhängig von der Anzahl der Benutzer oder der Priorität der
Anwendung für das Unternehmen. Zu dieser Stufe gehören auch Anwendungen, die von mehr als
10 % der Benutzer in der Organisation verwendet werden.
196

Stufe 2: Unternehmenswichtig Diese Anwendungen sind unternehmenswichtig oder werden von
mindestens 10 % der Benutzer in der Organisation verwendet. Zu dieser Stufe können auch
Anwendungen zählen, die von 1 bis 10 % der Benutzer in der Organisation verwendet werden und
eine Priorität für das Unternehmen aufweisen. Diese Anwendungen sind nicht kritisch und haben
keine Auswirkungen auf den Umsatz. Sie könnten jedoch indirekt die Ausgaben erhöhen oder den
Umsatz durch eine geringere Produktivität senken.

Stufe 3: Geschäftsanwendungen Diese Anwendungen sind nicht kritisch und betreffen nur
maximal 10 Mitarbeiter oder maximal 1 % der Organisation. Hierbei handelt es sich in der Regel
um Tools, die für kleinere Aufgaben verwendet werden und geringe Auswirkungen auf das
Geschäft haben.
Identifizieren der Wartungsstrategien
Nachdem Sie Kriterien zum Klassifizieren der Anwendungen definiert haben, sollten Sie potenzielle
Wartungsstrategien identifizieren. Die Planung der eigentlichen Wartungsarbeiten ist zwar schwierig,
aber Sie können allgemeine Strategien als Grundlage zum Beheben von Problemen für jeden
Anpassungstyp aufstellen. Die folgende Tabelle enthält Vorschläge zu Wartungsstrategien basierend
auf dem Anwendungstyp und der voraussichtlichen Lebensdauer.
Typ
Potenzielle Strategie
Interne Anwendung mit begrenzter Lebensdauer
Zurückziehen der Anwendung und Suchen nach
einem neuen Prozess
Interne Anwendung mit langer Lebensdauer
Neuerstellen oder Umschreiben des Codes
gemäß dem neuen Objektmodell
Drittanbieteranwendung mit begrenzter
Lebensdauer
Zurückziehen der Anwendung und Suchen nach
einem neuen Prozess
Drittanbieteranwendung mit langer Lebensdauer
Kontaktaufnahme mit dem Hersteller wegen eines
Updates oder Umtauschs
Anwendung ist nicht funktionsfähig
Neuinstallieren der Anwendung mit einer neuen
Verzeichnisstruktur oder Erstellen einer virtuellen
Umgebung für die Anwendung
Beim Warten der Anwendungen stellen Sie möglicherweise fest, dass deren Priorität von der
ursprünglichen Bewertung abweicht. Sie sollten sich an einen strikten Prozess für
Wartungsbewertungen halten, sodass eine Anwendung bei den Stufen nur nach oben (aber nicht nach
unten) verschoben werden darf. Weitere Informationen zur Vorgehensweise beim Kategorisieren und
Priorisieren von Anwendungen durch Microsoft IT finden Sie unter Bereitstellen von 2007 Office System
bei Microsoft (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=178278&clcid=0x407).
197
Microsoft stellt auch auf der TechNet-Website Informationen zu bekannten Problemen beim Migrieren
von Office-Anpassungen bereit. Weitere Informationen finden Sie unter Änderungen bei Produkten und
Features in Office 2010. Darüber hinaus gibt es Microsoft-Partner, die Tools zur Unterstützung des
Wartungsprozesses entwickelt haben.
Planen der Pilotphase
Das Projektteam muss sich überlegen, wie Add-Ins und Anwendungen in der Pilotphase verwendet
werden sollen. Das Team sollte insbesondere Folgendes festlegen:

Welche Benutzer an der Pilotphase teilnehmen.

Wie Benutzer in der Pilotphase Probleme melden.

Ob Helpdeskmitarbeiter die Pilotphase unterstützen und wie sie ggf. geschult werden.

Wann die Pilotphase beginnt. Beispielsweise beginnen manche Organisationen die Tests für die
Pilotphase frühzeitig, während der Planungsphase, um im Laufe des Prozesses zu einem frühen
Zeitpunkt Feedback zu erhalten.
Die folgenden Ressourcen sind zur Unterstützung beim Planen der Pilotphase verfügbar. Diese
Ressourcen gelten nicht speziell für Office 2010-Kompatibilitätstests. Viele der in diesen Ressourcen
behandelten Prinzipien gelten jedoch auch weiterhin.

Entwerfen eines Pilotprojekts (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186680&clcid=0x407)

Microsoft Operations Framework: Ausführen eines Pilotphasentests
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186683&clcid=0x407)

Grundlegendes zum Migrationsprozess
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186684&clcid=0x407)
Bewerten der Umgebung
Während der Bewertungsphase erfassen Sie eine Reihe von Add-Ins und Anwendungen, indem Sie
das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (Office Environment Assessment Tool, OEAT) für eine
statistisch relevante Auswahl von Clientcomputern ausführen. Nach der Analyse der Ergebnisse und
der Priorisierung der Anwendungen können Sie mit der Test- und Wartungsphase fortfahren.
Ausführen von OEAT
Das OEAT kann in einer Netzwerkfreigabe ausgeführt oder an Benutzer verteilt werden. Mit dem OEAT
werden Clientcomputer überprüft, und anschließend werden die Ergebnisse der Überprüfungen in
einem festgelegten Speicherort gespeichert (in der Regel in einer Netzwerkfreigabe). Wenn Sie die
Überprüfungen abgeschlossen haben, können Sie mit dem OEAT die Ergebnisse zur Verwendung
beim Wartungsprozess als Microsoft Excel-Kalkulationstabelle kompilieren.
Je nach Umgebung können Sie das OEAT mithilfe einer der folgenden Methoden bereitstellen:
198

Active Directory-Umgebungen Stellen Sie das OEAT mithilfe eines Active DirectoryAnmeldeskripts bereit. Wenn sich die Benutzer anmelden, wird das OEAT automatisch ausgeführt,
und die Ergebnisse werden im festgelegten Speicherort gespeichert.

Verwaltete Umgebungen Stellen Sie das OEAT mithilfe einer Verwaltungslösung wie z. B.
Systems Management Server (SMS) oder System Center Configuration Manager (SCCM) bereit.

Nicht verwaltete oder nicht zentralisierte IT-Umgebungen Erstellen Sie eine Freigabe für das
OEAT, und geben Sie den Benutzern Anweisungen zum manuellen Ausführen einer Überprüfung.
Weitere Informationen zum Bereitstellen und Verwenden des OEAT finden Sie unter Anleitung für das
Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (OEAT) für Office 2010. Das OEAT können Sie von der
Webseite Office 2010: Tool zur Bewertung der Office-Umgebung
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=171092&clcid=0x407) herunterladen.
Überprüfen der OEAT-Ergebnisse
Wenn die Überprüfungen der Clientcomputer abgeschlossen sind, erstellen Sie mithilfe der Option
Compile results im OEAT eine Kalkulationstabelle mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse aller
Clientcomputer, die überprüft wurden. Die Kalkulationstabelle enthält mehrere Arbeitsblätter:

SummaryReport Dieses Arbeitsblatt enthält zusammenfassende Informationen, mit deren Hilfe
Sie entscheiden können, ob die überprüften Clientcomputer für Office 2010 bereit sind. Dabei
handelt es sich um Daten zum durchschnittlich freien Speicherplatz, zu Prozessoren,
Computerherstellern, Windows-Installationen (einschließlich Service Pack-Stufen) und OfficeInstallationen. Die Ergebnisdaten könnten aus Sicht der Konfigurationsverwaltung interessant sein,
da auf den Clientcomputern möglicherweise nicht die erwarteten Versionen von Office oder
Windows ausgeführt werden.

MicrosoftOfficeAddins Dieses Arbeitsblatt enthält eine List aller Add-Ins, die im Lieferumfang
von Office enthalten sind.

AddinsNotShippedWithOffice Dieses Arbeitsblatt enthält eine Liste aller Add-Ins, die nicht im
Lieferumfang von Office enthalten sind. Ein Großteil Ihrer Bewertung und Planung beruht auf
diesem Bericht. Sie können die Liste nach der Anwendung sortieren, die zuletzt aufgerufenen oder
geänderten Elemente anzeigen sowie die Anzahl der Clientcomputer anzeigen, auf denen das AddIn erkannt wurde. Darüber hinaus können Sie Versionsnummern derselben Add-Ins vergleichen,
um festzustellen, ob einige Clientcomputer veraltet sind. Dies könnte ein Hinweis auf ein Problem
bei Konfigurationsverwaltungsprozessen in Ihrer Organisation sein.
Beginnen Sie im Arbeitsblatt AddinsNotShippedWithOffice zunächst mit der Spalte Compatibility
und dem Kompatibilitätsstatus jedes Add-Ins. Das OEAT generiert die Daten für diese Spalte durch
Vergleichen der gefundenen Add-Ins mit der Liste kompatibler Add-Ins, die vom Programm zur
Sichtbarkeit der ISV-Anwendungskompatibilität nachverfolgt werden. Die folgenden
Kompatibilitätsstatusergebnisse sind möglich:

UNKNOWN Das Add-In ist derzeit nicht in der Microsoft-Händlerliste mit Office 2010-kompatiblen
Add-Ins aufgeführt. Deshalb ist der Status dieses Add-Ins unbekannt. Beachten Sie, dass sich
dieser Status ändern kann, wenn dem OEAT neue Herstellerdaten zur Verfügung gestellt werden.
199
Bei jeder Kompilierung des Arbeitsblatts haben Sie die Möglichkeit, neue Herstellerdaten
herunterzuladen.

PARTIAL MATCH Das OEAT meldet diesen Status in zwei Situationen. Zum einen, wenn das
OEAT nur eine Übereinstimmung für den Herstellernamen gefunden hat. Zum anderen, wenn das
OEAT eine Übereinstimmung für den Herstellernamen und den Produktnamen gefunden hat, aber
die Versionsnummer nicht übereinstimmte. Verwenden Sie den in der Spalte URL vorhandenen
Link, um die Herstellerliste auf kompatible Add-Ins des Herstellers zu überprüfen.

EXACT MATCH Dieser Status wird angezeigt, wenn der Herstellername übereinstimmt, der
Produktname übereinstimmt und die Versionsnummer des Add-Ins gleich oder größer als die vom
Hersteller gemeldete Version ist.
Wichtig:
Die Spalte Compatibility wird nicht angezeigt, wenn Sie bei der entsprechenden Aufforderung
in der endgültigen Version des OEAT angegeben haben, dass keine Kompatibilitätsdaten
heruntergeladen werden sollen, oder wenn Sie die Betaversion des OEAT verwenden. Die
endgültige Version des OEAT können Sie von der Webseite Microsoft Download Center
herunterladen.
Abschließen der Wartungspläne
Nun sind Sie bereit, die OEAT-Ergebnisse mit den Priorisierungskriterien, die Sie in der Planungsphase
aufgestellt haben, zueinander in Beziehung zu setzen. Wenn Sie einen Zeitplan für diese Arbeit
festlegen, sollten Sie zusätzliche Zeit zum Prüfen und Priorisieren von Add-Ins einplanen, die bei den
Gesprächen mit den Unternehmenseinheiten nicht identifiziert wurden. Um den Umfang der
Inkompatibilitäten von VBA-Add-Ins und Visual Studio-Add-Ins zu ermitteln, kann das
Entwicklungsteam OCCI in dieser Phase ausführen, um festzustellen, wie viel des zugrunde liegenden
Codes geändert werden muss.
Testen und Warten von Kompatibilitätsproblemen
In dieser Phase beginnen Sie und Ihr Entwicklungsteam mit dem Testen kritischer Add-Ins und
Anwendungen sowie anderer Add-Ins und Anwendungen mit hoher Priorität , um nach bestimmten
Kompatibilitätsproblemen bei Office 2010 zu suchen. Nachdem die Inkompatibilitäten identifiziert
wurden, beginnt das Entwicklungsteam basierend auf den Ergebnissen der Planungsphase mit der
Wartung inkompatibler Add-Ins und Anwendungen.
Wenn mehrere Anwendungen und Add-Ins gewartet werden, können Sie nicht davon ausgehen, dass
sie anschließend miteinander kompatibel sind. Sie müssen alle gewarteten Komponenten gemeinsam
testen und anschließend in einem Pilotprojekt unter realen Bedingungen verwenden. Jeder Schritt
spielt beim Überprüfen der Wartungsschritte eine wichtige Rolle, da dadurch die gesamte Bereitstellung
von Office 2010 stabilisiert und letztlich eine erfolgreichere Migration ermöglicht wird.
200
Testen von Add-Ins und Anwendungen
Die folgenden Flussdiagramme enthalten allgemeine Anweisungen für Entwickler, die unterschiedliche
Anwendungstypen testen, um Inkompatibilitäten bei Office 2010 zu identifizieren. Weitere Anweisungen
finden Sie in den folgenden Ressourcen:

Planen und Testen für die Anwendungsbereitstellung
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186685&clcid=0x407)

Kompatibilität von Branchenanwendungen: Verwenden der Prozesse von Microsoft IT zum Testen
der Kompatibilität von Branchenanwendungen
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186686&clcid=0x407)
Allgemeine Anwendungstests
Das folgende Flussdiagramm bietet einen Überblick über Anwendungstests. In nachfolgenden
Flussdiagrammen in diesem Abschnitt werden die Prozesse zum Testen bestimmter OfficeAnwendungen beschrieben, wie z. B. Add-Ins, Makros und Skripts sowie der Office-Automatisierung.
201
202
Testen von Office-Add-Ins
203
Testen von Makros und Skripts
204
Testen der Office-Automatisierung
Ausführen des Office Code Compatibility Inspector-Tools
Im Rahmen des Testprozesses können Entwickler das Office Code Compatibility Inspector-Tool (OCCI)
ausführen, um nach bekannten Änderungen oder veralteten Elementen bei Objektmodellelementen zu
suchen. Mit OCCI werden auch Declare-Anweisungen von VBA und Verweise auf DLLs überprüft, die
von ActiveX-Steuerelementen verwendet werden, welche für die Kompatibilität mit der 64-Bit-Version
205
von Office 2010 aktualisiert werden müssen. Wenn das Tool potenzielle Kompatibilitätsprobleme findet,
wird im Code ein Kommentar hinzugefügt, um den Entwickler auf die Probleme hinzuweisen.
Nach jeder Überprüfung mit dem Inspector werden eine Zusammenfassung und ein detaillierter Bericht
der im Projekt gefundenen Probleme erstellt. Die folgenden Elemente werden überprüft:

Änderungen Jede syntaktische Änderung an einem Objektmodellelement wird gekennzeichnet.
OCCI erkennt die Verwendung jedes Objektmodellelements, das seit Office 97 geändert wurde.

Veraltete Elemente Jede Verwendung eines veralteten Objektmodellelements wird
gekennzeichnet. OCCI erkennt die Verwendung jedes Objektmodellelements, das seit Office 97
veraltet ist.
Weitere Informationen zur Verwendung von OCCI finden Sie unter Benutzerhandbuch für
Microsoft Office Code Compatibility Inspector.
Warten von Add-Ins und Anwendungen
Es gibt mehrere Vorgehensweisen, um eine Anwendung oder ein Add-In zu korrigieren, das ein
Kompatibilitätsproblem mit Office 2010 aufweist. In den folgenden Abschnitten werden die
Wartungsoptionen kurz beschrieben.
Besorgen von Updates von Herstellern
OEAT-Berichte enthalten Links zu Add-Ins, von denen bekannt ist, dass sie kompatibel sind.
Möglicherweise sind jedoch nicht alle Anwendungen aufgelistet. In diesem Fall müssen Sie sich direkt
an den Hersteller wenden. Sie sollten temporäre Problemumgehungen entwickeln, falls das
aktualisierte Add-In für Ihre Migration nicht rechtzeitig verfügbar ist oder falls das Add-In nicht
aktualisiert wird (oder es den Hersteller nicht mehr gibt). Für den Fall, das keine temporäre
Problemumgehung verfügbar ist, sollten Sie die Virtualisierung oder eine parallele Installation in
Betracht ziehen.
Aktualisieren interner Anwendungen
Wenn Sie den Quellcode besitzen und die Funktionsweise des Add-Ins oder der Anwendung kennen,
oder wenn Sie die Dokumentation besitzen und das ursprüngliche Entwicklungsteam noch existiert
oder kontaktiert werden kann, liegt eine ideale Situation zum Aktualisieren einer internen Anwendung
vor. Der Aktualisierungsvorgang für interne Anwendungen wird durch die Verwendung von OCCI
wesentlich vereinfacht. Dieses Tool identifiziert inkompatible Funktionen im Quellcode. Das
Entwicklungsteam muss auch weiterhin die erforderlichen Reparaturen selbst vornehmen. Das
Auffinden des inkompatiblen Codes ist jedoch mit OCCI erheblich einfacher.
Hinweis:
Falls die zum Schreiben der internen Anwendung verwendete Plattform sehr alt ist (z. B. Visual
Basic 6 oder frühere Versionen), empfiehlt es sich, das Tool mithilfe von .NET Framework
komplett neu zu schreiben.
206
Die folgenden Anweisungen sind für Entwickler hilfreich, die interne Anwendungen aktualisieren
müssen.
Mithilfe von Visual Studio erstellte Add-Ins
Die Laufzeitkomponenten für Office 2010 wurden so erstellt, dass alle Add-Ins, Dokumentlösungen und
Tabellenvorlagen von Microsoft Visual Studio Tools for Applications (VSTA) und Visual Studio 2008
.NET unter der 64-Bit-Version von Office 2010 ausgeführt werden. Diese Laufzeitkomponenten werden
zusammen mit Office 2010 installiert. Deshalb muss der Administrator keine separate Installation für
diese Laufzeit verwenden. Es müssen jedoch andere Punkte berücksichtigt werden.
In einem Visual Studio-Projekt kann C#- oder Visual Basic-Code in MSIL (Microsoft Intermediate
Language) kompiliert werden, wenn die Option Beliebige CPU verwendet wird. Zur Laufzeit wird MSIL
mit dem Just-In-Time-Compiler (JIT) in den entsprechenden Chipsatz kompiliert, und zwar entweder
AMD oder Intel 32-Bit bzw. 64-Bit. Diese Technologie kann jedoch nicht für .NET Framework,
Version 1.0 und 1.1, verwendet werden. Für diese Versionen ist die 64-Bit-Transformation nicht
möglich.
Selbst kompatibler .NET Framework 2.0-Code muss geprüft werden, da alle Aufrufe eines
Prozessauslösers (p/invoke) im Code systemeigen sind (abhängig von der Prozessorarchitektur). Beim
Versuch, systemeigene API-Methoden mithilfe von p/invoke aufzurufen, kann es sein, dass Ihre
VSTO-Lösung unter der 64-Bit-Version von Office 2010 nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird.
Probleme können auch auftreten, wenn im Code absichtlich eine Win32-API aufgerufen wird, die nicht
genau die gleiche Signatur (Methodenname, Parameterliste und DLL-Name) wie eine entsprechende
Win64-API aufweist. Dies gilt für jede Lösung, unabhängig davon, ob es sich um eine Office-Lösung
oder eine Windows-basierte Lösung handelt.
Weitere Informationen zum Erstellen von Lösungen für die 64-Bit-Version von Office 2010 finden Sie
unter 64-Bit-Anwendungen für Visual Studio 2005
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=178279&clcid=0x407) und 64-Bit-Anwendungen für Visual
Studio 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=152431&clcid=0x407) in der MSDN Library.
VBA-Lösungen und -Makros
Mithilfe von Visual Basic for Applications (VBA) erstellte Lösungen und Makros sind funktionsfähig,
wenn sie eine Schnittstelle mit dem Office 2010-Objektmodell aufweisen. Bestimmte Aufrufe sind
jedoch möglicherweise veraltet und werden deshalb nicht mehr ausgeführt. Falls in VBA-Code
Windows-API-Aufrufe verwendet werden, erfolgen diese Aufrufe wahrscheinlich für 32-Bit-DLLs. Dies
können Sie einfach beheben, indem Sie den Code aktualisieren, sodass für die Declare-Anweisungen
das PtrSafe-Schlüsselwort verwendet wird. Diese Declare-Anweisungen können mit OCCI identifiziert
werden. Weitere Informationen zur VBA-64-Bit-Kompatibilität finden Sie unter Kompatibilität zwischen
der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186639&clcid=0x407).
ActiveX-Steuerelemente
ActiveX-Steuerelemente, die systemeigene 32-Bit-Steuerelemente sind (wahrscheinlich
Steuerelemente, die mit 2007 Office System und früheren Office-Versionen kompatibel sind), werden in
207
der 64-Bit-Version von Office 2010 nicht unterstützt. Für diese Steuerelemente müssen Sie den Code
erneut kompilieren (falls der Quellcode verfügbar ist), ein Update des Herstellers anfordern oder darauf
warten oder aber eine Virtualisierungsmethode verwenden. Weitere Informationen zur VBA-64-BitKompatibilität finden Sie wiederum unter Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-BitVersion von Office 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186639&clcid=0x407).
Verwenden paralleler Installationen oder der Virtualisierung
Wenn keine passende Lösung zum Neucodieren oder erneuten Schreiben vorhanden ist, gibt es
zusätzliche Optionen, um nach einer Lösung für ein Kompatibilitätsproblem zu suchen.

Falls Sie auf Updates des Herstellers für ein Add-In warten, das nach dem Datum Ihrer
Bereitstellung verfügbar sein wird, können Sie Office 2003 oder eine frühere Version parallel zu
Office 2010 installieren (oder nur die Anwendungen, für die Updates vom Hersteller ausstehen, wie
z. B. Office Excel 2003).
Hinweis:
Falls Sie auf eine 64-Bit-Version von Office 2010 umstellen, ist eine parallele Installation
von 2007 Office System (oder einer früheren Version) nicht möglich. Alle vorherigen
Versionen sind nur als 32-Bit-Versionen verfügbar.

Falls Sie Windows 7 ausführen, können Sie eine parallele Installation von Office 2003 (oder eine
frühere Version) im Windows XP-Kompatibilitätsmodus vornehmen. Falls Sie eine ältere Version
von Office verwenden, können Sie in einer virtuellen Computerumgebung installieren.

Verwenden Sie App-V (wurde früher als SoftGrid bezeichnet). Weitere Informationen zu App-V
finden Sie unter Microsoft Application Virtualization 4.6
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=143973&clcid=0x407).

Verwenden Sie die Windows-Terminaldienste, und führen Sie einen der folgenden beiden Schritte
aus:

Falls Sie Windows Server 2003 verwenden, können Sie mithilfe der Windows-Terminaldienste
Desktopcomputer bereitstellen, auf denen diese Lösungen mit einer früheren Version von
Office remote ausgeführt werden können.

Falls Sie Windows Server 2008 verwenden, können Sie RemoteApp installieren. Die Benutzer
arbeiten auf Ihren Clientcomputern dann scheinbar in einer ähnlichen Benutzeroberfläche wie
sie dies von der älteren Anwendung und der Vorversion von Office gewohnt sind. Weitere
Informationen zu RemoteApp finden Sie unter Bereitstellen von Windows Server 2008
RemoteApp für Terminaldienste
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=178280&clcid=0x407).
Pilotphase für gewartete Add-Ins und Anwendungen
Die Pilotphase ist der letzte wichtige Schritte vor der Bereitstellung von Office 2010. In dieser Phase
müssen sich die gewarteten Optionen letztlich bewähren. Das Projektteam sollte während der
gesamten Pilotphase für Office 2010 beteiligt sein, um etwaige Probleme zu erkennen und zu beheben.
208
Während der Pilotphase überwacht Ihr Releaseverwaltungsteam eine kontrollierte Umgebung, in der
Benutzer ihre typischen Geschäftsaufgaben mithilfe der neuen Features ausführen, einschließlich
gewarteter Anwendungen und Add-Ins, die mit Office 2010 interagieren. Dabei wird nachgewiesen,
dass sich die gewarteten Komponenten erwartungsgemäß verhalten und dass die
Geschäftsanforderungen der Organisation erfüllt werden.
Wenn in der Pilotphase Probleme gemeldet werden, sollten Sie diese mittels eines Iterationsverfahrens
beheben, einen neuen Testfall erstellen, Tests durchführen und anschließend die aktualisierten
Anwendungen wieder im Pilotprojekt für die zusätzliche Überprüfung bereitstellen. Ihr Hauptaugenmerk
sollte dabei der Funktionsweise dieser Optionen, dem Benutzerfeedback und Problemen, durch die der
Leistungsumfang oder die Funktionalität des gewarteten Add-Ins oder der gewarteten Anwendung
eingeschränkt wird, gelten.
Weitere Informationen zum Stabilisieren von Anwendungen und Ausführen eines Pilotprojekts finden
Sie unter Stabilisieren der Dienstverwaltungsfunktion
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=115624&clcid=0x407) in Microsoft Operations
Framework 4.0 in der TechNet-Bibliothek.
Siehe auch
Kompatibilität mit Microsoft Office 2010 (TechNet)
Anleitung für das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (OEAT) für Office 2010
Benutzerhandbuch für Microsoft Office Code Compatibility Inspector
Upgraden von Lösungen auf Office 2010 mit Anwendungskompatibilitätstools und Anleitungen (MSDN)
Microsoft Office 2010 (MSDN)
Senden von Feedback zu den Office 2010-Kompatibilitätstools
209
Anleitung für das Tool zur Bewertung der
Office-Umgebung (OEAT) für Office 2010
In diesem Artikel wird das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (Office Environment Assessment
Tool, OEAT) behandelt. Zuvor sollten Sie jedoch die unter Handbuch zur Bewertung der
Anwendungskompatibilität und zur Anwendungswartung für Office 2010 beschriebenen
Planungsschritte ausführen und mit dem OEAT auf den Clientcomputern Ihrer Organisation nach AddIns und Anwendungen suchen, die mit Microsoft Office interagieren.
Das OEAT können Sie von der Webseite Office 2010: Tool zur Bewertung der Office-Umgebung
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=171092&clcid=0x407) herunterladen.
Inhalt dieses Artikels:

Informationen zum OEAT

Anforderungen für das OEAT

Bereitstellen des OEAT

Arbeiten mit OEAT-Daten

Problembehandlung bei OEAT-Fehlern

Anhang
Informationen zum OEAT
Das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (Office Environment Assessment Tool, OEAT) ist eine
als Download verfügbare kostenlose ausführbare Datei (EXE-Datei), mit der Clientcomputer nach AddIns und Anwendungen durchsucht werden, die mit Microsoft Office 97, Microsoft Office 2000, Microsoft
Office XP, Microsoft Office 2003, 2007 Microsoft Office System und Microsoft Office 2010 interagieren.
Sie verwenden das OEAT während der Bewertungsphase Ihres Anwendungskompatibilitäts- und
Wartungsprojekts, das unter Handbuch zur Bewertung der Anwendungskompatibilität und zur
Anwendungswartung für Office 2010 ausführlich beschrieben wird. Die folgende Abbildung
veranschaulicht die Funktion des OEAT bei der Bewertung der Anwendungskompatibilität.
210
Das OEAT erkennt Add-Ins und Anwendungen mithilfe der folgenden beiden Methoden:

Das OEAT überprüft eine zuvor festgelegte Liste von Ordnern und Registrierungspfaden auf jedem
Clientcomputer auf das Vorhandensein von Add-Ins, die für Microsoft Outlook, Microsoft Word,
Microsoft Excel und Microsoft PowerPoint verwendet werden. Zu diesen Add-In-Typen zählen
Automatisierungs-Add-Ins, COM-Add-Ins, VBA-Add-Ins und Add-Ins auf Anwendungsebene, die
mithilfe von Visual Studio erstellt werden.

Optional nimmt das OEAT eine passive Überprüfung der Clientcomputer vor, um nach
Anwendungen zu suchen, die Office-APIs aufrufen. Für diese passive Überprüfung wird die
Überwachung für bestimmte Registrierungsschlüssel aktiviert (für einen konfigurierbaren Zeitraum
in Stunden oder Tagen), die beim Aufrufen von Office-APIs verwendet werden. Basierend auf
dieser Überwachung kann das OEAT bestimmen, von welchen Anwendungen Office-APIs
aufgerufen werden. Dies beinhaltet den Namen und die Version jeder ausführbaren Datei sowie
211
das Datum und die Uhrzeit der Ausführung der ausführbaren Datei. Nach Abschluss des
Überwachungszeitraums wird die Überwachung der Registrierungsschlüssel vom OEAT deaktiviert.
Sie können festlegen, wie das OEAT ausgeführt wird, indem Sie mithilfe eines integrierten Assistenten
eine Einstellungsdatei generieren (Settings.xml). Beispielsweise können Sie festlegen, ob eine
passive Überprüfung ausgeführt werden soll, ob der Clientcomputer automatisch überprüft werden soll
(ohne Benutzerinteraktion) und in welchem UNC-Pfad oder lokalen Pfad die Überprüfungsergebnisse
gespeichert werden. Sie stellen die Datei Settings.xml zusammen mit OEAT.exe in einem zentralen
freigegebenen Ordner oder auf einzelnen Clientcomputern mithilfe von Produkten wie z. B. Microsoft
Systems Management Server (SMS) oder Microsoft System Center Configuration Manager bereit.
Darüber hinaus können Sie ein Ausführungsskript (basierend auf dem Beispiel weiter unten in diesem
Artikel) bereitstellen, um das Aufrufen der Befehlszeilenversion des OEAT auf jedem Clientcomputer zu
automatisieren.
Für jeden überprüften Clientcomputer generiert das OEAT eine XML-Datei mit einem eindeutigen
Namen, die Details zu gefundenen Add-Ins und Anwendungen sowie Systeminformation zu jedem
Clientcomputer enthält, wie z. B. Speicherplatz, Arbeitsspeicher und die installierten Versionen von
Office und Windows. Das OEAT kann jede XML-Datei in einem zentralen freigegebenen Ordner
speichern, oder Sie können mit System Center Configuration Manager auf allen Clientcomputern
gespeicherte XML-Dateien sammeln.
Wenn alle Clientüberprüfungen abgeschlossen sind, können Sie mit einer OEAT-Funktion die XMLÜberprüfungsergebnisse für jeden Clientcomputer in einem Microsoft Excel-Arbeitsblatt kompilieren. Im
Rahmen dieser Kompilierung kann das OEAT die gefundenen Add-Ins und Anwendungen mit der Liste
kompatibler Add-Ins vergleichen, die vom Programm zur Sichtbarkeit der ISVAnwendungskompatibilität von Microsoft nachverfolgt werden. Anschließend können Sie mit dem
resultierenden Arbeitsblatt Add-Ins und Anwendungen zu Test- und Wartungszwecken analysieren und
priorisieren.
Anforderungen für das OEAT
In diesem Abschnitt werden die Anforderungen zum Ausführen des OEAT zum Überprüfen von
Clientcomputern und zum Verwalten der resultierenden Daten beschrieben.
Anforderungen zum Überprüfen von Clientcomputern
Auf allen Clientcomputern, auf denen das OEAT ausgeführt wird, muss Microsoft .NET Framework 2.0
oder eine höhere Version installiert sein. Darüber hinaus muss jedes Benutzerkonto, mit dem das
OEAT ausgeführt wird, die folgenden Anforderungen erfüllen:

Falls ein Benutzer das OEAT über das Netzwerk ausführt, benötigt das Konto des Benutzers die
folgenden Berechtigungen für den freigegebenen Ordner, in dem OEAT.exe gespeichert ist:

NTFS-Berechtigungen Lesen, Ausführen und Schreiben

Berechtigungen für freigegebene Ordner Ändern und Lesen
212

Wenn Sie für Settings.xml die passive Überprüfung aktivieren, muss jedes Benutzerkonto, mit
dem das OEAT ausgeführt wird, Mitglied der Gruppe Administratoren auf dem lokalen Computer
sein. Diese Mitgliedschaft ist erforderlich, damit das Konto des Benutzers über die Berechtigungen
zum Aktivieren der Überwachung von Registrierungsschlüsseln für Word-, PowerPoint-, Excel- und
Microsoft Outlook-CLSID-Automatisierungsschlüsseln verfügt. Es gibt zwei Problemumgehungen,
wenn Sie die passive Überprüfung auf Clientcomputern ausführen möchten, für die die Benutzer
keine lokalen Administratoren sind. Weitere Informationen zu diesen Problemumgehungen finden
Sie unter Problembehandlung bei OEAT-Fehlern weiter unten in diesem Artikel.
Anforderungen zum Verwalten des OEAT
Administratoren führen das OEAT zum Konfigurieren der Datei Settings.xml und zum Kompilieren der
Überprüfungsergebnisse aus. Der Computer, auf dem Sie das OEAT zu Verwaltungszwecken
ausführen, muss die folgenden Anforderungen erfüllen:

Der Computer benötigt Internetzugriff, um die neuesten Kompatibilitätsdaten vom Programm zur
Sichtbarkeit der ISV-Anwendungskompatibilität herunterzuladen.

Die folgende Software muss auf dem Computer installiert sein:

Microsoft .NET Framework 2.0 oder eine höhere Version

2007 Office System oder Office 2010 (zum Kompilieren der Überprüfungsergebnisse in ein
Excel-Arbeitsblatt)
Bereitstellen des OEAT
In diesem Abschnitt werden die Aufgaben zum Bereitstellen des OEAT beschrieben. Das folgende
Flussdiagramm veranschaulicht die Aufgaben für diesen Vorgang. Jede Aufgabe entspricht einer
Überschrift in diesem Artikel.
213
Auswählen einer Bereitstellungsmethode
Der Abschnitt Handbuch zur Bewertung der Anwendungskompatibilität und zur Anwendungswartung für
Office 2010 enthält Anweisungen zum Auswählen der zu überprüfenden Clientcomputer. Ein statistisch
relevante Auswahl von 20 % der Clientcomputer in jeder Unternehmenseinheit sollte ausreichend sein.
Bei der Auswahl der zu überprüfenden Clientcomputer müssen Sie berücksichtigen, ob eine verwaltete
Umgebung vorliegt und ob das OEAT lokal auf jedem Clientcomputer oder über das Netzwerk
ausgeführt werden soll. Organisationen wählen in der Regel eine der folgenden
Bereitstellungsmethoden aus:

Verwaltete Bereitstellung Verwenden Sie System Center Configuration Manager oder Systems
Management Server zum Verteilen von OEAT.exe und der zugehörigen Dateien an die einzelnen
Clientcomputer. Das OEAT sollte im Startordner oder im Run-Registrierungsschlüssel von
214
Windows ausgeführt werden. Konfigurieren Sie Settings.xml so, dass das OEAT die
Überprüfungsergebnisse auf jedem Clientcomputer speichert, und sammeln Sie dann mit System
Center Configuration Manager oder Systems Management Server alle Überprüfungsergebnisse
und platzieren sie in einem einzelnen Ordner.

Gruppenrichtlinienbereitstellung Stellen Sie OEAT.exe und die zugehörigen Dateien mithilfe
der Gruppenrichtlinien auf jedem Clientcomputer bereit. Falls kein verwalteter Prozess zum
Sammeln der Überprüfungsergebnisse vorhanden ist, konfigurieren Sie die Einstellungsdatei so,
dass die Überprüfungsergebnisse in einem freigegebenen Ordner gespeichert werden.

Nicht verwaltete Bereitstellung Kopieren Sie OEAT.exe und die zugehörigen Daten in einen
freigegebenen Ordner, und geben Sie den Benutzern Anweisungen zum Ausführen des OEAT.
Beispielsweise können Sie einen Link zu einem Skript, mit dem die Befehlszeilenversion des OEAT
gestartet wird, per E-Mail senden. Sie können aber auch schrittweise Anleitungen zum Starten der
OEAT-Benutzeroberfläche und zum Ausführen der Überprüfung geben. Konfigurieren Sie
Settings.xml so, dass die Überprüfungsergebnisse in einem freigegebenen Ordner gespeichert
werden, oder weisen Sie die Benutzer an, die Überprüfungsergebnisse per E-Mail zu senden.
Wichtig:
Sie können eine passive Überprüfung nur dann vornehmen, wenn Sie ein Skript oder
Anweisungen zum Starten des OEAT in der Befehlszeile bereitstellen. Beim Ausführen einer
Überprüfung mithilfe der OEAT-Benutzeroberfläche wird keine passive Überprüfung gestartet,
selbst wenn Sie für das OEAT eine passive Überprüfung in der Einstellungsdatei
(Settings.xml) konfiguriert haben. Die Befehlszeilenparameter für das OEAT finden Sie unter
OEAT-Befehlszeilenparameter weiter unten in diesem Artikel.
Erstellen der OEAT-Einstellungsdatei
Nachdem Sie das OEAT heruntergeladen haben, können Sie festlegen, wie das OEAT ausgeführt wird,
indem Sie eine Einstellungsdatei mit Optionen wie z. B. für die passive Überprüfung und den
Speicherort (lokal oder freigegebener Ordner) für die Ergebnisdateien erstellen. Die Einstellungsdatei
können Sie mithilfe eines Assistenten erstellen, der über die OEAT-Benutzeroberfläche gestartet wird.
Nach Abschluss dieses Assistenten wird die Einstellungsdatei (Settings.xml) vom OEAT im selben
Ordner wie OEAT.exe erstellt. Die Ausführung des Einstellungen-Assistenten ist optional. Wenn Sie
allerdings diesen Assistenten ausführen und eine Einstellungsdatei erstellen, sollten Sie Settings.xml
unbedingt zusammen mit OEAT.exe verteilen.
So konfigurieren Sie OEAT-Einstellungen
1. Doppelklicken Sie auf OEAT.exe. Die OEAT-Benutzeroberfläche wird angezeigt.
215
2. Klicken Sie im Abschnitt Run the settings file wizard auf die Schaltfläche Run wizard.
3. Klicken Sie im Setup-Assistenten der Willkommensseite für das OEAT auf Next.
4. Klicken Sie auf der Seite mit den Informationen zur Umgebungsüberprüfung auf jeden Link
more information, um eine Liste der Elemente anzuzeigen, die auf jedem Computer überprüft
werden. Klicken Sie auf Next, um den Vorgang fortzusetzen.
5. Führen Sie auf der Seite mit den Einstellungen für die passive Überprüfung die folgenden
Aufgaben aus:
a. Wählen Sie Yes aus, um eine passive Überprüfung auszuführen, und geben Sie dann an,
wie lange die Überwachung für Registrierungsschlüssel, die von Office-API-Aufrufen
verwendet werden, aktiviert sein soll. Bei der passiven Überprüfung werden externe
Prozesse zur Automatisierung von Office-Anwendungen identifiziert, beispielsweise eine
216
Lösung, mit der automatisch eine Arbeitsmappe in Excel erstellt und Daten in diese
geladen werden. Es wird empfohlen, diese Option auszuwählen, wenn Sie keinen klaren
Überblick über die Lösungen haben, die Interaktionen mit Office-Anwendungen umfassen.
Wählen Sie einen ausreichend langen Zeitraum aus, um ein repräsentatives Muster der
Lösungen zu sammeln. Der Zeitraum sollte jedoch gleichzeitig kurz genug sein, dass die
Überwachung vor dem Neustarten der Clients, bei dem der Überwachungszeitraum
zurückgesetzt wird, beendet ist.
b. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Run hidden (silent) on the client while scanning,
wenn die Überprüfung im Hintergrund ohne Benutzerinteraktion ausgeführt werden soll.
Klicken Sie auf Next.
6. Geben Sie auf der Seite für den Speicherort des Ergebnisordners den lokalen Pfad, das
zugeordnete Laufwerk oder den UNC-Pfad der Freigabe, in der die Überprüfungsergebnisse
gespeichert werden sollen, ein. Beispiel: \\Servername\Freigabename\Ergebnisse. Klicken Sie
auf Next.
7. Klicken Sie auf der Seite Finished auf Finish.
8. Stellen Sie sicher, dass Settings.xml im selben Ordner wie OEAT.exe erstellt wurde.
Erstellen des OEAT-Ausführungsskripts
Zum Automatisieren der vom OEAT ausgeführten Überprüfungen können Sie ein Skript erstellen, mit
dem OEAT.exe in der Befehlszeile ausgeführt wird und das Skript im selben Ordner wie OEAT.exe
gespeichert wird. Im folgenden Beispielskript müssen Sie <server> und <share> durch den Server und
217
den freigegebenen Ordner ersetzen, der OEAT.exe enthält. Sie können das Skript an ausgewiesene
Benutzer als Anmeldeskript oder mithilfe einer anderen Methode weitergeben. Unabhängig von der
gewählten Weitergabemethode muss das Skript mit Administratorrechten auf dem lokalen Computer
ausgeführt werden.
Es folgt ein JScript-Codebeispiel, das Sie für die Verwendung in Ihrer Umgebung bearbeiten können.
// ***************************************************************
// Office Environment Assessment Tool Script
// CREATED: 8-14-2009
// VERSION:1.0
// PURPOSE:To launch the OEAT application from specified
//
UNC share with the SCAN switch.
// ***************************************************************
/* create a scripting object */
w =
new ActiveXObject("WScript.Shell");
/* shell the OEAT.exe scanner */
w.run("\\\\<server>\\<share>\\oeat.exe -scan");
/* done */
Bereitstellen des OEAT und Sammeln der Überprüfungsergebnisse
Stellen Sie das OEAT mithilfe der unter Auswählen einer Bereitstellungsmethode weiter oben in diesem
Artikel gewählten Methode bereit. Wenn Sie die passive Überprüfung ausgewählt haben, müssen Sie
bis zum Ablauf des Überwachungszeitraums warten, bevor Sie die Überprüfungsergebnisse sammeln
oder kompilieren können. Beachten Sie außerdem, dass der Überwachungszeitraum zurückgesetzt
wird, wenn ein Clientcomputer während einer passiven Überprüfung neu gestartet wird.
Kompilieren der Überprüfungsergebnisse
Nachdem die Überprüfungsergebnisse in einem zentralen Ordner gesammelt wurden, kompilieren Sie
mithilfe des folgenden Verfahrens die OEAT-Überprüfungsergebnisse in einem Excel-Arbeitsblatt. Bei
diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass sich die Überprüfungsergebnisse von allen
Clientcomputern im selben Ordner wie OEAT.exe befinden.
So kompilieren Sie die Überprüfungsergebnisse
218
1. Navigieren Sie zu dem Ordner mit den Überprüfungsergebnissen und der Datei OEAT.exe.
2. Doppelklicken Sie auf OEAT.exe.
3. Klicken Sie auf der Willkommensseite für das OEAT auf Compile results.
In einem Meldungsfeld werden Sie aufgefordert, auszuwählen, ob die neueste Herstellerliste
heruntergeladen werden soll. Klicken Sie auf Yes, um die Herstellerliste herunterzuladen.
4. Ein Fenster mit einer Statusanzeige wird geöffnet, die den Kompilierungsfortschritt anzeigt. Die
Datei OEAT Report.xlsx wird nach Abschluss der Kompilierung automatisch in Excel gestartet.
Arbeiten mit OEAT-Daten
In diesem Abschnitt finden Sie eine Beschreibung der Inhalte des OEAT-Berichts sowie einige
Beispiele für die optimale Verwendung der Ergebnisdaten.
Übersicht über den OEAT-Bericht
Die kompilierte Excel-Datei enthält mehrere Arbeitsblätter:

SummaryReport Dieses Arbeitsblatt enthält zusammenfassende Informationen, mit deren Hilfe
Sie entscheiden können, ob die überprüften Clientcomputer für Office 2010 bereit sind. Dabei
handelt es sich um Daten zum durchschnittlich freien Speicherplatz, zu Prozessoren,
Computerherstellern, Windows-Installationen (einschließlich Service Pack-Stufen) und OfficeInstallationen. Die Ergebnisdaten könnten aus Sicht der Konfigurationsverwaltung interessant sein,
da auf den Clientcomputern möglicherweise nicht die erwarteten Versionen von Office oder
Windows ausgeführt werden.

MicrosoftOfficeAddins Dieses Arbeitsblatt enthält eine List aller Add-Ins, die mit Office installiert
werden.

AddinsNotShippedWithOffice Dieses Arbeitsblatt enthält eine Liste aller Add-Ins, die nicht im
Lieferumfang von Office enthalten sind. Ein Großteil Ihrer Bewertung und Planung beruht auf
diesem Bericht. Sie können die Liste nach der Anwendung sortieren, die zuletzt aufgerufenen oder
geänderten Elemente anzeigen sowie die Anzahl der Clientcomputer anzeigen, auf denen das AddIn erkannt wurde. Darüber hinaus können Sie Versionsnummern derselben Add-Ins vergleichen,
um festzustellen, ob einige Clientcomputer veraltet sind. Dies könnte ein Hinweis auf ein Problem
bei Konfigurationsverwaltungsprozessen in Ihrer Organisation sein.
Beginnen Sie im Arbeitsblatt AddinsNotShippedWithOffice zunächst mit der Spalte Compatibility
und dem Kompatibilitätsstatus jedes Add-Ins. Das OEAT generiert die Daten für diese Spalte durch
Vergleichen der gefundenen Add-Ins mit der Liste kompatibler Add-Ins, die vom Programm zur
Sichtbarkeit der ISV-Anwendungskompatibilität nachverfolgt werden. Die folgenden
Kompatibilitätsstatusergebnisse sind möglich:

UNKNOWN Das Add-In ist derzeit nicht in der Microsoft-Händlerliste mit Office 2010-kompatiblen
Add-Ins aufgeführt. Deshalb ist der Status dieses Add-Ins unbekannt. Beachten Sie, dass sich
dieser Status ändern kann, wenn dem OEAT neue Herstellerdaten zur Verfügung gestellt werden.
219
Bei jeder Kompilierung des Arbeitsblatts haben Sie die Möglichkeit, neue Herstellerdaten
herunterzuladen.

PARTIAL MATCH Das OEAT meldet diesen Status in zwei Situationen. Zum einen, wenn das
OEAT nur eine Übereinstimmung für den Herstellernamen gefunden hat. Zum anderen, wenn das
OEAT eine Übereinstimmung für den Herstellernamen und den Produktnamen gefunden hat, aber
die Versionsnummer nicht übereinstimmte. Verwenden Sie den in der Spalte URL vorhandenen
Link, um die Herstellerliste auf kompatible Add-Ins des Herstellers zu überprüfen.

EXACT MATCH Dieser Status wird angezeigt, wenn der Herstellername übereinstimmt, der
Produktname übereinstimmt und die Versionsnummer des Add-Ins gleich oder größer als die vom
Hersteller gemeldete Version ist.
Wichtig:
Die Spalte Compatibility wird nicht angezeigt, wenn Sie bei der entsprechenden Aufforderung
in der endgültigen Version des OEAT angegeben haben, dass keine Kompatibilitätsdaten
heruntergeladen werden sollen, oder wenn Sie die Betaversion des OEAT verwenden. Die
endgültige Version des OEAT können Sie von der Webseite Microsoft Download Center
herunterladen.
Anzeigen der Top-10-Add-Ins
Die Registerkarten MicrosoftOfficeAddins und AddinsNotShippedWithOffice enthalten die Spalte
count. Hier wird angezeigt, wie oft jedes Add-In oder jede Anwendung erkannt wurde. Mithilfe der
folgenden Methode können Sie diese Liste filtern, um die Top-10-Add-Ins und -Anwendungen
anzuzeigen:
1. Klicken Sie auf der Registerkarte MicrosoftOfficeAddins oder AddinsNoShippedWithOffice in
der Spaltenüberschrift count auf den Pfeil nach unten.
2. Zeigen Sie auf Number Filters, und klicken Sie dann auf Top 10. Passen Sie ggf. den AutoFilter
an, und klicken Sie dann auf OK.
Sortieren der Ergebnisse nach der Anwendung
Mögliche Kompatibilitätsprobleme können zwar für jede Anwendung in Office analysiert werden, aber
Sie können sich auch zunächst nur auf eine einzelne Anwendung konzentrieren. Sie können die Daten
einer Office-Anwendung anzeigen – wie z. B. Excel in der Spalte app – und eine Liste nur der Add-Ins
und Anwendungen abrufen, die mit Excel interagieren.
Anzeigen der unbekannten Add-Ins
Nachdem Sie die Liste nach der Anwendung und nach den Top-10-Add-Ins gefiltert haben, können Sie
die Liste der Anwendungen mit dem Status UNKNOWN oder PARTIAL MATCH in der Spalte
compatibility erneut filtern. Durch die erneute Verwendung von Filtern können Sie auch alle Add-Ins
aus der Liste entfernen, die bereits bekanntermaßen mit Office 2010 kompatibel sind.
220
Überprüfen auf Inkonsistenzen in der Konfigurationsverwaltung
Nachdem Sie pro Anwendung eine Liste der Add-Ins kompiliert haben, von denen nicht bekannt ist, ob
sie mit Office 2010 kompatibel sind, können Sie die Liste von den gängigsten zu den am wenigsten
verwendeten Add-Ins und der Top-10-Add-Ins anordnen. An diesem Punkt können Sie die folgenden
Schritte ausführen:
Analysieren der Versionsinformationen Überprüfen Sie in den geprüften Elementen die Version der
Add-Ins oder Anwendungen. Verwenden Sie bereits die neueste unterstützte Version des
Herstellers? Ist die Anwendung vollständig bereitgestellt? Können Sie sich wegen der neuesten
Version an den Hersteller wenden?
Feststellen des Datums des letzten Zugriffs Bestimmen Sie, ob ein Add-In oder eine Anwendung
kürzlich in Ihrer Umgebung verwendet wurde. Bei einem lange zurückliegenden Zugriffsdatum
können Sie die Systeme überprüfen, von denen dieses Add-In im Arbeitsblatt RawData gemeldet
wird, um festzustellen, ob es von aktuellen Benutzern verwendet wird.
Verwenden der Spalte "Load" Anhand der Spalte Load können Sie feststellen, ob das Add-In
geladen wird, wenn Office ausgeführt wird. Das OEAT protokolliert dieses Verhalten wie folgt:

(0) Nicht geladen

(1) Wird erst beim nächsten Start geladen

(2) Wird bei Bedarf geladen

(3) Wird beim Start geladen
Erstellen von PivotChart- und PivotTable-Berichten
Es gibt weitere Situationen, um die Daten mithilfe von PivotChart-Berichten anzuzeigen, oder um
bestimmte Informationen mithilfe von PivotTable-Berichten hervorzuheben. Weitere Informationen zu
PivotChart- und PivotTable-Berichten von Excel finden Sie unter Excel-Diagramme (Übersicht)
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=178194&clcid=0x407) und PivotTable-Berichte (Übersicht)
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=178195&clcid=0x407).
Problembehandlung bei OEAT-Fehlern
Mithilfe dieses Abschnitts können Sie Probleme behandeln, die bei der Verwendung des OEAT
auftreten können.
Fehler bei der passiven Überprüfung
Wenn ein Benutzer, der kein lokaler Administrator ist, eine passive Überprüfung auszuführen versucht,
werden eine Reihe von Fehlern in eine Fehlerdatei (errors.log) im selben Ordner wie OEAT.exe
geschrieben. Die Fehler im Protokoll lauten wie folgt:
... SCAN: Error setting permissions on registry keys. PERMISSION ERROR:
System.UnauthorizedAccessException: Attempted to perform an unauthorized operation. … at
OfficeAddinScanner.clsWatcher.addAudits()
221
Falls Sie eine passive Überprüfung für Clientcomputer ausführen müssen, ohne dass der Benutzer ein
lokaler Administrator ist, können Sie die folgenden Problemumgehungen verwenden:

Erstellen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt (Group Policy Object, GPO), mit dem
Änderungsberechtigungen für den Benutzer in den folgenden Überwachungsschlüsseln festgelegt
werden.

Excel = HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{00024500-0000-0000-C000-000000000046}

PowerPoint = HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{91493441-5A91-11CF-8700-00AA0060263B}

Word = HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{000209FF-0000-0000-C000-000000000046}

Outlook = HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{0006F03A-0000-0000-C000-000000000046}
Weitere Informationen zum Festlegen von Überwachungsschlüsselwerten mithilfe eines
Gruppenrichtlinienobjekts finden Sie unter Überwachen von Registrierungsschlüsseln in Windows
Server 2003 mithilfe von Gruppenrichtlinien
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=178196&clcid=0x407).

Stellen Sie das OEAT für die Ausführung unter dem lokalen Systemkonto auf jedem
Clientcomputer bereit, indem Sie eine Verwaltungslösung wie z. B. Systems Management Server
oder System Center Configuration Manager verwenden. Konfigurieren Sie das Tool für die
Ausführung im Startordner oder im Run-Registrierungsschlüssel von Windows, und sammeln Sie
dann die Überprüfungsergebnisdatei auf jedem Clientcomputer.
Der Fehler "Altes Format oder ungültige Typbibliothek" wird beim
Kompilieren von OEAT-Überprüfungsergebnissen angezeigt
Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie OEAT-Überprüfungsergebnisse auf einem Clientcomputer kompilieren,
auf dem die englische Version von Excel ausgeführt wird, und für das Gebietsschema eine andere als
die englische Sprache konfiguriert ist. In dieser Situation sucht Excel nach dem Sprachpaket für die
konfigurierte Sprache. Wenn das Sprachpaket nicht gefunden wird, wird dieser Fehler gemeldet. Um
dieses Problem zu umgehen, passen Sie das Gebietsschema an die Version von Excel an, die Sie auf
dem Clientcomputer ausführen, und kompilieren Sie dann die Überprüfungsergebnisse erneut.
Anhang
In diesem Anhang werden OEAT-Befehlszeilenparameter und die Pfade, in denen das OEAT nach
Add-Ins und Anwendungen sucht, beschrieben.
OEAT-Befehlszeilenparameter
Sie können das OEAT an der Eingabeaufforderung oder in einem Skript mithilfe der in der folgenden
Tabelle aufgeführten Parameter ausführen.
222
Parameter
Beschreibung
-scan
Führt OEAT.exe mit der Überprüfungsoption aus.
Für diesen Parameter muss die Datei
Settings.xml im selben Ordner wie OEAT.exe
gespeichert werden.
-setup
Führt den Setup-Assistenten aus, mit dem die
Datei Settings.xml erstellt wird.
-compile
Kompiliert die Überprüfungsergebnisdateien in
eine XML-Datei. Diese Datei wird in dem in der
Datei Settings.xml angegebenen Ordner
gespeichert. Falls keine Datei Settings.xml
vorhanden ist, wird die Standardkonfiguration
verwendet, und die kompilierten Daten werden in
einer Datei im aktuellen Ordner gespeichert.
-help
Öffnet das Hilfefenster.
-debug
Beendet die Überprüfung, falls ein Fehler vorliegt,
und zeigt ein Meldungsfeld mit einer Beschreibung
des Fehlers an.
Zusätzliche Parameter sind für die Verwendung mit dem Befehl Oeat.exe –scan verfügbar. Die Syntax
lautet wie folgt:
OEAT.EXE –scan <Pfad zu settings.xml> <Pfad zu errors.log>
Beispielsweise können Sie diesen Befehl wie folgt verwenden:

Oeat.exe –scan [default] %temp%\errors.log

Oeat.exe –scan \\someotherserver\path\settings.xml

Oeat.exe –scan \\someotherserver\path\settings.xml %temp%\errors.log

Oeat.exe –scan %temp%\settings.xml \\server\share\errors.log

Oeat.exe –scan %temp%\settings.xml %temp%\errors.log
Beachten Sie bei der Verwendung dieser Parameter die folgenden Anforderungen:

Die Einstellungsdatei muss settings.xml heißen.

Die Fehlerprotokolldatei muss errors.log heißen.

Sie benötigen nicht sowohl die Pfade für die Einstellungsdatei als auch die Fehlerprotokolldatei,
aber der Pfad für die Fehlerprotokolldatei kann erst nach Angabe des Pfads für die
Einstellungsdatei festgelegt werden.

Sie können [default] für den Pfad von settings.xml angeben, damit das OEAT denselben Ordner
wie für OEAT.EXE verwendet.
223
Vom OEAT überprüfte Speicherorte
Überprüfte Ordner:
%programfiles%\Microsoft Office\Office9\Xlstart
%programfiles%\Microsoft Office\Office10\Xlstart
%programfiles%\Microsoft Office\Office11\Xlstart
%programfiles%\Microsoft Office\Office12\Xlstart
%programfiles%\Microsoft Office\Office9\STARTUP
%programfiles%\Microsoft Office\Office10\STARTUP
%programfiles%\Microsoft Office\Office11\STARTUP
%programfiles%\Microsoft Office\Office12\STARTUP
%programfiles%\Microsoft Office\Office14\STARTUP
%appdata%\Microsoft\Excel\XLSTART
%appdata%\Microsoft\Word\STARTUP
%appdata%\Microsoft\AddIns
In überprüften Ordnern erkannte Erweiterungen:
PowerPoint: PPA, PPAM
Excel: XLA, XLM, XLL, XLAM
Word: DOT, DOTM, WLL
Office: DLL
Überprüfte Registrierungspfade:
PowerPoint:
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\PowerPoint\Addins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\PowerPoint\AddIns
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\PowerPoint\AddIns
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\AddIns
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\PowerPoint\Addins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\PowerPoint\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Office\PowerPoint\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\9.0\PowerPoint\AddIns
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\10.0\PowerPoint\AddIns
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\AddIns
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\12.0\PowerPoint\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\14.0\PowerPoint\Addins
Outlook:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\Outlook\Addins
224
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Outlook\Addins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Outlook\Addins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Outlook\Addins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Outlook\Addins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\9.0\Outlook\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\10.0\Outlook\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\11.0\Outlook\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\12.0\Outlook\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook\Addins
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Office\Outlook\Addins
Excel:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\Excel\Addins\
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Excel\Add-in Manager
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Excel\Add-in Manager
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Excel\Add-in Manager
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Excel\Add-in Manager
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Excel\Add-in Manager
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\Excel\Addins\
Word:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\Word\Addins\
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Word\Add-ins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Word\Add-ins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Add-ins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Word\Add-ins
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Word\Add-ins
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\Word\Addins\
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Word\Options::STARTUP-PATH
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Word\Options::STARTUP-PATH
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Options::STARTUP-PATH
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Word\Options::STARTUP-PATH
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Word\Options::STARTUP-PATH
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Excel\Options::OPEN#
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Excel\Options::OPEN#
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Excel\Options::OPEN#
225
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Excel\Options::OPEN#
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Excel\Options::OPEN#
Bei passiven Überprüfungen überwachte Registrierungsschlüssel:
{00024500-0000-0000-C000-000000000046}
{91493441-5A91-11CF-8700-00AA0060263B}
{000209FF-0000-0000-C000-000000000046}
{0006F03A-0000-0000-C000-000000000046}
Siehe auch
Handbuch zur Bewertung der Anwendungskompatibilität und zur Anwendungswartung für Office 2010
226
Benutzerhandbuch für Microsoft Office Code
Compatibility Inspector
Microsoft Office Code Compatibility Inspector ist ein Tool, mit dem Sie in Microsoft Excel 2010,
Microsoft PowerPoint 2010, Microsoft Word 2010 und Microsoft Visual Studio 2008 Probleme mit
Makros und Add-Ins von Microsoft Visual Basic for Applications (VBA) beheben und lösen können. Der
Code wird nach bekannten Kompatibilitätsproblemen durchsucht, und wenn Elemente im Code des
Objektmodells gefunden wurden, die verändert oder entfernt wurden, wird eine entsprechende Meldung
zurückgegeben. In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie das Tool verwenden, um in früheren
Versionen von Microsoft Office erstellten VBA-Code zu prüfen und alle Windows-API-Aufrufe
(Application Programming Interface, Anwendungsprogrammierschnittstelle) im Code mit der 64-BitEdition von Microsoft Office 2010 kompatibel zu machen.
Inhalt dieses Artikels

Informationen zum Tool

Installation

Prüfen von VBA-Code

Prüfen von Visual Studio-Code

Verwenden des Tools

Zusätzliche Ressourcen
Informationen zum Tool
Mit Microsoft Office Code Compatibility Inspector können große oder kleine Unternehmen Code von
Visual Basic for Applications (VBA) und Visual Studio Tools für Office aktualisieren, damit dieser mit
Office 2010 kompatibel ist. Der Code wird bei der Prüfung nicht korrigiert, sondern geprüft, und
anschließend werden bestimmte Codezeilen kommentiert, in denen auf Elemente des Objektmodells
verwiesen wird, die geändert wurden oder veraltet sind. (In VBA-Code wird auch die 64-BitKompatibilität von Declare-Anweisungen kommentiert.) Dann können Sie den Code anhand der
Kommentare ändern oder die in den Kommentaren bereitgestellten Links verwenden, um Themen im
Web anzuzeigen, die sich auf eine bestimmte Codezeile beziehen.
Wenn Sie zum Schluss kommen, dass der Code geändert werden muss, liegt es bei Ihnen, diese
Änderung vorzunehmen.
Zu den wichtigsten Features von Office Code Compatibility Inspector gehören folgende:

Das Tool besteht aus vier Add-Ins, die (jeweils ein Add-In pro Anwendung) in Excel 2010,
PowerPoint 2010, Word 2010 und Visual Studio 2008 geladen werden.
227

Das Tool wird pro Benutzer oder pro Dokument ausgeführt. Bei VBA öffnen Benutzer ein Dokument
und führen das Tool über die Registerkarte Entwicklertools aus. Bei Visual Studio-Projekten führt
der Entwickler das Tool über das Menü Extras aus.

Die Projekte im aktuellen Dokument bzw. in der aktuellen Visual Studio-Projektmappe werden mit
einer einfachen Textsuche überprüft. Dabei wird nach parentObject.Property-Kombinationen
gesucht, und Declare-Anweisungen werden auf die 64-Bit-Kompatibilität überprüft (in VBA).

An Stellen im Code, an denen andere potenzielle Probleme gefunden werden, werden
Kommentare hinzugefügt.

Nach Abschluss der Prüfung werden eine Zusammenfassung und ein detaillierter Bericht zu den
Ergebnissen angezeigt.
Sie können dieses Tool nicht verwenden, um Code aus Microsoft Outlook oder Microsoft Access zu
untersuchen. Sie können das Tool jedoch verwenden, um Excel-, PowerPoint- und Word-Code auf
Interaktionen mit dem Outlook-Objektmodell zu prüfen.
Installation
Zum Installieren von Office Code Compatibility Inspector führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Laden Sie SetupOCCI.msi (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=171093&clcid=0x407) auf
den Desktop oder in einen anderen geeigneten Speicherort herunter, und doppelklicken Sie dann
auf die Datei, um die Installation zu starten.

Sie können auswählen, dass nur das Visual Studio-Add-In installiert wird.

Sie können auswählen, dass nur die Office-Add-Ins installiert werden.

Sie können auch auswählen, dass beide installiert werden.
2. Folgen Sie den Eingabeaufforderungen, und klicken Sie dann auf Fertig stellen, um die Installation
abzuschließen.
Anzeigen der Registerkarte "Entwicklertools"
Führen Sie für jede Office-Anwendung, in der Sie das Tool verwenden möchten, die folgenden Schritte
aus:
1. Öffnen Sie Excel 2010, PowerPoint 2010 oder Word 2010, wenn die jeweilige Anwendung noch
nicht geöffnet ist.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte Datei auf Optionen.
3. Klicken Sie auf Menüband anpassen.
4. Wählen Sie auf der linken Seite des Dialogfelds unter Befehle auswählen die Option Häufig
verwendete Befehle aus.
5. Wählen Sie auf der rechten Seite des Dialogfelds unter Menüband anpassen die Option
Hauptregisterkarten aus, und aktivieren Sie dann das Kontrollkästchen Entwicklertools.
6. Klicken Sie auf OK.
228
Aktivieren des Zugriffs auf VBA-Projekte
Führen Sie für jede Office-Anwendung, in der Sie das Tool verwenden möchten, die folgenden Schritte
aus:
1. Öffnen Sie Excel 2010, PowerPoint 2010 oder Word 2010, wenn die jeweilige Anwendung noch
nicht geöffnet ist.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte Datei auf Optionen.
3. Klicken Sie auf Sicherheitscenter.
4. Klicken Sie auf Einstellungen für das Sicherheitscenter.
5. Wählen Sie Zugriff auf das VBA-Projektobjektmodell vertrauen aus.
Prüfen von VBA-Code
Zum Prüfen der Kompatibilität eines Dokuments führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie das Dokument in Excel 2010, PowerPoint 2010 oder Word 2010.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwicklertools auf Inspect VBA Code.
Abbildung 1. Optionen für Code Compatibility Inspector auf der Registerkarte
"Entwicklertools"
3. Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Optionen im Dialogfeld Inspect VBA Project, und klicken Sie
dann auf Inspect.
229
Abbildung 2. Dialogfeld "Inspect VBA Project"
a. Wählen Sie Inspect Visual Basic for Application Projects aus, um das VBA-Projekt auf
Elemente im Objektmodell zu prüfen, die geändert oder entfernt wurden.
b. Wählen Sie Inspect Declare statements aus, wenn das Projekt nur in Office 2010 ausgeführt
wird oder wenn das Projekt möglicherweise auf einem System mit einer 64-Bit-Version von
Office 2010 ausgeführt wird.
c.
Wählen Sie Add comments aus, um an Stellen im Code, an denen potenzielle
Kompatibilitätsprobleme erkannt werden, Kommentare zu platzieren. Die bei der Prüfung
hinzugefügten Kommentare sehen etwa wie im folgenden Beispiel aus.
'<VBA_INSPECTOR>
'
<DEPRECATION>
'
<MESSAGE>Potentially contains ... </MESSAGE>
'
<ITEM>AnswerWizard.ResetFileList</ITEM>
'
<URL>http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=171730&clcid=0x407
d. Wählen Sie Detailed Report aus, um am Ende des Prüfungsvorgangs einen Bericht zu
erstellen. Beim Bericht handelt es sich um eine Textdatei, die etwa wie im folgenden Beispiel
aussieht.
SUMMARY:
========
Document scanned:
c:\TestFile.xls
230
Date Scanned:
Thursday, November 12, 2009
Total lines scanned:
101
Total items found:
1
Deprecated items:
0
Changed items:
1
Redesigned items:
0
Declare statements:
0
DETAILS:
========
MODULE:
Module1
FUNCTION:
Macro1
LINE:
19
TYPE:
CHANGE
ITEM:
Workbook.VBProject
URL:
http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=170116&clcid=0x407:
For Each comp In
ActiveWorkbook.VBProject.VBComponents
4. Nach Abschluss der Prüfung wird ein Zusammenfassungsbericht angezeigt, der etwa wie der
folgende aussieht.
Abbildung 2a. Zusammenfassung von Code Compatibility Inspector

Total lines scanned – Gesamtanzahl der überprüften VBA-Codezeilen im Dokument.
231

Total items found – Gesamtanzahl der problematischen Elemente, die bei der Prüfung im
Code gefunden wurden, einschließlich zu aktualisierender Declare-Anweisungen, geänderter,
veralteter und von Entwurfsänderungen betroffener Elemente.

Deprecated items – Elemente im Code, die aus dem Objektmodell entfernt wurden oder dort
nicht mehr unterstützt werden. Wenn der Code von einem veralteten Element abhängt, müssen
Sie diesen Teil des Codes neu schreiben.

Changed items – Elemente im Code, von denen ein Befehl verwendet wird, dessen Syntax
geändert wurde. Wenn im Code veraltete Syntax verwendet wird, müssen Sie den Code
aktualisieren.

Redesigned items – Elemente im Code, deren Syntax unverändert und noch vorhanden ist,
deren aktualisierter Entwurf jedoch beim Code möglicherweise zu unerwarteten Ergebnissen
führen kann. Beispielsweise wurde möglicherweise aufgrund neuer Textdienste die
Formatierung eines bestimmten Textfelds geändert. Daher wird vom Code ein Textfeld erstellt,
bei dem jedoch das Layout des Texts von dem vorheriger Versionen abweicht.

Declare statements – Gesamtanzahl der im VBA-Code erkannten Windows-APIAnweisungen, die anschließend aus Gründen der 64-Bit-Kompatibilität durch Hinzufügen des
PTRSAFE-Schlüsselworts aktualisiert wurden.
Prüfen von Visual Studio-Code
Zum Prüfen der Kompatibilität eines Dokuments führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die zu prüfende Projektmappe in Visual Studio Tools für Office.
2. Klicken Sie im Menü Extras auf Inspect VSTO Code.
Abbildung 3. VSTO-Menü "Extras"
3. Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Optionen im Dialogfeld Inspect VSTO Project, und klicken Sie
dann auf Inspect.
232
Abbildung 4. Dialogfeld "Inspect VSTO Project"
a. Wählen Sie Inspect Visual Studio Tools for Office Source (VB.NET and C#) aus, um das
Visual Studio Tools für Office-Projekt auf Elemente im Objektmodell zu prüfen, die geändert
oder entfernt wurden.
b. Wählen Sie Add comments aus, um an Stellen im Code, an denen potenzielle
Kompatibilitätsprobleme erkannt werden, Kommentare zu platzieren. Die bei der Prüfung
hinzugefügten Kommentare sehen etwa wie im folgenden Beispiel aus.
//<VSTO_INSPECTOR>
//
c.
<DEPRECATION>
//
<MESSAGE>Potentially contains removed items...</MESSAGE>
//
<ITEM>[mso]AnswerWizard.ResetFileList</ITEM>
//
<URL>http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=171730&clcid=0x407
Wählen Sie Detailed Report aus, um am Ende des Prüfungsvorgangs einen Bericht zu
erstellen. Beim Bericht handelt es sich um eine Textdatei, die etwa wie im folgenden Beispiel
aussieht.
SUMMARY:
========
Solution scanned:
ExcelAddIn1
Date scanned:
Thursday, November 12, 2009
Total lines scanned:
43
233
Total items found:
3
Deprecated items:
3
Changed items:
0
Redesigned items:
0
DETAILS:
========
MODULE:
ThisAddIn.cs
FUNCTION:
ThisAddIn_Startup
LINE:
17
TYPE:
DEPRECATION
APP:
mso
ITEM:
AnswerWizard
URL:
http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=171730&clcid=0x407:
xlApp.AnswerWizard.ResetFileList();
MODULE:
ThisAddIn.cs
FUNCTION:
ThisAddIn_Startup
LINE:
19
TYPE:
DEPRECATION
APP:
xls
ITEM:
SmartTagRecognizers
URL:
http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=170614&clcid=0x407:
xlApp.SmartTagRecognizers.Recognize = true;
MODULE:
ThisAddIn.cs
FUNCTION:
ThisAddIn_Startup
LINE:
22
TYPE:
DEPRECATION
APP:
xls
ITEM:
SmartTags
234
URL:
http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=170617&clcid=0x407:
MessageBox.Show(r.SmartTags.Count.ToString());
d. Wählen Sie Backup aus, um die Projektdateien vor der Prüfung des Codes zu sichern.
4. Nach Abschluss der Prüfung wird ein Zusammenfassungsbericht angezeigt, der etwa wie der
folgende aussieht.
Abbildung 5. Zusammenfassung von Code Compatibility Inspector

Total lines scanned – Gesamtanzahl der überprüften Visual Basic .NET- oder C#-Codezeilen
im Dokument.

Total items found – Gesamtanzahl der problematischen Elemente, die bei der Prüfung im
Code gefunden wurden, einschließlich geänderter, veralteter und von Entwurfsänderungen
betroffener Elemente.

Deprecated items – Elemente im Code, die aus dem Objektmodell entfernt wurden oder dort
nicht mehr unterstützt werden. Wenn der Code von einem veralteten Element abhängt, müssen
Sie diesen Teil des Codes neu schreiben.

Changed items – Elemente im Code, von denen ein Befehl verwendet wird, dessen Syntax
geändert wurde. Wenn im Code veraltete Syntax verwendet wird, müssen Sie den Code
aktualisieren.

Redesigned items – Elemente im Code, deren Syntax unverändert und noch vorhanden ist,
deren aktualisierter Entwurf jedoch beim Code möglicherweise zu unerwarteten Ergebnissen
führen kann. Beispielsweise wurde möglicherweise aufgrund neuer Textdienste die
Formatierung eines bestimmten Textfelds geändert. Daher wird vom Code ein Textfeld erstellt,
bei dem jedoch das Layout des Texts von dem vorheriger Versionen abweicht.

Declare statements – Gesamtanzahl der im VBA-Code erkannten Windows-APIAnweisungen, die anschließend aus Gründen der 64-Bit-Kompatibilität durch Hinzufügen des
PTRSAFE-Schlüsselworts aktualisiert wurden.
235
Verwenden des Tools
Wenn bei der Prüfung geänderte, veraltete oder neu entworfene Elemente im Code gefunden werden,
müssen Sie den Code debuggen und die Probleme lösen. Es wird empfohlen, einen vollständigen
Testdurchlauf für den Code auszuführen und dabei jede einzelne Funktion zu prüfen. Achten Sie beim
Debuggen des Codes auf Office Code Compatibility Inspector-Kommentare über den Zeilen, in die der
Code umbrochen ist. Diese Kommentare sollen Ihnen helfen, für die jeweilige Codezeile das zugrunde
liegende Problem zu ermitteln. Wenn das Problem für Sie nicht sofort offensichtlich ist, fügen Sie die
URL aus den Kommentaren in den Browser ein, um weitere Informationen zu erhalten.
Entfernen von Kommentaren in VBA
Wenn Sie den Vorgang abgeschlossen und den Code auf die Office 2010-Kompatibilität überprüft
haben, klicken Sie in der Office 2010-Anwendung auf der Registerkarte Entwicklertools auf Remove
Comments, um die Kommentare aus dem Code zu entfernen.
Alle im VBA-Projekt platzierten Kommentare werden vom Tool entfernt, und Sie werden anschließend
informiert, wie viele Elemente entfernt wurden.
Abbildung 6. Meldung mit der Anzahl der entfernten Elemente
Entfernen von Kommentaren in Visual Studio
Wenn Sie den Vorgang abgeschlossen und den Code auf die Office 2010-Kompatibilität überprüft
haben, klicken Sie in Visual Studio im Menü Extras auf Remove VSTO Inspector Comments, um die
Kommentare aus dem Code zu entfernen.
Alle im Visual Studio Tools für Office-Projekt platzierten Kommentare werden vom Tool entfernt, und
Sie werden anschließend informiert, wie viele Elemente entfernt wurden.
236
Abbildung 6a. Meldung mit der Anzahl der entfernten Elemente
Zusätzliche Ressourcen
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Quellen:

Office 2010-Tool: Tool zur Bewertung der Office-Umgebung

Handbuch zur Bewertung der Anwendungskompatibilität und zur Anwendungswartung für Office
2010

Anleitung für das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (OEAT) für Office 2010

Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010
237
Bewerten der Dokumentkompatibilität und
Warten von Office 2010
Dieser Abschnitt enthält die wichtigsten Ressourcen mit Informationen zur Kompatibilität von Microsoft
Office 2010-Dokumenten sowie Links zu Dokumentkompatibilitätstools und zu Dokumentation. Diese
Ressourcen eignen sich besonders für IT-Spezialisten, die Kompatibilitätsprobleme mit Anwendungen
untersuchen und beheben müssen.
Inhalt dieses Abschnitts:
Artikel
Beschreibung
Office Migration Planning Manager (OMPM) für
Office 2010
Enthält eine Übersicht über Office Migration
Planning Manager (OMPM), eine Sammlung von
Tools, mit denen Sie eine Umgebung für die
Migration zu Microsoft Office 2010 vorbereiten
können.
Dateiformatreferenz für Office 2010
Enthält Informationen zu den in Microsoft Office
2010 unterstützten Dateiformaten, einschließlich
der Open XML-Formate.
238
Office Migration Planning Manager (OMPM) für
Office 2010
Office Migration Planning Manager (OMPM) ist eine Sammlung von Tools, mit denen Sie eine
Umgebung für die Migration zu Microsoft Office 2010 vorbereiten können. Mit OMPM stehen Ihnen drei
Möglichkeiten zum Überprüfen einer Umgebung zur Verfügung: die Überprüfung mithilfe eines
Administratorcomputers, die Überprüfung über eine zentrale Freigabe und die lokale Überprüfung auf
den Clientcomputern. Da die meisten Benutzer ihre Umgebungen über einen Administratorcomputer
überprüfen, wird diese Konfiguration vorausgesetzt. Auf andere Überprüfungsszenarios wird ggf.
hingewiesen.
Artikel
Beschreibung
Übersicht über Office Migration Planning Manager
(OMPM) für Office 2010
Bietet einen Überblick über OMPM, einschließlich
einer Beschreibung der Inhalte des OMPMDownloadpakets, der Anforderungen für die
Ausführung von OMPM und eines allgemeinen
Überblicks zur Verwendung der OMPM-Tools.
Einrichten von OMPM File Scanner (Office
Migration Planning Manager) für Office 2010
Erläutert, wie OMPM File Scanner eingerichtet
und OMPM installiert wird, und beschreibt die
Dateien, die durch eine OMPM-Überprüfung
generiert werden, einschließlich der
Protokolldateien und der CAB-Dateien.
Ausführen von OMPM File Scanner (Office
Migration Planning Manager) für Office 2010
Beschreibt, wie OMPM File Scanner in der
Befehleszeile auf einem
Administratorclientcomputer, über die zentrale
Freigabe oder auf jedem Clientcomputer
ausgeführt wird. Sie finden hier außerdem
Informationen zur Datei Offscan.ini.
Importieren von OMPM-Protokolldateien (Office
Migration Planning Manager) in eine Datenbank
Beschreibt das Importieren von OMPMProtokolldateien in eine Datenbank, das
Importieren von Datendateien, das Importieren
von Aktionsdateien und das Beheben von
Importfehlern.
Analysieren von Office Migration Planning
Manager (OMPM) Reports für Office 2010
Beschreibt das Konfigurieren von Berichten, das
Prüfen der Überprüfungsreichweite und von
Überprüfungsfehlern, das Prüfen von
239
Artikel
Beschreibung
Kompatibilitätsproblemen und das Filtern von
Berichten.
Siehe auch
Office Migration Planning Manager (OMPM) – Referenz für Office 2010
240
Übersicht über Office Migration Planning
Manager (OMPM) für Office 2010
Dieser Artikel enthält eine Übersicht über OMPM (Office Migration Planning Manager). Dies umfasst
eine Beschreibung des Inhalts des OMPM-Downloadpakets, die Anforderungen für die Ausführung von
OMPM sowie eine allgemeine Übersicht über die Verwendung der OMPM-Tools.
Inhalt dieses Artikels:

Informationen über OMPM

Inhalt des OMPM-Downloadpakets

OMPM-Installationspfad

Funktionsweise von OMPM File Scanner

Verwenden der OMPM-Tools

Erforderliche Berechtigungen für OMPM

Anforderungen für Clientcomputer

Anforderungen für administrative Computer
Informationen über OMPM
OMPM ist eine Sammlung von Tools, mit denen Sie eine Umgebung für die Migration zu Microsoft
Office 2010 vorbereiten können. OMPM kann einen sehr wichtigen Bestandteil eines Office 2010Migrationsplans darstellen. Sie können mithilfe der Tools in OMPM Dateien aus Office 97 bis
Office 2003 auf Konvertierungsprobleme überprüfen, Berichte erstellen, mit deren Hilfe Sie die
Überprüfungsdaten analysieren können, die Überprüfungsdaten speichern und ältere Office-Dateien in
die Office 2010-Dateiformate konvertieren. Mit OMPM werden Eigenschaften und Inhalte von Dateien
überprüft und entsprechende Berichte erstellt, mit deren Hilfe Sie die Umgebung analysieren und
mögliche Probleme bei der Konvertierung von Dateiformaten von Microsoft Office 97 bis 2003 in
Office 2010-Dateiformate ermitteln können. OMPM umfasst die folgenden Komponenten:

OMPM File Scanner (Offscan.exe) ist ein Befehlszeilentool, mit dem Dateien auf
Konvertierungsprobleme überprüft werden. Die Ergebnisse werden in XML-Protokolldateien an
einem konfigurierbaren Speicherort gespeichert und können optional in CAB-Dateien gebündelt
werden. Mit OMPM File Scanner werden zwei Arten von Überprüfungen ausgeführt:

Eine oberflächliche Überprüfung, bei der schnell die Office-Dokumente auf dem Computer
eines Benutzers oder im Netzwerkdateisystem identifiziert werden

Eine intensive Überprüfung, die Sie für Office-Dokumente ausführen können, um
Dokumenteigenschaften mit Indikatoren für potenzielle Konvertierungsprobleme zu
durchforsten
241

Eine Makroüberprüfung, bei der die Anzahl der möglichen Probleme in VBA-Code in
Dokumentmakros oder aufgrund von Änderungen in den 64-Bit-Versionen von Office 2010
schnell ermittelt wird. Die Makroüberprüfung ist nur für Microsoft Excel-, PowerPoint- und
Word-Dateien verfügbar.
Wichtig:
Dateien aus Microsoft Outlook, Microsoft FrontPage, Microsoft OneNote und Microsoft
InfoPath werden weder bei der oberflächlichen noch bei der intensiven Überprüfung
einbezogen.

Eine Reihe von Hilfsprogrammen, mit deren Hilfe Sie die von OMPM File Scanner generierten
XML-Protokolldateien in eine oder mehrere Datenbanken von Microsoft SQL Server 2000,
Microsoft SQL Server 2005-, Microsoft SQL Server 2005 Express Edition, Microsoft
SQL Server 2008, Microsoft SQL Server 2008 Express Edition, Microsoft SQL Server 2008 R2 oder
Microsoft SQL Server 2008 R2 Express Edition importieren können.

Eine auf Microsoft Access 2010 basierende Berichterstellungslösung mit verschiedenen Berichten
zur Analyse und Möglichkeiten zum Definieren von Dateisätzen zur automatischen Verarbeitung

Mit Office File Converter (OFC) können Sie Massenkonvertierungen bestimmter Office-Dateien aus
den Formaten von Version 97 bis 2003 in die Office 2010-Dateiformate ausführen.

Mit Version Extraction Tool (VET) können Sie mehrere gespeicherte Versionen eines Word 97–
2003-Dokuments in einzelne Dateien in Word 2010 extrahieren.
Inhalt des OMPM-Downloadpakets
Der Microsoft Office Migration Planning Manager 2010-Download
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=199599&clcid=0x407) ist in einer selbstextrahierenden
ausführbaren Datei (MigrationPlanningManager.exe) gepackt.
Die OMPM-Komponenten befinden sich in den folgenden weitervertreibbaren Unterordnern:

Scan: Der Ordner, in dem sich OMPM File Scanner befindet.

Report: Der Ordner, in dem sich OMPM Reports befindet. Zum Exportieren von Dateilisten aus
OMPM Reports müssen der Datenbankordner und die zugehörigen Komponenten ebenfalls
verfügbar sein.

Database: Der Ordner, in dem sich Skripts zum Bereitstellen und Füllen der OMPM-Datenbank
befinden.

Tools : Der Ordner, in dem sich die Tools Office File Converter (OFC) und Version Extraction Tool
(VET) befinden.
OMPM-Installationspfad
Für die Installation der heruntergeladenen ausführbaren OMPM-Datei in einer Umgebung gibt es drei
mögliche Methoden:
242
1. Zentral ausführte Überprüfung: Führen Sie den Download auf einem administrativen
Clientcomputer aus, und verwenden Sie diesen Computer, um alle Clientcomputer der Umgebung
zu überprüfen.
2. Verteilte Überprüfung aus einem freigegebenen Ordner: Laden Sie die Datei in eine zentrale
Dateifreigabe herunter, und verwenden Sie diese Freigabe, um alle Clientcomputer der Umgebung
zu überprüfen.
3. Dezentrale Überprüfung: Laden Sie die Datei für lokale Überprüfungen auf jeden Clientcomputer
der Umgebung herunter.
Weitere Informationen zu diesen Methoden finden Sie unter Einrichten von OMPM File Scanner (Office
Migration Planning Manager) für Office 2010.
Funktionsweise von OMPM File Scanner
Mit OMPM File Scanner werden Informationen zum Computer gesammelt und der festgelegte Pfad für
Office-Dateien rekursiv überprüft. Die Ergebnisse werden dann von OMPM File Scanner in einer XMLProtokolldatei im vorgegebenen Zielpfad aufgezeichnet.
OMPM File Scanner führt in einer einzelnen Überprüfung die folgenden Aufgaben durch:

Überprüfen des Computers auf Office-Dateien in den Ordnern, die Sie in der Konfigurationsdatei
Offscan.ini mit der Einstellung FoldersToScan angegeben haben

Überprüfen des Computers auf Eigenschaften wie Betriebssystem, Arbeitsspeicher und Sprach-ID

Suchen nach Dateieigenschaftsinformationen wie Dateiname, Pfad, Größe, Format,
Erstellungsdatum, Änderungsdatum und Dateibesitzer

Bei einer umfassenden Überprüfung: Suche nach Kompatibilitätsproblemen im Zusammenhang mit
der Umstellung von binären Dateiformaten auf OpenXML-Dateiformate

Wenn die Makroüberprüfung konfiguriert ist, Überprüfung aller vorgefundenen Makros auf mögliche
Migrationsprobleme aufgrund von Änderungen im Objektmodell und Protokollierung der
Gesamtanzahl der potenziellen Probleme

Schreiben einer XML-Protokolldatei mit Ergebnissen der einzelnen Dateiüberprüfungen im Zielpfad

Hinzufügen der XML-Protokolldateien zu einer Reihe von CAB-Dateien zur späteren Übertragung
auf einen Computer mit SQL Server, wenn die Einstellung CABLogs in Offscan.ini auf 1
festgelegt ist

Protokollieren von Fehlern in den XML-Protokolldateien
Note
Verwenden der OMPM-Tools
Im Folgenden finden Sie eine allgemeine Beschreibung der Verwendung von OMPM-Tools in Ihrer
Office-Migration.
243
1. Verwenden Sie OMPM File Scanner, um Computer zu überprüfen und Protokolldateien oder CABDateien mit den Ergebnisdaten zu generieren. Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten
von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010.
2. Importieren Sie die Protokolldateien oder CAB-Dateien in die OMPM-Datenbank. Weitere
Informationen finden Sie unter Importieren von OMPM-Protokolldateien (Office Migration Planning
Manager) in eine Datenbank.
3. Verwenden Sie OMPM Reports, um Berichte anhand der Daten in der OMPM-Datenbank zu
erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Analysieren von Office Migration Planning
Manager (OMPM) Reports für Office 2010.
4. Führen Sie auf der Grundlage der Berichtsanalyse einen oder mehrere der folgenden Schritte aus:

Verwenden Sie das Tool Office Code Compatibility Inspector zur Unterstützung bei der
Wartung der erkannten Dateien mit potenziellen Makrokompatibilitätsproblemen.

Verwenden Sie Office File Converter (OFC), um Massenkonvertierungen bestimmter OfficeDateien aus den Dateiformaten von Version 97 bis 2003 in die Office 2010-Dateiformate
auszuführen.

Verwenden Sie Version Extraction Tool (VET), um mehrere gespeicherte Versionen eines
Word 97–2003-Dokuments in einzelne Dateien in Word 2010 zu extrahieren.
Erforderliche Berechtigungen für OMPM
Wenn Sie die Umgebung für die Verwendung von OMPM konfigurieren, weisen Sie die Berechtigungen
wie in der folgenden Tabelle gezeigt zu.
Komponente
Erforderliche Berechtigung
Datei Offscan.ini
Lese-/Schreibberechtigung auf allen Computern
Offscan.exe

Leseberechtigung für Offscan.ini

Lese-/Schreibberechtigung für alle
Verzeichnisse, in denen
Überprüfungsprotokolle gespeichert werden

Leseberechtigung für alle zu überprüfenden
Dateien

Lese-/Schreibberechtigung für Dateien, die mit
der Option /d überprüft werden

Leseberechtigung für Dateien mit
Überprüfungsregeln

Besitzerberechtigung für den Computer mit
SQL Server (Konfigurieren/Importieren von
Daten)
Datenbanktools
244
Komponente
Erforderliche Berechtigung
Berichterstellungstool

Lesezugriff auf den Bericht ompm.accdr

Lese-/Schreibzugriff auf die SQL-Datenbank

Besitzerberechtigung für die SQL-Datenbank
von OMPM 2010

Lesezugriff auf zu konvertierende Dateien

Lese-/Schreibberechtigung auf das
Verzeichnis, in dem die konvertierten Dateien
gespeichert werden

Lesezugriff auf Ofc.ini (bei erforderlichen
Änderungen wird Lese-/Schreibzugriff benötigt

Lesezugriff auf zu konvertierende Dateien

Lese-/Schreibberechtigung auf das
Verzeichnis, in dem die konvertierten Dateien
gespeichert werden
Version Extraction Tool (VET)
Office File Converter (OFC)
Anforderungen für Clientcomputer
Die Anforderungen in der folgenden Tabelle gelten für Clientcomputer, auf denen OMPM File Scanner
ausgeführt wird.
Betriebssystem/OMPM-
Zugehörige Komponenten
Komponenten
Windows 2000 SP4
Windows Server 2003 SP1
Windows Server 2008
Windows Server 2008 R2
Windows XP SP3
DAO Version 3.5 oder 3.6 (enthalten in Access 2000, Access 2003,
Access 2007 und Access 2010 sowie in Windows XP, Windows Vista,
Windows 7, Windows Server 2003 und Windows Server 2008. Dies ist
nur für die Überprüfung von Access-Dateien erforderlich.)
Windows Vista
Windows Script Version 5.6, 5.7 oder 5.8
Windows 7
Visual C Runtime (msvcrt.dll)
245
Betriebssystem/OMPM-
Zugehörige Komponenten
Komponenten
Internet Explorer, Version 5
bis 8
Zum Anzeigen von ergänzenden Artikeln, in denen die erkannten
Kompatibilitätsprobleme beschrieben werden, ist ein Browser
erforderlich.
Office File Converter (OFC)
ist für jeden Computer
erforderlich, auf dem
Dateien konvertiert werden
sollen.
Microsoft Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel
und
PowerPointhttp://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=78517&clcid=0x40
7
Version Extraction Tool
Microsoft .NET Framework V2.0 Redistribution Package (x86)
(VET) ist für jeden Computer (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=81886&clcid=0x407)
erforderlich, auf dem
Vet.exe ausgeführt werden
soll.
Wenn Microsoft .NET
Framework nicht installiert
ist, müssen einzelne
Komponenten separat unter
der Systemvariablen PATH
installiert werden.
Kernel32.dll, Msjet40.dll, Crypt32.dll, Ole32.dll, Oleaut32.dll,
User32.dll, Advapi.dll
OMPM Reports (auf
Clientcomputern mit Daten
für die Analyse)
Für Berichte ist Access 2007 oder Access 2010 erforderlich.
OMPM File Scanner (für die
Verwendung ist es nicht
erforderlich, Office zu
installieren)
Für umfassende Überprüfungen von Access-Dateien ist Access 2007
oder Access 2010 erforderlich.
OMPM File Scanner
(Überprüfung von
Dokumentspeichersystemen
, wie beispielsweise der
SharePointDokumentbibliothek)
Web-based Distributing Authoring and Versioning IIS 6.0 ist erforderlich
Warnung:
Es wird nur die Version IIS 6.0 von WebDAV unterstützt. Für
SSL-fähige Dokumentbibliotheken verwenden Sie
Windows Vista WebDAV. Frühere Versionen des WebDAVClients werden nicht unterstützt.
246
Anforderungen für administrative Computer
Die Anforderungen in der folgenden Tabelle gelten für administrative Computer, auf denen OMPM File
Scanner ausgeführt wird.
Betriebssystem
Systemkomponenten
Anforderungen für die OMPMDatenbankbereitstellung oder Datenimporttools
auf dem administrativen Computer.
Warnung:
Verwalten Sie für eine optimale Leistung
Importtools, Protokolldateifreigaben und
die Datenbank auf demselben Server oder
in demselben Subnetz, um den
Netzwerkverkehr zu reduzieren.
Windows 2000 SP4
Windows Server 2003 SP1
Windows Server 2008
Windows Server 2008 R2
Windows XP SP3
IExpress 2.0 wird unter XP ausgeführt
Windows Vista SP3
IExpress 2.0 wird unter Vista ausgeführt
Windows 7
IExpress 2.0 wird unter Windows 7 ausgeführt
Warnung:
Erstellen Sie mit IExpress
selbstextrahierende Pakete. Verwenden
Sie keine selbstinstallierenden Pakete.
OMPM Reports
Für Berichte ist Office Access 2007 oder
Access 2010 erforderlich.
Datenbankkomponenten
Systemkomponenten
SQL Server 2000
4 GB freier Speicherplatz
SQL Server 2005 (nur die englische Edition wird
unterstützt)
4 GB freier Speicherplatz
SQL Server 2008 (nur die englische Edition wird
4 GB freier Speicherplatz
247
Betriebssystem
Systemkomponenten
unterstützt)
Erfordert die Verwendung der
Abwärtskompatibilitäts-Komponenten für
Microsoft SQL Server 2005, die im Microsoft SQL
Server 2008 Feature Pack, Oktober 2008
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=199601
&clcid=0x407) verfügbar sind.
SQL Server 2008 R2 (nur die englische Edition
wird unterstützt)
4 GB freier Speicherplatz
SQL Server 2005 Express Edition
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=95582&
clcid=0x407)
2 GB freier Speicherplatz
Erfordert die Verwendung der
Abwärtskompatibilitäts-Komponenten für
Microsoft SQL Server 2005, die im Microsoft SQL
Server 2008 Feature Pack, Oktober 2008
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=199601
&clcid=0x407) verfügbar sind.
Warnung:
Verwendung nur für höchstens 100.000
überprüfbare Dateien.
SQL Server 2008 Express Edition
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=199604
&clcid=0x407)
Warnung:
Verwendung nur für höchstens
100.000 überprüfbare Dateien.
SQL Server 2008 R2 Express
Warnung:
Verwendung nur für höchstens
100.000 überprüfbare Dateien.
Service Pack 3 (SP3) für SqlXml 3.0
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=52919&
clcid=0x407)
2 GB freier Speicherplatz
Erfordert die Verwendung der
Abwärtskompatibilitäts-Komponenten für
Microsoft SQL Server 2005, die im Microsoft SQL
Server 2008 Feature Pack, Oktober 2008
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=199601
&clcid=0x407) verfügbar sind.
2 GB freier Speicherplatz
Erfordert die Verwendung der
Abwärtskompatibilitäts-Komponenten für
Microsoft SQL Server 2005, die im Microsoft SQL
Server 2008 Feature Pack, Oktober 2008
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=199601
&clcid=0x407) verfügbar sind.
Aktiviert XML-Unterstützung für die SQL ServerDatenbank.
248
Betriebssystem
Systemkomponenten
Befehlszeilenhilfsprogramm Sqlcmd.exe
(gebündelt mit den Express-Editionen von SQL
Server und SQL Server)
Sqlcmd.exe muss auf dem Clientcomputer
vorhanden sein, auf dem die SQL-Bereitstellung
und die Importtools ausgeführt werden.
Befehlszeilenhilfsprogramm Bcp.exe (gebündelt
mit den Express-Editionen von SQL Server und
SQL Server)
Bcp.exe muss auf dem Clientcomputer vorhanden
sein, auf dem die SQL-Bereitstellung und die
Importtools ausgeführt werden.
Netzwerk
Systemkomponenten
Dateifreigabe ist erforderlich, um von OMPM File
Scanner gesammelte XML-Protokolldateien
bereitzustellen. Berechtigungen zum
Lesen/Schreiben/Erstellen erforderlich.
1 GB freier Speicherplatz für Dateifreigabe
Siehe auch
Einrichten von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010
Ausführen von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010
Importieren von OMPM-Protokolldateien (Office Migration Planning Manager) in eine Datenbank
Analysieren von Office Migration Planning Manager (OMPM) Reports für Office 2010
Office Migration Planning Manager (OMPM) – Referenz für Office 2010
249
Einrichten von OMPM File Scanner (Office
Migration Planning Manager) für Office 2010
Dieser Artikel enthält Informationen zur Funktionsweise von OMPM File Scanner (Office Migration
Planning Manager) und zum Einrichten dieses Tools im Netzwerk.
Inhalt dieses Artikels

Einrichten von OMPM File Scanner

Installieren von OMPM

Deinstallieren von OMPM

Von einem OMPM-Überprüfungsvorgang generierte Dateien
Einrichten von OMPM File Scanner
Die folgenden Dateien, die sich im Ordner Scan im OMPM-Downloadpaket befinden, sind für das
Ausführen von OMPM File Scanner erforderlich:

OFFSCAN.EXE – Das Programm OMPM File Scanner

ACCSCAN.DLL – Anwendungsbibliotheksmodule

OFFSCAN.INI – Konfigurationsdatei

MSVBVM50.DLL – Visual Basic 5.0-Laufzeitversion

SYSTEM.MDW – Access-Systemdatenbank
Beim Ausführen von offscan.exe wird die Konfigurationsdatei offscan.ini gelesen. Sie enthält
spezifische Angaben zum Ausführen der Dateiüberprüfung. Die Datei offscan.ini muss konfiguriert
werden, bevor die Dateien von OMPM File Scanner verteilt oder eine Dateiüberprüfung ausgeführt
wird. Informationen zu den Einstellungen, die in der Konfigurationsdatei offscan.ini konfiguriert werden
können, finden Sie unter Einstellungen in "Offscan.ini" in Office Migration Planning Manager (OMPM)
für Office 2010.
Nachdem Sie offscan.ini gemäß Ihren Überprüfungsanforderungen konfiguriert haben, stehen zur
Verteilung und Ausführung von OMPM File Scanner drei Optionen zur Verfügung:

Zentral ausgeführte Überprüfungsvorgänge Der zentral ausgeführte Überprüfungsvorgang
stellt die am häufigsten für die Verteilung von OMPM verwendete Methode dar. Er wird in der Regel
zum Überprüfen von freigegebenen Dokumentrepositorys verwendet. Platzieren Sie zur zentralen
Ausführung der Dateiüberprüfung alle erforderlichen Dateien von OMPM File Scanner (die dem
Inhalt des Ordners Scan entsprechen) auf einem administrativen Clientcomputer, und führen Sie
OMPM File Scanner dann von diesem Computer aus, wobei die Computer dann über das Netzwerk
überprüft werden. Geben Sie die zu überprüfenden Ordner an, indem Sie den Wert der
FoldersToScan-Einstellung in offscan.ini konfigurieren. Wenn die OMPM-Dateien zentral verteilt
werden, können Sie die Konfigurationsdatei (offscan.ini) von OMPM File Scanner auf dem
250
administrativen Computer ändern, ohne dass sie auf jeden Computer im Netzwerk neu verteilt
werden muss.

Verteilte Überprüfungsvorgänge vom freigegebenen Ordner Platzieren Sie zur Verwendung
von verteilten Überprüfungsvorgängen vom freigegebenen Ordner die erforderlichen Dateien von
OMPM File Scanner (die dem Inhalt des Ordners Scan entsprechen) in einer zentralen Freigabe.
Führen Sie OMPM File Scanner dann von dieser Freigabe auf den Zielclientcomputern aus, wobei
lokale Computerfestplatten oder Server überprüft werden. Mit dieser Methode können Sie auch die
Konfigurationsdatei (offscan.ini) von OMPM File Scanner am zentralen Speicherort ändern, ohne
dass sie auf jeden Computer im Netzwerk neu verteilt werden muss. Für diese Methode besteht
auch die Möglichkeit, ein Skript auf jeden Computer zu kopieren, mit dem OMPM File Scanner von
einer Dateifreigabe gestartet wird. Der Scanner wird auf einem Clientcomputer mithilfe eines
Befehls wie dem Folgenden aufgerufen: \\<OMPM Admin Server>\<Scan shared
folder>\offscan.exe. Sie können den Überprüfungsvorgang manuell auf Clients starten oder ein
Skript verwenden. Die Überprüfung kann still auf den Clientcomputern ausgeführt werden, damit
der Prozess für die Benutzer transparent ist.

Dezentralisierte Überprüfungsvorgänge Wenn Sie die dezentralisierte Überprüfungsmethode
verwenden möchten, können Sie die Dateien von OMPM File Scanner (den Inhalt des Ordners
Scan) auf jedem Clientcomputer verteilen und ausführen und OMPM File Scanner lokal ausführen.
Die File Scanner-Komponenten können mit Ihrem bevorzugten Softwareinstallationstool verteilt
werden, dazu zählen Anmeldeskripts, Microsoft Deployment Kit Lite Touch oder System Center
Configuration Manager. Sie können CAB-Dateien automatisch auf dem zentralen Protokollserver
speichern, indem Sie den freigegebenen Serverspeicherort von administrativen Clients als Ziel des
Überprüfungsprotokolls in der DestinationPath-Einstellung der Konfigurationsdatei offscan.ini
konfigurieren. Die Verwendung dieser Methode wird empfohlen, wenn Sie zahlreiche Dateien auf
jedem Clientcomputer überprüfen möchten.
Bei seiner Ausführung wird Offscan.exe im Hintergrund auf dem überprüften Clientcomputer installiert,
damit sichergestellt ist, dass die ausführbare Datei nachverfolgt werden kann. Nach Abschluss eines
Überprüfungsvorgangs wird es auch automatisch deinstalliert. Falls Installationen von Offscan.exe auf
Computern im Netzwerk verbleiben, nachdem die Überprüfungsvorgänge abgeschlossen sind, können
diese sicher entfernt werden.
Installieren von OMPM
Der Installationsort der OMPM-Dateien hängt von der Bereitstellungsmethode ab, die Sie auswählen.
Weitere Informationen finden Sie in den Beschreibungen der Methoden zu zentral ausgeführten
Überprüfungsvorgängen, zu verteilten Überprüfungsvorgängen vom freigegebenen Ordner und zu
dezentralisierten Überprüfungsvorgängen.
So installieren Sie OMPM
1. Geben Sie auf dem zentralen Administratorcomputer an der Eingabeaufforderung Folgendes
ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE: MigrationPlanningManager
251
/extract:c\ompm
Note
Deinstallieren von OMPM
Die folgenden Verfahren enthalten die Schritte zum Deinstallieren von OMPM von einem
Administratorcomputer und einem Clientcomputer. Die OMPM-Dateien werden auf dem
Administratorcomputer oder den Clientcomputern installiert, dies hängt von der ausgewählten
Bereitstellungsmethode ab. Weitere Informationen finden Sie in den Beschreibungen der Methoden zu
zentral ausgeführten Überprüfungsvorgängen, zu verteilten Überprüfungsvorgängen vom
freigegebenen Ordner und zu dezentralisierten Überprüfungsvorgängen.
So deinstallieren Sie OMPM auf einem Administratorcomputer
1. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
DeleteDB.bat<Computername>\<SQLServerName> <Datenbankname>
2. Löschen Sie die folgenden Ordner (und ihren Inhalt) aus dem ursprünglichen Installationsort
(z. B. c:\ompm): Catalog, Database, Report, Scan und Tools.
3. Löschen Sie die Überprüfungsprotokolldateien von OMPM 2010 aus dem Speicherort, der in
der Einstellung DestinationPath der Konfigurationsdatei offscan.ini angegeben ist.
So deinstallieren Sie OMPM auf einem Clientcomputer
1. Löschen Sie alle Komponenten von jedem Clientcomputer.
2. Wenn Sie die Ausführungen von File Scanner sicher nachverfolgen möchten, löschen Sie die
vorgenommenen Registrierungseinträge.

Die Registrierungseinträge zu OMPM-Überprüfungsvorgängen sind im Schlüssel
HKCU\Software\Microsoft\OMPM gespeichert.

Löschen Sie keine RunID-Einträge. Andernfalls verwenden Sie denselben RunID-Wert für
einen anderen Überprüfungsvorgang, und die Überprüfungsergebnisse werden dupliziert.
Von einem OMPM-Überprüfungsvorgang generierte
Dateien
Mit OMPM File Scanner werden Informationen zum Computer gesammelt und der festgelegte Pfad für
Office-Dateien rekursiv überprüft. Die Ergebnisse werden anschließend von OMPM File Scanner in
einer Gruppe von XML-Protokolldateien in dem Ordner erfasst, der in der Destination-Einstellung in
der Konfigurationsdatei offscn.ini definiert ist. Optional können die Protokolldateien nach der
Überprüfung in einer CAB-Datei komprimiert werden, indem die CABLogs-Einstellung in der
Konfigurationsdatei offsca.ini konfiguriert wird.
252
Darüber hinaus enthält OMPM das neueste Access Compatibility Toolkit, das beim Überprüfen von
Microsoft Access-Dateien automatisch verwendet wird (sofern Sie die Einstellung AccessScan in der
Datei Offscan.ini auf 1 festgelegt haben). Die Ergebnisse werden auf der Registerkarte Access
Compatibility des Berichterstellungstools angezeigt.
Von OMPM File Scanner generierte Protokoll- und CAB-Dateien
Für jeden überprüften Computer schreibt OMPM File Scanner eine XML-Protokolldatei in den
Zielordner, den Sie in der begleitenden Datei Offscan.ini angegeben haben. Diese erste Protokolldatei
enthält sowohl Überprüfungs- als auch Computerdetails. Anschließend wird von OMPM File Scanner
eine XML-Protokolldatei für jede weitere Office-Datei erstellt, die überprüft wird. Der Dateiname für jede
Protokolldatei hat das Format einer GUID mit einem Präfix, das die Art der Protokolldatei angibt.
Es werden vier Protokolldateien zum Erfassen von Eigenschaften zum überprüften Computer, zur
überprüften Datei, zu den Überprüfungsergebnissen und zu Fehlern von OMPM File Scanner erstellt. In
der folgenden Tabelle ist eine typische Gruppe von Protokolldateien dargestellt.
Dateiname
Beschreibung
Scan_{40D1300A-F0BE-4D68-ADBF36C78EE030A1}.xml
Überprüfungsprotokoll (eins pro
Überprüfungsvorgang)
File_{F575D370-1E7A-486E-9FC64BB83C7770DD}.xml
Protokoll mit Dateieigenschaften (eins pro
überprüfter eindeutiger Datei)
Sum_{75C5A590-A789-4B16-A2EBE3934BCB01B1}.xml
Zusammenfassungsprotokoll
Err_{61CF0E6F-71E1-4878-9E9FC1D35EBA3506}.xml
Fehlerprotokoll (eins pro Vorkommen eines
eindeutigen Fehlers)
Die einzelnen Protokolldateien können in CAB-Dateien komprimiert werden, um die Übertragung an die
Microsoft SQL Server-Datenbank effizienter zu machen. Zur Maximierung des Datenträgerspeichers
auf dem überprüften Computer werden Protokolldateien von OMPM einer CAB-Datei hinzugefügt,
nachdem File Scanner 10.000 Protokolldateien geschrieben hat. Die ursprünglichen Protokolldateien
werden dann gelöscht. Wenn eine CAB-Datei 10.000 Protokolldateien erreicht, wird von OMPM File
Scanner eine neue CAB-Datei für die nächsten 10.000 Dateien erstellt. Sie können die Erstellung von
CAB-Dateien deaktivieren, indem Sie die CABLogs-Einstellung in Offscan.ini von der
Standardeinstellung 1 zu 0 ändern (dies wird bei einer Überprüfung von mehreren Tausend Dateien
aus Leistungsgründen nicht empfohlen).
Für die CAB-Dateien wird der Dateiname aus der ScanID-GUID verwendet, und es wird eine
Indexnummer angehängt. Für 3 CAB-Dateien, die auf demselben Computer generiert werden, können
Namen wie die Folgenden generiert werden:
253

Computer1 {2FA87EDF-4393-4BCF-8829-8776F82DEDD5}00001.cab

Computer1 {2FA87EDF-4393-4BCF-8829-8776F82DEDD5}00002.cab

Computer1 {2FA87EDF-4393-4BCF-8829-8776F82DEDD5}00003.cab
Durch das Erstellen von CAB-Dateien kann die Leistung beeinträchtigt werden, wenn Protokolldateien
über das Netzwerk gespeichert werden. Protokolldateien sollten im Allgemeinen auf Computern
gespeichert werden, die sich geografisch in der Nähe der überprüften Computer und in demselben
Subnetz befinden. Verwenden Sie die Einstellung CABlogs=1 in der Datei Offscan.ini, um die
Erstellung von CAB-Dateien zu deaktivieren.
Von OMPM File Scanner überprüfte Dateien
In der folgenden Tabelle sind die Dateitypen aufgeführt, die von OMPM File Scanner überprüft werden.
Es sind auch die Dateitypen aufgeführt, die nur bei der oberflächlichen und intensiven Überprüfung
überprüft werden.
Programme in
Dateitypen bei der
Nur oberflächliche
Nur intensive
Microsoft Office 97
oberflächlichen und
Überprüfung
Überprüfung
– 2003
intensiven
Überprüfung
Access
Excel

MDB

MDE

MDZ

ADP

ADE

MDT

MDA

ACCDA

ACCDB

ACCDR

ACCDU

ACCDE

ACCDT

ACCDC

XLS

XLC

XLSM

XLT

WK1

XLTM

XLA

WK3
254
Programme in
Dateitypen bei der
Nur oberflächliche
Nur intensive
Microsoft Office 97
oberflächlichen und
Überprüfung
Überprüfung
– 2003
intensiven
Überprüfung
PowerPoint
Project

XLM

WK4

XLW

WJ1

HTM

WJ2

HTML

WJ3

MHTML

FJ3

MHT

FMT

FM3

ALL

WKS

WQ1

DBF

PPT

PPTM

POT

PPAM

PPS

POTM

PPA

MPP

MPT
Publisher
PUB
Visio

VSD

VSS

VST

VDX

VTX

VSX

DOC

DOCM

DOT

DOTM

WIZ
Word
Dateien aus Microsoft Outlook, Microsoft FrontPage, Microsoft OneNote und Microsoft InfoPath werden
weder bei der oberflächlichen noch bei der intensiven Überprüfung einbezogen.
255
Hinweis:
Dokumente, die mit einem Kennwort oder mit Verwaltung von Informationsrechten
(Information Rights Management, IRM) geschützt sind, werden von OMPM File Scanner nicht
überprüft. Zudem werden in Dokumente eingebettete Objekte von OMPM File Scanner nicht
überprüft. Es erfolgt jedoch ein Bericht, dass das Dokument eingebettete Objekte enthält.
Siehe auch
Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010
Ausführen von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010
Importieren von OMPM-Protokolldateien (Office Migration Planning Manager) in eine Datenbank
Analysieren von Office Migration Planning Manager (OMPM) Reports für Office 2010
Office Migration Planning Manager (OMPM) – Referenz für Office 2010
256
Ausführen von OMPM File Scanner (Office
Migration Planning Manager) für Office 2010
In diesem Artikel wird das Ausführen von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) von
der Befehlszeile erläutert. Zudem sind Informationen zu den Einstellungen und Werten enthalten, die in
der Datei Offscan.ini angegeben werden. Dies ist die Konfigurationsdatei, die von OMPM File Scanner
gelesen wird, um Informationen zum Durchführen der Überprüfung zu erhalten.
Inhalt dieses Artikels

Einstellungen von "Offscan.ini"

Ausführen von OMPM von einem administrativen Clientcomputer

Ausführen von OMPM von einer zentralen Freigabe

Ausführen von OMPM File Scanner auf jedem Clientcomputer mithilfe von System Center
Configuration Manager (SCCM) oder einem ähnlichen Tool

Ausführen von OMPM File Scanner auf jedem Clientcomputer
Einstellungen von "Offscan.ini"
Von OMPM File Scanner werden Aktionen ausgeführt, die auf den in der Konfigurationsdatei
offscan.ini konfigurierten Einstellungen basieren. Sie müssen Einstellungen in offscan.ini
konfigurieren, bevor eine Überprüfung ausgeführt werden kann. Mit den Einstellungen in offscan.ini
werden der Typ, Umfang und die Analyse der Überprüfungsvorgänge definiert. Offscan.ini ist im
OMPM-Ordner Scan enthalten. Informationen zu allen verfügbaren Konfigurationsoptionen in der
Konfigurationsdatei offscan.ini finden Sie unter Einstellungen in "Offscan.ini" in Office Migration
Planning Manager (OMPM) für Office 2010.
Hinweis:
Die folgenden Eigenschaften unterstützen Umgebungsvariablen: [FoldersToScan],
[FoldersToExclude] und [DestinationPath]. Sie können z. B. %temp% angeben. Diese
Variable wird zum Speicherort für temporäre Dateien aufgelöst. Wenn die Umgebungsvariable
aufgrund von Rechtschreibfehlern oder aus einem anderen Grund (z. B. Angabe von
%temps% anstelle von %temp%) nicht aufgelöst werden kann, wird der Eintrag von
OMPM File Scanner wie ein Ordnername und nicht wie eine Umgebungsvariable behandelt.
Ausführen von OMPM von einem administrativen
Clientcomputer
Wenn Sie OMPM File Scanner von einem administrativen Clientcomputer ausführen möchten,
platzieren Sie alle von OMPM benötigten Dateien auf dem administrativen Clientcomputer, und
257
konfigurieren Sie die Datei Offscan.ini so, dass Computer über das Netzwerk überprüft werden. Die
Datei Offscan.ini befindet sich in demselben Ordner wie Offscan.exe, die wie im nächsten Abschnitt
beschrieben von der Befehlszeile ausgeführt wird. Mit den Einstellungen FoldersToScan und
FoldersToExclude in Offscan.ini können Sie steuern, welche Netzwerkspeicherorte überprüft werden.
Weitere Informationen zum Einrichten von OMPM File Scanner finden Sie unter Einrichten von OMPM
File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010.
Wichtig:
Wenn Sie das Office File Converter (OFC)-Tool zum Konvertieren von Dateien verwenden
möchten, muss sich das Microsoft Office Compatibility Pack auf dem Computer befinden, auf
dem ofc.exe ausgeführt wird. Zur Ausführung einer Dateiüberprüfung sind weder Office noch
das Office Compatibility Pack erforderlich. Wenn Sie jedoch eine ausführliche Dateiüberprüfung
von Microsoft Access-Versionen 97 bis 2003 durchführen möchten, muss Access installiert
sein, damit Sie die Überprüfung der Access-Dateien abschließen können.
So führen Sie OMPM von einem administrativen Clientcomputer aus
1. Stellen Sie sicher, dass der administrative Clientcomputer alle OMPM-Anforderungen erfüllt.
Weitere Informationen finden Sie unter Anforderungen für administrative Computer.
2. Bearbeiten Sie die Einstellungen in der Datei Offscan.ini, mit deren Hilfe Sie angeben können,
wie die Überprüfung durchgeführt werden soll.
3. Wechseln Sie von einer Befehlszeile zu dem Verzeichnis, in dem sich die Dateien von OMPM
File Scanner befinden, und geben Sie dann Folgendes ein: offscan.exe
Wenn der Befehl im stillen Modus ausgeführt werden soll, können Sie den -q-Parameter
verwenden. Ein Beispiel: offscan.exe -q
Ausführen von OMPM von einer zentralen Freigabe
Wenn Sie OMPM File Scanner von einer zentralen Freigabe ausführen möchten, platzieren Sie alle
erforderlichen Dateien in der Freigabe, und konfigurieren Sie dann die Datei Offscan.ini so, dass
Computer über das Netzwerk überprüft werden. Führen Sie Offscan.exe wie im vorherigen Abschnitt
erläutert aus. Mit den Eigenschaften FoldersToScan und FoldersToExclude in Offscan.ini können
Sie steuern, welche Speicherorte im Netzwerk überprüft werden.
258
Ausführen von OMPM File Scanner auf jedem
Clientcomputer mithilfe von System Center
Configuration Manager (SCCM) oder einem ähnlichen
Tool
Sie können Microsoft System Center Configuration Manager 2010, ein Softwareverteilungsprogramm
eines Drittanbieters, oder ein Skript zum Verteilen von OMPM File Scanner verwenden und es lokal auf
jedem Computer in der Umgebung ausführen.
System Center Configuration Manager 2010 verschlüsselt die übertragenen Daten. Falls Sie ein
anderes Softwareverteilungspaket verwenden, finden Sie in der Produktdokumentation Informationen
dazu, ob die Daten verschlüsselt werden. Falls Sie System Center Configuration Manager 2010 nicht
verwenden, müssen Sie beachten, dass das Überprüfen von Dateien über ein Netzwerk zu möglichen
Sicherheitsproblemen führen kann, so wie auch das Lesen oder Bearbeiten eines Dokuments über ein
Netzwerk Sicherheitsprobleme verursachen kann.
Ein Beispielskript zum Ausführen von OMPM File Scanner von einer zentralen Freigabe finden Sie
unter Beispielskript zur Ausführung von Office Migration Planning Manager (OMPM) File Scanner für
Office 2010 über eine Dateifreigabe. Sie können System Center Configuration Manager 2010
verwenden, ein anderes Softwareverteilungspaket, oder ein Skript zur Verteilung des Beispielskripts.
OMPM File Scanner kann auch von einer zentralen Freigabe ausgeführt werden, indem Sie ein
Anmeldeskript verwenden. Es wird strengstens empfohlen, dass Sie die Dateien an einem zentralen
Ziel speichern, das geografisch eng bei den Computern liegt, auf denen Überprüfungen ausgeführt
werden, und das sich in demselben Subnetz befindet. Wenn Sie z. B. Dateien in New York und Peking
überprüfen, sollte sich ein Server in der Nähe von New York und einer in der Nähe von Peking
befinden, um die XML- und CAB-Dateien der Überprüfung zu erfassen. Sie können den Speicherort
konfigurieren, indem Sie die DestinationPath-Eigenschaft in Offscan.ini verwenden und verschiedene
Versionen von Offscan.ini auf die Überprüfungsaufträge jedes Standorts verteilen.
So führen Sie OMPM File Scanner aus
1. Stellen Sie sicher, dass jeder Clientcomputer die OMPM-Anforderungen erfüllt. Weitere
Informationen finden Sie unter Anforderungen für Clientcomputer.
2. Bearbeiten Sie die Einstellungen der Konfigurationsdatei offscan.ini, die auf Ihre
Überprüfungsanforderungen zutreffen.
3. Speichern Sie die OMPM-Überprüfungskomponenten in einem freigegebenen Ordner, für den
Clientcomputer Berechtigungen besitzen.
4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
\\<Server>\<Freigabeordner>\offscan.exe
Wenn der Befehl im stillen Modus ausgeführt werden soll, können Sie den -q-Parameter
verwenden. Ein Beispiel: offscan.exe -q
259
Die Überprüfungsprotokolldateien werden an dem Speicherort gespeichert, der in der
DestinationPath-Einstellung in offscan.ini angegeben ist. Hierbei kann es sich um eine
Netzwerkfreigabe oder einen lokalen Ordner handeln.
Ausführen von OMPM File Scanner auf jedem
Clientcomputer
Bei Computern, die nicht ständig mit dem Netzwerk verbunden sind, z. B. tragbare Computer und
Computer in Zweigniederlassungen, kann OMPM lokal ausgeführt werden. Sie können alle
erforderlichen Dateien über CD, einen vom Benutzer initiierten Download oder über ein Anmeldeskript
verteilen.
Falls Sie OMPM File Scanner mithilfe eines Anmeldeskripts verteilen möchten, können Sie
IExpress 2.0 zum Erstellen eines Verteilungspakets verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter
Erstellen eines Verteilungspakets für OMPM (Office Migration Planning Manager) File Scanner in
Office 2010 mithilfe von IExpress 2.0.
Siehe auch
Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010
Einrichten von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010
Importieren von OMPM-Protokolldateien (Office Migration Planning Manager) in eine Datenbank
Analysieren von Office Migration Planning Manager (OMPM) Reports für Office 2010
Office Migration Planning Manager (OMPM) – Referenz für Office 2010
260
Importieren von OMPM-Protokolldateien (Office
Migration Planning Manager) in eine Datenbank
In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie OMPM-Protokolldateien (Office Migration Planning
Manager) in eine Datenbank importieren und Importfehler beheben.
Inhalt dieses Artikels:

Erstellen einer OMPM-Datenbank

Importieren von Protokolldateien in eine Datenbank

Beheben von Importfehlern

Löschen einer OMPM-Datenbank
Hinweis:
Bevor Sie das in diesem Artikel beschriebene Verfahren ausführen, stellen Sie sicher, dass die
Datenbankanforderungen für OMPM erfüllt werden. Weitere Informationen finden Sie unter
Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010.
Erstellen einer OMPM-Datenbank
Verwenden Sie CreateDB.bat, um eine OMPM-Datenbank in Microsoft SQL Server 2000,
SQL Server 2005, SQL Server 2005 Express Edition, SQL Server 2008 oder SQL Server 2008 R2
Express zu erstellen und bereitzustellen. Geben Sie für die Verwendung von CreateDB.bat Folgendes
an der Eingabeaufforderung ein: CreateDB.bat <Computer/SQLServerName> <DatabaseName>.
Importieren von Protokolldateien in eine Datenbank
Das Importtool automatisiert das direkte Importieren von XML-Protokolldateidaten oder CAB-Dateien
auf einen Datenbankserver. Die folgenden zwei Batchdateien sind im Ordner Datenbankordner
enthalten:

ImportScans.bat: Ermöglicht das Importieren der von OMPM File Scanner (Offscan.exe)
erstellten Überprüfungsprotokolle in die Datenbank.

ImportActions.bat: Ermöglicht das Importieren der von Office File Converter (OFC) und von
Version Extraction Tool (VET) erstellten Aktionsprotokolle in die Datenbank.
Sie können mit dem Importieren beginnen, sobald die ersten XML- oder CAB-Dateien von
OMPM File Scanner generiert wurden. Sie müssen nicht warten, bis alle Daten gesammelt sind.
Allerdings wird empfohlen, dass Sie abwarten, bis alle Daten eines bestimmten Computers gesammelt
wurden. Sie können das Importtool mehrmals ausführen, um der Datenbank neue Informationen
hinzuzufügen, wenn die Daten gesammelt sind.
261
Verwenden Sie die folgenden Verfahren, um Überprüfungs- und Aktionsdaten in die Datenbank zu
importieren. Vor dem Ausführen dieser Verfahren sollten Ihnen bewusst sein, dass Sie nicht mehrere
Importe gleichzeitig ausführen sollten. Sie sollten den jeweiligen Import immer erst abschließen, bevor
Sie den nächsten starten. Wenn Sie mehrere Importe zur selben Zeit ausführen, könnten Daten
beschädigt werden. Eine Hilfe zu den jeweiligen Befehlen erhalten Sie, wenn Sie an der
Eingabeaufforderung Folgendes eingeben: ImportScans.bat /? bzw. ImportActions.bat /?.
Importieren von OMPM File Scanner-Datendateien in die Datenbank
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Protokolldateien mit Überprüfungsdaten von
OMPM File Scanner zu importieren. Wenn Sie das OMPM-Berichterstellungstool verwenden möchten,
wird empfohlen, Datenbanken mit weniger als 1_Million Datensätzen zu verwenden. Dies kann erreicht
werden, indem sichergestellt wird, dass einzelne Überprüfungen, die durch Offscan.exe ausgeführt
werden, nicht mehr als 1 Million Dateien einschließen, oder indem die Daten aus einer einzelnen
Überprüfung mit mehr als 1 Million Dateien in mehrere Datenbanken importiert werden. (Tipp:
100 CAB-Überprüfungsdateien enthalten 1 Million oder weniger Dateien.) Schließen Sie die Datei
Scan_{GUID}.XML in alle Datenbanken ein, wenn Sie die zweite Option wählen. Weitere Informationen
über Scan_{GUID}.XML finden Sie unter Beheben von Importfehlern weiter unten in diesem Artikel.
So importieren Sie OMPM File Scanner-Datendateien in die Datenbank
1. Vergewissern Sie sich, dass Sie über die folgenden Berechtigungen verfügen:

Berechtigungen als Datenbank-Operator

Lese-/Schreibberechtigungen für den Speicherort
2. Wechseln Sie an einer Eingabeaufforderung zu dem Ordner, in dem OMPM installiert ist,
navigieren Sie zum Ordner Database, und geben Sie Folgendes ein:
ImportScans.bat <ComputerName>\<SQLServerName> <DatabaseName> <PathToLogFiles>
Importieren von OMPM File Scanner-Aktionsdateien in die
Datenbank
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Protokolldateien zu importieren, die Aktionsdaten aus
OMPM File Scanner, aus Office File Converter oder aus Version Extraction Tool enthalten.
So importieren Sie OMPM File Scanner-Aktionsdateien in die Datenbank
1. Vergewissern Sie sich, dass Sie über die folgenden Berechtigungen verfügen:

Berechtigungen als Datenbank-Operator

Lese-/Schreibberechtigungen für den Speicherort
2. Wechseln Sie an einer Eingabeaufforderung zu dem Ordner, in dem OMPM installiert ist,
navigieren Sie zum Ordner Database, und geben Sie Folgendes ein:
262
ImportActions.bat <ComputerName>\<SQLServerName> <DatabaseName> <PathToLogFiles>
Parameter für
Die Parameter für ImportScans.bat und ImportActions.bat werden in der folgenden Tabelle
aufgeführt. Sie können weitere Informationen zu den jeweiligen Befehlen erhalten, indem Sie an der
Eingabeaufforderung Folgendes eingeben: ImportScans.bat /? oder ImportActions.bat /?.
Parameter
Beschreibung
ComputerName
Der Name des Computers, auf dem die Microsoft
SQL Server-Datenbank gehostet wird.
SQLServerName
Der Name des Computers mit SQL Server, auf
dem die neue Datenbank erstellt wird. Erforderlich.
DatabaseName
Der Name der Datenbank. Erforderlich.
PathToLogFiles
Der lokale Pfad (oder UNC-Pfad) zu dem Ordner,
in dem die Protokolldateien gespeichert sind. Der
Operator muss für diesen Speicherort über
Berechtigungen zum Lesen, Schreiben und
Erstellen verfügen. Erforderlich.
Hinweis:
Der Standardpfad für Protokolldateien mit
Überprüfungsdaten lautet
c:\OMPM\SCANDATA. Der Standardpfad
für Aktionsprotokolldateien lautet
c:\OMPM\ACTIONLOGS.
Wenn der Computername beispielsweise COMPUTER1 lautet, der Datenbankserver SQLEXPRESS
ist, OMPM001 der Datenbankname ist und die Protokolldateien in c:\OMPM\SCANDATA gespeichert
werden, geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
ImportScans.bat COMPUTER1\SQLEXPRESS OMPM001 c:\OMPM\SCANDATA
Nachdem die Protokolldateien erfolgreich importiert wurden, werden die Inhalte in den
Importunterordner im ursprünglichen Ordner <PathToLogFiles> verschoben.
Dateien, die zuvor unter <PathToLogFiles> gespeichert waren, werden in den Unterordner
OMPMImported verschoben. Kopieren Sie die Dateien zurück nach <PathToLogFiles>, um den Import
mit demselben Satz von Dateien für eine andere Datenbank auszuführen.
263
Beheben von Importfehlern
Wenn beim Importieren der Überprüfungsdaten schwerwiegende Fehler auftreten, ist möglicherweise
die OMPM-Datenbank beschädigt, oder es fehlt eine Datei, die mit der ersten CAB-Datei verbunden ist.
Vom Scanner wird eine einzelne Datei SCAN_{GUID}.XML mit der ersten CAB-Datei erstellt, die von
ihm erstellt wird. Die XML-Datei beschreibt die Konfiguration der Überprüfungsausführung,
einschließlich der RunID, zu überprüfende Ordner und alle anderen in der Konfigurationsdatei
offscan.ini festgelegten Eigenschaften. Ein Importvorgang ist nur dann erfolgreich, wenn die XMLÜberprüfungsdatei vorhanden ist. Wenn Sie diese erste CAB-Datei oder die darin enthaltene XMLÜberprüfungsdatei nicht finden, führen Sie die Überprüfung erneut aus, um eine neue XMLÜberprüfungsdatei zu erstellen. Da die Datenbank mit Informationen aus CAB-Dateien gefüllt wird,
können Sie die Daten unter Verwendung der CAB-Dateien wiederherstellen. Wenn alle CAB-Dateien
noch vorhanden sind, sind keine Daten verloren gegangen. Das allgemeine Verfahren zum Beheben
dieser Situation lautet wie folgt:

Löschen der vorhandenen Datenbank

Erstellen einer neuen Datenbank

Verschieben aller CAB-Dateien aus dem Ordner OMPMImported

Erneutes Importieren der Überprüfungsdaten und der CAB-Aktionsdateien
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die OMPM-Datenbank zu löschen und wiederherzustellen.
So beheben Sie Importfehler
1. Navigieren Sie an einer Eingabeaufforderung zum Ordner OMPM\Database, und geben Sie
Folgendes ein:
DeleteDB.bat <ComputerName>\<SQLServerName> <DatabaseName>
Warnung:
Dadurch wird die gesamte Datenbank gelöscht. Alle zuvor in die Datenbank
eingegebenen Daten gehen verloren.
Wenn beispielsweise der Computername COMPUTER1 lautet, der Datenbankserver
SQLEXPRESS heißt und der Datenbankname OMPM001 lautet, geben Sie an der
Eingabeaufforderung Folgendes ein:
DeleteDB.bat COMPUTER1\SQLEXPRESS OMPM001
2. Navigieren Sie an einer Eingabeaufforderung zum Ordner OMPM\Database, und geben Sie
Folgendes ein:
CreateDB.bat <ComputerName>\<SQLServerName> <DatabaseName>
Wenn beispielsweise der Computername COMPUTER1 lautet, der Datenbankserver
SQLEXPRESS heißt und der Name der neuen Datenbank OMPM001 lauten soll, geben Sie an
der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
CreateDB.bat COMPUTER1\SQLEXPRESS OMPM001
264
3. Verschieben Sie alle CAB-Dateien im Ordner OMPM\SCANDATA\OMPMImported um eine
Ebene nach oben in den Ordner OMPM\SCANDATA oder in einen beliebigen anderen Ordner.
Verschieben Sie alle Ordner unter OMPM\ACTIONLOGS\OMPMImported um eine Ebene
nach oben in den Ordner OMPM\ACTIONLOGS oder in einen beliebigen anderen Ordner.
4. Navigieren Sie an einer Eingabeaufforderung zum Ordner OMPM\Database, und geben Sie
Folgendes ein:
ImportScans.bat <ComputerName>\<SQLServerName> <DatabaseName> <PathToLogFiles>
Wenn der Computername beispielsweise COMPUTER1 lautet, der Datenbankserver
SQLEXPRESS ist, OMPM001 der Datenbankname ist und die Protokolldateien in
c:\OMPM\SCANDATA gespeichert werden, geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes
ein:
ImportScans.bat COMPUTER1\SQLEXPRESS OMPM001 c:\OMPM\SCANDATA
5. Navigieren Sie an einer Eingabeaufforderung zum Ordner OMPM\Database, und geben Sie
Folgendes ein:
ImportActions.bat <ComputerName>\<SQLServerName> <DatabaseName> <PathToLogFiles>
Wenn der Computername beispielsweise COMPUTER1 lautet, der Datenbankserver
SQLEXPRESS ist, OMPM001 der Datenbankname ist und die Protokolldateien in
C:\OMPM\ACTIONLOGS gespeichert werden, geben Sie an der Eingabeaufforderung
Folgendes ein:
ImportActions.bat COMPUTER1\SQLEXPRESS OMPM001 c:\OMPM\ACTIONLOGS
Löschen einer OMPM-Datenbank
Verwenden Sie DeleteDB.bat, um eine vorhandene OMPM-Datenbank zu löschen. Alle in der
Datenbank gespeicherten Daten gehen dabei verloren. Geben Sie für die Verwendung von
DeleteDB.bat Folgendes an der Eingabeaufforderung ein: DeleteDB.bat <Computer/SQLServerName>
<DatabaseName>.
Siehe auch
Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010
Ausführen von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010
Einrichten von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010
Analysieren von Office Migration Planning Manager (OMPM) Reports für Office 2010
Schema für die OMPM-Datenbank (Office Migration Planning Manager) in Office 2010
265
Analysieren von Office Migration Planning
Manager (OMPM) Reports für Office 2010
Dieser Artikel enthält Informationen und Verfahren für die Verwendung von Office Migration Planning
Manager (OMPM) Reports für die Microsoft Office 2010-Migration. OMPM Reports ist ein Tool, mit dem
Sie Ergebnisse von OMPM File Scanner für Dateien, die in Office 2010-Dateien konvertiert werden
sollen, überprüfen und Berichte erstellen können. Das Tool kann für Dateien verwendet werden, die in
allen Office-Versionen zwischen Office 97 und Office 2003 erstellt wurden.
Inhalt dieses Artikels:

Konfigurieren von OMPM Reports

Überprüfen von Überprüfungsabdeckung und Fehlern

Überprüfen der Office 2010-Kompatibilität

Analysieren von Excel-, Word- oder PowerPoint-Dateien, in denen Makros verwendet werden

Überprüfen der Access-Kompatibilität
Sie können OMPM Reports für die folgenden Aktionen verwenden:

Einsehen der Ergebnisse von OMPM File Scanner für Dateien von Office 97 bis Office 2003 für
eine bestimmte Überprüfung oder einen bestimmten Computer

Erstellen einer Liste von Dateien mit Konvertierungsproblemen

Exportieren der Liste der Dateien mit Konvertierungsproblemen in eine XML-Datei, die von Office
File Converter (OFC) oder von Version Extraction Tool (VET) verwendet werden kann
Konfigurieren von OMPM Reports
OMPM Reports (OMPM.accdr) befindet sich im Ordner Reports des OMPM-Downloadpakets.
So verwenden Sie OMPM Reports
1. Doppelklicken Sie im Ordner Berichte, in dem OMPM installiert ist, auf OMPM.accdr. Klicken
Sie im Sicherheitshinweis auf Ja.
2. Wählen Sie auf der Seite OMPM Welcome im Dropdownfeld Server den Computer mit der
Microsoft SQL Server- oder Microsoft SQL Server 2005 Express Edition-Datenbank aus, die
Sie zum Speichern von Überprüfungsdaten verwenden. Wenn der Server nicht der
Standardserver für einen Computer ist, muss der Server als benannte Instanz im Format
<Computername>\<Servername> angegeben werden. Standardmäßig wird SQL Server als
Standardinstanz auf einem Server installiert, SQL Server 2005 Express Edition hingegen wird
mit SQLEXPRESS als benannter Instanz installiert.
3. Wählen Sie im Dropdownfeld Database den Namen der Datenbank aus. Klicken Sie auf
266
Connect. Wenn Sie bereits eine Verbindung mit einer Datenbank hergestellt haben, wird die
Datenbank automatisch von OMPM Reports geöffnet. Wenn Sie eine Verbindung mit einer
anderen Datenbank herstellen möchten, klicken Sie auf Connect.
Überprüfen von Überprüfungsabdeckung und
Fehlern
Verwenden Sie das folgende Verfahren, um die Ergebnisse einer bestimmten Überprüfung einzusehen.
An dieser Stelle werden nur die Überprüfungsabdeckung und Fehler gemeldet. Die bei der Überprüfung
ermittelten Upgradeprobleme können Sie im Office 2010 -Kompatibilitätsbericht einsehen.
So sehen Sie die Überprüfungsabdeckung und Fehler ein
1. Klicken Sie auf der Seite OMPM Welcome auf Scan Coverage and Errors. Dadurch wird die
Seite Scan Results angezeigt.
2. Wählen Sie oben auf der Seite Scan Results eine Durchlauf-ID aus, um die Ergebnisse für
diesen Durchlauf von OMPM File Scanner anzuzeigen.
3. Zum Anzeigen der Überprüfungsergebnisse für einen bestimmten Computer wählen Sie den
Computer in Scan results for each computer in the run selected above aus. Die
Überprüfungsergebnisse werden unter Scan errors for the run and computer selected
above angezeigt.
Schweregrade
In der folgenden Tabelle sind die Schweregrade den Fehlerarten zugeordnet, die auftreten können,
wenn die Datei mit einem Massenvorgang in das Office 2010-Format konvertiert wird.
Schweregrad des Problems
Beschreibung
1 (Rot)
Bekannte Probleme, die zu umfangreichen
Datenverlusten führen können (beispielsweise
Verlust der Microsoft Word 2010Bearbeitungsversion) oder einen
Konvertierungsfehler verursachen können.
2 (Gelb)
Dateien werden in das Office 2010-Format
konvertiert. Es können jedoch
Formatierungsprobleme oder kleinere
Datenverluste auftreten.
3 (Grün)
Leichte kosmetische Probleme, keine
Datenverluste.
267
Fehler für Word, Excel und PowerPoint
Die folgende Tabelle enthält eine vollständige Liste der Fehler, die bei der Überprüfung für Microsoft
Word, Microsoft Excel und Microsoft PowerPoint generiert werden können.
Problem-ID
Titel
Beschreibung
Schweregrad des
Problems
1000
File Deleted
Die Datei ist am angeforderten
Speicherort nicht mehr
vorhanden.
1 (Rot)
1001
File Access Error
Auf den Dateispeicherort kann
nicht zugegriffen werden, da
wahrscheinlich ein Computer
nicht verfügbar ist.
2 (Gelb)
1002
File Modified
Das Datum der letzten Änderung 1 (Rot)
der Datei stimmt nicht mit dem
Änderungsdatum in der Dateiliste
überein.
1003
No Write Permissions
Das Benutzerkonto besitzt keine
Berechtigungen zum Schreiben
in die Datei.
2 (Gelb)
1010
Not Deep Scanned
Die Datei wurde noch nicht
intensiv überprüft.
2 (Gelb)
1021
Scan Skipped: Old Last Die Überprüfung der Datei wurde 2 (Gelb)
Accessed Date
übersprungen, da das Datum des
letzten Zugriffs auf die Datei
kleiner ist als der angegebene
Überprüfungsparameter.
1022
Scan Skipped: Old Last Die Überprüfung der Datei wurde
Modified Date
übersprungen, da das Datum der
letzten Änderung der Datei
kleiner ist als der angegebene
Überprüfungsparameter.
2 (Gelb)
1050
Warning: File Not
Scanned
2 (Gelb)
Warnung: Die Datei kann nicht
überprüft werden. Weitere
Informationen finden Sie im
268
Problem-ID
Titel
Beschreibung
Schweregrad des
Problems
Bericht Scan Coverage and
Errors
1100
Document contains
versions
Bearbeitete Versionen des
Dokuments werden beim Öffnen
der Datei in Word 2010 entfernt,
dies gilt auch im
Kompatibilitätsmodus.
1 (Rot)
1200
Send for review data
Diese Datei besitzt Kommentare
und enthält eine verborgene
Basiskopie des ursprünglichen
Dokuments. Die verborgene
Kopie wird von Microsoft
PowerPoint 2010 verworfen.
Beim Speichern der Datei wird
diese Kopie dauerhaft entfernt.
Benutzer können nicht
feststellen, welche Änderungen
von Bearbeitern vorgenommen
wurden, wenn die Datei in
vorherigen Versionen erneut
geöffnet wird.
1 (Rot)
1201
Embedded documents
Es gibt potenzielle Leistungs-,
Sicherheits- und
Genauigkeitsprobleme bei
eingebetteten Dokumenten.
2 (Gelb)
1202
VBA code
Diese Datei enthält eingebetteten 2 (Gelb)
VBA-Code. Dadurch können
Probleme mit der Sicherheit,
Genauigkeit, Leistung und
Lösungskompatibilität auftreten.
Überprüfen Sie die Kompatibilität
dieser Datei mit
PowerPoint 2010.
1203
Microsoft Script Editor
(MSE) data
Beim Öffnen dieser Datei werden
MSE-Daten, die in Shapes
gespeichert wurden, von
PowerPoint 2010 verworfen.
1 (Rot)
269
Problem-ID
Titel
Beschreibung
Schweregrad des
Problems
Beim Speichern der Datei
werden die Daten dauerhaft
entfernt. Lösungen, die von
diesen Daten abhängig sind,
können möglicherweise nicht
mehr verwendet werden.
1204
Presentation broadcast
data
Beim Öffnen dieser Datei werden
werden
Konfigurationseinstellungen für
HTMLÜbertragungspräsentationen von
PowerPoint 2010 verworfen.
Beim Speichern der Datei
werden die Einstellungen
dauerhaft entfernt. Wenn die
Übertragung in einer vorherigen
Version ausgeführt werden soll,
muss der Benutzer die
Einstellungen manuell neu
eingeben.
1 (Rot)
1205
Document routing
Beim Öffnen dieser Datei werden
Weiterleitungsinformationen von
PowerPoint 2010 verworfen.
Beim Speichern werden die
Weiterleitungsinformationen
dauerhaft entfernt. Wenn die
Präsentation in einer vorherigen
Version weitergeleitet werden
soll, muss der Benutzer die
Weiterleitungsinformationen
manuell neu eingeben.
1 (Rot)
1206
Publish and subscribe
data
Beim Öffnen dieser Datei werden
Macintosh-Informationen zum
Veröffentlichen und Abonnieren
von PowerPoint 2010 verworfen.
Beim Speichern werden diese
Informationen dauerhaft entfernt.
Beim erneuten Öffnen in einer
2 (Gelb)
270
Problem-ID
Titel
Beschreibung
Schweregrad des
Problems
vorherigen Version kann das
Feature zum Veröffentlichen und
Abonnieren nicht mehr
verwendet werden.
1207
Large number of OLE
objects
Diese Datei enthält zahlreiche
eingebettete Objekte. Dadurch
können Probleme mit der
Sicherheit, Genauigkeit, Leistung
und Lösungskompatibilität
auftreten. Überprüfen Sie die
Kompatibilität dieser Datei mit
PowerPoint 2010.
2 (Gelb)
1300
Open format not
supported
Dieses Dateiformat kann in
Microsoft Excel 2010 nicht
geöffnet werden.
1 (Rot)
1301
Save format not
supported
Sie können in Excel 2010 nicht in
diesem Dateiformat speichern.
2 (Gelb)
1302
HTML will be a publishonly file format
Das HTML-Dateiformat kann in
Excel 2010 nur veröffentlicht
werden. Die Datei wird in
Excel 2010 geöffnet, beim
Speichern in ein Excel 2010Format wird die Datei jedoch
statisch.
1 (Rot)
1303
Links in workspace files Eine Arbeitsbereichsdatei (XLW) 3 (Grün)
might be broken
kann Verknüpfungen mit anderen
Arbeitsmappen enthalten. Die
XLW-Datei wird möglicherweise
beschädigt, wenn die
Verknüpfungen während eines
Upgrades geändert werden.
1304
File format is earlier
than Excel 97
Diese Dateiformat stammt aus
einer Version vor Excel 97. Das
Format kann nicht für die
Migration überprüft werden.
2 (Gelb)
1305
SharePoint linked lists
Verknüpfte Listen sind in
2 (Gelb)
271
Problem-ID
Titel
Beschreibung
Schweregrad des
Problems
in the file
Excel 2010 schreibgeschützt.
1306
Microsoft Script Editor
present in the file
Microsoft Script Editor (MSE) ist
in Excel 2010 nicht enthalten.
Der Zugriff auf MSE über die
Benutzeroberfläche ist nicht
verfügbar, und für Aufrufe des
Objektmodells wird ein Fehler
zurückgegeben.
1 (Rot)
1307
Linked workbooks in
the file
Verknüpfte Arbeitsmappen
werden identifiziert, um
Upgradeprobleme ermitteln zu
können. Der Pfad zur
verknüpften Arbeitsmappe sowie
die Anzahl der Vorkommnisse
werden identifiziert. Verknüpfte
Arbeitsmappen, die in das
Excel 2010-Dateiformat
konvertiert wurden, besitzen
andere Erweiterungen.
2 (Gelb)
1308
Charts in the workbook
Excel 2010-Diagramme werden
möglicherweise nicht auf die
gleiche Weise wie in Excel 2003
angezeigt.
3 (Grün)
1309
English Language
Formulas in the
workbook
Formeln in englischer Sprache
sind aktiviert. Formeln in
englischer Sprache sind zwar in
Excel 2010 nicht enthalten,
werden jedoch in Zellbezüge
geändert und können dann in
Excel 2010 weiter verwendet
werden.
3 (Grün)
1310
Embedded documents
in the file
Eingebettete Dokumente werden 2 (Gelb)
nicht auf Kompatibilitätsprobleme
überprüft.
1311
MSOWC.dll is
referenced
In dieser Datei werden Features
der Office 2000Webkomponenten (MSOWC.dll)
3 (Grün)
272
Problem-ID
Titel
Beschreibung
Schweregrad des
Problems
verwendet. Die Office 2000Webkomponenten werden nicht
mit Office 2010 installiert. Sie
müssen die Office 2000Webkomponenten
möglicherweise separat
installieren.
1312
OWC10.dll is
referenced
In dieser Datei werden Features
der Office XP-Webkomponenten
(MSOWC.dll) verwendet. Die
Office XP-Webkomponenten
werden nicht mit Office 2010
installiert. Sie müssen die
Office XP-Webkomponenten
möglicherweise separat
installieren.
3 (Grün)
1313
OWC11.dll is
referenced
In dieser Datei werden Features
der Office 2003Webkomponenten (MSOWC.dll)
verwendet. Die Office 2003Webkomponenten werden nicht
mit Office 2010 installiert. Sie
müssen die Office 2003Webkomponenten
möglicherweise separat
installieren.
3 (Grün)
Überprüfen der Office 2010-Kompatibilität
Verwenden Sie das folgende Verfahren, um Office 97-2003-Dateien auf Kompatibilitätsprobleme mit
Office 2010 zu überprüfen. Eine Liste der Filterkriterien, die Sie auf der Office 2010-Seite Release
Compatibility in OMPM Reports auswählen können, finden Sie unter Office Migration Planning
Manager (OMPM) 2010 Reports-Filterreferenz für Office 2010.
So überprüfen Sie die Office 2010-Kompatibilität
1. Klicken Sie auf der Seite OMPM Welcome auf Office 2007 Compatibility. Dadurch wird die
273
Seite Office 010 Compatibility geöffnet.
2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

Laden Sie einen zuvor gespeicherten Filter, indem Sie unten auf der Seite auf die
Schaltfläche Load Filter klicken.

Geben Sie die Dateifiltereinstellungen links auf der Seite in Select a File Filter an.
3. Zum Anwenden des Filters klicken Sie oben auf der Seite 2010 Office release Compatibility
auf die Schaltfläche Apply Filter. Verwenden Sie die Registerkarten rechts auf der Seite, und
führen Sie diese Schritte aus.
a. Wechseln Sie zur Registerkarte Issue Summary, um eine Zusammenfassung der von
OMPM File Scanner erkannten Probleme nach Schweregrad, Typ und Häufigkeit
anzuzeigen. Klicken Sie unten auf der Seite auf New Window, um die Zusammenfassung
in einem neuen Fenster zu öffnen.
b. Zum Anzeigen von Problemen und Bearbeiten des Schweregrads klicken Sie unten auf der
Seite Issue Summary auf Manage Issues, und überprüfen oder bearbeiten Sie Probleme
im daraufhin angezeigten Dialogfeld Manage Issues. Wenn Sie die Auswirkungen eines
Problems überprüfen und das Problem für die Dokumente nicht wichtig ist, können Sie in
diesem Dialogfeld auch die Problemebene ändern. So können Sie Dateien in
Verarbeitungsgruppen mit dem Status Rot, Gelb und Grün organisieren.
c.
Wechseln Sie zur Registerkarte Computer Summary, um eine Zusammenfassung der
Probleme für jeden überprüften Computer anzuzeigen. Klicken Sie unten auf der Seite auf
New Window, um die Zusammenfassung in einem neuen Fenster zu öffnen. Einen
druckbaren Bericht erhalten Sie, wenn Sie unten auf der Seite auf Report View klicken.
d. Wechseln Sie zur Registerkarte Scanned Files, um die Dateien anzuzeigen, die den im
angewendeten Filter festgelegten Kriterien entsprechen. Klicken Sie unten auf der Seite
auf New Window, um die Zusammenfassung für alle Dateien in einem neuen Fenster zu
öffnen. Einen druckbaren Bericht erhalten Sie, indem Sie unten auf der Seite auf Report
View klicken.
e. Wechseln Sie zur Registerkarte Created Files, um die Dateien anzuzeigen, die mit
Office File Converter oder Version Extraction Tool erstellt wurden. Klicken Sie unten auf
der Seite auf New Window, um die Zusammenfassung für alle Dateien in einem neuen
Fenster zu öffnen. Einen druckbaren Bericht erhalten Sie, indem Sie unten auf der Seite
auf Report View klicken.
f.
Zum Speichern des Filters klicken Sie unten auf der Seite auf Save Filter.
g. Exportieren Sie die Datei in eine XML-Datei zur Verwendung durch Office File Converter
oder Version Extraction Tool. Klicken Sie dazu unten auf der Seite auf die Schaltfläche
Export.
274
Analysieren von Excel-, Word- oder PowerPointDateien, in denen Makros verwendet werden
Wenn Sie die Überprüfung von Makros in Offscan.ini aktivieren, wird von OMPM 2010 ein Bericht
bereitgestellt, in dem die Dateien angezeigt werden, die Makros mit VBA-Code enthalten. Im Bericht
wird die Anzahl der Objekte angezeigt, die bei der Überprüfung als gegenüber dem aktuellen Status
des Office 2010-Modells geändert identifiziert wurden. Wenn Sie die 64-Bit-Makroüberprüfung in
Offscan.ini aktivieren, enthält der Makrobericht außerdem eine Spalte, in der die Anzahl der
potenziellen Probleme angezeigt wird, die auftreten können, wenn der aktuelle VBA-Code in einer 64Bit-Version von Office 2010 verwendet wird.
So analysieren Sie Excel-, Word- oder PowerPoint-Dateien, in denen Makros verwendet
werden
1. Klicken Sie auf der Seite OMPM Welcome auf Office 2010 Compatibility.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Macro Summary, um eine Zusammenfassung der Probleme
für die einzelnen überprüften Dateien anzuzeigen. Klicken Sie unten auf der Seite auf New
Window, um die Zusammenfassung in einem neuen Feinster anzuzeigen. Einen druckbaren
Bericht erhalten Sie, wenn Sie unten auf der Seite auf Report View klicken. Diese Ansicht
enthält nur Dateien mit Makros.
3. Überprüfen Sie die Anzahl der potenziellen Probleme in der Spalte Functionality Issue Count.
Die in der Spalte genannte Anzahl entspricht der Anzahl der potenziell geänderten Objekte, die
bei der Überprüfung im VBA-Code identifiziert wurden.
4. Überprüfen Sie die Anzahl der potenziellen Probleme in der Spalte x64 Compatibility Issue
Count. Die in der Spalte genannte Anzahl entspricht der Anzahl der potenziell geänderten
Objekte, die bei der Überprüfung im VBA-Code identifiziert wurden.
5. Besprechen Sie die in dieser Ansicht aufgelisteten Dateien mit den Dateibesitzern, um
herauszufinden, ob die Dateien auf Office 2010-Kompatibilität aktualisiert werden müssen.
6. Bitten Sie einen Entwickler, diese Dateien mithilfe von Office Code Compatibility Inspector zu
korrigieren.
Überprüfen der Access-Kompatibilität
Verwenden Sie das folgende Verfahren, um Probleme mit der Migration von Microsoft Access 2003 zu
Access 2010 zu erkennen.
So überprüfen Sie die Access-Kompatibilität
1. Klicken Sie auf der Seite OMPM Welcome auf Access Compatibility. Dadurch wird die Seite
Access Reporting geöffnet.
2. Überprüfen Sie auf der Seite Access Reporting das Datum der letzten Analyse (neben
Analyze). Wenn Sie seitdem eine Überprüfung ausgeführt haben oder Analyze noch nie
275
ausgeführt haben, klicken Sie auf der Seite Access Reporting auf Analyzer Settings, geben
Sie die gewünschten Einstellungen an, und klicken Sie dann auf Analyze. Wenn Sie die
Einstellungen nicht konfigurieren müssen und die Analyse der zu überprüfenden Daten starten
möchten, klicken Sie auf der Seite Access Reporting auf Analyze.
Hinweis:
Wenn Sie auf Analyze klicken, wird die folgende Meldung mit dem Hinweis angezeigt,
dass die Analyse länger dauern kann und nicht abgebrochen werden sollte: "Analysis
can take quite a long time and should not be canceled mid-run. Are you sure you want
to continue?" Falls die Überprüfungsdaten weniger als 100.000 Access-Datenbanken
umfassen, dauert die Analyse in der Regel nur wenige Minuten. Bei mehr als
100.000 Datenbanken kann die Analyse sehr lange dauern. Sie sollten sie daher über
Nacht ausführen.
3. Zum Durchsuchen der Access-Überprüfungsdaten nach dem Feld klicken Sie auf der Seite
Access Reporting auf QuickSearch. Auf dieser Seite werden die von OMPM analysierten
Dateien aufgelistet. Mit QuickSearch können Sie eine bestimmte Datenbank nach dem Namen
oder eine Liste von Datenbanken in einem bestimmten Pfad oder auf einem bestimmten
Computer suchen.
4. Zum Anzeigen oder Drucken interaktiver Berichte zu Access-Daten klicken Sie auf der Seite
Access Reporting auf Reports. Die Registerkarte View Reports wird geöffnet. Im
Navigationsbereich links können Sie die folgenden Berichte auswählen:

Database and Issue Details: Eine Liste mit Problemen für die einzelnen
Datenbankdateien.

Database Issues Grouped by Issue: Eine Liste aller Datenbanken mit einem bestimmten
Problem.

Executive Summary: Eine Übersicht der Probleme für alle analysierten Datenbanken,
ohne Details auf Dateiebene.

Active versus Old Databases: Eine Liste der analysierten Datenbanken, in der anhand
der LastModified-Eigenschaft angegeben wird, ob die Datenbanken aktiv oder inaktiv
sind.

Conversion Issue–Database is an MDE file: Eine Liste der MDE- und MDB-Dateien mit
identischen Namen.

Conversion issue–Replicated database: Eine Liste der Datenbanken, für die Replikation
verwendet wird.

Conversion issue–Reserved name in Form/Report/Macro: Eine Liste der Datenbanken,
die einen reservierten Namen in einem Formular, einem Bericht oder einem Makro
enthalten.
5. Zum Anzeigen interaktiver Diagramme, die die Suche nach Datenbanken mit bestimmten
Attributen erleichtern, klicken Sie auf der Seite Access Reporting auf Charts. Der Bildschirm
Database Charts wird geöffnet. Sie können die folgenden Diagramme auswählen:
276

Date Last Opened: Anzahl der Datenbanken pro Erstellungsjahr.

Database Rating: Anzahl der Datenbanken nach erforderlichem Benutzereingriff.

Access Version: Anzahl der Datenbanken nach Access-Version.

File Size: Anzahl der Datenbanken nach Dateigröße.

Conversion Issues: Anzahl der Datenbanken nach Konvertierungsproblem.

Warning Level: Anzahl der Datenbanken nach Warnstufe.
6. Zum Anzeigen von Datenbanken und Datenbankobjekten auf Basis einzelner Dateien klicken
Sie auf der Seite Access Reporting auf File Details.
7. Zum Anzeigen von Datenbankproblemen auf Basis einzelner Dateien klicken Sie auf der Seite
Access Reporting auf Conversion Issues. Eine Liste der Access-Fehler finden Sie in diesem
Abschnitt unter "Access-Fehler".
Access-Fehler
In der folgenden Tabelle werden alle OMPM-Access-Fehler aufgelistet:
Problem-ID
Problemtext
Benutzereingriff
Problemtyp
Priorität des
Benutzereingriffs
1
Too many code or
class modules
2
Erforderlich
Fehler
1
Sort Order and System Wahrscheinlich
Language do not
match
Warnung
2
3
Replicated Database
Erforderlich
Warnung
1
4
Database is an MDE
file
Erforderlich
Fehler
1
5
DAO 2.5/3.5
compatibility layer
Keiner
Hinweis
3
6
Microsoft Jet SQL help
Keiner
Hinweis
4
7
Additional References
Wahrscheinlich
Warnung
2
8
Missing References
Wahrscheinlich
Warnung
2
9
Reserved Name in
Form/Report/Macro
Keiner
Hinweis
4
10
Linked Tables
Unwahrscheinlich
Warnung
3
277
Problem-ID
Problemtext
Benutzereingriff
Problemtyp
Priorität des
Benutzereingriffs
11
Database in
uncompiled state
Keiner
Hinweis
4
12
Backup database
Keiner
Hinweis
4
13
Sample database
Keiner
Hinweis
4
14
Old database
Keiner
Hinweis
4
15
Secure database: User Wahrscheinlich
Level Security
Fehler
2
16
Secured database:
Database password
Wahrscheinlich
Fehler
2
17
System database
Keiner
Hinweis
4
18
Unsupported legacy
format
Wahrscheinlich
Warnung
2
19
Unsupported legacy
format – forms,
reports, and modules
will be lost
Erforderlich
Keiner
1
Bei den Fehlern 1 – 17 handelt es sich um die vollständige Liste der Fehler, die von Access Conversion
Toolkit generiert werden können. Die Dokumentation für 1 – 17 finden Sie in Access Conversion
Toolkit. Die Dokumentation basiert auf Flash und erfordert die Installation des Toolkits. Weitere
Informationen zum Installieren des Toolkits finden Sie unter Access 2003 Conversion Toolkit
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=131929&clcid=0x407).
Die Fehler 18 und 19 sind neu in OMPM und haben folgende Bedeutung:

Fehler 18: In Access 2.0 erstellte Dateien werden in Microsoft Office Access 2007 nicht mehr
geöffnet.

Fehler 19: Eine in Access 95 erstellte Datei wird in Office Access 2007 geöffnet, aber die
Formulare, Berichte oder Module werden nicht gelesen.
Siehe auch
Office Migration Planning Manager (OMPM) 2010 Reports-Filterreferenz für Office 2010
Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010
Einrichten von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010
278
Ausführen von OMPM File Scanner (Office Migration Planning Manager) für Office 2010
Importieren von OMPM-Protokolldateien (Office Migration Planning Manager) in eine Datenbank
279
64-Bit-Editionen von Office 2010
64-Bit-Prozessoren entwickeln sich allmählich zum Standard für Systeme, angefangen bei Servern hin
zu Desktopcomputern. Die 64-Bit-Systeme können mehr virtuellen und physischen Arbeitsspeicher
verwenden als 32-Bit-System. Die Benutzer können daher mit größeren Datasets arbeiten als bisher
und umfangreiche Berechnungsprobleme analysieren und lösen. In Microsoft Office 2010 werden die
Vorteile dieser größeren Kapazität durch die Einführung systemeigener 64-Bit-Versionen von Microsoft
Office-Produkten genutzt. Diese zusätzliche Kapazität wird beispielsweise von Microsoft ExcelBenutzern benötigt, die Excel-Arbeitsblätter mit einer Größe von mehr als 2 GB benötigen. Die 32-BitVersion von Office 2010 bietet die gleiche Funktionalität und ist außerdem mit 32-Bit-Add-Ins
kompatibel. Daher wird standardmäßig die 32-Bit-Version von Office 2010 installiert.
Office 2010 bietet außerdem die Unterstützung für 32-Bit-Versionen von Office 2010-Anwendungen, die
mithilfe von Windows-32-on-Windows-64 (WOW64) unter 64-Bit-Windows-Betriebssystemen
ausgeführt werden. WOW64 ist der x86-Emulator, der die reibungslose Ausführung von 32-BitWindows-basierten Anwendungen auf 64-Bit-Windows-Systemen ermöglicht. Mit Office 2010 können
Benutzer weiterhin vorhandene und vorwiegend in einer 32-Bit-Version vorliegende Microsoft ActiveXSteuerelemente, COM-Add-Ins (Component Object Model) und VBA (Visual Basic für Applikationen)
verwenden, da für viele Add-Ins noch keine 64-Bit-Versionen verfügbar sind. Die Unterstützung der 32Bit-Versionen von Office 2010-Anwendungen, die unter 64-Bit-Betriebssystemen ausgeführt werden
können, sorgt für ein höheres Maß an Kompatibilität mit Steuerelementen, Add-Ins und VBA.
Im Folgenden unsere Empfehlungen für die zu installierende Edition von Office 2010:

Wenn Benutzer in Ihrer Organisation bestehende Erweiterungen von Office für ihre Arbeit
benötigen, z. B. ActiveX-Steuerelemente, Add-Ins von Drittanbietern, hauseigene Lösungen, die
auf Vorgängerversionen von Office aufbauen, oder 32-Bit-Versionen von Programmen, die eine
direkte Schnittstelle mit Office haben, empfehlen wir Ihnen, die 32-Bit-Version von Office 2010 (die
Standardinstallation) auf Computern zu installieren, auf denen unterstützte 32-Bit- und 64-BitWindows-Betriebssysteme ausgeführt werden.

Sind unter den Mitarbeitern in Ihrer Organisation erfahrene Excel-Benutzer, die ExcelKalkulationstabellen mit einer Größe von mehr als 2 GB verwenden, können sie die 64-Bit-Edition
von Office 2010 installieren. Wenn in Ihrem Hause eigene Lösungsentwickler beschäftigt sind,
empfiehlt es sich zudem, diesen Entwicklern Zugriff auf die 64-Bit-Edition von Office 2010 zu
geben, sodass sie die intern entwickelten Lösungen auf der 64-Bit-Edition von Office 2010 testen
und updaten können.
Dieser Artikel bezieht sich auf die aktuelle Version von Office 2010. Eine visuelle Darstellung dieser
Informationen finden Sie im Artikel 64-Bit-Clientinstallation von Microsoft Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168620&clcid=0x407), der unterstützte Szenarien,
Überlegungen zur Bereitstellung und einen Überblick über den Setupvorgang enthält.
280
Inhalt dieses Artikels:

Unterstützte Windows-Betriebssysteme

Architekturspezifische Ordner und Anpassungstools

Unterstützte Szenarien

Bereitstellungsüberlegungen

Setupvorgang

Beurteilen der Anwendungskompatibilität der aktuellen Umgebung
Unterstützte Windows-Betriebssysteme
Zu den unterstützten Windows-Betriebssystemeditionen für 64-Bit-Clients von Office 2010 zählen die
folgenden:

64-Bit-Editionen von Windows Vista mit SP1

64-Bit-Editionen von Windows Server 2008 mit Service Pack 1

Windows 7

Windows Server 2008 R2
Es gilt Folgendes:

Der 64-Bit-Office-Client kann nur unter 64-Bit-Editionen von Windows Vista mit SP1, 64-BitEditionen von Windows Server 2008 mit Service Pack 1, Windows 7 und Windows Server 2008 R2
installiert werden.

Der 32-Bit-Office-Client wird als WOW64-Installation unterstützt. Dies ist die Standardinstallation
unter 64-Bit-Windows-Betriebssystemen. Die 32-Bit-Windows-basierten Anwendungen können
unter 64-Bit-Windows ausgeführt werden. Dadurch ist Kompatibilität mit 32-Bit-OfficeAnwendungen und Add-Ins sichergestellt.

Office 2010-Serverprodukte (Microsoft SharePoint Server 2010, Microsoft SharePoint Foundation
2010 und Microsoft Project Server 2010) unterstützen die 64-Bit-Edition von Windows Server 2008
mit Service Pack 2 und Windows Server 2008 R2. Weitere Informationen finden Sie in den
folgenden Quellen:
281


Hardware- und Softwareanforderungen (SharePoint Server 2010)

Hardware- und Softwareanforderungen (SharePoint Foundation 2010)

Bestimmen der Hardware- und Softwareanforderungen (Project Server 2010)
Die unterstützte Version für Click-to-Run-Szenarien ist Office 2010 32-Bit (WOW64) auf
Computern, auf denen die unterstützten 64-Bit-Editionen von Windows-Betriebssystemen
ausgeführt werden.
Architekturspezifische Ordner und Anpassungstools
Office 2010 umfasst zwei architekturspezifische Ordner: einen für 32-Bit und einen für 64-Bit.
Jeder dieser Ordner enthält Folgendes:

Eine eigene Version der Datei Config.xml und den Ordner Updates.

Ein architekturspezifisches Office-Anpassungstool. Die zugehörigen Dateien befinden sich im
Ordner Admin für die Ordner x86 (32-Bit) bzw. x64 (64-Bit).
Die 64-Bit-Version des Office-Anpassungstools bietet die gleiche Benutzeroberfläche, die gleichen
Funktionen und die gleichen konfigurierbaren Einstellungen wie die 32-Bit-Version. Office 2010
führt XML-Versionen von OPA-Dateien ein: OPAX-Dateien für nicht sprachspezifische Ressourcen
und OPAL-Dateien für sprachspezifische Ressourcen.
Das Office-Anpassungstool bietet die folgende Unterstützung für das Importieren von
Setupanpassungsdateien (MSP-Dateien):

64-Bit-Setupanpassungsdateien können in die 32-Bit-Version des Office-Anpassungstools
importiert und anschließend zum Anpassen der 32-Bit-Versionen von Office-Produkten
verwendet werden.

32-Bit-Setupanpassungsdateien können in die 64-Bit-Version des Office-Anpassungstools
importiert und anschließend zum Anpassen der 64-Bit-Versionen von Office-Produkten
verwendet werden.
Eine 32-Bit-Setupanpassungsdatei, die in die 64-Bit-Version des Office-Anpassungstools
importiert wird, wird zu 64-Bit-konvertiert, und eine 64-Bit-Anpassungsdatei, die in die 32-BitVersion des Office-Anpassungstools importiert wird, zu 32-Bit-konvertiert. Weitere
Informationen zur Verwendung des Importfeatures finden Sie unter Importieren einer Office
2010-Setupanpassungsdatei.
Wenn Sie Office 2010 einschließlich Microsoft Outlook 2010 installiert haben, wird von Outlook der
Registrierungsschlüssel Bitness vom Typ REG_SZ auf dem Computer festgelegt, auf dem Office
installiert ist. Der Registrierungsschlüssel Bitness gibt an, ob es sich bei der Outlook 2010-Installation
um ein 32-Bit- oder ein 64-Bit-Installation handelt. Dies kann hilfreich sein, wenn Administratoren im
Rahmen der Computerüberwachung die in der Organisation installierten Office 2010-Versionen
bestimmen möchten.

Registrierungspfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook

Registrierungsschlüssel: Bitness
282

Wert: entweder x86 oder x64
Unterstützte Szenarien
Die folgenden Szenarien werden vom Office 2010-64-Bit-Client unterstützt.

Unternehmen In Unternehmensumgebungen wird standardmäßig die 32-Bit-Version von
Office 2010 auf Computern installiert, auf denen 32-Bit- oder 64-Bit-Editionen von WindowsBetriebssystemen ausgeführt werden. Diese Konfiguration wird empfohlen.
Alternativ dazu können Administratoren in Unternehmensumgebungen folgendermaßen vorgehen:


Installieren der 32-Bit-Version von Office 2010 auf Computern, auf denen 32-Bit-Editionen von
Windows ausgeführt werden.

Installieren der 64-Bit-Version von Office 2010 auf Computern, auf denen 64-Bit-Editionen von
Windows ausgeführt werden, um den zusätzlichen Arbeitsspeicher auf den 64-Bit-Computern
auszuschöpfen.
Einzelhandelsversion Bei Benutzern, die Office 2010 von DVDs auf Computern installieren, auf
denen ein unterstütztes 64-Bit-Windows-Betriebssystem ausgeführt wird, wird standardmäßig die
32-Bit-Version von Office 2010 (WOW64) installiert.
Benutzer der Einzelhandelsversion, die 64-Bit-Windows-Betriebssysteme verwenden und keine 32Bit-Versionen von Office-Produkten installiert haben, können die systemeigene 64-Bit-Version von
Office 2010 aus dem Ordner x64 auf der DVD installieren.

Parallelinstallationen Parallelinstallationen von 64-Bit- und 32-Bit-Editionen von Office werden
nicht unterstützt. Dies gilt auch anwendungsübergreifend. So ist beispielsweise für
Parallelinstallationen der 32-Bit-Version von 2007 Microsoft Office System und der 64-Bit-Version
von Office 2010 oder der 64-Bit-Version von Microsoft SharePoint Workspace 2010 und der 32-BitVersion von Microsoft Excel 2010 keine Unterstützung verfügbar.

Upgrades Folgende Szenarien für Office-Clientupgrades sind möglich:

Für eine 32-Bit-Installation von 2007 Office System auf einem Computer, auf dem ein 32-BitWindows-Betriebssystem ausgeführt wird, ist ein Upgrade auf eine 32-Bit-Version von
Office 2010 möglich.

Für eine 2007 Office System-Installation auf einem Computer, auf dem ein 64-Bit-WindowsBetriebssystem ausgeführt wird, ist ein Upgrade auf eine 32-Bit-Version von Office 2010
(WOW64) möglich.

Für eine 2007 Office System-Installation ist kein Upgrade auf eine systemeigene 64-Bit-Version
von Office 2010 möglich.
Bereitstellungsüberlegungen
Vor der Bereitstellung von 64-Bit-Editionen von Office 2010 müssen Sie die Vor- und Nachteile
bewerten und feststellen, ob es sich um eine geeignete Bereitstellungsvariante für Ihre spezielle
Umgebung handelt. In den folgenden Abschnitten werden Vorteile und Probleme beschrieben, die sich
283
auf die Kompatibilität auswirken können. Darüber hinaus werden spezifische Überlegungen im Hinblick
auf Outlook angestellt, und es werden die Anwendungen aufgeführt, die eine 64-Bit-Installation von
Office 2010 blockieren bzw. nicht blockieren.
Zuerst sollten Sie sich vergegenwärtigen, dass es nicht möglich ist, eine systemeigene 64-Bit-Version
von Office 2010 auf Computern zu installieren, auf denen 32-Bit-Office-Anwendungen und DrittanbieterAdd-Ins installiert sind. Sie müssen die 32-Bit-Versionen der Office-Anwendungen und Add-Ins
deinstallieren, bevor Sie eine 64-Bit-Version von Office 2010 installieren können. Wenn 32-BitVersionen von Office-Anwendungen und Drittanbieter-Add-Ins installiert sind, die für bestimmte oder
alle Benutzer erforderlich sind, können Sie die Standardinstallationsoption verwenden. Hierbei handelt
es sich um die Installation einer 32-Bit-Version von Office 2010 (WOW64-Installation) auf Computern,
auf denen unterstützte 64-Bit-Editionen von Windows ausgeführt werden. Eine Liste der Anwendungen,
die eine 64-Bit-Installation von Office 2010 blockieren bzw. nicht blockieren, wird bereitgestellt.
Entsprechende Informationen finden Sie unter Blockierende und nicht blockierenden OfficeAnwendungen in 64-Bit-Installationen.
Inhalt dieses Abschnitts:

Vorteile

Nachteile

Veraltete Features

Überlegungen zu MAPI-Anwendungen für Outlook

Blockierende und nicht blockierenden Office-Anwendungen in 64-Bit-Installationen
Vorteile
Die Ausführung einer 64-Bit-Version von Office 2010 bietet die folgenden Vorteile:

Die Möglichkeit, zusätzlichen Arbeitsspeicher zu verwenden.

Excel 2010 kann erheblich größere Arbeitsmappen laden. An Excel 2010 wurden Aktualisierungen
im Hinblick auf die Verwendung der 64-Bit-Speicheradressierung vorgenommen, sodass die 2-GBGrenze für adressierbaren Arbeitsspeicher, die 32-Bit-Anwendungen beschränkt, nicht mehr gilt.

Microsoft Project 2010 bietet mehr Kapazität, insbesondere dann, wenn Sie mit vielen Teilprojekten
eines großen Projekts arbeiten.

Höhere standardmäßige Datensicherheit durch hardwaregestützte Datenausführungsverhinderung.
Nachteile
Die folgenden Aspekte können sich auf die Kompatibilität auswirken:

MDE-, ADE- und ACCDE-Dateien von Microsoft Access Datenbanken, deren Quellcode
entfernt wurde (z. B. MDE-, ADE- und ACCDE-Dateien), können nicht zwischen 32-Bit- und 64-BitEditionen von Office 2010 verschoben werden. Solche Datenbanken, die mit einer 32-Bit-Version
von Office (jede Version) erstellt wurden, können nur mit einer 32-Bit-Version von Office verwendet
284
werden. Eine Datenbank, die mit einer 64-Bit-Version von Office erstellt wurde, kann nur mit einer
64-Bit-Version von Office verwendet werden.

ActiveX-Steuerelemente und COM-Add-Ins ActiveX-Steuerelemente und COM-Add-In-DLLs
(Dynamic Link Libraries), die für eine 32-Bit-Version von Office entwickelt wurden, sind in einem
64-Bit-Prozess nicht funktionsfähig. Das führt dazu, dass Office 2010-64-Bit-Lösungen, die
versuchen, 32-Bit-ActiveX-Steuerelemente oder DLLs zu laden, nicht funktionsfähig sind. Von
installierten 64-Bit-Versionen von Office 2010 werden nur 64-Bit-Steuerelemente ausgeführt. Auf
Computern können 64-Bit- und 32-Bit-Steuerelemente installiert sein, und von der 64-Bit-Version
von Office 2010 können nur die 64-Bit-Versionen der Steuerelemente ausgeführt werden. Sie
können diese Probleme umgehen, indem Sie Steuerelemente und Add-Ins erwerben, die mit 64Bit-Installationen kompatibel sind, oder indem Sie eine 32-Bit-Version von Office 2010 (WOW)
installieren.
Zusätzlich zu Steuerelementen, die in Office-Anwendungen geladen werden, gibt es auch
webbasierte Lösungen, die ActiveX-Steuerelemente in Microsoft Internet Explorer verwenden. In
64-Bit-Editionen von Office 2010 werden einige clientseitige Steuerelemente für eine 32-Bit-Version
von Office installiert, um Lösungen in einem 32-Bit-Browser zu unterstützen (der Standardbrowser
auf aktuellen 64-Bit-Windows-Systemen). Die Darstellungsfunktion In Datenblatt bearbeiten wird
nicht unterstützt, wenn Sie eine 64-Bit-Version von Office 2010 installieren. Diese Funktion ist
jedoch verfügbar, wenn Sie eine 32-Bit-Version von Office 2010 installieren.

Direkte Aktivierung Die folgenden Probleme können auftreten, wenn die Bitanzahl von
Office 2010 nicht mit der einer registrierten Anwendungen identisch ist:

Ein OLE-Server wird möglicherweise nicht direkt instanziiert und nicht geöffnet, wenn die
registrierte Anwendung nicht die gleiche Bitanzahl hat wie die installierte Office-Version (z. B.
wenn die OLE-Server-Anwendung eine 32-Bit-Anwendung und die installierte Version von
Office eine 64-Bit-Version ist).

Beim Einfügen eines Objekts in ein Office 2010-Anwendungsdokument kann bei Unterschieden
in der Bitanzahl ein Fehler auftreten (beispielsweise, wenn Sie ein 32-Bit-Objekt in ein 64-BitOffice 2010-Anwendungsdokument einfügen).

Rendern von Grafiken Zwischen der 32-Bit- und der 64-Bit-Version der GDI (Graphics Device
Interface) bestehen Unterschiede, die sich aufgrund der nicht vorhandenen MMX-Unterstützung in
der 64-Bit-Version auf die Leistung auswirken können. Die MMX-Technologie von Intel ist eine
Erweiterung des IA-Befehlssatzes (Intel Architecture) und verwendet eine Technik, bei der ein
Befehl auf mehrere Daten angewendet wird (Single-Instruction Multiple-Data, SIMD), um
Multimedia- und Kommunikationssoftware durch die parallele Verarbeitung von Datenelementen zu
beschleunigen.

Visual Basic für Applikationen (VBA) Für VBA-Code, der die Declare-Anweisung für den Zugriff
auf die Windows-API (Application Programming Interface, Anwendungsprogrammierschnittstelle)
oder andere DLL-Einstiegspunkte verwendet, wird ein Unterschied zwischen 32-Bit- und 64-BitVersionen feststellbar sein. Die Declare-Anweisung muss mit dem PtrSafe-Attribut aktualisiert
werden, nachdem Ein- und Ausgaben an die API geprüft und aktualisiert wurden. DeclareAnweisungen ohne das PtrSafe-Attribut sind in der 64-Bit-Version von VBA nicht funktionsfähig.
285
Der 64-Bit-Version von Office 2010 VBA wurden die neuen Datentypen LongLong und LongPtr
hinzugefügt. Weitere Informationen zu VBA finden Sie in den Artikeln "64-Bit VBA (Übersicht)" und
"Declare-Anweisung" in der Onlinehilfe zu Microsoft Visual Basic für Applikationen, die in OfficeAnwendungen verfügbar ist.
Veraltete Features
Die Außerbetriebnahme der folgenden Features kann sich auf die Kompatibilität auswirken:

Microsoft Access Der Replikationskonflikt-Viewer wurde sowohl aus 32-Bit- als auch aus 64-BitInstallationen von Office 2010 entfernt. Diese Funktionalität kann weiterhin über die
ReplicationConflictFunction-Eigenschaft implementiert werden. ReplicationConflictFunction ist
eine Routine von Microsoft Visual Basic für Applikationen (VBA) in der ausgeführten Datenbank,
mit deren Hilfe Synchronisierungskonflikte aufgelöst werden können. Weitere Informationen finden
Sie unter "Gewusst wie: Festlegen der Eigenschaften von Datenzugriffsobjekten in Visual Basic" in
der Access 2007-Referenz für Entwickler
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=150854&clcid=0x407).

Publisher Der Microsoft Works-Datenbankkonverter (wdbimp.dll) wurde sowohl aus 32-Bit- als
auch aus 64-Bit-Installationen von Office 2010 entfernt. Dieser Konverter wurde bislang in der
Seriendruckfunktion verwendet, um eine Verbindung mit einer in Microsoft Works erstellten
Datenquelle herzustellen.

Word Microsoft Office Document Imaging (MODI) und alle zugehörigen Komponenten sind in der
32-Bit- und der 64-Bit-Version von Office 2010 nicht mehr verfügbar. Der Formel-Editor der
Vorversion wird in der 64-Bit-Version von Office 2010 nicht unterstützt. In 32-Bit-Installationen von
Office 2010 (WOW64) wird dieser Editor weiterhin unterstützt.
WLL (Word-Add-In-Bibliotheken) WLL-Dateien sind in der 32-Bit- und in der 64-Bit-Version von
Office 2010 veraltet. Eine WLL ist ein Add-In für Microsoft Word, das mit jedem Compiler erstellt
werden kann, der das Erstellen von DLLs unterstützt.
Überlegungen zu MAPI-Anwendungen für Outlook
Wenn Sie 32-Bit-MAPI-Anwendungen (Messaging Application Programming Interface) entwickelt und
installiert haben, sollten Sie bestimmte Maßnahmen ergreifen, um 32-Bit-MAPI-Anwendungen so zu
ändern und neu zu erstellen, dass sie auf einer 64-Bit-Plattform ausgeführt werden können. Dies gilt
auch für 64-Bit-Anwendungen, die auf einer 32-Bit-Plattform ausgeführt werden sollen.
Beginnend mit Office 2010 ist Outlook als 32-Bit- und als 64-Bit-Anwendung verfügbar. Welche Version
(Bitanzahl) von Outlook Sie auswählen, hängt von der Edition des Windows-Betriebssystems (32-Bit
oder 64-Bit) und der Edition von Office 2010 (32-Bit oder 64-Bit) ab, die auf dem Computer installiert ist,
wenn Office bereits installiert wurde.
Folgende Faktoren bestimmen, ob eine 32-Bit- oder eine 64-Bit-Version von Outlook installiert werden
kann:
286

Sie können eine 32-Bit-Version von Office 2010 und eine 32-Bit-Version von Microsoft Outlook
2010 unter einer unterstützten 32-Bit- oder 64-Bit-Edition des Windows-Betriebssystems
installieren. Sie können die 64-Bit-Version von Office 2010 und die 64-Bit-Version von
Outlook 2010 nur unter einem unterstützten 64-Bit-Betriebssystem installieren.

Die Standardinstallation von Office 2010 unter einer 64-Bit-Edition des Windows-Betriebssystems
ist eine 32-Bit-Version von Office 2010.

Die Bitanzahl einer installierten Version von Outlook ist immer mit der Bitanzahl von Office 2010
identisch, falls Office auf demselben Computer installiert ist. Eine 32-Bit-Version von Outlook 2010
kann nicht auf demselben Computer installiert werden, auf dem bereits 64-Bit-Versionen anderer
Office 2010-Anwendungen installiert sind, z. B. die 64-Bit-Version von Microsoft Word 2010 oder
die 64-Bit-Version von Microsoft Excel 2010. Ebenso ist es nicht möglich, eine 64-Bit-Version von
Outlook 2010 auf demselben Computer zu installieren, auf dem bereits 32-Bit-Versionen anderer
Office-Anwendungen installiert sind.
MAPI-Anwendungen umfassen eigenständige Anwendungen wie Microsoft Communicator und
MFCMAPI sowie Dienstanbieter wie Adressbuch-, Speicher- und Transportanbieter. Damit MAPIMethoden- und Funktionsaufrufe in einer MAPI-Anwendung funktionieren (ausgenommen die Simple
MAPI-Funktion MAPISendMail), muss die Bitanzahl der MAPI-Anwendung mit der Bitanzahl des MAPISubsystems auf dem Computer identisch sein, auf dem die Anwendung ausgeführt werden soll. Die
Bitanzahl des MAPI-Subsystems wird wiederum durch die Bitanzahl der installierten Outlook-Version
bestimmt und ist immer mit dieser identisch. Informationen zur Vorbereitung von MAPI-Anwendungen
für 32-Bit- und 64-Bit-Plattformen finden Sie unter Erstellen von MAPI-Anwendungen auf 32-Bit- und
64-Bit-Plattformen (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=165489&clcid=0x407).
Blockierende und nicht blockierenden Office-Anwendungen in 64Bit-Installationen
Wenn 32-Bit-Versionen von Office-Anwendungen auf einem Computer installiert sind, wird eine 64-BitInstallation von Office 2010 standardmäßig blockiert. Im folgenden Abschnitt (Anwendungen, die eine
64-Bit-Installation von Office 2010 blockieren) sind die Anwendungen aufgeführt, die eine 64-BitInstallation von Office 2010 blockieren. Im nächsten Abschnitt (Anwendungen, die eine 64-BitInstallation von Office 201 nicht blockieren) sind die Ausnahmen aufgelistet, d. h., Anwendungen, die
die Installation nicht blockieren. In diesen Fällen wird die Installation der 64-Bit-Version von Office auch
dann fortgesetzt, wenn die aufgeführten 32-Bit-Anwendungen auf dem Computer installiert sind.
Anwendungen, die eine 64-Bit-Installation von Office 2010 blockieren
Die folgenden Anwendungen blockieren eine 64-Bit-Installation von Office 2010:

Microsoft Excel 2010 Viewer

Access-Datenbankmodul von Microsoft Access 2010

Microsoft Office 2010 (Click-to-Run)

Compatibility Pack für 2007 Office System
287
Anwendungen, die eine 64-Bit-Installation von Office 201 nicht blockieren
Die folgenden Anwendungen blockieren eine 64-Bit-Installation von Office 2010 nicht:

Microsoft Visual Studio Web Authoring Component 2007

64-Bit-Komponenten von 2007 Microsoft Office System

Microsoft Office 2010 (OEM-Vorinstallation)

Microsoft Office 2003 Web Components

Expression Web Designer

Microsoft Office XP Web Components

Microsoft Expression Web 1

Microsoft Expression Web 1 Language Packs

Microsoft Expression Web 2

Microsoft Expression Web 2 Language Packs

Visual Basic für Applikationen 6.4 SDK

Visual Basic für Applikationen 6.4 SDK, internationale Komponenten
Setupvorgang
In diesem Abschnitt wird der Setupablauf für eine 64-Bit-Office-Clientinstallation beschrieben.
Die Office 2010-Installations-DVD enthält sowohl die 32-Bit- als auch die 64-Bit-Version von
Office 2010 mit zwei architekturspezifischen Ordnern: einem für die 32-Bit-Version und einem für die
64-Bit-Version. Jeder der architekturspezifischen Ordner enthält eine Datei Setup.exe für die jeweilige
Plattform. Darüber hinaus befindet sich eine Datei Setup.exe im Stammordner. Diese wird als
Plattformauswahl bezeichnet. Die folgende Abbildung veranschaulicht die Ordnerstruktur.
Der Setupablauf ist mit dem Ablauf für eine Standardinstallation der 32-Bit-Version eines Office-Clients
identisch. Darüber hinaus werden jedoch einige Überprüfungen speziell für die 64-Bit-Version von
Office 2010 ausgeführt.
Die folgende Abbildung zeigt die Überprüfungen, die für 64-Bit-Installationen durchgeführt werden.
288
Die folgende Abbildung zeigt, wie vom Setupprogramm ermittelt wird, ob die 32-Bit- oder die 64-BitVersion von Office 2010 installiert werden soll, wenn das Setupprogramm vom Stammverzeichnis der
Medienquelle (DVD) ausgeführt wird, die sowohl die 32-Bit- als auch die 64-Bit-Version von Office 2010
enthält.
289
Im folgenden Abschnitt wird die Abfolge der Ereignisse beim Setup zusammengefasst.
1. Das Setupprogramm überprüft, ob die Voraussetzungen für die 64-Bit-Version von Office 2010
erfüllt sind.
Wenn Sie Setup.exe vom Ordner x64 ausführen, ermittelt das Setupprogramm, ob 32-BitAnwendungen von Office installiert sind. Wenn das Setupprogramm eine 32-Bit-Anwendung von
Office ermittelt, wird eine Fehlermeldung angezeigt, die Benutzer darüber informiert, dass alle 32Bit-Anwendungen von Office zuerst deinstalliert werden müssen, wenn sie mit der Installation der
64-Bit-Version von Office 2010 fortfahren möchten. In der Fehlermeldung werden die installierten
32-Bit-Anwendungen von Office aufgeführt. Wenn das Setupprogramm keine 32-Bit-Anwendungen
von Office feststellt, wird die 64-Bit-Edition von Office 2010 installiert.
Note
290

Wenn Sie Setup.exe vom Ordner x86 ausführen, ermittelt das Setupprogramm, ob 64-BitAnwendungen von Office 2010 installiert sind. Wird eine 64-Bit-Anwendung von Office 2010
festgestellt, wird eine Fehlermeldung angezeigt, und die Installation wird blockiert. Wenn das
Setupprogramm keine 64-Bit-Anwendung von Office 2010 ermittelt, wird die 32-Bit-Edition von
Office 2010 installiert.

Office Professional Plus 2010 und Microsoft Office Professional 2010 sind auch als kombinierte
Version (DVD-Medien) verfügbar, die sowohl die 32-Bit- als auch die 64-Bit-Edition von
Office 2010 einschließt. Wenn das Setupprogramm aus dem Stammordner der Office 2010DVD ausgeführt wird, die sowohl die 32-Bit-als auch die 64-Bit-Version von Office 2010 enthält,
wird die Installation folgendermaßen ausgeführt:
2. XML-Daten werden gelesen.
3. Die Funktionsstruktur wird erstellt.
4. Die lokale Installationsquelle wird erstellt.
5. Office 2010 wird installiert.
6. Die 64-Bit-Anpassungsdatei des Office-Anpassungstools wird angewendet.
7. Softwareupdates werden angewendet.
Weitere Informationen zur Setupabfolge finden Sie unter Setupvorgang in Übersicht über die
Setuparchitektur von Office 2010.
Beurteilen der Anwendungskompatibilität der
aktuellen Umgebung
In Office 2010 werden die folgenden neuen Tools zum Testen der Anwendungskompatibilität
bereitgestellt, mit denen IT-Profis die Kompatibilität von Anwendungen prüfen können:

Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (Office Environment Assessment Tool, OEAT) Mit
diesem Tool können Sie die vorhandene Umgebung vor dem Bereitstellen von Office 2010
untersuchen. Mithilfe des OEAT können Sie herausfinden, welche Arten von Add-Ins vorhanden
sind und in welchem Umfang Add-Ins für Microsoft Office-Anwendungen in der Umgebung
verwendet werden. Das OEAT sammelt Informationen über Add-Ins für Microsoft Office 2000,
Microsoft Office XP, Microsoft Office 2003 und 2007 Microsoft Office System und generiert darüber
Berichte. Es ermittelt darüber hinaus, welche Anwendungen mit Office 2010 interagieren (über
COM), und erstellt eine Übersicht über den allgemeinen Zustand der untersuchten Systeme.
Weitere Informationen finden Sie unter Anleitung für das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung
(OEAT) für Office 2010 und Office Environment Assessment Tool (OEAT) quick start guide for
Office 2010 (Obsolete).

Microsoft Office Code Compatibility Inspector Mit diesem Tool können Sie in Excel 2010,
PowerPoint 2010, Word 2010 und Microsoft Visual Studio 2008 Probleme mit Makros und Add-Ins
für Microsoft Visual Basic für Applikationen (VBA) beheben. Dieses Tool durchsucht den Code auf
bekannte Kompatibilitätsprobleme und gibt eine entsprechende Meldung zurück, wenn es
Elemente im Code des Objektmodells gefunden hat, die sich verändert haben oder entfernt
291
wurden. Die Inspektortools finden Code, der aufgrund von Änderungen und veralteten Elementen
im Office 2010-Objektmodell inkompatibel ist. Außerdem können die Inspektortools Code nach
Declare-Anweisungen durchsuchen und diese Anweisungen so aktualisieren, dass sie mit der 64Bit-Version von Office 2010 kompatibel sind. Weitere Informationen finden Sie unter
Benutzerhandbuch für Microsoft Office Code Compatibility Inspector.

Office Migration Planning Manager (OMPM) Auch dieses Tool für 2007 Office System können
Sie zum Untersuchen der Umgebung auf Konvertierungsprobleme verwenden, die sowohl in
2007 Office System als auch in Office 2010 vorkommen. Weitere Informationen finden Sie unter
Übersicht über Office Migration Planning Manager (OMPM) für Office 2010. Eine neue Version von
OMPM für Office 2010 wird kurz nach der Produktveröffentlichung erhältlich sein.
Weitere Informationen finden Sie unter Übersicht über die Anwendungskompatibilität für Office 2010
und Handbuch zur Bewertung der Anwendungskompatibilität und zur Anwendungswartung für Office
2010.
Parallel zur Einführung der 64-Bit-Editionen von Office 2010 wird Microsoft Visual Basic für
Applikationen, Version 7.0, (VBA 7) veröffentlicht, das sowohl für 32-Bit- als auch für 64-Bit-Versionen
verwendet werden kann. Weitere Informationen finden Sie unter Kompatibilität zwischen der 32-BitVersion und der 64-Bit-Version von Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=179546&clcid=0x407). In diesem Artikel werden die
Änderungen beschrieben, die für die 64-Bit-Version von Office 2010 gelten, die neue VBA 7-CodeBase
vorgestellt sowie Probleme bei der Kompatibilität zwischen der 32-Bit- und der 64-Bit-Version von
Office 2010 und mögliche Lösungen erläutert.
Siehe auch
Kompatibilität zwischen den 32-Bit- und 64-Bit-Versionen von Office 2010
Office-Anpassungstool in Office 2010
Datei "Config.xml" in Office 2010
Übersicht über die Setuparchitektur von Office 2010
292