Völker Micro- Stimulation

Transcription

Völker Micro- Stimulation
VOLKER WORLD
Pflegebetten
Nursing Beds
Klinikbetten
Hospital Beds
Pflegemöbel
Care Furniture
Krankenhausmöbel
Hospital Furniture
Funktionsmöbel
Utility Furniture
Komfortbetten
Convenience Beds
Hilfsmittel
Technical Aids
Ausgabe 30 · 2. Quartal 2008 · Direktversand · 34.000 Exemplare · Abgabe gratis · Deutsch/Englisch · Edition 30 · 2nd Quarter 2008 · Direct Delivery · 34,000 Copies · Free of Charge · German/English
Völker Micro-Stimulation
Pilotstudie bei
neurologisch/
geriatrischen
Patienten
Seite 4
> INHALT:
Palliativpflege im Berliner
Sophienhaus Bethanien
Seite 7
Qualità tedesca
per l'Italia
Harmonie Project srl –
partner della ditta Völker in Italia
Edizione speciale Italia/
Sonderteil Italien
Seite 11
Seite 14
> EDITORIAL:
> THEMA:
Expertenstandard „Pflege von
Menschen mit chronischen
Wunden“ ...................................... 1
M
Ein neuer Standard ist gesetzt
THEMEN
Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“
Mikrostimulation im
Krankenhausbett ........................... 4
Sonderteil Italien/
Edizione speciale Italia ............... 14
REFERENZEN
Palliativpflege im Berliner
Sophienhaus Bethanien ............... 11
PRODUKT-INFORMATIONEN
Völker MiS® Activ ........................ 7
Derungs Leuchte
Dcare® medicool ........................... 13
WIBU Fachmesse
CARECONCEPT 2008 .................. 13
RUBRIKEN
Rückenschule .............................. 16
Völker AG
Sudoku Rätsel ............................ 16
Comic: Bett-Man ....................... 16
Impressum .................................. 16
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Exposanità
XVI. Mostra
internazionale
al servizio
della sanità e
della salute
Bologna
Quartiere Fieristico
Völker AG
Micro-StimulationsSysteme in der Praxis
M
it dem 6. Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen
Wunden“ liegt nun ein in der Öffentlichkeit lange erwarteter Standard vor.
Zum ersten Mal wurden einheitliche
Handlungsfelder für die drei häufigsten chronischen Wundarten definiert.
Der Standard beinhaltet den aktuellen Stand der professionellen Pflege von
Menschen mit einem Dekubitus, einem
Ulcus cruris venosum, arteriosum, mixtum oder einem Diabetischen Fußsyndrom.
In Deutschland sind schätzungsweise
ca. 3–4 Millionen Menschen von einer
der drei häufigsten chronischen Wunden betroffen. Somit begegnen Pflegende immer wieder Menschen mit einer
chronischen
Wunde
und das in den unterschiedlichsten pflegerischen Versorgungsstrukturen. Ob im Krankenhaus, auf den Stationen,
in der Wundambulanz,
in Pflegeheimen oder in
der häuslichen Versorgung stehen Pflegefachkräfte vor unterschiedlichen Herausforderungen in der Betreuung
dieser großen Patientengruppe. Untersuchungen in Deutschland zeigen, dass
die Versorgung von Patienten mit einer
chronischen Wunde unzureichend ist
und oft nicht den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht.
Diese Tatsache tritt zunehmend in den Fokus
der breiten Öffentlichkeit, wie ein Artikel Anfang 2008 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu diesem Thema
belegt.
Am Versorgungsprozess Beteiligte beklagen
eine mangelnde Kooperation und Kommunikation, fehlende Strukturen und unzureichende finanzielle
und personelle Ressourcen. Betroffene
erleben Versorgungsbrüche beim Wechsel von einer Institution zur Anderen.
lassen sich unzweifelhaft feststellen. Das
hat sein Gutes, denn die Messbarkeit
bietet die Möglichkeit, Erfolge sichtbar
zu belegen. Andererseits lassen sich
auch mögliche Misserfolge und Fehler
messen. Und so ist und bleibt die Dekubitusprophylaxe das Herzstück der
Pflege, das Dekubitalgeschwür jedoch
das Schreckgespenst.
Zu helfen, dieses Schreckgespenst zu vertreiben, ist
Anliegen der Völker AG.
Denn einen wirksamen Beitrag zur Dekubitusprophylaxe erbringen Micro-Stimulations-Systeme wie
Völker MiS®. Einen
wirksamen Beitrag
zur Dekubitustherapie erbringt das
Völker MiS®
Activ.
Beide Systeme
sind inzwischen erprobt und für gut befunden.
So ist inzwischen jedes Völker Klinikund Pflegebett standardmäßig mit einer
MiS® Liegefläche ausgestattet – ohne
Aufpreis. Solchermaßen ausgestattete
Betten sorgen dafür, dass ziemlich exakt
ein Drittel der statistisch von Dekubitus
2, 3 und 4 Betroffenen von diesem Übel
verschont bleibt (s. Seite 7).
Bereits zur MEDICA 2007 veröffentlichten wir eine „Klinische Evaluation
zur Wirksamkeit des aktiven Völker
Micro-Stimulations-Systems“ (Projektleitung Prof. Dr. J. Osterbrink). Diese
Pilotstudie wurde für den Bereich
Krankenhaus bereits abgeschlossen. Die
außerordentlich positiven Ergebnisse
sind in dieser Völker Wörld mit einem
Artikel aus der Fachzeitschrift „Die
Schwester/Der Pfleger“ zitiert. Sie betreffen insbesondere Vigilanz, Schmerzempfinden, Bewegung und Komfort.
enschen
in Bewegung. Das ist einer der zentralen
Aussagen dieser
Völker Wörld. Und wenn dies auch
nicht so und nicht so ausdrücklich
über jedem Beitrag steht, so können
Sie es aber doch immer zwischen den
Zeilen herauslesen.
Es beginnt mit unserem Leitartikel
links zum neuen, 6. Expertenstandard „Chronische Wunden“. Kapitel
2.5.1.3 befasst sich explizit mit
Bewegung und Bewegungsförderung.
Unten auf dieser Seite finden Sie
in Heinrich Völkers „Meine Meinung“ den Vergleich zwischen wegsperrenden, durchgehenden Seitengittern und mobilisierenden geteilten Seitensicherungen.
Unser Beitrag auf Seite 4 zu den
außerordentlich positiven Ergebnissen einer Pilotstudie zum aktiven
Völker Micro-Stimulations-System,
in diesem Falle bei neurologisch/geriatrischen Patienten im Krankenhaus.
Auf Seite 11 folgt der Erfahrungsbericht aus dem Berliner Sophienhaus Bethanien zu MiS® Standard
und MiS® Activ und die Erfolge dort
bei der Dekubitusprophylaxe. Warum Völker diese beiden Systeme
entwickelt hat, und auf welchen
Grundlagen und unter Mithilfe welcher Persönlichkeiten, das lesen Sie
schließlich in dem Artikel „Zwei Systeme, die Menschen bewegen“.
Hinreichend Hinweise, sich selbst
zu bewegen und ausreichend Anregungen, das eine oder andere in die
Sabrina Simon
Praxis umzusetzen.
> Bitte umblättern
> MEINE MEINUNG:
Völker AG
Völker AG, Wullener Feld 79, 58454 Witten,
PSdg, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt, 59143
D
iese Ausgabe widmet sich
ganz besonders einem Thema: Der Pflege von Menschen mit chronischen Wunden – und
demzufolge einer der drei häufigsten
chronischen Wundarten, dem Dekubitus. Die Entstehung von Dekubitalulcera wird in der gesundheitspolitischen
Diskussion als Qualitätsstandard
schlechthin für die pflegerische
Versorgung gesehen. Die Prävalenz dient als Gradmesser der
Pflegequalität. Wie kommt es
dazu? Dekubitus ist ein augenscheinlich äußerliches,
sichtbares, gut und
objektiv dokumentierbares Phänomen. Vorhandensein oder
Fehlen, Größe
und
Schweregrad
Die Datenerhebung in stationären
Altenpflegeeinrichtungen läuft zurzeit
noch. Der Fokus liegt hier auf der
Wundheilung, die im Krankenhaus mit
den 7-tägigen Auswertungen – entsprechend der durchschnittlichen Verweildauer – nicht gemessen werden konnte.
Der besondere Vorteil beider Systeme
ist nicht nur die ideale Ergänzung in
der Prophylaxe und Therapie, sondern
auch die Einfachheit des Handlings: Im
Gegensatz zu Wechseldruck- oder
Weichlagerungssystemen sind beide
Völker MiS® Systeme format- und niveaugleich und können bei Bedarf in
Völker Betten einfach ausgetauscht
werden. Hier ist Völker MiS® Activ eine echte und in vielen Fällen die bessere, auf jeden Fall immers – bei gleichen
Heilungserfolgen – die einfachere
und sehr viel preiswertere AlternatiHeinrich Völker
ve.
Giuseppe Fraterrigo
Zwei Systeme, die
Menschen bewegen
Giuseppe Fraterrigo
Photodisc/Völker AG
Mikrostimulation
im Krankenhausbett
Völker AG
Informationen für alle, die sich um die Pflege von Alten, Behinderten und Kranken kümmern · Information for all concerned with the care of the elderly, the sick and the handicapped
This issue contains English translations of the main articles and shortened versions of most of the other texts.
»Der Expertenstandard enthält
zentrale Qualitätskriterien auf
einem professionell abgestimmten Leistungsniveau. Er benennt
die im pflegerischen Versorgungsprozess verantwortlichen Akteure,
enthält verbindliche Maßnahmen,
definiert messbare Ergebnisse
und lässt dabei professionelle
Gestaltungsspielräume.«
So gehen z. B. wichtige Informationen
und Strukturen bei der Entlassung aus
dem Krankenhaus in die Häuslichkeit
verloren. Ist eine Wunde chronisch,
und das kann trotz sach- und fachgerechter Therapie bereits nach 4–12
Wochen der Fall sein, werden besondere Anforderungen an das Pflegefachpersonal gestellt.
Entstehung des Expertenstandards
Die Entwicklung des Expertenstandards erfolgte zwischen 2006 und 2007
mit folgenden Schritten: Bildung einer
unabhängigen Expertenarbeitsgruppe;
Literaturanalyse; Erarbeitung der Präambel, des Standards und der Kommentierung und Konsentierung.
Zurzeit erfolgt die modellhafte Implementierung in ausgewählten Einrichtungen. Hierbei wird die Akzeptanz und
Praxistauglichkeit überprüft. Nach spätestens 3 Jahren erfolgt eine Überprüfung der Aktualität. Mit der Einführung
der evidenzbasierten Expertenstandards
in Deutschland kommt es zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualität
der pflegerischen Versorgung.
Aufbau
Der Expertenstandard setzt sich aus
folgenden Komponenten zusammen.
1. Präambel: Sie enthält die Gesamtzielsetzung inkl. der Begründung,
die Ziel- und Anwendungsgruppe
und die spezifischen Bedingungen
für die Umsetzung.
2. Standardtext: Mit 5 Standardebenen
jeweils unterteilt in Struktur-, Prozess- und Ergebnisebene. Die Strukturebene beschreibt die erforderlichen Kompetenzen der Pflegefachkräfte und des Managements der
Einrichtung. Auf der Prozessebene
werden die Aufgaben und pflegerischen Handlungen dargestellt. In der
Ergebnisebene wird das zu erreichende Ergebnis konkret beschrieben.
3. Kommentierung: Diese enthält die
einzelnen Kriterien der jeweiligen
Ebene, deren Erklärungen und Ausführungen. Die Kommentierung
bietet Hilfestellung für die Praxis.
4. Literaturstudie: Beschreibt den gegenwärtigen Wissensstand und bewertet die Evidenz.
5. Glossar: Erklärung der verwendeten
spezifischen Fachbegriffe.
6. Auditverlauf und -instrumente: Beschreibt die Ergebnisse des Audits
und die verwendeten Erhebungsinstrumente.
7. Anhang. Instrumente, z. B. zur Erfassung der Lebensqualität.
Der Expertenstandard enthält zentrale Qualitätskriterien auf einem professionell abgestimmten Leistungsniveau.
Er benennt die im pflegerischen Versorgungsprozess verantwortlichen Akteure, enthält verbindliche Maßnahmen, definiert messbare Ergebnisse und
lässt dabei professionelle Gestaltungsspielräume. Durch das Zusammenführen des aktuellsten und „besten“ verfügbaren wissenschaftlichen und pflegepraktischen Wissens zum Thema „Pflege von Menschen mit chronischen
Wunden“ entstanden die vorliegenden
Inhalte. Mit der breiten Einführung des
Expertenstandards steht der Pflegepraxis ein Instrument zum Theorie-Praxis-
Transfer und zur
weiteren Professionalisierung der
Pflegepraxis zur
Verfügung.
Pflegespezifischer Beitrag
Der neue Expertenstandard
beschreibt den
pflegespezifischen Beitrag zur
Versorgung von
Menschen mit einer chronischen
Wunde. Pflegende agieren hier in
Kooperation mit dem Patienten und
deren Angehörigen in einem multiprofessionellen Therapie- und Versorgungsteam. Pflegerische Aufgaben sowie Handlungsalternativen und -spielräume in der direkten Patientenversorgung werden beschrieben. Zurzeit ist es
nicht Aufgabe und Kompetenz von
Pflegefachkräften, die geeignete Wundauflage zur phasengerechten idealfeuchten Wundbehandlung auszuwählen, geschweige denn zu verordnen. Vielmehr
besteht der eigenständige Aufgabenbereich für Pflegende in der Bestimmung von Verhalten und Umgang mit
der Erkrankung und den wund- und
therapiebedingten Einschränkungen.
Ziel des Expertenstandards
Die definierte Zielsetzung des
Expertenstandards ist es, alle Patienten
mit einer chronischen Wunde vom Typ
Decubitus, Ulcus cruris venosum/arteriosum/mixtum oder Diabetisches Fußsyndrom pflegerisch so zu betreuen, dass
ihre Lebensqualität gefördert, die
Wundheilung unterstützt und die
Rezidivbildung sowie die Neuentstehung von Wunden vermieden
wird.
liegt immer in der Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen und im
Erhalt der noch bestehenden Mobilität.
Eine Bewegungseinschränkung aufgrund von Schmerzen bedarf einer
Schmerzprävention und einer adäquaten Schmerzbehandlung.
Zu einer adäquaten Schmerztherapie
gehören neben der Ursachenbekämpfung:
– die Identifikation lokaler, Wundschmerz verursachender Faktoren,
– die Analgesie nach WHO Stufenschema und
– der eventuelle Einsatz co-analgetischer Medikamente.
Druckentlastung bei Patienten
mit Dekubitus
Eine adäquate Druckentlastung bei
Patienten mit Dekubitus ist für eine rasche Wundheilung unerlässlich. Um eine Druckentlastung zu erreichen, soll
der Betroffene nicht auf dem Dekubitus
sitzen oder liegen. Lagerung und Hilfsmittelversorgung sind zentrale Prinzipien in der Therapie eines Dekubitus. Die
druckreduzierenden oder druckentlastenden Hilfsmittel sind so auszuwählen,
dass sie die noch vorhandene Bewegung
nicht zusätzlich einschränken oder sogar
Schmerzen verursachen.
Auswahlkriterien sind:
– Allgemeiner Gesundheitszustand,
– Zielsetzung bei der aktuellen Versorgung,
– noch bestehende Bewegungsmöglichkeiten,
– Auswirkungen auf Schlaf und Wohlbefinden,
– körperliche Konstitution.
Nicht empfohlen werden Sitzringe,
Wasserkissen und Schaffelle.
Bewegung und
Bewegungsförderung bei Patienten mit Dekubitus
Schümmelfeder
2
Zu
den
umfangreichen
Maßnahmen neben der Druckreduzierung/Druckentlastung gehören auch solche zur Bewegungsförderung. Für den aktuellen
Expertenstandard konnten in der aktuellen Literatur keine speziellen Interventionen zur Bewegungsförderung
identifiziert werden. Jedoch gelten die
im Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ gemachten Empfehlungen auch für diese Gruppe. Auch
bei bereits bestehendem Dekubitus
sind individuelle Bewegungsintervalle,
reibungs- und scherkräftearme Mobilisation und Transfer durchzuführen. Zu
berücksichtigen ist, dass Betroffene mit
einem Diabetischen Fußsyndrom oder
einem Ulcus cruris venosum andere Interventionen als die oben beschriebenen benötigen.
Weiterer Inhalt des Expertenstandards ist eine sach- und fachgerechte
Beurteilung der Wunde. Darauf aufbauend erfolgt eine phasengerechte idealfeuchte Wundversorgung.
Neben den oben aufgezeigten Interventionen liegt ein Schwerpunkt des
Standards „Pflege von Menschen mit
chronischen Wunden“ in der Edukation von Patienten und deren Angehörigen zu alltagsorientierten Maßnahmen im Umgang mit der Wunde selbst
und den täglichen negativen Auswirkungen. Durch die Schulung und
Beratung werden die Fähigkeiten zum
Frank Schümmelfeder
Fachkrankenpfleger, Wundexperte ICW,
Pflegewissenschaftler BScN/MScN, wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachhochschule
Osnabrück, Expertenstandard „Pflege von
Menschen mit chronischen Wunden“
Selbstmanagement so verbessert, dass
sich positive Effekte auf die Wundheilung und auf die Lebensqualität ergeben.
Ausblick
Internationale Studien kommen zu
dem Ergebnis, dass Betroffene sich eher
als Wunde denn als ganzer Mensch mit
allen seinen Bedürfnissen, Sorgen und
Einschränkungen wahrgenommen fühlen. So lag bisher der pflegerische
Schwerpunkt eher in der direkten Versorgung der Wunde als auf der Unterstützung unserer Patienten im Umgang mit der Erkrankung und deren
Einschränkungen im Alltag.
Diese eingeschränkte Sichtweise ist
mehr und mehr im Umbruch begriffen. Dieses findet auch Ausdruck in
den Inhalten der aktuellen Curricula
zur Ausbildung von Fachexperten in
der Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Der nun bald vorliegende Standard verlangt in der konsequenten Umsetzung eine Öffnung hin
zur Patientenorientierung. Dies bietet
der Profession Pflege ein enormes
Potenzial zur Weiterentwicklung und
den Betroffenen eine verbesserte
individuelle pflegerische VersorFrank Schümmelfeder
gung.
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Maßnahmen zu wund- und
therapiebedingten Einschränkungen
Betroffene erleben insbesondere
durch Schmerzen, Einschränkung der
Mobilität, Wundexsudat und Wundgeruch eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Diese unterschiedlichen Belastungen hängen eng
miteinander zusammen. So verbirgt
sich häufig hinter einer eingeschränkten Mobilität ein BewältigungsVerhalten gegenüber dem erlittenen
Schmerz. Eine von den Pflegenden
oder Angehörigen wahrgenommene
Erschöpfung, Antriebsarmut oder
Resignation hat oft eine Ursache im
nicht ausreichenden Schlaf. Einige der
Patienten haben aufgrund des immer
wiederkehrenden und nicht zu kontrollierenden Schmerzes seit Monaten
nicht mehr durchgeschlafen.
Aufgrund der Komplexität der unterschiedlichen Maßnahmen werden im
Folgenden nur exemplarisch einige Interventionen dargestellt.
In der 2. Prozess-Ebene werden Maßnahmen zu wund- und therapiebedingten Einschränkungen beschrieben. Die
Pflegefachkraft kennt die alltagsbezogenen Belastungen und Einschränkungen. Daraus folgt gemeinsam mit dem
Patienten und gegebenenfalls deren
Angehörigen die Maßnahmenplanung.
Hierzu können folgende Punkte relevant sein:
– Maßnahmen zum Umgang und zur
Vermeidung von wund- und therapiebedingten Einschränkungen,
– Wundheilungsfördernde Interventionen,
– Kompressionstherapie bei Ulcus cruris venosum,
– Unterstützung der Ernährung,
– Direkte Wundversorgung,
– Rezidivprophylaxe und
– Hautschutz.
Patienten mit einer chronischen
Wunde leiden häufig unter Mobilitätseinschränkungen. Die Priorität hier
Diese Netzfreischaltung gibt es nur
bei Okin. Läuft kein Antrieb, läuft
kein Strom: Er wird direkt und komplett am Netzstecker gekappt.
Okin befreit.
Netzfreischaltung ist
nicht gleich Netzfreischaltung. Übliche NFS
schalten die Spannung
nicht komplett ab, es
fließt noch Standby-Strom (Abb. rechts). Allein die Netzfreischaltung von OKIN
(Abb. links) trennt die Verbindung komplett mittels eines allpolig schaltenden
Relais. Erst wenn der Handschalter betätigt wird, ist der Antrieb mit dem Netz
verbunden. Ansonsten befindet sich das System in einem Zustand, als wäre der
Netzstecker gezogen. Die OKIN Netzfreischaltung befreit ein Klinik- oder Pflegebett garantiert von Strom und von Elektrosmog. Ein weiterer Vorteil: Bereits im
Netzstecker ist eine Primärsicherung installiert. Diese trennt schon bei sehr geringen Unregelmäßigkeiten das Bett vollständig vom Netz und befreit so von Gefahren, die z. B. durch die Beschädigung eines Kabels auftreten könnten.
Okin Gesellschaft für
Antriebstechnik mbH
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3
> TOPIC:
New experts’
standard
“nursing of people
with chronic
wounds”
W
ith the 6th experts’ standard, “nursing of people
with chronic wounds”,
we now have a standard long since
having been expected by the public.
For the first time, standardized fields
of action have been defined for the
three most frequent types of chronic
wounds.
The standard comprises the latest
state of professional nursing of people
with pressure sores, an Ulcus cruris
venosum, arteriosum, mixtum, or a diabetic foot syndrome.
In Germany, the estimated number
of people with one of the three most
frequent types of chronic wounds is
about 3–4m. Therefore, nursing staff
will always encounter such people in
various nursing environments. Be it in
1. Preamble: This contains the overall
objective including the reasons, the
target group, the group of patients
and the specific conditions that have
to obtain when it is implemented.
2. Standard text: With 5 standard levels, each broken down into a structural,
process and result level: The structural
level describes the necessary competence
to be found among the nursing staff and
the management of the institution in
question. The process level describes the
nursing responsibilities and actions. The
result level in specific terms describes
the result to be achieved.
3. Comments: The comments contain
the individual criteria of the respective level, their explanations and details. They serve the standard’s practical implementation.
4. Analysis of the pertinent literature:
This describes the latest state of pertinent scientific research and evaluates the evidence.
5. Glossary; This contains the terminology.
6. Audit process and tools: This describes the results of the audit and
the tools used.
7. Appendix: ools, e.g. to register the
quality of life.
The experts’ standard contains central quality criteria at a professionally
coordinated performance level. It designates the actors responsible in the nursing process, sets
forth compulsory
measures, defines
gaugeable results
and gives professional
leeway.
The combination
of the latest and
“best”
science
and practice regarding “nursing
of people with
chronic wounds”
thus provided the
present contents.
A wide-ranging implementation of the experts’ standard will provide nursing with a theory-practicetransfer and an additional professionalization tool.
medical care given to patients with
chronic wounds. Nursing staff here act
in conjunction with the patients and
their relatives in a multi-professional
team of therapy and care. It describes
nursing responsibilities and alternative
actions and scope in direct care.
Currently, it is not part of the nursing
staff ’s responsibility or authority to select, not to mention prescribe, an appropriate bandage for a treatment of
the wound in terms of the right stage
and ideal degree of moisture. Their task
is to determine how to handle the disease and the wound and therapy-related
restrictions.
The experts’ standard’s objective
Its defined objective is that all patients suffering from a chronic wound
of the pressure sore, Ulcus cruris venosum / arteriosum / mixtum, or diabetic
foot syndrome type get a care that increases their quality of life, supports the
healing of the wounds and prevents recidivity and new wounds.
Measures on wound and therapyrelated restrictions
A patient’s quality of life is heavily reduced by pain, reduced mobility,
wound exudate, smell etc.. These burdens are closely connected. Reduced
mobility, for example, is how patients
cope with the pain they feel. Tiredness,
exhaustion, lack of drive or resignation
are often the result of (months) of a
lack of sleep in turn caused by the recurrent and uncontrollable pain.
Given the complexity of the various
measures, the following will only comprise some interventions and only in an
exemplary fashion.
At the process level, measures on
wound and therapy-related restrictions
are described. The nursing staff knows
about the routine burdens and restrictions. This makes for a joint planning
of the measures with the patients and
their relatives. The following issues
might have a bearing on such plans:
– Measures on how to deal with and
prevent wound and therapy-related
restrictions,
– wound-healing-promoting interventions
– Ulcus cruris venosum compression
therapy,
– dietary support,
»The experts’ standard contains
central quality criteria at a
professionally coordinated
performance level. It designates
the actors responsible in the
nursing process, sets forth
compulsory measures, defines
gaugeable results and gives
professional leeway.«
hospitals, nursing homes or a wound
AE department, wards or in domestic
care – nursing staff face this huge challenge. Studies conducted in Germany
have revealed that the medical care for
such people is insufficient and often
not state-of-the-art. This fact is increasingly acknowledged by the public, as is
attested to by an article in the Frankfurter Allgemeinen Zeitung at the beginning of 2008.
People involved in the care process
complain about a lack of cooperation
and communication, structures and financial resources and manpower.
Patients experience disrupted care when
changing from one institution to another. Important information, for example, is lost when a patient is discharged from hospital. If a wound is
chronic – and this can be the case after
only 4 – 12 weeks an expert therapy
notwithstanding – this places special
demands upon the nursing staff.
Contribution to nursing
The new experts’ standard describes
its nursing-specific contribution to the
– direct treatment
of
wounds,
– recidivity prevention and
– skin protection.
Patients with
chronic wounds
often suffer from
reduced mobility.
The priority is to
treat the underlying causes and to
retain what mobility is left. A reduced mobility
caused by pain
necessitates pain
prevention and
an adequate pain
therapy, which also includes:
– an identification of local, painrelated and causing factors,
– an analgesia in accordance with the
WHO-defined stages,
– a possible use of co-analgesic
drugs.
Pressure relief for
pressure sore patients
An adequate pressure relief is a conditio sine qua non for a fast healing of
the wounds.
In order to achieve such a pressure relief, the patient should not sit or lie on
the pressure sore. Lying and providing
medical aids are central to a pressure
sore therapy. The chosen pressure-relieving and reducing aids should not
further reduce the patients’ mobility or
even cause more pain. Selection criteria
are:
– a patient’s general medical condition
– the treatment’s objective
– the mobility left
– the impact on sleeping patterns and
well-being
– the physical constitution
Seat rings, water cushions and sheepskin are not recommended.
Mobility and mobility promotion
among pressure sore patients
Among the comprehensive measures
are pressure reduction / pressure relief
and mobility promotion. For the latest
experts’ standard, no special interventions could be found in the pertinent
available literature. However,
the recommendations given in the
experts’ standard
“pressure sore prevention in nursing” do also apply
here. If a patient
already has developed a pressure
sore, individual
movement intervals, low-friction
and low-shearforce mobilisation
and transfers have
to be applied.
It has to be taken into account
that diabetic foot
syndrome or Ulcus cruris venosum patients require other interventions than
those given above.
Other contents are an expert assessment of the wound, based upon which
the treatment will be determined in
terms of stage and an ideal degree of
moisture.
The above aside, the standard also focuses upon an education of patients
and their relatives in routine treatment
of the wound and its continual negative
impact. This will improve their selfmanagement skills to such an extent
that there are positive effects on the
healing of the wounds and the quality
of life.
Shutterstock
Es folgt eine englischsprachige
Fassung dieses Artikels/
English version of this article:
>
Outlook
International studies have shown that
patients see themselves perceived as a
wound, as it were, rather than a human
being with all its needs, concerns and
limitations.
Hitherto, nursing focused upon a direct treatment of the wound rather on
support for our patients in dealing with
the disease and the restrictions this
means in everyday life.
However, this all is changing now.
Just look at the contents of the latest
curricula for the training of specialists
in this field. The soon-to-be-published
standard rather consistently thus demands more patient orientation. This
makes for an enormous development
potential in professional nursing and
will provide patients with improved inTranslation: Vestido AG
dividual care.
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Dlite® amadea Bed
Dlite® vanera
Dcare® medicool
The development of the experts’
standard came about between 2006 and
2007 in the following stages: Establishment of a team of experts; Analysis of
the pertinent literature; Preparation of
the preamble, the standard and comments; Finding a consensus.
Currently, we see the pilot implementation at selected institutions in
which the standard is checked for its acceptance and practicability. After 3
years at max, it will be checked for its
up-to-dateness. The introduction of the
evidence-based experts’ standards
means a continual improvement of the
quality of nursing.
Neureuter
Evolution of the experts’ standard
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The experts’ standard is comprised of
the following components:
Vertrieb Deutschland • Herbert Waldmann GmbH & Co. KG • D-78056 Villingen-Schwenningen • Deutschland • Telefon +49 7720 601-100 • Fax +49 7720 601-290
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4
D
ie Testung von Bettensystemen für den klinischen Einsatz erfolgt in der Regel unter Betrachtung der Druckreduktion
zur Dekubitusprävention und/oder
-therapie. Vor dem Hintergrund der
älter werdenden Patienten muss jedoch davon ausgegangen werden, dass
eine Förderung von beispielsweise Bewegung und Komfort sowohl die
Qualität einer Gesundheitseinrichtung
im Allgemeinen als auch die Qualität
der pflegerischen Versorgung im Speziellen optimieren können. Ziel der vorliegenden Pilotstudie in zwei Kliniken
der Maximalversorgungsstufe war es,
ein weiterentwickeltes Lagerungssystem zu testen, welches auf dem Prinzip
der Mikrostimulation basiert.
Nur wenige Arbeiten nehmen Bezug
auf die Auswirkungen der Bettensysteme hinsichtlich Vigilanz, Bewegung,
Schmerz und Komfort (vgl. Allman et
al. 1987, Devine 1995, Evans, Land &
Geary 2000, Gunningberg et al. 2000).
Die hier vorgestellte Pilotstudie sollte
die Effekte des Systems Völker MiS®
Activ (im weiteren MiS® Activ genannt)
anhand der Variablen „Vigilanz“, „Bewegung“, „Schmerz“ und „Komfort“ im
Vergleich zu dem System Völker MiS®
und einem herkömmlichen Krankenhausbett untersuchen. Da das System
MiS® Activ in verschiedenen Bereichen
der pflegerischen Versorgung eingesetzt
wird, wurde eine Pilotstudie in zwei
voneinander unabhängigen Kliniken
durchgeführt. Parallel dazu wurde in einer weiteren Studie in verschiedenen
Altenpflegeeinrichtungen die Abheilung
von Dekubitalulzera als Langzeitbeobachtung unter Einsatz des Bettensystems MiS® Activ betrachtet. Die
Ergebnisse aus den Altenpflegeeinrichtungen werden zu einem späteren
Zeitpunkt publiziert.
Das Bettensystem MiS® Activ verfügt
Stichprobe
> THEMA:
Pilotstudie bei neurologisch/geriatrischen Patienten
Völker AG
Durchführung der Datenerhebung
Ziel der Pilotstudie in zwei Kliniken der Maximalversorgungsstufe war es, ein weiterentwickeltes Lagerungssystem zu testen, welches auf dem Prinzip der
Mikrostimulation basiert – Das Völker MiS® Mikro-Stimulations-System.
19
32 %
10
33 %
29
33 %
Bisheriges
Bettensystem
Anzahl
%
20
34 %
10
33 %
30
34 %
Gesamt
Anzahl
%
59
100 %
30
100 %
89
100 %
Abb. 2
Studiendauer der Patienten und Studienort
Studienort
Gesamt
Uniklinikum 1
Methodik der Studie
Forschungsdesign
Uniklinikum 2
3
Anzahl
%
0
0%
3
10 %
3
3%
4
Anzahl
%
0
0%
3
10 %
3
3%
5
Anzahl
%
3
5%
1
3%
4
4%
6
Anzahl
%
2
3%
7
23 %
9
10 %
7
Anzahl
%
54
92 %
16
53 %
70
79 %
Gesamt
Anzahl
%
59
100 %
30
100 %
89
100 %
Abb. 3
Alter der Patienten und zugeordnetes Bettensystem
7
23 %
9
31 %
6
20 %
22
25 %
70 bis 74
Anzahl
%
6
20 %
4
14 %
1
3%
11
12 %
75 bis 79
Anzahl
%
5
17 %
3
10 %
9
30 %
17
19 %
80 bis 84
Anzahl
%
8
27 %
6
21 %
7
23 %
21
24 %
Variablen und Instrumente
85 bis 90
Anzahl
%
3
10 %
5
17 %
7
23 %
15
17 %
> 90
Anzahl
%
1
3%
2
7%
0
0%
3
3%
Gesamt
Anzahl
%
30
100 %
29
100 %
30
100 %
89
100 %
Schmerz: Das Ausmaß des erlebten
Schmerzes wurde mittels einer numerischen Rangskala (NRS) erfasst. Der
Patient wurde aufgefordert, den Grad
seines Schmerzes auf einer vertikalen, bipolaren Skala von 0 bis 10 einzuschät-
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%
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l a xe
< 70
ru
va
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tion
ro
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Herkömml.
Bettensystem
bi
M oti
Völker MiS® Völker
Activ
MiS®
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hy
Gesamt
sit
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Bettensystem
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Einrichtungen.
un
Alter
Bei dieser Pilotstudie handelt es sich
um eine multizentrische, randomisierte, offene, deskriptive Vergleichsstudie.
An der Pilotstudie nahmen ein Universitätsklinikum der Maximalversorgungsstufe in Bayern (in den weiteren Ausführungen Universitätsklinikum 1 genannt) und ein Universitätsklinikum in
Nordrhein-Westfalen (in den weiteren
Ausführungen Universitätsklinikum 2
genannt) teil. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich vom 1. Oktober
2006 bis zum 31. Mai 2007. An beiden
Erhebungsorten wurden auch Patienten
mit neurologischen und geriatrischen
Erkrankungen, die tagsüber aufgrund
ihrer Erkrankung oder sich daraus ergebenden Konsequenzen mehr als zehn
Stunden täglich im Bett verbrachten, in
die Studie einbezogen. Die Studiendauer erstreckte sich bei jedem Patienten
über einen Zeitraum von maximal sieben
Tagen.
C
Studiendauer
in Tagen
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ion
Anzahl
%
nt
Völker MiS®
Mo
30
34 %
n
10
33 %
D i s po
20
34 %
ttie
Anzahl
%
Insgesamt konnten 99 Patienten in
die Studie eingeschlossen werden. Bei
acht Patienten musste die Datenerhebung aufgrund akuter gesundheitlicher
Ereignisse abgebrochen werden. Bei
zwei Patienten führten organisatorische
Abläufe zum frühzeitigen Abbruch der
Datenerhebung. Somit konnten die
Daten von 89 Patienten ausgewertet
werden. Wie Abb. 1 zeigt, entfallen an
beiden Studienorten je ein Drittel der
Patienten auf die drei Studiengruppen
MiS® Activ, MiS® und dem herkömmlichen Bettensystem.
Aufgrund einer erhöhten Patientenfrequentierung im neurologischen/geriatrischen Fachbereich konnten im
Universitätsklinikum 1 deutlich mehr
Patienten rekrutiert werden als im Universitätsklinikum 2. Die Verweildauer
der Patienten in der Studie lag zwischen
drei und sieben Tagen (Abb. 2).
p le
Uniklinikum 2
Anhand der ausgesuchten Variablen ergeben sich folgende Fragestellungen:
– Wie wird der Schmerz des Patienten
durch das System MiS® Activ im
Gegensatz zum System MiS® und einem herkömmlichen Krankenhausbett beeinflusst?
– Wie wird die Vigilanz des Patienten
durch das System MiS® Activ im
Gegensatz zum System MiS® und einem herkömmlichen Krankenhausbett beeinflusst?
– Wie wird die Bewegung des Patienten durch das System MiS®
Activ im Gegensatz zum System
MiS® und einem herkömmlichen
Krankenhausbett beeinflusst?
– Wie empfindet der Patient den
Komfort des Systems MiS® Activ im
Gegensatz zum System MiS® und einem herkömmlichen Krankenhausbett?
Ergebnisse
C
Uniklinikum 1
®
Bibliomed Verlag
Gesamt
Zielsetzung und Fragestellung
der Studie
zen. 0 bedeutet kein Schmerz, 10 bedeutet stärkster vorstellbarer Schmerz.
Vigilanz: Zur Messung der Vigilanz
(Wachheit bzw. zentralnervöse Aktivierung) wurde die Stanford Sleepness
Scale eingesetzt, die in den 1970-er
Jahren entwickelt wurde, um den momentanen Zustand der Schläfrigkeit
und Aktiviertheit standardisiert zu beschreiben (Hoddes, Dement, Zarcone
1972). Mit Hilfe einer siebenstufigen
Skala wurde die subjektive „Schläfrigkeit“ der Patienten und Bewohner eingeschätzt.
Komfort und Bewegung: Der subjektiv empfundene Komfort der Patienten wurde anhand einer fünfpoligen
Einschätzung analog der Likert-Skala
ermittelt, wobei die Dimensionen Komfort „sehr gut“, Komfort „gut“, Komfort „mäßig“, Komfort „schlecht“ und
Komfort „sehr schlecht“ als Antwortalternativen galten. Zum letzten Messpunkt wurde der vom Patienten erfahrene Komfort des Systems MiS® Activ
auch hinsichtlich der Beschreibung etwaiger negativer Eindrücke wie Geräuschentwicklung und Bewegungsfreiheit erfasst.
Ko m
Studienort
Abb. 1
beider Systeme liegt darin, dass beim
System MiS® keine Bewegungen der
Streben der Liegefläche erfolgen. Unter
einem „normalen Bett“ werden die
Standardbetten des jeweiligen Krankenhauses verstanden.
Die Pflegenden und Ärzte der teilnehmenden Stationen wurden vor
Beginn der klinischen Erhebungsphase
in die Systeme MiS® Activ und MiS®
eingewiesen. Die Variablen „Vigilanz“
und „Schmerz“ wurden vom ersten bis
zum siebten Erhebungstag dreimal täglich jeweils am Ende des Früh-, Spätund Nachtdienstes, die Variablen Komfort, Geräusche und Bewegung einmal
täglich zu Beginn des Frühdienstes erhoben. Der Forschungsentwurf wurde
der Ethikkommission der Universität
Witten/Herdecke zur Prüfung vorgelegt. Die ethische Unbedenklichkeit zur
Durchführung der Studie in der vorliegenden Form wurde erteilt.
e
über 14 Motoren, die unter den Streben der Liegefläche angebracht und an
ein Bedienungselement angeschlossen
sind, das die Motoren steuert. Diese bewirken, dass verschiedene Bereiche der
Liegefläche computergesteuert um jeweils bis zu 14 mm angehoben werden,
so dass feinste Bewegungen über die
Matratze vom Patienten wahrgenommen werden können. Über ein Bedienungselement am Fußende des Bettes
können verschiedene Bewegungsprogramme ausgewählt werden. Die Systeme MiS® Activ und MiS® bestehen aus
gleichen Bauteilen. Der Unterschied
Verteilung der zugeordneten Betten in den Studienorten
Völker MiS
Activ
Die minimal angestrebte Fallzahl von
60 Patienten (jeweils 30 Patienten in
den teilnehmenden Kliniken) beruhte
auf einer pragmatischen Schätzung der
im Untersuchungszeitraum mindestens
zu rekrutierenden Patienten. Die Zuordnung der Patienten zum jeweiligen
System (MiS® Activ, MiS®, herkömmliches Krankenhausbett) erfolgte per
Blockrandomisierung im Verhältnis
1:1:1 (20 Patienten mit herkömmlichen Bettensystemen, 20 Patienten mit
MiS® Activ und 20 Patienten mit
MiS®).
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stete Bereitstellung all’
dieser Vorteile.
VOLKER
Abb. 4
Komfort und Bettensystem an allen Studientagen
Note
Abb. 6
Schmerzangaben der Patienten
NRS
Komfortbewertung
Schmerzmittelwerte in den einzelnen Schichten
4
2,5
3,5
2
3
Schichten
2,5
1,5
2
1,5
Tage
1
0
1
2
3
Völker MiS® Activ
4
5
Völker MiS®
6
7
1
2
3
4
5
6
7
Völker MiS® Activ
Bisheriges Bettensystem
Abb. 5
Bewertung der Bewegungsfreiheit an allen Erhebungstagen
Note
0
8
8
9
10
11
13
Völker MiS®
Abb. 7
SSS
Stanford Schläfrigkeitsskala (SSS)
4
2,5
14
15
16
17
18
19
20
Bisheriges Bettensystem
Trenddarstellung Vigilanz
Wie gut können Sie sich auf der Matratze bewegen?
12
3,5
Oben: Schmerzangaben der Patienten
(Mittelwerte) während der Früh-, Spätund Nachtdienste gemessen anhand der
Numerischen Rangskala (NRS) in
Abhängigkeit vom Bettensystem
3
2
2,5
2
1,5
1,5
0
1
2
3
Völker MiS® Activ
4
5
Völker MiS®
6
7
Tage
1
Tage
1
0
8
1
2
Völker MiS® Activ
Bisheriges Bettensystem
3
4
Völker MiS®
5
6
Bisheriges Bettensystem
Trenddarstellung Vigilanz vom 1.–5. Erhebungstag bei über 70-jährigen Patienten
Von den 89 Patienten, die an der Studie teilnahmen, waren 46 Patienten
weiblichen und 43 Patienten männlichen Geschlechts. Abb. 3 gibt Aufschluss über das Alter der Patienten und
ihrer Zuordnung zum jeweiligen Bettensystem.
System MiS® (p = 0,002) bereits am ersten Studientag als signifikant besser
bewertet als auf einem herkömmlichen
Bettensystem. Dieser Trend setzt sich
über alle Studientage fort (Abb. 5).
Bewertung des Bettenkomforts
Betrachtet man die Geräuschentwicklung des Bettensystems MiS® Activ
mit seinen insgesamt 14 Motoren, so ist
festzustellen, dass 79 bis 86 Prozent der
Patienten an den einzelnen Erhebungstagen die Motorengeräusche der Stimulationseinheit nicht wahrnehmen bzw. als
nicht störend empfinden.
Schmerz in einem herkömmlichen
Krankenhausbett.
Es ist auffällig, dass die Schmerzangaben bei den Patienten mit dem Bettensystem MiS® und dem herkömmlichen
Bettensystem im Gegensatz zu den
Schmerzangaben der Patienten im System MiS® Activ extremen Schwankungen zu unterliegen scheinen. Beginnend
in Schicht 15 und den folgenden
Schichten erreichen die Patienten im
System MiS® Activ und im System
MiS® einen geringeren, jedoch nicht
signifikant geringeren Schmerzlevel als
die Patienten im herkömmlichen Bettensystem.
Bewertung des Schmerzstatus
Bewertung der Vigilanz
Die Schmerzsymptomatiken bei den
Patienten bestanden bereits vor der
Studienteilnahme und traten nicht erst
mit Eintritt in die Studie auf. Es ist ersichtlich, dass sich die Schmerzsymptomatiken im Laufe der Erhebungszeit
bei allen Bettensystemen sowohl im
Spätdienst als auch im Nachtdienst
kontinuierlich verbesserten. Abb. 6
zeigt die Angaben (Mittelwerte) von 39
Patienten zur Schmerzstärke in jedem
Dienst (Frühdienst, Spätdienst, Nachtdienst) vom ersten bis zum 7. Erhebungstag. 14 Patienten machten
Schmerzangaben zum System MiS®
Activ, 15 Patienten machten Schmerzangaben zum System MiS® und zehn
Patienten machten Angaben zum
Hinsichtlich der Vigilanz liegen
Daten von 59 Patienten vor. 19 Patienten machten Aussagen zur Vigilanz im
Bettensystem MiS® Activ, 21 Patienten
im System MiS® und 19 Patienten in
einem herkömmlichen Bettensystem.
Es konnte festgestellt werden, dass die
Vigilanz bei Patienten auf einem herkömmlichen Bettensystem minimal geringer (höhere Werte auf der Stanford
Schläfrigkeitsskala) ausgeprägt ist als
auf den Systemen MiS® und MiS® Activ.
Wie Abb. 7 zeigt, deutet sich dieses
Ergebnis auch bei Patienten mit einem
Alter oberhalb von 70 Jahren (Bettensystem MiS® Activ 16 Patienten, Bettensystem MiS® 17 Patienten, herkömmliches Bettensystem 14 Patienten) an.
Die Unterschiede hinsichtlich des
Komforts der einzelnen Bettensysteme
sind untereinander bereits nach dem ersten Erhebungstag signifikant. So findet sich sowohl eine signifikant bessere
Bewertung des Systems MiS® gegenüber dem bisherigen Bettensystem (p =
0,009) wie auch eine signifikant bessere
Bewertung des Systems MiS® Activ
gegenüber dem bisherigen Bettensystem
(p < 0,0003).
Die Bewertung des Komforts des
Systems MiS® Activ ist gegenüber der
Bewertung des Systems MiS® nicht signifikant (p = 0,30).
Abb. 4 zeigt in diesem Zusammenhang den deutlichen Unterschied
hinsichtlich der Komfortbeurteilung
der Systeme MiS® Activ und MiS® gegenüber dem herkömmlichen Krankenhausbett an sieben Studientagen.
Bewertung der Bewegungsfreiheit
Die Bewegungsfreiheit wird von den
Patienten sowohl auf dem System MiS®
Activ (p < 0,001) als auch auf dem
Bewertung der Geräuschentwicklung
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Diskussion der
Ergebnisse
Prof. Dr. Jürgen Osterbrink
Professor für Pflegewissenschaft, Paracelsus Universität Salzburg
und University of North Florida, Jacksonville/USA.
Ziel der PilotE-Mail: [email protected]
studie war, den
Effekt des Systems MiS® Activ
Gerhard Schröder
anhand der VariaLehrer für Pflegeberufe, langjähriger Vorsitzender der ICW und
blen „Vigilanz“,
Beiratsmitglied der ICW, Fachjournalist und PR-Berater (DAPR).
„Bewegung“,
„Schmerz“ und
„Komfort“ im
Herbert Mayer
Verhältnis zum
Wissenschaftl. Mitarbeiter und Mitglied der Ethikkommission
System MiS® und
Institut für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke.
einem herkömmMitglied Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V.,
lichen KrankenGutachter für die Zeitschriften Pflege und Pflegewissenschaft.
hausbett zu untersuchen.
Fragestellung:
Andre Ewers
Wie wird der
Universitätsassistent im Institut für Pflegewissenschaft,
Schmerz des PatiParacelsus Universität Salzburg.
enten durch das
System MiS® Activ im Gegensatz
zum System MiS® und einem herbeiden o. g. Bettensystemen als sehr gut
kömmlichen Krankenhausbett beeinoder gut bezeichnet. Die Geräuschflusst?
entwicklung ist gar nicht vorhanden
Die Schmerzsymptomatiken, die beoder so gering, dass es in der Regel zu
reits vor dem Krankenhausaufenthalt
keinerlei Beeinträchtigung, vor allem
bestanden, verbesserten sich im Laufe
während der Schlafphasen in der
der Erhebungszeit bei allen Patienten
Nacht, kommt.
während der Studiendauer. Auffällig ist
Fragestellung: Wie empfindet der
jedoch, dass der angegebene Schmerz
Patient den Komfort des Systems MiS®
Activ im Gegensatz zum System MiS®
der Patienten mit dem System MiS®
Activ tendenziell geringer schien als in
und einem herkömmlichen Krankenanderen untersuchten Bettensystemen.
hausbett?
Am letzten Studientag wurden von den
Die Unterschiede hinsichtlich des
Patienten in beiden Bettensystemen
Komforts der einzelnen Bettensysteme
(MiS® Activ und MiS®) tendenziell gesind untereinander bereits am ersten
ringere Schmerzlevel beschrieben als
Erhebungstag hoch signifikant. Sowohl
von Patienten im herkömmlichen
das System MiS® Activ als auch das
System MiS® erhalten von den PatienKrankenhausbett.
ten eine deutlich bessere Bewertung
Fragestellung: Wie wird die Vigilanz
hinsichtlich des Komforts als das herdes Patienten durch das System MiS®
Activ im Gegensatz zum System MiS®
kömmliche Krankenhausbett.
Prof. Dr. Jürgen Osterbrink,
und einem herkömmlichen KrankenAndre Ewers,
Herbert Mayer,
hausbett beeinflusst?
Gerhard Schröder
Die Vigilanz bei Patienten auf einem
herkömmlichen Bettensystem ist tenDieser Artikel erschien erstmals in Die Schwester/Der Pfleger
denziell geringer ausgeprägt als auf den
02/08
®
®
Systemen MiS Activ und Völker MiS .
Dort ist somit der Grad der Wachheit
Literatur:
der Patienten höher. Dieses Ergebnis
Allmann R. M., Walker J. M., Hart M. K., Laprade C. L.,
Noel L. B., Smith M. D. (1987): Air fluidized beds of
konnte durch die subjektiven Beobachconventional therapy for pressure sores. A randomized trial. American College of Physicians; 107 (5): 641–648.
tungen der Studienassistenten der Studie
Devine B. (1995): Alternating pressure air mattresses in the
insbesondere bei geriatrischen Patienten
management of established pressure sores. Journal of
Tissue Viability; 5 (3): 94–98.
bestätigt werden. Allerdings ist die FallEvans D., Land L., Geary A. (2000): A clinical evaluation of
the Nimbus 3 alternating pressure mattress replacement
zahl der Patienten noch zu gering, um
system. Journal of Wound Care; 9 (4): 181–186.
eindeutige Aussagen machen zu könGunningberg L., Lindholm C., Carlsson M.,
Sjöden P. O. (2000): Effekt of visco-elastic foam mattress on
nen.
the development of pressure ulcer in patients with hip
fractures. Journal of Wound Care; 9 (10): 455–460.
Fragestellung: Wie wird die BeweHoddes E., Dement W.C., Zarcone V. (1972): The developgung des Patienten durch das System
ment and use of the Stanford Sleepness Scale (SSS).
Psycho-physiology; 10: 431–436. Osterbrink
MiS® Activ im Gegensatz zum System
®
MiS und einem herkömmlichen KranDie englischsprachige Fassung
kenhausbett beeinflusst?
>
lesen Sie auf Seite 6/Read english
Die Bewegungsfreiheit wird auf den
version of this article on page 6
Bibliomed Verlag
5
6
Objectives and questions of the study
Englischsprachige Fassung
des Artikels von Seite 4 / English
version of article on page 4:
On the basis of the variables selected,
the following questions arise:
– In what way is the patient’s pain affected by the system MiS® Activ
compared to the system MiS® and a
conventional hospital bed?
– In what way is the patient’s vigilance
affected by the system MiS® Activ
compared to the system MiS® and a
conventional hospital bed?
– In what way is the patient’s movement affected by the system MiS®
Activ compared to the system MiS®
and a conventional hospital bed?
– In what way does the patient perceive the comfort of the systems
MiS® Activ compared to the system
MiS® and a conventional hospital
bed?
> TOPIC:
MiS® in hospital beds
T
he testing of bed systems for
clinical use is normally carried
out with regard to pressure reduction for pressure sore prevention
and/or therapy. Against the background
of aging patients, it has to be assumed
that a stimulation of e.g. movement
and comfort can optimise the quality of
a health care institution in general as
well as the quality of nursing in particular. The objective of the pilot study at
hand carried out in two clinics with
maximum care level was to test an advanced bed system based on the principle of micro-stimulation.
Only some works refer to the effects of
bed systems with regard to vigilance,
movement, pain and comfort. (cf. Allman et al. 1987, Devine 1995, Evans,
Land & Geary 2000, Gunningberg et al.
2000). The pilot study at hand is supposed to examine the effects of the system Völker MiS® Activ (hereinafter referred to as MiS® Activ) by means of the
variables “vigilance”, “movement”,
“pain” and “comfort” compared to the
system Völker MiS® and a conventional
hospital bed. As the system MiS® Activ is
applied in different areas of nursing, the
pilot study was carried out in two independent hospitals. In line with this
study, another long-term study observed
the healing of decubitus ulcers by means
of the bed system MiS® Activ in different
nursing homes. The nursing home results will be published at a later date.
The bed system MiS® Activ has 14
motors attached to the lying surface below the bed rails and connected to the
control element controlling the motors.
They can lift different areas of the lying
surface by up to 14mm by means of a
computer control so that even the
slightest movements on the mattress
can be perceived by the patient.
Different movement programmes can
be selected by means of the control element at the foot of the bed. The systems MiS® Activ and MiS® consist of
the same component parts. The difference of the two systems is that the system MiS® does not include movements
of the bed rails. The term “conventional bed” describes the standard beds of
the respective hospital.
Random test
The planned minimum falling number of 60 patients (30 in either hospital
participating) was based on a pragmatic
estimation of patients to be recruited
for the study period. The classification
of patients as regards the respective system (MiS® Activ, MiS®, conventional
hospital bed) was carried out by means
of block randomisation at a ratio of
1:1:1 (20 patients with conventional
hospital bed systems, 20 patients with
MiS® Activ and 20 patients with MiS®).
Methodology of the study
Research design
This pilot study constitutes a multicentre, randomised, open and descriptive comparative study. A Bavarian university hospital with maximum care level (hereinafter referred to as university
hospital 1) as well as a university hospital in North Rhine-Westphalia (hereinafter referred to as university hospital
2) took part in the pilot study. The
study was carried out from 1 October
2006 until 31 May 2007. At both hospitals, we also examined patients with
neurological and geriatric diseases for
the study, who have to spend more than
ten hours in the bed during the day due
to their disease or its consequences. The
examination period for each patient
was a maximum of seven days.
Illustr. 1
Place of study
Total
University hospital 2
Number
%
20
34 %
10
33 %
30
34 %
Völker MiS®
Number
%
19
32 %
10
33 %
29
33 %
Previous bed
system
Number
%
20
34 %
10
33 %
30
34 %
Total
Number
%
59
100 %
30
100 %
89
100 %
Place of study
Days
0
1
2
3
4
University hospital 2
Number
%
0
0%
3
10 %
3
3%
4
Number
%
0
0%
3
10 %
3
3%
5
Number
%
3
5%
1
3%
4
4%
6
Number
%
2
3%
7
23 %
9
10 %
7
Number
%
54
92 %
16
53 %
70
79 %
Total
Number
%
59
100 %
30
100 %
89
100 %
Völker MiS
Patients’ age and bed system classified
Illustr. 3
Age
Total
®
7
8
Previous bed system
Mark
Conventional
bed system
Illustr. 5
How well were you able to move on the mattress?
2,5
2
1,5
Days
1
0
1
2
3
4
5
6
Völker MiS®
7
8
Previous bed system
Pain status of patients
Illustr. 6
NRS
Pain average in individual shifts
4
Number
%
7
23 %
9
31 %
6
20 %
22
25 %
70 to 74
Number
%
6
20 %
4
14 %
1
3%
11
12 %
3
75 to 79
Number
%
5
17 %
3
10 %
9
30 %
17
19 %
2,5
80 to 84
Number
%
8
27 %
6
21 %
7
23 %
21
24 %
Number
%
3
10 %
5
17 %
7
23 %
15
17 %
Number
%
1
3%
2
7%
0
0%
3
3%
Number
%
30
100 %
29
100 %
30
100 %
89
100 %
Trend illustration vigilance
Illustr. 7
SSS
Stanford Sleepiness Scale (SSS)
4
3,5
3,5
3
2,5
Shifts
Bed system
Völker MiS® Völker
Activ
MiS®
Total
6
Rating of mobility for all days of the study
Völker MiS® Activ
> 90
5
Total
University hospital 1
85 to 90
Illustr. 4
1,5
Völker MiS Activ
< 70
The pain symptoms of the patients
had already existed before the beginning of the study and did not start after
the beginning of the study. It is apparent that the pain symptoms constantly
improved during the study period with
all bed systems, during the late duty as
well as night duty. Illustration 6 shows
the opinions (average) of 39 patients
with regard to pain status during every
duty (early morning, late and night duty) from the first until the seventh day
of the study. 14 patients provided information on their pain in the system
MiS® Activ, 15 patients provided information on their pain in the system
MiS® and ten patients provided information on their pain in a conventional
hospital bed.
It is noticeable that the pain information of patients using the bed system
MiS® and conventional bed systems
varied considerably in comparison to
patients using the system MiS® Activ.
With the 15th shift and the following
shifts, patients using the system MiS®
Illustr. 2
Study period of patients and place of study
3
Assessment of the pain status
2
®
Study period in
days
With regard to the noise development of the bed system MiS® Activ and
its total of 14 motors, it can be stated
that 70 to 86 per cent of patients did
not perceive the motor noise of the
stimulation element at the individual
study days or did not classify it as disturbing.
Comfort rating
1
The examination of the variables
“vigilance”, “movement”, “pain” and
“comfort” of the system MiS® compared with a conventional hospital bed
constituted the objective of the pilot
study.
Question: In what way is the patient’s pain affected by the system MiS®
Activ compared to the system MiS® and
a conventional hospital bed?
The pain symptoms that already existed before the hospital stay improved
for all patients during the study and examination period. However, it is noticeable that the patient’s pain specified
tended to seem lower with the system
MiS® Activ than with other bed systems
tested. On the last day of the study, patients lying in the two bed systems
(MiS® Activ and MiS®) reported a lower pain level than patients in conventional hospital beds.
Question: In what way is the patient’s vigilance affected by the system
MiS® Activ compared to the system
MiS® and a conventional hospital bed?
The vigilance of patients lying in
conventional beds tends to be lower
than that of patients lying in the bed
systems MiS® Activ and Völker MiS®.
In these beds, the degree of patients’
alertness is higher. This result was confirmed by subjective observations of
study assistants, particularly for geriatric patients. However, the falling
number of patients is still too low
to make clear statements in that context.
Question: In what way is the patient’s movement affected by the system
MiS® Activ compared to the system
MiS® and a conventional hospital bed?
In the two bed systems stated above,
the mobility is rated very good or good.
The noise development is non-existent
or so low that generally no disturbance
is caused, particularly when sleeping at
night.
Question: In what way does the patient perceive the comfort of the systems MiS® Activ compared to the system MiS® and a conventional hospital
bed?
The differences with regard to comfort of the individual bed systems were
very significant already on the first day
of the study. The system MiS® Activ as
well as the system MiS® received a
clearly better comfort rating from
patients than conventional hospital
Translation: Vestido AG
beds.
Assessment of noise development
2,5
University hospital 1
Völker MiS®
Activ
Discussion of results
The mobility of the system MiS®
Activ (p < 0.001) as well as the system
MiS® (p = 0.002) was assessed clearly
better by the patients on the first day of
the study when compared to conventional bed systems. This trend continued for all study days (illustration 5).
On the whole, 99 patients participated in the study. Eight patients dropped
out of the data ascertainment due to
acute health-related incidents. Two patients dropped out of the study, as organisational procedures of data ascertainment constituted a problem. Thus,
the data of 89 patients could be evaluated. As the illustration 1 shows, a third
of patients at the two hospitals was categorised in the three study groups MiS®
Mark
With respect to vigilance, the data of
50 patients could be obtained. 19 patients made statements on the vigilance
in the bed system MiS® Activ, 21 patients made statements on the system
MiS® and 19 patients on a conventional
bed system. It was discovered that the
vigilance of patients in a conventional
bed system is slightly lower (higher values than on the Stanford Sleepiness
Scale) than in the systems MiS® and
MiS® Activ. As illustration 7 shows, this
result is also implied by patients aged
above 70 (bed system MiS® Activ 16
patients, bed system MiS® 17 patients,
conventional bed system 14 patients).
Assessment of mobility
Results
Comfort and bed system – all days of the study
Assessment of vigilance
The differences in the comfort of the
respective bed systems became significant after the first day of the examination. Thus, the system MiS® received a
significantly better assessment compared to the previous bed system (p =
0.009), the system MiS® Activ also received better marks than the previous
bed system (p < 0.0003).
The comfort assessment of the system MiS® Activ in comparison with the
system MiS® is, however, insignificant
(p = 0.30).
Illustration 4 shows the clear difference with regard to comfort assessment
of the systems MiS® Activ and MiS® in
comparison to the conventional hospital bed and for a period of seven study
days.
The nurses and doctors of participating hospitals were familiarised with the
systems MiS® Activ and MiS® before
the clinical study began. The variables
“vigilance” and “pain” were recorded
from the first day until the seventh examination day, three times a day at the
end of the early morning, late and night
duty. The variables comfort, noise and
movement were recorded once a day at
the beginning of the early morning duty. The research design was submitted
to the Ethics Commission of the
University Witten/Herdecke for examination. The ethic unobjectionability for
the implementation of the study at
hand was granted.
Pain: The extent of pain experienced
was recorded by means of Numerical
Analysis (NRS). The patient was asked
to assess the degree of his pain on a vertical, bipolar scale of 0 to 10. 0 stands
for no pain at all, 10 stands for strong,
conceivable pain.
Vigilance: Vigilance (alertness or activation of central nerves) was measured
by means of the Stanford Sleepiness
Scale, which was developed in the 70ies
in order to describe the current state of
sleepiness and alertness in a standardised way (Hoddes, Dement, Zarcone
1972). The subjective “sleepiness” of
patients and residents is assessed by
means of a seven-step scale.
Activ and the system MiS® had a lower,
however not significantly lower, pain
level than patients using conventional
bed systems.
Assessment of the bed comfort
Implementation and data
ascertainment
Variables and instruments
Allocation of beds in the different places of study
Activ, MiS® and the conventional hospital bed system.
Due to a higher patient frequency in
the neurological/geriatric wards, the
university hospital 1 could recruit clearly more patients than the university
hospital 2. The length of stay for the
study was between three and seven days
(illustration 2).
46 of the 89 patients participating in
the study were female and 43 patients
male. Illustration 3 provides information on the age of the patients and their
classification into the respective bed
system.
Comfort and movement: The patient’s comfort perceived subjectively
was recorded by means of a five-polar
assessment in line with the Likert-scale;
possible dimensions were: comfort
“very good”, comfort “good”, comfort
“reasonable”, comfort “poor” and comfort “very poor”. The experienced comfort of the MiS® Activ system, also with
regard to potential negative impressions
like noise development and mobility,
constituted the last assessment point for
the patient’s experienced comfort.
2
1,5
0
1
2
3
4
Völker MiS® Activ
5
6
7
8
9
Völker MiS®
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
Previous bed system
20
2
1,5
Days
1
0
1
Völker MiS® Activ
Pain statements of patients (average) during the early morning, late and night shifts measured on the
basis of the Numerical Analysis (NRS) depending on the respective bed system
2
3
Völker MiS®
4
5
6
Previous bed system
Trend illustration vigilance from 1st–5th day of the study for patients aged above 70
Bibliomed Verlag
>
7
> PRODUKTE & SERVICES:
Zwei Systeme, die Menschen bewegen
Völker Micro-Stimulation
Völker AG
E
xperten wissen es seit Langem:
Die eigentliche Ursache für
Dekubitalgeschwüre ist die unzureichende Bewegung der Betroffenen. Natürlich kommen noch weitere
Risikofaktoren hinzu. Dazu gehören
Urin- und Stuhlinkontinenz immobiler
Betroffener genauso wie Mazerationen
und schädliche Hautmilieus, schließlich unzureichende Ernährung und eingeschränkte Nahrungsaufnahme.
Expertenmeinung
Nicht nur diese, auch die ursächlichen Risiken lassen sich jedoch vermeiden. „Allein die konsequente Umsetzung bekannter fachlicher Standards
würde zu einem positiven Ergebnis führen“, so Prof. Christel Bienstein, Leiterin des Instituts für Pflegewissenschaft an der Privaten Universität Witten/Herdecke. Denn beim so genannten Dekubitus handelt es sich um eine
vermeidbare Erkrankung. „Patienten
werden im Krankenhaus bzw. Pflegebett oder bereits auf dem OP-Tisch
falsch ,gelagert‘, obwohl ausreichend
Kenntnisse und Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Ursachen sind mangelnde
Information der Ärzte, des Pflegepersonals und/oder der Verwaltungen, entsprechende Fehlbehandlungen sowie eine ungenügende Aufklärung der Betroffenen.“
Noch direkter formulierte es Selon
Rodehaever, Präsident der NPUAP
(National Pressure Ulcer Advisory Panel,
Personen der Auslöser ist, die Lage zu
verändern und so die komprimierten
Hautareale zu entlasten. Dafür genügen
bereits geringe Bewegungen. Dieser
Druck-Schmerz-Mechanismus funktioniert auch im Schlaf, sodass ein zur
Bewegung fähiger Mensch keinen
Dekubitus entwickelt. Ist ein Mensch
jedoch nicht mehr in der Lage, den
Druckschmerz wahrzunehmen oder ist
er nicht mehr fähig, sich aus eigener
Kraft als Reaktion auf den Druckschmerz zu bewegen, dann bleibt die
Komprimierung des Hautareals bestehen, dieser Zustand führt zu einer
Anhäufung toxischer Stoffwechselprodukte im Gewebe mit Gefäßerweiterungen und Ödembildung. Im weiteren Verlauf kommt es durch die sich zunehmend verstärkende Minderdurchblutung zum Absterben der Hautzellen
mit Geschwürbildung. Ein Dekubitus
ist entstanden.
Völker Micro-Stimulation
bewegt Menschen
Völker MiS® Micro-Stimulations-Systeme Standard und Activ bewegen Menschen: Sie unterstützen wirksam die Dekubitusprophylaxe, gleichermaßen auch die
Kontraktur-, Pneumonie- und Thrombose-Prophylaxe. Therapeutisch werden sie eingesetzt bei demenziellen Erkrankungen wie Alzheimer, neurologischen
Grunderkrankungen wie Schlaganfall, zur Unterstützung der Schmerzbehandlung und insbesondere zur Unterstützung der Dekubitustherapie.
USA). Seiner Meinung nach sind Dekubitalgeschwüre eine „nationale Tragödie“, weil sie einerseits den Betroffenen großes Leid verursachen und das
Gesundheitswesen in beträchtlicher
Weise belasten,
andererseits aber
vermeidbar seien.
Verschiedenste, zum Teil
hoch technische
Lagerungshilfsmittel seien so-
menschliche Körper übt beim Liegen
durch sein Gewicht einen bestimmten
Druck auf die Auflagefläche aus, die ihrerseits einen Gegendruck auf das aufliegende Hautareal erzeugt. Kurzfristig
kann die Haut selbst zwar stärkere
Druckeinwirkungen ohne Schädigung
überstehen. Hält der Druck jedoch an,
kommt es durch die Komprimierung
der Blut führenden Kapillaren zu
Minderdurchblutung und Sauerstoffmangel. Darauf reagiert der Körper in
Form eines warnenden Druckschmerzes, der bei bewegungsfähigen
> Bitte umblättern
Völker AG (3)
»Der unzureichenden Bewegung
des Patienten wird auch in
High-Tech-Betten zu wenig bis
überhaupt keine Beachtung
geschenkt.«
wohl für die Prophylaxe, als auch für
die Therapie erhältlich. Die nationalen
Dekubitusraten konnten trotz des
reichhaltigen Angebotes therapeutischer Systeme langfristig aber nicht
günstig beeinflusst werden. Die Gründe
dafür sieht er darin, dass therapeutische
Systeme unkorrekt gehandhabt werden.
Andererseits gäbe es ein Urproblem,
„der unzureichenden Bewegung des Patienten wird auch in High-Tech-Betten
zu wenig bis überhaupt keine Beachtung geschenkt.“
Dekubitus kommt heimlich. Der
Angeregt durch den Prozess der Professionalisierung in der deutschen Pflege entwickelten sich pflegerische Konzepte, die es ermöglichten, den Bewohner ganzheitlich zu betrachten und zu
pflegen. Dazu gehörte auch die von
Prof. Andreas Fröhlich 1975 entwickelte Basale Stimulation. Dieses Prinzip
wurde in den 80-er Jahren von Prof.
Christel Bienstein auf die Pflege übertragen. Diese Erkenntnisse setzte Thomashilfen Ende der 90-er Jahre unter
Berücksichtigung von Bobath und Kinästhetik in das technische System einer
Matratzenunterfederung um, das das
Unternehmen als „Micro-StimulationsSystem“ bezeichnet. Als Alternative zu
Wechseldrucksystemen wurden Micro-
Prof. Christel Bienstein, Leiterin des Instituts für Pflegewissenschaft an der
Privaten Universität Witten/Herdecke.
„Die Basale Stimulation wurde Mitte der siebziger Jahre von
Prof. Fröhlich entwickelt. Andreas Fröhlich ist Heilpädagoge und
bis vor kurzem Lehrstuhlinhaber an der Universität KoblenzLandau. Er hat sich fast sein ganzes Leben mit schwerst-mehrfachbehinderten Kindern beschäftigt, um Möglichkeiten zu entwickeln, wie man diese Kinder unterstützen und fördern kann. Er
fand heraus, dass diese Kinder sehr wohl in der Lage sind zu spüren, wenn sie berührt werden, wenn man ihnen Gerüche anbietet,
wenn man ihre Position verändert und dass es ihnen hilft, sich selber deutlicher und auch ihren Körper als solchen wahrzunehmen.
Prof. Fröhlich und sein Konzept habe ich Mitte der achtziger
Jahre kennen gelernt. Wir fingen im Intensivbereich an, haben
neurologische Patienten ganz gezielt mit diesem neuen Förderkonzept unterstützt.
Ich freue mich ganz besonders, dass Völker durch das MicroStimulations-System als Unterfederung nun drei dieser großen Aspekte aufgreift: Die Körperwahrnehmung spürbarer zu machen
und so auch in Abwesenheit von Pflegenden eine Unterstützung
von immobilen Patienten
oder Bewohnern erfolgen
kann. Darüber hinaus ist natürlich eine Unterstützung
des Gleichgewichtssinns gegeben, zudem kann eine leichtere Mobilisierung erfolgen und
schließlich unterstützen die
vibratorischen Reize der Mikrostimulation diese MenC. Bienstein, A. Fröhlich:
schen um ihre Wahrnehmung
„Basale Stimulation in der Pflege“
im Hier und Jetzt deutlicher
Seelze/Velber 2003
zu spüren.“
Prof. Dr. Jürgen Osterbrink, Professor für Pflegewissenschaft an der Paracelsus
Universität in Salzburg und der University of North Florida, Jacksonville/USA.
Leiter der Studie „Klinische Evaluation des Bettensystems Völker MiS® Activ
(s. Seite 4/5).
Frage: „Wie wird der Schmerz der Patienten durch das aktive
Völker Micro-Stimulations-System (MiS® Activ) beeinflusst?“
Osterbrink: „Bei allen Patientinnen und Patienten im Rahmen
der Studie hat sich die Schmerzsymptomatik naturgemäß verbessert. Auffällig war, dass sich beim MiS® Activ-System die Schmerzen
graduell und insbesondere in den letzten Tagen der Messung im
Vergleich zu allen anderen Systemen deutlich verringert haben.“
Frage: „Wie wird die Vigilanz der Patienten durch Völker MiS®
Activ beeinflusst?“
Osterbrink: „Uns ist aufgefallen, dass die Wachsamkeit bei
Völker MiS® Activ in der Langzeitmessung deutlich ausgeprägter
war als bei den Vergleichspatienten. Interessanterweise war es so,
dass auch bei Patienten, die älter waren als Siebzig, dieses Phänomen auftrat.“
Frage: „Wie wirkt sich Völker MiS® Activ auf die Bewegung der
Patienten aus?“
Osterbrink: „Auffällig war, dass die Bewegung beim MiS® ActivSystem deutlich besser ist als bei herkömmlichen Lagerungssystemen. Bedenken Sie bitte auch, dass Menschen, die sich besser
bewegen können, ein geringeres Sturzrisiko haben und deswegen
gerade dieses Ergebnis besonders spektakulär für den pflegerischen
Alltag zu bewerten ist.“
Frage: „Und wie empfindet der Patient den Komfort des aktiven
Völker Micro-Stimulations-Systems?“
Osterbrink: „Im Rahmen der Ergebnisauswertung war hoch auffallend, dass das MiS® Activ eine deutlich bessere Benotung bekam
als Vergleichssysteme. Darüber hinaus fiel ebenfalls auf, dass bei der
Geräuschentwicklung der Patient im Krankenhaus die Geräusche
der Motoren ab Tag zwei nicht mehr wahrgenommen hat.“
Henny Luchtenberg, Strategieberater Meander Medisch Centrum, Amersfoort/NL.
„Seit 2002 wird im Meander Medisch Centrum, einer 600Betten-Klinik in Amersfoort/Holland, der Einsatz von Antidekubitus-Systemen dokumentiert. Mit Einführung der Völker Betten
mit MiS® Liegefläche (Standard) in 2004 sehen wir eine Reduktion von 50 % beim Einsatz von Antidekubitus-Systemen.
Die Dekubitus-Prävalenzzahlen sind seit 2004 von 15 % auf etwa 7 % in 2007 zurückgegangen.
In 2006 wurde ein neues Dekubitus-Präventivprogramm gestartet, bei dem durch die Kombination von MiS® Liegefläche und
Präventivmaßnahmen die positive Entwicklung noch weiter erhöht wurde (s. Diagramm unten).“
Die neue Völker Schiene. Gut versorgt am Be
The new Völker Supply Bar. Supply at its bes
Für Neubau, Umbau und
Renovierung im Pflegeheim.
Die Völker Schiene ist ein wichtiges Element in
jedem Pflegezimmer:
Weil so die Vielzahl notwendiger Anschlüsse
in unmittelbarer Griffnähe zum Bewohner,
gleichzeitig aber auch für den schnellen Zugriff
von Pflegekraft oder auch für den betreuenden
Arzt bereitgestellt werden kann.
Die Völker Schiene ist ideal für alle Neubauplanungen, aber auch nachträglich für jeden
Umbau oder für jede Renovierung.
Weil sie einfach an vorhandene Installationen
angeschlossen wird.
For new, converted and
renovated nursing homes.
The Völker Supply Bar is an important element in
any nursing room:
It makes the large number of necessary
connections directly accessible for the resident,
the nursing staff and the doctor, too.
The Völker Supply Bar is ideal for all new nursing
homes you might have in the pipeline, but also,
of course, as retrofit equipment for all
converted or renovated nursing homes for the
simple reason that it can be connected to all
existing installations and fixed to the wall.
Ausgezeichnet auf der ALTENPFLEGE 2008
mit dem Innovationspreis „architecture + health“.
Besondere Erwähnung beim reddot design award 2008.
Awarded at the ALTENPFLEGE 2008 fair with the Innovations
Award „architecture + health“.
Honorable mention at the reddot design award 2008.
Anzeige
ett.
t.
Für Neubau, Umbau und
Renovierung im Krankenhaus.
Die Völker Schiene ist ein wichtiges
Element im Krankenzimmer:
Weil so die Vielzahl notwendiger neuer
Anschlüsse in unmittelbarer Griffnähe zum
Patienten, gleichzeitig aber auch für den
schnellen Zugriff von Arzt und Schwester
bereitgestellt werden kann.
Die Völker Schiene ist als Ergänzung ideal für
eine nachträgliche Installation, weil sie bei
Umbau und Renovierung lediglich an die
vorhandene Versorgungseinheit angeschlossen
werden muss.
For new, converted and
renovated hospitals.
The Völker Supply Bar is an important
element in any hospital room:
It makes the large number of necessary
connections directly accessible for the resident,
the nursing staff and the doctor, too.
The Völker Supply Bar is ideal to be retrofitted
in converted or renovated hospitals
for the simple reason that it can be connected
to all existing care units and fixed to the wall.
Die Völker Schiene beschleunigt, entlastet und erleichtert die
Pflege. Sie optimiert die Pflegeprozesse und ist damit wichtiger
Bestandteil des Völker Care Concepts.
The Völker Supply Bar precipitates nursing processes, makes
them much easier and optimizes them. It is thus a major
component of Völker Care Concepts.
VOLKER
Völker AG · 58454 Witten · www.voelker.de
1
4
Die Lagerungssysteme bei Dekubitus
Pressure sore lying systems
2
3
Liegeflächen mit starren Elementen vermitteln
keine Bewegungsimpulse, durchgängiger Druck
kann in Risikozonen zu Schäden führen.
Lying surfaces with rigid elements do not
convey any movement-inducing stimuli; the
constant pressure in the risk areas may lead
to sores.
1
3
2
4
Das Völker Micro-Stimulations-System MiS® Standard: 1) Flügelfedern,
2) Trägerprofil, 3) Federungsbrücke, 4) Rahmen.
Stimulations-Systeme in das Hilfsmittelregister eingetragen und als Antidekubitussystem mit entsprechend klinischer Wirksamkeit anerkannt.
2003 wurde diese Unterfederung von
Heinrich Völker zu einem Lagerungssystem für die Dekubitusprophylaxe in
der institutionellen Pflege weiterentwickelt. Wie bei allen Micro-Stimulations-Systemen war auch hier die
Grundüberlegung, dass Bewegung nur
dann stattfinden kann, wenn zuvor Sinneseindrücke wahrgenommen werden.
Diese Reize werden vom Zentralen
Nervensystem verarbeitet und als Reizantwort wiederum in Bewegung umgesetzt. Diese körperliche Aktivität sorgt
für ständige Druckverlagerungen der
gefährdeten oder von Dekubitus betroffenen Körperregionen. Spitzendrücke werden vermieden, die Struktur der
Kapillargefäße und die Mikrozirkulation im Gewebe bleiben erhalten. Dies
verhindert schließlich das Auftreten
von Druckgeschwüren oder bietet die
Grundlage für ihre Heilung.
So funktioniert Völker MiS®
Genau diese Voraussetzungen wurden auch bei der Entwicklung des Lagerungssystems Völker Micro-Stimulation, kurz Völker MiS®, umgesetzt.
Das MiS ist ein Lagerungssystem, bei
dem die einzelnen Elemente so aufein-
>
Es folgt eine englischsprachige
Fassung dieses Artikels/
English version of this article:
> PRODUCTS&SERVICES:
Two systems that
mobilises people:
Völker MicroStimulation
E
xperts have long since known
that the reason for the development of pressure sores is insufficient movement by the patient
plus some other risk factors, of course,
which, however, are no more than the
result of a lack of movement and/or
inexpertly positioning either. These
factors include urine and stool incontinence of immobile patients and macerations and bad skin environments
plus, finally malnutrition and an insufficient food intake.
Still, not only the above but also all
natural risk factors can be avoided. “A
consistent implementation of the
known expert standards alone would
suffice for a positive result,” says
Professor Christel Bienstein, head of
the Institut für Pflegewissenschaft
(healthcare science institute) at Private
Universität Witten/Herdecke. After all,
the so-called pressure sore is an avoidable disease. “Patients in a hospital or
residents in a nursing home are wrong-
Völker AG
Völker AG
10
Das aktive Völker Micro-Stimulations-System MiS® Activ: 1) Flügelfedern,
2) Trägerprofil, 3) Aktivator, 4) Rahmen.
ander abgestimmt sind, dass sie kontinuierlich Bewegungsanreize hervorrufen: Flügelfedern auf elastischen Trägerprofilen, die beidseitig in Federungsbrücken am Rahmen gelagert sind ( s.
Abb. oben links). Schon minimale
Eigenbewegungen des Patienten werden durch das Micro-StimulationsSystem aufgenommen und als taktile
Reize an den Körper zurückgegeben.
Die stete Rückkopplung führt zu einer
stärkeren Eigenbewegung des Patienten. Dadurch wird die Mikrozirkulation im Gewebe gefördert. Dies ist ein
Beitrag zur klinischen Dekubitusprophylaxe. Inzwischen werden Völker
Betten serienmäßig mit der MiS® Liegefläche ausgestattet.
So wirkt die Völker Micro-Stimulation
Für Patienten und Bewohner mit unzureichender Eigenbewegung wurde eine aktive Liegefläche entwickelt: Das
Völker
Micro-Stimulations-System
MiS® Activ. Beim aktiven System werden sieben Trägerprofile beidseitig durch
kleine Elektromotoren (Aktivatoren)
prozessorgesteuert in einem definierten
Bewegungsrhythmus regelmäßig um jeweils etwa 14 mm angehoben und wieder abgesenkt. Diese feinen Bewegungen lösen taktile und vestibuläre Reize
aus und regen damit die Wahrnehmung
des immobilen Patienten an.
Grundsätzlich gelten für beide Lagerungssysteme die gleichen Indikationen.
Sie
unterstützen
die
Dekubitus-, Kontrakturen-, Pneumonie- und
Thrombose-Prophylaxe. Therapeutisch
eingesetzt werden sie bei demenziellen
Erkrankungen wie Alzheimer, neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall,
zur Unterstützung der Schmerzbehandlung und insbesondere eben bei der
Dekubitustherapie. Voraussetzung für
die sinnvolle Nutzung der Basisversion
ist stets eine Restmobilität der Patienten
bzw. Bewohner. Bei Immobilität,
grundsätzlich aber auch zur Therapie eines Dekubitus, kommt das aktive Micro-Stimulations-System zum Einsatz.
Dies gilt auch für Patienten, die aufgrund von Wahrnehmungseinschränkungen als Folge einer neurologischen
Grunderkrankung zu rehabilitieren sind.
MiS® Activ fördert dabei die Wahrnehmung und begleitet die pflegetherapeutische Arbeit. Besonders ist dies
wichtig bei Schlaganfallpatienten, bei
MS-Erkrankten und Schädel-HirnVerletzten. Beide Völker Micro-Stimulations-Systeme unterstützen die Empfehlungen des Expertenstandards „Dekubitusprophylaxe“, des Expertenstandards
„Pflege von Menschen mit chronischen
Wunden“ und des Expertenstandards
Heiko Heine
„Schmerzmanagement“.
ly positioned on the bed or even on the
operating table, although sufficient
knowledge and aids are at the staff ’s disposal. The reasons are a lack of information among doctors, a resultant
wrong treatment and insufficient information for the patients and their relatives.“
Even more explicit is Selon Rodehaever, president of the NPUAP (National
Pressure Ulcer Advisory Panel, USA),
in whose opinion pressure sores are a
“national tragedy” because, on the one
hand, the patients really do suffer and
the healthcare system is burdened, although, on the other hand, the development of pressure sores can be prevented rather easily.
Various aids, some of them very technical positioning systems, are, after all,
available for both prophylaxis and therapy. Still, the national incidence rate of
pressure sores has not been reduced to
any gratifying extent. He sees the reasons in an incorrect handling of the
above-mentioned therapeutic systems.
And there also was the arch-problem
“that even in high-tech beds the problem of the patients’ insufficient movement is hardly ever tackled.“
Inspired by the process of professionalization in German healthcare, care
concepts have been developed that take
a holistic view of patients and how they
are nursed. These include Professor
Andreas Fröhlich’s basal stimulation developed in 1975. This concept was
transferred to nursing by Professor
Christel Bienstein in the 1980’s. At the
end of the 1990's, Thomashilfen then
implemented it in the technical system
of a mattress pressure reduction system
that takes account of Bobath and kinaesthetics, too, and by the company is
called Micro-stimulation-System. This
was entered into the medical aids register as an alternative to alternate pressure
systems and recognized as a clinically
effective anti-pressure-sore system.
In 2003, this pressure reduction system was developed into a lying system
for pressure sore prevention in institutional nursing by Heinrich Völker. As
with all Micro-stimulation-Systems, the
basic consideration was that movement
can only occur if and when the senses
are being stimulated. These stimuli will
then be processed by the CNS and the
response realized in movement(s). This
physical activity means a continual
shifting of pressure, also from those
parts of the body at risk of developing
pressure sores. Peak pressure is avoided,
the capillaries’ structure and micro-circulation is retained, which, in turn,
prevents the development of pressure sores and also facilitates
the healing process.
This all was implemented in the
development of
the Völker
Micro-stimulation, in
short
Völker
MiS®, system. The
MiS® is a lying system in which
the individual elements are coor-
So funktioniert Völker MiS Activ
®
Antidekubitusmatratzen auf starren Liegeflächen vermitteln ebenfalls keinerlei
Bewegungsimpulse. Der Auflagedruck wird
gemindert und mehr oder weniger verteilt.
Anti-pressure-sore mattresses on rigid lying
surfaces do not convey any movementinducing stimuli either. The pressure is lowered and spread more or less.
Wechseldrucksysteme reduzieren Druck- und
Scherkräfte, bieten aber keine Bewegungsanreize. Hubbewegungen mit temporären
Spitzendrücken können zu negativen Veränderungen und emotionalen Störungen führen,
können die Schmerzsymptomatik verstärken
und die Schlafqualität durch Geräusche beeinträchtigen.
Alternate pressure systems reduce pressure
and shear forces but do not convey any movement-inducing stimuli. Lifting movements
with temporary pressure peaks may lead to
negative changes and emotional disorders, increase pain and disturb the patients’ sleep
through the noise they make.
Matratzen aus viskoelastischem, thermoaktiven
Material bilden die Körperform exakt nach. Es
gibt keine Druckspitzen, das Bedürfnis nach
Lagewechsel kann jedoch reduziert sein, es erfolgen keine Bewegungsanreize.
Mattresses made of visco-elastic, thermoactive material accurately reproduce the shape of the body. While there are no pressure
peaks, the patients’ need to change their position is may be reduced; no movementinducing stimuli are conveyed.
Die Standardversion Völker MiS® trägt wirksam zur Unterstützung einer Dekubitusprophylaxe bei. Kontinuierliche Bewegungsanreize
werden vom Zentralen Nervensystem verarbeitet, an den Körper zurückgegeben und immer
wieder erneut in Bewegungsanreize umgesetzt.
The standard Völker MiS® is an effective
contribution to pressure sore prevention.
Continual movement-inducing stimuli are
processed by the CNS, fed back to the body
and “re-used” as movement-inducing stimuli.
Federelemente auf starren Unterlagen wirken
kaum mikrostimulierend, weil die dafür notwendigen Bewegungsanreize größtenteils durch
die unflexiblen Träger geschluckt werden.
Suspension elements on rigid boards do
nearly have no micro-stimulating effect since
the required movement-inducing stimuli are
mostly taken up by the inflexible supports.
Völker MiS® Activ wirkt in den Risikozonen
zusätzlich über Aktivatoren und bietet so bei
immobilen Betroffenen ein durchgängiges
Pflegekonzept zur Unterstützung von
Dekubitusprophylaxe und -therapie.
Völker MiS® Activ’s activators have an additional effect in all risk areas. The system thus
provides immobile patients with a consistent
care concept to support pressure sore prevention and therapy.
»Even in high-tech beds the
problem of the patients’
insufficient movement is hardly
ever tackled.«
dinated in such
a fashion that
they generate
continual mobilisation stimuli:
butterfly springs
on elastic support profiles on both sides borne by
suspension units at the frame (see top
left figure). Even minute movements by
the patient are registered by the Microstimulation-System and fed back to the
body in form of tactile stimuli. This
constant feedback means more pronounced movements by the patient,
which, in turn, promote micro-circulation, a contribution to pressure sore
prevention. Meanwhile, Völker beds do
all feature the MiS® lying surface.
For patients and residents with an insufficient self-mobilisation capacity, an
active lying surface has been developed:
the Völker Micro-stimulation-System
MiS® Activ. Seven support profiles are
processor-controlled by small electrical
motors (activators) on both sides
to be raised and lowered in a defined pattern by
about
14mm
each. These
fine-tuned
movements
trigger tactile and
vestibular stimuli and thus the
immobile patient’ perceptiveness. This counter-
acts the patients’ lack of stimuli in a clinical environment.
Generally, to both these systems the
same indications apply. They support
pressure sore, contraction, pneumonia
and thrombosis prevention. For therapeutic purposes, they are used for demented patients, e.g. Alzheimer patients, people suffering from neurological primary diseases like strokes, to support pain treatment and, in particular,
for pressure sore therapy.
One pre-condition for a successful
use of the basic version is that the patient or resident retains at least some
mobility. In case of immobility, and always for pressure sore therapy, the active Micro-stimulation-System is used.
This also applies to patients who owing
to limited perceptiveness resulting from
a neurological primary disease are to
undergo rehab.
MiS® Activ promotes the patient’s
perceptiveness and supports therapeutic
nursing. For stroke patients, MS patients and craniocerebral patients this is
very important indeed.
Both Völker Micro-stimulationSystems are in line with the recommendations of the experts’ standards “pressure sore prevention, “nursing of people
with chronic wounds” and “pain manTranslation: Vestido AG
agement“.
11
> REFERENZ:
Micro-Stimulations-Systeme in der Praxis
Giuseppe Fraterrigo
Palliativpflege im Berliner Sophienhaus Bethanien
Das Sophienhaus Bethanien steht als Einrichtung der Diakonie in der christlichen Tradition der Nächstenliebe.
Unbehagen statt Entlastung
In engem Dialog mit der Tochter
entschieden sie sich daher zunächst für
ein dynamisches Wechseldrucksystem
als kompletten Matratzenersatz, das bis
dahin als Favorit im Haus
galt.
Doch
schon
nach
kurzer
Zeit
stellte sich bei
allen Beteiligten statt Entlas®
tung das Gefühl von Unbehagen ein. Neben der durch die großvolumigen Luftzellen erhöhten Liegefläche und der
konstanten Geräuschbelastung durch
das Auf- und Abpumpen des Kompressors verrutschte die Bewohnerin bei
jeder Veränderung der Liegefläche. Bei
aufgestelltem Kopfteil etwa konnte das
System den gewünschten Luftaustausch
zwischen den Kammern gar nicht mehr
herstellen. „Letztlich machte die Neuanschaffung den Betreuern mehr Arbeit
als der Dekubitus selbst und unsere
Bemühungen, ihre Schmerzen zu reduzieren, führten zu keinerlei Erfolg“, so
Bachnick.
Bei seiner Recherche nach Alternativen wurde er auf das im Herbst 2006
auf der MEDICA vorgestellte aktive
Micro-Stimulations-System des Herstellers Völker aufmerksam. Dieser stattet auch das Sophienhaus Bethanien
mit Pflegebetten aus. Völker MiS®
Activ ist die Weiterentwicklung des
standardmäßig in Völker Pflegebetten
installierten MiS® Systems und unterstützt in der Altenpflege insbesondere
»Derzeit haben wir bei den
insgesamt 103 Bewohnern des
Sophienhauses keinen einzigen
Dekubitus, was gleichermaßen
für das Standardsystem MiS
spricht.«
Michael Radig
möglich, sondern erwünscht. Nur das
(Pflege-)Bett wird vom Haus gestellt.
Selbst wenn aufgrund von Krankheit
das Lebensumfeld auf zwei Quadratmeter zusammenschrumpft, so das
Credo des Hauses, soll der verbleibende Lebensraum dem Bewohner eine
ebenso würdevolle Aufenthaltsqualität
bieten.
Vor gut zwei Jahren stand die Belegschaft vor der Frage, wie sie im Sinne
der palliativen Pflege auf die Bedürfnisse einer 90 Jahre alten Bewohnerin
und Krebspatientin mit einem nach
außen wachsenden Tumor eingehen
sollte. Der Tumor hatte sich geöffnet –
stellte also eine offene Wunde dar –
und war somit eine weitere Besonderheit, die bei der Suche nach einer geeigneten Schmerztherapie berücksichtigt werden musste. „Unser Augenmerk
lag in erster Linie darauf, dass sie keine
Leiden mehr hat. Dass sie letztendlich
neben der Medikation auch mit einem
System versorgt wird, das ihre Gesamtsituation erleichtert“, erläutert Bach-
Ein Streichelzoo bietet die Möglichkeit, sich um ein Lebewesen zu kümmern, das die Zuneigung erwidert.
die Dekubitustherapie bei immobilen
Bewohnern.
„Das aktive System lässt sich formatgleich in den Liegeflächenrahmen aller
Völker Betten einsetzen und damit je
nach Bedarf gegen die Standardliegefläche MiS® austauschen und einfach
und schnell umrüsten. Dies entsprach
unserer Vorstellung und dem Grundprinzip der Normalität dieses Hauses“,
so Bachnick. „Denn das System ist unter der Matratze nicht zu erkennen und
erhöht nicht künstlich die Liegefläche
wie es bei Wechseldrucksystemen der
Fall ist.“
Bachnick konnte Ende 2006 damit
deutschlandweit erstmals Völker MiS®
Activ in der Altenpflege testen. „Wir
sind auch weiterhin zu 100 Prozent
überzeugt“, sagt er. Die Bewohnerin akzeptierte das System von Anfang an
und bekam im Verlauf der Krankheit
auch keinen weiteren Dekubitus.
„Auch das ist ein Kriterium, weswegen
wir uns immer wieder für dieses System
entscheiden werden. Derzeit haben wir
bei den insgesamt 103 Bewohnern des
Sophienhauses keinen einzigen Dekubitus, was gleichermaßen für das
Standardsystem MiS® spricht.“
Aber was zeichnet Micro-Stimulations-Systeme aus? Sie nutzen die Erkenntnis, dass bereits wenige Bewegungen in der Stunde ausreichen, um
die Entwicklung eines Dekubitus zu
verhindern. Dabei spielt die Größe der
Bewegung nur eine untergeordnete
Rolle: Es muss nicht zur kompletten
Lageveränderung kommen, sondern
bereits Mikrobewegungen wirken prophylaktisch – entscheidend ist die
Druckverteilung (Osterbrink, Schröder
und McDonough 2002).
Micro-Stimulations-Systeme sind die
technische Umsetzung der Wirkweisen
der Basalen Stimulation, einem heilpädagogischen und pflegerischen Konzept, das Mitte der 70-er Jahre von
Prof. Andreas Fröhlich zur Persönlichkeitsentwicklung körperlich und geistig
behinderter Kinder entwickelt wurde.
In den 80-ern wurde es von Prof.
Christel Bienstein in die Pflege Erwachsener, die in ihrer Fähigkeit zur Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation eingeschränkt oder gestört
sind, übertragen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen wurden von Thomashilfen Ende der Neunziger in ein
Therapiesystem umgesetzt, und dieses
System dann von Völker für die institutionelle Pflege weiterentwickelt.
Völker MiS® ist eine Torsionsunterfederung und besteht aus 60 punktelastisch reagierenden Flügelfedern auf
zwölf elastischen Trägerprofilen, die
beidseitig von elastischen Federungsbrücken aufgenommen werden. Diese
sind am Rahmen fixiert.
Sieben der zwölf Trägerprofile, die
sich in den Risikobereichen befinden,
sind an den Rahmenseiten auf so genannte Aktivatoren aufgesetzt, die jeweils ein eigenes Hubelement besitzen,
dessen Niederspannungsmotor über einen vorgeschalteten Prozessor gesteuert
werden, wobei unterschiedliche Bewegungsmuster über eine Steuereinheit
angewählt werden können.
Um die Abheilung von Dekubitalulcera bewerten zu können, läuft noch
der zweite Teil der Vergleichsstudie als
Langzeitbeobachtung in den Pflegeeinrichtungen. Erfahrungswerte gibt hier
aber die klinische Studie für das wirkgleiche System Thevo-Activ von Thomashilfen aus dem Jahr 2002 (Klinische
Evaluation der Wirksamkeit des MicroStimulations-Systems Thevo-Activ).
Hierin konnte bei 77 Prozent der
Probanden eine deutliche, davon bei 33
Prozent sogar eine komplette Wundheilung während der Beobachtungszeit
festgestellt werden. So zeigt denn auch
eine Langzeitstudie – 2003 und 2004
im Meander Medisch Centrum im niederländischen Amersfoort durchgeführt
– nach Einführung von Völker MicroStimulations-Systemen einen Rückgang der Dekubitus-Prävalenzrate von
15 auf 7,2 Prozent. Bestätigt wurden
bei der laufenden Studie für Völker
MiS® Activ insbesondere aber auch der
hohe Lagerungskomfort und die signifikante Reduzierung von Schmerzen.
Das wurde genau so auch von der
Bewohnerin des Sophienhauses empfunden. „Als sie sich anfangs noch
selbst mobilisieren konnte, hatte sie das
Wechseldrucksystem eigenständig aus
dem eigenen Bett entfernt. Unwohlsein
und Schmerzen führten zur kompletten
Verweigerung gegenüber diesem System“, so Bachnick. „Erst die Alternative
MiS® Activ wurde akzeptiert. Auch als
der Bewohnerin später im Zuge ihrer
Schmerztherapie Morphin gereicht
wurde, ein Medikament, das ja eigentlich die Entstehung eines Dekubitus
fördert, entwickelte sich keiner.“
Michael Radig
nick. Pflegedienstleiterin Cornelia
Clauß fügt hinzu: „Bei solchen Entscheidungen sind für uns Angehörige
wichtige Partner. Wir sind an einem regen Austausch mit ihnen sehr interessiert.“
Wenn das Lebensumfeld auf zwei Quadratmeter zusammenschrumpft, so das Credo des Hauses, soll der
verbleibende Lebensraum dem Bewohner eine ebenso würdevolle Aufenthaltsqualität bieten.
Die
Vorteile, insbesondere
im
Vergleich
zu
großzelligen
Wechseldrucksystemen,
sind offensichtlich. Eine aktive
Druckverteilung
ist
gegeben,
das
normale
Lagerungsniveau
bleibt erhalten,
alle Sicherheitsvorschriften und Normen für Pflegesowie Klinikbetten werden eingehalten.
Die Störanfälligkeit geht gegen Null, eine ausreichende Verfügbarkeit der relativ kostengünstigen aktiven Systeme
kann durch angemessene Investitionen
gesichert werden.
Weit wichtiger aber sind die Vorteile
der Betroffenen. Für ihre Versorgung ist
es von immenser Wichtigkeit, dass die
Eigenbewegung und Wahrnehmung
gefördert bzw. erhalten wird. Dieser
therapeutisch unerlässliche Effekt wird
durch die enge Rückkopplung des Systems mit dem Patienten erreicht. Die
klinische Studie „Klinische Evaluation
des Bettensystems Völker MiS® Activ –
Abschlussbericht Klinik“ (2007) unter
Leitung des international renommierten Pflegewissenschaftlers Prof. Dr.
Jürgen Osterbrink konnte unter anderem die Förderung von Vigilanz, Mobilität und Orientierung bestätigen (s.
Seite 4).
Insa Lüdtke
T
umorpatienten leiden in
fortgeschrittenen Krankheitsstadien häufig unter
Schmerzen, Müdigkeit, Schwäche und
anderen Symptomen. Die Beschwerden können so belastend sein, dass das
Leben unerträglich scheint. Mit
Medikamenten, physikalischen Maßnahmen und anderen Therapien können diese Beschwerden oft soweit gelindert werden, dass das Erleben nicht
nur auf das Leiden eingeschränkt ist,
wieder andere Gedanken und Tätigkeiten möglich sind und die restliche
Lebenszeit wieder als lebenswert empfunden wird. Zu diesen Maßnahmen
gehört auch die Lagerung auf Systemen, die dies gleichermaßen unterstützt. Bewährt haben sich dabei Micro-Stimulations-Systeme.
Mit einem freundlichen „guten
Morgen“ grüßt uns eine Bewohnerin
des Berliner Pflegeheims Sophienhaus
Bethanien auf dem Weg zum Interview
mit der Heimleitung. „Grundprinzip
des Hauses ist es, so nah wie möglich
an der Normalität zu bleiben“, erklärt
Heimleiter Burkhard Bachnick. Konkret heißt das, die Bewohner können
ihren gewohnten Lebensrhythmus beibehalten, damit kann sich der ganze
Tagesablauf bis in den späten Abend
verschieben. Diese Einstellung, erzählt
uns der gelernte Krankenpfleger
schmunzelnd weiter, musste sich bei
den Pflegekräften aber erst etablieren.
Jede Form der Normalität bzw. Individualität ist im Sophienhaus Trumpf.
Bei Bedarf könne die Möblierung zwar
durch den Betreiber erfolgen, das Mitbringen eigener Möbel in das viergeschossige Pflegeheim im Berliner Stadtteil Steglitz mit seinen 61 Einbett- und
21 Zweibett-Appartments sei nicht nur
Insa Lüdtke
Die Autorin (Dipl.-Ing. Architektur) publiziert im Kontext von Architektur und
Gesundheit. Aus der Öffentlichkeitsarbeit für
das Büro Feddersen Architekten heraus hat
sie kürzlich zusammen mit Eckhard
Feddersen die Firma Cocon Concept
Feddersen Lüdtke Beratung GbR mit
Schwerpunkt „Wohnen im Wandel“ gegründet. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Eine Erfahrung, die auch durch die
Entwicklung bei der Cicero Zoerggroep
in den Niederlanden bestätigt wird. Als
hier – ebenfalls bereits Ende 2006 – die
Palliativstation des Verpleeghuis Schuttershof in Brunssum eröffnet wurde,
wurde ebenfalls auf die ersten Exemplare der Null-Serie zurückgegriffen und
sämtliche Betten mit MiS® Activ ausgestattet. „Uns war es besonders wichtig,
die sterbenskranken und meist in den
letzten Wochen mehr und mehr immobilen Bewohner unseres Palliativzentrums vor Schmerzen und einem
Dekubitus zu bewahren“, so Alphonse
Godding, Vorsitzender der Dekubituskommission der Cicero Zoerggroep
und Mitglied der Dekubitus-Stichting
Insa Lüdtke
Oostelijk Zuid-Limburg.
Dieser Artikel erschien erstmals in der Pflegezeitschrift
04/2008
>
Die englischsprachige Fassung
lesen Sie auf Seite 12/Read english
version of this article on page 12
12
Englischsprachige Fassung
des Artikels von Seite 11 / English
version of article on page 11:
> REFERENCE:
Micro-stimulation
in practice
T
In close collaboration with the resident’s daughter, the staff opted for a dynamic alternate pressure system to replace the entire mattress. This, at the
time, was still the favorite option at
Sophienhaus Bethanien. However, after
a short while, they all thought that
there was more discomfort than relief
given by this system. The large-volume
air cells raised the lying surface and
there was a steady noise generated by
the compressor. But that wasn’t all. The
resident also shifted whenever the lying
surface was re-positioned. When the
top part was raised, for example, the
system was no longer able to exchange
air between the chambers. “In the final
analysis, the new system made the
staff ’s work harder and our efforts to reduce the pain failed,” says Bachnick.
When looking for alternatives, in the
fall of 2006 he came across the active
Völker Micro-stimulation-System preMichael Radig
he example of palliative nursing at the Berlin Sophienhaus Bethanien.
Tumor patients in an advanced stage
of the disease often suffer from pain,
tiredness, weakness and other symptoms. This can form such a stress that
life seems to be unbearable. By using
drugs, physical measures and other
therapies these symptoms can be alleviated to such an extent that life is no
longer limited to sufferance but again
includes other thoughts and activities.
Thus the days remaining are made
worth living once again. Such measures
Discomfort but no relief
The Sophienhaus Bethanien Lobby.
duced it into the nursing of adults
whose perceptiveness, mobility and
communication is restricted or impaired. In the 1990’s, Thomashilfen implemented the thus gained experiences
in a therapy system then developed by
Völker for institutional nursing.
Völker MiS® is a torsional pressure reduction system and consists of 60 pointelastic butterfly springs on twelve elastic
support profiles borne by frame-fixed
elastic suspension units on both sides.
Seven of the twelve support profiles in
the risk zones on the sides of the frame
are borne by so-called activators which
all have their own lifting element whose
low-voltage motor is controlled by an
upstream processor. The various movement patterns this system provides for
can be selected by a control unit.
The advantages, especially if compared with large-cell alternate pressure
systems, are quite obvious. There is active pressure distribution; the normal lying level is retained; all safety regulations and standards applicable to both
hospital and healthcare beds are met.
The susceptance to failure is almost zero; a sufficient availability of the comparatively inexpensive active systems
can be warranted by the right investments.
However, the patients’ benefits are, of
course, even more important. It is extremely important that their self-mobility and perceptiveness is promoted or
retained. This therapeutic must is
achieved by a close feedback between
the system and the patient. The clinical
study “Klinische Evaluation des Bettensystems Völker MiS® Activ – Abschlussbericht Klinik” (clinical evaluation of
the bed system Völker MiS® Activ –
final report clinic; 2007), headed
by the interna“When she was
tionally renowned
still able to move
healthcare scienon her own, she
tist
Professor
simply removed
Jürgen
Osterthe alternate presbrink, attested to
sure system from
the promotion of
her bed. Disperceptiveness,
comfort and pain
mobility and oriled to a complete
entation.
rejection of that
For an evaluasystem,”
says
tion of the presBachnick. “Only
sure sore healing
the MiS® Activ
was
accepted.
effect, the second
And when the respart of the longident was given
term reference
morphine, a drug
study is still unthat usually proder way in nursmotes the develing institutions.
Changing the Völker MiS® standard version to
opment of presHowever,
the
MiS® Activ.
sure sores, she de2002
clinical
veloped none.”
study on the Thevo-Activ system by Thomashilfen,
Similar experiences
which is more or less the same in terms
of its effects, (“Klinische Evaluation der
The above is an experience also conWirksamkeit des MiS® MicroStimulation-Systems Thevo-Activ”;
firmed by the Cicero Zoerggroep in the
“clinical evaluationof the efficacy of the
Netherlands. When here – also as early
Micro-stimulation-System
Thevoas at the end of 2006 – the palliative
Activ”), says that among 77 percent of
ward of the Verpleeghuis Schuttershof
the subjects one saw some healing of
in Brunssum was opened, pilot producwounds, among 33 percent even a comtion items were bought and all beds
plete one. And a long-term study –
equipped with MiS® Activ.
“We found it particularly important
conducted in Dutch Amersfoort’s
to prevent pain and pressure sores
Meander Medisch Centrum in 2003
among our terminally ill and inand 2004 – after the introduction of
creasingly immobile patients,” says
Völker
Micro-stimulation-Systems
Alphonse Godding, chairman of the
showed a decline in the prevalence of
pressure sore committee of the Cicero
pressure sores from 15 percent to 7.2
Zoerggroep and member of the prespercent. In the ongoing study on
sure sore foundation Oostelijk ZuidVölker MiS® Activ, the large lying comTranslation: Vestido AG
fort and a significant pain reduction
Limburg.
have also been attested to.
This article was first published in Pflegezeitschrift 04/2008
The Sophienhaus resident agreed.
Völker AG
>
Anzeige
include lying on systems that support
the above like, for example, Microstimulation-Systems.
On our way to interview the director,
we are welcomed at the Berlin nursing
home Sophienhaus Bethanien by a resident’s friendly “Good morning”. The
director, Burkhard Bachnick, explains
to us that “the basic principle here is to
leave it all as normal as possible.” This
means that the residents keep their normal rhythm of life, i.e. including nightly activities. This attitude, however, the
director says with a smile, first had to
sink in among the nursing staff.
All forms of normality and individuality are welcome at Sophienhaus. If
need be, the furniture can, of course, be
provided by the operator, but, in general, bringing one’s own furniture into
the four-story nursing home in the
Berlin district of Steglitz with its 61 single and 21 double rooms is not only
possible but even desired. Only the
(healthcare) bed is provided by the operator. Even if owing to a resident’s disease their environment is henceforth restricted to about two sq m, the home’s
motto still reads “dignity”!
About two years ago, the staff faced
the challenge of how to deal with the
needs of a 90-year-old female resident
and cancer patient’s outgrowing tumor
in terms of palliative nursing. The tumor had opened, i.e. was an open
wound now and thus something that
had to be taken into account in terms
of an appropriate pain therapy. “Our
first priority was to make her free of
pain, that, drugs aside, she also got a
system making the entire situation
much easier for her,” says the head of
nursing, Cornelia Clauß, and adds:
“For such decisions, the relatives are
important. We always want to exchange
our views with them.”
sented at the Medica trade fair. Völker
was the supplier of the healthcare beds
Sophienhaus used. Völker MiS® Activ is
the development of the standard MiS®
System, and in geriatric care supports immobile residents’ pressure sore therapy.
“The active system has the same format as all Völker lying surfaces and can
thus replace the standard lying surface
at any time – and fast and easy at that.
This was in line with our home’s basic
philosophy of normality,” says Bachnick. “After all, the system is sort of invisible under the mattress and does not
artificially raise the lying surface like alternate pressure systems do.”
At the end of 2006, Bachnick now
became the first operator in all of
Germany to employ the Völker MiS®
Activ in geriatric care. “We are still 100
percent behind it,” he says. The resident accepted the new system right
from the start and did not develop any
new pressure sores. “This is another factor in our decision-making process and
here one totally in favor of this system.
We currently have 103 residents and no
one has any pressure sore whatsoever.
This certainly also attests to the standard MiS®’s efficacy.”
But what characterizes the Microstimulation-Systems? They are based
upon the finding that a few movements
an hour suffice to prevent the development of a new pressure sore. The movement’s size doesn’t matter. There doesn’t
have to be a complete shift or something; even micro-movements have a
prophylactic effect. The decisive factor
is how the pressure is distributed
(Osterbrink, Schröder and McDonough 2002).
Micro-stimulation-Systems are the
technical implementation of basal stimulation, a remedial and nursing concept
drawn up in the 1970’s by Professor Andreas Fröhlich for
the personality
development of
mentally
and
physically disabled children. In
®
the 1980’s, Professor Christel
Bienstein intro-
»We currently have 103 residents
and no one has any pressure sore
whatsoever. This certainly also
attests to the standard MiS ’s
efficacy.«
Keuco GmbH & Co. KG
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Völker AG
Pflege- und Klinikmöbel
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In Berlin. Auf einen Blick.
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Heim von morgen schon
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Berlin bietet für Mitarbeiter, Leitende und Entscheider
in Krankenhäusern und Pflegeheimen einen Ausblick
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Dazu gibts Besprechungszimmer, Seminarräume,
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13
Bedienkomfort
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Leuchtenkopf ist um 270°
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Dcare® medicool
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sehr helles Licht für
Personal und Pflegebedürftige.
Design
Aufgrund ihres gelungenen Designs
präsentiert sich die Dcare® medicool hervorragend am Patientenbett. Sie lässt
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Raumdesign integrieren.
Der hohen Beleuchtungsstärke der
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durch ein elektronisches Vorschaltgerät
noch optimiert wird. Die lange Lebensdauer, die hohe Qualität wie auch
ein geringer Energieverbrauch steigern
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Die Messe CARECONCEPT 2008
Plattform für Netzwerke und neue
Konzepte rund um Pflege Wohnen
C
dienst- und Hauswirtschaftsleitung hier
eine hochwertige Ausstellung führender
Hersteller, Dienstleister und Lieferanten der Branche.
Das Spektrum umfasst die ganzheitliche Projektierung zeitgemäßer Objekte:
von der konzeptionellen und baulichen
Planung über Einrichtung und Ausstattung, Informations- und Kommunikationstechnik, Textilien und Berufsbekleidung, Organisation und Verwaltung,
Pflege und medizinische Versorgung bis
hin zu Dienstleistung
und Service.
Was die CARECONCEPT ’08 darüber hinaus als Plattform für
neue Konzepte auszeichnet, ist das umfassende Vortragsprogramm. Vielfältigen
„Made in Germany“
Sabrina Simon
Neue Völker Produktionshalle für Hainichen
Baubeginn der neuen Produktionshalle. Bereits Anfang September findet die Übergabe statt.
A
Wirtschaftlichkeit
> PRODUKTE & SERVICES:
> PRODUKTE & SERVICES:
m 28. April war es endlich soweit: Nach ausführlicher Planungsphase wurde der erste
Spatenstich für die Errichtung der neuen Völker Produktionshalle am Standort Hainichen feierlich ausgeführt.
Qualitätsanforderungen gerecht zu
werden, orientiert sich Derungs an den
in der Medizinbeleuchtungsbranche
vorgegebenen Normen und Standards
EN 60598-2-25.
M,O,C,
Schalter
ist im
Leuchtenkopf
eingebaut. Der
darin integrierte
Leuchtstreifen stellt ein leichtes
Auffinden des Schalters bei Dunkelheit
sicher. Durch den flexiblen oder feder-
Ein kontrollierter Wärmefluss
garantiert eine minimale Wärme
am Leuchtenkörper sowie eine geringe Wärmebelastung
der angestrahlten
Fläche.
Selbst
bei einer sehr
langen Betriebsdauer der
Leuchte wird dem Produktanwender
höchste Sicherheit gewährleistet. Die
Dcare® medicool ist mit einer Schutzscheibe versehen, die den Patienten vor unbeabsichtigtem Berühren des Leuchtmittels schützt. Um den in der Medizinbranche hohen Sicherheits- und
Derungs Licht AG
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Damit investiert die Völker AG ihrer
Philosophie entsprechend auch für die
Zukunft in den Produktionsstandort
Deutschland. „Im Ausland lässt sich die
Produktion nicht ordentlich genug
überwachen, wir wären auf weniger be-
komplexen Fragestellungen mit ebenso
aktuellem wie praktischem Bezug widmen sich die ein- bis zweistündigen
Vorträge an allen drei Messetagen.
Denkanstöße und Leitgedanken werden beispielsweise in den Ausführungen des Architekten Eckhard
Feddersen über neue Wohnformen formuliert oder in Kaspar Pfisters Vortrag
zu innovativen Konzepten für Hausgemeinschaften.
Raum für neue Impulse bietet auch die
Sonderfläche im Ausstellungsbereich. Unter
dem Titel „Keep Your
Balance“ wird hier der
Siegerentwurf eines
Architektenwettbewerbs dem Fachpublikum präsentiert. Der
„Altengarten“ berücksichtigt in besonderer
kannte Lieferanten angewiesen und
hätten weniger Einfluss auf die Endkontrolle. Für mich ist es wichtig, die
Herstellung nahe an der Entwicklung
anzusiedeln, um eine ständige Überwachung gewährleisten zu können. Denn
nur so ist ein Total Quality Management und eine permanente Weiterentwicklung von Produkt und Produktion
auf höchstem Niveau über Jahre zu
realisieren“, so Heinrich Völker,
Vorstandsvorsitzender der Völker
AG.
Dabei wird auch großen Wert darauf
gelegt, dass alle Teile von deutschen Zulieferern stammen. So werden Völker
Klinikbetten seit dem Bau des zusätzlichen Werks für diese Produktlinie
1997 in Deutschland entwickelt und
gebaut.
Derzeit beschäftigt die Völker AG
am Standort Hainichen in Sachsen
knapp 50 Mitarbeiter. Das Werk umfasst insgesamt drei Hallen. Die Wachstumsrate in der Sparte „Klinikbetten“
machte den Bau einer zusätzlichen neuen „Halle 4“ notwendig, um somit der
steigenden Nachfrage gerecht werden
zu können. Allein 2007 wurden im
Werk Hainichen 33 Prozent mehr
Klinikbetten produziert als in 2006.
Und die Prognosen für die nächsten
Das M,O,C,: Messeflächen, Konferenz- und Veranstaltungsräume sowie permanente Orderbüros.
Weise die Mobilität und das Orientierungsvermögen alter Menschen und
ermöglicht es ihnen, sich im Freien eigenständig zu bewegen.
Alle Informationen über die CARECONCEPT ’08 sind im Internet über das
Messeportal www.careconcept-messe.de aktuell abrufbar. Hier findet sich
nicht nur das derzeit bereits rund 80
führende Unternehmen umfassende
Ausstellerverzeichnis zum Download.
Fachbesucher können sich ganz bequem online registrieren und sparen
sich so Wartezeiten im Eingangsbereich
der Messe. Ebenfalls online ist das vollständige Programm des Fachforums
mit der Option, Tickets für die gewünschten Vorträge im Vorfeld via
Internet zu bestellen. Die Veranstaltungstickets können auch während der
Messe vor Ort gekauft werden, so lange
der Vorrat reicht.
> CARECONCEPT ’08, 25.–27. Juni
2008, M,O,C München, Öffnungszeiten: 25./26.6.: 9–18 Uhr, 27.6.: 9–
15 Uhr. Eintrittpreis: 7,50 Euro/Person
Anita Hipp
inkl. Messekatalog.
unseren Schätzungen schaffen wir mit
Jahre versprechen weiterhin einen gutdem Neubau dieser Produktionsstätte
en Wachstumskurs.
insgesamt 10–15 neue Arbeitsplätze“,
Aus diesem Grund fiel im Sommer
so Esser.
2007 in Witten die Entscheidung zu eiBereits im Sommer will die Völker
ner Erweiterung der Produktion in
AG ein großes Richtfest veranstalten,
Hainichen. „Wir haben ein Grundzu dem auch der Bürgermeister der
stück mit einer Fläche von 12.000qm
Stadt Hainichen eingeladen ist, bevor
erworben. In der ersten Phase beginnen
in der ersten Septemberwoche 2008 die
wir in Zusammenarbeit mit dem
offizielle Übergabe der neuen „Halle 4“
Ingenieurbüro für Architektur und
Sabrina Simon
stattfindet.
Bauwesen C.-D. Böllinghaus mit dem
Bau unserer neuen Halle 4.
Durch die Größe
des Grundstücks
haben wir für die
Zukunft außerdem eine Option
auf eine Halle 5
und/oder Halle
6“, erklärt Lothar
Esser, Betriebsleiter des Werks
in Hainichen.
Und auch als
Arbeitgeber leistet die Völker AG
mit der Errichtung der neuen
Produktionshalle
einen wichtigen
Lothar Esser, Betriebsleiter des Völker Werks in Hainichen.
Beitrag. „Nach
Sabrina Simon
D
ie CARECONCEPT ’08 verbindet Ausstellung und Vortragsforum zu einem informativen Premiumangebot.
Vom 25. bis 27. Juni 2008 treffen
sich Entscheidungsträger aus sozialen
Einrichtungen der Pflege, Kliniken und
Wohnheimen im Münchener M,O,C,.
Zur CARECONCEPT ’08, für die sich
Christa Stewens, Stellvertreterin des
Bayerischen Ministerpräsidenten und
Bayerische Staatsministerin für Arbeitsund Sozialordnung, Familie und Frauen, als Schirmherrin engagiert, werden
Fachbesucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet. Die
neuartige Messe informiert über Trends
und Tendenzen für den Pflege-Markt
der Zukunft.
Initiatorin der Fachmesse ist die WIBU-Gruppe. Das 1920 gegründete Unternehmen ist heute ein moderner
Dienstleister, dessen Geschäftsbereich
Objekteinrichtung sich als Marktführer
etabliert hat. Bei der konzeptionellen
Ausrichtung der CARECONCEPT ’08
stand die Schaffung einer qualitativ
hochwertigen Netzwerkplattform für
die Branche im Vordergrund. So finden
Investoren und Kommunen, Betreiber
sozialer Institutionen, Mitglieder der
Geschäftsleitung von Pflegeheimen und
Kliniken sowie der Heim-, Pflege-
sie das Arbeitsfeld für Infusionswechsel
und -kontrollen ideal aus.
C
D
ie Dcare® medicool Pflege- und
Leseleuchte kommt speziell in
Patienten- und Bewohnerzimmern, Rehabilitationszentren, Altenund Pflegeheimen, Altersresidenzen
und Gesundheitshotels zum Einsatz.
Lesen ist erholsam und anregend zugleich, es stellt jedoch Ansprüche an das
menschliche Auge. Die professionell entwickelte Pflege- und Leseleuchte Dcare®
medicool entlastet das Auge mit seinem
behaglichen Leselicht optimal und bietet
dem Produktanwender höchsten Lichtkomfort. Dank ihrer hohen Lichtstärke,
dem intensiven Ausleuchtungsbereich
sowie ihren vielseitigen Einstellungsmöglichkeiten kann sie ergänzend als
Pflegeleuchte eingesetzt werden. Sie bietet dem Pflegepersonal ein optimales
Licht für Wunduntersuchungen, Hautanalysen, Verbandwechsel sowie das
Setzen von Spritzen. Ebenfalls leuchtet
entlasteten Arm lässt sich die Leuchte
leicht positionieren. Dank der geschlossenen Kabelführung ist sie zudem sehr
reinigungs- und pflegefreundlich. Eine
Vielfalt an kompatiblen Halterungen
und Befestigungssystemen ermöglicht eine wahlweise Platzierung
der Leuchte.
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Shutterstock
l'azienda
Oltre ai mobi> PARTNER PER L’ESTERO:
partner di
li, l’allestimento
Völker per
di una casa di ril’Italia, con sede
poso
prevede
a Merano (in
molti altri eleAlto
Adige),
menti per l’assifu
fondato
stenza dei paziennel 1978 con
ti, anch’essi inil
nome
di
clusi nel pro“Planungsstugramma di Hardio Harmonie
monie Project,
s.n.c.”.
sempre contradIn i z i a l m e n t e
distinti da elevati
specializzata nella
standard di quaprogettazione di
lità. Due partner
arredamenti per
importanti sono
hotel, nel 1992
la ditta Bekagli assocati della
Hospitec
nelsocietà
“Plal’ambito dei banungsstudio Hargni assistiti, dei
monie” si divisero
bagni terapeutici
e nacque la ditta
e degli ambulato“Harmonie Prori, e la ditta Erlau
ject s.r.l.”, che neAG nell’ambito
gli anni successivi
dei sistemi di masi orientò sempre
niglie per i locali
più verso le atad uso servizi.
trezzature per caCon l’introduse di riposo ed
zione dei nuovi
ospedali.
sistemi terapeutiNei tardi anni
ci Völker MiS®
Activ e del letto
’90, per soddisfadi cura più basso
re gli standard di
– con tutte le inqualità delle renovative carattegioni più settenristiche che contrionali d’Italia
Merano, la seconda città dell’Alto Adige per dimensioni, sorge nel mezzo di una pittoresca conca all’imtraddistinguono
(Trentino e Alto
bocco della Val Passiria.
questi prodotti da
Adige), nel 1994
quelli della confu inglobata nel
stimenti per case di riposo, conquistancorrenza – la ditta Harmonie Project
programma la ditta Völker, già nota
dosi una ragguardevole quota di mercamira ad ampliare ulteriormente la quoper la qualità e la multifunzionalità dei
to, anche grazie alla presenza alle fiere
ta del mercato italiano dei letti di cura
letti di cura e dei mobili per i centri
Virgil Pixner
nazionali del settore PTE Expo di
Völker.
d’assistenza. Con gli anni la vendita si è
Verona ed Exposanitá di Bologna.
estesa al resto del paese, un’impresa
> La Harmonie Project s.r.l. in
La qualità dei prodotti e dei servizi,
tutt’altro che facile, visto che i produtbreve: Soci amministrativi Anna Polzer
associata al rispetto per l’ambiente, sotori nazionali lavorano secondo uno
e Harald Innerhover; 12 dipendenti
no i nostri punti di forza, confermati
standard ed un design tutti italiani.
nei settori amministrazione, gestione
dall’introduzione degli standard di
Nonostante la classe di prezzo piutdegli ordini e vendita; 2 collaboratori
qualità internazionali EN ISO 9001:
tosto elevata per gli standard nazionali,
per il servizio di assistenza clienti e
2000 nel 2001 e del sistema di gestiola ditta Harmonie Project s.r.l. è riuscimontaggio; collaboratori esterni per
ne ambientale ISO 14001: 2004 nel
ta ad affermarsi nell’Italia settentrionavendita e assistenza.
2008.
le, in particolare nel settore degli alle-
Qualità tedesca per l'Italia
Con i letti in giro per Venezia
Harmonie Project srl –
partner della ditta Völker in Italia
Residenza San Lorenzo
I
l monastero di San Lorenzo, attiguo alla chiesa non più frequentata di San Lorenzo e ad un grande campo circondato da canali su tre
lati, fu trasformato nella Residenza
San Lorenzo dall’I.R.E. di Venezia, che
utilizzò il materiale originale per le
opere di ristrutturazione in due
stadi.
>
Segue un estratto di questo
articolo in tedesco/Es folgt die
Deutschsprachige Zusammenfassung:
> REFERENZ:
San Lorenzo
D
wurde aufwändig und unter Beibehaltung der originalen Bausubstanz in
zwei Baustufen von I.R.E Venezia in
die Residenza San Lorenzo umgebaut.
Ein kleinerer Teil mit etwa 30 Zimmern wird bereits als Pflegeheim genutzt. Im größeren, linken und hinteren Trakt werden weitere etwa 50
Zimmer mit 120 Völker Pflegebetten
mit Micro-Stimulations-System eingerichtet, die sich auch vom Design her
harmonisch in das Gesamtinterieur einHeiko Heine
fügen.
Harmonie
as Kloster San Lorenzo, direkt an der nicht mehr genutzten Kirche St. Lorenzo
und an einem großen Campo gelegen,
an drei Seiten von Kanälen umgeben,
Una piccola parte della struttura, circa 30 stanze, trova attualmente impiego
come casa di riposo. Nella parte posteriore sinistra dell’edificio, più ampia, sono in fase di allestimento 50 stanze attrezzate con 120 letti di cura Völker con
sistema di microstimolazione, che con il
loro elegante design si adattano perfettTraduzione: tsd
amente agli interni.
Arrivo dei letti alla Stazione Marittima di Venezia e operazioni di trasferimento su navi di carico.
Harmonie
>
> REFERENZA:
Segue un estratto di questo
articolo in tedesco/Es folgt die
Deutschsprachige Zusammenfassung:
> EXPORT-PARTNER:
Harmonie Project –
Partner in Italien.
D
er Völker Partner für Italien
hat seinen Sitz in Meran
(Südtirol) und wurde dort im
Jahre 1978 unter dem Namen Planungsstudio Harmonie OHG gegründet. Anfangs auf die Innenausstattung von Hotels spezialisiert, entstand nach der Trennung der damaligen Gesellschafter im Jahre 1992 aus
dem Planungsstudio Harmonie die
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Harald Innerhofer (Geschäftsführer/Amministratore), Vigil Pixner (Prokurist/Procuratore),
Andrea Abbasciano (Vertrieb Pflege/Direttore commerciale).
Il centro storico di Merano.
Firma Harmonie Project GmbH, die
sich in den Folgejahren mehr und
mehr auf die Einrichtung von Altersheimen und Krankenhäusern spezialisierte.
Um dem in den späten 90-er Jahren
in den nördlichsten Regionen Italiens
(Trentino-Südtirol) geforderten Qualitätsstandard zu entsprechen, wurden im
Jahre 1994 die bereits damals für ihre
hohe Qualität und Multifunktionalität
bekannten Pflegebetten und -möbel der
Firma Völker in das Programm aufgenommen. Der Vertrieb dehnt sich inzwischen auch auf das restliche Staatsgebiet aus, ein nicht ganz leichtes Unterfangen, produzieren doch die zahlreichen inländischen Hersteller typisch
italienisch in nationalem Standard und
Design.
Trotz des für Italien ungewohnt hohen Preisniveaus konnte sich die Harmonie Project GmbH in Norditalien
als Altenheimeinrichter einen guten
Namen schaffen und einen entsprechend hohen Marktanteil sichern, was
auch durch die stete Präsenz auf den
nationalen Fachmessen PTE EXPO in
Verona und EXPOSANITÁ in Bologna gefördert wird.
Die Qualität der Produkte, unserer
Dienstleistungen und ein respektvoller
Umgang mit unserer Umwelt sind uns
ein Anliegen, was wir durch die Einfüh-
rung der internationalen Qualitätsnorm EN ISO 9001:2000 im Jahr
2001 und des UmweltmanagementSystems ISO 14001:2004 im Jahr 2008
belegen.
Neben der Möblierung sind bei der
Ausstattung eines Altenheimes noch
weitere Möbel und Hilfsmittel für die
Pflege erforderlich, die ebenfalls in hoher Qualität von Harmonie Project angeboten werden. Partner sind hier für
die Einrichtung von Pflege- und Therapiebädern sowie Ambulatorien die Firma Beka-Hospitec und im Bereich Haltegriffsysteme für Nasszellen die Firma
Erlau AG.
Mit Produktionsbeginn der Völker
MiS® Activ-Liegefläche und aktuell
dem Niedrigst-Pflegebett und der damit verbundenen neuerlichen Differenzierung vom Wettbewerb will die Firma
Harmonie Project den Marktanteil der
Völker Pflegebetten in Italien weiter
Heiko Heine
vergrößern.
> Harmonie Project GmbH im
Überblick: Geschäftsführende Gesellschafter sind Anna Polzer und Harald
Innerhofer; 12 fest angestellte Mitarbeiter arbeiten in Verwaltung, Auftragsabwicklung und Vertrieb; 2 Mitarbeiter
in Kundendienst und Montage; weitere
freie Mitarbeiter sind in Vertrieb und
Service beschäftigt.
Trasporto dei letti di cura Völker lungo il canale della Giudecca verso Sestieri Castello.
Continua il trasporto lungo i canali minori e sotto i bassi ponti verso Campo San Lorenzo.
Il pittoresco ex-monastero è stato trasformato, in due stadi costruttivi, nella Residenza San Lorenzo.
15
> REFERENZA:
>
L’ospite al primo posto
Un concetto speciale in un luogo speciale
Cavedine:
Der Bewohner im
Mittelpunkt
C
Posizione idilliaca
Nella sua originalità, la Residenza Valle dei Laghi s’integra con armonia nel paesaggio di Cavedine. Originale anche la filosofia d’assistenza.
mo riusciti a migliorare notevolmente
lo stato di salute dei nostri ospiti, a ridurre le crisi depressive e a conservare
le capacità generali individuali”, afferHarmonie
In questo contesto idilliaco s’inserisce la Residenza Valle dei Laghi, armonicamente integrata in tutta la sua originalità. Originale anche nella sua filosofia. Luciano Raspolini, direttore dell’istituto, dichiara: “La nostra filosofia
d’assistenza mette al primo posto la
persona, la sua felicità e la sua soddisfazione. Ogni altra esigenza, con tutti
i problemi annessi, passa in secondo
piano: al primo posto c’è la coscienza
di vita dei nostri ospiti”. Una filosofia
di assistenza che Raspolini abbraccia
sulla base dei modelli olandesi e austriaci. “Grazie a questa filosofia, sia-
Segue un estratto di questo
articolo in tedesco/Es folgt die
Deutschsprachige Zusammenfassung:
> REFERENZ:
Harmonie
C
avedine è il centro economico e culturale dell’omonima
valle, di cui fanno parte le
frazioni di Laguna, in piena valle, e
Musté, sui terrazzamenti.
Qui si esprime al meglio l’indivisibile connubio tra il paesaggio agricolo e
lo spirito contadino degli abitanti, gelosamente custodito. La struttura originaria della città viene conservata secondo le tradizioni locali: case ricoperte con tegole curve, ponti d’accesso all’aia, ampi pergolati, eleganti palazzi
del XVIII secolo con porte e finestre
riccamente decorate, scale esterne in
muratura e piccoli orti integrati con
armonia nel paesaggio.
ma Giovanni Leoni, coordinatore I.
Attualmente l’istituto conta 63 ospiti, suddivisi in tre unità d’assistenza:
25 ospiti con handicap di lieve entità,
altri 25 con handicap di media entità e
13 ospiti con gravi handicap. Per tutti sono disponibili letti di cura Völker.
Perché Völker? “Per il design elegante e
caldo associato all’elevata funzionalità”
afferma Luciano Raspolini.
Com’è organizzata la giornata tipo
dei vostri ospiti? Il programma d’attività è molto flessibile e altrettanto flessibile è il numero dei partecipanti.
“Per alzarsi la mattina, gli ospiti dispongono di un lasso di tempo di 3,5
ore”, spiega Leoni. Per la colazione sono pianificate due ore; le attività del
mattino sono attività di gruppo di diversa durata, riscuotono sempre molto
successo e si basano sulla nostra filosofia d’assistenza. Per la terapia sono previsti appositi intervalli sia al mattino,
sia al pomeriggio; per il pranzo e la cena si prevede un intervallo di un’ora
ciascuno, mentre l’intrattenimento serale termina alle 21:30. Per il pomeriggio è previsto un ricco programma
d’intrattenimento, che viene sfruttato
intensamente: dalla biblioteca all’atelier di pittura fino alle aree di relax e
ginnastica, senza dimenticare la terapia
in giardino, la musicoterapia e la cromoterapia.
“Tutte attività e sistemi che stimolano il comportamento sociale e le capacità individuali dei nostri ospiti. E che
contribuiscono a ridurre drasticamente
Vigil Pixner
l’uso dei farmaci”.
Casa di Riposo E. Laner, Folgaria.
Centro Polifunzionale Lercaro.
Organizatto e flessibile
Harmonie
Nella Residenza Villa dei Laghi, l’ospite e soprattutto la sua soddisfazione sono al primo posto. Un motivo in più per allestire le camere con i letti di cura Völker.
> REFERENZA:
Alcune referenze in più
Strutture attualmente equipaggiate
con i letti Völker
avedine ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum
des gleichnamigen Tals, zu
dem die Ortsteile Laguna im Talgrund
und Musté auf den Terrassierungen
gehören.
Hier offenbart sich die untrennbare
Verbindung zwischen Agrarlandschaft
und der sorgsam gehüteten Bäuerlichkeit der Gesellschaft.
Die ursprüngliche städtebauliche
Struktur wird nach den örtlichen Traditionen bewahrt: Mit Dachpfannen
gedeckte Häuser, Zugangsbrücken zur
Tenne, luftige Laubengänge, elegante
Palazzi mit Ornamenten aus dem 18.
Jahrhundert an Fenstern und Türen,
steinerne Außentreppen und harmonisch ins Landschaftsbild eingefügte
kleine Gemüsegärten.
Idyllische Lage
In diese Idylle fügt sich das Gebäude
der Residenzia Valle die Laghi harmonisch und dennoch markant ein. Ungewöhnlich ist auch die Philosophie
dieses Pflegeheims. Luciano Raspolini,
Direktor der Einrichtung: „Unser
Pflegekonzept stellt ganz ausdrücklich
die Person in den Mittelpunkt, ihr
Glück und ihre Zufriedenheit. Alle anderen Belange mit ihren Problemen treten in den Hintergrund, an oberster
Stelle steht das Lebensbewusstsein unserer Bewohner“.
Eine Pflegephilosophie, die Raspolini
in der Nähe von holländischen oder
auch österreichischen Modellen sieht.
„Durch diesen Ansatz konnten wir eine
Verbesserung des Gesundheitszustandes
der Bewohner vermerken, depressive
Krisen werden weitgehend vermieden,
die allgemeinen Fähigkeiten bleiben
deutlich erhalten“, so Giovanni Leoni,
Coordinatore I.
Betreut werden zur Zeit 63 Bewohner, aufgeteilt in drei Pflegeeinheiten:
25 Bewohner mit geringem Handicap,
weitere 25 Bewohner mit mittlerem
und 13 Bewohner mit schwerem Handicap. Für alle stehen Völker Pflegebetten zur Verfügung. Warum Völker?
„Wegen des eleganten, warmen Designs
bei gleichzeitig hoher Funktionstüchtigkeit“, argumentiert Luciano
Raspolini.
Flexibler Tagesablauf
RSA Borgosacco, Rovereto.
R
SA Borgosacco, Rovereto:
72 letti di cura Völker; Casa
di Riposo E. Laner, Folgaria:
Casa di Riposo E. Laner, Folgaria.
62 letti di cura Völker e arredo stanze;
Opera Pia Poveri Vergognosi, Bologna,
Centro Polifunzionale Lercaro: 98 letti
di cura Völker; Centro pulifunzionale
Madre Teresa di Calcutta: 103 letti
di cura Völker; SPES Trento cooperativa sociale, RSA Casa Famiglia Via
Borsieri, Trento: 65 letti di cura Völker;
RSA Villa Belfonte, Grotta di
Villazzano: 74 letti di cura Völker;
RSA Villa Alpina, Montagnaga di
Pinè: 63 letti di cura Völker; RSA
Via Veneto, Trento: 72 letti di cura
Völker; RSA Casa Famiglia: letti di
cura Völker; RSA Villa Belfonte: letti
di cura Völker; RSA Villa Alpina:
letti di cura Völker e arredo stanze;
RSA Via Veneto: letti di cura
Virgil Pixner
Völker.
Centro pulifunzionale Madre Teresa di Calcutta.
RSA Villa Alpina, Montagnaga di Pinè.
Centro pulifunzionale Madre Teresa di Calcutta.
RSA Villa Alpina, Montagnaga di Pinè.
Und wie ist der Tagesablauf für die
Bewohner organisiert? Es besteht ein
äußerst flexibler Aktivitätsplan, und so
ist auch die Anzahl der Teilnehmer immer sehr flexibel. „Das beginnt mit dem
Aufstehen, für das den Bewohnern ein
Zeitfenster von 3,5 Stunden zur Verfügung steht“, erklärt Leoni. Für das
Frühstück werden zwei Stunden eingeräumt, vormittags gibt es zeitlich dehnbare Gruppenaktivitäten, die sehr gut
angenommen werden und das Pflegekonzept unterstützen. Therapie gibt es
in Intervallen am Vor- und Nachmittag,
für Mittag- und Abendessen gibt es jeweils eine Stunde Karenzzeit, die
Abendunterhaltung läuft bis 21:30 Uhr.
In den Nachmittagsstunden gibt es ein
breites Freizeitprogramm, das intensiv
genutzt wird, von der Bibliothek über
Maleratelier bis zu Relax- und Gymnastikräumen und dem Angebot von
Garten-, Musik- und Chromotherapie.
„Aktivitäten und Einrichtungen, die
das soziale Verhalten und die Leistungsfähigkeit unserer Bewohner fördern.
Und die dazu beitragen, dass der Gebrauch von Pharmaprodukten deutlich
Übersetzung: tsd
gesunken ist.“
16
> GESUNDHEIT:
Hilfe, der Fahrstuhl ist defekt
Rückenschule Nr. 24: Übungen im Treppenhaus
M
hilft zu einem anmutigen und bewusst
aufrechten Gang. Nun folgt ein kleines
Stretchprogramm für Rumpf, Oberschenkel und Waden:
3. Beide Füße stehen auf einer Stufe.
Strecken Sie den Körper nach oben indem Sie sich auf die Ballen stellen.
Mehrmals herauf und herunter wippen.
4. Der rechte Fuß steht auf einer Stufe, das linke Bein ein paar Stufen tiefer.
Die rechte Hand ruht locker auf dem
rechten Knie. Spannung in Wade und
Oberschenkel des rechten Beins bringen. Anschließend Seitenwechsel.
5. Das rechte Bein steht wieder ein
paar Stufen höher als das linke Bein,
wobei die Ferse des linken Fußes auf die
Stufe gedrückt wird, um Spannung in
die Wade zu bringen. Nicht vergessen:
Der Oberkörper bleibt unbedingt gerade und aufrecht. Wieder Seitenwechsel.
6. Seitlich auf zwei Stufen stellen und
den rechten Arm in die Taille drücken.
Vorsicht: Wer unsicher steht, hält sich
lieber am Geländer fest. Den linken Arm
heben und über den Kopf nach oben
schieben, wobei die Handfläche nach
oben zeigt. Sie spüren die Dehnung in
der Flanke. Und Seitenwechsel.
7. Das linke Bein steht ausgestreckt
Impressum
Völker Wörld berichtet über aktuelle Trends aus
den Bereichen Alten- und Pflegeheim sowie
Krankenhaus, insbesondere zur Thematik Pflege
mit dem Schwerpunkt „Betten, Lagern, Liegen“.
Völker Wörld bietet damit ein ideales, redaktionelles Umfeld für alle Produkte, die im gleichen
Teilmarkt angeboten werden und nicht in direkter Konkurrenz zu Völker Betten und
Möbeln stehen, sondern diese vielmehr ergänzen
oder im weitesten Sinne komplettieren oder sich
an dieselben Zielgruppen richten.
Alle bisherigen Ausgaben der Völker Wörld stehen unter www.voelkerwoerld.de zum Download zur Verfügung.Völker Wörld erscheint 4 x
jährlich.
Herausgeber: Völker AG, Wullener Feld 79,
58454 Witten.
Verlag: ProScript!, Schiffgraben 44,
30175 Hannover, [email protected], Tel. 0511 28357-11
Sabine Gerke
acht überhaupt nichts,
ganz im Gegenteil: Nutzen Sie das Treppensteigen
für ein kurzes, privates Fitnessprogramm für zwischendurch.
1. Gehen Sie bedächtig – aber nicht
zu langsam – Stufe für Stufe hinauf.
Achten Sie dabei ganz bewusst auf gerade Haltung und gleichmäßige Atmung.
2. Gehen Sie wie eine „Königin“,
konzentrieren Sie sich auf einen gedachten „goldenen Faden“ auf Ihrer
Kopfmitte. Sie tragen etwas mit sich?
Sehr gut – legen Sie es sich auf den
Kopf und gehen Sie so weiter, das ver-
auf einer Stufe, wobei nur die Ferse aufgelegt wird, das andere Bein steht tiefer.
Die Hände liegen verschränkt auf dem
Rücken (ggfs. lieber eine Hand ans Geländer legen). Nun den Oberkörper mit
geradem Rücken nach vorne/unten bewegen.
8. Beide Füße stehen auf einer Stufe.
Die linke Hand greift das Gelenk des
linken Fußes und zieht den Fuß sanft
nach oben/hinten. Es folgt der Seitenwechsel.
9. Nachdem Sie sich nun gestretcht
haben, können Sie Ihren Kreislauf auf
Trapp bringen, indem Sie die nächste
Treppe hinauf eilen, wobei Sie bitte darauf achten, die Knie gut anzuheben und
nicht mit steifen Beinen zu hasten …
Last but not least: Könnten Sie sich
vorstellen, künftig auch dann die Treppe zu benutzen, wenn der Fahrstuhl gar
Sabine Gerke
nicht defekt ist?
Redaktion: Heiko Heine (Chefredakteur, verantwortlich i.S.d.P.); Sabrina Simon (stellv.
Chefredakteurin). Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Frank Schümmelfeder, Prof. Dr. Jürgen
Osterbrink, Herbert Mayer, Derungs Licht AG,
Alexander Paul, Gerhard Schröder, Andre Ewers,
WIBU GmbH, Insa Lüdtke, Burkhard
Bachnick, Bibliomed Verlag, Michael Radig,
Sabine Gerke, Vestido AG, Heinrich Völker,
Vigil Pixner, Lothar Esser, Harmonie Project
GmbH, Pflegezeitschrift.
Übernommene bzw. namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung
des Herausgebers wieder.
Satz/Layout: DM Werbeagentur GmbH,
Hannover.
Druck: CW Niemeyer, Hameln.
Auflage: 34.000 im Direktversand an Leitungen
von Verwaltung, Pflegedienst, Technik und Ärztliche Leitung in Alten- und Pflegeheimen sowie
Kliniken.
Anzeigen: DM Werbeagentur, Postfach 4846,
30048 Hannover. Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste
I/2008.
Auflösung des Rätsels aus Nr. 29:
> RÄTSEL:
Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie in der nächsten Ausgabe der Völker Wörld.
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Sudoku: Das Diagramm ist mit den Zahlen 1 bis 9 aufzufüllen. Dabei darf jede Zahl in
jeder Zeile und jeder Spalte und in jedem 3 x 3-Feld nur einmal vorkommen.
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GUTEN MORGEN,
HERR BECKER ...
GUT GESCHLAFEN?
WUNDERBAR,
HERR BECKER.
GENAU DAS HAB’
ICH MIR FÜR SIE
GEWÜNSCHT...
GANZ TOLL,
SCHWESTER ROSA,
IN DIESEM NEUEN BETT
LIEGT MAN WIE
AUF WELLEN.
ABER
WIE IST
DAS MÖGLICH,
BETT-MAN?
MÖGLICH
MACHT’S VÖLKER
MIS®. EIN SYSTEM MIT
VIELEN MÖGLICHKEITEN
FÜR KOMFORTABLES LIEGEN
UND LAGERN UND ZUR WIRKSAMEN UNTERSTÜTZUNG
VON DEKUBITUSPROPHYLAXE UND
-THERAPIE.
Sabine Gerke
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