Jubiläums-Magazin - Ihr Autohaus Becher in Wesel und Hamminkeln

Transcription

Jubiläums-Magazin - Ihr Autohaus Becher in Wesel und Hamminkeln
Autohaus Becher
90
1922 - 2012
www.auto.becher.de
Im Buttendicksfeld 15
46485 Wesel
Telefon: 02 81 / 9 52 84 - 0
Telefax: 02 81 / 9 52 84 - 30
An der Windmühle 41
46499 Hamminkeln
Telefon:0 28 52 / 96 32 - 0
Telefax: 0 28 52 / 96 32 - 22
JAHRE
Autohaus Becher
INHALT
2
Autohaus Becher
Vorwort
05
Historie „90 Jahre Autohaus Becher“
08
Tradition und Innovation
12
Interview: Heinz Möllenbeck
14
Ausbildung im Autohaus Becher
18
In die Zukunft investiert
22
Vom Azubi zum Werkstattleiter
24
Mit Motivation im Tank auf der Überholspur
26
Der VW Beetle im Test
32
Der neue VW Up!
36
Der VW Up! im Test
38
Ein alter Audihase erzählt
40
Kleiner Bruder ganz groß – Der Q3 im Test
42
Der Audi A6 Avant im Test
44
Mit einem guten Bauchgefühl
50
Eine gute Tat auf Schalke
52
Ausgezeichnet: das Umweltsiegel
54
Flashback Jubiläumsfeier
56
Interview: Jörg & Birgit Möllenbeck
60
3
VORWORT
90
Jahre Autohaus Becher. 90 Jahre voller Engagement und Weiterentwicklung, voller Tatendrang
und dem ständigen Streben nach zufriedenen
Kunden und motivierten Mitarbeitern. Wir – die gesamte Familie Möllenbeck – möchten „Danke“ sagen und Ihnen mit
dieser Broschüre einen Einblick geben in das was war, was ist
und natürlich wagen wir auch einen Blick in die Zukunft.
Heinz Möllenbeck
Birgit Möllenbeck
Geschäftsführerin
Jörg Möllenbeck
Geschäftsführer
Was vor 90 Jahren als kleine Reparaturwerkstatt begann, hat
sich nach und nach zu einem renommierten Autohaus entwickelt. Als Heinz Möllenbeck im April 1980 das Autohaus
Becher übernahm, war der Verkauf von Volkswagen und Audi
zwar schon etabliert, dennoch gab es einiges zu tun. Mit großem Engagement und Mitarbeitern, auf die wir auch heute
noch zählen können, ist dann nach und nach das Autohaus
Becher entstanden, das Sie heute kennen. Wenn ich von Mitarbeitern rede, dann zu Beginn noch von einer guten Handvoll, mittlerweile gehören mehr als 125 Mitarbeiter zur großen Autohaus-Becher-Familie. Ohne die Bereitschaft immer
wieder alles – und ein bisschen mehr – zu geben, könnten
wir heute nicht auf 90 Jahre Autohaus Becher zurückblicken.
An dieser Stelle gilt unser Dank aber nicht nur unseren Mitarbeitern, sondern auch unserem treuen Kundenstamm. Viele
von Ihnen begleiten uns schon seit Jahren und schenken uns
immer wieder Ihr Vertrauen, vielen Dank! Egal, ob es um den
Kauf eines Neuwagens geht oder die regelmäßigen Inspektionen, unser gesamtes Team wird Ihnen auch in Zukunft mit
voller Hingabe, Tatkraft und dem entsprechenden Know-how
zur Seite stehen.
Werfen Sie auf den folgenden Seiten einen Blick auf unser
Team, unsere Arbeit und unsere Zukunftspläne!
Viel Spaß beim Lesen wünschen
Heinz, Birgit & Jörg Möllenbeck
4
Autohaus Becher
5
Heinz Möllenbeck
„Erfolgreich sein kann man
nur mit einer guten Mannschaft, die dir den Rücken
stärkt und mithilft. Allein
kannst du nichts schaffen,
egal wie viele Stunden du
am Tag arbeitest.
Man braucht gute Mitarbeiter und die muss man
hegen und pflegen. Wenn
es auch harte Arbeit war
und hier und da auch nicht
ganz einfach, bin ich heute
schon sehr stolz auf das, was
ich mit der Familie und den
Mitarbeitern hier leisten
konnte.“
Historie
90 Jahre
Autohaus Becher
Ein neues, modernes Autohaus mit seinen Standorten
in Wesel und Hamminkeln – das ist Becher heute
S
eit mehr als 50 Jahren ist das Autohaus VolkswagenPartner, mehr als 25 Jahre Audi-Vertragshändler und
das Unternehmen rangiert stets in der Bestenliste der
Service-Rankings. Es ist eine Erfolgsgeschichte, die das Unternehmen seit 90 Jahren schreibt. Die Anfänge waren dabei
ganz bescheiden:
1922 gründet Josef Becher am Rheintor in Wesel eine KfzReparaturwerkstatt.
Josef Becher an seinem
70. Geburtstag vor dem
Betrieb in Obrighoven
Fasziniert von Technik und Motoren machte der junge, erfolgreiche Motorradrennfahrer sein Hobby mit der eigenen
Werkstatt zum Beruf. Schnell sprach sich seine gewissenhafte, zuverlässige Arbeit in der Stadt herum. Und der große
Kundenzulauf bescherte dem jungen Unternehmen einen
Wachstumsschub, sodass schnell größere Räumlichkeiten
nötig wurden.
Nach seinem Tod in den 70er Jahren führte zehn
Jahre seine Tochter Eva Becher das Unternehmen,
bis sie 1980 mit Heinz Möllenbeck den Mann
fand, dem sie vertrauensvoll ihr Familienunternehmen in die Hände geben konnte.
Bereits 1934 baute Becher engen Kontakt zu Audi auf – eine
Partnerschaft, die sich bis heute vertrauensvoll und intensiv
fortsetzt. 15 Jahre später unterschrieb der Firmengründer zudem den VW-Vertrag.
Genau in diesem Sinne – dem eines FamilienUnternehmens – das im Mittelpunkt all seines
Handelns stets den Kunden sieht, das auf die
enge Kooperation mit seinen Partnern Audi und
VW setzt, führte Heinz Möllenbeck das Unternehmen fort.
Den traditionsreichen Weseler Standort, an dem Becher heute zu finden ist, erwarb der Firmengründer 1965.
1922
Gründung durch Josef Becher
am Rheintor in Wesel
8
1934
Partnerschaft Audi
1945-47
Bis 1946 bleiben Grundstück und Tankstelle von der Besatzungsmacht beschlagnahmt.
Dann beginnen die Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten (46 Bombentreffer!) –
Pfeiler und Überdachung der Tankstelle sind zwar beschädigt, stehen aber noch.
1949
Josef Becher unterschreibt
VW-Vertrag
Autohaus Becher
1965
Erwerb des heutigen Weseler
Standortes Im Buttendicksfeld
1998 tritt nicht nur seine Tochter Birgit und
Schwiegersohn Jörg Möllenbeck in die Geschäftsführung des Autohauses ein. Auch ein weiterer
Standort in Hamminkeln wird eröffnet.
Und nur ein Jahr später zeugt die Neueröffnung
des Audi-Hangars in Wesel von der Kraft des
Autohauses Becher.
Heute ist Becher ungebremst in seinem eigenen
Antrieb, pflegt traditionelle Familienwerte und
lebt modernste Standards in Service, Beratung ▶
1970
Nach dem Tod von Josef Becher
führt Tochter Eva Becher 10 Jahre
lang das Unternehmen
1980
Heinz Möllenbeck übernimmt das Unternehmen
9
Historie
Heinz Möllenbeck und
Eva Becher bei einer Spendenübergabe an Heinrich Grunden,
Caritasverbandsleiter Wesel
1950-52
Noch ist die Hebebühne auf dem Hof, bald muss sie der Erweiterung
des Betriebes weichen. Neuer Raum wird geschaffen, Tankstelle und
Waschhalle renoviert und das Wohnhaus erweitert.
und Dienstleistungen. Aber, und das ist entscheidend: Dies wäre nicht möglich ohne das Vertrauen der Kunden, die das Unternehmen ebenfalls
seit Jahren begleiten.
Und heute – im Jahr 2012 – feiert das Autohaus
Becher gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und
Kunden das große Jubiläum: 90 Jahre Autohaus
Becher. ◀
Im Jahr 2006 feierte Autohaus Becher in Obrighoven die Eröffnung des 1.400 Quadratmeter großen VW-Piazza-Schauraums. In dem lichtdurchfluteten Neubau aus Stahl und Glas präsentiert
Becher stets die aktuellsten Volkswagen-Modelle.
1998
Tochter Birgit und Schwiegersohn
Jörg Möllenbeck treten in die
Geschäftsführung ein
10
1998
Neuer Standort in Hamminkeln
wird eröffnet
1999
Neueröffnung des
Audi-Hangars in Wesel
Autohaus Becher
2006
Eröffnung des VW-Piazza-Schauraums in Obrighoven
2012
Großes Jubiläum:
90 Jahre Autohaus Becher
11
tradition & innovation
Tradition
und Innovation
Das Autohaus Becher feiert
seinen 90. Geburtstag
19.02.1952
Richtkranz über dem Rohbau der Werkstatt
E
s ist die Zeit, in der Aufbruchstimmung bei den europäischen Automobilherstellern herrscht. Die Zeit, in der die
Frankfurter Zeitung in begeistertem Wortlaut über die zunehmende Automatisierung der Produktion berichtet: „So werden die Gehäuse und eisernen Rahmen der Wagengestelle nicht
mit der Hand angestrichen, sondern durch große Maschinen
in einen Tank eingetaucht, der mit schwarzem Lack gefüllt ist.“
Die Zeit, in der sich die Autoproduktion erstmals auf die Produktion von Serienwagen konzentriert. Es ist 1922. Das Jahr,
in dem der Technik-und-Motoren-begeisterte Josef Becher
am Rheintor in Wesel eine Kfz-Reparaturwerkstatt eröffnet
und somit den Grundstein für eines der erfolgreichsten Autohäuser der Region legt.
In diesem Jahr feiert das Autohaus Becher seinen 90. Geburtstag. Ohne etwas schönen zu wollen: 90 Jahre, das ist
eine Hausnummer! Betrachtet man die Entwicklung der Technik und des Marktes, ist dieses Jubiläum nicht nur selten, es
ist besonders.
Die erste Generation Becher:
Josef Becher an seinem
70. Geburtstag vor dem
Betrieb in Obrighoven
Aus Leidenschaft zu Technik
und Motoren
Familiäre Werte
& moderne Wege
Das Verhältnis zwischen Geschäftsführer und
Mitarbeitern, zwischen der gesamten Familie
Möllenbeck und dem Team ist herzlich und offen. Das spürt jeder Besucher des Autohauses.
Seit den 80er Jahren ist Becher nun in der Hand
der Familie Möllenbeck. Den Namen des Autohauses zu ändern stand dabei nie zur Diskussion,
noch heute ist die Familie eng mit der Tochter
des Unternehmensgründers verbunden.
Wie sich das Team des Autohauses Becher seit 1922 gegenüber der Konkurrenz behauptet, ist schnell erklärt: Die
Verbindung von Tradition und Innovation gibt den Takt vor.
Mit gewissenhafter und zuverlässiger Arbeit machte sich
einst Josef Becher einen Namen in der Stadt. Heute reicht
der gute Ruf des Autohauses weit über Wesels Grenzen
hinaus. Noch heute treibt die Faszination für Technik und
Motoren die Becher-Mannschaft zu besonders herausragenden Leistungen.
12
Selbstverständlich haben sich die Anforderungen in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Um den hoch technisierten
Fahrzeugen gerecht zu werden, brauchen die
Mitarbeiter des Autohauses fundiertes Wissen,
das stets auf den neusten Stand gebracht werden muss. Geschäftsführer Jörg Möllenbeck ist es
daher ein Anliegen, seine Mitarbeiter zu fördern,
Weiterbildungen zu ermöglichen und sie in der
Umsetzung neuer Ideen zu unterstützen.
Im Grunde steht hinter allem eine Formel: Traditionelle Werte treffen auf innovative Techniken.
Autohaus Becher
Zu den Werten zählt Beziehungspflege. Dabei
wird nicht nur das Verhältnis zu den Mitarbeitern und Kunden gepflegt, auch zu denen, die
die innovative Technik liefern, besteht ein enges
Vertrauensverhältnis. Seit mehr als 60 Jahren ist
das Autohaus Volkswagen-Partner, seit 36 Jahren Audi-Vertragshändler und das Unternehmen
rangiert stets in der Bestenliste des Service-Rankings.
Damit das so bleibt und nach dem 90. auch noch
der 100. Geburtstag gefeiert werden kann, investiert die Geschäftsführung des Autohauses
Becher in die Zukunft. In die Zukunft investieren,
das heißt nicht nur, in hellen, schönen und neuen Räumen schöne Autos zu präsentieren. Das
heißt vor allem, in den eigenen Nachwuchs zu
investieren. Gerade eben hat das Unternehmen
6 neue Auszubildende eingestellt, die mit Engagement auf ihrem Weg dauerhaft unterstützt
werden.
Es ist selten geworden, dass erfolgreiche Familienunternehmen traditionelle Werte so pflegen
und zeitgleich so moderne Wege gehen, wie es
im Autohaus Becher geschieht. Es gibt also viele
gute Gründe, den 90. Geburtstag des Autohauses Becher zu feiern. Feiern Sie mit! ◀
13
interview
Man braucht gute Mitarbeiter und die muss man
hegen und pflegen. Das geht auch bis zu dem
Punkt, wenn in der Familie mal was passiert, sei
es, dass ein Kind krank ist oder der Hund weggelaufen ist. Auch diese Dinge werden in einem
Familienbetrieb mit besprochen. Man gehört als
Mitarbeiter hier mit zur Familie des Autohauses
Becher. Das ist sicher eine Verantwortung, aber
das macht auch Spaß. Wir haben wirklich Glück
gehabt, dass wir die richtigen Mitarbeiter gefunden haben, die dann an einer so schnellen und
guten Entwicklung des Autohauses Becher – das
ja nun schon sehr viel Tradition hatte – teilhatten.
Dass sich das so entwickelt hat, ist auch ein Verdienst vieler guter Mitarbeiter, die sich voll mit
eingebracht haben und die auch nicht auf eine
Stunde Arbeit geschaut haben.
Interview
mit Heinz
Möllenbeck
Wie hat sich Ihre Arbeit und das
Autohaus Becher in den Jahren Ihrer
Tätigkeit verändert?
Herr Möllenbeck, können Sie sich
noch an Ihre Anfangszeit beim Autohaus Becher erinnern?
Ich kann mich gut daran erinnern. Ich bin am 1.
April 1980 angefangen, hatte mich hier bei der
Frau Becher sozusagen eingekauft. Damals war
der Betrieb noch ein Stückchen kleiner als heute, wir hatten sieben oder acht Mitarbeiter und
es gab hier im Betrieb einiges aufzuarbeiten. Ich
wusste, dass das am Anfang nicht einfach sein
würde, aber die Aufgabe reizte. Ich habe dann
zunächst mit Frau Becher und den Mitarbeitern
zusammen versucht, einiges an Investitionsrückstand aufzuarbeiten, um den Betrieb wieder in
gute Zahlen zu bekommen. Das ist dann auch
sehr schnell gelungen, wir haben nicht lange
gebraucht, um sowohl für den Hersteller die nötigen Stückzahlen in den Markt rein zu bringen,
als auch für den Betrieb wieder eine gute Rendite
zu erwirtschaften. Wir haben hier in Wesel wieder
sehr schnell Fuß gefasst.
14
Das Autohaus Becher ist seit 90 Jahren ein Familienbetrieb. Eine große
Verantwortung das Unternehmen in
diesem Sinne weiterzuführen...
Ich bin jetzt seit 32 Jahren hier und es hat sich in
dieser Zeit einiges verändert. Als ich kam, gab es
die Werkstatt, die renoviert werden musste, es
gab aber keinen Ausstellungsraum. Wir hatten
nur einen kleinen Raum, in den zwei Autos rein
passten. Ich habe mich dann als erstes dafür eingesetzt, dass unsere heutige Seat Ausstellungshalle gebaut wurde und aufgrund der guten
Verkaufzahlen, die wir dann schon hatten, wurde es schnell wieder zu eng. Dann konnten VW
und Audi nicht länger in einer Halle zusammen
stehen, sodass wir 1999 den Audi-Hangar hier
auf dem Gelände gebaut haben. So wurden die
Verkaufbereiche VW und Audi komplett getrennt.
Ich habe von meinem Vater schon einiges mitbekommen. Er war in einer anderen Branche auch
schon selbstständig und hat mir schon früh gesagt, dass die richtigen Mitarbeiter ganz wichtig
sind. Eine Hauptaufgabe ist es, die Mitarbeiter zu
motivieren, denn erfolgreich sein kann man nur
mit einer guten Mannschaft, die dir den Rücken
stärkt und mithilft. Allein kannst du nichts schaffen, egal wie viele Stunden du am Tag arbeitest.
Der Platz reichte dann schnell nicht mehr und
wir konnten das angrenzende Gebäude eines
Teppichhändlers kaufen. Dort ist heute die Volkswagenvertretung untergebracht. Und durch den
Umzug von VW in das neue Gebäude wurde im
alten Hauptgebäude Platz frei, der dann seit fast
sechs Jahren Ausstellungsfläche der Marke Seat
geworden ist. Es hat sich also schon einiges verändert. Einmal die Mitarbeiterzahl – von damals
Es war eine harte Zeit mit viel Arbeit, aber auch
eine schöne Zeit. Wenn es so erfolgreich läuft,
dann macht es Spaß und im Rückblick bin ich
froh, dass ich mich damals entschieden habe, die
Firma Becher zunächst zu 50 Prozent und dann zu
100 Prozent zu übernehmen. Das war schon die
richtige Entscheidung.
Autohaus Becher
sieben, auf heute rund 125 Mitarbeiter. Und das
Gelände hat sich erheblich vergrößert. Gott sei
Dank hatten wir die Möglichkeit dazu zu kaufen
und uns auszudehnen, sodass wir heute natürlich mit wesentlich höherem Umsatz, mit drei
Ausstellungsräumen und einem getrennten Gebrauchtwagenplatz anders dastehen als 1980.
Sie haben durch Ihre Arbeit einen
bedeutenden Teil der 90 Jahre mit
gestaltet. Macht Sie das stolz?
Ja, das macht mich sehr stolz. Wenn es auch harte Arbeit war und hier und da auch nicht ganz
einfach, bin ich heute schon sehr stolz auf das,
was ich mit der Familie und den Mitarbeitern
hier leisten konnte. Da ist die ganze Familie und
ich glaube auch viele der Mitarbeiter stolz drauf,
dass das so gut funktioniert hat. Wir konnten uns
ein sehr gutes Image verschaffen und gehören
auch aus Sicht der Hersteller zu den ganz angesehen Betrieben. Der Branche geht es ja nicht
immer so gut – aber das Autohaus Becher ist
gesund.
Mit Birgit und Jörg Möllenbeck steht
die nächste Generation schon fest in
den Startlöchern. Wie wünschen Sie
sich die Zukunft?
Ich wäre ja schon zufrieden, wenn wir das halten
könnten, was wir bis heute geschaffen haben.
Aber die jungen Leute sehen das etwas anders.
Die möchten noch weiter expandieren, das ist
auch gut so. Die haben die Zukunft ja noch vor
sich. Inzwischen ist es auch schon so, dass die
letzte Entscheidung bei den Junioren liegt und
nicht mehr bei mir. Das ist so gewollt und muss
auch so sein, weil man doch, wenn man älter
wird, mehr an Sicherheit denkt und die Möglichkeiten des Marktes nicht mehr voll ausnutzt, so
wie die jungen Leute das machen. Ich stell fest,
Gott sei Dank, die jungen Leute machen ihre Sache gut und es läuft nach wie vor genauso gut
– ob ich da bin oder nicht da bin. ◀
15
Alexander Lübke
Leiter der Servicewerkstatt
„Ich bin stolz, Teil der
„Autohaus-Becher-Familie“
zu sein. Als Auszubildender
habe ich hier angefangen,
heute bin ich Meister und
leite die Werkstatt mit 15
Mechanikern, neun Lehrlingen und zwei Lackierern.“
Lisa Lütfrenk
Auszubildende 2. Lehrjahr
„Zusammen mit meinen
erfahrenen Kollegen helfe
ich den Kunden bei ihren
Problemen und versuche
immer eine individuelle
Lösung zu finden.
Das ist meine tägliche
Heraus­forderung.“
ausbildung
„Der Grundstein
für die Zukunft“
Das Autohaus Becher feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges
Jubiläum. Seit 90 Jahren besteht das Familienunternehmen
und seit 90 Jahren wird hier Nachwuchs gefördert.
„W
ir bilden sowohl im kaufmännischen, als auch
im gewerblichen Bereich aus“, erklärt Geschäftsführer Jörg Möllenbeck. Das heißt konkret: KfzMechatroniker, Bürokaufleute und Automobilkaufleute werden im Autohaus Becher Jahr für Jahr neu in die Ausbildung
aufgenommen. „Wir blicken immer in die Zukunft. Unsere
eigenen Leute auszubilden, sie in das Unternehmen zu integrieren und ihnen auch direkt in ihrem Ausbildungsbetrieb
Chancen auf eine Karriere zu geben, das gehört zu unserer
Philosophie“, so Möllenbeck. Und tatsächlich
trifft man an den Standorten in Wesel und Ham„Ich
minkeln oft ehemalige
Auszubildende, die jetzt
kann mich
fest etabliert sind und
noch genau
ihren Platz im Unternehan meinen
men gefunden haben.
ersten Tag
erinnern“
Heike Weidemann hat
am 3. August 1998 ihre
Ausbildung zur Bürokauffrau im Autohaus
Becher begonnen. „Alles war so aufregend und spannend.
Ich wollte sofort so viel wie möglich aufnehmen und mir
schwirrten tausende Fragen durch den Kopf“, erinnert sich
die 30-Jährige noch genau. Angefangen hat sie damals in der
Buchhaltung. „Das war aber nicht so mein Ding, ich brauche
den Kontakt zum Kunden“, erzählt sie – und den hat sie. Jetzt
bearbeitet sie Kundenanfragen, koordiniert Termine und
sorgt für reibungslose Abläufe.
In der Zeit, in der Heike Weidemann nach einem Ausbildungsplatz gesucht hat, waren die Stellen knapp. „Deshalb war ich
umso erleichterter, als ich eine Zusage bekommen habe“, so
Weidemann. Mit den Jahren haben sich ihre Verantwortungsbereiche vergrößert, die gelernte Bürokauffrau ist zur ServiceAssistentin geworden und auch in naher Zukunft steht eine
weitere Fortbildung an. Heike Weidemann wird vier Wochen
lang in der Autostadt Wolfsburg sein und dort auf den neuesten Stand in Sachen Kundendienst und Service gebracht. ▶
18
Autohaus Becher
19
„Jeden T
a
warten n g
e
u
e
Herausf
orderungen
auf
mich“
Lisa Lütfrenk hat sich schon immer für Autos interessiert. In die Werkstatt wollte sie aber nicht.
„Ich wollte den direkten Kontakt mit den Kunden“,
erklärt die 20-Jährige und fügt hinzu „da bin ich in
der Serviceannahme genau richtig.“ Genau dorthin kommen Kunden, die ein Problem mit ihrem
Fahrzeug haben oder einen Termin zur Inspektion
brauchen. Da gilt es immer für jedes individuelle
Problem eine Lösung zu finden. „Das ist meine
tägliche Herausforderung“, sagt Lisa. Sie koordiniert sowohl für die Kollegen in der Werkstatt als
auch für die Kunden, deren Zeit ohne Auto so kurz
wie möglich sein soll. „Im letzten Jahr habe ich
schon viel gelernt und mein Aufgabenbereich ist
größer geworden. Ich schreibe Rechnungen und
erstelle Aufträge jetzt allein“, erklärt die Auszubildende im zweiten Lehrjahr. Die Zufriedenheit
„So wird es nie langweilig und man lernt immer
wieder Neues dazu“, stellt sie zufrieden fest. „Auch
wenn dann seit Langem mal wieder Lernen,
Hausaufgaben machen und Prüfungen schreiben
angesagt ist“, fügt sie mit einem Lächeln hinzu. „Wenn
ich 18 bin,
möchte ich
Golf fahren“
Dominic Hochstein hat seine Ausbildung zum KfzMechatroniker erst vor ein paar Tagen begonnen.
Der 16-jährige kennt sich in der Werkstadt des
20
Autohauses aber schon sehr gut aus. „Ich habe
hier ein Jahrespraktikum gemacht und mich daraufhin um eine Ausbildungsstelle beworben“,
erklärt Dominic. Seine praktische Erfahrung im
Betrieb hat ihm wohl zur Ausbildungsstelle verholfen. „Ich habe mich von Anfang an richtig wohl
gefühlt und es hat Spaß gemacht im Team mit
den Kollegen zusammen zu arbeiten“, erinnert er
sich. Jetzt, zu Beginn, schaut er sich noch viel an.
Kleinere Arbeiten erledigt er schon eigenständig.
Dominic ist der Jüngste unter den Auszubildenden. Mit 16 Jahren darf er noch keins der Autos
fahren, die um ihn herum repariert, poliert oder
verkauft werden. Aber er hat schon einen Wunschwagen im Auge.„Wenn ich 18 bin, hätte ich gerne einen Golf“, sagt Dominic. Bis dahin sind seine
beruflichen Ziele schon klar gesteckt. „Ich möchte
meine Probezeit gut absolvieren und dann meine
Ausbildung erfolgreich zu Ende machen“, erklärt
er. Und vielleicht hat Dominic Hochstein dann die
Chance auch nach seiner Ausbildung Kfz-Mecha­
troniker im Autohaus Becher zu bleiben.
Autohaus Becher
ausbildung
des Kunden steht für sie im Vordergrund. Für sich
selbst wünscht sie sich, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. „Und dann würde ich gerne
bleiben“, fügt sie hinzu.
Wolfgang Zagberg schraubt gerne. Der 23-Jährige mag die Arbeit am Fahrzeug und hat sich deshalb für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker
entschieden. Erste Eindrücke hat auch er im Voraus in einem mehrwöchigen Praktikum gesammelt. „Ich hab sofort Spaß an der Arbeit gehabt
und mich in dem Team wohl gefühlt. Das Arbeitsklima ist super“, sagt er. Für die Zeit nach der Ausbildung hat Wolfgang auch schon klare Pläne. Er
möchte in den kommenden dreieinhalb Jahren
viel lernen und die Ausbildung als Start nutzen.
„Ich habe fest vor entweder meinen Meister zu
machen oder im Anschluss noch Fahrzeugtechnik zu studieren“, erklärt er. ◀
„Die
Ausbildung ist
für mich erst
der Anfang“
21
zukunft
In die Zukunft
investiert
Zugegeben, im Vergleich zum Weseler Standort des
Autohauses Becher, musste der Standort Hamminkeln
schon mal hinten an stehen. Doch damit ist nun Schluss.
Autohaus Becher Hamminkeln
schäftsführer. „Unserer Erfahrung nach werden
Entwicklungsziele nur dann mit dem nötigen
Nachdruck verfolgt, wenn sie die Ziele der
Nachwuchskraft und des Vorgesetzten widerspiegeln. Nur dann werden beide Seiten engagiert zusammenarbeiten, um die Umsetzung
der Ziele zu gewährleisten“, betont Möllenbeck.
Nur eines – und das lernt der Nachwuchs bereits
am aller ersten Tag – steht im Autohaus Becher
immer vor allen anderen Zielen: die Kundenzufriedenheit. „Der Dienstleistungsgedanke wird
von mir vorgelebt und den sollte jeder verinner-
E
s waren vor allem die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, die wir verbessern wollten“, sagt Jörg Möllenbeck,
Geschäftsführer des Autohauses Becher.
In der Folge wurde das Gebäude, das in den 70er Jahren erbaut
wurde, kernsaniert. Mittlerweile erstrahlt der Becher Standort
Hamminkeln in neuem Licht, der neue helle Fußboden glänzt,
der Bereich Kundenservice lädt zum Verweilen bei Kaffee ein
und die Hallenbeleuchtung setzt Audi und VW gekonnt in Szene.
lichen, ob Auszubildender im kaufmännischen
Bereich oder in der Werkstatt“, so der Geschäftsführer.
Daher ist vor allem die Persönlichkeit der Bewerber entscheidendes Kriterium für die Einstellung.
So kam es auch, dass in diesem Jahr erstmals
zwei kaufmännische Auszubildende eingestellt
wurden. Denn ein junger Mann überzeugte
schlicht weg mit seinem Engagement. Möllenbeck: „Natürlich tragen wir als Familienbetrieb
soziale Verantwortung.“ ◀
In die Zukunft investiert das Autohaus aber nicht nur Gebäudetechnisch. Weit wichtiger ist Jörg Möllenbeck die personelle Vorbereitung. Acht neue Azubis werden in diesem Monat
im Autohaus Becher ihre Lehre beginnen. Insgesamt sind nun
21 Lehrlinge im Autohaus beschäftigt.
Jörg Möllenbeck, selbst Vater von zwei Kindern, ist besonders der familiäre Umgang mit seinen Mitarbeitern wichtig.
Ein offenes Ohr für die Belange, Sorgen und Wünsche der
Mitarbeiter zu haben, ist ihm ein Anliegen. Und dies gilt
natürlich in besonderem Maße für den Nachwuchs. „Wir
sind bereit engagierte Mitarbeiter zu fördern und ihnen so
langfristige Perspektiven zu bieten“, sagt Möllenbeck. Der
Nachwuchs aus den eigenen Reihen, so zeigt es sich schon
heute im Autohaus Becher, hat beste Chancen auf leitende
Positionen und selbstverständlich die Möglichkeit im Team
eigene Ideen zu verwirklichen. Denn die größten wirtschaftlichen Erfolge erzielen die Unternehmen, denen es gelingt,
die Entwicklungsziele für den Führungsnachwuchs mit den
Geschäftszielen des Unternehmens, des Vorgesetzten und
den Abteilungszielen in Einklang zu bringen, weiß der Ge-
22
Teamarbeit und ein offener Umgang miteinander – darauf
können sich die acht neuen Azubis im Autohaus Becher freuen
Autohaus Becher
23
vom azubi zum werkstattleiter
Vom Lehrling
zum Werkstatt­leiter
Zukunftsorientiert ausbilden
im Autohaus Becher
Alexander Lübke – vom Lehrling
zum Werkstattleiter
U
nternehmen können sich nur weiterentwickeln, wenn
es ihre Mitarbeiter tun. Das Autohaus Becher hat sich
in den vergangenen zehn Jahren immens weiterentwickelt, und das ist auch dort sichtbar, wo die meisten Kunden
nicht hinkommen – in der Werkstatt.
Wachstum aktiv
mit gestalten
Alexander Lübke begleitet dieses Wachstum nicht nur, er gestaltet es auch aktiv mit. Alexander Lübke ging den Weg vom
Lehrling bis zum Werkstattleiter. Angefangen hat er als Auszubildender zum Kfz-Mechaniker, hat dann als Servicetechniker gearbeitet, wurde im Kundenservice als Berater eingesetzt und ist dann schließlich als Meister und Leiter zurück in
die Werkstatt gegangen.
Heute ist er für die Lehrlinge in der Werkstatt der Ansprechpartner. Was er ihnen neben dem Fachwissen vermittelt, ist
ganz klar: Wer Einsatz zeigt, fleißig und ehrgeizig ist, kann
durchaus große Ziele im Autohaus Becher verwirklichen.
„Man weiß, worauf man aufbaut, wenn man selbst ausbildet.
Man kennt die Personen schon als Jugendliche, man entwickelt sich mit ihnen weiter und kann sie dann so ausbilden,
wie man sie auch gut einsetzen kann“, erklärt der Werkstattleiter Alexander Lübke.
24
Autohaus Becher
Vom Azubi
zur Führungsrolle
Der starke Fokus auf die Karriereentwicklung
des eigenen Teams ist Teil des Unternehmenserfolgs, schließlich wachsen die Anforderungen
täglich. Nicht nur in der Ausbildung wird viel
verlangt, auch der Werkstattleiter muss stets auf
dem neuesten Stand sein. „Wir werden Jahr für
Jahr geschult und sind so immer auf dem aktuellen Stand der Technik“, bestätigt der Kfz-Meister.
Wer in seine Mitarbeiter investiert, steigert
deutlich deren Engagement und Einsatz, das
beweist Alexander Lübke nur zu gut. Er ist stolz,
Teil der „Autohaus-Becher-Familie“ zu sein.
Der ehemalige Azubi leitet heute 15 Mechaniker, neun Lehrlinge und zwei Lackierer. Da die
Geschäftführung des Autohauses Becher ihm
diese Führungsrolle ermöglicht hat, möchte er
auch etwas zurückgeben. „Mein Arbeitsplatz
bedeutet mir viel. Ich habe jetzt eine Position
erreicht, in der ich Verantwortung übernehmen kann. Ich möchte mit meinem Team immer
schneller und besser werden“, bekräftigt Alexander Lübke.
Eine Einstellung, die durchaus Früchte trägt.
Sichtbar an der Leistung, die in der Werkstatt
erbracht wird, und am besten erkennbar an den
zufriedenen Kunden. ◀
Der ehemalige Azubi
bildet heute selber aus
25
philosophie
Mit Motivation
im Tank auf
der Überholspur
Das Autohaus Becher lebt seine besondere
Firmenphilosophie. Das besondere Engagement
ist nun erneut ausgezeichnet worden.
W
er Klaus Meckelholt begegnet, erlebt unweigerlich
die Ausstrahlung dieses Mannes. Der Verkaufsleiter
des Autohauses Becher wirkt positiv gelassen. Alle
Widrigkeiten des Alltags scheinen an ihm abzuprallen.
Geschäftsführer Jörg Möllenbeck und
Audi-Verkaufsleiter Klaus Meckelholt
Vielleicht liegt das auch an der angenehmen Atmosphäre seines Arbeitsplatzes. Großzügig auf 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche verteilt, spaziert Meckelholt täglich zwischen
A8, A1, Q7 und TT und streift an Phaeton, Polo, Golf und Seat
Ibiza vorbei. Auf den 28.000 Quadratmetern Gesamtfläche
des Autohauses in Wesel begegnen ihm dabei nicht nur weitere Traumautos der Marken Audi, VW und Seat, ihm begegnen vor allem noch mehr lächelnde Menschen. Unter ihnen
natürlich auch Geschäftsführer Jörg Möllenbeck. Selbstbewusst und kompetent auftretend lässt er sich scheinbar
durch nichts aus der Ruhe bringen und trägt damit dazu bei,
dass seine Mitarbeiter Vertrauen in ihn und seine Arbeit haben. „Unser Job ist Leidenschaft“, sagt Möllenbeck, und diese
Leidenschaft teilen alle Mitarbeiter des Autohauses.
diesen Erfolg natürlich auch meinem Team zu
verdanken“, so der Verkaufsleiter. Genauso stolz
zeigt sich Geschäftsführer Möllenbeck: „Meine
Mannschaft bewegt das hier – hoch motiviert
und mit Leib und Seele bei der Sache.“
Tatsächlich unterscheidet sich die Atmosphäre im
Autohaus Becher deutlich von anderen Autohäusern. Es ist nicht nur der hohe Spezialisierungsgrad der Mitarbeiter, die durch ständige Weiterbildung herausragenden Service bieten. Das in zwei
Generationen geführte Familienunternehmen
lebt in der hoch technisierten Autowelt vor allem
auch traditionelle Werte und geht gemeinsam mit
seinen Mitarbeitern zielstrebig und ungehindert
in Richtung Kundenzufriedenheit. Gemeinsam
optimieren die Mitarbeiter Prozesse, regen Verbesserungen an und setzen diese selbstständig
um. Hohe Ansprüche an sich selbst werden dabei
von der Geschäftsführung vorgelebt.
Autoverkäufer mögen ein schlechtes Image haben, doch
das Image des Autohauses Becher bedarf nicht der Politur.
Verkaufsleiter Klaus Meckelholt ist soeben von Audi für sein
Engagement ausgezeichnet worden. Sein persönlicher Umgang mit Kunden macht ihn nicht nur sympathisch, sondern
auch zu einem der Top 20 Audi-Verkaufsleiter. Doch seine
Auszeichnung beansprucht Meckelholt nicht für sich allein:
„Diese Auszeichnung ist das Siegel für unsere Arbeit. Ich habe
26
Autohaus Becher
Zu diesem Selbstverständnis zählt auch, die Talente aus den eigenen Reihen zu fördern. Gemeinsame Feste zu feiern, bei denen mit Möllenbecks Kindern auch die Kinder der Mitarbeiter
auf Bobbycars durch das Autohaus rollen. „Es ist
ein Geben und Nehmen“, sagt Möllenbeck.
Das Verhältnis untereinander gleicht dem einer
Familie, und genau das spüren auch die Kunden.
In persönlicher Atmosphäre treffen Faszination
für Technik und die Leidenschaft für schöne ästhetische Autos aufeinander. Aber es geht um
mehr. Es geht ums Zuhören, Verstehen. Daher
verwundert es wohl kaum, dass das Autohaus
bei einem soeben durchgeführten Testkauf mit
Glanz und Gloria Punkte sammelte. Den Kunden, egal ob er einen kleinen gebrauchten Polo
möchte oder einen neuen A8 kauft, zu betreuen
und ihm das Optimum an Möglichkeiten zu bieten, ist oberste Devise. ▶
27
philosophie
Auf 28.000 Quadratmetern Gesamtfläche
präsentiert sich das Autohaus Becher in Wesel
Trotz der rasenden Entwicklung im Automobilsektor ist es
Jörg Möllenbeck wichtig, Transparenz zu schaffen. Auch die
Vorgänge in der Werkstatt sind für Kunden daher absolut einsehbar. Die Profis für die verschiedenen Marken und Modelle
sind dabei mehr als einfach nur bemüht, mit sehr viel Eigenengagement erreichen sie das Optimum für den Kunden.
Der familiäre Umgang miteinander, das Leben der Ziele und
der Antrieb durch die gemeinsame Faszination „Auto“ sprechen für den Erfolg des Autohauses, welches auf eine 88
Jahre lange Tradition zurückblicken kann. „Man muss nicht
immer der Erste sein, der auf einen Trend aufspringt“, sagt
Möllenbeck zur Entwicklung seines Autohauses, „aber man
muss den Zeitgeist entdecken.“ Mit dieser Verbindung aus
nachhaltigen Werten und frischen Ideen hebt sich das Autohaus Becher eindeutig vom Markt ab. ◀
28
Autohaus Becher
29
Markus Schrooten
Verkaufsleiter Volkswagen
„Als Teil des Betriebs bin ich
auch ein Stück für Erfolg und
Misserfolg dieses Familienunternehmens durch mein Handeln mitverantwortlich. Ich
mag den Umgang mit Menschen und mein Beruf fordert
mich jeden Tag aufs Neue.“
Klaus Meckelholt
Verkaufsleiter Audi
Michael Werner
Verkaufsberater
„Jedes Geschäft, das man
macht ist absolut individuell,
jeder Vertrag, den man abschließt ist individuell und
damit ist auch jeder Kunde
individuell. Die unterschiedlichsten Wünsche zu erfüllen,
dafür sind wir da und das ist
auch die Herausforderung,
der wir uns täglich stellen.“
„Verkäufer im Autohaus
Becher zu sein heißt für mich,
in einem starken und engagierten Team auch als Einzelner mit vollem Einsatz jeden
Tag nach unserem gemeinsame Ziel zu streben: höchste
Kundenzufriedenheit.“
vw beetle
„Zu jeder Zeit
reinstes Fahr­
vergnügen“
Autotesteter Thomas de Roy hätte
sich in den neuen „Beetle Sport“
beinahe verliebt. Sein Fazit:
„Selten hat mir eine Probefahrt
mehr Spaß gemacht“
32
Autohaus Becher
33
vw beetle
VW bringt den Beetle in drei Ausstattungen auf
den Markt: „Beetle“, „Design“ und „Sport“.
Autotester Thomas de Roy und
VW-Kundenberater Jürgen Korsch
Die Preise beginnen bei 16.950 € mit einem
105-PS-Motor und 6-Gang-Getriebe. Unser voll
ausgestattetes Modell lag bei gut 33.000 €, aber
da fehlte es an rein gar nichts. Fazit: Selten hat
mir eine Probefahrt mehr Spaß gemacht. Ob auf
der Autobahn bei rasanter Fahrt oder, was noch
viel mehr Vergnügen machte, auf der Landstraße hat mich dieses Auto nie enttäuscht. Es war
zu jeder Zeit reinstes Fahrvergnügen.
Mein Tipp: Wem ein Sportwagen für 80.000100.000 € zu teuer ist (wem nicht?), ist mit diesem
Beetle „Sport“ bestens bedient. Er bietet absolutes Fahrvergnügen bis hin zur Abhängigkeit. Ich
habe es sehr bedauert, den Wagen wieder zurückbringen zu müssen. Also machen Sie es wie
ich: Vereinbaren Sie schnellstens eine Probefahrt
beim „Autohaus Becher“ in Wesel und Hamminkeln und lernen Sie ihn persönlich kennen, den
neuen Beetle.
PS: Ein besonderes Feature. Sie können für Ihren
neuen Beetle beim Händler ein zusätzliches Typenschild bestellen. Dann heißt er wieder wie
früher, nämlich KÄFER. ◀
Der neue VW Beetle Sport
H
ier beim „Autohaus Becher“ in Wesel steht
er nun im gleißenden Licht der Scheinwerfer. Der neue Beetle. Man geht um ihn
herum und traut seinen Augen nicht. Das hat
mit seinem Vorgänger, dem „New Beetle“, nichts
mehr zu tun. War der Vorgänger noch ein Auto,
bei dem man sich ein junges Mädchen mit fröhlichem Lächeln vorstellte, das auf dem Weg zum
Markt war, um sich für die am Armaturenbrett
befestigte Vase eine frische Blume zu besorgen.
so wird man beim Neuen überrascht.
Dieses Auto, das hier vor uns steht, hat zwar den
gleichen Retrocharakter wie sein Vorgänger (der
Käfer lässt grüßen), ist aber ein viel kernigeres
Auto. Und somit endlich auch ein Auto , mit dem
sich auch ein Mann identifizieren kann. Es ist
breiter geworden (+8,4 cm) und länger (+15,2 cm).
Auch Spurbreite und Radstand haben zugelegt.
Und das ist ihm wirklich gut bekommen.
34
Der Motor dieses 200 PS-Renners ist Fachleuten
aus dem Golf GTI hinreichend bekannt. In Verbindung mit seinem DSG (Doppelkupplungsgetriebe) präsentiert er Fahrfreude pur. Nun steht die
Frontscheibe, anders als bei seinem Vorgänger,
steil im Wind, d. h., Fahrer und Beifahrer sitzen
jetzt näher an der Frontscheibe, was vor allem zu
einem besseren Rundumblick führen soll.
Auch innen ist der Beetle erwachsen geworden.
Vom großen Navi inkl. Bordcomputer bis hin zu
reichlich vorhandenen Ablagefächern bleibt
kaum ein Wunsch offen. Bei unserer Sportversion waren die meisten Oberflächen in KarbonOptik gehalten, was das Fahrzeug noch mehr
aufwertete. Besser ausgestattet ist kaum eines
der Konkurrenzprodukte. Auch das Fahrwerk ist
beim neuen Beetle wesentlich straffer als beim
Vorgänger. Das macht sich besonders auf schön
geschwungenen Landstraßen bemerkbar.
Autohaus Becher
35
vw up!
Becher öffnet
seine Türen
Erfolgreiche Vorstellung
des VW Up!
E
s herrschte weihnachtliche Stimmung im Autohaus Becher, die sich zahlreiche Kunden und Freunde des Autohauses nicht entgehen ließen. Und der ein oder andere
suchte sich sein großes eigenes Weihnachtsgeschenk aus.
Zum Tag der offenen Tür präsentierte das Autohaus in Wesel
den neuen VW Up!, und das Interesse der Besucher lässt vermuten, dass wir diesen Wagen nun häufiger auf unseren Straßen sehen können. Da sich die Mitarbeiter des Autohauses
immer etwas Besonderes einfallen ließen, konnten Besucher
gleich ihre Chancen auf den VW Up! erhöhen und an der Verlosung des neuen Modells teilnehmen.
Auch Geschäftsführer Jörg Möllenbeck war sichtbar zufrieden mit der Resonanz auf diesen besonderen Tag und versprach gleich neue Aktionen für das Jahr 2012. Was dann im
Autohaus zu bestaunen sein wird, wollte der Geschäftsführer
allerdings noch nicht verraten. Nur so viel ließ er sich entlocken:. Im November wartet ein neues spannendes Modell auf
Freunde guter Fahrzeuge. ◀
Birgit und Jörg Möllenbeck
präsentieren den neuen Up!
36
Autohaus Becher
37
vw up!
jetzt
geht´s up!
Testfahrer Thomas de Roy war wieder zu Gast im Autohaus
Becher in Wesel und nahm den neuen VW up! unter die Lupe
D
er VW-Up! – Das neue kleinste Mitglied der VW-Familie im Test. Mit seinen 3,54 m Länge und 1,49 m Höhe
steht er in seiner modernen Form sehr erwachsen und
stämmig auf seinen Rädern, im Gegensatz zu vielen seiner
europäischen und/oder japanischen Kollegen. Bei unserem
Testfahrzeug handelt es sich um die gehobene „White Up“Ausführung, d. h., wir haben es hier mit einem durchzugsstarken Dreizylinder-1,0-l-Aggregat mit 75 PS zu tun.
Dieser Motor macht auf uns trotz seines relativ kleinen Hubraums einen außerordentlich guten und zu jeder Zeit durchzugsstarken Eindruck. Auch die Laufruhe des Motors lässt
keine Wünsche offen. Im Wageninnern hört man so gut wie
keine Motorengeräusche.
Ein gewohnt hoher
VW-Standard
Ein modernes und schickes Design rundet das Bild im Innenraum ab. Ein Qualitätsanspruch wird gewährleistet, der nicht
einmal in so manchem Mittelklassewagen geboten wird.
Sanfte, runde Armaturen und Schalter verwöhnen das Auge.
Durch die umklappbare Rücklehne wird das Ladevolumen von
251 l auf bis zu 950 l erweitert. Genug, um einen kleinen Umzug durchzuführen. (Studenten wissen, was ich meine.) Aber
dieser kleine Flitzer ist nicht nur ein Auto für eine Person oder
gar nur für eine junge Fahrerin, wie bei so vielen Kleinwagen
üblich. Auch ein großgewachsener Fahrer findet im neuen Up
reichlich Platz. Zu keiner Zeit habe ich mich während der Testfahrt unwohl gefühlt. Erwähnenswert ist auch das moderne
„maps + more“-Navigationssystem. Für nur € 355 erhalten Sie
38
Autohaus Becher
Der neue VW Up!
nicht nur ein modernes Navi, sondern Sie haben
die Möglichkeit, über das gleiche Gerät Ihr Telefon
und den Bordcomputer zu betreiben.
Zum guten Schluss kommen wir auf den Verbrauch zu sprechen. Auch bei sportlicher Fahrweise kamen wir nicht über einen Verbrauch von
5 Litern im Drittelmix hinaus. Bei sanfterer Fahrweise verspricht VW sogar einen Verbrauchswert
von ca. 4 Litern. Ein Dieselaggregat steht bereits
in den Startlöchern. Es soll einen Verbrauch von
unter 4 Litern bieten.
Auto und löst bei Gefahr eine Vollbremsung aus.
Mir hat der neue „Up!“ sehr gut gefallen. Bei diesem modernen und gefälligen Kleinwagen muss
sich jeder Autofahrer – vor allem in der Großstadt
– fragen: Braucht man wirklich mehr Auto?
Also ran ans Telefon, und sofort eine Probefahrt
vereinbaren mit Ihrem freundlichen VW-Berater
der Firma „Autohaus Becher“ in Wesel und Hamminkeln. ◀
Die Preise
Die günstigste Variante des „VW Up!“ beginnt mit
dem „Take Up“ bei € 9.500. Bei einer Komplettausstattung wie bei unserem Testauto sind aber
auch gut € 15.000 möglich. Dann beinhaltet die
Ausstattung aber auch wirklich alles, bis hin zu
einer so genannten „City-Notbremsfunktion“. Sie
überwacht per Lasersensor den Bereich vor dem
Autotester Thomas de Roy und
VW-Kundenberater Jürgen Korsch
39
interview
Interview
mit Klaus
Meckelholt
Ein alter Audihase erzählt
Herr Meckelholt, Sie werden hier im
Haus als „alter Audi-Hase“ bezeichnet. Wie kommt das?
Man hat die Entwicklung bei Audi und Volkswagen damals erkannt, als die Markentrennung erfolgte. Da sind die Audi-Leute hingegangen und
haben sich entsprechende Verkäufer ausgesucht
und haben die dann auch entsprechend gefördert. So ist man dann dazu gekommen, dass
auch eine Markenverantwortung entstand. Hier
im Hause habe ich dann diese Markenverantwortung für den Audi-Bereich bekommen. Ja, so hat
sich das dann über die ganzen Jahre entwickelt.
Wie sind Sie in Automobilbranche
gekommen?
Ich habe meinen Werdegang schon in dieser
Branche mit meiner Ausbildung begonnen.
1982 bin ich dann als Juniorverkäufer hier ins
Autohaus Becher gekommen. Ich bin wirklich
als junges Küken hier angefangen und hatte das
40
Glück, dass sich der Markt gut entwickelt hat und
auch die Investitionen weiter getätigt wurden.
Am Anfang habe ich als Universalverkäufer noch
alle Marken verkauft, später habe ich mich dann
auf den Verkauf von Audi spezialisiert und habe
auch das entsprechende Zertifikat bekommen.
Einige Jahre später kam dann noch die Verkaufsleiterprüfung dazu – damit habe ich die höchste
Qualifikation, die man in diesem Bereich haben
kann. So habe ich in den letzten 30 Jahren hier
meine Entwicklung gemacht.
sich spiegeln lassen können. Ob es dann mal ein
gewisses Leder, eine bestimmte Farbe oder spezielle Räder sind. Außerdem ist der Audi-Kunde
technisch sehr interessiert, dafür gibt es dann
den Quattro, Allradantrieb und die eher technischen Aspekte. Auch der Medienbereich wird für
den Audi-Kunden immer wichtiger: Telefon, Navigation mit Google Earth, W-Lan-Zugang sind gefragt. Da ist der Kunde schon anspruchsvoll und
weiß aber auch, dass er das bei uns bekommt.
Das ist ganz was besonderes ein Teil davon zu
sein. Wenn ich die Bilder sehe als ich vor 30 Jahren hier angefangen habe, dann sind die neueren Gebäude alle noch gar nicht da. Wir haben
damals immer gesagt: „Das brauchen wir alles
gar nicht“, heute könnten wir sogar noch ein
bisschen mehr Platz gebrauchen, wenn man die
Marktsteigerung betrachten, die wir jährlich machen. Insgesamt ist es einfach toll, dabei zu sein.
Man ist hier nicht nur Mitarbeiter, man ist hier
Teil der Familie.
Hatten Sie schon einmal einen speziellen Kundenwunsch, von dem Sie in
zehn Jahren noch erzählen werden?
Herr Möllenbeck senior hat mich in diesem Unternehmen mit groß gezogen. Ich kann mich an
Geschäfte erinnern, die man früher ausgesessen hat, mit dem Notizblock nach Feierabend.
Manchmal saß man auch bei einem Landwirt
schon morgens zum Frühstück. Dann wurde
über das neue Auto gesprochen, nach dem Mittagessen wurde dann über einen Gebrauchtwagen verhandelt und beim Abendessen kam man
dann erst zum Kaufvertrag. Da wurde dann ein
Schnäpschen getrunken und dann fuhr man
nach Hause. So haben wir damals angefangen
Autos zu verkaufen. Das war natürlich eine ganz
andere Zeit als heute wo Leasing, Finanzierung,
Versicherungen nicht das Thema waren, aber
das war eine wunderschöne Zeit. Wir haben viel
Spaß gehabt und ich blicke gerne darauf zurück.
Aber ich schaue auch gerne in die Zukunft, die ja
mehr und mehr von den Junioren auch gestaltet
wird. Da freue ich mich drauf.
Im Prinzip ist jeder Kunde mit seinen Wünschen
speziell. Jedes Geschäft, das man macht ist absolut individuell, jedes Vertrag, den man abschließt
ist individuell und damit ist auch jeder Kunde
individuell. Da gibt es verschiedene Hobbys, wo
der Kunde sagt „Ich brauche etwas zum ziehen“,
der andere sagt „Ich brauche viel Platz zum transportieren“, der nächste sagt „Ich brauche eine gewisse Dachlast“. Diese Wünsche dann zu erfüllen,
dafür sind wir da und das ist auch die Herausforderung, der wir uns täglich stellen.
Das Autohaus Becher ist ein familiengeführtes Unternehmen. Wie
äußert sich das im Arbeitsalltag?
In diesen 30 Jahren haben Sie hier
im Haus mit den unterschiedlichsten
Kunden zu tun. Gibt es DEN AudiKunden?
Die Familie Möllenbeck hat den ungemeinen
Sinn für Fairness, für Gerechtigkeit, aber auch für
die Sorgen der Mitarbeiter. Natürlich steht auch
die Leistung im Vordergrund, aber wenn die
Geschäftsführung merkt, das etwa bestimmte
Entwicklungen nicht passen, dann gibt es nicht
in erster Konsequenz eine Abmahnung oder
ähnliches. Dann werden Gespräche geführt und
gemeinsam nach einer Lösung gesucht.
Der Audi-Kunde ist ein sehr anspruchsvoller Kunde, aber auch ein sehr innovativer Kunde, der etwas haben möchte, das nicht jeder hat. Der Vorteil bei Audi ist eben, dass Sie bei jedem Modell
– vom A1 bis zum R8 rauf – die Individualität in
90 Jahre Autohaus Becher, 30 Jahre
davon sind Sie schon im Unternehmen. Macht es Sie stolz Teil des Ganzen zu sein?
Autohaus Becher
Wagen Sie einen Blick in die Zukunft.
Was steht Ihnen und dem Autohaus
Becher noch bevor?
Mit Elektro- und Hybridfahrzeugen steht uns
noch ein ganz neuer Markt bevor. Trotzdem wird
der bestehende Markt enger werden. Unser Ziel
ist es die Kunden weiterhin zu begeistern und
eben auch zu behalten. Insgesamt sind die Entwicklungen beim Autohaus Becher durchweg
positiv. Das gesamte Team hier freut sich auf die
Zukunft, wir können auf das Geschaffte aufbauen und der Erfolg gibt uns Jahr für Jahr Recht:
Im Service, im Vertrieb und in der Kundenzufriedenheit. ◀
41
audi q3
Kleiner Bruder
ganz groSS
Der Q3 rundet das SUV-Angebot
von Audi nach unten hin perfekt ab
D
as Segment der Geländelimousinen innerhalb des Audikonzerns hat Nachwuchs bekommen. Nach dem Q7 und
dem Q5 gibt es jetzt das jüngste Baby der so genannten
SUVs, den Q3. Den durften wir auf Einladung der Firma „Auto Becher“ in Wesel Probe fahren und dabei ausgiebig testen.
Der neue Audi Q3
Zunächst zum äußeren Eindruck. Beim Design hat Audi den
Spagat zwischen einer bulligen Geländelimousine und sportlicher Optik geschafft. Der Q3 ist der sportlichste SUV der Familie. Die futuristische Ansicht wird nicht zuletzt geprägt von
der neuen Generation der Scheinwerfer, die gepaart sind mit
dem auffälligen Singleframe-Kühlergrill.
Die Tatsache, dass Sie sich in einer erhöhten Sitzposition befinden, vermittelt den Eindruck eines
SUV. Die Straßenlage und das Fahrverhalten vermitteln eher das angenehme Gefühl, in einem
sportlichen A3 Platz genommen zu haben. Der
Kofferraum ist angenehm großzügig gestaltet.
Unter der Bodenplatte des Kofferraums befindet
sich noch einmal ein großes Staufach. Der Innenraum des Q3 ist auditypisch und wird dem verwöhnten Anspruch gerecht. Bei den Lackierungen
werden elf verschiedene Farbtöne bis hin zu dem
außergewöhnlichen „Samoa Orange“ angeboten.
Ein Zwei-Liter-Diesel-Aggregat mit wahlweise 140 oder 177
PS stehen dem Käufer zur Verfügung. Wer hingegen Benzinmotoren bevorzugt, der hat die Auswahl zwischen 170 und
211 PS. Der Q3 zeigt sich wenig durstig. Der kleine Diesel mit
140 PS beispielsweise verlangt laut Hersteller nur sage und
schreibe 5,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Dabei gewährleisten alle Motorvarianten eine ausreichende Leistung.
Bei unserer Ausfahrt konnte der Q3 auf der ganzen Linie überzeugen. Ein modernes futuristisches Ambiente bestätigt den
Eindruck des ersten Kennenlernens. Die Linienführung lässt
vermuten, dass es relativ eng im Innern zugeht. Aber das ist
ein Trugschluss. Selbst ein Fahrer von 1,90 Metern Körperlänge und nicht gerade sportlicher Figur sitzt außerordentlich
bequem und entspannt. Man hat Zugriff auf die dem Fahrer
zugewandte Mittelkonsole mit allen erforderlichen Bedienteilen. Auch hinten kann man zumindest mit zwei Personen
locker in den Urlaub fahren; sprich: Auch längere Autofahrten
strapazieren nicht die Fondpassagiere.
42
Autotester Thomas de Roy und
Kundenberater Denis Öztürk
Autohaus Becher
Ein ausgefallenes Entertainment-System rundet
das gute Erscheinungsbild des Q3 ab. Beim Navigationssystem kann man gegen Aufpreis eine
Version inklusive Google Earth bestellen, d. h.,
Sie können die Straßen und örtlichen Gegebenheiten im Echtbild auf Ihrem Schirm sehen. Parkleitsysteme und Einparkhilfen, wie zum Beispiel
das Einparken in Längs- und Querparkflächen,
machen das Fahren im Q3 noch angenehmer.
Zum Schluss noch die Kosten. Die Basisversion
des Q3 mit 2,0-Liter-TDI-Motor mit 140 PS liegt
bei 29.900 €. In der Allradversion mit 177 PS und
S-Tronic-Automatic hingegen liegt der Preis bei
36.800 €.
Audi ist mit dem Q3 wieder ein großer Wurf
gelungen. Egal für welche Motorisierung man
sich entscheidet, allen Modellen gemeinsam ist
der absolute Fahrspaß. Übrigens, damit wir uns
nicht falsch verstehen: Der Q3 ist ein Fahrzeug,
das nicht nur auf normalen Straßen bewegt
werden will. Auch bei unserem kurzen Ausflug
ins Gelände steht er seinen großen Brüdern in
nichts nach. Unser Fazit: Kaum ein anderer SUV
dieser Klasse lässt sich so dynamisch bewegen
wie der Q3. Wenn auch Sie ihn testen wollen,
melden Sie sich beim „Autohaus Becher“ in Wesel oder Hamminkeln zu einer Probefahrt an.
Die freundlichen Berater vor Ort werden Sie
umfassend beraten. Und genießen Sie das Erlebnis „Q3“. ◀
43
audi a6
Komfort
durch und
durch
Dieser neue A6 muss den Vergleich
mit seinen Klassen­kameraden nun
wirklich nicht scheuen. Ganz im
Gegenteil. Audi hat laut AutoBild
einen neuen Star in der Businessklasse. Thomas de Roy hat ihn
getestet.
D
er neue Audi A6 Avant, den uns die Firma Becher zur
Verfügung gestellt hat, steht ab sofort zu Preisen ab
40.850 € zum Verkauf. Zur Wahl stehen zwei Benziner
und vier Diesel mit einer Leistung von 177 bis 500 PS. Das
Modell, das wir fahren durften, ist ein Spitzenmodell mit ausgesprochen feiner und auch ausgefallener Ausstattung.
Abgesehen von den allgemein bekannten, mittlerweile in
dieser Spielklasse üblichen Sonderausstattungen wie Klimaanlage, Glasschiebehebedach etc. bietet der neue Audi
einige „Gimmicks“, die wirklich neu und auch sinnvoll sind.
So gibt es z. B. einen Sensor unter dem Heck des Fahrzeugs,
so dass man, wenn man schwer bepackt mit vollen Händen
an das Fahrzeug tritt, mit einer leichten Fußbewegung die
Heckklappe des Audi vollautomatisch öffnen kann. (Man
fragt sich wirklich, warum nicht schon längst jemand auf diese glänzende Idee gekommen ist.) Das neue Navigationssystem besticht durch seine besonders aufwändige, dabei aber
einfache Führung. Man kann sogar neben der Sprachführung
seine gewünschten Fahrziele per Touchpad mit dem Finger
schreiben. ▶
Thomas de Roy und Frank Emming präsentieren den
Zuschauern von center-tv den neuen Audi A6 Avant
44
Autohaus Becher
45
audi a6
Das Avant-Modell, also der Kombi, fällt durch
eine elegantere Linienführung auf. Sein Heck
wurde optisch etwas gesenkt, was dem Wagen
eine fast schon coupéhafte Linie verleiht. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat der Kombi ca.
70 kg Gewicht abgespeckt. Dadurch wurde auch
der Verbrauch der Motoren natürlich deutlich
gesenkt. Man spricht von bis zu 21 %. Zahlreiche
Fahrassistenzen versprechen ein noch angenehmeres Dahingleiten. Der Fahrspurassistent sowie
der radargesteuerte adaptive Tempomat halten
in den neuen Fahrzeugen Einzug, welche den A6
im Notfall bis zum Stillstand abbremsen. Ebenfalls gegen Aufpreis sorgen ein Nachtsichtgerät
mit Fußgängererkennung und das Head-UpDisplay für zusätzliche Sicherheit. Serienmäßig
bietet der A6 ein Fahrdynamiksystem, bei dem
der Fahrer zwischen vier verschiedenen Modi
wählen kann („comfort“, „auto“, „dynamic“ und
„individual“).
Geschäftsführer Jörg Möllenbeck mit „Testfahrer“
Thomas de Roy und Verkäufer Frank Emming
Der Avant ist ein wahres Raumwunder. Zwischen
565 und 1.680 l Stauraum stehen je nach Sitzposition zur Verfügung. Serienmäßig bietet der 4,93
m lange und 1,87 m breite Kombi eine Dachreling und ein Schienenfixiersystem im Kofferraum.
Durch den um 7 cm gestreckten Radstand wird
ein noch ruhigeres Fahren bei mehr Agilität erreicht. Bei der zur Verfügung stehenden Motorenauswahl bleiben keine Wünsche offen. Vom
177 PS starken 2.0-Liter-Dieselmotor bis hin zum
Biturbo-Diesel mit 313 PS werden alle Wünsche
erfüllt. Daneben werden selbstverständlich auch
zwei Benzinvarianten angeboten. Bei diesem
Modell, einem 3.0-Liter-Diesel fiel mir der besonders durchzugsstarke Motor positiv auf. In jeder
Situation fühlt man sich in diesem Auto sicher
und geborgen. Komfort durch und durch im Inneren. Edelste Verarbeitung von der Fußmatte
bis zum Dachhimmel. Klimaautomatik, Tempomat sowie ein elektrisch ausfahrbarer Monitor
für das Infotainment-System sind serienmäßig.
Die hochwertigen Ledersitze, kombiniert mit
Heiz- und Massagefunktion, tun ihr Übriges.
Der neue Audi A6 Avant
46
Autohaus Becher
Mein Rat an den geneigten Leser: Schnellstmöglich eine Probefahrt mit dem Autohaus Becher
vereinbaren und den neuen Audi A6 Avant selbst
„erfahren“. Dieser neue A6 muss den Vergleich
mit seinen Klassenkameraden nicht scheuen.
Ganz im Gegenteil. ◀
47
Birgit Möllenbeck
Geschäftsführerin
Jörg Möllenbeck
Geschäftsführer
„Die technische Innovation
ist sehr schnelllebig und
wir müssen uns auch in den
nächsten Jahren immer wieder auf die neuesten Produkte
und Innovationen einstellen.
Es wird nie langweilig.“
„Auch die nächsten Jahre
werden auf jeden Fall spannend sein. Gerade in der
Automobilbranche tut sich
immer sehr viel. Da kommt
von jetzt auf gleich eine „Abwrackprämie“, die alles Geplante über den Haufen wirft.
Auch innerbetrieblich gibt es
immer wieder Dinge, die neu
organisiert werden müssen,
weil es Anfragen von Kunden
oder dem Hersteller gibt.
Man hat also immer wieder
neue Aufgaben, von denen
man manchmal ein paar Monate vorher noch gar nichts
gewusst hat. Es wird spannend bleiben.“
bauchgefühl
Mit einem guten
Bauchgefühl
Das Autohaus Becher investiert in Transparenz und Offenheit
M
uss das Auto in die Werkstatt, gleicht dies
fast einer Routineuntersuchung beim
Zahnarzt. Irgendwie ist es unangenehm.
Und insgeheim hofft man, relativ glimpflich davonzukommen. Wird eine Diagnose gestellt,
bleibt nichts, als die Prozedur über sich – oder vielmehr sein Auto – ergehen zu lassen. Ist der Werkstattleiter der Meinung, die Stoßdämpfer müssen
gewechselt werden, werden sie halt gewechselt.
Schließlich ist er der Fachmann. Zurück bleibt
dennoch ein ungutes Bauchgefühl. Denn nicht
immer lassen sich die Schritte in der Werkstatt
nachvollziehen. Aber es geht auch anders. Besser.
„Transparenz und Offenheit
ist das Wichtigste im Umgang mit Kunden“
Fernab von Lärm und Schmutz wird im Autohaus
Becher der Wagen unter die Lupe genommen –
immer mit dabei (falls er es wünscht) der Besitzer. In der hellen 100 Quadratmeter großen Halle
der Dialog-Annahme wird der Wagen auf einer
der zwei Hebebühnen in die Lüfte gehoben. Anschließend können Kfz-Meister und Autobesitzer
Prüfender Blick unter das Auto:
Serviceberaterin Heike Weidemann, Geschäftsführer
Jörg Möllenbeck und Verkaufsleiter Klaus Meckelholt
gemeinsam nach dem Rechten sehen. Und wann
hat man schon mal die Gelegenheit, seinen Wagen von unten zu betrachten?
Wie der Name der Halle es bereits preisgibt:
Hier stehen Kunde und Werkstattleiter im Dialog. Der Autobesitzer bringt schlicht eine halbe
Stunde Zeit mit und erhält einen „Sonderkurs“
in Fahrzeugkunde. Plausibel klärt der Fachmann
über den Gesundheitszustand des Autos auf.
Mit Hilfe von Schautafeln und Materialmustern
kann sich der Kunde ein genaues Bild machen,
etwa von einer neuen und einer verschlissenen
Bremsscheibe. Ein Blick unter sein Auto genügt,
um zu wissen, wie sicher er unterwegs ist. Denn
am Ende entscheidet er selbst vor Ort, was und
wann repariert werden soll. Unangenehme
Überraschungen sind somit ausgeschlossen. Zudem fördern Kommunikation und Transparenz
das Vertrauen zwischen Kunde und Autohaus.
Neben dem turnusgemäßen Routinecheck gehen Fachmann und Autobesitzer in der DialogAnnahme kleinen „Zimperleien “ auf den Grund.
50
Autohaus Becher
Sicher ist, hier wird das Anliegen des Kunden
ernst genommen. Denn wenn das Auto seltsame
Geräusche von sich gibt, gestaltet es sich meist
schwierig, dem Rappeln oder Klappern nachzugehen. Mit Hilfe einer Rüttelplatte lässt sich in der
Dialog-Annahme herausfinden, ob das merkwürdige Geräusch vom Fahrwerk stammt. Doch so
manches Mal ist hier echte Detektivarbeit gefragt.
Sogar eine Schraube, die sich nach einem Kleiderschrank-Transport in die Lüftung verirrt hatte, haben die Mitarbeiter des Autohauses Becher schon
einmal nach intensiver Suche gefunden.
320.000 Euro hat das Unternehmen in den Neubau der im Dezember eröffneten Halle investiert,
um seinen VW- und Seat-Kunden diesen Service
zu bieten. Auch für die Erstellung von UnfallGutachten oder zur TÜV-Abnahme lässt sich die
Halle der Dialog-Annahme nutzen. Ein erfreulicher Nebeneffekt: „Mit dem Neubau sind bei uns
Kapazitäten in der Werkstatt frei geworden“, sagt
Jörg Möllenbeck. Und diese werden im Autohaus
Becher dringend benötigt. Erneut konnte Becher
alle Auszubildenden übernehmen. ◀
51
schalke
Eine gute Tat
auf Schalke
Das Autohaus Becher spendet
1.000 Euro an die gemeinnützige
Stiftung „Schalke hilft!“
„E
s gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Das wusste
schon Erich Kästner. Und dieses Motto verfolgt auch
das Autohaus Becher. Bei der Vorstellung des neuen
VW Tiguan trug Becher mit dem Verkauf von Speisen und
Getränken einen Erlös von 1.000 Euro zusammen, den das
Unternehmen nun der Stiftung „Schalke hilft!“ übergeben
konnte. Mit der Stiftung unterstützt der Fußballbundesligist
gezielt Einrichtungen und Projekte für sozial benachteiligte
Kinder und Familien in seiner Heimatregion.
Zur Scheckübergabe ließen sich Jörg und Birgit Möllenbeck
vom Autohaus Becher begleiten. Die Jugendmannschaft D1
vom TuB Mussum konnte sich hier das Spiel Schalke gegen
Gladbach aus der VW Loge anschauen. ◀
52
Autohaus Becher
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umweltsiegel
Ausgezeichneter
Umweltschutz
Dipl.-Ing. Vera Dechering-Busch vom GTÜ-Partnerbüro Dechering
überreichte Jörg Möllenbeck, Kundendienstleiter Gero Ganowiak sowie
Betriebsleiter Frank Emming (beide Hamminkeln) die Urkunde
Umweltsiegel für das Autohaus Becher
in Hamminkeln und Wesel
D
ie Autohäuser Becher in Hamminkeln und Wesel sind
nun mit dem GTÜ-Umweltsiegel ausgezeichnet worden. Eine Anerkennung für das kontinuierliche und praxisorientierte Umweltmanagement des Autoha­uses und eine
Wertschätzung der seit vielen Jahren betriebenen Firmenpolitik, respektvoll mit natürlichen Ressourcen umzugehen.
Umweltschutz und Autohaus – passt das zusammen? Für
Geschäftsführer Jörg Möllenbeck überhaupt keine Frage: „Da
muss nicht mehr nachgedacht, sondern gehandelt werden.
Ich denke, wir alle arbeiten in unseren eigenen vier Wänden
daran, Energie zu sparen und Müll zu vermeiden. Warum sollten wir damit im Arbeitsleben aufhören? Schließlich kann
hier gemeinsam einiges bewegt werden.“
Um das Umweltsiegel zu erhalten, hatten Mitarbeiter und
Geschäftsführung zuvor gemeinsam Ziele definiert. Darunter
die Reduzierung von Abfällen, die Optimierung des Energieund Wasserverbrauchs, der sorgsame Umgang mit Betriebsstoffen und der Einsatz von umweltverträglichen Stoffen.
Auch vor großen Investitionen für eine bessere Energiebilanz
der Autohäuser wurde nicht zurückgeschreckt, und Möllenbeck ist überzeugt: „Eine Investition in die Zukunft.“
Die kontinuierliche Einhaltung des praxisorientierten Umweltschutzmanagementsystems wird ab sofort jährlich durch
einen GTÜ-Sachverständigen überprüft. Die GTÜ ist die größte, amtlich anerkannte Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger in Deutschland. ◀
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Autohaus Becher
55
Flashback jubiläum
Eine Riesen
Familienparty
Ihr 90-jähriges Jubiläum feiert das Autohaus
Becher mit Hunderten von Freunden
E
s war kaum mehr ein Parkplatz zu ergattern. Netterweise
öffnete kurzerhand der Nachbar seine Tore, damit Kunden und Freunde des Autohauses Becher einen Stellplatz ergattern konnten.
Beim Jubiläumsfest zum 90. Geburtstag des großen Weseler Autohauses herrschte ein Andrang wie auf der Bocholter Kirmes.
Wer sich auf den Weg zum Autohaus gemacht hatte, sollte
nicht enttäuscht werden. Kinder fanden zahlreiche Spielmöglichkeiten, Eltern bestaunten tolle Autos und gemeinsam
konnte gegessen, getrunken und gelacht werden. Ein rundum
gelungenes Fest! ◀
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Autohaus Becher
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Flashback jubiläum
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Autohaus Becher
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interview
Vater aber immer mehr zurück – das war ein Prozess von mehreren Jahren, aber ich denke genau
so ist es gut.
Interview
mit Birgit
und Jörg
Möllenbeck
Wie sind die Pläne für die Zukunft?
Wo stehen Sie jetzt und wo wollen Sie
hin?
haben. So ist eben das Unternehmen in den Jahren gewachsen und auch die Zukunft wird für
uns spannend werden. Regelmäßig stehen neue
Innovationen und Technologien an. Ich bin gespannt, was da noch auf uns zu kommt in den
nächsten Jahren.
Frau Möllenbeck, 90 Jahre Autohaus
Becher – Sie haben wichtige Schritte
in den letzten 30 Jahren miterlebt.
Wie haben Sie die Anfangszeit des
Autohauses Becher unter der Führung Ihres Vaters miterlebt?
Birgit Möllenbeck: Ich habe zunächst nur zufällig mitbekommen, dass mein Vater sich verändert. Ich war zehn Jahre alt, als er hier angefangen hat. Da hat man übers telefonieren mal hier
und da was gehört, gemerkt, da tut sich was
und alle waren ziemlich aufgeregt. Irgendwann
bin ich dann von meinen Eltern informiert worden, dass mein Vater sich beruflich verändern
wird und bin dann auch öfter mal mit hier gewesen. Als ich dann älter wurde habe ich in
den Schulferien auch Praktika gemacht und die
verschiedenen Abteilungen des Unternehmens
kennengelernt. Ich bin sozusagen mit Autos
groß geworden.
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Herr Möllenbeck, wie war dann Ihr
gemeinsamer Start im Autohaus
Becher?
Jörg Möllenbeck: Ich habe am 1. Juli 1994 als
Juniorunternehmer hier im Unternehmen angefangen. Im Voraus hatte ich schon Erfahrungen
in anderen Autohäusern gesammelt und bin
dort durch die Abteilungen gegangen. Da klar
war, dass meine Frau und ich gemeinsam unseren Lebensweg bestreiten wollten, war für mich
auch klar, dass ich mich hier im Autohaus Becher
beruflich mit meiner ganzen Energie einbringen
möchte.
Seitdem hat sich einiges getan hier. Damals habe
ich mit drei Verkaufskollegen angefangen, heute
haben wir 13 Verkäufer. Sowohl in den Modellen
als auch im Volumen hat sich einiges getan. Die
Modellpaletten sind gewachsen, die Marken haben sich stark getrennt, sodass wir uns dann auch
im Bereich der Ausstellungsräume vergrößert
Autohaus Becher
Der Senior gibt die letzte Entscheidung auch heute schon in Ihre Hände.
Wie war der Übergang?
Birgit Möllenbeck: Der Übergang verlief ganz
fließend. Es ist ein großer Vorteil, dass wir uns
keinen Stichtag gesetzt haben, an dem der Senior ausscheidet. Wir haben das sehr fließend über
mehrere Jahre gemacht, sodass man in die einzelnen Aufgaben und Verantwortungsgebiete
hineinwachsen kann, da Erfahrungen sammeln
kann. Man arbeitet eben schon eigenverantwortlich, kann aber immer noch auf den Ratschlag des Seniors vertrauen und sich absichern.
Mittlerweile ist es eben so, dass man immer mehr
Sicherheit hat, sich immer besser auskennt und
von daher die vielen täglichen Dinge selbst entscheiden kann. Für die großen Dinge wird dann
schon noch der Familienrat eingeholt, auch gerne am Wochenende bei einer Tasse Kaffee und
einem Stück Kuchen. Im Alltag zieht sich mein
Jörg Möllenbeck: Zunächst muss ich sagen, da
wo wir jetzt stehen, stehen wir gut. Das ist schon
eine Hausnummer. Wir sind sicherlich durch die
Hersteller auch stückzahlgetrieben – wenn wir
von rund 1200 Neuwagen und dazu 1000 Gebrauchtwagen sprechen, die wir im Jahr absetzen, wird sich sicherlich noch der ein oder andere
Markt auftun. Die Konzentration wird zunehmen,
sodass wir das, was in den letzten Jahren auf uns
zugekommen ist auch erstmal abarbeiten müssen. Die Expansion entsteht dann nicht nur durch
Gebäude, eine Expansion kann auch innerhalb
des Unternehmens stattfinden durch die Einstellung neuer Mitarbeiter und durch die ganz starke
Fokussierung auf unsere neuen Auszubildenden,
dass wir die für die Zukunft in unserer Branche
fit bekommen. Andere Märkte, andere Standorte – wie sich eine Expansion außerhalb des Unternehmens gestalten könnte, das müssen wir
abwarten. Da muss die Zeit zeigen, wie sich der
Markt entwickelt.
Der Blick in die Zukunft: 2022 werden
Sie 100 Jahre Autohaus Becher feiern.
Wo stehen Sie in zehn Jahren?
Jörg Möllenbeck: 2022 – zehn Jahre hört sich
erstmal viel an, wenn ich mir aber die Entwicklung unserer Modelle anschaue und auch die
Ansprüche, die an uns dadurch gestellt werden,
im Bereich der Kundenansprache, aber auch im
Bereich der neuen Technologien, sind die zehn
Jahre doch wieder recht kurz. Die technische
Innovation ist sehr schnelllebig und wir müssen
uns dann in den nächsten Jahren auch immer
wieder auf die neuesten Produkte und Innovationen einstellen. Wenn wir 2022 noch mal hier
sitzen werden wir uns fragen „Wo sind die zehn
Jahre geblieben?“ ▶
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interview
Birgit Möllenbeck: Ich denke auch, dass die zehn
Jahre auf jeden Fall spannend sein werden. Es
ist schwer da etwas voraus zu sehen, denn gerade in der Automobilbranche tut sich immer
sehr viel. Da kommt von jetzt auf gleich eine
„Abwrackprämie“, die alles Geplante über den
Haufen wirft. Auch innerbetrieblich gibt es immer wieder Dinge, die neu organisiert werden
müssen, weil es Anfragen von Kunden oder dem
Hersteller gibt. Man hat also immer wieder neue
Aufgaben, von denen man manchmal ein paar
Monate vorher noch gar nichts gewusst hat und
sich immer wieder neu darauf einstellen muss.
Auch in zehn Jahren haben wir noch Zeit bis zu
unserer Rente und es bleibt noch viel Zeit sich
mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Es wird
spannend bleiben.
VW-Piazza in Wesel
Wie sieht die etwas fernere Zukunft
aus? Steht die nächste Generation
schon in den Startlöchern?
Birgit Möllenbeck: Die nächste Generation steht
schon – die beiden sind elf und 13 Jahre alt. Aber
ich denke jetzt sind sie noch zu jung dafür, dass ich
sagen könnte, sie führen das Unternehmen auf jeden Fall weiter. Sie haben auf jeden Fall Interessen.
Wenn wir Ausstellungen haben oder Tage der offenen Tür, dann sind sie immer den ganzen Tag dabei
und helfen wo sie können. Zu Hause wird natürlich
auch viel übers Geschäft gesprochen, von daher
bekommen sie dadurch auch schon jede Menge
mit, fragen auch schon viel nach, aber – wie gesagt
– beide sind noch mitten in der Schulausbildung.
Ich denke, da müssen wir ihnen noch ein bisschen
Zeit geben, sich da zu entscheiden.
Jörg Möllenbeck: Ich denke auch, dass sich da in
den nächsten Jahren sicherlich noch einiges in der
Schulausbildung tun wird und wo die Reise dann
hingeht, das muss man abwarten und sehen, wie
sich auch die schulische Laufbahn entwickelt. ◀
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Seat in Wesel
Autohaus Becher Hamminkeln
Autohaus Becher
Audi-Hangar in Wesel
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Team
Das Team vom Autohaus Becher in Wesel
und Hamminkeln freut sich auf Sie!
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Autohaus Becher
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IMPRESSUM
Herausgeber:
Autohaus Becher
Im Buttendicksfeld 15
46485 Wesel
Produktion:
wm.mediapro GmbH
Hindenburgstraße 19
46395 Bocholt
Text + Redaktion:
Lisa Fastring, Barbara-Ellen Ross
Design + Layout:
Katrin Corsten
Fotos:
Philipp Oemmelen, Michael Deutz,
Michael Eckers, Archiv Becher, Thinkstock
Film-Produktion:
wm.tv GmbH
Druck:
Druckerei Busch GmbH
Raiffeisenring 3
46395 Bocholt
Ausgewählte Inhalte dieser Broschüre
finden Sie auf der Jubiläums-DVD
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