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ZEITUNG FÜR ŠKODA FREUNDE
4. 2013
ŠKODA YETI
Schöne Bescherung!
inhalt
In zwei Varianten – Yeti und Yeti Outdoor – entfaltet der Allrounder
...................................................................................................................
nun seinen Charakter noch vielseitiger und eigenständiger.
D
er ŠKODA Yeti* gehört zweifelsfrei zu den beliebtesten
kompakten Sport Utility Vehicles (SUV). Mit ihm feierte
unsere Marke im Jahr 2009 Premiere in diesem Segment. Schnell entwickelte sich der Yeti zu einem der
erfolgreichsten Fahrzeuge seiner Klasse. Weltweit wurden bis
30. September 2013 rund 281.100 Fahrzeuge dieser Modellreihe
verkauft. Allein im Jahr 2012 lieferte ŠKODA rund 87.400 Yeti
aus – ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Und
in den ersten neun Monaten 2013 entschieden sich bereits
59.700 Kunden weltweit für einen Yeti. Hierzulande zählt er
nach Octavia und Fabia zu den beliebtesten ŠKODA Modellen.
Ein Yeti für Stadtmenschen und Outdoor-Fans
Erstmals gibt es den kompakten Tschechen jetzt in zwei Varianten: als elegant gestylten Yeti für die Stadt und als auf Gelände
und Abenteuer getrimmten Yeti Outdoor. In beiden Designvarianten hat er einiges zu bieten: Front und Heckpartie wurden
von den ŠKODA Designern dem aktuellen Markendesign angepasst. Neue Alu-Räder sprechen ebenso an wie das frische
Interieur, zahlreiche typische ‚Simply Clever’-Ideen gepaart mit
höchster Funktionalität sowie die erweiterten Motor-/GetriebeKombinationen. Vier Diesel- und drei Benzinmotoren stehen
zur Wahl, alle turboaufgeladen und mit Direkteinspritzung. Das
Leistungsspektrum reicht vom 1,2 TSI mit 77 kW (105 PS)* bis
zum 2,0 TDI mit 125 kW (170 PS)*. Je nach Motorisierung kommt
ein Front- oder Allradantrieb mit Haldex-Kupplung der fünften
Generation zum Einsatz. Als Automatikgetriebe nutzt der Yeti
ausschließlich moderne Sechs- oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Der Yeti GreenLine mit 1,6 TDI 77 kW (105
PS)*, Frontantrieb und manuellem Getriebe emittiert nur 119 g/
km bei einem Verbrauch von 4,6 Litern Diesel auf 100 km.
Als echter Lastenesel lässt sich das kompakte SUV nun mit
bis zu 645 kg beladen. In der Outdoor-Variante mit Allradantrieb und 2.0 l TDI-Aggregat zieht es bis zu 2,1 Tonnen – 100 kg
mehr als der Vorgänger.
„Der ŠKODA Yeti ist eines der attraktivsten Kompakt-SUV
des Marktes und hat seit seiner Markteinführung vor vier
Jahren unsere Absatzerwartungen weit übertroffen“, sagt der
ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland.
3 FRISCH, MODERN
UND „SIMPLY CLEVER“
„Mit der umfassenden Auffrischung und dem erstmaligen AnŠKODa autohäuser
gebot zweier Varianten setzen wir erneut Akzente. Wir wollen
präsentieren sich mit neu
unsere hervorragende Entwicklung in dieser kräftig wachsengestalteter architektur
...................................................................................................................
den Fahrzeugklasse fortsetzen“, so Vahland.
6 WÄRME AUS DER FERNE
Wer ein neues Fahrzeug präsentiert, ist stets auf die ersten
Eine Standheizung sorgt für
Kommentare der Fachpresse gespannt. Diese fallen für den
einen wohligen und sicheren
tschechischen Sympathieträger durchweg positiv aus. So fasst
Start in den arbeitstag
die Auto Zeitung in ihrem ersten Bericht zusammen: „Mit einer
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breiten Angebotspalette und der bewährten Qualität ist der
12 EINE INSEL MIT ZWEI ELTERN
Yeti fit für die Zukunft. Weiterhin erfreuen dürfen sich die Fans
Shop der augsburger Puppenkiste
an den knackigen Fahreigenschaften.“ Den Redakteuren von
kooperiert mit Prager
Auto Straßenverkehr gefällt, dass bei allen Äußerlichkeiten die
Marionetten-Manufaktur
inneren Werte die gleichen sind, „…mit dem angenehm leichten
...................................................................................................................
Einstieg und der leicht erhöhten Sitzposition ebenso wie der
Variabilität mit drei einzeln verschiebbaren Rücksitzen und
geteilt umklappbaren Lehnen.“ Die Bild-Zeitung stellt fest: „…
kein Wunder, dass der Yeti so viele Fans hat.“ „"Einfach pfiffig“,
findet Auto Bild, „ein paar Zentimeter kürzer als andere SUV,
schlüpft er in Parklücken, die andere rechts liegen lassen müssen.“ Auch der Testredakteur von Spiegel Online war
Die Redaktion der Extratour wünscht
vom überarbeiteten Yeti
allen Leserinnen und Lesern, ihren
angetan: „Außerdem gibt
es reichlich Platz für Kind
Familien, Freunden und Bekannten
und Kegel, die variablen Einein frohes Weihnachtsfest
zelsitze im Fond und einen
prima Überblick. Dennoch
und ein gesundes und
fährt man keinen protzigen
erfolgreiches neues Jahr.
Panzerwagen, der andere Verkehrsteilnehmer einschüchtert.“ Das Fachmagazin auto motor und sport stimmt
in das einhellige Lob ein: „Mit den bequemen Sitzen und dem
großen Tank (60 Liter) ist der Yeti ein prima Autobahn-Reiseauto … Schon vorher so etwas wie der Musterknabe seiner Klasse,
*Angaben zu
ist der Yeti durch das Facelift noch etwas besser geworden."
Verbrauch,
Seit dem 7. Dezember steht der Yeti bei den ŠKODA HändCO2-Emissionen
lern für Probefahrten bereit. Überzeugen auch Sie sich von
und Energieseinen Vorzügen. Der Weihnachtsmann jedenfalls verzichtet in
Effizienzklassen
diesem Jahr auf sein Rentier…
Mehr Informationen auf Seite 4/5
finden Sie
auf Seite 18.
2
extratour 4.13
Aktuell
editoriAl
DIGITAlER sERVICEPlAN
Serviceheft adé!
Imelda Labbé,
Geschäftsführerin
ŠKODA AutO Deutschland
Der autorisierte Computerausdruck dokumentiert die gesamte
Wartungshistorie eines Fahrzeugs akribischer als das alte scheckheft.
D
ie Tage des guten alten Scheckhefts mit
den begehrten Stempeln zum Inspektions- und Wartungsnachweis sind bei
ŠKODA gezählt. Für Neufahrzeuge unserer Marke, die ab dem 4. November vom Band gelaufen
sind, steckt jetzt ein neues Dokument im Bordbuch: der Einband „Elektronischer Serviceplan“.
Er dient dazu, die Ausdrucke zu den Wartungsereignissen abzulegen. Obwohl im Elektronischen
Serviceplan die bekannten Stempel fehlen, hat
der darin enthaltene Computerausdruck nichts
von seiner Aussagekraft verloren. Im Gegenteil!
Das Dokument zeigt die komplette Fahrzeughistorie eines Fahrzeugs
an. Wer also ein gut geführtes Serviceheft bisher zu Recht als ein Wert
steigerndes Dokument
ansah, hält mit dem neuen Ausdruck aus dem
Digitalen Serviceplan ein
noch aussagekräftigeres
Papier in Händen. Die
Wartungs- und Servicearbeiten sind darin vollständig, verlustfrei und
sicher dokumentiert.
Der Kunde erhält diesen schriftlichen Komplettnachweis nach jedem Serviceereignis als
Bestätigung; alternativ aber auch Einzelnachweise. Der Ausdruck, der in mehreren Sprachen
ausgedruckt werden kann, enthält den Namen
des ausführenden Betriebs. Der Sicherheitscode am unteren Ende des Ausdrucks garantiert: Hier handelt es sich um ein Original aus
einer autorisierten Fachwerkstatt. ŠKODA Kunden
können den Komplettnachweis stets auch per
E-Mail erhalten; ihr schriftliches OK für den ŠKODA
Partner vorausgesetzt.
Autoverkauf sicherer
Vorbei auch die Zeiten, in denen geschickte Betrüger beim Autoverkauf mit gefälschten Stempeln ein „Scheckheft gepflegt“ vortäuschen konnten. Die Daten aus dem Digitalen Serviceplan
bieten eindeutig mehr Schutz vor Fälschung und
Manipulation. Die lebenslange Fahrzeugakte in
der Datenbank gewährleistet so deutlich mehr
Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf oder –verkauf. Wohnungs- und damit verbundene Werk-
stattwechsel gehen reibungsloser vonstatten,
weil der neue ŠKODA Partner am weltweiten
System partizipiert und somit Zugriff auf die
komplette Fahrzeughistorie hat. Das komplette
System steht auch freien Werkstätten zur Verfügung, sofern sie registriert sind. Alles zusammen
macht den Digitalen Serviceplan zu einer modernen Lösung.
DIE AUTO TROPHY
gewinnen in diesem Jahr
gleich drei ŠKODA Modelle. Die
Leserinnen und Leser des Fachmagazins Auto Zeitung wählten bei der
Vergabe der begehrten Auszeichnung den Citigo*, den Yeti* und den
Superb* auf den ersten Platz. Die drei ŠKODA Fahrzeuge sind ihrer Ansicht
nach die besten Fahrzeuge in ihren Kategorien. ŠKODA ist damit bei der
Auto Trophy zum vierten Mal die erfolgreichste Importmarke.
MAl DAHIN, WO ŠKODA HERKOMMT
Wenn der kaiserwald
erwacht
AchtunG! VOrmErKEn!
Während der „Gefällt-mir-Wochen“
laden alle ŠKODA Partner bundesweit
am 25. Januar 2014 zu einem
W
er den Kaiserwald bei Karlsbad in TscheAktionstag ein. Lernen Sie alle unsere
chien erleben möchte, wenn er aus dem
ausgezeichneten sowie neuen modelle
Winterschlaf erwacht, kann für die Reise** dorthin noch bis Ende März 2014 einen Termin finden.
kennen! Freuen Sie sich über zahlDie Angebote nach dem Motto „Mal dahin, wo
ŠKODA herkommt“ bleiben bis dahin stabil. Das
reiche interessante Angebote inklusive
Reiseangebot „Winterspezial in Prag mit ŠKODA
der einen oder anderen Überraschung!
Werksbesichtigung“ buchen interessierte Leser
vom 4. Januar bis zum 31. März 2014; jeweils
samstags bis montags. Der Rhythmus kann sich
unter anderem wegen noch nicht festgelegter
Betriebsferien im ŠKODA Werk ändern. Das Angebot enthält: zwei Übernachtungen im Vier-Ster*Angaben zu
ne Hotel Panorama, zwei Frühstücksbuffets,
Verbrauch,
einen Besuch des ŠKODA Werks sowie eine FühCO2-Emissionen
rung durchs neu gestalund Energietete ŠKODA Muzeum tel. 0 60 51 - 47 38 08
Effizienzklassen
inklusive Multi-Media- www.kampf.net
** Anreise
finden Sie
Show. Details unter:
[email protected]
im eigenen Fahrzeug.
auf Seite 18.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ŠKODA blickt auf ein aufregendes Jahr 2013 zurück. Im Rahmen
unserer Modelloffensive haben wir nicht weniger als acht
neue Autos auf den Markt gebracht. Rapid Spaceback, Yeti
und Yeti Outdoor bildeten den Abschluss unseres diesjährigen
Produktfeuerwerks.
Die Autos von ŠKODA setzten ihren Siegeszug auch in den vergangenen Wochen und Monaten fort: Unser neuer Octavia
gewann den Vergleich mit dem Audi A6, der neue Rapid Spaceback behauptete sich klar gegen Mazda 3 und Hyundai i30,
der Superb schlug die E-Klasse von Mercedes, und der Citigo wurde
zum dritten Mal in Folge „Restwertriese“. Eine große Auszeichnung für ein kleines Auto. Citigo*, Yeti* und Superb* schmücken
sich mit der „Auto Trophy“ der Auto Zeitung. Das Fachmagazin
auto motor und sport zeichnete den Superb als „Bestes Auto“
aus, Auto Bild den Fabia als „Beste Marke“. Für die Leserinnen
und Leser von Auto Straßenverkehr war klar: Der Roomster
ist „Familienauto des Jahres“. Und die Autoflotte stellte fest:
Der Octavia ist bei Flottenbetreibern besonders beliebt. Er fährt
den Klassensieg in der Importwertung nach Hause.
Auf so viel Lob sind wir von ŠKODA natürlich sehr stolz. Noch mehr
freuen wir uns allerdings über den großen Zuspruch, den unsere
Marke und unsere Automobile von Ihnen, unseren Kundinnen
und Kunden, erhalten. In diesem Jahr haben sich mehr als 150.000
Neuwagenkäufer in Deutschland für einen ŠKODA entschieden.
Mehr waren es nur 2009. Damals wurde der Markt allerdings auch
durch die staatliche Abwrackprämie eingeheizt. Die deutsche
ŠKODA Familie ist inzwischen auf fast 1,4 Millionen Mitglieder angewachsen. Wir werden das Jahr mit einem Pkw-Marktanteil von
deutlich über fünf Prozent abschließen. So hoch war er noch nie in
der Geschichte von ŠKODA in Deutschland.
Diese erfolgreiche Bilanz bestätigt uns in unserer Produktstrategie, unseren Kunden moderne Autos mit neuester Technik
anzubieten, die zeitlos schön sind und darüber hinaus vor allem
mit den bewährten ŠKODA Tugenden überzeugen: überdurchschnittlich viel Platz für Passagiere und Gepäck, vielseitige
Nutzungsmöglichkeiten und ein außergewöhnliches Preis-/WertVerhältnis, das sich keinesfalls nur auf den Anschaffungspreis,
sondern auch auf die Betriebskosten und den Restwert bezieht.
Unser besonderer Dank gilt hier und heute Ihnen. Im Namen
des gesamten ŠKODA Teams danke ich Ihnen für Ihr Vertrauen
in unsere Marke und für Ihre Treue. Denn was wäre die Marke
ŠKODA ohne Sie, unsere Kunden?
Die erfolgreiche Bilanz des Jahres 2013 ist für uns auch Ansporn,
Sie jeden Tag aufs Neue zufrieden zu stellen – mit unseren
Produkten und mit unserem Service. Wir wollen, dass Sie sich
bei ŠKODA wohl und bestens aufgehoben fühlen. Deshalb werden wir Sie 2014 mit weiteren, hoch interessanten Automobilen
überraschen, unsere Angebote und Services weiter verbessern
und die Betriebe unserer Handelspartner modernisieren.
Schon jetzt möchten wir Sie herzlich einladen zum ŠKODA
Tag beim ŠKODA Partner in Ihrer Nähe. Er findet am
25. Januar 2014 statt. Dann wollen wir mit Ihnen gemeinsam
feiern und in ein erfolgreiches neues Jahr starten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, wünschen Ihnen
frohe Weihnachten und für 2014 alles Gute.
Ihre
3
ŠKODA AUTOHAUS-DESIGN
Frisch, modern
und „simply clever“
ŠKODA Partner passen ihre Autohäuser dem aktuellen Unternehmensdesign an.
Zwölf Pilotobjekte wurden in Deutschland bereits eröffnet.
Bis Ende 2015 soll die Umstellung weltweit abgeschlossen sein.
D
as ŠKODA Händlernetz erstrahlt künftig in frischem, neuem Glanz:
Die weltweit über 5.300 Partnerbetriebe werden moderner und
attraktiver gestaltet und sollen Platz für die gewachsene ŠKODA
Modellpalette bieten. Allein in Deutschland werden rund 600
Vertriebspartner auf das moderne Unternehmensdesign umgestellt. Der
runderneuerte Auftritt ist integraler Bestandteil der ŠKODA Wachstumsstrategie 2018. Bis dahin soll der Absatz weltweit auf mindestens 1,5 Millionen
Fahrzeuge pro Jahr steigen. Der neue Händlerauftritt demonstriert die Kraft
der Marke. Die gesamte Gestaltung der Autohäuser wird deutlich jünger
Die Designsprache der Architektur ist identisch mit der klaren Linienführung der aktuellen ŠKODA Fahrzeuge. „Die Neugestaltung ist kein
Selbstzweck, sie dient der überzeugenden Darstellung unserer Werte“,
sagt die Sprecherin der Geschäftsführung Imelda Labbé.
Grundlegend überarbeitet wird das Außendesign der Händlerbetriebe.
Unsere Marke soll bei Tag und Nacht markant präsentiert werden. Wiedererkennbare Elemente dienen der eindeutigen Orientierung und Sichtbarkeit des Gebäudes. Weiterhin geht es um Übersichtlichkeit: Reduktion
auf das für den Kunden Wesentliche, lautet die Devise der Architekten.
Entsprechend aufgeräumt ist die Architektur. Sie basiert auf einfachen
Formen, wenigen, klaren Farben, modularen Designelementen und einem
modernen Lichtkonzept.
Die Eingangsseite des Gebäudes besteht aus großen, fußbodentiefen
Glaselementen: Durch sie dringt viel Tageslicht in den Innenraum ein.
Blickfang an der Vorderseite des Gebäudes bildet eine riesige, so genannte Kommunikationswand. Bei Nacht sorgt ein intelligentes Lichtkonzept
für Beleuchtung – natürlich in ŠKODA Grün.
Auch innen freundlich, hell und einladend
Frische Farben, Klarheit, Offenheit und Transparenz – das zeichnet die
neuen Verkaufsräume der ŠKODA Autohäuser auch im Inneren aus.
Höchste Priorität legten die Innenarchitekten auf Funktionalität, klare Orientierungsmöglichkeiten für den Kunden und dessen optimale Betreuung.
Wer eintritt, hat die neue „Highlight-Wand“ direkt gegenüber dem Eingangsbereich im Blick. Sie dient als Hintergrund der Präsentationsfläche
für ein aktuelles ŠKODA Fahrzeug.
Am zentralen Empfangstresen finden alle Besucher des Autohauses
stets einen Ansprechpartner. Die offene Gestaltung des Showrooms mit
seinen großzügigen Ausstellungsflächen, dem modernen Mobiliar für
die Arbeitsplätze von Verkaufs- und Serviceberatern und seiner sichtbaren
Anbindung an die Werkstatt mit Direktannahme sorgen für eine angenehme Atmosphäre.
Die Eingangsseite des Gebäudes
besteht aus großen, fußbodentiefen
Glaselementen. Blickfang an der
Vorderseite des Gebäudes bildet
eine riesige Kommunikationswand.
Das Eingangsportal in ŠKODA Grün,
das signalisiert „Willkommen bei
ŠKODA“. Beim ŠKODA Partner Autowelt Peter in Nordhausen wurden
die neuen Designrichtlinien bereits
umgesetzt (Bild oben).
Das Autohaus Göthling & Kaufmann
in Hofheim am Taunus war ebenfalls
einer der Pilotpartner. Gegenüber
des Eingangsbereiches befindet sich
die „Highlight-Wand“ als zentraler
Bestandteil des Showrooms. Sie dient
als Hintergrund für die Präsentation
eines aktuellen ŠKODA Fahrzeugs.
(Bild Mitte)
Nachts weithin sichtbar ist der
ŠKODA Partner Auto & Service in
München. (Bild unten)
und dynamischer. Zentrale Elemente sind eine moderne Architektur, neue
Kommunikationsflächen an der Außenfassade mit verbesserter Sichtbarkeit bei Tag und Nacht sowie eine attraktive Verkaufsraumgestaltung für
kundenfreundliche Geschäftsabläufe. Bis Ende 2015 soll die Umstellung
weitgehend abgeschlossen sein.
„Wir bauen unsere Position als internationale Volumenmarke mit
der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte weiter aus“,
sagt Imelda Labbé, Sprecherin der Geschäftsführung von ŠKODA AUTO
Deutschland. „In den zurückliegenden Jahren haben wir massiv in die Erneuerung und den Ausbau unserer Modellpalette investiert. Jetzt schafft
der neue Auftritt unserer Vertriebspartner den idealen Rahmen für die
Präsentation unserer Fahrzeuge beim Kunden“, so Imelda Labbé. In ersten
deutschen Pilotbetrieben ist das neue Erscheinungsbild bereits umgesetzt worden. Nun folgen bundesweit alle anderen ŠKODA Partnerbetriebe.
„Damit schaffen wir eine weitere wichtige Voraussetzung zur Erreichung
unserer ehrgeizigen Wachstumsziele“, erläutert Imelda Labbé.
Die Neugestaltung des Händlernetzes folgt den gestalterischen Prinzipien des bereits 2011 eingeführten neuen Unternehmensdesigns, dessen Hauptbestandteile das überarbeitete Logo mit dem geflügelten Pfeil
im Zentrum, frischere Farben und neue Schrifttypen bilden. Der gesamte
Markenauftritt wirkt nun jünger und moderner als zuvor. Wertig anmutende, moderne Verkaufsräume der ŠKODA Partner mit großzügigen
Glasfronten sorgen künftig für angenehmes Ambiente und Transparenz.
Als Grundfarben dominieren elegantes Weiß und frisches Grün, im Innenbereich ergänzt durch warme Holztöne.
Bequeme Loungemöbel laden ein, eventuelle Wartezeiten zu überbrücken. Für die jüngsten Besucher gibt es eine Kinderspielecke. Zudem
haben die Innenarchitekten eine Markenwand mit Kaffee- und Getränkestation sowie einer Ausstellung aktueller Merchandisingartikel und Accessoires der Marke vorgesehen.
Wichtiger Bestandteil des neuen Showroomkonzeptes ist der ‚Car
Configurator‘: Selbst in großen Autohäusern ist es unmöglich, alle aktuell
verfügbaren Fahrzeuge in allen Varianten und Ausstattungsversionen zu
präsentieren. Auf einem LED-Bildschirm kann sich der Kunde über den
Konfigurator die gesamte Vielfalt der ŠKODA Modelle anschauen und gemeinsam mit einem Verkaufsberater sein individuelles Wunschfahrzeug
zusammenstellen.
4
extratour 4.13
DAS
AS JAHR IM Rüc
RücKSPIEgEl
KSPIEg
Mit acht neuen oder komplett überarbeiteten Modellen stand das Jahr 2013 für ŠKODA
im Zeichen der größten Produktoffensive der Unternehmensgeschichte.
Unsere Automarke erneuerte ihre Modellpalette nahezu vollständig oder überarbeitete
sie grundlegend. Unser Jahresrückblick auf den folgenden Seiten lässt diese und andere
besondere Ereignisse, über die wir in Extratour berichteten, noch einmal Revue passieren.
2013
ŠKODA YETI RElOADED
Cleveres
Interieur und Variabilität an Bord
des Yeti sorgen für Fahrkomfort und reichlich
Platz für Passagiere und Gepäck.
D
ie erste Generation des ŠKODA Yeti* startet umfassend überarbeitet in die zweite Hälfte ihrer Karriere. In zwei eigenständigen
Designs ist das SUV (Sports Utility Vehicle) unterwegs. Hier der
elegante urbane Allrounder, dort der im kraftvollen Off-RoadLook gestaltete Yeti Outdoor, der abseits befestigter Straßen
zur Hochform aufläuft. Beiden gemeinsam ist das prägnante neue ŠKODA
Design und: ein ebenfalls überarbeitetes Interieur, das dem clever gestalteten Innenraum seinen Stempel aufdrückt.
Der ŠKODA Yeti überzeugt mit einem intelligenten Raum- und Funktionskonzept. Es profitiert von vergleichsweise senkrecht stehenden Seitenteilen und Scheiben, die auch um Schulter
und Kopf für eine überdurchschnittliche
Innenbreite sorgen. In keinem anderen
Kompakt-SUV haben die hinten sitzenden
Passagiere so viel Kopffreiheit wie im Yeti
– 1027 Millimeter.
Sowohl die Yeti Version für den StadtAlltag als auch der Yeti Outdoor besitzen neu gestaltete Dekorleisten für die
Armaturentafel, Innentürgriffe in Chromoptik (ab Yeti Ambition) und Dreispeichen-Lenkräder. Das Angebot an Sitzbezügen wurde erweitert. Ablagen gibt
es in großer Zahl und verschiedenen Formaten. In die Ablagefächer der
vorderen Türen passen Literflaschen. Eine Doppelhalterung für 0,5-LiterFlaschen findet sich in der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen.
Im großen, je nach Ausstattung klimatisierten Ablagefach in der Mittelarmlehne verbirgt sich weiterer Stauraum.
Intelligente Details
Dank seines variablen Innenraumkonzepts erledigt der Yeti selbst anspruchsvolle Transportaufgaben. Das VarioFlex-Rücksitzsstem macht's
möglich. Der Yeti hat drei separate, einzeln herausnehmbare und individuell verstellbare Rücksitze. Die beiden äußeren können um 150
Millimeter nach vorne und hinten verschoben werden – für noch mehr
Beinfreiheit. Bei demontiertem Mittelsitz kann man die beiden außen
liegenden auch seitlich versetzen – für noch mehr Schulterraum. Dann
wird der Yeti flugs zum besonders komfortablen Viersitzer. Alle drei
Sitze sind außerdem in der Lehnenneigung einstellbar und können
umgeklappt werden. So wird der mittlere mit einem Handgriff zur
Armlehne mit zwei Becherhaltern (Serie ab Ambition). Auf Wunsch
komplette Sicherheit
Jeder ŠKODA Yeti* bringt das komplette Sicherheitspaket mit: mindestens
sieben Airbags, das Antiblockiersystem ABS, die Elektronische Stabilisierungskontrolle ESc und die Antriebsschlupfregelung ASr. Seitenairbags
für die Fondpassagiere gibt es auf Wunsch. Die gesamte SuV-modellreihe ist ab Werk mit motor-Schleppmoment-regelung (mSr) und Elektronischer Differenzialsperre (EDS) ausgestattet. Außerdem gehört die reifendruck-Überwachung in allen modellvarianten zur Grundausstattung.
kann die Rückenlehne
des Beifahrersitzes komplett umgelegt werden.
Mit ausgebauten Rücksitzen bietet der Yeti Platz
für den halben Hausstand:
Der Laderaum wächst
dann von 405 auf bis zu
1.760 Liter. Die senkrecht
stehende Heckklappe öffnet leicht und weit (1,87 Meter) nach oben. Die nur 712 Millimeter hohe Ladekante erleichtert das Be- und Entladen.
Wie immer bei ŠKODA gehören Verzurrösen im Kofferraum zur
Serienausstattung. In den Ausstattungslinien Ambition, GreenLine, Elegance
und L&K sorgen ab Werk sogar verschiebbare Haken dort für Ordnung.
Ein variabler Laderaumboden, für die Modellvarianten Ambition, Elegance
und L&K optional verfügbar, unterteilt das Gepäckabteil in zwei Segmente und bietet eigenen Stauraum für nicht täglich benötigte Dinge.
ŠKODA RAPID sPACEBACK 1,4 TsI DsG
Auto für langzeitbesitzer
Kaum da, und schon auf dem Siegerpodest. unser ŠKODA rapid Spaceback
1,4 tSI DSG* Elegance entschied bereits vor seiner markteinführung am
19. Oktober einen Vergleichstest für sich. Die testredakteure von Auto Bild
sahen ihn im Vergleich zum Kia ceed 1,6 GDi Spirit vorne.
mit einem „riesen-Kofferraum, moderner technik und im eigenen Look“
macht er „mehr als nur den Koreanern Konkurrenz“, schreiben sie in Ausgabe
41 auf www.autobild.de. hier kommt ihrer Ansicht nach einer, „der manchen
Käufer eines Kompakten ins Grübeln bringen kann“ und auch dank seines
Designs „ein Auto für Langzeitbesitzer“ wird. Für Knie und Kopf notieren
die Testredakteure „mehr Luft als im Ceed“. Die hohen Glasflächen, das zusätzliche Seitenfenster hinten und die tief hinabreichend heckscheibe haben
den großen Vorteil: „Der ŠKODA ist beim Einparken hinten leicht abzuschätzen“. und das heck des Spaceback? Es bietet mehr als „ein paar schöne
Anblicke“, denn: Der Kofferraum mit 415 bis 1380 Litern Volumen „schluckt
eine tasche mehr als der an sich geräumige Kia“. Ein simply cleveres Extra auf
Innenansichten:
ein opulenter Kofferraum
mit praktischen haltesystemen, umklappbare
rückenlehnen für noch
mehr Platz, variable
Sitze im Fond, ein umklappbarer mittelsitz, der
der sich in eine Armlehne
mit zwei Becherhaltern
für Fondpassagiere verwandelt, und jede menge
Ablagen wie hier in der
mittelkonsole
(von li. o. im uhrzeigersinn).
ŠKODA Art imponierte den testredakteuren ebenfalls sehr: die handyhalterung. „Einfach ein Schaumschlitz im cupholder – clever.“
ŠKODA YETI 2,0 TDI 4X4 ElEGANCE
triumph im SuV-Megatest
„Wohl den herstellern, die ein Kompakt-SuV im Programm haben“, schreibt
auto, motor und sport. und wir können hinzufügen: Wohl dem, der einen
Yeti im Portfolio hat. Das beste Kompakt SuV auf Deutschlands Straßen! Das hat
der mega-SuV-test in heft 19 des Branchenblattes bewiesen. Aus einem Kreis
von zwölf getesteten Fahrzeugen geht der ŠKODA Yeti 2,0 tDI 4x4* Elegance als
Sieger hervor, gefolgt vom Konzernbruder VW tiguan. Beide Fahrzeuge zeigen
der Konkurrenz die rücklichter: Audi Q3, BmW X1, Ford Kuga, honda cr-V, Kia
Sportage, mazda cX 5, Peugeot 4008, Subaru X5 und tyota rAV4. „Der Yeti überzeugt in fast jeder Disziplin. Er zirkelt bei gutem Komfort am lässigsten ums Eck,
ist praktisch, übersichtlich und günstig“, schreiben die ams-testredakteure Alexander Bloch und Dirk Guide. Ein triumph im SuV-megatest!
Auto & teChnik
JANUAR
sIEG BEI DER MONTE Sepp Wiegand und sein
neuer copilot Frank christian jubeln nach dem vorzeitigen Ende der rallye monte carlo. Weil Zuschauer die
Zufahrtswege verstopfen, streichen die Organisatoren
die letzten beiden Prüfungen. Der Klassensieg ist zu
diesem Zeitpunkt bereits in trockenen tüchern.
DAs NEUE ŠKODA lOGO
erhalten als erste modelle: der
Fabia* und der roomster*. Der
markenname, der jeweilige modellname am Fahrzeugheck und
ergänzende modellbezeichnungen wie
tSI oder tDI erscheinen in neuer Schrift.
DER ERsTE PlATZ bei der Leserwahl „Die Besten Autos“ der
Fachzeitschrift auto motor und sport gebührt einmal mehr dem ŠKODA
Superb*. Zum dritten mal hintereinander gewinnt unser Flaggschiff den
Wettbewerb unter den Importfahrzeugen in der mittelklasse.
raum-tuning
Die Warnweste, unter
dem Fahrersitz untergebracht, ist bei Bedarf
schnell greifbar.
Der Yeti ist das erste modell der marke mit einer
optionalen rückfahrkamera, positioniert im
Öffner der heckklappe.
Die rückenlehne des
Beifahrersitzes kann
komplett umgelegt
werden (von re. o. im
uhrzeigersinn).
DEr ALLrOunDEr YEtI
... feierte als fünfte modellreihe der
marke ŠKODA im Jahr 2009 seine
Premiere im Segment der kompakten SuV. Auftakt einer Erfolgsstory. In Europa gehört der Yeti
mit einem marktanteil von rund
fünf Prozent zu den zehn meist
verkauften SuV seiner Klasse.
Und weiter geht’s mit simply cleveren Lösungen im Innenraum. Da ist
die optionale Kofferraum-Wendematte mit doppelseitigem Belag: auf der
einen Seite hochwertiger Teppich, auf der anderen schmutz- und wasserabweisender Kunststoff für den Transport verschmutzter Gegenstände.
Praktisch sind auch die Warnwesten-Halterung unter dem Fahrersitz und
die herausnehmbare LED-Akku-Taschenlampe im Kofferraum, die ab Ambition zur Serienausstattung gehört. Für Ordnung an Bord sorgt der optional
erhältliche portable Abfallbehälter in der Türverkleidung.
Sein Debüt feiert im neuen Yeti das schlüssellose Zugangs- und StartStopp-System KESSY. Das Kürzel steht für: Keyless Entry Start and Exit-System. Kessy öffnet das Kompakt-SUV, ohne dass hierfür der Fahrzeugschlüssel in die Hand genommen werden muss. Die Berührung des Tür- oder
Heckklappengriffs genügt, so lange das KESSY-Steuergerät den Sender des
Schlüssels in einer Nähe von eineinhalb Metern ortet. Starten lässt sich der
Wagen per Knopfdruck. Zum Abschließen genügt es, nach dem Verlassen
des Fahrzeugs einen Sensor am Griff der Fahrertür zu berühren.
Als erster ŠKODA überhaupt besitzt der überarbeitete Yeti eine
Rückfahrkamera. Legt der Fahrer den Rückwärtsgang ein, nimmt sie aus
ŠKODA RAPID sPACEBACK 1.4 TsI ElEGANCE
das größere talent
Kompakt und klasse? Die Frage, die auto motor und sport zum Einstieg in seinen Vergleichstest zwischen ŠKODA rapid Spaceback* Elegance,
mazda 3 und hyundai i30 stellt, lässt sich für unseren kompakten newcomer
klar mit Ja beantworten. Im „Aufeinandertreffen ehrgeiziger Aufsteiger“
hat unser rapid Spaceback bei der testdokumentation in der ams-Ausgabe
vom 17. Oktober den Kühlergrill vorne.
„Sportlich, komfortabel und geräumig.“ mit diesen drei Attributen „gibt
sich der Spaceback keine Blöße“ und verweist die Konkurrenz auf die
Plätze. Der Innenraum überzeugt „mit vielen Ablagen, einem großen handschuhfach, vorbildlichen Instrumenten und problemloser Bedienung“,
schreibt testredakteur Dirk Guide und stellt beim Blick in den Kofferraum
fest: „Sehr viel Platz (...) im größten Kofferraum seiner Klasse.“ mitfahrer
in reihe zwei genießen „viel Kopf- und Beinfreiheit“ und „freuen sich über
praktische Details (...): Der in der tankklappe untergebrachte Eiskratzer gehört ebenso dazu wie das Staufach für die Warnweste unter dem Fahrersitz.“
dem Heckklappengriff den hinter dem Fahrzeug befindlichen Bereich auf
und überträgt das Bild auf das Display des Radio-Navigationssystems.
Parksensoren vorne und hinten leisten zusätzliche Hilfe.
rückwärts, seitwärts. Kein Problem.
Noch leichter fällt das Einparken, wenn der Yeti mit dem neuen Park-LenkAssistenten der zweiten Generation ausgerüstet wird. Anders als sein Vorgänger fädelt er den Wagen nicht nur in Parkbuchten ein, die parallel zur
Fahrbahn liegen, sondern beherrscht auch Parklücken, die sich rechtwinklig zur Straße befinden. Bis Tempo 40 erkennt der Park-Lenk-Assistent
über Ultraschallsensoren geeignete Plätze, die kaum größer als der Yeti
sein müssen. Nur den Rückwärtsgang einlegen, Gaspedal und Bremse bedienen; die nötigen Lenkmanöver übernimmt das System.
Im Winter ein Lichtquell, im Sommer ein lichter Ausblick. Diesen Wohlfühlbonus bietet schließlich das Panorama-Schiebedach. Sein elektrisches
Sonnenrollo macht das optionale Feature noch komfortabler. Die beheizbare Frontscheibe sorgt auch bei schlechtem Wetter sowie hoher Luftfeuchtigkeit stets für freie Sicht.
Das serienmäßige Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe harmoniert nach
Ansicht des testredakteurs „wunderbar mit dem 122-PS-tSI*“. Kein Wunder
also: „Beim Fahren gewinnt der ŠKODA deutlich an Profil.“
» Der ŠKODA hält sich von Radikalität fern
und gewinnt den Vergleich deutlich – mit mehr
Platz, besserem Komfort sowie einem ausgewogeneren Fahrverhalten. (...) Der ŠKODA ist allgemeinverträglicher, familientauglicher und dank
sparsamerem Motor im Unterhalt günstiger.
«
Vergleichstest: Ford Focus ST vs.
ŠKODA Octavia RS* in Auto
Straßenverkehr, 6. November 2013
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
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extratour 4.13
FEBRUAR
DER 15-MIllIONsTE ŠKODA läuft im Stammwerk mladá Boleslav vom Band.
Das Jubiläumsfahrzeug, ein silberner Octavia* der dritten Generation, wird
als VIP-Limousine fürs ŠKODA Technologiezentrum Česana unterwegs sein.
ZUM AUTO DER VERNUNFT
wählen das Verbrauchermagazin Guter Rat und die Zeitschrift
SUPERillu den ŠKODA rapid. Das
Fahrzeug gewinnt in der Kategorie
für Limousinen. Im Fokus der Juroren: nachhaltigkeit, unter anderem bei Verbrauch und recycling,
Sicherheit und das Preis-/Wert-Verhältnis.
2013
OTFRIED PREUsslER stirbt in
Priem. Der beliebte Kinderbuchautor
stammte aus Liberec in nordböhmen. Seiner berühmten Räuberfigur
gab er den deutschen namen
des Dorfes hotzenplotz, das vormals in mährisch
Schlesien lag und in tschechien heute Osoblaha heißt.
KAUM AUF DEM MARKT heimst die neue Octavia Limousine*
in den medien und in der Fachpresse jede menge Lorbeeren ein.
„Wenn Vernunft und Geldbeutel entscheiden, dann Octavia“, schreibt
Auto Bild. und der Stern meint: „Er ist voller pfiffiger Ideen, die belegen, dass man in mladá Boleslav mit Autobauer-Ehre ans Werk geht.“
Mit Fernbedienung, smartphone-App
oder programmiert sorgt der
Komfortspender bei strengem Frost
sTANDHEIZUNG
für einen wohlig warmen und sicheren
Wärme aus
der Ferne
start in den Arbeitstag.
J
eder kennt die Situation: Dezember-Frost, der Tag startet früher als
üblich. Morgens um sechs hat die Kälte das auf der Straße geparkte
Fahrzeug im Griff. Unter der dünnen Schneeschicht, die der kurze
Schauer gestern Abend auf das Blech gezuckert hat, ist durch die
Restwärme des Wagens eine Eisdecke auf den Scheiben entstanden. Beim Öffnen der Tür fällt Schnee auf den Fahrersitz. Mit dem Plastikkratzer ist es anstrengend, die Scheiben vom Eis zu befreien. Der
Tag beginnt nicht gerade angenehm.
Sicherheit statt Sehschlitz
thermo call
per App:
So lässt sich die
Aufwärmphase
aus dem handgelenk starten.
SchnELL
nAchGErÜStEt!
Die Standheizung von Webasto
mit fahrzeugspezifischen
Einbausätzen für den ŠKODA gibt
es nur beim ŠKODA Partner.
Eine Standheizung wäre jetzt ein Extra, das wirklich Komfort spendet. Doch viele Autofahrer fürchten den Mehrverbrauch und Mehrkosten, sehen daher die Bestellung des Autowärmers als überflüssig an. Dabei spielt die Standheizung
einen großen Teil der aufgewendeten Energie wieder
ein. Denn: Der ebenfalls vorgewärmte Motor arbeitet
gleich zu Beginn der Fahrt wesentlich wirtschaftlicher,
als wenn er gegen die Widerstände zähen Motoröls
ankämpfen muss, wobei er folglich einen deutlich höheren Verbrauch hat und erst während der Fahrt auf
Betriebstemperatur kommt.
Ganz abgesehen vom Wohlbefinden des Fahrers. Der
sitzt die ersten Kilometer konzentriert am Lenkrad, weil er es wohlig
warm hat und nicht zitternd und geduckt hinter beschlagenen Scheiben
sitzen muss. Außerdem erledigen die meisten Autofahrer das Scheibenfreikratzen ohnehin eher halbherzig. Meist entstehen nur schmale
Sehschlitze, den Rest wird irgendwann die Fahrzeugheizung bewältigen
– wenn der Motor erst mal warm geworden ist. Laut Statistik ereignen
sich die meisten Winterunfälle gerade in diesen ersten 15 Minuten nach
Fahrtantritt. Die Hauptursachen: eingeschränkte Sicht und die verminderte
Reaktionsfähigkeit des Fahrers bei niedrigen Temperaturen.
40 Prozent Sprit zurück
„Bis zu 40 Prozent des zum Heizen benutzten Treibstoffs werden durch
den leichteren Motorlauf vom Start weg egalisiert“, sagt Frank Altheim, Produktmanager Zubehör bei ŠKODA AUTO Deutschland in Weiterstadt. Und dieser Verbrauch ist ohnehin gering. Je nach Leistungsfähigkeit konsumieren die
von ŠKODA angebotenen Webasto Standheizer zwischen 0,17 und 0,21 Liter
Diesel oder Benzin während einer 20 Minuten dauernden Heizphase unter
Voll-Last. Diese Zeit genügt in aller Regel, um den Motor und den Fahrzeuginnenraum auf eine angenehme Temperatur anzuwärmen. Der Vorteil gilt
auch für die Umwelt. Ein warmer Motor emittiert weitaus weniger Schadstoffe
als ein Kaltstarter. So wird auch der Ausstoß von Emissionen relativiert.
Fernkontrolle inklusive
Die Bedienung der Standheizungen ist denkbar einfach. Unterschiedliche
Fernbedienungen mit einer Reichweite bis zu 1000 Metern erlauben den
punktgenauen Start der Aufwärmung. Das Basisgerät Telestart T91 ist
kaum größer als ein Feuerzeug und hat eine Rückmeldefunktion, die den
störungsfreien Betrieb anzeigt. Die größere Fernbedienung Telestart T100
HTM berechnet automatisch den Einschaltzeitpunkt des Heizgeräts auf
Basis der aktuellen Umgebungstemperatur. Die Komfort-Vorwahluhr als
dritte Lösung eignet sich für Autofahrer, die meist zur gleichen Zeit starten. Die Vorwahluhr erlaubt das Programmieren von bis zu drei Startterminen am Tag und das bis zu 24 Stunden im Voraus.
Die wohl innovativste Lösung für Smartphone-User ist der Thermo Call.
Wer sich für dieses Bedienelement entscheidet, kann die Standheizung jederzeit und von überall aus per App ein- oder ausschalten und: kontrollieren.
sERVICE & MANUAl APP
der link zum Service
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
Autofahrer kennen das: Lange ruht die Bordliteratur im handschuhfach. Dann plötzlich ist guter rat dringend nötig. Ausgerechnet jetzt aber liegt die Betriebsanleitung
daheim auf dem Wohnzimmertisch. Wollte man sich nicht just am Wochenende
einmal so richtig Zeit für einen Blick in das opulente nachschlagewerk nehmen...?
Wohl dem, der jetzt die ŠKODA Service App auf seinem iOS oder Android Smartphone hat. Der ŠKODA Fahrer trägt damit praktisch den ŠKODA Service in der
tasche mit sich. und damit auch die Antwort auf die Frage „Was bedeutet die
Kontroll-Leuchte?“, die da soeben erstmals aufleuchtet. Einfach das angezeigte
Symbol anhand der Abbildungen wiederfinden und schon erscheint auf dem
Display die schriftliche Erklärung aus dem Bordbuch. Außerdem gibt es für fast
alle ŠKODA modelle das jeweilige Bordbuch in digitaler Form. Wer möchte, lädt
die Datei herunter, druckt sie aus und liest sie als Papierdokument.
Die Service APP kann sich auch bei einem unfall als sehr hilfreich erweisen. Wer
Erste hilfe leisten muss, ist außerdem mit nützlichen tipps versorgt. Eine Suchfunktion zeigt – auf Karte und Liste – den nächsten ŠKODA Partner an: mit Öffnungszeiten, Angeboten und dem Link zu dessen homepage. Die ŠKODA Infoline
ist ebenfalls als Assistenz aus dem In- und Ausland per Direktwahlbutton anrufbar.
Die manual APP hält derweil speziell für tablet Geräte der Betriebssysteme
iOS und Android die Betriebsanleitungen aktueller und älterer Fahrzeuge bereit.
In der Übersichtsliste einfach die passende Betriebsanleitung fürs jeweilige
ŠKODA modell auswählen. Die ŠKODA manual App bietet viele Vorteile: klare
Inhaltsübersicht und einfache navigation, Einzelseiten-Anzeige, Volltextsuche
für schnelles Finden und eine Lesezeichenfunktion für den raschen Zugriff
auf bevorzugte themen. Alles leicht zu lesen. nach dem Download aufs Endgerät lässt sich im Offline-Modus darauf zugreifen.
www.skoda-auto.de/erlebniswelt/apps
Auto & teChnik
GREENFUTURE heißt die Strategie, mit der die marke ŠKODA für die nächsten fünf
Jahre ihre Umweltziele umreißt. Im Fokus: effiziente Autos und ein sparsamerer
umgang mit ressourcen im gesamten unternehmen. Energie- und Wasserverbrauch sollen
um ein Viertel gesenkt, Emissionen verringert und das recycling gestärkt werden.
EINE NEUE ÄRA beginnt mit dem
citigo cnG Green tec*. Zum ersten
mal gibt es jetzt direkt ab Werk ein
modell der marke ŠKODA mit Erdgasantrieb.
cnG steht für: compressed natural gas. Der Zusatz Green tec weist
aus, dass der citigo serienmäßig über Start-/Stopp-Automatik und eine
technologie verfügt, die Bremsenergie zurück gewinnt.
partner ŠKODA unterstützte Frankfurter Städel.
Die deutsche Sektion des Internationalen KunstkritikerVerbandes würdigt mit der
Auszeichnung die AusstellungsWOlFGANG NIEDECKEN,
qualität und die museumsFrontmann der Kölsch-rockband BAP,
technisch gelungene Architektur
erhält für sein Engagement als Botschafter
des neuen Städel-Anbaus.
der hilfsaktion Gemeinsam für Afrika
das Bundesverdienstkreuz. ŠKODA
Botschafter niedecken ist mitbegründer
des Projekts rebound, das Ex-Kindersoldaten eine Ausbildung ermöglicht.
sPAR-REKORD ZUM WElTsPARTAG
Für 37,89 euro durch
deutschland
Gerhard Plattner unterbot sein selbst
gesetztes Dieselgeld-limit für eine Fahrt im ŠKODA
Fabia Combi Greenline von sylt nach Oberstdorf.
g
estern Erdgas, heute Diesel. Eine Spar-Rekordfahrt jagt bei Gerhard Plattner die nächste.
Die Reifen des mit Erdgas betriebenen ŠKODA
Citigo CNG Green tec* waren nach seiner nur
knapp 100 Euro teuren 2700-Kilometer-Sparfahrt von
Vicenza nach Stockholm noch warm, da meldet der leidenschaftliche Spritsparer schon den nächsten Sparrekord. Im ŠKODA Fabia Combi GreenLine* durchquerte er
Deutschland mit einem durchschnittlichen Verbrauch
von 2,74 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Von seinen
50 Euro Dieselgeld, die er in Sylt einsteckte, hatte er
nach 1010 Kilometern in Oberstdorf sogar noch mehr
als zehn Euro im Portemonnaie übrig!
37,89 Euro. So lautete das exakte Ergebnis des
Kassensturzes an der Skisprungschanze in Oberstdorf.
Gerhard Plattner brachte damit pünktlich zum Weltspartag das Kunststück fertig, den Normverbrauch des
Fabia Combi GreenLine noch um mehr als 0,6 Liter zu
unterbieten. Mit einem solchen Rekordergebnis hatte
selbst er nicht gerechnet. „Das Wetter war eigentlich gegen uns“, sagte er rückblickend. Das Sturmtief Christian, anhaltender Regen und lange Staus in
Schleswig-Holstein, Hamburg und Hessen waren einer
sparsamen Fahrweise nicht zuträglich. „Aber, wir haben
es geschafft“, freute er sich.
Einen Durchschnittsverbrauch von weniger als drei
Litern pro 100 Kilometer kann jeder im täglichen
Straßenverkehr mühelos erreichen – und damit jeden Tag im Jahr zu seinem ganz persönlichen Spartag
machen.“
mit Brief und Siegel
Vertreter der International Police Motor (IPMC) gaben
dem Rekord ihr OK. Beamte der Polizeiwache Westerland hatten den Tankdeckel und die Motorhaube des
vollgetankten ŠKODA Fabia Combi GreenLine beim
Start verplombt. IPMC-Präsident Reinhard Moser kontrollierte nach der Ankunft im Allgäu die Siegel. Anschließend wurde das Fahrzeug erneut vollgetankt und
der Verbrauch ermittelt.
Plattner zeigte sich vom Fabia Combi GreenLine
sehr angetan: „Mit seiner Bremsenergie-Rückgewinnung, dem Start-Stopp-System und den aerodynamischen Detailoptimierungen hat er sich als sehr
sparsames Fahrzeug erwiesen, ohne dass darunter
der Reisekomfort oder die Alltagstauglichkeit litten.
MUsEUM DEs JAHREs wird das von Kultur-
Schanzenrekord à la Plattner: Der Sparfuchs aus
Österreich unterbot den
normverbrauch noch
um 0,6 Liter Diesel auf
100 Kilometer.
KRAFTsTOFFPREIsE
Wer clever tankt,
kann richtig sparen
Jeden Donnerstag, wenn die neuen Filme starten, freut sich Octavia* Fahrer Jörg holzer auf einen spannenden Kinoabend. Auf
seinem Weg zum cinema-center kommt er an einer großen marken-tankstelle vorbei. In den vergangenen Wochen hat er dabei
immer häufiger eine merkwürdige Beobachtung gemacht. „Auf der
hinfahrt gegen 19.30 uhr“, berichtet er, „sind die Kraftstoffpreise
fast immer niedriger als später auf der rückfahrt.“ An manchen tagen habe der unterschied beim
Dieselpreis neun, einmal sogar
elf cent betragen.
Was der Kino-Fan da beo„Guter Rat“ ist das Magazin
bachtet hat, ist kein Einzelfall.
„nachts wird an deutschen
für alle Fragen des Haustankstellen abkassiert“, kritihaltsmanagements. Mit
siert der ADAc, der eine Woche
Antworten rund um Geld,
lang die Preissprünge rund um
Recht, Beruf, Gesundheit,
die uhr aufgezeichnet hat. DaProdukte, Trends und –
bei ergaben sich Differenzen
ums Auto. Gemeinsam
von um die zehn cent innerhalb
mit dem Ratgeber bringt
kurzer Zeit. Am höchsten waren
Extratour an dieser stelle
die Preise zum Wochenbeginn,
immer einen guten Tipp.
montags in den frühen morwww.guter-rat.de
genstunden. Wer donnerstags
gegen 19 uhr eine tankstelle
ansteuert, hat dagegen gute chancen, den günstigsten Wochenpreis zu erwischen. Aber warum sind gerade nachts die Preise
am höchsten? Einer der Gründe könnte sein, vermutet der ADAc,
dass Freie tankstellen in den nachtstunden meist geschlossen
haben. Die fehlende Konkurrenz nutzen die ohnehin teureren
markenstationen dann für kräftige Aufschläge. Eine rolle spielt
sicher auch, dass Autofahrer, die spät tanken, schnell nach hause
wollen und sich keine Zeit nehmen, Preise zu vergleichen. Auch
frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit will niemand Zeit verlieren.
Wer die Gepflogenheiten der Branche kennt, kann beim Tanken
richtig Geld sparen. Zehn cent Preisunterschied sind bei 50 Liter
Kraftstoff immerhin fünf Euro. Es lohnt sich also, zur richtigen
Zeit an der richtigen Zapfsäule zu tanken. Dank Internet und
Smartphone ist das heute denkbar einfach. und seit die markttransparenzstelle des Bundeskartellamtes im minutentakt Preisänderungen an Informationsdienste weitergibt, sind die abrufbaren Daten aktueller denn je. Der Probebetrieb hat im September begonnen. Ab Dezember soll er nahtlos in den regelbetrieb
übergehen. Autofahrer können entweder auf einer Website die
günstigste tankstelle im umkreis suchen (beispielsweise unter
www.spritpreismonitor.de oder www.clever-tanken.de). Oder sie
besorgen sich für ihr Smartphone eine der kostenlosen Apps wie
die tankenApp oder mehr-tanken, die beide für das Betriebssystem Android und Apples iOS angeboten werden.
noch ein tipp: Es lohnt sich, immer dann zu tanken, wenn man
gerade an einer günstigen tankstelle vorbei kommt. Selbst wenn
der tank erst halb leer ist. Große umwege zur Billig-tanke sollte
man dagegen vermeiden.
hAnS-JoAChiM rehg
ŠKODA RAPID GREENlINE
neu bei den grünen
Die stark erweiterte Familie der ŠKODA Fahrzeuge ist um
ein grünes mitglied reicher: den ŠKODA rapid GreenLine*;
sowohl als Limousine als auch als Spaceback.
Für das im Verbrauch optimierte modell durften sich
bereits auf der IAA jene Besucher interessieren, für die
cO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch eine erhebliche
rolle spielen. Ihre Kaufentscheidung kann jetzt fallen:
für einen 1,6l tDI 66 kW (90 PS). Der rapid GreenLine ist
ausgestattet mit Fünf-Gang Schaltgetriebe, Sunset,
15-Zoll-Leichtmetallfelgen, Start-Stopp-Automatik, Bremsenergierückgewinnung und weiteren Ausstattungsmerkmalen, die den Verbrauch optimieren. Der rapid GreenLine
als Limousine sowie als Spaceback hat einen kombinierten
cO2-Ausstoß von 99g/km und einen durchschnittlichen
Kraftstoffverbrauch von 3,8l/100 km. Das modell basiert
auf der Ausstattungslinie Ambition.
EInFAch umKLAPPEn, und die Beifahrersitzlehne
im Citigo* macht sich ganz flach für noch mehr Platz im
kleinsten Fahrzeug der ŠKODA Familie. Die umklappbare
Lehne am Beifahrersitz gibt es für den Fünf-türer der
Ausstattungslinien Ambition und Elegance. Der Octavia*
und der Yeti* können ebenfalls mit diesem praktischen
Extra ausgestattet werden. Der Preis für die umklappbare
Lehne: 80 Euro.
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extratour 4.13
MÄRz
NACH EINEM DAUERTEST über 100 000 Kilometer bewertet die Fachzeitschrift
Auto Bild den Superb* mit der Note „sehr gut“. Zwei Jahre lang nahmen sich die Fachleute von Auto Bild Zeit, die Qualitäten des ŠKODA Flaggschiffs unter die Lupe zu nehmen. Ihr Fazit: „Die Zuverlässigkeit ist eine glatte Eins wert.“
DIE COMBI-VARIANTE des
neuen ŠKODA Octavia feiert auf dem
Genfer Automobilsalon Premiere.
Neben dem Octavia Combi* präsentiert der Hersteller auch den Octavia Combi
4×4*. Der Octavia ist das mit Abstand meistverkaufte ŠKODA Modell.
WWW.TWITTER.COM/SKODADE Unter
dieser Adresse wird bei ŠKODA AUTO Deutschland ab
sofort gezwitschert. Wer will, kann jetzt den neuesten Nachrichten, Produktinformationen und aktuellen
Entwicklungen rund um das Unternehmen folgen.
2013
FÜNF STERNE im Euro-NCAP-Crashtest beweisen: Der neue Octavia* bietet Insassen
und Fußgängern höchste Sicherheit. Zum ersten Mal erhält der Octavia die renommierte
Auszeichnung Euro NCAP Advanced. Die gibt es für Sicherheitsassistenten, die Unfällen vorbeugen
oder Unfallkonsequenzen für Insassen und andere Verkehrsteilnehmer mindern.
Gans to go
GESCHÄFTSIDEE MIT STERN
Der ŠKODA Praktik serviert zu Weihnachten
GEbrATENE GANS
ZUTATEN
1 Gans (4,5 kg)
4 Äpfel, 2 Zwiebeln
2 Zweige beifuß, 2 Zweige Majoran
1 EL abgeriebene Schale
von unbehandelter Orange
50 g Gänseschmalz
ein Fertiggericht à la Spitzenkoch Frank Buchholz.
MEHLbUTTEr
1 EL weiche butter
2 EL Mehl
H
erd an, und rein. So einfach macht es Frank Buchholz allen Familien
im Umkreis seines Mainzer Restaurants, die zu Weihnachten eine
Gans nach klassischem Rezept auf den Tisch stellen möchten.
Kein Rezeptbuchwälzen, kein Würzen, keinen Gewürzsud ansetzen. Nur die Gans à la Buchholz für sechs Personen in die Röhre
schieben, dazu noch Rotkohl und Kartoffelklöße zubereiten. Fertig!
Eine zentrale Rolle in diesem außergewöhnlichen Serviceangebot spielt ein ŠKODA Praktik*. Mit dem kompakten Lieferwagen
kommen die fix und fertig vorbereiteten Gänse zuverlässig an den
heimischen Herd. Und zwar gleich im Bräter oder im Topf. Ein berufliches Credo inklusive: „Die Produkte sind das Wichtigste für ein
gelungenes Menü“, sagt ŠKODA Botschafter Buchholz, „denn
nur hochwertige Produkte entwickeln guten Geschmack."
Das gilt natürlich auch für seine „Gans to go“. Einer Vorliebe für regionale Produkte entsprechend, betreibt der umtriebige Spitzenkoch, vom renommierten Guide Michelin
in die Gilde der „Köche mit Stern“ aufgenommen, eine
eigene Gänseaufzucht im Hunsrück. „Sorgfältig ausgewähltes Futter, freier Auslauf auf Obstwiesen und
frisches Quellwasser“ garantieren nach seinen Worten „eine besondere Fleischqualität“. Frisch geschroteter Mais, in den Wochen vor dem Schlachttermin
verfüttert, sorgt für ein gesundes Fleischfett, den
Geschmacksträger Nummer eins beim Gänsemahl.
Am Tag nach dem Gänseschmaus fährt der
ŠKODA Praktik dann die zweite Schicht. Der fleißige Kompakte in Diensten des Sternekochs holt
jetzt die Bratbehälter sogar ungespült wieder
beim Kunden ab. „Meine Gans zum Preis von
180 Euro soll der Kunde von jeglicher Arbeit befreit genießen können“, sagt Frank Buchholz. Ein
umweltschonender Nebenaspekt des Bring- und
Abholservices: Auf Verpackungsorgien in Plastik- oder Alu-Folie kann eine im Bräter gelieferte
„Gans to go“ verzichten.
In Frank Buchholz’ neuem Lädchen vis à vis des Sternerestaurants im Mainzer Stadtteil Gonsenheim, wo der Kunde
exklusive Weine, hausgemachte Pasta, Gourmet-Essig, feine
Öle, Steinpilze und viele andere erlesene Lebensmittel findet,
lassen sich schmackhafte Speisen auch weiterhin „to go“ bestellen.
Eines der einfachen Tagesessen beispielsweise, die Frank Buchholz
über die ganze Woche anbietet; für eine Person oder gleich für
mehrere Genießer. Der ŠKODA Praktik liefert diese Gerichte ebenfalls
nach Hause. Auf Wunsch diesmal auch im Weckglas.
Seit 15 Jahren läuft im Ersten das
ArD buffet. Sterne-Koch Frank
buchholz ist inzwischen dabei
eine feste Größe im Programm.
Am 2. und 23. Dezember stellt der
ŠKODA Kulturkopf sein rrezept*
für eine Weihnachtsgans vor.
Extratour wünscht guten Appetit.
ZUbErEITUNG
Äpfel und Zwiebeln schälen und in
kleine Würfel schneiden. Beifuß- und
Majoranblätter abzupfen, fein schneiden.
Alles mit der Orangenschale vermengen und kurz in etwas Gänseschmalz
anschwitzen. Gans mit Salz und Pfeffer
von innen und außen einreiben, mit der
vorbereiteten Masse etwa zur Hälfte
füllen. In die Gans nun eine kleine, leere
Glasflasche – z.B. eine 0,25 Liter Wasseroder Saftflasche – mit der schmalen
Seite zum Hals hin, stecken. Die Gans
zunähen und in einen Bräter geben.
Die Flasche leitet die Hitze an die Innenseite der Keulen. Das erzeugt ein besseres, gleichmäßigeres Garergebnis.
In den Bräter so viel Wasser dazugeben, dass der Boden ca. einen Zentimeter hoch bedeckt ist. Bei 200° C so
lange braten, bis das Wasser verdampft
ist. Sobald Fett austritt, die Temperatur auf 180° C reduzieren und die
Gans weiter etwa eine Stunde, unter
ständigem Übergießen, braten. Aus
dem Ofen nehmen, an einem warmen
Platz 30 Minuten ruhen lassen und
anschließend bei 220° C ca. 30 Minuten
im eigenen Fett braten.
Die Gans vor dem Tranchieren erneut
zehn Minuten ruhen lassen, die Füllung
eventuell für die Sauce verwenden.
* Zutaten für 4 Personen.
©Frank Buchholz
Das ArD buffet:
Jeden Tag
11.05 Uhr – 13.00 Uhr
Keine Massenaufzucht:
bei Frank buchholz (re.)
und seinem Küchenchef Frank Linke
kommen nur Gänse
in den Topf, die
unter natürlichen
bedingungen aufgewachsen sind.
SCHRÄG UND SKURRIL
Ungeschminkte Provinz
A
ndreas Wagner ist keiner, der im Elfenbeinturm
schreibt. Der Autor und Winzer aus Essenheim bei
Mainz bleibt auf der Scholle. Seine Buchlesungen
führen ihn im Allrad Yeti* schließlich oft genug aufs
flache Land. „Dorthin, wo nur zweimal in
der Woche der Brotbus kommt“,
wie er sagt. In Gegenden also,
wo ein Megathema heute schon
sichtbare Spuren hinterlässt: der
dörfliche Niedergang.
Das neue Buch „Landeier“ des
ŠKODA Botschafters Andreas Wagner
räumt gründlich auf mit der Vorstellung von einem romantischen Landleben in Deutschland. Die Treibjagd auf
Selbst auf Traktor-Trip: ŠKODA Kulturkopf Andreas Wagner.
den Bäckerlehrling Frank, der auf einem 30 Jahre alten
Traktor ziellos aus seinem Dorf flieht, führt den Leser durch die provinzielle Realität. Die Schauplätze
könnten in der Eifel liegen, im Hunsrück oder ebenso
in Mecklenburg-Vorpommern. Auf jeden Fall aber
fernab der „Heile-Welt-Klischees der Zeitschrift
Landlust“, die ihm zu „einer wachrüttelnden InIn
spiration“ wurde. Ein Gegenentwurf musste her.
„Kein klassischer Krimi, sondern ein lili
terarischer Road-Movie“ ist nach Ansicht
des Autors daraus geworden. „Spannend
und witzig, schräg und skurril“, wie Ver
Verlegerin Angelika Schulz-Parthu vom
Leinpfad-Verlag sagt. Wer die Bücher
des schreibenden Winzers kennt, wird
VERMISCHTES
April
BEiM DAUErTEST des Fachmagazins auto motor und sport schneidet der ŠKODA
TECHNO ClASSiCA. Ganz im Zeichen des
Yeti* Experience 2,0 TDI nach 100 000 Kilometern hervorragend ab. Die Tester loben
das agile und sichere Fahrverhalten des handgeschalteten Allradlers, seinen Komfort
und das variable Rücksitzsystem. Platz eins im ams-Mängelindex!
Rapid* steht der ŠKODA Auftritt bei der Weltmesse
für Oldtimer in Essen. Der Name Rapid erinnert
an traditionsreiche ŠKODA Fahrzeuge gleichen
Namens, die schon zu Beginn der 1930er Jahre in
Mladá Boleslav vom Band liefen.
JAZZ-FÖrDErEr ŠKODA
SiEG BEi DEr rAllYE pOrTUGAl in der WRC-2-Klasse.
Die ŠKODA Werkspiloten Esapekka Lappi/Janne Ferm führen
das Feld von der ersten bis zur letzten Wertungsprüfung an und
feiern ihren ersten Sieg in der FIA Rallye-WM. Sepp Wiegand und
Frank Christian, das Duo von ŠKODA AUTO Deutschland, rundet
mit Platz drei das hervorragende Ergebnis für ŠKODA ab.
ŠKODA
prEiS
baut seine Partnerschaft mit dem Deutschen Musikrat aus. Neben
den besten deutschen Jugend-Bigbands fördert die
Automarke jetzt auch kleine Ensembles und Combos.
Die Wettbewerbe firmieren unter der Dachmarke
„Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis“.
EUrOpEAN FilM AWArDS
Kino mit Gartenblick
Kulturpartner ŠKODA fährt Stars des europäischen Films zur preis-Gala im Haus der Berliner Festspiele.
G
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
roßes Kino im Haus der Berliner Festspiele in Berlin. Über
einen Live-Stream im Internet und bei ARTE konnte jeder
Cineast dabei sein, als am 7. Dezember ein exklusiver ŠKODA
Shuttle-Service die zur Verleihung der European Film Awards
(EFA) geladene Prominenz zum Roten Teppich chauffierte.
Der langen Reihe von Superb Limousinen* entstiegen neben vielen
Nominierten auch zwei Stars des europäischen Films, deren Auszeichnung bereits fest stand: die französische Schauspielerin Catherine
Deneuve und der spanische Regisseur Pedro Almodóvar.
Catherine Deneuve (Bild re.o)
und Pedro Almodóvar (Bild re.u)
waren als Ehrengäste der Einladung zu den von Kulturpartner
ŠKODA unterstützten European
Film Awards gefolgt. Für ihre Rollen in mehr als 100 Filmen – von
der mysteriösen Schönheit über
die bourgeoise Hausfrau bis hin
zum bisexuellen Vampir – erhielt
Catherine Deneuve den Preis für
ihr Lebenswerk. Den spanischen
Regisseur Pedro Almodóvar zeichnete die European Film Academy
für seinen einzigartigen Beitrag
zum internationalen Kino mit dem
Ehrenpreis „Europäischer Beitrag
zum Weltkino“ aus. Der internationale Durchbruch war dem Regisseur 1988 mit dem Film „Frauen
am Rande des Nervenzusammenbruchs“ gelungen.
Beim Europäischen Film Festival in Sevilla hatte die EFA einen
Monat zuvor die nominierten Filme,
Regisseure und Schauspieler bekannt gegeben, die in Berlin erfahren sollten, wer in die Galerie der Preisträger aufgenommen wurde. Mit dem amerikanischen Oscar möchte die
EFA nicht verglichen werden. Ihr Filmpreis ist ein paneuropäischer, geschaffen im Jahr 1988, um das Selbstbewusstsein des europäischen Kinos
zu stärken. Die Wahl der Preisträger ist denn auch wahrhaft europäisch.
Mehr als 2900 EFA-Mitglieder in ganz Europa stimmten darüber ab,
welchem Film oder welchem Filmschaffenden die Chance auf eine
Auszeichnung geboten werden soll. Vor 900 Gästen im Haus der Berliner Festspiele führte einmal mehr Comedy-Star Anke Engelke durch
den 21 Kategorien umfassenden Preis-Marathon**.
Automobiles Kino
Mit Ehrenpreisen
bedacht: die französische Schauspielerin
Catherine Deneuve
und der spanische
Regisseur Pedro Almádovar. Fotos: EFA
Für großes Kino der automobilen Art sorgte während der langen Filmnacht in Berlin der langjährige
EFA-Partner ŠKODA. Die leinwandgroße Glasfassade
im Foyer des 1963 von Architekt Fritz Bornemann
erbauten Theaters gab den Blick frei auf ein Auto-LichtSpektakel im Garten.
Hinter der Panoramascheibe hatte ŠKODA einen
Yeti* stimmungsvoll in Szene gesetzt. Den prominenten
Gästen bot sich zu nächtlicher Stunde ein imposanter
Kontrast von moderner Autotechnik und freier Natur.
Die strahlend weiße Umrahmung des Fahrzeugs hob
sich vom Grün der Bäume und des Rasens ab und
sorgte für ein nächtliches Bühnenbild in den jugendlich
frischen ŠKODA Signalfarben Grün und Weiß. Pralle farbige Lichtballone setzten einen besonderen Akzent auf
die eindrucksvolle Außeninszenierung. Bei angeregten
Gesprächen in der ŠKODA Lounge der Aftershow-Party
klang das europäische Filmspektakel aus.
** Die Gewinner der European Film Awards 2013
standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Sieger in
den einzelnen Kategorien finden Sie unter:
www.europeanfilmawards.eu
Als die Bilder
laufen lernten
... man schrieb das Jahr 1895, da drehten sich auch bei
Laurin & Klement in Mladá Boleslav in Böhmen die
ersten Räder. Die beiden Geschäftspartner gründen
damals eine Fabrik zur Fahrradproduktion. Schon zehn
Jahre danach rollt das erste Auto aus den Fabriktoren.
1925 erfolgte der Zusammenschluss mit den ŠKODA
Werken aus Pilsen.
Kaum ein Stummfilm, in dem damals nicht auch ein
Auto durchs Bild fuhr. Kaum eine Filmdiva, ein Star
oder ein Sternchen, die damals ohne repräsentative
Coupés und Cabrios auskamen. Die nahen Geburtsdaten von Film und Fahrzeug und nicht zuletzt die
große Filmtradition in Tschechien erklären, warum
Kulturpartner ŠKODA große Filmfeste wie das EFA
und zahlreiche andere Filmfestivals fördert.
Der Autor und Winzer Andreas Wagner aus rheinhessen jagt schrullige landeier ins ländliche Abenteuer.
den Bezirkspolizisten Paul Kendzierski vermissen, der
in seinem ŠKODA über die Landstraßen fährt. An
schrulligen Gestalten mit Ecken und Kanten mangelt
es aber dennoch nicht. „Fränkys Traktor-Trip durch
die Provinz“, wie das Buch im Untertitel heißt, macht
den Leser mit so manchem „Typ Landei“ bekannt. Mit
dem Spargelmädchen Olga aus der Ukraine ebenso
wie mit echten Neonazis und falschen Polizisten, einer
abgedrehte Landkommune oder mit Rolf, der alleine,
verwahrlost und zahlungsunfähig auf seinem Hof lebt.
Ein guter rheinhessischer Tropfen, den Autor und
Winzer Andreas Wagner zu seinen Lesungen kredenzt,
trägt stets dazu bei, dass nach einer abgedrehten Story
gegen das Aussterben der Dörfer doch noch ein farbiger Hoffnungsschimmer aufzieht.
lESUNGEN iM WiNTEr
14. & 15. Januar 2014
24. Januar
27. Januar
28. Januar
29. Januar
30. Januar
31. Januar & 1. Februar
2. Februar
3. Februar
9. Februar
12. März
Mainz-Bretzenheim
Wiesbaden-Kloppenheim
Potsdam/Ferch am Schwielowsee
Berlin-Moabit
Berlin-Zehlendorf
Berlin-Tiergarten
Wismar
Hamburg-Theaterschiff
Hamburg
Hamburg-Theaterschiff
Waldeck am Edersee
mehr Infos unter
www.wagner-wein.de
GEWiNNSpiEl
Extratour verlost fünf Exemplare des neuen Buches
von ŠKODA Kulturkopf Andreas Wagner unter
allen, die die Frage
Wie heißt Andreas Wagners neues Buch?
richtig beantworten, den gesuchten Titel auf eine
Postkarte** schreiben und diese abschicken an:
ŠKODA AUTO Deutschland, Redaktion Extratour,
Max-Planck-Straße 3-5 in 64331 Weiterstadt;
Stichwort: Wagner.
** Einsendeschluss: 3. Januar 2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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extratour 4.13
ApRIl
DIE EISHOCKEY-WM in Helsinki und Stockholm erhält ihre
ŠKODA Flotte. Für das Organisationskomitee sind 45 neue Octavia Combi* unterwegs. ŠKODA unterstützt die IIHF EishockeyWeltmeisterschaft bereits zum 21. Mal als Hauptsponsor.
IM pARTS CENTER in Mladá Boleslav geht das vollautomatische Hochregallager in Betrieb. Das Teilelager,
Drehscheibe für rund 25 000 Lieferungen täglich, ist ein wichtiger Teil der weltweiten Originalteile- und Zubehörversorgung
für ŠKODA sowie für die Konzernmarken VW, Audi und SEAT.
2013
DAS FIlMFESTIVAl GOEAST wartet mit einer
originellen Aktion auf: Der Veranstalter schickt eine zum
mobilen Kino umfunktionierte Octavia Limousine*
auf die Reise; Popcorn und Getränke inklusive. Partner
ŠKODA stiftet für den besten Spielfilm erneut den
mit 10 000 Euro dotierten ŠKODA Filmpreis.
AUTOWElT pETER, ein ŠKODA Partner in Nordhausen in Thüringen,
setzt in einem Pilotprojekt als erstes Unternehmen die neuen ŠKODA Designrichtlinien komplett um. Schrittweise werden alle rund 600 ŠKODA Partner in
Deutschland ihre Autohäuser nach dem neuem Designkonzept gestalten.
INTERNATIONAL ŠKODA ALLSTAR BAND
Wilde Mähne, sanfter Ton
Die alten Jazzhasen um Bandleader Ulrich Beckerhoff holten auf ihrer
Herbsttournee junge Gewinner des ŠKODA Jazzpreises
Jazzpr
auf die Bühne.
J
unger Hüpfer trifft alte Hasen. So ließe sich frech beschreiben,
mit wem die International ŠKODA Allstar Band in diesem Jahr auf
Tournee gegangen ist. Übrigens das verflixte 13. Mal. Sieben Konzerte gaben die Bandmitglieder um den bekannten Trompeter Ulrich
Beckerhoff in Deutschland, und zu jedem Auftritt baten sie noch
einen jungen Jazzer auf die Bühne. Einen der jungen Gewinner des
ŠKODA Jazzpreises von 2012. Einer von ihnen ist der 23 Jahre alte
Moritz Wesp. Der Posaunist durfte mit den Allstars zum Tournee-Start
auf der Bühne der Düsseldorfer Jazzschmiede stehen. Extratour war
dabei.
Nils Wograms Schüler
Entspannt sitzt Moritz Wesp vor dem Konzert an einem der kleinen
runden Tische in der Jazzschmiede, einem renommierten Jazzclub in
Düsseldorf. Zunächst sind die alten Hasen an der Reihe, der junge Hüpfer
springt erst nach der Pause auf die Bühne. Mit seiner Posaune. Zu dem
Instrument kam er vor ein paar Jahren, nachdem er als Kind schon Klarinette und als Jugendlicher Tenorhorn gespielt hatte. „Seit zwei Jahren studiere ich jetzt Posaune in Luzern“, sagt er bescheiden. Wieso in Luzern?
„Na, wegen Nils Wogram“, antwortet Moritz beiläufig. Er könnte sich stolz
zu den handverlesenen Studenten zählen, die der weltbekannte JazzPosaunist unterrichtet. Doch würde das zu dem stillen jungen Mann mit
der wilden Mähne passen? Eher nicht.
Moritz erzählt häppchenweise: über den Auftritt seines „Moritz Wesp
Quartetts“, mit dem er 2012 beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt
mit dem ŠKODA Jazzpreis“ zuerst den Landeswettbewerb in Hessen
gewann, um dann bei der Bundesbegegnung der Landessieger den
Preis für eine CD-Produktion beim Deutschlandfunk entgegen zu nehmen.
Sein Debüt-Album heißt „Tauchgang“ und wird noch im Winter erscheinen. Bescheiden, fast schüchtern erzählt er. Eigentlich möchte er lieber
Musik machen, als darüber zu reden.
Improvisation ist alles
Oder ist es das Lampenfieber? Er lacht: „Nein, das habe ich eigentlich nicht. Da
ist schon so ein Kribbeln, aber nicht schlimm.“ Was wird er spielen? „Zwei Stücke:
Beatrice von Sam Rivers und Isfahan von Duke Ellington und Billy Strayhorn.
Geprobt haben wir eben beim Soundcheck“, sagt Moritz Wesp lässig. Bis dato
hatten die Musiker den jungen Jazzer weder gesehen, noch gehört. Ein Wagnis?
Nicht für alte Jazzhasen, und für junge auch nicht. Improvisieren ist eben alles.
Nach der Pause ist es endlich soweit. Ulrich Beckerhoff, Bandleader
der International ŠKODA Allstars, kündet das junge Talent an. Es folgen
zwei wunderbare Balladen mit unterschiedlicher Begleitung der Band. In
Töne versunken spielt er, mal mit Schalldämpfer, mal ohne, während sich im
Publikum die Leute anerkennend zunicken und die Daumen heben. In der
Jazzschmiede ist man verwöhnt und weiß, was gut ist und was nicht. Moritz
Wesp ist gut. Keine Frage! Das Publikum applaudiert rauschend.
Eng auf dem Markt
Was nach seinem Studium wird, ist die Frage. Denn Moritz Wesp ist sich im
Klaren darüber, dass mit ihm zusammen eine Schwemme von guten Musikern „auf den Markt“ kommt. In Deutschland bilden inzwischen 18 Hochschulen den Jazznachwuchs aus. Viele Musiker, wenig Auftrittsmöglichkeiten.
Und doch: „Auftritte, ganz viele Auftritte wären mir am liebsten!“, sagt
Moritz. Ihm ist klar, dass er seine Brötchen auch mit Unterrichten verdienen
muss: „Was ich allerdings wirklich gerne mache!“
An musikalischen Ideen mangelt es ihm nicht. Ein Tentett, eine zehnköpfige Band, will er gründen und dafür komponieren; ebenso für eine Sängerin.
Ach ja, und die Werbetrommel darf nicht fehlen: „An meiner Website bin ich
dran!“ Wenn er sich noch etwas für seine Karriere wünschen dürfte, dann
hätte er gerne Albert Mangelsdorff kennen gelernt. „Seine Musik habe ich zu
spät für mich entdeckt“, bedauert er. Der berühmte Jazzposaunist starb im Jahr
2005. Da war Moritz Wesp gerade 15 Jahre alt.
HENRIKE KIRSCH
KUNSTFEST WEIMAR
Verdienstorden für Nike Wagner
Ministerpräsidentin
Christine Lieberknecht (re.) verlieh am
6.11.2013 in der Thüringer Staatskanzlei
der langjährigen Leiterin des Kunstfestes
Weimar, Dr. Nike
Wagner, den Thüringer
Verdienstorden.
Fotograf: Marco Kneise,
Thüringer Allgemeine
Nike Wagner, die langjährige Leiterin des Weimarer Kunstfestes, hat für ihre
Verdienste um die Thüringer Kunst- und Kulturlandschaft den Thüringer Verdienstorden erhalten. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht verlieh die hohe Auszeichnung im Barocksaal der Staatskanzlei in Erfurt. Nike Wagner habe
Thüringen durch ihre Persönlichkeit, ihr Engagement und ihren internationalen
Ruf nachhaltig als ein Zentrum der europäischen Moderne in den Fokus der
Öffentlichkeit gerückt, sagte Lieberknecht. Als Leiterin des international anerkannten Kunstfestes habe sie für eine künstlerisch strenge wie ethisch konsequente Vermittlung des Kulturraums Thüringen gesorgt. Exemplarisch dafür
nannte die Ministerpräsidentin das von ŠKODA AUTO Deutschland geförderte
Gedächtniskonzert Buchenwald „mit seiner Verbindung von zukunftsweisenden
Reden und einzigartigen musikalischen Entdeckungen“.
Nike Wagner, Urenkelin von Richard Wagner und Ur-Urenkelin von Franz Liszt,
hatte das von ŠKODA geförderte Kunstfest Weimar zehn Jahre lang geleitet.
Die ŠKODA Botschafterin wird nun Intendantin des Beethovenfestes in Bonn.
kultur & PArtner
MAI
PETER sODANN, Ex-Intendant des neuen halleschen theaters, Ex-tatortKommissar in Leipzig und ŠKODA Botschafter eröffnet zum 1. mai neben seiner DDrBibliothek in Staucha bei meissen seine politische Scheunenbühne.
MOTOR DEs RADsPORTs.
ŠKODA ist erstmals Partner des radrennens rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt und namensgeber der ŠKODA Velotour. unsere marke ergänzt damit ihr Engagement
für radsportbegeisterte um eine weitere Facette.
TAXI DEs JAHREs 2013 Bei der Wahl
zum tAXI DES JAhrES fahren gleich
zwei ŠKODA modelle aufs treppchen:
der Octavia combi* gefolgt vom Superb combi*.
IM ŠKODA lEsEMOBIl touren Kinder- und
Jugendbuchautoren durch die republik, um in
ŠKODA Autohäusern junge Zuhörer für Literatur
zu begeistern; darunter Schulklassen und Kindergartengruppen. Erneut mit on tour: Weltrekordvorleser Stefan Gemmel aus Lehmen bei trier.
Partner der Aktion ist die Stiftung Lesen.
ACTION!KIDZ
Symbolische Autowäsche
ŠKODA AUTO Deutschland unterstützt die Kindernothilfe
im Kampf gegen Kinderarbeit.
Autowaschen
für eine gute
Sache: Kinder des
Evangelischen
Familienzentrums
Schmachtendorf
in Aktion.
W
HINWEIs
Die Debüt-CD des Moritz
Wesp Quartetts
„Tauchgang“ wird
beim Label Klangraum
erscheinen.
Beherzter Auftritt:
Der junge Posaunist moritz
Wesp (großes Bild) durfte
als einer der Gewinner des
ŠKODA Jazzpreises 2012 zur
Eröffnung der herbsttournee
im Kreis der ŠKODA
Allstars auftreten. Ebenfalls
mit auf der Bühne: die
Sängerin Sonnica Yepes.
(kleines Bild)
Fotos: Werner Kirsch
ilhelm Köster hat ein Faible für soziale Aktionen. Das weiß in Oberhausen-Schmachtendorf jeder. In Weiterstadt ebenso. Als am Sitz
der Zentrale des deutschen ŠKODA Importeurs jüngst
ein ŠKODA Partner mit ebenso viel Sozial- wie Servicekompetenz gesucht wurde, klingelte im Autopark Köster
in Oberhausen bald das Telefon. „Eine Aktion der Kindernothilfe unterstützen? Na klar.“ Für Autohauschef Köster
war das gar keine Frage. Der „Arbeitseinsatz für Äthiopien“ der Kampagne „Action!Kidz“ konnte beginnen.
Fehlten nur noch die Kinder und Jugendlichen
dazu. Doch wer in Schmachtendorf sozial so vernetzt
ist wie ŠKODA Partner Köster, der weiß auch, wo er
engagierte junge Menschen findet. Im Evangelischen
Familienzentrum des Oberhausener Stadtteils zum
Beispiel. Dessen Leiterin Christiane Jacobs kennt „den
Herrn Köster spätestens seit der 250-Jahr-Feier von
Schmachtendorf, die er so toll unterstützt hat“. Die Kinder im angeschlossenen Kindergarten, schon seit längerem über Patenschaften mit Gleichaltrigen in Afrika
verbunden, waren gleich begeistert. Tausende Jungen
und Mädchen in Nord-Äthiopien als preiswerte Arbeitskräfte missbraucht – auf Kosten ihrer schulischen
Ausbildung? Dagegen muss doch etwas getan werden!
Zusammen mit Schülern des Evangelischen Familienzentrums Schmachtendorf zogen die Kindergar-
tenkids zum „Treffpunkt Autopark“. Dort sollte ihr symbolischer Arbeitseinsatz gegen ausbeuterische Kinderarbeit stattfinden: mit Schwamm, Wasserschlauch
und Staubsauger. In wenigen Minuten hatten flinke
Kinderhände ein ŠKODA Fahrzeug in Auto-Shampoo
gehüllt. Nach der Autowäsche saugten sie den Innenraum aus, bis alles picobello war. Das Autopark-Köster-Team hatte im Showroom derweil Tische und
Bänke für die engagierte Truppe im Alter von fünf bis
15 Jahre aufgestellt. Kuchen, Obst und Getränke waren das „Dankeschön“ des ŠKODA Partners für diese
beherzte Aktion.
Soziale Verantwortung
ŠKODA AUTO Deutschland unterstützt seit 2004 langfristig angelegte Projekte der Kindernothilfe unter der
Schirmherrschaft von Christina Rau. Nach schweren
Naturkatastrophen wie dem Tsunami in Südostasien,
dem Erdbeben in Haiti und der Flut in Pakistan stellte
der Importeur Fahrzeuge und Geldspenden bereit und
konnte so schnell und effektiv helfen. Wie sehr unserer Marke das Wohlergehen von Kindern am Herzen
liegt, zeigt auch die Unterstützung der KinderhospizStiftung Bärenherz, des Projekts KARO gegen Gewalt
an Frauen und Kindern sowie zweier Palliativ-Teams in
Bielefeld und Frankfurt.
sPENDENAKTION
ein haus für kAro Gewalt gegen Kinder und Frauen,
Diskriminierung von minderheiten, Zwangsprostitution und menschenhandel.
Der Verein KArO mit Sitz in Plauen hat es sich – unterstützt von ŠKODA
AutO Deutschland – zur Aufgabe gemacht, gegen diese schweren Verletzungen der menschenwürde vorzugehen.
„Die Ware Frau ist längst ein milliardengeschäft, das selbst vor Kindern nicht
Halt macht. Rund 30 000 Opfer suchen jährlich in Deutschland Zuflucht in
einem Frauenhaus“, sagt KArO-Geschäftsführerin cathrin Schauer. mit eigenen
Augen erleben sie und ihre engagierten helferinnen und helfer, wie das
unrecht auch an der deutsch-tschechischen Grenze zum Alltag gehört. herzstück ihrer hilfe ist das Schutzhaus, in dem bisher rund 200 traumatisierte
Frauen und Kinder unterschiedlicher herkunft und nationalitäten Geborgenheit
und die chance auf ein selbstbestimmtes Leben suchten. noch ist das Gebäude
aber nur angemietet. „unser traum ist es, den Betroffenen durch den Kauf
des Gebäudes dauerhafte Sicherheit zu bieten“, sagt cathrin Schauer. Dafür muss
KArO 300 000 Euro aufbringen.
sPENDENKONTO
KARO e.V.
Volksbank Vogtland eG
Bankleitzahl 7095824
Kontonummer 5002076014
IBAN: DE60 8709 5824 5002 0766 00
BIC: GENODEF 1 PL 1
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
11
12
extratour 4.13
AutokidS
JUNI
DIE TOUR DE FRANCE startet zum 100. mal, und zum zehnten mal ist ŠKODA als hauptsponsor und mit einer Flotte von 250 ŠKODA Automobilen als offizieller Fahrzeugpartner
dabei. Der deutsche Radprofi Stefan Kittel, von ŠKODA Partner Autohaus Liebe in Sangerhausen
gefördert, gewinnt vier Etappen. Der geschliffene Kristallpokal für den tour-Sieger stammt
aus tschechien und trägt die handschrift des ŠKODA Designers Peter Olah.
HOCHWAssER an Donau, mulde und Elbe.
Die Katastrophe, erneut von historischem
Ausmaß, setzt ganze Landstriche unter Wasser. mancher ŠKODA Partner in den Krisengebieten war Opfer und zeigte sich zugleich als
helfer solidarisch mit der region.
2013
UMWElTNOTE EINs. Der ŠKODA citigo cnG* und zwei weitere Erdgasfahrzeuge aus dem Volkswagen Konzern fahren den Gesamtsieg im ranking des
Verkehrsclubs Deutschland um den titel des umweltfreundlichsten Autos
nach hause. Der mit Erdgas betriebene citigo steht zusammen mit dem Volkswagen eco up! und dem SEAt mii Ecofuel ganz oben auf der umweltliste des VcD.
JIM KNOPF & CO.
eine insel mit
zwei eltern
Zu Besuch im Prager Marionetten-lummerland, wo die Prominenz für
den shop der Augsburger Puppenkiste das licht der Welt erblickt.
D
ie Nähmaschine rattert. Es riecht nach
Leim und Farbe. Irgendwo wird gesägt.
In ihrer Souterrain-Werkstatt im Herzen
Prags lassen Iveta und Pavel die Puppen
tanzen. Die Marionettenmacher sind die
Eltern prominenter Figuren für den Shop der Augsburger Puppenkiste. Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, Prinzessin Li Si, das Urmel aus dem Eis und
der kleine König Kalle Wirsch: Sie alle kommen hier im
Prager Marionetten-Lummerland zur Welt, um dann
im Museum der Traditionsbühne auf kleine und große
Käufer zu warten.
Als die Extratour die mit Holzspänen übersäte
Prager Marionettenmanufaktur besucht, ist Jim Knopf
an der Reihe. Dutzendweise hauchen ihm geschickte
Hände sein Leben ein. „Jim Knopf ist die am meisten
gefragte Figur, die Kinder lieben ihn“, sagt Pavel, der
für die Holzarbeiten in dem Familienbetrieb zuständig ist. In seinem fensterlosen Mini-Sägewerk rollen
heute die Köpfe. In die vorgefertigten Ovale aus
Buchenholz, die durch seine Hände laufen, bohrt er
Löcher für Nase und Hals. Dann steckt er die bereits
gedrechselten Körperteilchen am Kopf auf. Jetzt noch
die Ohren, und das Gesicht gewinnt Profil. Bis aus Jim
Knopf ein ganzer Kerl wird, dauert es freilich noch. Die
Marionette besteht immerhin aus 14 Holzteilen, die
– in Kisten geordnet – rund um Pavel herum stehen.
Im Auftrag von Eva Wülbern, Inhaberin des Augsburger Puppenshops in Merching, fertigen Pavel und
seine Frau Iveta rund 300 Puppen monatlich für den
Shop der Augsburger Puppenkiste.
Die Figuren für den Theaterbetrieb
und für die TV-Produktionen der
Augsburger Puppenkiste entstehen
hingegen nur in den hauseigenen
Werkstätten der Marionettenbühne in der Fuggerstadt. „Natürlich
bekommt man mit der Zeit eine
gewisse Übung“, sagt Pavel, der
gelernter Koch ist. Sein Vater, der
die Werkstatt gründete, brauchte
jedoch die helfenden Hände seines
Sohnes und schließlich einen Nachfolger. Für Pavel war es eine Herzenssache, Papas Puppenstube zu
übernehmen. Umgekehrt kann Pavel heute auf die Hilfe seiner Eltern
bauen. Wenn viel zu tun ist, basteln
sie in ihrem Wochenend-Häuschen
schnell ein paar Marionetten mit.
„Wir sind ein traditioneller Familienbetrieb“, sagt Pavel.
Iveta lernte ebenfalls Köchin, bevor sie in die Marionettenkunst einstieg. Auf ihrem Tisch landen die
kahlen Köpfe, denen sie ein Gesicht gibt. Tochter Tereza hat inzwischen die Jim-Knopf-Köpfchen doppelt mit
brauner Farbe lackiert und trocknen lassen, bevor ihre
Mutter dem Waisenjungen zwei Kulleraugen aufklebt
und einen roten Mund mit Glasfarbe aus einer Tube
aufspritzt. Mit ruhiger Hand zaubert sie Jim Knopf ein
sanftes Lächeln ins Gesicht.
Das macht sie nicht nach Lust und Laune, wie
Iveta versichert: „Wir arbeiten streng nach Vorgaben“,
sagt sie. Nach einer Fotovorlage entsteht bei neuen
Figuren für den Shop der Augsburger Puppenkiste
immer zuerst eine Musterpuppe. Erst wenn die Augsburger grünes Licht geben, darf mit der Produktion
begonnen werden. „Aber wirklich nur für den Shop
der Puppenkiste!“, betont Iveta. Während sie die
schwarze Haarpracht aus einem kuscheligen Flauschestoff auf Jims Kopf frisiert, rattert nebenan die
Nähmaschine ohne Unterlass.
maßgeschneiderte Kleider
In Schneiderin Hedvikas Reich türmen sich Stoffballen,
Restekisten, halb angezogene Prinzessinnen, Clowns
und eine Puppenarmee von mittlerweile zusammen
gefügten Jim-Knopf-Figuren; alle noch ohne Arme.
Der rote Pulli für Jim Knopf ist schon fertig. Wie beim
Maßschneider wird das blaue Höschen noch einmal
angepasst, bevor es endgültig auf Jims Holzleib zugeschneidert wird. Jims Kulleraugen wackeln bei der
Anprobe aufgeregt hin und her. Schnell schießt Hedvika mit einer Art Pistole die Häkchen für die Bänder
in Arme, Rücken, Kopf und Beine, die noch fehlenden
Ärmchen klebt sie in den Pullover. Endlich angezogen,
an die Leinen genommen und am Griff befestig, ist Jim
Knopf schon fast bereit für große Abenteuer auf Lummerland. Fehlte nicht noch die Mütze...
Die Kopfbedeckung ist ebenfalls maßgeschneidert. Die Samtstückchen dafür, mit einer Schablone
ausgeschnitten, passt Hedvika bei jeder einzelnen JimKnopf-Puppe noch einmal an. „Jede Marionette ist ein
Original“, sagt die Schneiderin, die nicht mehr zählen
kann, wie oft sie Jim Knopf schon eingekleidet hat.
maßanzug für Jim Knopf:
Scheiderin hedvika
kleidet die prominente
marionette in der
Prager manufaktur für
den Shop der Augsburger Puppenkiste ein.
Pavel kümmert sich
um hölzerne Details.
GEWINNsPIEl
Box iM dreierPACk
„Wir sind sieben Tage in
der Woche hier und arbeiten“, sagt Iveta. Wenn nicht gerade eine neue Generation
Marionettenstars der Augsburger Puppenkiste das Licht
der Welt erblickt, arbeiten sie
an ihren eigenen Kollektionen. Dazu zählen Klassiker
wie Prinzessinnen, Teufel, Wassermänner, Könige,
Kasperle und Clowns. Viele haben eine weite Reise
vor sich. Pavels und Ivetas Kunden kommen nicht nur
aus Europa. Ganze Serien ihrer Marionetten-Kinder
reisen bis nach Afrika und Australien.
ANNEKE MÜLLER
Für die Augsburger Puppenkiste geht ein aufregendes Jubiläumsjahr
zu Ende. Vor 60 Jahren, am 21. Januar 1953, hatte das berühmte
Marionettentheater aus Augsburg seinen ersten Fernsehauftritt. eine aufwändige Jubiläumsbox erinnert an dieses denkwürdige
ereignis. die extratour verlost unter den
jungen leserinnen und lesern unserer
Autokids-Seite drei der auf 1000 exemplare
limitierten erinnerungsstücke. die Jubiläumsbox im Wert von 99 euro enthält
„das große Buch der Augsburger Puppenkiste“, zwei Cds mit den bekanntesten
liedern und: eine im heimatland der
Marke ŠkodA handgefertigte Marionettenpuppe Jim knopf. An unserem gewinnspiel
kann jeder teilnehmen, der die im nebenstehenden text versteckte Antwort auf die Frage kennt:
Aus welchem Holz ist Jim Knopfs Kopf geschnitzt?
Schreibt die richtige Antwort bitte auf eine Postkarte* und schickt
diese an: ŠkodA Auto deutschland, redaktion extratour, Max-PlanckStraße 3-5 in 64331 Weiterstadt; Stichwort: Jubiläumsbox.
* Einsendeschluss: 3. Januar 2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
ESS- & TrinkkulTur
extratour 13
Juli
10% WENiGER CO
„WER FÄHRT, BlEiBT NÜCHTERN!“, fordert
ŠKoDA Rallyefahrer Sepp Wiegand und unterstützt
damit „Don’t drink and drive“. Die Initiative kämpft gegen Alkohol am Steuer. Wigands 270 PS starker Fabia
S2000 trägt das Logo der Aktion und signalisiert damit:
Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen.
2 wird die neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage ausstoßen,
die im ŠKoDA Werk Kvasiny in Betrieb geht. Das sind 8000 Tonnen Co2 weniger pro
Jahr. Die Investition für mehr Umweltschutz: rund drei Millionen Euro. zwei Drittel
davon trägt ŠKODA, ein Drittel finanziert der Strukturfonds der Europäischen Union.
50 JAHRE ŠKODA TREFFEN. In Ückeritz auf Usedom
RED DOT für Produktdesign geht an den ŠKoDA Rapid*,
feiern 180 ŠKoDA Freunde ihr internationales Jubiläum.
ŠKoDA Fahrzeuge aller Auto-Generationen haben sich zum
Fünfzigsten rausgeputzt. zum 51. Treffen lädt der ŠKoDA
Veteranen Club Österreich vom 12. bis 19. Juli 2014 nach Hollabrunn bei Wien ein. Kontakt: www.skoda-oldtimer.at
die neue Kompaktlimousine unserer Automarke. Sechs
Baureihen der Marke ŠKoDA haben damit jetzt schon
den weltweit angesehen Designpreis erhalten. Der neue
octavia* erhielt für seine besonders gelungenen Detaillösungen eine „honourable mention“.
KNÖDEl & lEBKuCHEN
Geheimnisse aus
der küchenbibel
Klassische Mehlspeisen sind das Jahr über klarer Favorit
in der böhmischen Küche. Zu Weihnachten
machen ihnen jedoch die lebkuchen Konkurrenz.
Knödel-Queen:
Die Köchin Magdalena
Rettigová, in historischen Kochbüchern
noch präsent, drückte
der böhmischen Küche
ihren Stempel auf.
Fotos: dpa (2),
Muzeum Vseradice
AUSFLUGSTIPP
Im Schloss von Všeradice
erinnert seit 2010 ein kleines
Museum an die große Kochlehrerin Magdalena Dobromila
Rettigová, die erst als
18-Jährige Tschechisch lernte
und zuvor nur Deutsch gesprochen
hatte. Küchengeräte, die historische
Entwicklung der Küchenkultur
und die Werke von Magdalena
Rettigová in verschiedenen
Ausgaben erinnern an die
berühmte Tochter der Gemeinde.
GALERIE A MUzEUM M.D.RETTIGoVE
267 26 Všeradice 1
Geöffnet
Di bis Fr: 9.00 - 16 Uhr
Sa & So: 10.00 - 17 Uhr
www.galerie-dobromila.cz
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
K
nödel mit Schweinebraten oder Zwetschgenknödel und Buchteln mit Vanillesauce:
Das sind die Klassiker
der böhmischen Küche. In jeder traditionellen Gastwirtschaft, auf Tschechisch hospoda genannt,
stehen sie auf der Speisekarte. Mehlspeisen gehören zur Küche unseres
Nachbarlandes wie das Bier zur Trinkkultur.
Beide Nahrungs- und Genussmittel kommen auf beachtliche Verbrauchsmengen. Jeder Tscheche trinkt im Schnitt rekordverdächtige 160
Liter Bier im Jahr. Der entsprechende Mehlverbrauch in Form von Brot,
Kuchen, Palatschinken, Schupfnudeln, Buchteln, Obst- oder Semmelknödeln liegt bei 85 Kilo. Jede Familie schwört dabei auf ihre eigenen Rezepte.
Niedergeschrieben in oft zerfledderten, mit Fett befleckten und von einer
Generation zur nächsten weiter gegebenen Büchlein. Sie alle sollen ursprünglich aus der Rezeptsammlung der berühmten Köchin Magdalena
Dobromila Rettigová stammen. Die Autorin des ersten, im Jahr 1826 geschriebenen böhmischen Kochbuchs „Domácí kuchařka“ – auf Deutsch: Die
heimische Köchin – gilt bis heute als Revolutionärin im Speisen-Dschungel,
den sie dem breiten Volk in einfachen Rezepten zugänglich machte.
Magdalena Dobromila Rettigová ist aber nicht etwa zugleich die Erfinderin der Mehlspeise. Semmelknödel-Variationen serviert die böhmische
Küche schon seit dem 17. Jahrhundert, wenn sie auch anfangs noch wie
Buchteln ins Ofenrohr geschoben wurden. Erst die Not tauchte sie ins
heiße Wasserbad. Der Legende nach konnten Soldaten im Dreißigjährigen
Krieg von 1618 bis 1648 der Lust auf Knödel im Feld nicht widerstehen
und garten die mit Brotstückchen versetzten Mehlknödel, in Ermangelung
eines Ofens, in heißem Wasser. So, wie es bis heute üblich ist.
Böhmische Küchenrevolution
Viele Rezepte für Mehlspeisen und andere Gerichte kamen auch aus
Bayern, Sachsen, Österreich und Schlesien nach Böhmen. Magdalena Dobromila Rettigová lernte sie bereits als Kind kennen. Der frühe Tod ihres
Vaters, Schlossverwalter im mittelböhmischen Všeradice, zwang Magdalenas Mutter dazu, mit ihrer erst siebenjährigen Tochter zuerst nach Pilsen
und schließlich nach Prag zu einer Tante zu ziehen. Dort arbeitete die kleine Magdalena viel im Haushalt und in der Küche. Ihre Erfahrungen machte
sie später in ihrer Ehe zu Kapital: Sie vereinfachte die gesammelten Rezepte
und schrieb sie in ihrem rund 400 Seiten starken Werk nieder.
Weil sie gleichzeitig Schriftstellerin war und jungen Frauen Kurse in
Kochen und Haushaltsführung gab, wusste sie, die Kochanleitungen zu
einem gastronomischen Erlebnis zu machen. Ein
Werbetexter könnte sich davon noch heute eine
Scheibe abschneiden. Ob es um guten Strudel mit
Quark, um Weihnachtszopf, Mohnkuchen oder Böhmische Küchlein geht: Magdalenas Anleitungen sind
aufmunternd und flott geschrieben. Viele ihrer Kniffe
dürften ganze Hausfrauen-Generationen vor dem
Scheitern am Herd bewahrt haben. Über 100 Jahre
lang wurde ihre Kochschule immer wieder neu aufgelegt, und so mancher Haushalt verfügt noch heute
über ein Original der böhmischen Küchenbibel.
Im Land der Mehlspeisen, dem Heimatland der
Marke ŠKODA, unterliegt die Zubereitung von Gebäck und Knödeln bis heute strengen Regeln. Denn
Mehl ist nicht gleich Mehl. Das Weizenmehl gibt es in
drei Variationen: fein, grob oder halb-grob. Wer das
in einem tschechischen Supermarkt auseinanderhalten will, muss sich die Wörter hladké, hrubé und polohrubé merken. In
jedem Haushalt stehen alle drei Sorten permanent zur Verfügung. Knödel
benötigen grobes Mehl, manche Buchteln gelingen nur mit feinem.
Bei der traditionellen Weihnachtsbäckerei, die mindestens einen
Monat vor dem Fest anläuft, sind die Rezepte für Vanillekipferl, Pratzen
– Plätzchen aus kleinen Formen –, Linzer Gebäck oder Lebkuchen Familiengeheimnis und Frauensache zugleich. Die böhmische Küchenfee sieht
das durchaus sportlich. Wer bis zum Fest die meisten Sorten vánoční
cukroví – auf Deutsch: Weihnachtsgebäck – und die größten Kilomengen
gebacken hat, wird bewundert und beneidet. Zwanzig Sorten und mehr als
30 Kilo Gebäck sind durchaus normal.
Lebkuchen zuerst
Lebkuchen machen traditionell den Anfang. Sie werden schon Mitte
November gebacken und in Dosen gelegt, damit sie bis Weihnachten
durchziehen können und dann mindestens so gut wie die aus Pardubice
schmecken. In den Bäckereien der ostböhmischen Lebkuchenhauptstadt
gibt es das ganze Jahr über Lebkuchen zu kaufen: als Plätzchen, Herzen
oder gar als Dorfhäuser. Das Gebäck hat hier seit dem 16. Jahrhundert Tradition. Die Rezepte der Pardubicer Bäcker sind ebenso geheim wie die der
privaten Weihnachtsbäcker.
Wie gut, dass Magdalena Dobromila Rettigová den Geheimnisträgern
in Sachen Lebkuchen etwas über die Schulter sah. Ihr Hauptwerk rät, in die
gekochte Sirup- und Zuckermasse, „so viel Mehl einzurühren, bis der Teig
nicht allzu fest ist“ und ihn dann vier Tage durchziehen zu lassen, bevor
Mandeln, Zimt und andere Köstlichkeiten dazu gegeben werden.
ANNEKE MÜLLER
14
extratour 4.13
JUlI
EINE MIllION KIlOMETER auf dem tacho. Was bisher keinem Fahrer mit
einem ŠKODA Fabia im Originalzustand gelang: Peter Kirchhoff aus Sprockhövel bei Wuppertal hat es – akribisch geplant – geschafft. Am 3. Juli, auf den tag
genau 13 Jahre nach der Auslieferung seines 101 PS starken Fabia 1,9 tDI aus
dem Baujahr 2000, sprang der Kilometerzähler um 11:30 uhr vor dem ŠKODA
muzeum in mladá Boleslav um: von 999 999 auf „--- ---“. Zur rekordstatistik
gehören: 14 049 Betriebsstunden, 585 volle tage am Steuer
und neun volle tage an der
tanke. Gut 100 mitgereiste
Fans und offizielle ŠKODA
Vertreter applaudierten dem
Kilometermillionär.
AllRAD AUTO 2013 ist der ŠKODA Superb 4x4*. Die Leser der Fachzeitschrift
Auto Bild Allrad setzen das Fahrzeug in der Importwertung für Allrad-Pkw bis 40 000 Euro
auf Platz eins. Zum fünften mal in Folge! Der Octavia combi* der zwei-ten Generation gewinnt
Silber hinter dem Allrad Superb. Der Yeti 4x4* fährt in der Kategorie der Geländewagen
und SuV bis 25 000 Euro auf den zweiten Platz.
2013
DER sCHNEllsTE OCTAVIA aller Zeiten, der
neue ŠKODA Octavia rS*, feiert auf dem Goodwood
Festival of Speed seine Weltpremiere. Die dritte
rS-Generation besticht durch leistungsstarke und
zugleich effiziente Motoren, rassiges Design und
innovative technik.
KAREL HRDLIČKA
RIEsIG IM REsTWERT. Die Online-Ausgabe
des nachrichtenmagazins Focus hat es ausrechnen lassen, und eine Studie brachte das Ergebnis: Der ŠKODA citigo* ist in der Klasse der minis
das modell mit dem geringsten Wertverlust.
durchbruch an die Spitze
Die Geschichte der Automarke ŠKODA beginnt 1895 mit ihren Gründervätern: laurin und Klement.
Nicht allein sie verkörpern jedoch die Tradition unseres Unternehmens. Wer die Firmenkapitel aufschlägt,
findet manch andere prägende Persönlichkeit. Extratour stellt sie in einer Serie vor.
D
as Treffen war zu Ende, noch bevor es richtig begonnen hatte. Drei Mal sagte ŠKODA Generaldirektor Karel Loevenstein
„Nein“ zu den Männern, die sein Personaldirektor Ingenieur
Karel Hrdlička als mögliche neue Leiter des Automobilwerkes in
Mladá Boleslav vorschlug. Dann ließ Loevenstein Champagner
und schwarzen Kaffee auftragen und beglückwünschte seinen Freund
Hrdlička zur neuen Stellung als Werksdirektor von Mladá Boleslav.
der die technische Lösung für die geheime verschiebbare Zwischenwand zwischen dem Kaiserabteil und dem der kaiserlichen Geliebten
Katharina Schratt austüftelte. Außerdem hielt der junge Hrdlička nun
Vorlesungen an der Prager Technischen Hochschule. Als Sekretär des
Verbandes der metallverarbeitenden Industrie, der er seit 1921 war, lernte
Karel Hrdlička dann Karel Loevenstein kennen, den Generaldirektor der
ŠKODA Werke in Pilsen.
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1 / Karel Hrdlička, der 37-jährige
Personalchef der Pilsener
ŠKODA Werke.
2 / mit dem Ausweis wies sich
der junge Hrdlička um 1919 als
Assistent der Hochschule Česká
vysoká škola technická aus.
3 / Auf der Prager Automobilausstellung 1931 zeigte ŠKODA einen
„halbierten” typ 422 und gewährte interessierten Besuchern so
einen schnellen Blick ins Innere.
4 / Die Karikatur Hrdličkas
erschien in der Zeitung České
slovo vom 20. Oktober 1936.
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3
Auf den neuen Chef am Stammsitz der Marke ŠKODA warteten knifflige Aufgaben. ŠKODA litt in den 1930er Jahren unter starker einheimischer Konkurrenz. Die Produktion lag hinter den Marken Praga und Tatra
zurück. Kein Wunder, denn selbst der günstigste L&K 110 war mit 59 000
Kronen knapp 20 000 Kronen teurer als ein Tatra 12. Der günstigste Praga
Piccolo kostete damals gerade 35 000 Kronen. Und dann waren da ja
auch noch Aero, Zbrojovka, Jawa, Walter und Wikov. ŠKODA brauchte neue,
zeitgemäße Autos.
Karel Hrdlička hatte sich seinen beruflichen Erfolg schwer erkämpfen
müssen. Sein Vater starb, als er gerade ein Jahr alt war. Die Mutter stand
mit Karel und seiner Schwester allein und mittellos da. Nach bestandener
Reifeprüfung an der Realschule erhielt er fürs Studium an der technischen
Hochschule ein Armenstipendium, das ihm sein Gönner Josef Hlávka bezahlte, ein bekannter Prager Baumeister.
Nach dem Abschluss des Studiums im Jahr 1911, einer kurzen Tätigkeit in England und dem Militärdienst bei der österreichisch-ungarischen Marine wurde Karel Hrdlička Konstrukteur in der Waggonfabrik
Ringhoffer im Prager Stadtteil Smíchov. Karel Hrdlička arbeitete unter
anderem am berühmten Kaiserwaggon Franz Josefs I. mit. Er war es auch,
4
Ein Berg von Aufgaben
Seine neue Stelle als Leiter des Automobilwerkes in Mladá Boleslav trat
Karel Hrdlička im Januar 1929 an mit dem Ziel, die Rentabilität des Unternehmens, den Vertrieb und den Export zu steigern. Ein Beschaffungssystem sollte eingeführt, ein Vertriebsnetz aufgebaut und ŠKODA zur
Nummer eins der nationalen Autobauer gemacht werden. Als Techniker
und Personalleiter waren ihm weder komplizierte Konstruktionen noch die
menschliche Psyche fremd. Sein Eifer steckte andere an.
Und Hrdlička wusste: Der Schlüssel zum Erfolg würde ein neues Automodell sein. Da gelang ihm ein kluger Schachzug. Im März 1932 stellte er
Josef Zubatý ein. Nur wenige kannten den Mann, der durch seine Tätigkeit
in Frankreich und den USA über hervorragende technische Fähigkeiten
verfügte. Hrdlička betraute ihn damit, einen neuen ŠKODA zu entwerfen.
Nicht in Mladá Boleslav, sondern in Prag richtete er ihm ein Konstruktionsbüro dafür ein. Das Projekt sollte schließlich geheim bleiben, und kein
Routinier in Mladá Boleslav sollte Josef Zubatýs Arbeit beeinflussen.
Ein Jahr später, am 12. April 1933, sahen Pressevertreter das Ergebnis:
den ŠKODA 420. Die Kennzeichnung verriet, dass sich unter der Haube ein
Vierzylinder mit 20 PS befand. „ŠKODA hat mit dem kleinen Fahrzeug ange-
AutoMoBile ZeitZeugen der
ŠkodA geSChiChte / teil iV
1969 ŠkodA S100
1970
1976
1970 ŠkodA 110r
1976
1984
1976 ŠkodA 105l
1976 ŠKODA 125L
Oben
Oben
1976 ŠKODA S120
1984 ŠkodA rapid 130
Rechts
1969
Unten
1976
ŠkodA trAdition
AUGUsT
REKORDFAHRT durch Europa. Gerhard Plattner
stellt im mit Ergas betriebenen citigo cnG Green tec*
einen eindrucksvollen Sparrekord auf. 100 Euro für
treibstoff nimmt der leidenschaftliche Spritsparer auf
die rund 2700 Kilometer von Vicenza nach Stockholm
mit – und hat am Ende sogar noch Geld übrig!
4 000 000
Octavia Fahrzeuge hat ŠKODA bis heute produziert. Das Jubiläumsfahrzeug, ein Octavia* der dritten
Generation in race Blue, rollt im Stammwerk mladá Boleslav vom
Band. Seit 1996 setzt der Octavia maßstäbe im Kompaktsegment
und ist das mit Abstand meistverkaufte modell der marke.
HANs-JOACHIM sTUCK, einer der bekanntesten
deutschen rennfahrer, fährt in Zukunft privat einen
ŠKODA Yeti mit einem 2,0 tDI/140 PS* starken Dieselmotor und Allradantrieb. Stuck hat berufliche Verbindungen zur ŠKODA motorsportabteilung und beteiligte
sich an der Abstimmung des rallye-Fabia Super 2000.
11 000 000 MOTOREN. So viele Aggregate hat ŠKODA bis dato
produziert. rund 3600 Beschäftigte fertigen im ŠKODA Stammwerk aktuell täglich bis zu 4400 Einheiten. Seit dem Jahr 1899 werden in mladá Boleslav
Aggregate gefertigt. Zunächst für motorräder, ab 1905 für Automobile.
5
6
nehm überrascht. Das Aussehen ist so gelungen, dass ich mich nicht zurückhalten kann, das Fahrzeug zu den besten zu zählen, die ich in letzter Zeit
gesehen habe. Mit Verlaub kann dieses neben westeuropäische Luxuswagen gestellt werden.“ So schrieb der Redakteur Jezdinský in der Zeitschrift
Motor Revue Nr. 24 vom 15. April 1933. Eine kleine Übertreibung. Dennoch
handelte es sich beim ŠKODA 420 um ein herausragendes Produkt.
neuer rahmen, weniger Gewicht
Fahrzeuge der Marke hatten bis dato, wie die meisten der damaligen Zeit,
nicht besonders steife Leiterrahmen. Die Karosserien mussten deshalb
sehr robust sein. Das machte Automobile so schwer. Josef Zubatý entwarf
hingegen einen Zentralrohrrahmen, der vorne wie eine Gabel geteilt war,
um Motor und Getriebe zu tragen. Hinten setzen die Autobauer erstmals
bei einem ŠKODA so genannte Schwingachsen ein. Diese Lösung erhöhte
die Fahrwerkssteifigkeit enorm. Die Karosserie durfte nun leichter werden.
Der neue ŠKODA 420 brachte 250 kg weniger auf die Waage als ein vergleichbares Vorgängermodell, das noch stolze 1000 kg gewogen hatte.
Der Ein-Liter-Motor entsprach damals der billigsten Steuerklasse, die
pro Jahr 210 Kronen kostete. Mit dem dreistufigen Getriebe erreichte das
Fahrzeug eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 50 km/h.
Im Februar 1934 folgte der ŠKODA 418 Popular mit eigenständiger Aufhängung der Vorderräder. Das Modell machte seinem Namen alle Ehre. Ein Volltreffer! Nicht nur sein Äußeres, auch sein Preis gefiel: 17 800 Kronen. Das Konzept
des Zentralrohrrahmens und des Motors hatte noch bis zur ersten Hälfte der
1960er Jahre im Modell ŠKODA Octavia Bestand. Der Popular wurde in verschiedenen Versionen nicht nur national, sondern auch in vielen europäischen
Ländern ein Verkaufserfolg. Stolz präsentierte sich nun die Marke ŠKODA auf
internationalen Automobilmessen – vertreten durch Direktor Ing. Karel Hrdlička.
Dunkle Jahre
Die letzte große Fahrzeugmesse, an der Karel Hrdlička teilnehmen sollte,
fand im Februar 1939 in Berlin statt. Der Messestand mit dem verchromten
Fahrwerk des Popular zog beachtliches Interesse auf sich; auch das der
höchsten Repräsentanten des Dritten Reichs. Laut Protokoll sollten diese
sich hier für fünf Minuten aufhalten. Tatsächlich widmeten sie dem ŠKODA
1988 ŠkodA Favorit Links
1990 ŠkodA Forman Unten
1988
1990
1950
Messestand zwanzig Minuten. Das Foto, das Karel Hrdlička mit Adolf Hitler
zeigte, machte die Runde und wurde nahezu in allen damaligen tschechoslowakischen Zeitungen veröffentlicht.
Wenig später, am 15. März 1939, fiel die Wehrmacht in die Tschechoslowakei ein. Der Automobilhersteller ŠKODA wurde Bestandteil der
Hermann-Göring-Werke. An dessen Spitze verblieb zunächst Ing. Karel
Hrdlička, jedoch nicht für lange Zeit. Die Nazis durchsuchten am 16. Oktober 1941 sein Haus und enthoben ihn seiner leitenden Stelle. Der Grund:
Hrdličkas Mitgliedschaft in der Freimaurerloge. Dass es für ihn nicht
schlimmer kam, mag auch an der Fotografie von der Berliner Fahrzeugmesse gelegen haben, die bei der Durchsuchung gefunden wurde.
Nach dem Machtwechsel wandte sich im Mai 1945 der kommunistische
Abgeordnete Gustav Souček mit dem Angebot an ihn, seine Direktorenstelle
erneut anzutreten. Voraussetzung dazu war eine kleine Formalität: der Beitritt
zur Kommunistischen Partei. Dies jedoch lehnte Ing. Karel Hrdlička ab. Der
Mann, der ŠKODA zur nationalen Top-Adresse unter den Automarken gemacht
hatte, ging in Rente. Er starb im Jahre 1979 im Alter von 91 Jahren.
5 / Limousinen-cabriolet ŠKODA
Popular OhV (1938) in den
Diensten des Konsulats der uSA
in der tschechoslowakei (1938)
beim Service.
6 / Begeistert zeigen sich
die Journalisten bei der Präsentation
des ŠKODA 420 auf dem
Werksgelände in mladá Boleslav
Foto mit Folgen
Die Fotografie von der Berliner Automobilmesse 1939 sollte jedoch noch
Auswirkungen auf das Schicksal des Sohnes Ing. Petr Hrdlička, geboren 1934,
haben. Nicht genug, dass der Vater als früherer Werksdirektor alle Voraussetzungen eines Kapitalisten erfüllte, das Foto rückte diesen außerdem
in die Nähe der Nazis. Trotz hervorragender Schulnoten verweigerten die
Kommunisten dem jungen Petr nach dem Schulabschluss einen Studienplatz.
„Der Schüler Hrdlička lernt fleißig und erfolgreich, er hilft sogar schwächeren
Kommilitonen, aber dies nur mit dem Hintergedanken, unser Volk zu schädigen“, hieß es in der Begründung. Er solle erst lernen, was es heißt zu arbeiten. So begann Petr Hrdlička als Lehrbub bei ŠKODA in Mladá Boleslav.
Erst in den 1950er Jahren konnte er das begehrte Maschinenbaustudium,
Schwerpunkt Automobil, beginnen. Er war es, der letztlich der Marke mit
seinem Enthusiasmus zu späterer Zeit den Anschluss an westliche Technik und so das Überleben sicherte. Petr Hrdličkas Sohn Martin ist heute
in dritter Generation bei ŠKODA AUTO tätig. Er bekleidet eine leitende
Position im Bereich Technische Entwicklung.
JAN KRáLíK
1994
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
1996
1994 ŠkodA Felicia
1996 ŠkodA octavia
1995 1995
1998 ŠkodA octavia Combi
1995 ŠkodA Felicia Pickup
Oben (blau)
1995 ŠkodA Felicia Fun
Links (gelb)
1995 ŠkodA Felicia Combi
Links
1991 ŠkodA Pickup
1991
1995
1998
15
16
extratour 4.13
sEPTEMBER
FAMIlIENAUTOs DEs JAHREs werden der Fabia combi* und der Octavia
ZWEI WElTPREMIEREN auf der IAA zeigen: unsere marke
macht weiter tempo mit neuen modellen. Auf der
Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt hebt
sich der Vorhang für den
neuen rapid Spaceback*
und den komplett überarbeiteten Yeti* – erstmals
in zwei Varianten.
combi*. Bei der gemeinsamen Leserwahl der Fachzeitschrift AutoStraßenverkehr
und des monatsmagazins Eltern zeigt sich: Beide Fahrzeuge sind für Familien
gradezu ideal. An dem Voting nehmen 35 774 Leserinnen und Leser teil.
2013
KlEINEs AUTO, GROssER ERFOlG
In mladá Boleslav läuft der 1,5-millionste ŠKODA Fabia* der
zweiten Generation vom Band. Bis zum Jubiläumstag wurden
weltweit 3 253 817 Fabia Automobile der ersten und zweiten
Generation ausgeliefert. Der Kleinwagen ist damit nach dem
Octavia* das meistverkaufte ŠKODA modell.
MOTORsPORT
BEIM FIlMFEsT HAMBURG
fahren die ŠKODA VIP-Shuttles wieder die Prominenz an den roten
teppich. Seit 13 Jahren steht ŠKODA
AutO Deutschland dem renommierten Filmfest zur Seite. Ein highlight in diesem Jahr: die schottische
Schauspielerin tilda Swinton.
in historischer Siegesspur
ŠKODA blickt dank hervorragender Fahrzeuge und glänzender Fahrer 2013 auf eine sehr
erfolgreiche Rallye-saison auch jenseits der WM-Pisten zurück. Eine Nachlese.
Konstantin Keil und
Bernd hosse im ŠKODA
Fabia r2 begeistern
das Publikum an der
Piste mit einem gekonnten Sprung. In der
ADAc-rallye-masters
kamen sie in der Gesamtwertung aller Klassen
auf einen beachtlichen
vierten rang.
S
chnelle Autos mit dem ŠKODA Logo sind während einer Motorsportsaison auch abseits der WM-Pisten unterwegs. Das Team Konstantin Keil und Bernd Hosse flog in der Rallye-Saison 2013 wie der
geflügelte Pfeil ihrer Marke von Sieg zu Sieg, von einem Treppchenplatz zum nächsten. Mit ihrem ŠKODA Fabia R2 starteten sie in der ADAC
Rallye Masters und im Norddeutschen ADAC Rallye Cup. Schon vor SaisonEnde holten sie den Divisionstitel ADAC Master in der Klasse 5, in der sie
mit ihrem Rallye-Renner, einem 1,6 Liter Benziner mit 185 PS Saugmotor,
eingruppiert waren. In der Gesamtwertung aller Klassen kamen sie in der
Rallye Masters auf einen beachtlichen vierten Platz. Den Norddeutschen
ADAC Rallye Cup beendeten sie als Vizemeister.
Dabei hatten Konstantin Keil aus Niestetal und Bend Hosse aus Witzenhausen keineswegs immer das Glück auf ihrer Seite. Mehrere Reifenschäden in verschieden Läufen verwandelten Vorsprünge in Rückstände. Beim
ersten Vorlauf zum ADAC Rallye Masters Anfang Oktober in Heidenheim
an der Brenz hatten sie sich für die falschen Reifen entschieden. Sie waren auf Tockenreifen gestartet, dann öffnete der Himmel alle Schleusen.
Dennoch schafften Keil und Hosse bei diesem Lauf nicht nur den Sieg in
ihrer Gruppe, sondern holten sich vorzeitig den Meistertitel in der Klasse 5.
Der letzte Lauf zum ADAC Rallye Masters in Kirchham bei Bad Füssing
verlief ebenfalls nicht ohne Probleme. Erst ein Ölverlust, dann drehte sich
das Auto von der Strecke und schlug mit der linken Seite gegen einen Baum.
Immerhin kam das Team in seiner Gruppe trotzdem auf Platz zwei. O-Ton
Keil: „Ich war stets in der Division vorne dabei, und der vierte Gesamtrang in
der Endwertung des ADAC Rallye Masters ist ein geniales Ergebnis für mich.“
Erfolge im classic cup
Dass sich der Fabia R2 in historischer Spur bewegt, davon legte der ADMV
Classic Cup 2013 Zeugnis ab. Bei den Läufen, in denen historische Rallyefahrzeuge an den Start gehen, waren mehrere ŠKODA 130 RS erfolgreich
dabei. Gesteuert von den Piloten Rico Meusel, Herbert Gartenschläger,
Jens Vogt und Lothar Thomas, blitzte der Glanz vergangener Zeiten auf.
Der ŠKODA 130 RS ist eine Rallye-Legende wie aus dem Bilderbuch. Von
Mitte der 1970er Jahre bis Anfang der 1980-er war er das atemberaubende
Nonplusultra des tschechoslowakischen Motorsports. Bei der Rallye Monte
Carlo, einer der bekanntesten internationalen Rallyes, holte das tschechische
Team Václav Blahna/MiloslavZapadlo im Jahr 1977 mit dem 130 RS den Sieg in
seiner Klasse. Damals zählten freilich auch die erreichbaren Höchstgeschwindigkeiten. Das ist beim Classic Cup anders. Rico Meusel, der gemeinsam mit
den anderen 130 RS-Fahrern in der Saison 2013 ganz vorn mitfuhr: „Bei den
Rennen handelt es sich um Gleichmäßigkeitsprüfungen, die zwar unter Rennbedingungen stattfinden, bei denen es aber nicht um Höchsttempo geht.“
ŠKODA WINTERTRAINING 2014
Spurwechsel auf 1000 Metern höhe
Ein Fahrtraining in schnee und Eis als
Weihnachtsgeschenk? Warum nicht!
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
E
in frostiger Fahrspaß wartet auf alle, die beim ŠKODA Wintertraining mitmachen. Das Fahrerlebnis in Schnee und Eis vor der Kulisse
der Alpen findet vom 24. bis 26. Januar 2014 statt: am Lungauring
bei St. Michael im salzburgischen Lungau. Hüttengaudi, Wellness-Atmosphäre und österreichische Schmankerl inklusive. Ob Schnee-Training
oder Aquaplaning-Übungen, Spurwechsel, Hindernisparcours oder Bremstraining. Beim ŠKODA Wintertraining unter dem Motto „Sicher mehr
Spaß im Winter“ lernen ŠKODA Fahrer ihr Auto noch besser kennen und
feilen an ihrer Fahrtechnik.
SPort & FreiZeit
OKTOBER
BEWEIs FÜR sERVICEQUAlITÄT
DIE lÄNGsTE slOTCAR-BAHN Deutschlands wächst im clubraum des
Slot racing club Bannewitz bei Dresden zusammen. Sie ist 48 meter lang, hat
sechs Spuren und wird voraussichtlich im herbst 2014 der Austragungsort für
die schon zu DDr-Zeiten bekannte ŠKODA Slotcar-rallye sein.
Das ŠKODA Qualifizierungsprogramm
zum Geprüften Automobil-Serviceberater
wird erfolgreich rezertifiziert. Das
Prüfungsgremium hebt dabei den hohen
praktischen Übungsanteil hervor. ŠKODA
AutO Deutschland gehört seit 2001 einer
Gütegemeinschaft an, die Ausbildungsstandards überprüft.
sEPP WIEGAND
IM PECH mit
einem Podestplatz vor Augen muss der ŠKODA Pilot am Finaltag
der rallye Spanien aufgeben, dem vorletzten Saisonlauf in der
FIA rallyeWeltmeisterschaft. Wiegand liegt auf dem zweiten Platz
in der Wrc 2, als ihn ein technisches Problem zum Stopp zwingt.
RAllYE-sAIsON 2014
europa ruft!
D
as Team ŠKODA AUTO Deutschland beendet die FIA Rallye Weltmeisterschaft
2013 nach einer Saison mit Licht und Schatten auf einem guten sechsten Gesamtrang in der WRC-2-Wertung. Dem Sieg in Monte Carlo folgten dritte Plätze
in Schweden und Portugal sowie Platz vier bei der Rallye Deutschland. Auf Sardinien
und in Spanien fiel der ŠKODA Fabia S2000 von Sepp Wiegand und seinem Beifahrer
Frank Christian technisch bedingt aus.
Die Weichen fürs nächste Jahr sind bereits gestellt: 2014 werden Sepp Wiegand
und Frank Christian im Fabia S2000 bei mindestens sechs Läufen zur Rallye
Europameisterschaft (ERC) antreten. Um welche Läufe es sich dabei handelt, ist
noch nicht entschieden.
Beim ADmV classic
cup 2013 blitzte
der Glanz vergangener Zeiten auf.
mehrere ŠKODA 130
rS waren erfolgreich
dabei. Dieser wird
gesteuert vom
Piloten rico meusel.
Foto Oben.
Der ŠKODA 130 rS
mit matthias Kahle
hinterm Lenkrad ist
ein Augenschmaus
und bei jeder historischen rallyeveranstaltung der
Publikumsliebling.
Schaulaufen in der Eifel
Auch beim diesjährigen Eifel Rallye Festival und der Spezialshow
Slowly Sideways in der Eifelstadt Daun war der ŠKODA 130 RS ein feiner
Edelstein. Der Name Slowly Sideways – auf Deutsch: langsam seitwärts
– sagt schon, worum es bei dieser Veranstaltung geht: um genüssliches Driften, stimmungsvolles Schaulaufen, einen rauschenden Auftritt
berühmter Fahrzeuge, die in längst vergangenen Zeiten ihre Schlachten schlugen und Titel und Preise holten. Um Bestzeiten geht es heute
nicht mehr, nur um Freude, um automobilen Genuss.
Und wie es sich für ein Auto mit der glanzvollen Rennhistorie
eines ŠKODA 130 RS gehört, saß in der Eifel kein Geringerer hinter dem
Steuer als der siebenfache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle. Gemeinsam mit ŠKODA hat Kahle, der sich mit seiner Firma „Kahle Motorsport“
um historische Fahrzeuge kümmert, das Auto aus Originalteilen aufgebaut. Vorbild war das Siegerauto von Monte Carlo 1977, das mit
1,3 Litern Hubraum und 136 PS unterwegs war. Der ŠKODA 130 RS befand
sich in Daun in bester automobiler Gesellschaft. Die Exweltmeister
Walter Röhrl sowie die beiden Schweden Stig Blomqvist und Björn
Waldegard hatten ebenfalls ihren Spaß bei Slowly Sideways. Und der
ŠKODA 130 RS bewies einmal mehr: Legenden sterben nicht.
VOLKER PANECKE
Die Teilnehmer reisen im Laufe des Tages individuell mit ihrem
eigenen Fahrzeug an und checken im Hotel ein. Nach der Begrüßung
erwartet die Gäste ein gemeinsames Abendessen in zünftiger HotelAtmosphäre. Eine kurze theoretische Einführung durch die Instruktoren
am Morgen des nächsten Tages, und schon macht sich die Gruppe gemeinsam auf den Weg zur nahegelegenen Trainingsstrecke. Hier startet
das ŠKODA Wintertraining in 1075 Metern Höhe auf Schnee und Eis, unterbrochen durch eine Mittagspause, mit Übungen zu allen fahrphysikalischen Zusammenhängen. Im beheizten VIP-Pavillon stehen den ganzen Tag über Heiß- und Kaltgetränke sowie Snacks und Kuchen bereit.
Mit einem deftigen Hüttenabend klingt der Trainingstag aus. Nach dem
Frühstück am Abschlusstag können sich die Teilnehmer noch einmal
in den Wellness-Räumen des Hotels entspannen oder wintersportlich
betätigen, bevor sie sich auf die Heimreise nach Deutschland machen.
Das ŠKODA Wintertraining zum Preis ab 449 Euro pro Person eignet
sich auch prima als Geschenkgutschein zu Weihnachten. Informationen und Anmeldungen unter:
www.skoda-fahrerlebnis.de
Bilderbuchstart
Saison 2013:
Die monte carlo
beendeten
Sepp Wiegand und
Frank christian
im Fabia S2000
auf Platz eins.
DER VORlÄUFIGE ERC-KAlENDER 2014 /// 03.01.14 Jänner-Rallye, Österreich /// 31.01.14 Rallye Lettland /// 27.03.14 Rallye Sibiu, Rumänien /// 28.03.14
Akropolis-Rallye Griechenland /// 17.04.14 Rallye Irland /// 15.05.14 AzorenRallye, Portugal /// 19.06.14 Ypern-Rallye, Belgien /// 17.07.14 Rallye Estland ///
29.08.14 Rallye Barum, Tschechien /// 19.09.14 Rallye Zypern ///
23.10.14 Rally du Valais, Schweiz /// 06.11.14 Korsika-Rallye, Frankreich ///
17
extratour 4.13
NOVEMBER
1,5 MIllIONEN AUTOs hat ŠKODA im Werk
Kvasiny in Ostböhmen gebaut, wo der Superb*,
Yeti* und roomster* vom Band laufen. Das Jubiläumsauto: ein ŠKODA Superb.
IN DEUTsCHlAND
lieferte ŠKODA im Vergleich
zum Oktober des Vorjahres
23,5 Prozent mehr Autos
aus. Weltweit steigt der
Zuwachs im gleichen
Zeitraum um 7,5 Prozent.
2013
DER FAUsT, größter deutscher theaterpreis, wird erstmals
EsAPEKKA lAPPI triumphiert für ŠKODA auch beim Finale der FIA
European rally championship (Erc) in den Schweizer Alpen. Der passende Abschluss zu einem erfolgreichen rallyejahr für ŠKODA, gekrönt
von den Titeln in der ERC und der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft.
MÁslOVICE
Alles in Butter
in Butterhausen
in Berlin verliehen. Fahrzeugpartner ŠKODA sorgt auch in
diesem Jahr mit einer exklusiven Fahrzeugflotte für Mobilität und
Komfort der prominenten teilnehmer.
Auf einer Dienstfahrt durch Mittelböhmen fand unser leser
Ernst Frechen zufällig das Buttermuseum in Màslovice und berichtet
uns von seiner fetten Entdeckung.
M
áslovice ist eine auffällig gepflegte Gemeinde in Mittelböhmen
mit renovierten Häuschen und schnuckeligen Gärten davor.
Selbst wer den Wegweiser zum Muzeum másla, dem Buttermuseum, noch nicht bemerkt hat, spürt: Hier gibt es mehr zu entdecken als nur eine Kneipe. Auf diesen Eindruck haben es die Máslovicer
auch ausdrücklich abgesehen, wie Ernst Frechen herausfand. Vor acht
Jahren hatten sich die Einwohner aus Butterhausen, wie Máslovice auf
Deutsch heißt, nämlich zusammengesetzt und die Köpfe darüber zerbrochen, wie sie touristisches Leben in ihr 329-Seelen-Dorf bringen können.
„Zum Spaß sagte einer aus unserer Familie, man könne ja ein Buttermuseum eröffnen, wenn man schon die Butter im Ortsnamen trüge“, erfuhr unser Leser von Vladimira Sykorová, der Bürgermeisterin und Museumsdirektorin in einer Person. Die Idee stieß allseits auf Zustimmung. Dann ging alles
sehr schnell. Die Gemeinde stellte ein Haus zur Verfügung, die Renovierung
zahlte der Staat, und eine Stiftung butterte ein bescheidenes Startgeld von
800 Euro zu. Das erste Butterfass in der Ausstellung stammte von der Großmutter der Bürgermeisterin. Seit der Eröffnung des Museums im Dezember
1997 läuft es mit dem Tourismus in Butterhausen wie geschmiert. Jährlich
kommen 4000 Besucher zum Schauen und Mitmachen.
Streichfett von Adel
Wo in Máslovice jetzt alles in Butter ist, fragt sich mancher im Ort: Warum
nicht schon früher? Ein aristokratisches Blaublut aus den frühen Tagen der
Dorfgründung hatte den Máslovicern schon vor vielen hundert Jahren die
Möglichkeit zur spät entdeckten Imagewerbung in die Wiege gelegt. „Der
Name Máslovice leitet sich historisch vom Namen eines Adligen ab, der sich
hier niedergelassen hatte. Seine Familie nannte man hier Maslovci, wie erste schriftliche Erwähnungen von 1052 bezeugen“, sagt Vladimira Sykorová.
Mit dem feinen Fettaufstrich hat Máslovice also eigentlich gar nichts zu tun.
Die Máslovicer verstehen mittlerweile eine Menge vom dem, was sie
zum Kultdorf erhob. Den Besuchern im Museum zeigen sie, wie aus Milch
Butter wird. „Was leicht aussieht, ist gar nicht so einfach und erfordert Ausdauer und Geduld“, schreibt uns Ernst Frechen. Die Bauern schöpften früher
von der Milchoberfläche den Rahm aus großen Töpfen ab und ließen ihn
so lange stehen, bis er mit Hilfe von Milchsäurebakterien sauer wurde. Erst
dann schlugen sie ihn in zylinderförmige Butterfässer. Ein Stößel drückt den
Rahm im Butterfass durch eine gelöcherte Holzscheibe. Dabei gerinnt das
Fett im Rahm. Eine Butterscholle entsteht. Sie schwimmt in einer Flüssigkeit, der Buttermilch. Das Gelingen hängt von Temperaturen und Geschick ab.
Krippe aus Butter
Ernst Frechen hatte es „nach einer gefühlten Ewigkeit schließlich geschafft“, Butter herzustellen. Aufs Brot geschmiert schmeckte sie „richtig
frisch“. Zwischen den verschiedenen Fässern, Tiegeln und Schemeln –
Meilensteine in der Entwicklung
der Butterherstellung – blieb sein
Blick an einem Schaukelfass hängen. „Kinder schaukelten darauf
und schlugen so spielend die Butter“, erklärte ihm die Direktorin.
Die Butterfahrt unseres Lesers
führt schließlich in die Gegenwart.
Aus mehr als 50 Ländern zeigt das
Museum Butterpapiere – in allen
Formen und Farben. „Die meisten
davon sind Spenden unserer Fans“,
sagt Vladimira Sykorová. Von denen hat das Museum mittlerweile
viele. Manche kommen jedes Jahr wieder, wenn aus rund 20 Kilo Butter eine Weihnachtskrippe entsteht. Unter Anleitung lernen die Butterschnitzer
dann, mit Messer und Spachtel die überlieferten Figuren aus der fettigen
Masse zu formen. Die schönsten werden bis Ende Januar ausgestellt.
kombiniert
4,0 – 3,6
3,8 (m³/100km)
4,7 – 4,1
4,4 (m³/100km)
108 – 96
79
c-B
A+
Fabia
Fabia combi
Fabia Scout
Fabia rS
GreenLine
8,0 – 4,1
8,0 – 4,1
7,3 – 5,1
7,3 – 5,1
4,1
5,2 – 3,0
5,2 – 3,0
4,5 – 3,6
4,5 – 3,6
3,0
6,2 – 3,4
6,2 – 3,4
5,5 – 4,2
5,5 – 4,2
3,4
148 – 89
148 – 89
128 – 109
128 – 109
89
E – A+
E – A+
D–B
D–B
A+
rapid
rapid Spaceback
1.6 tDI cr 66 kW GreenLine
1.4 tSI 90 kW DSG
7,4 – 4,9
8,0 – 4,5
4,5
7,4
4,8 – 3,5
4,8 – 3,4
3,4
4,8
5,8 – 4,0
5,8 – 3,8
3,8
5,8
137 – 106
134 – 99
99
134
E–A
E–A
Octavia III
Limousine
combi
Octavia rS
4x4
7,9 – 4,6
7,9 – 4,6
7,9 – 4,6
8,1 – 5,7
8,4 – 5,5
5,1 – 3,3
5,1 – 3,3
5,1 – 3,3
5,4 – 3,9
5,7 – 4,0
6,1 – 3,3
6,1 – 3,3
6,1 – 3,3
6,4 – 4,6
6,7 – 4,5
141 – 87
141 – 87
141 – 87
149 – 119
156 – 119
D–A
D–A
D–A
c–A
D–A
roomster
Praktik
8,3– 5,4
8,3 – 5,4
5,3 – 3,7
5,3 – 4,0
6,4 – 4,2
6,4 – 4,5
149 – 109
143 – 119
E–A
Yeti
1.2 tSI 77 kW
1.6 tDI 77 kW GreenLine
2.0 tDI 4x4 125 kW
10,6 – 5,2
7,1
5,2
7,1
6,8 – 4,2
5,4
4,2
4,9
8,0 – 4,6
6,0
4,6
5,7
189 –119
140
119
149
F–B
D
B
c
Superb FL
Limousine
combi
13,0 – 5,2
13,0 – 5,2
13,0 – 5,2
7,0 – 3,6
7,0 – 3,6
7,0 – 3,8
9,3 – 4,2
9,3 – 4,2
9,3 – 4,3
217 – 113
215 – 109
217 – 113
F–A
F–A
F–A
IMPRESSUM
klasse
außerorts
5,9 – 5,0
5,5 (m³/100km)
citigo
citigo cnG
effizienz-
innerorts
emissionen
g/km
VErBrAuch, cO2-EmISSIOnEn unD EnErGIE-EFFIZIEnZKLASSE*
Verbrauch
l/100 km
18
D
Weitere Informationen
zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen,
spezifischen CO2-Emissionen
neuer Personenkraftwagen
können dem „Leitfaden
über den Kraftstoffverbrauch,
die CO2-Emissionen und
den Stromverbrauch neuer
Personenkraftwagen“
entnommen werden, der an
allen Verkaufsstellen und
bei der DAT Deutsche
Automobil
Treuhand GmbH,
Hellmuth-Hirth-Str. 1,
73760 Ostfildern-Scharnhausen
(www.dat.de)
unentgeltlich erhältlich ist.
Verbrauch nach Verordnung (EG)
Nr. 715/2007;
CO2-Emissionen und CO2-Effizienz
nach Richtlinie 1999/94/EG
HERAUsGEBER
ŠkodA Auto deutschland gmbh
Max-Planck-Str. 3-5 / 64331 Weiterstadt
tel. 0 61 50-133-0
[email protected]
VERANTWORTlICH
leiter unternehmenskommunikation:
Christof Birringer
REDAKTION:
georg Schuler / Punkt und Pixel, Mainz
katrin thoß, rainer Strang
lAYOUT:
Handschuh Grafikdesign, Frankfurt
DRUCK:
Westdeutsche Verlags- und druckerei gmbh
gedruckt auf 100-prozentigem Altpapier
HAllO, ŠKODA
0800 4 42 42 44
Viele Auskünfte unter einer
Nummer, 365 Tage im Jahr und
rund um die Uhr gebührenfrei
Fettige Kleinkunst:
rund ums Buttermuseum (oben)
in máslovice rankt
sich eine dörfliche
tradition der
besonderen Art.
leSereCho
ZUR RICHTIGEN ZEIT AM RICHTIGEN ORT und in der richtigen
DER KlEINsTE ŠKODA ist ein restwertriese. In der gleichnamigen, halbjährlich durchgeführten Studie
bescheinigt Focus Online dem dreitürigen ŠKODA citigo 1,0
mit 44 kW (60 PS)* in der Ausstattungslinie Easy erneut
den geringsten Wertverlust in der Klasse der minis.
menge müssen Fahrzeugteile und -komponenten zur Verfügung
stehen, dann ist die reibungslose Produktion in den weltweit 13 ŠKODA
Fertigungsstandorten gewährleistet. mit neuen high-tech-Lösungen
für das Stammwerk mladá Boleslav macht ŠKODA seine teilelogistik jetzt
noch effizienter, schneller und umweltfreundlicher.
MEHR Als 77.000 Leserinnen und Leser des magazins
Auto Bild Sportscars küren den Octavia rS* zur sportlichsten
Limousine des Jahres 2013 in der Klasse „Limousine Serie“.
BEI DER „AUTO TROPHY”, Leserwahl des Fachmagazins Auto Zeitung erobert ŠKODA gleich drei Klassensiege
und ist damit der Importeur mit den meisten Gewinnern.
Eindeutiges Votum: ŠKODA citigo*, Yeti* und Superb* sind
in ihren jeweiligen Kategorien die besten Fahrzeuge.
D
ie Nachricht erreichte Ralf Schulze aus Bad König im Odenwald nach
einer Urlaubsreise. „Im Briefkasten wartete die Benachrichtigungskarte
der Post auf uns“, erzählt der gebürtige Berliner. Als er den Umschlag mit der
Absenderadresse von Auto Straßenverkehr schließlich in den Händen
hielt, war ihm gleich klar, „dass das etwas Größeres ist“. Volltreffer, denn aus
dem Einschreiben erfuhr Ralf Schulze, dass er jenen ŠKODA Octavia Combi
gewonnen hatte, den die Redaktion beim Jubiläumsrätsel in Ausgabe 19 verlost hatte. Für unseren Jubiläumspreis hatte ŠKODA ein besonderes Paket
geschnürt. Der candyweiße Octavia Combi, ein 1,6 TDI Green Tec* in AmbitionAusstattung fährt mit in Wagenfarbe lackierten 18-Zoll-Alufelgen vor und
schultert auf dem Original Trägersystem auch noch eine praktische Dachbox.
Gesamtwert: rund 30 000 Euro.
U
nser ŠKODA Freund Jörg Wanke hatte während seiner Vorbereitungen
zum 50. ŠKODA Treffen auf der Ostseeinsel manchmal Zeit für einen Blick
gen Himmel. Da fiel im eines Tages diese Wolke ins Auge. „Sieht sie nicht aus
wie das ŠKODA Logo?“, schrieb er der Extratour. Die Frage ließ keinen Zweifel
zu: „Ja!“ Ein Eindruck, den wir bei genauerem Hinsehen tatsächlich teilen.
JöRg WANKE, hERiNgSDORF AuF uSEDOm
STEFAN CERChEz, RedAKTioN AUTo STRASSeNVeRKeHR;
AuSgAbE 25/2013
rEISEtIPP
ButtErmuSEum/muZEum máSLA
máslovice
Pražská 3
250 69 Vodochody
Öffnungszeiten:
Ganzjährig, außer Februar:
Sa und So: 10 – 12.00 uhr
und 13 -16.00 uhr
I
ch, links im Bild, wohne in Gera/Thüringen. Meine Schwester mit Familie wohnt
in Hallgarten im Rheingau (wo das Foto entstand; die Red.). Ich fahre jetzt
schon den dritten ŠKODA und konnte alle überzeugen, diese Marke zu wählen.
Entscheidend sind natürlich der Preis, die Qualität und die Zuverlässigkeit.
Wir sind alle sehr zufrieden, denn die Werkstattbesuche beschränken sich nur
auf die Durchsichten! Mein Combi ist jetzt sechs Jahre alt, und außer tanken
muss ich nichts machen. Ein Großes Lob an ŠKODA. Macht weiter so.
JöRg LiEbESKiND, gERA
Anmeldung zur Führungen
auf Deutsch unter:
[email protected]
www.maslovice.cz/web/cs/
muzeum-masla
Anfahrt aus richtung
Dresden: Autobahn
A17/D8, Abfahrt
Kralupy nad Vltavou,
ab hier etwa sieben
Kilometer über Postřižín
bis nach máslovice.
HINWEIS
Die Redaktion
behält sich vor,
Beiträge
und Leserbriefe
zu kürzen.
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
Sie finden in der Ausgabe einige dieser
Zeichen. Dabei handelt es sich nicht um
einen Druckfehler. Es steckt etwas dahinter!
Die Zeichen weisen darauf hin, dass die
nebenstehenden Bilder einen unsichtbaren
Code enthalten. Wenn Sie über ein Smart-
www
phone oder ein Tablet verfügen, verbindet Sie dieser Code
mit für den Artikel erstellten Internetinhalten und macht
den Artikel multimedial. Unterstützt werden derzeit Smartphones mit den Betriebssystemen iOS (Apple iPhone)
sowie Android (Google Android). Weitere Betriebssysteme
wie Windows Mobile und Symbian OS befinden sich in Vorbereitung.
UND SO FUNKTIONIERT’S:
Das benötigte Programm kann auf dem betreffenden Smartphone kostenlos installiert und mit einem Klick gestartet
werden. Eine Kurzanleitung erleichtert Ihnen die Anwendung.
Anschließend die Kamera etwa 15 Zentimeter über das Bild
halten und langsam absenken. Die Verbindung zum verknüpften Inhalt wird hergestellt.
SO BEKOMMEN SIE DIE NÖTIGE SOFTWARE:
– Laden Sie bitte die kostenlose Digimarc DiscoverApp aus dem Apple App Store für Ihr iPhone oder
aus dem Android Market für Ihr Android-Smartphone herunter– Starten Sie die App durch Drücken des Programmsymbols
und folgen Sie der Programmanleitung auf dem Bildschirm.
D
A
ls Beweis dafür, dass es der ŠKODA Yeti* auch durch dick und dünn neben
den Asphaltstraßen schafft, schicke ich ein Foto. Ein starkes Gewitter mit
heftigem Regen hatte die einzige Zufahrt von den Bergen zum Defereggental
in Osttirol zerstört und in eine Schlammlandschaft verwandelt. Ohne die Fahrleistung des Yeti mit Allradantrieb hätten wir es weder durch den knietiefen
Schlamm noch über die Bretter-Brücke geschafft. So waren wir pünktlich zum
STEFAN SpORN, FREChEN
Ferienende wieder zu Hause.
I
ch fahre ŠKODA seit 40 Jahren. Mein erster war ein gebrauchter 1000 MB. Heute erfreut uns der 1,4 TSI Octavia Tour. Besonders gut für lange Fahrten macht
sich der große Kofferraum! Es ist unser sechster ŠKODA in den vergangenen 40
LEON gEbER, ROSTOCK
Jahren.
er kleine Maurice und seine Eltern
waren gemeinsam mit anderen
ŠKODA Fans in Mladá Boleslav dabei, als
unser Kilometerkönig Peter Kirchhoff die
Tacho-Million schaffte. In der Kinderecke
des ŠKODA Muzeums verliebte Maurice
sich unsterblich in ein Citigo Rutschauto.
Bald darauf bekam er ein Riesenpaket
von ŠKODA! Heraus rollte ein weißer MiniCitigo. Die Eltern des Jungen schrieben:
„Maurice saust gerne damit durch unsere
Wohnung und hat seinen Spaß beim Drücken der vielen Knöpfe. Wir werden das ŠKODA Rutschauto auf jeden Fall für weiFAmiLiE gARREiS, LübECK
teren Nachwuchs oder Enkelkinder aufheben!“
Wir möchten sicher sein, dass Sie die neueste Extratour pünktlich im Briefkasten finden. Schicken Sie uns den
ausgefüllten & frankierten coupon zu. Oder schreiben Sie eine E-mail mit allen Angaben an: [email protected]
Bitte schicken sie mir die Extratour an meine neue Adresse
Meine bisherige Adresse
ab datum
ŠKODA Info-Service
Bitte schicken Sie die extratour auch an
Postfach 230040
Citigo / Citigo Cng
octavia limousine
Yeti
Fabia limousine
octavia Combi
Praktik
Fabia Combi
octavia rS
Zubehör
Fabia Scout
roomster
Fabia rS
roomster Scout
rapid
Superb
rapid Spaceback
Superb Combi
greenline /
Modell angeben
Senden Sie mir
unterlagen
über folgende
ŠKODA modelle
55051 Mainz
19
20 extratour 4.13
ŠkodA internAtionAl
MeilenSteine der ŠkodA
MotorenFertigung
1899
laurin & klement präsentieren ein Fahrrad mit hilfsmotor, die sogenannte Motocyclette. das Motorrad erreicht eine höchstgeschwindigkeit von über 50 km/h
1905
ŠKODA AGGREGATE-BAU
l&k stellt die "Voiturette A" vor. ein wassergekühlter,
sieben PS starker Zweizylinder-Motor mit einem hubraum von 1.100 cm³ kommt zum einsatz.
motor nr. 11 000 000
E
lf Millionen Motoren! Mit dieser Produktionszahl
hat ŠKODA soeben Unternehmensgeschichte geschrieben. Das Jubiläumsaggregat ist ein 1,4 TSI
Motor der Baureihe EA211. Aktuell fertigen im
ŠKODA Stammwerk 3600 Beschäftigte täglich bis zu
4400 Einheiten: moderne 1,2l- und 1,4l-Varianten der Motorenbaureihen EA211 und EA111. Sein Know-how bei der
Motor-Entwicklung und -Fertigung baut ŠKODA stetig aus.
Seit Ende 2012 baut ŠKODA moderne 1,2- und 1,4
TSI-Varianten der Motorenbaureihe EA211 für den
Volkswagen Konzern. Die modernen direkteinspritzenden Benziner sind für Modelle der Marken ŠKODA,
Audi, SEAT und VW bestimmt. „Der Bau von Motoren
aus der Baureihe EA211 stärkt unsere Fertigungsbasis
in Tschechien und unterstreicht die wichtige Rolle
der ŠKODA Produktion innerhalb des Volkswagen
Konzerns“, sagt Michael Oeljeklaus, ŠKODA Vorstand
Produktion und Logistik. Die TSI-Vierventil-Vierzylinder setzen neue Standards in Sachen Energieeffizienz, Leichtbau und Durchzugskraft. Außerdem fertigt
ŠKODA aktuell Motoren der Baureihe EA111.
Weiterhin werden auch 19 verschiedene typen Motorräder – mit Ein- und Zweizylindermotoren sowie die
Vierzylindermaschine CCCC 5HP – gebaut.
1908
Der Motor FF – aus zwei Vierzylindern des Modells F
zusammengebaut, ist einer der ersten AchtzylinderMotoren der Welt. der hubraum beträgt 4.900 cm3.
DEUTsCH-TsCHECHIsCHER KUNsTPREIs
„gemeinsam etwas gutes schaffen“
1924
Auf Wunsch der damaligen tschechoslowakischen regierung nimmt l&k den Bau von Flugzeugmotoren auf.
Die Lizenz für den Zwölfzylinder-Motor 12 CC stammt
vom französischen hersteller lorraine-dietrich.
1925
Zusammenschluss mit den ŠkodA Werken in Pilsen,
dem damals größten tschechischen unternehmen.
1931
Mit dem Modell 633 baut ŠkodA einen der besten kleinen Sechszylinder jener Zeit.
1964
Premiere für den heckmotor: der ein-liter-Motor
kommt im ŠkodA 1000 MB zum einsatz und ist das
modernste Aggregat seiner klasse. der Motor wird im
patentierten Alu-druckgussverfahren hergestellt.
Prof. Dr. h. c.
Winfried Vahland
(mi.) erhielt in
Prag den Kunstpreis zur deutschtschechischen
Verständigung
2013. An seiner
Seite Detlef Lingemann, deutscher
Botschafter in
tschechien (li.),
und Vratislav
Kulhánek, ehemaliger ŠKODA
Vorstandsvorsitzender.
Der Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung geht in diesem Jahr an den ŠKODA Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. h. c. Winfried Vahland. Die Auszeichnung würdigt Vahlands Beitrag zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und
tschechien. Die Preisverleihung fand im Beisein hochrangiger Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik
beider Länder im Wallenstein Palais in Prag statt.
„Europa schafft Frieden und Wohlstand. Für uns
im Volkswagen Konzern und für mich bei ŠKODA ist
das eine Verpflichtung und Ermahnung, die Geschicke
von ŠKODA mit großer Verantwortung voranzutreiben“, sagte Vahland und fügte hinzu: „Der Erfolg von
ŠKODA zeigt, dass Deutsche und tschechen gemeinsam etwas Gutes schaffen können. und ich darf auch
sagen, dass wir Freunde geworden sind.“
Der seit 1994 verliehene Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung wird vom münchener Adalbert
Stifter Verein, der union für gute nachbarschaft tschechisch- und deutschsprachiger Länder, der Brücke-mostStiftung, dem collegium Bohemicum, dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren und dem Internationalen
Kunstverein pro arte vivendi vergeben. Der Preis ehrt deutsche und tschechische Persönlichkeiten, die sich für
die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern engagieren. neben Winfried Vahland wurde in diesem Jahr auch
rudolf Jindrák geehrt, der tschechische Botschafter in Deutschland.
ŠKODA FABIA
1987
1991
Zusammenschluss mit dem Volkswagen konzern.
Kleines Auto,
großer Erfolg
1997
D
ende der heckmotor-Ära bei ŠkodA:
der neue ŠkodA Favorit ist ein moderner kompaktwagen mit vorn eingebautem Aggregat.
ŠkodA liefert den ersten Motor an den Volkswagen
konzern: den Benziner 1,0 l mit 37 kW.
2001
Produktionsstart der Motoren 1,2 HTP (EA111)
2009
Produktionsstart des Aggregats 1,2 TSI (EA111)
2012
Spatenstich für den Bau eines neuen AggregatePrüfzentrums in Česana
Produktionsstart der neuen Aggregate 1,2 TSI
und 1,4 TSI (Motorengeneration EA211).
ŠKODA ist einer der traditionsreichsten Motorenentwickler und -produzenten der Automobilindustrie.
„Die Zahl von elf Millionen produzierten Aggregaten
seit 1899 steht für mittlerweile 114 Jahre tschechische
Ingenieurskunst bei der Entwicklung und Produktion von Motoren“, sagt ŠKODA Vorstandsvorsitzender
Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. Mit seiner Wachstumsstrategie will der Hersteller seine Motoren-Kompetenz
weiter ausbauen.
Dazu dient unter anderem die Errichtung eines
neuen Powertrain-Zentrums im ŠKODA Entwicklungszentrum in Česana, nahe dem Unternehmenshauptsitz in Mladá Boleslav. ŠKODA investiert darin mehr als
34 Millionen Euro – die derzeit größte Investition in
der Tschechischen Republik im Entwicklungssektor.
Das neue Zentrum wird im Kern über 15 Motorprüfstände mit Leistungen von 250 bis 400 kW verfügen.
Im Hinblick auf die wachsenden Anforderungen beim
globalen Einsatz von Motoren wird es dort möglich
sein, Aggregate für die unterschiedlichsten Märkte
weltweit zu entwickeln.
*Angaben zu
Verbrauch,
CO2-Emissionen
und EnergieEffizienzklassen
finden Sie
auf Seite 18.
er 1,5-millionste ŠKODA Fabia* der zweiten Generation, ein Fabia 1,2 TDI*, ist im Stammwerk Mladá
Boleslav vom Band gerollt. Der Kleinwagen ist nach
dem Octavia* das meistverkaufte ŠKODA Modell. Der
Fabia wurde im Jahr 1999 als damals drittes neues Modell der Marke eingeführt. Die erste Generation rollte
acht Jahre lang vom Band. Seit 2007 ist die zweite
Fabia-Generation am Start, zunächst als Schrägheck,
seit 2008 ebenfalls als Combi*. Insgesamt wurden von
1999 bis August 2013 rund 3 254 000 ŠKODA Fabia
beider Generationen ausgeliefert. Ausgereifte Technik
und ein hervorragendes Preis-/Wert-Verhältnis machen
den Fabia zu einem der beliebtesten Kleinwagen seiner
Klasse. Den Fabia gibt es als Schrägheck, als Combi, als
auf Abenteuer getrimmten Fabia Scout* und als sport-
lichen Fabia RS*. Eine besonders umweltfreundliche
GreenLine-Version* ist ebenfalls im Angebot.
Der Fabia ist auch die Basis für eines der erfolgreichsten Rallye-Fahrzeuge der vergangenen Jahre: den
ŠKODA Fabia Super 2000. ŠKODA errang mit dem Fabia
S2000 im vergangenen Jahr den Marken- und Fahrertitel in der IRC, gewann die Rallye-Europameisterschaft,
die Asien-Pazifik-Meisterschaft sowie sechs nationale
Meisterschaften.

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