Ausgabe 2 Juli/August 2012

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Ausgabe 2 Juli/August 2012
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A MT S B L AT T D E R S TA DT NE C K A R S U L M | J U L I 2 0 1 2 | Nr . 2
Themen:
Neckarsulm
aktuell
3-4
Amtliche
Bekanntmachungen
8
OB Scholz wird 50
13
Neckarsulm
Ausgabe 07.2 | 2012
Journal
Aktuelles
3
NECKARSULMaktuell
Behördliche Einrichtungen
Stadtverwaltung
Telefon 07132/35-O
Internet: www.neckarsulm.de
e-mail: [email protected]
Sprechstunden aller städtischen Ämter:
Montag bis Donnerstag
8.00 - 11.45 Uhr
Freitag
8.00 - 12.15 Uhr
Nachmittags:
Montag
Mittwoch
Rathaus; Marktstraße 18
Tiefbauamt
Bürgermeisteramt
Oberbürgermeister Joachim Scholz
Tel. 35-200
e-mail: [email protected]
Haupt- und Personalamt
Leiter: Stadtverwaltungsdirektor Andreas Eschbach
Tel. 35-207
e-mail: [email protected]
Stadtkämmerei
Leiter: Stadtoberverwaltungsrat Jürgen Kaufmann
Tel. 35-225
e-mail: [email protected]
Friedhofsverwaltung
Leiterin: Elke Ranger
Tel. 35-286
e-mail:[email protected]
Ordnungsamt
Leiter: Stadtoberverwaltungsrat Bernd Pfitzenmaier
Tel. 35-213
e-mail:[email protected]
Rechnungsprüfungsamt
Leiter: Stadverwaltungsrat Wolfgang Münch
Tel. 35-360
e-mail: [email protected]
Schul-, Kultur- und Sportamt
Leiter: Stadtoberverwaltungsrat Ralph-Arno Klumbach
Tel. 35-366
e-mail: [email protected]
Technische Ämter
Rathaus, Marktstraße 18
Bürgermeisteramt (techn. Bereich)
Bürgermeister Dipl. Ing. Klaus Grabbe
Tel. 35-203
e-mail: [email protected]
Bauverwaltungsamt
Leiter: Stadtoberverwaltungsrat
Jürgen Gimber
Tel. 35-310
e-mail: [email protected]
Amt für Stadtentwicklung
Leiter: Stadtoberverwaltungsrat
Werner Zimmermann
Tel. 35-235
e-mail: [email protected]
Hochbauamt
Leiter: Dipl. Ing. Patrick Rickenbrot
Tel. 35-322
e-mail: [email protected]
Veranstaltungstermine JULI 2012
SA- 14.07.
MO 16.07.
Dorffest Dahenfeld
Rund um die Alte Kelter
SO 15.07.
11.00
13.30 - 15.30 Uhr
18.00
13.30 - 17.00 Uhr
Leiter: Stadtbaudirektor Willi Klenk
Tel. 35-327
e-mail: [email protected]
Gebäude Hafenstraße 59-61
MO 16.07.
11.30
Jahrgang 1930/31
Gemeinsames Essen im Gasthaus Hitzfelder
DI 17.07.
10.00
Der große Tapokbaum, Kindersingspiel
für die Kinder der Neckarsulmer Kindertageseinrichtungen, Kultursaal BALLEI
11.30
Jahrgang 1925/26
Gemeinsames Essen in der Gaststätte Fortuna
Bauhof
Leiter: Martin Schmitzer
Tel. 35-314
e-mail: [email protected]
Stadtwerke
(Gas-, Wasser-, Fernwärmeversorgung)
Technischer Werkleiter:
Dipl. Ing. (FH) Sigbert Effenberger
Tel. 35-290
e.mail: [email protected]
Kaufmännischer Werkleiter: Thomas Haag
Tel. 35-293
e-mail: [email protected]
Musikschulfest, Musik macht Spaß,
BALLEI und Städt. Musikschule
DO 19.07.
19.00- „Hier spielt die Musik“ – Donnerstags in die City
21.00 Uniseven“
FR 20.07.
Metropolitan Jazz Community e.V.
Oldtime Jazz Collegium
Gasthaus Saalbau (Hitzfelder)
Freizeitbad AQUAtoll
SA+ 21.07.
SO 22.07.
Sommerfest des Neckarsulmer Posaunenchors
rund um das Ev. Gemeindehaus,
In der Viktorshöhe
Stadtteil Obereisesheim
SA 21.07.
16.00
Biker’s Night, MC Extraprall, Gewann Banholz
21.07.
21.00
bigFM beach night im AQUAtoll,
Tickets und Info auf www.aquatoll.de
Wilfenseeweg, Mitverwaltung Hallenbad
und Ernst-Freyer-Bad, Tel. AQUAtoll 2000-0
Stadtverwaltungsstelle, Hauptstraße 34
Leiter: Ortsvorsteher Andreas Gastgeb
e-mail: [email protected]
Tel. Verwaltungsstelle 35-340
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag
8.00 - 11.45 Uhr
Freitag
8.00 - 12.15 Uhr
Nachmittags:
Montag
13.30 - 15.30 Uhr
Mittwoch
13.30 - 17.00 Uhr
SO 22.07.
Kath. Dekanatstag, BALLEI und Marktplatz
MI 25.07.
Schwäbischer Albverein OG Neckarsulm
Besuch der Gartenschau in Nagold.
Wanderführer: Helga Seitz, TP siehe Zeitungsveröffentlichung
Stadtteil
Dahenfeld
Stadtverwaltungsstelle, Kreuzstraße 4
Leiter: Ortsvorsteher Johann Habla
e-mail: [email protected]
Sprechzeiten:
Mittwoch + Freitag
17.00 - 19.00 Uhr
oder nach Vereinbarung
Stefanie Erlewein
e-mail: [email protected]
Tel. Verwaltungsstelle 07139/1304
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch
17.00 - 19.00 Uhr
Verwaltungsstelle Amorbach
Lautenbacher Str. 51
Leiter: Andreas Gastgeb
e-mail: [email protected]
Tel. Verwaltungsstelle 380970
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Do. u. Fr.
9.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch
14.00 - 17.00 Uhr
14.00- After-School-Party – Endlich Sommerferien!
17.00 AQUAtoll Neckarsulm
DO 26.07.
19.00- „Hier spielt die Musik“ – Donnerstags in die City
21.00 „Tina Turner Rivival“
20.00
FR 27.07.
SA 28.07.
28.07.
Jahrgang 1948/49
Stammtisch in der Gaststätte Wilhelmshöhe
(Hohly)
Lange AQUAtoll Nacht
Baden bis 24 Uhr, Saunieren bis 1 Uhr
08.00- Flohmarkt, Festplatz Pichterich, Fa. Räbiger
17.00
13.00
Sofortmaßnahmen Kurs PKW-Führerschein,
ASB Neckarsulm, Rathausstr. 21, Tel.: 0173/7227 647
4
Veranstaltungen
Neckarsulm
Journal
SO 29.07.
11.00
Ausgabe 07.2 | 2012
17. Parkfest Förderverein
St. Vinzenz Neckarsulm
Veranstaltungstermine August 2012
MI 01.08.
13.0018.00
Poolympiade im AQUAtoll – für die ganze
Familie
19.00
Jahrgang 1951
Stammtisch in der Gaststätte Hitzfelder
19.30
Jahrgang 1946/47
Stammtisch im Schützenheim
20.30
„Hier spielt die Musik“ – Filmkunstreihe Stadt
Neckarsulm
„Die Friseuse“, ScalaKino Benefizgasse 5,
Eintritt: 5 €, Reservierung: 07132-2410 oder
online unter www.kinostar.com
DO 02.08.
19.00- „Hier spielt die Musik“ – Donnerstags in die City
21.00 „The Gypsys““
MO-6.08.
FR 10.08.
VdK Ortsverband Neckarsulm
5-Tagesfahrt nach Bad Fredeburg im Sauerland
DO 09.08.
19.00- „Hier spielt die Musik“ – Donnerstags in die City
21.00 „annyMone“
19.00
Hinweis: Im Monat August erscheint
kein Journal. Redaktionsschluss
für die 1. September-ausgabe ist der
16. August. Wir bitten um Beachtung
Schnupperyoga
Fr- 10.08
SO 12.08
Jahrgang 1944/45
Ausflug entlang der Silberstraße im Erzgebirge
SA 11.08.
Schwäbischer Albverein OG Neckarsulm
Wanderung im Raum Neckarsulm-Obereisesheim
Wanderführer: Rita Feuerstein, TP: siehe
Zeitungsveröffentlichung
Sofortmaßnahmen Kurs PKW-Führerschein,
ASB Neckarsulm, Rathausstr. 21, Tel.: 0173/7227 647
13.00
MO 13.08.
17.00
Jahrgang 1933/34
Stammtisch im Gasthaus Hitzfelder
MI 15.08.
11.30
Jahrgang 1925/26
Gemeinsames Mittagsessen in der Gaststätte Albicker
DO 16.08.
19.00- „Hier spielt die Musik“ – Donnerstags in die City
21.00 „The German Boss & Blood Brothers“
SA+ 18.08.
SO 19.08.
13.00
Erste Hilfe Kurs (LKW, Lehramt, Jugendleiter)
ASB NSU, Rathausstr. 21, Tel. 0173-7227 647
MO 20.08.
11.30
Jahrgang 1930/31
Gemeinsames Mittagsessen im Gasthaus
Hitzfelder
DO 23.08.
19.00- „Hier spielt die Musik“ – Donnerstags in die City
21.00 „Knutschfleck“
SA 25.08.
07.00- Flohmarkt,
18.00 Festplatz Pichterich, Fa. Decker
18.+ 25.7.2012
Mittwoch mittag, 12.15 - 13 Uhr 20.+27.7.2012
Freitag abend, 19.00 - 20.30 Uh
1 Monat kostenlos
trainieren
bis Ende August. Für alle
Neueinsteiger gültig.
Terminvereinbarung
Tel. 07132/16327
Physiotherapie,Vorbeugung und Gesundheitssport im
Neckarsulmer Trendpark Stiftsberg
PRINZ T&T Therapie & Training www.prinztt.de
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 8 bis 21 Uhr, SA 14 bis 18 Uhr, SO 9 bis 12 Uhr
Jahrgang 1943/44
Raffeltersteige Heilbronn – Drautz - Weinfest
Neckarsulm
Ausgabe 07.2 | 2012
SO 26.08.
13.00
Sofortmaßnahmen Kurs PKW-Führerschein,
ASB Neckarsulm, Rathausstr. 21, Tel.: 0173/7227 647
13.0017.00
„Arschbomben“ Tour 2012 mit Ahoj-Brause im
Ernst-Freyer Freibad, Obereisesheim
10.30
Sommerfest Kleintierzüchter, OE Holzweg
FR 31.08.
Lange AQUAtoll Nacht – Grill & Chill
Baden bis 24 Uhr, Saunieren bis 1 Uhr
SA- 01.09.
MO 03.09.
33. Ganzhornfest
Termine deR Kolpingsfamilie
Sonntag, 22. Juli
Dekanatstag „Im Heute Glauben“ und
Kinderfest rund ums Kolpinghaus
10:00 Marktplatz Gottesdienst mit Bischof Fürst
16:30 Vespergottesdienst in St. Dionysius mit
Weihbischof Thomas M. Renz
Journal
Veranstaltungen
Metropolitan
Jazz
Community e.V.
20.07.2012
Oldtime Jazz Collegium
Freitag, 27. Juli 14.00 Uhr Kolpinghaus
Wandertreff der Kolpingsfamilie
Freitag, 27. Juli bis 05. August
Freizeit der Kolpingjugend
Info bei Michael Steidle (Tel. 017622135705)
Sommerfest des Neckarsulmer
Posaunenchores am 21./22. Juli 2012
Auch in diesem Jahr findet das
bereits zur Tradition gewordene
Sommerfest der Neckarsulmer
Bläserinnen und Bläser statt.
Dieses Fest wird seit 1975 auf
der Viktorshöhe rund um das Ev.
Gemeindehaus in der Damaschkestraße gefeiert.
Im Laufe der Zeit hat sich das
Fest zum Stadtteilfest der Viktorshöhe entwickelt und hat
durch seinen eigenen Charakter viele Freunde gewonnen.
Bereits heute wird auf dieses
beliebte Fest hingewiesen und
herzlich eingeladen
Wassergymnastik im Aquatoll
Der Verein für Prävention und
Rehabilitation Heilbronn e.V.
bietet montags im Aquatoll einen Kurs in Wassergymnastik
an. Von 8.30 - 9.00 Uhr wird
im Wasser durch Bewegung
das Herz-Kreislauf-System angeregt, mit Geräten wie Aquanudeln, Schwimmbrettern und
Hantel wird im zweiten Teil die
Muskulatur gekräftigt. Im Wasser sind diese ganzen Bewegungen gelenkschonender als
an Land. Danach wird im Ruhebereich unter Anleitung entspannt. Dieser Kurs richtet sich
an Jedermann. Menschen mit
orthopädischen Problemen
können diesen Kurs über ihren Arzt und ihre Krankenkasse verordnet bekommen. Es
gibt auch die Möglichkeit, mit
einer 10er Karte an diesem Angebot teilzunehmen. Eine 10er
Karte kostet 50 Euro (Eintritt
ist enthalten), mit einer Verordnung muss noch der Eintritt von 40 Euro auf ein halbes
Jahr bezahlt werden. Informationen und Anmeldung unter:
Tel.: 07131/1292351 oder e-mail:
[email protected]
Martin Moser - Trompete Klaus Giesa - Posaune
Erwin Kornherr - Saxophon Werner Heil - Banjo
René Jensen - Piano Hansi Haschka - Tuba, Sousaphon
Bei den Oldtime-Jazzern aus Brackenheim steht Liebe zur
Jazzmusik der 20er-Jahre, wie sie in New Orleans, Chicago
und in Harlem/New York praktiziert wurde, im Vordergrund.
Stilistisch orientiert sich die Band an den Hotfive/Hotseven
Formationen eines Louis Armstrong, dem Jungle-Style
eines Duke Ellington, sowie dem New-Orleans-Jazz eines
Sidney Bechet.
Eintritt 10 € im Vorverkauf und an der Abendkasse.
Platz- und Ticketresevierung: Tel.: 07264/205701 oder per
eMail: [email protected].
Für kulinarische Highlights sorgt das Gastro-Team des
Gasthof „Saalbau“ Hitzfelder.
Informationen zu den MET-Konzerten findet Ihr auch auf
unserer Homepage www.metropolitan-jazz-club.com
Die Metropolitan Jazz Community freut sich auf Ihren Besuch!
Saalbau Hitzfelder, Beginn 19.30 Uhr, Ticket: € 10,00
5
6
Veranstaltungen
Neckarsulm
Musik macht Spaß!
Musikschule feiert mit guter Musik und
leckerem Essen
„Musik macht Spaß!“ heißt das
Motto des traditionellen Musikschulfestes der Städtischen Musikschule Neckarsulm, das am Sonntag, 15. Juli 2012 in der Ballei, in der
Frauenkirche und in der Musikschule stattfindet. Schüler, Eltern und
Lehrkräfte haben für die Festbesucher ein buntes musikalisches und
lukullisches Angebot vorbereitet.
Bevor der Elternbeirat Köstlichkeiten für jeden Geschmack, dazu eine Auswahl an verschiedenen
Getränken zwischen 12 und 17 Uhr
anbietet, gestalten um 11 Uhr in der
großen Halle der Neckarsulmer Ballei mehrere hundert junge Musikerinnen und Musiker in verschiedenen Besetzungen von den Eltern-Kind-Gruppen und Früherziehungsklassen bis zum großen Tutti ein buntes Programm, das am Ende mit dem für das diesjährige Fest
von Jens Hubert komponierte Werk
„Samba allegre“ alle jungen Musikerinnen und Musiker vereinigt.
Gleich nach der einstündigen Eröffnung setzt sich der musikalische
Reigen um 12 Uhr mit dem Auftritt
der Jazz-Band und der Kolping-Kapelle im Serenadenhof fort.
Um 13:30 Uhr beginnt die Uraufführung des Werkes, das die Abteilung „Elementare Musikpädagogik“ für dieses Fest ausgedacht hat:
„Der große Kapokbaum“. Die Kinder der Klassen von Marliese Arnold, Andrea Dollinger und Gabi
Ostertag-Weller bieten im Kultursaal der Ballei die Geschichte um
einen vom Fällen bedrohten Baum
im Regenwald dar.
Im Mittelpunkt des kurzweiligen
musikalischen Programmes am
Nachmittag, die als 40-minütige
Minikonzerte im Josef-LindemannSaal der Musikschule ab 13:30 Uhr
aufeinander folgen, stehen in diesem Jahr Ensembles mit den mannigfaltigsten Besetzungen. Kleine
Gruppen wie Trios oder Pianisten,
die mit mehreren Händen musizieren, wechseln sich mit bunt gemischten Orchestern ab. Schüler
und Lehrer haben für die Fest-Besucher auch einen Querschnitt durch
die Welt der Musik vom Mittelalter
bis zur Popmusik, von Europa bis Lateinamerika, vorbereitet. So erleben
die Zuhörer die ganze Vielfalt der
musikalischen und pädagogischen
Arbeit an der Städtischen Musikschule.
Ein attraktives Begleitprogramm
verleiht dem Fest besonderen
Glanz: um 14:30 Uhr und 15:30 Uhr
führt das Mockert´s Kasperltheater „Kasperls Zauberflöte“ auf. Die
spannende und witzige Geschichte mit Prinz Edelgötz von Jagstsausen , Prinzessin Kathrin von Heulbronn, Graf Lafondä Pumperseckel,
Kasperl und Gretel wird allen Jungen und Junggebliebenen von 3 bis
99 gefallen. Der zweite Auftritt erzählt die Geschichte von „Kasperls
und Gretels Picknick“.
Ein Kleinod im vielfältigen Festprogramm ist die „Musik der Stille“. Sie
beginnt in der Frauenkirche um
16:00 Uhr und setzt bewusst einen
ruhigen, besinnlichen Kontrapunkt.
Die Serenade des Jugend-Sinfonieorchesters im Hof der Musikschule beschließt um 18:00 Uhr mit
Werken der Romantik den musikalischen Festtag.
Ein weiterer Magnet ist das eindrucksvolle Kuchenbüffet. Damit
wir auch in diesem Jahr eine große
Vielfalt an den beliebten Kuchen
haben, bittet der Elternbeirat alle Musikschuleltern herzlich, einen
Beitrag mit einer Kuchenspende zu
leisten. Der Erlös kommt den Musikschülern zugute.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch am
15. Juli. Sie sind herzlich eingeladen!
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Vortrag im Stadtmuseum
Im Rahmen der vom Stadtarchiv, dem Stadtmuseum
und dem Heimatverein getragenen Vortragsreihe über bekannte Neckarsulmer Persönlichkeiten spricht in einem mit
Bildern unterlegten Vortrag
am Donnerstag, 19. Juli 2012,
um 19.30 Uhr im Stadtmuse-
um an der Urbanstrasse Oberstudienrat a.D. Dieter Herlan
über den Lebensweg und das
künstlerische Schaffen des bekannten und vielgerühmten
Neckarsulmer Bildhauers Johann Mattäus Zartmann. Hierzu wird herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei (kb).
Die Veranstaltungsreihe
„Vorlesen hautnah“
in der Mediathek Neckarsulm begeistert
die Kinder
Seit 2009 gibt es in der Mediathek
nun die Veranstaltungsreihe „Vorlesen hautnah“ für Kinder von 4
bis 7 Jahren. Dabei konnten die
Kinder schon einen Polizisten, einen Feuerwehrmann, eine Tierärztin und einen Bäcker kennen lernen. Die Vertreter der aufgezählten Berufe waren live dabei, erzählten aus ihrer Praxis und lasen
Kinderbücher vor.
Im Juni wurde dann die Idee der
Gärtnergeschichten umgesetzt.
In Zusammenarbeit mit der Gärtnerei Vogel Neckarsulm wurde
die Veranstaltung zu einem Workshop. Zwölf interessierte Kinder
versammelten sich in der Mediathek und wollten über den Beruf
eines Gärtners und einer Floristin
Näheres erfahren.
Als Herr Klaus Vogel, Geschäftsführer der Gärtnerei Vogel, und
Frau Helga Göllner einen Bücherwagen voller Blumen in den Veranstaltungsraum schoben, waren
die Kinder begeistert.
Die kleinen Hobbygärtner durften die Blütenpracht anschauen,
riechen, fühlen und sogar schmecken.
Ein Kistchen mit Kresse wurde herumgereicht. Alle konnten Kresse
probieren und weil sie so herrlich
duftete und auch so gut schmeckte, bekamen die Kinder Frischkäsebrötchen, die sie mit Kresse dekorieren durften, zu essen.
Unter Anleitung von Herrn Vogel durfte jedes Kind in einen Blumentopf Kresse säen. „Immer fleißig gießen und in einer Woche
könnt ihr daheim Kresse ernten“
empfahl Herr Vogel den Kindern.
Dass jedes Kind ein Blumenge-
steck mit frischen Schnittblumen
machen durfte, war ein weiterer
Höhepunkt der Veranstaltung. Der
Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Unter der fachkundigen Anleitung von Frau Göllner sind ganz
verschiedene, wunderschöne Gestecke entstanden. „Das schenke
ich meiner Mutti“ sagte der kleine
Paul und alle anderen Kinder äußerten die gleiche Entscheidung.
Auch das Lesen kam nicht zu kurz.
Das Bilderbuch „Der kleine Gärtner“ wurde von der Bibliotheksmitarbeiterin Gerlinde Schuller
vorgelesen.
Es war ein unvergessliches Erlebnis für Klein und Groß. Beim Abschied stand der Beschluss schon
fest: Die Reihe „Vorlesen hautnah“
der Mediathek Neckarsulm wird
fortgesetzt!
Wir danken der Gärtnerei Vogel für ihren tollen Beitrag. Ebenso danken wir für das tolle Engagement: dem Polizeirevier Neckarsulm, der Feuerwehr Neckarsulm,
der Tierarztpraxis Haberer und der
Bäckerei Härdtner.
Gerlinde Schuller
Bei der Veranstaltung „Bäckergeschichten“ im letzten Dezember
backte Bäcker Härdtner mit den
Kindern Weihnachtsplätzchen.
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
ASG Schulfest
Am 16.06.2012 veranstaltete die
SMV des Albert-Schweitzer-Gymnasiums ihr Schulfest Kulturinarisch unter dem Motto „Albert
kulturinarisch – Eine Reise um die
Welt“. Jede Klasse repräsentierte
ein Land, indem sie die dortige
Kultur darstellte und etwas Kulinarisches anbot.
So repräsentierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a
den Kontinent Asien. Mit gegrillten Saté-Spießen und asiatischem
Eistee verwöhnten sie ihre Gäste.
Auf selbst erstellten Plakaten wurde den interessierten Besuchern
insbesondere die Kultur Nepals
näher gebracht. Mit dem Erlös aus
einer Tombola unterstützte die
Klasse 6a u.a. den Verein „KETAAKETI“, der sich die Förderung der
Grund-Schul-Bildung bedürftiger
Kinder in Nepal und deren Eltern
zum Ziel gesetzt hat. Über dessen
Arbeit konnte man sich durch Bildmaterial und auch durch eine Telefonkonferenz mit einer der Gründerinnen des Vereins informieren.
Die Klasse 6a möchte sich auf diesem Wege bei folgenden Sponsoren für deren großzügige Unterstützung bedanken:
Altvater Hausverwaltung, Erlenbach | Beck-Kanal, Bonfeld | Bolch
– Spielwaren, Neckarsulm | Buchhandlung Chardon, Neckarsulm |
Commerzbank Heilbronn | Modehaus Diemer, Neckarsulm | EisenHeck GmbH, Neckarsulm | EnBW |
Cineplex-Filmpalast, Neckarsulm |
Bäckerei Förch, Erlenbach | Genossenschaftskellerei HeilbronnErlenbach-Weinsberg e.G. | Grübele Optik, Heilbronn | Metzgerei Haberkern, Erlenbach | Bäckerei Härdtner, Neckarsulm | INTERSPORT Deutschland eG, Heilbronn
| Kreissparkasse Neckarsulm |
PVS GmbH, Neckarsulm | RatsApotheke, Neckarsulm | Schimmele Baumschule, Neckarsulm |
Schropp Elektrotechnik, Erlenbach
| Teecultur, Neckarsulm | TGS SIFAYIN GmbH, Neckarsulm | Volksbank Ellhofen
Haiti 2010 - das „geschlagene Land“
Über die Organisation „Ärzte
ohne Grenzen“ setzen sich auch
auch Ärzte aus Neckarsulm für
humanitäre Dienste ein.
Herr Dr. Helmut Lux hält über
seine Erlebnisse als Unfallchirurg und Orthopäde, die er in
Haiti im Sommer 2010 hatte,
einen einstündigen kostenlosen
Vortrag und lädt zur anschließenden Diskussion in das Foyer von Prinz T&T Therapie und
Training ein. Termin: Mittwoch
25.7.2012 um 19.30 Uhr
Journal
Veranstaltungen
7
Neckarsulm Aktuell
8
A
Neckarsulm
Amtliche Bekanntmachung
der Stadt Neckarsulm
Erscheinungsdatum: 16. Juli 2012
Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften
„Nördlich der Römerstraße 1.Änderung“
(Plan Nr.41.09/1) in Neckarsulm-Obereisesheim
hier: Satzungsbeschlüsse nach
§ 10 Abs.1 BauGB und § 74 Abs.7
LBO
Aufgrund von § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) und des § 74 der
Landesbauordnung für BadenWürttemberg (LBO) in Verbindung mit § 4 Abs.1 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) hat der Gemeinderat Neckarsulm in öffentlicher Sitzung am 21.06.2012 den Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften „Nördlich der Römerstraße 1.Änderung“ im Stadtteil Obereisesheim jeweils als Satzung beschlossen.
Maßgebend ist der Lageplan des
Für
den
Bebauungsplan
gilt die Begründung vom
14.03.2012/18.05.2012.
Hinweise:
I. Hinweis gemäß § 215 Abs.2
BauGB:
Unbeachtlich werden
1.
eine nach § 214 Abs.1
Satz 1 Nr.1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und
Formvorschriften,
2.
eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs.2 BauGB
beachtliche Verletzung der Vor-
Amtes für Stadtentwicklung Neckarsulm, Abt. Stadtplanung vom
14.03.2012 (Plan Nr.41.09/1) mit
den im aufgedruckten Textteil
enthaltenen planungsrechtlichen
Festsetzungen, den örtlichen
Bauvorschriften, den Hinweisen
sowie der Zeichenerklärung. Der
räumliche Geltungsbereich des
Bebauungsplanes ist im Lageplan schwarz gestrichelt umrandet und wird begrenzt im Süden
durch die Gotenstraße, im Westen durch die Germanenstraße,
im Norden durch das Flst. 3850/57
und im Osten durch die Alemannenstraße sowie durch Teile des
Flst. 3850/52.
schriften über das Verhältnis des
Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
3.
nach § 214 Abs.3 Satz 2
BauGB beachtliche Mängel des
Abwägungsvorgangs,
wenn sie nicht innerhalb eines
Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der
Stadt Neckarsulm unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend
gemacht worden sind. Satz 1 gilt
entsprechend, wenn Fehler nach
§ 214 Abs.2a BauGB (Bebauungspläne im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB) beachtlich sind.
Journal
II. Hinweis gemäß § 44 Abs.5
BauGB:
Sind durch die Änderungen, Ergänzungen oder Aufhebungen
des Bebauungsplanes die in den
§§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten
Vermögensnachteile eingetreten, kann der Entschädigungsberechtigte Entschädigung verlangen. Er kann die Fälligkeit des
Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem
Entschädigungspflichtigen beantragt (§ 44 Abs.3 Satz 1 und 2
BauGB).
Eine Entschädigungspflicht erlischt, wenn nicht innerhalb von
drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in den
§§ 39 bis 42 BauGB bezeichnteten Vermögensnachteile eingetreten sind , die Fälligkeit des
Anspruchs herbeigeführt wird (§
44 Abs.4 BauGB).
III. Hinweis gemäß § 4 Abs.4 Gemeindeordnung Ba.-Wü. (GemO):
Nach § 4 Abs.4 GemO gilt der Bebauungsplan – sofern er unter
Verletzung von Verfahrens- oder
Formvorschriften der Gemeindeordnung oder aufgrund der Gemeindeordnung
ergangenen
Bestimmungen zustande gekommen ist – ein Jahr nach dieser Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn die
Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmi-
Ausgabe 07.2 | 2012
gung oder die Bekanntmachung
des Bebauungsplanes verletzt
worden sind (Abs.4 Nr.1) oder
der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO wegen
Gesetzeswidrigkeit widersprochen hat oder wenn innerhalb
eines Jahres seit dieser Bekanntmachung die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder die Verletzung von
Verfahrens- und Formvorschriften gegenüber der Stadt Neckarsulm unter Bezeichnung des
Sachverhalts, der die Verletzung
begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist (Nr.2).
Ist eine Verletzung nach Nr. 2
geltend gemacht worden, kann
auch nach Ablauf der in Satz 1
genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.
Inkrafttreten:
Der Bebauungsplan tritt mit seiner Bekanntmachung nach § 10
Abs.3 BauGB in Kraft. Der Bebauungsplan mit Begründung (mit
Umweltbericht) und zusammenfassender Erklärung nach §
10 Abs.4 BauGB liegen ab dieser
Bekanntmachung bei der Stadt
Neckarsulm, Bauverwaltungsamt (2.OG, Zi.2.1), Marktstraße 18,
74172 Neckarsulm – während der
üblichen Dienststunden zu jedermanns Einsicht bereit.
Neckarsulm, den 02.07.2012
gez. Scholz, Oberbürgermeister
Satzung der Stadt Neckarsulm über die
Erweiterung des
förmlich festgelegten S a n i e r u n g s g e b i e t s
„ B a h n a r e a l N e c k a r s u l m“
Auf Grund des § 142 Abs. 1 und 3
Baugesetzbuch (BauGB) in der
Fassung der Be-kanntmachung
vom 22.9.2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 21. 12. 2006 (BGBl. I S.
3316) und § 4 Abs. 1 der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg ( GemO) in der Fassung vom
24. Juli 2000 (GBl. S. 582,
S. 698), zuletzt geändert durch
Gesetz vom 9. 11. 2010 (GBl. S. 793)
beschließt der Gemeinderat der
Stadt Neckarsulm folgende
Satzung:
§1
„Förmliche Festlegung des Sanie-
rungsgebiets „Bahnareal Neckarsulm“, Erweiterung um Teilbereiche der Flurstücke 138/2 (Neckarstraße) und 138/1 (Karlsplatz)
Im Zuge der weiteren Entwicklung des Neuordnungskonzepts
sollen Teilflächen der unteren
Neckarstraße renaturiert und zu
Grünflächen umgestaltet werden. Untergeordnet kann eine
Neubebauung ermöglicht werden. Weiterhin soll ein Grünzug
entstehen, welcher an die bisherigen Freiflächen des Karlsplatzes
anschließt.
Ausgabe 07.2 | 2012
Die in der Anlage 1 näher gekennzeichneten Teilflächen der Flurstücke 138/1 und 138/2 sollen als
Erweiterungsflächen an das mit
Beschluss des Gemeinderats
vom 26.11.2003 und mit Satzung
vom 27.11.2003 im Amtsblatt der
Stadt Neckarsulm am 29.11.2003
bekannt gemachte Sanierungsgebiet „Bahnareal Neckarsulm“
- angegliedert und als förmlich
festgelegtes Sanierungsgebiet
ausgewiesen werden.
Das Sanierungsgebiet behält
die Bezeichnung „Bahnareal Neckarsulm“ bei und um-fasst alle Grundstücke und Grundstücksteile innerhalb der in dem beiliegenden Plan (Anlage 2) abgegrenzten Fläche. Der Plan (Anlage 2) ist Bestandteil der Satzung
und ist beigefügt.
§2
Verfahren
Gem. § 142 Abs. 4 BauGB sind für
die Durchführung der Sanierung
Neckarsulm
die Anwendung der besonderen
sanierungsrechtlichen Vorschriften der §§ 152 bis 156 BauGB (klassisches Verfahren) für die Erweiterungsflächen ebenfalls ausgeschlossen. Die Genehmigungspflicht nach § 144 BauGB besteht
im gesamten Sanierungsgebiet.
§3
Verfahrensdauer
Als Durchführungsdauer des Sanierungsverfahrens gem. § 142
Abs. 3 BauGB wer-den 12 Jahre
festgelegt. Die Frist beginnt mit
der Beschlussfassung der erstmaligen förmlichen Festlegung.
§4
In-Kraft-Treten
Diese Satzung wird gem. § 143
Abs. 1 BauGB mit Ihrer Bekanntmachung des Amtsblattes der
Stadt Neckarsulm im Neckarsulm Journal rechtsverbindlich.
Neckarsulm, den 25.05.2012
gez. Joachim Scholz
Oberbürgermeister
Journal
Neckarsulm Aktuell
Hinweise:
• Gesondert wird darauf hingewiesen, dass gem. § 2 der Satzung die Vorschriften der §§ 152
– 156 BauGB keine Anwendung
finden; jedoch die Anwendung
des
§ 142 BauGB nicht ausgeschlossen ist.
• Von der Durchführung vorbereitender Untersuchungen
konnte gem. § 141 Abs. 2 BauGB
abgesehen werden, nachdem
für die ergänzten Teilbereiche
hinreichende
Beurteilungsgrundlagen bereits vorlagen.
• Mit der Bekanntmachung tritt
die Satzung über die förmliche
Festlegung des Sanierungsgebiets „Bahnareal Neckarsulm“
und deren Ergänzung in Kraft.
• Eine etwaige Verletzung der
in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2
BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, sowie der Gemeindeordnung
9
Baden-Württemberg (GemO)
oder auf Grund der GemO bei
der Aufstellung der Sanierungssatzung, wird nach § 215 BauGB
und § 4 GemO unbeachtlich,
wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Sanierungssatzung gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden ist.
• Mängel in der Abwägung
werden nach § 215 BauGB unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich innerhalb von 7 Jahren seit
Bekanntmachung der Sanierungssatzung gegenüber der
Gemeinde geltend gemacht
worden sind. Der Sachverhalt,
der die Verletzung oder den
Mangel begründen soll, ist darzulegen. Dies gilt nicht, wenn
die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung oder die Bekanntmachung der Satzung
verletzt worden sind.
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Neckarsulm Aktuell
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Presse-Information / Gemeinderat aktuell
(Sitzung vom 21. Juni)
Gemeinderat beschließt Umbau des Ortseingangs
von Obereisesheim mit Neubau eines
Kreisverkehrs
Der Gemeinderat der Stadt Neckarsulm hat die Neugestaltung
des Ortseingangs im Stadtteil
Obereisesheim beschlossen. Das
neue Entree entsteht durch den
Umbau der Kreuzung Neckargartacher/Silcherstraße zu einem
Kreisverkehr und die Neugestaltung der Neckargartacher Straße.
Um den Ortseingang von Obereisesheim in dieser Weise städtebaulich aufzuwerten, bewilligten
die Stadträte Baukosten in Höhe
von insgesamt 2,25 Millionen Euro.
Für den Umbau vergab das Gremium Ingenieurleistungen im Umfang von etwa 100.000 Euro an
das Büro Pietsch + Werner, Heilbronn.
Die Stadt hatte das Bauvorhaben der Obereisesheimer Bürgerschaft bei einem Bürgerinformationsabend im April vorgestellt.
Die Umbauarbeiten beginnen voraussichtlich im Herbst 2012 und
dauern etwa ein Jahr. Mit umgebaut wird die Neckargartacher
Straße bis zum Knoten Hauptstraße/Wimpfener Straße. In diesem Abschnitt ist auf beiden Seiten ein kombinierter, mindestens
2,50 Meter breiter Geh- und Radweg als Mischfläche geplant. Im
Bereich des Kreisverkehrs wird die
Neckargartacher Straße auf zwei
Fahrspuren zurückgebaut. Dadurch wird die Verkehrssicherheit
für Fußgänger und Radfahrer verbessert.
Der Kreisverkehr umfasst einen
Durchmesser von 36 Metern und
schafft ein neues Entree in Form
eines grünen Stadttores. Alle Äste münden einspurig in den neuen Kreisel und führen einspurig
wieder hinaus. Lediglich der Einmündungsbereich in die Ortsumgehungsstraße L 1100 beziehungsweise in die Brückenstraße
Richtung Neckarsulm erhält zwei
Fahrspuren. In diesem Bereich ist
eine doppelte Fahrspur erforderlich, damit sich der Verkehr ohne
Rückstau geordnet verteilen kann.
In allen anderen Bereichen werden keine Abbiegespuren mehr
benötigt. Der frei werdende Raum
wird genutzt, um breite, begrünte
Seitenbereiche anzulegen. Ein
großzügiges Vegetationskonzept
im Bereich des Kreisverkehrs und
flankierende Baumreihen entlang
der Neckargartacher Straße betonen den Ortseingang und stellen
eine neue räumliche Qualität her.
Der Kreisel entsteht an der Stelle
der früheren Ortsdurchfahrt, die
seit Jahrzehnten unverändert ist.
Seit 1992 leitet die Umgehungsstraße L 1100 den Durchgangsverkehr an Obereisesheim vorbei, so
dass jetzt der Lückenschluss bei
der Ortseingangsgestaltung hergestellt werden kann.
Umbauarbeiten auf der K 2000 vollenden den
Neckarsulmer Stadtboulevard
Die Stadt Neckarsulm vollendet den Stadtboulevard im Sanierungsgebiet „K 2000/Gottlieb-Daimler-Straße“. Als letzte
Baumaßnahme im Rahmen der
städtebaulichen Neuordnung in
diesem Gebiet baut die Stadt den
Verkehrsraum zwischen dem neuen Parkhaus an der K 2000 und
dem Christian-Schmidt-Platz um
und aus. Mit den Straßen- und Tiefbauarbeiten beauftragte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Firma Leonhard Weiss aus
Bad Mergentheim zum Angebotspreis von 483.051 Euro.
Die Stadt hatte die Grundstücke
im Sanierungsgebiet „K 2000“ mit
Fördermitteln des Landes zur Neuentwicklung frei geräumt und so
die Ansiedlung von hochwertigen
Ingenieursarbeitsplätzen
unter
anderem in den beiden SE-Zentren ermöglicht. Vor den neu errichteten Firmengebäuden legt
die Stadt jetzt einen durchgängigen Verkehrsweg als Pflasterfläche neu an. Der neue Weg ist im
Durchschnitt etwa drei Meter breit
und wird von Fußgängern und
Radfahrern gemeinsam benutzt.
Ein mit Bäumen bepflanzter Grün-
streifen trennt diese Mischfläche
in weiten Teilen von der Fahrbahn.
Durch die Neuordnung der Anrainergrundstücke rückt der kombinierte Geh- und Radweg weiter
von der Fahrbahn ab. Den so gewonnenen Platz verwendet die
Stadt, um auf der K 2000 drei begrünte Mittelinseln neu anzulegen. Die Mittelinseln, die mit Bäumen begrünt werden, gliedern den
Verkehrsraum neu und verleihen
der Hauptverkehrsstraße zusammen mit dem gegenüberliegend
neu geplanten Grünstreifen einen
alleeartigen Charakter. Insgesamt
werden im Bereich der K 2000 et-
wa 25 Bäume neu gepflanzt.
Zusätzliches Grün entsteht im Umfeld des städtischen Parkhauses.
Um dieses Bauwerk in den Stadtboulevard zu integrieren, wird das
Umfeld ausgebaut und frisch begrünt. Durch die Neuordnung der
Beleuchtung wird der Stadtboulevard zusätzlich akzentuiert. Die
Straßenlampen werden erneuert
und auf die Mittelinseln verlegt.
Die Bauarbeiten beginnen im Juli und werden voraussichtlich bis
zum Herbst abgeschlossen sein.
Dann verfügt die Stadt Neckarsulm über ein komplett neu gestaltetes, attraktives Stadtentree.
Einheitliches Telekommunikationssystem verbessert Bürgerservice
Die Stadtverwaltung Neckarsulm
erhält ein neues Telefonanlagensystem, das einen verbesserten
Bürgerservice ermöglicht. Der
Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung, das mehr
als zehn Jahre alte Telefonsystem
komplett zu ersetzen und das gesamte Telekommunikationskonzept neu auszurichten. Hierfür genehmigten die Stadträte Haushaltsmittel in Höhe von 209.000
Euro. Mit der Ausführungsplanung beauftragte das Gremium
die Andreas Gross GmbH, Analysen für Telekommunikation (AFTK)
aus Fellbach.
Für das alte System bietet die Herstellerfirma keinen technischen
Unterstützungsservice
mehr
an. Darüber hinaus ist die Anlage nicht im erforderlichen Umfang erweiterbar. Ersatzteile sind
nur noch in begrenztem Umfang
erhältlich und daher entsprechend teuer. Ein neues Telefonsystem kann nicht nur wirtschaftlicher und zukunftssicher betrieben werden, sondern bietet auch
technische Vorteile. Geplant ist
ein einheitliches Telekommunikationssystem, das alle Standorte und Nebenstellen der Verwaltung in einem Stadtnetz vereint. Auch die städtischen Eigenbetriebe Bauhof und Stadtwerke,
die noch in diesem Jahr ihr neues
Domizil am nördlichen Hungerberg beziehen, sollen in das System mit eingebunden werden. Die
gewohnte Vorwahlnummer 35 für
alle Dienststellen der Stadtverwaltung bleibt bestehen.
Auch das geplante Bürgerbüro, das
im Erdgeschoss der Rathauserweiterung (Gebäude C) eingerichtet
werden soll, wird in das neue Telefonsystem integriert. Die neue
Anlage ermöglicht mehrere Anschlüsse unter einer einheitlichen
Rufnummer, so dass eingehende
Anrufe an einen freien Mitarbeiter weitergeleitet werden. Wartezeiten und lästige Warteschleifen werden dadurch vermieden. In
der Funktion als zentrale Vermittlungsstelle bietet das Bürgerbüro
so einen verbesserten Bürgerservice. Zudem schafft das geplante
neue System die technische Möglichkeit, die einheitliche Behördenrufnummer 115 auch bei der Stadt
Neckarsulm einzuführen.
Der Bürgerfreundlichkeit dient
schließlich auch die erhöhte Ausfallsicherheit des neuen Systems.
Fallen ein Netzanschluss oder einzelne Komponenten aus, bleibt
das Gesamtsystem dennoch funktionsfähig.
Bauhof und Stadtwerke sollen das
neue System bereits von Oktober
2012 an einsetzen. Die Kernverwaltung und alle weiteren Dienstund Außenstellen sollen im ersten
Quartal des kommenden Jahres an das neue Telekommunikationssystem angeschlossen werden. (snp)
Neckarsulm
Stellungnahme der CDU-Fraktion zur Neubeschaffung der Telefonanlage
Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung die verstrichene Zeit genutzt hat, um die Kostenschätzung
soweit zu konkretisieren, dass wir
bei der Schlussrechnung keine negative Überraschung erleben. Ist es
richtig, dass, wie im Bauausschuss
dargestellt,sämtliche vorhandenen
Leitungen verwendet werden kön-
nen? Trotz aller Terminnot bitte ich
das Hochbauamt, solche Vorlagen
zukünftig zu verschicken und nicht
als Tischvorlagen in den Ausschüssen vorzulegen. Wir hoffen, dass
für die alte Anlage noch ein Verkaufserlös erwirtschaftet werden
kann und stimmen der Vorlage zu.
(Eberhard Jochim, CDU)
Stellungnahme der SPD-Fraktion zur Neugestaltung des Ortseingangs von Obereisesheim
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Scholz, sehr geehrter Herr
Bürgermeister Grabbe, meine sehr
geehrten Damen und Herren,
was lange währt, wird endlich
wahr. Schon seit vielen Jahren bemüht sich der Ortschaftsrat Obereisesheim um eine neue Ortseingangsgestaltung. Nachdem die
Ortsmitte, die Hauptstraße und die
Wimpfener Straße komplett zurückgebaut und sehr ansprechend
ausgebaut sind, wird jetzt endlich
der Ortseingang zu unserem liebens- und lebenswerten Ortsteil
verschönert und verbessert.
Immer wieder wurde das Vorhaben aus finanziellen Gründen zurückgestellt und nun soll es endlich zur Ausführung kommen. Die
Kreisellösung war für uns immer
die attraktivste und zugleich prak-
tischste Lösung und hat nach der
Vorstellung und Bewertung der
verschiedenen Modelle die volle
Zustimmung gefunden. Für uns
steht die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern an erster Stelle und dies wird mit der geplanten
Lösung erreicht. Auch das angrenzende Industriegebiet profitiert
von der neuen Gestaltung. Unser
Ortseingang bekommt ein ganz
neues und attraktives Gesicht und
wird von unseren Bürgern und Besuchern sicher sehr positiv wahrgenommen.
Wir, die SPD-Fraktion, stimmen
dem allgemeinen Baubeschluss
und der Vergabe der Ingenieurleistungen in der vorgelegten Form
zu und freuen uns auf einen baldigen Baubeginn. (Inge Maysack,
SPD)
Die Fraktion der Freien Wähler-Vereinigung (FWV)
nahm zur Neugestaltung des Ortseingangs von
Obereisesheim wie folgt Stellung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Scholz, sehr geehrter Herr
Bürgermeister Grabbe, sehr geehrte Damen und Herren
schon seit Jahren ist die Eingangssituation von Obereisesheim nicht
mehr zeitgemäß und vor allen Dingen für den Radfahr- und Fußgängerverkehr unzureichend.
Mit den bisher vorgestellten und
diskutierten Planungen verbessern
wir diese Situation ganz entscheidend. Durch den heutigen allgemeinen Baubeschluss und die Vergabe an Ingenieurleistungen bringen wir diese Lösung nun auch formell auf den Weg. Was unsere Fraktion besonders hervorheben möchte, ist die Vorgehensweise, mit der
diese Planung umgesetzt wurde.
Insbesondere hat uns erfreut, dass
bereits Anfang April die Bevölkerung über die Planungen infor-
miert wurde und dass daraus auch
die eine oder andere Anregung in
die Detailplanung eingeflossen ist.
Wir können diesem Vorhaben nun
also nur noch zustimmen und die
Verwaltung darum bitten, auch bei
anderen Bauvorhaben in diesem
Stile vorzugehen. Wir denken da
in erster Linie auch an die Amorbacher Straße und die Umgestaltung
des Eingangsbereichs von Amorbach. Auch hier sollte die Bevölkerung rechtzeitig informiert und vor
dem allgemeinen Baubeschluss in
die Planungen eingebunden werden. Bitte prüfen Sie, ob schon im
Herbst 2012 die ersten Planungen
vorgelegt werden können und im
Rahmen einer Infoveranstaltung
Anregungen aufgenommen werden können.
Wir stimmen der Beschlussvorlage mehrheitlich zu. (Joachim Eble,
FWV)
Journal
Neckarsulm Aktuell
11
In Spätschicht zum Abitur
Das Abendgymnasium des Kolping-Bildungszentrums
unterstützt seine Schüler auf dem Weg zum Studium
Heilbronn: Wer mitten im Berufsleben steht und sich für den Zweiten Bildungsweg entscheidet, hat
in der Regel ein Ziel: das Studium.
Nicht nur mit einem Realschulabschluss können Interessenten am
Abendgymnasium (AG) des Heilbronner Kolping-Bildungszentrums
aufgenommen werden. Auch ein
Hauptschulabschluss und zweijährige Berufserfahrung oder ein Berufsabschluss werden als Zugangsvoraussetzung akzeptiert. Schon
jetzt sind Anmeldungen für das
kommende Schuljahr möglich. Es
beginnt am 10. September 2012.
Bewerber müssen mindestens 19
Jahre alt sein. Je nach Vorbildung
dauert der Weg zum Abitur zwei
bis vier Jahre. Unterricht ist an vier
Abenden die Woche von 17 bis 21.40
Uhr. In der Regel üben die Abendgymnasiasten ihren Beruf weiter
aus – und wissen, worauf sie sich
einlassen. Während sie das Kurssystem der Oberstufen durchlaufen,
Klausuren in Mathe, Deutsch und
Englisch vorbereiten oder Referate
halten, bringen sie Arbeit, Familie
und Freunde in einem dicht getakteten Alltag unter einen Hut. Für
Schulleiterin Inka Knittel ist etwa
die wöchentliche Schüler-Sprechstunde wichtig, um schulische Pro-
bleme auszuräumen. Mut, Durchhaltevermögen und Disziplin werden in diesem Sommer Thema bei
einem Schul-Workshop mit der
Wochenzeitung „Die Zeit“ sein. „Es
wird darum gehen, mit den Schülern über ihre Chancen nach dem
Abitur oder dem Fachhochschulreife-Abschluss zu diskutieren“, sagt
Knittel. Das Zeit-Projekt solle ihnen
aber auch vermitteln, dass sie ernst
genommen und wertgeschätzt
werden. „Das war nicht für alle in ihrem bisherigen Berufsleben selbstverständlich“, weiß die Pädagogin,
die selbst Deutsch unterrichtet.
Die Erfahrung aus einem Treffen
der Ehemaligen am Abendgymnasium zeigt allerdings, dass bei Bewerbungen die Kompetenzen der
Abendgymnasiasten oft der entscheidende Vorteil gegenüber sehr
jungen Berufsanfängern sind.
Wie die zweite Schullaufbahn mit Beruf und Familie vereinbar ist, wie die Einstiegsmöglichkeiten und der Lehrplan aussehen – auf all diese
Fragen gibt es Antwort beim Infoabend am Donnerstag, 26. Juli, 19
Uhr im Bildungszentrum Heilbronn,
Bahnhofstr. 8. Info: 07131-88864-15
oder unter www.kolping-bildungswerk.de
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Neckarsulm Aktuell
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Jugendsinfonieorchester
Die dänische Hafenstadt Roskilde, bekannt durch ihr Rockfestival, das, inspiriert durch legendäre
Rockfestivals der Isle of Wight und
Woodstock, seit 1971 stattfindet,
erlebte an Pfingsten leisere, klassische Töne.
Das
Jugend-Sinfonieorchester
Neckarsulm war auf Konzertreise, und das Königreich Dänemark
war in diesem Jahr das Ziel der 71
jungen Musikerinnen und Musiker mit ihren Betreuern. Mit dem
Bus ging es über Puttgarden per
Fähre nach Rodby in Dänemark
und von dort zum eigentlichen
Ziel Roskilde.
Die Jugendherberge lag direkt am
malerischen Hafen von Roskilde
mit seiner grandiosen Kulisse von
Segelbooten, Motoryachten und
Wikingerschiffen. Die Ostsee spiegelte den azurblauen Himmel wider, historische Winkel erzählten
von der Vergangenheit der Stadt,
in dessen Dom 20 dänische Könige und 17 Königinnen in Sarkophagen beigesetzt sind. Der 1280
fertig gestellte Backsteinbau steht
auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und zieht jährlich
125.000 Besucher an.
Das erste Konzert fand am Pfingstsonntag 11.00 Uhr auf dem Hafengelände statt. Wegen des Pfingstwochenendes hielten sich viele
Besucher und Urlauber am Hafen auf. Die Stadt Roskilde hatte
Tische und Bänke aufgestellt und
Dänen, Schweden und Deutsche
saßen bei einem Glas Wein und
waren gleichermaßen begeistert
von den jungen Musikern und ihrer Musik.
Für diese Konzertreise hatte der
Künstlerische Leiter, Musikdirektor
Jochen Hennings, ein buntes und
abwechslungsreiches Programm
zusammengestellt.
Nach den majestätischen Klängen
des Marsches „Pomp und Circumstance“, der heimlichen zweiten
britischen Nationalhymne, die das
Konzert einleiteten, verzauberte
Konzertmeisterin und Bundespreisträgerin Lisa Klotz mit ihrer
Violine und den Zigeunerweisen
op. 20 von Pablo de Sarasate die
Zuhörer und riss sie zu Ovationen
hin. Eine Hommage an die skandinavischen Gastgeber waren die
zwei „Norwegischen Tänze“ von
Edvard Grieg, denen die Schnellpolkas „Unter Donner und Blitz“
Konzertreise nach Dänemark
und „Leichts Blut“ von Johann
Strauß folgten. Filmmusik prägte
des zweiten Teil des Konzertes, der
mit „Die Abenteuer des Tom Sawyer & Huckleberry Finn“ begann.
Nach dem berühmten Sirtaki aus
„Alexis Sorbas“ von Mikis Theodorakis beschloss die Suite „Harry Potter And The Goblet Of Fire“
von John Williams und Patrick Doyle das Hafenkonzert. Zwei Zugaben wurden von den begeisterten
Dänen erklatscht.
Am Nachmittag war das JugendSinfonieorchester bei einem
schottischen Grafen auf Schloss
Ledreborg, 6 km außerhalb von
Roskilde, eingeladen, auf dessen
weitläufigem Gelände eine Lifestyle-Messe für Blumen, Kunsthandwerk, Garten, Gastronomie
und Musik stattfand, die mehrere
Tausend Besucher anlockte. Somit
wurden sie auch zum Publikum
für die jungen Sinfoniker, die – und
dies ist rekordverdächtig - innerhalb von wenigen Stunden bereits
ihr zweites Konzert darboten.
Der Graf war begeistert vom Programm und den Musikern, die in
Konzertkleidung ein Blickfang für
die Besucher waren, und lud das
Orchester ein, im nächsten Jahr
wieder dabei zu sein.
Pfingstmontag wurde ein weiteres Konzert auf dem Hafengelände dargeboten und das Orchester durfte auch hier ohne Zugabe
den Platz nicht verlassen.
Das sommerliche Wetter lud geradezu ein, den Rest des Tages
an einem Strand in der Nähe von
Roskilde zu verbringen, um in der
doch noch recht frischen Ostsee
zu schwimmen. Dass Jochen Hennings samt Kleidung in der 15 Grad
kalten Ostsee landete, ist schon
Tradition, und er hatte deshalb mit
trockener Kleidung vorgesorgt.
Am nächsten Tag war Sight-Seeing in Kopenhagen angesagt.
Als Fremdenführer boten sich Jorgen Andersen und sein Schwager
an, erzählten viel über Stadt und
Land, und natürlich ging kein Weg
an der kleinen Meerjungfrau vorbei.
Frau Andersen, die aus Neckarsulm stammt, lebt seit vielen Jahren mit ihrem Mann in Dänemark.
Beide haben sehr zum Gelingen
dieser Reise beigetragen, indem
sie bei der Vorbereitung den Neckarsulmer Organisatoren hilfreich zur Seite standen.
Schloss Amalienborg, in der Königin Margrethe II. residiert, beeindruckte durch seine Lage.
Es ist ein Schlossensemble, erbaut
im 18. Jahrhundert, bestehend aus
vier einzelnen Palais, um einen
achteckigen Platz gebildet. Der
Autoverkehr braust über den Platz
und Touristen können sich ungeniert dem Schloss nähern, das von
drei Gardesoldaten mit Bärenfellmützen bewacht wird.
Bei der anschließenden Hafenrundfahrt zeigte sich das Wetter
von seiner anderen dänischen Seite:
Es regnete in Strömen, der Wind
blies einem um die Ohren und alle waren froh, dass der anschließende Stadtbummel und das Einkaufen von Mitbringseln doch
noch bei trockenem Wetter stattfinden konnte.
Die Organisation dieser Reise lag
in den Händen Jochen Hennings
und der Fördervereinsvorsitzenden Helga Friedel. Alle Verantwortlichen, Reiseleiter wie Lehrkräfte und Betreuer, waren froh,
als alle Mitfahrer am Donnerstagabend müde, aber wohlbehalten
und voller schöner Eindrücke in
Neckarsulm ankamen.
Helga Friedel
Neckarsulm
Journal
Neckarsulm Aktuell
13
OB Scholz wird 50
Bürgernähe ist Mittelpunkt seines Handelns
Mit einer 15 Punkte umfassenden Agenda bewarb sich Joachim Scholz 2008 für den Chefsessel im Neckarsulmer Rathaus. Mit eindeutigem Votum
wählte ihn am 27. Juli die Bürgerschaft zum Oberbürgermeister und Nachfolger des nicht
mehr kandidierenden Oberbürgermeisters Volker Blust. Am 21.
Juli dieses Jahres feiert Joachim Scholz seinen 50. Geburtstag
und kann in Kürze auf die Halbzeit der 8-jährigen Wahlperiode
zurückblicken.
Mit Joachim Scholz wählte die
Bürgerschaft einen Fachmann,
der als Diplom-Verwaltungswirt in verantwortlichen Positionen auf kommunaler Ebene tätig war und 1996 zum Bürgermeister der Stadt Steinheim gewählt wurde. Das Amt bekleidete er bis zur Wahl in Neckarsulm. Die Region kannte er. Von
1993 bis 1996 war er Hauptamtsleiter in Bad Wimpfen. Geboren in Stuttgart und aufgewachsen im Hohenloheschen,
legte er sein Abitur in Kirchberg
an der Jagst ab. Joachim Scholz
sieht sich als Gleicher unter Gleichen und schließt als Oberbürgermeister alle Mitbürgerinnen
und Mitbürger, egal welcher Nationalität und kultureller Zugehörigkeit, in sein Handeln ein.
Unabhängig und bürgernah
setzt er seit seiner Amtseinführung seine Ziele, in deren Mittelpunkt der Bürger als Mensch
mit allen Bedürfnissen ausgewogener Lebensqualität steht,
durch. Die umfassende Information und soweit möglich die Beteiligung der Bürgerschaft an allen wichtigen Entwicklungen der Stadt ist für ihn
selbstverständlich und steht im
Vordergrund seines Handelns.
In Form öffentlicher Bürgerbeteiligung wie im Prozess
„Netzwerk Soziale Stadt –
Bildung und Soziales“ und
beim Bildungsgipfel ist das
gemeinsame Ringen um optimale Lösungen für qualitätvolle und zukunftsorientierte Prozesse als neuer Zeitgeist zu spüren. Die qualita-
Verwaltungsstelle im Stadtteil
Amorbach mit der neuen Instanz des zentralen Ansprechpartners.
Erst dieser Tage wurde Richtfest
gefeiert für den neuen Bauhof
und die Stadtwerke. Der Bau des
neuen Hallenbads hat begonnen und auch die Neuordnung
des Bahnareals mit geplantem
Hotel steht auf der Agenda der
Stadtentwicklung. Zu einem
neuen Schmuckstück in der
Stadt wird derzeit das Bahnhofsgebäude umgebaut. Es beherbergt künftig die Fahrkartenverkaufsstelle sowie das Neckarsulmer Notariat.
Für die solide Finanzlage der
Stadt ist Joachim Scholz dankbar. Er weiß, dass die Summe
aller Einnahmen Ausdruck der
Vielfalt des Wirtschaftsstandortes ist und dieser auch ständig
einer offensiven Wirtschaftsförderung bedarf. Die Kontakte zu
den Firmen sind ihm wichtig
und für ihn Chefsache.
tive Weiterentwicklung der Kindertagesstätten und schulischen Betreuungsangebote ist
einer der Schwerpunkte seiner
Arbeit und wird ergänzt durch
einen bedarfsgerechten Ausbau
der schulischen Infrastruktur.
Als Grundpfeiler der Gemeinschaft setzt er sich dafür ein, die
Familie und das Vereinsleben zu
stärken. Die Unterstützung der
ausgesprochen positiven Vereinskultur der Stadt mit einer
Vielzahl von Kultur- und Sportvereinen liegt dem aktiven Langstreckenläufer am Herzen.
Um den in den Vereinen und Organisationen in vielfältiger Weise aktiven Ehrenamtlichen zu
danken, hat er als öffentlichkeitswirksames Signal den Ehrenamtspreis der Stadt Neckarsulm eingeführt.
Solide Finanzen sind die Grundlage für den Erhalt und den Ausbau der Einrichtungen der Stadt.
In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Baubürgermeister
Klaus Grabbe und dem Gemeinderat wurden während seiner
bisherigen Amtszeit eine Reihe
herausragender Maßnahmen
geschaffen. Dazu gehören zum
Beispiel die grundlegende Optimierung des ÖPNV mit „Zentralem Omnibushaltepunkt“ an
der Ballei und der Ausbau der
Auf die Halbzeitbilanz kann
Oberbürgermeister Scholz stolz
sein. Er lobt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als tolle Verwaltungsmannschaft und
ist dankbar für die herausragend
gute Zusammenarbeit mit dem
Gemeinderat. Positiv bewertet
er das gute Miteinander in der
Stadt. Das Amt des Oberbürgermeisters bereitet ihm Freude und
persönliche Erfüllung. Bürgernähe war im Wahlkampf sein Versprechen. Diesem Versprechen
ist Joachim Scholz treu geblieben.
Die Stadt gibt ihm zu Ehren am
21. Juli einen öffentlichen Empfang in der Städtischen Volkshochschule. Alle, die ihm persönlichen gratulieren wollen, können dies in der Zeit von 14 bis 17
Uhr tun.
Statt Geschenken bittet Herr
Scholz um Unterstützung der
Stiftung „Starke Familien Neckarsulm“ mit dem Stichwort
„Spende anl. 50. Geburtstag
OB“ (KSK Heilbronn 620 500 00,
Konto 2572).
Bernd Friedel
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Neckarsulm Aktuell
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Stadt Neckarsulm gewinnt Eltern mit Migrationshintergrund
als Bildungspartner
Elf Mütter qualifizieren sich als Gruppenleiterinnen im Rahmen des Projekts „Kuselbi –
Kultursensible Elternbildung“
Mit einem kultursensiblen Elternbildungskonzept will die
Stadt Neckarsulm die Kompetenzen von Eltern mit Migrationshintergrund bei der Kindererziehung stärken und sie frühzeitig als Bildungspartner gewinnen. Diesem Ziel dient das
Projekt „Kuselbi – Kultursensible
Elternbildung“, das mit Beginn
des neuen Kindergartenjahres
im September 2012 flächendeckend in den städtischen Kindertageseinrichtungen startet.
Das neue Projekt ist Bestandteil
des verbesserten städtischen
Sprachförderkonzeptes „SMSPlus“ („Sprache macht Spaß“),
das die Sprachförderung stärker in die Lebenswelt der Kinder integriert und anderen Kulturen wertschätzend begegnet. Elternbildungsgruppen, die
demnächst in den städtischen
Kindertagesstätten eingerichtet werden, sollen dafür sorgen,
dass die Kinder nicht nur im Kindergartenalltag, sondern auch
zu Hause optimal gefördert werden. Geleitet werden die Elternbildungsgruppen von elf Neckarsulmer Müttern mit und ohne Migrationshintergrund, die
eigens für diese Aufgabe von der
Volkshochschule Neckarsulm in
einem zwölfstündigen Grundlagenseminar qualifiziert wurden.
Oberbürgermeister
Joachim
Scholz überreichte jetzt bei einer
Feier im VHS-Gebäude die Zertifikate zur „Kuselbi“-Gruppenleiterin an die Absolventinnen und
dankte ihnen für ihr freiwilliges
Engagement.
„Die Sprach- und Erziehungskompetenzen der Eltern sind mit
entscheidend für den Lernerfolg der Kinder“, betonte Joachim
Scholz. „Daher setzt die Stadt
Neckarsulm gezielt auf die Bildungspartnerschaft mit den Eltern.“ Den innovativen Ansatz
hob die Integrationsbeauftragte der Stadt Neckarsulm und Urheberin des Elternbildungskonzeptes, Güllü Savas, hervor: „Das
gesamte Konzept ist als kultursensibles Elternbildungsprogramm angelegt. Die jeweiligen
kulturellen Besonderheiten der
Eltern und Kinder werden wertschätzend mit eingebunden. Dies
stärkt die Identität der Eltern und setzt Veränderungspotentiale frei.“ Auch das Land Baden-Württemberg würdigt die Elternbildungsinitiative der Stadt
Neckarsulm. Die Ministerin für
Integration, Bilkay Öney, hat die
Schirmherrschaft über das Projekt
übernommen. „Es freut mich sehr,
dass sich die Stadt Neckarsulm in
diesem Bereich engagiert“, erklärt
die Ministerin in ihrem Grußwort
zum neu erschienenen Kitabuch,
das im Rahmen der alltagsorientierten Sprachförderung eingesetzt wird.
Die Qualifizierungsreihe zur
„Kuselbi“-Gruppenleiterin wurde gemeinsam mit der Volkshochschule Neckarsulm und der
Integrationsbeauftragten entwickelt. Das Fortbildungsangebot
zeichnet sich dadurch aus, dass
den Ehrenamtlichen aus verschiedenen Kulturen viel Wertschätzung
entgegengebracht
wird. Sie erwarben das nötige Fachwissen, um eine Gruppe
anzuleiten. Darüber hinaus vermittelte das Seminar Schlüsselkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Konfliktbewältigungsstrategien, Empathievermögen und Freude im Umgang
mit Gruppen.
Erfahren in zweisprachiger Kindererziehung
Um engagierte Gruppenleiterinnen zu gewinnen, hatte Güllü
Savas
Informationsveranstaltungen in der Kernstadt und
den drei Stadtteilen organisiert.
Elf Mütter erklärten sich bereit,
diese ehrenamtliche Aufgabe
zu übernehmen und sich hierfür fortbilden zu lassen. Die zertifizierten Gruppenleiterinnen
kommen aus der Türkei und aus
Bosnien. Eine Leiterin ist Deutsche und mit einem ausländischen Partner verheiratet. Al-
le erleben in ihrem Familienalltag das Zusammenleben verschiedener Kulturen und verfügen über eigene Erfahrungen in
der zweisprachigen Kindererziehung. Die Gruppenleiterinnen
organisieren die Zusammenarbeit in den Elternbildungsgruppen eigenverantwortlich. Sie
wählen die Kita, in der sie tätig
werden wollen, selbst aus und
legen auch die Arbeitszeiten der
Gruppe fest. Ihre Aufgaben nehmen sie freiwillig und ehrenamtlich wahr. Als Anerkennung
erhalten die Gruppenleiterinnen
eine Vergütung, die sich an der
Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit orientiert.
Als nächstes wird die Gründung
der Elternbildungsgruppen in
den jeweiligen Einrichtungen initiiert. Insgesamt werden zwölf
Gruppen gebildet; eine zertifizierte „Kuselbi“-Mutter leitet
zwei Gruppen. Um Mitglieder zu
werben, informiert die jeweilige
Kita-Leitung die Eltern über das
Projekt „Kuselbi“. Die Bildungsgruppen richten sich in erster
Linie an Eltern mit Migrationshintergrund und gleicher kultureller Herkunft. Sie sind aber
grundsätzlich auch für deutsche
Eltern geöffnet. Pro Gruppe können bis zu sechs Mitglieder an
der Bildungsarbeit teilnehmen.
Kitabuch hilft beim
spielerischen
Spracherwerb
In den Elternbildungsgruppen
erhalten die teilnehmenden Eltern praktische Tipps und Anregungen, wie sie ihre Kinder zu
Hause beim aktiven Spracherwerb unterstützen können. Vermittelt wird dieses Wissen von
den Gruppenleiterinnen. Hilfestellung erhalten die Eltern auch
in Form des Kitabuches und eines
Sammelordners mit KIKUS-Arbeitsblättern (KIKUS steht für
„KInder in Kulturen und Sprache“).
Das Kitabuch ist ein Mal- und Lesebuch, das die Kinder anhand
von kleinen Aufgaben dazu auffordert, sich spielerisch mit ihrer kulturellen Herkunft und ihrem Zuhause in Neckarsulm auseinanderzusetzen. Dabei geht es
unter anderem um die eigene Kita und das Vorschuljahr sowie Familie und Freunde. Das Buch enthält auch eine Weltkarte und einen schematischen Stadtplan,
damit die Kinder einzeichnen
können, wo sie geboren wurden
beziehungsweise, wo sie in Neckarsulm wohnen. Zudem lernen die Kinder hohe Festtage
verschiedener Kulturen und Religionen kennen. Durch das Kitabuch führt Brumm, das Stadtmaskottchen aus dem Deutschen Zweirad- und NSU-Museum, das die Kinder schon beim
Landeskinderturnfest 2011 begeisterte.
Jedes Mitglied einer Elternbildungsgruppe erhält ein Kitabuch, um es zu Hause gemeinsam mit den Kindern auszufüllen. Wie man das Kitabuch richtig einsetzt, lernen die Eltern in
den Bildungsgruppen. Erarbeitet
wurde das Kitabuch von Eltern
für Eltern mit Migrationshintergrund zusammen mit der städtischen Integrationsbeauftragten. Für ihre engagierte Mitarbeit
erhielten die vier Autorinnen viel
Lob und Anerkennung. Verfasst
Neckarsulm
wurde das Kitabuch von Natalie Aitov, Pinar Ari, Viktoria Kalyshko und Sabire Kaya-Gön. Es ist
in einer Auflage von 1000 Exemplaren erschienen. Die Herausgabe wurde vom Verein Netzwerke
für Bildungspartnerschaften mit
einem Zuschuss von 5000 Euro
unterstützt.
Den Anstoß, die Eltern von Anfang an partnerschaftlich einzubeziehen, kam von Dr. Beate
Blank, Beraterin für „Integration durch Bildungspartnerschaften“ bei der Paritätischen und
Türkischen Gemeinde in BadenWürttemberg. „Im Beratungsprozess zeichnete sich ab, dass die
Gestaltung eines Arbeitsbuches
für die Kuselbi-Gruppen von Eltern für Eltern mit Migrationshintergrund eine ausgezeichnete Idee ist“, berichtete Güllü Savas. Daraufhin habe sich die Planungsgruppe „Kitabuch“ konstituiert und das Projekt „Dein Kitabuch“ entwickelt.
Von September an treffen sich
die Elternbildungsgruppen einmal in der Woche für die Dauer
von zwei Stunden. Zudem nehmen die Gruppenleiterinnen an
einem regelmäßigen interdisziplinären Erfahrungsaustausch
mit den Sprachförderkräften
aus der jeweiligen Kita teil. Hierzu treffen sich die Beteiligten alle sechs Wochen zu einem zweistündigen Arbeitsgespräch. Zur
fachlich-inhaltlichen Begleitung
finden darüber hinaus Thementage und Treffen zu Gruppenthemen statt. Hierfür sind insgesamt acht Termine im Jahr vorgesehen.
Bei den Thementagen werden
bestimmte Themen wie Lernmethoden für den Spracherwerb, Erziehungs- und Biografiearbeit
oder Vernetzungsmöglichkeiten
mit bestehenden Angeboten der
Verbände und der außerschulischen städtischen Bildungseinrichtungen vertiefend behandelt.
Geleitet werden die Thementage
von der Diplom-Sozialpädagogin
und Diplom-Pädagogin Martina
Grön, die auch das Grundlagenseminar an der VHS leitete.
Bei den Gruppenterminen können die Elternbildungsgruppen
eigene Themen festlegen und
vertiefend erörtern. Darüber hinaus begleiten Güllü Savas und
Martina Grön die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit und bieten im Bedarfsfall auch Krisenintervention und Konfliktmanagement an. „Das Projekt Kuselbi ist
eine konzertierte Aktion mehrerer Akteure aus dem gesamten Stadtgebiet, die sich gemeinsam für die Stärkung der Familie
und die Aktivierung des Lebensumfeldes als Bildungsort einsetzen“, erklärte Güllü Savas. „Nicht
zuletzt dank dieser Vernetzung
bin ich überzeugt, dass die städtische Elternbildungsinitiative
erfolgreich sein wird.“ (snp)
Eltern mit Migrationshintergrund werden
zu aktiven Sprachförderern
Elf Mütter mit und ohne Migrationshintergrund
engagieren
sich als Leiterinnen von Elternbildungsgruppen, die mit Beginn
des neuen Kindergartenjahres
im September 2012 in Neckarsulmer Kitas ihre Arbeit aufnehmen. Die Bildungsgruppen werden im Rahmen des städtischen
Projekts „Kuselbi – Kultursensible Elternbildung“ gegründet,
um die Sprach- und Erziehungskompetenzen von Eltern für die
Sprachförderung im familiären
Alltag zu stärken. Zusätzlich zu
einem Grundlagenseminar veranstaltete die Volkshochschule
Neckarsulm einen Workshop, um
die Eltern auf ihre Leitungsaufgabe vorzubereiten. Als Referentin erläuterte Dr. Edgardis Garlin
den Teilnehmerinnen, wie sie die
KIKUS-Arbeitsblätter („KInder in
Kulturen und Sprachen“) einsetzen können, um Kinder zu Hause
beim Erwerb ihrer Erstsprachen
zu unterstützen. Dies fördert effektiv den Erwerb der deutschen
Sprache als Zweitsprache. Dr.
Garlin ist Mitbegründerin des
Zentrums für kindliche Mehrsprachigkeit e.V., München und
verantwortlich für die Konzeption der KIKUS-Arbeitsmaterialien.
Mit der gezielten Einbindung
von Eltern mit Migrationshintergrund als Bildungspartner betritt die Stadt Neckarsulm Neuland, wie Dr. Garlin bestätigte: „In
der Regel bilde ich pädagogische
Fachkräfte in Sachen Sprachförderung fort. Dass ich jetzt Eltern
mit Migrationshintergrund auf
diese Aufgabe vorbereiten durfte, ist für mich etwas ganz Neues
und Besonderes.“ (snp)
Journal
Neckarsulm Aktuell
15
Landesmeisterschaften im Rollkunstlaufen
Neckarsulmer Läufer mit
12 Medaillen erfolgreich!
Bei der Landesmeisterschaft im
Rollkunstlaufen in Bad Friedrichshall wurden über drei Tage die
Landesmeister der unterschiedlichen Leistungsklassen ermittelt. Die 64 Läufer umfassende
Mannschaft des Rad- und Rollschuhvereins Bad Friedrichshall
erkämpfte sich überraschend sieben der neun begehrten Meistertitel und erlief sich insgesamt 26
Gold-, 19 Silber- und 15 Bronzemedaillen. Knapp 2/3 aller Medaillen
fielen diesmal an die bestens trainierten Salzstädter.
Der von Jahr zu Jahr größer und
stärker werdende Nachwuchs hat
sich bei diesen Landesmeisterschaften hervorragend geschlagen. Bei den Fortgeschrittenen 1
erliefen sich Leona Friede und Vanessa Malek mit den Rängen 5 und
6 gute Platzierungen. Lena Rienhardt erkämpfte sich hingegen
bei den Fortgeschrittenen 2 nach
einer tollen Pflicht die verdiente
Bronzemedaille.
In der Nachwuchsklasse zeigte
sich Larissa Malek recht stark.
Nach dem bronzenen, dritten
Platz in der Pflicht, Rang 4 in der
Kür freute sie sich schlussendlich über die Silbermedaille in der
Kombination.
Im Paarlaufen konnten die Bad
Friedrichshaller ihre hervorragende Nachwuchsarbeit in dieser Disziplin unter Beweis stellen:
in der Nachwuchsklasse belegten
Larissa Malek und Marcel Hübener gefolgt von Lena Rienhardt
und Luca Miguel die Podestplätze
1 und 2.
Das Zweierlaufen ist vor allem
bei den Jüngeren sehr beliebt,
was sich in jeweils großen Teilnehmerzahlen ausdrückt. Leona
Grabbe belegte mit ihrer Partnerin bei den Anfängern mit Rang
12 ebenso eine gute Platzierung
wie Leona Friede mit dem 6. Platz
bei den Fortgeschrittenen. Und in
der Nachwuchsklasse gab es sogar die Goldmedaille für den „Neckarsulmer Zweier“ mit Lena Rienhardt und Larissa Malek.
Die Paradedisziplin der Salzstädter war und ist das Vierer-Gruppenlaufen.
Bei den Fortgeschrittenen freute
sich Leona Friede mit ihrer Gruppe riesig über den Gewinn der
Goldmedaille genauso wie Vanessa Malek über die Medaille in
Silber. Leona Grabbe landete mit
ihren Läuferinnen bei den Anfängern auf dem undankbaren
4. Platz. Bei den Junioren gab es
dann nochmals Grund zur Freude bei den Fans aus Neckarsulm:
Lena Rienhardt und Larissa Malek erliefen sich mit zwei weiteren
Läuferinnen auch hier die Goldmedaille .
Rollkunstlauf-Abteilungsleiterin
Rita Friede konnte sich zusammen mit ihrem großen TrainerTeam über dieses tolle Abschneiden der RRV-Mannschaft freuen,
haben sich die vielen Trainingsstunden nun wieder einmal in Erfolgen und Edelmetallen ausgedrückt. Und der RRV zeigte mit 60
Medaillenerfolgen seiner 64 Läufer eine hervorragende Leistung,
die es so noch nie gab. Die Vorstandschaft gratuliert dazu recht
herzlich!
Die Sommerferien sind noch in
weiter Ferne. Vorher gibt es noch
am 22. Juli einen Nachwuchskürwettbewerb in Nordheim und einige Läufer starten auch Mitte
August beim Deutschen Nachwuchspokal in Saarbrücken. So
wird auf der Rollsportanlage im
Kocherwald weiter trainiert. Viele
der siegreichen RRV-Läufer, so
auch Larissa Malek und Lena Rienhardt, haben sich mit ihrem tollen
Abschneiden auf die Bundesmeisterschaft vom 7. - 9. September
qualifiziert. Die wird auch wieder auf der heimischen RRV-Bahn
im Kocherwald unter der Schirmherrschaft des Innenminister
Reinhold Gall stattfinden.
HpF
16
Neckarsulm Aktuell
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Förderprojekt „Brot-Zeit“ an der Amorbach- und Pestalozzischule gestartet
Auch in Amorbach gilt: „Schulkinder sollen keinen Hunger leiden“
Von den Schülern der Amorbachschule und der Pestalozzi-Förderschule in Neckarsulm muss niemand mehr hungrig den Schultag
beginnen. An beiden städtischen
Schulen ist jetzt das Projekt „BrotZeit“ gestartet. Jeden Morgen gibt
es für die Schülerinnen und Schüler in der gemeinsamen Schulmensa ein reichhaltiges und ausgewogenes Frühstück. Die Kinder
dürfen es sich kostenlos schmecken lassen. Dafür sorgen der Verein brotZeit e.V. aus München als
Projektträger und Lidl. Das Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in
Neckarsulm spendet täglich das
Frühstück an allen 67 Projektschulen im Bundesgebiet. Die Amorbach- und die Pestalozzischule
sind die sechste und siebte Schule, die im Landkreis Heilbronn gefördert werden. Im Rahmen des
Projekts Brot-Zeit wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit
mehr als 163.000 Frühstücke ausgegeben.
Oberbürgermeister
Joachim
Scholz und Schulamtsleiter RalphArno Klumbach machten sich bei
einem Besuch in der Amorbachschule selbst ein Bild von dem erfolgreichen Projektstart. In der
Schulmensa, die von der Aufbaugilde Heilbronn gGmbH betrieben wird, nahmen sie im Kreis der
Schüler am Frühstück teil. Begrüßt
wurden die Besucher von der Heilbronner Projektkoordinatorin des
Vereins brotZeit, Heike Schultz,
und dem Schulleiter der Pestalozzischule, Wolfram Karg. „Die
Kinder sind alle begeistert“, berichtete der Schulleiter. Jedes Kind entdecke nach und nach seine Lieblingsspeisen beim Frühstück. OB
Scholz zeigte sich beeindruckt: „Ich
finde es toll, wie gut dieses Projekt funktioniert. Ein regelmäßiges
Frühstück ist für Kinder in der Entwicklungsphase besonders wichtig, aber leider längst nicht mehr
selbstverständlich.“
Nach Angaben des Fördervereins
leiden 30 Prozent der sechs- bis
zehnjährigen Schüler an Grundschulen während des Unterrichts
an akutem Hunger. Sie kommen
aus unterschiedlichen Gründen
ohne Frühstück und ohne Pausenbrot in die Schule. Die Idee,
Über den gelungenen Start des Förderprojekts „Brot-Zeit“ an der Amorbachund Pestalozzischule Neckarsulm freuen sich (v. li.) OB Joachim Scholz, Projektkoordinatorin Heike Schultz, Schulamtsleiter Ralph-Arno Klumbach,
Schulleiter Wolfram Karg, Andreas Gastgeb, zentraler Ansprechpartner für
Amorbach, Manuela Uncu, Bereichsleiterin bei der Aufbaugilde, Sachgebietsleiterin Martina Möhl sowie Ruth Spohrer und Thomas Diemer vom
„Marktplatz Ehrenamt“.
den Hunger bei Schulkindern mit
dem Projekt Brot-Zeit zu bekämpfen, hatte die Schauspielerin Uschi
Glas. Den gleichnamigen Verein
gründete sie im Februar 2009 mit
ihrem Ehemann Dieter Hermann
und dem Münchner Rechtsanwalt
Dr. Harald Mosler. Im März 2009
wurden erstmals Schüler an vier
Münchener Schulen mit einem
ausgewogenen Frühstück versorgt. Inzwischen gibt es fünf Förderregionen in Deutschland, darunter auch die Region Heilbronn/
Neckarsulm. Pro Förderregion können bis zu 20 Schulen aufgenommen werden.
Soziale Kinderbetreuung und
aktive Seniorenförderung in
einem
„Schulkinder sollen keinen Hunger leiden!“ Diese Maxime des
Vereins brotZeit gilt auch an der
Amorbach- und Pestalozzischule. Beim Frühstück können die Kinder aus einem reichhaltigen Angebot auswählen. Dazu gehören vier
verschiedene Brotsorten, Wurstund Käseaufschnitt, Saitenwurst,
Marmelade, Joghurt, Kekse, Müsli
und Cornflakes, Säfte, Milchmischgetränke und Tee. Einschließlich der Kosten für Personal, Lieferlogistik und Organisation kostet ein Brot-Zeit-Frühstück derzeit
2,62 Euro. Den kostenfreien Trans-
port der Waren im Landkreis Heilbronn übernimmt das Unternehmen GFT Logistik aus Möckmühl.
Ausgegeben wird das Frühstück
von aktiven Senioren. In Neckarsulm sind es 13 Seniorinnen im Alter zwischen 54 und 71 Jahren, die
die Aufgabe der Essensausgabe
ehrenamtlich wahrnehmen. Drei
von ihnen betreuen die Kinder an
zwei Nachmittagen in der Woche
auch über das Frühstück hinaus,
zum Beispiel bei den Hausaufgaben. So verbindet das Projekt BrotZeit soziale Kinderbetreuung mit
aktiver Seniorenförderung und
schenkt den Kindern neben dem
(Frühstücks-)Brot auch Zeit.
„Die Amorbach- und die Pestalozzischule gehören zu den Starschulen des Projekts, weil so viele
Schüler zum Frühstück kommen“,
erklärte Projektkoordinatorin Heike Schultz. Pro Tag nehmen etwa
100 Schüler am Frühstück teil. Das
freiwillige Angebot richtet sich an
die Schüler der ersten bis sechsten Klasse an der Amorbachschule
und alle Förderschüler. Die Schüler
der Pestalozzischule frühstücken
klassenweise; zehn von elf Klassen
machen mit. Die Grundschulklassen der Amorbachschule werden
derzeit noch mit dem Projekt vertraut gemacht, so dass die Schule
mit weiter steigenden Teilnehmerzahlen rechnet.
Auch aus diesem Grund sucht Heike Schultz für das Projekt noch aktive Seniorinnen und Senioren für
die Frühstücksausgabe und -zubereitung. Weitere ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nicht nur an der Amorbach- und Pestalozzischule gesucht, sondern auch an der Grundschule Plattenwald, der Schillerschule Öhringen sowie an der Pestalozzischule und der Staufenbergschule Heilbronn. An diesen vier Schulen soll das Projekt
Brot-Zeit nach den Sommerferien starten. Interessenten melden sich bitte bei Heike Schultz,
Tel. 07131/99169-31, E-Mail: heike.
[email protected]. Informationen zum Projekt Brot-Zeit gibt es
auch im Internet unter www.brotzeitfuerkinder.de. (snp)
Kooperationspartner helfen
bei der „Brot-Zeit“ für Kinder
Schülern jeden Morgen ein gesundes und leckeres Frühstück aufzutischen, damit niemand hungern
muss – dieses Ziel erreicht das Projekt „Brot-Zeit“ nur mit Unterstützung engagierter Partner. Träger
des Projekts ist der Verein brotZeit e.V. aus München, der die Aufwandsentschädigung für die ehrenamtlichen Helfer zahlt. Bis zu
8400 Euro pro Schule stellt der Verein als Förderbudget bereit. In Neckarsulm hat der „Marktplatz Ehrenamt“, ein im Rahmen der Bürgerbeteiligung „Netzwerk Soziale
Stadt – Bildung und Soziales“ entstandenes Projekt, dabei geholfen, 13 Seniorinnen als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für die Essensausgabe zu gewinnen. Das
Frühstück wird von Lidl gespendet, und zwar bundesweit an allen Projektschulen. Das Unternehmen GFT Logistik aus Möckmühl
liefert die Waren kostenfrei an die
Schulen im Landkreis Heilbronn.
Weitere Kooperationspartner des
deutschlandweiten Förderprojekts
sind die Josef und Luise Kraft-Stiftung, Sternstunden e.V., FrigoRent,
die Adecco Group Germany, die
Bild-Hilfsorganisation „Ein Herz
für Kinder“, die Vitanas Unternehmensgruppe, die Linde AG und die
Daimler AG. (snp)
Ausgabe 07.2 | 2012
NECKARSULM
JOURNAL
Neckarsulm Aktuell
17
Notariat ab August im
Bahnhofsgebäude
Das Notariat Neckarsulm hat ein
neues Domizil, das Neckarsulmer
Bahnhofsgebäude mit der postalischen Anschrift Bahnhofplatz 1,
74172 Neckarsulm.
Ab 06. August 2012 werden die
Notare Rainer Hochadel und Bertram Schirmer mit ihrem Team unter der neuen Adresse für notarielle Dienstleistungen wie Beurkundungen und Beglaubigungen und
weitere vielfältige Arbeiten im Bereich der vorsorgenden Rechtspflege und gerichtlicher Tätigkeiten der
Bürgerschaft zur Verfügung stehen. Zu den gerichtlichen Tätigkeiten gehören die Bereiche Nachlassgericht, Betreuungsgericht und
Grundbuchamt.
Bevor es heißt Abschied zu nehmen aus den bisherigen Diensträumen im ehemaligen Amtsgericht in der Binswanger Straße, in
dem einst Oberamtsrichter Wilhelm Ganzhorn für Recht und Ordnung sorgte, gilt es Umzugskisten
zu packen. Das Notariat ist deshalb
ab dem 30. Juli bis voraussichtlich
03. August geschlossen.
Das von der Stadt erworbene Bahnhofsgebäude wurde nach grundlegender Sanierung zu einer Visitenkarte der Stadt. Wilhelm Ganzhorn
hätte an dem schmucken Gebäude seine Freude. Er war einst Vorstandsmitglied des „Historischen
Vereins für das württembergische
Franken“ und beschrieb 1875 in
der Vereinszeitschrift das Vorfinden eines germanischen Grabes
mit Fundstücken der damaligen
Zeit bei Grabarbeiten zum Bau des
Bahnhofsgebäudes. Eröffnet wurde der Bahnhof am 11. September
1866.
Das Notariat Neckarsulm hat damit eine geschichtsträchtige Adresse, die auch Kronprinz Friedrich, der
spätere Kasier Friedrich III und Vater von Kaiser Wilhelm II, kannte. Er
legte 1874 eigens einen Zwischenaufenthalt auf dem Neckarsulmer
Bahnhof ein, um Wilhelm Ganzhorn persönlich kennen zu lernen.
Bernd Friedel
Adresse:
Notariat Neckarsulm
Bahnhofplatz 1
74172 Neckarsulm
Telefon und Fax:
Telefon: 07132 / 34130
Fax:
07132 / 341329
Email: [email protected]
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag
09.00 - 12.00 + 14.00 - 16.00 Uhr
Freitag
09.00 - 12.00 Uhr
Termine nach Vereinbarung
HINWEIS: IM MONAT AUGUST ERSCHEINT KEIN
JOURNAL. REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE
1. SEPTEMBER-AUSGABE IST DER 16. AUGUST.
WIR BITTEN UM BEACHTUNG
Wir freuen uns auf Ihren Besuch:
Wintergärten • Vordächer • Sonnenschutz
Markisen • Rolläden • Zubehör • Reparaturen
Ausstellung: Binswanger Straße 67 • 74172 Neckarsulm
Tel. 07132/98 07 98 • Fax: 07132/98 98 58
Stadt Neckarsulm sucht
ehrenamtliche Weinberghüter
Einsatzzeiten können individuell
vereinbart werden
Die Stadt Neckarsulm sucht
wieder Weinberghüter, die voraussichtlich von Anfang September bis Mitte Oktober die
Rebstöcke vor unliebsamem
Besuch schützen. Die ehrenamtlichen Helfer sollen zweibeinige und gefiederte Diebe
verscheuchen. Zur Vogelabwehr erhalten die Hüter einen
Schreckschussrevolver
mit
Munition. Jedem Helfer wird
ein Hütebezirk zugeteilt, für
den er verantwortlich ist.
Für ihren Einsatz erhalten die
Weinberghüter eine ehren-
amtliche Aufwandsentschädigung von 50 Euro pro Tag. Ein
Arbeitstag dauert in der Regel
von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Die Einsatzzeiten können aber auch individuell vereinbart werden. Interessenten melden sich bitte
beim Ordnungsamt der Stadt
Neckarsulm im Rathaus, Zimmer 1.1, oder telefonisch unter
07132/35-215. Wie Ordnungsamtsleiter Bernd Pfitzenmaier
betont, sollten Bewerber „rüstig, gesund, zuverlässig und
durchsetzungsfähig“
sein.
(snp)
Budakesser Gemeinschaft Fahrt nach Budakeszi
Die Budakesser Gemeinschaft veranstaltet vom 16. – 23. August 2012 ihre Kulturfahrt nach Budakeszi (Partnerstadt von
Neckarsulm), Ungarn.
Wir haben noch Plätze frei. Alle, die Interesse an dieser Fahrt haben, sind herzlich willkommen. Es erwarten Sie schöne Ausflüge
u. A. ins Sisi Schloss Gödöllö und in die weltberühmte Porzellanmanufaktur Herend. Weitere Höhepunkte sind ein Musikabend in
Csolnok und natürlich die Hauptstadt Budapest, die man mit dem
Stadtbus von Budakeszi in wenigen Minuten erreicht.
Gerne senden wir Ihnen unverbindlich unseren kompletten Reiseverlauf mit Angaben von Preisen und Unterbringung.
Melden Sie sich bei Elmira Schmidt Tel. 07266-1050 oder
Email: [email protected]
18
Blick in den Monat
Neckarsulm
Unsere Veranstaltungen im Juli
(Ausführliche Informationen finden Sie jeweils im 1. Monatsheft)
Mo. 16.07. 08.00 Uhr Walking
14.00 Uhr Walking
Di. 17.07. 14.00 Uhr Heitere Gedächtnissspiele
Mi. 18.07. 08.00 Uhr Walking
14.00 Uhr Spielenachmittag
Do. 19.07. 09.00 -
Kleinkinderbetreuung 12.00 Uhr
10.55 Uhr Altstadtführung in Tübingen
Anmeldeschluss war am Freitag, 13.Juli 2012
Sa. 21.07. 13.00 Uhr Wandern
Mo. 23.07. 08.00 Uhr Walking
14.00 Uhr Walking
14.30 Uhr Kegeln der Gruppe 1
17.15 Uhr Kegeln der Gruppe 3
Di. 24.07. 14.00 Uhr Radtour – Schozachtal – Talheim Pflanzen
Mauck
Mi. 25.07. 08.00 Uhr Walking
13.00 Uhr Wandern (kürzere Strecke)
14.30 Uhr Hobby – Malertreff Do. 26.07. 09. - 12.00 Uhr Kleinkinderbetreuung
12.00 Uhr Lichdi – Lädle in Sinsheim
Haben Ihre Kinder oder Enkelkinder schon mal
einen „Tante Emma Laden“ gesehen ?
Anmeldungen noch möglich bis Freitag, 20. Juli
2012
15.00 Uhr Boccia. Treffpunkt am Eingang des Aquatoll.
Mo. 30.07. 08.00 Uhr Walking
14.00 Uhr Walking
Di. 31.07. 14.00 Uhr Heitere Gedächtnissspiele
Vorschau August:
(Anmeldungen können ab sofort entgegengenommen werden)
Mi. 01.08. 08.00 Uhr Walking **
14.00 Uhr Spielenachmittag *
Do. 02.08.
Kleinkinderbetreuung macht im August Ferien !
Sa. 04.08. 13.00 Uhr Wandern ***
Mo. 06.08. 08.00 Uhr Walking **
14.00 Uhr Walking **
Di. 07.08. 13.55 Uhr „Hexenkaffee“ auf der Heuchelberger Warte
mit Unterhaltungsprogramm.
Fahrt mit dem Zug.
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen !
Kosten : 21.60 € für, Begrüßungs- Zaubertrank, Hexenkaffee und Zauberteller, Programm, Zug, S-Bahn, Taxibus auf die Heuchelberger Warte.
Anmeldungen noch möglich bis Dienstag, 31. Juli 2012
14.00 Uhr Radtour – Breitenauer See ****
Mi. 08.08. 08.00 Uhr Walking **
13.00 Uhr Wandern (kürzere Strecke) ***
Hobby – Malertreff macht im August Ferien !
Do. 09.08. 15.00 Uhr Boccia. Treffpunkt am Eingang des Aquatoll.
Mo. 13.08. 08.00 Uhr Walking **
14.00 Uhr Walking **
Mi. 15.08. 08.00 Uhr Walking **
14.00 Uhr Spielenachmittag *
Fr. 17. 08. 19.10 Uhr Komödienhaus Heilbronn - „Die Perle Anna“
Ausgebucht – Nur noch Warteliste.
Sa. 18.08. 13.00 Uhr Wandern *** Mo. 20.08. 08.00 Uhr Walking **
14.00 Uhr Walking **
Di. 21.08. 14.00 Uhr Radtour – Biberach – Bad Wimpfen ****
15.00 Uhr Geselliger Besennachmittag mit Besenvesper
(eigene Rg.) Wer möchte - vorher kleine Wande
rung vom Bürgertreff über den neuen Bauhof
und Hallenbad mit Erklärungen durch Herrn
Emerich.
16 Uhr Wanderende beim Besen – Berthold und
Beginn. Anmeldungen noch möglich bis Mon-
tag, 13. August 2012
Mi. 22.08. 08.00 Uhr Walking **
13.00 Uhr Wandern (kürzere Strecke) ***
Do. 23.08. 15.00 Uhr Boccia. Treffpunkt am Eingang des Aquatoll.
Mo. 27.08. 08.00 Uhr Walking **
14.00 Uhr Walking **
Mi. 29.08. 08.00 Uhr Walking **
14.00 Uhr Spielenachmittag *
* Bürgertreff Neckarsulm, Spitalstraße 5, Eingang Gebäuderückseite.
** Treffpunkt auf dem Parkplatz am Schweinshag.
*** Treffpunkt auf dem Parkplatz vor dem ASG (Fahrgemeinschaften).
**** Treffpunkt Grünanlage beim Karlsplatz. Bei Regen ab 13 Uhr oder
Temperatur um 30 Grad fällt die Tour aus. Für die eigene Sicherheit Helmpflicht
Vorschau September:
(Anmeldungen können ab sofort entgegengenommen werden)
Sa. 01.09. 13.00 Uhr Wandern ***
Mo. 03.09. 11.00 Uhr Fr. 07.09 14.30 Uhr
Wandern – Ganzhornfest. Die Wandergruppen treffen sich zum alljährlichen Mittagessen auf
dem Ganzhornfest. Treffpunkt an der Ecke vom
Modehaus Diemer.
Spaziergang im Köpfertal Heilbronn
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Anschließend Einkehr (eig. Rg.) Fahrt mit Fahrgemeinschaften (anteilige Kosten).
Anmeldungen ab sofort bis Montag, 3. September 2012
Fr. 14.09. 14.30 Uhr Nachmittag im Bürgertreff *
Entstehungsgeschichte der Feuerwehren.
Diese Jahr konnte die Neckarsulmer Feuerwehr
150 jähriges Jubiläum feiern. Die Geschichte
der Feuerwehren geht jedoch bis in die Römer
zeit zurück. Erleben Sie die Entwicklung unse
rer modernen Feuerwehre und machen
anhand einer DVD einen virtuellen Spazier
gang durch das tolle Feuerwehrmuseum
in Winnenden.
Kosten pro Person: 6.- € für Kaffee, Kuchen, Mi
neralwasser. Anmeldungen ab sofort bis
Montag, 10. September 2012
Mi. 10.10. 14.30 Uhr Vortrag Dr. Schropp in Neckarsulm - Musik
schule
Neue Therapiemöglichkeiten in der Behand
lung der Arthrose – ist alles gut was neu ist ?
Welchem Gelenk kann ich vertrauen ? Die tech
nische Entwicklung schreitet schnell voran,
viele Menschen profitieren von diesem Fort
schritt, Fehlschläge sind aber nicht auszu-
schließen. Dr. Schropp beleuchtet aktuelle
Entwicklungen in der Orthopädie und nimmt auch zu den sogenannten Skandalge-
lenken Stellung.
Anmeldungen ab sofort und aus organisato
rischen Gründen erwünscht.
Sa. 29.12.
Musical – „Mamma Mia“
mit dem Rollschuhverein RRV – Bad Friedrichs
hall
Sa. 05.01.2013
Neujahrskonzert des WKO – Hänsel und Gretel
Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gre
tel ist von den Spielplänen der Opernhäuser
in der Adventszeit nicht wegzudenken. In der
Heilbronner Harmonie wird das Württember
gische Kammerorchester unter der Leitung
von Ruben Gazarian mit einer konzertanten
Aufführung des spätromantischen Werkes das
neue Jahr begrüßen.
Fahrt mit dem Bus. Kosten pro Person:
Kat. 2 / 59.- € für Bus, Eintritt.
Kat. 3 / 51.- € ab Reihe 6 für Bus, Eintritt.
Anmeldungen ab sofort bis Freitag, 28.Septem
ber 2012
Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: Telefon : 07132/ 300068
mit Anrufbeantworter, Fax: 07132/ 300069,
E-mail: [email protected]
Hilfsangebote und Auskünfte:
Unsere Angebote für ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen für kleine handwerkliche Arbeiten oder für tatkräftige Unterstützung bei
der Gartenpflege, stehen Ihnen unsere ehrenamtlichen Helfer Lothar
Metzger und Helmut Flohr zur Verfügung.
Neu ist der Besuchsdienst „Sonnenschein“ in Kooperation Bürgertreff
Neckarsulm, IAV Stelle Neckarsulm und Sozialstation Neckarsulm-Erlenbach-Untereisesheim.
Wer helfen könnte, mitmachen will oder Fragen zu unseren Angeboten
und Hilfeleistungen hat oder anfordern möchte, kann sich telefonisch
oder persönlich während unserer Büro-Öffnungszeiten an Frau Kühner
Journal
Blick in den Monat
19
oder Frau Schwalb wenden. Unsere Damen geben Ihnen gerne die gewünschten Auskünfte, beraten Sie oder vermitteln, soweit möglich,
auch Hilfeleistungen.
Ihr Bürgertreff Neckarsulm, Spitalstraße 5. Besuchen Sie uns oder
rufen Sie an: Mo., Di., Do. und Fr. von 9.30 bis 11.30 UhrMo., Di., Do. und
Fr. von 9.30 bis 11.30 Uhr
Ehrenamtlicher Besuchsdienst
„Sonnenschein“ in NSU ist startklar
Die Zahl „13“ ist für die Kooperation Bürgertreff Neckarsulm, IAV
Stelle Neckarsulm und Sozialstation Neckarsulm-ErlenbachUntereisesheim eine Glückszahl!
Dreizehn Damen haben sich für
den Einsatz im Besuchs- und Begleitdienst fit gemacht und warten nun gespannt auf ihren ersten Einsatz.
Mit den Besuchen soll die Lebensqualität kranker Menschen
im häuslichen Umfeld verbessert
werden. Pflegende Angehörige
können in der Besuchszeit in Ruhe ihre Besorgungen machen. Die
Ehrenamtlichen können auch für
eingeschränkt mobile Menschen
Wegbegleiter bei Spaziergän-
gen oder Einkäufen sein. Hausarbeiten und Pflegehilfsdienste
gehören jedoch ausdrücklich
nicht zu den Aufgaben der Besuchsdienstdamen. Wer sich informieren möchte, kann sich an
Petra Nagel von der IAV – Stelle Neckarsulm Tel. 07132/35378 wenden. Sie wird auch den erforderlichen Erstbesuch machen. Informationen gibt auch Rosemarie Schober vom Bürgertreff Neckarsulm unter Tel.
07136/8303632 oder im Büro unter Tel. 07132/300068.
Außerhalb der Büro-Öffnungszeiten ist ein Anrufbeantworter
geschaltet. Rufen Sie einfach an
– die Damen freuen uns über Ihre Anfrage!
Gesucht werden Frauen und Männer
die Qualifizierungskurse für
Tagesmütter / Tagesväter
machen möchten
Der Bürgertreff Neckarsulm und der Fachdienst
Kindertagespflege des Landratsamtes Heilbronn suchen
engagierte Frauen und Männer in Neckarsulm die
• Freude am Umgang mit Kindern haben,
• zuverlässig und belastbar sind und
• Kinder bei sich zu Hause oder im Haushalt der Eltern betreuen möchten.
Die Arbeitszeiten können frei vereinbart werden.
Näheres zu dieser interessanten Aufgabe erfahren Sie auf einer
Informationsveranstaltung
zum Thema Kindertagesbetreuung am
Montag, 24. September 2012 von 9.30 Uhr bis 11 Uhr,
in den Räumen des Bürgertreff, (Spitalstraße 5, Eingang
Gebäuderückseite) zu dem wir Sie herzlichen einladen.
Falls Sie Interesse haben, wenden Sie sich an den Bürgertreff Neckarsulm
oder dem Fachdienst Kindertagespflege des Landratsamtes.
Kontakt:
Bürgertreff Neckarsulm oder
Tel.: 07132-300068
E-Mail: buergertreff.neckarsulm
@ arcor.de
Landratsamt Heilbronn
Fachdienst Kindertagespflege
Frau Schulmeister Tel.: 07131-3951-154
E-Mail: [email protected]
Internationales
NSU-Treffen im
Rückblick
Fotos: Karl-Heinz-Leitz
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Journal
Blick in den Monat
21
Stadt Neckarsulm bietet Höchstmaß an Lebensqualität für Jung und Alt
Ergebnisse der Bürgerbefragung auf städtischer Homepage abrufbar
Die Stadt Neckarsulm bietet ein
Höchstmaß an Lebensqualität
und sehr gute Lebensbedingungen für Jung und Alt. Dies ist eines
der wichtigsten Ergebnisse der
Bürgerbefragung im Rahmen des
Strategieprozesses „Stadtentwicklung Neckarsulm 2030“. Als erste
Projektphase hatte die Stadt Ende des vergangenen Jahres eine
Bürgerbefragung gestartet, um
zu erfahren, wie die Bürger ihre Stadt in den unterschiedlichsten Bereichen der Stadtentwicklung beurteilen und wo sie weiteren Handlungsbedarf sehen. 2553
Personen wurden nach einem statistischen Verfahren zufällig ausgewählt und befragt. Dank einer
sehr guten Rücklaufquote von
56,4 Prozent liegt jetzt ein repräsentatives Meinungsbild vor, das
in die weiteren kommunalen Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse mit einfließen wird.
Durchgeführt wurde die Befragung von dem Planungsbüro
Reschl und Höschele aus Stuttgart, das auch den Stadtentwicklungsprozess in Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro pesch und
partner organisiert und begleitet.
Der Fragebogen umfasste insgesamt 51 Fragen zu den Themenbereichen „Leben, Wohnen und Arbeiten“,„Kultur, Freizeit und Ehrenamt“, „Wirtschaft, Handel und Gewerbe“, „Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik und Verwaltung“ sowie „Neckarsulm 2030“. Die kompletten Ergebnisse sind auf der
Homepage der Stadt unter www.
neckarsulm.de veröffentlicht und
können über den Link „Stadtentwicklung 2030“ auf der Startseite aufgerufen werden. Wer keinen
Internetanschluss zur Verfügung
hat, kann das Befragungsergebnis
im Mittelbau des Rathauses, Gebäude B, 2. Stock einsehen.
Im Allgemeinen sind die Bürger
mit dem Leben in ihrer Stadt hoch
zufrieden. 96,8 Prozent beurteilen
die Lebensqualität positiv. Der ho-
he Zuspruch zieht sich durch alle Altersgruppen und wird auch
von den nichtdeutschen Staatsbürgern bestätigt. 98,9 Prozent
der Mitbürger mit ausländischer
Staatsangehörigkeit und 96,3 Prozent der Deutschen sind mit der
Lebensqualität in Neckarsulm zufrieden. Besonders gefallen den
Befragten die Einkaufsmöglichkeiten, die Freizeitangebote, das
Freizeitbad „Aquatoll“, die kulturellen Angebote und die Infrastruktur.
Bei den Einkaufsmöglichkeiten
sind die Meinungen geteilt, denn
sie gehören auch zu den Antworten auf die Frage, was in Neckarsulm als besonders störend empfunden wird. Darüber hinaus stören sich die Befragten besonders
an Autolärm, dem Verkehrsaufkommen und den Parkmöglichkeiten. Die Frage „Was stört Sie an
Neckarsulm besonders“ erbrachte
aber auch eine Antwort, die Professor Dr. Richard Reschl in seiner
langjährigen Berufspraxis bislang
noch nicht erlebt hat, nämlich
„nichts“. „Zum ersten Mal sagt ein
relevanter Anteil von Menschen,
dass sie in einer Stadt nichts stört.
Das ist außergewöhnlich“, urteilt
Professor Reschl. Insgesamt habe
die Stadt etwa zehn bis 15 Prozent
mehr Zustimmung erzielt, als vergleichbare Städte in ähnlichen Befragungen. Besonderen Zuspruch
bei den Bürgern finden das Kulturund Freizeitangebot mit einer Positivbewertung von 89,9 Prozent,
die einzelnen städtischen Kultureinrichtungen (95 bis 97 Prozent) und die Veranstaltungsreihe
„Hier spielt die Musik“ (94,3 Prozent). Auch die Dienstleistungen
der Stadtverwaltung werden zu
mehr als 90 Prozent positiv bewertet. Verbesserungsbedarf sehen die Bürger bei den Öffnungszeiten der städtischen Dienststellen. Ein Viertel der Befragten sind
damit unzufrieden. Die Stadt hat
dieses Manko bereits erkannt und
plant eine Ausweitung der Öffnungszeiten im Rahmen der Eröffnung des neuen Bürgerbüros.
Amorbacher beurteilen ihren
Stadtteil weitgehend positiv
Bei der Beurteilung der einzelnen
Stadtteile zeigt sich die differenzierte Wahrnehmung des Stadtteils Amorbach innerhalb der Gesamtstadt. Dabei fällt auf, dass
der Stadtteil von den Amorbacher Bürgern selbst positiver gesehen wird als von den Einwohnern in den anderen Stadtteilen.
Besonders die soziale Zusammensetzung des Stadtteils sieht eine
Mehrheit der Bürger als problematisch an. Während die anderen Stadtteile zu mehr als 93 Prozent dieser Ansicht sind, beurteilen die Amorbacher Bürger die Sozialstruktur in ihrem Stadtteil immerhin zu 42,3 Prozent eher positiv. Noch deutlicher wird der Unterschied in der Fremd- und Eigenwahrnehmung bei der Architektur, der baulichen Nachbarschaft
und der Gestaltung. Während die
übrigen Stadtteile hier mit mehr
als 57 Prozent ein negatives Urteil
fällen, empfinden die Amorbacher
ihre bauliche Umgebung zu 60,5
Prozent als eher positiv. Auch das
Zusammenleben in Amorbach
wird von den Einwohnern, die
nicht in Amorbach leben, deutlich
negativer beurteilt. 89 bis 92 Prozent der Befragten in den anderen
Stadtteilen sehen das Zusammenleben in Amorbach kritisch, während 61,1 Prozent der Amorbacher
Bürger dieses als positiv empfinden.
„Amorbach ist besser als sein Ruf“,
folgert Oberbürgermeister Joachim Scholz aus den Ergebnissen
der Bürgerbefragung. „Die Befragung zeigt, dass sich die Amorbacher in ihrem Stadtteil mehrheitlich wohl fühlen.“ Bereits vor Beginn des Stadtentwicklungsprozesses habe die Stadt eine Rei-
he von Maßnahmen ergriffen,
um den Stadtteil gezielt zu stärken. In diesem Zusammenhang
erinnert OB Scholz an die Einrichtung des zentralen Ansprechpartners, die Erweiterung der Verwaltungsstelle mit zusätzlichem Personal und verbessertem Bürgerservice, den Ausbau der Mobilen
Jugendarbeit sowie den Umbau
und die Erweiterung des Amorbacher Jugendtreffs „Treff 23“. An
der Amorbachschule und der Pestalozzi-Förderschule ist die Schulsozialarbeit fest etabliert. Die Projekte der Integrationsbeauftragten Güllü Savas, deren Stelle neu
geschaffen wurde, kommen auch
dem Stadtteil zugute. Zudem hat
die Stadt die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Bad
Friedrichshall intensiviert, um gemeinsam Strategien für den Sozialraum Amorbach-Plattenwald zu
entwickeln. „Die Stadt Neckarsulm
ist ihrer Verantwortung gegenüber dem Stadtteil stets gerecht
geworden“, betont OB Scholz. „Die
Befragung zeigt, dass die Amorbacher weitgehend zufrieden mit
der Entwicklung ihres Stadtteils
sind. Die Stadt hat die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen, dass sich Amorbach auch in
Zukunft weiter positiv entwickeln
kann. Wir werden geeignete Mittel finden, damit dies auch über
die Stadtteilgrenzen hinaus Anerkennung findet.“
Der Stadtteil Amorbach wird wie
die anderen Stadtteile auch im
Rahmen des Planungsprozesses
weiter intensiv untersucht. Für die
Gesamtstadt wird am Ende des
Stadtentwicklungsprozesses ein
Masterplan erarbeitet. Mit diesem
Handlungsprogramm
werden
Ziele festgelegt, wie sich Neckarsulm bis ins Jahr 2030 weiterentwickeln soll. Ein Ziel steht laut OB
Scholz schon heute fest: „Wir wollen das hohe Maß an Lebensqualität in Neckarsulm erhalten und
weiter ausbauen.“ (snp)
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Blick in den Monat
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Feierlicher Höhepunkt im Jubiläumsjahr der
Feuerwehr Neckarsulm
Festakt in der Ballei unterstreicht Bedeutung der Feuerwehr für Stadt und Landkreis
Ein Festakt in der Ballei markierte
jetzt den Höhepunkt der diesjährigen Feierlichkeiten zum Doppeljubiläum der Feuerwehr Neckarsulm. Den 150. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr und den 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr feierte die Neckarsulmer Wehr zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderates, Vertretern der Nachbarwehren und Feuerwehrkameraden aus den Partnerstädten Carmaux und Zschopau. Dazu lieferte die Bläsergruppe „Heilix
Blechle“ die stimmungsvolle musikalische Umrahmung. Als Ehrengäste nahmen unter anderen Innenminister Reinhold Gall in seiner Funktion als Vorsitzender des
Kreisfeuerwehrverbandes
Heilbronn und der Staatsminister im
Auswärtigen Amt, Michael Link, an
dem Festabend teil. Die Festveranstaltung bot auch Anlass, eine erste
Bilanz der Jubiläumsfeierlichkeiten
zu ziehen.
Von einem „tollen Jubiläumsjahr“
sprach Oberbürgermeister Joachim
Scholz. „Die Bürger sind ihrer Feuerwehr sehr verbunden und stolz
auf sie.“ Auch Reinhold Gall stellte
fest: „Die Feuerwehr ist im Stadtleben verankert. Die Bürger feiern
das Jubiläum gebührend mit.“ Diese Wertschätzung der Bevölkerung
habe sich die Feuerwehr auch redlich verdient. Von ausschließlich
„positiver Resonanz aus der Bevölkerung“ auf das zurückliegende
Festwochenende mit Symposium
und anschließendem Jubiläumsfest in der Innenstadt berichtete
Kommandant Wolfgang Rauh. Er
würdigte auch die Verdienste des
im März verstorbenen Ehrenkommandanten der Feuerwehr Neckarsulm, Hermann Jochim, der sich in
der Vorbereitung des Doppeljubiläums sehr stark engagiert hatte.
Dem langjährigen Kommandanten
wurde posthum eine sehr seltene
Ehrung zuteil. Innenminister Gall
zeichnete ihn mit dem FeuerwehrEhrenzeichen der Sonderstufe des
Landes aus. Der Innenminister hatte Ehrenzeichen und Urkunde in
ehrenvollem Gedenken am Bildnis
des Verstorbenen abgelegt.
lierte er der Feuerwehr Neckarsulm im Namen von Oberbürgermeister Klaus Baumann zum Geburtstag. So könnten vom Doppeljubiläum der Neckarsulmer
Wehr auch neue Impulse für die
Städtepartnerschaft mit Zschopau ausgehen. Dafür bringt die
Feuerwehr Neckarsulm laut Landtagsabgeordneten Bernhard Lasotta die richtigen Eigenschaften mit: „Kameradschaft und Gemeinsinn zeichnen die Feuerwehr
in Neckarsulm in besonderer Weise aus.“ (snp)
Innenminister Reinhold Gall (re.) zeichnete den langjährigen Vizekommandanten der Feuerwehr Neckarsulm, Alfred Jochim, mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold aus. Dem im März verstorbenen Ehrenkommandanten Hermann Jochim, der auf dem gerahmten Bildnis zu sehen ist, wurde posthum
das Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe verliehen. (Foto: Ute Plückthun)
Bernd Herrmann: „Unverzichtbarer Stützpfeiler der Gefahrenabwehr“
Auch den Festvortrag hätte Hermann Jochim halten sollen. Diese Aufgabe übernahm Hauptfeuerwehrmann Bernd Herrmann, der
auch die Herausgabe der mit viel
Lob bedachten Jubiläumsfestschrift
als verantwortlicher Redakteur koordiniert hatte. Der Festredner, der
zu den Gründungsmitgliedern der
Jugendfeuerwehr zählt, zeichnete die Geschichte und Entwicklung
der Neckarsulmer Feuerwehr von
der Gründungsinitiative des Ziegelhüttenbesitzers Friedrich Gottlieb
Ziegler im Jahr 1862 bis in die Gegenwart nach. Angesichts vielfältiger und komplexer Aufgaben habe sich die Feuerwehr von einem
„zweckmäßigen Institut“ zu einer „unentbehrlichen Hilfeeinrichtung“ entwickelt. „Sie übernimmt
in vorbildlicher Weise zentrale Aufgaben, die spezielle Ausbildung
und besondere Ausrüstung voraussetzen“, erklärte Bernd Hermann. In
der Überlandhilfe, bei technischen
Hilfeleistungen, Verkehrsunfällen
und im Katastrophenschutz sei die
Einsatzbereitschaft der Freiwilligen
Feuerwehr Neckarsulm „ein ebenso unverzichtbarer wie verlässlicher
Stützpfeiler der Gefahrenabwehr“.
Dies bestätigte Landrat Detlef Pie-
penburg: „Die Neckarsulmer Feuerwehr gehört zu den Topp-Wehren unseres Landkreises.“ Sie beherrsche das ganze Repertoire der
technischen Hilfeleistung. Dieses
Fachwissen komme im Rahmen
der Überlandhilfe dem gesamten
Landkreis zugute. „Über die Wirkung der Feuerwehr Neckarsulm
über die Stadtgrenzen hinaus ist
der Landkreis sehr froh.“ Zum Dank
überreichte der Landrat Kommandant Rauh eine Jubiläumsgabe für
die Jugendfeuerwehr.
Die Grüße der Partnerstadt
Carmaux überbrachte der Kommandant der französischen Partnerschaftswehr, Richard Averous. Er
würdigte die Städtepartnerschaft
als „großartiges Werk der Versöhnung, das für viele unmöglich
schien“. Nicht nur zwischen den
beiden Kommunen, sondern auch
zwischen den Feuerwehren bestehe ein „reger Austausch“. Als Geschenk aus Carmaux überreichte
der französische Kommandant der
Neckarsulmer Wehr eine speziell
zum Jubiläum gestaltete Gedenktafel.
Auch die Feuerwehrkameraden
aus der sächsischen Partnerstadt
Zschopau seien sehr daran interessiert, „die Zusammenarbeit auszubauen und zu pflegen“, versicherte Stadtwehrleiter Mike Hildebrandt. Mit diesen Worten gratu-
Alfred Jochim erhält Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold
Der Festakt zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr Neckarsulm in der Ballei bildete den feierlichen Rahmen für eine besondere Ehrung, die Hauptbrandmeister Alfred Jochim zuteil wurde. Innenminister Reinhold Gall überreichte ihm das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes. Alfred Jochim
war 25 Jahre lang stellvertretender Feuerwehrkommandant.
Erst im April dieses Jahres hatte er dieses Ehrenamt niedergelegt. Aus diesem Anlass ernannte
ihn Oberbürgermeister Joachim
Scholz gemäß Gemeinderatsbeschluss beim Festakt zum Ehrenmitglied der Neckarsulmer Feuerwehr. Alfred Jochim wurde 1961
Mitglied der Feuerwehr Neckarsulm und gehört zu den Gründungsmitgliedern der Jugendfeuerwehr. Er leitete die Nachwuchsorganisation der Neckarsulmer
Wehr als Jugendwart von 1970 bis
1991. Von seinen Feuerwehrkameraden wird er als ausgeglichener,
kameradschaftlicher und besonnener Mensch beschrieben. Diese
Charaktereigenschaften zeichneten Alfred Jochim in zahlreichen
gefährlichen Einsätzen bei der
Brandbekämpfung wie auch in
der Überlandhilfe als umsichtigen stellvertretenden Einsatzleiter aus. „Solche Führungskräfte brauchen unsere Feuerwehren
in Baden-Württemberg“, betonte
Reinhold Gall. (snp)
Fotos: Karl-Heinz-Leitz
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Blick in den Monat
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Standesamt Neckarsulm
die Listen über die Eheschließungen,
Sterbefälle, Geburten und Lebenspartnerschaften für das Neckarsulmer Journal vom 13.06.2012 08.07.2012:
Eheschließungen:
Dominique Bunjes und Heiko Christian Chmielowski, Mühlstr. 35, 74172
Neckarsulm
Danijela Bevanda und Christian Selbach, Gabeläcker 7, 74172 Neckarsulm
Mai Tina Bauer, Richard-Wagner-Str.
9, 74177 Bad Friedrichshall und Uwe
Hamel, Herdweg 4, 74235 Erlenbach
Janine-Victoria Abele, Friedenstr. 64,
74080 Heilbronn und Wolfgang Florian Wilhelm Koch, Wimpfener Str. 1,
74078 Heilbronn
Hilal Kartalcik, Im Vogelsang 4,
45527 Hattingen und Ömer Bilgi,
Am Mühlrain 3, 74172 Neckarsulm
Bernadette Maigarth, Goethestr. 6, 74172 Neckarsulm und Steffen Matthias Weber, Stierlenstr. 18,
70327 Stuttgart
Sandra Eiler und Stefan Werner
Schneider, Rathausstr. 16, 74172 Neckarsulm
Lina Fichtner und Juri Hess, Lein-
bachstr. 29, 74078 Heilbronn
Songül Pötter geb. Asik, Gartengässle 3, 74246 Eberstadt und Vedat Topal, Eduard-Hirsch-Str. 68, 74172 Neckarsulm
Antje Mann und Lukas Skrzypek,
Lammgasse 26, 74172 Neckarsulm
Carolin Miriam Kreutzer, Lohmühlstr. 46, 74193 Schwaigern und Robert
Daniel Skwara, Brieger Weg 1, 22045
Hamburg
Jennifer Schuck und Antonios Zarifis, Breitäcker 53, 74182 Obersulm
Sterbefälle:
Klaus Rudi Faas
Wilhelm-Leuschner-Weg 1, 74172
Neckarsulm
Gerda Maria Wundrack geb. Schubert
Amorbacher Str. 56, 74172 Neckarsulm
Heinrich Root
Oedheimer Str. 10, 74172 Neckarsulm
Angela Vogler
Ganzhornstr. 34, 74172 Neckarsulm
Melanie Döhnel geb. Roder
Paulinenstr. 39, 74172 Neckarsulm
Geburten:
keine
Lebenspartnerschaften:
keine
Neckarsulm
Ausgabe 07.2 | 2012
Journal
Blick in den Monat
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Lizenzvergabe als Anerkennung für dauerhafte ehrenamtliche Arbeit
Neckarsulmer Jugend beweist soziales Engagement
In Neckarsulm sind erneut Jugendliche für kontinuierliches
ehrenamtliches Engagement im
Rahmen des städtischen Projekts
„Wir Tun Was – Neckarsulmer Jugendförderprogramm“ (WTW)
ausgezeichnet worden. Im kommunalen Kinder-Jugend-Kultur
Zentrum „Gleis 3“ nahmen Projektteilnehmer, die sich seit mindestens sechs Monaten dauerhaft ehrenamtlich engagieren, ihre Lizenzen entgegen.
Oberbürgermeister
Joachim
Scholz zeichnete acht Jugendliche mit der „A-Lizenz“ aus, weil
sie seit anderthalb Jahren ohne Unterbrechung ehrenamtlich aktiv sind. Die „B-Lizenz“ für
einjähriges ehrenamtliches Engagement wurde viermal vergeben. Die „C-Lizenz“ für ein halbes
Jahr ehrenamtlich geleistete Arbeit ging an 13 Projektteilnehmer.
Christian Lohrey, Mitarbeiter der
offenen kommunalen Jugendarbeit im Gleis 3, und Teammitarbeiterin Tugba Tabakoglu überreichten die Auszeichnungen in
Form einer Urkunde und eines
T-Shirts, das mit der entsprechenden Lizenzbezeichnung bedruckt ist.
Die ausgezeichneten Jugend-
lichen sind in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich tätig. Sie
tragen zum Beispiel Verantwortung als Treffräte und Teenie-Treffräte im „Treff 23“ in Amorbach,
begleiten die Spielaktionen des
städtischen Spielmobils, unterstützen das pädagogische Team
bei Veranstaltungen im Gleis 3
oder engagieren sich in der hauseigenen Gestaltungsgruppe. Ehrenamtliche Arbeit leisten die Geehrten auch als Pate für den „Dirt
Park“ am Gleis 3, als Turn- oder
Schwimmhelfer beim VfL Obereisesheim, in der Altenbetreuung,
in der Schülermitverantwortung
oder als Schülermentor. Auch der
Jugendfarm und einer Kindertagesstätte gilt das ehrenamtliche
Engagement der Lizenzträger.
Im Namen der Stadt dankte OB
Scholz allen Teilnehmern für ihren unermüdlichen Einsatz im
Dienste der Allgemeinheit. Offiziell dokumentiert wird die ehrenamtliche Tätigkeit im „Qualipass“. Mit dieser Bescheinigung,
die vom Ministerium für Kultus,
Jugend und Sport Baden-Württemberg, der Freudenberg Stiftung und dem Landesarbeitsamt
herausgegeben wird, können Jugendliche zum Beispiel ihre Be-
werbungsunterlagen aufwerten.
Neue Projektteilnehmer sind jederzeit herzlich willkommen. Bewerben können sich Jugendliche im Alter zwischen zwölf und
27 Jahren, die sich ehrenamtlich
engagieren möchten oder bereits im Ehrenamt aktiv sind. Bei
der Suche nach ehrenamtlichen
Aufgaben ist das Kinder- und Jugendreferat der Stadt Neckarsulm gerne behilflich. Interessenten wenden sich bitte direkt an:
[email protected]
oder [email protected]. (snp)
OB Joachim Scholz (re.) zeichnete im Gleis 3 Teilnehmer des Neckarsulmer Jugendförderprogramms mit Lizenzen aus, weil sie bis zu anderthalb Jahre lang ununterbrochen ehrenamtlich tätig waren. (Foto: Stadt
Neckarsulm)
Neckarsulm Journal
Amtsblatt der Stadt
Neckarsulm
Herausgeber:
Stadt Neckarsulm
Verantwortlicher Redakteur:
Bernd Friedel
e-mail: [email protected]
Tel. 07132 / 35447
Priv.07132 / 84524
Fax:07132 / 35 11 447
Geschäftsstelle:
Neckarsulm, Marktplatz 5
Geschäftszeiten:
Mo – Fr (außer Mittwoch) von
09.00 – 13.00 Uhr
Für politische Beiträge und Stellungnahmen sind die Fraktionen bzw.
Gruppen der im Gemeinderat vertretenen Parteien selbst verantwortlich
Anzeigenannahme: Helga Friedel
Pfälzer Str. 4, 74172 Neckarsulm
Tel. 07132 / 84524
z.Zt. gilt Anzeigenpreisliste 4
Techn. Herstellung: WSK GmbH
Sülmerstr. 26, 74072 Heilbronn
Verteilte Auflage 11 500
Als Druckvorlagen können .eps, .tif, .jpg,
.pdf oder andere reprofähige Vorlagen
verwendet werden
REDAKTIONSCHLUSS
für die 1. SEPTEMBERAUSGABE ist der
16. August
26
Blick in den Monat
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und 13.30 – 17 Uhr (abends und samstags nach Vereinbarung)
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Wechselkennzeichen
Die
Kraftfahrzeugzulassungsverordnung
wurde
geändert. Ab dem 1. Juli 2012
können für zwei Fahrzeuge
eines identischen Halters
Wechselkennzeichen mit
gleichen Maßen zugeteilt
werden, wenn die Fahrzeuge der
gleichen Klasse angehören und die
Fahrzeugart in der EG-Fahrzeugklasse geschlüsselt ist. Wechselkennzeichen bestehen aus einem
gemeinsamen Kennzeichenteil und
einem fahrzeugbezogenen Teil.
Möglich ist die Erteilung eines
Wechselkennzeichens für Kfz mit
maximal 9 Sitzplätzen einschließlich Fahrersitz, Anhänger bis 750 kg
Gesamtgewicht, historische Fahrzeuge, vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge, vierrädrige Kfz bis 550 kg
Leergewicht und Krafträder.
Wechselkennzeichen bedeutet, dass der gemeinsame
Kennzeichenteil nur wechselweise an dem einen und
dem anderen Fahrzeug befestigt sein darf. Folglich dürfen nicht beide Fahrzeuge gleichzeitig, sondern darf jeweils nur ein
Fahrzeug öffentliche Straßen befahren.
Auf die Fahrzeugversicherung sowie auf die Steuerpflicht wirkt sich
das Wechselkennzeichen nicht aus.
Für jedes Fahrzeug muss eine eigene Versicherungsbestätigung vorliegen und beide Fahrzeuge sind zu
versteuern.
Weitere Infos gibt es bei der Zulassungsstelle des Landratsamts unter
Telefon 07131/994-559.
Wohin mit der ausgedienten Waschmaschine, dem defekten Elektroherd
oder großen Altmetallen?
Ab Juli 2012 können Sie folgende
Dinge schnell, ortsnah und kostenlos auf dem Recyclinghof Neckarsulm in den dafür vorgesehenen großen Container stellen:
• großvolumige Altmetalle
• Geschirrspüler
• Wäschetrockner
• Waschmaschinen
• Elektroherde, -backöfen
• elektrische Kochplatten
• Mikrowellengeräte
• elektrische Heizkörper und Heizgeräte
• elektrische Ventilatoren, Be- und
Entlüftungsgeräte.
Die Vorteile der Selbstanlieferung
sprechen für sich:
• Kurze Wege; häufig lässt sich
die Entsorgung eines Elektrogerätes mit dem ohnehin geplanten
Besuch auf dem Recyclinghof verknüpfen.
• Im Gegensatz zur Abholung des
Gerätes auf Abruf entfällt die ca.
vierwöchige Wartezeit. Das Altgerät steht nicht länger „im Weg herum“ und verunstaltet so auch
nicht das Ortsbild.
• Die Selbstanlieferung ist jederzeit zu den unten genannten Öffnungszeiten möglich.
• Sie verbrauchen keine Gutscheinkarte.
Nicht angenommen werden: Kühlschränke, Gefrierschränke, Klimageräte, Fernseher und Monitore.
Diese Geräte haben schadstoffhaltige Komponenten, die getrennt
entsorgt werden müssen. Sie können weiterhin über den Sperrmüllgutschein ab Haus oder auf dem
Entsorgungszentrum
Eberstadt
(ehemalige Mülldeponie) abgegeben werden.
Kleine Altmetallteile und kleine
Elektroaltgeräte nehmen alle Recyclinghöfe entgegen!
Öffnungszeiten:
Recyclinghof Neckarsulm, Rötelstraße 3:
Di. 16.30 – 19.00 Uhr, Fr. 14.00 bis
17.00 Uhr, Sa. 9.00 bis 13.00 Uhr
Entsorgungszentrum Eberstadt:
Mo. – Fr. 7.45 bis 12.00 Uhr und 13.00
bis 16.30 Uhr, Sa. 9.00 bis 11.30 Uhr.
ANZEIGENSCHLUSS für die 1. Septemberausgabe ist der 16. August
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Journal
Blick in den Monat
Seniorenzentrum St. Vinzenz – Veranstaltungen im
Gemeinwesen Neckarsulm
Neckarsulm ist eine lebendige
Stadt. Das zeigt sich nicht nur auf
dem schön gestalteten Marktplatz
und beim alljährlichen Ganzhornfest. Auch im Seniorenzentrum St.
Vinzenz ist das harmonische Zusammenwirken mit den Kirchen
beider Konfessionen, mit Vereinen, Schulen, und natürlich mit der
Stadtverwaltung ein wesentlicher
Faktor.
So organisierte zum Beispiel Ingrid
Brausch am 24. Mai bereits zum
zehnten Mal eine Wallfahrt vieler Bewohner von St. Vinzenz zu einer Maiandacht in die Frauenkirche.
Klangvolle Sologesänge von Sybille Baumbach, gemeinsam gesungene geistliche Lieder, an der Orgel
begleitet von Monika Spranz und
eindrucksvolle Worte von Pfarrer
Hermann Maier brachten die Anwesenden zum Nachdenken und
regten später bei einem gemeinsamen Imbiss im Brauhaus zu lebhaften Gesprächen an.
Einige Tage später besuchten zwei
Seniorengruppen – natürlich ebenfalls begleitet von ihren Betreuern
– das neu gestaltete Zweirad-Museum. Auch hier gab es viel zu sehen und manche erfreuliche Begegnung mit anderen Besuchern.
Inzwischen arbeiteten die Kunstfreunde Neckarsulm im Foyer das
Seniorenzentrums bereits daran, eine Ausstellung ihrer jüngsten Arbeiten aufzubauen, die am nächsten Abend feierlich eröffnet werden
sollte. Auch dieser Termin lockte
dann viele Interessierte – teilweise
auch aus der Stadt – ins Haus. Musikalisch schwungvoll begrüßt von
Andrea Buchert-Kwasnitza und
Frau Grigorian und anschließend
vom Vorstand der Kunstfreunde,
Rainer Wendel willkommen geheißen, durfte man dann die meist
großformatigen Gemälde, Fotografien, Keramik- und Marmor-Arbeiten bewundern, die noch einige
Zeit dort zu sehen sein werden.
„Toll diese leuchtenden Kunstwerke hier im Saal. Die passen genau zu unserer Musik, die wir ihnen jetzt bieten werden,“ meinte
dann auch Sebastian Erlewein von
der Städtischen Musikschule Neckarsulm, die am 18. Juni zu einem
entsprechenden Vorspiel des Nachwuchsorchesters, der Neckarsulm
Voices und einiger junger Solisten
und Solistinnen ins Seniorenzentrum St. Vinzenz eingeladen hatte.
Auch hier war wieder die Freude
des Publikums ebenso deutlich zu
spüren wie die der Musizierenden.
Für diese sind die Auftritte vor ihren älteren Mitbürgern immer sowohl eine Herausforderung als
auch eine Bestätigung, und beides
passt zu dem zuvor Gesagten: „Neckarsulm ist eine lebendige Stadt.“
Dass das so ist, haben wir auch den
vielen derartigen Glanzlichtern im
Jahreslauf zu verdanken, zu denen
auch das Rosenfest gehört, das die
evangelische Kirchengemeinde –
und hier besonders deren Club der
Älteren – alljährlich im Speisesaal
von St. Vinzenz veranstaltet. Mitte Juni war dieser wieder zu einer
Art Bühne geworden: Mit Rosen geschmückte Tische, auf denen selbstgebackener Erdbeerkuchen duftete und zum Schlemmen einlud,
während die Tanzdamen um Luzia
Buchert ihr Können demonstrierten, einige Gedichte und Geschichten zum Thema ‚Rose‘ vorgetragen
und gemeinsam passende Lieder
gesungen wurden. Auch hier war
immer wieder das freundschaftlich-unkomplizierte Miteinander zu
spüren. Pfarrer Walter Keppler, seine Frau Sabine, der neue Vikar Daniel Hoffmann, Friedgard Fischbach
vom Club der Älteren und natürlich neben dem Regionalleiter Karl
Heinz Peterka und seiner Frau Claudia auch viele Küchen- und Sozialdienst-Mitarbeiterinnen waren an
diesem Tag voll im Einsatz, wie immer „mit Herz und Hand“.
Freunde aus Neckarsulm zu Gast
im Seniorenzentrum – egal, ob sie
27
knapp acht Jahre jung sind wie der
kleine Trompeter Philipp Piela von
der Musikschule, oder bereits über
90 Jahre alt wie einige der Mitwirkenden beim Rosenfest (und natürlich auch manche Hausbewohner) – alle sind herzlich willkommen. So auch am Sonntag, 29. Juli. Da lädt nämlich der Förderverein
St. Vinzenz e.V. zu seinem beliebten
Parkfest ein. Auch da gibt es wieder
ein unterhaltsames Programm mit
Musik und leckerem Essen, und natürlich auch mit netten Kontakten
zwischen Jung und Alt, zwischen
alteingesessenen Neckarsulmern
und Neubürgern. Wie könnte es
auch anders sein – das Parkwohnheim St. Vinzenz ist schließlich ein
(Senioren)-Z e n t r u m .
(ma)
Neckarsulm
Blick in den Monat
28
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Schadstoffsammlung am Samstag, 21. Juli 2012
Am 21.07.12 ist das Schadstoffmobil für Sie an folgenden Stellen:
Zeit:
Ort:
Sammelplatz
08.30-09.00 Obereisesheim
09.30-10.00
Amorbach
10.30-11.00
Dahenfeld
11.30-13.00
Oedheim
13.30-15.30
Bad Friedrichshall
Parkplatz beim Sportgelände
Parkplatz beim Sportplatz
Platz beim Sportplatz
Unterer Parkplatz beim
Sportzentrum
Städtischer Bauhof,
Industriestraße
Dort können schadstoffhaltige Abfälle in haushaltsüblichen
Mengen kostenlos abgegeben werden.
Angenommen werden beispielsweise
• Pflanzen- und Holzschutz-
mittel
• Gifte, Säuren und Laugen
• Farb- und Lackreste, Verdün-
ner
• Chemikalien, quecksilberhal tige Stoffe
• Leuchtstoffröhren.
Nicht angenommen werden zum
Beispiel
• Abfälle aus Gewerbebetrieben
• Seife, Waschmittel
• Gebinde größer als 50 Liter.
Eine Übersicht aller Sammeltermine im Landkreis Heilbronn gibt
es im Internet unter
www.landkreis-heilbronn.de.
Für handelsübliche Wandfarben
(Dispersionsfarben) gelten Besonderheiten. Dispersionsfarben (keine Ölfarben und anderes!) können von Privatanlieferern, außer
beim Schadstoffmobil, immer zu
den Öffnungszeiten in den Entsorgungszentren/Müllannahmestellen Eberstadt und Schwaigern-Stetten sowie auf dem Recyclinghof in Neckarsulm-Stadt, Rötelstraße 3, kostenlos abgegeben
werden.
Öffnungszeiten Entsorgungszentren:
Mo. – Fr. 7.45 bis 12.00 Uhr und
13.00 bis 16.30 Uhr,
Sa. 9.00 bis 11.30 Uhr.
Öffnungszeiten Recyclinghof Neckarsulm
Di. 16.30 bis 19.00 Uhr,
Fr. 14.00 bis 17.00 Uhr,
Sa. 09.00 bis 13.00 Uhr.
Vollständig ausgehärtete Dispersionsfarbreste dürfen bedenkenlos in die graue Restmülltonne.
Nutzen Sie die offiziellen Schadstoffsammlungen!
Ihre Abfälle werden auf diese
Weise garantiert verwertet beziehungsweise ordnungsgemäß beseitigt. Schadstoffhaltige Abfälle im Restmüll oder in der Toilette
schaden letztlich auch Ihnen.
Zum Schluss noch eine Bitte:
Mischen Sie keine Chemikalien zusammen und bringen Sie,
wenn möglich, die Originalverpackung zum Schadstoffmobil mit.
Über-geben Sie ihre Schadstoffe
persönlich den Mitarbeitern der
Schadstoffsammlung; einfach abgestellte Abfälle können zur Gefahr für Mensch und Umwelt werden (Stichwort: spielende Kinder).
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Jahresausflug des Jahrgangs
1946/47 ins Badische
Der diesjährige Ausflug führte
den Jahrgang 1946/47 ins schöne
Badener Land. Los gings am 12.
Juni mit dem Bus durchs Kraichgau nach Bretten. Eine wunderschöne Fachwerkstadt mit langer Tradition als Station der Handelswege Weiter ging die Fahrt
nach Freiburg. Bei einer Stadtführung wurden die vielen Sehenswürdigkeiten, darunter das
Münster mit seinen vielen und
bedeutungsvollen Glasfenstern,
das alte und neue Rathaus, das
Historische Kaufhaus und
Weitere historische Gebäude
gezeigt. Dazu gab’s reichlich Informationen über die Stadtgeschichte und die häufig wechselnden Stadtherren. Wer wusste z. Bsp., dass im Mittelalter
der Reichtum der Stadt zu großen Teilen auf dem Erzabbau auf
dem Schauinsland begründet
war?
Die nächste Station war die Sektkellerei Geldermann in Breisach.
Bei einer Führung durch die Keller und die Verarbeitungsanlagen gab es viel Wissenswertes
über die traditionelle Flaschengärung zu hören und zu sehen.
Der Geschmacksinn wurde bei
der anschliessenden Sektprobe angesprochen. Übernachtet
wurde in Breisach. Am nächsten
Morgen ging’s über den Rhein
ins nahe Elsass nach Colmar, eine
der schönsten mittelalterlichen
Fachwerkstädte. Enge Altstadtgässchen, Domplatz, Fischerviertel, Gerberviertel, „Klein-Venedig“, hießen die Stationen.
Auffallend wie gut die alte Bausubstanz restauriert ist, die
große Anziehungskraft zeigte
sich in vielen Touristen aus aller
Herren Länder. Ein gemeinsames
typisches elsässisches Mittagessen in einem Altstadtrestaurant
schloss sich an und rundete die
Stadtführung an.
Zurück in Breisach besichtigte
der Jahrgang den „Badischen
Winzerkeller“, ein gigantischer
Betrieb mit von den allermeisten
bisher noch nie gesehenen Dimensionen und Kapazitäten. Die
Zahlen sind schwindelerregend
und unvorstellbar. Das Einzugsgebiet reicht vom Bodensee bis
hinauf ins Taubergebiet, praktisch das gesamte Badener Land.
Entsprechend hoch ist auch die
Vielzahl unterschiedlicher Weine
und Lagen. Interessant war die
Information, dass bei aller Größe auch Spezialitäten und Kleinmengen ausgebaut und vermarktet werden. Eine anschliessende Weinprobe mit einem
deftigen Vesper
rundete den Besuch im Winzerkeller ab.
Früh fuhr der Bus am Donnerstag ab auf den Schauinsland. Eine Führung durch das dortige
Museumsbergwerk stand auf
dem Programm. Früher wurden
hier verschiedene Erze, hauptsächlich Silber, abgebaut. Angefangen von den beschwerlichen Verhältnissen, den Strapazen und – nach heutigem Maßstab- ungeeigneten Werkzeugen wurde anschaulich gezeigt
wie sich die Verhältnisse im Laufe der Zeit entwickelt und stetig verbessert haben. Die vorletzte Station der Reise lag praktisch schon auf dem Heimweg.
Das Barockschloss in Rastatt,
ehemals Stammhaus der Markgrafen von Baden, ist ein hochinteressantes Kleinod. Viel abwechslungsreiche
Geschichte
und viele bunte Geschichtchen
erzählte eine sehr kompetente
und anschaulich schildernde
Führerin. Bei einem Halt in Wiesloch schloss der Jahrgangsausflug mit einem gemeinsamen
Abendessen
ab. Nach drei schönen gemeinsam verbrachten Tagen ging die
Fahrt anschliessend wieder zurück ins Unterland.
Rudolf Schöneck
Journal
Blick in den Monat
29
Texte-Reden-Schreiben
für jeden Anlass
Sind Sie im Job oder privat gefordert, einen Text zu verfassen, der
Ihr Publikum erreicht? Überlassen Sie das Mikrofon lieber anderen? Können Sie fast alles außer Hochdeutsch? Braucht Ihr
Geschriebenes einen deutlichen
roten Faden? Fehlt Ihrer Rede der
letzte Schliff? Haben Sie schon
lange über einem Thema gebrütet, dass jemand anderes das Wesentliche erfassen sollte? Möchten Sie sicher sein, sprachlich korrekt und verständlich formuliert
zu haben? Jeder hat seine Stärken, und für alles gibt es Fachleute. Sie müssen nicht alles selbst
schaffen!
Halten Sie sich den Rücken frei
für das, was Sie am besten können und gerne tun. Lassen Sie vortragen, was Sie mitzuteilen haben.
Ihr Thema für Schrift und Rede bereite ich Ihnen professionell auf.
Genießen Sie Feier oder Jubiläum
entspannt und ohne Lampenfieber. Hochdeutsch ist meine Stärke. Meine langjährige Erfahrung
im Texten, Beraten und Vortragen kommt Ihnen zugute. Ich unterstütze Sie mit Rat und Tat beim
Verfassen oder Vortragen von Texten zu Ihrem Thema.
Ubm-Texte-Reden-Schreiben:
Dipl. Oec. troph. Ulrike BaszenskiMüller, e-Mail:
[email protected]
Kegeln in der Sulmturnhalle
In der Kegelbahn sind noch Stunden frei.
Bitte melden: Sportstättenverwaltung Tel. 07132 - 35 277
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Blick in den Monat
Neckarsulm
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Arbeiter-Samariter-Bund
Ausgabe 07.2 | 2012
ASB Zentrum für Altenhilfe
Veranstaltungen im Juli 2012
Seniorenzentrum, Eugen-Bolz-Str. 42, 1.OG, Veranstaltungsraum
Mo., 16.07.:
Di., 17.07:
10:30 – 11:30 Uhr Musikalische Runde mit Wolfgang Eberwein
10:30 – 11:30 Uhr DIA Vortrag mit Bernd Mantwill
„Schwäbisch-Fränkischer Wald“
Mo., 30.07.:
10:30 – 11:30 UhrMusikalische Runde mit Wolfgang Eberwein
Jeden Montag
10:30 – 11:30 UhrMusikalische Runde
15:30 – 16:15 Uhr Kraft- und Balancetraining, (Gruppe 2)
16:15 – 17:00 Uhr Lach-Yoga mit Rose Beck
18:00 – 19:30 UhrNachtcafé, Erdgeschoss
Jeden Dienstag
10:30 – 11:45 Uhr Kraft- und Balancetraining, (Gruppe 1)
16:00 – 17:00 Uhr Tanzen im Sitzen mit Rose Beck
Jeden Mittwoch 10:30 – 11:30 UhrHauswirtschaftsgruppe
16:00 – 17:00 Uhr Gesellschaftsspiele
Jeden Donnerstag 10:30 – 11:30 Uhr Gedächtnistraining
15:30 – 16:30Uhr Kraft- und Balancetraining, (Gruppe 2)
Jeden Freitag
10:30 – 11:30 Uhr Kraft- und Balancetraining, (Gruppe 1)
16:00 – 17:00 Uhr Basten und Werken
18:00 – 19:30 UhrNachtcafé, 2.OG
Jeden Samstag
10:30 – 11:30 Uhr Gedächtnistraining
Jeden Sonntag
10:30 – 11:45 Uhr Gesellschaftsspiele
Seniorenbegegnungsstätte, Haus Delphin, Eugen-Bolz-Str. 40, 74172
Neckarsulm-Amorbach
Jeden Montag
Jeden Dienstag
14:45 – 15:45 Uhr Singkreis mit Swetlana Litke
10:00 – 11:00 Uhr Sport für Senioren (speziell nach Schlaganfall)*
mit Cäcilia Rauw vom VfL Obereisesheim
14:30 – 16:00 Uhr Kaffeenachmittag
Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis
Jeden Donnerstag: 10:00 – 11:00 Uhr Gedächtnistraining
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei! Besucher/innen sind herzlich willkommen!!! Kontakt: 07132/3089-0;
Änderungen vorbehalten! * Finanzierung über Verordnung; Infos unter oben stehender Telefonnummer
Spenden/Zustiftungen
Konto 2572
BLZ 620 500 00 KSK HN
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Journal
Blick in den Monat
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Kiwanis-Club Neckarsulm hilft
ABC-Schützen beim Start ins
Schulleben
45 Schulausstattungen für bedürftige
Familien übergeben
Für einen guten Schulstart brauchen ABC-Schützen die richtige
Ausstattung. Doch nicht alle Eltern können ihren Kindern einen
gefüllten Schulranzen kaufen.
Hier schafft der Kiwanis-Club Neckarsulm mit seinem Schulranzenprojekt Abhilfe. 45 Markenschulranzen samt Inhalt im Wert
von mehr als 6000 Euro haben
die Kiwanis für bedürftige Familien in Neckarsulm und Bad Friedrichshall zur Verfügung gestellt.
Der Präsident des Kiwanis-Fördervereins, Karlheinz Gerlach, übergab die Schulausstattungen jetzt
im Rathaus Neckarsulm an die
beiden Kommunen. Die Leiterin
der Abteilung Familie-Jugend-Soziales, Doris Wohlfahrt, nahm die
Spende für die Stadt Neckarsulm
entgegen. Die Fachberaterin für
Kindertagesstätten bei der Stadt
Bad Friedrichshall, Gabriela Möding, kümmert sich um die Verteilung der Schulranzen in der Nachbarkommune. „Die Kinder strahlen und sind stolz auf ihre neuen
Ranzen“, schilderte Gabriela Möding ihre Erfahrungen bei früheren Verteilaktionen.
„Das ist eine hervorragende Aktion“, bedankte sich Oberbürgermeister Joachim Scholz bei den
Spendern. „Es ist bedrückend, dass
es Kinder gibt, deren Eltern sich
keinen Schulranzen leisten können. Hier schafft die Initiative der
Kiwanis nicht nur materiell Abhilfe. Sie dient auch dem wichtigen
Ziel, Kinder stark zu machen.“
Im Namen der Stadt Bad Friedrichshall bedankte sich Gabriela
Möding für die Spendeninitiative
der Kiwanis. „Nichts ist schlimmer,
als sich schon in der ersten Klasse
ausgegrenzt zu fühlen“, betonte
die Fachberaterin. Sie wisse von
Kindern, die ihre Schulsachen in
einer Plastiktüte tragen müssten.
„Das Markenprodukt führt zu einer besseren Integration in die
Klassengemeinschaft.“
Ermöglicht wurde das Projekt
durch die Zusammenarbeit mit
der Firma Scout, dem weltweit
größten
Schulranzenhersteller.
Die Firma überließ den Kiwanis
die Schulranzen zu günstigen Einkaufspreisen und stellte drei verschiedene Modelle mit bunten
Motiven, zwei für Mädchen und
eines für Jungs, zur Verfügung. In
ganz Deutschland beschenken
die Kiwanis auf diese Weise Schulanfänger aus bedürftigen Familien. Im Landkreis Heilbronn fand
das Projekt jetzt zum vierten Mal
statt. Dass die Ranzen in die richtigen Hände kommen, dafür sorgen die Fachberaterinnen und Kita-Leitungen. Sie können diskret
prüfen, welche Familien bedürftig sind. „Wir sind zwingend auf
fachkundige und seriöse Quellen
angewiesen, um sicherzustellen,
dass die Spende dort ankommt,
wo sie tatsächlich benötigt wird“,
hob Karlheinz Gerlach hervor.
In den Schulranzen finden die ausgewählten Kinder alles, was man
für den ersten Schultag braucht:
eine Schreibmappe mit Bleistift,
Buntstiften, Anspitzer, Lineal und
Radiergummi. Die Jungs erhalten
mit ihrem Ranzen zusätzlich einen Regenschirm und ein Portemonnaie, die Mädchen einen
Sportbeutel.
Das Selbstbewusstsein von Kindern und Heranwachsenden zu
fördern, ist erklärtes Ziel der Kiwanis getreu dem Organisationsmotto „Wir dienen den Kindern der Welt“. Der Club Neckarsulm unterstützt und fördert Kinder und Jugendliche in der Großen Kreisstadt und Umgebung und
stellt dafür jährlich einen fünfstelligen Eurobetrag zur Verfügung.
Diese Mittel erwirtschaften der
Kiwanis-Club Neckarsulm und der
Förderverein durch Mitgliedsbeiträge sowie durch die Teilnahme
an Veranstaltungen. Die nächste Gelegenheit, das soziale Engagement des Kiwanis-Clubs Neckarsulm zu unterstützen, bietet sich beim Ganzhornfest vom
1. bis 3. September. Auf dem traditionellen Herbstfest der Neckarsulmer Vereine sind die
Kiwanis ebenso mit einem Verkaufsstand vertreten wie auf dem
Altdeutschen Weihnachtsmarkt
in Bad Wimpfen. (snp)
Der Kiwanis-Club Neckarsulm spendete 45 Schulranzen und überreichte sie zur Verteilung an die Städte Neckarsulm und Bad Friedrichshall: (v. li.) OB Joachim Scholz, Abteilungsleiterin Doris Wohlfahrt, Fachberaterin Gabriela Möding und Fördervereinspräsident Karlheinz Gerlach.
HNO Arzt Dr. Radu
Neckarsulm und Weinsberg
07132/3404070 od. 07134/1382877
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Blick in den Monat
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
CANBAR@Neckarsulm
Die CANBAR in Neckarsulm eröffnete in neuen Glanz die Pforten
für seine Gäste: mit Liebe zum
Detail renoviert, trifft hier ab jetzt
Tradition auf Moderne.
Auch von kulinarischer Seite setzt
die Lokation auf Vielfalt und präsentiert eine kleine aber feine
Auswahl an Leckereien aus den
verschiedensten Küchen dieser
Welt - und das ohne Geschmacksverstärker und Convenience-Food
zu fairen Preisen. „Fusion Cuisine“
nennt sich das Konzept und charakterisiert das bewusste Überschreiten von regionalen Grenzen.
Bei einer familiären Atmosphäre
bietet die Canbar auf zwei Etagen
Die Pizzeria „Ciao Ciao“ in der
Hezenbergstraße 15 im Stadtteil
Viktorshöhe ist Freunden italienischer Küche bestens bekannt.
Vor fünf Jahren übernahm Familie Silvestrini das Gasthaus
mit einer über 160-jährigen Geschichte. Tochter Romina Silvestrini und Ehemann Massimo
Manca führen heute das Restaurant und verwöhnen mit
italienischen und deutschen
Spezialitäten. Die Räume strahlen eine behagliche Atmosphäre aus und das italienische Ambiente verführt zu Urlaubsträumen. Die Speisekarte gleicht
einem Gang durch die mediterrane Küche mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Pizzen
und Pasta-Gerichten.
Auserlesene Weine italienischer
und deutscher Weinbaugebiete
runden das Angebot ab.
Einen preiswerten Mittagstisch
und einer einladenden Terrasse direkt am Marktplatz genug Raum
für Entspannung, aber auch für
gute Unterhaltung.
Dienstags bis freitags erwarten
Sie täglich wechselnde Mittagsgerichte, samstags mediterrane
Abende, sonntags Kaffee & Kuchen und verschiedene Aktionen
sowie kostenlose Parkplätze in
unmittelbarer Nähe.
Auch für private Feiern oder Firmenfeiern ist die Canbar ein Geheimtipp.
Viele Gäste sagen „Neckarsulm
hat so ein Café gebraucht“ – überzeugen Sie sich selbst.
zu 7 Euro, einschließlich Salat
und einem Getränk, bietet das
Haus an. Mittwochs ist ganztägig Pizza-Tag zu einem Preis
von 5 Euro. Bei schönem Wetter
lädt der Außenbereich zum Verweilen ein.
Ein kleines Nebenzimmer steht
ebenfalls zur Verfügung.
Seit 35 Jahren ist Familie Silvestrini in Neckarsulm und Umgebung ein Begriff für herausragende Gastronomie. Das Restaurant in der Hezenbergstraße ist nur wenige Meter von der
Ballei und der Volkshochschule,
vorbei an der Frauenkirche, entfernt.
Öffnungszeiten:
Di-Fr 11.30 – 14.00 Uhr und 17.30
– 23.00 Uhr. Sa 17.30 – 23.00
Uhr. So 11.30 – 14.00 und 17.30 –
22.00 Uhr. Montag ist Ruhetag.
Tel. 07132 – 380878.
Stadt Neckarsulm, Einwohnermeldestelle
Einwohnerzahlen
Nach der Einwohnerfortschreibung beträgt die Einwohnerzahl zum 31. Mai 2012
Deutsche
Viktorshöhe
Kernstadt
Gewerbegebiete westl. d. Bahnl.
Amorbach
Neuberg
Südliche Gewerbegebiete
Obereisesheim
Dahenfeld
Neckarsulm gesamt
Haushalte
Neckarsulm (Stadt)
4.694
64
4.527
5.025
58
3.611
1.270
511
2.012
121
828
704
75
586
83
23
30
65
15
12
56
14
6
2.245
6.706
185
5.355
5.729
133
4.197
1.353
9
26
1
21
22
1
16
5
20.983
81
4.920
19
25.903
100
1.940
Dahenfeld
572
Gesamthaushalte
Kontakt: Petra Nagel, Tel. 07132/35-378, Fax 07132/35-1803,
E-Mail: [email protected].
Sprechzeiten: montags, 9 bis 11 Uhr, donnerstags, 14 bis 16 Uhr,
Spitalstraße 5.
Weitere Termine nach Vereinbarung.
in % 77
70
35
85
88
44
86
94
1.545
Obereisesheim
Die IAV-Stelle Neckarsulm-Erlenbach-Untereisesheim berät in allen
Fragen rund um die Themen Alter, Pflegebedürftigkeit und Behinderung. Die Leiterin der IAV-Stelle, Petra Nagel, bietet kompetente
und unabhängige Beratung am Telefon, zu festen Sprechzeiten im
Büro und nach Terminabsprache auch zuhause.
in % 5.527
Amorbach
IAV-Stelle – Kompetente Beratung in allen Fragen
zum Thema Pflege
Gesamt
1.734
9.584
Ausländer in %
Vormonat
(5526)
(1547)
(1937)
(570)
(9580)
Nach der Einwohnerfortschreibung beträgt die Einwohnerzahl zum 30. April 2012
Viktorshöhe
Deutsche in % 1.736
77
4.704
Kernstadt
70
65
Gewerbegebiete westl. d. Bahnl.
34
4.523
Amorbach
84
5.025
Neuberg
88
61
Südliche Gewerbegebiete
45
3.608
Obereisesheim
86
Dahenfeld
1.268
94
Neckarsulm gesamt
20.990
81
Neckarsulm (Stadt)
Amorbach
Obereisesheim
Dahenfeld
Gesamthaushalte
Haushalte
5.526
1.547
1.937
570
9.580
Ausländer in %
506
23
2.018
30
126
66
830
16
699
12
75
55
581
14
81
6
4.916
19
Vormonat
(5530)
(1545)
(1939)
(566)
(9580)
Gesamt
2.242
6.722
191
5.353
5.724
136
4.189
1.349
25.906
in % 9
26
1
21
22
1
16
5
100
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Stadtteil Amorbach
Mädchengruppe der Mobilen
Jugendarbeit in Amorbach
Seit September 2011 leiten Daniela Rettenberger, Mobile Jugendarbeiterin der Stadt Neckarsulm
im Stadtteil Amorbach, und Tanja
Walter, Anerkennungspraktikantin
des Treff 23, die Mädchengruppe
in Amorbach. Die Gruppe trifft sich
jeden Montag Abend von 17.00 bis
19.00 Uhr im Treff 23 und verbringt
die Zeit dort mit gemütlichen Gesprächsrunden, Aktionen innerhalb der Räume (z.B. Sing oder
Dance Star), Kochen und Ausflügen
(z.B. nach Heilbronn). Jeder Montag
beginnt mit einer „Sitzung“, bei
der jeder ein persönliches Thema
einbringen kann und anstehende
Punkte besprochen werden. Das
Gefühl, sich gegenseitig vertrauen
zu können, spielt dabei eine große
Rolle. Denn es geht auch um Themen wie Liebe, Sex, Partnerschaft,
Ärger unter Freunden, Umgang
mit Alkohol, usw. Highlights waren
bisher ein Ausflug nach Heilbronn
zum Bummeln, Weihnachtsmarkt
Heilbronn, Wing Tsun Training (4
x 2 Stunden) und eine Übernachtung im Treff 23.Die Übernachtung
in den Faschingsferien war ein besonderes Erlebnis. Um 17.00 Uhr
traf sich die Gruppe zum Einkaufen,
und um den Abend vorzubereiten.
Um 18.00 Uhr ging es dann los mit
Kochen, Essen und den Aufbauarbeiten zum Heimkinoabend. 11
Mädchen zwischen 9 und 17 Jahren
nahmen teil, so dass der Abend
neben Heimkino auch „Mädchensachen“ wie Nägel lackieren und
Spiele umfasste. Abgerundet wurde der Abend bzw. die Nacht durch
zwei Gruselgeschichten, bis es
dann endlich ruhig wurde und alle
schliefen. Am nächsten Tag wurde
noch gemeinsam gefrühstückt, bevor sich alle um 10.00 Uhr auf den
Heimweg machten.
Auch in Zukunft will die Mädchengruppe mit besonderen Aktionen
auf sich aufmerksam machen. So
ist zum Beispiel ein Theaterbesuch
geplant und auch das Kochen wird
ein fester Bestandteil der Gruppenarbeit bleiben. Die Gruppe ist offen
für alle Mädchen ab 12 Jahren,
wobei Daniela Rettenberger und
Tanja Walter auf eine regelmäßige
Teilnahme Wert legen. Ein erster
„Schnupperbesuch“ ist natürlich
immer möglich.
Andreas Gastgeb
Sprayen - mehr als reine
Freizeitbeschäftigung
Zu „Sprayen“ - da fällt dem unbedarften Laien oberflächlich zunächst einmal nur Schmiererei
und Verunstalten öffentlicher Gebäude und Freizeiteinrichtungen
ein. Aber „Sprayen“ - richtiges Sprayen - ist viel, viel mehr! In einem
mehrtägigen Workshop beschäftigten sich die Streetworker Daniela Rettenberger und Guido Oetzmann sowie einige Jugendliche darunter zum ersten Mal auch
Mädchen - mit möglichen Themen
und setzten die dann nach erfolgreicher Planung auch in die Tat um.
Doch ehe ein Graffito entstehen
kann, müssen erst einmal die passenden Flächen dafür gefunden
werden. Diese Flächen bastelte ein
junger Mann aus 1 m x 2 m großen
Sperrholzwänden im Rahmen von
Melda Erisen bei der Farbauswahl
für das Graffito der Mädchengruppe
Journal
Blick in den Monat
Sozialstunden, die er bei der Mobilen in Amorbach abzuleisten hatte.
Fehlte nur noch ein vernünftiger
Verwendungszweck - und auch der
wurde umgehend gemeinsam ausgetüftelt. Insgesamt 6 Sperrholzwände fanden beim Hip-Hop-Konzert „Respekt für Amorbach“ Verwendung. Zwei Wände besprühten
die Mädchen für ihren Gruppenraum in der Mobilen. Und einige
Tafeln wurden schließlich auch aus
eigenem Interesse gestaltet; sie
können bei passender Gelegenheit
für einen ähnlichen Zweck wiederverwendet werden. Unter der
fachkundigen Anleitung von Armin
Rill (Designer und Graffiti-Künstler)
und seiner Kollegin Katharina Wahl
(Designerin) machte sich die Gruppe engagiert ans Werk. Gekonnt
und mit viel Spaß an der Sache
wurden die zuvor besprochenen
Ideen umgesetzt. Die Arbeit an der
freien Luft fand auch bei unbetei-
33
ligten Kindern und Jugendlichen
reges Interesse. Regelmäßig schauten wechselnde Gruppen bei den
Spray-Künstlern vorbei und zeigten
sich durchaus beeindruckt von den
Kunstwerken, die sich im Laufe von
drei Tagen entwickelten. Die Arbeit der 9 - 17 Jahre alten TeilnehmerInnnen wurde von Julia Czub,
Studentin an der evangelischen
Fachhochschule für Sozialarbeit in
Ludwigsburg, dokumentiert. Der
Graffiti-Wokshop in Amorbach, darüber waren sich alle einig, sollte
unbedingt eine Fortsetzung finden.
Das meinen auch Daniela Rettenberger und Guido Oetzmann, die
sich darüber hinaus einig sind, dass
die im Gruppenraum der Mobilen
sowie beim Hip-Hop-Open Air in
der grünen Mitte Amorbach zur
Verwendung kommenden Arbeiten für noch viel mehr Interesse an
solchen Workshops sorgen werden.
Andreas Gastgeb
Pflaster erscheint nagelneu
Wie erst in den letzten Tagen verlegt und noch kaum betreten, so
erscheint der Pflasterbelag vor
dem Amorbacher Grundschulgebäude im Bereich Grenchenstraße
Ecke Lautenbacher Straße. Und nur
wer den Zustand vorher bewußt
wahrgenommen hat, der kann ermessen, welchen Straßenstaub die
Firma Otto Bauer da im wahrsten
Sinne des Wortes im Auftrag des
städtischen Bauhofes zwei Tage
lang aufgewirbelt und dann entfernt hat. Das Betonsteinpflaster
war nur dort noch in seinem ursprünglichen Zustand erkennbar,
wo es von vielen Menschen begangen worden war. Andere groß-
flächige Stellen, die kaum oder so
gut wie gar nicht betreten wurden, erschienen mausgrau dreckig.
Grund genug für den städtischen
Bauhof, eine Generalreinigung in
Auftrag zu geben. Im Anschluß
an eine gründliche Hochdruckreinigung wurde die Pflasterfläche
intensiv gesandet, um die ausgespülten Fugen wieder zu verfüllen.
Seither erscheint das Pflaster wie
frisch verlegt und erstrahlt im alten Glanz wieder wie aus einem
Guss. Bleibt nur zu hoffen, dass die
Fußgänger jetzt nicht vom rechten
Weg abkommen und auch wieder
in die alten Spuren zurückfinden…
Andreas Gastgeb
34
Blick in den Monat
Neckarsulm
Der Sportplatz unter der
Grasnarbe
Sanierung des Grasmasterplatzes
in Amorbach - der Arbeitstitel
gibt nicht im geringsten wieder,
wie spektakulär sich die Arbeiten am Amorbacher Waldeck tatsächlich gestalteten. Unter einem
Grasmasterplatz versteht man im
allgemeinen einen Rasensportplatz, der aus einer Kombination von Kunstfasern und Sportrasen besteht. Die Kunstfasern sollen eine höhere Belastbarkeit des
Sportplatzes vor allem in der kalten und feuchten Jahreszeit gewährleisten, in dem sich die Wurzeln des Naturrasens mit den bis
zu 20 cm tief implantierten Fasern
vermengen und dadurch nicht
so leicht herausgerissen werden
können, wie dies bei einem matschigen, tiefen Rasenplatz der Fall
ist. Der Grasmasterplatz in Amorbach hatte den genannten hohen
Ansprüchen am Anfang auch entsprochen. Durch kleine, minimale Grasreste nach jedem Mähen
und regelmäßigem Sanden in der
Sommerpause bildete sich im Laufe der Jahre nun aber eine regelrechte, etwa 3 - 5 cm starke Grasnarbe über dem ursprünglichen
Kunstfaserspielfeld - eine Grasnarbe, die Woche für Woche gestreut und gemäht wurde und die
die Belastbarkeit des Grasmasterplatzes vermeintlich immer mehr
reduzierte. Am Ende war der Platz
schon im Dezember kaum mehr
bespielbar und musste nicht selten bis Mitte / Ende Februar gesperrt werden. Dabei hätten die
Fußballer in Wirklichkeit gar nicht
den Sportplatz selbst, sondern nur
die ungewollte Deckschicht aus
verrotteten Grasresten, Sand und
Blättern beschädigt. Die Fa. Rundel aus Frankfurt wurde von der
Stadt Neckarsulm nun beauftragt,
die Grasnarbe abzutragen. Hervor
kam nach Abschluss der Fräsarbeiten ein Kunstfaserspielfeld samt
Spielfeldbegrenzungen, Mittellinie und Elfmeterpunkten! Von außen betrachtet macht der Sportplatz heute den Eindruck eines
frisch eingesäten Rasenplatzes,
den die ersten Grashalme schon
grün erscheinen lassen und der
vom Platzwart in voraus eilendem
Gehorsam vorsorglich schon einmal gestreut worden ist. Tatsächlich wurden nur die Kunstfasern
aufgerichtet, der Platz wurde tiefengelockert und neu eingesät.
Die Torräume wurden ebenso wie
der Bereich um den Mittelkreis um
eine spezielle Rasentragschicht ergänzt; dort wurden außerdem alle
2 cm x 2 cm grüne Propylenfasern
etwa 20 cm tief implantiert. Nach
Abschluss der Arbeiten wird der
Platz tatsächlich auch noch einmal neu gestreut bzw. das Spielfeld aufgesprüht. In etwa 6 - 8 Wochen (nach Aufgehen des Sportrasens) wird dem SC Amorbach und
dem UFC Neckarsulm zur Saison
2012 / 2013 wieder ein belastbarer
Grasmasterplatz zur Verfügung
stehen, der den Trainingsbetrieb
im Herbst und Winter (fast) ähnlich einem Kunstrasenplatz aushalten dürfte.
Andreas Gastgeb
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Bosch-Service Eble
Betrieb hat weiteren Meister
Der Bosch-Service und Kfz Meisterbetrieb Eble im Stadtteil
Amorbach, Amorbach Straße 1,
ist weit in die Region hinein bekannt für das Können und
die Zuverlässigkeit der Werkstatt. Seit Mai dieses Jahres hat
der Betrieb mit Fabian Ropertz
einen weiteren Meister.
Im Frühjahr dieses Jahres hat
Fabian Ropertz die Meisterprüfung abgelegt.
Er schloss als Prüfungsbester
Kfz-Techniker seines Faches ab
und wurde hierfür ausgezeichnet. Darüber hinaus erzielte er
das viertbeste Ergebnis aller
193 Meisterprüflinge sämtlicher
Sparten. Seit vier Jahren ist der
Kfz-Fachmann bei Bosch-Service
Eble beschäftigt, zunächst als
Kfz-Mechatroniker und ab 1. Mai
als mitarbeitender Meister. Seine hohe Kompetenz und Gewissenhaftigkeit sind bei den Kunden sehr geschätzt. Zwei Jahre hat der 31-jährige die Meisterschule Berufs begleitend besucht und sich auch in der Freizeit weitergebildet.
Seit über 30 Jahren ist der Betrieb Inbegriff qualitätvoller
Kfz-Reparaturen. Mit beispielhafter
Werkstattorganisation
und zukunftsorientierter Technik garantiertdas Team die Lösung sämtlicher Probleme rund
um das Auto. Reparaturen und
Karosserie-Instandsetzungen
werden fachgerecht und preis-
günstig durchgeführt, ebenso Inspektionen und zwar genau nach der Vorschrift des Autoherstellers. Bei Eble stimmt
bei meisterlicher Arbeit das
Preis/Leistungsverhältnis. Wer
es mal ganz eilig hat kann das
Auto morgens bringen und
abends wieder abholen, vorausgesetzt, die Schäden lassen sich
an einem Tag beheben. Auch DEKRA-Abnahme bietet die Werkstatt an. Wenn nötig, steht dem
Kunden bei einem Unfall ein
Leihfahrzeug zur Verfügung.
Als
Bosch-Werkstatt-Partner
werden nur hochwertige Ersatzteile in Erstausrüster-Qualität
verarbeitet. Winter- und Frühjahrsinspektionen bietet
Eble günstig an. Elektronische
Achsvermessungen und Reifenmontag gehören ebenfalls zum
Service.
Einen besonderen Service können Bau- und Handwerksunternehmen in Anspruch nehmen.
Damit die Fahrzeuge sich jederzeit in einem technisch einwandfreien Zustand befinden,
bietet Klaus Eble den Betrieben
Wartungsverträge an.
Bosch-Service Eble überzeugt
durch Qualität zu fairen Preisen.
Hierauf kann der Kunde vertrauen. Das Team freut sich auf Ihren
Besuch. bfr
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
NSU D1-Fußballer erkämpfen sich den Titel
Leistungsstaffelmeister
EinedurchwegherausragendeLeistung erbrachten die Neckarsulmer
D1-Fussballjunioren in der vergangenen Saison. Bereits im vorletzten Punktespiel gegen den TSV
Weinsberg I stand fest, dass der
neue Leistungsstaffelmeister NSU
Neckarsulm heißt.
Ungeschlagen sind die D1-Jungs in
diesem Jahr geblieben und haben
sich nun die Meisterschaft mit 27
Punkten erkämpft.
Die Neckarsulmer Spieler zeigten
in allen Spielen große Diziplin,
Fairness und Einsatzbereitschaft.
Selbst bei großer Hitze und starken
Gegnern war der Kampfgeist nicht
zu bremsen. Zu erwähnen sei das
überaus gelungene Passspiel und
die Teamfähigkeit aller Spieler.
Unter dem Motto „nur gemeinsam sind wir stark“ führen die
Trainer Mehmet Ardin und Erkan
Aydin ihr Training mit Spaß durch,
was maßgeblich zu diesem großen Erfolg führte. Durch ihre positive Ausstrahlung und Fairness
treiben sie die Motivation der
Spieler an – wie man sieht erfolgreich.
Spieler: Dogus Aciner, Marco
Crosta, Aygün Bakircioglu, Noah
Kropp, Jannik Lang, Justin Wöhr,
Sandro Maltisotto, Nicolas Rieger,
Korel Demirönal, Kevin Scott, Mar-
vin Foith, Dogunkan Ag, Bayram
Özdemir, Mert Almis, Emre Demirer, Onurcan Yilmaz, Adel-Jannes
Shaath, Mert Öz Trainer: Mehmet
Ardin, Erkan Aydin
Spielergebnisse:
Neckarsulmer Sport-Union 1 - SG Sulmtal 1
SG Gundelsheim 2
- Neckarsulmer Sport-Union 1
Neckarsulmer Sport-Union 1 - FSV Friedrichshaller SV 2
TGV Eintracht Beilstein
- Neckarsulmer Sport-Union 1
Neckarsulmer Sport-Union 1 - SC Amorbach
Spvgg Möckmühl 1
- Neckarsulmer Sport-Union 1
SGM Lehrensteinsfeld 2
- Neckarsulmer Sport-Union 1
Neckarsulmer Sport-Union 1 - TSV Weinsberg
SGM Herbolzheim
- Neckarsulmer Sport-Union 1
3:0
3:12
7:3
2:7
3:1
1:5
1:4
5:4
4:5
Weinberghut 2012 in Oedheim
Um Einteilungsfehler zur
Weinberghut zu vermeiden,
bitten wir die Weingärtner,
bei denen sich seit der letzten Weinberghut Änderungen
ergeben haben, dies auf dem
Rathaus in Oedheim, Zimmer
01, Tel. 07136 / 278-30, Herrn
Ehrhardt oder per Email an
[email protected] zu melden.
Mitteilungen über Bestandsveränderungen, die zur Bodennutzungshaupterhebung abgegeben wurden, dürfen aus
datenschutzrechtlichen Gründen nicht verarbeitet werden.
Bürgermeisteramt Oedheim
Journal
Blick in den Monat
35
BikersNight in Dahenfeld
Am 21. Juli ist es wieder soweit: der
MC Extraprall feiert im schönen
Dahenwood seine 13. BikersNight.
Live-Musik, Lagerfeuer und Abfeiern pur – das „MC-Stiggle“ bietet
eine stimmungsvolle Kulisse für
Partylaune pur.
Den Anfang macht eine Ausfahrt
durch ’s Ländle. Start ist um 16.00
Uhr. Nachdem im letzten Jahr
über fünfzig Motorräder unterschiedlichster Bauart am Start waren, sollte diese Tour ein „Muss“
für jeden Biker sein, der die heimische Gegend aus der Zweiradbeschleunigten Perspektive erleben möchte. Ankunft ist gegen
18.00 Uhr. Bis dahin ist sauber angezapft und Spanferkel für umme
dreht sich für euch am Spieß.
Herzlich willkommen sind aber
auch diejenigen, die einfach mal
mit Biker-Flair abrocken wollen.
Denn den Ohrenschmaus übernehmen ab 18.30 Uhr die Bands
B.S.’n’M. und Alex Rock Blues Band.
Das heißt Live Mucke vom feinsten
– und das bis in die Puppen.
Für Essen und Trinken ist bestens
gesorgt. Gute Stimmung bringt
jeder selbst mit. Und so steht der
perfekten Party eigentlich nichts
mehr im Weg – you’re wellcome.
Weitere Infos unter www.mc-extraprall.de
Dahenfelder A-Jugend steigt
in die Bezirksklasse auf
Zum zweiten Mal innnerhalb von
zwei Jahren steigt eine Jugendmannschaft des SC Dahenfeld in
die Bezirksklasse auf. Im vergangenen Jahr erreichte die B-Jugend
den Aufstieg und spielte in dieser
Saison in der Bezirksklasse. Dabei sicherte sich die Mannschaft
überraschend den Klassenerhalt
und kann nun eine weitere Sai-
son in dieser Klasse spielen. In
diesem Jahr steigt die A-Jugend
auf und erreichte trotz den Niederlagen in der ersten und letzten Partie den zweiten Tabellenplatz. In der kommenden Saison in
der Bezirksklasse erhofft sich die
Mannschaft,einen soliden Tabellenplatz zu belegen.
Timo Dittmann
36
Blick in den Monat
Neckarsulm
Im Juli ist wieder viel los im AQUAtoll
Die Partys im AQUAtoll sind
längst Kult und gehören wohl
zu den beliebtesten Feten in der
Region. Wasserspaß, geile Musik
und coole Drinks bieten pures
Urlaubsfeeling und locken die
Partypeople in Massen nach Neckarsulm.
Wenn das Ende des Schuljahres
naht, steigt im Freizeit- und Erlebnisbad eine Party der Superlative: Kult-Radiosender bigFM,
das Stadtmagazin MORITZ und
das AQUAtoll veranstalten am
Samstag, den 21. Juli die »bigFM
beach night«. Die perfekte Party, um sich auf die Sommerferien einzustimmen.
Wenn die Sonne am Horizont versinkt, dann lassen es
Deutschlands biggste Beats erst
so richtig krachen. bigFM-DJ
Koc und einer der bekanntesten
DJs Heilbronns, Richie de Bell &
Friends, werden mit Partytunes
und Clubsounds für beste Urlaubsstimmung sorgen.
Ob unter der Glaskuppel, in der
Piratenwelt oder im großen Außenbereich – Party ist absolut
garantiert, egal bei welchem
Wetter. Coole Drinks und leckere
Cocktails, die auch mit ins Wasser genommen werden können,
passen bestens zum einzigartigen Flair des AQUAtoll.
Tickets gibt es ermäßigt für
9,00 € zzgl. VVK-Gebühr bei allen bekannten VVK-Stellen und
im AQUAtoll. Im AQUAtoll-Onlineshop kann man die Tickets
auch bequem von zu Hause aus
bestellen. Wer lieber spontan
sein möchte, kann sich die Tickets auch an der Abendkasse
für 12,00 € kaufen - ein Restkontingent wird hierfür zurückgehalten. Einlass ist um 20.30 Uhr,
offizieller Beginn um 21.00 Uhr.
Ende der Party ist gegen 4.00
Uhr. Der offizielle Badebetrieb
endet an diesem Tag um 20 Uhr,
die Saunawelt bleibt bis 22 Uhr
regulär geöffnet.
Für jeden Gast gilt die Ausweispflicht. Nachtschwärmer zwischen 16 und 18 Jahren dürfen
sich bis Mitternacht im AQUAtoll aufhalten. Wer danach trotzdem noch weiterfeiern möchte, der kann dies mit einer Aufsichtsperson tun. Das Personenfürsorgeformular kann sich jeder im Internet runterladen.
Abwechslungsreiches
Sommerferienprogramm
Im den baden-württembergischen Schulferien wartet auf
die Familien, die jungen und
junggebliebenen Badegäste ein
buntes Sommerferienprogramm
im Erlebnisbad. Eröffnet wird das
Programm am 25. Juli mit der After School Party ab 13 Uhr. Zu Besuch ist das Reptilium aus Landau
mit großen und kleinen lebenden
Reptilien. Gute Leistungen werden an diesem Tag belohnt! Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre
erhalten mit 3 Einsern im aktuellen Zeugnis am 25. Juli ab 13 Uhr
einen freien Eintritt ins Erlebnisbad. Zeugnis nicht vergessen!
Einer der Sommerhighlights ist
die Veranstaltung am Mittwoch,
den 01. August. Dann findet ab
13 Uhr die Poolympiade® 2012 im
AQUAtoll statt. Gefragt sind Kreativität, Geschicklichkeit und
Teamgeist: Schneller, höher, weiter, nasser… dabei sein ist alles!
Aus diesem weltweit bekannten,
leicht veränderten Satz, wurde die
Poolympiade® geboren: Das absolute Highlight für die Badegäste im AQUAtoll, passend zu den
Olympischen Spielen 2012 in London und ein unbedingtes „Muss“
für die ganze Familie. Was erwartet die Gäste im Freizeitbad? Die
Idee der Poolympiade ist genauso einfach wie genial: 5 Ringe, 5
großartige Disziplinen, 5 Stunden
Spaß!
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Lange AQUAtoll Nacht – Grill & Chill
Bei der Langen AQUAtoll Nacht
am 27. Juli wird wieder gegrillt!
Einer der Höhepunkte des Jahres und mit die beliebtesten
Late Night ist im Sommer, wenn
im Saunagarten gegrillt wird.
Viele passende Spezialaufgüsse mit Honig, Früchten, Salz und
Eis stehen auf dem Aufgussplan.
Außerdem werden besondere Gesichts- und Körperpeelings
sowie entspannende Momente
geboten. Ab 20.00 Uhr erwartet
die Saunagäste das leckere GrillBuffet und das Eventprogramm.
Wer mehr Lust auf Action hat, ist
im Erlebnisbad gut aufgehoben.
Rasante Rutschfahrten im Wildwasserfluss und in der Black-Ho-
le-Rutsche und schwimmen unterm Sternenhimmel im Soleaußenbecken gibt es bis weit in die
Nacht! Im zentralen Multi- und
in den beiden Solebecken sorgt
außerdem die farbige LED-Unterwasser-Beleuchtung für ganz
viel Flair.
Das Ganze gibt’s selbstverständlich wie immer zum normalen Eintrittspreis, das Buffet
kostet 10,50 € pro Person (allyou-can-eat). Sowohl das EventProgramm als auch das Buffet
in der Saunabar beginnen um
20.00 Uhr. An diesem Tag hat die
Badelandschaft bis 24.00 Uhr,
die Saunawelt bis 1.00 Uhr morgens geöffnet.
Fit durch den Sommer mit neuem
Programm
In den Sommerferien bietet das
AQUAtoll ein ganz besonderes
Kursangebot für Sie! Testen Sie
die neuen Kurse, die speziell in
den Sommerferien vom 23.07. –
09.09.2012 angeboten werden:
Immer dienstags findet in diesem Zeitraum von 18.00 – 19.15
Uhr der neuer Kurs „AQUAkombi“
statt. Dieser ist eine Kombination
aus einer halben Stunde Kraft-Zirkeltraining in dem neuen Fitnessraum und anschließend einer halben Stunde AQUAcycling (Herz/
Kreislauftraining) im Wasser. Die
Kosten für eine 5er-Karte betragen
60 € pro Person, inkl. zwei Stunden Eintritt ins Erlebnisbad. Der
Kurs findet insgesamt 7x statt, so
dass man – trotz evtl. geplanten
Sommerurlaub – alle Einheiten
abtrainieren kann.
Noch ein neuer Kurs findet in den
Sommerferien immer donnerstags von 18.00 – 18.45 Uhr statt:
„AQUAzumba“. Durch die Medien ist AQUAzumba längst als effektives Ganzkörpertraining bekannt. Der AQUAzumba-Kurs
kombiniert die Formel und Philosophie von Zumba mit traditionellen Übungen der Wassergymnastik und bietet so ein sicheres,
forderndes Wasserworkout, das
die Ausdauer trainiert, die Figur
formt und vor allem unglaublich viel Spaß macht. Die 5er-Karte AQUAzumba kostet 50 €, inkl.
zwei Stunden Eintritt ins Erlebnisbad. Es finden ebenfalls insgesamt
sieben Einheiten des Kurses statt.
Bewährt, bekannt und beliebt ist
das „AQUAcycling“ schon seit längerer Zeit. Dieses findet daher
auch in den Sommerferien, immer
mittwochs und freitags jeweils
morgens von 8.30 – 9.15 Uhr statt.
Hier bietet das AQUAtoll im oben
genannten Zeitraum einen verkürzten Sommerkurs mit fünf Trainingseinheiten an. Die 5er-Karte
kostet 50 € pro Person, inkl. zwei
Stunden Eintritt ins Erlebnisbad.
Das „AQUAfitness“ am Samstagmorgen ist inzwischen ein sehr
gefragter und beliebter Kurs, so
dass dieser auch über die Sommermonate angeboten wird. Dieser Kurs findet von 9.15 – 10.00 Uhr
statt. Eine 10er Karte (auch über
die Sommerzeit hinaus gültig)
kostet 90 € pro Person, inkl. zwei
Stunden Eintritt ins Erlebnisbad.
Bitte beachten Sie, dass das normale AQUAkurs-Angebot während der Sommerferien vom 23.07.
– 09.09.2012 nicht stattfindet.
Freuen Sie sich ab 10. September
auf das neues, vielfältige Kursangebot!
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Journal
Blick in den Monat
37
100 Jahre Elektrizität für Dahenfeld: Von den Anfängen der
Stromversorgung
Nicht immer war es so selbstverständlich wie heute, dass
Kommunen ihren Einwohnern
Einrichtungen und Dienstleistungen zur Erleichterung des Alltags anboten. Zu dieser „öffentlichen“ Infrastruktur gehört neben Wasserversorgung, Müllund Abwasserentsorgung auch
die Energieversorgung.
Bis vor hundert Jahren konnte
man auch in Dahenfeld, Obereisesheim und Neckarsulm nicht
einfach den Lichtschalter betätigen, wenn man es hell haben wollte. Der Strom kam noch
nicht „aus der Steckdose“. Dies
änderte sich entscheidend mit
dem Anschluss Dahenfelds und
Obereisesheims an das Stromnetz im Jahr 1912. Anders als für
Obereisesheim, wo wegen des
Verlusts aller Akten im Zweiten Weltkrieg die Einführung
des Stroms nicht ausführlich beschrieben werden kann, ist dies
für Dahenfeld möglich.
„Möge uns der elektrische Funke, der uns des Nachts aus allen Dörfern ringsherum entgegenschimmert, auch bald in unserer Stadt aufblitzen“ so der im
selben Jahr geäußerte Wunsch
von Neckarsulmer Befürwortern des Stromanschlusses. Sie
aber mussten allerdings noch
bis Sommer 1913 warten, wohl
weil die Verfechter der Beleuchtung mit dem aus dem Neckarsulmer Gaswerk stammenden,
billigeren Gas sich dagegen aussprachen. Was den Anschluss
ans Stromnetz anbelangt, gingen also die beiden Dörfer der
Stadt Neckarsulm fortschrittlich
voran.
Die Versorgung mit
Energie bis zur Einführung
der Elektrizität
Jahrhunderte lang dienten Holz
bzw. Wachs, Öl und Petroleum
der Erzeugung von Wärme und
Licht. Holz gab es in und um Dahenfeld zwar genug, doch waren die Holznutzungen genau
geregelt und die Beschaffung
des Holzes mit viel Arbeit verbunden.
Die Häuser erhellte man mit Kerzen oder Petroleumlampen, Fa-
Blick in die heutige Kreuzstraße, rechts sind Strommasten erkennbar
(Foto: Stadtarchiv Neckarsulm)
ckeln und Späne erleuchteten
wohl bis Ende des 18. Jahrhunderts die nächtlichen Straßen.
So gab 1774 der Lehrer Schell an,
er habe einmal Feuer gemacht,
damit er die Kirchturmuhr ablesen könne.
1902 wurden fünf mit Petroleum betriebene Straßenlaternen
an der Hauptstraße aufgestellt.
Nachtwächter
Hohenreuther
war 1906 auch verantwortlich
für das Anzünden, Reinigen und
Auslöschen der Laternen, die damals nur von Anfang Oktober
bis Ende März leuchteten.
Der Anschluss an die
Stromversorgung im
Jahr 1912
Ende April 1910 trat Dahenfeld
dem damals gegründeten Gemeindeverband „Überlandwerk
Hohenlohe-Öhringen“ bei. Auch
Pfarrer Käsberger plädierte dafür mit dem Argument: „ ... dem
Fortschritt dürfen und können
wir uns nicht verschließen. Wir
müssen also wenigstens die Leitung durch unsere Markung lassen ... Schließen wir uns jetzt an
den Verband an, dann haben wir
dabei auch Nutzen und Vorteil.
Stellen wir uns abseits, so bleibt
es bei den Lasten allein und ein
späterer Anschluß, der sicher
nicht ausbleibt, wird uns teuer
zu stehen kommen.“
Anfang 1911 begann der Bau der
Fernleitung, der Ortsnetze und
der Transformatorenstationen.
Dahenfeld erhielt eine gemauerte Station (das bis 1991 an der
Ecke Cäcilienstraße/Erlenbacher
Straße stehende Trafo-Häuschen) und ein 1,3 km langes Ortsnetz. Bei den Stromarten wurde feiner differenziert als heute: es gab Strom für Licht und
Kraft bzw. für Kochen und Heizen. Lichtstrom kostete bei 1
bis 20 Lampen je nach Entfernung von der Hauptleitung zwischen 20 und 50 Mark, ein Kraftanschluss bis 10 PS schlug mit
35 bis 80 Mark zu Buche. Abgerechnet wurde nach Zählerstand
oder pauschal.
Einweihung der Kinderschule in
der Erlenbacher Straße - rechts
das „Stromhäusle“, 1951 (Foto:
Privatarchiv Martin Bauer)
Am 22. August schließlich war
es dann soweit: in Dahenfeld
brannte erstmals das elektrische
Licht, in Obereisesheim dann am
29. August.
Zwischen 1912 und 1916 waren in
Dahenfeld 13 Zähler und 7 Pauschalanlagen (mit 163 Lampen)
für Licht angemeldet, für Kraftstrom ein Zähler und 11 Pauschalanlagen für insgesamt 12
Motoren mit zusammen 34 PS.
Die Ausdehnung des Stromnetzes in den 1920er Jahren
1923 schließlich hatten 112 Haushalte und Gebäude einen Stromanschluss. Die zusätzlichen Kosten für die Haushalte in Verbindung mit den komplizierten Tarifen führten allerdings schon
früh zu Klagen. So beschwerte sich die Unterlehrerin bereits
1912 über ihre Lichtstrompauschale in Höhe von 15 Mark: „das
elektrische Licht ist in meinem
Zimmer nur halb eingerichtet,
so daß ich daneben noch Kerzen und Streichhölzer verbrennen muß ... die jährliche Pauschalsumme ist viel zu hoch ...
Ich halte 8 M für reichlich genug. Wenn ich jedoch mehr als 8
M zahlen soll, verzichte ich gerne auf die Benützung des elektrischen Lichts und brenne wie
vordem Petrohleum; das kostet
mich weder 8 M noch weniger
15 M.“
Heute ist die Versorgung mit
Strom kein Problem mehr und
im Laufe des 20. Jahrhunderts
verbesserte sich die Dahenfelder
Infrastruktur weiter. So ersetzte
1928 die Hauswasserleitung den
mühsamen Gang zum Brunnen,
die Einführung der Kanalisation
erfolgte in den Jahren 1963 bis
1970 und der Anschluss an das
Gasnetz 1992.
Barbara Löslein
Stadtarchiv Neckarsulm
Hinweis:
Als Ausgabe Nr. 69 der Historischen Blätter des Heimat- und Museumsvereins
Neckarsulm erscheint zu
diesem Thema im August
eine ausführlichere Darstellung des Dahenfelder Ortshistorikers Martin Bauer
unter dem Titel: „Ein Dorf
im Zeichen des Fortschritts.
100 Jahre elektrisches Licht
und elektrische Kraft in
Dahenfeld“.
38
Blick in den Monat
Neckarsulm
Stadtteil Obereisesheim
Tolle Kräuterführung
In der ganzen Region Heilbronn
und weit darüber hinaus ist Ingrid Hagner als Kräuter(fach)
frau beliebt und anerkannt.
Nun hat die Obereisesheimerin endlich auch einmal eine
Kräuterführung in ihrem Heimatort durchgeführt. Nur wurde die Führung ein wenig unglücklich angekündigt. Es dürfte der entscheidende Grund
dafür gewesen sein, weshalb
sich nur 10 Personen am verabredeten Treffpunkt eingefunden haben. Für die aber war der
Spaziergang entlang des alten
Neckars bis zur Einmündung
des Böllinger Bachs, dem renaturierten Bachlauf entlang zum
Wiesenweg und dann zu einer
Erfrischungspause in „Happy
Match“ überaus informativ und
unterhaltsam. Das immer wieder faszinierende Alltagswissen
von Ingrid Hagner garniert mit
ein paar wenigen kommunalpolitischen Informationen ließen
den Nachmittag mit Brennnessel, Wiesensalbei, Esche, Kopfweide und Co. trotz hochsommerlicher
Temperaturen wie im Flug vergehen. Verhandlungen
darüber laufen bereits,
ob und wie Ingrid Hagner diese Kräuterführung noch einmal wiederholt. Dann
aber richtig angekündigt und in der Folge
wesentlich besser besucht. Andreas Gastgeb
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Gesellschaft durch Ideen
voranbringen
Artur Fischer Erfinderpreis Baden-Württemberg 2013 ausgeschrieben – Preisgeld für Schülerwettbewerb erhöht
Der Artur Fischer Erfinderpreis
Baden-Württemberg geht in die
siebte Runde: Profi-Erfinder sowie Schülerinnen und Schüler
aus Baden-Württemberg können
sich wieder ab sofort bis 31. März
2013 um die renommierte Auszeichnung bewerben. Die Preisverleihung ist im Juli 2013. Beteiligen können sich Einzelne oder
Arbeitsgemeinschaften mit zukunftsweisenden Ideen oder gewitzten Innovationen. Die Preissumme wurde auf insgesamt
36.000 Euro angehoben.
Der Artur Fischer Erfinderpreis
Baden-Württemberg fördert seit
2001 den Innovationsgeist im
Bundesland mit den meisten Patenten pro Kopf. Gestiftet wurde
er von Artur Fischer und der Baden-Württemberg-Stiftung. Teilnehmen können Erfinder aus Baden-Württemberg, die nach dem
30. Juni 2010 ein Patent oder Ge-
brauchsmuster angemeldet haben, sowie Schülerinnen und
Schüler aller Alters- und Schulkategorien im Land.
Bewertet werden bei dem Wettbewerb technische Innovation,
Initiative bei der Umsetzung sowie der Nutzen fürs Gemeinwesen. Der Preis entspricht damit dem Anliegen Artur Fischers,
durch schöpferische Tätigkeit die
Gesellschaft voranzubringen.
Profi-Erfinder bewerben sich
beim
Regierungspräsidium
Stuttgart, Informationszentrum
Patente, Kennwort „Erfinderpreis“, Willi-Bleicher-Straße 19,
70174 Stuttgart, Tel. 0711 – 1232602. Für den Schülerpreis ist zuständig das Steinbeis Transferzentrum Infothek, Gerberstraße 63, 78050 Villingen-Schwenningen, Tel. 07721 – 87 86 53 unter dem Stichwort „Artur Fischer
Schülerwettbewerb“.
Ausgabe 07.02 | 2012
Neckarsulm
Journal
Kulturspiegel
39
Buchtipps aus der Mediathek
ROMAN
Colin Cotterill: Der Tote im Eisfach
Monatsthema Juli:
New York, Rio, Tokyo…
Zu diesen und vielen weiteren
Urlaubszielen gibt es in der Mediathek Reiseführer, die wir Ihnen in diesem Monat in einer
Medienausstellung präsentieren möchten. Die Medien dieser
Ausstellung sind ausleihbar.
Monatsthema August:
Es war einmal…
Da sagt der Fuchs dem Hasen
gute Nacht und die Knusperhexe wundert sich, wer da an ihrem Häuschen knuspert… Im
August träumen wir uns davon
mit Märchen und Sagen für Kinder und Erwachsene.
Der FerienLeseClub startet
am 24. Juli!
Auch in diesem Jahr könnt ihr
euch in der Mediathek wieder
zum FerienLeseClub anmelden.
Über 300 brandneue, spannende Bücher warten auf euch! Nur wer Mitglied im Club ist,
kann sie ausleihen. Für jedes gelesene Buch erhaltet ihr einen
Eintrag in euer Leselogbuch, außerdem wandert für jedes gelesene Buch ein Los in die Lostrommel.
Wer mindestens drei Bücher gelesen hat, darf an der Abschluss-
party am 25.09. teilnehmen.
Dort bekommt ihr eine Urkunde, außerdem werden viele tolle Preise verlost!
Anmeldung ab
17. Juli in der
Mediathek.
IN
DIESEM
JAHR NEU: Teilnehmen
darf,
wer nach den Sommerferien in die 4. bis 9. Klasse
geht.
Wir verschaffen Ihnen den Durchblick! –
Lesebrillen zur Nutzung in der Mediathek
Bestimmt ist es Ihnen auch
schon einmal passiert - Sie kommen in die Mediathek, um gemütlich zu schmökern - und
dann das: Brille vergessen!
Damit Sie in einem solchen Fall
in Zukunft nicht wieder aufgeschmissen sind, haben wir extra
für Sie Lesebrillen in den Stärken von +1 bis +3 gekauft.
Fragen Sie uns an der Ausleihtheke danach!
Öffnungszeiten der Mediathek:
Di + Do: 10 – 18 Uhr • Mi: 14 – 19 Uhr
Fr: 14 – 18 Uhr • Sa: 10 – 13 Uhr
Der 73-jährige Dr. Siri Paiboun, einziger und querköpfiger Leichenbeschauer in Laos, leidet. Man hat
ihn verdonnert, an einer politischen Konferenz teilzunehmen, wo es ihn kaum überrascht, als einer
der Genossen mutmaßlich aus Langeweile tot vom
Stuhl fällt. Unterdessen hält seine Assistentin Dtui in
der Hauptstadt die Stellung und hat es auch nicht
leichter. Im Leichenschauhaus wurde versehentlich ein Toter tiefgefroren, der sich später als höchst explosiv erweist: Im
Bauch der Leiche findet sich eine Handgranate, die wohl für Dr. Siri gedacht war… Die mit viel Komik und Sarkasmus angereicherte Krimiserie
des in Thailand lebenden englischen Autors hat bisher nichts von ihrer
Faszination verloren.
KINDER-SACHBUCH
Clive Gifford: Weltreise mit
Google Earth
Für eine virtuelle Weltreise braucht man kein
Flugticket. Mit Google Earth lassen sich Städte, Länder und Kontinente von zu Hause aus am
Computer entdecken.
Ab 7 Jahren
Bitte beachten Sie: Die Mediathek ist vom 07. bis 11. August
und die Zweigstelle in Obereisesheim vom 07. August bis
07. September geschlossen.
40
Kirchen
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Evangelische Stadtkirchengemeinde Neckarsulm
Geschäftsführendes Pfarramt, Binswanger Str. 27
Pfarrer Walter Keppler und Pfarrerin Sabine Keppler,Telefon: 2477, Fax 17963,
e-mail: [email protected],
Achtung neue Bürozeiten: Mo., Di., Mi.+ Fr. 10.00 – 12.00 Uhr; Do.: 16.00 – 18.00 Uhr.
Gottesdienste im Juli/August 2012
Bitte beachten Sie, dass der Gottesdienst in den Sommerferien von 29.07. bis 09.09. bereits um 9.30
Uhr beginnt. In dieser Zeit ist keine Kinderkirche
Sa., 21.07., 10.30 Uhr:
So., 22.07.,
9.50 Uhr:
Sa., 28.07., 10.30 Uhr:
So., 29.07., 9.30 Uhr:
St. Vinzenz-Parkwohnheim, Gottesdienst, Pfr. W. Keppler
Ev. Stadtkirche, Gottesdienst, Pfr. W. Keppler
Kinderkirche um 10.00 Uhr im Pfarrhaussaal
St. Vinzenz-Parkwohnheim, Gottesdienst, Pfr. i. R. B. Nieradzik
Ev. Stadtkirche, Gottesdienst mit Taufe, Pfr. i. R. B. Nieradzik
Monatsspruch Juli:
Mit welchem Maß ihr messt,
wird man euch wieder messen.
( Mk 4,24 )
August 2012
Sa., 04.08.,
So., 05.08.
Sa., 11.08.,
So. 12.08.,
Sa., 18.08.,
So., 19.08.
Sa., 25.08.
So., 26.08.
10.30 Uhr:
9.30 Uhr
10.30 Uhr
9.30 Uhr
10.30 Uhr
11.30 Uhr
9.30 Uhr
10.30 Uhr
9.30 Uhr
St. Vinzenz-Parkwohnheim, Gottesdienst, Pfr. D. Steiner
Ev. Stadtkirche, Gottesdienst, NN
St. Vinzenz-Parkwohnheim, Gottesdienst, Pfrin. D. Sinn
Ev. Stadtkirche, Gottesdienst, Pfr. D. Steiner
St. Vinzenz-Parkwohnheim, Gottesdienst, Pfr. W. Keppler
Ev. Stadtkirche, Taufe von Maxime Schwarzenberger, Pfr. W. Keppler
Ev. Stadtkirche, Gottesdienst, Pfr. W. Keppler
St. Vinzenz-Parkwohnheim, Gottesdienst, Pfr. J. Stauffert
Ev. Stadtkirche, Gottesdienst, Pfr. J. Stauffert
Monatsspruch August :
„Gott heilt, die zerbrochenen Herzens sind,
und verbindet ihre Wunden.
( Ps 147,3 )
In den Sommerferien vom 28. Juli bis 09. September treffen sich die Gruppen und Kreise
nicht !
Gemeinsame Termine der Ev. Gesamtkirchengemeinde Neckarsulm
Instrumentalkreis:
Montags: 19.30 Uhr, Binswanger Str. 27, Pfarrhaussaal
Kirchenchor der Gesamtkirchengemeinde: Dienstags: 20 Uhr, Gemeindehaus Viktorshöhe
Pop- und Gospelchor: Dienstags: 20.00 Uhr, Martin-Luther-Kirche, Mannheimer Weg 20
Posaunenchorprobe:
Freitags: 20.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus
Offener Gesprächskreis: Freitag, 20.07.2012, 19.30 Uhr, Sommergrillabend
ANZEIGENSCHLUSS für die 1. Septemberausgabe ist der 16. August
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Ansprechpartner:
Klaus Schneider
Industriestraße 10
NSU-Dahenfeld
Telefon 07139/90581
Thomas Schneider
Otto-Neumeister-Straße 6
Neuenstadt
Telefon 07139/9376525
Gemeindekreise und Veranstaltungen der Ev. Stadtkirchengemeinde
Jungscharen:
Montags: Mittwochs: Freitags: immer im Ev. Gemeindehaus:
für Kinder der 6. – 7. Klasse (Konfirmandenalter)
von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr und
von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr
für Kinder der 3. – 5. Klasse
Freitags, 15.30 Uhr – 16.30 Uhr.
Frauengymnastik:
Dienstags: 9.30 Uhr und 20.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus.
Mutter-Kind-Gruppe: Mittwochs: 9.30 Uhr – 11.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus.
Mutter-Kind-Gruppe: Mittwochs: 14.30 Uhr – 16.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus.
Seniorengymnastik: Mittwochs um 9.30 Uhr, Ev. Gemeindehaus.
Freundschaftskreis:
Mittwochs vierzehntägig um 14.30 Uhr, Ev. Gemeindehaus.
Club der Älteren: Die Treffen sind in der Regel donnerstags um 14.30 Uhr im Ev. Gemeinde
haus.
Das aktuelle Programm liegt im Pfarrhaus und im Gemeinde-
haus aus. Infos unter Tel. 2477
Offener Handarbeitstreff: Donnerstags 19.00 Uhr vierzehntägig. Infos bei R.Gross, Tel.: 6551.
Singkreis:
Freitags, nach Absprache um 18.30 Uhr im Pfarrhaussaal.
Wir wünschen allen schöne und erholsame Sommerferien !
Evang.-freikirchliche Gemeinde für Neckarsulm
Verein für Misson und Diakonie e.V., Ganzhornstr. 96, 74172 Neckarsulm
Sonntag 22.07. Dienstag . Freitag 16.30 Uhr - Gottesdienst in griechischer Sprache
20.00 Uhr - Bibelgesprächskreis
19.30 Uhr - Jugendkreis
Weitere Infos:
für Gottesdienst, Bibelgesprächskreis und Jugendkreis:Dr. Tobias Fischer, Tel. 07130-4019202
für Frauenkreis: Ruth Stegmaier, Tel. 07136-21232
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Journal
Kirchen
41
Martin-Luther-Kirchengemeinde Neckarsulm
Ärztliche Notdienste
Pfarramt 1: Pfarrer Dieter Steiner, Stuttgarter Straße 29, Tel. 81737, E-mail: [email protected]
Pfarramt 2: Pfarrerin Dagmar Sinn, Büro im Gemeindehaus VH Tel. 38 35 332
E-mail: [email protected]
Martin-Luther-Kirche: Mannheimer Weg 20, Neuberg (MLK)
Gemeindehaus Viktorshöhe: Damaschkestraße 23, Viktorshöhe (VH)
Ärzte: Ärztlicher Notfalldienst in Vertretung des Hausarztes von Samstag, 8.00 Uhr bis
Mon­­tag, 7.00 Uhr sowie an Feiertagen von 8.00 Uhr bis zum nächsten Werktag 7.00 Uhr
zu erreichen telefonisch über die zentrale Rufnummer 07132/1 5555.
Ärztlicher Notfalldienst an Werktagen:
Montag bis Freitag, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist, zu erfragen bei der
Rettungsleitstelle für den Stadt- u. Land­kreis Heilbronn: Notruf: Tel. 112 (ohne Vorwahl),
Krankentransport: Tel. 19222 (ohne Vorwahl).
Dienst der Sozialstation Tel. (07132) 35-268
Zahnärztlicher Notfalldienst für den Landkreis Heilbronn Tel. 0711/78 77 712
Kinderärztlicher Notfalldienst
Der jeweils diensthabende Arzt ist bei der Rettungsleitstelle (Tel. 19222) zu erfragen.
Gottesdienste im Juli-August 2012
Fr. 20.07.12MLK, 9.00 Uhr, Schuljahresabschluss - GD der Astrid-Lindgren-Schule,
Pfr. Steiner und Team
So. 22.07.12 VH, 9.30 Uhr, GD zum Posaunenchorfest, Pfrin, Sinn
MLK, 20.00 Uhr, meditativer Abendgottesdienst „Die Quelle“, Team
So. 29. 07.12MLK, 10.00 Uhr, GD, Pfr. Steiner
So. 05.08.12MLK, 10.00 Uhr, GD, Pfr. Steiner
So. 12.08.12MLK, 10.00 Uhr, GD, Pfrin. Sinn
So. 19.08.12MLK, 10.00 Uhr, GD, Pfrin. Sinn
So. 26.08.12MLK, 10.00 Uhr, GD, Pfr. W. Keppler
So. 02.09.12 Karlsplatz, 10.15 Uhr, Gottesdienst zum Ganzhornfest, Pfr. Steiner, Gemeindereferentin Baur-Ihle
Dienst an Wochenenden und Feiertagen der
Sozialstation, Spitalstr. 5, 74172 Neckarsulm
Die Sozialstation ist unter der Telefon-Nr. 07132/35-268 zu erreichen.
Apothekennotdienste: (jeweils von 8.30 Uhr bis 8.30 des Folgetages), www.aponet.de
Veranstaltungen
Ökumenisches Bibelgespräch: Montags, Termin und Ort siehe Aushang
Kinderkirchvorbereitung: jd. Do., 19 Uhr, MLK
Meditativer Tanz: Mi., 18.07., 14.00 Uhr, VH
Seniorenkreis: Do., 26.07., 14.30 Uhr, VH
MOM, Männergruppe: Mi., 25.07., 20.00 Uhr, Grillen und Lektüre
Offener Gesprächs Kreis: Fr., 20.07., 19.30 Uhr, Grillabend
Mutter-Kind-Kreise: Info im Pfarrbüro
Jugendarbeit: Montags, 17.30 –19 Uhr, „MiLKyway“ - für Mädchen und Jungen der 3. u. 4. Klasse
Dienstags, 17 – 18 Uhr, „MLKFly“, für Mädchen und Jungen der 1. u. 2. Klasse
Dienstags, 18.18-19.30 Uhr, „18/18“ - für Mädchen und Jungen ab der 5. Klasse
Posaunenchor-Sommerfest
Das Sommerfest des Posaunenchors rund um das Gemeindehaus Viktorshöhe findet am Samstag 21. Juli ab 17.00 Uhr und am Sonntag, 22. Juli statt.
Am Sonntag beginnt das Sommerfest mit einem Gottesdienst um 9.30 Uhr.
Festnetz: kostenfreie Rufnummer 0800/0022833, Mobilnetz: 22833 (max. 69 ct/Min)
Apothekenbereitschaftsdienst Juli 2012
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Erläuterungen der Buchstaben A - W:
A1
Mörike-Apotheke, Neuenstadt, Hauptstr. 15
Tel. 07139/1312
O1
Apotheke Biberach, HN-Biberach,
Am Ratsplatz 3, Tel. 07066/7008
A2
Kur-Apotheke, Bad Rappenau,
Heinsheimer Str. 4, Tel. 07264/95020
O2
Brunnen-Apotheke, Hüffenhardt, Hauptstr. 45, Tel. 06268/1488
B
Sonnen-Apotheke, Neckarsulm,
Heilbronner Str. 67, Tel. 07132/6619
O3
Apotheke Neudenau, Neudenau, Neue Anlage 1, Tel. 06264/92240
C
Apotheke im Medicus, Bad Friedrichshall
(Mitte), Hagenbacher Str. 2, Tel. 07136/95190
P
Rats-Apotheke, Neckarsulm,
Marktplatz 1, Tel. 07132/2211
D
Staufer-Apotheke, Bad Wimpfen,
Rappenauer Str. 18, Tel. 07063/7083
R
Deutschorden-Apotheke, Bad Friedrichshall, Badstr. 13, Tel. 07136/970159
E
Greif-Apotheke, Neckarsulm-Amorbach,
Frankenweg 8, Tel. 07132/83811
S
Lärchen-Apotheke, Untereisesheim,
Seestr. 1 8, Tel. 07132/43121
F
Neuberg-Apotheke, Oedheim, Hauptstr. 32,
Tel. 07136/20553
T
Salinen-Apotheke, Bad Friedrichshall,
Friedrichshaller Str. 15, Tel. 07136/98110
G1
Sulmtal-Apotheke, Erlenbach, Friedenstr. 12,
Tel. 07132/5299
U1
Bahnhof-Apotheke, Bad Rappenau,
Bahnhofstr. 9, Tel. 07264/95040
G2
Rock Apotheke zur Ludwigs-Saline,
Bad Rappenau, Kirchplatz 22, Tel. 07264/1050
U2
Jagsttal-Apotheke, Möckmühl,
Züttlingerstr. 10/1, Tel. 06298-2296
H
Apotheke am Feuersee, Bad Wimpfen,
Hauptstr. 91, Tel. 07063/7085
V
Einhorn-Apotheke, Neckarsulm
Neckarstr. 5, Tel. 07132/2023
K1
Apotheke am Lindenplatz, Neuenstadt,
Lindenplatz 3, Tel. 07139/452070
W1 Apotheke im Kaufland NSU, Rötelstraße 35,
Tel. 07132/6486
K2
Im August finden keine Gottesdienste in Dahenfeld statt.
St. Elisabeth-Apotheke, Gundelsheim,
Schloßstr 17, Tel. 06269/330
W2 Retzbach-Apotheke Gundelsheim,
Brunnenstr. 5, Tel. 06269/1828
L
Neuberg-Apotheke, Neckarsulm,
Breslauer Str. 5, Tel. 07132/81819
X
Albanus-Apotheke, Offenau, Hauptstr. 9
Tel. 07136/970266
Unsere Veranstaltungen im Juli/August 2012:
M
Rats-Apotheke, Bad Fr’hall-Kochendorf,
Hauptstr. 13, Tel. 07136/22340
Y1
Schloss-Apotheke Heilbronn (Kirchhausen), Schloßstr. 61, Tel. 07066/901234
N
Engel-Apotheke, Neckarsulm,
Markstr. 37, Tel. 07132/6182
Y2
Burg Apotheke, Möckmühl, Mühlgasse 1,
Tel. 06298-5520
In den Sommerferien treffen sich nur die Gruppen und Kreise, die sich extra verabredet
haben.
Heilig-Geist-Kirchengemeinde Neckarsulm-Amorbach/Dahenfeld
Pfarramt, Eduard-Hirsch-Str. 49, Tel.07132/84462, email. [email protected], Sekretariat: Öffnungszeiten: Mi. + Fr. von 9.00 - 12.00 Uhr,
e-mail: [email protected]
Unsere Gottesdienste im Juli/August 2012
22.07.2012 29.07.2012
05.08.2012
12.08.2012
19.08.2012
26.08.2012
11.00 Uhr
11.00 Uhr
11.00 Uhr
11.00 Uhr
11.00 Uhr
11.00 Uhr
Gottesdienst mit Prädikant
Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Steiner
Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Steiner
Gottesdienst mit Pfarrerin Dagmar Sinn
Gottesdienst mit Pfarrerin Dagmar Sinn
Gottesdienst mit Pfarrer Keppler
Unsere Gottesdienste in Dahenfeld, St. Remigius-Kirche:
22.07.2012
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Prädikant
Mutter-Kind-Spielkreis: Dienstag und Donnerstag, 9.30 – 12.00 Uhr im Gemeindehaus
Kinderkirche: Sonntag, 15.07.2012, 11.00 Uhr.
Parallel zum Hauptgottesdienst feiern wir Kinderkirchengottesdienst zum Thema: „David + Saul“.
Kirchengemeinderat: Sitzung am Montag, 23.07.2012, 20.00 Uhr im Bühnenraum der Ev. Heilig-Geist Kirche Amorbach.
Kegeln in der Sulmturnhalle
In der Kegelbahn sind noch Stunden frei.
Bitte melden: Sportstättenverwaltung Tel. 07132 - 35 277
Frauen helfen Frauen e.V.,
Heilbronn
Autonomes Frauenhaus und Beratungsstelle
Hilfe für psychisch und physisch misshandelte
Frauen und ihre Kinder Tel.: 0 71 31 / 50 78 53
E-mail: [email protected]
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Kirchen
Neckarsulm
Journal
Ausgabe 07.2 | 2012
Ausgabe 07.2 | 2012
Neckarsulm
Journal
Kirchen
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Haus Ganzhorn in Neckarsulm
„Betreut miteinander leben“
Die Wohnform für hilfe- und pflegebedürftige Menschen.
Informationen und Hausbesichtigung jeden Dienstag von 10 bis
16 Uhr oder nach telefonischer Absprache.
WohnWohlig GmbH, Annette Kieser
Wilhelmstr. 42, 74172 Neckarsulm
Tel. 0 71 32/99 97 77
Internet: www.wohnwohlig.de