Zoo Live Juli 2016

Transcription

Zoo Live Juli 2016
30. Juli 2016
Titelgeschichte
Der Leipziger
Regenwald lebt
Fünf Jahre Gondwanaland –
eine spannende Zeitreise von
der Idee bis heute
Außerdem
... Oobi-Ooobi – Leipzigs erster Koala
... Premiere – erste Dinnershow im Zoo
Afrika‐Rundreisen mit Reiseleitung ab Leipzig, z. B.:
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30. Juli 2016
ZOOLOGISCHES
Nachwuchs,
Projekte,
Erfolge
Die Lagune erwacht zum Leben
Erste Chileflamingos seit 23 Jahren geschlüpft
Zoodirektor
Prof. Jörg
Junhold
Liebe Leserinnen und Leser,
was für ein spannendes erstes
Halbjahr im Zoo Leipzig. Ein
Jubiläum jagte das nächste:
15 Jahre Pongoland, zehn
Jahre Ganesha Mandir und
fünf Jahre Gondwanaland liegen hinter uns. Zwischendurch
haben wir das Koala-Haus eröffnet und Oobi-Ooobi hat sich
gut eingelebt. In der FlamingoLagune sind die ersten Chileflamingos seit 23 Jahren
geschlüpft und die zwei Jahre
alte Anlage hat damit ihren ersten großen Erfolg vermeldet.
Nun nehmen wir Fahrt auf für
die nächsten Projekte: Die
Bauarbeiten am HimalayaHochgebirge für die Schneeleoparden sind angelaufen und
die Planungen für Südamerika
haben begonnen. Der Zoo
der Zukunft geht seinen Weg
weiter.
Elternfreuden in Rosa: Anfangs halten sich die beiden Chileflamingo-Jungvögel noch am liebsten unter den schützenden Flügeln der Eltern auf.
Seit zwei Jahren ist die Flamingo-Lagune im neuen Ausgangsbereich nun geöffnet. Insgesamt leben jetzt 109 Chileflamingos in
der Lagune – etwa 20 Zuchtpaare haben sich gebildet. Auf erste
Brutversuche bei den Chileflamingos wartete man lange vergeblich
… bis zum Juni dieses Jahres. Denn seither werden Eier gelegt und
Jungtiere schlüpfen.
„Die Vögel sind zum Teil noch
sehr jung, aber wir freuen uns
sehr über die ersten Erfolge“,
sagt Kurator Ruben Holland. Trotz
durchwachsener
Wetterbedingungen läuft die erste Brutsaison
erfolgreich. Zwei Chileflamingos,
von den Eltern ausgebrütet und
bislang gut aufgezogen, sind im
Juli geschlüpft. Es sind die ersten
Jungvögel dieser Art seit 23 Jahren im Zoo Leipzig.
Mit einer neuen Dinnershow im
Palmensaal und der Fortsetzung der beliebten Entdeckertage stehen auch spannnende
Events in der zweiten Jahreshälfte bevor.
Ich wünsche Ihnen viel Freude
bei der Lektüre der neuen Zoo
Live.
Intensive Arbeit belohnt
Auch die Jungtiere der Chilepfeifenten sind in der Lagune aktiv.
Pfleger und Kuratoren sind stolz
auf den Zuchterfolg. Damit ist die
intensive Arbeit in der FlamingoLagune belohnt worden und die
Zoobesucher können eine interessante Aufzucht erleben. Neben
den Erfolgsmeldungen bei den
Chileflamingos haben auch die
Kubaflamingos Eier gelegt.
Nicht nur Flamingo-Junge
Auch bei anderen Vogelarten
hat es Erfolge gegeben. Bei den
Roten Sichlern gibt es wie im
Vorjahr Nachwuchs. Sechs Jungvögel stecken ihre Köpfe über den
Nestrand und können beim Gang
durch die Lagune ebenso erspäht
werden wie die Jungtiere bei den
Chilepfeifenten und Punaenten,
die durch das Wasser schwimmen. „Es ist großartig zu sehen,
was da in der Lagune passiert.
Wir freuen uns total über jedes
Ei, und noch mehr über jeden geschlüpften Vogel“, sagt Tierpfleger
Christoph Urban.
Nach einer längeren Anlaufphase
ist die vor zwei Jahren eröffnete
Flamingo-Lagune damit im optimalen Betrieb angekommen. Für
die Zoobesucher ist die übernetzte Anlage im Ausgangsbereich
damit um weitere spannende Beobachtungsdetails reicher.
Ein Chileflamingo-Jungvogel unternimmt erste Ausflugsversuche.
Asiatisches Hochgebirge
Direkt neben Gondwanaland entsteht Himalaya-Welt
Neben dem Ausgang der Tropenerlebniswelt Gondwanaland
herrscht geschäftiges Treiben.
Der flüchtige Beobachter könnte
angesichts der zahlreichen Kinder, die das Geschehen aufmerksam beobachten, davon ausgehen, dass die Bagger und Kräne,
die dort in Aktion sind, die neue
Attraktion im Zoo Leipzig sind.
Indirekt könnte man ihnen das
sogar zubilligen, denn sie arbeiten täglich daran, dass eine neue
Erlebniswelt errichtet wird: das
Himalya-Hochgebirge.
Elegante
Schneeleoparden,
pelzige Rote Pandas und majestätische Gänsegeier sollen in
der neuen, asiatischen Hochgebirgswelt ihre Heimat fin-
den. Insgesamt werden in den
kommenden Monaten drei übernetzte Anlagen gebaut und die
große Freiflugvoliere wird integriert. Die Gesamtkonstruktion
soll für die Zoobesucher zu Fuß
erschließbar sein. Aus Höhlen,
einem begehbaren Haus und
von ebenerdigen Wegen werden
verschiedene Einblicksmöglichkeiten und Perspektiven gegeben.
Gegenwärtig werden die Gründungsbohrpfähle für die Himalaya-Welt gesetzt und damit die
Fundamentarbeiten vorbereitet.
Der gesamte Komplex soll im
Jahr 2017 fertiggestellt werden.
Dann können auch die Schneeleoparden als letzte Tierart die
alte Tigerfarm verlassen. Die
Amurleoparden, die ebenfalls in
den traditionellen Gehegen gehalten wurden, sind bereits vor
zwei Jahren in das neu errichtete
Leoparden-Tal umgezogen. Die
ursprüngliche Tigerhaltung wurde an diesem Standort im Jahr
2003 mit der Eröffnung der modernen Tiger-Taiga beendet.
Wenn im Jahr 2017 die Schneeleoparden, Roten Panda und
Gänsegeier ihr neues Zuhause
beziehen, geht das nächste Projekt in die Umsetzungsphase.
Dann werden die konkreten Arbeiten im Bereich Südamerika
vorangetrieben. Derzeit läuft dort
noch die Planungsphase ohne
Baubetrieb.
So sollen Besucherhöhle und
Besucherhütte der
Himalaya-Welt in
Zukunft aussehen.
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ZOOLOGISCHES
Sympathien fast im Schlaf erobert
Neuzugang Oobi-Ooobi gehört – trotz seiner ruhigen Art – schon zu den Lieblingen der Zoobesucher
20 von 24 Stunden am Tag sind
für den erholsamen Schlaf reserviert. Den übrigen Teil des
Tages hat der erste Koala in
der Geschichte des Zoo Leipzig für die Futteraufnahme und
Verdauung reserviert. Seinem
Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad tut das keinen Abbruch. Im
Gegenteil.
Eukalyptusplantage
vor Leipzigs Toren
Der Beutelbär, der erst im April nach Leipzig kam und seit der
feierlichen Eröffnung des KoalaHauses am 12. Mai für die Zoobesucher zu sehen ist, erobert
seine Fans im Schlaf. Gemütlich in
einer Astgabel ruht er weite Teile
des Tages, während um ihn herum
routinemäßig jede Menge Alltag
abläuft.
Ernährung unter der Lupe
Einmal die Woche kommt frischer
Eukalyptus in den Zoo Leipzig
von der Plantage um die Ecke. In
Schkeuditz wächst der ausschließlich für Koalas verwertbare Eukalyptus (siehe Spalte rechts). Jeden
Morgen wird das frische Grün aus
der Kühlung geholt und in sechs
Portionen im Gehege verteilt. Vorher jedoch wird das Futter des Vortages akribisch begutachtet.
Welche Art wurde wie stark von
Oobi-Ooobi gefressen, welchen
Bund hat er gar nicht angerührt
und was steht auf der Favoritenliste ganz oben? Die Buchführung
erstreckt sich auch auf die Köttel,
die täglich eingesammelt werden.
Anzahl und Konsistenz müssen
ebenso genau erfasst werden wie
das Futter, um die Ernährung und
Entwicklung des Koala-Männchens einschätzen zu können.
Ab auf die Waage
Zweimal die Woche unterbricht
eine Gewichtskontrolle den Tag im
Koala-Haus. „Die Abläufe haben
sich eingespielt und wir kommen
gut mit Oobi-Ooobi zurecht“, sagt
Martina Hacker, die als Bereichsleiterin Gründer-Garten neben
vielem anderen auch gemeinsam
mit ihrem Team für die Pflege des
Auswahl
muss
sein
Geprüft und für gut befunden: Der Koala Oobi-Ooobi ist ein wählerischer und gemütlicher Beutelbär.
Koalas zuständig ist. Seit seiner
Ankunft hat sich Oobi-Ooobi gut
im Leipziger Eukalyptuswald eingelebt und sich an seine neuen
Pfleger gewöhnt. In das historische Tieraffenhaus, das binnen Jahresfrist in ein modernes
Koala-Haus umgebaut wurde, ist
damit wieder Leben eingezogen.
Das älteste erhaltene und auch
denkmalgeschützte Gebäude fügt
sich seither in das Ensemble mit
sanierter KONGRESSHALLE am
Zoo und neugestaltetem GründerGarten ein.
bereits bei der Eröffnung versprochen: „Wenn alles nach Plan
läuft, soll zum Jahresanfang 2017
der im Zoo Duisburg geborene
Koala Maka als zweites Tier nach
Leipzig übersiedeln.“
Partner im Auge
Dass Oobi-Ooobi bis auf weiteres das Koala-Haus allein bewohnt, ist für den Einzelgänger
kein Problem. Dennoch hat Achim
Winkler, Duisburger Zoodirektor
und Zuchtbuchführer für Koalas,
Koalas sind ausgesprochene
Feinschmecker. Die australischen Beutelbären ernähren
sich sehr einseitig, könnte man
meinen. Doch falsch gedacht.
Auch wenn die Koalas ausschließlich Eukalyptus fressen,
sind sie sehr wählerisch. Denn
Eukalyptus ist nicht gleich Eukalyptus. Mehrere 100 Arten
gibt es. Etwa 70 davon fressen
Koalas. Welche Sorte dem NeuLeipziger Oobi-Ooobi mundet,
kann durchaus schwanken.
Damit immer eine ausreichend
große Auswahl greifbar ist, kooperiert der Zoo Leipzig mit der
Firma Schilling, die in der Nähe
von Leipzig eine Eukalyptusplantage angelegt hat. In zehn
Gewächshäusern soll künftig der
Bedarf von Oobi-Ooobi und perspektivisch einem weiteren Koala gedeckt werden. Von Setzlingen bis zu erntefähigen Sorten
variiert das Angebot auf der
Plantage derzeit, in den kommenden Monaten soll der Vorrat
stabil werden. Elf Arten werden
bereits in der Vor-Ort-Plantage
für Oobi-Ooobi geerntet, der Import aus England konnte vorerst
eingestellt werden.
Etwa 20 Arten mit rund
2700 Pflanzen sollen letztlich
in der Plantage heranwachsen.
„Der Anbau von Eukalyptus ist
eine Wissenschaft für sich“, sagt
Ulf-Peter Schilling, Geschäftsführer des gleichnamigen Garten- und Landschaftsbau-Unternehmens und ergänzt: „Wir
tasten uns langsam ran, probieren viel und werden im Laufe der Zeit unsere Erfahrungen
machen.“
„Still halten!“ Bereichsleiterin Martina Hacker kontrolliert das Gewicht.
Badende Dickhäuter bieten bewegende Begegnungen
Zehn Jahre Elefantentempel Ganesha Mandir
Der Elefantentempel Ganesha
Mandir wurde am 1. April 2006
als weiteres Highlight im Zoo der
Zukunft eröffnet und gilt auch
nach einem Jahrzehnt als eine der
modernsten Elefantenanlagen Europas. Mit einem Hektar Gesamtfläche und einem Investitionsvolumen von 9,2 Millionen Euro ist der
Tempel das bisher größte Projekt
im Themenbereich Asien. „Rückblickend hat sich das Konzept
bewährt. Abwechslungsreich gestaltete Außen- und Innenanlagen
mit Lehmsuhlen, Schattenplätzen,
Badebecken und Rückzugsräumen stehen den Elefanten seitdem
zur Verfügung“, resümiert Gerd
Nötzold, der in seiner Funktion als
Seniorkurator die denkmalgerechte Umgestaltung und Sanierung
des historischen Dickhäuterhauses betreute.
Bereits am 2. April 1926 eröffnete
der damalige Zoodirektor Dr. Johannes Gebbing die in einer expressionistischen Klinkerbauweise
gestaltete Elefantenanlage. „Man
war schon damals bemüht, keinen
Stall, sondern eine Tierwohnstätte zu schaffen“, so Nötzold. Bereits zu dieser Zeit galt die Anlage
als revolutionär. „Diesen Anspruch
wollten wir unbedingt beibehalten
und sowohl für die Tiere als auch
die Besucher eine Anlage nach
den modernsten Haltungsrichtlinien schaffen. Das ist uns gelungen“, freut sich Nötzold. „Mit dem
Unterwassereinblick bieten wir zudem ein einmaliges Schauspiel für
die Besucher.“
Der Umbau hat für alle die nötige
Flexibilität und Sicherheit im täglichen Umgang mit den Tieren gebracht. Die Pfleger können jederzeit auf die Gruppenkonstellation
reagieren, zum Beispiel Rangeleien
der Elefanten untereinander. „Das
war uns wichtig. Leider ist es uns
bisher nicht gelungen, einen stabilen Herdenverband aufzubauen.
Im Moment halten wir zwei Gruppen parallel, wovon eine sich erst
noch endgültig stabilisieren muss.
Nur in einem funktionierenden Familienverband können regelmäßig
Zuchterfolge erzielt werden. Daran
arbeiten wir intensiv“, beschreibt
Nötzold die aktuelle Situation.
Die letzte erfolgreiche Aufzucht
eines Kalbes gelang im Jahr 2002
mit Elefantenbulle Voi Nam, die
danach in den Jahren 2012 und
2015 geborenen Kälber haben
nicht überlebt. „Nach wie vor setzen wir alles daran, dass ein gesundes Kalb geboren wird und
aufwächst. Das wird in den nächsten Jahren unser primäres Ziel
sein“, blickt Seniorkurator Gerd
Nötzold in die Zukunft.
Ulf-Peter Schilling und Zoodirektor Prof. Jörg Junhold
begutachten die verschiedenen
Eukalyptussorten.
VERANSTALTUNGEN
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30. Juli 2016
Kalender
August
1. bis 5. August: Sommerkabarett mit der Leipziger Funzel
6. August: Schulanfängertag,
freier Eintritt für Abc-Schützen
13. I 14. August:
Entdeckertage Artenschutz
27. August: Sparkassen-Zootag
September
17. September: K!DZ –
Riesenkinderfest zugunsten
der Uni-Kinderklinik
26. I 27. September:
Kinderpatentage
Oktober
1. bis 16. Oktober:
Herbstferienprogramm mit
täglicher Mitmach-Werkstatt
7. I 8. I 21. I 22. Oktober:
Abendtouren durch den Zoo
8. I 9. Oktober: Zoo-Aktionstage
29. I 30. Oktober:
Entdeckertage – Tiere bei Nacht
31. Oktober: Halloween im Zoo,
freier Eintritt für Kinder bis
14 Jahre mit Kostüm
November
4. I 5. I 18. I 19. November:
Abendtouren durch den Zoo**
28. I 29. I 30. November:
Auf der Spur des Löwen –
Dinnershow im Palmensaal
Dezember
5. I 19. Dezember:
Sanuk – Tropenzauber
mit den Lipsi Lillies*
6. Dezember: Nikolaustag, freier
Eintritt für Kinder bis 14 Jahre
6. I 8. I 13. I 15. Dezember:
Festa do Brasil – ein Abend
voller Temperament*
14. I 21. Dezember:
Hakuna Matata*
Kontakt
* Tickets 0341 5933-377
** Tickets 0314 5933-385
Weitere Informationen unter
www.zoo-leipzig.de
IMPRESSUM
Sonderbeilage des Zoo Leipzig
Verlag, Herstellung und Druck:
Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG
Peterssteinweg 19,
04107 Leipzig
Immer auf der Hut: Die
spannende Dinnershow „Auf der Spur
des Löwen“ nimmt
die Gäste mit auf eine
detektivische und
kulinarische Safari
durch den Abend.
Auf der Spur des Löwen
Premiere für die erste Dinnershow im Zoo Leipzig sowie La cocina picante und die Lipsie Lillies
„Auf der Spur des Löwen“ – vor rund 13 Jahren lautete so der
Titel eines Buches zum 125-jährigen Jubiläums des Zoo Leipzig
von Jörg Junhold und Mustafa Haikal. Und heute folgt die gleichnamige Dinnershow, die mit exquisiten Speisen und einer spannenden Story die Besucher im November mit auf Safari nimmt.
Mit dem Durchschreiten des historischen Portals am Haupteingang
des Zoo Leipzig kommen die Gäste der Dinnershow im Jahr 1913
an. Zoodirektor Dr. Johannes
Gebbing, gerade neu im Amt, begleitet die Gäste der feierlichen
Eröffnung des neuen Terrariums in
den Palmensaal, in dem bereits ein
Willkommensdrink und ein erster
Happen als Teil des 4-Gänge-Menüs auf ihre Ankunft warten. Just
in dem Moment, als der Direktor
seine Rede halten will, sorgt eine
Schreckensbotschaft für Aufruhr:
Ein Löwe ist spurlos verschwunden und treibt womöglich sein Unwesen auf dem Zoogelände.
Kann der eilig engagierte Großwildexperte Baron von Lindenthal die
Gemüter beruhigen? Welche Rolle spielt die Doppeldeckerpilotin
Marlene Grabo? Und was führt
der Hollywoodregisseur Arthur
Rosenzweyg im Schilde? Eine
abenteuerliche Löwensuche, die
zwischen Hauptgang und Dessert
das historische Aquarium und Terrarium zum Schauplatz hat, sorgt
für einen unterhaltsamen Abend
im Gründer-Garten. Wer kann helfen, den Löwen wiederzufinden?
Die Termine für diese mitreißende
Dinnershow sind der 28., 29. und
30. November. Der Einlass erfolgt
zwischen 18 und 18.30 Uhr über
den Haupteingang. Pro Person
kostet das Vergnügen 85 Euro
inklusive alkoholfreier Getränke,
Heißgetränke, Bier und Wein.
La cocina picante
Empañadas, Tournedos vom
Kalbsrücken oder Quimdim klingen nicht nur köstlich, sondern
machen auch bei der Zubereitung
mit Freunden viel Spaß. Wer sich
dieses Erlebnis nicht entgehen
lassen möchte, ist im Zoo Leipzig
genau richtig. Im südamerikanischen Ambiente der Hacienda
Las Casas werden die Gäste mit
einem Willkommensdrink begrüßt
und in die Kochkünste der südamerikanischen Küche entführt.
Mit viel Freude vermittelt der Küchenchef beim Zubereiten eines
perfekten Menüs kleine Tricks
und Kniffe für die heimische Küche. Nach dem Genuss der Vorund Hauptspeise erkunden alle
Teilnehmer mit einem Zoolotsen
exklusiv die Tropenerlebniswelt
Gondwanaland in abendlicher Atmosphäre. Zurück in der Hacienda wird das Dessert serviert und
die Besucher können den Abend
gemeinsam mit Freunden und
Gästen ausklingen lassen.
Als Termine stehen der 20. und
27. Januar 2017 sowie der
10. und 14. Februar 2017 zur
Auswahl. Beginn ist 17.30 Uhr,
der Einlass erfolgt über den
Haupteingang. Die Veranstaltung
endet gegen 24 Uhr. Tickets gibt
es für 110 Euro pro Person inklusive alkoholfreier Getränke, Heißgetränke, Bier, Wein (Spirituosen,
Sekt und Cocktails sind nicht enthalten). Die Kapazität beträgt 8 bis
14 Personen.
Sanuk mit den Lipsi Lillies
In der Tropenerlebniswelt Gondwanaland herrschen im Dezember
besonders paradiesische Zustände: Die Lipsi Lillies, Leipzigs erste
Burlesquetruppe, haben ihr glamouröses Zeltlager im Dschungel
aufgeschlagen, um unvergessliche
Abende zu bereiten.
Mit einem Glas Chardonnay-Sekt
oder Mangosaft in stilvoller, tropischer Atmosphäre tauchen die
Gäste in den Dschungel ein, bevor
es bei einer Bootstour und beim
Tropenspaziergang den abendlichen Urkontinent Gondwana mitten im Zoo Leipzig zu entdecken
gilt. Mitzi von Sacher eröffnet anschließend im Restaurant Patakan
das reichhaltige Büfett. Fernöstliche Köstlichkeiten wie Dim Sum
und Bananen-Curry sorgen für kulinarische Genüsse. Im Anschluss
entführen die Lipsi Lillies ihre Gäste mit exotischen Tänzen, schwarzem Humor und einem erotischen
Augenzwinkern in den geheimnisvollen Regenwald. Bei einer Tropen-Safari mit den vier Evas gibt
es dann seltene Schmetterlinge,
mysteriöse Tiki-Göttinnen, wilde
Bestien, fleischfressende Pflanzen
und tanzende Flamingos zu entdecken. Mama Ulita, Mirielle Tautou, Simone de Boudoir und Mitzi
von Sacher tauchen gemeinsam
mit den Besuchern in zwei Akten
in eine Welt voller Zauber, Abenteuer und fesselnde Unterhaltung
ein. Ein DJ sorgt für den musikalischen Ausklang des Abends.
Zu sehen gibt es die Lipsi Lillies
am 5. und 19. Dezember, der Einlass ab 17.30 Uhr erfolgt über den
Eingang Gondwanaland an der
Pfaffendorfer Straße. Tickets sind
in der Kategorie A für 85 Euro pro
Person zuzüglich Getränke sowie
in der Kategorie B für 75 Euro pro
Person zuzüglich Getränke (Sichteinschränkung) erhältlich.
 Buchung und Beratung: 0341 5933377,
[email protected]
Die Tickets sind termingebunden und vom
Umtausch ausgeschlossen.
Anzeigen:
Dr. Harald Weiß
Redaktion:
Maria Saegebarth (Zoo Leipzig),
Thomas Bothe, Uta Zangemeister
Fotos:
Martin Jehnichen (Titel),
Christoph Urban, Ruben
Holland, Martina Hacker,
Maria Saegebarth, Silvio
Bürger, Melanie Ginzel,
Martina Molch, Bernd Görne,
Frank Oberwemmer,
Wolfgang Zeyen
Kontakt:
[email protected]
Layout:
Sonderthemen-Technik
Feuriges Temperament: Kochen lernen mit La cocina picante.
Vier Engel für Sanuk: Die Lipsie Lillies begeistern auf burlesque Weise.
30. Juli 2016
VERANSTALTUNGEN
Ein Reggaehase zu Gast beim Kinderfest
19. Auflage der traditionsreichen Charityveranstaltung K!DZ im Zoo Leipzig
Mit dem K!DZ-Riesenkinderfest
unterstützt der Zoo Leipzig die
Universitäts-Kinderklinik Leipzig in diesem Jahr bereits zum
19. Mal. Die Benefizaktion soll
wieder mit allen Kindern aus
Leipzig und dem Umland über
die Bühne gehen, dazu lädt der
Zoo Leipzig herzlich ein.
K!DZ 2016 findet am 17. September mit einem abwechslungsreichen Programm statt.
Für die 19. Auflage von K!DZ
wurde ein ganz besonderer Gast
mit ins Boot geholt: Auf der
Hauptbühne wird der Reggaehase Boooo zu hören sein.
Das jamaikanische Langohr und
seine Freunde haben wieder ein
großes Abenteuer zu bestehen.
Alles beginnt als Boooo mit seiner Band einen neuen Song
probt und eine dicke schwarze
Wolke über dem Regenwald alle
in einen tiefen Schlaf versetzt.
Nun ist es an Boooo und seinen
Freunden die Bewohner wieder
aufzuwecken. Durch einen Tipp
des mystischen Skavogels machen sie sich nun auf die Suche
nach dem guten Ton. Werden sie
ihn finden?
Einmal mehr überzeugt die Band
„Yellow Umbrella“ mit ihrem Reggae- und Skastil und begeistert
dabei mit dem Puppenspiel vom
Reggaehasen Boooo ihr kleines
und großes Publikum. Neben dem
Sparkasse
und Zoo
laden ein
Buntes Angebot am
„Sparkassen-Zootag“
Am 27. August findet im Zoo
eine Veranstaltung für die ganze
Familie statt. Zum „SparkassenZootag“ warten viele Überraschungen: Auf der Bühne im
Gründergarten sorgt die Big
Band der Musikschule JohannSebastian-Bach für Stimmung.
Der MDR-Kinderchor feiert mit
tierischen Liedern die Premiere
seiner neuen CD und magischulkig geht es zu, wenn der Zauberclown seine Überraschungskiste öffnet. Neben dem bunten
Bühnenprogramm dürfen sich
Besucher beim Kinderschminken in Elefant, Tiger & Co. verwandeln oder sich ihren eigenen
Koala-Beutel bedrucken. OobiOoobi begrüßt an diesem Tag
genauso die Besucher wie die
Patentiere der Sparkasse: Elefantendame Dong Chung, Sundagavial und Fischkatze. „Wir
freuen uns, mit unserem Partner,
dem Zoo Leipzig, den Tag gemeinsam zu gestalten und wünschen tierisches Vergnügen“,
blickt auch Pressesprecher
Dr. Frank Steinmeyer vorfreudig
auf den „Sparkassen-Zootag“.
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Die
zwölf
Monate
Schauspiel Leipzig
im Zoo Leipzig
Ein besonderer Gast für die 19. Auflage von K!DZ: der Reggaehase Boooo auf der Hauptbühne.
Reggaehasen überzeugen auch
der LSV Leipzig Südwest mit Akrobatik, die Kinderband Paralleluniversum mit ihrer Gesangseinlage
und die Leipziger Tanz-Zentrale mit
Hip-Hop- und Breakdance-Shows
die Zuschauer.
In den vergangenen Jahren ist die
Aktion „Kinder helfen Kindern“ zu
einem besonderen Markenzeichen
des K!DZ-Riesenkinderfestes geworden, denn jeder kann dabei
selbst aktiv werden. In diesem
Jahr wird gemeinsam mit den Kin-
dern ein Gondwanaland-Riesenpuzzle gebaut, bei dem die kleinen Zoobesucher unter anderem
Puzzleteile bemalen und Steckfiguren basteln können.
Alle Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt in den Zoo Leipzig.
Wie in jedem Jahr treffen sich
die zwölf Monate zu Silvester
auf einer Lichtung inmitten des
riesigen Waldes am Lagerfeuer, um dem Monat Januar das
Zepter für das neue Jahr zu
übergeben. Doch diesmal wird
ihr Ritual durch etwas Ungewöhnliches gestört. Ein kleines,
nur dünn bekleidetes Mädchen
verirrt sich zu ihnen. Denn eine
eigensinnige Königin, ebenfalls
noch ein Kind, verspricht aus einer Laune heraus jedem, der ihr
einen Korb Schneeglöckchen
bringt, ebenjenen Korb bis zum
Rand mit Gold zu füllen.
Und so schicken die böse
Stiefmutter und die neidische
Stiefschwester das Mädchen,
gleich nachdem es halb erfroren
mit gesammeltem Reisig aus
dem Wald kommt, wieder zum
Schneeglöckchensammeln in
den Wald. Mitten im Winter. Ein
aussichtsloses
Unterfangen.
Aber die zwölf Monate, vor allem der junge, schöne April,
helfen dem Mädchen voller
Tatendrang und unter Einsatz
von Wind und Wetter. Zum Ab-
Das Brüllen des Tigers für die Ewigkeit
Pflichttermin für Tierfotografen: der Nikon Fotoworkshop „Quick Start“
Tiger Tomak brüllt und steht in
Pose, das Jungtier bei den Husarenaffen blinzelt in Richtung Besucherweg, Elefantenkuh Trinh
geht auf Tauchstation … nicht nur
die Schärfe ist jetzt eine große
Herausforderung. Wenn Großkatzen wild umherspringen oder ein
Vogel davonfliegt, sind gute Bilder
gar nicht so leicht hinzukriegen:
Viele tierische Modelle bewegen
sich schnell oder unberechenbar,
halten sich in schwer zugänglichen Lebensräumen auf oder sind
nur bei ungünstigen Lichtverhältnissen anzutreffen. Im richtigen
Augenblick die richtige Einstellung
an der Kamera haben, um die Beobachtung für die Ewigkeit festzuhalten, gestaltet sich gar nicht so
leicht.
Diesem Wunsch können Hobbyfotografen mit dem Workshop
„Quick Start“ jetzt näherkommen.
In Kooperation mit Nikon finden
in diesem Jahr erstmals FotoSeminare im Zoo Leipzig statt.
Interessierte Hobbyfotografen ler-
Warten auf den
richtigen Moment:
Das ist Alltag in
der Tierfotografie.
nen in drei Stunden die Grundlagen der Tierfotografie kennen. Jeweils 90 Minuten sind für Theorie
und Praxis eingeplant. Das Mitbringen einer Spiegelreflexkamera
ist notwendig.
Die nächsten Kurstermine sind am
3. September, 15. Oktober und
19. November Die Kosten betragen 79 Euro pro Person, Zooeintritt inklusive.
 Anmeldung unter www.nikonschool.de/
produkt/quick-start-2
schied geben sie ihr noch einen
Ring, mit dem sie die zwölf Monate zu Hilfe rufen kann, sollte
sie in Not geraten. Wenn sie
das Geheimnis ihres Aufenthaltsortes für sich behält.
In einer erneuten Kooperation
mit dem Zoo Leipzig zeigt das
Schauspiel Leipzig – Premiere ist am 27. November – an
den Adventswochenenden und
während der Weihnachtsferien
den bezaubernden Märchenklassiker als Szenische Lesung
mit Live-Musik in einer eigens
dafür aufgeschlagenen „Weihnachtsjurte“ auf der neu gestalteten Veranstaltungsfläche inmitten des Zoo Leipzig — dem
dann wohl einzigen garantiert
schneesicheren Areal in ganz
Leipzig.
 Weitere Informationen unter
www.schauspiel-leipzig.de
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung
ist kostenfrei, aber nur mit einem
Tagesticket oder einer Jahreskarte
des Zoo Leipzig möglich. Begrenzte
Platzkapazität, keine Reservierungen
möglich.
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Alte Bekannte
Schabrackentapire
30. Juli 2016
IM FOKUS
„Höher, wilder, natürlicher“
Ein lebendiger Regenwald mitten in Leipzig
Seniorkurator Fabian Schmidt blickt zurück
Vor fünf Jahren wurde Leipzigs
Dschungel eröffnet. Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland entwickelt sich seither jeden Tag ein
bisschen weiter. Einer, der die
gesamte Entwicklung akribisch
verfolgt und beeinflusst, ist Seniorkurator Fabian Schmidt. Im
Interview blickt er auf die Zeit
zurück.
Fünf Jahre Tropenerlebniswelt Gondwanaland
Die zwei Schabrackentapire Laila und Copasih gehören zu den ältesten RegenwaldBewohnern. Von Anfang an sind
die Tiere in Gondwanaland heimisch und überzeugen dabei
auch als Zuchtpaar: In fünf Jahren sorgten sie bereits drei Mal
für Nachwuchs. Der jüngste
Spross, Jungtier Ketiga, badet
so gern wie seine Eltern – und
bereits seit dem 4. Lebenstag.
Fünf Jahre Gondwanaland – welches sind Ihre schönsten Erinnerungen?
Komodowaran
Die wahre Nr. 1 in Gondwanaland ist Komodowaran Kampung – der erste Bewohner der
Erlebniswelt. Seit kurzer Zeit
lebt das Männchen in Nachbarschaft mit zwei Weibchen – eine
Zucht ist perspektivisch geplant.
Totenkopfaffen
Patrick, Quillian, Molch, Pelle,
Quiko, Ernst – klingt wie eine
Boyband, ist aber die Bachelorgruppe mit sechs Totenkopfaffen in Gondwanaland. Ihre Art
wurde richtig bekannt durch Pippi
Langstrumpfs Herr Nilson. Die
Besucher und Affen begegnen
sich auf der Insel ohne
Gehegebarriere, was für Faszination auf beiden Seiten sorgt.
Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland feiert im Juli 2016 ihren fünften Geburtstag. Der Regenwald mitten in
Leipzig ist zum lebendigen Abbild der filigranen Ökosysteme weltweit geworden und vermittelt naturnah das
Dschungelerlebnis. Rund 500 tropische Pflanzenarten und etwa 140 Tierarten leben in der 16 500 Quadratmeter großen Halle, die den Urkontinent Gondwana mit seiner Flora und Fauna abbildet. Das mehrstimmige
Vogelgezwitscher, die Rufe der hungrigen Riesenotter kurz vor der Fütterung und das Rauschen des Wasserfalls erfüllen die Luft und sorgen in Kombination mit Gestaltung und Gerüchen für einen Rausch der Sinne.
Mehr als 15 Jahre ist es her, seit die
erste Idee vom Leipziger Dschungel
im Rahmen der Masterplanung Zoo
der Zukunft im Zoo Leipzig entwickelt
wurde. Ziel war es, eine Tropenhalle
zu erschaffen, die die Besucher in
den Dschungel entführt, bedrohten
Tierarten eine naturnahe Umgebung
bietet und zeitgleich höchsten technischen Ansprüchen genügt. Zur
Eröffnung vor fünf Jahren war Gondwanaland genau das: ein erschaffener Regenwald mitten in Leipzig, der
von einer freitragenden Stahlkonstruktion mit Folienkissen überdacht
ist und mit konstanten 25 Grad sowie
hoher Luftfeuchtigkeit das Tropen-
feeling perfekt macht. „Unsere Vision
vom Leipziger Regenwald ist Wirklichkeit geworden“, sagt Zoodirektor
Prof. Jörg Junhold, und zeigt sich mit
der Entwicklung der Halle zufrieden.
Seit der Eröffnung am 1. Juli 2011
hat sich ein komplexes Ökosystem
ausgebildet, das um ein Vielfaches
wilder und natürlicher ist als es zur
Eröffnung war. Statt der 16 000 eingebrachten Pflanzen wuchern inzwischen mehr als 24 000 Gewächse in
der Halle. Die anfangs 40 Tierarten
wurden sukzessive erweitert. Mittlerweile sind hier rund 140 Spezies zu
Hause. Wiederholte Zuchterfolge bei
den als sehr anspruchsvoll geltenden
Schabrackentapiren oder den erstmals überhaupt in Europa gehaltenen Tüpfelbeutelmardern gehören
zu den zoologischen Highlights und
sind Beweis für die guten Lebensbedingungen. Neben den Säugetieren, Reptilien, freilebenden Amphibien und Vögeln, die in akribischer
Kleinarbeit ausgewählt und in Gondwanaland eingewöhnt wurden, ist
aber auch eine Art in der Halle, die
erstmals überhaupt wissenschaftlich
entdeckt und beschrieben wurden:
Bei Untersuchungen wurde durch
Experten des „Phyllodrom – Regenwaldmuseum Leipzig e.V.“ eine bis
dahin unbekannte, tropische Insek-
tenart entdeckt. Die wissenschaftliche Beschreibung des 2013 erstmals
aufgefundenen Ohrwurmes wurde
im vergangenen Jahr abgeschlossen
und erhielt den Namen Euborellia arcanu. Zudem wurde erstmals in Europa die dunkelbescheidete Schleierdame (Phallus atrovolvatus), eine
Pilzart, entdeckt.
Erlebnis für alle Sinne
Mit viel Sachverstand wurde der
Regenwald in Gondwanaland nach
seinen natürlichen Vorbildern angelegt. Die Vegetation wächst wie ein
tropischer Dschungel in mehreren
Etagen, die Lebensräume für verschiedene Tierarten bilden. Von den
kleinen Bodengewächsen über natürliche Bambushaine und Sumpfund Wasserpflanzen bis hin zu wahren Baumriesen reicht die Vielfalt der
Pflanzen. Sie stammen aus Baumschulen in aller Welt und haben ihre
Reise unter anderem aus Thailand,
Florida, Singapur und Malaysia angetreten. Nach ihrer Ankunft in Europa
lagerten sie mehrere Monate in Quarantäne in Holland, bis sie ihren Weg
nach Leipzig fortsetzen konnten. Ein
faszinierendes Erlebnis zum Riechen,
Fühlen und Schmecken ist der tropische Nutzgarten mit rund 60 Arten
von tropischen Früchten und Gewürzen, die regelmäßig geerntet werden.
Hier locken unter anderem Ananas,
Banane, Guave, Kakao, Pfeffer,
Yamswurzel oder Zuckerrohr.
Architektur der Nachhaltigkeit
Wann immer es möglich ist, nutzt
Gondwanaland die natürliche Sonneneinstrahlung, um sich wie ein Gewächshaus aufzuheizen. Das Dach
und die oberen Seitenwände bestehen aus dreilagigen, transparenten
ETFE-Folienkissen, die zwischen
dem Stahlgestänge eingelassen sind.
Sie garantieren durch ihre Membrankonstruktion eine höchstmögliche optische Leichtigkeit und wirken
durch ihre Formen wie eine mit Licht
gefüllte transparente Skulptur. Da sie
auch die für Tiere und Pflanzen wichtige UV-Strahlung durchlassen, ist nur
teilweise eine zusätzliche künstliche
Beleuchtung notwendig. Darüber hinaus bieten die Folienkissen eine hohe
Dämmung, halten also die Wärme
in der Halle. Die tagsüber erzeugte
Wärme wird in einem 100 000 Liter
fassenden Erdwärmespeicher gesammelt und nachts zum Beheizen
der Tro-penerlebniswelt genutzt, aber
auch zum Erwärmen des Brauchwassers und der Becken der Tiere. Nur in
der Übergangszeit und im Winter ist
eine zusätzliche Heizung nötig.
Ein ausgeklügeltes System aus Weitwurfdüsen, Bodenauslässen und
Lüftungsöffnungen im Dach und den
Wänden versorgt die Tropenlandschaft mit frischer, teils gekühlter
Luft. Ein gewaltiger Wasserfall sorgt
zusätzlich für die Befeuchtung, um
das tropische Klima zu schaffen. Wo
es geht, nutzt Gondwanaland weitere
natürliche Ressourcen. Regenwasser etwa wird in Zisternen gesammelt, gereinigt und zur Bewässerung
verwendet. Um ein optimales Klima
für Pflanzen und Tiere herzustellen,
ist ein fortwährendes Feintuning notwendig. Es garantiert den Zoobesuchern die Illusion von einem Ausflug
in die Tropen – mitten in Leipzig.
Seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland wurden mit
dem Leoparden-Tal und der Flamingolagune sowie der Kiwara-Kopje
und dem Koala-Haus weitere Bausteine im Konzept Zoo der Zukunft
von Zoodirektor Prof. Jörg Junhold
umgesetzt. Der Aus- und Umbau
des Zoo Leipzig zu einem der modernsten und innovativsten Tiergärten der Welt soll bis 2020 abgeschlossen werden.
2013
Tapire mit erstem Jungtier
Zwergflusspferde
2007
2008
Sprengung für den Neubau
Luftbild der Baustelle
2007
erster Spatenstich
Die beiden Zwergflusspferde
Maji und Euforio leben zusammen mit den Dianameerkatzen
im Gehege. Euforio ist das einzige männliche Jungtier Europas im Jahr 2010. Die Zucht
von Zwergflusspferden hat zwar
bislang noch nicht geklappt,
bleibt aber weiterhin ein großes Ziel in Gondwanaland.
Seite 7
Fünf Jahre GONDWANALAND
2010
2011
Dachschließung
Feierliche Eröffnung
2009
2011
2012
Richtfest mit Dachtragwerkskonstruktion
Letzte Handgriffe
Zweites Mal Quollnachwuchs
Der erste Tapirnachwuchs in
Gondwanaland gehört sicherlich
zu den Highlights. Stolz bin ich
aber vor allem darauf, dass es uns
gelungen ist, bei vielen bedrohten
Tierarten nicht nur einmal, sondern
wiederholt erfolgreich Jungtiere
zu züchten. Bei den Dikdiks, den
Strahlen-Dreikielschildkröten, den
Dianameerkatzen und den Tüpfelbeutelmardern waren wir immer
wieder erfolgreich, unseren Teil zu
einer stabilen Population beizutragen. Es sind aber nicht nur die
zoologischen Erfolge, die zu den
schönsten Momenten gehören.
Vielmehr ist es auch für mich beeindruckend zu sehen, wie sich die
Halle entwickelt, die Vegetation üppiger wird.
Wir sind permanent dabei, das
Feintuning von Fauna und Flora
und die technische Abstimmung
zu optimieren. Das ist ein nie endender Prozess, der viel Arbeit
macht obwohl er wenig sichtbar
ist, aber das Regenwald-Feeling
erst so natürlich macht. Ich war
eines Nachts mit Prof. Walter Hödl
von der Universität Wien in der
Halle unterwegs. Er ist einer der
führenden Amphibienforscher, der
sich vor allem der Kommunikation bei Froscharten im Amazonasgebiet widmet, aber auch in Afrika, Borneo, Indien und Australien
unterwegs ist. Irgendwann meinte
er: „Das ist ja wirklich wie in den
Tropen hier.“ Das ist das schönste
Kompliment, was ich je für Gondwanaland bekommen habe.
Gibt es dafür Beispiele?
Das Tapirgehege ist so ein Beispiel:
Anfangs glich das Gehege einem
gut gepflegten Golfplatz mit englischem Rasen. Mittlerweile ist es
eine Lichtung im Regenwald, auf
der sich unsere Tiere so wohl fühlen, dass wir innerhalb der fünf Jahre Gondwanaland bereits drei Mal
Nachwuchs hatten. Aber auch insgesamt ist Gondwanaland wilder
und natürlicher und die Vegetation
höher geworden. Gondwanaland
lebt auch zwischen den Gehegen.
Wir haben mittlerweile einen reichhaltigen Bestand an Vögeln, Amphibien, Reptilien und Flughunden,
die sich frei in der Halle bewegen.
Zu sehen, wie sich die Lebensgemeinschaft in unserem Regenwald entwickelt, ist faszinierend.
Hat der Zoo Leipzig mit Gondwanaland auch Neues ausprobiert?
Die Vergesellschaftung verschiedener Tierarten ist hervorragend
gelungen. Nehmen wir das Gehege der Riesenotter. Dort leben die
Riesenotter gemeinsam mit Weißgesichtssakis und Silberäffchen
zusammen. Das funktioniert ebenso gut wie an anderer Stelle bei
den Dikdiks und Eulenkopfmeerkatzen. Dort wurde zuletzt bei
dieser kleinsten Antilopenart ein
Jungtier im Beisein der Meerkatzen geboren. Eine Konstellation,
die sicher sehr, sehr selten ist. Viel
Arbeit haben wir auch einerseits
in den Import und andererseits in
den Aufbau einer europäischen
Population der Tüpfelbeutelmarder
investiert. Es ist uns mit inzwischen
mehr als 60 Nachzuchten gelungen, die Tierart in Europa zu etablieren.
Wie viel echter Regenwald steckt
in Gondwanaland?
Stolz auf das gemeinsame Werk:
Seniorkurator Fabian Schmidt
Welche Aufgaben sehen Sie für
die nächsten fünf Jahre?
Wir müssen nichts Großes ändern, aber vor uns liegt jede Menge Detailarbeit, denn irgendwas
ist immer. Ein sehr großer Wunsch
von mir ist es außerdem, die Ereignisse und Entwicklungen in
Gondwanaland wissenschaftlich
aufzuarbeiten. Auch zoologisch
sind einige Hoffnungen noch nicht
erfüllt: Bislang harmoniert unser
Paar bei den Zwergflusspferden
noch nicht. Dort hätten wir ebenso
gern Nachwuchs wie bei den Eulenkopfmeerkatzen. Bei den Sunda-Gavialen und den Komodowaranen wird das ebenfalls noch
eine Frage der Zeit sein. Die Tiere
sind noch zu jung. Aber seit wenigen Wochen haben wir die beiden
Waran-Weibchen mit in der Halle
und damit zumindest in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kampung,
dem größten Komodowaran in
Deutschland.
Zum Abschluss: Verraten Sie Ihren
Lieblingsplatz in Gondwanaland?
Ehrlich gesagt ist es weniger ein
Platz, sondern eine Zeit – und da
profitiere ich stark von meinem
Beruf: Am liebsten bin ich in der
Dämmerung allein in der Halle
unterwegs, um Frösche zu beobachten und die Atmosphäre im
Regenwald von Gondwanaland zu
genießen.
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30. Juli 2016
ARTENSCHUTZ
Gemeinsam für die Leoparden
Steckbriefe
Naturschutzorganisation WWF und Zoo Leipzig starten Zusammenarbeit für bedrohte Großkatzen
Nicht einmal mehr 100 Amurleoparden streifen noch durch die
Wälder im fernen Osten Russlands. Auch ihren Verwandten in
der Mongolei, den Schneeleoparden, sind durch Wilderei und
Lebensraumverlust stark bedroht. Zum Schutz dieser beiden seltenen asiatischen Leoparden arbeiten der Zoo Leipzig und die Naturschutzorganisation WWF künftig enger zusammen.
Unter dem Titel „Team Leopard
Leipzig“ wird es künftig eine
Artenschutzkooperation geben,
die sowohl den letzten wildlebenden Leoparden in Russland
und der Mongolei als auch ihren
Artgenossen im Zoo Leipzig zugutekommt. „Der WWF und der
Zoo Leipzig schließen sich zusammen, um die Zukunft und das
Überleben der bedrohten Leoparden in Asien zu gewährleisten“,
sagt WWF-Vorstand
Brandes.
Eberhard
Schutzprojekte in Russland
und der Mongolei
Vor Ort in Russland arbeitet der
WWF an Schutzprojekten für die
letzten Amurleoparden in freier
Wildbahn, rüstet Ranger aus und
hilft beim Aufbau einer Auswilderungs- und Zuchtstation. In der
Mongolei beteiligt sich der WWF
Amurleopard
außerdem an Anti-Wilderei-Patrouillen, um illegale Abschüsse
von Schneeleoparden zu verhindern und gewährleistet durch ein
besseres Monitoring etwa mit
Fotofallen effektivere Schutzmaßnahmen für die Tiere.
Umsetzung im Zoo Leipzig
Ihre Artgenossen im Zoo Leipzig
sind wichtige Botschafter, um das
Bewusstsein der Menschen für
den Arten- und Naturschutz zu
schärfen und eine Backup-Population bereitzuhalten. Gerade ist es
gelungen, bei den Amurleoparden
Nachwuchs zu bekommen. „Die
neue Kooperation unterstreicht
das Engagement unterschiedlicher Institutionen für die große
gemeinsame Aufgabe des Artenschutzes im natürlichen Lebensraum ebenso wie im Zoo“, erklärt
Prof. Jörg Junhold, Direktor des
Zoo Leipzig. Nach dem 2014 eröffneten Leoparden-Tal für Amurleoparden wird gegenwärtig mit
der Himalaya-Hochgebirgslandschaft eine neue, naturnahe Anlage für Schneeleoparden gebaut.
Wissenschaftlicher Name:
Panthera pardus orientalis
Verbreitung: Dreiländereck
Russland-China-Nordkorea
Lebensraum: gebirgige Regionen mit temperierten Laub-,
Misch- und Nadelwäldern
Vom Aussterben bedroht, nur
noch weniger als 100 Tiere
im natürlichen Lebensraum
Bedroht durch: Lebensraumverlust (Straßenbau, Brände),
Beutetiermangel und
Wilderei aufgrund des Fells
Schneeleopard
Projekt finanziell unterstützen
Ab sieben Euro im Monat können
Mitglieder des „Team Leopard
Leipzig“ einerseits den Zoo bei
seiner Leoparden-Haltung und der
Zucht unterstützen und zugleich
dem WWF helfen, die bedrohten
Katzen im Freiland zu schützen.
Projektstart ist am 8. August.
Seit Anfang 2014 leben die
Amurleoparden im LeopardenTal. Die naturnah gestaltete
Anlage mit Felsen und Wasserläufen hat eine Gesamtgröße
von 1600 Quadratmetern.
Kommentierungen durch Tierpfleger
10.15 Uhr
Elefantenbaden
10.15 Uhr
Pinguine
11.00 Uhr
Seebären
11.00 Uhr
Haie und andere Meeresfische
(Aquarium – Ringbecken)
11.30 Uhr
Affeninseln (April bis September)
13.15 Uhr
Lippenbären
13.15 Uhr
Flamingolagune
13.15 Uhr
Savannentiere (Kiwara-Lodge)
13.30 Uhr
Menschenaffen (Pongoland – wenn die
Tiere auf der Außenanlage sind)
14.00 Uhr
Amurtiger und Amurleoparden (nacheinander)
14.00 Uhr
Löwen, Erdmännchen, Hyänen (nacheinander)
14.30 Uhr
Pinguine
15.00 Uhr
Seebären
15.00 Uhr
Elefantenbaden (von Mai bis September)
15.15 Uhr
Kiwara-Kopje (von April bis Oktober)
15.30 Uhr
Schimpansen am Urwalddorf (Pongoland –
Ausgabe von Beschäftigungsfutter, wenn
die Tiere auf der Außenanlage sind)
 Diese Zeiten können sich aufgrund tiergärtnerischer Belange ändern. Deswegen gilt
es, auch die Fütterungsuhren in Gondwanaland auf dem unteren Dorfplatz und bei
den Schuppentieren im Keller des Elefantentempels zu beachten.
Wissenschaftlicher Name:
Panthera uncia
Verbreitung: zentral- und südasiatische Hochgebirge
Lebensraum: alpine Graslandschaften und Buschsteppen, Hochgebirgswälder, felsige
Gebirgshänge und Schluchten
Bestand stark gefährdet
Bedroht durch: Fallen, Wilderei, Lebensraumzerstörung
infolge des Klimawandels
Umweltschutz weiterhin im Fokus
Maßnahmen zum Energiesparen und zur Erhöhung der Biodiversität
Im September 2014 konnte der
Zoo Leipzig das neue Umweltmanagementsystem gemäß dem
europaweit gültigen Standard
EMAS erfolgreich zertifizieren lassen. Nachdem für 2014 erhebliche
Energieeinsparungen erzielt wurden, die sich 2015 stabilisierten,
wird auch 2016 weiter an einer
umweltfreundlicheren
Betriebsweise gearbeitet. Ein Ausschuss
aus Mitarbeitern hat dafür Anfang
des Jahres ein Programm aus vielen Einzelmaßnahmen aufgestellt.
So werden in weiteren Aquarienbecken alte HQi-Strahler durch
moderne LED-Leuchten ersetzt,
die nur die Hälfte an Strom verbrauchen und sehr viel langlebiger sind. In der 1,6 Hektar Fläche überspannenden Tropenhalle
Gondwanaland wurden schon zu
Jahresbeginn zusätzliche Verbesserungen an der Steuerung der
Haustechnik umgesetzt wie beispielsweise der separate Betrieb
der Lüftung im Nachttiertunnel.
Zur Förderung der biologischen
Vielfalt wurde das 2015 begonnene Programm zur Pflanzung einheimischer Sträucher fortgeführt.
Sie sollen Futter und Nistmöglichkeiten für verschiedene Vogelarten
bieten und werden durch zusätzliche Nistkästen ergänzt.
Mit seinem Umweltmanagementsystem ist der Zoo Leipzig auf dem
Auch die Energieeffizienz der
Aquarienbecken hat der
Zoo Leipzig im Blick.
richtigen Weg: Die neue „WeltZoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie“, publiziert im Oktober
2015, legt einen Schwerpunkt auf
alle Maßnahmen, mit denen Zoos
weltweit umweltfreundlich betrieben werden können.
30. Juli 2016
Seite 9
PANORAMA
Eine energiegeladene Partnerschaft
Aus Leipzig für Leipzig: Fernwärme für Gondwanaland und E-Tanksäulen für das Parkhaus
Diese Beziehung hat Geschichte: Bereits 1925 sorgte eine
Dampfleitung aus dem ehemaligen Nordwerk für wohlige Temperaturen im Dickhäuterhaus,
heute leben die Leipziger Stadtwerke gemeinsam mit dem Zoo
Leipzig ihre energiegeladene
und kreative Partnerschaft auf
vielfältige Weise.
Das Gondwanaland, das in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag feiert, verdankt seine tropische
Wärme nicht zuletzt dem hiesigen
Energieversorger. Zwar erwärmt
sich das „Riesentreibhaus“ im
Idealfall von selbst, indem es die
Sonnenwärme unter seinen großflächigen Folienkissen einfängt. Im
Winter und in den Übergangszeiten muss die Tropenhalle jedoch
beheizt werden, um die Temperaturen konstant zu halten –
genutzt wird dafür Fernwärme.
Letztere spielt in Zeiten, in denen
Klimaschutz und KohlendioxidReduzierung wichtiger werden,
eine immer größere Rolle. „Diese
umweltschonende Art der Wärmeerzeugung passt ideal zur
ausgeklügelten Klimatechnik des
Gondwanalands“, sagt Johannes
Kleinsorg, Sprecher der Stadtwerke-Geschäftsführung.
Geldautomat der
Sparkasse eröffnet
Vier Ladesäulen für
das Zoo-Parkhaus
Auch im modernen Parkhaus
des weit über Leipzigs Grenzen
beliebten Zoos ist das EnergieUnternehmen vertreten – mit vier
von ihm errichteten Ladesäulen für
Elektroautos im Erdgeschoss. Besitzer eines Elektroautos können
dort ihr Fahrzeug bequem und
kostenlos aufladen, während sie
im Zoo unterwegs sind. Die Freischaltung erfolgt per Ladekarte
der Leipziger Stadtwerke.
Dieser E-Mobility-Standort ist
mit über 90 E-Autos in der kommunalen Familie Spitzenreiter in
Deutschland – ein treffliches Beispiel für das Tempo, das Leipzig in
Sachen Elektromobilität aufnimmt
und für die dafür nötige Zusammenarbeit in der Stadt. „Beide
Partner bekennen sich zu dieser
nachhaltigen Form der Mobilität“,
betont Karsten Rogall, Geschäftsführer der Stadtwerke.
Mit der Bahn zum
Zoospaziergang
Sprecher der Geschäftsführung
Dr. Johannes Kleinsorg (links) und
Stadtwerke-Geschäftsführer Karsten Rogall.
Nachhaltigkeit steht im Fokus der
Entwicklung der Stadt und der
Leipziger Gruppe, zu der neben
den Stadtwerken auch die Wasserwerke und die Verkehrsbetriebe gehören, deren Straßenbahnen
im Übrigen direkt vor dem ZooEingang halten, wie es sich für einen Mobilitätsdienstleister gehört.
Apropos Leipziger Gruppe: Seit
Anfang des Jahres steht ihr Logo
in Form einer L-Skulptur direkt am
Bequem
kann so
einfach sein
Besuchereingang. „Wir zeigen mit
unserem harmonisierten Markenauftritt seit Januar 2016, was uns
in der Unternehmensgruppe verbindet: Unser gemeinsames Enga-
gement für Leipzig“, so Kleinsorg.
„Wir wollen Leipzig jeden Tag ein
bisschen liebenswerter machen.
Dazu zählt auch das Goldsponsoring unserer Gruppe für den Zoo.“
Die Sparkasse Leipzig investiert in ein Mehr an Service für
alle Besucher im Zoo Leipzig.
Seit Mitte Mai sorgt ein öffentlich zugänglicher SparkassenGeldautomat für eine flexible
Bargeldversorgung.
Die Tickets sind gekauft und
kein Bargeld mehr für Snacks,
Getränke, Souvenirs oder das
Parkhaus nach dem Zoobesuch zur Hand? Kein Problem!
Ihr Portemonnaie können Besucher bequem am Zoo Leipzig
auffüllen – mit ihrer EC- oder
Kreditkarte am Geldautomaten
der Sparkasse Leipzig. Dort
können sie nicht nur Bargeld
abheben, sondern auch Zusatzfunktionen nutzen, zum
Beispiel den Kontostand abrufen oder das Handy-Guthaben
aufladen.
„Als
langjähriger
Goldsponsor des Zoo Leipzig
ist es für uns Ehrensache, das
innovative Konzept zum Zoo
der Zukunft zu unterstützen und
mit dem neuen Geldautomaten
auch den Service für Besucher
aufzuwerten“, sagt Privatkundenvorstand Martin Bücher.
Als Goldsponsor engagiert sich
das Kreditinstitut für den Zoo
selbst und den Artenschutz für
vom Aussterben bedrohte Tierarten. Seit Eröffnung der Tropenerlebniswelt
Gondwanaland
2011 hat die Sparkasse Leipzig Tierpatenschaften unter
anderem für die dort lebenden Zwergotter, einen Riesenotter, eine Fischkatze und einen
Sunda-Gavial übernommen.
Zum Newsletter anmelden Rauchverbot auf Spielplätzen und WLAN
Zoo Leipzig verstärkt seine Service-Angebote für Besucher
und gewinnen
Familientageskarten unter Abonnenten verlost
Alle vier bis acht Wochen erscheint der Zoo Leipzig-Newsletter, der die Abonnenten mit
aktuellen Informationen, tollen
Veranstaltungstipps, spannenden Interviews und Hintergrundberichten versorgt.
Die Anmeldung ist denkbar
einfach und erfolgt online über
www.zoo-leipzig.de/newsletteranmeldung
Das ist zu tun
Unter allen Newsletter-Abonnenten – sowohl „Bestandslesern“
als auch Neulingen – werden
fünf Familientageskarten (Eltern
oder Großeltern – maximal zwei
Erwachsene und deren Kinder
Der Newsletter hält Zoo-Fans
stets auf dem Laufenden.
oder Enkel im Alter von vier
bis 14 Jahren) verlost. In den
Lostopf gelangen alle Newsletter-Leser, die sich bis zum
31. August 2016 anmelden oder
angemeldet haben.
Der Zoo der Zukunft entwickelt
sich stetig weiter. Nicht nur neue
Gehege entstehen und Altbauten
werden modernisiert, auch im
Bereich Service tut sich was. Das
Wohl der Besucher liegt dem Zoo
Leipzig ebenso am Herzen wie
das Wohl der ihm anvertrauten
Tiere. Deshalb wird parallel zu den
Entwicklungen im zoologischen
Bereich auch im Besucherservice
stets optimiert.
Neben einem kontinuierlichen
Qualitätsmanagement, regelmäßigen Schulungen der Servicekräfte und Lotsen wird auch an der
Infrastruktur gefeilt. Während in
den vergangenen Monaten im
Zoo Leipzig nahezu flächendeckend ein öffentliches WLAN-Netz
in Betrieb gegangen ist, sind seit
dem Kindertag auch sämtliche
Spielplätze im Zoo Leipzig nun
offiziell rauchfrei. Hinweisschilder
weisen auf die neue Regelung im
Sinne der Jüngsten hin und werden
bislang gut befolgt. Die Einwahl in
das WLAN ist für Besucherinnen
und Besucher des Zoo Leipzig
ganz bequem ohne Passwort und
zusätzliche Kosten möglich.
Neu sind auch die Kommentierungen an den Affeninseln um
11.30 Uhr, in der Flamingolagune
um 13.15 Uhr sowie an der KiwaraKopje um 15.15 Uhr. Sie wurden
eingeführt, um den Zoobesuchern
auf ihrem Weg durch die Welt der
Tiere weitere Informations- und
Gesprächsmöglichkeiten mit den
Tierpflegern zu geben. Auch in
Gondwanaland finden Kommentierungen statt. Die aktuellen Gehege und Zeiten werden täglich
auf dem unteren Dorfplatz beim
Betreten der Halle ersichtlich.
Seit dem Kindertag 2016 sind
die Spielplätze im Zoo rauchfrei.
Seite 10
30. Juli 2016
FREUNDES- UND FÖRDERVEREIN
Mitgliederzahl hat sich gegenüber Vorjahr fast verdoppelt
Vereinsleben ist interessanter, abwechslungsreicher und durch neue Ideen bereichert worden
hier mit ihrem Wissen den Zoobesuchern viel Interessantes über
die putzigen, mit den Elefanten
verwandten Klippschiefer vermitteln. Gemeinsam starteten die IGs
ihre Arbeit mit einem beeindruckenden Vortrag über Tansania
und besuchten bereits den Tierpark Berlin.
Auch die IG Fotografie hat ihre
Arbeit aufgenommen. Grundkenntnisse in den Techniken des
Fotografierens und der Bildgestaltung sind für alle hilfreich, die hier
mitmachen möchten. Der ganze
Verein freut sich auf neue, großartige Fotos der Tiere und aus dem
Zooleben.
Der Freundes- und Förderverein
des Zoo Leipzig ist dank seiner
großartigen Mitglieder ein aktiver und erfolgreicher Verein, der
auch in der Zukunft wachsen
möchte. 1500 Mitglieder wären
ein nächstes, schönes und hoffentlich nicht allzu fernes Ziel. Jeder, dem der Zoo und seine Ziele
am Herzen liegt, ob jung, ob älter, ob aktiv bei der Sache oder
eher fördernd verbunden, ob
Leipziger(in) oder nicht ist ganz
herzlich willkommen.
Der Zoo braucht Freunde und
Förderer. Nicht nur, um zusätzliches Geld einzusammeln und
so zum Beispiel die im Vergleich mit anderen Zoos dieser
Größe sehr moderate Entwicklung der Eintrittspreise zu unterstützen, sondern auch, um
die Anliegen und Themen des
Zoos außerhalb seines direkten
Umfeldes zu vertreten.
Seit dem vergangenen Jahr hat
sich die Mitgliederzahl des Vereins
fast verdoppelt. Das Vereinsleben
ist interessanter, abwechslungsreicher und durch neue Ideen
bereichert worden. Die Initiative
vieler ehrenamtlicher Helfer lässt
die Gemeinschaft der Vereinsmitglieder enger „zusammenwachsen“ und das eigentliche Vereinsleben „aufblühen“.
Dabei ist nicht jedes der vielfältigen
Themen des Zoos für jedes Mitglied gleich spannend. Natürlich
gibt es verschiedene Vorlieben,
etwa für bestimmte Tierarten.
Deshalb haben sich seit 2015
innerhalb des Vereins Interessensgemeinschaften zusammengefunden wie die IG Elefant, die
inzwischen auf weitere Bereiche des Themas Asien erweitert
wurde, die IG Afrika oder die IG
Fotografie. Gemeinsam mit den
Tierpflegern und Zoobesuchern
wird regelmäßig Futter geschnitten. Eigens organisierte Informationsstände geben unter anderem
an den Jungtiertagen Auskunft
über die Tiere oder die Regionen,
in denen sie leben. Die IG Afrika
hat die Betreuung der Klippschieferanlage an den Wochenenden
übernommen, für die auch immer
noch freundliche Helfer gesucht
werden. Die thematisch gut vorbereiteten Einsatzkräfte konnten
 Informationen über den Verein
gibt es auf der Internetseite
www.zoo-leipzig.de/foerdern-helfen
oder in der Geschäftsstelle bei einem
persönlichen Gespräch.
Foto oben: Ehrenamtliche
Helfer unterstützen das Kinderschminken im Zoo. Foto unten:
Mitglieder des Vereins treffen
sich zum Vereinsstammtisch.
Kooperation mit anderen Vereinen
Gegenseitige Unterstützung, gemeinsame Aktionen, Erfahrungsaustausch und mehr
Der Freundes- und Förderverein
ist fest verankert in der Messestadt. Er pflegt nicht nur die Beziehung zu den eigenen Mitgliedern, sondern kooperiert seit
Jahren fruchtbringend auch mit
verschiedenen anderen Vereinen.
Freundeskreis Tiermedizin
der Veterinärmedizinischen
Fakultät der Uni Leipzig
Die satzungsgemäß vom Freundes- und Förderverein (FFV) und
vom Freundeskreis Tiermedizin
(FKT) der Veterinärmedizinischen
Fakultät der Universität Leipzig
e.V. angestrebten Ziele zum Nutzen von Tier und Mensch, die
Förderung von Wissenschaft,
Bildung und Öffentlichkeitsarbeit
sowie die schon seit langem bestehende Zusammenarbeit gaben
den Anlass für die Unterzeichnung
einer Kooperationsvereinbarung
beider Vereine im Mai 2016.
Gegenseitige Unterstützung, Berücksichtigung des jeweils ande-
ren Partners in der Öffentlichkeitsarbeit, gegenseitige Einladung zu
Veranstaltungen sowie gemeinsame Vorhaben wie Vorträge, Führungen oder Fakultätsbesuche
sind Inhalte dieser Vereinbarung.
An der Festveranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages der Vete-
rinärmedizinischen Fakultät Leipzig am 17. Juni dieses Jahres, die
in der KONGRESSHALLE am Zoo
stattfand, nahmen Präsidiumsmitglieder des Freundes- und Fördervereins teil und überbrachten
die Glückwünsche im Namen aller
FFV-Mitglieder.
Gemeinschaft Deutscher
Zooförderer
54 Mitgliedsvereine setzen sich
in dieser Gemeinschaft für die
Verbesserung der Tierhaltung in
ihren Zoos und des Arten- und
Naturschutzes ein. Der FFV ist seit
1997 Mitglied der Gemeinschaft
Deutscher Zooförderer e.V. (GDZ).
Auf regelmäßigen Treffen wie in
diesem Jahr in Dresden werden
Erfahrungen ausgetauscht und
eindrucksvoll aufgezeigt, durch
welche Ideen, Einsatzbereitschaft
und ehrenamtliches Engagement
die Unterstützung der Zoos und
Tierparks erreicht werden kann.
Vereinspräsident Michael Weichert und Prof. Dr. Ernst Lücker
vom Freundeskreis Tiermedizin besiegeln im Mai 2016
ihre Zusammenarbeit.
Sinfonieorchester Leipzig
Gemeinsame Vorhaben sind auch
zwischen dem Sinfonieorchester
Leipzig und dem FFV geplant.
Erstmals zum Patentag im Juni
2016 gaben Musiker des Orchesters eine 20-minütige Kostprobe
ihres Könnens vor den Zoobesuchern. Weitere gemeinsame Projekte sind in der Planung.
Weitere Partner
Auch Vereine und Institutionen
wie Marketing Club Leipzig,
DEHOGA Regionalverband Leipzig e.V., NABU Regionalverband
Leipzig e.V., der Freundeskreis
der Bundeswehr Leipzig e.V. sowie die Freiwilligen Agentur Leipzig e.V., das Krystallpalast Varieté
Leipzig und der Förderverein Neues Schauspielhaus e.V. sind mit
dem FFV eng verbunden, laden
zu gemeinsamen Veranstaltungen
ein oder finden Unterstützung bei
der Öffentlichkeitsarbeit.
30. Juli 2016
Seite 11
FREUNDES- UND FÖRDERVEREIN
Tierpatentage im Juni dieses Jahres: 1100 Paten folgten der Einladung von Freundeskreis und Zoo.
Oobi-Ooobi weckt Beschützerinstinkt unter Tierfreunden
Das neue Koala-Männchen im Zoo Leipzig hat gleich zwei Paten gefunden / 1100 Unterstützer nehmen an Tierpatentagen teil
So wird tierisches Engagement
belohnt: Zweimal im Jahr lädt
der Verein zu den traditionellen Patentagen ein, an denen
die Paten ihre Schützlinge aus
nächster Nähe kennenlernen
und allerhand Wissenswertes
erfahren können. Die jüngste
Auflage fand im Juni statt.
Gleich zwei Tierfreunde konnten als Paten für den Neuling
des Leipziger Zoos, das KoalaMännchen Oobi-Ooobi, gewonnen werden. Dr. med. Joachim Uhl
mit seiner Tochter Elisabeth (Institut für Pathologie am Elsapark)
sowie das Ambulante Pflegeteam um Schwester Maike Janusic haben die Patenschaft für
ein Jahr für den kleinen Koala
übernommen. Der zeigte sich
allerdings vom Rummel um seine Person unbeeindruckt und
schlief gelassen in seiner Baumgabel.
Seit vielen Jahren zur Tradition geworden, veranstaltete der Freundes- und Förderverein gemeinsam
mit dem Zoo im Juni dieses Jahres die Tierpatentage. An zwei
aufeinanderfolgenden
Tagen
wurden auch dieses Mal alle Tierpaten eingeladen, um „ihr“ Lieblingstier zu besuchen. Insgesamt
folgten 1100 Unterstützer der
Einladung und kamen in den Zoo
Leipzig. Ganz zu Beginn dieses
besonderen Events wurden alle
Zoobesucher durch ein kleines
Blasmusikkonzert des Leipziger
Sinfonieorchesters eingestimmt.
Tina Spießbach und Oliver Thalheim übergaben anlässlich des
Patentages eine Spende in Höhe
von 1000 Euro und übernahmen
damit die Patenschaft für einen
kleinen Panda. Michael Weichert,
Neuwahlen und Scheckübergabe
Vereinsspitze im Amt bestätigt / 100 000 Euro für Koala-Haus
Am 20. April hat die diesjährige
Jahreshauptversammlung des
Freundes- und Fördervereins des
Zoo Leipzig mit turnusmäßiger
Neuwahl des Präsidiums stattgefunden. Dabei wurde die bisherige Vereinsspitze mit Präsident
Michael Weichert und den beiden
Vizepräsidenten Dr. Peter Bachmann und Corinna Lentz einstimmig im Amt bestätigt. Sie werden
für weitere zwei Jahre die Geschicke des Vereins leiten.
Auch die anderen bisherigen Mitglieder des Präsidiums wurden
wiedergewählt. Nach vorher erfolgter Satzungsänderung konnten zusätzlich zwei neue Präsidiumsmitglieder gewählt werden.
Das mit Jessica Kiefer und Ina
Kühn verstärkte Gremium reagiert
damit auf den enormen Mitglie-
derzuwachs auf inzwischen über
1200 Zoofreunde.
In diesem Rahmen hat das Präsidium ein weiteres Mal den Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold
überrascht. Ein Scheck in Höhe
von 100 000 Euro wurde feierlich
vor den circa 200 anwesenden
Mitgliedern von Präsident Weichert an den Zoochef überreicht.
Mit diesen 100 000 Euro beteiligt
sich der Verein am neuen KoalaHaus und hat damit insgesamt
die sechs Millionen Grenze an insgesamt gesammelten Spenden
überschritten. Der Verein bedankt
sich herzlich bei allen, die dazu
beigetragen haben.
Das Koala-Haus des Zoo Leipzig
bei der Eröffnung im Mai.
Präsident des Fördervereins, und
Zoochef Prof. Jörg Junhold übergaben den beiden Inhabern der
ADTV Tanzschule Oliver & Tina
mit großer Freude ihre persönliche Patenurkunde.
Vielfältige Patenschaft:
Dr. med. Joachim Uhl und
Tochter Elisabeth (gr. Foto
links), das Ambulante Pflegeteam um Maike Janusic (oben)
sowie Oliver und Tina von der
ADTV Tanzschule (unten).
Testament zugunsten
der Tiere
So helfen Zoofreunde
Eine gemeinnützige Institution
im Testament zu berücksichtigen, ist oft eine Herzensangelegenheit und sollte wohl überlegt
sein. Der Freundes- und Förderverein und der Zoo Leipzig sind
gemeinnützige
Einrichtungen
und
erbschaftssteuerbefreit.
Ihre Zuwendungen kommen
direkt und ohne Abzüge der
Tierhaltung zugute. Wir stehen
Interessenten gerne telefonisch
oder persönlich für Fragen zur
Verfügung.
Kontakt
zum
Freundes- und Förderverein
des Zoo Leipzig e.V.
Pfaffendorfer Straße 29
04105 Leipzig
Telefon: 0341 5933348
Fax: 0341 5933349
[email protected]
Unsere Bankverbindung:
Sparkasse Leipzig
IBAN: DE97 86055592 1130106663
BIC: WELADE8LXXX
Texte: Ute Richter (Geschäftsführerin des Freundes- und Fördervereins
des Zoo Leipzig e. V.); Ina Kühn (Mitglied des Präsidiums); Norbert Schmid
(Mitglied des Kuratoriums); Fotos: Barbara Rainer
Ab
6. August
im Handel!
Geschichten von Lama, Leopard und Co.
Hier kommt Horst!
Lesespaß für die ganze Familie auf 52 Seiten
in neuer Optik – mit Geschichten von Lama
Horst, Porträts, Interviews und einem koalabärenstarken Poster. Jedes Heft unterstützt
den Artenschutz mit 50 Cent.
Erhältlich ab 6. August in den Geschäftsstellen
der LVZ, im LVZ Media Store/Höfe am Brühl, im
Zoo-Shop, im Pressefachhandel, über die gebührenfreie Hotline 0800/2181-070 und im
Online-Shop unter www.lvz-shop.de