the black label vinyl-cd

Transcription

the black label vinyl-cd
More than a disc:
ImPressing Solutions
WIR GRATULIEREN
ZUM „RUNDEN“
GEBURTSTAG!
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich begrüße Sie herzlich zur Premiere unseres
neuen Magazins „drive“! Neben spannenden Einblicken in unser Unternehmen soll zukünftig auch
die Branche mit ihren Trends und Entwicklungen
im Fokus stehen. Ein echter Mehrwert, mit dem
das Lesen noch mehr Spaß macht!
In unserer ersten Ausgabe feiern wir ein Geburtstagskind des letzten Jahres: Die Compact Disc,
natürlich besser bekannt als CD, feierte 2012 ihren 30. Geburtstag. Was unser Titelmotiv damit
zu tun hat und wer für den Durchmesser der CD
verantwortlich ist - diese und andere interessante
Themen lesen Sie auf den folgenden Seiten.
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit unserer ersten
Ausgabe drive und ein erfolgreiches Jahr 2013!
Ihr
Frank Hartwig
HAPPY
ANNIVERSARY!
Dear reader,
welcome to the first issue of our new „drive“ magazine! Besides the stunning insights we‘ve been
giving you into our company so far, we‘d also like
to focus a bit more on the whole branch in future,
on its trends and its developments. So, we‘ll add
value to the magazine and make it more fun to
read it!
In our first issue, we also have an anniversary to
celebrate, dating back to last year: The Compact
Disc, or better known as CD, turned 30 in 2012.
What our cover title has to do with it - and who is
responsible for the CD´s diameter - for these and
other captivating stories, see the following pages.
I hope you enjoy the first issue of „drive“ and we
wish you a successful new year 2013!
Best regards
Frank Hartwig
www.cda.de
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PROFIL / PROFILE
PROFIL / PROFILE
KNISTERND-SPANNENDES DESIGN:
DIE BLACK LABEL
VINYL-CD
Klar, CD´s klingen reiner, sind handlicher und einfach rundum
praktisch. Aber wer von uns hat nicht trotzdem schon mal heimlich den edlen, mattschwarzen Look einer Schallplatte vermisst??
Das muss nicht mehr sein! Die CDA GmbH überrascht mit einer
humorvollen Sonderedition: der Black Label Vinyl-CD.
Dahinter steht nichts Geringeres als eine voll funktionsfähige CD
im Schallplatten-Look, mit Standardkapazität und -kompatibilität. Sie wird aus farbigem Polycarbonat hergestellt, was ihr das
außergewöhnliche Aussehen einer echten LP verleiht. Ein kleines „Schallplatten“-Label unterstützt den liebevollen Gesamteindruck und lässt Sammlerherzen höher schlagen. Und die kleine
nostalgische Scheibe kann natürlich von jedem CD-Spieler gelesen werden.
Aber das beste Detail überhaupt: Auf die Oberfläche der Scheibe werden Rillen aufgebracht, so dass die Black Label Vinyl-CD
nicht nur aussieht wie eine echte Platte, sie fühlt sich auch so an.
Let´s roll.
NOSTALGIC CRACKLING DESIGN:
THE BLACK LABEL
VINYL-CD
Yes, sure - CDs sound pure, are handy and just all around practical. But who amongst us has not yet secretly missed the highclass black look of an LP at times?
It doesn‘t have to be this way! The CDA GmbH surprised us with
a humorous special edition: the Black Label vinyl CD.
It‘s nothing less than a full-featured CD in vinyl look, with standard
capacity and compatibility. It‘s made of coloured polycarbonate,
giving it the unusual appearance of a real LP. A small „label” supports the overall impression of love for detail, letting collectors‘
hearts beat faster. And, of course, the beautiful disc can be read
by any CD player.
The greatest detail: grooves are printed on the surface, so that
the Black Label vinyl CD really has the look and feel of a record.
Let‘s roll!
4
5
NOVELLE / NOVELLA
NOVELLE / NOVELLA
SIE DREHT SICH UND DREHT SICH
UND DREHT SICH: HAPPY BIRTHDAY,
KLEINE SILBERSCHEIBE!
Daten, Bilder, Musik und Filme:
Die Einsatzmöglichkeiten der
CD (und ihrer „Kinder“ DVD und
Blu- Ray) sind so bunt wie der
Regenbogen, der sich auf ihr
spiegelt.
THANK
YOU FOR THE
MUSIC
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Kein Wunder also, dass sie so
beliebt ist. Wer mehr über den
Ursprung des Silberlings erfahren will, muss etwa 35 Jahre
zurückschauen. 1977 entsteht
in den Laboren von Sony und
Philipps in Gemeinschaftsarbeit
etwas noch nie da Gewesenes:
Eine silbern glänzende, futuristisch anmutende Scheibe,
die durch Lasern funktioniert.
Science Fiction scheint zur Wirklichkeit geworden zu sein. Diese
Arbeit geht auf eine Idee des
Physikers Klaas Kompaan von
1969 zurück. Schon 1979 gibt
es einen ersten Prototyp, der
auf den Namen Pinkeltje getauft
wird. Ein Meilenstein im direkten
Vergleich zur bis dato beliebten
Langspielplatte.
Für die Größe der CD zeichnen
sich 2 Männer verantwortlich:
Der jüngst verstorbene Norio
Ohga, damals Vize-Präsident
und späterer Chef von Sony –
und Ludwig van Beethoven. Was
komisch klingt, erklärt sich wie
folgt: Beethoven-Fan und Opernsänger Ohgas größter Wunsch
war es, Beethovens Neunte einmal ohne das störende Wechseln
des Tonträgers zu hören. Man
wählte also die längste Fassung der Sinfonie und kam auf
74 Minuten – was exakt einem
Durchmesser von 12 Zentimetern entspricht.
Noch bevor es überhaupt einen
CD-Spieler zu kaufen gab, wurde
am 14. August 1982 die erste
CD der Welt veröffentlicht: Das
Album „The Visitors“ von ABBA.
Doch aufgrund der enorm hohen
Preise für eine CD und den
dazugehörigen Player wurde das
Medium zunächst nur zögerlich
von den Musikliebhabern akzeptiert.
Aber Ohga und die anderen
Entwickler glauben fest an den
Erfolg: Sie preisen, unterstützt
von Musikgrößen wie Herbert
von Karajan, gleich zu Beginn
die gewaltigen Vorteile des Mediums: Nahezu unendliche Lebensdauer, keine Störgeräusche,
kompakte Größe, Bruchfestigkeit, das verschleißfreie Abtasten
verglichen mit der Schallplattennadel.
Viele Musiker erkennen die
Qualität der CD und sorgen für
eine steigende Nachfrage im
PRESSEKONFERENZ UND ZUGLEICH
WERBUNG FÜR DAS NEUE MEDIUM
CD: AKIO MORITA (DAMALIGER SONY
PRÄSIDENT), HERBERT VAN KARAJAN, JOOP VAN TILBURG (DAMALIGER
LEITER DER PHILIPS AUDIO DIVISION)
(V.L.N.R )
PRESS CONFERENCE AND ADVERTISING
FOR THE NEW MEDIUM CD: AKIO MORITA (THEN SONY PRESIDENT), HERBERT
VON KARAJAN, JOOP VAN TILBURG
(THEN DIRECTOR OF THE PHILIPS
AUDIO DIVISION) (LEFT TO RIGHT)
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NOVELLE / NOVELLA
IT KEEPS ON TURNING AND
TURNING: HAPPY BIRTHDAY,
LITTLE SILVER DISC!
DAS LETZTE ABBA - ALBUM
„THE VISITORS“ UND BEETHOVENS NEUNTE SINFONIE,
DIRIGIERT VON HERBERT VON
KARAJAN WURDEN SCHON AUF
CD GEPRESST, NOCH BEVOR
DER ERSTE CD-PLAYER AUF
DEM MARKT VERFÜGBAR WAR.
ES FOLGTEN DAVID BOWIE UND
DIE DIRE STRAITS, DIE EBENFALLS ALS ERSTE KÜNSTLER
IHRE ALBEN AUF EINER CD
VERÖFFENTLICHTEN.
Data, pictures, music and films:
The modes in which CDs (and
their „offspring“ - DVDs and BluRays) can be used are as colourful as the rainbow that reflects in
them.
No wonder it‘s become so popular! Who wants to know more
about the roots of the little silverling has to look about 35 years
back. In 1977, the Sony and
Philips laboratories developed
something unseen before: a shining silver disc of a futuristic look
that worked with laser. Science
fiction seemed to have become
reality. The work goes back to an
idea of the Dutch physicist Klaas
Compaan from 1969. The first
prototype, nicknamed „Pinkeltje“,
already existed as early as 1979.
A milestone in direct comparison
to the long-playing record that
had been so popular up to that
point of time.
The CD owes its size to 2 men:
the recently deceased Norio
Ohga, at that time Vice-President
and later Chief Executive Officer
of Sony – and Ludwig van Beethoven. It might sound strange,
but there‘s a simple explanation for that: The Beethoven fan
and opera singer Ohga had no
greater wish than to finally listen
to Beethoven‘s Ninth Symphony
without having to turn the record
Massenmarkt. So veröffentlichte
David Bowie als erster namhafter
Künstler 1985 seine komplette
Diskografie auf dem „neuen“
Medium. Und die Ausdauer der
Befürworter macht sich bezahlt:
In den neunziger Jahren ist die
CD bezahlbar und verdrängt
die Langspielplatte nach und
nach vom Markt. In den Jahren
danach entstehen viele weitere
Spielarten des Grundkonzeptes
der CD: CD-ROM, DVD oder die
Blu- Ray.
Heute glänzt die kleine Scheibe
auf der ganzen Welt: in Wohnzimmern und Firmen, sogar
als Schmuck und verarbeitet in
Kunstwerken und Modekreationen. Die CD hat unser Leben
einfacher, bunter und praktischer
gemacht. Sie hat Generationen
geprägt und Musik, Filme und
Daten in jedes Wohnzimmer gebracht. Und sie dreht sich weiter.
Und weiter. Und weiter.
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ZU DEN ERSTEN PRODUKTEN DIE BEI CDA VOM BAND
ROLLTEN ZÄHLTE UNTER
ANDEREM EINE MEGA CLASSIC
BOX MIT WERKEN VON VIVALDI, STRAUSS, BRAHMS UND
TSCHAIKOWSKY.
HEUTE PRODUZIERT DIE CDA
UNTER ANDEREM FÜR KÜNSTLER WIE ROSENSTOLZ ODER
DAS BELIEBTE FERNSEHFORMAT THE VOICE OF GERMANY.
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around, which he felt was rather
disturbing. So, they selected the
longest version of the symphony ever recorded, which was 74
minutes long – and which corresponds exactly to a diameter of
12 centimetres.
Even before there would have
been any CD players to buy, the
first CD of the world was released on 14 August 1982: ABBA‘s
album „The Visitors“. A milestone,
although people were very reluctant to accept it at the beginning
due to the high price of the CD
and the player.
But Ohga and his team believed in their success: They never
ceased to praise the enormous
advantages of the new medium
right from the start and with the
support of great musicians like
Herbert von Karajan: an almost
infinite life, no disturbing noises, a compact size, breaking
resistance, tracing without any
wear and tear in contrast to a traditional stylus.
Many musicians recognized the
quality of the CD and raised the
demand for it on the mass market. David Bowie, for example,
was the first renowned artist to
release his entire discography on
the „new“ medium in 1985.
And the perseverance of the
CD‘s supporters paid off: In the
ABBA‘S LAST ALBUM „THE
VISITORS“ AND BEETHOVEN‘S
NINTH SYMPHONY CONDUCTED
BY HERBERT VON KARAJAN
HAD ALREADY BEEN PRESSED
ON CD LONG BEFORE THE
FIRST CD PLAYERS WERE EVEN
AVAILABLE. DAVID BOWIE AND
THE DIRE STRAITS SHOULD
FOLLOW AND BE AMONG THE
FIRST WHO RELEASED THEIR
ALBUMS ON CD.
nineteen nineties, the CD was
affordable for everyone and was
an established medium, gradually displacing the long-playing
record from the market. In the
years afterwards, many other
variants of the basic CD concept
were developed: the CD-ROM,
the DVD or the Blu-Ray disc.
Today, the small disc shines all
over the world: in homes and
companies, even as jewellery
and as part of artwork and fashion design. The CD has made
our lives simpler, more colourful
and more practical. It has left its
mark on generations of families
and has brought music, films
and data into each and every
house. And it keeps on turning.
And turning. And turning.
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CDA – DER ZEIT VORAUS SEIT 1993
1993
1996
2009
2012
In Albrechts bei Suhl wird der
Grundstein für ein Hightech- Produktionsverfahren gelegt, das
nur wenig später führend in der
Welt sein wird. Das modernste
CD-Werk der Welt eröffnet seine
Pforten und schafft 300 neue
Arbeitsplätze. Die Produktion basiert auf einem computergesteuerten Fertigungszyklus – vollautomatisch und unter strengsten
Reinraumbedingungen. Pro Jahr
gehen rund 50 Millionen Compact
Discs und 140 Millionen Trays
und Boxen vom Band.
Unter dem neuen Namen CDA
Datenträger Albrechts geht die
Erfolgsgeschichte weiter.
Bedingt durch den Erfolg konnte die
CDA über viele Jahre internationale
Vertriebspartner in Ländern wie
Frankreich, Großbritannien, Belgien
und den Niederlanden gewinnen.
Seither produziert und entwickelt
die CDA Lösungen für namhafte
Kunden aus der Entertainmentbranche, Industrieunternehmen bis hin
zu weltbekannten Softwareunternehmen.
Was übermorgen Trend ist,
wird bereits heute von der CDA
entwickelt. Denn mit den
Geschäftsbereichen Micro Functional Solutions und Flash Media
Solutions hat die CDA wieder
einmal bewiesen, dass sie Pionier
ist bei der Entwicklung von innovativen und richtungsweisenden
Technologien.
Der erfolgreiche Start
The successful start
The foundation stone for a
high-tech production facility that
should become the world‘s leader
soon afterwards was laid in
Albrechts near Suhl. The most modern CD factory of the world launched its production and created
300 new jobs. The manufacturing
process is based on a computerized production cycle – fully
automatic and respecting the
most rigid clean room conditions.
Around 50 million compact discs
and 140 million trays and boxes
come off the line each year.
1990
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CDA – CUTTING EDGE TECHNONOLGY SINCE 1993
International erfolgreich
Neuer Name – neue Erfolge
New name – new success
Renamed CDA Datenträger
Albrechts, the story of success
continues.
2008
Produktion in High Definition
Als die Welt ausschließlich DVD
nutzte, erkannte die CDA den
Trend und begann schon 2008 mit
der Produktion von Blu-ray Discs.
1997
Immer seiner Zeit voraus
Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland beschäftigte
sich die CDA bereits 1997 intensiv mit dem Thema DVD.
Always ahead of its time
HD production
When the world was still using
only DVD, CDA saw the trend and
started manufacturing Blu-ray
discs already in 2008.
International success
Thanks to its international success, CDA opened up further sales
offices in France, the UK, Belgium
and the Netherlands. Since then,
CDA‘s been producing and developing solutions for renowned
customers from the world of
entertainment, from manufacturing industries and worldwide
software enterprises.
CDA is one of the first German
companies to produce DVDs.
Ein Blick in die Zukunft
Looking ahead
CDA develops today the trends of
the day after tomorrow. With its
business fields of micro-functional and Flash Media solutions,
CDA has proven again to be a
pioneer in the development of
innovative technologies that set
a benchmark.
www.cda-microworld.com
www.cda-flashmedia.com
We think green
Die CDA erhält die Umweltzertifizierung nach DIN EN ISO 14001
We think green
CDA was awarded the environmental management certificate
according to DIN EN ISO 14001.
2000
2010
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TENDENZ / TENDENCIES
Interview mit Frank Hartwig,
CEO von CDA und Chairman
der Media Tech Association
für die Fachzeitschrift
duplication & more
Einer der wichtigsten Unterschiede ist
die Größe. CDA ist ein unabhängiges
mittelständisches Unternehmen mit
180 Mitarbeitern. Der Major-Duplizierer Cinram hingegen gehört zu einem
Konzern und hat Industriegröße.
Zudem unterscheidet sich der Kundenstamm erheblich. Wir arbeiten für
über 1000 verschiedene Auftraggeber.
Wenn es dazu kommen sollte, dass
wir einen davon verlieren, sind wir
nicht so hart davon betroffen, wie ein
Konzern mit vielleicht zehn oder zwölf
Kunden.
Bitte beschreiben Sie ihre derzeitige Kundenstruktur.
die ihre Gebrauchsanweisungen oder
Kataloge bei uns auf CD oder DVD
pressen lassen, bis hin zu Softwarefirmen, die ihre Programme bei uns fertigen lassen. Die Entertainmentkunden
kommen vor allem aus der Musik- und
Filmbranche. Dort bedienen wir die
unabhängigen, kleineren Labels. Wir
haben keinen Major als Kunden.
Welchen Anteil haben bei CDA die einzelnen Mediensparten zueinander?
45 Prozent der Produktionsmenge
entfallen auf CD, weitere 45 Prozent
auf DVD und zehn Prozent auf Blu-ray.
Der Blu-ray-Anteil ist leicht steigend,
bei uns allerdings nicht in dem Umfang, wie er im Gesamtmarkt zulegt.
Das hängt aber vor allem damit zusammen, dass Industriekunden dieses
Format nicht zwangsläufig brauchen.
CDA hat viele Auftraggeber aus der
Halten Sie es für möglich, dass
Entertainmentbranche. Aber zu rund
das Blu-ray-Format die DVD voll70 Prozent sind unsere Kunden jedoch ständig ablöst?
Industriekunden. Die Bandbreite reicht Nein. Blu-ray wird im Markt als Prevon namhaften Maschinenherstellern,
mium-Format betrachtet, nicht als
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Sie wünschen sich also eine echte
One-Stop-Lösung, mit der alle
anfallenden Lizenzgebühren auf
einmal bezahlt werden können?
Natürlich. Innerhalb der Media-Tech
Association arbeiten wir sehr intensiv
an solchen Lösungen. Wir sind aktiv
auf die verschiedenen Lizenzgeber zugegangen und führen mit ihnen offene
Gespräche. Aber es wäre verfrüht,
den Inhalt dieser Diskussionen in die
Öffentlichkeit zu tragen. Noch handelt
es sich um ein zartes Pflänzchen, das
gegossen wird.
DAS PREISARGUMENT
ZIEHT NICHT MEHR
Vor Ihrem Einstieg bei CDA waren
Sie für Cinram tätig. Welche Unterschiede gibt es zwischen beiden
Unternehmen?
Osteuropa, die Lizenzgebühren tatsächlich bezahlen. Diese ungleichen
Spielregeln im Markt führen zu einer
Wettbewerbsverzerrung. Ein weiteres
großes Thema in diesem Zusammenhang: Diejenigen, die Lizenzgebühren
erheben, sind zum Teil selbst produzierend tätig und erarbeiten sich
durch Cross Licensing ebenfalls einen
Wettbewerbsvorteil.
Der Markt für Duplizierer ist stark
umkämpft. Wie kann man sich in
diesem Umfeld von seinen Wettbewerbern abheben?
Substitution der DVD. Home-Entertainment-Anbieter entscheiden sich je
nach Content. Wenn der Inhalt es wert
ist, wählen sie Blu-ray, ansonsten bleiben sie der DVD treu. Für 3D kommt
aufgrund der hohen Datenmenge aber
kein anderes Medium als Blu-ray in
Frage.
Nach wie vor melden mehrere Konsortien Ansprüche auf
Blu-ray-Lizenzgebühren an. Warum ist das so problematisch für
die Optical-Disc-Branche?
One-Red und One-Blue - die Organisationen, zu denen sich einige
Majors zusammengeschlossen haben
– behaupten jeweils von sich, eine
One-Stop-Lösung zu sein. Das stimmt
aber nicht, weil darüber hinaus weitere Lizenzgeber Gebühren erheben
wollen. Von daher ist die derzeitige
Situation völlig unübersichtlich für die
Blu-ray-Hersteller. Zudem ist nicht
sichergestellt, dass Duplizierer aus
anderen Ländern, zum Beispiel aus
Das mag zwar etwas abgedroschen
klingen. Aber für uns haben Serviceflexibilität und Qualität besondere
Bedeutung. Das Preisargument zieht
nicht mehr. Denn die Preise sind in
der gesamten Branche auf ein Niveau
gesunken, unter das man nicht mehr
bieten kann.
Sehen Sie noch Optimierungsmöglichkeiten, um weitere Kosten zu
sparen?
Die Optimierung der Kosten steht für
Duplizierer immer vorn an. Vor allem
in der Distribution sehe ich noch
Chancen. Zum Beispiel lassen sich
Warensendungen unterschiedlicher
Auftraggeber zusammenfassen und
gemeinsam an Distributionszentren ausliefern. Aber hier muss der
Disc-Hersteller selbst aktiv werden,
seine Kunden zusammenbringen und
die Kostenvorteile im Transport oder
in der Lagerung aufzeigen. Erst dann
sind Kunden durchaus interessiert an
solchen Lösungen.
Angesichts von Preisdruck und
immer teurer werdenden Rohstoffen gibt es innerhalb der Branche
Bestrebungen zu Einkaufskooperationen. Lassen sich dadurch
tatsächlich spürbare Vorteile
erzielen?
Definitiv. Einige der unabhängigen
Hersteller in Europa partizipieren
zurzeit schon davon, dass sie den
wichtigsten Rohstoff, nämlich Polykarbonat, über die Einkaufsgenossenschaft Colonial Purchasing beziehen.
Das bringt den teilnehmenden Unternehmen erhebliche Vorteile. Darüber
hinaus gibt es Bestrebungen, auch
andere Einkäufe zu bündeln, um so
bessere Konditionen zu bieten.
Welche Veränderungen erwarten
Sie in den nächsten Jahren innerhalb der Optical- Disc-Branche?
Wenn kein neues Format auf den
Markt kommt und die Produktionsmengen von CD und DVD weiterhin
abnehmen, wird sich die Branche weiter bereinigen. Definitiv werden einige
Firmen den Markt verlassen müssen.
Eine wichtige Frage dabei ist, welche
Strategien die Major- Duplizierer entwickeln, um die Überkapazitäten im
Markt abzubauen.
Welche Rolle wird das Kerngeschäft der Disc-Herstellung für
CDA vor diesem Hintergrund in
Zukunft noch spielen?
Ausgehend von unseren Plänen für die
nächsten zwei, drei Jahre noch eine
substanzielle. Danach eine abnehmende Rolle. Aber wir werden so
lange optische Datenträger für alle Bereiche pressen, solange unsere Kunden das wünschen. Generell hat CDA
aber schon sehr früh auf die sinkende
CD- und DVD-Produktionsvolumina
reagiert und hat neue Geschäftsfelder
aufgebaut.
Welche zum Beispiel?
Zum einen bedienen wir die Automotive-Industrie mit SD-Karten. Damit
generieren wir bereits einen Anteil von
rund 40 Prozent unseres Gesamtumsatzes. Zudem haben wir so genannte
Micro Functional Solutions entwickelt.
ZUR PERSON
Seit März 2012 steht Frank
Hartwig als Chief Executive
Officer an der Spitze von CDA.
Was der ehemalige Managing
Director von Graphic Packaging International und Vice
President von Cinram über die
Branchenentwicklung denkt,
welche Lösung er sich für
Lizenzgebühren wünscht und
vor welchen strategischen
Veränderungen die CDA steht,
lesen Sie hier.
Im Interview mit dem Chefredakteur der Fachzeitschrift
duplication & more gab er Einblicke in das Unternehmen und
einen Ausblick auf die Zukunft.
Auf diesem Gebiet ist CDA sehr
erfolgreich mit der Fertigung von difraktiven optischen Elementen. Diese
Elemente werden ebenfalls aus Polymeren gespritzt und meist in Consumer Electronics und Industrieapplikationen verwendet. All diese Aktivitäten
werden wir weiter verstärken.
Welche Möglichkeiten sehen Sie
für Firmen wie CDA, am zunehmenden Digitalvertrieb zu partizipieren?
Nur wenige, deshalb setzen wir auf
eine andere Strategie. Wir glauben,
dass es Unternehmen gibt, die in diesem Bereich schon wesentlich weiter
sind. Und die aufgrund ihrer Größe
eher die Möglichkeit haben, die dafür
notwendigen hohen Investitionen
zu tragen als ein Mittelständler wie
CDA. Wir betrachten den Digitalvertrieb daher nicht als unser lukratives
Geschäftsfeld.
13
TENDENZ / TENDENCIES
TENDENZ / TENDENCIES
THE PRICING
ARGUMENT
DOESN‘T HOLD
ANYMORE
FRANK HARTWIG (CEO OF CDA AND CHAIRMAN OF THE
MEDIA-TECH ASSOCIATION), INTERVIEWED FOR DUPLICATION&MORE. (03/2012)
Before joining CDA you were working for Cinram. What differences
are there between the two companies?
One of the main differences is the size.
CDA is an independent medium-sized
company with 180 employees. The
major duplicator Cinram, however,
belongs to a trust and has the size of a
whole industry. In addition, the clientele differs considerably. We work for
over 1,000 different clients. If it should
happen that we lose one of them, we
are less affected than a group with
perhaps only ten to twelve customers.
Please describe your current
customer base.
CDA has many clients from the
entertainment industry. But around 70
percent of our customers are industrial. That ranges from well-known
machine manufacturers that let us
press their manuals or catalogs on CD
or DVD out to software companies we
produce their programs for. Entertainment clients come mainly from
the music and film industry. There, we
serve the smaller, independent labels.
We have no major as customers.
At CDA, what proportion do the
individual media divisions have to
each other?
45 percent of production are CDs,
another 45 percent are DVDs and
10 percent are Blu-rays. The Blu-ray
portion is slightly increasing, but with
us not to the extent it points to in the
overall market. That is related to the
fact that clients from the industry do
not necessarily need this format.
Do you think it possible that the
Blu-ray format completely replaces the DVD?
No. Blu-ray will continue to be in the
market as a premium format, not as a
substitution of the DVD. Home-entertainment providers decide depending
on the content. If the content is worth
it, they choose Blu-ray, otherwise they
remain faithful to the DVD. For 3D, no
other medium is as eligible as BluRay, due to the high amount of data,
however.
Still, several consortia announce
claims on Blu-ray royalties. Why
is it so difficult for the optical disc
industry?
One-Red and One-Blue - the organisations to which some majors have
joined - claim each to be a one-stop
solution. But this is not true, because
besides them other licensors want to
charge fees. Therefore, the current
situation is completely unclear for the
Blu-ray manufacturers. In addition, it
is not guaranteed that some duplicators from other countries, such as
Eastern Europe, actually do pay the
royalties. These unequal rules of the
game in the market lead to a distortion of competition. Another big topic
in this context: Those who charge
licensing fees partly even produce
themselves and thus gain a competitive advantage by cross-licensing.
You want a real one-stop solution
through which all applicable license fees can be paid at once?
Of course. Within the MEDIA-TECH
Association, we are working very intensively on such solutions. We approached the various licensors actively
and hold open discussions with them.
But it would be premature to take the
contents of these discussions to the
public. It still is a delicate plant that is
being watered carefully.
The market for duplicators is
strongly competitive. How can
you stand out in this environment?
That may sound somewhat corny. But
for us, service flexibility and quality
still have a special meaning. The pricing argument doesn‘t hold anymore.
Because prices have dropped in the
entire industry, to a level below which
you cannot undercut any longer.
Do you see any potential for optimization, to save further costs?
The optimization of the costs always
comes first for a duplicator. I still see
more opportunities, especially in the
distribution. For example, consignments of varying customers can be
summarized and delivered to distribution centers together. But here the
disc manufacturer still has to become
active himself, bring his customers
together and reveal the cost advantages in transport or in storage. Only
then, customers are very interested in
such solutions.
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In the face of pricing pressures
and raw materials growing ever
more expensive, there are efforts
to build purchasing cooperatives
within the industry. Can you actually achieve tangible benefits
thereby?
Definitely. Some of the independent
manufacturers in Europe currently
already profit from getting their main
raw material, namely polycarbonate, from a buying association called
“Colonial Purchasing”. This brings
significant benefits for the participating companies. In addition, there are
efforts to bundle other purchases, to
provide even better conditions.
What changes do you expect
within the optical disc industry in
the next few years?
used mostly in consumer electronics
and industrial applications. We will
further strengthen all these activities.
What opportunities do you see for
companies such as CDA to participate in the increasing digital
sales?
Only a few, that‘s why we follow a
different strategy. We believe that there are companies which are already
much more advanced in this area. And
which, due to their size, also have the
possibility to take the necessary high
investments, other than a medium-sized company such as CDA. Because
of that, we do not consider the digital
sales as our lucrative business field.
If there won‘t be a new format on
the market and the production of
CD and DVD continues to decrease,
the industry will further clean itself.
Definitely, some companies will have
to leave the market. An important
question is what strategies the major
duplicators will follow to reduce the
overcapacity in the market.
What role will the core business
of the disc production still play
for CDA in this context in the
future?
Based on our plans for the next two
or three years, it is still substantial. Afterwards, it will play a decreasing role.
But we will be pressing optical discs
for all areas, as long as our customers
want them. In general, CDA reacted
very early to the decreasing CD and
DVD production volumes and has
built up new business fields.
Which ones for example?
On the one hand, we serve the automotive industry with SD cards. Thus,
we already generate about 40 percent
of our total sales. In addition, we have
developed so-called micro functional
solutions. CDA is very successful with
the production of diffractive optical
elements in this area. These elements
are also made from polymeres and
PARTICULARS
Since March 2012, Frank Hartwig is at the forefront of CDA,
as Chief Executive Officer.
What does the former Managing Director of Graphic
Packaging International and
Vice President of Cinram think
of the development of the industry? Which solutions does
he wish for concerning royalty
problems? And which strategic
changes does CDA face? Read
it all here.
In the interview, he gave us an
insight into the company and a
glimpse of the future.
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PANORAMA
UNSER HERZ SCHLÄGT GRÜN –
MIT EINEM ZERTIFIZIERTEN UMWELTMANAGEMENT.
MESSETERMINE 2013
Datum
Date
14.-17. März
In der wunderschönen Bergwelt des
Thüringer Waldes ist auch
die CDA zu Hause. Kein
Wunder also, dass das Leben
und Arbeiten im grünen Herzen
spruch an das Umweltbewusstsein
Deutschlands einen besonderen Anhervorruft. Diesem Anspruch hat sich die CDA GmbH mit der Zertifizierung gemäß
der Norm DIN EN ISO 14001 erfolgreich gestellt. Anhand eines integrierten Managementsystems – bestehend aus Qualität und Umwelt – wurden alle Aspekte der Produktion ganzheitlich betrachtet und neu systematisiert. Die ökonomische, ökologische und
nicht zuletzt qualitative Leistung im Unternehmen konnte so deutlich gesteigert werden.
Einen großen Anteil daran haben unsere Mitarbeiter. Von Beginn an wurden sie aktiv in
den Unternehmensprozess eingebunden und auf umweltfreundliche Themen sensibilisiert. Ob in der Verwaltung oder in der Produktion: Überall achten die aufmerksamen
Mitarbeiter der CDA darauf, dass die Belastungen für die Umwelt so gering wie möglich
gehalten werden. Das neue Umweltmanagement betrifft jedoch nicht nur die Bereiche
Abfallentsorgung, Materialverbrauch oder Wasser- bzw. Energieressourcen. Auch bei
Havarien, Stör- und Notfällen sorgen neue Strukturen für noch mehr Sicherheit. Das
Risiko für Mitarbeiter und Produktion konnte dadurch erheblich minimiert werden. Ein weiterer Vorteil: Mit der erfolgreichen Zertifizierung sind wir zukünftig
noch wettbewerbsfähiger. Schließlich fordern viele Kunden heutzutage schon
bei der Auftragsvergabe ein funktionierendes Umweltmanagement und
ökologische Verpackungen. Diesem Wunsch kommt die CDA mit dem
PRO-EARTH Pack für Blue-ray oder der DVD-Ökoverpackung verantwortungsvollen Kunden entgegen. Zudem wird der Einsatz
von Papier dank einer PEFC-Zertifizierung aus nachhaltiger Forstwirtschaft garantiert. So geht die CDA mit
gutem Beispiel voran und leistet einen aktiven
Beitrag zur Erhaltung unserer wertvollen
Natur, und zwar nicht nur der im
grünen Herzen Deutschlands.
OUR BEATING HEART IS GREEN – WITH A CERTIFIED ENVIRONMENTAL MANAGEMENT SYSTEM.
The beautiful mountains of the Thuringian Forest are the home of CDA GmbH. No wonder that life and work in such an impressive
nature give rise to a very special notion of environmental consciousness.
We‘ve put that notion into action by obtaining the DIN EN ISO 14001 certificate. Through an integrated management system, which
combines quality and environment, all aspects of the manufacturing process were seen from an integral point of view and were completely resystemized. Thus, we were able to enhance our economic, ecological and quality performance notably.
Our employees took a big part in it. Right from the start, they were involved into every company process and were made aware of all
issues that concern environmental protection. Now, blue- and white-collar employees likewise pay attention, so that the environmental impact is kept as low as possible in everything they do. By having them share their experience on a daily basis, we could not only
raise their level of identification with our company, but also the team spirit amongst them.
The new environmental management system, however, does not only concern fields like waste removal, materials consumption or the
use of water and other energy resources. The new structures also lead to more safety in case of hazards, disturbances and emergencies. Therefore, we were able to extremely minimize the risk for our employees and our production facilities, as well.
Another advantage: Having obtained the environmental management certificate, we‘ve also increased our competitiveness. Lastly,
the number of customers who demand a functioning environmental management system and eco-packaging is continuously growing.
We meet their demands, for example, with our PRO-EARTH Pack for Blu-rays or with the eco-packs for DVDs. The use of paper from
sustainable forestry is guaranteed by the PEFC certification.
So, we set a good example and actively support the preservation of our precious nature, in the Green Heart of Germany and beyond.
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8.-12. April
21.-25. August
9.-13. Oktober
Ort
Messe
Location
Leipzig
Leipziger Buchmesse
Hannover
Hannover Messe
Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und
Medienbranche und hat sich zu einer
Fachmesse mit deutschlandweiter und
europäischer Ausstrahlung entwickelt.
Trade Fair
Leipziger Buchmesse
The Leipzig Book Fair is the most
important spring meeting place for the
publishing and media sector and has
evolved into an attractive hallmark both
in Germany and across Europe.
Hannover Messe
Die HANNOVER MESSE setzt einen
klaren Fokus auf Kerntechnologien und
Dienstleistungen in der industriellen
Produktion. Dabei stehen technologische Innovationen für Produktivität und
Effizienz im Mittelpunkt. Die zentralen
Themen der HANNOVER MESSE 2013
sind Industrieautomation und IT, Energieund Umwelttechnologien, Antriebs- und
Fluidtechnik, Industrielle Zulieferung,
Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung.Mit dem Leitthema „Integrated
Industry“ rückt die HANNOVER MESSE
2013 die zunehmende Vernetzung aller
Bereiche der Industrie in den Mittelpunkt.
Die HANNOVER MESSE setzt einen
klaren Fokus auf Kerntechnologien und
Dienstleistungen in der industriellen
Produktion. Dabei stehen technologische Innovationen für Produktivität und
Effizienz im Mittelpunkt. Die zentralen
Themen der HANNOVER MESSE 2013
sind Industrieautomation und IT, Energieund Umwelttechnologien, Antriebs- und
Fluidtechnik, Industrielle Zulieferung,
Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung.Mit dem Leitthema „Integrated
Industry“ rückt die HANNOVER MESSE
2013 die zunehmende Vernetzung aller
Bereiche der Industrie in den Mittelpunkt.
Köln
gamescom
gamescom
Die gamescom ist Europas Epizentrum
für Games und Gamer. Auf der Messe
präsentiert sich die gesamte Branche
den Fachbesuchern aber auch dem
privaten Publikum. Mit rund 275.000
Besuchern und 600 Ausstellern aus 40
Ländern ist die gamescom weltweit eines
der größten Messe- und Event-Highlights.
gamescom is Europe’s epicenter for games and gamers. The entire industry will
be presenting itself not only to the general public at the trade fair, but also to
trade visitors in particular. Over 275,000
visitors and 600 exhibitors from 40 countries made gamescom the largest games
trade fair in the world.
Frankfurt
Buchmesse Frankfurt
Frankfurt Book Fair
Ob Verleger, Buchhändler, Agenten,
Filmproduzenten, Autoren - jedes Jahr
im Oktober kommen alle zusammen
und lassen Neues entstehen. Auf der
Frankfurter Buchmesse treffen sich die
Macher der Branche. Sie ist der weltweit
bedeutendste Handelsplatz für Bücher,
Medien, Rechte und Lizenzen.
The Frankfurt Book Fair is a meeting
place for the industry’s experts and the
most important marketplace for books,
media, rights and licences worldwide. Be
they publishers, booksellers, agents, film
producers or authors - each year in October, they all come together and create
something new.
Compamed
Compamed
20.-22. November Düsseldorf
Die Compamed ist der führende internationale Marktplatz für die medizinische
Zuliefererbranche und Produktentwicklung. Es werden Informationen und
Kontakte ausgetauscht, Neuheiten und Trends präsentiert und Technologien der
Zukunft aus der Mikrosystemtechnik und
Nanotechnologie vorgestellt.
Compamed is the leading international
marketplace for the medical supplier
industry and product development.
Information and contacts are exchanged,
innovations and trends presented and
future technologies, especially from the
field of microsystem technologies and
nanotechnologies, are shown.
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PANORAMA
THE VOICE OF GERMANY
Die CDA produziert die attraktive DVD-Box
bestehend aus den Blind Auditions, den
Battles und Live Shows der beliebten Musikshow auf ProSieben und SAT1.
WUSSTEN SIE SCHON, DASS...
DID YOU KNOW THAT ...
THE VOICE OF GERMANY
... der Prototyp der CD zuerst
„Pinkeltje“ genannt wurde?
CDA manufactures the attractive DVD boxes for the popular music shows on ProSieben and SAT1, showing the blind auditions,
the battles and the live shows.
... eine CD einen Durchmesser von 12 cm hat, damit
sie in eine herkömmliche
Anzugtasche passt?
... eine CD eine Kapazität
von 74 Minuten hat, damit
man Beethovens „Neunte“
zum ersten Mal hören kann
ohne die Platte umdrehen zu
müssen.
... das Loch in der Mitte den
Durchmesser einer holländischen 10-cent-Münze
hat - damals das kleinste
Geldstück der Welt.
... the CD‘s prototype was
first called „Pinkeltje“?
... a CD‘s diameter is 12 cm,
so that it nicely fits into an
ordinary jacket pocket?
... a CD‘s got a capacity for
74 minutes in order to make
it possible, for the very first
time, to listen to Beethoven‘s Ninth Symphony without having to turn around
the record?
... the diameter of the hole
in the middle of a CD has the
size of a Dutch 10-cent coin
– the smallest coin of the
world at that time.
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INNOVATION
Ask for Innovation. Call SINGULUS TECHNOLOGIES _ mail: [email protected] _ tel: +49-6188-4400 _ www.singulus.de
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for
Optical Disc
Solar
Semiconductor
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TENDENZ / TENDENCIES
TENDENZ / TENDENCIES
WE INTRODUCE: µFUNCTIONAL SOLUTIONS
GESTATTEN: µFUNCTIONAL SOLUTIONS
What does that really mean, functional? CDA GmbH has developed its own answer to that question.
With its μFunctional Solutions, it enters highly innovative territory.
Was bedeutet das eigentlich wirklich – funktional? Die CDA GmbH hat ihre ganz eigene Antwort entwickelt. Und begibt sich mit „µFunctional Solutions“ auf höchst innovative Territorien.
CDs, DVDs, Blu-rays, optical discs. These are the products which
CDA GmbH has been known and
popular for up to now. Its wish
to enhance creativity, its ever increasing curiosity and its strong
desire to widen its scope of products have lead CDA to build up
two more business
units since 2005, which are independent, yet closely intertwined:
„Flash Media“ (non-optical
media, such as SD cards or SSD,
mainly for the automotive industry) and the whole pride of
CDA‘s research: „Micro Functional Solutions“. This highly innovative business unit is mainly
CDs, DVDs, Blu-Rays, optische
Datenträger. Dies sind die Produkte, für welche die CDA GmbH
bisher bekannt und beliebt ist.
Der Wille zu mehr Kreativität, ein
stetig steigender Forscherdrang
und der Wunsch nach einem
breiten Angebotsspektrum haben
seit 2005 neben der Fertigung
von Optical Discs zwei weitere
unabhängige, aber eng verwobene Geschäftsbereiche hervorgebracht: „Flash Media“ (nicht-optische Datenträger, wie SD-Karten
oder SSD) und die Speerspitze
der CDA-Forschung:
„Micro Functional Solutions“.
Diese hoch innovative Business Unit beschäftigt sich (neben druckbaren elektronischen
Schaltkreisen) hauptsächlich mit
Mikro-Optik und Mikro-Fluidik.
Die Speerspitze der CDA Forschung: das
Geschäftsfeld Micro Functional Solutions.
Zum Einsatz kommt die neue Unit vorallem in der Automotive Branche, in der
Medizin und Biotechnologie.
In der Mikro-Optik entstehen optische Elemente aus unterschiedlichen Kunststoffen, die etwa im
Maschinenbau, im Fahrzeugbau
oder in der Consumer-Elektronik auch weiterhin an oberster Stelle:
In diesem Jahr wurde das Unterzum Einsatz kommen.
nehmen nach dem QualitätsstanDie Mikrofluidik hingegen bedard TS16949 und erstmalig nach
schäftigt sich mit Verbrauchsdem Umweltstandard DIN EN
gütern für die Medizin, die LeISO 14001 zertifiziert.
bensmittel- und Biotechnologie.
Klassische Anwendungsbeispiele
Mehr Informationen über die
sind sogenannte Lab-on-Chip
neue Business-Unit der CDA erSysteme, die Kleinstmengen von
halten Sie hier:
Flüssigkeiten analysieren. Auch
www.cda-microworld.com
Zell-Container oder Zellzähler fallen unter diese Verbrauchsgüter.
engaged in micro-optics and
microfluidics, besides printable
electronic circuits.
In micro-optics, optical elements
are made of different plastics
used in mechanical engineering,
in the automotive industry or in
consumer electronics. Microfluidics, on the other hand, deal with
consumables for medicine, food
and biotechs. Classic examples
are the so-called lab-on-chip
systems used to analyze small
quantities of liquids. Cell containers or cell counters are also
part of these consumer goods.
For the new areas, the machinery
of CDA GmbH has been extended significantly. But quality
and environmental awareness
are still at the top of its priorities: since this year, the company‘s been working according to
the quality standard TS16949
and the environmental standard ISO 14001. For more information about the new units,
please visit:
www.cda-microworld.com
The spearhead of CDA‘s R&D: its business
field of micro-functional solutions. CDA‘s
making use of it predominantly for the
automotive industry, for medicine and
biotechs.
Für die neuen Bereiche wurde der
Maschinenpark der CDA GmbH
erheblich erweitert. Qualität und
Umweltbewusstsein stehen aber
20
21
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Anzeige
Gründung
1969
Verwaltetes Kapital
800 Mio. EUR
Kurzprofil des Unternehmens
Die CES fand vom 07.-10.01.2013 im Las Vegas Convention Center statt.
IMMER AM PULS
ALWAYS TRENDY:
DER ZEIT:
CDA ON THE CES
DIE CDA AUF
DER CES IN LAS IN LAS VEGAS
VEGAS.
Die Elektronikmesse CES gilt als eine
der bedeutendsten Trend-Barometer
der Welt. Mehr als 3200 Aussteller
zeigen über 20.000 Produkte aus den
Bereichen Mobilfunk, Tablets, LCDs
und LEDs oder Gadgets.
Als Innovationsführer im Bereich der
optischen Speichermedien ist die
CDA für viele dieser Trends indirekt
mitverantwortlich. Kein Wunder also,
dass sich eine Delegation der CDA
auf den Weg nach Las Vegas gemacht
hat, um die neuesten Technologien
aus nächster Nähe zu betrachten.
Neben spannenden Eindrücken war
es aber vor allem auch die Erkenntnis,
das man mit dem eigenen Geschäftsfeld Micro Functional Solutions auf
dem Weltmarkt bereits hervorragend
positioniert ist. Denn ohne die Entwicklungen und die Innovationskraft von
Unternehmen wie die CDA wären die
Highlights, die auf der CES in Las Vegas
präsentiert wurden, niemals möglich.
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The CES trade fair is considered to
be the most important trend meter
for electronics in the world. More
than 3,200 exhibitors show more
than 20,000 products there, including
mobile telephony, tablets, LEDs and
gadgets.
Being a leader in innovation in the
field of optical storage media, CDA‘s
indirectly contributed to many of these
trends. No wonder, therefore, that a
delegation of CDA‘s found its way to
Las Vegas in order to have a close
look at the latest technologies. Besides the exciting insights they gained,
they also realized how excellently
they‘re already positioned on the worldwide market with their business field
of micro-functional solutions. Lastly,
without the developments brought
forward by companies like CDA and
their innovative power, highlights like
the ones presented at the CES would
never be possible.
Als Partner der mittelständischen Wirtschaft konzentrieren wir uns neben den Expansionsfinanzierungen
auf die mehrheitliche Übernahme von Unternehmen
und beteiligen dabei regelmäßig das Management. Im
Laufe unseres mehr als 40-jährigen Bestehens haben
wir uns zu einer der führenden Kapitalbeteiligungsgesellschaften für den Mittelstand entwickelt und verfügen über ein weitreichendes Netzwerk. Besondere
Expertise besteht bei der Finanzierung von Unternehmensnachfolgemodellen (MBO/MBI) sowie bei der
Herauslösung mittlerer Unternehmenseinheiten aus
Konzernen (Spin-off). Im Unterschied zu den meisten
anderen Finanzinvestoren, die lediglich zeitlich begrenzte Fonds managen, fungiert die NORD Holding
als sog. „Evergreen“ ohne Laufzeitbeschränkung.
Dies gibt den Beteiligungsunternehmen die Möglichkeit, sich ohne zeitlichen Druck von außen zu entwickeln und ihre Wachstumspotentiale zu nutzen.
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Finanzierungsprodukte
>> Private Equity
Investitionseinstieg
>> Ausgründung aus Konzernen
>> Unternehmensnachfolge
>> Wachstumsfinanzierung
Investitionsvolumen
Transaktionsvolumen
bis 100 Mio. EUR
Größe Portfoliounternehmen
Umsatz 20 bis 300 Mio. EUR
Branchenfokus
>> Keine Festlegung
Firmenadresse
NORD Holding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH
Walderseestraße 23
30177 Hannover
T +49 511 270415-0
F +49 511 270415-5
[email protected]
www.nordholding.de
Anzahl Professionals 15
Ansprechpartner
Matthias Kues
Sprecher der
Geschäftsführung
Firmensitz der
NORD Holding
in Hannover
Pressen kann doch jeder
Aber können sie auch Blu-Ray mit Blindenschrift? Vinyl- oder Brillant-Look? Wasserzeichen?
Kratzschutz? Pop in Pink oder eine Shapedisc mit holografischen Effekten? Wir schon, wie Sie hier
sehen können. Aber was Sie nicht sehen können sind unsere originellen Ideen, den freundlichen
Service und das hohe Qualitätsniveau rund um unsere Produkte.
Dazu müssten Sie uns einfach mal ausprobieren.
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