wirfeiernfeste - Gießener Allgemeine Zeitung

Transcription

wirfeiernfeste - Gießener Allgemeine Zeitung
9. Jahrgang · 1/2016
Magazin für stadt und landkreis gießen
Bastian
Pastewka:
Der Komiker bringt
unsere Region
ins Abendprogramm
des ZDF
www.stadttheater-giessen.de
Stadtgespräch
Sport
Für echte Kenner:
Der Jahresrückblick
2015 für gießen als
Seite 4
großes Quiz
Fäth, Kohlbacher,
Wolff: Drei Wetzlarer
Jungs schauen in
richtung eM. Seite 26
WIR FEIERN FESTE
...AUCH OHNE WINTER
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streifzug
Reportage
Inkognito zum
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Seine Wurzeln
Jahre lang war liegen in Gießen. Sechs
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Rampenlicht
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Manfred Mann
Gießener Uni-Do
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Die Lieder von
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Campus
Strandbar
Gießen
Am Main
Free School Gie
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Wähle deine
streifzug
Ausgabe
Wetterau
Das Team der Free
School Gießen,
ehrenamtlichen
einer
kostenlose ... Initiative, die
Unterwegs
Die Skates glühen
Wie Sadomaso
wirklich geht, lern
der »Grande Ope
ra« zu Offenbacht man in
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Unterwegs
Juli kommen zurü
Mai spielt die Banck nach Hessen: Am 16.
d beim Festival
...
wieder
Für viele Freunde
freiem Himmel von Bewegung unter
ist das lange ...
Auslese
»son:faber«
versuch 2.0
Auslese
Kultur
Aus dem Epizen
trum der Bildung
Maryanto Fischer
hat sich eine
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cher ...
Kultur
Kabinettschlüc
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Lieblich, lecker,
leicht. Und lusti
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Vinothek
Lost River
Ryan Gosling führ
– Kinocenter ... t Regie – Start: 28. Mai
Endspurt des Wi
esnfests
Noch bis in den
7. Licher WiesnfeMai hinein gibt das
st ...
Auslese
Am Main
Auf die Gießene
zwei turbulente r Band »son:faber« warten
Monate ...
Picknick-Rekord
Vor einem Jahr
Anlauf, den Welnahm Gießen einen ersten
trekord für ...
Auslese
Shades of Grey
Spätestens mit
der Landesgart
die Stadt ihre Gew
enschau hat
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Das Heimspiel
Auslese
in Gießen
Kino
Abschussfahrt
Von Pornoschu
Start: 21. Mai –ppen und Notaufnahmen –
Kinopolis ...
Kino
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Editorial
Oft haben wir uns gefreut. Oft haben wir uns auch geärgert. Es war ein bewegtes Jahr, persönlich und für die Region.
Vieles hat sich zum Guten verändert. Mehr als genug jedoch auch nicht. Eine erste Bilanz haben Kollege Marc Schäfer
und ich bereits gezogen. Denn regelmäßig setzen wir uns im Dezember zusammen und lassen für Sie das Jahr Revue
passieren. Dann wühlen wir uns durch die Archive der Gießener Allgemeinen Zeitung und basteln ein Quiz, in dem wir
möglichst alle Ereignisse unterkriegen wollen, die die Stadt in den vergangenen zwölf Monaten bewegt haben. Damit
möchten wir Ihnen ein bisschen Unterhaltung bieten. Vor allem aber ist es unser Ziel, für Sie einen Anreiz zu schaffen,
sich für einen Moment zurückzulehnen, das Jahr sackenzulassen und in aller Ruhe eine Bilanz zu ziehen. Im besten Fall
werden positive Erinnerungen wach. Und vielleicht kommt auch der eine oder andere Vorsatz auf: Ein bisschen mehr das
Leben genießen. Ein bisschen weniger über Nichtigkeiten ärgern. Das kommende Jahr wird schon ganz von allein genug
Herausforderungen bereithalten. So wünschen wir Ihnen vor allem Ruhe und Gelassenheit für 2016, damit Sie in zwölf Monaten vielleicht
sagen können: Oft haben wir uns gefreut. Und nicht ganz so oft geärgert.
Florian Dörr
BLICKPUNKT
4
Welche Ereignisse prägten die Stadt im vergangenen Jahr? Unseren traditionellen Jahresrückblick als Quiz gibt es dieses Mal auf fünf Seiten.
STADTGESPRÄCH
9
UNTERWEGS
13
GLANZLICHTER
14
Die wichtigsten
Mittelhessen-Termine für den
laufenden Monat im Überblick
SPORT
24
VERANSTALTUNGSKALENDER
16
AM MAIN
21
Mit den Gießener Kinos
verlosen wir Tickets für
»Ein Atem« und empfehlen
weitere Filmstarts.
streifzug
IMPRESSUM
26
28
Unser Weinautor genießt
einen Roten mit
Erinnerungspotenzial
SPERRSITZ
10
Magazin für stadt und landkreis gießen
Die Handballer der HSG Wetzlar
freuen sich auf die Europameisterschaft.
Wir auch.
VINOTHEK
RAMPENLICHT
Bastian Pastewka drehte seine neue Serie in
Bad Nauheim. Mit uns sprach er drüber.
Publikumsmagnet:
Das Neujahrs-Varietés in
Bad Nauheim
Gießens erste Lasertag-Arena eröffnet
im Erdkauter Weg. Wir haben mit den
Machern gesprochen.
Zwei Konzertperlen im Januar:
Ellie Goulding und Steve Wilson
kommen an den Main
REGION
Foto: bf
Fotos: Schepp
Inhalt
29
Herausgeber:
Mittelhessische Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG
Druck: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG, Kassel
Redaktion: Marc Schäfer (verantwortlich), Florian Dörr
E-Mail: [email protected]
Verlag: Mittelhessische Druck- und Verlagshaus GmbH & Co.
KG, Marburger Straße 20, 35390 Gießen (zugleich auch
ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten Verantwortlichen), Sitz: Gießen, Amtsgericht Gießen HRA 4409;
PhG: Mittelhessische Druck- und Verlagshaus Verwaltungsgesellschaft mbH, Sitz: Gießen, Amtsgericht Gießen HRB
8053, Geschäftsführer: Dr. Jan Eric Rempel (Gießen), Dr. Max
Rempel (Gießen); Alleiniger Kommanditist: Mittelhessische
Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Sitz: Gießen, Amtsgericht Gießen HRB 43, Geschäftsführer: Dr. Jan Eric Rempel
(Gießen), Dr. Max Rempel (Gießen).
Erscheinungsweise: Der Streifzug erscheint monatlich in der
»Gießener Allgemeinen Zeitung«, »Alsfelder Allgemeinen
Zeitung« sowie in über 250 ausgewählten, stark frequentierten Auslagestellen. Auflage: 37 500 Exemplare
Anzeigenleitung: Jens Trabusch
Anzeigenverkaufsleitung:
Ulrich Brandt, Tel. 06 41/30 03-2 24, Anschrift siehe oben
Gültig ist der Anzeigentarif Nr. 64 vom 1. Januar 2016
streifzug – Magazin für Stadt und Landkreis Gießen
Titelbild: © Mathias Bothor
Sofern Sie Artikel dieser Publikation in Ihren internen elektronischen Pressespiegel übernehmen wollen, erhalten Sie die
erforderlichen Rechte unter www.presse-monitor.de oder unter Telefon 0 30/28 49 30, Presse-Monitor Deutschland GmbH
& Co. KG. © Streifzug, Gießen
1/2016 streifzug 3
Blickpunkt
Ein gutes Jahr
für Gießen?
Vieles in der Stadt hat sich verändert in den vergangenen zwölf Monaten. Für unser großes
Rätsel zum Jahreswechsel wühlten wir uns tief ins Archiv der Gießener Allgemeinen Zeitung. Das
Ergebnis sehen Sie auf den nächsten fünf Seiten. Ob das vergangene Jahr mit all seinen Höhen
und Tiefen nun ein gutes war oder nicht: Die Antwort überlassen wir Ihnen. Aber vorher haben
Sie noch ein bisschen zu tun: Es warten zahlreiche Fragen in unserem Rätsel auf Sie.
4. In welcher Gießener Traditionshalle
sorgte 2015 unter anderem
der Brandschutz für Sorgen?
Osthalle
Sporthalle der Lio
Millerhall
Kunsthalle
5. In welcher Straße eröffnete im Herbst
der fünfte Döner im Viertel?
Asterweg
Walltorstraße
Dammstraße
1. Gegen wen werden die
Braugasse
Gießen 46ers in der aktuellen
Saison nicht mehr spielen?
6. Mit was schaffte Gießen 2015 einen
Nürnberg
Weltrekord?
Berlin
Würzburg
Autounfreundlichste Ampelschaltung
München
Picknickreihe an der Lahnaue
Schönstes Elefantenklo der Welt
Höchste Dönerdichte im Asterweg
2. W
elche Filiale schloss im
Wiesecker Weg?
3. Im Oktober stellten OK KID ihre neue
Single vor. Wie heißt sie?
7. Um welche Buslinie gab es im Laufe
des Jahres immer wieder Ärger?
Bundesbahn
Gute Menschen
1
Bundesnachrichtendienst
Schlechte Menschen
2
Bundesbank
Schöne Menschen
3
Bundesnetzagentur
Hässliche Menschen
5
4 streifzug 1/2016
8. Die Admiral Music Lounge wurde
zum besten Club Deutschlands
gewählt. Wer war noch nicht da?
Rihanna
Sean Paul
Eminem
Paris Hilton
9. D
er Gießener Kultursommer feierte
2015 Premiere. Wer trat nicht auf?
Christoph Maria Herbst
Mark Forster
Dieter Thomas Kuhn
Roger Cicero
10. 2015 brachte Gießen einen
Hitze­rekord. Wie hoch war er?
37,1 Grad
38,1 Grad
39,1 Grad
40,1 Grad
11. Tempo 30 war 2015 ein großes Thema.
In Teilen welcher Straße wurde
die Regelung zurückgenommen?
Steinstraße
Ringallee
Eichgärtenallee
Asterweg
15. Im Spätherbst wurde ein
riesiger Kran an der
Grünberger Straße aufgestellt.
Aus welchem Grund?
Filmaufnahmen
Abriss des Funkturms
Bauarbeiten am Ring
berwachungs- und
Ü
Sicherheitsmaßnahmen
12. W
ie heißt das neue Café neben dem
Gutburgerlich?
Schwätzer & Söhne
Schlambeiser & Schwestern
Schwärzer & Schlambeiser
Schwestern & Söhne
13. Welches Gebäude wurde im Dezember
endgültig umbenannt?
Ehemaliges Philosophikum
Ehemaliges Otto-Eger-Heim
Ehemaliges Altes Schloss
Ehemaliges Uni-Hauptgebäude
14. Das Bitchen wechselte seinen Namen.
Wie heißt es nun?
16. Dietlind Grabe-Bolz wurde als
Gießener Oberbürgermeisterin wiedergewählt. Mit wie viel Prozent ließ sie
Kontrahentin Anja Helmchen hinter
sich?
42,3 zu 40,9
53,6 zu 36,2
59,4 zu 31,5
61,0 zu 22,4
17. Mit Tom & Sally’s hat Ingo Hofmann
dem Salat in Gießen eine Bühne geboten. Mit welchem Produkt ging er nun
2015 auf den Markt?
18. D
er Gießener Forscher Ardeschir
Ghofrani hat den Deutschen Zukunftspreis gewonnen und wurde von
Bundespräsident Joachim Gauck
geehrt.
Mit welchem Organ befasst er sich?
Herz
Lunge
Niere
Milz
19. G
roße Umbauarbeiten am Bahnhof
liefen 2015 an:
Welche internationale Kette soll hier
in naher Zukunft einziehen?
Kaffeee
Dunkin’ Donuts
Softdrink
Starbucks
Kleiner Justus
Burger
Pizza Hut
Kleine Gerda
Kaugummi
Subway
Kleiner Lenz
Kleine Dietlind
1/2016 streifzug 5
Blickpunkt
27. Im Winter eröffnete Gießens
erste Lasertag-Arena. Aber wo?
Erdkauter Weg
Bahnhofstraße
Automeile
Wiesecker Weg
28. Ein Diebstahl sorgte im Dezember
kurzzeitig für große Aufregung.
Welcher ist gemeint?
Mann im Turm vor der Mensa
Goldener Engel am Marktplatz
20. Freiwillige Flüchtlingshilfe war
Einer der Schwätzer
2015 ein großes Thema in
Gießen. Welcher Verein sorgte
hier regelmäßig für positive
Schlagzeilen?
Bommel an Kugelbrunnenmütze
29. Was stellte die Gießener Künstlergruppe
3Steps am Bahnhofsvorplatz auf?
An.ge.kommen
Ein.ge.laden
Stück der Berliner Mauer
Auf.ge.nommen
Galeriepavillon
Ein.ge.bunden
Litfaßsäule
Mobiles Atelier
21. Welcher Filmstar besuchte im
September das Kinopolis am
Berliner Platz?
24. Für welchen Standort kündigte
Tom & Sally’s die Eröffnung einer
Zweigstelle an?
Matthias Schweighöfer
Bahnhof
Palina Rojinski
Neustädter Tor
Elyas M’Barek
Seltersweg
Alexandra Maria Lara
Philosophikum
22. Worüber ärgerte sich mancher
Gießener mit Blick auf die Eisbahn im
Winter?
Johanneskirche
St-Albertus-Kirche
Hohe Leihgebühren
Bonifatiuskirche
Laute Musik
Petruskirche
Alkoholverbot am Marktplatz
iedereinführung des freiwilligen
W
Polizeidiensts
Entenrennen
Schnäppchenjagd
Stöckelschuhrennen
Eierlauf
über Wochen und Monate stets
dieselbe Zeit an?
Laute Anlage
Polizei ein Sicherheitskonzept für die
Innenstadt an.
Was umfassen die Pläne nicht?
lockte im Sommer das Publikum in die
Plockstraße. Welches ist gemeint?
25. Die Uhr welcher Kirche zeigte 2015
Angetautete Eisfläche
23. Im Dezember kündigten Stadt und
30. E
in noch immer besonderes Rennen
26. Im Dezember wurden die
ersten Highlights für den
nächsten Gießener Kultursommer
vorgestellt.
Wer hat bereits fest zugesagt?
Helge Schneider
31. Flic Flac gastierte in Gießen
und entführte Tausende in die
Zirkuswelt. Wo stand das riesige
Zelt?
Ringallee
OK KID
Schiffenberger Tal
Mehr Geld für Straßensozialarbeit
Juli
Wieseck
Erweiterte Videoüberwachung
Oliver Polak
An den Hessenhallen
6 streifzug 1/2016
32. Der ehemalige Kaufhof eröffnete
wieder seine Pforten.
Welche Kultureinrichtung bekam hier
eine Außenstelle?
Kinocenter
38. Im Juni kollidierte ein Zug mit
Uni-Orchester
einem Lastwagen. Sechs Leute
wurden verletzt. An welchem
Bahnübergang kam es zu den
Unglück?
Stadttheater
Kupferschmiede
33. Welche Schule besuchte Bundes­
Frankfurter Straße
präsident Joachim Gauck im Juni?
Aulweg
Friedrich-Feld-Schule
Rödgener Straße
Liebigschule
Licher Straße
Ricarda-Huch-Schule
Ostschule
34. A
uf welchem Gießener Platz steht
seit 2015 ein neuer Brunnen?
36. W
o konnte man im Sommer einen
ordentlichen Espresso bestellen?
39. W
elcher Tatort-Kommissar
gab sich neben Til Schweiger beim
Krimifestival die Ehre?
Berliner Platz
Universitätsplatz
Kirchenplatz
Neuer Teich
Dietmar Bär
Bahnhofsvorplatz
Botanischer Garten
Christian Ulmen
Lindenplatz
Theaterpark
Wolfram Koch
35. Wohin wechselte Regierungspräsident
Lars Witteck im Herbst?
Devid Striesow
37. Welcher Sport lockte im Mai Tausende
in Wieseckaue und Osthalle?
Bundeskanzleramt
Volleyball
Bundesbahn
Turnen
Volksbank
Basketball
Sparkasse
Tanzen
40. Mit Karsten Tadda konnten
die Gießen 46ers einen
deutschen Nationalspieler
nach Mittelhessen holen.
Aus welcher Stadt kam er?
Bonn
Bamberg
Bremerhaven
Berlin
41. Auf welchem Platz wurde 2015
im Rahmen des Stadtfests erstmals
eine Bühne aufgestellt, die auch
umgehend für einen riesigen
Zuschaueransturm sorgte?
Johannette-Lein-Platz
Kirchenplatz
Kreuzplatz
Willy-Brandt-Platz
42. Um welche Besonderheit
wurde das Elefantenklo im Oktober
erweitert?
Funktionierender Aufzug
Café
Funktionierende Rolltreppe
Wasserfall
1/2016 streifzug 7
Blickpunkt
43. Seit dem Herbst bietet das Kinocenter
mit seinem neuen Leiter Martin Otto
allwöchentlich einen neuen Programmpunkt. Welcher ist gemeint?
Eismann geht durch Reihen
46. Der Schwanenteichpark hat nun
offiziell einen anderen Namen.
Wie soll er heißen?
Stadtpark Wieseckaue
Regisseurgespräche
Stadtpark Neuer Teich
Tatort wird übertragen
Stadtpark Schwanenteich
Darstellerbesuche
Stadtpark Nord
44. Die Privatbrauerei Gießen stellte 2015
ihren Geschäftsbetrieb ein. Zuletzt
wurde am Teichweg gebraut. Doch wo
war das Unternehmen zuvor
beheimatet?
An der Frankfurter Straße
An der heutigen Arbeitsagentur
An der Liebigstraße
An der heutigen Ostschule
45. Über Jahrzehnte hatte der Funkturm
an der Grünberger Straße die Stadt­
silhouette geprägt. Wie hoch war
das Wahrzeichen Gießens, das im
Spätherbst abgebaut wurde?
47. Welcher prominente Kopf der
diesjährigen Überraschungsmannschaft
HSG Wetzlar lebt in Gießen?
48. Wo wurden im Spätherbst 2015
die Zelte durch Leichtbauhallen
ersetzt?
Knapp 100 Meter
Björn Seipp
Ehemaliges US-Depot
Knapp 150 Meter
Steffen Fäth
Herderschule
Knapp 200 Meter
Kai Wandschneider
Meisenbornweg
Knapp 250 Meter
Nico Weber
Ringallee
Lösungen:
1.
Nürnberg
18. Lunge
35. Volksbank
2.
Bundesbank
19. Dunkin’ Donuts
36. Neuer Teich
3.
Gute Menschen
20. An.ge.kommen
37. Turnen
4.
Millerhall
21. Elyas M’Barek
38. Rödgener Straße
5.
Asterweg
22. Hohe Leihgebühren
39. Devid Striesow
6.
Picknickreihe an der Lahnaue
23. Erweiterte Videoüberwachung
40. Bamberg
7.
1
24. Bahnhof
41. Johannette-Lein-Platz
8.
Eminem
25. Johanneskirche
42. Café
Roger Cicero
26. Helge Schneider
43. Tatort wird übertragen
10. 38,1 Grad
27. Erdkauter Weg
44. An der heutigen Arbeitsagentur
11. Ringallee
28. Bommel an Kugelbrunnenmütze
45. Knapp 150 Meter
12. Schwätzer & Söhne
29. Stück der Berliner Mauer
46. Stadtpark Wieseckaue
9.
13. Ehemaliges Otto-Eger-Heim
30. Stöckelschuhrennen
47. Kai Wandschneider
14. Kleiner Lenz
31. An den Hessenhallen
48. Ehemaliges US-Depot
15. Abriss des Funkturms
32. Stadttheater
16. 53,6 zu 36,2
33. Friedrich-Feld-Schule
17. Kaugummi
34. Kirchenplatz
8 streifzug 1/2016
Text und Idee: Florian Dörr
stadtgespräch
Endlich Lasertag in Gießen
In Linden eröffnete vor einiger Zeit die erste Arena der Region.
Nun nahmen die Jungs von »Legendary Lasertag« im Erdkauter Weg den Betrieb auf.
Hier gibt’s die wichtigsten Infos zur neuen Freizeitmöglichkeit in Gießen.
Es ist komplett finster. Nur die Konturen der
Hindernisse leuchten auf. Mit vorsichtigen
Schritten geht der Weg durch die Arena,
versucht man die Gegenspieler zu finden.
Doch plötzlich fängt die Weste zu blinken
an. Es piepst. Getroffen. Diesmal war ein
anderer schneller. Nicht schlimm: In ein
paar Sekunden geht es weiter beim
Lasertag.
Barney Stinson machte durch die Fernsehserie »How I met your mother« die Sportart
auch in Deutschland bekannt. Zuvor war
sie eigentlich nur bei Insidern bekannt. Im
Anzug und mit der Lichtpistole in der
Hand, auch Phaser genannt, ging er auf
Punktejagd. Ob es Zufall ist, dass auch ein
Mann im Anzug das Logo von »Legendary
Lasertag« ziert? Seit Mitte Dezember jedenfalls kann man es auch in Gießen spielen.
450 Quadratmeter ist die Arena im Erdkauter Weg 50 groß. Moritz Huys, Philip Hartmann und Max Beu haben gut zwei Jahre
in die Vorbereitung gesteckt. »Dadurch,
dass wir schon alle Lasertag in Frankfurt
oder im Ausland gespielt haben, kannten
wir es.« Die drei merkten, dass es in ihrem
Heimatland immer populärer wurde. »In
Deutschland sind in den letzten Jahren immer mehr Hallen entstanden.«
Also entschlossen sie sich, eine eigene
Arena in Gießen zu eröffnen. Lange feilten
sie am Konzept, an der Beleuchtung der f
uturistischen Hindernisse, bauten Schwarzlicht, Decken und Böden ein, welche die
perfekte Illusion einer fremden Welt schaffen sollen. Mit bis zu 20 Personen kann
man sich hier austoben. »Mit den größeren
Hallen in Frankfurt können wir mithalten«,
freut sich Huys.
Eine spezielle Ausrüstung braucht man für
Lasertag nicht mitzubringen, Uniformen,
militärische Kleidung oder Vermummungen
sind sogar untersagt. Da man sich jedoch
viel bewegt, sind flache, trittsichere Schuhe
und bequeme, sportliche Kleidung die beste Wahl. Rennen ist zwar wegen des Verletzungsrisikos verboten, da man im Dunkeln
sonst leicht ineinander laufen könnte, herumsitzen oder gar hinlegen aber auch. »Es
ist durchaus eine sportliche Betätigung«,
schmunzelt Huys. Während des Spiels, das
15 Minuten dauert, befindet man sich in
einem fast dunklen Raum. Einzig die
Leuchten an den Lasertag-Westen und die
Markierungen der Hindernisse erhellen die
Arena.
Es gibt verschiedene Spielvarianten. Wer es
mit ein paar Freunden erstmals ausprobieren will, kann in Teams gegeneinander
antreten. Das farbige Leuchten der Weste
verrät, ob man einen Mit- oder einen
Gegenspieler vor sich hat. Mit dem Phaser
versucht man letzteren zu markieren. Zu
treffen also. Der Name Lasertag täuscht
übrigens: Schon lange werden LED-Lichter
und Infrarotsensoren statt Lasern verwendet. Die Augen sind bei einem Blick in den
Lichtstrahl also nicht in Gefahr.
Die Weste, die einem von der Arena gestellt
wird, wertet zusammen mit dem Computer
aus, ob man getroffen wurde. So lassen sich
nach dem Spiel auch Statistiken anzeigen,
wer wie viele Treffer gesetzt und wen man
wie oft getroffen hat.
Wer sich im Team miteinander abspricht
und Taktiken überlegt, ist natürlich erfolg-
reicher als ein Einzelkämpfer. »Die Spannung und dass man gemeinsam etwas erreicht, machen den Reiz aus«, sagt Huys.
»Man ist deutlich erfolgreicher, wenn man
gemeinsam unterwegs ist.« Und es ist anstrengend, denn man ist eigentlich ständig
in Bewegung. Nach 15 Minuten kommt die
Pause da gerade recht. In der Lounge von
»Legendary Lasertag« kann man dann neue
Energie tanken, über das Spiel diskutieren
und dabei andere Spieler in der Arena
beobachten.
Damit es auch auf Dauer nicht langweilig
wird, gibt es verschiedene Varianten von
Lasertag. So kann man etwa in zwei Teams
gegeneinander spielen und versuchen, die
gegnerische Fahne zu erobern. In einer anderen Version hat man nur eine begrenzte Anzahl von Leben. Wenn man diese verbraucht
hat, ist man raus. Oder muss ähnlich wie im
Film »In Time« um »Lebenszeit« spielen, die
man durch das Markieren der anderen
Spieler bekommt. Wenn man eine Markierung dabei besonders lange setzt, kann man
sogar dem Gegner die Zeit klauen.
In Gießen gibt es zudem für Mitglieder ein
Levelsystem, erklärt Huys. In diesem kann
man aufsteigen und zusätzliche Funktionen
freischalten, zum Beispiel Streufeuer, bei
dem man mehrere Spieler in einem Bereich
markieren kann. Das Risiko ist also gar nicht
so gering, dass man wie Barney Stinson nach
Lasertag süchtig wird. Denn es macht ordentlich Spaß. Patrick Dehnhardt
Die wichtigsten Infos:
»Legendary Lasertag« hat Dienstag bis
Donnerstag von 14 bis 22 Uhr, Freitag
von 14 bis 0 Uhr, Samstag von 12 bis
0 Uhr und Sonntag von 12 bis 22 Uhr
geöffnet. Mitglieder erhalten einen
Rabatt auf den Einzelspielpreis. Gruppen sollten vorher reservieren. Eine
Altersgrenze gibt es nicht, jedoch sollte
man mindestens 1,20 Meter groß sein,
damit man nicht aus der Weste rutscht.
1/2016 streifzug 9
Fotos: ZDF/Martin Valentin Menke/Mathias Bothor/nic
Interview
Die Handlung:
»Morgen hör ich auf« wurde nach Bekanntwerden der Story schon als »deutsches
­Breaking Bad« verkauft. Tatsächlich weist die
Handlung einige Parallelen auf, ohne jedoch
eine schlecht gemachte Kopie zu sein. Die
Lehmanns sind nur dem Anschein nach eine
deutsche Durchschnittsfamilie. Die Familiendruckerei steckt tief in der K
­ rise, der Kredit
aufs Haus ist längst am ­Anschlag und Vater
Jochen (Bastian Pastewka) droht unter dem
­finanziellen Druck zusammenzubrechen.
Mutter Julia (Susanne Wolff) vergnügt sich
mit einem Liebhaber, Sohn Vincent (Moritz
Jahn) ist ein Nerd, Teenie-Tochter Laura (Janina Fautz) hat nur ihren »Schwarm« im Kopf
und Nesthäkchen Nadine (Katharina Kron) ist
eher ein kleiner Teufel denn der niedliche
10 streifzug 1/2016
Der Dreh:
Sonnenschein, für den sie ihre Eltern halten.
Die Bank dreht den Hahn zu, Haus und
Firma rutschen auf den Abgrund zu. In einem
Akt blinder Verzweiflung wirft ­Jochen eines
Nachts seine Druckmaschinen an und beginnt, falsche Fünfziger zu drucken – wenn
schon alle Geld von ihm wollen, dann macht
er es eben selbst. Schnell kommt er zur Besinnung, doch da ist es schon zu spät, eine
Blüte bahnt sich den Weg in den Wirtschaftskreislauf. Als nichts passiert, macht Jochen
weiter und beginnt, das Falschgeld in Frankfurt unter die Leute zu bringen. Damit macht
er die Frankfurter Unterwelt auf sich aufmerksam und plötzlich gerät er immer tiefer
in einen Strudel krimineller Machenschaften,
aus dem er nicht mehr herauskommt.
Im April und Juli war das Filmteam mehrere
Tage in Bad Nauheim. Die Produktions­
firma Network Movie hatte die Anwohner
vorgewarnt. Mit Zetteln in den Briefkästen
wurde darauf aufmerksam gemacht, dass
für die Dreharbeiten Straßen abgesperrt und
Parkplätze belegt würden. Einige Kurstädter
regten sich trotzdem auf. Andere freuten
sich, dass Bad Nauheim eine populäre
Rolle in der ZDF-Serie einnimmt. Jochen
Lehmanns Druckerei steht in der Dieselstraße, das ehemalige Terrassencafé wird zum
Elvis-Diner »Blue Suede Shoes«, das Trendstudio am Park zur Boutique, in der Julia
Lehmann arbeitet. Auch im Sprudelhof waren Sets aufgebaut. Gedreht wurde außerdem in Frankfurt sowie im Studio in Köln.
Interview
Blüten aus Bad Nauheim
Bastian Pastewka stürmt über die Parkstraße, geht nervös in die Sparkassen-Filiale im
Kurpark­plaza oder zapft gemächlich Benzin bei einer Tankstelle in der Frankfurter Straße –
wer am Samstag, 2. Januar, um 21.45 Uhr ZDF einschaltet, wird jede Menge Bad Nauheim
zur Primetime sehen. Zum Start der fünfteiligen Miniserie »Morgen hör’ ich auf«, die im
Sommer in der Kurstadt gedreht wurde, hat der streifzug mit Pastewka über Sex-Doubles,
falsche Fünfziger und die Qualität deutscher TV-Serien gesprochen.
Wie kam es dazu, dass Jochen Lehmann in
Bad Nauheim wohnt?
Bastian Pastewka: Die Autoren unserer
­Miniserie »Morgen hör ich auf« haben den
Schauplatz für Familie Lehmann gewählt.
Der Ort ist sehr prominent vertreten; er
wirkt beschaulich, zugleich war die Nähe
zu Frankfurt entscheidend. Und es finden
sich viele Elvis-Titel in der Serie wieder.
Das Film-Team war im April und im Juli in
der Wetterau. Wie waren die Dreharbeiten
in der Stadt?
Pastewka: Der gesamte Dreh dieser Serie
lief höchst erfreulich, und auch unsere Tage
in Bad Nauheim waren sehr angenehm.
Die Anwohner haben sich gefreut, wir
hatten schon »Fans«, die mehrere Stunden
zuguckten.
Sie wurden weder bei den Sexszenen noch
beim Tennismatch gedoubelt. Worauf sind
Sie mehr stolz?
Pastewka: Beides ist natürlich für mich eine
fast übermenschliche Leistung. Ich werde ja
schon 44.
War es für den Comedian Bastian Pastewka
schwierig, in seine Rolle als Charakterdarsteller zu finden?
Pastewka: Das war es hier glücklicherweise nicht; unsere Serie hat sehr komische
Momente, und meine Rolle Jochen
Lehmann, der in finanzielle Nöte gerät
und seiner ­Familie davon nichts erzählt,
ist eben auch ein kleiner Trickser und
Problemvermeider; und damit hat er
ähnliche Züge, die ich in anderen Figuren
auch schon gestreift habe.
In »Breaking Bad« vollzieht Protagonist
Walter White die Wandlung vom biederen
Vorstadt-Lehrer zum skrupellosen Mörder.
Welche Metamorphose durchläuft Jochen
Lehmann?
1/2016 streifzug 11
Interview
Pastewka: Jochen Lehmann steckt in finanzieller Not und möchte eigentlich nur sein
sorgenfreies Leben zurückbekommen und
seiner Familie eine Zukunft bieten. Seine
Frau Julia arbeitet in einer kleinen Boutique
auf der Parkstraße und hat zugleich eine
­Affäre mit einem alten Schulfreund. Jochen
rudert wie wild, um alles in den Griff zu
kriegen – aber er wird scheitern. Zumindest
auf den ersten Blick.
Lehmann druckt Falschgeld, um seine
Rechnungen zu bezahlen. Was hätten Sie
in so einer scheinbar ausweglosen
Situation getan?
Pastewka: Das kann ich unmöglich beantworten, da ich dieses Zocker-Gen, das
­meine Rolle in sich trägt, selbst nicht besitze. Aber ich würde mich nicht verkriechen,
sondern die Sorgen mit meinen engsten
Vertrauten besprechen. Das wiederum kann
Jochen nicht, der will der Herr im Haus und
großer Held sein. Er sagt sehr oft »Ich krieg
das hin«. Und zwar so oft, dass man erkennt, dass er natürlich gar nichts hinkriegt.
Zumindest schafft er es, Blüten zu
drucken. Ist das wirklich so einfach?
Pastewka: Ich weiß jetzt wie es geht …
Haben Sie Mitleid mit ihm? Oder hat er
seine Misere selbst zu verantworten?
Pastewka: Ich habe einerseits Mitleid, auf
der anderen Seite möchte ich ihn schütteln.
Ich glaube, dass Jochen keine Werkzeuge
besitzt, langfristig auf eine Lösung hinzu-
12 streifzug 1/2016
steuern. Er flickt nur kurzfristig die Löcher,
während andere schon aufreißen. Das
kenne ich auch von mir …
Statt eines Zwei-Stunden-Films gibt es
fünf knapp einstündige Serien-Teile von
»Morgen hör ich auf«.
Sind Serien die n
­ euen Kinofilme?
Pastewka: Das sagt man gemeinhin – und
ich merke es auch an meinem deutlich gestiegenen Fernsehkonsum. Die Amerikaner
erzählen übergroße Szenarien in blendenden Bildern im Blockbuster-Kino. Die kleinen Geschichten aber sind meist interessanter; und die gibt es eben derzeit fast nur
Die Sendetermine
1. Folge: S chöner Schein
Samstag, 2. Januar, 21.45 Uhr
2. Folge: Wechselgeschäfte
Samstag, 9. Januar, 21.45 Uhr
3. Folge: Talfahrt
Samstag, 16. Januar, 21.45 Uhr
4. Folge: Z
ahltag
Samstag, 23. Januar, 21.45 Uhr
5. Folge: Heute hör ich auf
Samstag, 30. Januar, 21.45 Uhr
Wiederholungen jeweils sonntags,
21.45 Uhr, auf ZDFneo
noch in serieller Form. Mir persönlich
­gefällt das; ich brauche keinen weiteren
»Spider Man«-Film mehr, aber »House of
Cards« darf gerne ewig weitergehen.
Auch »Game of Thrones«, »Breaking Bad«
oder »True Detective« sind teure, aber
auch extrem erfolgreiche Produktionen.
Was kann das deutsche Fernsehen von den
US-Produktionen lernen?
Pastewka: Ich hoffe nichts, denn ich halte
es für schwierig, ausländische Produktionen
direkt oder indirekt mit deutschen zu vergleichen. Eine Serie wie »Game of Thrones«
darf Millionen kosten, weil man sie auch
weltweit verbreiten kann. Deutsches
­Fernsehen schafft es nur selten zu inter­
natio­nalem Erfolg – und wenn doch, dann
wirkt sich das fast nie auf das voranstehende P
­ roduktions-Budget aus. Aber solange
­deutsche Autoren ihre Geschichten ähnlich gut entblättern und führen, wie es
­englische, amerikanische, dänische oder
­schwedische Serien tun, kann auch hier
in Deutschland noch viel passieren.
Und was ist mit Kino? Einen dritten Teil
vom »Wixxer« wird es ja offenbar nicht
­geben. Vielleicht aber »Pastewka – Der
Film«? Stromberg hat es vorgemacht ...
Pastewka: Stimmt, der »Stromberg«-Film
war ein großes Werk und zu Recht ein
toller Erfolg. Ich nehme Ihre Anregung
­gerne an und spreche mal mit den
»Pas­tewkas«. Wahrscheinlich aber
ist Frau Bruck dagegen …
David Heßler
unterwegs
… mit neuem Gewand
Ulenspiegel wegen Renovierung geschlossen
Der Ulenspiegel gehört zu Gießen wie das Elefantenklo oder die Schwätzer. Während
viele andere Lokalitäten kamen und gingen, war der »Ule« einfach nicht unterzukriegen. Die Mischung aus Kneipe und Disco als Kult, Bank oder Tradition zu bezeichnen,
wäre sicherlich keine falsche Wortwahl. Doch auch der Ulenspiegel braucht ab und an
ein Facelift. Und nun ist es bei der Institution in der Fußgängerzone soweit. Nach der
Weihnachtsparty machte der Ulenspiegel seine Pforten dicht, die er erst am 8. Januar
wieder eröffnet. Den Auftakt macht die klassische »Party tanzbar«, die es traditionell
jeden Freitag zu genießen gibt. Tags darauf folgt ein »tanzbar spezial«, bevor innerhalb
von gut einer Woche gleich drei Livebands sowie die Slam-Show »Wal fällt auf Boot«
ihre Visitenkarte abgeben werden. Wie der »Ule« nach der Renovierung wohl aussehen
wird? Die Antwort auf diese Frage erhält jeder, der dem Kultlokal ab dem 8. Januar
einen Besuch abstattet.
…mit wildem Programm
Mittermeier kommt nach Gießen
Nach 2000 Jahren widerspenstiger Zähmung der Menschheit stellt Michael Mittermeier
in seinem aktuellen Programm »wild« die Frage: Wo warst du das letzte Mal wirklich
wild? Im Traum? Im Keller? Im Internet? Hast du dabei wenigstens ein Selfie gemacht?
Und war das wirklich eine gute Idee? Diese unter weitere Fragen und Antwort will er
am 21. Januar in der Kongresshalle geben. Und wagt auch einen Blick über den Tellerrand: Auf Ragnar den Räudigen, Darth Vader aus Schweden, etwa. Der sicherte sich
dank genügend Follower auch so seinen Platz in der ruhmreichen Geschichte blutrünstiger Yachtbesitzer. Wem folgst du heute: Facebook oder dem Todesstern? Und: »Who
put the IS into Nazis?« Frag »Wickiepedia« und halte dich an Yodas Worte: »Am Arsch
vorbeigehen du musst!« Mit diesen philosophischen Fragen und Antworten will Michael
Mittermeier am 21. Januar auch den Horizont der Gießener öffnen, wenn er in der
Kongresshalle sein Programm »wild« zum Besten gibt.
… mit Helene Fischer
Gießens Tatort-Kommissar ermittelt
Eigentlich hätte es schon längst soweit sein sollen: Nick Tschiller feiert mit einer Doppelfolge
seine Rückkehr im deutschen Fernsehen. Doch aufgrund der Terroranschläge von
Paris wurden die zwei neuen »Tatorte« aus Hamburg damals verschoben. Nun ist es
aber soweit: Am 1. und 3. Januar kommt Til Schweiger, der in Gießen und Heuchelheim
aufwuchs, zurück. An seiner Seite: Helene Fischer. Ob man das mag oder nicht? Egal.
Auf jeden Fall wird über diese »Tatort« mit mittelhessischer Beteiligung gesprochen werden.
Die Ausgangslage: Seit drei Jahren kämpft Nick Tschiller gemeinsam mit seinem Kollegen
Yalcin Gümer und einem LKA-Team unerbittlich gegen einen kriminellen Hamburger Clan,
den Firat Astan aus dem Gefängnis heraus leitet. Noch immer hat der Clan-Chef Kopfgeld auf
Nick ausgesetzt und versucht, seine Familie zu zerstören. Geboten wird natürlich kein »Tatort«
wie gewohnt, sondern Blut, Schweiß und Tränen. Aber so muss es sein bei Til Schweiger. Fast
möchte man sagen: Ebenso wie das Hick-Hack um den zweiten Teil der Doppelfolge: Den darf
nämlich – anders als sonst – vorher auch die Presse nicht sehen. Spoilerangst! Gesprächsstoff
ist eben sicher, wenn der einzige Ermittler mit Gießener und Heuchelheimer Wurzeln auftritt.
1/2016 streifzug 13
AUSLESE
Der Entertainer ist König
Johann König, der einzige garantiert glutenfreie Humorist, zieht sich
erneut die Tourschuhe an und geht mit frischgebackenem Programm
und Hemd auf große Bühnenreise. Dank sprachlicher Entzugsent­
gleisungen und seinem windigen Gespür für das Unerdenkliche
kommt er überraschend wie eine schwangere Eidechse um die Ecke
spaziert und holt sein Publikum da ab, wo es gar nicht ist. Aber beide
Seiten ahnen bereits, dass sie sich bald treffen werden. Denn eines ist
sicher: Johann König bekommt sie alle. Dabei dichtet, singt und
schweigt der Meister der unkalkulierten Pausen so lange, bis alle erkennen: Das Leben ist eine riesengroße »Milchbrötchenrechnung«.
Inhaltlich geht es wie immer um alles: Um die Unvernunft der anderen und den eigenen Wahnwitz vom Balkon bis zum Keller, wo das
Eingemachte steht. All das und mehr gibt er am 14. Januar in der
Gießener Kongresshalle zum Besten.
GLANZ- LICHTER
DES MONATS
Maulwurfn is back
Unsere Liebe ist rot
Und das auch im neuen Jahr. Bereits in der Pro A hatten die Gießen
46ers die in den Katastrophenjahren verloren gegangenen Sympathien
eindrucksvoll wiedergewonnen. Und auch in der Bundesliga hinterließ
der Aufsteiger einen blendenden Eindruck; immerhin schaffte das Team
von Trainer Denis Wucherer
Sensationssiege gegen Meister Bamberg und gegen Ulm.
Im Januar möchten die Gießener nun zwei weitere
Heimerfolge in der Osthalle:
Am 16. gegen Phoenix Hagen
und am 23. im Hessenderby
gegen die Fraport Skyliners.
Dazu brauchen sie jede
Fanunterstützung.
Seit im Dezember
2012 der letzte
Vorhang für den
Maulwurfn mit
den Sprachschwierigkeiten
und seine Freunde
fiel, ist einiges
passiert: Sein Macher René Marik
drehte einen Film,
spielte Theater,
unterrichtete Student/innen, machte Musik und
schrieb … Warum
also den kleinen
Wühler nochmal aus der Kiste kramen? Ganz einfach: Er
fehlte ihm! Also Staub von der Nase geputzt, die Stöcke
gerichtet und das Fell ausgeschüttelt! ZeHage! Best Of + X
wird das ultimative Maulwurfn Programm! Das beste aus
»Autsch´n!« und »Kasperpop« sowie neuen Nummern. Alles
was nicht Puppenspiel ist, wie Musik etc. wird auf das Minimum reduziert und der Maulwurfn wird dabei gravierend
seine Pfötchen im Spiel haben. Auch am 30. Januar in der
Gießener Kongresshalle.
Der Flow des Mountainbikes
Der neue Mountainbike-Vortrag von Harald Philipp nimmt uns mit in die Ferne und in die
Tiefe. Flow ist die Reise in den Kopf eines fanatischen Bikers. Was fasziniert so sehr am
spielerischen Radfahren auf gefährlichen Pfaden? Die Suche nach der Antwort führt uns zu
den außergewöhnlichsten Bike-Regionen Europas. In den Dolomiten befahren wir Klettersteige und auf Island erkunden wir einsame Vulkanwüsten. In deutschen Wäldern lachen
wir über jugendlichen Leichtsinn und in einem Bergdorf am Ende der Welt finden wir
Entschleunigung. Harald Philipp ist Mountainbike-Abenteurer. Seine Radwege führen über
steile Gipfel und in die entlegenste Wildnis. Mit Helmkameras zeichnete er seine Touren
auf, die er nun am 20. Januar in einer einzigartigen Multimediashow in der Gießener
Kongresshalle präsentieren wird.
14 streifzug 1/2016
auslese
i’m Not a band
Oder doch? Clubtaugliche Arrangements aus wuchtigen Soundwellen und sanften
Klängen, eingängige Melodien, getragen von der facettenreichen Stimme Simon Ortmeyers und der Violine von Stephan Jung, ein Brückenschlag zwischen den Ufern elektronischer und klassischer Musik – das ist der Sound von I’m Not A Band. Musikalisch
gewachsen und gereift präsentieren die beiden Berliner ihr drittes Studioalbum. »Oceans« trägt die für I’m Not A Band unverwechselbare Handschrift, stellt aber mehr denn
je das Spiel mit Elektronik und Melodie in den Vordergrund und lässt jedes Element
davon geschickt im Wechsel die Songs dominieren. Nach wie vor verstehen es I’m Not
A Band wie kaum jemand anderes, Melancholie tanzbar zu machen. Auch live, und
zwar am 14. Januar im renovierten Ulenspiegel.
Drei Live-Acts
Die Welt zu Gast in Marburg
Marburg Calling ist wieder da! Wie der
Name schon vermuten lässt, lädt Marburg
Calling Bands, in und um Marburg herum
dazu ein, die KFZ-Bühne unsicher zu
machen. So gibt es am 16. Januar gleich
drei Live-Acts. Zum einen Bazouka
Groove Club, die ein Cross-Over aus
Rock und Rap bieten und damit wie ein
Tornado über das Publikum hereinbrechen. Als heißester Marburger DiscoExport gelten die Phonosonic Turtles, die
sich quer durch die Genres musizieren
und dabei beste Partylaune verbreiten.
Und schließlich funken, rocken und poppen Marspol, die im KFZ ihren allerersten
Live-Auftritt überhaupt haben werden.
Das Team von Planetview präsentiert vom
21. bis 24. Januar ein Fest der mitreißenden Bilder und Geschichten: Das 10.
Marburger Lichtbildfestival. Am 21. zeigt
Geert Schroeder im Gewölbekeller des
Deutschhauses die besten Bilder, die er
von seinen zwei Fahrradtouren durch
Afrika mitgebracht hat. Am 22. präsentiert
Bruno Maul im KFZ seine Lichtbildshow
»Kuba – Insel im Aufbruch«. Am 23. geht
es weiter mit »Unsere Ozeane – Faszination Weltmeere«, »Namibia – Mythos
südliches Afrika«, »Schottland – Ruf der
Freiheit«, jeweils in entsprechendem
Rahmen. Und am 24. schließlich folgen
beeindruckende Aufnahmen zu »Chile –
Land der Kontraste«, »Indonesien – durch
ein Inselreich« und »Kanada – Tief in der
Wildnis«. Atemberaubende Bilder, die
man nicht jeden Tag sieht.
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1/2016 streifzug 15
Veranstaltungen im Januar
Ihre Veranstaltungen in der
Kongresshalle Gießen
2. 1. | Samstag | 17 Uhr
Operette: Zauberflöte für jung und alt
Go2 Convent
6. 1. | Mittwoch | 20 Uhr
Blickfang: Hurtigruten
Traumtour entlang Norwegens Küste
Veranstaltungen
1 Fr
Flohmärkte
Gießen
www.stagecat.de
Tschick
20.00 taT-Studio­
bühne
9. 1. | Samstag | 20.11 Uhr
GFV – Inthronisation der GFV
Flohmärkte
Flohmarkt
7.00 Rodheimer
Straße 116
10.00 Gießener
Straße 19
Bücherflohmarkt
12.00 Antiquariat
Guthschrift
Lollar
Buseck
Scheunenflohmarkt
15.00 Alte Schmiede
Flohmarkt
8.00 Sammler- und
Hobbywelt
www.michael-fleck.de
7. 1. | Donnerstag | 20 Uhr
Jochen Malmsheimer –
Ich bin kein Tag für eine Nacht
www.gfv-helau.de
14. 1. | Donnerstag | 20 Uhr
Johann König - Milchbrötchenrechnung
www.mmkonzerte.de
15. 1. | Freitag | 20 Uhr
Musical Highlights
Creativ Team
16. 1. | Samstag | 20 Uhr
Torsten Sträter – Selbstbeherrschung
umständehalber abzugeben
www.dtt-konzerte.de
20. 1. | Mittwoch | 20 Uhr
Blickfang: Flow – Leidenschaft
Mountainbiken
www.michael-fleck.de
21. 1. | Donnerstag | 20 Uhr
Michael Mittermeier – WILD
www.s-promotion.de
22. 1. | Freitag | 19.30 Uhr
Mütter on Kur –
Anwendungen für alle!
23. 1. | Samstag | 20.11 Uhr
GFV – 5. Gießener Ballnacht der GFV
www.gfv-helau.de
24. 1. | Sonntag | 11–18 Uhr
13. Hochzeitsmesse
www.juwelier-munk.de
30. 1. | Samstag | 20 Uhr
René Marik – ZeHage! Best of+X
www.roth-friends.de
31. 1. | Sonntag | 11–16 Uhr
2. Großer Puppen-, Bären- und
Spielzeugmarkt
www.haida-direct.com
4. 2. | Donnerstag | 20.11 Uhr
Weiberfassenacht der GFV
www.gfv-helau.de
Bühne
Gießen
Führungen
Wetzlar
Das Dunkelkaufhaus
17.00 Dunkel­
kaufhaus
Konzerte
Gießen
Neujahrskonzert
18.00 Stadttheater
2 Sa
Bühne
Gießen
Zauberflöte
Operette
17.00 Kongresshalle
Petruschka vs.
Feuervogel
Tanzabend
19.30 Stadttheater
Wir lieben und wissen
nichts
20.00 taT-Studio­
bühne
Marburg
Play the Game
A Tribute to Freddie
Mercury
19.30 Theater am
Schwanhof
Wetzlar
Es war einmal
7 Märchen auf einen
Streich.
Märchenmusical
17.00 Neues
Kellertheater
Disco/Party
Gießen
Guinness-Karaoke mit
Andy Pfälzer
21.00 Irish Pub
90er Party
21.00 Haarlem
Harvey’s Hide-Out
Rock bis Metal
22.00 Scarabée
16 streifzug 1/2016
Marburg
Flohmarkt
6.00 Messeplatz
Afföllerstraße
Wetzlar
Flohmarkt
8.00 Solarpark
Führungen
Wetzlar
Es war einmal
7 Märchen auf einen
Streich.
Märchenmusical
17.00 Neues Kellertheater
Flohmärkte
Bühne
Gießen
Antik & Trödel
8.00 Hessenhallen
Wenn Worte reden
könnten ...
Comedy mit
Jochen Malmsheimer
20.00 Kongresshalle
Konzerte
Wettenberg
Mit festlichen Klängen
ins Neue Jahr
Winterkonzert
17.00 Ev. Kirche
Wißmar
Marburg
Sonstiges
Khayelitsha – My Home
Mother Africa –
Circus der Sinne
20.00 Stadthalle
Gießen
Tanzcafé
15.00 Astaire’s
Elisabethkirche,
Altstadt
15.00 Hauptportal
der Elisabethkirche
4 Mo
Offene Stadtführung
16.00 Vorderburg,
im Hof
Konzerte
Biedenkopf
Slowakische
Sinfonetta Zilina
Neujahrskonzert
19.30 Bürgerhaus
Braunfels
Johann-StraussOrchester Wiesbaden
Neujahrskonzert
19.00 Haus des
Gastes
3 So
Bühne
Gießen
Die zweite Prinzessin
11.00 taT-Studiobühne
Frau Holle
Tinko-Kindertheater
16.00 Kleine Bühne
La Clemenza di Tito
Oper. Letzte Vorstellung
19.30 Stadttheater
Alte Liebe
Lesung mit musikalischer Begleitung
20.00 taT-Studiobühne
7 Do
Gießen
Marburg
Schlitz
Foto- und Videoshow
von Michael Fleck
20.00 Kongresshalle
Sonstiges
Gießen
Seniorennachmittag
15.00 Mathematikum
5 Di
Sonstiges
Gießen
Nathan der Weise
19.30 Theater am
Schwanhof
Wetzlar
Disco/Party
Gießen
Beatkonsum
23.00 Scarabée
Vorträge
Gießen
Von den ersten
Eingriffen in die Natur
bis hin zu Atomkraftwerken
Die Geschichte unserer
Umwelt
15.30 Altes Schloss,
Netanyasaal
Ein mathematischer
Stern
Bastelworkshop
14.00 Mathematikum
Laubach
6 Mi
8 Fr
Disco/Party
Gießen
Tanzparty
20.00 Astaire’s
Kultmittwoch
21.00 Haarlem
Führungen
Marburg
Altstadt-Führung
15.00 Brunnen am
Marktplatz
Märchenseminar
16.00 Café GöbelEggebrecht
Bühne
Gießen
Iphigenie auf Tauris
19.30 Stadttheater
Glaub an mich
Tanzabend
20.00 taT-Studiobühne
Marburg
Vorträge
Paradies Hungern
Klimatrilogie
19.30 Theater am
Schwanhof
Gießen
Wetzlar
Hurtigruten –
Traumtour entlang
Norwegens Küste
Die Nacht der Musicals
Musicalgala
20.00 Rittal Arena
Veranstaltungen im Januar
Disco/Party
Sonstiges
Gießen
Gießen
Ich glaub ich dreh am
Rad
21.00 Haarlem
tanzbar
21.30 Ulenspiegel
Cocktail Night
22.00 Monkeys
WTF
Rock meets Electro
22.00 Scarabée
Inthronisation des
Prinzenpaares
20.11 Kongresshalle
Laubach
Fastnachtslichterumzug
18.33 Beergartenstraße, Ruppertsburg
Konzerte
10 So
Marburg
Bühne
Join the Band
Bandbörse.
Großes Abschlussevent
19.00 KFZ
Schneewittchen
Tinko-Kindertheater
16.00 Kleine Bühne
I Wanna Be Loved
By You
Musiktheater
19.30 Stadttheater
Der Mann, der die Welt
aß
20.00 taT-Studiobühne
Marburg
Das Geld
19.30 Theater am
Schwanhof
Disco/Party
Gießen
Straight Outta Gießen
HipHop & R’n’B
21.00 Haarlem
tanzbar spezial
Pa¥ma$t€r Edition
21.30 Ulenspiegel
Randgruppen­
beschallung
EBM, Wave, Synthie
Pop
22.00 MuK
Wild Hunt
Rock bis Metal
22.00 Scarabée
Marburg
Flower Power Party
21.30 KFZ
Konzerte
Lich
Musik der 4 Elemente
Neujahrskonzert
20.00 Sport- und
Kulturhalle
Muschenheim
Märkte/Messen
Alsfeld
Hochzeitsmesse
14.00 Stadthalle
Marburg
Play the Game
A Tribute to Freddie
Mercury
19.30 Theater am
Schwanhof
Poetry-Slam
20.00 KFZ
Konzerte
Gießen
New York Gospel Stars
20.00 Petruskirche
Wetzlar
Wiener Blut
Operette
19.30 Stadthalle
Sonstiges
Gießen
Wal fällt auf Boot
Slam-Show
19.00 Ulenspiegel
Lachyoga-Treff
19.30 Familienzentrum Bernhard Itzel
Flohmärkte
Vorträge
Aßlar
Gießen
MusikinstrumentenFlohmarkt
10.00 Stadthalle
Bandscheibenvorfall
Behandlung heute.
Vortrag von
Prof. S. Eberhard Uhl
17.00 Institut für
Anatomie und Zellbiologie, großer Hörsaal
Urbanes Gärtnern –
Urbane Subsistenz
Alternative Konzepte für
den Ernährungsalltag
18.00 Zeughaus,
Großer Hörsaal
Führungen
Gießen
Durch das
Mathematikum
14.00 Mathematikum
Konzerte
Gießen
Weihnachtliches
Überraschungskonzert
16.00 St.-ThomasMorus-Kirche
11 Mo
Disco/Party
Gießen
Karaoke
mit Andy Pfälzer
21.00 Irish Pub
Independant tanzbar
21.30 Ulenspiegel
Vorträge
Gießen
Einführung in die
Wissenschaftstheorie
Vortrag von
Dr. Eva-Maria Jung,
anschl. Diskussion
18.15 Phil I
13 Mi
Bühne
Gießen
Angstmän
10.00 taT-Studiobühne
Disco/Party
Gießen
Kultmittwoch
21.00 Haarlem
Marburg
tanzbar
19.00 KFZ
Tickets & Infos in Gießen: Dürerhaus
Kühn, Gießener Allgemeine, bei allen
bekannten VVK-Stellen und unter
www.star-concerts.de
14 Do
Bühne
Gießen
Milchbrötchen­
rechnung
Kabarett mit
Johann König
20.00 Kongresshalle
Restaurant
Schlosskeller
Peter und Frank Haas GbR
Brandplatz 2 · 35390 Gießen
Telefon 06 41/3 83 06
www.schlosskeller-giessen.de
Festsaal im Alten Schloss
Disco/Party
en
hr
Ja
Gießen
Bühne
Marburg
16.01.2016 / 19:30 Uhr / Gießen / Pankratiuskapelle
25
Bühne
Mao und ich
Vorgestellt
11.00 Stadttheater
Der Kuss der
Spinnenfrau
Musical
19.30 Stadttheater
Demut vor deinen
Taten Baby
20.00 taT-Studiobühne
12 Di
Vortrag von
Prof. Johannes Kruse
18.00 Biomedizinisches Forschungs­
zentrum Seltersberg,
Hörsaal B 16
Wir Barbaren
Propaganda im Ersten
Weltkrieg. Vortrag von
Bernd Lindenthal
20.00 Altes Schloss,
Netanyasaal
it
Se
9 Sa
Gießen
Georgien
Nach postsowjetischem
Umbruch ein hoffnungsvoller Aufbruch?
Vortrag von
Prof. Lorenz King
18.15 Zeughaus,
Großer Hörsaal
Gießen
Kultiviert eskalieren
Techno, Techhouse,
Minimal, Deephouse
23.00 Scarabée
Konzerte
Gießen
I’m Not A Band
Brückenschlag zwischen elektronischer
und klassischer Musik
20.30 Ulenspiegel
Wetzlar
Immer wieder sonntags
Präsentiert
von Stefan Mross
19.30 Stadthalle
15 Fr
Bühne
Gießen
Spiel des Lebens
Musikstück mit den
Schmachtigallen
19.30 Stadttheater
Musical Highlights
20.00 Kongresshalle
Savitri/Death Knocks
Opern
20.00 taT-Studiobühne
Marburg
Früchte des Zorns
19.30 Theater am
Schwanhof
Fast Forward Theatre
Improtheater-Show mit
Frank Renold und Sven
Stickling
20.00 KFZ
Vorträge
Disco/Party
Gießen
Gießen
Psychotherapie
bei traumatisierten
Flüchtlingen
3 Freunde müsst Ihr
sein
21.00 Haarlem
DOPPELSHOW
13 + 18 UHR
31.01.16 WETZLAR Rittal Arena
21.01.16 GIESSEN Kongresshalle
MICHAEL
MITTERMEIER
WILD
29.01.16 FRANKFURT Festhalle
KOCHSHOW
DEUTSCHLANDS
GRÖSSTE
u.a. mit A. Schuhbeck, J. Lafer, A. Herrmann, C. Poletto...
06.+07.02.16 WETZLAR Rittal Arena
BÜLENT
CEYLAN
KRONK
12.02.16 WETZLAR Rittal A.
27.02.16 GIESSEN Kongressh.
PAUL PANZER
ACHIM SAM
INVASION DER VERRÜCKTEN
ISS WAS?!
03.03.16 DR. E.V. HIRSCHHAUSEN GIESSEN Hessenhalle
14.03.16 HEISSMANN & RASSAU GIESSEN Kongresshalle
18.03.16 DIETER NUHR LIMBURG Stadthalle
16.04.16 MICHL MÜLLER LIMBURG Stadthalle
20.04.16 MARTIN RÜTTER WETZLAR Rittal Arena
06.05.16 DIETER NUHR GIESSEN Kongresshalle
07.05.16 AMIGOS WETZLAR Stadthalle
07.09.16 MARIO BARTH WETZLAR Rittal Arena
03.02.17 DIE TEDDY SHOW WETZLAR Rittal Arena
TICKETS UNTER WWW.S-PROMOTION.DE
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen
TICKETHOTLINE 06073-722 740
Wünschen Sie Ihre
Veranstaltung im
streifzug
Schreiben Sie bis zum 14. Januar per E-Mail an:
[email protected]
Die Auswahl obliegt der Redaktion. Für die Richtigkeit
der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
1/2016 streifzug 17
Veranstaltungen im Januar
tanzbar
21.30 Ulenspiegel
Wein, Weib & Gesang
Dudelsack und
Rockgitarren
23.00 Scarabée
Gay and Friends
Schwarzlichtparty.
Indie, Alternative, Pop
22.00 MuK
Cocktail Night
22.00 Monkeys
Konzerte
Gießen
Ultha, Paramnesia,
Beltez
Black Metal-Bands
19.00 MuK
Sport
Gießen
Basketball-Bundesliga
Gießen 46ers –
Phoenix Hagen
20.30 Osthalle
16 Sa
Bühne
Gießen
Dornröschen
Tinko-Kindertheater
16.00 Kleine Bühne
Mao und ich
Premiere
19.30 Stadttheater
Selbstbeherrschung
umständehalber
abzugeben
Comedy
mit Torsten Sträter
20.00 Kongresshalle
Die Wanze 2
20.00 taT-Studiobühne
Führungen
Wetzlar
Konzerte
Schwarz-Rot Club
Tanzparty
20.00 Kulturstation
Salsa-Party
Mit Workshop
22.00 Harlekin im
Riesen
Gießen
Vorträge
Laubach
Führung
durch den Ruheforst
14.00 Ruheforst
Buchwald-Parkplatz
Vom Kinosessel rüber
nach New York
Les Pêcheurs de Perles
(Französisch mit
deutschen Untertiteln)
19.00 Kinopolis
Die himmlische Nacht
der Tenöre
Mit internationalen
Startenören
19.30 Pankratius­
kapelle
The Fat Badgers
Funk-Band
21.00 Ulenspiegel
Gießen
Marburg
Bühne
Giora Feidman &
Rastrelli Cello Quartett
Cello meets Klezmer
19.00 Elisabethkirche
Bazouka Groove Club
Support: Phonosonic
Turtles, Marspol. Funk,
Pop, Rock und Rap in
der Reihe Marburg
Calling
20.00 KFZ
Märkte/Messen
Alsfeld
Antik-, Sammler- und
Trödelmarkt
9.00 Hessenhalle
Sonstiges
Gießen
Disco/Party
Wiedereröffnungstag
Mit Knobelspielen und
einem Replikat der
weltberühmten Enigma
11.00 Mathematikum
Gießen
Wettenberg
2000er Party
21.00 Haarlem
Wild Hunt
Rock bis Metal
22.00 Scarabée
Pariser Abend
3-Gänge-Menü mit
Tisch- und Tanzmusik
19.00 Restaurant
Burg Gleiberg
Wie man optische
Mikroskope verbessert
Physik im Blick.
Vortrag von
Dr. Sangam Chatterjee
10.00 Physikalisches
Institut, WilhelmHanle-Hörsaal
17 So
Gießen
Im weißen Rössl
Operette
15.00 Stadttheater
Wir lieben und wissen
nichts
20.00 taT-Studiobühne
Disco/Party
Gießen
Discofoxparty
20.30 Astaire’s
Sonstiges
Gießen
Darkdinner
Essen im Dunkeln
17.30 Gaststätte
Jhrings
Vorträge
Heuchelheim
Faszinierende Nationalsparks im Südwesten
der USA
Diavortrag von Dr.
Reinhard Kaufmann
17.00 ev. Gemeindehaus
3.WINTERKONZERT
Sax Allemande
Frank Schüssler (Sopransaxofon)
Arend Hastedt (Altsaxofon)
Markus Maier (Baritonsaxofon)
Sax at the opera, Imaginary saloon
Samstag, 23. Januar 2016 • 20.00 Uhr • Hermann-Levi-Konzertsaal im Kulturrathaus Gießen
Karten zu 20 €, 18 € oder 16 € im Vorverkauf zuzüglich Gebühr bei: Gießener Allgemeine,
Dürerhaus Kühn, Tourist Info und allen Vorverkaufsstellen oder bei www.reservix.de. Restkarten
an der Abendkasse. Karten für Schüler, Studenten und Gießen-Pass-Inhaber zu 5 € ausschließlich an der
Abendkasse. Kontakt und Abonnements: [email protected]
Gefördert von
18 streifzug 1/2016
18 Mo 20 Mi
Disco/Party
Bühne
Gießen
Marburg
Independant tanzbar
21.30 Ulenspiegel
Früchte des Zorns
19.30 Theater am
Schwanhof
Konzerte
Gießen
Filmmusik
Die schönsten Melodien
aus bekannten Filmen
9.30 Stadttheater
Vorträge
Gießen
Tibetische Medizin in
der Volksrepublik China
Vortrag von
Dr. Martin Saxer
18.15 Institut für
Geschichte der Medizin, Seminarraum
Blut und Tinte
Die Ästhetik des gewaltsamen Opfers in
der arabischen Kunst.
Vortrag von Dr. Friederike Pannewick
19.00 Uni-Hauptgebäude, Aula
»Mäuse« für den Milan
Rotmilanschutz im Zeitalter von Windenergie
und Maisäckern
19.15 MargareteBieber-Saal
19 Di
Bühne
Marburg
Früchte des Zorns
19.30 Theater am
Schwanhof
Konzerte
Gießen
Filmmusik
Die schönsten Melodien
aus bekannten Filmen
9.30 Stadttheater
Manderscheid, Jost,
Stefanowski
Jazz
21.30 Ulenspiegel
Vorträge
Gießen
Therapie schmerzhafter
Wirbesäulenerkrankungen
Operativ oder konservativ? Vortrag von Dr.
Christian Fölsch
17.00 Institut für Anatomie und Zellbiologie, großer Hörsaal
Speiseräume
Die Stadt isst nachhaltig
18.00 Zeughaus,
Großer Hörsaal
Disco/Party
Gießen
Elektronische
Klangprodukte
Techno, Techhouse,
Minimal, Deephouse
23.00 Scarabée
Konzerte
Disco/Party
Gießen
Gießen
Mittagskonzert
Mit dem Philharmonischen Orchester des
Stadttheaters
13.00 Rathaus,
Hermann-Levi-Saal
Kultmittwoch
21.00 Haarlem
Konzerte
Gießen
Examenskonzert
Benefizveranstaltung
der Hochschule
für Musik und
Darstellende Kunst
Frankfurt
19.30 Stadttheater
Sonstiges
Gießen
La Ville Louvre
Museumskino.
Filmvorführung
19.00 Altes Schloss,
Netanyasaal
Big-G Allstars
Open Stage.
Um 23 Uhr John Ohry
als Headliner
20.30 Ulenspiegel
Vorträge
Gießen
Männliche
Infertilität
Vorstellung klinisch
relevanter Fälle.
Vortrag von
Dr. Adrian Pilatz
und Prof. Andreas
Meinhardt
18.15 Institut für
Biochemie,
Ernst-Leitz-Hörsaal
Flow – Leidenschaft
Mountainbiken
Multivisionsshow mit
Harald Philipp
20.00 Kongresshalle
21 Do
Bühne
Gießen
Petruschka vs.
Feuervogel
Tanzabend
19.30 Stadttheater
Wild mit
Michael Mittermeier
Comedy
20.00 Kongresshalle
Marburg
Frühlingserwachen
19.30 Theater am
Schwanhof
Vorträge
Gießen
Die Europäisierung des
Umweltstrafrechts
Vortrag von
Dr. Svenja Münzner
18.15 Juridicum
22 Fr
Bühne
Gießen
Die Mütter on Kur
Musikkabarett
19.30 Kongresshalle
Frau Müller muss weg
19.30 Stadttheater
Shakespeare Is Dead –
Get Over It!
Premiere
20.00 taT-Studiobühne
Marburg
Angst essen Seele auf
19.30 Theater am
Schwanhof
Disco/Party
Gießen
Absolut Friday
21.00 Haarlem
tanzbar
21.30 Ulenspiegel
WTF
Rock bis Metal
22.00 Scarabée
Cocktail Night
22.00 Monkeys
23 Sa
Bühne
Gießen
Hans im Glück
Tinko-Kindertheater
16.00 Kleine Bühne
Willkommen Zuhause
Die Minidramen des
Alltags.
20.00 Kleine Bühne
Glaub an mich
20.00 taT-Studiobühne
Veranstaltungen im Janaur
Disco/Party
Märkte/Messen
Gießen
Gießen
Best 2015/2016
21.00 Haarlem
Electronic Porn Party
EBM, Industrial, Wave
22.00 MuK
Chance 2016
Bildungs-, Job- und
Gründermesse
10.00 Hessenhallen
13. Gießener
Hochzeitsmesse
11.00 Kongresshalle
Konzerte
Gießen
5. Sinfoniekonzert
20.00 Stadttheater
Sonstiges
Gießen
Prinzenball
20.00 Kongresshalle
Sport
Gießen
Basketball-Bundesliga
Gießen 46ers –
Fraport Skyliners
Frankfurt
20.30 Osthalle
25 Mo
Bühne
Marburg
Das unmöglich
mögliche Haus
10.00 Theater am
Schwanhof
Disco/Party
Gießen
Independant tanzbar
21.30 Ulenspiegel
Buseck
Konzerte
36. Winterlaufserie
Halbmarathon
14.00 Harbighalle
Gießen
Vorträge
Gießen
Laser-Licht im Auge
kann helfen
Physik im Blick.
Vortrag von
Dr. Peter Klar
10.00 Physikalisches
Institut, WilhelmHanle-Hörsaal
24 So
Bühne
Gießen
Die zweite Prinzessin
11.00 taT-Studiobühne
Wie kommt der
Lippenstift in Lehmanns
Unterbett
15.00 Stadttheater
Smeschariki
Kindertheater der
lebensgroßen Puppen
Krug drusej
16.00 Mehrzweckhalle Allendorf
1984
19.30 Stadttheater
Patentöchter
Anschließend:
Nachgefragt
20.00 taT-Studiobühne
Konzerte
Gießen
Filmmusik
Die schönsten Melodien aus bekannten
Filmen
11.00 Stadttheater
Meilensteine der
Popgeschichte
Hits der 60er bis heute
19.00 Kongresshalle
Vorträge
Gießen
Exkursion in
Malawi, Mosambik und
Simbabwe
Im Spannungsfeld
zwischen Theorie und
Praxis.
Vortrag von Dr. Ulrich
Weyl und Prof.
Hans-Joachim Wenzel
18.15 Zeughaus,
Großer Hörsaal
27 Mi
29 Fr
Bühne
Bühne
Wetzlar
Gießen
Ich find’s Lustig
Comedy
mit Sascha Grammel
20.00 Rittal Arena
Farm der Tiere
Lesung mit den Theaterschauspielern
17.00 Stadttheater
Im weißen Rössl
Operette
19.30 Stadttheater
La Bayadère
Premiere.
Jugendclub Tanz
20.00 taT-Studiobühne
Disco/Party
Gießen
Kultmittwoch
21.00 Haarlem
Vorträge
Gießen
Marburg
Mythos Überforderung
Was wir gewinnen,
wenn wir uns erwachsen verhalten.
Vortrag von
Michael Winterhoff
19.30 Kongresshalle
Gießen im
Ersten Weltkrieg
Vortrag von
Dr. Ludwig Brake
20.00 Altes Schloss,
Netanyasaal
Lob oder Disziplin?
Die Bedeutung der
Erziehung zur Selbstveranwortung.
Vortrag von
Dr. Bernhard Bueb
20.00 Uni-Hauptgebäude, Aula
Birthday Party
21.00 Haarlem
tanzbar
21.30 Ulenspiegel
Der Untergrund lebt
EBM, Gothic, Industrial
22.00 Scarabée
28 Do
Sonstiges
Bühne
Marburg
26 Di
Nathan der Weise
19.30 Theater am
Schwanhof
Vorträge
Disco/Party
Gießen
Gießen
Chronische Schmerzen
Ursachen und Möglichkeiten der Behandlung.
Vortrag von
Dr. Hagen Maxeiner
17.00 Institut für
Anatomie und Zellbiologie,
großer Hörsaal
Archäologie und
Epigraphik
Die lykische Stadt Patara und ihre Inschriften.
Vortrag von
Prof. Christof Schuler
18.30 Margarete-Bieber-Saal
Mathematik, die man in
der Schule nicht lernt!
Thema: diskret, geheim,
verschlüsselt – die
Wissenschaft von den
geheimen Nachrichten
19.30 Mathematikum
BEATKONSUM
Zirkus Panne
23.00 Scarabée
Sonstiges
Gießen
Männer trauern
anders
Mischung aus
Gesprächskreis und
Outdoor-Aktivitäten mit
Jürgen Jakob
19.00 Räume
der Begegnung
Vorträge
Gießen
Kosmetik im Spiegel
der Zeit
Von Nofretete bis in die
Gegenwart
15.30 Altes Schloss,
Netanyasaal
Soul Kitchen
19.30 Theater am
Schwanhof
Disco/Party
Gießen
Konzerte
streifzug
Magazin für Stadt und Landkreis Gießen
Februar-Ausgabe
› Erscheinungstermin: 27. Januar 2016
› Anzeigenschluss: 13. Januar 2016
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Marburg
Hamburg Blues Band
feat. Krissy Matthews
Special guest:
Maggie Bell
20.00 KFZ
Gießen
Fachbereich Medizin
Neujahrsempfang
17.00 Hörsaal
Chirurgie
Ball des
Allgemeinen
Hochschulsports
der JLU
19.30 Kongresshalle
30 Sa
Bühne
Gießen
Pettersson & Findus
Kimugi-Theater
16.00 Bürgerhaus
Wieseck
Mao und ich
Vorgestellt
19.30 Stadttheater
ZeHage!
Best of+X
Puppentheater
mit René Marik
20.00 Kongresshalle
La Bayadère
Jugendclub Tanz
20.00 taT-Studiobühne
Marburg
Nathan der Weise
19.30 Theater am
Schwanhof
31 So
Bühne
Disco/Party
Gießen
Gießen
Die weiße Dame
Oper. Vorgestellt
11.00 Stadttheater
Angstmän
11.00 taT-Studiobühne
Petruschka vs.
Feuervogel
Tanzabend.
Letzte Vorstellung
19.30 Stadttheater
König Ödipus
Soloabend
20.00 taT-Studiobühne
Wheel of Surprise
Das Glücksrad
entscheidet alle
15 Minuten übe die
Musikrichtung
21.00 Haarlem
Rock of Ages
Rock bis Metal
22.00 Scarabée
RDS
Techno Party
23.00 MuK
Marburg
Forward To Unity
Reggae Party
22.00 KFZ
Konzerte
Gießen
Welt der Oper
Vom Kinosessel rüber
nach New York:
Puccini Turandot
(Italienisch mit deutschen Untertiteln)
19.00 Kinopolis
Semesterabschluss­
konzert des
Universitätsorchesters
der JLU
20.00 Bonifatius­
kirche
Marburg
Soul Kitchen
19.30 Theater am
Schwanhof
Konzerte
Marburg
BalFolk
mit Snaarmaarwaar
20.00 KFZ
Märkte/Messen
Gießen
Puppen-, Bären- und
Spielzeugbörse
11.00 Kongresshalle
1/2016 streifzug 19
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die uns per E-Mail oder online zur Verfügung gestellt werden.
Fotos: Sven Stinn
Der progrockrestaurator
Wilson ist auch solo unterwegs. Der 47-Jährige veröffentlichte nach dem Album »The
Raven that refused to sing«, das auf Edgar
Allen Poes Texten basiert, in diesem Jahr
»Hand.Cannot.Erase«. Inspiriert worden sei
er von einem Dokumentarfilm, erzählt der
Musiker. In diesem geht es um eine Frau,
die fast drei Jahre lang tot in ihrer Londoner
Wohnung lag. Keine alte, einsame Frau,
sondern eine junge, beliebte, attraktive mit
Familie, Freunden und Ex-Geliebten. Vermisst wurde sie aber trotzdem nicht. Für
Wilson symbolisiert dies die »emotionale
Kälte«, die eine Metropole ausstrahlen
kann. Der Musiker hat selbst in der Stadt
Steve Wilson rettet ein
angestaubtes Genre.
gewohnt und sich nie wirklich heimisch
gefühlt. Später zog er aufs Land, und nach
drei Tagen kannte der Briefträger seinen
Namen. Wilsons Welt.
Der Brite hat es geschafft, einem verlachten
Genre auf die Beine zu helfen. Er widersetzt sich der Pink-Floyd-Resterampe und
ignoriert die Bands, die minutenlange Soli
mit Texten über Elfen, Gnome und Einhörner verbinden. Wilson nimmt Progrock
ernst. Ihn reize die Abenteuerlust und Verspieltheit. Kurzum: Musik, die den Hörer
mit auf eine Reise nimmt und Melodien mit
Inhalten verbindet. Zu hören am Dienstag,
19. Januar, in der Alten Oper. K. Al-Khanak
Foto: Naki Kouyioumtzis
Progressiver Rock war mausetot. Niemand,
wirklich niemand, keine Menschenseele
wollte sich bis zur Besinnungslosigkeit gefrickelte Gitarrenriffs anhören. Bis Steve
Wilson kam – Typ Nerd ohne Bart. Der
Mann, der scheinbar von morgens bis
abends nur an Musik denken kann, kommt
auf Tour und zeigt, dass Progrock wieder
sexy ist.
Jedoch sollte man dem Briten gegenüber
nicht erwähnen, dass man glaubt, er spiele
Progrock. Denn nach eigenem Bekunden
unterscheidet Wilson nur zwischen langweiliger und aufregender Musik. Und dass
alles, bei dem er die Finger im Spiel hat,
zur zweiten Kategorie gehört, sollte auch
dem letzten Musikliebhaber aufgefallen
sein. Da wäre zum einen seine Band Porcupine Tree. Schnörkellos und gleichzeitig
verspielt rocken die Musiker, als gebe es
kein Morgen. Die Songs verströmen eine
angenehm luftige Melancholie, sind tanzbar, können aber genauso gut abends auf
dem Ohrensessel mit einem Glas Wein
gehört werden, immer auf der Suche nach
einer neuen Nuance im Song. Dann wäre
da Blackfield, eine Band, die Wilson zusammen mit dem israelischen Popmusiker
Aviv Geffen gegründet hat. Melancholischharmonischer Pop/Rock, der sich nicht vor
einer politischen Botschaft scheut. Nicht zu
vergessen die legendäre Zusammenarbeit
mit den Königen des progressiven Metals,
Opeth. Mit deren Kopf, Mikael Akerfeld,
macht Wilson unter dem Namen Storm
Corrosion experimentelle, düstere Musik,
die fast schon orchestral ist.
Als ob der Mann unter chronischer Langeweile leiden würde, stürzt er sich immer
wieder in weitere Projekte. Wilson ist Komponist, Arrangeur, Texter, Produzent, Remixer und Restaurator historischer Rockalben
von Bands wie Yes, King Crimson oder Simple Minds. Außerdem besitzt er ein eigenes
Label, auf dem sich alle möglichen Sounds
und Stile finden. Vertrieben werden die
Tonträger in Kleinstauflagen.
1/2016 streifzug 21
Am Main
Etablierte Newcomerin
Bis vor wenigen Jahren war Ellie Goulding nur Insidern bekannt, die die Britin wegen ihrer
Symbiose aus Folk und Pop liebten. Mittlerweile gehört sie zu den großen Frauen des Pops,
hat etliche Titel an der Spitze der Charts platzieren können. Ihr Pfund: die für den Popzirkus
ungewöhnliche Stimme. Jetzt kommt sie nach Frankfurt.
Die 28-jährige Britin Ellie Goulding zählte
bereits mit ihrem Debütalbum »Lights« zu
den hoffnungsvollsten Newcomern der britischen Folk- und Popmusik. Bereits vor Veröffentlichung auch nur eines Songs wurde sie
mit zwei der renommiertesten Vorboten für
eine internationale Karriere geehrt: einem
Brit Award und dem Titel »BBC Sound
2010«. Mit »Lights« stieg ihr Stern auf globaler Ebene rasant. Es nahm die Spitzenposition der UK-Charts ein und verkaufte sich
mehr als 1,6 Millionen Mal. 2012 folgte ihr
zweites Album »Halcyon«, das unmittelbar
an die Erfolge des Debüts anknüpfte und
Goulding in den USA mit einer Top 10-
Platzierung den endgültigen Durchbruch bescherte. Seither zählt sie zu den Topstars unter den globalen, weiblichen Solokünstlern,
mit mittlerweile mehr als sechs Millionen
verkauften Alben und über 15 Millionen
abgesetzten Singles. Ende Juli schloss Ellie
Goulding die Arbeiten zu ihrem dritten
Album ab.
Bereits im Alter von 14 schrieb sie erste, vom
traditionellen Folk inspirierte Songs und erlernte das Gitarren-, Bass- und Schlagzeugspiel. Während ihrer Zeit an der Universität
tauchte sie in die elektronische Musik und
Studioproduktion ein und entwickelte auf
diesen beiden Säulen ihren eigenen Stil. Die
BBC umschrieb diesen Sound als »Wohngemeinschaft aus Kate Bush, Björk und Stevie
Nicks im Londoner Stadtteil Shoreditch, nur
eine Spur ausgewogener«. Prompt wurde der
jungen Songwriterin der Titel »BBC Sound
2010« verliehen. Auch die Brit Awards ehrten
die Sängerin mit ihrem »Critics’ Choice
Award«. Sie ist damit nach Adele erst die
zweite Künstlerin, der diese Doppelauszeichnung zum Karrierenstart zuteil wurde.
Das Interesse an ihrer Musik hat seinen
Grund. Goulding hat aus der Melange von
klassischen Folk-Kompositionen und Elektronik-Elementen eine neue Nische moderner
Popmusik erschaffen. Dabei bedient sie sich
Veranstaltungen in Frankfurt
Samstag, 2. Januar
Detlef Simon
Wir kennen den Kabarettisten noch nicht.
Aber der Titel seines Programms ist so gut,
dass die Show kein Reinfall sein kann. Vertrauen auch Sie auf »Übersinnlose Fähigkeiten«.
➛ 20.00 Die Käs
Montag, 4. Januar
Wladimir Kaminer
Kaminer auf Lesereise ist immer ein Vergnügen.
Am liebsten stellt er Texte vor, die noch gar
nicht veröffentlicht, sondern manchmal erst
wenige Stunden vor dem Auftritt entstanden
sind. Sein Motto: »Das Leben ist (k)eine Kunst«.
➛ 20.00 Batschkapp
Mittwoch, 6. Januar
Blues Brothers
»Die Band, Elwood, die Band! Wir bringen
die Band wieder zusammen!« Müssen wir
22 streifzug 1/2016
noch mehr sagen? Also ab in den Anzug,
Sonnenbrille auf die Nase, Hut auf den Kopf
und »Everybody needs somebody« singen.
➛ 20.00 Jahrhunderthalle
Samstag, 9. Januar
Deine Freunde
Hip Hop für Kinder? Erste Reaktion: Das ist
jawohl nicht ernst gemeint. Doch, und es ist
gar nicht so blöd. Elektropop und Technobeats treffen auf soliden Rap mit kindgerechten, intelligenten Texten.
➛ 16.30 Mousonturm
Sonntag, 10 Januar
Urban Priol
Auch in diesem Jahr blickt Urban Priol mit
spitzer Zunge wieder zurück auf die politischen und gesellschaftlichen Themen in
Deutschland. Vorsicht: Ausverkauftgefahr!
➛ 19.00 Jahrhunderthalle
Mittwoch, 13. Januar
Jan Costin Wagner
Mit seinen in Finnland spielenden Psycho­
krimis hat sich der in Frankfurt lebende Autor
ein großes Lesepublikum erschrieben. Seine
Romane sind in 14 Sprachen übersetzt worden. Nun stellt er einen Band mit acht Erzählungen vor, die von der dunklen Seite und verbrecherischen Handlungen handeln.
Titel: Sonnenspiegelungen.
➛ 20.00 Romanfabrik
Samstag, 16. Januar
Die Kassierer
Die Kassierer statt des dankenswerterweise zurückgetretenen Xavier Naidoo für Deutschland
beim Eurovision Song Contest? Bitte, bitte,
lieber Musikgott, lass dieses Szenario Wirklichkeit werden! Wir werden dafür auch zukünftig
in dieser Rubrik nie wieder über Musik lästern,
die wir nicht mögen. Ehrlich. Das ist hiermit mit
Brief und Siegel hoch und heilig versprochen.
➛ 19.30 Batschkapp
Am Main
des Computers ebenso wie ungewöhnlicher
Instrumente wie Harfe und Theremin. Ergänzt durch einen eigenwillig lakonisch wirkenden, signifikanten Gesang entwickelte
die Interpretin damit einen Stil, der traditionelle Folkmusik und moderne Studiosounds
miteinander verbindet. Jedes Element ihrer
Arbeit ist durchdacht und ausformuliert. Sie
komponiert nicht nur alle Songs, sondern
spielt die meisten Instrumente selbst ein und
fungiert stets als Co-Produzentin. Es ist
gerade diese Selbstkontrolle, die ihre Arbeit
erfolgreich macht.
Ende 2012 erschien ihr zweites Album
»Halcyon«, das sie in einem neuen Licht
präsentiert. Die elektronischen Bestandteile
wurden zurückgefahren zugunsten eines
warmen, analogen, häufig vom Piano ge­
tragenen Klangs. Auch auf »Halcyon« findet
man eine Musikerin, die ganz auf die Kraft
ihres eigenen Stils setzt. Mit der Single »Love
Me Like You Do« vom Soundtrack zu der
Verfilmung der Schmonzette »Fifty Shades of
Grey« gelangen ihr zahlreiche Rekorde: Unter anderem jener für den weltweit meist gestreamten Song innerhalb von einer Woche
mit über 15,5 Millionen Streams. Zudem ist
der Song mit sechs Wochen an der Spitzenposition der erfolgreichste Titel einer
britischen Solokünstlerin in den deutschen
Charts seit über 50 Jahren.
bf
Pohlmann
»Ich glaube, Musik ist live immer dann magisch, wenn sich die Musiker in ihr zurücklehnen und alle Kontrolle über sich abgeben.«
Gut gesagt, Herr Pohlmann, der seine Konzerte
»unplugged« auf die Bühne bringt.
➛ 20.00 Brotfabrik
Dienstag, 19. Januar
Steven Wilson
Der König des Progrocks kommt auf Tour. All
diejenigen sollten hinhören, die auf vertrackte Melodien stehen, aber gleichzeitig
nichts gegen einen guten alten Rocksong haben, der direkt auf die Zwölf geht.
➛ 20.00 Alte Oper
Simon Zawalinski
Was wäre Frankfurt ohne Kiosk? Seelenlos vermutlich. Diesen Eindruck jedenfalls machen
die Geschichten von Zawalinksi über den
Hausmeister Chomik, Freya, Heini und das
Etablissement in der Seitengasse.
➛ 20.00 Romanfabrik
Bild: bf
Donnerstag, 21. Januar
Thees Uhlmann
Jetzt fängt der Typ von Tomte auch noch an
zu schreiben! Hilfe? Von wegen! Thees Uhlmann macht nicht nur klasse Musik, sondern
hat auch als Autor etwas zu sagen. Er stellt
seinen ersten Roman »Sophia, der Tod und
ich« vor. Klar, unter existenziellen Themen
geht’s bei ihm nicht.
➛ 20.00 Brotfabrik
Joco
Die in Hamburg lebenden Schwestern
machen Indiepop, der von bildgewaltigen
Texten lebt.
➛ 21.00 Mousonturm
Samstag, 23. Januar
Manowar
Für die einen sind sie alberne, angegraute
und langhaarige Kuttenträger, für die anderen
die härtesten und vor allem lautesten Jungs
der Welt. Wir halten uns aus der Diskussion
heraus und kündigen das Konzert nur diplomatisch an.
➛ 20.00 Jahrhunderthalle
Montag, 25. Januar
Ellie Golding
Die Britin hat mal durchaus hörenswerten
Folk gemacht, den sie mit elektronischen
Elementen bereichert hat. Dann schaffte sie
es in die Charts und macht heute Pop der
Marke 08/15. Das kann man finden, wie man
will. Erfolgreich ist sie jedenfalls damit.
➛ 20.00 Jahrhunderthalle
Samstag, 30 Januar
Paul Kalkbrenner
Es soll Menschen geben, die bei dem Namen
ausflippen und tanzen, tanzen, tanzen. Für sie
ist auch diese Ankündigung.
Sympathisch: Der Elektroniker sieht sich eher
als Handwerker denn als Künstler.
➛ 20.00 Jahrhunderthalle
1/2016 streifzug 23
Blick in die regiOn
Halsbrecherisch,
verrückt, komisch,
magisch
Das 14. Internationale Neujahrs-Varieté
im Jugendstil-Theater Bad Nauheim
steht vor der Tür. Der streifzug stellt die
Künstler vor.
»Verrückt« mag er sein, sicherlich aber
nicht lebensmüde: Der Schweizer Freddy Nock, den man ohne Übertreibung
als »Wahnsinnsartist« bezeichnen kann.
Einige Gipfel Europas ist er bereits emporgelaufen … auf dem Hochseil und
ohne Absicherung! Ganz so schwindelerregend hoch wird er bei seinem Auftritt im Dolce-Jugendstil-Theater zwar
nicht als Luftikus auftreten – aber seine
zehnminütige Show hat es in sich:
Sprünge, Lauf mit verbunden Augen,
Abfaller: Nichts für schwache Nerven.
Freddy Nock ist einer von 42 Artisten
aus 14 Nationen, die beim Internationalen Neujahrs-Varieté der OVAG vom
8. bis 31. Januar 2016 auftreten. Bereits
24 streifzug 1/2016
zum vierzehnten Mal präsentiert der
kommunale Energieversorger diese
Show der Superlative in dem einhundert Jahre alten Theatersaal, der siebenhundert Besucher fasst … und hat damit
eine wahre Erfolgsgeschichte geschrieben: Kamen zur Premiere seinerzeit
zu einer Show siebenhundert Besucher,
sind es mittlerweile in einer JanuarSaison bei 40 Shows knapp 30 000
Zuschauer.
Nicht unbedingt gewöhnlich in einer
Zeit, in welcher die Menschen mit
Attraktionen und vermeintlichen Sensationen überschüttet werden. »Neben
diesem Ambiente ist ein Grund für
unseren Erfolg sicherlich die Zusam-
menstellung des Programmes«, glaubt
Andreas Matlé, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der OVAG und dort auch
zuständig für das Varieté. »Ein Mix aus
klassischen und modernen Acts, junge
und erfahrene Artisten, Solisten, Duos
und große Gruppen, Schnelligkeit,
romantische Darbietungen, Kraft und
Balance, Jonglage, Comedy, Zauberei.«
Wichtig bei einem dreistündigen
Programm: »In keinem Moment soll für
das Publikum Langeweile aufkommen.«
Die ist auch beim Aufgebot für den Januar ausgeschlossen. Neben Freddy
Nock sind die Gruppe Vadim Shaguine
aus Russland am sieben Meter hohen
Perche-Mast und der Mexikaner Alain
Blick in die regiOn
Alegria am schwingenden Trapez zuständig für die Abteilung »Atemstocker«.
Grazie und Poesie verkörpern die neunköpfige Gruppe Xingjiang aus China, die
Pyramiden mit ihren Körpern bauen, Geraldine Philadelphia aus Deutschland mit
einer einzigartigen Mischung aus HulaHoop und Reifenjonglage und das Duo
Capilar aus Kuba, das sich auf die alte
Tradition des Zopfhangs versteht.
Anaelle Molinario aus Paris verbiegt sich
zum Lachen komisch, das Duo Meleshin
aus Moskau rollt halsbrecherisch auf zwei
Rola-Rola-Brettern, die Quiddlers aus den
USA reißen das Publikum mit musikalischen Persiflagen von den Sitzen. Ein völlig
neues Genre verkörpert Daniel Golla
(Deutschland) mit seinem Kunstflieger,
eine alte Kunst beherrscht er wie kein
Zweiter: Der »König der Taschendiebe«,
Charly Borra aus Österreich. Tänzerisch
begleiten die Vegas Show Girls durch das
Programm, in Wort und mit Zauberei der
Magier Topas.
Glänzender Abschluss: Leosvel und Diosmani aus Havanna, ausgezeichnet für ihre
Kür beim Internationalen Zirkusfestival
von Monte Carlo mit dem Silbernen
Clown am vertikalen Mast. Da nimmt das
Staunen kein Ende, wenn Leosvel horizontal an dem Mast hängt und sein Partner einen Handstand auf seiner Rippe hinlegt …
Karten zwischen 28 und 32 Euro im Internet unter www.adticket.de und telefonisch
unter 0 60 31/68 48-11 13.
Auf Wunsch können im Restaurant vor
oder nach den Show kulinarische
Angebote gebucht werden: 0 60 32/30 30.
Fotos: bf/Fotolia (abbiesartshop)
1/2016 streifzug 25
Sport
Das neue
Wetzlarer Dreigestirn
im DHB-Trikot
»Richtig Bock« habe er, sagt Steffen Fäth von der HSG Wetzlar. »Vor allem weil zwei meiner
Teamkollegen wohl auch mit dabei sein werden.« Gemeinsam mit Andreas Wolff und Jannik
Kohlbacher nimmt der Rückraumspieler des Handball-Bundesligisten an der Europameisterschaft
2016 in Polen teil. Dass gleich drei Spieler der Mittelhessen mit von der Partie sind, ist etwas
Besonderes, keinesfalls aber ein Novum. Der streifzug hat ein bisschen in der Vergangenheit
gekramt sowie in die Zukunft geblickt und dabei festgestellt: Wir haben auch Bock.
Denn dass ein Trio des mittelhessischen Bundesligisten zu einer Großveranstaltung gefahren ist, ist noch
gar nicht so lange her. Bei der Weltmeisterschaft 2013 in Spanien durften sich Tobias Reichmann, Kevin
Schmidt und Steffen Fäth das Trikot
der DHB-Auswahl überstreifen. Ohne
Frage ein besonderer Moment für Spieler und Verein. Jetzt, knapp drei Jahre
später, wird erneut ein Dreigestirn die
26 streifzug 1/2016
F­ arben der HSG auf internationaler Bühne
vertreten: Torhüter Andreas Wolff, Kreisläufer Jannik Kohlbacher und – wie 2013 –
Rückraum-Shooter Steffen Fäth.
Fä
S t e ff e n
Manche Dinge ändern sich nie. Andere hingegen schon. Und wieder andere kehren in
schöner Regelmäßigkeit zurück. So wie im
kommenden Januar. Dann ist mal wieder
Zeit für ein großes Handball-Event. Am 15.
beginnt die Europameisterschaft in Polen.
Gut zwei Wochen werden 16 Nationen um
Tore und Punkte kämpfen, darunter auch
die Auswahl aus Deutschland. Mit d
­ abei
sind drei Spieler der HSG Wetzlar. Moment, gleich drei Spieler? Da war doch
was. Richtig.
th
»Ich freue mich riesig über die Nominierung und habe richtig Bock auf das Turnier«, sprudelt es aus Fäth heraus, der eine
Schlüsselrolle im Rückraum der Nationalmannschaft von Bundestrainer Dagur
­Sigurdsson einnehmen soll. Der 25-Jährige
hat in den letzten Jahren unter Vereinscoach Kai Wandschneider eine beacht­
liche Entwicklung hingelegt. Früher
häufig nur auf seine Wurfgewalt reduziert und wegen seiner sensiblen
Art kritisiert, hat sich der gebürtige
Frankfurter mittlerweile zu einem
mental stabilen Leistungsträger
und verkappten Spielmacher
auf der halblinken Position gemausert. Die Einladung für den
1,94 Meter großen Rechtshänder war unumgänglich.
Trotzdem schwingt in den Äußerungen des jungen Familienvaters
auch etwas Vorsicht und Zurückhaltung mit. »Ich hoffe natürlich,
spOrt
Doch dort hat er
den Bundestrainer
Ab dem 28. Dezember startet für ihn, seine
beiden Vereinskollegen und den restlichen
DHB-Tross, die Vorbereitung auf das
Turnier. Dann trifft sich die Auswahl zu
einem ersten Kurzlehrgang in Berlin, ehe
über Silvester und Neujahr frei ist.
Am 5. Januar steht das erste von drei Testspielen an. Gegner in Stuttgart wird Tunesien
sein.
Am 9. gibt die Nationalmannschaft ein
Gastspiel im nordhessischen Kassel, quasi
vor der Haustür. Eine gute Gelegenheit für
alle Handball-Verrückten, die knapp 90-minütige Fahrt auf sich zu nehmen und sich
live vor Ort auf das Turnier in Polen einzustimmen. Gegner wird dann Island sein, auf
das die DHB-Auswahl einen Tag
später in Hannover noch
einmal treffen wird.
Spätestens diese
heiße Phase der
Vorbereitung
wird dafür
sorgen,
dass nicht
nur Steffen Fäth
»richtig
Bock«
hat.
Denn
manche
Dinge
ändern
sich zum
Glück nie.
Ja n
ni
k
hlb b ac her
Die wohl größte Überraschung im Aufgebot
von Sigurdsson stellt derweil Jannik Kohlbacher dar. Nicht, weil es der gerade einmal 20-Jährige leistungsmäßig nicht verdient
hätte, keineswegs.
Sondern weil der junge
Kreisläufer gerade
einmal ein halbes
Jahr in der Bundesliga auf
dem Buckel
hat und lediglich beim
zuletzt ausgetragenen
Supercup internationale
Luft schnuppern durfte.
mit couragierten Auftritten von sich überzeugt. Vereinstrainer Wandschneider weiß
warum: »Er hat eine andere Spielweise als
zum Beispiel Erik Schmidt oder Hendrik
Pekeler. Er ist etwas kleiner, aber unglaublich schnell. Fast wie ein Kugelblitz«,
kommt der 56-Jährige ins Schwärmen.
Sigurdsson wäre demnach gut beraten, den
Youngster in den 15er-Kader zu berufen,
doch von den drei Wetzlarern ist wohl
Kohlbacher der Wackelkandidat. Unabhängig von der endgültigen Entscheidung ist es
für den gebürtigen Bensheimer ein Riesending, nominiert worden zu sein.
Ko
Die deutschen Vorrundenspiele
der Gruppe C in Breslau
f
Diese Entscheidung sorgte in der HandballFachwelt für viel Gesprächsstoff: Kann man
die langjährige Nummer eins der Nationalmannschaft einfach so zum Backup degradieren. Man kann. Und gemessen an den
Leistungen in der Bundesliga hatte Trainer
Sigurdsson fast keine andere Wahl. »Er war
in meinen Augen nicht so stabil wie die anderen zwei«, begründete der Isländer seinen viel diskutierten Beschluss. »Das ist eine Entscheidung für Carsten und Andreas
as
o lf
Das Gleiche gilt für Schlussmann Andreas
Wolff, der nach der WM in Katar 2015 auch
dieses Mal wieder mit dabei ist. Allerdings
unter anderen, für den jungen Keeper
positiveren Vorzeichen. War er im Januar
dieses Jahres hinter Silvio Heinevetter und
Carsten Lichtlein noch als Nummer drei mit
nach Doha gereist, hat er in diesem Jahr
den Berliner Keeper Silvio Heinevetter
verdrängt. Ein Platz im 15er-Kader ist so gut
wie sicher.
16. Januar, 18.30 Uhr vs. Spanien
18. Januar, 20.30 Uhr vs. Schweden
20. Januar, 17.15 Uhr vs. Slowenien
und nicht gegen Silvio
Heinevetter.«
Wolff selbst, der
in Wetzlar eine
unfassbare
Entwicklung
genommen
hat, ist
voller
Vorfreude
auf das
Großevent:
»Wenn
man
schon ein
paar Länderspiele absolviert, möchte
man natürlich
auch bei solch großen Turnieren dabei
sein. Die Nominierung ist
ein weiterer Schritt in die richtige
Richtung«, sagt der ehrgeizige Schlussmann, der die HSG spätestens 2017 verlassen und sich dem deutschen Rekordmeister
THW Kiel anschließen wird.
A n dr e
W
nachher auch unter den
18 EM-Fahrern zu
sein«, sagt Fäth, der
sich seines endgültigen Tickets
nach Polen
noch nicht
zu 100 Prozent sicher
ist. Denn
bisher steht
er mit seinen beiden
Teamkollegen »nur«
im 17erKader des
Bundestrainers.
Dieser muss sein
Aufgebot bis zum
15. Januar auf
15 Mann reduzieren.
Hinzukommen drei Reservespieler, die während des Turniers im
Austausch mit anderen Akteuren in den
Kader berufen werden können. Oder eben
auch nicht. Doch dass Fäth nicht zu den
ersten 15 gehört, ist kaum vorstellbar.
Der Modus
Die Vorrunde wird in vier Gruppen à vier Mannschaften gespielt, die besten
drei jeder Gruppen ziehen in die Hauptrunde ein. Aus diesen bestreiten die
jeweils besten zwei Teams im Kreuzvergleich die Halbfinals. Die Sieger ziehen
ins Finale am 31. Januar in Krakau ein.
1/2016 streifzug 27
wein des MOnats
Vinothek
in
Wedes
Monats
Alois Lageder,
»Cabernet Riserva«,
Südtirol, 2010,
13 Prozent Alkohol, 14,95 Euro,
Bezug über die Weinrebe
in Gießen, Tel. 06 41/97 04 04
Casino Cassis
Südlich von Bozen, im verträumten Dörfchen Margreid, liegt die Tenuta von Alois
Lageder. Er hat hier Anfang der 90er Jahre
seine lokale Vorreiterrolle genutzt, um
Schritt für Schritt an Renommee zu gewinnen. Heute gilt der 64-Jährige als
Meister der Südtiroler
Weine.
Lageder füllt pro Jahr fast
anderthalb Millionen Flaschen ab und darf dennoch
nicht Massenproduzent gescholten werden. Im Gegenteil: Er setzt in seinem
umfangreichen Sortiment
auf Nachhaltigkeit, oder wie
er selber sagt: »Unsere Arbeit richtet sich nach den Zyklen und
Kräften der Natur – vom Pflanzen der
Rebe über den Zeitpunkt der Lese bis hin
zur Reifung und zum Ausbau des Weins.«
Als bezahlbares Vorzeigegewächs aus
dem Barrique-Keller firmiert die »Cabernet Riserva«, Jahrgang 2010, die aufgrund
ihrer Ausgewogenheit zurzeit besonders
viel Freude bereitet.
sik
Muzum
Im Glas kirschrot. In
der Nase schwarze
Johannisbeere, Süßholz, Pfeffer, Blaubeere und Kirsche. Am
Gaumen
bei mittlerer Textur wunderbar
fruchtig (Cassis), weich und
bestens balanciert, das Tannin
hat bereits eine feine Mürbe
erreicht, die Säure präsentiert
sich subtil integriert und harmoniert mit der Vanillenote aus
dem 18-monatigen HolzausWeinautor
bau. Das gut gewürzte Finale
z
Mer
Manfred
verfügt über eine stolze Länge.
Dank der »Riserva«, ein Mischsatz
aus Cabernet Sauvignon und Cabernet
Franc, gewinnen Genießer im Casino Cassis
mit jedem Schluck vollmundigen Fruchtgeschmack. Zu dunklen Fleischgerichten aus
dem Bräter, Schaschlikspießen oder delikatem Hartkäse ist dieser Stoff eine Bank.
Alois Lageder zeigt im kleinen Südtirol, wie
große Weine mit Erinnerungspotenzial
entstehen.
Zum Casino Cassis den »Casino
Royal«-Song des ersten BondStreifens mit Daniel Craig. Chris
Cornell singt »You know my name« –
einen der meistunterschätzten und zugleich
besten Bond-Hits.
Wein
Schreiben Sie an
Manfred Merz:
[email protected]
Sperrsitz
Ein Atem
Drama um eine Mutter und ihr schwangeres Kindermädchen – Start: 28. Januar
Die junge Griechin Elena (Chara Mata
Giannatou) hofft den Problemen in ihrem
Land entfliehen und eine neue Zukunft in
Deutsch­land aufbauen zu können. Doch
ihre Pläne und die Suche nach Sicherheit
und Arbeit werden schon bald erschwert,
als sie erfährt, dass sie schwanger ist. Dennoch gelingt es ihr in ihrer neuen Wahl­
heimat Frankfurt recht schnell, einen Job als
Kindermädchen bei Tessa (Jördis Triebel)
und Jan (Benjamin Sadler), einem wohl­
habenden Pärchen, zu bekommen. Deren
Tochter Lotte ist anderthalb Jahre alt und
nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kommen alle gut miteinander aus. Als Elena
Lotte eines Tages jedoch für einen Moment
aus den Augen lässt und das kleine Mädchen daraufhin spurlos verschwindet, flieht
die verzweifelte Griechin zurück nach
Athen. Während die Ausnahmesituation
Lottes Eltern geschockt zurücklässt und bei
ihnen einige Beziehungsprobleme zutage
fördert, entscheidet sich Tessa schließlich
dazu, Elena nachzureisen und sie aufzuspüren, um so hoffentlich auch dem Auffinden
ihrer Tochter näherzukommen.
Gewinnspiel
Der streifzug verlost mit den Gießener K
­ inos 3x 2 Tickets für eine Vorstellung des Films »Ein Atem«. Wer
den Film sehen möchte, sollte bis
zum 21. Januar eine Karte mit dem
Kennwort »Kino« an streifzug,
Mar­burger Straße 20, 35390 Gießen
oder eine Mail an gewinnspiel@­
mdv-online.de s­ enden.
1/2016 streifzug 29
Sperrsitz
Neu im
Gießen
Kinocenter Gießen
Bahnhofstraße 34, Telefon 06 41/7 21 08
Kinopolis Gießen
Ostanlage 43–45, Telefon 06 41/5 65 57 89
Kommunales Kino Jokus
Ostanlage 25 a, Telefon 06 41/3 06-24 95
Grünberg
Bismarckstraße 10, Telefon 0 64 01/68 69
Lich
Kino »Traumstern«
Gießener Straße 15, Telefon 0 64 04/38 10
Kino
The Revenant –
Der Rückkehrer
Basierend auf einer wahren Begebenheit – Start: 6. Januar
Weitere Kino-Tipps
finden Sie täglich in der Gießener Allgemeine
Zeitung oder auf unserer Internetseite unter
www.giessener-allgemeine.de/kino.
Vorhang auf
in den Gießener Kinos!
KINOPOLIS Gießen
Film ab 28.01.2016 im Kino!
Preview und double feature am
27.01.2016 – der vorverkauf läuft!
KINOCENTER Gießen
24.01.2016 16:00 Uhr DER WIDERSPENSTIGEN
ZÄHMUNG LIVE
13.03.2016 16:00 Uhr SPARTAKUS
10.04.2016 17:00 Uhr DON QUIcHOTTE LIVE
Mehr Infos unter www.tanzimkino.de
KINOPOLIS
Ostanlage 43-45 • 35390 Gießen
Kinocenter • Bahnhofstraße 34 • 35390 Gießen
Roxy • Ludwigsplatz 4 • 35390 Gießen
Kinocenter
Heli • Frankfurterstraße
34 • 35390
Gießen
Bahnhofstraße
34 • 35390
Gießen
Mehr Infos im Kino und unter www.die-giessener-kinos.de
www.kinopolis.de
30 streifzug 1/2016
In den 1820ern zieht der legendäre Trapper Hugh Glass (Leonardo DiCaprio)
durch die Weiten der USA, ist mit einer
von Captain Andrew Henry (Domhnall
Gleeson) angeführten Expedition dabei,
den Missouri River zu erforschen. Am
Fluss hat er einen unachtsamen Moment
– den ein Grizzly ausnutzt, ihn übel zuzurichten. Glass schwebt in Lebensgefahr.
Seine Begleiter, unter ihnen Glass’ engster
Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy)
und der junge Jim Bridger (Will Poulter),
glauben nicht, dass er den Vorfall überleben wird und als sie dann Ureinwohner
in der Nähe ihres Lagers erspähen, fackeln sie nicht lange. Sie nehmen dem
Schwerverwundeten Gewehr, Messer und
seine weitere Ausrüstung ab und überlassen ihn sich selbst. Aber überraschend
überlebt Glass doch – und schwört allen
Begleitern Rache, die ihn zurückgelassen
haben. Auf der Suche nach ihnen
schleppt sich der verletzte Abenteurer
durch die eisige Bergwelt.
Sperrsitz
The Danish Girl
Tragödie um die wohl erste Geschlechtsumwandlung –
Start: 7. Januar
Der dänische Landschaftsmaler Einar Wegener (Eddie Redmayne)
führt mit seiner Frau Gerda (Alicia Vikander), ebenfalls Malerin,
ein bewegtes Künstlerleben im Kopenhagen der Zwanzigerjahre.
Die Ehe der beiden ist glücklich, bis Einars Leben eines Tages eine
grundlegende Änderung erfährt: Als Gerdas Modell verhindert ist,
bittet sie ihren Mann, sich von ihr als Frau verkleidet porträtieren
Die dunkle Seite des
Mondes
Deutsche Krimi-Verfilmung – Start: 14. Januar
zu lassen. Einar gelingt die Verkörperung einer Frau so gut, dass
Gerda die Figur völlig begeistert »Lili« tauft und fortan immer
häufiger gemeinsam mit ihrem Mann dieses Rollenspiel auslebt.
Doch für Einar ist Lilli sehr bald mehr als nur eine Rolle, er entdeckt in ihr seine wahre Identität. Er entschließt sich zu einer geschlechtsangleichenden Operation, um fortan als Frau leben zu
können. Doch was bedeutet das für die Ehe der Wegeners?
Urs Blank (Moritz Bleibtreu) ist ein überaus erfolgreicher Wirtschaftsanwalt und als solcher ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft.
Doch trotz des beruflichen Erfolgs und dem privaten Glück mit Frau
Evelyn (Doris Schretzmayer) ist Blank nicht zufrieden: Der Selbstmord eines Geschäftskollegen wirft ihn aus der Bahn. Da tritt die unkonventionelle Lucille (Nora von Waldstätten) in sein Leben, von der
er sich magisch angezogen fühlt und die ihn in ihre Welt entführt: Sie
überredet ihn zu einem Trip auf halluzinogenen Pilzen – mit weitreichenden Folgen. Denn unter Drogen kann Blank seine Aggressionen
und Instinkte nicht mehr kontrollieren, schreckt selbst vor Mord nicht
zurück. Blank braucht dringend ein Gegenmittel, und um es zu finden, zieht er sich in den Wald zurück. Seinen Feinden kommen die
Schwierigkeiten gerade recht: Pius Ott (Jürgen Prochnow), ein Geschäftspartner, hatte schon länger vor, Urs loszuwerden.
The Hateful 8
Showdown inmitten eines Schneesturms – Start: 28. Januar
Irgendwo im verschneiten Wyoming, einige Jahre nach dem Bürgerkrieg: Eine
Postkutsche kämpft sich auf dem Weg zum Städtchen Red Rock durch die Landschaft. An Bord sind der Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell), seine Gefangene
Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) und zwei erst auf dem Weg zugestiegene
Passagiere: der Ex-Soldat und nun ebenfalls als Kopfgeldjäger tätige Marquis
Warren (Samuel L. Jackson) sowie Chris Mannix (Walton Goggins), der angibt,
der neue Sheriff von Red Rock zu sein. Aufgrund eines heftigen Schneesturms
sind sie jedoch dazu gezwungen, in einer Hütte Zuflucht zu suchen. Dort ver­
stecken sich bereits der Mexikaner Bob (Demian Bichir), der undurchsichtige
Oswaldo Mobray (Tim Roth), der Cowboy Joe Gage (Michael Madsen) und der in
die Jahre gekommene Südstaatengeneral Sanford Smithers (Bruce Dern) vor dem
Wetter. Schnell nehmen die Spannungen in der Gruppe von misstrauischen
Raubeinen zu, nachdem man sich anfangs noch bestens unterhalten hat. Und
bald wird klar, dass längst nicht jeder von ihnen die Hütte lebend verlassen wird.
1/2016 streifzug 31
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2015
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