1 Songbuch deutsche Texte, Ostrock … Der Apfeltraum

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1 Songbuch deutsche Texte, Ostrock … Der Apfeltraum
Songbuch deutsche Texte, Ostrock …
Der Apfeltraum
Liebeslied
Gänselieschen
Wer die Rose ehrt
Wie ein Fischlein unterm Eis
Perlentaucher
KLING KLANG
Wir Trafen Uns In Einem Garten
Als ich fortging
Herzensschöner
Breit
Du hast den Farbfilm vergessen
Alt wie ein Baum
Mein Herzblatt was bist du so traurig
Halte durch
Gras
ÜBER 7 BRÜCKEN MUßT DU GEHEN
Albatros
Nie zuvor
An den Ufern der Nacht
Sagen meine Tanten
Gelber Mond
Lieb ein Mädchen
Renft
Renft
Renft
Renft
Karussell
Rosenstolz
Keimzeit
2raumwohnung
Karrussell
Rosenstolz
Keimzeit
Nina Hagen
Puhdys
Gundermann
Gundermann & Seilschaft
Gundermann & Seilschaft
Karat
Karat
Electra
Puhdys
Scirocco-Combo
Karussell
Karussell
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1
Der Apfeltraum
Renft
Hab geschlafen unterm Apfelbaum
und der hing mit Äpfeln voll
als ich träumte einen Apfeltraum in Moll
Alle Äpfel hatten ein Gesicht, jedes weinte bitterlich
und der Apfelbaum der neigte sich zu mir.
Rüttle schüttle mich, Fremder mein Gewicht ist gar zu schwer.
Träume Deinen Traum unterm Apfelbaum doch hinterher
Kam ein Vogel, flog auf einen Ast
und er war die Goldmarie
aus dem Märchen "Mein Freund aufgepaßt" sprach sie:
"Dieser Baum gehört dem alten Mann aus dem Häuschen nebenan.
Wenn Du kannst, denn es geht ihm sehr schlecht, hilf ihm."
Recke strecke dich ich erwecke dich aus deinem Traum
Stell dich micht so an, hilf dem alten Mann und seinem Baum.
Wachte auf, fast wie ein Trunkenbold,
stellt fest: nur Phantasie
War der Apfelbaum und auch die Goldmarie.
Nahm die Apfel ab, gab sie dem Mann, der schon sieben lange Jahr,
wie er sagte, nicht mehr in seinem Garten war.
Sieben Jahre sind manchmal stumm und blind, mehr als ein Traum,
sprach der alte Mann wohl zum Dank mehr an den Apfelbaum.
2
Liebeslied
Renft
Bleich und uferlos liegt die Liebe bloß
Auf einem Stock irgendwo hängt ihr Rock
Irgendwo auf dem Stein muss ihr Hemdchen sein
Auf einem Stock irgendwo hängt ihr Rock
Irgendwo auf dem Stein muss ihr Hemdchen sein
Hat sich hingestreckt, wo kein Mensch sie weckt.
Hat ihre Schuh' in die Wiese gestellt
und die Spange entfernt, die das Haar falsch hält.
Hat ihre Schuh' in die Wiese gestellt
und die Spange entfernt, die das Haar falsch hält.
Ach wie hat sie satt Falschheit und Verrat.
Gibt alle Schwüre den Vögeln zum Fraß
und den Schlangen, den gibt sie vom bitteren Haß.
Bleich und uferlos liegt die Liebe bloß,
auf einem Stock irgendwo hängt ihr Rock
irgendwo auf dem Stein muß ihr Hemdchen sein.
auf einem Stock irgendwo hängt ihr Rock
irgendwo auf dem Stein muß ihr Hemdchen sein.
Liebste laß uns geh'n, nach der Liebe seh'n.
So wie sie schläft auf dem sandgrünen Moos
aller Sachen entledigt, so bleich und bloß.
Liebste, oder sind Menschenaugen blind?
Finde nur den Rock, Hemdchen, Spange und Schuh'
und die uferlose Liebe...
Finde nur den Rock, Hemdchen, Spange und Schuh'
und die uferlose Liebe...
Finde nur den Rock, Hemdchen, Spange und Schuh'
3
Gänselieschen
Renft
Uns're LPG hat 100 Gänse,
und ein Gänselieschen - das ist meins.
Jeden Morgen ziehn sie auf die Wiese,
100 Gänse und die Hunderteins.
Und alle Bauern bleiben stehen,
wenn dieser Marsch vorüberzieht.
Ich denk' mir schon auf wen sie sehen,
während sie auf ihre Gänse sieht.
Uns're LPG . . .
Den Bauern scheint das zu gefallen,
doch zu sich selber mancher spricht:
"Die 100 Gäns' gehörn uns allen,
warum dann nur die Hunderteins noch nicht?"
Uns're LPG . . .
Doch hinterher auf meinem Trecker,
fahr ich den Traktorist und wach,
das keiner mir mein liebes Lieschen
zu einem Volkseigentum macht.
Uns're LPG . . .
4
Wer die Rose ehrt
Renft
Wer die Rose, wer die Rose ehrt,
der ehrt heutzutage auch den Dorn,
der zur Rose noch da-zugehoert,
noch solang, solang man sie be-droht.
Einmal wirft sie ihn ab,
einmal wirft sie ihn a_________b,
das wird sein, wenn's sein wird
und alle sie lieben.
Wer die Liebe, wer die Liebe ehrt,
der ehrt heutzutage auch den Hass,
der zur Liebe noch da-zugehoert,
noch solang, solang man sie be-droht.
Einmal wirft sie ihn ab,
einmal wirft sie ihn a_________b,
das wird sein, wenn's sein wird
und Mensch ehrt den Menschen.
5
Wie ein Fischlein unterm Eis
Karussell
Wenn ich nicht mehr weiß, was richtig ist
und ich rutsch herum in meinen Schuhen
jeder sagt mir irgendwas, was wichtig ist
Yeah, was ist zu tun?
Wenn ich seh, wie alles Leben sich vergnügt
und nichts von den nahen Wüsten weiß
fühl ich mich, derweil sich Welt ums Leben lügt
wie ein Fischlein unterm Eis
Refrain:
So, als wenn ich nicht dazugehör
So, als ob ich nicht mit ihnen reis
So, als wäre ich in allem nicht mehr
als ein Fischlein unterm Eis
Wenn der Lehrer und der Vater sich
um mich reißen und dabei nicht ruhn
Und ein jeder sagt, er wäre gut für mich
Yeah, was ist zu tun?
Wenn es eine Liebe für die Seele gibt
und der Leib liebt eine andre heiß
häng ich da und bin auf einmal ungeliebt
wie ein Fischlein unterm Eis
Refrain
Als ein Fischlein unterm Eis
6
Perlentaucher
Rosenstolz
A
C#m
Zieh mich tief zu Dir ins Wasser
E
A
hauch mir Leben ins Gesicht
C#m
keine Lust nur Luft zu atmen
D
E
und ohne Dich da geht es nicht
Hm
E
Und jetzt stehn wir vor dem Abgrund
A
D
woll'n den Boden nicht mehr spür'n
A
F#m
nur ein Schritt nach vorn zum Leben
C#m
E
egal wie es passiert
A C#m
D
E
Perlentaucher - nimm mich mit auf Deine Reise
A C#m
D
E
Perlentaucher - ganz egal wie tief
D
F#m
und wenn wir keine Luft mehr kriegen
C#m
F#m
wenn die Wellen uns besiegen
A
weiß ich doch
Hm
A
wir hab'n die Perlen uns verdient
A
C#m
Jeder Kuss schmeckt nach Verlangen
E
A
und kein Wort muss ich erklär'n
C#m
nur mit Dir kann ich erleben
D
E
mich am Dasein ganz verzehrn
Hm
E
Hör nicht auf mit mir zu tauchen
A
D
lass nicht los, nicht heute Nacht
A
F#m
nur ein Schritt nach vorn zum Leben
C#m
E
egal wie es passiert
--Instrumental-3 x (fade)
A
C#m
D
E
7
Perlentaucher - nimm mich mit auf Deine Reise
A C#m
D
E
Perlentaucher - ganz egal wie tief
D
F#m
und wenn wir keine Luft mehr kriegen
C#m
F#m
wenn die Wellen uns besiegen
A
weiß ich doch
Hm
A
wir hab'n die Perlen uns verdient
8
KLING KLANG
Keimzeit
C
G
1. Ich steck dir die halbe Tuete Erdnuschips
F
C
in deinen - zuckersuessen Mund
C
G
find dich in einem Comicheft wieder
F
C
fotografier dich bunt
C
G
Graffitis machen graue Waende lebendig
F
C
ich wuenschte ich koennt das auch
C
G
doch wenn ich ueberleg was ich nun wirklich kann
F
C
seh ich, dass ich zu nichts taug
C
G
Ref: Kling, Klang, du und ich
F
C
die Strassen entlang (2x)
C
G
2. Fuer diesen Augenblick dich in die Kamera zu kriegen
F
C
haut mal wieder nicht hin
C
G
komm und lass uns heute noch nach England fliegen
F
C
God save the Queen
C
G
An der Westkueste dann die Promenade runter
F
C
wo schon der Kapitaen wartet
C
G
Guten Tag, zweimal bis nach Feuerland bitte
F
C
das Schiff ist leicht entartet
C
G
F
G C
3. Bloss von hier weg, soweit - wie moeglich
C
G
F
bis du sagst, es ist Zeit
G
C
wir muessen aus Feuerland zurueck
C G
F
C
nach Hause - im Wienerwalzerschritt
R / Str 2 / R
9
Wir Trafen Uns In Einem Garten
2raumwohnung
Intro: 1,2,3,4 - F E
C
Am
Wir trafen uns in einem Garten wahrscheinlich unter einem Baum.
F
E
oder wars in einem Flugzeug, wohl kaum, wohl kaum.
C
Am
es war einfach alles anders, viel zu gut für den Moment,
F
E
wir waren ziehmlich durcheinander und haben uns dann bald getrennt.
C
Am
komm doch mal für einen Kuchen, später gehn wir in den Zoo,
F ~~ E
und dann lassen wir uns suchen, übers Radio.
F
E
ich weiß nicht ob du mich verstehst oder ob du denkst ich spinn ,
E~
weil ich immer wenn du nicht da bist, ganz schrecklich einsam bin
Am
F
dann denk ich mal was andres als immer nur dich
G
C
denn das viele an dich denken bekommt mir nicht.
Am
F
Am nächsten Tag bin ich so müde, ich pass gar nicht auf,
E
und meine Freunde finden, ich seh fertig aus
C
Es hat seit tagen nicht geregnet
Am
es hat seit wochen nicht geschneit
F
E
der Himmel ist so klar und die Straßen sind breit
C
Am
is das Leben wie ein spielfilm, oder gehts um irgendwas
F
E
wir haben jede Menge Zeit und du sagst:" na ich weiß nicht, stimmt das?"
F
E
fahr doch mit mir nach Italien, wir verstehn zwar kein Wort,
E~~~
aber lieber mal gar nichts verstehn als nur bei uns im Ort
Am
F
dann denk ich mal was andres als immer nur dich
G
C
denn das viele an dich denken bekommt mir nicht.
Am
F
Am nächsten Tag bin ich so müde, ich pass gar nicht auf,
E
10
und meine Freunde sagen, Mann, siehst Du fertig aus
C
Am
Alle fenster mit gardinen, ich geh alleine durch die Stadt,
F
E
ich frag mich ob mich jemand liebt und meine telefonnummer hat.
F
E
warum immr alle Fehrnsehn, das macht doch dick.
E~~~
ich stell mir vor, ich wär ein Fuchs in einem Zeichentrick.
Am
F
dann denk ich mal was andres als immer nur dich
G
C
denn das viele an dich denken bekommt mir nicht.
Am
F
Am nächsten Tag bin ich so müde, ich pass gar nicht auf,
E
und meine Freunde sagen, Mann, siehst Du fertig aus
11
Als ich fortging
Karrussell
Am
Dm
G
C
Als ich fortging war die Straße steil - kehr wieder um
Als ich fortging warn die Arme leer - kehr wieder um
Am
G
Am
nimm an ihrem Kummer teil, mach sie heil.
mach's ihr leichter einmal mehr, nicht so schwer
Am
Dm
G
C
Als ich fortging war der Asphalt heiß - kehr wieder um
Als ich fortging kam ein Wind so schwach - warf mich nicht um,
Am
G
Am
Red ihr aus um jeden Preis, was sie weiß.
Unter ihrem Tränendach war ich schwach
Dm
C
G
Am
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein,
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein,
Am
G
Am
Ich weiß, du willst unendlich sein - schwach und klein.
Ich weiß, du willst unendlich sein, schwach und klein.
Dm
C
G
Am
Feuer brennt nieder, wenn's keiner mehr nährt,
Nichts ist von Dauer, wenn's keiner recht will,
Am
G
Am
Kenn ja selber, was dir heut widerfährt.
Auch die Trauer wird dasein, schwach und klein.
12
Herzensschöner
Rosenstolz
dm
G
C
Als ich eines Tages dachte, dass ich verloren bin
G
C
begraben und verloschen, küsstest du mir Sinn
F
dm
gm
C
in mein verstaubtes Leben, in meiner Seele Eis.
G
C
F
am am
Und ich begann zu glauben, ein Feuersturm brennt heiß...
C
am
dm
C
Mach’s gut, mein Herzensschöner, nun lasse ich dich zieh’n.
am
dm
C
vergiss, was ich gewollt hab, auch Scherben können blüh’n.
gm
F
Bb
F
Mach’s gut, mein kühles Feuer und lass mich weiter frier’n
gm
F
Bb
dm
wer weiss, im nächsten Leben, werd’ ich dich nicht verliern.
G
C
Was mich das Lieben lehrte bis dann vergaß ich bald.
G
C
Zu schön war das Erlebte, so schön und doch so alt.
F
dm
gm
C
So alt und so verdorben, zu oft zu früh gesagt,
G
C
F
am
dass Worte Herzen morden, doch Seelen bleiben kalt.
C
am
dm
C
Mach’s gut, mein Herzensschöner, nun lasse ich dich zieh’n.
am
dm
C
vergiss, was ich gewollt hab, auch Scherben können blüh’n.
gm
F
Bb
F
Mach’s gut, mein kühles Feuer und lass mich weiter frier’n
gm
F
Bb
dm
wer weiss, im nächsten Leben, wird’ ich dich nicht verliern.
gm
F
Bb
F
Mach’s gut, mein kühles Feuer und lass mich weiter frier’n
gm
F
Bb
dm
wer weiss, im nächsten Leben, werd’ ich dich nicht verliern.
13
Breit
Keimzeit
Intro:
D Bm A G D
Bm A G D
Bm A G D
D
F#m
Breit am Montag, breit am Dienstag Em
F#m
G
Und dann am Mittwoch abgestürzt.
D
F#m
Erst wieder Sonntag gibt es neuen Treibstoff,
Em
F#m
G
Du hast die Flugzeit dir selbst verkürzt.
G
A
D
Komm, steh' auf – los beweg dich!
G
A
D
Der nächste Flug hat seinen Preis.
G
A
F#m
Jeder für sich ist längst verloren G
A
D
Deine blasse Haut ist der Beweis.
Bridge:
F Em
F Em
D
A
D
F#m
Die eine Hälfte glücklich, die andre Hälfte nicht Em
F#m
G
Deine Tante Cleo hat es prophezeit.
D
F#m
Brennende Hitze bei den Pyramiden
Em
F#m
G
weite Teile Grönlands tief verschneit.
Refrain
D
F#m
Also ist der Mittwoch noch lange kein Sonntag,
Em
F#m
G
Der süße Traum eine Illusion.
D
F#m
Tante Cleo blieb bei den Pyramiden.
Em
F#m
G
Du bist einfach nur deines Vaters Sohn.
14
Du hast den Farbfilm vergessen
Nina Hagen
am
G
H och stand der Sanddorm am Strand von Hiddens ee
am
G
M icha, mein Micha, und alles tat so w eh
C
E
am
d aß die Kaninchen scheu sch auten aus dem B au
D
G E
s o laut entlud sich mein Leid in's Himmelbl au
So böse stapfte mein nackter Fuß den Sand
und schlug ich von meiner Schulter deine Hand
Micha, mein Micha, und alles tat so weh
tu das noch einmal, Micha und ich geh!
C
E
am
Du hast den F arbfilm vergessen, m ein Micha el
F
C
G
n un glaubt uns kein M ensch wie schön's hier w ar
C
E
am
Du hast den F arbfilm vergessen, bei meiner S eel,
F
C
G
C E
alles blau und w eiß und grün und sp äter nicht mehr w ahr.
Nun sitz ich wieder bei dir und mir zu Haus
und such die Fotos fürs Fotoalbum raus
Ich im Bikini und ich am FKK!
Ich - frech - in Mini. Landschaft ist auch da - Ja!
Aber, wie schrecklich, die Tränen kullern heiß:
Landschaft und Nina und alles nur schwarz-weiß.
Micha, mein Micha, und alles tat so weh
tu das noch einmal, Micha und ich geh!
Du hast den Farbfilm vergessen . . .
15
Alt wie ein Baum
Puhdys
A
E
F
D
Alt wie ein Baum möchte ich werden
Alt wie ein Baum möchte ich werden
A
E
Genau wie der Dichter es beschreibt,
Mit Wurzeln die nie ein Sturm bezwingt
A
E
F
D A E
F
D
Alt wie ein Baum, mit einer Krone die weit-weit-weit-weit
Alt wie ein Baum, der all die Jahre so weit-weit-weit-weitA
F
A
Die weit über Felder zeigt.
Die weit kühlen Schatten bringt.
D
A
D
Alle meine Träume . . . fang' ich damit ein
A
D
A
E A
D
Alle meine Träume . . . yeh yeh yeh
A
E
D
Zwischen Himmel und Erde zu sein
A
E
A
Zwischen Himmel und Erde zu sein.
16
Mein Herzblatt was bist du so traurig
Gundermann
D A
D
A
D
Mein Herzblatt was bist du so traurig,
A
D A
nur weil dieser Tag
D A
Hm
G
A D A
wieder nicht gehalten hat was er versprach.
D A
D
A
D
Mein Herzblatt was bist du so traurig,
A
D A
nur weil so wie Sand
D A
Hm
G
A
das Leben zerrinnt aus unserer Hand.
Em
G
D
Gott ist schon besoffen, die Uhr zeigt fünf vor Zwölf,
Em
aber ich seh nicht mehr hin.
Em
G
D
Solange die Zeiger rücken, solange die Räder ticken,
A
ist noch alles offen, ist noch alles drin.
Mein Herzblatt was bist du so traurig,
nur weil dieser Tag
wieder nicht gehalten hat was er versprach.
Mein Herzblatt was bist du so traurig,
nur weil keine Spur
von uns beiden bleibt, wie rennen gegen die Uhr.
Wir hetzen auf der Suche nach dem Futternapf
wie Ratten durch das Labyrinth.
Solang wir noch tanzen können, und richtig echte Tränen flennen,
ist noch alles offen, ist noch alles drin.
Mein Herzblatt was bist du so traurig,
nur weil dieser Tag
wieder nicht gehalten hat was er versprach.
Mein Herzblatt was bist du so traurig,
nur weil keine Spur
von uns beiden bleibt, komm wir schlachten die Uhr.
17
Halte durch
Gundermann & Seilschaft
F
C
halte durch wenn's irgendwie geht
g
bist doch 'ne kluge Frau
F
C
bist doch ein erfahrner Planet
g
A
wir machen dich zur Sau
F
C
Adam hat nach dem Apfel geblickt
g
du hast ihn freundlich rausgerückt
F
C
wir ham uns auf dir breit gemacht
g
am Anfang hast du noch gelacht
d
a
wir ham von unsern hohen Rossen
g
A
die Wildbahn zum Highway freigeschossen
d
a
Flora ist schon fast K.O.
g
A
F
Fauna stirbt in irgendeinem Zoo
wir ham den Amazonaswald zersägt
zur Strafe hast du Afrika das Wasser abgedreht
ach Mama das ist doch die falsche Adresse
das Abendland braucht auf die Fresse
du mußt uns so lange schlagen
bis wir lernen bitte zu sagen
bis wir stolz und glücklich sind
mit 'nem Appel und 'nem Ei und 'nem warmen Wind
was kann ich für dich tun ich weiß es nicht
bin zwar ein grünes doch ein kleines Licht
und bin auch ein feindlicher Soldat
der schon an deiner Haut gefressen hat
ich steh gegen dich an der Front
überlaufen hab ich noch nicht gekonnt
doch ich bin dein treuer Sohn
irgendwann da komm ich schon
18
Gras
Gundermann & Seilschaft
h
e
D
F#
Als wir endlich groß genug warn nahmen wir unsre Schuh',
h
e
D
F#
die bemahlte Kinderzimmertür fiel hinter uns zu.
h
e
D
F#
Vater gab uns seinen Mantel und sein blauen Hut,
h
e
D
F#
h eh
Mutter gab uns ihre Tränen und machte uns ein Zuckerbrot.
G
h A
G
Immer wieder wächst das Gras wild und hoch und grün
h C
G
bis die Sensen ohne Haß ihre Kreis ziehn.
G
h A
G
Immer wieder wächst das Gras klammert all die Wunden zu
h C
G
manchmal stark und manchmal blass so wie ich und du.
Als wir endlich alt genug warn stopften wir sie in den Schrank
die allzu oft geflickten Flügel und Gott sagte: Gott sei dank.
Und nachts macht diese Stadt über uns die Luken dicht
und wer den Kopp zu weit oben hat der findet seine Ruhe nicht.
Immer wieder wächst das Gras . . .
19
ÜBER 7 BRÜCKEN MUßT DU GEHEN
Karat
G
C
G
Manchmal geh ich meine Straße ohne Blick,
G
C
D
Manchmal wünsch ich mir mein Schaukelpferd zurück,
Am
Em
C
Manchmal bin ich ohne Rast und Ruh,
C
D
Manchmal schließ ich alle Türen nach mir zu.
G
C
G
Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß,
G
C
D
Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß,
Am
Em
Manchmal bin ich schon am Morgen müd,
C
D
G
Und dann such ich Trost in einem Lied.
G
D
G
D
Über sieben Brücken mußt du gehn,
D
G
C
D
Sieben dunkle Jahre überstehn,
D
Am
Em
C
Siebenmal wirst du die Asche sein,
Am C
D G
Aber einmal auch der helle Schein.
Manchmal scheint die Uhr des Lebens still zu stehn,
Manchmal scheint man immer nur im Kreis zu gehn,
Manchmal ist man wie von Fernweh krank,
Manchmal sitzt man still auf einer Bank.
Manchmal greift man nach der ganzen Welt,
Manchmal meint man, daß der Glücksstern fällt,
Manchmal nimmt man, wo man Lieder gibt,
Manchmal haßt man das, was man doch liebt.
Refrain (2 mal):
20
Albatros
Karat
e
Es g ibt einen Vogel
D
den haben Matrosen zum H errscher gekrönt
e
er fl iegt um die Erde
D
vom Südpol nach Norden kein Z iel ist zu weit:
C
h e
Der Albatros kennt keine Gr enz en
Er segelt mit Würde
durchwandert die Lüfte als wär er ein Gott
er folgt ihren Schiffen
auf Hochsee durch Klippen, berauschend sein Flug
Er sucht ihren Weg durch die See
D
a
G D
Und kr achen die Stürme mit r auer G ew alt
C
G
D
auf den Ozeanen so unendl ich w eit
a
dann fliegt er mit Feuer und st eigt ungeheuer
e h
e he
zur Fr eih eit der M eer e
Doch wenn er gefangen
mit armdicken Schlingen mit Tücke und List
dann brechen die Schwingen
es trauert das Meer, das den Herrscher vermißt
Gefangen sein heißt für ihn Tod
Die Sklaven der Erde
verhöhnt und geschunden, sie teilten sein Los
wenn er liegt gefesselt
verblutend am Ufer, gebrochen sein Flug
Der Albatros ist ihr Symbol
Doch ruft ihn die Weite, die endlose Macht
dann stürmt er ins Freie mit maßloser Kraft
er schwingt seine Flügel, sprengt Schlösser und Riegel
der Fesseln und Ketten
Und türmen sich Wände
und greifen ihn Zwingen aus Wolken wie Blei
und schlagen ihn Blitze
er kämpft mit den Schwingen das Hindernis frei
Er findet den Weg auch im Orkan
Und krachen die Stürme mit rauer Gewalt
auf den Ozeanen so unendlich weit
dann fliegt er mit Feuer und steigt ungeheuer
zur Freiheit der Meere
21
Nie zuvor
Electra
A
E
D
A
1. Und der Abend ist gekommen, wie ein großes sanftes Tier,
E
D
A
hat die Trauer fort genommen, und ich lieg ganz nah bei dir.
E
D
A
Morgen werden wir uns trennen, für ne unbestimmte Zeit,
E
D
und die letzten Stunden rennen uns davon so gnadenlos.
A
D
E
A
Yeah, so gnadenlos ! Und ich mache mich bereit.
A
E
D
R.Nie..nie zuvor hab ich dir so sehr vertraut.
A
E
D
Nie..nie zuvor hab ich so auf dich gebaut.
A
D E
A
Hey, hey, um die Zeit zu überstehn.
2.Und die Zeit, sie wird bezeugen, daß wir zueinander stehn.
Und kein Zweifel soll mich beugen, daß die Jahre schnell vergehn.
Daß die Münder sich berühren, wenn ich wieder bei dir b..i..n,
daß wir noch die Wärme spüren, die uns heut verloren scheint.
Hey, heyah, verloren scheint. Darin hab ich meinen Sinn.
22
An den Ufern der Nacht
Puhdys
[C]Intro [G] [C] [G]
[C]Wenn der [G]Abend sich der [C]Stille neigt
und den [G]Tag zur Ruhe [Hm]bringt,
leg ich [C]ab die [G]Hast, die [D]mich fast [C]ausge[G]brannt.
[C]Wenn aus [G]Stunden, die man [C]abgestreift,
spaeter [G]man noch einmal [Hm]nimmt,
dann ist [C]vieles, [G]was zu[D]vor war [D]neu er[G]kannt.
An den [Em]Ufern der [C]Nacht
zieht der [D]Tag an [C]mir vor[G]bei.
War er [Em]gut, war er [Hm]schlecht, [C]habe ich [G]gelebt ?
[Am]War ein [G]Traum fuer [F]mich [C]da[G]bei ?
[C]Wenn der [G]Abend sich der [C]Stille neigt
und wenn [G]ich dann bei dir [Hm]bin,
haben [C]Licht und [G]Schatten [D]ihren [C]Teil ge[G]tan.
[C]Wenn die [G]Wahrheit wie aus [C]Nebeln steigt
und die [G]Zaertlichkeit dir [Hm]bringt,
halten [C]wir die [G]Zeit fuer [D]ein paar [C]Stunden [G]an.
An den [Em]Ufern der [C]Nacht
zieht daer [D]Tag an [C]uns vor[G]bei.
Und wir [Em]ruhen uns [hm]aus, [C]eh wir weiter[G]gehn,
[Am]Wieder [G]neue [F]We[C]ge [G]gehn .
An den [Em]Ufern der [C]Nacht
zieht der [D]Tag an [C]uns vor[G]bei.
Und wir [Em]ruhen uns [Hm]aus, [C]eh wir weiter[G]gehn,
[Am]Wieder [G]neue [F]We[C]ge [G]gehn .
23
Sagen meine Tanten
Scirocco-Combo
C
G
Ich hab' Dich l ieb, dies Wort erklärt gen ug.
F
G
Du bist sehr sch ön und außerdem noch kl ug !
C
G
Und mir gef ällt viel mehr als nur Dein H aar.
F
G
CFC
Ich hab Dich l ieb seit einem ganzen J
ahr.
G
Doch meine Tanten s
G
Sie hat so lange H
C
agen: "Laß doch dieses M ädchen.
C
aare, ihr Rock ist auch zu k urz!"
Und mir gefällt, daß Du ganz ernst sein kannst.
Und lachen auch. Und wie Du mit mir tanzt.
Seit es Dich gibt, kann ich viel mehr versteh'n.
Und brauche Dich; ich laß Dich nicht mehr geh'n . . .
"Geh' nicht mit diesem Jungen!", sagen ihre Tanten,
"Er spielt in einer Jazzband und außerdem noch laut!"
Ich hab gehört, daß man die Tanten ehrt.
Und daß man auch auf ihre Meinung hört.
Und tun wir's nicht, dann sind sie selber schuld.
Denn einmal reißt bei jedem die Geduld . . .
Ich bleib bei meinem Mädchen, wir gehör'n zusammen.
Was wissen unsere Tanten denn schon von Dir und mir!
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Gelber Mond
Karussell
G
C
D
G
Vor einem großen gelben Mond
C
D
G
Da haben wir uns beigewohnt
D
C
D
Hab ich gesagt, ich hab dich lieb
G
C
D
G
Und dabei war es nur der Trieb
Vor einem großen gelben Mond
Da haben wir uns nicht geschont
Nur dass ich dann gelogen hab
Das wars was ich mir nie vergab
C
G
Kann ja mal sein
C
D
Dass zwei sich wolln
C
G
Ohne sich zu lieben
C
G
Steht es euch ein
C
D
Nicht so verstohln
C
G
Trieb hat euch getrieben.
C
D
G
Und jener große gelbe Mond
C
G
Und jene Angst vorm Tod
C
D
G
Nur wo das Fleisch am Fleische trohnt
C
D G
Da hat es keine Not
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Lieb ein Mädchen
Karussell
Lieb ein Mädchen mit Sonne im Gesicht
steht am Fließband die lange lange Schicht
Steht sie am Fließband und macht den einen Griff
bis ihn beendet der Sirene Pfiff
Hat zwei Hände, die wissen, was sie sollen
manchmal müde und manchmal angeschwollen
An die acht Stunden, hat man die passiert weiß man kaum,
wie man noch seine Gabel führt
Refrain:
Doch mit dem Kopf kann sie machen, was sie will
denn der Kopf hat immer frei dabei
Der baut Geschichten und Schlösser in der Still
und die zeigt sie mir am Abend, wenn sie will
und hat dann auch die Hände wieder frei
Lieb ein Mädchen, das Beste, das ich krieg
geht nicht gern, doch sie geht in die Fabrik
und ihre warme, erfinderische Hand wird zur Maschine
acht Stunden lang am Band
Refrain
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