GWS Psychos on the Road 2012 - Fantasy

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GWS Psychos on the Road 2012 - Fantasy
GWS Psychos on the Road 2012
"The First ever Tour in History"
15.07.-21.07.2012
Different Places in the United States
Showtheme: Astro Zombies - Psychos on the Road
15.07.2012
[Track 1]
San Quentin State Prison, Los Angeles, Kalifornien
Nervös tippt Jackson Steele mit seinen Fingernägeln auf den maroden Tisch im
Besucherraum. Er blickt zur Wand wo eine Uhr hängt die mehr als einen Sprung schon
aufweist. 15 Uhr, er müsste jeden Moment hier eintreffen. Die Tür öffnet sich, zwei
Officer führen ihn in Handschellen gekettet zum Tisch und drücken ihn unsanft in den
Stuhl. Würden sie ihn nicht wie einen Schwerverbrecher festhalten, wäre Jimmy
Burnshaw durch den Druck zur Seite weggekippt, da seine Fußfesseln mit seinen
Handfesseln verbunden sind und nicht gerade eine große Bewegungsfreiheit
ermöglichen.
Jackson Steele: „Alter, du siehst scheiße aus, hat dir das schon mal jemand gesagt?“
Jimmy Burnshaw: „Ich wollte auch nur einmal so scheiße aussehen wie du. Das
gelingt mir hier gut.“
Jimmy schmunzelt, man sieht ihm aber an wie verändert er doch ist seit er hier
einsitzt. Die Haare länger und ungepflegt, der Bart hat schon lange keine Rasierklinge
mehr gesehen. Die Augen blutunterlaufen von zu wenig Schlaf. Er sieht nicht aus wie
Anfang 40, sondern eher wie Ende 50.
Jimmy Burnshaw: „Ein Jahr …. ein verdammtes Jahr sitze ich jetzt fast hier und
endlich hat man meinen Wunsch erhört und macht mir den Prozess.“
Jackson Steele: „Ach … wann denn?“
Jimmy Burnshaw: „September! Ende September. Wahrscheinlich der 30. mal schauen
ob die Herren es sich nochmal anders überlegen.“
Jackson Steele: „Jimmy altes Haus, du weißt das ich für dich aussagen werde. Die
haben doch keine Beweise gegen dich und du weißt, wir haben SIE!“
Jimmy Burnshaw: „Ich weiß, das wird mein Trumpf sein, auch wenn ich nicht glaube
das mir viel bringen wird.“
Jackson Steele: „Wie meinst du das?“
Burnshaw lehnt sich im Stuhl zurück, blickt auf die Uhr an der Wand.
Jimmy Burnshaw: „Sie haben sie verändert, äußerlich. Ihre falsche Leiche wurde als
ihre echte erkannt. Du musst noch einmal mit ihr und vor allem ihrer Schwester
reden. Der Auftritt MUSS sitzen, sonst sehe ich verdammt alt aus.“
Jackson Steele: „Hey, ich saß auch schon hinter Gittern, so übel ist das ab und an
garnicht.“
Jimmy Burnshaw: „Klar, 40 Jahre lang auf den Tod zu warten, weil sie sich nie
einigen können WANN sie das Todesurteil vollstrecken, das ist wunderbar. Ehrlich! Zu
sterben ist schon schlimm genug, aber auf einen Tod zu warten, von dem man weiß
das er kommen wird, ist noch schlimmer. So müssen sich Krebspatienten im
Endstadium fühlen.“
Jackson Steele: „Jimmy, lass den Kopf mal nicht hängen. Ich hole dich hier heraus
und wenn es das letzte ist was ich tue. Selbst wenn ich die GWS verkaufen müsste.“
Jimmy Burnshaw: „Untersteh dich, mein Baby wird nicht verkauft. Wie geht’s der
GWS eigentlich?“
Jackson Steele: „Och ganz gut, ganz gut. Wir sind auf einem aufsteigenden Ast
wieder.“
Jimmy Burnshaw: „Das ist schön, das erfreut mein Herz. Finanziell auch alles klar?“
Jackson Steele: „Wie mans nimmt … wir haben da …. so einen Engpass ...“
Jimmy Burnshaw: „Engpass?“
Jackson Steele: „Jaja, aber nichts was dir sorgen machen müsste. Wir schulden der
Irrational Russian Enterprise nur so um die 12,000 $, aber das dürfte dich nicht
sonderlich stö....“
Noch ehe Jackson zu Ende sprechen kann, steht Jimmy auf und klopft mit beiden
Händen auf den Tisch.
Jimmy Burnshaw: „ZWÖLF RIESEN?“
Die Officer zücken ihre Schlagstöcke und gehen auf Jimmy zu.
Officer: „Mr. Burnshaw, setzen sie sich bitte wieder hin.“
Burnshaw gibt den Officern mit seinen Händen ein beruhigendes Zeichen und setzt sich
wieder hin.
Jimmy Burnshaw: „Jemand eine Kippe von euch?“
Der andere Officer wirft Jimmy eine Marlboroschachtel auf den Tisch, in der auch ein
Feuerzeug steckt. Sein Kollege guckt ihn entgeistert an, der Zigarettenofficer zuckt nur
mit den Schulter.
Jimmy Burnshaw: „Okay, dann verrat mir mal WIE du diese Schulden machen
konntest und WIE du sie wieder loswerden möchtest.“
Jackson Steele: „Ach du weißt doch, dieses Strip Poker Turnier was du mal an Land
gezogen hast von Pokerless.com. Das da mit den 10 Riesen Preisgeld.“
Jimmy Burnshaw nickt und steckt sich eine Zigarette an.
Jackson Steele: „Du hattest das Preisgeld ja schon bekommen um es der Siegerin
oder dem Sieger zu überreichen und naja … ich dachte das wäre für etwas anderes,
also habe ich es für die GWS auf den Kopf gehauen.“
Jimmy Burnshaw: „Oh mann ...“
Jackson Steele: „Naja dann haben die ihren russischen Kerl da, diesen Viktor
Kakarov vorbeigeschickt und der machte mir Druck das wir das Turnier doch
gefälligst abzuhalten haben, was wir dann auch taten.“
Jimmy Burnshaw: „Und dann konnte das Preisgeld nicht ausgezahlt werden, richtig?“
Jackson Steele: „Ja, aber unser Glück war das Saphire gewann und Kakarov wollte
dann ihr nochmal 10 Riesen geben, wenn sie ihren verdammten BH noch ablegt und
blank zieht. Weißte, das wäre unsere Rettung gewesen, denn sie ist ein Jacksons
Angel und da hätte sie mir das Geld einfach geben können und alles wäre gut
gewesen. Wir hätten Kakarov zeigen können das wir das Geld von denen natürlich
ausgezahlt hatten aber ...“
Jimmy Burnshaw: „Sie wollte nicht, richtig?“
Jackson Steele: „So sieht es aus und dann konnte ich natürlich nicht zahlen und die
bekamen es heraus und suchten mich heim und … naja, ich stehe jetzt verdammt
unter Druck die 10 Riesen plus 2 Riesen Zinsen aufzutreiben.“
Jimmy Burnshaw: „Super und wie willst du das jetzt anstellen?“
Jackson Steele: „Wir veranstalten ein neues Strip Poker Turnier und geben denen
alle Einnahmen davon und ich werde das Teilnehmerfeld des Jahrhunderts
aufstellen. Ich werde alle wichtigen GWS Wrestlerinnen dazu zwingen dort
mitzumachen und blank zu ziehen und ...“
Jimmy Burnshaw: „Das wird nie klappen. Schon vergessen das keiner wirklich
Verträge hat?“
Jackson Steele: „Da scheiss ich was drauf und außerdem, habe ich da noch ein
kleines Hintertürchen, nämlich die Chance für die, einen eigenen Superstar zu
stellen der in ihren Namen antritt.“
Jimmy Burnshaw: „Quasi eine Beteiligung?“
Jackson Steele: „naja, so würde ich es nicht sagen aber …. Ja.“
Jimmy Burnshaw: „Du hast es ihnen bereits zugesichert, oder?“
Jackson Steele: „Ja.“
Jimmy Burnshaw: „Und du würdest alles dafür tun, das die Russen zufrieden sind
und die GWS dann irgendwann in Ruhe lassen?“
Jackson Steele: „Ja.“
Jimmy Burnshaw: „SUPER! Kann es sein das seit letztes Jahr halb Europa in Needles
einfällt? McFly und Percio sind die italienischen Hengste, KHRISTOS hat gleich den
letzten Reichtum Griechenlands mitgenommen und jetzt kommen auch noch die
Russen?
Jackson Steele: „Du weißt garnicht wie überzeugend Viktor Kakarov und Olga
Dingens sein können....“
Jimmy Burnshaw: „Olga? Jetzt bringt der schon seine eigene Olga mit?“
Jackson Steele: „Oh, unterschätze diese Frau nicht. Schön wie die Nacht und so
tückisch wie die Detroit Lions. Die machen einen fertig, einfach so.“
Jimmy Burnshaw: „Pass auf Jackson. Du hast der GWS diesen Schlamassel
eingebrockt, also darfst du ihn jetzt auch ausbaden. Wenn ich hier wieder
rauskomme …. vorrausgesetzt ich komme wirklich raus, dann will ich die GWS in dem
Zustand wieder haben, wo ich gegangen bin, haben wir uns da verstanden?“
Jackson Steele: „Ja Jimmy. Ich schwöre dir, die GWS wird wieder das sein, was sie
einst war.“
Jimmy drückt die Zigarette am Tisch aus, steht dann auf und nickt den Wärtern zu.
Jimmy Burnshaw: „Das hoffe ich auch.“
Burnshaw wird herausgebracht, zurück bleibt ein Jackson Steele der erst einmal
druchatmetn muss.
Irgendwo in Mexico fliegen Geisterbüsche durch die verlassene Gegend, der Wind
wirbelt Sand auf, ein einsames Schild quietscht an seinen Hängern. Die Straße ist leer,
die Sonne ist hell und nicht mal ein Aasgeier scheint sich hier her verirrt zu haben. Im
Grunde fehlen hier nur noch ‚Spiel mir das Lied vom Tod‘, eine Zigarre und Clint
Eastwood. Aber für die hat die GWS kein Geld. Deswegen kommt jetzt nicht der coolste
Gauner aller Zeiten ins Bild, sondern eine Taverne. Vor der Eingangstüre, die irgendwie
an die Klapptüren der Westernsaloons erinnert, steht ein Stuhl und in diesem Stuhl sitzt
ein waschechter Mexikaner. Zumindest das was man von ihm sieht. Ausgelatschte
Schuhe, zerrissene Jeans, ein Poncho – Wer außer einem Mexikaner würde in dieser
Hitze einen Poncho tragen? Schön, vielleicht ist es doch ein Tourist – ein riesiger Hut
und alles war sicher mal knallbunt. Siesta im Straßenstaub, das Leben ist schön.
Amy: „Komm Babe, den sehen wir uns genauer an.“
Jamy: „Ne sie wär interessanter.“
Amy: „Vielleicht ist es ja eine sie?“
Ja, die beiden Kamera… öhm… Dirnen von der GWS sind hier unterwegs und
verschwenden Batterie und Speicherplatz. Aber die Fans der GWS werden sicher
entschädigt als sich Amy’s knackiges Hinterteil im Zoom der Kamera findet, nicht von
allzu viel Stoff bedeckt. Und Jamy scheint das genauso gut zu finden wie die Fans der
GWS das wohl zu einem guten Teil auch finden. Und dann kracht es plötzlich und klirrt.
Aus mit der Ruhe, sogar der Wind hört auf, hier Sand herumzuwirbeln, wie es aussieht,
oder vielleicht hört man das einfach nur nicht mehr.
Amy: „Umpf… hey, Pfoten weg!“
Der Mexicaner den Amy begutachten wollte, ist aufgewacht und hat die Gunst der
Stunde – der abgelenkten Amy – genutzt um mal herzhaft zuzupacken und Jamy scheint
nicht so ganz zu wissen, ob sie versuchen soll rauszufinden, was der Lärm soll, oder
lieber scharf werden soll von der begrabschten Amy. Schließlich fällt ihr ein, dass sie es
nicht so toll findet, wenn jemand anders Amy begrabscht und scheuert dem Mexikaner
eine. Der macht daraufhin ein ziemlich blödes Gesicht, aber das sieht man nicht lang
genug um darüber viele Worte zu verlieren. Dafür suchen jetzt die beiden Kamera – na
ihr wisst schon – nach der Ursache für den Lärm, der die armen Grillen verscheucht hat
und all so was. Und den Grund dafür finden sie auch ganz schnell im Inneren der
Taverne – kein Wunder von da kam der Lärm ja auch. Ein paar Leute scheinen sich über
irgendwas nicht einig gewesen zu sein und keilen sich deswegen. Der Typ hinter der Bar,
schaut ganz verzweifelt und duckt sich immer wieder mal unter einem Geschoß weg.
Hier fliegt wirklich alles Mögliche… Flaschen, Stühle, Schuhe, ja sogar Leute fliegen
hier.
Jamy: „Öhm… war das grade die Air Australia?“
Amy: „Na wenn die so fliegen, dann flieg ich mit denen sicher nicht mehr.“
Bei der Landung, die Mik da grade hingelegt hat, kein Wunder, da würde wohl auch
keiner mitfliegen wollen. Aber der Vorteil des Tieffliegens ist, dass man lebend wieder
aufstehen kann. Ein wenig verbeult und zerkratzt, aber lebend. Und wenn man noch
lebt, dann kann man auch wieder fliegen. Von oben auf der Bar, mit Anlauf über die
Länge der Bar, mitten in das Pulk der sich noch prügelnden hinein. Und wer da jetzt
ganz genau hingehört hat, der hat ein freudiges Jauchzen gehört. Ob das nun von Mik
kam? Entweder das oder da ist noch irgendwo eine Frau dabei… oder ein Kastrat… oder
ein kleiner Junge. Oder so was in der Art. Auf alle Fälle jemand, der sich freut. Rote
Tropfen, das sind eindeutig rote Tropfen, die da teils auf der Kamera und teils auf der
Umgebung landen. Aber keine Sorge, das ist kein Blut, jemand hat eine Ketchup-Flasche
dazu verwendet einen der Gegner auszuschalten. Sieht gruselig aus, aber Amy scheint
das anders zu empfinden, denn sie fragt den Typ hinter der Bar ob sie Pommes haben
kann, woraufhin der nur noch entgeisterter guckt als vorhin schon und Jamy? Die
bekleckert Amy mit dem Inhalt einer noch intakten Ketchup Flasche. Als sie damit
fertig ist, räuspert sich da jemand neben ihr… und im Kameraschwenk erkennt man,
dass das Mik war.
Mik: „Brauchst du die Flasche noch?“
Jamy: „Öhm… nö?“
Mik: „Gibst du sie mir?“
Scheinbar, denn wenig später ist Mik mit ihrer Flaschentrophäe auch schon wieder
mitten im Getümmel und dem Klirren nach, hat sie die auch gleich mal eingesetzt.
Jamy und Amy haben aber mittlerweile andere Pläne als dem Gewirr an verirrten
Schäflein Gottes zuzusehen, sie verirren sich lieber selber, auf einem ganz anderen
Pfad, der auch zu einem ganz anderen Paradies führt und irgendwie scheint auch der
Barkeeper – dem die Kamera in die Hand gedrückt wurde – das alles viel lohnender zu
finden, als den Kampf, denn für eine Weile sieht man noch wie sich Amy und Jamy
gegenseitig mit Ketchup bemalen bevor dann jemand gemeinerweise gecuttet hat.
Mitten in Los Angeles: Das Rumble Bunny und der Sternenjunge schwitzen in der
Mittagssonne von L.A. Direkt vor der größten Mall der Stadt haben sie sich positioniert
und verteilen Flyer für den nächsten GWS Event.
Saphire: „Yaaaaaaaaaaaay, kommt auch ihr zum geilsten Wrestling Event des Jahres,
dem GWS Battlefield IV bei GWS Gods of the Junkyard 2012!“
Stardust: „Yaaaaaaaaaaaaaay, vergesst diese komische Battle Royal der Phoenix Liga
oder diese Supernova von den andere. Das sind alles Battle Royal für volle
Weichlinge. Nur die GWS hat die Battle Royal, nach der sich alle sehnen!“
Saphire: „Yaaaaaaaaaay, wir bringen alle zum bluten, knocken sie aus oder zwingen
sie zur Aufgabe. Das ist alles, wofür andere Wrestler in anderen Ligen zu weich für
wären.“
Stardust: „Ja, mit denen würde ich noch nicht einmal ein Techtelmechtel anfangem,
aber sowas von nicht.“
Beide reichen die Flyer an jeden heran der an ihnen vorbei in die Mall geht. Wenns ein
Kind erwischt, wird es knallrot und bekommt den Flyer direkt vom Elternteil aus der
Hand gerissen. Andere stecken ihn sich entweder gelangweilt in die Hosentasche oder
werfen ihn gleich in den Papierkorb einige Meter weiter. Während sie weiter fleißig
Flyer verteilen, kommen ihnen Zweifel ob es überhaupt etwas bringt.
Saphire: „Du Johnny Hase?“
Stardust: „Ja Schätzchen?“
Saphire: „Ich glaube das bringt nicht viel.“
Stardust: „Meine Rede, aber Jackson meinte hier finden wir die meisten
Interessenten.“
Saphire: „Ja, wir verteilen viel aber ich glaube nicht das Eltern mit ihren 5-jährigen
Jungen vorbeikommen.“
Stardust: „Und das müssen wir hier noch bis zum 21. durchziehen.“
Saphire: „Oh je ….“
Saphire atmet entnervt aus, ehe sie wieder ihr Lächeln aufsetzt und weiter Zettel
verteilt.
16.07.2012
Wir befinden uns auf der Hardcore Wrestling Convention in New York. Die Fans sind
begeistert von der gesamte Kulisse. Viele Stars aus der extremen Wrestling Szene sind
vor Ort und sitzen an einem langen Tisch und geben Autogramme oder stehen für ein
gemeinsames Foto Parat. Die Verkaufsstände mit Merchandise, von T-Shirts bis DVDs
alles dabei, werden von vielen Fans belagert und es geht sicherlich heute gut etwas
weg. Der bekannte deutsche Wrestling Sportsmoderator Mike Nocks ist auch anwesend
und er hat auch gleich, nachdem er den japanischen Hardcore Wrestler HO-RO aus der
SJPW interviewed hat, sein nächstes Ziel gefunden – Melina!
Die Wrestling Amazone der GWS unterschreibt gerade für die Fans auf T-Shirts, Karten,
GWS DVDs usw., ja sogar ein kleines Foto mit einem Fan ist drin der sich über den Tisch
lehnt. Mike Nocks winkt seinen Kameramann heran, geht hinter den Tisch und tippt
Melina auf die Schulter.
Melina: „Hm? Ah, hi Mike. Auch hier?“
Mike Nocks: „Hi Mel. Jupp, ich wurde exklusiv eingeladen hier für einen TV Sender
live vor Ort zu berichten. Du hast ja heute hier ein exklusives Match für die Genesis
Wrestling Society gegen Jimmy Maxxx. Möchtest du den Fans vor dem Rechner etwas
mitteilen?“
Melina: „Die Fans dürfen sich auf eine kleine Schlacht gefasst machen. Jimmy Maxxx
hatte mich ja herausgefordert und ich hatte angenommen. Die GWS freut sich, das
sie dieses Match exklusiv auf der Hardcore Wrestling Convention austragen darf,
denn die GWS weiß, dass die Fans die GWS tragen und das nur die Fans auch dafür
sorgen, das die GWS auf ihren Weg nach oben Stufe für Stufe die Leiter nach oben
erklimmt.“
Mike Nocks: „Was erwartet uns heute für ein Match?“
Melina: „Davey Jones Lockerroom Death Match. Die Idee wurde von Maxxx
eingereicht und ich habe bisher nur Randinfos, aber es wird halt ein Death Match
sein, mit besonderen Utensilien.“
Mike Nocks: „Sehen wir Blut?“
Melina: „Ich gehe davon aus.“
Mike Nocks: „Sehen wir nackte Haut?“
Melina: „Wenn ihr auf Maxxx steht, warum nicht?“
Mike Nocks: „Haha, gut gekontert. Ich sehe schon das die Fans wieder Schlange bei
dir stehen, daher werde ich jetzt auch weiter gehen, da vorne sitzt Shigeru Rayako,
den möchte ich auch noch interviewen. Also Melina, viel Glück für dein Match.“
Melina: „Danke.“
Nocks und der Kameramann ziehen weiter und Melina widmet sich wieder den
Autogramm- und Fotowünschen.
Der Rasenmäher des Volkes hat ja schon viel gesehen und noch viel mehr erlebt, aber
selten hat er sich so zwischen Himmel und Hölle gefühlt wie an diesem Flecken. Normal
ist er es zwar gewohnt, dass bei seinem Anblick Links und Rechts die Groupies
Reihenweise in Ohnmacht fallen, nur.. scheint das hier irgendwie alles schon passiert zu
sein.
Noch immer liegen leere Flaschen und bis in die Ohnmacht gesoffene Körper im
Vorgarten von Khristos' Prachtsdomizil in Needles. Drei Tage und Nächte feierten die
Griechen den Sieg ihres behaarten Bärentöters. Ja, einst bevölkerten viele Bären die
Insel Oxias. Nun werden ihre Köpfe manchmal von den Töchtern des Khristos als Hut
getragen, wenn es zum Skiurlaub nach Gstaad geht. Doch diese süssen Musewochen sind
weit entfernt, hier unter der heissen Sonne Kaliforniens. Mit angewidertem Blick bahnt
sich der unerwartete Gast mit seinem Schaf den Weg über das Chaos und die Stufen
empor. Noch bevor er seine Suche nach Khristos fortsetzen kann, stolpert ihm Cherry
Olsen über den Weg. Ein weitgeschnittenes T-Shirt fällt über ihre knapp geschnittenen
Hotpants, Kaffeebecher und Blackberry halten ihre Hände beschäftigt.
Cherry Olsen: "...und ich so: 'Wer ist jetzt die IKEA-Tüte, Miststück?!' Ich mein doch,
leck mich fett, diese Bälger haben wir ganz schön zurück gestutzt. Machten keinen
Pieps mehr am Flughafen. So long, Kävän, so long Shak...oooohh, leck mich fett! Ich
ruf dich gleich zurück!"
Diesen Mann durch die Säulen von Needles' eindrücklichstem Bauwerk schreiten zu
sehen, damit hat die junge Frau nicht gerechnet. Der World Champion persönlich
beehrt sie mit seinem Besuch.
Der Maßanzug so schwarz wie seine Seele und die Wolle seines Schafes, der
Haifischkragen gestärkt wie seine Muskeln und sein Lächeln so falsch wie Katzenbergers
Titten streckt der Son of Rome Marvin Percio die Hand zum Gruße aus.
Marvin: "Ciau Bella. Ahm.. NETT habt ihr es hier. So sah es bei mir mit 16 auch immer
auf, jedenfalls bis mich meine Mutter zum Aufräumen verdonnerte. Anyway. Liegt
unter diesem Berg aus Leichen auch irgendwo der große Khristos?"
Cherry Olsen weckt sich mit einem weiteren Schluck Kaffee und nickt.
Cherry Olsen: "Klar. Ist hier. Hatten die letzten paar, äh, Tagen ne kleine Siegesfeier,
drum siehts hier noch immer aus wie in LiLos Nachttischschublade. Aber, äh, ich
glaube er ist im Westflügel."
Määhphisto erinnert sich dunkel an eine Lilo. Lilo Wanders. Die hatte mal aufblasbare
Schafe in ihrer Sendung, die Määh machten, wenn man sie drückte. Eine sehr
symphatische Frau.. auch wenn irgendwie immer alle behaupten, die wäre gar keine
Frau sondern nur ein Kerl mit schlechtem Klamottengeschmack. Wie die Typen, die
heutzutage in rosa Hemden rumlaufen.
Die Zwei- und Vierbeiner machen sich auf den Weg. Noch immer wird irgendwo eine
Bouzouki gespielt, torkeln kichernde Pärchen vorbei ins Freie. Doch das Ziel ist ein mit
grossen Tüchern dunkel abgehängter Raum. Hier haben sich der innerste Kreis von
Khristos sowie der Fallen Kingdoms Sieger selbst zurückgezogen. Taso, offenbar noch
immer verkatert, lehnt gegen den Türrahmen, hält Wache. Ein Stirnrunzeln verfinstert
sein Gesicht beim Anblick von Percio, doch schnell nickt Cherry Olsen den Gast ab und
Taso macht den Weg frei.
Cherry Olsen: "Leute! Besuch! Bringt mal schnell eine unsichtbare Vase für die
Blumen, die er nicht mitgebracht hat!"
Hastig blickt Nestor auf. Eben noch war er in ein Gespräch mit Les Libidos vertieft.
Nestor: "...Besprechen wir das doch später weiter."
Erstaunt und zögerlich löst sich Nestor uns der angeregten Diskussion mit dem
Bürgermeister von Needles und wendet sich dem Neuankömmling zu. Derweil blickt sich
dieser im Raum um. Haben es sich Nestor und Libidos in der Mitte des Raums gemütlich
auf Liegen eingerichtet, sitzt Khristos schweigend in der dunkelsten Ecke. Um in herum
kreisen vier schöne junge Frauen, tupfen mit nassen Tüchern seinen vom Kampf
mitgenommenen Körper. Noch immer tropft es rot in die Kessel, wenn sie ihre Lappen
auswinden.
Marvin: "Wellywell. Ich HATTE Blumen dabei. Aber IRGENDWIE sind mir diese
abhandengekommen.."
Den vorwurfsvollen Blick seines Hirten begegnet der Unschuldswidder mit stoischem
Wiederkauen.
Nestor: "Marvin Percio. Was verschafft uns die...Ehre?"
Marvin: "Ich möchte mich zunächst für die Fetten-Witze entschuldigen. Das ist
normal nicht mein Niveau, jedoch meinte meine PR-Managerin – und ich möchte
betonen, dass sie meine Schwester ist und ich sie deshalb nicht entlassen kann - das
würde bei unserem Zielpublikum gut ankommen. Bei Leuten wie.."
Der World Champion mustert die Ausreisser durch die grünen 100% UV-sicheren Gläser
seiner Sonnnbrille Modell ‚Caesar‘ und zieht hinter dem verchromten Rahmen die
Augenbrauen hoch.
Marvin: "Ja, genau bei solchen Gestalten wie diese beiden hier."
Sein Blick fällt auf Cherry.
Marvin: "Und diesen."
Weiter zu Miller.
Marvin: "Und vermutlich auch diesen."
Er seufzt und reißt sich die Sonnebrille vom Kopf um sich das Szenario ungetrübten zu
betrachten. Irgendwie wird es dadurch aber nicht wirklich besser.
Marvin: "Wo war ich? Ah, ja. Schlechte Beratung. Ihr kennt das sicher, wenn ich mich
hier so umschaue. Euer ganzes Land kennt das. Jedenfalls war das nicht so gemeint.
Ich hab nichts gegen Dicke. Jeder soll essen was und wieviel er will. Ich kannte mal
einen Kannibalen. Sympathischer Kerl, hat sich stundenlang mit seinen Gästen
unterhalten, bevor er sie betäubte und bei lebendigem Leib kochte. Ich nehme an,
das Essen hier ist besser. Ihr seid ja schließlich keine Schotten."
"MÄÄÄÄÄÄÄÄH!"
Die Schotten haben wirklich schlechte Essgewohnheiten, stimmt der König der
Weidefläche zu. Hauptsächlich deshalb, weil sie bevorzugt die Eingeweide seiner Brüder
und Schwestern fressen. Kannibalen dagegen sind in den schwarzen Augen der
Verdammnis völlig okay. Wer Menschen frisst, frisst keine Schafe und bekommt auch
kein Problem mit dem Wollbringer.
Khristos: "Εγώ δεν κάνω..."
Les Libidos und Scott Miller haben sich während den Worten von Khristos still
zurückgezogen und den Raum verlassen. Nestor macht sich an die Übersetzung.
Nestor: "Als würde es den unverückbaren KHRISTOS kümmern, welche kindischen
Beleidigungen aus deinem Maul fallen, hilflos wie Vogelküken aus ihrem Nest. Wie
haben auch seine Gegner vor den Fallen Kingdoms gespottet. Alt! Fett! Träge! Und
dann wurden sie von ihren Worten getroffen wie von einem Bummerang. Nun
wurden sie besiegt, von einem scheinbar greisen Wanst, den sie doch so fatal fehl
einschätzten. Nun, Marvin Percio, deine Entschuldigung ist längst angenommen.
Mögest du dir in Zukunft nicht die Sätze anderer in den Mund setzen lassen. Sprich
für dich selbst, das scheinst du doch lieber als alles andere auf dieser Welt zu tun."
Argwöhnisch betrachtet Nestor derweil Percios vierbeinigen Begleiter. Wenn sich das
Biest an den Wandteppichen zu schaffen macht, müsste der abendliche Menüplan
grundlegend überdenkt werden.
Marvin: "Außerdem möchte ich gratulieren. Du bist auf dem richtigen Kurs, Khristos.
Dein Sieg mag nicht so eindrucksvoll gewesen sein wie meiner vor einem Jahr, doch
nichts desto trotz bist du der neue, gekrönte König. Mir bescherte das Schicksal im
Jahre meiner Regentschaft zwei Titel und den Battlefield Survivor Title. Wir werden
sehen, welche Früchte du vom Baum des Erfolges zu pflücken vermagst. Wie hoch du
zu klettern vermagst. Aber mach dir nichts vor: Du bist nicht Herakles und die
Früchte sind nicht die Äpfel der Hesperiden. Die Götterwelt, mit der du es hier zu
tun bekommst ist die der römischen Mythologie. Die nächste Station ist nicht der
Kampf gegen Kerberus, sondern das Battlefield.. und damit der Kampf gegen mich.
Dieses mal, Khristos.. dieses mal wirst du nicht nur vor meinen Augen antreten,
sondern mich auch besiegen müssen. Dieses Mal bin ich nicht zum Zuschauen
verdammt. Dieses Mal bestimme ich aktiv mit, wer mein Nachfolger werden wird.
Doch glaube nicht, dass es erneut so einfach werden wird in meine Fussstapfen zu
treten. Denn ehrlich gesagt.. bevorzuge ich es selbst mein eigener Nachfolger zu
werden."
Khristos hat sich inzwischen selbst einen Schwamm genommen und tupft damit auf
seinen Blutergüssen. Zwischen seinem dichten Bart scheint sich ein hämisches Grinsen
anzudeuten.
Khristos: "Ρωµαϊκή µυθολογία..."
Während man den Spott von Khristos nur erahnen kann, kommt er aus dem Mund von
Nestor wesentlich direkter.
Nestor: "Römische Mythologie! Du meinst jene Götter und Sagen, die den Griechen
gestohlen und unter neuen Namen dem Plebs gefüttert wurden?! Die Grösse Roms,
sie entstand doch bloss als ein Schatten, der vor der wahren Pracht Griechenlands in
die Geschichte hinein geworfen wurde. Doch zweifellos bist du ein exquisiter
Repräsentator jenes vergangenen Imperiums. Denn während die griechischen Denker
und Helden in ihrem Handeln von dem Wohle der Menschheit angetrieben wurden,
so entstanden die Grossstaten Roms nur aus Eitelkeit, Selbstzweck und Machtgier.
Doch so wie ein Reich entsteht, so zerstört es sich auch."
Marvin: "Eine schöne Geschichte. Doch ich halte nicht viel von solchen
Fantasiegeschichten. Ich bin Realist. Ich halte mich an reale Dinge. Das solltest du
auch tun. Halte dich lieber an.."
Mit seinem Kinn deutet der World Champion auf eine Schale Weintrauben, bevor er sich
eine einzelne Traube pflückt und sie zwischen Daumen und Zeigefinger an sein Auge
heranführt.
Marvin: "An diese Trauben zum Beispiel. Diese Trauben sind, entgegen deiner
Träume, real. Sie sind süß und man kann leckeren Wein aus ihnen machen. Ihr solltet
Wein produzieren. Ein ehrliches Handwerk, welches eurer Wirtschaft auf die Beine
helfen und eurem Bruttosozialprodukt etwas Gutes tun könnte. Wisst ihr, was ich
produziere, Khristos?"
Das Lächeln des Römers wird breiter als er die Traube zwischen den Fingern
zerquetscht.
Marvin: "Leid und Schmerz. Leid, Schmerz, gebrochene Knochen und zerstörte
Träume. Die bevorzugten Exportgüter des neuen römischen Imperiums. Irgendwann,
Khristo.. irgendwann wirst du Größenwahnsinnig werden und einen Anspruch auf
meinen Titel stellen. Und wenn das passiert, wenn dieser Tag kommt, an dem du
mich zum Tanz auffordern wirst, werden deine Landsleute erneut auf die Straßen
gehen. Doch diesmal nicht um ihr abgefucktes Gesundheitssystem, ihre verlorenen
Renten oder die Staatsschulden zu beweinen, sondern um den Mann zu verfluchen,
der ihnen den letzten Nagel in ihren Sarg rammte. Um den Namen Marvin Percio zu
verfluchen, der auch noch ihr letztes Idol, ihren letzten Helden, ihre letzte Hoffnung
nahm. Marvin Percio, der Mann der die Karriere des großen Khristos mitsamt dem
Land der Griechen endgültig zu Grabe tragen wird. Das, mein großer, dicker,
eingeölter Freund.. ist ein Versprechen."
Khristos drückt den Schwamm aus und lässt Blut und Wasser regnen.
Khristos: "υπόσχεται..."
Nestor: "Oh, Versprechen hat der geduldige KHRISTOS schon so einige gehört.
Grössere, stärkere, bösartigere Männer haben ihm bereits schon seinen sicheren
Untergang versprochen, als deine Geburt noch davon abhing, wie süss der
Badezusatz einer romantischen Liebesnacht duften würde. Aber schmeichle dir nicht
zu sehr, Marvin Percio. Du bist nicht die Ker, welche der griechischen Nation die
Hoffnung aus der Seele reissen wird. Doch was du bist, daran hat der stolze
KHRISTOS keinen Zweifel, ist der formidabelste aller Kämpfer hier in der GWS. Die
Worte, die du spuckst sind gross. Doch die Taten, die du folgen lässt, sind es ebenso.
Ein Kontrahent ganz nach dem Geschmack des unbeugsamen KHRISTOS. Und ganz
recht, der Tag wird kommen, er muss kommen, an dem KHRISTOS seine
entschlossenen Pranken nach dem höchsten aller Ziele hier in der GWS ausstrecken
wird. Das dürfte jedem klar gewesen sein vom ersten Tag an, als KHRISTOS seinen
Fuss in diese Stadt gesetzt hat. Doch jetzt werden die Rufe danach immer lauter und
schon bald sind sie das einzige, was wir noch hören werden. Und wenn es soweit ist,
dann schlag soviele Nägel in diesen Sarg wie du kannst. Es wird die mächtigen Arme
des KHRISTOS nicht davon abhalten, durch das modrige Holz zu preschen und aus
deinem Hals das letzte bisschen Atem zu pressen."
Eilig schwärmen die jungen Frauen aus, als Khristos sich von seinem Platz erhebt und
Marvin Percio ein höfliches Nicken schenkt.
Khristos: "Αν µε συγχωρείτε..."
Nestor: "Der prächtige KHRISTOS bittet dich nun, ihn zu entschuldigen. Er hat noch
einen Flug nach London zu erwischen."
Der Römer lässt ein letztes Mal den Blick schweifen.
Marvin: „Ja, ich denke es ist eine gute Idee von hier zu verschwinden bevor die
Polizei samt Räumkommando aufkreuzt und anfängt unangenehme Fragen zu stellen.
Und macht euch keine Sorgen wegen dem Restalkohol, der hier noch rumsteht: Ich
hab ein Clean Team am Start, die räumen den unverzüglich weg.“
Und einen schwarzen Widder, der sich längst um das das übrig gebliebene Essen
kümmert. Ein echtes Arbeitstier, wie es scheint.
Percio war schon im Begriff zu gehen, als er beim Umdrehen beschließt mit einem
Fingerschnippen eine vollständige Pirouette aufs Pakett zu legen.
Marvin: „Eine Sache noch. Wie ich sehe seid ihr Männer, die einen stilsicheren
Eindruck hinterlassen wollen. Männer mit gutem Geschmack, was nun wahrlich nicht
jeder in dieser unserer Liga von sich behaupten kann. Ich würde es demnach
begrüßen, den großen Khristos und auch dich, Nestor, nicht nur in meinem Ring,
sondern auch in einen meiner Läden begrüßen zu dürfen, damit wir uns das nächste
Mal auch modisch auf Augenhöhe begegnen können. Sagt einfach ich habe euch
geschickt und ihr bekommt einen Freundschaftsrabatt. GREATNESS! AT ANY COST!“
Ein kleines Zwinkern zum Abschied.
Marvin: „Und für alles andere gibt es bekanntlich Mastercard, akzeptiert in all
unseren Filialen. Man sieht sich, mates.“
Die Stimmung auf der Convention ist nach wie vor bombig, denn genau in wenigen
Augenblicken soll das angekündigte Wrestling Match für den heutigen Abend
stattfinden. Die Massen haben sich bereits um den Ring versammelt, nur ein Gang für
die Einmärsche der Wrestler ist frei. Schließlich ertönt Bush's The People that we Love
aus den Boxen und die Menge jubelt.
[Track 2]
Bush
The People that we love (Speed Kills)
Speed kills
coming down the mountain
Speed kills
coming down the street
Speed kills
with presence of mind and
Speed kills
if you know what I mean
Melina erscheint schließlich, reisst die Arme nach oben und lässt sich feiern. Dann geht
sie den Fangang entlang und klatscht bei den Fans ab, die ihre Hände ihr entgegen
halten. Zwischendurch lässt sie sich noch mit einem Fan fotografieren, ehe sie sich in
den Ring reinrollt.
Got to feel
woke up inside again
Got to feel
less broke more fixed
Got to feel
when I got outside myself
Got to feel
when I touched your lips
Die heutige Kleidung ist für ein hartes Match ausgelegt. Eine enge Blue Jeans, schwarze
Moonboots und eine schwarze Lederjacke. Die Haare zu einem Zopf gebunden, eine
einzelne dicke Strähne ins gesicht hängend.
The things we do to the people that we love
The way we break if there's something we can't take
Destroy the world that we took so long to makeWe expect her
gone for some time
I wish her safe from harmTo
find yourself in a foreign land
Another refugee outsider refugee
Melina betritt den Ring über die Ringtreppe und das Apron und stellt im Ring vor eine
Ringecke um dort die Arme in die Luft zu reissen. Dann öffnet den Reissverschluss ihrer
Lederjacke und zieht diese aus. Ein weißes Tanktop mit „Hardcore Wrestling Convention
2012“ Aufdruck kommt zum Vorschein. Noch ein paar Dehnungsübungen mit den Armen,
man soll sie ja vorher warm machen. Während sich Melina warm macht, ertönt das
neue Theme von Jimmy.
[Track 3]
I ain’t your friend & you’re not mine
This difference, helps me cross the line
Every time, I’m confronted
I’m unaffiliated by my actions
Und da kommt er auch schon hinter dem Vorhang hervor. Eine Mischung aus Buhrufen
und Jubeln kommen aus den Reihen der Fans, Jimmy mag vielleicht ein Arsch sein aber
auch er hat seine Fans in der GWS und in der Welt des Hardcore Wrestling.Mit seinem
Gürtel über die Schulter gelegt, geht er die drei Stufen von der Bühne runter in den
Gang zwischen den Fans, welche er auch betrachtet.
Suffering is the result of the game
Victory, at the cost of pain
Like a freight train and you’re tied to the tracks
No way to escape there’s no coming back
Jimmy geniesst es, das einige der Fans nach ihm greifen und seinen Namen rufen. Vor
dem Ring hält er beide Arme zur Seite und lehnt sich zurück und badet richtig in der
Mischung aus Buhs und Jubel.
You’re in, my way
And I haven’t got the time today
Best you, walk away
And live to fight another day
Dann rutscht Jimmy in den Ring und stellt sich vor Melina. Den Gürtel nimmt er von der
Schulter und legt ihn zwischen sich und Melina wie eine Art Grenze.
GWS Salvation Championship
Davey Jones Lockerroom Death Match
@ "Hardcore Wrestling Convention 2012", 16.07.2012, New York City
Melina Vs. Jimmy Maxxx
Referee: Alexandra Lightstriker
**DING**DING**DING**
Der Gürtel wird von Referee Alexandra Lightstriker aufgehoben und den anwesenden
Fans präsentiert, ehe er außerhalb des Rings weitergegeben wird. Das Match wird
offiziell angeläutet und beide gehen aufeinander zu und verschmelzen in ein Lock
Up, den Melina für sich entscheiden kann und in einen Side Headlock geht. Jimmy
Maxxx schubst sie nach vorne, Melina dreht sich aber direkt und kommt mit einem
Dropkick angeflogen der Maxxx von den Beinen holt. Beide stehen zeitgleich wieder
auf, Clotheslineansatz von Melina, doch der deutsche duckt sich unter ihrem Arm
weg und tritt nach hinten mit einem Kick aus der Melina am Hinterkopf trifft und sie
nach vorne fallen lässt. Im letzten Moment kann sie die Balance halten, wird aber
direkt von Jimmy Maxxx per Dropkick am Hintern getroffen und knallt so mit ihrem
Kopf gegen einen der dicken Angelhaken die zwischen den Angelschnüren gespannt
sind.
Sofort packt Maxxx seine Gegnerin an den Stiefel und zieht sie nach hinten. Melina
knallt sie nun mit dem Gesicht auf den Ringboden und muss jetzt auch einen Elbow
Drop von Maxxx auf ihren Rücken ertragen. Direkt wird sie wieder vom Salvation
Champion hochgehoben. Maxxx klemmt ihren Kopf dann zwischen die Beine, Ansatz
zu einer Powerbomb die ziemlich fix ausgeführt wird und nur dazu dient sie gegen
die Ringecke zu befördern, wo sie mit dem Rücken auch hart ankommt und
anschließend mit einem Front Dropkick auch noch förmlich dort festgetackert wird.
Jimmy zeigt mit dem Finger auf Melina, die total in den Angelschnüren verheddert in
der Ecke hängt. Er rennt los, will mit seinem ganzen Gewicht und dem Rücken
vorran auf Melina springen, doch sie dreht sich weg. So knallt Jimmy voll mit dem
Rücken gegen den Eckpfeiler. Es nimmt dem Deutschen komplett die Luft, er
krabbelt über den Boden nach Luft schnappend. Doch Melina zeigt einen Elbow Drop
in seinen Rücken, was ihm noch mehr die Luft nimmt. Melina geht aus dem Ring, holt
dort einen Stuhl und schlägt mit diesem wieder und wieder auf den Rücken ein.
Jimmy robbt weiter nach Luft ringend über den Boden.
„MEL! MEL! MEL!“
Die Fans feuern die Norwegerin an, die einen erneuten Schlag auf Jimmys Rücken
platzieren möchte. Hierfür hebt sie den Stuhl demonstrativ nach oben, zeigt sie den
Fans die noch einmal lauter werden und dann in Hysterie fast verfallen als der Stuhl
auf Maxxx' Rücken niederschmettert und auch gleich in seine Einzelteile zerspringt.
Jimmy liegt flach, flacher als zuvor und rührt sich nicht mehr. Alexandra Lightstriker
zählt den Count, der von den anwesenden Fans bei jeder Zahl lautstark mitgezählt
wird. Bei fünf erhebt sich Maxxx aber langsam wieder und geht in die Knie, so das
Lightstriker aufhört zu zählen. Melina wartet bis Maxxx wieder oben ist, rennt dann
auf ihn los und zieht ihn mit einer Headscissor wieder zu Boden. Maxxx steht wieder
auf, erneut der Ansatz zu einer Headscissor von Melina, doch Maxxx hält sie an den
Beinen fest und die Norwegerin landet mit dem Rücken auf den Boden, wo sie auch
gleich zum Catapult festgehalten wird und der Deutsche führt es auch gleich aus und
wirft Melina in die Angelschnüre die nicht nur reissen, sondern sich auch in Melinas
Kleidung verheddern.
„OOOOOOOOOOOOOOOOH!“
Melina landet dabei unsanft auf dem Boden um den Ring, bleibt regungslos liegen.
Maxxx klettert hinterher und tritt mit dem Fuß auf die Angehaken die sich verfangen
haben in der Kleidung von Melina. Er hebt sie auf und hämmert ihren Kopf gegen die
Ringtreppe. Jimmy holt wieder einen Stuhl unter dem Ring hervor und sieht rüber zu
Melina die da an der Treppe hockt. Der Berliner rennt los, aber Melina nimmt das
Bein hoch. Der Fuß und der Stuhl landen im Gesicht von Maxxx. Er taumelt zurück,
lässt den Stuhl fallen. Nochmal rennt er auf Melina zu, Dropkick gegen das Knie und
jetzt knallt Jimmy mit dem Kopf auf die Treppe.
Kaum Zeit für Maxxx sich zu erholen, denn Melina fasst ihm in den Haarschopf und
knallt sein Gesicht gleich nochmal gegen die Ringtreppe. Die Nase errötet und ein
kleiner Tropfen Blut fließt aus selbiger bei Maxxx. Melina lehnt ihn nun gegen den
Apron, zeigt ein zwei Chops und nimmt dann Anlauf. Front Dropkickversuch, doch
Maxxx weicht aus und Melina landet mit ihren Beinen oben auf dem Apron, mit dem
Rücken gegeb eben jenen und so auch unglücklich mit dem nacken auf dem Boden.
Sofort hält sie sich selbigen als sie sich seitlich wegrollt. Maxxx nutzt dies kurz zum
verschnaufen und rennt dann auf Melina zu und tritt ihr im Laufen gegen die Rippen,
gefolgt von Tritten gegen ihren Nacken als sie sich weiterrollt. Er schnappt sie sich
nun etwas von den Angelschnüren die halb am Apron unterhängen und wickelt dann
Melina in selbiges ein.
Jimmy tritt mit seinen Wrestling Stiefeln und harten Kicks gegen den Bauch von
Melina, der von Angelhaken und Schnur bedeckt ist. Melina schreit laut auf, als sich
die Angelhaken in ihren Bauch bohren. Doch das scheint Jimmy nicht genug zu sein,
er geht in den Ring. Dort steht ein Eimer, in dem ein Haufen große Fischhaken sind.
Diese trägt er raus zu Melina. Den Eimer stellt er auf den Apron und steht vor Melina,
die immernoch angeschlagen da hängt. Er holt ein paar Haken aus dem Eimer und
steckt diese der Melina an den Arm. Sie schreit auf, den das ist alles andere als
angenehm. Dann nimmt er noch den Arm und hämmert ihn auf die Ringtreppe, mit
den Haken drin. Melina rollt über den Boden neben dem Ring, ihr Arm blutet, denn
diese Haken hinterlassen Wunden. Jimmy lässt aber nicht ab und zieht Melina an
ihrem total blutenden Arm zurück zu der Ringtreppe und will diesen nochmal da
drauf haun. Doch Melina kontert und haut mit der anderen Faust ins Gesicht des
Berliners. Der dreht sich kurz weg und wird dann von einer Clothesline mit dem Arm
getroffen.
„MEL! MEL! MEL! MEL!“
Melina befreit sich erstmal von den störenden Haken und wirft diese gegen Jimmy
Maxxx, ehe sie mit einem Low Dropkick auf ihn zuspringt und ihn trifft. Sie hebt ihn
hoch und rollt ihn in den Ring zurück ehe sie hinterhersteigt. Dort schnappt sie ihn,
klemmt ihn sich zu einem Piledriveransatz zwischen die Beine und zieht ihn am
Hosenbund nach hinten zum Piledriver. Schließlich nimmt sie Anlauf, zeigt einen
Flick Flack und springt mit einem Kneeling Moonsault auf Maxxx Bauch, wonach
dieser nach Luft prustet. Dies kann er allerdingsn icht lange, da er gleich auch die
Sohle von Melinas Stiefel schmecken darf, da diese ihm ins Gesicht tritt und er mit
dem Schädel auf die Decke knallt. Melina lehnt ihn nun an eine der Ringecken an und
setzt ihn den Eimer auf, wo noch ein paar Haken drin waren. Sie nimmt Anlauf,
deutet nun an auf ihn zurennen zu wollen und das tut sie auch. Per Dropkick springt
sie gegen den Eimer auf Jimmys Kopf und der wird kräftig durchgeschüttelt und fällt
zur Seite außerhalb des Ringes …. natürlich mit dem restlichen Körper noch dran.
Alexandra Lightstriker überprüft ob Jimmy noch da ist, was er aber wohl nicht ist,
weshalb sie zu zählen beginnt.…...1................................2............
.................................3........... ….........................4...........Melina steht am
Apron und schaut auf Maxxx runter und erholt sich ….5.....................6...........
...........7.. ................................…..8 … und Maxxx rollt sich langsam zur Seite
und versucht aufzustehen. Melina sieht das, nimmt im Ring Anlauf und springt über
die Angelschnüre hinaus auf Jimmy mit einer Senton Bomb mit der sie ihn wie einen
Kegel wieder von den Beinen holt. Jimmy hat gerade keine Chance auch nur
irgendwie zu kontern und muss es jetzt auch über sich ergehen lassen, das Melina
ihn hochzieht und ein paar Meter neben dem Ring durch die Halle whipt und er
gegen eine aufgestellte Metallwand prallt, die ein blechernes Geräusch von sich gibt.
Rückwärts torkelnd torkelt er in ihre Arme und kassiert einen heftigen German
Suplex, wobei er mit dem Nacken kräftig auf den Boden aufknallt. Wieder bleibt er
liegen …..1..............................2............... ........................3...
….................4............................
.... .......................5.......................... ........6...................noch tut sich
nichts ….7.... aber jetzt hält er sich langsam den Nacken und versucht auzfstehen
….8.....er kniet und Lightstriker hört auf zu zählen.
Melina schnappt sich Maxxx und schleppt diesen zu einer der Wände des Raumes,
neben einem Autogrammstand. Mit dem Kopf und Gesicht vorran wirft sie diesen in
die Wand, was der blutenden Nase nicht gerade hilft. Jimmy blutet den ganzen
Boden voll, während Melina mit ihrem gleichfalls blutenden Arm seinen Kopf wieder
und wieder in die Wand hämmert. Maxxx torkelt durch eine Tür in einen anderen
Bereich des Centers. Melina und der Ref folgen ihm. Melina schnappt sich Jimmy und
wirft ihn mit einem Wurf in einen der Essstände. Das ganze Fresszeug fliegt durch
die Gegend und Jimmy sieht alles andere als sauber aus. Melina schnappt sich den
Rest der Sachen auf den Campingtischen und wirft es auf Jimmy, der versucht den
Überblick zu behalten. Beim aufstehen rutscht Jimmy immer wieder weg, was Melina
nutzt um ihn nochmal in eine der Wände zu werfen. Jimmy knallt mit dem Kopf
gegen, Melina kommt angerannt und springt mit einem Dropkick gegen seinen Kopf
und knockt ihn so halb aus. Noch während er sich zu Mel dreht, schnappt sie ihn sich
zu ihrem Fire Thunder Driver und lässt ihn auf den Boden klatschen mit dem Kopf
vorraus.
„THIS IS AWESOME! *clap, clap, clap* THIS IS AWESOME! *clap, clap, clap*“
Erneut liegt Jimmy auf den Boden und wird wieder einmal von Lightstriker angezählt
……..1…
……………………2……………………………………………..3……………………………………………….4… ………
…….5……………………………….6……………………….7…………es sieht nicht gut aus, Maxxx liegt
noch …….8……………………..9……………doch was ist das?
Ein psychotisches Lachen erfüllt den Raum als Rebel called Hate, wie besessen in die
Szenerie rennt. In letzter Sekunde schnappt er sich den fast geschlagenen Jimmy
Maxxx. Hate drückt seinen ehmaligen Schüler an die Wand, sein Ellenbogen
zertrümmert fast Jimmys Kehlkopf, trotz jener seltsamen Aktion ist Lightstriker
gezwungen seinen Count zu unterbrechen. Melina ist natürlich sauer und stampft
wütend auf den Boden. Hate grins psychotisch zu ihr und stürmt auf sie zu. Melina
versucht einen Roundhousekick gegen Hate zu landen, doch jener wirft sich auf den
Boden, nimmt dabei die Wucht seiner Geschwindigkeit mit und reißt Melina zu
Boden.
Melina und Hate kommen fast zeitgleich auf die Beine, Melina muss aber einen
brutalen Schlag auf das Nasenbein hinnehmen und kippt halb bewußtlos um.
Lightstriker reagiert sofort und lässt das Match abbrechen... der Rebel des Hasses fängt
daraufhin lauthals an zu lachen und versucht Lightstriker eine Art "Bro" Zeichen zu
geben, der Ref. lehnt das natürlich ab.
Hate gibt Lightstriker daraufhin eine Kopfnuss, der Ref. blutet aus dem Mund, geht zu
Boden und schüttelt anschließend mit dem Kopf. Er schlägt dreimal wütend auf den
Boden um so anzudeuten dass das Match abgeläutet wird.
Seiner Aufforderung wird nachgegeben, in Hates Gesicht legt sich daraufhin ein
halbseitiges Grinsen. Er geht nicht in den Ring, sondern bleibt bei den beiden
"Backstagefightern". Der Rebell der Gaja, des Hasses und der Liebe zieht ein kleines Mic
aus seiner tiefen Baggy.
Hate: "DAS SOLLEN DIE NEUEN HELDEN DER GWS SEIN?!"
Er deutet auf die beiden halbbewußtlosen, die durch Hates Tat ihr Match nicht zuende
führen konnten.
Hate: "Diese eine Schlampe, die da neben mir liegt..."
Er deutet auf Melina.
Hate: "... hat eine Schwester die sogar meinen unterpriviligierten Schwanz in der
Möse hatte... und ich darf hinzufügen dass die Muschi so ausgeleiert war das ich
echte Probleme hatte zu kommen...
Desweiteren hat diese komische Schlampe Namens Melina einen Ehemann gehabt der
MIR immer aus dem Weg ging... einen Ehemann der IMMER Angst vor mir hatte.
Und sowas tritt hier um den Titel an? Hammerhart!!!
Und dann der Titelhalter... der kann dieser Fotze nichtmal das Wasser reichen...
dieser Bastard stammt aus dem Training eines Drogenjunkies... dieser Bastard...
stammt aus dem Training meines Namensvetterns..."
Hate zündet sich eine Zigarette an und tritt währendessen gegen Melinas Kopf.
Hate: "Das sind keine Menschen die soetwas wie den Salvation Titel verdient haben...
das sind Opfer, keine Täter... ich fick Jimmy in den bepissten Arsch... nehm mir
danach Melina und erneut ihre bekackte Schwester! Ich bin zurück... und ihr alle
werdet euch wünschen das ich nach der gestorbenen Liebe zu Serafe innerlich
krepiert wäre..."
Wütend schmeißt er das Mic von sich und verlässt die Szenerie. Während Melina und
Jimmy Maxxx KO am Boden liegen und die Fans warten darauf das etwas passiert.
Schließlich schnappt sich Wrestling Reporter Mike Knocks ein Mikrofon und stellt sich
vor die Fans.
Mike Nocks: „Jaaaaa …. die Genesis Wrestling Society wie sie nun mal ist.
Fortsetzung bei deren nächsten Event, nur im August und nur in Needles!“
Die Fans jubeln und applaudieren. Da hat der gute Mike die Szenerie doch noch
gerettet.
17.07.2012
**Dienstag, 17ter Juli 2012**
**ca. 08:00 Uhr Amerikanischer Ostküstenzeit.**
Wir befinden uns in Chicago Ridge, Illinois. Ja genau Chicago Ridge, das ist ein Vorort
der bekannten Industriestadt mit fast dem gleichen Namen im Nordosten der US of A.
Was wir hier wollen? Nun sagen wir es mal so: Es gibt da noch etwas, was so nicht
angekündigt war. Aber seht selbst.
„Bist du sicher das wir das richtige tun?“
Die Stimme gehört zu Amy, einer der beiden Kameragirls der GWS und ganz nebenbei
ein der heißesten Lesben der Westküste Nordamerikas. Wir? Wir befinden uns in einer
Art Eingangsbereich. Dem Eingangsbereich zu einer kleinen Halle. Hier steigt heute
Abend etwas ganz besonderes. Ein Senioren Spielabend. Nein keiner dieser typischen
Bingoabende wo man „Bingo!“ schreit wenn man was gewonnen hat. Eher ein
Pokerturnier. Also eigentlich geht hier heute Abend alles was Spaß macht. Doch weil
man ja in den Staaten gewisse Regeln einhalten muss, darf keiner unter 21 Jahren rein
und das ganze wird Senioren-Spiele-Abend genannt.
„Macht euch doch nicht ins Höschen Mädels, ich werde dass Jackson schon irgendwie
erklären. Außerdem, habe ich einen Plan und uns Unterstützung organisiert.“
Dieser Satz kam von Lucy Brackles. Der bezaubernden Moderatorin der GWS.
Amy: „Na gut, wenn du das sagst. Warum habe ich nur das Gefühl das wir nicht aus
Zufall in Chicago sind?“
Ein Lächeln huscht bei dieser Aussage über das Gesicht des Mädchens. Und auch bei Miss
Brackles ziert ein verräterisches Lächeln das Gesicht. Auch Jamy, die zweite
Kamerapraktikantin, ebenfalls ein Traum aller Lesben-Film Fans, ist mit dabei.
Jamy: „Schau dir doch mal ihr Grinsen an. Da ist aber jemand voooooller
Erwartungen.“
Tatsächlich stellt sich Lucy Brackles nun sehr souverän. Doch ihre Augen hellen sich auf
als man das Klacken von Stiefeln näher kommen hört. Langsam aber sicher kommen
schwere Schritte immer näher. Und aus einem Gang der in das Gebäude hineinführt,
sieht man eine Gestalt langsam näher kommen.
Lucy: „Oh Gott er kommt ja schon… Mädels, wie sehe ich aus?“
Beinahe schon nervös und hysterisch wirkt die sonst so souveräne Kommentatorin. Doch
mit zwei nach oben gestreckten Daumen der beiden Kammeramädels lässt sie sich
beruhigen. Die Person kommt derweil immer näher und man sieht dass dieser jemand
sein Gesicht unter einer Basecap versteckt hat. Zwischen den Frauen ist es still. Doch
als die Person langsam näher kommt beginnt dieser jemand zu sprechen.
Mann: „Hallo Mädels. Ich freue mich euch wieder zu sehen.“
Langsam tritt der Mann ins Licht.
Mann: „Hey Lu… ich… ich habe dich vermisst.“
**Dienstag, 17ter Juli 2012**
**ca. 22:30 Uhr Amerikanischer Ostküstenzeit.**
Gleicher Tag. Doch wir haben Mittlerweile abends. Das Logo der Genesis Wrestling
Society wird kurz eingeblendet und fadet dann langsam aus. Wir sehen Lucy Brackles
wie immer Top und sexy gekleidet. Doch wer jetzt Jackson Steele an ihrer Seite
erwartet wird herbe enttäuscht werden. Neben ihr steht ein uns gänzlich unbekannter
Mann der sein Gesicht unter einer schwarzen Lucha Libre Maske mit verschiedenen
Hoheitssymbolen versteckt. Die Nasen- und Augenpartie ist deutlich ausgearbeitet und
mit grau-weißen Nähten verziert. Und der fremde hat ebenfalls ein Mikro.
Lucy Brackles: „Hallo und schönen Guten Abend werte Fans der Genesis Wrestling
Society. Heute haben wir den dritten Tag der Psychos on the Road Tour und ich kann
euch heute etwas ganz besonderes Versprechen. Doch erst einmal möchte ich heute
meinen Gastkommentator vorstellen. Neben mir der Mann mit der Maske ist Al
Borgeti! Hier in Chicago ein bekannter Wrestlingreporter und Organisator von lokalen
Veranstaltungen aller Art.“
Kurz hebt der Maskierte das Mikro an.
Al Borgeti: „Guten Abend, ich freu mich heute mit meiner bezaubernden Kollegin
Lucy Brackles ihnen heute etwas besonderes bieten zu können.“
Damit der Fokus wieder bei der schönen aus Needles.
Lucy Brackles: „Da mein werter Kollege Jackson Steele sich gerade in New York auf
die Abreibung seines Lebens vorbereitet und wir mit verschiednen Teams zur Zeit
unterwegs sind, habe ich mir hier für den heutigen Abend in Chicago ein wenig
Unterstützung in Form von Mr. Borgeti…“
Langsam und mit einem leichten Grinsen spricht sie den Namen aus.
Lucy Brackles: „…besorgt. Aber nun zum heutigen Specialevent. Al, wenn du ein paar
Worte dazu sagen würdest?“
Al Borgeti: „Aber gerne doch Lucy. Wir sind hier im Frontier Fieldhouse, circa 500
Zuschauer hätten hier heute Platz da wir aber überall Spieltische und auch ein paar
Slotmachines stehen haben kommen wir leider auf nicht ganz so viele. Wie sie,
werte Zuschauer sehen können, ist direkt hinter uns im Bild…“
Fingerzeig nach hinten mit einem anschließenden Zoom in den Hintergrund.
Al Borgeti: „Ein Wrestling Ring aufgebaut. Extra übrigens für nur ein Match was heute
Abend hier stattfindet.“
Damit ist wieder Lucy dran.
Lucy Brackles: „Als Teil unserer Promotour haben wir heute eine Überraschung den
das ganze wurde erst kurzfristig organisiert. Das kernigste aller GWS Mannsbilder,
Kurt Schmidt, von vielen liebevoll nur Kurtl genannt, gibt heute einen seiner
seltenen Auftritte im Ring! Sein Gegner ist niemand geringeres als der ungefürchtete
Trainer von Jackson Steele, der El Guererro del Dragon!“
Nicken vom maskierten.
Al Borgeti: „But wait a minute folks! Wir haben als Rahmen für dieses Match
festgesetzt das es sich um ein Bingo!-Hall-Brawl Match handelt. Das heißt im
Klartext, das die anwesenden Zuschauer die beiden Kämpfer mit allem an
schlagfähigen Gegenständen versorgen dürfen wie bei einem Fans bring the Weapons
Match, dazu gilt die Regel Falls count anywhere.“
Lucy Brackles: „Ihr sehet also, für jede Menge Spaß ist auf diesem Spiele-Event
gesorgt. Referee wird Sandy Melessa sein. Doch schauen wir uns doch ruhig einmal
an was einer der beiden Teilnehmer zu dem Match zu sagen hat, hier ist das
Statement vom Ur-Münchner Kurtl Schmidt!“
Al Borgeti: „Roll the tape!“
---Video--„DEM BEISS IIH DEN KOPF AB!! DENN SCHLAG IIH INS SPITAL!!“
Ein bild von jemandem den man laaange nicht mehr in der GWS gesehen hat kann nun
gesehen werden. Und wie wir sehen, sehen wir Kurt Schmidt! Mit vollem Namen
übrigens Kurt-August Alois Maria Schmidt! Das kernigste aller GWS Mannsbilder. In der
Blüte seines Lebens mit stolzen 45 Jahren und wie fast immer wenn man ihn bei einer
Prom… ähm Ansprache sieht, mit einem Mass Bier in der Hand.
Kurtl: „IIh hoab den Ehl Gur’rehroh däl Drahgohn net vergehs’n. Iich wois des der
elend’ga Sau Preiß ah füa zu kleiner Hirsch iist dea wo meint oana deer beesten zua
sein!“
Kurz hebt er die Moas an und reist einen ordentlichen Schluck davon herunter.
Kurtl: „Oaba, iih bin wiada doa! Iih werd’ miih wiada moal in Niedlees blicka losn und
kaan oach hie uand jetzt soag’n des iih am Battlefäad teilnehma werda!“
Aha, Kurtl steigt mal wieder ins Ringgeviert. Während der Urbayer einen weiteren
kräftigen Schluck abzieht, sieht man wie im Hintergrund einen weiteren Mann. Dieser
sitzt hinter einer Zeitung so dass man sein Gesicht nicht sehen kann.
Kurtl: „Und um wiada in Schwuang zua komme… mach iih heit den Drahgohn platt!“
Kurz geht dabei dann die Zeitung nach unten und man sieht das dieser Mann eine Alte
Sportjacke trägt und – festhalten – eine schwarze Wrestlingmaske! So wie man sie von
den Mexikanern her kennen würde. Nur ist dieser Mann erkennbar kein Mexikaner. Zu
kräftig die sitzende Statur, das was man an Haut sieht ist erkennbar viel zu hell für
einen Mexikaner und während Kurtl spricht, nickt dieser schon mit einer gewissen
Erhabenheit.
Kurtl: „Und dees doa hinten…“
Kurtl deutet auf den maskierten Mann.
Kurtl: „East mein neier Schbaringpoartner! Der Matthias. Oaba ihr könnts Mätt zua
ihm saaga. Mätt Rässlin.“
Matt Rasslin. So wird er wohl heißen wenn man Kurtls Kauderwelsch entwirrt. Und das
Neue Gesicht spricht auch gleich.
Matt Rasslin: „Guude ihr Babbsäck!“
Da offenbart sich ein weiterer deutscher Akzent. Hessisch. Von vielen als die
Königsdisziplin aller deutschen Akzente angesehen.
Kurtl: „Oaba zurick zuam Kampf heite! Iih werd den Ehl Gur’rehroh däl Drahgohn ein
hoartes Mätsch liafern und oam Eende werd’ iih deer Siaga sein! Verlassts eich
drauf!“
Kurz schaut der maskierte noch einmal hinter der Zeitung hervor.
Matt Rasslin: „Als druff gehache!“
Und damit wieder zu Lucy Brackles und Al Borgeti.
---Cut--Lucy Brackles: „Okay, ihr habt es gehört, werte GWS Fans, Kurtl ist wieder da und
nimmt garantiert am Battlefield Teil.“
Während Lucy diese Worte spricht nickt der erste maskierte, Al Borgeti nur.
Lucy Brackles: „Aber der lange Rede kurzer Sinn. Auf geht’s zum Match. Bingo!-HallBrawl Fans bring the Weapons!“
Al Borgeti: „Hier für euch via Stream und später auf DVD, aus Chicago Ridge Illinois!“
Die Rund 120 Zuschauer bei dieser Veranstaltung sind aller bestens drauf. Viele sitzen
noch an ihren Tischen, aber manche haben sich auch an den Mattenrand des Ringes
begeben und warten dass es losgeht.
[Track 4]
Patrone Bavarie,
Hoch übern Sternenzelt,
Breite deinen Mantel aus,
Weit über unser Land.
Und wenn ich mal Sorgen hab,
Und mir die Hoffnung fehlt,
Patrona Bavarie,
Nimm mich an deiner Hand.
Hoch motiviert kommt der Urbayer hinter einem Vorhand hervor gejoggt. Sein neuer
Sparringspartner ist auch mit dabei. Mit einer Wasserflasche unter dem Arm und mit
einem ganzen Schwung Handtüchern und – jetzt kommts – einer Kühlbox kommt der
vermeintliche Hesse hinter Kurtl her.
Lucy Brackles: „Da stellt sich auch die Frage ob das vielleicht ein neues Tag Team
sein könnte? Den auch Rasslin ist in eine Wrestlingtypische Badehose gekleidet und
trägt eine Sportjacke auf der sein Name oben und der Schriftzug ‚Pro Wrestler’
darunter steht.“
Al Borgeti: „Oh ich bin mir sicher das ihr da bald herausfinden werdet in Needles.“
Geschwind rollt sich Kurtl unter den Seilen hindurch und macht sofort in der Ringecke
unter den kritischen Augen seines Sparringspartners ein paar Aufwärmübungen und auch
ein paar Schlagkombinationen.
Lucy Brackles: „Und nun der El Guerreo del Dragon, Jackson Steeles früherer
Trainer.“
Al Borgeti: „Wie ich hörte, eine Legende. In seiner eigenen Welt.“
[Track 5]
Wagners „Ritt der Walküren“ setzt ein. Eigentlich sollte dann hinter dem Vorhang der El
Guererro del Dragon erscheinen. Doch stattdessen fällt irgendetwas aus dem Vorhang
heraus. Schließlich fällt dann noch der Vorhang samt Aufhängung von der
Deckenhalterung.
Al Borgeti: „Hey, die Halle kostet Miete!!“
Schnell eilen die 3 anderen Mitglieder der Midget Alliance of Domination herbei. Und
versuchen den langen und für die kleinen Hüpfer viel zu schweren Vorhang
wegzuziehen. Doch während Fighting Rabbit Opalia und JC Lord Bloodreiher es beim
Versuch belassen müssen, schnaubt Add Steal einmal wild durch und reißt den Vorhang
auseinander.
Al Borgeti: „Was das wieder kostet…“
Unter dem Vorhang kommt dann der kleine Größte Wrestler aller Zeiten zum Vorschein
und muss erst einmal von seinen 12 Titelgürteln befreit werden unter denen er
ebenfalls begraben lag. Im Ring lachen sich Kurtl und Matt Rasslin bereits schlapp. Aber
der Mini-Drache springt, kaum das er befreit ist von seinen Gürteln sofort auf und will
mit einem Satz in den Ring springen. Dumm nur das kein Trampolin am Ringrand steht.
Lucy Brackles: „Uhhh… mit dem Fuss im Seil verheddert und mit Gesicht genau in
den Ring geplumpst.“
Aber sofort springt der Lindenwurm auf und wedelt wild mit den Fäusten in Richtung
Kurtl. Der zuck nur mit den Schultern und schaut in Richtung Sandy Melessa. Die atmet
einmal tief durch, sehr tief. Zur Freude aller männlicher Anwesenden, den so
präsentiert sie unfreiwillig beinahe wieder ihre beiden „Goldstücke“.
Al Borgeti: „Sandy Melessa läutet an!“
Bingo!-Hall-Brawl, Fans bring the weapons
@ Frontier Fieldhouse, Chicago Ridge, Illinois
Kurt Schmidt [w/Matt Rasslin] vs. El Guererro del Dragon [w/M.A.D.]
Referee: Sandy Melessa
**DING**DING**DING**
Lucy Brackles: „Und los gehts.“
Matt Rasslin feuert sofort seinen neuen Schützling an und gibt aus der Ringecke
heraus erste Anweisungen. Während die Midgets das Prinzip mit den Waffen schon
eher verstanden haben. Opalia krabbelt sofort unter den Ring und versucht mit aller
Gewalt etwas hervor zu holen. Doch die kleine hat sichtlich Probleme. Aber im Ring
passiert schließlich auch etwas.
Al Borgeti: „Kurt will zugreifen doch der kleine wendige Mini-Drache schlüpft unter
dem Bayer hindurch… geht in die Seile... federt zurück…“
Lucy Brackles: „Running Shoulder Tackle gegen Kurt…“
*Platsch*
Zwar hat der kleine Lindwurm einiges an Geschwindigkeit drauf. Aber Kurtl steht wie
eine Deutsche Eiche und der Mini-Nicht-Koreana prallt im Hohen Bogen vom
Münchner ab.
Lucy Brackles: „Die Midgets haben etwas unter dem Ring hervorgekramt… mal sehen
was das ist…“
Al Borgeti: „Teppichklopfer!“
Triumphierend hält der Mini CJ, JC Lord Bloodreiher mehrere Teppichklopfer in die
Höhe und wirft diese dann auch umgehend in den Ring. Im Ring selbst machen sich
sowohl Kurtl als auch der Mini-Drache sofort über das Büdel Teppichklopfer her. Kurt
behält die Oberhand.“
Lucy Brackles: „Kurt holt aus… und…“
*Klatsch*
Al Borgeti: „Das ist demütigend…“
Mit schnellen Schlägen auf den Hintern scheucht der Bayer den kleinen Drachen vor
sich her. Das es eigentlich Fans bring the weapons heißt und nicht Valets bring the
weapons interessiert hier kaum jemanden. Die Fans finden es lustig und geben
ordentlich Applaus.
Lucy Brackles: „Matt Rasslin geht jetzt im Publikum umher und lässt sich das eine
oder andere in die Hand drücken.“
Al Borgeti: „Bin mal gespannt was da alles dabei sein könnte.“
Im Ring hat Kurt genug von der Jagd nach dem kleinen. Der jedoch rennt immer
noch im Kreis um den Bayer herum und hält sich dabei den Hintern als wenn ihm der
Anus brennen würde. Und während Rasslin beladen mit allerlei Spielkarten, Würfeln
und sogar einem ganzen Pokerdeck wieder an den Ring kommt schaut sich der Bayer
das ganze nur kopfschüttelend an. Dann fällt er eine Endtscheidung.
Lucy Brackles: „Kurt fährt den Arm aus… und Standing Clothesline nennt man das
wohl.“
Den Midget haut es natürlich um dabei. Das ganze hat dann schon die Wirkung einer
japanischen Lariat gehabt. Umgehend will Kurt den Fall landen. Doch so wirklich
kommt er nicht dazu. Kaum will Melessa den Fall zählen werfen die Begleiter vom
Mini-Drachen allerlei Sachen direkt auf Kurt. Das Fighting Rabbit Opalia lässt dabei
wie bei eine Kartentrick die Pokerkarten die sie einem anderen Fan abgenommen
hat, in Kurts Gesicht fliegen.
Al Borgeti: „Kurt steht wieder auf bevor Melessa wirklich loslegen kann.“
Trotzdem gibt es Szenenapplaus. Wenn auch nur für den String den Sandy Melessa
wieder in ihre knappen Hotpants schiebt.
Lucy Brackles: „Kurt holt sich jetzt bei seinem Partner einen ganzen Pack mit
Pokerchips…“
Al Borgeti: „Und verwendet das Ganze als Munition. Ein Chip nach dem anderen
fliegt dabei in Richtung der drei Midgets am Ringrand.“
Lucy Brackles: „Lord Bloodreiher hat sich was anderes noch geschnappt… ein
Bierglas!“
Na etwa doch ein Hardcore!?
Al Borgeti: „Matt Rasslin schlägt die Hände über der Maske zusammen…“
Matt Rasslin: „Keele nah! Doch kei’ Biergloas!“
Spielverderber. Mit schnellen Schritten ist er beim Mini und nimmt ihm das Bierglas
ab. Natürlich, für einen Deutschen sind Getränkegläser extrem wichtige Utensilien.
Das wirft man nicht einfach drauf los. Doch wie geht es weiter?
Lucy Brackles: „Add Steal hat auch etwas zum Ring geschleppt… ein Tablett!“
Al Borgeti: „Das dürfte den beiden Deutschen genauso heilig sein.“
Doch da es weder Rasslin noch Kurt Schmidt sehen kann es der Mini Ed ähm… Add in
den Ring werfen. Der Lindwurm greift danach und dreht sich zweimal um die eigne
Achse und wirft das Tablett wie ein Diskuswerfer in Richtung Kurtl. Der bekommt es
dann auch ab. Und zwar genau in den Magen als er sich umdreht.
Lucy Brackles: „Hier geht’s zu wie in London bei Olympia!“
Schnell hüpft der Mini-Drache nun auf Kurtl und will ihn jetzt seinerseits pinnen.
Sandy Melesssa ist zur Stelle.
„One!“
Dann Stemmt der Ur-Bayer mit einem Urschrei das Urvieh von sich herunter. Der
Drache will schon mit Melessa diskutieren und ihr weiß machen dass es schon drei
waren. Melessa stemmt die Arme in die Hüften und schon ist der Nicht-Koreaner still.
Denn sein Bilck bleibt starr auf Sandy’s Oberweite haften.
Al Borgeti: „Nanana, da lässt sich aber einer ganz schön ablenken.“
Lucy Brackles: „Bei Sandy werden viele schwach.“
Al Borgeti: „Ich nicht.“
Bei dieser Aussage zwinkert der heutige Gastkommentator seiner Kollegin zu. Und
die kann sich ein weiteres Grinsen nicht verkneifen. Doch bevor wir genauso sehen
können was sich bei den beiden abspielt, lässt sich Matt Rasslin für seinen Kumpel
Kurt wieder etwas in die Hand drücken. Ein Fan hat ihm eine Tischdecke gegeben.
Schnell kneult der Neue das Stück Stoff zu einem Ball und wirft es zu Kurt. Der fängt
auf und wickelt es um, dem immer noch auf Sandys Titten vertieften, Mini-Drachen.
Lucy Brackles: „Einmal um die kleine Hüfte des Drachen geschnürt.“
Sofort beginnt der kleine auch zu zappeln aber es nützt nichts. Jetzt dreht sich Kurtl
einmal um die eigne Achse und wirft dabei das Packet „El Guererro“ in die Ringecke.
Und dieser bleibt kopfüber in der Ringecke hängen. Die Minis machen sich sofort
dran ihren Chef wieder auf zurichten und schütten ihm ein Glas Bier ins Gesicht.
Sehr zum Ärger der beiden Deutschen.
Kurtl: „Herrgottsakrament!“
Matt Rasslin: „Keele nah!!“
Das Mann keinen Blödsinn mit Bier baut dürfte klar sein. Wütend stapft Kurtl in die
Teamecke und lässt sich jetzt Matt Rasslin eine Blumenvase geben. Kurz schaut der
Bayer, der ja bekanntermaßen ein Schwerenöter ist auf die kleine Opalia.
Lucy Brackles: „Kurt mit einem Strauß Blumen. Kein seltenes Bild in Needles aber
hier in Chicago darf es gleich eine ganze Vase sein.“
Dann schüttelt Kurt den Kopf und schüttet in einer fleißenden Bewegung den Inhalt
der Vase, also Blumen und Blumenwasser auf die Drei Minis die sich dann auch
schnell in den Ring machen wollen. Doch die haben die Rechung ohne den Hessen
gemacht.
Al Borgeti: „Ein Zuschauer hat Matt den Vorhang gebracht von vorhin.“
Nicht nur das, der groß gewachsene Fan, der auch verblüffende Ähnlichkeit mit
einem Texaner aus Austin hat, hilft Matt Rasslin die drei kleinen Schreihälse schnell
zu umwickeln und dann zu verschnüren.“
Lucy Brackles: „Irgendwo habe ich den schon mal gesehen… nur wo?“
Al Borgeti: „Das ist Trav… ähm ich meine das ist ein Stammgast bei uns hier. Übrigens
ein sehr talentierter Pokerspieler. Vielleicht hast du ihn schon mal bei der im
Internet übertragenen Illinois Pokerseries gesehen…“
Wieder zurück zum Ringgeschehen, der Mini-Drache hat sich befreit und wird gerade
von Kurtl mit einer Hand zurück gedrückt. Sonst würden seine wütenden
Faustschläge ja direkt den Bayer treffen. Als der Lindwurm aber merkt das es so
nicht geht, stampft er auf den Fuss von Kurtl.
Kurtl: „Aua! Vermalledeiter, kloaner, elend’ga Saupreiß!!“
Flux hat sich der Nicht-Koreaner aus dem Ring gerollt und sich einen Stuhl
geschnappt. Mit dem macht er sich auch wieder in den Ring und will sofort nach
Kurtl schlagen. Doch der weicht schnell aus.
Lucy Brackles: „Jacksons Coach schlägt mit dem Stuhl jetzt auf den anderen Fuss von
Kurtl.“
Kurtl: „Ahhhhh! Verwunschner Derwisch elend’ga!!“
Langsam humpelt Kurt in eine der Ringecken und setzt sich hin. Er muss sich erst
mal die Füße wieder etwas dehnen und wieder etwas Luft schnappen. Der kleine
Drache klappt den Stuhl auf und steigt schnell auf eben diesen. Demonstrativ
verschränkt er die Arme und provoziert den Bayer.
El Guererro del Dragon: „Komm her Unwürdiger!“
Kopfschüttelnd wendet sich der Bayer wieder an den Gegner. Denn größten
Champion der besten Ligen der besten und tollsten Welt. Also seiner eignen.
Al Borgeti: „Kurt baut sich vor dem kleinen auf.“
Lucy Brackles: „Naja… durch den Stuhl sind sie jetzt immerhin gleich groß.“
Al Borgeti: „Passiert bestimmt nicht oft das der Guererro mal mit jemandem von
Angesicht zu Angesicht reden kann.“
Aber statt in Ehrfurcht zu erzittern lässt sich der Urbayer zu einem Klassiker der
allerersten Güte hinreißen. Der Bud-Spencer-Gedächtnis-Faust!
*Punch!*
Eine senkrechte Faust wie sie der gute alte Bud Spencer selbst nicht besser
hinbekommen hätte. Und wie reagiert man da am besten als „Betroffener“? Der
Mini-Drache sackt in sich zusammen und landet mit seinem hintern voran auf dem
Stuhl. Sieht nun aus als wenn er einfach schlafen würde auf dem Stuhl.
Lucy Brackles: „Kurtl packt zu… das wird der Fisherman Suplex!“
Al Borgeti: „Mit Stuhl!“
Mit einem schnellen Ruck hauts den kleinen nach hinten. Da sich auf einem Stuhl so
schlecht pinnen lässt zieht Kurtl den kleinen noch davon runter. Dann legt er sich auf
ihn, und unter wildem Protest der anderen Midgets geht Sandy Melessa noch einmal
zum Count herunter. Was, wie sollte es auch anders sein, den anwesenden,
männlichen Zuschauern gefällt.
„One!“
„Two!!“
„Three!!!“
Dann wird auch schon abgeläutet.
**DING**DING**DING**
Jubel bei den Zuschauern und auch Begeisterung bei den beiden Kommentatoren.
Lucy Brackles: „Kurt Schmidt pinnt den Mini-Drachen nach einem kurzen aber
spannenden Match! Damit hat er definitiv ein Zeichen gesetzt. Wenn auch kein
großes. Mehr vom Urbayer gibt’s dann beim Battlefield.“
Al Borgeti: „An dieser Stelle möchte ich mich bei der GWS dafür bedanken das sie die
Chance genutzt haben sich hier im Nordosten der USA zu präsentieren. Und ganz
besonders möchte ich mich bei Lucy Brackles für ihre Anwesenheit bei uns
bedanken.“
Lucy Brackles: „Damit endet auch unser heutiger Tag. Auf der DVD sehen sie nun
noch was es sonst auf Psychos on the road Tour gab!“
Und damit endet der Teil den der Zuschauer sehen kann.
---Cut---
<<<Die nun folgende Szene findet ist nicht auf der DVD. Ihr könnt darauf
nicht On Gimmick reagieren. Auch der gute Jackson Steele nicht. Denn
es gibt Dinge die passieren ohne das eine Kamera dabei ist…>>>
**Die kalte Anonymität der Großstädte – Teil III**
(Die Teile I und II können im Directors Cut Unterforum eingesehen werden)
Wie viele Tage, Wochen und Monate sind vergangen seid sich beiden das letzte Mal
gesehen haben. Monate ja, aber viele waren es wirklich? Er sitzt auf seinem Sessel
und schaut dabei auf sein Bett. Nur wenige Arm längen von ihm entfernt lag sie vor
ihm. Alles was er in den letzten Monaten wollte war ihre Nähe. Nie im Leben hätte
er sich träumen lassen das sie zum ihm kommt. Nie im Leben hätte er erwartet das
sie ihm nach Chicago folgen würde. Er hatte sie in Cancun einfach stehen gelassen.
Er war feige gegangen. Er war am Ende seiner Kraft gewesen und hatte sich gegen
die einzige gestellt die ihm seine Kraft wieder geben konnte. Doch heute hier in der
Nacht vom 17ten auf den 18ten Juli 2012 lag sie ihn seinem Bett und schlief ruhig
wie ein Engel.
Wie konnte er nur die ganzen letzten 2 Jahre so blind gewesen sein? Das ist egal. Es
ist nun wirklich egal. Heute haben sie Jackson an der Nase herum geführt. Heute
haben sie ihn in eine Falle tappen lassen. Al Borgeti, sein alter Ringname. Dazu eine
Maske unter der er sich schon einmal versteckt hat. Niemand würde merken dass er
für die GWS diesen besonderen Event moderiert hat. Und selbst wenn?
Langsam stieg er wieder zu ihr ins Bett. Seine geschundenen Hände fuhren über
ihren nackten Rücken. Er streichelte sie. Er hatte sie heute Nacht erobert. Oder sie
ihn. Das kommt ganz auf den Blickwinkel an. Sie waren übereinander hergefallen
wie zwei wilde Tiere und nach einer Zeit die nicht in Stunden und Minuten gemessen
werden kann, waren sie ineinander versunken und zusammen eingeschlafen. Doch
der nächste Morgen würde sie ihm wieder entreißen. Sie würde weiter ziehen. So
wie er auch weiterziehen würde…
Soll das etwa die Geschichte zwei Menschen sein die einander nicht haben können
weil sie so weit von einander entfernt lebten und arbeiteten? Soll etwa nach all den
Jahren der Einsamkeit etwa alles an der Tatsache scheitern das er nicht in Needles
sein darf? Weil es ein alter Alkoholiker so will? Nein! Das darf nicht sein! Noch
während sich dieser Wille in seinem Kopf neu ausprägt wacht sie auf.
Ihre Augen ruhen ganz auf seinen. Und aus ihren Augen spricht die Gleiche Sorge wie
aus seinen. Ohne ein Wort kann er ihre Frage spüren. Wie soll es weiter gehen? Wo
soll das hinführen? Soll uns wirklich keine Gemeinsame Zeit gegönnt sein? Langsam
zieht er sie an sich heran. Seine Lippen finden zuerst ihre Stirn und dann ihren
Mund. Ein Kuss wie ein Versprechen. „Ich lass dich nicht gehen, vertrau mir! Alles
wird gut!“ flüstert er in ihr Ohr und seine Arme, die auch schon so viel Leid anderen
zugeführt haben, umklammern sie.
Über ihre Wangen laufen kleine Tränen. Tränen der Freude. Endlich kann sie mit
ihm alleine sein. Endlich kann sie sich in einen Armen an ihn schmiegen. Lange
durfte sie es nicht zeigen. Musste es unterdrücken. Lauschte Roxys Kommentaren
und war innerlich am kochen. Doch jetzt liegt sie hier bei ihm und nichts, Nichts,
NICHTS auf diesem Planeten, Nichts zwischen Himmel und Hölle kann diesen
Moment zerstören. Ihre linke Hand umfährt seinen Torso und sucht sich ihren Weg
nach oben zu seiner Schulter. Um Nichts in der Welt darf dies das Ende sein bevor es
richtig begonnen hat.
Alphonse Pasquale Avello, den Zuschauern der GWS unter seinem Ringnamen Chris
McFly Jr. bekannt, und Lucy Brackles haben zueinander gefunden. Doch man darf
sie nicht zusammen sehen. Zuviel Angst hat Chris davor das Jackson Steel, der
Interims Präsident der Liga, ein für alle mal dafür sorgen könnte das er wirklich nie
wieder nach Needles kann. Viel zu sehr plagen ihn die Sorgen das sie ihren Job
verlieren könnte. Alle Titel die er jemals gehalten hat, haben keine Bedeutung als
sie ihn küsst.
Lange war er in der kalten Anonymität der Großstädte unterwegs. Er wusste nie wo
er hin sollte. Wusste nie wo sein wirkliches Zuhause war. Heute, hier und in dieser
Nacht hat die Großstadt ihren Reiz verloren. Denn alles was er will ist zurück nach
Needles. Zurück wo er bei ihr sein kann. Und er wird einen weg finden. Ein Weg der
lang und steinig sein kann. Aber er weiß das er es wert ist ihn zu gehen…
<<<To be continued…>>>
Eine andere Stadt, eine andere Taverne und eine ganz andere Atmosphäre. Es klirrt
nichts, es kracht nichts, noch nicht mal vom Wind herumgewirbelter Staub lässt sich
hier blicken. Ja sind wir denn nicht mehr in Kansas… äh… Mexico? Doch doch, wir sind
noch in Mexico und es scheint auch hier vor kurzem noch gekracht, geklirrt und
gejauchzt zu haben. Aber irgendwann ist die schönste Keilerei halt auch vorbei – das
reimt sich, ist deswegen aber noch lang nicht gut. Was man hier an Prügeln, Blut und
Lärm vermisst, das wird einem aber in Kurven ersetzt, denn Barbie hat sich in die Bar
gewagt und das in Begleitung ihres Mikrofons. Diesmal aber nicht um einen Kampf zu
kommentieren, sondern um das zu tun, was sie am besten kann. Oder auch nicht.
Jedenfalls hat sie sich mal wieder Mik als Opfer für ihre Interviewfähigkeiten
ausgesucht, wie es aussieht und dabei wirft sie sich gekonnt – ja das kann sie wirklich
gut – in Pose. Immerhin hat sie Mik ja doch beim letzten Interview auch beeindruckt,
richtig?
Mik: „Ahhh, Sonne meiner tiefschwarzen Nächte!“
Barbie: „…“
Soviel zur Opferrolle.
Mik: „Wolltest du mich nicht etwas fragen?“
Barbie: „Uhhhh… ach ja richtig… man dich muss ich ja verwirrt haben.“
Mik: „Ah, aber wer wäre ob solcher irritus liberalis wie deiner nicht verwirrt?“
Blinzeln von Barbies Seite, die wohl schließlich davon ausgeht, dass irritus irgendwas
mit irritieren zu tun hat und liberalis… ähm… Libertine… richtig… ne Libertine das war
doch eine Frau die weiß was sie will oder so. Ach ja, eine irritierende Frau weil sie
weiß was sie will, das muss es dann wohl heißen. Also ein Kompliment, hat sicher nichts
mit einem großzügig gestalteten leerem Platz in ihrem Kopf zu tun. Nope.
Barbie: „Aweee… Danke. Was wollt ich… ach ja. Wie geht’s dir und deinem Bruder?“
Mik: „Ganz wunderbar, wir versuchen unsere Eltern zu einer gemeinsamen
Kreuzfahrt zu überreden. Als Höhepunkt können sie sich dann die kommende Show
ansehen.“
Barbie: „Ja richtig! Die kommende Show, die wird sicher ein Höhepunkt. Wie wird
das überhaupt für dich werden?“
Mik: „Na ich hatte mir vorgestellt einfach alles zu gewinnen und dabei gemütlich ein
kühles Bierchen zu trinken.“
Barbie: „Uh-hu, ähm… und wie willst du das machen?“
Mik: „Oh ganz einfach… ich hau Khristos um ein paar Staatsanleihen an und besteche
damit die anderen Teilnehmer.“
Barbie: „Oh, Staatsanleihen… ah…ha, ja. Und Khristos?“
Mik: „Hm, du hast recht, den kann ich nicht mit seinen eigenen Staatsanleihen
bestechen, hmm… Würdest… würdest du mir vielleicht helfen?“
Na wenn das mal kein Hundeblick ist, den Barbie da zugeworfen bekommt…
Barbie: „Helfen? Ich weiß ja nicht… wie denn?“
Mik: „Wenn du Khristos so knuddeln würdest wie mich letztes Mal und ihm dann
vorschlagen würdest ihn weiter zu knuddeln, wenn er seine kleine Schwester dafür
einmal gewinnen lässt… so als… Familienzusammenführung… das würde sicher
hinhauen. Ich meine… so wie du knuddelst...!“
Na da tun sich ja Untiefen auf. Bestechung der knuddeligsten Art wird hier geplant und
das auch noch vor laufender Kamera. Mik hat offenbar wirklich keine Ahnung davon wie
man eine hinterhältige Verführungsaktion plant… oder aber sie glaubt gar nicht dran,
dass das funktionieren könnte. Aber es ist doch Barbie!
Barbie: „Also ich…“
Mik: „Wenn du es nicht für mich tust, dann tu es für Khris.“
Barbie: „Was? Wieso jetzt?“
Mik: „Weißt du… mein Bruder ist eigentlich total schüchtern. Der tut immer nur so,
der muss immer erst mal eine ganze CD mit Selbstsicherheitsgeblubber anhören
bevor er diese Promos für seine Kämpfe machen kann. Und ich mein, so ein Egoboost
for einem solchen Event wie das Battlefield… das wär doch toll, oder?“
Barbie: „Also, ja… schon.“
Mik: „Bei all den Leuten, die da zusehen werden…“
Barbie: „Ja, beim Battlefield sieht JEDER zu, aber Khristos ist sooo… groß.“
Mik: „Barbie! Ich wusste ja nicht, das du ihn schon so gut kennst!“
Barbie: „Was?! Nein! Ich meine… Groß… na… in… der Breite!“
Mik: „Oh ich wette, wenn du ihn knudd…“
Barbie: „Ja ist ja guuuuut, können wir jetzt über was anderes reden?“
Mik: „Also ich schon.“
Irgendwer hat da gelacht, wer war das? Mik war’s nicht, auch wenn sie aussieht als
müsste sie sich das schwer verkneifen. Und Barbie war’s sicher auch nicht, denn die
sieht eher aus als würde sie gleich aufgeben. So viele dumme Menschen und nur Barbie
ist intelligent. Schrecklich. Sie muss in ihrem vorigen Leben wirklich was Böses getan
haben. So was wie… öhm… nicht alles aufessen oder so. Ja, so sieht sie aus.
Barbie: „Also beim kommenden Mega-Event geht’s mal wieder um ganz viel.“
Mik: „Ja?“
Barbie: „Ruhm und Ehre und Gewinnen… und einen der wichtigsten Titel
überhaupt!“
Mik: „Aber du bist doch schon die beste Knuddlerin der Welt, Barbie.“
Das Blonde Kurvenwunder blinzelt und strahlt und vergisst jetzt irgendwie wohl
endgültig, was sie eigentlich wollte, was für Mik auch vollkommen in Ordnung ist, denn
sie hat grade mitbekommen, dass da jemand wieder eine Keilerei angefangen hat und
so was lässt man sich nicht entgehen.
18.07.2012
Roxy Cameron: „Willkommen zu einer Straßenschlacht.“
Barbie Martelle: „Mit einer ganzen Menge Zuseher, wieso starren die uns alle so an?“
Roxy Cameron: „Weil du heut nackt zur Arbeit gekommen bist.“
Entsetzt springt Barbie auf und bedeckt die nicht vorhandenen Blößen, nur um sich
dann schmollend wieder hinzusetzen. Aber ganz gelogen war es irgendwie nicht. Barbies
Oberteil besteht aus zwei kleinen Dreiecken und ein wenig Schnur, nicht wirklich viel
Stoff um ihre Oberweite zu bedecken. Die kurze Jeans Short, die sie dazu noch trägt ist
auch nicht grade verbergend, wahrscheinlich am meisten Material wurde wohl für ihre
Stiefel verbraucht, die bei jedem noch so kleinen Lichtstrahl aufglitzern, dass jeder
Twilightvampir eifersüchtig werden könnte. Aber Roxy sieht auch nicht grade aus wie
eine Nonne, na gut, im Vergleich zu Barbie schon, aber Roxy hat ja auch mehr Klasse.
Ihr Top zeigt höchstens etwas Underboob wenn sie sich streckt, dafür aber jede Menge
Rücken und ihre Jeans reichen fast bis zu den Sneakern, die sie trägt. Aber dafür haben
die Jeans jede Menge Risse, die die Fantasie gekonnt anheizen.
Roxy Cameron: „Ach komm, Spaß muss sein, wir ersetzen hier immerhin Steele und
Brackles.“
Barbie Martelle: „Oh, ach so. Natürlich.“
[Track 6]
Hupen, Staub, vollbusige (ja, die anderen Hupen) Gringas und ein Emo im Refereeshirt.
Was könnte man wohl mehr wollen? So einiges, genau. Wie wär‘s für den Anfang mit
lauter Musik? Die dröhnt jetzt nämlich aus dem Lautsprecher einer nahe gelegenen
lokalen Radiostation. Irgendwas von wegen Cerveza und Tequila, deswegen guckt Mik
jetzt wohl auch grade etwas dumm aus der Wäsche. Denn irgendwie hat sie mit IHREM
Song einfach kein Glück. Aber was eine echte Mik ist, das prügelt sich auch zu anderer
Musik und deswegen tut sie was – vielleicht, vielleicht aber auch nicht – in dem Song
besungen wird. Sie schnappt einem der herumstehenden Zuseher sein Cerveza weg und
nimmt das mal mit zu dem Startpunkt ihres Matches. Strandoutfit kriegen die
Umstehenden heute von ihr nicht zu sehen, aber die Jeans und das T-Shirt sind auch
nicht grade ein hässlicher brauner Sack, den man jemandem mal eben überzieht. Und
so wie hier die Wetten stehen, könnte es wohl durchaus sein, dass die Farbe sich zu
blutig rot ändert und dass diese Farbe nicht an Stoff, sondern an Haut klebt. Denn wer
über Asphalt geschleppt wird, der kann davon ausgehen, dass der Stoff nicht ewig hält.
Roxy Cameron: „Ich denke die Fans hier hoffen darauf, dass Mik bald genau so nackt
ist wie du.“
Barbie Martelle: „Kannst du damit aufhören?“
Roxy Cameron: „Klar, aber warum sollte ich? Irgendwer muss hier ja für
Unterhaltung sorgen, Mik macht das ja nicht.“
Nein, hier gibt es keine große Show, Mik zeigt kein beeindruckendes Gepose, sie holt
sich kein Microphon um eine großartige Rede vom Stapel zu lassen. Sie genießt einfach
das – sicher nicht kalte – Bier so als kleine Aufwärmübung. Obwohl, wenn man sich ihre
Klamotten so ansieht, hatte sie vielleicht sogar schon eine Aufwärmübung. Ein wenig im
Straßendreck rumgewälzt mit jemandem, der sein Bier nicht so einfach hergegeben hat,
vielleicht. Ob es nun ein Zeichen von Sieg oder Niederlage ist, dass sie hier ist und noch
ein Bier trinkt? Kann wohl nur ihr ‚Gegner‘ sagen, sofern es einen gab. Als
Entschädigung dafür, dass Mik nicht zu den verbalen Wasserfällen der Frauenwelt
gehört …
*zwing zwing zwing*
[Track 7]
Back in Black erhalt nach langer Zeit endlich wieder einmal durch die Boxen eines
schweizer Ghettoblasters und kündigen von der Rückkehr des Mipsters. Ob es sich um
einen One night Stand oder aber einer längeren Bleibe für den Schweizer handelt ist
zwar unklar, aber hier und heute nicht das Problem. Auch Vince Hur macht aus seinem
Auftritt keine grosse Geschichte. Seine obligatorische Luftgitarre zum dicken Bass und
ein wenig Jubel kassiert und schon steht er bereit.
Irgendwoher kommt jetzt auch gerade El Gotico angetrabt, so ganz ohne Esel.
Während Emotional Daniel sich noch immer mit dem Regelbuch beschäftigt,
„beschnuppern“ sich die Gegner schon mal aus der Ferne ihrer „Ringecken“ in diesem
Fall auch bekannt als „lässig an herumstehenden Autos lehnend“ und warten auf den
Beginn des Matches. Etwas, das bei den Zusehern Buhrufe auslöst und die Wrestler der
GWS schließlich genervte Blicke zu ihrem Referee werfen lässt.
Barbie Martelle: „Was haben die denn alle?“
Roxy Cameron: „Langeweile, Schätzchen, die wollen Blut sehen und der Emo
pennt.“
Barbie Martelle: „Blut? Iiiih.“
Roxy hat mit Blut weniger Problem, aber sie ist auch nicht dafür verantwortlich, dass
es hier fließt, deswegen verpasst sie dem „Referee“ einen Klaps auf den Hinterkopf
statt ihn einfach auf die Straße zu slammen und weist ihn darauf hin, dass er endlich
das Match anfangen soll. Emotional Daniel sieht sie ganz entsetzt an, tut dann aber was
er schon längst hätte tun sollen.
Mexican Elimination Match*
@ Streets if Tijuana, Mexico, 18.07.2012
El Gótico vs. Vince Hur vs. Mik Gorie
Referee: Emotional Daniel
Kommentatoren: Barbie Martelle & Roxy Cameron
Austragungsort: Straßen von Tijuana, Mexcio
*Der Gegner muss erfolgreich gepinnt und dann bis 10 ausgezählt werden
*TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖT*
Statt einem Ringgong drückt der Emo auf die Hupe eines herumstehenden Wagens
und eröffnet somit das Match. Lautes Gegröle der umstehenden Zuseher hätte die
Hupe zwar fast übertönt, aber Gothico, MIP und Mik hätten wahrscheinlich trotzdem
angefangen, die sahen auch schon nicht mehr besonders wartefreudig aus. Gut, bei
Gothico kann man das wegen seiner Maske natürlich nicht so genau sagen, aber das
kümmert niemand. Viel wichtiger ist doch, dass alle Drei mal losrennen um sich in
der Mitte zu treffen. Und das nicht sinnbildlich, sondern wörtlich. Sie scheinen wohl
alle so ziemlich dieselbe Anfangsidee gehabt zu haben, aber wenigstens haben sie
alle wo anders hingezielt mit ihren Fäusten, so dass sie nicht aussehen als hätten sie
sich einfach nur ein verunglücktes Triple-High-Five gegeben.
Barbie Martelle: „Und ich dachte schon die wollen anstoßen.“
Roxy Cameron: „Ohne Bier?“
Barbie Martelle: „Aber Daniel ist doch bei ihnen?“
Roxy Cameron: „Ohne Bier.“
Barbie blinzelt und versteht irgendwie nicht so ganz was Roxy ihr da sagen will, aber
das kümmert sowieso niemand. Diejenigen, die auf Barbie achten, sehen weder ihr
Blinzeln, noch ihr verwirrtes Gesicht, denn die starren sowieso nur den
Schweißtropfen hinterher und fragen sich wohl, wie so ein bisschen Stoff, der grade
das Allernötigste an Oberweite bedeckt überhaupt mehr als einen Schweißtropfen
auffangen kann. Man sollte vielleicht erwähnen, dass das Oberteil weiß ist und dass
irgendwer die Glorreiche Idee hatte, eine Kühltruhe so aufzustellen, dass die
Kühlung für das Bier entgegengesetzt zu Barbie arbeitet. Wer schon mal an einer
solchen Apparatur vorbeigegangen ist, der weiß, dass irgendwo die Hitze hin muss
und wundert sich nicht, dass Barbie schwitzt, nur dass ihr Oberteil noch nicht
durchsichtig ist.
Roxy Cameron: „Wuh, erste richtige Aktion hier, das muss wehgetan haben.“
Das weckt Barbie, schickte aber grade Mik beinah ins Träumeland, denn der gute El
Gothico hat sie am Nacken erwischt und sich einfach gemeinsam mit ihr fallen
lassen. Dass natürlich durch den Schwung das Gesicht der Australierin auf den
Asphalt geknallt ist, dürfte wohl Keinen wundern. Dass Mik auch etwas benommen
ist, wundert auch keinen. Dass aber Daniel nicht da ist um das Cover zu zählen, das
El Gothico hier grade zeigt, das wundert so einige.
Roxy Cameron: „Wo zum Teufel ist der Emo?“
Barbie Martelle: „Da ist er doch.“
Emotional Daniel: „Du hast doch ein Bier gewollt?“
Da steht der Emo in seinem Refereeshirt und hält Roxy ein Bier hin – gut gekühlt aus
dem Kühlkasten hinter Barbie. Roxy sieht ihn an als wäre er vollkommen
durchgeknallt und Daniel versteht die Welt nicht mehr. Erst als sie ihm erklärt, dass
er heute Referee ist und sie nicht Jackson Steele, wird ihm klar was er da grade
gemacht hat und er hastet zurück zum Match, wo Gothico sich auch grade nach ihm
umsieht. Vince hat unterdessen die Gunst der Stunde genutzt und sich ein nettes
kleines Spielzeug geholt. Eine Stoßstange, die er von einem Auto abmontiert hat und
erst mal fröhlich gegen Miks Rücken hämmert, so dass die gar nicht erst hochkommt,
sondern gleich wieder am Boden landet. Und als jetzt Daniel das sieht, lässt er sich
fallen um zu zählen, aber Gothico reißt den MiP von Mik weg und schickt etwas, das
wohl ein Fluch ist, in Richtung des Referees ehe er beim MiP nachsetzt und ihm –
unter Zuhilfenahme einer Laterne – einen Tiger Feint Kick verpasst. Der MiP taumelt
einige Schritte zurück und schüttelt erst mal seinen Kopf.
Barbie Martelle: „Ich glaub so hat er sich die Rückkehr nicht vorgestellt.“
Roxy Cameron: „Da könntest du recht haben, Barbie, aber El Gothico kümmert das
nicht, wie’s aussieht.“
Nein, El Gothico ist es wirklich nicht wichtig, wie der MiP seine Rückkehr haben
wollte, er kümmert sich mehr darum, das Match zu gewinnen, nachdem ihm der
erste Schritt dazu schon versaut wurde. Deswegen hat er auch Vince‘ Arm ergriffen
und will ihn eigentlich mit Schwung gegen die Laterne befördern, aber Vince hält
davon wenig und wehrt sich dagegen. Er kommt beinah neben Gothico zum Halt und
nutzt das um dem einen Elbow entgegen zu hämmern. Diesmal schüttelt Gothico den
Kopf, wird aber gleich von Vince mit einem Spinning Wheel Kick wieder grade
gerückt. Oder auch nicht. Der maskierte Wrestler taumelt ein paar Schritte und fällt
dann um. Das liegt nun weniger am Kick und der Erdanziehungskraft, als an Emo
Daniel, der ihm da grade ungewollt das Bein gestellt hat. Vince grinst und will das
nutzen um nachzusetzen, aber das Grinsen verschwindet aus seinem Gesicht, als Mik
ihm die Stoßstange um die Ohren haut, die sie vorhin von ihm auf den Rücken
gedeppert bekommen hat.
Roxy Cameron: „Hmm… klingt gar nicht so hohl.“
Barbie Martelle: „Was?“
Roxy rollt nur mit den Augen und konzentriert sich lieber auf das Match, da ist die
Australierin nämlich grade dabei, auszunutzen was sie vorbereitet hat. Sie springt
von der Motorhaube eines nahstehenden Wagens – interessant wie viele Wägen hier
rumstehen, aber ist ja auch eine Straße – mit ihrem Mozzie, einem Leaping Tornado
DDT, auf den MiP zu und reißt ihn auf den Boden. Sofort setzt sie das Cover an, aber
Emo Daniel entschuldigt sich immer noch bei Gothico und steht dem damit dabei im
Weg wieder zurück zu den Gegnern zu kommen. Schließlich wird es dem maskierten
Wrestler zu blöd und er schubst Daniel einfach zur Seite. Kaum ist das erledigt,
springt er mit einem tiefen Dropkick auf Mik zu und unterbricht das Cover, das
sowieso keiner gezählt hat. Mik – deren Gesicht aussieht als hätte jemand Ketchup
drauf geschmiert – rollt seitlich weg und reibt sich die getroffene Schulter beim
Aufstehen. Währenddessen wird MiP zu einem Tornado DDT vorbereitet, den er sich
dann auch gleich noch im großen Stück mitnehmen darf.
Barbie Martelle: „Ewww… überall Ketchup.“
Roxy Cameron: „Blut.“
Barbie Martelle: „Ewwww!“
Roxy Cameron: „Hier, pack dir das zwischen die Lippen und sei einfach still.“
Gejohle von den umstehenden Fans, das könnte auch daran liegen, dass das Oberteil
mittlerweile fast durchsichtig ist, denn immerhin hat Roxy nur eine Bierflasche an
Barbie weitergereicht. Zum Glück hat Emotional Daniel das nicht mitbekommen, der
ist nämlich grade damit beschäftigt das Cover von Gothico zu zählen, aber er kommt
nur bis zwei. Nicht etwa weil er nicht bis drei zählen kann, sondern weil Vince die
Schulter hochreißt und sogar Daniel weiß, dass das dann kein Cover mehr ist. Gothico
akzeptiert das auch und steht auf um seinen Gegner wieder hochzuziehen. Aber da
sind drei Leute in diesem Match und eine davon ist Mik und die hat zwar grade zum
Trost nach dem Kick einen Schluck Bier getrunken, aber nachdem die Flasche ja
schon leer ist, kann man die ja doch gleich auch dem Maskenträger auf den Kopf
hauen. Nur… wird die Flasche nicht kaputt. Weh getan hat es sicher trotzdem, aber
das hier ist kein Film, das kippt nicht gleich jeder um nach dem Schlag mit einer
Flasche. Und während Mik sich noch wundert ist auch Vince wieder auf den Beinen.
Miks Glück, denn der verhindert eine Antwort von Gothico auf die Flaschenaktion.
Gothico wird herumgerissen und kriegt aus diesem Schwung heraus eine Clothesline
an den Hals, die ihm erst mal Probleme mit dem Atmen verpasst. Vince wartet
natürlich nicht ab, bis es seinem Gegner wieder gut geht, sondern tritt ihm in den
Magen, so dass er sich krümmen muss, greift ihn sich am Hals und verpasst ihm einen
Bulldog.
Roxy Cameron: „Na toll, der ersäuft unter der Maske jetzt wahrscheinlich an seinem
eigenen Blut.“
Keine Wortmeldung von Barbie dazu, die ist aber dafür grad furchtbar weiß im
Gesicht, weißer als ihr Oberteil, aber das liegt nur daran, dass da mittlerweile die
„Haut“ durchscheint. Diejenigen, die nicht auf das Oberteil starren, die sehen wie
der MiP sich nicht um ein Cover kümmert, sondern den angeschlagenen Gothico
liegen lässt und sich – man könnte meinen instinktiv – umdreht und so grade sieht,
wie Mik herangeflogen kommt um ihn niederzumähen, da er aber grade noch
ausweichen kann, landet Mik hart am Boden und mit einem Bein auf Gothico, was
Daniel dazu veranlasst sich fallen zu lassen um zu zählen. Aber erstens ist da Vince
schneller und zieht Mik hoch und zweitens scheint Daniel sich aua gemacht zu
haben, man sieht sogar ein Tränchen über seine Wangen kullern während er seinen
Ellbogen mit dem Shirt abtupft. Mik darf derweil die Bekanntschaft einer Mülltonne
machen, denn dagegen wird sie von Vince geschleudert. Da das hier aber kein
rückfedernden Seile sind, läuft der MiP los, springt auf einen Zaun und von diesem
Zaun mit einem Flying Forearm wieder auf Mik zu, die sich grade zu ihm umdreht.
Beide knallen auf den Boden und der MiP holt sich dabei eine Schramme von der
Mülltonne. Trotzdem setzt er zum Cover an, hoffend, dass Gothico nicht wieder
eingreifen kann. Aber noch bevor der schniefende Daniel bei ihnen ist, hat diesmal
Mik den Arm hochgekriegt, also nichts mit Cover. Gut aussehen tut sie dabei aber
wirklich nicht.
Emotional Daniel: „Willst du aufgeben? Du siehst so verletzt aus.“
MiP und Mik sehen den Referee an, dann sehen sie sich gegenseitig an, dann sehen
sie sich nach Gothico um und dann sehen drei Wrestler Sterne. El Gothico ist zwar
herangeflogen gekommen und wollte wohl mit dem Suicide Dive, den er da vom Dach
eines Rettungswagens gezeigt hat, Vince treffen, aber da Vince und Mik
aufgesprungen sind wie von einer Tarantel gestochen ist das alles ziemlich zum
Teufel gegangen und die Zierkappe eines Lowriders, den Mik instinktiv vor sich
hochgerissen hat, hat bei Gothico wahrscheinlich auch nicht grade zu Jubelgefühlen
geführt. Daniel sieht sich verzweifelt um während die drei Wrestler sich am Boden
wälzen und versuchen irgendwas als Aufstehhilfe zu ergreifen. Die Umstehenden
rufen ihm was zu, aber das versteht er nicht, ist nicht seine Sprache. Schließlich
beginnt er damit, die drei anzuzählen. Beginnt ist hier das Schlüsselwort. So eine
Eins scheint ein richtiger Energieschub zu sein, denn plötzlich finden sie alle was
zum sich dran hochziehen.
Barbie Martelle: „Das hat ziemlich übel ausgesehen.“
Roxy Cameron: „Das kannst du laut sagen und genau so was wollen die Fans hier
sehen. Apropos sehen. Wenn wir hier hocken bleiben, sehen wir bald nichts, mehr,
komm, wir wechseln die Position.“
Barbie und Roxy machen sich also auf den Weg um den Wrestlern zu folgen, während
diese sich hochkämpfen. Ein Auto hier, eine Strassenlaterne dort und die eigenen
Knie für den letzten. Alle drei wackeln sich vorsichtig auf. Der Emo der noch immer
masslos mit der Situation überfordert zu sein scheint schaut dabei zu wie MiP El
Gothico von hinten ganz Plump schubst. Nichts wirklich effektives, aber zu viel mehr
wäre er ohnehin nicht im Stande gewesen. Als der Schweizer sich zu Mik umdrehen
will fängt er sich von ihr eine Ohrfeige „CATFIGHT!“ Erklingt es aus dem Publikum.
Ein Lachen raunt durch die Leute.
Barbie Martelle: „Was? Aber die armen Kätzchen.“
Roxy Cameron: „... du machst deinem Namen alle Ehre.“
Barbie Martelle: *Schmoll*
MiP blinzelt erst zweimal um kurz zu realisieren was passiert ist und kassiert von
Gothico einen mächtigen Bulldog volle Kanne in den harten Boden der Strasse. Blut
fließt und der Emo muss sich zusammenreissen um nicht zu kotzen. Die beiden
anderen Kontrahenten scheuen sich nicht sofort weiter zu machen. El Gothico setzt
zu Schlägen an, die Mik mühelos auszuweichen vermag. Sie taucht unter den Armen
ihres Gegners hindurch und umgreift ihn von hinten. Sie versucht einen Roll-Up.
Eigentlich hätte jeder normale Ref nun bis mindestens auf zwei gezählt gehabt.
Nicht aber so der Emo. Der ist immer noch damit beschäftigt, sein Mittagessen in sich
zu behalten. Und sogar derjenige, dem der Pin negativ gegolten hätte, scheint davon
alles andere als begeistert zu sein. Nachdem Mik losgelassen hat und auf den Beinen
ist, gehen die zwei auf den würgenden Referee zu und wollen ihn grade zur Rede
stellen, als der Inhalt einer Tonne auf sie niederprasselt. Interessanterweise scheint
hier jemand einen ganzen Packen Metallteile in eine Tonne gesteckt zu haben,
vielleicht war der MiP aber auch einfach nur kreativ und hat die Tonne selber gefüllt.
Angenehm sind die spitzen Teile, die sich da in die Klamotten und Häute bohren aber
nicht wirklich. Sogar Roxy kann nur knapp einem dieser Teile entkommen und der
Emo kriegt eins auf den Zeh, was ihn zumindest von seiner Übelkeit ablenkt und das
ist doch schon mal was.
Barbie Martelle: „Umweltverschmu…“
Auf einen scharfen Blick des MiP hin, hält Barbie dann doch lieber ihre Klappe, aber
der Mipster beschäftigt sich eh schon mit El Gotico und hämmert dem die jetzt leere
Tonne über den Schädel, dass der wahrscheinlich erst mal die Glocken läuten hört.
Doch wirklich in Ruhe weitermachen kann der Mipster nicht, denn er hat Mik ein
Geschenk gemacht, das sie definitiv nicht ablehnt. Haufenweise Foreign Objects, was
kann’s schöneres geben? Mit einem lauten Klong knallt eine Stange gegen die
Schulter des Mipsters und das tut weh. Nochmal wird natürlich gleich ausgeholt, aber
der Mipster kann sich durchducken unter der Stange, weicht etwas zurück um einem
weiteren Schlag zu entkommen und greift sich selber eine Eisenstange. Für einen
Augenblick sieht es fast aus als würden die zwei jetzt anfangen zu fechten.
Irgendwer schreit sogar ‚En Garde!‘ aber am Ende wirft Mik ihre Stange in Richtung
des Mipsters und springt hinterher.
Roxy Cameron: „Ist die irre? Die spießt sich noch auf!“
Barbie Martelle: „Was ist jetzt mit den Katzen?“
Roxy Cameron: „…“
Der Mipster ist nett genug seine Stange – haha – nicht einfach mit dem spitzen Ende
in Richtung Mik zu halten nachdem er damit die Stange von Mik abgewehrt hat, aber
er deppert sie ihr gegen den Schädel, dass sie im Flug noch umgelenkt wird und
reglos am Boden liegen bleibt. Sofort ist der MiP bei ihr und zeigt ein Cover. Daniel
kommt angeschlurft und zählt sogar, aber er wird von El Gotico weggerissen, der
daraufhin erst mal einen Front Flip Piledriver gegen MiP, sofort darauf das Cover,
aber Daniel ist nicht da um zu zählen. Was ein sicheres Cover wäre nach so einer
Aktion auf den Asphalt der Straße, endet so als … tja… nichts. Denn all das Zählen
von Gotico selber gilt einfach nicht und ein Ersatzreferee ist genau so wenig in Sicht
wie Emo Daniel.
Barbie Martelle: „Wo ist er denn hin?“
Roxy Cameron: „Shit, der Bierkühler ist da hinten… der holt ihn doch nicht etwa hier
her…?“
Aber genau das macht der Daniel. Wohlerzogen von Jackson Steele, wie er ist, hat er
natürlich zu aller erst die Sorge, dass das Bier in der Nähe der Kommentatoren ist
und weil keiner dran gedacht hat, das Kühlteil hier her mitzubringen, muss er da
eben ran. Gotico starrt fassungslos in Richtung des Referees und scheint die Welt
nicht mehr zu verstehen. In dieser Zeit taumelt Mik wieder auf die Beine und
versucht erst mal rauszufinden was überhaupt los ist.
Roxy Cameron: „Sie scheint sich zu fragen ob das Match schon aus ist.“
Barbie Martelle: „So wie sie aussieht wäre das wohl auch besser.“
Roxy Cameron: „Da redet die Richtige.“
Natürlich hat Barbie keinen Tau was da jetzt eigentlich gemeint ist, aber während ja
sowieso grade kein Kampf läuft, kann die Kamera die Frage mal für alle Zuseher
beantworten… das Oberteil der guten Barbie ist sinnlos geworden, weil endgültig
durchsichtig und den Fans gefällt es natürlich. Auch der MiP bewegt sich wieder,
steht aber noch nicht auf, sondern nutzt die Zeit noch um sich zu erholen. Mik
unterdessen hat erkannt, dass das Match wohl doch noch nicht aus ist und tippt
Gotico auf die Schulter. Ein Fehler, denn der dreht sich mit einer harten Clothesline
um und bringt Mik ins Taumeln, wäre da nicht die Ambulanz in ihrem Rücken
gewesen, die ihnen auch nachgefahren ist, wäre sie wohl einfach umgefallen. So
aber kann sie sich an der abfangen und grade noch dem Jumpkick von Gotico
ausweichen. Der verbeult die Karosse der Ambulanz und landet ansonsten
unverrichteter Dinge auf dem Boden.
Barbie Martelle: „Guck mal, ich glaub Mik fliegt auf den Maskenmann.“
Roxy Cameron: „Wow… das war ja fast ein guter Kommentar von dir.“
Unterdessen ist Mik auf dem Gotico gelandet, Knie zuerst und das tut weh, vor allem
wenn’s auch noch eingesprungen ist. Aber nicht genug, das ist sogar einer Mik Gorie
klar. Deswegen zerrt sie Gotico hoch und befördert ihn mit Schwung die Straße nach
unten. Irgendwie auch nicht besonders produktiv, denn weder kracht er gegen was,
noch fällt er hin… er taumelt einfach die Straße runter bis er sich gefangen hat, wie
auch Mik klar wird. Deswegen will sie ihm hinterher rennen, muss dabei aber am MiP
vorbei und der muss – immer noch liegend – nur seine Hand ausstrecken um Mik zu
Fall zu bringen. Kaum dass die liegt, hievt er sich auf sie und zeigt das Cover, das
nichts bringt, weil Daniel den Bierschrank zwar mittlerweile hergeschleppt
bekommen hat, aber jetzt erst mal nach Strom dafür sucht und die Zuseher werden
mittlerweile auch stinkig wegen dieser Dummheit.
Roxy Cameron: „Fuck, Daniel! Du sollst das verdammte Match leiten nicht dich um
das Bier kümmern.“
Der Emo sieht die Interimskommentatorin erstaunt an, bis ihm dann das Licht
aufgeht. Daraufhin lässt er das Kabel fallen und sprintet – so mehr oder weniger – zu
den Wrestlern, fängt sich aber einfach nur einen Tritt von El Gotico an, der
inzwischen zurück zu seinen Gegnern gekommen ist. MiP und Mik kommen auch auf
die Beine und sehen wie El Gotico den Möchtegern Referee hochhebt und auf die
Motorhaube eines Wagens knallen lässt. Scheinbar stimmen die beiden anderen der
Idee des Maskierten zu und machen gleich mal mit. MiP steigt auf das Dach des
Wagens und zeigt einen Flying Forearm gegen ihn und Mik nimmt einem
herumstehenden Fan seine halbleere Bierflasche weg, trinkt den Rest aus und
zerschlägt die Flasche an Daniel’s Schädel. Nachdem der sich eigentlich schon seit
der Aktion von Gotico nicht mehr wirklich gerührt hat, merkt er das nicht mal mehr,
aber das scheint den drei Wrestlern ziemlich egal zu sein. Gemeinsam heben sie ihn
hoch und befördern ihn mit einem Slam hart auf den Asphalt.
Roxy Cameron: „Autsch, armer Daniel… aber wenn er auch so nen Scheiß macht.“
Barbie Martelle: „Aber was ist denn jetzt mit dem Match?“
Roxy Cameron: „Ich glaub das ist vorbei.“
Die drei Wrestler starren noch einen Moment auf den endgültig ausgeknockten Referee,
ehe sie sich dann gegenseitig ansehen und kurz miteinander reden. Was auch immer sie
sagen wird vom Mikrofon der Kamera nicht aufgezeichnet, aber sie scheinen sich einig
zu sein. Wie eine Einheit drehen sie sich von Daniel weg und marschieren auf eine Bar
zu, die nur ein paar Meter weiter ist.
Barbie Martelle: „Aber… was machen sie denn? Sie sollen doch kämpfen, oder?“
Roxy Cameron: „Die haben grad eine viel bessere Idee und der schließ ich mich an.
Sorg du mal dafür, dass die Ambulanz sich um den Emo kümmert und… zieh dir was
über bevor die Kerle hier noch nen Herzinfarkt kriegen.“
Damit lässt Roxy ihre Kommentatorpartnerin stehen und marschiert ebenfalls zur Bar,
wo auch die Kamera hinmarschiert. Als Roxy und die Kamera reinkommen, hocken
Gotico, MiP und Mik an der Bar und gönnen sich ein kühles Bier, als wäre nie was
gewesen zwischen ihnen… aber war ja auch alles nur Business.
19.07.2012
Immer noch mit Handflyern bewaffnet gehen Saphire und Johnny Stardust durch die
Streets of L.A.. Es ist zum Mäuse melken. Da haben sie sich schon sexy angezogen und
keiner will die GWS Flyer. Irgendwie halten die alle für Nutten. Obs daran liegt das
beide Mini Rücke, Netzshirts eine offene Lederjacke und Stiefel tragen? Vielleicht
hätten beide doch nicht die Schulmädchenzöpfe flechten sollen?
Saphire: „Waaaaah, ich krieg noch ein Kind heute Nacht. Das ist voll unfair. Keiner
will unsere Zettel mehr haben.“
Johnny Stardust: „Beruhig dich Schatz, wir finden schon Abnehmer.“
Saphire: „Ja toll und wo?“
Er nickt in Richtung eines Clubeinganges.
Johnny Stardust: „Da.“
Saphire folgt seinem Blick und sieht den Eingang zu einem Club namens „Pink Angels of
L.A.“. Die pinke Leuchtschrift, die noch aus den 80ern stammen könnte, erhellt die
Straße und sorgt dafür, das der Bordstein im gleichen Lichte erstrahlt.
Saphire: „Da?“
Johnny Stardust: „Da!“
Saphire: „Jackson würde uns umbringen, wenn er wüsste das wir dort reingehen.“
Johnny Stardust: „Und wenn wir dort auch noch etwas trinken und unseren Spaß
haben, dann wird er uns nochmal umbringen.“
Saphire: „Hm, wenn er uns zweimal umbringt und wenn minus mal minus plus ergibt,
dann leben wir danach wieder, YAAAAAAAAAAY!“
Logik ….
Johnny Stardust: „Genau und wenn wir da drin unsere Zettelchen verteilen, dann
kann der hässliche Jackson uns garnichts mehr anhaben, denn wir haben Leute für
den Event angeworben.“
High Five der beiden, dann gehen beide zum Eingang, verstauen die Flyer noch unter
der Jacke und machen dem Türsteher des Formates Biker der Village People schöne
Augen.
Johnny Stardust: „Hi Schnucki. Meine ABFFIUEUDH und ich sind absolut liebestoll
und möchten gerne in diesen heißen Club hinein, aber wenn ich dich so sehe,
scheine ich schon hier gefunden zu haben was ich suche.“
Er wickelt seinen rechten Zeigefinger in seinen Zopf rein und zwinkert dem Türsteher
zu. Dieser hebt nur seine rechte Hand, wo ein Ehering sichtbar wird.
Johnny Stardust: „Oh, wie schade. Dann muss ich mir drinnen wohl jemand vom
gleichen Kaliber suchen.“
[Track 8]
Er zwinkert ihm zu. Der Türsteher schmunzelt und nickt die beiden dann rein. Drinnen
angekommen gehen die beiden eine Wendetreppe herunter. Schon vom weiten hören die
beiden die Klänge von Anekas „Japanese Boy“. Unten angekommen holen sie ihre GWS
Flyer hervor, nicken sich zu und bahnen sich ihren Weg durch die tanzende Menge. Bei
einem flüchtigen Blick auf die Bühne des Clubs erkennen beide zwei asiatische
durchtrainierte Tänzer die sich zur Musik bewegen und dabei Blicke mit dem Publikum
austauschen. Ihr Blick geht zurück auf die Menge, wo Saph und Johnny einigen die Flyer
zustecken und anderen, die zu abgelenkt sind, die Flyer einfach in die Hosen der
stecken. Schließlich kommen sie am Tresen an, wo der Barkepper die beiden direkt
anspricht.
James First: „Hallo ihr Süßen. Na, auch auf der Suche nach jemanden der euch die
Nacht versüßt? Ich bin übrigens James First.“
Saphire: „Hi, ich bin Saphire und das ist Johnny. Können wir ein paar Flyer hier
lassen?“
James First: „Was denn für welche?“
Saphire legt ihm den ganzen Stapel auf den Tresen. James First nimmt sich einen und
liest ihn durch, dabei greift er blind zur Seite zu einem Glas, halbg gefüllt mit Ginger
Ale und Eiswürfeln. Nachdem er einen Schluck genommen und sich den Flyer
durchgelesen hat, nickt er nur und legt das Stück Papier zurück.
James First: „Interessant, doch was habe ich davon dort aufzuschlagen? Needles ist
am Poppes der Welt Süße.“
Saphire: „Na, dort geht die Luzi ab, also die Lucy geht da voll ab und äh der Jackson
unser Chef hat soooo ein Teil.“
Mit ihren Händen präsentiert sie eine übergroße Länge von etwas, was wir hier einfach
mal nicht erwähnen da sich jeder selbst denken kann worum es geht.
Johnny Stardust: „Aber sowas von, also da könnte ich auch nicht nein sagen.“
James First: „Ja, aber nur für einen Prengel fahr ich nicht so viele Kilometer
Schätzchen. Bietet mir und den Leuten hier mehr.“
Saphire: „Eine große Party mit über 30 geilen Athleten uuuuund die Chance die alle
nackt zu sehen.“
Saphire klimpert grinsend mit den Augenbrauen hoch und runter. James First muss
schmunzeln.
James First: „Gut, mich hast du überzeugt, aber ich glaube nicht das die Jungs und
Mädels dort, für einen Flyer so eine Reise auf sich nehmen. Aber ich mag euch beide
und habe eine Idee wie ihr die Menge für euch und eure Party da gewinnen könnt.“
Johnny Stardust: „Ich bin ganz Ohr Süßer.“
James First: „Der letzte geplante Bühnenact fiel aus und ihr könntet einspringen.
Die Ladies hier sind alle soooo traurig gewesen und ihr könntet ihr Tränen
trocknen.“
Saphire: „Und was müssen wir tun?“
James First: „Ach, nur ein wenig singen und tanzen zu einem bekannten Lied, mehr
nicht. Wenn ihr das Publikum für euch gewinnt, dann tun die alles für euch.“
Johnny Stardust: „Saph und ich auf einer Bühne? DAS wird lustig.“
Saphire: „YAAAAAAAAAAAAAAAAAAY, wir machen das.“
Die beiden werden prompt von anderen auf die Bühne geschoben, ein Spotlight ist auf
beide gerichtet und die Menge jubelt. Vor ihnen wird jeweils ein Mikrofon samt Ständer
aufgestellt.
James First: „Und unsere letzten Herzchen auf der Bühne, als Ersatz für den
ausgefallenen Act, sie bewerben mit einem Karaokesong eine gewisse Genesis
Wrestling Society. Meine Lieben, einen Applaus für Saphire und Johnny Stardust.“
[Track 9]
Die Menge applaudiert und die Musik von YMCA von den Village People wird gespielt.
Nach kurzem Schulterzucken fangen Saphire und Stardust einfach mal an auf der Stelle
zu marschieren. Irgendwie muss man sich ja bewegen zur Musik.
Stardust: „YOUNG MAN! There's no need to feel down, I said ...“
Saphire: „YOUNG MAN! Pick yourseld off the ground, I said..“
Stardust: „YOUNG MAN, cause you're new in this town.“
Saphire: „There's no need to be unhappy.“
Nach erster Unsicherheit beim singen, kommen die beiden jetzt besser zurecht und
grinsen sich an. Das Publikum findet die beiden jedenfalls dufte und gehen schon jetzt
richtig ab, was die beiden natürlich zusätzlich anspornt.
Stardust: „Young man, there's a place you can go. I said...“
Saphire: „Young man, when you're short an your dough. You can ...“
Stardust: „Stay there, and I'm sure you will find.
Saphire & Stardust: Many ways to have a good time.“
Dett – Dett – Dett, dett, dett.
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS! IT'S FUN TO STAY AT THE
GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Nacheinder formen beide von sich aus die drei Buchstaben, wobei das G doch sehr
verkrampft aussieht, das S als wären sie halbe Gummimenschen und das W könnte auch
ein Y eigentlich sein.
Stardust: „They have everything, that you need to enjoy, you can hang out with all
the boys
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS! IT'S FUN TO STAY AT THE
GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Saphire: „You can get yourself clean, you can listen to Jackson Steele, you can do
whatever you feel ...
Beide scheinen jetzt das gleiche vorzuhaben, denn beiden wird langsam warm auf der
Bühne und sie streifen ihre Lederjacken nach hinten ab, was die Zuschauer jetzt aber
mal komplett anders interpretieren.
„TAKE IT OFF! TAKE IT OFF!“
Zwei der clubinternen männlichen Tänzer springen jetzt auch noch auf die Bühne und
stellen sich neben die zwei um einfach mitzutanzen.
Saphire: „YOUNG MAN, are you listening to me? I said...“
Stardust: „YOUNG MAN, what do you want to be? I said...“
Saphire: „Young man, you can make real your dreams.
Stardust: But you've got to know this one thing!
Saphire: „NO WRESTLER does it all by himself. I said,...“
Stardust: „ROOKIE, throw your pride over bord. And just ….“
Saphire: GO THERE, to the G.W.S..
Stardust: „I'm sure they can help you today.“
Dett – Dett – Dett, dett, dett.
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Die Choreographie wird etwas geändert, indem der erste Tänzer das G darstellt,
Saphire und Johnny gemeinsam das W bildenindem sie sich anschauen und ihre Hände
nach oben gerichtet zusammenfassen und ein Bein hinten anwinkeln und der letzte
Tänzer vollführt ein S, da möchte man meinen der ist ein Schlangenmensch,
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Stardust: „They have everything, that you need to enjoy, you can hang out with all
the boys
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS! IT'S FUN TO STAY AT THE
GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Saphire: „You can get yourself clean, you can listen to Jackson Steele, you can do
whatever you feel ...
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS! IT'S FUN TO STAY AT THE
GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Stardust: „They have everything, that you need to enjoy, you can hang out with all
the boys
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS! IT'S FUN TO STAY AT THE
GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Saphire: „You can get yourself clean, you can listen to Jackson Steele, you can do
whatever you feel ...
Nach wie vor riesengroße Partystimmung im Club und als die beiden Striptänzer jetzt
auch noch ihr Shirt zerreisen, fechern sich einige im Publikum Luft zu und warten
darauf das Saphire und Stardust nachziehen. Kurz ein fragender Blick zueinander
geworfen, dann grinsen beide und reissen sich ihre Netzshirts runter ehe sie weiter auf
der Stelle marschieren und weitersingen.
Stardust: „ROOKIE, I was once in your boots. I said...“
Saphire: „I never go back to my roots.“
Stardust: „I felt no wrestler would even care.“
Saphire: „I felt the whole wrestling world was so unfair ...“
Stardust: That's when the GWS came up to me,
Saphire: And said, Rookie, take a walk up the street.
Stardust: It's a place there called the G.W.S.
Saphire: „You can find us near Route 66 in Need-L-E-S.
Die Lightshow wird nun auch verstärkt, der Typ am Lichtpult gibt nun auch alles um
auch ja das beste aus diesem Auftritt rauszuholen.
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS! IT'S FUN TO STAY AT THE
GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Stardust: „They have everything, that you need to enjoy, you can hang out with all
the boys.
Beide: „IT'S FUN TO STAY AT THE GEEE DOUBLEYOU ESS! IT'S FUN TO STAY AT THE
GEEE DOUBLEYOU ESS!“
Saphire: „You can get yourself clean, you can listen to Jackson Steele, you can do
whatever you feel ...
Saphire und Johnny Stardust drehen sich nun mit dem Rücken zum Publikum und lassen
die Miniröcke runter, während das Publikum seinerseits nun selbst weitersingt und
dabei genau den werberelevanten Slogan erwähnt.
„GEE-DOUBLEYOU-ESS!“
Saphire: „It's fun to stay at the...“
„GEE-DOUBLEYOU-ESS!“
Stardust: „Wrestler, Wrestler there's no need to feel retard“
Saphire: „Rookie, Rookie go by yourself to the Junkyard!“
„GEE-DOUBLEYOU-ESS!“
Das große Finale steht bevor. Schon lange haben Stardust und Saphire realisiert das sie
aus der Nummer eh nicht mehr rauskommen, aber irgendwo scheint es beiden auch
Spaß zu machen. Saphire lässt sich von den beiden Strippern den BH öffnen, hält aber
ihre Hände noch vor dem Oberkörper, so das nicht zu früh etwas zu sehen ist.
Stardust: „Then just go to the G-W-S.“
Saphire: „ROOKIE, I was once in your boots. I said...“
Stardust: „I never go back to my roots.“
„GEE-DOUBLEYOU-ESS!“
Jeweils eine Hand wird an den Tanga bei allen vieren gelegt, Der Rest soll bei allen
vieren auf der Bühne nun fallen, ganz zur Freude des anwesenden Publikums. Der
Kameramann der das alles für die clubeigene Homepage aufzeichnet, geht nun hinter
die vier.
„GEE-DOUBLEYOU-ESS!“
Eine perfektr Sicht auf die Rückansicht, denkt sich der Kameramann. Man kann alles
erkennen und gleich geht er nach vorne wenn der Rest fliegt.
Saphire: „GENESIS WRESTLING SOCIETY, WHOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!“
Schließlich reissen die vier ihre letzten Kleider vom Leib und von vorne wird eine
hunderstel Sekunde vorher ein großes grelles Spotlight eingeschaltet. Blöd das der
Kameramann jetzt nur dunkle nackte Silhouetten sieht. Hat sich doch nicht gelohnt
hinter die vier zu gehen. Als er gerade beschließt vor die vier zu gehen um sie jetzt
(super beleuchtet) von vorne im Eva bzw. Adamskostüm zu zeigen, legt er sich auch
noch auf die Fresse und verliert die Kamera. Diese ist jetzt auf Wadenhöhe und man
sieht quasi neben Füßen und vier Schlüppern, nur jubelndes Publikum welches den
Namen der GWS lautstark brüllt.
„GEE-DUB-ESS! GEE-DUB-ESS! GEE-DUB-ESS!“
„NEEDLES! NEEDLES! WE'RE DRIVIN' TO NEEDLES!“
Fazit: DIESE Werbung hat sich auf jeden Fall gelohnt.
20.07.2012
Das Lokal ist sehr gut gefüllt. Lokal ist vielleicht etwas übertrieben, denn hier handelt
es sich nicht um einen Gourmettempel oder einem Dinner Palast, nein Freunde des
Longdrinks es ist der Silver Stars Club, Mitten auf der vor New York gelegenen Insel
Coneys Island. Hier, im Herzen des Vergnügens darf natürlich eine Bar für Männer nicht
fehlen. Viel für die sinnlichen Genüsse wird hier geboten, auch wenn heute auch neben
den Damen im Ambiente, auch weibliche Besucher zugelassen sind. Ihre Anzahl ist
jedoch eher beschränkt.
An beiden Seiten ist je eine größere Bar im 50ger Jahrestyle. Hier werden die Getränke
für die zahlende Kundschaft ausgeschenkt, die in der Mitte des Raums auf dem Steg
sehen kann, wie die „Bedienungen“ ihrer Tätigkeit nachgehen. Ein durchaus
erwähnenswertes Schauspiel. Und immer, wenn den Besuchern der Tanz gefällt, können
sie mit ein paar Dollarnoten den Arbeiterinnen ihre Wertschätzung zeigen und
bekommen in der Regel dann noch eine dritte Halbzeit angeboten.
Doch heute ist alles etwas anders. Natürlich geht das lustige Treiben weiter, aber wir
haben hier heute einen Kampf zwischen Jackson Steele und Rick Kernen. Auf dem
großen Teil der hinteren Bühne ist der Ring aufgebaut. Das übliche Gefährt, was wir aus
anderen Shows auch kennen. Nichts Besonderes, aber die Regeln sind heute deutlich
verschärft. Unsere geschmeidige Dame Lucy wird uns heute wieder durchs Programm
führen und das Match wird leiten die grazile und gut ausgestattete Melissa.
Lucy:„ Willkommen zum heutigen Event. Wie ihr seht muss ich heute alleine
Kommentieren, denn mein Partner ist heute Teil des ganzen Geschehens und muss
sich hier mit Rick Kernen vergnügen. Ich glaube Steele hat sich hier sehr weit aus
dem Fenster gelehnt. Die Zuschauer werden ein heftiges Match erleben. Es ist ein
sogenanntes Thirteen Unlucky Bucks Match. Und mit den Hirschen sind nicht unsere
rattigen Zuschauer in der ersten Reihe gemeint. Nein, es geht darum den Gegner mit
einem Tacker die Dollarnoten, die normalerweise hier anderweitig verwendet
werden…“
Die Kamera zeigt auf Lucy und sie zeigt eine der Dollarnoten. Es ist nicht Washington
oder Lincoln hierdrauf zu sehen, nein eine sich räkelnde Dame. Es ist klar worum es
hier geht.
Lucy:„ …auf die Tapete des Gegenüber fest zu machen. Ich muss sagen. Ob Steele
wirklich wusste was er hier tut ? Doch kommen wir nun zum Herausforderer.“
[Track 10]
„Great Commandment“ von Camouflage wird eingespielt und aus einer Nebentür
kommt Rick Kernen. Er hält zwei Leuchtstoffröhren im Neon-Rot in der Hand. Sieht
ganz so aus, als ob der gute Rickster hier noch mehr Action provozieren will. Er bahnt
sich seinen Weg durch die Zuschauer. Viele sind heute hier, manche kennen ihn noch aus
seiner früheren Zeit als Türsteher und sind auch deswegen gekommen. Die Crowd ist
ganz klar auf seiner Seite und zollt ihm den nötigen Respekt.
Lucy:„ Kernen ist der local hero, im wahrsten Sinne des Wortes. Einige Personen
scheinen ihn hier noch gut zu kennen. Im Gegensatz zu sonst trägt er nicht seine
Stiefel, lange Hose und sein Shirt sondern lediglich die hohen Boxerschuhe und seine
blaue Boxsporthose. Interessant.“
Sein Boxoutfit hat er noch nie im Ring dieser Liga getragen. Auf alle Fälle interessant.
Es scheint ein Zeichen zu sein, denn hier hat er einer seiner besten Kämpfe absolviert,
die er in seiner Karriere als Faustschläger absolviert hat. Jedenfalls und das sehen alle
der 423 Zuschauer, ist er Motiviert vom Scheitel bis zur Sohle.
Kernen klatscht mit den Massen ab, er kehrt noch kurz an die Bar und ohne zu Zucken
steht auch schon der Drink parat, den er direkt mal durchlädt, bevor er die Bühne
betritt, den Ring entert und seine Leuchtstoffröhren in seiner Ecke abstellt.
Lucy:„ Steele wird ein verdammt hartes Match haben. Auf der eine Seite hat er
natürlich mal verdient in die Schranken gewiesen zu werden, aber ich befürchte das
wird heute etwas mehr werden.“
Und da kommt auch schon, dass Corpus Delicti. Steele trägt ein dunkles T-Shirt und
dazu eine lockere Jeans mit Turnschuhen. Sein Begleiter ist ebenfalls dabei und Steele
läuft ein zu der Musik von Rammstein – Let me see you stripped.
[Track 11]
Lucy:„ War mal wieder klar, Steele muss auf die Pauke hauen und geht direkt zu den
Ladies. Doch diese drehen sich nur weg und kümmern sich viel mehr um den kleinen
Drachen im Schlepptau von Steele. Der ist aber auch irgendwie niedlich.“
Das passt Steele gar nicht und er schubst den Drachen weg. Das der Kleine ihn noch die
Show stiehlt, geht gar nicht. Stattdessen zeigt Steele auf sein T-Shirt und grinst
Schelmisch.
„Made out of Steele – Americas Proud!“
Naja, wer weiß, aber jedenfalls zieht die Tour nicht und er kehrt zum Tresen. Als
Teilnehmer des direkten Events bekommt natürlich auch er sein Getränk. Der gute
Gerstensaft wird direkt herunter gespült und dann geht’s auch ab in den Ring.
Career vs. Jacksons Treasure Match
Seven Unlucky Bucks Match
@ Silver Stars Strip Club, 21.07.2012, Coney Island, New York
Rick Kernen Vs. Jackson Steele
Referee: Sandy Melessa
**DING**DING**DING**DING**
Die Ringleiterin gibt das Match frei und beide schauen sich ernsthaft an. Sie
umkreisen sich, doch keiner geht so recht auf den anderen los, als Steele plötzlich
eine Diskussion vom Stapel lässt.
Steele:„ Du setzt deine jämmerliche Karriere und ich opfere gleich zwei meiner
Schätze. Du bist ein Versager Kernen, aber ich werde dir heute endlich das Geben,
was die Fans der GWS schon lange sehen wollen, als du sie verraten hast.“
Eine Meinung die im Saal mit Buhrufen quittiert werden. Selbst wenn Steele recht
haben sollte, hier in New York ist seine Meinung recht einsam.
Kernen:„ Du fetter Drecksack verstehst gar nichts. Du bist eine dumme Nuss und
hast dich mit dem falschen Kaliber eingelassen. Ich werde dir heute richtig die
Fresse aufpolieren. BlackJacks Demütigung an dich war da nur Kindergeburtstag!“
Lucy:„ Steele war bisher einmal im Ring, mit eben jener Black Jack. Ein sehr hartes
Match aber damals noch nahezu ohne den Einsatz von Waffen. Wir werden heute ein
anderes Match sehen. Aber Steele hat damals eine ordentliche Leistung abgeliefert.“
Steele:„ Ach verpiss dich du Tunte. Ich werde heute alles geben, sonst hätte ich auch
nie diesen Einsatz hier gebracht!“
Steele zieht aus seiner Tasche den BH von Melina und den Tanga von BlackJack
heraus.
Steele:„Den hier habe ich gewonnen, als ich mit BlackJack im Ring stand. 10 harte
Minuten. Echte Gefühle. Sowas kennst du doch gar nicht Kernen!“
Zum ersten Mal sehr positive Reaktionen der Fans, als Steele seine Beute hoch hält.
Kernen:„ Du machst dich lächerlich du hässlicher Waschlappen. Die zwei Dinger da,
ich lache. Steele das dies dein größter Schatz ist spricht für dich. Du bist ein
Versager und niemals mehr wird eine Frau ohne Geld auf deinen Schenkeln sitzen.“
Lachen im Saal und Steele schnaubt wutentbrannt.
Kernen:„ Doch Vorsicht. Du meinst meine Karriere wäre nichts wert? Ich lass es
einfach so stehen, aber wenn du willst, werde ich einen zweiten Einsatz zulegen,
der dir sicher gefallen wird…“
Auch Kernen nestelt an seiner Shorts und zieht ebenfalls einen BH heraus. Ein gutes
weißes Stück. Man kann deutlich erkennen, dass die Frau eine größere Oberweite als
Melina hat. Steele steht sabbernd hiervor, will zugreifen, aber Kernen zieht seine
Hand schnell genug weg.
Kernen:„ Steele, weißt du wem das Ding hier gehört ? Ich verrate es dir, schau dich
mal um und schaue dort hin, wo eine gute Bekannte von dir sitzt. Jede Show
probierst du an sie ran zu kommen, doch du fällst immer vor dem Ziel wie ein nasser
Sack. Tja Steele, ich glaube es gibt keine weiteren Fragen.“
Kernen zeigt mit der Hand ganz langsam auf eine uns gut bekannte Dame, es ist
Lucy, die jedoch etwas verwundert wegschaut und sich nichts anmerken lässt.
„Lets Go KERNEN!“ „Lets GO Kernen!“
Steele sieht mit großen offenen Augen auf den Rickster. Damit hat er beileibe nicht
gerechnet und in dem Moment, wo er unachtsam zu Lucy schaut bekommt er von
Kernen direkt zwei harte Fäuste auf die Visage.
Lucy:„ Ehm ja, weiter im Text. Steele hat sich überrumpeln lassen und bekommt
direkt von Kernen eine schöne Salve ab. Oh je, er muss doch aufpassen!“
Kernen lässt direkt seine Fähigkeiten als Boxer spielen. Er tänzelt um Steele herum,
immer wieder erwischt ihn ein harter Jab im Gesicht. Steele nimmt die Fäuste hoch,
doch er hat keine Chance. Seine plumpen Ausweichmanöver zeigen keine Wirkung.
Er fängt sich immer und immer wieder Schläge ein.
Lucy:„ Oh ha Steele, das ist eine Situation die du nicht gewinnen kannst. Kernen
dominiert hier direkt von Anfang an. Steele nimmt die Schläge auf wie ein
Punchingball.“
Kernen treibt Steele in die Ecke und setzt jetzt mehrere richtig fiese Schläge auf die
untere Rippe. Ein Aufschrei Steeles sagt uns nichts gut und eine undefinierbare
Flüssigkeit fliegt aus seinem Mund.
Lucy:„ Wir haben noch nichtmal viel Ringzeit und Steele schaut schon mächtig trübe
drein. Raus da Junge!“
Doch Kernen fühlt sich etwas zu sicher, spielt jetzt mit seinem Gegner, er will ihn
Demütigen. In einem günstigen Moment schiebt Steele seinen Fuß nach vorne und
kann so erwirken, dass Kernen zurück taumelt. In unbeschreiblicher Windeseile
hämmert Steele nun seine Faust in die Schwachstelle von Kernen. Auch wenn er
einen Schutz trägt, die Schläge ins Zentralmassiv tun schon beim Zusehen weh.
Lucy:„ Steele. Das ist echt weibisch. Kämpf wenigstens mit Stiel! Ausgerechnet
dorthin…“
Kernen hängt am Seil. Sieht erbost zu unserer Ringleiterin Sandy Melessa, doch diese
deutet an, dass sie den Schlag zwar nicht gut heißt, aber heute alles geht.
Steele reißt die Arme hoch, lässt sich den Tacker geben und bekommt den ersten
Dollar von Sandy. Er grinst Schelmisch, streichelt mit seiner Hand und der Dollarnote
über ihre gut gebauten Brüste und fängt sich dafür natürlich postwendend eine
Handkante ein, die sich gewaschen hat.
Lucy:„ Steele, du kannst es echt nicht lassen. Für solche Dinge hast du heute Abend
einfach eins auf die Schnauze verdient!“
Tja für wahr, wir wissen ja was die arme Lucy mit ihrem Kommentatorenpartner
immer aushalten muss.
Steele bestaunt dann nochmal die Dollarnote, legt sie auf Kernens Brust ab, hält den
Tacker hoch und…
Lucy:„ Low Kick von Kernen, der Steele aus seinen Träumen reißt. Er fällt zu
Boden.“
Und wie, auf den Rücken liegend, strampelt er wie eine wehrlose Schildkröte und
muss ansehen, wie Kernen sich den Dollarschein und das Tackergerät schnappt und
ihn damit die erste Note verpasst.
Kernen:„ You like boobies ? I’ll do. Take this motherfucker.”
Lucy:“ Er tackert das Ding genau auf Steeles Knabenbusen und schießt die Nadel
genau auf die Nippelstelle. Das tut schon beim Zusehen weh, aber vielleicht merkt
Steele jetzt mal endlich, dass er nicht immer alle antouchen soll.“
Steele 0 -:- 1 Kernen
Doch der Akteur hat andere Probleme, ihm tut scheußlich die erste Salve weh und
wir können es mehr als nachvollziehen. Kernen jedoch kennt kein Mitleid, er drischt
nun mit seinem Fuß weiter auf Steele ein und tritt ihn wieder mächtig gegen die
schon angeknackste Rippe.
Lucy:„ Scheint so als ob Kernen direkt am Anfang einen schweren Schlag auf Steeles
Rippe gelandet hat. Oh je, da tut jetzt jeder Schritt noch mehr weh und unserem
fettleibigen Mitkommentator tut eh jeder Schritt per se weh.“
Fürwahr fürwahr. Steele räkelt sich nur noch auf dem Boden und Kernen will sich
weitere Dollarnoten bei Melissa abholen, doch die Signalisiert, dass sie nur eine zum
Start bekommen hätte. Alle weiteren müssen im Zuschauerraum „erworben“
werden. Kernen zuckt nur mit den Achseln und rutscht aus dem Ring.
„He needs Dollars!“ „He needs Dollars!“ “He needs Dollars!”
Eindeutige Ansage der Fans und Kernen schlängelt sich durch die Massen und der ein
oder andere Fan reicht ihm tatsächlich seinen Schein und vorallem bekommt er
einige Schulterklopfer. Schnell nochmal ein Bier und dann macht er sich mit einer
Handvoll Dollar auf dem Weg zurück zum Ring.
Lucy: „Steele erhebt sich langsam fasst sich an die Brust und staunt nicht schlecht
als er die Dollarnote entdeckt. Da ist Kernen wieder, der Versuch einer Clothesline
doch Steele weicht unter seinem Arm aus und Kernen knallt gegen die Ecke mit dem
Arm und lässt die Dollarnoten und den Tacker fallen.“
Diese Situation nutzt Jackson direkt aus und tritt dem zurückdrehenden Kernen
erstmal voll in die Eier.
„OOOOOOOOOOOOOOOOHHH!“
Und auch ein zweites Mal
„OOOOOOOOOOOOOOOOHHH!“
und weil es so schön war noch ein drittes Mal
„OOOOOOOOOOOOOOOOHHH!“
Und als grande finale umklammert Steele Kernens Hals und lässt sich zu Boden
fallen, was wohl irgendwie an einen DDT erinnert. Kernen liegt und Steele schnappt
sich schnell die Dollarnoten und tackert eine an Kernen
Steele 1 -:- 1 Kernen
die zweite an kernen
Steele 2 -:- 1 Kernen
die dritte
Steele 3 -:- 1 Kernen
die Vierte
Steele 4 -:- 1 Kernen
Oh, keine Dollaroten mehr. Kernen rollt sich zur Seite, Blut fließt über den Boden.
Jackson hat sich nicht zurückgehalten beim reindrückemn des Tackers.
Lucy: „Jackson bittet nun die Stripperinen um weitere Dollarnoten, doch die geben
ihm keine. Tja, scheiße Jackson wenn man nicht überall so beliebt ist wie man es
gerne hätte, oder?“
Während Jackson weiter mit den Stripperinnen flirtet, kommt Kernen wieder auf die
Beine und zieht den Interimspräsidenten am Vokuhila nach hinten. Steele dreht sich
um, schlägt um sich, doch seine Schläge landen im leeren und streifen nicht mal
Kernens Körper.
Lucy Brackles: „JAB COMBINATION VON KERNEN!“
Mehrere Box Jabs landen im Gesicht von Steele und verformen es förmlich. Beim
letzten dreht sich Steele um die eigene Achse und Kernen hebt derweil den Tacker
auf und drückt diesen mehrfach ab als er ihn an Steeles Gesicht hält.
„OUCH!“
Lucy Brackles: „Aaaah, ich mag garnicht hinsehen wie die Bolzen in Jacksons Gesicht
schießen *Gesicht in Hände vergrab*“
Steeles Fresse blutet aus allen Löchern, doch Kernen hat noch nicht genug. Er lässt
sich von den Stripperinnen Dollarnoten geben und tackerte diese nun überall fest.
Auf der Nase.
Steele 4 -:- 2 Kernen
….. auf dem Bauchnabel...
Steele 4 -:- 3 Kernen
….. am Knie ….
Steele 4 -:- 4 Kernen
…. am Ohr ….
Steele 4 -:- 5 Kernen
… schließlich greift er ihm in den Mund, zieht seine Zunge heraus und tackert ihm
eine Dollarnote auf die Zunge
Steele 4 -:- 6 Kernen
Nur noch eine Dollarnote fehlt ihm und ihm werden mindestens 10 weitere
angereicht, doch er will sie alle nicht, nein, er lässt den blutenden Jackson
rumtorkeln, geht zu Sandy Melessa die garnicht weiß was Kernen jetzt vorhat.
Schließlich greift er an ihr enges Oberteil und reisst es herunter. Der Jubel fällt
verhalten aus, sind hier ja nur Kernens Stripperinnen bekannte vor Ort und nicht
wirklich GWS Fans. Dennoch bedeckt Sandy ihren Oberkörper obwohl ein schwarzer
Spitzen BH noch alles bedeckt – typische Reaktion halt.
Lucy Brackles: „Sandy steht im BH da, doch was will Kernen damit bezwecken?“
Rick schnappt sich den torkelnden Jackson nun und schubst ihn zu Melessa. Die
landet in der Ecke und er mit seinem Gesicht voran zwischen ihren Brüsten, wobei
instinktiv für ihn seine Hände an selbige gehen und diese exakt dreimal
durchkneten. Der Steelster ist nun wieder komplett fit, steeled sich up und kichert
wie doof, ehe er eine schallende Ohrfeige kassiert und auf Kernen zutorkelt der ihm
nun den B52 verpasst.
Lucy Brackles: „B52 VON KERNEN! DAS WAR SEIN FINISHER! … HM … wollte er ihm
seinen Finisher etwa nur auf der Höhe seiner Leistung verpassen? Zumindest sah es
gerade so aus als hätte er kurzfristig DEN Leistungsschub schlechthin bekommen.“
Das interessiert Kenen wenig, er wird angefeuert von den Anwesenden und schnappt
sich seine siebente Dollarnote die er hochhält.
„SEVENTH BUCK! SEVENTH BUCK!“
Es soll die „Unlucky One“ sein, diese die weh tut und zwar verdammt weh tut …
Kernen: „DU WOLLTEST MIR ALLES NEHMEN DU BASTARD? JETZT NEHME ICH DIR
ALLES!“
Er öffnet die Hose von Jackson Steele und zieht diese herunter.
Lucy Brackles: „OH MY GAWD! BITTE LASS DEN DRINNEN!“
Interessiert ihn nicht, auch die Boxershorts gehen runter und Steel liegt unten ohne
vor ihm. Kernen lässt sich nun Gummihandschuhe geben die er sich überzieht, ehe
er nochmals die Dollarnote und jetzt auch den Tacker hochhält.
Lucy Brackles: „ICH WILL DAS NICHT SEHEN!“
Die linke hand greift ihm unten hin, positioniert die Dollarnote und die andere
drückt ab.
Jackson Steele: „WHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAHOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOHOOOOOOOOOOHOOOOOO!“
Steele klappt vor Schmerzen einmal fast wie ein Klappemesser zusammen, doch das
Match ist gelaufen, die Dollarnote klemmt fest. Nach dem Sandy Melessa sich
notgedrungen vom korrekten Sitz überzeugt hat, lässt sie die Ringglocke läuten.
**DING**DING**DING**DING**
Das Match ist vorbei. Wir haben eine harte Schlacht gesehen, die voll an die Substanz
beider Akteure ging. Kernen musste doch mehr geben, als wir vielleicht erwartet
hätten, aber er wollte auch zu sehr mit Steele spielen und ihm seine pure Gewalt
erleben lassen. Und das hat er getan.
Lucy:„ Ich kann dieses Match immer noch nicht ganz fassen. Jackson hat sich tapfer
geschlagen, aber was er heute Abend hat einstecken müssen. Ich hätte es ihm nicht
zugetraut. Schon Black Jack hat ihn damals massakriert aber Kernen hat ihn nicht
nur über die Klinge springen lassen, nein, er hat ihn die Hölle auf Erden vor Augen
geführt.“
Und so stehen sie auch noch im Ring. Kernen lehnt in den Seilen. Schnaufend schaut er
sich um, während Steele weiter am Boden liegt und sich nur krampfhaft rührt. Doch
Kernen geht langsam auf Steele zu, lässt sich ein Mikro geben und schaut unseren
Kommentator finster an.
Kernen:„ Rede niemals wieder in deinem beschissenen mickrigen Leben so einen
Scheiß über mich. Hast du nun gesehen was ich Monat für Monat für diese Fans hier
gebe ? Hast du nun gesehen wie Schmerzhaft jeder einzelne Schlag in so einem
Match sein kann. Zeig verdammt nochmal Respekt dafür du ausgelutschte
Saftschubse!“
Er dreht mit seinem Fuß Steele um.
Kernen:„ Wenn ich noch ein beschissenes Wort von dir höre du Drecksau, dann war
das hier nur der billige Kinderfilm im Vergleich zum Schlachtfest, was ich mit dir
unternehmen werde, wenn du mich nochmal so anpisst!“
Er schiebt mit seinem Fuß Steele zurück und tritt ihn dann mit seinem Fuß voll gegen
die Stirne, was Steele nach diesem Kampf sichtliche zusätzliche Schmerzen bereitet.
Lucy:„ Gut, dass Sandy Kernen nun von Steele weg zieht. Wir sehen auf jedenfall,
dass Steele auf Kernens dunkelroter Liste ist. Oh ha, ich hoffe mal er ist beim
nächsten Event überhaupt wieder ansprechbar.“
Sandy schiebt Kernen ein Stück zurück, reißt dann seinen Arm hoch um zu zeigen, dass
er der Sieger ist. Dann kramt sie aus ihrer Tasche den Einsatz von Jackson Steele
heraus. Der BH und der String wandern zu Kernen. Dieser nimmt es desinteressiert
entgegen und verlässt unter dem Jubel der Fans den Ring, während dort die Sanitäter
sich mittlerweile um Steele kümmern und ihn verarzten.
Es dauert eine Weile, aber dann schafft er es gestützt aus dem Ring zu klettern und
bekommt seinerseits Applaus der Zuschauer für die unerwartete starke Performance
heute.
"...PPY BIRTHDAY TOOOO YOUUUUU~!"
Little Caesars Pizza Parlor, Las Vegas, NV.
August 2nd, 6.15 PM.
LaShaun feiert Geburtstag. Wie jedes Jahr in der nicht sehr noblen und in Las Vegas
besonders trist entlegenen Filiale von Little Caesars. Doch das macht nichts. Strahlend
spenden Familie und Freunde Beifall für ihr Ständchen und den Achtjährigen, dem sie
es gewidmet haben. Als nächstes wird LaShaun ein paar bescheiden verpackte
Geschenke auspacken. Und danach gibt es so viele Käsebrotstangen, wie er und seine
Anhängsel verdrücken können.
Doch noch klatschen diese weiter und weiter und stimmen erneut ein Geburtstagslied
an. Genervt verdreht Nestor die Augen und hält seine Hand über das vor ihm auf dem
Tisch errichtete Mikrofon. Die griechische Delegation hat sich für ihre Pressekonferenz
behilfsmässig in dem Pizzaschuppen eingerichtet. Ein paar Tische zusammengerückt, ein
Glas Wasser für jeden der Anwesenden. Und ja, da fragt der Kellner soeben gerade
rechtzeitig, noch ein paar von diesen Buffalo Wings, bitte. Schliesslich hat es Nestor
nicht eilig, sich an die ohnehin nur spärlich aufgetauchte Presse zu richten: Ein
Vertreter der Lokalpresse und jener von Needles, dazu noch ein paar griechischamerikanische Fachzeitschriften und ein US-Korrespondent von Hellas SAT. Ach, und
Barbie Martelle, im Einsatz für die GWS.
Rechts neben Nestor hat Khristos Platz genommen, an dessen Seite wiederum Sohn Taso
thront. Auf der anderen Seite: Cherry Olsen, Ulysses Paparis und, der Grund für diese
so enttäuschende Kulisse, "Handsome" Scott Miller. Dieser knipst missmutig die Knochen
der Buffalo Wings mit seiner Zangenprotese auseinander und hält seine Kehle mit
Dosenbier kühl. Geduldig wartet Nestor darauf, dass am anderen Ende des Raumes
endlich fertig gesungen wird und die Pressekonferenz beginnen kann. Mit gedämpfter
Stimme tauschen sich seine Leute aus.
Cherry Olsen: "Und ich dachte, meine Geburtstage bei Shakey's Pizza wären Panne
gewesen. Alter. Hier gibts ja nicht mal Tischsets zum ausmalen."
Nestor: "Es ist demütigend. Schlicht demütigend."
Scott Miller: "Zum letzten Mal: Tutmirleid. Kann ja mal passieren."
Nestor: "Kann ja mal passieren?! Es kann nicht mal passieren, dass wir alle nach
gerade mal drei Stunden aus dem Caesar's Palace geschmissen werden, weil du mit
deiner Handklaue am Nasenpiercing einer Strassenprostituierten hängen bleibst und
diese dann nackt durch die Lobby schleifst."
Scott Miller: "Ich kann mich an nichts davon erinnern."
Schnell hat Cherry Olsen ihr iPhone zur Hand und damit auch das bereits auf YouTube
hochgeladene Video zu der mit viel Geschrei begleiteten Szene.
Scott Miller: "Hm. Ihr müsst zugeben, das ist ein absurd grosses Nasenpiercing."
Nestor: "Dabei wäre das Caesars Palace doch eine würdige Kulisse gewesen zur
Verkündigung von KHRISTOS' Teilnahme am diesjährigen Battlefield. Ein gelungener
Seitenhieb auf den Vorjahressieger, den selbsternannten Sohn von Rom. Cäsars
Palast, in griechischer Hand und Ausgangslage für die letzten paar Meter
Triumphzuges vom wahrhaftigen KHIRSTOS an die Spitze der GWS."
Scott Miller: "Aber die Buffalo Wings hier sind spitze."
Nestor: "Oh. Zweifellos."
Endlich ist auch die zweite Gesangsrunde vorbei und Nestor ergreift schnell das Wort an
die versammelte Presse.
Nestor: "DAMEN, HERREN, vielen Dank für ihr Kommen. Danke der GWS für die
Bereitstellung eines Kamerateams, welches diese Pressekonferenz von Psychos on
the Road aufzeichnen wird. Nein, der ochsenstarke KHRISTOS wird zu diesem Anlass
kein Kampf bestreiten. Diese Tage der Ruhe hat er sich nach dem überragenden Sieg
bei den Fallen Kingdoms verdient. Mittlerweile hat sich sein schwer in
Mitleidenschaft gezogener Körper erholt, die Wunden sind verheilt und sein Hunger
nach weiteren Siegen war nie grösser."
Mit stoischem Gleichmut harrt Khristos neben seinem Übersetzer aus, die gewaltigen
Arme vor seiner Brust verschränkt.
Nestor: "Der grosszügige KHRISTOS wünscht jenen, welche in diesen Tagen für die
GWS in den Ring steigen gutes Gelingen und würdige Schlachten. Denn schon bald
werden viele von ihnen seinen Weg kreuzen und zwar beim diesjährigen Battlefield,
zu dessen Teilnahme sich der furchtlose KHRISTOS hiermit bereit erklärt. Wir
erinnern uns: Vor knapp einem Jahr war es das Battlefield, bei dem der hinreissende
KHRISTOS seine Ankunft in der GWS feierte. Es war eine knappe Entscheidung, die
ihn damals den Sieg kostete. Seither jedoch ist sein Aufstieg nicht mehr aufzuhalten.
Titel wurden gewonnen, schwächere Kontrahenten nicht nur besiegt sondern
förmlich aus der Liga gejagt!"
Pause für Applaus. Es dauert ein wenig, bis zumindest der Journalist von Hellas SAT den
Wink verstanden hat und eifrig in die Hände klatscht.
Nestor: "Die Lehrzeit ist hiermit vorbei! Der unaufhaltsame KHRISTOS greift nach
dem nächsten Triumph und nichts wird seine Hand davon abbringen können. Weder
alte Hasen noch junge Füchse werden am Ende auf ihren blutigen Pfoten stehen
bleiben, wenn der mächtige KHRISTOS als ihr todbringender Artemis aus dem Wald
der Schmerzen treten wird!"
Gelangweilt meldet sich Miller zu Wort.
Scott Miller: "War Artemis nicht n'Weib?!"
Nestor: "ERKLÄR DU MIR NICHT MEINE GÖTTER!"
Schnell hat Nestor seine Fassung zurück und nimmt einen Schluck Wasser.
Nestor: "Ausserdem geben wir hiermit auch die Battlefield-Teilnahmen von Taso, dem
Lieblingssohn des zeugfreudigen KHRISTOS, sowie 'Gottes totem Winkel' Scott Miller
bekannt. Beides gestandene Athleten, werden sie gewiss zum Ruhm und zum
Ansehen dieser epischen Schlacht beitragen."
Darauf hebt Scott Miller seine Bierdose.
Nestor: "Gerne würden wir nun noch Fragen der Presse beantworten, jedoch haben
wir diesen Tisch nur bis 6 Uhr 30 reserviert, danach kommt das Senioren-BowlingTeam und die brauchen den Platz Abstellplatz für ihre Rollatoren. Nehmen Sie sich
aber ruhig noch ein paar Brotstangen mit auf den Weg, wir haben bereits dafür
bezahlt."
Cherry Olsen: "BREADSTICKS! AT ANY COSTS!"
Nestor: "Dem gibt es nichts hinzuzufügen."
Mit einem zufriedenen Nicken beschliesst Nestor die Konferenz. Höflichkeitsapplaus.
Hinter ihm freut sich LaShaun über sein neues Paar Turnschuhe.
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Credits:
PSYCHOS ON THE ROAD 2012
Nach einer Idee von:............................................................CJ
Showdesign und Zusammenstellung:.........................................CJ
Davey Jones Lockerroom Match:..................................CJ & Maxxx
Kurt Schmidt vs. El Guererro............................................McFly
Mexican Street Fight:.............................................Wicked & MIP
Seven Unlucky Bucks Match:.............................................El Loco
Wir bedanken uns bei allen, die an der Show durch Postings und RPs
mitgearbeitet haben! Nur durch euch wird das Spiel hier gut!
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