6 - VPLT

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6 - VPLT
Nr. 35
September 2005
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Professionelle Licht-, Ton- & Veranstaltungstechnik
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Coherent Dynamic
Response Array
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– Coherent Dynamic Response Array – steht für
die konsequente Weiterentwicklung bisheriger
Line-Array-Konzepte und katapultiert diese
Technologie durch Innovationen in eine neue
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das ein Höchstmaß an Natürlichkeit in Klangwiedergabe und Dynamik bei größerer Reichweite, geringerer Windanfälligkeit und vereinfachtem Handling vereint.
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dieser Technologie in einer noch kompakteren,
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V.M
editorial
Nachdem mit der PLASA-Show in London einmal mehr der
alljährliche herbstliche Messereigen eröffnet wurde, ist man versucht,
zu sagen: „Herbstzeit – Messezeit“.
och bei genauerem Hinsehen läßt sich dies natürlich nicht halten. Denn „Messezeit“ für Veranstaltungs- und Medientechnik ist mittlerweile das ganze Jahr, in den verschiedensten Ländern und Kontinenten und sogar zu allen Jahreszeiten. Neben den „Big 4“, nämlich Prolight+Sound (Frankfurt), PLASA-Show (London), LDI (Orlando/Las Vegas) und
SIB (Rimini) hat sich in den letzten Jahren eine Reihe von Fachmessen etabliert, und diese möchten sich allesamt ihr Stückchen
vom Kuchen abschneiden. Eventmessen wie die „World of Events“ (Wiesbaden), Broadcast- und Medientechnik-Veranstaltungen
wie die „IBC“ (Amsterdam), aber auch die „CALM“, „PALM“
oder „PALME“ im asiatischen und arabischen Raum – nur Insider wissen noch, was sich hinter all den Namen verbirgt, die die
Hersteller nahezu das ganze Jahr in Atem halten.
Ob das gut ist für die Branche, ist ambivalent zu beurteilen.
Natürlich ist es auf der einen Seite gut, wenn die Ware zum potenziellen Benutzer kommt, also an möglichst vielen Orten der Welt präsentiert wird. Auf der anderen Seite bindet die scheinbare
Kundenfreundlicheit viel Geld und Manpower bei den Herstellern, die teilweise ganzjährig Teams abstellen müssen, um die Messepräsenz zu gewährleisten. Das Geld, das hier aufgewendet wird, könnte auch in Innovation und günstigere Preise fließen.
Lachender Dritter sind die Messeveranstalter. Sie profitieren davon, dass die Hersteller sich bisher nicht verständigen konnten,
ihre Aktivitäten auf nur wenige bestimmte Messen zu konzentrieren – wie das in anderen Branchen längst üblich ist. Auf Dauer
wird dieser Zustand wohl nicht zu halten sein. Die Besucher bekommen auf kleinen Messen immer nur einen Ausschnitt des Angebotsspektrums zu sehen, weil immer der eine oder andere Anbieter fehlt. Die Aussteller können auf Dauer den Aufwand nicht
finanzieren, wenn sie wettbewerbsfähig sein wollen. Und die Veranstalter werden auf Dauer nur solche Veranstaltungen weiterführen, an denen sie auch wirklich Geld verdienen. Jeder der Beteiligten kann seinen Beitrag leisten, die Entwicklung in die eine
oder andere Richtung zu beschleunigen. Aussteller stimmen mit dem Portemonnaie ab, Besucher mit den Füßen. Und die Veranstalter tragen das Ihre über ihre jeweilige Leistung bei.
Das Frankfurter Prolight+Sound-Team als Vertreter der unumstritten größten und wichtigsten Messe für Medien- und Veranstaltungstechnik hat hier in den letzten Jahren seine Hausaufgaben gemacht. Mit dem konsequenten Ausbau des Bereichs Medienund Systemtintegration wird die Prolight+Sound auch 2006 auf Wachstumskurs bleiben – flankiert von einer vorbildlichen Kundenbetreuung.
Wie man es gerade in diesem Bereich nicht macht, zeigte die erst vor wenigen Tagen zu Ende gegangene PLASA-Show in London. Nachdem im betagten Messegebäude von Earl’s Court nach einem kleinen Wolkenbruch armdicke und meterhohe Wasserstrahlen aus der Kanalisation die Gullis in der Halle in die Luft hoben und rund 40 Messestände
bis zu 25 cm unter Wasser setzten, verblüfften Messeleitung und Hallenverantwortliche mit erstaunlichem Fatalismus: eine volle Stunde dauerte es, bis der Strom in den gefährdeten Bereichen
abgestellt wurde, zwei Stunden, bis sich überhaupt jemand vor Ort blicken ließ. Mit Besen, nicht
mit Pumpen, versuchten dann einige hilflose Hilfsarbeiter, das Wasser aus der Halle zu fegen.
Aussteller, die auf Neulieferung von ruiniertem Teppich warten mussten, verloren zum Teil fast
24 Stunden Aufbauzeit – schneller war die Beschaffung von Ersatzteppich angeblich nicht zu regeln. Wer die Kosten für durch die Wasserschäden zerstörtes Equipment trägt, blieb bis zum Messeende offen. Ein höflicher Entschuldigungsbrief war alles, zu dem sich die Messeleitung herablassen konnte.
Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, an diese Weisheit fühlten sich in diesem Jahr in
London mehr Beteiligte erinnert denn je...
D
Wieviel Messe
braucht der Mensch?
FLORIAN VON HOFEN
Geschäftsführer VPLT e.V.
PS
Ein Wort noch zum mystischen Titelbild: Es zeigt zwei Herren gesetzteren Alters, Brian May und Paul
Rodgers, derzeit unter dem Banner „Queen“ auf Tour – stimmungsvoll fotografiert von Louise Stickland.
VPLTMagazin
Das VPLT Magazin erscheint viermal jährlich als offizielles Organ des
Verbands für Professionelle Licht- und Tontechnik e.V. (VPLT), Walsroder Straße 159, 30853 Langenhagen
Telefon (05 11) 270 74-74, Telefax (05 11) 270 74-777, E-mail: [email protected], www.vplt.org
Chefredakteur: Florian von Hofen (v.i.S.d.P.) Redaktion: Stephan Kwiecinski, Anke Lohmann,
Okka Pötzsch, Falco Zanini, Christopher „Chrickel“ Diedrich, Louise Hill, Claus Holtmann, RA Sebastian Pichel
Fotos: Stephan Kwiecinski, Messe Frankfurt, Roskilde Festival, Louise Stickland, EWE, Bregenzer Festspiele
Jörg Küster, Professional System (Portrait K&F), Alan Smithee, Barco (Screenshots), Brilliant Stages, www.roadie.net
Janus Werbeagentur (SAP Arena), Bandit Lites, www.sharonosbourne.com, Ellen Kirchhof, VPLT-Archiv
Art Director: Stephan Kwiecinski, kwie.medien · [email protected]
Anzeigenleitung: Ellen Kirchhof Druck: Leinebergland, Alfeld
VPLT.Magazin.35
3
V.M
forum
postbox
VPLT.Magazin · Walsroder Straße 159 · 30853 Langenhagen
Fax (05 11) 270 74-777 · E-Mail: [email protected]
Weiter so!
Lob & Kritik
Bei jedem neuen Heft auf meinem Schreibtisch animiert
mich meistens schon das Cover-Foto zum Reinschauen.
Das Lesen eines Heftes entpuppt sich dann gleichermaßen als informativ, unterhaltend und lehrreich. Dieses
Magazin hat so gar nichts (mehr) von einem „Verbandsorgan“, sondern ist ein frisches Magazin mit Beiträgen
und Informationen aus der Welt der Veranstaltungstechnik, das man gern in die Hand nimmt und bei dem man
sich schon auf die nächste Ausgabe freut! Weiter so!
Heute möchte ich mich
auch einmal zu Wort melden. Lob: Vielen Dank für
die interessanten Artikel.
Ich bekomme praktisch aus
jedem Heft wichtige Anregungen und Informationen
für die eigene Arbeit, insbesondere aus den Beiträgen
zu Rechts- und Sicherheitsfragen. Die Reportagen mit
reicher Bebilderung über Produktionen und Installationen lese ich dann gerne mal zur Entspannung auf dem
Sofa. Kritik: Es könnten einige Rechtschreibfehler weniger sein. So oder so freue ich mich aber immer auf die
nächste Ausgabe.
Detlev Koal
Amptown Verleih GmbH & Co KG, Hamburg
Sagen Sie uns Ihre Meinung
Haben Sie Fragen, Anregungen,
Wünsche, Kritik? Schreiben Sie uns –
Matthias Braun
Braun Veranstaltungstechnik, Bensheim
am schnellsten per E-Mail.
who is who
ELLEN KIRCHHOF ist seit dem Expo-Jahr 2000 Mitglied im VPLT-Team. Sie begann zunächst halbtags als Team-Assistentin, machte sich aber schnell unentbehrlich und wurde
dementsprechend bald von VPLT-Geschäftsführer Florian von Hofen gebeten, ins „Ganztagsfach“ zu wechseln und die Büroleitung der VPLT-Geschäftsstelle zu übernehmen.
Gleichzeitig hatte Ellen Kirchhof ganz maßgeblichen Anteil an der stetigen Weiterentwikklung des VPLT-Magazins. Seit 2004 ist sie nun als Anzeigenleiterin die kompetente Ansprechpartnerin für alle, die das erfolgreiche Fachmagazin mit seiner 11.000er Auflage für
ihre Werbebotschaft nutzen möchten.
DIPL.-ING. (FH) ANKE LOHMANN, Jahrgang 1962, ist seit 2001 Geschäftsführerin der
Deutschen Event Akademie und seitdem Ansprechpartner für die Belange aller Beteiligten
und Interessierten. Die gebürtige Bielefelderin absolvierte von 1983 bis 1985 eine Ausbildung zur Tischlerin, bevor sie nach mehrjähriger Tätigkeit als Orchesterwartin bei den Städtischen Bühnen Bielefeld 1989 an der Technischen Fachhochschule Berlin mit dem Studium
„Theater- und Veranstaltungstechnik“ bereits ihren späteren Berufsweg einschlug. Nach Ende ihres Studiums ging die frisch Diplomierte 1993 zur Flash Art GmbH. Hier blieb Anke
Lohmann bis zum Jahr 2000 und war zuletzt Niederlassungsleiterin der Hauptgeschäftsstelle
Bielefeld (ppa.). Ab 1995 war sie Dozentin und Mitorganisatorin von Weiterbildungsseminaren des VPLT, Mitarbeiterin im AK Rental (bis 1998) und AK Aus- und Fortbildung (bis 1999). Die Expertin für Pyrotechnik ist seit 1998 Lehrgangsleiterin/Dozentin für das „Verwenden pyrotechnischer Gegenstände“.
4
VPLT.Magazin.35
Ein Moving Light für Theater
“Ich würde den Revolution in
jedem Theater einsetzen.”
– Ken Billington
Eine kleine Nachtmusik. Licht-Design: Ken Billington.
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V.M
inhalt
16
BETTE MIDDLER
...ist doch eine nette
Einleitung für unsere diversen
Business-Nachrichten
43
HIFI IN LAUT
Sie wollten es besser machen
als andere, und das haben sie
geschafft: Kling & Freitag
6
VPLT.Magazin.35
23
VOM MESSEGESCHÄFT
...können wir vielleicht noch
etwas lernen: „Partnering“ –
lesenswert!
27
DEA – AKADEMIE 05/06
16 Seiten prall gefüllt mit
neuen und bewährten Kursen,
am besten sofort anmelden
03
EDITORIAL · IMPRESSUM
04
FORUM Post von Braun & Koal, Portraits von Kirchhoff & Lohmann.
08
BULLETIN Kurz und gut und aktuell.
12
EQUIPMENT Was gibt es Neues? Hier lesen und informieren.
16
BUSINESS Die Branche bewegt sich, und wir sind mit dabei.
26
LEUTE So viele Leute, viel zu viel (für eine Zeile), Chrickels Quotes.
54
SAP-ARENA
Unsere Timeline gibt einen
Einblick in das jüngste
Arenen-Großprojekt
V.M
inhalt
57
LÜSTERN
sieht es im „Brulee“ aus.
Diese und weitere neue
Installationen im Rückblick
60
LIVE 8 MAL 4
Kurz vorgestellt: Die
Spektakel in Berlin, London,
Paris und Philadelphia.
61
WESTERNHAGEN
...ist wieder da, doch eins will
er nicht: zurück auf die Straße. Ansichten und Einsichten
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RECHT Unternehmen in der Krise, Urheberrecht, Übernahme.
53
INSTALLATIONEN Ruf der Südsee und andere Geschichten.
58
BOOKSHOP Der Klassiker. Alle Titel vom VPLT für gut befunden.
62
RENTAL aus aller Welt. Immer ein netter Rundumblick.
64
LBNL Eklat beim Ozzfest: Eiertanz mit Sharon, Ozzy & Bruce.
66
STELLENMARKT ... auch Chiffreanzeigen sind möglich.
63
DIE RÜCKKEHR
...der Champions ist vor
allem für Freunde guten
Lichts eine Offenbarung
VPLT.Magazin.35
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V.M
bulletin
8
Kalender
DEA unterwegs
22.–23.09.2005
„Integration 21-10 – International Eyes & Ears Conference“, Köln, Internationaler Kongress für audiovisuelle Medien,
www.eeofe.org
28.09-02.10.2005
„Expomusic-Musikmesse“, Sao Paolo (Brasilien),
Musikmesse mit Schwerpunkten Instrumente, Noten, Tontechnik, www.
feiraexpomusic.com.br
15.10.2005
„World Soundtrack
Awards“, Ghent (Belgien),
4. Verleihung der Awards
im Rahmen des Flanders
International Film Festival,
www.worldsoundtrackawards.com
16.10.2005
„Echo Klassik“, Dortmund, 10. Verleihung des
Deutschen Musikpreises
17.–21.10.2005
„MIPCOM“, Cannes
(Frankreich), Internationale Film- und ProgrammMesse, www.mipcom.
com
19.–23.10.2005
„57. Frankfurter Buchmesse“, Frankfurt/Main
19.–22.10.2005
„Music China“, Shanghai
(China) New Intern. Expo
Centre, Internationale
Messe für Musikinstrumente in China, www.musicchina.messefrankfurt.
com
19.–22.10.2005
„prolight + sound, Shanghai“ (China), Internationale Messe für Veranstaltungs- und Kommunikationstechnologie, AV-Produktionen und Entertainment, www.messefrankfurt.com.hk/en/5Music/M
C/musicchina.asp
24.–28.10.2005
„Systems 2005“ (mit
Internet World and Mobile
World), München, 23.
Internationale Fachmesse
für Informationstechnik,
Telekommunikation und
Neue Medien, www.
systems-world.de
26.-28.10.2005
„Medientage München“,
München, Internationale
Medienmesse, www.medientage-muenchen.de
27.–29.10.2005
„Amsterdam Dance
Event“, Amsterdam
(Holland), 10. Konferenz
über Aspekte der elektronischen Musik, www.
amsterdam-danceevent.nl
...und „wenn Sie nicht zu uns kommen, kommen wir eben zu Ihnen!“ –
so der neue Wahlspruch. Mit anderen Worten: Inhouse-Schulungen –
der Seminar-Bring-Dienst der Deutschen Event Akademie.
VPLT.Magazin.35
Seit einigen Jahren bietet die Deutsche Event
Akademie (DEA) mit großem Erfolg auch InhouseSchulungen in allen veranstaltungstechnisch relevanten
Bereichen an. Das Konzept ist hierbei ebenso simpel
wie erfolgreich: Der Kunde hat die Teilnehmer und
Räumlichkeiten, die DEA hat das Seminar/den Workshop/den Lehrgang. Das heißt, die Deutsche Event
Akademie kümmert sich um die Konzeption und Organisation ebenso wie um die Abstimmung mit und zwischen den Dozenten oder die Erstellung der Seminarunterlagen.
Inhouse-Schulungen laufen unabhängig vom
sonstigen Lehrgangs- und Seminarbetrieb der DEA
und können daher ganzjährig und parallel zu allen anderen Seminaren von interessierten Betrieben, Institutionen oder auch Personen gebucht werden. Grundsätzlich gilt für das Seminarangebot: Alles ist möglich!
Ob bei der DEA in Langenhagen oder beim jeweiligen Kunden vor Ort – in dem umfangreichen Seminarangebot wird fast jeder mit seinen Interessen, Wünschen, Fähigkeiten und beruflichen Voraussetzungen
fündig. Und falls doch einmal etwas fehlt: Die Mitarbeiter der DEA sind immer offen für neue Ideen und
Vorschläge und setzen diese auch gerne in die Tat um –
vorausgesetzt ist lediglich eine ausreichende Interessenten- bzw. Teilnehmerzahl!
suXXes 2005 - inhaltlich stark
Die erste Fachmesse für Entscheider aus Marketing und Vertrieb suXXes 2005 präsentiert ein inhaltlich starkes Programm. Die zwei Praxisforen des Branchentreffpunktes bieten
28 hochkarätige Vorträge, darunter vier Keynote-Vorträge. Vertriebs- und Marketingprofessionals treffen auf ein breites Themenspektrum, das von den neuesten Erkenntnissen
der Hirnforschung bis Outdoormarketing reicht. Die Beiträge bündeln Trendüberblick,
Know-How-Transfer und Diskussion zugleich. Los geht die Messe am 20. und 21. September in der koelnmesse. Der Besuch der Praxisforen ist in der Tageskarte inbegriffen.
Projektleiterin Karin Reichert freut sich auf zwei spannende Tage: „Wir haben eine inhaltlich
aufwändig organisierte Plattform auf die Beine gestellt. Bei uns erhält der Besucher einen
Trendüberblick, kann in einer angenehmen Atmosphäre netzwerken und erstklassige Vorträge für einen Preis besuchen, den er in dieser Weise bei anderen Veranstaltungen nicht
geboten bekommt. Gezeigt werden Produkte und Lösungen unter anderem aus den Bereichen Werbeartikel, Präsentationssysteme, Cross-Media-Publishing, Adressmanagement,
Lettershop, Weiterbildung, und CRM-Software. In zwei Praxisforen erhalten Vertriebs- und
Marketingprofis gebündeltes Know-How von Experten aus der Praxis. Info: www.suxxes.de
Oh! Ah! Mmmh...
Jetzt auch in München
Am 14. Oktober veranstaltet Audio Werft
die nächsten „Sternstunden“
Betriebliche Ausbildung im Eventmanagement
wird jetzt auch in München angeboten.
Die Hildesheimer Veranstaltungstechniker
freuen sich am 14. Oktober 2005 von 10.00 bis 18.00
Uhr auf möglichst zahlreiche Besucher in ihrer Audio
Werft. Man will viele anregende Fachgespräche führen
und die Besucher über die neuesten Entwicklungen in
der Audio-, Licht- und Medientechnik informieren.
Einen Vorgeschmack bietet die Firmenhomepage unter unter www.audio-werft.de. Dort findet man auch eine Anfahrtsskizze mit dem direkten Weg. Anmeldeschluss ist der 10. Oktober 2005. Unter allen Rückantworten wird ein „i-Pod Shuffle“ verlost.
Dieser Lehrgang vom IST-Studieninstitut für
Kommunikation befähigt zur externen Prüfung zum
Veranstaltungskaufmann bei der Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Ausbildung dauert dreißig
Monate und ist für junge Menschen mit erster Berufserfahrung im Kommunikationsbereich und für Studienoder Berufswechsler geeignet. Praktisches Wissen wird
während der 30-monatigen Tätigkeit im Ausbildungsbetrieb vermittelt, während das IST-Studieninstitut die
theoretische Ausbildung übernimmt. Die Kurse des
Bildungsträgers aus Düsseldorf starten halbjährlich jeweils im April und
September. Weitere
Info: IST Studieninstitut für Kommunikation, Moskauer Straße
25, 40227 Düsseldorf,
Tel.: (02 11) 8 66 6838, Fax: (02 11) 8 66
68-33, E-Mail: [email protected]
V.M
bulletin
Kalender
27.10.2005
„Eyes & Ears Awards
2005“, München, Verleihung des europäischen
Preises für Design, Promotion und Marketing der
audiovisuellen Medien im
Rahmen der Medientage
München, www.eeofe.org
28.–30.10.2005
„YOU!“, europäische Jugendmesse, Berlin, Jugendmesse zum Thema
Musik, Stars, Trends, Produktnews, www.you.de
03.11.2005
„Latin Grammy Awards“,
Miami (USA), Verleihung
des Latino-Grammy,
http://grammy.aol.com/a
wards/latin_grammy/index.html
15.11.2005
„Country Music Association Awards“, Nashville
(USA), 39. Preisverleihung
durch die Country Music
Association, www.cmaawards.com
21.11.2005
„Deutscher Rock & Pop
Preis“, Hamburg, Nachwuchsfestival und MesseCoaching-Programm für
Rock- und Popmusiker,
www.drmv.de
09.–11.12.2005
„profile intermedia 5“,
Bremen, Internationale
Konferenz für Design,
Kunst, Architektur, Fotografie, Film, Video, Performance und Musik, www.
profile-intermedia.de
22.–26.01.2006
„MidemNet“, Cannes
(Frankreich), Internationale Internet-Messe,
www.midem.com
23.–26.01.2006
„NATPE-Conference“, Las
Vegas (USA), Messe für
Unterhaltungselektronik
der National Association
of Television Program
Executives, www.natpe.
org
03.–07.02.2006
„Transmediale“, Berlin,
Internationales MedienFestival, www.transmediale.de
12.–15.02.2006
„SIEL“, Paris, Messe für
Ton-, Beleuchtungs-,
Film-, Bühnentechnik und
Events/ Event-Marketing,
www.siel-expo.com
29.03.–01.04.06
prolight + sound, Frankfurt, Internationale Messe
für Veranstaltungs- und
Kommunikationstechnologie, www.prolightsound.de
10
VPLT.Magazin.35
13. ITVA-Festival
Zum 13. Mal werden die besten Beiträge der audiovisuellen
Branche vom ITVA ausgezeichnet
Auf der Art Cologne, die dieses Jahr vom 28. Oktober bis zum 1. November
in Köln ihre Pforten öffnen wird, findet als ein Schwerpunkt des Rahmenprogramms das 13. ITVA-Festival statt. Die Award-Verleihung findet im Rahmen
eines festlichen Gala-Events im Kristallsaal der Messe Köln am 28. Oktober
statt. Dort wird die begehrte ITVA-Pyramide für beispielhafte audiovisuelle
Kommunikationslösungen vergeben. Die einzelnen Preis-Kategorien sind: Verkaufsförderung, Marketing, Corporate Image, Dokumentation, TV-/Kinowerbung, Trailer, Multimedia-Anwendungen, Medieneinsatz bei Events, Veranstaltungen und Incentives, Kurzfilme und Industrie-Design in Motion, sowie
ein Sonderpreis in der Kategorie Videokunst. Die Gewinner des Golden ITVA
Awards können sich anschließend für den Golden Reel Award beim 38. Annual
MCA-I Media Festival in den USA im Februar 2006 bewerben. www.itva.de
MBA für Eventprofis
Jetzt soll der erfolgreiche Masterstudiengang Eventmarketing in die zweite Runde
gehen. Der MBA erlebte im Mai seine Premiere und ist der erste universitäre Studiengang für den Eventmarkt. Angeboten wird die Ausbildung an der Technischen Universität
Chemnitz in Kooperation mit der TUCed GmbH, die gemeinsam mit dem IST-Studieninstitut für Kommunikation das Konzept entwickelt hat. Das IST führt in den Räumen des
Instituts in Düsseldorf auch den praktischen Teil der Ausbildung durch. Aufgrund der
großen Nachfrage haben sich die Kooperationspartner nun zu einer zweiten Auflage dieses Aufbaustudiums entschlossen. Es ist konzipiert für alle Fachleute aus Agenturen und
Unternehmen, die bereits einen akademischen Abschluss und Berufserfahrung im Bereich Marketingkommunikation besitzen. Den Teilnehmern wird eine umfassende Kompetenz zur Entwicklung von Marketing-Events sowie deren Integration in die Marketingstrategie vermittelt.Wer erfolgreich alle Prüfungen besteht, bekommt nach drei Semestern
den Titel Master of Business Administration (MBA) Eventmarketing verliehen. Für das berufsbegleitende Studium ist ein wöchentlicher Arbeitsaufwand von rund zehn Stunden
notwendig. Die Präsenzveranstaltungen finden entweder an der TU Chemnitz oder beim
IST in Düsseldorf statt. www.tuced.de, www.ist-komm.de
Install Sound Days
20 Jahre idkv
Workshop-Tour
Am 28. + 29. September
2005 finden bei HK Audio
in St. Wendel die Install
Sound Days statt. Geboten
werden Seminare und Vorträge rund um das Thema
Beschallung und Festinstallation. Info: Music & Sales,
Tel.: (0 68 51) 905-114.
Am 17. Und 18. Oktober
feiert der 230 Mitgliedsbetriebe zählende Interessenverband Deutscher Konzertvermittler (idkv) in Berlin
sein 20-jähriges Jubiläum.
Alles über Aktivitäten wie
den „Tag der offenen Tür“
unter www.idkv.com.
Die Produktspezialisten von
Steinberg und Yamaha,
Dimitri Metzeltin und Holger
Steinbrink, sind im Oktober
auf Workshop-Tour und
präsentieren SteinbergSoftware und Yamaha-Produktneuheiten. Starttermin:
19.10. Hamburg, Amptown.
Internationales Tonmeister-Symposium
Das Tonmeister-Symposium mit dem Thema „5.1 Surround – Aesthetics
and Tools, Recording techniques, postproduction, mastering, broadcasting, reproduction“ steht vor der Tür. Das erste Symposium des VDT dieser Art findet
vom 31. Oktober bis 2. November 2005 in Schloss Hohenkammer in der Nähe
von München statt. Die Veranstaltung will einen Überblick geben über die
klangästhetischen Möglichkeiten der 5.1 Surround-Technik in allen Genres,
eingeschlossen Film, DVD und Fernsehen, über entsprechende Anwendungen
aktueller praktischer Werkzeuge der Aufnahme und Nachbearbeitung, über
heutige und zukünftige Speichermöglichkeiten und Distributionstechnologien,
über den Stand der betriebstechnischen Konzepte im Rundfunk, über Aspekte
der Wiedergabe im Studio, Ü-Wagen, Wohnzimmer und Auto.
Neben den Vorträgen und Workshops international bekannter Referenten werden in großem Umfang insgesamt 20 Firmen das ganze Feld praktischer
Anwendungen abdecken. Dies nicht nur im Rahmen einer begleitenden kleinen
Ausstellung mit Infoständen in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsräume,
sondern auch mit Beiträgen, die themengerecht ins Programm eingebunden
sind. Darüber hinaus finden in sechs nebeneinander liegenden Demoräumen
spezielle Firmen-Vorführungen statt.
Details zur Veranstaltung, kurze Inhaltsangaben zu den geplanten Beiträgen sowie aktuelle Programmerweiterungen oder -änderungen gibt es unter
www.tonmeister.de/symposium/2005. Dort kann man sich auch bis zum 12.
Oktober online für das Symposium sowie Unterkunft in Schloss Hohenkammer anmelden.
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einer gebogenen Traverse befestigt
werden kann. Als Dienstleister für
die Vermietung bietet CT Germany
Soft-LED im eigenen Mietpark an
und ist darüber hinaus exklusiver
Vertriebspartner für Soft-LED in
Deutschland. Ein LED Highlight auf
dem CT Germany Messestand in
diesem Jahr war die neue VersaLightguide Theke, kombiniert mit einer 6,5 Metern breiten, gebogenen
LMP
LED-Taschenlampe
Bei der Arbeit auf Bühnen “on the
road” gehört eine kompakte,
leistungsstarke Taschenlampe zum
12
VPLT.Magazin.35
MAC 550 und verfügt dennoch über
wesentlich mehr Funktionen. Er
schließt die Lücke zwischen dem
MAC 550 mit 400 W Leuchtmittel
und dem MAC 2000 Profile mit 1200
W Leuchtmittel. Die zweiseitig gesockelte 700 W Entladungslampe
und der neue Glasreflektor bilden
ein optisches System mit hohem
Lichtstrom. Alle Farbfilter des Farbrads sind austauschbar. Das CMY
Farbmischsystem, die Gobo-Animation und ein leiser Betriebsmodus
machen ihn auch brauchbar als
Theaterscheinwerfer. Das drehbare,
austauschbare 3-fach Prisma des
MAC 700 erhöht zudem die Effektvielfalt.
RST
der Freilichtbühne Tecklenburg teil.
LMP Pyrotechnik zeigte dabei mehr
als 70 neue Effekte der Hersteller
LeMaitre, Pyropak, Wells Fireworks
und Zink Feuerwerk. Zu den Highlights zählten die T2-Feuertöpfe
und T1-Kometen von Zink, neue
farbige Bühnenblitze und die kleinen Stage Mines von Le Maitre,
8-Meter-Indoor-Kometen von Wells
Fireworks sowie die Angel FireEffekte von Pyropak. Die gesamte
Produktvorführung ist auf einer
Doppel-CD enthalten, die gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro bei
LMP Pyrotechnik bestellt werden
kann.
Airscreen Company
Setwear mal 2
Zwei neue Produkte aus dem Hause Setwear: Der Leather Fingerless
Handschuh hat er für einen fingerfreien Handschuh extra lange Fingerschäfte, die die Fingergelenke
schützen. Auf der Oberseite sorgt
Spandex für festen Sitz bei voller
Beweglichkeit. Die Rolling Gear
Bag ist für Gelegenheiten
gedacht, bei denen alles
dabei sein muss. Die
Tasche ist aus leichtem
6X3D Nylon und bietet jede Menge
Platz für Werkzeug, Klebebänder,
Kabel und vieles mehr. Eine Vielzahl
Airscreen
Mit einer aufblasbaren Leinwand
der Airscreen Company kann jeder
Ort in ein Open-Air-Kino verwandelt
werden: Parks, Marktplätze, historische Anlagen, Strände aber auch
Flüsse und Seen (da der Airscreen
zu hundert Prozent wasserdicht ist
und somit schwimmen kann). Der
einzelner Taschen innen und außen
bietet die Möglichkeit, alles ordentlich zu verstauen und mit einem
Griff zur Hand zu haben. Die außenliegenden Taschen können mit einer
Verschlussklappe
in Sekundenschnelle verschlossen werden.
Airscreen ist leicht transportierbar
und schnell aufbaubar. Der Airscreen besteht aus einem aufblasbaren, hochfrequenzverschweißten
PVC Rahmen mit einer eingespannten Leinwand, die herausgenommen und ausgewechselt werden
kann. Aufgeblasen wird der Rahmen mit einem geräuscharmen
Spezialgebläse.
VersaLightguide Wand im Background. Die unterschiedlichen Masken erzeugten gute Effekte durch eine abgestimmte Programmierung
der Inhalte. Mit 16,7 Millionen Farben (RGB) bietet VersaLightguide
viele Möglichkeiten, Module mit
kundenspezifisch gefertigten Masken sind in Modulgrößen von
50 x 50 cm und 100 x 100 cm erhältlich und bieten für Sonderkonstruktionen zahlreiche Möglichkeiten. Sowohl Indoor als auch Outdoor bietet das Unternehmen LED
Wände in unterschiedlicher Auflösung für zahlreiche Einsatzgebiete
an.
Standard-Equipment für jeden
Techniker. Litecraft hat jetzt die
LEDlites-Taschenlampen vorgestellt,
die mit langlebigen und energiesparenden LEDs bestückt sind. Damit
die Hände bei der Arbeit frei bleiben, stehen auch drei LED-Kopflampen mit verstellbarem Kopfband
zur Verfügung. Alle LEDlites werden
mit Standard-Mignon- beziehungsweise Micro-Batterien
betrieben.
ict
Plasma-Display
Steglos Plasma Displays können
einfach neben- oder übereinander
montiert werden und so hochauflösende Großbilddisplays ergeben –
ohne, dass das Bild durch störende
breite Stege beeinträchtigt wird und
ohne Einschränkungen in der Di-
mension der Gesamtdisplayfläche.
Durch ihr ultra-dünnes und schlankes Design sind die 42 Zoll Displays absolut flexibel. Diese Weltneuheit auf dem Plasma Markt mit
Stegen von weniger als 5 Millimetern zwischen den Paneln bietet ict
seit neuestem in ihrem Portfolio zur
Miete und zum Kauf an.
creating emotions
www.prolight-sound.com
Frankfurt am Main
29. 3 – 1. 4. 2006
V.M
equipment
K.M.E.
Individualized PA
K.M.E. präsentierte jetzt zwei neue
Aktivanlagen, die sich auf die persönlichen Bedürfnisse des Anwenders maßschneidern lassen.
CA 4, das „kraftvolle Entertainingsystem“ sowie CA 8, das Pro-AudioSystem. Die optionale Ausstattung
der Boxen mit den Plug-In Modulen
DDM, MM 2 und CM CA 4, sowie
die individuelle Konfiguration ermöglichen die Anpassung der Systeme an die persönlichen Bedürfnisse und wechselnden Anforderungen der Anwender. Fernsteuerung,
etwa via TCP/IP gibt es optional.
Brähler ICS
Einohrhörer EPD35
Der Einohrhörer EPD35 ist ein
Kleinhörer mit zwei Neuerungen.
Die erste ist die automatische Signalabschaltung. Ohne dass der
Konferenzteilnehmer Hand anlegen
muss, schaltet sich der Konferenzton im Ohrhörer lediglich durch Aufnehmen beziehungsweise Ablegen
des Hörers automatisch an und ab.
Der Teilnehmer muss sich nicht mit
technischen Handgriffen befassen,
sondern kann seine Konzentration
auf seine Arbeit lenken. Das zweite
Novum: Brähler hat als erster Produzent auf die Problematik der Ent-
Hyperactive Audiotechnik
Mikrofon Røde NT6
Mit dem NT6 stellt Røde ein Mikrofon vor, das insbesondere für Anwendungen entwickelt wurde, in denen normale Mikrofone auf Grund
ihrer Größe nicht verwendet werden
können. Durch die konsequente
Trennung von Kapsel und Preamp
konnte Røde eine sehr kleine Bauform wählen, die für sehr flexible
Einsatzformen des NT6 sorgt.
Martin Professional
Controller 2510
Neu: der leistungsstarke Scanner
Mania SCX500. Shows können direkt von der Martin Webseite heruntergeladen und mittels einer kleinen Software in den 2510 Controller überspielt werden. Wie beim MC
Showtime stehen verschiedene
Shows mit den Geschwindigkeiten
langsam, mittel und schnell zur Ver-
14
VPLT.Magazin.35
Kindermann
Audioexport
Schutzvorrichtung
Mini-Digi-Rack
Kindermann präsentiert ein neues
Schutzgehäuse für Deckenprojektoren. Dieses Schutzgehäuse eignet
sich für Projektoren, die an den Kindermann-Deckenhalterungen befestigt sind. Durch das verwendete
Gittermaterial ist die Belüftung des
Projektors gesichert.
Erstmalig auf der AES in Barcelona
hat Digico das Mini-Digi-Rack als
neueste Erweiterung der Produktfamilie vorgestellt. Das Gerät hält als
4 HE 19” Einheit Platz für 4“ hotswap” fähige Module, die beliebig
als Ein- oder Ausgangskarten konfiguriert werden können. Wie beim
Standard-I/O-Block findet die Anbindung wahlweise via MIDI oder
dem Glasfasersystem von Optocore
statt. Auf Wunsch lässt sich ein
zweites Netzteil für eine redundante
Stromversorgung integrieren. Das
Mini-Rack lässt sich für alle Anwen-
fügung. Damit kann praktisch für jede Musik die passende Lightshow
gewählt werden. Es steht eine
Zeichnung mit empfohlenen Setups
zur Verfügung. Folgende Shows
gab es zum Redaktionsschluss bereits: Universal, Party, Funky und
Electronica. Außer den Shows für
den SCX500 gibt es neue Shows
für MX-1, MX-4, CX-2, CX-4,
Acrobat, Wizard/Extreme und den
Ego X4.
Hyperactive Audiotechnik
Avox
Mit der Software-Suite Avox stellt
der amerikanische Hersteller Antares Audio Technologies fünf verschiedene gänzlich neuartige Werkzeuge zur Stimmbearbeitung auf
PC und Mac vor, die sich gut in den
Produktionsprozess einbinden lassen und neue Wege in der professionellen Vocal-Produktion ermöglichen sollen. Neben Produzenten
sollen auch Musiker und Toningenieure für die Plug-ins begeistert werden, da sie das Erzeugen von Vocal-Tracks in nahezu jeder musikalischen Richtung ermöglichen. Die
Pro Audio Marketing
Führungsanlage
Der englische Hersteller Clockaudio
stellt eine drahtlose Personen-Führungsanlage vor, die über 16 mögliche Sendekanäle verfügt. Die Sender selbst gibt es als Gürtelkästchen mit Ansteckmikrofon oder
auch als integriertes, handgehaltenes Sendemikrofon. Die Empfänger
werden am Gürtel befestigt.
sorgung reagiert und stattet seine
Hörer nicht mehr mit dem bisher
üblichen Quecksilberschalter aus,
sondern nutzt eine umweltverträgliche Lösung, die selbst in Ländern
eingesetzt werden kann, in denen
die Nutzung von Quecksilberbestandteilen verboten ist. Störende
Hintergrundgeräusche beim Ablegen werden verhindert, so wird der
Konferenzbetrieb nicht mehr beeinträchtigt. Der EPD35 kann über einen längeren Zeitraum getragen
werden, ohne unbequem zu werden. Das Anschlusskabel wird
durch die Zugentlastung und den
Knickschutz geschützt.
dungen einsetzen bei denen das
Standard-Digi-Rack zu groß dimensioniert ist, etwa als kleines Local
Rack oder kleinerer abgesetzter
Bühnenversatz. Das Mini-Digi-Rack
ist kompatibel zu allen Digico und
digitalen Soundtracs Pulten.
Avox-Box besteht aus folgenden
Komponenten: Throat Physical Modeling Vocal Designer; Duo Vocal
Modeling Auto-Doubler; Choir Vocal Multiplier; Punch Enhancer mit
Stimmsteuerung sowie Sybil DeEsser mit variabler Frequenz.
V.M
equipment
Chain Master hat einige technische Neuerungen zu bieten. Dazu
gehören die neuen Handsteuerungen der Basic-Serie, die als einfache und zuverlässige Kettenzugsteuerungen mit hoher Betriebssicherheit
weniger umfangreich als die bisher
bekannten Handsteuerungen des
Herstellers ausgestattet sind. Die
Basic-Serie gibt es als zwei- und
vierkanalige Ausführung. Außerdem
hat Chain Master eine neue Kettenzugsteuerung mit Lastanzeige
nach BGV-D8-Plus entwickelt. Die
Steuerung steht in zwei Ausführungen für vier und acht Kanäle zur Verfügung, an die auch eine jeweils passende Anzahl von Lastmessdosen
angeschlossen werden können.
Displaywand-Controller NetMaster
FRC-5100 und verschiedene neue
Rückprojektions-Displaysysteme vor.
Zwei weitere Produkte sind der
LW25U und das Flat Panel Display FP400.
Kindermann bietet mit dem neuen
Projektor KXD 160 eine kostengünstige Lösung insbesondere für
Schulen, Kleinunternehmen und Privatanwender. Der KXD 160 verfügt
über alle wichtigen Features, die für
den Einsatz bei Präsentationen wichtig sind. Mit einer Helligkeit von 2000
ANSI Lumen ist das Bild auch bei
unterschiedlichen Lichtverhältnissen
sehr gut sichtbar. Durch das hohe
Kontrastverhältnis von 2000:1 sind
Text- und Bildprojektionen besser erkennbar.
tur ähnlich Theater-Lichtpulten. Die
ausgefeilte Syntax unterstützt sehr
schnelles Patching und Navigation
über alle 32 DMX-Universen. Das
Patch enthält Cloning-Funktionen,
um zusätzliche Geräte problemlos
nachträglich in Cues, Presets und
Gruppen einzubinden. Jedes Gerät
kann für die schnelle Identifikation
während der Programmierung mit einer eigenen Bezeichnung versehen
werden.
Der Hersteller Ambioso bietet Bilder
mit integrierten Lautsprecherboxen
an. Die tönenden Bilder sind mit einem speziell entwickelten, an der
Bildrückseite angebrachten Flachtreiber ausgestattet und in den Formaten 39 x 29 cm und 50 x 40 cm
erhältlich.
die ein Neigen und Schwenken des
Lautsprechers ermöglichen. Das
interne Cross-Over/Elektronik Design der Fullrange Boxen wurde als
professionelle Auftragsarbeit durch
die Firma GAE erstellt, was nicht nur
in ausgewogenen Klangeigenschaften, sondern auch in vielfältigen,
großzügig dimensionierten Schutzmechanismen resultiert. Die Subwoofer verfügen über eine Doppelschwingspule und können daher mit
einem Stereo-Signal angetrieben
werden, welches über entsprechende Ausgänge auf dem Anschlussfeld
an die Fullrange-Boxen durchgeschliffen wird. Das Subwoofersignal
durchläuft eine Filterstufe mit einem
Low-Pass Filter. Für Mono-Anwendungen können die beiden Spulen
durch einen einfachen Kabel-Link
parallel geschaltet werden.
+++ Ticker +++
Der Projektorhersteller Christie
stellt den Roadster S+16K (14.000
ANSI Lumen, echte SXGA+ Auflösung (1400 x 1050) und ein Kontrastverhältnis von 1500-1800:1), den
DW3K (3000 ANSI Lumen, 1280 x
720 Auflösung mit 10-bit Bildverarbeitung), den DS+60 (6000 ANSI
Lumen, echte SXGA+ Auflösung
(1400 x 1050) und eine Kontrastrate
von bis zu 5000:1), den DS+8K
(8000 ANSI Lumen, echte SXGA+
Auflösung (1400 x 1050) und einen
Kontrastumfang von 1500-1800:1),
den 50“ Display Cube GraphXMaster CX50, den leistungsfähigen
Die aktuelle Software Version 5.60
für die Multimedia Konsolen der
grandMA Serie steht ab sofort zum
kostenfreien Download auf der MA
Lighting Website zur Verfügung.
Gleichzeitig ist jetzt mit grandMA video der erste Software-basierende
und vollständig in das Netzwerk einer Lichtsteuerung integrierte Medienserver erhältlich.
Das Patch der Maxxyz von Martin
Professional präsentiert sich völlig
neu. Es basiert auf einer Befehlstruk-
Neu von T & M Systems: die FGBoxenserie. Sie besteht aus fünf
Fullrange Boxen im 2-Wege Design
(6“/1“ bis 15“/1.3“) und drei Subwoofern (1x12“, 1x15“ und 1x18“). Sowohl für Installationen als auch mobile Anwendungen bieten die Lautsprecher entsprechende Montagemöglichkeiten wie Hochständerflansch (M20-Gewinde bei den Subs)
oder Flying Tracks für optionale
Studs. Für die drei kleinen Fullrange
Modelle FG61, FG81 und FG101 stehen U-Montagebügel zur Verfügung,
Christie stellte in diesen Tagen das
neue GraphXMaster RPMSPD100U SXGA+ Rückprojektionsmodul und den GraphXMaster
CSP70-D100U 70“ SXGA+ Rückprojektions-Cube vor. Das sind die
neuesten Entwicklungen der Serien
von eigenständigen Projektionssystemen für Kontrollraumanwendungen, modulare Großbildwände, Netzwerk-Zentren und für Umgebungen,
in denen rund um die Uhr gearbeitet
wird.
VPLT.Magazin.35
15
V.M
business
Eine markenpolitische Entscheidung
CAVIS heißt jetzt Prolight + Sound Media Systems Congress. Geplant sind Expertenvorträge mit dem Schwerpunktthema „Mehrzweckhallen und
Arenen“. Die Anmeldefrist zur Prolight + Sound 2006 läuft bereits.
Cordelia von Gymnich, Bereichsleiterin
Messe Frankfurt Exhibition GmbH, CAVISTeilnehmer 2005: „Ein angemessener
Platz im Kongresstitel war nötig.““
Der CAVIS Congress für audiovisuelle Installationssysteme hat seinen Namen geändert. Er heißt ab 2006 „Prolight +
Sound Media Systems Congress“. „Die Segmente Systemintegration und Medientechnik sind seit drei Jahren erfolgreich im Kongress und in der Messe verankert – da war es Zeit, diesem sehr
wachstumsträchtigen Messesegment auch seinen angemessenen
Platz im Kongresstitel zu geben,“ so Cordelia von Gymnich, Bereichsleiterin Messe Frankfurt Exhibition GmbH. „Für uns ist es
eine fällige markenpolitische Entscheidung.“
Ein Schwerpunkt der sich 2006 durch die Experten-Vorträge
ziehen soll, ist das Thema „Mehrzweckhallen und Arenen“. Der
Prolight + Sound Media Systems Congress ist mit etwa 40 Vorträgen die größte Informationsveranstaltung der Prolight + Sound:
Sie steht den Fachbesuchern kostenlos zur Teilnahme in der Halle
9.T offen. Die Themengebiete decken die aktuellen Fragestellun-
gen aus Technik, Recht und Wirtschaft der integrierten AV-Anwendungen ab.
Anmelde-Unterlagen für Kongressreferate und weitere Informationen für interessierte Kongressredner sind erhältlich bei:
Messe Frankfurt, Anke Lich, Tel.: (0 69) 75 75-65 96, E-Mail:
[email protected] Einsendeschluss für Anmeldungen ist der 10. Oktober 2005.
Die nächste Prolight + Sound ist vom 29. März bis zum 1. April
2006 täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Parallel dazu findet
die Musikmesse statt. Die Anmeldungen zur Prolight + Sound laufen bereits. Alle Vorjahres-Aussteller und Interessenten haben die
Unterlagen für die Messebeteiligung per Post erhalten. Die Dokumente können aber auch im Internet unter www.prolightsound.com heruntergeladen werden. Hier finden sich auch Informationen zur rechtzeitigen Hotelbuchung und Anreisehinweise.
G-LEC erhält Eddy Award
Im Tribeca Performing Arts Center,
New York, erhielt der LightFrame von GLEC einen Eddy Award verliehen. Der
Award honoriert jedes Jahr besonders
herausragende Leistungen und Produkte
der Veranstaltungstechnik. Die Jury fand
den LightFrame besonders überzeugend,
weil er leichtgewichtig, einfach zu montieren und dabei transparent ist. Die
LightFrame-Module werden über DMX
gesteuert (RDM ready) und bieten mit
2400 mcd RGB Pixeln sowie mehr als 16
Millionen Farben nahezu unbeschränkte
Möglichkeiten für kreative Grafikanwen-
16
VPLT.Magazin.35
dungen. Die Eddy-Award-Jury bezeichneten den G-LEC LightFrame als „einzigartig in seinem Design, das sowohl die
Nutzung als digitales Bühnenbild erlaubt
als auch die jederzeitige schnelle Neukonfiguration, den Einsatz als bewegliches Szenen-Element und jede Anwendung auf Tour.” G-LEC-Geschäftsführer
Lars Wolf nahm den Preis in New York
im Rahmen einer Feierstunde entgegen
und bedankte sich bei dieser Gelegenheit
„bei allen Mitarbeitern und Partnern
weltweit, die den großen Erfolg von GLEC erst möglich gemacht haben.”
Musikpreis des VDKD
2005 geht an Madsen
Der Musikpreis des Verbandes der Deutschen
Konzertdirektionen (VDKD) geht in diesem Jahr
an die Band Madsen. Der Preis ist mit 10.000
Euro dotiert und wird 2005 erstmals verliehen.
Die Auszeichnung wird jährlich wechselnd an
förderungswürdige junge Musiker oder Ensembles, beziehungsweise Bands, aus den Bereichen der sogenannten E-Musik oder U-Musik
vergeben, die zur Entwicklung eines innovativen, hochwertigen und vielfältigen Musiklebens
in Deutschland beitragen. Unter dem Vorsitz
von VDKD-Präsident Michael Russ gehören
der Jury an: Karsten Jahnke (Jahnke Konzertdirektion, Hamburg), Pascal Funke (Funke Media,
Hamburg), Andreas Möller (Konzertbüro Schoneberg, Köln/Münster) sowie Martin Schrüfer
(Der Musikmarkt, München).
V.M
business
Lucas will Clear Channel
Entertainment kaufen
Der US-Medienkonzern Clear Channel will
seine Konzertveranstaltungssparte Clear
Channel Entertainment (CCE) bis Jahresende eigentlich abspalten und als eigenständige Firma an die Börse bringen. Doch die Interessenten für eine vollständige Übernahme des
Unternehmens lassen nicht locker. Besonders
ernst ist es Dave Lucas, dem einstigen President und Co-CEO der Clear Channel Music
Group. Veranstalterurgestein Lucas, der sich im
Herbst 2004 von Clear Channel getrennt hatte
und seither mit seiner Firma Live 360 aktiv ist,
hat offiziell ein Kaufgesuch bei Clear Channel
hinterlegt. Experten schätzen den Marktwert
von CCE auf über 1,5 Mrd. Dollar. Es bleibt jedoch weiter unklar, ob Clear Channel überhaupt
bereit ist, die Tochter CCE per Verkauf abzustoßen. Das Management erhofft sich durch einen
Börsengang höhere Einnahmen.
Unterdessen hat Amerikas größter Konzertveranstalter die Marketingpower des Internets für
sich entdeckt. Gemeinsam mit dem Portalbetreiber Yahoo! will die Clear Channel Music
Group (CCMG) nun 150 Konzerte online bewerben und vermarkten. Im Bereich Yahoo! Music
und sogar auf der Yahoo!-Homepage werden
Internetnutzer auf die Veranstaltungen der
CCMG hingewiesen. Bei Kundenbefragungen
habe man festgestellt, dass sich 70 Prozent der
Kunden online über Konzerte informieren, erklärte CCMG-CEO Michael Rapino.
18
VPLT.Magazin.35
Gezielte Information
Bavaria Film Interactive produziert für Audi AG unternehmensinternes Schulungsprogramm „Audi iTV“
Mit „Audi iTV“ realisiert Bavaria Film
Interactive GmbH für die Audi AG das
neue interaktive Unternehmensfernsehen, mit dem der Automobilkonzern gezielt die Service-Mitarbeiter
der Handelsorganisation
Deutschland über aktuelle Service- und
Technikthemen informiert. Hierfür
hat BFI eine zwanzigköpfige
Filmund Redaktionscrew
aufgebaut, die wöchentlich drei 45-minütige Live-Sendungen herstellt.
Produziert wird in einem neuen Fernsehstudio in unmittelbarer Nähe zum Audi Schulungszentrum mit seinen Trainingswerkstätten in Ingolstadt. Das 300
Quadratmeter große Fernsehstudio ist
mit vier Kameras und einer digitalen
Broadcast-Regie ausgestattet. Das Set,
das neben einem Talkbereich auch über
einen Werkstattbereich mit Hebebühne
verfügt, wurde speziell auf die Bedürfnisse eines Automagazin-Formats zugeschnitten. Die Moderatoren und Redakteure sind TV-Profis mit Automobilerfah-
rung. Das interaktive Format wird via Satellit in die Audi-Handelsbetriebe gesendet, wo deren Service-Techniker Passwort geschützt die Sendungen am Arbeitsplatz über den PC live
verfolgen und über Interaktions-Buttons direkt
an der Sendung mitwirken können. Sie
können zum Beispiel an die Fachleute im Studio live
Fragen stellen oder
über Multiple-Choice-Fragen ihren eigenen Kenntnisstand
prüfen. Bereits die Auswertung der ersten
Sendungen zeigt, dass die Akzeptanz der
Zielgruppe groß ist. Der Zuschauerschnitt liegt derzeit bei 6000 - 8000 Zuschauer pro Ausstrahlung. Bavaria Film
Interactive GmbH, mit Standorten in
München, Köln und Ingolstadt, stellt als
Generaldienstleister für die Realisierung
der Sendungen alle technischen und personellen Ressourcen aus einer Hand zur
Verfügung: Sendekonzepte, redaktionelle
und didaktische Aufbereitung, Sendeablaufplanung, Moderation, Aufzeichnung,
Postproduktion und Encoding.
V.M
business
Bühnenverein kündigt Tarifvertrag
Seit Ende vergangenen Jahres verhandelt der Deutsche Bühnenverein mit
der Orchestergewerkschaft, der Deutschen Orchestervereinigung (DOV), über
eine Reform des TVK. Der Deutsche
Bühnenverein hat in diesem Zusammenhang mehr als 50 Vorschläge zur Veränderung dieses Tarifvertrages gemacht.
Nachdem sich herausgestellt hat, dass die
DOV an zahlreichen Regelungen in
der bisherigen Form weitgehend festhalten und die Arbeitszeitregelung noch zugunsten der Musiker verbessern möchte,
hat sich der Deutsche Bühnenverein dazu
entschieden, Teile des TVK zu kündigen.
Gekündigt wurden insbesondere die Vergütungsordnung, die Arbeitszeit, das 13.
Monatsgehalt (Zuwendung) und das Urlaubsgeld. Ziel der Kündigung ist es,
zwischen der Bezahlung einerseits und
der von den Musikern erbrachten Gegenleistung andererseits ein angemessenes
Verhältnis wiederherzustellen. Dieses
Verhältnis besteht nach Ansicht des Bühnenvereins nicht mehr, nachdem in den
70er- und 80er-Jahren von der Gewerkschaft Regelungen durchgesetzt wurden,
die unter den veränderten finanziellen
und politischen Rahmenbedingungen
nicht aufrecht erhalten werden können.
Untersuchung zu Dimmerlasten
ETC bittet um Mithilfe: Seit vielen
Jahren bemüht sich die Beleuchtungsindustrie im Unterhaltungsbereich um eine
praxisgerechte Definition der Leistungsanforderungen und typischen Anschlusswerte für verschiedene Arten von Systemen mit einem Dimmer pro Stromkreis.
Bisherige Ansätze zur Bestimmung dieser Parameter, z. B. mittels Live-Messungen der Stromzuführung, haben nur bedingt brauchbare Ergebnisse geliefert.
Dazu kommt, dass Vor-Ort-Messungen
im erforderlichen Umfang einfach nicht
praktikabel sind. Im Rahmen der konti-
nuierlichen Verbesserung von Dimmertechnologien wendet sich ETC auf der
Suche nach empirischen Daten an die
Anwender und fordert sie auf, die entsprechenden Informationen zu liefern.
Um herauszufinden, ob die Beleuchtungsindustrie ihre Dimmersysteme zu
groß, zu klein oder genau richtig dimensioniert, führte ETC mit der „Connected
Load Survey“ die erste Untersuchung
dieser Art durch. Ziel war ein Überblick
über die angeschlossenen Lasten von
100.000 Dimmerkanälen. Erste Ergebnisse unter www.etcconnect.com.
Virtuelle Welttournee
Die Band Gorillaz um Blur-Sänger Damon Albarn, die öffentlich nur als Cartoon (!) existiert,
war soeben auf virtueller Welttournee. Die vier
Bandmitglieder hausten einige Wochen im virtuellen Hotel Habbo. Diese Internetplattform
gibt es in verschiedenen Ländern. Dort können
die Nutzer eigenen Charaktere erfinden, mit
einander kommunizieren und andere Features
der Homepage nutzen – ein Chatroom mit Comicanbindung, in dem man seinen Charakter
frei bewegen kann. Die Gorillaz standen virtuell
in zwölf verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten jeweils eine Stunde zum Chat bereit. www.gorillaz.com, www.habbohotel.com
VPLT.Magazin.35
19
V.M
business
Am Tiefpunkt
Eigentlich war das „Metal Melting Summit“-Festival nur eines der vielen
gescheiterten Festivals in diesem Sommer. Die Frage nach dem „Warum“
endet oftmals in gegenseitigen Schuldzuweisungen.
In einer Reihe von gescheiterten Festivals hat sich das
„Metal Melting Summit“-Festival im kroatischen Zadar vom 16.
Juli scheinbar als ein neuer Tiefpunkt offenbart: Bühnen wurden
nicht aufgebaut, Bands und Zulieferer wurden nicht bezahlt, das
Equipment kam zu spät an, der Strom wurde abgestellt, die meisten internationalen Acts gaben früher oder später auf und fuhren
nach Hause, berichtet das Branchenmagazin „Pollstar“.
„Manche können und sollen Festivals organisieren, manche sollten es bleiben lassen“, empfahl demnach auf ihrer Homepage auch
die schwedische Band Therion, die, wie einige andere Bands, unverrichteter Dinge aus Zadar wieder abgereist war. Denn bei ihrer
Ankunft sei die Hauptbühne nicht bereit und die zweite Bühne
noch immer im Aufbau gewesen. Die Wahrscheinlichkeit, auftreten zu können, sei verschwindend gering gewesen, bezahlt zu werden noch geringer. Bei der Ankunft im Hotel wurde der Band dann
noch mitgeteilt, dass die Hotelzimmer nicht bezahlt worden seien.
Die deutschen Schwermetaller von Rage hatte ihren Auftritt bereits abgesagt, weil die Bestätigungen ihrer Anreise gefehlt hatten.
Nach Angaben von „Pollstar“ hatte der lokale Veranstalter Stipe
Juras mit diesem Festival Verluste wettmachen wollen, die er mit
seinem letztjährigen Festival gemacht hatte. Damals waren nur etwa 1500 Besucher zu Auftritten von Bands wie Helloween erschienen. Juras hatte eine Teilschuld auf den Mitveranstalter Vanja Primorac von VP Concerts geschoben – mit der Begründung, der
Partner habe nicht genug bekannte Acts gebucht. Selbst mit einem
20
VPLT.Magazin.35
bekannteren Line-Up wäre es jedoch schwierig geworden, diese
auch zu bezahlen. Denn im Vorverkauf des diesjährigen Festivals
seien nur etwas mehr als 1000 Tickets verkauft worden, selbst am
Veranstaltungstag hätten nur weitere 19 (!) Karten Käufer gefunden. Dennoch bleibt es ein Versagen auf allen Ebenen, denn nicht
nur Künstler und Veranstalter waren ihren Pflichten nicht nachgekommen, auch die Mannschaften hinter der Bühne schienen kein
sonderliches Interesse daran zu haben, die Veranstaltung wenigstens von ihrer Seite aus ohne Tadel über die Bühne zu bringen.
Wegen geringer Ticket-Verkäufe hätten im letzten Jahr allein
in Kroatien mindestens die Hälfte der gebuchten internationalen
Acts abgesagt, so „Pollstar“ weiter. Der Markt sei so überladen gewesen, dass Acts wie Metallica und Pink einen Rückzieher machten. Lenny Kravitz hatte krankheitsbedingt Auftritte gecancelt,
Santana mußte von einer 25.000 Besucher fassenden Spielstätte in
eine Location mit einer Kapazität von 9000 umziehen. Außerdem
leide der Markt an völligem Fehlen von Kundenvertrauen. Einer
der Gründe sei zum Beispiel das abgesagte Metallica-Konzert. So
habe Veranstalter Marijan Crnaric, der für das Konzert nur ein paar
tausend Tickets hatte verkaufen können, bis heute den Eintrittspreis nicht erstattet. Erschreckend ist dabei nur, dass Kroatien sicher kein Einzelfall ist. Nur zieht man in Deutschland wie im Falle
des abgesagten „Zillo-Festivals“ mit erfahrenem Weitblick rechtzeitig die Notbremse – und erstattet selbstverständlich die Eintrittspreise.
V.M
business
Deine Stimme gegen Armut
Nach U2 folgt jetzt Herbert Grönemeyer: Die deutsche Musikwirtschaft
unterstützt die Kampagne für die weltweite Armutsbekämpfung – Bundesregierung wird aufgefordert, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen
Engagement und Solidarität gegen die
Armut am Beispiel U2/Unterschriftenaktion
(links). „Auch die deutsche Musikindustrie
ergreift konkrete Maßnahmen“, so Gerd
Gebhardt (links), Vorsitzender der
deutschen Phonoverbände im Rahmen
einer Pressekonferenz auf der diesjährigen
Popkomm in Berlin. „Zugpferd“ der
Kampagne: Herbert Grönemeyer
(rechts)
„Die weltweite Armutsbekämpfung ist ein wichtiges Ziel
der Staatengemeinschaft und fordert Engagement und Solidarität.
Deswegen unterstützt die deutsche Musikwirtschaft die Kampagne
‘Deine Stimme gegen Armut’ mit konkreten Maßnahmen“, erklärt
Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände.
Im September 2000 verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs von 150 Ländern die „Millenniumsziele“ der Vereinten
Nationen – ein weitreichendes Programm zur Armutsbekämpfung.
Die Ziele sollen bis 2015 umgesetzt werden. Bisher sei aber viel
zu wenig passiert. Deshalb müsse endlich mehr geschehen.
Gemeinsame Träger der Aktion sind VENRO, der Dachverband von 100 entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisa-
tionen, der Künstler Herbert Grönemeyer und befreundete Fachleute aus der PR- und Medienbranche. Die Aktion „Deine Stimme
gegen Armut“ ist der deutsche Beitrag zur internationalen Kampagne „Global Call to Action against Poverty“, die bereits in 72
Ländern läuft. Überall steht das „Weiße Band“ als Symbol für die
weltweite Kampagne.
Die Aktion hat in den vergangenen Monaten 300.000 Unterschriften zur Unterstützung dieser Forderungen gesammelt. Zum
ECHO wurde der eindrückliche Trailer der Kampagne präsentiert.
Logos und Banner werden künftig auf Firmen- und Künstlerwebseiten zu sehen sein. Viele Musikfirmen werden das Kampagnenlogo in die CD- und DVD-Cover integrieren. www.ifpi.de
ACTOR - die neue Dimmerserie
Actor 616
6x 3.680 Watt
6-Kanal Dimmer
Actor B610
6x 2.300 Watt
6-Kanal Dimmer
NEU
ACTOR 616 Schuko
ACTOR 616 Harting
ACTOR B610 Schuko
ACTOR B610 Harting
ACTOR 616 Version mit Klemmanschlüssen
Actor-Serie:
• Günstiger und mit mehr Features
Fordern Sie den
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Weitere Informationen
auch unter www.mbngermany.de
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• 3 – 12 Kanal
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VPLT.Magazin.35
21
Neues Line Array
Wie die deutsche Vertriebsfirma
für RAM Audio, die Fa. Josef
Becker Pro Audio-Technik mitteilt,
hat sich das Team der ARA Mediatec in Viecht (Bild links) für die
Anschaffung eines Line-Array
Lautsprechersystems von RAM
Audio entschieden. Grund: Viele
positive Tests.
AOL steigt ein
Gegen den Trend
Der amerikanische Internet-Provider AOL verstärkt seine Aktivitäten im Ticketing-Markt: Nach
Stubhub.com arbeitet AOL künftig
auch mit Ticketsnow.com zusammen und will vor allem beim Wiederverkauf von Konzertkarten verdienen. AOL setzt auf einen Boom
in diesem Marktsegment.
bildet der Hürther Studiobetrieb
NOB seit Jahren auf hohem Niveau aus und erreicht 2005 eine
Ausbildungsquote von 9 %. Seit
1998 werden in Hürth Mediengestalter/-innen Bild und Ton sowie
Kaufmänner und -frauen für audiovisuelle Medien erfolgreich
ausgebildet.
IT-Messe in Mainz
Die Phönix-Halle in Mainz bildete
im Juni erneut die Plattform für
die IT-Messe „IT-kom Informationstechnologie kommunizieren“. Mehr als 60 zufriedene
Aussteller und 24 veranstaltete
Workshops sind das Ergebnis.
Die „IT-kom 2006“ soll wieder in
der Phönix-Halle stattfinden.
Neuer Name I
Neuer Name II
In Zukunft wird der Deutsche
Bühnenverein im Untertitel nicht
mehr „Bundesverband Deutscher
Theater“, sondern „Bundesverband der Theater und Orchester“
heißen. Der seit fast 160 Jahren
bestehende Name „Deutscher
Bühnenverein“ wird beibehalten.
Der Hamburger Live-Veranstalter
Stage Holding, der unter anderem mit Musicals große Erfolge erzielt, firmiert jetzt unter dem Namen Stage Entertainment. Als
Gründe nennt die Firma den Ausbau der internationalen Unternehmensaktivitäten und eine veränderte Wachstumsstrategie.
Insolvenz
Trennung
Die Münchner Unternehmensberatungsgesellschaft Treugast kauft die insolvente Tempodrom-Veranstaltungsgesellschaft. Bereits seit August
werden die Geschicke der
Berliner Kulturstätte von München aus geleitet – so Insolvenzverwalter Peter Leonhardt
Die Hamburger Konzertagentur A.S.S. Concerts trennt
sich von ihrem Berliner Büro
unter der Leitung von Ben Rodenberg in gegenseitigem Einvernehmen. Das Berliner Büro
wird künftig unter dem Namen
Gastspielreisen von Rodenberg weiter geführt.
Unterstützung
Vertrieb beendet
In Schulen fehlt häufig das
Geld, um beispielsweise defekte Projektoren zu ersetzen
oder überhaupt einen anzuschaffen. ProjektorlampenSpezialist Just Lamps sammelt daher ausgemusterte
Projektoren seiner Kunden, um
sie an die Schulen zu geben.
Feiner Lichttechnik stellt
den Vertrieb von LSC-Produkten ein. Support und Service
für die verkauften LSC Anlagen bleiben auch in Zukunft
gewährleistet. „Ein notwendiger Schritt zur Bereinigung unseres Portfolios“, so der Geschäftsführer Gerhard Feiner.
Neu bestückt
Die französische Fernsehproduktionsfirma Visual Technology
bestückte kürzlich ihren Produktions-Truck HD1 mit RTS TelexSystemen. Im Mittelpunkt der umfangreichen Investitionen steht eine ADAM-Matrix (Advanced Digital Audio Matrix) mit 80 x 80 Anschlüssen.
Produkthighlight
der Firma Coolux auf der diesjährigen Prolight + Sound war die
„Pandoras Box“: ein Medienserver, der klassische Lichtsteuerungen und moderne Computertechnik vereint. Das von Gahrens +
Battermann vertriebene Gerät
fällt insbesondere durch die einfache Bedienung auf.
Zusammenarbeit
Neue Partner
Ab sofort wird die Presse- und
PR-Arbeit bei Hyperactive
Audiotechnik von bizkom –
Agentur für Kommunikation
übernommen, das teilten Willie
Eckl, Geschäftsführer von
Hyperactive und Markus Erdmann, Inhaber von bizkom,
der Öffentlichkeit mit.
Der Bühnentechnikspezialist
Chain Master aus Eilenburg
konnte für den Vertrieb in Singapur die Tedronic Group gewinnen, die mittelfristig auch eine Niederlassung in China plant.
Auf dem holländischen Markt
übernimmt die dort ansässige
Firma Eurotruss den Vertrieb.
Kooperation
CMS für LNC
Vertrieb & Service
Der exclusive Importeur und Vertrieb für Powersoft Digitalverstärker in Deutschland, die advanced sound technology (AST)
und der Contractor/Vertrieb professioneller Audioprodukte, Laauser & Vohl GmbH (L&V) sind
bezüglich Powersoft eine Vertriebspartnerschaft eingegangen.
Beim Event-Dienstleister Late
Night Concepts, Werne,
steht jetzt ein Content Management System zur Verfügung, mit dem sich Plasmascreens nicht nur individuell
ansteuern lassen, sondern
auch eine Evaluation der Nutzungsdauer möglich ist.
Wie bereits seit der diesjährigen
prolight+sound bekannt, hat Audio-Technica zusätzlich den Vertrieb für Allen&Heath für
Deutschland übernommen. Im Juli
feierte zudem das neue Allen &
Heath Servicecenter in Grafschaft-Bengen (Nähe Bonn) seine
Eröffnung.
1. Gewerbeschau
Neuer Vertrieb
„Wir sind dabei“ – unter diesem
Motto präsentierten sich im Freigerichter Ortsteil Neuses erstmals
Gewerbetreibende im Rahmen einer gemeinsamen Gewerbeschau.
Die Initiatoren Clemens Adam,
LSM Event & Technik und Markus Hontscharuk, Markus Energie, zeigten sich vollauf zufrieden.
Josef Becker Pro AudioTechnik, Gelnhausen, hat den
Deutschlandvertrieb für die Rane
Corporation, Mukilteo, Washington, USA übernommen. Rane
stellt elektronische Audio-Peripheriegeräte her; so u.a. eine komplette Reihe Equalizer, Crossover,
Kompressoren, Gates, usw.
Award für Pioneer
Pioneer ist der große Gewinner der diesjährigen EISA
Awards, mit insgesamt drei
Awards: für das Plasma Display PDP-506XDE, den DVDRecorder DVR-530H und den
Receiver VSX-1015. Sie tragen
jeweils die Bezeichnung „Produkt des Jahres.
Helpmann Award
Bette Midler gewann für eines
ihrer Konzerte im Rahmen der
„Kiss My Brass“-Tour am 8. August in Sydney den „Helpmann
Award“ in der Kategorie „Bestes
internationales Konzert“. Der
Award deckt 39 Kategorien im Bereich des Live Entertainments inkl.
Opern, Musicals und Theater ab.
CTV: Übernahme
Seit Juli 2005 gehört das erfolgreichste britische Unternehmen
für Außenübertragungen zu United
Broadcast Facilities International.
CTV Outside Broadcasts
(www.ctvob.co.uk) hat sich insbesondere durch die Live-Übertragung von großen, komplexen
Events einen Namen gemacht.
V.M
business
Erfolg im Messegeschäft
Wie sieht ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Dienstleister
und Kunde aus? Claus Holtmann stellt „Partnering“ vor.
Messe-Experte Claus Holtmann ist
Geschäftsführer der Holtmann Messe +
Event GmbH, Langenhagen, sowie
Vorstandsvorsitzender des FAMAB. Er
ist erreichbar unter [email protected]
Die Werbung suggeriert eine „Geiz-ist-geil-Welt“, in der
alle Maßnahmen recht sind, die zu niedrigen Endverbraucherpreisen führen. In der Herstellungskette richten viele Auftraggeber ihre Vergaben und Vergabemethoden fast ausschließlich auf ein
Drücken der Kosten aus. Andere Entscheidungskriterien wie Qualität, Konzept, Kreativität und Treue haben in der Bedeutung drastisch abgenommen. Anhand der Baubranche und bei einigen
Unternehmen der Automobilindustrie wird deutlich, in welchen
Abwärtsstrudel eine solche Strategie führt. Deshalb gilt es im
Messebereich jetzt entgegen zu steuern, weil ansonsten alle Beteiligten früher oder später Schaden nehmen.
Ziel: Erfolg und Qualität in der Messewirtschaft liegen vor allem
darin begründet, dass Partner mittel- bis langfristig zusammengearbeitet haben - und sich dabei entsprechend partnerschaftlich verhielten. Dauerhaft gute Ergebnisse können von einem Dienstleister
nämlich nur dann erbracht werden, wenn er für einen Kunden arbeiten will - aber nicht, weil er aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten für den Auftraggeber arbeiten muss. Auch unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen sind die so genannten alten Werte, verbunden mit einigen neuen Methoden, erfolgsfähig. Aus diesem
Grund entwickelt die Holtmann Messe + Event GmbH ein Partnering-Modell, das die Beziehungen eines Unternehmens zu allen
Partnern beschreibt.
Partnering: Das Partnering-Modell besteht aus fünf maßgeblichen Komponenten:
1. Beziehungen zwischen Kunde, Lieferant und Mitarbeiter müssen von gleichen Verhaltensmustern geprägt sein - gesucht wird
immer die gleiche Ebene.
2. Die Partner richten ihre Handlungen auf den Erfolg aller Beteiligten aus.
3. Vertrauen ist die Grundlage aller Beziehungen.
4. Offenheit als Basis erzeugt auch partnerschaftliches Handeln
bei Anderen.
5. Für Mitarbeiter gilt der „schuldfreie Raum“: Fehler sind natürlich, werden schnellstmöglich beseitigt und erzeugen Erfahrung.
Umgang: Ein Unternehmen sollte sich gegenüber den Lieferan-
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ten genauso verhalten, wie es selbst von seinen Kunden behandelt
werden möchte. Daher gibt es klare Vorstellungen darüber, welche
Vorgehensweisen gegenüber dem Lieferanten akzeptabel sind und
welche nicht. So sind Ausschreibungen und Preisverhandlungen in
Ordnung - aber nicht das machtvolle Erpressen eines Lieferanten
zu unauskömmlichen Preisen, selbst wenn der kurzfristige finanzielle Vorteil verlockend erscheint.
Motivation: Mit einer gelebten Partnerschaft lässt sich beim Lieferanten ein besonderer Servicewille, eine bevorzugte Behandlung, Loyalität und sogar Treue erzeugen. Er wird in Notfällen für
seinen Auftraggeber durchs Feuer gehen. Das schweißt zusammen,
und auf diese Weise verbundene Unternehmen können leichter
großartige Leistungen vollbringen. Insgesamt sollten alle Vertragspartner ihr Verhalten immer so einrichten, dass eine künftige Zusammenarbeit angestrebt wird - und möglich ist.
Vertrauen: Gegenüber bestehenden und potenziellen Kunden
spielt das Thema Offenheit und Vertragsmanagement eine elementare Rolle. Das beinhaltet eine weitgehende Offenlegung der Kosten („Open-books“) sowie moderne, auf Vertrauen basierende
Vertragsformen. Vertrauensfördernde Regelwerke wären der
GMP-Vertrag („Guaranteed Maximum Price“), der Producingvertrag oder Managementverträge. Diese Vertragsformen sind im angloamerikanischen Raum viel häufiger im Einsatz als in Deutschland oder vergleichbaren Märkten. Vertrauen kann Kontrolle zwar
nicht ersetzen, sie jedoch weitgehend unnötig machen.
Offenheit: Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit erfordert auf
allen Seiten ein hohes Maß an Fairness. Das Risiko, bei Offenheit
ausgenutzt zu werden, ist geringer, als bei Heimlichkeiten erwischt
zu werden.
Kundenauswahl: In einem Käufermarkt, in dem Einkaufsabteilungen das Verhalten von Unternehmen bestimmen, muss eine
Auswahl der Kunden getroffen werden - sofern es die eigene wirtschaftliche Situation ermöglicht. Auszuwählen sind Kunden, die
eine dauerhafte Geschäftsbeziehung suchen. Sie sollten bereit
sein, gemeinsam mit dem Lieferanten die Projektqualität zu optimieren, ohne alle Risiken auf ihn abwälzen zu wollen.
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business
Kleines Headset-Einmaleins
Unser Wegweiser durch den Headset-Dschungel zeigt:
Man sollte als Profi nicht an der falschen Stelle sparen
Die Internet-Telefonie, Voice-over-IP oder kurz VoIP, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen verfügen heute über schnelle Breitband-Anschlüsse und entscheiden
sich für’s Telefonieren am Computer. Spezielle Software wie iPhone von Freenet oder Skype machen es leicht. Die Internet-Telefonie spart nicht nur Kosten, sondern ist zudem ausgesprochen bequem - vorausgesetzt, man verwendet ein Headset, einen Kopfhörer mit Mikrofon. Denn beim Telefonieren über PC-Lautsprecher
und -Mikrofon bleibt der Ton oft auf der Strecke. Wer gerne länger
an der Strippe hängt, sollte bei der Wahl seines Headsets auf Qualität setzen. Gerade günstigere Systeme lassen in puncto Tragekomfort, Klang- und Mikrofonqualität meist zu wünschen übrig.
Sich in dem großen Angebot von Headsets zurechtzufinden, ist
jedoch nicht immer einfach. Deshalb hier ein paar Tipps, um
die Entscheidung zu erleichtern.
Wie bitte? Verständigungsprobleme am Telefon sind ein altbekanntes Problem. Sie entstehen durch laute Hintergrundgeräusche, Rauschen in der Leitung oder zu leises Sprechen. Bei der Internettelefonie ist es nicht anders. Doch
hochwertige Headsets schaffen Abhilfe. Gute Mikrofone
sind mit Noise Cancelling oder Ultra Noise Cancelling
ausgestattet: Ein Spezialmikrofon filtert hierbei unerwünschte Hintergrundgeräusche heraus, so dass der Gesprächspartner jedes Wort
klar versteht.
Essentiell für einen
ungestörten Austausch
ist auch die Ausrichtung
des Mikrofons. Der Vorteil
bei Qualitätsprodukten: Hier
bleibt der Mikrofonarm in der gewählten mundnahen Position, auch wenn man in Bewegung ist. Sehr wichtig sind in
diesem Zusammenhang auch die Kopfhörer. Um den Gesprächspartner einwandfrei verstehen zu können, müssen sich die Muscheln dem Ohr anpassen und gut sitzen.
Keine Soundkarte? Kein Problem. Um via Internet zu telefonieren, benötigt der Rechner eine Soundkarte. Doch nicht jeder
Computer ist damit bestückt. Mit hochwertigen Headsets kann
trotzdem online telefoniert werden, denn sie verfügen über einen
USB-Adapter mit integriertem Sound-Chip. „Die Konfiguration
der Soundkarte fällt damit weg“, erklärt Maurice Quarré, Product
Marketing Manager bei Sennheiser Communications. Praktisch sei
zudem, so Quarré, dass USB-Eingänge an Rechnern viel leichter
zugänglich seien als herkömmliche Anschlüsse. „Einfach Headset
einstöpseln und telefonieren.“
Mono oder Stereo? Man unterscheidet zwischen einseitigen
(monauralen) und beidseitigen (binauralen) Headsets. Einseitige
Headsets übertragen den Klang an ein Ohr. Bei drehbarem Mikrofonarm kann der Benutzer selbst bestimmen, ob er das Headset
rechts oder links tragen möchte. Ein Ohr bleibt frei, so dass Umgebungsgeräusche weiterhin wahrgenommen werden können. Praktisch für unterwegs ist, dass einseitige Headsets
in der Regel kleiner sind und sich daher
problemlos verstauen lassen.
Bei binauralen Headsets erreicht
der Klang beide Ohren. Besonders Liebhaber von OnlineComputerspielen wissen diesen
Stereoeffekt zu schätzen. Ob
per Internet mit dem Spielpartner telefonieren, mit Augen und
Ohren in eine virtuelle Atmosphäre abtauchen oder einfach mp3s
hören – hochwertige binaurale
Headsets verfügen über ausgezeichnete Klangqualität und bringen den jeweiligen Sound optimal zur Geltung.
Da binaurale Headsets durchweg mit einem Kopf- oder Nackenbügel ausgestattet
sind, lassen sie sich besonders angenehm
tragen.
Sitzt es gut? Für den Tragekomfort des
Headsets gilt es, auf festen Sitz und gute
Polsterung von Muscheln und Kopfbügel zu
achten. Ein Headset soll bei Bewegung nicht
vom Kopf rutschen, darf aber gleichzeitig keinen
unangenehmen Druck ausüben. Auch die Polsterungen sind in verschiedenen Qualitäten erhältlich. Die Bandbreite reicht von Kunstleder bis hin zu einfachen Schaumstoffüberzügen, wobei sich die
Polster nicht nur optisch, sondern auch hinsichtlich ihrer Haltbarkeit und Hautfreundlichkeit unterscheiden. Günstigere HeadsetModelle lassen sich meist weniger bequem tragen. Zudem sind sie
nicht so stabil, und die Einstellmöglichkeiten leiern schnell aus.
Wer sich möglichst lange an seinem Headset erfreuen möchte,
sollte beim Kauf auf jeden Fall die Beschaffenheit des Überzugs
sowie die Stabilität prüfen. Um sicherzugehen, empfiehlt es sich,
die Geräte zuvor im Geschäft zu testen und professionellen Rat
beim Fachhändler einzuholen.
(Im Bild: das beidseitig zu tragende Sennheiser Stereo-Headset
PC 130 mit „Noise Cancelling“-Mikrofon)
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leute
* gesammelt von Christopher „Chrickel“ Diedrich, mehr unter www.chrickel.de
Chrickels...
„Meine Kinder sind
schon genauso
verweichlicht wie
ihr Wessis"
Stefan Strauch
„Die Truss haben wir
hier nicht als
Tresen runtergefahren –
die sollte eigentlich
abgebaut werden"
Juppi Barletta
...Quotes *
“
Kristina Barczik
Annika Off
Seit Juni ist Kristina Barczik jetzt
bei Creative Lighting media
technology. Die 24-jährige Diplom-Betriebswirtin (BA) arbeitete
zuvor u.a. im Marketing bei der
Globus SB-Warenhaus Holding.
Im Inland übernimmt sie die Koordination und Unterstützung der
Franchisenehmer.
Annika Off, 27, ist beim Düsseldorfer IST Studieninstitut für
Kommunikation jetzt für Seminarkonzeption und -organisation
sowie Onlinemarketing zuständig.
Vorher war sie bei einem Versicherungsverband. Das IST bietet umfangreiche Möglichkeiten in der
Aus- und Weiterbildung.
Jan-P. de Haas
Daniel F. Ridano
Wie der Vorstand der Stage Entertainment bekannt gab, wechselt der bisherige DeutschlandChef Maik Klokow in die Unternehmenszentrale nach Amsterdam. Seine Aufgaben übernimmt
Jan-Pelgrom de Haas, der bisher
Geschäftsführer der Grundy UFA
TV Produktions GmbH war.
Für eine optimierte Kommunikation und schnellere Kundenunterstützung konnte MA Lighting
Daniel F. Ridano als Technical Manager gewinnen. Er wird ab sofort
für den rapide wachsenden Markt
in Lateinamerika der kompetente
Ansprechpartner für alle technischen Belange sein.
De Sisti Lighting
Thomas Schliebe
Nach Übernahme der Despar
Licht- und Bühnentechnik durch
De Sisti Lighting setzt sich das
Team wie folgt zusammen: Martin Holz, Vertriebsleiter, Peter
Wenzel, Vertrieb, Monika Walther, Vertriebsabwicklung und
Bruno Filip, Lager/Logistik. Kontakt: www.desisti.de
Creative Lighting hat sich entschlossen, seine Präsenz im
Raum Berlin-Brandenburg auszubauen. Die Aufgabe des Interessenvertreters übernimmt Thomas
Schliebe, 42, der die vergangenen
Jahre u.a. als Projektleiter/Disponent für die tst GmbH Berlin tätig
war.
Matthias Gierten
Matthias Schwermann
Matthias Gierten, einer der profilierten Kreativen in der deutschen
Eventszene, hat mit gierten. eine
neue Adresse für Live Communication und Design in Isernhagen
bei Hannover eröffnet. Das Spektrum: Beratung, Eventproduktion,
Designs für größere Tourneeproduktionen und Shows.
Matthias Schwermann ist das
neueste Gesicht der deutschen
Litestructures. Er sammelte bereits reichhaltige Erfahrungen im
Vertrieb, u.a. im Vertrieb von Displaysystemen deutschlandweit.
Vorwiegend betreut Schwermann
Kunden im Messebau und der
Veranstaltungstechnik.
Birgit Glaser
Uli Weiss
Der Mediendienstleister AVMS
aus Potsdam-Babelsberg hat sein
Team ausgebaut. Neu dabei ist
Birgit Glaser, die den Vertrieb in
der Niederlassung Oberursel
unterstützt. Sie hat Internationales
Marketing in Paris studiert. AVMSKerngebiet: komplexe Medienund Visualisierungstechnik.
Um der großen Nachfrage nach
den exklusiven Produkten Chroma-Q Color Block DB4 und Jands
Vista gerecht zu werden, wird Uli
Weiss A.C. Lighting als technischer Verkaufsrepräsentant in
Deutschland vertreten. Seit 92 hat
Weiss als technischer Berater für
Lichttechnik-Hersteller gearbeitet.
DEA
AKADEMIE
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Struktur der Aufstiegsfortbildung auf Basis des
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Fort- und Weiterbildung in
ªLernen ist wie Rudern gegen den Strom — sobald man da
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der Veranstaltungsbranche
s Berufsbildungsgesetzes
amit aufh rt, f llt man zur ck.
(Benjamin Britten)
Kontinuierliches „Weiter-Lernen“ ist mittlerweile ein
Muss für jeden, der in seinem Beruf/seiner Tätigkeit konkurrenzfähig werden bzw. bleiben möchte. Im Jahr 2002
haben sich, wie eine Studie des BIBB (Bundesinstitut für
Berufsbildung) zeigt, dieser eigenverantwortlichen
Herausforderung durchschnittlich 68 % der erwerbstätigen Personen gestellt. Erleichtert wird dieser vielfach
auf Eigeninitiative beruhende Schritt durch vielfältige
Unterstützung von Bund, Ländern sowie mit EU-Mitteln.
Dieser Ansatz wird auch dokumentiert durch die Aussage
von Thomas Oppermann (Niedersächsischer Minister für
Wissenschaft und Kultur) im Rahmen des Bildungsurlaubsgesetzes: „Bildung ist kein Luxus, sondern unverzichtbar, wenn wir unsere Arbeits- und Lebensbedingungen aktiv mitgestalten wollen. Weiterbildung ist für die
Einzelnen ebenso wie für die Wirtschaft und die Gesellschaft eine produktive Investition.“ (siehe S.5/Förderungsmöglichkeiten) Unter „beruflicher Weiterbildung“
wird eine Vielzahl von Bildungsangeboten verstanden,
die sich in Dauer, Zielsetzung und „Darreichungsform“
des Lernens unterscheiden (siehe Grafik links). Die Art
des Abschlusses ist dabei entscheidend für den Nutzen
und das Fortgehen bzw. die weitere Ausgestaltung der
eigenen Fort- und Weiterbildung.
Unter Fortbildung versteht man im allgemeinen Bildungsmaßnahmen, die an die Schul- oder Berufsausbildung anschließen und den persönlichen Wissensbereich erweitern. Abgeschlossen wird eine Fortbildung i. d.
R. mit einer Teilnahmebestätigung oder einem Zertifikat
des Bildungsträgers. Eine Besonderheit bilden IHK-zertifizierte Lehrgänge wie z.B. der Veranstaltungs-Operator
(IHK) oder der Eventkoordinator (IHK) der Deutschen
Event Akademie (DEA), da hier die Lehrgänge einem vorgegebenen qualitativen Standard entsprechen müssen,
d.h., sie werden bezüglich des Inhalts und der Durchführung/Prüfung von der entsprechenden Kammer geprüft
und im positiven Falle zertifiziert.
Im Unterschied zu den Abschlüssen mit Teilnahmebestätigung oder Zertifikat stehen Prüfungen vor der
Kammer. Diese Prüfungen beziehen sich entweder auf
eine Verordnung, die vom Bildungsminister erlassen wird
(wie z.B. bei dem geprüften Fachberater im Vertrieb IHK)
oder auf eine besondere Rechtsvorschrift, die von der
ortsansässigen Kammer aufgrund des Berufsbildungsgesetzes erlassen wird (wie z.B. bei dem geprüften Medienfachwirt). Beide Verordnungen werden im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
Im Rahmen der europaweiten Vergleichbarkeit tauchen seit einiger Zeit auch die Begriffe Bachelor und
Master auf. Aber: Der Master ist kein Meister: Vorsicht bei
Übersetzungsfehlern! Meister und Fachwirte befinden
sich auf der Bachelorebene.
Der Nutzen beruflicher Fort- und Weiterbildung kann
je nachdem z.B. darin bestehen, das Risiko des
Arbeitsplatzverlustes zu minimieren, soziale und berufliche Kontakte zu knüpfen, die berufliche Leistungsfähigkeit zu verbessern oder sich persönlich weiter zu entwickeln. Es ist eine Illusion, dass sich mit der Teilnahme
an einem Kurs oder Lehrgang automatisch auch der
Tagessatz erhöht. Es kann aber um Existenzsicherung
gehen, also darum, wieder gebucht zu werden.
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Neu: Bildungsurlaub bei der
Deutschen Event Akademie
Die Deutsche Event Akademie (DEA) bietet Teilnehmern verschiedener Kurse erstmalig im
Herbst 2005 die Möglichkeit, ihren Anspruch auf
Bildungsurlaub im Bereich der Veranstaltungstechnik geltend zu machen. Es handelt sich dabei
derzeit um folgende Kurse:
• Assistent bzw. Meister für Veranstaltungstechnik, fachpezifischer Teil; anerkannt seit
Juli 2005; VA.-Nr. 05 - 10692;
• Verwendung von PSA gegen Absturz in der
Veranstaltungstechnik; anerkannt ab Kurs 205 (31.10.-04.11.05); VA.-Nr. 05 - 11172;
• Seilzugangstechnik Level 1 (Grundkurs); anerkannt ab Kurs 205 (21.-25.11.05);
VA.-Nr. 05 - 11173.
Nach dem Niedersächsischen
Bildungsurlaubsgesetz
(NBild UG) hat jede/r
Arbeitnehmer/in in
der privaten Wirtschaft und im öffentlichen Dienst (ausgenommen sind u.a.
Beamte) Anspruch
auf fünf Arbeitstage
pro Jahr. Und diese
gilt es für die eigene
Weiterbildung zu nutzen – anstatt dafür
wertvolle Urlaubszeit
zu opfern.
Wer sich also für
einen der o.g. Kurse
interessiert, nimmt
am besten zunächst
mit seinem Arbeitgeber
Kontakt
auf
(mind. 4 Wochen vor
Beginn des Kurses),
denn diesem muss
man schriftlich einen
Antrag stellen samt einer Bestätigung der DEA. Ist
diese Hürde genommen (stimmt Chef/in also zu),
kann man ganz einfach teilnehmen. Der Lohn wird
in dieser Zeit ganz normal weitergezahlt – vorausgesetzt, man ist wirklich anwesend. Alle weiteren
Fragen werden gern von der DEA Akademie
beantwortet.
ArbeitnehmerInnen aus anderen Bundesländern müssen zuerst bei der jeweils zuständigen
Behörde (über das Kultusministerium erfragen
oder im Internet) nachfragen, ob die Veranstaltung
auch nach dem jeweiligen Landesgesetz als
Bildungsurlaub anerkannt ist. Sollte das nicht der
Fall sein, kann man selbst aktiv werden und die
Anerkennung beantragen. Die DEA unterstützt
alle Teilnehmer dabei natürlich mit entsprechenden Unterlagen.
Es gibt auch andere Fördermöglichkeiten: So
können Aufwendungen, die durch den Besuch
von Kursen und Lehrgängen entstehen, steuerlich
als Werbungskosten (bei Fortbildung in einem
ausgeübten Beruf) voll abgesetzt oder als
Sonderausgaben (bei Berufs- und Weiterbildung
in einem nicht ausgeübten Beruf) bis zu 920 Euro
im Kalenderjahr steuermindernd abgezogen werden. Nähere Auskünfte hierzu erteilt das zuständige Finanzamt oder
der Steuerberater.
Wer sich über die
Förderung
beruflicher Weiterbildung
informieren möchte,
sollte sich Merkblatt
6 der Agentur für
Arbeit genau ansehen. Aktuelle Informationen sowie Hinweise darauf, welche
Merkblätter über weitere Dienste und
Leistungen der Agentur für Arbeit informieren, gibt es im
Internet unter www.
arbeitsagentur.de.
Für Teilnehmer aus
Niedersachsen gibt
es zudem das Förderprogramm „Individuelle
Weiterbildung“, das auf kleine
und mittelständische
Betriebe zugeschnitten ist. Informationen
dazu erteilt die IHK
Hannover,
Telefon
(05 11) 31 07-275 (Frau Strauß) oder im Internet
unter www.hannover.ihk.de.
Über die Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, das so genannte
„Meister-BaföG“ informiert eine gleichnamige
Broschüre des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung bzw. des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Arbeit, im Internet zu finden unter
www.meister-bafoeg.info, Stichwort „Infomaterial“ (in der Taskleiste); gleiches gilt für die notwendigen Antragsformulare.
Weitere Fragen an die DEA, Tel. (05 11) 270 74 78,
E-Mail: [email protected]
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Projektleiter Messe und Event startet im November 2005
Die Beschäftigungsfelder im Messebau und in
der Event- und Veranstaltungsbranche sind vielfältig – wie auch meistens die Ausbildung und
Vorkenntnisse der Mitarbeiter. Fachliche, zeitliche
und persönliche Flexibilität sind wichtige Voraussetzungen, und sich verändernde Bestimmungen
und Vorschriften machen eine ständige Weiterbildung unumgänglich. Seit 2001 richtet der FAMAB
e.V., Fachverband Konzeption und Dienstleistung
für Messe und Event, in Kooperation mit der
Deutschen Event Akademie (DEA) des VPLT in
Langenhagen den Qualifizierungslehrgang „Projektleiter Messe und Event“ aus, der mit IHKZertifikat abschließt. Der Lehrgang richtet sich an
Mitarbeiter in Messebauunternehmen, bei Messegesellschaften, in Event- und Kommunikationsagenturen und an Personen, die für die Betreuung
und Durchführung von Messen und Veranstaltungen zuständig sind.
Der Lehrgang behandelt praxisnahe und anwendungsbezogene Themen wie Präsentations-,
...be creative!
Gemeinsam mit der TÜV Akademie (Training
Center Leipzig) plant die Deutsche Event Akademie noch in diesem Jahr den Beginn eine weiteren Maßnahme zur Vorbereitung zur externen
Prüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik
zur Sommerprüfung 2006.
Die geplanten Termine sind: 05.–16.12.05;
30.01.–10.02.06, 06.–17.03.06 und 24.04.–
12.05.06. Die Qualifikation zur „Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik“ wird als separater Block angeboten.
Alle staatlich anerkannten deutschen Ausbildungsprüfungen können auch über eine so
genannte „Externe Prüfung“ absolviert werden.
Üblicherweise wird bei der Zulassung zur
Externen Prüfung ein Nachweis von mindestens
sechs Jahren Berufserfahrung von der zuständigen Kammer verlangt. Die Prüfungen selbst sind
in der Regel bundeseinheitlich.
Die Prüfungsordnung der Fachkraft für Veranstaltungstechnik kann unter www.vplt.org eingesehen werden. Ansprechpartner für die Durchführung „Vorbereitung zur Externen Prüfung“ bei
der TÜV Akademie ist Dipl.-Ing. (FH) Torsten
Merk, Wiesenring 2, 04159 Leipzig, Tel. (03 41)
46 53-388, E-Mail: [email protected]
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Qualifizierungslehrgang
Neue ESF geförderte
Maßnahme in Sachsen geplant
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Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Mitarbeiterführung, Bedeutung von Messen und Events
im Marketing-Mix eines Unternehmens, aber auch
allgemeine Betriebswirtschaftslehre, rechtliche
und steuerliche Behandlung von Projekten bis hin
zu Grundlagen von Statik, Licht- und Tontechnik.
Der Lehrgang findet in zwei zweiwöchigen
Blöcken an der Deutschen Event Akademie in
Hannover-Langenhagen statt. Zwischen den beiden Blöcken wird eine Projektarbeit angefertigt, in
der die Teilnehmer die erworbenen Kenntnisse an
einem praktischen Thema anwenden.
Voraussetzungen: abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
im Messebau oder Eventmanagement
Dauer: 2 x 2 Wochen Vollzeit (ca. 180 Stunden)
Ort: Deutsche Event Akademie, Hannover
Termine: 21.11.-02.12.2005,
10.-21.07.2006 (geplant)
Informationen: FAMAB, F. Niderehe, Tel. (0 52 42)
94 54 13, [email protected]
Eventkoordinator/in
jetzt IHK zertifiziert
Wer erfolgreiche Events mit reibungslosen Abläufen und zufriedenen Kunden strategisch planen und perfekt organisieren möchte oder das
nötige Knowhow für die Planung und Umsetzung von Veranstaltungskonzepten erwerben
will oder aber wer sich einfach „nur“ weiter qualifizieren möchte, ist beim Lehrgang „Eventkoordinator/in (IHK)“ genau richtig. Hier erhalten
die Teilnehmer einen Abschluss, der Sie in die
Lage versetzt, die (noch) fehlende Klammer zwischen künstlerischer Herausforderung, Budgetierung, rechtlichen Erfordernissen und technischer Machbarkeit zu bilden. Dieses sehr praxisnahe Weiterbildungskonzept wurde vom Institut
für angewandte Medien in Zusammenarbeit mit
führenden Agenturen und renommierten Fachleuten entwickelt und wird seit 2005 auch in
Kooperation mit der DEA angeboten. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme an diesem
Lehrgang ist eine mindestens einjährige Tätigkeit
in der Branche (praktische Erfahrungen dürfen
nicht fehlen). Ferner sollte man die Programme
des MS Office-Pakets beherrschen. Ein eigener
Laptop wäre von Vorteil. Der Lehrgang endet mit
einer Abschlussklausur und der Präsentation
einer individuellen Projektarbeit.
Termine: Das Institut: 20.09.2005–28.02.06
(berufsbegleitend); DEA: 26.09.–07.10.05 (Vollzeit in Blöcken), 24.10.- 04.11.05, 05.–16.12.05
Kosten: Das Institut: 1.710,– Euro; DEA: 1.900,–
Euro. (VPLT und EVVC Mitglieder erhalten 10%
Rabatt); Kontakt: Das Institut, Tel.: (0 40) 54 80
85-25, E-Mail: [email protected]; DEA, Tel.:
(05 11) 270 74 78, E-Mail: [email protected]
Seminarübersicht 2005
Weitere Seminare und Termine auf Nachfrage. VPLT-/EVVC-Mitglieder erhalten i.d.R. 10 % Rabatt.
Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn. Kontakt: Deutsche Event Akademie, Fuhrenkamp 3-5,
30851 Langenhagen, Telefon (05 11) 270 74-78, Fax -799, E-Mail: [email protected]
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Kontakt: Deutsche Event Akademie, F
Telefon (05 11) 270 74-78, Fax (05 11) 270 74-7
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bersicht 2006
Fuhrenkamp 3-5, 30851 Langenhagen,
799, E-Mail: [email protected]
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DEA – Seminarübersicht 2006
Weitere Seminare und Termine auf Nachfrage. VPLT-/EVVC-Mitglieder erhalten i.d.R. 10 % Rabatt.
Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn. Kontakt: Deutsche Event Akademie, Fuhrenkamp 3-5,
30851 Langenhagen, Telefon (05 11) 270 74-78, Fax -799, E-Mail: [email protected]
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2006 neu bei der DEA: Grund- und Wiederholungslehrgänge
Bühnenpyrotechnik – T2
Endlich geschafft! Ab dem nächsten Jahr kann
man auch bei der Deutschen Event Akademie die
Sachkunde für den Befähigungsschein nach § 20
Sprengstoffgesetz für Bühnenpyrotechnik erwerben.
Die Dresdener Sprengschule führt ab Januar 2006
entsprechende Grund- und Wiederholungslehrgänge in der Deutschen Event Akademie (DEA) in
Hannover-Langenhagen durch. Damit ist es der
Akademie gelungen, eine Lücke zu schließen, die
sich für all diejenigen auftat, die mehr als „nur“
T1-Pyrotechnik einsetzen wollten und wollen.
Grundlehrgang für den Umgang – ausgenommen das Herstellen und Wiedergewinnen – mit
pyrotechnischen Gegenständen und pyrotechnischen Sätzen in Theatern und vergleichbaren Einrichtungen (Bühnenpyrotechniker – T2)
Zulassungsvoraussetzungen: Unbedenklichkeitsbescheinigung von der für die Erteilung der Erlaubnis/des Befähigungsscheines örtlich zuständigen Behörde (z. B. Gewerbeaufsichtsamt, Ordnungsamt o.ä.) – nicht älter als 12 Monate; Ausbildungsnachweis über die Mitwirkung beim
Erzeugen von mindestens 15 pyrotechnischen
Effekten und mindestens einjährige Tätigkeit in
Theatern oder vergleichbaren Einrichtungen oder
eine Ausbildung als Requisiteur, Meister für
Veranstaltungstechnik (auch Waffenmeister oder
Bühnen- oder Beleuchtungsmeister); Vollendung
des 21. Lebensjahres; körperliche Eignung (wird
von der zuständigen Behörde geprüft)
Lehrgangsinhalte:
Einführung in das Sachgebiet, geschichtliche
Entwicklung der Pyrotechnik, Begriffe in der
Pyrotechnik; Rechtsvorschriften; Definitionen,
Aufbau und Umgang mit pyrotechnischen Sätzen,
Gegenständen, Anzündmitteln; berufsgenossenschaftliche Bestimmungen; praktische Übungen;
Besprechung von Unfällen;
Lehrgangsdauer: 5 Tage, Vollzeitunterricht.
Termine 2006:
Gruppe 1: 23.-27.01.06
Gruppe 2: 09.-13.10.06
Anmeldung:
Dresdener Sprengschule GmbH
Jörg Rennert
Heidenschanze 6-8, 01189 Dresden
Telefon (03 51) 4 30 59-0
[email protected]
Kosten: 725,– Euro zzgl. MwSt.
Infos: Deutsche Event Akademie, Telefon (05 11)
270 74 78, Mail: [email protected]
...be creative!
Zulassungsvoraussetzungen:
- Vorlage einer gültigen Erlaubnis bzw. eines gültigen Befähigungsscheines sowie einer
- Unbedenklichkeitsbescheinigung, die nicht älter
als 12 Monate sein darf
Lehrgangsinhalte:
- Auffrischung der Rechtsgrundlagen für den
Umgang mit pyrotechnischen Sätzen, Gegenständen und ausgewählten Explosivstoffen;
- berufsgenossenschaftliche Bestimmungen für
den Umgang mit pyrotechnischen Sätzen und
Gegenständen;
- Neuentwicklungen im Bereich Pyrotechnik;
- Besprechung von Unfällen;
- Erfahrungsaustausch.
Lehrgangsdauer:
2 Tage, Vollzeitunterricht.
Termine 2006:
Gruppe 1: 23.-24.03.06
Gruppe 2: 24.-25.08.06
Anmeldung:
Dresdener Sprengschule GmbH
Jörg Rennert
Heidenschanze 6-8
01189 Dresden
Telefon (03 51) 4 30 59-0
[email protected]
Kosten:
280,– Euro zzgl. MwSt.
Informationen:
Deutsche Event Akademie
Telefon (05 11) 270 74 78
E-Mail: [email protected]
2006 neu bei der DEA: Wiederholungslehrgang für
Befähigungsscheininhaber nach § 20 SprengG
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Geprüfte/r Fachberater/in im Vertrieb (IHK)
Ab 2006 wird es an der Deutschen Event Akademie eine neue und topaktuelle Qualifizierungsmöglichkeit geben: Geprüfte/r Fachberater/in im
Vertrieb (IHK). Dieses Angebot richtet sich in
erster Linie an Mitarbeiter im Vertrieb und Außendienst. Natürlich wird in Hannover der
Schwerpunkt auf die Bedürfnisse in der Veranstaltungsbranche gelegt, das heißt, neben dem „klassischen Vertrieb“ von Produkten wird auch der
„Verkauf von Dienstleistungen“ berücksichtigt.
Angesichts von gesättigten Märkten kommt dem
Verkaufs- und Vertriebspersonal eines Unternehmens eine zentrale Rolle beim Absatz von
Produkten und Dienstleistungen zu.
Denn
unabhängig
von der Größe des
Unternehmens können
Marktposition
und Arbeitsplätze in
den
unterschiedlichen Bereichen nur
gesichert und ausgebaut werden, wenn
es gelingt, sich (und
seine Ware) im besten Licht zu präsentieren und marktgerecht kalkuliert zu
verkaufen.
Das Motto für unsere
Qualifizierung: Weg
vom einseitig ausgerichteten Verhaltenstraining und starrer
Vermittlung von Produktkenntnissen hin
zur praxisnahen, systemischen Vertriebsschulung.
Man trainiert anhand
aktueller Problemstellungen und hat
zudem immer die Möglichkeit, seine alltäglichen
Erfahrungen in den Unterricht einzubringen. So
gewährleistet die DEA praxisnahes Wissen, das
bei der täglichen Arbeit direkt umgesetzt werden
kann.
Außerdem erwerben die Teilnehmer einen europaweit anerkannten IHK-Bildungsabschluss im
Vertriebsbereich!
Zielgruppe: (zukünftige) Vertriebsmitarbeiter im
Innen- und Außendienst
Lehrgangsinhalte/Prüfungsfächer: methodisches
Arbeiten unter Anwendung moderner Informationstechnologie: sinnvolles Strukturieren des
eigenen Arbeitsbereiches und effektives Zeitmanagement, zielgerichtetes Aufbereiten und Nutzen
des Berichtswesens, Entwickeln der eigenen Persönlichkeit, Methoden zur Ausschöpfung des
eigenen Kreativ-Potenzials, elektronischer Geschäftsverkehr; Wirtschaften unter Berücksichtigung von Kosten-/Nutzenaspekten: Zusammenhänge rationalen Wirtschaftens verstehen,
Marktformen analysieren und Preisbildungsstrategien ableiten, Geld- und währungspolitische Aspekte im Rahmen der Globalisierung verstehen,
Aufgaben und Abläufe im Unternehmen verstehen
und analysieren, Mechanismen des Rechnungswesens und der Finanzierung begreifen;
Marktchancen identifizieren und die
Marketinginstrumente zielgerichtet
einsetzen: Marktinformationen erheben
und Marktwissen nutzen, strategisch geplante Kaufangebote
zielgerichtet entwikkeln, Aufbau eines
Markenwertes verstehen und diesen
verkaufen; die eigene
Marketingleistung
überprüfen und bewerten; Kundenkontakte effektiv und
effizient gestalten:
kundenorientiert handeln; Kundenbedürfnisse ermitteln und
bedarfsgerecht erfüllen; Verkaufstechniken und Verkaufsgespräche anwenden;
Präsentationen wirkungsvoll gestalten
und durchführen; Kundenreklamationen aufnehmen und bearbeiten.
Zulassungsvoraussetzungen: Kaufmännische Berufsausbildung und danach 6 Monate Berufspraxis oder gewerbliche Berufsausbildung und danach 1 Jahr Berufspraxis oder ohne Berufsausbildung benötigen Sie min. 3 Jahre Berufspraxis
Lehrgangsdauer: 5 Wochen, Vollzeit in Blöcken
Termine 2006:
Gruppe 1: 03.04.-07.04. + 22.05.-09.06.
+ 03.07.-07.07.2006; Gruppe 2: 23.10.10.11. + 11.12.-22.12.2006
Kosten: 1.950,– Euro zzgl. MwSt.
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VPLT-/EVVC-Mitglieder erhalten 10 % Rabatt. Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn. Kontakt:
Deutsche Event Akademie, Fuhrenkamp 3-5, 30851 Langenhagen, Telefon (05 11) 270 74-78, Fax
(05 11) 270 74-799, E-Mail: [email protected]
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Die Fortbildungspflicht freier Berufe in Deutschland
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Blick über den Tellerrand
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Der Blick über den Tellerrand zeigt, dass
bei einigen Berufsgruppen nicht auf
Freiwilligkeit gesetzt werden kann, sondern die allgemeine Fortbildungspflicht
per Gesetz zu den Grundpflichten des
Berufsstandes gehört, wie z.B. bei
Bauingenieuren, Ärzten oder Rechtsanwälten. So existiert z.B. für alle Vertrags-
ärzte seit Anfang des Jahres und mit
Beginn des neuen Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) eine Nachweispflicht für die fachliche Fortbildung gegenüber der Ärztekammer. Und auch die
einzelnen Architektenkammern oder die
Wirtschaftsprüferkammer diskutieren
zurzeit eine einheitliche Position.
Kontaktbogen
Bitte senden Sie mir folgende Informationen zu
❏ Programmübersicht
❏ Befähigte Person in Kultureinrichtungen von
Kommunen, Kreisen und schulischen Einrichtungen
❏ Veranstaltungs-Operator (IHK)
❏ Vorbereitungskurs für die „Externe Prüfung
zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik“
❏ Elektrofachkraft in der Veranstaltungstechnik
❏ Meister/in für Veranstaltungstechnik (IHK)
❏ Fachrichtung Beleuchtung
❏ Fachrichtung Bühne/Studio
❏ Aufbaumodul Meister
Fachrichtung Beleuchtung
❏ Aufbaumodul Meister
Fachrichtung Bühne/Studio
❏ Aufbaumodul Meister Fachrichtung Halle
❏ Vorbereitungskurs zur AEVO-Prüfung
(Ausbilderschein)
❏ AEVO online
❏ Medienfachwirt –
Fachrichtung Veranstaltungstechnik
❏ Vorbereitungskurs zur AEVO-Prüfung
(Ausbilderschein)
❏ Fachberater im Vertrieb
❏ Eventkoordinator
❏ Projektleiter/in Messebau und Event (IHK)
❏ Rigging-Seminare
❏ Sachkundige/r für Veranstaltungs-Rigging
(IHK)
❏ „Anschlägerschein“
❏ Seminare zu PSA
❏ Rettungsrigger
❏ Seilzugangstechnik Level 1-3
❏ Sachkunde für Traversensysteme
❏ Laserschutzbeauftragter
❏ CAD für Einsteiger
❏ Feuergefährliche Handlungen sicher gestalten
(T1)
❏ Befähigungsschein (T2)
❏ Audio-Seminare und -Workshops
❏ Licht-Seminare und -Workshops
❏ Steuerungsseminare & -workshops
(DMX-Workshop, „Glasfaser“ und Netzwerke)
❏ Auffrischungskurse „Rechtliche Grundlagen“
❏ Auffrischungskurse „Strom“
❏ Modulare Seminarreihe
„Vom Mixer zum Unternehmer“
❏ Qualitätsmanagement
❏ Zeit- und Selbstmanagement
❏ Officemanagement
❏ Buchführung für Veranstaltungstechniker
❏ Betriebsorganisation und Zielfindung
❏ Rechnungswesen und Controlling
❏ Investitionen und Finanzierung
❏ Verkaufstraining
❏ Effektive Gesprächsführung
❏ Präsentationstechniken
❏ Telefontraining
❏ Konfliktbewältigung
Bitte senden Sie diesen Bogen
per Post oder Fax an:
Fuhrenkamp 3-5, 30851 Langenhagen
Tel:
+ 49 (0) 511-270 74-78,
Fax:
+ 49 (0) 511-270 74-799
E-mail: [email protected]ademie.de
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Meine Daten (bitte leserlich)
Name, Vorname
Privatadresse bzw. Adresse für Schriftverkehr.
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Fax
Mobil
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30851 Langenhagen
Tel: (05 11) 270 74-78
Fax: (05 11-270 74-799
[email protected]
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portrait
KLING&FREITAG
Vor 25 Jahren beschlossen Martin Kling und Jürgen Freitag, dass sich die
Wiedergabequalität ihrer Lautsprecher bedeutend verbessern müsse und
begannen mit viel Leidenschaft, eigene Systeme zu entwickeln. Heute, im Jahr
2005, ist das Unternehmen Kling & Freitag (K&F) in 28 Ländern präsent ...
VPLT.Magazin.35
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V.M
portrait
Jürgen Freitag
Die Lautsprechersysteme des hannoverschen Herstellers genießen im Bereich der professionellen Beschallung international einen hervorragenden Ruf. Was ist das Besondere dieser
Marke und wie konnte sie sich einen festen Platz im Pro AudioSektor erobern? Die Chronik der Firmenentwicklung zeichnet einen ebenso spannenden wie konsequenten Erfolgskurs nach.
„Die Triebfeder zu Beginn unserer Zusammenarbeit in den 80er
Jahren war, dass wir selbst gute Musik originalgetreu hören wollten – und zwar laut“, erinnert sich Martin Kling, technischer Direktor von Kling & Freitag und neben Jürgen Freitag Mitbegründer
des Unternehmens. „Die Wiedergabequalität herkömmlicher Lautsprecheranlagen war damals Lichtjahre von einer unverfälschten
Klangübertragung entfernt, und das wollten wir besser machen.“
Zunächst entwickelte das Team Lautsprecher für den Eigenbedarf, deren Qualität sich schnell herumsprach und zu zahlreichen
Anfragen nach Spezialanfertigungen führte. 1986 war das Auftragsvolumen so groß, dass sich die Freunde entschlossen, ihr
Können und ihre Passion beruflich zu nutzen und das Unternehmen Kling & Freitag zu gründen.
Die ersten Kleinserien des Teams waren die Eintrittskarte
für Installationen im Gastronomie- und Clubbereich. Neben Eigenentwicklungen kam sehr schnell der Vertrieb als weiteres
Standbein des Unternehmens hinzu. 1987 stieß Jürgen Freitag auf
Carver-Endstufen aus den USA; K&F übernahm den DeutschlandVertrieb dieser besonders leistungsfähigen Verstärker. Später ergänzten Sammi-Chassis aus Asien, Apex-Equalizer aus Belgien
und Astatic-Mikrofone aus den USA die Vertriebsschiene.
Parallel dazu wurden hauseigene Weiterentwicklungen nicht
vernachlässigt. Ein bedeutender Schritt war 1989 die Markteinführung der CPA-Lautsprecherserien, einem Vorläufer der heutigen
CA-Serien. Hier setzte Kling & Freitag erstmals einen Controller
ein. In Kooperation mit einem renommierten Mediendienstleister
wurde eine Technik entwickelt, die Endverstärker und Lautsprecher in einen übersteuerungsfesten Regelkreis einbindet. Diese Limitierung, die damals nur wenige Hersteller im Programm hatten,
gewährleistet einen sicheren Betrieb bis an die Leistungsgrenze
mit sehr hohen Pegeln.
Die 90er Jahre brachten für den Lautsprecherhersteller den Einstieg in völlig neue Marktsegmente. Ein Vorläufer der heute welt-
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VPLT.Magazin.35
Michael Kinzel
Martin Kling
weit erfolgreichen Access-Serien wurde 1991 nach einem Testhören in der Deutschlandhalle Berlin installiert. Kling & Freitag stattete in Hannover das erste Multiplexkino der Kette Cinemaxx aus.
Gemeinsam mit der Verleihfirma Rocksound entwickelte der Hersteller den Hochleistungs-Bühnenmonitor Tritone, den Rocksound
dann unter anderem auf der Welttournee der Scorpions einsetzte.
Auch mit der Weltausstellung 1992 in Sevilla, wo Kling & FreitagSysteme im Deutschen Pavillon und im Siemens Pavillon zu finden waren, erweiterte sich das Auslandsgeschäft, das heute mindestens die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht.
Ein Meilenstein der hauseigenen Entwicklungen war 1995
das 2-Weg-Fullrange-System CA 1201. Jürgen Freitag: „Erstmals
hatten wir hier eine optimale Phasenlage zwischen den beiden
Schallabstrahlern, dem Hochtonhorn und dem Mitteltieftonlautsprecher, erreicht. Die Hornlängen waren so konzipiert, dass diese
vertikal exakt auf einer Linie mit dem Mittelhochtontreiber liegen
und ohne Seitenkeulen abstrahlen.“
Diese Phasenkohärenz wurde wenig später durch die Einführung passiver Allpass-Filter vervollkommnet, die bisher nur mit
aktiven Systemen zu lösen war. Serienmäßig verwendete K&F die
Schlüsseltechnologie erstmals bei dem bis heute äußerst erfolgreichen Fullrange-System CA 1215. „Mit diesem passiven System
hatten wir einen Lautsprecher gebaut, der ohne zusätzliche teure
Elektronik so funktionierte, als sei er aktiv“, berichtet Martin
Kling.
Bei einem Testhören im österreichischen Mörbisch, wo
seit Jahrzehnten jeden Sommer ein Operettenfestival von Weltrang
stattfindet, schnitt die CA 1215 als Vergleichssieger ab. Unter
schwierigen Bedingungen, denn aufgrund der enormen Ausmaße
der schwimmenden Seebühne sowie des Auditoriums mussten die
geprüften Systeme über eine Open-Air-Distanz von 80 bis 100
Metern einwandfrei übertragen. Auch K&F Access-Lautsprecher
wurden später in Mörbisch fest installiert und finden ihren Einsatz
heute außerdem in Bregenz, der zweiten international renommierten Seebühne Österreichs.
Die Entwicklung des Access-Großbeschallungssystems
geht auf eine Kooperation mit dem Mediendienstleister Rockservice aus Braunschweig zurück, der K&F Mitte der 90er Jahre vor eine schwierige Herausforderung stellte: Binnen eines Jahres sollte
V.M
portrait
der Hersteller ein extrem leistungsfähiges Touringsystem vorweisen, um sich gegen die damaligen Marktführer durchzusetzen. Maximaler Schalldruck bei vergleichsweise geringen Abmessungen –
diese Anforderung erfüllte Kling & Freitag bei seinen Access-Systemen auch durch den patentierten M5-Kompressionstreiber, der
Verzerrungen minimiert. So ist es gelungen, mit der Access T5 einen maximalen Schalldruck von 143 dB zu erreichen.
Nicht nur bei dieser Produktentwicklung führte eine wichtige
Maxime des Unternehmens – direkte und enge Zusammenarbeit
mit Verleihern und Veranstaltungsdienstleistern – zu fruchtbaren
Ergebnissen. „Die persönliche Beziehung zu unseren Geschäftspartnern und die Qualität der Detailarbeit bedeutet uns seit jeher
weit mehr als das Erreichen abstrakter Umsatzvorgaben“, so Michael Kinzel, Vertriebsleiter und Geschäftsführer bei K&F. Dem
Grundsatz der individuellen Betreuung von Kundenwünschen
blieb das Unternehmen auch treu, als ab Ende 1999 ein konsequenter Umbau der Vertriebsstruktur begann. Mit der erfolgreichen Aquisition neuer Partner – darunter Größen wie Siemens, Tyco oder ASC Amptown – stärkte und erweiterte Kling & Freitag
die Handelstätigkeit deutlich. Gemeinsam mit diesen Firmen verwirklichte der Lautsprecherhersteller in den folgenden Jahren
zahlreiche Renommierprojekte, wie beispielsweise Installationen
in der VW Autostadt in Wolfsburg.
Zur Jahrtausendwende gelang es Jürgen Freitag, K&F
als Leitfabrikat auf der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover
zu etablieren. Hunderte Lautsprecher wurden durch Systempartner
im gesamten Ausstellungsgelände installiert. Dieser enorme Erfolg verschaffte dem Unternehmen nicht nur das bis dahin beste
Umsatzjahr in der Firmengeschichte, sondern auch einen großen
Ansturm internationaler Interessenten. Nach intensiven Gesprächen auf der folgenden Leitmesse prolight+sound in Frankfurt gewann K&F neue Vertriebspartner in China, Korea, Malaysia, Taiwan und Vietnam. Auch in Europa erweiterten diverse neue Vertretungen das Vertriebsnetz, etwa in Spanien, Großbritannien, den
Niederlanden und Skandinavien.
Im Jahr 2002 stieg K&F erfolgreich ins Stadien- und Arenengeschäft ein. Innerhalb eines halben Jahres konnte sich der deutsche
Hersteller gleich fünf Mal gegen andere international namhafte
Mitbewerber durchsetzen. In Deutschland werden die Stadien des
VfL Wolfsburg sowie von Werder Bremen mit K&F-Lautsprechern beschallt; in Spanien die Arena des Erstligisten Athletic Bilbao in San Mames. Kurz darauf folgten zwei Stadien in China.
Die neu entwickelte Line 212 spielt hierbei als Schlüsselprodukt eine wichtige Rolle. Der Fullrange-Lautsprecher mit seiner
patentierten FLC (Frequency Line Coupeling) Technologie koppelt
akustisch zwei Lautsprecherchassis zu einer Schallzeile und bewältigt selbst große Distanzen im Freien mit einer ausgeprägten
und gleichmäßigen Directivity. Bereits eine Line 212-6 schafft einen Schalldruck von 137 dB.
In nur drei Jahren verkaufte K&F mehr als 500 Stück dieses
Ausnahmelautsprechers in alle Welt. Die CA 106, das kompakteste
System des Hauses, ist inzwischen sogar über 9000 Mal im professionellen Einsatz. Sehr gute Verkaufszahlen verzeichnen auch die
jüngsten Entwicklungen, die Self Powered (SP)-Modelle mit integrierter Ansteuerungs- und Endverstärkertechnologie.
Trotz der weltweiten Verbreitung bleibt jeder einzelne Lautsprecher der Marke Kling & Freitag weiterhin eindeutig deutscher
Herkunft: Sämtliche Systeme werden per Handarbeit in Hannover
endgefertigt und einer aufwendigen Testreihe unterzogen, bevor
sie ihre Aufgabe in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen
erfüllen.
Zeichen für das kontinuierliche Wachstum des vollständig
eigenfinanzierten Unternehmens ist auch die Mitarbeiterzahl, die
sich seit 1999 nahezu verdoppelt hat. Gute Aufstiegschancen und
eine von Teamgeist geprägte Unternehmenskultur führen dazu,
dass die Mitarbeiterfluktuation seit der Gründung äußerst gering
blieb. So ist der erste Angestellte des Unternehmens, Wolfgang
Hache, seit 15 Jahren eine feste Größe des Betriebs und bekleidet
als Prokurist heute auch die Position des stellvertretenden Geschäftsführers. Michael Kinzel, der als Vertriebsleiter jahrelang
maßgeblich zur Expansion des Unternehmens beitrug, wurde im
Januar 2005 von den beiden Firmengründern zum Geschäftsführer
des Unternehmens bestellt (VM berichtete). Natürlich füllen Martin Kling und Jürgen Freitag auch nach Aufgabe der Geschäftsführung wichtige Schlüsselpositionen aus – Kling als technischer Direktor, Freitag als Key Account/CRM-Manager.
www.kling-freitag.de
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Kriterien für Zuschaueranlagen fest usw.
DIN-Taschenbuch 368 – Veranstaltungstechnik 2
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1. Auflage 2005, 624 Seiten, DIN A5, broschiert
Die 52 aktuell-gültigen DIN-(EN)-Normen und Norm-Entwürfe decken drei veranstaltungstechnische Komplexe ab: sicherheitstechnische Einrichtungen,
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Neuer Roskilde-Prozess
Die Eltern von fünf der ingesamt neun im Jahr 2000 während des
Roskilde-Festivals tödlich verunglückten Festivalbesucher strengen
einen neuen Prozess gegen das Management des Open Airs an.
Der erste Verhandlungstag fand bereits am 8.
August statt. Initiator des Prozesses sind Finn und
Eunice Tonnesen, Eltern des 17-jährigen Alan Tonnesen, der unter den neun Todesopfern war, die
während des Konzerts der Band Pearl Jam in der
Menge erdrückt wurden.
Kern der Zivilklage, die von einer nach internationalen Maßstäben eher moderaten Schmerzensgeldforderung von rund 12.000 Dollar für jedes Elternteil eines der Opfer flankiert wird, ist das Bekenntnis der Festival-Manager, Fehler gemacht zu
haben. Bislang hatten die Veranstalter des Roskilde
Festivals sich geweigert, für die Katastrophe formell die Verantwortung zu übernehmen. Zwei bereits in der Vergangenheit stattgefundene staatliche
Untersuchungen, bei denen keinem der Veranstalter
kriminelles Handeln nachgewiesen werden konnte,
hatten die Veranstalter in ihrer Haltung bestätigt.
Die Kläger bemängeln, dass bis heute nicht bekannt ist, wer unter den Festivalorganisatoren an
dem fraglichen Abend welche Verantwortung hatte
– die Namen sind bis heute nicht öffentlich gemacht worden. Des weiteren wollen sie gerichtlich
klären, warum es bis zur Katastrophe keinerlei Einsatzpläne oder Guidelines für den Fall, dass die
Menge während eines Konzerts außer Kontrolle
gerät, gab. Zudem hätten einige der Securities nicht
gewusst, wie man mit der Situation umgehen musste, Ärzte hätten wertvolle Zeit damit verschwendet, nach dem Notfall nach der medizinischen Ausrüstung vor Ort erst zu suchen. Mit der Höhe der
Schmerzensgeldforderung wolle man klar machen,
dass es nicht darum geht, Profit aus der Angelegenheit zu schlagen, hieß es.
Begrenzte Haftung für Hörschäden
Das Landgericht Hamburg brachte Klarheit in die Veranstalterhaftung wegen etwaiger Hörschäden. Im Urteil
vom 8. Juli wies es die Klage auf Schmerzensgeld eines
Konzertbesuchers wegen angeblicher Hörschäden ab. Der
Veranstalter konnte nachweisen, dass die Lautstärke des
betreffenden Konzerts die erlaubten Grenzwerte nicht
überschritten hatte. „Wir sind erfreut über die Entscheidung des Landgerichts Hamburg“, teilte Anwalt Dr. Johan-
nes Ulbricht von der Kanzlei Rechtsanwälte Michow mit,
die in diesem Verfahren den beklagten Konzertveranstalter
vertrat.
Durch dieses Urteil „werden Konzertbesucher weiterhin
vor unverantwortlichen Veranstaltern geschützt, während
die sorgfaltsgemäß handelnden Veranstalter vor dem Risiko missbräuchlicher Klagen geschützt werden“, so der Anwalt weiter.
Immer mehr
Haustarifverträge
Immer mehr Theater und Orchester arbeiten auf der Grundlage
von Haustarifverträgen, die der
Deutsche Bühnenverein mit den
Gewerkschaften abschließt. Diese Haustarifverträge betreffen regelmäßig ausschließlich die Vergütung. Vereinbart wird, dass die
Mitarbeiter für eine gewisse Zeit
auf Gehaltsbestandteile verzichten. Dabei geht es im Wesentlichen um das 13. Monatsgehalt
(Zuwendung) und das Urlaubsgeld. Die Einschnitte reichen jedoch immer tiefer. Mittlerweile
sind erste Haustarifverträge abgeschlossen worden, mit denen
neben dem Wegfall der genannten Gehaltsbestandteile auch eine Kürzung der monatlichen Vergütung vereinbart wurde.
Aus Sicht des Bühnenvereins ist
diese Entwicklung mehr als bedenklich. „Langfristig werden sich
die Theater und Orchester nicht
erhalten lassen, wenn sie keine
Vergütungen anbieten, die auf
dem in anderen Bereichen üblichen Niveau liegen. Als besonders problematisch erweist
sich die von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ausgehende
Praxis, im Zusammenhang mit
Gehaltskürzungen – beim nichtkünstlerischen Personal – eine
Arbeitszeitverkürzung zu fordern.
Dies schränkt die Produktionskapazität der Unternehmen ein.
Dadurch werden Teile der Gehaltskürzungen durch Einnahmeausfälle wieder kompensiert.“
Künstlergewerkschaften und
Bühnenverein appellieren
deshalb dringend an ver.di, von
solchen Forderungen nach Kürzungen der wöchentlichen Arbeitszeit im Zusammenhang mit
Gehaltskürzungen Abstand zu
nehmen. www.buehnenverein.de
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recht
Das Unternehmen in der Krise
Was tun bei Problemen der einzelnen Rechtsformen von Unternehmen
und deren Risiken in zivil-, steuer- und strafrechtlicher Hinsicht?
Rechtsanwalt Sebastian Pichel zeigt Lösungsansätze auf.
Die Zeiten sind nicht die besten. Das statistische Bundesamt
musste für das Jahr 2004 die Zahl von 39 213 Unternehmensinsolvenzen vermelden. Die Entwicklung geht an der Veranstaltungsbranche nicht spurlos vorüber. Selbst die „Großen“ der Branche
haben wirtschaftliche Schwierigkeiten, und die Zahlungsmoral
sinkt. Es ist daher dringend geboten, sich mit den Problemen und
Schwierigkeiten des Unternehmens in der Krise zu befassen, um
den Schaden, der aus einer Unternehmenskrise entsteht, möglichst
gering zu halten. Im Folgenden soll auf die Problematiken der einzelnen Rechtsformen von Unternehmen und deren Risiken in zivil-, steuer- und strafrechtlicher Hinsicht eingegangen werden und
es sollen Lösungsansätze aufgezeigt werden.
Wann sich ein Unternehmen in der Krise befindet, ist nicht
leicht zu beurteilen, Anhaltspunkte gibt jedoch die Insolvenzordnung, die als Insolvenzgründe für ein Unternehmen die Überschuldung, die Zahlungsunfähigkeit und die drohende Zahlungsunfähigkeit nennt. Eine Überschuldung ist schwierig zu erkennen, es
handelt sich um einen Begriff aus dem Bilanzrecht. Eine Überschuldung kann der Laie nur durch einen mit Steuerrecht befassten
Anwalt, einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer feststellen lassen, dieser erstellt zu diesem Zweck eine sog. Überschuldungsbilanz, in der die Unternehmenswerte den Schulden gegenüber gestellt werden. Weitaus leichter erkennbar ist natürlich die drohende
oder die tatsächliche Zahlungsunfähigkeit. Zahlungsunfähigkeit ist
dann gegeben, wenn der Unternehmer nicht mehr in der Lage ist,
seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und die Zahlungen an
die Gläubiger einstellt. Abzugrenzen ist dieses von der Zahlungsstockung, die dann vorliegt, wenn lediglich ein vorübergehender
Mangel an Geldmitteln herrscht. Die Unterscheidung ist fließend,
zur genauen Feststellung muss im Fall der Zahlungsstockung eine
sog. Liquiditätsbilanz erstellt werden.
Haftungsumfang:
Der Haftungsumfang, also derjenige, der für die Bezahlung der
Schulden des Unternehmens heranzuziehen ist, muss anhand der
Rechtsform des Unternehmens geklärt werden.
Haftung des Einzelunternehmers
Die Rechtsform des Einzelunternehmens ist Natur gegeben eine
risikoträchtige Unternehmensform, da der Einzelunternehmer
nach bürgerlichem Recht mit seinem gesamten Privatvermögen für
alle eingegangenen Verbindlichkeiten haftet. Es haften für entstandene Schulden daneben auch die Bürgen und Schuldübernehmer
des Einzelunternehmers.
Die GbR
In der Rechtsform der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts
können sich mehrere Einzelunternehmer in einer Gesellschaft zusammenfinden. Diese Rechtsform ist als am gefährlichsten anzusehen, denn die einzelnen Gesellschafter haften für entstandene
Schulden als Gesamtschuldner. Das heißt, jeder einzelne Gesellschafter haftet mit seinem gesamten Vermögen für die gesamten
Schulden gegenüber allen Gläubigern der GbR. Dieses ist auch
dann der Fall, wenn ein anderer Gesellschafter die Schulden verursacht hat und dieses ohne Wissen der anderen Gesellschafter erfolgte. Beispielhaft sei hier z.B. der Ankauf eines teuren Geschäftswagens durch einen Gesellschafter ohne Wissen seiner Mitgesellschafter. Die GbR muss für den gesamten Kaufpreis aufkom-
48
VPLT.Magazin.35
men. Besonders gefahrenträchtig ist, dass die Gesellschafter einer
GbR sich in dieser befinden können, ohne davon etwas zu wissen.
Denn allein die Verfolgung eines gemeinschaftlichen Zweckes, des
so genannten Gesellschaftszwecks, kann die Gründung einer GbR
darstellen. So könnte z.B. das Zusammenwirken zweier Firmen
unter einem gemeinsamen Projektnamen, mit dem gegenüber den
Kunden aufgetreten wird, bereits als GbR-Gründung gewertet werden.
Die GmbH
Bei der GmbH haftet diese nur mit ihrem Stammkapital. Dieses
beträgt in der Regel die gesetzlich vorgeschriebenen 25.000 EUR,
eine GmbH kann aber natürlich auch über mehr Stammkapital verfügen. Sollte von den vorgeschriebenen 25.000 EUR, wie gesetzlich erlaubt, nur die Hälfte eingezahlt worden sein, haften die einzelnen Gesellschafter für ihren fehlenden, nicht eingezahlten Anteil. Die Gesellschafter haften bis auf eine steuerrechtliche Ausnahme in der Regel nicht für die Schulden der GmbH. Es haftet jedoch oftmals, vor allem bei Verstößen gegen privat- und steuerrechtliche Vorschriften, der Geschäftsführer der GmbH.
Auf weitere Rechtsformen soll hier nicht eingegangen werden,
zu nennen wären ggf. die Partnerschaftsgesellschaft von Freiberuflern, die KG und die GmbH & Co KG. Zu diesen, in der Frage der
Haftung auch interessanten Gesellschaftsformen, sollten der
Rechtsanwalt oder Steuerberater befragt werden.
Verhalten in der Unternehmenskrise
Ein Rat, der wenig juristisch scheinen mag, aber dennoch
wichtig ist: Das viel gesehene Vogel-Strauß-Prinzip wird vollends
in die Krise führen. Ein defensives Abtauchen vor Gläubigern kostet im Allgemeinen wesentlich mehr als die offene und faire Verhandlung über die entstandenen Schulden und deren Begleichung.
Man kann sagen, dass Schulden, die von der Gegenseite über einen
Rechtsanwalt beigetrieben werden, ca. 1/4 der Hauptforderung
teurer werden. Bei einer offenen Rechnung von 1000 EUR schlagen die außergerichtlichen Kosten bei Vereinbarung einer Ratenzahlung über den Anwalt bereits mit 259 EUR zu Buche. Bei Verzug wird die Forderung mit hohen 8 Prozent über dem Basiszinssatz verzinst. Ein gerichtliches Mahnverfahren oder eine Klage,
beide gefolgt von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, verursachen
weitere, vermeidbare Kosten.
Daher sollte den Gläubigern nach vorheriger Rücksprache über
Raten- und Zinshöhe durch den Unternehmer selbst eine Ratenzahlungsvereinbarung angeboten werden, um evtl. rechtliche
Schritte der Gegenseite zu vermeiden.
Steht die Zwangsvollstreckung an, ist der sofortige Kontakt
mit dem Gläubiger, sei es ein privater oder ein behördlicher angeraten. Mit ihm, dem Gerichtsvollzieher oder den behördlichen
Vollziehungsbeamten kann zumeist noch eine Ratenzahlung verhandelt werden.
Ist ein Mahnverfahren oder eine Klage anhängig, und die geltend gemachten Forderungen berechtigt, sollten diese anerkannt
werden. Im Mahnverfahren ist daher zu raten, dass bei berechtigten Forderungen kein Wider- oder Einspruch eingelegt wird, da
dieser das Verfahren nochmals verteuert. Bei Klagen muss das Anerkenntnis gegenüber dem Gericht erklärt werden, dieses ist die
kostengünstigste Art, den Prozess zu beenden.
Weiterhin ist es wichtig, dass in der Krise die korrekten Unter-
nehmenszahlen vorliegen, denn nur auf dieser Basis können die richtigen unternehmerischen Unterscheidungen, welche unter Umständen
auch den späteren Umfang der Haftung bestimmen, getroffen werden.
Es sollte also das Verhältnis zum Steuerberater nicht durch eine
schlechte Zahlungsmoral diesem gegenüber getrübt werden. Eine Leistungsverweigerung des Steuerberaters, welcher dringend notwendige
Unternehmenszahlen nicht ermittelt, kann fatale Folgen haben.
Steuererklärungen und Anmeldungen zur Sozialversicherung müssen trotz problematischer Lage pünktlich abgegeben werden, eine nicht
erfolgte Abgabe von Steuererklärungen, welche dann später durch die
Krise zu einem Steuerausfall führt, kann als Steuerhinterziehung gewertet werden. Besonders gilt dieses für die Steuerformen der Lohnsteuer und der Umsatzsteuer, da diese quasi treuhänderisch für den Fiskus einbehalten werden. Auch die Nichtabführung von einbehaltenen
Sozialabgaben der Arbeitnehmer stellt eine Straftat dar, auch hier ist
daher besondere Sorgfalt zu wahren.
Besondere Hinweise für die GmbH
Zwar ist bei der GmbH die Haftung, wie schon oben erwähnt, grundsätzlich auf die Stammeinlage beschränkt, aber bei Verstößen des Geschäftsführers hinsichtlich seiner Pflichten aus den diversen gesetzlichen Pflichten kann es schnell zu einer Geschäftsführerhaftung kommen. Deswegen obliegt dem Geschäftsführer eine besondere Kontrollund Sorgfaltspflicht über die von ihm geführte GmbH. Dass dazu die
Kontrolle der monatlichen Buchführung und der Bilanzen gehört, ist in
der Praxis oftmals nicht so selbstverständlich wie es hier scheint.
Insbesondere ist hierbei die Insolvenzantragspflicht des Geschäftsführers zu nennen, nach Eintritt der Insolvenzgründe ist innerhalb von
drei Wochen bei dem zuständigen Insolvenzgericht ein Insolvenzantrag
zu stellen. Tut er dieses nicht, kann er ggf. zivilrechtlich für den durch
die Insolvenzverschleppung eingetretenen Schaden haften, zum anderen stellt die Insolvenzverschleppung eine Straftat dar, welche bei jedem Insolvenzfall von der Staatsanwaltschaft geprüft und bei Vorliegen
der Voraussetzungen auch angeklagt wird.
Die Staatsanwaltschaft wird bei Vorliegen von Verdachtsmomenten
ebenfalls das Vorliegen eines so genannten Eingehungsbetruges prüfen. Dieser ist dann gegeben, wenn der Geschäftsführer, trotz Kenntnis
darüber, dass er die eingegangen Schulden nicht mehr begleichen können wird, Verträge abschließt, z.B. trotz drohender Zahlungsunfähigkeit in größerem Ausmaß Büromaterial einkauft.
Weiterhin führen diverse steuerrechtliche Regelungen zu einer Übertragung der Haftung für Steuerschulden der GmbH auf deren Geschäftsführer. Hier ist exemplarisch zu nennen, dass der Geschäftsführer für hinterzogene Steuern haftet. Hinterzogen sind Steuern, wie oben
erwähnt eventuell auch dann schon, wenn eine Steuererklärung nicht
rechtzeitig abgegeben wurde. Auch nicht abgeführte Steuern können
ggf. zu einer Geschäftsführerhaftung führen, wenn vorhandene flüssige
Mittel nicht gleichmäßig an die Gläubiger ausgezahlt werden. In diesem Fall ist mit Hilfe des Steuerberaters eine Quote zu bilden, und
nach dieser sind die Gläubiger zu zahlen.
Auch ist die Abführung von einbehalten Sozialversicherungsbeiträgen tunlichst angeraten, da nicht abgeführte Beiträge ebenfalls zu einer
strafrechtlichen Verfolgung sowie einer zivilrechtlichen Haftung des
Geschäftsführers führen können.
Fazit
Durch die richtige Rechtsformwahl können Risiken in der
Unternehmenskrise abgeschwächt werden. Gerade da die GmbH im
nächsten Jahr vermutlich nur noch ein Stammkapital von 10.000 EUR
aufbringen muss, ist bei Risiko behafteten Unternehmen somit die Änderung der Rechtsform eine Möglichkeit, über die sich der Unternehmer von seinem Rechtsanwalt oder Steuerberater einmal beraten lassen
sollte. Bei größeren Unternehmen sollte auch über andere als die hier
genannten Formen nachgedacht werden. Ist die Rechtsform der GmbH
gewählt, sind in der Krise dringend die Geschäftsführerpflichten zu beachten, um sich nicht den oben genannten straf- und zivilrechtlichen
Risiken auszusetzen.
Autor Sebastian Pichel ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Steuer- und
Wirtschaftsrecht in Hannover, vertritt Mandanten aus der Veranstaltungsbranche und ist unter [email protected] zu erreichen.
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Urheberrechte modernisiert
Endlich eindeutig geregelt: Bei Hinzufügung von
Fremdtexten durch Theater ist der Verlag zu informieren.
Die Rahmenbedingungen, die für
die Vergabe von Aufführungsrechten
durch Verlage an Theater maßgebend
sind, werden seit Jahren in einer zwischen dem Deutschen Bühnenverein und
dem Verband Deutscher Bühnen- und
Medienverlage vereinbarten Regelsammlung geregelt. Dort wird genau festgelegt, unter welchen Bedingungen welche
Rechte vergeben werden, wie der entsprechende Vertrag zu Stande kommt und
wie die Nutzung der Aufführungsrechte
vergütet wird. Auch diese seit vielen Jahren zwar immer wieder veränderten, aber
nie grundsätzlich reformierten Regelungen mussten den aktuellen Umständen angepasst werden. So gab es in den
vergangenen Jahren immer wieder Diskussionen, inwieweit die Theater berechtigt seien, die urheberrechtlich geschützten Werke zu verändern bzw. Fremdtexte
hinzuzufügen. Es ist nun eindeutig geregelt, dass vor allem bei der Hinzufügung
solcher Fremdtexte der Verlag zu informieren ist. Zunehmend spielt es eine gro-
ße Rolle, im Internet für einzelne Aufführungen des Theaters zu werben. Hier sah
die
Regelsammlung
keine
entsprechende Regelung vor. Nun ist es
erlaubt, Videoaufzeichnungen in begrenztem Umfang für solche Werbezwecke zu nutzen. Auch dürfen die Theater nach der neuen Regelsammlung
Opernlibretti für Übertitelungsanlagen
übersetzen und bearbeiten, womit erstmalig eine Regelung für diese bei fremdsprachigen Libretti üblichen Anlagen getroffen wurde. Wichtig ist auch die nun in
der Regelsammlung vereinbarte Möglichkeit, Aufführungen auf den Vorplatz
des Theaters per Bildschirm zu übertragen, um so auf die Arbeit des Theaters aufmerksam zu machen.
Nachdem die Urheberabgaben seit drei
Spielzeiten unverändert geblieben waren,
haben sich der Deutsche Bühnenverein
und der Verband Deutscher Bühnen- und
Medienverlage auch auf eine Erhöhung
dieser Abgaben um vier Prozent verständigt.
Rechtswidrige Übernahme
BGH-Urteil: Die Übernahme von Musik-Charts-Daten
verstößt gegen ausschließliches Nutzungsrecht.
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HÄNDLERANFRAGEN ERWÜNSCHT
Der BGH hat mit Urteil vom 21.07.05
entschieden, dass die Übernahme von
Musik-Charts-Daten gegen das ausschließliche Nutzungsrecht des Datenbankherstellers gem. § 87b Abs. 1 Satz 1
UrhG verstößt.
Die Klägerinnen sind auf dem Gebiet
der Markt- und Medienforschung tätig.
Sie erheben Daten über die Nutzung des
Musik-Hit-Repertoires im deutschen
Hörfunk und ermitteln durch statistische
Stichproben die Verkaufszahlen der entsprechenden Tonträger wöchentlich. Mit
Hilfe dieser Daten erstellen sie so genannte „Airplay“- und „Music-SalesCharts“, die wöchentlich über die aktuelle Platzierung, den Titel und den Interpreten, das Label, die in der Vorwoche erreichte Position sowie die für die Platzierung maßgebliche Punktzahl informieren
und auch in zwei Zeitschriften veröffentlicht werden.
Die Beklagten vertreiben über den
Buchhandel und das Internet unter dem
Titel „Hit Bilanz“ in Buchform und auf
CD-ROM eine Liste von Interpreten und
ihrer Hits, die nach bestimmten Kriterien
sortiert ist und größere Zeiträume zusammenfasst. Das hierzu benötigte Datenmaterial haben die Beklagten aus den
von den Klägerinnen wöchentlich erstellten Charts übernommen.
Nachdem die Vorinstanzen in dieser
Übernahme von Daten weder einen Ver-
stoß gegen das Urheber- noch das Wettbewerbsrecht gesehen haben, hat nunmehr der BGH entschieden, dass hierin
ein Verstoß gegen das ausschließliche
Vervielfältigungsrecht der Klägerin aus §
87b Abs. 1 Satz 1 UrhG zu sehen ist.
Der BGH führt aus, dass die Beklagte
durch die Übernahme der klägerischen
Daten und deren Veröffentlichung im
Rahmen der so genannten „Hit Bilanz“
die von den Klägerinnen erhobenen Daten vervielfältigt und verbreitet und damit in die Rechte der Klägerinnen als Datenbankhersteller eingegriffen hat.
Die Beklagten hatten sich bei der Erstellung ihrer Bücher und der CD-ROM
die Investitionen der Klägerinnen dadurch angeeignet, dass sie deren Daten
nutzten und es hierdurch den Klägerinnen selbst erschwerten, ähnliche Werke
zur Automatisierung ihrer Investitionen
auf den Markt zu bringen.
Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts sieht der BGH jedoch in der
Übernahme der Daten einen Eingriff in
das ausschließliche Vervielfältigungsrecht des Datenbankherstellers. Allein
aufgrund einer andersartigen Anordnung
der Daten durch den Verwender verlieren
die Daten nicht ihre Eigenschaft als wesentlicher Teil der Datenbank, so dass die
bloße anderweitige Anordnung der genutzten Daten den Schutz nach § 87 Abs.
1 Satz 1 nicht entfallen lässt.
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Der Ruf der Südsee
Kürzlich feierte die neue Show „Around the World: Ruf der Südsee“
auf der „Seebühne“ im Tropical Islands Resort Premiere.
Die 70 Millionen Euro Investitionen haben sich offenbar gelohnt.
Die Live-Performance mit 90 Tänzern aus der Südsee
wird täglich aufgeführt – am Wochenende sogar zweimal. Bereits
in der Planungsphase des Tropical Islands Resort – eine 70 Millionen Euro Investition auf dem Gelände der ehemaligen CargoLifter-Luftschiffwerft in Brand/Brandenburg – wurden die Voraussetzungen für die Durchführung von Events geschaffen.
Zuständig für Konzeptentwicklung und Realisierung als
Generalunternehmer für Medien- und Veranstaltungstechnik war
AVE Verhengsten. Für die Beleuchtungsplanung sowie die Umsetzung der Sonderbauten in der gigantischen Halle setzte AVE zusätzlich Maschka Jung von der Production Company MaMa aus
Waltersdorf als Subunternehmer ein.
Eyecatcher in der gigantischen Halle (Länge 360 m, Breite 210
m, Höhe 107 m) ist eine riesige Leinwand im Format 140 x 16 Meter an der einen Längswand der Halle, die als Einspielfläche für
Videos und Stills im Rahmen der Shows dient. Projiziert wird ein
Gesamtbild mit acht 3-Chip-DLP-Projektoren Panasonic PTD9500 mit jeweils 10.000 Ansi-Lumen von hinten auf die Leinwand. Die Showbeschallung realisierte AVE mit Systemen von
Klein + Hummel, für die gewünschte Discobeschallung am
„Strand“ gibt es ein separates System.
Die Datendistribution erfolgt von der ELA-Zentrale im Backstagebereich. Hier befindet sich ein Showcontrol-System des franzö-
sischen Herstellers Medialon, das alle licht-, beschallungs- und
projektionstechnischen Vorgänge steuert und fernbedienbar ist. Live-Bilder lassen sich über eine Domkamera an der Hallendecke
sowie an der Wasserbühne abgreifen und ebenfalls auf den Screen
schalten. Abgekoppelt von der Mediensteuerung läuft lediglich ein
ELA-Beschallungssystem für die Sicherheitsdurchsagen.
Integriert ist dagegen die Beschallungsanlage einer zweiten, kleineren Bühne an anderer Stelle der riesigen Halle sowie die
Hintergrundbeschallung der Hospitality-Bereiche.Last but not
least gibt es im gesamten Hallenbereich eine Ambience-Beschallung von Resonant Designs – entwickelt vom australischen Sounddesigner Nigel Frayne. Dieses System basiert auf einem PC-Audioserver in 48-Kanal-Ausführung, das von den Besuchern getriggert wird und Naturgeräusche wie Vogelzwitschern und Grillenzirpen über diverse Steinlautsprecher in 100-Volt-Technik wiedergibt. Für die Showbeleuchtung konzipierte AVE ein Setup mit 36
Stufenlinsen 5 kW mit Farbwechslern, die an vier filigranen Stahlmasten am „Strand“ fixiert sind. Für die Effektbeleuchtung kommen sechs Vari-Lite VL 3000 mit 1,2-kW-Brenner zum Einsatz.
Als Hinterlicht für die Bühne sind über der Leinwand nochmals einige Vari-Lites und Stufenlinsen installiert. Ebenfalls der Showbeleuchtung zuzuordnen sind die 22 Citycolor 2,5 kW, die die Lichtfarben der jeweiligen Tageszeit simulieren können.
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Die Entstehung einer Arena
Vor wenigen Wochen wurde sie unter größtem Medienspektakel
eröffnet: die SAP Arena in Mannheim. Wie alles begann...
30.07.2002: Die Stadt Mannheim beschließt
Arena-Bau 09.12.2002: 1. Spatenstich für
die Mannheim Arena 03.11.2003: 650
Rammpfähle sind eingebracht; Gesamtlänge:
über zehn Kilometer. Auf diesen Pfählen
wird in Zukunft das Gebäude fußen.
11.02.2004: Fundamentarbeiten fast abgeschlossen. Die Decke über dem Erdgeschoss
ist zur Hälfte bereits
eingezogen und betoniert.
25.05.2004:
Betonage-Arbeiten
sind beendet 14.07.
2004: Die Dacharbeiten beginnen. 16.09.
2004: SAP und Arena
Mannheim vereinbaren
umfassenden
Sponsoringvertrag,
daraus resultiert der
neue Name: SAP Arena. 17.11.2004: Die
ersten VeranstaltungsVerträge sind geschlossen worden –
mit Westernhagen und
Elton John. 15.02.
2005: Die Eisbahn
wird betoniert. 30.04.
2005: Die Arena wird
bestuhlt. 27.05.2005:
Seit wenigen Tagen
hängt der große Videowürfel der Firma
Barco unter dem Dach
der Arena. An vier
massiven Kettenzügen
ist der 15 Tonnen
schwere
HightechWürfel befestigt. Der
zurzeit modernste und
hochauflösendste
Würfel verfügt über
vier Monitore im 16:9Format, die jeder für
sich 16,86 m2 groß
sind. 09.2005: Die
Arena ist nunmehr fertig gestellt – mit einer
Gesamtkapazität für
15.000 Personen, ausgestattet und fit für
den Einsatz als Vernastaltungsort
von
Sport- und Musikveranstaltungen.
Vorhangsystem: Unterhalb der Dachkonstruktion befinden sich Motoren mit einem
270 Meter langen Traversensystem. Mit dessen Hilfe lässt sich der Oberrang teilweise
oder gesamt abhängen. Dieses System wird
auch dazu genutzt, den „Backdrop“ Vorhang
bei Endstage-Veranstaltungen anzubringen.
Stromversorgung: Backstage – 1 x 1000
Ampère/400 V, Innenraum an 3 Mundlochzu-
gängen zum Innenraum je 1 x 63 A/400 V
CEE, Catwalk – Licht 2 x 200 A/400 V,
Rigging: Endstage – 54 Tonnen, Centerstage – inkl. Videowürfel 54 Tonnen, insgesamt
sind maximal 74 Tonnen möglich, Catwalks
vorhanden, 4 Verfolgerplattformen am querlaufenden Catwalk im Süden der Arena
(gegenüber Bühnenpositon) und 2 Plattformen im Norden, seitlich hinter der Bühnenposition,
Verfolgerscheinwerfer – 6 Robert Juliat „Aramis“
2,5 kW
Ton: Die Arena wird
mit
insgesamt
60
Hochleistungslautsprechern von d&b audiotechnik,
Backnang/
Stuttgart, unter Einbezug aller Zuschauer,
dezentral beschallt. Bei
einer Verstärkerleistung
von insgesamt 40.000
W können der Unterrang, der Oberrang sowie auch Sonderflächen bei Handball- und
Basketballspielen, je
nach Anwendung, separat beschallt werden.
Die dezentralen Lautsprecher-Cluster
ermöglichen
hohen
Schalldruck und gute
Sprachverständlichkeit
bei akzeptablen Musikeigenschaften.
Licht: Sportlicht, fernsehfähig, 1000 Lux Beleuchtungsstärke zur
gleichmäßigen
Ausleuchtung des Spielfeldes, Showlicht je nach
Veranstaltung
Außerdem verfügt
die SAP Arena über eine interne Video-, Audio-, Triax- und Intercom-Verkabelung.
Großveranstaltungen
werden über einen externen Ü-Wagen produziert. Die Videoregie
kann über die Liveübertragung der Veranstaltungen hinaus für die Vorbereitung und
Ausstrahlung von Werbung, Sponsoren usw.
auf den Videowürfel, das LED Band und die
Plasmabildschirme, genutzt werden. Der
Dachrand der SAP Arena kann in verschiedenen Farben beleuchtet werden und ein beliebiger Schriftzug darauf projiziert werden, der
auch von der nahe gelegenen Autobahn (täglich 70.000 Autos) gelesen werden kann.
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Die „Half-House Variante“
Während Hamburg seit 2002 mit der Color Line Arena endlich über eine Veranstaltungsstätte für bis zu 16.000 Besucher verfügt, fehlt seit Jahren eine Location
für Kapazitäten von 3000 bis 6000 Besuchern. Jetzt hat man umgerüstet.
Half House Variante
Boxen, Half House Boxen
mit Backstage Bereich
hinter der Arena Trennung;
Blick vom Catwalk/
Rigging auf die Arena
„Wir freuen uns sehr, Ihnen heute mitteilen zu können, dass die
Color Line Arena ab sofort auch für diese Kapazitäten bestens vorbereitet ist“, so die freudige Botschaft seitens der Betreiber. In den
vergangenen Monaten habe man die entsprechenden technischen
Voraussetzungen geschaffen und verfüge ab sofort über eine flexible Raumtrennung im Innenraum, heißt es weiter. Damit ließe sich
der Innenraum auf vielfältigste Art und und Weise flexibel verkleinern.
In der Tat: Die neue „Half-House“ Variante ermöglicht es
völlig problemlos, die Color Line Arena schon mit einer Kapazität
ab 3000 Besuchern zu bespielen. Die Querabhängung durch den
Innenraum beinhaltet auch die seitlichen Ränge (Side-Masking).
Auch die Oberränge können abgehängt werden.
Ein weiterer großer Vorteil dieser neuen Einrichtung liegt darin,
dass auch bei Nutzung der „Half-House Variante“ die großzügigen
Logistikbereiche (Backstage, Ladebereich, Stromversorgung, Rigging, Parkplätze usw.) zur Verfügung stehen. Ferner muss bei entsprechend starkem Vorverkauf keine Ausweichlocation gebucht
werden, denn die Color Line Arena kann an alle Kapazitäten angepasst werden.
Verschiedene Kunden, wie z.B. die BMW Niederlassung Hamburg anlässlich der Präsentation des neuen 3er BMW oder die Universum Box Promotion im Rahmen eines Boxkampfes, haben die
neue Variante bereits genutzt und waren beigeistert.
Somit können nun auch kleinere Produktionen und Firmenveranstaltungen in der Color Line Arena stattfinden. Sie können von der technischen Ausstattung profitieren und müssen nicht
mehr aus Kapazitätsgründen in andere Veranstaltungsstätten in
Hamburg ausweichen.
www.colorline-arena.com.
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Tropicana Casino & Resort,
Atlantic City, New Jersey. Hier
gibt es ein brandneues Restaurantkonzept: Brulee hebt die Kreationen und das Herstellen der Desserts auf Theaterniveau. Die Einrichtung ist außergewöhnlich und
farbenfroh: Das Lichtdesign wurde
von Paul Gregory und
Mike Cummings von
Focus Lighting, New
York konzipiert. Das
Projektmanagement
übernahm Terrance
Connolly von Focus
Lighting. „Wir wollten,
dass die Einrichtung
mit ´Licht erklingt.“ Ein
wichtiger Teil dieser
musikalischen Farbkombination wird
durch die von Focus
gelieferten Martin Architectural FiberSource CMY 150 Lichtleiterprojektoren erzeugt. Diese sind in
der verspiegelten Deckenvoute
untergebracht und speisen die an
der Decke montierten
Lichtleiterausgänge. Die
Lichtleiterprojektoren können viele verschiedene
Farben und Farbnuancen
erzeugen. Die Farbe der
Lichtleiter interagiert mit
den von der Decke herabhängenden Kristallketten.
Das Herzstück des Raums
ist ein silberner Korpus mit
einem Leuchter, der in der Mitte
des Raums von der Decke hängt.
Um den Korpus ist ein Neonband
montiert, das durch MR16 Einbaudownlights unterstützt wird. Beides
beleuchtet den Kristallvorhang in
warmen Farben. Das Licht der
Downlights, das Neonlicht und der
Lichtleiterauslässe fängt sich in
dem Kristallvorhang. Nach 23 Uhr
wird Brulee zu einem Nachtclub.
Blauer Kubus, Nordborg, Dänemark. Die Ausstellungsmanufaktur Hertzer aus Berlin hat für
den Themenpark Danfoss
Universe im dänischen
Nordborg einen Teil der
Innenausstattung des Blue
Cube gebaut. Die Besucher des Parks sollen die
komplexen Zusammenhänge der im Vordergrund
stehenden Themen Wärme, Kälte
und Bewegung nicht durch vorgefertigte Antworten und Resultate
lediglich passiv betrachten, sondern sich durch eigenes Zutun aktiv aneignen. Angegliedert an den
Park ist das Danfoss Museum, das
bereits 1991 eröffnet wurde. Das
dänische Unternehmen Danfoss ist
ein globaler Anbieter von Wärmeund Kältetechnik. Blickfang und
Mittelpunkt des vier Hektar großen
Parks ist der 23 Meter hohe, leuchtend blaue Kubus, den Island auf
der EXPO 2000 präsentierte. Aus
der Mitte des Kubus schießt im Minutentakt ein Geysir in die Höhe. In
jeder Etage des Gebäudes trifft der
Besucher auf einen
Themenschwerpunkt,
wie zum Beispiel eine
Gletscher-Simulation,
eine Vulkankammer
oder Blitze – unterstützt durch eine
Licht- und Soundinstallation. Die Ausstellungsmanufaktur Hertzer hat die so genannten „Simulator-Räume“ als 3DKonstruktionen beziehungsweise
polygonale Raum-inRaum-Bauten konstruiert.
An ihrer Innenausstattung
waren weitere Unternehmen beteiligt. Auf dem
Gelände des Danfoss Universe befinden sich außerdem zahlreiche weitere
Angebote.
Commerzbank Arena, Frankfurt. Das neueste FIFA WM-Stadion ist die Commerzbank Arena.
Die Stadionbetreiber
setzten bei der Installation der elementar
wichtigen Beschallungs-, Ruf- und Alarmierungstechnik auf
eine „Alles-aus-einerHand”-Lösung von EVI Audio. Dies
hat den Vorteil, dass Abstimmungs- und Kompatibilitätsprobleme minimiert
werden. Partner bei dieser
großen Installation war die
Firma Landau Elektronic,
in Mörfelden-Walldorf. In
den Teilbereichen des
Waldstadions sind folgende Systeme installiert: Pro-Sound-Systeme:
24 x EV P3000 RL, 16 x EV P900
RL, 4 x EV P1200 RL, 84 x EV
FRX+PI Series, Lautsprecher: 5 x
EV N8000 Netzwerkcontroller, ELASysteme: 6 x DPM 4000, 74 x DPA
4140, 31 x DPA 4120, 6 x DPA
4245, 5 x N8000, 1 x DTI 2000
Telefoninterface.
CCTV, China. Chinas
größter nationaler Fernsehsender
CCTV hat bei der Neuausstattung
seines Studio 1 ein Cohedra System gewählt, von dem aus unter
anderem die renommierte CCTV
New Years Gala TV Show zu mehr
als einer Milliarde Chinesen weltweit übertragen wird. Nach einigen
In-Haus-Vergleichstests hat sich
CCTV nun für die Installation eines
Cohedra Systems
entschieden. Insgesamt 16 CDR 208
S/T Mid/High Units
wurden im Studio
installiert und in den
letzten Wochen bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt.
Marienfeld, Köln. Das bisher
größte Optocore System wurde
beim Weltjugendtag auf dem Marienfeld bei Köln installiert. Insgesamt 7 Glasfaserringe und 65 Optocore Module (DD32, DD32E & X6)
bildeten das zentrale Verteilungssystem von Audio, Alarmsignalen
und DMX Daten. Für die Abendandacht und dem Hauptgottesdienst
wurde eine Beschallungsanlage mit 104
Lautsprecher-Towern
aufgebaut. Die Planung des Netzwerks
wurde von Thorsten
Schulze in enger Zusammenarbeit mit Optocore übernommen.
Für die technische
Umsetzung waren die Firmen Crystal Sound, Sirius Showequipment
und Neumann & Müller zuständig.
Café Selig, München. In München eröffnete nach kurzem Umbau das Café Selig. Während der
Betreiber gute Stimmung mit tanzbarer Musik unterstützen will,
wünschten sensible Anwohner geringste Schallemissionen. Die Lösung sind Flat Panel Speaker, die
waagerecht an der Decke montiert,
den gesamten Raum flächendekkend beschallen, jeden Gast unaufdringlich erreichen und den Schallpegel niedrig halten. Zur Unterstützung sind Subbässe unter den
Sitzmöbeln installiert. Flat bietet
ein flaches Gehäuse, das in jede
Form von Innenarchitektur integriert werden kann. Die Flachlautsprecher lassen sich einfach auf
oder in Wänden und Decken installieren, um so einen unsichtbaren
und gleichzeitig unidirektionalen
Klang zu verbreiten.
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Bücher
für den
P r ofi
Formel- und Tabellensammlung für die
Veranstaltungstechnik
Grossigk & Krienelke
3. überarbeitete Ausgabe. Kinematik, Statik, Festigkeitslehre, Seile, Stahl-tabellen, Kantholztabellen, Optik, E-Technik,
Hydraulik, Wärmelehre
Das P.A. Handbuch
Frank Pieper
Dieses Handbuch behandelt
alle Aspekte der Beschallungstechnik ausführlich, leicht verständlich und praxisbezogen.
Faszination Licht
Max Keller
Der Autor ist ein Zauberer mit künstlichem Licht. In
seinen hier üppig mit Farbfotos dokumentierten
Theaterarbeiten setzt der Lichtgestalter immer wieder Maßstäbe. Dieses Handbuch vermittelt umfassend und verständlich allen Beleuchtungs-Interessierten, wie viel an technischem Wissen und Sensibilität für Farb- und Raumwirkungen dahinter steckt.
Light Fantastic
Max Keller
englische Ausgabe von „Faszination Licht“
€ 18,00
€ 26, 90
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€ 75,00
Band 1
fasst das für prof. Aufnahmen
grundlegend
erforderliche
Wissen über Mikrofone und
Lautsprecher, über Aufnahmetechniken und Klanggestaltung zusammen.
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Theatre Engineering
& Stage Machinery
Toshiro Ogawa
in englischer Sprache
Ein sehr umfangreiches Werk
des bekannten Autors über
Theatertechnik.
Bühnentechnik
Bruno Grösel
Der Klassiker in 3., überarbeiteter und erweiterter Auflage.
Bühnentechnisches Fachwissen für Personen unterschiedlichen, technischen Ausbildungsgrades.
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Handbuch der
Tonstudiotechnik
Michael Dickreiter
Das Standardwerk der professionellen Audiotechnik bietet für alle an der
Materie Interessierten eine Einführung in das Thema, eignet sich aber
ebenso als Nachschlagewerk für den
Profi, den Musiker, den HiFi-Fan oder
den Fachhändler.
Band 2
befasst sich mit den Geräten
und Anlagen der Tonstudiotechnik.
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Band 1 und 2 zusammen
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New Theatre Words
Olle Söderberg
Ein Nachschlagewerk für alle im Theaterbereich tätigen Personen. In acht Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch,
Tschechisch, Spanisch, Italienisch, Holländisch + Japanisch. Ein Muss für Theaterfachleute die viel auf Tournee sind,
denn richtige Kommunikation ist alles!
€ 23,00
Recommended
Practice
for DMX512
A guide for user
and installers
Adam Benette
in englischer Sprache
The purpose of this guide is to
explain the DMX512 specifications and to offer examples
and prof. Advice on how to set
up a successful DMX512 system. The publication is a joint
PLASA/USITT Rec. Practice,
not a USITT or PLASA standard. Mar2000 paperback
Das Effekte Praxisbuch
Frank Pieper
Dieses Praxisbuch behandelt alle gängigen Effekte vom Chorus, vom Exciter bis
zum Noisegate. Technische Realisation,
detaillierte, praktische Tipps und relevante Parameter und Funktionen werden erklärt. Alle Effekte werden auf der beiliegenden CD beispielhaft demonstriert.
Lichttechnik
Norbert Ackermann
Dieses Buch ist eine Hilfe für all
jene, die mit Licht und Lichttechnik zu tun haben. Es bietet
Hintergrundinformationen, fundierte Lösungswege, Berechnungen und verrät zudem so
manchen Insider-Tipp.
Sound Engineer’s
Pocket Book
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in englischer Sprache.
Ein gut gegliedertes Nachschlagewerk im Taschenbuchformat für jeden Tontechniker/Tonmann.
Das Tonstudio
Handbuch
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Dieses umfangreiche Buch
wendet sich in erster Linie an
angehende Toningenieure und
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von großem Wert.
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Usitt DMX512/
1990+AMX192
in englischer Sprache
Digital
Data
Transmission
Standard for Dimmers and
Controllers. Analog Multiplex
Data Transmiss. Standard f.
Dimmers a. Controllers.
Concert Sound and
Lighting Systems
John Vasey
in englischer Sprache
Alles über den professionellen
Umgang mit Licht- und Tonsystemen im Tourbereich, mit
vielen Fotos und Illustrationen.
Control Systems for
Live Entertainment
J. Huntingdon
in englischer Sprache
Grundlagen der Lichtsteuerung, Datenkommunikations-Konzepte und Netzwerke. Vertiefende Diskussionen über
SMPTE Time Code, MIDI, MIDI Show
Control, DMX512,Media Link u.a.
Technical Standards for
Places Of Entertainment
diverse Autoren
in englischer Sprache
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Model Regulations for Places of Entertainment. It offers advice on safe standards and good practice for all types
of entertainment premises.
Model National
Standard Conditions for
Places of Entertainment
This publication has been produced jointly by the ABTT, the
DSA and the LGLF to provide a
uniform standard for the safe
management of premises licensed for entertainment.
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Übertragungsstandards
in der Lichttechnik
des VPLT-Arbeitskreises Licht
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Lexikon Eventmanagement
Oliver Hentschel
Strategie, Kreativität, Logistik, Verwaltung. Ein alphabethisch aufgebautes Nachschlagewerk für den
Eventmanager sowie alle, die in dieser Branche tätig sind oder einen der
neuen Berufe (Veranstaltungskaufmann/frau,-techniker/in) erlernen.
A Practical Guide to Health
and Safety in the Ent. Industry
Marco van Beek
in englischer Sprache
Ein Buch, das eines der wichtigsten Themen, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz in der Veranstaltungsbranche, anschaulich erklärt und Anregungen sowohl für
Arbeitnehmer als auch -geber gibt.
An Introduction to Rigging in the Ent. Industry
Chris Higgs
in englischer Sprache
The book is a practical guide to rigging
techniques and practices and also Thoroghly covers safety issues and discusses the implications of working within recommended guidelines and regulations.
Handbuch der
Lichttechnik
Hier wurden eine Vielzahl von Informationen aus allen Bereichen
der Lichttechnik zusammengetragen, um Anwendern beim
Film, Fernsehen, im Theater
oder bei Veranstaltungen und
Events zu unterstützen.
Fachkraft für
Veranstaltungstechnik
Borch, Weißmann, Frackmann, Tärre
Technisches Interesse, die Fähigkeit, schnell
und trotzdem sehr sorgfältig zu organisieren
und gestalterische Phantasie sind Voraussetzungen für diesen „jungen“ Beruf. Was die
Fachkraft für Veranstaltungstechnik sonst noch
braucht, wissen und können muss.
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Walt Disney
Concert Hall
This is the first book to reveal the
„process“ of the design of a concert
hall: how it is not solely the product
of architect and acoustician, but a
meld of architecture, acoustics, and
the theatre design together with the
necessary engineering disciplines.
Mechanik in der
Veranstaltungstechnik
Michael Lück
Naturwissenschaftliche Grundlagen der
Mechanik angewandt bei spezifischen
Problemen in der Veranstaltungstechnik.
Dieses Buch zusammen mit der beiligenden CD eignet sich als Nachschlagewerk
und Lehrbuch gleichermaßen
Lighting Systems
in TV Studios
Nick Mobsby
in englischer Sprache
Standards für Beleuchtung,
Ton, elektrische Grundlagen in
TV-Studios.
Lighting Techniques for
Theatre-in-the-round
Jackie Staines
in englischer Sprache
Behandelt die Spezialeffekte in Theatern. Hier werden Themen wie „
How to design a General Cover“ und
„How special are specials“ beschrieben und verständlich erklärt.
Aluminium Structures
in the Ent. Industry
Peter Hind
This book will have a wide appeal
and is of particular interest to riggers, users, owners and anyone
about to purchase, or involved in
the maintenance of truses, towers
and other aluminium structures.
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30 Minuten für eine professionelle Beamer-Präsentation
Reinhard Philippi
Professionelle Präsentationen bestmöglich entwickeln. Überzeugend präsentieren - in Kundengesprächen und Meetings überzeugen. Dieser handliche Begleiter hilft Ihnen dabei.
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Technical Marketing
Techniques
D. Brooks, A. Collier, S. Norman
in englischer Sprache
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vom „New Product Development“ bis
hin zum „Global Marketing“.
Taschenlexikon Licht
von Mathias Gentsch
Über 1000 Stichwörter aus allen Praxisgebieten der Lichttechnik mit technischen Grundlagen praxisnah erklärt.
Licht und Beleuchtung
von Hans-Jürgen Hentschel
Grundlagen und Anwendungen der
Lichttechnik. Dieses Lehr- und Handbuch vermittelt dem fachkundigen Leser die Zusammenhänge zwischen
Lichtwahrnehmung, -messung, -erzeugung, -lenkung und -anwendung in der
Innen und Außenbeleuchtung.
Lighting for Roméo et Juliette
zweisprachig deutsch und englisch.
Lichtdesign-Star Patrick Woodroffe hat in
Jürgen Flimms Inszenierung „Romeo et Juliette“ das Bühnenbild komplett durch Licht
ersetzt. Ein revolutionärer Ansatz, der in diesem Buch von John Offord mit vielen Bildern
und kompetenten Texten beschrieben wird.
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Die Kunst, eine Veranstaltung so zu gestalten, dass
die Teilnehmer sich öffnen und bereit sind mitzunehmen, was Sie ihnen vermitteln möchten, will der Autor dieses Buches an den Leser weitergeben.
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Praxisleitfaden VStättV
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Anwender in die Lage versetzt, sofort alle relevanten Regelungen mit
einem Blick zu erfassen. Die Musterversammlungsstättenverordnung wird auf 228 Seiten umfangreich kommentiert und erklärt.
Veranstaltungsmanagement und Recht
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dieses Buch das juristische Neuland
der Rechtsprobleme des Veranstaltungsmanagments
anschaulich
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■ Input Module
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(Groundlift)
■ Patch Module
■ Transformer Module
0 dBu or 12 dBu
■ Multipin Master Module
msd
LIVE 8
LIVE 8
Location: Berlin, Deutschland
Company: Satis & Fy
Specification: Für das deutsche Live 8-Konzert in Berlin hat die Production Company Satis & Fy die komplette
Beleuchtung übernommen. Damit
unterstützte der Eventgestalter das weltweit größte Konzertereignis, dass sich
gegen Armut und Elend in der Welt
richtete. Vor dem Brandenburger Tor eröffnete Campino von den Toten Hosen
den Musikmarathon, gefolgt von 20
weiteren Bands und Künstlern wie Herbert Grönemeyer, Green Day und Söhne
Mannheims. Rund 200.000 Besucher
konnten auf der Veranstaltung in Berlin
verzeichnet werden.
Location: London, England
Company: EVI Audio
Specification: Im Mittelpunkt der
neun Mega-Festivals in London, Rom,
Philadelphia, Moskau, Barrie, Tokyo,
Johannisburg, Paris und Berlin stand
London. Der Hyde Park avancierte im
Verlauf des 2. Julis mit gelungenen
Auftritten von Acts wie U2, Madonna,
Paul McCartney und Pink Floyd zum
Nabel der Rock-Welt. Neben einem
großen Electro-Voice X-Line-System
kamen EV XLC, über 200 Stück EV
P3000RL-Amps und EV IRIS-Software
zum Einsatz.
Personnel: Britannia Row, APR
Audio.
LIVE 8
LIVE 8
Location: Paris, Frankreich
Company: Pixel Fixtures
Specification: Pixel Power war unter anderem bei den Live 8 Veranstaltungen in Paris und Rom involviert. In
Paris, auf dem Platz vor dem Schloss
Versailles, wurden insgesamt achtzig
1044er PixelLines eingesetzt, gestellt
vom verpflichteten Hauptlieferanten für
Licht, Regie Lumiere. Das Ganze lief
über ein PixelDrive, getriggert von einer WholeHog II Konsole. Der französische Händler Sonoss lieferte durch
seinen lokalen Vertriebspartner Limelife für Rom ebenfalls 1044er und 110er
PixelLines. Sie wurden zur optischen
Einrahmung der Bühne genutzt.
Location: Philadelphia, USA
Company: Martin Professional
Specification: Das größte Konzert
fand in Philadelphia statt. Fast 500.000
Zuschauer kamen zum Veranstaltungsgelände am Kunstmuseum. Es standen
MAC 2000 Wash, MAC 2000 Profile
und Atomic Strobes zur Verfügung. Ein
Martin Maxedia Digital Server versorgte mehrere Projektionsflächen mit
Animationen und Hintergrundbildern,
die in Zusammenarbeit mit IMAG erstellt wurden. Die Maxedia wurde über
einen Martin Xciter Controller und
einen Touchscreen gesteuert.
Personnel: Thomas Beck (Lighting
Design), Light Action (Equipment)
The complete
modular
input / output
system
12 channels that can be
stacked in steps of 12
(e.g.12/24/36/48 CH)
Multipin Module according
to your application
Litton Veam / Harting
Module interconnection
by 12 CH ribbon cable
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VPLT.Magazin.35
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Mehr Theaterlicht für MMW
Irgendwann musste es ein Anzug von Armani sein.
Seit jener Zeit vermisst man bei Marius Müller-Westernhagen
den Rock’n’Roller, der zurück auf die Straße will
SMOKE
FACTORY
15 Jahre No.1...
Seiner Show tut das jedoch kaum einen
Abbruch, es sind eher die Musiker, mit denen
er sich seit Jahren umgibt, und die um „so vieles besser sind als ich“, wie er allabendlich bei
jeder Show verlauten lässt. Er hat in der Tat eine der hochkarätigsten Mietmusikbands, die je
unter deutscher Flagge getourt sind, aber: Es ist
eine Altherrenmannschaft gesetzten Alters, und
so spielen sie denn auch: perfekt, aber gesetzt.
Und als wäre das nicht schon genug, gestaltet
er auch sein Wohnzimmer – die Bühne – entsprechend gemütlich: mit Schwarzweiß-Fernsehern aus den 50ern, die scheinbar unkoordiniert auf der Bühne herumstehen und beinah zu
Stolperfallen für seine 14 (!) Bandmitglieder
werden. Nur der Meister hat an der Front jede
Menge Raum (und seinen eigenen Teppich...),
dazu kommt ein großzügiger Steg in die Mitte
der Arenen, die Westernhagen gebucht hat.
Doch MMW kehrt einmal mehr den
Schüchternen heraus, traut sich kaum auf seinen Laufsteg, und wenn er einmal länger als eine Minute „da draußen“ verweilt, bringt er
gleich seinen Stuhl mit. „In meinem Alter darf
man sich schon mal setzen.“ Zurück zum Bühnenbild: Auf der Rückseite der Bühne erstreckt
sich eine riesige, wenngleich auch konventionelle Videowand, die immer wieder Clips einspielt, die die Titel des aktuellen Albums „Nahaufnahme“ (ein Balladen oder „unplugged“Album) auch bitter nötig haben, um in dieser
Größenordnung von Location noch zu unterhalten. „Marius mag keine LED-Wände, daher
arbeien wir mit konventioneller Rückprojektion“, berichtet Produktionsleiter Gerd Knüttel,
der den Künstler bereits seit Jahren begleitet,
und Westernhagen ergänzt: Es war eine bewusste Entscheidung, einmal nicht mit grellen
Lichtblitzen und Trockeneisnebel die Sinne zu
strapazieren. Die meisten Konzerte wirken
heute wie eine Werbung für Autos. Diesen Eindruck wollte ich vermeiden, setze deswegen
mehr auf Theaterlicht als auf grelle Pixel!“
Die neuen Balladen zeigen Wirkung: das
Pfeifkonzert zur Setmitte wird Herr Westernhagen so schnell nicht vergessen, aber noch hat er
ja die Möglichkeit, das Programm anzupassen
und aufzupeppen. Wenn er sich dann noch dazu
durchringen könnte, bei „Mit 18“ wieder auf
bewährte Stromgitarren zu setzen, anstatt seiner Superband die akustische Daumenschraube
anzulegen, wird alles gut.
Insgesamt 287 Lampen sorgen für durchweg ansprechendes Licht, im Ganzen liest sich
die Equipmentliste Licht wie folgt: 17 x 8-Lite
DWE (5200 Watt), 8 x 8-Lite Strip (5200
Watt), 10 x 9-Lite (2250 Watt), 2 x Aramis Follow Spot (2500 Watt), 4 x Arrisun 40 (4 KW),
12 x Atomic 3000 (1840 Watt), 12 x Atomic
Color Scroller, 7 x Color Scroller, 9 x Diversitronic (3 KW), 35 x GLP StarTube (150 W), 4
x Korrigan Follow Spot (1200 Watt), 29 x LED
(RGBW), 3 x Leuchtstoff VIP 90 (116 Watt),
16 x Mac 2000 Performance (1200 Watt), 35 x
Mac 2000 Wash (1200 Watt), 28 x Mac 600
(575 Watt), 7 x Moving Joke, 6 x Source 4
36deg (575 Watt), 3 x Studio 5000 Fresnel (5
KW), 4 x VL1000 AS (575 Watt), 35 x VL5
(1200 Watt) sowie ein zur Wohnzimmeratmosphäre passendes Pendel Down Light (5 KW).
Betreut wird die Tour von Clair-Brothers
Audio-Rent, die folgendes Ton-Equipment einsetzen: am FOH: 1 x Yamaha PM 5000, 1 x
Eventide H3000 SE, 1 x Lexicon 480L, 2 x Lexicon PCM 80, 1 x TC D-Two, 1 x TC 2290;
Monitor: 2 x Yamaha PM5D RH, 8 x CBA P2
Sidefills geflogen, 4 x CBA P4 stackt, 34 x
12AM Wedge und für die PA: 60 x CBA i4, 40
x CBA i4B, 22 x CBA 2x18“ Sublow sowie 8 x
CBA P2 Nearfills.
... wenn es um
Innovation geht.
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V.M
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62
OKTOBERFEST
FESTIVAL D’ÉTÉ
KLASSIK OPEN AIR
Location: München
Company: Audioexport
Specification: In 7 der 14 großen
Festzelte setzt man auf den Sound von
JBL Lautsprechersystemen. So werden
in der Löwenbräu-Festhalle und im
Hacker-Festzelt Gäste akustisch durch
das JBL VerTec Line Array und Crown
CTs digital Amping versorgt. Das neue
JBL VRX Constant Curvature Line Array, angetrieben von Crown IT4000 digital Endstufen, sorgt für die Beschallung in der Schützen-Festhalle und der
Ochsenbraterei. Im Weinzelt kommt das
JBL HLA System zum Einsatz.
Personnel: Max Ihm, Andreas Wallisch (LUTV-Rackl GmbH)
Location: Québec City, Kanada
Company: EVI Audio
Specification: Vom 7. bis 17. Juli
fand in Québec City zum 39. Mal das
Festival d’été de Québec statt. Das Programm lockte bis zu 100.000 Besucher
pro Show an. Die Veranstalter setzten
auf die Groupe SPL. Das Equipment
(Auszug): 20 x Electro-Voice X-Line
Xvls, 4 x Electro-Voice X-Line Xvlt, 24
x Electro-Voice Xsub, 36 x ElectroVoice P3000-Endstufen, 2 x Klark Teknik DN9848 Audio Management, 1 x
Klark Teknik DN9340 Helix Digital EQ
Personnel: Emeric Demangel, (Tontechniker), Jacques Boucher (SPLCheftechniker)
Location: München
Company: Gahrens + Battermann
Specification: Am 2. und 3. Juli
fand das größte jährliche Freiluft-Klassik-Konzert auf dem Odeonsplatz in
München statt. Gahrens + Battermann
zeichnete für die Übertragung des
Events auf die LED Outdoor-Großbildwände verantwortlich. Fünf Kamerazüge und eine komplette digitale Bildregie
kamen zum Einsatz. Als Ausgabemedien dienten zwei D-Lite 7 mm LED
Outdoorwände. Die digitale Zuspielung
der Filme und Charts erfolgte im SDIFormat. Im nächsten Jahr findet das
Klassik Open Air an gleicher Stelle am
1. und 2. Juli statt.
WELTJUGENDTAG
EXPO 2005
GIANNA NANNINI
Location: Marienfeld, Köln
Company: Kölnton
Specification: Nicht nur die Besucherzahlen waren bei der Abschlussmesse rekordreif. Mit simultaner Dolmetscher-Technik ermöglichte Kölnton,
dass jeder Pilger mit einem normalen
Radio den Gottesdienst live in fünf verschiedenen Sprachen verfolgen konnte.
“Wir haben ein System von mehreren
UKW-Sendern aufgebaut, dass einfach
per Radio empfangen werden konnte”,
beschreibt Martin Schroeter, Geschäftsführer von Kölnton, die Lösung. Jeder
Sender übertrug eine Sprache, ein eigener Sendemast erreichte die Pilger auch
auf den weit entfernten Plätzen.
Location: australischer Pavillon, Japan
Company: Martin Professional
Specification: In Aichi, Japan, findet zurzeit die Weltausstellung 2005
statt. Beauftragt wurde Think!OTS mit
der Gestaltung, Konstruktion und Wartung des australischen Pavillons. Die
Designfirma Balarinji verstärkt das
Team. Das Lichtdesign wurde Phil
Lethlean übertragen. Lightmoves stellte
den Großteil des Equipments. Im Eingangsbereich projiziert ein Martin Mania das Wort „Ewigkeit“ auf Japanisch.
Überall im Pavillon leuchten Martin
Mania DC1 und DC2: Insgesamt wurden 32 Geräte verwendet, geliefert von
Lightmove über Show Technology.
Location: München
Company: Moonlight
Specification: Moderne Popmusik
kombiniert mit Streichern und Klavier
präsentierte die italienische Rockröhre
Gianna Nannini bei ihrem Open-AirKonzert in München vor 20.000 Zuschauern. Die Tontechniker der Spezialisten von Moonlight aus Bobingen arbeiteten mit folgenden Geräten: dem
analogen Mischpult Yamaha PM 5000
für den Bühnensound und einem passenden digitalen Mischpult für die
Übertragung im Zuschauerbereich. Für
die Beschallung setzte Moonlight auf
das bekannte Line Array System von
Cohedra.
VPLT.Magazin.35
V.M
rental
The return of the champions
Lange haben Brian May und Roger Taylor gehadert, doch schließlich war der
Geltungsdrang groß genug: Mit Hilfe von Paul Rodgers sind Queen wieder da.
Setlist: Reaching Out; Tie Your Mother Down; I Want To Break Free; Fat Bottomed Girls;
Wishing Well; Another One Bites The Dust; Crazy Little Thing Called Love; Say It’s Not
True; 39; Love Of My Life; Hammer To Fall; Feel Like Making Love; Drum solo; I’m In Lo-
ve With My Car; Guitar solo; Last Horizon; These Are The Days Of Our Lives; Radio Ga
Ga; Can’t Get Enough; A Kind Of Magic; I Want It All; Bohemian Rhapsody; Zugaben:
The Show Must Go On; All Right Now; We Will Rock You; We Are The Champions
Über das Für und Wider der Verwendung des
Namens „Queen“ für dieses Projekt wurde bereits
genug gefachsimpelt. Zwei Dinge sind jedoch ohne
Zweifel klar: Freddie Mercury kommt nicht zu kurz
und: Die Queen World Tour 2005 ist sicher eine der
herausragendsten Shows dieses Sommers. Und darum soll es im folgenden gehen.
Bandit Lites lieferte die komplette Lichtanlage und stellte die Crew für diese erste Tour unter
dem Banner „Queen“ seit 13 Jahren. Lichtdesigner Barry „Baz“ Halpin
(Foto, u.a. Westlife, Christine Aguilera, Roxy Music) verwendete für die
Beleuchtung 16 MAC 2000 Performance und 143 MAC 2000 Wash. Barry nahm die Gelegenheit wahr, das Lichtdesign für eine klassische Rockband zu kreieren: „Ich wollte mal wieder eine richtige Rock’n’Roll Show
machen. Die Queen Show hat ein ganz eigenes Feeling.“
Queen war in den 80er Jahren für bombastische Lightshows bekannt. Barry wollte dasselbe Feeling erzeugen – diesmal aber nicht mit
Unmengen an PAR-Spots, sondern mit Moving Lights. Barry verließ sich
auf die Vielseitigkeit des MAC 2000 Wash, um den klassischen Rock’n’
Roll Look mit der modernen Technik von Washlights zu kombinieren.
Baz wollte ein Rig, das im Verlauf der Show seine Form ändert und
das Bühnenbild dadurch praktisch neu definiert. Über der Bühne hingen
fünf 20 m lange Moving Trusses, die in der Mitte geteilt waren. Der Himmel über der Bühne ist mit MAC 2000 Wash gefüllt. Baz beleuchtete die
Trusses und macht sie zum Bestandteil des Sets. Hinter der Bühne hing
eine 20 m lange Moving Truss, vor der Bühne eine statische, 20 m lange
Fronttruss. Sechs seitliche Trusses dienen der dynamischen Gassenbeleuchtung und geben der Bühne Tiefe.
Während der Show entstehen intime Lichtstimmungen, aber
auch massive Lichtwände, welche die typische bombastische Rockmusik
von Queen perfekt illustrieren. Die MAC 2000 Wash sind über die ganze
Bühne verteilt. Unter der Bühne befinden sich MAC 2000 Wash mit
Weitwinkellinsen.
In den hinteren Bühnenbereich hat Baz 10 MAC 2000 Performance
auf Risers platziert für einen horizontalen Lichteffekt durch die Backline. An den vorderen Bühnenseiten sind jeweils 3 MAC 2000 Performance aufgestellt. Barry setzt das Animationrad der Performances für
spezielle Beam-Effekte ein, die Erinnerungen an das Flimmern alter Filme erzeugen, projizierte jedoch nicht auf Flächen. Halpin steuert die gesamte Show persönlich und nutzt dazu zwei WholeHog II-Konsolen, die,
verbunden via MIDI, so in der Lage sind, rund 5000 DMX-Kanäle zu bedienen.
Das von Mark Fisher designte Set enthält vier für diese Tour entwickelte und manuell bediente Suchscheinwerfer. Während der Show
werden Videos mit Freddy Mercury gezeigt. Bandit Lites lieferte neben
den MACs auch andere Moving Lights wie 3K Syncrolites und ACLs, 8lite Molefeys und 4-lite Moles, die über alle Trusses verteilt wurden.
Der Audiobereich der Tour wurde komplett von Audio Rent/Clair Brothers betreut. Monitor Engineer war John „Grubby“ Callis, Production
Manager Julian Lavender, Tour Manager Tim Bricusse. In der Band spilten neben Paul Rodgers, Brian May und Roger Taylor noch Spike Edney
(MD, keyboards, u.a. Guns ‘n’ Roses, Elton John, George Michael, Annie Lennox) Jamie Moses (guitar, u.a. Mike & The Mechanics, Suzanne
Vega, Lionel Richie) und Danny Miranda (bass, u.a. Blue Öyster Cult).
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*portugiesisch: Haben Sie mich verstanden?
VPLT.Magazin.35
63
V.M
lbnl
Eklat beim Ozzfest
Weil sie der Beschimpfungen ihres Ehemanns Ozzy Osbourne durch Iron Maiden-Frontmann
Bruce Dickinson überdrüssig war, drehte sie ihm am Abend des letzten Ozzfestes einfach
den Saft ab und ließ ihn mit faulen Eiern bewerfen – nicht ohne Folgen.
Die spinnen, die Briten: Weil
Bruce Dickinson (Iron Maiden,
links) nicht an sich halten konnte,
drehte ihm Sharon im Namen von
Ehemann Ozzy Osbourne
kurzerhand den Ozzfest-Saft ab.
Dessen Fans reagierten mit
www.boycottsharon.com
Das Abschiedskonzert von Iron Maiden als Headliner der
diesjährigen Ozzfest-Tour am 20. August in Devore, Kalifornien,
geriet zum Eklat. Fliegende Eier, wüste Beschimpfungen und eine
immer wieder ausfallende PA waren Bestandteil einer Horrorshow
der etwas anderen Art. Begonnen hatte der Konflikt, als sich Iron
Maiden-Sänger Bruce Dickinson auf der Ozzfest-Tour abfällig
gegenüber dem Namenspatron und Ziehvater des Festivals, Ozzy
Osbourne, äußerte. Er, Dickinson, habe es nicht nötig, Glaubwürdigkeit durch eine Reality-Show zu bekommen, zudem sei Iron
Maiden „keine verdammte Reunion-Band“. Auch die Qualität der
PA und diverse andere Künstler wurden von ihm angeblich attakkiert.
Sharon Osbourne, Ozzys Frau und Managerin, ließ daraufhin
auf der Ozzfest-Homepage verlautbaren, dass Dickinson ein „klei-
ner neidischer Mann“ sei und verwies neben drastischeren Beschimpfungen („prick“) darauf, dass es ihm an Respekt gegenüber
dem US-Publikum fehle.
Zum Tourschluss schließlich erreichten die Auseinandersetzungen ihren Höhepunkt, als Sharon und Kelly Osbourne mehrere
Crew-Mitglieder dazu anstachelten, beim Konzert von Iron Maiden mit Eiern zu werfen, wozu es dann auch kam. Als sich die
Band nicht beeindrucken ließ, drehte ihnen Sharon O. kurzerhand
den Saft ab – an der gesamten Crew vorbei. Nach dem Konzert betrat sie die Bühne und beschimpfte Dickinson erneut, was ihr allerdings viele Buhrufe einbrachte und die Fan-Website www.boycottsharon zur Folge hatte. Vorläufiges Ende der Schlammschlacht: ein offener Brief von Maiden-Manager Rod Smallwood
und ein Bekennerschreiben von Sharon Osbourne als Antwort.
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