Bauunternehmen Gerd Ewert

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Bauunternehmen Gerd Ewert
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Baubeschreibung
1. Vorbemerkungen
Das Bauvorhaben wird in konventioneller massiver Bauweise (Stein auf Stein) schlüsselfertig
zum Festpreis erstellt. Grundlage für die Ausführung der Leistungen sind die VOB in
neuester Form, die entsprechenden DIN- Normen und die Vorschriften der
Energiesparverordnung (ENEV 2009). Für die Gewährleistung gelten die Bedingungen der
VOB. Die Verjährungsfrist beträgt 5 Jahre nach BGB (Silikonfugen und Wartungsarbeiten
unterliegen nicht der Gewährleistung). Änderungen bleiben vorbehalten, sofern neue
technische Erkenntnisse oder Bauvorschriften dieses erforderlich machen.
Die in den Grundrissen dargestellte Möblierung (Schränke, Tische, Stühle etc.) sowie Kamine
dienen lediglich der optischen Orientierung und sind kein Leistungsbestandteil. Gegenüber
allgemeinen zeichnerischen Darstellungen in Grundrissentwürfen, Ansichten und Prospekten
sind nur die Vertragsunterlagen (Werkvertrag und Baubeschreibung) sowie die durch den AG
durch Unterschrift genehmigten Planungsunterlagen für das jeweilige, konkrete Bauvorhaben
maßgeblich.
Alle in dieser Beschreibung genannten Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen
Mehrwertsteuer. Eigenleistungen sind im Rahmen der Fähigkeiten des Bauherrn möglich. Es
bedarf einer vorherigen schriftlichen Abstimmung, um einen reibungslosen Bauablauf zu
gewährleisten. Für alle Materialien (Fliesen, Dachpfannen, Verblendermauerwerk,
Sanitärausstattung, Teppichboden etc.) stehen bei den Einzelgewerken zahlreiche Muster,
zur Auswahl durch die Bauherren zur Verfügung. Die Bemusterung wird koordiniert während
des Bauablaufs vorgenommen.
Vor Baubeginn sind durch die AG die Bauherrenhaftpflichtversicherung sowie die
Gebäudeversicherung mit ausreichender Deckung vorzulegen. Weiterhin ist die finanzielle
Sicherstellung des Bauvorhabens durch eine Bankbürgschaft bzw. eine Bestätigung der
finanzierenden Bank nachzuweisen.
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Im Fest-Kaufpreis sind folgende Leistungen des AN enthalten:
Die für die Durchführung der Baumaßnahme notwendigen Planungsunterlagen, Bauanträge
für Wohngebäude gemäß der LBauO einschließlich aller erforderlichen Formulare,
Berechnungen, Statik, Energiepass nach ENEV 2009, aktuelle Flurkarte und ein amtlicher
Lageplan.
Auflagen aus der Baugenehmigung, die in der Baubeschreibung nicht berücksichtigt sind,
werden erforderlichenfalls gesondert berechnet.
Die katasteramtliche Einmessung des Gebäudes kann auf Wunsch und auf Rechnung der
AG beantragt werden.
Alle Kosten für den Verbrauch von Baustrom und Bauwasser, die während der Bauphase
entstehen werden vom AN getragen. Außerdem sind enthalten die Kosten für die Entsorgung
von Bauschutt und Abfall sowie die Vorhaltung einer Baustellentoilette.
Die Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser lässt der AG vor Baubeginn herstellen und
überlässt die Anschlüsse dem AN für die gesamte Bauzeit.
Das Setzen des Schmutzwasserkontrollschachtes sowie der Anschluss der
Schmutzwasserleitung an die öffentliche Entsorgung übernimmt der Bauherr.
Die Regenwasserentsorgung mittels Anschluss an den öffentlichen Regenwasserkanal
übernimmt der Bauherr.
Das Bauvorhaben wird während der gesamten Bauzeit durch einen fachkundigen Bauleiter
überwacht. Dieser steht den Bauherren in allen Belangen zur Seite. Während der
Bauausführung und der Garantiezeit ist der Bauleiter Ihr Ansprechpartner.
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DEKRA Baukontrollen:
Ihr neues Haus wird von einem DEKRA Sachverständigen in 4 Abschnitten kontrolliert.
1. nach Herstellung Rohbau und Dachtragwerk
2. nach Fertigstellung Rohinstallation
3. nach Fertigstellung Innenputz und Estrich
4. nach Fertigstellung des Hauses
Abschließend erhalten Sie ein Zertifikat von der DEKRA, welches Ihnen die Qualität Ihres
Hauses bestätigt.
Blower- Door Test:
Wir führen bei allen Häusern eine Prüfung der Winddichtigkeit, den Blower- Door Test durch.
Diese Prüfung bescheinigt die Winddichtigkeit Ihres Hauses und wird mit einem
Messprotokoll dokumentiert.
2. Erdarbeiten
Im Bereich der Baugrube, ebenes Geländeprofil vorausgesetzt, wird der Oberboden bis zu
einer Tiefe von 30 cm abgetragen und separat für die Wiederverwendung auf dem
Grundstück gelagert. Der abgeschobene Oberboden verbleibt den Bauherren und wird nach
Beendigung der Bauarbeiten grob auf dem Grundstück der Bauherren wieder einplaniert.
Dabei kann in Absprache mit den Bauherren auch die später geplante Außengestaltung
berücksichtigt werden. Zusätzlich erforderliche Erdarbeiten aufgrund der örtlichen
Verhältnisse oder aus Vorgaben des Baugrundgutachtens sowie die Abfuhr überschüssigen
Bodens, sind besonders zu vergüten (21,00 € / m³). Für das o. g. Bauvorhaben ist eine
Zufahrt für Baufahrzeug bis zu 40 t durch den Auftraggeber zu gewährleisten. Sollte dies
nicht der Fall sein, wird für eine Baustraße nach Erfordernissen ein Angebot dem
Auftraggeber unterbreitet. Die Kosten für zusätzliche Erdarbeiten trägt der Auftraggeber.
Es wird von normalen Grundwasser- und Bodenverhältnissen (DIN 18300 Abs. 2 Pkt. 2)
Bodenklasse 1, 3, 4 sowie max. Grundwasserstand 1,30 m unter Gründungsniveau
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ausgegangen. Ein erhöhter Aufwand an Auskofferungsarbeiten, die Erhöhung des
Grundstücksniveaus, eine eventuell erforderliche Grundwasserabsenkung werden den
Bauherren nach Aufwand gesondert in Rechnung gestellt.
Die Tragfähigkeit des anstehenden Bodens muss mind. 150 bis 200 KN/m² betragen. Es wird
eine schachtfähige Sandplatte bis zu 30 cm Stärke erstellt. Eventuelle Mehrstärken sind aus
dem zu erstellendem Baugrundgutachten zu entnehmen und sind gesondert zu vergüten.
3. Bei Fundamentplatte
Das nicht unterkellerte Wohngebäude erhält eine Bodenplatte gem. statischer Berechnung
aus Stahlbeton auf einer untergelegten PE-Folie, d=0,2 mm, als Sauberkeitsschicht. Die
Dämmung des Fußbodens EG auf der Sohle und unterhalb der Sohle gemäß
Wärmeschutznachweis des Fachingenieurs. Die Horizontalsperre erfolgt durch eine
Bitumenschweißbahn. Es wird ein feuerverzinkter Fundamenterder gem. gültiger VDE
Vorschriften bei der Erstellung der Fundamente eingebaut. Die Abflussleitungen unterhalb
der Bodenplatte werden mit erforderlichem Gefälle nach DIN angeordnet.
Als tragende Gründung wird eine Stahlbetonsohlplatte ausgeführt, die durch eine
Frostschürze / Streifenfundament (Tiefe = 80cm) seitlich begrenzt wird. Die Stärke der
Bodenplatte, die Abmessungen der Frostschürze / Streifenfundamente oder
Einzelfundamente werden in der Statik festgelegt und danach ausgeführt. Falls statisch
erforderlich kann die Gründung auf Streifenfundamenten erfolgen.
4. Bei Keller
Die Fundamentplatte wird aus Stahlbeton entsprechend der statischen Berechnung
eingebaut. Als Trennlage zwischen Baugrund und Bodenplatte wird eine PE-Folie (d=0,2
mm) eingelegt. Für den Potenzialausgleich wird umlaufend ein Fundamenterder eingebaut.
Die Kelleraußenwände werden aus KS-Stein herkömmlich gemauert und erhalten eine
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horizontale Sperrung gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Die Kellerinnenwände werden aus
KS-Stein in den erforderlichen Stärken hergestellt. Das gesamte Kellermauerwerk wird mit
vollfugigen Lagerfugen erstellt. Die lichte Rohbauhöhe beträgt 2,27m. Die lichte Rohbauhöhe
vermindert sich um die Höhe des Estrichs auf der Sohlplatte.
In allen Kellerräumen wird ein ca. 4,0 cm starker Verbundestrich aufgebracht. Die
Kellerwände erhalten einen Rappputz. Alle Kellerräume erhalten Innentüren aus furnierten
Röhrenspanplatten mit dazugehöriger Zarge aus Holzwerkstoffen, eingelegten Dichtungen
und Drückergarnituren. Der Keller erhält eine offene Geschoßtreppe mit Trittstufen, Geländer
und Geländerstäben aus Buche, endbehandelt, klar lackiert.
Jeder Raum erhält neben der Tür einen Schalter für die Brennstelle an der Decke sowie eine
Steckdose. Heizraum und Waschraum erhalten je eine Steckdose zusätzlich. Vom Keller zum
Erdgeschoss wird eine Wechselschaltung für die Brennstelle angebracht.
Die Installation aller Leitungen (Heizung, Sanitär, Elektro) erfolgt sichtbar, auf Putz.
5. Mauerwerk
Außenmauerwerk Erdgeschoss, Obergeschosse und Dachgeschoss:
Es stehen 3 Varianten für die Außenwände zur Verfügung. Der Grundpreis für die Kalkulation
ist für die Variante 1 berechnet. Die Varianten 2 und 3 oder auch weitere Wandaufbauten,
z. B. mit Wärmedämmverbundsystem stehen Ihnen gegen Aufpreis zur Verfügung. Die
entstehenden Mehrpreise abweichend zur Variante 1 sind gesondert zu vereinbaren und zu
vergüten.
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1. Wandaufbau Gesamtstärke 32,5cm – bestehend aus 1cm Innenputz, Mauerwerk
aus 30,0cm Porenbeton PPW 2 035, geklebt, Kalkzementleichtputz mit zweiter Lage
Strukturputz als mineralisches Putzsystem, Körnung 2 mm, gesamt ca. 1,5cm,
Fassadenfarbe hell getönt, pastellfarben durchgefärbt, im Sockelbereich Buntsteinputz
(Höhe ca. 30 cm) auf die Dachfarbe abgestimmt ( U-Wert Außenwand = 0,28 W/m²K).
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2. Wandaufbau Gesamtstärke 39,0cm – bestehend aus 1cm Innenputz, Mauerwerk
aus 36,5cm Porenbeton PPW 2, geklebt, Kalkzementleichtputz mit zweiter Lage
Strukturputz als mineralisches Putzsystem, Körnung 2 mm, gesamt ca. 1,5cm,
Fassadenfarbe hell getönt, pastellfarben durchgefärbt, im Sockelbereich Buntsteinputz
(Höhe ca. 30 cm) auf die Dachfarbe abgestimmt ( U-Wert Außenwand = 0,24 W/m²K).
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3. Wandaufbau Gesamtstärke 41,0cm – bestehend aus 1cm Innenputz, Mauerwerk
aus 17,5cm Porenbeton PPW 2 040, geklebt, 8,0cm MiWo KD1 mit WLG 035, 4,0cm
Luftschicht, 11,5cm Verblendmauerwerk, im Sockelbereich Verblendmauerwerk mit
Rückversatz und Tropfkante, Höhe ca. 30 cm ( U-Wert Außenwand = 0,23 W/m²K).
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Die horizontalen Isolierungen und Abdichtungen bestehen aus Bitumenpappe bzw.
PE-Folie (d = 1,2 mm).
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Die Rohbauhöhe im Erdgeschoss beträgt 2,77m, Fertighöhe 2,58m und im
Dachgeschoss 2,65m, Fertighöhe 2,51m.
Innenmauerwerk:
Alle tragenden und aussteifenden Trennwände im Erd- und Dachgeschoss werden aus
Porenbeton geklebt. Wandstärken 11,5cm bzw. 17,5cm lt. Zeichnung und Statik
Alle Dichtungen gegen aufsteigende Feuchtigkeit werden entsprechend der gültigen DIN
18195 und den anerkannten Regeln der Technik des Handwerks ausgeführt.
Alle gemauerten Wände in ausgebauten Räumen (EG und DG) erhalten einen
Kalkzementputz, glatt abgerieben. Alle vorstehenden freien Mauerecken werden in
Eckschutzschienen geschützt.
Die Decken zum Dachboden und die Dachschrägen werden aus Gipskartonplatten auf
Sparschalung hergestellt.
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6. Decken
Die EG-Geschossdecke wird als Stahlbetonfertigteildecke (Filigrandecke) inkl.
Stahlbewehrung ausgeführt, die Decke zum Dachboden wird, wie auch die Decken bei
eingeschossiger Bauweise (Bungalow), als Holzbalkendecke in gedämmter Balkenlage mit
Dampfsperre hergestellt. Dachsschrägen in ausgebauten Obergeschossen werden gedämmt
und wie Decken zum Dachboden mit Gipskartonplatten auf Sparschalung verkleidet.
Die Dämmung erfolgt jeweils mit Mineralfaserwolle WLG 035, Ausführung in 20 cm Dicke (UWert = 0,20 W/m²K) nach Wärmeschutzerfordernis.
7. Zimmererarbeiten
Die Dachkonstruktion wird entsprechend der festgelegten Dachform als Satteldach gemäß
statischer Berechnung errichtet. Dachstuhl bzw. Balkenlage in Nadelholz, Güteklasse S 10,
vorbehandelt mit einem amtlich anerkannten Holzschutzmittel nach Vorschrift, gegen
tierische und pflanzliche Holzschädlinge, Windrispenbänder feuerverzinkt, Dachüberstand
und Gesimse aus Profilholz 1. Wahl in Fichte/Tanne, Voranstrich weiß.
Auf den Sparren werden Unterspannbahnen, dampfdiffusionsoffen verlegt. Die Überlappung
der Stoßfugen wird verklebt. Konterlatten und Dachlatten nach Erfordernissen der
Dacheindeckung in imprägnierter Ausführung. An den Traufseiten wird ein Lüftungsband aus
Kunststoff in den Dachübergang eingebaut.
8. Dacheindeckung
Die Dacheindeckung erfolgt mit Tondachsteinen, engobiert (BRAAS o. ä.) mit
Materialgarantie in den handelsüblichen Farben. Enthalten sind alle notwendigen
Formsteine, First, Ortgangsteine und Firsthauben, Gratpfannen, Lüftungsziegel sowie
Durchgangspfannen mit Dunsthauben. Die PVC Dunstrohre und die Abgasrohre werden der
Basis - Dachfarbe angepasst. Die Ausführung erfolgt generell nach der einschlägigen DIN,
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den Verarbeitungsvorschriften des Dachdeckerhandwerks und den Herstellerhinweisen.
Weiterhin werden ein Dachausstiegsfenster und ein Standbrett eingebaut.
9. Klempnerarbeiten
Vorgehängte halbrunde Dachrinnen aus Titanzinkblech mit den erforderlichen Rinneneisen,
Rinneneinlauf und Rinnenendböden. Die Fallrohre aus Titanzinkblech je Gebäudeseite
werden bis zu den Anschlüssen an die Regenwasserleitung verlegt und angeschlossen. Die
Schmutzwasserleitungen (PVC- Abflussleitungen) werden auf dem kürzesten Weg mit allen
erforderlichen Formstücken von den Objekten bis zur Außenkante der Außenwand geführt.
Die Entlüftung erfolgt über das Dach.
Schornsteine und Gauben erhalten als Abdichtung umlaufende Bleischürzen.
10. Estricharbeiten
In allen Räumen wird ein schwimmender Zementestrich (ZE 20) mit unterliegender Trittschall
/ bzw. Wärmedämmung (im Erdgeschoss 10,0 cm WLG 035 (U-Wert = 0,30 W/m²K), im
Dachgeschoss 4,0 cm WLG 040 als Trittschalldämmung und Trennlage PE- Folie sowie
Randdämmstreifen eingebaut.
11. Fliesenarbeiten
In der Diele, Bad, Gäste-WC, HWR und Küche werden Bodenfliesen in Dünnbetonmörtel auf
dem Estrich verlegt. Das Bad sowie das Gäste-WC erhalten türhohe Wandfliesen. In
Räumen ohne Wandfliesen (Diele, Küche, HWR) kommen Sockelfliesen (gleiches Material
wie Bodenfliesen) zur Ausführung. Materialpreis für die Bereiche im Bad, WC, Küche und
Diele für Wand- und Bodenfliesen 20,00 € / m². Dekor, Farbe und Formate 15 x 20 cm bis 30
x 30 cm nach Auswahl durch die Bauherren. Materialpreis für Bodenfliesen im
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Hauswirtschaftsraum 20,00 € / m². Wandfliesen in der Küche als Fliesenspiegel im Bereich
der Arbeitsfläche bis 0,60 x 6,0 m (bzw. 3,60 m²). Die Anschlussfugen zwischen Sockel-/
Wand und Fußbodenfliesen werden dauerelastisch mit Silikon versiegelt.
12. Heizungsanlage und Sanitärinstallation
Die Heizung- und Warmwasseraufbereitungsanlage wird in die EG im HWR installiert. Die
Größe der Heizungsanlage richtet sich nach der Anzahl der Räume und der
Wärmebedarfsberechnung. Zum Einbau kommt als Wärme- und Warmwassererzeuger eine
Brennwert-Therme, Vaillant ecoTEC plus VC 126 mit solarer Wassererwärmung, Vaillant
auroTherm. Die Größe und Anzahl der Solarmodule richtet sich nach der Größe des
Gebäudes und beträgt min. 4 % der Nutzfläche nach EEWärmeG.
Die Heizungsanlage ist mit einem Außenwandtemperaturfühler ausgestattet. Standort des
digitalen Receivers für individuelle Schaltzeiten und Absenkung kann auf Wunsch der
Bauherren im HWR, Flur oder Wohnzimmer installiert werden. Die Heizungs- und
Wasserrohre werden unter Estrich verlegt. Der Warmwasserbehälter, Vaillant uniSTOR VIH R
200 hat ein Volumen von 200 Liter. Die Abgasführung erfolgt über ein Edelstahlrohr mit
direktem Dach- und Wandaustritt.
Die Installation der Wasserleitungen beginnt ab Wasserzähler. Dieser wird vom zuständigen
Versorgungsträger geliefert und montiert. Die Leitungen werden aus Mehrschichtverbundrohr
aus Kunststoff mit Alumantel, gedämmt und zu den entsprechenden Zapfstellen geführt. Die
Beheizung des Gebäudes erfolgt über Fußbodenheizung. Der Heizkörper im Bad wird als
Sprossenheizkörper (geschwungen oder glatt, Maße 600 x 1200 mm oder 450 x 1800 mm,
Marke Cosmo ART, Typ Luna, Astro oder Komfort) ausgeführt. Es wird außen am Gebäude
EG (Lage nach Wunsch des Bauherren) eine frostsichere Wasserzapfstelle als verchromtes
Außenzapfventil mit Schlauchverschraubung Marke Mora eingebaut. Zum
Ausstattungsstandard gehören ebenso ein Waschmaschinenanschluss, ein
Spülmaschinenanschluss (Kaltwasser) und ein Zapfstelle für die Heizungsbefüllung und Entleerung. Die Installation der Sanitärobjekte des Bades und des Gäste-WC erfolgt in der
Farbe weiß, von Villeroy & Boch, Armaturen verchromt Marke Clivia Top.
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13. Sanitärausstattung:
Ausstattung im Bad:
- ein Porzellan-Waschtisch, 65 cm mit Porzellan-Halbsäule;
verchromte Waschtisch- Einhebelmischbatterie mit Ablaufgarnitur und Sparfunktion,
- eine WC Anlage bestehend aus: Vorwandhängendes Porzellan- WC, Abgang UniTiefspüler, Drucktastengarnitur mit Spül- und Stoppfunktion, WC-Sitz mit
Edelstahlscharnieren
- eine Badewannenanlage parallel zur Wand gestellt, Marke Derby Top, Stahlblech emailliert,
mit Dämmblock (Hartschaumwannenträger), Badewannenarmatur als BadeEinhebelmischbatterie, Excentergarnitur und Wannenset (Handbrause, Halter und
Spiralbrauseschlauch 150 cm)
- eine Duschanlage 90 x 90 cm, Duschwanne Marke Derby Top, Stahlblech emailliert, mit
Dämmblock (Hartschaumwannenträge) inkl. Duschabtrennung über zwei Seiten mit Gleittür,
wahlweise aus Plexiglas silbernes Profil oder Echtglas mit weißem Profil, Typ Kermi Nova
oder Saniku, Objekta Einhebelbrausebatterie, Duschstange 90 cm, Spiralbrauseschlauch 150
cm und Duschkopf.
Im Gäste-WC werden installiert:
- ein Porzellan- Handwaschbecken 45 cm mit Porzellan-Halbsäule, verchromte WaschtischEinhebelmischbatterie mit Ablaufgarnitur
- ein Vorwandhängendes Porzellan -WC, Abgang Uni- Tiefspüler, Drucktastengarnitur mit
Spül- und Stoppfunktion, WC-Sitz;
- eine Duschanlage 90 x 90 cm, Duschwanne Marke Derby Top, Stahlblech emailliert, mit
Dämmblock (Hartschaumwannenträge) inkl. Duschabtrennung über zwei Seiten mit Gleittür,
wahlweise aus Plexiglas silbernes Profil oder Echtglas mit weißem Profil, Typ Kermi Nova
oder Saniku, Objekta Einhebelbrausebatterie, Duschstange 90 cm, Spiralbrauseschlauch 150
cm und Duschkopf.
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13. Treppen
Geschoßtreppe als Systemtreppe mit Trittstufen, Geländer und Geländerstäben aus Buche,
endbehandelt, klar lackiert. Zum Dachboden wird eine wärmegedämmte BodenEinschubtreppe ca. 0,70 x 1,20 m, 3-teilig eingebaut.
14. Elektrische Installation
Die Elektroinstallation wird nach den gültigen VDE-Bestimmungen und technischen
Anschlussbedingungen des zuständigen Energieversorgungsunternehmens ausgeführt. In
Anlehnung an die HEA Ausstattungswerte wird die 2 Sterne Ausstattung nach RAL-RG 678
angeboten. Hauptsicherungsschrank, 1 Zählerschrank mit den erforderlichen
Sicherungsautomaten, Fundamenterder und ein Klingertrafo. Abdeckungen der Schalter und
Steckdosen Schalterprogramm Fabrikat Busch Jäger (Serie Alpha Alpinweiß)
Die Anordnung der Steckdosen und Brennstellen kann der Bauherr vor Ausführung direkt mit
dem ausführenden Gewerk festlegen.
Ausstattung:
1 Potentialausgleich im HWR
1 Heizungsanschluss mit 230 V – Anschluss
1 Außentemperaturfühler für Heizungsanlage
1 Gonganlage mit Trafo und Taster
1 Wechselschaltung und Kreuzschaltung im Flur
2 Brennstellen je Zimmer mit Ausschaltung
65 Steckdosen als Einzelsteckdosen bzw. als Steckdosenkombination
(als Summe von Einzelsteckdosen anzurechnen)
5 TV Steckdosen (Antennenleitungen)
5 TAE Telefonsteckdose mit Zuleitung
1 Anschluss für Elektroherd
1 Anschluss (Steckdose) für Geschirrspüler
1 Deckenleuchten im Carport und im Geräteraum + 1 Steckdose
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Ferner sind enthalten: 2 Brennstellen mit Ausschaltung für Außenlampen und 1 Steckdose für
die Terrasse, beides mit Ausschaltung innen sowie 1 Anschluss für Waschmaschine.
Vom Hausanschlussraum wird ein Erdkabel nach außen verlegt, das den Anschluss und die
Zuschaltung weitere Einrichtungen wie z. B. Carport oder Gartengerätehaus ermöglicht.
15. Fensterbänke
Die Außenfensterbänke werden aus Granit Rosabeta, d = 2,0 cm hergestellt. Die Schwellen
bei Haus- und Terrassentür werden in Granit Rosabeta ausgeführt. Die Innenfensterbänke in
Bad, Gäste-WC werden eingefliest. Alle anderen Innenfensterbänke werden aus Agglo Marmor Brescia Aurora, d = 2,0cm, ca. 4,0cm nach innen überstehend verlegt.
16. Wärmedämmung im Dachboden
Nichtausgebaute Dachräume erhalten keinen Trockenausbau oder Wärmedämmung des
Daches, die Dämmung erfolgt in der letzten Geschossdecke mit 20,0cm MiWo WLG 035.
17. Tischlerarbeiten
Alle stehenden Fenster werden mit Qualitätskunststoffprofilen im 5-Kammer-System mit
Stahlkerneinlage in der Farbe weiß, Fabrikat VEKA, mit Einbruchhemmender
Pilzkopfverriegelung ausgeführt. Anzahl und Maße gemäß Entwurfszeichnung. Die Flügel
erhalten Doppelfalz, umlaufende Gummidichtung und verdecken liegende
Drehkippbeschläge mit gleichfarbigem Einhandgriff. Die Verglasung erfolgt mit
Zweischeibenisolierverglasung, U-Wert Verglasung = 1,10 W/m²k.
Haupteingangstürelement Kunststoff weiß, wahlweise in matter oder glänzender Oberfläche
mit kratzfester PMM – Beschichtung, UV - stabilisiert mit 10 Jahres Garantie auf
Lichtechtheit, einflügelig mit umlaufender Gummidichtung, 3 Bändern in schwerer
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Ausführung, Profilzylinder mit 5 Schlüsseln und Haustürknopfgarnitur. Nebeneingangstür
Kunststoff weiß mit Glasausschnitt. Die Anschlüsse Sohlbänke/Fensterprofile werden
elastisch versiegelt.
Die Innentüren sind echtholzfurniert, endbehandelt und werden mit Holzzargen mit einer
umlaufenden Gummidichtung eingebaut. Türdrücker in Edelstahl bis 20,00 € / Stück.
Innentüren je ein Bartschloss. Wohnzimmertür zweiflügelig mit Glasausschnitt.
18. Malerarbeiten und Fußbodenlegerarbeiten
Alle Wände und Decken werden tapezierfertig gespachtelt und mit Raufaser tapeziert. Der
Anstrich erfolgt in weiß, 2 x deckend gestrichen. Im Wohnzimmer, Schlafzimmer, in den
Kinderzimmern und der Galerie wird Teppichboden (Materialpreis 20,00 € / m²) incl.
Sockelleiste mit Teppichbodenstreifen verlegt.
19. Außenanlage:
Die Zuwegung zum Haus und der Gehweg auf der Straßenseite werden mit grauem
Betonverbundpflaster ohne Borde mit Betonrückenstütze hergestellt. Die Pflasterung erfolgt
in gerader Verlegung zu einem Preis von 30,00 €/m².
20. Hinweis zur Energiesparverordnung (ENEV 2009):
Neben vielen anderen technischen Faktoren, die Auswirkungen auf die Gesamtenergiebilanz
eines Hauses haben, regelt die ENEV vor allem auch die Dichtigkeit eines Gebäudes, also
die Vermeidung von Wärmeenergieverlusten an Anschlussstellen verschiedener
Konstruktionselemente. Bei der nach ENEV 2009 erforderlichen, faktisch hermetischen
Gebäudedichtigkeit wird damit auch ein selbstständiger Luftaustausch in das Gebäude und
aus dem Gebäude verhindert, was automatisch die Austrocknung des Baukörpers verzögert
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und in Folge ein verstärktes Risiko von Feuchtigkeitsbedingter Schimmelbildung, vor allem im
ersten Jahr nach Bezug, ergibt. Eine Gewährleistungshaftung dafür gilt als ausgeschlossen,
da solche eventuelle Folgen der Einhaltung bestehender Vorschriften geschuldet sind und
auch ohne weiteres wirksam vermeiden werden können, indem nach Fertigstellung und
Bezug konsequent auf eine ausreichende Lüftung des Hauses und Hinterlüftung von Mobiliar
geachtet wird.
21. Ergänzende Vereinbarungen zu o. g. Baubeschreibung:
Ausbildung der Fassade als:
Putzfassade
Verblendmauerwerk
Dacheindeckung:
Betondachstein
Tondachsteine
Dachfarbe:
Granit / Schwarz
Rot / Rotbraun
Parchim, ……………………………….
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Auftraggeber (AG)
Auftraggeber (AN)
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