Amerika - SWISSRAIL Industry Association

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Amerika - SWISSRAIL Industry Association
Amerika
Sondernummer / Okt. 2015
Postfach 7948, CH-3001 Bern
Tel. +41 31 398 50 50, Fax +41 31 398 50 55
E-Mail: [email protected]
www.swissrail.com
Grossartiger Ausblick vom Willis Tower in Chicago
Fact Finding Mission in die USA
Liebe SWISSRAIL-Mitglieder, liebe Freunde,
am Sonntag, dem 27.9.2015 hatten wir
erst eine vage Vorstellung davon, was uns
die nächsten sieben Tagen an der Ostküste
der USA erwarten sollte. Ein Blick auf das
Programm offenbarte uns schon im Voraus, dass diese Fact Finding Mission kein
«Schuelreisli» werden würde. New York
empfing uns um die Mittagszeit mit
freundlichem Wetter und wir freuten uns,
den ersten kühlen Tagen in der Schweiz
entkommen zu sein. Das erste innerstädtische Verkehrschaos erinnerte uns daran,
dass nicht nur die SWISSRAIL auf USA-Visite war, sondern auch die UNO in New
York tagte und der Papst Franziskus seine
Aufwartung in der Metropole machte. Entsprechend den Umständen war dann unser
Hotel beim Central Park relativ bescheiden,
dafür umso teurer. Nach einem kleinen
Stadtspaziergang sollte anschliessend das
Abendessen im Gallaghers Steakhouse für
die ganze Reise mehr oder weniger unübertroffen bleiben.
Bereits am nächsten Morgen wurden wir
mit der harten Realität dieses Reiseprogrammes konfrontiert, indem wir bereits
um 06.20 Uhr abfahren mussten („um
06.20 Uhr rollen wir“ – Zitat COMMIT).
Gottseidank empfing uns das Schweizer
Generalkonsulat mit Kaffee und Frühstück und gab uns einen tollen Überblick
zum Absatzmarkt USA, natürlich unter
besonderer Berücksichtigung der Eisenbahnindustrie. Es war uns eine grosse Ehre,
dass uns der Generalkonsul André Schaller
trotz seinen Verpflichtungen in Bezug auf
die UNO-Generalversammlung persönlich
im Generalkonsulat empfangen hat. Bestens versorgt mit wichtigen Informationen
zum Markt USA, hat sich unsere 25-köp-
fige Reisegruppe auf eine abenteuerliche
Metrofahrt zu der Metropolitan Transport
Authority New York State (MTA) aufgemacht. Nachdem wir aufwändige Sicherheitskontrollen hinter uns gebracht hatten,
konnten wir letztlich äusserst interessante
Gespräche mit der Einkaufsabteilung der
MTA führen.
Eine etwa 3-stündige Busfahrt in einem
eher unterklassigen Gefährt hat uns nach
Philadelphia geführt. Das Mittagessen im
Red Lobster war zwar qualitativ vorzüglich, aber die 60 Minuten waren doch etwas knapp bemessen, um einen riesigen
Sea-Food-Platter mit Hummer zu verspeisen. Das darauffolgende Gespräch mit der
Einkaufsabteilung von AMTRAK sowie die
anschliessende Zugsfahrt mit dem „Vorzeigezug Acela“ von Philly nach Washington
wird wohl unvergessen bleiben. AMTRAC
hat uns eine erste Lektion zum „Buy Ame-
Sondernummer / Oktober 2015
Seite 2
... Fortsetzung
rica Act“ erteilt und das Rollmaterial auf
dem „Northeast corridor“ war für unser
Empfinden doch etwas bescheiden. Zwar
war der Acela streckenweise mit über
200km/h unterwegs, aber es hat sehr gerüttelt und geschüttelt und die Innenausstattung in der sogenannten Business-Class
hat eher an den Talgo von Kasachstan erinnert als an den Sapsan von Moskau nach
St. Petersburg.
Den Abend liessen wir dann entspannt im
Delegationshotel in Washington ausklingen und einige von uns – auch ich übrigens
– haben uns rechtzeitig schlafen gelegt, um
das weitere Programm ohne allzu grosses
Schlafdefizit absolvieren zu können.
Am nächsten Morgen ging es mit einem
frühen Morgenessen los, um rechtzeitig
beim Ortstermin im Departement of Transportation in Washington zu erscheinen.
Hier versuchten wir die eher komplexen
Strukturen des Eisenbahnwesens der USA
zu erfassen. Schliesslich haben die meisten
von uns dann den Unterschied zwischen
Federal Railroad Administration und Federal Transit Administration verstanden.
Dies zu erklären, würde an dieser Stelle jedoch zu weit führen. Was sich nachhaltig
bei uns eingeprägt hat: Es führt kaum ein
Weg am „Buy America Act“ vorbei. Sollte
der geneigte Leser an dieser Stelle diesen
Ausdruck bereits nicht mehr lesen wollen,
glauben Sie uns – uns erging es genauso…………………….
Der Höhepunkt des Tages – wenn nicht gar
der ganzen Reise – war der Besuch im USKongress. Zwei wahrhaftige Congressmen
Mike Capuno aus Massachusetts und Jeff
Denhan aus Kalifornien (ein Demokrat, der
andere Republikaner) haben uns empfangen und uns ihre Sicht der Dinge in Bezug
auf den öffentlichen Verkehr gegeben. Die
$-Beträge, welche für den ÖV in Amerika
gesprochen werden und die Eintrittsbarrieren für nicht-amerikanische Firmen, haben
nicht gerade Mut gemacht, aber die Show
der Vollblutpolitiker war einmalig und
bleibt unvergessen.
Etwas speziell war dann der nachmittägliche Besuch im Lager der Washington
Metropolitan Area Transport Authority
(WMTA). Nachdem unsere Busfahrerin
(„I’m a big black bus“) die Lagerhallen der
WMTA zweimal grossräumig umfahren
hat, kamen wir schliesslich doch noch zu
unserem Ziel. Ein äusserst motivierter Manager der Metro Supply Facility hat uns
durch sein „hochmodernes“ Lager geführt.
Um ihn nicht zu enttäuschen, hat niemand
von der Delegation erwähnt, dass wir in
Europa den Paternoster von Kardex schon
seit Jahrzehnten im Einsatz haben.
Ein spektakuläres Gewitter und ein eher
unspektakuläres Abendessen haben diesen
ereignisreichen Tag sanft ausklingen lassen.
Der erwartete Höhepunkt dieser Reise,
nämlich das Bahnforum in der Botschaft
der Schweiz in den Vereinigten Staaten,
hat sich leider eher als Tiefpunkt präsentiert. Von den 26 registrierten amerikanischen Gästen kamen gerade mal deren
6! So wurde aus dem geplanten Informationsaustausch zwischen amerikanischen
Marktteilnehmern und der SWISSRAIL-Delegation eher ein Dialog unter den Reiseteilnehmern. Das spannende Referat von
Norwin Voegeli (President & CEO, United
Rail, Inc.) zum US-Bahnmarkt hat letztlich
noch gerettet, was zu retten war. Natürlich
sei an dieser Stelle auch die tolle Unterstützung der Botschaft verdankt! Die Anwesenheit von Botschafter Martin Dahinden
und der grosszügige Lunch haben uns dafür entschädigt, dass auf die Amerikaner in
diesem Fall kein Verlass war.
Nachdem in einem grossen Land auch die
Distanzen riesig sind, haben wir den Rest
des Tages mit dem Flug-Transfer nach Pittsburgh verbracht, wo es gerade noch zu
einem Abendessen und einem Drink an der
Bar gereicht hat.
Fit und munter sassen wir am nächsten Tag
um 06.00 Uhr schon wieder beim Frühstück, um pünktlich bei Bombardier in
Pittsburgh zu erscheinen. Der morgendliche Empfang bei Bombardier war äusserst
herzlich und die Informationen sehr nützlich. Ebenso eindrucksvoll war die Führung
durch die Produktion – klein aber fein. Unvergessen bleibt sicherlich auch das Mittagessen, welches uns offeriert wurde: Jeder
bekam eine Karton-Box mit typisch amerikanischem Sandwich-Food – ein echtes Erlebnis. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Bombardier in Pittsburgh, auch
für das schöne Geschenk, welches wir nach
Hause nehmen durften.
Anschliessend sassen wir mal wieder im
Bus, um die 3 Stunden nach Erie hinter uns
zu bringen. In Erie hat uns General Electric eindrücklich aufgezeigt wie hoch die
Eintrittshürden sind, um bei GE auf die Liste der „preferred supplier“ zu kommen.
Noch eindrücklicher war dann die Besichtigung der Montagehallen für Lokomotiven
– hier kamen auch die hartgesottensten
Bahnprofis nicht mehr aus dem Staunen
heraus! Soviel Stahl und Dieselkraft, das
war einfach grossartig. Unser Dank gilt den
beteiligten GE-Mitarbeitern, welche unserer Einladung zum Abendessen im Hotel
gefolgt sind. Es wurde ein sehr gemütliches
Dinner in gelöster Atmosphäre.
Leider hiess es am nächsten Morgen schon
wieder sehr früh aufstehen, damit der
Transfer zum Flughafen problemlos bewältigt werden konnte. Um 14.30 Uhr
trafen wir dann pünktlich bei der Chicago
Transit Authority (CTA) ein. Hier wurden
wir von einer äusserst kompetenten und
interessierten Delegation empfangen. Es
wurde uns glaubhaft vermittelt, dass man
an unserem Know-How und unseren Produkten interessiert ist und auch bereit ist,
die eine oder andere Barriere zu beseitigen.
Der anschliessende Empfang beim SwissAmerican Business Council im beeindruckenden Metropolitan Club mit bester Aussicht über Chicago, hat den Freitag perfekt
abgerundet. Diesmal kamen alle angemeldeten Gäste (sogar einige mehr) und es
gab viele interessante, bilaterale Gespräche
bei bestem Fingerfood und Drinks.
Etwas müde nach dieser anstrengenden
Woche fuhren wir in unser Hotel etwas
ausserhalb von Chicago und freuten uns
auf unsere wohlverdiente Nachtruhe.
Am Samstag wartete der letzte Businesstermin auf uns, der uns zu Nova Coil Inc.
(eine Firma der Zoppas Industries) führte.
Hier durften wir sehen, wie Heizelemente
nicht nur für Bodenheizungen von Zügen,
sondern auch für Geräte des täglichen Gebrauchs hergestellt werden. Dies sind unter
anderem: Tumbler, Kaffeemaschinen, Geschirrspüler, Waschmaschinen u.v.a.m.
Beim Lunch auf unserem Weg zurück zum
Flughafen haben wir zum letzten Mal echtes US-Feeling erlebt, als wir in einem Pub
die riesige Bierauswahl und die riesigen
Essensportionen bestaunen und natürlich
auch kosten durften. Wir waren planmässig am Flughafen, und somit haben alle
Delegationsteilnehmer rechtzeitig ihre Flüge erreicht.
Es war eine anstrengende Woche, wir haben viel gelernt
und viel erlebt.
Die Reisegruppe
war grossartig,
die
Stimmung
toll und auch
wenn die Möglichkeiten für uns
in den USA nicht
unbegrenzt sind,
so gibt es doch
einige Chancen,
die es jetzt zu
packen gilt.
Herzlichst, Ihre
Michi Stöckli
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Rückblende & Kommentare
Bei Bombardier in Pittsburgh
Beeindruckend: GE-Transportation
Typisch amerikanischer Sandwich-Lunch
New York City
«Nach mehr als 15000 zurückgelegten Kilometern in einer
Woche sind wir wieder ernüchternd zu Hause angelangt. Die
Erkenntnis der Woche ist für
mich, dass im Hightech - Land
der Amis die komplette Eisenbahn auf der Strecke blieb.
Damit erhoffe ich für uns alle
gute Chancen auf einen erfolgreichen, wenn auch bestimmt
holprigen Start in Nordamerika»
Marcel Frey, Sales Director,
Gimota AG
«Eine echte Fact Finding Mission - in kurzer Zeit konnten
wir in zahlreichen Besuchen Informationen von ganz verschiedenen Quellen sammeln: Politik, Behörden, Verbänden,
Metro- und Zugbetreiber und Bahnindustriefirmen. Aus den
vielen Eindrücken ergab sich ein vielfältiges Gesamtbild dieses grossen Marktes, und aus den gewonnenen Erkenntnissen resultieren hoffentlich bald weitere konkrete Aufträge.»
Und als philosophischer Einschub:
«Die USA - das Land der unbegrenzten Unzulänglichkeiten.»
Alessandro Ganser, Commercial Operations Director
Ganser CRS AG
Wie wird man Lieferant?
Lake of Erie
Das beste Essen in den USA (beim Asiaten)
Sondernummer / Oktober 2015
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Das war das Programm
Sonntag, 27.09.2015
Flug Zürich-New York
Mittagsimbiss
Geführter Stadtrundgang auf Manhatttan (optional)
Montag, 28.09.2015
Business Breakfast und Briefing im Schweizer Generalkonsulat
Eröffnung und Begrüssung:
- André Schaller, Generalkonsul, Botschafter der Schweiz in den
USA
- René Jenni, Präsident SWISSRAIL
Interessante Gesprächspartner bei Chicaco Transport Authority
«Die Reise stand unter dem Namen «fact finding» und diesem Namen wurde sie vollends gerecht. Auch wenn vielleicht nicht immer
gerade die richtige Ansprechperson für jede Firma vor Ort war, konnte man Unterlagen und Visitenkarte abgeben. Für mich war dabei
wichtig, den Überblick darüber zu erhalten, ob wir unser Geschäft in
den USA bis anhin richtig positioniert haben. Und solche Erkenntnisse sollte jeder Teilnehmer, aufgrund der hohen Qualität der Veranstaltungen, gewonnen haben.
Ich begrüsse und unterstütze weitere solcher Reisen und bedanke
mich nochmals bei allen, welche zu dieser anstrengenden, aber erkenntnisreichen Delegationsreise von Swissrail beigetragen haben.»
Erich Vogt, CEO, ErvoCom Schweiz AG, President, ErvoCom Group
«Als Ständerat - in den USA als Senator bezeichnet - und Präsident
der LITRA durfte ich bei den anspruchsvollen Gesprächen mit unseren amerikanischen Gastgebern den politischen Part übernehmen.
Die gute Verbindung zwischen Politik und Wirtschaft empfand ich
als eine wertvolle Bereicherung unserer Delegation.»
Peter Bieri, Ständerat
Präsentationen:
- Handelspartner USA: Allgemeine Rahmenbedingungen und aktuelle Entwicklungen (Caroline Blaser, Swiss Business Hub USA)
- Absatzmarkt USA (mit besonderer Berücksichtigung der Eisenbahnindustrie): Marktentwicklungen und Perspektiven für
Schweizer Unternehmen (Frank Ustar, Swiss Business Hub USA)
Fahrt mit der U-Bahn zur MTA (Metropolitan Transport Authority
New York State)
Ortstermin bei der MTA (Betreiber von Regionalbahnen und Metro in New York)
Busfahrt nach Philadelphia, Mittagessen unterwegs
Ortstermin bei AMTRAK, Gespräche mit Vertretern der Einkaufsabteilung von AMTRAK und der Rolling Stock Engineering
Group
Zugfahrt nach Washington im Acela Express (Hochgeschwindigkeitszug von AMTRAK)
Dienstag, 29.09.2015
Ortstermin im Departement of Transportation
Informationsgespräch mit Vertretern des Ministeriums und der Federal Railroads Administration und Federal Transit Administration
Ortstermin im US-Kongress
Informationsgespräch mit Vertretern des Subcommittee on Railroads, Pipelines and Hazardous Materials und House Committee
on Transportation
Ortstermin bei Washington Metropolitan Area Transport Authority (WMATA, Betreiber der Metrorail Washington)
Mittwoch, 30.09.2015
Bahnforum Schweiz-USA unter Beteiligung von Vertretern der
führenden Industrieverbände des Sektors sowie lokalen Betreibern
und Zulieferern.
Ort: Botschaft der Schweiz in den Vereinigten Staaten
- Eröffnung und Grusswort: Daniel Freihofer, Minister-Counselor,
Das Finale bei Nova Coil Inc. (Zoppas Industries)
Head of Economic and Financial Affairs, Schweizer Botschaft in
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Washington
- Grusswort der Delegationsleitung: René Jenni, Präsident der
SWISSRAIL
- Grusswort Dr. Peter Bieri, Senator, Swiss National Parliament, President of LITRA (Swiss Public Transport Information Service)
- Präsentation: Vorstellung der Schweizer Bahnindustrie: Michaela
Stöckli, Direktorin der SWISSRAIL
- Vorstellungsrunde der Schweizer Delegation
- US-Bahnmarkt: Strukturen und Akteure: OneRail Coalition
- US-Bahnmarkt– Erfahrungsbericht von United Rail: Norwin K.
Voegeli, President & CEO, United Rail, Inc
- Vorstellungsrunde der anwesenden US-Verbände
Der Präsident waltet seines Amtes
Mittagessen und Networking Session
Flug nach Pittsburg
Donnerstag, 01.10.2015
Ortstermin bei Bombardier Pittsburgh
Center of competence for the electrical and mechanical system
design, engineering and integration, and production of the fully
Automated People Mover (APM), monorail and rubbertired rapid
transit technologies.
Programm: A presentation of Bombardier`s business followed by a
plant tour and a discussion on the transit business on the US
Busfahrt nach Erie
Ortstermin bei General Electric Transportation
Besichtigung der Montagehalle und Gespräch mit Vertretern des
Strategic Procurement Managemets und Sourcing Department
Freitag, 02.10.2015
Flug nach Chicago
Ortstermin bei Chicago Transit Authority (CTA)
The CTA operates the nation›s second largest public transportation
system and covers the City of Chicago and 35 surrounding suburbs. On an average weekday, approximately 1.7 million rides are
taken on the CTA.
Im US-Kongress mit zwei wahrhaftigen
Abgeordneten
«Intensive und interessante Gespräche mit
Politikern, Verbänden,
Transportunternehmen
und Herstellern haben
aufgezeigt, dass das
Thema Eisenbahn
einen anderen Stellwert geniesst, als bei
uns in der Schweiz.
Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen bietet
der US-Markt trotz
alledem ein grosses
Potential für Schweizer
Unternehmen, ihre
innovativen Produkte
platzieren zu können.»
Fabian Sommer,
Orianda Solutions AG
Consultant Manager
Asset Management
«Dank den vielen, äusserst interessanten Präsentationen und Meetings mit kompetenten Managern
und Verbandsvertretern, sogar
mit zwei US-Kongressmitgliedern,
gelang es sich einen sehr guten
Marktüberblick, besonders beim
Personenverkehr, zu verschaffen.
Einzig fehlte ein Besuch bei einem
Class 1 Gütertransportunternehmen, um auch diesen wichtigen
Marktsektor in den USA gänzlich
abdecken zu können.»
«In nur fünf Tagen wurden
intensive Gespräche mit den
zwei weltweit grössten öffentlichen Verkehrsbetreibern, dem
grössten Lokomotiv-Hersteller
und Politkern der grössten
Volkswirtschaft geführt. Auch
wenn der amerikanische Fokus
bzgl. Infrastruktur und Logistik
anders liegt als in Europa,
besteht ein enormes Potential
in den USA für den Schweizer
Eisenbahnsektor!»
Dr. José Miguel Ruiz, Business
Development, Schweizer Electronic AG
Henrik Björkenstam, Head of
Sales, HaslerRail AG
SABC-Empfang: Welcoming the SWISSRAIL-Delegation
Samstag, 03.10.2015
Ortstermin Nova Coil Inc.
An affiliate of Zoppas Industries, producer of heating elements and
dryer elements.
Abflug ab Chicago O`Hare
Sonntag, 04.10.2015
Ankunft in Zürich
«Hochmodernes» Lager bei WMATA
Sondernummer / Oktober 2015
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Rückblende & Kommentare
«Komprimiert auf eine
Woche wurde eindrücklich aufgezeigt, dass das
Land der unbegrenzten
Möglichkeiten einiges
an Potential für die
Schweizer Bahnindustrie
aufweist. Ebenso wurden
Herausforderungen und
Markteintrittsbarrieren
aufgedeckt, was die Reise
entsprechend abrundete.»
«Die Swissrail Fact
Finding Mission hat
uns einen guten
Überblick Über den
amerikanischen Railmarkt verschafft. Die
Situation und Mechanismen unterscheiden
sich markant vom
europäischen Markt.
Es gibt aber durchaus
Chancen für Schweizer
Firmen bei Modernisierungen/Ausbau
mitzuwirken.»
Fred Rüegg, CEO,
ELMA Electronic AG
Martin Ritter, Assistent
Group CEO / Project
Manager Stadler USA ,
Stadler Rail
Im Departement of Transportation in Washington
«Erneut durften wir dank den kreativen Ideen unserer
Direktorin, Frau Michaela Stöckli und der Firma Commit als Veranstalter, sehr lehrreiche und nützliche
Erfahrungen bezüglich des Marktes USA sammeln.
Die Reise war, bis auf gewisse Einschränkungen mit
Amerikanischen Bussen, sehr gut, straff und effizient
organisiert.
Ein besonderer Dank geht an Herrn Ständerat Dr.
Peter Bieri. Dank dessen Anwesenheit war die offizielle Schweiz, während der ganzen Reise, würdevoll
vertreten.»
Alfred Schmid, Vice President, Business Development
Manager, Prang+Partner AG, A Division of Zoppas
Industries
«Die Reise war wie immer aufschlussreich. Wir
konnten den amerikanischen Eisenbahnmarkt vor
Ort kennenlernen und bekamen einen Eindruck
über Eintrittshürden (eher hoch), Abgeschlossenheit
und Aufgeschlossenheit gegenüber europäischen
Produkten.»
Peter Stahl, Wagner Schweiz AG
Auf nach Pittsburgh
Empfang in der Schweizer Botschaft
mit Botschafter Martin Dahinden
«Was hier die Swissrail mit ihrer Kompetenz und Membersupport,
der Schweizer Public Transportation Reputation und der Einbindung eines Senators an qualitative höchstwertigen Besuchsterminen in USA (NYCT, FRA, FTA, US-Congress, Swiss Embassy, GE,
CTA) in diesen fünf Tagen organisieren konnte, ist absolut einmalig!! Jeweils die Chef-Engineers für Rollingstock, Infrastructure,
sowie das Purchasing Management by NYCT und auch bei CTA in
einen Raum zu kriegen um uns präsentieren zu können hätte ich
mir nicht im Traum vorstellen können. Dasselbe gilt auch für die
Kompetenzen die wir bei Bombardier, GE und dem DOT treffen
durften. Bedenkt man das Absatz Potential, die Tatsache dass ein
Tag Aussendienst in North-America mit US$1,500 veranschlagt
wird, und dass man allenfalls mit 3-4 Jahren rechnen muss mal
die Chance zu kriegen direkt mit einem Chief Mechanical Engineer by NYCT oder CTA über Strategien und Produkte sprechen
kann, dann wird das Value dieser Swissrail Reise 2015 erst richtig
bewusst. Danke Swissrail, und allen Members «Good Luck» für
die Follow-up Meetings!!»
Kurt A. Boehni, Head of North America Headquaters, IGRALUB
NORTH AMERICA, LLC
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Rückblende & Kommentare
«Die USA bietet Chancen
und Möglichkeiten Geschäfte im Bahnsektor zu
machen, sie ist aber bei leibe
nicht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Es
gilt vielmehr die Schwächen
in der Bahninfrastruktur und
Bahnausrüstung als Chance
zu sehen und mit hochwertigen Produkten dort zu
Punkten.»
Peter Laborenz, General
Manager, Vigier Rail AG /
Sonneville AG
Ein Gruppenbild mit Senator und Präsident
«Seit dem ersten Tag und für die ganze
Reise man erlebt wie immer mit der
Swissrail das Beste. Es gab viel über die
amerikanische Organisationen und die
Vereinigte Staatbahnen zu erfahren. Sie
haben sich um die Bahnen für zu lange
Zeit nicht gekümmert und jetzt sind sie
einfach sehr «behind» - d.h. sie könnten
noch viel von modernen und strukturierten Firmen, die rund um Swissrail arbeiten, welche ich noch tiefer während der
Reise beobachten und erkennen konnte,
lernen. Die Möglichkeiten liegen echt
um die Ecke - also, nimm mal sie.»
Andrea Calleri, Market Specialist – Railway, ZOPPAS Industries
«Die Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat
eindrücklich die «amerikanische
Denke» aufgezeigt und auch die
hohen Eintrittsbarrieren in diesen
Markt, die sich nicht nur auf «Buy
America» beschränken. Gerade
für eine KMU sind diese Barrieren
nicht leicht zu überwinden. Die
Reise hat aber auch aufgezeigt,
dass es für eine KMU durchaus
auch eine Strategie geben kann,
um an den grossen, zukünftigen
Opportunities dieses Marktes teilhaben zu können».
«SwissRail goes USA: Lean, to the point,
fast forward.»
Michele Molinari, President/CEO, Molinari
Rail AG
Dr. Markus Müller, CEO, Wagner
Schweiz AG
Einstimmung auf das Reiseprogramm
«Eine sehr intensive Reise mit viel wertvollen Informationen
und aufschlussreichen Gesprächen (auch solche mit Unterhaltungswert - John Wayne lässt grüssen).
Gewisse Hürden bestehen (Buy America als Beispiel). Hürden sind aber keine Hindernisse, sondern eher ein Ansporn
diese zu überspringen. Einige Delegationsteilnehmer haben
dies bekanntlich bereits geschafft.
Ich sehe durchaus Perspektiven und Geschäftsmöglichkeiten
für die Schweizer Bahnindustrie in den USA und freue mich
auf die Erfolgsmeldungen unserer Mitglieder. Ein aktiver Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern ist mit Bestimmtheit sinnvoll.
Besonderen Dank von meiner Seite an Commit für die tadellose Durchführung. Mit viel Überblick, Ruhe und Charme
wurde die Gruppe von New York über Philadelphia und
Washington mit einem Abstecher nach Pittsburgh und Erie
zum Endziel Chicago geführt.»
Morgens um 6 ist die Welt noch in Ordnung
René Jenni, Global Product Line Manager, ABB Schweiz AG
Sondernummer / Oktober 2015
Seite 8
Rückblende & Kommentare
Die Commit-Crew
Zufriedene Gesichter beim
Vortstandsausschuss
«Kompaktes Marktverständnis in kürzester Zeit. Sehr gute Auswahl an kompetenten Gesprächspartnern und Entscheidungsträgern bei den besuchten Firmen
und Institutionen. In Anbetracht des sehr eng getakteten Zeitplans eine perfekte
Reiseorganisation.»
Dr. Armin Raiber, General Manager, AIREX Composite Structures Airex AG
Zum letzten Mal
amerikanische Esskultur
Missgeschicke...
1. Handys gehen verloren (einmal im Taxi,
einmal im Reisebus): Dank dem Einsatz
von unseren Organisatoren von COMMIT,
haben beide Handys den Weg zu ihren Besitzern wieder gefunden.
2. Auch Vielflieger verpassen einmal einen
Flug, obwohl sie schon eingecheckt sind
und den Security-Check hinter sich gebracht haben – Gottseidank ist der Flugplan von United so dicht wie der Takt-Fahrplan der SBB.
3. Bei den frühen Abfahrtszeiten kann
schon mal ein Pass im Tresor liegen bleiben.
UPS wird’s schon richten……………………
Die letzten Mohikaner
«Die USA hat deutliche Eintrittshürden aufgebaut aber
wenn man sich an die Regeln (der Welt-Wirtschaftspolizei)
hält, dann kann man Business machen und in diesem vielversprechenden Markt mitspielen.»
Edgar Keller, Head of Traction Converter Business, ABB
Schweiz AG
Wir danken
Einer von vielen
schrecklichen Bussen
Schweizer Generalkonsulat New York
- Generalkonsul André Schaller
- Caroline Blaser, Swiss Business Hub USA
- Frank Ustar, Swiss Business Hub USA
«Das Land der
unbegrenzten
Möglichkeiten hat
uns gezeigt, wie
begrenzt die Möglichkeiten doch
sind. Buy America
lässt grüssen!»
Müde...
Marcel Kalbermatter, CEO, Amberg
Technologies AG
Botschaft der Schweiz in den Vereinigten Staaten, Washington
- Botschafter Martin Dahinden
- Daniel Freihofer, Minister-Counselor
- Angela Wall, Trade Assistant
Herzlichen Dank
an unseren
«Senator»
Impressum
Sondernummer, Oktober 2015
Copyright © 2015
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Dr. Peter Bieri, Ständerat
Herausgeber:
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3001 Bern
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- Erich und Patrick Vogel, ErvoCom AG,
Wangen SZ