(Streptococcus equi sp. equi) Druse ist eine Infektionserkrankung

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(Streptococcus equi sp. equi) Druse ist eine Infektionserkrankung
DRUSE
(Streptococcus equi sp. equi)
Druse ist eine Infektionserkrankung die alle Equiden weltweit seit Jahrhunderten betrifft. Sie
ist eine Krankheit mit hohem finanziellen Schaden für alle Wirtschaftszweige rund um´s
Pferd.
Sie wird von dem Bakterium Streptococcus equi (sp. equi) verursacht, ist hoch ansteckend
und kann alle Altersgruppen und Pferderassen befallen.
Druse ist eine in Österreich weder anzeige- noch meldepflichtige Erkrankung bei Equiden.
Daher kann die Verbreitung von Druse nur durch entsprechende Eigenverantwortung aller
damit befasster Personen eingedämmt werden.
1. KLINIK
Inkubationszeit 3 – 14 Tage
Krankheitsdauer mindestens 3 – 4 Wochen
WICHTIG: Die Druse ist dadurch gekennzeichnet, dass die mikrobiologische Erkrankung
deutlich länger dauert als die klinische Erkrankung, d.h. dass auch klinisch wieder gesunde
Pferde noch einige Zeit den infektionsfähigen Erreger ausscheiden können.
Morbidität bis zu 100% je nach betroffener Population
Letalität 2-3 %
Der Schweregrad und der Verlauf der klinischen Symptome können je nach Immunstatus des
infizierten Pferdes und der „Aggressivität“ des Keimes stark variieren:
• Mattigkeit, Fress- und Trinkunlust
• Fieber (> 39°C; ohne Fieber „kalte Druse“)
• Husten (trocken bis feucht)
• Augen- und Nasenausfluss (wässrig bis eitrig)
• Schwellungen der Kopflymphknoten (ein- oder beidseitig)
• betroffene Lymphknoten können abszedieren und nach außen oder in den Luftsack
aufbrechen
• Atemnot und Schluckbeschwerden aufgrund der Schwellungen im Rachenraum
• Persistierender Eiter in den Luftsäcken (Luftsackempyem, Luftsackchondroide)
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Vielfältige (späte) Komplikationen, wenn der Drusekeim in den Körper streut
(„Bastard Druse“, z.B.: Metastatische Abszesse, Herzmuskelentzündung, Kolik,
Petechialfieber ... )
Todesfälle
Bei „atypischem“ Verlauf der Druseerkrankung treten nur unspezifische Symptome wie
geringe Mattigkeit, Nasenausfluss und Husten auf.
Der Keim befällt meist die Kopflymphknoten und diese können dann abszedieren.
Lymphknotenabszesse brechen je nach Lage der Lymphknoten entweder nach außen oder in
die Luftsäcke auf. Entsprechend fließt der Eiter entweder direkt nach außen oder über die
Luftsäcke, den Rachen und die Nasenhöhle mehr oder weniger gut ab.
Bakterien können lange Zeit im Luftsack zurückbleiben und das Pferd so zu einem „stillen
Träger“ werden lassen.
„Stille Träger“ = Pferde, die eine Druseerkrankung hinter sich haben, äußerlich gesund
erscheinen, aber nach 6 Wochen oder mehr noch immer Keime ausscheiden, werden als
„Stille Träger“ bezeichnet. Meist sind dabei die Luftsäcke der Ort der keimbesiedlung.
Komplikationen
Wenn Drusebakterien nicht vollständig abgetötet werden und/oder das Lymphsystem des
gesamten Körpers befallen, kann es zu folgenden Komplikationen kommen:
• Gewichtsverlust
• Anämie
• Leistungsintoleranz
• Luftsackempyem, -chondroide, Luftsackmykose
• Schäden an Kopfnerven
• „Bastard Druse“ – Streuung des Keimes in den Körper
• Petechialfieber
„Bastard Druse“
Die Besiedelung des gesamten Körpers mit Bakterien führt zu eitrigen Entzündungen in den
betroffenen Organen bzw. Regionen und kann massive systemische Krankheitssymptome
hervorrufen (Herz-Muskelentzündung, Leberschäden, Nierenversagen, zentral nervale
Ausfälle, Koliken etc.).
Petechialfieber
Stellt eine durch die Druseinfektion hervorgerufene Immunreaktion dar, welche gegen den
eigenen Körper gerichtet ist und zu einer generalisierten Blutgefäßentzündung führt.
Es entstehen:
• großflächige subkutane Ödeme
• deutlich vermindertes Allgemeinbefinden
• petechiale Blutungen an den Schleimhäuten
Therapeutisch werden Antibiotika, Diuretika und Kortikosteroide über mehrere Wochen
eingesetzt.
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2. VERBREITUNG
Sowohl Pferde mit klinischen Symptomen, als auch „gesunde“ Pferde können die Druseerreger weiter verbreiten.
Ein infiziertes Pferd kann den Keim nicht nur während der klinischen Erkrankung sondern
auch danach noch über einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen) weiterverbreiten. Tut es
dies länger als 6 Wochen, spricht man von „Stillen Trägern“. Bei stillen Trägern können die
Bakterien im Nasenrachenraum bis zu 17 Monaten und im Luftsack auch noch nach 36
Monaten nachweisbar und somit übertragbar sein.
Direkte Übertragung
findet statt zwischen den Pferden durch Aufnahme des Bakteriums über die Nüstern oder das
Maul.
Ansteckend sind Nasensekret und Eiter aus Lymphknotenabszessen.
Achtung: stille Träger
Indirekte Übertragung
findet statt durch Kontakt von Pferden mit entsprechend kontaminierten Oberflächen, Futter
und Wasser.
Kontaminierte Oberflächen können zum Beispiel sein: Hände und Kleidung von Menschen,
Ausrüstungs- und Pflegegegenstände und Stallwerkzeug.
Auch Hunde und (Stall)-Katzen können zu einer indirekten Keimübertragung beitragen.
Das Überleben der Keime in der Außenwelt ist von der Umgebung abhängig.
Durch Trockenheit, Sonnenlicht und herkömmliche Desinfektionsmittel sterben die Bakterien
schnell ab.
Prinzipiell ist der Keim in der Umwelt nicht sehr widerstandsfähig. In seltenen Fällen kann
der Keim jedoch in feuchter geschützter Umgebung bis zu 12 Monate überleben.
Von erkrankten Pferden benutzte Weiden sollten, abhängig von der Wetterlage, mindestens 4
Wochen lang nicht benützt werden.
Risikofaktoren für Ansteckung
• Pferdeansammlungen & -transport
• Schwächung des Immunsystems aufgrund anderer bakterieller oder viraler
Infektionen und Parasitenbefall
• Fohlen
3. MANAGEMENT EINES DRUSEFALLES
Was tun bei Verdacht und eindeutiger Diagnose?
Eine gute Information und Kommunikation sind Schlüsselelemente, um einen vernünftigen
Plan zur Bekämpfung und Eindämmung einer Druseinfektion erstellen und auch durchführen
zu können. Leider führen aber Ignoranz und mangelnde oder halbherzige
Hygienemaßnahmen nicht selten zu einer unnötigen Ausbreitung des Keimes im Stall und
zwischen Pferdebeständen.
Im Folgenden wird eine Reihe von möglichen Maßnahmen im Drusefall bzw. DruseVerdachtsfall aufgezählt, die bei jedem Drusefall eingesetzt werden können. Welche davon
dann tatsächlich umgesetzt werden bzw. umgesetzt werden können, muss im Einzelfall je
nach Möglichkeiten und Kooperationsbereitschaft der betroffenen/handelnden Personen
entschieden werden.
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Quarantäne Maßnahmen – im verdächtigten oder bestätigten Seuchenfall
1. sofortige Isolation kranker und verdächtiger Pferde
•in ein separiertes Gebäude bzw. Stalltrakt, separierter Auslauf oder Weide,
10-25 m Abstand (Hust- und Niesdistanz) zu gesunden Pferden, ev. zusätzlichen
Zaun aufstellen (z.B. bei Offenstallhaltung)
•oder, wenn nicht die Möglichkeit einer derartigen Trennung besteht, könnten kranke
Pferde durch Plastikplanen, Holzwände etc. von den gesunden Pferden getrennt
werden (z.B. bei Boxenhaltung)
die Maßnahmen sind abhängig von der Anzahl der betroffenen Pferde, Art der Haltung
und lokalen Möglichkeiten
2. alle beteiligten Menschen sind über den Seuchenfall zu informieren und aufzuklären
(Stallpersonal, Pferde-, Stallbesitzer, umliegende Stallbesitzer, Tierarzt, Hufschmied,
Therapeuten...)
Eigenverantwortung ist gefordert
Das Aufhängen von Warn- bzw. Hinweisschildern z.B. vor dem Quarantänebereich
und am „schwarzen Brett“, sowie die Anbringung von Absperrbändern wird
empfohlen
3. bei Verdacht oder Bestätigung der Infektionskrankheit sind sofort sämtliche
Tierbewegungen ZU und VOM Stall zu stoppen.
4. kranke/ verdächtige Pferde haben in ihrem Quarantänebereich zu bleiben und dürfen in
keiner Weise mit den gesunden Pferden in Kontakt (direkt, indirekt) kommen
5. kranke/ verdächtige Pferde sollen nicht mit Futter- und Einstreulager, Wasserquelle,
gemeinsame Tränkebecken, Futterautomaten etc. in Kontakt kommen
6. Schaffung von drei Gruppen (lokal separiert und auch organisatorisch): krank – Kontakt –
gesund; in Zusammenarbeit mit dem betreuenden Tierarzt; Labordiagnostik – siehe
oben
7. mehrfach tägliche Kontrollen aller am Hof befindlicher Pferde auf klinische Symptome
und gegebenenfalls neue Verteilung (lokal, organisatorisch) der Pferde auf die
Gruppen: krank – Kontakt – gesund; in Zusammenarbeit mit dem betreuenden Tierarzt
8. so wenig Menschen wie möglich sollen Kontakt zu den erkrankten/verdächtigen Pferden
haben; „Seuchen-Tourismus“ verhindern; Hunde und Katzen wegsperren
9. das Betreuungspersonal der kranken/ verdächtigen Pferden benötigt für den
Quarantänebereich separate Kleidung (Arbeitsmantel, Stallschuhe bzw.
Überziehstiefel, Einmalhandschuhe – nach Gebrauch entsorgen bzw. waschen) und
Stallgerätschaften (Mist- und Heugabel, Mistwagen...)
10. vom Stallpersonal sind immer zuerst die Gesunden, dann die Kranken zu betreuen
11. für kranke/verdächtige Pferde sind separates Putzzeug und ev. Futterkübel,
Wasserkübel ..... zu verwenden; dies bleibt beim erkrankten Pferd und wird erst
wieder nach Desinfektion für andere Pferde verwendet
12. nicht verbrauchtes Futter, Wasser, Mist von infizierten Pferden sollte separat deponiert
werden
13. Desinfektion aller Gebrauchsgegenstände und Stalleinrichtung nach Beendigung der
Quarantäne (zuerst die Box/Stall komplett ausräumen, Reinigung mit Wasser,
abschließend desinfizieren).
14. Ende der Quarantänemaßnahmen ist abhängig von der Infektion
Dafür muss man wissen wie lange die Inkubationszeit ist, wie lange der Erreger nach
Ende der Symptome noch ausgeschieden wird, ob sich „stille Träger“ entwickeln
können und die labortechnischen Maßnahmen um „stille Träger“ zu identifizieren
kennen.
Für die Koordinierung der Maßnahmen empfiehlt es sich eine verantwortliche Person (idealer
Weise ein Tierarzt) zu beauftragen.
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4. DIAGNOSTIK - LABORUNTERSUCHUNGEN
In einem klinischen Verdachtsfall sollte eine Druseinfektion in Betracht gezogen werden, bis
eindeutig das Gegenteil bewiesen ist!
Denn der Erregernachweis im Labor gestaltet sich mitunter schwierig, sowie technisch und
finanziell aufwändig.
Zur Verfügung stehen:
1.endoskopische Luftsack Untersuchung, Spülung und Probenentnahme für eine
Nährbodenkultur und/oder PCR (Polymerase Chain Reaction).
2.3 x Nasen-Rachentupfer im Wochenabstand (2 Wochen) für eine Nährbodenkultur und/
oder PCR. (Da insbesondere bei stillen Trägern der Keim nicht kontinuierlich
ausgeschieden wird, muss die Nasen-Rachen-Tupfer 3x durchgeführt werden, um die
gleiche Nachweissicherheit zu haben, wie bei einer Luftsacklavage).
3.Blut Test – Suche nach Antikörpern; wenn positiv, dann hatte das Pferd vor mindestens
2 Wochen oder länger Kontakt mit dem Erreger. Um jedoch stille Träger identifizieren zu
können, sind weitere Untersuchung (Luftsackspülungen; mehrmalige Nasen-RachenTupfer) notwendig.
Die diagnostische Sensitivität gilt für die PCR als deutlich höher als für die Kultur und in
Proben aus Abszessen bzw. aus Luftsacklavagen ist die Wahrscheinlichkeit den Keim
nachzuweisen deutlich höher als aus Nase-Rachen-Tupferproben.
Zudem ist zu beachten, dass infizierte Pferde nicht ständig und gleichmäßig Drusebakterien
verbreiten.
Eine PCR Untersuchung weist nur das Vorhandensein von Streptococcus equi sp. equi nach
und stellt keine Aussage darüber dar, ob es sich um lebende oder tote Bakterien handelt.
Dafür können mittels einer Nährbodenkultur weitere, an den Krankheitssymptomen beteiligte
Bakterien aufgefunden werden. Bakterien wie z.B. Streptococcus equi sp. zooepidemicus und
Rhodococcus equi können eine „druse-ähnliche“ Symptomatik hervorrufen.
5. THERAPIE
Es ist vor allem zu beachten, dass den erkrankten Pferden eine ausreichende
Erholungszeit/Arbeitspause über mehrere Wochen gewährt wird.
Bei zu früher körperlicher Belastung des Pferdes könnte es, aufgrund des geschwächten
Immunsystems, sonst doch noch zu späten Komplikationen der Druseerkrankung kommen.
Antibiotikaeinsatz bei Druse
Hinsichtlich des Einsatzes von Antibiotika bei Druse gibt es sehr unterschiedliche
Therapieansätze.
Entsprechend ist bei jedem Patienten individuell vom Tierarzt zu entscheiden:
• ob es prinzipiell zum Einsatz von Antibiotika kommt
• wann diese zum Einsatz kommen
• welche zum Einsatz kommen
• wie lange diese zum Einsatz kommen
Es kann daher keine eindeutigen Regeln für den Einsatz von Antibiotika bei der Druse geben!
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In der Fachliteratur wird zum Antibiotikiaeinsatz kontrovers diskutiert:
• Begünstigung der Keimstreuung in den gesamten Körper
• mangelnde Ausbildung einer Immunität
• verzögerter Krankheitsausbruch bei prophylaktischer Antibiotikatherapie
• verzögerte Abszessreifung
Als weitere mögliche therapeutische Maßnahmen gelten Entzündungshemmer und
Schleimlöser, sowie die generelle Unterstützung des Pferdes mit Vitaminen, weichem Futter,
Flüssigkeit, ruhiger Umgebung mit frischer Luft und keine Belastung; auch noch nach dem
Ende der klinischen Symptome.
Bei Pferden mit Luftsackempyem oder – chondroiden kann ein therapeutischer Eingriff
mittels Endoskopie, eine Luftsackspülung oder evtl. auch ein endoskopischer oder
chirurgischer Entfernung der Chondroide notwendig sein.
Wenn ein Pferd eine Druseerkrankung vollständig ausgestanden hat, kann es im Regelfall
eine mehrere Jahre (bis zu 5 Jahren) anhaltende Immunität entwickeln.
Prophylaktische Therapie - Impfung (Fa. MSD Intervet)
Der Impfstoff ist derzeit in Österreich nicht regulär erhältlich.
Grundimmunisierung 2 x im Abstand von 4 Wochen in die Maulschleimhaut der Oberlippe.
Auffrischungsimpfung alle 3 Monate bzw. in Abhängigkeit vom Infektionsrisiko.
Erreichen einer ausreichenden Immunität ca. 3 Wochen nach der 2.
Grundimmunisierungsinjektion.
Es wird sowohl von der Pharmafirma als auch in der Literatur von unterschiedlichen
Erfolgen berichtet.
Die Nebenwirkungen reichen bis hin zu Drusesymptomatik.
Laut Pharmafirma weisen ca. 25% der geimpften Pferde keinen ausreichenden Schutz auf.
Der existierende Impfstoff dient nur für eine Vorsorgeimpfung und ist nicht für bereits
erkrankte Tier oder Tiere in einem akut infizierten Bestand nutzbar.
6. ENDE der QUARANTÄNE
Wenn das zuletzt erkrankte Pferd keine Krankheitssymptome mehr zeigt, sollten mindestens
zwei Wochen (Inkubationszeit) abgewartet werden.
Im Anschluss daran werden zur Abklärung, ob ein Pferd bzw. der Bestand „Druse frei“ ist,
die Laboruntersuchungen wie zur eigentlichen Diagnostik empfohlen.
Diese Abschlussuntersuchungen sind insbesondere wichtig, um stille Träger zu identifizieren.
Sollten im Rahmen der empfohlenen Abschlussuntersuchungen noch Keimträger identifiziert
werden, so sind diese weiterhin zu isolieren, inkl. der Pferde die mit diesen Kontakt hatten,
und zu therapieren (Luftsackspülungen, Antibiose etc.).
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7. VORSORGE
Was kann ich tun, damit es nicht soweit kommt .... ?
Zu Hause:
•Für jedes einzelne Pferd eigenes Putzzeug, Ausrüstung, Futtertrog .....
•Quarantäne für neue Pferde (neuer Einsteller, Training, Gastpferde ...), mindestens zwei
Wochen (Achtung vor „stillen Keimträgern“)
•Stallbuch – wer kommt woher, wann ....
•Trennung der Pferde in Altersgruppen?
•Reduktion der Populationsgrößen in einem Stall (Gesamtmenge reduzieren oder
zumindest Kleingruppen bilden)
Außer Haus:
•Boxentränker bzw. Futtertrog reinigen bzw. eigenen Wassereimer und Futtereimer
verwenden
•Keinen direkten Nasen-Nasen-Kontakt mit fremden Pferden zulassen
•Nach einem Turnier, Training etc. eigene Kleidung, Schuhe und Pferdezubehör
(Decken, Putzzeug etc.) reinigen
•Nach einem Kontakt mit fremden Pferden – Hände waschen, frische Kleidung
Literatur & Internet Links
Literatur beim Verfasser
www.aaep.org
American Association of Equine Practitioners Infectious Disease Guidelines
ACVIM consensus statement on strangles
http://www.aaep.org/strangles.htm
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/
www.hblb.org.uk Horserace Betting Levy Board Codes
www.awnwales.org/userimages/Strangles[1].pdf
http://www.aht.org.uk/
www.aht.org.uk/strangles.org/pdf/steps.pdf
http://www.equine-strangles.co.uk/The_Disease.asp
http://www.beva.org.uk/
http://www.bhs.org.uk/
http://www.omafra.gov.on.ca/english/livestock/horses/facts/03-037.htm
http://www.merckvetmanual.com/mvm/index.jsp?cfile=htm/bc/121309.htm
http://www.ca.uky.edu/gluck/q_jul06.asp
www.vu-wien.ac.at/fileadmin/v/z/news/2012/Information_Druse_2012-04-27.pdf
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