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kochen
ANDREAS
CAMINADA
Der höchstdekorierte
Koch der Schweiz
zaubert im Schloss
Schauenstein. Er verrät jeden Monat ein
einfaches Rezept.
andreascaminada.com
Zucker, 2 Deziliter Tomatenchutney oder
Ketchup, 50 Gramm Honig, 0,4 Deziliter Apfelbalsamessig und 0,3 Dezi­liter
Sojasauce sowie Salz. Die Glasur grosszügig auf die Spareribs streichen, auf dem
Grill (oder im Ofen) karamellisieren.
Nach Belieben vor dem Servieren nochmals mit Glasur bestreichen.
F Ü R D E N K A RT O F F E L S A L AT kocht
EVAS RIPPLI
DEN PLATZ AM GRILL SOLLEN DIE MÄNNER RUHIG
BESETZEN. DAS WÜRZEN UND GLASIEREN DER
SPARERIBS ABER LASSEN WIR UNS NICHT NEHMEN.
REDAKTION ANITA LEHMEIER FOTO VÉRONIQUE HOEGGER
I ST DA N N ENDLI CH WI E D E R richtig
Sommer, mit viel Sonne und endlos langen Tagen, überlassen wir den Arbeitsplatz in der Outdoorküche, sprich am
Grill, gern den Herren der Schöpfung.
Da ists heiss und rauchig, und Fettspritzer auf dem Seidenkleid – nein danke!
Aber wir übernehmen die Vorbereitung.
Zum Beispiel das Würzen und Glasieren
von Spareribs nach Andreas Caminadas
Art. Mit den Rippchen nach dem Rezept
unseres Kochkolumnisten trocknen wir
jeden selbst ernannten Grillmeister locker
ab. Und sollte der Sommer wie schon
sein Vorgänger ins Wasser fallen – who
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man 500 Gramm festkochende Kartoffeln
in Salzwasser, schält und scheibelt sie
noch lauwarm. Dann schneidet man eine
Zwiebel, einen halben Lauchstängel und
100 Gramm Bauchspeck in feine Würfel
und schwitzt alles in Olivenöl an. Zusammen mit 2 Deziliter Fleischbouillon zu
den Kartoffeln geben. 40 Gramm Senf,
je 0,8 Deziliter Rapsöl und Kräuteressig,
fein geschnittenen Schnittlauch mischen
und zugeben, mit Salz, Muskatnuss und
Pfeffer abschmecken, lauwarm servieren.
Und Komplimente cool einstecken.
cares? Die Rippli lassen sich nämlich
auch im Ofen lecker zubereiten.
SO W I R D S G EMA CH T: Für die Würz-
mischung brauchts je 75 Gramm Meersalz und braunen Zucker, 60 Gramm
schwarzen Pfeffer, 40 Gramm Koriandersamen, je 10 Gramm Knoblauchpulver
und Wacholderbeeren sowie 5 Gramm
getrockneten Chili. Alles im Mörser grob
zerstossen, die Spare­ribs damit einreiben,
in Alufolie wickeln und auf dem Grill bei
indirekter Hitze (nicht auf der Flamme!)
bei zirka 130 Grad drei Stunden garen. Für
die Schlechtwettervariante nimmt man
die Rippchen aus der Folie und legt sie
auf das Gitter im Backofen. Garzeit und
Temperatur bleiben gleich. Für die Glasur vermischt man 50 Gramm braunen
Für jeden Geschmack
145 Länder laden an der
Expo 2015, der Weltausstellung
in Mailand, auf einer Million
­Quadratmeter zu Tisch. Näher
und grösser geht kaum, also nix
wie hin Bis 31. 10. Unser Beitrag: Nidlä und Merängge.
expo2015.org, sbb.ch/fahrplan