Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold auf Wachstumskurs

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Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold auf Wachstumskurs
Vorsitzender Ulrich Bittihn liefert
Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold auf
Wachstumskurs
Den Ankündigungen, am Private-Banking-Standort Bielefeld durchstarten zu wollen,
lässt die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold Taten folgen. Deren Vorstand Ulrich
Bittihn verkündete bei der Vorlage der Jahreszahlen starke Wachstumszahlen.
Durchaus kontrovers wird der Bielefelder Expansionskurs der Volksbank
Paderborn-Höxter-Detmold unter der Leitung von Ulrich Bittihn gesehen. Nicht zuletzt sehen die
anderen Genossenschaftshäuser der Region, die Volksbanken Bielefeld und Halle/Westfalen, den
eingeschlagenen Kurs kritisch.
Doch Bittihn konnte nun bei der Vorlage der Jahreszahlen seiner Bank positives berichten und
dürfte den eingeschlagenen Kurs bestätigt sehen. Im Private Banking betreut man mittlerweile 1,7
Milliarden Euro Kundengelder. Einen nennenswerten Anteil daran hat der Bankverein Werther, den
die Volksbank 2011 übernommen hat. Im vergangenen Jahr hat er ein Viertel zum Wachstum
beigesteuert. Bittihn sprach bei der Bilanzvorlage von einer fantastischen Entwicklung.
Kontorverser Hintergrund
Die Übernahme des Bankvereins am Standort Bielefeld war 2011 ein Tabubruch. Die Volksbanken
Bielefeld und Halle wetterten damals gegen das Eindringen in ihren Markt. Es sei ein Verstoß gegen
das genossenschaftliche Regionalitätsprinzip („Ein Markt – eine Bank“). Der sogar vor Gericht
geführte Streit zwischen den Volksbanken wurde vor gut einem Jahr beigelegt.
Verärgerung dürfte jüngst auch aufgekommen sein wegen der Gründung des Vermögensverwalters
„Werther und Ernst“. Sitz der Anfang Januar 2015 gegründeten Gesellschaft ist Bielefeld – wieder
außerhalb des eigenen Geschäftsgebietes. 70 Prozent der Anteile hält die Volksbank
Paderborn-Höxter-Detmold, der Rest gehört dem geschäftsführenden Gesellschafter Willi Ernst. Er
war bis Ende 2014 noch Niederlassungsleiter vom Bankhaus Lampe in Bielefeld.
Wachstum an allen Fronten
Bei der Vermögensverwalter-Tochter stehen die Zeichen auf Wachstum. Das Team umfasst bereits
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sieben Köpfe. Weitere sollen laut Bittihn noch in diesem Jahr dazukommen.
Das Wachstum im Private Banking und der Vermögensverwaltung passt sich nahtlos in die
generelle Expansion der Volksbank ein. „Das höchste Wachstum der vergangenen zehn Jahre habe
die Volksbank hingelegt und damit der Konkurrenz Marktanteile abgejagt“, erklärte der
Volksbank-Vorsitzende. Die Bilanzsumme stieg 2014 um 8,4 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Die
Kundenkredite stiegen wie die Einlagen um jeweils knapp 8 Prozent. Wachsen wolle man personell
auch neben der Vermögensverwaltung an seinen 87 Standorten. Zu den derzeit 850 Beschäftigten
sollen weitere 40 Kundenberater stoßen.
Dieser Artikel erschien am 25.02.2015 unter folgendem Link:
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