Jahresbericht 2015 der Volksbank Oberberg eG

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Jahresbericht 2015 der Volksbank Oberberg eG
Jahresbericht 2015 der Volksbank Oberberg eG
Menschen
verstehen
Handeln
Erfahren
Menschen in der Region
–
Beratungsqualität im
Firmenkundengeschäft
Wirtschaftsstandort
Oberberg
–
Der Vorstand im Gespräch
Zahlen, Daten, Fakten
–
Das Geschäftsjahr
im Überblick
2
KENNZAHLEN — JAHRESBERICHT 2015 DER VOLKSBANK OBERBERG EG
30
2x1
Positionierung
–
Die Volksbank Oberberg eG ist die
größte Genossenschaftsbank im
Rheinland und das größte
selbstständige Kreditinstitut im
Oberbergischen Kreis.
Geschäftsstellen
–
Mit unserem PORTAL by Volksbank im EKZ Forum Gummersbach
haben wir unseren Kundenservice
in der Region ein weiteres Mal
ent­scheidend ausgebaut.
4,9
Milliarden Euro
–
beträgt das betreute bilanzielle
und außerbilanzielle
Kundenvolumen.
34.212
Mitglieder
–
Unsere Mitglieder sind
nicht nur unsere Kunden
sondern Eigentümer unserer
Volksbank und profitieren
von exklusiven Mehrwerten.
14
Schulen im
Oberbergischen Kreis
–
sind Partner unserer Volksbank
im Rahmen von KURS
(Kooperationsnetz Unternehmen
der Region und Schulen).
3
94.921
5
Prozent Dividende
–
sollen unsere Mitglieder
auch für das abgelaufene
Geschäftsjahr 2015 auf ihren
Genossenschaftsanteil
erhalten.
Kundinnen und Kunden
–
oder jeder dritte Einwohner unseres
Geschäftsgebietes vertraut uns in allen
Fragen rund um seine Finanzen.
11
Crowdfunding
–
469
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
–
Elf Projekte konnten über unsere
neue Crowdfunding-Plattform
oberberg.viele-schaffen-mehr.de
erfolgreich abgeschlossen
werden.
Unser Team ist der Erfolgsgarant
Nr. 1! Darauf sind wir stolz.
57,4
Cent
–
wenden wir auf, um einen Euro
zu erlösen.
440.000
Euro Spenden
–
Im Sinne unserer Verantwortung für die Region
unterstützten wir Vereine, Kultur, Sport, Schulen
und Kindergärten mit diesem Fördervolumen.
INHALTSVERZEICHNIS
6 – 7
–
Beratungsqualität im
Firmenkundengeschäft
18 – 23
–
Bericht des Vorstandes
24 –25
26 – 29
–
Bericht des Aufsichtsrates
Mitarbeiter im Mittelpunkt
–
469 Garanten des Erfolgs
30 – 34
Meilensteine 2015
–
Die Bank im Blickpunkt
der Öffentlichkeit
»
Ich wünsche Ihnen
ein interessiertes Lesevergnügen
unseres Berichtes über
den Verlauf des Geschäftsjahres
2015!
«
Ingo Stockhausen,
Vorsitzender des Vorstandes
8 – 13
–
14 – 17
Beispielhaftes aus
oberbergischen Unternehmen
–
Der Oberbergische Kreis als
Wirtschaftsstandort
6 – 17
Menschen in
der Region
18 – 25
Berichtenswertes
Inhalt
40
–
Impressum
35 – 38
Jahresabschluss
36 – 37
–
Jahresbilanz
38
–
Gewinn- und Verlustrechnung
MENSCHEN IN DER REGION
6
Oberberg
Menschen in
der Region
Stärken der Volksbank Oberberg sind ein wichtiges
Kapital für die Unternehmen der Region.
F
ür den Mittelständler von heute
sind Finanzierung und Kapitalbeschaffung aktuell so
attraktiv und erschwinglich wie noch nie: Gewerbliche
Kredite, ob aus Mitteln der Hausbank oder aus öffentlichen Förderprogrammen, bewegen sich auf einem historisch niedrigen Zinsniveau.
Gerade im Firmenkundengeschäft ist der Wettbewerb
der Banken, auch durch eine verstärkte Präsenz international tätiger Kreditinstitute, enorm.
Die Bankenlandschaft reagiert darauf, indem sie nicht
mehr nur auf das Kreditgeschäft setzt, sondern vor allem
auch ihre Beratungsservices stärkt.
Die Volksbank Oberberg mit ihren 30 Geschäftsstellen
in zehn Niederlassungen ist mit einer über 140 Jahre
währenden Unternehmensgeschichte ein gewachsener
verlässlicher Partner des oberbergischen Mittelstands
und fördert so Wohlstand und Wachstum in der Region.
Dabei versetzt gerade die genossenschaftliche Struktur
die Bank in die Lage, in allen Zeiten wirtschaftliche Stärke und Kapitalkraft zu beweisen und so gemeinsam mit
den hiesigen Unternehmen auch wirtschaftlich schwierige Zeiten erfolgreich zu meistern.
Die WSM Walter Solbach Metallbau GmbH ist ein führendes Unternehmen im Metallsystembau und seit
1958 Full-Service-Hersteller in vier Produktbereichen:
Mobile Raumsysteme, Überdachungssysteme, Fahrradparksysteme und Informationssysteme.
Zu ihren Kunden zählen die Industrie, Verkehrsunternehmen, Kommunen, Projektentwickler sowie private Auftraggeber. Die beiden Geschäftsführer Werner
Schenk und Peter Solbach sagen zur Zusammenarbeit
mit der Volksbank Oberberg: »Die Volksbank Oberberg
will das Geschäftsmodell der WSM nicht nur kennen,
sondern auch verstehen. Zur Standortsicherung in Waldbröl produzieren wir als Familienunternehmen mit insgesamt 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch im
eigenen Werk in Tschechien. Die Volksbank begleitet uns
auf unserem Weg der Internationalisierung. Wir fanden
es bemerkenswert, dass unser Firmenkundenbetreuer
den Produktionsstandort Březnice im vergangenen Jahr
persönlich besucht hat. Das ist mehr, als man von einer
guten Bank verlangen kann«.
Von Beginn an legen die Firmenkundenbetreuer der
Volksbank Oberberg in allen Bereichen größten Wert
auf persönliche, qualifizierte Beratung. Vorstandsvorsitzender Ingo Stockhausen sagt dazu: »Sie können sicher
sein: Bei uns ist Ihr Vertrauen als Firmenkunde bestens
angelegt, wenn Sie eine Bank suchen, die Ihnen eine fi-
7
nanzielle Betreuung bietet, die so individuell ist, wie runden diese Partnerschaft ab«, ist die einhellige Meidie Anforderungen Ihres Unternehmens. Denn bei uns nung der beiden Jungunternehmer.
stehen Sie und Ihr Betrieb stets im Mittelpunkt.« Die Besonders dem Mittelstand in seiner ganzen Breite fühlt
Beratungsqualität ist wesentliche Grundlage dafür, dass sich die genossenschaftliche Bankengruppe verpflichtet
die Finanzexperten der Volksbank Oberberg maßge- und verbunden. So ist auch die Volksbank Oberberg als
schneiderte Lösungen für alle Bankgeschäfte entwickeln Selbsthilfeeinrichtung im 19. Jahrhundert entstanden.
können. Dies gilt im Übrigen auch für die private Vermö- Dieser Ursprung prägt ihr Selbstverständnis bis heute.
gensplanung ihrer Firmenkunden. Denn bei der Volks- Mit innovativen und maßgeschneiderten Lösungen ist
bank Oberberg wird ganzheitliche Kundenorientierung die Volksbank Oberberg der Finanzpartner für den Mitgroß geschrieben. Die genossenschaftliche Beratung telstand in ihrem Geschäftsgebiet.
bringt die regionalen Unternehmen voran. Als Spezia- Die Herstellung und Entwicklung innovativer und effizilisten für den Mittelstand kennen die Kundenbetreuer enter Verpackungslösungen ist die Kernkompetenz der
die Anforderungen und Bedürfnisse mittelständischer GIZEH-Gruppe mit Hauptsitz in Bergneustadt. Mit über
Unternehmen besonders gut. Bei
drei Milliarden Behältern für die
der Finanzplanung analysieren
Lebensmittelindustrie und Körperpflegeprodukte präsentiert
sie den Bedarf der Unternehmen
Qualität ist niemals Zufall; sie
sich GIZEH als einer der euund entwickeln maßgeschneiist immer das Ergebnis hoher
ropäischen Marktführer. Kunderte Konzepte. Nicht immer
Ziele, aufrichtiger Bemühung,
dennähe, Innovationskraft und
lässt sich dabei die betriebliche
intelligenter Vorgehensweise und
große Erfahrung machen GISituation strikt von der privaten
geschickter Ausführung.“
ZEH in ihrer Branche zu einem
trennen. Darin unterscheiden
internationalen Partner erster
sich inhabergeführte UnternehWahl. GIZEH-Geschäftsführer
men in der Regel fundamental
Will A. Foster
Ralf Jung sagt zur Zusammenvon großen Kapitalgesellschafarbeit seines Unternehmens mit
ten. Die ge­­nossenschaftliche Beratung der Volksbank Oberberg berücksichtigt diese Be- der Volksbank Oberberg: »Bedingt durch die regionale
dingungen und stellt sowohl private als auch betriebliche Nähe und langjährige Betreuung durch die gleichen AnBelange in den Mittelpunkt. Stockhausen: »Profitieren sprechpartner ist es einerseits gelungen, viel gegenseiSie vom Know-how unserer Experten und von unseren tiges Vertrauen aufzubauen. Andererseits verfügen die
starken Verbindungen zu unseren Partnern in der Ge- Kundenbetreuer der Volksbank Oberberg über hervornossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffei- ragende Kenntnisse unseres Geschäftsmodells und verstehen unsere Abläufe und Notwendigkeiten. Dies führt
senbanken!«
Die Zech und Johns Gerüstbau GbR in Reichshof-Wehn- stets zu schnellen und sachgerechten Entscheidungen.
rath ist als Schwesterunternehmen des Dachdecker- So sind wir gegenüber unseren Kunden stets handlungsbetriebes Jakob Johns spezialisiert auf Fassaden- und fähig, auch bei komplexen Investitionsprojekten.«
Raumgerüste. Die Volksbank Oberberg begleitet Vladi- Das Fundament der erfolgreichen Kundenbetreuung ist
mir Zech und Jakob Johns seit der Existenzgründung vor ein verantwortliches Handeln auf Basis der ethischen
neun Jahren. »Die Aufnahme der Geschäftsbeziehung zu Grundsätze eines ehrlichen und vertrauensvollen Miteider Volksbank Oberberg war in jeder Hinsicht die rich- nanders. Die Menschen stehen im Mittelpunkt aller Betige Entscheidung. Die Zusammenarbeit mit unserem mühungen und Überlegungen. Produkte und KonditioBankbetreuer könnte nicht besser sein. Eine lösungs- nen bestimmen somit nur vordergründig den Wert einer
orientierte Beratung mit sehr viel Vertrauen in unser Bankdienstleistung. Vielmehr ist der Beratungserfolg
Unternehmen war zu jeder Zeit gegeben. Gute Erreich- geprägt durch Freundlichkeit, Servicekultur und Kombarkeit, schnelle Informationen und Entscheidungen petenz der handelnden Personen.
•
»
«
8
MENSCHEN IN DER REGION
Waldbröl
WSM Walter Solbach
Metallbau GmbH
WSM-Geschäftsführer Werner Schenk (l.) im Gespräch mit unserem Leiter
Firmenkundengeschäft Volker Jungbluth
9
»Zur Standortsicherung
in Waldbröl produzieren wir als
Familienunternehmen mit
insgesamt 190 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern auch im eigenen
Werk in Tschechien.
Die Volksbank begleitet uns
auf unserem Weg
der Internationalisierung.«
–
Werner Schenk und Peter Solbach,
Geschäftsführer
10
MENSCHEN IN DER REGION
Reichshof
Zech und Johns
Gerüstbau GbR
»Die Zusammenarbeit mit
unserem Bankbetreuer der
Volksbank Oberberg könnte nicht
besser sein. Eine lösungsorientierte
Beratung mit sehr viel Vertrauen
in unser Unternehmen war zu jeder
Zeit gegeben. Gute Erreichbarkeit,
schnelle Informationen und
Entscheidungen runden
diese Partnerschaft ab.«
–
Jakob Johns und Vladimir Zech
11
(v. l.) Firmenkundenbetreuer Patrick Lindner hält den beiden Jungunternehmern
Jakob Johns und Vladimir Zech den Rücken frei.
12
MENSCHEN IN DER REGION
Bergneustadt
GIZEH-Gruppe
GIZEH-Geschäftsführer Ralf Jung (r.) präsentiert Firmenkundenbetreuer Christoph Bender
eine der innovativen Verpackungslösungen des Unternehmens.
13
»Dank der regionalen Nähe und
langjährigen Betreuung durch
die gleichen Ansprechpartner ist es
uns gelungen, gegenseitiges Vertrauen
aufzubauen. Die Kundenbetreuer
der Volksbank Oberberg verfügen
über hervorragende Kenntnisse
unseres Geschäftsmodells und
verstehen unsere Abläufe und Notwendigkeiten.«
–
Ralf Jung,
GIZEH-Geschäftsführer
14
DER OBERBERGISCHE KREIS ALS WIRTSCHAFTSSTANDORT
Nicht der kurzfristige Erfolg, sondern
die langfristige
Verbindung zu
zufriedenen Kunden
steht im Mittelpunkt
unserer Arbeit
Ingo Stockhausen,
Vorsitzender des Vorstandes
15
Der
Oberbergische Kreis als
Wirtschaftsstandort
Der ehemalige Chefredakteur der OVZ Oberbergische
Volkszeitung Dieter Lange im Gespräch mit dem Vorstand
der Volksbank Oberberg eG
DIETER LANGE: Herr Stockhausen, Herr
Schneider und Herr Koop, der Oberbergische Kreis ist mit seiner wunderschönen
Mittelgebirgslandschaft ein attraktives
Naherholungsgebiet, aber auch ein sehr vitaler und innovativer Wirtschaftsstandort
mit mehr als 16.000 Unternehmen, wobei
die mittelständischen Unternehmen dominieren. Wie beurteilen Sie als Banker seine Infrastruktur und den Kreis als Indus­
triestandort?
INGO STOCKHAUSEN: Der Oberbergische Kreis ist ein äußerst attraktiver Wirtschaftsstandort mit hohen Kompetenzen,
besonders im kunststoff- und metallverarbeitenden Gewerbe, im Maschinenbau und
der Automobilzulieferung. Dies zeigt insbesondere die Ansiedlung von sogenannten hidden champions – Europa- und Weltmarktführer in ihren Marktsegmenten, die
aber in der Öffentlichkeit als solche wenig
oder kaum bekannt sind. Die Nähe zum Ballungsraum Köln, der Rheinschiene und den
bergischen Städten tut ihr Übriges dazu. Ein
weiteres Plus ist die praxisnahe Fachkräfteausbildung der Technischen Hochschule
Köln mit ihrem Campus in Gummersbach.
MANFRED SCHNEIDER: Die Infrastruk­
tur des Kreises zeigt sowohl Stärken
als auch Schwächen auf. Während die
Ost-West-Verbindung durch die A 4 und
die Regional­
bahnstrecke Köln-Gummers­
bach-Meinerzhagen als gut bezeichnet
werden kann, ist die Nord-Süd-Verbindung
problematisch. Bei der Breitbandversorgung für schnelles Internet – mittlerweile
ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor – sind in Oberberg noch einige weiße
Flecken vorhanden. An deren sukzessiver
Beseitigung wird jedoch gearbeitet. Auf
die Ausweisung verkehrsgünstig gelegener Industriegebiete – den sogenannten
GI-Flächen – muss zukünftig ein verstärktes Augenmaß im Hinblick auf die weitere
Wirtschaftsentwicklung in unserem Kreis
gerichtet werden.
»
Der Oberbergische Kreis ist
ein äußerst attraktiver
Wirtschaftsstandort mit hohen
Kompetenzen.
«
Ingo Stockhausen,
Vorsitzender des Vorstandes
•
DER OBERBERGISCHE KREIS ALS WIRTSCHAFTSSTANDORT
16
Jahre in dieser Zeit, denn sie verfügt mit
dem Vertrauen in Kontinuität und Solidität
über ein selten gewordenes Kapital. Das hat
die Kunden gerade in der Krise überzeugt.
In welcher Weise unterstützen Sie als
Volksbank Oberberg konkret die oberbergischen Unternehmer, aber auch die privaten Häuslebauer?
»
Wir zahlen unsere Gewerbesteuer vor Ort und unterstützen damit die Basis unserer
wirtschaftlichen Entwicklung in zehn Kommunen.
«
Thomas Koop
Mitglied des Vorstandes
Durch die Finanzmarktkrise ist Ihre
Branche in die Kritik geraten. Was antworten Sie diesen Kritikern und wie reagieren Sie als regionales Kreditunternehmen darauf ?
THOMAS KOOP: Grundsätzlich ist die
Einschätzung richtig, dass die Reputation der Finanzbranche allgemein unter
den Folgen der Finanzmarktkrise gelitten hat. Allerdings muss hier differenziert
werden. Und zwar zwischen Großbanken,
die aufgrund ihrer Entkoppelung vom realwirtschaftlichen Geschäftsmodell und
riskanten Aktivitäten in Verbindung mit
Manipulationen große Vermögensverluste
verursacht haben. Auf der anderen Seite
die regional verwurzelten Kreditinstitute
wie unser Haus, die weder die Krise verursacht noch in irgendeiner Weise die Hilfe
der Steuerzahler in Anspruch nahmen.
INGO STOCKHAUSEN: Die Volksbank
Oberberg hatte zum Beispiel ihre besten
MANFRED SCHNEIDER: Mit circa 390
Millionen Euro Neuzusagen p.a. ist die
Volksbank Oberberg der Finanzierer des
oberbergischen Mittelstandes und des
Handwerks. Kompetente und hervorragend
ausgebildete Berater begleiten den Unternehmer kontinuierlich – auch in schwierigen Zeiten. Unsere eigenen Wurzeln sind
mittelständisch, da wir als selbstständige
Bank agieren. Im privaten Wohnungsbau
sind wir mit ca. 230 Millionen Euro Kreditzusagen p.a. Marktführer in der Region.
Welche Zukunftschancen geben Sie dem
Oberbergischen Kreis auch unter Berücksichtigung des demografischen Wandels
und der augenblicklichen Flüchtlingswelle?
INGO STOCKHAUSEN: Für den Oberbergischen Kreis wird eine Bevölkerungsabwanderung bis 2019 von drei Prozent und
bis 2030 von acht Prozent prognostiziert.
Hier müssen aber Sonderfaktoren wie z.B.
das attraktive Wohn- und Lebensumfeld
im Oberbergischen, die Entwicklung im
Hinblick auf Preise und Umweltbelastungen in den Ballungsgebieten und das wachsende Arbeitsangebot vor Ort berücksichtigt werden. Auch die Herausforderung der
aktuellen Flüchtlingsproblematik kann
sich hier als Chance in Bezug auf beispielhafte Integration, ausgebildete Arbeitsund Fachkräfte und den Wohnungsbau
erweisen.
Stichwort »Demografischer Wandel«: Dieses Thema hat sich Ihr Unternehmen schon
sehr früh auf die Fahnen geschrieben. In
welcher Form?
INGO STOCKHAUSEN: Bereits seit 2006
beschäftigt sich die Volksbank Oberberg
verstärkt mit dem demografischen Wan-
del und seinen Herausforderungen an uns
alle. Die bisherigen Erfahrungen zeigen,
dass der demografische Wandel für alle Betroffenen auch Chancen beinhaltet. Denn
demografischer Wandel bedeutet mehr
als Alterung oder Bevölkerungsrückgang.
Wenn sich Einstellungen, Lebensstile und
Haushaltsformen verändern, so sind damit auch Möglichkeiten verbunden, die es
gilt, zu erkennen, herauszuarbeiten und
zu nutzen. Diese »Hilfe zur Selbsthilfe«
haben wir gemeinsam mit unserem Partner, dem Oberbergischen Kreis, aufgegriffen und 2014 bereits zum vierten Mal den
»Zukunftspreis Demografie« durchgeführt
und jeweils mit fünfstelligen Preisgeldern
dotiert. Die Volksbank Oberberg ist als regionale Genossenschaftsbank im Oberbergischen verwurzelt. Hier übernehmen wir
soziale Verantwortung. Denn unsere 469
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben
hier nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz,
sondern sie leben auch dort, wo sie arbeiten und mit den Menschen zusammen, die
sie beraten.
Die oberbergische Industrie klagt zunehmend über den Mangel an Fachkräften.
Um diese von auswärts ins Oberbergische
zu locken, muss der Kreis für die Familien
attraktiv sein. Wie ist Oberberg diesbezüglich aufgestellt – und was lässt sich
verbessern?
MANFRED SCHNEIDER: Neben den
klassischen »harten« Standortfaktoren,
wie Arbeitsangebot, Verkehrsanbindung
und Wohnraum spielen zunehmend auch
die »weichen« Faktoren wie Bildungs- und
Freizeitangebot, Kunst und Kultur sowie
Umweltqualität und Wohnwert eine wichtige Rolle. Sie entscheiden nicht nur über die
Ansiedlung eines Unternehmens sondern
auch über den Zuzug von Arbeitnehmern.
Der Oberbergische Kreis ist hier durchaus
gut aufgestellt, muss aber noch mehr – auch
überregional – mit diesem Pfund wuchern.
Als regionales Kreditunternehmen haben
Sie auch eine gesellschaftliche Verpflichtung für die Region und deren Entwicklung.
Können Sie Beispiele für das gesellschaftliche Engagement der Volksbank Oberberg
nennen?
17
INGO STOCKHAUSEN: Über das gesellschaftliche Engagement der Volksbank
Oberberg berichtete der Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken – BVR – bereits zweimal
deutschlandweit. Gesellschaftliche Verantwortung und unternehmerischer Erfolg
gehören eng zusammen. Die Volksbank
Oberberg als regionales Kreditinstitut versteht gesellschaftliche Verantwortung als
Verpflichtung und Investition - zum einen
in die Gesellschaft und zum anderen in die
eigene Zukunft.
THOMAS KOOP: Wir unterstützen im
Interesse der Lebensqualität und des Gemeinwohls regionale Vereine, Kultur,
Sport, Schulen und Kindergärten jährlich mit einem Fördervolumen von über
400.000 Euro. Wir zahlen unsere Gewerbesteuer vor Ort und unterstützen damit
die Basis unserer wirtschaftlichen Entwicklung in zehn Kommunen. Unsere
34.000 Genossenschaftsmitglieder erhalten eine Dividende in Höhe von zurzeit
fünf Prozent auf ihre Geschäftsanteile. Das
machte in 2014 einen Betrag von 2,5 Millionen Euro aus.
MANFRED SCHNEIDER: Im Rahmen
des »Kooperationsnetzes Unternehmen
der Region und Schulen KURS« ratifizierten wir in 2015 unsere 14. Schulpartnerschaft. Neben umfangreichen Schulungsmaßnahmen vor Ort fließen Fördergelder
von über 40.000 Euro in Projekte unserer
Kurspartner, die ansonsten aufgrund der
leeren öffentlichen Kassen keine Chancen
zur Umsetzung gehabt hätten.
THOMAS KOOP: Ende 2014 hat sich die
Volksbank Oberberg einmal mehr für das
ehrenamtliche Engagement in der Region
stark gemacht und die Crowdfunding-Internetplattform »Oberberg.viele-schaffenmehr.de« ins Leben gerufen. Crowdfunding ist ein innovatives Finanzierungsmodell, bei dem über eine Online-Plattform
Viele gemeinsam Projekte finanzieren. Die
Plattform ergänzt die bisherigen Möglichkeiten staatlicher und privater Förderung.
Die Unterstützung kommt Projekten in
unmittelbarer Nachbarschaft zugute.
INGO STOCKHAUSEN: Viele unserer
Mitarbeiter sind in ehrenamtlichen Funktionen in regionalen Vereinen und gemeinnützigen Institutionen tätig. Sie leisten so
einen nicht in Euro und Cent aufzuwiegenden Beitrag zu einem funktionierenden
Zusammenleben in der Gemeinschaft.
»
Mit circa 390 Millionen
Euro Neuzusagen p. a. ist
die Volksbank Oberberg der
Finanzierer des oberbergischen Mittelstandes und
des Handwerks.
«
Manfred Schneider,
stv. Vorsitzender des Vorstandes
(Textquelle: Wirtschaftsstandort Oberbergischer Kreis 2015, Herausgeber: Wirtschafts•
förderung Oberbergischer Kreis)
18
BERICHT DES VORSTANDES
von links: Thomas Koop – Vorstandsmitglied, Ingo Stockhausen – Vorsitzender, Manfred Schneider – stv. Vorsitzender
Bericht des
Vorstandes
Die vertrauensvolle Verbindung zu den Kunden und Mitgliedern,
ein sich ausschließlich an deren Bedarf orientierendes
Dienst­leistungsangebot und eine motivierte, engagierte Mitarbeiterschaft waren auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Basis einer
erfolgreichen Entwicklung unserer Bank.
19
Sehr geehrte Geschäftsfreunde!
K
räftige Zuwächse in allen Sparten des
Kundengeschäftes führten zu einem weiteren Ausbau unserer Marktposition, die nicht zuletzt auch von den hohen
Investitionen in die Erweiterung unserer räumlichen und
personellen Präsenz in den Marktbereichen profitierte.
Die gute betriebswirtschaftliche Verfassung der Bank fand
erneut ihren Ausdruck in einer auf hohem Niveau stabilen
Ertragslage, die eine Eigenkapitalstärkung auf Rekordniveau ermöglichen wird und somit die Leistungs- sowie Zukunftsfähigkeit der Bank unterstreicht.
zum Vorjahr gleichermaßen deutlich an, wobei das Volumen der eingebundenen öffentlichen Mittel sich bei einem
Wachstum von 3,2 Prozent auf 38,7 Millionen Euro belief.
Die Kundeneinlagen erreichten mit 1,860 Milliarden Euro
einen neuen Spitzenwert, Substanz- und Sachwerte waren
zunehmend gefragt.
Das politisch bestimmte Niedrigzinsumfeld prägte auch im
Berichtsjahr das Anlageverhalten unserer Kunden, welches
sich weiterhin durch eine sicherheits- und chancenorientierte Anlagestrategie definierte.
•
»
„Es dauert viele Momente um einen
Kunden zu gewinnen und von sich zu
begeistern, aber nur einen einzigen
Moment, um ihn zu verärgern und zu
verlieren“
«
Hubert Baumann,
Unternehmensberater, Autor
Die seit vielen Jahren dynamische und von großer Kontinuität geprägte Entwicklung des betreuten Kundenvolumens, somit des bilanziellen und außerbilanziellen Kundengeschäftes, ist Ergebnis unserer sich ausschließlich am
Kundenbedarf orientierenden und auf einer langfristigen
Kundenzufriedenheit ausgerichteten Beratungs- und Betreuungsphilosophie. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren in keiner Weise von den im Zuge einer Beratung generierten Geschäftsabschlüssen und unterliegen
somit keinerlei Fehlsteuerung.
Das betreute Kundenvolumen stieg um 196,9 Millionen
Euro oder 4,2 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro und die Kreditzusagen im Kundengeschäft erreichten mit 621,3 Millionen Euro (+ 27,3 Prozent) ein neues Rekordniveau.
Das im Berichtsjahr platzierte Kreditgeschäft führte zu
einem Wachstum der gesamten Kundenforderungen um
109,0 Millionen Euro oder 4,9 Prozent auf zum Jahresende
2,344 Milliarden Euro.
Während im Privatkundenkreditgeschäft weiterhin die
bereitgestellten Mittel dem Wohnungsbau und hier im
Schwerpunkt der Modernisierung und Renovierung von
Bestandsbauten sowie dem Erwerb von Renditeobjekten
dienten, flossen die den Firmenkunden gewährten Finanzierungen im Wesentlichen in Standort- und Maschineninvestitionen sowie Betriebsmittel.
Der Umfang der den Privat- und Firmenkunden zugesagten
Finanzierungen stieg mit 22,7 Prozent bzw. 30,1 Prozent
i
Fixpunkte ...
… Die gesamtwirtschaftlichen Rahmen­
bedingungen zeigten sich erneut aus­
gesprochen volatil und boten mit
folgenden Eckdaten ein herausfor­
derndes Umfeld:
… Das Bruttoinlandsprodukt stieg
preisbereinigt um 1,7 Prozent
über das Vorjahresniveau.
… Die privaten Konsumausgaben
stiegen um 1,9 Prozent und damit
dynamischer als in früheren Zyklen.
… Ein gesetzlicher Mindestlohn in
Höhe von 8,50 Euro wurde eingeführt. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg
dennoch an, die Arbeitslosenzahl
nahm ab.
… Die Wohnungsbauinvestitionen
nahmen angeregt durch die niedrigen
Hypothekenzinsen weiter zu.
… Sowohl Importe als auch Exporte
stiegen merklich an.
… Die öffentliche Hand schloss zum
zweiten Mal in Folge ein Jahr mit einem
Überschuss ab.
•
BERICHT DES VORSTANDES
20
34.212
… Die Inflationsrate sank von
0,9 auf 0,3 Prozent.
Mitglieder
… Die Europäische Zentralbank EZB
begann im März mit dem Ankauf von
Wertpapieren in Höhe von monatlich
60 Milliarden Euro.
–
… Die US-Notenbank hob den US-Leitzins erstmals seit 2008 (Nullzinspolitik)
um 0,25 Prozent an.
… Der Euro notierte zum Jahresende
bei 1,09 US-Dollar und damit 12 Cent
niedriger als im Vorjahr.
… Der DAX (neues Allzeithoch im April
von knapp 12.500 Punkten) beendete das
Jahr bei einem Stand von 10.743 Punkten.
Das sind 9,6 Prozent mehr als zum
Vorjahresultimo.
… Die geopolitischen Risiken nahmen in verschiedenen Dimensionen zu:
– Im Zuge der Migrationskrise traf
der Flüchtlingsstrom Deutschland
un­vorbereitet.
– Die Drohkulisse IS nahm zu, eine Terrorwelle schockierte Frankreich und die
ganze Welt.
– Konjunkturelle Abkühlung und Kapitalmarktturbulenzen in China mit Auswirkungen auf andere Emerging Markets
– Politische Instabilitäten in Syrien,
Ukraine, Jemen und Nordafrika
– Das Schuldendrama um Griechenland
stellte für die Europäische Gemeinschaft
auch in 2015 eine große Herausforderung dar. Der „Grexit“ konnte
vermieden werden.
– Der „Brexit“/ Änderung der europäischen Verträge ist nicht ausgeschlossen.
•
Die Zahl derer, die in 2015 nicht nur
Kunde sondern auch Miteigentümer unserer
Bank wurden, erhöhte sich um 1.333 oder
4,05 Prozent auf nunmehr 34.212.
So waren zum einen kurzfristige Einlagen zur Sicherung
einer ausreichenden Liquidität und Reaktionsfähigkeit
auf veränderte Marktbedingungen, zum anderen unter Ertragsgesichtspunkten vermehrt Anlagen in Aktien, Fonds
und Sachwerte wie Renditeimmobilien gefragt. Die Gesamtposition der Kundeneinlagen stieg somit im Berichtsjahr um 48,0 Millionen Euro oder 2,6 Prozent auf 1,860 Milliarden Euro.
Die Basis unserer erfolgreichen Entwicklung sind vertrauensvolle Kundenbeziehungen. Die Eröffnung des ersten
Kontos eines neuen Kunden bildet den Anfang einer oft
langjährigen und umfassenden Geschäftsverbindung. Jahr
für Jahr gelingt es uns, die Zahl der Kunden und Konten
und somit auch unsere Marktposition im Geschäftsgebiet
auszubauen. Insgesamt betreuten wir am Bilanzstichtag
94.921 (+ 1.123) Kunden mit 208.485 (+ 3.562) Konten.
Die Rechtsform und Solidargemeinschaft der Genossenschaft erfährt bundesweit einen ungebrochenen Zulauf.
Die Zahl der Neugründungen von Schüler-, Energie-, Einkaufs- und Wohnungsgenossenschaften steigt signifikant
und unterstreicht, welchen gesellschaftlichen Stellenwert
in der heutigen Zeit Selbstverwaltung, Selbstverantwortung und Selbsthilfe einnehmen.
Letztere drückt sich auch in der Idee des Crowdfundings
und unserem Online Portal „oberberg.viele-schaffenmehr.de“ aus. Hier konnten wir bereits im letzten Jahr
11 Projekte mit einem finanziellen Gesamtvolumen von
75.347 Euro realisieren.
»
„Wer sich zu wichtig ist für kleine Arbeiten,
der ist zu klein für wichtige Arbeiten“
«
Jacques Tati,
französischer Schauspieler und Regisseur
Die Zahl derer, die in 2015 nicht nur Kunde sondern auch
Miteigentümer unserer Bank wurden, erhöhte sich um
1.333 oder 4,05 Prozent auf nunmehr 34.212.
21
Bilanzvolumen in Mio. €
5 Mrd
4 Mrd
3 Mrd
2 Mrd
1 Mrd
0
2009
2.254
2012
2015
2.556
2.911
Kreditvolumen in Mio. €
5 Mrd
4 Mrd
3 Mrd
2 Mrd
1 Mrd
0
2009
1.694
2012
2015
1.986
2.344
Gesamteinlagen in Mio. €
5 Mrd
4 Mrd
3 Mrd
2 Mrd
1 Mrd
0
2009
1.558
2012
2015
1.702
1.860
Betreutes Kundenvolumen in Mio. €
5 Mrd
4 Mrd
3 Mrd
2 Mrd
1 Mrd
0
2009
3.700
2012
2015
4.300
4.900
Als Genossenschaftsbank und regionaler Finanzdienstleister steht die Förderung unserer Mitglieder und nicht die
Gewinnmaximierung im Fokus unserer Geschäftspolitik.
Zur langfristigen Existenzsicherung der Bank sind dennoch eine auskömmliche und stabile Ertragslage sowie die
sich daraus ableitenden Potenziale zur Stärkung der Eigenmittel der Bank unverzichtbar.
Die Ergebnisentwicklung im Berichtsjahr knüpft an die erfolgreichen Vorjahre an, wobei sich wachstums- und strukturbedingt das aus Zins- und Provisionsüberschuss ergebende Rohergebnis der Bank nochmals um 1,8 Millionen
Euro auf 71,3 Millionen Euro erhöhte.
Nach Abzug der durch erneut erhebliche Investitionen in
Personal und Standorte gestiegenen Verwaltungskosten
sowie Aufwendungen für Bewertungen und Risikovorsorge
wird der Jahresüberschuss nach Steuern mit 9,3 Millionen Euro den Spitzenwert des Vorjahres nochmals um 0,2
Millionen Euro übersteigen. Die erneut stabile und gute Ertragslage wird abermals die überproportionale Dotierung
der versteuerten Eigenmittel der Bank ermöglichen und
somit zur weiteren Stärkung der inneren Substanz und Risikotragfähigkeit führen.
Wir tragen somit den deutlich gestiegenen aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung der
Banken Rechnung und stellen sicher, dass wir gerade auch
im mittelständischen Kreditgeschäft ein leistungsfähiger
Partner bleiben können.
Die seit Jahren günstige betriebswirtschaftliche Verfassung der Bank drückt sich in der Aufwandsrentabilität
(CIR) aus. Diese ist unter anderem Ergebnis einer hohen
Produktivität und Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie profitiert in unserer dezentralen Struktur im Wesentlichen davon, dass vor Ort
sowohl die Kundenbetreuung als auch die Abwicklung der
Geschäftsprozesse angesiedelt und somit eine hohe Auslastung der Mitarbeiterkapazitäten gewährleistet ist. Die CIR
stieg investitionsbedingt im Berichtsjahr auf 57,4 an.
Globalisierung und Digitalisierung zum Trotz, der Kunde,
auch der junge Kunde, wünscht sich aktuellen Umfragen
zur Folge weiterhin eine Filiale und einen festen Ansprechpartner vor Ort.
Wir tragen diesem Bedürfnis seit Jahren konsequent Rechnung und investieren kontinuierlich in den Ausbau unserer räumlichen sowie personellen Kapazitäten.
Im Berichtsjahr haben wir mit dem Erweiterungsbau am
Sitz unserer Hauptstelle auf den gestiegenen Raumbedarf
reagiert.
Mit der Eröffnung unseres 30. Standortes auf dem Steinmüllergelände in Gummersbach, PORTAL by Volksbank,
setzten wir einen besonderen Akzent. An einem stark frequentierten Standort erleben wir seit der Eröffnung im
September 2015 die positive Resonanz auf ein außergewöhnliches Konzept.
•
BERICHT DES VORSTANDES
22
»
„Tu etwas Gutes, wo immer du bist.
Es sind all die Kleinigkeiten, die zusammen
die Welt verändern“
«
Desmond Tutu, * 7. Oktober 1931,
südafrikanischer ehemaliger anglikanischer
Erzbischof sowie Friedensnobelpreisträger
In Osberghausen konnten wir unweit des bisherigen Standortes neue und moderne Räumlichkeiten beziehen und
gleichzeitig die personelle Präsenz erhöhen.
In den letzten acht Jahren haben wir in den Ausbau und die
Modernisierung unseres Geschäftsstellennetzes über 20
Millionen Euro investiert.
30
Standorte
–
Mit der Eröffnung unseres 30. Standortes
auf dem Steinmüllergelände in Gummersbach,
PORTAL by Volksbank, setzten wir einen
besonderen Akzent. An einem stark frequentierten Standort erleben wir seit der Eröffnung
im September 2015 die positive Resonanz
auf ein außer­gewöhnliches Konzept.
Um bedeutende Dinge zu erreichen, braucht es viele, die
an einem gemeinsamen Netz knüpfen. Teamarbeit ist die
Grundlage eines jeden funktionierenden und florierenden
Unternehmens.
Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Freude
an ihrem Beruf und dem Umgang mit Menschen sind Motor und Brückenpfeiler unseres Erfolges. Darauf sind wir
stolz und fördern dies nach besten Kräften.
469 Damen und Herren, das sind 15 oder 3,2 Prozent mehr
als im vergangenen Jahr, stellen jeden Tag ihre Leistungsfähigkeit und ihr Können im Interesse unserer Mitglieder
und Kunden unter Beweis. 34 junge Kolleginnen und Kollegen befinden sich in unserem Hause in der Ausbildung
zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann, davon neun
im Rahmen eines dualen Studiums. Zehn dieser jungen
Kolleginnen und Kollegen haben ihre Ausbildung aktuell
erfolgreich beendet und wurden ohne Ausnahme in das Angestelltenverhältnis übernommen.
Der eigene Anspruch an die ständige Weiterentwicklung
verhaltensbezogener und fachlicher Kompetenzen löst ein
breites Angebot von in- und externen Fortbildungsmöglichkeiten aus.
So konnten traditionell auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre individuellen Fortbildungsmaßnahmen an der Frankfurt School of
Finance and Management, der FOM Hochschule sowie den
genossenschaftseigenen Akademien in Rösrath-Forsbach
und auf Schloss Montabaur mit dem Empfang ihrer Di­
plome zum Bankfachwirt, Bankbetriebswirt, Diplomkaufmann, Finanzplaner oder Finanzökonom abschließen.
Unser Immobilienberater Friedhelm Schneider beging im
vergangenen Jahr das mittlerweile im Berufsleben äußerst
selten gewordene fünfzigjährige Dienstjubiläum. Sechs
Kolleginnen und Kollegen feierten 40 Jahre Zugehörigkeit
zu unserem Hause und weitere 23 wurden für ihr 25-jähriges beziehungsweise 10-jähriges Engagement geehrt.
Als genossenschaftliches Kreditinstitut sind wir dem Förderauftrag und somit der Förderung unserer Mitglieder
verpflichtet.
Kapitalunabhängige Mitbestimmungsrechte, besondere
finanzielle Anreize durch Dividendenzahlungen von zurzeit fünf Prozent, somit 2,7 Millionen Euro für 2015, sowie
Sondertarife bei Versicherungsleistungen und Mehrwerte
durch den Einsatz der VR-BankCard Plus prägen die Mitgliedschaft und unterstreichen das Alleinstellungsmerkmal einer Genossenschaftsbank.
Wir zahlen unsere Gewerbesteuer vor Ort und stimulieren damit auch die Basis unserer wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gesamtsumme der Steuerzahlungen machte in 2015 einen Betrag von 7,8 Millionen
Euro aus.
In 2015 unterstützten wir im Sinne unserer Verantwortung für die Region Vereine, Kultur, Sport, Schulen und
Kindergärten wieder mit einem Fördervolumen von über
400.000 Euro.
Hinzu kamen noch einmal 42.000 Euro, die wir im Rahmen unserer KURS-Partnerschaften (Kooperationsnetz
Unternehmen der Region und Schulen) mit mittlerweile
14 Schulen im Oberbergischen neben dem persönlichen
Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Aufgaben in Ausbildung, Studium und Beruf aufgewendet haben.
Alle zwei Jahre rufen wir gemeinsam mit der Volksbank
Wipperfürth-Lindlar und dem Kreissportbund die oberbergischen Sportvereine auf, sich um die Sterne des Sports
zu bewerben. Hier zählen jedoch nicht sportliche Höchstleistungen sondern die Alltagsarbeit der sogenannten „stillen Helden“ im Ehrenamt.
Der große Stern des Sports im Oberbergischen Kreis ging
diesmal an den TV Kleinwiedenest 1890 e.V. und sein Projekt „Rolli-Kids – Sport mit/trotz Handicap“!
40
Jahre Zugehörigkeit
–
Sechs Kolleginnen und Kollegen feierten
40 Jahre Zugehörigkeit zu unserem
Hause und weitere 23 wurden für ihr
25-jähriges beziehungsweise
10-jähriges Engagement geehrt.
Forum – Ein unkompliziertes Miteinander: Sehr häufig bekommen wir von unseren eingeladenen Referenten
nach der Veranstaltung die Rückmeldung, dass sie sich in
unserem Hause sehr wohl gefühlt haben. Sie trafen auf
ein äußerst interessiertes und aufmerksames Publikum
in einem angenehmen und unkomplizierten Ambiente.
Gastredner unserer Foren für Privat- und Firmenkunden waren in 2015 unter anderem Daniela Ben Said,
Professor Dr. Bernd Raffelhüschen, Joey Kelly und Dirk
Steffens.
Besucherrekorde waren auch wieder bei unseren regelmäßigen regionalen Mitgliederinformationsabenden zu
verzeichnen. Diesmal waren wir in Engelskirchen und
Waldbröl mit Information und Entertainment zu Gast.
»
„Es kommt nicht darauf an,
die Zukunft vorauszusagen, sondern
darauf, auf die Zukunft vorbereitet
zu sein“
«
Perikles, athenischer Politiker
und Feldherr
Auch im Berichtsjahr 2015 haben weiter gestiegene Kosten durch administrative und regulatorische Anforderungen, erheblicher Margendruck durch das andauernde Niedrigzinsniveau sowie steigende Erwartungen der
Kunden an die Bankinfrastruktur und Beratung unsere
Rahmenbedingungen beschrieben.
Verstärkt durch gravierende geopolitische Risiken im
Osten Europas und im Nahen Osten haben die Schwankungsbreiten (Volatilitäten) an den Geld- und Kapitalmärkten bei einer insgesamt verhaltenen Binnenkon-
23
junktur zu- und die Prognosesicherheit abgenommen.
In diesem Spannungsfeld, begleitet von einem intensiven Wettbewerb, hat sich unsere Bank erneut behaupten
und die Marktposition ausbauen können.
Auf Basis einer trotz hoher Investitionen in Personal und
Standorte stabilen und guten Ertragslage wird erneut die
überproportionale Dotierung der versteuerten Eigenmittel erfolgen.
Für das laufende Jahr 2016 erwarten wir keine wesentlich
veränderten Rahmenbedingungen, wobei die globalen
Risiken tendenziell zu einer steigenden Verunsicherung
der Marktteilnehmer und in diesem Zusammenhang reduzierten Investitions- und Konsumneigung von Unternehmen und Privaten führen könnten.
In diesem Umfeld werden die globalen Wachstumsraten
ebenso wie die für Deutschland prognostizierten nur
moderat ausfallen und unsere produktions- und export­
orientierte Wirtschaft lediglich in begrenztem Umfang
Wachstums- bzw. Beschäftigungsimpulse erhalten.
»
„Mit Menschen, die uns besonders
nahestehen, müssen wir uns ganz
besonders auseinandersetzen.“
«
Ernst Ferstl, *1955,
österreichischer Lehrer, Dichter
und Aphoristiker
Wir richten uns weiterhin auf eine Fortdauer des Niedrigzinsniveaus mit entsprechenden Anforderungen der
Kunden an eine initiative und kompetente Betreuung
unsererseits sowie nochmals steigende regulatorische
Belastungen ein.
Auf die Herausforderungen der Zukunft sehen wir gespannt und dennoch mit verhaltener Zuversicht. Unsere seit Jahren umfassenden Investitionen in den Ausbau
unseres Geschäftsstellennetzes und in die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in
allen Sparten des Bankgeschäftes von einer zunehmenden Spezialisierung geprägt ist, erhöhen auch in 2016 die
Attraktivität unserer Bank als regionaler Dienstleister
für unsere Kunden und Mitglieder.
Auf der Basis unserer wettbewerbsfähigen betriebswirtschaftlichen Ausgangssituation sowie einer motivierten
Mitarbeiterschaft wollen wir mit der Fortsetzung unserer qualitativen Wachstumsstrategie auch in Zukunft
weitere Marktanteile gewinnen.
Die Ertragslage der Bank bewegt sich im laufenden Geschäftsjahr 2016 weiterhin auf stabilem Niveau und wird
so eine erneute Stärkung der inneren Substanz ermög•
lichen.
24
BERICHT DES AUFSICHTSRATES
von links: Bernd Hombach – Reichshof, Dr. Udo Meyer, stv. Aufsichtsratsvorsitzender – Engelskirchen,
Norbert Schmitt – Nümbrecht, Ursula Mahler – Radevormwald, Christian Peter Kotz, Aufsichtsratsvorsitzender – Wiehl,
Susan Lück – Wiehl, Bernd Osterhammel – Nümbrecht, Udo Sterzenbach – Reichshof
Bericht des
Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die Geschäftsführung
des Vorstandes regelmäßig und sorgfältig überwacht.
25
I
n gemeinsamen turnusmäßigen
Sitzungen am 16. März, 2. Juni, 24. September und 17.
Dezember 2015 wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand
über die Geschäftsentwicklung, die Strategieplanung
der Bank und alle bedeutsamen Geschäftsvorfälle informiert und erteilte, soweit erforderlich, die Zustimmung
zu wichtigen, nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zustimmungspflichtigen geschäftlichen Einzelvorgängen. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates bin ich
stets zeitnah und umfassend über alle geschäftspolitisch relevanten Ereignisse und Sachverhalte unterrichtet worden.
Die aus den Reihen des Aufsichtsrates gebildeten
Ausschüsse für die Bereiche Kreditgeschäft, Unternehmenssteuerung, Rechnungsprüfung und Vorstandsangelegenheiten behandelten in insgesamt neun
Ausschusssitzungen schwerpunktmäßig die Überlegungen zur strategischen Planung, die Entwicklung im
Geschäftsjahr, insbesondere auch die Adressausfallund Marktpreisrisiken sowie die Prüfung des Jahresabschlusses.
Die Prüfungsberichte des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes gemäß § 53 GenG in Verbindung mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2014 wurden in der Aufsichtsratssitzung am 2. Juni 2015 beraten.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2015, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des
Jahresüberschusses – unter Einbeziehung des Gewinnvortrages – in der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses am 7. Juni 2016 geprüft, in Ordnung befunden
und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der
Vorschlag entspricht § 38 Nr. 2 und § 39 der Satzung.
Turnusmäßig scheiden Frau Susan Lück, Herr Bernd
Hombach und Herr Christian Peter Kotz in 2016 aus
dem Aufsichtsrat aus. Eine Wiederwahl von Frau Lück
und Herrn Hombach ist in der Vertreterversammlung
am 23. Juni 2016 möglich. Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand war in gewohnter
Weise von gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamer
Verantwortung für die Bank geprägt. Der Aufsichtsrat
dankt allen Mitgliedern und Kunden für das der Bank
entgegengebrachte Vertrauen.
»
An dieser Stelle ist es mir ein
besonderes Bedürfnis, allen
Wegbegleitern in den 32 Jahren
meiner Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender ein persönliches
Wort des Dankes zu sagen. Der
Volksbank Oberberg eG wünsche
ich eine weiterhin erfolgreiche
und gedeihliche Zukunft!
«
C. P. Kotz,
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Er spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern für eine erneut ausgesprochen erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Dank und seine Anerkennung aus.
Den Vertretern der Mitglieder unserer Bank dankt der
Aufsichtsrat für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Inter•
esse aller Mitglieder.
Wiehl, im Juni 2016
C. P. Kotz,
Vorsitzender des Aufsichtsrates
26
MITARBEITER IM MITTELPUNKT
Volksbank Oberberg
hat viele Namen
Ein motiviertes Team von sich mit der Bank in hohem Maße
identifizierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
ist unser größtes Kapital und wesentlichster Erfolgsfaktor für
die bisherige und auch künftige Entwicklung der Bank.
27
A
Dirk Brüggemann
Katharina Eicher
Harald Gresch
Jennifer Brügger
Markus Eiteneuer
Nina Grizler
Laura Brünig
Michael Eiteneuer
Marianne Gross
Lisa Althoff
Vanessa Bulla
Anita Emmrich
René Groß
Annette Altwicker
Inge Büth
Jörg Engelberth
Sarah Groß
Monika Engelmann
Cindy Grube
Anja Erlinghäuser
Barbara Grün
Anja Etzbach-Rötzel
Eckhard Gülicher
Bettina Euteneuer
Marvin Guist
C
Melanie Andersen
Sabine Arnds
Semra Arslan
B
Lena Caspari
F
Paola Cosi
Beate Czolbe
D
Carina Bahr
Dominique Bauer
Sarah Bäumer
Diana Becker
Ina Haas
Harry Faßbender
Stefanie Hacker
Jan Hänscheid
Carolin Dabringhausen
Susanne Faulenbach
Susanne Becker
Frank Dabringhausen
Andreas Fischer
Daniela Beekes
Johannes Dahm
Charline Fischer
Jörg Beekes
Laura de Kromme
Thorsten Franz
Andrea Bender
Therese De Cristofaro
Martina Friederichs
Christoph Bender
Michael A. Deisen
Verena Fritsch
Katrin Bender
Dalijan Demirovski
Sebastian Funke
Sebastian Bender
Anneliese Demmer
Tobias Berens
Tamara Denzer
Julia Beul
Patrick Depner
Janina Biallas
Nathalie Dickes
Axel Birkholz
Lutz Diederichs
Heike Gansäuer
Torsten Bitzer
Petra Diederichs
Nadine Gashi
Marina Bizzo
Sonja Diederichs
Lisa Gebauer
Susanne Bleiel
Jana Dilger
Waltraut Gehrmann
Georg Bock
Pia Dilger
Christina Gelhausen
Elke Boddenberg
Michael Dill
Maike Gerlach
Brigitte Boecker
Werner Dittrich
Marcus Gesper
Stefanie Boenigk
Matthias Döhl
Simone Gesper
Carola Borberg
Werner Dörflein
Laura Geusa
Anne-Katrin Borlinghaus
Elke Dörr
Sandra Gilles
Dorothee Bornemann-Döhl
Rafael Drabik
Jörg Gladosch
Lisa Borrmann
Lisa Marie Dresbach
Carina Glöckner
Petra Borrmann
Siegfried Dresbach
Janine Göbel
Gerhard Bosbach
Elisabeth Dross
Marita Golde
E
Bernd Braunschweig
Daniel Bray
Sylvia Bremer
Brigitte Haas
Hans-Jürgen Fanger
Fabian Becker
Sven Bosbach
H
Michael Evang
G
Steffen Goße
Eveline Graef
Leslie Graesförder
Anke Gran
Jana Hager
Beate Hainke
Bernd Hauck
Daniel Haude
Petra Hausmann
Sarah Heck
Helena Heckener
Silvia Heilmann
Thomas Heimann
Svenja Heimbruch
Hanna Hellmann
Gisela Hengstwerth
Denise Henn
Alexandra Herder
Helga Herkner
Jan Hermes
Heike Herold
Barbara Herrmann
Janine Hert
Christian Hilchenbach
Sandra Hoberg
Maren Hoffmann
Sarah Hofmann
Natalie Hölper
Fabian Hombach
Marlen Hoppe
Liane Horst
Almut Huckenbeck
Heike Hudak
Jörg Bretschneider
Ulrike Ebener
Heiko Greisner
Katja Huppertz
Bettina Brüggemann
Diana Ebert
Martina Greisner
Sintje Huppertz
•
MITARBEITER IM MITTELPUNKT
28
I
Janine Kneib
Karin Leienbach
Sascha Müller
Thomas Knura
Michelle Leisner
Petra Müller-Stache
Egon Koch
Stefan Leitzke
Jeanette Ihmels
Martina Koch
Carla Lenz
Rebekka Irle
Jasmin Koenen
Klaus-Peter Lettau
Alexandra Irrgang
Annegret Kolb
Oliver Leyer
Thomas Koop
Yana Lieblang
Andrea Naeschen
Mirco Körbel
Eva Lindenberg
Tobias Naeschen
Jasmin Köster
Marc Lindenpütz
Claudia Koschwitz
Patrick Lindner
Christina Nelles
Gottfried Jackes
Frank Koschwitz
Lukas Linek
Patrick Jackes
Marion Koschwitz
Verena Lippok
Nadine Désirée Jäkel
Heike Kosrien
Matthias Loyda
Vivian Janeck-Reeh
Sandra Kotysch
Cornelia Lubinski
Anna Jansen
Nikolaus Kraft
Hartmut Lübke
Sebastian Jenniches
Gudrun Kramer
Hanna Lückoff
Monika Jonscher
Mario Krämer
Renate Lückoff
Karthiga Jovan
Stefanie Krämer
Sabine Ludwigs
Henning Jung
Lisa Kranz
Silke Jung
Michael Krause
Christian Jungblut
Jan Kremer
Volker Jungbluth
Markus Kremer
Monika Jürges
Edith Kretschmann
Lea Mach
Anne Jütz
Frank Krieger
Maximilian Mai
Achim Krumm
Heidrun Maiwald
Andrea Kügele
Tina Maiwald
Sarah Kühner
Meike Manz
Udo Kühnholz
Swetlana Marx
Beate Kaiser
Mariette Küster
Karl-Heinz Marz
Elke Kaiser
Guido Küsters
Hedwig Mauelshagen
Michaela Karner
Ursula Kunze
Martina May
J
K
L
Beate Kascha
Norbert Katzmarek
Lorena Kaufmann
Sabrina Kaufmann
M
N
Stefanie Neuhaus
Laura Neukirchen
Andreas Neumann
Jürgen Neumann
Mareen Neumann
Andreas Nick
Christiane Nick
Sigrid Niederwipper
Anette Nolte
Svenja Nolte
Elke Noss
Michael Noss
Jonathan Noß
O
Martina Oetzel
Anja Oslow
Anna Ott
Alexander Meier
Hans Meier-Frankenfeld
Thomas Menzel
Axel Mertens
P
Dagmar Panizzi
Sandra Pausch
Manuela Kellner
Holger Lahme
Ann-Kathrin Miebach
Wilfried Kemper
Bettina Lamers
Beate Miebach
Robert Kessel
Elke Lang
Sergej Miliats
Christina Kiehm
Manfred Lang
Evanthia Misia
Stefanie Pick
Joachim Kirstein
Petra Lang
Marina Möller
Wolfgang Pick
Julia Klassen
Sabine Lang
Bertold Mönnighoff
Silke Pickhardt
Anna-Lena Klein
Ursula Lang
Daniela Mönnighoff
Hans-Georg Poschner
Markus Klein
Marlen Lange
Maria Mühleisen
Manuela Pries
Petra Klein
Heiko Langer
Justus Müller
Ulrike Prinz
Katharina Kleinert
Susanne Langer
Melanie Müller
Beata Przybylek
Rolf Kleppel
Achim Langhein
Mirko Müller
Inge Pütz
Axel Klugmann
Gerd Lauenstein
Nadine Müller
Wolfgang Pütz
Sebastian Pawils
Hans-Gerd Pick
29
R
Julian Ranke
Esther Rau
Gernot Rau
Hartmut Rau
Ulrike Rau
Angela Raymund
Michael Reeh
Johanna Reifenrath
Robert Reifenrath
Anja Reinelt
Marco Reuter
Rainer Richerzhagen
Jörn Richling
Claudia Rickmann
Maria Riger
Jan Rindermann
Thomas Rinke
Daniela Robeck-Weng
Katrin Rocheteau
Maxime Rocheteau
Manuela Rolfes
Christina Rolland
Stephan Roos
Jutta Rosowski
Nicole Rossenbach
Melanie Rothkamm
Bianca Rötzel
Hans Ulrich Ruland
S
Therese Sänger
Ursula Safarik
Andrea Sax
Beate Schäfer
Andreas Schaffrath
Martin Schiffer
Jutta Stinner
Carina Schirp
Andrea Stöcker
Kim Charlott Schleißing
Ingo Stockhausen
Hanna Schmallenbach
Ingmar Strang
Dagmar Schmidt
Wolfgang Stricker
Edgar Schmidt
Nico Stuhlmann
Katharina Schmidt
Anna Stumpf
T
Marcel Schmidt
Nathalie Schmidt
Sebastian Schmidt
Anita Schmitz
Anke Schmitz
Oliver Schmitz
Dagmar Schneider
Karin Schneider
Manfred Schneider
Ramona Schneider
Helmut Schnepper
Regina Schramm
Ilona Schröder
Alexandra Schrülkamp
Ralf Schrülkamp
Lara Schuh
Björn Schumacher
Timo Schumacher
Alexandra Schürholz
Rolf Schuster
Bärbel Schwartmann
Sebastian Seitz
Denis Siedlaczek
Carolin Siegfried
Madelaine Siepermann
Michael Simon
Christina Sinkewitz
Heike Sixel
Kathrin Walter
Sascha Walther
Daniela Waterkamp
Julia Weber
Klaus Dieter Weber
Nicole Weber
Manuela Thiele
Anke Weise
Anke Thielgen
Stefan Weise
Elke Thiemann
Gunter Thiemann
Susanne Thieme
Michaela Thiess
Sabine Tillmann
Ralf Tocco
Bernd Tollet
Ismail Topaloglu
Alexandra Töpler
Selma Turan
Simon Tuschy
Anke Twilling
Mara Twilling
U
Stefanie Seidel
Andreas Seitz
Olga Wagner
Inka Weischet
Christine Sedunov
Ruben Seinsche
Karina Wagner
Stefan Tengeler
Simon Schweda
Jürgen Seinsche
W
Martina Uedelhoven
Anja Ufer
Maria Ukalovic
Andreas Ulrich
Olga Unger
V
Lydia Weiss
Gabriele Weitz
Michael Weller
Andrew Wende
Anja Wienand
Dunja Wienand-Kardel
Silke Wilken
Antje Winkels
Sonja Winterberg
Kevin Wirth
Nadine Wirths
Anja Wischnewske
Marcel Wittfeld
Bernd Wolf
Franziska Wölfer
Gernot Wölfer
Sebastian Wolff
Andrea Wüllenweber
Karin Wüster
Y
Mine Yilmaz
Z
Astrid Scheerer
Peter Spanberger
Christine Vasbender
Kim Anika Scheerer
Katharina Spath
Guido Verwied
Reiner Zautke
Frankjörn Schell
Petra Spill
Michaela Völker
Helga Zimmermann
Sarina Scherbaum
Janine Steinbrügge
Martina Vogel
Andrea Zöller
Nadine Scherer
Rita Steinhausen
Sina Sabrina Vollrath
Friedrich Zöller
Mario Schevardo
Markus Stiefelhagen
Melanie Voss
Henning Zöller
•
Bodenständigkeit und Kundennähe, das zeichnet uns in einer Zeit der Global Player aus und
lässt uns hier vor Ort unternehmerisch erfolgreich sein.
Meilensteine
2015
Wenn wir uns als regionales Kreditinstitut im Laufe
des Jahres für und in diversen Projekten engagieren, uns in
der Öffentlichkeit präsentieren und Kultur, Sport sowie
soziales Ehrenamt unterstützen, so ist dies ein äußeres
Zeichen unserer Verbundenheit und der Zugehörigkeit zu
unserem oberbergischen Geschäftsgebiet.
ÖFFENTLICHKEIT IM MITTELPUNKT
20. Januar
12. Februar
6.
29.
Sternsingerempfang
Bilanzpressekonferenz:
Januar
31
im Rathaus der Stadt Wiehl.
20.
Volksbank Oberberg
und das Siegener Hochschulzentrum
der FOM Hochschule für Ökonomie &
Mana­ge­ment kooperieren.
Volksbank Oberberg – Erfolgsmodell
einer starken Gemeinschaft.
Februar
31./1.
2.
Oberberg.
viele-schaffen-mehr.de: Sieben erfolgreiche Crowdfunding-Projekte in den
ersten 100 Tagen.
Unser Mitarbeiterteam
Wir sind wieder Partner
der Bau- und Immobilienmesse in der
Halle 32 in Gummersbach.
28.
12.
Elf neue Bankkaufleute
Die närrischen Tollitäten
aus der Region für die Region.
Mit seiner Unterschrift
unter die Kooperationsvereinbarung
mit der Sekundarschule Engelskirchen
besiegelt Vorstandsvorsitzender Ingo
Stockhausen die 14. KURS-Partnerschaft der Volksbank Oberberg mit einer
Schule aus der Region.
März
21.
in Hermesdorf verkaufte selbstgemachte Backmischungen auf dem
Weihnachtsmarkt. Der Erlös geht an die
örtliche KITA.
25.
Oberbergs machen
ihre Aufwartung in Wiehl und anderen
Niederlassungen.
Aus den Erträgen
des Erfolgssparprogrammes EOG
Ethisch-Ögologische-Geldanlage übergibt die Volksbank Oberberg diesmal
über 30.000 Euro an die Empfänger
Behinderten Werkstätten Oberberg, nina
+ nico und NABU Oberberg.
ÖFFENTLICHKEIT IM MITTELPUNKT
32
1. April
10. Juni
10.
April
30.–3.
Juni
10.
Sport, Spass und
Eine »bärige« Spende
lokale Handballprominenz in der Gummersbacher Schwalbe Arena beim elften
und zwölften Volksbank-Handballjugendcamp.
für die Kinderstation im
Sana Krankenhaus Radevormwald.
1.
10.–17.
Bankkaufmann
Friedhelm Schneider feiert sein
fünfzigjähriges Dienstjubiläum.
GalerieGespräche
28.
mit Joey Kelly.
UnternehmerForum
30.
mit Daniela Ben Said.
Stolze Preisträger
beim Hückeswagener
Schulranzen-Treff.
Mai
9.
Tag der Offenen Tür
in unserer neuen Geschäftsstelle in
Waldbröl, Am Marktplatz 7.
»7 Tage frei«,
für eine Woche verzichten Wiehler
Schülerinnen und Schüler auf ihre Handys, Computer und Co. und schließen
diese in unseren Tresor ein. Da kommt
sogar das Fernsehen!
33
3. August
22. Oktober
16.
8.
28.
Wir sind
GalerieGespräche
wieder Partner der Parkzeit
in Engels­kirchen.
mit Professor Dr. Bernd Raffelhüschen.
September
Die Vertreterversammlung
bestätigt ein erfolgreiches
Geschäftsjahr 2014.
23.
Gütesiegel-Verleihung
»Berufswahl- und ausbildungsfreund­
liche Schule« in unserem Hause.
August
3.
Wir begrüssen
unsere neuen Auszubildenden
im Team.
3.
Oktober
1.
Eröffnung
unserer 30. Geschäftsstelle »PORTAL by
Volksbank« im neuen Gummersbacher
Forum.
7.
Preisverleihung
»Sterne des Sports« auf Kreisebene. Der
große Stern geht an den TV Kleinwiedenest und sein Projekt »Rolli-Kids –
Sport mit/trotz Handicap«.
Der diesjährige Wettbewerb
mit der Kölnischen Rundschau dreht
sich um Freundschaften. Das »Goldene
Freundschaftsband« gewinnt Patricia
Gödicke aus Wiehl.
22.
UnternehmerForum
mit Dirk Steffens.
ÖFFENTLICHKEIT IM MITTELPUNKT
34
10. November
7. Dezember
10.
25.
17.
Der Wiehler Künstler
Siegfried Haertel-Roseé zeigt seine
Werke in unserer Geschäftsstelle in
Engels­kirchen-Loope.
17.+26.
40 Jahre
Einkaufszentrum Bergischer Hof in
Gummersbach. Wir sind Partner der
Festwoche.
November
8.
In Radevormwald
wird unsere neugestaltete Hausadresse,
der Schlossmacherplatz, feierlich
eröffnet. Wir sind mit unserer
überdimen­sionalen »VolksBank« und
einem Foto­shooting dabei.
Mit unseren
Mitgliederabenden
sind wir diesmal in Waldbröl
und Engels­kirchen zu Gast.
Über 800 Mitglieder folgen
unserer Einladung zu Informa­tion
und Entertainment.
Dezember
7.
Die Volksbank Oberberg
und die Halle 32 in
Gummersbach besiegeln eine
Premiumpartnerschaft.
Vorstand und Aufsichtsrat
ehren den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Udo Meyer für
seine 25-jährige Tätigkeit in diesem
Gremium.
...
und 26 exklusive Kino-Events für
unsere jungen BE YOU-Kunden, eine
Fahrt ins Phantasialand Brühl, die Weltkindertagaktionen in Gummersbach
und Hückeswagen sowie zahlreiche
Bankführungen und Weihnachtsbaum-Schmückaktionen für Kinder aus
den oberbergischen Grundschulen und
Kindergärten.
35
Jahresabschluss
Bei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um eine verkürzte Darstellung.
Zum vollständigen Jahresabschluss 2015 hat der
Rheinisch - Westfälische Genossenschaftsverband e.V., Münster,
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
gemäß § 322 HGB erteilt.
Der Jahresabschluss, die Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Absatz 1 Satz 2 KWG,
der Lagebericht, der Bestätigungsvermerk, der Bericht des Aufsichtsrates sowie
der Vorschlag für und der Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses werden im
elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
36
JAHRESABSCHLUSS 2015
Jahresbilanz zum 31.12.2015
AKTIVA
Euro
Euro
Euro
31.12.2015
Euro
31.12.2014
Tsd. Euro
1.Barreserve
a)Kassenbestand
15.854.895,52
14.219
b)Guthaben bei Zentralnotenbanken
15.939.340,58
15.769
darunter: bei der Deutschen Bundesbank
15.939.340,58
(15.769)
c) Guthaben bei Postgiroämtern
0,00
31.794.236,10
0
2.Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur ­Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a)Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie
ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen
0,00
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar
0
0,00
(0)
b)Wechsel
0,00
0,00
0
54.544.779,75
58.301
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig
5.384.340,28
b)andere Forderungen
49.160.439,47
4. Forderungen an Kunden
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert
3.662
2.313.630.676,48
2.207.147
1.454.654.313,47
(1.353.432)
32.982.716,83
(42.959)
Kommunalkredite
5.Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a)Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
0,00
ab) von anderen Emittenten
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
0
0,00
(0)
0,00
0,00
0
0,00
(0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
87.040.161,48
bb) von anderen Emittenten
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
(85.163)
302.893.428,70
389.933.590,18
267.476
222.242.108,55
c) eigene Schuldverschreibungen
Nennbetrag
85.669
83.588.296,04
220.709
5.386.672,50
395.320.262,68
5.333.000,00
6.509
(6.370)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
6a.Handelsbestand
26.462.977,92
28.189
0,00
0
7.Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
a)Beteiligungen
darunter: an Kreditinstituten
an Finanzdienstleistungsinstituten
28.511.674,75
an Finanzdienstleistungsinstituten
(318)
0,00
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
darunter: an Kreditinstituten
(0)
1.168.215,46
29.679.890,21
1.001.600,00
(0)
0,00
darunter: an Kreditinstituten
0,00
an Finanzdienstleistungsinstituten
0,00
2.033
(1.002)
0,00
8. Anteile an verbundenen Unternehmen
0
(0)
(0)
9.Treuhandvermögen
darunter: Treuhandkredite
26.795
318.248,52
312.117,23
312.117,23
812
(812)
10.Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand ein­
schließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch
0,00
0
11.Immaterielle Anlagewerte
a)Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche echte und Werte
b)entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten
0,00
0
10.158,00
14
c) Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
d)geleistete Anzahlungen
0,00
12. Sachanlagen
13.Sonstige Vermögensgegenstände
14.Rechnungsabgrenzungsposten
Summe der Aktiva
0
10.158,00
0
24.091.440,95
21.824
4.585.114,45
6.208
196.242,44
251
2.880.627.896,21
2.744.878
37
PASSIVA
Euro
Euro
Euro
31.12.2015
Euro
31.12.2014
Tsd. Euro
759.780.074,17
633.013
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig
36.377.087,98
b)mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
723.402.986,19
46.347
2.Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a)Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten
523.832.060,05
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten
23.434.649,31
528.660
547.266.709,36
18.412
b)andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig
565.860.783,71
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
693.408.441,43
466.005
1.259.269.225,14
1.806.535.934,50
729.529
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen
52.979.847,59
b)andere verbriefte Verbindlichkeiten
0,00
69.320
52.979.847,59
0
darunter:
Geldmarktpapiere
0,00
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf
0,00
(0)
(0)
3a. Handelsbestand
0,00
0
312.117,23
812
5.Sonstige Verbindlichkeiten
4.428.171,21
2.864
6.Rechnungsabgrenzungsposten
2.155.882,72
2.896
0,00
0
4.Treuhandverbindlichkeiten
darunter: Treuhandkredite
312.117,23
(812)
6a. Passive latente Steuern
7.Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen
14.723.120,61
b)Steuerrückstellungen
c) andere Rückstellungen
11.702.737,28
8. ––––
9.Nachrangige Verbindlichkeiten
10.Genussrechtskapital
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig
2.986
27.257.890,89
13.620
0,00
0
15.650.000,00
21.650
833.405,84
833.405,84
833
(10)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB
14.234
832.033,00
54.000.000,00
0,00
45.200
(0)
12.Eigenkapital
a)Gezeichnetes Kapital
b)Kapitalrücklage
53.971.743,22
52.509
0,00
0
c)Ergebnisrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage
42.200.000,00
cb) andere Ergebnisrücklagen
51.210.000,00
d)Bilanzgewinn
38.930
93.410.000,00
9.312.828,84
Summe der Passiva
47.950
156.694.572,06
9.108
2.880.627.896,21
2.744.878
1.Eventualverbindlichkeiten
a)Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen
­abgerechneten Wechseln
b)Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und
­Gewährleistungsverträgen
c)Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten
für fremde Verbindlichkeiten
0,00
0
30.361.658,54
28.216
0,00
30.361.658,54
0
2.Andere Verpflichtungen
a)Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften
­abgerechneten Wechseln
0,00
b)Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen
­Gewährleistungsverträgen
0,00
c)Unwiderrufliche Kreditzusagen für fremde Verbindlichkeiten
daunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen
Termingeschäften
0
127.714.727,88
0,00
0
127.714.727,88
83.412
(0)
JAHRESABSCHLUSS 2015
38
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01.2015 bis 31.12.2015
Euro
Euro
Euro
01.01.–
31.12.2015
Euro
01.01.–
31.12.2014
Tsd. Euro
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften
87.539.354,94
b)festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen
6.159.370,15
2.Zinsaufwendungen
90.993
93.698.725,09
34.486.142,98
7.552
59.212.582,11
41.578
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren
371.747,26
375
b)Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
503.591,29
436
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen
0,00
4.Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs­
oder Teilgewinnabführungsverträgen
875.338,55
0,00
5.Provisionserträge
13.620.591,78
6.Provisionsaufwendungen
2.768.716,31
7.Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands
8. Sonstige betriebliche Erträge
9.–––
0
0
12.881
10.851.875,47
1.724
0,00
0
1.962.742,97
823
0,00
0
10.Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a)Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter
20.086.860,43
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
darunter: für Altersversorgung
5.045.749,48
18.853
25.132.609,91
b)andere Verwaltungsaufwendungen
(1.044)
13.994.947,58
11.Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
12.Sonstige betriebliche Aufwendungen
13.Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu
Rückstellungen im Kreditgeschäft
0,00
15.Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und
wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere
12.763
2.427.461,61
2.136
2.522.373,32
8.124
2.063
3.401.500,17
310.482,62
16.Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen
an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren
0,00
17.Aufwendungen aus Verlustübernahme
18.–––
19.Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit
20.Außerordentliche Erträge
21.Außerordentliche Aufwendungen
118
310.482,62
0
0,00
0
0,00
0
25.113.163,89
21.435
0
54.872,00
55
795.152,80
23.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
0
850.024,80
22.Außerordentliches Ergebnis
24.Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen
39.127.557,49
3.401.500,17
14.Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und
bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung
von Rückstellungen im Kreditgeschäft
darunter: latente Steuern
4.266
1.653.555,47
7.757.090,60
(55)
9.025
0,00
(0)
39.269,21
24aAufwendungen aus der Zuführung zum Fonds
für allgemeine Bankrisiken
25.Jahresüberschuss
26.Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
7.796.359,81
48
8.800.000,00
3.200
9.311.956,88
9.107
871,96
1
9.312.828,84
9.108
27.Entnahmen aus Ergebnisrücklagen
a)aus der gesetzlichen Rücklage
0,00
b)aus anderen Ergebnisrücklagen
0,00
0
0,00
0
9.312.828,84
9.108
28.Einstellungen in Ergebnisrücklagen
a)in die gesetzliche Rücklage
0,00
b)in andere Ergebnisrücklagen
0,00
29.Bilanzgewinn
0
0,00
0
9.312.828,84
9.108
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