internationales literaturfestival berlin 14. bis 24. juni 2001 Willkommen

Transcription

internationales literaturfestival berlin 14. bis 24. juni 2001 Willkommen
internationales literaturfestival
14 . bis 24 . juni 2001
berlin
Willkommen
zum internationalen literaturfestival berlin!
Nach der beinahe dreijährigen Vorbereitungszeit des internationalen
literaturfestivals berlin, das erstmals vom 14. bis 24. Juni 2001 stattfindet, präsentieren wir Ihnen hiermit das Programm.
Poesie- und Prosalesungen stehen im Mittelpunkt dieses Festivals,
Gespräche, Diskussionen und Begegnungen zwischen den Gästen,
hiesigen Autoren, Übersetzern und dem Publikum werden es ermöglichen, dem Bezug der Literatur zu sozialen, politischen und kulturellen Konflikten nachzugehen. Die Aktion „Berlin flaggt: Poesie!“ wird in
der Festivalzeit das Stadtbild zugunsten der Phantasie, der Kunst, der
Poesie bereichern. Das Festival will einen Beitrag zur Weltoffenheit,
Toleranz und Gastfreundschaft Berlins leisten.
Ich danke allen sehr, die das Festival finanziell, durch Sachleistungen
und durch praktische Arbeit (die Praktikanten!) unterstützt haben.
Was mir bleibt, ist, allen Besuchern des Festivals bei der Erkundung
neuer Landschaften und Kontinente, beim Studieren ungewohnter
Haltungen und Erfahren unerhörter Geschichten die geistige Nahrung und die Unterhaltung zu wünschen, die großen Ereignissen
eigen sind.
Ulrich Schreiber
Festivalleiter
privat
privat
www.photopeitsch.com
privat
Isolde Ohlbaum
Was versammelt sich nicht alles in Berlin! So viele Seelenlandschaften
wie Autoren breiten sich hier aus, so viele Kontinente, Regionen, Sprachen, Traditionen, Temperamente, Stile. Wie viele Brückenschläge
zwischen Wort und Welt werden hier unternommen: Es werden Mäuse und Nachbarn im New York der 90er Jahre seziert, ein Moloch –
Bombay – wird erhellt, an die Apartheid in Südafrika und den Vereinigten Staaten wird erinnert, Milchfischsammler werden bei der Arbeit auf den Philippinen beobachtet, Selbstbetrachtungen, Mord und
Tod, weibliche Töne, Erinnerungen an das vergangene Berlin, verstohlene Blicke hinter dem Vorhang, magische Momente werden fotogra-
fiert, über das Schreiben wird geschrieben, über Briefe, die nie abgeschickt wurden, naturgemäß fehlt das Thema Künstlertum und
Wahnsinn nicht, das Altern wird reflektiert, eine Liebesgeschichte
nimmt am Elefantengehege eines Zoos ihren Lauf, Ironie und Distanz
werden eingeübt, Enzensberger wird im Buchladen verfolgt, ein neuer
Ton aus Simbabwe ist zu hören, rattenfressende Ratten als Chiffren,
Exil in Berlin, Writers in Toronto, Goethe und Kleist streiten über Literatur. Und Literatur für Kinder! Der Umgang mit dem Tod und wie in
Trauer Liebe wächst, Sklaven ihre Flügel wiederentdecken, über die
Eifersucht, einen Brückenheiligen, darüber, wie Väter ihren Söhnen
das Weltall erklären und chinesische Einzelkinder ihr Leben begreifen
wollen, über gefallene Engel im donnernden Leben, über jahrhundertealte Wolken, Zeittunnel ins 16. Jahrhundert (Fortschritt, Rückschritt,
Liebe) und das relative Glück der Löwen.
Jehuda Amichai
Bei Dao
Tahar Ben Jelloun
Pam Brown
Ken Bugul
geb. 1924 in Würzburg, starb am 22. Sep-
geb. 1949 in Peking, zählt zu den bedeu-
geb. 1944 in Fès, Marokko, lebt seit 1975
geb. 1948 in Seymour, Victoria, ist Lyrik-
geb. 1948 in Ndukumane, Senegal, lebt
tember 2000 in Jerusalem. Er war einer
tendsten chinesischen Gegenwarts-
als freier Journalist und Schriftsteller in
redakteurin der australischen Zeit-
heute in Porto Novo, Benin. Aus den
der bedeutendsten und populärsten
autoren. Er wurde mehrfach für den
Paris. Er hat mehrere Romane, Lyrik und
schrift Overland und lebt in Sydney.
Erfahrungen ihres langjährigen Bel-
Dichter Israels. In seinen Gedichten ver-
Nobelpreis vorgeschlagen. Zahlreiche
Kinderbücher veröffentlicht. Für „La
Ihre Gedichte sind weit über Australien
gienaufenthalts speiste sich ihr erster
schmelzen Tradition und Moderne,
seiner Gedichte und Erzählungen liegen
nuit sacrée“ erhielt er 1987 den Prix
hinaus bekannt.
Roman, Le Baobab fou, der lange auf
klassisches Hebräisch und Umgangs-
auch in deutscher Übersetzung vor.
Goncourt. Im Januar 2001 erschien sein
Sie ist außerdem als Film- und Video-
den Bestsellerlisten Westafrikas stand.
sprache, Erfahrungen des Individuums
In seiner Heimat von Verhaftung be-
zwölfter Roman, „Cette aveuglante
Künstlerin aufgetreten.
mit denen eines ganzen Volkes. Die
droht, lebt der Dichter seit 1989 im Exil;
absence de lumière“. Dieser Bericht über
erste Lesung im Programm „Literaturen
zur Zeit in Davis, Kalifornien, und New
die Strafkolonie von Tazmamart löste in
der Welt“ ist ihm gewidmet.
York.
Frankreich eine breite Diskussion über
(15. 6. 2001, 20 Uhr).
das Regime des 1999 verstorbenen
marokkanischen Königs Hassan aus.
Inzwischen hat die Autorin drei weitere
Romane veröffentlicht.
Literaturen der Welt
sophien
18.00
Grußworte
Ulrich Schreiber, Festivalleiter
Dr. Friedrich-Leopold
Freiherr von Stechow, DG Bank
Dr. Christoph Stölzl,
Senator für Wissenschaft,
Forschung und Kultur
Homero Aridjis (Mexiko)
Präsident PEN International
20.00
Lesung
Einführung
von Arnulf Conradi
nacht
musik
SOPHIENSÆLE/
HOCHZEITSSAAL
14.00
Gespräch zu Leben und
Werk
Günter Kunert (Deutschland)
Inger Christensen (Dänemark)
Rita Dove (USA)
Moderation: Iso Camartin
Jacques Sassier
FESTSAAL
20.00
Lesungen/Lyrik
Mazisi Kunene (Südafrika)
Ales Rasanau
˘ (Weißrußland/D)
Pam Brown (Australien)
Moderation: Iso Camartin
FESTSAAL
20.00
Lesungen/Lyrik
Michele Leggott (Neuseeland)
Daniel Weissbort (GB)
Antjie Krog (Südafrika)
Moderation: Iso Camartin
HOCHZEITSSAAL
21.00
Gespräch zu Leben und
Werk
Ales Rasanau
˘ (Weißrußland/D)
Mazisi Kunene (Südafrika)
Pam Brown (Australien)
Moderation: Annette Czekelius
HOCHZEITSSAAL
21.00
Gespräch zu Leben und
Werk
Michele Leggott (Neuseeland)
Daniel Weissbort (GB)
Antjie Krog (Südafrika)
Moderation: Annette Czekelius
FESTSAAL
21.45
Lesungen/Lyrik
Rita Dove (USA)
Günter Kunert (Deutschland)
Inger Christensen (Dänemark)
Moderation: Iso Camartin
FESTSAAL
21.45
Lesungen/Lyrik
José Emilio Pacheco (Mexiko)
Michael Palmer (USA)
Lydia Davis (USA)
Moderation: Iso Camartin
01.00
Duo Duj
01.00
Harry’s Freilach
23.30
Aleksandr Kopanev
mit Oana Kitzu (Gesang)
und
Dejan Jovanovic (Akkordeon)
Klezmermusik mit
Harry Timmermann
(Klarinette),
Cordula Severit (Percussion)
und
Alexandr Danko (Bajan)
(Gesang/Gitarre)
Thierry Belliard
nach den Lesungen
in den sophiensælen
www.photopeitsch.com
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
14.00
Gespräch zu Leben und
Werk
Enrique Fierro (Uruguay)
Bei Dao (China/USA)
James Fenton (GB)
Moderation: Michi Strausfeld
FESTSAAL
22.30
Lesungen/Lyrik
Enrique Fierro (Uruguay)
Bei Dao (China/USA)
James Fenton (GB)
Moderation: Helmut Lethen
Das Bühnenbild für die
Veranstaltungen in den
sophiensælen realisierte
Jakob Mattner.
Musik
Hartmut Dorschner und
Itaru Oki
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
20.00
Erinnerung an Jehuda
Amichai (Israel)
Einführung: S.E. Shimon Stein,
Botschafter des Staates Israel,
Martin Mooij (Niederlande)
Es liest Otto Sander
Musik: Gerhard Herrgott und
Farida
HOCHZEITSSAAL
22.00
Gespräch zu Leben und
Werk
Agus R. Sarjono (Indonesien)
Hugo Gola (Argentinien/Mexiko)
Namdeo Dhasal (Indien)
Moderation: Jutta Wolfert
Das eigens für das Festival
eingerichtete Restaurant im
Hof der sophiensæle wird für
das leibliche Wohl der Gäste
sorgen.
Nadine Gordimer (Südafrika)
Die deutsche Übersetzung liest
Tina Engel
Sonntag, 17. Juni
FESTSAAL
21.00
Lesungen/Lyrik
Hugo Gola (Argentinien/Mexiko)
Namdeo Dhasal (Indien)
Agus R. Sarjono (Indonesien)
Moderation: Jutta Wolfert
Die sophiensæle werden in
diesen Tagen zu einem Ort
der Weltliteratur. Itaru Oki,
Harry’s Freilach, Hartmut
Dorschner, Gerhard Herrgott
und Farida, Oana Kitzu und
Dejan Jovanovic sowie
Aleksandr Kopanev werden
das Festival musikalisch
begleiten.
Eröffnungsvortrag
Charles Simic (USA)
Wettervorhersage für Utopia
und Umgebung
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Samstag, 16. Juni
Isolde Ohlbaum
sæle
DG Bank
am Pariser Platz
Eröffnungsveranstaltung
Freitag, 15. Juni
Isolde Ohlbaum
Donnerstag, 14. Juni
Inger Christensen
Raphaël Confiant
Homero Aridjis
Nadine Gordimer
Charles Simic
geb. 1935 in Veijle, Dänemark, lebt heute
geb. 1951, ist seit 1979 Dozent für engli-
geb. 1940 in Contepec, Michoacán,
geb. 1923 in Springs, Südafrika, ver-
geb. 1938 in Belgrad, Jugoslawien, wan-
in Kopenhagen. Obgleich sie auch einen
sche Sprache und Literatur auf Martini-
Mexiko, hat über 30 Prosa- und Lyrik-
öffentlichte im Alter von 15 Jahren ihre
derte 1953 mit seiner Familie in die USA
Roman, Erzählungen, Essays, Hörspiele,
que. Er schrieb zunächst kreolisch, ver-
bände publiziert. Auf deutsch ist bisher
erste Erzählung. Ihr politisches Enga-
aus. Für seine Prosagedichte, die 1990
ein Drama und ein Opernlibretto
faßte 1988 seinen ersten Roman „Eau de
der Roman „Vierzehnhundertzweiund-
gement gegen die Gesetze der Apart-
unter dem Titel „The World Doesn’t End“
verfaßt hat, ist sie vor allem für ihre
Café“ (dt. „Insel über dem Winde“) auf
neunzig. Die Abenteuer des Juan Cabe-
heid brachte ihr den Status einer
veröffentlicht wurden, erhielt er den
sprachgewaltige Lyrik bekannt. Sie hat
französisch. Für „Ravines du devant-
zon von Kastilien“ erschienen. Aridjis
persona non grata ein. Seit 1990 ist die
Pulitzer Prize for Poetry. Seit 1973 lebt
Paul Celan und Max Frisch ins Dänische
jour“ (dt. „Das Flüstern der Zamanas“)
wurde 1997 zum Präsidenten vom PEN
Autorin zahlreicher Romane und Erzäh-
und unterrichtet Simic in New Hamp-
übersetzt.
erhielt er 1993 den Prix Casa de las
International gewählt und lebt in Mexi-
lungen Mitglied des African National
shire.
Americas und den Prix Jet Tours.
ko-Stadt.
Congress. Sie erhielt 1991 den Nobel-
Vier seiner Romane liegen in deutscher
Übersetzung vor.
preis für Literatur.
Montag, 18. Juni
Dienstag, 19. Juni
Mittwoch, 20. Juni
Donnerstag, 21. Juni
Freitag, 22. Juni
SOPHIENSÆLE/
HOCHZEITSSAAL
17.00
Gespräch zu Leben und
Werk
José Emilio Pacheco (Mexiko)
Michael Palmer (USA)
Lydia Davis (USA)
Moderation: Michi Strausfeld
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
20.00
Lesung
Abdourahman A. Waberi
(Djibouti/Frankreich)
Endstation
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Peter Ripken
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
20.00
Lesung
Wilhelm Genazino (Deutschland)
Die Kindheit, die Niedertracht,
die Reue
Moderation: Herbert Wiesner
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
20.00
Lesung
Raphaël Confiant (Martinique)
Das Flüstern der Zamanas
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Eckhard Fuhr
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
20.00
Lesung
Péter Esterházy (Ungarn)
Harmonia Cælestis
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Detlev Lücke
FESTSAAL
20.00
Lesung
Goretti Kyomuhendo (Uganda)
Keine Geheimnisse mehr
Die deutsche Übersetzung liest
Marina Galic
Moderation: Michaela Reichart
21.00
Lesung
21.00
Lesung
21.00
Lesung
21.00
Lesung
Friedrich Gorenstein
(Rußland/Deutschland)
Reisegefährten
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation:
Raphael Seligmann
Ljudmila Ulitzkaja (Rußland)
Medea und ihre Kinder
Die deutsche Übersetzung liest
Naomi Krauss
Moderation: Eckhard Fuhr
Tahar Ben Jelloun
(Marokko/Frankreich)
Zina oder die Nacht des Irrtums
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Detlev Lücke
Ken Bugul (Senegal/Benin)
Wahnsinn und Tod
Die deutsche Übersetzung liest
Margarethe Broich
Moderation: Peter Ripken
22.00
Lesung
21.00
Lesung
Boubacar Boris Diop (Senegal)
Murambi
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Peter Ripken
Rodney Hall (Australien)
Gefangen
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Michaela Reichart
22.00
Lesung
22.00
Lesung
Antonio Tabucchi (Italien)
Vorzukunft: ein fehlender Brief
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Detlev Lücke
Leo Tuor (Schweiz)
Giacumbert Nau
Moderation:
Raphael Seligmann
22.00
Lesung
Chenjerai Hove (Simbabwe)
Schattenlicht
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Michaela Reichart
23.00
Harry’s Freilach
22.30
Aleksandr Kopanev
0.30
Harry’s Freilach
Klezmermusik mit
Harry Timmermann
(Klarinette),
Cordula Severit (Percussion)
und
Alexandr Danko (Bajan)
mit Oana Kitzu (Gesang)
und
Dejan Jovanovic (Akkordeon)
Klezmermusik mit
Harry Timmermann
(Klarinette),
Cordula Severit (Percussion)
und
Alexandr Danko (Bajan)
(Gesang/Gitarre)
Klezmermusik mit
Harry Timmermann
(Klarinette),
Cordula Severit (Percussion)
und
Alexandr Danko (Bajan)
Isabel Franco
Henning Stegmüller
Rowohlt Berlin
Ekko von Schwichow
23.00
Duo Duj
Hans Günter Contzen
23.00
Harry’s Freilach
´
´
Bora Cosic
ˇ
Dzevad
Karahasan
Yang Lian
Namdeo Dhasal
Boubacar Boris Diop
geb. 1932 in Zagreb, Kroatien, und wuchs
geb. 1953 in Duvno, Jugoslawien, floh
geb. 1955 als Kind chinesischer Diplo-
geb. 1947 bei Pune, Indien, einer der
geb. 1946 in Dakar, Senegal, ist Journa-
in Belgrad auf. 1992 verließ er Serbien
1993 aus der belagerten Stadt Sarajevo
maten in Bern, Schweiz, wuchs in
prominentesten Vertreter der Dalit-
list und Schriftsteller. Er verfaßte fünf
aus Protest gegen den Kurs des Milose-
und lebte in Österreich und Deutsch-
Peking auf. Die Berichte über das Mas-
Dichtung, lebt heute in Bombay (Dalit =
Romane sowie Theaterstücke, Dreh-
vic-Regimes. Seit 1995 lebt er in Berlin.
land. Er hat Theaterstücke, Essays, Hör-
saker auf dem Platz des Himmlischen
Kastenlose oder „Unberührbare“).
bücher, Erzählungen, literaturkritische
Er hat über 30 Bücher geschrieben, von
spiele und mehrere Romane veröffent-
Friedens im Juni 1989 erreichten ihn auf
Seine Gedichte, auf Marathi verfaßt,
Aufsätze. Jahrelang war er für senegale-
welchen bislang nur ein kleiner Teil ins
licht. Für sein „Tagebuch der Aussied-
einer Auslandreise. Seither lebt der
genießen allgemeine Anerkennung in
sische Tageszeitungen und Radiostatio-
Deutsche übersetzt ist. Sein satirischer
lung“ erhielt 1994 den Essaypreis
Dichter im Exil, zur Zeit in London.
Indien.
nen tätig. Der Autor lebt heute in Dakar
Roman „Die Rolle meiner Familie in der
Charles Veillon. Zuletzt erschien sein
Er hat zahlreiche Gedichtbände ver-
und schreibt unter anderem für die
Weltrevolution“ von 1969 wurde in
Roman „Sara und Serafina“. Er arbeitet
öffentlicht.
Neue Zürcher Zeitung.
Serbien lange als Kultbuch gefeiert.
als Dozent für Literatur in Sarajevo und
ist Stadtschreiber in Graz.
Internationale Kinder- und Jugendliteratur
Freitag, 15. Juni
STILWERK
16.00
Alice Vieira (Portugal)
Die Augen von Ana Marta (ab 10)
Die deutsche Übersetzung liest
Naomi Krauss
Anja Tuckermann
Muscha (ab 12)
Moderation: Shelly Kupferberg
17.00
Marina Colasanti
(Brasilien)
Montag, 18. Juni
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
11.00
Klaus Kordon (Deutschland)
Frank oder Wie man Freunde
findet (ab 12)
Moderation: Shelly Kupferberg
Dienstag, 19. Juni
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
11.00
Bernhard Lassahn
Der Schatz der Bananenbieger
(ab 9)
Moderation: Shelly Kupferberg
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
9.00
Chen Danyan (China)
Manifest der Einzelkinder (ab 11)
Die deutsche Übersetzung liest
Chun Mei Tan
ZLB/AMERIKAGEDENKBIBLIOTHEK
9.00
Virginia Hamilton
M.C. Higgins, der Große (ab 12)
Die deutsche Übersetzung liest
Chun Mei Tan
Moderation:
Barbara von Bechtolsheim
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
9.00
Uri Orlev (Israel)
Bücher als Abenteuer der
Kindheit (ab 12)
Die deutsche Übersetzung liest
Roland Schäfer
Die Augen von Ana Marta (ab 10)
Die deutsche Übersetzung liest
Chun Mei Tan
POLNISCHES KULTURZENTRUM
18.00
Dorota Terakowska
Wo die Engel vom Himmel fallen
(ab 10)
M.C. Higgins, der Große (ab 12)
Die deutsche Übersetzung liest
Chun Mei Tan
Moderation: Shelly Kupferberg
11.30
Virginia Hamilton (GB)
11.30
Bernardo Atxaga
(Spanien)
Baskische Literatur (ab 16)
Die deutsche Übersetzung liest
Roland Schäfer
Moderation: Shelly Kupferberg
Wo die Engel vom Himmel fallen
(ab 10)
Die deutsche Übersetzung liest
Margarethe Broich
Sonntag, 24. Juni
CARROUSEL-THEATER
16.00 – 19.00
Abdel-Tawab Youssef
(Ägypten)
Bernardo Atxaga
(Spanien)
Marina Colasanti
(Brasilien)
Ulf Stark (Schweden)
Es lesen Schauspieler des
carrousel-Theaters
11.30
Zvonimir Balog
(Kroatien)
Ein Beifall für das Gras und für
die Sterne (ab 6)
Die deutsche Übersetzung liest
Heike Geißler
Moderation: Shelly Kupferberg
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
16.00
Josef Holub (D)
Der rote Nepomuk (ab 12)
Moderation: Shelly Kupferberg
JÜDISCHE GEMEINDE
17.00
Uri Orlev
Bücher als Abenteuer der
Kindheit (ab 12)
Die deutsche Übersetzung liest
Naomi Krauss
Moderation: Elisa Klapheck
Weitere Lesungen aus dem
Kinder- und Jugendliteraturprogramm finden
im Rahmen des Abschlußfestes am 24. Juni im
BERLI N ER ENSEMBLE
statt.
privat
privat
Starckarm-Saga (ab 12)
Die deutsche Übersetzung liest
Chun Mei Tan
10.15
Dorota Terakowska
(Polen)
GRIPS-THEATER/
SCHILLERWERKSTATT
11.00 – 13.00
Uri Orlev (Israel),
Dorota Terakowska
(Polen),
Ulf Stark (Schweden)
Es lesen Schauspieler des
Grips-Theaters
Moderation: Stefan Fischer-Fels
privat
Konkichi… (ab 10)
Die deutsche Übersetzung liest
Naomi Krauss
Moderation: Shelly Kupferberg
10.15
Susan Price (GB)
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
9.00
Ulf Stark (Schweden)
Kannst du pfeifen, Johanna
(ab 6)
Die deutsche Übersetzung liest
Margarethe Broich
Das Programm
„Internationale Kinderund Jugendliteratur“
wurde großzügig
von der mediantis AG
unterstützt.
11.30
Tajima Shinji (Japan)
Altberliner Verlag
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
9.00
Abdel-Tawab Youssef
(Ägypten)
Die Zauberflöte (ab 6)
Die deutsche Übersetzung liest
Carolin Mylord
Der Tod und der König (ab 8)
Die deutsche Übersetzung liest
Naomi Krauss
Moderation: Shelly Kupferberg
10.15
Marina Colasanti
(Brasilien)
Der Tod und der König
(ab 8)
Die deutsche Übersetzung liest
Chun Mei Tan
Samstag, 23. Juni
10.15
Alice Vieira (Portugal)
GRIPS-THEATER/
SCHILLERWERKSTATT
19.30 –21.30
Virginia Hamilton (USA),
Tajima Shinji (Japan),
Alice Vieira (Portugal),
Chen Danyan (China)
Es lesen Schauspieler des
Grips-Theaters
Moderation: Stefan Fischer-Fels
Mittwoch, 20. Juni
Freitag, 22. Juni
privat
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
11.00
Donnerstag, 21. Juni
Bernardo Atxaga
Zvonimir Balog
Chen Danyan
Marina Colasanti
Virginia Hamilton
geb. 1951 als Joseba Irazu Garmendia in
in Kroageb. 1932 als Sveti Petarcvrstec
ˇ
geb. 1958 in Peking, begann während
geb. 1937 in Äthiopien, studierte Malerei
geb. 1936 in Ohio, studierte Literatur
Asteasu, in der baskischen Provinz
tien, veröffentlichte in den drei Jahr-
ihrer Arbeit als Herausgeberin und
und begann ihre Karriere als Journali-
und kreatives Schreiben.
Guipúzcoa, zählt zu den wenigen baski-
zehnten seiner literarischen Tätigkeit
Reporterin der Zeitschrift Children’s
stin und Illustratorin. In ihren Büchern
Für „M.C. Higgins The Great“ (1974)
schen Schriftstellern, denen es gelang,
über 30 Bücher. Seine Dichtungen für
Epoch selbst zu schreiben und zu über-
thematisiert sie die neue Rolle der Frau.
wurde sie als erste afrikanisch-ameri-
mit ihrem Werk ein internationales
Kinder markieren einen gravierenden
setzen. Ihr Roman Neun Leben (1993)
1996 erhielt sie für „Lejos como mi
kanische Frau mit der Newbery Medal
Publikum zu erreichen. Der Durchbruch
Bruch mit der kroatischen Erzähltradi-
wurde u. a. mit dem UNESCO-Prize for
querer“ den Premio Latinoamericano
(1975) ausgezeichnet. 1992 erhielt sie
gelang ihm 1988 mit dem Erzählband
tion. Sein Werk umfaßt Lyrik, Kurzge-
Peace and Tolerance (1997) ausgezeich-
der Literatura Infantil y Juvenil Norma-
den Hans-Christian-Andersen-Preis für
„Obabakoak“, für welchen er u. a. den
schichten und Romane. Zvonimir Balog
net. Chen Danyan lebt in Shanghai.
Fundalectura. Marina Colasanti lebt seit
ihr Gesamtwerk. Virginia Hamilton lebt
Premio Nacional de Narrativa erhielt.
erhielt alle kroatischen Kinderliteratur-
1948 in Brasilien.
in der Nähe von Yellow Springs.
Zu seinem Repertoire gehören neben
preise. Er lebt heute in Zagreb.
Gedichten, Romanen und Erzählungen
auch Chansons und Songtexte.
Kaleidoskop
Freitag, 15. Juni
Samstag, 16. Juni
MAX-LIEBERMANN-HAUS
Präsentation der
Berliner Anthologie
(nur mit persönlicher
Einladung)
12.00
Ken Bugul (Senegal/Benin)
Pam Brown (Australien)
Bei Dao (China/USA)
Enrique Fierro (Uruguay)
Rita Dove (USA)
Deutsche Übersetzungen
gelesen von Hanns Zischler und
Tina Engel
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
13:00
Lesung
José María Alvarez (Spanien)
Carlos Marzal (Spanien)
Francisco Brines (Spanien)
Luis Antonio de Villena
(Spanien)
Ana Rosetti (Spanien)
Moderation: Dieter Ingenschay
LITERATURHAUS
15.00
Lesung Originalsprache
Daniel Weissbort (GB)
James Fenton (GB)
Moderation: James Kennedy
SAVOY HOTEL
11.00
Lesung
Lars Gustafsson
(Schweden/USA)
Moderation: Barbara Wahlster
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
23.00
Lesungen
Tim Staffel (Deutschland)
Der Schwimmer und andere
Short Stories
Moderation: Thomas Findeiß
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
17.00
Lesungen
Lars Gustafsson (USA),
Charles Simic (USA)
Yang Lian (China/GB)
Moderation: Helmut Lethen
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
16.00
Lesungen
Dilip Chitre (Indien)
Kazuko Shiraishi (Japan)
Ilma Rakusa (Deutschland)
Moderation: Jutta Wolfert
24.00
AMERICAN ACADEMY
BERLIN
(nur nach Voranmeldung)
11.00
Discussion:
Writing from a distance
Charles Simic (USA)
Bei Dao (China/USA)
Michael Palmer (USA)
Chair: Eliot Weinberger (USA)
Haralampi Oroschakoff
Die Reise ans Meer.
Tagebuchaufzeichnungen
(Deutschland)
Moderation: Priscilla Be
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
15.00
Lesungen
Eliot Weinberger (USA)
John Tranter (Australien)
Die deutsche Übersetzung liest
Naomi Krauss
Moderation: Andreas Baum
17.00
Präsentation der
Berliner Anthologie
STAATSBIBLIOTHEK
UNTER DEN LINDEN/
LESSINGSAAL
18.00
Lesung
Pura López Colomé (Mexiko)
Die deutsche Übersetzung liest
Michaela Steiger
Moderation: Andreas Baum
(Eintritt frei)
Michael Palmer (USA)
Inger Christensen (Dänemark)
Goretti Kyomuhendo (Uganda)
Daniel Weissbort (GB)
Pura López Colomé (Mexiko)
16.30
Lesungen/Lyrik
Homero Aridjis (Mexiko)
´ ´ (Kroatien/DeutschBora Cosic
land)
Pura López Colomé (Mexiko)
Moderation: Michi Strausfeld
HAUS AM WALDSEE
16.00
Lesungen
Hugo Gola (Mexiko)
Antjie Krog (Südafrika)
Die deutsche Übersetzung liest
Michaela Steiger
Moderation: Barbara Wahlster
KULTURKAUFHAUS
DUSSMANN
19:00
Griechische Woche
Lesung
(Eintritt frei)
Ioanna Karystiani
Die Frauen aus Andros
DGB-HAUS
(Eintritt frei)
15:00
Diskussion und Lesung
Writers in Prison
Sarah Whyatt (GB)
Homero Aridjis (Mexiko)
Texte inhaftierter Autoren liest
Hanns Zischler:
Salah al-Din Muhsin (Ägypten)
Rafael Marques (Angola)
Nadire Mater (Türkei)
Daw San San Nweh (Myanmar)
Ma Zhe (China)
Mamadali Makhmudov
(Usbekistan)
Moderation: Alena Wagnerova
Sonntag, 17. Juni
18.30
Lesung
Dieter Bachmann (Schweiz/
Italien)
Grimsels Jahre
Moderation: Iso Camartin
EL MALECON
22.00
Noche Latinoamericana
Pura López Colomé (Mexiko)
Enrique Fierro (Uruguay)
Hugo Gola (Argentinien)
José Emilio Pacheco (Mexiko)
Moderation: Sonja Solarte
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
24.00
Lesung
Wolfgang Hilbig liest Prosa und
Lyrik
Moderation: Priscilla Be
Renate von Mangoldt
privat
Norman McBeath
www.photopeitsch.com
www.photopeitsch.com
Anschließend:
lateinamerikanische Musik
Rita Dove
Péter Esterházy
James Fenton
Enrique Fierro
Wilhelm Genazino
geb. 1952 in Akron, Ohio, gehört zu den
geb. 1950 in Budapest, entstammt einer
geb. 1949 in Lincoln, Großbritannien,
geb. 1941 in Montevideo, Uruguay, lebte
geb. 1943 in Mannheim, lebt heute als
afrikanisch-amerikanischen Autorin-
der ältesten Adelsfamilien Ungarns.
arbeitete jahrelang als freiberuflicher
zur Zeit der Militärdiktatur (1973–84) in
freier Schriftsteller in Heidelberg. Er war
nen, denen die Literatur der Black Art
Der gelernte Mathematiker gilt als
Südostasien-Korrespondent. Seine Lyrik
Mexiko. Er übersetzte u. a. Shakespeare,
jahrelang Redakteur für verschiedene
ihre inzwischen allgemeine Anerken-
herausragender Vertreter der ungari-
ist geprägt vom beobachtenden Blick
Genet, Eluard und Pound ins Spanische
Zeitungen und Zeitschriften und wurde
nung und Relevanz verdankt. 1993
schen Postmoderne. Neben Romanen
eines Journalisten und Reiseschrift-
und veröffentlichte zahlreiche Gedicht-
als Verfasser von Hörspielen und Sket-
wurde sie zur Poet Laureate der USA er-
und Erzählungen, die in zwölf Sprachen
stellers. Er lebt in Oxford, wo er bis 1999
bände. Er war Direktor der Staatsbiblio-
chen bekannt. Seine Romane sind auf je
nannt. Die Lyrikerin ist Commonwealth
übersetzt wurden, hat er auch Dramen
als Professor für Poesie lehrte.
thek von Uruguay, bevor er 1989 nach
unterschiedliche Weise einer „Phäno-
Professor of English in Charlottesville,
und Essays veröffentlicht. Er lebt in
Austin, Texas übersiedelte, um an der
menologie des Alltags“ verpflichtet.
Virginia.
Budapest.
dortigen Universität zu unterrichten.
Kaleidoskop
Montag, 18. Juni
Mittwoch, 20. Juni
IBERO-AMERIKANISCHES
INSTITUT
18.00
Lesung in Originalsprache
Homero Aridjis (Mexiko)
La montaña de las mariposas
15.00
Mazisi Kunene (Südafrika)
KULTURKAUFHAUS
DUSSMANN
19.00
Griechische Woche
Lesung
Petros Markaris (Griechenland)
Hellas Channel
LITERATURHAUS
15.00
Lesung in Originalsprache
Ljudmila Ulitzkaja (Rußland)
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
15.00
Lesung
Raúl Zurita (Chile)
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation:
S.E. Antonio Skármeta,
Botschafter Chile
STILWERK
16.00
Lesungen
Alice Vieira (Portugal)
Die deutsche Übersetzung liest
Inka Friedrich
Marina Colasanti (Brasilien)
Die deutsche Übersetzung liest
Inka Friedrich
Moderation: Shelly Kupferberg
BOTSCHAFT DER REPUBLIK
MEXIKO
19.00
Lesung in Originalsprache
Homero Aridjis (Mexiko)
José Emilio Pacheco (Mexiko)
Moderation:
Michael Gaeb-Calderon
18.00
Goretti Kyomuhendo (Uganda)
Die deutsche Übersetzung liest
Jule Böwe
Moderation: Annette Spohn
GUARDINI GALERIE
19.00
Ausstellungseröffnung
Thomas Bernhards
Österreich
Fotografien von Erika Schmied
Einführung: Wieland Schmied
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
17.00
Lesung
Véronique Tadjo
(Elfenbeinküste/GB)
Moderation: Raphael Seligmann
STAATSBIBLIOTHEK UNTER
DEN LINDEN/LESSINGSAAL
18.00
Lesung
Michele Leggott (Neuseeland)
Die deutsche Übersetzung liest
Julika Jenkins
Moderation: Katja Lange-Müller
18.00
Diskussion
Rwanda-Memory-Project
FORUM HOTEL
20.00
Lesung
Mazisi Kunene (Südafrika)
Die deutsche Übersetzung liest
Roland Schäfer
Moderation: Barbara Wahlster
Boubacar Boris Diop (Senegal)
Abdourahman A. Waberi
(Djibouti/Frankreich)
Véronique Tadjo (Elfenbeinküste/GB)
Ken Bugul (Senegal/Benin)
Moderation: Peter Ripken
PODEWIL
20.00
Geselliger Salon
im Literarischen Salon
Britta Gansebohm
privat
Frederking & Thaler
KULTURKAUFHAUS
DUSSMANN
19.00
Griechische Woche
Lesung
Dimosthenis Kourtovik (G)
Die Sehnsucht nach dem
Drachen
Raphaël Confiant (Martinique)
Die deutsche Übersetzung liest
Frank Arnold
Moderation: Alexandra Kleihues
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
18.00
Diskussion: Wahrheitskommission und die
Situation in Südafrika
Mazisi Kunene (Südafrika)
Antjie Krog (Südafrika)
Moderation: Annette Czekelius
www.photopeitsch.com
HOTEL VILLA KASTANIA
19.00
Lesung
Ljudmila Ulitzkaja (Rußland)
Medea und ihre Kinder
Deutsche Übersetzung und
Moderation:
Ganna Maria Braungardt
19.00
LITERATURHAUS
15.00
Lesung in Originalsprache
Ken Bugul (Senegal/Benin)
Boubacar Boris Diop (Senegal)
Raphaël Confiant (Martinique)
Moderation: Peter Ripken
GOETHE INSTITUT
18.00
Lesung
Antjie Krog (Südafrika)
Die deutsche Übersetzung liest
Naomi Krauss
Moderation:
Barbara von Bechtolsheim
STAATSBIBLIOTHEK UNTER
DEN LINDEN/LESSINGSAAL
18.00
Lesung
Eliot Weinberger (USA)
Die deutsche Übersetzung liest
Veruschka Götz
Moderation: Andreas Baum
17.00
Dienstag, 19. Juni
18.00
Diskussion: Literatur
im Internet/Hypertext
Eliot Weinberger (USA)
John Tranter (Australien)
Ulf Schleeth (Deutschland)
Thomas Wegmann (D)
privat
GOETHE INSTITUT
18.00
Lesung
Rodney Hall (Australien)
Gefangen
Die deutsche Übersetzung liest
Roland Schäfer
Moderation: Jutta Wolfert
privat
FU BERLIN, INSTITUT FÜR
ENGLISCHE PHILOLOGIE
14.00
Lesungen/Lyrik
James Fenton (GB)
Hugo Gola
Rodney Hall
Chenjerai Hove
Antjie Krog
Mazisi Kunene
geb. 1927 in Pilar, Argentinien, verließ
geb. 1935 in England, kehrte nach dem
geb. 1956 in Mazvihwa, einem Dorf in
geb. 1952 in Kronstaad, Südafrika,
geb. 1930 in Durban, Südafrika, schreibt
sein Heimatland 1975 aus politischen
frühen Tod seines Vaters 1945 mit seiner
Zimbabwe, lebt als freier Journalist und
schreibt auf Afrikaans und hat u. a. acht
in seiner Muttersprache Zulu. Er hat u. a.
Gründen. Er hat mehrere Gedichtbände
Mutter in deren Heimatland Australien
Schriftsteller in Harare. Seine Romane
Gedichtbände veröffentlicht.
zwei große Versepen verfaßt, in denen
und Anthologien veröffentlicht.
zurück. Er hat sich zunächst mit Lyrik
bilden eine eigentümliche Chronik vom
Internationale Aufmerksamkeit erfuhr
er sich stilistisch der Spezifik mündlich
Er lebt heute in Mexiko, wo er bis 1997
einen Namen gemacht. Drei seiner
19. Jahrhundert bis zur Unabhängigkeit
ihr Bericht „Country of my Skull“ über
überlieferter Literatur annähert.
an der iberoamerikanischen Universität
Romane liegen auch auf deutsch vor
Zimbabwes 1980, in der afrikanische
die Anhörungen der Truth and
Nach 34 Jahren Exil kehrte der Dichter
unterrichtete.
und wurden von der Kritik begeistert
mit westlichen Erzählstandards spiele-
Reconciliation Commission. Sie lebt in
1993 nach Südafrika zurück, wo er zum
aufgenommen. Rodney Hall lebt als
risch verknüpft werden.
Cape Town, Südafrika.
ersten Poet Laureate seines Landes
freier Schriftsteller an der Küste von
New South Wales.
ernannt wurde. Er lebt in Durban.
Abschlußfest am 24.6. im Berliner Ensemble
Donnerstag, 21. Juni
Freitag, 22. Juni
Samstag, 23. Juni
LITERATURHAUS
15.00
Lesung in Originalsprache
Pura López Colomé (Mexiko)
Enrique Fierro (Uruguay)
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
18.00
Diskussion: Gruppe ’99
und die Situation in
Ex-Jugoslawien
Nenad Popovic (Kroatien)
Dzevad
Karahasan (Bosnien)
ˇ
´ ´ (Kroatien/D)
Bora Cosic
Moderation: Erich Rathfelder
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
14.00
Lesung
Greg Gatenby (Kanada)
Hemingway und Faulkner
in Toronto
Die deutsche Übersetzung liest
Veruschka Götz
Moderation: Jutta Wolfert
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
18.00
Diskussion: Globalisierung und Weltliteratur
Eliot Weinberger (USA)
Yang Lian (China/GB)
Raphaël Confiant (Martinique)
Moderation:
Ekkehart Krippendorff
TU BERLIN/
CAFÉ LITTÉRAIRE
14.00
Lesung und Gespräch
Boris Boubacar Diop (Senegal)
Murambi
Moderation: Alain Jadot
KULTURBRAUEREI/
GALERIE IM PFERDESTALL
20.00
Vortrag/Diskussion
Junge polnische und deutsche
Literatur
Julian Kornhauser (Polen)
Moderation: Ulrich Woelk
KULTURKAUFHAUS
DUSSMANN
17.00
Griechische Woche
Podiumsdiskussion
Eleni Torossi (G/D)
Costas Gianacacos (G/D)
Beatrice Michel (G/D)
Dörte Katzakoglou (G/D)
Moderation: Gerhard Bauer
QUARTIER 205
20.00
Lesung
Kazuko Shiraishi (Japan)
Die deutsche Übersetzung liest
Jule Böwe
Moderation: Martin Mooij
GUARDINI GALERIE
19.30
Lesung
Barbara Kowa (Deutschland)
liest Bernhard
Dzevad
Karahasan (Bosnien)
ˇ
Scharijârs Ring
Moderation: Hermann
Haarmann
Probebühne
11 – 18.30 Uhr
22.30
Duo Duj
Ulf Stark (Schweden)
Marina Colasanti (Brasilien)
Abdel-Tawab Youssef (Ägypten)
Dorota Terakowska (Polen)
Alice Vieira (Portugal)
Chen Danyan (China)
Schuldt (D/USA)
Carlos Franz (Chile)
´ ´ (Kroatien)
Bora Cosic
Lajos Parti Nagy (Ungarn)
Oana Kitzu (Gesang)
Dejan Jovanovic (Akkordeon)
LITERATURFORUM IM
BRECHT-HAUS
20.00
Writers in Exile
Elisabeth Wolffheim (D)
Michael P. Hamburger (D)
Claudia Anthony (Sierra Leone)
Stevan Tontic (Bosnien)
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
18.00
Diskussion und Lesung
Mohammad Mohammad Ali
(Iran)
Moderation: Bahman Nirumand
Pavillon
11 –20 Uhr
Shinji Tajima (Japan)
Bernardo Atxaga (Spanien)
Uri Orlev (Israel)
Virginia Hamilton (GB)
Susan Price (GB)
Sarah Quigley (Neuseeland)
Vjatscheslaw Kuprijanov
(Rußland)
Hugo Hamilton (Irland)
Olga Tokarczuk (Polen)
José Eduardo Agualusa (Angola)
ˇ
Dzevad
Karahasan (Bosnien)
TU BERLIN/
CAFÉ LITTÉRAIRE
11.00
Lesung/Lyrik
Henry Bauchau (Belgien)
Die deutsche Übersetzung liest
Anne Neuschiffer
Moderation: Alain Jadot
INDISCHE BOTSCHAFT/
TAGORE-ZENTRUM
18.30
Lesung/Lyrik
Namdeo Dhasal (Indien)
Dilip Chitre (Indien)
Deutsche Übersetzung und
Moderation: Lothar Lutze
Ulises Castellanos
Auckland University Press
privat
Antonio Tabucchi (Italien)
Tahar Ben Jelloun
(Marokko/Frankreich)
Orhan Pamuk (Türkei)
Yvonne Vera (Simbabwe)
Péter Esterházy (Ungarn)
Inger Christensen (Dänemark)
Sonntag, 24. Juni 2001
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
23.00
Rapoetry und Textrax
mit Human Beatbox
Flux (Bastian Böttcher)
Melinda Nadj Abonji
Jurczok 1001
Moderation: Priscilla Be
ZLB/BERLINER
STADTBIBLIOTHEK
20.00
Lesung
Inger Christensen
Moderation: Ulrike Baureithel
Hauptbühne
11 – 16 Uhr
11.00 – 19.00
Harry’s Freilach,
Duo Duj
Aleksandr Kopanev
KULTURBRAUEREI/
GALERIE IM PFERDESTALL
20.00
Abschlußveranstaltung
Deutsch-Polnische
Literaturwerkstatt
der NGL
Ich oder Ja Vol. II
privat
STAATSBIBLIOTHEK UNTER
DEN LINDEN/LESSINGSAAL
18.00
Lesung
Goretti Kyomuhendo (Uganda)
Keine Geheimnisse mehr
Die deutsche Übersetzung liest
Margarethe Broich
Moderation: Annette Spohn
LITERATURFORUM IM
BRECHT-HAUS
20.00
Writers in Exile
Karin Clark (D) im Gespräch mit
Roshanak Daryoush (Iran) und
Rajvinder Singh (Indien/D)
BERLINER ENSEMBLE
Abschlußfest
21.00
Gezett / www.gezett.de
FU BERLIN/INSTITUT FÜR
DEUTSCHE PHILOLOGIE
16.00
Lesung und Gespräch
Wilhelm Genazino (D)
SOPHIENSÆLE/FESTSAAL
20.00
Lesungen
Yvonne Vera (Simbabwe)
Eine Frau ohne Namen
Die deutsche Übersetzung liest
Naomi Krauss
Goretti Kyomuhendo
Michele Leggott
José Emilio Pacheco
˘
Ales Rasanau
Agus R. Sarjono
geb. 1965 in Hoima, Uganda, erhielt 1997
geb. 1956 in Stratford, Neuseeland,
geb. 1939 in Mexiko-Stadt, publizierte
geb. 1947 im Bezirk Brest. Er erhielt 2001
geb. 1962 in Bandung, Indonesien, ist
als erste Frau ihres Landes ein Stipendi-
forscht als Wissenschaftlerin über die
im Alter von 19 Jahren seinen ersten
das Hannah-Arendt-Stipendium der
derzeit Stipendiat der niederländischen
um des International Writing Program
Lyriktradition ihres Landes. In ihrem
Erzählband. Danach wurde er vor allem
Stadt Hannover. Bisher publizierte er
Regierung und lebt in Leiden. Er gehört
an der Universität von Iowa. Sie hat zwei
letzten Gedichtband, „As far as I can see“
als Lyriker bekannt. Der studierte Philo-
neun Bücher, meist Gedichtbände, in
zu den einflußreichsten Dichtern und
Romane und ein Kinderbuch veröffent-
von 1999, verarbeitet sie ihre leidvolle
soph und Rechtswissenschaftler lebt
denen er der weißrussischen Dichtung
Publizisten seines Landes. In diesem
licht.
Erfahrung des Verlusts ihrer Sehkraft.
abwechselnd in Mexiko und in den USA,
neue Formen gab. Er übersetzte litaui-
Jahr werden seine Bände „Discourse
Die Dichterin lebt und unterrichtet an
wo er derzeit an der Universität von
sche, bulgarische und georgische Lyrik.
Community of Indonesian Literature“
der Universität in Auckland, Neusee-
Maryland unterrichtet.
Seine Gedichte wurden in 25 Sprachen
und „Language and Holland’s Cookies“
übersetzt; in deutscher Übersetzung
publiziert.
land.
erschien 1995 „Zeichen vertikaler Zeit“.
Filmprogramm
Impressum
Donnerstag, 14. Juni
Dienstag, 19. Juni
Freitag, 22. Juni
KINO ARSENAL
19.00
Reihe Sarajevo
Der schwebende Schritt des
Storchs
R: Theo Angelopoulos
B: Petros Markaris
Lesung von Patrick von Blume
aus Markaris’ Roman Hellas
Channel
FREILUFTKINO
MUSEUMSINSEL
21.45
ARSENAL, KINO 2
19.00
Nous ne sommes plus mortes
Film über das Rwanda-MemoryProject
R: Francois Wokouache
Einführung von Boubacar Boris
Diop
Mittwoch, 20. Juni
FREILUFTKINO
MUSEUMSINSEL
21.00
Die Legende von Paul und
Paula
R: Heiner Carow
Ulrich Plenzdorf liest aus
Ratten überleben alles
Il postino
Einführung von S. E., Antonio
Skármeta, Botschafter Chile
Koordination/Logistik
Bettina Baltschev
Erklärt Pereira
R: Roberto Faenza
Einführung von Antonio
Tabucchi
Presse/Kontakte zu Schulen und Universitäten
Bettina Baer
Dr. Martin Langner
Donnerstag, 21. Juni
Samstag, 23. Juni
KINO ARSENAL
19.00
ARSENAL, KINO 2
19.00
ARSENAL, KINO 2
19.00
The Wall in the Mind
R: Hugo Cassirer
Heaven’s Cloudy Smile
Kurzfilme von Sally Rodwell
Einführung von John Tranter
Aguirre – Der Zorn Gottes
R: Werner Herzog
Einführung von Dorota
Terakowska
FREILUFTKINO
MUSEUMSINSEL
21.45
Das Pulverfaß
R: Goran Pascaljevic
B: Dejan Dukovski
Aus dem Stück Siebenter Kreis
lesen die Schauspieler Patrick
von Blume u. Silvina Buchbauer
Programm
Jana Thiele, Ulrich Schreiber
FREILUFTKINO
MUSEUMSINSEL
21.00
Freitag, 15. Juni
21.00
Reihe Sarajevo
Festivalleiter
Ulrich Schreiber
Lektorat/Publikationen
Beatrice Faßbender
Biographien/Lektorat
Alexandra Kleihues
Kinder- und Jugendbuchprogramm
Stefanie Geiger
Sponsorenakquise/Berlin flaggt: Poesie!
Bettina Hertrampf
Hedda Stegemann
Eileen Szabo
FREILUFTKINO
MUSEUMSINSEL
21.45
Fahrenheit 451
R: François Truffaut
Koordination Moderation, Übersetzer
Dr. Ulrich Müller-Schöll
Die unerträgliche Leichtigkeit
des Seins
R: Philip Kaufman
Patenschaften Berliner Autoren/Kommunikation
Britta Gansebohm
Samstag, 16. Juni
Sonntag, 24. Juni
KINO ARSENAL
19.00
Reihe Sarajevo
Underground
R: Emir Kusturica
B: Dusan Kovacevic
Aus dem Kammerspiel Der Profi
lesen die Schauspieler Patrick
von Blume u. Silvina Buchbauer
Geschäftsführung/Finanzen
Christine Omsels, Ulrich Schreiber
ARSENAL, KINO 2
19.00
Übersetzungen
Julia McLaren Thomson
Kurzfilme
R: Marguerite Duras
homepage
Yan Dehner und Hayn/Willemeit Media GmbH
FREILUFTKINO
MUSEUMSINSEL
21.45
Gestaltung
Jörg Kammler, Hayn/Willemeit Media GmbH
Antonio Tabucchi
privat
Henning Stegmüller
privat
Isolde Ohlbaum
Alexis Sorbas
R: Michael Cacoyannis
Lothar Deus
Hiroshima mon amour
R: Alain Resnais
FREILUFTKINO
MUSEUMSINSEL
21.00
internationales literaturfestival berlin
Mommsenstraße 47 · 10629 Berlin
T. 030.32 70 10 13/-15 · F. 030.32 70 10 14
[email protected] · www.literaturfestival.com
Abdourahman A.
Waberi
Dilip Chitre
Pura López Colomé
Kazuko Shiraishi
geb. 1943 in Vecchiano, Norditalien, lebt
geb. 1938 in Baroda, Indien, hat u. a. in
geb. 1952 in Mexiko Stadt, erhielt bereits
geb. 1931 in Vancouver, Kanada, wuchs
abwechselnd in der Toskana und in Por-
geb. 1965 in Djibouti, der Hauptstadt
Afrika, den USA und in vielen Teilen
1977 den Nationalpreis Alfonso Reyes
in Japan auf und lebt heute in Tokyo.
tugal, wo die meisten seiner Romane
des gleichnamigen Staates in Nordost-
Indiens gelebt und gearbeitet. Seine
für junge Schriftsteller auf dem Gebiet
Bereits 1951 veröffentlichte sie ihren
und Erzählungen spielen. Sein bisher
afrika, lebt als Englischlehrer in Caen,
Gedichte, für die er 1994 mit dem indi-
des Essays. Sie veröffentlichte neben
ersten Lyrikband. Zu Beginn der 1960er
erfolgreichster Roman, „Erklärt Pereira“,
Normandie und ist u. a. als Kritiker für
schen Nationalpreis für Literatur ausge-
Kritiken und Essays mehrere Lyrikbän-
Jahre begann sie, gemeinsam mit Jazz-
wurde 1995 mit Marcello Mastroianni
Le Monde diplomatique tätig. In seinen
zeichnet wurde, schreibt er in seiner
de und übersetzte zahlreiche bedeuten-
Musikern und Tänzern, ihre Gedichte in
verfilmt. Tabucchi ist Professor für
Romanen und Kurzgeschichten be-
Muttersprache Marathi und auf eng-
de Dichter, u. a. Samuel Beckett, Rainer
performances zu lesen. Sie publiziert
portugiesische Sprache und Literatur in
schreibt er sein Land aus der Distanz:
lisch. Chitre ist außerdem als Filmregis-
Maria Rilke, Paul Celan und Ezra Pound.
außerdem Essays über Poesie, Jazz, Soul
Siena. Er publiziert auch Essays und
liebevoll und satirisch.
seur und Maler tätig. Er lebt heute in
Sie lebt in Mexiko Stadt und in der Nähe
und Kunst. 2001 erschien in deutscher
Übersetzungen.
In deutscher Übersetzung erschien
Pune, Indien.
von London.
Übersetzung „Odysseus heute“.
seine Erzählsammlung „Die Legende
von der Nomadensonne“.
Begegnungen
Katalog
,
Begegnungen zwischen den Gästen des internationalen literaturfestivals berlin und in Berlin lebenden Schriftstellern werden
durch persönliche Patenschaften gefördert. Die Festivalautoren
werden von Berliner Autoren erwartet, der sich in das Werk eingelesen hat und ihn während der Festivalzeit begleitet:
internationales literaturfestival
Katalog | Catalogue
berlin2001
Rund 80 teilnehmende Autoren
aus 50 Ländern der Welt werden
vorgestellt, unter ihnen:
Homero Aridjis,
Bei Dao,
Tahar Ben Jelloun,
Nadine Gordimer,
Lars Gustafsson,
Klaus Kordon,
Günter Kunert,
Ilma Rakusa,
Antonio Tabucchi.
jehuda amichai
bei dao
tahar ben jelloun
pam brown
inger christensen
raphaël confiant
lydia davis
hugo gola
friedrich gorenstein
rodney hall
chenjerai hove
ken bugul
antjie krog
mazisi k
agus r. sarjono
antonio tabucchi
leo tuor
ljudmila ulitzkaja
abdourahman a. waberi
daniel weissbor
tajima shinji
dorota terakowska
alice vieira
abdel-tawab youssef
zvonimir balog
homero aridjis
bo
dieter bachmann
dilip chitre
klaus kordon
pura lópez colomé
ilma rakusa
kazuko shi
mohammad mohammad ali
haralampi oroschakoff
orhan pamuk
sarah quigley
schuldt
tim staffel
hartmut dorschner
gerhard herrgott & farida
aleksandr kopanev
itaru oki
harry timmermann
Einige der Texte wurden eigens
für das Festival verfaßt, andere
erstmalig ins Deutsche übersetzt. Alle Texte der Autoren
sind jeweils in deutscher Sprache und im Original abgedruckt, was den Band zu einer
wertvollen Quelle werden läßt.
Durch die Auswahl exemplarischer Gedichte und Prosastücke
entsteht eine literarische Polyphonie, deren Lektüre Vergnügen bereitet und Horizonte
öffnet. Ergänzend gibt es zu
allen teilnehmenden Schriftstellern Bibliographien und
ausführliche Biographien
(dt./eng.) mit Fotos. Die Biographien gewähren Einblicke in
Erfahrungen und Schreibweisen von Autoren aller Kontinente. Die Begegnung mit dieser
Vielzahl von Schriftstellern, mit
ihren unterschiedlichen Sprachen, Traditionen, Temperamenten und Stilen ermöglicht
allen Lesern anregende
Brückenschläge zwischen Wort
und Welt.
Die Welt und ich haben gemeinsame Augen:
Verlag Das Andere
Pedro Valtierra / La Jornada
446 Seiten, Broschur, Fadenheftung
DM 39,80 / SFr. 37,– / ÖS 290,– / EUR 19,90
ab 01.07.01: DM 59,80 / SFr. 54,– / ÖS 436,– / EUR 29,90
Verlag Vorwerk8
ISBN 3-930916-47-9
www.photopeitsch.com
privat
Actes Sud
Carmen-Francesca Banciu (Ullstein Verlag)
Rolf Barth (Drehbücher/Kindertheater)
Jan Peter Bremer (Berlin Verlag)
Jan Bürger (Kowalke Verlag)
Ulrike Draesner (Sammlung Luchterhand)
Tanja Dückers (Aufbau Verlag)
Susanne Fengler (Marion v. Schröder Verlag)
Thomas Findeiß (Verlag Volk&Welt)
Julia franck (DuMont Verlag)
Heike Geißler
Dieter M. Gräf (Suhrkamp Verlag)
Claudius Hagemeister (Morpheo Verlag)
Anna Katharina Hahn (Verlag Achilla Presse)
Jakob Hein (Piper Verlag)
Unda Hörner (Suhrkamp Verlag)
Hendrik Jackson (Morpheo Verlag)
Martin Jankowski (ViaVerbis Verlag)
Daniel Knillmann (Kowalke Verlag)
Tilo Köhler (G. Kiepenheuer Verlag)
Steffen Kopetzky (Eichborn. Berlin)
Norbert Kron (Hanser Verlag)
Kemal Kurt (Altberliner Verlag)
Tanja Langer (Verlag Volk&Welt)
Bernahrd Lassahn (Goldmann Verlag)
Sybille Lewitscharoff (Berlin Verlag)
Marko Martin (Quadriga Verlag)
Andreas Merkel (Droemer Verlag)
Rainer Merkel (Fischer Verlag)
Terézia Mora (Rowohlt Verlag)
Till Müller-Klug (Quadriga Verlag)
Ulrich Peltzer (Amman Verlag)
Moritz Rinke (Rowohlt Verlag)
Alain Rivière (Zebra Verlag)
Kathrin Röggla (Residenz Verlag)
Arne Roß (Dumont Verlag)
Carmen von Samson (Fischer Verlag)
Pol Sax
Jochen Schmidt (C.H. Beck Verlag)
Julia Schoch (Piper Verlag)
Lorenz Schröter (Rotbuch Verlag)
Ulrike Schuster (Klett-Cotta Verlag)
Tanja Schwarz (Aufbau Verlag)
Rajvinder Singh (BONsai-typART)
Tzveta Sofronieva (Biblion Verlag)
Sonja Solarte (Geest Verlag)
Brigitte Struzyk (Aufbau Verlag)
Anja Tuckermann (Carlsen Verlag)
Carl-Johan Vallgren (Quadriga Verlag)
Sabine Voss (Kowalke Verlag)
David Wagner (Alexander Fest Verlag)
Jan Wagner (Berlin Verlag)
Stefan Ludmilla Wieszner (stückgut Bühnen-und Musik Verlag)
Norbert Zähringer (Alexander Fest Verlag)
Der Katalog dokumentiert das
internationale literaturfestival
berlin,
das erstmals vom 14. bis 24. Juni
2001 stattfindet.
Véronique Tadjo
John Tranter
Yvonne Vera
Eliot Weinberger
geb. 1955 in Paris, wuchs an der Elfen-
geb. 1943 in Cooma, Australien, lebt
geb. 1964 in Bulawayo, Simbabwe, stu-
geb. 1951 in New York, hat zahlreiche
geb. 1950 in Santiago de Chile. Im Pro-
beinküste, der Heimat ihres Vaters, in
heute in Sydney. Er lehrte an verschie-
dierte in Kanada und promovierte über
Essays verfaßt und Lyrikanthologien
test gegen das Pinochet-Regime gründe-
Abidjan auf. Sie promovierte an der
denen Universitäten Australiens und
das Thema „Das Gefängnis des kolonia-
herausgegeben. Er übertrug Octavio Paz
te er mit Freunden die Künstleraktions-
Pariser Sorbonne über afroamerikani-
publizierte Lyrik und Prosa. Er arbeitete
len Raums“. Seit 1992 veröffentlichte sie
und Jorge Luis Borges ins Amerikani-
gruppe „Colectivo de Accion de Arte“. Er
sche Literatur und Kultur. Neben drei
u. a. als Programmgestalter beim ABC-
einen Erzählband und vier Romane. Für
sche. Derzeit übersetzt er Arbeiten des
veröffentlichte zahlreiche Bücher; 1979
Romanen hat sie mehrere Jugend-
Radio National und lebte einige Jahre in
ihren Roman „Under Tongue“ erhielt sie
im amerikanischen Exil lebenden
erschien mit „Purgatorio“ der erste
bücher verfaßt und illustriert. Mit dem
Singapur und London.
1997 den Commonwealth Prize für Afri-
chinesischen Dichters Bei Dao. Einige
Band eines dreiteiligen Romanzyklus.
Prosaband „L’Ombre d’Imana“ formu-
Er gibt u. a. das internet-Magazin jacket
ka. Yvonne Vera lebt in Bulawayo und
seiner Essays erschienen in der deut-
Der zweite, „Anteparaíso“, 1993 unter
lierte sie ein literarisches Mahnmal für
heraus (www.jacket.zip.com.au).
leitet dort die Nationalgalerie. 1999
schen Ausgabe von Lettre International.
dem deutschen Titel „Vorhimmel“. 1989
den Genozid in Ruanda.
Raúl Zurita
erschien in deutscher Übersetzung
wurde sein poetisches Gesamtwerk mit
„Die Frau ohne Namen“.
dem Pablo-Neruda-Preis ausgezeichnet.
Veranstaltungsorte
Sarah Wiener’s
Speisezimmer
DGB Haus
Haus am Waldsee
Max-Liebermann-Haus
Keithstraße 1
Berlin-Schöneberg
030.21 24 00
Argentinische Alle 30
Berlin-Zehlendorf
030.8 01 89 35
Pariser Platz 7
Berlin-Mitte
030.22 63 30-0
El Malecon
Hotel Villa Kastania
Podewil
Monbijouplatz 12
Berlin-Mitte
030.28 53 98 90
Kastanienallee 20
Berlin-Prenzlauer Berg
030.30 00 02-0
Klosterstraße 68
Berlin-Mitte
030.24 74 97 77
American Academy
Berlin
Forum Hotel
Am Sandwerder 17–19
Berlin-Wannsee
030.8 04 83-0
Alexanderplatz
Berlin-Mitte
030.2 38 90
Ibero-Amerikanisches
Institut
Polnisches
Kulturinstitut
Potsdamer Straße 37
Berlin-Tiergarten
030.266-0
Karl-Liebknecht-Straße 7
Berlin-Mitte
030.2 42 30 60
Indische Botschaft/
Tagore-Zentrum
Quartier 205
Chausseestraße 8
Berlin-Mitte
030.69 50 73 37
Mo–Fr
9.00–19.00
Sa + So
10.00–17.00
Arsenal Berlin
Freiluftkino
Museumsinsel
Potsdamer Straße 2
Berlin-Mitte
030.26 95 51 00
Bodestraße,
vor der Alten Nationalgalerie
Berlin-Mitte
030.24 72 78 01
Berliner Ensemble
Ernst-Reuter-Platz 7
Berlin-Charlottenburg
030.3 25 52 06
ZLB/Amerika-Gedenkbibliothek
Blücherplatz 1
Berlin-Kreuzberg
030.9 02 26-0
ZLB/Berliner
Stadtbibliothek
Breite Straße 36
Berlin-Mitte
030.90 22 60
Friedrichstraße 68
Berlin-Mitte
030.20 94 45 45
Tiergartenstraße 17
Berlin-Tiergarten
030.2 57 95-0
Berlin flaggt: POESIE!
Mit dieser Formel ist eine Aktion des
Savoy Hotel
Botschaft der Republik
Mexiko
Klingelhöferstraße 3
Berlin-Tiergarten
030.26 93 23-0
FU Berlin, Institut für
englische Philologie
Kulturbrauerei/
Galerie im Pferdestall
Goßlerstraße 2–4
Berlin-Dahlem
030.838-7 23 21
Schönhauser Allee 36
Berlin-Prenzlauer Berg
030.4 41 92 69
Goethe Institut
carrousel Theater
An der Parkaue 29
Berlin-Lichtenberg
030.55 77 52-52/53
Fenster“ der U-Bahnen, auf der neuen
Medienfläche Joachimsthaler Straße/
Kudamm und in 40 Kinos werden
Unterstützung der mediantis AG
konnten 33 Gedichte aus der „Berliner
Anthologie“ (siehe oben) in hoher
Unter den Linden 8
Berlin-Mitte
030.266-14 26
Chausseestraße 125
Berlin-Mitte
030.2 82 20 03
stilwerk
Literaturhaus
Kantstraße 17
Berlin-Charlottenburg
030.31 51 50
Auflage im A-0-Format gedruckt
werden, die nun in Restaurants,
Galerien, Einzelhandelsgeschäften,
Kulturzentren, Theatern, Museen, auf
Bauzäunen des Kanzleramtes, in den
Bahnhöfen und Flughäfen gehängt
oder geklebt werden. Wer sich daran
beteiligen möchte, kann gerne im
Festivalbüro des ilb (Mommsenstr. 47
Fasanenstraße 23
Berlin-Charlottenburg
030.88 72 86-0
Jerry Bauer
Keystone AG
Askanischer Platz 4
Berlin-Kreuzberg
030.21 73 58-0
Wochen durch Berlin, im „Berliner
Staatsbibliothek zu
Berlin
Literaturforum im
Brecht-Haus
Guardini Galerie
Straßenbahnen fahren bereits seit
Gedichte präsentiert. Mit großzügiger
in Charlottenburg zwischen 10 und
18 Uhr) vorbeikommen und kostenlose
Plakate für diese Aktion abholen.
Ekko von Schwichow
Pariser Platz 3
Berlin-Mitte
030.2 02 41-0
zu berühren.
Sophienstraße 18
Berlin-Mitte
030.2 83 52 66
Grips Theater GmbH
DG Bank
mit Phantasie, mit Kunst, mit Poesie
sophiensæle
Friedrichstraße 90
Berlin-Mitte
030.2 02 50
Altonaer Straße 22
Berlin-Tiergarten
030.39 74 74 77
berlin bezeichnet, Berlin etwas mehr
Verszeilen auf den Außenflächen der
Kulturkaufhaus
Dussmann
Neue Schönhauser Straße 20
Berlin-Mitte
030.2 59 06-3
internationalen literaturfestivals
Fasanenstraße 9-10
Berlin-Charlottenburg
030.3 11 03-0
Rick Mugford
Bertolt-Brecht-Platz 1
Berlin-Mitte
030.2 82 31 60
privat
TU Berlin/
Café Littéraire
José Eduardo Agualusa
Dieter Bachmann
Lydia Davis
Carlos Franz
Greg Gatenby
geb. 1960 in Huambo, Angola, lebt in Rio
geb. 1940 in Basel, Schweiz, studierte
geb. 1947 in Northampton, Massachu-
geb. 1959 als Sohn eines chilenischen
geb. 1950 in Toronto, Kanada, studierte
de Janeiro und arbeitet als Buchautor
Literaturwissenschaft und Philosophie
setts, ist Schriftstellerin und übersetzt
Diplomaten in Genf, studierte Jura und
englische Literatur und machte sich als
und freier Journalist für Zeitung und
an der Universität Zürich.
aus dem Französischen (u. a. Maurice
Soziologie in Chile. Neben Romanen hat
Verfasser literaturgeschichtlicher Wer-
Radio. Er gilt als Vertreter einer neuen
Er arbeitete als Kritiker und Redakteur
Blanchot u. Marcel Proust). Neben
Franz mehrere Erzählungen veröffent-
ke, als Herausgeber und als Übersetzer
Generation afrikanischer Autoren, die
für verschiedene Zeitungen, bevor er
zahlreichen Kurzgeschichten hat sie
licht und für verschiedene Zeitungen
aus dem Italienischen einen Namen.
sich der Sprache der Kolonialherren
1988 die Chefredaktion der Kulturzeit-
einen Roman, „The End of the Story“,
und Zeitschriften als Journalist und
Er hat fünf Lyrikbände veröffentlicht
bemächtigen und einen neuen Ton in
schrift du übernahm. Er hat zwei Roma-
veröffentlicht. Die Autorin lebt und
Kritiker gearbeitet. Zur Zeit ist er Gast
und arbeitet derzeit an seinem ersten
die protugiesische Literatur bringen.
ne veröffentlicht und lebt seit 1998 als
unterrichtet in Port Ewen, New York.
des Berliner Künstlerprogramms des
Roman. Seit mehr als 20 Jahren ist er
Er hat Romane, Kurzgeschichten und
freier Schriftsteller im Tessin. Seit Sep-
DAAD. Unter dem Titel „Wo einst das
künstlerischer Leiter des International
einen Lyrikband veröffentlicht. Auf
tember 2000 ist er Leiter des Istituto
Paradies war“ erschien 1999 ein erstes
Festival of the Authors in Toronto.
deutsch ist bisher erschienen: „Ein Stein
Svizzero di Roma.
Buch von Carlos Franz in deutscher
unter Wasser“, dtv, München 1999.
Übersetzung.
Kartenverkauf
Anthologie
internationales literaturfestival berlin
Mommsenstraße 47, 10629 Berlin
T. 030.32 70 10 13/-15 F. 030.32 70 10 14
[email protected]
www.literaturfestival.com
Gesamtkarte für Eröffnungsveranstaltung und sophiensæle:
DM 180,– | ermäßigt DM 120,–
Literaturen der Welt
Preise pro Abend: Einzelkarte 18,– | ermäßigt DM 12,–
Kinder und Jugendliteratur
Preise | pro Veranstaltung:
Einzelkarte DM 5,– | bis 6 Jahre frei Schulklassen DM 80,–
Kaleidoskop
Preise | pro Veranstaltung: Einzelkarte DM 10,– | ermäßigt DM 8,–
Die Welt über dem Wasserspiegel
Abschlußfest im Berliner Ensemble Tageskarte DM 10,– |
Kinder bis 12 Jahre frei
Berliner Anthologie
Karten für Veranstaltungen in den sophiensælen sind im Vorverkauf ab dem 6. Juni in den sophiensælen, Sophienstraße 18,
Berlin-Mitte, oder an der Tageskasse erhältlich.
Karten für andere Veranstaltungsorte sind in den jeweiligen
Institutionen erhältlich.
Betrachtet und eingeleitet von
Joachim Sartorius
Herausgegeben von Ulrich Schreiber
Die Welt über dem Wasserspiegel
Berliner Anthologie
Betrachtet und eingeleitet von Joachim Sartorius
256 Seiten
DM 29,80 /SFr. 28,30/ ÖS 218,– / EUR 15,50
Alexander Verlag Berlin
ISBN 3-89581-070-3
privat
www.photopeitsch.com
A l e x a n d e r Ve r l a g B e r l i n
privat
Günter Prust
www.photopeitsch.com
Die „Berliner Anthologie“ dokumentiert ein einzigartiges poetisches Vorhaben: Im Vorfeld des internationalen literaturfestivals
berlin wählten dreiunddreißig Autorinnen und Autoren aus allen
Kontinenten jeweils drei Gedichte aus, die in ihren Augen einen
Hinweis auf Berlin, eine Anregung für die Stadt enthalten.
Das Ergebnis ist eine inspirierende Auswahl von neunundneunzig
Gedichten aus der Weltliteratur, deren lebendige Perspektiven aus
„der Hütte am Ufer des Kongo“, von den Plätzen Buenos Aires‚ aus
Leningrader Straßen, von den Marmortischen Alexandrias einen
imaginären Ort entstehen lassen.
Alle enthaltenen Gedichte werden in Originalsprache und in
deutscher Übersetzung in der „Berliner Anthologie“ veröffentlicht,
deren symbolische Besonderheit darin liegt, einmal nicht die Versammlung der örtlichen Literaten zu sein, sondern ein Geschenk
an eine Stadt, die Weltoffenheit zu ihrem Programm gemacht hat.
Friedrich Gorenstein
Lars Gustafsson
Hugo Hamilton
Wolfgang Hilbig
Josef Holub
geb. 1932 in Kiew, Sowjetunion, lebt seit
geb. 1936 in Västeras, Mittelschweden,
geb. 1953 in Dublin, Irland. Bevor er mit
geb. 1941 in Meuselwitz. Ausgebildet
geb. 1926 im heutigen Nyrsko, Tschechi-
seiner Ausreise 1979 in Berlin. In seiner
wurde in Deutschland zunächst als
dem Schreiben von Kurzgeschichten
zum Bohrwerkdreher, arbeitete Hilbig
sche Republik, verbrachte seine Kind-
Heimat von einem Publikationsverbot
Lyriker bekannt. Der studierte Philo-
und Romanen begann, arbeitete
zunächst als Heizer. Sein erster Gedicht-
heit und frühe Jugend im Böhmerwald.
betroffen, verfaßte er zunächst Dreh-
soph hat mehrere Romanzyklen ver-
Hamilton als Journalist. Er wurde mit
band, „abwesenheit“, erschien 1979 in
Zu seinen ausgeübten Berufen zählt der
bücher, von denen einige die Zensur
öffentlicht, in welchen sprachphilo-
zahlreichen Auszeichnungen und
der Bundesrepublik und trug ihm
Autor unter anderem Schmuggler,
passierten. Seine Romane erscheinen
sophische, soziale und moralische
Förderungen bedacht. 1992 erhielt er
einige Wochen Untersuchungshaft ein.
Kunstgewerbler und Briefträger. Zuletzt
seit 1979 in deutscher Übersetzung.
Fragen durchgespielt werden.
den Rooney Prize for Irish Literature.
Sein erster Roman „Eine Übertragung“
war er als Oberamtsrat bei der Post
Auch in Rußland wurde er inzwischen
Seit 1982 lebt und unterrichtet der
Seit Juni 2001 ist er Gast des Berliner
(1989) wurde mit dem Ingeborg-Bach-
beschäftigt. Sein bekanntester Roman
wiederentdeckt und mit einer dreibän-
Autor in Austin, Texas.
Künstlerprogramms des DAAD.
mann-Preis ausgezeichnet. Zuletzt er-
ist „Der Rote Nepomuk“ (1993).
schien der Roman „Das Provisorium“.
Josef Holub lebt seit 1974 in Grab,
Wolfgang Hilbig lebt in Berlin.
südlich von Schwäbisch Hall.
digen Werkausgabe gewürdigt.
Sponsoren
Das internationale literaturfestival berlin steht unter der
Schirmherrschaft der UNESCO
Die Unterkünfte wurden von folgenden Hotels und
Institutionen finanziert
Es wurde ermöglicht aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie, des Auswärtigen Amtes, des DGB Landesbezirks Berlin-Brandenburg, der Heinrich-BöllStiftung e. V. und der Bundeszentrale für politische Bildung
Hotel Alameda Berlin
Hotel Alsterhof
American Academy Berlin
Berlin Plaza
Hotel Bogota
Brandenburger Hof
Crowne Plaza Berlin
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Forum Hotel
Hilton Berlin
Hollywood Media Hotel Berlin
Hotel Kurfürstendamm
Literaturhaus Berlin
Hotel Park Consul
Park Plaza Hotel
Best Western Hotel President
Ritz Carlton Schloßhotel
Hotel Savoy
Sorat Hotel
Steigenberger
Stiftung Starke
Upstalsboom Hotel Friedrichshain
Hotel Villa Kastania
Wir danken unseren Sponsoren, die wesentlich zur Finanzierung
und Realisierung des Festivals beitrugen
Agfa
Axica Kongress- und Tageszentrum GmbH
Berlin Hyp
Berliner S-Bahn Werbung
Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG)
DG Bank
Hayn/Willemeit Media GmbH
Kulturkaufhaus Dussmann
Lettre International
Language Consultancy
MAN Roland
Medialis Offsetdruck GmbH
mediantis AG
MIM
Plakat- und Außenwerbung GmbH Berlin
secom digitale großbildkommunikation und marketing gmbh
Volkswagen AG
Benjamin Katz
Martin Zitzlaff
privat
privat
www.photopeitsch.com
Dussmann-Gruppe
Aleksandr Kopanev
Klaus Kordon
Günter Kunert
Bernhard Lassahn
Jakob Mattner
geb. 1946 in Leningrad. Studierte Ge-
geb. 1943 in Pankow, im Nordosten von
geb. 1929 in Berlin, lebte bis zu seiner
geb. 1951 in Coswig, in der DDR. Seit 1979
geb. 1946 in Lübeck. Studium an der
sang am Rimski-Korsakow-Konservato-
Berlin, siedelte 1973 nach einjähriger
Ausreise in die BRD 1979 in der DDR.
widmet er sich ganz dem Schreiben.
Hochschule der Künste in Berlin. Seine
rium, gab zahlreiche Solo-Konzerte in
politischer Haft nach Westdeutschland
Unter dem Einfluß von Bertolt Brecht
Er veröffentlichte Romane, Erzählun-
Bildkompositionen und Installationen
der ehemaligen Sowjetunion, begleitet
über. Sein erster Roman, „Tadaki“,
verfaßte er seine ersten Gedichte. Sein
gen, Gedichte, Sachbücher und Hörspie-
wurden bereits in zahlreichen Städten
vom Symphonischen Rundfunk- und
erschien 1977. Für die Kästner-Biogra-
vielseitiges Werk umfaßt Lyrik, Essays,
le. Als Kinderbuchautor wurde Bern-
des In- und Auslands ausgestellt.
Fernseh-Orchester. Seit 1991 lebt er als
phie „Die Zeit ist kaputt“ wurde er mit
Satiren, Erzählungen, Märchen, Kinder-
hard Lassahn vor allem durch seine
Für die EXPO 2000 in Hannover stattete
Liedermacher in Berlin. Er knüpft an die
dem Deutschen Jugendliteraturpreis
bücher und Reise-Feuilletons. Unter
„Käpt’n Blaubär“-Geschichten bekannt.
er die Bühne für „Wörter:Welt“ und
alte Liedform der russischen Romanze
ausgezeichnet (1995).
dem Titel Erwachsenenspiele erschie-
Lassahn lebt in Hamburg.
„Lied:Strahl“ im Deutschen Pavillon
an und trägt sowohl klassische als auch
Klaus Kordon lebt in Berlin.
nen 1997 seine viel beachteten Lebens-
aus. Mit der Reihe „Zwielicht“ war er im
erinnerungen.
Hamburger Bahnhof, Berlin, zu sehen,
eigene Kompositionen zur Gitarre vor.
wo er auch lebt.
Weitere Unterstützer
Botschaft von Kolumbien
Botschaft von Mexiko
Creative New Zealand
Niederländische Botschaft
Österreichische Botschaft
Polnisches Kulturinstitut
Botschaft von Portugal
Botschaft von Spanien
Botschaft der Republik Südafrika
Pro Helvetia
Istituto Svizzero di Roma
Svenska Institutet
Botschaft von Ungarn
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Berlin Verlag
Berliner Kindl Brauerei AG
Copy Clara
D2 Debitel
Deutsche Eisenbahn-Reklame GmbH
DINAMIX Werbemedien GmbH
Druckerei Conrad GmbH
Druckhaus Berlin-Centrum GmbH und Co. Medien KG
Hanser Verlag
Henkel KG
Klett-Cotta Verlag
Oktoberdruck
Quartier 205
stilwerk
Übersetzungsbüro Language Consultancy, Berlin
UPM-Kymmene Fine Paper
Zapf Umzüge
Kooperationspartner in Berlin
Norma Cole
privat
Alexa Gelberg
Manni von Sayn-Wittgenstein
Australische Botschaft
New South Wales Ministry for the Arts
Belgische Botschaft
Vlaams Fonds voor de Letteren
Botschaft der Republik Chile
Botschaft der Volksrepublik China
Dansk Litteraturinformationscenter
Brasilianisches Außenministerium
Botschaft von Frankreich
Botschaft von Finnland
The British Council
Stiftung für Griechische Kultur
Indisches Kulturzentrum
Israelisches Außenministerium
Istituto Italiano di Cultura Berlino
Botschaft von Japan
Japan Foundation
Canada Council
Hanser Verlag
Unterstützende Botschaften und ausländische Kulturinstitute
American Academy Berlin
Berliner Bücherfest e.V.
Berliner Ensemble
British Council
carrousel Theater
cinemaxx, Potsdamer Platz
DAAD
Freie Universität Berlin
Freunde der Deutschen Kinemathek
Galerie Jarmuschek
Goethe Institut Berlin
Grips Theater
Haus am Waldsee
Humboldt-Universität
Jüdisches Museum Berlin
Kino Arsenal
Kino Balazs
Komische Oper
Kulturbüro Charlottenburg
leftover.org
Literarisches Colloquium Berlin
Literaturforum im Brecht-Haus
Literaturhaus Berlin
Max-Liebermann-Haus
Museumsinselfestival
Neue Gesellschaft für Literatur
Quartier 205
Schaubühne am Lehniner Platz
Schloßparktheater
Sophienkirche
sophiensæle
Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Staatsbibliothek zu Berlin Unter den Linden
Technische Universität Berlin
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Mohammad Mohammad
Ali
Uri Orlev
Haralampi G.
Oroschakoff
Michael Palmer
Orhan Pamuk
geb. 1931 als Jerzy-Henryk Orlowski in
geb. 1943 in New York City, lebt seit 1969
geb. 1952 in Istanbul. Studierte Archi-
geb. 1948 in Teheran. Sein erster Band
Warschau, Sohn jüdischer Eltern, ver-
geb. 1955 in Tschervenkovo, wuchs in
in San Francisco. Er ist Lyriker und
tektur und Publizistik in Istanbul. Er
mit Erzählungen erschien 1974. Der
brachte einen Teil seiner Kindheit im
Sofia auf, bis seine Familie 1963 nach
arbeitet regelmäßig mit Komponisten
veröffentlichte mehrere Romane, die in
Autor gehört zu den aktiven Mitglie-
Warschauer Ghetto und im Konzentra-
Belgrad floh und 1964 in den Westen
und Performern, u. a. mit Margaret
14 Sprachen übersetzt wurden und
dern des ehemals verbotenen irani-
tionslager Bergen-Belsen. In seinem
emigrierte. Seit 1979 Zeichnungen, Fo-
Jenkins, zusammen. Palmer machte sich
erhielt die wichtigsten türkischen
schen Schriftstellerverbandes und zu
Werk verarbeitet der Autor Erfahrungen
tos, Aktionen und Installationen. Eine
auch als Kritiker und Essayist sowie als
Nationalpreise sowie 1990 den Indepen-
den Kämpfern gegen die Zensur.
und Erlebnisse aus dieser Zeit. Er ist ei-
Reise zum Heiligen Berg Athos inspi-
Herausgeber und Übersetzer von brasi-
dent Foreign Fiction Award und 1991
Der Chefredakteur der Literaturzeit-
ner der renommiertesten israelischen
riert ihn 1982 zu einem neuen Kunst-
lianischer, französischer und russischer
den Prix de la découverte européenne.
schrift „Bordj“ schrieb Erzählungen,
Kinderbuchautoren und wurde u. a. mit
konzept („Ikona-Konzept“), das die west-
Lyrik einen Namen.
Romane, Essays und lebt in Teheran.
dem Hans-Christian-Andersen-Preis
liche Kultur mit ihren byzantinischen
(1996) für sein Gesamtwerk ausgezeich-
Wurzeln konfrontiert. Er lebt und
net. Uri Orlev lebt heute in Jerusalem.
arbeitet in Berlin und Théoule sur Mer.
Sponsoren/Biographien
Weitere deutsche Kooperationspartner
Medienpartnerschaften
Interessengemeinschaft der Literaturhäuser in Hamburg, Köln, Frankfurt,
München und Berlin
Internationales Literaturfestival poetry on the road, Bremen
Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf der Stiftung Kulturfonds
Literaturbüro NRW, Düsseldorf
Literaturbüro Dresden
Literaturhaus Magdeburg/Literaturbüro Sachsen-Anhalt
Literatursalon Hannover
Literaturzentrum Neubrandenburg
Literaturzentrum, Hamburg
Westfälisches Literaturbüro in Unna
Zeilen-Umbruch, FH Potsdam
berlin.de ist offizieller Online-Medienpartner des ilb
Der Tagesspiegel
Radio 1
SFB 4/Radio Mulikulti
tip
Mit freundlicher Unterstützung von Partner für Berlin und dem
Museumspädagogischen Dienst (MD)
Oana Kitzu
Ausländische Kooperationspartner
geboren in Rumänien, lebt und musi-
Activiteitenorganisatie Elzenveld, Antwerpen/Belgien
Associacio cultural transLit, Barcelona/Spanien
Dubcit. Dublin city writers workshop, Dublin/Irland
Festival Internacional de Poesía en Medellin, Kolumbien
Festivaletteratura, Mantova/ Italien
Foundation Poets of all Nations, Capelle/Niederlande
International Festival of Authors, Toronto/Kanada
Kulturkooperative Tratti Mobydick, Faenza/Italien
Literaturhaus Salzburg/Österreich
Mariehamns Litteratur Dagar, Mariehamn/Finnland
PAN. Poets of all Nations, Capelle bei Rotterdam/Niederlande
Poetry Africa, Natal/Südafrika
Stiftung für griechische Kultur, Berlin
Thomas-Bernhard-Privatstiftung Wien/Österreich
Word. The London Festival of Literature, London/GB
Schon als Kind sang sie Lieder der Roma
und rumänische Volkslieder. Seit 1994
tritt sie als – auch vom Jazz beeinflußte
Sängerin – auf.
Dejan Jovanovic
wurde in Belgrad als Sohn einer RomaMusikerfamilie geboren. Schon früh
lernte er die Kunst des AkkordeonSpielens. Derzeit studiert er an der
Musikhochschule „Hanns Eisler“ in
privat
privat
Berlin.
Astrid Högner
Astrid Högner
privat
ziert seit mehreren Jahren in Berlin.
Hartmut Dorschner
Farida
Gerhard Herrgott
Itaru Oki
Harry Timmermann
geb. 1970 in Dresden. Lernte seit seiner
ist geborene Berbero-Französin,
studierte Mathematik und Philosophie
geb. 1941 in Kobe, Japan. Studierte Archi-
geb. 1952 bei Güstrow. Studium der
Kindheit Klavier, später Kontrabaß.
studierte Sprachen und Literatur in
an der TU Berlin. Danach absolvierte er
tektur und beschäftigte sich früh mit
Literaturwissenschaft und Philosophie
Ausbildung zum Steinmetz, danach
Paris, bevor sie sich Ende der 80er Jahre
eine Ausbildung zum Pianisten an der
der Jazzszene Japans. Der Trompeter
in Berlin. Der Klarinettist entdeckte die
Studium an der Hochschule für Musik
auf die Musik konzentrierte. Seit ihrer
Hochschule der Künste in Berlin.
nahm an Kursen von Sadao Watanabe in
Klezmermusik für sich und gründete
„C.M. von Weber“ in Dresden, Abschluß
Ausbildungszeit am Lichtenberger
Außerdem ist er als Klavierpädagoge
Tokio teil. 1974 ließ er sich in Paris nie-
1992 die Gruppe Harry’s Freilach. Zu den
in den Fächern Saxophon und
Institut für funktionales Stimmtraining
und Übersetzer tätig, veranstaltet
der, von hier startete seine europäische
Mitgliedern der Band zählen die
Komposition.
lebt und arbeitet sie in Berlin. Farida
Soireen und Vorträge über klassische
Karriere; Auftritte vor allem mit der
Percussionistin Cordula Severit und der
Er ist freischaffend tätig und leitet unter
unterrichtet Gesang (Lied und
Klaviermusik.
Gruppe „Message from Japan“, er diri-
Akkordeonspieler Alexandr Danko.
anderem Improvisationsworkshops.
Chanson).
gierte aber auch eigene Quartette. In
Deutschland ist Oki häufig zusammen
mit dem Tänzer Tadashi Endo und dem
privat
Anita Schiffer-Fuchs
Isolde Ohlbaum
privat
Peter Paul Wiplinger
Pianisten Masahiko Sato zu sehen.
Susan Price
Daniel Weissbort
Ilma Rakusa
Schuldt
Tim Staffel
geb. 1955 in der Nähe von Birmingham
geb. 1935 in London, gründete 1965 zu-
geb. 1946 in Rimavská Sobota, Slowakei,
geb. 1941 in Hamburg, Dichter, Drama-
geb. 1965 in Kassel. Studium der Ange-
in den englischen Midlands, wo sie auch
sammen mit Ted Hughes die Zeitschrift
lebt seit 1951 in Zürich. Ihr Studium der
tiker, Regisseur. Ausstellungen. Werbe-
wandten Theaterwissenschaft, danach
heute noch lebt. Früh begann sie selbst
Modern Poetry in Translation. Er ist
Slawistik und Romanistik in Zürich,
frei, wortlastig, elitär. Lebt unter Spra-
als freier Schriftsteller und Regisseur
zu schreiben und ihre jüngeren Ge-
Autor mehrerer Gedichtbände und hat
Paris und Petersburg schloß sie 1971 mit
chen und vermehrt sie. 16 Bücher. Auf
tätig. Verfaßte zehn Theaterstücke, die
schwister mit ihren Geschichten zu
sich als Übersetzer und Herausgeber
der Promotion ab. Sie ist freiberufliche
der Frankfurter Buchmesse 2000 wurde
seit 1998, nach dem Durchbruch mit
unterhalten. Sie veröffentlichte inzwi-
russischer und osteuropäischer Lyrik
Schriftstellerin und Publizistin sowie
Schuldt der Paul-Scheerbart-Preis ver-
dem Roman „Terrordrom“, auch aufge-
schen über 30 Romane. „The Sterkarm
einen Namen gemacht. Nach fast 30
mehrfach ausgezeichnete Übersetzerin
liehen. April 2001 Ausstellung „the
führt werden. Seine Prosa stellt er auch
Handshake“ (1998) gewann den
Jahren Lehrtätigkeit in den USA lebt er
aus dem Russischen, Serbokroatischen
looks of words“, New York. Schuldt lebt
in Performances vor, bei denen er mit
Guardian Fiction Award (1999). „The
heute wieder in London.
und Französischen.
in Hamburg und New York.
Musikern wie Spin-O, SMAT, Madonna
Ghost Drum“ wurde mit der Carnegie
Medal (1987) ausgezeichnet.
Hip Hop Massaker zusammenarbeitet.
José María Alvarez
Vicente Gallego
Vjatscheslaw Kuprijanov
Lajos Parti Nagy
Luis Antonio de Villena
geb. 1942 in Cartagena, hat Werke von
geb. 1963 in Valencia, hat bis heute zwei
geb. 1939 in Nowosibirsk. Er machte sich
geb. 1953 in Szekszárd, studierte von
geb. 1951 in Madrid, begann seine
Konstantin Kavafis, François Villon,
Lyrikbände publiziert Für „La luz, de
zunächst als Übersetzer aus dem Deut-
1973 bis 1977 Literatur und Geschichte
schriftstellerische Tätigkeit 1971. Er hat
Robert Louis Stevenson, Edgar Allan
otra manera“ von 1988 bekam er ein
schen (u. a. Gedichte von Hölderlin,
an der Pädagogische Hochschule in
zahlreiche Lyrikbände, Romane und Er-
Poe, T. S. Eliot und Friedrich Hölderlin
Stipendium des spanischen Kultus-
Rilke, Brecht, Grass, Fried) und Eng-
Pécs. Seit 1986 lebt er als freischaffender
zählungen veröffentlicht. „El burdel de
ins Spanische übersetzt sowie acht eige-
ministeriums und den Preis Rey Juan
lischen (Walt Whitman, Carl Sandburg)
Schriftsteller in Budapest und publi-
lord byron“ erhielt 1995 den Azorín-
ne Lyrikbände veröffentlicht. Er schreibt
Carlos I. Sein letztes lyrisches Werk
einen Namen. 1987 erhielt Kuprijanov
ziert Gedichte, Prosa, Essays, Hörspiele
Preis. „Celebración del libertino“ wurde
auch Prosa, erotische Literatur und
heißt „Los ojos del extraño“ („Die Augen
den Europäischen Literaturpreis. Sein
und Theaterstücke; außerdem über-
1998 mit dem Internationalen Literatur-
Drehbücher für Kino und Fernsehen.
des Fremden“). Zur Zeit schreibt er an
erster Roman wurde 1996 publiziert.
setzt er Lyrik und Dramen. Er erhielt
preis der Stadt Melilla ausgezeichnet.
Für „Signifying nothing“ wurde er 1989
einem Roman, „El amor de los feos“ ,
mit dem Internationalen Lyrikpreis
und an einem Erzählband „Cuentos de
„Barcarola“ ausgezeichnet.
un escritos sin éxito“ („Kurzgeschichten
Pawel Lekszycki
eines erfolglosen Schriftstellers“).
geb. 1976 in Kattowitz. Student der pol-
zahlreiche ungarische und internatio-
Henry Bauchau
nale Auszeichnungen.
Mateuz Wabik
geb. 1965 in Krakau. Studiert polnische
nischen Philologie an der Schlesien-
Sarah Quigley
Universität in Kattowitz. Lebt in
geb. 1967 in Neuseeland, lebt derzeit in
sität in Krakau. Erste Veröffentlichung
Dabrowa Górnicza. Er ist Schriftsteller,
Berlin. Sie studierte in England, arbei-
mit dem Gedichtband „Próba Glosu“
Philologie an der Jagiellonian Univer-
geb. 1913 in Mechelen, Belgien, studierte
Ioanna Karystiani
Philosophie und Jura. Nach seiner Über-
geb. 1952 in Chania geboren. Sie arbeitet
Dichter und Musiker. Veröffentlichte
tete als Journalistin in San Diego.
(1999). Mehrere Publikationen in den
siedlung in die Schweiz wurde er Leiter
als Illustratorin und als freie Mitarbei-
zusammen mit Pawel Sarna den Ge-
Neben Gedichten hat sie zwei Romane
Literaturzeitschriften Metafora, Nowy
einer internationalen Privatschule für
terin für verschiedene griechische und
dichtband „Ten i Tamten“ (2001). Mehre-
veröffentlicht. Ihr Erstling, After Robert,
Wiek und Halart.
Mädchen. In Paris absolvierte Bauchau
ausländische Zeitungen. Sie hat einen
re Veröffentlichungen in den Literatur-
wird 2001 auch in deutscher Überset-
eine Ausbildung zum Psychotherapeu-
Erzählband und zwei Romane ver-öf-
zeitschriften Opcje, FA-art und WIR.
zung erscheinen.
ten. Sein zuletzt veröffentlichter Ge-
fentlicht und zwei Drehbücher ge-
Redakteur der Internetliteraturzeit-
dichtband von 1999 trägt den Namen
schrieben. Unter dem Titel „Die Frauen
schrift Kursywa.
„Exercice du matin“. Seine letzte Veröf-
von Andros“ wird bei Suhrkamp ihr
Ana Rosetti
fentlichung aus dem Jahr 2000 ist die
erster Roman in deutscher Übersetzung
geb. 1950 in Cádiz, gehört zu den inten-
lerin, Dichterin und Journalistin für das
Aufsatzsammlung „L’écriture à l’écoute“.
erscheinen.
sivsten und expressivsten Persönlich-
Literatur-magazin Labuz. Debütierte
geb. 1937 in Istanbul und lebt heute in
keiten der zeitgenössischen spanischen
mit dem Gedichtband „Zgubic pytania“
Athen Er war als Übersetzer von Bertolt
Literatur- und Theaterszene. Bis heute
(Lobez, 1999). Mehrere Preise und Aus-
Brecht bekannt, bevor er begann, eigene
sind fünf Gedichtbände erschienen. Sie
zeichnungen in Literaturwettbewerben.
Petros Markaris
Agnieska Wesolowska
geb. 1984 in Stargard Szczecinski. Schülerin am Lyzeum in Stettin. Schriftstel-
Bastian Böttcher
Dimosthenis Kourtovik
deutschsprachiger Rapper, brachte seit
geb. 1948 in Athen geboren. Nach einem
Theaterstücke zu schreiben. Er wirkte
ist außerdem im Bereich Theater und
Anfang der 90er Jahre unter dem Na-
naturwissenschaftlichen Studium ging
außerdem als Co- und Drehbuchautor
Oper tätig und hat zwei Romane verfaßt.
men „Flux“ seine Texte als neue Lyrik-
er als Doktorand nach Stuttgart, wo er
an mehreren Filmen von Theo Angelo-
Form bei literarischen Veranstaltungen
die „Griechische Arbeiterbühne“ grün-
pulos mit. Sein erster Roman von 1995
auf die Bühne. Seine Texte verbinden
dete. Er hat zahlreiche Bücher ins Grie-
erschien 2000 in deutscher Überset-
Piotr Smolak
Dynamik, Rhythmus und Direktheit
chische übersetzt und einige Lyrik- und
zung unter dem Titel „Hellas Channel.
geb. 1969 in Krakau. Studium der Thea-
lonian Universität in Krakau. Dichter,
der HipHop-Kultur mit Elementen der
Prosabände veröffentlicht. Kourtovik
Ein Fall für Kostas Charitos“.
terwissenschaft an der Jagiellonian Uni-
Schriftsteller und Literaturkritiker. Zur
Lyrik. Gemeinsame Auftritte mit
lebt in Athen und arbeitet als Literatur-
versität in Krakau. Debütierte mit dem
Zeit studiert er soziale Psychologie in
Melinda Nadj Abonji (Zürich), Loops,
kritiker für die Zeitung Ta Nea.
Gedichtband „Neue Wilde“ (1999).
Oppeln. Gründer des Vereins der „Le-
Veröffentlichungen in den Literatur-
benden Dichter“. Mehrere Veröffent-
Radoslaw Wisniewski
geb. 1974 in Warschau. Studium der Geschichte und Psychologie an der Jagiel-
Texte und Jurczok 1001 (Zürich), Rap,
Carlos Marzal
Lyrik, Human BeatBox.
geb. 1961 in Valencia, studierte spani-
zeitschriften Opcje, Czas kultury und
lichungen in Literaturzeitschriften.
sche Philologie an der Universität Valen-
Fraza. Mehrere Preise und Auszeichnun-
Über 20 Auszeichnungen und Preise in
geb. 1980 in Danzig. Der Architekturstu-
cia und war zehn Jahre lang Kodirektor
gen in Literaturwettbewerben.
Literaturwettbewerben.
dent lebt und schreibt in Danzig. Teil-
der Zeitschrift „Quites“. Er hat unter
geb. 1932 in Valencia, studierte zunächst
nahme an deutsch-polnischen Litera-
anderem die Gedichtbände „El último
Jura, dann Philosophie und Philologie
turtreffen in Berlin. Debütierte mit dem
de la fiesta“ (1987), „La vida de frontera“
Omir Socha
Michal Witkowski
in Madrid. Schon sein erster Lyrikband
Text „Bei Sonnenaufgang“ („Wschód“) in
(1991) und „Los países nocturnos“ (1996)
geb.1977 in Srem. Dramatiker, Under-
geb. 1974 in Breslau. Studium der polni-
„Las brasas“ wurde 1959 mit dem Ado-
der deutsch-polnischen Literaturediti-
veröffentlicht. Außerdem hat er das
ground-Dichter und Übersetzer von
schen Philologie in Breslau. Schrift-
nais-Preis prämiert. 1986 erhielt er den
on WIR Nr. 5 (Berlin, 2000).
lyrische Werk des Katalanen Enric Sòria
englischer Literatur. Debütierte 1992 in
steller und Literaturkritiker. Redakteur
National-Preis für Dichtung für „El
ins Spanische übersetzt („Andén de
dem Underground-Literaturmagazin
der Literaturzeitschrift Dykcja. Mehrere
otoño de las rosas“. Sein lyrisches Werk
cercanías“, 1995).
Chaos. Veröffentlichte Gedichte in der
Veröffentlichungen in Literaturzeit-
Literaturmonatszeitschrift Akant.
schriften.
Michal Krenz
Francisco Brines
wurde 1997 unter dem Titel „Poesía
Peter Jost
Ekko von Schwichow
privat
privat
Carlsen Verlag
completa (1960–1997)“ publiziert.
Ulf Stark
Tajima Shinji
Dorota Terakowska
Olga Tokarczuk
Anja Tuckermann
geb. 1944 in Stockholm, studierte u.a.
geb. 1947 in Hiroshima, Japan, studierte
geb. 1938 in Polen, arbeitet als Journali-
geb. 1962 in Sulechów bei Zielona Góra,
geb. 1961, wuchs in Berlin auf. Sie war in
Pädagogik und Psychologie und war als
Pädagogik an der Waseda University in
stin für die populäre Krakauer Zeit-
studierte Psychologie an der Universität
der feministischen Mädchenarbeit
Ausbilder für das schwedische Arbeits-
Tokyo und war 1977 in der Literaturab-
schrift Przekrój. Die Erzählung „Der
Warschau. Mit ihrem dritten Roman
tätig, arbeitete als Redakteurin beim
amt tätig. Für „Kan du vissla Johanna“
teilung des Asia-Pacific Cultural Centre
Herrscher des Lewaws“ (1989) zählt in
„Prawiek i inne czasy“ (1995) (dt. „Ur und
RIAS-Kinderfunk und freiberuflich für
(Kannst du Pfeifen Johanna, 1992), er-
for UNESCO beschäftigt. Als Autor er-
Polen zur Schullektüre. In den 80er
andere Zeiten“) wurde die Autorin auch
DeutschlandRadio Berlin. Für „David
hielt er, zusammen mit der Illustratorin
langte er internationale Aufmerksam-
Jahren engagierte sich die Autorin aktiv
in Deutschland bekannt. Zur Zeit ist sie
Tage Mona Nächte“ erhielt sie den Hans-
Anna Höglund, 1994 den Deutschen
keit. Seine Geschichten thematisieren
in der illegalen Verlagslandschaft. 1998
Gast des Berliner Künstlerprogramms
im-Glück-Preis 2000. Anja Tuckermann
Jugendliteraturpreis. Ulf Stark zählt zu
v. a. den sorglosen Umgang der Mensch-
(für „Die Einsamkeit der Götter“) und
des DAAD. Seit 1998 lebt Olga Tokarczuk
lebt in Berlin und ist zur Zeit Stadt-
den meistgelesenen Autoren Schwe-
heit mit dem Planeten Erde. „The Dino-
1999 (für „Wo die Engel vom Himmel
in einem kleinen Dorf im Sudetenland.
schreiberin von Ranis in Thüringen.
dens.
saur of the Desert“ (1988) wurde mit
fallen“) wurde ihr der Book of the year
dem 20th Prize for Publishing Culture
Award of the Polish IBBY Section
prämiert. Tajima Shinji lebt in Tokyo.
verliehen.
Kuratoren/Juroren
Kuratoren
Homero Aridjis (Mexiko)
Andrea Breth (D)
Breyten Breytenbach (F/Senegal)
´ ´ (Kroatien/D)
Bora Cosic
Mircea Dinescu (Rumänien)
Assia Djebar (Algerien)
Freimut Duve (D)
Peter Florence (GB)
Tom L. Freudenheim (GB)
Greg Gatenby (Kanada)
Nadine Gordimer (Südafrika)
Lars Gustafsson (Schweden/USA)
Rebecca Horn (D)
Antonius Jammers (D)
Dzevad
Karahasan (Bosnien)
ˇ
Walter Kempowski (D)
Claude Lanzmann (Frankreich)
Antonin Liehm (Frankreich)
Claudia Lux (D)
Ivan Nagel (D)
Emer O’Sullivan (D)
Dorothy Porter (Australien)
Fernando Rendón (Kolumbien)
Joachim Sartorius (D)
Barbara Scharioth (D)
Peter Schneider (D)
Charles Simic (USA)
George Tabori (Österreich/D)
Uwe Timm (D)
Sigrid Weigel (D)
Yang Lian (China/GB)
Jurys
Literaturen der Welt
Dieter Bachmann (Schweiz/ Italien)
Dilip Chitre (Indien)
Pura López Colomé (Mexiko)
Martin Mooij (Niederlande)
Ilma Rakusa (Schweiz)
Kazuko Shiraishi (Japan)
Véronique Tadjo (GB/Elfenbeinküste)
John Tranter (Australien)
Yvonne Vera (Simbabwe)
Eliot Weinberger (USA)
Herbert Wiesner (D)
Internationale Kinderund Jugendliteratur
Ronald Jobe (Kanada)
Klaus Kordon (D)
Luisa Ferreira
Kyoko Matsuoka (Japan)
Beatrice Robillard (Frankreich/Portugal)
privat
Lucia Degonda
www.photopeitsch.com
Nadia El Kholy (Ägypten)
María Cecilia Silva-Díaz
(Venezuela/Spanien)
Leo Tuor
Ljudmila Ulitzkaja
Alice Vieira
Abdel-Tawab Youssef
geb. 1959 in Rabius, Schweiz, ist einer
geb. 1943 im Ural, lebt als freischaffende
geb. 1943 in Lissabon, war als Redakteu-
geb. 1928 in Ägypten, publiziert seit den
von ca. 50.000 Rätoromanen und
Autorin und Publizistin in Moskau. Im
rin bei der Lissabonner Tageszeitung
späten 60ern. 1950 wurde seine erste
schreibt in seiner Muttersprache. Als
eigenen Land erlangte sie erst auf dem
Diário de Notícias tätig. Sie zählt zu den
für Kinder geschriebene Arbeit über
Journalist und Schriftsteller veröffent-
Umweg über Frankreich, wo Ende der
erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen
Rundfunk ausgestrahlt. Dieser folgten
licht er Prosa, Lyrik und Essays. Er lebt in
1980er Jahre ihre ersten Erzählungen
ihres Landes. Ihre Erzählung „Die Augen
eine Vielzahl weitere arabischsprachige
Entdeckungen
Val in Graubünden und arbeitet im
erschienen, größere Aufmerksamkeit.
von Ana Marta“ (1993) wurde mit dem
Kinderprogramme in Radio und
Karl-Markus Gauss (Österreich)
Sommer als Schafhirt in den Alpen.
Ins Deutsche wurden Romane und
Deutschen Jugendliteraturpreis (1998)
Fernsehen. Der Autor wurde mehrfach
Brigitte Landes (D)
Erzählungen übersetzt.
prämiert.
prämiert, u.a. mit der Golden Medal of
Peter Ripken (D)
the Union of Arab Broadcasting Services
(1979). Der Autor lebt in Kairo.
Lilia Ratcheva-Stratieva
(Bulgarien/Österreich)

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