Celebrity Impersonators im deutschen und US

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Celebrity Impersonators im deutschen und US
Fronius • Celebrity Impersonators im deutschen und US-amerikanischen Recht
ISBN 978-3-8487-1748-4
75
BUC_Fronius_1748-4.indd 1
Schriften zum geistigen Eigentum
und zum Wettbewerbsrecht
75
Friederike Maria Fronius
Celebrity Impersonators im deutschen
und US-amerikanischen Recht
Eine rechtsvergleichende Studie mit Vorschlägen für die
Weiterentwicklung des deutschen Rechts im Hinblick auf die
Kommerzialisierung der menschlichen Persönlichkeit
Nomos
12.01.16 09:00
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Schriften zum geistigen Eigentum
und zum Wettbewerbsrecht
Herausgegeben von
Prof. Dr. Christian Berger, Universität Leipzig
Prof. Dr. Horst-Peter Götting, Techn. Universität Dresden
Band 75
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Friederike Maria Fronius
Celebrity Impersonators
im deutschen und
US-amerikanischen Recht
Eine rechtsvergleichende Studie mit Vorschlägen für die
Weiterentwicklung des deutschen Rechts im Hinblick auf die
Kommerzialisierung der menschlichen Persönlichkeit
Nomos
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Gedruckt mit Unterstützung des Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der
VG Wort.
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in
der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische
Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Zugl.: Dresden, Techn. Univ., Diss., 2013
ISBN 978-3-8487-1748-4 (Print)
ISBN 978-3-8452-6093-8 (ePDF)
1. Auflage 2015
© Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015. Printed in Germany. Alle Rechte, auch
die des Nachdrucks von Auszügen, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier.
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Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
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EINLEITUNG
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1. KAPITEL:
A.
B.
C.
Heranführung an den Gegenstand der Darstellung: „Celebrity
Impersonators“
Erscheinungsformen von Celebrity Impersonators
Einsatzbereiche für Celebrity Impersonators und mögliche
Interessenkonflikte
I. Einsatz von Celebrity Impersonators zu vorrangig
kommerziellen Zwecken
1. Allgemeiner Überblick: Prominente in der Werbung
2. Celebrity Impersonators in der Werbung
3. Celebrity Impersonators in sonstigen vorrangig
kommerziell motivierten Zusammenhängen
II. Einsatz von Celebrity Impersonators zu vorrangig
unterhalterischen Zwecken
1. Celebrity Impersonators in „Tribute Shows“
2. Celebrity Impersonators in Musicals, Theaterstücken
und Filmen
3. Celebrity Impersonators in Parodien
III. Einsatz von Celebrity Impersonators zu anderweitigen
Zwecken
2. KAPITEL:
A.
B.
Das Phänomen der Celebrity Impersonators
(Doppelgängerkünstler)
Celebrity Impersonators im geltenden US-Recht
Einführung in das US-amerikanische Rechtssystem
Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch das Right of
Publicity und das Right of Privacy
I. Grundlagen des US-Persönlichkeitsschutzes
1. Dualistische Konzeption des US-Persönlichkeitsschutzes
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Inhaltsverzeichnis
2. Möglichkeit einer einheitlichen Darstellung des
US-Persönlichkeitsschutzes
II. Persönlichkeitsschutz durch das Right of Privacy und
das Right of Publicity
1. Right of Privacy
a) Entstehung des Right of Privacy
b) Inhalt und Rechtsnatur des Right of Privacy
c) Grenzen des Right of Privacy
i. Überblick: Schutz der Meinungs- und
Pressefreiheit durch das First Amendment
ii. Begrenzung des Right of Privacy durch das
First Amendment
d) Rechtsfolgen bei Verletzung des Right of Privacy
i. Unterlassungsanspruch
ii. Schadensersatzanspruch
2. Right of Publicity
a) Entstehung des Right of Publicity
b) Inhalt des Right of Publicity
i. Rechtsinhaber
ii. Verwendung zu kommerziellen Zwecken
iii. Konkreter Schutzgegenstand
(1) Identity Values
(2) Performance Values
c) Grenzen des Right of Publicity
i. Verwendung von Persönlichkeitsmerkmalen
zur Berichterstattung in den Medien
ii. Verwendung von Persönlichkeitsmerkmalen
im künstlerischen Kontext
(1) Verwendung in Filmen, Theaterstücken,
Biographien etc.
(2) Sonderfall: parodistische und satirische
Verwendung
iii. Vorrangig kommerziell motivierte
Verwendung von Persönlichkeitsmerkmalen
d) Rechtsnatur des Right of Publicity
e) Rechtsfolgen bei Verletzung des Right of Publicity
i. Unterlassungsanspruch
ii. Schadensersatzanspruch
f) Verhältnis zum Right of Privacy
g) Preemption des Right of Publicity durch den
Federal Copyright Act?
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h) Choice of law
121
i. Right of Publicity im Bundesstaat New York
122
ii. Right of Publicity im Bundesstaat Kalifornien 124
III. Rechtliche Beurteilung der Nachahmung durch Celebrity
Impersonators nach dem Right of Publicity und dem
Right of Privacy
125
1. Zulässigkeit nach dem Right of Publicity
126
a) Grundsätzlicher Nachahmungsschutz von
Persönlichkeitsmerkmalen durch das Right of
Publicity
126
i. Nachahmung des äußeren Erscheinungsbildes 128
ii. Nachahmung der Stimme
133
iii. Schutz des Namens im Zusammenhang mit
Nachahmungsfällen
137
iv. Nachahmung sonstiger identifizierender
Persönlichkeitsmerkmale
138
v. Sonderfall: Right of Publicity des
Schauspielers in seiner Rolle
142
b) Beurteilung der verschiedenen Celebrity
Impersonator-Fallgruppen nach dem Right of
Publicity
143
i. Nachahmung zu vorrangig kommerziellen
Zwecken
143
(1) Überblick: Rechtsprechung zur ungenehmigten Verwendung von Persönlichkeitsmerkmalen in der Werbung
144
(2) Einsatz von Look-Alikes in der Werbung
145
(a) Unerkennbare und erkennbare Doppelgänger: Onassis v. Christian DiorNew York, Inc. und die Woody AllenFälle
145
(b) Zufällige Ähnlichkeit: Washington v.
Brown & Williamson Tobacco Co.
151
(c) Doppelgänger oder Stereotyp:
Prudhomme v. Procter & Gamble Co. 152
(3) Einsatz von Sound-Alikes in der Werbung 153
(a) Frühe Sound-Alike Fälle: kein
Schutz durch das Right of Publicity
154
(b) Moderne Sound-Alike Fälle:
Midler v. General Motors Co.
und Waits v. Frito-Lay, Inc.
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C.
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(4) Einsatz von „Stil-Doppelgängern“ und
Nachahmung des Auftrittsstils in der
Werbung
(a) Nachahmung sekundärer
Persönlichkeitsmerkmale
(„Stilmerkmale“)
(b) Nachahmung des Auftrittsstils
(5) Namensverwendung im Rahmen der
Doppelgängerwerbung
(6) Unterschiede zwischen dem Schutz vor
kommerzieller Ausnutzung durch Imitation
zu Lebzeiten und nach dem Tod des
Rechtsträgers
ii. Nachahmung vorrangig zu Unterhaltungszwecken
(1) Tribute Shows
(a) Right of Publicity v. First
Amendment: die Beatles-Fälle
(b) Unterschiede zwischen lebenden und
bereits verstorbenen Prominenten:
Presley’s Estate v. Russen
(2) Theater, Musical, Film
(a) Grundsätzliches zum Spannungsverhältnis zwischen Right of
Publicity und First Amendment
(b) Unterschiede zwischen lebenden und
bereits verstorbenen Prominenten
(3) Parodie
(a) Grundsatz: weitreichender Schutz der
parodistischen Nachahmung unter
dem First Amendment
(b) Sonderfall: parodistische Nachahmung in der Werbung
(4) Eigene Stellungnahme zur Nachahmung zu
unterhalterischen Zwecken
iii. Nachahmung zum Zwecke der Nachstellung
von Bildern
2. Zulässigkeit nach dem Right of Privacy
Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch weitere
„Intellectual Property Rights“
I. Begriff der „Intellectual Property Rights“
II. Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch das
Copyright
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D.
1. Grundlagen des US-Copyright
2. Urheberrechtliche Schutzfähigkeit von
Persönlichkeitsmerkmalen und Darbietungen
a) Persönlichkeitsmerkmale
i. Name
ii. Äußeres Erscheinungsbild
iii. Stimme, Sprechweise und Gesangsstil
iv. Lebensgeschichte
b) Darbietungen
3. Verhältnis des Copyright zum Right of Publicity
4. Fazit zum urheberrechtlichen Schutz von
Persönlichkeitsmerkmalen
5. Rechtliche Beurteilung der Nachahmung durch
Celebrity Impersonators nach US-Copyright
III. Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch das
Markenrecht
1. Grundlagen des US-Markenrechts
2. Markenrechtliche Schutzfähigkeit von
Persönlichkeitsmerkmalen
a) Grundsätzliche markenrechtliche Schutzfähigkeit
von Persönlichkeitsmerkmalen
b) Konkrete Voraussetzungen für den Markenschutz
von Persönlichkeitsmerkmalen
c) Verletzung von Marken, die aus
Persönlichkeitsmerkmalen bestehen
3. Verhältnis des Markenrechts zum Right of Publicity
4. Fazit zum markenrechtlichen Schutz von
Persönlichkeitsmerkmalen
5. Rechtliche Beurteilung der Nachahmung durch
Celebrity Impersonators nach dem Markenrecht
a) Schutz von Persönlichkeitsmerkmalen gegen
Nachahmungen durch Celebrity Impersonators
b) Nachahmungsschutz sonstiger charakteristischer
Leistungen als „trade dress“
c) Markenrechtlicher Schutz einer Rolle gegen
Nachahmungen
Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch weitere
Ansprüche des Law of Unfair Competition
I. Grundlagen des Law of Unfair Competition
1. Wettbewerbsrechtliche Ansprüche aufgrund der
unbefugten kommerziellen Verwendung von
Persönlichkeitsmerkmalen
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E.
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a) Ansprüche wegen „false endorsement“ (§ 43(a)
Lanham Act)
i. Irreführung der Verbraucher
ii. Kein Erfordernis eines konkreten
Wettbewerbsverhältnisses zwischen den
Parteien
iii. Verhältnis des false endorsement-Tatbestandes zum Right of Publicity
b) Ansprüche nach dem Common Law of Unfair
Competition
i. Passing off
ii. Misappropriation
2. Fazit zum Schutz von Persönlichkeitsmerkmalen
durch das Law of Unfair Competition
II. Rechtliche Beurteilung der Nachahmung durch Celebrity
Impersonators nach dem Law of Unfair Competition
1. Frühe Celebrity-Impersonator-Fälle: Schutz allein
durch das Law of Unfair Competition
2. Moderne Celebrity-Impersonator-Fälle: Law of Unfair
Competition als Ergänzung bzw. Alternative zum
Right of Publicity
a) Law of Unfair Competition bei der
Doppelgängerwerbung
i. Unfair Competition bei der Doppelgängerwerbung mit Look Alikes
ii. Unfair Competition bei der Doppelgängerwerbung mit Sound-Alikes
iii. Unfair Competition bei der Werbung mit
„Stil-Doppelgängern“
b) Law of Unfair Competition bei Tribute Shows
c) Law of Unfair Competition bei der Parodie
Fazit zum Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit nach
US-Recht
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3. KAPITEL:
A.
Celebrity Impersonators im geltenden deutschen
Recht
Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit nach dem
deutschen Persönlichkeitsrecht
I. Persönlichkeitsschutz durch das Persönlichkeitsrecht
1. Überblick: Entwicklung des Persönlichkeitsrechtsschutzes in Deutschland
a) Einfluss gegensätzlicher Persönlichkeitsrechtstheorien des 19. Jahrhunderts
b) Ablehnung eines allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch BGB-Gesetzgeber und Reichsgericht
c) Anerkennung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch den BGH
2. Grundsätze des deutschen Persönlichkeitsrechtsschutzes
a) Verhältnis zwischen allgemeinem Persönlichkeitsrecht und besonderen Persönlichkeitsrechten
b) Persönlichkeitsrechtsschutz durch die besonderen
Persönlichkeitsrechte
i. Grundsätze des Bildnisschutzes gem. §§ 22 ff.
KUG
(1) Begriff des „Bildnisses“
(2) Erlaubnistatbestände des § 23 Abs. 1 KUG
(a) „Bildnis aus dem Bereich der
Zeitgeschichte (§ 23 Abs. 1
Nr. 1 KUG)
(b) „Bildnis im höheren Interesse der
Kunst“ (§ 23 Abs. 1 Nr. 4 KUG)
(3) „Berechtigte Interessen“ gem. § 23 Abs. 2
KUG
(4) Ergänzender Schutz durch das allgemeine
Persönlichkeitsrecht
ii. Grundsätze des Namensschutzes gem.
§ 12 BGB
(1) Begriff des „Namens“
(2) Begrenzter Schutzinhalt des Namensrechts
gem. § 12 BGB
(3) Ergänzender Schutz durch das allgemeine
Persönlichkeitsrecht
c) Persönlichkeitsrechtsschutz durch das allgemeine
Persönlichkeitsrecht
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i.
Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
ii. Grenzen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
d) Übergreifende Prinzipien des deutschen
Persönlichkeitsrechts
i. Schutz sowohl ideeller als auch materieller
Interessen (monistisches System)
(1) Ausdehnung der Reichweite des
Persönlichkeitsrechts von rein ideellen
auch auf materielle Interessen
(2) Monistische Konzeption des deutschen
Persönlichkeitsrechts
(3) Nur einfachgesetzlicher oder auch
verfassungsrechtlicher Schutz materieller
Bestandteile des Persönlichkeitsrechts?
ii. Grenzen der Persönlichkeitsrechte und gemeinsame Abwägungsprinzipien
(1) Begrenzung der Persönlichkeitsrechte durch
Meinungs- und Pressefreiheit (Art. 5
Abs. 1 GG)
(2) Begrenzung der Persönlichkeitsrechte durch
die Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG)
iii. Fortdauer des persönlichkeitsrechtlichen
Schutzes nach dem Tod des Rechtsträgers
(1) Postmortaler Schutz der ideellen
Bestandteile des Persönlichkeitsrechts
(2) Postmortaler Schutz der vermögenswerten
Bestandteile des Persönlichkeitsrechts
iv. Persönlichkeitsrechte im Rechtsverkehr
v. Rechtsfolgen bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen
3. Rechtsvergleichendes Fazit zum Persönlichkeitsrechtsschutz
II. Rechtliche Beurteilung der Nachahmung durch Celebrity
Impersonators nach dem deutschen Persönlichkeitsrecht
1. Grundsätzlicher Nachahmungsschutz von
Persönlichkeitsmerkmalen durch das Persönlichkeitsrecht
a) Nachahmung des äußeren Erscheinungsbildes
i. Rechtslage vor Anerkennung des allgemeinen
Persönlichkeitsrechts
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(1) Diskussion in der rechtswissenschaftlichen
Literatur
(2) Stellungnahmen in der Rechtsprechung
ii. Rechtslage nach Anerkennung des allgemeinen
Persönlichkeitsrechts
(1) Rechtsprechung
(a) Nachahmung durch „Doppelgänger“
(b) Nachahmung durch Schauspieler
(2) Stellungnahmen in der Literatur
(a) Stimmen für die Behandlung der
Nachahmung als „Bildnis“ i.S.d.
§ 22 KUG
(b) Stimmen gegen die Behandlung der
Nachahmung als „Bildnis“ i.S.d.
§ 22 KUG
(c) Differenzierende Auffassung zur
Behandlung der Nachahmung als
„Bildnis“ i.S.d. § 22 KUG
(3) Eigene Stellungnahme
b) Nachahmung der Stimme
i. Abgrenzung des persönlichkeitsrechtlichen
Schutzes zum Leistungsschutzrecht
(§§ 73ff. UrhG)
ii. Einschlägige persönlichkeitsrechtliche
Schutzgrundlage
iii. Schutzumfang
c) Persönlichkeitsrechtlicher Schutz des Namens im
Zusammenhang mit Nachahmungsfällen
d) Nachahmung sonstiger identifizierender
Persönlichkeitsmerkmale
i. Einschlägige persönlichkeitsrechtliche
Schutzgrundlage
ii. Schutzumfang
e) Sonderfall: Nachahmung eines Schauspielers in
seiner Rolle
2. Persönlichkeitsrechtliche Zulässigkeit der
verschiedenen Celebrity Impersonators-Fallgruppen
a) Nachahmung zu vorrangig kommerziellen
Zwecken
i. Überblick: Rechtsprechung zur ungenehmigten Verwendung von Persönlichkeitsmerkmalen in der Werbung
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Inhaltsverzeichnis
ii. Einsatz von Look-Alikes in der Werbung
und zu sonstigen vorrangig kommerziellen
Zwecken
(1) Überblick zur allgemeinen persönlichkeitsrechtlichen Bewertung der Doppelgängerwerbung
(a) Grundsätzliche Behandlung der
Doppelgängerwerbung in der
Rechtsprechung
(b) Pietzkos Vorschlag zur Behandlung
der Doppelgängerwerbung
(c) Eigene Stellungnahme
(2) Problematik der zufälligen verwechlsungsfähigen Ähnlichkeit des „Werbeträgers”
mit einem Prominenten
(3) Abgrenzung der Doppelgängerwerbung
zur Verwendung eines bloßen Stereotyps
(4) Auftritte von Look-Alikes in anderen,
vorrangig kommerziellen Zusammenhängen
iii. Einsatz von Sound-Alikes in der Werbung
(1) Rechtsprechung zur Verwendung von
Sound-Alikes in der Werbung
(2) Eigene Stellungnahme
iv. Einsatz von „Stil-Doppelgängern“ in der
Werbung
v. Namensverwendung im Rahmen der
Doppelgängerwerbung
vi. Unterschiede zwischen dem Schutz vor
kommerzieller Ausnutzung durch Imitation
zu Lebzeiten und nach dem Tod des
Rechtsträgers
b) Nachahmung vorrangig zu Unterhaltungszwecken
i. Tribute Shows
(1) Einschlägige persönlichkeitsrechtliche
Beurteilungsgrundlage
(2) Überblick zur allgemeinen persönlichkeitsrechtlichen Bewertung von Tribute Shows
(a) Persönlichkeitsrecht vs. Kunstfreiheit:
Michael Jackson-Imitation
(b) Eigene Stellungnahme
(3) Namensverwendung im Rahmen von
Tribute Shows
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Inhaltsverzeichnis
(4) Unterschiede zwischen der Bewertung zu
Lebzeiten und nach dem Tod des
Rechtsträgers
ii. Theater, Musical und Film
iii. Parodie
(1) Grundlagen der persönlichkeitsrechtlichen
Beurteilung von parodistischen
Nachahmungen
(a) Begriffsdefinition: Satire und Parodie
(b) Einschlägige persönlichkeitsrechtliche
Beurteilungsgrundlage
(c) Überblick über die Kriterien der
persönlichkeitsrechtlichen Bewertung
der Parodie
(2) Rechtsprechung zur persönlichkeitsrechtlichen Bewertung der parodistischen
Nachahmung durch Celebrity
Impersonators
(a) Look-Alike Parodie
(b) Sound-Alike Parodie
(c) Namensgebrauch im Rahmen von
parodistischen Nachahmungen
(3) Sonderfall: parodistische Nachahmung
in der Werbung
(a) Parodistische Werbung in der
deutschen Rechtsprechung
(b) Eigene Stellungnahme
c) Nachahmung zum Zwecke der Nachstellung von
Bildern
i. Verwendung von nachgestellten Bildern für
die Berichterstattung in den Medien
(1) Einschlägige persönlichkeitsrechtliche
Beurteilungsgrundlage
(2) Rechtsprechung zur persönlichkeitsrechtlichen Bewertung der Nachstellung
von Fotos unter Verwendung von Celebrity
Impersonators
(3) Eigene Stellungnahme
ii. Verwendung von nachgestellten Bildern als
„Kunst“
(1) Einschlägige persönlichkeitsrechtliche
Beurteilungsgrundlage
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B.
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(2) Persönlichkeitsrechtliche Beurteilung von
künstlerisch motivierten nachgestellten
Bildern
(a) Bildnis aus dem Bereich der
Zeitgeschichte (§ 23 Abs. 1 Nr. 1
KUG)
(b) Bildnis im höheren Interesse der
Kunst (§ 23 Abs. 1 Nr. 4 KUG)
(c) Verletzung berechtigter Interessen des
Abgebildeten (§ 23 Abs. 2 KUG)
Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch „Immaterialgüterrechte“ und „immaterialgüterrechtsähnliche Rechte“
I. Begriff der „Immaterialgüterrechte“
II. Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch das
Urheberrecht
1. Grundlagen des deutschen Urheberrechts
2. Urheberrechtliche Schutzfähigkeit von
Persönlichkeitsmerkmalen und Darbietungen
a) Persönlichkeitsmerkmale
i. Name
ii. Äußeres Erscheinungsbild
iii. Stimme, Sprechweise und Gesangsstil
iv. Lebens- und Charakterbild
b) Darbietungen
i. Auftrittsstil und Konzerte
ii. Tanzstil, Choreographie und einzelne
Bewegungen
iii. Schauspielerische Leistungen
iv. Sonstige, nicht-künstlerische Darbietungen
3. Verhältnis des Urheber- und Leistungsschutzrechts
zum Persönlichkeitsrecht
4. Rechtsvergleichendes Fazit zur urheberrechtlichen
Schutzfähigkeit von Persönlichkeitsmerkmalen
5. Rechtliche Beurteilung der Nachahmung durch
Celebrity Impersonators nach dem Urheberrecht
III. Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch das
Markenrecht
1. Grundlagen des deutschen Markenrechts
2. Markenrechtliche Schutzfähigkeit von
Persönlichkeitsmerkmalen
a) Abstrakte Schutzfähigkeit (§ 3 MarkenG)
b) Absolute Schutzhindernisse (§ 8 MarkenG)
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Inhaltsverzeichnis
i.
C.
D.
E.
Graphische Darstellbarkeit
(§ 8 Abs. 1 MarkenG)
ii. Unterscheidungskraft und Freihaltebedürfnis
(§ 8 Abs. 2 Nr. 1 und 2 MarkenG)
iii. Weitere absolute Eintragungshindernisse
(§ 8 Abs. 2 Nr. 4, 5, 10 MarkenG)
iv. Verletzung personenbezogener Marken
3. Verhältnis des Markenrechts zum Persönlichkeitsrecht
4. Rechtsvergleichendes Fazit zur markenrechtlichen
Schutzfähigkeit von Persönlichkeitsmerkmalen
5. Rechtliche Beurteilung der Nachahmung durch
Celebrity Impersonators nach dem Markenrecht
Nachahmungsschutz für die Persönlichkeit durch das
Wettbewerbsrecht (Lauterkeitsrecht)
I. Grundlagen des deutschen Wettbewerbsrechts
II. Verhältnis des Wettbewerbsrechts zu den
Immaterialgüterrechten sowie zum Persönlichkeitsrecht
III. Rechtliche Beurteilung der Nachahmung durch Celebrity
Impersonators nach dem Wettbewerbsrecht
1. Vorliegen einer geschäftlichen Handlung
2. Konkretes Wettbewerbsverhältnis zum Nachgeahmten
3. Mögliche Unlauterkeitstatbestände
a) Irreführende geschäftliche Handlung (§ 5 UWG)
b) Ergänzender wettbewerbsrechtlicher
Leistungsschutz (§ 4 Nr. 9 UWG)
i. Nachahmung eines Leistungsergebnisses mit
wettbewerblicher Eigenart
ii. Fallgruppen des § 4 Nr. 9 UWG
c) Gezielte Behinderung (§ 4 Nr. 10 UWG)
d) Rechtsbruch (§ 4 Nr. 11 UWG)
IV. Rechtsvergleichendes Fazit zum wettbewerbsrechtlichen
Schutz
Abschließende Hinweise zur Durchsetzung von Ansprüchen
gegen Celebrity Impersonators
I. Aktiv- und Passivlegitimation
II. Besonderheiten bei Unterlassungs- und Zahlungsansprüchen
Rechtsvergleichendes Fazit
I. Zum Nachahmungsschutz von Persönlichkeitsmerkmalen
im Allgemeinen
II. Zur rechtlichen Beurteilung der Nachahmung durch
Celebrity Impersonators
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4. KAPITEL:
A.
B.
Schlussfolgerungen und Konzepte für das
deutsche Persönlichkeitsrecht
Bisherige Orientierung der deutschen Rechtsprechung an
den persönlichkeitsrechtlichen Entwicklungen in den USA?
Konzepte für die Fortentwicklung des deutschen
Persönlichkeitsrechts
I. Stimmen für die Übernahme des US-Konzeptes
II. Stimmen für die Beibehaltung des „Dogmas der
Unübertragbarkeit“
III. Stimmen für die Orientierung am deutschen Urheberrecht
(gebundene Rechtsübertragung)
IV. Eigene Stellungnahme
555
556
562
563
564
567
571
SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK
579
Literaturverzeichnis
585
22