Das Parfum - Freiherr-vom-Stein

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Das Parfum - Freiherr-vom-Stein
Jahresarbeit
von Oktober 2014 bis April 2015
Deutsch – Grundkurs
Jahrgangsstufe Q1/Q2
Das „Un(be)schreibbare“ und „(Un)zeigbare“ - Analyse der
literarischen und filmischen Darstellung des Geruchserlebens
von Grenouille (Das Parfum) bei Süskind und Tykwer
Freiherr–vom–Stein Schule Hessisch Lichtenau
Fachlehrerin: Frau Lindenau
vorgelegt von
Nadine Schächer
Hessisch Lichtenau, den 14. April 2015
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort ............................................................................................................. 3
2 Inhaltsangabe des Romans „Das Parfum“............................... …....... 4-5
3 Darstellung der Gerüche in Roman und Film
3.1 in Süskinds Roman.......................................................................... 6
3.2 in Tykwers Film................................................................................ 6-7
4 Charakterisierung des Protagonisten Grenouille
4.1 anhand Süskinds Roman (Geniegedanken)............................... 8-9
4.2 anhand Tykwers Film...................................................................... 9-10
4.3 Vergleich............................................................................................. 11
5 Eine im Film „unzeigbare“ Szene?......................................................... 12-14
6 Nachwort.......................................................................................................... 15
7 Quellenverzeichnis........................................................................................ 16-17
1 Vorwort
In meiner Jahresarbeit thematisiere ich den Vergleich der Romanvorlage, geschrieben
von Patrick Süskind im Jahr 1994, mit der Verfilmung von Tom Tykwer (2006), am Beispiel „Das Parfum“.
Diesbezüglich werde ich einige Punkte in Bezug auf die Darstellung der Gerüche bei
Süskind und Tykwer, gegenüberstellen und somit die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Literatur und Film verdeutlichen.
Außerdem werde ich in Kapitel 4 näher auf den Protagonisten Grenouille eingehen und
seinen Charakter aufgrund des literarischen und filmischen Mediums analysieren. Die
beiden Charakterisierungen werde ich anschließend vergleichen und die „unbeschreibbaren“ und „unzeigbaren“ Merkmale herausheben.
In Kapitel 5 konkretisiere ich eine im Film nicht verwendete Szene und gehe somit mehr
auf das „unzeigbare“ Ele ment bei Verfilmungen ein.
Abschließend beantworte ich die Frage, ob es gerechtfertigt ist, den Film aufgrund einiger Veränderungen zwischen Literatur und Verfilmung so stark zu kritisieren.
Ausgewählt habe ich dieses Thema, da es in den Medien häufig kontrovers diskutiert
wird und ich prüfen möchte, ob die Veränderungen so bedeutsam sind. Außerdem finde
ich es sehr spannend, welch besondere Gabe Grenouille besitzt, um Düfte zu konzipieren,
welche die ganze Welt verändern können.
Während des Lesens der Lektüre hegte ich teilweise eine Aversion, da die Beschreibung
der Morde, welche Grenouille ausübte, sehr brutal waren. Aber auch das Bild der Gesellschaft im 18. Jahrhundert war sehr eklig. Besonders am Ende der Lektüre überkam mich
das Gefühl der Ergriffenheit. Nachdem ich die Verfilmung des Romans gesehen hatte und
somit festgestellt habe, dass es einige Abweichung zwischen Literatur und Film gibt, gab
dies für mich den Anlass, die Thematik näher in meiner Jahresarbeit zu verdeutlichen.
Für mich stellte sich die Frage, inwiefern sich der Charakter des Protagonisten umfunktioniert hat und ob eine große Wandlung stattgefunden hat. Diese Frage werde ich im
Nachwort beantworten.
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2 Inhaltsangabe des Romans „Das Parfum“
Der postmoderne Roman „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“1 von Patrick
Süskind, veröffentlicht im Jahr 1985 , thematisiert die Geschichte von Jean-Baptiste Grenouille, welcher mit einem ausgeprägtem Geruchssinn geboren, mit der Welt der Düfte
vertraut und abschließend durch sein Verlangen nach einem Duft zum Mörder wird.
Am 17. Juli 1738 wird Jean-Baptiste Grenouille auf einem Fischmarkt in der Rue aux
Fers, Paris, geboren. Dort hat seine Mutter zuvor schon mehrere Kinder zur Welt gebracht, diese aber sterben lassen. Wenig später wird Grenouilles Mutter wegen Kindesmord verhaftet und hingerichtet. Grenouille kommt zu einer Amme namens Jeanne Bussi,
welche ihn wegen seines gierigen Verlagens nach Nahrung, seiner Zähheit (Zecke)2 und
der Tatsache, dass er keinen eigenen Körpergeruch hat, an den Pater Terrier übergibt.
Auch Terrier ist dies unheimlich und er übergibt ihn, gegen eine ein- jährige Vorauszahlung, in die Obhut von Madame Gaillard. Im Alter von acht Jahren verkauft diese ihn an
den Gerber Monsieur Grimal. Angesichts seiner Zähheit übersteht Grenouille das erste
Jahr bei dem Gerber und überwindet unterschiedliche Krankheiten, woraufhin Grimal
den Jungen humaner behandelt. Hierdurch bietet sich Grenouille die Möglichkeit die
Stadt Paris zu sondieren. Während eines Feuerwerks anlässlich des Jahrestages der
Thronbesteigung Ludwigs XV. ortet Grenouille einen Geruch und lässt sich davon leiten.
Sein Ziel ist ein rothaariges Mädchen, welches am Mirabellenputzen ist. Um den berauschenden Duft des Mädchen in seinen Besitz zu bringen, erwürgt er sie. Nachdem ihr
Duft langsam ist, erkennt Grenouille sein wahres Ziel. Er will die Düfte konservieren,
wozu er entsprechende handwerkliche Techniken erlerne erlernen muss. Diese Möglichkeit bietet sich ihm durch eine Anstellung bei dem weniger angesehenen Parfumeur Giuseppe Baldini. Dank Grenouille ist Baldini bald der angesehenste Parfumeur Frankreichs.
Durch den Versuch Metall zu destillieren, der aber scheitert, fällt Grenouille in eine Depression und leidet an einer lebensbedrohlichen Krankheit. Doch durch seinen inneren
Überlebenswillen und den Drang, weitere Techniken der Duftherstellung zu erlernen,
überwindet er die Krankheit und zieht mit einem Gesellenbrief Richtung Grasse. Auf seinem Weg Richtung Grasse ekelt er sich selbst vor dem Geruch der Menschen und versucht diesen Geruch zu me iden. Er flüchtet in die größtmögliche Einsamkeit, welche sich
1 Süskind, Patrick: Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders, Zürich, Diogenes Verlag, 1994
2 Das Bild der Zecke wird au f Grenouille übertragen, da auch Zecken sehr hartnäckig und in der Lage
sind die Menschen zu töten. Sobald sie am menschlichen Körper ist und versucht das Blut zu erlangen
ist sie nur sehr schwer zu ent fernen . Außerde m ist sie einsam und spiegelt ein „ekliges“ Bild wieder.
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in einer Höhle auf einem Berg befindet. Nach sieben Jahren, ernährt von Moosen, Kleintier und Wasser, bemerkt er, dass er selbst keinen Körpergeruch besitzt und setzt seine
Reise nach Grasse fort. Auf dem Weg begegnet er dem Marquis de la Taillade-Expinasse,
welcher seine Theorie von aus der Erde strömenden Gasen, dem „fluidum letale“ beweisen möchte. Um seine Theorie zu beweisen, benutzt er Grenouille. Während seines Aufenthaltes entwickelt Grenouille einen Duft, welcher ihm einen eigenen Körpergeruch verle iht. Laut Grenouille sei sein Ziel, die Herzen der Menschen zu beherrschen und daraufhin verlässt er den Marquis de la Taillade-Expinasse und zieht weiter in die in Südfrankreich gelegene Stadt Grasse.
In der Handelsmetropole für Parfums nimmt Grenouille eine Stelle bei der Witwe Arnulfi
an, um neue Verfahren der Duftgewinnung zu erlernen. Zu Beginn des Aufenthaltes bekommt er Interesse an einem Duft eines Mädchens namens Laure. Ihr Geruch sei noch
nicht ausgereift und somit hat er genug Zeit sein Handwerk zu perfektionieren und am
Ende das perfekte Menschenparfum zu kreieren. Er lernt ein neues Handwerk und übt
dies an lebenden Tieren. Um das Menschenparfum herstellen zu können, benötigt er den
Duft von 24 weiteren Mädchen. Nach den schrecklichen Morden in Grasse, welche von
Grenouille begangen werden, dieser aber nie gesichtet wird, versucht Antoine Richi mit
seiner Tochter Laure zu fliehen. Er befürchtet, dass seine Tochter das nächste Opfer sei.
Da Laures Duft nun ausgereift ist, reist Grenouille hinterher und machte sich an sein
Werk, um die letzte Substanz seines Menschenparfum zu gewinnen. Kurz nach Fertigstellung seines Parfums, wird Grenouille wegen Mordes verhaftet und zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung wird zu einem Volksfest und zehntausende Menschen erscheinen
auf dem Platz. Doch in diesem Moment geschieht ein Wunder, denn jeder der anwesenden Menschen glaubt Grenouille sei unschuldig und spürt einen Drang nach Zärtlichkeit
und Liebe. Sie fangen an sich zu lieben, vergleichbar mit einer Massenorgie. Grenouille,
welcher ohne Liebe aufgewachsen ist, steht mit einem spöttischen Lächeln da, denn er
hatte zuvor ein paar Tropfen seines Menschenparfums aufgetragen. Abschließend wird
Grenouille für unschuldig erklärt und der Geselle Druot, welcher ebenfalls für die Witwe
Arnulfi arbeitet, wird hingerichtet. Grenouille verlässt Grasse und zieht zurück in Richtung Paris. Er ist sicher einen Duft erschaffen zu haben, womit er alles erreichen könne.
Angekommen in Paris geht er auf den Fischmarkt, auf dem er geboren wurde, und schüttet sich das Menschenparfum über. Die Menschen denken, er sei ein Engel und essen ihn
in einem kannibalischen Akt auf.
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3 Darstellung der Gerüche in Roman und Film
3.1 in Süskinds Roman
Die Darstellung der Gerüche in Süskinds Roman bietet keine großen Möglichkeiten im
Gegensatz zur Verfilmung, wo man zu verschiedenen Mitteln/Methoden greifen kann:
„Der zentrale Unterschied besteht jedoch darin, dass die abstrakte sprachliche
Beschreibung den Leser lediglich dazu auffordert, sich diese Details vorzustellen, während der Film den Zuschauer direkt mit der unmittelbaren Nähe in der
Detailaufnahme konfrontiert.“ (Sager 2010: 97)
Die Aussage Sagers zeigt, dass die Gerüche oder die Umgebung allein mit Worten oder
diversen Metaphern und Symbolen beschrieben werden können (vgl. Feldmann 2012:
113). Dies soll dem Leser eine umfangreiche Vorstellung des Geruches vermitteln. Schon
zu Beginn des Buches gibt Süskind eine kurze Impression bezüglich des Gestanks, welcher zur Zeit des 18. Jahrhunderts in den Städten von Paris herrscht (vgl. Süskind 1994: 5
f.). Hier verdeutlicht er das Hauptthema des Buches: die Welt der Düfte. Süskind legt
großen Wert auf die detaillierte Beschreibung der Gerüche und deren Herstellungsmethoden. Aufgrund der medialen Eigenschaften blieb Süskind keine Wahl. Er musste sich auf
die verbale Beschreibung beschränken (vgl. Feldmann 2012: 114).
3.2 in Tykwers Film
Wie stellt man am besten einen Geruch in einem Film dar? Diese Frage wird häufig diskutiert, da man den Zuschauern ein möglichst präzisen Eindruck geben möchte, wie der
Geruch zu definieren ist. Um den Kinobesuchern ein unmittelbares Geruchserlebnis bieten zu können, experimentierte man seit den 40er Jahren und versuchte, mittels verschiedener Verfahren, beispielsweise „Odorated Talking Pictures“, „Glorious-Smell-O-Vis ion“
oder „Aroma-Rama“ das Geruchserlebnis zu optimieren. Doch das Verbreiten von Duftstoffen in Kinosälen scheiterte aufgrund unermesslicher Kosten und einem Chaos von
unterschiedlichen Düften (vgl. Sager 2010: 90). Darum hat Tom Tykwer auf andere Methoden zurückgegriffen. Durch einen Erzähler, welcher mehrere Textstellen des Romans
zitiert, werden die ersten Geruchswahrnehmungen zu Beginn des Filmes vermittelt (vgl.
Süskind 1994: 5). Dies wird unterstützt durch die visuelle Darstellung des Riechvorgangs
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sowie des dazu benötigten Organs, der Nase (vgl. Sager 2010: 91). Nicht nur am Anfang,
als die Kamera die Nase in den Fokus nimmt, sondern in dem kompletten Film steht die
Nase im Mittelpunkt und ist somit die eigentliche Hauptfigur (vgl. Feldmann 2012: 115).
Das Symbol der Nase vertritt die Idee der Filmproduzenten, dass eigentlich Grenouilles
Zinken einen durch Straßen, Orte und Städte führt (ebd.: 115). Auch durch unterschiedliche Lichteinfälle oder durch die Bewegung der Nasenhöhlen wird der Riechvorgang veranschaulicht. Verstärkt wird das Riechen durch ein Atemgeräusch und zeigt somit im
akustischen Bereich, um was es sich handelt (vgl. Sager 2010: 92). Dieser Effekt wird in
der Filmszene bei Grenouilles Geburt deutlich. Während unterschiedliche Aufnahmen
beispielsweise von Dreck, Schlachtabfällen oder Müll gezeigt werden, ist im Hintergrund
das laute Riechen des Neugeborenen zu hören.3 Das Zusammenspiel zwischen Bild und
Ton setzt sich durch den ganzen Film hindurch fort und wird durch verbale Erklärungen
nochmals betont. Durch Mimik und Gestik wird veranschaulicht, ob es sich um einen gut
riechenden Duft handelt. Dies spiegelt sich in der Szene wieder, in der Grenouille zum
ersten Mal Lauras Duft wahrnimmt, bei der Vollendung seines Menschenparfums oder
während der Massenorgie, in der er mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht sein Werk
und dessen Auswirkungen begutachtet.
Eine präzise Vorstellung der Gerüche in den Kinosälen zu vermitteln ist sehr schwierig.
Somit setzte man auf real wahrnehmbare Sinneseindrücke, welche analoge Wahrnehmung erzeugen sollen (ebd.: 94). Auch durch die optische Gestaltung des Filmes versucht
man weitere Assoziationen
hervorzurufen. Als Beispiel gelten hier der Mund, die
Schlachtabfälle oder die Tropfen eines Parfums. Somit erzeugt man durch die Abfolge
von verschiedenen Bildkomponenten ein weitere Vorstellung des Geruches:
„Der Inhalt der Bilder, in erster Linie Großaufnahmen, ist drastisch inszeniert:
Wir sehen Blut und Schleim, Tierkadaver, [..]. Neben dieser Drastik, die den Zuschauer quasi unmittelbar anfällt, sind die sehr schnellen Schnitte, die eine für
Tykwer schon typisch zu nennende Bilderflut erben, besonders markant. Das infernalische Szenario wird in bis zu fünf Einstellung pro Sekunde gezeigt, die den
Rezipienten bewusst überfordern und so die optisch-sinnliche Wahrnehmung in
den Fokus der Aufmerksamkeit rücken.“ (Sager 2010: 95)
Auch die Bilder von Flakons und Dufttüchern sollen eine positive Geruchsassoziation erwecken und spiegeln einen starken Kontrast zwischen Gestank und angenehmen Düften
(vgl. Feldmann 2012: 114).
3 Ty kwer, T.: Das Parfu m. 0:05:12-0:05:47.
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4 Charakterisierung des Protagonisten Grenouille
4.1 anhand Süskinds Roman (Geniegedanken)
Der Hauptprotagonist, Jean-Baptiste Grenouille, des postmodernen Romans „Das Parfum- Die Geschichte eines Mörders“, geschrieben von Patrick Süskind im Jahr 1994, verkörpert die Gestalt eines scheußlichen Animals, welches die Genialität besitzt, Düfte zu
konzipieren, die die Menschen täuschen oder gar manipulieren.
Jean-Baptiste Grenouille wurde am 17. Juli 1738 auf einem Fischmarkt in Paris geborgen
und verstarb am 25. Juli 1767 am gleichen Ort. Seine namenlose und gefühlslose Mutter
zeigt keine Menschlichkeit und ist in dem Roman einzig und allein die Gebärende (vgl.
Süskind 1994: 8). Die erste menschliche Zuneigung bekommt Grenouille von der Amme
Jeanne Bussi, welche als erste die Geruchslosigkeit von Grenouille feststellt. Sie behauptet, er sei vom Teufel besessen und schiebt ihn deshalb an den Pater Terrier ab (ebd.: 14).
Der Theologe verkörpertet im ersten Augenblick Grenouilles Vater. Doch auch nach kurzer Zeit beängstigt ihn Grenouille aufgrund seiner Geruchslosigkeit und er gibt ihn deshalb an Madame Gaillard weiter. Madame Gaillard besitzt schon mehrere Waisenkinder
und sieht in ihnen lediglich den finanzie llen Aspekt.
Während seiner Entwicklung zum genialen Parfumeur durchlebt er verschiedene Phasen,
welche seine Fähigkeit weiter prägten. Durch die Verbindung von einem Gegenstand mit
einem Geruch erlernt er in einem Alter von vier Jahren das Sprechen. Während seiner
Zeit im Waisenhaus wird sein Selbsterhaltungswillen immer weiter geprägt, da er oft das
Opfer von Mordattacken gewesen ist. Auch zu einem später Zeitpunkt kommt sein Selbsterhaltungswillen zum Vorschein, indem er verschiedene Krankheiten, beispielsweise
Milzbrand, überlebt. Durch das Erforschen von verschiedenen Düfte mit Hilfe seiner
Nase erkundet er so sein Umfe ld und sammelt Welterfahrung. Dies gilt anfangs als seine
Hauptaufgabe.
Bei Frau Gaillard und während seiner Zeit bei dem Gerber Monsieur Grima l fasst er
sämtliche Gerüche auf, welche vor seine Nase stoßen. Insbesondere in Paris erkundet er
die Stadt auf neue Gerüche, welche von dem Autor näher beschrieben werden (ebd.: 43).
Wegen seine feine Nase entdeckte er den verführerischen Geruch des Mirabellenmädches
und erlebt eine Verwandlung vom animalischen Menschen zum Genie.
Später kristallisiert sich heraus, dass das Konservieren von angenehmen Düften Grenouilles Ziel ist. Dies verwirklicht er, indem er die wahrgenommenen Düfte zu einem
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Parfüm zusammenstellte. Grenouille weiß von seiner Gabe und behauptet von sich selbst,
er sei ein Genie und sieht seine Bestimmung darin, der größte Parfumeur aller Zeiten zu
werden (ebd.: 56-57). Durch die Selbsterkenntnis, dass er keinen Eigengeruch besitzt, ist
Grenouille sehr schockiert und enttäuscht. Er versucht, sich einen eigen Geruch zu verschaffen und macht dies zu seinem Lebenswerk. Für das perfekte Parfum benötigt er den
Duft von 24 jungen Mädchen. Durch sein Vorhaben erlitt er an Größenfantasien und bekommt dadurch teuflische Charakterzüge. Getrieben von seinem Ehrgeiz nimmt er keinerlei Rücksicht auf andere und entwickelt sich zu einem gefühllosen Wesen. Aufgrund
seiner Kindheit ist er sehr schüchtern und integriert sich eher selten in die Gesellschaft.
Nach Vollendung seines Lebenswerks hat er ein Parfum entworfen, welches die Menschen verzaubert und besessen macht. Doch in diesem Moment wird ihm sein Scheitern
bewusst, da alle nur sein Parfum lieben und nicht ihn.
Als Kind, Jugendlicher oder auch als junger Erwachsener empfängt Grenouille keine Liebe und kann deshalb auch selbst keine Liebe empfinden. Dennoch steht der Aspekt der
Liebe im Vordergrund und ist ein Hauptmerkmal für Grenouilles Verhalten, da er sich
sehnt geliebt zu werden.
4.2 anhand Tykwers Film
Jean-Baptiste Grenouille ist der Protagonist der Verfilmung das Parfum. Für den Regisseur gilt es als eine sehr schwere Aufgabe, weil es für einen Film wichtig ist, dass sich
der Zuschauer mit einem Protagonisten identifizieren kann.
„Doch Grenouille war und blieb eine monströse Gestalt und kaum eine andere literarische Figur hat je weniger das Zeug zum Filmhelden gehabt als er.“ (Feldmann 2012: 83)
Schon als kleines Kind ist er anderen Menschen gegenüber sehr unheimlich, die Kinder
aus dem Waisenhaus versuchen ihn deshalb zu ersticken, doch Grenouille kann sich mit
einem einzigen Schrei retten.4 Er entwickelt sich sehr langsam und kann in einem Alter
von 5 Jahren immer noch nicht sprechen. Dies betont seine Riechfähigkeit, weil er nur
mit seiner besonderen Gabe die Umwelt erkunden kann (ebd.: 86).5 Sobald er älter ist,
verkauft Madame Gaillard ihn aus Platzgründen an den Gerber Grimal. Als Grenouille
4 Ty kwer, T.: Das Parfu m. 0:07:05-0:08:40.
5 Ebd. 0:08:40-0:10:50.
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durch die Straßen Paris zieht, entdeckt er das Mirabellenmädchen und nach einer kurzen
Unterhaltung ist er wie verzaubert von ihr. Er will ihren Duft in sich aufsaugen, doch dabei erstickt er sie versehentlich. Grenouille zeigt hier das erste Mal Gefühle und erlitt ein
Trauma, welches ihm während der kompletten Handlung verfolgt.6 Tom Tykwer baut auf
dieses traumatisches Ereignis den ganzen Film über auf.7 Immer wieder begegnet Grenouille den Erinnerungen an das Mirabellenmädchen. Das Trauma besteht darin, dass
Grenouille den bezaubernden Duft nicht konservieren kann und er nicht genau weiß, wie
er sie von sich beeindrucken sollte. Tykwer stellte sich die Frage: „Inwiefern kann Grenouille das Trauma überwinden?“8 Am Ende kristallisiert sich heraus, dass er dieses
Trauma nie überwunden hat. Durch seine Geruchslosigkeit begreift er, dass er für andere
Menschen ein Niemand gewesen ist. Grenouille spürt die Angst nicht vorhanden zu sein
und nicht zu existieren.9 Daraufhin entwickelt er ein Parfum, welches die Menschen dazu
bringt ihn zu lieben. Mit Hilfe der Düfte versuchte er sein Traum zu überwinden, dies
bietet für ihn die einzige Lösung. Um sein Vorhaben zu verwirklichen, benötigt er den
Duft von 13 Mädchen. Die jungen Mädchen werden ohne großes Mitgefühl von Grenouille ermordet. Doch bei dem letzten Mord, den Grenouille an Laura begeht, verspürt
er ein wenig Trauer und zögert für einen kleinen Moment.10
Während seines größten Triumphs, der Vollendung seines Menschenparfums, wird ihm
das Scheitern bewusst, da er sich sehr einsam fühlt. Er erlangt nie eine moralische Prägung für das perfekte Parfum. Er arbeitet wie besessen und merkt dabei nicht seinen
größtes Problem, das Morden, den für ihn ist es kein Problem, sondern ein Verfahren um
sein Lebenswerk, das Menschenparfum, zu beenden.11
Abschließend lässt sich sagen, das Grenouille für Tykwer eine Person ist, welche von ihrer Umgebung als unmenschlich und unheimlich wahrgenommen wird. Doch innerlich
sehnt sich er sich sehr danach, geliebt zu werden, da er noch nie so wirklich geliebt worden ist. Dieses Gefühl will Tykwer den Zuschauern vermitteln. Außerdem sollen die Zuschauer Grenouille bemitleiden.
6 Ebd. 0:22:30-0:25:49.
7 Hanns-Georg Rode k: „Das Parfu m“: Ein kathartisches Erlebnis, 28.03.2015,
http://www.welt.de/kultur/article149691/ Das-Parfuem-Ein-kathartisches-Erlebnis.html
8 Ebd.
9 Tykwer, T.: Das Parfu m. 0:57:21-0:58:38
10 Ebd. 1:45:10-1:45:46
11 Hanns-Georg Rode k: „Das Parfu m“: Ein kathartisches Erlebnis, 28.03.2015,
http://www.welt.de/kultur/article149691/ Das-Parfuem-Ein-kathartisches-Erlebnis.html
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4.3 Vergleich
Die Darstellung des Protagonisten im Roman und der Verfilmung zeigt im Vergleich einige Parallelen aber auch Unterschiede.
Sowohl Tykwer als auch Süskind haben versucht, die Begabung von Grenouille in den
Vordergrund zu stellen, denn sie ist das Hauptthema. Die Beziehung zwischen Grenouille
und der Welt der Düfte ist sehr intensiv. Außerdem wird bei beiden die Einsamkeit und
abscheuliche Gestalt Grenouilles gezeigt. Im Roman wird Grenouilles Aussehen beschrieben und im Film mit Hilfe von Kostümen gezeigt. Außerdem lastet auf ihm ein
Fluch. Jeder Person, mit der er über einen längeren Zeitraum zu tun hatte, stirbt kurz
nach seiner Verabschiedung oder Verschwinden. Des Weiteren sind seine Ziele und das
Trauma, geliebt zu werden, gleich geblieben. Lediglich die Gewichtung ist umverteilt
wurden. Im Roman setzte Süskind auf das Genie und dessen Fähigkeiten. Tykwer dagegen stellte das Trauma in den Fokus, da die Zuschauer für Grenouille Mitleid empfinden
sollten. Grenouille ist viel emotionaler, beispielsweise bei der Ermordung des Mirabellenmädchens, da er sie nur versehentlich erstickt. Durch Grenouilles Gefühlsausbrüche 12
nimmt Tykwer Grenouille die böse und monströse Eigenschaft weg. Dies ist der größte
Unterschied zwischen Süskinds Grenouille und dem Grenouille von Tykwer. Im Film
wurden hauptsächlich die Emotionen und Gefühle dargestellt. Seine Fähigkeit Gerüche
wahrzunehmen und Parfums zu konzipieren wurde im Roman stärker berücksichtigt. Außerdem ging das Buch mehr auf seine einzelnen Entwicklungsstufen, beispielsweise
Sprachen erlernen, ein. Im Film wird der Fokus deutlicher auf seinen Geruchssinn gelegt,
indem er erst zu einem späteren Zeitpunkt das Sprechen lernt.
Abschließend lässt sich sagen, dass der Charakter von Grenouille größtenteils gleich geblieben ist. Beide, sowohl Tykwer als auch Süskind, versuchten die gesellschaftlichen
Hintergründe des 18. Jahrhundert widerzuspiegeln und griffen damit auf ihre verwendbaren Methoden zurück.
12 Ty kwer, T.: Das Parfu m. 0:22:30-0:25:49.
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5 Eine im Film „unzeigbare“ Szene?
Die Verfilmung „Das Parfum – die Geschichte eines Mörders“ wurde in den Medien sehr
intensiv diskutiert. Eine vollständige Verfilmung eines Romans ist nicht möglich, da die
Länge des Filmes ins Unermessliche steigen würde. Deshalb wurden auch in dieser Verfilmung einige Veränderungen in Kauf genommen. Bei einer Verfilmung steht die strukturelle und die für den Zuschauer gut verständliche Geschichte im Vordergrund. Der Autor versucht, eine gute Geschichte zu erfinden. Im Gegensatz zum Drehbuchautor, der
versucht, eine Geschichte gut zu erzählen.13 Dies versuchte auch Bernd Eichinger. 14
Nachdem Süskind jahrelang die Filmrechte nicht verkaufte, erlangte Eichinger im Jahr
2001 das Recht, den Roman zu verfilmen. Zusammen mit Tom Tykwer wollte er ein neues Werk erschaffen und nicht alleine das Buch verfilmen (vgl. Feldmann 2012: 84). Dies
führt dazu, dass bestimmte Szenen weggelassen oder gar verändert werden. Zu Beginn
der Literaturverfilmung wird die Verurteilung von Grenouille gezeigt, welche im Buch
erst zu einem späteren Zeitpunkt erwähnt wird. Dies soll den Zuschauer sofort in das
Handlungsgeschehen hineinversetzen. Außerdem nimmt Tykwer die Nase ins Profil und
gibt somit eine gute Überleitung ins das Hauptthema des Filmes: die Welt der Düfte.
Im Verlauf des Filmes wird außerdem die Zusammenstellung eines Parfums von Baldini
erklärt. Das Parfum ist laut dem Film in 3 Akkorde, Herz, Kopf und Basis, die jeweils
aus vier Essenzen bestehen, gegliedert. Eine dreizehnte Essenz benötigt man, um einen
einzigartigen und bezauberten Duft zu konzipieren. Diese Vorstellung der dreizehnten
Essenz verkörpert Laura. Dies soll den Zuschauern ein besseres Verständnis geben, wie
ein Duft zu komponieren ist.
„Zum anderen verklärt Grenouille hier die Legende zu einer formelhaften Ideologie und fasst den eisernen Entschluss, ein so komponiertes Parfum herzustellen.“ (Feldmann 2012: 89)
Während seines kurzen Aufenthalts (im Roman sieben Jahre) auf dem Vulkan Plomb du
Cantal wird die Erkenntnis der Geruchslosigkeit im Film nur sehr kurz durch eine Erzählerstimme beschrieben, da hier das Medium Film an seine Grenzen stößt (ebd.: 90). Im
Roman hingegen wird die Erkenntnis sehr ausgiebig und detailliert beschrieben.
Außerdem verfolgt Grenouille ein ständiger Zusammenhang mit dem Mirabellen- mäd13 A., M: Ein Beispiel für eine gelungene Lite raturverfilmung- allen Zweifel zu m Trotz, 26.03.2015,
http://www.daserste.de
14 Drehbuchautor der Verfilmung „Das Parfum“
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chen, beispielsweise auf dem Vulkan15 oder bei seiner Verurteilung. 16 Dadurch, dass immer wieder das Mirabellenmädchen in Grenouilles Gedanken zum Vorschein kommt,
merkt man, dass er einen inneren Konflikt austrägt. Während der Massenorgie beginnt
sich Grenouille vor den Menschen zu ekeln, er hasst sie (vgl. Süskind 1994: 305). Er
denkt stets an das Mirabellenmädchen und sehnt sich danach, einmal richtig geliebt zu
werden und nicht nur durch sein Parfum (vgl. Feldmann 2012: 96). In seinem Wunschtraum sieht er sich und das Mädchen, bei einem Liebesakt. Durch diese Vision wird ihm
klar, was er nie hatte und auch in Zukunft nie wird haben können: Das Gefühl von echter
Liebe (ebd.). Süskind knüpft die erste Verbindung zum Mirabellenmädchen das erste
Mal, als er den Geruch von Laure wahrnimmt. Denn der Geruch von Laure erinnert Grenouille an das rothaarige Mädchen mit den Mirabellen (vgl. Süskind 1994: 216). Eine
Veränderungen zwischen Literatur und Verfilmung, welche sofort auffällt, ist die Szene
„Grenouille beim Marquis de la Taillade-Espinasse“. Diese Szene findet in der Literatur
direkt nach seinem siebenjährigen Aufenthalt auf dem Vulkan Plomb du Cantal statt. Der
Marquis de la Taillade-Espinasse widmet sich einer Reihe von wissenschaftlichen Projekten und hofft so auf neue Erkenntnisse und Fortschritte (vgl. Süskind 1994: 178). Auch
seine neue Theorie des „fluidum letale“ möchte er mit Hilfe Grenouilles beweisen. Grenouille ist sehr abgemagert, hatte einen lange Bart und sein gesamtes Auftreten war äußerst unheimlich, die Menschen rannten schreiend vor ihm davon (ebd.: 176-177.). Durch
dieses Auftreten fühlte sich der Marquis de la Taillade-Espinasse in seiner Theorie, dass
das Verwesungsgas die Tiere dazu bestrebe, sich von dem Wachstum der Erde zu entfernen, bestätigt. Er führt diese Theorie vor großem Publikum vor und erlangt viel Ruhm.
Doch Grenouille weiß genau, dass es sich hierbei allein um ein Täuschung handelt. Ein
weiteres Merkmal bei diesem Abschnitt des Romans ist, das Grenouille hier zum ersten
Mal ein Parfum entwickelt, welches den Duft eines Menschen ähnelt.
„Die Drehbuchautoren haben die Szene „Grenouille beim Marquis de la Taillade Espinasse“ aller Wahrscheinlichkeit nach schon sehr früh ausgeschlossen, da
sie
auf
den ersten Blick nur ein weiteres Hindernis darstellte, das Grenouille bei
seinem
Plan nicht viel weiter bringt.“ (Huber 2008: 15)
Die wichtigsten Ereignisse und Kenntnisse, welche Grenouille beim Marquis de la Taillade- Espinasse erlangt, versuchten die Drehbuchautoren an einer andern Stelle im Film
einzufügen. Nachdem er eine Anstellung beim Madame Arnulfi gefunden hat, experi15 Ty kwer, T.: Das Parfu m. 0:58:17-0:58:49.
16 Ty kwer, T.: Das Parfu m. 2:02:54-2:04:39.
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mentiert Grenouille weiter und baut seine Sammlung von menschlichen Gerüchen weiter
aus. Sie gaben ihm zu jedem Anlass einen passenden Duft. Diese Szene wurde aufgrund
der fehlenden Begegnung von Grenouille beim Marquis de la Taillade- Espinasse ausgelassen (vgl. Feldmann 2012: 91).
Allgemein lässt sich sagen, dass die Verfilmung sich so gut wie möglich an die Vorgaben
des Romans hält, dennoch wurden einige Details im Film verändert. Gründe für die Veränderung sind die Länge des Filmes oder auch die Verständlichkeit.
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6 Nachwort
Zu Beginn meiner Jahresarbeit habe ich mir viele Gedanken gemacht: Wie füllt man am
sinnvollsten die 10 Seiten? Bei intensiven Recherchen hat sich ergeben, dass es ein sehr
komplexes und umfangreiches Thema ist. Man könnte noch mehr auf die anderen Protagonisten und deren Bezug zu Grenouille eingehen oder die verändertet Szenen mit dem
Buch vergleichen, doch dessen Vertiefung würde den Rahmen der Jahresarbeit sprengen.
Ich habe mich deshalb auf die Darstellung der Gerüche, die Charakterisierung von Grenouille und eine im Film nicht verwendete Szene spezialisiert.
Zusammenfassend komme ich zu dem Ergebnis, dass einige Veränderungen in Kauf genommen werden müssen, da sonst die Filmlänge ins Unermessliche steigen würde. Trotz
manchen Veränderungen sind noch einige Parallelen zu erkennen und die grundlegenden
Merkmale, wie zum Beispiel das Verlangen nach Liebe, werden auch in der Verfilmung
umgesetzt.
Nach meiner Ausarbeitung komme ich zu dem Entschluss, dass es nicht gerechtfertigt ist,
die Verfilmung des Romans „Das Parfum“ so kontrovers in den Medien zu diskutieren.
Tom Tykwer hat versucht, den Film nah am Roman zu konzipieren, was ihm meiner Meinung nach auch gelungen ist. Trotz leichter Veränderung der Szenen sind trotzdem noch
einige Parallelen zu erkennen. Sie verschaffen für den Zuschauer ein verständlicheres
Konzept.
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7 Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis:
Primärliteratur
•
Süskind, Patrick: Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders, Zürich, Diogenes
Verlag, 1994
Sekundärliteratur
•
Feldmann, Charlotte: Erzähltechniken in Literatur und Film – Medienspezifische
Möglichkeiten und Grenzen. „ Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders“
(Patrick Süskind/Tom Tykwer). Tectum Verlag Marburg, 2012
•
Huber, Tobias: Das Parfum: Grenouille beim Marquis de la Taillade-Espinasse –
Eine im Film nicht verwendete Szene. GRIN Verlag, 2008
•
Sager, Veronika: Zwischen Sinnlichkeit und Grauen, Zur Dialektik des
Geniegedankens in Patrick Süskinds „Das Parfum“ und Tom Tykwers
Verfilmung. Tectum Verlag Marburg, 2010
Film:
•
Tykwer, Tom: Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders. Produktion: Bernd
Eichinger. Drehbuch: Andrew Birkin/ Bernd Eichinger/ Tom Tykwer. Mit: Ben
Wishaw, Alan Rickmann, Raches Hurd-Wood, Dustin Hoffman, Karoline
Herfurth, Corinna Harfouch, Jessica Schwarz, Birgit Minichmayr. Musik: Tom
Tykwer/ Johnny Klimek/ Reinhold Heil. Constantin Film 2006.
Internetquelle n:
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Andre, Michael: Ein Beispiel für eine gelungene Literaturverfilmung - allen
Zweifel zum Trotz, 26.03.2015, http://www.daserste.de/neuevahr/allround_dyn
~uid,lskfvg9ola3dyufe~cm.asp
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Rodek, Hanns-Georg: „Das Parfum“: Ein kathartisches Erlebnis, 28.03.2015,
http://www.welt.de/kultur/article149691/Das-Parfuem-Ein- kathartisches
Erlebnis.html
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Bildquelle n:
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Abbildung 1: Jean – Baptiste Grenouille
http://www.imagozone.com/var/albums/filme/Perfume%20The%20Story%20of
%20a%20Murderer/Perfume%20The%20Story%20of%20a%20Murder
%20029.jpg?m=1293194316
Stand: 20.02.2015
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Abbildung 2: Der für das Titelbild gewählte Ausschnitt aus dem Gemälde
„Jupiter und Antiope“ von Watteau
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Parfum#mediaviewer/File:Watteau_Jupiter_und
_Antiope_Detail_2.jpg
Stand: 20.02.2015
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