Wir lieben uns seit Erasmus! - Karl-Franzens

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Wir lieben uns seit Erasmus! - Karl-Franzens
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MAI 2012
Teddys ohne Schmerzen
Med-Uni-Studenten untersuchen
Plüschtiere von Kindern
12
Liebe ohne Grenzen
Marlies Koppelhuber fand über
Erasmus ihre große Liebe SEITE 8
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Auslands-Praktika.
Rund 280 Studierend
Ausland. Heuer folg
ten ihnen etwa Nina e der FH Joanneum waren im letzten
Ja
Je
und Christoph Pötz.
Sie schildern ihre viel ssenko, Stephanie Grasser, David Zimm hr im
ermann
fältigen Erlebnisse.
SEITEN 4/5
MotorenGenie
GRAZ - GRALLA
ÜBER 2000 m²
VERKAUFSFLÄCHE
8051 Graz, Wiener Straße 186a
Telefon 0 31 6 / 67 11 41, Fax 0 31 6 / 67 11 51
ÜBER 2000 m²
VERKAUFSFLÄCHE
8430 Gralla, 59d Gralla
Telefon 03452/ 73 768, Fax 03452/ 73 168
Sabine Reuer
fährt den
benzinsparenden
Boliden der
TU mit rund
30 km/h.
SEITE 21
AVLGenie
Campus02Student
Andreas
Aldrian
entwickelt
neue AVLStrategie
SEITE 14
TubaGenie
Anna
Guggenberger ist die
einzige TubaStudentin an
der Kunstuniversität.
SEITE 10
graz
2
www.grazer.at MAI 2012
graz
MAI 2012 www.grazer.at
Jeder fliegt einmal imJahrnachSydney
3
Kurzgefragt...
UMWELT. 5.000 Kilo CO2 verursacht jeder Studierende im Jahr – mehr
als ein Flug von Graz nach Sydney. Wir zeigen die Einsparungspotentiale.
KOMMENTAR
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
Durch das
Internet vereint
D
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
S
ie schlagen sich die
Nächte um die Ohren und Partymachen gilt als ihr „Lieblingsfach“. Ein Ruf, der
Studenten vielfach nacheilt. Ganz so ist es aber
nicht: Das beweist nicht
zuletzt die vorliegende
Ausgabe des „Uni-Grazers“; sie dokumentiert
eindrucksvoll wie vielfältig interessiert das Grazer
Uni-Volk ist. Da geht es
darum die Umwelt zu verbessern (siehe rechts) und
fremde Länder zu erkunden, um andere Menschen und Kulturen kennenzulernen (siehe Seite
5). Auch wollen die Studenten ihre Hochschulen
mitgestalten (Seiten 10/
11) und sind politisch
höchst interessiert (Seiten
12/13). Für die Umsetzung ihrer Wünsche setzen sich viele auch mit
voller Kraft ein – die Studierenden kämpfen etwa
seit Jahren immer wieder
für bessere Studienbedingungen oder gehen für die
Freiheit des Internets auf
die Straße (Seite 15). Jener
technischen Entwicklung
nämlich, die für viele ältere Menschen der Grund
ist, warum persönliche
Gespräche scheinbar
nicht mehr so wichtig
sind. Groteskerweise ist es
aber genau das Internet
das die junge Generation
jetzt vereint - über kulturelle, parteipolitische und
religiöse Grenzen hinweg.
Größter CO2-Versucher unter den Grazer Studierenden sind Flugzeuge: Eine Bahnfahrt in derselben Strecke
würde um durchschnittlich 93 Prozent weniger Emissoinen verursachen.
PHOTOS.COM, KK
Blitzumfrage
Wie versuchen Sie Energie einzusparen?
„Ich vermeide
unnötige Fahrten mit dem
Auto. Und ich
nehme die meisten Elektrogeräte
vom Strom.“
Florian Pichler,
23
„In Graz bin ich
ausschließlich
mit dem Fahrrad unterwegs.
Das schont die
Umwelt und ist
zudem noch
gesund.“
Teresa Wolf, 20
„Ich achte genau
auf den Stromverbrauch.
Meine Elektroheizung benutze
ich so weinig wie
möglich.“
Patrick Antonizt,
22
„Ich schaue
darauf, dass
Fernseher & Co.
zuhause nicht
im StandbyModus eingeschaltet sind.“
Elisabeth
Seibert, 20
„Ich achte
darauf, keine
Artikel mit
unnötigen Verpackungen zu
kaufen, und
meide das Auto.“
Rudolf Wiesberger, 30
ie größte Universität der
Stadt, die Karl-FranzensUniversität, möchte ihre
CO2-Emmisionen mittelfristig
auf Null bringen. Ein Weg, den
auch der Großteil der Studierenden mitgehen will. 90 Prozent
der vom „Uni-Grazer“ befragten
Studenten geben nämlich an,
dass sie sich für dieses Thema interessieren. Wirklich einsparen
tun aber die wenigsten von ihnen – 27 Prozent verzichten gerade einmal auf die Standby-Funktion elektischer Geräte. Energieeffiziente Geräte sind hingegen
nur für fünf Prozent ein Thema.
Kein Wunder also, dass
Christian Kozina, Umweltexperte an der KF-Universität,
Alarm schlägt: „Ein durchschnittlicher Studierender verursacht laut Uni-CO2-Rechner
etwa 5.000 kg CO2 pro Jahr.“ Das
ist mehr als ein Flugzeug auf der
Strecke Graz-Sydney verpulvern
würde. Beachtet man einige
Tipps, ist es mittelfristig leicht
möglich auf einen Verbrauch
von bis zu 1000 CO2 pro Jahr zu
sinken. Im „Uni-Grazer“ legt Kozina die effektivsten Einsparungspotentale offen:
➔ Fliegen: Durchschnittlich verbraucht ein Student laut dem
CO2-Rechner der Uni Graz dabei
1.761 Kilo CO2 pro Jahr. Fliegen
ist somit der Klima-Killer Nummer Eins. Gerade Kurzstrecken
könnte man einfach per Zug absolvieren. Zum Vergleich: „Eine
Bahnfahrt verursacht auf derselben Strecke im Schnitt 93 Prozent weniger CO2“, so Kozina.
➔ Ernährung: Fleisch, Milchund Fertigprodukte schneiden
beim CO2-Ausstoß schlecht ab.
Wichtig sei etwa, woher das Es-
Infos & Fakten
CO2 entsteht bei der Verbrennung von Kohle, Öl und
Gas und hat als sogenanntes
„Treibhausgas“ einen maßgeblichen Einfluss auf das Klimasystem.
■ CO – auch als Kohlenstoffdi2
oxid oder Kohlendioxid
bekannt – ist im Grunde
genommen ein unbrennbares,
farb- und geruchloses Gas.
■
sen kommt – je kürzer die Strecke
in den Supermarkt, desto geringer der CO2-Ausstoß. Die Ernährung schlägt sich bei jedem Grazer Studenten mit 1.313 Kilo CO2
pro Jahr zu Buche.
➔ Autofahren macht im Schnitt
1.079 Kilo CO2 pro Jahr aus. „Dabei geht es in erster Linie um die
Wahl des Wohnortes. Wer klug
entscheidet, kann alltägliche
Wege zu Fuß, mit dem Rad oder
mit Öffis zurücklegen.“
➔ Einkaufen: Die Grazer Studierenden verbrauchen dabei bis zu
846 Kilo CO2 im Jahr. Wer also
langlebige Produkte aus der Region kauft, ist beim CO2-Sparen
klar im Vorteil.
➔ Heizen kommt bei den Studenten durchschnittlich auf 658
Kilo CO2 im Jahr. Auch hier gilt:
Augen auf bei der Wohnungswahl! Kohle, Öl und Gas sind
ebenso unvorteilhaft wie Stromheizungen und Elektroboiler.
➔ Strom verursacht pro Kopf
252 Kilo CO2 pro Jahr. „Wenn Geräte mit Öko-Strom laufen, verursachen sie kein CO2. Sparsame
Geräte und ein bewusster Umgang zahlen sich zumindest finanziell dennoch aus.
Umwelt-Experte
Christian Kozina
1
Warum ist CO2 so gefährlich?
Kozina: Übersteigt die
CO2-Konzentration
bestimmte
Schwellenwerte,
drohen Prozesse in Gang zu
kommen, die nicht mehr aufzuhalten sind. Weite Teile der
Erde wären unbewohnbar.
2
Was sind die größten
CO2-Verursacher?
Kozina: Sorgenkind ist vor
allem der Verkehrssektor:
Dieser ist für 27 Prozent der
Emissionen verantwortlich.
3
Weil sie gerade so im
Trend sind – wie wirken
sich Tablets und Handys auf
den Treibhauseffekt aus?
Kozina: In Hinblick auf
den Stromverbrauch sind alle
mobilen Geräte extrem effizient. Problematisch sind
hingegen Herstellung und
Recycling sowie die Tatsache,
dass viele jedes Jahr neue Geräte anschaffen.
graz
4
www.grazer.at MAI 2012
graz
MAI 2012 www.grazer.at
PROJEKT 2. Nina Jessenko und Stephanie
Grasser betreuten Menschen in den Slums von
Nairobi. Das sind ihre „unglaublichen Erlebnisse“.
FH
um
Joanne
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
E
ImletztenStudienjahrhabenknapp280StudierendederFHJoanneumeinPraktikumimAusland
gemacht–einSpitzenwertunterdenösterreichischenHochschulen.AuchheuerboomenAuslandspraktika:
Unsere Schock-Erlebnisse
in Nairobi und Peru
Nina Jessenko und Stehanie Grasser sowie David Zimmermann und Christoph Pötz waren wochenlang bei aufsehenerregenden Praktika im Ausland.
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PROJEKT 1. Christoph Pötz und David Zimmermann waren 15 Wochen in Gefängnissen in Peru.
Im „Uni-Grazer“ schildern sie die Ereignisse.
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
E
s war eine spannende Mission, die sich Christoph Pötz
und David Zimmermann im
Rahmen ihres Studiums „Soziale
Arbeit“ an der FH Joanneum
ausgesucht haben. Im Herbst
2011 absolvierten sie ein 15-wöchiges Praktikum bei CEDRO, einer Einrichtung zur Prävention
von Drogenmissbrauch: Sie waren in insgesamt drei Gefängnissen in Lima tätig, um soziale
Reintegration der Insassen zu
fördern. „Der Zugang zu den
Klienten war teils nicht ganz einfach, aber es war sehr prägend“,
erzählt das Duo. Beide waren
quasi Schnittstelle zwischen den
Häftlingen und den Wärtern. „99
Prozent unserer Klienten war
wegen Drogendelikten in Haft“,
erinnert sich Zimmermann.
Die Zeit im Gefängnis war für
die beiden Grazer Studierenden
prägend: „Sogar im Gefängnis ist
der Unterschied zwischen Arm
und Reich deutlich sichtbar.“
Kann man es sich leisten, kann
man seine Zelle durchaus mit
Flachbildfernseher und eigenen
Möbeln heimelig einrichten.
Oder man telefoniert mit seinem
iPhone mit der Außenwelt: „Auf
der anderen Seite leben zahlreiche ärmere Häftlinge auch am
Gang – diejenigen haben nicht
einmal die Möglichkeiten sich
zurückzuziehen“, so Pötz.
Der Luxus hinter den
„schwedischen Gardinen“ in
Peru hat jedoch einen schockierenden Hintergrund: „Wir waren
regelrecht perplex, über die allgegenwärtige Korruption – vom
Gefängniswärter bis zum Richter. Wer es sich leisten kann,
kann sich alles ins Gefängnis
bringen lassen – man sieht darüber hinweg, es wird geschmiert
was das Zeug hält.“ Und so steht
auch Drogendealen in peruanischen Gefängissen an der Tagesordnung.
in Auslands-Praktikum der
besonderen Art absolvierten
Ende des letzten Jahres Nina Jessenko und Stephanie Grasser,
zwei Studentinnen der FH Joanneum. Sie waren im Rahmen des
Lehrganges „Soziales Arbeiten“
in den Slums von Nairobi tätig:
„Wir waren 15 Wochen dafür
verantwortlich, dass die Bewohner eine Grundversorgung haben und Arbeit finden.“ Damit
letzteres auch funktioniert, haben die beiden Grazer Studierenden mit den Bewohnern gar
Businesspläne erarbeitet: „Wie
sie zum Beispiel am effizientesten selbst gemachte Kartoffelchips verkaufen.“
Generell war die Situation
vor Ort dramatisch: „Viele haben
gar nichts und wohnen mit bis
zu fünf Personen in einer 20
Quadratmeter großen Wohnung.“ Oft besteht die Einrichtung lediglich aus ein paar Matratzen: „Andere wiederum können sich etwas größere Wohnungen mit besserer Einrichtung leisten.“ Gratis sind die Unterkünfte in den Slums nicht:
„Im Monat kommt man mit
Miete und Strom umgerechnet
auf circa 20 Euro – für uns klingt
das wenig, für die Menschen
dort ist das kaum leistbar.“
Als „unheimlich schockierend“ beschreiben die beiden
Frauen ihre Erlebnisse. Dennoch „sind die Menschen vor
Ort so gastrfreundlich, so offen
und wahnsinnig nett“. Den
Stress, den man hierzulande hat,
kennt man nicht: „Bei uns hetzen die Menschen viel mehr. In
Nairobi nimmt man sich mehr
Zeit füreinenander und man hat
auch den Eindruck, dass die
Menschen glücklicher sind.“
Für Auslandspraktika:
USA ist am beliebtesten
Das Lieblingsziel für Praktika und
Semester im Ausland ist die USA.
Heute Schülerin, morgen Schutzengel:
In jedem
von uns
steckt ein
Held.
5
■ 70,45 Prozent der vom
„Uni-Grazer“ für die vorliegende Ausgabe befragten
Studierenden an den Universitäten und Fachhochschulen geben an, ein Semester oder ein Praktikum
im Ausland absolvieren zu
wollen. Wunschland Nummer eins ist dabei die USA –
fast 20 Prozent würde es am
liebsten dorthin ziehen.
Rund 15 Prozent präferieren
hingegen das Vereinigte Königreich. An dritter Stelle
folgt Spanien mit 13 Prozent
der Stimmen. Auf die weiteren Plätze schaffen es in der
Reihenfolge ihrer Nennung
demnach Australien, Schweden,
die
Niederlande,
Deutschland und Frankreich. Am unbeliebtesten
sind hingegen Tschechien,
Thailand, Russland und Japan.
MIK
Zusammen arbeiten:
Für eine Steiermark
mit Zukunft.
H
ochwasser, Muren, Feuer, Hagel
und Schnee. Tausende Steire-
rinnen und Steirer stellen ihre Kraft,
ihr Wissen und ihre Zeit zur Verfügung, um die Folgen immer häufiger
werdender Naturkatastrophen zu
mindern. Diesen Freiwilligen bei
Rettungsdiensten, Feuerwehren und
vielen anderen Einsatzorganisationen
im Land gebührt unser Dank und
unsere Anerkennung. Wenn auch Sie
Ihren Teil beitragen möchten: Eine
Liste aller steirischen Organisationen,
die sich über Ihre Hilfe freuen, finden
Sie im Internet unter:
www.katastrophenschutz.steiermark.at
Katastrophenschutz und
Landesverteidigung
graz
6
www.grazer.at MAI 2012
graz
MAI 2012 www.grazer.at
7
Für die Studiosi gibt’s vieles billiger
ERMÄSSIGUNG. Ob
Öffis, Kinos, Bäder
oder Museen:
Studenten müssen
selten den vollen
Ticketpreis blechen.
Von Daniel Windisch
✏ [email protected]
F
inanziell gesehen ist das
Studentenleben
nicht
immer ein Zuckerschlecken. Viele Studiosi müssen
neben ihrem Studium jobben,
um über die Runden zu kommen. Allerdings können Studierende auch viel Geld sparen, denn es gibt für sie einige
Ermäßigungen – ob im Kino,
Freibad oder in den Öffis. „der
Uni-Grazer“ hat eine kleine
Auswahl zusammengestellt.
Dank ermäßigter
Studententickets
können sich Studierende viel Geld
sparen.
BILDERBOX
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für jede LE
U
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HOC
■ Der „Uni-Grazer“ ist zurück – und das mit einigen
Neuerungen: Im Mittelpunkt
unserer einmal pro Semester
erscheinenden
Ausgaben
werden ab sofort besondere
Leistungen,
interessante
Projekte oder Geschichten
von, mit und über Studierende stehen. Jede Grazer Hochschule – von der Kunst-Universität bis hin zur FH Campus02 – wird sich dabei wiederfinden. Damit man diese
Geschichten von den restli-
chen Storys unterscheiden
kann, sind sie mit einem eigenen Button gekennzeichnet. Denn: Neben den Beiträgen über Studenten sind
auch Service-Geschichten
Teil des „Uni-Grazers“.
Altbewärt ist die groß angelegte Umfrage unter Studierenden: Die Ergebnisse
bilden die Grundlage für
zahlreiche Geschichten –
diesmal haben sich Dutzende Studierende online auf
www.grazer.at beteiligt.
Bäder: Im Sommer zieht
es viele Studenten in die
Grazer Freibäder. Die gute
Nachricht: Für die städtischen
Bäder zahlen Studierende, die
nicht älter als 25 sind und ihren Studentenausweis dabei
haben, weniger als „normale“
Badegäste. Eine ermäßigte Tageskarte kostet 5,80 Euro (statt
6,80 Euro), eine ermäßigte Saisonkarte 140,50 Euro (statt 176
Euro).
Kinos: Auch bei Kinobe2 suchen müssen Studiosi
nicht immer den vollen Preis
berappen. Im UCI Annenhof
etwa zahlen Studenten von
Donnerstag
bis
Sonntag
7,60 Euro für die Kinokarte –
der Normalpreis liegt bei 8
Euro. Auch im Cineplexx gibt’s
das Studenten-Ticket um 7,60
Euro. Im Geidorfkino kostet
das ermäßigte Ticket für Studenten (unter 27 Jahren) 7,10
Euro statt 7,50. Für alle Kinos
1
gilt: Wer ein billigeres Ticket
kaufen will, sollte seinen Ausweis dabei haben.
& Bim: Die Graz Lini3 Bus
en bieten für die Öffis der
Murstadt eine Studienkarte
an, die im Mobilitätscenter in
der Jakoministraße beantragt
werden kann (Ausweis, Foto,
Antragsformular und Inskriptionsbestätigung sind vorzulegen). Erhältlich sind eine 4Monats-Karte (94 Euro), eine
5-Monats-Karte (117,50 Euro)
sowie eine 6-Monats-Karte
(141 Euro). Im Vergleich zu einem „normalen“ Monatsticket
kostet die Studienkarte somit
rund 38,5 Prozent weniger und
gilt für alle Öffis in den gekauften
Tarifzonen
zwischen
Wohn- und Studienort. Für
Studenten mit Hauptwohnsitz
in Graz stellt die Stadt zudem
einen „Mobilitätsscheck“ im
Wert von 50 Euro zur Verfügung – dieser kann zum Kauf
einer Studienkarte bzw. Halbjahres- oder Jahreskarte bei
den Graz Linien eingelöst werden.
Noch mehr Rabatte
Bahn: Auch bei den ÖBB
gibt’s Ermäßigungen für
Studenten – vorausgesetzt, sie
sind jünger als 26 Jahre. Die
„Vorteilscard <26“ kostet 19,90
Euro und gilt ab dem Ausstellungsdatum ein Jahr lang, sie
bringt bis zu 50 Prozent Ermäßigung in allen Zügen der ÖBB
sowie bei vielen Privatbahnen.
Für den Vorteilscard-Antrag
müssen ein Foto und ein amtlicher Lichtbildausweis vorgelegt werden.
Kunst & Kultur: Zahlrei5 che Kulturinstitutionen in
der Landeshauptstadt bieten
eigene Studententarife an. So
auch das Kunsthaus und das
Zeughaus, wo Studiosi unter
27 Jahren jeweils nur 3 statt 8
4
Euro Eintritt zahlen. Opernkarten gibt es für Studierende
ebenfalls billigere: Im Vorverkauf sind sowohl Abos als auch
Einzelkarten zum halben Preis
zu bekommen, für Restkarten
zahlen Studierende an der
Abendkasse einen Einheitspreis von 8 Euro.
Sport: Wer in Graz Bun6 desliga-Fußball sehen
will, muss zu Sturm-Spielen in
die UPC Arena pilgern. Der SK
Sturm hat für Studenten bis
zum 27. Lebensjahr einige Ermäßigungen im Angebot, wobei sich die Ticketpreise allerdings jährlich ändern. Das verbilligte „Frühjahrs-Abo“ etwa
kostete heuer – je nach Sektor
im Stadion – zwischen 80 und
115 Euro. Auch die ermäßigten
Tageskarten für einzelne Spiele sind – abhängig vom Sitzplatz – zwischen 3 und 8 Euro
billiger als reguläre Vollpreistickets.
AbsolvententreffenPrilasnig
Ex-Sturm-Graz-Kicker Gilbert Prilasnig macht im Mai
gemeinsame Sache mit „alumni Uni Graz“, dem Absolventenverein der Karl-FranzensUniversität. Interessierte können mit dem Profitrainer am
16. Mai um 16 Uhr ein Fußballtraining absolvieren. Auf dem
Programm steht ein Warm-up,
Tipps und Tricks vom Profi mit
anschließendem Kleinfeldtur-
■
nier am USI-Rasen (Preis: 21
Euro). Zusätzlich erhalten alle
Teilnehmer eine Eintrittskarte
für das Heimspiel des SK Sturm
Graz gegen FK Austria Wien am
17. Mai 2012 in der UPC-Arena.
Anmeldung unter http://alumni.uni-graz.at (unter Veranstaltungen). Prilasnig ist selbst Absolvent der Uni Graz – er hat
Sprachwissenschaften
studiert.
Gilbert
Prilasnig, einstiger Champions-LeagueHeld bei Sturm
Graz, kickt mit
Uni-Absolventen.
GEPA
www.wirtschaft.graz.at
SIE SUCHEN
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IM CLUB DER
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graz
8
www.grazer.at MAI 2012
ität
Univers
Trotz 1000 Kilometer Distanz:
B
Alle fünf bis sechs Wochen sehen sich die Grazerin Marlies Koppelhuber und der Däne Jeppe Sehested – dann gehen sie unter anderem Wandern.
KK
HERZIG. Liebesgeschichte im Erasmus-Jubiläumsjahr: Marlies Koppelhuber aus Graz liebt seit
ihrem Auslandssemester in Irland einen Dänen. Zwei Jahre dauert die Fernbeziehung schon an.
V
or 25 Jahren wurde das so
genannte
„Erasmus“Programm
gegründet,
das es Studierenden ermöglicht
einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren. Österreich
beteiligt sich seit 20 Jahren an
dem Programm. Davon Gebrauch gemacht hat etwa Marlies Koppelhuber. Die 24-Jährige ist Studierende an der KarlFranzens-Universität. Sie war ab
dem August 2010 vier Monate –
also ein Semester – in Irland.
Und sie ist glücklich darüber.
„Ich habe dort meine große
Liebe kennengelernt“, lächelt
sie. Jeppe Sehested arbeitet in
einem kleinen Ort drei Stunden
entfernt von Kopenhagen – das
sind über 1000 Kilometer Luftlinie von Graz. Er hat sein Studium mittlerweile abgeschlossen:
„Ich unterrichte an einer Schule
Englisch und Geschichte“, erklärt er. Dass sich der Däne und
die Grazerin in Irland überhaupt
über den Weg gelaufen sind, war
Zufall: „Wir haben uns – no, na –
in einem Pub kennengelernt
und haben dort erst bemerkt,
dass wir sogar im selben Studentenheim wohnen – und das sogar im gleichen Stockwerk“, erinnern sich die beiden.
Die daraus entstandene
Fernbeziehung sei allerdings
schwierig: „Wir vermissen uns
schon“, sagt Koppelhuber. Nach
bald zwei Jahren habe man aber
Vertrauen zueinander, die Distanz sei zum Alltag geworden:
„Wir schreiben uns jeden Tag
mindestens eine SMS, ansons-
ten telefonieren wir über Skype“,
berichtet der 26-jährige Lehrer
aus dem Alltag. Alle fünf bis
sechs Wochen sehen sich die
beiden dann: „Entweder hier in
Graz oder aber in Dänemark“.
Die gemeinsame Zeit genießen
sie – gehen wandern oder faulenzen. Wie es mit der Liebe weitergeht, wird sich zeigen: „Ich
muss ja erst einmal fertig studieren. Wir arbeiten aber daran und
suchen eine Lösung. Außerdem
versuchen wir gerade die jeweils
Erasmus an der Karl-Franzens-Universität
Im Studienjahr 1992/93 gab es 172 Studierende, die ins Ausland
gegangen sind; 114 Personen kamen hingegen nach Graz. Seither sind
die Zahlen gestiegen: Im Jahr 2010/11 waren es schon 307 so genannte
„Outgoings“ und 289 „Incomings“.
■ Während die Erasmus-Studienaufenthalte momentan leicht zurückgehen, verzeichnet die KF-Uni einen Anstieg bei „Erasmus-Praktika“,
bei dem Studierende lediglich für ein Praktikum ins Ausland gehen.
■ In Summe gab es von 1992/93 bis 2010/11 über 5.600 Outgoings
und 4.500 Incomings.
■ Spanien, Italien, Frankreich, Schweden und Großbritannien sind die
beliebtesten Länder für Auslandsaufenthalte an der Uni Graz.
■ Ausländische Studierende, die hier ihren Studienaufentahlt absolvieren, kommen hingegen vorwiegend aus Kroatien, Spanien, Italien,
Frankreich und Deutschland.
■
9
TOP-5. Englisch bleibt in
Graz beliebteste Sprache,
Russisch ist am Vormarsch.
„Wir lieben
uns seit
Erasmus!“
✏ [email protected]
graz
Ohne Englisch
gehtnichts!
KF
Von Michael Kloiber
MAI 2012 www.grazer.at
andere Sprache zu lernen“, sagt
die BWL-Studentin.
Südländer-Klischee
Ihr blieb von Erasmus aber auch
einiges anderes in Erinnerung:
„Die viele englischsprachige Literatur war nicht immer einfach
zu verstehen – gerade bei Fachvokabular.“ Und Sehested ergänzt: „Für mich waren auch die
Kurse sehr anspruchsvoll.“ Der
irische Campus war andererseits
ein Highligt für beide: „Das war
wie ein kleines Dorf – mit Studentenheimen, Pubs, Einkaufsmöglichkeiten und Fitnesscenter. Echt großartig!“ Am besten
allerdings fanden sie die Internationalität: „Bei Erasmus kommen Menschen aus allen Nationen Europas zusammen. Man
lernt viel über andere Kulturen
und hat quer über alle Grenzen
hinweg seinen Spaß.“ Ein Klischee hat sich auf der Reise für
die beiden bewahrheitet: „Franzosen, Italiener und Spanier waren zu Beginn sehr zurückhaltend. Sie sind in Englisch nicht
so versiert und haben sich zuerst
gar nicht getraut mit uns zu
sprechen.“
eatrachtet man die Zahl der Studierenden, die im Rahmen ihrer Ausbildung in der Mur-Hauptstadt eine Fremdsprache lernen, dann wird schnell klar: Ohne
Englisch kommen die Meisten von ihnen nicht
aus! 2.618 Personen haben im Wintersemester
2011/2012 an der Karl-Franzens-Universität Englisch beziehungsweise Anglistik/Amerikanistik als Teil
ihres Studiums besucht. Konkret betreffen alle Fremdsprachen mehrere Studiengänge: von Lehramt über Dolmetschen bis hin zu Übersetzen in Bachelor-, Master- und
Diplom-Studien. Am zweiten Platz rangiert Spanisch: 842
Studierende wollen diese Sprache fließend beherschen. Platz
drei geht an Italienisch – 663 Studenten sind hier aktiv. Erst an
vierter Stelle folgt die vermeintlich romantischte Sprache der Welt:
575 Grazer Studierende schwören nach wie vor auf Französisch. Auf
der Überholspur liegt seit einigen Jahren Russisch. Vor allem im Wirtschaftsleben immer wichtiger, rangiert diese Sprache mittlerweile gar in
den Top-5 der beliebtesten Uni-Sprachen in Graz.
M. KLOIBER
Das EnglischWörterbuch immer
dabei: An der Grazer KarlFranzens-Universität absolvieren
2.618 Personen ein Studium, in dem sie die
Weltsprache benötigen.
PHOTOS.COM
graz
www.grazer.at MAI 2012
WUNSCHLISTE. Von besserer Kommunikation
über schärfere Zugangsbestimmungen bis
Studiengebühren - das wollen Studierende!
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
SCHERIAU
A
Anna Guggenberger mit ihrer 5,5-Kilo schweren Tuba im Mumuth.
n den Grazer Hochschulen gehen Tag für Tag
Tausende Studierende
aus und ein. Studierende, die
nicht immer zufrieden mit dem
Angebot an der eigenen Universität und Fachhochschule sind.
Der „Uni-Grazer“ hat Studenten in einer zweiwöchigen Online-Umfrage nach ihrer Meinung gefragt und wollte wissen,
ob sie an ihrer Bildungsanstalt
etwas ändern würden. Die Vorschläge waren vielfältig:
Größter Kritikpunkt ist dabei die oftmals schlechte Kommunikation: Die Befragten
wünschen sich bessere Betreu-
ung durch ihre Studienleiter
und auch bessere Kommunikation. Das gilt sowohl persönlich
als auch auf dem modernen,
virtuellen Weg – Handy-Apps,
mobile Websites und ausgebaute Internet-Services inklusive.
Interessant auch der Wunsch,
der von den Studierenden am
zweit öftesten geäußert wurde:
Jeder zwölfte sehnt sich nämlich nach schärferen Zugangsbeschränkungen an den Hochschulen.
Platz drei der Wunschliste
der Grazer Studierenden würde
auch den wichtigsten Part – die
Kommunikation – erleichtern.
Der Ruf nach weniger Teilnehmern pro Kurs ist unüberhörbar. Sehr intensiv wird zudem
ALLEIN. Anna Guggenberger ist die einzige
Tuba-Studentin in Graz. Sie hat große Pläne.
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
S
ie ist allein unter Männern:
Anna Guggenberger, 23
Jahre alt, ist die einzige TubaStudierende an der Grazer
Kunstuniversität:„Das Frausein ist allerdings wirklich kein
Thema bei uns“, sagt sie. Und
ist froh darüber. Schließlich
will sie als Musikerin ernst genommen werden: „Ich spiele
seit zwölf Jahren Tuba. Mein
Opa hat seinerzeit auch immer
Tuba gespielt – ich habe schöne Erinnerungen daran und
wollte daher das Instrument
schon in jungen Jahren beherrschen.“
Von damals zu heute hat
sich zum einen das Gewicht
des Instrumentes etwas geändert: „Die Tuba für Kinder
wiegt nur rund viereinhalb
Kilo; meine derzeitige ist um einen Kilo schwerer“, lacht sie.
Zum anderen hat sie auch ganz
andere Ziele als in Kindesjah-
11
Studenten wollen Studiengebühren
KUNST
Universit
ät
Opa hat mir
den Spaß an
der Tuba
geschenkt!
graz
MAI 2012 www.grazer.at
ren: „Ich will unbedingt in einem Orchester spielen“, sagt
sie. „Leider aber sind hier die
Jobchancen nicht die besten.“
Dennoch – Guggenberger
kämpft für ihren Traum: „Bis
zu vier Stunden pro Tage verbringe ich mit meiner Tuba.
Ich muss einfach üben, üben
und nochmals üben.“ Und die
gebürtige Kärtnerin verrät:
„Ursprünglich habe ich ja Mathematik und Physik studiert –
das war aber gar nicht meines.“
Mit der Tuba hat sie aber
auch jede Menge Spaß: „Man
glaubt es ja nicht, aber man
kann damit sogar Songs von
Lady Gaga nachspielen. Und
man erkennt sie auch“, lacht
sie. Guggenberger ist auch Teil
des Uni-Bläserquintetts: „Wir
proben gerade viel, der nächste
große Auftritt ist nämlich
schon am 27. Juni im Mumuth“. Apropos Bläser: Damit
ihr nicht die Puste ausgeht,
muss Guggenberger regelmäßig Atemübungen machen ...
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• Get-together mit Lehrenden und Studierenden der
Master-Studien • Informationen über Studienmöglichkeiten und Karrierechancen • Bewerbungscenter.
Donnerstag, 31. Mai 2012, 16:00 – 19:00 Uhr
FH JOANNEUM, Eggenberger Allee 11, 8020 Graz
Programm unter: www.fh-joanneum.at
Hinweis: Bewerbungsende für die Master-Studiengäne: 4. Juni 2012
nach mehr Labor- und Studienplätzen gefordert. Weitere
Wünsche in Reihenfolge ihrer
Nennung: bessere inhaltliche
Abstimmung von Lehrveranstaltungen, mehr Lern- und Ruheräumlichkeiten an der Hochschule, der Ausbau des Angebots für Auslandsaufenthalte
sowie größere Hörsäle und den
Ausbau von W-LAN-Hotspots.
Dafür wären die Studierenden auch bereit, einen Beitrag
zu leisten - an fünfter Stelle der
Wunschliste steht nämlich
überraschenderweise die Einführung von Studiengebühren.
Immerhin jeder zwanzigste
Grazer Studierende, der sich an
unserer Umfrage beteiligt hat,
ist somit dafür. Über die Einführung von Studiengebühren soll
übrigens noch im Mai etwa an
der Karl-Franzens-Universität
und der Technischen Uni entschieden werden.
Vorbehaltlich Druck- und Satzfehler, Angebot gültig von 07.05. bis 16.05.2012, solange der Vorrat
reicht. Abgabe in Haushaltsmengen und ohne Deko. I.P. Zugestellt durch die Post.at-Gruppe.
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graz
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Die Piraten erobern die Unis
ENTERN. Jeder vierte
Grazer Studierende
würde die Piratenpartei wählen. Nur die
Grünen sind noch
beliebter.
MEDIZIN
Universität
Vera Güsenkamp, Birgit Kiefer, Johanna Schmitz und Yvonne Sommer (v. l.) sind sogenannte „Teddy-Docs“.
„Auch Stofftiere sind
beim Arzt nervös“
Von Tobit Schweighofer
✏ [email protected]
A
n den Grazer Universitäten ist die Piratenliebe
ausgebrochen! Im Rahmen unserer Umfrage unter
132 Grazer Studierenden, gaben exakt 25 Prozent der Befragten an, die Piratenpartei
wählen zu wollen, sollten sie
jetzt den Grazer Bürgermeister
und den Gemeinderat wählen
müssen. Damit liegen die Piraten sogar gleichauf mit der Bür-
germeisterpartei ÖVP, die
ebenfalls jeder vierte Studierende wählen würde.
Parteien-Dreikampf
Als Sieger der Umfrage gingen
die Grünen, die unter Studierenden traditionell stark vertreten sind, hervor – die Entscheidung fiel aber äußerst
knapp aus. Mit 25,76 Prozent
konnten sie den Parteien-Dreikampf letztendlich für sich
entscheiden.
Ein wahres Debakel setzt es
für die SPÖ, die nicht einmal jeder zehnte Studierende wählen
würde. Mit 9,85 Prozent liegen
die Sozialdemokraten aber immer noch vor der FPÖ, die auf
9,09 Prozent kommt.
Abgeschlagen landen etwas
überraschend die Kommunisten mit 3,79 Prozent und das
BZÖ mit 1,52% auf den letzten
Plätzen.
Die Piraten entern die Grazer Universitäten: Jeder vierte Studierende würde sie ins Rathaus wählen.
TEDDY-DOCS. An der Med-Uni nimmt man Kindern mit Plüschtieren
die Angst vor dem Arzt. Vier Frauen leiten dieses Vorzeige-Projekt.
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
E
s ist eine ungewöhnliche
Betätigung, die Vera Güsenkamp,
Johanna
Schmitz, Birgit Kiefer und
Yvonne Sommer von der MedUni teilen. Sie sind „TeddyDocs“ im „Teddy-Krankenhaus“. Dabei handelt es sich
um eine Aktion, die zum Ziel
hat, Kindern die Angst vor dem
Arzt zu nehmen.
„Einmal im Jahr veranstalten wir an der Med-Uni mit
rund 120 weiteren Studierenden eine dreitägige Informationsveranstaltung.“, erklärt das
Frauen-Quartett. Rund 1000
Kinder – meist aus Kindergärten – ist dann in den Räumlichkeiten der Uni am LKH-Gelände zu Gast: „Die Kinder kommen mit ihren Stofftieren zu
uns und sagen was den Plüschtieren fehlt. Wir erklären den
Kleinen dann wie wir vorgehen
und versuchen natürlich zu helfen. Sie sind oft echt nervös.
Und ihre Tierchen natürlich
auch.“
Der Fantasie der Kids ist dabei keine Grenze gesetzt: „Wir
hatten Kinder da, die uns
gesagt haben, dass ihr
Tier Bauchschmerzen hat, weil es soviel Süßigkeiten
gegessen
hat.
Und wieder eine
andere hat erklärt, der Teddy
sei hingefallen und
habe sich etwas gebrochen.“ In der Regel
erzählen Kinder dabei Dinge,
die sie auch selbst so empfinden: „Wenn einer meint, dass
der Teddy sich die Zähne nicht
putzen will, kann man davon
ausgehen, dass das Kind sich
auch selbst die Zähne nicht
putzen will. Wir erklären ihnen
dann, warum das aber wichtig
wäre“, so Kiefer, die die Zahn-
station im „Teddy-Krankenhaus“ selbst installiert hat. Und
auch sonst ist alles vertreten:
„Wir können Teddys sogar
röntgen“, sagt Schmitz.
Doch es muss nicht immer
ein Teddy sein: „Die Kids
kommen mit kleinen
Mäusen und riesigen Schildkröten
genauso zu uns“,
schmunzelt Güsenkamp. Und
zwar mit den lustigsten Namen:
„Einer nannte sein
Stofftier ,Flugzeug’,
ein
anderer
,Kühlschrank’“, lacht Sommer.
Das nächste Mal steigt die
Aktion von 4. bis 6. Juni: „Es
wird auch Rettungshunde geben“. Und – auch eine Apotheke ist dabei: „Jedes Kind bekommt von uns ein Rezept, mit
dem es am Ende seine Medikamenet – eine gesunde Jause –
abholen kann.“
Auch die TU Graz wurde von den
Ministerien ausgezeichnet. TU GRAZ
Hohe Ehre für TUKooperation
■ Kürzlich wurde der gemeinsame Lehrgang für „Nachhaltiges
Bauen“ der Technischen Universitäten Wien und Graz vom
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie
vom Lebensministerium ausgezeichnet. Dem interuniversitären Weiterbildungsprogramm
wurde der „Sustainability Award
2012“ in der Kategorie Lehre &
Curricula zugesprochen. Thema
in den Kursen: Nachhaltiges
Wirtschaften und das Betrachten des Lebensweges eines Bauwerks.
Zusammen arbeiten:
Für eine Steiermark
mit Zukunft.
Das Land
Steiermark
STUWO
www.grazer.at MAI 2012
FH
Campus
02
iPad wechselte
den Besitzer
ERFOLG. Andreas Aldrian von der FH Campus02 prägt mit seinen
Arbeiten die AVL nachhaltig – führt sie in eine noch effizientere Zukunft.
Im Rahmen der großen
„Uni-Grazer“-Umfrage auf
www.grazer.at verloste „der
Grazer“ diesmal auch ein
iPad. Die Gewinnern Stephanie Wallner holte sich das nagelneue Tablet dieser Tage
bei „Grazer“-Marketingleiterin Nicole Niederl ab und war
hoch erfreut: „Eigentlich habe
ich gerade eines bestellt – das
konnte ich jetzt stornieren.
Ich bin echt glücklich!“
Von Michael Kloiber
Nicole Niederl überreichte
Stephanie Wallner das iPad. LUEF
✏ [email protected]
E
s kommt nicht oft vor,
dass wissenschaftliche
Arbeiten für die Fachhochschule eine derart hohe
Akzeptanz finden oder dass sie
in weiterer Folge gar in der
Strategie eines Unternehmens
verankert werden. So geschehen bei Andreas Aldrian, berufsbegleitender Studierender
an der FH Campus02 im Studiengang „IT & Wirtschaftsinformatik“. Seine Arbeiten überzeugten das Management der
international agierenden „Anstalt für Verbrennungskraftmaschinen List“ – besser bekannt
als AVL, einem Grazer Entwicklungs- und Dienstleistungsunternehmen im Automobilsektor.
Konkret geht es bei Aldrians
Arbeit um die methodische
Entwicklung und Gestaltung
von Dienstleistungen, dem
Service Engineering und Service Design sogenannter Smart
Services. Damit beschäftigt er
sich nicht nur vorwiegend im
Rahmen seines Studiums, sondern auch bei der AVL. Klingt
kompliziert, doch der Liebocher klärt auf: „Vereinfacht gesagt geht es dabei darum, dass
wir Abläufe optimieren und
auch besser erkennen, wie
Kunden unsere Produkte letzten Endes tatsächlich verwenden. Das erlaubt es, neue
Dienstleistungen als auch Verbesserungen an den Produkten
herbeizuführen.“ Durch bestimmte methodische Ansätze
und der entsprechenden technologischen Weiterentwicklung sollen Produkte in Zukunft noch bedarfsgerechter
servicierbar werden.
Überzeugungsarbeit
Damit das möglich ist, akquiriert man statistische Nutzdaten der Produkte: „So kann unser Unternehmen seine Effektivität verbessern. Dieser neue
Ansatz macht unsere Abläufe
wesentlich planbarer“, so Al-
Gegen ACTA, aber
warum eigentlich?
■ Das Handelsabkommen ACTA
Andreas Aldrian ist ein Business-Mann wie er im Buche steht: Sein Organisationsentwicklungsprojekt begeistert derzeit die Spitze der Grazer AVL.
■
15
PEINLICH. „Uni-Grazer“-Umfrage zeigt: Grazer
Studierende sind gegen ACTA, wissen aber meist
gar nicht, worum es sich dabei eigentlich handelt.
PRIVAT
Ein Student
verändert
einen
Weltkonzern
graz
MAI 2012 www.grazer.at
drian. Eine Herausforderung
ist dennoch die Überzeugungsarbeit am Markt: „Kunden arbeiten meist unter strengsten
Sicherheitsauflagen“, sagt Aldrian. Warum seine Idee dennoch begeistert, ist schnell erklärt: „Die zunehmende Vernetzung von Unternehmen
und die damit verbundenen
Möglichkeiten werden sich in
den nächsten Jahren rasant
verändern.“
Sowieso ist der AVL-Mitarbeiter der Überzeugung, dass
das Thema große Zukunft hat.
Und an dieser arbeitet er weiterhin mit Hochdruck – derzeit
in Form seiner Master-Arbeit.
„Darin erforsche ich die Zusammenhänge zwischen dem
rechtzeitigen Vorhandensein
von Informationen und einer
daraus ableitbaren Servicefähigkeit“, erklärt der 34-Jährige.
Das wiederum stelle eine weitere Optimierung seiner Idee
dar. Und auch diesmal agiert er
perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse der AVL ...
(Kurzform für „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“) ist derzeit in aller Munde. Vor allem
junge Menschen wie Studierende protestieren dagegen öffentlich auf der Straße. Auch in der
Online-Befragung des „Uni-Grazer“ äußert sich die Hälfte der
Grazer Studenten kritisch gegenüber ACTA. Fast 32 Prozent
lehnen das Abkommen sogar kategorisch ab.
Doch – was steckt hinter der
Abkürzung ACTA? – Nur knapp
sieben Prozent der Befragten geben zu, eben das gar nicht so genau zu wissen. Fast ein Viertel
hingegen ist sich sicher: Hinter
ACTA verbirgt sich die Speicherung von Telefon- und InternetVerbindungen. Doch damit liegen die Befragten – großteils
sind es genau diejenigen, die
sich gegen das Gesetz aussprechen – daneben. Das Gesetz zur
Speicherung von Verbindungen
ist bereits seit 1. April 2012 als
„Vorratsdatenspeicherung“ in
Kraft. Immerhin 55 Prozent der
Studierenden wissen laut Umfrage: Bei ACTA geht es um den
Kampf gegen Produktpiraterie
und Urheberrechtsverletzungen. Drei Prozent sehen darin
übrigens einmal mehr die allgemeine Überwachung der Bürger
durch den Staat ...
M. KLOIBER
BILDERBOX
graz
14
Jugendcoaching richtet sich an Jugendliche im 9. Schulbesuchsjahr sowie an Jugendliche bis 19 Jahre, die noch
nicht beim AMS gemeldet sind. Jugendliche mit einer
Behinderung oder sonderpädagogischem Förderbedarf
können das Programm bis zum 25. Lebensjahr in Anspruch nehmen.
Das Jugendcoaching hat zum Ziel, Jugendliche durch
Beratung und Begleitung möglichst lange im Ausbildungssystem zu halten und mit den Jugendlichen gemeinsam berufliche Perspektiven zu entwickeln. So sollen die Chancen auf eine nachhaltige Integration in den
Arbeitsmarkt erhöht werden.
Im Jugendcoaching sind 3 Stufen der Unterstützung
möglich:
■ Stufe 1: beratende Erstgespräche abgeschlossen mit
einer „Fachlichen Stellungnahme“.
■ Stufe 2: detaillierte Beratung in Bezug auf gezielte Berufsorientierung aber auch Hilfe bei persönl. Entscheidungsfindung und bei der Organisation von Unterstützungsangeboten.
■ Stufe 3: richtet sich an Jugendliche, die eine intensive
Begleitung (max. 1 Jahr) im Sinne von „Case-Management“ benötigen. Es wird ein Clearingbericht inkl. Entwicklungsplan – basierend auf einem Neigungs- und
Fähigkeitsprofil – erstellt.
Kontaktadresse bei Fragen zum Jugendcoaching in der
Steiermark:
Projektkoordinatorin – Jugendcoaching
Fr. Elke Maria Lambauer, MA
Team Styria Werkstätten GmbH
Triesterstraße 388-394b
A-8055 Graz
M: +43/664/80295-6001
F: +43/316/295546-1053
E: [email protected]
gefördert vom
Im Gegensatz zur Vorratsdatenspeicherung, bei der Verbinungsdaten gespeichert werden, geht es bei ACTA um den Kampf gegen Produktpiraterie.
szene
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www.grazer.at MAI 2012
MAI 2012 www.grazer.at
szene
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Partys: Gute Musik ist
das Kriterium schlechthin
PHOTOS.COM (2)
DAS ZIEHT. Die Studenten achten beim Ausgehen auf gute Musik und
gute Erreichbarkeit. Namhafte DJs sind weniger wichtig.
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
E
Viele Rückmeldungen der Grazer Studenten betreffen das Rosy-Clubbing: Unter Regie von Veranstalter Robert
Koschier (M.) feiert es sich hier – umgeben von heißen Tänzerinnen und Tänzern – offenbar recht gut. FOTOMA.COM
So irre feiert Graz!
ERLEBNISSE. Studiosi verraten dem „Uni-Grazer“ ihre schrägsten
Partyerlebnisse: Vom Heiratsantrag bis zum Tanga-Auftritt.
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
I
m Grazer Nachleben passieren mitunter skurille
Dinge. Das zeigte auch die
große Online-Befragung des
„Uni Grazers“. Da gab etwa
eine Teilnehmerin bekannt,
wie unterhaltsam es war, in einem Grazer Szenetempel den
Hochzeitsantrag eines Mannes
mitzubekommen: „Allerdings
hat er gleich danach mich angebraten!“
Von einem Anbagger-Erlebnis der etwas anderen Art berichtet ein weiterer UmfrageTeilnehmer: „Ich habe mich
beim schwul-lesbischen RosyClubbing in der Postgarage als
homosexuell ausgegeben - weil
ich gratis zu Getränken kommen wollte. Die Männer waren
auch überaus spendabel.“
Von schrägen Erlebnissen
bei Rosy berichteten übrigens
so einige - „da wird man mitunter mit etwa mit Sexspielzeug überrascht. Das wird einem dort einfach so zum Spaß
entgegengehalten“.
String-Tanga-Alarm
An eine skurrile nächtliche Begegnung erinnert sich eine Studierende: „Obowhl weder Halloween noch Fasching war,
sind drei Männer einfach nur
mit String-Tanga und Engelsflügeln bekleidet im Lokal gestanden.“ Einige andere wollen
hingegn schon Sex auf der
Tanzfläche (!) und im WC des
Lokals gehabt haben.
Eine weniger lustige Begegnung hat eine 28-jährige im
Kulturhauskeller. „Ein wesent-
lich jüngerer Gast, ich schätze
er war um die 17 Jahre alt, tippte mir auf die Schulter und
meinte, dass ich eigentlich
schon zu alt für dieses Lokal
sei. Das fand ich gar nicht zum
Lachen!“
Ebenfalls bitter: „Mir wurde
einmal meine Geldbörse gestohlen. Daraufhin habe ich im
Lokal nicht einmal mehr ein
gratis Glas Leitungswasser bekommen. Kundenfreundlich
ist was anderes“, beschwert
sich ein Partygirl.
Und leider ist folgendes in
beziehungsweise vor den Grazer Szenelokalen immer wieder
ein Thema: „Ich musste miterleben, wie jemandem, der vor
mir in der Warteschlange
stand, auf Grund seiner Hautfarbe der Eintritt verwehrt wurde.“
s ist nun einmal Fakt: Manche Lokale sind
beliebter als andere. Was zieht und was
nicht? Der „Uni-Grazer“ hat dazu dutzende Studenten auf www.grazer.at befragt. Das Ergebnis
ist eindeutig: Ohne Musik haben die Grazer Szenetiger keinen Spaß! Für acht von zehn Studierenden ist die Musik das Erfolgskriterium eines
jeden Clubs und somit die wichtigste Entscheidungshilfe für die Location-Wahl.
Am zweitwichtigsten empfinden die Grazer
die Erreichbarkeit der Lokale: Öffentliche Verkehrsmittel und Taxistand in der Umgebung
sind demnach ein Muss für ein florierendes Lokal. Auf den weiteren Rängen zeigt sich, dass
sich das Fortgeh-Volk nicht gerne wie Sardinen
in der Dose fühlt – zu voll dürfen die Clubs also
nicht sein. Und ausreichend Sitzgelegenheiten
müssen sie ebenfalls haben; das ist gar für mehr
als ein Drittel der Grazer Szenepeople wichtig.
Für genau ein Viertel sind hingegen zwei andere Kriterien von höchster Bedeutung: Sie achten zum einen sehr auf die Getränkepreise –
Hauptsache günstig ist hier die Devise. Zum anderen zählt für sie die Tanzfläche: Ist diese zu
klein, zu voll oder aber gar nicht vorhanden, fällt
die Wahl oftmals auf ein anderes Lokal.
Die Qualität der angebotenen Getränke
scheint übrigens nicht besonders wichtig zu sein
– nur zwei von 100 Studenten legen darauf besonderen Wert. Genauso wenig übrigens wie auf
bekannte, internationale DJs. So lange die Musik
gefällt, scheint der Name dahinter nicht so wichtig.
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Tanzflächen sind für jeden vierten Studenten wichtig.
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Eintritt ja,
abernurwenn
die Stimmung
perfekt ist
■ In den meisten Clubs im
Univiertel, in zahlreichen
Groß-Discos und bei Clubbings und Konzerten sowieso – am Eintritt kommen
Nachtschwärmer in Graz
kaum vorbei. Und das finden
diese mehr oder weniger
selbstverständlich: 37 Prozent der Grazer Studierenden sind nämlich gerne bereit, für nächtliches Partyvergnügen zu bezahlen. Weitere
36 Prozent befürworten Eintritte, sofern die Stimmung
im Lokal perfekt ist und die
Kosten unter drei Euro liegen. So viel bezahlt man derzeit in den meisten Univiertel-Lokalen. Nur 27 Prozent
lehnen Eintritte ab.
Das Univiertel übrigens
bleibt Partyhochburg – 54
Prozent feiern am Liebsten
dort, nur neun Prozent zieht
es nach Puntigam. Ein Revival erlebt die Innenstadt: 37
Prozent feiern wieder dort.
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MAI 2012 www.grazer.at
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PHOTOS.COM
Grazer Studiosi lieben’s blau
Heiß! So sexy geht es auf „Spring
Break Europe“ zu.
SPLASHLINE
34 Prozent wollen
PartyinderSonne
34 Prozent der Grazer Studierenden interessieren sich
laut aktueller „Uni-Grazer“Umfrage in diesem Frühjahr
und Sommer für Eventreisen
wie „Spring Break Europe“ in
Kroatien. Ausschlaggebend
für die Wahl auf eine so organisierte Reise ist für zwei
Drittel die Tatsache, am
Strand in der Sonne feiern zu
können. Alkohol ist nur für 14
Prozent ein Thema, Sex gar
nur für vier Prozent.
AUSSENANSICHT.
Studiosi achten zu 90
Prozent auf das
Erscheinungsbild des
Flirtpartners. Und:
Die Outfits kommen
meist von „H&M“.
■
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
E
Die Optik zählt: Über 90 Prozent der Studierenden achten beim Flirt auf die Kleidung. Im Trend ist derzeit Blau.
igentlich sollten bei der
Suche nach einem Partner die inneren Werte im
Vordergrund stehen - eigentlich! Dass Kleider aber doch
Leute machen und ein attraktives Äußeres für Aufmerksamkeit beim Gegenüber sorgt, ist
dennoch unumstritten. Das
zeigt auch die Umfrage des
„Uni-Grazers“: Exakt 90,3 Prozent der Befragten gaben zu
Protokoll, dass der modische
Auftritt des Flirtpartners in den
Grazer Szenelokalen wichtig ist
– für 41,6 Prozent davon ist er
sogar über alle Maßen relevant.
Nur 6,8 Prozent meinen: „Die
Optik tut nichts zur Sache“, für
weitere drei Prozent ist die
Mode zumindest nicht das Maß
aller Dinge.
Das eigene Outfit kommt bei
31 Prozent der befragten Studierenden vom schwedischen
Hersteller „H&M“. Am zweiten
Platz rangieren dann die Spanier: 19 Prozent kaufen am
Liebsten bei „Zara“ ein. Für 14
Prozent sind es diverse OnlineHändler, die die Mode frei Haus
liefern. Einiger als bei den beliebtesten Stores sind sich die
Grazer Studenten in dieser Saison bei der Farbe: Ein Viertel aller Befragten trägt heuer Blau ...
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igentlich ist das aktuelle Album „Volksbeat“
genau das, auf das die
Fans seit langem gewartet haben. Die „Godmother of
Punk“ agiert hier rockig, experimentell, anarchistisch,
mutig, aussagestark und zeigt
einmal mehr alle Facetten ihres künstlerischen Könnens.
Macht und Lobbyisten verrottet und verkommt. „Volksbeat“ sieht Hagen als Signal
aufzuwachen.
In den Songs bearbeitet
Nina Hagen auf ihre Art Texte
von Bertolt Brecht, Bob Dylan, Martin Luther, Solomon
Burke, Curtis Mayfield und eigenes Material. In jedem der
Songs, die sie daraus gemacht
hat, steckt viel Herzblut und
Nina Hagen.
Von Vojo Radkovic
Ausgewählte Kapitel
Bilanz- & Unternehmenssteuerrecht
Bürgerliches Recht
Öffentliches Recht
Privatrecht
Unternehmensrecht
Verfassungsrecht
Zivilgerichtliches Verfahren
BWL
Nina Hagen geht mit neuer CD „Volksbeat“ auf große Tournee.
KAMPFANSAGE. Nina Hagen kommt mit
„Volksbeat“ sehr politisch. Live am 23. Juli.
Isa träumt vom Richtigen...*
DEMNÄCHST STARTEN...
JUS
Nina:
Rock
für
das
Volk!
0 -+)'%# !A> <: 86% 5%2 1/: .,>% */(*:
&,$ "%> -,'2@?"%> =$A ;"$2A> "%>)9256$:
7"%>" 46$65)92":
E
Nina Hagen ist längst Legende. Sie stand mal stellvertretend für Begriffe wie „Sex,
Drugs and Rock’n Roll“, sorgte durch eindeutige Auftritte
in TV-Talkshows wie einst im
ORF-Club 2 für Aufregung.
Mit „Volksbeat“ ist alles
ein wenig anders. Hier nimmt
Hagen den Slogan „Wir sind
das Volk“ mit in die Rockmusik, pocht auf Rechte der Demokratie, die immer mehr in
den Hinterzimmern der
Mit
einer
großartigen Band ist Nina Hagen mit
den neuen Songs und natürlich auch mit alten Hadern
auf Tournee. Zuvor ist sie
noch Special-Guest bei Stermann und Grissemanns
„Willkommen
Österreich“
und das am 22. Mai. Am 23.
Juli tritt sie nach langer, langer Pause wieder in Graz auf
und gastiert im Orpheum.
Ein Clubgig, hautnah. Karten
gibt es im V orverkauf.
sport
20
TU Graz Racing Team „Tankia“
Der „Tanika“
2012 der TU:
Das Original
wird erst am
24. Mai der
Öffentlichkeit
und Sposoren
präsentiert.
www.grazer.at MAI 2012
FH Jonneum Racing Team: „jr12“
Erst letzten Freitag wurde der
heurige Bolide
der FH bei einer
Party präsentiert.
Mit 30 km/h zum Sieg
Von Michael Kloiber
✏ [email protected]
TU GRAZ
M
n
e
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B
r
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l
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u
Das D
RASANT. Die Racing Teams von FH Jo
anneum und TU Graz kooperieren zwar
mitunter.
Unterm Strich geht es dennoch um de
n schnellsten Wagen: Wir wagen den
Vergleich.
Geschwindigkeit: maximal 170 km/h
Geschwindigkeit: maximal 120 km/h*
0 auf 100 km/h: 3,4 Sekunden
0 auf 100 km/h: 3,5 Sekunden
100 auf 0 km/h: 2,5 Sekunden
100 auf 0 km/h: 2,3 Sekunden
Gangwechsel:
Gangwechsel:
Gesamtgewicht: 190 bis 195 Kilo
Aufbauzeit:
eine Woche
Reifen:
Hoosier 18 x 6,5 Zoll
Reifen:
Hoosier Slick 20.5 x 7.0 x 13
Reifengewicht:
3,4 Kilo
Reifengewicht:
4,7 Kilo (nur d. Reifen); 6 Kilo inklusive Felge
Reifenluftdruck: 0,7 bar
Reifenluftdruck: setupabhängig
Antriebsart:
Heckantrieb über Kette
Antriebsart:
Heckantrieb
Motor:
1 Zylinder, 510 ccm
Cockpit:
mind. 350 mm breit und hoch
Drehzahl:
maximal 10.500
Drehzahl:
7.500 Umdrehungen (aufgrund Direkteinspritzung)
Arbeitsstunden: 63 Teammitglieder benötigen bis zu 50.000 Stunden
Arbeitsstunden: 20.000 Mannstunden
Einzelteile:
Einzelteile:
Erfolge:
(Auszug)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Racing Team „Tanika“:
Als Eigeninitiative von Studierenden 2003 fertigt dieses
Team den Rennboliden „Tannika“ zur Teilnahme an den Formula-Student- und den Formula-SAE-Bewerben an.
■
Racing Team „MaxWheel“:
Seit 2010 gibt es mit dem
Namen „MaxWheel“ auch einen
Boliden mit Elektromotor, der
bei Rennen in der Klasse Formula-Student-Elektrik an den
Start geht.
■
40 Millisekunden
8 Monate – von September 2011 bis Mai 2012
2009: „Winner of all“, USA (als einziges Europa-Team)
2009: 2. Platz „Overall“, Italien
2010: 3. Platz „Overall“, Österreich
2011: 5. Platz „Overall“, Silverstone, UK
2011: 1. Platz Business Presentation, Red Bull Ring, A
TERA TU Graz:
Seit 2009 gibt es das „Team
Eco-Racing Austria“ – kurz
TERA. Das Ziel: die Mobilität
der Zukunft mitzugestalten –
mit möglichst umweltfreundlichen Fahrzeugen, die wenig
Energie verbrauchen und Ressourcen effizient nutzen.
■
noch weiter zu verbessern.“ Im
Team sind bis zu 20 Personen tätig, Reuer war bisher für die Organsiation zuständig: „Das mache ich auch immer noch, heuer
kommt eben erstmals das tatsächliche Rennfahren dazu“.
Dafür muss die 22-Jährige auch
noch üben: „Die Praxis ist eben
doch etwas anderes. Und dadurch, dass der Wagen so klein
und eng ist und außerdem noch
etwas anders funktioniert als ein
Auto, werde ich sicher einige
Zeit auf der Testrecke der AVL
sein, auf der wir unsere Testfahrten immer durchführen.“
Und Übung könnte auch
heuer wieder den Meister machen, schließlich hat das TERA
heuer einen Titel zu verteidigen:
Beim „Shell Eco-Marathon Europe 2011“ ließen sie in der Klasse für batteriebetriebene Fahrzeuge die Konkurrenz weit hinter sich. Und das schon im dritten Jahr des Bestehens ...
versität
Entwicklung:
Einteiliges Carbon-Monocoque, 2-teilges CarbonBesonderheiten: Heck, Multifunktionslenkrad, innovatives Batteriemanagement, selbstentwickelte Airbox
an kann auch am Steuer
eines Rennautos sitzen,
ohne wie in der Formel 1 mit
weit jenseits der 300 Stundenkilometern zu fahren. Sabine Reuer ist Fahrerin im Team-Eco-Racing-Austria (TERA) – einem der
drei Teams der Technischen
Universität Graz (siehe Infobox).
Sie wird heuer als Fahrerin ins
Rennen um den Sieg in internationalen Bewerben gehen. Mit
rund 30 Stundenkilometern:
„Uns geht es nämlich darum,
spritsparend und mögichst
energieffizient zu fahren“, klärt
die Studierende auf. Genauso
geht es den anderen Teams in
den Bewerben.
Und so kommt es, dass die
TU mit ihren Wägen in Vergangenheit schon 7495 Meter mit
nur einem Liter Benzin gekommen ist: „Wir arbeiten daran, das
Raching Teams der TU
TECHNI
Uni SCHE
Gesamtgewicht: 158 Kilo
2000 – ohne jede einzelne Schraube gezählt zu haben
21
FRAU AM STEUER. Nicht Schnelligkeit, sondern Umweltfreundlichkeit
zählt im „Tera“-Racing-Team der TU. Fahrerin Sabine Reuer berichtet.
FH JOANNEUM
30 Millisekunden
sport
MAI 2012 www.grazer.at
alleine der Motor besteht aus 800 Einzelteilen
Eigens entwickelter Motor, der den aktuellen Stand in
Besonderheiten: der Serienmotorenentwicklung widerspiegelt; Chassis
zählt mit ca. 16 Kilo zu den leichtesten im gesamten Feld.
Erfolge:
(Auszug)
2007: Europarekord im Beschleunigungsrennen, UK
2008: 1. Platz Design Event, Silverstone, UK
2009: 2. Gesamtplatz beim 1. Formula Student, A
2010: 1. Platz Skid Pad, Detroit, USA
2011: 1. Platz Skid Pad, Varano de‘ Melegari, IT
*) mit geänderter Gesamtübersetzung kann man dies aber bedeutend erhöhen.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Bis zuletzt wurde gebaut, ehe der Wagen letzten Freitag präsentiert wurde: Sabine Reuer vor ihrem Boliden.
SCHERIAU
sport
22
www.grazer.at MAI 2012
MAI 2012 www.grazer.at
sport
23
waltl.at
Das smarteste Grazer Team
AUSBILDUNG. Der Großteil der Giants
studiert. Fitnesscenter im Univiertel inklusive.
Von Thomas Luef
✏ [email protected]
Zieht jedes Jahr tausende Studiosi in seinen Bann: der USI-Lauf
Grazer Kleeblattlauf:
Jetzt anmelden!
■ Lauffreunde aufgepasst: Seit
2. Mai kann man sich wieder
für den Grazer Kleeblattlauf,
der heuer am 22. Juni bereits
zum 28. Mal über die Bühne
geht, anmelden. Dabei gibt es
wieder die Möglichkeit, eines
der begehrten Kleeblatt-Leibchen zu ergattern. Neu: Jede
Staffel erhält ein „Staffelholz“
mit Chip, welches die Gesamtzeit und die Zwischenzeiten
jedes Läufers stoppt.
Anmelden kann man sich
direkt im Universitäts Sportinstitut (Universitätsplatz 3)
oder unter der Homepage
www.sportpayment.com
■ Die Spieler der Graz Giants
strotzen nicht nur vor Kraft.
Nein, die Riesen haben auch einiges im Köpfchen. Wirft man
einen Blick auf die Ausbildung
der Grazer Footballer (siehe
Faktenbox unten), wird schnell
klar, dass die Giants das smarteste Team aus Graz sind. So
finden sich in der Liste angehende Rechtsanwälte, Architekten, Bauingenieure und Betriebswirte.
„Ein so ausgeprägter Trainingsplan, wie ihn Footballer
haben, ist eigentlich auch fast
nur als Student möglich. Wir
trainieren oft vormittags, von
da her müssen unsere Spieler
da flexibel sein“, erklärt Max
Sommer, Offense Assistent der
Grazer. Auch in Amerika ist
American Football ein Sport für
Hochbegabte. Die besten Football-Spieler ergattern Stipendien in den begehrtesten Ausbildungsstätten des Landes.
Kraftkammer im
Univiertel
In der Merangasse steht den
Grazer Riesen auch eine eigene
Kraftkammer mit Footballspezifischen Trainingsgeräten, die
schon vom Gründerteam der
Graz Giants in den Anfangjahren des Grazer Teams eingerichtet wurde, zur Verfügung:
„Es ist keine Seltenheit, dass
unsere Spieler in den Pausen
während der Vorlesungen dort
ihre Muskeln stählen“, so Sommer.
Riesen im Hörsaal
Diese Spieler gehen einem Studium nach:
IMPRESSUM:
„der Grazer“ - Unabhängige Wochenzeitung für
Graz und Umgebung; Erscheinungsort:Graz
HERAUSGEBERUNDMEDIENINHABER:
Media 21 GmbH, Belgiergasse 3/3, 8020 Graz;
Tel.: 0 316/23 21 10
GESCHÄFTSFÜHRUNG: Siegfried Wurzinger
(DW 2664), Dr. Michael Tillian (DW2664)
ASSISTENZ: Elisabeth Rechling (DW 2664)
REDAKTIONSLEITUNG „UNI-GRAZER“:
Michael Kloiber (DW 2624)
CHEFREDAKTION:
Mag. Johanna Vučak (DW 2618)
REDAKTION: Thomas Luef (DW 2639), Vojo
Radkovic (DW 2638), Mag. Daniel Windisch
(DW 2617), Michael Kloiber (DW 2624), Tobit
Schweighofer (CvD, DW 2631),
Redaktion Fax-DW 2641, [email protected]
MARKETING-LEITUNG:
Mag. (FH) Nicole Niederl (DW 2646)
ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10
DW 2627, [email protected]
VERKAUF: Robert Heschl (DW 2663), Matthias
Seiser (DW 2666), Monika Fischer (DW 2669),
Mag. Günther Track (DW 2668), Denise
Schuschko-Linke (DW 2665), Heidi Stocker
(DW 2667), Michaela Wolf, Reinhard Burkelz,
Mag. Andrea Freitag
PRODUKTION: m4! Mediendienstleistungs
GmbH & Co. KG
HERSTELLUNG:
Druckerei Styria, Graz-Messendorf
VERTEILUNG:Promotion-Personal
AUFLAGE: 10.000 Stück
■
Jakob-Walter Liebmann, Jus
■
Benedikt Zipper, Architektur
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Kolar Blaz, Maschienenbautechnik
■
Michael Pribyl, Montanuni
Leoben
■
Konstantin Hohmann,
Umweltsozialwissenschaften
■
BEWERBE: Einzellauf, 3er-Team-Staffel,
originellstes Outfit
■
Phillip Zörweg, Physik
■
Manuel Schneeweiss, BWL
START: 17.30 UHR, CITYPARK, Panoramaplatz
■
Harry Egger, JUS
Mach mit beim wohl außergewöhnlichsten Laufevent des Jahres – dem STILETTO RUN
am 11. Mai im CITYPARK! Zeig dein Lauftalent auf High Heels mit einem mindestens
7 cm hohen und maximal 1,5 cm breiten Absatz.
■
Hol dir im Einzellauf deine originalen „CHRISTIAN LOUBOUTINS“
& ein BARCELONA-WOCHENENDE für 2 Personen und viele
weitere tolle Preise!
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Als Gewinner der 3er-Team-Staffel fahrt ihr zu SPRING BREAK
EUROPE nach Kroatien.
Feiere dich im Anschluss des STILETTO RUNs auf der After-Run Party mit DJ Steve Thomas!
JETZT online informieren und anmelden auf www.grazer.at
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Severin Haidacher, Sportwissenschaften
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Alexander Weinberger, BWL
Clemens Safron, FH Kapfenberg
■
■
Maximilian Herdey, JUS
■
Leo Sumnitsch, Geologie
Klaus Geier, Sportwissenschaften
■
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STORES – GRAZ
■
Alex Gross, Soziologie
Hat neben einem austrainierten Bizeps auch einiges im Köpfchen: Linebacker Alex Gross studierte in Ohio und New York.
GEPA