Ohne Pflege geht nichts Umbau ist abgeschlossen Früherkennung

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Ohne Pflege geht nichts Umbau ist abgeschlossen Früherkennung
Gesundheitszentrum
Ausgabe 02|07
3. Jahrgang
Einzelverkaufspreis 3,00 v
Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Ulm
Klinikum der Zentralversorgung
Die Zeitung für Patienten, Mitarbeiter,
Besucher und Freunde des Ostalb-Klinikums.
Gesundheit plus – ein Produkt der
Aalener Nachrichten / Ipf-und Jagst-Zeitung
aus dem Hause der Ostalb Medien GmbH.
Früherkennung ist wichtig
Umbau ist abgeschlossen
Ohne Pflege geht nichts
„Wer regelmäßig eine Tastuntersuchung vornimmt, hat gute Chancen,
schon früh Knoten zu erkennen“, sagt
Dr. Carina Paschold, Oberärztin an der
Frauenklinik des Ostalb-Klinikums,
zum Thema Brustkrebs.
Die Planer der Umbau-Maßnahmen
am Ostalb-Klinikum in den vergangenen Jahren, Hanno Chef, Bauingenieurin Katja Rincker vom Klinikum
und Dirk Haecker, sind mit den Ergebnissen ihrer Arbeit sehr zufrieden.
Die Intensivstation gehört zu den
wichtigsten Bereichen eines Klinikums. Aber trotz modernster Apparaturen wird auch hier kompetentes
Personal zur Pflege der Patienten
benötigt.
Gelungene Kooperation
www.SZ-gesundheit-plus.de
Oberfeldarzt Dr. Uwe Max Mauer ist Arzt für Neurochirurgie am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm. Im Rahmen einer Kooperation operiert
und behandelt er Kinder am Ostalb-Klinikum.
Physikalische Therapie Limes-Thermen
Die Physio-Therapie der Limes-Thermen Aalen wurde im Jahr 1992
unter der Leitung der Stadtwerke Aalen GmbH eröffnet und ist bei
allen Krankenkassen zugelassen.
In der behindertengerechten Einrichtung gibt es alle klassischen
Therapieformen. Mit Krankengymnastik und Massagen v. a. in den
Fachrichtungen Orthopädie, Innere Medizin, Neurologie und Lymphologie positionieren sich die Limes-Thermen Aalen hier deutlich als
Gesundheitszentrum der Region.
Neben den klassischen Massagen wenden wir Heiltherapien wie z. B.
die Dorntherapie, die Manuelle Therapie, Cyriax, Bobath, PNF oder
FBL an.
Vor allem für Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates
sind die Therapiemöglichkeiten im warmen Thermalwasser besonders
geeignet.
www.limes-thermen.de
Tel.: (0 73 61) 94 93 - 0; Therapie-Abteilung - 16
Gesundheit aus der Tiefe –
Limes-Thermen Aalen
Alle bekannten Hochkulturen der Geschichte erkannten die Heilkraft
des Wassers. Die Römer waren hierfür besonders bekannt.
Unsere Mineral-Thermalwässer aus ca. 650 m Tiefe kommen nach
ca. 12.000 - 14.000 Jahren mit 36,4 °C, unbelastet von modernen
Umwelteinflüssen wieder ans Tageslicht.
Es handelt sich um fluoridhaltige Calzium-Natrium-Sulfat-Thermen
und Mineralwässer.
Gemäß dem balneologischen Gutachten der Universität Freiburg hilft
das regelmäßige Baden in den Limes-Thermen v. a. bei chronischrheumatischen Erkrankungen, bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei Lähmungen, bei Behandlungen nach Operationen und
bei Beeinträchtigungen am Bewegungsapparat in Folge von Unfällen.
Neben einem Fußreflexzonen-Pfad und der Farblichtanwendungen
findet der Badegast eine Aroma- und eine Sauerstoffsauna –
insgesamt ein komplettes Gesundheitspaket.
Stadtwerke Aalen GmbH
3
Gesundheit plus
Inhalt & Editorial
Medizin aktuell
Operationen bei Kindern erfordern naturgemäß besondere Sorgfalt
S. 04
Neurochirurg Dr. Uwe Max Mauer vom Bundeswehrkrankenhaus Ulm operiert Kinder in Aalen
Regelmäßige Selbstuntersuchung erhöht die
Therapiechancen
S. 06
Dr. Carina Paschold von der Aalener Frauenklinik befasst
sich mit Brustkrebs
Axel Janischowski,
Krankenhausdirektor
Schwestern und Pfleger müssen seelisch im Gleichgewicht sein
S. 08
Intensivpflege erfordert eine besondere pflegerische
Verantwortung
„Die Kleinen müssen gewärmt werden“
S. 10
Dr. Kay Muras ist Anästhesiologe in der Kinderklinik
„Wir haben hier am Ostalb-Klinikum etwas Besonderes geschaffen“
S. 12
Katja Rincker, Hanno Chef und Dirk Haecker haben die
Baumaßnahmen der vergangenen Jahre geplant
Unterhaltung
Ständige Entwicklung
Klinikum kann sich im Wettbewerb
keinen Stillstand leisten
Das Ostalb-Klinikum ist ein Krankenhaus in kom–
munaler Trägerschaft und möchte dies auch in Zukunft
bleiben. Dafür sind allerdings sowohl medizinisch als
auch betriebswirtschaftlich gute Ergebnisse die Voraussetzung.
die umfangreichen baulichen Maßnahmen weitestge–
hend abgearbeitet. Mit dem Neubau einer Praxis für
Strahlentherapie im Jahr 2007 und der Sanierung der
Frauenklinik im Jahr 2008 haben wir nur noch kleinere
Abschnitte vor uns.
Im Jahr 2000 haben wir das Projekt „Vom Krankenhaus
zum Gesundheitszentrum“ gestartet. Uns war damals
bewusst geworden, dass im Gesundheitswesen und
speziell im Krankenhausbereich in den Jahren bis 2010
große Veränderungen bevorstehen und dass wir unsere
Ziele nur erreichen können, wenn wir auch in unserem
Krankenhaus viel verändern.
Doch die Veränderungsprozesse im Krankenhausbereich
sind längst nicht zum Stillstand gekommen. Ein Bei–
spiel: Die Erkenntnisse über die Möglichkeiten ambulanter Operationen in den nächsten fünf Jahren zeigen uns
bereits heute einen Handlungsbedarf auf. Die Kliniken
müssen sich viel mehr als bisher sowohl baulich als
auch organisatorisch auf ambulante Operationen ein–
stellen.
Wir haben auf der einen Seite Betriebsabläufe neu
strukturiert, den Service zeitgemäß definiert und in ver–
schiedenen Bereichen in den medizinischen Fortschritt
investiert sowie neue medizinische Abteilungen aufge–
baut. Auf der anderen Seite machte die Tatsache, dass
wir immer mehr Patienten in immer kürzerer Zeit be–
handeln können und müssen, gravierende bauliche Veränderungen notwendig. Viele inhaltliche Verbesserungsmöglichkeiten waren sogar ohne bauliche Maß–
nahmen nicht durchführbar.
Dem Ostalbkreis als Krankenhausträger und dem Land
Baden-Württemberg erschien unser Konzept aus dem
Jahr 2000 schlüssig. Die notwendigen Finanzmittel für
die baulichen Maßnahmen wurden rasch bewilligt.
So haben wir heute, schon nach knapp sieben Jahren,
Allein dieses Beispiel zeigt, dass sich die Krankenhäuser
wie andere Branchen in einem kontinuierlichen Verän–
derungsprozess befinden. Stillstand nach dem Motto
„nun haben wir die beschlossenen Projekte abgearbeitet
und jetzt muss für einige Jahre Ruhe einkehren“ können
wir uns auch im Interesse unserer über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr leisten. Dazu stehen
wir mittlerweile zu stark im Wettbewerb.
Wir haben ein großes Etappenziel erreicht und ich
möchte allen, die uns in den letzten Jahren begleitet
und gefördert haben, von ganzem Herzen ein herzliches
Dankeschön sagen.
Steckbrief/Rezept
S. 14
Hausgehilfin Slavica Prosinecki schätzt Ehrlichkeit,
Azubi Peter Balzer kocht leckere Sachen
Rätselseite
S. 16
Mutmacherkolumne
S. 17
Im Krankenhaus sollte man sich nicht nur mit der
Krankheit beschäftigen
Handwerker müssen im Technikteam des Klinikums
Alleskönner sein
S. 18
Franz Wagner repariert als Schlosser alles mögliche
„Ich bin wirklich kein Vorbild in Sachen gesundes
Leben“
S. 19
Die Landtagsabgeordnete Ulla Haußmann beklagt den
Mangel an Freizeit und den Stress im Amt
Klinik intern
Die Frauenklinik hat einen neuen Chefarzt
S. 20
Dr. Karsten Gnauert wird Nachfolger von Prof. Dr. Klaus
von Maillot
Das Ostalb-Klinikum wird immer wieder für seine
Kompetenz ausgezeichnet
S. 20
Das Klinikum ist „DarmkrebsCentrum“
Längeres Stillen hält gesund
WHO rät zu Stillen bis zu zwei Jahren
S. 21
Service und Dienste
Termine mit Vorträgen, Info-Kursen und Pflegekursen
S. 22
Axel Janischowski, Hier gibt es Veranstaltungen im Ostalb-Klinikum von
Krankenhausdirektor Mai bis Juli
Medizin aktuell
Gesundheit plus
4
Operationen bei Kindern erfordern
naturgemäß besondere Sorgfalt
Neurochirurg Dr. Uwe Max Mauer vom Bundeswehrkrankenhaus Ulm
operiert im Rahmen einer Kooperation Kinder am Ostalb-Klinikum
Dr. Uwe Max Mauer ist
Neurochirurg am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm.
Oberfeldarzt Dr. Uwe Max Mauer ist Arzt für Neurochirurgie am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm. In Ko–
operation mit dem Ostalb-Klinikum kommt der Neuro–
chirurg regelmäßig zu Sprechstunde und Behandlung
von Kindern nach Aalen.
Warum haben Sie sich auf Neurochirurgie bei
Kindern spezialisiert?
Die Versorgung von Kindern in der Neurochirurgie ist
eine Herausforderung. Oft werden die Kinder direkt
nach der Geburt das erste Mal operiert und dann ihr Leben lang neurochirurgisch weiter begleitet. Dadurch
kenne ich die Kinder und ihre Familien über Jahrzehnte
hinweg. Eine derart langfristige Beziehung zu den
Patienten und deren Familien und den damit auch ver–
bundenen Problemen, aber auch den schönen Erlebnissen, ist in keinem anderen Teilbereich der Neurochirur–
gie zu erleben.
Nehmen die Fälle zu?
Die eigentliche Zahl der Kinder, die neurochirurgisch
versorgt werden, ändert sich nicht wesentlich. Es ver–
schiebt sich jedoch zum Teil die Zahl der Diagnosen. So
ist insgesamt die Zahl an Meningomyelozelen (angeborener offener Rücken) rückläufig und im Rahmen der
künstlichen Befruchtungen die Zahl von Früh- und
Fehlgeburten häufiger.
Werden Kinder schneller wieder gesund als Er–
wachsene?
Die Wunden heilen bei optimalen Bedingungen tatsächlich recht schnell und gut. Bei eingeschränkten Beding–
ungen kann jedoch auch sehr rasch eine Nekrose ent–
stehen und die Wunde nicht heilen. Auch das Infektionsrisiko ist bei verminderter Infektabwehr bei Kindern
Wie risikoreich sind die Eingriffe?
erhöht. Im Allgemeinen sind Kinder nach einem Eingriff
Bei sehr kleinen Kindern ist ein Hauptrisiko der Blutver- erstaunlich schnell wieder fit und spielen häufig schon
lust. So kann ein Blutverlust, der bei einem Erwachsenen am Abend des OP-Tags wieder ganz normal. Haben sie
überhaupt kein Problem ist, bei einem Neugeborenen
aber gelernt, dass ein Arzt im weißen Kittel Schmerzen
zum Tode führen. Auch Verletzungen des Rückenmarks bereitet oder eine Untersuchung am Kopf unangenehm
oder des Gehirns können zu Lähmungen, Gefühlsstör–
ist, beginnen sie sich zu wehren und schreien, wenn ein
ungen, Entwicklungsstörungen und Krampfanfällen
Arzt im weißen Kittel kommt oder er sie am Kopf
führen.
anfasst.
Können Sie immer helfen?
Nicht bei allen Veränderungen. Gute Chancen gibt es bei
Fällen, bei denen wenig Rückenmark beziehungsweise
Gehirn fehlgebildet ist und nur die Höhlen davon betroffen sind. Wenn diese Höhlen von Gehirn und Rückenmark dann plastisch rekonstruiert werden, kann es
zu einer recht erfreulichen Entwicklung der Kinder kommen. Sind allerdings Anteile von Rückenmark und Gehirn stark fehlgebildet, kann trotz optimaler Operation
häufig eine Querschnittslähmung bleiben oder eine
Wie kommen Sie ans Ostalb-Klinikum?
Entwicklung des Kindes ohne eigenen Willen und ohne
Das Ostalb-Klinikum ist auf unsere Abteilung zugegan- direkte Kontaktmöglichkeit zu den betreuenden Kongen und hat wegen einer Kooperation angefragt, die wir taktpersonen möglich werden.
gerne eingegangen sind. Seitdem hält die Neurochirurgie regelmäßig am Ostalb-Klinikum Sprechstunde. Die
Was muss bei Neu- und Frühgeborenen-OPs
spezielle pädiatrische neurochirurgische Sprechstunde beachtet werden?
wird bedarfsweise gezielt durchgeführt.
Die Haut von Neugeborenen ist dünner und bei Frühgeborenen ist das Unterhautfettgewebe weniger ausge–
Und wie häufig wird operiert?
breitet, so dass es wichtig ist, sorgfältig mit der Haut
Das ist unterschiedlich. Im Schnitt wird etwa einmal im und der Unterhaut umzugehen, damit eine gute WundMonat ein Kind am Ostalb-Klinikum neurochirurgisch
heilung einsetzen kann.
operiert.
Wie schwierig ist die richtige Verständigung mit
Um was handelt es sich dann meist?
Kindern?
Ein häufiges Tätigkeitsfeld sind Kinder mit Hydrozepha- Bei der Behandlung der Kinder müssen immer die Eltern
lus (Wasserkopf) und Shuntversorgung (Shunt: künstli- als Bezugsperson mit eingebunden werden, und zur Beche Ableitung für Nervenwasser vom Kopf in die Bauch- urteilung des Zustandes des Kindes ist es unumgäng–
höhle oder ins Herz). An zweithäufigster Stelle stehen
lich, auf die Eltern zu hören und sie sozusagen als Coangeborene Fehlbildungen des Schädels und der Wir–
Therapeuten mit einzubinden. Je nach Alter wird den
belsäule. An dritter Stelle stehen Unfälle.
Kindern vereinfacht erklärt, was gemacht wird. Hilfreich
Aber was macht ein Kinder-Neurochirurg bei der
Bundeswehr?
Das ist historisch begründet. Da in der Ulmer Universität lange Zeit keine Neurochirurgie angesiedelt war, hat
die Abteilung Neurochirurgie des Bundeswehrkrankenhauses schon in ihren Anfangsjahren die Kinderklinik
und speziell die Neonatologie neurochirurgisch mit betreut.
ist es, den Teddy oder die Puppe „erklären“ zu lassen.
Ist das Ostalb-Klinikum für „Kinder“-Operationen
eingerichtet?
Hier findet eine ideale Zusammenarbeit zwischen Kin–
derklinik, Kinderklinik-Intensiv, Anästhesie und OPSälen statt. Da der Operationssaal in unmittelbarer
Nähe zur Kinderklinik und Kinderklinik-Intensiv liegt,
entfallen größere Transporte der Kinder. Auch ist es sehr
günstig, dass am Ostalb-Klinikum ein Computertomo–
gramm und Kernspintomogramm für die prä- und postoperative Diagnostik vorhanden ist. Künftig wollen wir
Kinder in Vollnarkose im Kernspintomogramm untersuchen.
kul
Neurochirurg Dr. Mauer operiert im Rahmen einer
Kooperation Kinder am Ostalb-Klinikum.
Geprüfte Qualität ...
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hat nachgewiesen sehr hohes
Qualitätsniveau
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Schwäbisch Gmünd (0 71 71) 9 26 55-12
[Beschwi ngt
Inzwischen liegt das Ergebnis schwarz auf weiß vor: der MDK (Medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg) bescheinigt dem Malteser Pflegedienst Nord- und Ostwürttemberg ein sehr
hohes Qualitätsniveau.
Das Besondere an diesem Ergebnis ist, dass zum Malteser Pflegedienst
drei Standorte gehören: Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd. Rudolf Wiedmann, Pflegegeschäftsführer "es freut mich, dass allen drei
Standorten ein gleich gutes Qualitätsniveau bescheinigt wurde, denn
das ist nicht so selbstverständlich. Das bedeutet, dass wir mit unseren
Qualitätsansprüchen und unserem Konzept auf dem richtigen Weg
sind".
Der Malteser Pflegedienst Nord- und Ostwürttemberg versorgt derzeit
mit fast 150 Mitarbeitern über 220 Patienten im Ostalbkreis, sowie
Fichtenau im Landkreis Schwäbisch Hall. Er bietet häusliche Krankenund Altenpflege, hauswirtschaftliche Versorgung, sowie beratende
und vermittelnde Angebote an. Weitere Schwerpunkte sind die Intensivpflege, Betreuung von Beatmungspatienten und die Kinderkrankenpflege.
Die MDK-Prüfung der Organisation ergaben tipptopp geführte Unterlagen und eine korrekte Leistungserbringung. Im Bereich Qualitätsmanagement werden lobend die Qualitätssicherungsmaßnahmen hervorgehoben: ständige Fortbildungen, standardisierte Einarbeitung, ausreichend Fachliteratur, regelmäßige Dienstbesprechungen. Auch die
24-stündige Erreichbarkeit, was besonders für die Patienten wichtig ist,
wird sichergestellt.
Den positiven Eindruck bestätigte auch der Hausbesuch bei einem Patienten vor Ort: die Pflegefachkraft überzeugte mit fach- und sachgerechter Pflege. Sowohl die Angehörigen als auch der Patient selbst sind
sehr mit der Versorgung zufrieden. Das ist Rudolf Wiedmann, Pflegegeschäftsführer besonders wichtig, denn was nützt eine hochwertige
Pflege, wenn der Mensch selbst zu kurz kommt? Deshalb steht bei uns
steht immer der Mensch im Mittelpunkt.
Klaus Dollfuss Leiter der AOK Ostalb Geschäftsbereich Service gratulierte auch im Namen der anderen Kassen dem Malteser Hilfsdienst zu
diesem sehr guten Qualitätsniveau und bat die Malteser auch im Interesse der Versicherten "machen Sie bitte weiter so".
Weitere Informationen erteilen die Malteser gerne unter Telefonnummer 01801/104010. oder bei den Dienststellen bei Ihnen vor Ort.
(siehe Anzeige).
leben…]
Medizin aktuell
Gesundheit plus
6
Regelmäßige Selbstuntersuchung
erhöht die Therapiechancen
Dr. CarinaPaschold: Drei Viertel aller Brusttumore
sind gutartig
Dr. Carina Paschold ist Oberärztin an der Frauenklinik
des Ostalb-Klinikums.
Brustkrebs ist derzeit die häufigste Krebser–
krankung bei Frauen. Jede neunte erkrankt im Lauf
ihres Lebens daran. Da die Größe eines bösartigen
Brusttumors zum Zeitpunkt der Diagnose von entscheidender Bedeutung ist, kommt der Früherken–
nung durch Selbstuntersuchung oberste Priorität zu.
Immerhin werden rund 70 Prozent aller Veränder–
ungen der weiblichen Brust von den betroffenen
Frauen selbst entdeckt. „Wer regelmäßig eine Tast–
untersuchung vornimmt, hat gute Chancen, schon
sehr früh auch kleinste Knoten zu entdecken und
damit rechtzeitig eine Therapie einzuleiten“, betont
Dr. Carina Paschold, Oberärztin an der Frauenklinik
des Ostalb-Klinikums. Eine weitere gute Chance neben der Eigenuntersuchung - Brustkrebserkrankungen rechtzeitig zu entdecken, ist das für den kom–
menden Herbst geplante landesweite Brustkrebs–
screening, an dem möglichst alle Frauen im besonders risikoreichen Alter zwischen 50 und 69 Jahren
teilnehmen sollten. Angst, dabei einen Tumor zu
entdecken, sei der falsche Ratgeber, so Dr. Pasch–
old, die darauf verweist, dass drei Viertel aller
Brusttumore gutartig sind.
Warum sich ein Tumor, ob gut- oder bösartig,
entwickelt, lässt sich zur Zeit noch nicht mit abso–
luter Sicherheit erklären. Einige Brustkrebsursachen
Schritt 1
Schritt 2
sind hingegen bekannt. So kommen beispielsweise
bis zu fünf Prozent aller betroffenen Frauen aus
Risikofamilien, in denen sich die Brustkrebsgene
BRCA -1 und BRCA-2 finden. Bei solchen familiä–
ren Dispositionen tragen männliche und weibliche
Familienmitglieder ein erhöhtes Risiko, Frauen gar
bis zu 80 Prozent in höherem Alter.
Der Lebensstil bestimmt das Risiko
Erkrankt eine Frau in der Familie vor dem 40. Lebensjahr an Brust- und Eierstockkrebs oder nur an
einer Variante, ist erhöhte Wachsamkeit geboten.
Daneben stellt das Alter einen weiteren Hauptrisi–
kofaktor dar. „Die Mehrzahl der betroffenen Frauen
erkrankt nach dem 50. Lebensjahr. De r heutige Le–
bensstil darf nicht außer Acht gelassen werden“,
merkt Dr. Paschold ausdrücklich an. Neben dem Alkohol (zehn Gramm/Tag erhöhen das Risiko um
zehn Prozent), scheint die Tendenz zur späten Erst–
geburt oder Kinderlosigkeit eine Rolle zu spielen.
Ein wesentlicher Faktor ist aber die fettreiche Ernährung sowie das damit einhergehende Übergewicht.
Fünfmal höher ist das Genital- beziehungsweise
Brustkrebsrisiko von Frauen in der westlichen Welt
im Vergleich mit zum Beispiel Japanerinnen. Auf
die Bundesrepublik bezogen heißt das, die Deut–
Schritt 3
schen nehmen im Schnitt zu wenig Eiweiß und
Kohlehydrate, dafür aber zu viel F et t zu sich. Vor
allem zu viel gesättigte Fettsäuren sorgen für
Schäden, während ungesättigte Fettsäuren, wie sie
in Oliven- und Fischöl vorkommen, das Brust–
krebsrisiko unter Umständen sogar senken können.
Sechs Prozent aller Krebsfälle in Europa werden
dem erhöhten Fettkonsum mit gesättigten Fettsäu–
ren zugeschrieben. In Zahlen sind das 12 800
Mamma- und 14 000 Gebärmutterkarzinome. Gegen
das steigende Krebsrisiko hält die Ärztin nicht nur
eine ausgewogene vitaminreiche Ernährung für nötig, sondern auch viel Bewegung, egal welcher Art.
Die Menge von körperlicher Betätigung, die vier
Stunden Nordic Walking pro Woche entspricht, ist
beispielsweise schon ein hervorragender Schutz
gegen Krebs.
Tipps zur Selbstuntersuchung
Die Brust sollte jeden Monat nach der Periode untersucht werden. Auffällig sind Knoten über einem
Zentimeter, ungleiche Befunde auf beiden Seiten
und vor allem neue Knoten. Vergrößerte Lymph–
knoten sind meist harmlos. Auffälligkeiten sollten
immer dem Frauenarzt/Hausarzt gezeigt werden.
(Fortsetzung Seite 7)
Schritt 4
7
Schritt 5
Gesundheit plus
Medizin aktuell
Schritt 6
1. Mit herabhängenden oder in die Hüften ge–
stützten Armen vor dem Spiegel die Brust be–
trachten. Auf Veränderungen der Brustwarzen, der
Brustgröße, Form der Brüste und Brusthaut achten.
Indizien sind eingezogene Hautstellen, Vorwölbun–
gen, Rötungen oder „Orangenhaut“ mit sichtbaren
Poren.
Schritt 7
Schritt 8
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Informationen gibt es auch beim „AalenBrustCentrum“ , Telefon (07361) 5514141, E-Mail:
[email protected] oder unter www.aalenbrustcentrum.de.
2. Diese Kontrolle mit erhobenen Armen (mehrmals
langsam anheben) wiederholen.
3. Den Körper um 90 Grad drehen, zuerst auf die eine,
dann auch die andere Seite. Beim mehrmaligen Heben
und Senken der Arme die Brüste genau beobachten.
4. Dann Abtasten im Stehen mit flach aufliegender
Hand, dabei die Finger gegeneinander bewegend
(ähnlich dem Klavierspielen). Die Brust (gedanklich)
in „Tortenviertel“ teilen, jedes Segment mit der ge–
genüberliegenden Hand langsam untersuchen. Bei
mittleren und größeren Brüsten gegebenenfalls, wenn
die gleicharmige Hand die Brust von unten stützt beziehungsweise von unten einen leichten Gegendruck ausübt, also zum Beispiel bei der rechten Brust die rechte
Hand. Dabei oben außen beginnen. Hier ist die
Brust meist dichter und knotiger, besonders bei
jüngeren Frauen. Nicht die Knoten sind dabei das
Problem, sondern deren Veränderungen. Prägen Sie
sich deshalb den Tastbefund Ihrer Brust unbedingt
gut ein.
5. Dieses Abtasten noch im Liegen wiederholen. Die
unteren Partien der Brust lassen sich so besser untersuchen.
Altenpflegeheim Bopfingen
Altenpflegeheim Lauchheim
Altenpflegeheim Oberkochen
6. Die Fingerkuppen unter Anwendung eines leichten
Drucks von innen nach außen gleiten lassen und umgekehrt (spiralförmige oder kreisartige Bewegungen).
7. Die Kontrolle der Achselhöhlen im Stehen nicht
vergessen: Zunächst den Arm bis zur Hälfte anheben, drei Finger der gegenüberliegenden Hand
hoch in die Achselhöhle legen, dann den Arm
locker hängen lassen. Vorne, hinten und oben
gegen die Wand des Brustkorbes abtasten, dabei
auf derbe Knoten achten. Tastbare Lymphknoten
sind normal.
8. Jetzt auch noch die Achselhöhlen im Liegen
untersuchen. Die Finger einlegen, den Arm an den
Körper legen und gegen den Brustkorb tasten. Wiederholen mit hochgestrecktem Arm.
kul
Altenheimzentrum im Haus „Schillerhöhe“, Aalen
Altenheimzentrum im Wiesengrund, Aalen
Medizin aktuell
Gesundheit plus
8
Schwestern und Pfleger müssen
seelisch im Gleichgewicht sein
Intensivpflege ist Sinnbild für pflegerische Verantwortung
In der Intensivpflege werden die Patienten sorgfältig überwacht. Schwester Steffi und Stationsleiter Fridolin Ernst tragen Vitalparameter eines Patienten in die Intensivkurve ein.
In modernen Kliniken gehören Intensivstationen
zu den wichtigsten Bereichen, die zumeist auch eine
Sonderstellung einnehmen. Größe und Ausstattung,
Umfang, Art und Aktualität vorhandener Medizintechnik gelten allgemein als Maßstab für vorhandenes Leistungsvermögen. Doch dies allein wäre nutzlos, stünde daneben nicht kompetentes Pflegepersonal zur Verfügung.
obachten die 13 Pflegekräfte die Patienten in den
sieben Intensiv- und vier „Stroke Unit“-Betten. „Es
ist ein weit verbreiteter Irrglaube zu meinen, die Apparaturen übernehmen die Überwachung alleine“, so
Wiedenhöfer. „Sie haben allenfalls eine unterstützende Funktion.“ Neben den Dokumentationen gehört
der hohe persönliche Einsatz zum Arbeitsalltag in
der Intensivstation.
Wer schon einmal eine Intensivstation betreten hat, Pflege und Therapie kooperieren
kennt das beklemmende Gefühl, das sich angesichts der Technik, der Schläuche, Kabel und flimZu den häufigsten Gründen, warum ein Patient
mernden Monitoren einschleicht. Spätestens zu die- hier eingeliefert wird, zählen beispielsweise Störsem Zeitpunkt ist es gut, auf Schwestern und
ungen einer oder mehrerer Vitalfunktionen (HerzPfleger zu treffen, die wie ein ruhender Pol wirken.
Dies gilt allerdings nur, wenn souveräner und professioneller Umgang mit schweren Erkrankungen und
eine engagierte Intensivpflege garantiert sind. Doch
mit immer komplexer werdenden Therapieformen
und dem verstärkten Einzug medizinischer Innovationen steigen die Anforderungen an die fachliche Qualifikation der Pflegekräfte. Nicht zuletzt
führt die ständige Konfrontation mit den Grenzen
der Medizin und den damit in Zusammenhang
stehenden ethischen Fragen, insbesondere zu Sinn
und Nutzen medizinischer Möglichkeiten, zu einer
fortwährenden Herausforderung, aber auch zu erheblicher seelischer Belastung. „Dem begegnen wir
mit hochqualifizierten Mitarbeitern“, betont Pflegedienstleiter Bernhard Wiedenhöfer. Nach der Ausbildung im Pflegedienst ist eine mindestens zweijährige Berufserfahrung nötig, um eine ebenfalls zweijährige Weiterbildung am Bildungszentrum des Ostalb-Klinikums aufnehmen zu können. „Mit einem
hohen Anteil an weitergebildeten Fachkräften stellen
wir den hohen Qualifikationsstandard sicher.“
Intensivpflege ist Sinnbild für pflegerische Verantwortung, das von Schwestern und Pflegern ein
Höchstmaß an psychischer und physischer Belastbarkeit abverlangt. „Das eigene seelische Gleichgewicht muss im Lot sein“, unterstreicht der Pflegedienstleiter. In drei Schichten rund um die Uhr be-
Kreislauf, Atmung, neurologische Dysfunktionen),
unterschiedliche Schocksituationen wie septischer,
hypovolämischer oder kardialer Schock, lebensbedrohender Einschränkung der Lungenfunktion, Bewusstlosigkeit oder komatöse Zustände. Grundsätzlich immer kommen Patienten zur Nachbeatmung nach großen Operationen auf die Intensivstation. „Wir haben es auf der Intensivstation mit
Menschen zu tun, die keine oder nur noch wenige
eigene Ressourcen haben, um sich selbst zu
versorgen.“ Deshalb müssen deren Vitalfunktionen
ständig überwacht und bei Bedarf unterstützt werden.
(Fortsetzung Seite 9)
Mit dem so genannten Stehbrett stabilisieren Schwester Steffi und Azubi Claudia Kreislauf und Puls eines
Patienten bei längerer Liegezeit.
9
Gesundheit plus
Medizin aktuell
Intensivpfleger Volker Ney
versorgt eine Patientin.
Neben der Kinästhetik steht den Pflegekräften mit
der Bobath-Behandlung eine zweckgerichtete Methode zur Verfügung, die die Patienten aktiv in den
Tagesablauf einbindet, wodurch beispielsweise
Waschen und Ankleiden unbewusster Bestandteil der
Therapie werden. „Bewegung durch Pflege ist Therapie“, fasst Wiedenhöfer die hinter der Bobath-Behandlung stehende Idee zusammen. Zudem arbeiten
Patienten, Ärzte, Pflegetherapeuten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten und Angehörige des Patienten Hand in Hand.
Medizinische Grundlage dafür ist die Vorstellung,
dass gesunde Regionen des menschlichen Gehirns
Aufgaben übernehmen können, die zuvor von den
nun erkrankten ausgeführt wurden.
ständiges Wiederholen bestimmter Bewegungssequenzen neu eingeschliffen werden. „Bobath bereichert die Pflege deshalb so umfassend, da eine
selbstständige und vom Arzt unabhängige, patientenorientierte therapeutische Pflege ermöglicht
wird.“
Lernsysteme helfen bei Heilung
Die Kinästhetik arbeitet mit den Begriffen „Interaktion“, „Funktionale Anatomie“, „Menschliche Bewegung“, „Anstrengung“, „Menschliche Funktion“ und
„Umgebung“, die als Lernsysteme das Fundament
menschlichen Handelns sind und durch die effiziente Körperabläufe erst ermöglicht werden.
Die Kinästhetik vermittelt zugleich Pflegenden, wie
In der praktischen Anwendung bedeutet dies, dass die pflegerische Arbeit optimiert werden kann. Dabei
beispielsweise nach einem Schlaganfall verloren ge- geht sie von der Vorstellung aus, die Gesundheit
gangene Funktionen (motorische Fähigkeiten) durch sei ein immerwährender Prozess, der für jede sich
verändernde Lebenslage eine
neue Anpassung fordert. Je
anpassungsfähiger ein Mensch
in dieser Hinsicht ist, desto
mehr kann er diesen
Gesundheitsprozess selbst
steuern. „In diesem Sinne
aktivieren wir
pflegebedürftige Menschen
dahingehend, sich ständig
neu zu entdecken. Im
Krankenhausalltag leiten wir
sie dazu an, der
physikalischen Schwerkraft mit
ihrem Gewicht zu begegnen,
dadurch Bewegungsabläufe
neu zu erlernen und so die
Kontrolle über den eigenen
Körper wieder zu erlangen.
Auf diese Weise eröffnen wir
ihnen verloren geglaubte Bewegungsmöglichkeiten und
Am Zentralmonitor können die Vitalfunktionen aller Patienten der Intensivdamit heilungsfördernde
Station gleichzeitig über wacht werden.
Lebensperspektiven.“
IMPRESSUM
Ein Produkt aus dem Hause der
Aalener Nachrichten / Ipf-und Jagst-Zeitung
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Marktplatz 15, 73430 Aalen, Telefon 07361 / 5705-0
Telefax 07361 / 5705-51
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Redaktionelle Projektleitung
und verantwortlich für den Inhalt
Ulrich Geßler
[email protected]
Redaktionelle Mitarbeit Herbert Kullmann (Texte), Jürgen Eschenhorn
Fotos Thomas Siedler, Herbert Kullmann
Internet www.aalener-nachrichten.de
www.ipf-und-jagst-zeitung.de
Grafik / Layout Michaela Gleinser
Erscheinungsweise 4 x im Jahr
Nachbestell-Service Telefon 0180 2008 001,
Fax 0180 2008 002
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Beiträge, ganz oder in Teilen, ist nur nach schriftlicher
Genehmigung durch den Verlag zulässig.
Die nächste Ausgabe erscheint im Juli 2007
Liebe Leserin, lieber Leser!
„GESUNDHEIT plus“ finden Sie auch im Internet
unter www.sz-gesundheit-plus.de
Medizin aktuell
Gesundheit plus
10
„Die Kleinen müssen
gut gewärmt werden“
Die anatomischen Verhältnisse sind anders
als bei älteren Kindern und Erwachsenen
Dr. Kay Muras (links) und der Pflegebereichsleiter Thomas Schmid sind
für die Anästhesie zuständig.
Bei Operationen von Neu- beziehungsweise Frühgeborenen, aber auch bei Kindern generell, gelten ganz
andere Vorsorgemaßnahmen vor größeren operativen
Eingriffen als bei erwachsenen Patienten. Dr. Kay Muras
ist als Anästhesiologe und Spezialist für operative
Intensivmedizin der Fachmann für die Anästhesiologie
bei Früh- und Neugeborenen. Auf was in der
Vorbereitung von Operationen bei kleinen Patienten
geachtet wer den muss, verrät Kay Muras im
nachfolgenden Interview.
Allein die Größenverhältnisse zwingen zu
kleineren Instrumenten?
Die anatomischen Verhältnisse sind anders als bei
älteren Kindern und Erwachsenen, darunter sind die
selbstverständlich kleineren Größenverhältnisse zu
verstehen, aber auch zum Beispiel die leichtere
Verletzbarkeit von Atemwegen.
Verwenden Sie andere Narkose- beziehungs–
weise Schmerzmittel?
Es werden zumeist die selben Medikamente
verwendet wie bei Erwachsenen, die Dosierungen
müssen aber der Altersgruppe angepasst werden.
Unterscheidet sich die Anästhesie bei Neuund Frühgeborenen von der bei Erwachsenen?
Erheblich! In dieser frühen Lebensphase sind viele
Organsysteme noch nicht ausgereift und die kleinen Wie nimmt der Organismus eines Neu- bezie–
hungsweise Frühgeborenen die Medikamente
auf?
Die unterschiedliche Verstoffwechselung von Frühund Neugeborenen gegenüber Älteren führt je nach
Medikament zu veränderten Reaktionen. Unser
Standard-Schlafmittel zum Beispiel muss, bezogen
auf das Körpergewicht, weitaus höher dosiert
werden. Andere Medikamente, wie Schmerzmittel,
werden in ähnlicher Dosierung, immer bezogen auf
das Gewicht, verwendet.
Bei kleinen Patienten sind natürlich auch alle Geräte etwas kleiner.
Patienten reagieren anders, zumeist empfindlicher,
auf Medikamente.
Was müssen Sie als Arzt beachten?
Ich muss möglichst schonend und umsichtig mit
dem kleinen Wesen umgehen. Es gilt immer zu bedenken, dass mein Gegenüber die Situation nicht
versteht.
noch nicht, die Kleinen müssen gut gewärmt
werden, um nicht auszukühlen.
Wie verkraften Säuglinge eine Narkose?
Wenn ich die skizzierten Regeln beachte, schonend
und sanft mit dem Kind umgehe, werden auch von
kleinsten Patienten die Narkosen gut überstanden.
Bei der Vorbereitung ist eine enge und intensive
Absprache mit behandelnden Kinderärzten, eine eingehende Beratung und Beruhigung der Eltern,
deren Vertrauen ich gewinnen will, wichtig. Das
Kind wird körperlich untersucht. Stehen
irgendwelche vermeidbaren erhöhten Risiken im
Raum, wird ein Eingriff eher verschoben.
Gibt es eine andere Nachsorge als bei Erwachsenen?
Die Kinder stehen zumeist noch unter intensivmedizinisch pädiatrischer Betreuung. Die Kollegen
übernehmen die Kinder unmittelbar nach einem
Eingriff. Wir Anästhesisten stehen dann beratend
zur Seite.
Sind auch andere narkosetechnische Vorge–
hensweisen nötig?
Die Beatmungssysteme müssen den kleinen anatomischen Verhältnissen angepasst werden. Alarmgrenzen werden verändert eingestellt. Manchmal
muss eine völlig andere Einleitungstechnik einer
Anästhesie gewählt werden, die so genannte Inhalationseinleitung. Das Kind atmet in nur wenigen
Atemzügen hochkonzentriertes Narkosegas ein und
schläft nach kurzer Zeit tief. Danach erst wird ein
venöser Zugang gelegt. Diese Vorgehensweise ist in
einem späterem Alter nicht mehr möglich, beziehungsweise nicht mehr sinnvoll.
Lauern spezifische Gefahren auf die Säuglinge?
Die Organunreife kann zu unvorhergesehenen
Nach der Operation sind Dr. Muras und sein kleiner
Reaktionen führen, Atemwege und Lunge sind
Patient
zufrieden.
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Klinik intern
Gesundheit plus
12
„Uns ist am Ostalb-Klinikum
etwas Besonderes gelungen“
Dipl. Ing. Katja Rincker, Dirk Haecker und Hanno Chef haben
bei den Umbauten die Zukunft gleich mit geplant
Dipl. Ing. Katja Rincker sowie Dirk Haecker und Hanno
Chef (von links) haben die Umbaumaßnahmen am
Ostalb-Klinikum in den vergangenen Jahren geplant.
„Nach sechs Jahren ist endlich der bauliche Bereich
des Projekts ,Vom Krankenhaus zum Gesundheitszen–
trum´ weitgehend abgeschlossen. Insbesondere die
Südspange mit dem Klinikhotel griff als Großbaustelle
stark in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und in den Tagesablauf von Patienten und Besuchern ein", resümiert
Krankenhausdirektor Axel Janischowski. Die für das
Baumanagement zuständige Diplom-Ingenieurin Katja
Rincker sieht in der am Ostalb-Klinikum verwirklichten
architektonischen Konzeption eine notwendig geword–
ene Antwort auf die strukturellen Veränderungen im
Gesundheitssystem. „Zu erwarten sind unter anderem
eine kürzere Verweildauer bei gleichzeitiger Zunahme
ambulanter Behandlungen. Das wird nicht nur Medizin
und Pflege vor neue Herausforderungen stellen, sondern auch wesentlich die Architektur zeitgemäßer Krankenhäuser beeinflussen.“
Im Jahr 2000 griff der für die Südspange verantwort-
liche Architekt, Hanno Chef, vom Büro Heinle, Wischer
und Partner in Stuttgart, in seinen Entwürfen diese von
der Krankenhausleitung vorgegebenen Zukunftsperspektiven auf. „Vom Krankenhaus zum Gesundheitszentrum“ sollte ein Projekt werden, das die Zeichen der Zeit
erkannt hat und in seine Planung eine Konzeption mit
aufnahm, die für neue Erfordernisse und Lösungsansätze offen war. „So haben wir beispielsweise eine mögliche Erhöhung der Bauten um ein weiteres Stockwerk
von vornherein mit berücksichtigt“, erklärt Hanno Chef.
Fast jede Nutzungsänderung sei mit geringem Aufwand
durchführbar, versichert auch Dirk Haecker von der Projektsteuerung Drees & Sommer, Stuttgart. So lassen sich
ganze Ebenen umfunktionieren, beispielsweise in zusätzliche Untersuchungsbereiche, wenn der Anstieg
ambulanter Behandlungen dies nötig machen sollte.
„Die besagte Möglichkeit einer Umnutzung gilt nicht
nur für einzelne Ebenen, sondern auch für die gesamte
Gebäudekonstruktion.“ Nur so könne schnell und
flexibel auf den Wandel in medizinischer und
pflegerischer Versorgung reagiert werden, bestätigt
Katja Rincker.
Fünf Jahre arbeitete das Trio zusammen, um das Projekt
im baulichen Bereich umzusetzen. Südspange, Klinikhotel, Abbruch des alten Bettenhauses und die Ergänz–
ungsbauten – viel Arbeit und Stress stecke in dem Projekt, stimmen die Drei überein. „Besonders die Endphase
war nervenaufreibend und voller Hektik. Meist wird es
dann auch noch wirklich knapp“, weiß Hanno Chef aus
eigener Erfahrung nur zu gut. Am Klinikum kamen 2006
noch Unsicherheiten im Baugewerbe durch die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung hinzu und auf
Grund der positiven Konjunkturentwicklung Kapazitätsengpässe der ausführenden Firmen sowie Materialknappheit. Dennoch habe sich das gesamte Projekt extrem kostengünstig gestaltet, verrät Hanno Chef. Dass
er sich als Planer die abschließende Frage stelle, ob auch
alles so geworden sei, wie beabsichtigt, sei reiner Usus.
„Mit gutem Gewissen kann ich sagen, uns ist mit dem
Ostalb-Klinikum etwas Besonderes gelungen. Das
macht mich sehr zufrieden.“
Hanno Chef und Dirk Haecker sind ausgemachte Profis.
„Wir betreuen derzeit das Klinikum in Stuttgart, ein
600- Millionen-Bau“, erwähnt Haecker. Auch wenn in
Aalen für die Südspange „nur“ 20 Millionen Euro nötig
waren, die Bauplanung war dennoch immens. „Und sie
forderte jede Menge Erfahrung und viel, viel Hirnschmalz.“ Alle Vorstellungen galt es auf einen gemeinsamen Punkt zu bringen und zugleich weder in Funktionalität noch Architektur Abstriche zu machen. „Beides
auszutarieren, das ist die Kunst.“ Haecker sieht darin ein
risikoreiches Spannungsfeld zwischen extremer
Wirtschaftlichkeit und optimalen Erwartungen. „Wir
haben funktional wie architektonisch ein hochwertiges
Gebäude geschaffen, bei dem trotz begrenzten Budgets
keine Kompromisse eingegangen worden sind.“
(Fortsetzung Seite 13)
Die neue Südspange beschließt die großen Baumaßnahmen am Ostalb-Klinikum.
13
Gesundheit plus
Klinik intern
Hanno Chef, Dirk Haecker und Katja Rincker
(von links), haben die neuen Patientenzimmer mit großen Fenstern ausgestattet.
Zustimmung kommt von Hanno Chef, dem in der
Planung besonders das neue Klinikhotel am Herzen lag.
„Funktionale Anforderungen sowie die Interessen und
Bedürfnisse von Patienten und Personal bestimmen die
Architektur. Wir haben einen neuen Typus entwickelt,
bei dem alle Arbeits- und Personalräume in einem zentralen Kern liegen. Dieser wird ebenso wie die angrenzenden Flure von einem innen liegenden Hof natürlich
belichtet und belüftet.“ Die Patientenzimmer sind alle
nach Osten, Süden und Westen orientiert und erhalten
so genügend Licht. Zudem sind die Wege zwischen
Arbeitsräumen und Patientenzimmern kurz und damit
servicefreundlich.
und Sichtschutz dennoch
ermöglicht werden.
Das architektonische Optimieren endete hier freilich
noch lange nicht. Auch die
im Gebäudezentrum um
einen Lichthof gruppierten
Arbeits- und Personalräume
sind keine Orte der Finsternis
mehr wie in vergangenen
Zeiten: Statt Neonlicht
macht jetzt ebenfalls Tageslicht das Arbeiten angenehmer. Bei der Planung des PaHighlight Klinikhotel
tientenhotels durften natürDurch die gelungene räumliche Aufteilung konnte zulich auch die Besucher nicht
dem die tradierte hierarchische Bettenordnung in den
vergessen werden. Vorbei die
einzelnen Zimmern aufgehoben werden, so dass die Pa- Zeiten, in denen viele ziellos
tienten nun das angenehme Gefühl eines eigenen Disdurch nicht endende Flure
kretionsbereiches rund um ihr Krankenbett haben. Ob
irrten auf der Suche nach
im Zwei- oder Dreibettzimmer, statt die Bettenplätze
kranken Angehörigen,
hintereinander anzuordnen, stehen die Betten im neuen Schwestern, Pflegern oder
Klinikhotel vis-à-vis, so dass durch den eigenen Bereich Ärzten. Ein Leitsystem lenkt
auch gegenseitige Störungen vermindert, aber Ausnun die Wege und führt
blicke ins Freie und individuelle Einstellung von Licht
sicher zu der Leitstelle, die
auf jeder Ebene an zentraler
und übersichtlicher Stelle
deutlich positioniert ist.
In den neuen Klinikgebäuden finden sich an vielen Stellen gemütliche Sitzecken.
„Neben der optimalen
Gebäudestruktur ist unser
Klinkhotel voll architektonischer Feinheiten, die oftmals
nur unbewusst wahrgenommen werden, die aber eine
spürbare positive Wirkung
auf alle hier verweilenden
Menschen haben“, betont
Katja Rincker ausdrücklich.
„Diese zu verwirklichen, ist
eines unserer wichtigsten
Ziele gewesen.“
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Unterhaltung
Gesundheit plus
14
Spargelsalat mit Nordseekrabben
Ein Rezept von Peter Balzer, Auszubildender 1. Lehrjahr
Zutaten (für 4 Personen)
Slavica Prosinecki ist seit
September 1988 im
Ostalb-Klinikum als
Hausgehilfin tätig.
Steckbrief
Slavica Prosinecki
Was ist für Sie Glück?
Gesundheit und Zufriedenheit. Einfach glücklich zu sein…
Ihre größte Tugend?
Hilfsbereitschaft und vor allem Ehrlichkeit. Unehrliche Menschen mag ich
überhaupt nicht.
Ihre größte Schwäche?
Manchmal bin ich zu ruhig. Vor allem mit dem „Nein“ sagen hab’ ich so
meine Probleme.
In welcher Zeit hätten Sie gerne gelebt?
Für mich war die Zeit meiner Kindheit am schönsten. Da war alles noch ruhiger und die Menschen waren zufriedener. Der Zusammenhalt untereinander
war besser.
Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?
Ich koche gerne. Auch sportlich bin ich aktiv, zum Beispiel beim Fahrradfah–
ren, Schwimmen oder Nordic Walking. Natürlich reise ich auch sehr gerne.
Wohin reisen Sie dann?
Nach Kroatien. Dort leben Verwandte und viele Freunde von meinem Mann
und mir, die wir regelmäßig besuchen. Ich lebe seit 27 Jahren in Deutschland.
Haben Sie einen Lieblingsfilm?
Wenn dann Liebesfilme. Am liebsten schau ich mir aber den Kai Pflaume an
mit „Nur die Liebe zählt“. Den find ich Klasse!
Ihre Lieblingsspeise?
Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln.
tipp
Weitere Informationen zum Thema „Gesundheit“
im Internet unter www.SZOn.de/Gesundheit
• 750 g weißen oder grünen
Spargel
• 1 bis 2 l Wasser
• Salz, Zucker
• 1 EL Butter
• 1 Kopf Eisbergsalat
• 175 g frische Nordseekrabben
• Große Honigmelone (ca. 750 g)
Für die Soße:
• 150 g Joghurt
• 4 EL Mayonnaise
• 2 – 3 TL Zitronensaft
• Salz, Pfeffer, Zucker
• 50 g Nordseekrabben zum Garnieren
Peter Balzer
Zubereitung:
1. Spargel kochen:
Spargel waschen, schälen und in Stücke schneiden, die Spargelstücke in kochendes Wasser geben. Salz, Zucker und wenig Butter (1-2 EL) oder Öl dazu
geben. Das Ganze 15 Minuten kochen lassen. Den Spargel abschließend mit
einem Schaumlöffel aus dem Topf heben und gut abtropfen lassen
2. Salat:
Den Salat waschen und in Streifen schneiden, Honigmelone in Stücke
schneiden, Nordseekrabben waschen, Salatzutaten (Spargel, Melonenstü–
cke, Krabben) vermengen
3. Soße zubereiten und anrichten:
Joghurt, Mayonnaise und Zitronensaft in eine kleine Schüssel geben und
gut verrühren. Soße nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Zucker
abschmecken. Salat in einer Schüssel oder direkt auf Tellern anrichten und
die Soße drüber geben. Mit den restlichen frischen Krabben verzieren. Salat
20 bis 30 Minuten ziehen lassen.
info
Cafeteria und Kiosk:
Café
Montag bis Freitag
9.00 - 18.30 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen
10.00 - 18.30 Uhr
Kiosk
Montag bis Freitag
9.00 - 18.45 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen
10.00 - 18.45 Uhr
Geriatrische Rehabilitationsklinik
Aalen
Seit der Eröffnung im Jahr 1998 gibt es in der
Geriatrischen Rehabilitationsklinik Aalen 60 stationäre Betten zur Behandlung von Patienten über
65 Jahren. Zu uns kommen überwiegend
Menschen nach der Akutbehandlung im
Krankenhaus - der größte Teil davon aus den
Krankenhäusern des Ostalbkreises: des
Ostalb-Klinikums Aalen, der Stauferklinik
Mutlangen und der Virngrund-Klinik in Ellwangen.
Etwa 5% unserer Patienten werden uns von den
Hausärzten direkt zugewiesen. Vorausgegangen
sind meistens sturzbedingte Knochenbrüche,
Gelenksersatz bei Arthrose der Knie- oder
Hüftgelenke, Schlaganfälle, sonstige schwere
Erkrankungen wie zum Beispiel
Lungenentzündungen oder größere Operationen.
Wichtig ist uns im Team der Klinik der interdisziplinäre Ansatz mit guter Zusammenarbeit aller
beteiligten Berufsgruppen wie Pflegekräften, Ergound Physiotherapeuten, Logopädin (Sprach- und
Schlucktherapie), Ärzten und Sozialarbeiterin.
Wir haben dabei in allen Bereichen sehr gut
ausgebildete und erfahrene Kräfte, die alle auch
regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen. Gemeinsam versuchen wir, auf die speziellen Belange
jedes einzelnen Patienten einzugehen und ihn so
in seiner Gesundung und Rehabilitation wirkungsvoll zu unterstützen. Viele unserer Patienten
nennen die Rückkehr ins häusliche Umfeld als
wichtigstes Rehaziel - dies erreichen wir in über
90% auch tatsächlich. Mit den verschiedenen
angebotenen Therapien und der rehabilitativen
Pflege stellen wir wieder größtmögliche
Selbständigkeit in den wichtigen Verrichtungen
des täglichen Lebens her. Wenn Hilfsmittel wie
zum Beispiel Rollstühle oder Gehwagen benötigt
werden oder die Wohnung mit Handläufen oder
durch Beseitigung von Stolperfallen sicherer
gemacht werden muss, stellen wir Ihnen direkt die
entsprechenden Verordnungen aus, damit Sie zum
Zeitpunkt der Entlassung mit allen notwendigen
Dingen versorgt sind. Unser guter Kontakt mit den
ambulanten Diensten der Region garantiert zudem
bei Bedarf eine weitere Unterstützung im
häuslichen Umfeld.
Im Jahr 2004 wurden bei uns 900 Patienten
stationär behandelt - so viele wie noch nie seit
dem Bestehen der Klinik. Dies bedeutet bei sehr
guter Belegung eine nochmalige deutliche
Steigerung der Patientenzahlen und zeigt die
Notwendigkeit und Bedeutung der wohnortnahen
Rehabilitation älterer Menschen in unserer Region.
Angesichts immer kürzerer Verweildauer in den
Akutkrankenhäusern wird der Bedarf an
geriatrischer Rehabilitation weiter zunehmen.
Wir stellen uns dieser Herausforderung gerne und
stehen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.
Michael Maas
Chefarzt und Dienststellenleiter
Geriatrische Rehabilitationsklinik Aalen
Jahnstr. 10-12, 73431 Aalen
Telefon: 07361/564300,
Fax 07361/564333
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2
3
4
KAMMRÄTSEL
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4. nicht eine
Aus dem Kammrücken und den Kammenden ergibt
sich zeilenweise gelesen das Lösungswort.
Auflösung der Rätsel auf Seite 19 dieser Ausgabe.
1
poetisch:
Hauch
deutsche
Schauspielerin
(Brigitte)
Kosmos
vegetationsarme
Gebiete
wiedereigenkehrende
artiger
ReihenMensch
folge
Pol der
Batterie
Matrose
Sänger
der 60er
(Paul)
arab.
Räuberkara
-wane
Autoabstellraum
von
geringer
Menge
Auto der
ehem.
DDR
(Kw.)
französischer
unbest.
Artikel
germanische
Gottheit
Entgelt
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Bühnenkünstler
span.
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musikalisches
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Jägerrucksack
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(Abk.)
Skatbegriff
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Artikel
Kleidung
plätten
Feuererscheinung
beabsichtigen
DP-1328So-4
17
Gesundheit plus
Mutmacher
Die Zeit im Krankenhaus nützen
Heinrich Erath rät zu Gelassenheit gegenüber der Krankheit
und dem Aufenthalt in der Klinik
Heinrich Erath
Die Frage ist so normal wie normal, zugleich
vieldeutig oder nichtssagend: „Wie geht es Ihnen, wie
geht es Dir?“ Oft wird gedankenlos und oberflächlich,
manchmal neugierig und bohrend gefragt.
und das „Den-Teufel-an-die-Wand-Malen“ machen
keinen Sinn. Ablenkung tut Not.
Was steht heute in der Zeitung? Was macht der Frühling gerade im Garten? Stimmt das wohl mit der
Wer nicht zu viel verraten will, ist gut beraten, aus–
Klima-Veränderung und was sollen wir dagegen tun?
weichend und kurz zu antworten. Die für das Kranken- Es gibt so viele aufregende und lebendig machende
haus passende, immer korrekte Antwort lautet: „Es
Fragen, dass es schade wäre, nicht darüber zu spregeht mir gut – den Umständen entsprechend!“ Oder
chen oder davon zu erzählen! Wenn dennoch plötzlich
noch genauer formuliert: „Es geht mir gut, den – mehr medizinische Fragen auftauchen, werden sie auf einoder weniger – unguten Umständen entsprechend.“
em Notizblock festgehalten und dann der Visite zur
Damit hat man fast alles gesagt und vieles in der
Beantwortung vorgelegt.
Schwebe gelassen.
Es geht mir gut, weil ich in einem hochmodernen
Krankenhaus ein Bett bekommen habe, weil die Untersuchungen angelaufen sind, ich gut betreut und versorgt und vom Personal und dem Besuch umsorgt werde. Man kümmern sich um mich, warum sollte es mir
also schlecht gehen. Alle sind freundlich und strahlen
Optimismus aus.
Auf der anderen Seite sind die Umstände unsicher. Die
Befunde laufen beim Stationsarzt zusammen und eine
wie auch immer geartete Diagnose ist zu erwarten. Die
Illusion, ewig jung und gesund zu bleiben, ist zumindest angekratzt. Und auch die sorgenvollen Blicke der
lieben Besucher bekunden, dass die nahe Zukunft sich
eingetrübt hat. Wie wird es weiter gehen? Was wird
wohl kommen? Und was blüht mir nach diesem Krankenhausaufenthalt?
Der oben genannte Vorschlag, auf die ,Wie geht’s´Frage zu antworten, beinhaltet eine weitergehende
Anregung: Reden Sie bei uns im Hause nicht zu viel
und zu lange über Krankheiten. Wenn alles Wichtige
mitgeteilt ist, wenn die bisherigen Ergebnisse besprochen sind, dann gilt es, sich dem Leben und der Welt
wieder zuzuwenden. Dann ist es wichtig, sich nicht
verrückt machen zu lassen. Das ewige Kreisen um das
Gleiche, das Zusammentragen von Horrorgeschichten
Fernsehprogramm
Die Zeit ist plötzlich so kostbar, die Sorge umeinander
vertieft das Zusammensein und wir spüren deutlicher
als sonst, wie sehr wir zusammengehören und aufeinander angewiesen sind. Die Blumen auf dem Tisch,
das von den Enkeln gemalte Bild am Bett – all das verzaubert den nüchternen Alltag im Krankenhaus. Die
Erinnerungen kommen und gehen.
personal darum, den Gottesdienst im Fernsehen einzuschalten. Das eigene Gesangbuch kann dann wertvolle
Dienste leisten.
Gesang- oder Lieblingsbuch
Überhaupt besteht ja die Gefahr, dass wir im Krankenhaus orientierungslos werden. Die gewohnte Umgebung fehlt, der zu Hause strukturierte Tagesverlauf entfällt, die Nächte sind oft zäh, die Angst lähmt und die
Ungeduld wächst. Jetzt heißt es, freitags „seinen
Jauch“, am Samstag die Enkel und am Sonntag Gott zu
empfangen.
Die ganze Kunst besteht darin, sich trotz der fremden
und kargen Umgebung häuslich einzurichten. Es heißt,
in einem ganzen tiefen Sinne des Ausdrucks „krank zu
feiern“. Trotz aller Sorgen sich gehalten zu wissen und
die Unbeschwertheit der Kinder Gottes zu leben – darum geht es!
Heinrich Erath,
Pastoralreferent am Ostalb-Klinikum
Weißt Du noch ….
Überhaupt ist es wichtig, das Warten geschickt zu gestalten. Wer innerlich immer auf dem Sprung ist, quält
sich unnötig. Lesen Sie in Ruhe die Tageszeitung, wenn
es geht. Genießen Sie an den Fernsehgeräten die eine
oder andere gute Sendung und lassen Sie sich dazu
das Fernsehprogramm bringen. Was zu Hause gefällt,
tut im Krankenzimmer besonders gut. Der Genuss
eines Filmes oder von Musik verhindert das Grübeln
und lenkt von den Beschwerden ab. Es gilt, gut über
die Runden zu kommen und diese unerquicklichen
Tage im seelischen Gleichgewicht zu verbringen.
Dazu gehört für viele auch das Beten. Schon ein tiefer
Atemzug kann Gott alles sagen. Ein Stoßgebet führt
das aus und ein freies oder bekanntes Gebet bringen
Sicherheit und Halt. Bitten Sie sonntags das Pflege-
info
Gottesdienst in der Kapelle
Sonn- und feiertags um 9.15 Uhr
Den Gottesdienst halten im Wechsel katholische
und evangelische Geistliche.
• Die Kranken in den Zimmern können den
Gottesdienst am Radio mithören.
• Katholische Patienten können auf Wunsch die
Kommunion empfangen.
• Am Fernsehgerät kann der Gottesdienst, der
von ARD, ZDF und anderen Sendern übertragen
wird, empfangen werden.
Unterhaltung
Gesundheit plus
18
Handwerker im Ostalb-Klinikum
müssen Alleskönner sein
Franz Wagner ist Schlosser im Team der Haustechnik
Franz Wagner muss ein
technisch Allrounder sein.
„Taufe, Haohzich oder Leich / wa ma' feiret, sell ist
gleich, / d´ Hauptsach is ond bleibt debei / neabem Pfarr
dr Gsangverei'!" – Was Sebastian Blaus berühmtestes
Lied mit Franz Wagner zu tun hat? Auf den ersten Blick
eigentlich nichts, denn der 56-Jährige offenbart sich
zunächst als leidenschaftlicher Schrauber, der schon in
seiner Jugend gerne zum Schraubenschlüssel griff und
später das Kraftfahrzeug-Mechanikerhandwerk erlern–
te. Jeden Motor brachte er wieder zum Laufen. Mittler–
weile sind Jahre vergangen, leidenschaftlicher Schrau–
ber ist Wagner immer noch. Allerdings erweckt er heute
keine Automotoren mehr zum Leben.
ion aus, die erneut zu Sebastian Blau führt: „Gipser, Ma- sicheres Gefühl fürs Material, denn Stahl kann hart,
ler, Plattaleger, Maurer, Flaschner, Altapfleger / Waldar- spröde oder auch butterweich sein. „Der Umgang damit
beiter, Fleischbeschauer, Kupferschmied ond Öko-Bau- hat etwas Faszinierendes, insbesondere, wenn Dinge
er/ Wengerter ond Kappamacher – jonge Spritzer, alte
entstehen, die anderen Freude bereiten.“
Kracher / älles isch em Gsangverai – so muass sei.“
Genau, Franz Wagner singt im Liederkranz SchwabsFranz Wagner erzählt von seinen Sonderkonstruktionen,
berg. Da „senget se so schö' ond se senget so laut / se
die er gelegentlich austüftelt. So hat er für die kleinen
senget vom Rehlein ond ,Wers uns getraut´ / ond se ma- Patienten der Kinderklinik eine Deckenschaukel gebaut.
chet ganz spitzige Mäule“. Liederkränzler eben. Sie
„Wenn ich sehe, wie glücklich die Kinder damit sind,
spitzen die Lippen am liebsten für Schubert und Silcher. dann geht mir einfach das Herz über.“ Ab und an auch
Gehobene Literatur, mit der sich die Schwabsberger
aus einem anderen Grund, wenn beispielsweise Gärtner
Chormusikanten vom sonst üblichen Trällern abheben
Friedemann Mühlbacher den KfZ-Mechaniker in Wagmöchten. Sängerfeste und Chorkonzerte würden mit
ner wieder wachruft. Denn bereitet der Rasentraktor
Die Zunft der KfZ´ler hat er bereits kurz nach der Ausbil- dem Einstudierten bestritten, betont Wagner nicht ohne Probleme, dann muss der leidenschaftliche Schrauber
dung verlassen. Ein Blick in die mager gefüllte Lohntüte Stolz. Er blitzt mit den Augen und fügt hinter vorgehal- ran. Nur er weiß, wie so ein Motor wieder zum Laufen
ließ ihn seinerzeit nachdenken. Da sei es doch besser ge- tener Hand an: „Mer singet scho gern, aber´s Schönste
kommt.
wesen, zu Alfing zu gehen, erinnert sich Franz Wagner
ischd doch s´ Verkärtle hinterher.“
an seine damalige Entscheidung. Der Betrieb suchte gekul
rade einen fähigen Reparaturschlosser, für den KfZ-Me- Präzise muss Wagner auch bei
chaniker genau das Richtige. Problemlos wechselte er
der Arbeit sein. Die Funktionsdamals in den artverwandten Beruf, den er als „ebenso
weise einer Maschine müsse
interessant wie Autos reparieren“ charakterisiert. Repa- man sich klar machen, um Fehraturschlosser müssen allerdings anpacken - viel, oft
ler zu vermeiden. „Wer einen
und schwer. Nicht unbedingt zur Freude eines Rückens, Kompressor auseinander
denn der mag keine Schwergewichtshieverei. Schon gar nimmt, sollte wissen, wie er
nicht auf Dauer. Stellungswechsel war angesagt. Zu die- wieder zusammengesetzt
ser Zeit suchte das Aalener Krankenhaus einen Mitarwird.“ Die Vielfalt der anfallenbeiter für die Haustechnik. Allrounder Wagner griff zu.
den Arbeiten sorgt für Ab„Seitdem mache ich Schichtdienst und bin für alle anwechslung. Wenn nach einer
fallenden Arbeiten zuständig, egal ob sie irgendetwas
aufwendigen Reparatur ein
mit meinem Beruf zu tun haben oder nicht.“ Ein guter
Gerät wieder rund läuft, dann
Handwerker könne sich in alles hineindenken, könne alle ist der Schlosser mit seiner ArProbleme lösen, meint er. Klemmende Türen, defekte
beit zufrieden. Alltägliches
Druckspülen, Kompressoren, Aufzüge - Maschinen, die
Allerlei wäre für ihn ein Graus.
nicht wollen, wie sie sollen, sind bei Franz Wagner in gu- „Ich brauche die Herausfordten Händen.
erung an mein technisches
Verständnis und meine handWer auf Franz Wagner trifft, hat das Gefühl, ihn schon
werkliche Fähigkeiten.“
lange zu kennen. Unkompliziert geht er auf andere zu,
nimmt sie schnell für sich ein. Eine Ader, die den 56-Jäh- Ob beim Schweißen, Drehen
rige Schwabsberger für seinen Zweitberuf prädestiniert, und Bohren oder beim Zuals Abteilungsleiter der Freiwilligen Feuerwehr Rainau.
rechtfeilen mit der Handfeile –
Ganz anders schaut´s dagegen bei der zweiten Profess– die Voraussetzung ist ein
Die Vielfalt der anfallenden Aufgaben gefällt Franz Wagner an seinem Beruf.
19
Gesundheit plus
Unterhaltung
„Ich bin wirklich kein Vorbild“
Die Landtagsabgeordnete UllaHaußmann war früher
Krankenschwester am Ostalb-Klinikum und ist jetzt besonders in der Sozialpolitik engagiert.
Ulla Haußmann, hier mit Pfarrer Bernhard Richter,
ist mit Leib und Seele Politikerin - und bedauert
doch die mangelnde Freizeit in ihrem Job.
Die Landtagsabgeordnete der SPD für den Wahlkreis Aalen, Ulla Haußmann, arbeitete vor ihrem politischen Mandat lange Jahre als Krankenschwester in
der Entbindungsstation und in der Frauenklinik des
Ostalb-Klinikums. Im Stuttgarter Landtag engagiert sie
sich als Arbeitskreisvorsitzende Sozialpolitik der SPDFraktion. Gesunde Ernährung und Bewegung seien der
Schlüssel für ein gesundes Leben, sagt die Politikerin
beim Interview.
Warum machen Sie sich den Stress mit der Landespolitik?
Vor allem in der Opposition ist der Pfad sehr steinig! Seit
ich 1997 in den Landtag gekommen bin, habe ich mich
mit ganzer Kraft für meinen Wahlkreis eingesetzt und
einiges erreicht. Der ländliche Raum braucht in Stuttgart engagierte Fürsprecher.
Da wird Politik zum Stressfaktor?
Natürlich läuft man bei einer randvollen Woche zuweilen wie der Hamster im Rad. Da ich nicht nur im
Wahlkreis, sondern auch in Berlin und ganz BadenWürttemberg unterwegs bin, wird es manchmal ganz
schön stressig.
Und wann zum Vergnügen?
Vergnügen bereitet es mir, wenn es mir gelingt, Menschen zu helfen. Überhaupt ist der Umgang mit Menschen für mich ein Vergnügen.
Als Gesundheitspolitikerin und als Krankenschwester haben Sie gleich zwei gute Gründe, in Sachen
Gesundheit Vorbild zu sein. Sind Sie´s?
Aus Zeitmangel leider nicht. Ich habe ab und zu schon
ein schlechtes Gewissen, wenn ich am Ende eines
langen Tages „nur“ auf der Couch lande, statt Sport zu
Ihr Faible für die Gesundheitspolitik kommt von Ih- treiben.
rer einstigen Tätigkeit als Krankenschwester?
Traditionell ist der Bereich Gesundheit der Arbeitskreis- Jeden Morgen ein paar Runden um den Stuttgarter
vorsitzenden Sozialpolitik der SPD-Landtagsfraktion zu- Landtag. Wäre doch für alle Abgeordneten und die
geordnet. Es hat sich als Vorteil erwiesen, beruflich aus
Regierung gesund und würde die Politik beflügeln.
diesem Bereich zu kommen und eigene Erfahrung einOder?
zubringen.
Das würde sicher niemand schaden! Ich nehme im
Landtag auch mal die Treppe. Dann aber immer zwei
Fühlen Sie sich Ihrem ehemaligen Arbeitsplatz
Stufen zugleich! Einmal rügte mich ein Kollege dafür. Er
Ostalb-Klinikum noch verbunden?
war der Auffassung, Abgeordnete hätten „gemessenen“
Ich habe meinen Beruf gerne ausgeübt. Im Ostalb-Klini- Schrittes zu gehen! Darüber muss ich heute noch
kum arbeitete ich in der Zeit, als meine beiden Kinder
lachen! Doch ganz ernst: Gesunde Ernährung und
noch klein waren, als Nachtwache auf der Entbindungs- Bewegung sind der Schlüssel für ein gesundes Leben.
station und in der Frauenklinik. Da bleibt immer eine
Mit dem Präventionsgesetz auf Bundesebene setzen wir
Bindung. Ja, die Arbeit mit „meinen“ Patientinnen und
genau da an. Das heißt, viel Bewegung und ausgeden Kolleginnen und Kollegen hat mir viel Spaß gewogene Ernährung bereits im Kindesalter hilft Krankmacht.
heiten zu vermeiden. Ausdrücklich möchte ich die gute
ehrenamtliche Arbeit unserer Sportvereine loben, die in
Heute weilen Sie in nicht enden wollenden
jeder Stadt und Gemeinde ein hervorragendes Angebot
Sitzungen. Wie gleichen Sie diese körperlich aus?
für alle Altersgruppen bereithalten. Gemeinsam Sport
An das viele Sitzen musste ich mich wirklich gewöhnen, zu treiben, bringt viel Spaß und kommt der Gesundheit
der Ausgleich ist mangels Zeit schon schwierig. Jede
zugute.
freie Minute verbringe ich mit Ausflügen oder Spaziergängen mit meinen Kindern und bei der Gartenarbeit.
Was unternehmen Sie bezüglich Ihrer eigenen kör-
perlichen Fitness?
Leider viel zu wenig! Spazierengehen, Schwimmen und
ab und zu Radfahren.
Und bezüglich Ernährung?
Ich schau schon, dass ich mich ausgewogen ernähre,
viel Obst, viel Salat, aber bei einem guten Schnitzel oder
einem Leberkäs von meinem Ebnater Metzger kann ich
schon schwach werden - manchmal brauch ich das
regelrecht als Nervennahrung!
Was wünschen Sie sich für den anstehenden
Sommer, einen Wellness- oder Aktivurlaub?
Wie jedes Jahr geht´s im August zum Campen in die
Bretagne, und da gibt´s nicht nur leckeres französisches
Essen, sondern viel Bewegung am Strand, stundenlange
Spaziergänge, schwimmen im Atlantik, ausgiebig lesen
und richtig viel schlafen!
kul
Auflösungen der Rätsel
auf Seite 16
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Wabenrätsel:
1. UNICEF,
2. TESSIN,
3. SACHSE,
4. CLEVER,
5. SENKEL,
6. HURONE,
7. VAMPIR,
8. KENEMA,
9. ONLINE
Kammrätsel:
1. SIGMA, 2. EINER,
3. SPOTT, 4. KEINE
SPEISEKARTE
Klinik intern
Gesundheit plus
20
Steigende Anzahl von Fällen
Der Schlaganfall wird viel zu oft zu spät erkannt
Nach Herz- und Kreislauferkrankungen rückt
auch der Schlaganfall
immer stärker ins Licht. Die
gemeinsame Reihe „Med &
More“ von Ostalb-Klinikum
und AOK Ostalb hat über
den Schlaganfall, seine Anzeichern und die Therapiemöglichkeiten informiert.
Über 200 000 Schlaganfallpatienten gebe es pro Jahr, Neurologe Dr. Max Heyden und Bernhard Amma, der
meint Pflegedirektor Gün- Stationsleiter der Neurologischen Abteilung, überprüter Schneider. Der Schlag- fen in der „Stroke Unit“ auf einem Monitor die Werte eines Schlaganfallpatienten.
anfall sei mittlerweile die
Zehn Jahre Kunstförderung am Ostalb-Klinikum.
dritthäufigste TodesurMit einem Malerquintett feiert das Aalener Ostalb-Klinikum (OAK) seine seit zehn
sache und Hauptgrund für BehinderKlinik zu bringen, so Dr. Heyden. Denn in
Jahren laufende Kunstförderung. Inzwischen selbstverständlicher Teil des Krankenungen bei Erwachsenen. Um es erst gar
den ersten drei Stunden können unter
hausalltages, belegen die Ausstellungen, dass Kunst nicht abgehoben sein muss.
Umständen schwerwiegende Folgen verKunst kennt keine unpassenden Räume, sind sie allerdings so lichtdurchflutet wie das nicht soweit kommen zu lassen, sind
nach Auffassung des Neurologen Dr. Max mieden werden. Das Aalener OstalbFoyer des OAK, dann sprudeln die Ideen von Künstlern und Ausstellungsmachern
Heyden umfassende Informationen
Klinikum unterhält als einzige Klinik im
umso reichlicher. Die für die Ausstellungen Verantwortlichen, Pflegedirektor Günter
Kreis eine eigene zertifizierte SchlaganSchneider und Pflegesdienstleiter Erich Schäffler, sowie Krankenhausdirektor Axel Ja- nötig, insbesondere über Risiken und
Vorzeichen. Bei jedem dritten Betrofffallstation. Diese „Stroke Unit“ genannte
nischowski sind überrascht über die große Anzahl künstlerisch begabter Krankenenen gingen dem eigentlichen Schlagan- Abteilung erhöht durch spezifische Aushausmitarbeiter. Die aktuelle Ausstellung legt davon Zeugnis ab. Alle fünf Hobbyfall charakteristische Vorzeichen voraus. stattung und besonders geschultes Perkünstler kommen aus dem Pflegebereich, ihre Motivation zur Kunst ist teils unterEindeutige Anzeichen sind unter andsonal die Heilungschancen der Patienten.
schiedlich, überschneidet sich aber auch. Gemeinsam ist ihnen allen die Liebe zu
erem: Halbseitenschwäche in den Armen Nach der Erstbehandlung sei die richtige
Naturbildern. Die Malergruppe zeigt zunächst gemeinsam eine Auswahl von Arbeiten. Schwerpunkte widmen sich bis zum Oktober jeweils einem der fünf Künstler. Das oder Beinen, Sprach-, Seh- und Gefühls- Therapie und Pflege das A und O, erklärt
störungen oder Gesichtsfeldteilausfall.
der Stationsleiter der Neurologischen AbMalerquintett Karin Thum (v),Kurt Leberle, Annette Ziegelbauer, Katja von Maydell
Wichtig sei, die Betroffenen sofort in die teilung Bernhard Amma.
kul
und Raphael Ernst stellt bis Oktober im Foyer des Aalener Ostalb-Klinikums aus.
Klinikum ist jetzt „DarmkrebsCentrum“
Das Krankenhausteam ist in ein Netzwerk eingebunden
Das Aalener „DarmkrebsCentrum“ hat durch die
Deutsche Krebsgesellschaft höhere Weihen in Form
einer Zertifizierung bekommen. Ostalb-Klinikum und
Universitätsklinik Ulm sind damit die beiden einzigen
überprüften Spezialzentren für Darmkrebsbehandlung
in ganz Baden-Württemberg.
für Krankenhaus-Direktor Axel Janischowski eine beachtenswerte Auszeichnung, da das Ostalb-Klinikum
nun zwei Organzentren besitze, das Brust- und das
Darmzentrum. Für den Chefarzt der Chirurgie Prof. Dr.
Gerhard Kleber, ist die Auszeichnung Beweis für hohe
fachliche Kompetenz, die in einer Qualitätsüberprüfung
nachgewiesen werden musste. Gemeinsam mit Prof.
Offiziell nennt sich der Leistungsbescheid „DarmzenMarco Siech, Chefarzt der Inneren II, und einem 17-köptrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft“, figen interdisziplinären Team, zu dem Radiologen,
Pathologen, Chirurgen, Internisten, Onkologen, Strahlentherapeuten und Pflegekräfte gehören, werden
sämtliche Darmkrebsfälle individuell behandelt. Diese
gebündelte Kompetenz soll eine optimale Versorgung
ermöglichen. Eingebunden ist das Krankenhausteam in
ein Darmkrebs-Netzwerk, zu dem niedergelassene Ärzte,
ambulante Dienste und Reha-Zentren ebenso gehören
wie Hospiz-Vereine.
Neuer Chefarzt an der Frauenklinik.
Die Krebsgesellschaft hat einen Leitlinienkatalog aufgestellt, den zertifizierte Darmkrebszentren beachten
müssen und jährlich daraufhin inspiziert werden. Dass
Darmkrebs die häufigste Krebsart in Deutschland sei,
17 Köpfe zählt das Expertenteam um die beiden Chefdarauf verwies Prof. Marco Siech. Nach seinen Angaben
ärzte Prof. Dr. Marco Siech (l) und Prof. Dr. Gerhardt Kle- erkranken jährlich 67 000 Menschen an dieser Krebsart,
ber. Bei ihrer wöchentlichen Tumorkonferenz erörtern
mehr als die Hälfte stirbt daran. Vorsorge tut deshalb
sie alle Krankheitsfälle.
Not.
kul
Die Frauenklinik hat einen neuen Chefarzt. Der Krankenhausausschuss des Kreistags hat einstimmig Dr.
Karsten Gnauert zum Nachfolger von Prof. Dr. Klaus von
Maillot gewählt. Der neue Chef ist seit 2004 Geschäftsführender Oberarzt an der Dr. Horst-Schmidt-Klinik in
Wiesbaden. Geboren ist Gnauert 1963 in Augsburg, studiert hat er in Budapest. Er ist verheiratet und hat zwei
Kinder.
(an)
21
Gesundheit plus
Klinik intern
Ihr Baby
steht bei uns im
Mittelpunkt
Angelina N., geb. 8. April,
53 Zentimeter groß, 3240
Gramm schwer.
Felipe G. H., geb. 5. April,
58 Zentimeter groß, 5000
Gramm schwer.
Marie B., geb. 6. April,
53 Zentimeter groß, 3410
Gramm schwer.
Längeres Stillen sorgt für gesunde Kinder
Die WHO hält Stillen bis zum Alter von zwei Jahren für sinnvoll
Susanne Hoffmann, Kinderkrankenschwester auf
der Wochenstation, begann die Ausbildung zur Stillund Laktationsberaterin bei VELB (Verband Europäischer
Laktationsberaterinnen) im April 2006 und wird sie im
kommenden Juli mit einem weltweit anerkannten
Examen abschließen. Das Ziel der Ausbildung ist es,
Mütter und Eltern fachgerecht vom Stillanfang über die
ganze Stillzeit hinweg zu beraten und zu begleiten.
In der sogenannten SUSE-Studie, die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde, stellte sich heraus,
dass 91 Prozent aller Mütter gerne stillen möchten. Am
Ende des sechsten Lebensmonates sind es jedoch nur
noch zehn Prozent, die ausschließlich stillen (die Empfehlung der WHO lautet: sechs Monate ausschließlich
stillen und weiter Stillen bis zwei Jahre und darüber hinaus). Viele geben durch Unwissenheit und Ammenmärchen zu früh auf, familiäre Einflüsse und die Werbung
für künstliche Säuglingsnahrung spielen ebenfalls eine
große Rolle.
Die Vorteile des Stillens sind:
• Muttermilch hat die ideale Zusammensetzung, sie ist
Abwehr stärkend
• sie ist von Anfang an auf das Kind zugeschnitten
• sie bringt das natürliche Potenzial für die optimale
körperliche und geistige Entwicklung des Kindes
• Muskeln und Kiefer werden durch die natürliche
Saugbewegung besser ausgebildet
• Mutter-Kind-Bindung ist besser
• sie schützt vor Mittelohrentzündungen und Atemwegserkrankungen
• weniger Diabetes mellitus und übergewichtige Kinder
• Kostenersparnis
• senkt das Brustkrebsrisiko
Susanne Hoffmann leitet derzeit den Babytreff der Elternschule Frauenklinik Aalen e. V., der jeden zweiten
Mittwoch im Monat um 15 Uhr stattfindet, und wird ab
Mitte dieses Jahres eine Still-Sprechstunde anbieten.
kul
„Wir erhalten Einblick in Alltag des anderen“
James Kengia aus Kenia macht derzeit eine Weiterbildung am Ostalb-Klinikum
Das Ostalb-Klinikum Aalen hat derzeit Besuch von
einem afrikanischen Stipendiaten. James Kengia (32) ist
Zahnarzt am Regional Hospital in Iringa/Tansania und
absolviert das Weiterbildungsprogramm „Krankenhausmanagement“ im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland und einigen ostafrikanischen Ländern. Ziel dieses Fortbildungsprogramms ist
es, leitendes Gesundheitspersonal aus Afrika in die Lage
zu versetzen, mit modernen Management-Instrumenten eine effiziente und bedarfsgerechte Führung von
Gesundheitseinrichtungen zu gewährleisten. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Neu-Ulm bietet das
Ostalb-Klinikum Aalen einen Praktikumsplatz für diese
afrikanischen Stipendiaten an und vermittelt im praktischen Einsatz einen Überblick über alle relevanten Verwaltungsbereiche und die betriebswirtschaftlichen Abläufe und Zusammenhänge. James Kengia bereitet
neben den Praktikumsinhalten ein Reformprojekt vor,
das er nach seiner Rückkehr in Tansania ab Juli um-
setzen will. Personalleiter Alexander Latzko, der für die
Organisation und die Praktikumsplanung im Ostalb-Klinikum verantwortlich zeichnet, sieht einen fruchtbaren
Austausch für beide Seiten. „Wir bekommen intensiven
Einblick in das Gesundheitswesen und den Klinikalltag
im jeweils anderen Land", sagt Latzko.
James Kengia und Alexander Latzko arbeiten zusammen.
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Termine
Gesundheit plus
Mai
Dienstag
22
Die Klinikclowns Doody und LaPique kommen in die
Kinderklinik
14.00 - 16.00 h
Station 28 der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
für kleine Patienten und deren Familien.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Auch 12. und 26. Juni.
Mittwoch
Visceral- und Tumorkonferenz
27
15.30 h
im Konferrenzraum 1.
Veranstalter: Hirurgische Klinik I, Medizinische Klinik
I, Radiologie, Pathologie Dr. Hack.
Juli
Do./Fr./Do. 5./ 6./26.
Juni
Dienstag
12
Psychoonkologie - Umgang mit krebskranken Menschen
im klinischen Alltag?
13.30 - 15 h
im Konferenzraum 1 und 4, Referent: Dr, Martin von
Wachter, Oberarzt Psychosomatik, für Ärzte und
Pflegepersonal. Veranstalter: Pflegeforum Aalen..
Mittwoch
13
Psychosoziale Aspekte des Schmerzes in der Sterbebegleitung
9.15 - 16.15 h
im Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege für Beschäftigte im Pflegedienst und Hospizdienst.
Referent: Inger Hermann. Veranstalter: Pflegeforum
Aalen.
Mittwoch
20
ADHS
Notwendige Diagnostik - Optimale Therapie
19. 00 h
im Konferenzraum. Referent: Dr. Fuchs, Schwäbisch
Gmünd. Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Dienstag
26
Laparoskopischasistierte Colon- und Rektumresektion,
AP-Anlagen, Transanale endoskopische Mikrochirur–
gie (TEM)
20.00 h
im Konferenzraum 1 und 4 für Beschäftigte im
Pflege- und Funktionsdienst.
Veranstalter: Chirurgie I.
Minimalinvasive Chirurgie an Colon und Rektum
13.30 - 15 h
im Konferenzraum 1 und 4 für Beschäftigte im Pflegeund Funktionsdienst. Referent: Prof. Dr. Marco Siech.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Kinästethikin der Pflege Grundkurs
19.00 h
im Raum Vincenz von Paul, Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege, für Pflegende in stationären
und ambulanten Einrichtungen. Referent: Bernhard
Amma.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen
Donnerstag
Visceral- und Tumorkonferenz
05
15.30 h
im Konferrenzraum 1.
Veranstalter: Chirurgische Klinik I, Medizinische
Klinik I, Radiologie, Pathologie Dr. Hack.
Dienstag
10
Die Klinikclowns Doody und LaPique kommen in die
Kinderklinik
14.00 - 16.00 h
Station 28 der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin für
kleine Patienten und deren Familien.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Auch 24. Juli
Mittwoch
Werkstatt für Bewegung und Mobilisation
11
15.30 h
im Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege. Für
Mitarbeiter mit Grundkurs/Aufbaukurs.
Referernten: Bernhard Amma, Martin Dahm.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Dienstag
Venenerkrankungen - eine Bagatelle?
24
20.00 h
im Konferenzraum 1 und 4 für Beschäftigte im
Pflege- und Funktionsdienst.
Referent: Dr. Peter Wirsing.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
info
Für genauere Auskünfte und Informationen
lassen Sie sich bitte über den Empfang,Telefon
(07361) 55-0, mit den jeweiligen Veranstaltern
verbinden oder erfragen Sie dort die Telefonnummer der Ansprechpartner .
22
Pflegekurse für Angehörige
IneinerKooperationbietendasPflegeforumAalenunddie
PflegekassenneuebkkpflegeHeidenheim,BKKSchott-ZeissOberkochenunddieIKKAalenKurseundSchulungenfürpflegendeAngehörigeundehrenamtlichinderPflegetätige
Personenan.DieMaßnahmenunterstützendieBetreuungeinespflegebedürftigenMenschenzuHause.SievermittelnFertigkeitenundKenntnisse,umdiePflegezuerleichternundzu
verbessernsowiekörperlicheundseelischeBelastungenzu
mindern.DiegenanntenPflegekassenbietenfürMitglieder
undderenAngehörigedieTeilnahmeandenSchulungsmaß–
nahmenkostenfreian.EsbestehtauchdieMöglichkeitzur
TeilnahmevonMitgliedernundderenAngehörigenanderer
Pflegekassen.IndiesemFallistdieKostenübernahmemitder
betreffendenPflegekassezuklären.
Juni
Donnerstag
Heben – Tragen? – Gemeinsam bewegen
Grundlagen zur Mobilisation und Lagerung,
14
19.00 h
im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Donnerstag
„Heute pflege ich mich selbst“
Selbstpflege für pflegende Angehörige
15
17.00 h
im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Mittwoch
9
Demenz
14.30 h
Eine große Herausforderung für die Pflege zu Hause
im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Juli
Donnerstag
5
Übungen - Vertiefungen zu Heben – Tragen? –
Gemeinsam bewegen
19.00 h
Übungen zur Mobilisation und Lagerung,
im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
Freitag
Inkontinenz und Blasenschwäche
im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege.
Veranstalter: Pflegeforum Aalen.
13
14.30 h
info
Information und Anmeldung :
Ostalb-Klinikum Aalen, Bildungszentrum für
Gesundheit und Pflege, Ursula Häfele,Telefon
(07361) 55-3761,Telefax (07361) 55-3763
[email protected].
Medizinisches Ostalb-Klinikum Aalen
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Dienstleistungszentrum
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Ostalb-Klinikum die unterschiedlichsten Angebote rund um die
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