_hörbar - Konzerthaus Dortmund

Transcription

_hörbar - Konzerthaus Dortmund
OKTOBER–DEZEMBER 04_05
ANNA NETREBKO_Von der „Putzfrau“ zur Primadonna assoluta
DIE NASHÖRNER SIND LOS_69 Dickhäuter erobern die Dortmunder City
JULIETTE GRÉCO_Die Grande Dame des Chansons zu Gast im Konzerthaus
NEUJAHRSKONZERT_Varieté et cetera mit den Bochumer Symphonikern
DAS MAGAZIN DES KONZERTHAUS DORTMUND
_hörbar
Vergessen Sie Corporate Governance,
internationale Rechnungslegung
und Steuerprobleme
für die nächsten zwei Stunden.
Oder für länger.
Den Alltag an der Garderobe abgeben, Platz nehmen und einfach nur genießen:
Seit vielen Jahren hat sich das Konzerthaus Dortmund einen festen Platz in
unseren Herzen erobert. Mit seiner Musik, seinen erfrischenden Ideen und
natürlich mit seinen Menschen, die uns mit ihrer Spielfreude immer wieder aufs
Neue begeistern. Wo aus viel Arbeit so viel Vergnügen entsteht, sollte Geld
nicht die erste Geige spielen. Wir unterstützen das Konzerthaus Dortmund
daher sehr gerne im Rahmen unseres Kultur-Sponsorings. Eine Wohltat für alle
Sinne wünscht Ihnen Ernst & Young.
www.de.ey.com
E
_editorial
ALTBEKANNTES NEULAND
_ Das Konzerthaus Dortmund – Philharmonie
für Westfalen ist eine erste Adresse unter den
deutschen Konzerthäusern: international geachtet und regional verwurzelt. Als Westfale
finde ich diese Kombination natürlich außerordentlich anziehend. Und so ist es eine große
Ehre für mich, nach fast 20 Jahren Leben und
Wirken in der ehrwürdigen Hamburger Laeiszhalle nicht nur als Intendant an die Spitze dieses modernen Hauses, sondern eben auch in
meine Heimat zurückberufen worden zu sein.
Prägend für meine Arbeit ist die Liebe zur
Musik. Wer einmal ein Orchester bei der Probe
erleben durfte, wenn der Dirigent die Musiker
auf (s)einen besonderen Klang einschwört oder
wenn ein Pianist sich im Laufe eines Konzertabends langsam in den Flügel vergräbt, kann
süchtig danach werden. Das habe ich in hunderten von Konzerten erleben dürfen: Menschen, gerade noch im Reden mit dem Nachbarn begriffen, lauschten zuerst interessiert und
dann ergriffen auf das, was „vorne“ passiert.
Wir wollen Ihnen möglichst viele Konzerte
dieser Güte präsentieren und haben in den
kommenden zwei Monaten große Konzerterlebnisse zu bieten: Thomas Quasthoff kommt
wieder, die Primadonna assoluta Anna Netrebko gibt sich und uns die Ehre ihres Debüts, der
unvergleichliche Mischa Maisky und der Altmeister des Klaviers, Alfred Brendel, lassen ihre Instrumente sprechen.
Dann kommen die Orchester: Im Oktober
und November liegt der Schwerpunkt auf der
Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Mit dem
Il Giardino Armonico und dem Orchester des
18. Jahrhunderts unter Frans Brüggen sowie
dem Projekt „About Baroque“ des Freiburger
Barockorchesters, bei dem über Musik des Barock in zeitgemäßer Weise reflektiert wird, sind
gleich drei der wichtigsten Vertreter der internationalen Musikszene bei uns zu Gast.
Viel Grund zur Vorfreude also: für Sie mit
Blick auf unser Programm, für mich mit Blick
auf meine neue Tätigkeit in Dortmund – mit vielen alten musikalischen Bekannten und neuen
musikbegeisterten Freunden.
FOTO: BIRGIT HUPFELD
Benedikt Stampa
Intendant des
Konzerthaus Dortmund
_hörbar 04/2005
03
_einblick
„Ich fühle mich aufgerufen, die
Fackel der kultivierten Boshaftigkeit
durch deutsche Lande leuchten zu lassen.“
FR 25.11.2005
Tim Fischer
Der Sänger und Entertainer
präsentiert ein Chanson-PopRock-Klassiker-CrossoverProgramm der Extraklasse.
Mit Songs von Thomas Pigor,
Georg Kreisler, Ludwig
Hirsch, Ralph Benatzky
und Rainer Bielfeldt
20.00
04
_inhalt
Editorial
03
Einblick
04
Inhalt
05
Meldungen/Tipps
06
Die Nashörner sind los
08
_rubriken
_aktuelles
69 Dickhäuter erobern die Dortmunder City
Anna Netrebko
10
_porträt
Die Starsopranistin erstmals
zu Gast im Konzerthaus
Magierin in Schwarz
14
Juliette Gréco gibt sich die Ehre
Vesselina Kasarova
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Die bulgarische Mezzosopranistin ist
längst kein Geheimtipp mehr
Mischa Maisky
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Der Cellovirtuose gemeinsam mit
der Polnischen Kammerphilharmonie
Mitreißender Stilmix
20
_programm
Das Yalla Babo Express Orchestra lädt ein zum Tanz
Fackelübergabe
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Tim Fischer trägt die Fackel der
kultivierten Boshaftigkeit ins Konzerthaus
Die Kompositionsorgie
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Händels „Messias“ unter Thomas Hengelbrock
Jazzige Barockmusik
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Il Giardino Armonico weckt den Swing in der Alten Musik
Beschwingtes zum Fest
25
Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra
Musik und Varieté
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TITELFOTO: MERRI.CYR/DGG
Neujahrskonzert mit den Bochumer Symphonikern
_hörbar 04/2005
Rätsel
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Briefe
29
Haus und Verkauf
30
Ausblick
31
_dialog
05
_aktuelles
Geld sparen beim Konzertbesuch
Eigentlich wollte Marga Wedekind nur Musical-Karten
kaufen. Jetzt ist sie um 150 Euro reicher. Der Grund: Zum
ersten Mal nutzte sie die Rabattierung ihrer RN-Card auch
für den Kartenkauf im Konzerthaus – und gewann prompt
den von den Ruhr Nachrichten unter den RN-Card-Inhabern ausgelobten Geldpreis. „So lange ich mich erinnern
kann, nutze ich schon die RN-Card“, erzählt sie, „doch
bisher halt nur für die alltäglichen Einkäufe in der Apotheke
oder im Getränkemarkt.“ Dabei wird die Liste der
Akzeptanzstellen für die praktische Rabattkarte zunehmend länger, darunter eben auch das Konzerthaus.
„Wir haben spezielle Veranstaltungen ausgesucht, bei
denen RN-Card-Besitzer nicht nur die üblichen fünf,
sondern sogar 15 Prozent Ermäßigung erhalten. Wichtig
BEGEISTERTE IM KONZERTHAUS: Violinvirtuosin Anne-Sophie Mutter
ist nur, dass die Karte vor dem Kauf vorgelegt wird, weil eine
rückwirkende Ermäßigung nicht funktioniert“, hebt Uta
Meyer vom Ticketing hervor.
Stabübergabe zum Saisonstart
Die nächste derartige Veranstaltung ist am 28. Oktober
Mit einem herzlichen „Glück auf“ begrüßte Oberbürgermeister Dr. Lan-
2005 das Konzert „Il Giardino Armonico“. Und kurz danach,
gemeyer auf dem Jahresempfang zum Saisonauftakt den neuen Kon-
am 9. November 2005, läuft auch schon „Over the
zerthaus-Intendanten Benedikt Stampa. Charmant und locker mode-
Rainbow 2“, das Musical, auf das sich Marga Wedekind
rierte Stampa vor ausverkauftem Haus durch die Veranstaltung und
nicht nur wegen der vielen schönen Melodien freut,
verabschiedete zugleich Interimsintendant Albrecht Döderlein. Aus
sondern auch, weil es ihr schon beim Kartenkauf so viel
seiner früheren Wirkungsstätte, der Hamburger Laeiszhalle, waren ihm
Glück brachte.
Schlagzeuger Martin Grubinger und Geiger Julian Rachlin bekannt,
der von der Akustik des Saales schwärmte. Roma Hervida am Trapez
sorgte für Spannung, die Internationalen Symphoniker Dortmund für
eine beschwingte Atmosphäre. Jennifer Davison und Alexander Mayr
gaben zudem eine Kostprobe der Operettengala „Schlag des Herzens“,
die am 2. März 2006 im Konzerthaus zur Aufführung kommen wird.
kooperiert, war ebenfalls dabei. Den Ab-
Konzerthaus-Besucher müssen sich um ihre Gesundheit
schluss machte das Etta Scollo Quartett
keine Sorgen machen. Darum kümmern sich unsere beiden
mit Musik aus Sizilien.
Ärzte Dr. Walter Blass und Dr. Gottfried Janning, die
Mit einem musikalischen Highlight startete
regelmäßig den Abenddienst im Konzerthaus übernehmen.
Benedikt Stampa am nächsten Tag in sei-
Seit kurzem nun auch mit neuestem Equipment: Joachim
ne erste Konzerthaus-Saison. Teufelsgei-
Bernard von der Firma Fleischhacker GmbH & Co. KG
gerin Anne-Sophie Mutter spielte am 15.
aus Schwerte übergab Dr. Blass eine neue Notfalltasche,
September im voll besetzten Saal. Beglei-
bis obenhin gefüllt mit Einmalspritzen, Arterienklemmen,
tet von Lambert Orkis am Klavier, präsen-
Röntgenkontraststreifen und vielen anderen lebensretten-
tierte sie dem begeisterten Publikum So-
den Dingen. Dafür herzlichen Dank, genauso wie an
naten für Violine und Klavier von Wolfgang
Dr. Janning, der dem Konzerthaus in den vergangenen
Amadeus Mozart.
Jahren seinen Arztkoffer zur Verfügung stellte.
06
AUFTAKT: Benedikt Stampa
FOTO: MARK WOHLRAB
Der Kinderchor der Chorakademie, die eng mit dem Konzerthaus
Spritzen fürs Konzerthaus
CD-Tipp
Konzerthaus Dortmund im internationalen Fernsehen
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wirft ihre Schatten voraus. Als einer von zwölf Austragungsorten wird Dortmund unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ zum
Treffpunkt von Fußballfans aus aller Welt. Beim DORTMUNDtourismus meldeten sich in
diesem Sommer deshalb bereits einige Fernsehteams an. Der brasilianische Fernsehsender „TV Globo“ sowie „SBS Television Australia“ waren in Deutschland zu Gast, um
Eindrücke von den zwölf Austragungsorten zu sammeln. Beide Fernsehteams besuchten
ausgesuchte Dortmunder Sehenswürdigkeiten, wozu selbstverständlich auch das Konzerthaus zählt. Foyer, Saal, Treppenhaus und – natürlich – das Nashorn wurden gefilmt.
Die Australier besuchten außerdem das Harenberg City Center, den Fernsehturm, die Zeche Zollern, die Kornbrennerei am Schwanenwall sowie den Hafenstrand Solendo. Der
WM-Beauftragte Gerd Kolbe führte das Team zudem durch das Westfalenstadion. Die
australischen Fernsehschaffenden hingegen interessierten sich mehr für das „wahre Gesicht Dortmunds“. Sie schlenderten durch die Fußgängerzone und über den Alten Markt,
besichtigten die Actien-Brauerei, Schloss Bodelschwingh, die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), die Stadtkrone Ost und das Museum für Kunst und Kulturgeschichte.
SPENDET: Barbara Dennerlein
ALLES DABEI: Das Konzerthaus ist für den Notfall gerüstet
Barbara Dennerlein gibt Benefiz-Konzert
Sie ist die „Wegbereiterin der heutigen Orgelrenaissance“ und kommt nun im Namen
einer guten Sache nach Dortmund. Barbara Dennerlein ist Schirmherrin des Spendenaufrufs für die Orgel der Dortmunder Johanneskirche. Der Erlös des Konzertes fließt in die
Spendenkasse für die Orgelreparatur der Friedenskirchengemeinde. Am 13. Januar 2006
spielt die Münchnerin auf der Kirchenorgel und auf ihrer Hammond B3. Das Konzert findet
um 20.00 Uhr in der evangelischen Pauluskirche Schützenstraße/Ecke Kirchenstraße statt.
Mit ihren Eigenkompositionen, aber auch einem umfangreichen Standardrepertoire
begeistert Dennerlein seit Jahren ihr Publikum und lässt nicht nur Jazzfans mitswingen.
Konzerttermin: Freitag, 13. Januar 2006, Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr,
Vorverkauf: 16 Euro zuzüglich Gebühr, Vorverkaufsstätte: Kulturinfoshop der Stadt
Dortmund, Abendkasse: 20 Euro
_hörbar 04/2005
von Uta Meyer,
Leiterin Vertrieb und
Besucherservice
Liebe Konzerthaus-Freunde,
der Herbst ist nicht nur Beginn
einer neuen Jahreszeit, sondern
für Sie und für uns auch der Start
in eine neue Spielzeit. Was also
steht an in der neuen Saison?
Mir stach beim Blick in unsere
Saisonbroschüre 2005/2006 eine Veranstaltung sofort ins Auge:
die des Tonhalle-Orchesters Zürich mit seinem Dirigenten David
Zinman. Nachdem uns schon im
Rahmen des Klavier-Festivals
Ruhr in den letzten Wochen der
alten Spielzeit einige echte Highlights geboten wurden, kaufte
ich mir im Vorgriff auf die kom-
UTA MEYER: Hörtipp für den Herbst
mende Spielzeit die CD „Piano
Concertos Nos. 3 & 4“ von Ludwig van Beethoven, eingespielt
vom Tonhalle-Orchester Zürich
mit dem Pianisten Yefim Bronfman. Der Abschied vom Sommer fällt mir beim Hören dieser
CD nun nicht mehr schwer. Sie
stimmt mich wahrlich ein auf all
die kommenden genussvollen
Abende, die wir im Konzerthaus
verbringen werden. Hören Sie
doch mal rein, und vor allem:
Erleben Sie es selbst!
Tonhalle-Orchester Zürich unter
David Zinman mit Yefim Bronfman am 30. Oktober 2005
07
_aktuelles
TV-NASHORN: SAT1 NRW
DIE NASHÖRNER SIND LOS
Bunt und lebhaft geht es neuerdings in der Dortmunder Innenstadt zu.
Das Wappentier des Konzerthaus Dortmund hat Nachwuchs bekommen –
und das nicht zu knapp.
_ Nashörner, so weiß es das
zoologische Handbuch, sind
eher Einzelgänger. Wer derzeit
durch die Dortmunder Innenstadt wandelt, bekommt indes
ein anderes Bild. Sage und
schreibe 69 der eigentlich vom
MUSIKALISCHER HÖHENFLUG:
Konzerthaus Dortmund
08
Aussterben bedrohten Dickhäuter bevölkern dort seit dem
5. August Fußwege und Passagen innerhalb des Stadtrings. Ungewöhnlich und für
die meisten Dortmunder Bürger wohl überraschend auch
ihr schnelles Auftauchen, beträgt doch die Tragezeit einer Nashornkuh eigentlich 18 Monate. Und selbst dann wird in der Regel nur ein einzelnes Junges geboren. Erklärung tut Not.
Im Dortmunder Spezialfall wurde die wundersame Vermehrung des Konzerthaus-Tieres im Frühjahr 2005 von Oliver Berten
und Rolf Brammann von der Gesellschaft für City-Marketing
Dortmund mbH (CMG) eingeleitet. Nach und nach schlüpften
SEEPFERDCHEN:
Stadt Dortmund/Dortmund-Agentur
RENDEZVOUSROS:
Ruhr Nachrichten
die Nashornjungen in einer Werkstatt in Polen und bekamen dort
auch ihre für die Gattung eher untypischen Flügel. Anschließend
wurden sie in die Ateliers verschiedener Künstler gebracht und
mit viel Phantasie bearbeitet.
Für jedes der 69 Tiere fand sich zudem unter Firmen, Vereinen
und Privatleuten ein Pate. Nach deren Wünschen wurden die
bunt verzierten Dickhäuter auch in der Dortmunder City platziert.
Angebracht sind die 100 Kilogramm schweren und zwei Meter
langen Kunstwerke jeweils auf einer 350 Kilogramm schweren
Betonplatte. Ein Messingschild weist den Sponsor aus, verrät
zudem den Namen der Skulptur. Klangvolles wie Skurriles findet
sich darunter: „Night Flight“ etwa, „Arche Noah 2005“ oder, der
Tierisch was los in Dortmund:
69 geflügelte Nashörner
bevölkern die Fußwege der City.
Statur nur mit viel Wohlwollen angemessen, „Seepferdchen“.
Fast alle Nashörner blicken in Richtung Reinoldikirche. Als
Gruppe marschieren sie vom Hauptbahnhof durch Hansa- und
Kleppingstraße bis zum Südwall, verstreuen sich unterwegs am
Osten- und Westenhellweg, am Hansaplatz, Alten Markt und
Willy-Brandt-Platz. Überall wird das geflügelte Nashorn von Kindern bestaunt und von Eltern fotografiert. Stefanie Cammin, 23,
schwärmt begeistert: „Ich finde die Nashörner super, weil sie die
Dortmunder City viel bunter und lebhafter wirken lassen.“
Dem Beispiel von Städten wie Berlin, Hamm und Prag folgend, fördert das Nashorn das Image der Kulturstadt Dortmund
und wird zum Wappentier. „Sie stehen für die Dortmunder City
als überregional bedeutende Location für Kultur, Lebensart und
Handel“, erklärt CMG-Geschäftsführer Oliver Berten. Die enge
Zusammenarbeit zwischen
den öffentlichen Einrichtungen und der Wirtschaft hat bewirkt, dass die nicht unerheblichen Sachkosten auf viele
Schultern verteilt werden
konnten. Rund 50.000 Euro
steuerte die CMG bei, der Rest
wurde, einschließlich der
künstlerischen
Gestaltung,
von den Sponsoren mit gut
3.000 Euro pro Nashorn bestritten. Unterstützung leisteten auch die Firma Schepp,
die die Nashörner an ihre
Standorte transportierte, sowie die Firma Bellucci, die die
Entwürfe anfertigte.
Unter dem Motto „Vote and
win!“ veranstaltete das CityMarketing Dortmund vom 19.
August bis zum 18. September
außerdem ein großes Gewinnspiel im Rahmen der NashornAktion. Wer wollte, durfte hierbei seinen persönlichen Favoriten nominieren. Mit 862
Stimmen von 5.305 gewann
die Nashorndame „Night
Flight“ der Firma Bellucci die
Wahl zur „Miss Rhinozeros“.
Ob Gewinner oder nicht:
Die meisten der Skulpturen
bleiben bis zur Weltmeister-
schaft im kommenden Jahr
stehen. Neben dem Fußball
kommt so die Kultur nicht zu
kurz.
Denn als Wappentier des
Konzerthaus Dortmund wirbt
das Nashorn dafür, den Hörsinn mit anregenden Konzerten zu stärken. Sein wichtigstes Merkmal ist schließlich
sein außerordentlich gutes
Gehör. Unabhängig voneinander bewegt es seine Ohren in
verschiedene Richtungen, erfasst Töne und Geräusche äußerst differenziert, noch dazu
in einem wesentlich größeren
Frequenzbereich als wir Menschen: mit dem rechten Ohr
das harmonische Zusammenspiel des Orchesters, mit dem
linken vielleicht das Rascheln
von Seidenunterwäsche in der
letzten Reihe.
Und warum dann noch Flügel? Mit ihnen symbolisiert das
geflügelte Nashorn (lat. „rhinoceros alatus“) den Aufbruch
des Brückstraßenviertels, zugleich Standort des Konzerthaus Dortmund. So wie die
Flügel das Nashorn soll auch
die Musik die Besucher unserer Konzerte beflügeln.
VOLLKOMMENHEIT DIE ANZIEHT
Mode heißt Leidenschaft.
Die neue Herbst-/Winter-Kollektion kommt von uns.
DIE MODE DES MANNES
Baehr+Eichenauer
Freistuhl 3 · 44137 Dortmund · Tel. 02 31/1415 48 · Mitten in der Dortmunder City
10
_porträt
Sie
ist ausnehmend
schön, und sie kann außergewöhnlich gut singen. So gut sogar, so
kraftvoll, so beseelt, dass ihr Musikliebhaber in
aller Welt zu Füßen liegen. Überhaupt grenzt vieles
an ihr ans Außergewöhnliche. Nicht zuletzt ihr
Werdegang von der „Putzfrau aus St. Petersburg“
zur derzeitigen Primadonna assoluta auf den
Bühnen dieser Welt. So verwundert es kaum,
dass ihr auch kleinere wie größere Eskapaden
verziehen werden, denn die Musikwelt liebt
ANNA
NETREBKO
_ Verehrung und Bewunderung, vielleicht noch Enthusiasmus
und stürmische Begeisterung – mehr können selbst die ganz
Großen ihrer Zunft nicht erwarten. Für eine ausgewachsene
Massenhysterie ist die Opernbühne einfach nicht der richtige
Ort. Schließlich gilt die Oper als ernstes Fach, und dazu gehört
eben auch ein ernsthaftes, ein seriöses Publikum. Anna Netrebko hat die alte Ordnung in nur drei Jahren aus den Angeln gehoben. 2002 legte sie als „Donna Anna“ bei den Salzburger Festspielen ein grandioses Debüt hin und katapultierte ihre – bis dahin schon beachtliche – Karriere in ungeahnte Höhen. Als „Wunder von Salzburg“ und „neuer Jahrhundert-Star gleich neben
der Callas“ wurde die damals 30-jährige Sopranistin mit der
glasklaren Intonation und dem außerordentlichen Sexappeal
bejubelt. Bis heute haben sich Jubel und Begeisterung zu einem
regelrechten Netrebko-Fieber gesteigert, das die Opernwelt
bisher nicht kannte.
_hörbar 04/2005
Als im Frühjahr 2004 Anna Netrebkos erste eigene DVD erschien, eroberte sie prompt die Spitze der deutschen Charts –
eine Opern-DVD, die die Popscheiben von Britney Spears und
Beyoncé locker aus dem Rennen schlug. „La Netrebko“, wie sie
längst in der Tradition der großen Primadonnen genannt wird,
scheut auch sonst nicht die Nähe zu den Popstars.
Sie drehte Videoclips mit einem Regisseur des Musiksenders
MTV und paddelte in einem davon gar im Badeanzug auf einer
Luftmatratze über den mondbeschienenen Swimmingpool – als
moderne Variante von Dvořáks „Rusalka“, die ihr „Lied an den
Mond“ singt. Andere hätten sich mit solchen Eskapaden leicht
um ihren guten Ruf gebracht. Nicht so La Netrebko. Sie hat den
Trubel um sich nur noch weiter angefacht, ohne die konservativen Musikliebhaber dabei zu vergrätzen.
Selbst Menschen, die noch nie in der Oper waren, saßen gebannt vor dem Fernseher, als Anfang August der Bericht über
11
AUSNAHMESOPRANISTIN: Anna Netrebko ist erstmals zu Gast im Konzerthaus Dortmund
Kollegen sagen, sie könne
fluchen wie ein Seemann.
Ihre Fans zahlen für
ein Ticket jeden Preis.
12
_porträt
MO 14.11.2005
Anna Netrebko und
Joseph Calleja
Arienabend
Ausverkauft
Anna Netrebko, Sopran
Joseph Calleja, Tenor
Münchner Rundfunkorchester
Maurizio Barbacini, Dirigent
FOTOS: JOHANNES IFKOVITS/DG, MERRI.CYR/DGG
20.00
die „Traviata“-Premiere aus Salzburg lief. Verzweifelte ältere
Herren in Abendanzügen belagerten das Festspielhaus und
offerierten auf Pappschildern, „jeden Preis“ für eine Karte zu bezahlen. Bis zu 2.700 Euro soll ein Billett auf dem Schwarzmarkt
eingebracht haben – bei einer achtfachen Überbuchung der Aufführungen. Einen solchen Ansturm hat selbst Herbert von Karajan zu seinen besten Zeiten nicht erlebt.
Einem Taktstock-Giganten wie ihm hat Anna Netrebko einen
entscheidenden Trumpf voraus: Sie ist nicht „nur“ ein Ausnahmetalent, sondern auch eine außergewöhnliche Schönheit, und
sie weiß diesen Vorteil zu nutzen. Für die Fotografen räkelt sie
sich schon mal lasziv zwischen Eisbärfellen, oder sie gibt den
Vamp in edler, knapp geschnittener Couture.
In Interviews erzählt sie gern, wie aus dem ehrgeizigen Mädchen aus der südrussischen Provinz, das während seines Gesangsstudiums in St. Petersburg die Fußböden im ehrwürdigen
Mariinskij-Theater schrubbte, der Star der renommierten KirowOper wurde – eine Biografie wie bei Cinderella. „Oh, du kannst ja
_hörbar 04/2005
sogar singen“, soll der Chef des Hauses, Dirigent Walerij Gergijew, gesagt haben, als die „Putzfrau“ 1993 bei ihm „Die Königin
der Nacht“ vorsang. Er engagierte sie sofort, obwohl Anna Netrebko ihr Gesangsstudium noch gar nicht beendet hatte – und
er bereute es nicht. Mit ihr zusammen machte das gesamte KirowEnsemble Furore. Ab 1995 gastierte es in San Francisco, der
Mailänder Scala, Covent Garden in London und der New Yorker
Metropolitan Opera. Noch heute schwärmt Gergijew in den
höchsten Tönen von seinem ehemaligen Schützling: „Anna ist
eine der darstellerisch begabtesten Sängerinnen, die ich kenne.
Es ist eine sehr seltene Gabe.“
Weil das auch der Rest der Opernwelt so sieht, hat man La Netrebko bislang alle Extravaganzen verziehen. Etwa als ihr russische Kollegen bescheinigten, sie könne „fluchen wie ein Seemann“. Oder als sie noch während einer Aufführung damit anfing, hinter der Bühne ihren Geburtstag zu feiern und – nach eigenem Bekenntnis – „völlig betrunken“ die Schlussszene bestritt. Gemerkt hat das im Publikum niemand.
13
DI 08.11.2005
Juliette Gréco &
Ensemble
Juliette Gréco, Chanson
Die Grande Dame des
französischen Chansons mit
Liedern von Serge Gainsbourg,
Léo Ferré, Jacques Brel und
Gérard Jouannest
20.00
14
_porträt
Magierin
IN SCHWARZ
Muse der französischen Existenzialisten, Schauspielerin und
vor allem: Sängerin. Dortmund freut sich auf einen großen
Liederabend mit der Grande Dame des Chansons: „Bonjour
Juliette Gréco!“
_
Nein, „Bonjour Tristesse“ heißt es wahrlich nicht, wenn die
„Dame in Schwarz“ die Bühne des Konzerthaus Dortmund
betritt: Juliette Gréco. Ihr Name steht vielmehr für die große
Kunst des Chansons, und sie hat das Chanson in die Welt getragen wie kaum jemand sonst.
Die 1927 in Montpellier geborene Juliette Gréco spielte in
Clubs, Cabarets und Theatern, eröffnete 1946 das „Tabou“ in
Saint-Germain des Prés, mit dem sie schnell zum magischen
Anziehungspunkt der Kunstszene wurde. Boris Vian spielte hier
Trompete, Jean-Paul Sartre, Orson Welles, Jean Cocteau und
Miles Davis waren Stammgäste. Juliette Gréco war das Gesicht
der Bohemiens, sie, die immer in Schwarz auftrat, die „Königin
der Existenzialisten“. Ihr großer Durchbruch im Jahre 1954 im
Pariser „Olympia“ ist legendär, ihr Gesicht wurde verewigt auf Titelblättern und Schallplattencovern: als Sängerin, Schauspielerin und Muse.
Sartre und Camus schrieben Texte für sie, Raymond Queneau, Jules Lafforge und Jacques Prévert komponierten Lieder
für sie. Als Schauspielerin war sie in Jean Cocteaus „Orphée“
und Otto Premingers „Bonjour Tristesse“ zu sehen, arbeitete mit
den Regisseuren Jean-Pierre Melville, John Huston und Orson
Welles zusammen.
_hörbar 04/2005
Ab den 1950er Jahren konzentrierte sie sich ganz auf ihre
Kunst als Sängerin, sang Lieder von Georges Brassens und
Jacques Brel. Sie entdeckte den Revoluzzer Serge Gainsbourg,
den sie bat, für sie zu schreiben. Und sie entwickelte ihre unvergleichliche Gestaltungsfähigkeit: wach, künstlerisch integer,
ganz auf die Verkörperung des Chansons konzentriert, dieser
einzigartigen Form zwischen Lyrik, Musik, Schauspiel. Die Fähigkeit zum Entdecken, zur Neugierde hat sie dabei nie verloren.
Mit der nachwachsenden Generation – Étienne Roda-Gil, Julien
Clerc, Christophe Miosseque, Benjamin Biolay und den brasilianischen Künstlern Caetano Veloso und Joan Bosco – hat sie zusammengearbeitet, besonders intensiv mit Gérard Jouannest.
Immer wieder in der nun über ein halbes Jahrhundert andauernden Karriere von Juliette Gréco wurde es ruhig um die Künstlerin. Doch wenn sie neue Aufnahmen und Konzertreisen unternahm, war sie wieder da – voller Energie, künstlerischer und intellektueller Entschlossenheit. Und ihre Fans kamen und kommen immer wieder, um die Dame in Schwarz zu erleben. „Ich
werde so lange singen, wie das Publikum mich noch hören will
und ich selbst noch Spaß daran habe“, das hat sie versprochen.
Im Konzerthaus Dortmund erfüllt sie ihr Versprechen. Und das
Publikum will sie hören, die einzigartige Juliette Gréco.
15
SO 18.12.2005
Vesselina Kasarova
Arienabend
Vesselina Kasarova, Sopran
Münchener Kammerorchester
Christoph Poppen, Dirigent
Vesselina Kasarova singt Arien
von Antonio Vivaldi,
Georg Friedrich Händel u. a.
20.00
V
ESSELINA
KASAROVA
Von Vivaldi
bismeine
John Cage:
Dieich
bulgarische
Mezzosopranistin
Nein,
Texte les
nicht, so nicht,
stöhnte Oxmox.
brilliert mit
einem
umfangreichen
Repertoire
– und ist auch meine
Er war
mit Franklin,
Rockwell
und dem halbtaxgraueein,
längst kein
Geheimtipp
mehr. meine Texte les ich mit Frankfghh
Texte
les ich nicht,ein,
16
_porträt
_ Auf
den internationalen Opernbühnen und Konzertpodien hat in den letzten Jahren eine Reihe großer Opernsängerinnen der jüngeren Generation von sich reden gemacht. Jede einzelne von ihnen hat ihr persönliches Profil
und ihren besonderen Platz. Von keiner möchte man auch
nur einen einzigen Ton missen. Zu dieser jungen Garde
zählt auch die Bulgarin Vesselina Kasarova, die spätestens seit ihrem Debüt als „Rosina“ in Rossinis „Barbier von
Sevilla“ 1991 an der Wiener Staatsoper international als
große Entdeckung gefeiert wurde.
Der Belcanto markiert nur einen Schwerpunkt der viel
gefragten Mezzosopranistin, die bereits 2003 im Konzerthaus Dortmund gastierte. Zurzeit widmet sie sich vor allem
dem barocken Repertoire. Doch fest in Kasarovas Programm gehört auch Wolfgang Amadeus Mozart, den sie
mit ebenso viel Liebe wie Respekt betrachtet und der sie
alljährlich zu den Salzburger
Festspielen
zurückkehren
lässt. Überhaupt gehört Vielseitigkeit zu ihren Wesenszügen. Die großen russischen
Opernpartien meistert sie
ebenso mit Bravour wie sie in
John Cages „Europeras“ bereits für Aufsehen sorgte.
Selbstverständlich ist eine Sängerin ihrer Klasse auf
den großen Bühnen der Welt zu Hause – was ihre Verbundenheit zu ihrer Heimat in keiner Weise schmälert: „Wenn
ich in meine Heimatstadt Stara Zagora komme, dann ist
es so wie in meiner Kindheit. Alles schmeckt anders, die
Früchte, das Gemüse, nichts riecht künstlich. Ich glaube,
es liegt an dem Klima, der Sonne und der Erde. Hier
schöpfe ich Kraft und tanke auf.“ Da überrascht es kaum,
dass sich in ihrer Diskografie auch eine CD mit bulgarischer Folklore findet, für die sie von Publikum und Kritik
obendrein höchstes Lob erhielt. Bescheiden gibt sie in einem Interview an, ihr größter Wunsch sei es, zum Wiederaufbau des durch einen Brand zerstörten Opernhauses
von Stara Zagora beitragen zu können.
Nach Diva klingt das alles beileibe nicht, eher nach
Menschlichkeit und Wärme. Und so sind es wohl diese
Eigenschaften, die Vesselina Kasarova ihre Rolle als Mutter eines Sohnes mit den Anforderungen einer internationalen Karriere in Einklang bringen lassen. Einer Karriere,
die dank der überragenden musikalischen Intelligenz und
der höchsten gesangstechnischen Möglichkeiten dieser
sympathischen Sängerin noch einen langen Fortgang
finden dürfte. Und das ist gut für uns, das Publikum. Denn
wir dürfen uns weiterhin auf Auftritte freuen, die zu mit Superlativen gefeierten Ereignissen werden. Wie etwa
jüngst bei den Schwetzinger Festspielen, als im Mannheimer Morgen von einem „vokalen Hochamt ohnegleichen“ die Rede war.
FOTO: MARCO BORGGREVE
Musikalische Intelligenz plus
Bescheidenheit und Wärme.
Hier singt keine Diva.
_hörbar 04/2005
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MO 07.11.2005
Polnische
Kammerphilharmonie –
Mischa Maisky
Mischa Maisky, Violoncello
Polnische Kammerphilharmonie
Wojciech Rajski, Dirigent
Ludwig van Beethoven,
„Die Geschöpfe des
Prometheus“, Ouvertüre
zum Ballett, op. 43;
Robert Schumann, Konzert
für Violoncello und Orchester
a-Moll, op. 129; Ouvertüre,
Scherzo und Finale E-Dur, op. 52;
Ludwig van Beethoven,
Sinfonie Nr. 8 F-Dur, op. 93
20.00
18
_porträt
MISCHA
AISKY
Highlights hat der große Cellovirtuose im Verlaufe seiner Karriere viele
gesetzt. Mit seinem ausdrucksstarken Spiel verzaubert er Zuhörer in aller
Welt. Nun auch das Konzerthaus-Publikum.
_ Er gehört zu den ganz großen Cellovirtuosen der internationalen Musikszene: Mischa Maisky. Sein Spiel ist so unverwechselbar wie seine imposante Erscheinung, wenn er mit seinem Montagna-Cello aus dem 18. Jahrhundert, das ihm ein Bewunderer
schenkte, und kaum zu bändigender Mähne konzertiert.
Mischa Maiskys Karriere ist Ausweis einer einzigartigen
Künstlerpersönlichkeit. In Riga geboren, studierte er am Leningrader Konservatorium, wurde 1966 Preisträger des Tschaikowsky-Wettbewerbs und wechselte zu Rostropovich ans Moskauer Konservatorium. 1973 emigriert er nach Israel und setzt
seine erfolgreiche Konzerttätigkeit international fort. Nach dem
Debüt in der Carnegie Hall wird er Schüler von Piatigorsky – und
ist damit der einzige Cellist, der sowohl bei Rostropovich als
auch bei Piatigorsky studierte.
Seitdem hat er weltweit mit allen großen Orchestern gespielt,
zudem seiner Vorliebe für die Kammermusik als Gast beim Internationalen Kammermusikfest im österreichischen Lockenhaus
und als Partner von Gidon Kremer, Martha Argerich, Vladimir
Ashkenazy, Radu Lupu, Peter Serkin und Nelson Freire künstlerische Freiräume eingeräumt. Als Solist hat Maisky unter anderem mit einem an kraftraubender Intensität kaum zu übertreffenden Bach-Marathon beeindruckt, als er das Gesamtwerk für
Solocello an nur einem einzigen Tag in drei Konzerten spielte.
_hörbar 04/2005
Im Konzerthaus Dortmund ist er unter anderem mit dem Cellokonzert Robert Schumanns zu erleben, ein Werk, das Schumann selbst nie gehört hat: Er fand keinen Interpreten. Erst
1860, vier Jahre nach seinem Tod, wurde es endlich zur Uraufführung gebracht. Angesichts solcher Umstände ist das Glück
für das Dortmunder Konzerthaus-Publikum noch höher einzuschätzen, denn Maisky gilt als einer der führenden SchumannInterpreten. Die Kritik rühmt sein kantables und phantasievolles
Spiel bei herber Tongebung, das er im Werk des romantischen
Grüblers voll entfalten kann. Seine Einspielung mit den Wiener
Philharmonikern unter Leonard Bernstein ist in dieser Hinsicht
eine Referenzaufnahme.
Wer so hohe Maßstäbe für sein eigenes künstlerisches Schaffen gesetzt hat, arbeitet mit Orchestern und Dirigenten, die diese erfüllen und ergänzen können. Die Polnische Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski ist zwar ihrem Gründungsjahr 1982
nach ein relativ junges Ensemble, hat sich aber mit ihrer vitalen
und eleganten, dabei immer präzisen und disziplinierten Spielkultur schnell einen festen Platz auf den internationalen Konzertpodien erspielt. In Dortmund kann die Polnische Kammerphilharmonie mit Beethovens Prometheus-Ouvertüre, Schumanns
Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur und vor allem der 8. Sinfonie Beethovens strahlende Glanzpunkte setzen.
19
_programm
MITREISSENDER STILMIX
Als erster Gast im Rahmen der neuen Konzerthaus-Reihe „Brückstraße live“ präsentiert
das Yalla Babo Express Orchestra eine schwungvolle Mischung unterschiedlichster musikalischer Stilrichtungen. Still sitzen dürfte dabei schwierig werden.
_
DI 22.11.2005
Yalla Babo Express
Orchestra
Die Musiker aus sieben
Nationen und Preisträger
beim deutschen Folk- und
Weltmusikpreis 2004
bringen Tanzbares und
Mitreißendes auf die
Konzerthaus-Bühne.
20.00
20
Banderi vom Persischen Golf, Tanz- und
Kaffeehausmusik aus der Türkei und dem
Nahen Osten, „Zigeuner-Klassiker“ aus Albanien, Bulgarien und Mazedonien, Tammuriate
aus Süditalien: Ein schier unglaublicher Mix
verschiedenster musikalischer Traditionen erklingt, wenn die acht Musikerinnen und Musiker
des Yalla Babo Express Orchestra neben Bass,
Bratsche, Klarinette und Saxophon auch zu
Baglamas, Gajda, Ney und einer Vielzahl weiterer exotisch anmutender Ton- und Rhythmuswerkzeuge greifen. Ursprünglich aus dem Trio
Sedamogh entstanden, entwickelte sich das
Projekt mit Künstlern aus sieben Nationen innerhalb nur eines Jahres zu einem neuen, kraftvollen Ensemble, wie es multikultureller kaum
möglich ist. Dessen Markenzeichen: Gespielt
wird fast alles, was vom indischen Subkontinent bis zum Mittelmeer die Beine zum Tanzen
bringt. Für diesen rassigen Stilmix, bei dem die
pure Lust an Rhythmus und Melodie dominiert,
erhielten die Musiker aus Ägypten, Deutschland, dem Iran, Österreich, Tschechien, der
Türkei und Ungarn im vergangenen Jahr den
deutschen Folk- und Weltmusikpreis „RUTH“
als beste Newcomer.
Lust an der Vielfalt: Natürlich passt genau das
auch ins Konzerthaus-Viertel, den kulturellen
Schmelztiegel in Dortmunds City. Für uns Verpflichtung genug, das Yalla Babo Express Orchestra in die Brückstraße zu holen. Wer also
wissen möchte, wie es sich anhört, wenn aus
echtem Multikulti mitreißende Musik wird: Am
22. November 2005 gastiert das Ensemble im
Konzerthaus Dortmund.
Gleichzeitig ist das Konzert der Start einer neuen Abonnementreihe. Unter dem Titel „Brückstraße live“ finden in Zukunft flotte Musik und
Multimediaprojekte zueinander, mal klassisch,
mal schräg, immer neu und immer anders –
noch dazu zu einem erschwinglichen Preis.
Nach dem Yalla Babo Express Orchestra folgen
das Projekt „Orgel + Video“ mit dem Organisten
Ansgar Wallenhorst und Videoprojektionen von
Michael Carstens (12. Februar 2006) sowie eine
Kammerfassung von Violeta Dinescus Filmmusik zu Friedrich Wilhelm Murnaus „Tabu“
(5. April 2006).
FACKELÜBERGABE
Mit seiner Wandlungsfähigkeit zieht er das Publikum
immer wieder aufs Neue in seinen Bann. Und auch als
Chansonier liebt Tim Fischer den Rollenwechsel.
_ Einfach „Regen“ heißt sein neues Programm.
FR 25.11.2005
Tim Fischer
Tim Fischer, Chanson
Rüdiger Mühleisen, Piano
Lars Burger, Bass
Hans Jehle, Geige
Ralf Templin, Gitarre
Gert Thumser, Keyboard
20.00
Doch ob tröpfelnd, wie aus Kübeln oder in Glatteis verwandelt – am Ende werden aus seinen „in
the rain“ gesungenen Frechheiten wohl wie immer Stürme: Beifallsstürme für Tim Fischer.
Der Sänger, Darsteller und Entertainer interpretiert seit vielen Jahren Lieder quer durch alle
Zeiten und Genres: von Friedrich Hollaender
und Eisler/Brecht, Rio Reiser und Tom Waits,
Gilbert Bécaud und Lou Reed. Und immer wieder von Georg Kreisler, der ihm auch das Uraufführungsrecht für sein Musical „Adam Schaf hat
Angst“ gewährte. Man kann das als Fackelübergabe der deutschsprachigen Chansongenerationen verstehen. Tim Fischer hat das getan, als
er augenzwinkernd meinte: „Jetzt, da Georg
Kreisler seine Abschiedstournee gegeben hat,
fühle ich mich aufgerufen, die Fackel der kultivierten Boshaftigkeit zu übernehmen und weiter
durch deutsche Lande leuchten zu lassen.“
Dass er dem gewachsen ist, davon ist auszugehen: „Jede Rolle, in die er schlüpft, beherrscht er
traumwandlerisch und bleibt doch immer ganz
bei sich selbst“, urteilte einst der Tagesspiegel.
Im Konzerthaus Dortmund wird Tim Fischer
ein Programm mit Regenliedern präsentieren –
von Ludwig Hirsch, Georg Kreisler, Rainer Bielfeldt, Thomas Pigor, Ralph Benatzky und vielen
anderen. Dass ihm als Fackelträger des Chansons die Flamme im Regen nicht erlischt: Diesen Spagat schafft wohl nur ein so vielseitiger
und wandelbarer Künstler wie Tim Fischer.
_programm
DIE KOMPOSITIONSORGIE
Georg Friedrich Händel schuf mit seinem „Messias“ eine der größten und anrührendsten
Kompositionen der Musikgeschichte. Unter der Leitung von Thomas Hengelbrock bringen
Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble das Werk im Konzerthaus zur Aufführung.
PENDLER ZWISCHEN ALTER UND NEUER MUSIK: Dirigent Thomas Hengelbrock
22
wissen, dass er nicht mehr schreiben
konnte. Nicht mehr gehen konnte. Nicht die Tasten anschlagen konnte. Stefan Zweig hat uns
Händel in seinen „Sternstunden der Menschheit“ auf so liebenswerte Weise näher gebracht,
ihn vermenschlicht und zugleich vergöttlicht.
Vier Monate war Händels Schaffenskraft lahm
gelegt. Nach neunstündigen Marathonsitzungen in den heißen Bädern von Aachen, die er
zum Schrecken seiner Ärzte auf sich nahm, kam
der große Tonschöpfer des Barock noch einmal
zu Kräften. Stärker, vehementer als je zuvor. Eine Orgie des Komponierens begann. Drei
Opern, dazu „Saul“ und „Israel in Ägypten“,
schließlich, als seine Energie abermals zu erlahmen drohte, der „Messiah“.
Am 21. August 1741, einem sehr heißen Tag,
bricht Georg Friedrich Händel erst spät zu einem
Spaziergang auf. Müde kehrt er zurück. Ein lascher Blick auf den Schreibtisch. Dort wartet ein
Paket mit Siegel – Post von Jennens, dem Dichter seiner beiden letzten Oratorien. Widerwillig
wirft der Komponist einen Blick darauf. Angewidert vom Gedanken an eine neue Arbeit geht er
zu Bett. Doch Händel kann nicht einschlafen.
„Comfort ye“ – „seid getrost“. Immer wieder gehen ihm die ersten Worte dieses neuen Textes
durch den Kopf. Es beginnt in ihm zu rumoren. Er
fährt auf, geht zurück an den Schreibtisch. Und
beginnt in einem Anfall von Arbeitswut, -lust,
-eifer, -sucht zu schreiben.
Keine drei Wochen später, Mitte September,
vollendet Händel sein Werk. Nach dem letzten
Strich ist er so erschöpft, dass er in einen 17stündigen Dornröschenschlaf fällt, sehr zur Beunruhigung seines Dieners, der Schlimmeres
befürchtet. Doch er konnte ja nicht ahnen, was
da abgeschlossen auf dem Schreibtisch des
Meisters lag: eines der größten Werke der Musikgeschichte und mit dem „Halleluja“ ein Evergreen für Tausende von Chören.
Bei großer Kunst sollte man sich an den Fachmann wenden. Für die Barockmusik würde man
einen solchen kaum in jemandem vermuten, der
Witold Lutoslawski und Maurizio Kagel als zwei
FOTO: BIANCA CLAßE
_Wir
SO 03.12.2005
Der Messias
Balthasar-Neumann-Chor
und -Solisten
Balthasar-Neumann-Ensemble
Thomas Hengelbrock, Dirigent
GASTIEREN IM KONZERTHAUS: Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble
Georg Friedrich Händel,
„Messiah“, Oratorium für Soli,
Chor und Orchester nach der
seiner wichtigsten Ideengeber nennt. Doch Thomas Hengelbrock ließ sich von ihnen ebenso beeinflussen wie von Antal Doráti und Nikolaus
Harnoncourt. Heute hat er sich, gerade auf dem
Gebiet der so genannten „Alten Musik“ einen
Namen erworben, nicht allein wegen seiner zahlreichen Entdeckungen von entlegenem, vergessenem Repertoire. Ein Spezialist im engeren Sinne hingegen ist er nicht – genauso wenig wie sein
Balthasar-Neumann-Ensemble, dessen Bandbreite vom Frühbarock bis zur Moderne reicht,
oder der 1991 von ihm gegründete BalthasarNeumann-Chor. Doch gerade das macht es für
das Publikum interessant. Und so traten Chor,
Ensemble und Dirigent auch erst kürzlich wieder
durch ihre CD-Einspielungen „Aus der Notenbibliothek von Johann Sebastian Bach“ nachhaltig in Erscheinung.
Heiligen Schrift und dem Psalter
20.00
_programm
JAZZIGE BAROCKMUSIK
Vivaldi, Sammartini, Locatelli – wer denkt bei den Komponisten des Barock
schon an Swing? Das Ensemble Il Giardino Armonico führt auf höchst vergnügliche
Weise vor, was moderner Jazz und Alte Musik gemeinsam haben.
FR 28.10.2005
Il Giardino Armonico
Giovanni Antonini, Flöte, Dirigent
Werke des italienischen Barock
von Giovanni Battista Sammartini,
Antonio Vivaldi, Pietro Locatelli
und anderen
20.00
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_ „Alte Musik mit Swing und Schmiss“ – so
fasst eine begeisterte CD-Käuferin als Rezensentin in einem Online-Musikshop zusammen,
was fast alle Kommentare zu Il Giardino Armonico hervorheben. Charakterisierungen von
„fetzig, rasant, dramatisch“ bis hin zu „kratzbürstig“ finden sich zuhauf.
1985 von Giovanni Antonini mitbegründet,
hat sich Il Giardino Armonico zu einem der führenden Ensembles im Bereich der Alten Musik
auf historischen Instrumenten entwickelt. Trotzdem scheuen sich die Mailänder nicht, ihre Musik in die Nähe des Jazz und speziell des Swing
zu rücken. „Man muss bedenken, dass Swing
nicht nur eine moderne Musikrichtung ist, sondern auch ein sehr altes Konzept“, erklärt Antonini. „Was wir heute Swing nennen, kann man
schon in alten Quellen finden: eine Art zu spielen, die auf einer rhythmischen Ungleichheit
basiert, so wie man sie heute in der Jazzmusik
finden kann.“ Deshalb sieht der Dirigent und
Flötist in Urteilen wie dem obigen eher eine Be-
stätigung für das eigene Tun. Die Art, wie das
Ensemble musiziere, sei ja gerade der eigenen
Auffassung der Alten Musik geschuldet und
nicht einer Adaption des modernen Swing.
Mit ihrer Einspielung von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ wurden sie bekannt, für ihr Vivaldi-Album
mit der großartigen Cecilia Bartoli wurde ihnen
ein Grammy-Award verliehen. Für das Konzerthaus Dortmund haben sie jetzt ein Programm
zusammengestellt, das die Musik ihres berühmten Landsmannes neben Werke von Zeitgenossen stellt. So etwa von Giuseppe Sammartini,
der 1728 nach London übersiedelte und dort im
Orchester Händels spielte. Für ihn, einen der berühmtesten Oboisten seiner Zeit, waren viele
Oboenpartien in Händels Werk komponiert.
Sammartinis eigene Kompositionen hingegen
fanden erst nach seinem Tod die gebührende
Anerkennung.
Auch Pietro Locatelli, der „Paganini des 18.
Jahrhunderts“, ließ sich entscheidend durch
den Stil des älteren Kollegen prägen. Ähnlich
wie Vivaldi, gab er seinen Kompositionen gerne
programmatische Titel, so etwa bei seinem „Il
pianto d’Arianna“ („Das Weinen der Ariadne“),
das auch auf der neuen CD von Il Giardino Armonico, „La Casa del Diavolo“, zu hören ist.
Francesco Geminiani schließlich stand als
überragender Violinvirtuose, Komponist und Pädagoge unverdienterweise im Schatten seines
Lehrers Corelli und seiner Zeitgenossen Vivaldi
und Händel. Trotzdem hinterließ er eine Reihe
höchst origineller Kompositionen, darunter
sechs Concerti grossi über Corellis berühmtes
Stück „La Follia“ („Die Torheit“).
Antonio Vivaldi selbst ist mit zwei Kompositionen im Programm vertreten, darunter eines
der etwa 250 (!) Solokonzerte, die er für sein eigenes Instrument, die Violine, komponierte und
mit denen er die Gattung des barocken Solokonzertes eigentlich erst begründete. Das
zweite Stück, ein Konzert für Flautino, Streicher
und Basso continuo, gibt dem Dirigenten Antonini abschließend Gelegenheit, auch als Solist
in Erscheinung zu treten.
DO 15.12.2005
Christmas in Swing
Andrej Hermlin and his
Swing Dance Orchestra
Bettina Hermlin, Gesang
David Rose, Gesang
The Skylarks, Vokalgruppe
BESCHWINGTES
ZUM FEST
20.00
Deutschlands beste Swing-Big-Band,
Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra,
präsentiert im Konzerthaus schwungvolle
Weihnachtsklassiker aus Amerika.
_ Die Ursprünge des modernen Swing reichen
zurück bis in das Amerika der 1930er Jahre.
Seine Anhänger hat er bis heute nicht verloren.
Orchestrale Big Bands, besetzt mit einer meist
mehr als zehnköpfigen Bläsergruppe, Klavier,
Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug sowie
der häufig als Lead-Instrument eingesetzten
Klarinette, spielten vor einem Jazz-begeisterten Publikum in den großen Ballhäusern auf.
Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra nehmen diese Tradition auf und zählen
heute zu den profiliertesten Interpreten der
Swing-Musik in Deutschland. 1987 gegründet, verfügt das vierzehnköpfige Orchester
über ein breites Repertoire von Klassikern aus
der goldenen Swing-Ära. Mit vielen Originalarrangements, authentischer Instrumentierung,
klassischen Mikrofonen, Pulten und passender Garderobe katapultieren die Musiker ihr
Publikum mitten hinein in die Ballroom-Atmosphäre der dreißiger und vierziger Jahre. Im
Konzerthaus Dortmund gastiert die Band nun
rechtzeitig vor dem Fest mit einem beschwingten Programm voller amerikanischer
Weihnachtsklassiker wie „Santa Claus is coming to Town“, „White Christmas“ oder „Rudolph the red-nosed reindeer“.
Mehr Lebensqualität zu Hause
und weniger Risiko im Betrieb.
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Weckbacher GmbH Kaiserstraße 158 44143 Dortmund
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_programm
MUSIK UND VARIETÉ
Strawinskys „Petruschka“ sorgt beim Neujahrskonzert mit
den Bochumer Symphonikern für einen heiteren Jahresbeginn.
Mitgebracht haben sie außerdem das Varieté et cetera.
_
An diesen Orten lässt es sich vermutlich
leichter komponieren: Lausanne, Clarens,
Beaulieu-sur-Mer, St. Petersburg, Rom. Igor
Strawinsky pendelte zwischen August 1910
und Mai 1911 zwischen diesen Städten, unter
anderem mit den „Ballets russes“, und komponierte dort seine „Petruschka“, Burleske in vier
Szenen. Es war bereits sein zweiter Ballettauftrag von Großmeister Sergei Diaghilew. Nichts
scheint ernst zu sein an diesem Ballett, schließlich spielt es in der „Butterwoche“ (Fastnachtswoche) des Jahres 1830. Ort der Handlung um
die Puppen Petruschka, Mohr und Ballerina ist
der weiträumige Platz der Admiralität von St.
Petersburg.
Nachdem er Diaghilew seine Pläne unterbreitet hatte, ging Strawinsky sofort daran, das erste Bild zu komponieren. Er arbeitete unter
Hochdruck. Und noch im Frühjahr 1911, bei
den Proben für die Uraufführung, war sein Eifer
ungebrochen: „Stunde um Stunde arbeiteten
wir bis zur völligen Erschöpfung in einer Atmosphäre, die nach abgestandenem Essen roch.
Strawinsky, der die niedrige Arbeit eines Pianisten ausübte, blieb unbeirrt. Seine einzige Konzession an die Hitze und die Müdigkeit bestand
im Ablegen seines Rockes, nicht ohne sich vorher angemessen für sein hemdsärmeliges Erscheinen entschuldigt zu haben.“ So berichtet
es Tamara Karsawina, die Primaballerina der
„Ballets russes“.
Bei der Uraufführung ging alles glatt, „Petruschka“ wurde vom Publikum geliebt, und
auch Strawinskys Kollegen stimmten in
das Hohelied der Anerkennung ein –etwa
Claude Debussy: „Lieber Freund,
Ihnen habe ich es zu verdanken,
dass ich wunderschöne Pfingstferien in Gesellschaft von
Petruschka, dem schrecklichen Mohren und der
reizenden Ballerina verbrachte. Ich stelle mir
vor, dass Sie unvergleichliche Stunden mit
diesen drei Puppen genossen haben.“ Und
selbst Ravel, der sich immer leicht pikiert fühlte, wenn Kollegen sich über ihn und seine
musikalischen Ideale skeptisch äußerten, hatte
keine Einwände vorzutragen. Für seine Verhältnisse eine außerordentliche Würdigung, der
sich das Konzerthaus-Publikum bei diesem
ersten Teil des Neujahrskonzertes 2006 mit den
Bochumer Symphonikern unter Steven Sloane
sicher gerne anschließen wird.
Über den zweiten Programmteil hüllt sich das
Orchester noch in Schweigen. Der Oberbegriff
lautet „Musik und Varieté“ – das klingt wie eine
Wundertüte, deren Inhalt gehütet wird wie eine
Kostbarkeit. Doch man darf frohgemut hoffen,
dass sie mit etlichen Knallbonbons gefüllt ist –
schließlich erhielten die Bochumer erst Anfang
dieses Jahres die Auszeichnung des Deutschen Musikverlegerverbandes für „Das beste
Konzertprogramm“. Künstlerisch begleitet wird
das bunte musikalische Programm vom „Varieté et cetera“. Das internationale Team begeistert mit einem witzig und spannend inszenierten
Bühnenspektakel aus Entertainment, tollkühner Artistik und Comedy.
SO 01.01.06
Neujahrskonzert
Varieté et cetera
Bochumer Symphoniker
Steven Sloane, Dirigent
Igor Strawinsky,
„Petruschka“, Burleske
in vier Szenen;
Musik und Varieté
17.00
_dialog
DAS NASHORNRÄTSEL
Auch in der neuen hörbar darf wieder geknobelt werden.
Wer also versteckt sich hinter dem geflügelten Nashorn?
Wenn Sie die Lösung
wissen, schicken Sie sie
uns auf einer Postkarte an:
Konzerthaus Dortmund
Stichwort: hörbar-Rätsel
Brückstraße 21
44135 Dortmund
oder per Fax an:
0231/2 26 96-155
oder per E-Mail an:
[email protected]
Betreff: hörbar-Rätsel
Einsendeschluss ist der
9. Dezember 2005. Unter
den richtigen Einsendungen verlosen wir fünfmal
zwei Freikarten für das
Philharmonische Orchester
Südwestfalen am
5. Februar 2006.
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_ Gesucht wird diesmal eine
südamerikanische Künstlerin,
die sich in unserem Nashorn
versteckt hat. Ihre Karriere
dauert bereits mehrere Jahrzehnte, und auch nach einer
schweren Krankheit in den
letzten Jahren ist sie noch lange nicht bereit, sich in den Ruhestand zu verabschieden.
Man kann sie als das Gewissen ihres Landes bezeichnen.
Jahrelang sang sie gegen die
Militärdiktatur in ihrer Heimat
an. Berühmt wurde sie 1978
durch einen folgenschweren
Fehler des Regimes: Es ließ sie
während eines Konzertes verhaften. Sie kam nur deshalb
frei, weil ihr Vertrag besagte,
sie werde vor der Innung der
Tierärzte singen und nicht
etwa vor protestierenden Studenten und Guerilleros. Dennoch wurde es für sie immer
schwieriger aufzutreten. In den
Siebzigern musste sie schließlich ihre Heimat verlassen. Sie
ging nach Paris, später ins
spanische Exil.
Aufgewachsen ist sie in kleinen Verhältnissen, aus denen
sie sich mühsam hocharbeitete. Ihre Karriere begann sie als
Folkloresängerin, ihr erstes Album („Yo no canto por cantar“)
nahm sie 1966 auf. Zu ihrem
Repertoire gehörten später allerdings auch Adaptionen internationaler Hits, darunter
Stings „They dance alone“.
Unsere gesuchte Künstlerin
war vielleicht die erste Interpretin der Bewegung der
„Nuevo Cancioneros“, die den
im Erfahrungsschatz der Indios wurzelnden künstlerischen Ausdruck erneuerten.
Damit schaffte sie es, die
Grenze zwischen Randgruppen- und kommerzieller Musik
zu überschreiten.
Die Lösung des letzten
hörbar-Rätsels:
Wie immer erreichten uns zahlreiche Einsendungen mit der
richtigen Lösung. Ein sehr kundiger Leser ergänzte unsere
Ausführungen korrekt: Der gesuchte Künstler wurde 1816
protestantisch getauft, dabei
wurden ihm die zusätzlichen
Vornamen Jakob und Ludwig
gegeben sowie der Familienname um Bartholdy ergänzt.
Sein vollständiger Name nach
der Taufe: Jakob Ludwig Felix
Mendelssohn-Bartholdy.
Jeweils zwei Karten für „Il Giardino Armonico“ am 28. Oktober haben gewonnen:
Renate Pütter aus Dortmund, Gertrud Weber aus
Hagen, Hans-Dieter Richter
aus Dortmund,Christa Horst
aus Lünen und Hartmut
Spichale aus Dortmund.
Herzlichen Glückwunsch!
DAS NEUE MAGAZIN
Manchmal ist es einfach Zeit, sich zu neuen Ufern aufzumachen. Die Konzerthaus-Mitarbeiter waren fleißig und
kredenzen Ihnen zur neuen Spielzeit eine neue hörbar.
Ihre Meinung ist uns wichtig
FOTO: MERRI.CYR/DGG
Liebe Leserinnen und Leser,
wie Sie sicherlich bereits festgestellt haben, hat
sich in der hörbar einiges verändert. Die Rubriken
sind nun übersichtlicher gestaltet, der Terminkalender ist künftig herausnehmbar, und das
Layout wurde insgesamt ansprechender. So starten wir die neue Saison mit einer attraktiveren und
übersichtlicheren hörbar.
Außerdem möchten wir in Zukunft noch mehr
auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Ihre Zufriedenheit
ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb unsere
Bitte: Schreiben Sie uns! Welches Konzert hat
Ihnen besonders gut gefallen? Welchen Künstler
würden Sie gerne einmal sehen? Was hat Sie bei
Ihrem letzten Besuch vielleicht gestört? Und was
möchten Sie in der hörbar lesen?
Wir haben jederzeit ein offenes Ohr für Ihre
Wünsche, für Anregungen genauso wie für Kritik.
Bitte haben Sie jedoch dafür Verständnis, dass wir
Ihren Brief vor der Veröffentlichung prüfen und uns
das Recht zur Kürzung vorbehalten. Aus presserechtlichen Gründen können wir zudem nur Leserbriefe berücksichtigen, die mit vollständiger Postanschrift versehen sind. Bitte geben Sie uns auch
schriftlich Ihr Einverständnis, dass Ihre Zuschrift
in der hörbar veröffentlicht werden darf.
Ihre Redaktion
Konzerthaus Dortmund, Stichwort: Leserbrief,
Brückstraße 21, 44135 Dortmund
Per Fax an:
0231/2 26 96-155
Per E-Mail an: [email protected]
Betreff: Leserbrief
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Abo- und Einzelkartenverkauf leicht gemacht
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2.Balkon
rechts
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links
Parkett links
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Persönlich:
Ticketing + Abonnementberatung, Ludwigstraße/Ecke Reinoldistraße, 44135 Dortmund
Per Telefon:
0 18 05/44 80 44 (0,12 €/Min.)
oder 02 31/2 26 96-2 00
Öffnung des Vorverkaufs:
Montag–Freitag von
10.00–18.30 Uhr,
Samstag von 10.00–14.00 Uhr
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Chorempore
Per Fax:
02 31/2 26 96-2 22
Per Post:
Konzerthaus Dortmund,
Vertrieb, Brückstraße 21,
44135 Dortmund
Zahlungsarten:
Barzahlung und per Kreditkarte
(MasterCard, American Express
und VISA). Bitte bei Bestellung
Postlaufzeiten berücksichtigen.
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Bei Bestellungen bis spätestens
zehn Werktage vor der jeweiligen Veranstaltung ist auch
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Preisgruppe 6
Preisgruppe 7
JANUAR–MÄRZ _ 2006
keine volle
Podiumssicht gegeben
WELTSTAR AUS MÜNCHEN _Christian Thielemann
Hörplätze sind 1 1/2 Std.
vor der Veranstaltung
erhältlich –
Sonderregelungen
vorbehalten
KLAVIERABEND _Jean-Yves Thibaudet
PORTRÄT _Julian Rachlin
FOTO: KASSKARA/DG
MUSIK AUS LISSABON _Madredeus
werden bei Eigenveranstaltungen eine Servicegebühr von
10 % vom Grundpreis und eine
Systemgebühr von 1,00 € erhoben. Bei Versand von Einzelkarten kommt eine Versandpauschale von 2,00 € (bzw.
6,00 € bei Einschreiben) hinzu.
Service für Rollstuhlfahrer:
Bitte achten Sie darauf, frühzeitig zu buchen, damit wir Ihre
gewünschten Plätze und unseren Extra-Service garantieren
können. Falls Sie keine Begleitperson mitbringen, stellen wir
Ihnen gerne kostenfrei einen
unserer Servicemitarbeiter zur
Verfügung.
Unser Partner für
auswärtige Gruppen:
Westfälischer Besucherring
im Konzerthaus Dortmund,
Brückstraße 21
Telefon:
02 31/1 85 79 99
Fax:
02 31/1 85 79 87
AGB:
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Konzerthaus
Dortmund können im Ticketing
des Konzerthauses, im Internet
und in der Saisonbroschüre
eingesehen werden.
_hörbar 04/2005
Unsere Partner:
Unsere Sponsoren:
Impressum
Herausgeber:
Konzerthaus Dortmund GmbH
Intendant und Geschäftsführer:
Benedikt Stampa, V.i.S.d.P.
Redaktion:
Britta Lefarth
Koordination:
Milena Ivkovic
Konzeption und Realisierung:
corps.
Corporate Publishing Services GmbH,
Düsseldorf
Objektleitung: Thomas Claßen
Gestaltung:
Christine Plößer
Sequoia Media, Köln
Schlussredaktion:
Sebastian May
Autoren:
Kaja Engel, Daniela Kampmann,
Christian Kosfeld, Britta Lefarth,
Karsten Mark, Sebastian May,
Christoph Vratz
Druck:
VARIO GmbH,
Dortmund
Konzerthaus Dortmund
Brückstraße 21, 44135 Dortmund
Telefon:
02 31/2 26 96-0
Telefax:
02 31/2 26 96-222
Tickethotline:
0 18 05/44 80 44 (0,12 €/Min.)
E-Mail:
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Internet:
www.konzerthaus-dortmund.de
Termin- und Programmänderungen
sowie mögliche Druckfehler vorbehalten.
31
konzerthaus_club
Sie interessieren sich
• für Künstlerbegegnungen, Clubabende
und Probenbesuche
• für Einführungsvorträge,
Hausführungen und Jahresempfänge
• für kostenlose und regelmäßige
Programminformationen
• für eine bevorzugte Kartenzuteilung
und 10 % Rabatt auf alle Eigenveranstaltungen
• für den Blick hinter die Kulissen und
wollen mit Ihrem Beitrag das
Konzerthaus Dortmund unterstützen
Wir informieren Sie gerne:
Elisabeth Nottelmann
Tel.: 0231/ 22 69 6-2 61
Fax: 0231/ 22 69 6-2 55
[email protected]
_Spielplan Oktober bis Dezember 2005
Menschen von den Dingen.
Nicht hören trennt den
Menschen vom Menschen.“
Immanuel Kant
Sa 22.10.05
20.00
Orchester des 18. Jahrhunderts
Rhythm & Blues über Rock’n’Roll bis
zur modernen Jazzinterpretation.
Thomas Zehetmair, Violine
Orchester des 18. Jahrhunderts
Frans Brüggen, Dirigent
Veranstalter: Konzert Theater Kontor
Heinersdorff GmbH
Einzelpreise in €: 34,00 / 29,00 / 25,00
/ 22,00 / 18,00*°
Felix Mendelssohn
„Die Hebriden“, Konzertouvertüre, op. 26
Konzert für Violine und Orchester e-moll,
op. 64
Sinfonie Nr. 4 A-Dur, op. 90
Fr 28.10.05
Il Giardino Armonico
Einzelpreise in €: 58,00 / 49,00 / 44,00
/ 36,00 / 19,00 / 10,00 / 4,00*°
(Ermäßigt: € 10,00 )
einfach hören
hörgeräte
henken + müller
So 23.10.05
Mozart-Matinee
11.00
Amir Katz, Klavier
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
André de Ridder, Dirigent
Veranstalter: Mozart-Gesellschaft
Dortmund e.V.
Einzelpreise in €: 34,00 / 28,00 / 24,00 /
19,00 / 12,00
Kaiserstraße 29
dem Landgericht gegenüber
44135 Dortmund
Telefon 0231. 52 70 41
Montag bis Freitag von 9 -18 Uhr
Samstag von 10 -13 Uhr
Hausbesuche nach Vereinbarung
So 23.10.05
Jacques Loussier Trio
Werke des italienischen Barock von
Giovanni Battista Sammartini, Antonio
Vivaldi, Pietro Locatelli u. a.
Einzelpreise in €: 39,00 / 35,00 / 29,00
/ 24,00 / 14,00 / 7,00 / 4,00*°
20.00
Yefim Bronfman, Klavier
Tonhalle-Orchester Zürich
David Zinman, Dirigent
Ludwig van Beethoven
„Die Weihe des Hauses“, Ouvertüre,
op. 124
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2
B-Dur, op. 19
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 2 C-Dur, op. 61
Einzelpreise in €: 79,00 / 69,00 / 59,00 /
49,00 / 26,00 / 13,00 / 5,00*°
(Ermäßigt: € 10,00 )
20.00
Jacques Loussier, Klavier
Benoit Dunoyer de Segonzac, Bass
André Arpino, Schlagzeug
Die Begegnung von Klassik und Jazz
wird fortgesetzt. Bach, Vivaldi und Satie
werden swingen!
Einzelpreise in €: 48,00 / 43,00 / 37,00
/ 32,00 / 16,00 / 8,00 / 4,00*°
Mo/Mi 24.–26.10.05
20.00
3. Philharmonisches Konzert
Matthias Eisenberg, Orgel
Dortmunder Philharmoniker
Arthur Fagen, Dirigent
Joseph Rheinberger
Konzert für Orgel und Orchester g-moll,
op. 177
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 5 B-Dur
Einführungsvortrag um 19.30 Uhr im
Komponistenfoyer.
Veranstalter: Theater Dortmund
Einzelpreise in €: 34,50 / 33,00 / 28,00 /
24,50 / 20,00 / 15,00 / 8,00
Do 27.10.05
The Big Chris Barber
Jazz Band
Il Giardino Armonico
Giovanni Antonini, Flöte, Dirigent
So 30.10.05
Tonhalle-Orchester Zürich
Wolfgang Amadeus Mozart
Serenade Nr. 9 D-Dur, KV 320, daraus
die Sätze 1, 5 und 7
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1
C-Dur, op. 15
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 8 C-Dur, D 944, („Die Große“)
20.00
20.00
Chris Barber und seine Band zählten
schon in den 1950er Jahren zu den
bekanntesten Dixielandgruppen
Europas. Das Repertoire reicht von
Mo 31.10.05
19.00
Chöre der Chorakademie: jephtA
Chöre der Chorakademie am
Konzerthaus Dortmund
Helmut Steger, Dirigent
Giacomo Carissimi
„Jephte. Oratorium“
Wolfgang Stockmeier
„Jefta und seine Tochter. Oratorische
Szenen, op. 296 (1995)“
Veranstalter: Chorakademie am
Konzerthaus Dortmund e.V.
Einzelpreise in €: 17,00 / 14,00 / 11,00
/ 9,00 / 8,00 / 7,00 / 7,00
Fr 04.11.05
20.00
Sa 05.11.05
15.00 u. 20.00
So 06.11.05
15.00 u. 20.00 Circus Roncalli –
Circus meets Classic_Da Capo
Anna Maria Kaufmann, Special
Guest
David Shiner, Komik
Martin Mall, Diabolojonglage
Strahlemann & Söhne, PartnerJonglage... und viele mehr
Circus Roncalli Orchester
Georg Pommer, Musikalischer
Leiter
Internationale Symphoniker
Dortmund
Arkady Berin, Dirigent
Bernhard Paul, Konzept und
Gesamtleitung
Einzelpreise in €: 68,00 / 58,00 / 48,00
/ 36,00 / 16,00 / 8,00 / 4,00*°
Präsentiert durch Ernst & Young AG
Mo 07.11.05
20.00
Polnische Kammerphilharmonie –
Mischa Maisky
Mischa Maisky, Violoncello
Polnische Kammerphilharmonie
Wojciech Rajski, Dirigent
Ludwig van Beethoven
„Die Geschöpfe des Prometheus“,
Ouvertüre zum Ballett, op. 43
Robert Schumann
Konzert für Violoncello und Orchester
a-moll, op. 129
Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur,
op. 52
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 8 F-Dur, op. 93
Einzelpreise in €: 68,00 / 58,00 / 48,00
/ 36,00 / 16,00 / 8,00 / 4,00*°
(Ermäßigt: € 10,00 )
Di 08.11.05
20.00
Juliette Gréco & Ensemble
Die Grande Dame des französischen
Chansons singt Chansons von Serge
Gainsbourg, Léo Ferré, Jacques Brel
und Gérard Jouannest.
Einzelpreise in €: 58,00 / 49,00 / 44,00
/ 36,00 / 19,00 / 10,00 / 4,00*°
Mi 09.11.05
Over the Rainbow 2
20.00
Tracy Plester, Vocals
Nigel David Casey, Vocals
Katrin Degenhart, Vocals
Rainbow Band
Peter Wölke, Dirigent und
Moderator
Musicals in Concert – Highlights aus
„Cabaret“, „Starlight Express“, „Saturday
Night Fever“, „Rocky Horror Picture
Show“, „König der Löwen“ u. a.
Einzelpreise in €: 48,00 / 43,00 / 37,00
/ 32,00 / 16,00 / 8,00 / 4,00*°
Präsentiert durch DEW
Do 10.11.05
Russisches Roulette
Buenos Aires – Moskau
20.00
Efim Jourist Quartett
Efim Jourist, Bajan
Efim Jourist beweist mit seinem Quartett, dass es den russischen Tango gibt.
Einzelpreise in €: 29,00 / 26,00 / 22,00
/ 18,00 / 11,00 / 5,00°
(Ermäßigt: € 5,00 )
Fr 11.11.05
le classique abstrait
21.00
Raphaël Marionneau, DJ
Ein klassischer Chill-out-Abend mit DJ
und Soundpilot Raphaël Marionneau.
Einzelpreise in €: Einheitspreis 9,00°
COVERFOTOS: MARCO BORGGREVE, CHRIS LEE
„ Nicht sehen trennt den
So 13.11.05
Mozart-Matinee
11.00
Martina Rüping, Sopran
Julian Jia, Klavier
Sinfonietta Köln
Cornelius Frowein, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
„Exsultate, jubilate“, Motette, KV 165
„Voi avete un cor fedele“, Konzertarie,
KV 217
Konzertarie aus „Lucio Silla“, KV 135
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9,
Es-Dur, KV 271 („Jeunehomme“-Konzert)
Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 39 g-moll,
Hob. I:39
Veranstalter:
Mozart-Gesellschaft Dortmund e.V.
Einzelpreise in €: 34,00 / 28,00 / 24,00
/ 19,00 / 12,00
So 13.11.05
Orgel und Horn
18.00
Andrew Joy, Horn
Peter Dicke, Orgel
Concerti und Kammermusik für Orgel
und Horn mit Werken von Leopold
Mozart, Johann Sebastian Bach, Sigfrid
Karg-Elert u. a.
Einzelpreise in €: 20,00 / 17,00 / 15,00 /
12,00 / 8,00 / 4,00°
(Ermäßigt: € 5,00 )
Mo 14.11.05
20.00
Anna Netrebko und Joseph Calleja
Arienabend, AUSVERKAUFT
Anna Netrebko, Sopran
Joseph Calleja, Tenor
Münchner Rundfunkorchester
Maurizio Barbacini, Dirigent
Einzelpreise in €: 130,00 / 112,00 /
99,00 / 78,00 / 42,00 / 22,00 / 7,00*°
Di 15.11.05
20.00
Theater Boulevard – Tartuffe
Komödie von Molière
(Deutsch von Peter Gilbert)
Peter Lotschak, Regie
Karel Spanhak, Ausstattung
Mit: Jörg Pleva, Jana Rudwill,
Marlise Fischer (Preisträgerin des
Bayerischen Theatertreffens)
Euro-Studio Landgraf, Produktion
Veranstalter: Konzertdirektion Landgraf
GmbH & Co. KG
Einzelpreise in €: 39,00 / 35,00 / 29,00 /
22,00°
Mi 16.11.05
Eröffnungskonzert
3. Yuri-Bashmet-Festival
20.00
Giora Feidman, Klarinette
Internationale Symphoniker
Dortmund
Arkady Berin, Dirigent
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Serenade für Streichorchester C-Dur,
op. 48
George Gershwin
Suite aus „Porgy and Bess“ (Fassung
für Klarinette und Orchester)
Gil Aldema
„In Chassidic Mood“, 5 Stücke für
Klarinette und Orchester
Ora Bat Chaim
„In the Self“ für Klarinette und Orchester
Astor Piazzolla
„Chant et Fugue“ für Klarinette und
Orchester
„Libertango“ für Klarinette und Orchester
und weitere Werke
Veranstalter:
Internationale Symphoniker Dortmund e.V.
Einzelpreise in €: 35,00 / 30,00 / 25,00 /
20,00 / 15,00*°
Do 17.11.05
Pierrot lunaire
20.00
Ensemble Cassander
Clementine Jesdinsky, Sopran,
Stimme
Petra Keßler, Flöte
Holger Busboom, Klarinette
Stefanie Buttjes, Violine
Konrad von Coelln, Violine, Viola
Dorothee Matthes, Violoncello
Thomas Hinz, Klavier
Arnold Schönberg
Kammersinfonie Nr. 1, op. 9
(Bearbeitung von Anton Weber für Flöte,
Klarinette, Violine, Violoncello und
Klavier)
„Dreimal sieben Gedichte aus Albert
Girauds Pierrot lunaire“ für Stimme,
Flöte, Klarinette, Violine, Viola,
Violoncello und Klavier (1912)
Alban Berg
Vier Stücke für Klarinette und Klavier,
op. 5 (1913)
Helmut Lachenmann
„temA“ für Flöte, Stimme und
Violoncello (1968)
Einführungsvortrag um 19.00 Uhr
Einzelpreise in €: 20,00 / 15,00 / 12,00 /
8,00°
(Ermäßigt: € 5,00 )
Mo 21.11.05
2. Philharmonisches
Kammerkonzert
20.00
Romberg Ensemble
Luigi Boccherini
Streichsextett D-Dur, op. 23, Nr. 5
Reinhold Glière,
Streichsextett c-moll, op. 1
Johannes Brahms
Streichsextett B-Dur, op. 18
Do 24.11.05
The Dubliners
20.00
The Dubliners in Concert –
Irlands berühmteste Folk-Gruppe
Veranstalter: handwerker promotion
Einzelpreise in €: 34,00 / 31,00 / 29,00
/ 26,00 / 10,00*
Fr 25.11.05
Tim Fischer – Regen
Ein neues, kraftvolles Ensemble, wie es
multikultureller kaum sein könnte! Mit
Musikern aus der Türkei, Iran, Ägypten,
Deutschland, Österreich, Ungarn und
Tschechien. Preisträger beim deutschen
Folk- und Weltmusikpreis!
Einzelpreise in €: 20,00 / 17,00 / 15,00
/ 12,00 / 8,00 / 4,00 / 2,00*°
Präsentiert von der Sparkasse Dortmund
(Alber t Einstein)
20.00
Tim Fischer, Chanson
Das neue Programm „Regen“
Mit Liedern von Ludwig Hirsch, Georg
Kreisler, Rainer Bielfeldt, Thomas Pigor,
Ralph Benatzky und vielen anderen.
Einzelpreise in €: 34,00 / 30,00 / 25,00
/ 20,00 / 13,00 / 6,00 / 3,00*°
(Ermäßigt: € 10,00 )
Sparkasse Dortmund präsentiert „Junge
Künstler” im Konzerthaus
So 27.11.05
Bochumer Symphoniker
11.00
Bochumer Symphoniker
Sharon Rostorf, Sopran
Steven Sloane, Dirigent
John Corigliano
„Mr. Tambourine Man“,
sieben Gedichte von Bob Dylan für
Sopran und Orchester
und weitere Werke
Einzelpreise in €: 39,00 / 35,00 / 29,00
/ 24,00 / 14,00 / 7,00 / 4,00*°
(Ermäßigt: € 5,00 )
Kostenlose Kinderbetreuung während
des Konzertes nach vorheriger
Anmeldung
So 27.11.05
Abschlusskonzert
3. Yuri-Bashmet-Festival
19.00
Yuri Bashmet, Viola
Internationale Symphoniker
Dortmund
Arkady Berin, Dirigent
Werke von Tschaikowsky, Mussorgsky,
Carl Maria von Weber u. a.
Veranstalter:
Internationale Symphoniker Dortmund e.V.
Einzelpreise in €: 35,00 / 30,00 / 25,00
/ 20,00 / 15,00*°
Veranstalter: Theater Dortmund
Einzelpreise in €: 18,00 / 15,50 / 11,50
Di 22.11.05
20.00
Yalla Babo Express Orchestra
Den Rest meines Lebens werde ich
darüber nachdenken, was Licht ist.
Mo/Mi 28.–30.11.05
20.00
4. Philharmonisches Konzert
Eva Marton, Sopran
Dortmunder Philharmoniker
Arthur Fagen, Dirigent
Werke von Kupsch, Mahler,
Mendelssohn
Einführungsvortrag um 19.30 Uhr im
Komponistenfoyer
Veranstalter: Theater Dortmund
Einzelpreise in €: 34,50 / 33,00 / 28,00
/ 24,50 / 20,00 / 15,00 / 8,00
Lichtart Dortmund · Brüderweg 15 · 44135 Dortmund
Telefon +49 2 31 - 52 94 51 · Telefax +49 2 31 - 5 75 90 94
www.lichtart.info
Do 01.12.05
20.00
Filarmonia Arturo Toscanini –
Lorin Maazel
Filarmonia Arturo Toscanini
Lorin Maazel, Dirigent
Antonín Dvorák
Sinfonie Nr. 9 e-moll, op. 95
(„Aus der neuen Welt“)
Ottorino Respighi
„Fontane di Roma“ („Römische Brunnen“)
„Pini di Roma“ („Die Pinien von Rom“)
Einzelpreise in €: 98,00 / 86,00 / 74,00 /
62,00 / 32,00 / 16,00 / 5,00*°
(Ermäßigt: € 10,00 )
Präsentiert durch Ernst & Young AG
Sa 03.12.05
Der Messias
20.00
Mit Originalarrangements, authentischer
Instrumentierung, klassischen Mikrofonen, Pulten und passender Garderobe
stimmen die Mitglieder von Andrej
Hermlins Swing Dance Orchestra auf
die nostalgische Musik der Swing-Ära
ein. Präsentiert wird ein beschwingtes
Programm voller amerikanischer
Weihnachtsklassiker.
Einzelpreise in €: 34,00 / 30,00 / 25,00 /
20,00 / 13,00 / 6,00 / 3,00*°
Fr/Sa 16.–17.12.05
Weihnachtskonzert 2005
der Chorakademie
Georg Friedrich Händel
„Messiah“ („Der Messias“), Oratorium
für Soli, Chor und Orchester nach der
Heiligen Schrift und dem Psalter
Chöre der Chorakademie am
Konzerthaus Dortmund
Das traditionelle Weihnachtskonzert
der Chorakademie erstmals im großen
Saal des Konzerthaus Dortmund –
mit bekannten deutschen Weihnachtsliedern.
Sa 10.12.05
WDR Big Band –
Italian Movie Music
Veranstalter: Chorakademie am
Konzerthaus Dortmund
Einzelpreise in €: 25,00 / 22,50 / 20,00 /
17,50 / 15,00 / 10,00 / 7,50°
20.00
Präsentiert durch die Mercedes-Benz
Niederlassung Dortmund der
DaimlerChrysler AG
Mi 14.12.05
20.00
„alle kennen meine visage“
Ruth Rosenfeld, Sopran
Markus Matheis, Bariton
Karin Leuenberger, VideoProjektionen
Ensemble Phoenix Basel
Jürg Henneberger, Dirigent
Aus den Reisetagebüchern Albert
Einsteins – Sänger und Sprecher kommentieren eine Collage aus vorgefundenem, historischem Bild- und Filmmaterial zu einer Musik mit Überblendungen, Überlagerungen und zeitlichräumlichen Verschiebungen. Zum
Einstein-Jahr 2005.
Einführungsvortrag um 19.00 Uhr
Referent: Georg Graewe.
Einzelpreise in €: 20,00 / 15,00 / 12,00
/ 8,00°
(Ermäßigt: € 5,00 )
So 01.01.06
Neujahrskonzert
17.00
Varieté et cetera
Bochumer Symphoniker
Steven Sloane, Dirigent
Igor Strawinsky
„Petruschka“, Burleske in vier Szenen
Musik und Varieté
Einzelpreise in €: 68,00 / 58,00 / 48,00 /
36,00 / 22,00 / 12,00 / 4,00*°
Di/Fr 03.–06.01.06
20.00
Sa 07.01.06
15.00 u. 20.00
So 08.01.06
19.00
Gitte, Wencke, Siw
Veranstalter: BB Promotion GmbH
Einzelpreise in €: 54,00 / 54,00 / 48,00
/ 42,00 / 36,00 / 30,00 / 15,00*
18.00
Einzelpreise in €: 58,00 / 49,00 / 44,00
/ 36,00 / 19,00 / 10,00 / 4,00*°
(Ermäßigt: € 10,00 )
Einzelpreise in €: 34,00 / 30,00 / 25,00
/ 20,00 / 13,00 / 6,00 / 3,00*°
(Ermäßigt: € 10,00 )
15 % Rabatt mit RN-Card
44137 Dortmund
Telefon 02 31 / 14 10 14-16
Rheinische Straße 37-39
Bettina Hermlin, Gesang
David Rose, Gesang
The Skylarks, Vokalgruppe
Andrej Hermlin and his Swing
Dance Orchestra
Balthasar-Neumann-Chor,
-Solisten und -Ensemble
Thomas Hengelbrock, Dirigent
Filmmusik im Big-Band-Sound von
Ennio Morricone, Nino Rota u. a.
p STRAN KÖRBE
pEXKLUSIVE GRILLS
20.00
Präsentiert durch Brinkhoff’s No. 1
Anita Gravine, Vocals, Guitar
Paolo Fresu, Trumpet
WDR Big Band
Michael Abene, Leitung und
Arrangement
p ÖFEN & KAMINE p SAUNA & SOLARIUM
Do 15.12.05
Christmas in Swing
Unsere Medienpartner:
So 18.12.05
20.00
Vesselina Kasarova – Arienabend
Vesselina Kasarova, Sopran
Münchener Kammerorchester
Christoph Poppen, Dirigent
Vesselina Kasarova singt Arien von
Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel
u. a.
Einzelpreise in €: 68,00 / 58,00 / 48,00 /
36,00 / 22,00 / 12,00 / 4,00*°
(Ermäßigt: € 10,00 )
Präsentiert durch Weckbacher
Sicherheitssysteme Dortmund
Di 20.12.05
20.00
Bolero-Preview
Mi/So 21.–25.12.05
20.00
Mo 26.12.05
16.00 u. 20.00
Di/Fr 27.–30.12.05
20.00
Sa 31.12.05
19.00
Bolero – ein explosives
Flamenco-Feuerwerk
Maurice Ravels Meisterwerk Bolero in
der Inszenierung des legendären Rafael
Aguilar nimmt Sie mit auf eine außergewöhnliche Reise durch die Geschichte
der Flamencokultur Andalusiens.
Veranstalter: BB Promotion GmbH
Einzelpreise in €: zwischen 66,00 und
15,00*.
Die genauen Ticketpreise für die verschiedenen Veranstaltungstermine
erhalten Sie telefonisch über unsere
Tickethotline oder im Internet unter
www.konzerthaus-dortmund.de.
* Hörplätze sind 1,5 Stunden vor Beginn der
Veranstaltung erhältlich – Sonderregelung vorbehalten.
° Die Einzelpreise verstehen sich zzgl. 10 %
Service- und € 1,00 Systemgebühr. Bei
Fremdveranstaltern kann es zu unterschiedlichen Gebührensätzen kommen.
Die aufgeführten ermäßigten Preise erhalten
nur Jugendliche bis zum vollendeten 27. Lebensjahr. Die Preise verstehen sich zzgl. 10 %
Service- und € 1,00 Systemgebühr. Die Preisgruppe wird je nach Verfügbarkeit zugeordnet.
Die Karten sind frühestens 1 Monat vor der
jeweiligen Veranstaltung erhältlich. Die Karten
sind nur einzeln gegen Vorlage des Personalausweises abzugeben. Der Personalausweis
ist bei Einlass auf Verlangen vorzuzeigen. Es
steht nur ein begrenztes Kartenkontingent zur
Verfügung. Außerdem erhalten Vollzeitschüler,
Studenten bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende sowie Inhaber des Dortmund-Passes
bei Eigenveranstaltungen des Konzerthaus
Dortmund (ausgenommen sind Sonderveranstaltungen) bei entsprechendem Nachweis
eine Ermäßigung von 50 % zzgl. 10 % Serviceund € 1,00 Systemgebühr. Diese Ermäßigung
gilt ab Vorverkaufsbeginn. Wir weisen darauf
hin, dass auf den Plätzen in den Preiskategorien
5 und 6 keine volle Podiumssicht gegeben ist.
Druckfehler und Änderungen von Programm
und Mitwirkenden vorbehalten!