Saison 2016 | 2017 ANNE-SOPHIE MUTTER

Transcription

Saison 2016 | 2017 ANNE-SOPHIE MUTTER
Saison
2016 | 2017
ANNE-SOPHIE MUTTER
Endlich wieder in Hannover
CHRISTIAN THIELEMANN
Romantische Klanggewalten
LANG LANG
Pianist der Superlative
ABOBESTELLUNG 0511 : 36 38 17
www.promusica-hannover.de
F E S T W O C H E N D E R A U TO S TA DT
I N
W O L F S B U R G
0 2 . A P R I L ― 1 0 . M A I 2 0 1 6
L I E B E
KONZERTE
LESUNGEN & SCHAUSPIEL
Laila Biali · Al Di Meola
Sarah McKenzie · Ed Motta
Jon Cleary & The Absolute Monster Gentlemen
Bouchkov Trio · Harriet Krijgh
Marija Skender · William Youn
Ramón Ortega Quero · Tamar Inbar
La Folia Barockorchester · Ensemble Resonanz
Anna Lucia Richter · Michael Gees
Julia Fischer · Alexander Sitkovetsky
Nils Mönkemeyer · Benjamin Nyffenegger
Carolin Widmann · Nicolas Hodges
Claudia Michelsen
Boris Aljinovic
GRIPS Theater Berlin
Philipp Hochmair · Dagmar Manzel
Max Hopp · Adam Benzwi
Wiebke Puls · August Zirner
Franziska Walser · Edgar Selge
Witold Dulski · Caroline Peters
Peter Lohmeyer · Sylvie Rohrer
Michael Maertens · Rolf Becker
Gerd Wameling · Udo Samel
WEITERE
TA N Z
José Montalvo mit dem
Théâtre National de Chaillot
Compagnie La Baraka
Akram Khan Company
Russell Maliphant Company
Aterballetto
INFORMATIONEN:
0 8 0 0 2 8 8 6 7 8 2 3 8 O DER
W W W. M OV I M E N TOS . D E
Stand: 28. Januar 2016; Änderungen vorbehalten
Foto: „Cantique des Cantiques“ – Compagnie La Baraka⁄Abou Lagraa – © Dan Aucante
KULTURPARTNER:
Editorial
Inhalt
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Konzertfreunde,
Hintergrund: Engelsklang und Teufelsgeige
4
A Internationale Orchester
5
London Philharmonic Orchestra
5
Tschechische Philharmonie
6
Academy of St Martin in the Fields
6
Sächsische Staatskapelle Dresden
7
Göteborger Symphoniker
8
Münchner Symphoniker
8
St. Petersburger Philharmoniker
9
„So gut klingt der Kuppelsaal“, titelte die Neue Presse zum Wiedereröffnungskonzert des London Symphony Orchestra unter
der Leitung von Sir John Eliot Gardiner. Der größte Konzertsaal
der Bundesrepublik Deutschland präsentiert sich dem Besucher nach der Renovierung nicht nur optisch aufgehellt, sondern
auch akustisch optimiert. Ansporn für PRO MUSICA, Ihnen in
der Saison 2016/17 eine Reihe herausragender Orchesterhöhepunkte im Kuppelsaal anzubieten!
Zur Saisoneröffnung begrüßen wir die große Anne-Sophie
Mutter zurück in Hannover. Gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra interpretiert sie Mendelssohns Violinkonzert. Ein weiteres Highlight ist ohne Zweifel das Gastspiel der
Dresdner Staatskapelle unter der Leitung ihres Chefdirigenten
Christian Thielemann mit dem 1. Aufzug aus der Walküre von
Richard Wagner im Februar 2017. Zum Abschluss der Saison
2016/17 können wir nach langer Abwesenheit die St. Petersburger Philharmoniker mit dem hochgeschätzten Rudolf Buchbinder und dem 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms im
Kuppelsaal erleben.
Auch im Sendesaal des NDR präsentieren wir Ihnen wieder eine
große Bandbreite internationaler Solisten und Ensembles der
Spitzenklasse: Igor Levit wird zum Beginn der Saison exklusiv in
Hannover an zwei Abenden seinen Variationen-Zyklus spielen.
Konzerte von Christian Tetzlaff mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem wunderbaren Duo Sol Gabetta & Hélène
Grimaud sowie Martin Grubinger mit seinem Ensemble runden
das Spektrum ab.
Wir freuen uns mit Ihnen auf eine facettenreiche und hochkarätige Saison 2016/17!
Porträt: Igor Levit
10
B Internationale Solisten und Ensembles
11
Igor Levit
11
Christian Tetzlaff
12
Alison Balsom
12
Sol Gabetta & Hélène Grimaud
14
Simone Kermes
15
Frank Peter Zimmermann
15
S Sonderkonzerte
17
NDR Radiophilharmonie
17
Igor Levit
17
Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
18
The Big Chris Barber Band
18
Piano Battle
19
Lang Lang
19
Martin Grubinger & The Percussive Planet Ensemble
20
© Björn Lexius
C Talente entdecken
Ihre Cornelia Schmid Ihr Burkhard Glashoff
20
Nathalia Milstein
21
Andrew Tyson
21
Chloe Mun
21
Juan Pérez Floristán
21
Abonnements, Service und Preise
22
Sitzplan Kuppelsaal
24
Sitzplan Großer NDR-Sendesaal
25
Konzerte auf einen Blick
26
Kontakt und Impressum
26
Bestellschein27
3 PRO MUSICA
Hintergrund
ENGELSKLANG UND TEUFELSGEIGE
Violinvirtuosen und ihre Instrumente –
PRO MUSICA bringt sie nach Hannover
Es ist etwas Besonderes um dieses Instrument. Etwas so
Seelenvolles und elementar Menschliches, dass es sogar den
Teufel anzieht. Um den Preis einer Geigenmelodie bietet er den
Menschen Ruhm, Macht und Geld. Und umgekehrt verschreiben Menschen sich finsteren Mächten, um diesem Instrument
Unerhörtes zu entlocken.
Unzählig sind die uralten Geschichten und Legenden, die davon
erzählen. Da ist es kaum erstaunlich, dass das Handwerkszeug,
mit dem derart geheimnisvoll Großes vollbracht werden kann,
bis heute mit Staunen und Ehrfurcht betrachtet wird. Kaum
jemand weiß, wer die besten Klarinetten oder Triangel herstellt.
Aber jeder kennt den Namen Stradivari. Der italienische Geigenbauer ist das Synonym für die ungebrochene Faszination, die die
Geige und ihre großen Virtuosen umgibt.
Darum erzählt das jeweilige Verhältnis zu diesen kostbaren
Instrumenten auch viel über die unterschiedlichen Musiker, die
hier in den kommenden Monaten einen fabelhaft weiten Überblick über die Kunst des Geigenspiels eröffnen werden. AnneSophie Mutter etwa gilt vielen als unbestrittene Königin dieses
Instruments. Tatsächlich ist sie die einzige Geigerin, die gleich
zwei eigene Stradivaris besitzt. Einen Gegenpol zu dieser Musikerlegende ist Christian Tetzlaff, dessen Karriere vom geschätzten Kollegen zu einem der vielseitigsten Solisten langsam und
stetig verlief und bis heute spannend zu verfolgen ist. Tetzlaff ist
auch einer der wenigen Stargeiger, die sich bewusst für ein modernes Instrument entschieden haben. Derart unterschiedliche
Künstler und Instrumente kurz hintereinander mit demselben
Mendelssohn-Konzert hören zu können, hat einen ganz eigenen
Reiz.
4 PRO MUSICA
Wie Anne-Sophie Mutter konnte sich auch der Amerikaner
Joshua Bell einen Lebenstraum erfüllen: eine eigene Stradivari erwerben, die mit ihrer spannenden Geschichte auch noch
perfekt zu diesem besonderen Geiger passt. Und selbst, wer
noch nie von der lettischen Geigerin Baiba Skride gehört hätte,
wüsste genug von ihrer außergewöhnlichen Kunst, wenn er nur
den Leihgeber ihrer Stradivari kennt: den großen Gidon Kremer.
Bei Frank Peter Zimmermann schließlich steht die Stradivari
für die Gefahr, der musikalische Hochseilartisten wie er stets
ausgesetzt sind: Als die Geige, mit der er seine Karriere begründet hatte, einen neuen Besitzer bekam, durfte er sie nicht
weiter spielen und kam in eine künstlerische Krise. Nun wagt er
in Hannover einen Neubeginn: mit Musik von Bach – und einer
anderen Stradivari eines neuen Leihgebers.
Stefan Arndt
Kulturredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
„ S. 12 Christian Tetzlaff
5. November 2016 (B2)
„ S. 4
Anne-Sophie Mutter
10. November 2016 (A1)
„ S. 6
Joshua Bell
16. Januar 2017 (A3)
„ S. 8
Baiba Skride
16. Februar 2017 (A5)
„ S. 15 Frank Peter Zimmermann
23. April 2017 (B6)
Anne-Sophie Mutter © Stefan Höderath/DG
A
INTERNATIONALE ORCHESTER
LONDON PHILHARMONIC
ORCHESTRA
A1
Der Kuppelsaal, Teil des Hannover Congress Centrums, ist mit
seiner besonderen Form und der außergewöhnlich hohen Platzkapazität einer der größten und schönsten Festsäle Europas.
Seine weit geöffnete Bühne bietet die ideale Plattform für die
internationalen Spitzenorchester, die sich im A-Zyklus dem PRO
MUSICA-Publikum präsentieren.
10.11.2016
London Philharmonic Orchestra
01.12.2016
Tschechische Philharmonie
16.01.2017
Academy of St Martin in the Fields
04.02.2017
Sächsische Staatskapelle Dresden
16.02.2017
Göteborger Symphoniker
04.04.2017
Münchner Symphoniker
12.05.2017
St. Petersburger Philharmoniker
Bitte nutzen Sie wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel, da die Parkplätze
am Kuppelsaal begrenzt sind.
Gipfeltreffen der Spitzenmusiker
Diese Frau ist ein Phänomen! Anne-Sophie Mutter hat wohl
alles erreicht, was man sich als klassische Musikerin überhaupt
wünschen kann. Und doch entdeckt sie sich immer wieder
neu – ob als ambitionierte Interpretin zeitgenössischen Repertoires, als Mentorin der vielversprechenden Nachwuchstalente
ihrer Stiftung oder erst jüngst als Protagonistin der Club-Reihe
„Yellow Lounge“ der Deutschen Grammophon. Zu PRO MUSICA
kommt sie allerdings ganz klassisch – mit einem der schönsten
Violinkonzerte im Gepäck und an der Seite eines der besten
Orchester Europas: So klingt „London Philharmonic Orchestra,
Mutter und Mendelssohn“ zwar nach einer durchaus bekannten,
aber auch absolut überzeugenden Kombination.
Donnerstag : 10. November 2016
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
LONDON PHILHARMONIC ORCHESTRA
ANNE-SOPHIE MUTTER : VIOLINE
ROBIN TICCIATI : LEITUNG
Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll op. 64
Anton Bruckner Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104
„Romantische“
Abonnements und Karten
Telefon 0511: 36 38 17
www.promusica-hannover.de
EUR 125,- / 115,- / 100,- / 90,- / 75,- / 60,- / 45,- / 30,- / 15,- zzgl. VVK
5 PRO MUSICA
Joshua Bell © Phil Knott
Khatia Buniatishvili © Gavin Evans
TSCHECHISCHE
PHILHARMONIE
A2
ACADEMY OF ST MARTIN
IN THE FIELDS
A3
Authentisch und leidenschaftlich
Erster unter Gleichen
Sagenhafte 1.939.587 Klicks verzeichnet Khatia Buniatishvilis
Mitschnitt des Schumann-Klavierkonzerts auf der Videoplattform YouTube im März – Zahlen, von denen andere Klassikmusiker nur träumen können! Bestimmt mag ihr aufsehenerregendes Kleid zum Erfolg des Videos beigetragen haben, doch
was der jungen Pianistin vor allem ein dauerhaftes Interesse
von Publikum und Presse beschert, ist ihr ganz und gar authentisches Spiel, das von Perfektion und Leidenschaft in gleichem
Maße bestimmt wird. Wenn sie in dieser Saison also mit eben
jenem Schumann-Konzert in Hannover gastiert, darf man sich
auf eine absolut packende Interpretation freuen – fortgeführt im
zweiten Teil von der Tschechischen Philharmonie mit Dvor�áks
7. Sinfonie.
Von der „Macht des Miteinanders“ sowie Joshua Bells Fähigkeit,
„musikantisches Temperament und Spielfreude mit exquisiter
kammermusikalischer Delikatesse“ zu verbinden, schwärmte
die HAZ schon beim letzten Auftritt des amerikanischen Geigers
und Music Directors der traditionsreichen Academy of St Martin
in the Fields in Hannover. In seiner Doppelfunktion als Solist
in Beethovens einzigem Violinkonzert und als Dirigent vom
Konzertmeisterpult aus in der programmatischen PastoralSinfonie hat er sich auch dieses Mal wieder viel vorgenommen.
Doch dass dieser Mann mühelos zu Multitasking fähig ist, hat
er bei seinen weltweit umjubelten Auftritten ja bereits mehrfach
eindrucksvoll unter Beweis gestellt!
Donnerstag : 1. Dezember 2016
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
Montag : 16. Januar 2017
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
TSCHECHISCHE PHILHARMONIE
KHATIA BUNIATISHVILI : KLAVIER
JI Í B LOHLÁVEK : LEITUNG
ACADEMY OF ST MARTIN IN THE FIELDS
JOSHUA BELL : VIOLINE & LEITUNG
Leoš Janác
�ek „Des Geigers Kind“
Robert Schumann Klavierkonzert a-Moll op. 54
Antonín Dvor�ák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
Ludwig van Beethoven „Coriolan“ Ouvertüre op. 62
Violinkonzert D-Dur op. 61
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
EUR 95,- / 85,- / 75,- / 70,- / 60,- / 50,- / 35,- / 25,- / 12,- zzgl. VVK
EUR 95,- / 85,- / 75,- / 70,- / 60,- / 50,- / 35,- / 25,- / 12,- zzgl. VVK
6 PRO MUSICA
Christian Thielemann © Matthias Creutziger
SÄCHSISCHE STAATSKAPELLE
DRESDEN
A4
Tradition trifft Zukunft
Über mangelndes Selbstbewusstsein braucht dieser Dirigent
nicht zu klagen. Auf sein Kernrepertoire angesprochen, antwortet Christian Thielemann gern: „Das reicht doch, den Rest überlasse ich den Kollegen.“ Sein hinreichendes Repertoire, das ist
die große Romantik, das sind Beethoven, Bruckner, Strauss und
natürlich immer wieder Richard Wagner. Christian Thielemann
ist weltweit einer der bedeutendsten Wagner-Interpreten der
Gegenwart und kommt mit einem kaum zu übertreffenden Programm in den Kuppelsaal: dem „Trauermarsch“ und „Brünnhildes Schlussgesang“ aus der Götterdämmerung und dem
ersten Aufzug der Walküre, gesungen vom Bayreuth-erfahrenen
Traumtrio Anja Kampe, Johan Botha und Georg Zeppenfeld –
begleitet von der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
Ein Ensemble, das sich zu dem Thielemann-Orchester entwickelt
hat und mit dem er seine Klangvorstellungen realisieren kann.
Einen Klang, den man nicht unbedingt „deutsch“ nennen muss,
eher traditionell, philharmonisch. Wer es wieder einmal großsinfonisch mag mit strahlendem Blech und satt und sanft schimmernden Streicherflächen, ist bei Christian Thielemann richtig.
Manche würden es vielleicht „old fashioned“ finden, aber genau
das ist in Zeiten historisch informierter Spielpraxis schon überaus reizvoll. Gerade wenn es um Wagner geht, bei dem Thielemann – wie immer wieder in Bayreuth zu erleben ist – auf einen
dunklen, samtigen Sound setzt, die tiefen Stimmen betont. Die
Walküre wirkt bei ihm gleichsam authentisch, wenn er Pathos
und Schönheit in gut austarierter Balance hält – das Gefühl, das
sich dabei einstellt: So muss Wagner klingen und nicht anders.
Ein Erlebnis, das auch der akustisch neue Kuppelsaal vermitteln
kann, der sich an diesem Abend als Opernhaus präsentiert und
ein Hör-Erlebnis der besonderen Art vermittelt – Wagner direkt.
Tradition heißt bei Christian Thielemann nicht Anbetung der
Asche, das Feuer wird auch durch zeitgenössische Werke
weitergegeben: an diesem Abend durch das aktuelle Orchesterstück von Sofia Gubaidulina mit dem bemerkenswerten Titel Der
Zorn Gottes – von einer Komponistin, die mit ihrer vergleichsweise traditionellen Tonsprache genau auf der Linie der Staatskapelle liegt, die diese Musik in Auftrag gegeben hat. Und es wird
ein kleines Heimspiel sein, denn Christian Thielemann hat vor
drei Jahrzehnten seine ersten Dirigiererfahrungen als Kapellmeister an der hannoverschen Staatsoper gesammelt.
Henning Queren
Kulturredakteur der Neuen Presse
Samstag : 4. Februar 2017
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
SÄCHSISCHE STAATSKAPELLE DRESDEN
ANJA KAMPE : SOPRAN
JOHAN BOTHA : TENOR
GEORG ZEPPENFELD : BASS
CHRISTIAN THIELEMANN : LEITUNG
Richard Wagner „Die Walküre“ 1. Aufzug
Sofia Gubaidulina „Der Zorn Gottes“ für Orchester
(Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle Dresden)
Richard Wagner „Siegfrieds Trauermarsch“ und
„Brünnhildes Schlussgesang“ aus „Götterdämmerung“
EUR 125,- / 115,- / 100,- / 90,- / 75,- / 60,- / 45,- / 30,- / 15,- zzgl. VVK
7 PRO MUSICA
Pepe Romero © Antón Goiri
Baiba Skride © Marco Borggreve
GÖTEBORGER SYMPHONIKER
A5
MÜNCHNER SYMPHONIKER
A6
Skandinavische Klangwelten
Spanische Nacht
Der Blick schweift weit über die Tundra, das Nordlicht erglüht
mystisch am Horizont, Trolle und andere märchenhafte Wesen tanzen vorüber und über allem liegt eine schöne, schwere
Melancholie. Kann man in Tönen malen? Sibelius konnte! Wie
wohl kaum ein anderer Komponist. Und immer wieder waren
die Landschaften und Sagen seiner finnischen Heimat Thema
seiner Klanggemälde. Dazu gesellt sich im nordischen Programm der Göteborger Symphoniker Edvard Griegs großartige
Vertonung von Ibsens norwegischem Nationalepos Peer Gynt.
Als Solistin in Sibelius flirrend-dramatischem Violinkonzert
kann die lettische Geigerin Baiba Skride ihrem Instrument die
gesamte Palette des Klangfarbenspektrums entlocken.
Zirpende Zikaden, temperamentvolles Kastagnettengeklapper
im Fandango-Rhythmus und das sanfte Wehen eines heißen
südländischen Windes – all das vermag man in Georges Bizets
beiden Arlésienne-Suiten wahrzunehmen. Wie schon in seinem
Kassenschlager Carmen experimentierte der französische Komponist auch in den Suiten, die ebenfalls einige „ohrwurmverdächtige“ Nummern bereithalten, mit unzweifelhaft spanischem
Kolorit – und das, obwohl er das Sehnsuchtsland niemals selbst
bereist hatte! Wenn dann noch die Gitarrenlegende Pepe Romero zwei original spanische Repertoire-Klassiker zum Programm
beisteuert, ist der Konzertausflug in südliche Gefilde perfekt.
Wer braucht da noch in den Urlaub zu fahren?
Donnerstag : 16. Februar 2017
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
Dienstag : 4. April 2017
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
GÖTEBORGER SYMPHONIKER
BAIBA SKRIDE : VIOLINE
KLARA EK : SOPRAN
ALAIN ALTINOGLU : LEITUNG
MÜNCHNER SYMPHONIKER
PEPE ROMERO : GITARRE
ENRICO DELAMBOYE : LEITUNG
Jean Sibelius
„Pohjolas Tochter“ Sinfonische Fantasie op. 49
Violinkonzert d-Moll op. 47
Edvard Grieg Auszüge aus „Peer Gynt“
Georges Bizet Orchestersuite „L'Arlésienne“ Nr. 1
Federico Moreno Torroba/Sabicas Concierto en
Flamenco
Joaquín Rodrigo Concierto de Aranjuez
Georges Bizet Orchestersuite „L'Arlésienne“ Nr. 2
EUR 75,- / 70,- / 60,- / 55,- / 45,- / 40,- / 30,- / 20,- / 10,- zzgl. VVK
EUR 75,- / 70,- / 60,- / 55,- / 45,- / 40,- / 30,- / 20,- / 10,- zzgl. VVK
8 PRO MUSICA
Konzerte 2016/17
KAMMERMUSIK
HANNOVER
Musik ganz besonders.
Musikgenuss pur
schon ab
Rudolf Buchbinder © Philipp Horak
9€
»CLASSICS«
Eintritt
Beethovensaal (im HCC, Theodor-Heuss-Platz 1– 3, Hannover)
A7
Dramatisch, tänzerisch, leidenschaftlich
Brahms trifft Strawinsky, Buchbinder trifft Temirkanov – Ost
trifft West; so könnte man versuchen, diesen Konzertabend auf
ein Spiel der Kontraste hin zuzuspitzen. Doch wäre es nicht viel
interessanter, die Gemeinsamkeiten zu suchen? Die Dramatik
des musikalischen Ausdrucks zum Beispiel? Der tänzerische
Impetus, der auch bei Brahms immer wieder durchblitzt?
Oder die Leidenschaft und Melancholie, die auch Strawinsky
trotz aller rhythmischen Pointiertheit und volksmusikalischen
Fröhlichkeit immer wieder herausstellt, wenn es um die wahren
Gefühle seines traurigen Helden Petruschka geht? Fest steht,
dass mit Rudolf Buchbinder – dem absoluten Experten für das
deutsch-romantische Klavierrepertoire – und den St. Petersburger Philharmonikern die perfekten Protagonisten für dieses
Konzert gefunden wurden!
Freitag : 12. Mai 2017
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
ST. PETERSBURGER PHILHARMONIKER
RUDOLF BUCHBINDER : KLAVIER
YURI TEMIRKANOV : LEITUNG
Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Igor Strawinsky „Petruschka“ Burleske Szene in vier Bildern
Mittwoch, 14. Dezember 2016 | 20.00 Uhr
Sabine Meyer (Klarinette) und Alliage Quintett
(Saxophone und Klavier), mit Werken von Bernstein,
Dukas, Schostakowitsch, Borodin, Saint-Saens, Strawinsky
Dienstag, 24. Januar 2017 | 20.00 Uhr
Trio Jean Paul mit Werken von Haydn,
Brahms und Dvorak
Dienstag, 16. Mai 2017 | 20.00 Uhr
Quatuor Mosaïques mit Werken von Haydn
und Brahms
»JUNGE REIHE«
Kleiner Sendesaal NDR (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22, Hannover)
Mit hochkarätigen, jungen
und internationalen Preisträgern!
Dienstag, 25. Oktober 2016 | 20.00 Uhr
Preisträger des Deutschen Musikrat-Wettbewerbs
Programm wird noch bekanntgegeben
Dienstag, 21. Februar 2017 | 20.00 Uhr
Sergey Dogadin (Violine, Gewinner Joseph-JoachimWettbewerb 2015), und Gleb Korolev (Klavier), mit
Werken von Ysaye, Franck, Strawinskyund Rosenblatt
Donnerstag, 9. März 2017 | 20.00 Uhr
1. Preisträger Streichquartett im ARD-Wettbewerb
Programm wird noch bekanntgegeben
April 2017 – N.N.
Programm wird noch bekanntgegeben
EUR 95,- / 85,- / 75,- / 70,- / 60,- / 50,- / 35,- / 25,- / 12,- zzgl. VVK
Karten: Kammermusik Hannover, Königstr. 36, Hannover
Tel. 0511-32 35 81 oder Fax 0511-3660781
9 PRO MUSICA
www.kammermusik-hannover.de
Änderungen vorbehalten
ST. PETERSBURGER
PHILHARMONIKER
Freitag, 18. November 2016 | 20.00 Uhr
Brentano String Quartet mit Werken von Mozart,
Kurtag und Mendelssohn Bartholdy
Igor Levit © Gregor Hohenberg/SCI
Porträt
„JEDE BEDEUTENDE MUSIK STELLT EHER FRAGEN,
ALS DASS SIE ANTWORTEN GIBT“
Igor Levit über Musik, die Haltung einfordert, und seine Liebe
zur Variation. Das Gespräch führte Anna-Kristina Laue.
Herr Levit, das Programm Ihrer letzten CD ist wahnsinnig ambitioniert – und Sie haben ausschließlich begeisterte Kritiken dafür
geerntet! In Hannover spielen Sie jetzt an zwei Abenden genau
dieses Programm mit Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens
Diabelli-Variationen und Rzewskis The People United Will Never Be
Defeated. Was verbindet Sie mit den drei Werken?
Also im Grunde genommen ist es so, dass diese drei Werke, diese
drei Komponisten mein musikalisches Leben der letzten zehn bis
zwölf Jahre begleitet haben. Ich verbinde nahezu alles, was für
mich wichtig war mit ihnen. Und es gibt auch eine rein musikalische Erklärung, denn es war immer so, dass die Form der Variation
als solche mir die liebste und die nahste war. Seit ich denken kann!
Ich fand das Variieren und das Schauen von ganz verschiedenen
Seiten, aus unterschiedlichen Perspektiven auch grundsätzlich im
Leben schon immer spannend.
Treten Sie eine Art Verteidigungsfeldzug für die Variation an?
Variatonszyklen werden ja manchmal im Verhältnis zu Sonaten
immer noch als „minderwertiger“ bezeichnet und den Goldbergund Diabelli-Variationen haftet der Vorwurf des Akademischen
an.
Wer das behauptet, ist blind auf beiden Augen und taub auf beiden
Ohren. Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall. Das, was diese drei
Werke so miteinander verbindet, ist die allerhöchste und gleichzeitig allertiefst empfundene Form von Humanismus. Es ist das
Miteinander-Erleben, das in diesen drei Werken neben vielen
anderen tollen Elementen an vorderster Stelle steht. Man begeht
eine Reise, man hat Zeit, sich selbst zu erforschen, miteinander zu
erleben und zu teilen, miteinander zu hören und kennenzulernen.
Das ist mir sehr wichtig – um nichts anderes geht es meiner Meinung nach beim Musikmachen.
10 PRO MUSICA
Frederic Rzewski ist mit Sicherheit der Komponist, der dem Publikum am wenigsten bekannt ist. Was begeistert Sie an seinen
Werken?
Frederic ist ein Gegenwartsmensch par excellence, der sein
Leben und das Leben, das er sieht, in die Musik einfließen lässt.
Er schreibt Werke, die Geschichten erzählen, die etwas ungeheuer Menschliches und eine Haltung haben. Seine Werke sind nicht
bequem! „The People United…“ fordert auch von seinen Zuhörern
eine Haltung ein. Es ist eine Musik, die Menschen zusammenführt
und auch Dinge vor Augen führt. Ich glaube, jede bedeutende Musik
stellt eher Fragen, als dass sie Antworten gibt.
Die Kombination von klassischen Repertoirewerken und neuer
Musik zieht sich in dieser Saison durch Ihre Programme – verändert sich die Sichtweise auf das Alte durch die Konfrontation
mit dem Neuen und umgekehrt?
Selbstverständlich! Deswegen ist es ja auch lebendig – ein Stück
wird immer anders sein, je nachdem, was man davor und was
man danach hört. Oder ob man nur das Stück hört. Es verändert
sich auch für mich von Abend zu Abend. Aber das ist ja auch klar,
ansonsten bräuchten wir alle gar nicht mehr ins Konzert zu gehen.
Das komplette Interview finden Sie auf unserer Website
www.promusica-hannover.de
„ S. 11 Igor Levit
21. Oktober 2016 (B1)
„ S. 17 Igor Levit
23. Oktober 2016 (S2)
Igor Levit © Gregor Hohenberg/SCI
B
INTERNATIONALE SOLISTEN
UND ENSEMBLES
IGOR LEVIT
B1
Im B-Zyklus präsentiert PRO MUSICA auch in der Saison
2016/17 in sechs Konzerten Spitzenensembles und hochkarätige
Solisten im Großen Sendesaal des NDR. Die Bandbreite reicht
dabei von Klavierabenden über Kammermusik bis hin zu internationalen Kammerorchestern.
21.10.2016
Igor Levit
05.11.2016
Christian Tetzlaff
17.12.2016
Alison Balsom
28.01.2017
Sol Gabetta & Hélène Grimaud
25.02.2017
Simone Kermes
23.04.2017
Frank Peter Zimmermann
Genial und zutiefst menschlich
„Dieses Werk war eine Art Turning Point für mich. So eine Entdeckerreise und so ein intensives Zusammenleben habe ich bis
dahin nicht erlebt. Es wurde im Grunde zu dem zentralen Werk
meines Repertoires – eigentlich bis heute.“, beschreibt Igor
Levit seine Faszination für Beethovens Diabelli-Variationen. Bei
PRO MUSICA kombiniert der junge Weltstar aus Hannover sie
geschickt mit einem anderen monumentalen Variationenzyklus,
der ihn bereits seit Jahren begeistert: The People United Will
Never Be Defeated des amerikanischen Komponisten Frederic
Rzewski, über den Levit sagt: „Er erschafft Musik, die Menschen
auf das direkteste und packendste mitnimmt und ihnen das
Gefühl gibt: Ihr seid Teil des Ganzen. Es ist ein Humanismus in
seinen Werken, ein Herz und eine Genialität, die ziemlich für
sich steht.“
Freitag : 21. Oktober 2016
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
IGOR LEVIT : KLAVIER
Frederic Rzewski „The People United Will Never Be
Defeated“
Ludwig van Beethoven 33 Veränderungen über einen Walzer
von Anton Diabelli op. 120
Abonnements und Karten
Telefon 0511 : 36 38 17
www.promusica-hannover.de
EUR 55,- / 50,- / 45,- / 35,- / 25,- / 20,- zzgl. VVK
11 PRO MUSICA
Alison Balsom © Hugh Carswell/Warner Classics
Christian Tetzlaff © Giorgia Bertazzi
CHRISTIAN TETZLAFF
B2
ALISON BALSOM
B3
Einheit in der Vielfalt
In dulci jubilo
Es ist ein deutsches Orchesterwunder: In nicht einmal zehn
Jahren hat sich das kleine basisdemokratische Kammerorchester vom maroden Subventionsbetrieb zu einem der sowohl
wirtschaftlich als auch künstlerisch erfolgreichsten Orchester
entwickelt. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eine
Marke geworden, ein Garant für höchsten Musikgenuss und
für neue Interpretationsansätze, die Sinfonieklassiker eines
Brahms oder Beethoven vom Staub der Jahrhunderte befreit
haben. Starke Hierarchien lehnen die Orchestermusiker nach
wie vor ab, und so musizieren sie gerne mit exzellenten Solisten und Kammermusikern wie Christian Tetzlaff, die sich ganz
selbstverständlich als primus inter pares dem Klangkörper
zugehörig fühlen.
„The trumpet shall sound!” Gibt es ein Instrument, das uns
besser auf die Weihnachtstage einzustimmen vermag als die
Trompete? Wohl kaum! Ihr jubilierender Klang und das feierlichbarocke Repertoire, das zur Trompete passt wie der Stern auf
den Christbaum, sind die Zutaten für ein wahrhaft stimmungsvolles Konzert. Wenn dann noch die preisgekrönte, von Kritik
und Publikum gleichermaßen bewunderte britische Musikerin
Alison Balsom für Soli und Programm verantwortlich zeichnet
– dann ist eigentlich schon Weihnachten. Die Musiker des von
ihr handverlesenen Ensembles stammen allesamt aus den Spitzenorchestern Londons und treffen exklusiv für dieses festliche
Adventsprogramm aufeinander. Was bleibt da noch zu sagen
außer: In dulci jubilo!
Samstag : 5. November 2016
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
Samstag : 17. Dezember 2016
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
DIE DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN
CHRISTIAN TETZLAFF : VIOLINE & LEITUNG
THE BALSOM ENSEMBLE
ALISON BALSOM : TROMPETE & LEITUNG
Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert Nr. 3 G-Dur
KV 216
Arnold Schönberg „Verklärte Nacht“
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob. I:80
Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll op. 64
Festliche Werke für Blechbläser und Pauken von Arcangelo
Corelli, Henry Purcell, Johann Sebastian Bach und anderen
EUR 75,- / 65,- / 60,- / 50,- / 35,- / 30,- zzgl. VVK
EUR 70,- / 60,- / 55,- / 45,- / 33,- / 27,50 zzgl. VVK
12 PRO MUSICA
Hörempfehlungen
Khatia Buniatishvili
Kaleidoscope
Drei farbenprächtige Werke von
Mussorgsky, Ravel und Stravinsky
spielt Khatia Buniatishvili auf
ihrem neuen Album. „Ihr höchst
individuelles Spiel ist enorm
durchdacht, dabei stets von
größter Leidenschaftlichkeit
geprägt“ Rondo
Grigory Sokolov
Chopin
Die einzigartige Studio-Aufnahme
des berühmten Pianisten Grigory
Sokolov aus dem Jahr 1977 ist
erstmals auf CD erhältlich: Er spielt
Chopins erstes Klavierkonzert in
Begleitung der Münchner
Philharmoniker unter Witold Rowicki.
Hugendubel
Bahnhofstraße 14
30159 Hannover
Teodor Currentzis
Patricia Kopatchinskaja
Tschaikowsky
Ihre gemeinsamen Konzerte wurden
zur Sensation. Jetzt beweisen der
Dirigent Teodor Currentzis und die
Geigerin Patricia Kopatchinskaja
auf ihrer ersten gemeinsamen Aufnahme, wieviel Entdeckenswertes
in Tschaikowskys Violinkonzert steckt.
Nikolaus
Harnoncourt
Beethoven
Symphonien 4 & 5
Nikolaus Harnoncourt und der
Concentus Musicus Wien haben
eine meisterhafte Neudeutung der
berühmten fünften und der vierten
Sinfonie Beethovens vorgelegt.
Öffnungszeiten
Montag bis Samstag
09:30 - 20:00 Uhr
Jonas Kaufmann
Lucas Debargue
Nessun Dorma
Scarlatti · Ravel
Liszt · Chopin
Auf seinem hochgelobten BestsellerAlbum zeigt sich Jonas Kaufmann in
Bestform. Die schönsten Arien aus
den berühmtesten Puccini-Opern
sind wie geschaffen für diesen
großartigen Sänger.
Der junge französische Pianist
sorgte beim letzten TschaikowskyWettbewerb für Aufsehen. Nun ist
sein Debüt-Soloalbum erschienen,
das beim restlos ausverkauften
Konzert in Paris aufgenommen
wurde und Werke von Scarlatti,
Ravel, Liszt, Schubert, Grieg und
Chopin enthält.
Simone Kermes
Martin Fröst
Love
Roots
Ein Album zum Thema Liebe
von der großen Barockspezialistin
Simone Kermes und dem Ensemble
La Magnifica Comunità, mit bisher
kaum bekannten musikalischen
Perlen aus Renaissance und Barock.
Der herausragende Klarinettist
Martin Fröst und das Royal
Stockholm Philharmonic
Orchestra präsentieren eine
faszinierende Reise durch 2000
Jahre Musikgeschichte.
13 PRO MUSICA
www.hugendubel.de
Grimaud/Gabetta © Mat Hennek/DG
SOL GABETTA & HÉLÈNE GRIMAUD
B4
Im Einklang
Ihre erste Zusammenarbeit im Jahr 2011 und das daraus
entstandene, schlicht „Duo“ bezeichnete CD-Projekt waren
eine Sensation. Hier hatten sich zwei Künstlerinnen gefunden,
die die gleiche musikalische Sprache sprechen und trotz ihrer
unterschiedlichen Charaktere in der Musik zu einem gemeinsamen Atem finden. „Wir tragen uns gegenseitig in eine höhere
Dimension“, stellten Hélène Grimaud und Sol Gabetta beinahe
verblüfft fest und beschrieben das Zusammenspiel als extrem
intensiv und dabei ganz natürlich. Ein Wunder und ein Segen
zugleich, dass die beiden trotz ihrer vollen Terminkalender
eine Möglichkeit zur Fortsetzung ihrer überaus bereichernden
Kooperation gefunden haben!
Samstag : 28. Januar 2017
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
SOL GABETTA : VIOLONCELLO
HÉLÈNE GRIMAUD : KLAVIER
Arvo Pärt „Fratres“
Robert Schumann 5 Stücke im Volkston op. 102
Claude Debussy Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll
Johannes Brahms Sonate für Violoncello (Violine) und Klavier
D-Dur op. 78
EUR 75,- / 65,- / 60,- / 50,- / 35,- / 30,- zzgl. VVK
14 PRO MUSICA
Frank Peter Zimmermann © Harald Hoffmann/haenssler
Simone Kermes © Sandra Ludewig
SIMONE KERMES
B5
FRANK PETER ZIMMERMANN
B6
Von Liebe und Leidenschaft
Bach beglückt
Ihre Virtuosität ist schwindelerregend, ihre Outfits sind legendär
und ihre Koloraturen perlen blitzsauber und elegant dahin. Doch
es sind auch immer wieder die leisen und zarten Momente, in
denen Simone Kermes ihre wahre Größe und tiefe Musikalität
zeigen kann: „Wer die Sopranistin kennt, weiß, dass sie ihr Publikum keinesfalls nur mit ihren aberwitzig virtuosen Hexenkünsten verzaubert, sondern auch und gerade in ruhigeren Arien
zutiefst berührt.“, schreibt das Musikmagazin concerti. Viele
dieser besonderen und innigen Momente darf man erwarten,
wenn die Ausnahmesopranistin mit ihrem neuen, ganz und gar
der Liebe gewidmeten Programm ihr PRO MUSICA-Debüt gibt:
Großes Gefühl trifft feine Zwischentöne, Liebesleid folgt auf
Liebesfreud.
Bach zu spielen, sei fast wie „Zen“ – man müsse es einfach geschehen lassen, dann entfalte seine Musik die größte Wirkung.
In dem Filmporträt Mein Weg mit Bach beschreibt Frank Peter
Zimmermann seine intensive Auseinandersetzung mit dem Barockmeister, für den er sich viele Jahre lang „nicht reif genug“
fühlte, bis er seine sagenhafte Aufnahme der Violinsonaten vorlegte. Seitdem gilt der stille Geiger, der jeglichen Starkult von
sich weist und trotzdem die größten Konzertsäle füllt, als einer
der besten Bach-Interpreten. Mit den Berliner Barock Solisten,
dem kleinen und feinen Eliteensemble aus Musikern der Berliner Philharmoniker, widmet er sich auch bei PRO MUSICA ganz
dem Bach’schen Werk für Violine und Orchester.
Samstag : 25. Februar 2017
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
Sonntag : 23. April 2017
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
LA MAGNIFICA COMMUNITÀ
SIMONE KERMES : SOPRAN
INDRA STARK : TANZ
MICHELE CIACCI : TANZ
TORSTEN HÄNDLER : CHOREOGRAFIE & INSZENIERUNG
ENRICO CASAZZA : LEITUNG
BERLINER BAROCK SOLISTEN
FRANK PETER ZIMMERMANN : VIOLINE
DANIEL GAEDE : VIOLINE & LEITUNG
„LOVE“ Liebesszenen aus Werken von Claudio Monteverdi,
Antonio Cesti, Carlo Mannelli, Henry Purcell, John Dowland
und anderen
Johann Sebastian Bach Auszüge aus
„Die Kunst der Fuge“ BWV 1080 und
„Das musikalische Opfer“ BWV 1079
Violinkonzert d-Moll nach BWV 1052
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
EUR 70,- / 60,- / 55,- / 45,- / 33,- / 27,50 zzgl. VVK
EUR 75,- / 65,- / 60,- / 50,- / 35,- / 30,- zzgl. VVK
15 PRO MUSICA
Foto: Olaf Malzahn
„
Musizieren
maximale
Leidenschaft
ist für mich
Passion,
und Intensität.
“
MARTIN GRUBINGER
KULTURPARTNER VON PRO MUSICA
UKW-Frequenzen unter ndr.de/ndrkultur, im Digitalradio über DAB+
16 PRO MUSICA
Hören und genießen
Igor Levit © Gregor Hohenberg/SCI
Andrew Manze © Gunter Glücklich
NDR RADIOPHILHARMONIE
S1
IGOR LEVIT
S2
Benefizkonzert zum 100. Geburtstag von
Yehudi Menuhin
„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude.“ Unter diesem
Motto seines Gründers Yehudi Menhuin lässt Live Music Now
Hannover e.V. seit vielen Jahren mithilfe von hochtalentierten
Stipendiaten Musik erklingen – in sozialen Einrichtungen und
bei Menschen, denen der Besuch eines Konzerts aufgrund
ihrer Lebensumstände verwehrt ist. Großzügige Spenden und
Benefizkonzerte machen dies möglich. Auch PRO MUSICA und
der NDR treten in dieser Saison als Partner auf und präsentieren den LMN-Stipendiaten Aleksey Shadrin gemeinsam mit
drei international renommierten jungen Solisten. Beethovens
Violinkonzert und vor allem sein Tripelkonzert bieten dabei die
optimale Gelegenheit, zu brillieren und zugleich den kammermusikalischen Geist des Miteinanders zu vermitteln.
Die Kunst der Variation
„Sie sind seit zehn Jahren mein ständiger Begleiter“, sagt Igor
Levit über die Goldberg-Variationen. Und es fällt nicht schwer,
sich vorzustellen, dass dieses Kompendium der Bach’schen
Genialität, das alle Variationenwerke, die vorher existiert haben
mochten, in den Schatten stellt und einen ersten faszinierenden
Höhepunkt der Gattung darstellt, der einen über lange Zeit,
wenn nicht gar ein Leben lang beschäftigen kann. Das Ergebnis
seiner intensiven Auseinandersetzung hat der junge Hannoveraner Pianist erst kürzlich auf CD gebannt und damit höchstes Lob
der Kritik geerntet. Bereits zwei Tage vor seinem Sonderkonzert
bei PRO MUSICA ist er im B-Zyklus mit den anderen beiden
Variationenzyklen seines jüngsten CD-Projekts zu erleben.
Freitag : 23. September 2016
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
Sonntag : 23. Oktober 2016
Großer NDR-Sendesaal : 17.00 Uhr
NDR RADIOPHILHARMONIE
JAMES EHNES : VIOLINE
ANDREJ BIELOW : VIOLINE
ALEKSEY SHADRIN : VIOLONCELLO
MICHAIL LIFITS : KLAVIER
ANDREW MANZE : LEITUNG
IGOR LEVIT : KLAVIER
Benefizkonzert zugunsten
Ludwig van Beethoven
Tripelkonzert C-Dur op. 56
Violinkonzert D-Dur op. 61
EUR 65,- / 55,- / 50,- / 40,- / 30,- / 25,- zzgl. VVK
Johann Sebastian Bach „Goldberg-Variationen“ BWV 988
Achtung: Das Konzert beginnt bereits um 17.00 Uhr.
unterstützt von NDR
und PRO MUSICA
EUR 55,- / 50,- / 45,- / 35,- / 25,- / 20,- zzgl. VVK
17 PRO MUSICA
Chris Barber © Olav B. Hansen
Amsterdam Baroque Orchestra © Agentur
AMSTERDAM BAROQUE
ORCHESTRA & CHOIR
S3
THE BIG CHRIS BARBER BAND
S4
Jauchzet, frohlocket!
Dixieland at its best
Kann es richtig Weihnachten werden, ohne dass wir zumindest
einmal die festlich-feierlichen Anfangstakte des Bach’schen
Weihnachts-Oratoriums gehört und innerlich mitgesummt haben? Und ohne dass wir andächtig den Chorälen und der ergreifenden Erzählung des Evangelisten gelauscht haben? Eigentlich
nicht! Bachs geniale Vertonung der Weihnachtsgeschichte
gehört zur Adventszeit ebenso dazu wie Kerzen, Tannenzweige
und Plätzchenduft. Ton Koopman und sein Amsterdam Baroque
Choir & Orchestra kombinieren in diesem Jahr die I. und die
III. Kantate des sechsteiligen Zyklus mit zwei weiteren Weihnachtskantaten aus Bachs Leipziger Zeit und stellen so einen
neuen, spannenden Zusammenhang her. Bei den ausgewiesenen Bach-Spezialisten ist absoluter Hörgenuss garantiert!
Nicht oft bekommt man die Gelegenheit, eine lebende Legende
zu treffen. PRO MUSICA macht es in dieser Saison möglich und
gibt die Bühne frei für den britischen Jazzposaunisten Chris
Barber und seine legendäre Bigband. Mit seinem Hit I scream,
mit Dixieland-Dauerbrennern wie Down by the Riverside oder
dem Blues-Klassiker Oh when the Saints lässt der Vollblutmusiker seit über 60 Jahren die Herzen der Jazzfans höher schlagen. Er, der in den 1950ern und 60ern Seite an Seite mit den
amerikanischen Jazzgrößen auf der Bühne stand und den einst
verschrienen Musikstil in Europa salonfähig machte, steht bis
heute wie kein anderer als Synonym für das „Golden Age“ des
Bigband-Jazz. Die Legende lebt: Let the good times roll!
Donnerstag : 15. Dezember 2016
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
Samstag : 14. Januar 2017
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
AMSTERDAM BAROQUE ORCHESTRA & CHOIR
TON KOOPMAN : LEITUNG
Johann Sebastian Bach „Jauchzet, frohlocket, auf preiset die
Tage“ Kantate I aus dem „Weihnachts-Oratorium“ BWV 248
„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes“ Kantate BWV 40
„Sie werden aus Saba alle kommen“ Kantate BWV 65
„Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“ Kantate III aus
dem „Weihnachts-Oratorium“ BWV 248
EUR 75,- / 70,- / 60,- / 55,- / 45,- / 40,- / 30,- / 20,- / 10,- zzgl. VVK
18 PRO MUSICA
THE BIG CHRIS BARBER BAND
Chris Barber : Posaune
Bob Hunt : Posaune & Trompete
Peter Rudeforth : Trompete & Flügelhorn
Mike Henry : Trompete & Kornett
Nick White : Klarinette & Saxophon
Trevor Whiting : Klarinette & Saxophon
Joe Farler : Banjo & Gitarre
Jackie Flavelle : Bass & Bassgitarre
Gregor Beck : Schlagzeug
EUR 55,- / 50,- / 45,- / 35,- / 25,- / 20,- zzgl. VVK
Lang Lang © Yann Orhan/Sony Classical
Piano Battle © Mathias Bothor
PIANO BATTLE
S5
LANG LANG
S6
Krieg der Tasten
Pianist der Superlative
Duell um die Gunst des Publikums: Wenn Andreas Kern und
Paul Cibis zur Piano Battle antreten, bleibt kein Auge trocken.
Dabei ist jedes Konzert für die beiden Spitzenpianisten blutiger
Ernst: Was für sie zählt, sind nur die Tasten und der Kontrahent.
Schwarz gegen weiß. Mann gegen Mann. In mehreren Runden
duellieren sich die beiden smarten Tastenlöwen um Kopf und
Kragen – ganz gleich, ob Mozart oder Chopin, Rachmaninow
oder Beethoven, alles was ihnen zwischen die Finger kommt,
wird in garantiert treffsichere Klangkanonen verwandelt, jeder
Ton sitzt wie ein Dolchstoß, um den Gegner ins Aus zu befördern. Schließlich geht es um die Ehre! Und den Titel als bester
Pianist des Abends! Und das Beste daran? Entscheiden dürfen
Sie – als interaktive Jury.
Der Kuppelsaal ausverkauft? Was selbst den berühmtesten
Orchestern selten gelingt? Kaum fassen konnte man es vor
zwei Jahren, als Lang Lang sein langersehntes PRO MUSICAGastspiel gab und die gut 3.500 Plätze des riesigen Kuppelsaals
in allerkürzester Zeit vergriffen waren. Nun knüpft der Ausnahmepianist, der immer wieder mit seinem feinsinnigen und
über jede technische Schwierigkeit erhabenen Spiel fasziniert,
an seinen Konzerterfolg 2015 in Hannover an und erkundet
mit Werken von Isaac Albéniz, Claude Debussy und Enrique
Granados farbenreiche impressionistische Klangwelten. Einen
dramatischen Gegenpol dazu bildet Franz Liszts monumentale
h-Moll-Sonate.
Samstag : 18. Februar 2017
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
Dienstag : 21. März 2017
Kuppelsaal im HCC : 19.30 Uhr
ANDREAS KERN : KLAVIER
PAUL CIBIS : KLAVIER
LANG LANG : KLAVIER
Wenn zwei sich streiten, freut sich das Publikum.
Isaac Albéniz Auszüge aus Suite Española op. 47
Claude Debussy Ballade
Enrique Granados Auszüge aus „Goyescas“ op. 11
Franz Liszt Klaviersonate h-Moll S 178
EUR 55,- / 50,- / 45,- / 35,- / 25,- / 20,- zzgl. VVK
EUR 135,- / 125,- / 110,- / 95,- / 80,- / 65,- / 50,- / 30,- / 15,- zzgl. VVK
19 PRO MUSICA
Martin Grubinger © Felix Broede
C
MARTIN GRUBINGER
TALENTE ENTDECKEN
S7
The Century of Percussion
Noch bis vor ein paar Jahren waren Schlagzeuger nur die
schweigsamen Männer in der hintersten Reihe des Orchesters oder die langhaarigen Rocker hinten links in der Band.
Doch dann betrat Martin Grubinger das Parkett und hat mit
einem Schlag die Musikwelt revolutioniert. Keiner hatte zuvor
so effektvoll, so virtuos und so sympathisch die Vielfalt der
Schlaginstrumente ins Rampenlicht gerückt. Wenn der österreichische Hochleistungs-Schlagzeuger nun also „The Century of
Percussion“ ausruft, darf man sich in Hannover auf ein Konzert
der Superlative freuen. Grubinger selbst erklärt: „Von den Taiko
Trommlern Japans, den Gamelan-Ensembles Südostasiens,
den Djembe- und Balafon-Meistern Westafrikas, den 20.000
Basler Fastnachtstrommlern bis zu den lateinamerikanischen
Percussion-Hochburgen und dem Jazz Nordamerikas lebt die
Perkussion von ihrer grenzüberschreitenden Universalität und
ist in dieser Vielfalt einzigartig. Bei The Century of Percussion
wollen wir das Jahrhundert der Perkussion musikalisch erfahrbar machen!“
Der C-Zyklus „Talente entdecken“, den PRO MUSICA in Kooperation mit dem Steinway Prizewinner Concerts Network sowie
NDR Kultur im Kleinen Sendesaal des NDR durchführt, ist
schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern erfreut sich kontinuierlich steigender Beliebtheit. Auch 2016/17 haben Sie die
Möglichkeit, vier junge, hochbegabte Pianisten in einem frühen
Stadium ihrer Karriere kennenzulernen sowie dazu beizutragen,
dass die Künstler sich gerne an Hannover erinnern und an den
Maschsee zurückkehren, wenn sie zu Weltstars geworden sind.
In diesem Jahr sind wir beim Internationalen Klavierwettbewerb Dublin, beim Concours „Géza Anda“, beim Internationalen
Klavierwettbewerb „Paloma O'Shea“ und beim Internationalen
Klavierwettbewerb „Ferrucio Busoni“ auf unsere vielversprechenden Nachwuchspianisten aufmerksam geworden. Die Programme werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Samstag : 17. Juni 2017
Großer NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
THE PERCUSSIVE PLANET ENSEMBLE
MARTIN GRUBINGER : PERCUSSION
The Century of Percussion
Abonnements und Karten
EUR 75,- / 65,- / 60,- / 50,- / 35,- / 30,- zzgl. VVK
20 PRO MUSICA
Telefon 0511 : 36 38 17
www.promusica-hannover.de
Andrew Tyson © Sophie Zhai
Nathalia Milstein © Frances Marshall Photography
NATHALIA MILSTEIN
ANDREW TYSON
C1
C2
Dienstag : 29. November 2016
Kleiner NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
NATHALIA MILSTEIN : KLAVIER
ANDREW TYSON : KLAVIER
Gewinnerin des 10. Internationalen Klavierwettbewerbs
Dublin 2015
Gewinner des 13. Concours „Géza Anda“ in Zürich 2015
EUR
EUR
19,19,/ 17,/ 17,/ 16,/ 16,-zzgl.
zzgl. VVK
VVK
EUR
EUR
19,19,/ 17,/ 17,/ 16,/ 16,-zzgl.
zzgl. VVK
VVK
Chloe Mun © Agentur
Juan Pérez Floristán © Kirill Bashkirov
Dienstag : 1. November 2016
Kleiner NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
CHLOE MUN
C3
JUAN PÉREZ FLORISTÁN
C4
Dienstag : 28. Februar 2017
Kleiner NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
Dienstag : 16. Mai 2017
Kleiner NDR-Sendesaal : 19.30 Uhr
CHLOE MUN : KLAVIER
JUAN PÉREZ FLORISTÁN : KLAVIER
Gewinnerin des 59. Internationalen Klavierwettbewerbs
„Ferruccio Busoni“ in Bozen 2015
Gewinner des 18. Internationalen Klavierwettbewerbs
„Paloma O'Shea“ in Santander 2015
EUR 19,- / 17,- / 16,- zzgl. VVK
EUR 19,- / 17,- / 16,- zzgl. VVK
21 PRO MUSICA
Abonnements und Service
Abonnement-Vorteile
• Sie sparen bis zu 35 % gegenüber dem Einzelkartenpreis.
• Pro Saison können bis zu 2 Konzerte aus dem Zyklus
getauscht werden.
• Bei dem Erwerb weiterer PRO MUSICA-Konzertkarten
erlassen wir Ihnen die VVK-Gebühr.
• Ihr Sitzplatz ist für alle Konzerte im Abonnement gesichert.
• Kein Schlangestehen an der Abendkasse – wir senden Ihnen
Ihre Abo-Karten im Vorfeld zu.
Abonnement-Bedingungen
Ihr bestehendes Abonnement verlängert sich automatisch für
die kommende Saison 2016/17, wenn Ihre schriftliche Kündigung nicht bis zum 16. Mai 2016 bei uns eingegangen ist. Kündigungen, die uns nach diesem Datum erreichen, können erst für
die Spielzeit 2017/18 berücksichtigt werden. Das Abonnement
ist zahlbar bis zum 1. September 2016. Nach Absprache kann
die Zahlung in zwei Raten bis zum 6. Dezember 2016 erfolgen.
Jugendabonnements sind persönliche und nicht übertragbare
Abonnements, die sich nicht automatisch verlängern. Sie werden an Schüler und Studenten ausgegeben, die das 27. Lebensjahr nicht überschritten haben und die sich durch einen gültigen
Schüler- oder Studentenausweis legitimieren. Bitte holen Sie
Ihr Jugendabonnement persönlich im PRO MUSICA Büro ab.
Bei Unzustellbarkeit aufgrund uns unbekannter Adressänderung erlischt das Abonnement.
Abonnementkonzerte, die nicht besucht werden können, können
nicht rückvergütet werden. Zweimal besteht in diesem Fall bis
eine Woche vor dem Konzert die Möglichkeit, nach Absprache
ein anderes Konzert aus der laufenden Saison zu wählen. Eine
Anrechnung auf die Abonnementrechnung ist nicht möglich.
Verbindliche, schriftliche Bestellungen bitte an:
PRO MUSICA Veranstaltungs-GmbH & Co.
Georgstraße 36 : 30159 Hannover
… am einfachsten mit dem Bestellschein an der Umschlagseite.
Einzelkarten
Einzelkarten können auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden:
Laporte-Kartenshop GmbH, Kaufhof
Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover, Tel: 0511-32 72 44
Laporte-Kartenshop GmbH, Üstra
Karmarschstraße 30, 30159 Hannover, Tel: 0511-363 29 29
Laporte-Kartenshop, Theater am Aegi
Aegidientorplatz 2, 30159 Hannover, Tel: 0511-989 33 33
Hannover Marketing & Tourismus
Ernst-August-Platz 8, 30159 Hannover, Tel: 0511-123 45 111
Salge am Schwarzen Bär
Falkenstraße 2, 20449 Hannover, Tel: 0511-44 22 09
Deister- und Weserzeitung VerlagsgmbH
Osterstraße 15, 31785 Hameln, Tel: 05151-200 888
Alle genannten Einzelkartenpreise verstehen sich zzgl. Vorverkaufsgebühren.
22 PRO MUSICA
Kartenrückerstattung
Änderungen von Programmen, Besetzungen und Terminen
bleiben grundsätzlich vorbehalten und berechtigen weder zur
Rückgabe der Eintrittskarte noch zur Herabsetzung des Kaufpreises. Eine Rückgabe und Umtausch von bezahlten Karten ist
nicht möglich. Einlass verspäteter Besucher kann nur in den
Pausen erfolgen.
Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen können Sie in Gänze
auf unserer Website www.promusica-hannover.de einsehen.
Anfahrt/Parken
NDR-Sendesäle
Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22
30169 Hannover
Die Besucher unserer Konzerte im NDR-Sendesaal haben die
Möglichkeit der kostenlosen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
im GVH (2. Wagenklasse). Die Eintrittskarte gilt ab 3 Stunden vor
Veranstaltungsbeginn bis 5 Uhr des Folgetages als Fahrausweis.
Stadtbahn: Linie U1, U2, U8 oder U18, Haltestelle Schlägerstraße
Stadtbus: Linie 100 und 200, Haltestelle Maschsee/Sprengel
Museum
Sonderbus: Linie 267 zwischen der Bushaltestelle Kröpcke und
dem NDR Landesfunkhaus, jeweils 18.40 Uhr und 19.00 Uhr
bei B-Konzerten, nur 19.00 Uhr bei C-Konzerten. Die Rückfahrt
startet etwa 10 Minuten nach Konzertende.
Parkplätze stehen nur in begrenzter Anzahl am Sendesaal und
am Maschsee-Ufer zur Verfügung. Bitte planen Sie genügend
Zeit bei der Anfahrt zum Konzert ein.
Kuppelsaal im HCC
Theodor-Heuss-Platz 1-3
30175 Hannover
Da die Anzahl der Parkplätze begrenzt ist, empfehlen wir die
Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Planen Sie in jedem Fall
genügend Zeit bei der Anfahrt zum Konzert ein.
Stadtbus: Linie 128 und 134, Haltestelle Hannover Congress
Centrum
Stadtbahn: Linie 11 (Zoo), Haltestelle Hannover Congress Centrum
Das Parkhaus am HCC an der Westseite des Gebäudes verfügt
über 893 Parkplätze. Die Zufahrt erfolgt über die Schackstraße.
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Preise
A
B
Internationale Orchester
Einzelpreise*
Internationale Solisten und Ensembles
Normalpreise
inkl. Gebühren
Abonnementpreise
Einzelpreise*
B2, B4,
B6
B3, B5
B1
Normalpreise
inkl. Gebühren
Abonnementpreise
6 Konzerte
6 Konzerte
A1, A4
A2, A3,
A7
A5, A6
7 Konzerte
7 Konzerte
125,-
95,-
75,-
753,50
560,-
Preisgruppe A
75,-
70,-
55,-
462,-
340,-
115,-
85,-
70,-
687,50
510,-
Preisgruppe B
65,-
60,-
50,-
401,50
290,-
100,-
75,-
60,-
599,50
460,-
Preisgruppe C
60,-
55,-
45,-
368,50
260,-
90,-
70,-
55,-
550,-
390,-
Preisgruppe D
50,-
45,-
35,-
302,50
225,-
75,-
60,-
45,-
462,-
300,-
Preisgruppe E
35,-
33,-
25,-
215,60
175,-
60,-
50,-
40,-
385,-
260,-
Preisgruppe F
30,-
27,50
20,-
181,50
125,-
45,-
35,-
30,-
280,50
185,-
Preisgruppe G
30,-
25,-
20,-
192,50
125,-
Preisgruppe H
15,-
12,-
10,-
94,60
70,-
Preisgruppe I
C
Bis zu
3
5 %
Er
Talente entdecken
Einzelpreise*
Normalpreise
inkl. Gebühren
Abonnementpreise
C1, C2, C3, C4
4 Konzerte
4 Konzerte
19,-
83,60
60,-
Preisgruppe A
17,-
74,80
53,-
Preisgruppe B
16,-
70,40
50,-
Preisgruppe C
mäßigu
ng
* Einzelpreise zzgl. Vorverkaufsgebühr
Jugendabonnements
Reihe A
Reihe B
Reihe C
einheitlich 80,–
einheitlich 70,–
einheitlich 35 ,–
Die Karten für das Jugendabonnement sind persönlich gegen Vorlage des
Schüler- bzw. Studentenausweises im PRO MUSICA–Büro abzuholen.
Limitierte Zahl.
Die PRO MUSICA Premium Pausen Lounge
Buchen Sie Ihre Konzertpause gleich mit und
genießen Ihr Getränk, während andere noch in
der Schlange stehen!
Sie erhalten Zutritt zur separaten Premium Lounge im Foyer
des Kuppelsaals, wo Sie sich an einer Getränkeauswahl sowie
kulinarischen Kleinigkeiten bedienen können.
EUR 15,- pro Konzert
EUR 98,- im Abonnement
(7 Termine der Reihe A)
Direkt beim Kartenkauf im PRO MUSICA-Büro für alle Konzerte
im Kuppelsaal buchbar!
23 PRO MUSICA
Sitzpläne
Hannover Congress Centrum
Kuppelsaal
Orchesterrang
k1
Bl
oc
k1
oc
Bl
Bloc
k2
5
ck 14
Blo
Bühne
B lo c k 6 5
lo
ck 1
k5
B lo
oc
2
B l oc
k4
Bl
ck
1. Rang
ck
Bl
B lo
oc
ck
4
Bl
k
oc
3
B lo
1
k 4
ck 3
2
B lo
B lo c
2
k
ck
oc
B
Bl o
k1
Block 3 Bl
Block 13
B lo c k 1 Bl ock 1 Bloc k 6 Parkett
5
24 PRO MUSICA
ck 7
2. Rang
B lo
B lo c k 8 Preisgruppe A
Preisgruppe B
Preisgruppe C
Preisgruppe D
Preisgruppe E
Preisgruppe F
k6
B lo
ck 9
oc
Preisgruppe G
Preisgruppe H
Preisgruppe I
B
k
lo c
10
Bl
Landesfunkhaus Niedersachsen
Großer NDR-Sendesaal
Preisgruppe A
Preisgruppe B
Preisgruppe C
Preisgruppe D
Preisgruppe E
Preisgruppe F
25 PRO MUSICA
Konzerte auf einen Blick
2016
September
23.09.
S
NDR Radiophilharmonie
21.10.
B
Igor Levit
23.10.
S
Igor Levit
Oktober
November
01.11.
C
Nathalia Milstein
05.11.
B
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen : Christian Tetzlaff
10.11.
A
London Philharmonic Orchestra : Anne-Sophie Mutter : Robin Ticciati
29.11.
C
Andrew Tyson
Dezember
01.12.
A
Tschechische Philharmonie : Khatia Buniatishvili : Jir�í Be�lohlávek
15.12.
S
Amsterdam Baroque Orchestra & Choir : Ton Koopman
17.12.
B
The Balsom Ensemble : Alison Balsom
2017
Januar
14.01.
S
The Big Chris Barber Band
16.01.
A
Academy of St Martin in the Fields : Joshua Bell
28.01.
B
Sol Gabetta : Hélène Grimaud
04.02.
A
Sächsische Staatskapelle Dresden : Christian Thielemann
16.02.
A
Göteborger Symphoniker : Baiba Skride : Alain Altinoglu
18.02.
S
Piano Battle
25.02.
B
La Magnifica Communità : Simone Kermes
28.02.
C
Chloe Mun
S
Lang Lang
04.04.
A
Münchner Symphoniker : Pepe Romero : Enrico Delamboye
23.04.
B
Berliner Barock Solisten : Frank Peter Zimmermann
12.05.
A
St. Petersburger Philharmoniker : Rudolf Buchbinder : Yuri Temirkanov
16.05.
C
Juan Pérez Floristán
S
The Percussive Planet Ensemble : Martin Grubinger
Februar
März
21.03.
Kontakt
PRO MUSICA
Veranstaltungs-GmbH & Co.
Georgstraße 36
GOP, 3. Etage
30159 Hannover
Telefon 0511 : 36 38 17
Fax
0511 : 36 38 87
www.promusica-hannover.de
[email protected]
Montag bis Mittwoch
Donnerstag Freitag 10.00 – 17.00 Uhr
10.00 – 18.00 Uhr
10.00 – 16.00 Uhr
Geschäftsführung:
Pascal Funke
Burkhard Glashoff
Cornelia Schmid
Kaufmännischer Leiter/
Leitung Organisation:
Florian Platt (Prokurist)
Künstlerisches Betriebsbüro:
Pia Gaertner
Vertrieb und Abonnementbüro:
Fabian Heßel
Jule Rebscher
Bankverbindung:
Sparkasse Hannover
IBAN : DE13 2505 0180 0000 7385 22
BIC : SPKH DE2H XXX
Handelsregister:
AG Hannover HRB 58116
UStID-Nr.: 25/215/08386
Programmänderungen sind nicht
beabsichtigt, bleiben aber vorbehalten.
Impressum
April
Mai
Juni
17.06.
26 PRO MUSICA
Stand: 15. März 2016
Herausgeber: PRO MUSICA Veranstaltungs-GmbH & Co.
Redaktion und Texte, sofern nicht anders
gekennzeichnet: Anna-Kristina Laue
Gestaltung: neuwaerts GmbH
Anzeigen: Antje Sievert Kulturanzeigen
Druck: Madsack Medienagentur
Coverfoto: Anne-Sophie Mutter © Harald
Hoffmann/DG
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im Theater am Aegi, Aegidientorplatz 2
Barsinghausen, Marktstraße 10
Burgdorf, Marktstraße 16
Burgwedel, Im Mitteldorf 17
Langenhagen, im CCL, Marktplatz 5
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