Deutschland ist handgemacht. - vwb media service verlag gmbh

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Deutschland ist handgemacht. - vwb media service verlag gmbh
66. Jahrgang · Nr. 8 · August 2011
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Zuviel Bürokratie
richtet Schaden an
Neue Inhalte kommen
auf die Lehrlinge zu
Design-Wettbewerb
geht an den Start
Daumen hoch fürs Handwerk
Interview mit EU-Abgeordnetem
Berufe werden modernisiert
Beste Entwürfe gesucht
Imagekampagne…..............Seite 4
Meinung & Hintergrund.........Seite 2
Branchen-Nachrichten..........Seite 3
Nachrichten – Hintergrund ....Seite 5
REGIONALER AUFTAKT VOR DEM AACHENER ELISENBRUNNEN
TAG DES HANDWERKS
Wirtschaftsminister gibt den Startschuss
Aachen/Berlin. Der Wirtschaftsminister macht dem Handwerk seine Aufwartung: Harry K. Voigtsberger, Ressortchef
in der Düsseldorfer Landesregierung,
gibt am Samstag, 3. September, den
Startschuss zum regionalen Aktionstag.
Der Sozialdemokrat ist Gast einer Talkrunde, an der auch Kammerpräsident
Dieter Philipp und Kreishandwerksmeister Herbert May teilnehmen.
„Deutschland ist handgemacht“ –
unter diesem Motto feiert die Wirtschaftsgruppe 2011 erstmals den
Tag des Handwerks, um die Leistungen und die Bedeutung des Wirtschaftsbereichs zu würdigen. Eine
Vielzahl von Aktionen wird deutlich
machen, dass das moderne Leben
ohne das Handwerk nicht vorstellbar
ist.
Die Kurzinterviews vor dem Aachener Elisenbrunnen markieren um
11 Uhr den Beginn des regionalen
Aktionstags, den Handwerksunternehmen im Kammerbezirk Aachen
nutzen, um ihr Leistungsspektrum
der Öffentlichkeit zu präsentieren. 80
Lehrlinge in T-Shirts der Imagekampagne setzen ein optisches Signal
und lassen mit Helium gefüllte Luftballons in den Himmel steigen.
Drei iPod touch im Wert von jeweils
275 Euro warten auf die Gewinner
des Weitflug-Wettbewerbs der Kammer.
Eingebettet ist der regionale Auftakt zum Tag des Handwerks in den
Europamarkt der Kunsthandwerker,
der Scharen von Besucher in Aachens historische Innenstadt locken
wird. Sie haben Gelegenheit, sich
von der Schaffenskraft der gestaltenden Betriebe selber zu überzeugen
(siehe untenstehenden Bericht).
WWW.HANDWERK.DE
Deutschland ist
handgemacht.
Blickfang: Mit diesem Plakat in den Farben der Imagekampagne wirbt die Wirtschaftsgruppe für den Tag des Handwerks, der am
3. September begangen wird.
Einen wichtigen Beitrag zum Tag
des Handwerks leistet die Kreishandwerkerschaft Aachen. Mehrere
Innungen bauen lebende Werkstätten in der Sparkasse-Zentrale
am Münsterplatz auf und zeigen
Jugendlichen, welche Chancen der
Berufseinstieg im Handwerk bietet.
Goldschmiede und Raumausstatter
demonstrieren die Arbeit in ihren Gewerken. Elektro- und SHK-Betriebe
informieren die Besucher über aktu-
elle Entwicklungen wie energieeffiziente Beleuchtung und Dichtheitsprüfungen. Vor dem Theater Aachen
baut die Kreishandwerkerschaft Aachen ihre Freiluft-Promotion inklusive
Gewinnspiel mit einem großen Ballon
auf, dem kleine Ballons im Bündel
entsteigen.
Zu einer Besichtigung der restaurierten Kirche St. Marien und des
renommierten Leopold-Hoesch-Museums in Düren lädt die Kreishand-
werkerschaft Rureifel die Inhaber
und Mitarbeiter der Innungsbetriebe,
deren Angehörige und interessierte
Bürger ein. Sie kommen in den Genuss fachkundiger Führungen und
können sich austauschen.
• Info: Betriebe, die sich am
bundesweiten Aktionstag beteiligen, senden eine Kurzbeschreibung bitte an die Pressestelle der
Kammer, E-Mail: [email protected]
hf/Weitere Berichte auf Seite 6
REGION AACHEN
Bildungsberater informieren vor Ort
Gemeinsamer Kampf gegen Schwarzarbeit
Gütesiegel für Dürener Unternehmen
Ferienspiele im Rittergewand
Fahrtenschreiber
EU schafft
Erleichterung
für Betriebe
Brüssel/Berlin. Von der Tachographenpflicht werden viele Handwerksbetriebe in Deutschland befreit. Die Brüsseler EU-Kommission
hat beschlossen, den Radius, in dem
Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht keinen Fahrtenschreiber
brauchen, auf 100 Kilometer auszudehnen.
„Das Handwerk hat lange auf diesen Erfolg hingearbeitet“, erklärte
Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks
(ZDH), in Berlin. Mit ihrem Beschluss
reagiere die EU-Kommission auf einen Vorschlag des ZDH, der bereits
2009 mit dem Preis für die beste Idee
zum Bürokratieabbau ausgezeichnet
worden sei. Bisher müssen alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, die in einem größeren Radius
als 50 Kilometer um den Betrieb im
Einsatz sind, über einen Fahrtenschreiber verfügen.
Kentzler hält die Erweiterung dieser Zone auf 100 km für eine gute
Grundlage, will aber mehr erreichen:
„Die Realität unserer Betriebe erfordert gerade in ländlichen Gebieten
eine noch weitergehende Erleichterung.“ Deshalb setzt sich der Handwerkspräsident für eine Ausweitung
des Radius auf 150 km ein. Kentzler
appelliert an die Abgeordneten des
Europäischen Parlaments, diesem
Vorschlag zu folgen.
Dem Beschluss der Kommission
müssen nach der Sommerpause
noch das Europäische Parlament
und der Ministerrat zustimmen. Erst
dann kommt es zu einer verbindlichen Neuregelung der Tachographenpflicht.
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Trend- und Ideenbörse: 35. Europamarkt lockt Besucherscharen in Aachens historische Altstadt
Kunsthandwerker zeigen ihr Können
A a c h e n . Reizvolle Unikate und kreative Produkte zeigen 300 Aussteller beim
35. Europamarkt der Kunsthandwerker. Mit ihren Ständen verwandeln sie
Aachens historische Altstadt am 3. und
4. September in eine Trend- und Ideenbörse, die sicherlich 200.000 Besucher
aus nah und fern anziehen wird.
Schauen, stöbern, kaufen – der Europamarkt, der von der Handwerkskammer für die Region Aachen veranstaltet wird, bietet eine bunte Vielfalt an hochwertigen Erzeugnissen.
In den lebendigen Werkstätten rund
um Dom und Rathaus lassen sich die
Kunsthandwerker über die Schulter
blicken und überzeugen ihren Kunden, die oft Jahr für Jahr wiederkommen, mit fachkundiger Beratung. Sie
zeigen neue Trends, aber auch alte
Techniken aus allen Bereichen der
handwerklichen Gestaltung.
Publikumsmagnet: Der Aachener Europamarkt wird auch in diesem Jahr 200.000
Besucher anziehen.
Foto: HW-Archiv
Gold- und Silberschmiede, Keramiker, Glasbläser, Korbflechter, Hutmacher, Weber, Schmiede, Bildhau-
er, Steinmetze und viele andere mehr
präsentieren ihre Produkte und Leistungen. Die Aussteller kommen aus
verschiedenen Nationen und spiegeln die große Bandbreite handwerklichen Designs wider.
Einen längeren Abstecher ist die
Ausstellung der Designschulen in der
Aula Carolina (Pontstraße) wert. Neben der Akademie Gestaltung Münster zeigen die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg und die
Fachhochschule Düsseldorf, Abteilung Design, ausgewählte Projekte
und Erzeugnisse. Ihre Studenten bieten selbst entworfene und hergestellte Produkte zum Kauf an.
Gut zehn Prozent der Aussteller,
so Wolfgang Kohl, Leiter der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg und Organisator des Marktes, beteiligen sich zum ersten Mal
an der großen Schau des Kunst-
handwerks. Zu den Neulingen zählt
etwa Christina Rozina, die Schmuck
aus Papier herstellt und mit ihren
Kreationen immer wieder überrascht.
Oder Elena Graure Manta, die Taschen als Lichtobjekte anfertigt. Die
hochwertigen Erzeugnisse und Serien, die beim Europamarkt angeboten
werden, folgen den aktuellen Designtrends und treffen den Geschmack des Publikums. Kaum ein
Wunsch bleibt unerfüllt.
INFO
Der Europamarkt der Kunsthandwerker ist am Samstag, 3. September, von 10 bis 19 Uhr, und am
Sonntag, 4. September, von 11 bis
19 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.europamarkt-aachen.de.
M EINUNG & H INTERGRUND
SEITE 2
Nr. 8 · August 2011
Interview mit dem Europaabgeordneten Andreas Schwab zur Verbraucherschutz-Richtlinie
Harald Feiber
Der Aktionstag braucht
durchschlagende Wirkung
Auf ihre große Leistungsfähigkeit
und ihren hohen Beschäftigungsstand können die Handwerksunternehmen in der Bundesrepublik mit Stolz verweisen. Sie haben
maßgeblich dazu beigetragen,
dass Deutschland aus der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise
stärker als andere führende Nationen hervorgegangen ist.
Das große Engagement der
Betriebsinhaber und Beschäftigten
in der schwierigen konjunkturellen
Durststrecke nach dem Zusammenbruch der Lehman-Bank haben jetzt auch Regierung und Opposition gewürdigt. In einer Bundestagsdebatte über die Lage der
Wirtschaftsgruppe Handwerk lobten sie einhellig den Teamgeist der
Belegschaften, die in der schwierigen Zeit vorbildlich zusammengestanden haben.
Grenzenlose Vielfalt
„Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von Nebenan“ – der Leitgedanke der bundesweiten Imagekampagne ist wahrlich nicht aus
der Luft gegriffen. Vielmehr bringt
er das Selbstverständnis der Meister und Mitarbeiter auf den Punkt.
Sie fühlen sich ihrer Region verbunden, arbeiten jedoch in vielen
Ländern der Welt. Sie halten an
Qualität und Qualifikation fest, treiben aber gleichzeitig Innovationen
entscheidend voran.
Mit diesem Pfund grenzenloser Vielfalt werden die Betriebe
am 3. September wuchern. Der
Tag des Handwerks, der erstmals
bundesweit mit zahlreichen Aktionen begangen wird, eröffnet ihnen
die Chance, sich der breiten
Öffentlichkeit zu präsentieren. Vor
allem Jugendliche können dann
selber erfahren, was ihnen die
mehr als 130 modernen Berufe in
der Wirtschaftsgruppe zu bieten
haben: eine wirklich gute Ausgangsbasis für die Entwicklung zu
Leistungsträgern unserer Gesellschaft.
Nicht viel Aufwand
Entscheidend für das Gelingen des
Aktionstags in allen Teilen der Republik ist die Mitwirkung der Unternehmen. Nicht allein Kammern,
Kreishandwerkerschaften und Innungen sollte es überlassen werden, das Handwerk ins rechte
Licht zu rücken und für die Anerkennung seiner gesellschaftlichen
Leistungen bei den Bürgern zu
werben.
Noch wichtiger als die Aktivitäten der Organisationen, die sich
mächtig ins Zeug legen, ist nämlich die Mitwirkung der Betriebe.
Sie brauchen keinen großen Aufwand zu treiben, sondern können
mit kleinen Dingen viel erreichen:
mit einem Schmankerl für die Verbraucher, mit einem Tag der offenen Tür in ihrer Werkstatt oder einem bunten Kundenfest.
Schnell aufspringen
Mitmachen lohnt sich – dies haben
viele Unternehmer erkannt und bereits konkrete Pläne für den Tag
des Handwerks geschmiedet. Ihr
Beispiel sollte alle Kolleginnen und
Kollegen, die noch überlegen, dazu bewegen, schnell auf den fahrenden Zug aufzuspringen.
Je mehr Handwerksbetriebe
am 3. September ihre individuellen
Produkte und Leistungen vorstellen, desto nachhaltiger ist die Wirkung des Aktionstags bei den Verbrauchern. Und effektiver als unter
dem Dach der Imagekampagne,
die ihre Botschaften in allen großen TV- und Hörfunksendern platziert, lässt sich Werbung kaum verwirklichen.
Also: mitziehen und anpacken!
„Zuviel Bürokratie schadet den Betrieben“
großer Unsicherheit. Wie wird künftig
eine ausgewogene Balance zwischen
Verbraucherschutz und wirtschaftlichen
Interessen garantiert?
Von Silke Weber
Brüssel. Die Europäische Union (EU)
hat sich auf ein neues Verbraucherrecht
geeinigt. Nach schwierigen Verhandlungen wurde Ende Juni ein Kompromiss
gefunden. Maßgeblichen Anteil an der
Einigung hatte Dr. Andreas Schwab als
zuständiger Berichterstatter im Europäischen Parlament (EP).
■ Der ursprüngliche Richtlinienentwurf der Europäischen Kommission sah
zum Teil sehr strenge Vorschriften gerade für Handwerksbetriebe vor. Warum
haben Sie sich für Änderungen eingesetzt, welche erhielten schließlich eine
Mehrheit?
Schwab: Handwerksbetriebe arbeiten
besonders kundennah. Zuviel Bürokratie können die kleinen und mittleren Betriebe da gar nicht schultern.
Nur wegen eines immer wieder kehrenden Problems in Großbritannien dort gibt es Ärger mit Betrügern, die
sich als „Dachdecker“ ausgeben - alle Handwerksleistungen undifferenziert mit zusätzlichen Vorschriften zu
versehen, erschien mir nicht gerechtfertigt. Ich habe mich deshalb als Berichterstatter der VerbraucherrechteRichtlinie für praxisnahe und flexible
Lösungen für das Handwerk eingesetzt. Letztlich fallen jetzt nur solche
Aufträge in den Anwendungsbereich
der Richtlinie, die der Handwerker
am Arbeitsplatz oder in der Wohnung
des Verbrauchers abschließt, ohne
dass der Verbraucher ihn dazu vorher aufgefordert hat. So sind beispielsweise Aufmaßarbeiten oder
Besuche zur Erstellung eines Kostenvoranschlags weiterhin ohne unerwünschte Folgen möglich. In den
Verhandlungen konnte ich den Ministerrat davon überzeugen, dass dies
im Sinne von Handwerk und Verbrauchern ist.
Der CDU-Abgeordnete Andreas Schwab
ist Sprecher seiner Fraktion im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz und stellvertretendes Mitglied
im Ausschuss für Wirtschaft und Währung. Nach der erfolgreichen Bearbeitung
der Verbraucherrechte wird sich der promovierte Jurist vor allem mit dem europäischen Vertragsrecht und Sammelklagen beschäftigen. Andreas Schwab ist
seit 2004 EU-Abgeordneter für Südbaden.
■ Die hohen Anforderungen des europäischen Verbraucherschutzes stellen
insbesondere kleine Betriebe vor große
Schwierigkeiten. Wie wird dem berechtigten Bedürfnis nach bürokratischen Erleichterungen künftig Rechnung getragen?
wicht zwischen Verbraucherschutz
auf der einen Seite und möglichst
wenig Bürokratie auf der anderen
Seite erreicht. Beispielsweise gelten
für Kleinstaufträge bis zu 200 Euro
geringere Informationspflichten. Solche Erleichterungen für das Alltagsgeschäft sind notwendig. Aber man
muss anerkennen, dass bei der Arbeit an einem neuen Gesetz in der
Europäischen Union immer ein Mittelweg zwischen derzeit 27 unterschiedlichen Regelungen gefunden
werden muss. Mein Ziel bleibt, dass
langfristig alle Unternehmen von den
Möglichkeiten, die der Binnenmarkt
bietet, profitieren - und dafür muss
Europa Anreize für mehr Wachstum
und Wettbewerb schaffen.
Schwab: Mit dieser Richtlinie ist meines Erachtens ein gutes Gleichge-
■ Widerrufsrechte von Verbrauchern
führen gerade für Handwerksbetriebe zu
Schwab: Das Erfordernis eines „organisierten Versandhandelssystems“ in
der Richtlinie sorgt dafür, dass die
normale Homepage eines Handwerksbetriebs gar nicht von der
Richtlinie erfasst wird. Außerdem
gibt es nun auch Ausnahmen vom
Widerrufsrecht für dringende Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten,
für vollständig erbrachte Dienstleistungen und für Waren, die auf Kundenwunsch speziell angefertigt wurden. Es versteht sich schließlich von
selbst, dass für eine individuell eingepasste Küche ein Widerrufsrecht
unangebracht wäre. Und selbst
wenn ein Widerrufsrecht besteht,
muss die bis dahin erbrachte Leistung anteilig bezahlt werden. Ich
denke, dass der erzielte Kompromiss
für das Handwerk tragfähig ist, auch
wenn es in den einzelnen Organisationen einige weitergehende Wünsche gab.
■ Obwohl mit der Abstimmung im Plenum des EP und im Rat die Diskussion
um die Verbraucherrechte-Richtlinie
zunächst ihr vorläufiges Ende findet,
plant die Kommission im Rahmen des
Europäischen Vertragsrechts, das Thema erneut aufzugreifen. Inwieweit wird
Sie das Dossier weiter begleiten? Halten Sie ein höheres Verbraucherschutzniveau im Rahmen des Europäischen
Vertragsrechts für angemessen?
Schwab: Das Thema ist für die mittelständische Wirtschaft in Europa und
insbesondere in Deutschland von
hoher Bedeutung. Daher muss es
uns weiter beschäftigen. Ob allerdings beispielsweise eine zehnjährige Gewährleistungsfrist wirklich
praktikabel ist, muss in der Diskussion um den Vorschlag für ein neues,
optionales Europäisches Recht in
den nächsten Jahren geklärt werden.
Verbraucherschutz ist sinnvoll, weil
Verbraucher dann mit größerer Offenheit an die Sache gehen. Aber es
muss auch klar sein, dass die Kosten
für einen übertriebenen Verbraucherschutz am Ende alle mit Mehrkosten
bezahlen.
Genossenschaften bewähren sich als wirksames Instrument bei Ausschreibungen – HW-Serie (Teil II)
Gemeinsam lukrative Großaufträge abwickeln
Von Dr. Stefan Touchard
Düsseldorf. Rietberg 2006: In zwei
Jahren soll die Landesgartenschau
stattfinden. Die erforderlichen Aufträge
müssen europaweit ausgeschrieben
werden. Aber die Lose werden zu groß
und die geforderten Leistungen zu komplex sein, um als Handwerksunternehmen von der zusätzlichen Wertschöpfung zu profitieren.
Es wird also wieder den gleichen Ablauf geben: Busladungen von Besuchern fahren durch den Ort, um zum
Gelände der Landesgartenschau zu
gelangen. Sie verbringen dort ihren
Tag, verzehren etwas und reisen
abends wieder ab. Beim örtlichen
Konditor, Bäcker oder Metzger erwerben sie dann kaum Produkte.
Keine Chance, von so einer Veranstaltung zu profitieren? Die Rietberger haben sich 2006 nicht dem
Unvermeidlichen gebeugt. Gastronomie-Firmen,
gastronomienahe
Handwerksbetriebe,
Dienstleister
und weitere Unternehmen, insgesamt 34 Betriebe aus der Region, ha-
ben sich zu einer Genossenschaft
zusammengeschlossen. In einem
ersten Schritt wurde sie mit dem erforderlichen Kapital ausgestattet, um
ein professionelles Angebot für
sämtliche Cateringleistungen auf der
Landesgartenschau abzugeben. Von
Beginn an war zudem klar, dass das
erforderliche Betriebskapital zur Erbringung der Leistungen nachgeschossen würde, falls der Zuschlag
erfolgen sollte.
Doppelter Gewinn
Tatsächlich war das Angebot erfolgreich. Die Rietberger Catering-Genossenschaft „Mohltiet eG“ erhielt
den Auftrag. Ein Geschäftsführer
wurde eingestellt, die Lose für die erforderlichen Leistungen so herunter
gebrochen und ausgeschrieben,
dass auch die regionalen Unternehmen Leistungen anbieten konnten.
Der Besuch der Landesgartenschau übertraf die Erwartungen.
Nach ihrem Ende wurde die Genossenschaft aufgelöst. Insgesamt profitierten ihre Mitglieder doppelt: vom
Absatz zusätzlicher Produkte und
Leistungen und anschließend vom
Gewinn der „Mohltiet“, der nach der
Auflösung des Unternehmens unter
den Beteiligten ausgeschüttet wurde.
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Das Modell war so erfolgreich,
dass es 2010 bei der Landesgartenschau in Hemer ebenfalls umgesetzt
wurde. Hier haben mehr als 50 Unternehmen die „Genuss am Felsenmeer eG“ gegründet, ebenfalls erfolgreich.
Warum wurde die Rechtsform der
eingetragenen Genossenschaft gewählt? Wesentliches Argument war
die Notwendigkeit, Unternehmen
höchst unterschiedlicher Größe in einer Struktur zusammenzubringen den mittelständischen Erzeuger von
Convinience-Food ebenso wie den
örtlichen Bäcker und Konditor. Sie
alle konnten in unterschiedlichem
Umfang Geschäftsanteile zeichnen.
Aber ein Stimmrecht nach Kapitalbeteiligung hätte dem gemeinsamen
Förderinteresse widersprochen. Die
kleinen Unternehmen wären der Genossenschaft nicht beigetreten aus
Sorge, dominiert zu werden und ihre
Interessen nicht vertreten zu können.
Chance für jedes Mitglied
In der Genossenschaft konnte ein
Interessenausgleich stattfinden. Gemeinsam erhielten die Genossen den
Zuschlag bei der Ausschreibung, jedes Mitglied hatte die Chance, unter
Wahrung seiner Selbständigkeit und
seines Einflusses in der Genossenschaft zusätzliche Leistungen und
Produkte anlässlich der Landesgartenschau abzusetzen. Bei der Auflösung der Genossenschaft aber
wurden die Aktiva im Verhältnis zur
Kapitalbeteiligung ausgeschüttet.
Selbstverständlich ist ein solches
Modell auch bei anderen Gewerken,
insbesondere im Baubereich denkbar. Kleine Unternehmen werden
durch Kooperation groß genug, um
komplexe und gewerkübergreifende
Angebote bei Ausschreibungen abzugeben. Neue Geschäftsfelder können so erschlossen werden.
INFO
Fragen rund um das Thema „Mitarbeiterbeteiligung“ und „Genossenschaften“ beantworten die Berater
der Handwerkskammer für die
Region Aachen, ☎ 0241/ 471-174,
in Kooperation mit dem RheinischWestfälischen Genossenschaftsverband e.V., Münster.
BRANCHEN-NACHRICHTEN
Nr. 8 · August 2011
SEITE 3
Handwerksberufe: Digitale Techniken und verbesserte Dienstleistungen bestimmen die Lehrpläne
Neue Inhalte kommen auf Lehrlinge zu
Die seit 1. August geltenden Neuerungen im Detail:
• Buchbinder: Im Zuge der Modernisierung entstanden zwei Berufe:
der handwerklich orientierte Buch-
Berlin. Die digitale Technik hat die
Druckberufe erobert. Dem tragen die
Ausbildungsordnungen seit dem 1. August Rechnung: Die künftigen Mediengestalter und Medientechnologen lernen
die neuen Verfahren für die Bereiche
Druck, Siebdruck, Flexografie und Buchbinden in ihrer Ausbildung kennen und
können zusätzliche Qualifikationen erwerben.
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„Unser Team hat 5 Millionen Profis –
und alle kommen aus der eigenen
Jugend“ heißt ein Motto der bundesweiten Imagekampagne. Damit das
so bleibt, werden die Ausbildungsinhalte in mehr als 130 Berufen von
den Experten für berufliche Bildung
im Handwerk ständig auf den aktuellen Stand gebracht. Zum neuen
Ausbildungsjahr 2011/2012 wurden
neun Ausbildungsordnungen in Lehrberufen aktualisiert, so teilt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit. Dabei geht es um
die Anpassung an den technischen
Fortschritt, aber auch um verbesserte Dienstleistungen.
Wir bieten mehr als
binder und der stärker prozessorientierte Medientechnologe Druckverarbeitung für die industrielle
Produktion. Die Ausbildungen beinhalten jeweils Wahlqualifikationen.
• Mediengestalter Flexografie: Der
bisherige Ausbildungsberuf „Flexograf“ wurde umbenannt. Der
neue Rahmenlehrplan ist identisch
mit dem Rahmenlehrplan für den
Mediengestalter Digital und Print.
• Medientechnologe Druck: Der
bisherige Ausbildungsberuf „Drucker“ wurde umbenannt. Den Erfordernissen der Betriebe trägt die
Strukturierung nach Wahlqualifikationen Rechnung. Die neue Verordnung ermöglicht es auch, ein in der
Ausbildung zusätzlich vermitteltes
Druckverfahren als Zusatzqualifikation prüfen zu lassen.
• Medientechnologe Siebdruck:
Der bisherige Ausbildungsberuf
„Siebdrucker“ wurde umbenannt.
Neu ist die Möglichkeit, den großformatigen Digitaldruck oder den
Tampondruck als Zusatzqualifikation prüfen zu lassen. Die Ausbildung erfolgt nach Wahlqualifikationen.
• Augenoptiker: Die Prüfungsinhalte „Kunden-/Typberatung“ wurden
aufgewertet, die Gesellenprüfung
wird in zwei zeitlich auseinanderfallende Prüfungsteile gegliedert
(„gestreckte Gesellenprüfung“).
• Bootsbauer: Die Ausbildung erfolgt in einer der beiden Fachrichtungen „Technik“ oder „Neu-, Ausund Umbau“ und beinhaltet die
gestreckte Prüfung.
• Textilgestalter im Handwerk:
Der neue Ausbildungsberuf ersetzt
die bestehenden Ausbildungsberufe Sticker, Stricker und Weber.
Die Ausbildung erfolgt nach Fachrichtungen (Sticken, Stricken, Weben, Klöppeln und Posamentieren). Die Qualifikationen der Paramentik können während der Ausbildung zusätzlich erlernt und geprüft werden.
• Technischer
Produktdesigner
und Technischer Systemplaner:
Mit der Schaffung dieser neuen
Berufsgruppen wird der bisherige
Beruf „Technischer Zeichner“ neu
zugeschnitten und in die Berufe
„Technischer
Produktdesigner“
und „Technischer Systemplaner“
überführt.
Das offizielle Mitteilungsorgan
der Handwerkskammer Aachen
Gegründet 1946 von Walter Bachmann †
Herausgeber: Handwerkskammer Aachen
Verleger: Verlag Wirtschaft und Bildung GmbH
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21, 52062 Aachen · Redaktion: Harald Feiber,
Elmar Brandt, Pressestelle der Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21, 52062 Aachen, Telefon 0241/ 471-138 Telefax 0241/ 471105 · Anzeigen: VWB, Ritterstraße 21, 52072
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SEITE 4
Nr. 8 · August 2011
Prominente Sportler unterstützen in Statements die Werbeoffensive der Wirtschaftsgruppe
HANDWERKSZAHLEN DES MONATS
Daumen hoch für das Handwerk
Berlin. „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan“ erfreut sich namhafter Unterstützung. In kurzen Statements bringen prominente Persönlichkeiten auf den Punkt,
warum das Handwerk aus ihrer Sicht
eine herausragende wirtschaftliche und
gesellschaftliche Bedeutung hat.
Cacau, brasilianisch-deutscher Fußballer, spielt seit 2003 für den VfB
Stuttgart. Der Stürmer ist seit 2009
deutscher Nationalspieler:
„Der Sport und das Handwerk
haben eine wichtige Gemeinsamkeit:
Hier zählt nicht, wo man herkommt,
sondern, was man im Leben vorhat.
Wer sich engagieren und weiterkommen will, braucht Menschen, die an
einen glauben. Im Handwerk haben
junge Menschen einen wichtigen
Partner, der sie auf ihrem beruflichen
Weg unterstützt und ihnen dabei hilft,
das Beste aus sich heraus zu holen.
Aber nicht nur in Sachen Ausbildung
unterstützt das Handwerk den Nachwuchs. Durch seine vielfältige Förderung der Sportvereine vor Ort hilft es
den sportbegeisterten Kids in jedem
Winkel Deutschlands, sich selbst zu
verwirklichen und Teamgeist und
Ehrgeiz zu entwickeln. Dafür Daumen hoch!“
Mit Ehrgeiz und Teamgeist zum Erfolg: Fußball-Nationalspieler Cacau vom VfB Stuttgart sieht bei Handwerk und Sport Parallelen.
Die Betriebe unterstützten junge Menschen, das Beste aus sich heraus zu holen. Ebenso böten die Vereine den sportbegeisterten
Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich selber zu verwirklichen.
Günter Netzer, ehemaliger Fußballprofi, ist als Medienunternehmer
tätig. Der 37-malige Nationalspieler
hatte glanzvolle Zeiten bei Borussia
Mönchengladbach, Real Madrid und
Grasshopper Zürich. Bis zur Welt-
meisterschaft 2010 arbeitete er als
Sportkommentator für die ARD.
„Vor der Leistung des Handwerks
habe ich großen Respekt. Besonders
imponiert mir, welche bedeutende
Wirtschaftskraft in den vielen Hand-
werksbetrieben steckt. Mit seinen
vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bietet es außerdem vielen jungen
Menschen eine berufliche Perspektive. Deshalb ist das Handwerk für
mich ein echtes Sieger-Team.“
Zahlreiche Handwerker sorgen für ein ungetrübtes Musikerlebnis im Bayreuther Festspielhaus
Im Notfall hilft der Geigenbauermeister
Berlin. Zum 100. Mal finden in diesem
Jahr vom 25. Juli bis 28. August die Bayreuther Festspiele statt. Besucher aus
der ganzen Welt zieht es dann in das
Festspielhaus auf dem Grünen Hügel,
um die aufwändigen Inszenierungen und
die einzigartigen Klänge der Werke
Richard Wagners zu erleben – künstlerische Leistungen, an denen auch Handwerker einen wichtigen Anteil haben.
Metallbauer und Schreiner fertigen in
den Werkstätten des Festspielhauses passgenau jedes Kulissenelement, Maßschneider nähen mit Präzision und Liebe zum Detail aufwändige Kostüme, Maskenbildner verwandeln die Darsteller in täuschend
echte Fantasiefiguren und Elektroniker betreuen die komplexe Bühnentechnik. Darüber hinaus arbeitet das
Festspielhaus mit vielen Betrieben
aus der Region zusammen. Handwerker sind so wichtige Akteure des
Festspielbetriebs.
In Bayreuth zu spielen ist selbst
für erfahrene Musiker eine besondere Ehre. Als Orchester lassen sie die
weltberühmte Akustik im denkmalgeschützten Zuschauerraum erklingen. Nehmen ihre oftmals alten und
empfindlichen Instrumente dabei unverhofft Schaden, lassen sie nur Experten ans Werk, so wie Gottfried
Raabs. Seit vielen Jahren steht der
Geigenbauermeister aus Bubenreuth
Orchestermitgliedern in Notfällen zur
Seite und repariert während der
Festspiele beschädigte Geigen, Violinen, Bratschen oder Cellos. „Besonders wenn extreme Witterungsbedingungen herrschen, etwa hohe
Temperaturen oder eine hohe Luftfeuchtigkeit, kann es passieren, dass
sich Holz öffnet und das Instrument
anfängt zu klirren. Meine Aufgabe
besteht darin, den alten Leim zu entfernen, die betroffene Stelle zu säubern und neuen Leim aufzutragen“,
erläutert Raabs. Erst dann kann ein
Instrument wieder seinen vollen
Klang entfalten.
Das Spektrum seiner Reparaturarbeiten reicht aber noch viel weiter.
„Manchmal kommt es auch vor, dass
der Stimmstock gerichtet werden
muss oder ein neuer Steg nötig ist“,
berichtet Raabs. In jedem Fall erfordert seine Tätigkeit an den filigranen
Streichinstrumenten absolute Sorgfalt, höchste Präzision und nicht zuletzt ein gutes musikalisches Gehör.
Auch Michael Schlegel, Geschäfts-
führer der S + S Ausbau GmbH aus
Neudrossenfeld, ist mit dem Festspielhaus vertraut. Sein Betrieb ist
dafür verantwortlich, die Räumlichkeiten auf den neuesten Stand zu
bringen. So wurden moderne Akustikdecken und -wände vom ausgebildeten Wärme-, Kälte-, Schallund Brandschutzisolierer eingebaut.
Auch Tischler, Fliesenleger, Anlagenmechaniker SHK und Maler legten
Hand an – bei neuen Böden, Türen
und Fenstern oder der Modernisierung im Sanitärbereich.
Ob auf der Bühne, im Orchestergraben oder hinter den Kulissen –
Handwerker tragen in Bayreuth entscheidend dazu bei, Tag für Tag die
beeindruckenden Klang- und Fantasiewelten zu erschaffen und das
Publikum zu begeistern.
• Über 25 Millionen Hauptuntersuchungen wurden 2009 in
Deutschland vorgenommen. Damit
die Fahrzeuge sie ohne Mängel
bestehen, müssen im Vorfeld KfzMechatroniker, Kfz-Servicemechaniker und viele weitere Kfz-Handwerker Reparaturen und Wartungsarbeiten vornehmen. Damit
garantieren sie verlässliche Sicherheitsstandards auf deutschen
Straßen.
• 7,7 Liter Speiseeis verzehren
die Deutschen pro Person durchschnittlich im Jahr. Dabei verlassen sie sich auch auf die handwerklichen
Speiseeis-Hersteller,
die in über 3.000 Betrieben köstliche Eiskreationen produzieren und
mixen. Mit den Rezepturen zahlreicher Milch- und Fruchteis-Variationen bieten sie Eisliebhabern auch
während der heißesten Tage im
Jahr eine kühle und leckere Erfrischung.
• 4,3 Millionen Besucher haben
dank des InstrumentenbauerHandwerks in der Spielzeit
2008/09 ein Konzert in deutschen
Theatern und Konzertsälen genossen. Dabei haben sie sich auch auf
die Leistungen der Klavier- und
Cembalobauer und Instrumentenmacher verlassen.
Etwa 1,2 Millionen Instrumente
wurden 2008 in Deutschland auch
mithilfe von handwerklichem Geschick hergestellt. Damit garantieren Handwerker, dass Musiker auf
höchstem Niveau stets den richtigen Ton treffen können.
• 14 Millionen Menschen in
Deutschland leben mit einer Hörbeeinträchtigung und können sich
auf die Leistungen der Hörgeräteakustiker verlassen. Sie benutzen
moderne Messgeräte und handwerkliches Geschick, um Hörsysteme zu entwickeln und individuell
einzustellen. Egal ob bei chronischer Schwerhörigkeit oder lästigen Pfeifgeräuschen – die Hörgeräteakustiker haben für ihre Kunden immer ein offenes Ohr.
• 67 Millionen Quadratmeter
Wände haben Maler und Lackierer
im Jahr 2010 bearbeitet. In 42.475
Betrieben arbeiten sie mit Erfahrung und Geschick, um nicht nur
für einen frischen Anstrich, sondern auch für perfekt tapezierte
Wände in Büros, Geschäften und
Wohnungen zu sorgen.
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NACHRICHTEN – H INTERGRUND
Nr. 8 · August 2011
SEITE 5
Betriebe können mit der besten Fahrzeugbeschriftung einen fabrikneuen Mercedes-Benz Vito gewinnen
Sonderschau auf I.H.M.
„Sterne des Handwerks“ gehen an den Start
Talente zeigen
und gewinnen
Aachen/Berlin. In eine neue Runde
geht der Wettbewerb „Sterne des Handwerks“. Dabei wird die originellste und
aufmerksamkeitsstärkste Fahrzeugbeschriftung gesucht.
Handwerksbetriebe sind aufgerufen,
Fotos oder Gestaltungsentwürfe ihrer Firmenfahrzeuge ins Rennen zu
schicken und einen attraktiven Preis
zu gewinnen. Der Sieger kann sich
nämlich über einen fabrikneuen Mercedes-Benz Vito im eigenen Corporate Design freuen. Der Designer der
Beschriftung erhält einen Geldpreis
in Höhe von 2.500 Euro.
Bis zum 30. November können
die Beiträge eingereicht werden. Eine
Expertenjury aus Marketing, Handwerk und Design unter der Leitung
von Hochschulprofessor Christoph
M. Scheller wird die Einsendungen
auswählen und bewerten.
Kriterien für eine gelungene Fahrzeugbeschriftung sind Gestaltung,
technische Umsetzung und die Originalität des Konzepts, das einen
klaren Bezug zum Angebot haben
sollte. Daneben sind eine hohe Funktionalität und ein großer Erinnerungsfaktor Merkmale einer gelungenen
Fahrzeugbeklebung.
Schirmherr des Wettbewerbs ist
die Aktion Modernes Handwerk
München. Nachwuchsgestalter und
-techniker aus aller Welt erhalten
Gelegenheit, sich im Zuge der Internationalen Handwerksmesse (I.H.M.)
in München zu präsentieren. Sie können sich am Wettbewerb „Talente
2012“ beteiligen und dabei eine Teilnahme bei der Leitmesse, die vom
14. bis 20. März 2012 stattfindet, gewinnen.
Auf 600 Quadratmetern werden
die Arbeiten einem breiten Publikum
vorgestellt. Eine Jury wählt die
Gewinner des „Talente“-Preises aus.
Begleitend erscheint ein Katalog.
Ziel des Wettbewerbs „Talente“
ist es, begabte junge Menschen in
allen Bereichen des Handwerks zu
fördern und zu zeigen, welches Zukunftspotential im Handwerk steckt.
Die Arbeiten sollen Ergebnis einer
intensiven Auseinandersetzung mit
formalen oder technischen Problemen sein und zu neuen, ungewöhnlichen oder überraschenden Lösungen gelangen. Voraussetzung ist,
dass alle Exponate selber entworfen
und handwerklich gefertigt sind.
Mitmachen können junge Menschen aus allen Werkbereichen des
Kunsthandwerks und allen technischen Gewerken. Die Ausschreibung
ist international. Die Altersgrenze
liegt im gestalterischen Bereich bei
33 Jahren und im technischen Bereich bei 35 Jahren. Bewerbungsschluss ist am 1. Oktober 2011. Die
Unterlagen können online eingereicht werden: www.hwk-expo.de
Die Teilnahme am „Talente“Wettbewerb ist bis auf die Anlieferung der Exponate kostenfrei. Das
gilt auch für den Beitrag im hochwertigen Ausstellungskatalog.
Zündende Ideen sind beim Wettbewerb um die beste Fahrzeugbeschriftung gefragt. Eine fachkundige Jury wählt den originellsten
Entwurf aus den Einsendungen der Handwerksbetriebe aus.
(AMH), die mit ihrem Engagement die
Handwerksbetriebe für die Themen
Außenwerbung und Außenwirkung
sensibilisieren will. „Die hohe Teilnehmerzahl in den Vorjahren hat gezeigt, dass die Bedeutung einer professionellen und attraktiven Fahrzeugbeschriftung von den Betrieben
erkannt worden ist“, meint Joachim
Wohlfeil, Vorsitzender der AMH und
Jury-Mitglied. „Die Qualität der eigenen handwerklichen Arbeit muss
sich bei Auftritt und Wahrnehmung in
der Öffentlichkeit widerspiegeln.“
Unterstützt wird „Sterne des
Handwerks“ vom Mercedes-Benz
Vertrieb Deutschland. Die Übergabe
des Siegerfahrzeugs erfolgt im März
2012 auf der Internationalen Handwerks Messe (IHM) in München.
INFO
Weitere Informationen und Teilnahmeformulare:
www.sterne-deshandwerks.de
Satelittenschüsseln: Analoge Verbreitung der Fernseh- und Hörfunkprogramme läuft aus
Kunden müssen auf digital umrüsten
Berlin. Die Zukunft ist digital – für
Empfänger der analogen Satellitenübertragung fängt sie spätestens am 30.
April 2012 an. Dann wird in Deutschland
die analoge Verbreitung von Rundfunkprogrammen abgeschaltet.
Alle Haushalte, die noch analoge
Signale empfangen, müssen dann
auf digitalen Empfang umgerüstet
werden, wenn die Mattscheibe nicht
schwarz bleiben soll. Die Fachbetriebe der elektro- und informationstechnischen Handwerke stellen sich
auf eine verstärkte Nachfrage ein,
denn die TV-Sender informieren mit
einer gemeinsamen Kampagne über
Abschaltung und Umrüstung.
Damit es nicht zu Engpässen bei
Die Umrüstung der Satelittenschüsseln auf digitalen Empfang beschert den Betrieben
der elektro- und informationstechnischen Handwerke ein Zusatzgeschäft. Foto: Bilderbox
der Umrüstung kommt, empfehlen
Experten des Handwerks den Kunden, sich schon deutlich vor dem
30. April 2012 um die Digitalisierung
ihrer Satellitentechnik zu kümmern.
Denn nach Zahlen der GfK – Gesell-
schaft für Konsumforschung – empfingen ein Jahr vor Abschaltung der
Übertragung noch rund fünf Millionen Haushalte ein analoges Satellitensignal.
Die Initiative Klardigital 2012 von
Landesmedienanstalten und Fernsehsendern informiert Haushalte,
Fachhandel, Fachhandwerk, Wohnungswirtschaft und Kabelnetzbetreiber (Internet: www.klardigital.de).
Weitere Auskünfte zur bevorstehenden Digitalisierung des TV-Empfangs
erhalten Handwerksbetriebe beim
NRW-Fachverband oder beim Zentralverband der Deutschen Elektround Informationstechnischen Handwerke (Internet: www.feh-nrw.de,
www.zveh.de).
INFO
Weitere Informationen und Unterlagen zur schriftlichen Bewerbung
beim Wettbewerb „Talente“ sind
erhältlich bei Dr. Michaela Braesel,
Handwerkskammer für München
und Oberbayern, Abteilung Messen und Ausstellungen, Max-Joseph-Straße 4, 80333 München,
☎ 089/ 5119-293, Fax: 089/ 5119245, E-Mail: michaela.braesel@
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52525 Heinsberg • Autozentrum P & A Vonderbank • Industriestraße 56 • 02452 688-0
53879 Euskirchen • Autozentrum Mertin GmbH • Mainstraße 3 • Tel.: 0 22 51/77 49 80 • www.auto-mertin.de
53925 Kall • Automobilgruppe Dirkes Bonn GmbH • Trierer Straße 19-21 • Tel.: 0 24 41/9 99 70 • www.dirkes-gruppe.de
SHIFT_ the way you move
Gesamtverbrauch l/100 km: innerorts 7,9, außerorts 5,2, kombiniert 6,2; CO 2 -Emissionen: kombiniert 144,0 g/km (Messverfahren gem. EU-Norm). Abb. zeigen Sonderausstattungen. *Leasingsonderzahlung: 0,– €;
monatl. Rate: 253,40 €; Laufzeit: 36 Monate; Gesamtlaufleistung: 45.000 km. Preise sind Nettoangaben zzgl. gesetzlicher MwSt. **Technik-Service beinhaltet alle Wartungskosten und Verschleißreparaturen (gemäß AGB) für die Vertragslaufzeit. Ein Angebot für Gewerbekunden von NISSAN FLEET SERVICES, ein Produkt der ALD AutoLeasing D GmbH, Nedderfeld 95, 22529 Hamburg. Alle o.g. gewerblichen Angebote gelten für Mitglieder eines Verbandes mit Rahmenabkommen mit der NISSAN CENTER EUROPE GMBH.
THEMA: TAG DES HANDWERKS
SEITE 6
AKTIONSTAG
Nr. 8 · August 2011
WERBUNG FÜR DAS EIGENE GEWERK
Betriebe überraschen
Kunden mit Extra-Angeboten
Aachen. Um pfiffige Marketingideen
ist der Schlosser- und Schmiedemeister
Walter Heinrichs nicht verlegen. Er hat
sich ein Angebot einfallen lassen, mit
dem er seine Kunden am 3. September
überraschen will: Sein Betrieb überprüft
kostenlos Garagentore und berät die
Besitzer, wie sich festgestellte Mängel
fachgerecht beheben lassen. Für die
Vereinbarung der Termine lässt Heinrichs eine Telefon-Hotline schalten.
Mit seinem Konzept
gibt das Simmerather Unternehmen ein
gutes Beispiel, wie
sich der bundesweite Tag des
Handwerks für
die Betriebe
nutzen
lässt. Sie
können für
sich und ihr
Gewerk die Werbetrommel rühren und Jugendlichen spannende Einblicke in
die Berufswelt geben.
Anregungen für Aktionen, die
Aufmerksamkeit erregen, gibt den
Betrieben ein Leitfaden, der von den
Machern der Imagekampagne erstellt worden ist. Auch viele Handwerker im Kammerbezirk Aachen haben diese Planungshilfe genutzt, um
ihren Kunden etwas Besonderes zu
bieten: ein buntes Fest, gepaart mit
einer Präsentation ihrer Produkte
und Leistungen, oder einen Tag der
offenen Tür, an dem sich alle Besu-
cher in der Werkstatt umblicken,
Meister und Gesellen bei der Arbeit
zuschauen können.
Keine Selbstverständlichkeit
Mit den verschiedenen Aktionen
zeigt die Wirtschaftsgruppe zwischen Erkelenz und Euskirchen Flagge und rückt ihre wirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Leistungen
ins Bewusstsein der Bürger. Denn
welcher Verbraucher hält sich vor
Augen, dass er Tag für Tag von der
Kreativität und Innovationskraft
des Handwerks profitiert?
Die frischen Brötchen,
die warme Heizung,
die modische Brille
und die schicke Frisur sind eben keine
Selbstverständlichkeit, sondern verlangen den vollen Einsatz der Fachleute, die ihr Handwerk verstehen. Das gilt erst
recht für den Bau eines Hauses
oder die Wartung eines Pkw. Ohne
qualifizierte Handwerker läuft da
nichts!
„Die Ideen zum Tag des Handwerks sind so vielfältig wie das
Handwerk selbst“, meint ZDH-Präsident Otto Kentzler mit Blick auf die
Internetseite www.handwerk.de. Aus
den 53 Kammerbezirken in Deutschland sind dort nachahmenswerte
Beispiele für die Aktionen der Handwerksbetriebe aufgeführt. Sie alle
stehen unter dem verbindenden Leitgedanken „Deutschland ist handgemacht“.
Clevere Idee: Firmenchef Walter Heinrichs (r.) bietet den Kunden am Tag des Handwerks eine kostenlose Überprüfung ihrer Garagentore. Mit Lehrling Max Krumey (M.) und Meister Hermann-Josef Gentges (l.) präsentiert er das Plakat für den Aktionstag.
Von der Sinnhaftigkeit dieses Slogans können sich die Verbraucher im
Kammerbezirk Aachen überzeugen.
Ebenso wie Schlosser- und Schmiedemeister Walter Heinrichs haben
sich viele Betriebsinhaber überlegt,
wie sie aus dem Aktionstag Gewinn
ziehen können. Drei Beispiele mögen
dies verdeutlichen:
• Mit einer Hausmesse (10 bis 18
Uhr) stellt die Raida Dämmtechnik
GmbH ihr neues Betriebsgebäude
im Gewerbegebiet MonschauImgenbroich vor. Der Bürotrakt er-
füllt den Passivhaus-, die Lagehalle den Niedrigenergiestandard. Die
Besucher können nicht allein das
Einblasen von Zellulose-Dämmstoffen erleben, sondern sich darüber hinaus auch ein Bild über die
Leistungspalette der Handwerksbetriebe machen, die am Neubau
mitgewirkt haben.
• Maßgeschneiderte TV-Möbel und
handgefertigte Tische stellt die
Clemens Stoffels GmbH in Heinsberg-Dremmen aus. Die Besucher
haben die Gelegenheit, sich über
das Leistungsspektrum der Möbeltischlerei, die 1880 gegründet
wurde, zu informieren und von ihren Fachleuten eingehend beraten
zu lassen.
• Zu einer Verkostung ihrer Produkte
lädt die Aachener Bäckerei Nobis
Printen die Passanten vor ihrer
Filiale am Münsterplatz ein. Sie haben Gelegenheit, dass Entstehen
der feinen, handgefertigten Waren
in der Schaubäckerei zu erleben,
die sich in dem Café und Ladengeschäft befindet.
hf
Profis der Berliner Agentur Scholz & Friends bereiten die nationalen Auftritte der Wirtschaftsgruppe am 3. September vor
Schwerstarbeit vor dem bundesweiten Aktionstag
Berlin. Beim ersten bundesweiten Tag
des Handwerks am 3. September soll
Deutschland im Zeichen des Handwerks
stehen. Dazu setzen die Organisationen
und Betriebe in der ganzen Bundesrepublik zahlreiche Aktionen um. Auch
nationale Programmpunkte werden die
Bedeutung der Wirtschaftsgruppe unterstreichen. Die Kommunikationsspezialisten der Berliner Agentur Scholz &
Friends arbeiten hierzu auf Hochtouren.
Sie gestalten Plakat- und Anzeigenmotive, texten Werbesprüche, fertigen Ausstellungsobjekte, schreiben Pressetexte
und buchen Werbeschaltungen. Ihr gemeinsames Ziel: maximale Aufmerksamkeit für das Handwerk.
Der Tag des Handwerks soll jedem
ins Auge stechen. Deshalb arbeiten
die Kreativen von Scholz & Friends
an einem einheitlichen Werbeauftritt.
Im Design der Imagekampagne entwickeln sie ein Logo für den Tag des
Handwerks, gestalten Motive für Plakate und Anzeigen und erstellen Layouts für Werbemittel wie Straßenbanner, T-Shirts oder Papierfähnchen, die am Aktionstag von jedem
Betrieb genutzt werden können.
„Das einheitliche Auftreten erhöht
den Wiedererkennungswert und ermöglicht es Handwerksorganisationen und -betrieben, am Tag des
Handwerks ihre Zugehörigkeit zur
Wirtschaftsmacht von nebenan zu
zeigen“, erklärt der verantwortliche
Kreativdirektor Mathias Rebmann.
Schau in Berlin
Über Farben und Formen hinaus lebt
Werbung vom Spiel mit der Sprache.
Darum kümmern sich Texter, deren
selbstbewusste und humorvolle
Sprüche – etwa „5 Millionen Gründe
zu feiern: Die 5 Millionen Handwerker
Arbeit im Hintergrund: Die Grafiker der Berliner Agentur Scholz & Friends haben das Logo für den Tag des Handwerks im Stil der
bundesweiten Imagekampagne entwickelt.
in Deutschland.“ – die verschiedenen
Werbeformate am Tag des Handwerks wortstark ergänzen. „Einen
Tag lang wird das Handwerk auf allen
Kommunikationskanälen Aufsehen
erregen und auf seine vielfältigen
Leistungen hinweisen“, sagt Rebmann.
Ein Hingucker wird die in Berlin
geplante Ausstellung „Hände der Zukunft“. Auf einem zentral gelegenen
Platz sollen 100 fast mannshohe Aufsteller in Form einer Hand mit ausgestrecktem Daumen die mehr als 130
Handwerksberufe präsentieren. Auf
einer Ausstellungsfläche von rund
400 Quadratmetern wird kein Besucher an der Vielfalt des Handwerks
vorbeikommen.
Bevor es soweit ist, hat die
Produktionsabteilung von Scholz &
Friends knifflige Aufgaben zu lösen:
So müssen die Daumenaufsteller
wind- und wetterfest, transportfähig
und gleichzeitig ein optischer Blickfang sein. Damit das gelingt, stimmen sich die Verantwortlichen in der
Produktionsabteilung laufend mit
den Werbeberatern über Material
und Aufbau der Exponate ab und
koordinieren den Fertigungsprozess
mit externen Dienstleistern. Zudem
sind die Texter damit beschäftigt,
aus Berufsbeschreibungen aller
Handwerksberufe jeweils einen griffigen Text zu verfassen. Und nicht zuletzt muss der richtige Ausstellungsort für die Schau gefunden werden.
Umfassendes Konzept
Damit der Tag des Handwerks auch
in den Medien oben auf der Agenda
steht, haben die PR-Berater ein umfassendes Konzept für den Tag des
Handwerks entwickelt. Bereits im
Vorfeld des Großereignisses informieren sie Journalisten über den Aktionstag, pflegen die Kampagnen-
website mit Hintergrundgeschichten
und liefern den Redaktionen bemerkenswerte Zahlen und Fakten rund
ums Handwerk. Zudem halten die
Vorbereitungen für die nationale
Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, die
PR-Experten auf Trab. Und auch die
Nachberichterstattung haben sie bereits im Blick. Schließlich soll das
Handwerk auch über den Aktionstag
hinaus von sich reden machen.
Der Tag des Handwerks soll auch
in der digitalen Welt ein Erfolg werden. Dazu bringen die Experten aus
dem Online-Bereich ihr Know-how
ein. So haben sie ein CountdownBanner entwickelt, das die verbleibende Zeit bis zum 3. September anzeigt. Zudem haben sie weitere kreative Werbebanner konzipiert, gestaltet und programmiert, die auf ausgewählten Internetportalen die Neugier
der Besucher wecken sollen.
Die Media-Abteilung der Agentur
empfiehlt, wo die Banner zum Einsatz kommen. Dazu werden Reichweite und Nutzer der Portale analysiert und entsprechende Schaltplätze gebucht. Über die Onlinemedien
hinaus wählt die Media-Abteilung
aus, in welchen Printpublikationen
und auf welchen Fernsehsendern
das Handwerk mit Anzeigen und
dem TV-Spot präsent sein wird.
Über alle Disziplinen hinweg arbeiten die Kommunikationsspezialisten daran, dass die Größe, Vielfalt
und Innovationsfähigkeit des Handwerks am 3. September in aller Munde sind und sich die fünf Millionen
Handwerker in Deutschland gebührend feiern lassen können. Getreu
dem Leitgedanken „365 Tage für Sie.
1 Tag für uns.“
DAS HANDWERK IM KAMMERBEZIRK
Nr. 8 · August 2011
SEITE 7
Redaktion
HANDWERKSWIRTSCHAFT
Telefon: 02 41/ 471-138
E-Mail: [email protected]
www.hwk-aachen.de
… im Urlaub. Dunkle Wolken, dichter Regen, kein
Denken an die geplante Wandertour.
Was willst Du
machen, wenn
das Wetter nicht
mitspielt und sich
die Sonne verzieht. Etwa Umbuchen
und nach Mallorca jetten?
Nein, das ist viel zu teuer und
kommt überhaupt nicht infrage. Wir
halten durch, knobeln, spielen und
basteln, was das Zeug hält.
Als waschechte Rheinländer
sind wir eben hart im Nehmen und
können uns anpassen. Schließlich
lautet unser Lebensmotto: „Et kütt
wie et kütt.“ Und: „Et hät noch immer jot gejange.“
Also dann, weiterhin viel Spaß
beim Urlaub mit der Regenjacke!
Vielleicht gibt es ja einen schönen Altweibersommer nach den
Ferien, hofft…
Spannende Lesung in der Bio-Fleischerei
Mit einer Matinee der besonderen Art haben die Buchhandlung Schmetz und die Bio-Fleischerei Stöbe Aachens Literaturfreunde überrascht. Gemeinsam veranstalteten sie
eine Lesung im Verkaufsraum der Metzgerei, deren Auslage nicht allein mit Wurstwaren, sondern auch mit Büchern dekoriert war. Die Palette der Werke, die Buchhändler
Dr. Walter Vennen (2.v.l) ausgesucht hatte, reichte von Karl Mays Winnetou I bis zu Grimmelshausens Simplicissimus. Alle vorgelesenen Passagen drehten sich um ein verbindendes Thema: geistiger und fleischlicher Genuss.
Foto: Harald Feiber
Qualifizierung und Förderung: Fachleute der Kammer bieten neuen Service im BGZ Simmerath
Bildungsberater informieren direkt vor Ort
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Was, Wann, Wo?
Unternehmerfrauen im Handwerk
Heinsberg-Jülich
• Tagesveranstaltung: „Besuch der
gallo-römischen Matronen-Heiligtümer“, Eifel, Besichtigungen und vieles mehr, Leitung: Gudrun Nositschka, Samstag, 20. August.
• IKK-Aktionstag, Wellness-Wochenende in Kooperation mit dem Unternehmerfrauen-Verband Viersen,
Samstag/Sonntag, 10. und 11. September.
Bernadette Hein, Obermeisterin der
Friseur-Innung Euskirchen aus Marmagen, ist für drei weitere Jahre in
den Ausschuss Umwelt und Gesundheit des Zentralverbands des
Deutschen Friseurhandwerks wiedergewählt worden. Die Delegiertenversammlung des Zentralverbands
bestimmte in Berchtesgaden die Mitglieder des Vorstands und der Fachausschüsse.
Simmerath/Aachen. Ständige Weiterbildung erhöht die Chancen von Arbeitnehmern und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Arbeitgeber. Deshalb baut das Bildungsbüro der Städteregion Aachen die Bildungsberatung in
der Region weiter aus.
Professionell geschulte Experten informieren in den meisten Kommunen
über Lehrgänge, Förder- und Qualifizierungsmöglichkeiten. In den Nordeifel-Gemeinden Simmerath und
Roetgen übernimmt diesen Service
die Handwerkskammer für die Region Aachen.
Ab September können Interessierte einmal im Monat die Dienstleistungen der Weiterbildungsberater
in Anspruch nehmen. Im Bildungszentrum BGZ Simmerath unterstützen die Mitarbeiter der Kammer, ausgehend von der jeweiligen Lebenssituation, die Interessenten beim
Entwickeln individueller Perspektiven
für die berufliche und persönliche
Weiterbildung. Die Stadt Monschau
bietet eine zielgruppenoffene Beratung im Monschauer Rathaus an.
„Ich sehe Bildung als wichtige Aufgabe auf kommunaler Ebene – vor
allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Wir wollen
jeden Menschen unterstützen, der
sich weiterqualifizieren möchte“,
sagte Margareta Ritter, Bürgermeisterin der Stadt Monschau, bei einer
gemeinsamen Pressekonferenz im
BGZ Simmerath.
Mit dem Service-Angebot im
BGZ Simmerath leistet die Handwerkskammer Hilfestellung für die
Städteregion Aachen: Diese fördert
im Rahmen des Programms „Lernen
vor Ort“ im Bildungsbüro den Aufund Ausbau von trägerneutraler Bildungsberatung in den Kommunen.
Auf dem neusten Stand
„Für die Unternehmen in der Wirtschaftsregion Aachen ist es ganz
wichtig, dass ihre Entscheider und
Mitarbeiter fortlaufend auf dem
neusten Stand der Technik und der
beruflichen Entwicklungen sind. Nur
Neue Angebote der Bildungsberatung erwarten die Bürgerinnen und Bürger in den Eifel-Kommunen Monschau, Roetgen und Simmerath. Durch eine starke Vernetzung wollen die Partner im Programm „Lernen vor Ort“ der Städteregion Aachen die Qualifizierung
von Menschen verbessern und somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.
Foto: Elmar Brandt
so können sie im Wettbewerb bestehen und weiterhin hohe Qualität anbieten“, unterstrich Ralf W. Barkey,
Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für die Region Aachen, die Bedeutung der Bildungsberatung.
Der Bürgermeister der Gemeinde
Simmerath, Karl-Heinz Hermanns,
sieht in dem Informationsangebot
ebenfalls einen hohen Nutzwert:
„Professionelle
Bildungsberatung
bietet Chancen für Menschen mit
den unterschiedlichsten Ausbildungsvoraussetzungen – auch und
vor allem denen, die es schwer haben am Arbeitsmarkt. Weil sie ihnen
dabei hilft, ihr Potenzial und ihre
Chancen zu erkennen und einzusetzen.“
Roetgens Bürgermeister Manfred
Eis sieht ähnliche positive Effekte:
„Heute reicht es nicht, sich einmal
ausbilden zu lassen, sondern man
muss sein Leben lang am Ball bleiben. Je mehr Menschen gut beraten
werden und sich weiterqualifizieren,
desto besser. Für die Menschen und
für die Unternehmen hier vor Ort.“
Ein Ziel des Programms „Lernen
vor Ort“ ist die gute Erreichbarkeit
der Bildungsberatung. Diese Vorgabe wird mit dem erweiterten Angebot
für alle Kommunen erfüllt. Neue Beratungsangebote gibt es zunächst in
der Eifel und im Nordkreis. Die Stadt
Aachen baut ihre bereits bestehende
trägerneutrale
„Bildungsberatung
Aachen“ an der Volkshochschule
weiter aus. Zusätzlich sollen Bildungsberatungs-Lotsen den Beratungsbedarf bei den Menschen erkennen und zwischen ihnen und den
informierenden Stellen vermitteln.
Die Bildungsberater, die dort Auskunft geben, haben eine RQZ-Schulung durchlaufen (Regionale Qualifi-
zierungszentren) und sind somit in
Sachen Beratung und Kompetenzentwicklung hervorragend ausgebildet. Sie können sich in einem Netzwerk untereinander und mit den Bildungsberatungs-Lotsen austauschen
und so den Service optimieren.
„Mit der Vernetzung der Bildungsberatung in der Städteregion
Aachen über kommunale Grenzen hinaus fördern wir professionelle und
unabhängige Bildungsberatung mit
einheitlichen Qualitätsverständnis“,
so Gregor Jansen, Dezernent für Bildung, Jugend und Ordnungswesen
bei der Städteregion Aachen.
ebr
INFO
Die Weiterbildungsberatung der
Handwerkskammer für die Region
Aachen informiert Bürgerinnen und
Bürger der Gemeinden Simmerath
und Roetgen im Bildungszentrum
BGZ Simmerath, Kranzbruchstraße 10, Besprechungszimmer V12
(Verwaltungsbereich im Internat).
Termine, jeweils von 14 bis 16 Uhr:
Dienstag, 13. September (Sofia
Krahnen); Dienstag, 11. Oktober
(Larissa Hüllenkremer); Dienstag,
15. November (Petra Plum); Dienstag, 13. Dezember (Sofia Krahnen).
Nähere
Informationen
unter
☎ 0241/ 96 74-123.
Die Bildungsberatung Monschau im Rathaus der Stadt Monschau lädt donnerstags von 14 bis
15 Uhr zur Sprechstunde bei Andreas Löhner (Bereich Familie und
Soziales) ein.
K AMMERBEZIRK
SEITE 8
Nr. 8 · August 2011
Kammer und SOKA-Bau informieren Ordnungsämter
Gemeinsamer Kampf
gegen die Schwarzarbeit
Aachen. Ordnungsbehörden sind für
die Bekämpfung von Schwarzarbeit und
unberechtigter Handwerksausübung zuständig und dabei häufig auf Informationen der Handwerkskammern angewiesen. Deren Fachleute klären im ersten
Schritt, welche selbstständigen Handwerkstätigkeiten zulassungspflichtig sind
und welche nicht.
Vor diesem Hintergrund bietet die
Handwerkskammer für die Region
Aachen seit einigen Jahren regelmäßig Informationsveranstaltungen für
die Ordnungsämter der Städte und
Gemeinden im Kammerbezirk zu aktuellen Themen rund um das Gewerbe- und Handwerksrecht an. Rund
40 Ordnungshüter fanden diesmal
den Weg ins Konferenzzentrum der
Kammer, um nach Begrüßung durch
Hauptgeschäftsführer Ralf W. Barkey
den direkten Dialog zu suchen.
Enge Zusammenarbeit
Dass auch andere Stellen mit gewerberechtlichen Zuordnungen beauftragt sind, machte Daniel Rathsack
von der Sozialkasse der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) deutlich. Er referierte über die Aufgaben und Befugnisse dieser tarifvertraglich geregelten Branchenkasse, in die alle Baubetriebe einzahlen müssen, deren
Arbeitnehmer zu mehr als 50 Prozent
im Bauhandwerk tätig sind. Ähnliche
Kassen gibt es zum Beispiel für
Dachdecker oder Maler und Lackierer. Mit der Umlage werden Urlaubsvergütungen der Beschäftigten, Ausbildungskosten der Betriebe und
tarifliche Zusatzrenten finanziert.
Schnittstellen zu den Ordnungsbehörden und zur Kammer gibt es
bei der Beurteilung, welche Tätigkei-
ten unter das Baugewerbe fallen,
womit zugleich auch eine Registrierungspflicht und Zulassungsvoraussetzungen (zum Beispiel Meisterbrief) verbunden sind. Da wo neue
Betriebe gegründet werden, ist die
SOKA-Bau auf Hinweise der Behörden und Kammern angewiesen.
Auch die Abgrenzung zwischen
mobilen Handwerkern, die lediglich
ein Reisegewerbe beantragen, und
den niedergelassenen Berufskollegen führt oft zu Unsicherheiten in der
Verwaltungspraxis. Denn Reisegewerbetreibende unterliegen nicht
den Qualifikationsanforderungen der
Handwerksordnung, so dass die Verführung recht groß ist, seinen Betrieb
als Reisegewerbe zu deklarieren.
Reisegewerbe hat Grenzen
Karl Fährmann, Leiter der Abteilung
Handwerksrolle in der Kammer, verwies auf neuere Gerichtsurteile, die
wiederholt bestätigt haben, dass der
Reisegewerbetreibende immer von
sich aus den Kunden ansprechen
muss. Sobald im größeren Stil Werbung gemacht wird und der Verbraucher den Kontakt sucht, ist das kein
Reisegewerbe mehr. Umso wichtiger
ist es, dass die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Ordnungsbehörden
potentielle Existenzgründer schon
bei der Gewerbeanmeldung über die
feinen Unterschiede aufklären und
sich beabsichtigte Tätigkeiten erläutern lassen.
Fährmann stellte klar, dass Kammern aufgrund aktueller Urteile beim
Verdacht der Schwarzarbeit nur sehr
eingeschränkt eigene Auskunftsund Ermittlungsrechte gegenüber
Gewerbetreibenden haben. Dies sei
Aufgabe der Ordnungsbehörden. gs
An der neuen Demonstrationsanlage im Bildungszentrum BGZ Simmerath können Fachleute aus dem Baubereich den Einbau von
Abscheideranlagen üben.
Foto: Marlene Paschkewitz
Bildungszentrum BGZ Simmerath erweitert sein Angebot an Fachlehrgängen
Abscheideranlagen fachgerecht einbauen
Simmerath. Das Bildungszentrum BGZ
Simmerath der Handwerkskammer für
die Region Aachen erweitert sein Weiterbildungsangebot mit einem fünftägigen Lehrgang zum fachgerechten Einbau
von Abscheideranlagen für Fett und
Leichtflüssigkeiten, der sich an ausführende Unternehmer aus den Bereichen
Tief- und Straßenbau richtet.
In Zusammenarbeit mit dem Abscheider-Spezialisten Mall wurde
eine Demonstrationsanlage für den
praktischen Teil der Kurse errichtet.
Wassergefährdende Stoffe wie
Benzin, Öl oder Diesel, aber auch
pflanzliche und tierische Öle und Fette dürfen nicht in die Kanalisation
oder gar in ein öffentliches Gewässer
gelangen. Daher müssen alle Bauunternehmer, die Abscheideranlagen
zur Behandlung solcher Abwässer
einbauen, eine entsprechende Qualifizierung nachweisen.
Das Bildungszentrum BGZ Simmerath schließt mit seinem DemoZentrum eine Lücke, denn bisher
konnte der Lehrgang nur im Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster und am Mall-Standort
in Nottuln besucht werden. Bauunternehmer und deren Beschäftig-
te, die Abscheideranlagen einbauen
möchten, können das Seminar jetzt
auch im Süden Nordrhein-Westfalens besuchen.
INFO
Anmelden können sich interessierte Fachleute online unter
http://www.bgz-simmerath.de/ak
tuelles/lehrgangsangebote. Dort
gibt es auch weiterführende Informationen zu den Seminargebühren, Terminen und Inhalten des
Lehrgangs.
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K AMMERBEZIRK
Nr. 8 · August 2011
SEITE 9
Bernd Ohlemeyer erhält Gütesiegel „Interkulturell orientiert“
AGIT legt Gewerbeflächen-Monitoring 2010 vor – Vor allem Mittelständler bauen ihre Betriebe aus
Vielfalt auf der Baustelle
Steigende Nachfrage in Aachener Region
Düren. 70 Prozent seiner Mitarbeiter
haben einen Migrationshintergrund. Für
den Dürener Elektrotechnikermeister
Bernd Ohlemeyer ist das kein Problem:
Er setzt auf die Leistungskraft des multikulturellen Teams.
Für seine Bereitschaft, immer wieder
Fachkräfte und Lehrlinge ausländischer Herkunft einzustellen, wurde
der Betriebsinhaber jetzt ausgezeichnet. Während einer Feierstunde
im Kreishaus Düren nahm er neben
22 Beratungsstellen, Institutionen
und Behörden das Gütesiegel „Interkulturell orientiert“ entgegen. Es bescheinigt dem Handwerksunternehmer, dass er sich vorbildlich um die
Integration der Zugewanderten kümmert.
„Ich wollte als Handwerker ein
Zeichen setzen“, begründet Ohlemeyer seine Bewerbung um das Gü-
tesiegel, das an strenge Kriterien gebunden ist. Für die künftige Entwicklung der Wirtschaftsgruppe sei es
wichtig, stärker auf Menschen mit
Migrationshintergrund zuzugehen.
Nur auf diesem Weg könnten die
Betriebe dem immer drängender
werdenden Fachkräftemangel begegnen und mehr Nachwuchstalente
unter Jugendlichen finden.
Seit der Gründung seines Unternehmens 1989 hat Ohlemeyer
Jugendliche aus 18 Nationen ausgebildet. Ob Afrikaner, Süd- oder Ost-
folgreichste Veräußerungsjahr seit
2003 verzeichnen konnte.“ Ferner
wurden im Bereich des entstehenden Wissens- und Forschungszentrums „Campus Melaten“ zwei kleinteilige Verkäufe (insgesamt 0,6 Hektar) registriert.
Aachen. Nach dem Krisenjahr 2009 hat
sich der Gewerbeflächenmarkt in der
Region Aachen wieder spürbar erholt.
Mit einem Flächenumsatz von 60 Hektar,
verteilt auf 96 Grundstücke, haben die
Unternehmen 2010 wieder mit größerer
Zuversicht in Grund und Boden investiert.
Integriert Migranten in seinen Betrieb:
der Dürener Elektrotechnikermeister
Bernd Ohlemeyer.
europäer – seine Erfahrungen mit
Sprösslingen der Migrantenfamilien
waren durchweg positiv, wie er im
Gespräch mit der HW betont.
Auch unter seinen jetzigen Mitarbeitern finden sich Menschen aus
verschiedenen Kulturen, und ihre Zusammenarbeit hat sich bewährt. Bisweilen ist Ohlemeyer allerdings selber erstaunt, wie gut die Kommunikation auf den Baustellen in Wohnhäusern, Gewerbe- oder Industrieanlagen funktioniert. Zwar gibt es hin
und wieder Sprachprobleme, aber
die Mitglieder des Teams überwinden diese Klippe mühelos.
Besonders stolz ist der Dürener
Elektrotechnikermeister, dass es ihm
gelungen ist, Zugewanderte auch in
die höheren Qualifikationsstufen des
Handwerks zu bringen. So führt ein
junger Pole, der in seinem Unternehmen die Lehre absolviert hat, nach
erfolgreicher Meisterprüfung heute
selber einen florierenden Betrieb. hf
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die
verkaufte Gewerbefläche verdoppelt,
außerdem wechselten 55 Prozent
mehr Grundstücke ihren Besitzer.
Neun von zehn Unternehmen erwarben Gewerbeflächen mit einer Größe
von weniger als einem Hektar. Die
Verkäufe wiesen eine große räumliche Streuung auf: Insgesamt konnten 29 der 46 regionsangehörigen
Städte und Gemeinden Veräußerungen verzeichnen. Damit hat der
Gewerbeflächenmarkt wieder Anschluss an die starken Jahre 2006
bis 2008 gefunden, als zwischen 70
und 85 Hektar verkauft wurden.
„Die Zahlen belegen erneut und
eindrucksvoll, dass die Wirtschaftskraft der Region auf lokalen Ressourcen fußt“, unterstreicht Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der Aachener Gesellschaft für Innovation und
Technologietransfer (AGIT). „54 Prozent der Grundstückskäufe wurden
von Unternehmen aus derselben Gemeinde getätigt, 85 Prozent der Veräußerungen gehen an Firmen aus der
Region.“ Daher überrascht es nicht,
dass Unternehmen, die für ihr expandierendes Geschäft eine Erweiterungsfläche am angestammten
Standort suchten, 36 Prozent der
Nachfrager stellten.
Die größte Nachfrage 2010 kam
vom mittelständisch strukturierten
Handwerk und Baugewerbe. Groß-
Zentral gelegene Gewerbeflächen wie hier
im früheren Aachener Schlachthof sind
gefragt.
Foto: Harald Feiber
flächige Investitionen ausländischer
Unternehmen waren dagegen eher
selten. Zu nennen ist hier beispielsweise ein US-amerikanisches Medizintechnikunternehmen, das seine
europäische Distribution im Norden
der Städteregion Aachen konzentriert hat.
Teilregionen mit der größten Gewerbeflächennachfrage waren 2010
die Kreise Düren (21,2 Hektar) und
Euskirchen (14,4 Hektar). Die Stadt
Aachen verzeichnete mit 6,7 Hektar
das beste Resultat seit Beginn der
Monitoring-Aufzeichnungen. Dementsprechend meinte Oberbürgermeister Marcel Philipp: „Es freut
mich, dass der grenzüberschreitende Gewerbepark Avantis mit insgesamt vier Hektar, darunter allein 3,6
Hektar auf deutscher Seite, das er-
5.000 Online-Anfragen
Datengrundlage für den jährlichen
Monitoring-Bericht bilden die Informationen der Gewerbeflächen-Vermarktungsplattform gisTRA (www.gistra.de), die durch die AGIT in Zusammenarbeit mit allen 46 regionsangehörigen Gemeinden kontinuierlich gepflegt und aktualisiert wird.
Erstmals konnte zudem eine Jahresauswertung der Webstatistik vorgenommen werden, mit der sich das
Suchverhalten der Nutzer des Gewerbeflächenportals nachvollziehen
lässt.
2010 wurden insgesamt rund
5.000 Suchanfragen auf gisTRA gestellt, davon ließen sich knapp 3.500
Nutzer ein detailliertes Gewerbeflächenexposé anzeigen. Jede sechste
Exposé-Anfrage stammte aus dem
Ausland, wobei Interessenten aus
den Niederlanden und Belgien die
größten ausländischen Nutzergruppen bildeten.
INFO
Der Bericht „GewerbeflächenMonitoring Region Aachen 2010“
kann bei der AGIT mbH, Roman
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Euro (zzgl. MwSt.) erworben werden. Informationen im Internet:
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K AMMERBEZIRK
SEITE 10
Geburtstag
Karl-Heinz
Löwenkamp,
Inden,
Obermeister der Innung für das Metall-Handwerk Düren, 60 Jahre; Josef
Scholl, Düren, Ehrenobermeister der
Elektro-Innung Düren, 70 Jahre.
25 -jährigen Meisterjubiläum
Heinz Jörres, Zahntechniker, Hürtgenwald; Peter Lothmann, Raum-
50 -jährigen Meisterjubiläum
Nikolaus Bungard, Tischler, Hellenthal; Siegfried Claudius, Fleischer,
Bochum; Alfred Jakob, Maschinenbauer, Heilbronn; Leo Joecken, Stuckateur, Hückelhoven; Heinrich Kalkbrenner, Klempner, Kreuzau; Fritz
Lang, Buchbinder, Leverkusen; Ma-
• Friseur
Sandra Haasler, 52477 Alsdorf, Pützdrieschstr. 121; Florentina Schaer,
52134 Herzogenrath, Forstheider
Str. 1.
Es bestanden die Meisterprüfung als
• Dachdecker
Philip Eismar, 52372 Kreuzau, Am
Talberg 11; Philipp Heinz-Josef Heinrichs, 41836 Hückelhoven, Vennstr.
57; Juri Herdt, 52074 Aachen, Kronenberg 115; Sven Küster, 52223
Stolberg, Obersteinstr. 109.
ria Ploennes Friseur, Düren; Albert
Pütz, Gas- und Wasserinstallateur,
Würselen; Wilhelm Schmidt, Dachdecker, Erkelenz; Hermann-Josef,
Schmitz, Friseur, Düren; Arnold Staben, Dreher, Düren; Matthias Tönnes,
Dachdecker, Düren.
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Joachim Kielmann, Kraftfahrzeugmechaniker bei Autohaus Schümann
GmbH, Jülich; Helmut Streitbürger,
Gas- und Wasserinstallateur bei
Karl-Josef Jendges GmbH, Heinsberg.
25 -jährigen Arbeitsjubiläum
Heinz-Jürgen Hensch, Bürokaufmann bei Stahhlbau Trepels GmbH &
Co. KG, Gangelt; Christoph Mehlkop, Schlosser bei Stahlbau Trepels
GmbH & Co. KG, Gangelt; Guido
Hartel, Kfz-Meister bei Autohaus
Souren GmbH, Aachen.
Nicht immer sind uns alle Jubilare
bekannt. Zum Beispiel dann nicht,
wenn die Meisterprüfung außerhalb
des Aachener Kammerbezirks abgelegt wurde. Deshalb freuen wir uns
über Hinweise, die uns über ein 25oder 50-jähriges Meister-Jubiläum
informieren. Ansprechpartnerin bei
der Handwerkskammer für die Region Aachen ist Karin Jende, ☎ 0241/
471-140, Fax: 0241/ 471-103.
40 -jährigen Arbeitsjubiläum
Gerald Donath, Serviceberater bei
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Kirchstr. 28.
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Übach-Palenberg, Brunnenstr. 2.
• Elektrotechniker
José Manuel de la Vega, 52477 Alsdorf, Am Ginsterberg 25.
• Maurer und Betonbauer
Marco Esser, 52499 Baesweiler, Am
Muldenpfad 60; Simon Geiser, 52525
Waldfeucht, Zehntweg 8; Stefan
Molls, 52538 Gangelt, Rodebachstr.
23; Dennis Wallraven, 52525 Waldfeucht, Waldweg 3.
• Fleischer
Monika Fuß, 52249 Eschweiler, Indestr. 123; Peter Matthias Nießen,
52222 Stolberg, Cockerillstr. 107.
• Stuckateur
Nanoukh Czarnowski, 53925 Kall,
Schevener Str. 18 a; André Gerhards,
53937 Schleiden, Urftseestr. 18;
Demografischer Wandel
Betriebe können
Prozess gestalten
Düsseldorf. Der demografische
Wandel ist keine über die Wirtschaft
hereinbrechende Katastrophe. Er
bietet vielmehr die Chance zum aktiven Gestalten.
Tipps dazu erhalten Handwerksunternehmer am 20. September
beim Demografietag im Handwerkszentrum Ruhr, Mühlheimer Straße 6,
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Veranstaltung, die von 10 bis 17 Uhr
dauert, im Rahmen des Projektes
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des
nordrhein-westfälischen Handwerks
(LGH) geleitet wird.
Drei Workshop befassen sich mit
den Themen „Umgang mit anspruchsvollen Kunden“, „Fachkräftemangel und Altersfalle im Betrieb“
sowie „Zielgruppe 50plus“. Untermauert werden sie von einem Einführungsvortrag und einem Praxisbericht. Darin schildert ein Unternehmer, wie er die Veränderungen in der
Bevölkerungsstruktur in seinem Betrieb meistert.
INFO
Weitere Termine in der Reihe
„Trendsetter im Handwerk – Erfolgreich neue Wege gehen“ sind am
27. September in Bielefeld, am 4.
Oktober in Dortmund und am 11.
Oktober in Münster jeweils von 10
bis 17 Uhr. Informationen im Internet: www.zih-nrw.de/demografie
tage.de
• Zimmerer
Marvin Groß, 40593 Düsseldorf,
Händelstr. 44; Tim Schlamann,
52076 Aachen, Korneliusmarkt 46;
Daniel Willing, 47589 Uedem, Mühlenstr. 41.
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• Tischler
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Neustr. 42; Andreas Ediger, 52351
Düren, Girbelsrather Str. 14; Philipp
Peter Haungs, 54296 Trier, HeinrichLübke-Str. 36; Christina Krückels,
52076 Aachen, Bodelschwinghstr.
36; Viktoria Lutz, 52064 Aachen, Krakaustr. 23; Jan Hendrik Mohr, 52064
Aachen, Boxgraben 47; Moritz Ritschel, 52068 Aachen, Alsenstr. 29;
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ausstatter, Düren; Elke Bonkowski,
Friseurin,
Simmerath;
Manfred
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CHIO 2011
Nr. 8 · August 2011
Raumausstattermeister Thomas Lisson demonstriert, wie ein Sessel fachgerecht neu gepolstert wird.
SEITE 11
Fotografenmeisterin Claudia Fahlbusch zeigt einem Model Ergebnisse ihrer Aufnahmen im mobilen Studio.
Soerser Sonntag: Meisterbetriebe geben auf dem Turniergelände eine Kostprobe ihres fachlichen Könnens
Spannendes Live-Erlebnis mit hohem Nutzwert
Aachen. In bunter Reihe parken chromblitzende Vespas vor der MercedesBenz-Tribüne. Die Kult-Roller aus italienischer Produktion laden die Besucher
des Turniergeländes am Soerser Sonntag zum Probesitzen ein. Viele Schaulustige nutzen die Gelegenheit, sich auf
die Sitzbänke der schicken Flitzer zu
schwingen und Spritztouren mit ihnen zu
simulieren.
re individuellen Produkte und Leistungen präsentieren. Mit der RollerSchau greift die Handwerkskammer
für die Region Aachen ein bestimmendes Thema des CHIO 2011 auf:
Italien ist Partnerland des Reitturniers, bei der Eröffnung knattern
gleich Dutzende Vespas durchs
Springstadion und zaubern mit wehenden Flaggen ein munteres Bild
südländischer Lebensart.
gen im Innenbereich oder MiniBlockheizwerke.
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Der Stand des Eschweiler Kfz-Meisterbetriebs Gerhards ist eine der Attraktionen in der Handwerkerstraße,
in der ausgewählte Unternehmen ih-
Vielfalt der Angebote
Leistungsträger sind nicht allein die
Asse im Sattel, die mit furiosen Ritten
und einfühlsamen Dressuren das Publikum begeistern. Auch die regionalen Handwerksbetriebe punkten mit
fachlicher Qualität und beruflicher
Qualifikation. Das erleben Groß und
Klein an den Ständen der Handwerkerstraße, die sich durch eine große
Vielfalt der Angebote auszeichnen.
Meister, Gesellen und Lehrlinge
zeigen ihr Können und ihre Kreativität. Sie vermitteln den Besuchern am
Soerser Sonntag ein Live-Erlebnis in
lebenden Werkstätten, in denen sie
Tierfiguren schweißen, Haare in
Form bringen, Brillengläser schleifen,
Schuhe nähen oder Teppiche restau-
Blickfang in der Handwerkerstraße: die Vespa-Parade vor der Mercedes-Benz-Tribüne,
die zum Probesitzen einlädt.
Fotos (3): Harald Feiber
rieren. Neben den Aktionen der teilnehmenden Betriebe kommt die Information nicht zu kurz. Sachkundig
beraten die Fachleute aus den Meisterbetrieben zum Beispiel über Sonnenschutzsysteme, Glasanwendun-
Neue Kunden im Nachgang
Mit der Resonanz des Publikums
sind die Aussteller, zu denen auch
Gold- und Silberschmiede, Maßschneider und Raumausstatter gehören, zufrieden. Die meisten verbuchen zwar keine direkten Aufträge,
aber sie ziehen dennoch Nutzen aus
ihrer CHIO-Präsenz. Viele Besucher
des Soerser Sonntags erinnern sich
nämlich gerne an die Leistungsschau
des regionalen Handwerks und tauchen später als neue Kunden wieder
auf.
So hat es zum Beispiel die Aachener Fotografenmeisterin Claudia
Fahlbusch schon mehrfach erlebt.
Sie betreibt in der Handwerkerstraße
ein mobiles Studio und zeigt den Zuschauern, wie Models mit professioneller Licht- und Kameratechnik in
Szene gesetzt werden. Da kommt
bei vielen der Wunsch auf, sich auch
einmal stilvoll und vorteilhaft ablichten zu lassen. Mit einem Foto per
Handy ist das nicht zu erreichen, da
braucht man schon eine hochwertige
Ausstattung.
hf
CHIO 2011: Spring- und Dressurprüfung um Preis des Handwerks begeistern die Zuschauer
US-Amazone übertrumpft Konkurrenz
Aachen. Reitsport auf hohem Niveau
haben die Besucher des CHIO 2011 bei
den Preisen des Handwerks erlebt. Die
Spring- und die Dressurprüfung begeistern das Publikum.
Souveräne Gewinnerin des Zeitspringens um den Preis des Handwerks: die US-Amerikanerin Beezie Madden, die mit einem Null-Fehler-Ritt alle Konkurrenten hinter sich
ließ.
Foto: Ralf Roeger
Schwierige Hindernisse, scharfe
Wenden und weite Passagen – das
Springen im Reitstadion verlangte
den 17 Teilnehmern am Donnerstag
der Turnierwoche viel reiterliches
Können ab und stellten jeden von ihnen auf die Probe. Entscheidend für
das Abschneiden in der international
besetzten Konkurrenz war die benötigte Zeit; jeder Abwurf und jede Verweigerung brachte den Startern eine
Strafe von vier Sekunden ein, die zur
eigentlichen Umlaufzeit hinzugerechnet wurde.
Mit einem Null-Fehler-Ritt übertrumpfte die US-Amerikanerin Beezie Madden ihre Konkurrenten. In der
Bestzeit von 62.19 Sekunden bewältigte sie auf „Prima“ den Parcour, der
auch durch „Pulvermanns Graben“,
den gefürchteten Wassergraben,
führte. Rang zwei und drei belegten
der Brite Guy Williams auf „Skip Two
Ramiro“ (64.13) und der Venezuela-
ner Pablo Barrios auf „G&C Sinatra“
(66.77). Als bester Deutscher konnte
sich Frederik Knorren auf „Esquire“
(66.77) hinter ihnen platzieren.
Im Namen des regionalen Handwerks, das mit dem Reitsport eng
verbunden ist, beglückwünschten
Kammerpräsident Dieter Philipp und
Hauptgeschäftsführer Ralf W. Barkey
die charmante Siegerin aus den Vereinigten Staaten, die zu den erfolgreichsten Amazonen beim CHIO
zählt. Neben dem Preisgeld, das
ausschließlich private Sponsoren gegeben hatten, erhielt die US-Amerikanerin einen schmucken Teller aus
der Werkstatt eines Kunsthandwerkers.
Spannend ging es auch beim
Quadrillen-Championat am Freitag
der Turnierwoche zu. Sechs DressurMannschaften aus dem Rheinland
bewarben sich um den Sieg in der
nationalen Konkurrenz. Unter den
Augen der Preisrichter mussten die
Viererteams unter Beweis stellen,
dass sie mit ihren Pferden auch
schwierige Lektionen zu Musik perfekt ausführen können.
Mit der A-Note 8.3 und der B-No-
te 8.8 verbuchte der Kreisverband
Wesel unter Mannschaftsführerin
Helmi Abeck das beste Gesamtergebnis (17.1). Den zweiten Platz erreichte der Kreisverband Aachen
(16.3), auf Rang drei folgte der Kreisverband Mettmann (15.9).
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Das Kürprogramm gefiel den Zuschauern auf den Rängen des Dressurstadions und wurde mit reichem
Applaus belohnt. Schließlich boten
alle Vorführungen einen Genuss für
Augen und Ohren, den kleine Fehler
kaum trüben konnten.
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E NTSORGUNG & R ECYCLING
SEITE 12
Nr. 8 · August 2011
Vier Kategorien für Altmaterial
Wohin mit ausgedientem Holz?
Aachen. Unter den Begriff „Altholz“
fallen sortenrein gesammelte Holzabfälle.
Abfallentsorgung mit System: Gewerblicher Müll muss getrennt werden, damit eine
optimale Verwertung gewährleistet ist.
Foto: Bilderbox
Verordnung gibt den rechtlichen Rahmen vor
Gewerbeabfall richtig trennen
Aachen. Entscheidend für den betrieblichen Aufwand zur Abfallentsorgung ist,
wie weit anfallende Rückstände getrennt gehalten und getrennt zur Entsorgung bereitgestellt werden müssen. Eine wichtige rechtliche Leitlinie in dieser
Frage stellt die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) dar.
Ziel der Gewerbeabfallverordnung ist
eine optimale Verwertung der gewerblichen Abfälle durch eine Getrennthaltung der Abfälle am Entstehungsort. Dazu macht sie detaillierte
Vorgaben für die jeweiligen Abfallströme. Abfallerzeuger sind demnach grundsätzlich verpflichtet, folgende Abfallarten getrennt zu halten:
• Papier, Pappe
• Glas
• Kunststoffe
• Metalle
• biologisch abbaubare Küchen-,
Kantinen-, Garten-, Markt- und
Parkabfälle
hl
Entsorgung
Noch weitergehende Trennvorgaben
werden für Abfälle aus Baumaßnahmen ausgesprochen, um gerade bei
diesen Massenabfällen eine sinnvolle
Verwertung sicher zu stellen.
Bei der Planung der betrieblichen
oder baustellenbezogenen Abfallentsorgung sollten die späteren Entsorgungsfirmen frühzeitig einbezogen
werden. Der Vergleich verschiedener
Angebote bietet Möglichkeiten zur
Aufwands- und damit Kostenersparnis. Dies wird auch durch eine Ausnahme bekräftigt, die direkt in der
Gewerbeabfallverordnung verankert
ist. Dort heißt es: „Wertstoffgemische, bestehend aus Papier, Pappe,
Glas, Kunststoffen und Metallen (keine Bioabfälle), können gemeinsam
erfasst werden, wenn die Getrennthaltung technisch nicht möglich ist
oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist
(zum Beispiel aufgrund zu geringer
Mengen oder zu hoher Verschmutzung).“
Unter Altholz werden sowohl Holzabfälle aus der Holzbe- und -verarbeitung als auch zu Abfall gewordene
Holzprodukte (Gebrauchtholz) verstanden. Hierzu zählen zum Beispiel
Holz- und Holzwerkstoffreste, Altprodukte wie Möbel und Verpackungen mit überwiegendem Holzanteil
und Holz aus dem Baubereich. Im
Falle von Verbundstoffen muss der
Holzanteil mehr als 50 Prozent betragen.
Holz wird nach der Altholz-Verordnung unterteilt in
• nicht behandeltes Altholz (A I), zum
Beispiel Paletten und Transportkisten aus Vollholz (naturbelassene
Hölzer)
• behandeltes Altholz (A II), zum Beispiel Paletten aus Holzwerkstoff,
Schalholz
• belastetes Altholz (A III), zum Beispiel Paletten aus Verbundmaterialien, Altholz aus Sperrmüll
• besonders belastetes Altholz (A
IV), zum Beispiel Dachstühle,
Fenster
Im Altholz dürfen nicht vorhanden
sein:
• mit Holzschutzmitteln behandeltes
Holz (Ausnahme: sehr altes Holz)
• Eisenbahnschwellen
• Jägerzäune
• druckimprägniertes Holz
• Baumstubben und Baumstämme
Unbehandeltes Holz wird geschreddert und in der Spanplattenindustrie
eingesetzt. Behandeltes Holz wird in
der Regel in Heizkraftwerken thermisch verwertet. Altholz der Katego-
GmbH
VERWERTUNG • ENTSORGUNG • RECYCLING
Nicht belastete Holzabfälle sind in der Regel sehr gut wiederverwertbar. Entweder werden sie geschreddert und in der Spanplattenindustrie eingesetzt oder in Heizkraftwerken thermisch verwertet.
rie A IV muss als gefährlicher Abfall
(Sonderabfall) mit Entsorgungsnachweis entsorgt werden.
Von dieser Entsorgung darf nur
abgewichen werden, wenn für die
Einzelcharge durch Laboranalysen
nachgewiesen wird, dass eine andere Einstufung und Entsorgung möglich ist. Althölzer aus Haushaltungen
können in der Regel über die Sperrmüllsammlung oder auf Wertstoffhöfen abgegeben werden.
Größere Mengen an Altholz aus
der gewerblichen Wirtschaft sind getrennt zu halten und können vom Abfallerzeuger einem geeigneten Entsorger seiner Wahl übergeben werden. Herkunft, Altholzkategorie und
Menge sind auf einem Anlieferungsschein zu deklarieren. Die Entsorgung von Holzabfällen wird entweder
nach Gewicht oder nach Volumen
abgerechnet. Meistens ist eine Abrechnung nach Gewicht günstiger.
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Nr. 8 · August 2011
SEITE 13
Entsorgungsfachbetriebe bieten eine Reihe von Service-Leistungen für Wirtschaftsunternehmen
Kompetente Helfer können Zertifikat vorweisen
Aachen. Nach der im Abfallrecht geltenden Sorgfaltspflicht muss der Abfallerzeuger bei der Auswahl eines Entsorgungspartners auf dessen Zuverlässigkeit und rechtliche Befugnis achten.
Entsorgungsadressen sind über folgende Quellen zu finden:
• Gelbe Seiten
• Umweltschutzberater der Handwerkskammern und Fachverbände
• Abfallberater der Landkreise und
Kommunen
• Regionale Veröffentlichungen (zum
Beispiel Abfallkalender) und Broschüren von Fachorganisationen
• Internet
Entsorgungsfachbetriebe machen Unternehmen die Abfuhr des Abfalls leicht. Sie helfen auch beim Abfallmanagement und unterstützen Betriebsberater bei der Entsorgungsverwaltung.
• ausführliche Beschreibung des
Entsorgungsverfahrens,
• Vorgaben der Entsorger bezüglich
zu verwendender Sammelgefäße,
Annahmebedingungen, Abholmodalitäten etc.,
• klare Vereinbarungen zur Übernahme von Dokumentationspflichten
durch den Entsorger (zum Beispiel
Ausfüllen von Begleitscheinformularen)
Es empfiehlt sich, die Angebote der
Entsorger über die Preise hinaus
auch inhaltlich genau zu vergleichen.
Die angebotenen Leistungen können
– bei ähnlichen Preisen – in Teilbereichen sehr unterschiedlich sein.
Was ist ein Fachentsorger?
Bei Entsorgungsfachbetrieben handelt es sich um Entsorger, die sich in
regelmäßigen Abständen von neutra-
ler Seite hinsichtlich der gesetzlichen
Anforderungen an solche Betriebe
überprüfen lassen. Die Erfüllung der
Anforderungen wird mit einem Zertifikat bescheinigt, welches maximal 18
Monate gilt.
Nach derzeit geltender Rechtsauffassung erfüllt der Abfallerzeuger
seine Sorgfaltspflicht bei der Auswahl eines Entsorgers, wenn er einen
Entsorgungsfachbetrieb als Entsor-
In der nächsten Handwerkswirtschaft berichten wir ausführlich
über die Schwerpunktthemen
„Rund ums Auto“ und „Unternehmensnachfolge/-gründung.
▲
Wer Angebote bei in Frage kommenden Entsorgern einholt, sollte unter
anderem hinsichtlich der genannten
Sorgfaltspflicht auf folgende Dinge
achten:
• Vorlage von Nachweisen über die
rechtliche Zulässigkeit des Entsorgungsverfahrens (zum Beispiel Kopien der Sammelentsorgungsnachweise, Auszüge aus Anlagengenehmigungen),
• gegebenenfalls Vorlage des Zertifikates als Entsorgungsfachbetrieb,
gungspartner auswählt. Im Zweifelsfall werden die Haftungsrisiken für
den Abfallerzeuger damit deutlich reduziert.
Beim Umgang mit Entsorgungsfachbetrieben müssen dennoch einige Punkte beachtet werden. So
muss die Zertifizierung des Entsorgungsfachbetriebs zu dem Abfall
passen, der entsorgt werden soll.
Das heißt, die Entsorgungsanlage, in
die der Abfall verbracht wird, muss in
der Zertifizierung enthalten sein. Es
können auch nur Teile einer Entsorgungsfirma als Entsorgungsfachbetrieb anerkannt sein (zum Beispiel
nur ein Zwischenlager oder nur der
Transport). Bei Entsorgungsfirmen,
die nicht als Entsorgungsfachbetrieb
zertifiziert sind, erwartet der Gesetzgeber vom Abfallerzeuger im Sinne
der Sorgfaltspflicht umfangreichere
Prüfungen.
Sortierung nach Material und Bearbeitung
Betriebe unterliegen der Produktverantwortung
So ein Schrott
Nachhaltige Herstellung
Aachen. Unter Eisenschrott versteht
man Eisenspäne, Metallfässer, Schrott,
Dosen, Maschinen aus Metall (ohne
Elektronik) etc..
Schrott wird in folgende Gruppen unterteilt:
• Stahlschrott
• Gießereischrott
• Schrott aus nichtrostenden Stählen / Edelstahlschrott
• Nutzeisen / 2A-Materialien (zum
Beispiel Stahlträger und Stahlbleche)
Innerhalb dieser Gruppen existieren
weitere Aufgliederungen nach Materialien, Ursprung, Abmessungen und
Reinheit. Nicht zum Eisenschrott
sollten qualitätsmindernde Anhaftungen, kontaminierter Schrott, radioaktiver Schrott und geschlossene Hohlkörper (wegen Verpuffungsgefahr
oder schädlicher Inhalte).
Bei der Entsorgung von Eisenschrott ist eine Sortierung nach Material und Bearbeitung auf vorgegebene Abmessungen wichtig. Schrott
wird zu Paketen gepresst und in der
Stahlindustrie wieder eingeschmolzen. Gute Eisenfässer werden gerei-
nigt und als Gebrauchtfässer zurückgegeben oder verkauft.
Schrott wird weltweit gehandelt.
Je nach Marktlage differiert der Wert
um mehr als das 30-Fache. Die Sorten und Schrottqualitäten sind zwar
klar definiert, sie werden aber unterschiedlich interpretiert. Daher haben
Anzeige
sich die Verwertungsbetriebe und
Händler auf bestimmte Sorten spezialisiert. Da die Schrottpreise
schwanken, sollten Verkäufer regelmäßig die Ankaufspreise vergleichen.
Aachen. Schon am Titel „Gesetz zur
Förderung der Kreislaufwirtschaft und
Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung – Kreislaufwirtschafts- und
Abfallgesetz“ wird deutlich, dass der
Gesetzeszweck weit über die reine Abfallbeseitigung hinausgeht.
Der Produktverantwortung wurde ein
ganzer Gesetzesteil gewidmet. Im
Gegensatz zum früheren Abfallrecht
sollen Produkte nicht erst an ihrem
Lebensende in die Betrachtung einbezogen werden, sondern während
ihres gesamten Lebenszyklus.
Produktverantwortung beginnt
somit bei der Produktidee und endet
mit der Beseitigung der nach Gebrauchsende entstehenden Abfälle.
Produktverantwortung umfasst insbesondere:
• die Entwicklung, Herstellung und
das In-Verkehr-Bringen von Erzeugnissen, die mehrfach verwendbar, technisch langlebig und
nach Gebrauch zur ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung und umweltverträglichen Beseitigung geeignet sind,
• den vorrangigen Einsatz von ver-
wertbaren Abfällen oder sekundären Rohstoffen bei der Herstellung
von Erzeugnissen,
• die Kennzeichnung von schadstoffhaltigen Erzeugnissen, um die
umweltverträgliche
Verwertung
beziehungsweise Beseitigung der
nach Gebrauch verbleibenden Abfälle sicherzustellen,
• den Hinweis auf Rückgabe-, Wiederverwendungs- und Verwertungsmöglichkeiten oder -pflichten
und Pfandregelungen durch Kennzeichnung der Erzeugnisse und
• die Rücknahme der Erzeugnisse
und der nach Gebrauch der Erzeugnisse verbleibenden Abfälle
sowie deren nachfolgende Verwertung oder Beseitigung.
Zur Durchsetzung der Produktverantwortung in der Praxis enthält das
Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz eine Reihe von Verordnungsermächtigungen, von denen der Gesetzgeber bereits regen Gebrauch
gemacht hat. Diese Ermächtigungen
ermöglichen für bestimmte Produkte
zum Beispiel
• Auflagen für die Gestaltung von
Produkt und Verpackung,
• Verbot des In-Verkehr-Bringens,
• Kennzeichnungspflichten,
• Rücknahmepflichten und
• Pfanderhebungspflichten.
Bekannte Beispiele für bereits umgesetzte Verordnungen sind Rücknahmepflichten für gebrauchte Verpackungen
(Verpackungsverordnung) und Pfanderhebungspflicht für
bestimmte Einweggetränke-Verpackungen, Rücknahmepflichten für
Altbatterien (Batterie-Verordnung),
Rücknahmepflichten für Altautos
(Altauto-Verordnung), Rücknahmesystem für Elektro- und Elektronikgeräte (Elektro-Gesetz).
Alle diese Verordnungen haben
das Ziel, Produkthersteller über
Rücknahmepflichten zur Herstellung
langlebiger,
reparaturfreundlicher,
leicht in einzelne Materialfraktionen
trennbarer und gut verwertbarer Produkte zu bewegen.
Das Handwerk hat im Zusammenhang mit der Produktverantwortung erhebliche Vorteile gegenüber
der Industrie, steht es doch in dem
Ruf, langlebige, reparaturfähige, individuell nach Kundenwunsch gefertigte Produkte herzustellen.
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MITTEILUNGEN DER HWK A ACHEN
Nr. 8 · August 2011
BERUFE UND WEITERBILDUNG
INFOVERANSTALTUNGEN
ZU MEISTERSCHULEN
• Meisterschule Maler
und Lackierer
8.9.2011, 18 Uhr, Bildungszentrum
BGE Aachen, Tempelhofer Straße
15-17, Aachen
• Meisterschule Elektrotechnik
27.9.2011, 18 Uhr, Bildungszentrum
BGE Aachen, Tempelhofer Straße
15-17, Aachen
• Meisterschule Installateur
und Heizungsbauer
27.9.2011, 18 Uhr, Bildungszentrum
BGE Aachen, Tempelhofer Straße
15-17, Aachen
LEHRGÄNGE
Meisterschulen
• Meisterschule Installateur
und Heizungsbauer
Start: 19.3.2011 (Einstieg noch bis
zum 13.09.2011 möglich) – Teilzeit –
1.150 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Tischler –
Two-in-One
Start: 15.8.2011 - Vollzeit/Teilzeit 935 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Friseur
Start: 12.9.2011 - Teilzeit - 430 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Elektrotechniker
Start: 12.9.2011 - Vollzeit - 1.270 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Installateur
und Heizungsbauer
Start: 12.9.2011 - Vollzeit - 1.200 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Elektrotechniker
Start: 13.9.2011 - Teilzeit - 1.270 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Friseur
Start: 13.9.2011 - Vollzeit - 430 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Maler
Start: 13.9.2011 - Teilzeit - 900 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Fleischer
Start: 5.10.2011 - Teilzeit - 320 Unterrichtsstunden
• Meisterklasse Bau (Maurer
und Betonbauer, Dachdecker,
Stuckateure, Zimmerer)
Start-Datum: 17.10.2011 - Vollzeit ca. 6 Monate
• Meisterschule Straßenbauer
Start: 17.10.2011 - Teilzeit - 1.050
Unterrichtsstunden
• Meisterschule Tischler
Start: 2.11.2011 – Vollzeit - 935 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Friseur
Start: 10.1.2012 – Vollzeit – 430 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Maler
Start: 19.3.2012 - Vollzeit/Teilzeit 900 Unterrichtsstunden
• Meisterschule
Feinwerkmechaniker
Start: 27.8.2012 - Teilzeit - 850 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Metallbauer
Start: 27.8.2012 - Teilzeit - 850 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Metallbauer –
Two-in-One
Start: 27.8.2012 - Teilzeit - 850 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Friseur
Start: 27.8.2012 – Teilzeit – 430 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Installateur
und Heizungsbauer
Start: 27.8.2012 – Vollzeit – 1.200
Unterrichtsstunden
• Meisterschule Elektrotechniker
Start: 28.8.2012 – Teilzeit – 1.270 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Elektrotechniker
Start: 3.9.2012 – Vollzeit – 1.270 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Maler
Start: 4.9.2012 – Teilzeit – 900 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Bäcker
Start: 9.10.2012 - Teilzeit ca. 280 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Fleischer
Start: 10.10.2012 – Teilzeit – 320 Unterrichtsstunden
• Meisterklasse Bau (Dachdecker,
Maurer und Betonbauer, Stuckateure, Zimmerer)
Start: 15.10.2012 – Vollzeit – ca.
6 Monate
• Meisterschule
Fahrzeuglackierer
Start: Januar 2013 – Teilzeit – 650
Unterrichtsstunden
• Meisterschule
Kraftfahrzeugtechnik
Start: 8.4.2013 - Vollzeit - 810 Unterrichtsstunden
• Meisterschule
Kraftfahrzeugtechnik
Start: 7.1.2014 - Teilzeit - 810 Unterrichtsstunden
Die Weiterbildungsberatung der
Handwerkskammer für die Region
Aachen empfiehlt, den Teil III – Betriebswirtschaft und Recht – und den
Teil IV – Berufs- und Arbeitspädagogik – vor den Teilen I und II – Fachpraxis und Fachtheorie – zu besuchen.
Termin: 5.11. 2011, 2.12.2011 – Teilzeit – 4 Unterrichtsstunden
LEHRGANG FÜR LEHRLINGE AUS
DEN BEREICHEN ELEKTROTECHNIK – MALER – METALL – SANITÄR, HEIZUNG, KLIMA – TISCHLER
• Knigge für Lehrlinge –
Ihre Visitenkarte beim Kunden
Start: 24.9.2011 – Vollzeit – 6 Unterrichtsstunden
ENERGIE- UND
UMWELTTECHNIK
• Gebäudeenergieberater/in
(HWK)
Start: 4.10.2011 – Teilzeit – 220 Unterrichtsstunden
• EnEv 2009
Start 12.11.2011 - Teilzeit - 8 Unterrichtsstunden
WEITERBILDUNG
FRISEURE UND KOSMETIKER
• Color Base – Strähnen
und Coloration
Start: 11.9.2011 - Vollzeit - 16 Unterrichtsstunden
• Gel-Technik - Nageldesign
Start: 18.9.2011 - Teilzeit - 40 Unterrichtsstunden
• Manuelle Lymphdrainage
Start: 28.9.2011 – Vollzeit – 18 Unterrichtsstunden
• Aktuelle Modetrends
Start: 9.10.2011 - Vollzeit - 9 Unterrichtsstunden
• Haarverlängerung
Start: 16.10.2011 - Vollzeit - 10 Unterrichtsstunden
Bildungsangebot für Mitarbeiter aus
dem Straßenbauerhandwerk, von
Rettungsdiensten,
Feuerwehren,
Technischem Hilfswerk, Städten und
Kommunen, Kanalreinigungs- und
Kanalinspektionsfirmen, Sachkundige für Dichtheitsprüfung und für Teilnehmer von Lehrgängen zur Erlangung der Sachkunde für Dichtheitsprüfung
• Retten aus Tiefen: Mit uns sicher
in die Tiefe, aber nur mit qualifizierter Schulung
Termin: 24.9.2011 - Vollzeit - 8 Unterrichtsstunden
BAUGEWERKE UND SANITÄRHEIZUNG-KLIMA
• Dichtheitsprüfung nach § 61 a
LWG NRW – 5-Tage-Lehrgang
Start: 10.10.2011 - Vollzeit - 40 Unterrichtsstunden
ELEKTROTECHNIK
• Inbetriebnahme von elektrischen Anlagen nach VDE 0100/
0105 und BGV A3 in Theorie und
Praxis
Start: 9.9.2011 oder 25.11.2011 Teilzeit - 24 Unterrichtsstunden
• Gebäudeleittechnik mit dem
europäischen Installations-Bus
(EIB/KNX) - Grundkurs
Start: 14.9.2011 - Teilzeit - 40 Unterrichtsstunden
• Überprüfen elektrischer Geräte
nach VDE 701/702 in Theorie und
Praxis
Start: 16.9.2011 - Teilzeit - 10 Unterrichtsstunden
• Gebäudeleittechnik mit dem
europäischen Installations-Bus
(EIB/KNX) - Aufbaukurs
Start: 23.11.2011 - Teilzeit - 40 Unterrichtsstunden
• Acryl-Technik - Nageldesign
Start: 9.11.2011 - Teilzeit - 40 Unterrichtsstunden
• Make-up Artist/in /
Visagist/in (HWK)
Start: November 2011 - Teilzeit - 200
Unterrichtsstunden
MALER UND LACKIERER –
METALLBAUER - TISCHLER
• Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten im Bereich Holz-Metall-Farbe – Erstschulung
Start: 6.9.2011 – Teilzeit – 112 Unterrichtsstunden
• Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten im Bereich Holz-Metall-Farbe – Nachschulung
Start: 9.9.2011 – Teilzeit – 12 Unterrichtsstunden
KRAFTFAHRZEUGTECHNIK
• Abgasuntersuchung
(AU-Schulung)
Start: laufend – Teilzeit – 1 bis 2 Tage
- Infos unter ☎ 02421/ 94844-11
oder 02421/ 22 31 29 20
• Sachkundenachweis Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen
Start: laufend – Teilzeit – 1 Tag – Infos
unter ☎ 02421/ 94844-11 oder
02421/ 22 31 29 20
KUNSTSTOFFTECHNIK
Lehrgänge zur Be- und Verarbeitung
von Kunststoffen. Abschluss ist die
jeweilige Prüfung nach DIN-/EnNormen beziehungsweise DVSDVGW-Richtlinie. Ansprechpartner
ist Jens Heyer, ☎ 0241/ 96 74-193.
SANITÄR – HEIZUNG – KLIMA
für festgelegte
Tätigkeiten im SHK-Handwerk –
Nachschulung
Start: 16.9.2011 – Teilzeit – 12 Unterrichtsstunden
• Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten im SHK-Handwerk –
Erstschulung
Start: 20.9.2011 – Teilzeit – 48 Unterrichtsstunden
• Ölfeuerung
Start: 12.11.2011 - Teilzeit - 30 Unterrichtsstunden
• Elektrofachkraft
PRÜFUNGSVORBEREITUNG
FÜR LEHRLINGE IM BEREICH
SANITÄR-HEIZUNG-KLIMA
• Prüfungsvorbereitung GP
Theorie
Start: 29.10.2011 -Teilzeit - 24 Unterrichtsstunden
• Prüfungsvorbereitung GP Praxis
Start: 16.12.2011 -Teilzeit - 12 Unterrichtsstunden
SCHWEISSTECHNIK
• Schweißfachmann-Lehrgang
DVS IIW 1170
Start: IWS Teil 2 am 10.9.2011 - Teilzeit - 60 Unterrichtsstunden
Schweißtechnische Beratung: Neben fachmännischer individueller
Beratung bei schweißtechnischen
Problemen werden in unserem Prüflabor zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen von Grundwerkstoffen und Schweißverbindungen vorgenommen. Ansprechpartner ist Rolf
Willenbacher, ☎ 0241/ 96 74-180.
TISCHLER
• CAD-Einsteiger-Seminar –
Grundlagen für Tischler
Start: 27.8.2011 – Teilzeit – 12 Unterrichtsstunden
UNTERNEHMENSFÜHRUNG
• Ihre Mitarbeiter – Ihre Visitenkarte beim Kunden
Start: 20.9.2011 – Teilzeit – 10 Unterrichtsstunden
• Ausbildung der Ausbilder (AdA)
Start: laufend – Teilzeit/Vollzeit – 120
Unterrichtsstunden
• Fachkauffrau/-mann
Handwerkswirtschaft
Start: laufend – Teilzeit – 270 Unterrichtsstunden
• Betriebsführung Plus! (Fachkaufmann/-frau (HW) + Betriebswirt/-in (HWK)
Start: 4.10.2011 Fachkaufmann/-frau
(HW) - im Anschluss: Betriebswirt/in (HWK) Vollzeit – 700 Unterrichtsstunden (270 Unterrichtsstunden
Fachkaufmann/-frau (HW) + 430
Unterrichtsstunden Betriebswirt/-in
(HWK)
• Betriebsführung Plus! (Fachkaufmann/-frau (HW) + Betriebswirt/-in (HWK)
Start: 5.10.2011 Fachkaufmann/-frau
(HW) - im Anschluss: Betriebswirt/in (HWK) Teilzeit – 700 Unterrichtsstunden (270 Unterrichtsstunden
Fachkaufmann/-frau (HW) + 430
Unterrichtsstunden Betriebswirt/-in
(HWK)
• Betriebswirt/in (HWK)
Start: 4.10.2011 – Teilzeit – 500 Unterrichtsstunden
• Betriebswirt/-in (HWK)
Start: 9.1.2012 - Vollzeit - 500 Unterrichtsstunden
• Auskunft zu Lehrgangs- und Prüfungsgebühren geben Larissa Hüllenkremer, ☎ 0241/ 96 74-117, und
Petra Plum ☎ 0241/ 96 74-119
• Informationen zur: BAföG-Förderung geben Sandra Steltzner oder
Dagmar Walter, ☎ 0241/ 96 74-122.
• Informationen zur Bildungsscheck-Förderung geben Larissa
Hüllenkremer, ☎ 0241/ 96 74-117,
Petra Plum, ☎ 0241/ 96 74-119, und
Sofia Krahnen, ☎ 0241/ 96 74-123.
• Weitere Informationen zu den Inhalten der Kurse, zu den anfallenden
Teilnahmegebühren und zu den Förderprogrammen „Bildungsscheck“
und „Bildungsprämie“ finden Interessierte im Internet-Angebot der Handwerkskammer für die Region Aachen: www.hwk-aachen.de.
Nr. 8 · August 2011
MITTEILUNGEN DER HWK A ACHEN
Eintragungen in die Handwerksrolle
der Handwerkskammer Aachen
Augenoptiker: Firma Optik Kirchberger, Inhaber: Stephan Bungarten e.K., Neustr. 13, 53879 Euskirchen; Dachdecker: Thomas Brölingen, Dachdeckermeister, Dominikanerinnenplatz 5, 53879 Euskirchen;
Fabian Carduck, Dachdeckermeister, Ludwig-Kessing-Str. 3, 52477
Alsdorf; Elektrotechniker: Marcel Bergheim, Elektrotechnikermeister,
Bahnhofstr. 74, 52499 Baesweiler; Elektrotechnik Ell e.K. Inhaber
Thorsten Schmitz, Karl-Carstens-Str. 13, 52146 Würselen; Janusz
Piotr Kulik, Friedenstr. 83, 52080 Aachen; Ömer Özcan, Elektrotechnikermeister, Brückenstr. 3, 52351 Düren; planB Gebäudetechnik GmbH,
Im Rittersaal 14, 52382 Niederzier; Pütz Solar GmbH, Neffeltalstr. 4,
52385 Nideggen; SRM-Elektro-Anlagentechnik GmbH, Gladbacher
Str. 31 a, 52525 Heinsberg; Friseur: Nasire Aydinijoglu u. Sezgin Dursun, Alte Jülicher Str. 4, 52349 Düren; Stefan Bertrand, Friseurmeister,
Alt-Haarener Str. 38, 52080 Aachen; Neslihan Bozkurt u. Funda Umdu,
Elsaßstr. 19, 52068 Aachen; Yvonne Klinkhammer, Friseurmeisterin,
Reifferscheider Str. 2, 53940 Hellenthal; Heidi Rosenbaum, Friseurmeisterin, Mühlenweg 2, 52477 Alsdorf; Sandra Stolz, Friseurmeisterin,
Marienstr. 93, 41849 Wassenberg; Erika Weyer, Niederzierer Str. 13,
52382 Niederzier; Gerüstbauer: Skender Ahmagjekaj, Bauhofstr. 28,
52428 Jülich; Installateur und Heizungsbauer: Patrick Henn, Installateur- u. Heizungsbauermeister, In der Linen 9, 52134 Herzogenrath;
Kraftfahrzeugtechniker: Michael Funcken, Rottstr. 31, 52068 Aachen;
Landmaschinenmechaniker: Klaus Hölnigk, Starzend 14, 52538 Gangelt; Maler und Lackierer: Andreas Lange, Maler- u. Lackierermeister,
Rolandstr. 14, 52531 Übach-Palenberg; Maurer und Betonbauer: Ergin Altuntas, Geilenkirchener Str. 85, 52531 Übach-Palenberg; Richard
Bona u. Renate Niesler, Moreller Weg 58, 52074 Aachen; Laurenz Funken u. Heinz-Jörg Funken, Am Düstergäßchen 2, 52146 Würselen;
KGB Klassen und Günter Bauunternehmung GmbH & Co. KG, St.Michael-Str. 7 a, 53894 Mechernich; Bernd Lüyten, Am Damm 47,
52538 Gangelt; Metallbauer: Manfred Jennes u. Alexander Jennes,
Harscampstr. 31, 52062 Aachen; Zeller Fensterbau GmbH & Co. KG,
Kellershaustr. 36, 52078 Aachen; Schornsteinfeger: Stephan Götze,
Schornsteinfegermeister, Broicher Str. 162, 52477 Alsdorf; Straßenbauer: Riza Demiri, Rathausstr. 59, 52222 Stolberg; Markus Heinrichs,
Karkener Haag 13, 52525 Heinsberg; Tischler: Reiner Gerth, Grachtstr.
28 a, 52134 Herzogenrath; Zahntechniker: Yusuf Cenkiz, Zahntechnikermeister, von-Coels-Str. 315, 52080 Aachen; Marcel Peters, Zahntechnikermeister, Breitestr. 27 a, 52152 Simmerath; Zweiradmechaniker: Christoph Gier, Dipl.-Ing., Karlsgraben 69, 52064 Aachen.
Zulassungsfreie Handwerke
Estrichleger: Waldemar Petri, Geilenkirchener Str. 68, 52525 Heinsberg; Fliesen-, Platten- und Mosaikleger: Anja Bartsch, Nievelsteiner
Weg 2, 52477 Alsdorf; Marian Gsell, Salbeiweg 8, 52477 Alsdorf; Bartlomiej Roman Kaczorowski, Oppenhoffallee 100, 52066 Aachen; Silke
Irmgard Kamphausen, In Venrath 18, 41812 Erkelenz; Marek Malec,
52066 Aachen; Kosmetiker: Isabella Bajdas, Billiger Str. 45, 53879
Euskirchen; Dinah Faßbender, Kaiserplatz 6, 52349 Düren; Lilli Herting, Emil-Kreuser-Str. 16, 53894 Mechernich; Sabrina Kranz, PfarrerKlüttermann-Str. 1, 52391 Vettweiß; Diana Kuiff, Am Muldenpfad 26,
52499 Baesweiler; Verena Maria Mertens, Scherbstr. 6, 52134 Herzogenrath; Suzan Nouri, Stettiner Str. 12, 52222 Stolberg; Ina Schulz, Etgenbusch 5, 41812 Erkelenz; Sandra Winden, Birkenstr. 19, 52146 Würselen; Metallschleifer und Metallpolierer: Krzysztof Pawel Kaminski,
Peter-Simons-Str. 42, 53879 Euskirchen; Blazej Piotr Los, Peter-Simons-Str. 42, 53879 Euskirchen; Jacek Mieczyslaw Suchon, Peter-Simons-Str. 42, 53879 Euskirchen; Grzegorz Walczak, Peter-Simons-Str.
42, 53879 Euskirchen; Rohr- und Kanalreiniger: Bernd Horst, VikarKlein-Str. 11, 52353 Düren; Speiseeishersteller: Frank Wilhelm Rickmann, Freunder Landstr. 65, 52078 Aachen; Selection Gelato UG (haftungsbeschränkt), Kirchstr. 23, 52499 Baesweiler; Theater und Ausstattungsmaler: Daniela Brigitte Budelski, Bruchstr. 19, 53909 Zülpich.
Augenoptiker: Sehblick Ebisch e.K., Breslauer Str. 35, 52068 Aachen;
Bäcker: Manegold & Dorn GmbH, In Katzem 95, 41812 Erkelenz;
Brunnenbauer: BOHRMAXX Geothermische Erdbohrungen GmbH,
Stephanusstr. 93, 53909 Zülpich; Dachdecker: Wilfried Dautzenberg,
Hüttenstr. 150, 52068 Aachen; Udo von der Forst, Dachdeckermeister,
An der Wolfskaul 17, 41812 Erkelenz; Elektrotechniker: Ömer Özcan
u. Halil Ibrahim Solak, Brückenstr. 3, 52351 Düren; Sicom Sicherheitsund Kommunikationstechnik GmbH, Gewerbestr. Süd 39, 41812 Erkelenz; Friseur: Sezgin Dursun, Alte Jülicher Str. 4, 52353 Düren; Barbara Hambücker u. Lydia Jülicher, Elisabethstr. 12, 52062 Aachen;
Salon Petra Arns GmbH, Mühlenweg 2, 52477 Alsdorf; Gerüstbauer:
Damga GmbH, Merzenicher Str. 114, 52351 Düren; Installateur und
Heizungsbauer: Stephan Beging, Installateur u. Heizungsbauermeister, Tivolistr. 4, 52372 Kreuzau; Hans-Josef Heffels, Callstr. 8, 41836
Hückelhoven; KRINGS GMBH, Hastenrather Str. 47, 52222 Stolberg;
Kälteanlagenbauer: Marcel Peters, Kälteanlagenbauermeister, FranzFedder-Str. 14 a, 52152 Simmerath; Kraftfahrzeugtechniker: Adam
Jacobs & Sohn GmbH, Neuenhofstr. 125, 52078 Aachen; Adem Turan,
Linnicher Str. 109, 52477 Alsdorf; Maurer- und Betonbauer: Christian
De Bie, An der Lochmühle 20, 52379 Langerwehe; Admir Ferizi, Jülicher Str. 2, 52070 Aachen; Helmut Klever, Beton- u. Stahlbetonbauermeister, Lukasstr. 27, 52070 Aachen; Jerzy Stanislaw Georg Uroda,
Haagweg 16, 52156 Monschau; Metallbauer: Wilhelm Lothmann,
Schlossermeister, Hein-Janssen-Str. 11, 52070 Aachen; Hubert Vollenbroich, Oelschlägerstr. 65, 41844 Wegberg; Stuckateur: Egon Wirtz
Stukkateur GmbH, Klosterstr. 18, 53925 Kall; Fatih Isik, Königsberger
Str. 2, 52351 Düren; Tischler: HENRIX Türenfabrikation GmbH, Gneisenaustr. 143, 52351 Düren; ULFF & ULFF Schreinerei/Messebau
GmbH & Co. KG, Rurtalstr. 31, 41849 Wassenberg; WAG Produktion
GmbH, Franz-Halcour-Str. 1, 41812 Erkelenz.
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Tel.: 0 24 05/8 0920 · [email protected]
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Jülich; Krzysztof Stanislaw Robak, Kessenicher Str. 46, 53879 Euskirchen; Dieter Hans Schramm, Willi-Graf-Str. 45, 53881 Euskirchen; Andreas Sennefelder, Trierer Str. 143, 52078 Aachen; Damian Wojewoda,
Talstr. 2, 52353 Düren; Mustafa Yaman, Roermonder Str. 48, 41812 Erkelenz; Fotografen: Jörg Bergs, Dorfstr. 17, 52393 Hürtgenwald;
Georg Gattinger, Alte Jülicher Str. 2, 52353 Düren; Simone Jendges,
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genehmigt und ist damit teilnahmeverpflichtend für alle Lehrlinge (auch
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INFO
SEITE 16
DAS BESTE ZUM SCHLUSS
Schlag auf Schlag: Ein Junge treibt in Messingblech das Wappen für ein Ritterschild.
FERIENSPIELE
Nr. 8 · August 2011
Spiel mit dem Feuer: Besonders attraktiv ist das Schmieden in der Metallwerkstatt.
KINDER UND JUGENDLICHE TESTEN IM BILDUNGSZENTRUM BGE AACHEN IHRE HANDWERKLICHEN FÄHIGKEITEN
Eine Ritterschar mit pfiffigen Ideen und viel Geschick
Aachen. In die Welt des Mittelalters
sind 60 Mädchen und Jungen bei den
Ferienspielen der Handwerkskammer
für die Region Aachen eingetaucht. Sie
nähten Kostüme, fertigten Helme, bemalten Schilder und prägten Münzen.
Zum Abschluss der Abenteuerwoche im
Bildungszentrum BGE Aachen maßen
sich die Kinder und Jugendlichen bei
einem Turnier und erhielten den Ritterschlag.
„Abenteuer Handwerk – Eine Reise
ins Mittelalter“. Unter diesem Leitgedanken stand das Angebot der Kammer, die zum zweiten Mal als Partner
der städtischen Ferienspiele
auftrat. Jeweils eine
Woche lang hatten
drei Gruppen die
Gelegenheit, ihr
manuelles und
künstlerisches
Geschick
zu testen.
Erfahrene
Ausbildungsmeister standen den
Schülerinnen
und
Schülern im Alter zwischen
zehn und 14 Jahren in der Kreativ-,
der Maler- und der Metallwerkstatt
zur Seite. Dort lernten sie den Umgang mit Faden und Nadel, Feile und
Lötkolben, Hammer und Bohrer. Am
beliebtesten war die Arbeit in der
Schmiede. Unter kundiger Anleitung
formten die jungen Gäste der Kammer glühendes Eisen auf dem Amboss und gaben ihm eine neue Gestalt.
Realistisches Bild
Ein wichtiges Ziel des Kammerangebotes ist es, die Entstehungsprozesse eines handwerklichen Erzeugnisses von der Idee bis zur Fertigstellung zu vermitteln. Das erlebten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an
den einzelnen Stationen. Gleichzeitig
erfuhren sie, wie sich die Menschen
in der längst vergangenen Epoche
zwischen dem 7. und 14. Jahrhundert gekleidet und ernährt haben.
Auf diesem Weg entstand ein
realistisches Bild der Lebensverhältnisse im Mittelalter, die weit rauer und
entbehrungsreicher als
heute waren.
Betreut wurden die Kinder und Jugendlichen,
die Haupt- und Realschulen, sowie Gymnasien besuchen, von Sozialpädagoginnen der Kammer, die auch
für Spaß bei den täglichen Spielerunden sorgen. Das gemeinsame
Mittagsessen in der BGE-Kantine
führte alle Mitglieder der Werkstattgruppen zusammen. Bei den
Schlussfeiern mit Eltern und Geschwistern konnten sie vorzeigen,
was sie in eigener Arbeit geschaffen
hatten: fantasievolle und schön gestaltete Produkte, für die sie Lob und
Anerkennung ernteten.
„Mit den Ferienspielen geben wir
einen fesselnden Einblick ins Handwerk“, meinte Ralf W. Barkey, Haupt-
entwicklung der Wirtschaftsgruppe
sei es von entscheidender Bedeutung, ausreichend Nachwuchskräfte
zu gewinnen. Deswegen sollten bereits Schüler der unteren Klassen
erste praktische Einblicke in hand-
Genau gezielt: Beim Abschlussfest messen sich die Kinder und Jugendlichen im
Bogenschießen.
Fotos (5): Harald Feiber
geschäftsführer der Handwerkskammer für die Region Aachen, bei einem Pressetermin. Für die Zukunfts-
Künstlerisches Talent: Bei der kreativen Arbeit in der Malerwerkstatt kommt es auf Genauigkeit an.
werkliche Tätigkeiten gewinnen. Die
positive Erfahrung stärke ihr Selbstvertrauen und gebe ihnen Anhalts-
punkte für die spätere Berufswahl.
Angetan vom Ideenreichtum und
der Gestaltungskraft der Mädchen
und Jungen zeigte sich auch Marcel
Philipp, Oberbürgermeister der Stadt
Aachen. „Es ist eine wahre Freude zu
sehen, was die Kinder und Jugendlichen mit ihren eigenen Händen geschaffen haben. Die Initiative der
Handwerkskammer fördert die Kreativität der jungen Menschen und
gleichzeitig das Interesse an einem
handwerklich orientierten Beruf.
Angebot kommt an
Beim Rundgang durch die BGE Aachen griff Philipp selber zu Farbe und
Pinsel und verzierte ein Schild mit
dem Wappen der Kaiserstadt. Für
ihn kein Problem, hat er den Beruf
des Malers und Lackierers doch von
der Pike auf erlernt und selber jahrelang einen Handwerksbetrieb geführt, bevor er hauptamtlich in die
Politik wechselte.
Nach den positiven Erfahrungen
mit den Ferienspielen 2010 und 2011
kann sich die Kammer vorstellen,
dieses Angebot für Kinder und Jugendliche auszuweiten, so Barkey,
schließlich brauchen die Betriebe in
Zukunft viele talentierte Nachwuchskräfte. Und was liegt da näher, als eine anregende Erlebniswelt zu schaffen und so früh wie möglich für den
Berufseinstieg im Handwerk zu werben?
hf
Besuch des Aachener OB: Marcel Philipp streift den Kittel über und malt ein Wappen der Kaiserstadt aus.