Unsere Region im Blick - Niers

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Unsere Region im Blick - Niers
KOSTENLOS
Ausgabe 9 | September 2012
Unsere Region im Blick
Auch im Internet: www.niers-magazin.de
Niers-Magazin
Der Beckrather
Oliver Martin ist ein
Düsseldorf Panther
Themen dieser Ausgabe:
Seite 4: Titelstory: Faszination „American Football” | Seite 6: Frauenhaus Rheydt: Ein Weg aus der Gewalt
Seite 7: „Papier & Kunst“ sucht Nachfolger(in) | Seite 8: Herbstkonzert des Männergesangvereins Eintracht
Wickrathhahn 1895 | Seite 19: Kochen mit Metzgermeister Stefan Bovie
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Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
„wes Brot ich ess, des Lied ich sing”
heißt ein bekanntes Sprichwort,
welches wohl aus der Zeit stammt,
als die Minnesänger noch von
Schloss zu Schloss zogen, um sich
mit Gesang am Hofe ein Essen, eine
Unterkunft oder vielleicht sogar ein
Schmuckstück zu verdienen. Der
Helmut Frentzen
Sänger musste den Ruhm dieses
Adligen in seinen Liedern verewigen – das war Voraussetzung diese Gaben zu bekommen. So wurde natürlich
nichts Schlechtes, sondern lieber etwas Positives erdacht
und zum Besten gegeben. Wie oft stecken wir selber in
dieser Zwickmühle zwischen „Wahrheit sagen“ und „Mund
halten“. Einige Mitmenschen quälen sich damit sogar täglich am Arbeitsplatz oder zu Hause. Mein Bericht über den
Ist-Zustand des Wickrather Gewerbekreis e. V. hat für
mächtigen Wirbel gesorgt. Dabei war er – aus meiner Sicht
– noch sehr zurückhaltend formuliert, sollte in erster Linie
Anlass zu Diskussionen sein und dazu beitragen, unser
beliebtes Brunnenfest zu wahren. Die Reaktion war jedoch
kein Dialog zu gemeinsamen Anstrengungen, sondern
offensichtlich eine wirtschaftliche Repressalie gegen unser
Magazin. Das wir keine „Hauspostille“ irgendeiner Firma,
eines Dienstleisters oder eines Vereines sind, hat sich mitlerweile herumgesprochen – wir tauschen die eigene
Meinung nicht gegen Anzeigenschaltungen! Es muss
jedoch keine Diskrepanz zwischen einer großen, teuren
Anzeige eines Unternehmens und eines kritischen
Berichtes in ein und demselben Heft sein. Von Kritik –
positiver aber auch negativer – lebt eine Zeitung ebenfalls,
macht sie interessant, beliebt und beweist hiermit ihren
Ihre Leserbriefe ...
Wickrather Gewerbekreis e.V. dezimiert sich weiter –
NM Ausgabe 8/2012
Trauriger Weise hat man den Eindruck, dass das schöne und
gemütliche Wickrath, langsam aber sicher vor dem „AUS“ steht.
Warum? Im Fokus stehen mittlerweile viel zu viele leere Geschäftsräume. Die unterschiedlichsten Gründe bekommt man
hierfür zu hören. Von zu hohen Mieten, oder Mieten die plötzlich enorm angehoben werden, über „Mobbing“ des Gewerbekreises, die wildesten Sachen sind im Umlauf. Muss das sein?
Wickrath ist angenehm überschaubar, hat einen wunderbar
zentralen Mittelpunkt und könnte eigentlich ein Schmuckstück
in Gladbachs Süden sein! Alles erwachsene Menschen? Man
darf – glaube ich – zu Recht an manchen Stellen daran zweifeln.
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 2
hohen Wahrheitsgehalt. Die riesige Resonanz über den
Gewerbekreis-Bericht hat uns gezeigt, dass sich hier
bereits seit langem etwas aufgestaut hatte, dass endlich
an die Öffentlichkeit gehörte und diskutiert werden muss.
Zum Nutzen aller Beteiligter – übrigens in erster Linie auch
zum Nutzen des Gewerbekreises selber!
Wir sind mit dem „NIERS-MAGAZIN“ auch angetreten, um
Tradition zu wahren - das Brunnenfest ist zweifelsfrei
Wickrather Tradition. Wir stehen zu unserem Wort und
lösen ein gegebenes Leserversprechen ein – auch wenn es
im ersten Moment wirtschaftliche Nachteile mit sich bringen sollte.
Von den vielen Leserbriefen, die unser Artikel auslöste,
haben wir aus Platzgründen nur einige drucken können.
Diese treffen jedoch ziemlich genau „des Volkes Meinung“
über den Erhalt traditioneller Wickrather Feste und Einrichtungen.
Das eine Kommunikation zwischen Gewerbekreis und
„NIERS-MAGAZIN“ auch besser geht, zeigt die uns zugemailte Pressemitteilung von Heike Runkehl, die wir im
Gegenzug gerne veröffentlichen. Wir werden sehen, ob die
Verantwortlichen im Vorstand aufgrund unserer ausgelösten Initiative doch noch ein schönes Brunnenfest auf die
Beine gestellt haben. Alleine rote Teppiche an den Eingängen der Mitgliedsgeschäfte zu verteilen, welche noch
eine erhebliche Unfallgefahr darstellen könnten, ist da zu
wenig!
Ihr
Helmut Frentzen
Das Wort GewerbeKREIS beinhaltet doch den Sinn der Sache.
Die unterschiedlichsten Gewerbe bilden einen Kreis. Leider hat
man den Eindruck, dass der Wickrather Kreis zu einem Dreieck
verzogen wurde. Schön wäre es, wenn man sich nun – so nahe
am Abgrund – mal wirklich ERNSTHAFT und guten WILLENS
zusammen setzt und Dinge für das „Gewerbe“, den „Kreis“ und
die Kundschaft positiv ändert. Dazu gehört sicherlich auch das
Gespräch mit den Geschäftsleuten, die leider schon so zahlreich aus dem Gewerbekreis ausgetreten sind. Andere Meinungen sollte der Gewerbekreis nicht selbstherrlich übergehen!
Gute Ideen und konstruktive Kritik annehmen, positiv umsetzen und dann alles zu einem harmonischen Kreis zusammen zu
führen, das ist die Aufgabe eines guten Vorstandes! Was ist aus
dem einst so schönen Brunnenfest geworden? Warum findet im
Dezember kein verkaufsoffener Sonntag mehr statt? Warum
kein Weihnachtsmarkt? Wickrath braucht Lebendigkeit. Mit leer
stehenden Geschäftsräumen und nicht stattfindenden Festen,
schlägt man definitiv den falschen Weg ein. Alle Verantwortlichen
sollten mal nachdenken, denn ein schwindender Kundenstamm
wirkt sich auf ALLE Geschäfte aus.
Monika und Manfred von Gehlen, 41239 Mönchengladbach
Inhalt
2
4-5
6-23
6
7
8
18
19
Editorial
Titelstory: Faszination „American Football”
Unsere Region im Blick
Frauenhaus Rheydt: Ein Weg aus der Gewalt
„Papier & Kunst“ sucht Nachfolger(in)
Herbstkonzert des Männergesangvereins
Eintracht Wickrathhahn 1895
Die Raute im Herzen – Borussia Spezial
Kochen mit Metzgermeister Stefan Bovie
Wickrather Gewerbekreis e.V. dezimiert sich weiter –
NM Ausgabe 8/2012 NIERS-MAGAZIN trifft „Nagel auf den Kopf“
Lieber Vorstand, ich möchte im Interesse der Wickrather Bürger
einiges anmerken. Hat man Qualitätsstandards einmal herunter
gewirtschaftet, so ist es schwer diese wieder auf Niveau zu bringen. Der Bürger liest zu den Festplanungen nur noch Bemerkungen wie „ersatzlos gestrichen“ - Brunnenfest an vielen Stellen
„abgespeckt“. (Der Wickrather nennt das Brunnenfest seit 2008
nur noch „Marktfest“. Beim Gewerbekreis hat man das Gefühl,
hier regiert - so nach eigenem Gusto - ein Triumvirat nach römischer Art, wie zu Cäsars Zeiten! Den eigenen Mitgliedern wirft
man frech Desinteresse vor! (Letzte Versammlung 8 Mitglieder
anwesend) Aber warum stellt sich hier niemand die Frage was
falsch gemacht wird? Statt Interesse zu wecken, sind Druckmittel
angesagt! Auszug aus einem Schreiben vom 16. 01.12 – an alle
Geschäfte in Wickrath: Verkaufsoffener Sonntag, Standgebühr
Mitglieder € 35,00 – für Nichtmitglieder € 80,00. „Der Hammer“:
Sollten Nichtmitglieder diesen Betrag nicht Willens sein zu zahlen,
wird bis auf den Notausgang die Straße vor dem betroffenen
Geschäft komplett belegt. (So gewinnt man Mitglieder!) Zweites
Beispiel: Geschäftsneueröffnung, Besuch vom Gewerbekreis. Statt
eines Begrüßungsgeschenks wird mit den Worten „Wenn Sie
nicht beitreten, dann wundern Sie sich nicht, wenn beim Brunnenfest ein Fischwagen vor Ihrem Geschäft steht.“ eine Beitrittserklärung vorgelegt – druckvolle Aufforderung, (hallo Sizilien)!
Da wundert sich der Vorstand über mangelnde Resonanz?!
Während meiner ca. 20 Jahren Vorstandstätigkeit gab es auch
Fluktuation. Bei 60 Mitgliedern, 3-4 Austritte, meistens wg. Aufgabe oder Altersgründen. Jetzt wohl unaufhaltsam ohne Geschäftsaufgabe. Der Vorstand bis 2007 hatte auch nicht das große Geld,
aber einen 1. Vors. u. gleichzeitigen GF, der effektiv mit den vorhandenen Mitteln gearbeitet hat. Dazu gab es einen kreativen
Arbeitskreis. Um Geld zu sparen, war Eigenleistung selbstverständlich. Die Veranstaltungen sind, weil auf dem Ursprungsplatz,
dem Pferdebrunnen, bei den Wickrather Bürgern in guter Erinnerung. Lieber Vorstand, kehren Sie zurück zu den Wurzeln!
Die alten Tugenden lassen sich sicherlich mit modernem Denken
verbinden. Sandra Wagner hatte 2008 Stimmen für den ehem.
Niersbote eingefangen. Beispiel Dieter Fischer: „Ich finde das
unmöglich, wie mit der Tradition gebrochen wird! Bei einem Brunnenfest ist das Geschehen da, wo die Pferde stehen.“ (Meine
Anmerkungen sind in keiner Weise despektierlich gemeint)
Hans Kubacki, 41189 Mönchengladbach
Frage: Wie viele Mitglieder hat der Gewerbekreis wirklich? Auf der „aktuellen“
Homepage werden Ex-Mitglieder als Mitglieder geführt. Das geschlossene
„Blumenambiente“ war fast 3 Jahre auf der Beckrather Str. ansässig, steht dort
unter „Hochstadenstr.“! Nächste Veranstaltung: Knospen & Genuss-Fest, 20. Mai!
(Stand: 09.09.12)
Pressemitteilung des
Wickrather Gewerbekreises e.V.
Wickrather Brunnenfest am 16. September 2012
Traditionell veranstaltet der Wickrather Gewerbekreis e.V. im Zentrum von Wickrath
auch in diesem Jahr wieder am 3. Sonntag im September das bekannte und beliebte
Wickrather Brunnenfest.
Ab 11.00 Uhr präsentieren viele Händler in den Haupteinkaufsstraßen ihre Ware.
Von 13.00 – 18.00 Uhr öffnen die Wickrather Geschäfte und halten interessante
Sonderaktionen für die Kunden bereit.
In diesem Jahr rollen die Mitglieder des Gewerbekreises für ihre Kunden und die Besucher
des Festes den roten Teppich aus. Die Geschäfte, die an dieser Aktion teilnehmen, wollen die
Besucher auf besondere Art und Weise empfangen nach dem Motto „Der Kunde ist König“.
Mit kleinen Aufmerksamkeiten oder besonderen Willkommensangeboten der einzelnen
Mitgliedsgeschäfte werden die Gäste verwöhnt.
Nach einem Spaziergang im malerischen Schlosspark lockt ein Bummel durch die City. Ein
breites Warenangebot lädt zum Sonntags-Shopping ein, nahezu alle Wickrather Geschäfte
öffnen ihre Türen. Stärken können sich die Besucher an den Imbiss-Ständen oder bei den
ortsansässigen Gastronomiebetrieben.
Der Gewerbekreis wünscht allen Besuchern einen schönen Sonntag zum Brunnenfest 2012.
Mehr Infos: Vorstand Wickrather Gewerbekreis, Angela Rode-Zander, 02166-6762422
Wickrather Gewerbekreis e.V., VR 4686 Amtsgericht Mönchengladbach, St.-Nr.: 121-5790-6297 www.wickrather-gewerbekreis.de,
Geschäftsstelle: c/o Angela Rode-Zander, Quadtstraße 27, 41189 Mönchengladbach,
Telefon: +49 2166-6762422, Fax: +49 2166-6761386, e-mail: [email protected]
Presseinformation des Wickrather Gewerbekreis e.V. zum diesjährigen Wickrather Brunnenfest.
Wickrather Gewerbekreis e.V. dezimiert sich weiter –
NM Ausgabe 8/2012
Im Jahr 2004 wurde ich zur strahlenden Brunnenkönigin
gewählt und als Wickrather Mädchen verbindet mich mit dieser Erinnerung an das legendäre Wickrather Brunnenfest ein
schönes, warmes und heimisches Bauchgefühl. Rückblick ins
Jahr 2004: Niersbote-Chef und mein ehemaliger Direktor der
Realschule Wickrath, Hans-Wilhelm Gilles, begegnete mir kurz
vor dem Fest freudestrahlend auf der Quadtstraße. Meine Tanzfreundinnen vom TuS Wickrath und ich sollten ein Fest erleben, das uns für immer im Herzen bleiben würde! Hans
Kubacki als Star Moderator, Norbert Spieker fein im Anzug
hatten alles minutiös vorbereitet. Der Lindenplatz als HOT
SPOT bebte, unsere DIVA DANCE Tanzauftritte waren für mich
Adrenalin pur. Modenschauen genießen bei einem leckeren
Eis von BRUSTOLON, meinen kleinen Sohn fröhlich spielend
sehen mit anderen Kindern auf dem Lindenplatz, das alles war
besser als die Oscar Verleihung in Hollywood. Glückliche
Wickrather Gesichter zu sehen, Omas und Opas, Kinder und
Enkelkinder ... das BRUNNENFEST ist Kult. Aber nur in der
alten Form!
Appell an die Verantwortlichen: Holt alte Traditionen schnellstens zurück, gebt Wickrath sein altes Strahlen zurück sonst
stirbt es!
Claudia Peltzer, 41844 Wegberg
Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die
Redaktion behält sich vor, Leserbriefe nicht, sinnwahrend gekürzt oder in
Auszügen zu veröffentlichen, um möglichst vielen Lesern die Gelegenheit
zu geben, ihre Meinung darzulegen. Sogenannte „offene Briefe“, anonyme Briefe und solche mit beleidigenden Formulierungen werden nicht
berücksichtigt. Leider können wir Leserbriefe nicht zurücksenden.
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 3
Titelstory
Faszination „American Football”
Der Beckrather Oliver Martin ist ein Düsseldorf Panther
Was ist dran an diesem Spiel, warum ist es vor allem in
Amerika so überaus populär? Für einen Laien wie mich
stellt sich das so dar: Eine Gruppe Männer steht sich gut
„eingepackt“ gegenüber, schreien „HUT HUT“, einer schnappt
sich den ellipsenförmigen Lederball, rennt los und alle
anderen hinterher. Er wird eingeholt, zu Boden geworfen,
der Rest der Truppe schmeißt sich noch obendrauf! Ein
riesiger Haufen Spieler mit jetzt bestimmt schon blauen
Flecken, dann spielt die Musik und die anfeuernden
Schreie der Zuschauer kommen noch dazu. Das kann doch
nicht alles sein? Irgendwo muss das Spiel bestimmt einen
tieferen Sinn haben! Fragen wir mal nach! In Mönchengladbach-Beckrath wohnt Oliver Martin, ein BundesligaFootballspieler der DÜSSELDORF PANTHER (www.duesseldorfpanther.de). Angefangen hat er im Jahr 2001 bei den
MG-MAVERICKS, erhielt dann eine Anfrage aus Düsseldorf
und spielt seit Januar 2012 mit der Nr. 39 die Position des
„Running-back“.
Oliver lacht herzhaft über meine Darstellung, erzählt dann
aber gerne, wie das Spiel funktioniert und versucht mir
vorsichtig die Regeln für „Einsteiger“ näher zu bringen.
„Unsere Mannschaft läuft mit max. 50 Personen (!) am
Spielfeldrand auf, davon gehen jeweils 11 Spieler auf das
Spielfeld. Ziel ist es, das „Ei“ (= unförmiger Ball) in die
Endzone des Gegners zu bringen. Durch Münzwurf wird
entschieden, welche Mannschaft als erste den Ball erhält
und damit Punkte erzielen kann.“ Oliver weiter: „ Das Spiel
beginnt durch einen Schuss (kick-off) der verteidigenden
Mannschaft von ihrer 40-Yards-Linie in die gegnerische
Hälfte. Dabei soll der Ball möglichst weit nach hinten
getreten werden. Der Gegner fängt den Ball und versucht,
ihn durch einen Lauf möglichst weit zurückzutragen. Dort,
wo der Spielzug gestoppt wird, beginnt nun der „First Down“
für die Mannschaft, die den Ball gefangen hat. Alles klar
bis dahin?“ Ich versuche seinen Ausführungen zu folgen.
Doch schon erklärt er weiter: „Die Mannschaft, die im Ballbesitz ist, schickt ihre Offense (Angriffsreihe) aufs Feld. Ihr
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 4
Gegenüber steht die Defense (Verteidigung) des Gegners.
Die Angreifer haben vier Versuche, um insgesamt 10 Yards
Raumgewinn durch Tragen oder Werfen des Balles zu
erzielen. Gelingt dieses „Vorrücken“, gibt es wieder vier
Versuche für die nächsten 10 Yards. Schafft es die Mannschaft, den Ball bis in die gegnerische Endzone zu tragen
bzw. zu werfen, erzielt sie einen Touchdown, der mit sechs
Punkten bewertet wird. Die Defense versucht natürlich,
dies zu verhindern. Der Ballträger sollte zu Boden gebracht
werden – hart aber fair! Erzielt die Offense innerhalb dieser vier Versuche weniger als 10 Yards Raumgewinn,
gelangt die gegnerische Mannschaft automatisch in Ballbesitz, d.h. wird der Lauf gestoppt, bekommt der Gegner
die Offense.“ Puh, das ist schon ganz schön viel auf einmal
für mich! Trotzdem frage ich noch nach einigen Positionen
in der Mannschaft und Oliver erklärt motiviert weiter.
„Also, zur Offense gehören Offensive-Linemen = Blocker,
Running-backs = Ballträger, Wide-Receiver = der Passempfänger und der Quarterback, er ist der Spielmacher (wie
früher Günter Netzer im Fußball), d.h. er gibt die Spielzüge
an und verteilt den Ball.“ Überaus spannend finde ich,
dass es für die Spielzüge „geheime Codes“/Befehle und
Farben gibt. Die einzelnen Spielzüge sind taktisch versiert,
man könnte sagen „Schach auf dem Rasen“! Vor jedem
Spiel bekommen die Spieler sogar ein „Playbook“, worin
spezielle Spielzüge für den jeweiligen Gegner beschrieben
sind. Diese sollten natürlich nach Möglichkeit auch umgesetzt werden.
„Wie lange dauert so ein Football-Spiel eigentlich?“ möchte
ich von Oliver noch wissen. „Die reine Spielzeit beträgt
genau 48 Minuten“, erklärt er mir. Und weiter: “Diese Zeit
ist aufgeteilt in 4 x 12 Minuten. Zwischen den Spielzügen
können die Trainer der beiden Mannschaften fast ohne
Einschränkung die Spieler auswechseln, einzeln oder alle
auf einmal, das kommt auf den nächsten „Schachzug“ an.
Zwischen den Spielzügen liegen 25 Sekunden, hinzu kommt 3x ein Time-out (Auszeit). So kommt es, dass ein Spiel
Oliver Martin
inklusive aller Pausen gut 2
½ bis 3 Stunden dauern
kann.“ Olivers Augen glänzen während seiner Erzählungen! Unschwer für
mich zu erkennen, dass er
diesen Sport über alles
liebt.
„Um
diese
sportliche
Leistung zu erzielen, muss
doch bretthart trainiert
werden, richtig?“ frage ich neugierig. „Stimmt“, nickt Oliver,
„dafür bedarf es natürlich auch eines sehr guten Trainings.
Zwei- bis dreimal pro Woche gehen wir bis an unsere physischen Grenzen! Zusätzlich wird auch der Kraftraum aufgesucht. Je nach Spielposition heißt es „Sprinten“ oder „Gewichtheben“, sozusagen ein positionsbezogenes Training.“
Die Panther-Spieler sind durchweg Amateure, Hobbyspieler. Neben dem Berufsleben/Studium nehmen sie
diesen Sport aber absolut ernst. Oliver arbeitet bei der
Berufsfeuerwehr und hat somit einen großen Vorteil, was
die Zeiteinteilung und die sportlichen Aktivitäten betrifft.
Football ist ein Teamsport und so wird auch der Teamgeist
ganz groß geschrieben. Jeder einzelne muss gut sein, aber
ALLE FÜR EINEN, das MITEINANDER ist ganz wichtig, das
macht erst eine wirklich gute Mannschaft aus!
Kaum zu glauben – aber Football ist ein fairer Sport. Die
Spieler tragen alle Shoulder-Pads und einen Helm mit Gesichtsgitter zum Schutz. Natürlich wollen alle in Ballbesitz
kommen, Ziehen und Reißen gehören dazu – aber eben
fair! Die Offence Liner und Defense Liner – das sind die
„schweren Jungs“ aus Angriff und Abwehr – beeindrucken
natürlich ungemein mit ihrer Statur. Der größte PantherSpieler misst satte 2,05 m bei ca. 150 kg Kampfgewicht, ein
Kraftpaket – aber dabei noch überraschend beweglich.
Oliver Martin ist 1,85 m groß und bringt ein Gewicht von
ca. 100 kg auf die Waage. Dann gibt es noch die „Leichtgewichte“, die Schlanken und Flinken“. Alle nebeneinander
aufgestellt ergibt das schon ein tolles Bild!
Auch das Fanwesen ist bei dieser Sportart freundschaftlich, ja fast party-like. Es gibt so gut wie keine Ausschreitungen beim American Football. Alle wollen nur ihren Spaß
haben – das erinnert mich an ein Familienfest oder ein
Fan-Event. Attraktionen wie Bullenreiten oder ein QuadParcours sind keine Seltenheit. Selbst bei der NFL (National
Football League – höchste Spielklasse der USA) wird vor
einem Spiel mit Vorliebe gegrillt.
Was beim American Football natürlich auch nicht fehlen
darf, sind die Cheerleader, die in den kleinen und großen
Spielpausen mit ihren Tänzen und sexy Outfits das Publikum anfeuern und so für weitere Stimmung sorgen.
In der 1. Deutschen Bundesliga (GFL = German Football
League) kämpfen acht Nord- und acht Südmannschaften
um die Teilnahme an den Play-Offs. Davon qualifizieren
sich acht Mannschaften für die deutsche Meisterschaft. Es
ist ein K.O.-System (Play-off) ähnlich der Champions
League beim Fußball, jedoch ohne Rückspiel, Viertelfinale,
Halbfinale, Finale.
Die Düsseldorf Panther haben es immerhin bis in die PlayOffs geschafft! Wir drücken ihnen natürlich die Daumen
für weitere große Erfolge.
Wer interessiert ist, aber nicht gleich durch ganz Deutschland zu einem Bundesliga-Spiel reisen möchte, hat die
Möglichkeit, sich einmal die Mannschaft des MG-Wolfpack
anzuschauen. Gegen Ende des Jahres 2011 musste sich die
Jugendabteilung der Mavericks aus finanziellen Gründen
auflösen, wagte jedoch im Dezember 2011 unter dem
Mavericks-erfahrenen Headcoach Steffan Niessen und
dem vom Team gewählten Namen „Mönchengladbach
Wolfpack“ einen Neuanfang.
Hier trainiert die Jugend ab 9 Jahre im Warsteiner Hockeypark oder im Grenzlandstadion an der Nordstraße in Rheydt.
Die U19-Mannschaft spielt z. Zt. in der 1. Jugendbundesliga
und die Senioren in der Landesliga.
Es lohnt sich auf jeden Fall einmal ein American Football
Spiel anzuschauen – alleine der „etwas anderen“ Atmosphäre wegen!
Text: Helga Robertz
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 5
Unsere Region im Blick
Frauenhaus Rheydt:
Ein Weg aus der Gewalt
Viel mehr als nur ein Dach über dem Kopf
Interessante und nicht alltägliche Geschichten sind das
Lebenselixier eines jeden Magazins. So brachte uns der
Tipp von Inka Böhmer („Sanitätshaus Zur Linde“, Wickrath)
auf die Idee, das brisante Thema „Frauenhaus“ aufzugreifen. Frau Böhmer knüpfte den Kontakt, um eine größere
Kleiderspende zu tätigen und so bekam das Niers-Magazin
die besondere Gelegenheit, sich mit Frau Gellrich vom
Frauenhaus Rheydt zu treffen.
Da die Adresse des Frauenhauses anonym bleiben muss,
sollte das Treffen nicht im Haus sondern in einem Café an
einem neutralen Ort stattfinden. Kurz vor dem Treffen traf
eine SMS ein, dass das Gespräch auf einen anderen Tag
verschoben werden müsse. Erst einmal war ich schon enttäuscht – im Nachhinein stellte sich jedoch der ernste Hintergrund diese Absage heraus: Eine Frau hatte sich hilfesuchend an das Frauenhaus gewandt! Nun war es vorrangig,
dass Frau Gellrich hier schnellstens Unterstützung leistete.
Zum Glück klappte es jedoch beim nächsten Interviewtermin
und ich bekam aus erster Hand Einblicke und Informationen,
die man sich als Nichtbetroffener kaum vorstellen kann
und die sehr zum Nachdenken anregen.
Frau Gellrich berichtet: „In Frauenhäusern finden die von
Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder vorrübergehend eine geschützte Unterkunft. Wir bieten unbürokratisch Schutz vor weiteren körperlichen und seelischen Bedrohungen sowie Misshandlungen im häuslichen Umfeld.
Eine qualifizierte Beratung und unterstützende Begleitung
wird gegeben, mit dem Ziel, einen Neuanfang zu wagen,
eine Perspektive für ein Leben in einer gewaltfreien Umgebung zu entwickeln.“ Und weiter: „Frauenhäuser gibt es
nicht erst in unserer heutigen modernen Zeit. Bereits in vergangenen Jahrhunderten wurden in europäischen Klöstern
Schutzräume für Frauen zur Verfügung gestellt. In Japan
wurden diese „Fluchttempel“ genannt. Im Jahr 1964 gründete eine Gruppe der Anonymen Alkoholiker in Kalifornien
bereits ein moderneres Frauenhaus. Bei uns in Deutschland
entstanden 1976 Frauenhäuser in Berlin und Köln und seit
1978 gibt es das autonome Frauenhaus auch bei uns in
Rheydt.“
Das Frauenhaus in Rheydt ist eine Zufluchtsstätte mit Platz
für 8 Frauen und ihre Kinder, ist Tag und Nacht erreichbar
und bietet eine unbürokratische, schnelle Aufnahme. Statistisch gesehen, ist jede 4. Frau ein Opfer von Gewalt! Dabei
zählt nicht alleine, dass eine Frau geschlagen wird, es handelt sich auch um verbale Gewalt (Beschimpfungen, Beleidigungen, Drohungen, Missachtung) und sexuelle Nötigung.
Keine Frau muss diese Formen der Gewalt hinnehmen, dazu
gibt es auch heute das Gewaltschutzgesetz. Viele schweigen
aus Scham und erdulden jahrelange seelische oder körperliche Misshandlungen. Wenn eine Frau endlich ihre Angst
überwinden kann, das Gefühl der Sicherheit im Frauenhaus
sucht und Hilfe annehmen möchte, ist das ein Zeichen von
Mut und Stärke. Diesem oft gewagten Schritt begegnet
man im Frauenhaus mit Respekt und Unterstützung.
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 6
Kamen gut klar: Frau Gellrich, Frauenhaus RY und Inka Böhmer,
„Sanitätshaus Zur Linde“
Der Kontakt zum Frauenhaus kommt z.B. durch die Polizei,
Ärzte, das Jugendamt, Freunde und natürlich das Internet
zustande. Im Notfall werden schnelle Vorkehrungen getroffen und ein sicherer Treffpunkt vereinbart. Persönliche
Sachen sowie alle wichtigen Dokumente sollten die betroffenen Personen bereits mit sich führen, wenn die Abholung
zum Frauenhaus erfolgt. Je nach Sachlage bleiben Betroffene manchmal nur eine Nacht und werden dann an eine
andere, entferntere Einrichtung weiter vermittelt, im Durchschnitt sind es jedoch Wochen oder Monate. Das Frauenhaus Rheydt ist im Schnitt zu 80 – 85 % belegt. Es gibt
einen Kinderbereich, wo einzeln oder in Gruppen mit den
Kindern gespielt wird – bzw. professionelle und psychologische Betreuung erfolgt.
Betroffene Personen müssen für einen Neuanfang erst
einmal zur Ruhe kommen. Sie werden im Frauenhaus u.a.
bei der Verarbeitung der Gewalterfahrung, bei rechtlichen
Fragen, Erziehungsfragen und der Entwicklung von neuen
Lebensperspektiven begleitet und unterstützt. Hierzu zählen auch Sprachkurse, Kontakte zum Jobcenter und weiteren Hilfseinrichtungen/Behörden. Die Mitarbeiterinnen im
Frauenhaus sind Fachkräfte mit Ausbildungen zu Sozialpädagogen und Psychotherapeuten mit zusätzlichen beruflichen Kenntnissen und Erfahrungen. Für sie ist das
Ziel, den betroffenen Frauen auf dem Weg in ihre Selbständigkeit begleitend zu helfen, bis sie eine sichere, eigene Wohnung gefunden haben.
Finanziert werden Frauenhäuser sehr unterschiedlich aus
einer Mischung von Landeszuschüssen, Mitteln aus Kreisen
und Kommunen und Sozialleistungen. Ein großer Teil
muss jedoch in Eigenleistung erbracht werden, so dass
Geld- und Sachspenden einfließen und die Finanzierung
mit ermöglichen.
Für dieses überaus interessante und informative Gespräch
mit Frau Gellrich und die Leistungen weiterer bewundernswerten Menschen, die sich für Betroffene einsetzen und
kämpfen, sage ich ein besonderes DANKESCHÖN.
Auch SIE können unterstützend helfen! Wenn Sie schikanierte Personen kennen, sprechen Sie sie an, lassen Sie sie
spüren, dass sie nicht alleine sind, weisen Sie auf das Frauenhaus hin. Sollten Sie eine akute Gewaltsituation bemerken,
scheuen Sie sich nicht, den Notruf 110 zu wählen!
Text: Helga Robertz
Kontakt: Frauenhaus Rheydt, Tel. 02166 - 160 41
e-mail: [email protected]
Spendenkonto: Frauenhaus Rheydt, Konto 152 330,
BLZ 310 500 00, Stadtsparkasse Mönchengladbach
Unsere Region im Blick
Geschäftsaufgabe – aus Liebe!
„Papier & Kunst“ sucht Nachfolger(in)
„Ich hatte das große Glück mich zwischen meiner kleinenund meiner großen Liebe entscheiden zu dürfen!“ sagt mir
eine äußerst gut aufgelegte Pietra Anastasini, (Noch-)
Inhaberin von „Papier & Kunst“ auf der Beckrather Straße
7, in Wickrath. Das mittlerweile wieder auf Vordermann
gebrachte Geschäft wurde von ihr vor ca. zweieinhalb
Jahren übernommen und komplett neu ausgestattet. „Die
Einrichtung kann gerne übernommen werden, ich bin hierüber sehr gesprächsbereit“, so Frau Anastasini, deren neu
gefundene „Große Liebe“ weit vor den Toren Wickraths
wohnt. „Ich ziehe zu ihm und werde mich leider ganz aus
dem Ort verabschieden. Meine Kundschaft hat vergeblich
versucht, mich umzustimmen – die Liebe ist halt stärker!“
Ich merke ihr an, dass sie mit Wehmut geht und sich nach
Möglichkeit gerne selber um ihre Nachfolge kümmern möchte.
Die Pacht ist für diese zentrale Lage absolut günstig und
ihr Vermieter hat zugesagt, dass das auch nach der Geschäftsübergabe so bleiben wird. „Ich werde Ende Februar definitiv
umziehen, möchte jedoch meine Kundschaft mit einem
neuen Geschäftsinhaber / einer neuen Geschäftsinhaberin
frühzeitig bekannt machen“, berichtet Frau Anastasini von
ihrem Vorhaben. „Diese Art einer Geschäftsübergabe ist
für alle Beteiligten sinnvoll – die Zeit nehme ich mir gerne.
Eine grundsolide Einarbeitung ist also gewährleistet. Der
Einblick in die Bücher ist bei ernsthaftem Interesse natürlich ebenfalls gestattet. Ich übergebe ein wirtschaftlich „gesundes“ Geschäft, “ so Frau Anastasini stolz. Noch werden
hier Bücher, Schulbedarf, Grußkarten und Geschenkartikel
angeboten – was nicht zwingend so bleiben muss. Sie ist
unter der Rufnummer 02166/1288289 erreichbar und freut
sich auf reges Interesse. Die Agentur ihres Vermieters ist
in das Vorhaben ebenfalls involviert und erwartet gerne
Ihre Anrufe unter 02166/551763.
Punktlandung!
Wir fliegen auf eine
saubere Umwelt.
Bestellen unter
02161 / 49100
www.gem-mg.de
Erwartet SIE als Nachfolger(in): Pietra Anastasini
Ordentliche Mitgliederversammlung der
Wickrather Schützengesellschaft 1967 e.V.
Alle Vereinsmitglieder sind für Freitag, 9. November, 20:00
Uhr ins Hotel-Restaurant Frambach, Beckrather Straße 24,
MG-Wickrath eingeladen. Anträge sind innerhalb der satzungsmäßig vorgesehenen Frist beim Vorstand einzureichen.
Der Vorstand bittet um rege Teilnahme! Wickrather Schützengesellschaft 1967 e.V. Enrico Odermatt (Präsident), Wanloer
Straße 47, MG-Beckrath, E-Mail: [email protected]
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 7
Unsere Region im Blick
Herbstkonzert des Männergesangvereins Eintracht Wickrathhahn 1895
am 21. Oktober 2012
Nach einer siebenjährigen Pause veranstaltet der MGV
Eintracht Wickrathhahn am 21. Oktober 2012 wieder ein
großes Konzert. „Die seit Anfang 2010 amtierende Chorleiterin Ellen Hinkel hat die zur Zeit 25 aktiven Sänger ermutigt, mit unserem Können wieder an die Öffentlichkeit zu
gehen“, so Martin Mende, der Vorsitzende des MGV Eintracht.
Der Beschluss zur Ausrichtung des Konzerts fiel auf der
Jahreshauptversammlung des Chores am 16. März dieses
Jahres. Seitdem haben die gesanglichen und planerischen
intensiven Vorbereitungen begonnen.
Für das Konzert konnten zusätzlich drei Gastchöre gewonnen werden. Diese sind der MGV Borussia Baal, die Gesangsgruppe Vocal Harmony aus Vaals in den Niederlanden,
sowie der ShalomChor aus MG-Hardterbroich.
Mit dem MGV Borussia Baal (www.mgvbaal.de) verbindet
uns eine langjährige Freundschaft. Im Frühjahr 2010 hatten wir die Ehre, zum 150-jährigen Vereinsjubiläum des
MGV Borussia Baal mit unserem Gesang beizutragen. Der
MGV Borussia Baal hat sich ähnlich dem MGV Eintracht
Wickrathhahn dem klassischen Repertoire eines deutschen MGV verschrieben.
Bei der Gelegenheit trat auch die Gesanggruppe Vocal
Harmony (www.vocalharmony.nl), eine Niederländische
Gesangsgruppe aus Vaals (in der Nachbarschaft von
Aachen) auf. Diese hat die Zuschauer mit ihren Vorträgen
begeistert. Der Website des Chores ist zu entnehmen: „In
erster Linie haben wir uns dem a-capella gesungenen
„Barbershop“ verschrieben. Darüber hinaus singen wir
Lieder aus Oper, Operette, Musical und volkstümliche
Lieder aus der ganzen Welt, jeweils in der ursprünglichen
Landessprache, bis hin zum Chinesisch. In diesem Fall
wird der Gesang am Klavier begeleitet.“
Mit dem ShalomChor (www.it-step.de/shalomchor) aus
Hardterbroich verbindet uns insbesondere die Tatsache,
dass unser ehemaliger langjähriger Chorleiter Horst Couson
heute diesen Chor leitet. Im Weiteren ist unsere Chorleiterin
Ellen Hinkel Mitglied im ShalomChor. Der ShalomChor ist
weit über die Grenzen Mönchengladbachs bekannt. Er hat
sich 1972 in Mönchengladbach-Hardterbroich zusammengefunden und gestaltet seitdem regelmäßig u. a. Gottesdienste mit aktuellen Texten und neuen geistlichen Liedern.
Darüber hinaus wirkt er mit Spirituals, Folklore, Jazz und
Pop-Songs bei zahlreichen Konzerten und kirchlichen
Großveranstaltungen mit. Seit 2001 beschäftigen sich die
Sänger, Sängerinnen und Instrumentalisten verstärkt auch
mit israelischer Folklore und Klezmer-Musik.
Das Konzert findet am 21. Oktober 2012 im großen Saal der
Gaststätte „Ristorante La Fattoria“ in Wickrathhahn statt.
Beginn: 17:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 6,- €. Karten sind
erhältlich bei den Vorverkaufsstellen: Wickrath – Passage am
Markt, Beckrather Str. 3 | Wickrathhahn – Ristorante La
Fattoria | Beckrath – Bäckerei Gustorf sowie bei jedem
aktiven Sänger des MGV Eintracht Wickrathhahn 1895.
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 8
Unter der Leitung von Ellen Hinkel
Gastchöre:
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aus Holl
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Musikali
Leiter:
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Jan Gou
MGV-BorussiaBaal
Chorleiterin:
Gabriele Köhler
Shalom
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Wo:
im großen Saal des Restaurant "La Fattoria“ Wickrathhahn

Unsere Sangesbrüder kommen aus allen Ortsteilen der
früheren „Reichsherrlichkeit Wickrath“ und darüber hinaus. Wer Lust hat, zu singen ist gerne willkommen.
Probe ist jeden Freitag 20.00 Uhr in unserem Übungsraum,
„Ristorante La Fattoria“ in Wickrathhahn.
Jetzt etwas zur Geschichte des deutschen
Männerchor-Gesanges!
Eine musikalische Neuerung im 19. Jahrhundert war der
Männerchorgesang. Er erstand im Zuge der Aufklärung.
Die volkstümlichen Werte und zunehmende patriotische
Haltung und die Freude am geselligen Kreis standen im
Mittelpunkt. Der unbegleitete Männerchor trat an die
Stelle von gemischten Chören. Heute gibt es einen umgekehrten Trend, der wohl Zukunft hat. Es entstanden damals Chöre als Vereine mit Satzungen, Vorstand, Fahnen
und Pokalen. Carl Friedrich Zelter und vor allem Friedrich
Silcher haben die musikalische Entwicklung des Chorwesens zu ihrer Zeit entscheidend mitgeprägt. Zur Zeit
gibt es in Deutschland noch über 9.000 Männerchöre.
Heute haben viele Chöre erkannt, dass ein Umdenken des
Althergebrachten dringend nötig ist. Sie suchen Melodien
und Liedtexte, die auch junge Sänger begeistern. Jeder
kann in den verschiedenen Lebensphasen zum Singen
kommen. Sehr wichtig ist, seine eigene Stimme zu mögen.
Manche haben Sorge, keine Noten lesen zu können. Da
können wir beruhigen, nicht alle Sänger können das.
MGV Eintracht Wickrathhahn 1895 (Werner Marx, Dr. Ulrich Garvert)
Unsere Region im Blick
Die AWO Begegnungsstätte Wickrath
informiert:
Samstag, 15. September, ab 15:30 Uhr:
Bundesliga bei der AWO
Wer die Spiele der Borussen nicht verpassen möchte,
kann bei uns in geselliger Runde den Fohlen die Daumen
drücken. Der Anpfiff für das Spiel Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Nürnberg ist um 15:30 Uhr.
Donnerstag, 20. September, ab 18 Uhr:
Filmabend mit „Vincent will meer“!
Gezeigt wird der deutsche Film „Vincent will meer“, ein
witziges und pfiffiges Roadmovie über einen am TouretteSyndrom leidenden jungen Mann, der seiner Mutter den
letzten Wunsch erfüllen und ihre Asche nach Italien ans
Meer bringen will. Mit Florian David Fitz, Karoline Herfurth
und Heino Ferch. Kostenloser Eintritt & gratis Popcorn.
Mittwoch, 26. September, ab 10 Uhr:
Radtour mit Horst Kirfel „Im grünen Land der Niers“
Die Radtour startet an der Schlossbrücke (Parkplatz an
der Schutzhütte) von Schloss Rheydt. An der alten Niers
entlang, geht es durch das Naturschutzgebiet Elschenbroich, in nordöstlicher Richtung zum Schloss Myllendonk. Vorbei am Waldgebiet des Raderbroichs, an dem
von Napoleon erbauten Nordkanal, bis zum Schloss und
Park Neersen. Niersaufwärts dann zur Clörather Mühle,
über eine typische niederrheinisch geprägte Landschaft,
weiter zum Adelssitz Haus Stockum. Nach ca. 48 km
führt die Radtour durch das Waldgebiet die Donk, zum
Ausgangspunkt Schloss Rheydt zurück. Die Teilnehmergebühr beträgt 3,- €. Die Rückkehrzeit hängt vom Verlauf
der Radwanderung ab. Infos: 02166 - 51 84 8 (Horst Kirfel)
Donnerstag, 4. Oktober, ab 15 Uhr
Hildegard Krane engagiert sich sehr für die Geschichte
Wickraths. Sie hat sich sehr viel Mühe gemacht und jede
Menge Daten aus dem 20ten Jahrhundert über Wickrath
zusammengetragen.
Alle Veranstaltungen finden in der Begegnungsstätte
des DRK/AWO, auf der Rossweide 10 in Wickrath statt.
Weitere Infos unter Tel.: 0 21 66/ 9 50 99 91.
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 9
Unsere Region im Blick
Der Heimat- und Verkehrsverein
Wickrath e.V. präsentiert:
Sigrid Strohschen mit „Früchte der Wüste“
1. Werkschau der Malerin am 22. u. 23. Sept.! In beiden
Räumen des Nassauer Stalles, Schloss Wickrath, gelangen
auf 160 Quadratmetern rund 90 Werke zur Ausstellung. Den
Großteil bilden die Gemälde, von denen rund ein Viertel
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Hervorzuheben
sind hier weitere Musikvisualisierungen, mit denen die Künstlerin bereits bundesweit bekannt geworden ist. Ferner zeigt
diese erste Werkschau auch große Ton-Plastiken die sowohl
allegorische Personifikationen zeitgenössischer Themen als
auch reale Personen darstellen. Hiermit hat die Künstlerin
während des diesjährigen internationalen Töpfermarktes
für Aufsehen gesorgt. Ihre 7 Bücher runden die Werkschau
ab und werden teilweise als vertonte Kurzfilme präsentiert.
Alle Exponate zeigen einen Querschnitt aus 13 Jahren (19992012). Aber sehen Sie selbst, im Rahmen der Ausstellung
Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 19 Uhr oder bestenfalls zur Vernissage / Preview. Die feierliche Eröffnung findet
statt am Freitag, 21. Sept., 19 Uhr.
„Nacht.Bilder“ beim HuVV Wickrath vom 5. bis 7. Okt.
Es werden an jedem Veranstaltungstag in der Zeit von 20
bis 24 Uhr Parkführungen stattfinden. In Gruppen von 10 bis
25 Personen (pro Person 4 €) werden 3 Stadtführer über
den Park, das Rheinische Pferdestammbuch und die Geschichte des Parks Auskunft geben. Insbesondere werden die
Aktionspunkte der Lichtinstallation „Nacht.Bilder“ besucht.
Treffpunkt für interessierte Parkbesucher ist das Städtische
InfoMobil an der Brücke zum Schlosspark-Parkplatz (keine
Voranmeldung notwendig).
Hubert Hack - www.Heimatverein-Wickrath.de
Wanloer Jungschützen
schlugen ihre Zelte auf
Am von Hoch „Achim“ mit hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein verwöhnten letzten
Sommerferienwochenende trafen sich die Wanloer Jungschützen zum gemeinsamen Zelten. Dieses fand zwar nur
wenige hundert Meter von ihrem Zuhause auf einer Wiese
am Wanloer Broich statt, aber Campingstimmung kam bei
den insgesamt 16 vier- bis vierzehnjährigen Kindern durch
viele spaßige Spiele und lange Abende am Lagerfeuer trotzdem auf. Marcel Schiffer kümmerte sich dabei mithilfe
einer eigens errichteten Campingküche um das leibliche
Wohl aller Jungschützen.
Highlight dieses Wochenendes war dabei der gemeinsame
Ausflug zu RWE nach Frimmersdorf und zur Besichtigung
des Tagebaus Garzweiler. Bernd Hansen zeigte den Jungschützen dort bei einer Bus-Tour „durchs Loch“ hautnah
die größten Schaufelradbagger. Die von Jugendwart Stefan
Stepprath und einigen Eltern organisierte Aktion sorgte –
insbesondere bei den Kleinen – für viele strahlende Gesichter.
„Veranstaltungen wie diese sind perfekt, um die Gruppe
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 10
Kinder, Eltern und Helfer hatten riesigen Spaß am Camping-Wochenende!
zu stärken und den Kindern auch außerhalb von Kirmes
und Quietscheentenwettrennen was Spaßiges zu bieten.
Und auch die Eltern lernen sich dabei besser kennen, das
ist wirklich toll.“, resümierte der Wanloer Jugendwart.
Text / Foto: T. Blumenhoven
Das Niers-Magazin-Team wünscht Ihnen
ein unterhaltsames Brunnenfest!
Das REWE-Team
de Witt wünscht
Ihnen ein
fröhliches Brunnenfest
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 11
Von A-Z: Ihre schnelle Verbindung
von
Altenheime / Mittagstisch
Cafès / Bistros
A-Z
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Autos / Motorräder
Elektro
Apotheken
Garten / Landschaftsbau
Bäckereien / Feinbäckereien
Entsorger / Container
Gas / Wasser / Klima
Fahrräder
Bedachungen
Fenster / Türen
Bügeln / Wäsche
Gaststätten / Pizzeria
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So.: 11:30 -13:30 Uhr u.17:00 - 23:00 Uhr – Dienstag: Ruhetag
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 12
Gaststätten / Pizzeria
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Küchen / Haushaltsgeräte
Musik / Musikschulen
Hundeschulen
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Reisebüros
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Niers-Magazin
Z
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 13
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Spendenkonto der Siebenbürgenhilfe:
Tanzschulen
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Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V.
Kontonummer 213 934
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Verwendungszweck: Siebenbürgenhilfe
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Tel.-Hotline: 0163 / 640 32 30
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 14
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Mit Musik, Tanz und Spaß fit werden
Der TuS Wickrath bietet Latino-Fit und Zumba!
Seit Ende August bietet der TuS Wickrath zwei neue Sportgruppen an, die jeden Samstag in der Adolf-KempkenHalle (Wickrath, Poststraße 2) stattfinden: Latino-Fit für
Frauen und Männer ab 18 Jahre. Von 11 bis 12:15 Uhr ist
hier Frau Claudia Hälbig die Leiterin. Info-Tel.: 0 21 66 / 8
15 11. Eine Teilnahme am Zumba-Kurs von 12:15 – 13:15
Uhr geht ab 16 Jahre. Hier ist Frau St. Schmitz die Leiterin.
Info- Tel.: 0 21 66 / 5 49 99.
Bei lateinamerikanischer Musik geht der Rhythmus schnell
ins Blut. Die Schrittkombinationen teilweise aus Cha-ChaCha, Samba und Marengo, werden nach kurzer Übungsphase problemlos umgesetzt. Die kompetente Anleitung
von Frau Claudia Hälbig macht es den Kursteilnehmern
auch leicht, sich auf die verschiedenen Schritte und den
Rhythmus einzulassen. Da wippt jeder Fuß! Bald schallt
Shakiras „Waka Waka“ durch den Raum, anschließend „On
the Floor“ von Jennifer Lopez. Dabei klappt sogar schon
ein heißer Hüftschwung! Das sieht doch schon richtig gut
aus und vor allem gibt es nur lachende und strahlende
Gesichter. Beim anschließenden „Zumba-Kurs“ geht es
mindestens genauso fetzig zu – Getränke und Handtuch
bitte nicht vergessen!
Jederzeit kann in einen laufenden Kurs eingestiegen werden. Als Mitglied der Turnabteilung des TuS Wickrath kann
das Angebot allemal wahrgenommen werden. Jeder Interessierte – ob Anfänger oder Fortgeschrittener – ist herzlich willkommen und darf auch gerne an einer „Schnupper-
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Courtagefrei für den Käufer
Käufercourtage: 3,57 %
Seite 13
stunde“ teilnehmen. Eine telefonische Absprache
mit Frau Hälbig
bzw. Frau Schmitz
ist vorher sinnvoll.
Informationen über
das Kursangebot
finden Sie auch im Internet unter www.tus-wickrath.de.
(siehe auch Anzeige in „A-Z“ – unter „Vereine“)
Sport in der Gruppe bzw. im Verein macht bekanntlich am
meisten Spaß. Sie lernen nette Leute kennen, knüpfen
neue Kontakte und auch gemeinsame Unternehmungen
und Veranstaltungen über das Kursangebot hinaus, finden
sehr schnell statt. Ein „Leckerli“ zum TuS-Vereinsfest Mitte
November: Dann wird die Latino-Gruppe die Gäste mit
einer toll einstudierten Choreographie zu heißen Rhythmen
erfreuen! Das Niers-Magazin ist auf diesen „Act“ bereits
jetzt sehr gespannt. Übrigens habe ich selbst auch mal in
die Kurse „reingeschnuppert“ und kann nur bestätigen,
dass es richtig Spaß gemacht hat!
Ein weiteres „Highlight“ bietet der TuS Wickrath mit dem
Sportmixed für Männer zur Gesunderhaltung und Freude
an der Bewegung. Dies ist ein vielfältiger Sport mit Funktionsgymnastik (mit und ohne Kleingeräte), Circuit und
Hallenspielen (mit vereinfachten Regeln) jeden Freitag
von 20:00 – 22:00 Uhr ebenfalls in der Adolf-KempkenHalle. Auskünfte gibt Karl Weck Tel.: 0 21 66 / 5 70 29.
Probieren Sie alles aus: Gute Laune ist beim TuS garantiert!
Text | Foto: Helga Robertz
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 15
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Anna Musebrink die Rheindahlener Zweigstelle des Reisebüros, dessen Zentrale sich in Kaarst befindet. Sie kennt
das Mittelmeer und die breite Vielfalt der Familienangebote
besonders gut. Nur logisch, dass sie die alljährlich im Herbst
stattfindende Gruppenreise begleitet. Vom 19. September
bis zum 3. Oktober geht die Reise nach Andalusien, an die
Costa del Sol. Kollegin Monika Gormanns hat sich auf die
Kanarischen Inseln, besonders Lanzarote und Gran Canaria
spezialisiert und Elfi Völlger verstärkt das Team als Kreuzfahrtspezialistin. Auf Schiffen der Reedereien COSTA, MSC
und Cunard hat sie bereits selber herrliche Reisen unter-
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betreffen, weiß sie überzeugende Antworten. Gerne steht
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GAADI-Schlauch
„sprengte“ Messestand!
Beim Messe-Debüt des patentierten
GAADI-Schlauchs („NIERS-MAGAZIN“ berichtete mehrfach) konnten sich die
Initiatoren des „Fahrradschlauchs mit
zwei Enden“, Adi Jetten (Rath-Anhoven),
Dana Fischer (Wickrath) und Gabriel
Petrovan (Kuckum), vor Anfragen kaum
retten. Der neuartige Schlauch dezimierte auf der „Euro-Bike 2012“ alle anderen
Neuheiten zu Statisten. Branchenkenner
prophezeien dem simpel einzubauenden
„Fahrradschlauch mit zwei Enden“ eine
große Zukunft! Selbst Nick Heidfeld wurde
sogleich zum GAADI-Fan, schrieb endlos
Autogramme und führte den staunenden
Gästen vor, wie einfach eine Schlauchmontage des GAADI sein kann. Weitere
Informationen unter www.gaadi.de
Text: Wayne | Foto: „Challenge-Magazin.com“
„Bringen den „GAADI“ auf die Überholspur:
v. l.: Gabriel Petrovan, Dana Fischer,
Nick Heidfeld und Adi Jetten
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 16
Unsere Region im Blick
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auf dem Brunnenfest
in Wickrath am 16.09.2012
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Niers-Magazin
Inhaber: Dr. Alexander Holz
Betriebsleitung: Inka Böhmer
Öffnungszeiten:
Montags - Freitags
9:00 – 18:00 Uhr
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 17
Raute im Herzen – Borussia „spezial“
Unsere
Rubrik Region Die
im Blick
Spieltag 1, Samstag, 25. August 2012:
Borussia – 1899 Hoffenheim 2:1
Spieltag 2, Samstag, 1. September 2012:
Fortuna Düsseldorf – Borussia 0:0
Angstgegner besiegt!
Mit dem Unentschieden zufrieden sein!
Saisonauftakt, uff – und gleich das
erste Heimspiel gegen unseren Angstgegner Hoffenheim, bei dem unsere
super Elf letzte Saison null Punkte
schaffte! Doch Hoffenheim zeigte sich
extrem verunsichert nach dem Debakel im Pokal-Aus in Berlin. Unserer
Truppe steckte leider das Kiew Spiel
noch deutlich in den Knochen. Obwohl wir ziemlich platt waren, spielten wir dennoch immer
überlegen, da Hoffenheim sich keine zwingende Torchance
erarbeitete. Dank des guten Teamworks der beiden „Alten“
Hanke und Arango ging es dann mit 1:0 in die Kabine.
Hernach war der Wiedereinstieg in die zweite Hälfte etwas
schleppend und so fiel dann auch das Ausgleichstor. Bei
mir kam die Panik hoch – sollte es wieder keinen Punkt
gegen Hoffenheim geben? Aber: Gott sei Dank gibt es
unseren Kunstschützen Arango, der den Ball in der Torwartecke von Tim Wiese untergebracht hat, wie es zurzeit
kein anderer in der Bundesliga kann. Drei Punkte; ein
schönes Wochenende!
Ihr Michael Zettl
Nur drei Tage nach dem anstrengenden Spiel in Kiew musste unsere
Borussia auswärts bei der Düsseldorfer Fortuna antreten. Für einen
Fußballfan haben solche Derbys
natürlich ihren besonderen Reiz. Für
jemanden wie mich aber, der in der
Stadt des Gegners auch noch seine
Brötchen verdient, haben sie noch
eine viel größere Bedeutung! Gäbe es eine Niederlage für
unser Team in Düsseldorf, stünde mir ein sehr unangenehmer Montag bevor. Es würde dumme Sprüche und
beißende Häme der lieben Kollegen hageln. So mancher
Spott der letzten 15 Jahre fiele auf mich selber zurück.
Meine zu Spielbeginn zum Zerreißen gespannten Nerven
wurden jedoch durch unsere Mannschaft schnell beruhigt.
Die Borussia übernahm sofort die Initiative auf dem Platz
und nagelte die Fortuna in deren Hälfte fest. Zwei Großchancen wurden herausgespielt, aber durch Martin Stanzl
und Luuk de Jong vergeben. Nach einer halben Stunde
kam dann die Fortuna besser in die Partie. Es entwickelte
sich ein Kampfspiel auf Augenhöhe, bei dem sich jedoch
keine der beiden Mannschaften entscheidend durchsetzen konnte. So ging man torlos in die Halbzeitpause. Der
zweite Spielabschnitt begann wie der Erste endete. Beide
Teams kämpften mit hohem Einsatz, brachten zunächst
aber kaum gelungene Aktionen zustande. Dies änderte
sich dann nach etwa einer Stunde. Unserer Mannschaft
gingen nach dem Spiel in Kiew langsam die Kräfte aus.
Auch die Einwechslung von drei frischen Offensivkräften
brachte keine Impulse.
Die Fortuna witterte Morgenluft und erspielte sich –
angetrieben vom ehemaligen Gladbacher Andrey Voronin
– einige Torchancen. Alle Möglichkeiten wurden jedoch
vergeben. In den letzten Minuten schienen sich dann
beide Mannschaften mit dem Unentschieden abgefunden
zu haben und es gab keine Aktionen mehr. Gladbach kann
mit dem Punkt beim starken Aufsteiger gut leben und
Ihr Jörg Wermuth
mein Montag war einigermaßen gerettet.
Playoff-Rückspiel Champions League, 29. August 2012:
Dynamo Kiew – Borussia 1:2
Knapp am Fußball-Wunder vorbei!
Nach der unglücklichen – aber deutlichen 1:3 HinspielNiederlage am 21. August war meine persönliche Planung:
Ein lockerer, entspannter Fußballabend wird es werden!
Dies war es auch angesichts der vielen tollen Torchancen
und des aufopferungsvollen, leidenschaftlichen Spiels.
Auch wenn das Runde absolut nicht in das Eckige wollte,
ließ dieses Match doch an eine positive Zukunft glauben.
Ab der 70. Minute war es dann mit der Ruhe vorbei! Da
geht noch was – da kommt noch was! Endlich wurde die
große Mühe der Fohlenelf mit dem ersten Tor belohnt und
mit der Fußball-Gerechtigkeit fiel das Eigentor eines Kiewer
Spielers. Nun war der torlose Bann gebrochen, ein wahrer
Krimi begann, der sich nach 78 Minuten mit dem 2:0 fortsetzte. Nun hieß es nur noch zittern, hoffen und bangen.
Trotz des glücklichen An-schlusstores fehlte uns doch nur
noch ein einziges Törchen zur Verlängerung! Unglaublicher
Weise ließ der 4. Unparteiische nur drei Minuten nachspielen; von denen am Ende durch die Spielverzögerung und
Einwechslung nur gefühlte 60 Sekunden gespielt wurden.
Aus und vorbei, verd.….!!! Am Ende haben wir im Hinspiel
einen Fehler zu viel gemacht. Aber wenn die Mannschaft
weiter so in diesem Tempo lernt, können wir von unseren
Jungs noch viel Gutes erwarten.
Ihr Michael Zettl
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 18
Rubrik
Kochen mit Metzgermeister Stefan Bovie
Schweinerücken mit Parmaschinken
Rezept für 4 Personen
Zutaten:
Salz, Pfeffer, Zucker
1 Zwiebel
400 g Wirsing
4 Esslöffel Keimöl
100 ml RAMA Cremefine
zum Kochen 15%
1 Beutel KNORR Fix für
Nudel-Mozzarella Gratin
1 - 2 Esslöffel Aceto Balsamico
4 Schweinerückensteaks
4 große Scheiben Parmaschinken
4 Zweige Rosmarin
Zubereitung:
1. Wirsing waschen und putzen. Den Strunk entfernen und die Blätter in
große Würfel schneiden. Vorbereiteten Wirsing in kochendem Salzwasser
ca. 3 Minuten garen. Auf ein Sieb gießen und die Kochflüssigkeit auffangen.
2. Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf in 2 EL heißem Keimöl
glasig dünsten. ¼ l (250 ml) der zurückbehaltenen Kochflüssigkeit und
Cremefine zugießen. Beutelinhalt Fix für Nudel-Mozzarella Gratin einrühren und aufkochen. Wirsing zufügen und bei schwacher Hitze ca. 2 Minuten kochen. Mit Aceto Balsamico, Salz und Zucker pikant abschmecken.
3. Jedes Schweinerückensteak mit einer Scheibe Parmaschinken umwikkeln. Restliches Keimöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die
Steaks bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 3 Minuten braten. Die Rosmarinzweige abbrausen, trockenschütteln und mitbraten.
4. Steaks mit dem Wirsinggemüse auf Tellern anrichten und mit Pfeffer
würzen. Mit den Rosmarinzweigen garnieren und servieren.
Wir wünschen guten Appetit!
REWE de Witt oHG,, Beckrather Str. 39, 41189 Mönchengladbach-Wickrath, Tel.: 02166/551626
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 19
Unsere Region im
Wie Frauen und Männer vom Unisex-Tarif profitieren
Spätestens ab 21.12.2012 zahlen Frauen und Männer denselben Betrag für die
gleiche Versicherungsleistung; so entschied der Europäische Gerichtshof im UnisexUrteil. Welche Versicherungen werden nun günstiger, welche teurer? Wie können
Frauen und Männer sich jetzt noch die alten Vorteile sichern und so viel Geld sparen?
Hier kommen die Antworten.
Junge Männer fahren riskanter, Frauen leben länger. Nach dem Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom März 2011 dürfen Versicherer geschlechtsspezifische Unterschiede künftig nicht mehr berücksichtigen.
Spätestens vom 21. Dezember 2012 an gilt bei gleicher Versicherungsleistung derselbe Tarif für Frauen und Männer.
Je nach Geschlecht und Versicherung fallen oder steigen damit die Beiträge.
Die wichtigsten Auswirkungen: Die Unisex-Regelung betrifft nur Neuabschlüsse. Vorhandene Verträge laufen
unverändert weiter. Das Unisex-Urteil wirkt sich auf die Tarife der privaten Rentenversicherung, Pflege-Renten, Berufsunfähigkeitsversicherung, Hinterbliebenenversicherung, Krankenvoll- und Zusatzversicherung, Unfallversicherung und Autoversicherung aus.
Frauen profitieren bei der Altersrente, Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherung. Geschlechtsunabhängige Versicherungsbeiträge kommen zumeist Frauen zu Gute. Sie zahlen für eine lebenslange Altersrente künftig
weniger, auch ihr Beitrag zur Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherung sinkt, ebenso der Seniorentarif in der privaten Unfallversicherung.
Männer sparen oft bei Unfall- und Risikolebensversicherung. Das starke Geschlecht kann sich altersabhängig auf sinkende Beiträge bei der Unfall- und Risikolebensversicherung freuen.
Notwendiger Ausgleich zwischen Frauen- und Männertarifen. Frauen zahlen künftig weniger für ihre private Altersvorsorge. Im Gegenzug steigt der Tarif für Männer. Die reine Todesfallabsicherung kann dagegen künftig
für Frauen teurer und für Männer billiger werden. Wer jetzt handelt und seinen Vorsorge- und Versicherungsbedarf
überprüft, kann auf Dauer viel Geld sparen.
Sprechen Sie mit uns.
Provinzial Team Holger Klein
Tel.: 02166 - 59 777
Fax: 02166 - 52 114
Tel.: 02161 - 29 31 371
Die Berufsunfähigkeitsversicherung der Provinzial erhält mit fünf Sternen Spitzenbewertung der Ratingagentur
Morgen und Morgen!
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 20
Unsere Region im Blick
„Kunstkreis 17“
wieder im Nassauer Stall
Die Künstlerinnen Monika Boncuk, Sofia Budde, Ingrid
Dick, Edith Jansen und Wiltrud Junior freuen sich, am 10.
und 11. November, jeweils von 11-18 Uhr, ihre Bilder im
Nassauer Stall, Schloss Wickrath, präsentieren zu können.
Seit 2005 stellen sie unter dem Namen „Kunstkreis 17“
ihre Aquarelle und Acrylbilder aus. Die Werke entstehen
mit viel Freude und Liebe zur Malerei. Die abwechslungsreichen Bildmotive reichen vom Gegenständlichen über
Farbstimmungen bis hin zum Abstrakten. Das ständige
Experimentieren mit den verschiedenen Techniken brachte die Perfektion mit, die jeder Künstlerin zu ihrem eigenen Stil verhalf. Die Künstlerinnen würden sich über ihren
Besuch sehr freuen. Der Eintritt ist frei.
Text | Foto: Kunstkreis 17
Am 10. Und 11. November im Nassauer Stall: „Kunstkreis 17“
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 21
Unsere Region im Blick
Retten, Löschen, Bergen
– und Instandsetzen!
Jugendfeuerwehr Wickrath
verschönert Schulungsraum
Griffen beherzt zu Farbe und Pinsel: v. l. – Martin Schmitz, Sven
Schiffer, Angelique Schwahn, Henninga Greis, Tim Weyermanns,
Marcel Peiler und Jasen Katz. Leider fehlt: Steffi Küppers
Eine sehr gute Idee hatten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Wickrath: Da der Schulungsraum im Feuerwehrhaus
ohnehin einen frischen Anstrich benötigte, wurde über ein
neues „Design“ nachgedacht. Das Ergebnis kann sich mehr
als sehen lassen: In den Sommerferien griffen die Jugendlichen Angelique Schwahn, Henning Greis, Jason Katz und
Tim Weyermanns unterstützt von Steffi Küppers, Marcel
Peiler, Martin Schmitz und Sven Schiffer zu Farbe, Rolle
und Pinsel und verschönerten das neu aufgetragene Weiß
mit einer Bordüre in Feuerwehrrot und dem Wickrather
Wappen im Großformat. Der Einheitsführer Sascha Heggen
freut sich über das besondere Engagement der Jugendfeuerwehr und Betreuer: „Die Mühen haben sich absolut
gelohnt, der Schulungsraum sieht klasse aus! An diesem
Beispiel zeigt sich auch, dass sich die Jugendfeuerwehr als
wichtiger Bestandteil der „Feuerwehr-Familie“ in besonderer Weise einbringt.“
Text / Foto: S Heggen & T. Eckers
SPD Ehrenamtspreis an Kurt Horn
Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 22
Den erstmalig von der Wickrather SPD ausgelobten
Ehrenamtspreis erhielt, im Rahmen der Saisoneröffnung
der Jugendfußballer, der Fußball-Jugendobmann des TuS
Wickrath, Kurt Horn. Kurt Horn übernahm als Jugendtrainer
1987 die Bambini des TuS und betreute 15 Jahre lang den
Jahrgang 1982. 1995 übernahm er, bis zum heutigen Tage,
das Amt des Fußball-Jugendobmannes. Selbst spielte er ab
dem 8. Lebensjahr aktiv in allen Wickrather Jugend- und
Seniorenmannschaften. SPD-Vorsitzender Uli Mones: „Kurt
Horn engagiert sich seit Jahrzehnten für Jugendliche. Wir
wollten mit dieser Preisverleihung einmal das große Engagement einer einzelnen Person würdigen. Unsere Gesellschaft wäre in der heutigen Zeit um einiges ärmer, gäbe es
nicht solche engagierten Personen.“
Text | Foto: Ulrich Mones / SPD
Unsere Region im Blick
Vielversprechender Karrierestart
bei der Stadtsparkasse
Das Sparkassen-Finanzkonzept:
ganzheitliche Beratung statt 08/15.
Service, Sicherheit, Altersvorsorge, Vermögen.
24 angehende Bankkaufleute starteten kürzlich ihre Ausbildung bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach. Die
neuen Auszubildenden hatten sich zuvor gegenüber annähernd 400 anderen Bewerbern durchgesetzt. „Wir freuen
uns, 24 jungen Menschen mit frischen Ideen die Chance
auf eine anspruchsvolle Ausbildung mit guten KarrierePerspektiven bieten zu können“, betonte der Vorstandsvorsitzende Horst Wateler anlässlich der offiziellen Begrüßung. „Unsere Auszubildenden von heute sind unsere
erfolgreichen Mitarbeiter von morgen!“ Bereits jetzt nimmt
die Stadtsparkasse, als einer der größten Ausbildungsbetriebe in MG, Bewerbungen für 2013 an. Vor dem Hintergrund des doppelten Abiturjahrgangs im kommenden
Jahr, wird die Stadtsparkasse Mönchengladbach ihr Angebot an Ausbildungsplätzen erweitern.
Text | Foto: SSK-MG
S Stadtsparkasse
Mönchengladbach
Stadtsparkasse Mönchengladbach
Geschäftsstelle Wickrath
Wickrather Markt 1
41189 Mönchengladbach
Tel.:
Fax:
E-Mail:
0 21 61 / 2 79 - 14 10
0 21 61 / 2 79 - 60 41
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Öffnungszeiten:
Montag und Donnerstag:
08.30 - 12.30 / 14.00 - 18.00 Uhr
Dienstag und Mittwoch:
08.30 - 12.30 / 14.00 - 16.30 Uhr
Freitag:
08.30 - 12.30 / 14.00 - 16.00 Uhr
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IMPRESSUM
„NIERS-MAGAZIN“ – Zeitung für Wickrath und Umgebung
Erscheinungsweise: monatlich
Auflage: 8.500 Stück
Verteilung: kostenfrei an die Haushalte in Wickrath und Umgebung
Herausgeber: Helmut Frentzen, FRENTZEN-MEDIA
Herrather Linde 83, 41189 Mönchengladbach
Tel: 0163 640 32 30, Fax: 02166 14 70 332
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Redaktionelle Mitwirkung an dieser Ausgabe:
Helga Robertz, Jörg Wermuth, Michael Zettl, Helmut Wayne Frentzen
Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe: ab Freitag, 12. Okt. ‘12
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe:
Dienstag, 02. Okt. ‘12
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Es gilt die Anzeigenpreisliste „Media-Daten 2012-2“
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Niers-Magazin
I Ausgabe 9 I September 2012 I Seite 23