Programmheft - Badisches Staatstheater Karlsruhe

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Programmheft - Badisches Staatstheater Karlsruhe
shakespeare in concert
15/16
MENdelssohn sibelius Tschaikowski
KORNGOLD PORTER
NEUJAHRSKONZERT 2016 – SHAKESPEARE IN CONCERT
Felix Mendelssohn Bartholdy
(1809 – 1847)
Ouvertüre zu Ein Sommernachtstraum op. 21
Jean Sibelius
(1865 – 1957)
Der Sturm17‘
Suite aus der Schauspielmusik op. 109
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
12‘
Nr. 1, Ouvertüre
Nr. 2, Miranda wird in den Schlaf gewogen
Nr. 14, Zwischenspiel
Nr. 31, Hunde-Geister
Nr. 31bis., Vorspiel
Nr. 32, Ariel bringt die Feinde zu Prospero
Nr. 34, Cortège
Nr. 34bis., Epilog
Peter Tschaikowski
Romeo und Julia20‘
(1840 – 1893)Fantasie-Ouvertüre
– PAuse –
Wir machen darauf aufmerksam, dass Ton- und/oder Bildaufnahmen unserer Aufführungen durch jede Art
elektronischer Geräte strikt untersagt sind.
Erich Wolfgang Korngold
(1897 – 1957)
Viel Lärm um nichts17‘
Suite aus der Schauspielmusik op. 11
1.Ouvertüre
2. Mädchen im Brautgemach
3. Holzapfel und Schlehwein (Marsch der Wache)
4. Intermezzo (Gartenszene)
5.Hornpipe
Cole Porter
(1891 – 1964) Auszüge aus Kiss me Kate14‘
Buch von Samuel und Bella Spewack,
Songtexte und Musik von Cole Porter
1.
2.
3.
4.
Katharine Tier Mezzosopran
Ks. Edward Gauntt Bariton
Justin Brown Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE
1.1.16 19.00 GROSSES HAUS
Dauer ca. 2 Stunden
I Hate Men
Where Is The Life That Late I Led?
So In Love
Wunderbar
SHakespeare in
concert
Es gibt wohl keinen literarischen Text unserer westlichen Welt, der mit mehr Musik bedacht wurde als – die Bibel. Unter den weltlichen Quellen ist es jedoch eindeutig das
Œuvre von William Shakespeare, das am
zahlreichsten von Komponisten aller Genres
vertont wurde. Bereits die ersten Aufführungen der Dramen um 1600 wurden von
Musik begleitet, diese wurden dann als Ganzes, in Teilen oder Ausschnitten vertont als
Opern, in zahllosen Vokal- und Instrumentalkompositionen von Klavierliedern über Chorstücke hin zu sinfonischen Orchesterwerken. Sonette wurden zu Liedern, auch
zahlreiche Musicals und Filmmusiken wurden durch die Dichtkunst Shakespeares angeregt.
ry von Leonard Bernstein – wie Cole Porters
Kiss me Kate eines der Beispiele für die Umsetzung in ein Musical. Dass auch Komponisten der heutigen Zeit Inspiration aus den
inzwischen über 400 Jahre alten Werken
ziehen, zeigt zum Beispiel die erfolgreiche
Oper The Tempest von Thomas Adès. Der
Sturm zählt auch zu den vielleicht unbekanntesten, aber auch in ihrer Radikalität spannendsten Kompositionen des Finnen Jean
Sibelius. Zu den erfolgreichsten Shakespeare-Vertonungen gehört Mendelssohns
Schauspielmusik zum Sommernachtstraum,
deren Ouvertüre wohl als der genialste Wurf
in Mendelssohns allzu kurzer Komponistenlaufbahn bezeichnet werden kann.
So spannt sich etwa bei Romeo und Julia
der Bogen von den Opern Vincenzo Bellinis
und Charles Gounods über die Vokal-Sinfonie von Berlioz, die Fantasieouvertüre
Tschaikowskys und das abendfüllende Ballett von Prokofieff bis hin zur West Side Sto-
Mendelssohn Bartholdy –
Sommernachtstraum-Ouvertüre
2
Ebenso wie den sinfonischen Werken findet
man auch in den Ouvertüren Mendelssohns
außermusikalische Einflüsse. Beinahe könnFelix Mendelssohn Bartholdy
3
te man ihn als den Erfinder der Sinfonischen
Dichtung bezeichnen – wäre dieser Begriff
nicht erst mit dem Tasso von Franz Liszt in
die Musikwelt eingeführt worden. Zu den
prägenden programmatischen Elementen
gehörten zahlreiche Textvorlagen, die sich
in mehreren Schauspielmusiken niederschlugen. Die bekannteste Schauspielmusik, vielleicht sogar die populärste seiner
Schöpfungen überhaupt, ist Ein Sommernachtstraum op. 61 aus dem Jahr 1843. Sie
entstand 17 Jahre nach der zugehörigen Ouvertüre op. 21 – schon der ganz junge Mendelssohn wurde fasziniert von den Werken
Shakespeares, als im Elternhaus oder in deren Freundeskreis die noch relativ neuen
Übersetzungen August Wilhelm Schlegels
vorgelesen und mit verteilten Rollen aufgeführt wurden.
Durch die Übernahme der Motive aus der
Ouvertüre schuf der reife Komponist ein einheitliches Werk, das die frühe Meisterschaft und den jugendlichen Schwung des
17jährigen mit aller inzwischen erlangten Erfahrung verbindet. In diesen Motiven hört
man bereits in der Ouvertüre alle Spielebenen des Shakespeare-Dramas: Die überirdische Sphäre Oberons und Titanias, die Welt
der Geister, Elfen und Feen, die reale Ebene
der klassischen Liebespaare sowie als heiterer Kontrapunkt die theaterspielenden
Handwerker. Die zugeordneten musikalischen Figuren verwendet der Komponist
überwiegend leitmotivisch oder auch variierend, wenn es um die Charakterisierung der
Liebespaare Theseus/Hyppolita, Lysander/
Hermia und Demetrius/Helena geht. Die Akkorde des Beginns kehren so wieder beim
Auftritt Oberons und Titanias, die flirrenden
hohen Streicher symbolisieren den Gesang
der Geister und Fabelwesen, die reale Welt
findet sich in einem weiteren thematischen
Komplex, dessen den Hörnern zugeordnetes
4
Jagdmotiv in der Schauspielmusik wörtlich
wiederkehrt.
Faszinierend ist, wie Mendelssohn in seiner
in nur vier Wochen entstandenen Ouvertüre
kongenial die Themen variiert, in andere
Tonarten transponiert, im Tempo verändert,
unterschiedlich harmonisiert und kontrapunktiert. So schafft er aus einer relativ einfachen Themenstruktur ein stets abwechslungsreiches Werk aus einem Guss, das vom
ersten Ton an fasziniert. Es versetzt uns wie
von Zauberhand in die Welt der Vorlage –
und eröffnet somit kongenial unseren musikalischen Reigen rund um die Werke des
englischen Dramatikers und Lyrikers.
Sibelius – The Tempest
Mit dem Gedanken, den Sturm zu vertonen,
beschäftigte sich der Finne Jean Sibelius
bereits in jungen Jahren auf Anregung seines Freundes und Mäzens Axel Carpelan.
Der Stoff musste aber noch 25 Jahre in ihm
schlummern oder besser gären, ehe der inzwischen 60jährige sich noch einmal mit
dem Gegenstand befasste und schließlich
seine umfangreichste und faszinierendste
Schauspielmusik schrieb. Sibelius’ dänischer Verleger Wilhelm Hansen hatte ihm im
Mai 1925 geschrieben: „Haben Sie Musik für
das Schauspiel Der Sturm komponiert? Det
Kongelige Teater in Kopenhagen beabsichtigt dieses Schauspiel aufzuführen und
möchte möglicherweise Ihre Musik einsetzen.“ Dieser äußerliche Anstoß versetzte
Sibelius in einen ungewohnten Schaffensrausch – vielleicht auch deswegen, weil ihm
inzwischen die Figur des alternden Künstlers Prospero sehr nahe war.
Die über eine Stunde dauernde Schauspielmusik setzte Sibelius in insgesamt 36 NumJean Sibelius
5
mern für mehrere Singstimmen, gemischten
Chor, Harmonium und großes Orchester.
Ihre Uraufführung 1926 in Kopenhagen wurde zu einem großen Erfolg. Eine Auswahl
der Orchestersätze fasste Sibelius später in
zwei Suiten zusammen, um das Werk auch
den Konzertsälen zu öffnen. Für unser Konzert hat Generalmusikdirektor Justin Brown
eine eigene Suite aus der ursprünglichen
Bühnenmusik zusammengestellt:
Nr. 1, Ouvertüre: Das Schiff mit Prosperos
alten Feinden sinkt im Orkan, den Prospero
durch Ariel bewirkt hat.
Nr. 2, Miranda wird in den Schlaf gewogen:
Miranda war über den Schiffbruch sehr erschüttert. Prospero erzählt von seiner Vergangenheit und versetzt seine Tochter in
den Schlaf.
Nr. 14, Zwischenspiel: Das entzückende Wesen von Miranda wird geschildert. Sie und
Ferdinand haben einander mit Prosperos
Hilfe gefunden.
Nr. 31, Hunde-Geister: Caliban, Stephano
und Trinculo wollen Prospero umbringen,
aber sie sind über die feinen Kleidungsstücke entzückt und probieren sie an, bis die
von Prospero aufgehetzten Geister in Hundegestalt sie fortjagen.
Nr. 31bis., Vorspiel: Es ist musikalisch identisch ist mit dem etwas späteren Gesang
Ariels – Prospero befreit hier Ariel, worüber
dieser sich freut.
Nr. 32, Ariel bringt die Feinde zu Prospero:
Prospero beordert Ariel, die verzauberte
Gesellschaft zu befreien und beschließt, seine Zauberkräfte aufzugeben.
Nr. 34, Cortège: Die Aristokraten und die
Verfallenen kommen zu Prospero, der alle
begnadigt. Nach der allgemeinen Vergebung
und dem freudigen Wiedersehen marschiert
die ganze Gesellschaft im Takt einer feierlichen Polonäse zur Hütte Prosperos.
Nr. 34bis., Epilog
6
Sibelius‘ Shakespeare-Vertonung zählt zu
seinen inspiriertesten Werken. Sein Einfallsreichtum und seine Fähigkeit, neue Orchesterfarben zu schaffen, die nie zuvor zu hören
waren, bilden ein Werk voller Klangzauberei
und voller harmonischer Kühnheiten. Mit
seiner Bühnenmusik schuf er eine seiner genialsten Orchesterpartituren – und damit
eine kongeniale Vertonung des Kosmos der
literarischen Vorlage: „Shakespeare und Sibelius, diese zwei Genies, haben einander
gefunden.“
Tschaikowski – Romeo und Julia
Wie Sibelius gehörte Tschaikowski zu den
Komponisten, die sich Zeit ihres Lebens sowohl mit absoluter wie mit programmatischer sinfonischer Musik schöpferisch auseinandersetzten – und selbst in beider
absoluter Musik mag man den einen oder
anderen poetischen Hintergrund finden.
Shakespeare und seine Dramen übten auf
beide große Faszination aus, Tschaikowsky
vertonte ebenso den Sturm wie auch noch
Hamlet als op. 18 und 67. Beide Werke entstanden als Fantasien oder Fantasie-Ouvertüren, genauso wie seine früheste musikalische Auseinandersetzung mit den Werken
des englischen Meisters, Romeo und Julia
von 1869/70.
Die Anregung zur Komposition hatte er von
Mili Balakirew erhalten, Mitglied des sogenannten Mächtigen Häufleins, den fünf einflussreichsten national-russischen Komponisten jener Zeit. Balakirew war ein
wichtiger Ratgeber und Fürsprecher, gleichzeitig aber auch ein unerbittlicher und wenig
einfühlsamer Kritiker. Dennoch gab Tschaikowski viel auf das Wort seines älteren Kollegen und widmete ihm mehrere Werke. Wie
dominant dieser Ratgeber jedoch sein konnPeter Tschaikowski
7
te, macht die Entstehungsgeschichte der
Fantasie-Ouvertüre deutlich.
Balakirew begeisterte sich nach einem Zusammentreffen mit Hector Berlioz für dessen drame instrumental Roméo et Juliette
und schlug das Sujet postwendend dem jungen Tschaikowski zur Vertonung vor. Als dieser zwar interessiert war, aber nicht gleich
zur Tat schritt, warf er ihm Untätigkeit und
„mangelhafte Konzentration“ vor. Damit
nicht genug, schickte er ihm auch noch eine
Notenskizze bestehend aus mehreren ForteSchlägen und Sechzehntelläufen als kompositorische Vorgabe: „Wenn ich nun die Ouvertüre zu komponieren hätte, ich wäre
völlig begeistert von dieser Idee, ich würde
darüber heftig brüten, oder besser gesagt,
ich würde sie so lange in mir tragen, bis aus
ihr plötzlich etwas Lebendiges entspringt.“
Akkordische Schläge und Sechzehntelläufe
finden sich tatsächlich im fertigen Werk, das
dennoch mehr eigene Meisterschaft denn
äußere Einflussnahme aufweist. Eine choralartige Einleitung mit Elementen des russischen Kirchengesangs evoziert die Welt des
Paters Lorenzo und weist in ihrer dunklen
Schwermut schon auf den tragischen Ausgang hin. Das rhythmisch gezackte Hauptthema schildert den Kampf der beiden verfeindeten Familien Montague und Capulet.
Besonderen Eindruck damals wie heute
macht das weit geschwungene Liebesthema, das lyrische Seitenthema, laut RimskiKorsakow „eines der besten Themen in der
russischen Musik überhaupt“. Selbst dem
allzeit kritischen Balakirew entlockte es beinahe ein Lob: „Es ist einfach faszinierend.
Ich spiele es mir oft durch und müsste Ihnen
eigentlich dazu gratulieren.“
Die klassische Sonatensatzform erweitert
Tschaikowski ganz im Sinne des program8
matischen Inhalts in der kampferfüllten
Durchführung, indem er der choralartigen
Einleitungsmelodie eine wichtige Rolle zuweist. In der Coda steigert sich das lyrische
Thema nochmals zu großer Leidenschaft mit
bekannt tragischem Ende, symbolisiert
durch die wuchtigen Pauken- und Blechschläge der Schlusstakte.
Korngold – Viel Lärm um Nichts
Ein tragisches Schicksal umweht den Wiener Komponisten Erich Wolfgang Korngold:
Vom absoluten Wunderkind über einen der
meistgespielten Opernkomponisten hin zum
zwar Oscar-gekrönten, aber nicht mehr
„ernsten“ Schöpfer von Filmmusik – und
heute hat man ihn beinahe vergessen oder
reduziert ihn auf wenige Werke wie sein Violinkonzert oder die Oper Die tote Stadt.
Bereits ein Werk des 13jährigen sorgte an
der Wiener Hofoper für Furore, und seiner
Ballett-Pantomime Der Schneemann sollten
in kürzester Zeit noch zahlreiche ungemein
erfolgreiche Werke folgen: Die SchaupielOuvertüre des 14jährigen wurde vom Gewandhaus-Orchester unter Arthur Nikisch
uraufgeführt, die im Alter von 16 entstandene Sinfonietta von den Wiener Philharmonikern unter Feix Weingartner.
Bereits als Kind und Jugendlicher faszinierten den geborenen Musikdramatiker Korngold die Werke Shakespeares, und so freute er sich über das Angebot der Wiener
Volksbühne, für Viel Lärm um Nichts eine
Bühnenmusik zu schreiben. Diese geriet so
umfangreich und aufwendig, dass sie bereits kurz danach vom größeren Burgtheater übernommen wurde, wo sie das Publikum genauso positiv aufnahm. Korngold
war sich der Qualität seiner Neuschöpfung
dermaßen sicher, dass er bereits vor der
Erich Wolfgang Korngold
Uraufführung eine Suite anfertigte und sie
auch schon in einem Sinfoniekonzert vorstellte.
Auf die bewegte Ouvertüre der Suite folgt
der expressive Satz „Mädchen im Brautgemach“. Er präsentiert Shakespeares Protagonistin Hero, die sich auf ihre Hochzeit mit
Claudio vorbereitet. „Holzapfel und Schlehwein“ ist ein humorvoller Marsch für die beiden betrunkenen Gerichtsdiener dieses Namens. Die „Gartenszene“ beschwört im
Operettenton die wachsende Zuneigung des
zweiten Liebespaares Beatrice und Benedikt. Der „Mummenschanz“ bildet den lustigen Ausklang, Korngold schrieb dazu eine
Hornpipe. Dieser schnelle Tanz war schon
zur Shakespeare-Zeit beliebt. Charme und
Witz auf der einen, aber ebenso tiefe Empfindung auf der anderen Seite, machen den
Reiz der kurzen Suite aus.
Shakespeare begleitete Korngold noch weiter durch sein Schaffen, er vertonte noch
mehrere Texte des englischen Dichters.
Und beinahe könnte man sogar sagen, dieser rettete ihm das Leben: Der Kontakt zu
Hollywood und zur Filmmusik entstand 1934
durch das Angebot des Regisseurs Max
Reinhardt, für eine Verfilmung des Sommernachtstraums die Musik Mendelssohns zu
arrangieren. Dieser Kontakt zahlte sich aus,
als Korngold wegen der Judenverfolgung im
inzwischen „angeschlossenen“ Österreich
nach Amerika fliehen musste. Doch trotz
der großen Erfolge, die Korngold in Hollywood feiern konnte, war dies dennoch das
Ende seiner klassischen Komponistenkarriere: An die goldene Zeit vor der Nazi-Herrschaft konnte er nie wieder anknüpfen und
er starb 1955 zwar nicht in Armut, so doch
in Verbitterung.
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Cole Porter – Kiss me Kate
Ähnlich wie Frederick Delius eine Generation zuvor in England musste sich auch der
Amerikaner Cole Porter seinen Zugang zur
Musik gegen die väterlichen Vorgaben erkämpfen. Auch er war der Sohn eines reichen Industriellen und Plantagenbesitzers,
auch er musste erst einmal „etwas Anständiges“ lernen, bevor er sich der „brotlosen
Kunst“ widmen durfte. Das Jura-Studium
half Porter vielleicht sogar, sich am Broadway durchzusetzen. Der Durchbruch erfolgte mit Paris (1928), es folgten u. a. Anything
Goes (1934), Jubilee (1935), Around The
World In Eighty Days (1946), Can-Can (1953)
und Ninotschka (1955). Nicht nur die weltweit nachgespielten Broadway-Musicals
trugen zum Ruhm ihres Autors bei, vor allem
die erfolgreichen Verfilmungen machten
viele von Porters über 500 Songs zum musikalischen Allgemeingut.
Porters Auseinandersetzung mit Shakespeare fußt auf der Vorlage von Samuel und
Bella Spewack, sie ersannen auf der Basis
von Der Widerspenstigen Zähmung ein Spiel
im Spiel. Eine Theatergruppe steht kurz vor
der Aufführung einer musikalischen Version
des Shakespeare-Stückes. Die Hauptrollen
werden ausgerechnet von einem geschiedenen Ehepaar verkörpert. Fred und Lilli sind
einander aber immer noch in Zuneigung verbunden, ohne dies aber jemals zugeben zu
wollen. Die aus dieser Konstellation und der
Verschränkung mit der Shakespeare’schen
Handlung entstehenden Verwicklungen tragen die Handlung, Porters pointierte,
schmissige und süffige Musik gibt der Vertonung Witz und Drive. Am Schluss, wie sollte
es anders sein, wird die Widerspenstige gezähmt, Fred und Lilli sind wieder vereint.
Cole Porter
KISS ME KATE
COLE PORTER
I Hate Men
I hate men.
I can‘t abide them even now and then.
Then ever marry one of them, I‘d rest a
maiden rather,
For husbands are a boring lot that only give
you bother.
Of course, I‘m awful glad that mother had
to marry father,
Still, I hate men.
I hate men.
They should be kept like piggies in a pen.
You may be wooed by Jack the Tar, so
charming and so chipper,
But if you‘re wooed by Jack the Tar, be
sure that you‘re the skipper.
For Jack the Tar can go too far. Remember
Jack the Ripper?
Oh, I hate men!
Of all the types of men I‘ve met in our democracy,
I hate the most the athlete with his manner
bold and brassy.
He may have hair upon his chesst, but sister, so has Lassie!
Oh, I hate men!
If thou shouldst wed a business man, be
wary, oh be wary:
He‘ll tell you he‘s detained in town on business neccesary.
The business is the business that he gives
his secretary!
Oh, I hate men!
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I hate men.
Though roosters they, I will not play the
hen.
If you espouse an older man through girlish
optimism,
He‘ll always stay at home and night and
make no criticism.
Though you may call it love, the doctors
call it rheumatism.
Oh, I hate men!
Of all I‘ve read, alone in bed, from A to Zed
about ‚em,
Since love is blind, then from the mind, all
womankind should rout ‚em.
But, ladies, you must answer too, what
would we do without ‚em?
Still, I HATE men!
Where Is The Life That Late I Led?
Since I reached the charming age of puberty
And began to think of feminine curls
Like a show that‘s typically Shuberty
I have always had a multitude of girls
But now that a married man at last am I
How aware of my dear departed past am I
Where is the life that late I led?
Where is it now? Totally dead!
Where is the fun I used to find?
Where has it gone? Gone with the wind!
A married life may all be well
But raising an heir could never compare
With raising a bit of hell
So I repeat what first I said
Where is the life that late I...
In dear Milano, where are you Momo?
Still selling those pictures of the scriptures
in the duomo
And Carolina, where are you, ‚lina?
12
Still peddling your pizza in the streets-a
Toremina
And in Firenze, where are you Alice?
Still there in your pretty itty-bitty pity palace
And sweet Lucretia, so young and gay
What scandalous doings in the ruins of
Pompeii
Where is the life that late I led?
Where is it now? Totally dead!
Where is the fun I used to find?
Where has it gone? Gone with the wind!
The marriage game is quite all right
Yes during the day it‘s easy to play
But oh what a bore at night
So I repeat what first I said
Where is the life that late I...
Where is Rebecca? My Becky-wecky-oh
Could still she be cruising that amusing
Pontevecchio?
Where is Fedora, the wild virago?
It‘s lucky I missed her gangster sister from
Chicago
Where is Venetia, who loved to chat so?
Could still she be drinking in her stinking
pink palazzo?
And lovely Lisa, where are you Lisa?
You gave a new meaning to the Leaning
Tower of Piza
Where is the life that late I led?
Where is it now? Totally dead!
Where is the fun I used to find?
Where has it gone? Gone with the wind!
I‘ve oft been told of nuptial bliss
But what do you do at quarter to two
With only a shrew to kiss?
So I repeat what first I said
Where is the life that late I led
So In Love
Strange, dear
But true, dear
When I‘m close to you, dear
The stars fill the sky
So in love with you am I
Even without you
My arms fold about you
You know, darling, why
So in love with you am I
In love with the night mysterious
The night when you first were there
In love with my joy, delirious
When I knew that you could care
So taunt me
And hurt me
Deceive me, desert me
I‘m yours ‚til I die
So in love
So in love
So in love with you my love
Am I
Taunt me
And hurt me
Deceive me
Desert me
I‘m yours ‚til I die
So in love ...
So in love with you my love
My love
Am I
Wunderbar
Wunderbar, wunderbar!
There‘s our favorite star above
What a bright, shining star
Like our love it‘s wunderbar!
Gazing down on the Jungfrau
From our secret chalet for two
Let us drink, Liebchen mein in the moon-
light benign
To the joy of our dream come true
Wunderbar, wunderbar!
What a perfect night for love
Here am I, here you are
Why it‘s truly wunderbar
Wunderbar, wunderbar!
We‘re alone and hand in glove
Not a cloud near or far
Why, it‘s more than wunderbar!
Say you care, dear
For you madly
Say you long, dear
For your kiss
Do you swear, dear?
Darling, gladly
Life‘s divine, dear!
And you‘re mine, dear!
Wunderbar, wunderbar!
There‘s our favorite star above
What a bright, shining star
Like our love it‘s wunderbar!
Wunderbar, wunderbar!
What a perfect night for love
Here am I, here you are
Why it‘s truly wunderbar!
Wunderbar, wunderbar!
There‘s our favorite star above
What a bright, shining star
Like our love it‘s wunderbar!
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KATHARINE TIER
Ks. EDWARD GAUNTT
Als Mitglied des Adler Fellowship Programs der San Francisco Opera trat die
australische Mezzosopranistin an zahlreichen Opernhäusern auf, darunter die Opera North (USA), die Opera Australia sowie
die Deutsche Oper Berlin. Als begeisterte
Konzertsängerin konzertierte sie mit dem
Sydney, Melbourne und West Australian
Symphony Orchestra. 2010 gab sie ihr Japan-Debüt beim Saito Kinen Festival, seit
der Spielzeit 2011/12 ist sie am STAATSTHEATER KARLSRUHE engagiert. In der
Spielzeit 2015/16 ist sie in Wiederaufnahmen als Iphigenie, als Carmen sowie in
Neuproduktionen als Brangäne in Tristan
und Isolde und als Floßhilde in Das Rheingold zu erleben. Weiter gestaltet sie den
4. Liederabend.
Der Texaner wurde er mit dem Rotary Fellowship ausgezeichnet und war Preisträger
des Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerbs. Engagiert wurde er zunächst an der
Wiener Staatsoper, am Theater an der
Wien und am Theater Krefeld und Mönchengladbach. Er gastierte z. B. an der
Deutschen und der Komischen Oper Berlin,
am Staatstheater Nürnberg, an der Semperoper Dresden, am Nationaltheater
Mannheim, am Nico Malan Theatre in Kapstadt und in Luxemburg. Seit 1985 ist er
Karlsruher Ensemblemitglied, 2006 wurde
ihm der Titel „Kammersänger“ verliehen. In
der Spielzeit 2015/16 ist er u. a. als Doolittle
in My Fair Lady, als Benoit in La Bohème
und als Peter Besenbinder in Hänsel und
Gretel zu erleben.
MEZZOSOPRAN
14
BARITON
JUSTIN
BROWN
Dirigent
Justin Brown studierte in Cambridge und
Tanglewood bei Seiji Ozawa und Leonard
Bernstein und arbeitete später als Assistent
bei Leonard Bernstein und Luciano Berio.
Als Dirigent debütierte er mit der gefeierten
britischen Erstaufführung von Bernsteins
Mass. Für seine Programmgestaltung beim
Alabama Symphony Orchestra, wo er fünf
Spielzeiten als Chefdirigent wirkte, wurde er
drei Mal mit dem ASCAP-Award ausgezeichnet. Auf Einladung des renommierten „Spring
for Music Festival“ dirigierte er 2012 das
Orchester in der Carnegie Hall. Brown leitete
zahlreiche Uraufführungen und dirigierte
wichtige Stücke bedeutender Zeitgenossen
wie Elliott Carter und George Crumb. Er musizierte zudem mit namhaften Solisten wie
Yo-Yo Ma, Leon Fleisher und Joshua Bell.
Zahlreiche Gastengagements führten ihn an
renommierte Opernhäuser und zu Orchestern weltweit, in Deutschland u. a. an die
Bayerische Staatsoper München und zu den
Dresdner Philharmonikern. Komplettiert wird
sein Erfolg durch viele CD-Einspielungen,
2006 wurde er für einen Grammy nominiert.
Als Generalmusikdirektor am STAATSTHEATER KARLSRUHE, der er seit 2008 ist,
wird Brown vor allem für seine Dirigate von
Wagners Ring sowie den Werken Berlioz,
Verdis und Strauss gefeiert. Unter seiner
Leitung stehen auf dem facettenreichen
Konzertspielplan Werke wie Amériques von
Edgar Varèse, Mahlers 5. Sinfonie oder die
Gurre-Lieder von Schönberg. Gemeinsam
mit seinem Team erhielt er die Auszeichnung
„Bestes Konzertprogramm 2012/13“.
15
die
badische
staatskapelle
Als sechstältestes Orchester der Welt kann
die BADISCHE STAATSKAPELLE auf eine
überaus reiche und gleichzeitig gegenwärtige Tradition zurückblicken. 1662 als
Hofkapelle des damals noch in Durlach residierenden badischen Fürstenhofes gegründet, entwickelte sich aus dieser Keimzelle
ein Klangkörper mit großer nationaler und
internationaler Ausstrahlung. Berühmte
Hofkapellmeister wie Franz Danzi, Hermann
Levi, Otto Dessoff und Felix Mottl leiteten
zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, z. B.
von Hector Berlioz, Johannes Brahms und
Béla Bartók, und machten Karlsruhe zu
einem der Zentren des Musiklebens. Neben
Brahms standen Richard Wagner und
Richard Strauss gleich mehrfach am Pult
der Hofkapelle; Niccolò Paganini, Clara
Schumann und viele andere herausragende Solisten waren gern gehörte Gäste.
Hermann Levi führte 1856 die regelmäßigen
Abonnementkonzerte ein, die bis heute als
Sinfoniekonzerte der BADISCHEN STAATSKAPELLE weiterleben.
Allen Rückschlägen durch Kriege und
Finanznöten zum Trotz konnte die Tradition des Orchesters bewahrt werden.
Generalmusikdirektoren wie Joseph
16
Keilberth, Christof Prick, Günther Neuhold
und Kazushi Ono führten das Orchester in
die Neuzeit, ohne die Säulen des Repertoires zu vernachlässigen. Regelmäßig fanden sich zeitgenössische Werke auf dem
Programm; Komponisten wie Werner Egk,
Wolfgang Fortner oder Michael Tippett
standen sogar selbst vor dem Orchester,
um ihre Werke aufzuführen.
Die große Flexibilität der BADISCHEN
STAATSKAPELLE zeigt sich auch heute
noch in der kompletten Spannweite zwischen Repertoirepflege und der Präsentation zukunftsweisender Zeitgenossen,
exemplarisch hierfür der Name Wolfgang
Rihm. Der seit 2008 amtierende Generalmusikdirektor Justin Brown steht ganz
besonders für die Pflege der Werke
Wagners, Berlioz’, Verdis und Strauss’
sowie für einen abwechslungsreichen
Konzertspielplan, der vom Deutschen
Musikverleger-Verband als „Bestes
Konzertprogramm 2012/13“ ausgezeichnet
wurde. Auch nach dem 350-jährigen Jubiläum 2012 präsentiert sich die BADISCHE
STAATSKAPELLE – auf der reichen Aufführungstradition aufbauend – als lebendiges und leistungsfähiges Ensemble.
besetzung
1. Violine
Km. Stephan Skiba
Katrin Adelmann
Rolf Gelbarth
Rosemarie Simmendinger-Kàtai
Susanne Ingwersen
Thomas Schröckert
Werner Mayerle
Ayu Ideue
Claudia Schmidt
Livia Hermann
Anne-Catherine Eibel
Arisa Iida
Eva Unterweger*
Isabelle Hermann*
2. Violine
Annelie Groth
Shin Hamaguchi
Km. Toni Reichl
Gregor Anger
Andrea Böhler
Christoph Wiebelitz
Diana Drechsler
Birgit Laub
Eva-Maria Vischi
Fiona Doig
Eunyoung Lee
Moritz von Bülow*
Viola
Km. Franziska Dürr
Christoph Klein
Hanna Breuer*
Km. Joachim Steinmann
Ortrun Riecke-Wieck
Kyoko Kudo
Akiko Sato
Tanja Linsel
Nicholas Clifford
Ursula Plagge-Zimmermann*
Violoncello
Thomas Gieron
Johannes Osterlee*
Wolfgang Kursawe
Alisa Bock
Johannes Vornhusen
Laurens Groll
Emily Härtel
Itach Czitron*
Kontrabass
Km. Joachim Fleck
Peter Cerny
Xiaoyin Feng
Monika Kinzler
Roland Funk
Christoph Epremian
Harfe
Km. Silke Wiesner
Flöte
Eduardo Belmar
Jihae Lee*
Carina Mißlinger
Oboe
Stephan Rutz
Sebastian Röthig*
Km. Ilona Steinheimer
Klarinette
Daniel Bollinger
Martin Nitschmann
Leonie Gerlach
Fagott
Romain Lucas
Km. Detlef Weiß
Horn
Km. Susanna WichWeißsteiner
Frank Bechtel
Km. Thomas Crome
Km. Jürgen Danker
Trompete
Wolfram Lauel
Km. Ulrich Dannenmaier
Daniel Wimmer*
Posaune
Sandor Szabo
István Juhász
Holger Schinko
Tuba
Dirk Hirthe
Pauke & Schlagzeug
Helge Daferner
Raimund Schmitz
Marco Dalbon
Km. Rainer Engelhardt
Klavier / Harmonium
Miho Uchida
Steven Moore
* Gast der STAATSKAPELLE
Km.: Kammermusiker/in
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18
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bildnachweise
impressum
UMSCHLAG National Portrait Gallery,
London
S. 3Lithographie
von Friedrich Jentzen
S. 5
Fred Runeberg, Finnisches
Fotografiemuseum
S. 7Bettmann_CORBIS
S. 9
George Grantham Bain
Collection, Library of
Congress
S. 11
Unbekannte Fotografie
S. 14
Florian Merdes
S. 15
Felix Grünschloß
S. 18, 19
Falk von Traubenberg
Herausgeber
STAATSTHEATER Karlsruhe
TEXTNACHWEISE
S. 2 – 10
Originalbeitrag von
Axel Schlicksupp
Sollten wir Rechteinhaber übersehen
haben, bitten wir um Nachricht.
STAATSTHEATER KARLSRUHE
Saison 2015/16
Programmheft Nr. 291
www.staatstheater.karlsruhe.de
Generalintendant
Peter Spuhler
kaufmännischer Direktor
Johannes Graf-Hauber
VERWALTUNGSDIREKTOR
Michael Obermeier
GENERALMUSIKDIREKTOR
Justin Brown
ORCHESTERDIREKTOR &
KONZERTDRAMATURG
Axel Schlicksupp
REDAKTION
Axel Schlicksupp
KONZEPT
DOUBLE STANDARDS Berlin
GESTALTUNG
Danica Schlosser, Kristina Schwarz
DRUCK
medialogik GmbH, Karlsruhe
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DIE nächsten
Konzerte
2. KAMMERKONZERT
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr. 2 op. 13 Dimitri Schostakowitsch
Streichquartett Nr. 7 fis-Moll op. 108 Johannes
Brahms Klavierquintett f-Moll op. 34
4. SINFONIEKONZERT
10.1. 11.00 KLEINES HAUS
Mit Sonntagsbrunch & Künstlertreff
Paul Dukas Polyeucte Sergej Rachmaninoff
Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll op. 1 Anton
Bruckner Sinfonie Nr. 1 c-Moll
Noch auf dem Sprung zum Komponisten und
Solisten mit Weltruhm war Rachmaninoff,
als er sein jugendlich-stürmisches
1. Klavierkonzert komponierte. Interpretiert
wird es mit Fabio Martino von einem „Rising
Star“ der Karlsruher Musikhochschule. Ein
Erstlingswerk war auch die c-Moll-Sinfonie
des da schon über 40jährigen Bruckner,
er überarbeitete sein „keckes Beserl“ viel
später zu einem Werk, das Jugend und Reife
vereint.
Fabio Martino Klavier Asher Fisch Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE
31.1 & 1.2. 11.00 & 20.00 GROSSES HAUS
1. KINDERKAMMERKONZERT
2. KLEINKINDERKONZERT
Das dichte und kontrastreiche a-Moll-Quartett
Mendelssohns ist Ausdruck seiner Auseinandersetzung mit den Werken Beethovens. Sein
Siebtes Quartett widmete Schostakowitsch
dem Gedenken seiner Frau Nina. Beinahe sinfonisch wirkt das Klavierquintett Brahms‘, es
ist ein absoluter Höhepunkt seines Schaffens.
Viola Schmitz & Ayu Ideue Violine Christoph
Klein Viola Benjamin Groocock Violoncello
Miho Uchida Klavier Bernard Ohse Vor-Wort
8+
FILEMON FALTENREICH &
OPHELIAS SCHATTENTHEATER
Der weise Elefant Filemon beschäftigt sich mit
Gedanken so groß wie er selbst, und das alte
Fräulein Ophelia gibt Schatten, welche zu niemandem gehören, ein neues Zuhause. Michael
Ende versteht es wie kaum ein anderer, die
Freiheit der kindlichen Phantasie mit den wesentlichen Fragen des Lebens zu verbinden.
Gunnar Schmidt Erzähler Annelie Groth Violine
Martin Nitschmann Klarinette Jeanette LaDeur Klavier Rahel Zinsstag Konzertpädagogik
17.1. 11.00 KLEINES HAUS
3+
KLANGWELTEN: IM DSCHUNGEL
Die Blätter rascheln, die Vögel zwitschern, die
Affen kreischen. Mitglieder der BADISCHEN
STAATSKAPELLE und die Konzertpädagogin
Rahel Zinsstag begeben sich auf eine spannende musikalische Expedition tief in den
Urwald und erkunden seine Klänge.
Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE
Rahel Zinsstag Konzertpädagogik & Moderation
2.2. 9.30 & 11.00 INSEL