Wangerland erfahren Tour 2

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Wangerland erfahren Tour 2
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J
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Radfahren
Tour am 14.09.2011 um 12:21 gespeichert
22,3 km
Schwierigkeit
(0)
Länge
Erlebnis
Landschaft
Dauer
F
1
MA M J J A5
Kondition
leicht
Technik
1:29 h
O N D
ziemlich großes Gewässer. Es handelt sich
um einen Kolk, der bei der Weihnachtsflut
1717 entstand. Von der furchtbaren
Dramatik des Deichbruchs ist nichts mehr
zu sehen, malerisch liegt der Kolk in einem
beschaulichen Park.
Die Rundtour 2 führt uns von Horumersiel
nach Schillig und wieder zurück. Dann
geht es von Horumersiel nach Hooksiel
durch die östliche Grodenlandschaft des
Wangerlandes.
Wir starten in Horumersiel und fahren die
Goldstrasse entlang über das Horumer Tief
in die Deichstrasse. Auf der Terrasse des
Strandhotels befindet sich der Eckstein von
1871 des ersten gemauerten Siels im
Jeverland.
An der Deichstrasse liegt ein altes
Stallgebäude des Fuhrunternehmers
Warrings. Seine Vorfahren waren
englische Seeleute, die einst in der
ehemaligen Harlebucht gestrandet sind.
Horumersiel - 1542 gab es schon den
Ortsnamen Hormer-Syhl. Im 18. Jhd.
entwickelte sich der Hafen zum wichtigsten
Umschlagplatz des Wangerlandes, war
aber nie Fischereihafen. Die Neuordnung
der Entwässerung erfolgte mit Bau des
Wangersiels, der den Horumersiel,
Hohenstiefersiel, Crildumersiel und
Hooksiel mit Verbindungstief ablöste. Mit
der Umgestaltung der Entwässerung hat
Horumersiel seinen ehemaligen Hafencharakter verloren. Der Hafen wurde
zugunsten des Kurzentrums zugeschüttet.
Im Deichkörper erkennen wir rechteckige
Erhebungen in der Grasfläche. Es handelt
sich um die Betonplatten von verdeckten
Geschützstellungen beider Kriege. Gut
sichtbar sind diese Plätze im Sommer bei
starker Trockenheit.
Einsam am Wegesrand an einem
Verkehrsschild finden Sie einen Poller am
Münnichdeich. Es ist der Eckstein des
alten gemauerten Deichscharts von
Horumersiel.
Die Deichstrasse, entlang am
Münnichdeich des Andelgrodens, führt uns
nach Schillig, vorbei am fast 43m hohen
Antennenträgerturm des Wasser- und
Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven. Er dient
der Datenübermittlung zur dortigen
Verkehrszentrale.
Entdecken Sie im „Winkel“ das einzige
wangerländische Gebäude mit
Schiebefenstern. Die Fenster werden zum
Öffnen nach oben geschoben.
In Kiebitzhörn sehen Sie alte Höfe aus der
Zeit vor der Weihnachtsflut 1717 und
Häuser wie „Daheim“ (wir betrachten
Giebel und Türen), dem Alterssitz des
früheren Wangerooger Leuchtturmwärters.
Am Deichweg weist ein ChristusMonogramm auf die dahinter liegende
katholische Kirchengemeinde St. Marien.
Die Kirche wurde 1967 erbaut und bietet
300 Personen Platz. Zur Kirche gehört
auch das daneben stehende ehemalige
Leuchtturmwärterhaus.
In einem Kapitänshaus befindet sich oben
am Dachfirst ein winziges Fenster, dem
“Ausguck nach See“. Erwartungsvolle
Blicke gingen von hier aus in die Richtung
des einlaufenden Schiffes mit dem Kapitän.
Der Badebetrieb in Schillig begann bereits
in 1856, nachdem eine Sturmflut den
Urlaubsort auf Wangerooge zerstört hatte.
Ganz in der Nähe steht ein so genanntes
„Leegbuckt Hus“, bei dieser Form von
Gulhöfen liegt das Wohnhaus tiefer als der
Scheunentrakt. Der Dachfirst beider
Gebäude verläuft also nicht wie üblich in
einer Höhe, sondern versetzt.
Interessant ist die Deichlandschaft mit
ihren Deichscharten. Erwähnenswert sind
auch die vielseitigen Strandlandschaften
von Schillig. Wir können uns hier in den
Sanddünen einrichten oder weiter südlich
auf dem grünen Rasenstrand unsere
Wir erreichen an der Deichstrasse ein
2
Fortifikation KF) der Schilligbahn konnten
noch vor einer Entsorgung gerettet
werden. Schüler des Gymnasiums Jever
haben sich in einem Projekt intensiv mit
der damaligen Schilligbahn befasst.
Freizeit genießen. Der größte Zelt- und
Campingplatz an der deutschen
Nordseeküste schließt sich an.
Entdecken Sie den einzigen Baum im Deich
nahe der Minigolfanlage, ein seltener
Anblick. Stünde er im Hauptdeich, wäre
sein Wurzelwerk bei Sturmfluten eine
Gefahr für die Stabilität des Deichkörpers.
Hinter der Brücke über das Horumer Tief
führt Sie ein Fuß- und Radweg am Tief
entlang zum Ausgangspunkt. Im
Schnepfenweg steht eine Blutbuche, ein
geschütztes Naturdenkmal wie auch die
Eiche auf dem Dorfplatz von Horumersiel.
Der ehemalige Getreidespeicher gehört zu
den ältesten Bauwerken des Sielortes.
Wir verweilen im Ort Schillig mit seiner
„kleinsten Fußgängerzone der Welt“, wie
sie liebevoll genannt wird.
Vorbei an der evangelischen NicolaiKirche fahren wir in die Inselstrasse. Wir
blicken durch das alte Eisentor auf ein
Gebäude, das wie ein kleines Schloss in
einem großen Park liegt. Früher führte
eine prächtige Allee zum Eingang. Bis
1945 war das Gebäude ein Offizierskasino.
Heute ist es das Schulungszentrum des
Deutschen Roten Kreuzes.
Sielorte erhielten keine Kirchen wie sie
auf den alten Dorfwurten zu finden sind.
Einzige Ausnahme war Carolinensiel mit
der Kirche auf dem Deich.
Von Horumersiel fahren wir in Richtung
Hooksiel durch den Wiardergroden. Hinter
der Brücke über das Hohenstief führt eine
Strasse zum Schöpfwerk Wangerland. Im
Zuge einer Neuordnung der Entwässerung
des Wangerlandes musste ein Schöpfwerk
gebaut werden, damit die überschüssigen
Wassermengen des Binnenlandes bei
Hochwasser in den Speicher gepumpt
werden konnten. Das Schöpfwerk verfügt
über insgesamt 4 leistungsfähige Pumpen,
die zusammen bis zu 52 m³ Wasser pro
Sekunde fördern können. Wie sich der
Küstenschutz im Lauf der Jahrhunderte
entwickelt und verbessert hat, das erfahren
Sie während einer Führung.
Wenn Sie den Hauptdeich besteigen, der
Deichtreppe folgend, erkennen Sie im
Wattenmeer ein Schiffswrack. Das 1962
gestrandete Schiff konnte nicht gehoben
werden und ist in der internationalen
Seekarte Nr. 2 als Wrack eingezeichnet.
Wir verlassen nun den Schilliger Groden
und fahren an der Kreisstrasse 325 zurück
nach Horumersiel auf der ehemaligen
Trasse der Schilligbahn. Auf dieser Trasse
wurde 1914 die Bahnlinie von Schillig
nach Hohenkirchen für militärische
Zwecke errichtet. Sie diente der
Beförderung schwerer Versorgungsgüter
zu den Depots und Küstenbatterien.
→ Besichtigung Schöpfwerk Wangerland
Gerd Hobbie, Tel.: 0 44 25 - 217
14-tägig dienstags 19:30 Uhr am Schöpfwerk
Wir fahren durch den St. Joostergroden
nach Crildumersiel. Der Deichschart von
Crildumersiel in der 2. Deichlinie ist für
den Ernstfall voll funktionsfähig. Ein
Deichschart ist ein Einschnitt im Deich,
um die Durchfahrt durch den Deich zu
ermöglichen. Die Schartseiten sind
gemauert, die Scharttüren aus Eisen. Bei
Sturmflutgefahr werden sie vorsorglich
geschlossen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges
konnte die Bahnlinie auch von
Privatpersonen genutzt werden, wovon z.
B. Schulkinder und Landwirte bi 1949
Gebrauch machten. Heute erinnert nur
noch der Fuß- und Radweg neben der
Strasse an die ehemalige Streckenführung
der Schilligbahn.
Einige Entfernungssteine (Kaiserliche
3
Frachtsegler. Durch die neue Hooksieler
Schleuse hat der alte Hafen, der auch kein
Tidehafen mehr ist, seine Bedeutung
verloren.
Ein Schlafdeich ist ein Deich, der nicht
mehr Hauptdeich ist, weil ein neuer vor
ihm angelegt wurde. Trotzdem lässt man
diesen als zusätzlichen Schutz stehen, falls
der Hauptdeich brechen sollte.
Hinsichtlich des stetig steigenden
Meeresspiegels und einer Zunahme von
heftigen Nordweststürmen bekommen die
Schlafdeiche ein besonderes Gewicht.
Die ehemalige Mühle von Hooksiel stand
von 1833 - 1947 auf dem heutigen
Grundstück der Neuapostolischen Kirche.
Der neben der Kirche aufgestellte
Mühlstein sowie das benachbarte
Müllerhaus mit dem Mühlenschlussstein
zeugen von dem Bauwerk.
Wenn Sie Richtung Binnenland schauen,
sehen Sie in etwa 100 m Entfernung eine
2. Deichlinie, einen so genannten
Schlafdeich.
Direkt gegenüber befindet sich das ev.luth. Gemeindehaus, benannt nach Pfarrer
Walter Spitta, der in der Verfolgungszeit
der Nationalsozialisten bedrängten Juden
Schutz und Hilfe gab.
Die historischen Gebäude in Hooksiel
wurden mit einer Hinweistafel versehen.
Achten Sie bitte auf die Tafeln an den
Hauswänden.
Bis 1965 war die 2. Deichlinie der
Hauptdeich. Die U-förmige Einbuchtung
des Deiches in Höhe des Hofes Bargen (wo
die Kreisstraße K 331 nach Crildumersiel
die alte Deichkrone überquert) lässt noch
heute die Lage des alten Sielhafens
erkennen, der allerdings nie größere
Bedeutung für die Schifffahrt hatte.
Die im Zuge der Vordeichung gewonnenen
Grodenflächen werden landwirtschaftlich
genutzt. Dort brüten Kiebitze und
Uferschnepfen. Vom Herbst bis zum
Frühjahr trifft man hier gelegentlich auch
Rasttrupps von Goldregenpfeifern an.
In der Langen Straße steht zwischen zwei
Häuserblocks eine ungarische Eiche
(Querus frainetto) unter besonderem
Schutz.
Immer noch schlägt die Uhr des
Künstlerhauses Hooksiel im ehemaligen
Rathausturm, der einst von einem
dankbaren Spender gestiftet wurde. Der
Zwiebelturm ist ein Geschenk eines
britischen Kapitäns, der sich auf diese
Weise für die Reparatur seines Schiffes in
einer Hooksieler Werft bedankte. An seiner
Spitze dreht sich seit 1760 die Wetterfahne
mit dem goldenen Schwan, eingraviert die
Jahreszahlen 1800, 1860 und 1979. Der
Luther-Schwahn auf dem Turm erklärt sich
dadurch, dass bis 1918 dieses Gebäude der
Schulaufsicht durch die ev. Landeskirche
unterstand.
Vor Hooksiel liegt die Hofstelle
Gerrietshausen mit einer Inschrift von
1607:
ACH GODT NIM IN DIN BEHOET
BEHODE MI VOR FEUER UNDT
WATERSNODT VOR ALLEM
UNGLÜCKE VOR FEINDESRACHE
HER GODT DIT HUS BEWACHE
In die heutige Sprache übersetzt: „Ach
Gott, nimm mich in Deine Obhut, behüte
mich vor Feuer und Wasserflut, vor allem
Unglück, vor Feindesrache, Herrgott,
dieses Haus bewache!“
Im Schlossmuseum Jever befindet sich
eine Zeichnung aus dem Jahre 1789, auf
dem schon der Hooksieler Zwiebelturm zu
erkennen ist. (www.schlossmuseum.de)
Hooksiel wurde schon 1479 als „uppe dem
Hoeke“ erwähnt. Hook heißt
Landvorsprung. Seit 1546 gab es hier
einen offenen Siel. Hooksiel war 1603
Staatshafen und Mitte des 19.
Jahrhunderts. Heimathafen für bis zu 20
4
Erwähnenswert ist in der Langen Straße
das Kapitänshaus Hegemann. Im Giebel
erkennen Sie ein rundes Fenster mit einem
Anker. Dabei handelt es sich um einen
unklaren Anker. Das ist ein Anker, der
nicht fallen oder gelichtet werden kann. Er
hat um seinen Anker-Stock eine vertörnte
Leine und ist deshalb unklar.
zu unerwarteter Blüte. Die Siegermacht
England verhängte eine Blockade über die
Nordseehäfen, um Frankreich zu
schädigen. Die Antwort war eine von
Napoleon verhängte Sperre aller engl.
Waren. Somit glaubte Frankreich, die
Nordseeküste für jeglichen Schiffsverkehr
gesperrt zu haben.
Auf dem Hafenmeistergang zwischen
Deichmauer und Fischerhäusern ging der
Lotse zum hohen Stuhl. Von dort
beobachtete der Hafenmeister den
Seeverkehr, benutzte ein Ruderboot und
ging als Lotse an Bord, um das Schiff über
die schwierige 4,5 km lange Fahrrinne in
den Hafen zu leiten. Das Einlaufen musste
spätestens eineinhalb Stunden vor
Hochwasser beginnen.
An der Ecke Lange Straße/Viethstraße
steht das Geburtshaus von Gerhard Ulrich
Anton Vieth, bedeutender Turnpädagoge
und Mathematikprofessor, 1763 in
Hooksiel geboren. Er gilt als Wegbereiter
von Turnvater Jahn, dem Begründer des
modernen Breitensports, Verfasser des
Standardwerks „Enzyclopädie der
Leibesübungen“.
Wegen seiner Winzigkeit war von
Napoleon jedoch der Zwergstaat
„Herrlichkeit Kniphausen“ an der Jade
übersehen worden. Dieses Versehen nutzte
Kniphausen ausgiebig, da die Küste zu
einzigen Einlasstor englischer Waren zum
europäischen Kontinent wurde. Die
Hooksieler Kaufleute waren die
Hauptnutznießer an der zweifelhaften
Neutralität Kniphausens. Die Mehrzahl der
Schiffe wurde nämlich nicht im kleinen
Kniphauser Hafen Inhausersiel, sondern in
Hooksiel gelöscht und beladen. Mit der
Ortslagenbeschreibung „Der
Fliegenschiss dort auf Ihrer Karte,
Sire…“ soll Napoleon später von
Kniphausens Existenz erfahren haben.
Im Hooksmeer befinden sich neben
mehreren Sportboothäfen, eine Segelschule
mit Tretbootverleih, eine Surfbucht mit
Surfschule und eine Wasserskianlage, so
dass Hooksiel gerade bei Wassersportlern
sehr beliebt ist.
→ Kunst- und Erlebnispfad Hooksiel
(www.hooksiel-erleben.de)
Um eine weitere Besonderheit zu
entdecken, gehen Sie zur Südseite des
Hafens, der nicht bebaut wurde. Dazu gibt
es eine Erklärung. Im Mittelalter entstand
ein unabhängiges Gebiet, die Herrlichkeit
Kniphausen. Sie umfasste die Dörfer
Accum, Fedderwarden & Sengwarden. Ihr
Hafen war Inhausersiel. Das Gebiet
reichte bis zum südlichen Teil des Hafens
von Hooksiel & wurde von Knihausen
nicht bebaut. Diese unbebaute Hafenseite
ist eine Besonderheit an der friesischen
Küste.
Um das Wasser des Binnentiefs zu
bewegen, wird bei Ebbe etwas Wasser
durch die Schleuse in die Jade abgelassen.
Bei Flut wird dann das Binnentief mit
Meerwasser „aufgefrischt“, es entsteht
Brackwasser mit bis zu 1% Salzgehalt.
Am Hooksieler Binnentief, das von Ebbe
und Flut unabhängig ist, bieten sich dem
Naturliebhaber gute Möglichkeiten, die
heimischen Vögel zu beobachten. Der
Haubentaucher (trägt eine auffällige
Federhaube), der Kormoran (lebt von
Fischen, unter Wasser bewegt er sich mit
seinen kräftigen Ruderfüßen), die
Stockente (häufigste Wildente, Stammform
unserer Hausente) und die Lachmöwe
→ „Der Fliegenschiss auf der Karte…“
Zwischen England und Frankreich war es
damals zu heftigen Auseinandersetzungen
um die Vorherrschaft auf den Meeren
gekommen. Dieser Streit verhalf Hooksiel
5
(deren Kopf ist in der Brutzeit
schokoladenbraun gefärbt) sind die vier
Vogelarten, die auf dem Binnentief häufig
zu beobachten sind.
In der Nähe des Restaurants „Die
Muschel“ steht eine Peilbake. Sie stand im
Watt in einer Seemeile Abstand vom 1914
gesunkenen Panzerkreuzer „Yorck“.
Seefahrern und Wattwanderern war sie ein
beliebter Richtpunkt. Nach Absenken des
Wracks auf 40 m unter NN wurde die Bake
entfernt und 1984 hier aufgestellt.
Von der Schleuse aus kommen Sie zu
einem Waldgebiet, dass zum
Niedersächsischen Forstamt Neuenburg
gehört. Hier am Staatsforst Neuenburg
können Sie sich anhand der Schautafeln
orientieren. Interessante Texte erläutern
Ihnen die Entstehungsgeschichte dieses
Waldes, von der Sandaufspülung 1977 bis
zum heutigen Forst. Der Wald bietet
erholsame Wandermöglichkeiten.
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