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VVeranstaltungswirtschaft
eranstaltungswirtschaft • M
edien- & VVeranstaltungstechnik
eranstaltungstechnik
Medien-
Nr. 62 · Juli 2012 · 6,50 € · H 14450
DPVT.
Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik
„Kommen wir nun zur Frage
der Auswahlverantwortung...“
Mit der Beauftragung eines DPVT zertifizierten Unternehmens
haben Sie auf diese Frage immer eine gute Antwort
Wir prüfen:
- mit branchenerfahrenen Auditoren
- nach objektiven Kriterien
- auch die Leistung auf der Produktion
Die DPVT GmbH ist die unabhängige Zertifizierungsstelle der Verbände
VPLT.
DPVT zertifizierte Unternehmen (Auswahl):
www.dpvt.org
V.M
editorial
Im letzten Heft hatten wir ein ziemlich ausführliches Interiew mit Johannes
Heinz von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG zum Thema
„Prüfung und Bewertung von Elektrokettenzügen und Steuerungen“.
Keine leichte Kost, zugegebenermaßen. Dementsprechend interessant
waren auch die Kommentare.
on „super, endlich habt ihr mal die wichtigen Dinge auf den Punkt gebracht“ bis „Das war
nun wirklich ein bisschen too much“ war alles dabei, und da das Magazin ja pünktlich zur
Prolight + Sound erschein, konnten wir uns diese Reaktionen gleich aus erster Hand abholen.
Too much?
Als ich im Frühjahr während der ILMC in London das International Production Meeting (IPM) besuchte (ein Treffen der Stage- und Production-Manager weltweit), sprachen wir über Rigging-Unfälle,
eingestürzte Bühnen und Wetter-Einflüsse auf Live-Veranstaltungen. Was auffiel, war, dass in den wenigen Fällen, in denen Aussagen zu Ursachen möglich waren (und nicht unter dem Deckel gehalten wurden), fast immer eine erschreckende Unprofessionalität an den Tag gelegt
wurde.
Nun ist es erst wenige Tage her, dass ein Kollege in Toronto beim Einsturz der Radiohead-Bühne sterben musste. In der örtlichen Presse heisst
es dazu unter anderem: „Die Anzahl der Firmen, die auf dem Gelände arbeiteten, ist bisher völlig unbekannt.” Oder (immerhin drei Tage nach dem Unglück): “Wir sind immer
noch dabei, herauszufinden, was zu wem gehört und wer wofür verantwortlich ist. Es gibt Leute von der
Band, es gibt Lichttechniker, Tontechniker, Bühnenarbeiter … Wir versuchen herauszufinden, wer für
wen gearbeitet hat.“
Es bedarf keiner Sherlock Holmes’schen Fähigkeiten, um zu sehen, dass hier etwas völlig falsch läuft
oder gelaufen ist. Entweder gab es keine Organisationsstrukuren oder sie werden bewusst verschleiert.
Beides sind derzeit zwar nur Vermutungen, sollte sich allerdings eine davon bewahrheiten, wäre das ein
schlimmer Schlag ins Kontor. Immerhin handelte es sich hier nicht um irgendeine Wald- und Wiesenveranstaltung. Hier ging es um ein ausverkauftes Konzert mit 40.000 Besuchern (von denen einige schon
auf dem Gelände waren), veranstaltet von Live Nation, dem größten Konzertveranstalter der Welt.
An sich ist die Größe aber auch egal. Jede Veranstaltung muss sicher sein und kompetent vorbereitet
und durchgeführt werden. Und deshalb werden wir Sie im VPLT-Magazin auch weiterhin mit Fachwissen
“malträtieren”. In diesem Heft ist das der Beginn einer neuen Serie, in der es genau um Verantwortlichkeiten und Organisationsstrukturen geht. VPLT-Vertragsanwalt Martin Leber hat einen aus meiner Sicht
wichtigen Beitrag zu diesem Thema erarbeitet. Es ist das so genannte “little white book”. Auszüge daraus in diesem und den folgenden VPLT-Magazinen.
Alle, die in der Veranstaltungswirtschaft und in der Medien- und
Veranstaltungstechnik tätig sind, tragen eine hohe Verantwortung. Wissen, wie man eine Veranstaltung sicher über die sprichwörtliche Bühne
bringt, kann es daher gar nicht genug geben. Das einzige, das in diesem Zusammenhang “too much” ist, ist ein weiterer toter Kollege in
Toronto. Denken Sie an ihn, wenn Sie Ihre nächste Veranstaltung wieder ein bisschen sicherer machen.
V
Too much...?
Herzlichst Ihr
FLORIAN VON HOFEN
VPLT e.V.
VPLTMagazin
Das VPLT Magazin erscheint viermal jährlich als offizielles Organ des
Verbands für Professionelle Licht- und Tontechnik e.V. (VPLT),
Walsroder Str. 159, 30853 Langenhagen, Tel. (05 11) 270 74-74, Fax -777, Mail: [email protected]
www.vplt.org
Chefredakteur: Florian von Hofen (v.i.S.d.P.)
Redaktion: Stephan Kwiecinski, Anke Lohmann, Falco Zanini, Martin Leber
Koordination: Ellen Kirchhof
Fotos: Stephan Kwiecinski, Messe Frankfurt, Louise Stickland, Ralph Larmann (ESC Baku & mehr),
Brigida Gonzalez (Kalle Krause), Reinhard Goldmann (DSDS), Peter Rieck (ESC), Oliver Blum (Luminale), Karl-Heinz Liebisch (ZDF/EM), Piak 33 (ZDF/EM), Hans Engels (Bright Sign), Sable Huang
Carlo Cardello (Bright Sign), Andreas Lander (Lawo), Marcus Zumbansen (Michalsky) VPLT-Archiv
Art Director: Stephan Kwiecinski, kwie.medien · [email protected]
Anzeigenleitung: Ellen Kirchhof · Druck: Leinebergland, Alfeld
V.M
talk
who is who
Martin Leber
Sie können sich sehen und hören lassen, die neuen Werbeslogans der Deutschen Prüfstelle für Veranstaltungstechnik (DPVT). Maßgeblich verantwortlich dafür ist Martin
Leber, der seit wenigen Monaten die Geschicke des jungen
Unternehmens leitet.
Leber, auch Vertragsanwalt des VPLT, hat klare Vorstellungen, wenn es um die künftige Marschrichtung geht: „In
EXPERT-T
der heutigen Zeit muss alles immer noch höher, schneller
und weiter sein – umso wichtiger ist es, DienstleistungsQualität auch wirklich nachzuweisen. Hier möchte ich jedes Unternehmen überzeugen, wie wichtig ein Prüf-Zertifikat der DPVT ist!“ Zahlreiche renommierte Unternehmen sind diesen Schritt bereits gegangen.
www.dpvt.de
> > > > > >
KETTENZUGSTEUERUNG FÜR HIGH END PROJEKTE
Zertifizierte Systemsteuerung für kinetische Antriebe /// SIL 1 bis
SIL 3 /// für komplexe Projekte jeder Größenordnung /// I-Motion
Netzwerkfunktionalität /// bis zu 240 Antriebe D8, D8+ und C1 ///
variable oder fixe Geschwindigkeiten /// 19“ Touchscreen /// zwei
dynamische Fahrhebel und fünf Cue-Taster /// komplexe Verwandlungen mit Cross-Aktionen /// horizontale und vertikale Bewegungen
/// weg- und zeitsynchrone Gruppenfahrten /// integrierte USV
safety first –
made in germany
Think Abele GmbH & Co. KG / Rudolf-Diesel-Str. 23 / 71154 Nufringen
T
07032
9851-0
////
[email protected]
////
www.movecat.de
Heute schon gesurft...?
www.vplt-live.de
4
VPLT.Magazin.62
Für Show, Event, TV und Messebau
Tel (040) 71 00 83 85 · Fax (040) 71 00 83 86
V.M
inhalt
GUIDE
S TA RT U P
3
Editorial von Florian von Hofen
Impressum
WHO IS WHO
4
Martin Leber
SERVICE
43
Katalogmaterial verschiedener Anbieter kostenfrei bestellen
PORTRAIT
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Kultour Veranstaltungsservice
KNOWLEDGE
Sicherheitskonzepte und Wissensmanagement
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.....The „little white book“ (1)
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TRAINING
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Informationen der Deutschen Event Akademie (DEA)
Sommer-Uni an der DEA
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Lehrgang zum Laserschutzbeauftragten in Berlin
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In kleinen Schritten zum Erfolg: Der Veranstaltungs-Operator
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Seminarübersicht 2012
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RECHT
Falco Zanini: Flexible Beschäftigungsmodelle – Stand 2012
BOOKSHOP
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64
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Vom VPLT geprüfte und für lesenswert erachtete Bücher
LBNL
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Im Vorgarten Ihrer Majestät
STELLENMARKT
80
Kleinanzeigen
BULLETIN
TERMINE
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Aktuelle Branchentermine, Schulungen & Events
PALM Peking: China bleibt wichtig
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Prolight + Sound Moskau schlägt ein
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Ein junger, wichtiger Industriezweig
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VPLT.Magazin.62
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DJ-Meeting: Erfolgreicher Neustart
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Dem Signal live auf der Spur
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LEA 2012: Noch drahtloser
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V.M
inhalt
BUSINESS
WIRTSCHAFT
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Aktuelle Nachrichten aus der Veranstaltungstechnik
Prolight + Sound 2012: Wiederholung des Rekords
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Orte auf Zeit – mit System
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HAUSBESUCH
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Klotz: Partner für Installation und Rental
INVESTITIONEN
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Neuanschaffungen, Erweiterungen, Planungen
LEUTE
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Das Personenkarrussell der Branche
PRODUKTION
MEDIA SYSTEMS
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Neues aus der medial vernetzten Welt
ICT: Hansgrohe Aquademie – Wasser, Wissen, Wohlfühlwelt
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VPLT AK „AV-Medientechnik“: Eine feste Größe
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Lehrgang „Fachkraft für AV-Medientechnik“
37
AV-Medientechnik zur EM 2012
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Typisch: der Ü-Wagen
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Home-Entertainment und Haussteuerung: Intelligente Vernetzung
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AIDA: Mit geballter Technikpower
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Bright Sign: Alle Sinne ansprechen
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„Treffpunkt extend“ – die multimediale BW-Bank-Filiale
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„Wer wird Millionär?“ – Die 1000. Ausgabe
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I N S TA L L AT I O N E N
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Die interessantesten Festeinbauten des Quartals
ETC: Alpine Sensation
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Electro-Voice: Restaurant „Bread Street Kitchen“
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Kling & Freitag: Max Schmeling Halle
63
Kalle Krause: Museumsausstellungen
63
Satis + Fy: Trikot-Präsentation
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R E N TA L
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Was wurde wann wie eingesetzt, mit Blick über den „Tellerrand“
Germany 13 points: Der ESC 2012
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Udo Lindenberg: Sein Ding
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Snow Patrol: Fallen Empires World Tour
72
Michalsky Stylenite mit Ambion
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Gerhard-Richter-Ausstellung „Panorama“ mit Lichtblick/Cast RST
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Kraftwerk mit EFM Event Logistics
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Heidelberger Messeauftritt mit ICT
74
DSDS-Staffel 9 mit MMC/Magiclight + Sound
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Echo-Verleihung 2012 mit TSE
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VPLT.Magazin.62
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V.M
bulletin
PALM Peking: China bleibt wichtig
Nicht ohne Stolz erwähnte Zhu Xincun, Präsident des chinesischen Branchenverbandes CETA (China Entertainment Technology Association) bei seiner Rede
(Foto) zur Eröffnung der Fachmesse PALM Expo in Peking (24.-27.06.2012),
dass China mittlerweile einer der größten Märkte für Veranstaltungstechnik ist.
Dementsprechend wächst auch die Messe mit. Die
PALM Expo hat sich zur zweitgrößen Ausstellung dieser Art weltweit gemausert (unangefochten Nr. 1 bleibt
allerdings die Prolight + Sound Frankfurt).
Nicht ganz unkritisch wurde in diesem Jahr der Umzug in das neuere und größere Ausstellungszentrum am
Rande Pekings aufgenommen. Die weite Anreise durch
den Pekinger Dauerstau schreckte zumindest in den ersten Tagen zahlreiche Fachbesucher ab. Andererseits
bliebe der Messe keine andere Wahl, wenn sie weiter
wachsen wollte.
Zahlreiche ausländische Fachleute, -besucher und
Verbandsvertreter nahmen bereits am Vortag der Messe
an einem internationalen Summit teil, bei dem es um
die Zukunft von Theatern und Veranstaltungsstätten
ging. Der VPLT war einmal mehr durch Florian von
Hofen vertreten, der bereits zahlreiche Mitglieder bei
ihren Kontakten in China unterstützt.
Prolight + Sound Moskau schlägt ein
Weit mehr als einen Achtungserfolg konnte das neueste Kind der
Prolight + Sound-Messefamilie, die Prolight + Sound Moskau, erzielen.
Aussteller wie Besucher zeigten sich vom 16.-19.
Mai 2012 in der russischen Metropole ebenso beeindruckt von der organistorischen Leistung der Veranstal-
Treffpunkt Prolight + Sound Moskau
(von oben): Harry von den Stemmen
(Robe) mit Arkady Shakhidjanoz (Sofitlight, Russland), Marc Hendriks
(Prolyte) und Florian von Hofen
(VPLT) mit Messe Frankfurt-Geschäftsführer Detlef Braun
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VPLT.Magazin.62
ter wie von der Qualität der Fachbesucher. Es kann
ziemlich sicher davon augegangen werden, dass sich
diese Veranstaltung gegenüber der bereits existierenden, aber etwas in die Jahre gekommenen „Music Moscow“ mittelfristig durchsetzen wird.
Die Prolight + Sound Moscow wird von der Messe
Frankfurt in Kooperation mit dem U.S.-Verband
NAMM veranstaltet und beinhaltet die NAMM Musikmesse Moscow.
Florian von Hofen zeigte für den VPLT als langjähriger Partner der Messe Frankfurt und ideeller Träger aller Prolight + Sound-Veranstaltungen Präsenz vor Ort
und unterstützte deutsche Aussteller wie Besucher und
die Anbahnung internationaler Geschäftsverbindungen
seiner Mitglieder.
10. – 13. 4. 2013
Energy for emotions
prolight-sound.com
V.M
bulletin
„Ein junger, wichtiger Industriezweig“
Die Medienplaner-Fachtagung hat sich in den letzten Jahren als hochkarätiges Informations- und Diskussionsforum etabliert. Die eintägige Veranstaltung bietet umfassende Informationen zu aktuellen Entwicklungen,
Trends und Technologien in den Bereichen Audio- und Konferenztechnik,
Mediensteuerungen, Präsentations-, Video- und Lichttechnik sowie Systemintegration und Objektmöbel.
Fachleute der führenden Hersteller der Branche stehen als Referenten und
Gesprächspartner zur Verfügung. Die Medienplaner-Fachtagung richtet
sich speziell an Ingenieure und Fachplaner, Technische Leiter und medientechnisch verantwortliche Mitarbeiter in Organisationen sowie interessierte
Architekten und Nutzer moderner Medientechnik. Mit diesem Konzept bietet sie eine intreressante Plattform zur umfangreichen Information, zum Erfahrungsaustausch, zur Diskussion sowie zum Networking unter Fachleuten.
Im Frühjahr 2011 fand diese Tagung an sechs ausgewählten Standorten
statt. Die Organisatoren gaben dem VPLT-Arbeitskreis AV-Medientechnik
(AK AVMT) und der Prüfstelle DPVT, die mit dem Arbeitskreis eng zusammen arbeitet, Gelegenheit, sich vor diesem kompetenten Publikum zu präsentieren und die Botschaft der VPLT-Aktiven zu verbreiten: Es ist wichtig,
sich in diesem jungen Industriezweig richtig zu organiseren, sich um fach-
gerechte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu bemühen und die
Möglichkeit zu schaffen, Fachbetriebe nach in der Branche anerkannten
Kriterien zu zertifizieren.
Florian von Hofen präsentierte diese Themen bei der Tagungsveranstaltung in Frankfurt, Dipl.Ing. Cay Grossigk als Leiter Zertifizierung übernahm
diesen Part bei Folgeveranstaltungen in Hannover und Leipzig. Auch für
die im Herbst vorgesehenen weiteren Fachplaner-Tagungen ist eine enge
Kooperation mit VPLT und DPVT geplant.
Erfolgreicher Neustart
Bei der Neuauflage des DJ Meetings im Kongresszentrum der Westfalenhallen
in Dortmund waren alle gespannt: Würde das neue Konzept von Besuchern
und Ausstellern angenommen werden? Die etwa 1000 Besucher und rundum
zufriedene Aussteller haben diese Frage eindeutig mit „Ja“ beantwortet.
Deutschlands ältester Branchentreff für DJs ist nach einem Jahr
kreativer Pause zurück in der Szene. Anders, größer und in vielen Punkten ganz neu, hat sich das DJ Meeting in diesem Jahr wieder zum wohl
wichtigsten Treffpunkt der DJ- und Produzenten-Szene erhoben. Neben
der Messe mit vielen Ausstellern gab es ein sehr großes Workshops- und
Seminarangebot, die neue Label-Area, in der Besucher auch ihre Produktionen vorstellen konnten, sowie einen Bereich speziell für Webradios.
Erstmals konnten neben Fachbesuchern auch Musikfans und Hobby-DJs
das DJ Meeting besuchen. Organisator Caba Kroll war nach diesem
Abend mehr als zufrieden: „Der Neustart ist gelungen. Wir waren alle
sehr gespannt, ob unser Konzept aufgehen würde, aber ich habe fast nur
positive Rückmeldungen erhalten, was mich und das Team natürlich sehr
freut.“
Workshops
Mit dem deutlich vergrößerten Angebot an Workshops bot das DJ
Meeting in den professionellen Seminarräumen der Westfalenhallen an,
sein Wissen rund um das DJing und die Musikproduktion zu erweitern.
Ob Einsteiger oder Profi, hier konnte jeder Besucher etwas lernen, zumal
10
VPLT.Magazin.62
alle Workshops kostenlos waren. Die Auslastung der einzelnen Veranstaltungen lag bei über 85 %.
Hitzige Debatte
Eines der Highlights des Abends war der GEMA-Talk, bei dem es um
die neue Vergütungsordnung für Diskotheken und Veranstaltungen ging.
Neben Vertretern der GEMA und aus dem Diskotheken-Lager waren
auch fast 300 Besucher gekommen. Nach kurzer Vorstellungsrunde in
hitziger Atmosphäre eröffnete Moderator Mike Hasemann die Fragerunde, bei der die Emotionen im Publikum hoch kochten. Nicht nur Loveparade-Gründer Dr. Motte wollte von den GEMA-Vertretern wissen, warum man solche Preiserhöhungen anstrebe, auch die vielen Besucher
drückten in ihren Fragen die Sorge um die deutsche Club- und Veranstaltungskultur aus.
Am Ende waren nicht nur Veranstalter und Besucher hochzufrieden
mit dem DJ Meeting 2012, auch die Aussteller freuten sich über die tollen Räumlichkeiten und viele Fach- und Neubesucher. Für die meisten
Aussteller war laut Veranstalter schon am Veranstaltungsabend klar, auch
im nächsten Jahr wieder auf dem DJ Meeting auszustellen.
V.M
bulletin
„Dem Signal live auf der Spur“
Aktuelles Expertenwissen in Sachen „Digitaler Workflow“
vermittelte ein Workshop, der kürzlich unter Federführung
der Firmen Lawo/Innovason, Sennheiser und Neumann im
Jazz-Institut Berlin stattfand.
Als Teil 3 einer Praxis-Seminarreihe zum
Thema „Digitaler Workflow“ vermittelte der
Workshop umfassende theoretische und praktische Erfahrungen mit dem Einsatz digitaler
Mikrofone und dem Innovason Live-Pult
„Eclipse GT“. Das besondere an der ganztägigen Veranstaltung im Berliner Jazz-Institut:
Die Teilnehmer konnten nachmittags bei einem
echten Soundcheck für den abendlichen LiveAuftritt des englischen Jazz/Funk/Soul-Ausnahmesängers Ola Onabule und seiner Band
dabei sein.
Während des Workshops trafen Carsten
Kümmel (FOH) und Thomas Kellner (MON),
zwei erfahrene Toningenieure, gemeinsam mit
den Teilnehmern die Vorbereitungen für das
Konzert. Auch mehrere Theorieblöcke standen
auf dem Programm, die aktuelle Entwicklungen im Bereich der digitalen Audiotechnik auf-
zeigten - insbesondere moderne digitale
Mikrofon- und Mischpulttechnologien sowie
deren sinnvolle Anwendung im Live-Kontext
standen dabei im Mittelpunkt. Im praktischen
Teil wurde dann die Backline von Ola Onabules Band für den abendlichen Auftritt mikrofoniert, wobei Unterschiede zwischen einer konventionellen Mikrofonabnahme und den besonderen Möglichkeiten aktueller Digitallösungen
erörtert werden konnten. Nach Fertigstellung
des Setups folgten ein ausgiebiger Soundcheck
mit den Musikern sowie eine Solosession mit
dem Sänger.
Beim Workshop in Berlin handelte es sich
um den dritten Teil einer Veranstaltungsreihe,
die unter dem Titel „Digitaler Workflow durchgängig und innovativ“ die Möglichkeiten
eines vollständig digital realisierten Workflows
im Live-Kontext thematisierte.
Werksbesichtigung
in Wittighausen
Im Anschluss an die Prolight + Sound 2012 hat
Klotz Cables ihre Distributoren aus dem Asien-Pazifik-Raum zu einer Werksbesichtigung des Produktions- und Lagerstandortes in Wittighausen
eingeladen. Die Gäste waren u.a. aus Singapur,
Indonesien, Malaysia, Myanmar, Korea, Hong Kong
und Australien angereist. Sie werden allesamt vom
Klotz Cables Standort in Singapur betreut. Nach
der Messe fuhren die Teilnehmer gemeinsam per
Bus nach München. Von dort startete die Gruppe
am Montagmorgen zusammen mit Kamal Mahtani,
dem Business Manager von Klotz in Singapur, zum
Produktions- und Lagerstandort nach Wittighausen.
Aufgrund der Bedeutung von Klotz Cables als großer Arbeitgeber für die Region ließ es sich der Bürgermeister von Wittighausen, Bernhard Henneberger, nicht nehmen, die Gäste mit einer kurzen Ansprache persönlich willkommen zu heißen. Im Rahmen der Führung bekamen die Teilnehmer u.a.
interessante Einblicke in die Produktion, Konfektion, die Prüfmechanismen und die Lagerhaltung
und Logistik bei Klotz. Die Resonanz auf die
Werksbesichtigung war einhellig positiv. Michael
Chouw vom Distributor Top Plot (Hongkong/China/Macau) erklärte, dass für ihn vor allem im Hinblick auf die hohe Qualität der Produkte und dem
im asiatisch-pazifischen Raum so wichtigem Prädikat „Made in Germany“ vieles noch klarer geworden ist. Nun sei er erst in der Lage, dieses überzeugend an seine Kunden zu kommunizieren.
www.klotz-ais.com
V.M
bulletin
Fußball-WM 2018
2. StadionKonferenz für
Russland
Nach dem Erfolg ihres ersten
"Summits" im Herbst 2011 in
Berlin (wir berichteten) bieten
IQPC eine weitere Veranstaltung
an, die sich an Zulieferer,
Dienstleister und sonstige Interessierte aus dem Thema "Stadionbau und -betrieb" richtet.
Noch drahtloser
Seit 2011 wird der PRG Live Entertainment Award (LEA) in der
Frankfurter Festhalle ausgerichtet und fungiert als offizielle
Eröffnung der Musikmesse sowie der zeitgleich abgehaltenen
Prolight + Sound. Neben dem Namenspatron und Hauptsponsor
PRG traten auch andere Partner wie etwa Sennheiser bei der
hochklassigen Gala in Erscheinung.
Sie findet vom 22.-24. November 2012 in Warschau statt und
heisst: Stadium and Venue Design and Development Russia &
CIS. Der Austragungsort in der
polnischen Hauptstadt ist natürlich nicht zufällig gewählt: Hier
wurde ein Teil der Fußball-EM
2012 ausgetragen, und hier wurden gerade erst Erfahrungen gemacht, von denen das zukünftige WM-Land sicher profitieren
kann.
Näheres unter:
www.stadiumdevelopmentrussia.
com
SennheiserEquipment beim
LEA 2012
10 x Handsender SKM 5200-II
mit Kapsel MD 5235
12 x Taschensender SK 5212-II
mit Headset HSP 4
22 x Empfänger EM 3732-II
8 x Handsender SKM 2000
mit Kapsel MMD 935
4 x Doppelempfänger EM 2050
12 x Bodypack-Empfänger
EK 2000 IEM
6 x Doppelsender SR 2050
1 x SR 300 IEM G3 mit EK 300
IEM für Kamerakommunikation
2 x ME 36
Diverse drahtgebundene
Mikrofone aus der 900er Serie
Diverse MK 4 und MD 421
12
VPLT.Magazin.62
Sennheiser engagierte sich im aktuellen Jahr
zum zweiten Mal als Silberpartner und sorgte mit
Mikrofonen, Drahtlossystemen und technischem
Know-how massiv mit für eine glamouröse Gala. Im
Rampenlicht standen nicht die Stars, sondern Konzert- und Festivalveranstalter, Manager, Künstleragenten sowie Hallen-, Arena- und Clubbetreiber.
Während der vierstündigen Veranstaltung wurden
Preise in 15 Kategorien verliehen. Unter anderem
wurde Marek Lieberberg mit einem Award als bester
Konzertveranstalter bedacht und erhielt seine Trophäe nach einer Laudatio aus den Händen von The
BossHoss. Zu Talk-Runden fanden sich Silbermond,
Smudo, Suzi Quatro, Jupiter Jones und Lena MeyerLandrut auf der Bühne ein; durch den Abend führte
Ingo Nommsen, der seinen langjährigen Vorgänger
Götz Alsmann würdig ablöste.
Obwohl beim PRG LEA die Macher hinter den
Kulissen im Mittelpunkt stehen, kam das Staraufgebot in Frankfurt nicht zu kurz: Live-Auftritte von
Ewig (Jeanette Biedermann), Reinald Grebe, Tim
Bendzko, Frida Gold sowie „unserem Star für Baku“
Roman Lob bereicherten den Abend ebenso wie Performances von David Garrett und Ausnahmemusiker
John McLaughlin. Für spektakuläre Bühnenbilder
sorgten großflächige LED-Wände, der Ton ließ keine
Wünsche offen. Jochen Weymer, Geschäftsführer bei
Sennheiser Vertrieb und Service, hebt hervor: „Beim
PRG LEA kamen in diesem Jahr deutlich mehr
Drahtlosstrecken als 2011 zum Zuge, da wir jeden
Künstler auf Wunsch mit einem eigenen HSP 4Headset ausgestattet haben.“
Seit Februar 2012 spannt ein großer Mobilfunkanbieter in Teilen des Frankfurter Stadtgebietes sein
LTE-Funknetz auf. Thomas Holz, Key Account Manager Rental, Artists & Engineers von Sennheiser, erklärt: „Wir haben im Vorfeld des Events recherchiert,
ob mit Beeinträchtigungen beim Betrieb drahtloser
Mikrofone zu rechnen sein wird. Am Veranstaltungstag wurde daher das zugewiesene Frequenzsegment
des Mobilfunkanbieters aus Sicherheitserwägungen
vollständig ausgeklammert.“ Ein Frequenz-Scan förderte in der Festhalle keine Hinweise auf LTE-Aktivitäten zutage.
Beim LEA kamen 22 Strecken aus der Sennheiser 5000er-Serie zum Einsatz, welche sich auf Handsender und kompakte Taschensender SK 5212-II
verteilten. Im Frequenzfenster zwischen 470 und 550
MHz konnten die Funkstrecken dank einer Schaltbandbreite von bis zu 184 MHz komfortabel verteilt
werden. Für LEA-Künstler und Moderator waren
Handsender des Typs SKM 5200-II mit der Kapsel
MD 5235 verfügbar, welche mit Empfängern des
Typs EM 3732-II in Verbindung standen. An die Receiver waren AD 3700-Breitband-Richtantennen angeschlossen, deren Booster auf Bypass geschaltet
waren. Für eine Übersicht über die zahlreichen Kanäle sorgte die Sennheiser WSM-Software („Wireless
Systems Manager“), deren Bedienoberfläche auf einem großen Bildschirm angezeigt wurde.
V.M
bulletin
Premade
FibreLINK Mobile Outdoor
- kompakt und leicht
- hohe Zug-, Querdruck- und Wechselbiegefestigkeit
- extrem weiter Einsatztemperaturbereich
- sehr robuster PUR-Außenmantel, abriebfest und
ölbeständig
Verfügbar mit Neutrik opticalCON und den extrem
robusten KLOTZ SmartBeam Steckverbindern.
FibreFLEX eXtreme 2
Im Vergleich zur letztjährigen Veranstaltung
fiel auch eine hohe Zahl von Headsets auf: Bis
zu zehn HSP 4 waren parallel im Einsatz und
sorgten selbst in kritischen Situationen (TalkRunden auf einem Sofa seitlich am vorderen
Rand der Bühne) für eine gute Sprachverständlichkeit. Die nierenförmige Richtcharakteristik
des dauerpolarisierten Nackenbügel-Kondensatormikrofons war die erste Wahl, um eine
möglichst gute Ausblendung störender Nebengeräusche sicherzustellen und Rückkopplungen zu vermeiden.
Acht drahtlose Mikrofonkanäle sowie
acht In-Ear-Strecken entstammten der 2000erSerie von Sennheiser. Die Mikrofone wurden
im Bereich zwischen 790 und 810 MHz betrieben, während die In-Ear-Strecken zwischen
830 und 850 MHz funkten und mit passiven
Richtantennen A 2003-UHF arbeiteten. Eine
der Antennen war bewusst vor den großen
LED-Wänden aufgestellt worden, um die Vorbühne („Pudding“) sowie den Publikumsbereich sicher abzudecken. Der massive Einsatz
von LED-Elementen bedingte beim LEA ausgeprägte HF-Störungen, die sich breitbandig
über das gesamte UHF-Spektrum verteilten –
dank hoher Schaltbandbreiten konnten die
Sennheiser-Strecken in Areale mit nur geringen
Störpotenzialen ausweichen. Der einstellbare
Squelch blendete verbleibende Störgeräusche
wirkungsvoll aus. Eine besondere In-EarStrekke arbeitete auf der Frequenz 849 MHz
und war einem Kamerateam vorbehalten, das
mit einer Steadicam flexibel agieren musste.
Der zugehörige Sender SR 300 IEM G3 war
seitlich am Bühnenrand auf einem Rack positioniert und mit einer eigenen Rundstrahlantenne A 1031-U versehen. Eine weitere In-EarStrecke (Stereosender SR 300 IEM G3 plus
Empfänger EK 300 IEM G3) wurde exklusiv
genutzt, um internationale Stargäste wie John
McLaughlin mit englischsprachigen Übersetzungen zu versorgen.
Die Laudatoren hielten ihre Reden an einem
schlanken Plexiglaspult, das mit zwei Sennheiser-Kapseln des Typs ME 36 an Schwanenhälsen bestückt war. Darüber hinaus richtete sich
die drahtgebundene Mikrofonierung nach den
Wünschen der auftretenden Künstler, und
Mikrofone von Sennheiser waren in ganz
unterschiedlichen Zusammenhängen zu erleben – sogar MD 421-Modelle mit sichtbaren
Spuren eines langen Tourlebens wurden als
Klangfavoriten an Drumsets gesichtet. Jochen
Weymer fasst zusammen: „Wir freuen uns mit
den Veranstaltern und Preisträgern über den
rundum gelungenen Abend und blicken mit
Spannung dem PRG LEA 2013 entgegen.“
Eine neue Generation extrem robuster Glasfaserkabel
für den mobilen Einsatz:
- zentrales Stahlseil zur Aufnahme von Zugkräften
auch bei Abspannung (frei hängender Verlegung)
- Gesamtgeflechtschirm zur Optimierung der Querdruck-Festigkeit und als Glut-, Kerb - und
Nagetierschutz.
- Bewährte Konstruktion vergleichbar dem
SMPTE311M Kamerakabel
FibreLINK Breakout
SC
LC
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FibreLink F2B Serie - Extrem robuste Breakout
Kabel für die direkte Verbindung von geschützt
eingebauten Geräten mit Standard FO Anschlüssen.
FO Steckverbinder
SmartBeam
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KLOTZ a.i.s. ist
t*40[FSUJGJ[JFSUFS)FSTUFMMFS
t;FSUJGJ[JFSUFS,POGFLUJPOÊSWPO/&653*,VOE-&.0
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www.klotz-ais.com
www.sennheiser.de, www.lea2012.de
VPLT.Magazin.62
13
V.M
equipment
Audio Technica
ATH-ES88
Audio-Technica feiert 2012 seinen 50. Geburtstag und einige Neuzugänge im HiFi-Bereich: Neu ist u.a. der aufliegende Kopfhörer ATH-ES88, der über einen dynamischen 40 mm-Treiber und einen Frequenzbereich von 9 –
26.000 Hz für eine reine Klangwiedergabe verfügt. Charakteristisch sind die flachen Hörmuscheln, deren Gehäuse aus hochwertigem Aluminium gefertigt sind.
Das Unternehmen präsentiert weiterhin aus seinem High End-Kopfhörer Sortiment drei handgefertigte Modelle:
Den ATH-W1000X, einen geschlossenen Kopfhörer aus amerikanischem Kirschholz. Dank neu entwickeltem 53
mm FC-Treiber mit Schwingspulen aus sauerstofffreiem Kupfer bietet er eine ausgezeichnete Klangfülle und
Transparenz. Aus dieser geschlossenen Kopfhörerreihe werden weiterhin der ATH-W5000, ein Kopfhörer mit dynamischem Wandler und exklusiv dafür entwickelten 53 mm Neodymmagnet, vorgestellt, sowie der ATHW3000ANV – ein anlässlich des Firmenjubiläums entwickelter Kopfhörer aus lackiertem Hokkaido Asada Kirschhartholz.
Weiterhin werden Kopfhörer der ATH-AD-Reihe vorgestellt: die Modelle ATH-AD500, ATH-AD700 und ATHAD900 sowie der ATH-W1000. Die offenen Kopfhörer zeichnen sich alle durch die automatische Anpassung an
die Kopfgröße aus, die durch die Bügelkonstruktion aus Magnesium gewährleistet wird. Ein weiterer portabler
Kopfhörer ist der ATH-ES10. Dieser verfügt über einen 53 mm-Treiber, welcher mit einer Schallwand aus Fiberglas ausgestattet ist. Dadurch produziert dieser Kopfhörer klare Mitten und Höhen.
www.audio-technica.de
Beyerdynamic
Mobil-Kopfhörer DTX 501 p
Der neue mobile Kopfhörer DTX 501 p vom Heilbronner Audiospezialisten
Beyerdynamic ist lieferbar in zeitlosem Schwarz oder Weiß,. Dank robuster
Klapp-Mechanik und versenkbaren Kopfbügeln verschwindet der 120
Gramm leichte Kopfhörer schnell im mitgelieferten Hardcase. Das Hartschalen-Etui mit Reißverschluss schützt nicht nur die präzisen Schallwandler, es
transportiert auch den serienmäßig beiliegenden Flugzeug-Adapter.
Ausdruck der wertbeständigen Konstruktion ist nicht zuletzt der Klang
des DTX 501 p mit tiefen Bässen und transparenten Höhen – ohne die
häufig anzutreffenden Verfärbungen in den Mitten. Sie verbinden sich zu
einem Klangbild, das in dieser Preisklasse laut Hersteller schwer zu finden ist.
Dabei sorgen hautsympathische, bequem aufliegende Ohrpolster für hohen
Tragekomfort und schirmen den Reisenden von störenden Umweltgeräuschen ab.
www.beyerdynamic.com
Shure
Neue Receiver in Dual- oder Quad-Version
Anfang dieses Jahres stellte Shure das digitale Funksystem ULX-D vor, das
neben einem digitalen 24-bit/48 kHz Audiosignal zahlreiche Funktionen speziell für anspruchsvolle Installationen bietet, darunter die Verschlüsselungstechnik Advanced Encryption Standard (AES-256). Die neuen Dual
(ULXD4D) und Quad (ULXD4Q) Empfänger verfügen ihrerseits über eine Vielzahl zusätzlicher Features wie beispielsweise High Density Mode, Bodypack
Frequency Diversity oder Dante. Bei Anwendungen, die eine hohe Kanalzahl
im Bereich von bis zu 30 Meter benötigen, ermöglicht der High Density Mode bis zu 560 (fünfhundertsechzig) Kanäle in 72 MHz oder 63 Kanäle in einem 8 MHz TV-Band.
Um den Verlust des Audiosignals im Falle von HF-Interferenzen oder durch
den Ausfall eines Senders zu vermeiden, lässt sich mit den Taschensendern
Frequency Diversity realisieren.
Sollte das HF-Signal eines Senders ausfallen, wird das Signal des störungsfreien Kanals automatisch und innerhalb von wenigen Millisekunden an beide Ausgänge übertragen.
Neumann
Kapselköpfe für Sennheiser
Auf der Prolight + Sound 2012 stellte Neumann erstmals die Kapselköpfe
KK 204 (Niere) und KK 205 (Superniere) für die Sennheiser 2000er Serie vor.
Die akustischen Eigenschaften der Kapselköpfe KK 204 und 205 sind von
den mehrfach auszeichneten drahtgebundenen Neumann-Bühnenmikrofonen KMS 104 und KMS 105 abgeleitet. Die KK 204 mit einer Niere als
Richtcharakteristik bietet eine bestmögliche Unterdrückung von rückwärtigem Schall aus der 180°-Richtung, während die KK 205 als Superniere über
eine höhere Richtwirkung verfügt und den vorderen Schalleinfall gegenüber
dem Schalleinfall von hinten maximiert. Durch das „Single Polar Pattern Design“ verlaufen die Richtdiagramme über den gesamten Frequenzbereich
sehr gleichmäßig und liefern damit die Grundlage für Feedbackfestigkeit.
Besonderen Wert wurde bei der Entwicklung auf die effektive Dämpfung von
Pop-Lauten und Griffgeräuschen, sowie einen extrem niedrigen Eigengeräuschpegel gelegt. Die Kapselköpfe KK 204 und 205 verfügen dadurch
auch über einen großen Dynamikbereich. Darüber hinaus sind sie sehr servicefreundlich ausgelegt.
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equipment
Digico führt das SD5 ein
Anlässlich des 10. Geburtstages, der seit Jahresbeginn mit diversen Highlights
und dann gezielt in Frankfurt auf der Prolight + Sound zelebriert wurde, führt Digico ein
weiteres Mischpult der Oberklasse ein: das SD5.
Numerisch tanzt der Digitalpulthersteller damit aus der Zahlenreihe der bisher nach den Entstehungsjahren benannten Pulte.
Das SD5 zollt dem legendären Digico D5 Live Tribut, das 2002
zum Start der jungen Firma einen Meilenstein im Pro Audio Business in punkto Technologie und Soundqualität gesetzt hat. Mit
dem SD5 schließt Digico die Lücke zwischen dem SD10 und
dem SD7.
Der innerhalb der modernen SD-Serie angesiedelte Nachfolger
weist zahlreiche Features auf und ist für größere Veranstaltungen
im Live Sound und in der Festinstallation konzipiert. Zielgruppe
sind Verleiher und Technikverantwortliche in Theatern, Musicalhäusern und Broadcastunternehmnen.
Das Digico SD5 verfügt über zahlreiche Features wie
zum Beispiel die so genannte Hidden-til-lit- (HTL) Technologie,
basierend auf LED-hinterleuchteten Bedienelementen. Diesen
Komfort findet man auf der Bedienoberfläche der Flaggschiffkonsole SD7. Eine weitere Annehmlichkeit sind die so genannten
Quick Select Buttons für schnelle Encoder-Zuordnung, Insidern
bereits vertraut anhand des Mischens auf der SD9- und SD11Konsole. Wie alle Konsolen der SD-Serie basiert die Audiobearbeitung des SD5 auf der FPGA Technologie.
Die Konsole ist serienmäßig mit einem optischen 2GB Port für
die Nutzung der SD-Racks im SD-Netzwerk ausgestattet. Das
sind 448 Audiokanäle bei 96 kHz plus 56 Konsolenkommunikationskanäle. Des Weiteren bietet das DiGiCo SD5 drei redundant
ausgeführte BNC-MADI Ports, acht analoge I/Os und acht
AES/EBU (mono) I/Os.
Das SD5 kann 124 Eingangskanäle (Mischkanäle) und 56
Busse konfigurierbar als Aux oder Gruppe - hier sind 5.1 Ausgangskanäle möglich - verwalten. Hinzu kommt eine 24 x 24 Matrix. Der Softwareumfang umfasst je 24 Dynamic EQs, Multiband-Kompressoren, Stereoeffekte, 32 Graphik EQs, 10 x 4 RGB
hintergrundbeleuchtete Makro-Tasten sowie eine DiGi-Tube
Emulation auf allen Kanälen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, ein Waves-Soundgrid System in die Konsole zu integrieren.
Happy Birthday Digico: Das Prolight+Sound Management gratuliert zum
kompakten Jubiläum. Von links nach rechts: Michael Biwer (Direktor Prolight + Sound), James Gordon (Managing Director Digico), Cordelia von
Gymnich (Bereichsleiterin der Messe Frankfurt und mitverantwortlich für die
Musikmesse) und David Webster (Marketing Director Digico)
Idee: Christian Raith · Agentur: www.milk-and-honey.de
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V.M
equipment
ETC
Source Four LED
Die beliebteste Profilscheinwerferserie der Welt hat Zuwachs bekommen. Alles begann mit dem ETC Source Four mit
der HPL-Lampe. Dann kam der Source Four HID und nun der ETC Source Four LED, der sich durch brillante Farben,
eine geringe Wärmeentwicklung und eine noch höhere Energieeffizienz auszeichnet. Der Source Four LED liefert einen
scharfen fokussierbaren Lichtstrahl oder sanftes Wash-Licht und bietet damit eine hohe Vielseitigkeit für nahezu alle
Beleuchtungsprojekte. Der Scheinwerfer wird zunächst in drei Varianten erhältlich sein: Lustr+, Daylight und Tungsten.
Wie die Scheinwerfer vom Typ ETC Desire Lustr+ bietet auch der Source Four LED Lustr+ dank des Selador x7 Farbmischsystems ein nahezu unbegrenztes Farbspektrum. Die Varianten Source Four LED Tungsten und Daylight hingegen zeichnen sich durch maximale Helligkeit bei warmweißem (3000 K) bzw. kaltweißem (5600 K) Licht aus. Die Projektionsqualität ist bei allen Modellen gleich hoch. Der Source Four LED eignet sich ideal für Umgebungen, in denen
es auf eine hohe Energieeffizienz ankommt oder ein naht- und geräuschloser Farbwechsel gefragt ist. Darüber hinaus
wurde er so konzipiert, dass er problemlos mit traditionellen Beleuchtungseinrichtungen kombiniert werden kann.
Matthew Armendariz-Kerr, Produktmanager für den Source Four LED bei ETC: „Für ETC war und ist die Lichtausbeute
ein entscheidender Faktor. Deshalb wollten wir beim Source Four LED im Verhältnis zur Leistungsaufnahme eine
außergewöhnliche Lichtabgabe sicherstellen. Mit der neuen Scheinwerferreihe erreichen wir je nach Modell zwischen
30 und 40 Lumen pro Watt. Das sind Spitzenwerte, gerade im Vergleich zu anderen Produkten.“
www.etcconnect.com
Focon
PR Lighting XL 5000 Spot
Mit dem XL 5000 Spot betritt der wohl modernste und derzeit leistungsstärkste MovingHead aus dem Hause PR-Lighting die Bühne. „Ausgestattet mit dem Komplettpaket an
technischen Features schiebt ein 1500W HTI Leuchtmittel jede Show ins rechte Licht und
öffnet jedem Lichtdesigner eine Vielzahl neuer Möglichkeiten eindrucksvolle Bühnenbilder
zu kreieren“, so Vertrieb Focon.
Dabei helfen unter anderem 2 Goboräder mit je 6 rotierbaren und ein Goborad mit 7 fixen
Gobos, ein CMY- Farbmischsystem, stufenlose Regelungen der Farbtemperatur, ein zusätzliches Farbrad mit 7 Farben plus offen, ein stufenloser Frostfilter, rotierbare Prismen, ein
motorischer Fokus, ein Double-Strobe-Shutter für schnelle Strobe-Effekte und ein Zoombereich von 10°-68°. Zudem ist der XL 5000 mit einem Wireless DMX512 Receiver ausgestattet, der es erlaubt, den XL 5000 auch via W-DMX anzusteuern.
„Der PR Lighting XL 5000 Spot findet seinen Platz bei jedem Event wo Leistung, Qualität
und Kreativität im Umgang mit besonderen Features gesucht wird, wie etwa in Stadien, auf
Open-Air Bühnen, in Arenen oder auf sämtlichen Großveranstaltungen.“
www.focon-showtechnic.com
SGM
Palco mit neuer LED Bestückung
Die mit dem „+“ versehene Reihe bedient sich, statt wie bisher bei
Phillips, aus dem LED Portfolio von Osram. Die Chips mit dem Namen
„Oslon“ kommen in allen vier Geräten zum Einsatz. Die Geräte sind im
outdoorfähigen Gehäuse realisiert und verfügen über die Schutzklasse IP55. Tauschlinsen mit unterschiedlichem Abstrahlverhalten sind
wählbar, um jede Anforderung perfekt zu erfüllen.
Wie von den Vorgängern gewohnt, wurde ein DMX Kanal zur Anpassung der Farbtemperatur sowie des Weißabgleichs integriert.
In der Palco+ Reihe stehen ab sofort wieder 2 Geräte unterschiedlicher Leistung zur Verfügung: Mit dem Palco 3+ kommt der „kleinste“
aus der Reihe an den Start. Der LED Outdoorfluter überzeugt jedoch
mit satten 7900 Lumen bei 170 W. Damit wurde die Leistung des Vorgängers um das 2,5 fache gesteigert. Das Gerät ist mit 7 LEDs Osram
Oslon Blau (2,5 W), 18 LEDs Osram Oslon Grün (3 W) und 24 LEDs
Osram Oslon Rot (1,5 W). Auch der Palco Fullcolor+ arbeitet mit dem
Oslon Chip von Osram.
LMP
Robe Robin LED Wash 600
Die Erfolgsgeschichte des Robin 600 LEDWash von Robe dauert unvermindert an. Von dem erfolgreichsten und
am schnellsten jemals verkauften Produkt in der Firmengeschichte des tschechischen Movinglight-Herstellers Robe Lighting in 2011, dem Robin 600 LEDWash, wurden allein in Deutschland über den Exklusivvertrieb LMP aus Ibbenbüren in den ersten zwei Monaten des Jahres fast 600 Einheiten verkauft. Neben zahlreichen semiprofessionellen und professionellen Produktionsfirmen, die die Robin Geräte bereits seit längerem einsetzen, sind nun die vor
allem etablierte Dry Hire-Firmen auf dieses Produkt aufmerksam geworden und investierten im hohen sechsstelligen Bereich, um der großen Nachfrage für Produktionen und den Wünschen der Lichtdesigner nachzukommen.
So hat die Firma Niclen allein 200 Robin 600 LEDWash geordert, zusammen mit weiteren Einheiten der Modelle
Robin 1200 LEDWash und Robin MMX Spot sind ab sofort 280 der neusten ROBE Geräte in Dortmund verfügbar.
Kohl Veranstaltungstechnik aus Fürth hat sich aufgrund der hohen Nachfrage aus dem Industriesektor für 204 Robin LEDWash 600 entschieden, davon sind 102 Geräte bereits mit integrierter CRMX-Empfangskarte zur drahtlosen Übertragung des DMX-Signals von LumenRadio ausgestattet. Lichtforum Berlin investierte in insgesamt 70
LEDWash 600, von denen 30 als RGBW-Version verfügbar sind und 40 aus der Robin 600 PureWhite Serie stammen. In der Version SmartWhite wird die mit kalt- und warmweißen LEDs bestückte Version aktuell bereits für eine
vorabendliche TV-Show eingesetzt. Nicht zuletzt hat sich die Firma Rockservice für eine Kombination aus RGBWund SmartWhite-Geräten entschieden.
www.lmp.de
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equipment
Neu: Die „Ostar Projection Cube“ LED
Ein laut Hersteller Osram großer Schritt für Smartphones und Kameras: Doppelte
Systemhelligkeit bei Embedded Projection dank neuer grüner LED-Komponente.
Ein integrierter Miniaturprojektor, der Bildinhalte auf deutlicher größerer Fläche darstellen kann als auf bisherigen Displays, ist der nächste große Schritt für Smartphones und Kameras. Die sogenannte Embedded Projection nutzt dabei LED als
Lichtquelle. Die größte Herausforderung für die Lichttechnologie war bisher die begrenzte Effizienz der dafür verwendeten
grünen Dioden. Denn nur mit ausreichend hoher Helligkeit bleibt
das projizierte Bild auch bei Umgebungslicht erkennbar. Mit der
Osram Ostar Projection Cube von Osram Opto Semiconductors
gibt es dafür jetzt eine Lösung.
Effiziente LED für rotes und blaues Licht gibt es schon
seit längerem, aber Dioden, die echtes Grün mit akzeptabler
Lichtleistung produzieren, waren bisher selten. Die neue LEDKomponente „Ostar Projection Cube“ von Osram schließt jetzt
diese Lücke. Mit 110 Lumen pro Watt (lm/W) ist sie effizienter
als alle anderen bisher verfügbaren grünen LED im EmbeddedProjection-Bereich.
Die LED macht es erstmals möglich, auch bei Embedded-Projektoren eine hohe Leistung zu erreichen. „Die neue LED wird
die Helligkeit in Smartphone-Anwendungen fast verdoppeln, integrierte Projektoren mit einer Systemhelligkeit bis zu 25 Lumen
sind damit möglich“, so Wolfgang Schnabel, Marketing Manager
Projektion bei Osram. So ist gewährleistet, dass das Bild auch
bei Umgebungslicht klar erkennbar und dank der Effizienz der
LED-Technologie der Projektor auch in mobilen Anwendungen
mit begrenztem Batteriespeicher nutzbar bleibt.
Die neue grüne LED ist in zwei Varianten erhältlich: Einmal
mit einem Chip mit 1 mm als auch mit 0,75 mm Kantenlänge.
Damit ist die Projection Cube für alle gängigen Imagerformate in
mobilen Endgeräten geeignet. Die beiden LED-Varianten sind
darüber hinaus sehr lichtstark: Je nach Chipgröße erreichen sie
260 lm bei 700 mA und 2,3 W bzw. 130 lm bei 350 mA und 1,2
W Leistungsaufnahme.
Die große Leuchtdichte auf kleiner Fläche wird mit Hilfe eines
speziellen Vergusses ermöglicht: Durch ihn ist die Lichtfläche
scharf abgegrenzt und das Licht tritt ohne Gehäusereflexionen
nur über diese definierte Abstrahlfläche aus. Mit (3,8 x 4,1) mm2
Fläche und einer Höhe von nur 0,6 mm ermöglicht die neue LED
die Konstruktion von extrem flachen Projektionseinheiten – optimal für moderne Smartphone- und Kamera-Designs. Die LED
kommt zudem ohne Glasabdeckung aus, so dass eine externe Optik extrem nah an sie heran gesetzt und das entstandene Licht effizient genutzt werden kann.
www.osram-os.com
MBN SCHAUMMASCHINEN / MBN SCHAUMFLUID
MBN F-630
MBN F-300
MBN JUNIORFOAM
MBN FC-500
(Kanone)
MBN FC-400
(Kanone)
Der MBN Schaum wurde durch die Firma proderm dermatologisch getestet.
Sehr gute Hautverträglichkeit.
www.mbn-eventproducts.com
Weitere Produkte:
AIRCONE
AIRDOME
FIRE EFFECT
LED-PRODUKTE
SCHNEEMASCHINEN
KONFETTIPRODUKTE
HUNGAROFLASH
STROBOSKOPE
PLS DIMMER
MBN GmbH · Balthasar-Schaller-Str. 3 #86316 Friedberg
Tel. 0821/600 99-0 #Fax 0821/600 99-99
E-Mail [email protected] · Internet www.mbn-eventproducts.com
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equipment
Feiner
Compulite – Vector PC Wing
Ein Highlight am Prolight + Sound Messestand von Feiner Lichttechnik war das neue Vector PC
Wing von Compulite. Es handelt sich dabei um ein kompaktes mobiles Bedienpult für die Vector
PC Software. Trotz seiner geringen Abmessungen von nur 30 x 45 cm verfügt es über 10 Playbacks, 5 Stellräder und 1 Trackball sowie bis zu 4 direkte DMX-Ausgänge plus Ethernet mit 16
DMX-Universen über Artnet, sACN oder VC. Damit wird aus jedem PC oder Laptop zusammen mit
der kostenfreien Vector PC Software eine leistungsstarke Lichtsteuerung, die in jedes Handgepäck
passt.
Die Vector PC Software ist mit den Vector Lichtstellpulten voll kompatibel. Showdaten können mit
der gesamten Serie ausgetauscht werden. Der Anschluss des Vector PC Wings an den Rechner erfolgt via Ethernet.
Lieferbar sind 3 verschiedene Modelle: Vector PC Wing ohne direkte DMX-Ports; Vector PC Wing
mit 2 integrierten DMX-Ports (1024 Kanäle) und Vector PC Wing mit 4 integrierten DMX-Ports (2048
Kanäle). Mit dem Vector Playback Wing 20 kann das Pult um weitere 20 Playbackregler erweitert
werden.
www.feiner-lichttechnik.de
GLP
Scan Operator FX II
Der Scan Operator FX II ist das neue Top-Produkt der GLP Scan
Operator Range. Er bietet alle bekannten Funktionen der Scan
Operator Advanced Serie und darüber hinaus noch einige neue,
umfangreiche Features, gepaart mit einem neuen Design. Die von
GLP entwickelte Hard- und Software garantiert einen zuverlässigen und stabilen Betrieb. Mit der neuen „Effects Engine“ können
12 unterschiedliche Bewegungsmuster (u.a. Kreise, Sinuswellen,
Dreieck, Random etc.) automatisch generiert und in bis zu 240
Cues abgespeichert werden. Die Effektmuster sind für jedes Fixture unabhängig in Typ, Größe, Geschwindigkeit und Phase änderbar. Zusätzlich bietet das Gerät einfache Hilfsfunktionen, um
verschiedene Wellen- und Zufallsmuster automatisch zu generieren. Die von der Effects Engine erzeugten Effekte werden automatisch auf den als Pan/Tilt konfigurierten Kanälen wiedergegeben. Der Scan Operator FX ist ab sofort im Vertrieb der B&K
Braun GmbH erhältlich.
Martin Professional
M2GO und M2PC
M2GO und M2PC sind kompakte, aber enorm leistungsfähige Lichtsteuerkonsolen aus
Martin Professionals populärer M-Serie – die überzeugende Antwort auf die Forderung
nach einer DMX-Konsole mit kleineren Abmessungen, der es jedoch nicht an Leistung
mangelt.Diese kleinen Brüder des Martin M1 Lichtpultes, ideale Beleuchtungssteuerungen für kleinere Shows und Veranstaltungsstätten jeder Art, erfüllen die an sie gestellten
Anforderungen um ein Mehrfaches, folgen aber in puncto Bedienungskomfort und
Schlichtheit auf ganzer Linie der Philosophie, die Martin mit seiner derzeitigen Controller-Plattform verfolgt.
M2GO: Die mit einem schnellen Dual-Core-Prozessor ausgestattete M2GO ist eine
vollwertige DMX-Lichtkonsole, die keine externe Recheneinheit benötigt. Die Konsole
bietet einen Funktionsumfang auf professionellem Niveau in einem portablen Paket, obgleich bei der Entwicklung Kosten, Ergonomie, Ausstattung, Größe und Gewicht entscheidende Kriterien gewesen waren.
M2PC: Die M2PC ist die ergänzende Steuerungsoberfläche für Martin Professionals
Controller-Software M-PC. Sie bietet professionelle Features direkt vom PC aus in einem handlichen Paket.
www.martin.com
Martin Professional
StageMix und File Converter
Mit der Ankunft der neuen CL-Digitalmischpult-Reihe bei der
Prolight + Sound 2012 wurden auch die neuesten Versionen der
Anwendungen Stage Mix für das iPad und File Converter eingeführt. Beide sind mit nun voll kompatibel zu den neuen Konsolen.
StageMix V3 verfügt nun über eine ganze Reihe von leistungsfähigen neuen Funktionen, die alle für den Betrieb mit der CL-Reihe zur Verfügung stehen. Auch M7CL- und LS9-Benutzer können
angepasste Versionen von StageMix-V3 mit ihren Konsolen nutzen. Von großem Vorteil ist, dass Stage Mix und Yamahas CLEditor-Software (die bei der CL-Reihe den Studio-Manager ersetzt) gleichzeitig verwendet werden können.
Die neuen Versionen der Anwendungen StageMix V3 und File
Converter sind seit April erhältlich. Beide sind weiterhin kostenlos
und können entweder im iTunes Store oder von der Website von
Yamaha Commercial Audio heruntergeladen werden.
www.yamahacommercialaudio.com
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equipment
Testsystem für den mobilen Einsatz
Mit dem GTV-HD-MPSG von Gefen erhalten A/V-Profis ein
tragbares Testsystem für HDMI- und 3DTV-Video-Equipment
light + Sound 2012 präsentierte Gefen nun mit dem neuen Mini
Signal Generator GTV-HD-MPSG den kleinen Bruder des GTBHD-SIGGEN für den mobilen Einsatz. Das
tragbare Gerät arbeitet mit allen Displays
und Projektoren, die HDMI verwenden. Es bietet vielfältige Test-Patterns für die Kalibrierung, HDCPVerifizierung und Tests für HDTVund 3DTV-Geräte. Über das Bildschirm-Menü hat der Anwender Zugriff
auf alle spezifischen Einstellungen.
Der GTV-HD-MPSG ist ab sofort über Gefen-Distributor Publitec erhältlich. Publitec Präsentationssysteme & Eventservice
aus Herdecke ist seit 12 Jahren Distributor für alle Belange der
professionellen Videotechnik. Als kompetenter Partner unterstützt das Unternehmen Veranstaltungstechnikdienstleister bei
der Planung, der technischen Ausstattung sowie der personellen
Betreuung von Veranstaltungen. Mittlerweile hat Publitec einen
umfangreichen Vermietpark inkl. hauseigener Servicewerkstatt,
in der u.a. eine kontinuierliche Kontrolle der Mietgeräte stattfindet.
Zur Markteinführung stellt Publitec dem VPLT-Magazin
ein Gerät zur Verlosung zur Verfügung. Um zu gewinnen, reicht
eine E-Mail mit dem Betreff „Mini Signal Generator“ an
[email protected] aus - allerdings ist eine Teilnahme nur bei vollständiger Adressangabe möglich. Die Redaktion drückt die Daumen!
Verlosung!
Signalmanagementspezialist Gefen stellt den Mini Signal
Generator GTV-HD-MPSG vor, mit dem A/V-Profis digitales Video-Equipment auswerten, kalibrieren und testen können. Dieses
Handheld-Gerät identifiziert Signalprobleme innerhalb kürzester
Zeit und ist dank seiner Größe von nur 11,94 x 2,49 x 7,01 Zentimetern (B x H x T) besonders handlich. Somit ist der Mini Signal
Generator ein idealer Helfer für Installateure und Servicetechniker, die HD-Home-Entertainment-Systeme installieren oder integrieren möchten.
Letztes Jahr stellte Gefen seinen HD-Pattern Signal Generator
GTB-HD-SIGGEN aus der Toolbox-Serie vor. Dank der umfangreichen Funktionen bietet das Gerät eine große Auswahl an
Möglichkeiten zur Signalgenerierung und Analyse. Auf der Pro-
!
?
Arbeitssicherheit für unsere
Branche
Sicherheitstechnische Betreuung
für die Veranstaltungswirtschaft
$
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Beratung
Gefährdungsbeurteilungen
Betriebsanweisungen
Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS)
Sicherheits- und Gesundheitskoordination
(SiGeKo) nach Baustellenverordnung
Falco Zanini
Meister für Veranstaltungstechnik
Fachkraft für Arbeitssicherheit
Neusser Str. 44
50670 Köln
Tel.: 0163-8010301
[email protected]
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business
Wiederholung des Rekords
Mit ausgezeichneten Ergebnissen endete die Prolight + Sound 2012 in Frankfurt: Während der vier Messetage präsentierten sich 876 Aussteller aus 41 Ländern den Besuchern aus aller Welt. Damit konnte die Messe das Rekordergebnis aus dem letzten Jahr
wiederholen und zudem so viele Gäste begrüßen wie nie zuvor.
Gemeinsam mit der parallel stattfindenden Internationalen Musikmesse zählte sie 109.841 Besucher (2011: 109.002) aus 120 Ländern, davon
kamen 40.894 Besucher primär zur Prolight + Sound und informierten
sich über die neuesten Produkte und Dienstleistungen der Veranstaltungsbranche, AV-Medientechnik und Systemintegration. Die Verbindung von umfassendem Produkt- und Dienstleistungsangebot mit den
vielen Zusatzangeboten, wie etwa die Informationsveranstaltungen und
das Außengelände, macht die Prolight + Sound zur internationalsten und
umfassendsten Branchenveranstaltung ihrer Art.
„Aus Sicht der Aussteller und Besucher hat die Prolight + Sound
als international wichtigste Messe erneut an Bedeutung hinzugewonnen“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH. „Die
Branche blickt zuversichtlich in die Zukunft und nutzt die Messe als Präsentationsplattform mit weltweiter Bedeutung. Diesen Optimismus und
diese Begeisterung für neue Produkte und das kommende Geschäftsjahr
spürte man auch in den Hallen. Die Prolight + Sound hat so ihre Funktion als Plattform und Impulsgeber für die Branche weiter gestärkt“, so
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Braun weiter. Mit 876 Ausstellern aus 41 Nationen erreichte die Messe
erneut das Rekordergebnis von 2011. Nach Deutschland mit 343 Ausstellern waren die wichtigsten Ausstellernationen: die VR China (77), Großbritannien (66), die USA (59), Italien (48), Taiwan (36), die Niederlande
(33) und Frankreich (32).
Konjunktur gut bis befriedigend
Für 84 Prozent der Aussteller ist die Branchenkonjunktur gegenwärtig
gut bis befriedigend. Ein sehr guter Wert, der mit der Zufriedenheit der
Aussteller im Hinblick auf die Prolight + Sound korreliert. In der Gesamtbeurteilung durch die Aussteller erreicht die Prolight + Sound sehr
gute Werte. 88 Prozent der teilnehmenden Unternehmen – ein Plus von
drei Prozentpunkten – sind mit der Messe außerordentlich zufrieden bis
zufrieden.
Die Prolight + Sound verzeichnete 40.894 Besucher aus 115
Ländern (2011: 33.781 aus 107 Ländern). Wobei die hohe Internationa-
lität bei den Besuchern mit dem konstant hohen
Internationalitätsgrad auf der Seite der ausstellenden Unternehmen übereinstimmt. Mit 533 Ausstellern aus dem Ausland lag dieser Wert 2012 bei 60
Prozent. Die Prolight + Sound bestätigte ihre Stellung als international wichtigste Messe mit umfassendem Produkt- und Ausstellerangebot und hoher
internationaler Beteiligung bei Ausstellern und Besuchern.
Auch aus Sicht der Verbände hat die Prolight
+ Sound ihre Stellung international weiter ausgebaut. So sieht Florian von Hofen (VPLT) die Bedeutung der Messe für das Live-Entertainment weiter gestiegen: „Die Prolight + Sound ist für die
deutsche Veranstaltungswirtschaft wie auch die
Branche weltweit das Messemaß aller Dinge im Live-Entertainment. Branchenwissen, Innovationen
und Business sind die Erfolgfaktoren – und das hat
sich 2012 noch einmal stärker gezeigt als im Vorjahr.“
Nach Deutschland (23.568 Besucher) waren die
stärksten Besuchernationen die Niederlande
(1724), Italien (1348), Österreich (1037), Belgien
(969), die Schweiz (937), Frankreich (781), Großbritannien (714) und die Russische Föderation
(696). Aus dem außereuropäischen Ausland kamen
die meisten Besucher aus der VR China (534), aus
Japan (226) und den USA (207).
Ausstellerstimmen
Für Bernd Steinigke, Geschäftsführer von Steinigke Showtechnik wird die Messe „ (…) Jahr für
Jahr professioneller. Das schätzt die internationale
Branche. Hier trifft man die geballte Branche an.
Damit hat die Prolight + Sound den Status der
weltweiten Nummer 1 erreicht. Wir sind dieses
Jahr mit vielen Innovationen vor Ort: Zum Beispiel
haben wir die neue Chip-on-Bord-LED-Technologie am Start, mit der wir eine Vorreiterrolle innehaben. Die Neuheit hat sehr großen Anklang gefunden. Mit dem Verlauf der Messe sind wir sehr zufrieden. Wir haben hier viele unserer wichtigen
Kunden erreicht: sowohl deutsche, als auch europäische. Denn hier findet man eine sehr gute Mischung an Besuchern vor.“
In der Gesamtbeurteilung erhielt die Prolight +
Sound von den Besuchern Bestnoten. 97 Prozent
sind mit der Messe außerordentlich zufrieden bis
zufrieden. Die wichtige Kennzahl „Erreichung der
Messebesuchsziele“ lag in der Bewertung der Besucher mit 96 Prozent im Feld „außerordentlich zufrieden bis zufrieden“. Hinsichtlich der Qualität
der Besucher konnte die Prolight + Sound erneut
sehr gute Werte erzielen. Die Messe ist international der wichtigste Branchenevent für Entscheider
und Führungskräfte der Veranstaltungswirtschaft,
um sich über neue Produkte, Technik und Dienstleistungen zu informieren. 58 Prozent der Besucher
gehören zum Kreis der Führungskräfte. 54 Prozent
der Messebesucher besitzen direkte Einkaufskompetenz. Mit diesen hervorragenden Werten hat die
Messe ihre Stellung als international wichtigste
Messe der Veranstaltungswirtschaft, AV-Medientechnik und Systemintegration sowie von Produktion und Broadcast weiter ausgebaut.
Die Aussteller bestätigen die gestiegene Kompetenz und gleichbleibend hohe Internationalität der
V.M
business
Weitere Ausstellerstimmen
„Auch dieses Jahr gab es für uns auf der Prolight + Sound wieder jede Menge zu tun, zum Teil wegen der Einführung des neuen SD5,
was für großes Interesse und vor allem auch für Umsatz gesorgt hat.
Besucher aus aller Welt, auch aus Lateinamerika, sind zu uns gekommen. Die Prolight + Sound bietet immer eine gute Gelegenheit, unsere internationalen Händler zu treffen.“
Tim Shaxson, Technical Sales Manager, DiGiCo
„ASC präsentiert sich auf der Messe erstmals inhaltlich und anschaulich als reines Dienstleistungsunternehmen für Licht, Ton, Video und AV-Medientechnik. Wir haben unsere Kernkompetenz, die
Systemintegration, konsequent in den Mittelpunkt unseres Messeauftritts gestellt. Das hat gerade in Frankfurt eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Besucher auf uns aufmerksam gemacht und begeistert.
So konnten wir uns bestehenden Auftraggebern wie Fachplanern,
Designern und Architekten als leistungsstarker Partner vorstellen,
der ihre Anforderungen technisch versteht und auch in Bezug auf
Ambiente ihre Sprache spricht. Zusätzlich haben wir interessante
Neukontakte zu Projektierern geknüpft und werden sehen, wie wir
diese in eine gute Geschäftsbeziehung ausbauen.“
Dierk Elwart, Prokurist, ASC – Amptown System Company GmbH
„Die Messe hatte einen sehr guten Verlauf für uns. Wir sind sehr zufrieden mit den Aktivitäten auf der Musikmesse und der Prolight +
Sound. Im Vorfeld hatten wir uns entschlossen, erstmals mit zwei
Ständen hier präsent zu sein. Denn wir sprechen sowohl Musiker als
auch Interessenten von Festinstallationen im Projektgeschäft an. Die
entscheidenden Leute haben unsere Stände besucht. Wir haben hervorragende Gespräche führen können. Auch 2013 werden wir sehr
wahrscheinlich wieder mit zwei Ständen vor Ort sein.“
Martin Becker, Business Manager, Bose
„Für uns war die Messe sehr ergiebig. Wir haben sehr viele internationale Kunden und potenzielle Interessenten angetroffen – sehr viele
aus dem Ausland. Vor allem aus dem Themenparkbereich kamen
interessierte Besucher. Wir präsentieren hier die weltweit größte 360Grad-Dome-Projektion in einer nahtlosen Kuppel. Das hat sehr viele
Besucher beeindruckt. Die Prolight + Sound ist äußerst professionell
organisiert und ich bin sehr überrascht über die Größe der Messe.“
Thomas Nostiz, Business Development, DTM Group
„Wir waren früher mit unserem Stand in Halle 5.1 und sind jetzt hier
in Halle 8.0, womit wir sehr zufrieden sind. Wir sind froh, dass wir
Sony begeistern konnten, nach acht Jahren wieder hier auf der Prolight + Sound zu sein. Es gibt auch schon sehr konkrete Überlegungen, auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Denn hier erreichen
wir viele Kunden aus den Bereichen Beschallung, Theater, Konferenztechnik und Festinstallation. Das Highlight unseres Messeauftritts war unser digitales Drahtlos-Mikrofon-System – das funktionierende System am Markt. Damit haben wir eine Pioniersstellung.
Die Resonanz seitens der Kunden war sehr gut: Sie konnten sich
hierzu Detailinformationen einholen und sich gezielt und hautnah
am Produkt informieren lassen.“
Sven Conquest, Geschäftsführer, HL Audio Vertrieb
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Besucher. Für Christian Bockskopf, Marketing & Communications Manager bei Riedel Communications verlief die Messe “(…) wie immer
sehr gut. Die Besucher kommen sehr gezielt zu uns und wissen dass wir
auf der Prolight + Sound ausstellen. Wobei die Qualität der Gespräche
sehr gut war. Die Besucher informieren sich mit konkreten Projekten im
Hintergrund nach unseren Produkten. Wir konnten an unserem Stand
viele Deutsche und Besucher aus der übrigen EU begrüßen, zusätzlich
erfahren wir eine starke Nachfrage aus dem russischen Markt.“
Zum umfassenden Produkt- und Dienstleistungsangebot, das
in dieser Breite nur die Prolight + Sound bietet, ist die Messe auch immer
ein wichtiger Platz, an dem sich Profis der Branche untereinander austauschen und ihr Wissen weitergeben. Neu in diesem Jahr fand zum ersten Mal die Eventplaza Conference – Fachforum für Eventmanagement – während der Prolight + Sound statt. Mit einem Congress und einer begleitenden Ausstellung sprach die Veranstaltung neue Zielgruppen
aus Eventmanagern, Eventagenturen oder Eventverantwortlichen in
Unternehmen an. Den Kongress inklusive begleitender Fachausstellung
nutzten rund 600 Besucher, um sich über neue Trends in der Eventmanagementbranche zu informieren. Und die kamen an, so Björn Jopen, Geschäftsführer FairControl GmbH: „Das neue Format der Eventplaza auf
der Prolight + Sound 2012 hat mir sehr gut gefallen. Die Eventplaza war
professionell organisiert, die Vorträge hatten die richtige Länge, und das
Vortragsprogramm war interessant zusammengestellt.“
Forum des VPLT
Eine große Informationsveranstaltung der Prolight + Sound ist der
Media Systems Congress, der in Halle 9.T stattfand. Hier erörterten
Fachleute aus Unternehmen der Medientechnik und Systemintegration
neue technische Fragestellungen und gaben Tipps hinsichtlich neuer Produkte und Dienstleistungen. Eine weitere wichtige Informationsplattform war das Prolight + Sound Forum, das einmal mehr vom VPLT organisiert wurde. Hier standen rechtliche Fragen, Arbeitssicherheit und die
Aus- und Weiterbildung in der Branche im Fokus der Vorträge, Panels
und Diskussionen. Am Messefreitag informierten Dozenten des Verbandes Deutscher Tonmeister (VDT) über neueste Entwicklungen auf dem
Gebiet der Studio- und Aufnahmetechnik.
Auf die veränderten Bedingungen in der Nutzung verschiedener Technologien geht die Messe mit zusätzlichen Programmen ein. So macht die
Prolight + Sound die Hersteller aus dem Bereich Production, Broadcast
und Recording messeübergreifend zugänglich und einfacher auffindbar.
Je nach Budget und Intention der Benutzer sind die Produkte in dieser
V.M
business
Außengelände
©2012 Zoomart.de
Das Außengelände der Prolight + Sound zeigte 2012 so viele
Unternehmen wie nie zuvor. Hier konnten die Besucher bei der Portable
Sound Arena und der Concert Sound Arena kleine und große PA-Anlagen im Praxiseinsatz erleben. Weiterhin stellten viele Anbieter mobile
Bühnen oder Zeltsysteme mit 360 Grad Projektionen vor.
Opus & Sinus
Am ersten Messetag setzten die Preisverleihungen der Prolight
+ Sound die Glanzpunkte: Die beiden wichtigsten Branchenpreise wurden im Rahmen der International Reception an Unternehmen und Persönlichkeiten aus der Branche vergeben. Den Opus – Deutscher Bühnenpreis erhielt Bertil Mark für sein innovatives Lichtdesign der Tour „Letzte leise Reise“ der Band Sportfreunde Stiller. Ein weiterer Höhepunkt
war die Preisverleihung des Opus in der Kategorie Lebenswerk an den
Studio- und Bühnendesigner Florian Wieder. So verantwortete er bereits
die Bühnenbilder der MTV Video Music Awards, MTV Europe Music
Awards, der DSDS-Shows, des Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf, der Fernsehsendungen TV Total, Wetten dass….?, Anne Will uvm.
Den Sinus erhielten als Generalplaner das Atelier Brückner aus Stuttgart
und weitere beteiligte Unternehmen für die Planung und medientechnische Ausstattung des Besucherzentrums des Europäischen Parlaments,
„Parlamentarium“.
In Frankfurt am Main finden die beiden nächsten Leitmessen Prolight
+ Sound und Musikmesse vom 10. bis 13. April 2013 statt.
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Patentiertes Dachsystem von 18 - 35 m Durchmesser.
EVENTÜBERDACHUNG
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Kategorie sowohl bei Profis aus dem Audio- und Broadcastbereich im
Einsatz, wie auch bei semiprofessionellen und Hobby-Anwendern. Hierzu wurden diese Unternehmen in der Ausstellersuche der Prolight +
Sound und der Musikmesse über eine spezielle Filterfunktion einfacher
zugänglich gemacht.
Ebenso stand den Besuchern ein gedruckter Quickfinder zur Verfügung, der alle Aussteller in diesem Bereich auf Prolight + Sound- und
Musikmesse-Seite auswies. Eine weitere Produkt- und Dienstleistungsgruppe, die besonders hervorgehoben wurde, waren die AV-Medientechnik und Systemintegration. Auch hier wurden die Aussteller in der Onlinesuche durch eine spezielle Suchfunktion angezeigt. Der Quickfinder
„AV-Medientechnik und Systemintegration“ sorgte während der Messe
dafür, dass die Besucher die Aussteller einfacher in den Hallen finden
konnten.
MIT STIL
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VPLT.Magazin.62
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business
„Orte auf Zeit – mit System“
Ein Kooperationsprojekt zwischen der HfG Schwäbisch Gmünd, Studiengang
Produktdesign/Prozessgestaltung (3. Semester, WS 2011/2012) und Milos Concepts
endete mit der Präsentation der einzelnen Modelle.
Hinter- und Beweggrund des Semesterprojekts
Denkanstöße/Herangehensweisen
Der Bereich der temporären Architektur ist permanent im Fluss, um
sich aktuellen Anforderungen anzupassen. Kannte man bis vor wenigen
Jahren modulare Systembauweisen eher in kleineren Dimensionen wie
zum Beispiel auf Messen und im Bühnenbau, erstrecken sich die temporären Bauten mittlerweile auf ganze Stadien für bis zu 40.000 Besucher.
Räume werden auf Zeit geschaffen, werden für einen Megaevent aufund danach wieder abgebaut. Seien es Großkonzerte oder Sportveranstaltungen, Gründe für die Verwendung von Architektursystemen gibt es
viele. Sie liegen in der optimalen Auslastung und Wiederverwendbarkeit
des Materials und der damit verbundenen Kosteneffizienz. Sie liegen im
gestiegenen Umweltbewusstsein. Der Gedanke der Nachhaltigkeit verlangt intelligente Systeme, die wenig Material verbrauchen und kleine
und große Orte schaffen.
Die fortschreitende Digitalisierung im Entwurfsbereich feuert diesen
Prozess zusätzlich an. Die Möglichkeit und der Wunsch nach mehr gestalterischer Freiheit, gepaart mit dem Schaffen von Räumen an allen
denkbaren und undenkbaren Orten, fordert die Flexibilität von Systemen
weiter heraus.
Orte
Aufgabenstellung für die Studierenden
Unter der Leitung von Klaus Marek, HfG Schwäbisch Gmünd, und
Michael Daubner, Milos Concepts GmbH, sollen Studierende neue Konzepte im Spannungsfeld Raumfunktion und Systematisierung entwikkeln. Bestehende Strukturen und Bauprinzipien sollen durchbrochen, neu
angedacht und ersetzt werden.
Damit ist der Aufgabenbereich breit gefächert und reicht von architekturlastigen Themen wie Funktion – Raum – Wirkung – Inszenierung bis
hin zur produktdesignlastigen Entwicklung neuer Ansätze im Bereich systematisierter und funktionaler Raumprinzipien. Anders gesagt, vom
Großformatigen ins Detail denken und wieder zurück.
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- Architektur schafft Orte. Diese Orte sollen einprägsam und wiedererkennbar sein und ihren Betreiber (bzw. den Kunden) maximal abbilden
können.
- Definition von räumlichen Abgrenzungen, unterstützt durch Architektur, aber auch z.B. durch Licht, Akustik, Geruch, Form und Farbe.
- Außen- und Innenbereich (outdoor/indoor)
- Addierbarkeit und Modularität des Produkts
- Raumgrößen zwischen 5 qm und Stadiongröße und alles dazwischen
Produkt und Produktentwicklung
- Rückbezüglichkeit zwischen System, Gestaltung und Funktion.
- Lösungsansätze und Umsetzung: pragmatisch, praktikabel, baubar,
funktional, international, nachhaltig, leicht, selbsterklärend, wenig
Bauteile, internettauglich.
- Neue Materialien, neue Technologien.
Darstellung des Produkts und Produktkommunikation
- Produktname und Artikelbezeichnung
- Anzeige, Broschüre, Webauftritt
- Transport der Idee des Produkts
- selbsterklärende Darstellung
- zweisprachig deutsch und englisch
Ergebnisse
Ende des Wintersemesters 2012 schließen Milos Concepts und der
Studiengang Produktdesign/Prozessgestaltung der HfG Schwäbisch
Gmünd ihr Kooperationsprojekt ab. Aufgabe der Studierenden war, neue
Konzepte im Spannungsfeld zwischen spezifischer Raumfunktion und
Systembauweise zu entwickeln. Bestehende Strukturen und Bauprinzi-
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business
pien sollten durchbrochen, neu angedacht und ersetzt werden. Geleitet
wurde das Projekt gemeinsam von Michael Daubner (Geschäftsführer
Milos Concepts) und Klaus Marek (Dozent Produktgestaltung HfG
Schwäbisch Gmünd).
Neben mehreren Zwischenpräsentationen in der Hochschule und bei
Milos Concepts in Stuttgart fand eine zweitägige Exkursion ins tschechische Roudnice statt, dem Hauptsitz der Milosgroup. Bei der Abschlusspräsentation in Schwäbisch Gmünd stellten die Studierenden ihre Ergebnisse digital und im Modell vor und zur Diskussion.
Beeindruckend ist die Vielfalt der unterschiedlichen Ansätze und Ergebnisse. Von großräumigen Strukturen bis zu kleinsten Einheiten, deren
Größe durch Addition entsteht, reichen die Ideen der Studentinnen und
Studenten, ebenso von flächigen Grundmodulen bis zu sechspoligen
Knoten als Raumbildungsskelette.
Weiter entwickeln einige Studierende ihre Gedanken vom Inhalt her,
während andere von der systematisch-technischen Seite kommen. Einige
arbeiten vom Detail in den Raum, während andere vom Ganzen ausgehen, um dann die Einzelteile zu konzipieren. So entstehen Lösungen von
aufblasbaren Modulen bis hin zu Kombinationen aus bereits bestehenden
Milos-Bauteilen mit neu entworfenen Elementen.
Exemplarisch sollen hier fünf von insgesamt zwölf studentischen Projekten vorgestellt werden:
Blossom (von Joscha Herold)
Die Idee zu Blossom stammt von der Einlage in einem Dampfkochtopf, die sich der Topfgröße flexibel anpasst. Blütenartig angeordnet, lassen sich die Blätter synchron bewegen und ergeben je nach Anforderung
größere oder kleinere, oben offene oder geschlossene Räume für drinnen
oder draußen.
Flexible Knot (von Simone Menge, Isabella Zidek)
Gedanklich entstanden aus einer Mischung aus Gelenkwelle und
Steckbesteck, besticht Flexible Knot wegen seiner sich selbst stabilisierenden Struktur und seiner enormen Flexibilität. Ein Knoten bietet insgesamt 18 Ansatzmöglichkeiten. Die Gesamtstruktur besteht aus dreieckigen Elementen.
Meta (von Mirjam Strunk)
Inspiriert von Notunterkünften, die schnell und mit möglichst wenig
Elementen aufgebaut werden sollen, kommt Meta tatsächlich mit nur
drei Komponenten aus, um geschlossene Räume, Wände oder Möbel zu
bilden: quadratische Tafeln, Schraubenverbinder und Kanten.
Flex (von Stephan Deininger)
Milos Air (von Stephanie Oechsle, Tobias Feuerbacher)
Der modulare, aufblasbare Pavillon kann unendlich erweitert werden.
Die spezielle Atmosphäre entsteht durch die dreidimensionale Wandstruktur. Milos Air kann von nur zwei Personen aufgebaut werden, und
die Module passen auf Europaletten.
Bei der Entwicklung von Flex steht die Wiedereinsetzbarkeit im
Mittelpunkt – sowohl die des Materials als auch die von Formen und
Strukturen. Dies gelingt mit Modulen aus Aluminiumrahmen, die mit
flexiblen Stoffen bespannt sind und als Wandabwicklung, Pavillon oder
Raum gebaut werden können.
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V.M
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Partner für Installation und Rental
Klotz-ais hat investiert, gebaut und ein neues Logistik-Zentrum
in Betrieb genommen. Zeit für Florian von Hofen, sich den Betrieb
einmal vor Ort anzusehen.
Bereits seit vielen Jahren betreiben die Kabel-Spezialisten
von Klotz-ais ihre Unternehmung von zwei Standorten aus: In Vaterstetten bei München sind Vertrieb, Forschung und Entwicklung untergebracht, in Vilchband bei Würzburg wird gefertigt, konfektioniert und versendet. Eine über Jahre eingespielte Zusammenarbeit, basierend auf viel
Erfahrung und einer leistungsfähigen Standleitung, garantiert, dass die
Abläufe die gleichen sind, als ob die jeweiligen Abteilungen “next door”
säßen.
Mit kontinuierlichen Wachstumsraten hat sich Klotz-ais zu einem
weltweit agierenden Unternehmen entwickelt, dass mittlerweile rund 100
Mitarbeiter beschäftigt und 70% seines Umsatzes über den Export generiert.
Made in Germany
Fester Teil der Unternehmsphilosophie ist die feste Bindung an
den Standort Deutschland, und zwar sowohl in der Entwicklung als auch
in jedem Schritt der Fertigung und Konfektionierung. Peter Klotz, Mit-
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VPLT.Magazin.62
glied der Geschäftsleitung und zuständig für Marketing und Sales, dazu:
“Ein Großteil unseres Know-Hows steckt nicht nur in den Erfahrungen
der Geschäftsleitung, sondern vor allem in unseren Mitarbeitern, die uns
teilweise seit Jahrzehnten begleiten. Und dank der Qualität dieser Mitarbeiter können wir unseren Kunden immer wieder individuelle Lösungen
auf allerhöchstem Niveau anbieten.”
Musik und AV-Media
Vielen in der Branche – besonders, wenn sie mit Live-Musik zu tun
haben oder hatten – ist Klotz natürlich als Lieferant hochwertiger Instrumentenkabel bekannt. (Auch der Autor dieses Artikels erinnert sich noch
gut an den Tag, an dem seine Bandkollegen zum 30. Geburtstag zusammengelegt hatten, um ihm endlich ein “ordentliches” 10m-Kabel für
seinen Bass zu schenken – übrigens nach mehr als 1000 Gigs noch heute
im Gebrauch …)
Was allerdings weniger bekannt ist: Der äußerst erfolgreiche Musikalienbereich mit den allseits bekannten Klotz “Point-of-Sale-Displays”
V.M
hausbesuch
trägt heute in Summe lediglich gut 30% zum Umsatz des Unternehmens
bei. Noch stärker als dieses Segment wuchs nämlich die Nachfrage für
kompetente Lösungen in den vielfältigen Audio-/Video-/Media-Anwendungen, bei Klotz-ais kurz AVM genannt.
Klotz liefert heute Kabel für Stadien, TV-Studios, Kongresszentren,
Mehrzweckhallen und – nicht zu vergessen – für den gesamten Bereich
der mobilen Veranstaltungstechnik.
Fibre Optics-Boom
Dabei vollzieht sich gerade hier eine bemerkenswerte Entwicklung:
Herkömmliche Multicores machen zwar nach wie einen Löwenanteil in
der Klotz’schen Kabelkonfektion aus, doch zusätzlich gewinnen Glasfaser-Verbindungen laufend an Bedeutung.
Für die Klotz-ais bedeuten Glasfaser-Anwendungen zwar auf den ersten Blick erst einmal einen Verlust an umgeschlagener Materialmenge:
Ein Glasfaser-Kabel kann unzählige Multicore-Kabelstränge ersetzen.
Gleichzeit jedoch wachsen die Qualitätsanforderungen um ein Vielfaches:
Jede gut ausgestattete Elektrowerkstatt könnte theoretisch ein Multicore-Kabel konfektionieren (einmal ungeachtet der Frage, was das für Qualität und Aufwand bedeuten würde).
Die Konfektionierung eines Glasfaserkabels hingegen ist definitiv eine Sache für den mit allem Equipment ausgestatteten und erfahrenen Spezialisten. Klotz-ais hat diesen Wandel rechtzeitig erkannt und in
die Glasfasertechnologie investiert. Heute kann das Unternehmen als ei-
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ner der wenigen Anbieter in Europa jede gewünschte Glasfaser-Konfektionierung liefern.
Nähe zum VT-Dienstleister
Weil die Anforderungen an die Veranstaltungs-Technik-Dienstleister
immer komplexer werden, hält Klotz einen kompetenten Außendienst
vor, der auf Wunsch jeden “Verleiher” persönlich betreut. Damit geht natürlich immer ein Teil des Klotz Know-Hows auf den Kunden über, aber
“nur so können wir alle gemeinsam die aktuellen High-Tech-Projekte
stemmen und die entsprechenden Umsätze auch bei unseren Kunden in
Deutschland behalten”, so Peter Klotz.
OEM- und Logistik-Partner
Unterm Strich versteht sich Klotz-ais heute nicht nur als Kabel-Komponentenhersteller, -entwickler und -lieferant, sondern als Partner und
Berater im gesamten Umfeld komplexer analoger und digitaler Technologien. Das geht sogar so weit, dass die vorhandenen Kapazitäten und
das vorhandene Wissen auch mit Unternehmen geteilt werden, die entweder auf die eingespielten Logistik-Strukturen oder im OEM-Bereich
auf die Entwicklungs- und Fertigungserfahrungen zurückgreifen möchten.
Wer die neuen Hallen, aber auch die noch vorgehaltenen weiteren
16.000 qm Fläche sieht, dem kann nicht entgehen: Hier, im kleinen
Vilchband bei Würzburg, wird sich in den nächsten Jahren noch viel tun
...
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V.M
business
„Kurze-Wege-Politik“
Amptown Lichttechnik logiert seit Mai 2012 mit seiner Schwesterfirma Amptown System Company in
Hamburg unter einem Dach. Gemeinsam teilt man sich
die modernisierten und erweiterten Büroräumlichkeiten
in der Wandsbeker Str. 26. Die gemeinsame Adresse
macht angesichts der vielseitigen Projektgeschäfte
Sinn, denn beide Unternehmen arbeiten aufgrund der
Kurzen-Wege-Politik räumlich und wirtschaftlich enger
zusammen.
Als Geschäftsführer für Amptown Lichttechnik zeichnen
Peter Matthes und Rolf Garnies verantwortlich. Peter Matthes, zugleich geschäftsführender Gesellschafter
des Hamburger Systemhauses ASC, hat 50 % seiner
Anteile mittlerweile an das ASC Management verkauft.
„Nach außen hat sich dadurch für die Kunden nichts
geändert“, erklärt Peter Matthes. „Amptown Lichttechnik ist nach wie vor ein selbständiges Unternehmen. Die
bekannten Gesichter bleiben die vertrauten und fachkundigen Ansprechpartner. Rolf und ich sind jedoch der
Meinung, dass uns der Umzug und gemeinsame Sitz
nach innen hin eine maßgebliche Fortentwicklung
bringt: ein integriertes Management, vertriebliche
Synergien bei der Betreuung und Bearbeitung von
Projekten, mehr Flexibilität und der erfolgreiche Einsatz
der bei ASC etablierten Business Development Funktion zugunsten beider Unternehmen.
Gemeinsam mit Amptown Lichttechnik kann Amptown
System Company als Systemintegrator bei Projekten
und in Ausschreibungen den Vorteil von „One-Stop-Solutions“ gewähren und so mit gleichermaßen starker
Kompetenz in der Licht-, Ton-, Video- und AV-Medientechnik mit einer einmaligen Kombination aus allen Bereichen punkten. Das ist eine unternehmerische Bandbreite, die hierzulande ihresgleichen sucht. Denn im
Markt haben sich bisher nur Unternehmen bewährt, die
sich entweder auf Lichttechnik oder Beschallung spezialisiert haben.“
www.amptown-lichttechnik.de
www.amptown-system.com
Habegger expandiert
nach Österreich
Die Habegger AG, mit Sitz in Regensdorf (Schweiz),
ist ein führender Anbieter für mediale Events, mediale
Architektur, Film/TV sowie Venue Service. Mit einem
neuen Standort in Wien, welcher in Kooperation mit
MPP – Media Production Partner, einem Eventtechnikanbieter mit Sitz in Mödling, gegründet wurde, ergreift
Habegger die Chance, sich am österreichischen Markt
zu etablieren.
Der österreichische Markt bietet viel Potenzial in den
Bereichen Konferenz, Event und Venue Service. Durch
das langjährige Know-how und das umfassende Leistungsangebot im Bereich der Eventtechnik kann Habegger den österreichischen Kunden einen echten
Mehrwert bieten. „Bisher haben wir uns hauptsächlich
auf den Schweizer Markt konzentriert. Mit Gründung
der Habegger GmbH bei Wien haben wir den ersten
Schritt zur geographischen Expansion unternommen“,
so Simon Ackermann, Präsident des Verwaltungsrats
der Habegger AG.
Durch die enge Kooperation mit MPP kann Habegger
sofort mit einer am österreichischen Markt bekannten,
guten und garantierten Qualität starten. Ein umfangreicher Materialpool sowie zahlreiche Geschäftskontakte
sind bereits vorhanden. „Um diese Vorteile weiterhin
bewahren zu können, haben wir mit Tibor Fehle (Inhaber MPP) einen etablierten und sehr erfahrenen Geschäftsführer für die Habegger GmbH bei Wien gefunden. In punkto Qualität und Kundenservice sprechen
wir die gleiche Sprache“, erläutert Christof Murer, Geschäftsführer der Habegger AG.
Der neue Standort bei Wien kann jederzeit auf das
Know-how der über 40 verschiedenen Berufsarten aus
Regensdorf zurückgreifen. Der dort vorhandene Kompetenz-Mix ist einzigartig und stellt dem österreichischen Markt, neben den reinen eventtechnischen
Dienstleistungen, auch solche aus den Bereichen: Szenografie, Film- und TV-Produktionen, Eventarchitektur
und Eventcontent zur Verfügung. „So kann ich meinen
bestehenden Kunden eine zusätzliche Bandbreite von
Leistungen anbieten. Ich freue mich darauf, zusammen
mit Habegger den österreichischen Markt auch in Zukunft bedienen zu können“, meldet Tibor Fehle, Geschäftsführer der Habegger GmbH mit Sitz in Mödling.
www.habegger.ch
Dreifach ausgezeichnet
Osram hat beim Red Dot Award, einem der wichtigsten Designpreise der Welt, in diesem Jahr für drei Produkte das anerkannte Qualitätssiegel für ästhetische
Formen und nachhaltige Trends erhalten. Die Jury
zeichnete den LED-Imageprojektor Kreios G1, die
tragbare LED-Leuchte Cuby sowie die Taschenleuchte
Raystar mit je einem Red Dot aus. Osram bietet seinen
Kunden Produkte, die neben ihrer Qualität auch mit einem gelungenen Design überzeugen.
Eine 30-köpfige Jury internationaler Experten bewertete
in diesem Jahr in drei Kategorien über 4500 Produkte.
Alleine in der Kategorie „red dot award: product design“
beteiligten sich rund 1800 Hersteller und Designer aus
etwa 60 Ländern an der Wahl des anerkannten Qualitätssiegels. In der Unterkategorie „Licht-und Leuchtendesign“ gewann Osram mit drei Produkten für hochwertiges Design.
www.osram.com
Party Rent feiert 20-jähriges
„Zugegebenermaßen sind wir schon ein wenig stolz auf
unser Unternehmen. In den vergangenen 20 Jahren
konnten wir schon viel bewegen“, freut sich Joris Bomers, Unternehmensgründer der Party Rent Group.
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VPLT.Magazin.62
„Wir haben aber noch viele Ideen und bleiben auch
künftig auf Expansionskurs“. Gemeinsam mit seinem
damaligen Partner kam der gebürtige Niederländer im
Jahr 1992 nach Bocholt in Westfalen und gründete dort
am 14. Mai 1992 Party Rent.
Die beiden hatten eine ausgefallene Geschäftsidee im
Gepäck: Als Unternehmer wollten sie mit der Vermietung von hochwertigem Event-Equipment ihr Geld verdienen. Ebenfalls Mann der ersten Stunde war Maurice
Krabbenborg, der zunächst als „Mädchen für alles“ arbeitete. Heute gehört Maurice Krabbenborg als Prokurist zur Führungsriege der Unternehmensgruppe.
Dass es ihnen gelingen sollte, sich innerhalb von zwei
Jahrzehnten an die Spitze der Eventbranche vorzuarbeiten, ahnten die Existenzgründer zum damaligen Zeitpunkt natürlich noch nicht. Mit einer gehörigen Portion
Kraftanstrengung arbeiteten sie im Team daran, Party
Rent als Marke zu etablieren, richtungsweisende Trends
zu setzen und den Servicegedanken auszubauen. Auch
die unternehmerische Idee, mit leistungsfähigen Partnern in einem Franchise-System zu expandieren, zählt
zu den Erfolgsfaktoren von Party Rent. Gegründet wurde die Party Rent Franchise GmbH 2001, als erster
Franchise Partner ging ein Jahr später Party Rent Luxemburg an den Start. Jüngster Zugang in der Gruppe
und seit diesem Jahr dabei ist Party Rent Österreich in
Pichl bei Wels.
„Uns war und ist der Gemeinsamkeitsgedanke sehr
wichtig“, betont Joris Bomers. „Zusammen mit den
Kunden, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den
Franchise-Partnern sowie den Lieferanten und Partnern
hat Party Rent Erfolgsgeschichte geschrieben.“
Ob Table-Top-Ausstattungen, Mietmöbel, Lounge-Mobiliar, Theken- und Buffetsysteme, Kücheneinrichtungen, Dekorationen, Zelte, mobile Hallen oder Präsentationstechnik – mittlerweile lässt das vielfältige Spektrum
an Nonfood-Catering-Artikeln, Equipment und EventLogistik von Party Rent keine Wünsche mehr offen. Im
Laufe der 20 Jahre expandierte das Unternehmen ständig und verfügt heute neben zehn Standorten in
Deutschland über europäische Dependancen in Skandinavien, Frankreich, Niederlande und Österreich.
www.partyrent.com
Luminale – die „Biennale
der Lichtkultur“
Vor kurzem ging die Luminale – Biennale der Lichtkultur zu Ende. Parallel zur Light + Building findet die
Luminale alle zwei Jahre statt. Am letzten Tag gehörte
die Medienkunst-Aktion vkunst in Frankfurts Galerien-
Begeisterung für Licht.
Leidenschaft für Bühnentechnik
viertel Fahrgasse zu den Höhepunkten. „Lunas Park im
Palmengarten, das Lichtschiff Resonate am Mainufer
und die Installation „Time Drifts“ auf dem künftigen Kulturcampus in Frankfurt-Bockenheim sind die Publikumslieblinge dieser Luminale 2012“, stellte LuminaleKurator Helmut Bien zufrieden fest. Um die Roboter-Inszenierung auf dem Börsenplatz, das OVO-Ei auf der
Hauptwache drängten sich die Besucher. „Offenbach
mit seinen rund 40 Projekten macht seinen Anspruch,
Standort der Kreativwirtschaft in der Region zu sein, zunehmend sichtbar“, bilanziert Bien.
Die Luminale dürfte am Ende trotz typischem April-Wetter mehr als 140.000 Besucher gehabt haben, allein im
Palmengarten drängten sich an den 6 Tagen rund
30.000 Gäste, mehr als doppelt so viele wie 2010. Dazu
kommen mehr als 3 Millionen „Kontakte“ durch Berufspendler und Passanten, die auf ihren gewohnten Wegen
einen Blick auf die Luminale-Aktionen werfen. Aber
auch die stilleren und speziellen Programmpunkte wie
die Slow Light-Installationen in der Ausstellungshalle
Schulstr. 1a fanden ihre Besucher. Die Vortragsveranstaltung Pecha Kucha Luminale Night im Deutschen Architekturmuseum erreichte mit rund 800 Gästen (2010:
400) ihr Allzeithoch.
2014 geht es weiter mit der 7. Ausgabe der Luminale und unabhängig davon, ob Frankfurt den europäischen Green City Wettbewerb gewinnt oder nicht, wird
die nächste Luminale als Architektur & Design Festival
die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energieeffizienz ins Zentrum stellen und damit auch der thematischen Ausrichtung der Light+Building folgen.
Beyerdynamic wird 88
2012 ist für Beyerdynamic ein besonderes Jahr: Das
Unternehmen feiert seinen 88. Geburtstag und steht somit seit über acht Jahrzehnten für angewandte Hochtechnologie im Bereich professioneller Audioelektronik.
Gleichzeitig wird der Mikrofonklassiker M 88 bereits 50
Jahre alt.
Der aufkommende Tonfilm bereitete die Initialzündung:
Der junge Elektroingenieur und Firmengründer Eugen
Beyer entwickelte Kinolautsprecher und legte 1924
den Grundstein für die Entwicklung von Beyerdynamic
zum internationalen Audiospezialisten. 1937 präsentierte er den ersten dynamischen Kopfhörer (DT 48) im
Markt; kurz darauf brachte er das erste dynamische
Mikrofon (M 19) zur Serienreife. Der Erfolg der Beyerdynamic Kopfhörer und Mikrofone schrieb Geschichte:
Die Beatles-Tournee 1966 wurde mit dem eigens für die
Pilzköpfe produzierten Bändchenmikrofon E 1000
durchgeführt und verhalf den Mikrofonen aus Heilbronn
zu internationalem Ansehen. In den 70er und 80er Jahren spielten Musiker und Bands wie Abba, Bob Dylan,
Udo Lindenberg uvm. mit Mikrofonen aus dem Hause
Beyerdynamic. Bis heute setzen junge erfolgreiche
Bands (Clueso, P:lot) auf das Unternehmen.
Nach wie vor ist das Unternehmen in Besitz der Gründerfamilie Beyer. Stolz verweist man auf die langjährige
Erfahrung und auch auf Ingenieure, die dem Unternehmen seit teilweise über vierzig Jahren die Treue halten.
„Der Pioniergeist von Eugen Beyer steckt noch immer in
uns. Die enge Verbundenheit der Mitarbeiter zur Marke
Beyerdynamic zeichnet unsere Produkte aus. Die
Klangqualität ist über die Jahre stets verbessert worden, die Verarbeitung optimiert und die Technik den
modernen Anforderungen an High-End-Akustik angepasst worden,“ so Wolfgang Luckhardt, Geschäftsführer von Beyerdynamic. Insbesondere die stets wachsenden Anforderungen der Kunden, z.B. an den mobilen Musikgenuss, stellen das Unternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen. „Die Trends am Markt
frühzeitig zu erkennen und im richtigen Moment ein Angebot bereit zu halten, das ist die Kunst, zumal die Konkurrenz aus Fernost in den letzten Jahren stark gewachsen ist,“ so Luckhardt weiter.
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338 Millionen Teilnehmer
im Jahr 2011
Die deutsche Veranstaltungsbranche hat das Jahr 2011
laut aktuellem Meeting- & Event-Barometer mit einem Rekordergebnis abgeschlossen: 2,72 Millionen
Veranstaltungen fanden im letzten Jahr in Deutschland
statt, die von insgesamt 338 Millionen Teilnehmern besucht wurden. Damit ist die Teilnehmerzahl gegenüber
dem bereits sehr positiven Vorjahr erneut um 4,5 Prozent gewachsen. Die Zahl der Veranstaltungen stieg um
1,2 Prozent an, der Anteil der ausländischen Teilnehmer
blieb mit 5,9 Prozent stabil (plus 0,1 Prozentpunkte).
Der Boom der letzten beiden Jahre hat auch zu einem
Anstieg des Angebotes geführt. 6614 Tagungs- und
Veranstaltungsstätten hat das Land 2012 zu bieten, drei
Prozent mehr als noch im Vorjahr, so die Ergebnisse
des Meeting- & EventBarometers 2012, der maßgeblichen jährlichen Studie zum Veranstaltungsmarkt in
Deutschland.
Initiatoren der Studie sind der Europäische Verband
der Veranstaltungs-Centren (EVVC), das GCB
German Convention Bureau und die Deutsche
Zentrale für Tourismus (DZT). Durchgeführt wurde
sie vom Europäischen Institut für Tagungswirtschaft (EITW). Das Meeting- & Event-Barometer ist
die einzige Studie, die den gesamten Veranstaltungsmarkt – sowohl den Kongress- als auch den Eventbereich – in Deutschland untersucht und ein aussagekräftiges Bild dieser Branche zeichnet.
„Deutschlands weltweites Image als Standort für Veranstaltungen wird immer besser. Das hat das Meeting- &
EventBarometer erneut eindrücklich bestätigt. Veranstalter in aller Welt wissen die hohe Qualität und das
gute Preis-Leistungs-Verhältnis deutscher Anbieter zu
schätzen. Hier setzt die DZT an und wirbt im Rahmen
ihres aktuellen Themenjahres in Zusammenarbeit mit
dem GCB weltweit für Deutschland als Gastgeber von
Tagungen und Kongressen. So können wir den Anteil
internationaler Veranstaltungen erhöhen und die Zahl
ausländischer Übernachtungen in Deutschland weiter
steigern“, unterstreicht Petra Hedorfer, Vorsitzende
des Vorstandes der DZT.
„Deutschland hat seine Stellung als Tagungs- und Kongressland Nummer 1 in Europa und Nummer zwei weltweit in diesem Jahr erneut untermauert. Der Wettbewerb wird aber immer härter. Daher müssen wir jetzt
schon zukünftige Trends zu erkennen, unser Angebot
und das Marketing daraufhin auszurichten und Synergien zu schaffen.“, erkärt Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB.
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Die Zukunft des Lichts
Ambion investiert in neuste Technologien aus dem
Hause Martin Professional. Neu im Bestand: 100 x
MAC Viper, 150 x MAC Aura, 24 x MAC III Performance sowie 2 x M1 Lichtstellpulte. Mit den neuen kreativen Einsatzmöglichkeiten
denkt Ambion somit konsequent in Richtung Zukunft.
Aus diesem Grund wird der Materialpark in allen Unternehmensbereichen ständig aktualisiert und erweitert,
um neuen Anforderungen gerecht zu werden. Dabei
setzt man nicht nur auf die neuesten Technologien, sondern handelt auch ressourcenschonend und damit
nachhaltig. Mit dem hohen Bestand an eigenen Produkten in den Bereichen Beleuchtung, Beschallung, Medientechnik, Traversen und Sonderkonstruktionen bietet
Ambion Ihren Kunden Flexibilität, Sicherheit, kreativen
Spielraum und hervorragende Angebote.
Kompaktes Lautsprechersystem für CMS
Die Firma CMS Congress
Media Service aus Hennef
hat seit Anfang Mai das
neue Beschallungssystem
der V-Serie von d&b Audio
im Verleih. 20 Topteile sowie
12 Bässe sorgen für einen
klangvollen Sound. Kombiniert mit Systemracks und einer Fernsteuerung über ein Interface ist nicht nur das
ganze System kompakt, es lässt sich auch noch einfach konfigurieren. Als Partner für das neue Lautsprechersystem wird CMS von der Firma Avi-Sys aus Ruppach-Goldhausen unterstützt.
DLP: Weitere Investitionen
Neu im Dry Hire-Park bei DLP Motive: ATC SB 29 Traversen. Vorrätig sind 2000 m in diversen Längen in silber und 1000 m in diversen Längen in schwarz. Traversenkreise mit 2 m, 6 m, 8 m und 10 m sowie diverse
Sonderteile, Swivel und Ecken runden das Angebot ab.
Auch ab sofort auf Lager: BGV D 8+ Motoren mit 500
kg und 250 kg Traglast.
ICT erweitert LED-Portfolio
In seinem Mietpark hat ICT sein LED-Produktportfolio
stark erweitert und kann als Vermieter von LED-Technik
mit derzeit insgesamt 1000 qm LED-Fläche unterschiedlicher Pixel Pitches aufwarten. Zahlreiche RentalUnternehmen setzen zudem bereits auf das laut Hersteller gute Preis-Leistungs-Verhältnis der Inspire LEDTechnologie, so dass momentan mehr als 2000 qm Inspire LED am Rental-Markt verfügbar sind, die schon in
namhaften Leuchtturmprojekten zum Einsatz kamen.
Kaiser: Markenwechsel
Kaiser Showtechnik hat zum Jahresbeginn einen
kompletten Markenwechsel in den Bereichen Trussing
und Rigging vorgenommen und ist in diesem Zusammenhang eine strategische Partnerschaft mit der
neu gegründeten Eurotruss Deutschland GmbH
eingegangen. In einem ersten Schritt wurde in die Produktrange FD 33
und FD 34, jeweils in schwarzen und silbernen Ausführungen, investiert.
Demnächst sollen außerdem
30
VPLT.Magazin.62
die Traversen ST 50 für den Touring- sowie die TT 100
für den Preerig-Bereich dazu kommen.
Bei den Motorkettenzügen ist Kaiser Showtechnik zu
den D8+ Modellen von Chainmaster gewechselt. In
den Gewichtsklassen 250 kg und 500 kg stehen diese
D8+ Motoren mittlerweile in großer Stückzahl zur Verfügung. Im April 2012 kamen dann noch D8+ Motoren für
eine Hubkraft von 160 kg hinzu, ebenfalls in größerer
Stückzahl. Für die Steuerung der Züge hat Kaiser
Showtechnik Movecat Controller von Think Abele im
Portfolio.
Late Night Concepts
baut Rental-Angebot aus
Der Eventdienstleister Late
Night Concepts hat den
Rental-Bereich mit der Anschaffung von Tageslichtscheinwerfern ETS Par CDM-T
gestärkt. Weiterhin hat der FullService-Anbieter für Veranstaltungstechnik und -logistik aus
dem westfälischen Werne in
TourLED 42CM Scheinwerfer
investiert.
„Sowohl LED-Scheinwerfer als auch Tageslichtlampen
werden von unseren Kunden zunehmend nachgefragt“,
erklärt Geschäftführer Ingo Kaiser (Foto) die Erweiterung des Portfolios. Unterstützt bei der Entscheidungsfindung durch eine gute Auftragslage hat Ingo Kaiser
mit der Investition in ausreichende Stückzahlen dieser
Scheinwerfer für eine weitere Optimierung im Angebot
von Late Night Concepts gesorgt.
uns nun der logische Schritt, auch in die neueste Generation der Pulte zu investieren.“
Heli investiert in
Alpha Profile 1500
Seinen Vermietbestand
hat das in Mainz-Layenhof
ansässige Unternehmen
Heli-Showequipment
jetzt um 32 x Clay Paky
Alpha Profile 1500 erweitert. Damit setzt der
Dry-Hire Anbieter nach
langer Zeit wieder auf
Moving Lights aus dem
Hause Clay Paky.
J&C und Eventscreative
setzen auf grandMA2
Bütec und Soundcraft
bei Light Event
Light Event freut sich über eine Erweiterung ihres Vermietparks. Insgesamt wurde in 50 laufende Meter Bühnengeländer von Bütec investiert. Bei den Neuerwerbungen handelt es sich um Bühnen- und Tribünengeländer vom Typ „Kompakt-3000“ mit einer Höhe von
110 Zentimetern und einer Länge von zwei Metern. Diese Geländer bestehen ebenfalls aus Aluminium und
sind alle zwölf Zentimeter mit vertikalen Sicherheitsstreben versehen. Das Geländer mit Sicherheitsfaktor 1.7
für H-Last bis 200 Kilogramm ist mit einem TÜV GSZeichen zertifiziert.
Neu im Portfolio ist die Tonkonsole Soundcraft Vi4
72/35. Das digitale Mischpultsystem mit 40 Bit Floating
Point Prozessing für einen unbegrenzten Headroom
stellt 48 Eingangskanäle und 24 Ausgangsbusse plus
die Left/Center/Right-Busse zur Verfügung. Den Beleuchtungsbereich ergänzt Light Event mit der Lichtsteuerung MA grandMA 2 light sowie dem LEDMovinglight GLP impression Spot One.
Fournell Showtechnik
setzt auf grandMA2
1 x grandMA2 full-size und 2 x grandMA2 light gehören
jetzt zum Materialpark der fournellshowtechnik GmbH
aus München. Damit hat das Unternehmen seinen Bestand an MA Lighting Produkten weiter ausgebaut.
Thomas Fletcher, technischer Leiter, begründete den
Kauf der grandMA2 Pulte: „Bereits seit 2001 nutzen wir
bei Fournell Showtechnik Pulte der grandMA Serie. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen war es für
Die J&C Veranstaltungstechnik GbR hat jetztgemeinsam mit der Eventscreative GmbH in mehrere
grandMA2 light und grandMA2 Faderwing investiert.
Des Weiteren wurden für das Pre-Programming mehrere
MA on PC Command Wing bestellt. Jürgen Nägele,
Geschäftsführer und Inhaber von J&C, begründet den
Kauf: „Es war die logische Konsequenz, mit unseren
Partnern von Eventscreative in die gleichen Pulte zu investieren, zumal es sich hierbei um die im Rental-Bereich etabliertesten und am weitesten verfügbaren Pulte
handelt.“
Clay Paky für Rockservice
Die RS Rock-Service GmbH hat jetzt mit 24 x Clay
PakyAlpha Spot 800 QWO ihren Materialbestand erweitert. Das Moving Light des italienischen Herstellers
ist jüngst auf der Prolight + Sound der Öffentlichkeit
vorgestellt worden.
Mit dem Alpha Spot 800
QWO entwickelt Clay Paky
die erfolgreiche Alpha Serie
weiter. Der Alpha Spot 800
QWO verwendet das neue
MSR Platinum Leuchtmittel
– eine 800 W Lampe, die
ein intensives klares Licht
produziert, heller noch als
z.B. die älteren 1200W
HMI-Leuchtmittel.
V.M
investitionen
Schuhmacher Eventservice
investiert in Milos Traversen
Im Laufe der vergangenen Monate hat Schuhmacher
Eventservice mehrere Investitionen im Bereich Traversen getätigt. Damit sollte einerseits die komplette Erneuerung inklusive aktueller Erweiterungen des Vermietportfolios erfolgen und andererseits in ein Verkaufslager
für Milos Traversen installiert werden, welches die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Milos ExklusivVertrieb LMP unterstreicht. In diesem Zusammenhang
veröffentlichte Schuhmacher Eventservice auch die
neue Homepage www.traversendepot.de.
ra und MAC 2000 Wash
XB erweitert. Bereits 2011
investierte Black Box Music in über Atomic 3000
und EC-20 Video Panels
sowie Mac III Profile
und setzte damit auf
die Qualität aus dem
Hause Martin Professional.
Orange Production aus Hüfingen hat zu Beginn des
Jahres in ein eigenes Messesystem mit dem Namen
„Speed Wall“ investiert. Das System eignet sich insbesondere für Kunden mit kleineren Messeständen, die
über eingeschränkte Budgets verfügen, wie Dirk Gosse, Geschäftsführer von Orange, dazu erklärt: „Das System bietet dem Kunden die Möglichkeit, einen Stand
mit Grafikflächen individuell zu gestalten. In Verbindung
mit den Einzelelementen hebt sich dieser Auftritt dann
deutlich von den Standard-Systemständen ab.“
Digitale Spitzentechnologien
Ab sofort steht eine große Anzahl von Robe Robin
MMX Spots bei Medienpark Vision in Worms zur Verfügung. Mit dem neuen 800-Watt-Leuchtmittel MSR
Platinum 35 von Philips erreicht der MMX Helligkeitswerte, die so vorher nur aus der 1200er-Klasse bekannt
waren. Unter Berücksichtigung der zunehmend wichtigen Komponente der Energieeffizienz hat sich Inhaber
und Geschäftsführer Christian Ruppel gleichzeitig für eines der innovativsten Geräte am Markt entschieden.
Black Box setzt auf Martin
Für anstehende Tourneen von Erfolgsbands wie Korn
und die Toten Hosen investierte das seit 1992 tätige
Unternehmen für Veranstaltungstechnik, Black Box
Music aus Berlin, in weitere Lichttechnik aus dem Hause Martin Professional. Black Box Music ist bekannt
für Komplettlösungen für Tournee- und Konzertveranstaltungen, Theaterproduktionen, Corporate Events und
Messen. Um die für BBM stehenden atemberaubenden
Stage-Designs weiterhin zukunftssicher umsetzen zu
können, wurde der Vermietpark um MAC 101, MAC Au-
Jetzt 800 Martin LED Panels
Orange hat Speed Wall
Systeme im Portfolio
LMP-Vertriebsleiter Jan-Dirk Hachmann (links) und Daniel Schuhmacher von Schuhmacher Eventservice
Medienpark Vision
entscheidet sich für Robe
und intelligent vernetzt. Das eigens für die DFFB programmierte Bedienerinterface fasst einzelne Komponenten zu „virtuellen“ Geräten zusammen. Damit wird
den Filmstudenten die problemlose Steuerung der 3GHD-Matrix, der Schnittstelle RS-422, der KVM oder der
Audiokreuzschiene über ein intuitives, IP-basiertes
Touchpanel ermöglicht.
Pro Video Berlin, das auf Broadcast-Technologien
spezialisierte Systemhaus, ist der Partner der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, wenn
es um die Auf- und Umrüstung von studiotechnischen
Systemen im Filmhaus geht, das im Sony Center am
Potsdamer Platz untergebracht ist. Dazu gehören neben der Planung die Lieferung, Montage und die Inbetriebnahme der erforderlichen Broadcasttechniken. In
Teilabschnitten wurden ein zentraler Geräteraum, der
Transferarbeitsraum, fünf Postproduktionsräume, 12
Editing-Suiten für Bildschnitt und Tonbearbeitung sowie
zwei Administrationsräume auf den neuesten Stand der
Technik gebracht.
In dem neu gebauten zentralen Geräteraum (ZGR) wurden ein Multiformat-Kreuzschienensystem von Nevion
für 3G-HD und digitale KVM-Systeme, die technischen
Geräte für die digitale Postproduktion wie Player, Rekorder und Formatkonverter sowie Systeme zur
Signalübertragung
und -verteilung via
Glasfaser integriert
Martin EC10 & EC20 LED-Module erfreuen sich im
professionellen Veranstaltungseinsatz immer größerer
Beliebtheit. Um die steigende Nachfrage des Marktes
bedienen zu können, hat Publitec aus Herdecke den
Vermietbestand auf 800 Module erweitert. Als Ergänzung für Multidisplay- und Großbildlösungen bietet Publitec Europas umfassendsten Mietgerätepark an Medienserversystemen der Hersteller AV Stumpfl, Coolux und MA Lighting an.
Satis & Fy investiert in Robe
„An dieser Investition führte einfach kein Weg vorbei,“
zeigt sich Martin Heuser, verantwortlich für den Support Beleuchtung bei Satis & Fy in Karben, erfreut.
Und Rudi Luyckx, Licht-Chef aus Werne ergänzt: „Das
Beamlight ist nicht nur klein und leicht, sondern mit 12
x 15 W RGBW-LEDs bei einem Austrittswinkel von 7°
auch extrem schnell und hell. Die Lampe passt in unseren Bestand an Robe 600 und Robe 300 LED Washlights.“ Auch die anderen Features, wie stufenlose
Weiß-Töne, drei steuerbare LED-Zonen und Stroboskop-Makros, lösen im Unternehmen Begeisterung aus.
70 Stück des Leichtgewichts, einem der Stars der diesjährigen Prolight + Sound, hat man anliefern lassen.
VPLT.Magazin.62
31
V.M
leute
Viktor Baasch
Jarle Felin
Die Jazzunique GmbH hat einen
neuen Head of Events: Seit 1. April
2012 ist Viktor Baasch, langjähriger
Mitarbeiter bei dem Frankfurter Spezialisten für Live-Kommunikation, zum
Leiter der Eventabteilung befördert
worden. Als Abteilungsleiter „Event“
ist Baasch nun zentraler Ansprechpartner für die Kunden. Er steuert die
Teams und verfügt über detaillierte
Kenntnisse der laufenden Projekte.
Seit April hat die Lawo International GmbH Jarle Felin die Position
des Lawo Business Development und
Regional Sales & Marketing Director
für Nordeuropa und die Gemeinschaft
unabhängiger Staaten (GUS)
übertragen. Vor seinem Wechsel zu
Lawo war der aus Oslo/Norwegen
stammende Jarle Felin als Sales
Director bei Soundcraft Studer
tätig.
Jens Berger
Andreas Flemming
Jens Berger ist seit dem ersten
April neuer Account Director bei der
Kommunikationsagentur Stagg &
Friends in Düsseldorf. Der 39-Jährige Eventexperte ist schon 1999 – damals noch als Redakteur für eine
Filmproduktionsfirma – auf den Geschmack der Live-Kommunikation gekommen und freut sich nach langjähriger Erfahrung in diesem Bereich jetzt
auf neue Herausforderungen.
Seit 1. April 2012 erweitert Andreas
Flemming die Unternehmensführung
der Publitec Präsentationssysteme &
Eventservice GmbH und treibt nunmehr als Geschäftsführer mit den
Schwerpunkten Vertrieb und Marketing die Entwicklung von Publitec in
etablierten sowie neuen Geschäftsfeldern voran. Flemming hat seit 1999
für Sanyo und seit 2007 für Panasonic Sales gearbeitet.
Herbert Bernstädt
Peter Frings
Schnick-Schnack-Systems konnte
Herbert Bernstädt (Dipl.-Ing. ETechnik, Bühnen-, Beleuchtungs- und
Studiomeister) für das Unternehmen
gewinnen. Mit seiner langjährigen Erfahrung aus der Praxis ist er ein idealer Ansprechpartner für die Kunden
und arbeitet als Projektmanager für
eine optimale Lösung ihrer visuellen
Vorstellung. Kundenzufriedenheit
steht dabei für ihn an erster Stelle.
Mit Peter Frings fand man bei
Schnick-Schnack-Systems einen
erfahrener Elektroniker-Meister, der
über langjährige Serviceerfahrungen
verfügt, als neuen Mitarbeiter. Zuletzt
hatte Frings für einen Netzbetreiber
als Serviceleiter für eine hohe Verfügbarkeit der Netzstrukturen gesorgt. Zu
Frings’ Servicebereich gehören auch
Schulungen vom Techniker für den
Techniker.
Nicole Böttcher
Dave Froker
Nicole Böttcher ist eine neue Mitarbeiterin bei Schnick-Schnack-Systems. Sie hat im Fachbereich Medientechnik Ihren Dipl.-Ing. (FH) mit
dem Schwerpunkt Mediendesign abgeschlossen. „Mit ihrer ausgeprägten
redaktionellen Erfahrung als Journalistin ist sie eine Bereicherung als Produktmanagerin bei Darstellung und
Dokumentation unserer Produkte“,
freut man sich über den Neuzugang.
Focusrite Audio Engineering gibt
bekannt, dass Dave Froker neuer
Geschäftsführer wird. Eigentümer und
Noch-Geschäftsführer Phil Dudderidge wechselt auf den Posten
des Aufsichtsratsvorsitzenden und
wird sich in Zukunft mehr auf die Entwicklung neuer Märkte und Geschäftsfelder konzentrieren. Vor seinem Einstieg bei Focusrite war Dave
Froker u.a. GM bei Digidesign.
Christine Deschanel Akihiko Furuse
Neuer General Manager für EFM
Event Logistics in Australien wurde
Christine Deschanel. Sie kann eine
mehr als zehnjährige Erfahrung mit
internationaler Transportlogistik im
Entertainment- und Eventbereich vorweisen, unter anderem bei Großveranstaltungen wie den Olympischen
Spielen, und war vor ihrem Eintritt bei
EFM Projektleiterin bei Vanguard Logistics.
32
VPLT.Magazin.62
In der deutschen Niederlassung von
Mitsubishi in Ratingen übernahm
Akihiko Furuse am 1. April 2012 die
Leitung. Der neue Präsident ist bereits
seit 1979 für die Mitsubishi ElectricGruppe tätig. 2009 wechselte er nach
Deutschland und steuerte von Ratingen aus als Product Marketing
Director das gesamte europäische
Photovoltaik-Geschäft des Unternehmens.
V.M
leute
Alexander Hafner
Michael Mages
Seit März 2012 vervollständigt Alexander Hafner das Team von Gemini als Marketing- und Vertriebsleiter. Der 42-Jährige ist nicht nur gelernter Einzelhandelskaufmann und
studierter Fachkaufmann für Marketing, sondern blickt auch auf viele
Jahre Erfahrung im Handel zurück –
unter anderem im Tonträgerhandel
und als Abteilungsleiter bei einem
großen Elektronikmarkt.
Seit Mai 2012 ist Michael Mages
bei kg-u in Wiesbaden als Partner
verantwortlich für den Bereich „Externe Personalabteilung“. Als zugelassener Rechtsanwalt mit Erfahrung in allen arbeitsrechtlichen Sparten sowie
als langjähriger Personalmanager für
Arbeitgeber auf Industrieseite, steht er
zukünftig Geschäftsführern und Inhabern mittelständischer Unternehmen
zur Seite.
Roger Karner
Manuel Maier
Philips beruft Roger Karner (41)
zum Geschäftsführer für den Sektor
Lighting in der „Dach-Region“
(Deutschland, Österreich, Schweiz)
mit Wirkung zum 1. Mai 2012. Roger
Karner übernimmt die Funktion des
General Managers Lighting Dach von
Andreas Wente, der diese Tätigkeit
bisher in Doppel-Funktion ausgefüllt
hatte. Wente bleibt Vorsitzender der
Geschäftsführung Dach.
Bei der Freibauten GmbH aus
Stuttgart – Spezialist für temporäre
Event-Architektur, technische Planung
und Veranstaltungsrealisierung – wurde Manuel Maier neues Mitglied der
Geschäftsführung. Das Aufgabengebiet des 26-jährigen Diplom-Eventmanagers umfasst die Leitung der Bereiche Projektrealisierung, Projektstrukturierung und Marketing. Maier ist seit
2006 bei Freibauten beschäftigt.
Elisabeth Krahé
Daniel Middendorf
Elisabeth Krahé ist zur Projektleiterin bei Orange Production DG berufen worden. Außerdem hat die 26jährige bei der IHK im Rahmen einer
Zusatzqualifikation die berufspädagogische Eignung zur Ausbildung von
Veranstaltungskaufleuten erworben
und betreut ab Sommer dieses Jahres
Lehrlinge. Mit der Berufung von Krahé
setzt das Unternehmen auf Nachwuchs aus dem eigenen Haus.
Seit April 2012 ist Daniel Middendorf General Manager bei Brähler
ICS. Er zeichnet verantwortlich für die
Geschäftsbereiche Konferenztechnik
und Veranstaltungstechnik. Middendorf verfügt über umfassende Erfahrung aus leitenden Funktionen im
Marketing, Vertrieb, Service und Produktmanagement bei namhaften
Unternehmen wie Truma, Alno-Küchen, Villeroy & Boch und Viessmann.
Oliver Lotz
Fredi Palm
Im Januar 2012 hat Oliver Lotz die
Position des internen Teamleiters Vertrieb von Brähler ICS übernommen.
Bereits seit Oktober 2010 arbeitet
Lotz als Vertriebsmitarbeiter bei Brähler. In seiner Funktion als Area Sales
Manager ist er verantwortlich für den
Direktvertrieb in Deutschland. Außerdem betreut er Österreich, Schweiz,
Frankreich, Niederlande sowie Skandinavien.
Seit 1. Juni 2012 ist Fredi Palm Key
Account Manager für die Marken
Electro-Voice und Dynacord in
Deutschland. Mit Palm setzt Bosch
Communications Systems die
Neustrukturierung des Mobile Audio
Sales-Teams in Deutschland fort.
Palm ist Ansprechpartner für Kunden
aus dem Rental- und Projektgeschäft.
Zudem wird er den Bereich „Voice-ofthe-Customer“ weiter ausbauen.
Jochen Ludes
Sebastian Rodens
Ein weiterer neuer Mitarbeiter bei
Schnick-Schnack-Systems, Köln,
ist Jochen Ludes. Dieser hat sein
Studium Medientechnik mit Bachelor
abgeschlossen und bringt laut Unternehmen das notwendige Knowhow
mit, um die Kundenvorstellungen in
entsprechenden Content umzuwandeln. Als Application Engineer soll er
die richtigen Lösungen bei komplizierteren Ansteuerungsfragen finden.
Im Zuge des vor kurzem bekannt gegebenen Europa-Vertriebs der Nuendo-Produktfamilie durch Yamaha
Commercial Audio wird der Steinberg-Mitarbeiter Sebastian Rodens
als Produktmanager im Bereich Postproduktion zu Yamaha Commercial
Audio stoßen. Rodens hat beim Erfolg
Nuendos in Europa eine tragende
Rolle gespielt. Sein Wechsel zu Yamaha sichert den Support.
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leute
Frank Tauchmann
Bjorn van Munster
Die Baubühne GmbH aus Berlin hat
ihr Team verstärkt: Für die Kunden in
und um Berlin sowie in den neuen
Bundesländern steht ab sofort Frank
Tauchmann als erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung. Sein
fundiertes, langjähriges Knowhow in
der Realisierung von Dekorationen,
Kulissen sowie Studiobauten für Film,
TV, Werbung & Event mache ihn zu einem kompetenten Gesprächspartner.
Als neues Mitglied im Team der Salzbrenner Stagetec Mediagroup
übernimmt der Ingenieur und Akustikspezialist Bjorn van Munster das
Produktmanagement für das Akustiksystem Vivace. Bereits während seines Studiums konzentrierte sich van
Munster vorrangig auf die Felder
Elektroakustik und Raum- bzw. Gebäudeakustik. Er war für verschiedene
Akustikspezialisten tätig.
Jens Timmermann
Andreas Willecke
Jens Timmermann verstärkt seit
dem 1. März 2012 als Projektberater
das Team der PCS Vertriebs- und
Service GmbH. In dieser Position ist
er für die Kundenberatung und Betreuung von Projekten im Bereich AVMedientechnik und Systemintegration
zuständig. Darüber hinaus unterstützt
er die Techniker bei Installationen vor
Ort. Vor seinem Wechsel zu PCS war
Timmermann u.a. bei Crestron.
Andreas Willecke erweitert bei der
Kalle Krause GmbH aus Essen seit
Februar das Projektmanagement. Als
Senior Projektleiter ist der Kommunikationswirt für die Bereiche Konzeption, Kundenprojekte und Projektsteuerung verantwortlich und gilt als versierter Kundenberater. Lange Zeit in
London beheimatet, organisierte er
Konferenzen und Roadshows für das
Gesundheits- und Innenministerium.
Kei Uruma
Leif Witte
Mitsubishi Electric Europe B.V.
gibt die Ernennung von Kei Uruma
als Präsident und CEO des Unternehmens auf europäischer Ebene zum 1.
April 2012 bekannt. Aus dem Corporate Office des Unternehmens in Uxbridge/England agierend, ist Uruma
für die Leitung der europäischen Vertriebsgesellschaft zuständig. Darüber
hinaus repräsentiert er die Mitsubishi
Electric Corporation in Europa.
Leif Witte (47) wird mit Wirkung zum
1. Juli 2012 dritter Geschäftsführer
von Amptown System Company
(ASC). Gemeinsam mit den beiden
Geschäftsführern und Inhabern Peter
Matthes und Ulrich Müller setzt er
den Fokus darauf, ASC als Systemhaus für Ton-, Licht-, Video- und AVMedientechnik innerhalb Deutschlands und über die Grenzen hinaus als
Technikpartner zu etablieren.
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media systems
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Wasser – Wissen – Wohlfühlwelt.
Unter diesem Motto können Besucher der Hansgrohe Aquademie in Schiltach
(Schwarzwald) alles rund um die Themen „Wasser“, „Bad“ und „Design“ erleben –
und das alles mit Hilfe multimedialer, moderner Technk.
Der global tätige Armaturen- und Brausenhersteller präsentiert am
Unternehmenssitz seine Marken, Produkte und Stilwelten in einem rund
4000 qm großen Schulungs- und Erlebniszentrum. Zur multimedialen
Inszenierung der Hansgrohe Badausstellung im eleganten Showroom
dient eine 20 qm große hochauflösende Videowand, die mit Inspire LEDTechnologie der Innovative Communication Technologies AG (ICT) realisiert wurde.
Ihre Fernwirkung erzielt die LED-Wand nicht nur durch großformatige, farbintensive Bewegtbilder in der hellen, von Licht durchfluteten
Markenlandschaft, sondern vor allem auch durch ihre erhöhte Positionierung auf einem offenen Stahlträgergestell, das den Schauraum durchzieht. Mit einer Unterkante von 3 m Höhe wurden die 84 LED-Module in
eine frei stehende, verkleidete Sonderkonstruktion montiert, die ihrerseits von einem der Stahlquerträger aufgenommen wird. Dank der geringen Bautiefe der hier eingesetzten s6b LED-Module fügt sich die von
ICT speziell gefertigte LED-Konstruktion mit einer Gesamttiefe von nur
20 cm so harmonisch in den designorientierten Showroom ein.
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VPLT.Magazin.62
Die Zuspieltechnik für die Displaywand befindet sich in einem
unterhalb der LED-Wand lokalisierten Exponat. Als Zuspielsystem dient
eine ICT Red Cat-Anwendung, die die zeitliche Steuerung verschiedener
Inhalte sowie die redaktionelle Content-Pflege durch Hansgrohe selbst
ermöglicht. Über Umschalter können weitere externe Signalquellen als
Zuspieler angeschlossen werden, so dass die LED-Wand beispielsweise
auch für die Darstellung von Live-Kamera-Bildern von Veranstaltungen
im Showroom genutzt werden kann. „Die größte Herausforderung neben
der geforderten geringen Bautiefe der statischen Konstruktion der LEDWand bestand vor allem in der Helligkeit des Showrooms“, sagt Toni
Krsteski, Key Account Manager bei der ICT AG. „Mit den schlanken und
lichtstarken inspireLED-Modulen haben wir hier die optimale Lösung
gefunden, um die Hansgrohe-Markenwelt entsprechend auszustatten“,
schließt Krsteski.
www.ict.de
www.smartperform.de
•
V.M
media systems
„Eine feste Größe“
Der VPLT-Arbeitskreis “AV-Medientechnik” (AK AVMT) hat sich
zu einer festen Größe im deutschen AV-Medientechnikbereich
entwickelt.
Zuletzt trafen sich engagierte Mitglieder der
betroffenen Mitgliedsfirmen, Pressevertreter
und Interessenten Anfang Juni in Frankfurt, um
an den bestehenden Projekten gemeinsam weiter zu arbeiten. Diese sind insbesondere:
Schaffung einer gemeinsamen Marke/
Branchenbezeichnung Bisher ist man in
diesem Geschäft unter den unterschiedlichsten
Überschriften unterwegs, vom “Systemintegrator” über den “AV-Installationsbetrieb” oder
das “Medientechnikunternehmen” bis zum
”Systemhaus”. Das kann in der Öffentlichkeit
natürlich nicht zu einem kraftvollen gemeinsamen Branchenauftritt beitragen.
Ähnlich, wie es dem VPLT seit den späten
80’er Jahren Schritt für Schritt gelang, seine
Bereiche „Lichttechnik”, „Beschallungstechnik” und „Bühnentechnik” unter dem Begriff
„Veranstaltungstechnik” zu etablieren, soll dies
nun auch für die Medientechnik geschehen.
Umfassende Recherchen und intensive Diskussionen führten zu einer Einigung auf den Begriff „AV-Medientechnik”. Unter dieser gemeinsamen „Marke” werden also alle Beteiligten zukünftig auftreten. Der frühere „Arbeitskreis Medientechnik und Systemintegration”
wurde folgerichtig umbenannt in Arbeitskreis
AV-Medientechnik” (AK AVMT).
Verschiedene Maßnahmen, um die gemeinsame Begrifflichkeit zu bewerben, wurden im
AK vereinbart. Mehr darüber im nächsten
VPLT-Magazin an gleicher Stelle.
Schaffung von Aus- und Weiterbildung
Die Schaffung eines eigenen Ausbildungsberufes bleibt ein Ziel des AK AVMT. Auf dem Weg
dahin – und für alle, die bereits im Beruf arbeiten - soll es jedoch auch einen Weiterbildungsabschluss geben. Dieser wird “Fachkraft für
AV-Medientechnik” heissen. Der erste sechswöchige Lehrgang wird bereits ab November
2012 exclusiv bei der Deutschen Event Akade-
mie angeboten. Anmeldungen sind ab sofort
möglich.
Zertifizierung Die Spreu vom Weizen zu
trennen, ist auch in der AV-Medientechnik
nicht immer leicht für den Kunden. Analog zur
Zertifizierung der VeranstaltungstechnikDienstleister haben die AK-AVMT-Mitglieder
gemeinsam mit der Deutschen Prüfstelle für
Veranstaltungstechnik DPVT einen Kriterienkatalog zur freiwilligen Zertifizierung von AVMedientechnik-Betrieben entwickelt. Diese
Zertifizierung soll möglichst breiten Branchenkreisen bekannt gemacht und dann baldmöglichst in den ersten Pilot-Betrieben umgesetzt
werden.
Next date Der AK AV-Medientechnik tagt
wieder am 04.09.2012, diesmal ausnahmsweise
in Hannover, in den Räumen der Deutschen
Event Akademie. Interessierte Gäste sind eingeladen und wenden sich zwecks Einladung
bitte an die VPLT-Geschäftsstelle, [email protected]
org.
Ende April traf sich in den neuen Geschäftsräumen der
Crestron-Niederlassung Frankfurt der VPLT-Arbeitskreis „AV-Medientechnik“ (vormals AK MTSI). Die
Umbenennung von „Arbeitskreis Medientechnik
und Systemintegration“ in „Arbeitskreis AV-Medientechnik“ erfolgte nach umfangreicher Marktrecherche und intensiven Diskussionen unter der engagierten Mitgliedern.
Lehrgang “Fachkraft für
AV-Medientechnik”
Im November 2012 beginnt der erste sechswöchige Weiterbildungslehrgang zur “Fachkraft für AV-Medientechnik” an der Deutschen
Event Akademie in Langenhagen/Hannover.
Der Lehrgang wird in 3 Blöcken zu je 2 Wochen
Dauer angeboten (Termine s.u.). Er richtet sich an
Personen, die bereits in der AV-Medientechnik tätig sind. In der Hauptsache sind dies zwei Zielgruppen:
AV-Medientechniker, die eine Erstausbildung
(“Lehre”) in einem der AV-Medientechnik verwandten Beruf abgeschlossen haben und mindestens eine einjährige Berufspraxis in der AV-Medientechnik nachweisen können. Als verwandte
Berufe gelten: Fachkraft für Veranstaltungstechnik, IT-Systemelektroniker, Kommunikationselektroniker, Informationselektroniker; ggf. weitere
Berufe (Einzelfallanerkennung).
AV-Medientechniker, die ihre Berufserfahrung ohne eine anerkannte Erstaubsildung im “learning
by doing” erworben haben, eine Berufspraxis von
mindestens 6 Jahren nachweisen können und einen Aufnahmetest erfolgreich absolviert haben.
Der Aufnahmetest findet zu einem gesonderten
Zeitpunkt ca. 1 Monat vor Lehrgangsbeginn
statt.
Innerhalb des Lehrgangs sind verschiedene
Fachprüfungen zu bestehen. Die Kosten für den
Lehrgang belaufen sich auf 3.250 Euro zuzügl.
MwSt., zzgl. 120 Euro IHK-Zertifikatsgebühr.
Die Termine sind vom 19. bis zum 30.11.2012
(Teil 1), vom 8. bis zum 18.1.2013 (Teil 2) und vom
18.02. bis zum 1.3.2013 (Teil 3). Weiter Einzelheiten zu den Lehrgangsinhalten in Kürze auf der
Website der Deutschen Event Akademie:
www.deaka.de
V.M
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media systems
Energieeffiziente Lichttechnologien
Osram stattete bei der Fußball-Europameisterschaft insgesamt
vier Stadien mit neuester Beleuchtungstechnologie aus. Highlight
war das Nationalstadion in Warschau.
In Warschau lieferte Osram moderne Lichtlösungen für die
Fassade, die als überdimensionaler Bildschirm diente. „In einem Stadion
treffen verschiedenste Beleuchtungssituationen auf engstem Raum zusammen, die individuelle Lösungen erfordern. Hier spielten wir unsere
Kompetenz als Komplettanbieter aus und konnten Lösungen aus einer
Hand anbieten“, sagt Klaus-Günter Vennemann, CEO der Business Unit
General Lighting bei Osram. Neben dem Stadion in Warschau kamen
auch in den Spielstätten in Danzig und Kiew Lichtlösungen von Osram
zum Einsatz. Eine weitere in Lemberg befindet sich in Planung.
Höhepunkt der Fußball-Europameisterschaft war die Außenfassade
des Nationalstadions in Warschau. Rund 1700 LED-Leuchten der Osram-Tochter Traxon brachten die Hülle des Stadions in den polnischen
Nationalfarben rot und weiß zum Leuchten und sorgten weithin sichtbar
für Lichtstimmungen. „Es ist uns gelungen, die Fassade in einen riesigen
Bildschirm zu verwandeln, auf den wir verschiedene Lichtmuster, Spielergebnisse, die Namen der Mannschaften und Torschützen nach draußen
transportieren können“, erläutert Bogumil Stepan, Geschäftsführer von
Osram in Polen. Die Segmente der korbartig geflochtenen Gebäudehülle
sind mit dimmbaren Linear XB 36 LED-Leuchten bestückt, die mit eigens entwickelten Halterungen so verankert wurden, dass eine einheitliche Beleuchtung der einzelnen Panels möglich ist. Kombiniert mit einem
intelligenten Licht-Management-System ist es möglich, einzigartige Effekte zu erzeugen.
Auch in der Flutlichtbeleuchtung in Warschau kam BeleuchtungsTechnologie von Osram zum Einsatz. So wurden 450 energieeffiziente
Hochleistungslampen installiert, um das Spielfeld auszuleuchten.
Gleichzeitig erfüllte die Beleuchtung, die auch im EM-Stadion in Danzig
eingesetzt wurde, die Anforderungen von Fernsehübertragungen in HDQualität, ohne jedoch die Zuschauer oder Spieler im Stadion zu blenden.
Der zweite Gastgeber der Europameisterschaft 2012, die
Ukraine, setzte in zwei seiner Stadien ebenfalls auf Lichttechnologie von
Osram. Das für die EM 2012 eigens umgebaute Olympiastadion in Kiew
bietet Platz für rund 66.000 Besucher und ist Austragungsort des EM-Finales. Für die Stufenbeleuchtung im Eingangs- sowie die dekorative
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VPLT.Magazin.62
Lichtgestaltung des Barbereichs wurden knapp 30.000 HochleistungsLED von Osram Opto Semiconductors verbaut. „Mit dem Einsatz unserer LED-Technologie sorgen wir für eine energieeffiziente, langlebige
und sichere Beleuchtung im Eingangsbereich“, sagt Nikolai Dianov, Geschäftsführer von Osram in der Ukraine.
Bei der Beleuchtung der Innenräume und des Außenbereichs
wurden in Kiew insgesamt rund 2000 Hochleistungs-, 3400 Energiesparund 1300 Halogen-Lampen verbaut, die aufgrund ihrer hohen Energieeffizienz und langen Lebensdauer für eine deutliche Kosten- und CO2Einsparung sorgen.
Auch in Lemberg ist für die architektonische Beleuchtung des EMStadions eine LED-Lösung von Osram geplant. Insgesamt 2000 Meter
des LED-Bands Linearlight Flex sollen bei niedrigem Stromverbrauch
und größtmöglicher Flexibilität in die verstecktesten Ecken des Stadions
modernes LED-Licht bringen.
Osram beleuchtet außerdem die Allianz Arena im Norden Münchens,
die Heimat der Profi-Fußballvereine FC Bayern München und TSV 1860
München. Die Fußballarena ist die weltweit erste, die dank der Lichttechnik von Osram und der Osram-Tochter Siteco die Farbe der kompletten Außenfassade wechseln kann: Sie erstrahlt in rot, wenn der FC Bayern München spielt, in blau, wenn ein Spiel von 1860 München stattfindet, und in weiß, wenn die deutsche Nationalelf im Stadion zu Gast ist.
Nach der Umrüstung der Flutlichtanlage zu Beginn der laufenden Saison sorgte Osram ab Mitte Mai 2012 in der Erlebniswelt mit modernster
LED-Technologie für unverwechselbare, emotionale Lichteffekte. Dafür
wurden verschiedene LED-Komponenten, intelligente Licht-Management-Systeme und OLED-Leuchten in der gesamten Erlebniswelt verbaut.
Osram zeigte bereits in der Vergangenheit seine Kompetenz bei der
Beleuchtung von großen Sportereignissen. So sind beispielsweise alle
zehn Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika mit energieeffizienten Technologien des Lichtherstellers ausgestattet. Die bekannteste Installation ist der LED-Lichtbogen, der sich über das komplette Stadion von Durban erstreckt.
Mobile Live-Übertragungen
Damit der Bildschirm nicht schwarz wurde: Stromversorgung der
EM-Außenstelle des ZDF sicherte sich mit mobiler USV-Anlage ab.
Die UEFA Fußball-Europameisterschaft
2012 fand in Polen und der Ukraine statt, Vorund Nachberichterstattungen sowie Halbzeitanalysen sendete das ZDF live vom Heringsdorfer Strand auf Usedom. Damit die Übertragungen aus dem vorpommerschen Kaiserbad
sowie das Public Viewing dort auch bei einem
Stromausfall nicht beeinträchtigt wurden, wurde zur Notstromversorgung ein mobiles USVKomplettsystem von Roton Power Systems eingesetzt. Es war während der gesamten Meisterschaft auf Standby und sorgte so dafür, dass es
im Ernstfall beim Umschalten von regulärer
auf Notstromversorgung zu keiner Sendeunterbrechung kam.
Schock-Minuten während des EM-Spiels
Deutschland-Türkei 2008: Für kurze Zeit sahen
Millionen Fußballfans nur einen schwarzen
Bildschirm. Schuld war ein Stromausfall im
internationalen Fernsehzentrum in Wien. Damit so etwas zumindest zuhause vermieden
wird, setzte das ZDF bei der Übertragung der
EM-Berichterstattung aus Usedom auf eine
Notstromversorgung, die den Einsatz einer Anlage zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) einschließt. „Falls während einer
Sendung die Netzversorgung weggebrochen
wären, wären die Bildschirme daheim ohne eine reibungslos funktionierende Notstromversorgung sehr schnell schwarz“, erklärt Mark
Bayrl, Leiter des Geschäftsbereichs Miet-USV
bei Roton Power Systems. „Die Übertragung
der Spiele waren zwar nicht betroffen, da sie
vom polnischen beziehungsweise ukrainischen
Fernsehen übernommen wurde. Aber die Spielanalysen mit Kathrin Müller-Hohenstein und
Olli Kahn wären mindestens ein paar Minuten
lang nicht zu sehen gewesen.“ Diese Sendungen wurden live aus Heringsdorf übertragen,
für die Moderatoren wurde dazu im Wasser neben der Seebrücke eigens eine Bühne errichtet,
von der aus die Zuschauer auf die einzelnen
Fußballspiele eingestimmt werden sollen. In
unmittelbarer Nachbarschaft wurden auch Videoleinwände für ein Strand-Public-Viewing
mit rund 1000 Zuschauern aufgebaut.
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Das Multitalent.
Für das kleine Gespräch
oder die große Konferenz.
Drahtgebunden oder
drahtlos. Oder beides!
In jedem Fall alles
ganz einfach.
Damit dieses Fußballfest auch bei einem
Stromausfall ohne Unterbrechung möglich
wurde, wurde auf einem benachbarten Sportplatz eigens ein Strompark mit einer StandbyNotstromversorgung eingerichtet, die aus einer
Trafostation, einem Dieselaggregat, einem
Miet-USV-Container sowie der entsprechenden
Kabeltechnik bestand. Entscheidende Schnittstelle war dabei das eingesetzte mobile USVKomplettsystem von Roton Power Systems,
das über eine Leistung von 600 kVA verfügt.
Bei einem Wegbrechen des Netzstroms hätte es
die Stromversorgung gesichert, bis der angeschlossene Notstromgenerator hochgefahren
ist. „Im Normalbetrieb wird der Strombedarf
über den Trafo eingespeist. Wenn der Netzbetreiber nicht mehr liefert, geht sofort eine Meldung an den Generator, der aber ein bis zwei
Minuten benötigt, bis er Strom produziert“, erklärt Bayrl. Allein durch diese Verzögerung käme es zu einem Bildausfall von bis zu 30 Minuten. „Die USV springt aber sofort ein und
puffert, bis die Steuerungstechnik des Generators hochgefahren und sychronisiert ist. Anschließend übernimmt der Generator die
Stromversorgung“, so Bayrl weiter.
Um technische Pannen zu vermeiden,
war die USV-Anlage durchgehend vom 31.
Mai bis zum 2. Juli online, also auch, wenn keine Übertragung lief. Roton hatte in dieser Zeit
per Fernüberwachung permanent Zugriff auf
den Container und erhielt sogar dann eine Meldung, wenn jemand den Container betrat.
TSLs 8-Kanal Audio-Video-Monitor im Einsatz
Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH lieferte TSL an Studio Berlin Adlershof (SBA) für den Einsatz bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.
Vier Ü-Wagen von SBA wurden mit dem PAM1-3G8 ausgestattet. Für die Übertragung aus Danzig und Warschau
kamen die Geräte im Bereich SLOMO und Regie zum Einsatz. Der PAM1 ermöglicht acht Audio-Kanäle zeitgleich
zu überwachen, Dolby D/E zu dekodieren und Metadaten anzuzeigen. Lautheit kann gemäß EBU Richtlinie R 128
(gültig seit Januar 2012) überwacht und ein Audiodelay bis 250ms eingestellt werden.
Die Konfiguration erfolgt nur einmalig an einem Gerät und kann per SD-Karte abgespeichert und auf andere Geräte übertragen werden. Drei verschiedene User Presets können auf Hotkeys abgelegt und somit der Monitoring
Modus mit nur einem Tastendruck geändert
werden. Die einfache und intuitive Bedienung
ist essentiell für Übertragungen wie bei der
Fußball EM, da viele verschiedene Operator für
einen relativ kurzen Zeitraum mit neuer Hardware zusammengebracht werden. www.mci.de
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V.M
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media systems
Typisch: der Ü-Wagen
Das Coneq System von Innoton entwickelt sich weiter zum bevorzugten System
zur Anpassung von Lautsprechern an die Abhörumgebung. Neben Studio und
Beschallungsinstallationen ist ein typisches Anwendungsfeld der Ü-Wagen.
So entscheiden sich immer mehr Rundfunkstationen, die Abhörsituation in Ü-Wagen mit Coneq zu verbessern. Sieben Hörfunk Ü-Wagen des
Bayerischen Rundfunks wurden Anfang des Jahres durch neue achtkanalige FIR Systeme von Coneq weiter verbessert. Die bauakustischen Möglichkeiten in einem Ü-Wagen sind durch Aufbau und Ausstattung grundsätzlich eingeschränkt und in den betreffenden Wagen weitestgehend
ausgeschöpft. Eine weitere Optimierung der Ü-Wagen auf elektroakustischem Wege hatte sich auch beim BR angeboten, um gleichzeitig akustische Unterschiede zwischen den Ü-Wagen zu minimieren und maximale
Kompatibilität der Abhörbedingungen zu erreichen.
Unter Mitarbeit der Tonmeister des Bayerischen Rundfunks wurde das
neue Real Sound Lab Coneq Verfahren in mehreren Ü-Wagen getestet
und dabei gleichzeitig eine Zielvorstellung für die Abhörcharakteristik
definiert. Man entschied sich daraufhin, in sieben Ü-Wagen mit 5.1
Lautsprechern achtkanalige Coneq Systeme einzusetzen, die in der folgenden Installationsphase eingemessen wurden.
40
VPLT.Magazin.62
Teil des CONEQ Systems ist eine umfangreiche Messsoftware.
Die Einmessung wurde mit einer Schulung BR-eigener Messtechniker
verbunden, die nun in der Lage sind, Coneq-Installationen und
Anpassungen selbst durchzuführen.
Coneq wurde entwickelt, um unter praktischen Gesichtspunkten Lautsprecher in ihrer Umgebung zu messen und das Abstrahlverhalten dem
Raum anzupassen. Die Produktpalette umfasst, neben einer leistungsstarken Messsoftware, wahlweise Hardware- oder Software-PlugIns zur
Korrektur der Lausprecher.
www.innoton.de
•
V.M
media systems
Neue Kompakt-Fadereinheiten
Ashly Audio Inc., US-amerikanischer Hersteller aus Webster im Staat New York, stellt mit zwei neuen Fadereinheiten komfortable und netzwerkfähige Fernbedienungen für DSP-Matrixen und Verstärker mit DSP vor.
Die beiden Fadereinheiten FR8 und FR16, mit acht oder 16 Schiebereglern, plus Summenregler, können alle Ashly Geräte mit DSP steuern. Sie sind so programmierbar, dass die Fader an jedem Punkt des
DSP-Signalflusses wirken können. Jedem Fader kann ein definierter Pegelbereich zugeordnet werden. Dies reduziert Fehlbedienung – speziell
bei ungeübtem Bedienpersonal. Die Kanalfader können den Masterfader
ansteuern – müssen aber nicht. So ist es möglich, dass einzelne Fader,
z.B. Mikrofone für einen Chor unabhängig vom Masterfader bedient
werden. Die Fader sind auch zum Steuern ganzer Gruppen verwendbar.
Der Kanal-Mute Taster kann auch als A/B Quellenanwahl konfiguriert
werden. Die beiden Fadereinheiten werden über Ethernet, IEEE 802.3af,
PoE class 2, von einem Switch oder Router mit Spannung versorgt. Wenn
Neues DIS
Diskussionssystem
der Switch nicht über so genannte POE Einspeisespannung verfügt, erfolgt die Speisung über ein POE Netzteil. Die Fadereinheiten werden
über die übliche Ethernet-Distanz an die Ashly DSP-Geräte angeschlossen. Zusammen mit Wand-Einbau-Fernbedienungen können nicht nur
Pegel eingestellt werden, sondern auch Szenen gespeichert und abgerufen werden. Die FR8 und FR16 Fernbedienungen sind kompatibel mit
diesen Ashly Geräten: NE24.24M DSP-Matrix, NE Zweikanal- und
Mehrkanal-verstärker mit Protea
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Das DDS 5900 von Shure wurde insbesondere für den Einsatz in Konferenzund Tagungssituationen geschaffen und
kombiniert hohe Sprachverständlichkeit
mit komfortablen Features wie webbasierter Steuerung und Kontrolle.
Shure Distribution wird exklusiv den Vertrieb für die Produkte der skandinavischen
Erfolgsmarke Danish Interpretation Systems (DIS).in Deutschland übernehmen.
Auch alle deutschlandweiten Vermarktungsaktivitäten werden zentral von der
Shure Distribution gesteuert.
DIS stellt mit dem DDS 5900 ein neues digitales Diskussionssystem vor. Das DDS
5900 bietet ein schnelles Setup und eine
Vielzahl technischer Features und ist somit
als Lösung für Konferenzsituationen in Gemeinden, Rathäusern, kleineren Sitzungssälen und weiteren, budgetorientierten
Einrichtungen geeignet.
Das DDS 5900 besteht aus lediglich zwei
Elementen: Zentraleinheit und Sprechstelle. Die Steuerung wesentlicher Parameter
erfolgt über einen einfachen Webbrowser
und gestaltet sich denkbar einfach und intuitiv. So lassen sich die Systemlautstärke
und die maximale Anzahl der offenen
Mikrofone einstellen sowie die Saalverteilung der Sprechstellen und deren Funktionen grafisch darstellen. Unterschiedliche
Betriebsarten – FIFO (First In, First Out),
VOX (sprachgesteuert), automatisch oder
manuell – ermöglichen zusätzliche Flexibilität. Die Übertragung kann zudem, im Bedarfsfall, verschlüsselt werden.
Die einzelnen DDS 5900 Komponenten
werden reihenverkabelt, der Anschluss erfolgt über CAT5e Kabel. Mittels TCP/IP
lassen sich die Systeme extern per Ethernet steuern und überwachen. Das DIS Diskussionssystem DDS 5900 wird voraussichtlich im Sommer 2012 in Deutschland
erhältlich sein. www.shuredistribution.de
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VPLT.Magazin.62
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V.M
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media systems
Intelligente Vernetzung
Home-Entertainment und Haussteuerung auf höchstem technischen
Niveau: ACT sorgt in einem Münchner Privathaus für 3D-Kinofeeling und
uneingeschränkten Musikgenuss.
Als Technik- und Musikfreak wünschte sich der Bauherr für sein
neues Zuhause nicht nur eine innovative Haustechnik für Beleuchtung, Heizung und Raumverdunkelung, sondern auch professionelle
Unterhaltungselektronik sowie ein 3D-Heimkino auf höchstem tech-
nischen Niveau. Alles zentral steuerbar, funktionsreich und intuitiv
bedienbar.
Für die Konzeption der zu integrierenden technischen Komponenten,
deren Umsetzung und Programmierung wurde die ACT Beratungs &
System GmbH, Systemintegrator aus Oberhaching, beauftragt. Stefan
Mehre, Spezialist für «Intelligentes Wohnen» und Home-Entertainment-Systeme bei ACT brachte sich bereits in der frühen Planungsphase von Bauherren und Architekten mit ein. Nur so können die Kabelwege und die Wand- und Deckenaussparungen für Lautsprecher, Licht
und weitere High Tech-Komponenten detailliert geplant und berücksichtigt werden.
Da Musik für die ganze Familie „das Wichtigste“ war, entschied man
sich für ein Multiroom-Audiosystem zur Steuerung der Beschallung für
bis zu 16 Hörzonen. Damit können Radio-, mp3- oder CD-Musikstücke
gleichzeitig in allen Räumen oder individuell in den einzelnen Zimmern
per Touchpanel oder auch mit iPhone abrufen werden. Insgesamt 30
Lautsprecher wurden in Wänden und Decken verbaut und so platziert,
dass sie in jeder Ecke für perfekte Akustik sorgen. Damit das wohnliche
Ambiente erhalten bleibt und von Technik nichts zu sehen ist, sind die
Fernseher und Lautsprecher hinter Gemälden und kunstvoll bemalten
Stoffen versteckt.
Partyraum der anderen Art
Ein besonderes Highlight ist der Partyraum der anderen Art. Ein
Heimkino, das für „echtes“ Kinofeeling sorgt: mit 3D-HD-Projektor,
Dolby Surround und Multiformat-Großbildleinwand, die auf Cinemascope-, 16:9- oder 4:3-Format angepasst werden kann. Auch für Kinder
ist etwas dabei, da sich Spielekonsolen an das System anschließen lassen.
In allen Räumen befindet sich mindestens ein mobiles oder in der
Wand verbautes, intelligentes Bedientastenfeld, über das nicht nur die
Beleuchtung und Rollos auf Fingertipp bedienbar sind, sondern sie beinhalten auch Thermostatfühler zur Regelung der Raumtemperatur, LEDBeleuchtung und integrierte Audiowiedergabe zur Wahrnehmung der
Türklingel oder von Warnmeldungen. In den Gängen und dem Treppenhaus befinden sich Bewegungs- und Lichtsensoren und sorgen für eine
bedarfsgerechte Lichtsteuerung. Zwei Touchpanels im zentralen Wohnessbereich und im Schlafzimmer geben einen grafischen Überblick aller Räumlichkeiten im Haus und ermöglichen die Steuerung der einzelnen Komponenten in jedem Zimmer. Auch mit der Videotürsprechstelle
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VPLT.Magazin.62
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V.M
media systems
kann audiovisuell kommuniziert und der Außenbereich mittels der Überwachungskameras beobachtet werden.
Intelligenz im UG
Die Intelligenz des Hauses ist im Untergeschoss untergebracht: alle
Geräte für das Home-Entertainment inklusive Audio- und Videoserver,
auf denen sämtliche Musikstücke und Filme gespeichert sind und zwei
Fernseher mit Blockbustern versorgt. Im Keller befinden sich auch die
einzelnen, miteinander vernetzten Module für die Haussteuerung: eine
moderne Unterverteilung mit 11 Dimmermodulen und 44 Dimmkreisen
zur individuellen Lichtsteuerung. 8 Relaisblöcke mit 88 Schaltkreisen für
Steckdosen, Leuchten und Jalousien sowie für die Regelung der Fußbodenheizung. Zur Realisierung der zahlreichen Komfort-Funktionen
kommt Technik von Crestron, dem Marktführer im Bereich intelligenter
Haussteuerungen, zum Einsatz.
Der Hausherr und seine Familie freuen sich über ihr neues Zuhause:
„Die heutigen audiovisuellen Medientechniken, auch für den privaten
Bereich, lassen kaum einen Wunsch offen. Dennoch ist ein Ende der Entwicklungen noch lange nicht in Sicht. So denke ich jetzt schon an die Erweiterung des Heimkinos auf 4D, inklusive mit sich zum Film synchron
bewegenden Sitzen“.
Die ACT Beratungs & System GmbH ist Kooperationspartner der
„AV-Solution Partner“, einem Verbund von auf AV-Medientechnik spezialisierten Systemhäusern in Deutschland und in Österreich.
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V.M
•
media systems
Mit geballter Technikpower
Amptown System Company hat nun auch das neunte Kreuzfahrtschiff der Rostocker
Reederei AIDA Cruises mit professioneller Licht-, Ton- und Medientechnik ausgestattet
und die verschiedenen Gewerke zu einem perfekt funktionierenden System vernetzt.
Dazu wurden die interaktiven Kommunikationssysteme und die umfangreiche Bühnen- und Unterhaltungstechnik nach neuestem technischen Standard und Sicherheitsvorschriften installiert. Der Amptown Systemservice innerhalb des Bordentertainments auf AIDAmar umfasst das
Theatrium, das Pool Deck, die Discothek „Anytime Bar“, die große AIDA Bar, den Kids Club, das Casino, den Body & Soul Bereich, das
AIDA Radio und weitere kleinere Systeme. Die Highlights beinhalten
das bordeigene AIDA Brauhaus, 7 Restaurants, das 4D-Kino „Cinemare“
und das über 2.600 m2 große Body & Soul Spa.
Thomas Hagedorn, ASC Projektleiter auf AIDAmar (Bild): „Die
Medieninstallation auf einem AIDA Kreuzfahrtschiff fordert unser komplettes System-Know-how und deckt unsere komplette ASC Leistungspalette ab. Alle Licht- und Tonprodukte, die wir dort einsetzen, müssen
auf modernstem technischem Niveau und flexibel einsetzbar sein. Sie
müssen darüber hinaus dem permanenten Dauerbetrieb standhalten und
im Außenbereich sogar den Auswirkungen verschiedener Klimaeffekte
gewachsen und salzwasserkorrosionsbeständig sein.
Für den Tonbereich wurde unter anderem extra ein eigenes Stromnetz
verlegt, das vom restlichen Versorgungsnetz entkoppelt ist, um eventuelle
Schwankungen oder Störungen minimal zu halten. Neben festinstallierten Komponenten im Show- und Entertainment-Bereich haben wir flexibel einsetzbares Licht- und Tonequipment für diverse Mehrfachanwendungen berücksichtigt. Alle Beschallungssysteme sind so ausgelegt, dass
sie im Alarmfall stumm geschaltet werden. Dafür hat ASC eigens in der
Hamburger Unternehmenszentrale Kommunikationsschnittstellen, sogenannte Interfaces, entwickelt. Sie sorgen dafür, dass im Tagesgeschäft
über die Pro Audio Anlage eine stimmungsvolle Hintergrundbeschallung
gespielt wird. Im Notfall wird die Musik automatisch stumm geschaltet,
um die entsprechenden Durchsagen verständlich zu übermitteln.“
Im Vergleich zu früheren Einbauten sind aufgrund immer anspruchsvoller gestalteter Shows auch an ASC neue Anforderungen ergangen. So
kommen neben zahlreichen flexibel einsetzbaren Moving-Lights immer
mehr LED-Lichtspezifikationen für neu entwickelte Shows zum Einsatz,
die visuelle Akzente setzen und besonders stromsparend sind. Amptown
Lichttechnik hat sich anhand seines Einsatzes auf vielen Bühnen auch in
diesem Segment eine ganz besondere Expertise erarbeitet und konnte
viele neue Impulse für AIDAmar setzen.
Das lebendige Herz des Schiffes ist das Theatrium, eine großzügige
offene Raumkonstruktion über drei Decks. Es ist ein ruhiger Platz am
Morgen, zentraler Treffpunkt am Tage und Bühne am Abend. Der lichtdurchflutete Raum erhält seine besondere Atmosphäre durch riesige
Glaswände, einen großen Glasdom, freihängende Decks und eine beeindruckende Säulenstruktur, die jedoch im Umkehrschluss auch eine ganz
44
VPLT.Magazin.62
besondere Herausforderung für Amptown in Bezug auf das zu installierende Beschallungskonzept darstellte.
Dort hat der Hamburger Systemintegrator eine Bühnen- und Unterhaltungs-PA, bestehend aus umfangreichen Meyer Sound Komponenten,
eingesetzt. Links und rechts von der Bühne wurden zwei Line Arrays mit
jeweils 12 Meyer Sound M1D Lautsprechern und als Hauptbass 2 Meyer
Sound 700-HP Subwoofer platziert. Als Ergänzung dazu wurden 10
Meyer Sound M1D-Sub Subwoofer installiert und als Delay weitere 12
Meyer Sound UPM-1P Full Range Lautsprecher. Für die Frontfill- und
Surround-Beschallung sorgen 20 APG DS8 Lautsprecher. 2 APG MX4
Lautsprecher geben die Frontbeschallung links und rechts von der Bühne
ins Parkett wieder. Ziel war es, ein optimales Hörerlebnis bis zum letzten
Zuhörerplatz zu gewährleisten. Die Passagiere in den Gängen rund um
das Theatrium werden über 44 Meyer Sound MM-4 Lautsprecher, die als
Delay-Beschallung dienen, über das Bühnengeschehen auf dem Laufenden gehalten. Als Tonpult kommt ein DiGiCo SD7 mit entsprechenden
SD-Racks mit 96 kHz und Anbindung via Fibre-Optics zum Einsatz, das
komplexe Programmierungen für die eigens vom AIDA Entertainment
gestalteten Show-Programme erlaubt.
Das circa 60 m lange Pool-Deck ist der zweite Großraum Entertainment Bereich auf AIDAmar und daher gleichermaßen opulent und professionell hinsichtlich Licht- und Tonequipment ausgestattet. Auch hier
passt sich die Technik dem avantgardistischen Schiffsdesign an. Die Beschallung erfolgt innerhalb der zwei imposanten Schiffstürme über 2
Martin Audio Line Arrays, bestehend aus jeweils 8 Martin Audio W8L
Longbow Lautsprechern und je 3 WS218X Subwoofern. Diese großen
Line-Arrays überzeugen durch ihre leistungsstarke Performance – sie
wurden vorab in Hamburg von ASC auseinandergebaut, salzwasserresistent behandelt und zum Abschluss mit einer korrosionssicher bearbeiteten Gaze bespannt. Gesteuert wird die Soundanlage mit Hilfe von Crest
Audio CA 18 Endstufen mit entsprechenden GAE Modular II Top Fills
auf jeder Seite, die ebenfalls im Turm verbaut sind. In der Decke darunter
liegenden Bühne befinden sich 2 APG DS15 Koaxialsysteme. Den
Sound mischt ein Digico SD8 Pult inklusive eines MADI-Racks.
In der AIDA Bar und im Brauhaus kommen zwei Digico SD11
Rackmixer zum Einsatz. Diese benötigen nur wenig Platz und ersetzen
aufgrund ihrer komplexen Misch-Eigenschaften vereinzeltes OutboardEquipment. Da es an beiden Standorten unterschiedliche Show- und
Musikeinsätze gibt, werden bereits im Vorfeld diverse Szenen in die
Mischpulte eingespeichert, die dann für das jeweils benötigte Programm
flexibel abrufbar sind.
www.amptown-system.com
•
V.M
media systems
Alle Sinne ansprechen
Kraftvolle Balance
Bright Sign versorgt 28 synchronisierte Bildschirme in
Österreichs Flagshipstore für Sportbekleidung – und spricht
so mit Hilfe von dynamischer Digital Signage alle Sinne an.
Intersport Eybl, Österreichs führendes Einzelhandelsunternehmen für Sportausrüstung
und Sportbekleidung entschied sich für eine
Digital Signage-Lösung auf Bright Sign-Basis
für seinen neuen Flagshipstore Eybl World Store in Vösendorf an der Wiener Stadtgrenze.
Im Eybl World Store mit einer Gesamtfläche
von mehr als 14.000 Quadtratmetern steuern
28 BrightSign-Digitalmediaplayer vier Videowände zur Übermittlung von Content in voller
HD-Qualität, der für die jeweilige Abteilung
maßgeschneidert wurde und über ein sicheres
Netzwerk synchronisiert wird. Ein eigens entwickeltes Internetportal erlaubt den Filialmanagern das Hochladen von Inhalten und befähigt die Installationspartner zu proaktivem
Kundenservice und Management der Mediaplayer. Jeder der 28 Bildschirme wird durch
Bright Sign HD210 Digitalmediaplayer gesteuert und spielt die Inhalte in Full-HD-Qualität
ab. Die einzelnen Displays innerhalb einer
Wand werden durch eine Ethernetverbindung
synchronisiert. Das netzwerkfähige Modell
HD210 ist eine robuste Mediaverarbeitungsplattform für eine überragende Video- und
Bildwiedergabeleistung mit 1080p Full-HDVideoplayback, Endlosschleifenausstrahlung,
einfache Abspiellistenerstellung und Ausführung mithilfe der beigefügten Software Bright
Author. Multizonen- und Vollbildschirm-Layouts unterstützen Video, Bilder und Textticker,
die Netzwerkfähigkeit erlaubt die Einbindung
von Live Text, Twitterfeeds, vernetzten Datenbanken und RSS-Inhalten.
Hocheffizientes LED-Licht für Büros,
Klassen- und Verkaufsräume
Eine leistungsstarke, hocheffiziente LEDEinlegeleuchte für Systemdecken im Modul
625 Millimeter ist die Philips Power Balance.
Sie ist eine einfache Lichtlösung für die Allgemeinbeleuchtung und wegen ihrer Bildschirmtauglichkeit auch zur Beleuchtung von Büros
und Klassenräumen geeignet.
Mit einer Leuchtenlichtausbeute von bis zu
76 Lumen pro Watt kann die Power Balance
mit vergleichbaren konventionellen Leuchten
mit Leuchtstofflampen, elektronischem Vorschaltgerät und Rasteroptik nicht nur in der
Leistung durchaus mithalten. Mehr noch: Im
Vergleich spart sie bis zu 30 Prozent Energie.
Die lange Nutzlebensdauer von 50.000 Stunden bei 70 Prozent Lichtstrombehalt reduziert
außerdem den Wartungsaufwand und die Kosten dafür erheblich.
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VPLT.Magazin.62
45
V.M
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media systems
„Treffpunkt extend“ –
die multimediale BW-Bank-Filiale
Mit einem in Deutschland bislang einzigartigen Bankfilialformat setzt die
BW-Bank (Stuttgart) Maßstäbe in Sachen innovativer Kundenansprache.
In der Ende Januar 2012 neu eröffneten Filiale im Breuningerland Sindelfingen inszeniert die BW-Bank Bankprodukte und -leistungen rund
um ihr Erlebniskonto „extend“ wie in einem Fashion- und Lifestyle-Geschäft. Der „treffpunkt extend“, wie sich die Filiale nennt, lädt mit seiner
offenen Architektur zum Bankbesuch ein und macht ihn durch für eine
Bank ungewöhnliche, multimediale Medieninstallation zum Erlebnistreff. Multimedialer Mittelpunkt der Filiale ist dabei ein interaktiver Medientisch, an dem die Kunden spielerisch in die extend-Erlebniswelt eintauchen und Informationen zu den Mehrleistungen von BW extend „erleben“ können. Die ICT Innovative Communication Technologies AG
46
VPLT.Magazin.62
(Kohlberg), Spezialist für außergewöhnliche Multitouch-Anwendungen,
realisierte dieses interaktive Exponat mit ihrer intuitiven Präsentationssoftware „smartPerform“ und zeichnete zudem für weitere Display-Installationen sowie die Programmierung einer komplexen Mediensteuerung für die Medien in der innovativen Bank-Filiale verantwortlich.
Berührungspunkt Medientisch
Der Medientisch, der dank seiner innovativen Technologie vor allem
auch das jüngere Publikum anspricht, ist wie ein überdimensionales
•
V.M
media systems
Smartphone intuitiv bedienbar. Durch die Darstellung von Bewegtbildern
auf dem Tisch und seine Multitouchfähigkeit, die es mehreren Personen
gleichzeitig ermöglicht, am Medientisch auf interaktive Entdeckungsreise zu gehen, wird eine Emotionalisierung des Bankangebotes erreicht.
Ergänzend sorgen im Multitouch-Tisch integrierte, nicht sichtbare Lautsprecher, die die Korpuswand des Tisches als Lautsprechermembran zur
Körperschallwandlung nutzen, für eine entsprechend sensitive Beschallung. Bei Bedarf können die am Medientisch ausgewählten Inhalte zudem im Großformat auf einer hinter dem Tisch positionierten Steglos
Display Wand angezeigt werden.
Der Content für den Medientisch – unabhängig vom Dateiformat –
wird mit smartPerform zentral vom Stuttgarter Stammsitz aus gepflegt
und auf der im BW-Bank-Design gehaltenen Benutzeroberfläche visualisiert. Durch die einfache Handhabung und Flexibilität von smartPerform können inhaltliche oder layoutseitige Aktualisierungen so von der
entsprechenden Fachabteilung der BW-Bank ohne Programmierkenntnisse zentral eingepflegt bzw. geändert werden. Die aktualisierten Inhalte werden dann automatisch auf alle Filialsysteme ausgespielt. Smart
Perform bietet somit die Möglichkeit, die ständig wechselnden BWBank-Themen einfach, budgetsensibel und zeitnah umzusetzen – Vorteile, die vor allem auch im Hinblick auf den Umbau weiterer Filialen
zu extend Treffpunkten relevant sind.
Mit der Integration von smartPerform in das IT-Sicherheitskonzept
der BW-Bank gewährleistet die Präsentationssoftware zudem die hohen
Sicherheitsstandards, die die BW-Bank hardware- und softwaretechnisch fordert.
ermöglicht eine übersichtliche, intuitive Steuerung der Anlage. Mit diesem außergewöhnlichen, unkonventionellen Gesamtkonzept, das stark
durch emotionale Inhalte und die inhaltliche Flexibilität der MultimediaInstallationen geprägt ist, kann sich die BW-Bank immer wieder neu präsentieren und so ein Attraktionspunkt mit ständig wechselndem Erlebnisfaktor werden.
Komplexe Mediensteuerung
Neben dem interaktiven Medientisch runden Display-Installationen
im Lounge- und Ticket-Counter-Bereich, die emotionale Filme zu verschiedenen extend-Themen zeigen, das innovative Raumkonzept multimedial ab. Zur Steuerung der gesamten Anlage hat ICT eine komplexe
AMX-Mediensteuerung programmiert, die per Netbook oder über Webbrowser steuerbar ist.
Über die Steuerung kann zwischen verschiedenen Zuspielern für die
unterschiedlichen Ausgabegeräte umgeschaltet werden. Zudem können
zum Beispiel manuelle Einstellungen wie die Lautstärkeregelung an
den Exponaten über die Mediensteuerung vorgenommen werden. Für
den zeitgesteuerten Ablauf der Anlage hat ICT drei Szenarien vorprogrammiert, die die Öffnungszeiten der Bank berücksichtigen und über
16 Timer-Programmierungen sämtliche Geräte entsprechend ein- und
ausschalten.
Das grafische Design der Steuerungsoberfläche wurde ebenfalls von
ICT entsprechend des Corporate Designs der BW-Bank umgesetzt und
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VPLT.Magazin.62
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V.M
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media systems
Nahtloses Roaming
Für große, auch unterteilte Flächen,
die mit der normalen, bei 2,4 GHz beschränkten Sendeleistung nicht abgedeckt werden, stellt Clear-Com jetzt
ein neues Feature vor: Einen nahtlosen Übergang von einem Bereich in
den nächsten.
Mehrere Hauptstationen – bis zu 16 – können große Funkbereiche abdecken und die
Nutzer können mit einem Drahtlos-Beltpack
von einem Bereich in den nächsten wechseln.
Der Übergang zwischen zwei Zonen findet
für den Anwender unmerklich statt.
Mit dem neuen Feature werden auch Interferenzen und Dropouts unterdrückt. Die
Neue Interaktionsmöglichkeiten
Erstmals in Europa stellte Crestron auf
der ISE 2012 Core 3 UI vor. Diese Plattform steht für eine neue Generation
grafischer Benutzeroberflächen.
Eine Auswahl an Crestron Touchpaneln
nutzt bereits Core 3 UI, welches mehrere
Adobe Flash Objekte, HTML 5, digitale Videos in HD Qualität, H.264 Streaming Video
wie auch das Browsen im Web unterstützt –
all dies parallel. Mit „SmartObjects“ und
„SmartScaling“ können Programmierer ansprechende Oberflächen gestalten, die von
der ganzen Familie zu bedienen sind.
„Für unsere Branche ist Core 3 UI etwas
komplett Neues.“, so Robin van Meeuwen,
Richtig verbunden
Signalmanagementspezialist Gefen
präsentiert Mono-LOK-Kabelserie für
Installationen mit hohem Anspruch
Wenn man Komponenten für beispielsweise professionelle AV-Anwendungen, Digital Signage-Installationen, Gebäudeautomatisierung oder in Konferenzräumen vernünftig verbinden möchte, führt kein Weg an
qualitativ hochwertigen Kabeln vorbei. Hohe
Ausfallsicherheit, gute Bild- und Tonqualität
und eine ansprechende Optik müssen solche
Kabel gewährleisten. Einer der Anbieter entsprechender Kabel ist Gefen.
Zu den aktuellen Kabeln des Unternehmens gehört die Mono-LOK-Kabelserie Gefen CAB-HD-LCK-XXMM, welche für Installationen mit hohem Anspruch geeignet
48
VPLT.Magazin.62
Hauptstationen werden automatisch bei Einschalten mit dem ClearCom ZSync untereinander synchronisiert. Anwendungen für mehrere vernetzte Hauptstationen finden sich
zum Beispiel in Universitäten, großen Studiogebäuden und größeren Veranstaltungsfreiflächen.
Das Clear-Com Tempest 2400 stellt vier
Kanäle drahtlos und in Vollduplex-Verständigung zur Verfügung. Die genutzte FHSSTechnologie (Frequency Hopping) vermeidet
Interferenzen mit anderen Nutzern des 2,4
GHz-Frequenzbandes. Jedes Signal wird
zweifach auf verschiedenen Frequenzen und
mit unterschiedlichen Antennen gesendet,
um unterbrechungsfreie Verständigung zu
gewährleisten.
www.proaudio-technik.de
Verkaufs- und Marketingleiter von Crestron
International. „Installationsfirmen und Programmierer können die neuesten Technologien zur Gestaltung ansprechender Benutzeroberflächen für ihre Kunden nutzen und
gleichzeitig auch ihren Programmieraufwand
um bis zu 30% reduzieren. Die Erwartungshaltung der Kunden ist mit der zunehmenden
Verbreitung des iPads mehr und mehr gewachsen.“, so Robin van Meeuwen. „Mit Core 3 UI können wir unseren Kunden diesen
Bedienkomfort nun auch ermöglichen, zusätzlich bieten wir die Möglichkeit einer individuellen Anpassung der Benutzeroberflächen – ganz nach Kundenwunsch. Für jedes
intelligent gesteuerte Wohnhaus gibt es eine
eigene Installation mit individuell arbeitendem System“.
www.crestron.de
sind. Mit diesen Kabeln hat der Anwender
die Möglichkeit, seine HDMI-Verbindung
zwischen Quelle und Senke zu sichern, denn
die Stecker sind verriegelbar (Mono-LOK).
Die Gefen Mono-LOK High-Speed HDMIKabel mit Ethernet unterstützen alle HDMIFeatures der letzten Generation inklusive
Ethernet, Audio Return Channel und 3DTV.
Sie bieten eine Bild- und Audioqualität für
Auflösungen von bis zu 4K und sind in Längen von 0,3 bis 5 Metern erhältlich.
Die Kabel unterstützen HDMI Ethernet
Channel (HEC). Sie betten einen gesonderten
Datenkanal in den HDMI-Link ein und ermögliche dadurch eine bidirektionale HighSpeed-Netzwerkverbindung mit bis zu 100
MB/Sek. Zudem unterstützen sie den HDMI
Audio Return Channel (ARC).
www.gefen.de
•
V.M
media systems
Signage-Lösung
in drei Schritten
Die Message Box von DV Signage
bietet eine schnelle und einfache Lösung für digitale Anzeigetafeln, Menüboards und Signage-Anwendungen
Von der DV Signage Europe GmbH, Spezialist für Digital Signage- und digitalen outof-home-Lösungen, ist mit der Message Box
ab sofort eine kostengünstige, schnelle und
einfache Lösung für Signage-Anwendungen
erhältlich. Die Message Box umfasst einen
kleinen, soliden Media-Player und ein intuitiv zu bedienendes Softwareprogramm. Mit
vorkonfigurierten Vorlagen kann der Anwender in drei einfachen Schritten gewünschte Inhalte auf Bildschirme bringen.
Die Lösung ist geeignet für Anwendungen
in Eingangshallen, Schulen, Restaurants, im
Concierge-Bereich oder für Willkommensta-
feln. Die Message Box verwandelt jedes bestehende TV-Gerät in ein digitales Display
oder eine digitale Anzeigetafel. Dazu muss
der Media-Player der Message Box lediglich
an ein Display, Fernseher oder Projektor angeschlossen werden.
www.dvsignage.eu
Statik für jede Größe
...von
Die Referenz in:
Design & Development.
Construction.
Static & Dynamic Analysis.
70A bis BGV C1...
Expo Engineering
Dipl.-Ing. Michael Lück
Suerkamp 14
D-59302 Oelde
fon +49(0)2520 912921 1
fax +49(0)2520 912921 3
www.expo-engineering.de
[email protected]
V.M
•
media systems
Die 1000. Ausgabe
Hier werden Millionäre gemacht – RTL feierte die 1000. Ausgabe
von „Wer wird Millionär?“ – bei Nobeo
Im September 1999
schrieb RTL Fernsehgeschichte und löste
mit der ersten Ausstrahlung von „Wer wird Millionär?“ einen absoluten Boom im deutschen Fernsehen aus. Seit nun mehr als 12 Jahren fesselt Günther Jauch als unangefochtener König unter den
Quizshow-Moderatoren das Fernsehpublikum. Bis zur Jubiläumsshow der 1000. Ausgabe am 3. Februar 2012 lockte Jauch
2051 Kandidaten in die Nobeo-Studios, alle mit dem Ziel, hier in
Hürth ihren großen Traum von der eigenen Million zu verwirklichen. Über 26.500 Fragen später wurden in den regulären Sendungen über 74.000.000 Euro erspielt, sieben frisch gekürte Millionäre badeten im Glitzerregen des nobeo Studios 7, drei weitere
VIP-Kandidaten schafften dies in einem der Prominenten-Specials.
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VPLT.Magazin.62
V.M
por trait
KULTOUR
Kultour ist in Bewegung. Und das nicht nur, weil der Spezialist für mobile Bühnen
an seinem Stammsitz im westfälischen Münster umgezogen ist. Mit der neuen
Allzweckbühne smartStage 30 geht Kultour in diesem Jahr seinen Weg als
innovativer Entwickler von mobilen Bühnen konsequent weiter.
VPLT.Magazin.62
51
V.M
por trait
Hans von Burkersroda
„Wir haben noch viel vor“, sagt Hans von Burkersroda,
der die Kultour Veranstaltungsservice GmbH 1994 gegründet hat.
Damals verlieh und verkaufte Kultour noch keine Bühnen, sondern
beförderte Künstler und Technikcrews mit Nightlinern von Show
zu Show. Schon ein Jahr später begann das Bühnengeschäft mit
der Übernahme des Bühnenvertriebs für den französischen Herstellers Europodium. Über 100 Willy-Bühnen verkaufte Kultour in
den nächsten Jahren und baute auf dem Bühnensystem aus Frankreich einen erfolgreichen Vermietservice aus. Mobile Tribünen sowie der Vertrieb von VMB-Liften kamen hinzu.
Vermieten und bauen
„Mit jedem Stadtfest, jedem Kulturfestival, jeden Sportevent,
das wir mit unseren mobilen Bühnen und Tribünen ausgestattet
hatten, wuchsen unsere Erfahrungen und unsere Ansprüche an
Produkte und Service“, berichtet Kultour-Gründer von Burkersroda. „Wir haben schnell gemerkt, was man besser machen kann und
was auf dem Markt, den wir bedienen, fehlt.“ Er wollte für seine
Kunden buchstäblich und im übertragenen Sinne mehr Spielräume
schaffen.
2000 begann Kultour, eigene technische Lösungen zu
entwickeln. Noch im selben Jahr kam mit dem Tribünensystem
Arena 220 das erste Produkt aus eigener Herstellung auf den
Markt, 2003 dann die erste mobile Bühne: Die „Smartstage 80“,
52
VPLT.Magazin.62
eine Trailerbühne mit einem 80 Quadratmeter großen überdachten
Podium, mit einer Aufbauzeit von nur einer Stunde. Kultour hatte
schließlich ein Versprechen einzulösen: „Schnell da, schnell weg“
lautet noch heute der Slogan des Veranstaltungsservices.
Mit der Rundbogenbühne „Smartstage 50“, der universellen
„Smartstage 45“ und der umkomplizierten Mini-Bühne „Smartstage 20“ erhielt die Produktfamilie in den folgenden Jahren systematisch Zuwachs. Die Grundeigenschaften aller Smartstage-Bühnen:
Sie sind schnell und mit wenig Personal aufzubauen, einfach zu
transportieren und zu lagern, robust und wartungsarm. Sie reduzieren den Zeit- und Personalaufwand beim Auf- und Abbau um
mindestens 90 %. „Unsere Bühnen haben alle eine geprüfte Statik
und erfüllen hohe Sicherheitsstandards“.
Stichwort Sicherheit: Smartstage-Bühnen sind so standsicher,
dass sie auch einen Sturm an der Küste locker abreiten können.
Bei Sturmwarnung werden bei den Kultour-Bühnen einfach die
Rück- und Seitenwände entfernt. Dann herrscht Durchzug und der
Wind kann kommen.
Europas größte mobile Bühne
Mit annähernd 180 Quadratmeter Podiumsfläche und einer
Dachhöhe von zehn Metern ist die „Smartstage 180“ die größte
mobile Bühne aus europäischer Herstellung – geeignet für richtig
große Bühnenshows. Trotz der beachtlichen Ausmaße brauchen
V.M
por trait
drei bis vier Techniker nur drei Stunden, um die Bühne spielbereit
zu machen – vom Ausrichten des Podiums über das Ausfahren des
Bühnendachs und Aufstellen der Traversen bis zum Einstecken der
Geländer.
Die Bühne ist auf einem 15 Meter langen dreiachsigen Sattelauflieger montiert, der von einer Low-Liner-Zugmaschine gezogen
wird. Eine Lenkachse hinten sorgt dafür, dass das Fahrzeug trotz
Überlänge gut zu manövrieren ist. Inzwischen ist eine Hand voll
dieser mobilen Mega-Bühnen im Einsatz, eine davon in Afrika.
Marktreif wird in diesem Jahr die „Smartstage 30“: Sie schließt
die Lücke zwischen der kleinen 20er- und der mittelgroßen 45erBühne – gemacht für Stadtfeste, Wahlkampf, Roadshows oder Promotion-Touren. „Ihre Vielseitigkeit und die einfache Handhabung
machen sie auch interessant für Städte und Gemeinden, die ihre in
die Jahre gekommenen modularen Bühnen ersetzen möchten“,
sagt Hans von Burkersroda.
Der vordere Teil des Podiums der Smartstage 30 ist absenkbar,
so dass eine gestufte Bühnenfläche entsteht. Das bietet Flexibilität
bei Präsentationen, Siegerehrungen oder Theateraufführungen.
Auch als Fotografen- oder Pressetribüne und als FOH-Platz kann
sie eingesetzt werden.
In der Smartstage 30 stecke die Kompetenz und Erfahrung aus
mehr als 15 Jahren Bühnenbau, sagt Firmengründer von Burkersroda. Philosophie von Kultour sei nicht, nur auf das Bewährte zu
setzen: „Wenn wir eine Bühne entwickeln, dann haben wir immer
den Anspruch, etwas wirklich Neues zu machen; etwas, das sich
die Kunden schon immer gewünscht oder von dem sie einen Zusatznutzen haben.“ Bei der Smartstage 30 ist es das Stufenpodium,
bei der Smartstage 180 das Erreichen eines hohen Maßes an Mobilität, bei der kleinen 20er-Bühne der konsequente Verzicht auf teure und aufwändige Technik.
Jede Bühne hat besondere Features. Ein Baukastensystem ermöglicht bei den meisten Modellen unterschiedliche FahrzeugKonzepte von der Wechselbrücke über den Sattel-Auflieger hin zu
ein- oder zweiachsigen Fahrgestellen. Auch hinsichtlich der Anbauten kann auf den Baukasten zurückgegriffen werden.
Umzug und neue Projekte
Im Frühjahr ist Kultour innerhalb von Münster umgezogen. Das
neue Betriebsgelände ist 3000 Quadratmeter groß – inkl. einer
Montagehalle mit 800 Quadratmetern Nutzfläche. Großzügige und
modern eingerichtete Büro- und Konferenzräume bieten die Voraussetzung für weiteres Wachstum.
Tatsächlich werden in der neuen Umgebung bereits Ideen ausgebrütet. Hans von Burkersroda streckt auf einem neuen Markt die
Fühler aus: „Wir sind noch bei der Marktsondierung“, berichtet
der Kultour-Gründer. Einen Arbeitstitel für das neue Produkt gibt
es aber schon: „Smartvision“.
VPLT.Magazin.62
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V.M
knowledge
Sicherheitskonzepte
und Wissensmanagement
„... den was du schwarz auf weiß besitzt, kannst du getrost nach Hause tragen – dieser alte
Spruch hat auch in Zeiten von digitalem Overdose Bestand, wie zwei neue Bücher beweisen.
Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen – Grundlagen für Behörden, Betreiber und Veranstalter
Siegfried Paul, Michael Ebner, Kerstin Klode,
Thomas Sakschewski, 256 Seiten, DIN A5, broschiert, 38,- Euro; auch erhältlich als E-Book
(38,- Euro) oder als Kombi (Buch + E-Book,
49,40 Euro)
Dieser Praxisband gibt einen umfassenden
Überblick über Sicherheitsaspekte und gesetzliche Regelungen, die bei Veranstaltungen zu
beachten sind. Dabei wird besonders der wachsende Informationsbedarf von Behördenvertretern berücksichtigt.
Die Autoren erörtern gründlich, wie im Zusammenspiel der Verantwortlichen bei adäquater Anwendung der Vorschriften ein Höchstmaß an Sicherheit bei Veranstaltungen zu erreichen ist.
Schwerpunkte
- Einordnung und Bewertung von Risiken
unterschiedlicher Veranstaltungstypen
- Qualifikation und Kommunikation aller an
der Planung und Durchführung Beteiligten
- Position und Bedeutung von Sicherheitskonzepten in den verschiedenen Phasen der Veranstaltungsplanung und -durchführung
- Veranstaltungssicherheit aus dem Blickwinkel der Sicherheits- und Ordnungsdienste
Zahlreiche Exkurse vermitteln vertiefte Einblicke in Praxis und Rechtsprechung. Der Praxisband ist besonders nützlich für alle Betreiber, Veranstalter, Behörden (als Ordnungsbehörden sowie als Veranstalter), Dienstleister (z.
B. Caterer), Auszubildende (Veranstaltungskaufleute, -techniker) und Studierende.
Aus dem Inhalt:
- Typisierung von Veranstaltungen
GERÄT
KAPUTT?
Dann brauchen Sie einen Audio-Service!
Reparatur #Wartung #Restaurierung
von Studio- und Musik-Equipment
Audio-Service Ulrich Schierbecker GmbH
Telefon +49 (0)40 85 17 70 - 0 · Fax +49 (0)40 8 51 27 64
[email protected] · www.audio-service.com
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VPLT.Magazin.62
- Rechtliche Situation
- Aufbau und Inhalt eines Sicherheitskonzeptes
- Überwachung und Umsetzung des Sicherheitskonzeptes
- Management von Informationen
Wissensmanagement für die Veranstaltungsbranche – Besonderheiten, Barrieren und Lösungsansätze
Siegfried Paul, Thomas Sakschewski, 211 Seiten, 39,95 Euro
Das Buch veranschaulicht, wie ein Wissensmanagement für die Veranstaltungsbranche
aussehen könnte, welche Besonderheiten dabei
beachtet werden müssen und wie durch Einbindung sozialer Medien bestehende Barrieren zu
echten Vorteilen umgewandelt werden können.
Die Autoren wenden sich an Führungskräfte,
technische Leiter und Projektleiter in der Veranstaltungsbranche und zeigen auf, wie durch
eine strukturierte und somit replizierbare Methode der Informationserfassung und -weitergabe der Erfolg einer Veranstaltung gesichert
werden kann. Zusammenfassungen am Ende
jedes Kapitels unterstützen Professionals wie
auch Studierende der Studiengänge Veranstaltungstechnik und -management sowie Kultur-,
Musik-, Event- und Tourismusmanagement
beim Verständnis der Inhalte. Aufgaben und
Kontrollfragen vertiefen den Lernprozess.
Aus dem Inhalt
- Besonderheiten der Veranstaltungsbranche
- Barrieren und Hindernisse eines Wissensmanagements
- Web 2.0-Anwendungen als Instrumente des
Wissensmanagements
- Die Rolle des Individuums
- Lösungsansätze für unterschiedliche Veranstaltungstypen
Sommer-Uni
an der Deutschen Event Akademie
Workshops / Seminare
Dieses Jahr heißt es für eine Woche lang „thinking outside the
box“: In der Woche vom 16. bis zum 20.07.2012 veranstaltet die
Deutsche Event Akademie in Langenhagen zum 7. Mal ihre traditionelle „Sommer-Uni“. Auch dieses Mal wird wieder eine attraktive Mischung aus altbewährten Klassikern, wie z.B. „VStättV – die Hardware für Sicherheit“ oder „Sicher handeln in Konflikten“, und
Neuheiten, wie z.B. „Training für Notfall- und Krisenmanager“,
„VT goes APP? App dafür!“ oder auch „Dufte! Praxis-Workshop zum Duftmarketing“, zum Schnäppchenpreis von 99,– Euro
pro Tagesseminar angeboten. Im Preis enthalten: ein reger Austausch
mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche und Spaß beim Lernen
in lockerer Atmosphäre.
Für Spätentschlossene sind hier und da noch freie Plätze vorhanden.
Um kurzfristige Anmeldung wird gebeten.
Lehrgang zum
Laserschutzbeauftragten
in Berlin
Aufgrund einer gesteigerten Nachfrage des „Laserschutzbeauftragten“, den die DEA gemäß BGV B2 durchführt, findet die Schulung
vom 09.–10.08.2012 zu Gast bei der Firma Lichtwerk in Berlin statt –
natürlich in bewährter DEA-Qualität.
Für Fragen, Anregungen und Wünsche zu weiteren Kursangeboten
steht das Team der DEA gern zur Verfügung.
In kleinen Schritten zum Erfolg –
Der Veranstaltungs-Operator
Vor einiger Zeit wurde der IHK-zertifizierte Lehrgang „Veranstaltungs-Operator (IHK)“ auf vielfachen Wunsch von Firmen und Teilnehmern in Module aufgeteilt. Maßgabe war hierbei, die genannte
Fortbildung zeitlich so flexibel und inhaltlich so individuell gestaltbar
wie möglich anzubieten. Dieses kann nun der modular aufgebaute
Lehrgang leisten. Darüber hinaus kann so auf einen Weiterbildungsbedarf in nur einzelnen Bereichen eingegangen werden.
In konzentrierter Form wird qualitativ hochwertiges theoretisches und
praktisches Rüstzeug für die tägliche Arbeit im Bereich Medien- und
Veranstaltungstechnik vermittelt. Mit Bestehen der lehrgangsinternen
Tests erhalten die Teilnehmer das Zertifikat Veranstaltungs-Operator
(IHK), auf dessen Grundlage die Weiterbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik, zum Meister/in für VT oder auch Sachkundigen
für Veranstaltungs-Rigging erfolgen kann.
Die DEA bietet folgende Module an, die jeweils auch unabhängig voneinander bzw. einzeln buchbar sind:
Modul A: Rechtliche Grundlagen und Grundlagen der Statik
Modul B: Elektrotechnische Grundlagen
Modul C: Grundlagen Lichttechnik
Modul D: Grundlagen Tontechnik
Modul E: Grundlagen Theatertechnik
Modul F: Grundlagen Brandschutz
Modul G: Grundlagen Arbeits- u. Gesundheitsschutz, Haftung und
Rigging
Modul H: Grundlagen Theatergeschichte, Bildtechnik, Spezialeffekte
Meister für Veranstaltungstechnik
Veranstaltungsfachwirt
IHK-zertifizierte Kurse
Technische Kompetenz
Persönlichkeitsentwicklung und
Sozialkompetenz
Arbeitsschutz und
Organisationskompetenz
Marketing- und Vertriebskompetenz
Qualitätsmanagement
Strategische und Führungskompetenz
Recht und Gesetz
Praktische Übungen runden den Lehrgang inhaltlich sinnvoll ab. Natürlich ist der Operator auch weiterhin – als kostengünstigere Variante
– komplett zu buchen. Ein Einstieg ist aber auch hier jederzeit, bzw.
nach Absprache, möglich.
DEA goes facebook
Tagesaktuelle Informationen über unsere Kurse & Neuigkeiten
erhalten Sie ab sofort auch unter www.facebook.com/
DeutscheEventAkademie
Weitere Infos und Anmeldungen zu den Lehrgängen unter
www.deutsche-event-akademie.de, per Telefon unter (0511)
270 74 78 oder E-mail an [email protected]
www.deutsche-event-akademie.de
Seminarübersicht 2012
Stand 16.05.2012
Kurstitel
Dauer
Fachmeister für Veranstaltungssicherheit (TÜV/DPVT)
160 LE
Preis
3.450,-
1. Termin 2012
03.-14.12.2012
+14.-25.01.2013
2. Termin 2012
Fachrichtungsübergreifender Teil
Fachspezifischer Teil
180 LE
400 LE
1.500,2.555,-
Ausbilder-Eignung, AEVO
80 LE
515,-
Ausbilder-Eignung, [email protected]
Aufbaumodul FR Beleuchtung + Bühne/Studio"
individuell
88 LE
795,850,-
17.-28.09.+05.-16.11.
27.08.-14.09.
+08.10.-02.11.
+19.11.-01.12.
weitere Termine
auf Anfrage
Beginn jederzeit möglich!
19.11.-30.11.
Meister/in für Veranstaltungstechnik
11.-13.06.+18.-20.06.
Veranstaltungsfachwirt/in
Wirtschaftsbezogene Qualifikationen - Vollzeit
Wirtschaftsbezogene Qualifikationen - Berufsbegleitend
Handlungsspezifische Qualifikationen - Vollzeit
135 LE
135 LE
270 LE
1.550,1.550,2.350,-
Handlungsspezifische Qualifikationen -Berufsbegleitend
270 LE
2.350,-
17.-28.09.+08.-12.10.
Termine auf Anfrage
13.-24.08.+03.-14.09.
+08.-19.10.
Termine auf Anfrage
2.600,-
04.-29.06.+20.-21.08.
+03.-14.09. + 05.-27.11.
Externe Prüfungen
Vorbereitungskurs für die „Externe Prüfung
zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik“
440 LE
Vorbereitungskurs für die „Externe Prüfung zur
Veranstaltungskauffrau/-mann“
„Geprüfter Requisiteur (in Kooperation mit
DAS INSTITUT für angewandte Medien)“
200 LE
2.100,-
20.08.-24.08.+17.-28.09.
+05.-16.11.
480 LE
2.430,-
beginnend am 05.11.
Veranstaltungs-Operator (IHK) Modulare Buchung möglich!
280 LE
2.100,-
Projektleiter Messebau und Event (IHK)
Betriebswirtschaftlehre für Nicht-Kaufleute (IHK)
160 LE
100 LE
1.980,1.111,-
25.06.-06.07.+03.-14.12.
13.08.+16.-17.08.
+20.-21.09.+24.-25.09.
+05.-06.11.
136 LE
120 LE
96 LE
12 LE
12 LE
12 LE
1.150,1.050,995,195,195,195,-
03.-25.09.
15.10.-02.11.
03.-18.12.
28.-29.11.
23.-24.08.
03.-04.12.
270 LE
1 Tag
3 Tage
1 Tag
2 Tage
5 Tage
5 Tage
5 Tage
1 Tag
1 Tag
1 Tag
10 Tage
2 Tage
1 Tag
3 Tage
2 Tage
5 Tage
5 Tage
1 Tag
1 Tag
2 Tage
2 Tage
5 Tage
2 Tage
2.490,160,300,160,395,800,900,1.000,160,160,160,1.400,295,160,395,295,495,495,195,195,295,355,795,330,-
IHK Zertifikatslehrgänge
Einstieg jederzeit
möglich!
11.-22.06.+03.-14.09.
+05.-23.11.
Sachkunde für Veranstaltungsrigging
Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 1
Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 2
Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 3
Wiederholungsunterweisung SQQ 2 - Level 1
Wiederholungsunterweisung SQQ 2 - Level 2
Wiederholungsunterweisung SQQ 2 - Level 3
30.-31.07.
Technische Kompetenz
Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik - NEU: nach SQ Q1 !
Wiederholungsunterweisung für Elektrofachkräfte
Upgrade SZT Level1 inkl. WHU für das Verwenden von PSA
Wiederholungsunterweisung für das Verwenden von PSA
Sachkundigenschulung für PSA gegen Absturz ( BGG 906)
Seilzugangstechnik Level-1 (Grundkurs)
Seilzugangstechnik Level-2 (Höhenarbeiter)
Seilzugangstechnik Level-3 (Aufsichtsführender)
Wiederholungsunterweisung SZT Level 1
Wiederholungsunterweisung SZT Level 2
Wiederholungsunterweisung SZT Level 3
Retter für PSA Anwender
Sachkunde für Anschlagmittel
Wiederholungsunterweisung für Anschlagmittel
Sachkunde für Anschlagmittel und Traversensysteme
Sachkunde für Hebezeuge
Grundlagen Lichttechnik
Grundlagen Tontechnik
Grundlagen Theatertechnik
Grundlagen Brandschutz
Laserschutzbeauftragte (gemäß BGV B2)
Feuergefährliche Handlungen sicher gestalten (T1)
Grundlehrgang für den Umgang mit Bühnenpyrotechnik (T2)
Wiederholungslehrgang Pyrotechnik
11.-29.06.+30.07.-17.08.
30.11.
19.-21.09.
24.10.
22.-23.10.
17.-21.09.
29.10.-02.11.
10.-14.12.
20.09.
01.11.
13.12.
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
28.11.
03.-05.09.
06.-07.09.
12.-16.11.
05.-09.11.
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
09.-10.08. (in Berlin)
22.-23.11.
08.-12.10.
13.-14.11.
Deutsche Event Akademie, Fuhrenkamp 3-5, 30851 Langenhagen
Tel: 0511-27 07 47-8, E-mail: [email protected]
Kurstitel
Dauer
Preis
1. Termin 2012
2. Termin 2012
Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz
Mathe-Angleich-Kurs
Zeitmanagement
Teamtraining
Wissensmanagement
Überzeugend Präsentieren
Präsentationstraining für Meister
2 Tage
2 Tage
2 Tage
1 Tag
2 Tage
2 Tage
195,590,545,295,495,395,-
Termine auf Anfrage
16.-17.08.
17.-18.10.
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
3 Tage
1 Tag
1 Tag
1 Tag
1 Tag
1 Tag
1 Tag
1 Tag
1 Tag
80 LE
64 LE
40 LE
450,160,195,195,295,195,195,195,195,1.750,1.400,900,-
1 Tag
1 Tag
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
1 Tag
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
245,245,495,545,545,590,495,495,295,545,590,395,545,495,-
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
05.-06.12.
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
14.-15.08.
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
16.-17.08.
20.-21.08.
17.-18.10.
Termine auf Anfrage
2 Tage
1 Tag
1 Tag
2 Tage
1 Tag
1 Tag
2 Tage
2 Tage
375,245,245,395,245,245,395,395,-
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
16.-17.08
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
20.-21.09.
20.-21.08.
2 Tage
2 Tage
1 Tag
1 Tag
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
395,545,295,295,545,590,590,395,395,-
16.-17.08
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
17.-18.10.
16.-17.08.
Termine auf Anfrage
20.-21.09.
24.-25.09.
1 Tag
1 Tag
195,195,-
03.09.
17.09.
1 Tag
1 Tag
1 Tag
1 Tag
195,195,195,195,-
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
Termine auf Anfrage
Arbeitsschutz und Organisationskompetenz
Aufsicht führende Person
Wiederholungsunterweisung Aufsicht führende Person
Gefährdungsbeurteilung - Planung und Durchführung
Übertragung von Unternehmerpflichten
Verantwortliche Person für die Koordination von Fremdfirmen
Systematische Vorbereitung von sicherheitstechn. Unterweisungen
Organisationsstrukturen gemäß DIN 15 750
Sicherheitstechnische Begehung von Produktionsstätten
Betriebswirtschaftliche Grundlagen im Sekretariat
Brandschutzbeauftragter gem. BGI 847 und vfdb-Richtlinie 12-09/1
Brandschutzbeauftragter gem. BGI 847 und vfdb-Richtlinie 12-09/1
Brandschutzbeauftragter gem. BGI 847 und vfdb-Richtlinie 12-09/1
26.-28.09.
26.10.
19.09.
18.09.
20.11.
21.11.
25.10.
19.11.
13.08.
22.10.-02.11.
25.10.-02.11.
29.10.-02.11.
Marketing- und Vertriebskompetenz
Kundenbeziehungsmanagement - CRM
Messen und Auswerten von Kundenzufriedenheit
Kundenorientiertes Verhalten am Telefon
Konflikt- und Beschwerdemanagement
Verkaufstraining, Stufe I
Verkaufstraining, Stufe II
Marketing von A-Z
Veranstaltungserfolge messbar machen
Direktmarketing-mit Blick auf Entwicklungen im Wettbewerbsrecht
Key-Account-Management
Zeitmanagement
Controlling für Nicht-Controller
Teamtraining
Messetraining
Qualitätsmanagement
Grundkurs Qualitätsmanagement
Qualitätssicherung von Zulieferern
Qualitätsstandards und Produkthaftung
Strategische Ziele definieren und organisatorisch umsetzen
Handwerkszeug für Dokumentationen
Messen und Auswerten von Kundenzufriedenheit
Planung von Investitionen
Controlling für Nicht-Controller
Strategische und Führungskompetenz
Strategische Ziele definieren und organisatorisch Umsetzen
Rhetorik und effektive Gesprächsführung
Mitarbeitermotivation und -förderung
Mitarbeitergespräche führen, Zielvereinbarungen treffen
Teamtraining
Zeitmanagement
Präsentieren und Repräsentieren als Führungsaufgabe
Planung von Investitionen
Risikocontrolling für Geschäftsführer
Recht + Gesetz
Neues von den Versammlungsstättenverordnungen
„BetriebssicherheitsVO Betreiberverantwortungen und Haftungsrisiken“
Vertragsrecht
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V.M
knowledge
The „little white book“ (1)
Im ersten von fünf Teilen der neuen Serie geht es um Verkehrssicherungspflichten auf Veranstaltungen - und warum sie als Grundlage für die
Organisationsstruktur so relevant sind.
Autor Martin Leber, Vertragsanwalt des VPLT
und selbst erfahrener Meister für Veranstaltungstechnik, hat sich – nicht zuletzt angeregt durch vielfältige
Arbeitskreis-Erfahrungen im Verband - die Mühe gemacht, einmal die Organisationsstrukturen bei Veranstaltungen von der rechtlichen Seite her unter die Lupe
zu nehmen. Das Ergebnis ist sein „little white book“,
aus dem wir hier und in den nächsten VPLT-Magazinen
mehrere bedeutsame Passagen abdrucken werden.
Rechtliche Aspekte bei der
Veranstaltungsorganisation
„Sind mehrere Personen an einem gefahrenträchtigen Projekt (z.B. einer Veranstaltung) beteiligt, sind sie
untereinander verpflichtet, sich in zumutbarer Weise
gegenseitig zu informieren und abzustimmen, um vermeidbare Risiken für Dritte auszuschalten. Insbesondere dann, wenn erkennbar Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind, die vor Beginn der eigentlichen gefahrträchtigen Handlung durchgeführt werden müssen,
muss sich der für die Gefahrenquelle Verantwortliche
im Rahmen des ihm Zumutbaren vergewissern, dass der
für die notwendige Sicherung Verantwortliche seine
Aufgabe erfüllt hat, und darf nicht blindlings darauf
vertrauen, dass dies auch zutrifft“ (BGH Urteil vom 13.
November 2008 - IV StR 252/08).
Dieser vom Bundesgerichtshof (BGH) verfasste
Grundsatz verpflichtet die für eine Veranstaltung verantwortlichen Personen, eine saubere Organisationsund Kommunikationsstruktur zu entwickeln und umzusetzen. Demgegenüber ist in der Praxis immer wieder
festzustellen, dass diesem rechtlichen Anspruch nicht
genüge getan wird, was im schlimmsten Fall zu einer
unklaren Gesamtsituation in Bezug auf Entscheidungsbefugnisse und Verantwortlichkeiten sowie Organisationsstrukturen mit Kompetenzüberschneidungen und
Zuständigkeitslücken führt.
Diesbezüglich möchte das „little white book“ durch
die Vermittlung der rechtlichen Zusammenhänge und
mit Handlungsempfehlungen mehr Klarheit und damit
letztendlich mehr Sicherheit auf Veranstaltungen schaffen. Aufgeteilt in fünf Kapitel wird ihnen der Inhalt im
Folgenden dargeboten werden.
Anmerkung zum Haftungsausschluss: Das vorliegende
Dokument versteht sich als unverbindliche Empfehlung
und nicht als Rechtsberatung. Für eventuelle Fehler
oder Schäden jeglicher Art können weder der Herausgeber noch der Verlag zur Verantwortung gezogen werden.
Verantwortung, Haftung und die richterliche Unabhängigkeit – Was ist das „little white book“? Verantwortung ist die Verpflichtung und Berechtigung, zum Zwecke der Erfüllung einer Aufgabe oder in einem eingegrenzten Funktionsbereich, selbstständig zu handeln. Mit der Möglichkeit zur
eigenständigen Entscheidung verbunden ist das Einstehen müssen für eigene, aber auch für fremde Handlungen, im Positiven wie im Negativen (vgl. GABLER
Wirtschaftslexikon). Sie ist nach Georg W.F. Hegel auf
die sogenannten notwendigen Folgen, d.h. die Folgen,
welche in der allgemeinen Qualität des Handelns begründet liegen, begrenzt. Keine Verantwortlichkeit besteht demnach für unvorhersehbare Folgen oder Handlungen, die außerhalb der Entscheidungs- oder Einflussnahmemöglichkeit liegen.
Verantwortung ist nicht gleichbedeutend mit Haftung. Haftung bedeutet, dass jemand
für einen Schaden einstehen muss. Meist setzt eine Haftung neben einem Schaden auch ein Verschulden voraus, welches aber bereits dann gegeben ist, wenn mögliche und zumutbare Schutzmaßnahmen zur Gefahrenvermeidung wissentlich (Vorsatz) oder durch Nichtbeachtung der gebotenen Sorgfalt (Fahrlässigkeit) nicht
umgesetzt werden. Der Sonderfall der verschuldensunabhängigen Haftung, wie z.B. die Gefährdungshaftung
des Herstellers nach dem Produkthaftungsgesetz, bedarf einer entsprechenden gesetzlichen Sonderregelung. Zwischen Verantwortung und Haftung stehen das
rechtliche Normengebilde und der Richter als (relativ)
unabhängige Entscheidungsinstanz. Letzteres erklärt
auch, warum es keine „rechtssichere”, sondern nur eine
„rechtskonforme” Organisationsstruktur geben kann,
denn auf hoher See und vor Gericht ist man sprichwörtlich „in Gottes Hand”.
Ganz unabhängig ist allerdings auch der Richter
nicht. Er urteilt im Rahmen seiner richterlichen Unabhängigkeit, d.h. nach klaren Regeln, denn auch er ist an
Recht und Gesetz gebunden. Eine entscheidende Rolle
bei der Entscheidungsfindung spielt zudem die höchstrichterliche Rechtsprechung, also Urteile der obersten
Gerichte wie dem BGH, dem BVerwG und dem
BVerfG. Aber auch Urteile von Amts-, Landes- und
Oberlandesgerichten werden im Sinne der Einheitlichkeit der Rechtsprechung und der Rechtsordnung zur
Entscheidungsfindung herangezogen. Darüber hinaus
berücksichtigt der Richter auch untergesetzliches
Recht, wie z.B. Berufsgenossenschaftliche Informationsschriften BGI und technische Regeln. Unter Beachtung allgemeiner Logik- und Rechtsgrundsätze entwickelt er hieraus ein konkretes Urteil und definiert
hiermit die Rechtsfolgen eines Schadensfalls. Nach
eben dieser Arbeitsweise wurden aus der Praxis kommende Fragestellungen und Diskussionspunkte zur Verantwortungs- und Haftungsverteilung zwischen den an
einer Veranstaltung beteiligten Personen analysiert und
die Ergebnisse in dem „little white book“ zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt, welches mit den genannten Erkenntnisquellen konform ist, ohne dabei die
gegebene Gestaltungsfreiheit einzuschränken.
Es beschreibt insofern die rechtlichen Rahmenbedingungen und bietet Handlungsempfehlungen für den
Aufbau rechtskonformer Veranwortungs-, Organisations-, und Kommunikationsstrukturen für Veranstaltungen in Deutschland.
Das Prinzip der Verkehrs(sicherungs)pflichten
Verkehrssicherungspflichten, in der Literatur teilweise auch in ihrem weiten Verständnis als Verkehrspflichten bezeichnet, sind die sich aus der Beherrschung einer Gefahrenquelle ergebenden, haftungsbegründenden Pflichten zur Ergreifung von Maßnahmen,
um das geschaffene Risiko für Dritte auf ein hinnehmbares Basisrisiko, das allgemeine Lebensrisiko, zu verringern. Wer eine Gefahrenquelle schafft oder andauern
lässt (vgl. BGH, Urteil vom 13.11.1979 – 1 StR
412/70), hat die nach Lage der Verhältnisse erforderlichen Vorkehrungen zum Schutz der Personen zu treffen, welche mit ihr in Kontakt kommen können (vgl.
BGH Urteil vom 22.10.1974 - VI ZR 149/73 - BGHZ
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VPLT.Magazin.62
59
V.M
knowledge
103, 338, 340). Diese Schutzpflicht wird allerdings
und ihrer konkreten Nutzung (vgl. BGH 1.3.1966,
(2) Während des Betriebes von Versammlungsstätten
VersR 1966 684, BGH v. 7.11.1967 VersR 1968, 68).
muss der Betreiber oder ein von ihm beauftragter
nicht bereits durch jede bloß theoretische Möglichkeit
Die Betreiberpflichten können demnach in AbhängigVeranstaltungsleiter ständig anwesend sein.
einer Gefährdung ausgelöst und beschränkt sich auf das
keit von der konkreten Produktion und den mit ihr ver(3) Der Betreiber muss die Zusammenarbeit von OrdErgreifen solcher Maßnahmen, die nach den Gesamtbundenen Gefahren variieren.
Zu berücksichtigen
sind
nungsdienst,
Brandsicherheitswache
und Sanitätsumständen zumutbar
sindMaria
und die ein de’Silva
verständiger undbringt
Walter
als neuer
Designchef
der Audi-Gruppe
flotte
Flitsowohl die mit dem Grundstück fest verbundenen
wache mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Retumsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend
zer in Form. Walter Maria de’Silva
bringt als neuer Designchef
der AudiGegenstände als auch die Gegenstände, die nicht metungsdienst gewährleisten.
hält, um andere vor Schäden zu bewahren (vgl. BGH
Gruppe
flotte Flitzer in Form.
Walter
Maria
de’Silva
als mit
Designchef.
chanisch
dem Grundstück verankert sind, jedoch ei(4) Der Betreiber
ist zur
Einstellung
des Betriebes bringt
verUrteil vom 13.2008-IV
StR 252/08).
ne Risikoeinheit mit ihm bilden (z.B. Messestände in
pflichtet, wenn für die Sicherheit der VersammHaftungsbegründend wirkt die Nichtabwendung eieiner Messehalle oder eine temporäre Bühnenkonstruklungsstätte notwendige Anlagen, Einrichtungen
ner Gefahr, wenn sich für eine sachkundige Person ertion in einem Stadion) (vgl. BGH v. 22.10.1974, JZ
oder Vorrichtungen nicht betriebsfähig sind oder
kennbar die nahe liegende Möglichkeit ergibt, dass
1975, 285; LG Bremen v. 14.3.1973, VersR 1973 667).
wenn Betriebsvorschriften nicht eingehalten werden
Rechtsgüter anderer Personen verletzt werden können
Auf Grund dessen sollte auch die Risikobeurteilung
können.
(BGH, Urteil vom 19.12.1989 – VI ZR 182/89). Diese
produktionsbezogen erfolgen. Eine abschließende Aufin der zivilrechtlichen Rechtsprechung entwickelten
listung der Betreiberpflichten gibt es nicht, denn ihr
Grundsätze sind maßgebend auch für die Bestimmung
§ 3 ArbSchG
Umfang ist durch den Maßstab der „erforderlichen und
der Anforderungen an die gebotene Sorgfalt als Fahr(1) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen
gebotenen Sorgfalt“ definiert.
lässigkeitsmaßstab im Strafrecht (BGH, Urteil vom
Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksich13.11.2008 – IV StR 252/08).
tigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und
Als Konkretisierung des „neminen laedere“ Grund§ 836 BGB Haftung des
Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinsatzes, wonach Jedermann verpflichtet ist, Andere vor
flussen. Er hat die Maßnahmen auf ihre WirksamGrundstücksbesitzers
Schaden zu bewahren, bestehen sie unabhängig von der
keit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich än(1) …Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Besitzer
Existenz einer konkreten gesetzlichen Regelung. Ihr
dernden Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat er eizum Zwecke der Abwendung der Gefahr die im VerUmfang wird jedoch durch das Normensystem konkrene Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitskehr erforderliche Sorgfalt beachtet hat.
tisiert und ausgestaltet. Wirken mehrere Personen an eischutz der Beschäftigten anzustreben.
Die „erforderliche Sorgfalt“ wiederum ist nicht legal
ner Veranstaltung zusammen, können die Verkehrssi(2) Zur Planung und Durchführung der Maßnahmen
definiert. Sie wird im Schadensfall durch den Richter
cherungspflichten untereinander übertragen und aufgenach Absatz 1 hat der Arbeitgeber unter Berücksichaus ex ante Sicht im Zuge einer Gesamtbetrachtung alteilt werden. Für die Entstehung einer Verkehrssichetigung der Art der Tätigkeiten und der Zahl der Beler Umstände ermittelt. Sie umfasst alles, was von einer
rungspflicht bei einem der Beteiligten kommt es hierbei
schäftigten 1. für eine geeignete Organisation zu
verantwortlichen Person zur Vermeidung eines Schazwar auch auf vertragliche, vor allem aber auf die tatsorgen und die erforderlichen Mittel bereitzustellen
dens verlangt werden kann (sog. Zumutbarkeitskritesächlichen Verhältnisse an. Ausreichend ist, dass eine in
sowie 2. Vorkehrungen zu treffen, dass die Maßnahrium vgl. BGHZ 26, 365.ff). Was zumutbar ist, wird andie Verkehrssicherungspflicht eintretende Person fakmen erforderlichenfalls bei allen Tätigkeiten und
hand:
tisch die Verkehrssicherung für den Gefahrenbereich
eingebunden in die betrieblichen Führungsstruktu- der relevanten Gesetze
übernimmt und der primär Verantwortliche im Hinblick
ren beachtet werden und die Beschäftigten ihren
- Verordnungen
hierauf keine oder verminderte Schutzvorkehrungen
Mitwirkungspflichten nachkommen können.
- technischen Regeln und Standards
trifft, weil dieser sich auf das Tätigwerden des BeaufIhr konkreter Umfang für die einzelne Veranstaltung
- Richtlinien und Kommentare
tragten verlässt (vgl. BGH Urteil vom 31.1.2002 - St
kann jedoch nur im Zuge einer individuellen Risikobis hin zum Gewohnheitsrecht (also der gelebten Pra47, 224, 229). Damit es aber für den primär Verantwortbeurteilung ermittelt werden, denn die Sorgfaltsanforxis) entschieden. Die Rechtsprechung spricht in diesem
lichen zu einer Reduktion des Pflichtenumfangs
derungen sind umso höher, je größer bei erkennbarer
Zusammenhang auch vom Maßstab der „praktischen
kommt, bedarf es einer wirksamen Delegation der
Gefährlichkeit einer Situation die SchadenswahrscheinVernunft“ (BVerfG vom 8.8.1978 in BVerfGE 49,
Pflichten. Im Falle einer wirksamen Delegation verkürlichkeit und Schadensintensität sind (vgl. BGH 4 StR
89/143).
zen sich die Verkehrssicherungspflichten des ursprüng252/08 – Urteil vom 13.
lich allein Verantwortlichen auf die Auswahl-, UnterNovember 2008). Folgweisung- und Überwachungspflichten. Voraussetzung
lich ist der produktionshierfür ist, dass die Übertragung klar und eindeutig verbezogenen Risikobeureinbart wird (vgl. BGH Urteil vom 22.1.2008 - VI ZR
teilung eine hohe Bedeu126/07 NJW 2008, 1440 sowie BGH Urteil vom
tung zuzumessen.
17.1.1989 -VI ZR 186/88, NJW-RR 89,394). Mithin bedarf es hierfür einer eindeutigen VerantwortungsstrukDie Betreitur und entsprechender vertraglicher Regelungen.
Der Kurvenstar
berpflichten
Vekehrssicherungspflichten
Die Verkehrssicherungspflichten bei Veranstaltungen
ergeben sich in erster Linie aus den Betreiberpflichten
des Locationbetreibers, welche in der VStättVO in § 38
und durch die Definition notwendiger Funktionen und
ihrer Aufgaben konkretisiert werden, sowie den Schutzpflichten des Veranstalters, welcher mit der Durchführung einer Veranstaltung eine Gefahr geschaffen hat, zu
deren Absicherung er verpflichtet ist. Hinzu kommen
die relevanten Fürsorgepflichten und Unternehmerpflichten der beteiligten Unternehmen, welche primär
durch das Arbeitsschutz- und Umweltrecht konkretisiert werden.
§ 38 VStättVO
(1) Der Betreiber ist für die Sicherheit der Veranstaltung und die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich.
60
VPLT.Magazin.62
Betreiberpflichten
sind die sich aus der baulichen Anlage (z.B. einer
Veranstaltungsstätte)
selbst und aus ihrem Betrieb ergebenden Verkehrssicherungspflichten, ergänzt durch die, ggf. durch
Genehmigungen und Auflagen modifizierten, Betriebsvorschriften.
Die Privatautonomie des Grundstückseigentümers
und Anlagenbetreibers wird durch Verkehrssicherungspflichten kraft Beherrschung eines bestimmten Sachbereiches, den er dem öffentlichen Verkehr eröffnet hat,
definiert und begrenzt. Sie beinhalten die Pflicht zur
Verhütung von Gefahren, die sich für Personen aus dem
gefährlichen Zustand des Grundstücks oder Gebäudes
ergeben können (vgl. Münchner Kommentar/Mertens,
§ 823 Rn. 233, 243). Die Intensität der Sicherungspflichten differiert je nach Art der baulichen Anlage
Verkehrssicherungspflichten konkretisierende Vorschriften. Wichtige Normen und Gesetze.
Sind für einen Sachverhalt mehrere Normen einschlägig, ohne dass eine Norm als höherrangiges Recht
die anderen Regelungen verdrängt (z.B. Bundesrecht
bricht Landesrecht), ist das von DMX-Mergern bekannte HTP (Highest Taken Precedence) - Prinzip anzuwenden. Der Merger führt dabei zwei 512-kanalige
DMX Signale zu einem zusammen, wobei er für jeden
Kanal gesondert den jeweils höheren DMX- Wert ausgibt, unabhängig davon, ob dieser vom Input 1 oder 2
kommt. In das Rechtliche übertragen bedeutet dies,
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Absolute Sicherheit gibt es nicht, und sie wird auch
von der Rechtsprechung nicht verlangt. „Die Sicherungspflicht erstreckt sich nicht auf jede bloß theoretische Möglichkeit einer Gefährdung und beschränkt sich
auf das Ergreifen solcher Maßnahmen, die nach den
Gesamtumständen zumutbar sind und die ein verständiger und umsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um Andere vor Schäden zu bewahren“ (vgl.
BGH Urteil vom 13.2008 - IV StR 252/08). Der Umfang der Verkehrssicherungspflichten hängt demnach
auch von den betroffenen Personengruppen ab, die berechtigter Weise mit der Gefahr in Kontakt kommen
können. „Keine (weiteren) Schutzmaßnahmen sind geboten, wenn die Gefahrenquellen für den umsichtigen
Betroffenen ohne Weiteres erkennbar und kalkulierbar
sind...“ (OLG Köln v. 10.4.1981, VersR 1983, 44)
„…und er zum Selbstschutz fähig ist (Larenz/Canaris,
Lehrbuch des Schuldrechts, Bd. II/2, BT, § 76, III, 4 c).
Folglich muss neben der Arbeiter- auch die Besucherstruktur ermittelt und entsprechend berücksichtigt werden. Insbesondere ältere Menschen, auch mit körperlichen Beeinträchtigungen, werden auf Grund des demografischen Wandels eine immer interessantere Zielgruppe. Ihr Sicherheitsbedürfnis und ihr Verhalten im
Rahmen einer Entfluchtung unterscheidet sich aber
deutlich von dem Fluchtverhalten eines Teenagers. Neben physischen sind auch psychische Faktoren wie der
Konsum von Drogen zu berücksichtigen. Generell darf
von dem Besucher nur ein geringes Maß an Selbstschutzfähigkeit erwartet werden. Ein sehr weitreichendes Beispiel liefert das OLG Koblenz (OLG Koblenz
Urteil vom 13.09.2011 (Az. 5U 1324/00)): „Ein rechtserhebliches Mitverschulden der Klägerin (minderjähri-
b-stage 80 –
nf
Grenzen der Verkehrssicherungspflichten
für 25 Jahre Vertrauen.
b-
Verkehrssicherungspflichten konkretisierende Vorschriften. Wichtige Normen und Gesetze.
ge Konzertbesucherin) an der Schadensentstehung (§
254 BGB), das die Einstandspflicht der Beklagten beschränken könnte, ist nicht feststellbar. Wie bereits dargelegt, scheiden in der Person der Klägerin liegende
physiologische Faktoren als schadensursächlich aus.
Der Klägerin kann es auch nicht zum Nachteil gereichen, dass sie sich, statt sich mitten im Konzertsaal aufzuhalten, in die unmittelbare Nähe einer Lautsprecherbox begab. Insoweit trifft weder die Klägerin noch ihre
Eltern, deren Versäumnisse sie sich zurechnen lassen
müsste (§ 278 BGB), ein Vorwurf, der im Verhältnis
zum Fehlverhalten der Beklagten ins Gewicht fiele. Die Klägerin musste sich
wie die anderen Besucher auch
darauf verlassen können, dass
das Konzert, so wie es entsprechend seiner Konzeption durchgeführt wurde,
keine Gefahren für sie
mit sich brachte. Das
galt unabhängig von
dem Platz, den der einzelne Besucher einnahm,
so lange er sich dabei
innerhalb der von den Beklagten gesetzten Barrieren
hielt. Es ist auch nicht zu beanstanden, dass die Klägerin, nachdem
sie zu Beginn des Konzerts einen Eindruck
von dem Schallpegel in der Nähe des Lautsprechers
hatte, an ihrem Platz verharrte, anstatt sich zurückzuziehen (teilweise anders OLG Zweibrücken OLG-Report 2000, 530, 531).…Die Klägerin hatte nämlich,
weil sie grundsätzlich auf eine verkehrssichere Durchführung des Konzerts vertrauen durfte, keinen ernsthaften Grund zu der Annahme, dass sie sich in eine Gefahrzone begeben hatte.“
Wie deutlich geworden sein dürfte, ist die produktionsbezogene Risikobeurteilung auf Grund der vielen
variablen Faktoren bei Veranstaltungen das wichtigste
Instrument zur Ermittlung der Verkehrssicherungspflichten und der Definition der notwendigen Schutzmaßnahmen. Empfehlungen, wie sie erstellt und dokumentiert werden sollte, welche technischen Hilfsmittel
eingesetzt werden können und warum sie auch für die
Aufbauorganisation eine entscheidende Rolle spielt,
werden Bestandteil des zweiten Teils dieser Reihe sein.
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Ei
dass von zwei einschlägigen Normen jeweils die Regelung maßgebend ist, welche den effektiveren Schutz
bietet (i.d.R. die strengere Vorschrift). Hierbei ist aber
immer der individuelle Anwendungsbereich der Normen zu berücksichtigen. So müssen von allen Beteiligten genutzte Rettungswege, wenn eine Versammlungsstätte nicht in Betrieb ist (siehe hierzu S. 45), der Arbeitsstättenrichtlinie A 2.3 entsprechen, während des
Veranstaltungsbetriebs hingegen zusätzlich den strengeren Anforderungen der VStättVO.
V.M
installationen
Alpine Sensation
Unlängst wurde ein neuer Rundgang auf dem Schweizer Jungfraujoch eröffnet.
Mit dabei: LED-Beleuchtung von ETC.
Auf 3454 Metern Höhe hat die Jungfraubahn zum hundertjährigen Bestehen einen inszenierten Rundgang für Touristen, die so genannte
Alpine Sensation, eingeweiht. In einem 250 Meter langen Erlebnisstollen
werden die Geschichte der Jungfraubahn und die Entwicklung des Tourismus in den Alpen erzählt und unter anderem mit Selador Desire LEDScheinwerfern von ETC in Szene gesetzt.
Im Herbst 2010 hatte die Jungfraubahn die Bewilligung für den Bau
der Alpine Sensation erhalten, die hauptsächlich drei Ziele verfolgte: die
Attraktionskraft zu steigern, die beste Allwetterattraktion der Alpen zu
bieten und die Besucherströme zu entzerren und zu lenken. Bis zu 5000
Besucher aus aller Welt, deren durchschnittliche Verweildauer ca. eine
Stunde beträgt, kommen in der Hochsaison auf dem höchsten Bahnhof
Europas an. Dank neuem Tunnel, der in sechs Erlebnisbereiche gegliedert ist, werden die Besucherströme entzerrt und so kann jeder, der den
Rundgang absolviert, alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten auf dem
Jungfraujoch innerhalb dieser Zeit besichtigen. Neben dem Bau des Erlebnisstollens und des 360-Grad-Kinos wurde auch die Ankunftshalle der
höchsten Bahnstation Europas aufgefrischt.
Das Kommunikations-Unternehmen Steiner Sarnen AG wurde mit der
Entwicklung und Durchführung des Projektes beauftragt. Sie entschieden sich, für jeden der sechs Bereiche exakt 2:16 Minuten zu veranschlagen, in denen eine Show aus Licht, Ton und Mechanik abgespielt wird
und so die Themen erlebbar werden. Von der Schweiz als Wunderland,
dargestellt als überdimensionale Schneekugel, die sämtliche Klischees
bedient, über ein romantisches Wandgemälde, das die Sehnsucht nach
den Alpen und die Entwicklung des Tourismus beschreibt bis hin zur
höchstgelegene Karsthöhle Europas erschließt sich dem Besucher im
Schnelldurchlauf die hochalpine Faszination aus Eis, Schnee und Fels.
62
VPLT.Magazin.62
Günther Wiedemann, Vertriebsleiter des ETC-Distributors in der
Schweiz Electric Claudio Merlo, war nachhaltig beeindruckt vom ersten
Treffen mit den Designern und ausführenden Firmen: „Das war die
höchst gelegene Projektbesprechung, an der ich je teilnahm. Auf fast
3500 Metern über dem Meer wurden die Anforderungen an die Scheinwerfer diskutiert.“
Die besondere Herausforderung für Lichtdesigner Serge
Schmuki vom Design-Unternehmen Tokyo Blue war die Höhe der Installation und der damit abfallende Luftdruck. „Kaum ein Hersteller gibt eine Garantie für Scheinwerfer, die über 2000 m Höhe eingesetzt werden.
Außerdem kann man so weit oben keine normalen Glühlampen einsetzen. Der fehlende asphärische Druck würde die Glühbirnen zerbröseln
lassen. Deshalb habe ich mich von vorn herein für eine Beleuchtung mit
LED-Scheinwerfern entschieden“, so Schmuki.
Seine Wahl fiel schließlich auf gut 40 Selador Desire Studio HD LEDScheinwerfer in der Outdoor-Version für die Bereiche des Wandgemäldes, der Karsthöhle sowie dem Eingang der Eishöhle.
Jürg Bichsel von der ausführenden Installationsfirma Stageparts ergänzt: „Die Outdoor-Scheinwerfer wurden werksseitig für unsere speziellen Anforderungen umgebaut. Sowohl ETC als Hersteller als auch
der Schweizer General-Importeur ECM haben unsere Sonderwünsche
immer schnell in die Tat umgesetzt und wenn es sein musste, über Nacht
geliefert.“
Die Alpine Sensation ist ganzjährig geöffnet. Zum 100-jährigen
Bestehen bietet die Jungfraubahn Jubiläumsfahrten und -aktionen an.
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V.M
installationen
Mit seiner TV-Show „Hells Kitchen“ avancierte Gordon Ramsay auch außerhalb Großbritanniens zum Star am Köche-Himmel.
Zuletzt eröffnete er das Restaurant
Bread Street Kitchen in East
London. Da Gordon
Ramsay das Essen zu
einem ganzheitlichen
Erlebnis der Sinne stilisiert, kommt auch
dem Beschallungssystem eine große Bedeutung zu. Für das
System-Design und
die Installation in der
Bread Street Kitchen
zeichnete der Spezialist für Sound-, Light
und Videointegration,
CGA Integration, verantwortlich.
Deren Chris Gunton sagt:
„Wir mussten vor allem sicherstellen, dass wir den
für Lagerhallen typischen
Nachhall in den Griff bekommen.“ Computersimulationen ergaben die Segmentiertung in sieben verschiedene Bereiche – darunter: Restaurant, Weinbar
und Eingangsbereich. Die
Wahl des geeigneten Beschallungssystems fiel nach mehreren Tests und Raummessungen
auf ein Electro-Voice-System.
Vor 15 Jahren öffnete die MaxSchmeling-Halle im Prenzlauer
Berg zum ersten Mal ihre Türen.
„Ein Austausch der bisherigen Beschallungsanlage
war nun notwendig, um
dem Besucher auch in Zukunft eine betriebssichere
und zeitgemäße Beschallungstechnik anbieten zu
können“, erklärt Anette
Weller, Geschäftsführerin
der Betreibergesellschaft
Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH. Velomax hat
sich für ein flexibles LineArray-Konzept entschieden. Das bestehende zentrale Beschallungskonzept
aus der Hallenmitte
heraus wurde wieder
aufgegriffen. Die Wahl
des Lautsprecherherstellers fiel auf Kling
& Freitag. Zum Einsatz kommen 50 Kling
& Freitag Sequenza 10
W Fullrange Line Array
Elemente, vier kardioide Nomos Subwoofer
und zwei Gravis 12 W
Lautsprecher. Das
Amping besteht aus
der neuen Topas-Systemendstufe; Installation: PIK AG, Berlin, Audio-Planung und Einrichtung: Ingenieurbüro Andreas Karsten, Berlin.
Die Kalle Krause GmbH, Spezialist für Sonderbau und Inszenierung aus Essen, hat die Gestaltung
mehrerer Museumsausstellungen umgesetzt. Im Gelsenkirchener Museum
Schloss Horst kreierte
Kalle Krause in Kooperation mit verb.
Agentur für Kommunikationsdesign für den
Themenbereich „Leben und Arbeiten im
Zeitalter der Renaissance“ den Ausstellungsbereich bereits
Ende 2010
komplett neu.
Dass der „Mythos
Krupp“ derzeit im Essener Ruhr Museum hautnah
zu spüren ist – auch dafür
zeichnet Kalle Krause verantwortlich. Man entwikkelte für die Ausstellung
rund um die legendäre
deutsche Industriellenfamilie aus dem Ruhrgebiet
eine Schau mit Identifikationswert für die Besucher.
Wie Krupp Deutschland
prägte, wird anhand von
über 1500 Originalexponaten noch
bis Anfang November 2012 in der
passenden, industriehistorischen
Kulisse des Ruhr Museums anschaulich präsentiert.
Kling & Freitag ist im Takt mit Verleihern aus aller Welt
Eine Wollmilchsau,
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Optisch dezent, akustisch präsent. Das ist die PASSIO. Sie zeigt sich nicht nur in der Frontpartie
von ihrer besten Seite. Sondern glänzt auch rückwärtig durch das in sekundenschnelle angebrachte
Zubehör. Akustisch bietet PASSIO eine deutlich höhere Reichweite als vergleichbare Systeme, und das
Fullrange. Egal ob als Bodenmonitor, Frontfill, dezentrale Beschallung oder Hauptlautsprecher, PASSIO
ist für alles zu haben. Eine Wollmilchsau, eieregend eben. Das ist die PASSIO.
Kling & Freitag GmbH · Phone + 49 (0)511-96 99 70 · [email protected] · www.kling-freitag.de
Anfang April stellte der US-Sportartikelhersteller Nike in den Steiner Studios in New York die neuen Trikots der amerikanischen Profi-Footballliga NFL der Presse vor.
Nike löste damit den bisherigen
Exklusivausstatter Reebok ab und
stattet zukünftig die 32-NFL-ProfiTeams mit Spielertrikots sowie der
passenden Trainings- und Fanbekleidung aus. Für die technische
Umsetzung und die Setgestaltung
der Pressekonferenz holten die
Amerikaner die Satis & Fy AG erneut über den großen Teich. Bei
der Gestaltung der verschiedenen
Räumlichkeiten setzte Satis & Fy
insbesondere auf Elemente in aktueller
Grau- und Beton-Optik, was dem Ganzen
einen puristischen Industrie-Style verlieh.
„Die Journalisten sollten sich fühlen wie ein
Spieler auf dem Weg
zum Spielfeld, Adrenalin-Kick inklusive“,
erklärt Projektleiter
Guido Klose. So erwartete sie ein stilgetreu nachgebautes
Spielfeld mit Kunstrasen, Flutlicht und Tribünen in Studio 3. Die realistische Stadienoptik
wurde durch eine achtzehn Meter
breite Rückwand und eine HD-Projektion verstärkt.
PASSIO
V.M
recht
Flexible Beschäftigungsmodelle für die
Veranstaltungstechnik – Stand 2012
Bereits im Jahr 2005 erschien der Artikel über flexible Arbeitszeitmodelle im VPLT-Magazin. Damals fragten
sich sicher einige, wozu diese Informationen gut sein sollten, wurden doch die meisten Kollegen auf Basis einer
freien Mitarbeit beschäftigt, bzw. „gebucht“ oder besser „beauftragt“. Ein Update 2012 gibt Falco Zanini.
Nun, sieben Jahre später, gelten immer noch die gleichen Gesetze wie
damals, allerdings ist unsere Branche mittlerweile in den Fokus von Zoll und
Deutscher Rentenversicherung geraten. Das Thema Scheinselbständigkeit ist
Dauergast in Online-Foren, auf der Baustelle und im Catering. Wir wollten
damals nur vorstellen, welche Möglichkeiten der flexiblen, fest angestellten
Beschäftigung es im Rahmen der deutschen Gesetze schon gibt. In vielen
Gesprächen, online, „real-life“ und auf durchgeführten Schulungen konnte
der Verfasser feststellen, dass das Wissen um die vorgestellten Lösungen und
die Arbeitnehmerüberlassung erstaunlich gering ist. Daher wurde dieser Artikel auf Aktualität überprüft und Neues angefügt. Der Artikel soll, wie schon
2005, auch als Anregung dienen, neue Wege der Mitarbeiterpflege zu finden
und anzuwenden.
Einführung/Grundlagen (Gesetze)
Die Beschäftigungsverhältnisse in der Veranstaltungsbranche sind, abgesehen von den festen Häusern wie Oper und Theater oder Film und Fernsehen, geprägt von Subunternehmertum bzw. Beauftragungen selbständiger
Auftragnehmer. Das “klassische” Arbeitsverhältnis, bei dem die Beschäftigten Angestellte der jeweiligen Firma sind, spielt häufig nur bei den Auszubildenden und in der Verwaltung eine Rolle.
Begründet wird dieses oft mit den hohen Kosten eines Angestellten, dem
starren Kündigungsschutz und vor allem den – für diese Branche scheinbar –
unflexiblen Arbeitsgesetzen. Gleichzeitig wünscht sich eine wachsende Zahl
von Kollegen eine gewisse Sicherheit und schielt manchmal neidisch auf
Festangestellte.
Das Arbeitszeitgesetz – flexibel bis 10 Std.
Die für die Praxis und diesen Artikel wichtigsten Gesetze sind das Arbeitszeitgesetz (ArbZG), das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) und das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Bereits das ArbZG lässt eine erste
Flexibilisierung zu. Abweichend von der landläufigen Annahme, dass ein
Arbeitstag nach 8 Stunden beendet sein muss, nur von Mo. - Fr. und am Wochenende nicht gearbeitet werden darf, definiert das Gesetz Arbeitszeit als
reine Arbeitszeit ohne die Pausen. Die vorgeschriebene Arbeitszeit sind 8
Std. werktäglich, und der Samstag ist auch ein Werktag. Somit kann ohne
Sonderregelungen 6 Tage x 8 Std. = 48 Stunden wöchentlich gearbeitet werden.
Die maximale tägliche Arbeitszeit darf nach dem Gesetz auf bis zu
10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Kalendermonaten oder
24 Wochen im Durchschnitt wieder 8 Stunden werktäglich erreicht werden.
Wird die gesetzliche Ruhezeit von 11 ununterbrochenen Stunden beachtet,
kann also ein gesetzeskonformer Arbeitstag durchaus 13 Std. lang sein (10
Std. Arbeit, 3 Stunden Pause, 11 Std. Ruhe). In § 5, Abs.2 TzBfG findet sich
zudem eine Sonderregelung für den “Rundfunk”. Hier kann die Ruhezeit
“beim Rundfunk” auf zehn Stunden verkürzt werden, wenn innerhalb von
vier Wochen diese Verkürzung wieder ausgeglichen wird.
Die in unserer Branche übliche Sonn- und Feiertagsarbeit ist ebenfalls bereits im ArbZG berücksichtigt. Nach § 10 ist die Beschäftigung an solchen
Tagen ausdrücklich erlaubt, wenn die Arbeiten nicht an Werktagen vorgenommen werden können. Für den Fall, dass ein Tarifvertrag besteht, können
in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung weitergehende Abweichungen
von den Arbeits- und Ruhezeiten sowie von den Ausgleichsregelungen vereinbart werden. Derzeit liegen nur Tarifverträge für die an festen Häusern
Beschäftigten und die Angestellten bei Film- und Fernsehproduktionen vor.
Befristete Anstellung –
Das Teilzeit- und Befristungsgesetz
Eine weitere Möglichkeit, Arbeitnehmer flexibel einzusetzen und sie zeitweise fester in die Firma einzubinden, findet sich im Teilzeit- und Befri-
64
VPLT.Magazin.62
stungsgesetz (TzBfG). Hier wird zwischen zwei Arten der Befristung unterschieden, der zeitlichen Befristung und der sachlichen Befristung.
Bei der zeitlichen Befristung ist der Ablauf des Arbeitsverhältnisses von
vornherein, kalendermäßig, bestimmt. Bei dieser Befristung darf maximal
auf zwei Jahre befristet werden oder, bei einer ersten, kürzeren Dauer, bis zu
dreimal auf insgesamt zwei Jahre verlängert werden. Hier ist zu beachten,
dass ein Arbeitnehmer, der bereits einmal bei einer Firma angestellt war, von
dieser nicht mehr zeitlich befristet eingestellt werden darf.
Sollte ein Unternehmen neu gegründet sein, erhöht sich die maximale
Dauer eines kalendermäßig befristeten Arbeitsverhältnisses auf vier Jahre.
Die sachliche Befristung erlaubt hingegen, einen Arbeitnehmer mit Abständen mehrfach bei entsprechendem Bedarf einzustellen, ohne dass er ein dauerhafter Bestandteil der Firma wird. Ein sachlicher Grund kann z.B. eine
Tourproduktion sein, eine Festinstallation oder ähnliches. Das Gesetz nennt
als sachliche Gründe besonders einen “nur vorübergehenden Bedarf an der
Arbeitsleistung”, aber auch, wenn “die Eigenart der Arbeitsleistung die Befristung begründet”. Dieses Instrument der sachlichen Befristung eignet sich
daher besonders gut, um Kollegen fast kostenneutral zu motivieren und Ansprüche auf sozialrechtliche Leistungen aufzubauen.
Der reibungslose Verlauf eines befristeten Arbeitsverhältnisses setzt
selbstverständlich voraus, daß ein individueller, schriftlicher Arbeitsvertrag
geschlossen wird. Dieser Vertrag muss neben den Arbeitszeit- und Vergütungsregelungen die Definition des konkreten, sachlichen Grundes für die
Befristung enthalten und das genaue Ende des Vertrags. Das Arbeitsverhältnis kann mit dem Erreichen des definierten Ziels enden oder “frühestens
zwei Wochen nach Zugang einer schriftlichen Unterrichtung über den Zeitpunkt der Zweckerreichung”.
Doch Vorsicht: wird das Arbeitsverhältnis nach Zweckerreichung einfach
fortgesetzt, z.B. weil die Unterrichtung vergessen wird oder weil der Kollege
ja gleich mit der nächsten Produktion weitermachen kann, dann gilt es als
auf unbestimmte Zeit verlängert.
Arbeit auf Abruf – KAPOVAZ
Unter der Arbeit auf Abruf, auch Kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit
(KAPOVAZ) genannt, versteht man gemäß § 12 TzBfG ein Arbeitsverhältnis, in welchem der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem
Arbeitsanfall zu erbringen hat. Die Dauer der Arbeitszeit (Zahl der Stunden/Tag) ist auf einen bestimmten Zeitraum bezogen festgelegt, die Lage der
Arbeitszeit (welcher Tag) hingegen hängt von der Konkretisierung durch den
Arbeitgeber ab. Dies geschieht durch den Abruf der Arbeitsleistung beispielsweise per Telefon. Um den Arbeitnehmer vor allzu kurzfristigem Abruf
zu schützen, hat der Gesetzgeber eine Frist von mindestens vier Tagen Vorlauf vorgeschrieben.
Weiterhin ist vorgeschrieben, mindestens 10 Stunden wöchentliche Arbeitszeit zu vereinbaren. Diese Regelung dient dazu, dem Arbeitnehmer eine
verlässliche Berechnungsgrundlage für sein regelmäßiges Einkommen zu
geben. Der Arbeitgeber wiederum bekommt damit eine Basis für seine Kostenplanung. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese 10 Stunden auch tatsächlich pro Woche abgerufen werden müssen. Bei KAPOVAZ-Verträgen ist der
Aufbau von Arbeitszeitguthaben oder -defiziten wie bei “normalen” Verträgen möglich.
So können in Saisonzeiten die maximal möglichen Arbeitszeiten geleistet
werden, um in Ruhephasen die Stunden „abzubummeln”, oder es werden
mehr geleistete Stunden zum Teil ausbezahlt, um zusätzliche Anreize zu
schaffen. Sollten in einem Monat z.B. bereits in der ersten Woche 40 Stunden
geleistet sein und es ist absehbar, dass die nächsten Wochen ein ähnlich hoher Arbeitsanfall besteht, kann bei entsprechendem Vertrag die Mehrarbeit
mit der nächsten Monatsabrechnung ausgezahlt werden. Der Vorteil besteht
bei diesem Modell darin, dass ein Arbeitnehmer nicht jeden Tag in der Firma
bezahlt anwesend sein muss, sondern nur an den Tagen, an denen tatsächlich Bedarf an seiner Arbeitskraft besteht.
Besondere Sorgfalt sollte bei KAPOVAZ-Verträgen auf die Vertragsgestaltung gelegt werden. Da
der Arbeitnehmer selbstverständlich auch Anspruch
auf (bezahlten) Urlaub und Fortzahlung im Krankheitsfall hat, müssen im Vertrag die dabei anzuwendenden Berechnungsmodelle genau fixiert werden.
Arbeitszeitkonto
Für Unternehmen, die nicht allzu starke Schwankungen des Arbeitsbedarfs haben, eignet sich eher
die Einrichtung eines Arbeitszeitkontos für die Arbeitnehmer. Auf einem persönlichen Zeitkonto des
Mitarbeiters werden tagesbezogene Abweichungen
zwischen der vereinbarten und der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit erfasst. Mit Hilfe von Arbeitszeitkonten können somit in einem festgelegten Umfang
Zeitguthaben und Zeitschulden gebildet werden, die
jedoch innerhalb eines festgelegten Zeitraums ausgeglichen werden müssen. Durch Arbeitszeitkonten
werden somit die Möglichkeiten erheblich ausgeweitet, die tägliche, wöchentliche und monatliche
Arbeitszeit zu variieren. Die daraus resultierende
Steigerung der Gestaltungsoptionen führt sowohl
auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite zu
erheblichen Vorteilen.
Abweichend vom üblichen Monatsbezug bei der
Abrechnung (Gleitzeitkonto) kann ein Jahresbezug
(Jahresarbeitszeitkonto) vereinbart werden. Durch
diese Verlängerung des Bezugs- und Ausgleichszeitraums ist es sowohl für den Arbeitgeber als auch für
den Arbeitnehmer möglich, das vertraglich vereinbarte Arbeitszeitvolumen mehr oder weniger flexibel auf der Zeitachse zu verteilen. Voraussetzung ist,
dass der Arbeitszeitsaldo im Jahresdurchschnitt mit
der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit übereinstimmt und das Arbeitszeitkonto idealerweise einmal in zwölf Monaten die Nulllinie durchläuft.
Arbeitnehmerüberlassung/
Zeitarbeit
Seit die ersten Veranstalter und Unternehmen der
Veranstaltungstechnikbranche zu teilweise hohen
Strafzahlungen und anderen harten Sanktionen verurteilt wurden, bekommt das Beschäftigungsmodell
der Zeitarbeit in unserer Branche massiv Fahrt. Beide großen Verbände der Veranstalter haben für den
Bereich der Stagehands/Bühnenhelfer eindeutige
Statements veröffentlicht, nach denen Personal für
weisungsgebundene Tätigkeiten ausschließlich nach
den Regeln des AÜG beschäftigt werden darf. Dieses gilt für LKW-Fahrer, egal ob für einen Tag oder
eine komplette Tournee, schon seit 1931. Hier ist die
Rechtsgrundlage das Güterkraftverkehrsgesetz.
Welches sind denn nun die Merkmale einer
Beschäftigung nach AÜG? Die Arbeitnehmerüberlassung ist zunächst einmal erlaubnispflichtig. Der
Erlaubnis gehen umfangreiche Prüfungen des potenziellen Entleihers auf Liquidität und Zuverlässigkeit voraus. Dabei werden das Führungszeugnis,
Gewerbezentralregister, Finanzamt und Sozialversicherung mit einbezogen. Die Erlaubnis wird drei
Jahre lang nur jährlich erteilt, danach ist eine unbefristete Erlaubnis möglich. Ein Vertrag zwischen
Verleiher und Entleiher nach AÜG bedarf zwingend
der Schriftform. Darin muss auch die Erklärung gegeben werden, dass die Genehmigungsurkunde vor-
liegt. Zusätzlich muss der Entleiher die Merkmale
der Tätigkeiten spezifizieren.
Der Verleiher/Zeitarbeitsfirma stellt die Beschäftigten sozialversichert oder im Rahmen von Minijobs an. Die Regel ist die gleiche Bezahlung der
Zeitarbeitnehmer wie die der Angestellten des Entleihunternehmens (Equal Pay). Alternativ, wenn ein
Tarifvertrag (z.B. Bundesverbandes Zeitarbeit –
BZA) vorliegt, kann davon abgewichen werden. Die
bisher bereits operierenden Personaldienstleister der
Veranstaltungsbranche arbeiten nach dem Tarifvertrag des BZA, da bisher noch kein VeranstaltungsBranchen-Tarifvertrag existiert.
An den Verleiher sind umfangreiche Pflichten
durch den Gesetzgeber delegiert. So muss er umfangreiche statistische Meldungen an Behörden
übermitteln und seine Beschäftigten gesondert und
ausführlich informieren. Der Entleiher wiederum
„mietet“ Personal nach seinem Bedarf. Hierbei ist
dringend darauf zu achten, dass der Verleiher auch
wirklich Arbeitnehmerüberlassung nach AÜG betreibt. Zu beachten ist auch, dass der Entleiher der
Garant für den Arbeitsschutz in seinem Betrieb ist.
Werkvertrag
Eine andere mögliche Lösung zur Erhaltung der
Flexibilität ist der Abschluss eines Werkvertrages.
Doch hier reicht eine „Vereinbarung“ am Telefon
nicht aus. Wie die Bezeichnung „WerkVERTRAG“
schon beinhaltet, ist ein Vertrag über die Erstellung
eines konkret bestimmten Werkergebnisses bzw. die
Veränderung einer Sache abzuschließen.
Wesentliches Merkmal ist die eigenverantwortliche Organisation aller sich aus der Übernahmeverpflichtung ergebenden Handlungen durch den Werkunternehmer und die unternehmerische Dispositionsfreiheit, auch in zeitlicher Hinsicht. Es darf keinerlei Einflussnahme des Bestellers auf Anzahl und
Qualifikation der am Werkvertrag beteiligten Arbeitnehmer geben, und der Werkvertragnehmer
stellt in der Regel eigene Arbeitsmittel. Als weiteres
Abgrenzungsmerkmal gilt, dass es keine Eingliederung in die Arbeitsabläufe oder in den Produktionsprozess des Bestellerbetriebes geben darf und das
Unternehmerrisiko durch den Werkunternehmer getragen wird. Die Problematik in der korrekten Ausgestaltung von Werkvertragsverhältnissen und der
Abgrenzung zur Arbeitnehmerüberlassung ohne Erlaubnis ist den zuständigen Stellen bewusst und
Gegenstand diverser Informationsschriften der
Agentur für Arbeit und der IHKen.
Fazit
Wie die oben vorgestellten Modelle zeigen,
besteht bei den vielgescholtenen “starren” Arbeitsgesetzen eine interessante Auswahl von Möglichkeiten, Mitarbeiter flexibel und oft kostenneutral in ein
Angestelltenverhältnis zu bringen. Bei richtiger
Kombination und – ganz wichtig – sorgfältiger Vertragsgestaltung können so aus Auftraggebern Arbeitgeber werden und aus Freelancern zufriedene
Angestellte – auch auf Zeit. Besondere Sorgfalt ist
bei den für unsere Branche neuen Modellen Arbeitnehmerüberlassung und Werkvertrag geboten. Im
Zweifel sollte der Rat eines Fachanwaltes hinzugezogen werden.
Falco Zanini ist für Fragen unter [email protected] erreichbar.
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Germany: 13 points
Nach seinem Siegertitel „Running Scared“ hatte Aserbaidschan innerhalb von nur
wenigen Monaten eine Arena der Sonderklasse hochgezogen, um den Eurovision
Song Contest gebührend im eigenen Land auszurichten. Mit dabei: fast ausnahmslos
deutsche Firmen. Seit Jahren schon ist der ESC aus technischer Sicht in deutscher
Hand - unter Federführung von Brainpool.
Um sicherzustellen, eine grandiose Lichtshow zu inszenieren, wurde die Crew des Düsseldorfer Entscheids erneut engagiert, mitsamt
Equipment und Verantwortlichen: die Firma
Cape Cross Studio + Filmlicht GmbH als technischer Generaldienstleister und Lichtdesigner
Jerry Appelt.
Mit dabei auch eine Vielzahl an Falcon
Scheinwerfern aus dem Hause A&O Technology. Somit glänzten nicht nur die Delegationen
auf der Bühne, sondern auch der Austragungsort selbst, die Crystal Hall, wurde künstlerisch
choreographiert in Szenen gesetzt. Am Ende
fiel dann die klare Entscheidung für 2013. Loreen holte mit Ihrem Song „Euphoria“ und
deutlichem Vorsprung den 58. ESC nach
Stockholm, Schweden. Mit 372 Punkten erhielt
die Schwedin die zweithöchste Punktzahl in
der Geschichte des ESC.
Viel politische Presse ist um den diesjährigen Eurovision Song Contest in Baku, Aserbaidschan, gemacht worden. Trotz manch hitziger Diskussionen wurden die hohen Erwartungen an die Show erfüllt – sie wurden teilweise
sogar übertroffen. Denn das Lichtdesign aus
der Feder des deutschen Lichtdesigners Jerry
Appelt bezog sich nicht nur auf den Innenraum
der Baku Crystal Hall mit dem integrierten
Green Room, sie illuminierte gleich die ganze
25 Meter hohe Arena.
Für die diversen Lichtbildkreationen spezifizierte Jerry Appelt unter anderem Falcon
Flower Colour 7000 W und Falcon Beam Colour 7000 W der Firma A&O Technology. Über
den technischen Generalunternehmer Cape
Cross Studio + Filmlicht GmbH wurden insgesamt etwa 70 Falcon Scheinwerfer von
Deutschland in die Hauptstadt Aserbaidschans
gebracht, um die beiden Halbfinal-Shows und
das große Finale mit lichttechnischen Highlights zu versehen. Die Falcon Flower fanden
im Innenraum ihren Platz, wo sie für Effekte
im Bühnenbild ober- und unterhalb der Bühne
installiert wurden. Mit einem Mantel aus filigranen Lichtsternen fluteten sie Titel wie Donny Montells „Love is Blind“ (Litauen) und Loreens „Euphoria“ (Schweden).
66
VPLT.Magazin.62
Roman Lob (Gewinner der deutschen Castingshow „Unser Star für Baku“), der für
Deutschland mit dem Titel „Standing Still“ an
den Start ging, erreichte immerhin Platz 8. Sein
Auftritt konnte jedoch nicht mit der mystischen
und fast solistischen Darbietung der „Waldfee“
Loreen mithalten, die mit Ihrem Titel „Euphoria“, mit David Guetta ähnlichen Klängen, den
Nerv der europäischen Zuschauer traf.
Das konnte man auch von draußen sehen.
Denn nicht nur im Innern wurde „Show gemacht“. Auch die Bühne, die die Location an
der Küste des Kaspischen Meeres mit sich
brachte, wurde kilometerweit sichtbar inszeniert. Bakus Skyline war an diesen Abenden
um ein lebendiges Lichtobjekt reicher. Auf die
mit Lichtelementen überzogene diamantartige
Fassade der Crystal Hall wurden für jeden Auftritt die jeweiligen Nationalfarben projiziert.
Zusätzlich wurden um die Halle herum, die
über 200 Meter lang und über 160 Meter breit
ist, Falcon Beam Xenon Searchlights installiert. Für diese wurden Bewegungsabläufe programmiert, so dass sich deren Lichtstrahlen
öffneten, schlossen, auffächerten oder Formationen zeigten.
Arbeitsbühnen
für Bühnenaufbau
Als weiteren deutschen Partner beauftragte
Brainpool das Alpener Unternehmen Gardemann, alle Arbeitsbühnen für den kompletten
Bühnenaufbau in Aserbaidschan bereitzustellen. „Unser Unternehmen ist zusammen mit
der Lavendon Gruppe der größte Dienstleister
im Bereich Arbeitsbühnenvermietung und verfügt damit auch über Dependancen im Ausland. Der Veranstalter benötigte einen Partner,
der in der Lage war, ein Logistik-Projekt in dieser Größe zu stemmen. Das Gesamtpaket hat
ihn überzeugt“, so Reinhard Wördehoff, Leiter
Key-Account Management von Gardemann.
Nun gab es in Aserbaidschan aber keine Arbeitsbühnen-Vermieter, die ein solch großes
Projekt bewältigen konnten. Auch von den über
100 Lavendon Mietstationen war keine in Aser-
baidschan zu finden. Deshalb nutzte Gardemann das Wissen seines Ausland-Teams, um
diesen Auftrag zu erfüllen. Dieses Team ist darauf spezialisiert, deutschsprachige Kunden zu
betreuen und Bühnen im Ausland anzumieten.
Falls möglich, über Unternehmen, die - wie
Gardemann - zur Lavendon-Gruppe gehören.
Darüber hinaus gibt es Kontakte in über 30
Länder.
Aserbaidschan war keines dieser Länder.
Auch nicht Russland oder die Türkei. Und Arbeitsbühnen von Alpen aus 4200 Kilometer
Entfernung nach Aserbaidschan zu transportieren, war aus Kosten- und Umweltaspekten
nicht zu vertreten. Markus Altenhövel, Fachberater für Auslandseinsätze, wusste sich aber
dennoch zu helfen und fand in Rumänien einen
Arbeitsbühnen-Vermieter. Gemeinsam mit
Reinhard Wördehoff flog er nach Rumänien,
um sich vor Ort von der Qualität der Arbeitsbühnen dieses Unternehmens zu überzeugen.
Das Ergebnis: sie hatten ihr Partner-Unternehmen für diesen Auftrag gefunden.
Was nun folgte, war eine extreme LogistikHerausforderung, denn auch Bukarest liegt
noch 2700 Kilometer von Baku entfernt. Allein
für diese Strecke wurden acht Tage Fahrzeit
eingeplant. 19 Lastkraftwagen waren nötig, um
alle Arbeitsbühnen zu transportieren. Zum Einsatz kamen Teleskop- und Scherenarbeitsbühnen, mit denen man flexibel in unterschiedlichen Höhen arbeiten konnte. Gabelstapler
und mobile Diesel-Tankstellen runden den
Konvoi ab.
Da selbst das Angebot der Maschinen aus
Bukarest nicht ausreichte, kamen weitere 12
Gabelstapler der Firma Still aus Deutschland in
Baku zum Einsatz. Mit Hilfe der Gabelstapler
wurden unter anderem die 140 Container, die
die Bühnenaufbauten beinhalten, entladen.
Damit der Gardemann-Einsatz vor Ort tadellos klappte, war Markus Altenhövel drei Wochen lang in Baku und überwachte den Einsatz
der Arbeitsbühnen zum Bühnenaufbau. Am
Tag der Generalprobe flog er erneut nach Baku.
Es galt, nach der Show den Abbau und den
Rücktransport zu überwachen.
V.M
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Dekoration
Brainpool TV beauftragte erneut die Werkstätten von Studio Hamburg Media Consult
(MCI) GmbH mit dem kompletten Dekorationsbau. Zu den Aufgaben von MCI gehörten
u.a. der Bau der Haupt- und Nebenbühnen, der
Moderationsplattform, der zwei Catwalks, sowie des Green Rooms.
Seit Mitte April waren insgesamt 60 Tischler,
Dekorateure, Elektriker, Maler, Technische
Zeichner und Schlosser, in Tag- und Nachtschichten, für die Umsetzung des Bühnenbildes im Einsatz. Besondere Herausforderung
war für die Projektleiter Benjamin Neuen und
Fabian Bäter in diesem Jahr die Vorplanung
und Vorarbeit in Hamburg.
Die unbekannte vor Ort-Situation in Aserbaidschan, die Entfernung zum diesjährigen
Austragungsort und die besonderen Einfuhrbedingungen sorgten dafür, dass die MCI Werkstätten mehr Zeit für die gesamte Umsetzung
des Projekts einplanen mussten und mit dem
Vorbauarbeiten schon im Januar begannen.
Gefüllt mit einzelnen Bühnenelementen ging
Mitte März der letzte von insgesamt 25 40Fuß-Containern nach Baku. Für den Transport
der Band-Rollpodeste wurde außerdem eine
LKW Ladung benötigt. Um den Transportaufwand so niedrig wie möglich zu halten, wurden
die einzelnen Dekorationselemente erst in Baku montiert.
Im Mittelpunkt der Arbeiten der MCI stand
auch in diesem Jahr der Bau der Hauptbühne,
die sich mit ihren eckigen Formen in die eigens
für die Veranstaltung gebaute Halle einfügte.
Der Unterbau der Bühnenelemente wurde in
Gemeinschaftsarbeit mit der Firma Nüssli umgesetzt, und wie auch schon im Jahr zuvor erleuchtete die Bühne in den verschiedensten
Farben durch zahlreiche LED-Leuchten. Als
Dekorationselemente erstrahlten die so genannten Windows, die aus einer mit Nesselstoff
überspannten Stahlkonstruktion bestanden und
mit LEDs umrandet über die Bühne flogen.
Projektleiter bei MCI war Fabian Bäter.
7000 Meter Kabel
Der Technikdienstleister, die Cape Cross
Studio + Filmlicht GmbH, erhielt erneut den
Zuschlag als technischer Generaldienstleister
für Europas größtes TV-Event und holte sich
für den Bereich Beschallung den Partner Toneheads, ins Boot.
Insgesamt wurde Material mit 2 Komplettzügen der Bundesbahn, 100 40-Fußcontainern,
sowie 2 Boeing 747 Frachtflugzeugen und 110
40-To-Lkws von Deutschland aus nach Aserbaidschan transportiert.
Im Licht-Netzwerk steuerten 8 Konsolen, 14
NPUs (10 aktive und 4 spare Geräte) sowie 18
NSPs (14 aktive und 4 spare Geräte) verteilt
auf 11 Standorte in der Halle die über 3000
Fixtures. An alle Standorten kamen managebare Switche zum Einsatz, welche untereinander
mit Singlemode Glasfaserleitungen verbunden
wurden. Als Steckverbinder-System kam hierzu die Hi-Fiber4-Serie vom deutschen Hersteller Hicon in Kombination mit der hochflexiblen 4-fasrigen Leitung SC-Octopus Pur vom
ebenfalls deutschen Hersteller Sommer Cable
zum Einsatz. „Der einfache Zugriff und die
volle Kompatibilität zum standardisierten LCSteckverbinder war für uns ein wichtiger
Punkt, um auf das Hicon-System zu setzen,“ so
Christian Hanno (Technical Manager Gewerk
Licht). Weiter führt er aus: „Die Einbaubuchse
ist von vorne wie hinten stecksymmetrisch, so
dass alternativ der Hi-Fiber 4 Kabelstecker
oder jede Kombination aus 4 LC-Steckverbindern gesteckt werden können.“
Für die Verkabelung der rund 108 DMXUniversen (nur Lichttechnik, ohne Video/LED)
kam unter anderem die hochflexible MultipairLeitung SC-Quantum von Sommer Cable zum
Einsatz. Damit wurden auch die Zuleitungen
zu den fahrbaren Truss-Strecken im Bühnenhintergrund realisiert. Insgesamt waren über
4000 m von dieser Leitungstype in der Arena
der azerischen Hauptstadt verlegt.
Auch für die Ton-Verkabelung kamen Sommer Cable Leitungen zum Einsatz. Hier wurden zum Teil AES/EBU-Strecken von bis zu
175 m zwischen den Rocknet-Knoten und den
Ampracks mit dem SC-Quantum überbrückt.
Mikrofone
Der 57. Song Contest war zugleich auch ein
Jubiläum für Sennheiser: Bereits zum 25. Mal
waren die drahtlosen Mikrofon- und Monitorsysteme des Audiospezialisten dabei. Außerdem waren Sennheiser-Techniker vor Ort, um
das Produktionsteam bei den Vorbereitungen
zu unterstützen.
Die Verantwortlichen des Eurovision Song
Contests rund um den Host Broadcaster Ictimai
V.M
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TV setzten auf Erfahrung. Die Drahtlostechnik
lieferte wie für Düsseldorf der Verleiher Markus Müller (MM Communications), der sich in
Baku mit einem sechsköpfigen Team um die
Sennheiser-Mikrofon- und Monitortechnik
kümmerte und dort Florian Kessler, den Head
of Sound, unterstützte.
In der Crystal Hall waren mehr als 150
Funkmikrofon- und Monitorstrecken im Einsatz. Neben den Mikrofonen für die Künstler
und die Moderatoren waren das die Mikrofontechnik für den Eröffnungs-Act und die
Zwischenshow, Produktionsmikrofone, Mikrofone für den Probenraum und die Pressekonferenzen sowie die drahtlosen Monitorsysteme
für die Künstler, die Moderatoren und die
Technik-Crew. Markus Müller wurde dabei von
den Sennheiser-HF-Experten Klaus Willemsen
und Gerhard Spyra unterstützt.
Vor den Toren
Im Umfeld des Eurovision Song Contest realisierte Lobo ein großes Outdoor-Display mit
Sparks-Lasern. Nie zuvor wurde um diese Veranstaltung ein auch nur annähernd vergleichbarer Aufwand betrieben.
Neben der beeindruckenden Showarena, der
„Baku Crystal Hall“, widmet sich ein avantgardistisches Gebäude dem wohl zentralen touristische Highlight Aserbeidschans: den weltberühmten Teppichen. 70 Millionen Euro kostete
das elegante Gebäude in der Form eines eingerollten Teppichs, das sich über eine Länge von
rund 150 m direkt am Veranstaltungsort des
ESC erstreckt. Laserspezialist Lobo wurde beauftragt, die mit Aluminium verkleidete Fassade zum Leben nachts zu erwecken. Eingesetzt
wurden zwei der mehrfach preisgekrönten Laserprojektoren der „Sparks“ Serie, die aufgrund ihrer optischen Eigenschaften vom Hersteller als die hellsten Multicolor-Entertainment-Laser der Welt bezeichnet werden.
Beispiel: Broadcasting
Die Übertragungsfülle der unzähligen TVStationen der beteiligten Länder war wie bei jedem ESC einmal mehr gigantisch. Vom belgischen TV-Broadcast- und Ü-Wagen-Provider
Alfacam waren fünf Ü-Wagen mit modernster
Technik zehn Tage lang unterwegs, um aus Baku in bester Qualität zu senden. Und nach diesem Event ging es gleich weiter zur FußballEM nach Kiew, dann zu den olympischen Spielen nach London. Für den Ton vertraut Alfacam
auf Produkte von Lawo – wie den Router Nova
73HD und die mc266-Pulte.
68
VPLT.Magazin.62
Von Belgien ging es zunächst nach Rumänien, dann weiter ans schwarze Meer, nach Georgien und schließlich nach Aserbaidschan. Für
die weltgrößte Musikshow hatte Alfacam fünf
Ü-Wagen im Einsatz: vier waren für die Tonmischung und den Showmix und einer als Schaltraum (Master Control Room – MCR) vorgesehen. Dabei produzierte ein Ton-Ü-Wagen den
Musikmix (Livemusik und Playback), während
ein weiterer Ton-Ü-Wagen als Backup mitlief.
Winnie Leyh mischte hier die 5.0 Musikmischung aller Gesangstitel ab. Ein großer Fernseh-Ü-Wagen erstellte den finalen Fernsehmix,
der aus den Moderationen, den berühmten Ländereinspielern, der Publikumsatmo, dem Musikmix aus den Ton-Ü-Wagen sowie vielen anderen Signalen bestand. An den Reglern saß
hier Stefan Ebert. Auch diesem Fernseh-Ü-Wagen war ein zweiter als Backup beigestellt. Der
fünfte Ü-Wagen diente als MCR für die European Broadcasting Union (EBU), um die Leitungen in die übertragenden Länder aufzubauen.
Das Audio-Team des ESC 2012 war vor
allem von der Klangqualität des mc2-Pultes
überzeugt. Ein Beispiel: Der ESC wurde seit
Jahren in Dolby Surround produziert, viele Zuspieler sind aber noch in stereo. Für eine konsistente 5.1-Mischung setzte Ebert den Lawo
Upmix AMBIT ein.
Die vollredundanten mc266-Pulte waren aber
auch sehr gute Werkzeuge, gerade wenn es um
die Bedienung ging: „Wir haben hier in Surround produziert und haben deshalb eine riesige Menge an Kanälen. Über die Surround-Fader werden immer sechs Kanäle zusammengefasst und nur bei Bedarf über die Reveal-Funktion entpackt. Bei der großen Menge an Kanälen, die bei dieser Produktion permanent beherrscht werden müssen, ist dieses Werkzeug
eine gute Hilfe“, so Norbert Garske, Chief Audio Engineer für den ESC in Baku.
Das Audio-Team durfte auch „ein bisschen“
Regie führen, denn die Mehrspurmaschinen
lieferten Timecode, der über die Lawo-Kreuzschiene an fast alle beteiligten Gewerke in der
Produktion geschickt wurde. Hiermit wurden
automatisch Lichteinstellungen und Projektionen gestartet, die Pyrotechnik abgefeuert und
die Regie wusste jederzeit, an welcher Stelle
des Titels sie gerade war. Dadurch konnte garantiert werden, dass die individuellen künstlerischen Vorstellungen für das Gesamterscheinungsbild abgerufen werden konnten.
Insgesamt kamen acht Stageboxen von Lawo
bei dieser Großveranstaltung zum Einsatz, über
120 Drahtloskanäle wurden damit sicher und
übersichtlich verschaltet.
Beispiel: Malta
Auch in anderen Ländern ist die Euphorie
um das europäische Wettsingen enorm – beispielsweise auf der Mittelmeerinsel Malta. Seit
1971 schickt die ehemalige britische Kolonie
singende Botschafter zu den Finals. Auch wenn
der vor Sizilien liegenden Insel bisher noch
kein Sieg vergönnt war, schnitten die Sängerinnen und Sänger meist beachtlich bei dem Wettbewerb ab. Das gilt auch für 2012. Kurt Calleja
belegte mit „This Is the Night“ den 21. Platz bei über 40 Teilnehmern.
Wie hoch der Eurovision Song Contest in der
Malteser Bevölkerung im Kurs steht, bewies
die nationale Vorentscheidung. Im Malta Fairs
and Convention Centre (MFFC) in Ta Qali
standen 16 Künstler auf der Bühne, um Jury
und das TV-Publikum mit ihrem Können zu
überzeugen. Der Aufwand für das live im Fernsehen übertragene Spektakel war enorm. Vor
allem im Bereich der Tontechnik. Verantwortlich für die Beschallung war die Firma
Besteam Audio mit den beiden Toningenieuren
Antoine Busuttil und Brian Meli sowie Charles
Dalli als System-Techniker. Für PA und Bühnen-Monitoring kamen Systeme von ElectroVoice zum Einsatz. Kurt Calleja mit seinem
Song „This Is The Night“ holte sich schließlich
das begehrte Ticket nach Baku.
Schon eine Woche vor der nationalen Endausscheidung wurde in einem großen Zelt die
Audio-Anlage installiert, um allen Beteiligten
genügend Probemöglichkeiten zu bieten. Die
Beschallung war auf fast 5000 Zuschauer ausgerichtet und bestand aus zwei Line-Arrays mit
jeweils zwölf EV XLC 127DVX links und
rechts der Bühne. Für einen druckvollen Sound
bis hinunter zu tiefsten Frequenzen wurden zusätzlich 18 EV X Line Xsubs installiert. Die
Künstler auf der Bühne konnten sich an acht
EV XLC 907 DVX als Side-Fills sowie zwölf
EV ZX5 als Wedges orientieren. Angetrieben
wurden die Lautsprecher ebenfalls über Endstufen von Electro-Voice: acht EV P2200 und
32 EV P3000 RL sorgten für die Verstärkung
der Signale.
Licht & Video
Zurücl nach Baku: In der 23.000 Zuschauer
fassenden Arena kam wie bereits im Vorjahr in
Düsseldorf ein MA System zur Steuerung des
imposanten Licht- und Video-Equipments sowie der Pyrotechnik zum Einsatz. Wie bereits
aus den Vorjahren bekannt, gab es auch in Baku zwei Semi-Finale – am 22. und 24. Mai und das Finale am 26. Mai. Geschätzte 125
Millionen Zuschauer verfolgten das Finale an
den Bildschirmen in ganz Europa.
Für sein Lichtdesign spezifizierte Jerry Appelt mehr als 1400 Moving Lights (insgesamt
waren mehr als 2800 Scheinwerfer installiert).
Exakt 39.860 Parameter wurden dafür benötigt.
Sie sorgten dafür, dass die Teilnehmer sowie
die weiteren Künstler und Moderatoren über
ganz individuelle Lichtstimmungen verfügten.
8 x grandMA2 full-size, 5 x grandMA2 faderwing15 x MA NPU (Network Processing Unit)
und 21 x MA NSP (Network Signal Processor)
umfasste das MA System für die Show, die
mittels Timecode gefahren wurde.
Vorprogrammiert wurde die Show auf speziell von CapeCross gefertigten PCs mit der
grandMA 3D Software. Insgesamt mussten 78
Universen mit 4310 Cues gepatcht werden.
Von den 1400 verwendeten Moving Lights
stammten 667 von Clay Paky. Primär wurden
diese Scheinwerfer über der Bühne und im
Bühnenumfeld verwendet – unter anderem um
die Bühnenelemente zu betonen und als Führungslicht für die Kameras. Erklärtes Ziel des
Lichtdesigns war es, das Bühnendesign von
Florian Wieder zu ergänzen beziehungsweise
aufzugreifen. „Das Bühnendesign war in diesem Jahr deutlich kantiger als in den Vorjahren.
Ich wollte mit den Scheinwerfern diese Eigenschaft betonen“, so Appelt.
Im Rigg waren 78 x Clay Paky Alpha Wash
1500, 157 x Clay Paky Alpha Beam 1500, 249
x Clay Paky Alpha Spot HPE 1500, 47 x Clay
Paky Alpha Profile 1500 und 114 x Clay Paky
Sharpy zu finden. „Die Sharpy waren an den
unterschiedlichsten Stellen installiert“, bemerkte Appelt. „22 x Clay Paky Shotlight Wash
dienten an Moving-Trusses als Effektlicht.“
Eine große Herausforderung war die Tatsache, dass der Eurovision Song Contest die erste
Show in der neuen Halle war. „Außerdem hatten wir mit den Hängepunkten in 16 Metern
Höhe deutlich weniger Spielraum nach oben
als mit den 30 Metern lichter Höhe im letzten
Jahr. Das mussten wir beim Design ebenfalls
berücksichtigen.“ 6 x Robert Juliat Aramis
2500 W und 4 x Robert Juliat Lancelot 4000 W
dienten als Verfolger. Zeitgleich kamen sechs
modifizierte Alpha Beam 1500, bei denen ein
Griff ergänzt und die Motoren abgeklemmt waren, als zusätzliche Verfolger zum Einsatz. „Sie
waren ideal, um gezielt farbige Spots zu setzen.
Vielleicht haben wir da eine neue Einsatzmöglichkeit für Clay Paky Alpha Beams entwickelt“, kommentierte Appelt.
Cape Cross lieferte das gesamte LichtEquipment und Rigging für den Eurovision
Song Contest. Thomas Brügge, Geschäftsführer Cape Cross, erläuterte: „MA Lighting ist
ein starker Partner mit gutem Support von
uns.“ Concert und Stage Producer Ola Melzig
besprach mit den einzelnen Delegationen und
Künstlern die Auftritte inklusive des eingesetzten Lichts und der Videos, der Pyrotechnik, des
Tons und der Kameraeinstellungen.
Hinter der kreativen Umsetzung des Eurovision Song Contest 2012 stand die Brainpool TV GmbH, die auch für den Eurovision
Song Contest in Düsseldorf verantwortlich war.
Unter der Leitung von Show-Produzent Jörg
Grabosch übernahm Brainpool alle Aufgaben
aus den Bereichen Bühnenkonstruktion, Licht,
Pyro, technische Crew usw. und koordinierte
die für diese Bereiche zuständigen Unternehmen Cape Cross (Licht und Rigging), Creative
Technology (Video), MCI (Setbau) und Lunatx
(Pyro), die auch eine grandMA2 einsetzten.
Christian Hanno arbeitete als technischer Leiter Licht für Cape Cross.
2012 nahmen 42 Länder an dem Contest teil,
der unter dem Motto „Light your Fire“ stand.
Die im April fertiggestellte Baku Crystal Hall
bot etwa 23.000 Zuschauern Platz. Laut Eurovision.de zählte die Übertragung der Finalshow
im Ersten durchschnittlich 8,29 Millionen Zuschauer.
42. ESC 2012, Baku
Lichtdesigner: Jerry Appelt
Set-Designer: Florian Wieder
Technischer Koordinator und Oberbeleuchter:
Matthias Rau
Concert und Stage Producer: Ola Melzig
Oberbeleuchter / Spot-Caller: Thorsten Berger
ShowlightingOperator: Sascha Matthes
Weißlicht-Operator: Markus Ruhnke
Greenroom- und Publikumslicht-Operator:
„Matze” Meyert
Video-Operator: Stephan Flören
Exterior-Lighting-Operator: Sebastian Huwig
Server-Farmer: Roland Greil
Systemtechniker: Martin Rupprecht
Gastgebender Sender: Ictimai TV
Creative Production: Brainpool TV GmbH
Licht &Rigging: Cape Cross
Executive Supervisor der EBU: Jon-Ola Sand
V.M
RENTAL
Sein Ding
Die Epicto GmbH unterstützte Rocklegende Udo Lindenberg
bei seiner aktuellen Tour „Ich mach mein Ding“.
Das Unternehmen aus Edingen-Neckarhausen stellt für die
deutschlandweite Tournee des Kultsängers ein Komplettpaket an
Veranstaltungstechnik bereit. Das Design entwickelte Lindenbergs
langjähriger Weggefährte Günter Jäckle.
Epicto zeichnet zudem für vier hochwertige Kamerazüge, Regie, Medienserver sowie für die LED-Videowände verantwortlich.
Das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente plante man im
Vorfeld generalstabsmäßig. Im virtuellen Studio von Günter Jäkkle, angesiedelt unter dem Dach der epicto GmbH, konnte das
komplette Bühnenprogramm durchgespielt werden, um alle Bestandteile der Show inklusive der Videozuspielungen und dem
Flug eines Zeppelins, mit dem Udo Lindenberg auftritt, optimal
aufeinander abzustimmen. Dafür entstand in dem virtuellen Studio
70
VPLT.Magazin.62
ein 1:10-Modell der gesamten
Bühne. Neben der Veranstaltungstechnik stellt Epicto außerdem
noch Personal zur Betreuung der
Shows zur Verfügung.
Auch akustisch schlugen die
Konzerte ein wie Donner. Das lag
auch am Großaufgebot an Tontechnik, die mit am Start ist. Unter
anderem befinden sich verschiedene Lautsprechersysteme (24 K1,
18 x Kudo, 24 x Kara und 22 x SB28) aus dem Vermietpark von
Satis & Fy im Tour-Gepäck. Am Mischpult stand Norbert Demski,
der seit 30 Jahren bei Udo Lindenberg Konzerten für den guten
Ton sorgt.
V.M
RENTAL
Fallen Empires World Tour 2012
Aufgrund unterschiedlicher Hallengrößen musste insbesondere die
für das Licht zuständige britische Rental Company HSL beweisen,
wie flexibel und doch innovativ sie sein kann.
Man lieferte ein aus 26 Achsen bestehendes automatisches Kinesys
System, alle dazu gehörigen Riggs und Trusses und stellte außerdem die
entsprechende Crew der "Fallen Empires" Tour von Snow Patrol. Lichtdesigner der Show ist Davy Sherwin, der eng mit Catalyst- und Live Visuals-Programmierer Robin Haddow sowie Video Director Blue Leach
zusammen arbeitete. Die drei gelten seit geraumer Zeit als „The Art Department" und arbeiten hervorragend zusammen. "Die Chemie stimmt
einfach", sagen sie.
HSL Projektmanager Mike Oates bekräftigt das: „Wir freuen
uns über die Zusammenarbeit mit Davy und Robin und haben die letzten
Jahre ihre Entwicklung genau beobachten können - zu jeder Tour haben
sie neue, einfallsreiche Ideen." Während die Band mit "Fallen Empires"
eine deutliche musikalische Weiterentwicklung anstrebte, änderte sich
auch Sherwins Lichtregie: Ohne den Eindruck einer großen Rockshow
aus den Augenzu verlieren, kreierte er sechs fliegende Elemente, die nur
72
VPLT.Magazin.62
zum Höhepunkt der Show einmal zusammenkommen, um das Logo der
Band - eine große Schneeflocke - zu formen.
Die Unterseiten dieser Elemente sind mit FLX LEDs von Barco bestückt, wodurch ungewöhnliche Licht- und Videoeffekte möglich sind.
Die Elemente bewegen sich ununterbrochen während der gesamten
Show, mal in Gruppen, mal einzeln, angepasst an jeden einzelnen Song
des Sets. So erscheint die Bühne teils klein und vermittelt fast Clubfeeling, teils jedoch offen und groß. Die zentralen Elemente werden durch
weitere geflogene Trusses unterstützt, die u.a. über der Bühne ein sich
zum Zuschauerraum öffnendes "V" formen. Im Hintergrund der Bühne
befindet sich noch ein großer Stealth Screen. Auf den sechs Elementen
befinden sich jeweils vier Clay Paky Alpha Beam 700 Moving Lights sowie 30 Chroma-Q Color Block DB4 Mk II LEDs, die den Rand entlang
platziert sind.
Auf dem "V"-Truss in der Mitte befinden sich 16 Varilite VL3500
Source Four LED
ETC’s neueste Ebene des Lichts
Washlights und 16 i-Pix BB4 LED Blinders. Auf den Trusses an den Bühnenseiten sind jeweils sieben Martin Professional Mac3 platziert. Zu diesen 14
kommen noch weitere 14 Atomic Colours – als Licht für den Bühnenhintergrund sowie als Beams. Auf den Trusses im Bühnenhintergrund befinden
sich außerdem acht Mac 2k Wash XBs und sechs Atomic Colours, die Bühnenseiten werden noch von insgesamt 16 Robe LED Wash 600 unterstützt.
Auf dem Bühnenboden kommen weitere acht Mac 2K XB Wahslights zum
Einsatz.
Für exakt punktuierte Akzente setzte das Trio noch sechs CP Sharpies auf den mittleren Stage Riser und weitere sechs am Rand der Bühne, zusammen mit weiteren vier Robe LED Wash 600. Das Lichtequipment wird
schließlich abgerundet durch vier Robert Juliat 3.5k Zodiac Verfolger.
Um das Licht besser zur Geltung zu bringen, setzte das Team eine ganze
Reihe von Nebelmaschinen ein: 2 Le Maitre Stadium Hazers, 4 Cirro Lite
Strata Nebelsysteme und 2 Jem ZR 33.
Sherwin fährt die Show derzeit auf einem Road Hog Full Boar mit Mini
Wing. Haddow steuert Catalyst und Videos durch einen Hog PC, und Blue
Leach mixt das Ganze auf zwei Ableton Launchpad USB MIDI Touch Controllern, die erst in den Catalyst und dann auf die Leinwand gehen. Dave Jolley bedient das Kinesys K2 System.
Die HSL-Crew vor Ort sind neben Jolley noch Jonny Gallagher (Leitung),
Rob Starksfield (Dimmer) sowie die drei Techniker Mike Sheppard, Tim Oliver und Chris Roper.
Ein LED-Profilscheinwerfer, der
wirklich tour - und bühnentauglich ist.
www.layersoflight.com
London, UK Tel +44 (0)20 8896 1000
Rome, IT Tel +39 (06) 32 111 683
Holzkirchen, DE Tel +49 (80 24) 47 00-0
www.etcconnect.com
V.M
rental
74
MICHALSKY STYLENITE
„PANORAMA“
KRAFTWERK
Location: Tempodrom, Berlin
Company: Ambion
Specification: Ambion schaffte das
veranstaltungstechnische Set up für eine klassische Modenschausituation mit
weißem Hochglanzlaufsteg und einer
Ausleuchtung für die Lookbook-Fotos
in Kombination mit sehr großen Videoflächen für Contenteinspieler und Livebilder. Besondere Herausforderung: Die
Helligkeitskombination von 250 Weißlichtscheinwerfern, d. h. 2000 Lux Catwalklicht und 4 hochformatigen Aufprojektionsflächen in einer Größe von
jeweils 35 qm. Leistung Ambion: Beleuchtungs-, Beschallungs- und Projektionstechnik inkl. Medienserverregie.
Location: Neue Nationalgalerie, Berlin
Company: Lichtblick/Cast RST
Specification: Für die GerhardRichter-Ausstellung beauftragte man
die Lichtblick Bühnentechnik mit der
Konstruktion und dem Auf- und Abbau
des Wandbaus. Projektleiter Frederik
Wehlmann war auch für die Planung
der Beleuchtung zuständig, wobei die
Vorgabe von Gerhard Richter selbst
kam. Er wollte „leuchtstoff-ähnliches“
Licht, und richtig hell sollte es sein.
Wehlmann wählte Selecon-Scheinwerfer, darunter fast 100 Pacific 23-50-Modelle mit 1-kw-Modul und T27-Leuchtmitteln, mit jeweils 650 Watt bestückt,
angesteuert mit Jands Vista Byron.
Location: Atrium MoMA, New York
Company: EFM Event Logistics
Specification: Im Zeitraum vom 10.
bis zum 17. April 2012 fanden unter
dem Titel „Kraftwerk – Retrospective 1
2 3 4 5 6 7 8“ acht Konzerte der
Elektronik-Pioniere statt. Für den
Transport der erforderlichen Ausrüstung, einem Container und 15 Tonnen
Luftfracht, beauftragte die Band erneut
EFM mit der Logistik für dieses Projekt. Kraftwerk und EFM Event Logistics hatten bereits 2009 erfolgreich zusammengearbeitet. Das Team von EFM
in Wiesbaden übernahm den Transport
von Deutschland in das mehr als 6000
Kilometer Luftlinie entfernte New York.
HEIDELBERGER
DSDS 9
ECHO
Location: Drupa, Düsseldorf
Company: ICT
Specification: Als größter Aussteller der Drupa in Düsseldorf setzte die
Heidelberger Druckmaschinen AG seitens der medialen Umsetzung ihres ihres 6300 qm großen Messestandes bereits zum fünften Mal auf ICT als medientechnischen Ausstatter. In das
Standkonzept, das unter Federführung
der Agentur KMS TEAM GmbH (München) konzipiert und realisiert worden
war, band man großformatige LEDund Steglos Display-Flächen ein, die
die rund 60 Innovationen getreu dem
Messe-Motto „Discover HEI“ medial
inszenierten.
Location: Köln
Company: MMC/Magiclight + Sound
Specification: Lichtdesigner Manuel da Costa setzte die neun Liveshows der aktuellen DSDS-Staffel in den
MMC Studios in Köln-Ossendorf um.
Als Licht-Equipment spezifizierte er
u.a. 30 x Clay Paky Sharpy, 16 x Clay
Paky Alpha Spot HPE 1500 sowie 2
grandMA2 full-size, 4 x grandMAfullsize „Serie 1“ und 10 xMA VPU plus.
Weiter dabei waren: Michael Baganz
(LD-Assistent/ Moving Light OP), Tim
Franken (Weißlicht /Laser OP), Stephan
Flören (Video OP), Sebastian Huwigals
(Serverfarmer), Christoph Dahm (Technischer Leiter).
Location: Messegelände, Berlin
Company: TSE AG
Specification: Bei der 21. EchoVerleihung stammten alle drahtlosen
Monitorsysteme und -Mikrofone von
Sennheiser; diese wurden von der
Mehrheit der Live Acts, von allen Laudatoren und von den beiden Moderatorinnen Ina Müller und Barbara Schöneberger genutzt. Die Frequenzplanung
lag in den Händen von HF-Managerin
Svenja Dunkel (Foto), die ihre Vorbereitungszeit wegen der Komplexität der
aktuellen Frequenzlage in Deutschland
deutlich verlängern musste. Insgesamt
65 Mikrofon- und 26 In-Ear-Strecken
mit 80 Beltpacks waren im Einsatz.
VPLT.Magazin.62
V.M
bookshop
Stage Design
Ralph Larmann
Neue Fotodokumentation mit 30 internationalen Bühnenproduktionen. Klare,
emotionale Bilder der Shows und Inszenierungen. Mit Informationen wie
Name, Ort und Zeitpunkt der Produktionen sowie der Verantwortlichen.
€ 49,95
VPLTBookshop
Stage Design Emotions
Ralph Larmann
Der zweite große Bildband von VPLTFotograf Ralph Larmann setzt dort an,
wo „Stage Design“ aufhörte. Wiederum eine faszinierende, gelungene Mischung unterschiedlichster Bühnenproduktionen der letzten Jahre.
€ 54,90
Handbuch Fliegende Bauten
Dr. Roland Ondra/Hartmut H. Starke
Bislang stützten sich Hersteller, Anwender und Bauordnungsbehörden bei der Produktion, Verwendung und Genehmigung von
so genannten Fliegenden Bauten auf die DIN 4112. Diese ist inzwischen zurückgezogen worden, die europäischen DIN EN
13782 und DIN EN 13814 sollen sie ersetzen. Zudem existiert eine neue Fliegende Bauten Richtlinie, die von der Argebau im Mai
2007 herausgegeben wurde. Die Verunsicherung vieler Betroffener wächst, zumal die Rolle der zurückgezogenen DIN 4112 nicht
zweifelsfrei geklärt ist. Dr. Roland Ondra, Experte für die Berechnung von Fliegenden Bauten und Hartmut H. Starke, der die bauordnungsrechtlichen Fragestellungen bearbeitet, haben eine umfassende Analyse der gegenwärtigen Situation geschaffen.
€ 33,50
Funkmikrofontechnik
und Wireless Monitoring
von Martin Hoemberg und
Peter Arasin, 120 Seiten.
Das Buch vermittelt Know How für die praktische Arbeit – bei Shows, TV, Film, Theater,
von Grundlagen über unmittelbare PraxisTipps bis zu gesetzlichen Informationen. Mit
mehr als 160 Fotos, Grafiken und Tabellen.
€ 29,90
Lichttechnik für Einsteiger
Das Buch bringt Licht in den Ablauf der
Showprogrammierung mit Pult und PC und
beleuchtet die Konzepte hinter einem ansprechenden Lichtdesign. Im zweiten Teil
werden viele Selbstbautipps vorgestellt, mit
deren Hilfe professionelle Showelemente
auch mit einfachen Mitteln möglich sind.
€ 29,80
lage
2. Auf
Control Freak
Ergänzend zum DMX 512-A beschreibt der „Control Freak“ vor allem die praktische Herangehensweise an die unterschiedlichsten
DMX-Aufgabenstellungen und -Probleme, zeigt Lösungen auf und geht
problembezogen in die Tiefe der
Materie.
€ 42,00
uflage
neue A
Keine Panik vor Mechanik
Oliver Romberg/Nikolaus Hinrichs
Für Studenten der Ingenieur- und Naturwissenschaften und der Architektur, sowie alle, die sich für Mechanik interessieren. Mit den Themen Statik, Festigkeitslehre, Kinematik und Kinetik in humorvoller Darstellung von Cartoons und 99
Übungsaufgaben mit Lösungen.
€ 29,95
Veranstaltungstechnik: Spielstätten, Anlagen und Geräte
Stefan Kluge
Das Fachbuch beschreibt sicherheitstechnische Anforderungen an die Gestaltung und
den Betrieb von Spielstätten, Anlagen und
Geräten. Dabei werden die Besonderheiten
der verschiedenen Arten von Veranstaltungsstätten beschrieben.
€ 27,50
New Theatre Words 1
Olle Söderberg
Ein Nachschlagewerk für alle im Theaterbereich tätigen Personen. In acht Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch,
Tschechisch, Spanisch, Italienisch, Holländisch + Japanisch. Ein Muss für Theaterfachleute, die viel auf Tournee sind,
denn richtige Kommunikation ist alles!
€ 29,00
Fachqualifikation für
Veranstaltungskaufleute
Marco Gödde/Jörg Bleibel
Ausführliche Übungslayouts und -aufgaben
ermöglichen die erweiterte Anwendung in
Unterricht und Selbststudium. Der Inhalt ist
nach Lernfeldern aus dem Rahmenlehrplan
strukturiert und orientiert sich am IHK-Stoffkatalog für die Abschlussprüfung.
€ 27,50
Vorbeugender Brandschutz im Bild
Bd 2, Spittank/Dietmann/Kremer
Das Buch ermöglicht eine schnelle Erfassung
des Vorschriftentextes durch eine ausreichende
Bebilderung. Sie erhalten ein praktisches Nachschlagewerk für die tägliche Arbeit – kein theoretischer Kommentar kann dies leisten. Bebilderte Hinweise vereinfachen die Verständlichkeit der Vorschriften stark.
€ 39,00
Ihre Buchbestellung:
So geht’s!
Sie schicken (faxen, mailen) uns Ihre Literaturwünsche. Daraufhin erhalten Sie von uns eine Rechnung.
Sie bezahlen per Überweisung, Scheck oder mit einer
einmaligen Abbuchungsgenehmigung (Bankverbindung nicht vergessen!). Nach Zahlungseingang erhalten Sie umgehend Ihre Bestellung!
Tel. (05 11) 270 74-78, Fax -799,
Email: [email protected]
Sicherheit in der Veranstaltungstechnik
Michael Ebner
Checklisten, Rechtsgrundlagen, Gefährdungsanalyse, mit Checklisten auf CDROM. Die 2. Auflage berücksichtigt u. a. aktuelle Sicherheitsregeln wie TRBS 2131,
VPLT SR 1.0 und VPLT SR 2. sowie weitere
neue Verordnungen. Neu ist auch eine
Checkliste zum Thema Unterweisungen.
€ 72,00
Alle Pr eise gelten inkl. der gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
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5. Auf
Strom zum Anfassen – Elektrotechnik für die Eventbranche
Sven Kubin
Dass Elektrotechnik anschaulich vermittelt werden kann, zeigt der Autor seit vielen Jahren in
seinen Seminaren.Dieses Buch bildet das gesamte Grundlagenspektrum und die praktische
Anwendung der Elektrotechnik ab.
€ 34,50
Formel- und Tabellensammlung für die
Veranstaltungstechnik
Cay Grossigk/Petra Krienelke
5. überarbeitete Ausgabe. Über
Kinematik, Statik, Festigkeitslehre, Seile, Stahltabellen, Kantholztabellen, Optik, E-Technik,
Hydraulik, Wärmelehre.
€ 19,50
Das P.A. Handbuch
Frank Pieper
Dieses Handbuch behandelt
alle Aspekte der Beschallungstechnik ausführlich, leicht verständlich und praxisbezogen.
€ 27,50
Faszination Licht, 4. Auflage
Max Keller
Der Autor ist ein Zauberer mit künstlichem Licht. In
seinen hier üppig mit Farbfotos dokumentierten
Theaterarbeiten setzt der Lichtgestalter immer wieder Maßstäbe. Dieses Handbuch vermittelt umfassend und verständlich allen Beleuchtungs-Interessierten, wie viel an technischem Wissen und Sensibilität für Farb- und Raumwirkungen dahinter steckt.
Light Fantastic
Max Keller
englische Ausgabe von „Faszination Licht“
€ 85,00
€ 75,00
Handbuch der
Tonstudiotechnik
Michael Dickreiter
Das Standardwerk der professionellen
Audiotechnik bietet für alle Interessierten eine Einführung in das Thema, eignet sich aber ebenso als Nachschlagewerk für Profi oder Fachhändler.
7. Auflage,2 Bände, zusammen
History Of The Theatre
Brockett/Hildy, in englischer Sprache
Das Standardwerk der Theatergeschichte
zeigt die chronologische Entwicklung des
Theaters von dessen rituellen und kultischen Ursprüngen bis hin zum zeitgenössischen Bühnengeschehen auf. Weit über
500 Fotos. Schwerpunkt: die Entwicklung
des Theaters in Europa.
Stage Lighting –
CD-ROM
Dan Redler
in englischer Sprache
Eine interaktive, multimediale
CD-ROM mit hunderten von
Themen, über 1000 Ausdrükken im Glossar, technischen
Informationen und Zeichnungen, über 300 Fotografien von
Theaterproduktionen, mit Animationen und Videoclips.
Theatre Engineering
& Stage Machinery
Toshiro Ogawa
in englischer Sprache
Ein sehr umfangreiches Werk
des bekannten Autors über
Theatertechnik.
Bühnentechnik
Bruno Grösel
Der Klassiker in 3., überarbeiteter und erweiterter Auflage.
Bühnentechnisches Fachwissen für Personen unterschiedlichen technischen Ausbildungsgrades.
€ 50,50
€ 64,80
Das Effekte Praxisbuch
Frank Pieper
Dieses Praxisbuch behandelt alle gängigen Effekte von Chorus über Exciter bis
zum Noisegate. Technische Realisation,
detaillierte, praktische Tipps und relevante Parameter und Funktionen werden erklärt. Alle Effekte werden auf der beiliegenden CD beispielhaft demonstriert.
Praxisleitfaden VStättV
Starke/Scherer/Buschoff
Kompaktes Arbeitsmittel, das den
Anwender in die Lage versetzt, sofort alle relevanten Regelungen mit
einem Blick zu erfassen. Die Musterversammlungsstättenverordnung wird auf 232 Seiten umfangreich kommentiert und erklärt.
Pocketguide
Sport Events
Starke/Scherer/Buschhoff
Ein aktueller Überblick im Bezug
auf die technischen und organisatorischen Möglichkeiten, Veranstaltungen im “sportlichen” Umfeld durchzuführen. Ergänzung
zum Praxisleitfaden VStättV
Das Tonstudio
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Dieses umfangreiche Buch
wendet sich in erster Linie an
angehende Toningenieure und
-meister, ist aber auch für ambitionierte Heimstudiobesitzer
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AutoCAD - A Handbook for theatre users
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From „Setting Up“ to „Drawing in
Three Dimensions“ via „Drawings Within Drawings“, this compact and fully
illustrated guide to AutoCAD covers
everything from the basics to full colour rendering and remote plotting.
Die Audio-Enzyklopädie
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Die Audio Enzyklopädie ist ein umfassendes Nachschlagewerk und detailliertes
Lehrbuch zugleich. Sie bietet zu allen Feldern der aktuellen Tonstudiotechnik die
erforderlichen theoretischen Grundlagen
in anschaulicher Darstellung und mit 715
Abbildungen und 145 Tabellen.
Automation in the Entertainment Industry
The majority of theatre personnel, including directors, designers, technical staff, actors and
theatre management, will come into contact
with automation at some point. This new title is
intended to provide insights and practical advice from those who use automation, to help the
first-time user understand the issues and avoid
the pitfalls in its implementation.
Veranstaltungstechnik – Grundlagen von Veranstaltungen
Stefan Kluge
Dieses Buch eröffnet Wege zum
Verständnis verschiedener Veranstaltungsarten und den daraus resultierenden Besonderheiten. Die
Beschreibung der Themen ist einfach, klar und verständlich.
Technical Standards for
Places of Entertainment
diverse Autoren
DIN A4, in englischer Sprache
A publication produced to support the
Model Regulations for Places of Entertainment. It offers advice on safe standards and good practice for all types
of entertainment premises.
Model National
Standard Conditions for
Places of Entertainment
This publication has been produced jointly by the ABTT, the
DSA and the LGLF to provide a
uniform standard for the safe
management of premises licensed for entertainment.
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neuen Berufe (Veranstaltungskaufmann/frau,-techniker/in) erlernen.
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Walt Disney
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P. Mackay, R. Pilbrow
This is the first book to reveal the „process“
of the design of a concert hall: how it is not
solely the product of architect and acoustician, but a meld of architecture, acoustics,
and the theatre design together with the necessary engineering disciplines.
Mechanik in der
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Mechanik, angewandt bei spezifischen
Problemen in der Veranstaltungstechnik.
Dieses Buch, zusammen mit der beiligenden CD, eignet sich als Nachschlagewerk
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Lighting Systems
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Nick Mobsby
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Lighting Techniques for
Theatre-in-the-round
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Behandelt die Spezialeffekte in Theatern. Hier werden Themen wie
„How to design a General Cover“
und „How special are specials“ beschrieben und verständlich erklärt.
Aluminium Structures
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and is of particular interest to riggers, users, owners and anyone
about to purchase, or involved in
the maintenance of truses, towers
and other aluminium structures.
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Technical Marketing
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vom „New Product Development“ bis
hin zum „Global Marketing“.
Veranstaltungsmanagement und Recht
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dieses Buch das juristische Neuland
der Rechtsprobleme des Veranstaltungsmanagments
anschaulich
durch eine Reihe von Beispielen und
in den Text eingefügten Grafiken.
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Der Autor bietet Veranstaltungsmanagern einen weit reichenden Überblick über die sich bei der Planung,
Organisation und Durchführung von
Veranstaltungen ergebenden Rechtsprobleme – Checklisten und Kontrollfragen inbegriffen.
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zweisprachig deutsch und englisch.
Lichtdesign-Star Patrick Woodroffe hat in
Jürgen Flimms Inszenierung „Roméo et
Juliette“ das Bühnenbild komplett durch
Licht ersetzt. Ein revolutionärer Ansatz,
der in diesem Buch mit vielen Bildern und
kompetenten Texten beschrieben wird.
Lichttechnik
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Dieses Buch ist eine Hilfe für all
jene, die mit Licht und Lichttechnik zu tun haben. Es bietet
Hintergrundinformationen, fundierte Lösungswege, Berechnungen und verrät zudem so
manchen Insider-Tipp.
Control Systems for
Live Entertainment
John Huntington
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Grundlagen der Lichtsteuerung, Datenkommunikations-Konzepte und Netzwerke. Vertiefende Diskussionen über
SMPTE Time Code, MIDI, MIDI Show
Control, DMX512,Media Link u.a.
Concert Sound and
Lighting Systems
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Alles über den professionellen
Umgang mit Licht- und Tonsystemen im Tourbereich, mit
vielen Fotos und Illustrationen.
Electrical Safety
for Live Events
Marco van Beek
in englischer Sprache
Ein Buch für all diejenigen, die in ihrem Berufsleben täglich mit Elektrizität zu tun haben. Mit Erläuterung
aller wichtigen Regeln, Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln.
€ 42,00
€ 64,80
€ 29,80
€ 46,00
€ 24,90
€ 37,50
30 Minuten für Veranstaltungs-Dramaturgie
Reinhard Philippi
Die Kunst, eine Veranstaltung so zu gestalten, dass
die Teilnehmer sich öffnen und bereit sind, mitzunehmen, was man ihnen vermitteln möchte, will der
Autor dieses Buches an den Leser weitergeben.
€ 6,90
€ 45,00
€ 28,50
Praxis des Riggings (mit CD)
Michael Lück, Chris Böttger
Rigging bedarf einer sorgfältigen Planung und Ausführung. Die Qualifikation der Beteiligten ist von
großer Bedeutung für die Sicherheit, den effizienten
Materialeinsatz und die Kooperation mit den anderen Gewerken. Ein Buch für alle, die ihr Wissen in
diesem Bereich verbessern möchten. Es dient als
begleitendes Werk zur Aus- und Weiterbildung.
€ 35,00
Alle Pr eise gelten inkl. der gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
V.M
bookshop
·
Bücher
für den
Pr ofi
DIN-Taschenbuch 342 – Veranstaltungstechnik 1 – Theater-,
Studio- und Hallentechnik
3. Auflage 2010, 664 Seiten,
DIN A5, broschiert
Der Band konzentriert sich auf die
Bühnentechnik. Die 40 DIN-(EN)-(ISO)Normen und Norm-Entwürfe enthalten
Festlegungen, klären Begriffe usw.
€ 184,00
DIN-Taschenbuch 342 – Veranstaltungstechnik 2 – Theater-,
Studio- und Hallentechnik
2. Auflage 2010, 624 Seiten,
DIN A5, broschiert
Die 46 aktuell gültigen DIN-(EN)-Normen
und Norm-Entwürfe decken drei Komplexe
ab: sicherheitstechnische Einrichtungen,
Tontechnik und Beleuchtungstechnik.
DMX 512-A
Für alle, die mit DMX arbeiten, ist
diese Publikation Pflicht. Der Standard schafft Abhilfe und sollte niemandem, der sich mit Veranstaltungstechnik befasst, in seiner Wissenssammlung fehlen. Der DMXStandard klärt alle Unsicherheiten.
EventGlossar
Frauke von Rönne/Ernst K. Allen
Eventglossar für Anfänger und Fortgeschrittene. Mehr als 250 Begriffe allgemein verständlich übersetzt. Die vorliegende 2. Ausgabe des EventGlossars möchte helfen, der
Sprachverwirrung ein Ende zu setzen und
Eventisch in allgemein verständliches
Deutsch zu übersetzen.
€ 169,00
€ 45,–
€ 9,00
fen
vergrif
zurzeit
EventmarketingLexikon – CD ROM
Andrea Kleemann
Das „Eventmarketing-Lexikon“ dient
all jenen, die mit der Planung, Organisation und Realisierung von Events beruflich zu tun haben, als Nachschlagewerk bei Definitionsfragen sowie als
Praxisratgeber, der sich an den Anforderungen im Projektalltag orientiert.
Mit über 3000 Fachbegriffen.
DIN-Taschenbuch 315 –
Akustik, Lärmminderung und
Schwingungstechnik 3
Messung der Geräuschemission von Maschinen
Die Sammlung stellt die Rahmennormen zum
Bestimmen des Schallleistungspegels, des
Emissions-Schalldruckpegels am Arbeitsplatz
sowie zur Angabe und Auswertung von
Geräuschemissionswerten zur Verfügung.
Elektronik für Veranstaltungstechnik
Michael Ebner
Leitfaden für den Veranstaltungstechniker
mit Grundlagenwissen zu Bauteilen und Geräten mit Schaltungs- und Berechnungsbeispielen. Das Buch hilft, Schaltpläne von Geräten der analogen Niederfrequenz zu lesen
und zu verstehen sowie Fehler in solchen
Geräten zu finden und zu beheben.
Wie junge Unternehmen
Krisen bewältigen können
Gerhard Gieschen
Dieses Buch dient sowohl der Krisenprävention
als auch für sofortige Handlungen und Gegenmaßnahmen im Krisenfall. Der Leser lernt, sein
Unternehmen richtig einzuschätzen und ein wirkungsvolles Frühwarnsystem zu installieren, um
vor Krisen geschützt zu werden.
Lexikon der Entertainment-Industrie
Lyng/von Rothkirch/Klein
Fast 500 Seiten mit Begriffserklärungen aus der Entertainment-Branche, verständlich für
jedermann dargestellt, mit
Schwerpunkten wie Medien
oder Recht.
Lenk- und Ruhezeiten
im Straßenverkehr
von Christoph Rang, 224 Seiten, Paperback, DIN A5
Die neue 16. Auflage informiert Transport- und Busunternehmer über alle Sozialvorschriften, die ein
deutscher Fahrer bei seiner Tätigkeit im In- und
Ausland beachten muss. Mit den aktuell geltenden
Lenk- und Ruhezeiten-Bestimmungen.
Fahreransweisung Lenkund Ruhezeiten
von Christoph Rang, Broschüre, DIN A4, 8 Seiten
Broschüre für die gezielte Schulung der Fahrer.
Auf leicht verständliche Art wird über die Pflichten und Rechte bei der Gestaltung der Lenkund Ruhezeiten unterrichtet. Fehler und Strafen
können so leicht vermieden werden.
Berufskraftfahrer unterwegs 2011
Jahrbuch für Fahrer im Güter- und Personenverkehr
Dieser Kalender enthält Fahrverbote in
Europa, akt. Länderinformationen für
Europa, Übersicht der Autobahnbaustellen und Verkehrsfreigaben sowie
rechtliche Neuerungen wie Lenk- und
Ruhezeiten, EuroCombis usw.
Lenk- und Ruhezeiten
in der Praxis
von Thomas Fritz
€ 3,51
€ 9,52
Bußgeld-Guide für Berufskraftfahrer
Nützliche Verhaltenstipps
Dieses Buch beinhaltet nicht nur
den aktuellen Bußgeldkatalog
(vom 1.2.2009) für alle Verkehrsteilnehmer, sondern auch Erläuterungen zum besseren Verständnis
der Gesetzestexte. Außerdem enthält es wertvolle Verhaltenstipps
€ 14,87
€ 14,87
GEMA, GVL & KSK
Lothar Scholz
Musikrecht – Die Antworten
B. & G. Berndorff, Knut Eigler
Designrecht – Die Antworten
B. & G. Berndorf, Knut Eigler
Filmrecht – Die Verträge
Patrick Jacobshagen
Filmrecht im Kino- & TV-Geschäft
Patrick Jacobshagen
Anhand praktischer Beispiele wird erklärt, was die öffentliche Nutzung von
Musik kostet. Im Buch werden alle
wichtigen Formulare mit Ausfüllhilfen
erläutert. Es ist als Nachschlagewerk
auch rechtlich auf dem neusten Stand.
Die Antworten auf die häufigsten Fragen
der Musikbranche zu GEMA und GVL,
Sampling und mp3, Urheberrecht und
Steuer, Plattenfirma und Musikverlag –
vor allen Dingen geeignet für Anfänger,
ein Muss für jeden Musiker.
Dieses Buch beantwortet die 80 wichtigsten Rechtsfragen rund um das Thema
Grafik-, Multimedia- und Produktdesign.
Von grundlegenden Kenntnissen des Urheber- und Geschmacksmusterrechts bis
zum Schutz von Designarbeiten.
Das Buch präsentiert zahlreiche Musterverträge, die alle Segmente der Kino- und
TV-Produktion abdecken: vom Drehbuchbis zum Regievertrag, vom Coproduktions- bis zum Weltvertriebsvertrag. Verständlich, nicht zu juristisch.
Die Antworten auf die häufigsten Fragen zu GEMA und GVL, Sampling und mp3, Urheberrecht
und Steuer, Plattenfirma und Musikverlag. Ohne
große Paragrafenschlacht, trotzdem exakt und
aktuell. Der überarbeiteten Auflage liegt das neue
Urheberrecht 2004 zu Grunde.
€ 68,00
€ 25,15
€ 28,00
€ 66,00
€ 28,00
€ 32,80
€ 28,00
€ 25,00
€ 38,00
€ 29,90
Das Buch richtet sich an Fahrer und Unternehmer.
Das komplexe Thema wird verständlich erläutert und
mit Hilfe zahlreicher farbiger Fotos illustriert. Das Buch
bietet einen leichten Einstieg für Fahrer und Unternehmer und eine praktische Hilfe für den Arbeitsalltag.
€ 25,00
Alle Pr eise gelten inkl. der gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
VPLTMitglieder
.org
Mitgliedsausweis
Firma
Name, Vorname
www.
Qualifikationen:
Mitgliedschaft Nr.:
2011
VPLT.
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werden Sie Mitglied im VPLT – dem Verband
der Medien- und Veranstaltungstechnik
Ausgefüllt einsenden, faxen oder mailen an:
VPLT Verband für Professionelle Licht- und Tontechnik e.V.,
Walsroder Str. 159, 30853 Langenhagen,
Tel. (05 11) 270 74-74, Fax -777, Mail: [email protected]
❑ Bitte senden Sie mir ausführliche Informationen zur VPLT-Mitgliedschaft.
❑ Ich möchte im VPLT-Magazin inserieren. Bitte senden Sie mir die aktuellen
Mediadaten.
❑ Ich wünsche ein Beratungsgespräch. Bitte nehmen Sie Kontakt zu mir auf.
Firma/Betrieb:
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Vor- und Zuname: ____________________________________________________________
Straße, Nr.: __________________________________________________________________
PLZ, Ort: ____________________________________________________________________
Telefon, Fax: ________________________________________________________________
Email: ______________________________________________________________________
Unterschrift: ________________________________________________________________
V.M
lbnl
Im Vorgarten
ihrer Majestät
Das große Jubiläums-Konzert vor dem
Buckingham Palace war eines der Highlights
während der Feierlichkeiten zum diamantenen Thronjubiläum der britischen Königin
Elizabeth II. in London. Unterstützung leistete
XL Events, die britische Niederlassung von
XL Video.
VPLT.
Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik
Der VPLT ist der größte Fachverband für Medien- und
Veranstaltungstechnik in Europa.
Seine über 1100 Mitglieder tätigten 2011 einen Branchenumsatz von mehr als 3,8 Mrd. Euro.
Unsere Medien sind das Online-Portal www.vplt-live.de
und das VPLT-Magazin, das größte Fachmagazin unserer Branche in Europa. Die VPLT-Mitglieder besitzen die
Deutsche Event Akademie (DEA) und Anteile an der
Deutschen Prüfstelle für Veranstaltungstechnik (DPVT).
Der VPLT ist Gründungsmitglied der igvw (Interessengemeinschaft Veranstaltungswir tschaft) und der
WORLD-ETF (World Entertainment Technology Federation).
Die Geschäftsstelle und der Sitz des Verbandes ist Langenhagen/Hannover.
Für den Vorstand suchen wir in Vollzeit eine/n
Assistent/in (m/w)
für folgende Aufgaben:
Im Auftrag des Lichtdesigners Durham Marenghi erarbeitete
Steve Greetham, Projektmanager bei XL Events, ein Konzept für die
geplanten Projektionen auf den Buckingham Palace sowie für die
LED-Screens und die IMAG Kameras auf der Showbühne.
Für die Projektionen auf den Buckingham Palace lieferte XL Events
insgesamt 36 Barco FLM HD 20K-Projektoren, die in sechs Gruppen
mit jeweils sechs Geräten angeordnet wurden, sowie zwölf Barco Image Pro und zwei Lightwave DVI Matrixen. XL Events steuerte außerdem das Equipment für das Monitoring bei, das von D3 Technologies
für das Video-Mapping und die Projektionen auf den Palast genutzt
wurde. Die Animation wurde von Kreativ-Direktor Sam Pattinson in
Auftrag gegeben, der dafür Content von mehreren Animatoren verwendete. Die Projektionen stellten einen Höhepunkt der Show dar.
XL Events lieferten weiterhin etwa 600 LED-Kacheln Pixled FX-11
für den großen Screen, der die kronenförmige Hauptbühne formte. Die
On-stage-Bildschirme wurden mit dem IMAG-Mix mit Content der
beteiligten Künstler versorgt, darunter Stevie Wonder, Tom Jones, Kylie Minogue und Paul McCartney. Außerdem gab es Live-Einspielungen von Sony SHDV Kameras der Z-Serie sowie Panasonic Camcordern, die ebenfalls XL Events zur Verfügung stellte. Auch das komplette Sound- und Videoequipment für die Hospitality-Bereiche hinter den
Kulissen kam von XL Events.
Dazu Steve Greetham: „Im Vorgarten ihrer Majestät zu arbeiten, war
eine einzigartige Herausforderung, die unsere Crew mit Bravour gemeistert hat.“
Es war sicher auch eine einzigartige Herausforderung für die Queen,
ein Livekonzert von Kylie Minogue & Co. zu ertragen, aber sie hat es
ebenfalls mit Bravour gemeistert. – Anmerkung der Redaktion
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VPLT.Magazin.62
Neumitgliedergewinnung: Sie besuchen die Branchenbetriebe im Medien- und Veranstaltungsbereich
Sie verantworten die aktive Betreuung und Weiterentwicklung unser Ordentlichen und Angeschlossenen
Mitglieder
Sie organisieren und betreuen folgende Arbeitskreise:
- Aus- und Fortbildung
- Rental
- Rigging
- Standards und Normen
- Crowd Management
Betreuung der igvw-Arbeit
diverse Vorstandsprojekte
Ihr Profil:
erfogreich abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung bzw. Ausbildungsabschluss als Veranstaltungstechniker/in (z.B. Fachkraft für Veranstaltungstechnik)
Handelsfachwirt oder Meister für Veranstaltungstechnik
gute Team- und Kommunikationsfähigkeiten sowie
sicheres Auftreten
exzellente Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort
und Schrift
Umgang mit MS-Office-Paket
gültiger PKW-Führerschein und Reisebereitschaft.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung ausschließlich postalisch und bis zum 05.08.2012 an:
VPLT – Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik, Walsroder Str. 159, 30853 Langenhagen
V.M
stellenmarkt
Medientechniker/in
IT-Services
Für unser Zentrum für Vermögensberatung in Marburg benötigen wir Ihre
Unterstützung.
Ihre Arbeitsumgebung
Das Zentrum für Vermögensberatung Marburg verfügt über einen medientechnisch hochmodern
ausgestatteten Konferenz- und Seminarbereich für Schulungs-, Meeting- und Präsentationszwecke.
Weiter gibt es in der Erlebniswelt zum Thema Vorsorge zahlreiche mediale Inszenierungen.
Die Besucher werden damit interaktiv durch die Ausstellung geführt.
Ihre zukünftigen Aufgaben
Verantwortlich für die komplette im Einsatz befindliche Video-, Audio- und Konferenztechnik
am Standort Marburg
Verantwortliche Betreuung kleinerer bis mittelgroßer Veranstaltungen
Übernahme der Wartung komplexer Mediensteuerungen (z.B. Crestron)
Betreuung passiver und interaktiver Displays und Projektoren
Unterstützung in technischen Fragen bei Videokonferenzen
Führungen von VIP-Besuchern
Was Sie mitbringen
abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder vergleichbare
Ausbildung
Erfahrung im Einsatz von Videokonferenzen und Mediensteuerungen
(z.B. Tandberg, Crestron etc.)
selbstständige Arbeitsweise, Flexibilität sowie hohe Zuverlässigkeit
Kommunikationsstärke sowie sicheres und freundliches Auftreten
Sie haben sich wieder erkannt? Dann nehmen Sie sicherlich gerne die Herausforderung an.
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins
und Ihrer Gehaltsvorstellung senden Sie bitte an unsere Personalabteilung.
Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft · DVAG
Münchener Straße 1 · 60329 Frankfurt am Main · Telefon 069 2384-383
Internet www.dvag.com/jobs · E-Mail [email protected]
Land zum Leben –
Grund zur Hoffnung
Nur wer über ausreichend fruchtbares
Land verfügt, kann
sich und seine Familie
ernähren.
Mit Ihrer Hilfe
können wir viel
bewegen!
Spendenkonto
500 500 500
Postbank Köln
BLZ 370 100 50
www.brot-fuer-die-welt.de
Foto: Jörg Böthling
Wir sind der Spezialist für Vermögensaufbau, Absicherung und Vorsorge mit
Sitz in Frankfurt am Main.
Namhafte Institute der deutschen
Banken- und Versicherungswirtschaft
sind unsere Partner. Über 37.000 Vermögensberater beraten fast 6 Millionen
zufriedene Kunden.
VPLT.Magazin.62
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V.M
stellenmarkt
Die Stadt Bocholt, mit rund 75.000 Einwohnern drittgrößte Stadt im Münsterland
und Mittelzentrum mit oberzentralen Funktionen, sucht für ihr in Kooperation mit
dem Verein Stadttheater Bocholt e.V. geführtes städtisches Bühnenhaus spätestens
zum 01. Dezember 2012 einen/eine
Meister/in für Veranstaltungstechnik
(Fachrichtung Bühne).
Das städtische Bühnenhaus mit knapp 700 Plätzen ist räumlich dem Rathaus am
Berliner Platz angegliedert. Der Theaterverein plant dort jährlich rund 40 Gastspieltheaterveranstaltungen. Darüber hinaus werden circa 80 bis 90 weitere
Veranstaltungen von der Stadt Bocholt und Drittnutzern durchgeführt.
Wir bieten Ihnen eine sozialversicherungspflichtige Vollbeschäftigung mit attraktiver
Bezahlung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), Entgeltgruppe 9.
Die Stellenausschreibung mit weiteren Einzelheiten finden Sie unter
www.BOCHOLT.de - „Rathaus“.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht.
Die Bewerbungsfrist endet am 04. August 2012.
Bürgermeister der Stadt Bocholt, Berliner Platz 1, 46395 Bocholt
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VPLT.Magazin.62
Exklusive Technik aus einer Hand
Die unauffällige Lösung für akustisch
schwierige Umgebungen
- ultra-kompakter, passiver Linienstrahler
von CODA AUDIO
- asymmetrische Vertikal-Abstrahlung:
+1°/-11°
- Gehäusevarianten wahlweise für mobilen
Einsatz oder Festinstallation
- Belastbarkeit: 700 W AES - 131 dB Peak-SPL
- konfigurierbare Horizontal-Abstrahlung:
120° oder 60° (symm.), altern. 90° (asym.)
- holografische Stereoabbildung,
phantastische Auflösung
audiovation / Fischpicke 5 / D-57482 Wenden-Gerlingen / Tel. +49 (0) 27 62 / 40038-10 / Fax +49 (0) 27 62 / 408-10
[email protected] / www.audiovation.de
www.dbaudio.com
Koaxialsystemchen live.
Die E4 und E5 Lautsprecher mögen etwas größer sein als eine
Brieftasche. Winzlinge allemal, für die mobile, effiziente Sprachund Musikbeschallung mit bis zu vier Lautsprechern je d&b Verstärkerkanal. Dabei klingen sie deutlich größer als sie sind, klingen
auch bei hohem Schalldruck neutral, klar, transparent und verständlich.
Wie alle kleinen Systeme der d&b E-Serie.