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Transcription

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Viele Boten gehʻn und gingen
Zwischen Erdʻ und Himmelslust,
Solchen Gruß kann keiner bringen
Als ein Lied aus frischer Brust
Festschrift
zur 150-Jahr-Feier
Männerchor Sankt Augustin-Menden
1859 e.V.
Titelbild:
von Martin Frey, Kunstmaler, Grafiker
geb. 1907 in Niedermenden
gest. 1991 in Bad Godesberg
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Protektorat:
Dr. Kurt Hochheuser
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„Ewig ist die Musik“
lautete das Motto des Konzerts am 18. Oktober 2008.
150 Jahre Männerchor Sankt Augustin-Menden
1859 e.V. ist in unserer kurzlebigen Zeit auch schon
eine kleine Ewigkeit.
Die zeitlose Musik, die Freude am Lied und die
Geselligkeit haben diese Beständigkeit mit sich
gebracht.
Protektor
Mein Wunsch zum Jubiläum ist, dass der Chor fort-
Dr. Kurt Hochheuser
fährt, die Tradition des vielfältigen deutschen und
internationalen Liedguts zu pflegen und gleichzeitig
neue Elemente der Musik aufzunehmen, um so die
nächste kleine Ewigkeit anzugehen.
Dr. Kurt Hochheuser
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Grußwort
Zu seinem 150ährigen Bestehen gratuliere ich dem
Männerchor Sankt Augustin-Menden 1859 e.V. als
Landrat des Rhein-Sieg-Kreises sehr herzlich.
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Besonders die Musikvereine und Chöre prägen das
Vereinsleben der Städte und Dörfer im Rhein-SiegKreis. Der Männerchor Sankt Augustin-Menden ist
mit seinen zahlreichen Aktivitäten und Auftritten
während eines Jahres ein wichtiger Bestandteil
des regionalen Vereinslebens.
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Das, was Heimat ausmacht, wird ganz wesentlich
von den Vereinen und damit auch von Chorgemeinschaften getragen. Chöre
sind eingebunden in das heimatliche Geschehen, in deren Bewahrung und
Gestaltung.
Das 150-jährige Jubiläum des Männerchores Sankt Augustin-Menden ist
der Beweis dafür, dass die Mitglieder über viele Jahrzehnte hinweg großen Wert auf die Gemeinschaft, das Vereinsleben und die Erhaltung des
Kulturguts Musik gelegt haben und auch heute noch legen.
Es gibt nicht viele Vereine, die auf eine so lange Vereinsgeschichte zurückblicken können und es zeugt von Idealismus, Ausdauer und Treue, wenn
ein Verein über so viele Jahre hinweg besteht.
„Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ, dem unsere Musik allein ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme“, so
formulierte es einst der deutsche Komponist Richard Wagner. In diesem
Sinne wünsche ich den Mitgliedern des Männerchores Sankt AugustinMenden 1859 e.V. für die Zukunft weiterhin viel Freude am gemeinsamen
Gesang und im Jubiläumsjahr besonders viele schöne gemeinschaftliche
Veranstaltungen!
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Frithjof Kühn
Landrat des Rhein-Sieg-Kreises
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Grußwort
Es ist leicht gesagt, aber mit berechtigtem Stolz
kann der Männerchor Sankt Augustin-Menden
1859 e. V. sein Bestehen über 15 Jahrzehnte feiern
und auf die geleistete Arbeit zurückblicken.
Dem Männerchor
Sankt Augustin-Menden 1859 e. V.
Der Verein bereichert das kulturelle Angebot
und pflegt den Chorgesang, er erhält wertvolles
Brauchtum und lädt zu geselligem Beisammensein
ein. So singt der Männerchor Sankt Augustin-Menden bei verschiedenen Anlässen und fasziniert in
jeder Hinsicht seine Zuhörerinnen und Zuhörer.
An dieser Stelle bedanke ich mich persönlich und auch im Namen der
Stadt Sankt Augustin beim Vorstand des Männergesangsvereines, der seit
Jahrzehnten zum Erfolg des Vereins beiträgt.
Ich wünsche dem Männerchor Sankt Augustin-Menden 1859 e. V. für die
Zukunft weiterhin viel Erfolg, alles Gute und den Organisatoren eine
glanzvolle Jubiläumsveranstaltung.
Die besten Wünsche
zum 150 jährigen
Bestehen!
Erich Wagner
Vorsitzender der
CDU Fraktion im Rat
Klaus Schumacher
Bürgermeister der Stadt Sankt Augustin
Klaus Schumacher
Vorsitzender der
CDU Sankt Augustin
Sankt Augustin
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Grußwort
Liebe Sangesfreunde und fördernden Mitglieder des
Männerchors Sankt Augustin-Menden 1859 e.V.
„Ich hab’ Musik so gern, hab’ die Musik so gern,
sie ist für mich das Pünkelchen auf dem i“, der
Anfang eines Liedes, das der „Große Kölner“, Willy
Millowitsch, mit viel Gefühl gesungen hat. Die gemeinsame Freude an der Musik ist es, die unsere
Vereinsgründer vor 150 Jahren zusammengeführt
und die nachhaltig unseren Männerchor, den beiden
Weltkriegen und politischen Wirren zum Trotz, zusammengehalten hat.
Ich freue mich und bin mir der Ehre bewusst, dass ich, noch jung im Amt als
Vorsitzender, den Chor durch das Jubeljahr führen darf. Dies wäre mir aber
unmöglich, ohne die große Unterstützung meiner Vorstandskollegen und ihren verständnisvollen Frauen. Bei beiden möchte ich mich an dieser Stelle für
ihren Einsatz herzlich bedanken. Mein Dank gilt aber auch dem Fundament
des Vereins: den Sängern, den fördernden Mitgliedern, den früheren
Vorständen und nicht zuletzt unserem Protektor, Herrn Dr. Kurt Hochheuser,
ohne deren selbstlose Unterstützung das Vereinsleben zum Erliegen käme.
Darüber hinaus danke ich auch unseren Chorleitern, die es immer verstanden haben, unseren Chor musikalisch auf hohem Niveau zu leiten und dem
Zeitgeist in der Chorliteratur zu folgen, ohne das „Alte“ zu vernachlässigen.
Ich schaue mit großem Optimismus nach vorne. Die Altersstruktur unseres Chores gibt zwar Anlass zu gewisser Sorge, aber dennoch haben
wir Neuzugänge sowohl bei den Sängern als auch bei den fördernden
Mitgliedern zu verzeichnen. Wir arbeiten daran, dass wir wieder mehr wahrgenommen werden. Dazu soll auch unser Jubeljahr beitragen und die damit
verbundenen besonderen Veranstaltungen. Die Motivation bei den Sängern
ist sehr hoch, die Proben immer gut besucht. Unser Chorleiter, Bernd Radoch
versteht es, in uns ein Feuer zu entfachen und legt ständig Holz nach, damit
es weiter brennt.
In diesem Sinne wünsche ich, dass die Herzen unserer Sänger noch lange
Zeit für die Chormusik brennen und hoffe auf einen erfolgreichen Verlauf des
Jubeljahres.
Grußwort
Allen Mitgliedern und Freunden des Männerchor
Sankt Augustin-Menden 1859 e.V. gratuliere ich
zum 150. Geburtstag dieses traditionsreichen
Männerchors sehr herzlich.
Auf hohem Niveau demonstriert der Männerchor
Sankt Augustin-Menden immer wieder, was für
das Singen insgesamt gilt: Im Chor entsteht aus
einer Vielzahl von Stimmen eine harmonische
Einheit. Dabei entwickelt sich aus der Faszination
an Musik und über das gemeinsame Singen gesellschaftliches Engagement. Hier kommt das
Interesse zum Ausdruck, gemeinsam etwas gestalten und erreichen zu
wollen. So zeigen Chöre für die Gemeinschaft: Der Einsatz des Einzelnen
vermag zum Gelingen des Ganzen beizutragen.
Meinen Glückwunsch verbinde ich mit einem Dank an die Männer, die in
der Vereinsgeschichte bis heute unzählige Stunden geopfert haben. Sie
haben damit gleichzeitig die Gedanken der Gründer in ein lebendiges,
kulturelles und gesellschaftliches Handeln zum Wohle unseres Ortes
Menden umgesetzt.
Die Mitglieder, Vorstände, Chorleiter und Sänger waren zu allen Zeiten
bestrebt, dem immerwährenden Wandel der Ausdrucksformen im Chorgesang Rechnung zu tragen, nämlich das gute „Alte“ zu erhalten und dem
wertvollen „Neuen“ den Weg zu ebnen. Hierfür spreche ich Dank und
Anerkennung aus.
Ich wünsche dem Männerchor Sankt Augustin-Menden einen gelungenen
Jubiläumsfestakt, vor allem auch eine erfolgreiche Zukunft und weiterhin viel Freude daran, unzählige Musikfreunde mit ihren Auftritten und
Konzerten zu begeistern.
Guido Bonerath
Ortsvorsteher Menden
Helmut Pütz
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1: Vorsitzender
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Grußwort
Grußwort
„Singen macht Freude,
Singen ist im Chor am schönsten“!
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern
das Weitergeben der Flamme.“
(Thomas Morus)
Der Männerchor Sankt Augustin-Menden 1859 e. V.
kann in diesem Jahr auf sein 150jähriges Bestehen
zurückblicken.
Ich bin glücklich sagen zu können, dass der
Männerchor Sankt Augustin-Menden 1859 e.V.
auch nach 150 Jahren noch „glühende“ Anhänger
findet, um gegen die Konkurrenz zu bestehen.
Dem Chor darf ich im Namen aller Sängerinnen
und Sänger des Chorverbandes Rhein-Sieg 1934
e. V. zu diesem Jubiläum meine herzlichsten
Glückwünsche aussprechen. Die Sänger des Chores
kann ich zur Wahl ihrer Freizeitbeschäftigung nur
beglückwünschen. Sie schenken damit in doppelter Hinsicht Freude: Zum
einen erfreuen Sie die Zuhörer durch Ihren Chorgesang, zum anderen erfüllt es Sie sicherlich selbst mit Zufriedenheit, durch das Zusammenspiel
vieler Stimmen einem Gesangstück eine eigene Form zu geben.
Dabei erleben Sie, dass das Gemeinschaftserlebnis in einem Chor nicht nur
auf den Gesang begrenzt ist. Ich nutze gerne die Gelegenheit, Dank zu sagen für Ihren wertvollen und unverzichtbaren Dienst im gesellschaftlichen
Leben Ihrer Heimatstadt.
Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der moderne Technik und Medien
die heutige Musik und das Kulturleben beherrschen, hat die Chormusik
bei der Pflege und der Wahrung unserer überlieferten Volksmusik einen
besonderen kulturellen Stellenwert. Unser Ziel muss es sein, das Erreichte
weiter zu entwickeln, der Jugend musikalische Perspektiven zu zeigen und
ihnen die Freude an Lied und Gesang zu übermitteln.
Ich bin nun im dritten Jahr als Chorleiter in
Menden tätig und stelle immer wieder fest, dass in
diesem Chor die Flamme der Leidenschaft – auch
nach so langer Zeit – noch nicht erloschen ist.
Es ist eine Freude zu erleben, mit welcher Intensität und Konzentration die
Herren bei den Proben und den Konzerten dabei sind. Man merkt, dass sie
wollen und es auch können; genau das zeichnet den Mendener Männerchor
aus.
Ich wünsche uns – dem Chor – und mir selbst, dass wir noch lange so harmonisch miteinander konzertieren, wie es bis jetzt der Fall war.
Bernd Radoch
Chordirektor FDB
Möge das Jubiläum dem Vergangenen die Krone aufsetzen und noch mehr
Ansporn für die Zukunft geben.
Den Jubiläumsfeierlichkeiten wünsche ich einen guten Verlauf. Mögen
sich auch in der Zu-kunft weiterhin viele Menschen finden, die Freude am
Gesang haben und durch den Beitritt zu einem Chor dazu beitragen, dieses
kulturelle Erbe zu pflegen und zu fördern.
Sibille Miesen-Schulz
Vorsitzende Chorverband Rhein-Sieg 1934 e. V.
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Die Sänger des Chores
I. Tenor
Die fördernden Mitglieder des Chores
II. Tenor
Eutebach, Karl Heinz
Feurich, Gerhard
Gräve, Georg
Hofenbitzer, Willi
Kaspar, Heinz
Kubb, Gerhard
Meyer, Joachim
Pabst, Helmut
Schneider, Heinz-Willi
Zahn, Horst
Czauderna, Dietmar
Eisheuer, Rolf
Felsing, Raimond
Hermeling, Peter
Hörsch, Ernst
Jaax, Wolfgang
Junge, Werner
Katzfey, Peter
Rangosch, Josef
Rößel, Werner
Steimel, Hermann
I. Bass
II. Bass
Arendt, Siegfied
Bott, Heinz
Faber, Friedrch
Heubach, Günter
Hinterkeuser, Josef
Hochheuser, Hans
Junge, Eberhard
Könsgen, Heinz-Willi
Pütz, Helmut
Pütz, Peter
Siebertz, Hans
Scheidt, Manfred
Schmitz, Dr., Winfried
Walsch, Alexander
Brodesser, Winand
Friedrich, Dieter
Henseler, Klaus
Henseler, Wilfried
Jaax, Willi
Kurtenbach, Hans
Lindlar, Helmut
Reinold, Manfred
Rosenbach, Bernhard
Schenkelberg, Karl
Schneider, Michael
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Adelmann Meinhard
Balensiefen Heinrich
Baumanns Karl-Heinz
Börnemeyer Heinz
Braschos Maria
Brodesser Heinz-Peter
Dalmus Willi
Diekmann Gerhard
Dorweiler Jakob
Felder Josef Dir. i. R.
Fey Willi-Jakob
Fischer Elisabeth
Frey Günter
Görtz Karl-Josef
Hartwig Eduard
Hetfleisch Josef
Hinterkeuser Jakob
Hochheuser Kurt Dr.
Hörsch Hans
Hofenbitzer Josef
Hupperich Raimund
Kaspar Karl-Heinz
Keller Edwin
Kolzem Helmut
Krohm Doris
Lindlahr Cilli
Lukas Anne-Käthe
Matthey Fritz
Müller Johannes
Pabst Hans
Panzenell Dieter
Ax Edda
Barndt Norbert
Bender Bernd
Boß Peter
Brodesser Thorsten
Burdorf Jochen
Deutsch Elmar
Dietrich Heinz
Eickhoff Rudolf
Felder Josef
Finkeldey Karl
Frey Edmund
Fuhrmann Helmut
Gschlössel Hans
Helikum August
Hinterkeuser Hans-Heinrich
Hinterkeuser Willi
Hochheuser Matthias
Hofenbitzer Hildegard
Hohl Klaus
Hupperich Robert
Keiner Klaus
Kley Norbert
Krill Heinz
Kurscheid Willi
Litterscheid Elisabeth
Massa Paolo
Miebach Anton
Neuhalfen Richard
Panzenell Bernhard
Pelster Michael
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Pütz Anneliese
Quadt Josef
Raaf Martha
Rauchalles Wolf
Sawatzki Günter
Schliefer Karl
Schlösser Lucia
Schmitt Heinz-Leo
Staeck Uwe K.
Steinbach Gerd
Weisweiler Johannes
Werner Friedhelm
Wiese Friedrich
Pütz Jörg
Quadt Gertrud
Radermacher Horst
Röttgen Agnes
Schäfer Adolf
Schliefer Rudolf
Schmidt Helmut Prof. Dr.
Schwamborn Anneliese
Stauber Artur
Trilling Bernd
Wenzel Richard
Werz Heinz
Zimmer Fritz
Die Vereinsjubilare
Silberjubilare
Sänger
Czauderna Dietmar
Feurich Gerhard
Kurtenbach Hans
Rangosch Josef
Schenkelberg Karl
Walsch Alexander
Eutebach Karl-Heinz
Kaspar Heinz
Meyer Joachim
Rosenbach Bernhard
Schneider Heinz-Willi
Fördernde Mitglieder
Barndt Norbert
Bender Bernhard
Brodesser Heinz-Peter Dalmus Willi
Felder Josef Dir. i. R.
Fey Willi Jakob
Frey Günter
Görtz Karl-Josef
Hetfleisch Josef
Hinterkeuser Jakob
Hocheuser Kurt Dr.
Hupperich Raimund
Kolzem Helmut
Krill Heinz
Matthey Fritz
Miebach Anton
Quadt Josef
Radermacher Horst
Adolf Schäfer
Schliefer Rudolf
Schmitt Heinz-Leo
Steinbach Gerd
Weisweiler Johannes
Werner Friedhelm
Wiese Friedrich
Zimmer Fritz
Faber Friedel
Kubb Gerhard
Pütz Helmut
Scheidt Manfred
Siebertz Johannes
Boß Peter
Eickhoff Rudolf
Finkeldey Karl
Gschlössl Hans
Hinterkeuser Willi
Kley Norbert
Lindlahr Cilli
Neuhalfen Richard
Sawatzki Günter
Schmidt Helmut Prof. Dr.
Trilling Bernd
Werz Heinz
Goldjubilare
Sänger
Felsing Raimond
Hörsch Ernst
Junge Werner
Pütz Peter
Hochheuser Hans
Jaax Willi
Könsgen Heinz-Willi
Steimel Hermann
Hofenbitzer Willi
Junge Eberhard
Lindlar Helmut
Fördernde Mitglieder
Hartwig Eduard
Hinterkeuser Hans Heinrich
Diamantjubilare
Sänger
Bott Heinz
Brodesser Winand
Fördernde Mitglieder
Frey Edmund
Helikum August
Hofenbitzer Josef
Kaspar Karl-Heinz
Müller Johannes
Wenzel Richard
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Hinterkeuser Josef
Hörsch Hans
Kurscheid Willi
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Chronik
150 Jahre
Männerchor Sankt Augustin-Menden
1859 e.V.
Luhmer OHG
Als Mitte des 19. Jahrhunderts der Männergesang allgemeine Verbreitung
fand und man sich „behufs Pflege dieser Kunst“ zu Vereinen zusammenschloss, waren in Menden 18 junge Männer, welche „diesem hehren Streben“
nicht fern standen und auf Anregung des Lehrers Christian Mohr am 18.
Januar 1859, einen Gesangverein gründeten. Da man außer dem Gesang
auch die Geselligkeit und Gemütlichkeit pflegen wollte, wurde dem Verein
der Name „Frohsinn“ gegeben. Lehrer Mohr war erster Präsident und
Dirigent des Chores. Elf Jahre lang – bis 1870 – verwaltete er beide Ämter
in Personalunion. Dann musste er den Präsesposten in andere Hände legen,
blieb aber selbst weiter Dirigent bis zu seinem Tode im Jahre 1874. „Die
Personalunion“ entsprach jetzt nicht mehr der vom Gesetzgeber geforderten
Form eines Vorstandes (Ämtertrennung).
Ein kurzer Auszug aus den Statuten möge uns in die damalige Zeit führen.
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Der Zweck des Vereines ist die Einübung von Liedern ernsten, heiteren und religiösen Inhalts.
Nur Unbescholtene können in den Verein aufgenommen werden. Wer
wünscht, in den Verein aufgenommen zu werden, meldet sich beim
Vorstand, der ihn dem Dirigenten vorführt, bei Brauchbarkeit entscheidet der ganze Verein durch Ballotrade.
Von Allerheiligen bis Ostern versammelt sich der Verein dreimal wöchentlich, montags, mittwochs und freitags von 8,30 – 10,30 Uhr im
Schulsaale.
Als Eintrittsgeld sind fünf Groschen zu zahlen, an Beitrag wöchentlich einen Groschen.
Zu spät kommen wird mit 6 Pf Strafe belegt, wer ausbleibt, zahlt dafür einen Groschen. Wer bei öffentlichem Auftreten des Vereins ausbleibt, hat zwei und einen halben Groschen Strafe zu zahlen.
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Ausgestoßen aus dem Verein wird:
1. Wer sein Eintrittsgeld nicht bezahlt,
2. wer sich der eingeführten Ordnung nicht fügt,
3. wer einen unsittlichen Lebenswandel führt,
4. wer vom Gericht zu einer entehrenden Strafe verurteilt wird.
Beim Tode eines Mitglieds haben alle, bei Strafe von 2 ½ Groschen,
den Hingeschiedenen zu seiner Grabstätte zu geleiten.
MGV „Frohsinn“ Menden, gegr. 18. 1. 1859
Ehrenmitglied ist der, der jährlich mindestens einen Taler Beitrag
entrichtet.
Dem Verein steht, außer dem Dirigenten als Stifter des Vereins, noch
ein Vorstand von fünf Mitgliedern vor: 1 Präses, 1 Protokollführer,
1 Kassierer, 2 Räte. Der Vorstand wird von den Mitgliedern durch
einfache Stimmenmehrheit auf ein Jahr gewählt.
Das erste geprobte Lied war „Der Sänger“, Melodie von Franz Schubert, Text
von Johann Wolfgang v. Goethe.
Die Proben fanden im Schulsaal statt, später im Vereinslokal Braschos und
ab 1990 im „Haus Menden“, An der alten Kirche.
Wie sehr sich die Lehrer um den Männerchor verdient machten, beweist die
Tatsache, dass noch 3 weitere Lehrer im „Frohsinn“ den Taktstock schwangen, die Herren Frost, Pauly und Velser und dass der Vorsitzende, der den
Verein am längsten führte - 33 Jahre - , ebenfalls ein Lehrer war: Konrektor
Josef Grommes.
Obwohl seit dem 15. Dezember 1866 ein lückenloses Protokoll des MGV
„Frohsinn“ vorliegt, kann über weite Jahrzehnte nicht viel gemeldet werden,
was über die Dorfgrenzen hinaus Bedeutung hat. Leben und Tod im Verein
und im Dorf spiegeln sich in den Annalen wider. Die Schwindsucht geistert durch die Zeilen der Chronisten, die die Reihen der Vereinsmitglieder
dezimiert. Die fast in jedem Jahr stattfindenden Sängerfeste und die
Kaisergeburtstagsfeiern sind die Höhepunkte des Vereinslebens. Neben
dem Lied wurde bis zur Jahrhundertwende und darüber hinaus auch das
Theaterspiel gepflegt.
Die Zahl der aktiven Sänger schwankt zwischen 20 und 40 und erreicht erst
mit dem neuen Jahrhundert und mit dem Anwachsen der Bevölkerung des
Ortes ein halbes Hundert und mehr.
Bei dieser geringen Sängerzahl ist es verwunderlich, dass in Menden noch
ein zweiter Gesangverein entstand. Am 15. Juli 1877 wurde unter dem
Vorsitz von Andreas Heider mit dem Dirigenten Franz C. Lindlar (1857-1941),
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Der Sänger
Johann Wolfgang von Goethe
Melodie: Franz Schubert
Was hör ich draußen vor dem Tor.
Was auf der Brücke schallen?
Laß den Gesang vor unserm Ohr
Im Saale widerhallen!
Der König sprach‘s, der Page lief;
Der Knabe kam, der König rief:
Laßt mir herein den Alten!
Gegrüßet seid mir, edle Herrn,
Gegrüßt ihr, schöne Damen!
Welch reicher Himmel! Stern bei Stern!
Wer kennet ihre Namen?
Im Saal voll Pracht und Herrlichkeit
Schließt, Augen, euch; hier ist nicht Zeit,
Sich staunend zu ergötzen.
Der Sänger drückt‘ die Augen ein
Und schlug in vollen Tönen;
Die Ritter schauten mutig drein,
Und in den Schoß die Schönen.
Der König, dem das Lied gefiel,
Ließ, ihn zu ehren für sein Spiel,
Eine goldene Kette reichen.
Die goldene Kette gib mir nicht,
Die Kette gib den Rittern,
Vor deren kühnen Angesicht
Der Feinde Lanzen splittern.
Gib sie dem Kanzler, den du hast,
Und laß ihn noch die goldne Last
Zu andern Lasten tragen.
Ich singe, wie der Vogel singt,
Der in den Zweigen wohnet;
Das Lied, das aus der Kehle dringt,
Ist Lohn, der reichlich lohnet;
Doch darf ich bitten, bitt ich eins:
Laß mir den besten Becher Weins
In purem Golde reichen.
Er setzt ihn an, er trank ihn aus:
O Trank voll süßer Labe!
Oh! wohl dem hochbeglückten Haus,
Wo das ist kleine Gabe!
Ergeht‘s euch wohl, so denkt an mich,
Und danket Gott so warm, als ich
Für diesen Trunk euch danke.
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der bereits im September 1874 den örtlichen Kirchenchor gegründet hatte,
der Männergesangverein „Heiterkeit“ gegründet. Die Tradition lässt wissen,
das die „Zersplitterung“ eine Reihe von Gründen hatte, die aber mehr oder
weniger auf die mitten durch das Dorf gehende „politische“ Grenze geschoben wurde, die die beiden Ortsteile Ober- und Niedermenden voneinander
trennte. Es gab also vom Jahre 1877 an in Obermenden den MGV „Frohsinn“
und in Niedermenden den MGV „Heiterkeit“.
Vom MGV „Heiterkeit“ existiert nur ein Protokollbuch, das vom Gründungstag
bis zum 20. Januar 1882 geführt wurde. Auch in diesem Verein wurde eifrig
Theater gespielt.
Obwohl, wiederum gemäß der Überlieferung, heftige Gegensätze zwischen
den Vereinen bestanden haben müssen, waren hier wie da die Mitglieder
aus beiden Gemeinden gemischt. Schon das Protokoll der „Heiterkeit“ vom
7. August 1879 sagt aus: „Von dem Gesangverein “Frohsinn“ hierselbst wurde der Gesangverein „Heiterkeit“ zu dem am 3.August 1879 stattgefundenen
Sängerfest eingeladen. Dieser Einladung nachkommend, machte der Verein
den Zug durchs Dorf mit.“ Auch im Protokollbuch des „Frohsinn“ wird der
freund-nachbarlichen Beziehung Erwähnung getan. Es scheint also doch
nicht so schlimm gewesen zu sein, wie die Fama berichtet.
Als die Ansprüche der nunmehr stetig zunehmenden Sängerschar für einen
Chorleiter im Ehrenamt, wie es bisher gewesen, zu weit gingen, auch der seitherige Leiter sein Amt niedergelegt hatte, entschloss man sich im Jahre 1898
zur Wahl eines Berufsdirigenten und gewann hierfür Herrn Musikdirektor
Werth aus Bonn. Dieser war ein Freund der seiner Zeit eingesetzten Wettstreitsbestrebungen, und so führte er am 4./5. Juni 1900 den Verein zum
ersten Maler zum Sängerkampfe nach Mainz-Weisenau. Endloser Jubel erfüllte die wackeren Sänger, als ihnen in der Klasse V unter 8 Vereinen auf
das Lied „In den Alpen“ von Hegar, der I. Preis mit 387 Punkten verkündigt
wurde, zumal erst der nächste Verein mit 310 Punkten folgte.
Nach der Jahrhundertwende kann nur noch vom MGV „Frohsinn“, geschrieben werden, weil keine Aufzeichnungen mehr vom Bruderverein vorhanden
sind.
Drei Jahre später musste sich der Verein am 2. und 3. August 1903 in Nassau
mit dem 3. Klassenpreis begnügen.
Wiederum ein Jahr darauf können in Kessenich der 2. Klassen- und
1. Ehrenpreis gewonnen werden. Etwas hämisch erwähnt das Protokoll,
dass der MGV „Heiterkeit“ sich in derselben Klasse mit dem 4. Preis begnügen musste und im Ehrensingen leer ausging.
Im selben Jahr (1904) hatte Heinrich Raderschadt die Vereinsführung übernommen, der den Dirigenten Willy Heinemann aus Bonn verpflichtete. Der
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erste Versuch, nunmehr in die Reihe der namhaften Gesangvereine vorzudringen, erbrachte aber am 2. und 3. Juni 1906 in Bonn nur einen mageren
3a-Klassenpreis.
MGV „Heiterkeit“ Menden, gegr. 1882
Am Samstag, dem 12., Sonntag, dem 13. und Montag, dem 14. Juni 1909 wurde das Goldene Jubelfest gefeiert. Sieben Seiten Protokoll berichten darüber.
Vom Jubelkonzert wird gesagt: „Dass Menden eine derartige Veranstaltung
noch nicht erlebt hat.“ Unter den Ehrengästen waren Landrat von Dalwigh,
Bürgermeister von Claer, Dr. Adrian und viele prominente Persönlichkeiten.
Herr Ing. Franz Mohr, ein Sohn des Gründers, hatte aus Zweibrücken ein
Glückwunschtelegramm und eine Spende geschickt, sein jüngerer Bruder
Josef nahm an den Feierlichkeiten des Sonntags teil. Der Verein hatte damals 55 Sänger und 75 inaktive Mitglieder.
Obwohl der Versuch, in die Reihe der namhaften Gesangvereine einzutreten beim „Wettstreit“ in Bonn 1906 kläglich gescheitert war, wurde in der
Generalversammlung vom 28. Januar 1912 beschlossen, am
IV. WETTSTREIT DEUTSCHER MÄNNERGESANGVEREINE
UM DEN VON SR. MAJESTÄT DEM KAISER UND KÖNIG
DURCH ALLERHÖCHSTE ORDER VOM 27. JANUAR 1897
GESTIFTETEN WANDEREPREIS
in Frankfurt teilzunehmen.
Das scheint an Vermessenheit zu grenzen, zumal das u. a. geforderte
Kriterium einer Mindestsängerzahl von – 100 – aus eigener Kraft nicht erfüllt werden konnte.
Die Mendener verstärkten sich daher in der Hauptsache um die vom selben Dirigenten Heinemann geleiteten Sänger des Männerchores „Apollo“
Siegburg-Zange, so dass mit 128 Sängern die Fahrt nach Frankfurt vom
6. bis 8. Mai 1913 angetreten werden konnte. (Hierzu sei erwähnt, dass der
Stadtteil „Zange“ bis zum Jahre 1906 dem Amte Menden angehörte.)
Als Pflichtchor war den Chören Friedrich Hegar’s (1841-1927) – 1813 - von
der Jury aufgegeben worden.
Als frei gewählter Chor erklang - Hoch empor - von Franz Curti (18541898).
Auszug aus dem Kaiserlichen Zum Willkomm!
„Eine besondere Weihe wird dem diesjährigen Wettstreit verliehen; findet er doch im Jahre des 25 jährigen Regierungsjubiläums des Deutschen
Kaisers und der 100 jährigen Gedenkfeier von Deutschlands Befreiung, der
Grundlegung für sein späteres Blühen und Gedeihen, statt.
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50 Jahre MGV Menden
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50 Jahre MGV Menden – Die „Festordnung“
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Dem deutschen Volkslied gilt zum großen Teil die Veranstaltung
der Gesangwettstreite. Der Rückblick auf eine große geschichtliche
Vergangenheit, auf die Ereignisse, welche den Zusammenschluss der deutschen Völker bewirkten, heißen uns erneut Dank dem Kaiser darzubringen
für die Förderung und Unterstützung der Pflege des deutschen Liedes.“
Das Erleben des furchtbaren Schicksals des Krieges weckte in den Menschen
das Gefühl der Zusammengehörigkeit und ließ sie die kleinlichen Gründe
der Trennung vergessen. So schlossen sich die beiden Vereine „Frohsinn“
und „Heiterkeit“ am 7. September 1919 zum Männergesangverein Menden
zusammen.
Auszug aus dem Siegburger Kreisblatt, Freitag, den 9. Mai 1913, Nr. 56,
58. Jahrgang.
Trotz Besatzung, Arbeitslosigkeit und Inflation – Kassenfragen nehmen einen breiten Raum in den Protokollen ein – nahm der Verein einen beispiellosen Aufschwung. Vor allem, die Jugend füllte die Reihen.
„Frankfurt a. M., 7. Mai.Am heutigen 2. Tage des Gesangwettstreits sangen am
Vormittag folgende Vereine: „Concordia“-Essen (206) Sänger); „Liedertafel“M.Gladbach (198); „Frohsinn“-Menden-Sieg (128); Männer-Gesangverein
Dortmund (230); Männer-Gesangverein Essen (346); „Concordia-Aachen“
(196); „Oberbarmer Sängerhain“-Barmen (199); „Sängerchor“-Barmen (250).
Der Tag begann gleich mit einem Treffer. Machte schon die Begrüßung des
Kaisers durch die Schulkinder, die an den drei Tagen des Wettsingens auf
Anordnung des Kaisers frei haben, einen angenehmen und fröhlichen
Eindruck, so brachte das prächtige Sängermaterial der „Concordia“-Essen
eine ausgezeichnete Wiedergabe, die sich sogar im Ton hielt. Der Verein
kommt sicher in die engere Wahl. Auch die „Liedertafel“-M. Gladbach, die
über ein ebenso prächtiges Material verfügt und musikalisch vorbildlich
geleitet ist, errang sich mit dem Preischor, wie besonders mit den beiden
selbst gewählten Chören einen vollen Erfolg. Der kleine, etwa 135 Personen
mitbringende Verein „Frohsinn“-Menden (Sieg) – für seine Leistungen allerlei Hochachtung. Er hielt die Stimmung im Preischor korrekt und schloss
in reinem a-dur. Das ist schon eine Tat für sich. Der Verein besteht aus einfachen Leuten, und darum müssen wir die Leistungen umso höher bewerten. Sein Material an Stimmen ist nicht bestechend, außerdem schienen
die Sänger verschnupft zu sein – bei diesem Wetter kein Wunder! Wenn
der Anfang auch matt klang, allmählich sangen sich die Sänger doch frei,
besonders die Tenöre kamen gelegentlich gut zur Geltung. Der zweite Bass
zeigte ein schönes tiefes „F“ am Schlusse seines „Hoch empor“. Somit bot
der kleine Verein für das erste Mal eine durchaus anständige lobenswerte Leistung. Der Dortmunder „Männer-Gesangverein“, dessen Können dem
vorhergehenden Verein überlegen ist, verdarb sich viel durch die übertriebene Maniriertheit seines Dirigenten, die am peinlichsten beim Volksliede
berührte.“
1914 kommt das Vereinsleben zum ersten Mal ganz vollständig zum Erliegen.
Das letzte Protokoll enthält die schicksalsschweren Worte:
So zog der Verein mit 120 Sängern – ohne „Geliehene“, wie das Protokoll ausdrücklich erwähnte – am 1. Juli 1923 zum Wettstreit nach Eitorf. Gesungen
wurden die Chöre von M. Neumann „HAGEN“ in „einmaliger Weise“, sowie
„Feuerreiter“, wobei von der Jury „behauptet“ wurde, gerade der Feuerreiter
sei nie „in solcher Vollendung“ gesungen worden.
Wie immer auf Höhepunkte Rückschläge folgen, so sollte es auch beim MGV
Menden geschehen. Der Probenbesuch ließ nach. Trotzdem gelangen noch
die Teilnahme an Sängerwettstreiten in Schierstein (1927), „mit mäßigem
Erfolg“, und einem Wertungssingen in Oberdollendorf (1933).
Das konnte aber den Zerfall nicht aufhalten. Das Protokoll spricht von „verschiedenen Umständen“ die einen regelmäßigen Probenbesuch bzw. Auftritte
in der Öffentlichkeit unmöglich machten. Nazistisches Gedankengut war
in den Verein eingedrungen! Aus dem Vorsitzenden war der „Vereinsführer“
geworden. Versammlungen waren gezwungener Maßen mit „Heil Hitler“ zu
eröffnen. Wertungssingen wurden vom Sängerkreis „befohlen …
Trotz allem, konnten am 2. und 3. Juni 1934 das 75. Jubelfest begangen werden. Im Protokoll ist hierüber näheres nicht festgehalten worden. So geben
wir nachstehend den Bericht des „Westdeutscher Beobachter“ von Montag,
dem 4. Juni 1934 wieder.
Der Frauenchor bestand aus 70 Sängerinnen.
Chor: „ Horst Wessel “, Komponist: R. Trunk: in der Literatur gelegentlich
als „NS –Vorsänger“ bezeichnet; Text: stammt von NS – Reichsjugendführer
Baldur von Schirach.
Auch auf dem Wertungssingen im Sängerkreis 19 Gau IX (Rheinland) im DSB
am 27. Oktober 1935 in Siegburg, konnte der Chor „punkten“. Die Mendener
sangen dabei als letzter der teilnehmenden Chöre „Vexilla regis“ von M.
Neumann und „Hans & Grete“ von J. Eccard.
„Am 2. August 1914 brach der Weltkrieg aus und es wurden bereits viele
Mitglieder zu den Fahnen gerufen. Das Vereinsleben resp. Proben wurden
vorläufig eingestellt. Hoffen und wünschen wir, dass der Krieg recht bald
zu einem siegreichen Ende geht.“
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Wertungssingen in Siegburg 1935
Montag, 28. Oktober 1935
Aus dem Siegkreis
Siegburger zeitung
Wertungssingen in Siegburg 1935
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Das Urteil der Wertungsrichter:
Wertungssingen in Siegburg – Gutachten
a) M. Neumann, „ Vexilla Regis “.
Ganz ausgezeichneter Vortrag, besonders wertvoll in der geschmackvollen und ökonomischen Ausbalancierung der Höhepunkte, wodurch am
Schlusse eine ungeahnte Steigerung erzielt wurde.
b) J. Eccard, „Hans & Grete“.
Feine durchsichtige Wiedergabe, vorbildlich in der Erfassung des
Madrigalstiles.
Sowohl der lateinische Karfeitagschor als auch das Urteil der Preisrichter
sind noch einmal Ausbruch aus der nationalsozialistischen Geistes- und
Kulturknechtung.
(siehe hierzu auch „ AUS DEM SIEGKREIS “ Siegburger Zeitung vom 28.
Oktober 1935 „ Der Sängertag in Siegburg“.)
Am 23. Februar 1936 – Anfang 1939 übernahm mit Josef Deutsch, ein
Mendener Chorleiter, das Dirigat.
Wenn auch das 80. Jubiläum am 23. Juli 1939 „fast wie in alten Zeiten“ gefeiert werden konnte, hatte sich die Krise im Chor so verschärft, dass das
Vereinsleben zum Erliegen kam.
Aus der Korrespondenz an den Sängerkreis vom 21. Januar 1939:
„Die Vereinstätigkeit ruht seit Mitte vorigen Jahres. Die seitherigen
Vorstandsmitglieder haben ihre Ämter niedergelegt. Die Bestrebungen zum
Wiederaufbau sind bisher ohne Erfolg gewesen und werden weiter forgesetzt.“
Erst im Januar 1946 konnte die Probearbeit wieder aufgenommen werden.
1948 kam Willi Schell als Dirigent zum Verein zurück; unter ihm wurde am
23. Juli 1949 das 90-jährige Stiftungsfest mit einem großen Festkonzert (110
Sängern) gefeiert.
Siehe Programm im Festbuch zum 90-jährigen Jubiläum! Seite 14 und 15
einfügen.
1950 schied Willi Schell dann endgültig als „ Ehrenchormeister “ aus.
Nachfolger wurde Gottfried Herkenrath. Unter seinem Dirigat nahm der
Verein am XIII. Deutschen Sängerbundesfest vom 27. bis 29. Juli 1951 in
Mainz mit schönem Erfolg teil.
(Hier Titelseite des Festbuches und Seite 35 aus dem Festbuch einfügen)
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1954 übernimmt Wilhelm Rosenbach, bisher 2. Vorsitzender, die Leitung des
Vereins.
Der Verein trennt sich im darauf folgenden Jahr von Chorleiter Gottfried
Herkenrath; als Nachfolger wurde am 25. Februar 1955 der junge, tüchtige
Chorleiter Karl Röttig gewählt.
Am 19. Dezember 1955 verstarb der langjährige Vorsitzender und
Ehrenvorsitzender Josef Grommes.
Das erste Konzert unter Karl Röttig, 06. November 1955 (96-jähriges
Stiftungsfest), fand unter dem Thema „ Chormusik unserer Zeit “ statt.
Am 15. Juli 1956 nahm unser Chor am Wettstreit in Koblenz-Neuendorf
teil.
Es wurden in der ersten Landklasse der erste Klassenpreis, der erste
Ehrenpreis und der höchste Ehrenpreis erstritten. Der junge Dirigent erhielt außerdem den Dirigentenpreis.
Die nachfolgende Zeit galt in der Hauptsache der Vorbereitung des herannahenden 100-jährigen Jubelfestes.
Jahrgang 1934
Die Presse berichtete u.a.: Bei der Verabschiedung der Mendener Sänger
sagte der Vorsitzende, Hans Breivogel: „ An den beiden Festtagen sind 1.800
ltr. Wein ausgeschüttet worden. Die Mendener Sänger haben nur gegrinst.
Sie wussten warum! “
75 Jahre MGV Menden
Westdeutscher Beobachter
Im nächsten Jahr, 1952, nahm der Verein am Wertungssingen in Dromersheim
bei Bingen teil und errang in der 1. Klasse den ersten Preis und den
Dirigentenpreis. Im Ehrensingen fehlte am 1. Peis nur ein Punkt.
(Hier Titelseite des Festbuches und Seite 35 aus dem Festbuch einfügen)
Es kann im Rahmen eines Festbuches unmöglich angestrebt werden,
eine lückenlose Darstellung der Vereinsgeschichte vorzunehmen. Die
Dokumentation der Vereinsgeschichte bis zum Jahre 1959 wurde aufgrund
neuerer Recherchen breiter angelegt.
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Montag, 4. Juni 1934
(Hier bitte die Seiten 34 u. 35 aus dem 100-jährigen Festbuch und die Seite
43 aus dem 125-jährigen Festbuch komplett übernehmen.)
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75 Jahre MGV Menden – Programm Seite 1
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75 Jahre MGV Menden – Programm Seite 2
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75 Jahre MGV Menden – Programm Seite 3
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75 Jahre MGV Menden – Programm Seite 4
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75 Jahre MGV Menden – der Chor im Jubiläumsjahr
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75 Jahre MGV Menden – der Chor im Jubiläumsjahr
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90 Jahre MGV Menden 1949
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90 Jahre MGV Menden – Programm
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Ein humoristischer Gesangwettstreit 1950
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Ein humoristischer Gesangwettstreit – Programm
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Bericht über einen Vereinsausflug des
MGV Frohsinn Menden 1859
nach Koblenz
Die Reise, welche schon lange projektiert war, wurde des abends, am 25.
Juli 1875, um 1/2 10 Uhr angetreten. Wir gingen zu Fuß bis nach Bonn und
fuhren des nachts 1/4 vor 1 Uhr ab. So eine nächtliche Fahrt auf dem Rhein
ist gewöhnlich langweilig; da wir jedoch verschiedene gelungene Kunden
bei uns hatten, haben wir uns köstlich amüsiert.
Des morgens, um 1/2 6 Uhr, waren wir in Koblenz. Von da gingen wir direkt
über die Schiffsbrücke nach Ehrenbreitstein, wo wir zuerst eine hl. Messe
hörten. Dann wurde Kaffee getrunken. Nach dem Kaffee gingen wir nach
Arenberg oder so genannten „Roten Hahn“, um die dortige prachtvolle Kirche zu besehen. Diese Kirche war aber auch wirklich die Schönste, die je
einer von uns gesehen hatte auch vielleicht sehen wird, denn einer genauen
Beschreibung spottet sie gänzlich und wenn der eine oder andere etwas näheres hierüber erfahren möchte, der geht am Besten selbst hin um sich die
dortigen Prachtbauten zu besehen. Die Reise wird ihm doppelt und dreifach
lohnen. Nachdem wir dort alles in Augenschein genommen, gingen wir wieder zurück nach Ehrenbreitstein, wo wir zu Mittag aßen; dann fuhren wir
mit dem 1 Uhrzug nach Oberlahnstein; von da ließen wir uns übersetzen
über den Rhein nach Kapellen, wo wir das kaiserliche Schloss Stolzenfels
besuchten. Hier führte uns der Kaplan zuerst in die Schlosskapelle, dann
über den Vorhof, wo die Statue Jung Siegfrieds stand, wie er sein Schwert
schmiedete, im Schloss selbst führte er uns zuerst in den Waffensaal, wo
alle Arten Waffen aus der Vorzeit aufbewahrt wurden; dann in die Gemächer
des Kaisers und der Kaiserin, wo er alle Gegenstände erklärte. Um 1/2 4 Uhr
fuhren wir wieder rheinabwärts bis Koblenz in einem Kahne; hier besahen
wir uns die Anlagen; und die noch übrige Zeit die Stadt selbst. Um 5 Uhr
stiegen wir wieder aufs Dampfboot und fuhren der Heimat zu, wo wir gegen
1/2 10 Uhr glücklich anlangten.
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Sängerfahrt
Kühlrauschend unter’m hellen
Tiefblauen Himmelsdom
Treibt seine klaren Wellen
Der ew’gen Jugend Strom.
Viel rüstige Gesellen,
Den Argonauten gleich,
Sie fahren auf den Wellen
In’s duft’ge Frühlingsreich.
Ich aber fass’ den Becher,
Dass es durch’s Schiff erklingt,
Am Mast steh’ ich als Sprecher,
Der für euch alle singt.
Wie stehn wir hier so helle!
Wird mancher bald schlafen gehn,
O Leben, wie bist du schnelle,
O Leben, wie bist du schön!
Gegrüßt, du weite Runde,
Burg auf der Felsenwand,
Du Land voll großer Kunde,
Mein grünes Vaterland!
Euch möchte’ ich alles geben,
Und ich bin fürstlich reich,
Mein Herzblut und mein Leben,
Ihr Brüder, alles für Euch!
So fahr’t im Morgenschimmer!
Sei’s Donau oder Rhein,
Ein rechter Strom bricht immer
In’s ew’ge Meer hinein.
Joseph von Eichendorff
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Das Programm des 37. Stiftungsfestes 1896
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Die Titelseite des offiziellen Festbuchs des Sängerwettstreits 1913
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Auszug aus dem Festbuch des Sängerwettstreits 1913
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Auszug aus dem Festbuch des Sängerwettstreits 1913
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Auszug aus dem Festbuch des Sängerwettstreits 1913
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Auszug aus dem Festbuch des Sängerwettstreits 1913
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Sängertag in Schierstein 1927
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XIII. Deutsches Sängerbundesfest 1951 in Mainz
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Der Chor beim Chorfest in Hamburg
18. Chorfest in Hamburg 1983
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Programmseite 35 – der Auftritt des MGV Menden
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Volksliederwettbewerb 2005 des Sängerbund NRW e.V.
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Der Kaiserpreis
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100 Jahre MGV Menden
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100 Jahre MGV Menden – der Chor im Jubiläumsjahr
100 Jahre MGV Menden – der Chor im Juboläumsjahr 1959
100 Jahre MGV Menden – das Programm
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Der MGV in Potsdam – das Konzert
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125 Jahre Männerchor Menden 1984 – Auszug aus dem Festheft
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100
101
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1948
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Pütz Johann
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1949
1950
1951
Pütz Johann
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Weiß Johann
Grommes Josef
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Rosenbach Wilhelm
Rosenbach Wilhelm
1.Vorsitzender
Grommes Josef
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2.Vorsitzender
Rosenbach Wilhelm Rosenbach Wilhelm
1.Geschäftsführer
2.Geschäftsführer
Pütz Heinrich
Pütz Heinrich
Pütz Heinrich
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Kolfenbach Heinrich Kolfenbach Heinrich Kolfenbach Heinrich Kolfenbach Heinrich
1.Schriftführer
2.Schriftführer
1.Kassenwart
Betz Jakob
Betz Jakob
Betz Jakob
Betz Jakob
Vorstand
1952
1953
1954
1955
Pütz Johann
Pütz Johann
Weiß Johann
Grommes Josef
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Rosenbach Wilhelm
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1.Vorsitzender
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1.Schriftführer
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1.Kassenwart
Betz Jakob
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Vorstand
1956
1957
1958
1959
Pütz Johann
Pütz Johann
Weiß Johann
Grommes Josef
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Rosenbach Wilhelm
Rosenbach Wilhelm
Alterspräsident
Pütz Johann
Ehrenvorsitzender
1.Vorsitzender
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2.Vorsitzender
Rosenbach Wilhelm Rosenbach Wilhelm
1.Geschäftsführer
2.Geschäftsführer
Pütz Heinrich
Pütz Heinrich
Pütz Heinrich
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Kolfenbach Heinrich Kolfenbach Heinrich Kolfenbach Heinrich Kolfenbach Heinrich
1.Schriftführer
2.Schriftführer
1.Kassenwart
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Betz Jakob
Betz Jakob
Betz Jakob
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Südstraße 31 – 53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241 – 20 49 27
Fax: 02241 – 20 49 07
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Auf Ihren Besuch freuen sich unsere Restaurants
in St. Augustin, Siegburg, Troisdorf, Bad Honnef,
Rösrath, Beuel, Ittenbach, Hennef und
Bad Godesberg.
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Ernten Sie doppelt
gute Zinsen!
Erwirtschaften auch Sie gute Zinsen
mit ethischen Geldanlagen. Als führende
christliche Ethikbank beraten wir Sie
kompetent und ehrlich.
Zugleich helfen Sie den Armen.
Denn unsere Bankgewinne fließen
in die weltweiten Missionsprojekte
der Steyler Missionare.
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Gerne stellen wir uns Ihrer Herausforderung.
Malerarbeiten, Fassadengestaltung, Bodenbeläge
Ausführung von Lasur- und Spachteltechniken.
Abtrennen und per Fax an: 0 22 41 / 120 51 23 oder per Post an: Steyler Bank · Arnold-Janssen-Str. 22 · 53757 Sankt Augustin
Ja, ich will doppelt
gute Zinsen ernten.
Jahnstraße 16 b
53757 Sankt Augustin
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Wir geben Ihrem zu Hause eine persönliche Note!
Gestalten mit Farbe ist unser Handwerk.
Oberflächenschutz kann auch Dekor sein und
trotzdem seinen Nutzeffekt haben.
Sparen & helfen
auch Sie!
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150 Jahre MGV Menden – der Chor im Juboläumsjahr 2009
150 Jahre MGV Menden
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Weingut Hans Meinhardt
Inh.
Wolfram
Meinhardt
Weingut
Hans
Meinhardt
Ludwigstraße
47
Inh. Wolfram Meinhardt
67161
Gönnheim
Ludwigstraße
47
Tel. (0 63 22) 98 16 44
67161 Gönnheim
Fax (0 63 22) 29 86
Tel. (0 63 22) 98 16 44
[email protected]
Fax (0 63 22) 29 86
www.meinhardt-weine.de
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Auftritte bekannter Künstler beim MGV
Kenneth Spencer 1963
aus eigener Herstellung
* Wein
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eigener Herstellung
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Sekt
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Secco
** Sekt
* Secco
* Gästezimmer
Weinproben
** Gästezimmer
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Auftritte bekannter Künstler beim MGV – Margit Schramm 1972
Heino 1971
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Auftritte bekannter Künstler beim MGV – Maria Tebaldi 1973
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Auftritte bekannter Künstler beim MGV – Klesie Kelly 1972
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Auftritte bekannter Künstler beim MGV – Sowjetischer Chor aus Rostow
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Auftritte bekannter Künstler beim MGV – Diane Bolden 1981
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