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BRAINAGENCY NEWSLETTER
Medien News Juli 2016
Agenda
01
02
03
04
Werbemarkt
• Mobile überrundet 2017 Desktop-Werbung
Bewegtbild
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N24 startet eigenen Dokumentationssender
Sky startet neuen Filmsender für Familien
Maxdome fährt im ICE mit
Sky Sport News ab Dezember frei empfangbar
Audio
• MA 2016 IP Audio II: Immer mehr messen mit
• Spotify steigert Reichweite
• WDR 4 ab 2017 ohne Werbung
Publishing
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RTL und Gruner + Jahr schließen Vermarktungspakt
Gruner + Jahr stampft Wochentitel "Frei" ein
Aus für "People": Bauer stellt Celebrity-Magazin ein
Abo-Kooperation: Capital und Wall Street Journal
FAZ: Edel-Magazin Frankfurter Allgemeine Quarterly
Adblocker-Urteil: Whitelisting unzulässig
Lesezirkel: Einführung digitaler Lesemappen
Gruner + Jahr zieht sich aus Österreich zurück
Jugendangebot von ARD und ZDF ab Oktober
Agenda
05
06
Digital
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Google will Ad-Tracking ausbauen
Facebook ordnet News Feed neu
Media Impact bringt “View Impact”
"Memories": Snapchat gibt wichtigsten USP auf
Google: weitere Werbeformate für AMP
YouTube hilft beim Produzieren von Video-Ads
Snapchat öffnet Schnittstelle für Werbekunden
Twitter und Vine bringen 140-Sekunden-Videos
YouTube launcht mobiles Live-Streaming
Instagram: Rückgang der Interaktionsraten
Twitter ermöglicht lokale Eingrenzung von Tweets
Pinterest will Nutzer zum Online-Shopping verführen
OOH
• neue Werbeform am Frankfurter Flughafen
Mobile überrundet 2017 Desktop-Werbung
Zenith Advertising Expenditure Forecast
• Das mobile Internet wird weltweit bereits 2017 das stationäre Internet als
wichtigstes Werbemedium ablösen.
• Im kommenden Jahr werden voraussichtlich 99,3 Milliarden US-Dollar in mobile
Werbung fließen, während für Werbung auf stationären Endgeräten 97,4
Milliarden Dollar investiert wird.
• Das geht aus dem Advertising Expenditure Forecast der Mediaagentur Zenith
hervor.
• Damit wird Mobile das stationäre Internet als dominierendes Werbemedium ein
Jahr früher überholen als ursprünglich von der Mediaagentur prognostiziert.
• Mobile Werbung wächst derzeit rasant: 2015 lag das Wachstum bei 95 Prozent, für
2016 erwartet Zenith ein Wachstum von 46 Prozent, für 2017 und 2018
prognostiziert die Agentur einen Anstieg um jeweils 29 Prozent.
• Desktopwerbung schrumpft dagegen, wenngleich nur geringfügig: Für dieses Jahr
geht Zenith von einem Rückgang der Werbeinvestitionen in klassische
Onlinewerbung um 0,9 Prozent aus, -0,4 Prozent in 2017 und ein Minus von 6,0
Prozent im Jahr 2018.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Zenith-Advertising-Expenditure-Forecast-Mobile-ueberrundet-im-kommenden-Jahr-Desktop-Werbung--140935
4
N24 startet eigenen Dokumentationssender
Reines Dokumentationsprogramm
• WELTN24 startet im Herbst mit N24 Doku einen neuen Free-TV-Sender.
• Dabei werden die Nachrichten-Live-Strecke am Vormittag und die
Nachrichtensendungen konsequent durch Dokumentationen und Reportagen
ersetzt.
• Ab 14.00 Uhr zeigt N24 Doku die Programme von N24 im Timeshift-Modus in der
Regel um eine Stunde versetzt.
• Der Sender N24 ist mit den zwei programmlichen Hauptsäulen, Nachrichten und
Dokumentationen, klar positioniert.
• Aktuelle Informationen rund um die Uhr bietet N24 schon heute über alle digitalen
Plattformen von N24 und WELT.
• Jetzt folgt konsequenterweise auch ein Angebot im linearen TV für alle Zuschauer,
die Dokumentationen besonders schätzen.
• Damit geht N24 einen Weg, der international längst selbstverständlich ist.
Quelle: Visoon Video Impact News Newsletter vom 09.06.2016
5
Sky startet neuen Filmsender für Familien
SKY CINEMA FAMILY HD
• Sky erweitert sein Programmangebot für Familien.
• Ende September geht mit Sky Cinema Family HD ein neuer Kanal auf Sendung, der
mit familiengerechten Spielfilmen vor allem Mütter und Kinder ab 12 Jahren
ansprechen soll.
• Mit dem Start vereinheitlicht Sky zudem europaweit das Design seiner Filmsender.
• Sky Cinema Family HD zeigt rund um die Uhr kinder- und familiengerechte
Spielfilme.
• Passend zur Zielgruppe beginnt die Primetime bei Sky Cinema Family HD bereits
um 18.30 Uhr.
• In der Vermarktung zielt Sky mit dem neuen Sender vor allem auf
Werbungtreibende, die FMCG-, Kinder- und Familienprodukte anbieten.
• Sky nutzt den Start des neuen Senders am 22. September, um das Markendesign
seiner Filmsender europaweit zu harmonisieren.
• Sky Hits HD, Sky Comedy HD, Sky Action HD, Sky Emotion und Sky Nostalgie
erhalten jeweils den Zusatz "Cinema" ("Sky Cinema Hits HD" etc.).
• Alle Sender bekommen zudem ein überarbeitetes Logo.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Pay-TV-Sky-startet-neuen-Sender-Sky-Cinema-Family-HD-140858
6
Maxdome fährt im ICE mit
VOD-ANBIETER KOOPERIERT MIT BAHN
• Das Lieblingsvideo beim Zugfahren abrufen: Ab Ende des Jahres ist das möglich.
• Der ProSiebenSat.1-VoD-Anbieter Maxdome und die Deutsche Bahn haben eine
"langfristige strategische Partnerschaft" geschlossen.
• Übers ICE-Portal sollen die Münchner künftig "als erster und einziger Video-Service"
exklusiv bei den jährlich an die 80 Millionen ICE-Reisenden für Unterhaltung
während der Fahrt sorgen.
• Dazu würden beliebte Filme und Serien über lokale Server direkt im Zug
via Wlan im DB-Portal zur Verfügung gestellt, ohne dass eine Verbindung zum
Internet notwendig sei.
• Via Laptop oder Mobile Devices können die Zugfahrer auf ausgewählte Inhalte
zugreifen. Jedem Bahn-Kunden stehen demnach 50 regelmäßig wechselnde Filme
und Serien kostenfrei zur Verfügung.
• Um auf bis zu 1000 Highlight-Inhalte zuzugreifen, ist entweder ein existierendes
Maxdome-Abo notwendig oder der Abschluss eines kostenlosen Probemonats, der
mit wenigen Handgriffen im Zug erfolgen kann.
• Nach Ablauf des kostenlosen Probemonats ist das Maxdome-Paket zum Festpreis
von 7,99 Euro pro Monat zu haben.
Quelle: http://www.wuv.de/medien/maxdome_faehrt_im_ice_mit
7
Sky Sport News ab Dezember frei empfangbar
SPORTNACHRICHTENSENDER
• Fünf Wochen nach dem Kauf der Rechte für die Fußball-Bundesliga sorgt der PayTV-Sender Sky für eine Überraschung:
• Der Nachrichtenkanal Sky Sport News soll von Anfang Dezember an frei
empfangbar sein.
• "Mit dem Start des Senders werden wir aus dem Stand mindestens 85 Prozent
Marktabdeckung erreichen", sagte Sky-Chef Carsten Schmidt.
• Mit dem erstmaligen Schritt ins Free-TV sorgt Sky für eine unerwartete Erweiterung
des Angebots.
• Der Sport-Sender ist seit rund fünf Jahren auf dem Markt und ist derzeit nur für SkyKunden zu empfangen.
• Er bietet als einziger TV-Kanal in Deutschland rund um die Uhr Sport-Nachrichten.
Schwerpunkt der Berichterstattung ist Fußball.
• "Das ist nicht der Beginn einer großen Free-TV-Offensive", betonte Schmidt: "Pay
bleibt unser Kerngeschäft."
• Im Bezahl-Bereich ist Sky Marktführer und hat diese Stellung durch den Kauf des
Großteils der Bundesliga-Medienrechte Anfang Juni vorerst abgesichert.
• Es ist wohl auch ein Schritt mit Blick auf die wachsende Konkurrenz. Vor allem
Eurosport expandiert, seit Discovery die Mehrheit übernommen hat.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Sportnachrichtensender-Sky-Sport-News-ab-Dezember-frei-empfangbar-141398
8
MA 2016 IP Audio II: Immer mehr messen mit
Spotify knackt die 100-Mio.-Sessions-Marke
• Die Kernaussage der neu vorgelegten MA 2016 IP Audio II ist: Immer mehr messen
mit.
• Die Zahl der Teilnehmer am Messverfahren der Agma hat sich innerhalb eines
Quartals um mehr als 100 Channels bei der jetzt vorgelegten zehnten StreamingMedia-Analyse erhöht.
• Nun zählen 72 Publisher und 494 Channels sowie zwei User-Generated-Radios und
der Musik-Streamingdienst Spotify zum ausgewiesenen Datenbestand.
• Er dient als Basis für die im Herbst erscheinende Neuauflage der MA Audio.
Kernergebnisse:
• Pro Monat sind die ausgewiesenen Angebote im ersten Quartal mehr als 243
Millionen Mal abgerufen worden, wobei eine durchschnittliche Webradio-Session
über 53 Minuten dauerte.
• Die nicht werbungtreibenden Angebote sind erstmals separat aufgelistet. Dazu
zählen die ARD-Wellen im Netz, aber auch diverse Kinderangebot wie etwa Antenne
Bayern Hits für Kids.
Quelle: http://www.wuv.de/medien/ma_2016_ip_audio_ii_immer_mehr_messen_mit
9
MA 2016 IP Audio II: Immer mehr messen mit
Spotify knackt die 100-Mio.-Sessions-Marke
• Der Platzhirsch nach Abrufen heißt erneut – zum zweiten Mal seit Teilhabe - Spotify
(103,7 Millionen Sessions, plus vier Prozent gegenüber Vorquartal).
• Danach folgt mit sehr weitem Abstand Laut.fm (8,8 Millionen Session, plus 11
Prozent), die WDR-Welle 1Live (8,6 Millionen Sessions, plus/minus 0), SWR3 (7
Millionen Sessions, plus 9 Prozent) und Antenne Bayern (5,7 Millionen Sessions,
minus 3 Prozent).
• Nur alle Audio-Angebote zusammen genommen, die ihre Programme simulcast ins
Netz streamen, können Spotify toppen – mit 105,6 Millionen Sessions.
• Bei den Vermarktern hält sich RMS mit der Webradio-Kombi und 40,7 Millionen
Sessions vorne (plus 18 Prozent).
• Antenne Bayerns Sales-Firma Spotcom zählt nach Mandatsgewinnen inzwischen
knapp 21,9 Millionen Sessions (plus 3 Prozent).
• Sport1.FM feiert sich im ersten Quartal als "der reichweitenstärkste Web-OnlyChannel aller erhobenen Online-Audio Werbeträger in Deutschland“ (1,9 Millionen
Streaming-Sessions pro Monat).
Quelle: http://www.wuv.de/medien/ma_2016_ip_audio_ii_immer_mehr_messen_mit
10
MA 2016 IP Audio II: Immer mehr messen mit
ma 2016 IP Audio II: Top 10 Channels
Sessions Q1 2016
Durchschnittsmonat
vs. Q4 2015
absolut
vs. Q4 2015
in %
1Live
8.605.857
8.757
0,1
2
SWR3
6.963.507
565.836
8,8
3
Antenne Bayern
antenne (simulcast)
5.730.557
-179.148
-3,0
4
WDR 2
4.404.961
-118.838
-2,6
5
NDR 2
4.401.580
318.924
7,8
6
Deutschlandfunk
3.369.011
224.163
7,1
7
Bayern 3
2.796.948
277.064
11,0
8
hr3
2.353.893
194.390
9,0
9
Hit Radio FFH
Simulcast
2.175.090
-302.434
-12,2
10
N-Joy
2.157.398
Platz
Channel
1
Quelle: http://meedia.de/2016/06/09/ma-ip-audio-spotify-knackt-die-100-mio-sessions-marke-n-joy-steigt-in-channels-top-ten-ein/
neu
11
MA 2016 IP Audio II: Immer mehr messen mit
ma 2016 IP Audio II: Top 10 Kombis
Sessions Q1 2016
Durchschnittsmonat
vs. Q4 2015
absolut
vs. Q4 2015
in %
RMS Webradio
40.700.151
6.292.019
18,3
2
RMS Webradio Männer
31.800.966
13.897.244
77,6
3
RMS Webradio 30+
28.215.606
5.421.608
23,8
4
SpotCom Webradio
Kombi
21.869.841
726.966
3,4
5
RMS Webradio 14-29
18.465.862
6.706.710
57,0
6
WDR Gesamt
17.652.402
-338.213
-1,9
7
RMS Webradio Kompakt
15.844.797
5.315.664
50,5
8
RMS Webradio Frauen
14.811.062
3.834.954
34,9
9
SpotCom Channel Kombi
14.093.461
673.016
5,0
10
SWR Gesamt
11.586.970
813.697
7,6
Platz
Kombis
1
Quelle: http://meedia.de/2016/06/09/ma-ip-audio-spotify-knackt-die-100-mio-sessions-marke-n-joy-steigt-in-channels-top-ten-ein/
12
MA 2016 IP Audio II: Immer mehr messen mit
ma 2016 IP Audio II: Top 3 Personal Radio + User Generated Radio
Sessions Q1 2016
Durchschnittsmonat
vs. Q4 2015
absolut
vs. Q4 2015
in %
Spotify
103.670.566
4.039.661
4,1
2
laut.fm
8.818.518
839.267
10,5
3
radionomy
4.334.122
-115.945
-2,6
Platz
Anbieter
1
Quelle: http://meedia.de/2016/06/09/ma-ip-audio-spotify-knackt-die-100-mio-sessions-marke-n-joy-steigt-in-channels-top-ten-ein/
13
Spotify steigert Reichweite
…und will Vermarktung ausbauen
• Der Streamingdienst Spotify hat im Juni die zweite Welle seiner eigenen
Reichweitenstudie veröffentlicht.
• Danach erreicht der Dienst wöchentlich 12,2 Prozent der deutschen Internetnutzer
zwischen 15 und 64 Jahren.
• Das ist ein Plus von 3,4 Prozentpunkten im Vergleich zur ersten Welle im September
vergangenen Jahres.
• In der Kernzielgruppe zwischen 15 und 34 Jahren kletterte der Wert auf 24
Prozent.
• Die Erhebung von TNS Research bescheinigt der schwedischen Firma auch die PolePosition unter allen Online-Audio-Plattformen.
• Die stärksten Verfolger verzeichnen lediglich eine wöchentliche Reichweite von 7
(iTunes) und 5 Prozent (Radio.de).
• In Spotifys Kernzielgruppe wird der Unterschied noch ein ganzes Stück größer.
0%
10%
12%
Spotify free
iTunes*
radio.de
SoundCloud*
TuneIn Radio
Apple Music*
Deezer Free
Sport1 FM
Napster*
laut.fm
20%
7%
5%
6%
4%
30%
24%
12%
9%
3%
5%
3%
5%
3%
4%
2%
3%
2%
3%
2%
2%
wöchentliche RW 16-64 J.
wöchentliche RW 15-34 J.
*keine Audio-Werbung buchbar
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Spotify-Der-Streamingdienst-steigert-Reichweite-und-will-Vermarktung-ausbauen-140762
14
Spotify steigert Reichweite
…und will Vermarktung ausbauen
• Die regionale Reichweite ist innerhalb Deutschlands recht unterschiedlich.
• Am erfolgreichsten ist der Musikstreamingdienst wie im Jahr zuvor in den
Ballungsgebieten Bremen und Berlin.
• Spotify vermutet, dass das mit der Zusammenstellung der Zielgruppe zu tun hat,
die zu sehr großen Teilen aus Studenten besteht. Und in Berlin und Bremen gibt es
viele Universitäten.
• Spotify will die Vermarktung nun mit dem Argument stärken, dass es sich lohnt
zusätzliche Reichweite beim Streamingdienst einzukaufen.
• Zu diesem Ergebnis kommt auch die TNS-Studie.
• Beispiel Niedersachen: Wenn Kunden zu Radio FFN zusätzlich Spotify hinzubuchen,
ließe sich sieben Prozent mehr Reichweite erzielen, in der Kernzielgruppe der 15bis 34-Jährigen gar zehn Prozent.
• Beispiel NRW: Buchen Kunden zusätzlich zu WDR 4 Spotify dazu, ließe sich die
wöchentliche Reichweite bei 15- bis 34-Jährigen um 22 Prozent erhöhen.
0%
Deutschland
Schleswig-Holstein
Hamburg
Niedersachsen
Bremen
Nordrhein-Westfalen
Hessen
Saarland
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz
Bayern
Berlin
Brandenburg
Meck-Pomm
Sachsen-Anhalt
Sachsen
Thüringen
10%
20%
30%
12%
24%
14%
23%
12%
23%
14%
28%
16%
33%
14%
10%
25%
18%
10%
20%
12%
24%
12%
25%
12%
27%
16%
7%
32%
13%
11%
10%
11%
8%
40%
23%
22%
21%
18%
wöchentliche RW 16-64 J.
wöchentliche RW 15-34 J.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Spotify-Der-Streamingdienst-steigert-Reichweite-und-will-Vermarktung-ausbauen-140762
15
Spotify steigert Reichweite
…und will Vermarktung ausbauen
• Spotify und Radio sind komplementär. Das ist auch an der Nutzung im Tagesverlauf
zu erkennen. Während Radio mehrheitlich in den Morgenstunden gehört wird,
steigt die Nutzung bei Spotify vor allem in den Abendstunden an.
40,0%
30,0%
20,0%
Radio
10,0%
Spotify free
0,0%
vor 6 6-10 Uhr 10-12
Uhr
Uhr
12-14
Uhr
14-16
Uhr
16-18
Uhr
18-20
Uhr
20-24 nach 24
Uhr
Uhr
% von gesamt; Basis: Radiohörer / wöchentliche RW Spotify in jedem Zeitabschnitt
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Spotify-Der-Streamingdienst-steigert-Reichweite-und-will-Vermarktung-ausbauen-140762
Insgesamt befragte TNS
6.662 Internetnutzer im
Alter von 15 bis 64 Jahren.
Da Spotify ein reines WebAngebot ist, hat der
Streamingdienst diese
Gruppe ausgewählt und
nicht die
Gesamtbevölkerung.
Gemessen wurden nur die
Nutzer, die das kostenlose
und werbefinanzierte
Angebot hören.
16
WDR 4 ab 2017 ohne Werbung
Rundfunkrat genehmigt Neuverteilung der Werbezeiten
• WDR 4 ist künftig werbefrei:
• Der WDR Rundfunkrat hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 einem entsprechenden
Vorschlag der WDR Geschäftsleitung zugestimmt.
• Damit setzt der Sender eine rechtliche Vorgabe des Landes NRW um: Mitte Februar
trat das neue WDR-Gesetz in Kraft, das unter anderem eine Reduzierung der
Radiowerbung vorgibt.
• Demnach dürfen die WDR-Radioprogramme ab 1. Januar 2017 statt bisher 90
Minuten nur noch 75 Minuten Werbung werktags im Jahresdurchschnitt senden.
• Zudem darf ab dann nur noch auf zwei WDR-Wellen Radiowerbung laufen.
• Ab 1. Januar 2019 darf außerdem nur noch eine WDR-Welle Radiowerbung
senden – dann werktags 60 Minuten im Monatsdurchschnitt.
• WDR 4 hatte bisher im Jahresdurchschnitt werktags 15 Minuten Werbung gesendet.
• Gemäß der Neuerungen des WDR-Gesetzes werden ab 2017 dann noch 1LIVE (35
Minuten werktags im Jahresdurchschnitt) und WDR 2 (40 Minuten werktags im
Jahresdurchschnitt) Werbung ausstrahlen.
• Die Entscheidung, welche WDR-Welle als einzige dann ab 2019 noch Radiowerbung
sendet, wird der WDR im Sommer 2018 treffen.
Quelle: https://presse.wdr.de/plounge/wdr/unternehmen/2016/06/20160630_werbereduzierung.html
17
RTL und Gruner + Jahr schließen Vermarktungspakt
Größter Player nach Google
• Die Bertelsmann-Töchter RTL und Gruner + Jahr schließen sich zu einer
Vermarktungsallianz zusammen.
• Unter der Dachmarke Ad Alliance wollen das Hamburger Verlagshaus und die
Kölner Sendergruppe künftig den Verkauf ihrer Werbeplätze stärker koordinieren.
• Beide Vermarktungsunternehmen Gruner + Jahr EMS und IP Deutschland bleiben
dabei eigenständig.
• Ihren Werbekunden wollen die Bertelsmann-Geschwister ab Januar 2017
gemeinsame Angebote für crossmediale Kampagnen machen.
• Auch die Adtech-Infrastruktur soll gemeinsam weiterentwickelt werden.
• Am engsten rücken die Schwesterfirmen im Digitalgeschäft zusammen.
• Die Partner wollen ihre Webseiten, Mobile-Angebote und Apps künftig aus einer
Hand vermarkten.
• Mit der Werbe-Allianz der Bertelsmann-Geschwister formiert sich eine neue Macht
im deutschen Werbemarkt.
• Jenseits des Digitalriesen Google ist die Vermarktungsunion von Gruner + Jahr und
RTL wohl der größte Player.
• Laut MA erreichen die TV-Sender, Zeitschriften und Digitalangebote der Ad Alliance
jeden Monat 98 Prozent der deutschen Bevölkerung.
Quelle: http://www.wuv.de/medien/rtl_und_gruner_jahr_schliessen_vermarktungspakt
18
Gruner + Jahr stampft Wochentitel "Frei" ein
Nach nur vier Monaten
• Aus und vorbei für "Frei": Gruner + Jahr stellte seinen vor gut vier Monaten
gestarteten Wochentitel im Juni schon wieder ein.
• Am Freitag, 17.6.2016 erschien die letzte Ausgabe des ambitioniert gedachten
Frauenmagazins.
• Überraschend kam das Aus nicht.
• Bereits Anfang Mai hatte HORIZONT Online über desaströse Verkaufszahlen
berichtet.
• Denn nach Informationen aus Vertriebskreisen konnte "Frei" im Einzelverkauf
(inklusive Bahnhofsbuchhandel und Ausland) bis dato im Schnitt lediglich zwischen
40.000 und 50.000 Hefte absetzen; die Zahl der Abos dürfte zu vernachlässigen
gewesen sein.
• Selbst das testweise kurzzeitige Absenken des Copypreises auf 1,20 Euro in einigen
Grosso-Gebieten hat zwar dort die Verkäufe um etwa 10 Prozent gepusht – dennoch
dürften sie in der Hochrechnung insgesamt unter 50.000 Stück geblieben sein.
• Viel zu wenig für dieses groß gedachte und für G+J strategisch relevante Projekt.
• Eine Zielauflage hat G+J zwar offiziell nie genannt aber dem Vernehmen nach lag die
„Frei“-Gewinnschwelle bei rund 150.000 verkauften Exemplaren.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Nach-vier-Monaten-Gruner--Jahr-stampft-Wochentitel-Frei-ein-140795
19
Aus für "People": Bauer stellt Celebrity-Magazin ein
Fehlende Entwicklungsperspektive
• Es war ein ambitioniertes Projekt, doch hat Bauer im Juni die Reißleine gezogen:
People, gestartet am 12.03.2015 erschien am 23.06.2016 zum letzten Mal.
• Grund für die Einstellung ist die fehlende Entwicklungsperspektive.
• Das Aus kam auch für viele Branchenkenner überraschend.
• Eigentlich habe man sich mit dem Heft, das Hollywood zur hiesigen Zielgruppe
bringen sollte, durchaus im "Erwartungskorridor" befunden: 119.018 Exemplare
wurden im ersten Quartal 2016 laut IVW verkauft, etwa die Hälfte davon im
Einzelverkauf.
• Das aber wäre wohl auch die endgültige Reiseflughöhe gewesen, eine Chance zur
weiteren Steigerung war nicht mehr erkennbar.
• Eine große generelle Hürde war das rückläufige Interesse der Deutschen an
Hollywoodstars, die ihre Fans ohnehin via Facebook- und Twitter-Accounts mit
aktuellen News bedienen.
• Vom Aus sind in der Redaktion rund 30 Mitarbeiter betroffen, darunter rund ein
Dutzend Festangestellte – mit ihnen sollen nun Gespräche geführt werden.
Quelle: http://www.wuv.de/medien/aus_fuer_people_bauer_stellt_celebrity_magazin_ein
20
Abo-Kooperation: Capital und Wall Street Journal
"Capital"-Leser können "Wall Street Journal" hinzubuchen
• Wirtschaft verbindet: Gruner + Jahrs Monatsmagazin "Capital" und die USTageszeitung "Wall Street Journal" machen im Abo-Marketing gemeinsame Sache.
• "Capital"-Abonnenten können ab sofort mit einer monatlichen Zuzahlung von 2,99
Euro (auf ansonsten 28,99 Euro) das komplette kostenpflichtige englischsprachige
Digitalangebot des Kooperationspartners über WSJ.com auf ihrem Smartphone und
Tablet nutzen, inklusive Archiv.
• G+J verspricht sich davon nicht nur Mehrerlöse – schließlich darf man vermuten,
dass die fast 3 Euro pro Upgrade komplett in der "Capital"-Kasse verbleiben –,
sondern auch eine Aufwertung des eigenen Abos, um neue Leser zu gewinnen.
• Und das "Wall Street Journal"?
• Will mit dem Deal offenbar neue Leser – und mögliche künftige Vollabonnenten –
auch in Deutschland gewinnen.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Abo-Kooperation-Capital-Leser-koennen-Wall-Street-Journal-hinzubuchen-140796
21
FAZ: Edel-Magazin Frankfurter Allgemeine Quarterly
Start im Herbst zum Copypreis von 12€
• Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) plant nach dem Start der Frankfurter
Allgemeinen Woche schon das nächste Magazin.
• Im Herbst erscheint das Edel-Magazin Frankfurter Allgemeine Quarterly zum
stolzen Preis von zwölf Euro.
• Das Magazin wird – der Name sagt es schon – vierteljährlich erscheinen und soll
laut FAZ „den analytischen Scharfsinn und den intellektuellen Anspruch der FAZ mit
Opulenz, Sinnlichkeit und Eleganz“ verbinden.
• Themen sollen u.a. Kultur, Architektur, Mode, Wirtschaft, Politik, Technik und
Lifestyle sein.
• Frankfurter Allgemeine Quarterly richtet sich an „kluge, vielseitig interessierte und
einkommensstarke Leserinnen und Leser, die auf hohem Niveau informiert und
unterhalten werden möchten“.
• Die Druckauflage liegt zum Start bei 75.000 Exemplaren.
• Ähnlich wie die Frankfurter Allgemeine Woche ist das neue Magazin Teil der FAZStrategie, aus der bestehenden Tageszeitungsredaktion heraus neue Produkte zu
entwickeln.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Abo-Kooperation-Capital-Leser-koennen-Wall-Street-Journal-hinzubuchen-140796
22
Adblocker-Urteil: Whitelisting unzulässig
Teilerfolg für Axel Springer im Kampf gegen den Anbieter des führenden Werbeblockers Adblock Plus
• Das Oberlandesgericht Köln hat das Geschäftsmodell von Eyeo, Werbung zu
unterdrücken und die Anzeigen einzelner Unternehmen durch Whitelisting gegen
Geld wieder freizuschalten, als unzulässig eingestuft.
• Aufgrund des Blacklistings bestimmter Werbeformen befinde sich Eyeo in einer
Machtposition, da Anbieter Werbung auf ihren Seiten nur durch das sogenannte
Whitelisting wieder ausliefern können.
• Dieses Geschäftsmodell ist nach Ansicht des Gerichts eine "unzulässige aggressive
geschäftliche Praktik" im Sinne des Wettbewerbsrechts.
• Die Unterdrückung von Werbung durch Adblocker hält das Gericht dagegen
grundsätzlich nicht für wettbewerbswidrig.
• Eyeo darf Werbung auf den Seiten von Axel Springer in dieser Form damit nicht
mehr unterdrücken und das Programm Adblock Plus in dieser Form außerdem nicht
mehr vertreiben. Auch Updates bereits im Einsatz befindlicher Versionen dürfen
nicht mehr angeboten werden.
• Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
• Das OLG hat wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falls eine Revision beim
Bundesgerichtshof zugelassen.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Abo-Kooperation-Capital-Leser-koennen-Wall-Street-Journal-hinzubuchen-140796
23
Lesezirkel: Einführung digitaler Lesemappen
Wie sich Patienten und Hotelgäste künftig die Wartezeit verkürzen sollen
• Ob in Arztpraxen, Hotels oder beim Friseur - gerne stöbern Patienten oder Besucher
in Lesemappen, um sich die Wartezeit zu verkürzen.
• Doch auch hier macht die Digitalisierung nicht halt.
• Jetzt hat der Verband deutscher Lesezirkel eine App für seine Mitglieder
entwickelt, die künftig das Lesen von Zeitschriftenmappen auf Tablets und
Smartphones in öffentlichen Auslagestellen ermöglichen soll.
• Die App soll in ca. 2 Monaten auf den Markt kommen.
• Derzeit werde mit den Verlagen noch darüber verhandelt, zu welchem Preis die
Lesezirkel-Unternehmen die E-Papers für die App beziehen können.
• Der Abgabepreis für eine digitale Lesemappe wird vermutlich die Netflix-Rate von
9,99 Euro nicht übersteigen.
• In einer Lesemappe sind rund sechs bis sieben Zeitschriften enthalten.
• Die digitalen Lesemappen sollen die gedruckten Produkte nicht ersetzen. Sie sind
vielmehr als „Ergänzung“ gedacht.
• Der Lesezirkel ist mit der Vermietung von Zeitschriften die einzige PresseVertriebssparte ohne feste Handelsspanne und Preisbindung. Das LZ-System stellt
damit eine Besonderheit im deutschen Pressevertriebssystems dar.
Quelle: http://meedia.de/2016/06/21/digitale-lesemappen-wie-sich-patienten-und-hotelgaeste-kuenftig-die-wartezeit-verkuerzen-sollen/
24
Gruner + Jahr zieht sich aus Österreich zurück
Verlagsgruppe News
• Paukenschlag in der österreichischen Medienlandschaft: Gruner + Jahr trennt sich
von seinem 56-prozentigen Anteil an der Verlagsgruppe News (VGN), in der unter
anderem das gleichnamige Wochenmagazin und die Zeitschrift "Profil" erscheinen.
• Neuer Mehrheitsgesellschafter wird Horst Pirker, seit zwei Jahren Geschäftsführer
der VGN.
• Die Verlagsgruppe News war in den vergangenen Jahren in die Verlustzone
gerutscht.
• Nach Informationen des „Standard“ hatte Gruner + Jahr zuletzt noch rund 15
Millionen Euro in den Verlag gepumpt.
• Der neue Haupteigentümer Horst Pirker, der der Verlagsgruppe einen strikten
Sanierungskurs verordnet hat, lobt in einer Stellungnahme das Engagement der
Hamburger.
• Man werde Gruner + Jahr freundschaftlich verbunden bleiben und auch künftig im
Vertrieb, in der Vermarktung, im Bereich Content Communication und in
redaktionellen Kooperationen eng zusammenarbeiten.
• Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Verlagsgruppe-News-Gruner--Jahr-zieht-sich-aus-oesterreich-zurueck-140869
25
Jugendangebot von ARD und ZDF ab Oktober
Start mit 30 Formaten
• Das neue, auf die junge Generation ausgerichtete Onlineangebot von ARD und
ZDF soll am 1. Oktober starten.
• Ein Name wurde noch nicht bekannt gegeben.
• Die Inhalte werden sich in drei Bereiche aufteilen: Information, Orientierung und
Unterhaltung.
• Zum Start seien insgesamt 30 Formate geplant, die auch auf Drittplattformen wie
YouTube oder Snapchat genutzt werden könnten.
• Die Bundesländer hatten im Oktober 2015 nach jahrelangen Diskussionen den
Startschuss für das gemeinsame Online-Jugendangebot von ARD und ZDF gegeben.
• Damals wurde von den Ministerpräsidenten beschlossen, dass das "junge Angebot"
für die 14- bis 29-jährige Zielgruppe auf einer Internet-Plattform basieren soll.
• Ursprünglich war geplant, Fernseh- und Radiobeiträge mit Inhalten auf Online-Foren
zu verknüpfen.
• Das geplante Fernseh- und Hörfunk-Angebot war später jedoch wieder gekippt
worden.
• Als Gesamtbudget sind rund 45 Millionen Euro vorgesehen.
• Im Gegenzug sollen die Digitalkanäle Eins Plus und ZDF Kultur eingestellt werden.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/oeffentlich-Rechtliche-Jugendangebot-von-ARD-und-ZDF-startet-Anfang-Oktober-141058
26
Google will Ad-Tracking ausbauen
personalisierte Werbung auf externen Seiten
• Google will das Ad-Tracking ausbauen und jetzt auch außerhalb der eigenen
Plattformen die Aktivitäten im Google-Konto nutzen.
• Dafür will der Tech-Gigant die Zustimmung der User einholen - anders als die
Konkurrenz.
• Aktuell ist es Google nicht möglich, mit den aus dem Google-Konto gewonnen
Daten außerhalb der eigenen Plattform zu werben.
• Um das zu ändern, will die Alphabet-Tochter jetzt die Zustimmung des Nutzers, also
ein aktives Opt-in, einholen.
• In den kommenden Wochen sollen die User von Google Benachrichtigungen
bekommen, dass ihre Daten nun auch für Werbung auf externen Webseiten
benutzt werden sollen.
• Wenn der User dem erweiterten Tracking zustimmt, kann er definieren, welche
Informationen dafür herangezogen werden dürfen.
• Um Usern mehr Einblick in Ad-Tracking zu geben, will der Werbe-Riese außerdem
das Portal "My Activity" starten. Dort können Google-Nutzer einsehen, welche ihrer
Aktivitäten gespeichert und verwendet werden und diese gegebenenfalls löschen.
Quelle: http://www.internetworld.de/onlinemarketing/google/google-ad-tracking-ausbauen-1110248.html
27
Facebook ordnet News Feed neu
Postings von Freunden künftig wichtiger als Verlagsinhalte
• Facebook schraubt weiter am News Feed:
• Das weltgrößte Social Network ändert erneut den Algorithmus, der die Auswahl
der Inhalte seines News Feeds regelt.
• Die Folge: Beiträge von Facebook-Freunden sollen häufiger zu sehen sein, die
Posts von Seiten dagegen weniger.
• Für die Medienbranche ist das eine schlechte Nachricht: Posts, die auf neue Artikel
verweisen, rutschen damit im News Feed weiter nach unten – Reichweitenverluste
sind absehbar.
• Wie man der schwindenden Sichtbarkeit im News Feed entgegenwirken kann, ist
hinlänglich bekannt – nämlich mit dem Sponsern eines Posts. Das ist am Ende des
Tages schließlich Facebooks Geschäftsmodell: möglichst viele Werbe-Dollars und Euros einzusammeln.
Quelle: http://meedia.de/2016/06/29/freunde-statt-seiten-facebook-ordnet-den-news-feed-neu-inhalte-von-verlagen-verlieren-sichtbarkeit/
28
Media Impact bringt “View Impact”
Stärkung der digitalen Werbewirkung
• Media Impact, der gemeinsame Vermarkter von Axel Springer und der FunkeMediengruppe, bringt "View Impact": ein Werbeangebot mit Mindestsichtbarkeit.
• Garantiert wird 80/100/1: 80 Prozent der ausgelieferten Ad Impressions sind zu
100 Prozent (Fläche des Werbemittels) für mindestens eine Sekunde sichtbar.
• Das sei, so Media Impact (MI), "ein schlagendes Argument für die Werbewirtschaft,
künftig mit View Impact digitale Branding-Kampagnen zu starten", schon allein, weil
die Mindestsichtbarkeit Facebooks Versprechen "100% In-View-Impression" noch
überbiete, weil sich diese 100 Prozent "ausschließlich auf die Breite und nicht auf
die Höhe des Werbemittels" bezögen.
• View Impact kann im MI-Titelangebot als Superbanner, Dynamic Skyscraper,
Medium Rectangle und Billboard gebucht werden, dazu als Mobile Medium
Rectangle und als Social Medium Rectangle.
• Einzelseiten mit der Sichtbarkeitsgarantie sind Bild.de, Welt.de, Finanzen.net und
Gofeminin.
• Das ganze kombiniert MI auf Wunsch mit Targetingkriterien.
Quelle: http://www.wuv.de/medien/so_will_media_impact_die_digitale_werbewirkung_verstaerken
29
"Memories": Snapchat gibt wichtigsten USP auf
Dauerhaftes Abspeichern
• Snapchats Popularität entstammt vor allem einem wichtigen Feature:
• Dem Verschwinden von Fotos und Videos.
• Bislang konnten Clips oder Bilder beinahe ohne Bedenken gepostet und verschickt
werden, denn diese waren nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden
beziehungsweise maximal einen Tag sichtbar und "zerstörten" sich dann von selbst.
• Genau diesen USP will der Hype-Messenger nun aufgeben.
• Snapchat führt mit "Memories" eine neue Funktion ein, mit der Fotos und Videos
künftig dauerhaft abgespeichert werden können.
• Bislang war das nur über größere technische Umwege oder via Screenshot möglich.
Der User bekam allerdings eine Nachricht, sobald ein anderer Nutzer einen
Screenshot von dessen Content anfertigte.
• Der Content kann dann in einem privaten Archiv in der Snapchat-App dauerhaft
abgespeichert werden. Bilder und Co kann der User dort ordnen, bearbeiteten und
später erneut mit Freunden teilen.
• Neu hinzu kommt damit auch eine Suchfunktion, um die Inhalte wieder zu finden.
• Memories soll in den nächsten Wochen ausgerollt werden und ist für iOS und
Android verfügbar.
Quelle: http://www.internetworld.de/social-media/snapchat/memories-snapchat-wichtigsten-usp-1111400.html
30
Google: weitere Werbeformate für AMP
Optimierung des Mobile Turbos
• Zu Beginn des Jahres launchte Google das mobile Webseiten-Format Accelerated
Mobile Pages (AMP).
• Nun gibt der Internetkonzern neue Einblicke in die Vermarktung und
Monetarisierung der schnell ladenden Mobil-Seiten.
• So hat Google etwa die Performance von AMP-Werbung im Vergleich zu Anzeigen in
konventionellen Umfeldern getestet. Außerdem sind neue Werbeformate in
Planung.
• Ein Vergleich des Inventars von 150 Publishern weltweit habe ergeben, dass die
Klickraten für AMP-Werbung höher seien als bei gewöhnlicher Mobil-Werbung:
90 Prozent der Publisher hätten verbesserte Click-Through-Rates (CTR) festgestellt.
• Auch die Sichtbarkeit von Anzeigen im AMP-Umfeld sowie die Preise pro 1000
Impressions (eCPM) seien deutlich höher.
• In den kommenden Monaten will Google die Erfahrung für Werbungtreibende und
Nutzer noch verbessern.
• Geplant sind neue Anzeigenformate: Sticky Ads und Flying Carpet Ads.
• Bei Letzterem handelt es sich um große, opulente Canvas-Werbung.
• Zudem will Google daran arbeiten, Anzeigen zu entwickeln, die genauso schnell
laden wie die AMP an sich.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Accelerated-Mobile-Pages-Google-kuendigt-weitere-Werbeformate-fuer-den-Mobile-Turbo-an-140655
31
YouTube hilft beim Produzieren von Video-Ads
drei Möglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen, Video-Anzeigen für YouTube zu erstellen
• Videowerbung wird immer wichtiger - doch kleinere Unternehmen sind mit der
Erstellung von Bewegtbildinhalten finanziell und personell überfordert.
• Nicht ohne Eigennutz nimmt sich YouTube ihrer jetzt an: Mit der neuen App unter
dem Namen YouTube Director will der Video-Gigant Unternehmen mit wenig
Marketing-Budget dabei helfen, Werbespots in Eigenregie zu erstellen - und das
auf dem iPhone.
• Die App enthält eine Reihe von Vorlagen, Musik und Editing-Tools und ist
kostenlos zu benutzen.
• Freigeschaltet wurde sie jetzt zunächst für USA und Kanada.
• Außerdem gibt es einen Service, der bereits vorhandene Grafikinhalte wie Logos
oder Screenshots zu einem Video zusammenstellt.
• Darüber hinaus will YouTube Unternehmen mit lokalen Filmemachern verbinden,
um so das Erstellen von günstigen Werbespots zu ermöglichen.
• Der sogenannte YouTube Director on-site steht Unternehmen zur Verfügung, die bei
YouTube mindestens 150 US-Dollar für Werbung ausgeben.
Quelle: http://www.internetworld.de/onlinemarketing/youtube/youtube-hilft-produzieren-video-ads-1108667.html
32
Snapchat öffnet Schnittstelle für Werbekunden
Anzeigen zwischen den Stories möglich
• Snapchat öffnet sich der Werbeindustrie. Über eine Programmierschnittstelle ist es
den Werbekunden ab sofort erlaubt, Anzeigen und Videos in die App einzuspeisen.
Den Nutzern werden diese Anzeigen dann zwischen den Stories ihrer Freunde
angezeigt.
• Bislang konnten Werbungtreibende auf Snapchat lediglich Filter sponsern, die die
Nutzer über ihre Bilder und Videos legen konnten, sowie vertikale Video-Ads
schalten, die beispielsweise in den Stories von Buzzfeed oder Daily Mail
auftauchten.
• Wie unter anderem „Business Insider“ berichtet, sollen mit der neuen API
(Application Programming Interface) nun Werbemöglichkeiten in den Stories der
Nutzer entstehen, die mit einer Software automatisch verkauft werden.
• Snapchat hat diese Neuerung anscheinend dringend nötig, denn die App mit dem
Geist wirft nach wie vor keinen Profit ab.
• Die Werbevermarktung hängt der derzeitigen Nutzung weit hinterher.
• 41 Prozent der 18- bis 34-Jährigen sollen in den USA laut Nielsen bereits bei
Snapchat aktiv sein.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/App-mit-dem-Geist-Snapchat-oeffnet-Schnittstelle-fuer-neue-Werbekunden-140769
33
Twitter und Vine bringen 140-Sekunden-Videos
Längere Clips
• Nutzer sollen mehr Videoinhalte auf Twitter konsumieren.
• Dafür launcht das Netzwerk die Funktion "empfohlene Videos" und setzt die
Videolänge sowohl bei Twitter als auch bei Vine auf 140 Sekunden herauf.
• Während Live Video derzeit bei Facebook, YouTube und Tumblr das Top-Thema ist,
aktualisiert Twitter seine App, um die Nutzer zum verstärkten Konsum von Videos
zu animieren.
• So wird unter anderem in Kürze eine praktische Empfehlungsfunktion eingeführt
werden, die nach Klick auf Videos in der Timeline weitere Clips empfiehlt. Dieser so
genannte "Watch Mode" könnte auch zu einem späteren Zeitpunkt der ideale Platz
für Werbeeinblendungen werden. Derzeit sei das aber noch nicht geplant.
• Sowohl auf Twitter als auch in seiner Kurzclip-App Vine will Twitter zudem das
Zeitlimit der Videos heraufsetzen: Von sechs Sekunden bei Vine und 30 Sekunden
bei Twitter soll die Obergrenze nun bei 140 Sekunden Länge angesetzt werden. Ein
interessanter Schachzug, gibt Vine damit doch eines seiner Alleinstellungsmerkmale
auf. Zwar gibt es dort nach wie vor die Ultrakurzclips - aber längere, eben bis 140
Sekunden lange, Videos sollen daneben gestellt werden.
• Die längeren Videos sind bereits verfügbar.
Quelle: http://www.internetworld.de/social-media/twitter/twitter-vine-bringen-140-sekunden-videos-1109325.html
34
YouTube launcht mobiles Live-Streaming
…und will Bezahlangebot ausbauen
• Nach monatelangen Spekulationen wird nun offiziell die Live-Streaming-Funktion
für die YouTube-App ausgerollt.
• Zuvor war dies nur über die Desktop-Version und mit hohem technischen Aufwand
möglich.
• Ein konkretes Datum für das mobile Streaming gibt es noch nicht, bislang haben nur
ausgewählte Nutzer auf das Feature Zugriff.
• Dass der Video-Riese dieses Feature auch mobilen Nutzern zur Verfügung stellt, ist
nachzuvollziehen.
• Periscope, Facebook, Younow oder Meerkat bieten Live-Streaming schon seit
Längerem an und haben bereits zahlreiche Nutzer in ihren Bann gezogen.
• Eine andere wichtige Säule in YouTubes Plänen ist das Bezahlangebot YouTube Red.
• Um den kostenpflichtigen und werbefreien Video-Dienst attraktiver zu machen,
kündigt YouTube jetzt neun neue Serien an, die exklusiv für zahlende Nutzer
produziert wurden und nun nach und nach an den Start gehen, darunter
beispielsweise Dokumentationen oder Komödien mit großen YouTube-Stars wie
etwa Piewdiepie.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Vidcon2016-Youtube-launcht-mobiles-Live-Streaming-und-will-Bezahlangebot-ausbauen-140973
35
Instagram: Rückgang der Interaktionsraten
Reifungsprozess der Online-Plattform
• Laut einer Quintly-Studie gingen die Interaktionen – Likes und Kommentare – bei
Instagram innerhalb eines Jahres bei Profilen ab 1.000 Followern deutlich zurück.
• Für die Studie wertete Quintly, ein auf Social-Media-Analyse spezialisiertes
Unternehmen aus Köln, mehr als 10.000 Profile aus.
• Die meisten davon haben deutlich über 10.000 Follower, es handelt sich also um
Marken, Prominente oder Social Influencer.
• Der Analyse zufolge stieg das Posting-Volumen in Q1 2016 zwar leicht an.
• Gleichzeitig gingen die Interaktionen bei Bildern durchschnittlich um 27% zurück,
bei Videos sogar um 39%.
• Laut den Studienautoren kann es dafür zwei Gründe geben.
• Erstens: Je mehr Posts die Nutzer in ihrer Timeline sehen, desto strikter wählen sie
aus, mit welchen Inhalten sie interagieren.
• Zweitens: Die Nutzer fremdeln mit dem Informations-Überfluss.
• Wie Quintly feststellt, durchlebt Instagram einen normalen Reifungsprozess einer
Online-Plattform.
• Die Quintessenz: Instagram wird als Marketing-Kanal nicht unbedingt unattraktiver.
Aber es wird deutlich schwerer, Aufmerksamkeit zu generieren.
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Instagram-Was-der-Interaktions-Rueckgang-fuer-Marken-bedeutet-140834
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Instagram: Rückgang der Interaktionsraten
Reifungsprozess der Online-Plattform
Images
0
1-1K Followers
20
40
Videos
60
80
100
25
25
120
0
1-1K Followers
20
40
60
80
100
23
20
-13%
1K - 10K Followers
114
87
-24%
1K - 10K Followers
124
80
-35%
10K - 100K Followers
747
535
-29%
10K - 100K Followers
685
474
-31%
100K-1m Followers
6.414
4.083
-36%
100K-1m Followers
6.309
3.844
-39%
1m-10m Followers
59.916
36.297
-34%
1m-10m Followers
63.119
29.190
-54%
612.672
407.042
-39%
584.432
221.223
-62%
10m+ Followers
Q1 2015
Q1 2016
Average decrease -27%
10m+ Followers
Q1 2015
120
Q1 2016
Average decrease -39%
Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Instagram-Was-der-Interaktions-Rueckgang-fuer-Marken-bedeutet-140834
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Twitter ermöglicht lokale Eingrenzung von Tweets
Location Feeds
• Schon vor einem Jahr angekündigt, jetzt gibt es erste Ergebnisse:
• Twitters Kooperation mit Foursquare mündet in neue Optionen für die Nutzer.
• Nach Informationen von Techcrunch soll es demnächst für Twitter-Nutzer möglich
sein, auf ihrer Timeline die Tweets standortbezogen einblenden zu lassen.
• Mit Hilfe von neuen Tags, die sich auf den Standort der abgesetzten Tweets
beziehen, soll die Neusortierung möglich werden.
• So können Nutzer beispielsweise die Tweets, die sich auf einen bestimmten Ort
beziehen, über einen Klick auf das Tag aufrufen.
• Foursquare unterstützt Twitter dabei mit der exakten Identifizierung von Orten.
• Zunächst soll die lokale Tweet-Feed-Funktion für iOS-Nutzer zur Verfügung stehen;
andere Plattformen folgen später.
Quelle: http://www.internetworld.de/social-media/twitter/twitter-ermoeglicht-lokale-eingrenzung-tweets-1109817.html
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Pinterest will Nutzer zum Online-Shopping verführen
Eigener Einkaufskorb
• Der Foto-Dienst Pinterest will sich stärker als Plattform für Online-Shopping
etablieren.
• Das Start-up aus San Francisco führt einen eigenen Einkaufskorb ein, in dem Artikel
verschiedener Anbieter abgelegt werden können.
• Die zunächst nur in den USA verfügbare Funktionen ergänzt die "Kaufen"-Buttons,
die Händler in Fotos mit Artikeln einbinden können.
• Über Partnerschaften mit 20 000 Händlern seien rund zehn Millionen Produkte über
Pinterest verfügbar.
• In Deutschland wurden die Einkaufs-Funktionen bisher nicht eingeführt.
• Für Einkäufe direkt bei Pinterest spielt nach aktuellen Zahlen der sogenannte HomeFeed, in dem eine Auswahl von Bildern für den jeweiligen Nutzer angezeigt wird,
eine zentrale Rolle.
• Rund 30 Prozent der Käufer schlagen bei den dort angezeigten Produkten zu. Ein
Viertel findet die Waren über eine Suchanfrage.
• Aktuell sind die zentrale Geldquelle von Pinterest sogenannte "bezahlte Pins", die
von Marken im Sichtfeld eines Nutzers platziert werden können.
• Die Firma aus San Francisco hat über 100 Millionen aktive Nutzer weltweit.
Konkrete Angaben zu einzelnen Ländern macht Pinterest nicht.
Quelle: http://www.wuv.de/digital/pinterest_will_nutzer_zum_online_shopping_verfuehren
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neue Werbeform am Frankfurter Flughafen
Videowalls samt LED-Lichtband
• Neuzugang im Bereich digitale Außenwerbung (DOOH):
• An der neu eröffneten Ankunftsvorfahrt des Terminal 1 am Flughafen Frankfurt
wurde ein "Digital Brand Space" errichtet.
• Direkt gegenüber der Ausgänge und Ankunftshallen wurden sechs
überdimensionale, hochauflösende Videowalls installiert, die optisch mit einem
550 Meter langen gegenüberliegenden LED-Lichtband synchronisiert werden
können.
• Die Werbebotschaften auf Bildschirmen werden damit – farblich abgestimmt auf
die Marke – auf den LED-Stripes gegenüber ergänzend beleuchtet.
• Hinzu kommt: Über die vorinstallierte iBeacon-Technologie kann jede Kampagne auf
mobile Endgeräte verlängert werden.
• Vermarkter der sechs LED-Flächen sowie der dazugehörigen Stripes ist Media
Frankfurt.
• Als erster Kunde nutzt die Deutsche Telekom den Digital Brand Space am Frankfurt
Airport.
Quelle: http://www.wuv.de/medien/neue_werbeform_videowalls_samt_led_lichtband_am_frankfurt_airport
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