Inhalt - EDEKA

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Seite
Kapitel
  2
Vorwort
  5
Konzernüberblick
8
Konzernlagebericht
24
Sparte Einzelhandel
32
Sparte Großhandel
40
Sparte Produktion
46
Sparte Dienstleistung
53
Konzernabschluss EDEKA Minden eG
2
Vorwort
Weiter auf Wachstumskurs
Sämtliche Sparten tragen zum Wachstum bei, der
Einzelhandel erzielt Rekordumsatz.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Jubiläum erfolgreich inszeniert
für den Lebensmitteleinzelhandel in Deutsch-
Das Jubiläumsjahr mit dem 100-jährigen Be-
land war 2007 ein gutes Jahr. Nach der stagnie-
stehen der EDEKA war ein toller Erfolg. Alle Einzel-
renden Entwicklung der vergangenen Jahre er-
handels-Vertriebsformate entwickelten sich bes-
zielte die Branche mit 2,4 Prozent erstmals seit
ser als der Gesamtmarkt. Ganz wesentlich trugen
Jahren wieder einen nennenswerten Umsatzzu-
dazu die mehr als 1.500 Aktionen in den Märk­ten
wachs. Mehrwertsteuererhöhung und Preiserhö-
der EDEKA Minden-Hannover bei, die auch unsere
hungen führten nicht zu dem vielfach befürchte-
Kunden in Feierlaune versetzten. In allen EDEKA-
ten Einbruch.
Märkten war ein „Jubiläumsbotschafter“ für die
Die Vollsortimenter konnten gegenüber den
Koordination und die Umsetzung der Aktionen
Discount-Anbietern Boden gut machen. Kriterien
zuständig, jeden Monat wurde die beste Maßnah-
wie Auswahl, Regionalität, Service und Komfort
me ausgezeichnet. Die flächendeckende Beteili-
gewinnen beim Lebensmitteleinkauf wieder an
gung, die Vielfalt und die Kreativität der Aktionen
Bedeutung. Statt: „Der Supermarkt in der Krise –
sind ein beeindruckender Beleg für das außeror-
in der Klemme zwischen preisagressiven Discoun-
dentliche Engagement unserer Mitarbeiter.
tern und flächendominanten SB-Warenhäusern“
spricht man in der Branche von der „Renaissance
der Supermärkte“. Eine These, die auf die Supermärkte der EDEKA Minden-Hannover nachweis-
Trends werden erkannt und erfolgreich
umgesetzt
Aktuelle Trends wie Bio, Convenience und ge-
lich zutrifft.
sunde Ernährung wurden im Einzelhandel früh-
EDEKA Minden-Hannover erhöhte den Umsatz
zeitig erkannt und erfolgreich aufgegriffen. Die
um 7,2 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Sämtliche
hervorragende Zusammenarbeit mit unseren
Sparten des Unternehmens – Einzelhandel, Groß-
selbstständigen Einzelhändlern trägt dazu ent-
handel, Produktion – trugen zu dem Wachstum
scheidend bei. In Fachbeiräten und durch den
bei. Die entscheidenden Impulse gingen vom
regelmäßigen Austausch von Informationen
Einzelhandel aus. Mit einer Steigerung um 4,8
werden aktuelle Entwicklungen gemeinschaftlich
Prozent auf vergleichbarer Verkaufsfläche schaff-
analysiert und gegebenenfalls in Projekte über-
te EDEKA Minden-Hannover in dieser Sparte die
führt. Die unmittelbaren Erfahrungen unserer
höchste je gemessene Zuwachsrate.
Einzelhändler sind dabei von entscheidender
Mit der Erschließung von 70.000 Quadratmetern Ver-
Bedeutung.
kaufsfläche erzielte EDEKA Minden-Hannover saldiert
Erfolgreich gestartet wurde das Projekt „City
einen Zuwachs um 40.000 Quadratmeter und erhöhte
Markt“, das auf kleinere Verkaufsflächen insbe-
damit die Präsenz im Absatzgebiet.
sondere in Innenstadt-Lagen ausgerichtet ist. Mit
Der Konzern erreichte mit 92 Millionen € ein zufrie-
einem zentralen Bedienungsbereich, hohen Sor-
denstellendes operatives Ergebnis, das um 11 Prozent
timentsanteilen von Convenience-Artikeln und
über dem Vorjahr liegt.
Angeboten für den Direktverzehr ist das Konzept
Vorwort
Mark Rosenkranz, 3
Dirk Schlüter (Sprecher),
Wolfgang Mücher
Die Geschäftsführung der EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH
vor allem auf kleine Haushalte und Spontankäufe
Millionen Euro bedeutet für EDEKA Minden-Han-
ausgerichtet. Erste Erfahrungen mit Pilotmärkten
nover die größte Herausforderung und Chance
sind vielversprechend.
seit der Wende. Aus dem Zusammenwirken der
EDEKA-Kompetenz für Lebensmittel und dem
Marktkauf-Integration
Ab Mitte des Jahres begann die Integration von
Marktkauf-Knowhow im Bereich Nonfood lassen
sich Synergie-Effekte erzielen.
51 Marktkauf-Häusern, die von der EDEKA Zentrale in die Region übertragen wurden. Im Februar
Wachstum in allen Sparten
2008 konnte der Prozess warenwirtschaftlich und
Als besonders erfreulich ist die Umsatzent-
logistisch plangemäß abgeschlossen werden. Der
wicklung im C+C-Fachgroßhandel zu bewerten.
Zuwachs von insgesamt 237.000 Quadratmetern
Die Steigerung um 4,8 Prozent bestätigt nachhal-
Verkaufsfläche und ein Umsatzvolumen von 950
tig die Trendwende nach der langen Durststrecke,
4
Vorwort
die die gesamte Gastronomie-Branche zu über-
Renommee erarbeitet und bietet damit gute Vo-
stehen hatte.
raussetzungen für die Weiterentwicklung dieses
Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren konnte Absatz
Formats. In Einzelfällen – insbesondere dort, wo
und Umsatz deutlich steigern. Neue Geschäftsbe-
Marktkauf in großen Einkaufszentren mit zahl-
ziehungen unter anderem zu Netto trugen dazu
reichen Fachmärkten angesiedelt ist – ist auch
bei und sorgen für zusätzliche Auslastung.
die Umwandlung in EDEKA-Vertriebsformate ei-
Die Backwaren-Sparte entwickelte sich umsatz-
ne Option.
mäßig über Plan, Angebote für den Direktverzehr
Mit einem Zuwachs von 67.000 Quadratmetern
gewinnen hier weiter an Bedeutung.
wird EDEKA Minden-Hannover die Verkaufsflächen-Expansion fortsetzen, einschließlich der
Hilko Gerdes wechselt in den Ruhestand
Zum Jahresende schied Hilko Gerdes altersbe-
51 Marktkauf-Häuser erhöht sich die Verkaufsfläche in 2007 und 2008 um insgesamt 298.000
dingt aus der Holding-Geschäftsführung aus. Mit
Quadratmeter.
seiner ausgewiesenen Kompetenz, seiner 38-jäh-
Wir setzen damit unseren Wachstumskurs fort
rigen EDEKA-Erfahrung, seiner besonnenen und
und sehen das Unternehmen gut gewappnet für
kollegialen Art hat er ganz wesentlich zu der er-
künftige Herausforderungen.
folgreichen Entwicklung unseres Unternehmens
Mit dem Engagement unserer Mitarbeiter und der
beigetragen. Nach seinem Ausscheiden werden
selbstständigen Einzelhändler werden wir uns
die Geschäftsführungsaufgaben in der EDEKA
weiterhin erfolgreich im Wettbewerb behaup-
Minden-Hannover Holding GmbH von den Ge-
ten und unsere führende Marktposition weiter
schäftsführern Dirk Schlüter (Sprecher), Wolfgang
ausbauen.
Mücher und Mark Rosenkranz wahrgenommen.
Wir danken unseren Mitarbeitern, den Betriebsräten, unseren selbstständigen Einzelhändlern und
Ausblick 2008
Für das laufende Jahr wird angesichts der sich
den Mitgliedern der Gremien für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.
abschwächenden Weltwirtschaft – vor allem wegen der starken konjunkturellen Abkühlung in
EDEKA Minden-Hannover
den USA – nur noch mit einem deutschen Wirt-
Holding GmbH
schaftswachstum von höchstens 1,8 Prozent gerechnet. Viele Fachleute gehen davon aus, dass
Geschäftsführung
sich das Wachstum vor allem in der ersten Jahreshälfte stärker abflachen wird. Preiserhöhungen
insbesondere für Energie und Treibstoff könnten
zu einer Schwächung der Kaufkraft führen.
Die Umsatzentwicklung der EDEKA Minden-
Dirk Schlüter
(Sprecher)
Hannover während der ersten Monate des Jahres
2008 deutet dennoch auf eine Fortsetzung der
guten Entwicklung im Jubiläumsjahr hin. Nach
der warenwirtschaftlichen und logistischen Integration der Marktkauf-Häuser zählt die vertriebliche Ausrichtung der Marke zu den wesentlichen
Aufgaben in 2008. Im Absatzgebiet der EDEKA
Minden-Hannover hat sich Marktkauf einen hohen Bekanntheitsgrad und ein hervorragendes
Wolfgang Mücher
Mark Rosenkranz
Wesentliche Konzerngesellschaften
EDEKA
Zentralhandelsgesellschaft
mbH, Hamburg
EDEKA Minden eG
50 %
50 %
EDEK A M inden-Hannover Holding GmbH
Sparten
Einzelhandel
EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH
Konsum EDEKA Discount Handelsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Otto Reichelt Supermarkt GmbH
Konsum EDEKA Markt GmbH
Ideal Supermarkt GmbH
Großhandel
EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH
EDEKA Handelsgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH
EDEKA Minden-Hannover IT-/logistic service GmbH
LDZ Logistisches Dienstleistungszentrum GmbH Freienbrink
EDEKA C+C Großhandel MIOS GmbH
Produktion
Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH
Otto Reichelt Fleisch- und Wurstwaren
Bäkehof Fleisch- und Wurstwaren
Schäfer‘s Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH
Schäfer‘s Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH & Co. KG
Dienstleistung
EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH
EDEKA-MIHA Immobilien-Service GmbH
EDEKA Minden-Hannover Zentralverwaltungsgesellschaft mbH
MIOS-Werbung GmbH
5
Konzernlagebericht
der EDEKA Minden eG
8
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Geschäft und Rahmenbedingungen
Konzernstruktur
guten Verfassung. Das Bruttoinlandsprodukt
Muttergesellschaft ist die EDEKA Minden
nahm trotz der dämpfenden Effekte der Umsatz-
eG, die die einheitliche Leitung auf den EDEKA
steuererhöhung und der Verunsicherungen in-
Minden-Hannover-Konzern ausübt. Hauptaufga-
folge der im Sommer virulent gewordenen Krise
be der EDEKA Minden eG ist die Förderung und
auf den Finanzmärkten um 2,6 Prozent zu. Da die
Betreuung der Mitglieder, die Verpachtung ihres
weltwirtschaftlichen Risiken gestiegen sind, wird
Großhandelsbetriebes sowie die Verwaltung und
sich die Expansion aber verlangsamen. Die gute
der Erhalt des Vermögens. Geführt wird der EDEKA
Verfassung der deutschen Volkswirtschaft ist nicht
Minden-Hannover-Konzern durch die EDEKA Min-
nur das Ergebnis einer kräftigen konjunkturellen
den-Hannover Holding GmbH, deren Aufgaben
Erholung, sondern auch eine Folge tief greifender
die strategische Ausrichtung des Konzerns sowie
und viele Bereiche umfassender Anpassungspro-
die Überwachung der Einhaltung der vorgege-
zesse an den gestiegenen Wettbewerbsdruck auf
benen Zielsetzungen in den Geschäftsbereichen
den globalen Güter- und Faktormärkten.
sind. Die Konzerngeschäftsführung erfolgt durch
Die Politik hat mit zum Teil sehr weitreichenden
den geschäftsführenden Vorstand der EDEKA
Reformen auf den Feldern der Besteuerung, des
Minden eG, deren Mitglieder gleichzeitig auch
Arbeitsmarkts und der sozialen Sicherung zum
Geschäftsführer der EDEKA Minden-Hannover
wirtschaftlichen Comeback Deutschlands beige-
Holding GmbH sind. Das operative Geschäft ver-
tragen. Nicht zuletzt gilt dies auch für die Tarif-
antworten vier Geschäftsbereiche mit diversen
vertragsparteien, die mit den moderaten und fle-
Tochtergesellschaften. Die Geschäftsbereiche
xiblen Lohnvereinbarungen in den letzten Jahren
Einzelhandel und Produktion Fleisch-/Wurstwa-
einen wichtigen Beitrag zu der deutlichen Verbes-
ren bzw. Brot-/Backwaren sind im Lebensmittel­
serung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit der
einzelhandel mit jeweils eigenen Vertriebskon-
deutschen Unternehmen geleistet haben. Im Jahr
zepten und mehreren Vertriebsmarken in ihrem
2007 setzte sich die deutliche Belebung auf dem
Segment selbstständig am Markt tätig. Der Ge-
Arbeitsmarkt fort und fand ihren Niederschlag in
schäftsbereich Großhandel versorgt Mitglieder
einem starken Anstieg der Erwerbstätigkeit ins-
und Kunden mit Lebensmitteln und Artikeln des
gesamt (+1,7 Prozent), darunter insbesondere
täglichen Bedarfs. Der Geschäftsbereich Dienst-
auch der sozialversicherungspflichtigen Beschäf-
leistung erbringt überwiegend Leistungen für
tigung (+2,2 Prozent), und einem markanten
den Konzern.
Rückgang der Arbeitslosigkeit um rund 700.000
Personen.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die Verbraucher haben ihre Ausgaben für lang-
Nach dem überraschend starken Aufschwung
lebige Konsumgüter wegen der Umsatzsteuerer-
im Jahr 2006, der sich in einer Zunahme des Brut-
höhung in das Jahr 2006 vorgezogen, sodass die
toinlandsprodukts von nahezu 3 Prozent nieder-
Nachfrage nach diesen Gütern in der ersten Jah-
geschlagen hatte, präsentierte sich die deutsche
reshälfte sehr zurückhaltend ausfiel. Von diesem
Volkswirtschaft im Jahr 2007 weiterhin in einer
Rückgang erholte sich der private Verbrauch auch
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Geschäft und Rahmenbedingungen, Ertragslage
aufgrund des Realeinkommensentzugs durch die
eine Umsatzsteigerung von 7,3 Prozent verzeich-
Umsatzsteuererhöhung nur zögernd. Stattdessen
nen konnten und der übrige Lebensmitteleinzel-
stieg die Sparneigung der Konsumenten im ers­
handel eine Zunahme von 0,7 Prozent erzielte.
ten Halbjahr deutlich an. Die sehr gute Beschäfti-
Die­s e wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
gungs- und Einkommensentwicklung erhöhte im
stellten auch für die EDEKA Minden-Hannover ei-
zweiten Halbjahr die Anschaffungsneigung der
ne große Herausforderung dar, die im Jahr 2007
Konsumenten schließlich wieder, sodass über das
gut bewältigt wurde. Die Umsatzentwicklung der
Gesamtjahr noch fast das Vorjahresergebnis er-
EDEKA Minden-Hannover lag in allen Vertriebs-
reicht wurde und die privaten Konsumausgaben
formaten über dem Branchendurchschnitt.
nur leicht um 0,1 Prozent zurückgingen.
Die Ausrüstungsinvestitionen stiegen im Jahr
Ertragslage
2007 noch mit einer zweistelligen Rate. Die Gründe waren zum einen die hohe Kapazitätsauslas­
tung, die zu Erweiterungsinvestitionen führte,
Konzernentwicklung
EDEKA Minden-Hannover erhöhte den Um-
und zum anderen, wenn auch in geringerem Um-
satz um 7,2 Prozent auf 5,3 Milliarden €. Sämt-
fang, Vorzieh­effekte infolge des Auslaufens der
liche Sparten des Konzerns trugen zum Wachs-
degressiven Abschreibung in Verbindung mit der
tum bei. Mit einer Steigerung um 4,8 Prozent auf
anstehenden Unternehmenssteuerreform.
vergleichbarer Verkaufsfläche entwickelte sich
Vor allem infolge der Umsatzsteuererhöhung ver-
der Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover
besserte sich die Lage der öffentlichen Haushalte
deutlich besser als der Gesamtmarkt und schaff-
im Jahr 2007 merklich, sodass auf der Ebene des
te damit die höchste je gemessene Zuwachsrate.
Gesamtstaates ein ausgeglichener Haushalt er-
Die führende Marktposition konnte ausgebaut
reicht wurde. Einzig der Bund wies noch ein De-
werden.
fizit auf.
In 2007 wurden insgesamt 11 Märkte in die Hände
Ende des Jahres 2007 ist der Wirtschaftsstandort
selbstständiger Einzelhändler (davon 6 Existenz-
Deutschland wesentlich besser positioniert als
gründer) übergeben. Damit stieg die Zahl der Pri-
dieses zur Zeit der letzten Aufschwungphase der
vatisierungen von 1999 bis 2007 auf insgesamt
Fall war. Die im Sommer des Jahres 2007 virulent
343 Märkte. Dabei wurden 175 Existenzgrün-
gewordene Krise auf den Finanzmärkten hat al-
dungen begleitet.
lerdings das für die traditionell stark exportori-
Die Privatisierungspolitik ist ein bedeutsamer
entierte deutsche Volkswirtschaft wichtige welt-
Baustein bei der Umsetzung des genossenschaft-
wirtschaftliche Umfeld eingetrübt.
lichen Förderauftrages und hat in den letzten
Jahren den selbstständigen Einzelhandel im Ab-
Branchenentwicklung 2007
satzgebiet der EDEKA Minden-Hannover erheb-
Im Lebensmitteleinzelhandel (ohne Aldi) stieg
lich gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit ins-
nach einer Untersuchung von AC Nielsen der Um-
gesamt deutlich gesteigert. Diesem Ziel dienten
satz in 2007 um 2,4 Prozent, wobei die Discounter
auch in 2007 die Verbesserungen der Leistungen
9
10
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Ertragslage, Verkaufsflächenentwicklung
und Umsatzentwicklung
des Großhandels gegenüber dem Einzelhandel
jedem Markt rekrutierte Jubiläumsbotschafter in-
in Form von zusätzlichen Vergütungen, Absen-
itiierten und koordinierten vor Ort Aktionen zum
kungen von Großhandelsabgabepreisen und Auf-
100-jährigen Jubiläum. Motiviert durch eine stim-
wendungen für Privatisierungen.
mungsvolle Auftaktveranstaltung und ausgestattet mit Terminplanung und Werbemitteln setzten
Verkaufsflächenentwicklung
sich die Mitarbeiter für die nachhaltige Darstel-
Die Einzelhandels-Verkaufsfläche im Unter-
lung der Kampagne ein. Rund 1.500 Aktionen in
nehmensverbund erhöhte sich um 170.933 Qua-
den Märkten sorgten für eine flächendeckende
dratmeter auf 1.465.200 Quadratmeter für 1.542
und wirksame Umsetzung. Monatlich wurde die
Märkte (Vorjahr 1.510 Märkte). Dem Zugang von
beste Aktion prämiert. Ein zusätzlicher Anreiz, der
200.628 Quadratmetern bzw. 92 Märkten aus
dazu beitrug, den hohen Motivationsgrad über
Neueröffnungen, Erweiterungen und der Über-
fast das ganze Jahr aufrechtzuerhalten. Dieses
nahme von 30 Marktkauf-Märkten stand ein Ab-
Engagement in den Märkten schlug sich nieder in
gang von 29.695 Quadratmetern bzw. 60 Märkten
dem deutlich über dem Branchendurchschnitt lie-
infolge von Geschäftsschließungen und Verklei-
genden Umsatzzuwachs auf vergleichbarer Fläche
nerungen gegenüber. Zum 31.12. 2007 betrug
von 4,8 Prozent. Hierdurch stieg der Umsatz im
die durchschnittliche Verkaufsfläche je Markt
Konzerneinzelhandel trotz Privatisierungsauswir-
950 Quadratmeter (Vorjahr 857 Quadratmeter).
kungen. Weiterhin wirkte sich die Übernahme von
Die durchschnittliche Verkaufsfläche von 992
30 Marktkauf-Märkten im zweiten Halbjahr positiv
Quadratmetern je neu eröffnetem Markt ist Aus-
auf die Umsatzentwicklung im Einzelhandel aus.
fluss der Geschäftspolitik im Bereich Expansion.
Insgesamt stieg der Umsatz in dieser Sparte um
Ziel war und ist die Expansion in zukunftsfähige
fünf Prozent auf 1,87 Milliarden €.
Marktgrößen.
In der Großhandelssparte werden sowohl der
Zustell- als auch der Abholgroßhandel (Cash +
Umsatz
Carry und Großverbraucher-Service) betrieben.
Im Geschäftsjahr 2007 erzielte der Konzern
Der konsolidierte Umsatz (ohne Innenumsätze
EDEKA Minden-Hannover einen Umsatz von 5,3
mit Konzerngesellschaften) betrug 3,1 Milliarden
Milliarden €. Mit einem Umsatzzuwachs von 7,2
€ und lag damit um 10,2 Prozent über dem Vor-
Prozent setzte sich der Konzern von der allge-
jahr. Die EDEKA Handelsgesellschaft konnte ihren
meinen Entwicklung im klassischen Lebensmit-
Umsatz durch den Umsatzzuwachs auf vergleich-
telhandel deutlich ab.
barer Fläche im Einzelhandel, durch Expansion im
selbstständigen und im Regie-Einzelhandel sowie
Umsatzentwicklung in den Sparten
aus der Übernahme von Verrechnungen aus der
2007 war das Jahr des 100-jährigen Jubiläums
Fleischwarensparte erhöhen. Gegenläufig wirk-
der Marke EDEKA. Über die umfangreiche Werbung
ten sich die Senkung der Großhandelsabgabe-
hinaus sollte das Ereignis insbesondere auch in
preise sowie die Leistungen im Zusammenhang
den Märkten für die Kunden erlebbar werden. Aus
mit dem 100-jährigen Jubiläum der Marke ­EDEKA
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Verkaufsflächenentwicklung in Tausend qm
Veränderungen in %
VKFL-Entwicklung
1.606
1.600
1.500
1.465
1.400
1.100
1.000
Konzernumsatz
1.229
1.222
1.261
1.200
1.294
1.300
- 1,2 %
- 3,1 %
+ 0,6 %
+ 5,3 %
+13,2 %
+ 9,6 %
2003
2004
2005
2006
2007
2008 (Plan)
Konzernumsatz in Millionen 4
Veränderungen in %
6.500
6.350
6.000
5.500
3.500
Konzernumsatz/
konsolidierter
Spartenumsatz
5.336
4.000
4.646
4.731
4.736
4.500
4.980
5.000
+ 1,8 %
- 0,2 %
- 0,6 %
+ 7,2 %
+ 7,2 %
+ 19,0 %
2003
2004
2005
2006
2007
2008 (Plan)
2007
2006
Mio. €
Mio. €
1.868
1.779
– Zustellgroßhandel
2.550
2.287
– Abholgroßhandel
595
568
3.145
2.855
308
331
15
15
5.336
4.980
Einzelhandel
Großhandel
Produktion
Dienstleistung
Konzernumsatz
11
12
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Ergebniskennzahlen
an den Einzelhandel aus. Der Aufwärtstrend bei
der Konzernjahresüberschuss vor Ertragsteuern,
Gastronomie und Großverbrauchern setzte sich
bilanziellen Sondermaßnahmen sowie Abschrei-
in 2007 fort. EDEKA C+C Großmarkt MIOS bestä-
bungen auf Firmenwerte und Belieferungsrechte
tigte die Trendwende mit einer Umsatzsteigerung
aus Unternehmenskäufen.
um 4,6 Prozent. Der Umsatzzuwachs stammt vor-
Trotz des absoluten Anstiegs ist der Ertrag Waren-
nehmlich aus dem Kerngeschäft: Die Lebensmit-
geschäft relativ auf 19,5 Prozent (2006: 20,0 Pro-
telumsätze mit den klassischen C+C-Sortimenten
zent) gesunken. Erhöhte Leistungen der Vorstufen
Fleisch, Wurst, Molkereiprodukten sowie Obst
für den Einzelhandel spiegeln sich in der relativen
und Gemüse erhöhten sich um 8,4 Prozent.
Verminderung wider. Dieser Erhöhung, gestie-
Die Herstellung und der Vertrieb von Backwaren
genen sonstigen betrieblichen Erträgen und der
(Umsatzzuwachs 2,8 Prozent) und die Fleisch-
Verminderung des negativen Finanzergebnisses
und Wurstwarenherstellung (Umsatzzuwachs
stehen Erhöhungen von Personalaufwendungen,
vor Konsolidierung 6,6 Prozent) sind in der Sparte
sonstige Sachaufwendungen und Steueraufwen-
Produktion zusammengefasst. Auch in 2007 ver-
dungen gegenüber. Das Finanzergebnis verbes-
zeichnete der Gesamtmarkt für tagesfrische Back-
serte sich bei Erhöhung des negativen Zinsergeb-
waren eine Umsatzstagnation aufgrund von Preis-
nisses durch gestiegene Beteiligungsergebnisse.
sensibilität und Konsumverzicht. Notwendige
Das EBIT vor neutralem Ergebnis („EBIT vnE“) be-
Preiserhöhungen aufgrund deutlich gestiegener
trug 109,9 Millionen € (2006: 107,8 Millionen €)
Rohstoffpreise führten zu Kaufzurückhaltung.
und das EBITDA vor neutralem Ergebnis („EBITDA
Die Sparte Dienstleistungen beinhaltet den Be-
vnE“) betrug 203,3 Millionen € (2006: 190,2 Milli-
reich Werbeleistungen an konzernfremde Unter-
onen €).
nehmen sowie den Bereich Verwaltung von Miet-
Das Ergebnis im Zustellgroßhandel verbesserte
verträgen. Der Umsatz ist durch die Ausweitung
sich durch die aus der Umsatzerhöhung resul-
der Werbeleistungen um 3,4 Prozent gestiegen.
tierenden gestiegenen Erträge sowie aus dem
erhöhten Beteiligungsergebnis. Im Einzelhandel
Ergebniskennzahlen
führten Rückstellungsbildungen für Drohver-
Der Konzern erwirtschaftete einen Konzern-
luste und Instandhaltungen im Wesentlichen zur
jahresüberschuss von 38,9 Millionen € (2006:
Ergebnisverringerung. Die Umsatzausweitung in
42,1 Millionen €). Im Geschäftsjahr erzielte die
der Produktion Fleisch- und Wurstwaren erhöhte
EDEKA Minden-Hannover erneut ein zufrieden-
das Ergebnis. Bei der Sparte Dienstleistungen im
stellendes Ergebnis. Dieses positive Ergebnis
Bereich Mietvertragsverwaltung führten im Ver-
spiegelt sich auch im operativen Ergebnis wi-
gleich zum Vorjahr gesunkene Zuführungen zu
der, welches 2007 91,9 Millionen € (2006: 83,0
Mietrückstellungen zur Ergebnisverbesserung.
Millionen €) betrug. Das operative Ergebnis ist
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
2007
2006
Mio. €
Mio. €
Konzernjahresüberschuss
38,9
42,1
Ertragsteuern
19,5
-4,3
EBT
58,4
37,8
Neutrales Ergebnis
35,9
52,4
Nettozinsergebnis
15,6
17,6
109,9
107,8
7,9
7,0
117,8
114,8
85,5
75,4
203,3
190,2
Ergebniskennzahlen
EBIT vor neutralem Ergebnis
Firmenwertabschreibungen
EBITA vor neutralem Ergebnis
Abschreibungen Anlagevermögen
EBITDA
Ergebnisse der
Sparten
2007
Zustellgroßhandel
Abholgroßhandel
2006
Mio. €
Mio. €
21,1
1,1
1,6
-0,3
Einzelhandel
-2,5
19,2
Fleischproduktion
12,4
8,9
7,4
8,2
-10,7
-27,7
Backwarenproduktion
Dienstleistungen
Konsolidierung ohne latente Steuern
EBT
29,3
9,4
29,1
28,4
58,4
37,8
Steuern
-19,5
+4,3
Konzernjahresergebnis
38,9
42,1
13
14
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Vermögens- und Finanzlage
Vermögens- und Finanzlage
lichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der
Finanzierung von Kaufpreisen infolge der Über-
Bilanz- und Kapitalstruktur
nahme von Marktkauf-Märkten gestiegen. Der
Im Geschäftsjahr 2007 erhöhte sich die Bilanz-
Anstieg der kurzfristigen Finanzierungsmittel re-
summe um 145,3 Millionen € auf 1.583,2 Milli-
sultiert aus gestiegenen kurzfristigen sonstigen
onen €. Bei den langfristigen Vermögenswerten
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Liefe-
war im Geschäftsjahr 2007 ein Anstieg um 128,6
rungen und Leistungen.
Millionen € auf 955 Millionen € zu verzeichnen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich
um 16,7 Millionen € auf 628,2 Millionen €.
Finanzmanagement
Das Finanzmanagement der EDEKA Minden-
Das im Rahmen der Übernahme der Marktkauf-
Hannover wird zentral durch die EDEKA Minden-
Märkte erworbene Anlagevermögen führt zu ei-
Hannover Holding GmbH wahrgenommen. Die
ner deutlichen Erhöhung des Anlagevermögens.
EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH über-
Dem Anstieg der Vorräte und sonstigen Forde-
nimmt die Aufgabe, für die Gesellschaften des
rungen steht eine Rückführung von Finanzie-
Konzerns eine stets ausreichende und kosten-
rungsforderungen gegen Beteiligungsunterneh-
günstige Deckung des Finanzbedarfs sowohl für
men innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte
das operative Geschäft als auch für Investitionen
gegenüber.
sicherzustellen.
Die Konzernbilanz der EDEKA Minden eG weist
Von entscheidender Bedeutung für die erfolg-
ein Eigenkapital von 512,8 Millionen € auf.
reiche Nutzung des Kapitalmarktes zur Konzern-
Die Geschäftsguthaben erhöhten sich durch Ein-
finanzierung ist eine offene Kommunikation mit
zahlungen der Mitglieder. Die Kapitalrücklage
den Marktteilnehmern. So dient das Rating zur
resultiert aus der Verschmelzung der Genossen-
Kommunikation der Bonität der EDEKA Minden-
schaften in 2005. Die Gewinnrücklagen stiegen
Hannover gegenüber potenziellen Fremdkapital-
hauptsächlich durch die Einstellung aus dem
gebern. Der Konzern unterzog sich 2005 einem
Konzernjahresüberschuss des Vorjahres an.
Unternehmensrating der Rating-Agentur Euler
Bei einer Bilanzsumme von 1,583 Milliarden €
Hermes. Zukunftsfähigkeit und Bonität der ­EDEKA
(2006: 1,438 Milliarden €) betrug die Eigenkapi-
Minden-Hannover wurden mit einem BBB+ be-
talquote 32,4 Prozent (2006: 32,9 Prozent). Die
wertet, im Branchenvergleich ein Spitzenwert. In
Eigenkapitalrentabilität als Verhältnis des Ergeb-
2006 und 2007 wurde das Unternehmensrating
nisses vor Firmenwertabschreibungen, Ertrag-
durch Euler Hermes unverändert bestätigt.
steuern, bilanziellen Sondermaßnahmen und Ver-
Langfristige Immobilieninvestitionen werden
gütungen für Genussrechtskapital zu dem durch-
durch langfristige Darlehen finanziert. Für die
schnittlich verfügbaren Eigenkapital betrug 18,9
kurz- und mittelfristige Finanzierung wurde ein
Prozent (2006: 18,3 Prozent).
syndizierter Konsortialkredit in 2007 mit durch-
Die übrigen mittel- und langfristigen Finanzie-
schnittlich 175 Millionen € in Anspruch genom-
rungsmittel sind hauptsächlich bei den Verbind-
men. Weiterhin wurde das in 1999 aufgelegte
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Vermögensstruktur
Anlagevermögen
2007
2006
Mio. €
Mio. €
906,2
780,4
Übrige mittel- und langfristige
Vermögenswerte
48,8
46,0
Kurzfristige Vermögenswerte
569,4
597,8
58,8
13,7
1.583,2
1.437,9
31. 12. 2007
31. 12. 2006
Mio. €
Mio. €
Geschäftsguthaben
33,1
26,2
Kapitalrücklage
16,2
16,2
242,6
209,9
26,0
26,0
156,0
152,2
38,9
42,1
512,8
472,6
2007
2006
Mio. €
Mio. €
Eigenkapital
512,8
472,6
Mittel- und langfristige
Finanzierungsmittel
549,2
468,7
Kurzfristige Finanzierungsmittel
521,2
496,6
1.583,2
1.437,9
Liquide Mittel
Eigenkapital
Ergebnisrücklagen
Genussrechtskapital
Anteile anderer Gesellschafter
Konzernjahresüberschuss
Kapitalstruktur
15
16
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Investitionen, Cashflow/Kapitalflussrechnung
300 Millionen € umfassende „Euro-Commercial-
Im Großhandel wurde im Wesentlichen in den
Paper“-Programm verwendet, welches im Be-
Fuhrpark, in den Ersatz von Betriebsausstat-
richtsjahr durchschnittlich in Höhe von insgesamt
tungen, in immaterielle Vermögensgegenstände
10 Millionen € in Anspruch genommen wurde.
aus der Übernahme von Marktkauf-Märkten so-
Zum Bilanzstichtag bestehende bilaterale Bank-
wie in Software investiert.
kreditlinien wurden insgesamt in Höhe von 56
In den Geschäftsbereichen Produktion Backwa-
Millionen € genutzt. Im Rahmen der Konsolidie-
ren und Fleischwaren entfallen die Investitionen
rung wurden die Verbindlichkeiten mit Guthaben
hauptsächlich auf Filialneueröffnungen sowie auf
der gleichen Banken verrechnet.
Ersatzinvestitionen im Filial- und Produktions­
bereich.
Finanzkennziffern
Die Finanzlage des Konzerns ist gekennzeich-
Cashflow/Kapitalflussrechnung
net durch ausreichende Finanzierungsmittel. Das
Der Cashflow wurde auf Basis der Kapitalfluss-
Anlagevermögen wird vom Eigenkapital zu 56,6
rechnung ermittelt. Die Kapitalflussrechnung
Prozent (2006: 60,6 Prozent) gedeckt. Die Anla-
wurde entsprechend dem „Deutschen Rech-
genintensität – Verhältnis des Anlagevermögens
nungslegungsstandard Nr. 2 (DRS 2)“ des deut-
zum Gesamtvermögen – beträgt 57,2 Prozent
schen Standardisierungsausschusses aufgestellt.
(2006: 54,3 Prozent).
Der Cashflow erreichte 154,3 Millionen € (2006:
Die Nettofinanzschulden betragen 327,6 Milli-
118,8 Millionen €) oder 2,9 Prozent vom Konzern­
onen € (2006: 236,8 Millionen €). Der Verschul-
umsatz (2006: 2,4 Prozent).
dungsgrad als Verhältnis von Nettofinanzver-
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit
bindlichkeiten zu EBITDA vor neutralem Ergebnis
betrug 226,7 Millionen € (2006: 47,8 Millionen €).
beträgt 1,6 (2006: 1,2).
Die Erhöhung des Mittelzuflusses aus laufender
Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus
Investitionen
dem Abbau des Working Capital vermindert um
Die Investitionen in immaterielle Vermögens-
aus Immobilienverkäufen resultierenden Gewin-
gegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen
nen. Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätig-
betrugen im Geschäftsjahr 284 Millionen € (2006:
keit betrugen 189,8 Millionen € (2006: 72,6 Millio-
110,6 Millionen €).
nen €) und stiegen im Wesentlichen durch höhere
Die wesentlichen Investitionen im Bereich Einzel-
Investitionen.
handel betreffen die Neueröffnung, die Erweite-
Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit
rung und die Modernisierung von Filialen. Wei-
betrug 8,2 Millionen €. (2006: 23,4 Millionen €) Aus
terhin wurden zur Standortsicherung Immobilien
diesen Mittelzu- und -abflüssen erhöhte sich insge-
für Einzelhandels-Verkaufsflächen errichtet bzw.
samt der Finanzmittelbestand um 45,1 Millionen €
erworben.
auf 58,8 Millionen €.
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
2007
2006
Mio. 4
Mio. 4
Einzelhandel
77,9
57,0
Großhandel
175,6
28,9
Investitionen
Produktion Backwaren
20,9
10,9
Produktion Fleischwaren
9,4
9,9
Dienstleistung
0,2
3,9
284,0
110,6
2007
2006
Mio. 4
Mio. 4
38,9
42,1
103,8
86,3
-0,7
-22,3
9,6
10,0
-4,1
-4,1
Vergütung für Genussrechtskapital
1,2
4,8
Veränderung von langfristigen
Rückstellungen
6,5
1,6
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen
3,8
2,1
-4,7
-1,7
154,3
118,8
Cashflow
Konzernjahresüberschuss
Abschreibungen auf Gegenstände
des Anlagevermögens
Zugang/Aufzinsung langfristiger
Erstattungs­ansprüche
Wertberichtigungen auf Forderungen
Erträge aus der Auflösung
von Wertberichtigungen auf
Forderungen
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge
17
18
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Fazit zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Personal-, Nachtrags-, Risikobericht
Fazit
zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
nehmertage mit über 6.880 Seminarteilnehmern
Die EDEKA Minden-Hannover erarbeitete ge-
met. Die Vergütung der Beschäftigten erfolgt
genüber dem Vorjahr noch einmal verbesserte
grundsätzlich nach den tarifvertraglichen Verein-
Ertragswerte. Sie baute ihre Position als das füh-
barungen. Daneben werden teilweise Sondergra-
rende Lebensmittelhandelsunternehmen im Ab-
tifikationen gewährt.
waren der betrieblichen Weiterbildung gewid-
satzgebiet aus. Umsatz und EBIT vor neutralem
Ergebnis lagen trotz erheblicher Leistungssteigerungen für den Einzelhandel über Vorjahresni-
Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)
veau. Das Eigenkapital stieg durch das laufende
Es liegen keine Vorgänge von besonderer Be-
Ergebnis und durch die Ergebnisverwendung. Mit
deutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
32,4 Prozent hat der EDEKA Minden-Hannover
vor.
Konzern unverändert eine solide Eigenkapitalbasis. Die Finanzlage ist geordnet. Es stehen ausrei-
Risikobericht
chende freie Finanz­mittel zur Verfügung. Die In-
Das Hauptprinzip der Risikopolitik ist das Be-
vestitionen stiegen um 173,4 Millionen € auf 284
streben nach nachhaltigem Wachstum und einer
Millionen €. Die Bilanzsumme erhöhte sich um
Steigerung der Leistungsfähigkeit des Konzerns.
145,3 Millionen € auf 1.583,2 Millionen €. Sowohl
Unangemessene Risiken sind weitestgehend zu
die langfristigen als auch die kurzfristigen Vermö-
vermeiden oder zu steuern. Das Risikomanage-
genswerte nahmen zu, bei einem Rückgang der
ment ist ein integraler Bestandteil der Planung
Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen.
und Ausführung der Geschäftsstrategien. Diese
werden durch die Konzerngeschäftsführung vor-
Personal
gegeben. Aufgabe des Risikomanagementsy-
Zum Ende des Geschäftsjahres waren insge-
stems ist es, Risiken zu erkennen, zu identifizie-
samt 28.373 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt,
ren, zu bewerten und zu dokumentieren, sodass
davon 17.851 Mitarbeiter in Teilzeit. Die gegenü-
geeignete Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen
ber dem Vorjahr gestiegene Anzahl an Beschäf-
getroffen werden können. Entsprechend der Or-
tigten ist hauptsächlich auf die Übernahme von
ganisations- und Verantwortungshierarchie sind
30 Marktkauf-Märkten zurückzuführen.
die Bereiche verpflichtet, ein Risikomanagement-
Zum 31.12. 2007 waren 19.753 weibliche Mitar-
system vorzuhalten, das auf ihr spezifisches Ge-
beiter beschäftigt. Die Zahl der Beschäftigten
schäft zugeschnitten ist und den übergreifenden
über 50 Jahre betrug 5.382. Einen besonderen
Grundsätzen der Konzerngeschäftsführung ent-
Stellenwert nimmt die Aus- und Weiterbildung
spricht. Das Risikomanagement geht vom Grund-
ein. So beschäftigte der Konzern insgesamt 1.790
satz der Unternehmensfortführung („Going-Con-
Auszubildende in 17 unterschiedlichen Ausbil-
cern-Prinzip“) aus und greift über die derzeitige
dungsberufen. EDEKA Minden-Hannover ist ein
Unternehmensstruktur hinausgehende Risiken
bedeutender regionaler Arbeitgeber. 33.621 Teil-
– zum Beispiel Investitionen in neue Geschäfts-
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Risikobericht
bereiche, Schließungskos­ten bestehender Ge-
nisches Wachstum und das operative Ergebnis
schäftsbereiche etc. – nur auf, wenn diese hinrei-
sind daher wichtige Steuerungsgrößen. Verwen-
chend konkretisiert sind.
det werden die sich aus der Ergebnisrechnung direkt oder indirekt ableitbaren Spitzenkennzahlen
Organisation
des Risikomanagements
wie Umsatz, EBITDA oder EBIT. Neue Geschäfte
werden dann eingegangen, wenn die damit zu-
Die Aufbauorganisation des Risikomanage-
sammenhängenden Risiken beherrschbar sind
ments besteht aus aufeinander abgestimmten
und die mit ihnen verbundenen Chancen eine an-
Risikomanagement- und Kontrollsystemen. Die-
gemessene Entwicklung der Steuerungsgrößen
se Systeme ermöglichen es, Entwicklungen, die
erwarten lassen. Diese spezifischen Kennziffern
den Fortbestand des Unternehmens gefährden,
finden – soweit möglich und sinnvoll – Eingang in
früh zu erkennen. Besonderes Gewicht haben da-
individuelle Zielvorgaben. Als Messgröße für den
bei der konzernweite Prozess zur strategischen
wirtschaftlichen Erfolg sind sie auch Bestandteil
Unternehmensplanung und das interne Berichts-
der variablen Vergütungskomponente der jeweils
wesen. Die strategische Unternehmensplanung
verantwortlichen Führungskräfte.
soll es ermöglichen, potenzielle Risiken lange
vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen ab-
Risikopolitische Grundsätze
zuschätzen. Eine angemessene Überwachung
Risiken, die im Zusammenhang mit den Kern-
solcher Risiken während der Durchführung und
prozessen des Einzelhandels, des Großhandels
Abwicklung von Unternehmensprozessen soll
oder der Produktion stehen, trägt die EDEKA
das Berichtswesen ermöglichen. Zudem werden
selbst. Kernprozesse sind hierbei die Entwick-
in regelmäßigen Zeitabständen die Angemessen-
lung und Umsetzung der jeweiligen Geschäfts-
heit und Effizienz des Risikomanagementsystems
modelle, die Beschaffung von Waren und Dienst-
von der internen Revision kontrolliert. Bei Bedarf
leistungen, Standortentscheidungen, die Sicher-
finden darüber hinaus Prüfungen von externen
stellung der Liquidität sowie die Entwicklung von
Stellen statt. Mängel werden dabei erfasst und
Fach- und Führungskräften. Risiken, die sich we-
Maßnahmen zu deren Beseitigung initiiert. Auf
der auf Kern- noch auf Unterstützungsprozesse
diese Weise soll sichergestellt werden, dass Kon-
beziehen, werden vom Konzern grundsätzlich
zerngeschäftsführung und Aufsichtsrat vollstän-
nicht eingegangen.
dig und zeitnah über wesentliche Risiken informiert werden.
Dezentrale Zuständigkeiten
Der Konzern wird durch die EDEKA Minden-
Steuerungsgrößen
Hannover Holding GmbH geführt; die Geschäfts-
Die Geschäftsbereiche werden von der Kon-
bereiche durch die Geschäftsführer der einem
zerngeschäftsführung mittels verschiedener
Geschäftsbereich zugeordneten Tochtergesell-
Kenngrößen gesteuert. EDEKA Minden verfolgt
schaften. Das in dieser Struktur verankerte Füh-
eine langfristige Wachstumsstrategie: Orga-
rungsprinzip der Dezentralität kommt auch im
19
20
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Risikobericht
Umgang mit Risiken zum Ausdruck. Diese wer-
zahlensystems über alle relevanten Vorgänge,
den am Ort des Entstehens analysiert, bewertet
Planabweichungen und deren Auswirkungen
und effizient gesteuert. Die Verantwortung dafür
auf andere Unternehmensbereiche. Ergänzt wird
liegt bei den einzelnen Geschäftsbereichen. Ihre
dieses System durch die kurzfristige Erfolgsrech-
Wahrnehmung und Umsetzung wird durch die
nung, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie
Konzerngeschäftsführung überwacht.
regelmäßiges Benchmarking. Die Auswertung
aller aus diesem Instrumentarium gewonnenen
Klare Verantwortlichkeiten für Identifikation, Analyse und Bewertung von
Risiken
Um einen koordinierten Maßnahmeneinsatz
Informationen erfolgt zumindest monatlich, zum
Teil täglich und wird durch die Stabstelle Konzerncontrolling – soweit erforderlich – verdichtet
und auf ihre Plausibilität überprüft.
zu ermöglichen, stellt die ­E DEKA Minden klare Verantwortlichkeiten und den Gestaltungs-
Konsequente Risikoüberwachung
rahmen sicher. Die Verantwortung für das Risi-
Die Umsetzung und Effektivität des Risikoma-
komanagement ist in mehreren Regelwerken
nagements zu überwachen, ist Aufgabe jeder Füh-
festgelegt, zum Beispiel in den Satzungen und
rungskraft. Die Konzernrevision prüft das zentrale
Geschäftsordnungen der Konzerngesellschaften
und dezentrale Risikomanagement. Sie berichtet
und in den konzerninternen Richtlinien. Um zu
direkt an die Konzerngeschäftsführung. Darüber
vermeiden, dass relevante Geschäftsrisiken un-
hinaus finden Prüfungen bei den Konzerngesell-
beachtet bleiben, erfolgt die Identifikation von
schaften durch die interne Revision statt. Im Hin-
Risiken konzernweit „von unten nach oben“ über
blick auf die Vorschriften des KonTraG (Gesetz zur
alle Führungsebenen.
Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) unterziehen die Wirtschaftsprüfer das Risi-
Zentrale Rolle des Konzernberichtswesens in der internen Risikokommunikation
komanagementsystem einer periodischen Beurteilung. Über das Ergebnis dieser Prüfung werden
Vorstand und Aufsichtsrat unterrichtet. Für die
Im Konzern der EDEKA Minden-Hannover ist
Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften erge-
ein auf die speziellen Bedürfnisse und Notwen-
ben sich folgende wesentliche Risiken (interne und
digkeiten ausgerichtetes Risikoüberwachungs-
externe Risiken):
system installiert, das sowohl auf der Ebene
der einzelnen Gesellschaften als auch der Kon-
Geschäftsrisiken
zerngeschäftsführung sich anbahnende Risiken
Der starke Wettbewerb im Groß- und Einzelhan-
frühzeitig erkennen lässt. Das leistungsfähige
del und die Konkurrenz von Vertriebskonzepten,
Management-Informationssystem
angebotenen Leistungen und Servicequalitäten
berichtet
der Konzerngeschäftsführung ebenso wie den
kennzeichnen die Handelsbranche. Auch die ty-
Geschäftsführungen der operativ tätigen Ge-
pische Abhängigkeit des Handels von der Ausga-
sellschaften mithilfe eines dezidierten Kenn-
benneigung der Verbraucher birgt Risiken. Bei-
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Risikobericht
spiele für Risiken im rechtlichen Umfeld sind die
Durchführung der derzeitigen Verpackungsverord-
Lieferantenrisiken
Die EDEKA ist als Lebensmittelhandelsunterneh-
nung („Einwegpfand“) sowie die EU-Elektroaltge-
men auf Lieferanten angewiesen. Die genaue Beob­
räte-Richtlinie. Veränderungen im Konsumverhal-
achtung der Marktgegebenheiten, die breite Basis
ten der Kunden erfordern die ständige Anpassung
von Lieferanten, eigene Kontrollen und einkaufspoli-
der Vertriebskonzepte. EDEKA Minden-Hannover
tische Maßnahmen begegnen den Unwägbarkeiten
unterstützt diesen Prozess, indem regelmäßig
beim Bezug der Waren und Dienstleistungen.
interne Informationen und ausgewählte externe
Quellen ausgewertet werden, um Veränderungen
IT-/logistische Risiken
der Wünsche und des Verhaltens der Konsumenten
Da der stationäre Handel eine große Artikel-
frühzeitig zu erkennen. Die konzerninterne Markt-
vielfalt und einen hohen Waren­u mschlag auf-
forschung bedient sich gängiger quantitativer
weist, ergeben sich organisatorische, informati-
Verfahren, die auf Analysen von konzerninternen
onstechnische und logistische Risiken. Störungen
Verkaufsdaten oder auf Marktforschungsergebnis-
in der Wertschöpfungskette, etwa bei der Liefe-
sen beruhen. Konsequentes Benchmarking gegen­
rung von Waren, bergen die Gefahr von Betriebs-
über Wettbewerbern bietet Anregungen zur quali-
unterbrechungen. Risiken dieser Art wird durch
tativen Verbesserung der Vertriebskonzepte. Prak-
konzerninterne IT-Backup-Systeme, die paral­lele
tikabilität und Akzeptanz von Konzepten werden
Nutzung mehrerer Dienstleister und mit spezi-
zunächst in Testmärkten verifiziert und mithilfe
ellen Notfallplänen begegnet. Gleichermaßen
einer klaren Projektorganisation schnellstmöglich
vermindern eine effiziente Arbeitsteilung und
flächendeckend umgesetzt. Kontinuierliche Inves­
gegenseitige Kontrolle operative Risiken.
titionen sichern den Vertriebslinien einen wettbewerbsfähigen Marktauftritt.
Personalrisiken
Die EDEKA ist für die Realisierung ihrer stra-
Standortrisiken
tegischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Füh-
Insbesondere wegen des Flächenüberbesatzes
rungskräfte angewiesen. Es ist eine dauerhafte
im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ergeben
Herausforderung, dieses Personal in einem inten-
sich aus der Entwicklung neuer Standorte auch
siven Wettbewerb für den Konzern zu gewinnen
Risiken. Diese Risiken werden zum Beispiel durch
und an ihn zu binden. Die auf allen Ebenen des
umfangreiche Machbarkeitsstudien, in denen
Konzerns vorangetriebene Aus- und Weiterbil-
die Rahmenbedingungen und Chancen für ein
dung für Mitarbeiter sichert die unverzichtbare
geschäftliches Engagement detailliert analysiert
fachliche Kompetenz des Personals. Personal-
werden, identifiziert und durch darauf aufbauen-
führung sowie Schulungen und Personalent-
de Maßnahmen verringert.
wicklungsmaßnahmen bewirken, dass die Mitarbeiter auf allen Stufen des Unternehmens eine
unternehmerische Denk- und Handlungsweise
entwickeln.
21
22
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Prognosebericht
Stimmungsindikatoren auf hohem Niveau; die
Prozess- und Steuerrisiken
Steuerrisiken bestehen insbesondere aufgrund
Kennziffern für Nachfrage und Produktion sind
von Betriebsprüfungen. Prozessrisiken resultieren
in der Tendenz weiter aufwärts gerichtet. Dies ist
zum Beispiel aus arbeits-, straf- und zivilrecht-
bemerkenswert vor dem Hintergrund der zahl-
lichen Verfahren. Daneben stellen Spruchverfah-
reichen negativen Schocks, die in jüngster Zeit
ren Prozessrisiken dar. Für beide Risikoarten wird
auftraten. Neben der im vergangenen Jahr re-
Vorsorge durch die Bildung von Rückstellungen
striktiven Finanzpolitik waren es vor allem die bis
getroffen.
zuletzt anhaltende kräftige Aufwertung des Euro
sowie die massive Verteuerung von Erdöl und
Nahrungsmitteln. Letztere führte zu einem deut-
Finanzwirtschaftliche Risiken
Die finanzwirtschaftlichen Risiken, näm-
lichen Anziehen der Inflation und beeinträchtigte
lich im Wesentlichen Liquiditätsrisiken, Bo-
die Realeinkommen spürbar.
nitätsrisiken
Zahlungs-
Die deutsche Wirtschaft ist in den vergangenen
Niederschlag
Jahren robuster geworden, sodass die Gefahr ei-
in den jährlichen und unterjährigen Pla-
ner Rezession heute geringer ist. Darüber hinaus
nungen des Konzerns. Darüber hinaus werden
hat sich, anders als in einer Reihe von europä-
diese Risiken durch aktives Cash-, Debitoren- und
ischen Ländern, die internationale Wettbewerbs-
Kreditorenmanagement stetig bearbeitet.
fähigkeit verbessert. Es gibt in Deutschland auch
und
stromschwankungen
Risiken
finden
aus
keine Übersteigerungen auf dem Immobilien-
Zusammenfassung der Risikosituation
Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwär-
markt, sodass eine Korrektur, die in anderen Ländern die wirtschaftliche Aktivität dämpft, nicht
tigen Risikosituation ergeben, dass keine den
ansteht.
Fortbestand des Unternehmens gefährdenden
Für eine nach wie vor positive Grundtendenz der
Risiken bestehen und künftige bestandsgefähr-
Konjunktur spricht die Lage auf dem Arbeits-
dende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind.
markt. Bis zum März dieses Jahres ist die Zahl
der Arbeitslosen spürbar gesunken, zuletzt so-
Konjunktur und Branchenentwicklung
gar leicht beschleunigt; allerdings dürfte dabei
Im Frühjahr 2008 wird die Weltkonjunktur von
die günstige Witterung eine beträchtliche Rolle
der Krise des Immobilien- und des Finanzsektors
gespielt haben. Die Zahl der Erwerbstätigen ist
in den USA und den von ihr ausgelösten weltwei-
weiter kräftig gestiegen, die sozialversicherungs-
ten Finanzmarktturbulenzen überschattet. Die
pflichtige Beschäftigung hat sogar besonders
USA stehen am Rande einer Rezession, in West-
deutlich zugenommen. Das positive Bild der wirt-
europa hat sich die Konjunktur etwas abgekühlt.
schaftlichen Lage wird jedoch getrübt durch die
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist in die-
hohe Inflationsrate. Der Anstieg der Verbraucher-
sem Kontext bis zum Frühjahr 2008 günstig ge-
preise lag in den ersten Monaten dieses Jahres bei
blieben, und die Konjunktur ist mit viel Schwung
rund 3 Prozent.
in das Jahr gestartet. Anders als in vielen ande-
Im weiteren Verlauf dieses Jahres werden sich
ren Industrieländern halten sich die deutschen
jedoch die negativen außenwirtschaftlichen Ein-
Konzernlagebericht EDEKA Minden eG
Prognosebericht
flüsse wie Konjunkturabschwächung und Euro-
Entwicklung der EDEKA Minden-Hannover
Aufwertung zunehmend bemerkbar machen,
Die Umsatzentwicklung der EDEKA Minden-
und die konjunkturelle Expansion wird an Fahrt
Hannover während der ersten Monate des Jah-
verlieren. Insbesondere wird sich die Dynamik
res 2008 deutet auf eine Fortsetzung der guten
der Ausfuhr deutlich verringern. Dagegen wer-
Entwicklung im Jubiläumsjahr hin. Der Konzern­
den die privaten Konsumausgaben nach der lang
umsatz wird auf über 6,3 Mrd. € und das Kon-
anhaltenden Flaute spürbar ausgeweitet werden.
zernbetriebsergebnis wird mit 56 Mio. € für 2008
Dafür spricht, dass die Beschäftigung weiter zu-
geplant.
nimmt und der Anstieg der Tariflöhne höher sein
Nach der warenwirtschaftlichen und logistischen
wird als zuvor. Stützend wirkt ferner, dass sich der
Integration der Marktkauf-Häuser zählt die Pro-
Preisauftrieb allmählich verlangsamt. Aufgrund
filschärfung der Marke zu den wesentlichen
dieser Faktoren werden die real verfügbaren Ein-
Aufgaben in 2008. Im Absatzgebiet der EDEKA
kommen wieder ein Plus aufweisen. Die Situati-
Minden-Hannover hat sich Marktkauf einen ho-
on auf dem Arbeitsmarkt dürfte günstig bleiben,
hen Bekanntheitsgrad und ein hervorragendes
doch wird sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit
Renommee erarbeitet und bietet damit gute
im Jahresverlauf spürbar verlangsamen. Das kon-
Voraussetzungen für die erfolgreiche Weiter-
junkturelle Wachstumstempo 2008 wird deshalb
entwicklung dieses Formats. Die Einführung der
niedriger sein als 2007. Aktuelle Einschätzungen
DeutschlandCard ist ein weiterer Schwerpunkt
führender Konjunkturforscher liegen zwischen
der Aktivitäten in 2008.
1,3 Prozent bis 1,8 Prozent.
Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft
Die öffentlichen Haushalte werden voraussicht-
sind überzeugt davon, die besonderen Heraus-
lich kein Defizit in Relation zum nominalen Brut-
forderungen des Jahres 2008 meistern zu können.
toinlandsprodukt ausweisen, nachdem 2007 ein
Damit wird die Basis für eine weitere erfolgreiche
geringer Überschuss erzielt wurde. Es besteht
Arbeit in den Folgejahren gelegt.
somit kein Vorhandensein eines finanziellen GeMinden, im April 2008
staltungsspielraums für die öffentlichen Haushalte. Der einnahmenseitige Ausgleich des struk-
EDEKA Minden eG
turellen Defizits sollte nicht durch eine Erhöhung
Der Vorstand
der Staatsausgaben wieder rückgängig gemacht
werden. Vielmehr drohen richtige und wegweisende Reformen konterkariert, wenn nicht sogar
zurückgedreht zu werden. Gerade im gegenwärtigen, noch günstigen wirtschaftlichen Umfeld
sollte die Politik daher die Weichen dafür stellen,
die Grundlagen für Wachstum und Beschäftigung
Dirk Schlüter
Robert Husmann
(Sprecher)
Wolfgang Mücher
Karl Stefan Preuß
Mark Rosenkranz
Henry Siemering
zu sichern, um auch in konjunkturell schwachen
Zeiten handlungsfähig zu bleiben.
Wolfgang Wucherpfennig
23
24
Haupttitel zum aktuellen Thema
Die Renaissance
des Supermarktes
Supermärkte liegen in der Gunst der
Verbraucher ganz vorne – ihre Imagewerte erzielen in Umfragen bundesweit
Bestnoten.
EDEKA Minden-Hannover setzt diesen
Trend in deutliche Marktanteilsgewinne
um.
Entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft sich EDEKA mit den selbstständigen Einzelhändlern. Unternehmerisches
Engagement und Leidenschaft sind wesentliche Merkmale ihrer überlegenen
Handelsleistung.
Das unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis, die Auswahl und Frische der Waren
sowie die Kompetenz der Mitarbeiter bekommen erst durch die Identifikation des
Einzelhändlers mit seinem Markt das unverwechselbare Profil.
So schafft der Supermarkt Kundenbindung – Nähe, Identität und Vertrautheit
erfahren in Zeiten der Globalisierung erhöhte Wertschätzung.
Die Erfahrungen aus dem Einzelhandel
vor Ort im Markt fließen ständig in die
konzeptionelle Vertriebsarbeit ein. Trends
werden aufgenommen und schnell in
neue Handelsleistungen transformiert.
26
Einzelhandel
Der EDEKA Einzelhandel baut seine führende Marktposition weiter aus. Sämtliche Vertriebsformate tragen zu
dem Umsatzzuwachs bei.
Für jeden Standort die passende Lösung
Erwartungen und Anforderungen an den Einzelhandel fallen sehr unterschiedlich aus. Jeder
Standort ist anders, die Kundenwünsche sind
vielfältig. EDEKA Minden-Hannover bietet für
jeden Bedarf das passende Angebot. Kern des
Einzelhandelsgeschäfts sind die Vollsortimenter
in den Varianten E center, E neukauf, E aktiv und
E Reichelt, die unter dem Markendach EDEKA firmieren. Mit Marktkauf kommt jetzt auch ein SBWarenhaus-Format hinzu.
Regionale Anbieter mit eigenständigem Auftritt
und die Discount-orientierte Variante NP komplettieren das Portfolio.
Die selbstständigen EDEKA-Einzelhändler engagieren sich vor Ort. Sie wissen am besten, welche
regionalen Spezialitäten die Kunden wünschen
und welche heimischen Erzeuger sich als Lieferanten anbieten.
Einzelhandel 2006/2007
2006
E center
E neukauf
E aktiv markt
NP-Markt
E Reichelt
aktiv Discount
Anzahl
Märkte
68
364
281
305
55
14
Gesamt
VK-Fläche
236.585
424.510
167.139
182.148
68.851
28.322
Ø
VK-Fläche
3.479
1.166
595
597
1.252
2.023
2007
Umsatz
in Mio. €
807,5
1.493,7
545,3
521,8
423,7
139,4
Anzahl
Märkte
70
369
272
335
55
14
Gesamt
VK-Fläche
248.424
433.220
164.742
201.438
69.504
28.322
Ø
VK-Fläche
3.549
1.174
603
601
1.264
2.023
Umsatz Entwicklung
in Mio. €
in %
915,6
13,4
1.643,2
10,0
669,7
22,8
615,1
17,9
436,1
2,9
151,7
8,9
Einzelhandel
Höchste Umsatzsteigerung seit Jahren
Nachdem es in den vergangenen Jahren al-
kaufsfläche um 68.000 Quadratmeter aus, die
lenfalls marginale Zuwächse gegeben hatte,
unterjährig integrierten Marktkauf-Häuser nicht
verzeichnete der Lebensmitteleinzelhandel in
einberechnet.
Deutschland 2007 einen Umsatzzuwachs von 2,4
Schwerpunkt der Expansionsarbeit war die Ent-
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehrwertsteu-
wicklung neuer E center-Standorte. In Strausberg
ererhöhung und Preissteigerungen beeinträchtig­
bei Berlin eröffnete das zweite E center im Berliner
ten die Kaufbereitschaft nicht in dem Maße, wie
„Speckgürtel“. Der große Erfolg der beiden Märkte
vielfach befürchtet.
wird die künftige Expansion dieses erfolgreichen
Qualität findet wieder mehr Anerkennung. Die
Formats in Berlin und Umgebung beflügeln.
Bereitschaft, für hochwertige Lebensmittel Geld
Per 31.12. 2007 zählten 1.542 Einzelhandelsmärk­
auszugeben, nimmt zu.
te mit einer Gesamtverkaufsfläche von 1,46
Mit einer Steigerung um 4,8 Prozent auf ver-
Millionen Quadratmetern zur EDEKA Minden-
gleichbarer Verkaufsfläche entwickelte sich der
Hannover.
Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover deutlich besser als der Gesamtmarkt und schaffte
Jubiläum flächendeckend umgesetzt
damit die höchste je gemessene Zuwachsrate in
2007 war das Jahr des 100-jährigen Jubilä-
der Geschichte des Unternehmens. Die führende
ums der Marke EDEKA. Über die umfangreiche
Marktposition konnte ausgebaut werden. Sämt-
Werbung hinaus sollte das Ereignis insbesonde-
liche Vertriebsformate trugen zu der positiven
re auch in den Märkten für die Kunden erlebbar
Entwicklung bei und erzielten Umsatzsteige-
werden.
rungen auf vergleichbarer Verkaufsfläche:
In jedem Markt wurde ein Jubiläums-Botschafter
E center plus 5,2 Prozent, E neukauf plus 4,3 Pro-
rekrutiert, um vor Ort Aktionen zu initiieren und
zent und die E aktiv-Märkte erhöhten ihre Um-
zu koordinieren. Motiviert durch eine stimmungs-
sätze um 3,4 Prozent. In Berlin steigerten die
volle Auftaktveranstaltung und ausgestattet mit
E Reichelt-Märkte ihre Umsätze um 2,2 Prozent.
Terminplanung und Werbemitteln setzten sich
Den höchsten Zuwachs erwirtschafteten mit 8,9
die Mitarbeiter für die nachhaltige Umsetzung
Prozent 14 aktiv Discount-Märkte im Raum Bre-
der Kampagne ein. Monatlich wurde die beste
men/Bremerhaven. Der Umsatz der Discount ori-
Aktion prämiert. Ein zusätzlicher Anreiz, der dazu
entierten NP-Märkte stieg um 7,3 Prozent. Bis auf
beitrug, den hohen Motivationsgrad über fast das
E Reichelt entwickelten sich alle Formate besser
ganze Jahr aufrechtzuerhalten.
als der Gesamtmarkt. Dabei erreichte auch E Rei-
Rund 1.500 Aktionen in den Märkten sorgten für
chelt die geplanten Ziele, die hohen Zuwächse
eine flächendeckende und wirksame Umsetzung.
des Vorjahres sorgten für eine sehr anspruchs-
Die Zielsetzung, mithilfe der Jubiläumsaktivitäten
volle Ausgangsbasis.
einen Umsatzzuwachs von fünf Prozent zu erzie-
Durch Neueröffnungen und Erweiterungen
len, konnte erreicht werden.
baute EDEKA Minden-Hannover die Gesamtver-
27
28
Einzelhandel
Dienstleistung gewinnt an Bedeutung
City-Markt-Konzept für Kleinflächen
lung geführt, zusätzlich wird der Einzelhandel
Aktuellen Trends zur Folge verlagern sich Woh-
von weiteren Anbietern direkt beliefert. Bio-Pro-
nen und Leben wieder stärker in die Innenstädte.
dukte sind in die Sortimente integriert und wer-
Eine Herausforderung, die EDEKA mit einem neu-
den durch Regalstopper und andere Werbemit-
en Konzept für kleinere Verkaufsflächen in stark
tel kenntlich gemacht. Immer mehr Verbraucher
frequentierten Lagen annimmt. Markante Kenn-
legen Wert auf eine möglichst problemlose und
zeichen: die freundliche, helle Ladengestaltung
zeitsparende Zubereitung von Lebensmitteln.
und ein erweitertes Angebot für den Direktver-
Vorgefertigte Speisen, die nur noch erhitzt wer-
zehr oder die schnelle Zubereitung zu Hause.
den müssen oder zum Kochen fertig vorbereitet
Über die Funktion des Nahversorgers hinaus wird
sind, entwickeln sich zu einem wichtigen Umsatz-
der neue Markt weiteren Bedürfnissen gerecht:
faktor. Über ein wachsendes Angebot an Chilled
Direktverzehr, extrem hohe Frischeanteile, und
Food hinaus ist die Mehrzahl der EDEKA-Märkte
ein Konzept, das dem eiligen Kunden entgegen-
im Absatzgebiet der EDEKA Minden-Hannover
kommt. Schnelligkeit und Bequemlichkeit wer-
mit Einrichtungen für die Zubereitung von ver-
den immer häufiger als entscheidende Kriterien
zehrfertigem Obst und Gemüse ausgestattet.
für die Wahl der Einkaufsstätte genannt.
An einem zentralen Rondell bietet der City-Markt
Ernährungsservice bietet Beratung
eine Auswahl an vorbereiteten Lebensmitteln
Laut einer Studie des Verbraucherschutzmi-
für den Direktverzehr oder die schnelle unkom-
nisteriums ernährt sich die Mehrzahl der Bun-
plizierte Zubereitung in der heimischen Küche:
desbürger falsch und neigt zu Übergewicht. In
Salate, Obst und Gemüse verzehrfertig vorbe-
jüngster Zeit führte das zu einer Reihe von Initi-
reitet, belegte Sandwiches und andere Snacks.
ativen, die für Aufklärung sorgen und Beratung
Nach Bedarf wird das Angebot ständig frisch
anbieten.
zubereitet. Standesgemäß bietet der City-Markt
Mit der Einrichtung eines Ernährungsservice bie-
darüber hinaus das komplette Vollsortiment für
tet EDEKA Minden-Hannover seinen Kunden Hilfe-
den täglichen Einkauf: von preisgünstiger Dis-
stellung bei Fragen rund um das Thema „Gesunde
count-Ware bis hin zu einer großen Auswahl an
Ernährung“. Zwei Fachkräfte bilden Beschäftigte
Markenartikeln.
in den EDEKA-Märkten zu Ernährungsservice-
Die ersten Pilotmärkte in Bad Salzuflen, am Flug-
Mitarbeitern aus.
hafen Hannover und in Osnabrück sind vielver-
Das sechstägige Schulungsprogramm vermittelt
sprechend gestartet.
Grundlegendes über das Thema „Gesunde Ernährung“. Zielsetzung ist es, in jedem EDEKA-Markt
Aktuelle Trends erfolgreich umgesetzt
einen Experten zu haben, der auf entsprechende
Der Trend zu Bio-Produkten setzte sich 2007
Kundenanfragen kompetent und zuverlässig
fort. EDEKA Minden-Hannover steigerte den Um-
Auskunft erteilen kann. Rund 500 Einzelhandels-
satz in diesem Segment um mehr als 50 Prozent.
Beschäftigte wurden bereits geschult, ständig
Rund 1.000 Bio-Artikel werden von der Großhand-
kommen weitere hinzu.
Einzelhandel
Fleisch, Wurst, Käse und eine große Auswahl an Frische-Artikeln für den Direktverzehr: Der
Bedienungsbereich ist Mittelpunkt des City-Marktes Bad Salzuflen
29
30
Einzelhandel
EDEKA intensiviert die Zusammenarbeit mit örtlichen Lieferanten.
Marktkauf-Integration verläuft plangemäß
ver die Übertragung von Einzelhandelsmärkten
Ab Jahresmitte 2007 begann die EDEKA-
an selbstständige EDEKA-Kaufleute und an Exis­
Zentrale, Hamburg, die Marktkauf-Häuser in die
tenzgründer fort. Insgesamt elf Märkte wurden
Verantwortung der sieben EDEKA-Regionalge-
übergeben, für sieben Existenzgründer bedeu-
sellschaften zu übertragen. Synergieeffekte las-
tet das den Schritt in die Selbstständigkeit. Seit
sen sich durch die Integration für beide Marken
1999 wurden insgesamt 343 Märkte, darunter 175
erzielen: EDEKA profitiert von dem Marktkauf-
Existenzgründungen, privatisiert. Der unterneh-
Knowhow für das Nonfood-Geschäft und kann
mergeführte Einzelhandel konnte auch in 2007
seine Lebensmittelkompetenz einfließen lassen.
seine Stärken erfolgreich unter Beweis stellen.
Positive Auswirkungen auf Kosten und Häufigkeit
Das unternehmerische Engagement der Selbst-
der Belieferung ergeben sich aus der dezentralen
ständigen führt zu mehr Kundennähe und einer
Struktur der EDEKA-Logistik. Plangemäß wurde
stärkeren Berücksichtigung von ortsspezifischen
die Integration der Marktkauf-Häuser in die Ge-
Anforderungen.
schäftsabläufe der EDEKA Minden-Hannover im
Februar abgeschlossen. Die Weiterentwicklung
Ausblick 2008
der Marktkauf-Häuser hat für EDEKA Minden-
Nachdem die logistische und warenwirtschaft-
Hannover höchste Priorität. Erste Maßnahmen
liche Integration der 51 Marktkauf-Häuser im Fe-
zur Optimierung der Handelsleistung wurden in
bruar 2008 plangemäß abgeschlossen werden
den umgestellten Märkten umgesetzt: Verlän-
konnte, zählt die vertriebliche Weiterentwicklung
gerte Öffnungszeiten, Ausbau des Obst- und Ge-
der Marktkauf-Häuser zu den vorrangigen Auf-
müseangebots, Erweiterung des Bio-Sortiments,
gaben in 2008. Die Modernisierung bestehender
stärkere Berücksichtigung von regionaltypischen
Verkaufsflächen fördert EDEKA Minden-Hannover
Produkten.
in besonderem Maße. Mehr als 100 Standorte
Einzelne Marktkauf-Häuser wurden in E center
selbstständiger EDEKAner werden im Rahmen die-
oder regional bekannte Vertriebsformate umge-
ser Offensive optimiert. Durch Neueröffnungen
wandelt. Dabei handelt es sich um Einzelfälle.
und Erweiterungen werden 67.000 Quadratmeter
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten lassen
zusätzlicher Verkaufsfläche erschlossen. Schwer-
sich dort mit neuem Auftritt zusätzliche Umsatz-
punkt der Expansion ist Berlin.
potenziale erschließen.
Mit 17 Märkten, die an selbstständige Einzelhändler übergeben werden, setzt EDEKA Minden-Han-
Selbstständiger Einzelhandel
nover die Privatisierungskampagne fort.
Gemäß dem genossenschaftlichen Auftrag –
Regionaltypische Lebensmittel werden weiter
„wirtschaftlich gesunde, voll existenzfähige Be-
an Bedeutung gewinnen. EDEKA intensiviert die
triebe selbstständiger Unternehmer des mittel-
Zusammenarbeit mit örtlichen Lieferanten und
ständischen Lebensmitteleinzelhandels und ver-
regionalen Marketing-Initiativen.
wandter Berufsgruppe zu schaffen, sie zu fördern
und zu erhalten“ – setzte EDEKA Minden-Hanno-
Einzelhandel
Otto Görge betreibt als selbstständiger EDEKA-Einzelhändler neun E aktiv-Märkte und zwei
Fachmärkte in Braunschweig. In 2007 erhielt einer seiner Märkte den EDEKA Cup – eine Auszeichnung für den besten Supermarkt im Absatzgebiet der EDEKA Minden-Hannover.
31
Leistungen erhöht
Einzelhandel gestärkt
Als kompetenter Dienstleister bündelt
der Großhandel die Kompetenz für das
gesamte Warengeschäft und verschafft
dem Einzelhandel eine hervorragende
Wettbewerbsposition.
Das steigende Volumen des Warengeschäfts führt zu Synergieeffekten, die sich
in Kostenvorteilen niederschlagen.
Mit der Marktkauf-Integration gewinnt
EDEKA Minden-Hannover Volumen und
Kompetenz hinzu.
Regionalität bekommt in der Sortimentsarbeit mehr Bedeutung, die erweiterte Zusammenarbeit mit örtlichen Lieferanten
dient dem Einzelhandel zur Profilierung
als ortsverbundener Anbieter.
Der C+C-Fachgroßhandel überträgt die
EDEKA-Kompetenz mit Erfolg auf das
Großverbraucher-Geschäft.
IT-/logistic service
34
Zustellgroßhandel
Die Ausweitung des Warengeschäftes schafft Synergien,
die zu Kostenvorteilen führen
Leistungen erhöht
Sortimentsseitig lagen die Schwerpunkte auf Bio,
Mit einem leistungsstarken Großhandel schafft
Wellness und dem Premiumsegment. Bei Bio-Pro-
EDEKA Minden-Hannover die Voraussetzungen
dukten wurde das Portfolio auf rund 1.000 Artikel
für die erfolgreiche Entwicklung des angeschlos-
ausgeweitet.
senen Einzelhandels.
Im 2. Halbjahr sah sich der Großhandel mit Forde-
Einschließlich der Effekte aus der Marktkauf-Inte-
rungen nach zum Teil extremen Preiserhöhungen
gration erhöhte sich der Großhandels-Umsatz um
von Seiten der Lieferanten konfrontiert. Durch die
8,9 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Auf vergleich-
Bündelung der Beschaffung innerhalb der Gruppe
barer Basis stieg der Umsatz um 4,9 Prozent.
verschafft sich EDEKA eine starke Verhandlungs-
Ab Mitte des Jahres 2007 wurde mit der waren-
position. Die Preiserhöhungen konnten damit in
wirtschaftlichen Integration der 51 Marktkauf-
Grenzen gehalten werden. Aufgrund der weltweit
Häuser begonnen. Für den Großhandel bedeutet
erhöhten Nachfrage insbesondere nach Agrar-
das insgesamt ein zusätzliches Umsatzvolumen
rohstoffen war ein Anstieg der Preise in einigen
von mehr als 700 Millionen Euro. Durch die Aus-
Produktgruppen jedoch unvermeidbar.
weitung des Warengeschäftes erzielt EDEKA Minden-Hannover Synergieeffekte, die sich in Kosten-
Ausblick 2008
vorteilen für den Einzelhandel niederschlagen.
Auch in 2008 sind weitere Preiserhöhungen von
Die Leistungen für den angeschlossenen Einzel-
Seiten der Hersteller zu erwarten. EDEKA wird sei-
handel konnten in 2007 erneut ausgeweitet wer-
ne starke Position nutzen, um den Einzelhandel
den. Mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 70
durch gute Verhandlungsergebnisse zu stützen.
Millionen € stärkte der Großhandel die Wettbe-
Regionaltypische Produkte gewinnen weiter an
werbsfähigkeit des Einzelhandels. Umfangreiche
Bedeutung, die Zusammenarbeit mit örtlichen
Werbemaßnahmen im Rahmen des 100-jährigen
Lieferanten wird intensiviert.
Jubiläums standen dabei im Vordergrund.
Zustellgroßhandel
Der leistungsstarke Großhandel schafft die Voraussetzungen für eine erfolgreiche
Einzelhandelsentwicklung
35
36
IT-/logistic service
Grundlage für eine ausgeklügelte Logistik sind von
Handel, Industrie und Dienstleistern gemeinschaftlich
vereinbarte Standards.
Kapazitäten erweitert
2007 wurden die Lagerkapazitäten wegen der
Die IT-/logistic service GmbH ist als Dienstleis­
Integration der 51 Marktkauf-Häuser um zwei
tungsgesellschaft der EDEKA Minden-Hannover
Standorte in Oldenburg und Wunstorf erweitert.
für die Warenversorgung, das heißt die Warenan-
Auch IT-technisch konnte Marktkauf in das Sys­
nahme, Lagerung, Kommissionierung und die
tem der EDEKA Minden-Hannover einbezogen
Belieferung der größten EDEKA-Regionalgesell-
werden.
schaft sowie für die Informationstechnologie
Die Vorbereitungen zur Einführung einer neu-
und Software-Entwicklung zuständig. Gut 2.500
en Kasseninfrastruktur im Einzelhandel wurden
Mitarbeiter sorgen dafür, dass insgesamt rund
abgeschlossen.
20.000 Artikel von sieben Großhandels- und
zwei Getränkelagern aus rechtzeitig in die 1.600
angeschlossenen EDEKA-Einzelhandelsmärkte
Ausblick 2008
Die Einführung der neuen Kundenkarte im Ein-
gelangen.
zelhandel erfordert ein Aufrüsten der Kassensoft-
Gemäß der EDEKA-Werbeaussage „Wir lieben Le-
ware. Dies stärkt die Vereinheitlichung und sorgt
bensmittel“ stellt EDEKA dabei an den Frische-
für einen besseren Datenaustausch zwischen den
grad besonders hohe Ansprüche. Obst- und
Einzelhandelsmärkten und der Zentrale.
Gemüsebestellungen, die vom Einzelhandel bis
Konzepte für eine neue Logistik-Struktur werden
13.00 Uhr an den Großhandel gemeldet werden
erarbeitet, die vorhandenen Kapazitäten sind voll
sind bis 8.00 Uhr am Folgetag im Markt. So kommt
ausgelastet.
die Ware knackig frisch in die Auslage. Grundlage
Weiteres Potenzial zur Kostensenkung soll in
für eine derart ausgefeilte Logistik sind zwischen
Zusammenarbeit mit Lieferanten ausgearbeitet
Handel, Industrie und Dienstleistern gemein-
werden.
schaftlich vereinbarte Standards.
Die Edeka Minden-Hannover IT-/logistic service
GmbH setzt auf eine in der Lebensmittelbranche einzigartige Logistikstrategie und -technik.
Wesentliches Merkmal ist der hohe Automati­
sierungsgrad.
IT-/logistic service
Die automatische Datenerfassung am Verkaufsregal optimiert den Transfer zwischen Einzelhandelsmärkten und Zentrale.
37
38
C+C Fachgroßhandel
Vereinheitlichter Auftritt schafft neue Potenziale
Trendwende nachhaltig bestätigt
in Hannover und in Soltau übersichtlicher und
Der C+C- Fachgroßhandel ist vornehmlich auf
kundenfreundlicher gestaltet. Ein Leitsystem
Großverbraucher aus den Bereichen Gastrono-
erleichtert die Orientierung und hilft den Kun-
mie, Catering und Hotellerie ausgerichtet. Auch
den, ihren Einkauf schnell und problemlos zu
der Handel und Gewerbetreibende zählen zu
erledigen.
den Kunden. Insgesamt 25 MIOS-Betriebe mit
einer Gesamtverkaufsfläche von 110.000 Qua-
Ausblick 2008
dratmetern verteilen sich auf das Absatzgebiet
In 2008 vollzieht die C+C-Sparte innerhalb der
der EDEKA Minden-Hannover. Schwerpunkte
EDEKA einen wichtigen Schritt: Alle Märkte wer-
liegen in Sachsen-Anhalt, Ostwestfalen und in
den künftig bundesweit unter der einheitlichen
Niedersachsen.
Bezeichnung EDEKA C+C-Großmarkt firmieren.
Nachdem Hotellerie und Gastronomie in Deutsch-
Dadurch wird EDEKA mit 115 C+C-Märkten zu
land eine längere Durststrecke zu überstehen hat-
einem der am weitesten verbreiteten Anbieter in
ten, setzte sich der Aufwärtstrend des Vorjahres in
Deutschland.
2007 fort.
Musterbetrieb für den neuen Auftritt ist der
MIOS C+C bestätigte die Trendwende mit einer
C+C-Markt in Minden, der im März unter neuer
Umsatzsteigerung um 4,8 Prozent auf 607 Mil-
Bezeichnung wiedereröffnet wurde. In die damit
lionen Euro nachhaltig. Erstmalig konnte damit
einhergehende Modernisierung des Marktes wur-
die 600 Millionen-Umsatzgrenze überschritten
den 2,3 Millionen Euro investiert.
werden. Besonders erfreulich entwickelte sich
Bis Mitte des Jahres werden alle MIOS C+C-Märkte
dabei das Kerngeschäft: Die Lebensmittelum-
im Absatzgebiet der EDEKA Minden-Hannover
sätze, insbesondere in den Sortimenten Fleisch,
auf die neue Kennzeichnung umgestellt sein. Ein
Wurst, Molkereiprodukte sowie Obst und Gemüse
Neubau wird den bisherigen MIOS C+C-Markt im
erhöhten sich um 8,4 Prozent.
friesischen Leer ersetzen. Der Baubeginn ist in
Immer mehr MIOS-Kunden nehmen den Zustell-
2008 vorgesehen.
Service in Anspruch. Deren Anteil am Umsatz er-
Die Verlängerung der Öffnungszeiten bis 24 Uhr
höhte sich in 2007 auf 37 Prozent.
ist in weiteren Märkten in der Planung.
Selbstabholer profitieren von verlängerten Öff-
Impulse erwartet MIOS C+C aus dem vereinheit-
nungszeiten. Die Betriebe in Hannover, Hildes-
lichten EDEKA Auftritt, der von einer groß an-
heim und Minden sind von Montag bis Samstag
gelegten nationalen Werbekampagne begleitet
bis 24 Uhr geöffnet, alle anderen bis 20.00 Uhr.
wird. Die Akquisition großer, überregional agie-
Durch Umbaumaßnahmen wurden die Betriebe
render Kunden wird dadurch erleichtert.
C+C Fachgroßhandel
Ein ansprechendes Weinangebot eröffnet der Gastronomie gute Profilierungsmöglichkeiten.
MIOS C+C arbeitet direkt mit Winzern und Erzeugergenossenschaften zusammen und bietet
eine verlässliche Sortimentspolitik.
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40
Haupttitel zum aktuellen Thema
Haupttitel zum aktuellen Thema
Eigene Herstellung
bürgt für Qualität
„Aus eigener Herstellung“: EDEKA MindenHannover steht für dieses Qualitätsversprechen in den wichtigen Segmenten
Fleisch- und Wurstwaren sowie tagesfrische
Backwaren. Mit ihren Herstellerbetrieben
verschafft sich EDEKA eine Alleinstellung
im Lebensmittelhandel. Die Verantwortung für die gesamte Prozesskette umfasst
in der Fleischverarbeitung auch bilaterale
Verträge mit landwirtschaftlichen Aufzuchtbetrieben. Kontrollierte Qualität und Verlässlichkeit bieten dem Einzelhandel gute
Profilierungsmöglichkeiten.
Neue Geschäftsbeziehungen mit Einzelhandelsunternehmen aus dem nationalen
EDEKA-Verbund schaffen Zusatzumsätze in der Fleischverarbeitung und der
Wurstherstellung.
Impulse entstehen aus der wachsenden Bedeutung des „Außer-Haus-Konsums“ und
dem Trend zu vorgefertigten Speisen.
Die enge Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel führt zu neuen Produktentwicklungen und zeitgemäßen Angebotsformen.
41
42
Produktion Fleisch- und Wurstwaren
Das Gutfleisch-Programm stellt eine geschlossene
Prozesskette sicher.
Deutliche Umsatzsteigerung
Die beiden operativen Gesellschaften der Spar-
Dem wachsenden Anteil von SB-Ware trug Bauerngut mit dem Ausbau von Kapazitäten zur Her-
te Fleisch- und Wurstwaren beschäftigen unter
stellung von SB-Fleisch und -Wurst Rechnung.
der Führung von Bauerngut an vier Produktions-
Auch bei Frischfleisch verzeichnet das Bio-Seg-
stätten in Bückeburg, Friesoythe (Niedersachsen),
ment steigende Marktanteile. Bauerngut baut
Könnern (Sachsen-Anhalt) und Berlin rund 830
die Zusammenarbeit mit Bio-Erzeugern aus. Da-
Mitarbeiter. Die Unternehmen zählen zu den mo-
bei zahlen sich die langjährigen Erfahrungen mit
dernsten und leistungsfähigsten Anbietern der
dem Markenfleischprogramm aus, das auch auf
deutschen Fleisch- und Wurstwarenindustrie.
der Kooperation mit vertraglich gebundenen Auf-
Mit handwerklichem Knowhow und mithilfe mo-
zuchtbetrieben aufbaut.
dernster Technologie stellt Bauerngut aus tages-
Für die enge Kooperation mit der biologischen
frischer Rind- und Schweinezerlegung Spitzen-
Landwirtschaft wurde Bauerngut von der Schweis­
erzeugnisse für die Bedienungstheke, Konserven
furth-Stiftung mit dem Innovationspreis für Bio
und SB-Produkte her.
Lebensmittel-Verarbeitung ausgezeichnet.
Seit 1987 setzt Bauerngut konsequent auf Markenqualität. Gutfleisch ist ein Qualitäts-Programm,
Ausblick 2008
das von der Geburt der Tiere bis zur Ladentheke
Im Bückeburger Betrieb werden die Kapazitäten
eine geschlossene und kontrollierte Prozessket-
für die Herstellung von verpacktem Wurstauf-
te sicherstellt. Hauptabsatzkanal ist der EDEKA-
schnitt ausgebaut. Weitere Investitionen sind für
Einzelhandel.
eine Reihe von Maßnahmen zur Qualitätssiche-
Die Sparte Fleisch- und Wurstwaren steigerte
rung vorgesehen. Durch Schulungsmaßnahmen
ihren Umsatz in 2007 um 5,8 Prozent auf 403
wird die Kompetenz des EDEKA-Einzelhandels für
Millionen Euro. Rückläufige Rohstoffpreise bei
die Fleischbedienungstheke unterstützt.
Schweinefleisch konnte Bauerngut durch eine
Steigerung der Absatzmenge kompensieren. Dabei wirkte sich auch die intensivierte Zusammenarbeit mit Netto aus, einem Tochterunternehmen
der EDEKA Zentrale.
Produktion Fleisch- und Wurstwaren
Das neue Logistik-System der Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH gewährleistet die
schnelle und sichere Belieferung des Einzelhandels.
43
44
Produktion Backwaren
Backshops in der Vorkassenzone gewinnen
Umsatzanteile
Außer-Haus-Konsum bringt Zuwachs
Die Menge der in Deutschland abgesetzten ta-
ments entwickelten sich dabei dem Gesamtmarkt
entsprechend.
gesfrischen Backwaren stagniert seit einigen Jah-
Zur Schäfer’s Backwarensparte zählten per
ren. In 2007 war der Markt durch einen Preisan-
31.12. 2007 insgesamt 903 Filialen, die Mehrzahl
stieg und leichte Verschiebungen innerhalb der
ist in der Vorkassenzone eines EDEKA-Marktes an-
Absatzkanäle gekennzeichnet.
gesiedelt. Sie werden von sechs Backbetrieben
Weltweit steigt der Bedarf nach Getreide schnel-
in Osnabrück, Porta Westfalica, Lehrte, Osterwed-
ler als das Angebot. Der Preis für Brotgetreide
dingen, Teutschenthal und Berlin laufend mit fri-
verdoppelte sich innerhalb kürzester Zeit. Höhere
schen und qualitativ hochwertigen Backwaren
Aufwendungen für Milcherzeugnisse, Ölsaaten,
versorgt. Insgesamt waren in der Sparte zum
Energie und Verpackung trugen zusätzlich dazu
31.12. 2007 6.254 Mitarbeiter beschäftigt. Der
bei, dass Preisanpassungen erforderlich waren.
Betrieb in Lehrte ist für die Herstellung von Bio-
Nachdem sich Backstationen im Lebensmittel­
Backwaren zertifiziert. In Porta Westfalica wurden
einzelhandel während der vergangenen Jahre
2.000 Quadratmeter Neufläche für die Bereiche
schnell ausbreiten konnten, scheint das Markt-
Produktion und Logistik in Betrieb genommen.
potenzial nunmehr weitgehend ausgeschöpft. In
Ingesamt investierte Schäfer’s 18,3 Millionen Euro
2007 blieb ihr Marktanteil von 5,1 Prozent kon-
in 2007, davon 8,4 Millionen in die Modernisie-
stant. Nach Einschätzung von Marktforschern
rung von rund 100 Filialen.
werden Backstationen als preiswerte Alternati-
Mit einer Steigerung um drei Prozent erhöhte die
ve zum Handwerksbäcker wahrgenommen, die
Backwarensparte ihren Umsatz auf 248,7 Milli-
Marktanteilgewinne gingen vornehmlich auf
onen Euro. Den stärksten Zuwachs verzeichne-
Kosten des SB-Brotregals.
te das Segment veredelte Backwaren bzw. die
Zulegen konnte der Abverkauf in der Vorkassen­
Snack-Gastronomie. Der Umsatzanteil von Ange-
zone.
boten für den Direktverzehr erhöhte sich bei ei-
Auch bei Bio-Brot steigerten die Shops in der Vor-
ner Steigerung um sechs Prozent auf 13,5 Prozent
kassenzone den Abverkauf, hier wurden in 2007
(Vorjahr:12,8 %). Das renditestarke Geschäft wird
die meisten Bio-Brote verkauft.
weiter ausgebaut.
Insgesamt lag der Umsatzanteil von Bio-Brot am
In 2008 ist die Eröffnung von 47 neuen Schäfer’s-
gesamten Brotmarkt bei 7,7 Prozent (Vorjahr:
Filialen vorgesehen, die Mehrzahl wird mit Café-
6,2 %), die Anteile innerhalb des Schäfer’s-Sorti-
Gastronomie ausgestattet.
Produktion Backwaren
Knusprig frisch kommen die Brötchen aus dem Ofen – Frische zählt zu den herausragenden
Qualitätsmerkmalen von Schäfer‘s.
45
46
Haupttitel zum aktuellen Thema
Haupttitel zum aktuellen Thema
Qualifizierte
Mitarbeiter und
bedarfsgerechte Standorte sichern die Zukunft
Standortentwicklung und Personalarbeit
sichern die künftige Entwicklung des
Unternehmens.
Im Wettbewerb ist die Qualität der
Standorte ebenso entscheidend wie
die Kompetenz und die Motivation der
Mitarbeiter.
Die Entwicklung neuer Standorte, die Errichtung bedarfsgerechter, zeitgemäßer
Verkaufsflächen und das Immobilienmanagement haben für EDEKA MindenHannover herausragende Bedeutung.
Den Wettbewerb von morgen entscheiden die Nachwuchskräfte von heute.
EDEKA Minden-Hannover bietet den
zahlreichen Auszubildenden gute Entwicklungschancen und besetzt Führungspositionen vorzugsweise aus den
eigenen Reihen.
47
48
Dienstleistung Personalwesen
Zahlreiche Förderprogramme eröffnen Berufsanfängern hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten.
Gute Aufstiegsmöglichkeiten
Im Rahmen von Projektwochen entwickeln die
Am 31.12.2007 waren 28.373 Mitarbeiter in
Auszubildenden beispielsweise selbstständig
den Unternehmen der EDEKA Minden-Hanno-
verschiedenste Verkaufsförderungsaktionen. In
ver beschäftigt, darunter 1.790 Auszubildende.
Teamarbeit werden die Aktionen geplant und mit
Die deutliche Erhöhung gegenüber dem Vor-
großem Engagement umgesetzt.
jahr (24.730) ergibt sich insbesondere aus der
Auch die selbstständigen EDEKA-Einzelhändler
Integration der Marktkauf-Häuser ab Mitte des
bilden in großem Umfang Nachwuchskräfte aus.
Jahres. Unterteilt nach Bundesländern sind in
Fortgesetzt und ausgeweitet werden Maßnahmen
Niedersachsen mit 10.500 die meisten Mitarbei-
zur Personalentwicklung. Ziel ist es, Führungspo-
ter beschäftigt, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit
sitionen möglichst aus den eigenen Reihen zu be-
6.950 und Berlin mit 3.800.
setzen und genügend Fachkräfte für den eigenen
Insgesamt 727 ausländische Mitarbeiter aus 75
Bedarf auszubilden.
Nationen sind in den Unternehmen beschäftigt.
In 2007 war die Personalarbeit durch die Integration der Marktkauf-Häuser geprägt. Insgesamt sind
Personalstruktur
in den 51 Häusern 5.150 Mitarbeiter beschäftigt.
männlich
bis 20 Jahre
982
21 bis 25 Jahre
971
1.669
Aus- und Weiterbildung haben für EDEKA Minden-Hannover einen hohen Stellenwert. Für Ein-
1.711
steiger stehen 17 Berufsbilder zur Auswahl, der
Einzelhandel steht dabei im Vordergrund.
26 bis 30 Jahre
858
31 bis 35 Jahre
825
1.715
Zahlreiche Förderprogramme eröffnen den Be-
1.785
rufsanfängern hervorragende Aufstiegsmög­
lichkeiten.
Juniorenaufstiegsprogramme,
weiblich
36 bis 40 Jahre
1.228
41 bis 45 Jahre
1.236
2.809
Qualifizierung
zum Handelsfachwirt oder zur Führungskraft
Handel bereiten die Teilnehmer auf eine Karriere
im Einzelhandel vor. Bei entsprechender Kompetenz kann dies bis zum Aufbau einer Existenz als
3.313
46 bis 50 Jahre
51 bis 55 Jahre
werden im Rahmen der Ausbildung gefördert.
734
2.168
selbstständiger Einzelhändler führen.
Kreativität und eigenverantwortliches Arbeiten
951
2.938
über 56 Jahre
1.645
835
Dienstleistung Personalwesen
Zur Verleihung des Azubi-Award kommen alle Auszubildenden der E center in Hannover
zusammen. Im Rahmen des Wettbewerbs konzipieren sie Verkaufsförderungsmaßnahmen,
die sie in eigener Verantwortung umsetzen.
49
50
Dienstleistung Immobilien
EDEKA Minden-Hannover war 2007 abermals das expansivste Unternehmen im Absatzgebiet.
Flächenwachstum fortgesetzt
Ziele übertroffen
EDEKA Minden-Hannover räumt der Entwick-
EDEKA Minden-Hannover war 2007 abermals
lung von erfolgreichen Einzelhandelsstandorten
das expansivste Einzelhandelsunternehmen im
höchste Priorität ein, geeignete Standorte sind die
Absatzgebiet. Mit der Erschließung von 70.000
Voraussetzung für erfolgreichen Einzelhandel.
Quadratmetern erbrachte die Expansionsarbeit
In der EDEKA-MIHA Immobilien-Service GmbH
saldiert um Flächenabschmelzungen einen Zu-
sind die Kompetenzen für eine zukunftsorien-
wachs von 36.000 Quadratmetern. Die Wachs-
tierte Expansionspolitik und für das gesamte
tumsziele konnten damit übertroffen werden.
Immobilienmanagement zusammengefasst. Die
Ab Juni kamen bis zum Jahresende 2007 aus der
kaufmännische und technische Betreuung des
Marktkauf-Integration weitere 130.400 Quadrat-
Immobiliengeschäfts wird hier von einer Stelle
meter hinzu.
aus geleistet.
Großflächige Standorte wurden zudem in Hanno-
Die Errichtung von bedarfsgerechten zeitge-
ver, Delmenhorst und Cottbus vom Wettbewerb
mäßen Bauten zählt für die Immobilien-Gesell-
übernommen, 2008 werden dort neue E center
schaft ebenso zum Tagesgeschäft wie die Ver-
eröffnen.
mietung von Flächen oder Teilflächen sowie ein
Der Wiederbelebung der City als Wohn- und Le-
professionelles Centermanagement.
bensraum trägt EDEKA Minden-Hannover mit
Mit der Einrichtung einer Leitwarte startete im
einem neuen City-Markt-Konzept Rechnung.
Mai 2007 die Umsetzung eines Konzeptes zur Ein-
Immobilien in Deutschland waren auch 2007 ei-
sparung von Energiekosten. Die Verbrauchsdaten
ne gefragte Kaufoption für ausländische Finanz­
der Einzelhandelsliegenschaften werden zentral
investoren. EDEKA Minden-Hannover nutzte die
erfasst, überwacht und ausgewertet. Anhand
günstige Marktsituation für den Verkauf einiger
der Daten lassen sich Profile erstellen, Einspa-
Objekte. Rückkaufoptionen und langfristige Ver-
rungspotenziale erkennen und flächendeckend
träge sichern dabei die langfristige Betreibung
umsetzen. Bis Ende 2008 sollen etwa 250 Märkte
der Standorte.
über die zentrale Stelle erfasst und kontrolliert
werden.
Fast 300.000 Quadratmeter neuer Verkaufsflä-
Ausblick 2008
Der Flächenzuwachs wird auch in 2008 mit
chen wurden für den Lebensmitteleinzelhandel
rund 67.000 Quadratmetern Neufläche weiter vo-
innerhalb des Absatzgebietes der EDEKA Minden-
rangetrieben. Zusätzlich erhöht sich die Gesamt-
Hannover 2007 in Betrieb genommen. Fast die
verkaufsfläche durch die Marktkauf-Integration
Hälfte davon entfällt auf Discount-Anbieter, die
um 101.200 Quadratmeter. Bis Ende Februar wur-
mit ihrem geringeren Flächenbedarf planungs-
den sämtliche 51 Marktkauf-Häuser mit insge-
rechtlich gegenüber Vollsortimentern bevorteilt
samt 237.567 Quadratmetern integriert.
werden.
EDEKA Minden-Hannover Stiftung
Soziale Verantwortung übernimmt EDEKA an
vielen Stellen
EDEKA Minden-Hannover erhöht
Stiftungskapital
oder Vereine. So arbeitet die Stiftung seit 2005
intensiv mit der Lebenshilfe zusammen. Der
Gesellschaftspolitisches Engagement und so-
eingetragene Verein für Menschen mit geistiger
ziale Verantwortung übernimmt EDEKA Minden-
Behinderung im Altkreis Minden setzt sich insbe-
Hannover an vielen Stellen.
sondere für die Belange von Menschen mit sehr
Mit der EDEKA Minden-Hannover Stiftung ist ein
schweren Behinderungen ein. Betreuung und
Teil dieser Aktivitäten institutionalisiert, eine kon-
Pflege für Schwerstbehinderte sind mit hohem
tinuierliche Fortsetzung ist gewährleistet.
Aufwand und Belastungen verbunden. Hier setzt
Das Kapital der Unternehmensstiftung wurde
der 1963 gegründete Verein an. Er ist Träger einer
2007 aus Anlass des 100-jährigen EDEKA-Jubilä-
ganzen Reihe von Angeboten und Einrichtungen.
ums von bisher 766.000 Euro auf eine Million Euro
Ziel seiner vielfältigen Leistungen ist es, konkrete
erhöht.
Hilfen anzubieten, damit jeder Mensch mit geis­
Aus den Zinserlösen der Kapitalanlage wendet
tiger Behinderung so selbstständig wie möglich
die Stiftung ihre Mittel auf, die für gemeinnützige
leben kann. Durch „Familienentlastende Dienste“
und mildtätige Zwecke eingesetzt werden. Nach
wird pragmatische Hilfe für die Betroffenen und
der Aufstockung stehen jährlich 60.000 Euro zur
das familiäre Umfeld geleistet.
Verfügung.
Die EDEKA Minden-Hannover Stiftung wurde 1995
anlässlich des 75. Firmenjubiläums der Mindener
EDEKA-Regionalgesellschaft gegründet. Über
die Zuwendungen entscheiden der Stiftungsvorstand und das Kuratorium.
Die Stiftungsmittel kommen Personen zugute, die
unverschuldet in Not geraten sind und die infolge
ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf Hilfe angewiesen sind.
Zwölf Jahre Stiftungsarbeit bedeuten Zuwendungen an Bedürftige in Höhe von insgesamt
mehr als 1,2 Millionen Euro.
Mit der Stiftung leistet EDEKA Minden-Hannover
dort Unterstützung, wo es besonders nötig ist.
Mindestens die Hälfte der jährlichen Zuwendungen ist laut Satzung für Einzelschicksale vorgesehen. Weitere Mittel gehen an Körperschaften
51
52
Corporate Social Responsibility
EDEKA Minden-Hannover nachhaltig engagiert
Nachhaltigkeit
Ein wichtiges Anliegen für die EDEKA Minden-
Die EDEKA Minden-Hannover steht zu ihrer
Hannover ist die nachhaltige Förderung von
sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung
regionalen Strukturen. Dies kommt der Umwelt
und engagiert sich nachhaltig für die Umwelt,
zugute und stärkt die Wirtschaftskraft vor Ort.
die Region und den Dialog mit den Kunden so-
Über 900 regionale Lieferanten vermarkten ihre
wie Verbrauchern. Die Diskussion um die gesell-
Produkte über die EDEKA Minden-Hannover. Die
schaftliche Verantwortung von Unternehmen, die
EDEKA Fleischwerke beziehen ihre Gutfleisch-
seit kurzer Zeit unter dem Begriff Corporate Social
Schweine von regionalen Erzeugern und verarbei-
Responsibility (CSR) geführt wird, ist der Anlass,
ten diese vor Ort. Regional und lokal ist auch das
einige Beispiele des Engagements im Geschäfts-
unternehmerische Engagement der selbststän-
bericht zu würdigen.
digen EDEKA Einzelhändler in den Kommunen.
Am Standort Empelde wurde 2007 der erste
Dies gilt sowohl bei Baumaßnahmen als auch bei
Supermarkt in Deutschland eröffnet, der seine
Dienstleistungen.
Kühlregale auf über 27 Metern hinter Glastüren
Neben dem selbstverständlichen gesellschaft-
präsentiert – der Umwelt zuliebe.
lichen Engagement ist die Integration von Auslän-
In der Vertriebsschiene NP wurden 2007 in einem
dern und Deutschen mit Migrationshintergrund
systematischen Prozess die Energiekosten kom-
eine vorrangige Aufgabe. Als größter regionaler
plett auf den Prüfstand gestellt und deutlich
Arbeitgeber stellt sich EDEKA Minden-Hannover
reduziert. Ein einheitliches Konzept zur Reduzie-
der daraus entstehenden Verantwortung unter
rung von Energieaufwendungen setzt seit Mai
anderem durch umfangreiche Ausbildungspro-
2007 das Immobilien Management um.
gramme und betriebliche Weiterbildung.
Im Warenbereich konnten die Umsätze mit regionalen sowie mit ökologisch erzeugten Produkten
gesteigert werden. Bei Fisch beispielsweise erhöhte sich der Anteil von MSC-zertifizierten Angeboten. MSC steht für Marine Stewardship Council,
eine Initiative, die sich für ressourcenschonenden
und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Fischfang
einsetzt.
In allen Sortimenten wurden – soweit vorhanden –
die internationalen Umwelt- und Sozialstandards
wie beispielsweise Global-GAP gefordert und auf
deren Einhaltung hingewirkt.
Die Umsatzanteile von Bio-Produkten nehmen in
allen Lebensmittelsortimenten weiter zu.
Konzernabschluss EDEKA Minden eG
EDEKA Minden eG
Konzernabschluss 2007
53
54
EDEKA Minden eG
Konzernbilanz zum 31. 12. 2007
Aktiva
Anlagevermögen
Anhang
31. 12. 2007
31. 12. 2006
Nr.
T4
T4
(1)
Immaterielle Vermögensgegenstände
211.414
85.182
Sachanlagen
546.304
551.253
Finanzanlagen
148.484
143.963
906.202
780.398
Umlaufvermögen
Vorräte
(2)
305.133
258.055
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(3)
285.165
358.890
58.834
13.784
649.132
630.729
27.829
26.785
1.583.163
1.437.912
Anhang
31. 12. 2007
31. 12. 2006
Nr.
T4
T4
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
(4)
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital
(5)
Geschäftsguthaben
33.134
26.243
Kapitalrücklage
16.169
16.169
242.598
209.842
Ergebnisrücklagen
Genussrechtskapital
(6)
26.010
26.010
Anteile anderer Gesellschafter
(7)
156.012
152.194
38.898
42.093
512.821
472.551
Konzernjahresüberschuss
Rückstellungen
(8)
286.489
240.692
Verbindlichkeiten
(9)
775.714
716.558
8.139
8.111
1.583.163
1.437.912
73.249
69.991
Rechnungsabgrenzungsposten
Summe Passiva
Haftungsverhältnisse
(10)
EDEKA Minden eG
55
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. 01. 2007 bis zum 31. 12. 2007
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Anhang
2007
2006
Nr.
T4
T4
5.336.231
4.980.105
1.026
191
(11)
Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
Sonstige betriebliche Erträge
(12)
240.735
186.514
Materialaufwand
(13)
4.295.464
3.982.991
Personalaufwand
(14)
561.909
554.276
Abschreibungen
(15)
103.135
85.422
Sonstige betriebliche Aufwendungen
(12)
553.531
488.235
Finanzergebnis
(16)
-1.972
-10.962
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(17)
61.981
44.924
Steuern
(18)
21.913
-1.966
Vergütungen für Genussrechtskapital
(19)
1.170
4.797
Konzernjahresüberschuss
(20)
38.898
42.093
56
EDEKA Minden eG
Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 01. 01. 2007 bis zum 31. 12. 2007
2007
2006
T€
T€
38.898
42.093
1) Geschäftstätigkeit
Konzernjahresüberschuss
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
103.840
86.312
Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens
9.626
10.031
-4.113
-4.110
-742
-22.269
Vergütung für Genussrechtskapital
1.170
4.750
Zunahme der lang- und mittelfristigen Rückstellungen
6.501
1.627
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen
3.840
2.097
-4.721
-1.753
154.299
118.778
-45.242
-5.742
5.408
3.891
Abnahme/Zunahme (-) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva
15.734
-102.788
Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen
39.641
29.216
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva
56.804
4.448
226.644
47.803
94.163
38.044
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen des Umlaufvermögens
Zugang/Aufzinsung langfristiger Erstattungsansprüche
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge
Cashflow
Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit
2,9 %
2) Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen
-283.973
-110.618
-189.810
-72.574
8.117
3.306
-1.226
-1.017
-
47
-4.260
-5.100
-52.299
-30.315
96.406
80.484
-38.522
-24.042
8.216
23.363
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes
45.050
-1.408
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
13.784
15.192
58.834
13.784
58.834
13.784
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit
3) Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen der Gesellschafter
Auszahlung an Gesellschafter
Aufzinsung Genussrechtskapital Tranche III
Ausschüttungen an Gesellschafter
Auszahlungen an Genussrechtsinhaber
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und aus der Aufnahme von Krediten
Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und Krediten
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
davon Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
EDEKA Minden eG
57
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2007
Die EDEKA Minden eG ist an der ­EDEKA
Minden-Hannover Holding GmbH zu 50 %
beteiligt. Sie übt hier­über die einheitliche
Leitung im Konzern aus.
Die EDEKA Minden eG ist als Mutterunternehmen verpflichtet, nach §§ 11 ff. des
Publizitätsgesetzes (PublG) Rechnung zu
legen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 ist mit befreiender Wirkung
für die unter ihrer einheitlichen Leitung
stehenden und nach § 290 HGB zur Konzernrechnungslegung verpflichteten Gesellschaften aufgestellt. Im Hinblick auf
§ 13 Abs. 3 PublG wurden die Erleichte­
r­ungsvorschriften für Genossenschaften
mit Ausnahme der Angaben nach § 314
Abs. 1 Nr. 6 HGB nicht in Anspruch genommen und darüber hinaus zusätzliche
Angaben wie für eine Kapitalgesellschaft
gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.
Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit
werden die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in T 2
und gemäß § 265 Abs. 7 HGB in vereinfachter Form dargestellt. Die detaillierten
Aufgliederungen gemäß § 266 und § 275
HGB erfolgen im Konzernanhang. Die Gesellschaften mit Vermerk § 264 III HGB
bzw. § 264 b HGB in der Anlage 1 zum Konzernanhang wurden gemäß § 264 Abs. 3
HGB bzw. § 264 b HGB von der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung der Jahresabschlüsse und Lageberichte befreit.
A. Rechtsgrundlage
In den Konzernabschluss zum 31. 12 . 2007
werden neben der EDEKA Minden eG
grundsätzlich alle Tochterunternehmen
einbezogen. Insgesamt wurden 68 (2006:
65) Tochterunternehmen vollkon­solidiert.
Durch Neugründung wurden 3 Unternehmen in 2007 Tochterunternehmen.
Insgesamt werden Anteile an 41 (2006:
37) assoziierten Unternehmen bilanziert.
Bei 34 assoziierten Unternehmen (Vorjahr
30) bestehen Mehrheitsbeteiligungen, bei
denen jedoch keine Mehrheit der Stimmrechte und auch keine einheitliche Leitung
vorliegen. Einzelheiten ergeben sich aus
der als Anlage 1 zum Konzernanhang beigefügten Aufstellung des Anteilsbesitzes,
die auch alle Unternehmen enthält, die
nach den Vorschriften über assoziierte Unternehmen als solche einzubeziehen sind.
B. K
onsolidierungskreis
und assoziierte
Unternehmen
58
EDEKA Minden eG
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2007
C. K
onsolidierungsgrundsätze
Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Tochterunternehmen erfolgt nach
der Buchwertmethode grundsätzlich auf
den Zeitpunkt des Anteils­erwerbs in Höhe
der im Anlagevermögen der Muttergesellschaften ausgewiesenen Beteiligungen. In
zwei Fällen erfolgt die Konsolidierung auf
den Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen
Tochterunternehmen wurde. Die Kapitalkonsolidierung der Wertansätze der erstmals vollkonsolidierten ehemaligen assoziierten Unternehmen erfolgte zu dem
Zeitpunkt, zu dem die Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind.
Die aus der Erstkonsolidierung verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge werden nach Zuordnung der stillen Reserven
als Firmenwert ausgewiesen. Die Firmenwerte werden über 15 Jahre abgeschrieben. In sieben Fällen wurden in den Vorjahren aktive Unterschiedsbeträge mit
den Rücklagen des Konzerns verrechnet.
Die Jahresabschlüsse der assoziierten Unternehmen werden nach den deutschen
Rechnungslegungsvorschriften erstellt
und entsprechen den unter Punkt D dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die Konsolidierung der assoziierten Unternehmen erfolgt nach der
Buchwertmethode zum Zeitpunkt des Anteilserwerbs. Die erworbenen Anteile an
assoziierten Unternehmen werden zum
Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung
der Buchwertmethode mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Anschaffungskosten der Beteiligungen werden in den
Folgejahren nach Maßgabe der Entwicklung des anteiligen bilanziellen Eigenkapitals der assoziierten Unternehmen mit
dem Equity-Wert fortgeschrieben. Für eine Beteiligung wurde ein Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten
der Beteiligung und dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung ermittelt und als Firmenwert
klassifiziert. Der Firmenwert wird über 15
Jahre abgeschrieben. Ausleihungen und
andere Forderungen, Rückstellungen,
Verbindlichkeiten sowie entsprechende
Rechnungs­a bgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Ein Unterschiedsbetrag ist dabei nicht angefallen.
Zwischenergebnisse im Anlagevermögen
und bei den Vorräten sind ergebniswirksam eliminiert. Sonstige konzerninterne
Aufwendungen und Erträge werden erfolgsneutral konsolidiert. Im Konzernabschluss werden aufgrund ergebniswirksamer Konsolidierungsmaßnahmen entstehende latente Steuerbelastungen und
Steuerentlastungen, soweit sich der ergebende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht,
mit einem Steuersatz von 31 Prozent
(2006: 38 Prozent) einbezogen. In den Einzelabschlüssen sind die nach § 254 HGB
zulässigen Abschreibungen nach § 281
Abs. 1 HGB in einen Sonderposten mit
Rücklageanteil eingestellt worden.
Im Konzernabschluss dagegen werden
die nur steuerlich zulässigen Abschreibungen nicht berücksichtigt. Diese Unterschiedsbeträge für nur steuerlich zulässige Abschreibungen gemäß § 54 Abs.
2 der Übergangsvorschrift zum Transparenz- und Publizitätsgesetz wurden in Höhe des Eigenkapitalanteils direkt mit den
Gewinnrücklagen verrechnet. Die bei
den einbezogenen Unternehmen seit der
Konzernzugehörigkeit gebildeten Rücklagen werden zusammen mit der Tilgung
der in die Erstkonsolidierung einbezogenen Verlustvorträge als Rücklagen des
Konzerns aus dem Gewinn ausgewiesen.
Die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile am Eigenkapital einbezogener Unternehmen werden innerhalb
des Eigenkapitals als Anteile anderer Gesellschafter bilanziert.
EDEKA Minden eG
59
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2007
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Konzernanschaffungskosten
abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Sachanlagen werden
zu Konzernanschaffungskosten bzw. -herstellungskosten abzüglich planmäßiger
linearer, in Teilen degressiver, sowie außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Geringwertige Anlagegegenstände
werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr Abgang wird im gleichen Jahr
unterstellt. Finanzanlagen sind zu Konzernanschaffungskosten angesetzt. Zwei
Beteiligungen und eine sonstige Ausleihung sind mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Anteile an assoziierten Unternehmen sind nach § 312
Abs. 1 Nr. 1 HGB mit dem fortgeschriebenen Buchwert bewertet. Handelswaren sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Konzernanschaffungskosten
abzüglich angemessener Abschläge für
verdeckte Mängel und eingeschränkte
Verkaufsfähigkeit bewertet. Fertige und
unfertige Erzeugnisse werden zu Konzernherstellungskosten einschließlich
angemessener Gemeinkostenzuschläge
für Fertigungs- und Verwaltungskosten
angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit
den Nennwerten bilanziert. Erkennbare
Einzelrisiken werden durch ausreichende
Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem
allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung
getragen. Die aus dem Anrechnungsverfahren resultierenden Körperschaftsteuererstattungen wurden mit dem Barwert
bilanziert und mit dem Steueraufwand
verrechnet. Flüssige Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen. Unterschiedsbeträge
zwischen Ausgabebetrag und Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten sind
als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Ausgaben vor dem Stichtag,
die Aufwendungen für eine bestimmte
Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind
als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen sind
unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden auf Basis der Richttafeln von 2005 und einem Zinssatz von
6 Prozent zu Teilwerten gemäß § 6 a EStG
passiviert und decken sämtliche Verpflichtungen der unmittelbaren Versorgungszusagen. Die Steuerrückstellungen sind
nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die latenten Steuerverbindlichkeiten aus den
Einzelabschlüssen sind mit den Steuerabgrenzungsbeträgen aus erfolgswirksamen
Konsolidierungsbildungen sowie mit dem
Steueranteil aus der Verrechnung von Unterschiedsbeträgen für nur steuerlich zulässige Abschreibungen gemäß § 306
Satz 3 HGB zu einem Posten zusammengefasst. Die sonstigen Rückstellungen sind
nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden und berücksichtigen alle ungewissen
Verbindlichkeiten und drohende Verluste.
Die Rückstellungen für drohende Verluste
aus Mietverhältnissen werden mit einem
Erfolgsbeitrag aus der Belieferung an die
die Objekte betreibenden selbstständigen
Einzelhändler zu 1,8 Prozent (Vorjahr 1,8
Prozent) des Lieferumsatzes berechnet.
Eine Abzinsung dieser ungewissen Verpflichtungen wird nicht vorgenommen.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag, eine Kaufpreisrente und
eine unverzinsliche Verbindlichkeit mit
ihren Barwerten passiviert. Einnahmen
vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
D. B
ilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
60
EDEKA Minden eG
Konzernanhang
(1) Anlagevermögen
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als
Anlage 1 dem Anhang beigefügt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem
Anlagespiegel zu entnehmen, der als Anlage 2 dem Anhang beigefügt ist.
(2) Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
Unfertige Erzeugnisse
Fertige Erzeugnisse und Waren
(3) F
orderungen und
sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
(davon aus Lieferungen und Leistungen)
Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände
haben in Höhe von 15.312 T€ (Vorjahr
18.787 T€) eine Restlaufzeit von mehr als
einem bis zu fünf Jahren und sie haben
in Höhe von 14.602 T€ ( Vorjahr 13.362 T€)
eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
(4) R
echnungs­
abgrenzungsposten
Disagio
Rechnungsabgrenzungsposten
gemäß § 250 Abs. 1 S. 1 HGB
(5) E
igenkapitalspiegel
DRS 7
Der Eigenkapitalspiegel nach DRS 7 ist als Anlage 3 dem Konzernanhang beigefügt.
31. 12. 2007
T4
9.883
31. 12. 2006
T4
7.196
1.904
2.487
293.346
248.372
305.133
258.055
31. 12. 2007
T4
139.688
31. 12. 2006
T4
133.623
62.278
138.199
(9.164)
(20.830)
83.199
87.068
285.165
358.890
Sie betreffen im Wesentlichen die Erstattungsansprüche aus Körperschaftsteuerminderungsguthaben. Die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu
einem Jahr.
31. 12. 2007
T4
677
31. 12. 2006
T4
847
27.152
25.938
27.829
26.785
EDEKA Minden eG
61
Konzernanhang
Nominalbetrag in T€
Tranche
III
51.129
Tranche
IV
26.010
Tranche
V
50.000
Stand zum 31. 12. 2007 in T€
Emissionsdatum
-
26.010
50.000
03. 03. 1998
30.11. 2004
29. 06. 2005
Ende der Laufzeit
31. 12. 2006
30.11. 2014
perpetual
Fälligkeit des zurückzuzahlenden
Betrages
30. 06. 2007
30.11. 2014
7,00 %
4,5 %
7,125 %
-
1.170
3.563
Maximale jährliche Gewinnausschüttung
in Prozent des Nennwertes
Ausschüttung
für 2007 in T€
Die Genussrechte sind seitens der In­haber
unkündbar. Die Genussrechte treten gegenüber den Rechten von anderen Gläubigern der Gesellschaft im Rang zurück.
Sie nehmen am Verlust der Gesellschaft
durch Verminderung der Rückzahlungsansprüche teil. Die Tranche III wurde in
2007 zurückgezahlt.
Die Genussrechte der Tranche V haben eine unbegrenzte Laufzeit und sind durch
die Gesellschaft erstmals zum 30. 08. 2012
kündbar. Seitens der Inhaber besteht kein
Kündigungsrecht. Bei einer Bilanzierung
nach IFRS-Grundsätzen werden diese Genussrechte dem Eigenkapital zugeordnet. Im handelsrechtlichen Konzernabschluss werden sie als Anleihen bilanziert.
Eine Ausschüttung wird als Zinsaufwand
erfasst.
Die nicht der EDEKA Minden eG direkt oder indirekt gehörenden Anteile
am Eigenkapital (ohne Jahresergebnis)
von in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden hier
ausgewiesen.
Eine im Vorjahr berücksichtigte indirekte
Beteiligung eines Fremdgesellschafters
wird im Geschäftsjahr unter den Ergebnisrücklagen ausgewiesen. Die Vorjahresangabe wurde angepasst.
Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
Steuerrückstellungen
Rückstellung für latente Steuern
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten
im Wesentlichen Rückstellungen für Per-
31. 12. 2007
T4
31. 12. 2006
T4
48.514
22.106
49.165
13.736
30.332
26.048
185.537
151.743
286.489
240.692
sonalverpflichtungen und drohende Verluste
aus schwebenden Geschäften.
(6) Genussrechtskapital
(7) Anteile anderer
Gesellschafter
(8) Rückstellungen
62
EDEKA Minden eG
Konzernanhang
(9)
Gesamt
Verbindlichkeiten
( Vorjahreswerte in
Klammern)
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu
einem
Jahr
T4
Besichert
von mehr
als fünf
Jahren
T4
T4
59.611
(79.666)
(20.000)
9.611
(9.666)
50.000
(50.000)
(-)
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
366.245
(288.306)
24.553
(15.072)
296.194
(232.865)
45.498
(40.369)
54.210
(81.324)
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
190.972
(142.804)
190.972
(142.804)
(-)
(-)
(-)
81.594
(90.303)
77.292
(115.479)
(-)
282
(305)
775.714
(716.558)
77.594
(85.303)
76.908
(115.148)
(-)
282
(305)
370.027
(378.327)
4.000
(5.000)
120
(28)
(-)
(-)
309.925
(247.559)
(-)
264
(303)
(-)
(-)
95.762
(90.672)
(-)
(-)
(-)
(-)
54.210
(81.324)
Anleihen
Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern
davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
Verbindlichkeiten
(10) H
aftungsverhältnisse und sonstige
finanzielle Verpflichtungen
T4
von mehr
als einem
Jahr bis zu
fünf Jahren
T4
Für die besicherten Verbindlichkeiten gegen­
über Kreditinstituten wurden Grundpfandrechte eingetragen. In den Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbind-
lichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von 73.893 T€ (Vorjahr 82.692 T€) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Wechselverbindlichkeiten in Höhe von
3.079 T€ (Vorjahr 4.440 T€).
Zur Begrenzung des Zinsrisikos aus der Fremdfinanzierung wurden 21 Zinssicherungsvereinbarungen mit acht Kreditinstituten abgeschlossen. Die Swaps beinhalten Festzins- oder Bandbreitenzins-Regelungen. Den Zinsswaps liegen
Basisbeträge von insgesamt 521 Mio. € zugrun-
de. Die Absicherung ist prämienneutral. Zur
Bildung von geschlossenen Positionen wurden sechs Zinssicherungen mit Basisbeträgen
von insgesamt 229 Mio. € abgeschlossen. Verluste sind hierbei nicht entstanden. Der Zeitwert sämtlicher Swaps betrug zum 31.12. 2007
3 Mio. €
31. 12. 2007
T4
31. 12. 2006
T4
Haftungsverhältnisse
Bürgschaften für Mietverträge
Finanzierungsbürgschaften
Gewährleistungsbürgschaften
1.215
1.406
71.534
68.085
500
500
73.249
69.991
1.944.034
1.528.240
1.944.034
1.528.240
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mietobligo
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen
betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen für Einzelhandelsstandorte, Großhandelslagerhäuser und Produktionsgebäu-
de, die zur Sicherung der Absatzbasis der
EDEKA Minden-Hannover langfristig angemietet sind sowie Erbbauzinsver­pflich­tungen.
Die Finanzierungsbürgschaften beinhalten
auch Bürgschaften für Vorstands- und Auf-
sichtsratsmitglieder der Genossenschaft in
Höhe von insgesamt 9,3 Mio. €.
EDEKA Minden eG
63
Konzernanhang
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum
Ende des Geschäftsjahres werden fällig:
bis zu einem Jahr
von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren
über fünf Jahre
Einzelhandel
31. 12. 2007
T4
246.773
31. 12. 2006
T4
206.284
807.968
642.320
889.293
679.636
1.944.034
1.528.240
 2007
T4
1.868.639
 2006
T4
1.778.943
(11) Umsatzerlöse
-
Großhandel
– Zustellgroßhandel
2.549.834
2.286.446
– Abholgroßhandel
594.794
568.442
3.144.628
2.854.888
307.638
331.451
15.326
14.823
5.336.231
4.980.105
Produktion
Dienstleistung
Gesamt
In den sonstigen betrieblichen Erträgen
sind 105.257 T€ aus konzernbedingter
Umgliederung von Umsatz­erlösen enthalten, die aus der Vermietung von
Grundstücken an Dritte resultieren. Erträge/Aufwendungen aus Mietverträgen
zwischen Konzernunternehmen wurden
(10) H
aftungsverhältnisse
und sonstige finanzielle Verpflichtungen
gemäß § 305 HGB konsolidiert. Korrespondierend hierzu enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 141.592 T€ aus
der Umgliederung des Materialaufwandes,
die aus der Anmietung von Grundstücken
von Dritten stammen.
 2007
T4
 2006
T4
4.235.365
3.918.227
60.099
64.764
4.295.464
3.982.991
Löhne und Gehälter
 2007
T4
463.096
 2006
T4
452.508
Soziale Abgaben
92.543
94.995
-3
-119
6.273
6.892
98.813
561.909
101.768
554.276
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
Aufwendungen für bezogene Leistungen
Aufwendungen für Unterstützung
Aufwendungen für Altersversorgung
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
(12) Sonstige betriebliche
Erträge/Aufwen­
dungen
(13) Materialaufwand
(14) Personalaufwand
64
EDEKA Minden eG
Konzernanhang
(15) Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Die Aufgliederung der Abschreibungen des
Geschäftsjahres auf die Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu ent-
 2006
T4
103.135
85.422
nehmen, der als Anlage 2 dem Anhang beigefügt ist.
Erträge aus Beteiligungen
2007
T4
9.417
2006
T4
479
Ergebnisse aus Beteiligungen an assoziierten
Unternehmen
3.743
1.603
Abschreibungen auf Finanzanlagen
704
890
Erträge aus Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
537
631
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9.590
7.605
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
24.555
20.390
-14.428
-12.154
-1.972
-10.962
(16) Finanzergebnis
Zinsergebnis
Finanzergebnis
(17) E
rgebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
 2007
T4
Die periodenfremden Erträge des Geschäftsjahres resultieren im Wesentlichen
aus periodenfremden Erträgen aus Anlageabgängen (45.242 T€, Vorjahr 5.742 T€),
aus der Auflösung von Rückstellungen
(6.288 T€, Vorjahr 14.523 T€), aus der He-
(18) Steuern
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Sonstige Steuern
Die Steuern beinhalten periodenfremden
Steueraufwand von 4.861 T€ (2006: 11.727
(19) Vergütung für
Genussrechtskapital
rabsetzung von Wertberichtigungen
(4.114 T2, Vorjahr 4.111 T€). Periodenfremde Aufwendungen resultieren im
Wesentlichen aus Verlusten aus Anlageabgängen (5.408 T€, Vorjahr 3.891 T€).
 2007
T4
19.528
 2006
T4
-4.333
2.385
2.367
21.913
-1.966
T€) und periodenfremden Steuerertrag
von 4.620 T€ (2006: 22.269 T€).
2007
Verzinsung Genussrechtskapital
Aufzinsung Genussrechtskapital Tranche III
 2006
T4
T4
1.170
4.750
-
47
1.170
4.797
EDEKA Minden eG
65
Konzernanhang
 2007
T4
4.823
Ausschüttungen
Zuführung zu den Gewinnrücklagen
 2006
T4
4.260
34.075
37.833
38.898
42.093
Einzel­handel
Großhandel
Produktion
Dienst­
leistung
Konzern
T4
T4
T4
T4
T4
1.872.119
5.414.948
787.060
39.487
8.113.613
3.480
2.270.320
479.422
24.161
2.777.382
1.868.639
3.144.628
307.638
15.326
5.336.231
Abschreibungen ohne
Finanzanlagen
43.616
36.230
23.139
150
103.135
Investitionen
77.897
175.582
30.265
231
283.975
347.174
467.686
90.915
427
906.202
12.640
5.023
6.324
-
23.987
Gesamtumsätze
Konzerninterne Umsätze
Umsatzerlöse gesamt
Spartenvermögen
Arbeitnehmer
Kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Gewerbliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Gesamtzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten
Mitarbeiter
Die Prüfungsgebühren für den Konzernabschluss und für den Konzernlagebericht
 2007
2006
14.295
13.823
9.692
9.140
23.987
22.963
2007 sind mit 645 T€ (Vorjahr 645 T€) im
Konzernabschluss berücksichtigt.
Dirk Schlüter, Minden (Sprecher)
Hilko Gerdes, Südbrookmerland (bis 31. 12. 2007)
Robert Husmann, Weyhe-Leeste
Wolfgang Mücher, Lehrte
Karl Stefan Preuß, Minden
Mark Rosenkranz, Bad Oeynhausen
Henry Siemering, Berlin
Wolfgang Wucherpfennig, Hannover
Gemäß § 286 Absatz 4 HGB wurde unter Berücksichtigung des Daten­schutzes auf die
Angabe der Organbezüge verzichtet.
(20) Ergebnisverwendungsvorschlag
H. S
onstige Angaben
Segmentberichterstattung
Mitarbeiter
Prüfungsgebühren
Mitglieder des Vorstandes
66
EDEKA Minden eG
Abschlusstitel
M
itglieder des Aufsichtsrates
Jürgen Cramer, Burgdorf (Vorsitzender)
Einzelhandelskaufmann
Hans-Werner Lohmann, Heeslingen (stellvertretender Vorsitzender)
Einzelhandelskaufmann
Karl Ankermann, Hohne
Einzelhandelskaufmann
Wilhelm Behrends, Wiesmoor
Einzelhandelskaufmann
Reiner Götz, Norden
Einzelhandelskaufmann
Gerd Häs, Berlin
Einzelhandelskaufmann
Roland Höhne, Annaburg
Einzelhandelskaufmann
Bernd Oetken, Delmenhorst
Einzelhandelskaufmann
Horst Röthemeier, Warmsen,
Einzelhandelskaufmann
Heinrich-Peter Wehrmann, Bünde
Einzelhandelskaufmann
Die Aufsichtsratsvergütungen für 2007 betrugen insgesamt 67 T€ (Vorjahr 65 T€). Ehemalige Aufsichtsratsmitglieder erhalten keine Vergütungen.
Minden, im April 2008
EDEKA Minden eG
Der Vorstand
Dirk Schlüter
(Sprecher)
Wolfgang Mücher
Mark Rosenkranz
Robert Husmann
Karl Stefan Preuß
Henry Siemering
Wolfgang Wucherpfennig
EDEKA Minden eG
„Wir
haben den von der EDEKA Minden
Abschlusstitel
eG aufgestellten Konzernabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung,
Eigenkapitalspiegel und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die
Aufstellung von Konzernabschluss und
Konzernlagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften liegt in
der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist
es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die
sich auf die Darstellung des durch den
Konzernabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und durch den Konzernlagebericht
vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des
Konzerns sowie die Erwartungen über
mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie
Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben
beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den
Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen
der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Ein­wen­dungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der
bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss
den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzun­
gen und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungs­gemäßer Buchführung ein den tat­sächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der
Konzernlagebericht steht im Einklang mit
dem Konzernabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
des Konzerns und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken
weisen wir darauf hin, dass bei der Beendigung der Prüfung die Erfüllung der Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB insoweit nicht beurteilt werden konnten, als das
die Voraussetzungen zum Teil erst später erfüllbar sind.
Hamburg, den 23. April 2008
UNIVERSA Prüfungs- und Treuhand­
gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Lang
Wirtschaftsprüfer
Prof. Dr. Weitkamp
Wirtschaftsprüfer
67
Bestätigungsvermerk des
Abschlussprüfers
68
EDEKA Minden eG
Anlage 1 zum Anhang
Aufstellung des Anteilsbesitzes
(§ 285 Nr. 11 HGB)
Beteiligungsverhältnis vom
Unternehmen
lfd. Nr.
Anteil am Gesellschaftskapital
in Prozent
Eigenkapital zum
31. 12. 2007
T€
Ergebnis des
Geschäftsjahres
2007
T€
lfd.
Nr.
Firma
Sitz
1
EDEKA Minden eG
Minden
Tochterunternehmen
2
EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH
Minden
1
50,00
317.014
6.658
3
EDEKA Minden-Hannover
Beteiligungsgesellschaft mbH
Minden
§ 264 III
2
100,00
66.007
*2
4
EMH Beteiligungs GmbH
Minden
3
100,00
10.081
*3
5
EMH Verwaltungs GmbH
Minden
3
100,00
31
1
6
EMH Verwaltungs und Beteiligungs
GmbH & Co. KG
Minden
§ 264 b
5#
4
0,00
93,00
11.822
518
7
Otto Reichelt GmbH
Berlin
§ 264 III
3
6
88,00
12,00
140.665
*3
8
Otto Reichelt Supermarkt GmbH
Berlin
§ 264 III
7
100,00
60.364
*7
9
EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH
Minden
§ 264 III
2
100,00
7.739
*2
10
Konsum EDEKA Discount Handelsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Magdeburg § 264 III
2
100,00
4.817
*2
11
Konsum EDEKA Markt GmbH, Bernau
Spreeau
3
100,00
553
*3
12
Ideal Supermarkt GmbH
Wiefelstede § 264 III
13
Zweite EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH
Minden
14
Frischemärkte Borkum GmbH
Borkum
15
EDEKA Minden-Hannover
An- und Vermietungs GmbH
16
§ 264 III
§ 264 III
2
100,00
18.520
*2
12
100,00
25
*12
12
100,00
64
22
Minden
§ 264 III
2
100,00
10.101
*2
EDEKA Handelsgesellschaft
Minden-Hannover mbH
Minden
§ 264 III
2
100,00
30.844
*2
17
EDEKA Handelsgesellschaft
Berlin-Brandenburg mbH
Spreeau
2
100,00
34.464
11.764
18
EDEKA Minden-Hannover
IT-/logistic service GmbH
Minden
§ 264 III
2
100,00
26
*2
19
LDZ Logistisches Dienstleistungszentrum GmbH Freienbrink
Spreeau
§ 264 III
18
100,00
26
* 18
20
MIOS Großhandel GmbH
Minden
§ 264 III
2
100,00
20.890
*2
21
MIOS Fleischwaren GmbH
Minden
§ 264 III
20
100,00
25
* 20
§ 264 III
22
Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH
Minden
§ 264 III
2
100,00
18.671
*2
23
Goldswien GmbH Erfassung und
Vermarktung von Qualitätsfleisch
Minden
§ 264 III
2
100,00
27
*2
24
MIOS Zertifikat- und Vermögensverwaltung Gesellschaft mbH
Minden
§ 264 III
1
100,00
52
*1
25
Schäfer‘s Brot- und KuchenSpezialitäten GmbH
Porta § 264 III
Westfalica
3
22
94,55
5,45
38.983
*3
26
Schäfer’s Backwaren Verwaltungs-GmbH
Lehrte
25
50,00
37
3
27
Schäfer’s Brot- und KuchenSpezialitäten GmbH & Co. KG
Lehrte
26 #
2
0,00
50,00
1.005
953
28
H. Hilbig Verwaltungsgesellschaft mbH
Berlin
25
100,00
24
-1
29
Richard Nowak GmbH
Berlin
25
100,00
24
-1
30
Der Leinebäcker GmbH
Lehrte
25
100,00
33
0
31
HAMINA Grundstücksverwaltungsund Beteiligungsgesellschaft mbH
Minden
1
100,00
40
1
EDEKA Minden eG
69
Anlage 1 zum Anhang
Aufstellung des Anteilsbesitzes
(§ 285 Nr. 11 HGB)
lfd.
Nr.
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
Firma
Sitz
HAMINA GrundstücksverwaltungsMinden
§ 264 b
gesellschaft mbH & Co. KG,
Objekt Kleinenbremen
HAMINA GrundstücksverwaltungsMinden
§ 264 b
gesellschaft mbH & Co. KG,
Objekt Hildesheim
EDEKA-MIHA Immobilien-Service GmbH
Minden
§ 264 III
EDEKA Berlin GrundstücksBerlin
§ 264 III
verwaltungs GmbH
MIOS-Werbung GmbH
Minden
§ 264 III
Marktkauf Hannover GmbH
Minden
§ 264 III
Marktkauf Minden GmbH
Minden
§ 264 III
Marktkauf Nordwest GmbH
Minden
§ 264 III
Marktkauf Ost GmbH
Minden
§ 264 III
EDEKA Minden-Hannover
Minden
§ 264 III
Zentralverwaltungsgesellschaft mbH
EDEKA Minden-Hannover
Minden
§ 264 b
Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG MaDamm Grundstücksverwaltung GmbH
Berlin
§ 264 III
Goldhähnchenweg Grundstücksverwaltung GmbH Berlin
§ 264 III
Sechste ReNo Grundstücksverwaltung GmbH
Berlin
Erste Otto Reichelt Grundstücksverwaltung GmbH Berlin
Renoka Unterstützungskasse GmbH
Berlin
BIO-GUT Beteiligungs und Verwaltungs GmbH
Bückeburg
Planbau Grundstücks-VerwaltungsMinden
§ 264 III
gesellschaft mbH
Zweite Planbau GrundstücksMinden
§ 264 III
Verwaltungsgesellschaft mbH
Dritte Planbau GrundstücksMinden
§ 264 III
Verwaltungsgesellschaft mbH
Vierte Planbau GrundstücksMinden
§ 264 III
Verwaltungsgesellschaft mbH
Fünfte Planbau GrundstücksMinden
§ 264 III
Verwaltungsgesellschaft mbH
Sechste Planbau GrundstücksMinden
§ 264 III
Verwaltungsgesellschaft mbH
EMH EG Ostfriesische Inseln
Minden
§ 264 III
Beteiligungsgesellschaft mbH
EMH EG Beteiligungs GmbH
Minden
§ 264 III
MIOS-Zertifikat Anlagefonds
Minden
§ 264 b
Hannover-Sarstedt GmbH & Co. KG
EDEKA Logistikgesellschaft
Wiefelstede § 264 III
Nordwest mbH
EDEKA Grundstücksgesellschaft
Wiefelstede
Aurich-Oldenburg mbH
EDEKA Lagergesellschaft
Wiefelstede § 264 III
Aurich-Oldenburg mbH
Hausverwaltungsgesellschaft
Spreeau
Wallenroder Str. 7 GmbH
Beteiligungsverhältnis vom
Unternehmen
lfd. Nr.
Anteil am Gesellschaftskapital
in Prozent
31 #
1
25
31 #
1
20
2
17
34
2
2
2
2
2
2
0,00
2,00
98,00
0,00
2,00
98,00
100,00
6,00
94,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
34 #
2
7
7
7
7
7
23
1
0,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
1
100,00
1
100,00
1
100,00
1
100,00
1
34
1
80,00
20,00
100,00
1
1
24 #
1
70
72
1
100,00
8,96
91,04
88,00
6,00
6,00
100,00
1
70
1
35
94,00
6,00
50,00
50,00
Eigenkapital zum
31. 12. 2007
T€
Ergebnis des
Geschäftsjahres
2007
T€
33
3
28
2
18.365
60
*2
* 34
52
26
1.000
1.000
1.000
25
*2
*2
*2
*2
*2
*2
5.309
1.508
26
26
14
26
26
20
882
*7
*7
1
1
0
-3
*1
26
*1
159
*1
30
*1
89
*1
23
*1
29
*1
772
3.450
*1
585
20.452
*1
479
-4
60
*1
1.287
-2
70
EDEKA Minden eG
Anlage 1 zum Anhang
Aufstellung des Anteilsbesitzes
(§ 285 Nr. 11 HGB)
lfd.
Nr.
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
Firma
Sitz
Grundstücks-Vermögensverwaltungsgesellschaft Eichholzer Weg mbH
Grundstücks-Vermögensverwaltungsgesellschaft Eichholzer Weg
mbH & Co. KG
Spreeau
Spreeau
§ 264 b
Wiefelstede § 264 III
Wiefelstede § 264 III
Minden
§ 264 b
Minden § 264 b
Minden § 264 b
Minden § 264 b
München
Wiefelstede
München
Wiefelstede
Hamburg
Hamburg
Hamburg
München
Rietberg
Eschborn
Eschborn
Eschborn
Eschborn
Eschborn
Eschborn
Eschborn
Eschborn
Eschborn
EDEKA Lagergesellschaft
Bremen mbH
EDEKA Grundstücksgesellschaft
Bremen mbH
1. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG
2. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG
1. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG
2. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG
Assoziierte Unternehmen
EDEKA Beteiligungsgesellschaft
Aurich-Oldenburg mbH
EDEKA Logistikgesellschaft Weyhe-Dreye mbH
EDEKA Beteiligungsgesellschaft Bremen mbH
EDEKA Logistikgesellschaft
Wiefelstede mbH & Co. KG
LGH Immobilien Objekt Cloppenburg GmbH
Erste Ostfriesen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG
Zweite Ostfriesen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG
MESOS Beteiligungs GmbH & Co.
Objekt Nordenham KG
Max Lüning GmbH & Co. KG
DEGENAVIGO Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG
DEGENATUS Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG
DEGERISOR Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG
DEGEMOLA Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG
DEGENAUTA Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG
DEGEMULTI Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG
DEGEMIOS Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG
DEGEMILA Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG
VR-LEASING MAGO GmbH & Co. Immobilien KG
Beteiligungsverhältnis vom
Unternehmen
lfd. Nr.
Anteil am Gesellschaftskapital
in Prozent
61
100,00
1
19
61
62 #
1
72
1
72
34 #
9
34 #
9
34 #
7
34 #
7
6,00
1,10
92,30
0,60
94,00
6,00
94,00
6,00
0,00
100,00
0,00
100,00
0,00
100,00
0,00
100,00
1
94,00
1
1
16
94,00
94,00
95,00
59
55
100,00
94,00
55
94,00
1
94,00
2
2
49,00
98,00
2
98,00
2
98,00
10
98,00
10
98,00
9
98,00
20
98,00
20
98,00
34
94,00
Eigenkapital zum
31. 12. 2007
T€
1)
1)
1)
2)
2)
2)
2)
2)
1)
Ergebnis des
Geschäftsjahres
2007
T€
30
0
51
177
60
*1
500
*1
14.805
1.928
2.159
251
14.631
2.761
16.580
1.820
1.362
1)
26
1.649
1.356
-1.124
1)
-13
31
392
630
158
145
7
116
-9
-85
-42
8.934
-145
1) 1.723
12
-277
19
27
3
-1.393
150
-11.128
1.023
-3.915
823
-5.855
490
-2.124
208
-11
1)
-1
EDEKA Minden eG
71
Anlage 1 zum Anhang
Aufstellung des Anteilsbesitzes
(§ 285 Nr. 11 HGB)
lfd.
Nr.
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
Firma
Sitz
MESOS Beteiligungs GmbH & Co.
Objekt Teutschenthal oHG
MESOS Beteiligungs GmbH & Co.
Objekt Magdeburg oHG
MESOS Beteiligungs GmbH & Co.
Objekt Könnern oHG
MESOS Beteiligungs GmbH & Co.
Logistikzentren oHG
MESOS Beteiligungs GmbH & Co.
Objekt Wolfen-Bobbau oHG
MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Vermietungs-KG
MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Lehrte KG
MESOS Beteiligungs GmbH & Co.
Objekt Dreilinden KG
MESOS GmbH & Co. Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG
MESOS GmbH & Co. Zweite Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG
INTUS Beteiligungs GmbH & Co. Vermietungs-KG
MESOS GmbH & Co. Objekt Zerbst-KG
MESOS GmbH & Co. Dritte Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG
AUNAL GmbH & Co. Vermietungs-KG
SONUM GmbH & Co. KG
SONUM GmbH & Co. Objekt Bogenhaus KG
MESOS GmbH & Co. Objekt Hannover-Wülfel KG
NORAS GmbH & Co. KG
AMORFOS Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG
AMORFOS Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH
Projektentwicklungsgesellschaft
Kaserne Stolzenau mbH
EDEKA Aktiengesellschaft
EDEKA Zentrale AG & Co. KG
Beteiligungen
Preuß Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Karl Preuß GmbH & Co. KG
München
München
München
München
München
München
München
München
München
München
Pöcking
München
München
Pöcking
Pöcking
Pöcking
München
Pöcking
Eschborn
Grünwald
Beteiligungsverhältnis vom
Unternehmen
lfd. Nr.
Anteil am Gesellschaftskapital
in Prozent
25
99,00
10
99,00
22
99,00
18
99,00
10
99,00
2
34
34
99,00
99,00
94,00
2
94,00
34
94,00
2
34
34
99,00
94,00
94,00
18
7#
7#
1
18
1
1
95,00
94,00
94,00
83,50
99,00
88,50
88,50
Nienburg
34
33,33
109
Hamburg
1
25,50
110
Hamburg
1
25,50
111
Minden
2
25,00
112
Minden
111 #
0,20
2
24,95
Die Anteile anderer Unternehmen liegen unter 20 Prozent des Nennkapitals dieser Gesellschaften.
*lfd. Nr. Diese Gesellschaft hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschaft
lfd. Nr. (z. B. *2 mit der EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH)
#
Persönlich haftende Gesellschafterin (0,00 = ohne Einlage)
1)
Daten aus dem Abschluss zum 31. 12. 2006
2)
Negativkapital bedingt durch Abschreibungen nach dem Fördergebietsgesetz
3)
Vorläufige Daten für 2007
§ 264 III Der Abschluss dieser Gesellschaft ist nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. nach § 264 b HGB
§ 264 b von der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung durch Einbezug in den Konzernabschluss der lfd. Nr. 2 befreit.
Eigenkapital zum
31. 12. 2007
T€
2)
-3.218
2) -12.407
2)
-3.012
1) 2) -10.982
2)
-8.287
-1.006
-1.956
-375
-136
-384
-3.105
4.422
-41
25
-168
1)
-322
4.735
3)
5
3)
-63
1)
30
1)
1)
1)
3)
3)
288
19.970
560.900
24
5.011
Ergebnis des
Geschäftsjahres
2007
T€
133
1.015
108
1)
826
613
-23
-68
-39
29
-62
-530
-151
3
3)
3)
1)
2.675
-23
198
1.531
-5
871
1
1)
-5
1)
1) 1.161
1) 77.500
3)
4
3) 1.878
72
EDEKA Minden eG
Anlage 2 zum Anhang
Anlagespiegel Bruttodarstellung
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
01. 01. 2007
T€
Zugänge
T€
Abgang
T€
Umbuchung
T€
Stand
31. 12. 2007
T€
69.489
14.222
2.184
95.992
177.519
117.325
43.629
481
-93.036
67.437
5.006
83.088
-
-3.145
84.949
Immaterielle Vermögensgegenstände
191.820
140.939
2.665
-189
329.905
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
588.051
25.813
60.507
1.123
554.480
Technische Anlagen und Maschinen
93.202
12.097
2.206
-56
103.037
Betriebs- und Geschäftsausstattung
530.607
75.143
52.403
855
554.202
Andere Anlagen, Einbauten in fremde
Grundstücke
142.642
17.850
9.153
197
151.536
2.476
6.522
780
-1.930
6.288
1.356.978
137.425
125.049
189
1.369.543
Beteiligungen und
Geschäftsguthaben
24.713
180
2
-
24.891
Anteile an assoziierten
Unternehmen
98.025
5.368
-
-
103.393
606
-
-
-
606
25.252
-
-
-
25.252
8.217
61
382
-
7.896
156.813
5.609
384
-
162.038
1.705.611
283.973
128.098
-
1.861.486
Gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte
Firmenwert
Geleistete Anzahlungen
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
Sachanlagen
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
Wertpapiere
Sonstige Ausleihungen
Finanzanlagen
Anlagevermögen
EDEKA Minden eG
73
Anlage 2 zum Anhang
Abschreibungen
Buchwerte
Stand
01. 01. 2007
T€
Abschreibungen
des
Geschäftsjahres
T€
Abgang
T€
Umbuchung
T€
31.935
12.386
2.069
55.821
-
98.073
79.446
37.554
74.703
1.599
63
-55.821
-
20.418
47.019
42.622
-
-
-
-
-
-
84.949
5.006
106.638
13.985
2.132
-
-
118.491
211.414
85.182
238.797
21.402
16.928
-
-
243.271
311.209
349.254
78.777
4.346
2.042
-732
-
80.349
22.688
14.425
394.417
53.197
46.249
612
-
401.977
152.225
136.190
93.734
10.205
6.417
120
-
97.642
53.894
48.908
-
-
-
-
-
-
6.288
2.476
805.725
89.150
71.636
-
-
823.239
546.304
551.253
93
-
-
-
-
93
24.798
24.620
12.387
704
-
-
-
13.091
90.302
85.638
303
-
-
-
-
303
303
303
-
-
-
-
-
-
25.252
25.252
67
-
-
-
-
67
7.829
8.150
12.850
704
-
-
-
13.554
148.484
143.963
925.213
103.839
73.768
-
-
955.284
906.202
780.398
Zuschreibungen
T€
Stand
31.12.2007
T€
31. 12. 2007
T€
31.12.2006
T€
74
EDEKA Minden eG
Anlage 3 zum Konzernanhang
EDEKA Minden eG
Geschäftsguthaben
Ergebnisrücklagen
Kapitalrücklage
T€
T€
T€
Erwirtschaftetes
Konzerneigenkapital
T€
26.243
16.169
35.307
174.535
209.842
6.891
-
-
-7
-7
Rücklagenbildung
-
-
6.118
27.905
34.023
Ausschüttung
-
-
-
-
-
Konsolidierungsmaßnahmen
-
-
-
-1.260
-1.260
Konzernjahresüberschuss
-
-
-
-
-
33.134
16.169
41.425
201.173
242.598
Gesetzliche
Rücklagen
31. 12. 2006
Einzahlung/Auszahlung
31. 12. 2007
Summe
T€
EDEKA Minden eG
75
Eigenkapitalspiegel nach DRS 7
KonzernEigenkapital
Anteile anderer Gesellschafter
Genussrechtskapital
Jahresüberschuss
Summe
Kapital
Jahresüberschuss
Summe
T€
T€
T€
T€
T€
T€
26.010
34.917
313.181
152.194
7.176
159.370
472.551
-
-
6.884
7
-
7
6.891
-
-34.023
-
3.811
-3.811
-
-
-
-894
-894
-
-3.365
-3.365
-4.259
-
-
-1.260
-
-
-
-1.260
-
34.989
34.989
-
3.909
3.909
38.898
26.010
34.989
352.900
156.012
3.909
159.922
512.821
76
EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH
Impressum
EDEKA Minden-Hannover
Wittelsbacherallee 61
32427 Minden
Telefon: (05 71) 8 02 - 0
Telefax: (05 71) 8 02 - 1556
www.edeka-minden.de
Produktion:
MIOS-Werbung GmbH
Wittelsbacherallee 61
32427 Minden
Telefon: (05 71) 8 02 - 14 59
Telefax: (05 71) 8 02 - 16 04
ISDN: (05 71) 8 02 - 19 44