freizeit in stereo - Tanzschule Broadway

Transcription

freizeit in stereo - Tanzschule Broadway
Ausgabe August 2010
FREIZEIT IN STEREO
Das Kundenmagazin der Tanzschule Broadway
2010 im Überblick
Der Veranstaltungskalender
zum rausnehmen & aufhängen!
Seite 10 + 11
Salsa
Special
Seite 12 – 14
DANKSAGUNG
Dankeschön!
♥
Wir danken allen Spendern ganz herzlich für die Unterstützung
unserer großen Tombola zu Gunsten des RTL-Spendenmarathon!
Admiralspalast
After Network
Angelika Hanske
Atze Musiktheater
AYK Sonnenstudio
Ballett Shop Güldner
Berliner Sparkasse
Berliner Theaterclub e.V.
Blumenhaus Kirsch
Bowa Arena Spandau
Centro Vital
EST dancewear
Estrel Hotel / Stars in Concert
Florida Eiscafé KG
Forellenhof Roter
Grosskreuz Apotheke
H2 - Gastroservice
Ibis Hotel Spandau
Jakobs-Spargelhof GbR
Jasmin Turgay
Kaiserhof Berlin
Kinocenter Spandau
Komische Oper
LadyLine
Maison de la Danse
Markersbacher Ferienhotel
Mehringhof Theater
Paul Monks
Quatsch Comedy Club
Reisewelt Spandau
Reno Schuhcentrum GmbH
Restaurant Kolk
Ribak-Reisen
Rössler Getränke-Vertrieb
Sparda Bank
Spargelhof Klaistow
Staatsballett Berlin
Stage Entertainment
Swissótel
Studienkreis Spandau
Tanzschule Broadway
Tanzsport-Boutique Bürger
Tanzsport Misgaiski
Tanzsport Shop Seefeldt
Tanzsport Urbanek
Traumtheater Salome
Versicherungsagentur Pohlit
Zitadellenschänke
Impressum
Herausgeber: Tanzschule Broadway – Monika Förschler, E-Mail [email protected], www.tanzschule-broadway.de,
Askanierring 155, 13585 Berlin, Telefon 030 / 375 20 20, Telefax 030 / 375 95 803 Redaktion, Text und Design: Ariane Förschler,
E-Mail [email protected], Telefon 0179 / 627 16 00 Bildquellen: Albrecht Förschler, Ralph Meiling, Steffi Heymann, ADTV,
Marina Rekaliu, Ariane Förschler, Istockphoto; Askania-Bilder zur Verfügung gestellt von den jeweiligen Tänzern Druck: Laserline, Berlin
2 | FREIZEIT IN STEREO
EDITORIAL / INHALT
Inhalt
News
Das Neueste vom Broadway.
Seite 4 – 5
Rückblicke
Kerzenball, Tag der offenen Tür,
Jugendpartys... ein Bilck zurück auf
die besten Veranstaltungen der
Tanzschule Broadway 2009 / 2010.
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
Veränderungen gehören in der Tanzschule Broadway ebenso dazu wie in allen anderen
Lebensbereichen. Mehr noch sind sie unser Erfolgsrezept. Wer hätte vor 30 Jahren
erwartet, dass Jugendliche in Tanzschulen Breakdance tanzen oder Kurse wie African
Dance angeboten werden. Meinem Team und mir macht das Experimentieren mit
neuen Tanzstilen, Kursen oder Veranstaltungsideen besonderen Spaß und die Resonanz unserer Kunden verhilft dann dem einen oder anderen „Experiment“ ins reguläre
Broadway-Programm. Eine gute Gelegenheit dafür ist das Ferien-Aktiv-Programm, bei
dem wir kurzfristig neue Konzepte anbieten können, ohne dass der Organisationsauf­
wand eines regulären Kurses uns davon abhält. Aber auch Partys sind eine willkommene Gelegenheit, lustige, neue oder auch gewagte Ideen umzusetzen. Die Bad-TasteParty oder die Wii-Party im letzten Jahr sind zwei passende Beispiele dafür. Natürlich
bekommen wir nicht immer nur gutes Feedback; wir danken dennoch allen unseren
Kunden, dass sie mit uns gemeinsam so neugierig, unternehmungslustig und engagiert
und in diesem Sinne auch ein Teil unseres Erfolgsrezeptes sind.
In dieser Ausgabe der „Freizeit in Stereo“ stellen wir Ihnen einige spannende Ereignisse,
gelungene Veranstaltungen und interessante Neuigkeiten des vergangenen Jahres vor
und hoffen natürlich, dass Sie beim Schmökern Lust auf was Neues bekommen.
Seite 6 – 9
Eventvorschau
Alle Veranstaltungen des zweiten
Halbjahrs 2010 im Überblick.
Seite 10 – 11
Salsa-Trend
Das Salsa-Lebensgefühl und ein
kleines ABC des Latin-Dance.
Seite 12 – 14
FAP
Das Ferien-Aktiv-Programm 2010
– die Möglichkeit, sich durch den
Sommer zu tanzen.
Seite 14
Aus den Bereichen
Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Ihre
Monika Förschler
PS: Noch etwas in eigener Sache: Ganz herzlich möchte ich mich bei meinen Tanzkreistänzern, dem Askania TSC und meinen Mitarbeitern für die schönen Geschenke
anlässlich meines runden Geburtstags bedanken.
Von Hip Hop bis Gesellschaftstanz – Aktivitäten und Erfolge der
unterschiedlichen BroadwaySparten 2009 / 2010.
Seite 15 – 17
Askania aktuell
alle Askania TSC Turnierpaare
und ihre jüngsten Erfolge.
Seite 18 – 19
FREIZEIT IN STEREO | 3
NEWS
Premieren am Broadway.
!
U
E
N
Auch im letzten Jahr blieb in der Tanzschule Broadway nicht alles so wie es ist – und das ist auch gut so.
Neue Kurse, neue Menschen... hier einige Neuigkeiten, die Sie interessieren könnten.
Neue Ideen
fürs alte Eisen.
Für ein neues
Körpergefühl: Yoga.
Gymnastik, Fitness, Körperstabilisierung bei gesundheitlichen Beschwerden, Stressabbau, Stärkung der Körperintelligenz... Yoga ist ein wahres
Allround-Training. Und seit dem letzten Jahr im Angebot der Tanzschule
Broadway. Immer montags um 18:00 Uhr geht es mit Elementen des
Ashtanga auf die Matte. Dabei stehen nicht komplizierte Positionen sondern dynamische Bewegungsabläufe und kontrollierte Atemtechnik im
Vordergrund. Ganz frei von jeder religiösen Weltanschauung. Kommen
Sie ganz spontan für eine Probestunde vorbei. Yogamatten sind vorhanden, bitte ein großes Handtuch mitbringen.
Ein Konzept perfekt zugeschnitten auf Senioren, die sich mit Spaß und Bewegung fit halten
wollen, ist die Grundlage für die neuen BestAger-Kurse der Tanzschule Broadway. Im Tanz­kurs am Donnerstag um 12:15 Uhr wird eine
Kombination aus tänzerischer Gymnastik – frei
von schwierigen Bodenübungen – und unterhaltsamen Partytänzen unterrichtet. Ein Partner
wird nicht benötigt, da alle Tänze und Übungen
einzeln oder in der Gruppe gemeistert werden.
Der Einstieg ist jederzeit möglich!
Ein weiteres Angebot für Senioren ist der
regel­­mäßig stattfindende Tanztee mit Kaffee
und Kuchen. Auch dazu sind Sie herzlich willkommen. Die Termine dafür finden Sie in der
Terminübersicht auf den Seiten 10 und 11.
Zuwachs bei der Broadway-Crew.
Manuela Brychzy begann im Jahr 2009 die Ausbildung zur Tanzlehrerin
in der Tanzschule Broadway. Die gebürtige Polin tanzt bereits seit der
Schulzeit Turnier. Gemeinsam mit Ihrem Tanzpartner Stefan Heinrich,
der zusammen mit Manuela beim Askania Tanzsportclub die TurniertanzAnfänger betreut, durchtanzte sie erfolgreich alle Turniertanzklassen.
Beide besitzen eine Trainer- und Wertungsrichter­lizenz und haben eine
fünfjährige Bühnentanz-Ausbildung absolviert. Aktuell starten Manuela
und Stefan bei den Professionals in der Disziplin „Zehn Tänze“.
v.l.n.r. Simon Hoffmann, Manuela Brychzy, Stefan Heinrich
4 | FREIZEIT IN STEREO
Neben Manuela hat auch Simon Hoffmann mit der Ausbildung zum
Tanzlehrer begonnen. Ganz grundlegend startete Simon mit sechs beim
Ballett seine Tanzkarriere. In zehn erfolgreichen Jahren übernahm er Rollen
in zahlreichen Ballett-Inszenierungen. Mit 14 Jahren begann er mit dem
Gesellschaftstanz und arbeitete seit seinem 16. Lebensjahr in einer Tanz­
schule seiner Heimatstadt Hameln. In der Tanzschule Broadway unterrichtet er seit 2009 Gesellschaftstanz, Salsa, Ballett, Jazz und Dance4Fans.
Gute Nachrichten
für die ganz Kleinen!
Seit neuestem gibt es in der Tanzschule Broadway das Pamperstanzen. Allen Kindern von
anderthalb bis drei Jahren wird – zusammen
mit ihren Eltern – ein tolles Programm geboten.
Bei Partner- und Gruppentänzen, Finger- und
Singspielen sowie vielen anderen Übungen
steht der Spaß an der Bewegung zur Musik
im Vordergrund. Näheres zum pädagogischen
Konzept des Broadway-Kindertanzunterrichts
finden Sie auf Seite 15. Das Pamperstanzen
findet montags um 16.00 Uhr statt und wird
betreut von der ausgebildeten Kindertanzlehrerin Nina. Unverbindliche Probestunden sind
jederzeit möglich.
Linedance – jetzt auch für Einsteiger.
Linedance für Einsteiger ist eine weitere Neuheit im Portfolio der Tanzschule Broadway. Der quirlige Tanz, bei dem alle Tänzer und Tänzerinnen
in Reihen gemeinsam tanzen erfreut sich bereits nach kurzer Zeit großer
Beliebtheit. Das liegt sicher auch an der mitreißenden Country-Musik, zu
der je nach Erfahrung des Tänzers Choreografien aus 16 bis 128 Schritten getanzt werden. Die erfahrene Linedance-Lehrerin Ilona bietet immer
donnerstags ab 18.00 Uhr und freitags ab 17.00 Uhr Starter-Kurse an.
Könnern steht der Linedance-Club „Spandauer Step-Cheater“ zur Verfügung. Außerdem finden regelmäßig Linedance-Partys statt, zu denen Sie
herzlich eingeladen sind. Termine finden Sie auf den Seiten 10 und 11.
In ganz neuem Licht.
Die zwei großen Säle der Tanzschule Broadway
haben seit letztem Jahr eine neue Lichtanlage.
Für das richtige Ambiente wurde in neueste
Technik investiert: 66 LED-Scheinwerfer, die
nicht nur ganz unweltbewusst Energie sparen
sondern auch in allen Farben leuchten können.
Dazu kommen zwei große Spiegelkugeln, die
das Licht noch stärker funkeln lassen. Alles zu­
sammen wird zentral über einen Touchscreen
gesteuert und rückt jede Veranstaltung kinderleicht ins richtige Licht.
FREIZEIT IN STEREO | 5
RÜCKBLICKE
Mit viel
Cancan in die Ballsaison.
Im November 2009 sollte der beliebte
Kerzenball der Tanzschule Broadway
etwas ganz Besonderes werden. Das
Tanzlehrer-Team hatte den Einfall, die
Veranstaltung, welche alljährlich die
Ballsaison einläutet, unter das Motto
„Moulin Rouge“ zu stellen.
Eine Idee, die sofort eine ganze Welt öffnet.
Und diese Welt wurde bis ins kleinste Detail
inszeniert. Angefangen bei der verrucht-roten
Beleuchtung bis hin zu einem WindmühlenModell; nichts blieb unversucht, um die Tanzschulräume in das Varieté Moulin Rouge zu
verwandeln. Das Pariser Lebensgefühl kam bei
einigen der 150 Gäste schon zu Beginn dank
des prickelnden, französischen Begrüßungsgetränks auf, doch spätestens nach einem leckeren Crêpe Suzette stellte sich das savoir vivre
ein. Und wer immer noch in Berlin war, ließ
sich durch ein eigenes Portrait, gezeichnet von
einem Straßenmaler, in die Nebenstraßen der
Champs Elysees versetzen. Aber das eigentliche
6 | FREIZEIT IN STEREO
Highlight des Abends war natürlich das ShowProgramm. Luise, die Ballett­lehrerin der Tanzschule Broadway, überraschte alle mit einem
phänomenalen Gesangsauftritt. Sie interpretierte live und mit Klavierbegleitung französische
Chansons und zog das Publikum in ihren Bann.
Natürlich wurde auch getanzt. Nicht nur von
den Ballgästen, die immer wieder zu einer passenden Musikauswahl das Tanzbein schwangen, sondern auch von Broadway-Tänzern der
Ballett- und Jazz-Gruppen. Diese hatten eigens
für die Veranstaltung etwas ganz Besonderes
vorbereitet. Mit schönen Kostümen und einer
auf­wändigen Cancan-Ballett-Jazz-Dance-Show
interpretierten sie den Hollywood-Film „Moulin
Rouge“. Das Publikum würdigte den grandiosen Auftritt mit einem tobenden Applaus. Der
Abend wurde abgerundet von einer melancholischen Tango-Show der Tanzlehrer Marina und
Sebastian und endete spät mit vielen begeisterten Gesichtern und einem einstimmigen: Adieu
Paris – mon coeur reste.
!
Das Varieté Moulin Rouge wurde 1889
gebaut und im Oktober des gleichen Jahres
eröffnet. Die Nachbildung einer roten Mühle
auf dem Dach war ausschlaggebend für den
Namen des Hauses. Anfangs nutzte man das
Moulin Rouge für Bälle. Hier tanzten Tänzer­innen für das Publikum Cancan. Dazu traten
die berühmtesten Pariser Künst­ler der Zeit
auf. Später wurden im Moulin Rouge Revuen
und Operetten aufgeführt. Seit 1955 werden
so genannte „Dinner-Spectacles“ inszeniert,
bei denen berühmte Chanson-Sänger wie z.B.
Charles Aznavour auftraten. 1964 wurde auf
der Bühne ein großer Wasserbassin aus Glas
installiert, in dem Tänzerinnen nackt auftreten können. Trotz finanzieller Schwierigkeiten
in den 90er Jahren ging es mit dem Varieté
wieder aufwärts, was wohl z.T. auch an dem
bekannten gleichnamigen Kinofilm aus dem
Jahr 2001 lag. Heute hat das Moulin Rouge
jährlich rund 420.000 Besucher.
Kids gonna be a party!
Was gibt es für Kinder schöneres als
die Vorstellung ein Pirat oder eine Prinzessin zu sein. Nichts außer vielleicht
mit ganz vielen anderen Piraten oder
Prinzessinnen eine Party zu feiern.
Das war im letzten Jahr die Idee der
Kinder­partys in der Tanzschule Broadway – ganz exklusiv für die Kleinen:
Der Prinzessintag und die Piratenparty.
Der Prinzessintag fand im vierten Jahr in Folge
statt und bot diesmal 60 Prinzessinnen und
Prinzen die Möglichkeit, sich standesge­mäß
zu kleiden und zu feiern. Begleitet vom Hof­
narr erledigten Ihre Majestäten verschiedene
märchenhafte Aufgaben wie beispielsweise einen richtigen Rapunzelzopf flechten. Zwischen
den royalen Pflichten wurde immer wieder zum
Tanz gerufen oder der königliche Durst mit
einem Kelch Prinzessinnenbrause gelöscht.
Bei der Piratenparty ging es natürlich etwas
rauer zu, har har har!! Knapp 60 kleine Piraten
und Piratinnen heuerten an diesem Nachmittag
auf dem selbst gebastelten Piratenschiff an.
Als erstes brachten Capitan Jack und Besatzung
den neuen Freibeutern bei, wie ein echter Pirat
tanzt. Dann führten andere Mannschaften ihre
Tänze auf. Eine Meuterei wurde mit einer Buddel voll Apfelsaft erfolgreich verhindert und
natürlich durfte auch ein Piratenschatz nicht
fehlen. Die Goldtaler wurden gerecht unter der
Crew aufgeteilt, so dass am Ende alle Seeräuber für ihren mutigen Einsatz belohnt wurden.
10.000 Schritte in die richtige Richtung.
Für einen doppelt guten Zweck
traten 48 Paare am 7. November 2009 – dem Welttanztag –
unter dem Motto „10.000
Schritte für die Gesundheit“ in
der Tanzschule Broadway an.
Zum einen sollte mit dieser deutschlandweiten
Aktion des ADTV – dem Allgemeinen Deutschen
Tanzlehrerverband – auf den Bewegungsmangel in der heutigen Gesellschaft aufmerksam
ge­macht werden. Bewegung ist ein zentraler
Faktor unserer Gesundheit und kommt in nor­malen Büroalltag häufig zu kurz. Zum anderen
sollten die Einnahmen der Veranstaltung in der
Tanzschule Broadway dem RTL-Spendenmara­
thon zu gute kommen. Es wurde getanzt und
gezählt was das Zeug hielt. Am Ende der Aktion
betrug die erreichte Schrittzahl 1.039.764. Doch
auch für die Paare selbst waren die Ergebnisse
ebenfalls erstaunlich. Jedem Teilnehmer wurde
ein Diplom mit der erreichten Schrittzahl überreicht und das Paar mit den meisten Schritten
als Gewinner gekürt. Mit sensationellen 28.204
Schritten pro Person erreichten Nicole Stonjek
und Maurice Meyer den ersten Platz in der
Tanzschule Broadway. Gratulation an das Sieger­
paar und ein herzliches Dankeschön im Namen
des guten Zwecks an alle Teilnehmer.
FREIZEIT IN STEREO | 7
RÜCKBLICKE
Ein filmreifer Auftritt
der Broadway-Jugend.
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Ta n Tür
ne
offe 10.2010
31.
Kommen,
sehen
und staunen.
In Zusammenarbeit mit dem Kinderkanal KiKa organisierte die Tanzschule Broadway
einen Jugendball als Kulisse für eine TV-Doku-Soap. Wochenlang plante das KiKaFilmteam die Aufnahmen in der Tanzschule.
In einem Casting unter den Broadway-Jugendlichen wählten sie Tabea Trölsch als Hauptdarstellerin aus. Sie sollte mit einem Partner auf
einem inszenierten Schulball an der Wahl der
Ballkönigin teilnehmen.
Alles wurde von Anfang bis Ende von Kameras
begleitet. Es begann dramatisch, da Tabea von
ihrem Partner versetzt wurde und sich auf den
letzten Drücker einen neuen suchen musste.
Rasch fand sich Cedric Selow als neuer Tanzpartner. Weiter ging es mit Tabeas Vorbereitungen zu Hause und dann in die Tanzschule
zum Einzug aller Jugendlichen in den Ballsaal.
Das Programm des Abends war abwechslungsreich: nach einem Eröffnungstanz folgte eine
Showeinlage der Tanzlehrer Sebastian und Lisa.
Schließlich begann ein kleines Tanzturnier, bei
dem eine dreiköpfige Broadway-Jury aus 24
Jugendpaaren das Beste aussuchen sollte, um
die Krone der Ballkönigin zu vergeben. Diese
heimste natürlich Tabea ein. Nach Beendigung
der Dreharbeiten tanzten die Jugendlichen noch
lange ausgelassen weiter und nutzten die gute
Gelegenheit zum feiern. Die fertige Sendung
wird in den nächsten Wochen im Kinderkanal
ausgestrahlt. Alle Mitwirkenden und das Tanz­
schul-Team sind sehr gespannt.
Sind Sie neugierig, was die
Tanz­schule Broadway außer
Gesellschaftstanz noch alles
zu bieten hat? Dann ist der
„Tag der offenen Tür“ für Sie
genau das Richtige.
Im Herbst 2009 stellten sich am
13. November alle BroadwayBereiche vor. Vom Kindertanz der
3 bis 4-Jährigen über die HipHop
Wettkampfteams bis zu den Seni­
oren-Turnierpaaren, Tänzer aller
Tanzrichtungen waren vor Ort und
begeisterten die rund 800 Gäste
mit Kostproben ihres Könnens.
Für den guten Zweck und zur
Unterhaltung gab es eine Tom­bola mit 500 großen und kleinen
Gewinnen, alle gespendet von Institutionen und Unternehmen aus
Berlin und dem Umland oder der
Tanzschule Broadway. Der Erlös
der Tombola ging im Rahmen des
RTL-Spendenmarathon an die gemeinnützige Stiftung „Wir helfen
Kindern“. Die Tanzschule Broadway konnte an diesem Tag einen
Spendenbeitrag von 900 Euro
beisteuern und dankt nochmals
allen Sponsoren und Loskäufern.
8 | FREIZEIT IN STEREO
v.l.n.r. Lukas Radlmaier, Nikola Tanke, Tabea Trölsch, Cedric Seelow, Elena Sargaeva, Florian Koch
Ga-Ga-Galaball.
Der Winter ist die beste Zeit, um tanzend in festlichen Roben durch herrlich
beleuchtete Säle zu schweben.
Davon waren 350 Gäste der Tanzschule
Broadway überzeugt und kamen zum
„Wintergalaball“ ins Palais am See.
Überrascht wurden dort sowohl die Veranstalter
als auch die Gäste erst einmal von eisiger Kälte,
die sich über Nacht in die Räume geschlichen
hatte. Doch die meisten nahmen es sportlich
und tanzten sich, während die Heizung anlief,
einfach warm. Das Showprogramm startete
festlich: Die Tänzer der Broadway-Jugendgrundkurse eröffnete den Ball mit einer Choreografie
zum Thema „My Fair Lady”. Auch die Band be-­
geisterte von Begin an mit ihrer Tanzmusik und
sorgte für den besonderen Live-Flair. Zwischendurch wurde ein leckeres Galabuffet aufgetischt.
Nach Shows der HipHop-Gruppe und einer
Standardformation nahm der Abend ein uner­wartete Wendung: Mit Let’s Dance der Tanzlehrer. Das Tanzschul-Team hatte das Prinzip der
Fernsehsendung aufgegriffen. Jeder Tanzlehrer
hatte sich einen Broadway-Tänzer gesucht, um
einen humorvollen, verrückten oder ungewöhnlichen Auftritt auf die Beine zu stellen. Steffi
eröffnete mit ihrem Partner Krzysztof Dziagwa
und einer lustigen Interpretation der Pink Pan-
ter Themen. Der Energieelektroniker wirbelte
die als pinkfarbener Panter verkleidete Steffi
gekonnt durch den Raum. Darauf folgten Michael und Gabriele Johannis mit einer schicken
Tango-Argentino-Slowfox-Show. Der erste
Durchgang endete mit Nina und ihrem Partner
Jens-Peter Wand. Der Tanzkreistänzer und die
Tanzlehrerin präsentierten den Babysitter-Boogie
und entzückten mit ihrer verrückten Choreografie die Gäste. Nach einer kurzen Pause starteten
Manuela und Christian Pohlit mit einer temperamentvollen Samba- und Rumba-Show. Mit
latein-amerikanischen Hüfschwüngen fegten
die Profitänzerin und der Versicherungsmakler
über die Tanzfläche. Das ungleichste Paar des
Abends folgte: Margarita und Bernd Hotzel.
Der 44-jährige hatte von seiner Partnerin einige
Lektionen im HipHop erhalten und hüpfte tapfer gemeinsam mit ihr durch das ungewohnte
Terrain. Den krönenden Abschluss bildeten Se­
bas­tian – als Dame – und sein Partner Maurice
Mayer. Das schräge Paar tanzte sich, ohne mit
der Wimper zu zucken durch seinen Auftritt und
erntete tobenden Applaus.
Am Ende des Abends herrschte Bombenstimmung. Das Publikum war begeistert vom Einsatz
der Tanzlehrer und vom Mut der Hobby-Tänzer.
Und kalt war zum Schluss niemandem mehr!
Schlechter Geschmack als Party-Kult.
Eine Party an sich kann schon lustig sein,
aber noch lustiger wird’s garantiert, wenn
sich jeder so richtig scheußlich anzieht. Auf
dieses Rezept setzte die Tanzschule Broad­
way im März und lud zur „Bad-Taste-Party”.
80 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren kamen und interpretierten schlechten Geschmack
ganz individuell. Vielen Tänzern konnte man
ansehen, wie intensiv sie im Vorfeld im Kleider­
schrank der Eltern „recherchiert“ hatten, um
ihr Outfit zu perfektionieren. Zur Überraschung
der veranstaltenden Tanzlehrer kamen nahezu
alle Gäste an diesem Abend verkleidet, was sich
natürlich bombig auf die Stimmung aus­wirkte.
Mit viel lauter Musik tanzten die Jugendlichen
ausgelassen bis Mitternacht. Fazit: schlechter
Geschmack – super Party!
FREIZEIT IN STEREO | 9
EVENTVORSCHAU
jahr
lb
2. Ha
Veranstaltungskalender
0
1
0
2
Juli
August
September
Do01
So 01
Mi 01
e Workshop
Fr 02 Breakdanc
mit Mickey
Mo02
Do02
Sa 03Practice Party
Di 03
Fr 03
So 04
Mi 04 Senioren Tanztee im FAP
Sa 04Practice Party
Mo05
Do05
So 05
Di 06
Fr 06Practice Parties im FAP
Mo06
Mi 07
Sa 07
Di 07
Do08
So 08
Mi 08
Fr 09
Mo09
Do09
Sa 10
Di 10
Fr 10
So 11
Mi 11 Senioren Tanztee im FAP
Sa 11Practice Party
Mo12 Start Ferien-Aktiv-Programm
Do12
So 12
Di 13
Fr 13Practice Parties im FAP
Mo13
Mi 14 Senioren Tanztee im FAP
Sa 14
Di 14
Do15
So 15
Mi 15
Fr 16Practice Parties im FAP
Mo16
Do16
Sa 17
Di 17
Fr 17
So 18
Mi 18 Senioren Tanztee im FAP
Sa 18 Black and White Party
Mo19
Do19
So 19
Di 20
Fr 20Practice Parties im FAP
Mo20
Mi 21 Senioren Tanztee im FAP
Sa 21 Ende Ferien-Aktiv-Programm
Di 21
Do22
So 22
Mi 22 Senioren Tanztee
Fr 23Practice Parties im FAP
Mo23
Do23
Sa 24
Di 24
Fr 24
So 25
Mi 25
Sa 25
Mo26
Do26
So 26
Di 27
Fr 27
Mo27 Start Oktoberfestwoche
Mi 28 Senioren Tanztee im FAP
Sa 28Pratice Party
Di 28
Do29
So 29
Mi 29
Fr 30Practice Parties im FAP
Mo30
Do30
Sa 31
Di 31
Fr 01
10 | FREIZEIT IN STEREO
Discofox Workshop15
19.00H Workshop, 20. H Party
Oktober
November
Dezember
Fr 01 Ende Oktoberfestwoche
Mo01
Mi 01
Sa 02 Oktoberfestparty
Di 02
Do02
So 03
Mi 03
Fr 03
Mo04
Do04
Sa 04Askania Tanzturnier Nikolaus-Pokal
Di 05
Fr 05
So 05
Mi 06
Sa 06 Medaillentest u. Schlemmerfrühstück
Mo06
Do07
So 07
Di 07
Fr 08
Mo08
Mi 08
Sa 09 Medaillentest Lindedance
Di 09
Do09
So 10
Mi 10
Fr 10
Mo11
Do11
Sa 11 Weihnachtsball
Di12
Fr 12
So 12
Mi 13
Sa 13 Streetdance-Cup
Mo13
Do14
So 14
Di 14
Fr 15
Mo15
Mi 15 Senioren Tanztee
Sa 16Practice Party
Di 16
Do16
So 17
Mi 17 Senioren Tanztee
Fr 17
Mo18
Do18
Sa 18 Kinder- und Jugendtanztheater
Di 19
Fr 19
So 19
Mi 20 Senioren Tanztee
Sa 20
Do21
So 21
kshop Mo20
West Coa st Swing Wor
15
19.00H Workshop, 20. H Party
Fr 22
Mo22
Mi 22
Sa 23Practice Party
Di 23
Do23
So 24
Mi 24
Fr 24
Mo25
Do25
Sa 25
Di 26
Fr 26
So 26
Mi 27
Sa 27
Mo27
Do28
So 28
Di 28
Fr 29
Mo29
Mi 29
Sa 30 Jugend-Halloweenparty
Di 30
Do30
So 31 Tag der offenen Tür
Mi 01
Fr 31 Silvesterparty
Der Veranstaltungskalender kann im Verlauf des Habjahres noch ergänzt werden. Behalten
Sie also die Aushänge in der Tanzschule oder die Ankündigungen im Internet im Auge.
Di 21
FREIZEIT IN STEREO | 11
SALSA-TREND
SALS
A
SPECIAL
Latin-Fieber.
Nicht nur in der Tanzschule Broadway wird Salsa immer beliebter.
Der Latin-Trend im Tanzen scheint kein Ende zu nehmen – vielmehr
werden die Salsa-Klänge bei den Deutschen immer beliebter.
Aber wem tut eine Spur karibischen Lebensgefühls und
südamerikanischer Leidenschaft nicht gut? Natürlich bietet
auch die Tanzschule Broadway schon lange der ständig
wachsenden Salsa-Gemeinde Kurse und Partys an. Es ist
allerdings für die meisten Hobby-Tänzer schwer sich innerhalb der Begriffe rund um die Salsa zurechtzufinden. Meist
sind es nur feine Unterschiede, es können aber auch ganze
Weltanschauungen sein. Die Positionierung der BroadwaySalsa-Trainer ist wie folgt: Sie unterrichten eine Mischung
der Figuren des „Cuban Style“ und dem Cross Body Style
„On1“. Weitere Teile des Unterrichts sind auch Merengue
und Bachata. Wer jetzt nur noch „estación de tren“ versteht,
kann sich im folgenden kleinen ABC über die Herkunft und
Stile des Latin-Dance informieren oder einfach einen kurzen
Exkurs in die Welt der Salsa wagen.
12 | FREIZEIT IN STEREO
!
Kleines ABC der Salsa.
Bachata entstand um 1960 in der Dom. Republik. Er leitet sich vom kari­bischen > Bolero ab und diente anfangs
weniger zum Tanzen als zum romantischen Musizieren.
Charakteristisch sind die „leidenden“ Gitarren. Die männ­lichen Stimmen singen meist von enttäuschter Liebe. Ba­
chata wird sehr eng und hüftbetont getanzt. Er galt bis in
die 90er Jahre als vulgär und wurde mit Prostitution und
Kriminalität assoziiert.
Bolero entwickelte sich um 1880 im Oriente (Ost-Kuba).
Der dazugehörige Tanz ist meist die kubanische > Rumba.
Erst später kam der Bolero nach Havanna und verbreitete
sich von da durch kubanische >Son-Gruppen in alle Welt.
Cali Style Salsa (auch Salsa Caleña / Cali Co­lombiana)
ist ein Salsastil aus der Stadt Cali in Kolumbien, die sich
die Hauptstadt der Salsa nennt. Erkennbar ist der Cali an
den schnellen Bein und Hüftbewegungen und gilt als anspruchsvollster Salsastil. In Europa ist er wenig verbreitet.
Chachachá entstand aus dem 1959 auf den kubanischen
Tanzflächen vorgestelltem Neodanzón „neuer > Danzón“.
Der alte Rhythmus wurde von der typischen kubanischen
>Synko­pierung befreit und als > Mambo getanzt, der
und um einen schnellen Wechselschritt ergänzt wurde.
Dieser erzeugte ein scharrendes Geräusch „cha cha chá“,
welches dem Tanz schließlich dem Namen gab. Der Cha­
chachá ver­breitete sich schnell und avancierte in den USA
zum Modetanz. Das lag vermutlich am Entfernen der Syn­kope, denn diese erschwert westlichen Tänzern das Takt­halten und gilt als Grund für den Abstieg des Mambo. Der
moderne Chachachá wird im 4/4-Takt notiert, mit Haupt­
betonung auf dem 1. Schlag. Der ursprüngliche Chacha
wird heute noch in der Salsa-Szene getanzt, unterscheidet
sich aber stark von der modernen Turniertanzvariante.
Cross Body Style wird > On1 getanzt; das ist der popu­
lärste Cross­body Stil. Das Grundelement ist der > Cross
Body Lead. Cross Body Style findet sich beim > L.A. Style,
> N.Y. Style u.v.a.
Cross Body Lead ist das Führen der Frau auf die andere
Seite. Der ganze Tanz bekommt dadurch eine Orientierung im Raum. Man spricht auch davon, dass man „auf
Linie“ tanzt. Das ist der größte Unter­schied zur > Cuban
Style Salsa, die kreis­förmig ausgerichtet ist.
Cuban Style Salsa (auch: Casino-Style / Salsa Cubana)
ist der klassische kubanische Salsastil und wirkt eher spie­lerisch. Er ist unprätentiös und wenig reglementiert, hat
aber z.T. komplizier­ten Figuren und diverse GrundschrittKombi­nationen. Das wesentliche Merkmal des kuba­ni­schen
Stils ist die Drehung des Tanzpaars um einen gemeinsamen Mittelpunkt. Zudem lässt der Partner die Dame
fast nie los, was ihr wenig Möglichkeiten zur eigenen
tänzerischen Interpretation einräumt.
aus. In den 50er Jahren kam der Mambo nach Europa
und erfreute sich großer, jedoch kurzer Beliebtheit. Da er
rhythmisch sehr anspruchsvoll ist, wurde er rasch durch
z.B. den einfacheren > Chachachá verdrängt.
Cumbia ist ein Volkstanz aus Kolumbien. Ursprünglich
von Sklaven mitgebracht, vermischte sich der Cumbé –
ein afrikanischer Rhythmus – mit indianischen und spanischen Elementen und wandelte sich so in die Cumbia.
Merengue stammt aus der Dom. Republik. Der Name
geht zurück auf eine im Schweizer Meiringen erfundene
Süßspeise, die als Meringues von französischen Kolonialisten auf die Insel Hispaniola gebracht wurde. Bis Mitte
des 19. Jahrhunderts war der Merengue als Musikstil und
Tanz nur unter der Landbevölkerung der Dom. Republik
verbreitet. Der Diktator Rafael Trujillo entdeckte ihn als
Propagandamittel und begann ihn zu fördern. Nach seinem Tod 1961 war Merengue zum nationalen Kulturgut
geworden. Merengue wird in einem deutlichen 2/4-Takt
gespielt, was den Rhythmus sehr eingängig macht. Charakteristisch für den Tanzstil ist die markante Hüftbewegung. Er hat dadurch eine stark sinnliche Komponente.
Cumbia-Style Salsa (auch: Latino-Style) ist eine Stil­richtung der Salsa, die auf dem südamerikanischen Festland getanzt wird; ihre Herkunft ist aber Kolumbien. Sie
basiert auf der kolumbianischen > Cumbia und unterscheidet sich deutlich von anderen Stilrichtungen.
Charakteristisch ist die offene Tanzhaltung, das Führen
mit einer Hand und kreisförmiges Tanzen der Partner.
Salsa Cumbia erlaubt mit ihrer offene Tanz­haltung viel
Improvisation und wird sinnlich und mit straker Selbstdarstellung des Mannes interpretiert.
Danzón hat seinen Ursprung im Contredanse (abgeleitet vom engl. Country Dance). Flüchtlinge aus dem
französisch kolonialisierten Haiti brachten 1791 Musik
und Tänze (z.B. Menuett) nach Kuba. Daraus entwickelte
sich die „Danza“, eine Salonmusik, die von klassischen
Orchestern – ergänzt durch Rhythmusinstrumente wie z.B.
dem Kürbis­instrument Güiro – gespielt wurde. Aus ihr
entstand der Danzón. Dieser ist ruhig, elegant und ausdrucksstark und war der weißen Oberschicht Havannas
vor­behalten. Ende der 20er Jahre wurde er zunehmend
von der schwarzen Bevölkerung aufgegriffen und zu
einem mehr > synkopierten Musikstil weiterentwickelt.
Aus ihm entstand > Mambo und später > Chachachá.
Los Angeles Style Salsa ist ein relativ neuer Salsastil,
der noch mehr als der > N.Y. Style choreographische
Elemente und Showfiguren beinhaltet, was ihn bei Film­
produktionen und Tanzturnieren beliebt macht. Auch in
der Amateur­szene wird er immer beliebter, denn er wird
> On1 getanzt, was den Hör- und Tanzgewohnheiten
des westlichen Kulturkreis entspricht; im Gegensatz zur
Betonung des Off­beats. Dieser Stil ist am weitesten vom
kubanischen Original entfernt.
Mambo entwickelte sich als Musik- / Tanzstil um 1930
im afrikanisch geprägten Teil Kubas. Er ist eine Mischung
aus > Son und > Danzón. Während des Zweiten Weltkriegs
kamen viele Süd- und Mittelamerikaner nach New York,
wo Jazz Einfluss auf die kubanischen Rhythmen nahm.
Dieser verhalf den Mambo zu seiner besonderen Note.
Alle Mambostile zeichnen sich durch die > Synkopierung
New York Style Salsa ist eine weitere Stilrichtung
der Salsa mit deutlichen puertoricanischen und urbanen
Einflüssen. Er unterscheidet sich vom > Cuban Style,
da er der Dame Freiraum zur Selbstdarstellung lässt.
Cho­reographische Elemente und Solo-Einlagen (> Shines)
sind erwünscht. Das bestimmende Tanzelement ist der
> Cross Body Lead, ein Platzwechsel der Frau gegen
dem Uhrzeigersinn. Er wirkt elegant und harmonisch,
während der kubanische Casino (> Cuban Style) temperamentvoller und verspielter ist.
On1 bedeutet, der Grundschritt beginnt mit dem ersten
Schritt auf dem ersten Schlag des Takts gefolgt vom zweiten Schritt auf dem zweiten und dem dritten Schritt auf
dem dritten Schlag des Takts. Die Pause auf den jeweils
vierten Schlag charakterisiert den Salsa-Rhythmus: Zusammen mit dem Gesang und den Instrumenten wird ein
Takt mit dem ersten Schlag begonnen, die Pause jedoch
legt die Betonung auf den vierten Schlag. On2 wird auf
die Schläge 2 bis 4 und 6 bis 8 getanzt.
Puerto Rican Style Salsa entspricht in Grundschritt und
Tanzfiguren dem > N.Y. Style, wird aber offener getanzt.
Die Puertoricanischen Tänzer inszenieren sich eindrucksvoll und detailreich, agieren aber weniger punktsymmetrisch und benötigen für ihre Figuren oft mehr Platz.
Rumba ist ein Tanz kubanischer Herkunft. Sie hat sich
Anfang des letzten Jahrhunderts aus dem afrokubanischen Rhythmus Habanera und dem Bolero entwickelt
und ist ein musikalisch-lyrisches Frage-Antwort-Spiel.
Die ur­sprüngliche kubanische Rumba mit ihren Varianten
Yambú, Guaguancó und Columbia hat mir der modernen >
FREIZEIT IN STEREO | 13
SALSA-TREND / FAP
!
Turniertanzform nichts mehr zu tun. Als Modetanz kam die
Rumba 1914 nach New York und rhyth­misch ver­einfacht um
1930 nach Europa. Die Nazis verboten die Rumba, aber auch
weltweit ließ das Interesse nach. Nach dem Zweiten Weltkrieg
wurde die Rumba wiederentdeckt, allerdings in zwei Varianten:
Zum einen die amerikanisch beeinflusste Square-Rumba, zum
anderen der von den Fran­zosen getanzte kubanische Stil. Dies
führte in den folgenden Jahren zu den sogenannten „Rumba­
kriegen” zwischen England und Frankreich. Beide Schulen woll­
ten ihre Rumba international durchsetzen. Schließlich wurden
beide Varianten zuzulassen. Im Tanzsport hat sich mittlerweile
der kubanische Stil durchgesetzt. Ihre moderne Interpretation
ist das intensive Werben zwischen Mann und Frau.
Salsa kann man als eine Zusammenfassung und Weiterentwicklung aller afrokubanisch-kolonial beeinflussten lateinamerikanischen Musik- und Tanzstile bezeichen. Fragt man
Latinos, wird man – je nach Herkunftsland – von jedem eine
andere Antwort bekommen. Salsa kommt aus Kuba, sagen die
Kubaner. Nein, Salsa kommt von uns Puertoriqueños aus New
York! Quatsch, die Hauptstadt der Salsa ist Calí, sind sich die
Kolumbianer sicher. Die Wahrheit ist vielfältig: In New York
entstand gegen Ende der 60er-Jahre von Musikern in Vierteln
mit hohem Latino-Anteil eine Salsa-Strömung, die nach kurzer
Zeit nicht nur Latino-Publikum hatte und sich vom Big Apple
in die ganze USA verbreitete. Aus dieser Bewegung gingen
Stile wie der > N.Y. Style, der > Puerto Rican Style und der
> L.A. Style hervor. Alle diesen Stilen haben die Basisdrehung
des > Cross Body Lead gemeinsam. Auf dem lateinamerika­
nischen Festland stand die Salsa dagegen unter einem ganz
anderen Einfluss: der > Cumbia Colombiana. Von Kolumbien
aus verbreitete sich der Stil in ganz Lateinamerika bis in die
Südstaaten der USA, wo er > Cumbia Style genannt wurde.
Die Kubaner lehnten den Ausdruck Salsa lange Zeit strikt ab,
haben ihn aber später akzeptiert.
Shines (engl.: shine – glänzen oder Schuhe polieren) heißen
in der Salsa Schritt-Kombinationen, die ohne Partner getanzt
werden. Sie dienen der Selbstdarstellung und sind verspielte
Improvisationen oder kunstvollen Fußtechniken.
Son Cubano ist ein Musik­stil aus Kuba. Er entwickelte sich im
ländlichen Osten der Insel dem Oriente aus der Verschmelzung von afrokubanischen Trommelrhythmen mit der Musik
spanischer Farmer, die durch musikalische Motive der alten
Welt geprägt war. Anfang des 20. Jahrhunderts gelangte er in
die Hauptstadt Havanna. Die spärliche Instrumentierung der
Son-Gruppen wurde schnell mit zusätzlichen Instrumenten wie
Kontrabass, Gitarre, Bongos, Piano und Trompete zu richtigen
Tanzorchestern, den „Conjuntos“ aufgestockt. Für Kubaner ist
der Son die Mutter aller Rhythmen. Oft wird er als Vorläufer
der > Salsa (Musik) genannt.
Synkope ist das ausschlaggebende musikalische Prinzip der
Salsa- und Mambo-Rythmik. Es ist die Verschiebung des Taktschwerpunkts. Bei einem 4/4-Takt z.B. wird der zweite Schlag
anstatt dem ersten betont.
World Salsa Federation wurde 2001 in Miami gegründet und
richtet jährlich einen weltweiten Salsa-Tanzwettbewerb aus.
Sie kürt den Weltmeistertitel in den Kategorien: > Colombian
Style, > Mambo, > N.Y. Style, Showdance, > L.A. Style, > Cuban
Style, > Shine und Team. In diesen Diszi­pli­nen wird der „World
Undisputed Salsa Champion“ ermittelt.
Ferien
auf dem Tanzparkett.
Vom 12. Juli bis 20. August 2010 können
alle Daheimgebliebenen wieder im FerienAktiv-Programm der Tanzschule Broadway
tanzen, ausprobieren und Spaß haben.
Ein Programm, das es möglich macht, sich ganz
spontan fürs Freibad oder lieber fürs Tanzen
zu entscheiden. Die Tanzschul-Crew hat keine
Mühen gescheut und sich in diesem Jahr das
14 | FREIZEIT IN STEREO
vielfältigste Programm seit dem Start des FAP
ausgedacht. Von Walzer bis Hip Hop, immer
montags bis freitags von 16:00 bis 22:00 Uhr
finden in mindestens 3 Tanzsälen Kurse noch
und nöcher statt. Und das Beste: egal ob man
nur an einem Kurs teilnehmen möchte oder die
ganzen 6 Wochen durchtanzen will, für jeden
gibt es faire Preise. Informieren Sie sich unter
www.ferienaktivprogramm.de
!
Und das können Sie in diesem Jahr
ganz unverbindlich ausprobieren:
African Dance, Ballet, Bauchtanz, Chacha,
Contemporary, Discofox, Flamenco,
Foxtrott, Gymnastik, Jazz Dance, Jive,
Kreativer Kindertanz, Langsamer Walzer,
Line Dance, Lyrical Dance, Modern Dance,
Musical Dancing, Pasodoble, Quickstep,
Rock‘n‘Roll, Rumba, Salsa Merengue,
Samba, Seniorentanz, Slowfox, Streetdance,
Swing, Tango, Tango Argentino, Wiener
Walzer, Zumba
aus den BEREICHEN
Kindertanz
mit Konzept.
Der Tanzschule Broadway
liegt der Kindertanz ganz
besonders am Herzen,
schließlich hat ihre Chefin
Monika Förschler lange als
Erzieherin gearbeitet.
Jeder, der mit Kindern arbeitet, sollte pädagogisch geschult sein. Speziell, wenn es ums
Lernen geht. Mit der ausgebildeten Kindertanzlehrerin Nina hat das Broadway-Team seit Jahren eine engagierte Kollegin, die keine Mühen
scheut, sich immer weiter fortzubilden, um die
kleinen Tänzer bestmöglich zu fördern.
Das Wichtigste beim Kindertanz ist sicher der
Spaß miteinander. Dennoch folgt Nina beim
Kindertanzunterricht einem pädagogischen
Konzept, bei dem Beweglichkeit, Koordination,
Rhythmik, Kreativität und das soziale Einfügen
mit Freude und Abwechselung geübt wird. Die
Hauptelemente sind einerseits die Vertiefung
der Bewegungsfreude durch rhythmische und
räumliche Spiele und Tänze und tanztechnische
Übungen, in kindgemäße Sprache verpackt,
die den Körper für Haltung und Bewegungsabläufe sensibilisieren. Dazu kommen Fantasiereisen zum Schulen der Wahrnehmung, das
spielerische Improvisieren von The­men aus der
kindlichen Welt, um die Ausdrucksfähigkeit
zu fördern und partnerbezogene Spiele, die
Berührungsängste abbauen. Ein weiteres Ziel
ist der richtige Umgang der Kinder mit dem
eigenen Körper. Auch die Beweglichkeit wird
gefördert und erhalten, die Haltung verbessert
und das Selbstbewusstsein gestärkt. Durch das
Einstudieren von gemeinsamen Vorführungen
gewinnen die Kinder an Gemeinschaftssinn
und Toleranz. Mit der Struktur und den festen
Ritualen des Unterrichts lernen sie freundliches,
demokratisches und konsequentes Lehrerverhalten kennen, bei dem aber jedes Kind ganz
individuell betrachtet und gefördert wird. Das
sind nur einige der Ziele, die Nina mit ihrem
Kindertanzunterricht erreichen möchte.
Die Qualität dieses Unterrichts hat sich bereits
herumgesprochen. Seit September 2009 unterrichtet die Tanzschule Broadway wöchentlich in
der „Kita am Flughafen Gatow“. In zwei Gruppen wird in Anlehnung an den Themenplan der
Kita getanzt oder Vorführungen vorbereitet.
Ein weiterer Einsatzbereich Ninas ist eine päda­
gogische Fachschule. Hier unterrichtet Sie in
einem Wahlpflichtfach Kindertanz und gibt ihr
Wissen und ihre Erfahrungen an künftige Er­zie­­
her weiter. Für die Tanzschule Broadway tun
sich, dank so viel Engagement, ganz neue und
spannende Möglichkeiten auf. Weitere Projekte,
nicht nur im Bereich Kindertanz, sind in Planung und werden bald von sich hören lassen.
FREIZEIT IN STEREO | 15
aus den BEREICHEN
Fame on you!
¡El Salón
de Tango!
Der „Tango Argentino“ zählt
seit 2009 zum immateriellen
Kulturerbe der UNESCO. In der
Tanzschule Broadway zählt er
zu den schönsten Anlässen,
leidenschaftlich-melancholisch
zu tanzen.
Der erste Tango Salon war einer
dieser Anlässe. Ein Workshop für
Anfänger und Fortgeschrittene
stimmte die Paare auf den Abend
ein, aber spätestens bei der Tango­party im Anschluss wurden die
Tänzer mit argentinischem Rotwein und originaler Tangomusik
in die Stimmung eines Sommer­
abends in den Straßen von Buenos
Aires versetzt. Gemeinsam mit der
Tanzschule Swing & Fun aus Tegel
schwoften die Broadwaytänzer bis
spät in den Abend. Ein weiterer
Tango Salon ist in Planung.
In diesem Frühjahr war Bochum der Schauplatz des jährlich stattfindenden INTAKO,
dem Internationalen Tanzlehrerkongress. Im Rahmen der Veranstaltung kämpften 50
Broadway-Tänzer aus unterschiedlichen Bereichen gemeinsam um Ruhm und Ehre.
Und „Fame“ war auch das Motto der Show
für einen Wettbewerb in der Kategorie „Production“ auf die Beine gestellt wurde. Acht
Minuten interpretierten die Tänzer mit einer
vor Energie sprühenden Show den Tanzfilm
aus den 80er Jahren. Am Ende erreichte die
Tanzschule Broadway den fünften Platz und
qualifizierte sich für die Europameisterschaft
in dieser Kategorie. Der grandiose Erfolg hatte
alle Beteiligten Nerven gekostet: Die aufwendigen Kulissen wurden selbst hergestellt und
im LKW von Berlin nach Bochum transportiert,
die vielen Outfits wurden extra zusammengestellt und an der Musik wurde geschnitten und
gefeilt, was das Zeug hält. Letzen Endes hatte
sich aber der Aufwand gelohnt: Die Tänzer repräsentierten grandios die Tanz­schule Broad­way. Ein großes Lob an alle Beteiligten!
Wenn viele eine Reise tun...
Die Herbstferien 2009 waren
für die Broadway-Tänzer der
perfekte Anlass für eine Reise
an die Müritz. Die Tanzschule
Broadway kooperierte dabei
mit vier anderen Tanzschulen,
so dass 250 Reisende zusammenkamen, um ein gemeinsames Wochenende im Müritz­
hotel bei Klink zu verbringen.
16 | FREIZEIT IN STEREO
Das Programm war gespickt mit vielen tänzerischen Highlights, aber auch die schöne Kulisse
der Reise sollte nicht zu kurz kommen. Nach
einer Willkommensparty am Freitag ging es am
Samstag Vormittag mit dem Boot nach Waren.
Mit fachkundiger Begleitung erkundeten die
Tänzer ausgiebig das malerische Städtchen.
Am Abend fand der Höhepunkt des Wochenendes statt: Der Oktoberfest-Ball. Alle Reisenden tanzten ausgelassen und ließen sich von
gekonnten Showeinlagen beeindrucken, wobei
es da noch eine Überraschung gab. Verletzungs­
bedingt musste ein Showtanz-Paar absagen und
schickte eine Vertretung. Und was für eine! Mit
Viktoria und Sergey Tatarenko konnten sich die
Zuschauer von zwei Weltklasse Tänzern verzaubern lassen. Die beiden rissen das Publikum mit
ihrer kraftvollen und gekonnten Show von den
Stühlen. Der Abend war ein voller Erfolg. Am
Sonntagmorgen reiste die Gruppe nach einem
ausgiebigen Frühstück und einem ereignisreichen Wochenende wieder nach Berlin zurück.
TOP!
CHER
EUTS !
D
T
S
R
2 x O MEISTE
G8-Gipfel in
Königslutter
Hip Hop Hurra!
Das letzte Jahr verlief für die HipHop-Wettkampfgruppen der Tanz­schule Broadway ausgezeichnet. Und das zum wiederholten Mal!
Die erfolgsverwöhnten Schützlinge der Tanzlehrer Margarita und Jan
nahmen größtenteils siegreich an unterschiedlichsten Contests teil.
Die „CrazZzy Blakers“, 13 TänzerInnen zwischen 12 und 15 Jahren, konnten sich zum
dritten Mal in Folge den Titel des Berliner Meisters sichern. Dazu wurden sie Ostdeutsche Meister und schafften es innerhalb der nationalen Konkurrenz des Wettbewerbs
der YOU-Messe auf den zweiten Platz. Die Gruppe der etwas älteren HipHop Tänzer
„BlazZzing Device“ war nicht weniger erfolgreich. Die 13 Mädchen und Jungen zwi­
schen 16 und 19 Jahren wurden ebenfalls Ostdeutscher Meister ihrer Altersklasse
und erreichten beim Contest der YOU-Messe den ersten Platz. Hochachtung für beide
Teams, die sich den Erfolg hart verdient haben. Zwei- bis dreimal in der Woche trainieren die Tänzer für ihre perfekten Choreografien. Da ist es kein Wunder, dass sich die
Hip Hop Gruppen der Tanzschule Broadway vor Showauftritten kaum retten können.
Am 26. September letzen Jahres trafen sich
acht Gruppen aus dem Bereich Formationstanz zu einem gemeinsamen Wochenende in
Konigslutter. Aus dem ganzen Bundesgebiet
kamen die Teams zusammen. Aus Berlin war
die Breitensport-Formation des Askania Tanzsportclubs angereist. Sie nutzten die gute Gelegenheit, die anderen Teams besser kennen­
zulernen und ihr Können bei zwei Auftritten
unter Beweis zu stellen. Rivalität unter den
Mannschaften spielte an diesem Wochenende
keine Rolle; die Hauptmotivation des Zusammentreffens war die Freude am Tanzen. Aber
natürlich hat das Broadway-Team immer ein
Auge auf die Konkurrenz.
Rekordverdächtiger
Show-Auftritt.
Als die Veranstalter des Wiener Balls in der
Tanzschule Broadway anriefen, war es eigent­
lich schon viel zu spät, um einen aufwändigen
Show-Auftritt auf die Beine zu stellen. Aber
der Wiener Charme des Vertreters der „Gesell­
schaft der Österreicher“ bezauberte die Chefin
der Tanzschule. Innerhalb von einer Woche
studierte Monika Förschler, tatkräftig unterstützt von Felix Schäfer, mit acht Spitzenpaaren
der Tanzschule Broadway eine anspruchsvolle
Choreografie ein. Im Expressverfahren wurde
Musik geschnitten, Kleider und Fracks anprobiert und geübt, geübt, geübt... Der Aufwand
hatte sich gelohnt. Am Ende der Turbo-Woche
begeisterten die Broadway-Tänzer im Maritimhotel das Publikum. Mit einer tollen Show eröffneten sie zum Kaiserwalzer den Abend und
brachten ein wenig Wiener Opern Ball nach
Berlin. Die Veranstalter waren vollauf zufrieden.
v.l.n.r. Anke, Andreas, Anett, Steffen, Franziska, Stefan S., Juliane, Monika, Nina,
Felix, Lisa, Alex, Sebastian, Steffi, Simon, Manuela, Stefan H.
FREIZEIT IN STEREO | 17
Askania AKTUELL
Askania TSC Tänzer
auf Erfolgskurs.
Startklasse
Jüngste Erfolge
Askania TSC Tänzer
Altersklasse Standard/Latein (Auswahl bzw. bis Redaktionsschluß eingetroffen)
Armin Bäsler & Lara Greten
Robin Bockelmann & Tanja Seibt
Tim Budig & Madleen Belling
Wolfgang Drewitz & Eva-Mary Kohn
Krzysztof Dziagwa & Geraldine Everth
Alexander Einfinger & Juliane Strehmann
Florian Ernst & Jennifer Laube
Stefan Heinrich & Manuela Brychzy
Nico Jacumeit & Claudia Ulrich
Sebastian Jörgens & Lisa-Mareike Landefeld
Detlev & Martina Kox
Max Käßner & Hannah-Maria Monks
Veith & Birgit Köninger
Siegfried & Monika Lenz
Ulrich Lindecke & Manuela Schulze
Fabian Lohauß & Simone Braunschweig
Fabian Müller & Natalie Schlinke
Christian Pohlit & Kerstin Henning
Artjom Potapow & Mai Benedikte Mentzoni
Andreas Rekowski & Anett Döscher
Steffen Riedel & Anke Krausch
Sven Rosanski & Anastasia Konor
Mario Rothermund & Martina Lutz
Lars Rättig & Andrea Schlüter
Frederick Rösler & Janine Rusher
Rico Schlammer & Astrid Schäfer
Felix Schäfer & Nina Ciechowski
Heinz-Georg & Ingeborg Schäfer
Stefan Sechelmann & Franziska Wahren
Dirk Seiffert & Nicole Schallenberg
Peter & Andrea Semionyk
Michael Shamburger & Hiltraut Romanski
Thorsten Stark & Jessica Rahn
Sven Tiebel & Annette Förschler
Günter Völzke & Barbara Möricke
Herrmann & Sonnhild Weiffenbach
Rolf-Dieter & Dorit Wand
Klaus & Helga Wölk
James Young & Anastasiya Blagay
18 | FREIZEIT IN STEREO
Jun I
Jug HGR
SEN III
HGR II
HGR I
JUN II
HGR
JUG
HGR
SEN II
JUN I
SEN II
SEN IV SEN II SEN I
HGR
SEN II
HGR
SEN II
SEN I
KIN I
HGR
SEN I
HGR II
HGR II
HGR
SEN III
HGR II
SEN I
HGR II
SEN III
HGR
SEN I
SEN IV
SEN III
SEN III
SEN IV
KIN II
D / D
D / B
D / D
S / -
B / C
S / -
D / D
S / S
D / D
S / -
S / -
D / D
D / -
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S / A
D / D
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B / -
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B / D
C / -
A / -
C / -
C / C
S / -
S / -
A / -
S / -
S / -
D / D
3. Platz Berliner Meisterschaft 2009 Latein
Wettkampfstart im Herbst 2010 geplant
3. Platz Hessische Meisterschaft 2009 Standard
24er Runde Deutsche Meisterschaft 2009 Standard
1. Platz Summer Dance Festival Latein
neue Paarzusammenstellung
Wettkampfstart im Herbst 2010 geplant
1. Platz ISDF Open Copenhagen 2010 Standard
2. Platz Berliner Meisterschaft 2009 Standard
3. Platz Berliner Meisterschaft 2010 Standard
2. Platz Ostdeutsche Meisterschaft 2010 10 Tänze
2. Platz Offenes Turnier Norderstedt 2010 Standard
1. Platz Berliner Meisterschaft 2010 Standard
neue Paarzusammenstellung
verletzungsbedingt pausiert
1. Platz Berliner Meisterschaft 2010 Latein
11. Platz IDSF Open in Sant Cugat 2010 Standard
3. Platz Deutsche Meisterschaft Prof. 2010 Kür Standard
5. Platz Berliner Meisterschaft 2009 Standard
2. Platz Berliner Meisterschaft 2009 Standard, Aufstieg
zur Zeit passiv, Babypause
zur Zeit passiv, Babypause
zur Zeit passiv
1. Platz Berliner Meisterschaft 2010 Standard
neue Paarzusammenstellung
FREIZEIT IN STEREO | 19
BROADWAY TEAM
80 Jahre Anita Mohn
GLüc
kwunsc
h!
Die Tanzschule Broadway wünscht nochmals alles Gute zum Geburtstag
liebe Anita. Bleib weiterhin so gesund, fit und optimistisch und beschere
der Tanzschule und deinen Gruppen noch viele weitere gemeinsame Jahre.
Hier einige Strophen eines Gedichts für Anita Mohn zum 80. Geburtstag
von Hans Beckmann:
Es kennt der Mensch der auf sich hält
Die Luxusstraßen dieser Welt
Natürlich die Champs-Elysées
In Düsseldorf da ist’s die Kö
In Rom die Via Veneto
Prachtmeilen hier und sonstnochwo
Und ganz berühmt ist eine Stelle
Der Broadway nah der Zitadelle
Mögen die rasanten Zeiten
Rasch zum Wechsel uns verleiten
Bleiben doch Anitas Kunden
Ihren Kursen treu verbunden
Was uns auch nicht wundern kann
Denn man sieht’s der Chefin an
Dass wer mit Elan trainiert
Ew’ge Jugend abonniert
Hier an diesem noblen Ort
Treffen fröhlich sich zum Sport
Schon seit über 30 Jahren
Damen die nicht glücklich waren
Denn nur Schreibtisch Praxis Laden
Ließ erschlaffen Bauch und Waden
Ob Hitze Kälte Sonne Regen
Wir haben ganz genau gezählt
Nie hat sie krank im Bett gelegen
In 30 Jahren nie gefehlt
Aus Brieselang und auch aus Fahrland
Oranienburg und auch vom Stadtrand
Aus Kladow Preetz vom Kaiserdamm
Kommen sie zum Mohn-Programm
Leider ist nicht öffentlich
Was da abgeht wöchentlich
Wenn rasant die Beine fliegen
Wenn graziös sich Körper biegen
Elegant gesetzte Schritte
Promenade rück kreuz Platz
Erst zur Seite dann zur Mitte
Tanzen gegen Bauchansatz
Bauch rein Brust raus strecken bücken
Chachacha und Wechselschritt
Heute Beine morgen Rücken
Auch wenn’s wehtut Mohn macht fit
Nur ein Mann kann töricht fragen
Warum sie sich derart plagen
Mädels die mit viel Vergnügen
Sich Anitas Weisung fügen
Winkt als Lohn für die Tortur
Doch die Supertraumfigur
Klar dass sie nicht Jahr um Jahr
Jeden Tag in Bestform war
Dass sie mal der Magen drückte
Dass sie mal die Schulter zwickte
Doch mit Preußendisziplin
Fuhr sie stets zum Broadway hin