So ein drastischer Rückgang ist selten

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So ein drastischer Rückgang ist selten
inside your business. today.
15. JahrganG NO. 1916
¤ 3,–
dienstag, 3. februar 2015
TREVISION
visual solutions visual solutions
a Trevision Holding Company
Mittelständische Hersteller und ihr Umgang
mit steigenden Rohstoffpreisen Seite 4/5
digitaler Schwerpunkt
lauter märchenonkel
Richard Grasl im Gespräch: die Agenda
des neuen IAA-Präsidenten Seite 8
Fachbuchautor Udo Pollmer: hinter den
Kulissen der „heilen“ Agrarwelt Seite 26
© WLV
© Econsult
bittersüSSe Zwickmühle
© Thomas Jantzen/ORF
www.trevision.at
Analyse Studie des Volkswirtschafters Friedrich Schneider belegt dramatische Lage der Druckbranche
www.plakativ-werbetechnik.at
„So ein drastischer
Rückgang ist selten“
www.bellutti.at
inhalt
© Hofburg Vienna/L. Lammerhuber
prime news & market watch
> Hofburg Vienna: „Raum
für Tradition und Trend“ 3
> Marcus Scheiblecker, Wifo,
über die Effekte von QE 6
marketing & media
> Viel Neues beim Amadeus
Music Award 2015 9
> Eine App als StandardLösung für Kulturbetriebe 10
© JKU
© Natalie Oberhollenzer
retail
> Full House beim Vienna
Coffee Festival in Wien > Minus für Diskonter am
deutschen Heimmarkt Im Sturzflug Die Zahl der Beschäftigten hat sich seit 2001 halbiert, die Anzahl
der Firmen ist rückläufig, Aufträge wandern ins Ausland ab. Die Branche kritisiert
u.a. das Vergaberecht, hohe Steuern und stockende KV-Verhandlungen. Seite 2
17
18
specials radiotest & eventmarketing
A1 Telekom Austria Neuer Leiter für Personalbereich
Michael Jungwirth neuer HR-Chef
P.b.b.
02Z030468 T
„medianet“ Verlag AG, Brehmstraße 10/4, 1110 Wien
Retouren an Postfach 100, 1350 Wien
© A1 Telekom
> Radiosender FM4 feiert
seinen 20. Geburtstag 14
> Oliver Böhm: „Jede dritte
Radiominute gehört Ö3“ 17
> 400 Aussteller und 10.000
Besucher auf der BOE ’15 20
Michael Jungwirth (35) folgt in dieser
Position Silvia Buchinger nach.
Wien. Anfang Februar übernimmt
Michael Jungwirth die Leitung des
Personalbereichs der A1 Telekom
Austria AG. Er folgt in dieser Funktion Silvia Buchinger nach, die das
Unternehmen verlässt. Jungwirth
ist in dieser Funktion für Recruiting, Personalentwicklung und
HR-Betreuung der rund 8.500 Mitarbeiter von A1 zuständig. Interimistisch übernimmt Jungwirth zudem die Agenden des HR-Directors
für die Telekom Austria Group.
Seit 2007 ist Jungwirth für die Telekom Austria tätig, zuletzt hatte
er im März 2013 die Leitung des
Gesamtbereichs Regulatory & European Affairs übernommen. (red)
Das größte Außenwerbenetz Österreichs:
27.190 Werbeflächen
im besten Qualitätsnetz.
Quelle: EPAMEDIA, 27.190 OSA Medien Q4/2014
TEL: +43/1/534 07-0
www.epamedia.at
C OV E R
Dienstag, 3. Februar 2015
© Panthermedia.net/Silvano Audisio
2 – medianet
Druckerkrise Beschäftigung hat sich seit dem Jahr 2001 halbiert, immer mehr Aufträge gehen ans Ausland verloren
Studie: Die Druckbranche
steckt in einer veritablen Krise
Forderungen: Keine Mehrwertsteuererhöhung für Druckmedien, Senkung der Werbeabgabe und eine KV-Reform.
Wien. Die österreichische Druckbranche steckt in großen Schwierigkeiten. Zu diesem Schluss
kommt jetzt auch eine Studie der
Universität Linz: „Der Personal-
der Fachgruppe Druck in der Wirtschaftskammer Wien, warnt daher
vor der geplanten Erhöhung der
Mehrwertsteuer für Bücher und
fordert zugleich eine Senkung oder
gar Abschaffung der Werbeabgabe.
Die meisten Druckprodukte seien
„Es verstärkt sich die
ohnehin schon höher besteuert als
in den Nachbarstaaten, jede weitere Belastung würde die Nachfrage weiter schwächen.
Besonders hart geht Watzal mit
der österreichischen Post ins Gericht. Diese lässt nämlich das „Kuvert“ – eine Bündelung von Infound Werbebroschüren – bei ihrer
Tochtergesellschaft in Deutschland
drucken. „Mit dieser Vorgangsweise zieht die Post Druckaufträge
im großen Stil aus Österreich ab“,
kritisiert Watzal und wirft der
Post auch Kundenklau vor. Man
wisse, so Watzal, dass Postmitarbeiter dazu angehalten werden,
Kunden, die ihre Werbebroschüren für das „Kuvert“ in heimischen
Druckereien produzieren, eigene,
rabattierte Angebote mit Druck in
Deutschland zu schicken.
Aufträge wandern ab
Kostentreiber KV
Die meisten Aufträge verlieren
die österreichischen Druckereien
nach Deutschland. „Erstens verstärkt sich zunehmend die Tendenz, dass Ministerien, Länder
und Gemeinden für die Produktion
von Druckerzeugnissen Betriebe
im Ausland heranziehen“, erklärt
Gerald Watzal, Präsident des Ver-
Die Post sieht das natürlich anders: „Wir vertreiben das Kuvert
seit Februar 2012 flächendeckend.
Als teilstaatliches Unternehmen
waren wir damals verpflichtet, eine internationale Ausschreibung zu
machen, bei welcher der Bestbieter
zum Zug gekommen ist“, erklärt
Michael Homola, Pressesprecher
der österreichischen Post AG. Den
Zuschlag bekam die Meiller GPH
mit Sitz im deutschen Schwandorf,
die zu 65% der österreichischen
und zu 35% der schweizerischen
Post gehört. Auch den Vorwurf des
Kundenklaus lässt Homola nicht
gelten: „Was soll bitte daran böse
sein, wenn unsere Vertriebsmitarbeiter versuchen, Aufträge für
Länder und Gemeinden für
die Produktion von Druck­
erzeugnissen Betriebe im
© WKÖ/Leithner
Ausland heranziehen.“
Dieter Simon, Fachgruppe Druck
Konjunkturs tat i s ti k / Dr u ckere i e n
Veränderung zur Vergleichsperiode/Vorjahr
Anzahl Betriebe
Anzahl unselbstständig Beschäftigte
Abgesetzte Produktion (Tsd. €)
unsere Tochterfirma an Land zu
ziehen?“, wundert er sich.
Als dringendste Maßnahme, um
wieder wettbewerbsfähiger werden zu können, sehen Vertreter der
Druckerbranche eine Reform des
Kollektivvertrags. „Der Grafische
Kollektivvertrag enthält – historisch gewachsen – eine Vielzahl
von Regelungen, die den heutigen technischen, betrieblichen
und rechtlichen Gegebenheiten
und Standards nur mehr bedingt
Rechnung tragen“, meint Watzal.
Vorwürfe an die Post
Tendenz, dass Ministerien,
stand der heimischen Druckereibetriebe hat sich von 2001 bis 2014 in
etwa halbiert, nämlich von knapp
19.000 Beschäftigten im Jahr 2001
auf etwas mehr als 9.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
gerade zu Ende gegangenem Jahr
2014“, schlägt Friedrich Schneider, Leiter des Instituts für Volkswirtschaftslehre an der Universität Linz, Alarm. Selten habe er
einen so drastischen Rückgang
erlebt. „Die Wirtschaftspolitik ist
stark gefordert, wenn man diesen
Trend umkehren will“, beteuert der
Volkswirt. Dieter Simon, Obmann
bands Druck und Medientechnik.
Das resultiere in negativen Konsequenzen für die österreichische
Wirtschaft. Watzal fordert daher
eine Reform des Vergaberechts
zugunsten der Einbeziehung von
Qualitätskriterien, um so die Auftragsvergabe an heimische Unternehmen zu erleichtern.
Q1–Q3 2014
202
8.709
1.214.878
Veränderung
–14,3%
–6,4%
–0,8%
Quelle: Konjunkturstatistik, Sonderauswert. d. WKO, NACE-Klasse 18.1, Betriebe ab 20 Beschäftigte; vorläufige Auswertung
Christian Schuster, Wirtschaftsbereichssekretär in der Gewerkschaft GPA-djp, sind die Probleme
in der Branche durchaus bewusst.
Nicht jedoch der Kollektivvertrag,
sondern die Digitalisierung und
die großen Überkapazitäten in Europa hätten seiner Meinung nach
den Beschäftigungsrückgang in
der Druckerbranche verursacht.
Erst 2012 habe man sich beidseitig
auf einen neuen Kollektivvertrag
geeinigt, der bis 2016 gilt. Der darin kollektivvertraglich vereinbarte
„In ihrer Auswirkung sind
sie (KV-Regelungen, Anm.)
als Kostentreiber dafür
verantwortlich, dass der
Druckstandort Öster­reich
an Attraktivität verliert.“
© Offset 5020
lubomir Polach
Gerald Watzal, Verband druck
und Medientechnik
„In ihrer Auswirkung sind sie als
Kostentreiber aber dafür verantwortlich, dass der Druckstandort
Österreich sowohl im nationalen
als auch im internationalen Wettbewerb laufend an Attraktivität
verliert.“
„Digitalisierung ist schuld“
Die Gewerkschaft sei allerdings
bis dato nicht zur Fortsetzung des
„bis 2012 gemeinsam beschrittenen
Weges“ zu bewegen gewesen; seit
2013 laufende KV-Gespräche seien
2014 sistiert und sämtliche von
der Arbeitgeberseite gemachten
Vorschläge verworfen worden,
kritisiert er.
höchste Facharbeiterlohn betrage
nur 2.782 €, und auch die jährliche
Lohnerhöhung sei sehr moderat.
„Wir sind jederzeit bereit, gemeinsam mit den Arbeitgebern
nach kreativen und innovativen
Lösungen zu suchen. Es kann aber
nicht darum gehen, im Eiltempo
einseitige Verschlechterungen für
die Arbeiter und Arbeiterinnen zu
akzeptieren, so wie sich das Herr
Watzal vorstellt“, hält Schuster
abschließend fest. Das Durchschnittsjahresgehalt bei den Zeitungsdruckern liegt bei knapp über
90.000 € (brutto).
Lesen Sie dazu den Gastbeitrag
von Bernhard Helminger auf Seite
11 dieser Ausgabe.
Dienstag, 3. Februar 2015
L e i t be tri e be Wi e n
medianet – 3
Hofburg Vienna Direktorin Alexandra Kaszay ist „äußerst zufrieden“ mit der Saison 2014; ihr Ausblick: „Standort und Stadt profitieren auch 2015“
„Raum für Tradition und Trend“
Wien. 200 Jahre Wiener Kongress,
200 Jahre Wiener Walzer – beide Jubiläen sind untrennbar mit
der ehemaligen Kaiserresidenz
verbunden: Angesichts der laut
Hofburg-Chefin „vielversprechend
angelaufenen Ballsaison“, die in
den nächsten zwei Wochen ihren
Höhepunkt erreicht, schwelgt das
Veranstaltungszentrum weiter
im Dreivierteltakt. Zuversichtlich
blickt Alexandra Kaszay, die erst
im letzten Jahr die Agenden des
Hauses übernommen hat, auch
dank „der gut gebuchten Kongressund Messesaison“ dem Jahr 2015
entgegen.
Schon ihre erste Bilanz kann
sich sehen lassen; demnach konnte 2014 inhouse ein Umsatz von
10,6 Mio. € erwirtschaftet werden;
bei 320 Veranstaltungen wurden
rund 320.000 Teilnehmer gezählt.
Kaszay: „Der Ausbau des vorhandenen Portfolios, der durch Neuentwicklungen in der Konferenztechnologie weiter forciert wurde,
erweist sich hier als goldrichtig.“
Destination als Mitgewinner
© Hofburg Vienna/J. Madzigon
Vom Besucherzustrom aus dem
In- und Ausland profitiert auch die
Destination. So hat im letzten Jahr
die Zahl der Wien-Nächtigungen
erstmalig die 13-Millionen-Marke
überschritten.
„Gerade in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten erweist sich
der Kongresstourismus in der
Bundeshauptstadt als stabiler Umsatzmotor“, betont die Direktorin.
Die jährliche touristische Wertschöpfung in Wien beläuft sich auf
rund 3,6 Mrd. €. „Viele Leistungsträger aus der Wirtschaft profitieren, wenn der Standort floriert“, so
die Hofburg-Direktorin.
Auch das gesellschaftliche Treiben füllt die Kassen: Allein der
Wiener Fasching locke jährlich
rund 500.000 Gäste aufs Parkett
und sorge in den Monaten Jänner
und Februar für zusätzliche 90.000
Alexandra Kaszay: „Wirtschaft profitiert,
wenn der Kongressstandort floriert.“
Info/saison 2015
Die Hofburg Vienna verzeichnet jährlich bis
zu 320 Veranstaltungen mit bis zu 320.000
Gästen. Das imperiale Kongresszentrum
verfügt über 17.000 m2 Veranstaltungsfläche
in 35 Räumen für 50 bis 4.900 Personen;
zudem ist man als permanenter Konferenzsitz
der OSZE fest etabliert.
Terminkalender 2015 (Auszug)
Großveranstaltungen mit mehr als 1.000
Besuchern: „4th World Congress of Dermoscopy 2015“ (16.–18. April), „36. Internationales Motorensymposium“ (7.–8. Mai),
„Pioneers Festival“ (28.–29. Mai), „IFES
Weltkongress“ (24.–26. Juni), „Jahrestagung
der Gesellschaft für Molekulare Biologie und
Evolution“ (13.–16. Juli).
Im Herbst bestimmen Messen und Galas den
Terminkalender. www.hofburg.com
Nächtigungen, heißt es aus der
Direktion. Die 60.000 Besucher auf
19 Hofburg-Bällen würden hier
einen wesentlichen Beitrag leisten.
Im Schnitt, informiert Kaszay,
gebe ein Wiener Ballgast rund 250 €
für einen Abend aus. Bis zum Ende
der Saison rechne man mit einem
Besucherumsatz von rund 128
Mio. €.
Auch aus der Gastronomie
kommen beeindruckende Zahlen.
So serviert Hofburg-Caterer Gerstner dieser Tage rund 11.000 Paar
Würstel, 6.000 Stück Sandwiches,
3.400 Stück Naschereien, 17.000
Liter Mineralwasser, 11.200 Liter
Bier und 2.000 Flaschen Sekt.
Ab Aschermittwoch dominieren
Großkongresse und -konferenzen
das Hofburg-Geschehen; zu den
Höhepunkten zählen etwa der „4th
World Congress of Dermoscopy
2015“ sowie das Pioneers Festival,
das alljährlich die digitale Szene
und Start-ups in der Hofburg versammelt. Im Herbst stehen Messen
und Galas am Programm.
Mit dem IFES Weltkongress ist
Wien im Juni der Nabel des LiveMarketings: „Einmal mehr wird
damit die Vorreiterrolle und das
kreative Potenzial unseres Landes
bewiesen. Als Technologietreiber
freuen wir uns auf die Event-Elite“,
so die Direktorin. (rg)
© Hofburg Vienna/L. Lammerhuber
Ballsaison geht in die Zielgerade; zahlreiche Großkongresse im 1. Hj 2015.
Wirtschaftsfaktor „Walzer“: Die Wiener Ballsaion strebt ihrem Höhepunkt entgegen.
Die 19 Hofburg-Bälle tragen wesentlich zum touristischen Umsatz in Wien bei.
4 – medianet
F E ATU R E
Dienstag, 3. Februar 2015
© Panthermedia.net/Markus Mainka
Bittersüße
F E ATU R E
Dienstag, 3. Februar 2015
medianet – 5
Lebensmittel-Rohstoffe Der Preis für Haselnüsse hat sich innerhalb
weniger Monate nahezu verdoppelt, und auch die Kakao-Preise sind
gestiegen. Die Konsequenz aus dieser Entwicklung ist, dass viele
Süßwarenhersteller, darunter auch heimische Traditionsunternehmen,
die Verkaufspreise ihrer Produkte erhöhen müssen, berichten österreichische Medien. Warum das Thema Rohstoffe für mittelständische
Lebensmittelhersteller tatsächlich zu einer Herausforderung geworden ist, seit die Preise für wichtige Rohstoffe in Bewegung geraten
sind, analysiert Brancheninsider Walter Schönthaler für medianet.
Zwickmühle
S
eit 2008, dem Ausbruch der
Sub-Prime-Krise und der darauf folgenden Finanzkrise,
beobachtet die Food- and Agricultural Organization der United
Nations (FAO) eine zunehmende
Volatilität der Rohstoffpreise.
Gleichzeitig berichtet die Weltbank
von einem signifikanten Anstieg
des Volumens von Optionen und
Terminkontrakten auf dem Rohstoffsektor durch den Einstieg von
Index- und Hedgefonds in die Spekulation mit Rohstoffderivaten. Ob
und in welchem Ausmaß zwischen
der steigenden Aktivität der Rohstoff-Fonds und der zunehmenden
Fluktuation der Rohstoffpreise ein
Zusammenhang besteht, ist zum
Gegenstand heftiger Diskussionen
geworden.
Mission Impossible?
Die auf lange Sicht steigenden
und kurzfristig immer stärker
schwankenden Rohstoffpreise verstärken jedenfalls den Druck auf
die Ertragssituation der mittelständischen Hersteller, die sich in
der Zwickmühle zwischen globalen
Rohstoffkonzernen – auf der Einkaufsseite – und internationalen
Handelsketten – auf der Verkaufsseite – befinden.
Die Konsequenz sind steigende
Kosten und sinkende Erlöse, denn
die Weitergabe von rohstoffbedingten Preiserhöhungen an den
Handel wird oft zur Mission Impossible. Kurzfristige Engpässe und unkontrollierbare Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten empfinden viele Hersteller
zu Recht als massive Bedrohung.
Eine Umfrage der Unternehmensberatung Inverto belegt, dass 83%
der befragten Unternehmen die
Rohstoffpreise als Haupteinflussfaktor für ihr Geschäftsergebnis
sehen; die Hälfte der Befragten gibt
an, dass die Rohstoffkosten in ihrem Unternehmen über 30 Prozent
der Gesamtkosten ausmachen.
Die stärker werdenden Preisschwankungen und die temporären Verknappungen einzelner
Rohstoffe zwingen auch die mittelständischen Hersteller, ihren
kompletten Bedarf an Rohstoffen
durch Hedging zu sichern. Der gra-
vierende Unterschied zur Spekulation von Indexfonds mit Derivaten:
Die Hersteller brauchen Rohstoffe
nicht nur auf dem Papier, als eine
Art virtueller Digitalfotos, sondern
produzieren daraus ihre Markenartikel – im Gegensatz zu den Commodity-Tradern, die an Papieren,
Börsentickern und Charts interessiert sind und an den Rohstoffen
selbst wenig Interesse haben.
Das Volumen dieses virtuellen
Glasperlenspiels ist seit der Finanzkrise geradezu explodiert: Täglich
werden Kredite, Swaps und Optionen von mehreren Hundert Milliarden gehandelt. „Die Finanzwirtschaft hat sich durch Spekulationen
und Wetten verselbstständigt. Es
sind Größenordnungen entstanden,
die zur realen Produktion oder zur
Wertschöpfung in keiner Beziehung
mehr standen“, sagte der ehemalige deutsche Finanzminister Theo
Waigel in einem Presse-Interview.
Aus dem Food-Price-Index der FAO
(www.fao.org/worldfoodsituation)
ist klar erkennbar: Seit 2008 fah­
ren die Rohstoffpreise kurzfristig
hinauf und hinunter wie auf der
Achterbahn – mit der mittelfris­
tigen Tendenz nach oben. Diese
Entwicklung betrifft fast alle 52
Rohstoffe, die in dem offiziellen
FAO-Index der UN berücksichtigt
sind.
Brisante Faktorkombination
Für die mittelständischen Markenartikel-Hersteller wird es aber
nicht nur auf der Beschaffungsseite, sondern auch auf der Absatzseite immer schwieriger. Denn
Markenartikel benötigen regelmäßig hohe Investitionen in die Produktentwicklung, ins Marketing
und in den Vertrieb. Der Cashflow
vieler KMU-Markenartikler reicht
jedoch auf Dauer nicht aus, um ihre österreichischen Markenartikel
gegen die starke Konkurrenz der
internationalen Lebensmittelkonzerne wettbewerbsfähig zu halten.
Hinzu kommen der harte Wettbewerb im hochkonzentrierten
Lebensmittelhandel, stagnierende
Haushaltseinkommen und die kontinuierlich steigende Marktmacht
der internationalen Handelsketten.
Diese brisante Faktorkombination
bewirkt, dass die europäischen
Handelskonzerne von ihren mit-
telständischen Lieferanten ständig
höhere Rabatte fordern. Unter diesen Umständen ist es kein Zufall,
dass seit 1995, dem Beitritt Öster-
Walter S c hö n t h aler
TÜV-Austria Gruppe
www.tuev.at
© Econsult
Walter Schönthaler
Eine weitere Konsequenz ist,
dass viele regionale Hersteller gezwungen sind, zusätzlich zu ihren
Markenartikeln auch Handelsmarken zu produzieren, um die Produktivität ihrer Produktionsanlagen
im kleinen Heimmarkt zu halten.
Für den Hersteller ist jedoch eine
Lebensmittelproduktion ohne eigene Marke ein ähnliches Geschäftsmodell wie die Herstellung eines
Computers ohne Software. Nur der
Kostenführer, also jenes Unternehmen, welches im europäischen Vergleich zu den niedrigsten Grenzkosten produziert, kann auf Dauer im
globalen Wettbewerb der Handelsmarken-Produzenten mithalten.
Gegenteilige Businessmodelle
Um seine Ziele
zu erreichen,
muss der Handel kurzfristiger
und taktischer
agieren als der
Hersteller: Aktionsrabatte
von 25% sind
für große Handelskonzerne
kein Problem,
sondern eine bewusst gewählte
Taktik. Würde
ein Hersteller
die Preispolitik des Handels
anwenden, so
würde er Selbstmord mit Anlauf
begehen.“
reichs zur Europäischen Union, die
Zahl der österreichischen Lebensmittelhersteller um mehr als ein
Drittel zurückgegangen ist.
Beim Thema Handelsmarken divergieren Standpunkte, Meinungen
und Überzeugungen von Herstellern und Händlern in maximalem
Ausmaß.
Das ist nicht überraschend,
wenn man berücksichtigt, dass die
Geschäftsmodelle von Handel und
Herstellern vollkommen gegensätzlich sind: Der Handel erwirtschaftet seine Erträge über das Umlaufvermögen, welches möglichst
rasch gedreht werden muss, um
einen positiven Hebeleffekt auf die
Rentabilität zu erreichen.
Die Hersteller hingegen brauchen leistungsfähige Maschinen
und Anlagen; die dafür erforderlichen Investitionen sind – bezogen
auf den Umsatz – sehr hoch, und
die Amortisationszeiten auf dem
kleinen österreichischen Markt
– im Vergleich zum deutschen
Markt, der zehnmal größer ist –
erstrecken sich oft über mehrere
Jahrzehnte. Ein gleichmäßiger
Cashflow und konstante Preise
sind daher entscheidend für Finanzierung und Amortisation.
Das Geschäftsmodell der Hersteller basiert also auf möglichst
gleichmäßigen Produktionsmengen, einem straffen Sortiment und
konstanten Preisen. Diese Strategie steht im Konflikt mit den Zielen
des Handels, der Flächenproduktivität und raschen Lagerumschlag
benötigt, um im immer härter werdenden Wettbewerb erfolgreich zu
bleiben.
Um seine Ziele zu erreichen,
muss der Handel kurzfristiger und
taktischer agieren als der Hersteller: Aktionsrabatte von 25% und
mehr sind für große Handelskonzerne kein Problem, sondern eine
bewusst gewählte Taktik. Würde
ein Hersteller die Preispolitik des
Handels anwenden, so würde er
Selbstmord mit Anlauf begehen.
Unter diesen Bedingungen ist es
gleichermaßen erstaunlich wie bewundernswert, mit welcher Professionalität und Geschwindigkeit die
Austro-KMUs seit dem EU-Beitritt
ihre Exporte aufgebaut haben:
War es 1995 nur rund ein Sechstel,
so gehen heute bereits fast zwei
Drittel der österreichischen Lebensmittelproduktion ins Ausland.
Erfolgreiche Markenartikler haben es geschafft, ihren Marken eine
qualitative und funktionsmäßige
Alleinstellung zu verschaffen, um
sich gegen andere Mitbewerber zu
behaupten und um zu verhindern,
dass der Platz ihrer Marke im Regal durch eine Handelsmarke ersetzt wird.
„Schau auf die Marke“?
Die Verbraucher – die wahren
Chefs an den Regalen der Supermärkte und Diskonter – hat der
akademische Disput der Markenartikelgurus über Handelsmarken
versus Herstellermarken jedoch nie
wirklich interessiert.
Denn trotz millionenschwerer
Werbekampagnen, mit denen die
Konsumenten seit Jahren ermahnt
werden, doch bitte beim Einkauf
auf „die Marke“ zu achten, ist es
den Creative Directors nicht gelungen, den Verbrauchern zu erklären,
welchen Nutzen ihnen als Konsumenten eine Unterscheidung zwischen Marken und Handelsmarken
bringen soll. Und daher ist es – ja,
natürlich – Herrn und Frau Österreicher egal, ob ihre Lieblingsmarke eine Herstellermarke oder Handelsmarke ist … – solange das subjektive Preis-Leistungsverhältnis
stimmt.
Walter Schönthaler ist Head of
Marketing & Communications der
TÜV Austria Gruppe und Adjunct
Professor an der Webster University. Er war Vorstand von Manner,
CEO von Felix-Austria, GF von
Spitz und PEZ sowie Marketingdirektor von Darbo.
th e opi n i on
6 – medianet
Lösungsorientiert „Und wenn mich einer
fragt, wie denn das mit Schulden ist,
dann sag ich ihm das, was ich immer
sage, und zwar, dass mir ein paar Milliarden Schulden weniger schlaflose
Nächte bereiten als ein paar hunderttausend Arbeitslose mir bereiten würden.“ Also sprach der Sonnenkanzler.
Viele Schuldenmilliarden später
stehen wir jetzt dennoch mit ein paar
hunderttausend Arbeitslosen da. Samt
Schulungsteilnehmern sind laut aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktservice
inzwischen 472.539 Personen in Österreich ohne bezahlte Beschäftigung.
Die Staatsverschuldung beträgt derzeit
rund 286 Milliarden Euro; das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je
Staatsbürger von 38.328 Euro.
Gründer-Boom
Das Beruhigende an dieser Situation
ist, dass wir uns relativ flott aus der
Malaise – zumindest aus der finanziellen – befreien könnten, wenn wir nur
ein bisserl Altruismus walten ließen.
Laut Daten des Allianz-Vermögens-
m a ke r S n e t w o r k
medianet
Leitartikel
Wie in den
Golden Seventies
Höchststand bei der Staatsverschuldung, Rekord bei den
Arbeitslosen … Wenn das der Kreisky wüsst. Aber wo
ein Wille, da ein Weg: der Versuch der einfachen Lösung.
sabine bretschneider
reports verfügen wir Österreicher nämlich auch über ein durchschnittliches
Netto-Geldvermögen pro Kopf von etwa
41.000 Euro. Klingelt‘s bei Ihnen?
Die rund 2.500 Euro, die nach Bezahlung der Staatsschulden dann also
noch übrig sind, legen wir jeweils zu
viert in einen gemeinsamen Topf, grün-
den eine GmbH Light, schaffen im ersten Jahr (pro Firma) die durchschnittlichen 2,4 Arbeitsplätze – und erreichen
damit schlussendlich die Vollbeschäftigung.
Dieses österreichische Modell lassen
wir uns zudem global schützen – und
leben von den Lizenzgebühren min-
destens so gut wie damals in den Goldenen Siebzigern. Ab diesem Zeitpunkt
könnten wir dann gut und gern die Zügel wieder etwas schleifen lassen und
damit beginnen, all die hoffnungsvollen
Start-ups zu prächtigen rot-weiß-roten
Konzernen zusammenzubasteln, die wir
dann flugs verstaatlichen, um – Stufe 2
des ehrgeizigen Programms – auch wieder vernünftige Arbeitsplätze anbieten
zu können. Solche mit Jobgarantien und
Bildschirmzulagen nämlich.
Alles beim Alten
Mittels durchgehender Pragmatisierung und deren multipler Folgeerscheinungen sind wir bald wieder retour auf
dem Weg in die Krise. Aber wir hatten
zumindest zwischendurch eine schöne
Zeit, hm?
Gastkommentar Quantitative Easing-Programm der EZB
Volkswirtschaftliche
Effekte der Geldflut
zitat des ta ge s
Richard von Weizsäcker
ehem. deutscher Bundespräsident
Abwärtsdruck Die EZB beabsichtigt, in den kommenden Monaten über die Notenbanken
ihrer Mitglieder Staatsanleihen der Euro-Länder in Höhe von über 1.100 Milliarden Euro zu erwerben, um eine mögliche Deflation zu vermeiden. Im Dezember 2014 fiel die Inflationsrate im Euro-Raum bereits auf minus 0,2 Prozent. Das Abgleiten der Inflationsrate im Euro-Raum gegen Jahresende 2014 in den negativen Bereich stellt aber per se
noch keinen schädlichen deflationären Prozess dar. Der Abwärtsdruck wurde einerseits
durch den Preisverfall importierter Rohstoffe verursacht und andererseits ist er Ergebnis eines preislichen Anpassungsprozesses, in dem vor
allem die Länder an der südliche Peripherie ihre preisbestimmte Wettbewerbsfähigkeit im Euro-Raum verbessern.
„Wesentlich größere
Dennoch besteht die realistische Gefahr einer Deflation
– und auch das weit verfehlte Inflationsziel der EZB von
Konjunkturimpulse
nahe zwei Prozent rechtfertigt eine weitere Lockerung der
Geldpolitik.
könnten aber vom
Der Nationalist ist
einer, der die anderen hasst. Der Patriot ist einer, der das
eigene Land liebt
und den Patriotismus der Nachbarn
versteht und achtet.
Finanzierungskosten der Staaten gesenkt
© Best of Events 2015/Anja Cord
S enderChefin M on i ka
­Eigensperg er , s . 1 4
„An der
BOE (‚Best
of Events‘,
Anm.) geht
jetzt und in
Zukunft zum Thema
Live-Kommunikation
kein Weg vorbei.“
S ab ine Loos, Wes tfa l e n ha llen Dort mund G m bH ,
s. 20
Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
© Eric Krüg
© APA/Herbert Neubauer
„Wenn wir
von ‚­Radio
FM4‘ sprechen, ­meinen
wir längst
nicht mehr nur das, was
aus dem Kastl in der
Küche rauskommt.“
Wechselkurs des
Die inflationserhöhenden Effekte eines StaatsanleihenEuro gegenüber dem
ankaufs dürfen allerdings nicht überschätzt werden. Die
Inflation wird am Anstieg der Verbraucherpreise gemesUS-Dollar ausgehen.“
sen – und es ist fraglich, ob die Senkung der Sekundärmarktrendite für diese Anleihen Auswirkungen auf den
wifo-ökonom
privaten Konsum haben wird. Ein Vorteil dieser Aktion
Marcus Scheiblecker
liegt sicherlich darin, dass hierdurch
die langfristigen Finanzierungskosten der Staaten weiter gesenkt werden. Da die Mitgliedsstaaten
für die kommenden Jahre zu strikter Sparsamkeit verpflichtet
sind, könnte sich hierdurch ein kleiner Spielraum für dringend
benötigte fiskalpolitische Impulse auftun.
heute in
den specials
Wesentlich größere Konjunkturimpulse könnten aber vom
Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar ausgehen. Die
Zinssenkung macht Finanzanlagen nicht nur im Inland unattraktiver, sondern auch für ausländische Investoren. Der dadurch
ausgelöste Nachfragerückgang nach der Gemeinschaftswährung führte bereits bei der Ankündigung des Programms zu einem Wertverlust des Euros.
Vor allem den exportorientierten Mitgliedsstaaten
des Euro-Raums sollte die dadurch ausgelöste Verbesserung ihrer preisbestimmten Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA zugutekommen. Dies
gilt aber nicht nur für die Absatzchancen auf
dem US-Markt selbst, sondern auch auf all
den Märkten, wo diese Produkte in Konkurrenz zu jenen aus dem Euro-Raum stehen.
Hiervon sollten vor allem Deutschland
und Österreich profitieren. Bereits in der
zweiten Jahreshälfte 2015 sollte hierdurch
Aufwärtskräfte im heimischen Warenexport
sichtbar werden.
Dienstag, 3. Februar 2015
mail to
s.bretschneider
@medianet.at
IMPRESSUM
Medieninhaber:
„medianet“ Verlag AG
1110 Wien, Brehmstraße 10/4. OG
http://www.medianet.at
Gründungsherausgeber: Chris Radda
Herausgeber: Germanos Athanasiadis,
Mag. Oliver Jonke
Vorstand: Markus Bauer
Verlagsleiter: Bernhard Gily
Chefredakteurin und Leiterin des Redaktionsteams: Sabine Bretschneider, Stv.: Dinko Fejzuli
Kontakt:
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Fotoredaktion: [email protected]
Abo, Zustellungs- und
Adress­änderungswünsche:
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oder
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medianet prime news
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Chef vom Dienst: Rudolf Grüner (rg – DW 2176)
medianet marketing & media
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Chefredakteur: Dinko Fejzuli (fej – DW 2175/
Medien)
Redaktion: Jürgen Hofer (hof – DW 2171)
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Daniela Prugger (dp – DW 2228)
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Lektorat: ­
Christoph Strolz Grafik/­Produktion:
Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate
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­Schmid, Berat Qelaj Anzeigen­produktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei
Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at &
„>redmail Logistik & Zustell­service GMBH, ServiceHotline: 795 00-60, service­
[email protected]“
Erscheinungsweise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erscheinungsort: Wien Einzel­preis: 3,– € (Di); 4,– ¤ (Fr)
Abo: 279,– € (Di & Fr); 179,– € (Fr) (Jahr) (inkl. ­Porto
& 10% MwSt.) Auslands-Abo: 429,– € (Di & Fr);
229,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende
des vereinbarten Belieferungs­zeitraums bei 6-wöchi­
ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­gemeinen
Geschäftsbedingungen; Ge­
richts­
stand ist Wien.
Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der
Redaktion decken.
Offenlegung gem. § 25 MedienG:
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mediadaten-impressum/
Marcus Scheiblecker, Stv. Leiter Österreichisches Institut
für Wirtschaftsforschung (Wifo); www.wifo.ac.at
Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich
die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das
Recht auf Kürzung vor.
Medienbeobachtung
Infos: www.clip.at • +43(0)1 503 25 35
medianet
inside your business. today.
dienstag, 3. februar 2015 – 7
Konferenz
futurezone und Überall widmen
sich dem Thema 3D-Druck Seite 10
© Unos/Florian Albert
© M.Werner/CC BY-SA 3.0
marketing & media
Gastbeitrag
Jubiläum
Über den Ist-Zustand und den Druck
auf die Druckbranche Seite 11
Die Zeit im Bild 2 feiert das
40-jährige Bestehen Seite 12
© ORF/Roman Zach-Kiesling
IAA: Vom Nachwuchs
bis zur Wertschöpfung
© ATV/Ernst Kainerstorfer
short
© Volkstheater/M. Lipus
Martin Gastinger, ATV-Geschäftsführer, freut sich über
die Partnerschaft mit dem
Amadeus Music Award 2015,
den der Privatsender exklusiv
übertragen wird – sowohl im
TV als auch im Internet. Beim
wichtigsten Musikpreis Österreichs gibt es dabei auch einige Neuerungen. So sollen vier
neue Kategorien die Künstler
noch stärker in den Mittelpunkt stellen. Der Verband der
Musikwirtschaft IFPI um Präsident Hannes Eder will der
Musik damit eine noch größere
Bühne bieten. Seite 9
© Thomas Jantzen/ORF
Stefan Ragg, Geschäftsführer
des Musikverlags Universal
Edition, präsentiert eine neue
App-Lösung – jedoch nicht für
den Musikmarkt, sondern eine
Service-App, die andere Unternehmen als technische Basis
für ihren mobilen Auftritt
heranziehen können. Erster
Partner ist dabei das Wiener
Volkstheater. „Die neue App
ist eine Branchenlösung und
sicherlich für viele interessant, gerade wo Kulturbetriebe
nicht gerade über sehr große
Kommunikationsbudgets verfügen“, so Ragg. Seite 10
Im Bild: Der neue IAA-Präsident Richard Grasl mit seiner Vorgängerin Martina Hörmer sowie dem Vizepräsidenten Oliver Voigt.
Antritt Richard Grasl, der Neue an der Spitze der IAA, hat einiges vor. So will er
als Präsident nicht nur den Nachwuchs fördern, sondern setzt auch die Themen
Datenschutz und Leistungsschutzrecht auf die Agenda.
Seite 8
Der neue medianet
Sonderthemenplan
2015 ist
jetzt abrufbar!
Personalia I Nachfolge von Karin Strobl wurde fixiert
© Foto Wilke
© wogibtswas.at
medianet tv heute
Wolfgang Unterhuber leitet ab Mitte
März die RMA-Titel redaktionell.
Wien. Wolfgang Unterhuber übernimmt Mitte März die Chefredaktion der Regionalmedien Austria
und tritt damit die Nachfolge von
Karin Strobl an. Neben der Verantwortung für das Österreich-Ressort verantwortet er die redaktionelle Weiterentwicklung der Printund Digitalprodukte der RMA.
Unterhubers bekannteste Station ist wohl jene beim WirtschaftsBlatt, das er von der Gründung an
begleitet hat, zuletzt als Chefredakteur und Vorstand. Seit 2013 war
Unterhuber Projektleiter für regionale Sonderprodukte des Kurier
und ist aktuell Repräsentant der
Moser Holding in Wien. (red)
Tröbinger verstärkt Rotes Kreuz
© WRK/Hechenberger
RMA-Chefredakteur: Unterhuber
(www.
medianet.at)
donnerwetterblitz und Jerk Films
für den neuen TV-Spot von
­wogibtswas.at
Personalia II Für Presse- und PR-Arbeit verantwortlich
Alexander Tröbinger kommuniziert seit
Anfang Februar für das Rote Kreuz.
Wien. Alexander Tröbinger ist
ab Anfang Februar 2015 für die
Presse- und PR-Arbeit des Wiener Roten Kreuzes verantwortlich.
Dabei soll er mit seiner Arbeit dazu beitragen, das Bewusstsein für
den vielseitigen Einsatz des Roten
Kreuzes weiter zu schärfen. Tröbinger war viele Jahre als Journalist und PR-Berater für NGOs tätig,
bevor er in die Kommunikationsabteilung der UniCredit Bank Austria
wechselte. Vor dem Wechsel zum
Wiener Roten Kreuz war Tröbinger
Pressesprecher der Kammer der
Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich
und Burgenland. (red)
C ov e r
8 – medianet
Dienstag, 3. Februar 2015
Pläne International Advertising Association will Nachwuchs fördern und bessere Rahmenbedingungen für „Digitales“
TV ORF-Übertragung
„Die Gewinner mehr in
den Vordergrund stellen“
Ski-WM startet
© APA/EPA/Jean-Christophe Bott
Richard Grasl, kaufm. Direktor des ORF, hat als neuer IAA-Präsident einiges auf der Agenda.
Die letzten Vorbereitungen für den
Mega-Skievent in den USA laufen.
Wien. Nach Kreischberg und
Kitzbühel folgt für den ORFSport mit der Ski-WM in Vail
und Beaver Creek vom 2. bis 15.
Februar ein weiterer Höhepunkt
im heurigen Jahr. Der öffentlich-rechtliche Sender bringt in
den kommenden Wochen insgesamt 80 Stunden Live-Coverage
auf ORF eins und ORF Sport +.
Wintersportfans bekommen
dabei die Eröffnungsfeier, alle Rennen, Trainingsläufe und
wichtige Pressekonferenzen
sowie eine Dokumentation
zum „Goldrausch in den Rocky
Mountains“ auf den Fernseher
sowie auf mobile Geräte geliefert, teilte der ORF in einer
Aussendung mit. Wegen der
Zeitverschiebung mit den USA
finden die meisten Rennen im
Vor- bzw. Hauptabend statt. 90
Mitarbeiter aus Redaktion und
Technik sind für den Sender im
Einsatz. Als Kommentatoren
reisen Oliver Polzer, Peter Brunner und Ernst Hausleitner in die
USA, neben Polzer und Hausleitner präsentiert auch Rainer Pariasek die „WM kompakt“-Ausgaben. Bewährte Co-Kommentatoren sind Hans Knauß, Thomas
Sykora und Alexandra Meissnitzer, Armin Assinger fehlt krankheitsbedingt. Der ORF zeichnete
mit Regisseur Michael Kögler
für das internationale Regiekonzept verantwortlich. (APA/red)
© Thomas Jantzen/ORF (2)
Vor- und Hauptabend
Der neue IAA-Vorstand (von links nach rechts): Roswitha Hasslinger, Antonia Tritthart, Peter Lammerhuber, Kristin Hanusch-Linser, Thomas Plötzeneder, Richard Grasl,
Gregor Almássy, Oliver Voigt, Bettina Gneisz-Al-Ani, Maria Bauernfried, Mariusz Jan Demner, Karl Javurek. Nicht im Bild: Rudi Kobza, Michaela Huber und Gerhard Riedler.
Wien. ORF-Finanzdirektor Richard
Grasl ist zum neuen Präsidenten
der International Advertising Association (IAA) in Österreich gewählt
worden und folgt in dieser Funktion „Ja! Natürlich“-Geschäftsführerin Martina Hörmer.
Grasl will in der IAA in den
nächsten Monaten einen Schwerpunkt „Digitales“ setzen und den
ebenfalls die Möglichkeit eröffnen,
durch einen beruflichen Auslandsaufenthalt neue Erkenntnisse zugewinnen.
Als Gegenleistung für die Finanzierung solcher Stipendien freue
man sich, quasi eine Art Erfahrungsbericht des Nachwuchses zu
bekommen, damit mittelbar auch
andere hierzulande von der Erfah-
„Wir wollen ein
„Es kann nicht sein,
großes Nachwuchs­
dass ein großer Teil
förderprogramm für die
der ­Wertschöpfung
Werbe- und Kreativ­
tipp des tages
„nicht der Plan“, meinte Grasl auf
Journalistenfragen. „Wir wollen
nur besser werden und wollen uns
für bessere Rahmenbedingungen
einsetzen.“
So werde man im neuen Vorstand etwa über eine Unterstützung des Leistungsschutzrechts
für Medien beziehungsweise einer
Abgabe für News-Aggregatoren im
ins ­Ausland abfließt.“
branche starten.“
… iaa-präsident
© S. Fischer Verlag
Richard grasl …
Deckname Adler. Klaus Barbie und
die westlichen Geheimdienste
Der Historiker Peter Hammerschmidt hat
hartnäckig recherchiert, um die komplette
Biografie Klaus Barbies nach 1945 aufzudecken. Er ging bis zum Bundeskanzleramt, damit ihm Einblick in Barbies
BND-Akte gewährt wurde. Er interviewte
Zeitzeugen, fand unveröffentlichte Briefe
des ehemaligen SS-Hauptsturmführers
und schließlich 2012 dessen zwischen
1987 und 1991 entstandenen Memoiren.
Engagiert und spannend erzählt Peter
Hammerschmidt, wie NS-Kriegsverbrecher nach 1945 geschützt wurden.
Fischer Verlag, 25,70 €, ISBN: 978-310-029610-8.
Werbe-Nachwuchs fördern, wie er
Mittwochabend bei einem Hintergrundgespräch in Wien erklärte.
„Wir wollen ein großes Nachwuchsförderprogramm für die
Werbe- und Kreativbranche starten. Die IAA wird Stipendien und
Auslandsaufenthalte vergeben und
mitfinanzieren“, so Grasl.
Zielgruppe seien junge Kollegen
in den Agenturen, aber auch Journalisten und Marketern wolle man
iaa
Die IAA ist eine weltweite Organisation,
die sich zugunsten der Konsumenten und
der werbetreibenden Wirtschaft für die freie
Meinungsäußerung im Bereich der kommerziellen Kommunikation einsetzt.
Das gemeinsame Ziel der Mitglieder besteht
in der Wahrung des „Freedom of Commercial
Speech”, im Austausch ihres gemeinsamen
Know-hows und in der Aus- und Weiterbildung von Führungskräften in Marketing und
Kommunikation.
rung der Stipendiaten profitieren
können.
Als weiteren Schwerpunkt seiner
Tätigkeit als neuer IAA-Präsident
nannte Grasl das Thema „Bruch
in der Wertschöpfungskette“ in
der Werbe- und Kommunikationsbranche. „Da wandert viel Geld aus
Österreich ab. Und wir sehen auch
bei den Agenturen, dass es zunehmend Verlagerungen ins Ausland
gibt“, sagte der neue IAA-Präsident.
Als „Gegner“ nannte Grasl hier
aber nicht primär, wie manche
vielleicht erwartet hätten, die private Konkurrenz von ProSieben
und RTL, sondern die Facebooks
und Googles dieser Welt; hier
schwebt dem IAA-Präsidenten eine
Art Allianz vor.
Man wolle sich als branchenübergreifende Organisation an den
Gesetzgeber wenden und eine Meinungsbildung für entsprechende
Anpassungen schaffen.
Dass die IAA nun zur Old-MediaLobbying-Organisation wird, sei
Online-Bereich diskutieren. „Es
kann nicht sein, dass ein großer
Teil der Wertschöpfung ins Ausland abfließt“, so Grasl.
Auch das Thema Datenschutz in
der Werbebranche will die IAA auf
die Agenda nehmen; hier spricht
Grasl von einer „Abgabe auf Aggregatoren“. Diese Idee kursiert in
der Branche ja schon länger und
kommt als sogenannte GoogleSteuer immer wieder auf die Agenda.
„Wir wollen hier Meinungsbildung machen“, so Grasl. Zunächst
wolle man sich aber ansehen, was
der zuständige EU-Digitalkommissar Günther Oettinger vorschlage.
Darüber hinaus soll der von der
IAA vergebene Werbeeffizienzpreis
Effie neu aufgesetzt werden. „Wir
wollen im kommenden Jahr mit
einem neuen Konzept antreten, das
den Gewinner wieder mehr in den
Vordergrund stellt.“
Bei Fragen, die ORF-Interessen
betreffen, will Grasl den IAA-Vor-
sitz seiner neuen Vizepräsidentin
Kristin Hanusch-Linser überlassen. „Damit ist die Überparteilichkeit der IAA gesichert.“ (fej/APA)
An der Seite Grasls wurden ÖBBKommunikationschefin Kristin
Hanusch-Linser, OMV-Kommunikationschefin Michaela Huber,
Samsung-Marketingchef Gregor
Almassy, Agenturchef Rudi Kobza
und Mediaprint-Geschäftsführer
Gerhard Riedler neu in den IAAVorstand gewählt. Huber übernimmt dabei die Funktion der
Generalsekretärin, die laut Grasl
aufgewertet werden soll. Der
Gesamt-Vorstand anbei in der
Infobox.
der vorstand
Der Vorstand des IAA Austrian Chapter:
Richard Grasl Präsident IAA, Kaufmännischer Direktor des ORF Peter Lammerhuber Schatzmeister der IAA, CEO GroupM
Austria Oliver Voigt Vizepräsident IAA; Geschäftsführer Österreich Mediengruppe Kristin Hanusch-Linser Vizepräsidentin IAA,
Leiterin Konzernkommunikation & Marketing
der ÖBB Holding AG Rudi Kobza Vizepräsident IAA, CEO Lowe GGK Werbeagentur Michaela Huber Generalsekretärin IAA, Senior
Vice President Corporate Communications &
Sustainability OMV Maria Bauernfried Vorstand IAA, Marketingleitung Kelly’s Thomas
Plötzeneder Vorstand IAA, Managing Partner, Gehrer Plötzeneder DDWS GmbH, Vienna Mariusz Jan Demner Vorstand IAA, Geschäftsführer Demner, Merlicek& Bergmann
Roswitha Hasslinger Effie/Marktforschung,
Hasslinger – Consulting Bettina Gneisz
Al-Ani Bildung/Training/Jugend IAA Karl
Javurek Vorstand IAA, CEO Gewista Gregor
Almássy Vorstand IAA, Director Corporate
Marketing + Customer Service Samsung
Electronics Austria Antonia Tritthart Vorstand IAA, Geschäftsführerin Traktor Werbeagentur Gerhard Riedler Vorstand IAA,
Geschäftsführer Mediaprint Corinna Tinkler
Rechnungsprüferin IAA, Rewe International
AG, Direktorin Unternehmenskommunikation,
Unternehmenssprecherin Gerald Ganzger
Rechnungsprüfer, Rechtsanwalt, Partner bei
Lansky, Ganzger + Partner.
Medien
Dienstag, 3. Februar 2015
medianet – 9
Amadeus Music Award Privat-Sender ATV fungiert erstmals als TV-Partner – sowohl live-zeitversetzt im Fernsehen als auch im Internet
Vieles neu beim Amadeus 2015
viktoria jakopovic
Wien. Die Amadeus Austrian Music
Awards feiern heuer ihr 15-jähriges Jubiläum. Der bedeutendste
österreichische Musikpreis wird
am 29. März 2015 im Wiener
Volkstheater verliehen. AmadeusHost Manuel Rubey wird erneut
das aktuelle Musikgeschehen unter die Lupe nehmen und 15 Jahre Amadeus Revue passieren lassen. ATV-Moderatorin Arabella
Kiesbauer wird Interviews führen
und die Seher mit allen Infos zur
Awardshow versorgen.
Denn der neue TV-Partner ATV
– die letzten sechs Male war Puls 4
der Rechteinhaber – überträgt die
Amadeus Awards zur besten Sendezeit am Sonntag zur Primetime um
21:20 Uhr und bettet die Verleihung
auch in ein attraktives Rahmenprogramm. Die mit Stars der Musikszene besetzte Show „Amadeus
– der österreichische Musikpreis“
blickt zurück auf 15 Jahre Amadeus, die Doku „ATV Die Reportage:
Conchita Superstar!“ eröffnet den
Award-Fernsehabend.
Neben der Verleihung der begehrtesten österreichischen Musikpreise steht beim Amadeus
auch das Showprogramm im Mittelpunkt; mit Herbert Grönemeyer
konnte ein Highlight als erster
Showact für den Amadeus 2015
fixiert werden.
würdigt. Mit dem Songwriter des
Jahres presented by AKM/austro
mechana werden erstmals auch die
Leistungen der Komponisten und
Musiktextautoren in den Blickpunkt gerückt.
Hannes Eder, Präsident des Veranstalters IFPI Austria, betont­:
„Die ‚Amadeus Awards 2015‘
schaffen mit den neuen Kategorien
Künstler, Künstlerin, Band und
Songwriter eine noch größere Bühne für österreichische Musikschaffende. Der Amadeus prämiert kommerziell erfolgreiche Acts ebenso
wie Newcomer und Künstler, die
in ihren Genres für Aufmerksamkeit gesorgt haben.“ ATV überträgt
die Award Show sowohl live-zeitversetzt im Fernsehen als auch im
Internet unter ATV.at.
ATV-Geschäftsführer Martin Gastinger: „Wir freuen uns, erstmals
exklusiver TV-Partner des wichtigsten österreichischen Musikpreises zu sein und die Amadeus
Awards Show sowohl im TV als
auch als Live-Stream präsentieren
zu dürfen.“
Musikfans können ab sofort für
ihre Lieblingskünstler stimmen.
Das Voting-Tool steht auf www.
amadeusawards.at/voting zur Verfügung. Alle Nominierten unter:
www.amadeusawards.at/
#nominees_2015
© APA/Georg Hochmuth; ATV/Ernst Kainerstorfer
Heuer vier neue Kategorien Künstler, Künstlerin, Band und Songwriter.
Hannes Eder, Präsident der IFPI Austria.
TV-Host Martin Gastinger (ATV-Chef).
Musik im Mittelpunkt
Die 15. Ausgabe der Amadeus Awards stellt österreichische
Künstler noch stärker in den Mittelpunkt. Die Kategorien Band,
Künstler, Künstlerin und Songwriter wurden neu hinzugefügt; hier
werden die erfolgreichsten Acts unabhängig vom Genre ausgezeichnet.
Die Nominierten ergeben sich
aus 50% Verkaufserfolg des Vorjahres und 50% Jurywertung. In
den fünf Genrekategorien wird die
Vielfalt der österreichischen Musikszene abseits von Verkäufen ge-
TV Exklusiv auf Puls 4
Super Bowl live
© Puls 4
Wien. Sonntag war der Stichtag
der American-Football-Szene im
heurigen Jahr. Der Privatsender
Puls 4 übertrug live aus dem NFLStudio mit rund 300 begeisterten
Football-Fans den größten SportEinzel-Event der Welt, das Finale
der US-amerikanischen AmericanFootball-Profiliga NFL, exklusiv im
österreichischen Free-TV.
Ab 23:15 Uhr gab es den Super
Bowl XLIX im Fernsehen als auch
als Livestream unter sport.puls4.
com.
Den 49. Super Bowl gab es exklusiv
im heimischen Free TV bei Puls 4.
EB_INSERAT_RW_210x280+5.indd 1
27.11.14 10:21
M a r k e ti n g & M e d i en
10 – medianet
Dienstag, 3. Februar 2015
White Lable-Lösung Eigenes Redaktionssystem ist nicht notwendig; App „füttert“ sich automatisch mit Website-Inhalt
short
Eine App als StandardLösung für Kulturbetriebe
© Manfred Werner/CC BY-SA 3.0
futurezone und Überall:
3D-Druck-Konferenz
Dank simpler Lösung der Universal Edition können Einrichtungen wie das Volkstheater eine App anbieten.
DINKO FEJZULI
Im Odeon-Theater findet die B2BFachkonferenz zu 3D-Druck statt.
Wien. Der in Wien ansässige Musikverlag Universal Edition beschreitet unter dem Strategie-Titel
„Audience Development“ neue Wege und nimmt mit „Emil“ – benannt
nach Emil Hertzka, der die Universal Edition von 1907 bis 1932 leitete – eine App in sein Repertoire
auf, speziell konzipiert für Opernhäuser, Theater und Konzerthäuser, die mit ihrem Publikum auch
auf diesem digitalen Weg in den
Dialog treten wollen.
Wien. Am 27. März veranstaltet
futurezone.at in Zusammenarbeit mit Überall im Wiener
Odeon-Theater Österreichs
erste B2B-Fachkonferenz zum
Thema 3D-Druck. Internationale Experten werden dabei
über Entwicklungen im Bereich
3D-Druck informieren und diskutieren.
Im Fokus stehen urheberrechtliche Aspekte, technische
Möglichkeiten und Anwendungen in Forschung, Medizin,
Industrie und Alltag. „Der 3DDruck hat als Schlüsseltechnologie in all diesen Bereichen
das Potenzial, für enorme Umwälzungen in der Produktion
zu sorgen; das betrifft sowohl
die Industrie als auch Privathaushalte“, so Sindy Amadei
von Überall. Für die Konferenz
sind noch bis 12. Februar
Early-Bird-Tickets erhältlich.
Details unter: futurezone.at/
thema/print3dfuture
Nicht aber, wie man meinen
möchte, eine Musik-App, sondern
vielmehr eine Service-App, die es
künftig Kulturbetrieben erleichtern soll, genau diesen interaktiven
Kontakt zu ihren Besuchern zu
pflegen und zu intensivieren; und
das auch noch in deren eigenem
Look & Feel.
Emil ist eine technische Standardlösung und für den jeweiligen
Universal Edition-Partner, der die
App erwirbt, kostengünstig und
technisch sicher. Die App wird für
jedes Haus individualisiert, und:
Durch die Übergabe der Grafikdaten erscheint daher die App im
Branding des jeweiligen Theaters.
Im Vorfeld der Entwicklung hat
die Universal Edition mit gut 70
Kulturbetrieben die genauen Bedürfnisse dieser abgefragt und in
die Kreation der App einfließen
lassen.
Einreichung zum FilmStaatspreis verlängert
Wien. Die Einreichfrist für den
Staatspreis Wirtschaftsfilm
2015 des Bundesministeriums
für Wissenschaft, Forschung
und Wirtschaft wurde bis zum
20. Februar verlängert. Eingereicht werden kann von Corporate Film, Marketing-, TV- bis
zum Online-Beitrag unter
www.staatspreisfilm.at
Die Gewinner werden am
22. April im Festsaal der Wirtschaftsuniversität Wien präsentiert und ausgezeichnet; organisiert wird der Staatspreis vom
Österreichischen Filmservice.
Erster Kunde: Volkstheater
Universal Edition-Geschäftsführer Stefan Ragg: „Die neue App ist
eine Branchenlösung und sicherlich für viele interessant, gerade
wo Kulturbetriebe nicht gerade
über sehr große Kommunikationsbudgets verfügen. Damit erhalten
unsere Kunden völlig neue Möglichkeiten für Marketing und Vertrieb.“
Noch ein Vorteil: „Die Technologie ändert nichts am ursprünglichen Content. Nichts muss geändert oder adaptiert werden.“
Und in der Tat: Haben etwa vor
allem Kulturbetriebe wie Theater
oder Opernhäuser bisher nur via
Website mit ihren Besuchern in
Interaktion treten können, tun sie
dies künftig mit einer interaktiven
App, die genau diesen Web-SiteContent nutzt – es benötigt also
© Maxus
Kärcher vertraut in
­Social Media auf Maxus
Wien. Der Reinigungsspezialist
Kärcher hat für seinen neuen
Facebook-Auftritt in Österreich
mit Maxus einen neuen Partner
gefunden. Gemeinsam entwickelten das Kärcher-Marketingund das Maxus-Kreativteam
ein umfassendes Social MediaKonzept. „Die User werden
aktiver denn je in die Welt
von Kärcher Österreich eingebunden. Neben regelmäßigen
Tipps und Tricks, wie man mit
Kärcher noch sauberer durchs
Leben kommt, sorgen attraktive
Gewinnspiele und spannende
Stories für Interaktivität und
Unterhaltung“, so Eva Schmitzberger und Alexandra Hofer
von Kärcher Österreich.
Cay-Stefan Urbanek (Volkstheater), Stefan Ragg (Universal Edition), Michael Schottenberg (Volkstheater; v.l.).
kein neues Redaktionssystem, das
zusätzlich gepflegt werden müsste.
Erster Kunde und quasi „Flagship“ ist das Wiener Volkstheater.
Bisher verfügte man dort über keine eigene App und hätte sich die
Entwicklung einer eigenen auch
gar nicht leisten können. Doch mit
der nun von der Universal Edition
angebotenen White Lable-Lösung
hat nun auch das Volkstheater eine
eigene App – für iOS und Android.
Volkstheater-Geschäftsführer
Cay-Stefan Urbanek zur neuen
Kooperation: „Wir müssen in der
Kommunikation immer neue Kanäle bespielen, die klassische Mundpropaganda – für uns als Theater
besonders wichtig – verlagert sich
immer mehr in die digitalen Wege,
und da ist die App der Universal
Edition eine optimale Lösung. Wir
mussten keinen neuen Content erstellen, die App greift einfach auf
unsere Website zu und kreiert quasi im Alleingang eine VolkstheaterApp – zu leistbaren Kosten und
ohne zusätzlichen redaktionellen
Aufwand.“
Urbanek weiter: „Das war für
uns das entscheidende Kriterium,
diese App einzuführen.“ Die App
wird quasi via Inhalte der Website,
die man ohnedies erstellt und zur
Verfügung stellt, „gefüttert“.
Zu den Kosten: Diese bewegen
sich in der Anschaffung und Implementierung bei „wenigen Tau-
send Euro“, so Ragg; dazu kommt
eine monatliche Lizenz von „wenigen Hundert Euro“.
Eine vergleichbare, selbst in
Auftrag gegebene Lösung für das
Volkstheater hätte das Vielfache
gekostet, so Urbanek, eine Investition, die man sich nie hätte leisten
können; hier rede man von einem
„Bruchteil der Kosten für Entwicklung und Aktualisierung“.
Die potenzielle Kundschaft?
„Jeder, der mit seinem Publikum
kommunizieren möchte“, so Ragg.
Und mit der neuen App kann man
das in der Tat ausführlich.
Umfassende Infos via App
Ob Spielplan, Hintergrundinformationen zu den Schauspielern,
direkte Links zu einzelnen Trailern
der aufgeführten Stücke oder allgemeine Hintergrundinformationen
zum Volkstheater selbst: Als Nutzer der App kann man sehr viele
Informationen, vor allem zu einzelnen Aufführungen, in den persönlichen Favoriten ablegen und
sich quasi damit einen individuellen Spielplan-Kalender erstellen.
Tickets wird man über die App übrigens demnächst auch direkt kaufen können; bis es so weit ist, wird
man noch auf den Online-Shop des
Volkstheaters geleitet.
www.volkstheater.at
www.universaledition.at
facts
Die App wird für jedes Haus individualisiert – durch die Übergabe der Grafikdaten
erscheint daher die App im Branding des
jeweiligen Theaters.
Universal Edition-Kunden erwerben eine
Lizenz, UE berät und unterstützt beim Projektstart und rundet während des Betriebs
auf Wunsch das inhaltliche Angebot der App
mit UE-generierten Inhalten (Glossar) ab und
bietet in Abständen Updates und Erweiterungen der Funktionen an.
Was bietet die Volkstheater-App ihrem
Publikum?
• Einen ausführlichen Veranstaltungs-Kalender mit Details zu den einzelnen Veranstaltungen
• Programmdetails zu allen Veranstaltungen
aller Veranstaltungsorte (Haupthaus, Rote
Bar, Schwarzer Salon, Weißer Salon, Empfangsraum, Volkstheater in den Bezirken
und Hundsturm)
• Aktuelle News und Informationen
• Fotos und Videos zu den laufenden Produktionen
• Informationen über das Volkstheater
• Service-Informationen zu Erreichbarkeit,
Öffnungszeiten, Kassa und Parkmöglichkeiten
• Wissenswertes zum Ensemble des Volkstheater
• Anbindung an Facebook, Twitter und
E-Mail
• Feedback und Support für die Nutzer
• Verlinkung zum Kartenshop
© Universal Edition
Mit Sujets wie diesen von Maxus
wirbt Kärcher in Sozialen Medien.
© Volkstheater/M. Lipus
Interaktiver Kontakt
Die App der Universal Edition für das Volkstheater Wien mit u.a. Neuigkeiten zum Programm, einem Veranstaltungskalender und umfassendem Bildmaterial.
Dienstag, 3. Februar 2015
M a r k e ti n g & A g e n tu r e n
medianet – 11
Gastbeitrag Bernhard Helminger übt scharfe Kritik an der Gewerkschaft, die den Schwund an Arbeitsplätzen zu verantworten habe
Druck auf die Druckbranche
Salzburg. Es ist amtlich: Die Anzahl
der Mitarbeiter im grafischen Gewerbe hat sich binnen nicht einmal
15 Jahren halbiert. Auch die Anzahl
der Druckereien dürfte sich ähnlich
stark verringert haben, im Land
Salzburg schließt im Schnitt ein
mittelständischer Betrieb pro Jahr.
Warum die heimischen Unternehmen gegen die Konkurrenz aus
Süd- und Osteuropa den Kürzeren
ziehen, liegt an einem entscheidenden Wettbewerbsnachteil: den
in Österreich exorbitant hohen
Lohnkosten! In kaum einer anderen Branche lässt der Kollektivvertrag (KV) ähnlich hohe Gehälter zu
wie in der Druckindustrie, da geht
ein Facharbeiter im Schichtbetrieb
schon mal mit 4.000 Euro netto
heim und verdient damit mehr als
der Firmeneigner, der in Krisenzeiten sein Gehalt auf mäßigem
Niveau halten muss. Die hohen
Löhne gehen auf die Zeit vor dem
EU-Beitritt und der Osterweiterung
zurück, in der die heimische Druckbranche noch geschützt war vor
ausländischer Konkurrenz. Zudem
erforderte der Beruf des Druckers
damals noch eine hohe Qualifikation, war körperlich anstrengend und
aufgrund der verwendeten Chemikalien ungesund. Heute arbeiten
Druckmaschinen vollautomatisch.
Das Papier wird mit Kränen in die
Maschinen ein- und ausgehoben;
über das farblich perfekte Ergebnis
wacht ein Computersystem.
Natürlich leiden die Offset-Druckereien auch unter einem Strukturwandel, der „Kuchen“ wird nicht
größer: Was früher der gedruckte
Katalog war, ist heute der Web-
shop, digitale Druckmaschinen, ja
sogar bessere Farbkopierer, bieten
eine ansprechende Qualität, viele
Kunden gestalten und drucken ihr
Zeug dank InDesign und Co. einfach selbst. Im Klein-Auflagen-Bereich schmerzt Flyeralarm.
Um den Kopf über Wasser zu
halten, haben einige Druckereien
in Ostösterreich ihre Produktion
oder zumindest Teile in die Slowakei oder Ungarn ausgelagert.
Am traditionellen österreichischen
Standort betreiben sie nur noch ein
Büro, die ehemaligen Produktionshallen aber sind leer, die Maschinen arbeiten auf der anderen Seite
der Staatsgrenze, dort, wo der hei-
mische KV nicht mehr gilt.
Möchte man verhindern, dass
täglich weitere Arbeitsplätze verloren gehen, steht ein zäher Kampf
mit der Gewerkschaft bevor, die
für ihre Mitglieder zwar stets gut
verhandelt, in Wahrheit aber den
Schwund an Arbeitsplätzen zu
verantworten hat. Wie es gehen
könnte, zeigen heimische DigitalDruckereien: Diese firmieren als
Werbeagenturen und umgehen damit den Drucker-KV.
Ein Gastbeitrag von Bernhard Helminger, Verlagsleiter Colorama
Salzburg und Wirtschaftssprecher
der Neos-Landesgruppe.
© Unos/Florian Albert
Hoher Kollektivvertrag schuld an der Halbierung der Anzahl der Mitarbeiter im grafischen Gewerbe.
Bernhard Helminger zum Zustand
der heimischen Druckbranche.
Award Einreichung
Cannes ruft
Wien. Der Kampf um die bedeutendste Auszeichnung am Kommunikationssektor ist eröffnet:
Cannes Lions ruft weltweit Kreative auf, ihre Arbeiten einzureichen.
In der neu eingeführten Kategorie „Creative Data Lions“ werden
nun erstmals in elf Unterkategorien Kampagnen, die sich durch
ihre innovative Verwendung von
Data auszeichnen, prämiert. Gemeinsam mit den Innovation Lions
wird die neue Kategorie beim zweitägigen Innovation Lions Festival
gebührend gefeiert. Die Innovation
Lions werden erweitert und teilen
sich nun in die zwei Unterkategorien „Innovation Technology“ und
„Creative Innovation“ für innovative, selbstständige und gebrandete Technologielösungen.
Bis 27. März möglich
© Cannes Lions/Richard Bord
Auch die Teilnahmeberechtigung für die Creative Effectiveness
Lions wird ausgeweitet: ShortlistPlatzierte sowie Sieger der letzten drei Jahre werden ebenfalls
berücksichtigt. Senior Branchenexperten unterstützen die Teilnehmer beim Entwickeln ihrer
Einreichungen durch die Einführung eines „Creative Effectiveness
Advisory Scheme“. Die Product
Design Lions erweitern die Zulassung von Arbeiten aus den letzten
zwei Jahren. Punkte aus Shortlist- und Gewinn-Platzierungen
von Lions Health sowie von Lions-Innovation werden nun ebenfalls bei den Cannes Lions Special
Awards angerechnet. Einreichung
bis 27. März – Infos unter: http://
www.canneslions.com. (red)
Auch heuer werden in Cannes wieder
die besten Werber der Welt gekürt.
Jetzt einreichen!
einreichfrist bis 09. März
www.goldenerhahn.at
Bi z-ta l k C L A S SI C
12 – medianet
Dienstag, 3. Februar 2015
kreativbranche
© Pepo Schuster
Daten & Fakten
© ORF/Roman Zach-Kiesling (2)
V.l.n.r.: Karin Lehmann (Stv. Obfrau der Fachgruppe Werbung), Susanne LoskotHaberfellner (Stv. Schulleitern CGG), Willy Schubert (Schulleiter CGG), Emir
Dedic (Mitglied Fachgruppe Werbung, Einz Kreativbüro), Birgit Kraft-Kinz (Obfrau Fachgruppe Werbung) und Thomas Bacher (Mitglied Fachgruppe Werbung,
Viva Werbung & Consulting) mit zwei Schülerinnen der Berufsschule CGG.
Kreativer Nachwuchs der CGG stellt Können unter Beweis
Feierten die „ZiB 2“ (von links nach rechts): Fritz Dittlbacher, Kathrin Zechner, Gerhard Vogl, Josef Broukal,
Elmar Oberhauser, Eugen Freund, Marie-Claire Zimmermann, Roland Adrowitzer, Lou Lorenz-Dittlbacher,
Alfred Stamm, Ingrid Thurnher, Armin Wolf, Günther Ziesel, Thomas Fuhrmann, Wolfgang Wagner.
Vier Jahrzehnte Die „Zeit im Bild 2“ feiert ihren 40. Geburtstag. Aus diesem Anlass fanden sich
letzte ­Woche im ORF-Zentrum am Wiener Küniglberg aktuelle wie ehemalige Mitarbeiter ein,
um das Jubiläum gemeinsam zu begehen. Am 3. Februar 1975 wurde das vom ORF-Journalisten
­Kuno Knöbl erfundene Format erstmals ausgestrahlt.
­Günther Ziesel moderierte die erste Ausgabe.
10.400 Sendungen hat der ORF in 40 Jahren
„ZiB 2“ ausgestrahlt.
Veranstaltung Die Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe (CGG) verwandelte sich am 27. Jänner in einem Ort des Dialogs
rund um das Thema „Lehre in der Kreativbranche“. Auf Einladung
der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien kamen zahlreiche Lehrlinge zusammen, welche
auf Unternehmer aus Werbung, PR, Marketing und Design trafen, die
den kreativen Nachwuchs und seine Arbeiten ganz genau unter die
Lupe nahmen. Die Schüler zeigten ihre interaktiven Arbeiten wie
Videos und Konzepte aus den Bereichen Mediendesign, Medientechnik sowie Werbung und Marktkommunikation.
Im Vergleich zu anderen Branchen arbeiten im kreativen Sektor
wenige Lehrlinge; österreichweit sind nur etwa 470 Auszubildende in
den drei Lehrberufen Mediendesign, Medientechnik sowie Werbung
und Marktkommunikation tätig.
Erfolgszahlen
Lehrstellenlücke ein „großes Problem“
Nachrichtensendung feiert Jubiläum
40 Jahre ZiB 2
Die „ZiB 2“ erreichte 2014 im Schnitt
523.000 Zuschauer bei 24% Marktanteil. In einer durchschnittlichen
Woche haben 1,8 Mio. Österreicher
zumindest eine „ZiB 2“-Ausgabe
gesehen. Die meistgesehene „ZiB 2“
seit Einführung des Teletest im Jahr
1995 erreichte am 1. Februar 2000
anlässlich der Bildung der schwarzblauen Regierung 1,475 Mio. Zuseher.
Die Top 3 der „ZiB 2“-Studiogäste
führt der Politologe Peter Filzmaier
mit 100 Auftritten an, vor dem früheren FPÖ-Chef Jörg Haider (42)
sowie Ex-Rennfahrer Niki Lauda
und Wiener Bürgermeister Helmut Zilk mit 17 Besuchen. (APA)
ORF-Generaldirektor
Alexander
Wrabetz.
10.
DMVÖ Pressedialog u.a. zu DMVÖ Columbus und
DMVÖ Insight Arena
10 Uhr, Café Edison (Wien)
10.
Podiumsdiskussion Plattform „Music In Europe“,
Vertretung der EU-Kommission, Informationsbüro des
Europäischen Parlaments in Österreich Gesprächsreihe
„Europa: Dialog mit …“
18 Uhr, Haus der Europäischen Union (Wien)
11.
Auszeichnung der Journalisten, Medienmanager
und Redaktion des Jahres
19 Uhr, Haus der Industrie (Wien)
19.
Gründungsversammlung Verband der Gebührenzahler
und Gebührenzahlerinnen
18 Uhr, Literaturhaus (Wien)
20.
Eurovision Song Contest 2015: Start der ÖsterreichVorausscheidung
20:15 Uhr, Stadthalle Wien
24.
PK Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) „Auflagenzahlen 2. Halbjahr 2014“
11 Uhr, Hollmann Salon (Wien)
27.
Veranstaltung Ö1 „Hörspiel-Gala“ mit Präsentation
„Hörspiel des Jahres 2014“; Ehrung Perta Morze als
„Schauspielerin des Jahres“
19 Uhr, ORF RadioKulturhaus (Wien)
März
5.
Martin Trzebin
Goldbach Audience
Preisverleihung Verband Österreichischer Zeitungen
(VÖZ) „VÖZ-Förderpreis Medienforschung 2014“
18 Uhr, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und
Wirtschaft (Wien)
Preisverleihung Bundesministerium für Wissenschaft,
Forschung und Wirtschaft (BMWFW) „Staatspreis
­Multimedia und e-Business 2015“
19 Uhr, ORF RadioKulturhaus (Wien)
Schicken Sie uns Ihren Branchen-Event an: kalender@
medianet.at – die Veröffentlichung ist kostenlos.
© Hoffmann & Campe Verlag
23.
Buchpräsentation Amalthea-Verlag „Ich habe mich
getraut. Trau dich auch“ von und mit ORF-Journalistin/
„Dancing Star“ Lisbeth Bischoff
18 Uhr, Tanzschule Elmayer (Wien)
Karriere
tipp des tages
Deutscher Meister
Johann Rukelie Trollmann ist Boxer.
Er steht im Kampf um die Deutsche
Meisterschaft. Seinem Gegner ist
er überlegen. Doch Trollmann ist
Sinto. SA steht am Ring. Funktionäre und Presse tun alles, um seine
Karriere endgültig zu zerstören.
Stephanie Barts Roman „Deutscher
Meister“ führt ins Innerste der nationalsozialistischen Machtentfaltung
und an ihre Grenzen. Hoffmann und
Campe Verlag, 22,60 €, ISBN: 9783-455-40495-1.
© Goldbach Austria
Februar
„Ein großes Problem in der Wiener Werbewirtschaft ist die existierende Lehrstellenlücke. Zu viele interessierte junge Menschen
drängen in die Medienbranche und treffen auf zu wenige freie
Lehrstellen“, fasst die stellvertretende Fachgruppen-Obfrau Karin
Lehmann die Problematik zusammen. „Dabei sind gut ausgebildete
Lehrlinge eine wichtige Investition in die Branchenzukunft“, so
Lehmann weiter. „Bei Werbern
und Marketern herrscht keine
Lehrstellentradition, wie das
in anderen Branchen üblich
ist, da die Werbebranche sehr
stark EPU-geprägt ist. 150 junge Menschen erlernen in Wien
Die 32. Gewista Plakatparty
gerade das Werbehandwerk,
findet am Mittwoch, dem
und nur ein kleiner Teil von
20. Mai, im Arkadenhof des
ihnen hat einen betrieblichen
Ausbildungsplatz“, ergänzt
­Wiener Rathauses statt.
Birgit Kraft-Kinz, Obfrau der
Einlass ist ab 18:30 Uhr und
Fachgruppe Werbung, zur prenur mit Einladung möglich.
kären Situation. (red)
Inside Your Business. Today.
medianet Branchenkalender
3.
Lehrlingsthematik
Abschied Martin Trzebin zieht sich
nach vierjähriger Tätigkeit als
Geschäftsführer des digitalen Vermarkters Goldbach Audience Austria aus seiner Funktion zurück.
Er wird das Unternehmen Mitte
des Jahres verlassen und sich
neuen Herausforderungen stellen.
Die bisherigen CoGeschäftsführer
Georg Klauda
und Maurizio
Berlini werden
die Unternehmen allein
weiter­
führen.
medianet
inside your business. today.
Dienstag, 3. februar 2015 – 13
Energy Österreich
Beim Privatsender freut man sich über
mehr Marktanteil und Reichweite Seite 15
© T. Pflaum/Kronehit
© Energy Österreich
radiotest 2. hj.’14
Auf der Erfolgswelle
2014 war für KroneHit das bisher erfolgreichste Jahr seiner Geschichte Seite 16
favorit
Die ORF-Sender
zeigen stärke
© ORF Enterprise
© Philipp Naderer
„Langfristige Hörerbindung läuft
nur über Haltung und Inhalte“
Interview Zum 20. Geburtstag des jungen Kultursenders kann FM4-Chefin Monika Eigensperger eine erfolgreiche Zwischenbilanz ziehen und sieht optimistisch in die Zukunft. „Wichtiger, als kurzfristig die Reichweite zu
erhöhen, ist es, die Qualität zu halten“, ist sie überzeugt. „Wir fühlen uns in unserer Nische sehr wohl.“ Seite 14
© Raimo Rudi Rumpler/RMS Austria
short
Wien. „Radio und Privatradio
im Besonderen hat wieder seine Verlässlichkeit und Stärke
unter Beweis gestellt. Die RMS
Top Kombi zeigt sowohl in
der Gesamt- als auch in der
Kernzielgruppe stabile Reichweiten“, kommentiert Michael
Graf, GF RMS Austria (Bild),
die aktuellen Zahlen. (red)
Erfolg hat
einen Namen.
Wiens Nr. 1 unter den regionalen Privatradios.
* Quelle: GfK Austria, Radiotest, 2. HJ 2014, Wien, Mo-So, 10+, Privatradio
www.arabella.at
14 – medianet special
r a d i ote st 2 . h a l bja h r 2 0 1 4
Dienstag, 3. Februar 2015
Geburtstag FM4 wird 20 Jahre. Fast ebenso lange, nämlich schon 19 Jahre, sitzt Monika Eigensperger an den Schalthebeln des Senders
Forever young – Österreichs
erster Jugendsender wurde 20!
Monika Eigensperger über verändertes Hörerverhalten und wie stark sich Radiomachen in den letzen 20 Jahren verändert hat.
Wien. FM4 wurde 20 Jahre alt und
feierte den runden Geburtstag gemeinsam mit seinen Hörerinnen
und Hörern groß in der Ottakringer
Brauerei. Anlässlich des Jubiläums
fragte medianet bei Senderchefin
Monika Eigensperger nach.
medianet: Wenn Sie auf 20 Jahre
FM4 zurückblicken – was waren
die Milestones?
Monika Eigensperger, Senderchefin von FM4: Da gibt es so viel,
dass ich Angst habe, Wichtiges
wegzulassen … die Gründung des
FM4 Soundparks ist auf jeden Fall
ein Meilenstein gewesen. Der Sendestart mit 24 Stunden FM4 im
Februar 2000. Die Einrichtung des
Protestsongcontests, gemeinsam
mit dem Rabenhof Theater. Die OnDemand-Funktion ‚7 Tage FM4‘ …
„Wenn wir von ‚­radio
FM4‘ sprechen,
­meinen wir längst nicht
mehr nur das, was aus
dem Kastl in der Küche
rauskommt.“
Monika Eigensperger …
medianet: Vieles hat sich mit der
Zeit vermutlich einfach entwickelt.
Eigensperger: … stimmt. Etliche
Dinge sind heute kein punktuelles
Ereignis, sondern etwas, das gewachsen ist – Sendungen wie ‚FM4
Unlimited‘, wo sich anfangs alle gefragt haben, ob wir verrückt
sind, mittags einfach eine Stunde
lang DJs mixen zu lassen, und die
jetzt eine der beliebtesten Sendungen und ein Aushängeschild
von FM4 ist; oder die exklusive
Reihe ‚FM4 Radio Sessions‘, jede
einzelne davon ein Meilenstein;
vor allem aber hervorzuheben diejenigen, die wir mit dem RSO gemeinsam durchgeführt haben. Sie
sehen, die Beantwortung dieser
Frage fällt mir schwer ...
medianet: Und auch die Art zu
kommunizieren, hat sich geändert.
Eigensperger: Richtig; früher haben die Sendungsmacherinnen
und -macher zum Publikum gesprochen, Feedback gab es nur
sehr eingeschränkt, etwa über Hörerpost. Heutzutage kann uns jede
und jeder zu jederzeit etwa über
Social Media ansprechen und mit
uns in einen Dialog treten.
medianet: Wie reagiert FM4 mit
dem in den letzten 20 Jahren sehr
veränderten Medienverhalten,
vor allem bei den jungen Hörern
– Stichwort Neue Medien?
Eigensperger: Es ist eigentlich
ganz einfach: Wir sind dort, wo
unsere Zielgruppe ist. Ob auf Facebook, Twitter oder Instagram und
Spotify.
Wir haben auch den Vorteil, dass
wir diese Entwicklungen nicht
mühsam verstehen lernen müssen,
sondern dass das FM4-Team sich
selbstverständlich in all diesen
neuen Medien bewegt und sie zu
nützen weiß. Das ergibt sich also
von selbst.
medianet: Wie zufrieden sind Sie
mit der momentanen Reichweite
in Ihrer relevanten Zielgruppe?
Eigensperger: Unsere Hörerzahlen
sind seit Jahren – mit den üblichen
Schwankungen – stabil, und damit
bin ich sehr zufrieden. Wir sind ein
Kultursender für eine jüngere Zielgruppe, diese bedienen wir meiner
Meinung nach sehr gut; wir haben
eine hoch gebildete und treue Community.
medianet: Gibt es Strategien, diese
Reichweite zu steigern, oder sind
300.000 Hörer der ‚natürliche‘
Plafond bei FM4, ohne den Sender
dafür verwässern zu müssen?
Eigensperger: Ich halte es für essenziell, die Qualität zu halten. Mit
dem anspruchsvollen Programm,
das wir machen, und angesichts
unserer Zweisprachigkeit, die doch
eine gewisse Hürde darstellt, erreichen wir ein spezielles, interessiertes Publikum – für uns ist wichtig,
dieses weiterhin gut zu bedienen.
Wenn wir plötzlich ein reines Hitprogramm spielen würden und nur
mehr auf Deutsch moderierten,
würden wir vielleicht kurzfristig
einen geringen Zugewinn erzielen,
aber unser Stammpublikum sofort
verlieren, denn die kommen nicht
FM4-Chefin Monika Eigensperger: Unsere Hörerzahlen sind seit Jahren stabil.
mehr zurück, wenn sie enttäuscht
wurden. Ich fühle mich in unserer
Nische eigentlich sehr wohl.
„FM4-Hörerinnen und
Hörer begreifen sich
als Community – als
Individualisten in einer
Mainstreamwelt.“
… Senderchefin FM4
medianet: Inwieweit ist Marketing, Branding und vor allem Merchandising für FM4 wichtig, um
die Hörerschaft zu binden?
Eigensperger: Die FM4-Hörerinnen und Hörer begreifen sich als
Community – als Individualisten in
einer Mainstreamwelt.
Wirklich binden kann man die
Hörerschaft nur mit Haltung und
Inhalt. Erst wenn sie sich damit
identifizieren, nehmen sie auch
gern Symbole an, die ihre Bindung
darstellen.
Deswegen gehen etwa auch unsere Posterkampagnen so gut – jedesmal, wenn neue Sujets herauskommen, gibt es einen Ansturm
an Bestellungen der Gratis-Poster,
mit denen dann WG-Zimmer und
Arbeitsplätze geschmückt werden.
Noch ein Beispiel: Obwohl Logos
oft als störend und aufdringlich
wahrgenommen werden, gilt das
für das FM4-Logo offenbar nicht;
unsere Leuchtschilder in Form des
gelb-schwarzen Logos müssen wir
bei Veranstaltungen scharf im Auge behalten, damit sie uns nicht
gestohlen werden ...
Manche gehen sogar so weit,
sich ihr eigenes FM4-Merchandising zu basteln – zusätzlich zu den
offiziellen Shirts, etc.
medianet: Welche Rolle spielte
FM4 zu Beginn und welche Rolle
spielt der Sender heute in der ORFRadio-Familie?
Eigensperger: Wir sind Teil der
Radio-Flotte des ORF. Ohne den öffentlich-rechtlichen Auftrag wäre
FM4 nicht geboren worden und wir
könnten bis heute nicht machen,
was wir machen – unabhängiges
Radio mit einem etwas schrägen
Musikformat, avancierter Comedy,
einem Spitzen-Nachrichtenteam
und immer mal wieder Experimenten.
medianet: Manche Kritiker meinen, FM4 sei das ‚Feigenblatt‘
des ORF in Bezug auf die sogenannte Österreich-Quote bei der
Musik – andererseits gibt es den
Vorwurf der Musikindustrie, der
Geschmack der Musikredaktion
sei viel zu spitz; inwieweit stimmt
das?
© FM4/Alex Wagner; APA/Georg Hochmuth
medianet: In welcher Form und
wie stark hat sich Radio in den
letzten 20 Jahren generell verändert?
Eigensperger: Radio als reines
Sendemedium hat sich überholt.
Wenn wir von ‚radio FM4‘ sprechen, meinen wir längst nicht mehr
Eigensperger: Wir sind sicher
kein Feigenblatt. Unser Anteil an
heimischem Repertoire liegt konstant zwischen 20-25 Prozent, im
‚FM4 Soundpark‘ haben wir rund
6.800 registrierte Musiker, österreichische Bands treten immer wieder bei unseren Veranstaltungen
auf und finden sich in den ‚FM4
Charts‘ auch auf hohen Platzierungen. Die Förderung österreichischer Musik nehmen wir also absolut ernst – ganz ohne Vorschriften.
Die Musikredaktion wählt das
Programm mit Bedacht aus; genremäßig geht es dabei quer durch die
Bank, egal ob bei heimischen oder
internationalen Acts. Was die Musikexperten als relevant, spannend
und FM4-affin ansehen, ändert
sich naturgemäß mit dem gerade
vorhandenen Angebot.
nur das, was aus dem Kastl in der
Küche rauskommt – wir meinen
auch die Webartikel auf fm4.ORF.
at, die Facebookseite, den Twitterkanal und die vielen Veranstaltungen, die wir durchführen.
© APA/Herbert Neubauer
Alexandra Damms
FM4 steht der Umzug vom Funkhaus im Zentrum Wiens auf den Küniglberg am Stadtrand bevor – dem Vernehmen nach nicht zur reinen Freude des Radio-Teams.
medianet: So wie Ö1 steht auch
FM4 der Umzug auf den Küniglberg bevor – wie sieht das FM4Team den Wechsel?
Eigensperger: Ein Wechsel der
Örtlichkeit ist immer eine Umstellung. Hier kommt noch dazu, dass
das Funkhaus ein altes Haus mit
einer lebendigen Geschichte ist; so
ein Haus verlässt man nicht gern,
vor allem wenn man schon so lange darin gearbeitet hat.
Aber letzten Endes ist gute Radioarbeit nicht an eine Örtlichkeit
gebunden. Gerade heutzutage, wo
man überall alles machen kann –
E-Mails und Texte schreiben, Interviews führen, Kontakte pflegen,
übers Internet recherchieren –,
kann der Wechsel von einem Wiener Bezirk in einen anderen keine
unüberbrückbare Hürde darstellen.
Weitere Infos zum Geburtstagskind FM4 gibt es auf der Homepage www.fm4.orf.at.
fm4-facts
FM4 entstand im Zuge der PrivatradioEinführung in Österreich. Als sich in der
zweiten Hälfte der 1990er-Jahre das Ende des
öffentlich-rechtlichen Rundfunkmonopols abzeichnete, begann der ORF, seine Hörfunkprogramme zu differenzieren.
Konkurrenz entstand vor allem für Ö3; das im
Vergleich zuvor heterogene Ö3-Programm
wurde deshalb auf ein AC-Formatradio
(Adult Contemporary/erwachsen, zeitgemäß)
homogenisiert. Wenig mainstreamkonforme
Sendungsinhalte wurden auf den neu geschaffenen Radiosender FM4 ausgelagert.
Am 16. Jänner 1995 ging FM4 um 19 Uhr
erstmals auf Sendung. Bis ins Jahr 2000
teilte sich FM4 die Frequenz mit Blue Danube Radio und sendete zunächst nur von 19
bis ein Uhr morgens, zwischen ein und sechs
Uhr wurde das Programm von Ö3 übernommen. Später wurde die Sendezeit auf 19 bis
sechs Uhr ausgeweitet. Seit 1. Februar
2000 macht FM4 rund um die Uhr Programm, nachdem Blue Danube Radio eingestellt worden ist. Die Zahl 4 im Sendernamen
resultiert aus der chronologischen Reihung
der ORF-Radios (nach Ö1, Ö2 und Ö3). Um
sich allerdings von den anderen überregionalen ORF-Radioprogrammen abzuheben,
wählte man anstelle des Ö die Abkürzung FM
(Frequenzmodulation UKW).
Der Sender erreicht mit einer Tagesreichweite
von 3,5% täglich rund 265.000 Personen
ab 10 Jahren. Der Marktanteil liegt in der
Gesamtbevölkerung bei 2%, bei Personen
zwischen 14 und 49 Jahren bei 3%.
Dienstag, 3. Februar 2015
r a d i ote st 2 . h a l bja h r 2 0 1 4
medianet special – 15
Energy Österreich Sender bleibt regionales Privatradio Nummer 1 in Wien; die Strategie: „Neue Hits vor allen anderen Sendern zu spielen“
Der Push nach den vielen Hits
Wien. Energy Österreich ist weiterhin das regionale Privatradio
Nummer 1 in Wien. Sowohl der
Marktanteil (8%) als auch die Tagesreichweite (11,3%) in der Zielgruppe 14-49, Mo-So konnten
gesteigert werden. Der Abstand
zu Radio Wien ist erneut größer
geworden. Auch in Salzburg darf
sich der Sender über Zuwächse bei
Tagesreichweite und Marktanteil
freuen; in Innsbruck sind die Zahlen stabil geblieben.
„Ein weiterer Push“
„Die neuen Hits, zuerst auf Energy“, verleihen den Radiotest-Ergebnissen für Energy einen weiteren
Push! Die aktuellen Zahlen zeigen
eindeutig, dass unsere einzigartige
Musikstrategie, neue Hits vor allen
anderen Sendern zu spielen, bei
unseren Hörern gut ankommt. Wir
beweisen unserem Publikum tagtäglich, dass wir den Umgang mit
Musik sehr ernst nehmen und die
großen Stars bei Energy zu Hause
sind“, freut sich „Radio Energy“Programmdirektor Florian Berger.
Der Auftrag des Senders der letzten Monate sei es gewesen, über
den Tellerrand zu schauen und die
internationale Musikwelt nach Österreich zu bringen – „das ist uns
gelungen. Energy ist und bleibt die
Radiomarke in Österreich für aktuelle Charthits aus allen Genres.“
Dies Strategie, gepaart mit den
erfolgreichen Energy-Promotions
wie etwa „Energy verdoppelt euer Gehalt“, die „Energy Music
Awards“ oder den „Energy Festivalsommer“ sowie das stündliche Ver-
sprechen on air, „über 40 Minuten
Hits nonstop“ zu spielen, würden
diesen großen Erfolg ausmachen,
so der Programmdirektor.
Programm für Hörer
Auch 2015 bringt Energy Österreich wieder seine Hörer zu den
Stars – sei es zu Konzerten von angesagten Künstlern wie etwa Andreas Bourani, zu Festivals in Österreich und Europa oder zu NRJ
Award Shows mit internationalen
Superstars.
Zeitgleich versucht Energy
Österreich mit Promotions wie
eben „Energy verdoppelt euer
Gehalt“ den Alltag der Hörer etwas
spannender zu gestalten. Darüber
hinaus wird es auch 2015 wieder
einige Film-Blockbuster geben,
die exklusiv im Zuge der „Energy
Movienights“ gezeigt werden.
Aktuell präsentiert der Sender den
langersehnten Film „50 Shades of
Grey“ im Zuge einer „Energy Movienight Spezial“.
Das vielseitige Programm wird
bald für weitere potenzielle Hörer
zugänglich sein, denn demnächst
wird Energy Österreich seine Erweiterungsfrequenzen im Norden
von Wien in Betrieb nehmen: in
Mistelbach auf 90,5 Mhz und in
Hornsburg auf 91,10 Mhz. (red)
© Energy Österreich
Eine weitere Maxime von Energy Österreich: die internationale Musikwelt nach Österreich zu bringen.
„Energy Österreich“-Programmdirektor
Florian Berger hat Grund zur Freude.
Waze & RPR1 Verkehr
Kooperation
Ludwigshafen. Mit seiner VerkehrsApp Waze will der Suchmaschinenbetreiber Google künftig offenkundig auch in Deutschland Erfolge
einfahren. Hierfür kooperiert man
jetzt mit dem Sender Radio RPR1.
Mithilfe der Community-basierenden Anwendung launcht RPR1
als erster deutscher Radiosender
einen 24-Stunden-Verkehrsservice
mithilfe der mobilen Online-Community, wodurch neue Sende- und
Werbeformate entstehen.
1
hweite
Tagesreic
rt!
gesteige
Rund 1.000 Events pro Tag
Bei der App tragen die Nutzer
selbst Gefahrenstellen, Unfälle,
Baustellen, etc. ein, darüber hinaus
wird der Verkehrsfluss samt Staus
erfasst. Allein in der Hauptstadt
Berlin würden rund 1.000 solcher
Events pro Tag in die App eingetragen, so Waze-Sprecherin Julie
Mossler. Der Rundfunksender, der
bereits mit Spotify zusammenarbeitet und Dienste wie WhatsApp und Twitter nutzt, bekommt
dafür Zugriff auf speziell aufbereitete Echtzeitdaten.
Waze kooperiert diesbezüglich
bereits in anderen Ländern mit
Radiosendern und stellt in Brasilien auch Daten für Behörden.
Das Unternehmen will sich seinen
Nutzern mit auf den Verkehr angepassten Routen-Empfehlungen
sowie vorsorglichen Benachrichtigungen nützlich machen, zum Beispiel, wenn man wegen eines Staus
früher losfahren sollte. Waze wurde von Google im Sommer 2013 für
rd. 0,97 Mrd. Euro gekauft. (red)
HitMix
wirkt.
Der Radiotest bestätigt: Life Radio steigert
Tagesreichweite1 um + 2,1 Prozentpunkte auf 19 %.
© waze
Life Radio ist die regionale Nummer 11 in Oberösterreich! Sogar
österreichweit gehört der Sender zu den besten Privaten. Auf ihre
tägliche Dosis HitMix schwören knapp 190.000 Hörerinnen und
Hörer. Was die Marktanteile 2 um 3 Prozentpunkte auf 14 % erhöht.
Life Radio sagt Danke!
19 %
16,7 %
5,6 %
4,1 %
1,6 %
LIFE RADIO
Radio OÖ
Welle 1
Arabella
Lounge FM
Tagesreichweite Regionalsender in OÖ
Quelle: Radiotest 2. Halbjahr 2014, GfK Austria GmbH; 1Tagesreichweite Regionalsender in OÖ, 14–49, Mo–Fr (Steigerung im Vergleich zum 2. Halbjahr 2013);
2
Marktanteile in OÖ, 14–49, Mo–Fr (Steigerung im Vergleich zum 2. Halbjahr 2013)
Waze, die weltweit größte Communitybasierende Verkehrs- und Navi-App.
1
r a d i ote st 2 . h a l bja h r 2 0 1 4
16 – medianet special
Dienstag, 3. Februar 2015
KroneHit Der Privatsender erzielte im Jahr 2014 Rekordreichweiten – auch wirtschaftlich lief es richtig gut
short
Das bisher beste Jahr
Radio Wien kann seine
Position festigen
© ORF/Günther Pichlkostner
Wien. „Wir haben im 1. Halbjahr
2014 neue Rekordreichweiten erzielt und diese im aktuellen Radiotest wieder bestätigt erhalten,
sind der mit Abstand reichweitenstärkste Privatsender und klare
Nummer zwei; damit ist KroneHit
das Rückgrat des privaten Rundfunksektors in Österreich und der
wesentlichste Faktor am Weg zum
dualen Rundfunk“, so KroneHitGeschäftsführer Ernst Swoboda.
Auch auf der ökonomischen Seite
konnte der Sender trotz eines doch
recht schwierigen Marktumfelds
reüssieren. Swoboda dazu: „2014
war das bisher beste Jahr in unserer Geschichte, die Umsätze sind
weiter gestiegen, und auch das Ergebnis liegt noch einmal über dem
Rekord von 2013.“
Als Highlight betrachtet der Geschäftsführer die Wiedererteilung
der bundesweiten Zulassung bis
Ende 2024. „Das ermöglicht, die
technische Entwicklung weiter
ORF-Landesdirektorin Brigitte Wolf:
„Ersten Platz beharrlich verteidigt“.
Wien. Trotz starker Konkurrenz
konnte Radio Wien ein weiteres
Mal den ersten Platz unter den
Lokalradios in der Bundeshauptstadt erringen und erreicht laut aktuellem Radiotest
mehr Hörer als noch vor einem
Jahr. Vor allem in der Kernzielgruppe 35+ (Mo-Fr) gelang es,
den Vorsprung auszubauen.
„Mit fast 350.000 Hörerinnen
und Hörern täglich im Sendegebiet hat Radio Wien seinen
ersten Platz als erfolgreichster regionaler Sender in der
Bundeshauptstadt beharrlich
verteidigt“, freut sich ORF-Landesdirektorin Brigitte Wolf.
Radiopreis für „Freies
Radio Salzkammergut“
voranzutreiben. Noch im ersten
Quartal 2015 wird ein Musik-TV
via IP gelauncht, womit unsere
Markenwelt nochmal breiter und
bunter wird.“
Auch das ‚KroneHit“-CRMSystem wurde weiter ausgebaut.
Es verbindet jetzt auf Userebene
Facebookaktivitäten mit Interaktionen auf der KroneHit-Website
und misst so die Aktivität und Interessen der User-Daten, die für
die Programmgestaltung herangezogen werden.“
Zudem wurde auch das Angebot
von Werbemöglichkeiten weiterentwickelt. „In Zusammenarbeit
mit ‚Adswizz‘ bieten wir seit Mitte
des ersten Halbjahrs 2014 getargetete Video-Preroll-Werbung und
In-stream-Werbung in unseren
Webchannels an. Und mit der
twyn-Group haben wir das Projekt
einer synchronisierten Hörfunkund Online-Werbung gestartet“,
verrät Swoboda. (red)
© Thomas Pflaum/Kronehit
Highlight im Jahr 2014 war die Wiedererteilung der bundesweiten Zulassung bis Ende 2024.
KroneHit-GF Ernst Swoboda: „Auch wirtschaftlich war 2014 das bisher beste Jahr.“
190.000 Hörer Life Radio sieht sich als fixen Bestandteil der Lebenswelt und mediale Identität der Oberösterreicher
Von Musik über Unterhaltung bis zur Info
© FRS
Linz. 19% Tagesreichweite – damit
ist Life Radio nach wie vor der erfolgreichste oberösterreichische
Sender und auch national unter
den besten Privaten, heißt es in der
Aussendung des Linzer Senders zu
den aktuellen Radiotest-Zahlen.
Projektleiterin Erika Preisel mit den
Redakteuren Mark und Othman.
Michael Huemer wurde für seinen
Kulturbeitrag ausgezeichnet.
Linz. Auch der ORF Oberösterreich war beim „Radiopreis
der Erwachsenenbildung“ erfolgreich: In der Sparte Kultur
konnte Michael Huemer vom
ORF OÖ mit seiner Hommage
an Paco de Lucia gewinnen. Die
Sendung „Paco de Lucia – die
sechs Saiten meines Lebens“
über den 2014 verstorbenen
Gitarrenvirtuosen war in der
Reihe „Lust aufs Leben – Kultur aus allen Richtungen“
zu hören.
Life Radio-Programmgeschäftsführer Jelinek: „So nah wie möglich an den Hörern.“
Programmgeschäftsführer Ullrich Jelinek sieht im Ergebnis die
konsequente und leidenschaftliche
Arbeit seines Teams bestätigt.
„Wir betreiben kontinuierlich eigene Marktforschung, um unser
Programm so nah wie möglich
an unseren Hörern dran zu haben. Erfolgreiche Gewinnspiele
wie zuletzt „Life Radio zahlt Ihre
Rechnung“ ergänzen das. Hörer
Radio Arabella Der private Radiosender baut in der Bundeshauptstadt Wien konstant seine Reichweite aus
„Das ist Bestätigung und Ansporn für uns“
Wien. Abermals ist Radio Arabella
der meistgehörte private Radiosender der Bundeshauptstadt. Das
bestätigt dem Sender der aktuelle
Radiotest für das zweite Halbjahr
2014. Darüber hinaus baute er konsequent seine Reichweite aus und
liegt hier mit 9,8% ebenfalls vor
allen anderen Wiener Privaten. In
der Zielgruppe 14-49 Jahre konnte
Radio Arabella seine Reichweite
um 25% zum Vergleichszeitraum
(2. Halbjahr 2013) steigern – ein
echter Spitzenwert. Die beständige
Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Senders schlägt
sich somit in den aktuellen Zahlen
nieder.
einzigartiger Musikmix, der echte
Abwechslung verspricht. Und wir
arbeiten beim Sender täglich mit
sehr viel Engagement und Enthusiasmus am Programm“, freut sich
Radio Arabella-Programmchef
Ralph Waldhauser.
Nah bei den Menschen
Die hohen Marktanteile würden
zeigen, dass die Wienerinnen und
Wiener mit Radio Arabella mehr
als zufrieden seien. Waldhauser:
„Das ist Bestätigung und Ansporn
für uns.“
Radio ist mit den Erfolgen der
Radio Arabella-Senderfamilie das
meistgenutzte Alltagsmedium
schlechthin, wie der aktuelle Radiotest belegt. Wolfgang Struber,
Geschäftsführer von Radio Arabella: „Das freut uns sehr und ist auch
Anspruch, weiterhin engagiert im
„Freut uns riesig“
„Dass wir in allen Zielgruppen
Hörerinnen und Hörer dazugewonnen haben, freut uns riesig und ist
Motivation für das gesamte Team,
auch 2015 wieder richtig Gas zu
geben: Mit vielen spektakulären
Aktionen, Veranstaltungen wie
dem Radio Arabella-Parkfest am
31. Mai im Kurpark Oberlaa. Im
Mittelpunkt bleibt natürlich unser
© Radio Arabella; Foto Weinwurm
© ORF und Radio OÖ
Hommage an „Paco de
Lucia“ ausgezeichnet
© Peter Christian Mayr, BSc/LifeRadio
Bad Ischl. Für die besten Bildungssendungen österreichischer Radiosender wurde am
22. Jänner im Wiener Radiokulturhaus der 17. „Radiopreis
der Erwachsenenbildung“ überreicht. In der Sparte interaktive
und experimentelle Produktionen wurde die „Freies Radio
Salzkammergut“-Sendung „Pangea Lingua“ (Projektleiterin:
Erika Preisel) ausgezeichnet.
Pangea Lingua beschäftigt
sich mit der Mehrsprachigkeit
im Salzkammergut.
Ab Februar werden einzelne
Beiträge immer dienstags zwischen 19 und 20 Uhr im FRS
ausgestrahlt.
Eigene Marktforschung
schätzen es, wenn wir sie mit ihren
Hits versorgen, ihre Smartphones
bezahlen oder ihnen mit anderen
guten Ideen den Alltag abwechslungsreich gestalten. Radio deckt
viele Bereiche ab, von Musik- und
Unterhaltung über Verkehr, Wetter
bis zur Information.“
2015 will Jelinek noch mehr Hörer davon überzeugen, dass es eine
„Alternative in Oberösterreich gibt,
bei der nicht zehn mal am Tag die
gleichen Hits gespielt werden“.
Dazu gibt es Überraschungshits,
die jeder Hörer gern mal wieder
im Radio hört, und natürlich eine
Übersicht zu allen wichtigen Themen aus der Region, aus Österreich und der Welt. „Wir wollen einfach herausstellen, dass Life Radio
Spaß macht“, so Jelinek.
(red)
Programmchef Ralph Waldhauser (links) und Geschäftsführer Wolfgang Struber.
Radio Arabella-Team am Erfolg zu
arbeiten.“ Radio Arabella sei nah
am Leben der Menschen, wodurch
es eine wesentlich höhere Alltagstauglichkeit als viele andere Medien habe. Anders als bei Fernsehen,
Internet und Zeitung sei beim Radiohören kein Ausscheren aus dem
Alltag nötig.
„Offenes Medium“
„Sowohl das Fernsehen, bei dem
der Zuschauer ein Abtauchen aus
dem Alltag sucht, als auch das Internet oder Zeitungen fordern die
volle Aufmerksamkeit des Nutzers. Im Gegensatz zu Spotify und
anderen Audioplattformen ist das
Radio ein offenes Medium – es bietet Unerwartetes und unterstützt
so wechselnde Stimmungen und
Verfassungen der Hörerinnen und
Hörer. Gerade wegen des Erfolgs
ist es auch wichtig, die Zukunftschancen der Mediengattung ‚Radio‘ zu wahren und in der Verbreitung von Radio auf einen eigenen,
kostengünstigen, digital-terrestrischen Verbreitungsweg zu setzen“,
so Struber. (red)
Dienstag, 3. Februar 2015
r a di ote st 2 . h a l bj a h r 2 0 1 4
medianet special – 17
Marktführer Der Medienmarke Ö3 werde von den Hörern weiterhin das Vertrauen geschenkt, so ORF-Enterprise-Geschäftsführer Oliver Böhm
Jede 3. Radiominute gehört Ö3
„Täglich hören rund 2,75 Mio. Menschen das journalistische Vollprogramm“, erläutert Böhm.
Personen mehr als jeden dritten
Österreicher. Mit einem Marktanteil von 31% entfällt weiterhin
knapp jede dritte in Österreich gehörte Radiominute auf den Sender,
Ö3 bleibt damit auch weiterhin der
Marktführer.
Partner für Effizienz
In der Altersgruppe der 14- bis
49-Jährigen erzielt Ö3 mit 41% einen Marktanteil, der mehr als drei
Mal so hoch wie jener des nationalen Mitbewerbers ist, heißt es
seitens des Senders.
Oliver Böhm, CEO von ORFEnterprise, sieht Ö3 vor allem als
Konstante auf dem heimischen
Radiomarkt: „Hitradio Ö3 wird
mit einer Tagesreichweite von
36,4 Prozent in der Gesamtbevölkerung als beliebtester Radiosender und unangefochtener
Marktführer bestätigt“, so Böhm.
Und weiter: „Täglich hören rund
2,75 Millionen Menschen das
journalistische Vollprogramm.
Während alle inländischen Privatradios Marktanteile verlieren,
verzeichnet Hitradio Ö3 einen konstanten Marktanteil.“
In einem von Disruption geprägten Medienmarkt schenken die
Hörer, so der ORF-Enterprise-Chef,
„der etablierten Medienmarke ihr
Vertrauen und machen sie damit
zum verlässlichen Partner für effiziente Kampagnen“.
Etablierte Medienmarke
Aman zufolge punktet der Sender mit seinem Programm mit den
Schwerpunkten auf Information,
Service und Musik. In der Gesamtbevölkerung erreicht Hitradio Ö3
täglich rund dreimal so viele Hörer wie der Mitbewerb, so Aman.
In der Kernzielgruppe der 14- bis
49-Jährigen werden täglich 1,9
Millionen Menschen und eine Tagesreichweite von 45,4 Prozent erreicht. (red)
© ORF/Enterprise
Wien. An der Heiligenstädter Lände
wird wieder mal gefeiert: Der ORF
kann sich, wie schon in den vergangenen Radiotest-Erhebungen,
auch diesmal wieder auf die Konstanz des Reichweiten-Flaggschiffs
Ö3 verlassen.
ORF-Radiodirektor Karl Amon
erklärte zu den Ergebnissen in einer Aussendung: „Die Ergebnisse
des aktuellen Radiotests sind besonders erfreulich. Ö3 ist trotz hoher Konkurrenz weiterhin unangetasteter Marktführer, Ö1 und FM4
haben zugelegt. Ich freue mich,
dass die Arbeit der Programmmacher auf so hohe Akzeptanz im
Publikum stößt.“
ORF-Enterprise-CEO O. Böhm: „Verlässlicher Partner für effiziente Kampagnen“.
Marktführer
Ö3 bleibt der beliebteste Radiosender Österreichs, erklärt der
Radiodirektor. Der Sender erreicht
mit einer Tagesreichweite von
36,4% bzw. rund 2,75 Millionen
Kultursender Ausbau
6% hören Ö1
Wien. Ö1, der Kultur- und Informationssender des ORF, konnte
seinen Marktanteil in der Gesamtbevölkerung auf 6% ausbauen, in
der Bundeshauptstadt stieg der
Marktanteil von Ö1 von 9% im 1.
Halbjahr 2014 auf 10% in der zweiten Jahreshälfte. Täglich entscheiden sich mehr als 660.000 Hörer
(Tagesreichweite 8,8%) für das
Programm, auch die Reichweiten
bei den 14- bis 49-Jährigen und
Personen ab 35 spiegeln das Interesse an den hoch qualitativen
Programminhalten von Österreich
1 wider. Bei den Tagesreichweiten
im Bereich 10+ konnte der Sender
seine im Vorjahr aufgestellten 8,8%
halten.
Wertschätzung der Qualität
ORF-Enterprise-CEO Oliver
Böhm zeigt sich zufrieden mit der
Entwicklung: „Der mehrfach ausgezeichnete und preisgekrönte Kultur- und Informationssender des
ORF kann seinen Marktanteil auf
sechs Prozent steigern: Ein Beweis
für die Wertschätzung der journalistischen Qualität und ein Kompliment für das anspruchsvolle Programm, das täglich rund 660.000
Hörer konsumieren.“ Während Ö1
die Marktanteil in der Gesamtbevölkerung (10+) überall konstant
halten bzw. in einzelnen Bundesländern dazugewinnen konnte,
konnte die Tagesreichweite in dieser Kategorie (Montag bis Freitag)
sogar auf 9,5% gegenüber den 9,2%
des letzten Quartals gesteigert
werden. (red)
Ohne geht`s nicht.
Ihr Marketing braucht RMS.
Über 2,1 Millionen ÖsterreicherInnen hören täglich Privatradio.
Ein optimaler Mediaplan funktioniert nicht ohne RMS TOP Kombi:
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Und Privatradio ist ganz nah an Ihrer Zielgruppe.
RMS reicht weit und ist nah dran.
© APA/Georg Hochmuth
Quelle: Radiotest, 2. HJ 2014
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Ö1 reüssiert mit seinem Kulturprogramm und journalistischer Qualität.
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Quelle: Radiotest GfK Austria, 2. HJ 2014, Mo-So, 10+
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dienstag, 3. februar 2015 – 19
Leader of the year-award
Steigenberger Hotel Herrenhof bietet jetzt
alle Meetings & Tagungen grün an Seite 21
Impacts Catering wurde kürzlich mit dem
internationalen Preis ausgezeichnet Seite 22
© FH St. Pölten/Lisa Fiegl
Umweltfreundlich tagen
© impacts
© Houdek/Steigenberger
eventmarketing
Buchtipp
Erfolg von
events messen
© Best of Events 2015/Anja Cord
Alle Neuheiten & Trends von und
für die Veranstaltungsbranche
BOE-Gründerin Bea Nöhre mit Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfahlenhallen Dortmund GmbH und künftige Sales Managerin der Fachmesse (v.li.)
Best of Events 2015 Mehr als 400 Aussteller und fast 10.000 Fachbesucher, viele davon aus dem Ausland,
kamen Ende Jänner zur Leitmesse der Eventbranche. Veranstaler, Aussteller und Besucher stellen der Fachmesse, die sich immer internationaler zeigt, ein äußerst positives Zeugnis aus. Seite 20
Xing Events Neues Service für Veranstalter von Business-Events gelauncht
Mehr Reichweite und Features
München. Mit Event Plus bietet
Xing seinen Mitgliedern eine neue
Möglichkeit, ihren Event einer attraktiven Business-Zielgruppe von
14 Mio. Mitgliedern zu präsentieren. Durch diese gezielte Form der
Ansprache erhöht sich die Reichweite eines Events innerhalb der
relevanten Zielgruppe.
© Xing
Aussagekräftige Statistiken
Cai-Nicolas Ziegler, Geschäftsführer
der Xing Events GmbH.
Neben der größeren Reichweite
erhalten die User einen eigenen
Statistikbereich zu ihrem Event.
So können sie auf tagesaktuelle
Statistiken zur Sichtbarkeit, Besu-
cherzahlen und Nutzeraktivitäten
zugreifen, die dabei helfen, Marketingaktivitäten flexibel anzupassen und zu optimieren.
„Mit den neuen Eventseiten bieten wir Veranstaltern die Chance,
ihren Event in der für sie relevanten Zielgruppe zu vermarkten
und somit mehr potenzielle Teilnehmer für ihre Veranstaltungen
zu erreichen“, so Cai-Nicolas Ziegler, Geschäftsführer Xing Events
GmbH. Die Nutzung der neuen
Event Plus-Seite steht Veranstaltern ab sofort zu einem Einführungspreis von monatlich 9,95 €
zur Verfügung. www.xing.com
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20 – medianet special
short
Deutschlands größter
Food Truck Event
E v e n tm a r k e ti n g & Tec h n i k
Dienstag, 3. Februar 2015
BOE 2015 Am 21. und 22. Jänner 2015 fand die Best Of Events International mit 9.648 Besuchern in Dortmund statt
Messe mit internationaler
Anziehungskraft verkauft
© Daniela Haug
Starke Leitmesse für Wirtschaftskommunikation, Live-Marketing, Veranstaltungsservices & Kongress.
Michael Bär
Nürnberg. Der prominente TVKoch Tim Mälzer nahm den
größten Food Truck-Event
Deutschlands zum Anlass, um
am 17. Jänner 2015 in Nürnberg seinen Beitrag zur attraktiven Streetfood-Bewegung
vorzustellen. 2010 kam der ehemalige Bundesligaprofi Klaus
Peter Wünsch auf die Idee, in
Nürnberg Ribs im Sandwich
anzubieten. Es war damals eine
absolute Neuheit, Stellplätze
im Gegensatz zu Imbisswagen
wechselnd anzufahren und zu
nutzen. Häufig sind die Verkaufsplätze am Stadtrand, darum gibt es keine Konkurrenz
unter den Food Trucks oder zur
Gastronomie.
Der Food Truck-Trend an
sich ist schon ein Besuchermagnet, doch der Event legte noch
nach: Starkoch Tim Mälzer
stellte seinen Food Truck vor.
„Mit den in Deutschland weit
verbreiteten mobilen Pommesbuden haben Food Trucks
nicht viel gemein“, schreibt
das Portal eatsmarter.de. „Statt
ungesunder Fertigkost gibt es
frisch zubereitetes Essen aus
erstklassigen Zutaten. Kein
Wunder, dass zu den Kunden
der rollenden Mini-Restaurants
auch Geschäftsleute, höhere
Angestellte und anspruchsvolle
Gourmets gehören.“
foodtrucksdeutschland.de
© www.turracherhoehe.at
Die Lust auf Abenteuer
und Emotionen wecken
Dortmund. Es war ein Jahr des
Übergangs: Gründerin Bea Nöhre
übergab ihr „Baby” an die Messe
Westfalenhallen Dortmund GmbH.
Die Dortmunder Messegesellschaft
hatte die BOE (Best Of Events International) im Dezember 2014 gekauft. Die BOE selbst präsentierte
sich auch 2015 als Leitmesse mit
internationaler Anziehungskraft.
9.648 Fachbesucher kamen nach
Dortmund, fast fünf Prozent mehr
als im Vorjahr; 417 Aussteller waren dabei vertreten.
Internationale Besucher
Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen
Dortmund GmbH, und Bea Nöhre,
zukünftig Director of Sales für die
BOE, sind jedenfalls zufrieden: „An
der BOE geht jetzt und in Zukunft
zum Thema Live-Kommunikation
kein Weg vorbei. Das hat die Messe
2015 wieder einmal bewiesen – ein
optimaler Ausgangspunkt für die
gemeinsame, zukunftsorientierte
Weiterentwicklung der BOE.“
Die BOE versteht sich als internationales Forum ihrer Branche
und wurde ihrem Anspruch in diesem Jahr erneut gerecht.
Die ausländischen Besucher kamen aus Island, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Österreich,
Schweden, Somalia, der Schweiz,
der Tschechischen Republik sowie
den USA. Das ergab die Befragung
durch ein unabhängiges MesseMarktforschungsinstitut.
Innerhalb Deutschlands reisten
die Besucher aus nahezu allen
Bundesländern an, die deutsche
Event-Branche gab sich in Dortmund ein Stelldichein.
Die BOE ist die Messe der Entscheider. 82% der Fachbesucher
© Best of Events 2015/Anja Cord
26 Food Trucks und ein Tim Mälzer:
Werbung für Streetfood-Bewegung.
Die Fachmesse deckt das gesamte Spektrum der Live-Kommunikation ab, unter anderem auch das Thema Kleinkunst
sind beratend, mitentscheidend
oder ausschlaggebend an Einkaufsentscheidungen des eigenen Unternehmens beteiligt. Die Besucher
stammten 2015 zum Großteil aus
den Bereichen Geschäftsführung,
Marketing, Werbung, PR, Verkauf
und Vertrieb.
Event-Services stark gefragt
Maßgebliche Fachbesuchergruppen gehörten u.a. den folgenden
Wirtschaftszweigen an: EventVeranstalter, Event-Agenturen,
Veranstaltungstechnik, Messeund Eventbau sowie Hotellerie und
Gastronomie.
Auch die öffentliche Hand war
mit einer größeren Anzahl Fachbesucher vertreten.
Angebotsbereiche, an denen
Fachbesucher besonders interessiert sind, waren in diesem Jahr
Event-Services und Dienstleistungen, Veranstaltungstechnik und
Produktion sowie Performances
und Entertainment.
Zufriedene Besucher
Weiterhin stark nachgefragt waren Messe- und Eventbau, Mietmöbel und Dekoration, Locations
und Destinations sowie Catering.
Das Gesamtangebot überzeugte:
Neun von zehn Fachbesuchern zogen am Ende der BOE 2015 ein positives Fazit.
Der Besuch der Messe habe sich
für sie gelohnt. Für das Angebotsspektrum der Messe vergaben die
Fachbesucher die Note „gut“, ebenso für das attraktive Rahmenprogramm; gut bewertet wurde auch
Dortmund als Standort der BOE.
Gute Aussicht auf 2016
Am Ende der diesjährigen Best
of Events richtet sich der Blick
bereits in die Zukunft. So gab die
Westfalenhallen Dortmund GmbH
bekannt, dass im Sommer die Modernisierung des Kongresszentrums startet. Und sowohl Austeller als auch Fachbesucher planen
bereits für das nächste Jahr vor;
Wie die Umfrage zeigt, wollen
88,9% der Fachbesucher und sogar
90% der ausstellenden Unternehmen auch 2016 wieder am Branchentreff teilnehmen.
Gourmet Eventgastronomie BM Andrä Rupprechter zeichnet Caterer mit Österreichischem Umweltzeichen aus
Umweltzeichen für die Eventgastronomie
Turracher Höhe. Jeep Austria ist
offizieller Partner der Turracher Höhe und bewirbt das Skigebiet österreichweit bei seinen
Händlern. Neben Events wartet
auf Jeep-Kunden sowie Gäste
des schneesicheren Hochplateaus eine Gewinnspielaktion.
„Die Marke Jeep und die
Turracher Höhe verbindet
hochwertige Qualität, einzigartiger Komfort sowie die Lust
auf Abenteuer und Emotionen“,
erläutert Andreas Chochola,
Verkaufsleiter von Jeep Österreich, die Parallelen zwischen
den beiden Partnern; und Elke
Basler, GF der Turracher Höhe
Marketing GmbH, ergänzt: „Uns
allen sind die Themen Berge,
Sport und Familie ein großes
Anliegen.“ Neben der Unterstützung zahlreicher Events
fungiert Jeep als Hauptsponsor
beim Motorschlittenrennen
„Snocross Turracher Höhe“, das
am 21. März 2015 stattfindet.
www.turracherhoehe.at
www.jeep.at
Wien. „Wir wollen beim Umweltschutz Vorreiter sein, um die natürlichen Lebensgrundlagen für
unsere Kinder zu bewahren. ‚Gourmet‘ kocht mit regionalen, saisonalen Zutaten und geht achtsam mit
Lebensmitteln, Energie und Ressourcen um. Unsere Gäste können
so mit gutem Gewissen nachhaltig
genießen“, betont Herbert Fuchs,
Geschäftsführer von Gourmet, bei
der Verleihung des Österreichischen Umweltzeichens durch Umweltminister Andrä Rupprechter
auf der Ferien-Messe in Wien.
kulinarisch auf höchstem Niveau,
es kauft Lebensmittel vor allem
regional und saisonal ein, serviert
Fairtrade-Kaffee und -Tee, hält den
CO2-Fußabdruck des Caterings so
gering wie möglich, verwendet
Mehrweg- und Großgebinde, vermeidet Abfall und nutzt Energie
und Wasser effizient.
„Wir sind davon überzeugt, dass
diese vielen einzelnen Umweltschutz-Maßnahmen weite Kreise
ziehen. Gerade bei Veranstaltungen gibt es viele Möglichkeiten,
den ökologischen Fußabdruck zu
verringern“, so Fuchs.
Für höchste Ansprüche
Die Eventgastronomie von Gourmet bietet Catering für besondere
Anlässe und höchste kulinarische
Ansprüche bei rund 450 Veranstaltungen im Jahr – vom exquisiten
Höchste Öko-Auszeichnung
„Wir freuen uns sehr, dieses
strenge Gütesiegel tragen zu dürfen. Das Österreichische Umweltzeichen, als höchste Öko-Auszeichnung im Tourismus, garantiert
Kunden, dass sie für ihren Event
ein umweltfreundliches Catering
wählen. Immer mehr Kunden achten beim Genuss auf verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt
und Ressourcen“, so Fuchs.
Das Team der Eventgastronomie verwöhnt Gäste nicht nur
© BMLFUW/Robert Strasser
Der Winter auf der Turracher Höhe
wird abenteuerlich & erlebnisreich.
Johannes Pichler (Leitung Eventgastronomie) Bundesminister Andrä Rupprechter,
Herbert Fuchs (GF Gourmet) und Daniel Stiefsohn, (Umweltmanager Gourmet).
Geschäfts-Dinner in einer TopLocation bis zu Kongressen mit
35.000 Besuchern sowie als Partner der Reed Exhibitions Messe
Wien, der Wiener Stadthalle und
der burgenländischen Opernfestspiele in St. Margarethen.
Heimische Zutaten
Neben kulinarischen Höchstleistungen sorgt das Team für eine
erstklassige All-In-Betreuung bei
jeder Veranstaltung: freundliche
und kompetente Mitarbeiter, eine anspruchsvolle Präsentation,
Dekoration, Blumenschmuck, die
Technik, Musik und Ausstattung.
Gourmet als Österreichs Marktführer bei Menü-, Catering- und
Gastronomieservices legt besonderen Wert auf heimische Zutaten,
viele davon in Bio-Qualität, sowie
auf Nachhaltigkeit in allen Bereichen.
Das Österreichische Umweltzeichen ist ein staatliches Gütesiegel
für Umweltfreundlichkeit; es zeichnet Vorbildbetriebe aus, die freiwillig Umweltkriterien erfüllen.
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e v e n tm a r k e ti n g & te c h n i k
Dienstag, 3. Februar 2015
medianet special – 21
Steigenberger Hotel Herrenhof Im Zuge einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie sind jetzt auch alle Tagungen ökologisch und CO2-kompensiert
Meetings mit viel grünem Flair
Wien. Als Träger des Österreichischen Umweltzeichens und mit
dem Umweltmanagementsystem
ISO 14001 zertifiziert, setzt das
Steigenberger Hotel Herrenhof verschiedenste Maßnahmen, um einen Beitrag zum Erhalt natürlicher
Ressourcen zu leisten, Energie zu
sparen und Abfall zu reduzieren.
Dazu zählt auch, dass ab sofort alle
Tagungen, Konferenzen und Veranstaltungen im Hotel „grün“ und CO2kompensiert durchgeführt werden.
Wachsende Nachfrage
„Mit Green Meetings reagieren
wir auf ein Kriterium, das bei der
individuellen Hotel- und Veranstaltungsauswahl von Gästen eine
wachsende Rolle spielt. Insbesondere eine gute Verkehrsanbindung
und Nachhaltigkeit beim Verreisen
werden in den nächsten Jahren für
Kunden immer wichtiger. Das Steigenberger Hotel Herrenhof kommt
Buchtipp Nutzenrechnung
Event Control
© FH St. Pölten/Lisa Fiegl
Wien. Die Neuerscheinung am
Buchmarkt trägt den vielversprechenden Titel „Erfolgsmessung
von Offline-, Online- und HybridEvents“ und entstand aus einer
Masterarbeit von Petra Passecker
am Studiengang Media- und Kommunikationsberatung der Fachhochschule St. Pölten.
Basierend auf der „Event Control
Toolbox“ von Hans Rück, wird ein
Modell für Offline-, Online- und
Hybrid-Events erstellt. Diese Methode soll aufzeigen, ob ein einziges Erfolgsmessungsmodell für
alle drei Arten von Events zur Ermittlung des Erfolgs von Events
herangezogen werden kann.
Bei der Erfolgsmessung von
Events gilt: „Wer sich keine Ziele
setzt, kann auch keine erreichen.“
Belegbare Zahlen im Hintergrund
dienen der Kostentransparenz und
bergen ausgezeichnete Korrekturmechanismen für die Planung
von Folge-Events. Die Weiterentwicklung von Online- und HybridEvents (Live und Online) sorgt
zudem dafür, dass bestehende Erfolgsmessungsmodelle von OfflineEvents nicht mehr alle Faktoren
abdecken können und neue Methoden herangezogen und angedacht
werden müssen.
„Überall wird von Effizienz und
Effektivität gesprochen. Kommunikationsmaßnahmen werden
laufend hinterfragt. Das Thema
von Petra Passecker könnte daher
nicht aktueller sein“, sagt Helmut
Kammerzelt, Herausgeber von.
„Erfolgsmessung von Offline-, Online- und Hybrid-Events“ (180 Seiten, ISBN: 9783737518901)
diesem neuen Reisemotiv nach,
ohne die sensible Preispolitik oder
das individuelle Wohlbefinden
von Gästen zu vernachlässigen“,
erklärt General Manager Elisabeth
Perwanger.
Zu den umwelt- und ressourcenschonenden Maßnahmen zählen
unter anderem der Einsatz von
Bewegungsmeldern, Energiesparlampen, Mülltrennung von zehn
Stoffen, Recycling von Altglas,
Papier, Karton, Plastik, Metall sowie die thermische Behandlung
von Rest- und Sperrmüll und eine
schonende Wasserspartechnik.
„Mit Green Meetings setzen wir
neue Maßstäbe und möchten zei-
gen, dass ökologische und ökonomische Effizienz keine Gegensätze
sein müssen. Außerdem ist es uns
ein Anliegen, sowohl bei Kunden,
Gästen als auch Mitarbeitern ein
Bewusstsein für Umweltschutz und
nachhaltiges Handeln zu schaffen.“
Die Tagungspauschale für die
Green Meetings beträgt ab 74 €
pro Person und Tag. Inkludiert
sind neben professioneller Betreuung Wiener Hochquellwasser, frisches Obst, Kaffee, hausgemachte Fruchtsirups, Tee, Obst und
Snacks; ein Mittagessen im ‚Restaurant Herrlich‘ sowie kostenfreies WLAN sind im Preis enthalten.
(red)
© Christian Houdek für Hotel Steigenberger Wien
Strom aus Wasserkraft, Lebensmittel aus der Region sowie Bioprodukte, Mülltrennung, Recycling und vieles mehr.
Elisabeth Perwanger, General Manager des Steigenberger Hotel Herrenhof.
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Ob Lifestyle-Event, Kongress oder
Gala-Dinner – wir schaffen den
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22 – medianet special
short
Vom X-Jam mit MTV
zur Wiener Wiesn
Dienstag, 3. Februar 2015
impacts Catering Geschäftsführer Christian Chytil erhielt im Salzburger Hangar-7 den Leaders of the Year Award
Caterer des Jahres will
nachhaltig beeinflussen
Jetzt auch für deutsche Abiturienten
buchbar: X-Jam mit MTV Musik-Acts.
Wien. Das letzte Jahr war für
den Eventveranstalter DocLX
mit vielen erfolgreichen Veranstaltungen wie dem Lighthouse
Festival, Spring Jam, X-Jam
oder den Beach Volleyball
Grand Slam Side Events sehr
zufriedenstellend. Auch für
heuer plant man innovative
Neuigkeiten.
„Als offiziellen Partner konnten wir für X-Jam erneut den
Musikriesen MTV gewinnen,
mit dem sich die Maturareise
grandiose musikalische Acts
zugesichert hat“, freut sich
DocLX Holding-Eigentümer
Alexander Knechtsberger. Die
Weiterempfehlungsrate der
X-Jam-Gäste 2014 von 98,5%
sicherte dem Unternehmen
bereits im Herbst 2014 einen
Ansturm an Vorreservierungen
und Buchungen. X-Jam wird
seit Kurzem auch in Deutschland angeboten, der Verkauf
„verläuft äußerst erfolgsversprechend“, so Knechtsberger.
DocLX war 2014 auch als
ausführende Agentur für die
gesamte Event-Organisation
im Auftrag der Wiener WiesnFest-Veranstalter verantwortlich und verbreiterte so sein
Angebotsspektrum.
Spielerische Werbung
für Eventbesucher
Salzburg. Bereits zum fünften Mal
vergab das internationale Gastronomiefachmagazin Rolling Pin
den „Leaders of the Year Award“.
Im Rahmen einer festlichen Gala
im Hangar-7 wurden Menschen
geehrt, die die Gastronomie- und
Hotellerie im letzten Jahr entscheidend geprägt haben. Am 18.
November 2014 trafen sich die
wichtigsten Vertreter der Branche,
um die besten Köpfe und Vordenker unter ihnen auszuzeichnen.
Für die kulinarische Betreuung
der Gäste in Form eines exquisiten
Gala-Dinners zeichnete impacts
Catering verantwortlich.
Die Auszeichnung
Ziel der von Rolling Pin vergebenen Auszeichnug ist es, jene
Personen hervorzuheben, die die
Branche mit ihrem Mut, ihrer Innovation und Kreativität am meisten beeinflusst und damit andere
motiviert haben. Der Preis wird in
insgesamt 19 Kategorien vergeben.
Besondeheit dabei ist, dass es die
jeweiligen Mitarbeiter sind, die
Ihre ‚Leader‘ via Internet nominieren können. Die drei Finalisten
der Kategorie „Caterer des Jahres“
© impacts
© Colin Cyrus
Internationales Gastronomiefachmagazin Rolling Pin prämiert alljährlich herausragende Personen.
impacts-Geschäftsführer Christian Chytil (li.) freut sich über die Überreichung der Auszeichnung als Caterer des Jahres 2014.
verband Spitzen-Gastronomie mit
professioneller Organisation bis
ins kleinste Detail. Die oberste
Prämisse eines Top-Caterers ist
die individuelle Umsetzung jedes
Events, von der Locationwahl bis
hin zu der Gestaltung der Tischarrangements.
impacts Catering ist außerordentlich stolz, dass ihr Geschäftsführer, Christian Chytil, als eine
dieser Personen nominiert wurde
und sich schlussendlich erfolgreich gegen die Mitstreiter durchsetzen konnte, so das Unternehmen
in einer Aussendung. Für impacts
Catering steht dieser Award aber
nicht nur als Messlatte für gute
Konzepte, sondern auch als Impuls, den Catering-Markt von mor-
„Uneingeschränktes
Vertrauen in mein
Team – weil es einfach
das beste Team der
Welt ist.“
© no problaim
Christian Chytil
GF impacts Catering
gen mit neuen Modellen und Denkanstößen zu prägen.
Neue Herausforderung
„Uneingeschränktes Vertrauen
in mein Team – weil es einfach das
beste Team der Welt ist und die
stetige Weiterentwicklung, welche
mit jeder neuen Herausforderung
ersichtlich wird, angefangen bei
der Speisenkreation bis hin zur
Inszenierung jedes einzelnen Catering, gehören mit zu unserem Erfolg“, erklärt Christian Chytil. „Und
ja, ich gebe es zu, ich suche die Herausforderung sehr gern, weil ich
der Meinung bin, nur so könne man
über sich hinauswachsen, und genau das zeichnet einen Pionier der
Catering-Branche aus, denn
schlussendlich wollen wir den Cateringmarkt nachhaltig beeinflussen“, so der zufriedene Caterer des
Jahres 2014.
Neuer Standort
Das Wiener Unternehmen ist
Träger des österreichischen Umweltzeichens für ‚Tourismus-betriebe‘ sowie für ‚Green Meetings
& Green Events‘. Am 25. April des
Vorjahres fand im Rahmen eines
großen Fests die Eröffnung der
neuen Firmenzentrale im 21. Bezirk statt, die auf einer Gesamtfläche von 7.000 m2 mit einer Produktionsfläche von 1.100 m2 aufwarten
kann.
(red)
Soulful Communications Elisabeth Wimmer sorgt als Produzentin und Regisseurin für einzigartige Unterhaltung
Tresdorf/Wien. Events bestehen
nicht nur aus kulinarischen
Verwöhnangeboten; manchmal
sorgt auch ein etwas aktiveres
Unterhaltungsprogramm für
erfreute Gesichter bei den
Besuchern. Für den Kunden
Verbund etwa wurden bunte
Scheiben kreiert, die in den
Pausen von Fußballspielern
am Torrahmen aufgehängt
werden und auf die die Zuseher
schießen können. Zielsichere
Torschützen kommen so zu
Gratis-Strom.
Auch die Entdecker der neuen Trend-Reiter-Sportart „La
Cuerra“ wandten sich für die
Herstellung ihrer Tore an no
problaim. Die Tore wurden
durch eine Ummantelung mit
einer Spezialfolie besonders
stabil und belastbar und halten
dadurch auch dem wildesten
Ansturm stand. „Mit kreativen
und spielerischen Inflatables
erreicht man Kunden oft besser, als mit offensichtlich ausschließlich auf Werbung abzielenden Außenwerbeflächen“, so
Geschäftsführer Adolf Blaim.
Höchste Eventkunst beim Cirque Nouvel
Wiener Neustadt. Im Dezember 2014
sowie im Jänner 2015 konnte man
in Niederösterreich wieder spektakuläre künstlerische Darbietungen bestaunen. In der Arena
Nova entführte der Cirque Nouvel, vom Falter als „Kleiner Bruder des Cirque du Soleil“ gerühmt,
mit seinem neuen, dreistündigen
Programm „Eternity“ in die fantasievollen Zauberwelten der griechischen Mythologie, dargestellt
von zahlreichen internationalen
Stars und Artisten. Für die Inszenierung zeichnet auch dieses Jahr
Eventprofi Elisabeth Wimmer, Geschäftsführerin von Soulful Communications, verantwortlich.
noch mehr Neues und Spektakuläres; es ist wirklich ein Programm
ganz besonderen Zuschnitts, in
dem es uns gelungen ist, eine
harmonische Vielfalt poetischer
Gegenwelten zu erschaffen.“ Begleitet wird das Show-Programm
durch ein eigens konzipiertes Dinner des Wiener Star-Haubenkochs
Bernie Rieder. „Der Cirque Nouvel
hat sich als alljährlicher Glanzpunkt unseres Eventkalenders eta-
bliert“, erklärt Klaus Schneeberger,
Vorstandsvorsitzender der Arena
Nova BetriebsgmbH.
Einzigartigkeit
„In einer Zeit genereller Reizüberflutung ist es besonders
wichtig, Zielgruppen emotional
und mittels geeigneter Kommunikationskanäle anzusprechen. Die
Lösung liegt jedoch nicht, wie oft
Poetisches Showkonzept
Die Erfinderin und Produzentin
des Cirque Nouvel fungiert 2014
erstmals auch als künstlerische
Leiterin und Regisseurin der
herausragenden Dinner-Show. „Ich
freue mich ganz besonders, dieses
künstlerisch anspruchsvolle Showkonzept bereits zum vierten Mal
präsentieren zu können“, so die
Eventexpertin. „Wir zeigen 2014
© Michael Graf
Die Tore für das La Cuerra-Spiel sind
dank Spezialfolie besonders robust.
Cirque Nouvel-Produzentin und -Regisseurin E. Wimmer im Kreis ihrer Künstler.
vermutet, in teuren Maßnahmen,
sondern in der Einzigartigkeit des
Erlebten“, so Elisabeth Wimmer,
die diesem Motto auch bei der Umsetzung des Cirque Nouvel treu
geblieben ist.
Die Kommunikationsexpertin
war viele Jahre als Hoteldirektorin
des Austria Trend Eventhotel Pyramide sowie des Austria Trend Hotel Schloss Wilhelminenberg tätig.
Als Area Manager der Hoteldivision der Verkehrsbüro Group war sie
maßgeblich am Aufbau der Marke
„Austria Trend Eventhotels“ beteiligt und wegweisend für große
Events und Inszenierungen der
Verkehrsbüro Group.
Die Kommunikationsexpertin
ist außerdem Inhaberin und Geschäftsführerin der Agentur Soulful Communications; neben dem
Consulting für Gastronomie und
Hotellerie zählt die künstlerische
Gestaltung publikumswirksamer
Shows und Events zu ihrer Kernkompetenz. Auf der Klientenliste
finden sich namhafte Kunden wie
die Wirtschaftskammer Österreich,
Harley Days Vienna, die ÖBB und
die Gärten Niederösterreichs. (red)
E v e n tm a r k e ti n g & Tec hn i k
Dienstag, 3. Februar 2015
medianet special – 23
stadt wien marketing Ende Jänner eröffnete der bereits 20. Wiener Eistraum am Rathausplatz seine Pforten
short
Eiszeit im Herzen Wiens
Festliche Krönung für
die besten Events 2014
Wien. Am 23. Jänner fiel der Startschuss für den 20. Wiener Eistraum am Rathausplatz. Bereits
am ersten Abend stürmten Tausende Besucher das Eis sowie den
Aussichtsturm, um das traumhafte
Eis-Eldorado zu fühlen und zu sehen. Die Eröffnung startete um
19 Uhr mit einer Show unter dem
Motto „Der Ring, eine Allegorie“.
© Jobst/PID
An der Ringstraße
Blick aus 71 Metern Höhe auf das eisige Winterwunderland vor dem Rathaus
Unter der Regie von Christian
Weißkircher wurde eine Geschichte über die Wiener Ringstraße, deren 150. Jubiläum in diesem Jahr
gefeiert wird, auf der märchenhaft
beleuchteten Eisfläche dargeboten.
Die Stimme von Peter Faerber war
der Rahmen einer allegorischen
Erzählung, in der die Wiener Ringstraße sich durch ein lichtdurchflutetes Fabelwesen namens DunDu von einer Festung zum Ort der
Begegnung und des Lebens ver-
wandelt und zum Boulevard der
Begegnung wird. Im Anschluss waren alle Besucher zum kostenlosen
Schlittschuhvergnügen eingeladen.
Noch bis inklusive 8. März bietet
der Wiener Eistraum täglich von
9 bis 22 Uhr eine märchenhafte
Eislandschaft von über 7000 m2,
eine 450 m2 große, kostenlose Anfängerfläche, sechs Eisstockbahnen
sowie einen 750 Laufmeter langen
Pfad quer durch den Südpark des
Wiener Rathauses. Ergänzt wird
das eisige Angebot durch eine Vielfalt an regionalen, biologischen
und veganen Köstlichkeiten und
eine urige Almhütte.
Vom City Skyliner kann man
während der gesamten Zeit des
Eistraums einen Blick aus 71 Metern Höhe auf die Erlebnislandschaft genießen. Auch heuer wird
die Radio Wien Disco wochentags
ab 17 Uhr sowie am Wochenende
ab 14 Uhr für gute Stimmung auf
dem Eis sorgen.
(red)
© www.scenicdesign.org
Von 23. Jänner bis 8. März kann auf über 7.000 m2 vor historischer Kulisse eisgelaufen werden.
Die Auszeichnungen für die besten
Events können sich sehen lassen.
Wien. Zum bereits 18. Mal verantwortete die Eventwerkstatt
im Dezember 2014 die Organisation des Austrian Event
Awards. Austragungsort war
dieses Mal die Eventlocation
„Nordlicht”. Mehr als 250 Gäste
besuchten die festliche Gala,
die sich in völlig neuem Gewand präsentierte. So wurde
der Preis erstmals nicht nur in
Gold, sondern auch in Silber
und Bronze vergeben. Insgesamt wurden 30 Preisträger
ausgezeichnet. Die elfköpfige
Jury kürte die besten Events
des vergangenen Jahres hinsichtlich Kreativiät, Umsetzung, Marketingintegration,
sowie Zielerfüllung und
Gesamteindruck.
Eurovision Song Contest Der Countdown für den TV-Event des Jahres hat am Rathausplatz buchstäblich begonnen
Wien rüstet sich für den Sängerwettstreit
Metern und einer aktiven Videofläche von 23,6 m2 verfügt über ein
Gesamtgewicht von ca. 4.900 kg,
ist absolut wetterfest und trotzt
Windgeschwindigkeiten von bis
zu 130 km/h. Und das bei gering-
stem Stromverbrauch, wie der ORF
als Host der Veranstaltung mitteilt.
Der Countdown-Turm ist auch
bereits ein Vorbote für den großen
öffentlichen Song-Contest-Hotspot
in Wien: das Eurovision Village
am Wiener Rathausplatz: Vom 17.
bis 23. Mai 2015 wird im Zentrum
der Stadt ein lebendiger Ort der
Begegnung für Fans, Wiener und
alle nationalen und internationalen Gäste geboten. Herzstück des
Eurovision Village ist eine Bühne,
auf der täglich ein spannendes
Programm geboten wird. Neben
den aktuellen Künstlern aus den
teilnehmenden Ländern wird es
ESC-Themenabende, Familienprogramm, Public Viewing der LiveShows und selbstverständlich viel
Song-Contest-Musik geben
Song Contest-Bim
Seit dem 26. Jänner, dem Tag der
Schlüsselübergabe des Bürgermeisters von Kopenhagen (ESC-HostCity 2014) an Bürgermeister Michael Häupl und der Auslosung der
Semifinalreihungen zeigt die LEDSäule die verbleibende Zeit bis zum
Finale am 23. Mai um 21:00 Uhr
nicht nur in Tagen, sondern auch
in Stunden, Minuten und Sekunden
an.
Der urbane Eyecatcher mit einer
Standfläche von etwa drei mal drei
Bereits seit dem 27. Dezember
ist ein „Song Contest“-gebrandeter
ULF auf unterschiedlichen Linien des Wiener Straßenbahnnetzes
im Einsatz; seinen ersten großen
TV-Auftritt vor einem Millionenpublikum hatte er im Pausenfilm
des Neujahrskonzerts der Wiener
Philharmoniker am 1. Jänner.
Für die erwarteten 1.300 Journalisten steht im Mai der Euro Club
in der Ottakringer Brauerei im
16. Bezirk zur Verfügung.
(red)
© Günther Pichlkostner/ORF
Eurovision Village
Der mit acht Meter Höhe gut sichtbare Turm zählt die Zeit bis zum Beginn des ESC.
© Airscreen
Wien. Der Countdown für einen
der spektakulärsten und weltweit
meist beachtesten Events des Jahres läuft. Und dies nicht nur im
übertragenen Sinn, sondern für jeden Interessierten gut sichtbar am
Wiener Rathausplatz. Dort wurde
eine etwa acht Meter hohen Säule
aufgestellt, deren vier Seiten mit
LED-Flächen versehen sind, die im
„Eurovision Song Contest – Building Bridges“-Design die verbleibende Zeit bis zum größten TVUnterhaltungsevent der Welt und
weitere aktuelle Informationen
zum ESC15 anzeigen.
Mobile Projektionen
in allen Größen
Vom Volxkino bis zum Gartenfest:
Airscreen gibt es in vielen Formaten.
Wien. Nicht nur in Zeiten sportlicher Großveranstaltungen
kann der Einsatz von großen
Leinwänden bei Events sinnvoll sein. Airscreen bietet eine
flexible und kostengünstige
Alternative zu aufwendigen
Gerüstkonstruktionen. Mit
großen Projektionsflächen
und der gleichzeitigen Leichtigkeit des Systems können so
auch sensible Locations (z.B.
auf historischem Gelände) erschlossen werden. Technisch
gesehen ist Airscreen ein aufblasbarer Rahmen aus einem
speziellen PVC-Gewebe, in den
eine Projektionswand eingespannt wird; die Stabilität des
Rahmens wird durch ein sehr
leises Gebläse gewährleistet.
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Ob Firmenevent, Jubiläum, Hochzeit oder Geburtstagsfest –
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e v e n tm a r k e ti n g & te c h n i k
24 – medianet special
short
TUI Austria trennt
sich von Splashline
Dienstag, 3. Februar 2015
Projekt Die 32. Ausgabe des größten Open Air-Festivals Europas zieht wieder viele Kooperationspartner an
Das Donauinselfest, ein
unbezahlbarer Werbewert
TUI Austria verkauft den Maturareisenanbieter Splashline.
Wien. Österreichs größter Reiseveranstalter TUI Austria
Holding GmbH trennt sich
vom Maturareisen-Anbieter
Splashline mit Sitz in Wien.
Neuer Eigentümer wird die Anton Aigner Beteiligungs GmbH,
berichtet das Branchenmagazin
Travel Industry Professional
(tip). Der Verkauf sei Teil der
strategischen Entwicklung und
weiteren Fokussierung auf das
Kerngeschäft – den Verkauf von
Pauschalreisen, heißt es in dem
Branchenmagazin.
Dem neuen Eigentümer der
Splashline Event und Vermarktungs GmbH, Anton Aigner,
gehöre auch der heimische Reiseveranstalter GTA-Sky-Ways,
der auf Flusskreuzfahrten und
Gesellschaftsreisen spezialisiert sei. GTA-Sky-Ways und
Splashline sollen künftig als
eigenständige Unternehmen
geführt werden.
Personell setzt der neue Eigentümer voll auf das bewährte
Splashline-Team und holt auch
den Gründer Didi Tunkel ins
Unternehmen zurück: „Wir setzen auf ein eingespieltes und
jahrzehntelang erfolgreiches
Management und damit auf
Kontinuität. Es freut mich, dass
ich auch Didi Tunkel für diese
Aufgabe gewinnen konnte“,
so Aigner.
© Messe Innsbruck
Tiroler Gastlichkeit und
modernes Ambiente
Wien. 4,5 Kilometer Festivalgelände, elf Bühnen, 19 Themeninseln,
600 Stunden Programm, rund
90.000 Facebook-Fans und Hunderttausende Besucher an drei Tagen: Auch 2015 wird das Wiener
Donauinselfest wieder seinem Ruf
als größtes Open Air Festival Europas bei freiem Eintritt mehr als
gerecht. Die 32. Auflage des InselFests geht heuer von 26. bis 28. Juni über die Bühne(n).
Werbewert von 87 Mio. Euro
Thomas Waldner, der Projektverantwortliche für die DreiTages-Sause, betont den B2B-Wert
des Donauinselfests, das „auch zu
einem wichtigen Wirtschaftsfaktor
für viele Unternehmen, vor allem
aus dem KMU-Bereich, geworden“
sei.
„Das Donauinselfest
© Donauinselfest
© Splashline
Ende Juni sollen wieder mehr als 3 Millionen Besucher aus ganz Europa die Donauinsel bevölkern.
Donauinselfest-Projektverantwortlicher Thomas Waldner: „Am Festival ist eine direkte Zielgruppenansprache möglich.“
ist zu einem wichtigen
und internationalen Medienberichten und war aufgrund dieser medialen Präsenz ein Besuchsmagnet
für Besucher aus aller Welt. Damit
erbringt das Donauinselfest einen
essenziellen Werbeeffekt für die
Stadt Wien und den Wien Tourismus.
Wirtschaftsfaktor für
Unternehmen – vor
allem aus dem KMUBereich – geworden.“
Umwegrentabilität
Thomas waldner
Eine Analyse der Umwegrentabilität hat ergeben, dass die Wirtschaft Wiens ca. 50 Millionen Euro
aus dem Donauinselfest lukrieren
kann. Damit sich diese Dimensionen auch 2015 annähernd wiederholen bzw. sich im besten Falle weiter steigern, dafür arbeitet
Waldner mit seinem Team bereits
jetzt auf Hochtouren.
An drei Veranstaltungstagen erwirtschaftete das 31. Donauinselfest im Jahr 2014 einen GesamtWerbewert von 87.876.664 Euro;
der Medienwert (gewichteter Wert)
betrug 41.545.440 Euro. Thematisiert wurde das Donauinselfest in
über 18.514 regionalen, nationalen
Mit den rund drei Millionen
Besuchern bietet das Festival natürlich auch den Kooperationspartnern vielfältige Möglichkeiten
des Marketing; dazu bieten die
Veranstalter Partnerpackages für
jede Aufgabenstellung und Zielgruppe. Mit den zahlreichen verschiedenen Inseln und Bühnen,
die unterschiedliche Interessen
ansprechen, ist eine direkte Zielgruppenansprache möglich, betont
Waldner.
Partner-Einschaltungen
Zur Untermauerung werden im
Vorfeld des Fests 1.200 Radio- und
420 TV-Spots von und mit Partnern
gestaltet, die vom ORF bis zu Radio Energy über den Äther gehen.
Rund 700.000 Programmhefte werden österreichweit verteilt, die sowohl klassische als auch redaktionelle Einschaltungen der Partner
beinhalten.
Und natürlich spielen auch die
Social Media-Kanäle und diverse
Online-Communitys eine immer
größere Rolle bei der Bekanntmachung. Neben der gezielten PRArbeit in diversen Kanälen wie
etwa Facebook haben heuer „alle
Donauinselfest-Fans auch schon
im Vorfeld die Chance, sich via
Social Media-Kanäle über unsere
Vorbereitungen, die News rund um
das Programm und auch die LiveActs zu informieren“, erklärt Waldner. Zudem gebe es „viele Möglichkeiten, sich auch aktiv einzubringen“, so der Projektleiter. (red)
Untersuchung Langjährige Fachkräfte und junge Mitarbeiter müssen in der Eventbranche zusammenarbeiten
Innsbruck. Die Congress Messe
Innsbruck mit ihren drei Standorten – Congress Innsbruck,
Messe Innsbruck, congresspark
igls – versteht sich als inter­
nationaler und regionaler Kommunikations- und Marktplatz.
Im Zentrum der Alpenstadt
gelegen, bieten die modernen
Standorte internationales
­Tagungsambiente, kombiniert
mit Tiroler Gastlichkeit.
Das flexible, historische als
auch moderne Raumangebot
bietet an den drei Standorten
insgesamt 39 variabel bestuhlbare Säle für 20 bis 3.000 Personen sowie fünf Ausstellungshallen.
Die Infrastruktur, gepaart
mit Erfahrung und Service
im Kongress- und Ausstellungsmanagement, in der
Veranstaltungsorganisation,
im Cateringangebot und dem
Verleih von Veranstaltungsausstattung, zeichnet die Congress
Messe Innsbruck als kompetenten und verlässlichen
Partner aus.
Studie: Best Ager und die Generation Y
Heilbronn. Die demografische Entwicklung kann als bekannt vorausgesetzt werden. Welche Auswirkungen diese Tendenzen für die
Branche der Eventmarketer haben,
das hat eine Interessensgemeinschaft in Deutschland jüngst zu
ergründen versucht.
Gut ausgebildete junge Mitarbeiter treffen auf ältere Haudegen,
die viel Erfahrung haben – und von
denen werden sie ausgebremst.
Ist das ein Sinnbild für die zukünftige Situation in der Veranstaltungswirtschaft als Folge des
demografischen Wandels?
schaft daraus abgeleitet. Das Kurzfazit: Ziel muss es sein, dass langjährige und bestens ausgebildete
Fachkräfte jenseits der 50 Seite an
Seite mit der sogenannten Generation Y zusammenarbeiten.
Chancen für alle
Gerade der demografische Wandel lasse es nicht zu, dass die
Veranstaltungsbranche nur dem
Nachwuchs die wirklichen Chancen gibt, heißt es dazu seitens der
Studienverantwortlichen. Sicherlich gebe es gerade in der EventBranche einige Unterschiede im
generationenübergreifenden Zusammenspiel gegenüber vielen anderen Arbeits-Bereichen.
Veranstaltungsstätten gebe es
schon immer; aber gerade hinsichtlich der fachspezifischen
Ausbildungen (wie etwa Veran-
Gehen oder bleiben?
Experten der Veranstaltungswirtschaft haben sich mit dem
Thema „Best Ager in der Veranstaltungswirtschaft – Potenzial
oder Auslaufmodell?“ auseinandergesetzt. In einer Studie, initiiert
von degefest e.V., Veranstaltungsplaner e.V. und der Hochschule
Heilbronn, haben die Initiatoren
ihre Einschätzung dargelegt und
Handlungsempfehlungen für die
Akteure in der Veranstaltungswirt-
staltungs-Kaufmann/-frau, Fachkraft für Veranstaltungstechnik)
habe sich eigentlich erst in diesem
Jahrtausend einiges getan, heißt
es. Und das werfe Fragen hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit
mit den älteren Mitarbeitern auf,
heißt es.
„Können wir auf sie verzichten? Sind die Best Ager noch upto-date? Sind die Best Ager in der
Veranstaltungswirtschaft eine Gefahr oder doch eine Chance?“, fragt
sich aus all diesen Gründen Jerzy
Jaworski von der Hochschule Heilbronn, der auch den wissenschaftlichen Beirat des Fachverbands
degefest unterstützt.
Messe-Präsentation
© panthermedia.net/dotshock
Die Congress Messe Innsbruck
punktet mit drei Standorten.
Ziel in der Eventbranche: die Kooperation älterer Mitarbeiter mit der Generation.
Die Studie wurde in Kooperation
der beiden Verbände degefest e.V.
und Veranstaltungsplaner e.V. mit
der Hochschule Heilbronn erstellt
und von der Intergerma Marketing GmbH & Co. KG unterstützt.
Die Studie wurde im Rahmen einer
Podiumsdiskussion auf der Fachmesse Best Of Events (BOE) am
21. Jänner vorgestellt. (red)
retail
medianet
Der deutsche Versandhauskonzern Otto
rechnet mit sinkenden Erträgen Seite 28
hüttengaudi
© Kattus
Trojka Caramel, Bulldog
Gin, Original Rye Whisky,
Sigg’s bunte Flaschen,
u.a. Little Sheep oder
Hello Kitty. Seite 29
„Idealistisch sein“
Neue Herausforderung
Bei Bioheumilch sieht die ARGE Heumilch
noch Potenzial nach oben Seite 28
Manuela Krenn leitet die Abteilung
für Personalwesen bei Spar in Graz Seite 30
© Spar
© Wedl
Otto Kündigt Verlust an
© ARGE Heumilch
inside your business. today. Dienstag, 3. Februar 2015 – 25
Will der Kunde wirklich
wissen, was er isst?
© Natalie Oberhollenzer
short
© Panthermedia.net/Arne Trautmann
© Patrick Seeger/EPA/picturedesk.com
Thema: Kaffee & Tee Im Jänner
ging das Vienna Coffee Festival über die Bühne. Gedacht
ist die Veranstaltung für Gastronomen und Kaffeeanbieter
und alle anderen, die das heiße
Getränk lieben. Trends und
Neuigkeiten auf dem Festival:
personalisierter Kaffee, weiches Wasser und Profimilchschaummaschine. Seite 27
Diskonter Überall sonst erobern deutsche Diskonter die
Verbraucherherzen, nur am
Heimatmarkt haben sie zu
kämpfen. Im vergangenen
Jahr verloren Aldi, Lidl und
Co. Marktanteile an klassische
Supermärkte wie Edeka oder
Rewe. Der Marktanteil der Discounter verringerte sich von
43,7 auf 43%. Seite 28
Fettfrei essen? Der deutsche Chemiker Udo Pollmer über Märchenerzähler in
der Lebensmittelbranche, die Unwissenheit der Verbraucher und das Grassieren
falscher Glaubenssätze in Sachen Ernährung. Seite 26
Kartelle Tönnies versucht, durch Konzernumbau Kartellstrafe von 120 Mio. € zu entgehen
Handel Defizitäre Modehandelskette Seppälä abgegeben
Deutscher Kartellamtspräsident Andreas Mundt fordert schärfere Gesetze.
ße auferlegt bekommen. Nun seien
die von der Entscheidung des Kartellamts betroffenen Firmen aber
aus dem Handelsregister gelöscht
worden, die werthaltigen Unternehmensteile wurden auf neu gegründete Gesellschaften übertragen. Dass sich Konzerne durch eine
konzerninterne Umstrukturierung
unter bestimmten Voraussetzungen
der Haftung für die verhängten
Bußgelder entziehen könnten, kritisierte die Behörde schon öfters. Ein
Sprecher der Zur-Mühlen-Gruppe:
Die Umstrukturierung sei „ein zusätzliches Verteidigungsinstrument gegenüber der Behörde“. (red)
© Kenneth Luoto
Bonn. Damit Unternehmen sich
nach Wettbewerbsverstößen nicht
mehr um Geldbußen herumdrücken
können, fordert der deutsche Kartellamtspräsident Andreas Mundt
schärfere Gesetze. Gegenüber der
WirtschaftsWoche kritisierte er
Regelungslücken. Konkret prüfe
seine Behörde im Moment einen
Umbau der Zur-Mühlen-Gruppe,
die dem Unternehmer Clemens
Tönnies gehört. Demnach könnte
die Gruppe durch den Umbau die
Zahlung einer Kartellbuße von 120
Mio. € umgehen. Die Gruppe hatte
im vergangenen Jahr als Mitglied
eines „Wurstkartells“ eine Geldbu-
© Bundeskartellamt
Kritik: Schlupflöcher bei Strafen Sorgenkind verkauft
Warenhaus-Kette Stockmann löst sich
von der Modehandelskette Seppälä.
Frankfurt. Der Verkauf der defizitären Modehandelskette Seppälä
hat die Aktien der finnischen Warenhaus-Kette Stockmann beflügelt. Die Stockmann-Titel stiegen
auf 6,83 € (+ 11,1%). Das Unternehmen verkaufte Seppälä an die
Chefin des Mode-Einzelhändlers,
Eveliina Melentjeff. Zuvor hatte
Stockmann die Schließung sämtlicher Seppälä-Filialen in Russland, Lettland und Litauen angekündigt. In Finnland und Estland
betreibt Seppälä noch 100 Läden.
Stockmann betreibt neben Bekleidungsgeschäften auch große Warenhäuser in Russland. (APA)
ti te l stor y
26 – medianet retail
Dienstag, 3. Februar 2015
Gut vorgegaukelt Der Normalverbraucher zieht heile Welt-Schmus komplexem Hintergrundwissen über Agrarwirtschaft vor
Hersteller sind hochgradig
erfolgreiche Märchenonkel
Branche zu Aufklärungsarbeit aufgefordert, Hauptzielgruppe sollen die unter 39-Jährigen sein.
weil sie die Fleischberge wegputzen.“ Kritisch sieht er auch die
Sache mit den Tierwohl-Labeln.
„Die tragen zur Destabilisierung
des Kunden im Laden bei, weil sie
das schlechte Gewissen generell
verstärken. Und bei einem Siegel
weiß man ja nicht so richtig, was
man eigentlich bekommt.“
fritz weber
Wien. Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften in München, ist bekannt dafür, dass er sich
kein Blatt vor den Mund nimmt.
Diesem Ruf machte er einmal mehr
alle Ehre, als er im Rahmen der
Wintertagung des Ökosozialen Forums in Wien eine Rede hielt.
Mit einer gehörigen Portion Wut,
einem ordentlichen Schuss Kritik,
einer Prise Sarkasmus und vor
allem enormem Hintergrundwissen ging er der Frage nach, ob wir
wirklich wissen wollen, was wir
essen. Seine einleitende Feststellung : Industrie und die Agrarwirtschaft produzieren in erster Linie
eine heile Welt, voll mit gebauchpinselten Hühnern und handgestreichelten Möhren. Die Hersteller verstünden sich primär als
geschichtenerzählende Märchenonkel, mit Protagonisten wie Landliebe, Alpenglück und wie sie alle
heißen. Dabei sind sie hochgradig
erfolgreich.
Von Hühnern und Kindern
Weiters nicht zu vergessen: die
Kinderarbeit. „Der moderne Konsument möchte, dass die Ware frei
von Kinderarbeit produziert wird.
Herzliche Grüße von der Bergbauernfamilie“, keift Pollmer. Dass
der bolivianische Präsident Evo
Morales gerade Regeln für „angemessene“ Kinderarbeit aufgestellt
hat, das wollen die europäischen
Konsumenten wieder nicht wissen. „Sie wollen bloß, dass die
Hühner fröhlich zum Metzger laufen.“
„Eigentlich müssten
sich die Veganer bei
Die handgestreichelte Möhre
den Fleischessern
Denn wie kompliziert es mittlerweile wirklich zugeht im Anbau
und der Herstellung von Nahrungsmitteln, das möchte der Verbraucher gar nicht wissen. Die Kühlschränke der Gentechnik-Gegner
beispielsweise sind Pollmer zufolge
längst zum Zentrum der Gentechnik
geworden. In so gut wie jedem Lebensmittel steckt die Technologie,
und wenn sie es nicht täte, dann
würde der Konsument das meiste
Essen gar nicht bekommen – und
schon gar nicht zu dem gewohnten
­bedanken, weil die
letztlich ja die Fleischberge wegputzen.“
Udo Pollmer
Und wie sollte Pollmer zufolge
diesem Problem der Unaufgeklärtheit in Sachen Ernährung entgegengearbeitet werden? „Für die
Vermittlung solcher Kenntnisse
sind heute nicht mehr die Lehrer
zuständig“, entgegnet er. Daher sei
es der jeweiligen Branche überlassen, die die Aufklärungsarbeit selber angehen müsse. Wobei die sich
in erster Linie an Leute unter 39
Jahren richten solle, sprich nicht
mehr über Printmedien erfolgen
kann, sondern über die diversen
digitalen Kanäle. Erst wenn diese
Kommunikation geleistet ist und
bestimmte Kenntnisse vermittelt
sind, könne man solch wichtige
Themen auf vernünftigem Niveau
diskutieren.
„Die Regionalität ist
ein Rettungsanker
für all jene Produkte,
die zu schlecht sind,
um sich andernorts
zu verkaufen.“
© WLV
Udo Pollmer, chemiker
(niedrigen) Preis. Die Möhre in der
Art, wie wir sie heute kennen, würde nicht existieren, hätten Gentechniker nicht dazu beigetragen, sie so
resistent gegen Krankheitserreger
und mit einem so geringen Gehalt
an allergenen Proteinen zu züchten.
Auch dass sie die so typische Farbe
bewahrt, ist zu einem Großteil dieser Forschung zu verdanken. „Aber
wer will das schon wissen?“, fragt
Pollmer.
Optimal geschmacksneutral
Auch mit der Lebensmittelampel rechnet er ab, es sei denn
man reagiere so darauf, wie es die
Briten tun. Die würden nämlich
nur mehr rot gelabelte Lebensmittel kaufen: „Von denen wissen sie,
dass sie satt machen.“ Der ganze
Wahn rund um die richtige Ernäh-
A g e n t pr ov o c at e u r
Lebensmittelchemiker Udo Pollmer
Was Ernährungsfragen anbelangt, hat er
stets griffig-launige Antworten parat. Seine
verbalen Rundumschläge werden von
so manchem Zuhörer gefürchtet. Für die
meisten sind seine Vorträge jedoch vor
allem aufschlussreich und erheiternd.
rung könne ja auch beängstigende
Ausmaße annehmen. Zum Beispiel
beim Cordon Bleu: „Ich kann mir
ein schönes Stück Kalbfleisch nehmen, dazu ein gutes Stück Schinken und ein ebenso gutes Stück
Käse. Das Ganze lasse ich panieren
und bin dabei bei einer tiefroten
Ampelfarbe angelangt.“ Ein „grünes“ Pendant ist aber ebenso möglich: Man nehme ein mit Wasser
vollgepumptes Stück Putenfleisch,
eine mit Wasser vollgespritzte
Scheibe Schummelschinken und
eine Scheibe Analogkäse. Pollmer:
„Dann bin ich bei den Kalorien und
Fetten nicht drüber und habe auch
noch jede Menge der empfohlenen
Tageszufuhr an Wasser zu mir genommen. Mahlzeit!“
Nicht zu reden von dem Gedöns
rund um die saisonale Ernährung.
„Der Ostblock hatte nur saisonales Essen. Irgendwann haben die
Leute gesehen, dass die Produkte
irgendwann auf der ganzen Welt
Saison haben und haben sich gedacht: Das will ich auch haben.“
Oder die Regionalität – in seinen
Augen ein Rettungsanker für solche Produkte, die zu schlecht sind,
um sich andernorts zu verkaufen.
„Oder glauben Sie, dass Hersteller
von Parmaschinken oder Schampus auf die Idee kämen, regionalen
Konsum einzufordern?“
Überhaupt sehe die Ökobilanz
gewissermaßen bei jenen Konsumenten am miesesten aus, die von
Geschäft zu Geschäft fahren und
da das Fleisch, hüben das Brot und
drüben das Gemüse kaufen. Am
besten würde noch der Diskonter
abschneiden, weil die Kunden dort
gleich alles auf einmal mitnehmen
würden.
Ebenso hat er mit den Veganern
ein Hühnchen zu rupfen: Gut 60%
der landwirtschaftlich nutzbaren
Fläche seien aufgrund der Beschaffenheit des Bodens ausschließlich
für die Tierzucht verwendbar.
Wenn plötzlich alle vegan werden würden, was sollten dann die
Tierhalter machen, fragt er, und
antwortet sich gleich selbst: „Die
müssten wir alle mit Salat versorgen. Und die Veganer müssten sich
bei den Fleischessern bedanken,
zur person
Der deutsche Lebensmittelchemiker Udo
Pollmer ist wissenschaftlicher Leiter des
Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften.
Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung und
war maßgeblich am Aufbau des 2008 in
Hamburg eröffneten Deutschen Zusatzstoffmuseums beteiligt.
Der Chemiker ist durch provokative und stets auch kritische Statements
zum Thema Lebensmittel, Diäten und
Konsumgewohnheiten bekannt geworden. Er veröffentlicht regelmäßig
Artikel und Kolumnen in Zeitschriften und tritt
in Fernseh- und Hörfunkdokumentationen
auf. Unter dem Titel „Mahlzeit“ hat er eine
eigene Radio-Kolumne zu Ernährungsthemen
im Deutschlandradio Kultur.
Dienstag, 3. Februar 2015
Th em a : Ka ffee & TE e
medianet retail – 27
Messen & Events Im Jänner ging das Vienna Coffee Festival in der Ottakringer Brauerei über die Bühne; wir haben uns nach Innovationen umgesehen
Neue Ideen vom Coffee Festival
Wien. Es herrschte Full House in
der Ottakringer Brauerei: Die heimische und internationale Kaffeeszene traf sich, um erstens ordentlich zu feiern, zweitens, um
sich auszutauschen und drittens,
um herzuzeigen und zu inspizieren, was es Neues gibt. Gedacht ist
das von Cimbali/Faema CEE-Chef
Günter Stölner ins Leben gerufene
Vienna Coffee Festival für alle, die
Kaffee lieben. Zwar lag der Schwerpunkt auf Angeboten für die Gastronomie und exklusive Kaffeeanbieter. Doch auch für Händler und
Systemgastronomen gab es auf der
Veranstaltung viele Ideen zu sehen
und den einen oder anderen Input,
das Kaffeeangebot noch besser zu
gestalten.
Zum Beispiel die Neuheit des
Wiener Kaffeerösters Meinl; auf seiner Online-Plattform mymeinl.com
kann sich der Kunde seine Kaffee-
cafe+co Mit maxplanet
Neue Standards
Wien. Der führende Kaffeedienstleister in Zentral- und Osteuropa,
café+co, hat einen neuen Nachhaltigkeitsstandard entwickelt: Mit
maxplanet präsentiert das Unternehmen eine neue Produktlinie,
die alle Nachhaltigkeitsfaktoren
vereint, die sich bei vollautomatischer Kaffeeversorgung derzeit
wirtschaftlich erfüllen lassen.
„Beginnend mit einer großen Auswahl an zertifizierten Premiumkaffees und feinsten Kakaos über BioAlpenmilch bis hin zu MaisstärkeBechern ermöglicht ‚maxplanet‘
eine besondere Schonung der Ressourcen unseres Planeten. Die Produktlinie berücksichtigt umfassend
ökonomische und ökologische Faktoren sowie die Menschen im Produktionsprozess“, erklärt café+co
CEO Gerald Steger.
(red)
mischung selbst zusammenstellen
– vom Mahlgrad über die Mischung
und Röstung bis hin zur selbst entworfenen Verpackung. Ein Konzept,
das dem zunehmenden Individualisierungswunsch des Kunden Rechnung trägt.
Automaten, Filter & Kaffee
Am Stand des württembergischen Haushaltswarenherstel­
lers WMF stand der edle Kaffeevollautomat 1500 S im Mittelpunkt.
Das Gerät hat ein eingebautes
Milchschäumertool, das die Milch
so feinporig und korrekt temperiert schäumt, dass jeder glaubt,
er trinkt gerade eine vom Barista
gemachte Spezialität, wie Andreas
Ettenfellner, Gebietsleiter Wien
von WMF Professional, erklärt.
Auch der Großhändler Pfeiffer betrieb einen Stand, an dem Jürgen
Steindl den Gastro-Spitzenkaffee
der Marke Java vorstellte. Die steirische Firma Hornig war ebenso
mit von der Partie wie die beiden
Italo-Marken Illy und Segafredo.
Eine Besonderheit zeigte auch
Manfred Knauseder von BWT
water+more: Einen Filter, der Wasser mit Magnesium anreichert und
es dadurch weicher und frischer
macht – ideal für guten Kaffee- und
Teegenuss.
Mymeinl.com: Beim Wiener Röster können Kunden ihren eigenen Kaffee kreieren.
‘
natalie oberhollenzer
© no
Personalisierter Kaffee, weiches Wasser und eine Profimilchschaummaschine.
IT S CHAI TIME!
Testarossa Expansion
Wedl nach Seoul
CLASSIC
Mils/Tirol. Den Tiroler Großhandelszar Leopold Wedl zieht es nach
Fernost: Noch heuer wird der Unternehmenschef eine Testarossa
caffébar-Filiale im Trendbezirk
Gangnam in Seoul in Südkorea
aufsperren. Wedl unterzeichnete
bereits einen Vertrag mit Sangbum
Kim von John & Look, beheimatet
in Bongeunsa – Ro. Das Besondere:
Südkorea gilt als ein Land, in dem
größter Wert auf eine hohe Kaffeequalität gelegt wird. Weitere Bars
in der Region sollen folgen. (red)
GENAUSO
INSPIRIEREND:
EMMI CHAI LATTE
© Wedl
VANILLA
Der koreanische Barista wurde gleich in
die Testarossa-Geheimnisse eingeweiht.
SO FRESH. SO YOU.
r e ta i l & Pr odu c e r s
28 – medianet retail
Dienstag, 3. Februar 2015
LEH Laut GfK griffen deutsche Konsumenten zuletzt öfters wieder zu höherwertigen Produkten, Nachhaltigkeit zähle mehr
short
Zu geizig für Billiganbieter
Nestlé verbilligt über
600 Produkte der EU
Bern. Nestlé reagiert auf die aktuelle Währungssituation mit
Preisnachlässen für Schweizer
Abnehmer. Über 600 Produkte
aus der Eurozone werden verbilligt; laut Nestlé solle diese
Maßnahme den Einkaufstourismus eindämmen – welche Produkte davon betroffen sind und
wie stark der Preisnachlass
ausfällt, wird nicht mitgeteilt.
Einzelhändler wie Diskonter
Denner und die Handelskette
Manor kündigten ebenfalls
Preissenkungen an.
(APA)
Überall legen deutsche Diskonter zu, am Heimatmarkt kassierten sie im vergangenen Jahr ein Minus.
Nürnberg. Während die deutschen
Diskonter anderswo die Handelslandschaft erobern, haben sie am
Heimatmarkt zu kämpfen. Dort
spielt sich das Ganze umgekehrt
ab: Im vergangenen Jahr verloren
Aldi, Lidl und Co Marktanteile an
klassische Supermärkte wie Edeka
oder Rewe. Das zeigt eine aktuelle
Studie der deutschen Gesellschaft
für Konsumforschung (GfK). Der
Marktanteil der Discounter verringerte sich demnach von 43,7 auf 43
Prozent. Ein Grund dafür sei laut
GfK, dass deutsche Konsumenten
öfters wieder zu höherwertigen
Produkten greifen würden. Generell werde weniger gekauft, was
die Marktforscher wiederum auf
eine bewusste Entscheidung vieler
Verbraucher für mehr Nachhaltigkeit zurückführen, zum anderen
aber auch auf die hohe Arbeitsbelastung vor allem der Jüngeren;
diese „gehen sehr viel seltener zum
Einkaufen, als das früher in ihrer
Alle Billiganbieter betroffen
Im vergangenen Jahr waren es
die Supermärkte, die ihre Umsätze
um 1,9 Prozent steigern konnten,
während die Erlöse der Billiganbieter um 1,3 Prozent sanken. „Das
ist fast so etwas wie ein Absturz“,
so das Urteil der GfK. Selbst die
in den vergangenen Jahren von
Strukturproblemen gebeutelten SBWarenhäuser hätten 2014 besser
abgeschnitten. Anders als in den
vergangenen Jahren seien diesmal
alle Billiganbieter vom Schrumpfen
ihres Marktanteils betroffen. Das
Minus ist für die Diskonter umso
bitterer, weil der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland insgesamt bei 165,1 Mrd. € stagnierte;
die Mengennachfrage sank sogar
um 0,7 Prozent. (dp)
© Patrick Seeger/EPA/picturedesk.com
© APA/EPA/Jean-Christophe Bott
Kritik gegen Alibaba
gilt als nicht offiziell
Altersgruppe üblich war“. Gut ein
Drittel findet laut einer Umfrage:
„Einkaufen ist lästig.“
Sogar Schwergewichte wie Aldi und Lidl verloren gegenüber Edeka, Rewe und Co.
Alibaba-Gründer Jack Ma einigte sich
mit der chinesischen Kommission.
Einzelhandel Im laufenden Geschäftsjahr, das bis Ende Februar geht, rechnet der Otto-Konzern mit sinkenden Erträgen
Peking. Der Streit zwischen der
Staatlichen Kommission für Industrie und Handel (SAIC) und
dem chinesischen Online-Händler Alibaba hat sich entspannt.
Der kritische Bericht über gefälschte Produkte und „illegale
Geschäfte“ sei kein offizielles
Dokument gewesen. Die Vorwürfe bewirkten in New York
einen Kursrutsch der AlibabaAktie, Investoren befürchteten
ein staatliches Vorgehen. (APA)
Euro und Rubel setzen Versandhaus Otto zu
Otto-Chef Hans-Otto Schrader ist überzeugt: Das Schlimmste in der Krise ist vorbei.
Frankfurt. Der deutsche Versandhauskonzern Otto rechnet mit sinkenden Erträgen im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende Februar). Als
Ursache nannte Otto-Chef HansOtto Schrader die Schwäche von
Euro und Rubel sowie Probleme in
Frankreich, so das Handelsblatt.
Dennoch wollen sich die Hamburger nicht aus dem russischen
Markt zurückziehen: „Wir werden
aber unsere Investments, falls
nötig, wesentlich herunterfahren. Wir haben diesen Markt über
sechs Jahre aufgebaut – und wir
werden ganz vorn mit dabei sein,
wenn sich die Lage bessert.“
Der Umbau des Geschäftsmodells in Frankreich koste laut
Schrader Umsatz. Auch in Russland sind die Umstände schwierig:
Zalando Der Online-Modehändler wirbt neue Kunden an
Milch Für Bioheumilch gibt es noch Potenzial nach oben
Berlin. Der Online-Modehändler
Zalando rechnet für das vergangene
Jahr erstmals mit einem Gewinn.
„Wir rechnen damit, das Jahr
leicht profitabel abzuschließen“,
sagte Vorstandsmitglied Rubin
Ritter. In Zukunft wolle das Unternehmen aber nicht aufhören, zu investieren, es stehe nicht im Vordergrund, die Marge zu steigern. Das
seit Oktober an der Börse notierte
Online-Unternehmen wolle weiter
wachsen. Zalando setze rd. 2 Mrd.
€ um, das sei ein Marktanteil von
0,5% in 15 Ländern Europas, wo der
Modehändler bereits präsent sei, so
Ritter. „Warum sollten es nicht 2
oder 3 Prozent werden?
Wien. Der Umsatz ist 2014 um 7,5
Prozent gestiegen, es wurde ein
Mehrwert von 17 Mio. € erzielt. Die
rund 8.000 Heumilchbauern produzierten 430 Mio. kg Milch; laut
ARGE-Heumilch-Obmann Karl
Neuhofer werden in den nächsten
drei Jahren noch rund zehn Prozent dazukommen. Vor allem für
Bioheumilch gäbe es noch viel Potenzial nach oben. Demnach suche
der Handel aktuell 20 Mio. kg.
Der Camembert Calvados 250 g wurde aus der Charge zurückgerufen.
Wien. Das französische Unternehmen Cooperative Isigny
Sainte Mere ruft den Camembert Calvados 250 g (Chargennummer 347-3) wegen Verdachts auf eine Kontamination
mit Coli-Bakterien zurück. Die
Bakterien können wenige Tage
nach dem Verzehr zu MagenDarmstörungen führen, bei Kindern zu Nierenkomplikationen.
Der Käse ist in mehreren österreichischen Lebenmittelketten
im Angebot – gekaufte Produkte
können zurückgebracht werden,
der Kaufpreis wird ohne Kassenbon zurückerstattet. (APA)
Gap. Auch im Lifestyle-Bereich
soll Zalando wachsen – genannt
wurden Umstandsmode, Bademode oder Heimtextilien.
Sechs Jahre nach der Gründung
zählt Zalando mehr als 14 Mio.
aktive Kunden, die Internetseiten
verzeichnen monatlich 100 Mio.
Besuche, jeder zweite über mobile
Geräte. Das Weihnachtsgeschäft
sei zu 50% über mobile Einkäufe
gemacht worden, so Ritter. „Hier
liegt unsere Zukunft.“
(APA)
Premiumbereich
Marken und Lifestyle
Zalando wolle sich künftig als
„strategische Plattform“ aufstellen,
erklärt Ritter. Man werde nicht
mehr nur als reiner Online-Händler auftreten, der Waren einkauft
und verkauft; man wolle bekannte
Marken auf seine Seite holen, die
in Europa großes Umsatzpotenzial
hätten, aber keine eigenen Läden
eröffnen wollten – darunter Topshop und ab Mai die US-Firma
Käse bedeuten. Das nahende Ende
der EU-Milchquotenregelung beurteilte Neuhofer für die Heumilchbauern als gute Entwicklung: Die
Quote habe als Mengenregulator
nicht mehr funktioniert. Es werde
insgesamt zwar zu einem harten
Wettbewerb kommen, aber mit der
Heumilch habe man sich im Premium- und Nischenbereich gut positioniert. Rund 50% der Milch gehen
ins Ausland, die Exportquote soll
noch weiter steigen. (red)
Vorstand Rubin Ritter: Mehr Marken und
mehr Wachstum im Lifestyle-Bereich.
Ein Drittel der Heumilchbauern
betreibt biologische Landwirtschaft. Österreich ist mit einem
Heumilchanteil von 15 Prozent an
der Gesamtproduktion Europameister: Im EU-Schnitt sind es nur drei
Prozent. „Um Heumilchbauer zu
sein, muss man idealistisch sein“,
sagte Neuhofer. Die ARGE Heumilch sei noch nicht am Ziel. Landwirte erhielten 2015 fünf Cent Zugschlag pro Kilogramm Heumilch.
Für Bio-heumilch gab es 15 Cent,
notwendig seien noch zwei Cent
mehr. Für den Konsumenten würde
das einen Aufschlag von vier Cent
bei der Milch und rund 50 Cent/kg
© ARGE Heumilch/Richard Tanzer
© Coopérative Isigny Sainte Mère
Camembert mit ColiBakterien kontaminiert
Vom Online-Handel zu Offline-Läden Heumilch hat sich gut positioniert
© APA/EPA/Arne Dedert
Essen. Die Warenhauskette Karstadt des Immo-Investors Benko soll Berichten zufolge jeden
zehnten Arbeitsplatz in seinen
Filialen abbauen, bis 2016 gäbe
es 1.271 Vollzeitstellen weniger.
Damit würden die Personalkosten um 64 Mio. € gesenkt.
Künftig sollen mehr Mitarbeiter in der Logistik arbeiten, zu
deutlich niedrigeren Tarifen,
wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kritisiert.
(APA)
© Otto-Pressebild/Christian O. Bruch
Jeder 10. Arbeitsplatz
soll gestrichen werden
„Wir werden auch dort dieses Jahr
Geld verlieren.“ Schrader geht zwar
davon aus, dass das Schlimmste in
der Krise vorbei sei; man müsse
sich dennoch auf den Worst-Case
vorbereiten. Der schwache Euro
belastet das Geschäft vor allem
deshalb, weil Otto Textilien auf
internationalen Märkten in Dollar
einkauft. „Wir gehen nicht davon
aus, dass wir diese Preiserhöhung
im Einkauf an die Kunden weitergeben können“, sagte der OttoChef. Dennoch wolle er an den geplanten Investitionen festhalten:
„Wir investieren weiter jährlich
mehrere Hundert Millionen in die
IT, in den Ausbau des Paketdienstleisters Hermes, in bestehende und
neue Geschäftsmodelle und in das
Bezahlsystem Yapital.“ (APA)
ARGE-Heumilch-Obmann Karl Neuhofer: Man muss idealistisch sein.
pr odu c t n e ws
Dienstag, 3. Februar 2015
medianet retail – 29
Letzter Aufruf zur Hüttengaudi
mit Trojka Vodka und Bulldog Gin
Product News Trojka Caramel, Bulldog Gin, Original Rye Whisky, Sigg’s bunte Flaschen, u.a. Little Sheep oder Hello Kitty.
Sigg bereitet sich auf Ostern vor, macht es dem Hasen gleich – und bringt
Farbe auf die Flaschen. Froh, verspielt und knallig bunt – so tut Sigg
die Botschaft kund: „Trinken ist gesund!“ verspricht eine durchgehend gereimte Presseaussendung und bezieht sich dabei eher nicht
auf die übrigen auf dieser Seite präsentierten geistvollen Getränke.
Trojka Caramel kommt mit einem unverwechselbaren und intensiven Karamell-Aroma
daher und entspricht diesem optisch mit
einer zart-hellbraunen Tönung. Wie alle
Vodka-Liköre der Trojka-Familie kann er
pur auf Eis als Shot genossen werden,
eignet sich aber ebenso für Longdrinks
und Cocktails. Einer dieser „Signature
Drinks“ trägt den vielversprechenden
Namen „Kafi Schneehäsli“.
Launch
Trojka Caramel
0,7 l-Flasche
Kattus Vertriebs GmbH
Gastronomie, Fachhandel
www.kattus.at
© Kattus; Top Spirit; Georg Rieger; Sigg (2)
Kategorie
Produkt
Packung
Vertrieb
Distribution
Info
Line Extension
Sigg Little Sheep, Sigg Hello Kitty – On the farm
UVP 16,95 €
0,3 l
Sigg Switzerland
Fachhandel
www.sigg.com
Bulldog Gin ist der weltweit am stärksten wachsende Premium
Gin (IWSR 2013) und wurde vom renommierten Fachmagazin
Wine Enthusiast dank seiner außergewöhnlichen Qualität mit
dem Prädikat „superb“ geadelt. Besonders gerühmt wird die
Spirituose ob des weichen und ausbalancierten Geschmacks.
Nun gibt es die britische Marke im Vertrieb von Top Spirit.
In den Tiefen des Waldviertels entspringt der Original Rye Whisky. Er besteht
aus 60% Roggen und 40% Gerstenmalz (41% Vol.). Durch die beiden Getreidesorten, Roggen und Gerstenmalz, entsteht ein harmonisch ausgeglichener Geschmack, der sich durch eine brotige Note mit Karamelltönen und
einem leichten Vanilleton (von den Eichenfässern) auszeichnet.
Kategorie
Produkt
Preis
Packung
Vertrieb
Distribution
Info
Kategorie
Produkt
Preis
Packung
Vertrieb
Distribution
Info
Launch
Original Rye Whisky
UVP 41 €
0,7 l-Flasche
Whisky Erlebniswelt J. Haider GmbH
Fachhandel, Ab Hof
www.whiskyerlebniswelt.at
Kategorie
Produkt
Packung
Vertrieb
Distribution
Info
Launch
Bulldog London Dry Gin
1 l-Flasche
Top Spirit
Gastronomie, LEH
www.bulldoggin.com
Inside Your Business. Today.
medianet – Österreichs führende
B2B Wirtschaftsplattform
INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.
14. JG.
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Können die Städte
den Planeten retten?
INHALT
© M. Braungart
prime news & market watch
> Interview: Cradle-to-CradlePionier Michael Braungart 5
> Feature: Burgerking
– oder doch Veganista? 6/7
> made2matter: MarkenPositionierung in Echtzeit 13
retail
> Klarna untersucht das
Online-Kaufverhalten
19
© Geoff Caddick/EPA/picturedesk.com
© made2matter
marketing & media
> Innsbrucker Agentur P8
jetzt mit viertem Standort 11
Einer der Keynote-Speaker in Graz ist der ehemalige Londoner Bürgermeister Ken Livingstone.
© Stefan Joham
Smart Citys Die „Urban Future Global Conference“ am 18. und 19. November 2014
in Graz ist die größte Konferenz für nachhaltige Stadtentwicklung in Mitteleuropa.
Die Mega-Veranstaltung wirft ein Schlaglicht auf die Zukunft der Städte.
Seite 4
> Start: Solidaritätskampagne
„Nimm dir ein Herz!“
22
© panthermedia.net/Andres Rodriguez
business weekend
AFTERWORK
Steak
200 g
eak
Huftst
Beilage
+ eine
er
l Hausbi
+ ein 0,3
Uhr
> Allergieverordnung: Wirte
sind wenig vorbereitet
24
> Zinsschritt in USA rückt
näher, anders in Europa 40
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30 – medianet retail
Dienstag, 3. Februar 2015
Begeisterung beim Jahresauftakt
CHarity für ronald mcdonald kinderhilfe
© BP Österreich/Andreas Tischler (4)
© picturesborn/Nessler
1
Über einen „begeisternden“ Jahresauftaktabend freuten sich (v.l.n.r.):
Erwin Pellet, Maria Smodics-Neumann, Gabriel Schandl und Walter Ruck.
WKW: Handel meets Gewerbe und Handwerk
2
Neue Impulse für die
Wiener Wirtschaft
3
1. Die Hosts des Abends (v.l.n.r.): Elke Lichtenegger, Norbert Oberhauser, Kathi Wörndl und Tanja Duhovich;
2. Sonja Klima bekommt den Spendenscheck von Gerlinde Hofer; 3. Opernsänger Daniel Serafin
BP überreicht Spendencheck in Höhe von 64.026 €
Gala mit Mission
Motivationsschub „Bestleistung gibt man freiwillig und gern – oder
gar nicht.“ Mit diesen Worten eröffneten Maria Smodics-Neumann,
Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk, und KommR Erwin
Pellet, Obmann der Sparte Handel, den Jahresauftakt-Infoabend
in Zusammenarbeit mit der Erste Bank im Messe Congress Center.
Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck kündigte „neue
Impulse“ für die Wiener Wirtschaft an, die heuer unter dem Jahresthema „Unternehmertum“ steht. Gregor Deix, Bereichsleiter
Firmenkunden bei der Erste Bank AG, bedankte sich für die gute
Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Wien und betonte die
Wichtigkeit wohlüberlegter Entscheidungen, sowohl in finanziellen
Angelegenheiten, als auch im
täglichen Geschäftsleben. Etwa 700 Menschen lauschten
dem Vortrag von Erfolgscoach
Gabriel Schandl zum Thema
Leistungsglück: „Erbringst du
gute Leistung, macht dich das
glücklich. Bist du glücklich,
Die Automesse präsentiert
kannst du das Beste geben“, so
zwischen 6. und 8. Februar
die Botschaft. Die erstrebensdie neuesten Neuwagentrends
werte Vorstellung, die dahinter
des Jahres im Messezentrum
steckt, lautet: ,,Stell dir vor,
in Ried. www.messe-ried.at
es ist Montag und alle freuen
sich.“ (nn)
Moderatorin
Kathi Wörndl
gehörte zu den
prominenten
Hosts.
Spendengala Die Wiener Sofiensäle erstrahlten vergangene Woche als
buntes Kinderhaus. Anlass war die seit Oktober laufende Spendenaktion
von BP, bei der Kunden aufgerufen waren, einen Teil ihres Wechselgelds zugunsten der Ronald McDonald Kinderhilfe zu spenden. Nach
dem Motto „Jetzt gemeinsam Gutes tun“, soll das Spendengeld Familien
schwer kranker Kinder zugutekommen. BP verdoppelte den gesammelten Spendenbetrag auf 50.000 €, und Head of Country, Gerlinde Hofer,
überreichte den Scheck an Sonja Klima, Präsidentin der Ronald McDonald Kinderhilfe. „Uns hat die Mission der Ronald McDonald Kinderhilfe
gleichermaßen berührt wie begeistert“, erzählt Hofer. Die 350 geladenen
Gäste zeigten sich spendabel, und so kamen letztendlich 64.026 € zusammen,
die für den Bau eines zweiten Ronald McDonald-Hauses in Wien eingesetzt
werden sollen. Unter ihnen Rainer Schönfelder, Daniel Serafin, Kati Bellowitsch, Steffi Lorenz-Stauffer sowie Fadi und Ines Merza. Tanja Duhovich, Elke Lichtenegger, Kathi Wörndl und Norbert Oberhauser übernahmen als prominente Hosts die Tisch-Herrschaft.
(nn)
Inside
Information & Invitations gerne an: Nataša Nikolić [email protected]
Manuela Krenn
(38) leitet seit
Jänner die
Abteilung für
Personalwesen
in der SparZentrale in
Graz. Die Oststeirerin war
zuletzt im Bereich Expansion
und Projektentwicklung tätig.
Ihre Karriere startete die
Juristin 2002, direkt nach
ihrer Gerichtspraxis in Graz,
bei Spar und lernte das Unternehmen aus verschiedenen
Perspektiven kennen. Sie war
unter anderem für die Abteilungen Immobilien-/Hausverwaltung sowie Expansion und
Projektentwicklung tätig. Als
geprüfte Personalverrechnerin
ist Krenn gut auf die Position
vorbereitet und freut sich auf
die neue berufliche Herausforderung.
200
Produkt des tages
LADEN-HÜTERIN
Zahn
um Zahn
Alexandra Binder
© Russell Hobbs (3)
© Spar
Kopf des Tages
sines
s
d
Mahlzeit! Für einen guten Start in den Tag darf die wichtigste Mahlzeit
des Tages nicht fehlen: Für ein leckeres Frühstück hat Russell Hobbs die
Buckingham-Frühstücksserie auf den Markt gebracht, die mit Design
und innovativen Ausstattungsmerkmalen punktet. Die Serie besteht aus
einer digitalen Filter-Kaffeemaschine, die es wahlweise mit Thermo- oder
Glaskanne zu erwerben gibt, einem Wasserkocher, der dank der QuietBoil-Technologie überraschend leise das Wasser für den Frühstückstee
kocht, und einem Toaster mit Schnell-Toast-Technologie. Die drei Frühstücks-Musketiere gibt‘s jeweils ab 59,99 €. www.russellhobbs.com
M
an wird als potenzielle tägliche Zähneputzerin ja seit jeher
heftig dummdreist umworben. Trotzdem entwickelt man
irgendwann Mitleid mit den Zahnbürsten- und Zahnpastaproduzenten. Schließlich verklopfen die ein Produkt, das der unerträglichen Leichtigkeit des Seins nicht grad zuträglich ist. Deshalb
müssen sie sich stets ein bisserl was Eigenwilliges einfallen lassen,
um die Dringlichkeit der Tätigkeit zu versinnbildlichen, die mit ihrem Produkt verbunden ist. Erinnern Sie sich z.B. an den Werbespot,
wo irgendein minderbegabter Schauspieler versucht hat, ein Zahnbürschtl in einen blutroten Paradeiser hineinzubohren. Was ihm natürlich nicht gelang. Weil der Paradeiser ja jeden Tag fleißig geputzt
hat und zum unüberwindbaren Hindernis mutierte. Oder war die
Message eine andere? Meine Welt war zu des Paradeisers Zeit jedenfalls noch in Ordnung. Dann kam Parodontax. Und dessen Werber,
der den neuen Spot sichtlich unter Zahnschmerzen geboren haben
muss. Warum sonst kommt einer drauf, im Zoom vorzuführen,
wie jemand dreimal mit schaumiger Spucke vermischtes Blut ins
Waschbecken schlatzt und dann – Achtung Pointe – ein Zahnderl
hinterher. Wie gschmackig ist das denn? [email protected]
Di e z a h l m it d e m a ha -e f f e kt zum Weitererzählen
Gemütszustand Babys lächeln durchschnittlich 200 Mal am Tag;
Frauen dagegen nur 62 Mal und Männer gar nur 8 Mal.
medianet
inside your business. today.
Dienstag, 3. februar 2015 – 31
Soda Stream entwickelt sich in der
D-A-CH-Region äußerst erfolgreich Seite 33
focus promotion-analyse
Handelswerbung für alkoholfreie Getränke
ist im Vorjahr weiter gestiegen Seite 36
kidibul
cooler drink für die
kinderparty
© Top Spirit
sprudelnde umsätze
© APA/H. P. Oczeret
© SodaStream
alkoholfrei
© medianet/Katharina Schiffl
Natürlichkeit & Regionalität
überzeugen die Konsumenten
Interview Radlberger-Geschäftsführer Bernhard Prosser über die erfolgreiche Markteinführung des Gartenfrüchte-Sortiments und die für heuer geplante Erweiterung des Sortiments, die Konkurrenz durch internationale
Konzerne, neue Vertriebskonzepte und den Einfluss des Wetters auf die Getränkeumsätze. Seite 32
Pfanner Fruchtsafthersteller unterstützt den WWF
Neue Zielgruppen erreichen
Saft für die Umwelt
Zusätzlich zu
den fruchtigen JuicyVarianten
gibt es jetzt
auch eine
Sour-Range.
© Wild/Fotolia
Zug. Laut aktuellen Daten des
Marktforschungsunternehmens
Canadean ist das Marktvolumen
der Energy Drinks in Europa im
Vorjahr um 5,5% auf 2,4 Mrd. Liter gestiegen. Gleichzeitig steigt
aber auch der Wunsch der Konsumenten nach neuen Geschmackserlebnissen.
Auf diesen Trend reagiert Wild,
einer der weltweit größten Hersteller von Ingredients für Energy
Drinks, mit einer Erweiterung seines Sortiments um eine Sour-Energy-Range, die vor allem eine erwachsenere Zielgruppe ansprechen
soll. www.wildflavors.com
Lauterach. Mit Pfanner Apfelsaft
kann man jetzt nicht nur seinen
Durst bekämpfen, sondern gleichzeitig auch etwas für den Klimaund Umweltschutz tun.
Denn mit einem Teil des Erlöses aus jeder verkauften Packung
„100% Apfel aus Österreich“ unterstützt Pfanner das Projekt des
WWF Österreich zum Schutz der
March-Thaya-Auen. Das über
60.000 Hektar große Gebiet an
der österreichisch-slowakischen
Grenze zählt zu den bedeutendsten
Flusslandschaft Mitteleuropas und
ist zudem die artenreichste Österreichs. www.pfanner.com
© Pfanner
Wild Flavour Aromenhersteller erweitert sein Sortiment für Energy Drinks
Jede verkaufte Packung
„100% Apfel
aus Öster­
reich“ hilft
der Natur.
A l koh ol f r e i e Ge tr ä n ke
32 – medianet special
Dienstag, 3. Februar 2015
Radlberger Handelsmarken und Coca-Cola sind herausfordernd für den heimischen Getränkehersteller
short
Punktesieg im Match
David gegen Goliath
© Privatbrauerei Zwettl/Liewehr
Zwettler-Bier heuer
auch ohne Promille
Mit innovativen Produkten und konsequenter Nachhaltigkeit den Konsumenten überzeugen.
Zwettl. Zwar stehen bei der
Traditionsbrauerei auch weiterhin das klassische Bier und
verstärkt auch Spezialitäten im
Fokus, doch auch dem Trend
zum Bier ohne Promille will
man sich nicht verschließen.
„Wir freuen uns, mit Luftikus ein alkoholfreies Bier
präsentieren zu dürfen, das
unseren hohen Ansprüchen
an den exzellenten Zwettler
Biergeschmack entspricht und
dabei isotonisch wirkt“, so Karl
Schwarz über die Neuheit, die
im März auf den Markt kommt.
Insgesamt 500.000 Euro
hat das Unternehmen in eine
spezielle Produktionsanlage
investiert.
„Im Juli und August
machen wir rund 15
Getränkedose feiert
ein großes Comeback
bis 18 Prozent unseres
Jahresumsatzes. Ein
Essen. Einer aktuellen Statistik des deutschen Verbands
der Getränkedosenhersteller
(BCME) zufolge sind im Vorjahr
1,86 Mrd. Getränkedosen abgesetzt worden; das entspricht
einem Plus von mehr als 30%.
Nach dem deutlichen Einbruch anlässlich der Einführung des Dosenpfands 2002
verzeichnen die Hersteller seit
2010 wieder kontinuierliche
Zuwächse. Zum Einsatz kommt
die Dose vor allem bei EnergyDinks und Kaffeespezialitäten.
Positiv auf den Absatz wirkt
sich auch die wachsende Zahl
von Singlehaushalten aus
sowie der damit verbundene
Trend zu kleineren Verpackungseinheiten für den
Unterwegsverzehr.
guter Herbst kann einen
verregneten Sommer
nicht wettmachen.“
Bernhard Prosser
Radlberger
Trotz oder gerade wegen der
schwierigen Rahmenbedingungen
ist Prosser nicht ganz unzufrieden; schließlich gelang dem Unternehmen mit der Einführung
der ‚Radlberger Gartenfrüchte‘
eine besondere Innovation: „Mit 40
Prozent weniger Zucker und viel
Frucht bieten wir mit dieser Limonade eine Alternative in diesem
Segment an; es sind keine anderen
Süßungsmittel wie Süßstoff in den
Radlberger Gartenfrüchten“, so
Prosser. Der Fruchtsaftanteil bei
diesem Getränk ist mit zehn Prozent durchaus dem Wunsch der
Kunden entsprechend. „Das Ange-
© obs Splendid Drinks
Energy-Drink im
individuellen Design
40 Prozent Exportquote
© medianet/Katharina Schiffl
Wien/Unterradlberg. Ein verregneter
Sommer, so wie es jener im vergangenen Jahr war, schadet der Getränkebranche, insbesondere auch
den Limonaden und Fruchtsäften.
„Juli und August sind unsere zwei
stärksten Monate“, sagt Bernhard
Prosser, Geschäftsführer Verkauf
& Marketing bei Radlberger. Und
er führt im Detail aus: „In diesen
beiden Monaten machen wir rund
15 bis 18 Prozent unseres Jahresumsatzes.“ Auch ein guter September oder ein außerordentlicher
Oktober könnten, so der Radlberger-Chef, einen Verlust im Sommer
nicht wettmachen. Genaue Zahlen,
wie das bei Radlberger tatsächlich
2014 gelaufen ist, wird er erst anlässlich der offiziellen Präsentation der Jahreszahlen Ende März
bekannt geben.
Im März kommt das erste Alkoholfreie von Zwettler auf den Markt.
Bernhard Prosser, Geschäftsführer Radlberger, leitet auch die Geschicke der Egger
Brauerei. Für heuer ist er optimistisch, er hofft auf einen schönen Sommer.
bot wurde bestens angenommen.
Daher werden wir heuer das Portfolio erweitern und die bisherigen
Sorten Kriecherl und Weichsel mit
Zwetschke ergänzen.“
Mit solchen Innovationen möchte das Unternehmen Zeichen setzen. „Ziel ist es, neue Kundengruppen zu gewinnen. Mit den
ausschließlich österreichischen
Gartenfrüchten wollen wir etwa
jene erreichen, die sonst etwa zu
Near Water-Produkten greifen
würden“, erklärt Prosser.
Gesundheit & Sport
In diesem Sinn versteht er auch
die aktuellste Innovation seines
Unternehmens: Grannys in der
neuen 0,75 Liter Sportflasche.
„Dieses Produkt wiederum soll
sich an Freizeitsportler wenden,
die bislang oft ihre Getränke selbst
zusammengemischt haben“, sagt
Prosser. Als ideales Getränk sei
es fürs Wandern, Radfahren und
viele anderen Sportarten, noch
dazu mit isotonischer Wirkung,
bestens geeignet.
Der Kampf um Kunden am Point
of Sale ist für den Radlberger-
Geschäftsführer dominiert durch
eine Vielfalt an Preiseinstiegsprodukten; insbesondere zeigt sich das
durch ein immer vielfältigeres Angebot seitens der Handelsmarken.
Den Weltkonzernen trotzen
Auf der anderen Seite sei es der
Coca-Cola-Konzern, der oft vorgibt, wie es im Segment der alkoholfreien Getränke auszusehen
hat; der Radlberger-Geschäftsführer weist in diesem Zusammenhang daher darauf hin: „In
diesem Sinne ist es uns wichtig zu
betonen, dass wir ein österreichisches Unternehmen sind, das auch
durchwegs Inhaltsstoffe verwendet, die aus Österreich kommen.“
So sei es etwa zuletzt gelungen,
dass alle Zutaten von Grannys Apfelsaft gespritzt aus heimischem
Apfelanbau kommen. Damit sei
hundertprozentige Nachhaltigkeit
gewährleistet, die dem Unternehmen wiederum sehr wichtig ist.
„Der Konsument entscheidet sich
vor Ort einfach für ein österreichisches Produkt oder greift zur internationalen Ware“, so Prosser.
Alternative Vertriebskanäle
© Radlberger (5)
Fruchtig-erfrischendes Getränk
mit der ganz persönlichen Note.
Luxembourg. Noch bis Mitte Mai
kann man unter www.your28black.com die 0,25 l-Dosen
von 28 Black individuell gestalten und mit einer persönlichen
Botschaft versehen. So unterschiedlich und individuell das
Outfit der Dosen dabei auch
ausfallen mag, beim Inhalt gibt
es keine Kompromisse. In der
Dose befindet sich die fruchtige Geschmackssorte 28 Black
Açaí, ganz ohne Taurin, künstliche Farb- und Konservierungsstoffe, dafür aber vegan,
gluten- und laktosefrei.
Beworben wird „Design your
28 Black“ in TV, Print und Social Media sowie mit YouTubeVideos, die speziell für diese
Aktion produziert wurden.
nach anderen Vertriebskanälen
umsehen, aber momenten sei dies
nur „nice to have“.
Beispielsweise sind alle Produkte aus dem Hause Radlberger
bzw. Granny´s an den heimischen
Tankstellen auch erhältlich.
In den nächsten Jahren sollten
noch weitere neue Vertriebswege
aufgebaut werden. „Wir planen,
etwa in großen Möbelhäusern oder
in Baumärkten vertreten zu sein.
Also, überall dort, wo es Leute
gibt, die Durst haben.“
Jutta Maucher
Produktvielfalt und immer
neue Produkte – damit
möchte das Unternehmen
aus Niederösterreich am
Point of Sale überzeugen.
Und in fast jedem heimischen
Outlet kann dabei der Konsument zu Radlberger als Alternative zu internationalen
Marken greifen. „Die ReweGruppe, Spar und die Pfeiffer-Zielpunkt-Gruppe beziehungsweise die Lagerhäuser
sind unsere wichtigsten Abnehmer, unsere wichtigsten
Vertriebskanäle, und da
sind wir auch nahezu 100
Prozent vertreten“, sagt der
Radlberger-Geschäftsführer. Und mit besonderen
Stolz erzählt er weiter: „Mit
Grannys Apfelsaft gspritzt
sind wir auch Marktführer
in diesem Segment.“
Natürlich würde sich das
Unternehmen angesichts
ständig schwieriger werdender wirtschaftlicher
Rahmenbedingungen auch
Bei alldem gilt: „Der Kernmarkt
für Radlberger ist nach wie vor
Österreich“, betont Prosser.
Trotzdem spielt auch schon heute der Export eine gewisse Rolle
und diese Rolle soll in der Zukunft
noch wichtiger werden. Im Jahr
2014 lag der Exportanteil bei rund
25 Prozent. „Dieser soll auf 35 bis
40 Prozent in den nächsten Jahren
erhöht werden“, sagt der Radlberger-Chef.
Der Export der RadlbergerProdukte geht dabei in diverse
Regionen und Länder in Richtung
Westeuropa. Hauptexportland ist
und bleibt aber auch in den nächsten Jahren Deutschland. „Da gibt
es noch viel Potenzial. Wenn es
uns da gelingt, unsere Marktposition ständig auszubauen, werden
wir noch viel Arbeit haben“, so
Prosser.
„Wir planen, etwa in
großen Möbelhäusern oder Baumärkten
vertreten zu sein, also
überall dort, wo es
Leute gibt, die Durst
haben.“
Bernhard Prosser
Für das laufende Jahr gibt sich
Bernhard Prosser optimistisch.
„Es kann nicht jedes Jahr so einen
verregneten Sommer geben. Und
unsere Produkte und Produktinnovationnen liegen im Trend der Zeit
und entsprechen den Bedürfnissen
der Konsumenten.“
Damit diese auch wissen, was
Radlberger zu bieten hat, wird
auch 2015 wieder in Werbung investiert; vor allem in den Wintermonaten soll verstärkt auf Limonanden und Fruchtsäfte aus dem
niederösterreichischen Unternehmen aufmerksam gemacht werden.
Dabei gilt die klare Botschaft: Radlberger soll nicht nur eine durstlöschende Funktion haben, sondern das ganze Jahr „seine“ und
zusätzliche Käuferschichten ansprechen. „Bei 30 Grad im Schatten
läuft glücklicherweise das Geschäft
fast wie von selbst, da greifen die
Konsumenten häufig und gern
zu unseren Produkten“, resümmiert der Radlberger-Geschäftsführer.
Dienstag, 3. Februar 2015
A l koh ol f r e i e ge tr ä nke
medianet special – 33
SodaStream Der Sprudelprofi erobert den Getränkemarkt und zieht Bilanz über das bisher erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte
Sprudeln statt schwer schleppen
Um auf Erfolgskurs zu bleiben, werden die Werbeausgaben um 30% erhöht.
und nahm 2014 um 123% zu, während er bei Kohlensäure um 106%
und bei Sirups um 48% stieg.
Erhöhte Werbeausgaben
Um den Erfolg des letzten Jahres
zu wiederholen, will das Unternehmen seine Werbeausgaben auf 2,78
Mio. € erhöhen.
„Wir werden unsere Werbespendings 2015 abermals um über 30%
steigern und damit die Nachfrage
weiter anheizen. Die neue Kampagne mit unserem Glassprudler
‚Crystal‘ ist seit Anfang Jänner
on air und arbeitet hervorragend“,
erzählt Rinsche, der mit einer gro-
ßen Nachfrage rechnet und seinen
Händlern empfiehlt, rechtzeitig
Waren zu ordern. „Österreich hat
mit das beste Trinkwasser der
Welt. Warum sollte man also da
noch Wasserflaschen kaufen und
nach Hause schleppen“, so Rinsche
abschließend. (nn)
Facts
SodaStream ist eine Marke der SodaStream
GmbH mit Sitz in Bad Soden (Deutschland)
und gehört zur internationalen SodaStreamGruppe. Neben Österreich vertreibt der NASDAQ-notierte Weltmarktführer seine Produkte
in 45 weiteren Ländern.
© SodaStream/oro-photography
Leopoldsdorf. „Einfach sprudeln
statt schwer schleppen“ lautet der
Werbeslogan SodaStream – und
das ist, den Umsatzzahlen zufolge,
auch zum Motto vieler Österreicher
avanciert. Gründe dafür könnte
es viele geben: wirtschaftlich
schwierige Zeiten, die Sparmaßnahmen erfordern, oder auch das
steigende Umweltbewusstsein in
der Bevölkerung. Was es auch ist,
der Geschäftsführer für den D-ACH-Raum und Italien, Henner Rinsche, jedenfalls hat allen Grund zur
Freude: „2014 war das mit Abstand
erfolgreichste Jahr unserer Firmengeschichte in Österreich. Noch nie
haben wir so viele Wassersprudler
verkauft. Und das ist erst der Anfang. Selbst im Supermarktbereich
laufen unsere 100 €-Geräte wie geschnittenes Brot.“ Den Gesamtumsatz konnte man im vergangenen
Jahr in Österreich um 82% steigern.
Bei den Sprudlern wurde der Umsatz seit 2012 sogar verachtfacht
GF Henner Rinsche kann angesichts der aktuellen Umsatzzahlen in Ruhe meditieren.
mach dir Freude auf
Kidibul Kinderpartygetränk
Festliches plopp
Schafft Jobs,
kurbelt die Wirtschaft an
und erfrischt ganz
Coca-Cola und Österreich: Gemeinsam stehen wir gut da!
1 Milliarde des österreichischen BIP ist mit Coca-Cola verbunden,
556 Millionen Steueraufkommen werden entlang der Wertschöpfungskette generiert,
13.700 attraktive Jobs sind österreichweit mit Coca-Cola verbunden.
Alles Fakten, die Coca-Cola Österreich zu einer Erfolgsgeschichte
machen, der wir gemeinsam mit allen Österreicherinnen und Österreichern
in Zukunft noch viele erfrischende Kapitel hinzufügen möchten.
© Top Spirit
corporate.coke.at
Kidibul ist mit
einem echten
Naurkorken
verschlossen,
der beim Öffnen „ploppt“.
Coca-Cola und die Dynamische Welle sind eingetragene Schutzmarken der The Coca-Cola Company.
Wien. Seit Herbst 2010 bringt Kidibul Abwechslung in den konstant
wachsenden Markt für Kinderpartygetränke. Der Kinderpartysekt besteht zu 99% aus Fruchtsaft
aus kontrolliertem Bio-Anbau und
enthält ausschließlich Fruchtzucker. Kidibul ist in der bei Kindern besonders beliebten Sorte Bio
Apfel-Pfirsich erhältlich. Damit die
Geburtstagsparty einen festlichen
Charakter annimmt, ist die Flasche mit einem echten Naturkorken verschlossen, der beim Öffnen
„ploppt“.
„Kidibul Bio ist ein wichtiger
Bestandteil unseres alkoholfreien Sortiments, denn der Trend
in Richtung Bio-Lebensmittel ist
ungebrochen“, erklärt Produktmanagerin Claudia Wolf. „Speziell Eltern achten verstärkt auf eine qualitativ hochwertige Ernährung der
Kinder – zum einen ist der Fruchtsaft, aus dem ‚Kidibul Bio‘ hergestellt wird, aus kontrolliertem BioAnbau, und zum anderen werden
kein Zucker, keine Farbstoffe und
Konservierungsmittel zugesetzt.
Zugleich bietet Kidibul Bio Kindern
ein besonderes Trinkerlebnis“, so
Wolf. Erhältlich ist Kidibul Bio
Apfel-Pfirsich in der
0,75 Liter-Glasflasche im ausgewählten Handel,
wie zum Beispiel
Müller Drogeriemarkt.
Das Kinderpartygetränk ist
aus dem Hause
Top Spirit, einer
100%igen Vertriebstochter
der Schlumberger Weinund Sektkellerei, die speziell auf den
österreichischen Markt
ausgerichtet
ist. (red)
A l koh ol f r e i e Ge tr ä n ke
34 – medianet special
Dienstag, 3. Februar 2015
Vöslauer Juicy Golden Delicious und Juicy Birne als Österreichs beliebteste Obstsorten in der Mineralwasserflasche
short
Saftige Äpfel und Birnen
„Gussinger Ukraine“
fördert Sozialprojekte
Auch Veganer und Ovo-Lacto-Vegetarier genießen die zu 100% natürlichen Balance Juicy-Sorten.
© Güssinger
Bad Vöslau. Seit Jahren führt der
Apfel das Ranking der beliebtesten
Obstsorten in Österreich an. Jetzt
füllt ihn Vöslauer mit dem neuen
Balance Juicy Golden Delicious in
die Flasche. Und auch die Birne genießt hierzulande Kultstatus.
„Birnen sind schmackhaft und
vielseitig einsetzbar – ähnlich
wie Äpfel. Eine Redensart besagt,
dass man Äpfel nicht mit Birnen
vergleichen soll. Wir scheuen diesen Vergleich bei unseren beiden
neuen Balance-Sorten allerdings
nicht“, so Birgit Aichinger, Leitung
Marketing & PR bei Vöslauer.
Ab Februar 2015 sind Juicy Golden Delicious und Juicy Birne im
österreichischen Lebensmittelhandel in der 0,75 l-PET-Flasche erhältlich. Die Markteinführung der
neuen Geschmacksrichtungen wird
durch eine Mediakampagne sowie
Samplings unterstützt.
Ziel des Sozialprojekts ist es, Bildung in den Mittelpunkt zu rücken.
Gerersdorf-Sulz. Das erfrischend
spritzige Mineralwasser von
Güssinger sprudelt schon seit
40.000 Jahren aus Quellen im
Südburgenland und ist einzigartig in Qualität und Mineralisierung. Güssinger Mineralwasser schmeckt nicht nur
ausgezeichnet, es ist auch der
optimale Begleiter bei Sport,
fördert das Wohlbefinden und
regt den Stoffwechsel an.
Jetzt unterstützt man auch
Sozialprojekte in der Ukraine:
Bildung ist der Schlüssel zu
einem besseren Leben; aus
diesem Grund veranstaltete die
offizielle Mineralwasservertretung „Gussinger Ukraine“
kürzlich einen Workshop in der
ukrainischen Gemeinde IwanoFrankivsk.
Angesprochen waren Kinder,
Jugendliche und deren Eltern.
Ziel ist es, so viele Menschen
wie möglich – v.a. auf dem
Land – zu erreichen und das
Thema Bildung zu forcieren.
Kinder, insbesondere deren
Gesundheit, stehen im Fokus
des zweiten Projekts. Gussinger Ukraine unterstützte einen
Event zugunsten der Zahngesundheit in Kiew. Den Kindern
wurde im Krankenhaus spielerisch die Wichtigkeit von Zahnpflege nähergebracht.
www.guessinger.at
Balance-Fans haben nun die Qual der Wahl: Das fruchtige Sortiment umfasst nach der letzten Erweiterung bereits 14 Sorten.
„Weltweit existieren über 7.500
Obstsorten. Mit Golden Delicious
ist die Bekannteste davon ab sofort als Juicy ein erfrischender
Neuzugang in der Balance JuicyFamilie“, so Aichinger. Balance
Juicy Golden Delicious hat einen
Fruchtsaftanteil von 8% und sorgt
mit nur 17 kcal/100ml für einen
leichten, kalorienarmen Genuss.
Die positive Wirkung der Birne war schon im Mittelalter bekannt. Sie stammt ursprünglich
aus Asien, und obwohl sie meist
Im Schatten des Apfels
„Birnen stehen als Ganzjahresfrucht bei den Österreichern hoch
im Kurs; höchste Zeit daher, sie in
unser Sortiment aufzunehmen“, so
Aichinger. Mit einem Fruchtsaftanteil von 10% ist Balance Juicy Birne
jetzt übrigens so fruchtig wie noch
nie und begeistert Vöslauer-Fans
mit gerade mal 19 kcal/100ml.
Balance-Fans können zukünftig
aus einem vielfältigen, 14 Sorten
umfassenden Vöslauer BalanceSortiment wählen: Himbeere-Zitrone, Kiwi-Feige, Zitrone-Ingwer,
Mango-Orangenblüte, AnanasGrapefruit, Apfel-Cranberry,
Erdbeere-Pfeffer und Rote Traube sowie aus den Balance JuicySorten Zitrone, Pink Grapefruit,
Ribisel, Blutorange, Birne und
Golden Delicious.
www.voeslauer.com
Tetra Pak präsentiert Brancheninnovation
Wien. „Eine exzellente Umweltbilanz zählt zu den strategischen
Kernzielen von Tetra Pak und ist
ein entscheidender Treiber für
unsere ProduktentwicklungsAktivitäten“, so Charles Brand, Vice President Marketing & Product
Management bei Tetra Pak.
Ökologisches Profil im Fokus
„In Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden und anderen Interessengruppen sind wir in unserer
Branche Pionier bei der Entwicklung von Verpackungen, die zu 100
Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Indem wir den
Anteil nachwachsender Rohstoffe
in unseren Verpackungen erhöhen,
tun wir nicht nur etwas Gutes für
Tetra Pak präsentiert erste Verpackung
komplett aus nachwachsenden Rohstoffen.
© Waldquelle
im Schatten des Apfels steht, ist
sie ebenso schmackhaft und gehaltvoll.
Getränkeverpackung Anbieter von Verpackungslösungen für Lebensmittel überrascht mit bio-basierter LDPE-Folie
© TetraPak/Eduardo Moody
Waldquelle: „Nimm’s
leicht, nimm’s leichter“
© Vöslauer
alice hefner
die Umwelt, sondern verschaffen
unseren Kunden auch einen Wettbewerbsvorteil, indem wir das
ökologische Profil ihrer Produkte
schärfen“, so Brand.
Die neue Tetra Rex-Verpackung
ist mit bio-basierter LDPE-Folie
(Polyethylen niedriger Dichte) beschichtet und verfügt über einen
Verschluss aus bio-basiertem
HDPE (Polyethylen hoher Dichte). Ausgangsmaterial für die BioKunststoffe ist Zuckerrohr, Hauptbestandteil der Verpackung ist
Rohkarton aus Holz.
Tetra Pak-Kunden, die bereits
jetzt die Standard-1-Liter-TetraRex-Verpackung mit TwistCap OSO
34 einsetzen, können problemlos
auf die neue Version umsteigen.
www.tetrapak.com
Krones DecoType Digitaler Direktdruck auf Behältern und Verpackungen bietet für Getränkeindustrie viel Potenzial
Kobersdorf. Der neue Multipack
von Waldquelle wird unter dem
Motto „Nimm’s leicht, nimm’s
leichter“ präsentiert, beinhaltet
vier Flaschen mit 0,75 l Inhalt
und weist ein Gesamtgewicht
von lediglich 3 kg auf. Waldquelle „Nimm’s Leicht“ ist
einfach nach Hause zu tragen,
ideal zum Mitnehmen ins Büro,
auf jeden Ausflug, in den Urlaub oder zu Veranstaltungen.
Waldquelle mit dem natürlichen Geschmack heimischer
Früchte gibt es jetzt leicht und
frei von künstlichen Süßstoffen
mit den Aromen Apfel & Melisse, Birne & Holunder, Waldbeeren, Heidelbeer & Veilchen,
Ribisel, Pfirsich & Malve,
weiße Traube und Himbeere.
Waldquelle Mineralwasser
entspringt am Fuße des Paulibergs in der waldreichen
Gegend des mittleren Burgenlands in der Marktgemeinde
Kobersdorf; die Quelle befindet
sich in vulkanischen Schichten
in einer Tiefe von 200 m.
www.waldquelle.at
Schnelle Reaktion auf Marktveränderungen
Neutraubling. Exzellente Maschinentechnik und innovatives Behälterdesign – das überzeugte die Jury:
Der digitale Behälterdirektdruck
mit der Krones DecoType-Maschine erhält den „Beverage Innovation
Award 2014“ in der Kategorie „best
technology innovation“.
Mit digitalem Direktdruck lässt
sich das wirtschaftlich sehr gut
ersetzen. Für die Gestaltung bringt
der digitale Direktdruck ebenfalls
neue Möglichkeiten; so können
zum Beispiel Haptik und Optik
vereint oder unebene Flächen bedruckt werden.
Ferner kann eine Bildvorlage
einfach und sofort in den Druck
umgesetzt werden. Auch variable
Daten wie Barcodes oder das Min-
Mehr Individualisierung
Digitaler Direktdruck auf Behältern und Verpackungen in der
laufenden Produktion birgt für
die Getränkeindustrie sowie die
Marktsegmente Haushalt-Kosmetik, Converter und Glashersteller
große Potenziale und eröffnet viele
neue Wege.
Im Vergleich zur Ausstattung
mit Etiketten bietet das direkte Bedrucken deutlich mehr Freiheiten
für eine individuelle und attraktive Gestaltung und eignet sich
hervorragend zur Unterstützung
von Marketingkampagnen und
Produktneueinführungen.
Ein zunehmender Individualisierungswunsch führt zu sinkenden
Chargengrößen mit entsprechend
kleinen Etikettenauflagen.
desthaltbarkeitsdatum lassen sich
bis hin zur Einzelproduktverfolgung problemlos integrieren.
Eine kompakte Maschine
Die Verwendung von aktuellen
Dekors oder die kurzfristige Einführung von neu entwickelten Produkten lassen eine schnelle Reaktion auf Marktveränderungen und
Konsumententrends zu.
© Krones
Waldquelle Spritzig und Still gibt es
auch im 4er-Multipack zu kaufen.
Beverage Innovation Award in Kategorie „best technology innovation“ für Krones.
Mit DecoType sind mittels UVFarben Druckhöhen bis 200 mm
realisierbar. Die Maschine in modularer, kompakter Bauweise ist
geeignet für leere Kunststoffbehälter aus PET, PP oder PE.
Dabei kann es sich sowohl um
zylindrische wie auch um Formflaschen handeln. Die Bedruckung
von Glas- und Metallbehältern befindet sich in der Entwicklung.
Integrierte Druckwerke mit Tintenversorgung und automatischer
Druckkopfverstellung erlauben
eine einfache Sortenumstellung.
Auch der Druckkopf-Reinigungsprozess geschieht automatisch.
Die Tintennachfüllung funktioniert
problemlos, Bogenstrahler sorgen
für eine sichere UV-Trocknung.
Die digitale Behälterdekoration
mit DecoType macht auch eine Bedruckung von Behälterstrukturen
möglich, die bislang mit bestehender Etikettiertechnik nicht zu
erreichen war. Die hochflexible
Dekorationstechnologie vermeidet
eine Überproduktion von Etiketten,
benötigt keinen Etikettenklebstoff
und reduziert die Lagerkosten.
www.krones.com
A l koh ol f r e i e Ge tr ä nke
Dienstag, 3. Februar 2015
medianet special – 35
Gesund & Fit Das bisher einzige Getränk am österreichischen Markt mit bioaktivem Tomatenextrakt, fruitflow, zieht nach knapp einem Jahr Bilanz
Sirco: eine gesunde Innovation
Die positive Wirkung von Sirco wird auch von der Europäischen Lebensmittelbehörde bestätigt.
Marktführer Coca-Cola
Auf Erfolgskurs
Wien. Der Marktführer im Bereich
alkoholfreie Erfrischungsgetränke,
Coca-Cola Hellenic, konnte dank
vieler erfolgreicher Innovationen
seine Position auch im vergangenen Jahr stärken. Im insgesamt
rückläufigen Segment konnten das
Unternehmen seine Marktanteil
wertmäßig auf 23,7% ausbauen;
besonders erfolgreich war dabei
Fanta Shokata.
„Die Sorte mit Holunderblütengeschmack wurde im Frühjahr ursprünglich nur als Limited Edition
eingeführt und im Herbst aufgrund
der ausgesprochen positiven Resonanz fix ins Sortiment aufgenommen“, erklärt Commercial Director
Barbara Tönz und kündigt auch
für heuer zahlreiche Aktivitäten
und Innovationen bei Fanta an.
Hohe Wachstumsraten brachten ihr zufolge vor allen neue Packungsgrößen, wie die Duo-Packs
oder die Six-Packs. „Insgesamt
punkten wir mit einem individuelleren, bedarfsgerechteren Angebot.“
Die beliebtesten Sorten
Das Zugpferd des Limonadenmarkts, Coca-Cola, entwickelt
sich weiterhin positiv, so Tönz;
als besonders beliebt erwies sich
die Sorte Vanilla & Cherry. Neben
Coca-Cola und Fanta konnte auch
Römerquelle im vergangenen Jahr
den Mineralwassermarkt mit seinen Innovationen beleben: besonders erfolgreich waren die Emotion
Sorten limette/minze und himbeer/
melone. (red)
suchen“, stellt Proline Solutions
Geschäftsführer Slawomir Moritz,
dessen Unternehmen für den Vertrieb im deutschsprachigen Raum
zuständig ist, das Getränk vor. Er
erklärt außerdem, dass die Wirkung von Sirco nach drei Stunden
einsetzt und 18 Stunden hält, was
auch von der EFSA bestätigt sei.
Für Luftfahrt entwickelt
Ursprünglich wurde das Produkt für den Luftfahrtbereich entwickelt und war zunächst nur den
Cabin Crews, Air Marshals und
Vielfliegern vorbehalten. Nach
dem erfolgreichen Markteintritt
in Großbritannien gibt‘s Sirco seit
April 2014 auch bei uns, in den Geschmacksrichtungen Apfel/Heidelbeere und Orange/Granatapfel im
Handel.
Positive Zwischenbilanz
Moritz zeigt sich, nach knapp
einem Jahr am österreichischen
Markt, zufrieden: „Nach nicht
ganz einem Jahr können wir eine durchaus positive Zwischenbilanz ziehen. Es freut uns, dass
Sirco positiv im österreichischem
Markt aufgenommen wurde. Wir
sind überzeugt, dass die steigende
Nachfrage an gesunden und ge-
sundheitsfördernden Produkten
sowie deren Qualitätsmerkmale
weiterhin anhalten und steigen
wird.“
Worauf Kunden Wert legen
Moritz weiß, worauf es bei den
Konsumenten ankommt: nämlich
über die Qualität, die Inhaltsstoffe sowie die Wirkungsweise
des Produkts Bescheid zu wissen.
„Mit ‚Sirco‘ erfüllen wir genau
diese Anforderungen. Wir werden
uns auch in Zukunft der Aufgabe
stellen, dies weiterhin positiv zu
erfüllen, um weitere Märkte zu erschließen.“ (nn)
WEnn
© Proline Solutions/Markus Gollner
Mödling. Ein hoher Cholersterinspiegel und Übergewicht als Resultat einer ungesunden Ernährung und Stress plagen heutzutage
immer mehr Menschen. Um einer
Verengung der Arterien entgegenzuwirken, kann das in Tomaten
enthaltene Lycopin helfen.
Als derzeit einziges Produkt
am österreichischen Markt enthält Sirco das bioaktive Tomatenextrakt fruitflow, das für eine gesunde Durchblutung sorgt und
sich positiv auf Herz und Kreislauf
auswirkt. fruitflow ist Sieger des
„food innovation award” 2010 und
2011 und der erste Inhaltsstoff, der
über den „health claim” der Europäischen Lebensmittelbehörde
(EFSA) verfügt.
„Sirco ist eine echte Innovation
im Bereich health care und functional food und richtet sich an
sportlich aktive und gesundheitsbewusste Menschen, die Fruchtsaftgenuss mit Gesundheitsplus
Patricia Kaiser ist Markenbotschafterin
für Sirco in Österreich.
www.genuss-guide.net
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Dienstag, 3. Februar 2015
© APA/Herbert P. Oczeret
36 – medianet special
Promotion-Check Focus untersuchte für medianet die Promotion-Aktivitäten rund um alkoholfreie Getränke
Werbeausgaben sind um
knapp 21% gestiegen
Energy-Drinks gehören mittlerweile zu den fünf am stärksten beworbenen Warengruppen.
Wien. Es ist kein Sturm im Wasserglas, sondern vielmehr einer in
der Dose. Denn aktuell haben die
EU-Bürokraten – gestützt auf eine
Studie der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA
– die Energy Drinks ins Visier genommen und wollen ein Verkaufsverbot an Jugendliche unter 18
Jahren erreichen. Immerhin würden die Kids und Teens durch den
Konsum der leistungssteigernden
Drinks deutlich mehr Koffein zu
sich nehmen, als ihrer Gesundheit
zuträglich ist.
Sieht man sich die Studie allerdings im Detail an, dann wird klar,
dass es weniger der Koffein-Kick
ist, der die Drinks für die Youngster so attraktiv macht, sondern
vielmehr der süße Geschmack.
Denn während 40% der erwachsenen Umfrageteilnehmer die Frage
nach dem Grund für den Griff zum
Energy Drink mit dem Wunsch
nach zusätzlicher Energie begründeten, waren es bei den Jugendlichen nur 21%; für fast doppelt so
viele (40%) ist vor allem der (süße)
Geschmack ausschlaggebend.
Deutliche Steigerungen
Ein Verkaufsverbot an Jugendliche hätte für die Hersteller klarerweise große Folgen und vermutlich
auch für den Handel; immerhin
sind Energy Drinks ein wichtiges
Segment im alkoholfreien Sortiment.
Das zeigt sich etwa bei der Analyse der Promotionausgaben für
En twick lung Pr om oti on w e r bu n g
Methodik
Nach Warengruppen; 2014 vs. 2013
Warengruppe
CO2-Limonaden exkl. Cola
Mineralwasser nat.
Cola-Limonaden
Mineralwasser flavour
Energy Drinks
Sonstige Fruchtsäfte
Teegetränke
Fruchtsirup
Orangensaft
Apfelsaft
Trinkfertiger Kaffee Single Serve
Fruchtsaft/-nektare gespritzt
Alkoholfreies Bier
Multivitaminsaft
Vitamindrinks/-pürees auf Obst-/Gemüsebasis
Fruchtsäfte gekühlt/frisch
Stille Limonaden
Sonstige alkoholfreien Getränke
Isotonische Getränke
Fruchtsaftlimonaden
Trinkfertiger Kaffee Multiple Serve
Gemüsesäfte
Sodawasser nat.
Sodawasser flavour
Instant Fruchtgetränke/Extrakte
Gesamtergebnis
2014
2.697
2.486
1.822
1.621
1.387
1.289
1.110
684
491
436
416
387
275
249
135
112
106
84
56
53
35
12
6
0
0
15.951
das Jahr 2014. Red Bull, Monster
& Co zählen zu den fünf am stärksten beworbenen Produktgruppen,
Tendenz weiter steigend; ihr Anteil
an den gesamten Werbeausgaben
stieg gegenüber 2013 von 8,3 auf
8,7%.
„Insgesamt hat der Handel seine
Promotionaktivitäten bei alkoholfreien Getränken 2014 deutlich erhöht, konkret um knapp über 20%
auf 15,9 Mio. Euro“, erläutert Karl
Nemeth, Sales Manager bei Focus
Research, die Entwicklung. „Rund
54,0% bzw. 8,6 Mio. Euro aller Aktivitäten entfallen dabei auf die fünf
stärksten Produktgruppen.“
Die meisten Aktionen wurden
für Kohlensäurehaltige Limonaden
durchgeführt; auf Platz zwei folgt
Mineralwasser natur, danach Cola-
Anteil 2013 Anteil
16,9% 2.199 16,7%
15,6% 2.369 18,0%
11,4% 1.560 11,8%
10,2% 1.394 10,6%
8,7% 1.089 8,3%
8,1% 1.131 8,6%
7,0%
813 6,2%
4,3%
446 3,4%
3,1%
388 2,9%
2,7%
373 2,8%
2,6%
364 2,8%
2,4%
222 1,7%
1,7%
79 0,6%
1,6%
257 1,9%
0,8%
111 0,8%
0,7%
82 0,6%
0,7%
66 0,5%
0,5%
85 0,6%
0,4%
52 0,4%
0,3%
54 0,4%
0,2%
17 0,1%
0,1%
26 0,2%
0,0%
7 0,1%
0,0%
1 0,0%
0,0%
0 0,0%
100,0% 13.185 100,0%
Basis: Handelsunterstützende Promotionwerbung (Brutto-Werbeaufwand); Werte in 1.000 €, Anteile in %. Quelle: Focus
Veränd.
22,6%
5,0%
16,8%
16,3%
27,4%
13,9%
36,5%
53,3%
26,6%
16,7%
14,4%
74,5%
248,8%
–3,0%
21,4%
36,6%
61,2%
–1,1%
9,4%
–2,8%
105,1%
–54,2%
–7,0%
–77,7%
0
21,0%
Der Marktforscher Focus MR untersucht
in Kooperation mit medianet in regelmäßigen Abständen die Promotion-Aktivitäten des Handels in den wichtigsten Einzelhandelsbranchen in Österreich.
Unter „Promotion-Aktivitäten des Handels“ verstehen sich alle Preisaktivitäten, die
der Handel für seine Produkte (Eigenmarken
+ Markenartikel) in den Medien Flugblatt,
Hörfunk, Print und TV tätigt.
Für die Erfassung werden nur jene Artikel herangezogen, die mit einem Preis oder Rabatt
beworben werden. Für die Berechnung des
Bruttowerbewerts werden die offiziellen
Tarife der jeweiligen Medien herangezogen.
Beim Flugblatt ergibt sich der Werbewert
durch Produktions- und Verteilungskosten.
Beim Flugblatt bzw. Handelsinserat wird die
Fläche gemessen, die dem jeweiligen Produkt zur Verfügung gestellt wird. Der Werbewert resultiert aus Fläche x Tarif.
Im Konkreten wird zum Beispiel ein BillaFlugblatt in all seine Bestandteile zerlegt und
den einzelnen Warengruppen, Firmen bzw.
Marken zugeordnet.
Getränke und Mineralwasser flavour. Prozentuell die höchsten Zuwächse mit fast 249% gab es beim
alkoholfreien Bier. Auch rund um
trinkfertigen Kaffee gab es deutlich
mehr Aktivitäten (+105,1%).
„Die stärksten Marken 2014 waren Vöslauer, Coca-Cola und Happy Day, die gemeinsam auf einen
Bruttowerbewert von 3,8 Mio €,
kommen“, erläutert Nemeth.
Im Ranking der Handelsunternehmen führt die Rewe mit einem
Anteil von 41,7% vor der SparGruppe mit 32,1%, gefolgt von Lidl
10,5%. „Der Diskonter Hofer misst
dem Segment der alkoholfreien
Getränke eine vergleichsweise geringere Bedeutung bei; sein Promotionanteil.liegt nur bei 3,4%“, so
Nemeth abschließend.
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