Client Server - ITwelzel.biz

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Client Server - ITwelzel.biz
COMPUTING
CLIENT SERVER
www.clientserver.de
ZEITSCHRIF T FÜR IT-MANAGER
CLIENT SERVER
COMPUTING
Nr. 5/00
B 30923
ASP aktuell
Deutschland weit
hinter den USA
www.awi.de
DM 14,- ös 110,-/sfr. 14,-
Neue Rolle für Host- und Midrange-Systeme
Integration ins Internet
E-Commerce
In Europa langsam
im Kommen
Quality Chain
Management
Schlüsselrolle
bei Zulieferern
IT-Börse
T-Online: Rote
Zahlen bis 2002
Besuchen Sie uns
Halle 9,
Stand C7/B2
● Interview mit Hans-Jürgen Krieg,
Evosoft (Titelbild) und Frank Schiewer, IFS
»Unternehmenssoftware ist reif für ASP«
GASTEDITORIAL
Liebe IBM,
ist das der richtige Weg?
Als vor mehr als einer Dekade ein unbekannter Marketier erstmals den Begriff
Client/Server-Computing verwendete, ahnte er wohl kaum, dass in der Folge viele
Berufskollegen unter Verwendung eben dieses Schlagwortes den Schwanengesang
auf den guten alten Host anstimmen sollten. Host-based Computing war mega-out,
und es schien nur eine Frage der Zeit, wann denn nun die 3270- und die Twinax-Welt
ihr Atlantis erleben sollten.
Die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen hörten die Botschaft wohl – sie war
ja auch kaum zu überhören. Allein, ihnen fehlte der Glaube. Schnöde Realisten, die
sie nun einmal sind, weigerten sie sich schlicht, ihre oft Millionen schweren Investitionen in Host-Systeme, Anwendungen und das Training der Anwender einfach abzuschreiben, um auf der grünen Wiese ganz von vorn zu starten. Client/Server wollten sie schon. Doch statt massenweise neue Unix-Server anzuschaffen, nötigten sie
ganz frech die Hersteller, Produkte und Dienstleistungen
zur Integration der bestehenden Infrastruktur in das neue
Paradigma zu entwickeln und anzubieten.
Die Folge: Ende der 90er Jahre meldete IBM wieder
steigende Verkaufszahlen bei Mainframes und die AS/
400 wurde im Verlauf des Jahrzehnts zu einer echten
Gelddruckmaschine.
Was gestern Client/Server war, ist heute E-Business.
Und wieder entdecken die Anwender, dass der gute alte
Host nach wie vor eine hervorragende – wenn nicht die
beste – Plattform für transaktionsorientierte Anwendungen ist. Voraussetzung ist allerdings die nahtlose Integration in die schnell wachsende IP-Infrastruktur der Unternehmensnetze und des Internets. Und hier liegt heute das
Hauptproblem – vor allem im Mittelstand, also der klassischen AS/400-Klientel. Hier gibt es keine gigantischen
Projektteams. Hier sind einfache Lösungen gefragt: Für
Sean ’Donovan Vice President,
die Migration von Twinax auf IP, für die Ablösung teurer
Worldwide Marketing,
Standleitungen durch VPNs, für die Einbindung von
Perle Systems Ltd.
Thin Clients sowie für den Fernzugriff (Remote Access)
Perle Systems
und bald sicher auch für die Sprach-/Daten-Integration
per Voice over IP.
Für den Bereich des reinen Internet-Zugangs sind solche einfachen Lösungen
längst breit verfügbar. Sogenannte »Internet Appliances« vereinen Router, Firewall
sowie gegebenenfalls Mail- und Web-Server in einem wartungsarmen und leicht zu
installierenden System.
Doch E-Business ist mehr als nur Web-Zugang und E-Mail – hier geht es vor allem
erst einmal darum, interne Infrastrukturen aufzubauen und den eigenen Mitarbeitern in der Zentrale und in den Niederlassungen den Zugang zu Daten und Applikationen zu ermöglichen. Wer hier ein leistungsfähiges und ähnlich einfaches »Intranet-Appliance« anbieten kann, sollte eigentlich hervorragende Marktchancen besitzen.
Eigenartig mutet daher an, dass die IBM, die mit ihren kürzlich eingestellten
Steuereinheiten oder Remote-Controllern für die AS/400 ja zumindest in Ansätzen
solche Appliances besaß, nun kehrt macht und ihren Kunden statt dessen in jeder
Niederlassung ein komplettes AS/400-System installieren will. Nicht als Applikations-Server, wohlgemerkt, sondern schlicht für die interne Kommunikation.
Natürlich eröffnet eine AS/400 mehr Möglichkeiten als die bisherigen Steuereinheiten von IBM, etwa den Aufbau von VPNs sowie die nahtlose Koexistenz von SNA
und TCP/IP. Doch unnötige Komplexität und die Notwendigkeit, die Installationen
lokal zu warten, sind nicht gerade der Traum eines jeden Mittelständlers. Wäre es daher nicht der bessere Weg gewesen, solche Technologien in die Appliances zu integrieren? Dass dies geht, haben Dritthersteller ja bereits bewiesen.
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3
INHALT
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MÄRKTE ZAHLEN NEWS –
ASP AKTUELL
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Halle d C7/B
Stan
Bereits
vor Jahren totgesagt, trotzdem »still
alive«: die Host- und Midrange-Systeme. Eine leise Evolution bewahrte die IT-Dinosaurier vor dem Aussterben und ließ sie vor dem Hintergrund ständig steigenden Leistungsbedarfs neue Aufgaben im
Unternehmen übernehmen.
tern
»Un
»UNTERNEHMENSSOFTWARE IST REIF
FÜR ASP«
Spätestens seit der CeBIT beherrscht
das Thema »Application Service Providing« (ASP) die IT-Szene wie kaum
ein anderes. Die Anbieter schießen
wie Pilze aus dem Boden. Doch wo
sind die Kunden? Und vor allem: Was
wollen sie? Über die Perspektiven des
ASP-Marktes äußerten sich Hans-Jürgen Krieg, Geschäftsführer von Evosoft Communication, und Frank
Schiewer, Geschäftsführer von IFS
Deutschland.
Ab Seite 8
4
TITELTHEMA: DIE ROLLE VON HOST- UND M
Nahtlose Host-Integration ins
Internet und Intranet
Java-Lösungen für das E-Business
mit der AS/400
Flexibilität und G2G entscheiden
über den Erfolg
Mit Web-to-Host im E-Business
neue Perspektiven
Mit der E-Unix-Lokomotive
zu neuen Ufern
Hochverfügbares Fundament für
vernetzte Unternehmen
Der Web-Browser als
Ausgangspunkt
Vom Host-Zugriff zum unternehmensweiten E-Business
8
Interview mit Frank Schiewer (IFS) und
Hans-Jürgen Krieg (Evosoft)
Steigende Marktchancen für ASP 12
Anwendungs-Outsourcing für den
Mittelstand attraktiv
Deutschland weit hinter den USA 14
Studie zum Thema Application
Service Providing
Cabletron Systems wird neues
Mitglied
16
ASP-Konsortium will ASP fördern
Erste Projekte ins Leben gerufen 17
ASP und WAP mit Navision Financials«
Neue Tochtergesellschaft für
»mySAP.com«
20
SAP betritt den ASP-Markt
Keine Spezialisten mehr im Haus 21
Nettrust setzt auf ASP-Lösung
von Planorg
aber gewaltig
Forrester-Report: »eCommerce
Enters Europe«
Wachstumsrakete IP-Telefonie
Frost & Sullivan: Weltmarkt für
IP-Telefonieanlagen
Einführung und Management
vereinfachen
Tivoli unterstützt Windows 2000
IBM: Initiative zur Integration
Größtes Lösungsportfolio für
Windows 2000 geplant
Relationship Technology
unverzichtbar
NCR: Data Warehouse-Outsourcing
für Dot.Com-Companies
IBM beteiligt sich mit Investment
an Ariba und i2
Strategische Allianz von IBM, Ariba
und i2
Die zehn meistbesuchten
Web Sites im Januar 2000
Europäisches Ranking der InternetNutzung
Siebel portiert auf IBM
IBM OS/390: Noch mehr für das
E-Business
Strategisches Outsourcing immer
stärker gefragt
IBM verdoppelt Anzahl der Verträge
46
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CUSTOMER RELATIONSHIP
MANAGEMENT
Unternehmensweit den
Überblick behalten
Trend zum Total Interaction
Management
MÄRKTE ZAHLEN NEWS
➤ E-Commerce kommt langsam,
44
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24
GI/ITG-FACHGRUPPE »APS+PC«
Aktuelle GI/ITG-FachgruppenNachrichten
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60
PRODUKTSPIEGEL
Neuheiten
29
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IT-BÖRSE
30
➤
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3Com: Rückzug aus großem Netz 71
Dritter großer ITK-Anbieter gibt auf
T-Online wird bis 2002 rote Zahlen
schreiben
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WestLB rechnet aber auch mit rapidem
Umsatzwachstum
i2 zahlt 9,3 Mrd Dollar für
Aspect Development
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Marktplatz-Business im Visier
Openshop mit gutem Start am
Neuen Markt
76
Massiver Ausbau der Marktstellung
in Europa und USA
Start ins Geschäftsjahr besser
als erwartet
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Siemens: E-Business-Umsatz soll steigen
RUBRIKEN
40
Gasteditorial
Info-Fax/Redaktion
Kennziffern-Fax/
Inserentenverzeichnis
Vorschau
Impressum
QUALITÄTSMANAGEMENT
➤ Effizienzsteigerung bei
Zulieferketten
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Quality Chain Management spielt eine
Schlüsselrolle
3
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Redaktionell erwähnte
Firma
3Com
AIIM
Altavista
App4biz.com
Argus
Ariba
Attachmate
Baan
Baan
Baan
Bäurer
Bäurer
Bäurer
Begin
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BMC
Brio
Brokat
Bull
Cabletron
Candle
Cap Gemini
CCRM
Clarify
Cognos
Compaq
Compaq
Dell
Eicon
EMC
➤ Themen von Seite 1
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Evosoft
Forrester Research
Forrester Research
Frost & Sullivan
Fujitsu Siemens
Fujitsu Siemens
Gauss Interprise
Gauss Interprise
Gauss Interprise
Genicom
Hancke & Peter
Hummingbird
Hummingbird
i2
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IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
IBS
IFS
Infomatec
ITG/GI
ITG/GI
Ixos
Ixos
J.D. Edwards
J.D. Edwards
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MIDRANGE-SYSTEMEN
Der Einsatz moderner Web-to-Host-Technologien erlaubt es, Legacy-Systeme in Web-basierte Geschäftsprozesse zu integrieren. Das öffnet sowohl bei B2BLösungen als auch bei direkt an den Endkunden gerichteten E-Commerce-Applikationen neue Perspektiven. Wenn es darum geht, den Host richtig in moderne E-Business-Anwendungen zu integrieren, liegt die
Problematik allerdings im Detail.
Ab Seite 44
EFFIZIENZSTEIGERUNG BEI
ZULIEFERKETTEN
UNTERNEHMENSWEIT DEN
ÜBERBLICK BEHALTEN
Mit der wachsenden Bedeutung von Zulieferketten
ändert sich auch der Stellenwert von Qualität und
Die Verwaltung und Pflege der gesamten
Unternehmensbeziehungen sind in den
Mittelpunkt des Managerinteresses
gerückt. Anwendungen, die auf nur be-
Zulieferer
Zulieferer
Zulieferer
Zulieferer/Hersteller – Betrieb 3
Zulieferer/Hersteller – Betrieb 2
Beschaffung
Produktion
Distribution
Kunde
Kunde
Zulieferer/Hersteller – Betrieb 1
Kunde
Kundenbetreuung
Qualitiy Chain Management
die Rolle von Qualitätsmanagementsystemen: Diese werden den neuen Herausforderungen nur dann
gerecht, wenn sie die Zusammenarbeit der verschiedenen Produktionsstufen unterstützen und
sich Zulieferern und Kunden öffnen. Die Grundlage
hierfür bietet das Quality Chain Management.
Seite 56
stimmte Teilbereiche abgegrenzt sind, reichen nicht mehr aus. Gefragt sind Plattformen, mit der alle Informationen vom Vertriebsbereich bis hin zum Support und der
Qualitätssicherung über ein und dieselbe
Anwendung gepflegt werden.
Seite 58
STEIGENDE MARKTCHANCEN FÜR ASP
Application Service Providing wird für eine wachsende Zahl von Unternehmen immer attraktiver. Die
Ursachen dafür liegen in der zunehmenden Komplexität von Standardanwendungen und dem damit
verbundenen Pflege-, Installations- und Anpassungsaufwand. Da dieser in Relation zum Kerngeschäft bei mittelständischen Unternehmen proportional am höchsten ist, ist hier auch das Interesse
an ASP am stärksten ausgeprägt.
Seite 12
Firmen in dieser Ausgabe
Lotus
Magic
Materna
MCI Worldcom
Merant
Mission Critical
Mummert + Partner
Navision
NCR
Netmanage
Netvaluation
Networks Unlimited
Nextra
Nortel Networks
Northern Parklife
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Novell
Onyx
Openconnect
Openshop
Openshop
Oracle
Peoplesoft
Peoplesoft
Planorg
Planorg
Plaut
Pointout
Portal
Portolan
Progress
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22
Rational
Remedy
SAP
Saratoga
SAS Institute
SCO
Seagate
Sercon
Siebel
Siebel
Siemens
Siemens
Softlab
Storesys
Sun
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20
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39
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39
Swan
Syskoplan
TDS
Teamwork
Thyssen Krupp
Tivoli Systems
T-Online
TPS Laps
Transtec
Tria
Unisys
Utimaco
Veritas
WRQ
12
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67
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INTEGRATING TOMORROW’S SOLUTI-
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...
Client Server Computing:
Beim Application Services
Providing reden Marktbeobachter schon von einem
Hype, da die bisherige
Nachfrage gering ist. Was
versprechen Sie sich von
diesem neuen Markt?
Frank Schiewer: IFS hat einen klaren Fokus: Wir konzentrieren uns auf prozesso-
unsere Applikationen einsetzen. Deshalb öffnen wir
alle Zugriffswege. Hier ist
ASP ein wichtiger Weg. Ein
Weg, der sich in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich zu einem Highway entwickeln wird. Da
wir die Entwicklung aktiv
mitgestalten wollen, stellen
wir bereits jetzt die Weichen.
ASP-AKTUELL
der Evosoft Communication
ausmachen. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage
ab 2001 richtig anspringen
wird. Dann erwarten wir
Umsätze im mehrstelligen
Millionenbereich.
CSC: Aber gibt es in Deutschland überhaupt einen Markt
für ASP? Welche Unterneh-
Dienstleisterin, die im Hintergrund die Geschäftsabläufe effizient unterstützen soll.
Wie, spielt dabei keine Rolle.
Deshalb zeigen diese jungen,
oft sehr stark wachsenden
Unternehmen großes Interesse an ASP.
CSC: Wie groß sind diese
Unternehmen?
»Unternehmenssoftware ist reif für ASP«
Interview mit Frank Schiewer (IFS)
und Hans-Jürgen Krieg (Evosoft)
Spätestens seit der CeBIT beherrscht das Thema »Application Service Providing« (ASP) die
IT-Szene wie kaum ein anderes. Die Anbieter schießen wie Pilze aus dem Boden. Doch wo
sind die Kunden? Und vor allem: Was wollen sie? Nur Office-Produkte und E-CommerceAnwendungen? Oder sind auch ERP-Lösungen attraktiv? Über die Perspektiven des ASPMarktes äußerten sich Hans-Jürgen Krieg, Geschäftsführer von Evosoft Communication,
und Frank Schiewer, Geschäftsführer von IFS Deutschland.
rientierte Softwarelösungen
für
Dienstleistungsunternehmen. Teil dieser Philosophie ist es, dass allein die
Kunden entscheiden, wie sie
Hans-Jürgen Krieg: »Über den
Markterfolg entscheidet, wer
bei den Kernkompetenzen
Hardware, Software und Internet die Nase vorn hat.«
8
Und durchaus mit Erfolg:
Während andere das Thema
ausgiebig diskutieren, zählt
unser ASP-Konzept »@IFS«
in Skandinavien schon neun
Kunden.
Hier in Deutschland konzentrieren wir uns auf das
Softwaregeschäft und arbeiten beim ASP mit Partnern
zusammen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Evosoft
Communication. Denn Evosoft hat ein breites Knowhow auf den für ASP alles
entscheidenden Feldern Internet, Software und Hardware.
Hans-Jürgen Krieg: Als erfahrenes Systemhaus und Internet Service Provider (ISP)
sehen wir ein enormes Potenzial im ASP-Geschäft. Ab
spätestens 2002 soll dieses
Segment zwischen zehn und
dreißig Prozent vom Umsatz
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
men zeigen eigentlich Interesse?
Krieg: In der deutschen Wirtschaft stehen sich zwei Pole
gegenüber: Auf der einen
Seite haben wir eine Gruppe
von Unternehmen, die möglichst viele Prozesse in den eigenen Händen halten will.
Die IT gehört zweifellos dazu. Für diese Firmen, die vor
allem zum produzierenden
Mittelstand gehören, wird
ASP auch mittelfristig kein
Thema sein.
Auf der anderen Seite formiert sich ein neuer Unternehmertyp: In der New Economy wächst die Zahl derer,
die sich ausschließlich auf ihre Kernprozesse konzentrieren. Das sind vor allem agile
Dienstleister wie zum Beispiel Facility Manager. Für
diese Unternehmen ist Informationstechnologie
eine
Krieg: Die stärkste Nachfrage spüren wir zur Zeit von
Unternehmen, in denen es etwa fünf bis fünfzig computergestützte
Arbeitsplätze
gibt. Interessanterweise ist
dabei die Zahl der indirekt
beschäftigten Mitarbeiter erheblich höher, was an der
Serviceorientierung liegt.
CSC: Was bringt dieser Klientel das ASP-Modell?
Krieg: Dreh- und Angelpunkt ist der konsequente
Fokus auf das Kerngeschäft:
Unsere Kunden setzen ihre
Investitionen und Ressourcen ausschließlich dort ein,
wo ihre Kompetenz am größten ist. Insbesondere soll ihre
Manpower dort arbeiten, wo
sich die höchsten Erträge erzielen lassen. Deshalb ist es
für solche Unternehmen
kaufmännisch sinnvoll, die
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...
ASP-AKTUELL
innerbetriebliche IT via ASP
auf ein Minimum zurückzufahren. Über ASPs können
sie sich beispielsweise auf eine schlanke NC-Architektur
mit leistungsstarkem Internet-Zugang
beschränken.
Und zwar ohne irgendwelche Abstriche bei den Applikationen in Kauf nehmen zu
müssen. Im Gegenteil: ASPKunden können die Vorteile
einer leistungsstarken, funktional ausgereiften ERP-Software wie »IFS Applications«
vollständig nutzen. Und sie
können mit dieser IT-Lösung
wachsen. Wenn der Bedarf
da ist, auch sehr schnell
wachsen. Über die Bereitstellung von Kapital und die Anpassung von Hardware, Datenbanken oder Betriebssystemen brauchen sich unsere
Kunden keinerlei Gedanken
machen zu müssen.
Schiewer: Zu den Vorteilen
eines ASP-Modells kommt
hinzu, dass Unternehmen
Frank Schiewer: »ASP verlangt
schlanke Softwarearchitekturen. Deshalb sind komponentengestützte Systeme bereits
reif für ASP.«
unabhängig von ihren Standorten agieren können. Denn
durch das Internet eröffnet
das ASP-Modell neue Formen von Flexibilität. In
punkto Mobilität wird dies
besonders deutlich. Wenn
wir einmal von Call Center-
Providern absehen, sind Serviceanbieter ja geradezu zu
Mobilität verpflichtet. Was
liegt da näher, als ein Mobile
Computing via ASP aufzubauen? So können die Servicetechniker eines Wartungsunternehmens direkt vom
Kunden aus ihre Aufträge in
der Unternehmenssoftware
steuern. Dazu brauchen sie
nicht einmal ein Notebook
oder einen Handheld-Computer, ein WAP-fähiges Handy reicht bereits. Denn seit
Ende 1999 haben wir IFS Applications mit einer WAPSchnittstelle ausgestattet.
CSC: Das klingt vielversprechend. Aber sind ERPAnwendungen bereits ASPtauglich? Analysten wie die
Meta Group gehen davon
aus, dass der Anpassungsaufwand die Kostenersparnisse aufzehrt. Deshalb sollen zunächst Office- und ECommerce-Anwendungen
im Vordergrund stehen. Hat
ERP in diesem Umfeld
überhaupt eine Chance?
Frank Schiewer: Klassische
ERP-Systeme, die in ihrem
Kern nach wie vor monolithisch geprägt sind, werden
ihre Probleme haben. Solche
Supertanker Internet- und
damit ASP-fähig zu machen,
ist in der Tat ein aufwendiges Unterfangen. Das Web
verlangt ganz andere Architekturen. Hier wollen Anwender handliche Komponenten, die mit einem Minimum an funktionalem Aufwand ihre Abläufe abbilden.
Deswegen haben wir IFS
Applications von vornherein in überschaubaren, objektorientierten Komponenten aufgebaut. So haben
ASP-Anwender die freie
Wahl, welche Komponenten
sie einzeln oder kombiniert
einsetzen. Auf diese Weise
wird komponentengestützte
Unternehmenssoftware reif
für ASP.
Doch unsere ASP- beziehungsweise unsere WebStrategie geht einen entscheidenden Schritt weiter:
Wir setzen auf Portaltechniken. Nur über ein Portal lassen sich E-Business-Anwendungen tatsächlich von allem unnötigen Ballast befreien. Beispielsweise können
unsere Anwender mit »IFS
Personal Enterprise« ihre
Web-Oberfläche exakt so
einrichten, wie es ihren Abläufen
entspricht.
Ein
Außendienstmitarbeiter
sieht auf seinem Bildschirm
dann nur noch die Funktionen, die er für seine Arbeit
tatsächlich braucht.
Auch beim B2B bieten wir
Portale: Über »IFS Web
Collaboration«
erhalten
Kunden, Partner und Zulieferer die komplette Sicht auf
ihre Aufträge. So können Externe zum Beispiel Artikel
recherchieren, Lagerbestände und Lieferpläne prüfen,
Bestellungen machen, Aufträge verfolgen, Statistiken
erstellen oder Rechnungen
erfassen. Hierbei gewährt
IFS ein hohes Maß an Sicherheit, so dass Kunden und
Zulieferer nur auf solche Informationen zugreifen, die
sie betreffen.
CSC: Sie sprechen Sicherheitsfragen an. Was verlangen die Anwender?
Krieg: Die Frage der Sicherheit ist allgegenwärtig. Ich
kann mich an keine Diskussion über ASP erinnern, wo
nicht darüber gesprochen
wurde. Genau betrachtet ist
Sicherheit ein Thema mit vielen Dimensionen. Zunächst
einmal wollen unsere ASPKunden Systeme, die 100
Prozent verfügbar sind. Eine
entsprechende Ausfallsicherheit lässt sich auch im Zeitalter des Digital Business am
besten über Mainframe-Systeme erzielen. Hierbei bauen
wir auf die BS2000-Plattform
PERSONALIEN
Hans Otto Dahmen (51) ist als
Director Consulting verantwortlich für die Beratung von Kunden
beim ERP-Hersteller Baan. Dahmen war seit 1996 bei J.D. Edwards beschäftigt und hatte dort
die Position des Director für den
Bereich Client Services inne. Zudem war er Mitglied der Geschäftsleitung.
❖
Dr. Jörg Wissdorf (36) hat die
Position des Marketing Managers
bei Rockwell Electronic Com-
merce übernommen. Vor seinem
Wechsel zu Rockwell war Wissdorf als Leiter des Bereichs
Customer Care Center bei der Unternehmensberatung Kienbaum
Management Consultants tätig.
❖
Michael Wolter (46) leitet als
Geschäftsführer und Country Manager Deutschland, Österreich
und Schweiz die Geschäfte von
Banyan Systems. Wolter kommt
von Motorola, wo er die Neuausrichtung des Geschäftsbereichs
Funknetze und Funksysteme in
Deutschland begleitete und die
dort Positionierung von einem
Hardwareunternehmen zu einem
Lösungsunternehmen als Kernaufgabe umsetzte.
❖
Klaus Grünewald (60) ist Vorstandsvorsitzender der Haitec
AG. Der bisherige Vorstandsvorsitzende, Thomas Weiser, der
durch einen Verkehrsunfall an
der Ausübung seiner Geschäfte
gehindert wurde, verbleibt nach
Maßgabe des Aufsichtsratsbeschlusses weiterhin im Vorstand
der Haitec. (ma)
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
9
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...
PERSONALIEN
Lars Eickmeier (40) ist als Geschäftsführer bei E-CommerceService und Online Commerce
von Fujitsu Siemens Computers. Mit Ausfallzeiten von
weniger als fünf Minuten pro
Jahr, was Weltrekord ist,
können wir unseren Kunden
jede gewünschte Leistung liefern. Gleichzeitig ist BS2000/
OSD das erste Betriebssystem, das von der Open
Solutions tätig. Er verantwortet
sämtliche Aktivitäten. (ma)
❖
Walter Franz (37) ist Vorstandsmitglied für den Unternehmensbereich Network Operations bei Cy-
bernet AG. Gleichzeitig wurde er
zum Geschäftsführer der neu gegründeten Cybernet-Tochter Networks Services GmbH ernannt.
❖
Rolf Zöllner (28) zeichnet für das
Marketing bei Gulp Information
Services verantwortlich. Zöllner
hat nach Abschluss seines Psychologie-Studiums mit Schwerpunkt Marketing erste Erfahrungen bei der Hypovereinsbank
sammeln können. (ma)
❖
Dr. Ronald Hoffmann (34) ist
neuer Territory General Manager
bei WRQ. Hoffmann ist seit 1997
für WRQ tätig, zunächst in der Position des Key Account Managers, seit 1998 als Territory Manager für Osteuropa. (ma)
10
Hans-Jürgen Krieg: »Wer auf
einem Auge blind ist, wird kein
attraktives Angebot schnüren
können.«
Group als vollständig Internet-konform eingestuft wurde. Unsere Kunden können
deswegen davon ausgehen,
dass sie ihre Abläufe ohne
Abstriche im Web abbilden
können. Hierbei bieten Mainframe-Systeme eindeutig die
differenziertesten Werkzeuge, um die Zugriffssicherheit
zu gewährleisten. Wenn Sie
das Sicherheitsthema ernsthaft angehen, haben Sie angefangen bei Firewalls bis
hin zur Kryptographie eine
Menge effizienter Möglichkeiten. Aber: Umfassender
Datenschutz ist nicht zum
Nulltarif zu haben. Deshalb
bieten wir abgestufte Sicherheitskonzepte. So können
unsere Kunden wählen, wieviel sie in die Sicherheit ihrer
Daten investieren wollen.
CSC:
Der
ASP-Markt
scheint heiß umkämpft:
Neben reinen ASP-Anbie-
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
ASP-AKTUELL
tern wollen ISPs, Hardund Softwarehäuser sowie
Telekommunikationsunternehmen ein Stück vom
Kuchen. Wer wird sich
durchsetzen?
Krieg: Der ASP-Markt wird
sich in unterschiedliche Segmente aufteilen. Zunächst
einmal in die beiden großen
Bereiche der Standard-Office-Produkte á la Microsoft
und der Software zur Unternehmenssteuerung. Wir
wenden uns ausschließlich
an ERP-Kunden, da unser
Know-how hier am gößten
ist. Über den Markterfolg
wird entscheiden, wer bei
den drei Kernkompetenzen
Hardware, Software und Internet inklusive Support die
Nase vorn hat. Wer auf einem Auge blind ist, wird
kein attraktives Angebot
schnüren können. Als Systemhaus mit langjährigen
Erfahrungen auf allen drei
Gebieten sehen wir eine hervorragende Chance, uns im
Markt gut zu positionieren.
Um uns dabei nicht zu
verzetteln, werden wir uns
gemeinsam mit IFS auf die
Bereiche konzentrieren, in
denen IFS Applications besonders stark ist. Das ist eindeutig der Dienstleistungsbereich. Insbesondere die
Anwendungsfelder Service
Management und Facility
Management. In diesen Segmenten haben wir ein klares
Ziel: Wir wollen Marktführer
werden. (ma)
PERSONALIEN
Christoph Herzog (40) ist Produktmanager für das gesamte
Leistungsspektrum von Conware
geworden. Vor seinem Wechsel
zu Conware war Herzog 16 Jahre
lang bei der Siemens AG beschäftigt.
❖
Olaf Siemens (33) ist zum Vorstand Research & Development
der Gauss Interprise AG berufen
worden. Zuvor war er im Unternehmen als Director Product Management im Geschäftsbereich
Software Solutions tätig.
❖
Paul Viio (31) leitet bei More Magic Software den Bereich Marketing und Sales EMEA als Direktor.
Viio arbeitet seit Juni 1999 bei
More Magic und begann seine
Karriere als Manager für Marketing und Sales.
❖
NÄHERE INFORMATIONEN:
IFS
Tel. (02131) 5120122
Fax (02131) 5120200
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.ifsde.com
NÄHERE INFORMATIONEN:
Evosoft
Tel. (089) 66637480
Fax (089) 66637460
E-Mail: Hans-Juergen.Krieg
@evosoft-com.de
Web: http://www.evosoftcom.de
Wolfgang Bosch (46) wurde in
den Vorstand der IDS Scheer berufen, der sich damit von drei auf
vier Mitglieder erhöht. Bosch war
als Diplom-Kaufmann insgesamt
acht Jahre bei der Diebold
Deutschland in verschiedenen
Managementpositionen tätig und
arbeitete zwischenzeitlich zwölf
Jahre als freiberuflicher Berater
für namhafte Unternehmen verschiedener Branchen. (ma)
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ASP-AKTUELL
Anwendungs-Outsourcing für den Mittelstand attraktiv
Steigende Marktchancen für ASP
Application Service Providing (ASP), die Nutzung von Anwendungen,
ohne sie selbst installieren und pflegen zu müssen, wird für eine wachsende Zahl von Unternehmen immer attraktiver. Die Ursachen dafür liegen in
der zunehmenden Komplexität von Standardanwendungen und dem damit
verbundenen Pflege-, Installations- und Anpassungsaufwand. Da dieser in
Relation zum Kerngeschäft bei mittelständischen Unternehmen proportional am höchsten ist, ist hier auch das Interesse an ASP am stärksten ausgeprägt. Zu diesem Ergebnis gelangt die Planorg Informationssysteme
aufgrund einer Untersuchung der International Data Corporation (IDC) sowie eigener Einschätzungen.
»Die steigenden Marktchancen von ASP liegen in der
historischen Entwicklung der
Softwarenutzung der Anwenderunternehmen begründet«,
stellt Volkhard Weigel, Geschäftsführer der Planorg Informationssysteme, fest. Nach
Untersuchungen der IDC favorisierten die Unternehmen
jahrelang Spezialanwendungen, die eigens für die besonderen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens entwickelt wurden. »Im Laufe
der Zeit setzten sich jedoch
immer mehr Standardanwendungen durch, da deren Einsatz den Unternehmen nicht
nur half, ihre eigenen Entwicklungskosten zu senken
und sich stärker auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, er
trug auch dazu bei, von der
Erfahrung und Expertise der
Softwareanbieter zu profitieren, die sich an Industriestandards und sogenannten ‘Best
Practices’ orientierten«, ergänzt Wafa Moussavi-Amin,
Research Manager der IDC
Central Europe.
12
Die Standardsoftware erstreckte sich im Laufe ihrer
Weiterentwicklung auf eine
wachsende Anzahl von Geschäftsfeldern, wurde dadurch aber auch immer
komplexer. So wurden aus
Anwendungen für bestimmte Geschäftsfunktionen, wie
Lohnabrechnung oder Buchhaltung, integrierte Arbeitsumgebungen, die komplette
Geschäftsprozesse, wie Enterprise Resource Planning
(ERP) oder E-Commerce abdeckten. »Die Folge war ein
erhöhter Planungs- und Personalbedarf für diese Anwendungen, der in besonderem
Maße bei den mittelständischen Unternehmen zu Buche
schlug«, kommentiert Weigel.
Überhaupt gestalte sich
die Versorgung mit neuester
IT-Technologie für mittelständische Unternehmen oft
schwieriger als bei Großunternehmen, weshalb hier die
Akzeptanz des Outsourcings
auch am größten sei.
Weitere Faktoren für die
wachsenden Marktchancen
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
im ASP-Bereich sieht Weigel
in der zunehmenden Akzeptanz des Outsourcing-Gedankens und durch die Fortschritte im Bereich der Netzwerktechnologien. Fusionen
und Akquisitionen sowie der
globale Wettbewerb seien eine weitere positive Einflussgröße für den ASP-Markt.
Wichtig für den entstehenden Markt sei allerdings,
dass die Dienstleister ihre
ersten Projekte unbedingt erfolgreich verwirklichten, da
sonst potenzielle Kunden davor zurückschrecken könnten, diesen ihre geschäftskritischen Daten anzuvertrauen.
Umgekehrt sollten auch
die Kunden darauf achten, in
wessen Hände sie ihr IT-Management legen und bei welchen Projekten sie das tun:
»Nicht unbedingt jeder Bereich eignet sich zum Outsourcing«, stellt Weigel fest,
»die besten Chancen für einen schnellen ROI bieten
E-Commerce und Supply
Chain Management.«
Da mit ASP ein neuer
Markt im Entstehen ist, sei es
auch wichtig, die Anbieter
genau auf ihre Qualifikationen abzukopfen. »Ein ASP
muss Kenntnisse im Networking-, Anwendungs- und
Serviceumfeld
aufweisen.
Diese Bereiche können abhängig vom ASP ganz unterschiedlich ausgeprägt sein«,
erläutert Weigel. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Planorg
Tel. (0221) 96855-0
Fax (0221) 96855-190
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.planorg.de
Infostrada nutzt
»Vision64« für
neue ASP-Dienste
Infostrada, Italiens alternative Telekommunikationsgesellschaft im Festnetzbereich und Anbieter für den
Internet-Zugang, entschied
sich für die Software »Vision64« von Swan. Durch den
Einsatz dieser Technologie
zur elektronischen Softwaredistribution (ESD) wird
Infostrada zum ersten italienischen Application Service
Provider, der schnelle Softwareverteilung anbietet und
seinen Kunden gleichzeitig
permanente Verfügbarkeit
der Applikationen garantiert.
Durch die Vereinbarung
zwischen den beiden Unternehmen stellt Infostrada
Swans schnelle Distributions-Tools über ihren Internet-Service zur Verfügung.
So können die Kunden von
Infostrada auf die Tools zugreifen und ihre Softwareprodukte und Upgrades
über das Internet verteilen.
(ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Swan
Tel. (0033-1) 69189140
Fax (0033-1) 69073066
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.Swan.fr
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ASP-AKTUELL
»JDe.sourcing«Initiative geht in
die zweite Runde
J.D.Edwards präsentiert
ihre europäische Application
Hosting-Initiative der zweiten
Generation: »JDe.sourcing«.
Das Unternehmen wird damit
branchenspezifisches
Outsourcing von Geschäftsprozessen sowie E-Business-Lösungen für Kunden unterschiedlicher Branchen über
Internet anbieten. Dazu hat
die Firma für Europa Partnerschaften mit den Application
Service Providern (ASP) Arthur Andersen und IBM Global Services geschlossen.
Weitere gesamteuropäische und lokale Partnerschaften werden in Kürze bekannt
gegeben. Die Kooperationen
in Europa bauen auf Erfahrungen der Partner in einzelnen Branchen und in Unternehmen jeder Größenordnung. Die lokalen Partnerschaften, die J.D.Edwards in
Kürze abschließen wird, bieten regionales Know-how,
Branchen- sowie E-BusinessErfahrungen.
JDe.sourcing will die Anforderungen schnell wachsender Unternehmen erfüllen, die
ihre führende Rolle im E-Business sichern wollen. Dazu
nutzen sie ihre Unternehmenssoftwaresysteme über
Outsourcing und können sich
so auf ihre Kernkompetenzen
in einzelnen Branchen konzentrieren und damit Wettbewerbsvorteile erschließen.
Die Initiative soll es Unternehmen erleichtern, schneller
auf dem Markt zu agieren und
neue, integrierte Technologien für E-Business, Front Office und Advanced Planning
and Scheduling in der gesamten Zulieferkette einzusetzen.
Die Kern- sowie die unterstützenden Technologien von
J.D.Edwards werden von den
ASP-Partnern zeitnah integriert, auf Kundenbedürfnisse
angepasst sowie gewartet und
können über das Internet und
das «Activera Portal« genutzt
werden. Unternehmen profitieren damit sofort von neuen
technologischen Entwicklungen und können die flexible
Lösung kontinuierlich an die
sich ändernden Geschäftsanforderungen anpassen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
J.D.Edwards
Tel. (06103) 762-121
Fax (06103) 762-299
E-Mail: Stephan_Vanberg
@jdedwards.com
Web: http://www.jdedwards.de
Peoplesoft startet
ASP-Programm
Peoplesoft hat mit »Peoplesoft E-Center« eine Initiative
für das Application Service
Providing gestartet. Damit
bietet das Unternehmen seinen Kunden Zugriff auf ein
breites Angebot integrierter EBusiness-Applikationen über
das Internet.
Das ASP-Programm gewährleistet schnelle Einarbeitung, 24-Stunden-Service sowie Komplettservice aus einer
Hand in Verbindung mit
langjähriger
Kundenerfahrung. Peoplesoft E-Center
wird von einem eigenen Managementteam geleitet und
von zahlreichen Technologiepartnern unterstützt. Das
ASP-Programm von Peoplesoft steht ab sofort in Nordamerika und im Laufe des Jahres weltweit zur Verfügung.
Erste Back-Office-Lösungen im Peoplesoft E-Center
sind Personalmanagement,
Finanzen sowie die Beschaffungslösung
»E-Procurement«. Für die zweite Hälfte
des Jahres 2000 plant Peoplesoft weitere E-Business-Lösungen über das E-Center anzubieten. Dazu gehören beispielsweise »E-Store«, eine
Anwendung für den Verkauf
von Waren und Dienstleistungen über das Internet, die
»Vantive CRM-Suite«, Supply
Chain Management- und
Business Intelligence-Anwendungen, Applikationen für
die öffentliche Verwaltung sowie ergänzende Lösungen
von Fremdanbietern. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Peoplesoft
Tel. (089) 99215-000
Fax (089) 99215-002
E-Mail: irene_boehme @peoplesoft.com
Web: http://www.peoplesoft.com
Teamwork forciert
ASP
Die am Neuen Markt notierte Teamwork Information
Management verstärkt ihre
Aktivitäten im attraktiven
Wachstumsmarkt Application Service Providing deutlich.
Das Konzept des Einsatzes
von Mietsoftware via Internet
gewinnt nach Ansicht des Unternehmens vor allem im Mittelstand zunehmend an Akzeptanz. Zur optimalen Ausschöpfung der Marktchancen
hat sich Teamwork mit 51% an
der Albranet beteiligt. Damit
erreicht Teamwork einen Zugang zu einem innovativen
Vermarktungskanal für Softwareprodukte und InternetDienstleistungen, die über ein
Netz freiberuflich tätiger Internet-Berater an mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe und Selbständige im deutschsprachigen
Raum vertrieben werden. Im
Laufe des Jahres 2000 soll das
im Aufbau befindliche Netz
bereits rund 80 Mitarbeiter
umfassen. Bis zum Ende des
Jahres 2001 soll die Organisation bis zu 300 Berater umfassen und auf das europäische
Ausland ausgeweitet werden.
(ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Teamwork Information
Management
Tel. (05251) 5201-140
Fax (05251) 5201-830
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.teamwork.de
SBS und Lotus kooperieren auf dem
Sektor ASP
Siemens Business Services
(SBS) und Lotus Development
beabsichtigen, bei der Vermarktung von GroupwareAnwendungen im Internet zu
kooperieren. Darüber haben
beide Partner jetzt ein gemeinsames Memorandum of Understanding unterzeichnet.
SBS wird auf Basis von
Lotus-Technologien im Internet »Pay-per-Use«-Anwendungen für Groupware anbieten. Dabei zahlen Kunden
nur für die Zeit, in der sie diese Anwendungen auch
tatsächlich nutzen. Diese völlig neuen Möglichkeiten des
Application Service Providings eröffnen auch neue Geschäftsmodelle für SBS und
ihre Kunden. Ziel der Partnerschaft ist es, die Präsenz
der beiden Unternehmen im
ASP-Markt deutlich auszubauen. Dabei wird SBS die
Rolle des ASP-Unternehmens übernehmen.
Beide Unternehmen können in diesem Bereich ihre
Kernkompetenzen optimal
nutzen. Denn während SBS
ihre Stärken als Betreiber von
Lösungen und im Bereich der
Beratung einbringt, liefert Lotus die technologische Plattform. Gerade auf dem Gebiet
des Application Services Providings kommt es auf das optimale Zusammenspiel von
ausgefeilter Software und
professionellen Dienstleistungen an. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Siemens Business Services
Tel. (030) 386-33179
Fax (030) 386-33533
E-Mail: gerhard.schiller
@bln.siemens.de
Web: siemens.de
NÄHERE INFORMATIONEN:
Lotus Development
Tel. (089) 9603-2334
Fax (089) 9603-1747
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.lotus.com
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
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ASP-AKTUELL
Studie zum Thema Application Service Providing (ASP)
Deutschland weit
hinter den USA
Nur 5% der Unternehmen in Deutschland nutzen derzeit die Möglichkeit,
Softwareanwendungen über das Internet befristet anzumieten. Dagegen
nehmen 78% der amerikanischen Firmen dieses Modell wahr, das als Application Service Providing (ASP) bezeichnet wird. Dies geht aus einer gemeinsamen Studie der Internet-Marktanalysten Forit und Zona Research
zum ASP-Markt in Deutschland und den USA hervor.
Die Untersuchung, in der
mehr als 200 EDV-Entscheider
befragt wurden, bescheinigt
ASP in Deutschland ein hohes
Marktpotenzial, das wegen eines unzureichenden Angebotes jedoch bisher nicht realisiert wurde.
Die Vorteile der Anmietung von Software gegenüber
dem Kauf von Lizenzen werden heute von der Mehrheit
der Befragten in Deutschland
gesehen: 69% der EDV-Entscheider erwarten von ASP
Kosten- und 62% Zeitersparnisse, 58% eine geringere ITAdministration und 52% versprechen sich eine schnellere
Einführung neuer Anwendungen.
Ergebnisse von Zona Research aus den USA bestätigen diese Einschätzungen: Bis
zu 30% des IT-Budgets können Unternehmen durch Nutzung von Application Service
Providing einsparen.
»ASP wird die Art, wie Unternehmen ihre Geschäfte abwickeln, grundlegend ändern«, meint Greg Blatnik, Vice President von Zona Research. «Unternehmen, die
ihre Softwareanwendungen
auslagern, erhalten einen weit
besseren Zugang zu einem
breiten Angebot an Software.«
14
Besonders kleine und mittelständische Unternehmen
würden von Application Service Providern profitieren, da
massive Kosten für Lizenzerwerb und Softwareeinführung eingespart werden
könnten, sagte Blatnik. Die
Umfrageergebnisse zeigen,
dass Kunden zuerst Anwendungen zur Abwicklung von
Transaktionen und Zahlungsvorgängen im Internet über
Application Service Provider
beziehen werden. Betriebswirtschaftliche Anwendungen wie jene von SAP oder
Oracle folgen auf einer späteren Stufe.
Die möglichen Dienstleistungen über Application Service Provider sind vielfältig.
Sie reichen vom Web Hosting
über Netzwerkservices bis
zum Hosting von Standardsoftware und unternehmensspezifischen Anwendungen.
Als Anbieter können hierbei
sowohl reine Application Service Provider am Markt auftreten, aber auch Internet Service Provider und Telekommunikationsunternehmen.
Die letzten beiden Gruppen können nach Ansicht der
Marktforscher durch das Angebot von ASP-Dienstleistungen einen Teil der Umsatzein-
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
bußen kompensieren, die aus
dem Preiskampf in ihren
Kerngeschäften resultieren.
Die Anforderungen der
Kunden an ASP-Anbieter sind
allerdings sowohl in Deutschland als auch den USA hoch:
So erwarten 86% der Befragten in Deutschland Qualitätsund Servicegarantien, 77% die
schnelle Einführung der Anwendung und 74% der Befragten setzen Branchenerfahrung voraus.
Laut Forit und Zona Research werden nur diejenigen
ASP-Anbieter am Markt bestehen können, die sicherstellen, dass ihre Kunden bei der
Mietnutzung der Software
keinerlei Nachteil im Vergleich zum Lizenzerwerb
empfinden.
Application Service Provider benötigen neben einer soliden technischen Infrastruktur vor allem eine ausgefeilte
Marketingstrategie, um bei
ihren Kunden das nötige Vertrauen zu schaffen.
Der Trend gehe eindeutig
zum virtuellen Unternehmen.
Vor allem die voranschreitende Entwicklung des Electronic
Commerce unterstütze diesen
Trend, aus dem Application
Service Providing nicht wegzudenken sei. (vwd/ma)
Openconnect kündigt Lizenzprogramm für ASP an
Openconnect kündigt den
Start eines neuen Lizenzprogrammes für Application
Service Provider an. Im Rahmen dieses Programmes
können lizenzierte ASPs die
»I-Ware«-Suite von Openconnect Kunden anbieten,
die ihre bereits existierenden
Unternehmensnetzwerke
durch
Netzwerklösungen
von einem ASP ersetzen
möchten.
Durch I-Ware ermöglichen ASPs ihren Kunden,
den Zugang zu Unternehmensanwendungen auszulagern und damit nur einen
Bruchteil der Kosten, die für
den Aufbau einer ähnlichen
Lösung im eigenen Haus anfallen würden, aufzuwenden. Zudem können ASPs
nach Meinung von Openconnect auf die Skalierbarkeit von I-Ware vertrauen
und somit den Kunden zu jeder Zeit die Aufnahme zusätzlicher Anwender und
Applikationen garantieren.
Bisher mussten ASP-Kunden ihre eigene interne Infrastruktur zu immensen Kosten aufbauen, wenn sie vor
der Notwendigkeit standen,
erweiterten Zugang zu Applikationen zu erhalten. Iware ersetzt diese interne Infrastruktur und erlaubt ASPs,
den großen Unternehmen in
kürzester Zeit die gleichen
Funktionalitäten zu einem
wesentlich niedrigeren Preis
zu bieten. Dabei werden
auch noch zusätzlich die Voraussetzungen für Services
wie Voice-over-IP, Messaging und Internet-Zugang
geschaffen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Openconnect
Tel. (001-972) 888-0415
Fax: (001-972) 888-0688
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.
openconnect.com
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ASP-AKTUELL
ASP Industry Consortium will ASP fördern
Multivision-Gruppe stärkt die
Präsenz in der Schweiz und in
Deutschland und schafft neue
Standorte in Chile, Brasilien,
Mexiko und Argentinien.
Den Start in den USA sichert die Beteiligung an Vision One. Die 1998 in Fresno,
Kalifornien, gegründete Vision One ist spezialisiert auf
die Integration von Web-basierten Portallösungen mit betriebswirtschaftlicher Standardsoftware wie beispielsweise SAP R/3. Vision One
entwickelt
Internet-Marktplätze, berät Kunden und gestaltet Web-Auftritte und Online-Shops, insbesondere für
den dynamisch wachsenden
Mittelstandsmarkt.
Die von Vision One entwickelte Business-to-Business- (B2B-)Portallösung »ICE
1.5« zur Verknüpfung von Internet, Intranet, Extranet und
betriebswirtschaftlicher Standardsoftware nimmt in der
ASP-Strategie der TDS künftig eine Schlüsselrolle ein. Das
E-Business-Start-up-Unternehmen erzielte 1999 einen
Umsatz von mehr als einer
Million Euro und beschäftigt
aktuell 34 Mitarbeiter. Neben
Fresno befinden sich weitere
US-Standorte in Chicago und
Miami. In der Schweiz ist Vision One in St. Gallen und in
Deutschland am Standort
Walldorf vertreten.
Parallel zur Vision OneBeteiligung startet die TDS
mit Application Service Providing durch die Gründung
einer neuen Tochtergesellschaft in den USA. Die TDS
Inc., Fresno, bietet in einem
eigenen Rechenzentrum den
Betrieb Web-basierter B2BPortallösungen für mittelständische Unternehmen an.
(ma)
Cabletron Systems
wird neues Mitglied
Das Application Service Provider (ASP) Industry Consortium ist ein internationaler Interessenverband, der sich zum Ziel gesetzt hat, ein
besseres Verständnis sowie Richtlinien für den schnell wachsenden ASPMarkt in der IT-Industrie zu forcieren. Auch Cabletron schloss sich dem
Konsortium an.
Cabletron besitzt jahrelange Erfahrung bei der Bereitstellung unterschiedlichster
Content-Hosting-Lösungen
für einige der größten Service
Provider weltweit. Durch den
Beitritt zum ASP Industry
Consortium wird Cabletron
ihre Zusammenarbeit mit
Netzwerkservice-Providern
und ISVs (Independant Software Vendors) weiter ausbauen, um ihre skalierbaren Traffic-Managementlösungen für
Large-scale-Application Service Provider zu optimieren.
Das ASP Industry Consortium mit Sitz in Massachusetts
ist in nur wenigen Monaten
sehr stark gewachsen. Es wurde im Mai 1999 im Rahmen
der Networld + Interop in Las
Vegas mit 25 beteiligten Unternehmen ins Leben gerufen.
Heute zählt das Konsortium
über 320 Mitglieder. Das Konsortium sponsert Forschungsmaßnahmen, forciert Standards und will den Markt
über die Vorteile des aufkommenden ASP-Modells aufklären.
Das Konsortium ist unterteilt in vier Arbeitskomitees,
die jeweils individuelle Geschäftspläne entwickeln: Information, Forschung, praktische Umsetzung sowie Mitgliederbetreuung. Die Zustän-
16
digkeiten der Komitees wurden bei der ersten ASP-Mitgliederversammlung im August 1999 in San Francisco
festgelegt. Erste Ergebnisse
wurden im zweiten Meeting
des Konsortiums im November 1999 in Colorado präsentiert.
Richard Benwell, Solutions
Marketing Manager bei Cabletron Systems, erläutert:
»Application Service Provider
führen den nächsten Wendepunkt der boomenden Internet-basierten
Wirtschaft
herbei. Das ASP Industry
Consortium bietet das erforderliche Forum für die Entwicklung und Bereitstellung
von Standards, die die Übernahme neuer IT-Geschäftsmodelle ermöglichen. Im Gegenzug können sich Endanwender auf diese Weise auf
ihr Kerngeschäft konzentrieren und gleichzeitig ihren
Wettbewerbsvorteil ausbauen. Die Layer-3/4-Produkte
der ‘Smartswitch’-Router-Familie von Cabletron sowie
Content-Hosting-Lösungen
haben sich bereits in ASP-Umgebungen bewährt. Wir freuen uns, dass wir unsere Lösungen durch die Arbeit des
ASP-Konsortiums weiter optimieren können.« Zu den
Gründungsmitgliedern des
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
ASP Industry Consortium
gehören AT&T, Aristasoft,
Boundless Technologies, Cisco Systems, Ernst & Young,
Exodus Communications, Futurelink Distribution, GTE,
Great Plains Software, IBM,
Interpath Communcations,
Jaws Technologies, Marimba,
Onyx Software, Sasktel, Sharp
Electronics, Sun Microsystems, The Taylor Group, Telecomputing ASA, UUNET,
Verio sowie Wyse Technology. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Cabletron Systems
Tel. (06103) 991-o
Fax (06103) 991109
E-Mail: jan.brause
@cabletron.com
Web: http://www.cabletron.com
US-Internet-Beteiligung komplettiert
ASP-Strategie
Die TDS Informationstechnologie setzt ihre Neuausrichtung als weltweit operierender Application Service Provider konsequent fort. Mit der
Beteiligung an der amerikanischen Vision One sowie der
Gründung einer Tochtergesellschaft in den USA soll das
Know-how für E-Commerceund ASP-Lösungen erweitert
werden. Die Akquisition der
NÄHERE INFORMATIONEN:
TDS Informationstechnologie
Tel. (07132) 366-1213
Fax (07132) 366-1230
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.tds.de
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ASP-AKTUELL
ASP und WAP mit »Navision Financials«
Hilfe der Echtzeittechnologie
von Portal jeden Vorgang
ihrer Internet-Geschäfte in
Echtzeit implementieren und
verwalten, vom Input der Daten bis zu Speicherung auf der
Datenbank. (ma)
Erste Projekte ins
Leben gerufen
Der ERP-Hersteller Navision Software ruft erste Projekte auf Basis
der beiden neuen Technologien WAP (Wireless Application Protocol)
und ASP (Application Service Providing) ins Leben. Auf der CeBIT
2000 stellte der Navision Software PC&C Vertrieb ein WAP-Tool vor,
das den Zugriff auf Daten der ERP-Lösung via Handy ermöglicht. Navision Software gab ferner bekannt, dass sie in den USA zusammen
mit Compaq Computer ein ASP-Programm starten wird.
Das Programm unterstützt die »Navision Solution
Center« beim Hosting von
Navision-Lösungen für ihre
mittelständischen Kunden.
Compaq liefert die Server
und ist unter anderem für
die Netzwerkverwaltung verantwortlich. In Deutschland
läuft zur Zeit ein gemeinsames ASP-Pilotprojekt mit
dem Internet-Provider UUNet an.
Mit Hilfe von WAP für
»Navision Financials« können sich Außendienstmitarbeiter über das Handy in die
Unternehmenssoftware einloggen und beispielsweise
bei Kundenbesuchen direkt
den Lagerbestand eines Artikels abfragen und den
Stand eines Auftrags oder
offene Posten einsehen. Den
Kunden von Unternehmen,
die »Navision Web Shop«
einsetzen, wird mittels WAP
der Einkauf im InternetShop über das Handy ermöglicht.
Ein weiterer neuer Trend,
den Navision Software aufgreift, ist das Application
Service Providing. Obwohl
der ASP-Markt in Deutschland im Gegensatz zu den
USA bisher noch klein ist,
geht Navision Software von
einem großen Potenzial insbesondere im Bereich des unteren Mittelstands aus. Denn
gerade für mittelständische
Unternehmen sind die Vorzüge von ASP vielfältig: Die
hohen
Investitionskosten
entfallen und das Unternehmen muss keine eigene IT-Infrastruktur aufbauen. Darüber hinaus kann durch den
Einsatz von ASP IT-Personal
eingespart und auf die problematische Suche nach Spezialisten verzichtet werden.
Auch um Server-Sicherheit, permanente Verfügbarkeit, Datensicherung und
Updates muss sich der Anwender nicht mehr kümmern. Der Navision Software
PC&C Vertrieb testet zur Zeit
in einem Pilotprojekt gemeinsam mit dem Navision
Solution Center Analytics
Anwendungssysteme AG und
dem Internet-Provider UUNet Deutschland den Einsatz
von Navision Financials via
ASP. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Navision Software
Tel. (040) 899677-224
Fax (040) 899677-99
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.navision.de
Ausgefeilte Infrastuktur für ASPs
Portal Software und Arthur
Andersen arbeiten künftig zusammen. Durch diese Kooperation wird Arthur Andersen
Organisationen verstärkt mit
Web-fähigen,
marktorientierten Business-Solutions beliefern können. Arthur Andersen hat hierfür eine globale Arbeitsgruppe aus Beratern gemeinsam mit Portal zusammengestellt. Hinzu kommt
spezifisches Know-how beispielsweise für Designs für
sehr schnelle Access-Services
und Testprogramme. Zusätzlich wird das Unternehmen
»Portal Solution Centers« in Irving, Texas, Vienna, Virginia,
und in Europa etablieren. Dort
soll Andersen demonstrieren,
wie die Lösung von Portal
in andere High-Profile-Softwaresysteme und Netzwerkhardware integriert werden
kann. Die Kunden sind mit
dieser Infrastruktur in der Lage, schnell neue Services auf
den Markt zu bringen. »Portal
Infranet 6.0« ist eine EchtzeitKundenmanagementund
Billing-Software, die komplexe Internet-Geschäftsmodelle
mit vielen Services unterstützt.
Service Provider können mit
NÄHERE INFORMATIONEN:
Portal Software
Tel. (089) 99216-103
Fax (089) 99216-307
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.portal.com
Einstieg in ASP
Die Infomatec Integrated
Information Systems hat die
Gründung ihres neuen Geschäftsbereiches ASP bekannt
gegeben. Aus diesem Anlass
hat sich das Unternehmen entschlossen, ihre Geschäftsbereiche grundsätzlich neu zu
strukturieren, nämlich in Application Service Providing
(ASP), Internet Appliance Systems (IAS) und Globale Informationssysteme (GIS). Im neu
geschaffenen Sektor ASP
(www.informatec-ASP.com)
bietet die Firma Softwarelösungen und Dienstleistungen
im Umfeld von Internet-basierten oder Internet-ähnlichen Netzwerken sowohl für
den Business- als auch den
Consumer-Bereich an. So benötigen viele Internet-fähige
Endgeräte, wie etwa Handys,
Settop-Boxen oder Webpads,
eine spezielle Applikationsunterstützung, da sie im Gerät
selbst meist nur über eine eingeschränkte
Funktionalität
verfügen. Zukünftig wird die
Infomatec hierfür sowohl eigene Funktionaltitäten auf Basis der CAP als auch fremde
Applikationen (etwa Staroffice von Sun oder Oracle Videoserver) zur Verfügung stellen.
(ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Infomatec
Tel. (0821) 7491-490
Fax (0821) 7491-489
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.infomatec.de
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
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ASP-AKTUELL
SAP betritt den ASP-Markt
Neue Tochtergesellschaft für »mySAP.com«
Die SAP kündigte die Gründung eines neuen Tochterunternehmens an,
das sich dem stark wachsenden Markt für Application Service Providing
und Application Hosting widmen wird.
Der neue, international
agierende Hosting-Lösungsanbieter wird die Erfahrungen
der SAP und ihrer Partner
bündeln, um »Best-Practice«ASP-Dienstleistungen für das
Hosting von mySAP.com und
anderen Internet-BusinessLösungen entlang ihres gesamten Lebenszyklus anzubieten – von der Konfiguration über die Bereitstellung bis
hin zum Betrieb. Das neue
Unternehmen ist darauf ausgerichtet, sowohl die ASPDienstleistungen der SAP zu
vermarkten als auch Support
und Qualitäts-Benchmarks
für das expandierende Netz
der mySAP.com-ASP- und
Hosting-Partner zu bieten.
Henning Kagermann: »Mit
einem speziell auf den ASPMarkt ausgerichteten Unternehmen wird die SAP wertvolle
Praxiserfahrung gewinnen.«
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Die neue Firma, deren Name zum Redaktionsschluss
noch nicht feststand, hat am 1.
April mit zunächst 50 Mitarbeitern ihre Geschäftstätigkeit
aufgenommen. In enger Kooperation mit Entwicklung
und Vertrieb der SAP-Gruppe
sowie mit den SAP-Partnern
soll das neue Unternehmen
insbesondere bei kleinen und
mittelgroßen Betrieben die
Gesamtbetriebskosten
von
Hosting-Lösungen optimieren.
Über das eigene ASP-Angebot hinaus, wird das neue
Unternehmen den ASP-Partnern Training und Support sowie eine Zertifizierung von
deren Angeboten bieten, um
einen hohen Qualitätsstandard im mySAP.com-ASPMarkt zu gewährleisten.
Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP, kommentiert die Neugründung
so: »Mit den mySAP. com
Hosting-Lösungen bietet die
SAP den Unternehmen einen
schnellen und kostengünstigen Weg, an der E-BusinessRevolution teilzunehmen. Mit
einem speziell auf den ASPMarkt ausgerichteten Unternehmen wird die SAP wertvolle Praxiserfahrung gewinnen, die uns in die Lage
versetzt,
leistungsfähigere
Hosting-Lösungen für unsere
Kunden und ASP-Partner zu
schaffen.« Die angebotenen
Hosting-Lösungen der SAP
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
werden die Implementierung,
das Hosting und den Betrieb
von mySAP.com-Internet-Business-Lösungen sowie von
elektronischen mySAP.comMarktplätzen, einschließlich
des mySAP.com Marktplatzes
für SAP-Kunden und -Partner, umfassen.
Die ASP-Dienstleistungen,
die das neue Unternehmen anbietet, kombinieren Vermietung oder Leasing von mySAP.com-Applikationen zu einem bestimmten Preis pro Benutzer/pro Monat, die Implementierung der Lösung, die
Bereitstellung der Infrastruktur und ein umfassendes Service- und Support-Angebot.
Diese Lösungen sind auf die
jeweilige Industrie des Kunden zugeschnitten und ermöglichen die rasche Beschaffung
von Internet-Geschäftslösungen aus einer Hand.
Im Rahmen des Application Hosting-Geschäftsmodells der neuen Firma ist der
Kunde zwar Besitzer der Anwendungssoftware, Betrieb
und Wartung seiner Applikationen erfolgen jedoch in einem ausgelagerten Rechenzentrum. Dieses Angebot
wendet sich an Kunden, die
eine Lösung benötigen, deren
Funktionalität über die verfügbaren Standard-ASP-Angebote hinausgeht.
Auf der CeBIT stellten die
SAP und ihre Partner in
Deutschland branchenspezi-
fisch zugeschnittene ASP-Lösungen (SAP.readytowork)
für kleine und mittlere Unternehmen vor, einschließlich
kompletter
Pakete
für
E-Commerce mit mySAP.
com. Diese in Deutschland bereits verfügbaren Lösungsangebote werden jetzt auch für
den internationalen Markt
entstehen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
SAP
Tel. (06227) 747474
Fax (06227) 757575
E-Mail: marketing.germany
@sap-ag.de
Web: http:www.sap.com
Ixos gründet ASPInitiative
Die Ixos Software kündigte
eine ASP-Initiative an. Das
Modell richtet sich als Dienstleistungsangebot zunächst an
mittelständische Unternehmen, denen Ixos den Einstieg
in das effiziente Management
und die Archivierung von EBusiness-Dokumenten durch
das Angebot von Ixos-Produkten über ASP-Hosts vereinfachen will. Gerade mittelständische Unternehmen profitieren bei ASP-Services
durch deutlich reduzierte Gesamtkosten für die Bereitstellung unternehmenweiter Softwareapplikationen.
Für Ixos bedeutet die
ASP-Initiative einen signifikanten Ausbau der etablierten Vertriebskanäle und die
Erschließung neuer Marktsegmente mit einem innovativen Serviceangebot. Bei
der Auswahl von ASP-Partnern will sich Ixos auf Dienstleister konzentrieren, deren Kompetenz im Hosting
von SAP R/3-Applikationen
liegt. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Ixos Software
Tel. (089) 4629-0
Fax (089) 4929-199
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.ixos.com
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...
ASP-AKTUELL
Nettrust setzt auf ASP-Lösung von Planorg
Keine Spezialisten
mehr im Haus
Die Planorg Informationssysteme meldet mit der Nettrust ihren ersten
Application Service Providing-Kunden. Die Nettrust hat den Bezug der
neuen Geschäftsräume dazu genutzt, auch ihre DV-Umgebung umzustellen. Dabei hat sich das Unternehmen entschieden, die ASP-Dienstleistungen der Planorg in Anspruch zu nehmen.
»Bei dieser Art des Softwareeinsatzes wird kein Systemadministrator beim Kunden vor Ort benötigt, was diesem deutlich Kosten spart. Die
Kosten für Einsatz und Pflege
der Software sind im monatlichen Entgeld enthalten«, kommentiert Volkhard Weigel, Geschäftsführer der Planorg, das
Angebot.
»Die neue Dienstleistung
des ASP, also das Auslagern
der betriebswirtschaftlichen
Programme über Standleitungen, hat mich fasziniert, weil
es die einzige logische und
zeitgemäße Möglichkeit ist,
Software kostensparend einzusetzen. Denn bei ASPDienstleistungen brauche ich
weder einen Datenbank- noch
einen NT-, Unix- oder OracleSpezialisten im Haus«, erläutert Thomas Hogenschurz,
Geschäftsführer der Nettrust,
seine Entscheidung.
Nettrust nutzt im Rahmen
des ASP-Dienstes der Planorg
die
betriebswirtschaftliche
Software Baan. Hierbei insbe-
sondere die Module Finance,
Manufacturing, Logistic und
Service. Nach einigen Konzeptionsgesprächen wurde
die geeignete Hard- und weitere Software ausgesucht und
das ganze Projekt innerhalb
von zwei Monaten realisiert.
Insgesamt sollen Arbeitsplätze für etwa 20 Benutzer eingerichtet werden.
»Ein weiterer Grund für
den Einsatz des ASP-Modells
waren die Preise. Die entstehenden Kosten können im
gleichen Jahr abgeschrieben
werden und müssen nicht in
der Bilanz inventarisiert werden, weshalb das ASP-Modell
für mich die geeignete Lösung
darstellt«, ergänzt Thomas
Hogenschurz. Die Daten wurden aus dem alten Baan-System übernommen. Die Planorg hat Teile des Customizings
übernommen, so dass sich die
Nettrust-Lösung nicht verändert hat – außer, dass sie jetzt
über ein Rechenzentrum läuft.
Das System ist Ende Februar
in Echtbetrieb gegangen.
Als Plattform fungiert ein
GP7000F Server von Fujitsu/Siemens mit Sun/SolarisBetriebssystem und SparcRechnern. »Im Moment ist
dies laut Benchmark-Test das
leistungsfähigste System unter Baan«, kommentiert Volkhard Weigel die Performance
der Produktlinie. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Planorg
Tel. (0221) 96855-0
Fax (0221) 96855-190
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.planorg.de
E-Business-Infrastruktur
Candle präsentierte auf der
diesjährigen CeBIT unter dem
Slogan »E-Business @ the
Speed of Light« ihre strategische Neuausrichtung. Das
Unternehmen unterstützt mit
seiner Candlenet-Familie Firmen beim Aufbau einer leistungsfähigen, robusten EBuiness-Infrastruktur.
Candlenet ist eine komplette
Frank Steinhoff: »Damit sollen
E-Business-Einsteiger, ASPs
und ISPs wichtige Wettbewerbsvorteile über den gesamten E-Business-Lebenszyklus
hinweg erzielen.«
Suite von Produkten und Serviceleistungen für die plattform- und transportunabhängige Integration und das
Management von Applikationen und Geschäftsprozessen.
»Damit sollen E-Business-Einsteiger, ASPs und ISPs (Internet Service Provider) wichtige
Wettbewerbsvorteile
über
den gesamten E-Business-Lebenszyklus hinweg erzielen«,
erklärte Frank Steinhoff, Managing Director Central Europe der Candle. Hierzu zählen
schnellere Markteinführung
und wettbewerbsfähige Antwortzeiten dank einer beschleunigten Entwicklungszeit; verbesserte operationale
Skalierbarkeit und Change
Management garantieren die
problemlose Integration zukünftiger Applikationen und
Konfigurationen und stellen
die
Kundenzufriedenheit
durch die Überwachung der
Web-Leistung sicher. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Candle
Tel. (089) 54554-115
Fax (089) 54554-195
E-Mail: carla_kleinjohann
@candle.com
Web: http://www.candle.com
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
21
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...
Fujitsu Siemens
weitet ASPEngagement aus
Fujitsu Siemens Computers hat mit Argus Systems
Group, Anbieter von geschützter Betriebssystemtechnologie, eine Partnerschaft
vereinbart; sie ist Bestandteil
der »ASPect«-Initiative zur
Etablierung des Unternehmens für den wachsenden Bereich des Application Service
Providing. Das Unternehmen
sieht ASP als einen der Schlüsselmärkte für Intel- und
Sparc-basierte Server an. Bis
zum Jahr 2003 soll der Umsatz
in diesem Bereich auf 250 Mio
Euro wachsen.
Das im Januar 2000 eröffnete neue ASP Competence Centre von Fujitsu Siemens Computers in München enthält ein
voll ausgestattetes Rechenzentrum, unterstützt durch eine
ausgefeilte Kommunikationsund IT-Infrastruktur. Sicherheit ist bei ASP-Implementierung ein entscheidend wichtiger Faktor. Die Zusammenarbeit mit Argus Systems konzentriert sich auf die Integrierung der ITSEC B1-zertifizierten Lösung »Pitbull« in das
ASPect-Angebot, um ein in
der Branche führendes Sicherheitsniveau für vernetzte ASPUmgebungen anbieten zu
können. Die Pitbull-Lösung
von Argus unterstützt Server
von Fujitsu Siemens Computers wie z.B. die SPARC/Solaris-basierten »GP7000F«, die
speziell für unternehmenskritische Anwendungen entwickelt wurden. Die GP7000F
ist eine ideale Plattform für
ASP-Anwendungen, da sie
vielfältige Partitionen, Redundanz bei Hauptkomponenten,
online Austausch von Stromversorgung, Festplatten, Controllern und anderen Komponeten im Netzwerk erlaubt.
Die Technologie zur Fehlererkennung und -behebung garantiert die Sicherheit von Daten in Memory-Caches. Die
22
ausgeklügelte Cluster-Technologie erlaubt den Aufbau
von Hochverfügbarkeitssystemen und sichert permanenten Zugang zu allen relevanten Daten zu. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Argus Systems Group
Tel. (0228) 983-5612
Fax (0228) 983-5622
E-Mail: thomasw
@argus-systems.com
Web: http:www.argus-systems.com
NÄHERE INFORMATIONEN:
Fujitsu Siemens Computers
Tel. (0171) 3001236
Fax (089) 636-45116
E-Mail: Thomas.Schaefer
@pdb.siemens.de
Web: http://www.siemens.de
SCO mit Lösung
für Kostenreduzierung
SCO hat das neueste Produkt aus ihrer »Tarantella«Serie angekündigt: die «Tarantella ASP Edition«. Diese
Version der Web-Integrationssoftware wurde speziell
für die Bedürfnisse der Application Service Provider entwickelt. Daneben unterstützt
das
Ressourcenprogramm
»Tarantella ASP Connect«,
ebenfalls neu angekündigt,
die OEMs, ASPs, ISVs (Independent Software Vendors),
Reseller und andere bei ihrem
Engagement im ASP-Markt.
Die Tarantella ASP Edition
arbeitet erstmals mit einem Lizenzierungs- und Preismodell, das die ASPs mit einer
dynamischen Kostenkontrolle
ausstattet. Die Dynamik ist besonders wichtig, da die Benutzer zwischen Hundert und
Tausend variieren. Dadurch
können die ASPs preiswerten,
Web-basierenden Zugriff auf
Anwendungen anbieten.
Für den Anwender bedeutet das neue Modell, dass er
nur für diejenigen Anwendungen bezahlt, die er auch
tatsächlich nutzt. Darüber
hinaus verfügt die neue Version über Funktionen zur
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
ASP-AKTUELL
Nutzungsüberwachung und
Rechnungsstellung, die speziell für den ASP-Markt entwickelt wurden. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
SCO
Tel. (06172) 4867-0
Fax (06172) 4867-12
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.sco.de
Fujitsu Siemens
und Progress sind
ASP-Partner
Durch die Partnerschaft
von Progress Software und Fujitsu Siemens Computers vereinen sich die Angebote der beiden Pioniere auf dem europäischen ASP-Markt. Die Kombination der Web-enabling-Tools
von Progress Software und der
Fujitsu Siemens Computers
Systeme verspricht zahlreichen ISVs den Weg in den
ASP-Markt zu ebnen.
Ziel dieser Partnerschaft ist
es, das Aspen-Programm von
Progress Software und das
ASPect-Programm von Fujitsu Siemens Computers miteinander zu verbinden. Mit
Hilfe des Aspen-Programms
profitieren unabhängige Softwarehäuser von den Vorteilen
des
ASP-Distributionsmodells. Progress Software bietet
die benötigte technische Kompetenz und die Beratungsexpertise, um ISV-Lösungen
Web-fähig zu machen. Fujitsu
Siemens Computers stellt die
erforderliche DatenzentrumsInfrastruktur, -Management
und Dienstleistungen durch
das »ASPect«-Programm zur
Verfügung. Hier werden dann
die entsprechenden Anpassungen der Applikation vorgenommen sowie Tests und
Zertifizierungen
durchgeführt.
Bis heute hat Progress Software die Verfügbarkeit von
ASP-Applikationen für weltweit mehr als 10.000 Anwender realisiert. Das Programm
verfügt derzeit über ein Port-
folio aus 70 Applikationen auf
dem ASP-Markt. Diese ermöglichen kleineren und mittleren Organisationen einen
schnelleren sowie wirtschaftlicheren Zugriff auf eine Applikationsfunktionalität, die
bislang für Anwendern dieser
Größenordnung nicht verfügbar war. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Progress Software
Tel. (0221) 935790
Fax (0221) 9357978
E-Mail: markussp@cologne.
progress.com
web: http://www.progress.de
NÄHERE INFORMATIONEN:
Fujitsu Siemens Computers
Tel. (0171) 3001236
Fax (089) 636-45116
E-Mail: Thomas.Schaefer
@pdb.siemens.de
Web: http://www.siemens.de/
Abkommen über
Komplettlösung
für ASP-Modell
Apps4biz.com, Anbieter
von Internet-basierenden Geschäftsanwendungen für kleine bis mittlere Unternehmen,
kündigte den Abschluss eines
Marketingabkommens
mit
der Schweizer Adtcom an.
Dieses Abkommen ermöglicht
den etwa 500 Channel-Partnern der Adtcom die Anwendersoftware von Apps4biz.
com zusammen mit der Thin
Client-Hardware des Schweizer Distributors anzubieten.
Die Kombination von Thin
Client-Hardware und Webbasierender
Betriebswirtschaftssoftware stellt für kleine Unternehmen einen kostengünstigen, risikolosen Weg
zum Zugriff auf Anwendungen dar, die von einem Application Service Provider zur
Verfügung gestellt werden.
(ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Apps4biz.com
Tel. (069) 9592-5470
Fax (069) 9592-5120
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.apps4biz.com
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ
Forrester-Report: »eCommerce Enters Europe«
E-Commerce kommt
langsam, aber gewaltig
In den kommenden fünf Jahren wird das Einkaufen via Internet in Europa
langsam in Schwung kommen. Viele Konsumenten zögern derzeit jedoch
noch aus Mangel an Erfahrung und Vertrauen. Anbieter sind daher aufgefordert, diese Einstellung der Konsumenten gegenüber dem Online-Shopping zu erkennen und zu verändern, um den Durchbruch des europäischen
E-Commerce voranzutreiben. Zu diesem Ergebnis kommt Forrester Research in ihrem neuen Report »eCommerce Enters Europe«.
Für diesen Report befragte Forrester rund 17.000 Verbraucher in Frankreich,
Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien zu ihrer Einstellung,
Motivation und ihren finanziellen Möglichkeiten im
Hinblick auf das Internet.
Auch wenn die europäischen
Online-Konsumenten zahlenmäßig noch eine relativ
kleine Gruppe darstellen,
sind diejenigen, die das Internet für sich entdeckt haben,
hochzufrieden mit dem Medium: 90% von ihnen geben
an, in nächster Zeit wieder im
Internet einzukaufen.
In den von Forrester untersuchten fünf Ländern haben derzeit nur 4% der Haushalte in den letzten drei Monaten über das Internet eingekauft. Die europäischen
Online-Kunden gleichen den
ersten Internet-Käufern in
den USA: Sie sind männlich,
wohnen in der Stadt, verfügen über ein hohes Bildungsniveau, ein hohes Einkommen und kaufen in erster Linie CDs, Bücher und Software.
Innerhalb Europas ergeben sich jedoch große Unterschiede im Konsumentenver-
24
halten, besonders hinsichtlich der bevorzugten Zahlungsart und Lieferform.
»Obwohl das Online-Verhalten in Europa von Land zu
Land variiert, lassen sich aus
der Nationalität nicht immer
eindeutige Rückschlüsse auf
das Kaufverhalten im Internet ziehen«, erklärt Forrester
Analystin Reineke Reitsma.
»Unsere Untersuchung hat
ergeben, dass die Einstellung
der Verbraucher gegenüber
Online-Shopping größtenteils von Erfahrung und Vertrauen geprägt ist.«
Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen,
wie Europas Internet-Konsumenten im Jahr 2004 aussehen werden, hat Forrester eine Einteilung in Anwendertypen vorgenommen. Dabei
ergeben sich vier Kategorien
mit jeweils spezifischen Verhaltensweisen und Einstellungen: Internet-Pioniere, die
nächste Generation, zukünftige Kunden und Nichtkäufer.
Die Internet-Pioniere sind
Karriere-orientiert und haben eine sehr positive Einstellung zu moderner Technologie. Mehr als 60% der
Verbraucher dieser Katego-
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
rie wickeln ihre Bankgeschäfte online ab, 36% kaufen Aktien. Verbraucher der Kategorie »nächste Generation«
sind zwar noch nicht lange
online, dafür aber umso aktiver und verbringen im
Durchschnitt 5,4 Stunden pro
Woche im Internet. Sie sind
sowohl was ihre Online-Aktivitäten betrifft als auch hinsichtlich ihres Kaufverhaltens
Entertainment-orientiert. Die zukünftigen Käufer
haben seit weniger als zwei
Jahren einen Internet-Anschluss und tätigen noch keine Online-Käufe. Ihr Vertrauen in dieses Medium ist
gering. Die Nichtkäufer, die
40% der europäischen Online-Benutzer ausmachen, planen nicht, im nächsten halben Jahr mit dem OnlineShopping zu beginnen.
»Da in jeder Gruppe Erfahrungen mit dem OnlineShopping gemacht werden,
verschieben sich auch die bisherigen Verhaltensmuster«,
erklärt Reitsma. »In den
nächsten fünf Jahren werden
Europas
Online-Kunden
dem allgemeinen Trend folgen und nationale Eigenheiten auf das Internet übertragen. Das Ergebnis wird ein
wesentlich europäischeres
Internet sein, mit Modeseiten
in Frankreich und Seiten
voller Preisvergleiche in den
Niederlanden.« (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Forrester Research
Tel. (0031-20) 305-4396
Fax (0031-20) 305-4333
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.forrester.com
Das große Scheitern im Internet
Drei von vier InternetProjekten bringen nicht den
angestrebten Erfolg. Die Floprate in der virtuellen Welt
liegt damit deutlich höher als
bei anderen EDV-Projekten.
Die Ursache: Die Unternehmen richten ihren InternetAuftritt zu wenig an den Bedürfnissen ihrer Kunden aus,
ermittelte die Mummert +
Partner Unternehmensberatung.
Wie im Fernsehen oder in
einer Zeitschrift erwarten Internet-Besucher einen attraktiven Informationsmix. Im
Mittelpunkt des Interesses
stehen dabei derzeit mit rund
36% Unternehmens- und
Produktinformationen. Dieser Anteil schmilzt jedoch zu
Gunsten von E-Commerceund Kundenbetreuungsangeboten auf rund 20% im Jahr
2002 zusammen.
Die virtuelle Einkaufsmeile steht damit noch vor dem
Durchbruch. Innerhalb der
nächsten zwei Jahre wird der
gewünschte Anteil der Verkaufs- und Bestellangebote
im Internet von heute 13%
auf etwa 20% anwachsen.
Ebenso bedeutsam wird die
Kundenbetreuung. Vorbildliche Internet-Auftritte informieren den Kunden über den
Bearbeitungsstand seiner Bestellung und den voraussichtlichen Liefertermin. Ist
die Ware angekommen, steht
ein umfassendes Informationsangebot auf den Web-Sei-
TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK
ten zur Verfügung. Häufig
gestellte Fragen werden archiviert, die Antworten in einer Datenbank angelegt und
laufend erweitert.
Nachfolgende
Kunden
können auf dieses Archiv zugreifen und bei neuen Problemen mit Fachpersonal im
virtuellen Kundenzentrum
online kommunizieren. Produktentwicklungen und Updates kann der Kunde aus
dem Internet herunterladen.
Newsletter informieren laufend über Neuigkeiten. Dieser Standard ist eine gesuchte
Rarität in der virtuellen Welt.
Folge: Frustration in der Internet-Gemeinde – weshalb
die große Mehrheit der Internet-Projekte scheitert. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Mummert + Partner
Tel. (040) 22703-396
Fax (040) 22703-352
E-Mail: Joerg.Forthmann
@mummert.de
Web: http://www.mummert.de
Forrester bewertete Leistungen
europäischer EBusiness-Berater
Im Rahmen der verstärkten Einbindung von E-Business in das Geschäft europäischer Unternehmen steigt die
Nachfrage nach Systemintegratoren und Beratungsfirmen, die bei der strategischen
Ausrichtung als auch bei der
praktischen Durchführung ihre Hilfe anbieten. Die Referenzen dieser Dienstleister sind
jedoch höchst unterschiedlich.
In ihrem neuen Report »Scoring Europe’s E-Business
Help« bewertete Forrester Research die Leistungen von europäischen E-Business-Beratern.
Um die E-Business-Dienstleistungen zu messen, hat Forrester 14 große Beraterunternehmen, Systemintegratoren
und Dienstleister in Europa
unter die Lupe genommen
und ihre Stärken und
Schwächen anhand einer
Punkteskala ermittelt. Die
Analysten fanden heraus,
dass keine der untersuchten
Firmen im eigenen Hause
State-of-the-Art-E-Business
betreibt.
Im Einzelnen ergab sich
folgendes Bild: IBM und Pricewaterhouse Coopers schneiden bei den meisten Kriterien
gut ab, ihre Vorstellungen von
E-Business bleiben jedoch
dienstleistungsorientiert, konzentriert auf Technologien
wie z.B. Customer Relationship Management (CRM). Sie
bieten zuwenig für die
erforderliche übergreifende
Integration des E-Business, so
die Analysten von Forrester.
Unternehmen wie Deloitte
Consulting und KPMG sollten
sogar nach Auffassung von
Forrester ehrgeizigere Pläne
bis zum nächsten Jahr aufschieben und zunächst im eigenen Unternehmen eine Vorstellung vom E-Business verbreiten. Auch Arthur Andersen Business Consulting kümmerte sich laut Forrester erst
spät um E-Business und befindet sich derzeit noch im Aufholprozess.
Aus der Studie entsteht der
Gesamteindruck, dass die
meisten Unternehmen die
Auswirkungen des E-Business
auf ihre Organisation noch
nicht überdacht haben. Nur
40% der befragten Unternehmen besitzen eine unternehmensübergreifende E-Commerce-Strategie. Die meisten
verfolgen lediglich isolierte ECommerce-Ziele. Alle klagen
jedoch über hohe Kosten und
unbefriedigende Resultate.
Andrew Parker, Senior
Analyst Corporate Technologies bei Forrester, erläuterte
die Ergebnisse: »Alle führenden Beratungsunternehmen
in Europa haben Stärken und
Schwächen. Dies zwingt die
Klienten dazu, eine Mix unterschiedlicher Firmen zu enga-
gieren, um die besten Dienstleistungen zu erhalten.« Für
Unternehmensberatungen
gilt hingegen, so Parker: »Um
ein siegreiches Team von Beratern zu bilden, müssen die
Unternehmen die heutigen
Einzelinitiativen im Bereich ECommerce zu einem integrierten E-Business-Gesamtkonzept
weiterentwickeln.
Zudem sollten einzelnen Zielen und Projekten ausgewählte Berater zugeordnet werden.«
Für den Report »Scoring
Europe’s E-Business Help« interviewte Forrester IT-Manager von 40 führende IT-Unternehmen des »Financial Times
500«-Indexes. Zusätzlich befragte Forrester 20 führende
Systemintegratoren und Beraterunternehmen sowie acht
unabhängige Technologieanbieter, um einen Eindruck von
der europäischen ConsultingLandschaft zu erhalten. (ma)
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Forrester Research
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Fax (0031-20) 305-4333
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Gauss Interprise
gewinnt Sun als
Großkunden
Die Gauss Interprise,
Hamburg, hat die Sun Microsystems als neuen Großkunden gewonnen. Zunächst
wird Sun den von Gauss Interprise entwickelten »VIP’Contentmanager« für die Erstellung und Pflege der Reseller-Seiten im Extranet einsetzen, teilte Gauss mit. Angaben über das Vertragsvolumen wurden nicht gemacht. (vwd/ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Gauss Interprise
Tel. (040) 51441-580
Fax (040) 51441-127
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.gaussinterprise.com
PERSONALIEN
Monika Kretzschmar (32) wurde bei Plaut zur Investor Releations Managerin ernannt. Die Betriebswirtin ist seit 1996 bei der
Beratungsgruppe Plaut Deutschland tätig und war dort innerhalb
des Bereichs Marketing unter anderem mitverantwortlich für die
interne Kommunikation, Pressearbeit, Messeauftritte und Werbemaßnahmen.
❖
Stefan Exner (41) wurde zum
Geschäftsführer
der
Baan
Deutschland ernannt. Exner kann
auf mehr als 15 Jahre Erfahrung
in der IT- und Fertigungsindustrie
verweisen und war zuletzt bei
Sennheiser Electronic für die Bereiche Vertrieb, Finanzen, Personal und Marketing verantwortlich.
❖
Michael Paul Elegien (43) ist
neuer Marketing Manager bei Senetco. Elegien verfügt über mehr
als 15 Jahre Branchenerfahrung
bei Herstellern und Distributoren
und war in den letzten Jahren
durchgehend in Führungspositionen im Marketing tätig – zuletzt
als Marketing Manager bei Megabyte. (ma)
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
25
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄR
Frost & Sullivan: Weltmarkt für IP-Telefonieanlagen
Wachstumsrakete
IP-Telefonie
Die Öffnung der Märkte durch Deregulierung und Privatisierung hat einen
weltweiten Boom in der Kommunikationstechnik ausgelöst. Besonders
dynamisches Wachstum verspricht die Internet-Telefonie, wie eine neue
Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan berichtet. Die Autoren
erwarten eine Umsatzexplosion von 1,183 Mrd Dollar (1999) auf über 10
Mrd Dollar bis zum Jahr 2005.
Pete Dailey, Research Manager bei Frost & Sullivan,
sieht in der IP-Telefonie
(auch VoIP, Voice over Internet Protocol) den wichtigsten
Fortschritt seit der Einführung der Mobilkommunikation. Besonders interessant
ist das VoIP derzeit wegen
der Möglichkeit zur Gebührenvermeidung,
denn
Unternehmen, die ihre Gespräche über eigene Datennetze abwickeln, können
hierzu das gebührenfreie Internet nutzen.
Als langfristige Hauptwachstumsmotoren nennt
die Studie die geringen Implementierungskosten sowie
das wachsende Engagement
von Kabelfirmen im VoIPMarkt, allen voran AT&T.
Langfristig will AT&T den
Privatnutzern ein preiswertes Servicepaket mit mehreren VoIP-Ports, TV-Kabelnutzung und Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet
bieten. Die E-Commerce-Anwendungen im VoIP-Bereich
sind derzeit technologisch
noch nicht ganz ausgereift,
sollen jedoch dem Markt gegen Ende des Prognosezeitraums weiteren Auftrieb geben.
Der Weltmarkt für IP-Telefonieanlagen teilt sich in
die Sektoren Enterprise Gateways, Carrier Gateways und
Gatekeepers. Nachdem die
Umsätze in den Bereichen
Enterprise Gateways und
Carrier Gateways in den vergangenen Jahren regelrecht
explodiert sind, sind die
Wachstumsraten derzeit eher
rückläufig.
Bis 2005 sollen die Umsätze im Enterprise GatewaySektor von 345 Mio Dollar
(1999) aber dennoch auf 2,2
Mrd Dollar steigen. Hier
spielen VoIP-Anwendungen
zur Effektivitätssteigerung
für Unternehmen eine große
Rolle.
Für den Carrier GatewaySektor wird ein Anstieg von
697,5 Mio Dollar auf 4,1 Mrd
Dollar im Jahr 2005 erwartet.
Der Sektor profitiert von den
Umsätze (in Millionen Dollar)
1996
Umsatzwachstumsrate (in Prozent)
1996
4,7
1997
2000
2002
6.511,3
2003
7.648,7
2004
10000
2002
26
2003
17
20
2005
10.507,3
8000
55
2004
9.214,9
2005
6000
181
2001
5.158,2
4000
324
2000
3.318,9
2001
2000
491
1999
1.183,8
0
906
1998
279,2
1999
0
1997
47,3
1998
sinkenden Anschlusspreisen,
welche die IP-Telefonie auf
breiter Basis erschwinglich
machen.
Bis 2005 soll der stetig
wachsende Gatekeeper-Sektor einen Marktanteil von
39% erreichen und so mit
dem Carrier-Bereich gleichziehen. Der Marktanteil der
Enterprise Gateways nimmt
dabei weiter ab.
Weltweit war Nordamerika 1999 für 62% der Gesamtumsätze im VoIP-Bereich
verantwortlich. Bis 2005 soll
der Anteil allerdings auf 38%
schrumpfen, dafür sollen
sich Europa auf 32% und der
Raum Asien-Pazifik auf 19%
steigern.
Trotz
des
enormen
Wachstumspotenzials sieht
sich die Telefonieindustrie
großen Risiken ausgesetzt.
So führt etwa die Konvergenz von Internet und traditionellem Telefonnetz zu
großen Unsicherheiten bei
den Marktteilnehmern, die
ihre Strategien und ihre Produktentwicklung
entsprechend ausrichten müssen.
Im weltweiten Massenmarkt für IP-Telefonieanlagen wird es vor allem auf die
Sicherheit eines globalen
Standards für VoIP ankommen. Zudem sind in der
Sprachübertragung
noch
technische Schwierigkeiten
zu überwinden. Auch bei
12000
14
0
100 200 300 400 500 600 700 800 900 1000
Der europäische Markt für Bluethooth-Chips, Umsätze in Europa, Prognose bis 2006, Angaben in Millionen Dollar
26
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ
PERSONALIEN
Ludolf Brauckmann (48) gründete für die kanadische Fastlane
Technologies eine deutsche Niederlassung und ist dort als Geschäftsführer für die Betreuung
der bestehenden Kunden, für
Großkundenakquise und den
Ausbau des Partnernetzes verantwortlich. Zuvor leitete Brauckmann drei Jahre lang die Mobius
Management Systems.
❖
Koen Bertoen (50) ist Geschäftsführer der Xlink Internet Service,
Tochtergesellschaft des nieder-
ländisch-amerikanischen Kommunikationskonzerns KPNQwest.
Bertoen übte von 1990 bis Anfang dieses Jahres bei AT&T in
Belgien, den Niederlanden und
Deutschland leitende Tätigkeiten
in den Bereichen Produktmarketing und Sales aus.
❖
Michael Exner (41) ist neuer
Chief Financial Officer (CFO) der
Origin Deutschland. In dieser Position löste er Helmut Streit ab,
der künftig den Bereich Merger &
Acquisitions leitet.
❖
Wolfgang Fechner (47) wurde
zum Geschäftsführer der schweizerischen Scala Business Soulutions SA ernannt und übernimmt
die Unternehmensverantwortung
für den deutschsprachigen Raum
in der Schweiz. Fechner verfügt
über 23 Jahre Berufsverantwortung in der IT-Branche und war
von 1990 bis zur Gründung der
ISE Scala 1992 Geschäftsführer
der ISE Data, einem Softwarentwicklungs- und Beratungsunternehmen. (ma)
28
den Kostenvorteilen von
VoIP besteht keine Sicherheit, da zahlreiche traditionelle Telekommunikationsunternehmen Niedrigpreise
für überregionale Verbindungen bieten und damit
Druck auf die Preise ausüben.
Zudem locken niedrige
Markteintrittsbarrieren eine
Vielzahl unterkapitalisierter
und technisch schlecht ausgestatteter Unternehmen an
den Markt. Auf lange Sicht
dürften diese Firmen allerdings
den
wachsenden
Marktanteilen der großen
Konzerne weichen. Nach Ansicht der Studie heißen die
wichtigsten Anbieter auch
weiterhin Cisco und Motorola (im Carrier-Markt auch
Ascend). Mittelfristig, so die
Studie abschließend, bleiben
Qualität und Zuverlässigkeit
aber die entscheidenden strategischen Kriterien für den
Markterfolg. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Frost & Sullivan
Tel. (069) 235057
Fax (069) 234566
E-Mail: stefan.gerhardt
@fs-europe.com
Web: http://www.frost.com
Materna: Neue
strategische
Positionierung
Die Materna-Gruppe trat
erstmals auf der CeBIT 2000
unter dem neuen Firmennamen »Materna Information
& Communications« auf.
Materna konzentriert sich
dabei in der Business Unit
»Information« auf die IT-nahen Themen E-Commerce,
Customer Relationship Management und Systemmanagement.
Die Business Unit »Communcations« widmet sich
den Kommunikationsthemen Mobile Solutions (mobile Mehrwertdienste) und
Unified Messaging. Die in-
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
ternationale Vermarktung
der »Communcations« Themen über Auslands-Dependancen spielt dabei zunehmend eine wichtige Rolle.
»Nach der Marktführerschaft für mobile Datendienste in Deutschland wollen wir diesen Erfolg auch
ins Ausland exportieren«,
erklärte
Geschäftsführer
Helmut an de Meulen. Erste
Aufträge aus Asien, Australien und Israel liegen bereits
vor.
Materna nutzt als entscheidenden Vorteil die Synergien aus der Knovergenz
von Informations- und Kommunikationstechnologie (ITund TK) aus.
Da das Internet eine tragende Säule des Geschäftserfolgs moderner Unternehmen einnehmen wird, spielt
die sogenannte Internet-Ökonomie zukünftig eine wesentliche Rolle für Materna –
z.B. in Form von Mobile
Commerce- und E-Commerce-Lösungen.
Das Internet entwickelt
sich dabei zum Bindeglied
zwischen der IT- und TKWelt. Lösungsorientierung
und Kommunikation lassen
sich nicht trennen, da die tragenden Säulen der MaternaPositionierung – Internet und
Winfried Materna: WAP-Anbindung von Shop-Systemen
eine Kernkompetenz
Mobilität – immer näher zusammenrücken.
So hat Materna beispielsweise eine E-CommerceAnwendung für ein Großhandelsunternehmen entwickelt, mit der 220.000 Artikel
Helmut an de Meulen: »Nach
der Marktführerschaft für mobile Datendienste in Deutschland wollen wir diesen Erfolg
auch ins Ausland exportieren.«
verwaltet und die gesamte
Bestell- und Auftragsabwicklung einschließlich der
Anbindung der Logistikprozesse zwischen Lieferant
und Handelsabnehmer abgewickelt werden.
Der Zugriff auf das System erfolgt über klassische
Netzwerke oder alternativ
über ein WAP-fähiges Handy. »Die WAP-Anbindung
des Shop-Systems vereinigt
beispielhaft die Kernkompetenzen der Materna-Gruppe, die in der Realisierung
kundenspezifischer Informationssysteme einerseits
und in der mobilen Datenkommunikation
andererseits liegen«, betonte Geschäftsführer Dr. Winfried
Materna. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Materna Information &
Communications
Tel. (0231) 5599-168
Fax (0231) 5599-165
E-Mail: Christine.Siepe
@Materna.de
Web: http://www.materna.de
TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK
Tivoli unterstützt Windows 2000
PERSONALIEN
Einführung und Management vereinfachen
Frank Hauser (35) ist neuer Key
Account Manager bei Digi International. Von 1994 bis 1998 war
Hauser als Produktmanager bei
Zeitgleich zur Markteinführung des neuen Betriebssystems von Microsoft bietet Tivoli Systems Netzwerk- und Systemmanagementlösungen
für Windows 2000. Die Lösungen adressieren insbesondere Infrastrukturplanung, Verfügbarkeitsmanagement und Service Level Management. Ab sofort für Windows 2000 verfügbar sind »Tivoli Netview«,
»Storage Manager«, »Data Protection for Workgroups«, »Distributed
Monitoring«, »Remote Control« und »Service Desk«. Speziell für die
Verfügbarkeit und Performance von Windows 2000 gibt es jetzt »Tivoli
Distributed Monitoring for Windows NT/2000«.
Tivoli Systems bietet ein
umfassendes Lösungsportfolio für unternehmenskritische
Einsatzfelder von Windows
2000. Netzwerkverfügbarkeit
ist eine wesentliche Voraussetzung für die Implementierung des Betriebssystems. Für
den Fall, dass einige Systeme
nicht auf die neue Software
vorbereitet sind, müssen die
logische und physische Netzwerkarchitektur in der Planungsphase bestimmt sowie
Notfall- und Rollback-Szenarien vorbereitet sein. Tivoli
Netview verfügt über ein
durchgängiges Verfahren für
Zusammenstellung und Verwaltung der Connectivity-Inventory-Informationen über
Netze unterschiedlicher Hersteller. Damit kann eine einheitliche Datenbasis für Netzwerkplanung und -management sichergestellt werden.
Tivoli Storage Manager ist
eine umfassende Lösung für
das unternehmensweite Speichermanagement inklusive
Netzwerk-Backup, -Wiederherstellung und -Archivierung sowie Disaster Recovery.
Die Software ist weltweit auf
über einer Million Systemen
und über 35 Betriebssystemen, darunter Windows NT,
Unix, Linux und OS/390 im
Einsatz. Tivoli Data Protection
for Workgroups sichert und
archiviert bedienerfreundlich
und schnell Daten von Windows 2000-Arbeitsplatzrechnern.
Nach der Softwareeinführung verlagert sich das Augenmerk der IT-Mitarbeiter
auf Überwachung, Betrieb und
Optimierung von Windows
2000-Clients und -Servern. Tivoli Distributed Monitoring
identifiziert potenzielle Probleme und leitet Aktionen ein, bevor Störfälle tatsächlich die
Leistung geschäftskritischer
Anwendungen beeinträchtigen. Zusätzlich verhindern
vorkonfigurierte Ablaufmuster im Distributed Monitoring
for Windows NT/2000 automatisch Probleme bei Ressourcenverfügbarkeit und Performance, wie sie bei Windows
NT und 2000 auftreten können.
Ein immer wichtigerer
Aspekt der Tätigkeit der ITAbteilung ist die serviceorientierte Betreuung der Anwen-
der. Schnelle Hilfe und Problemlösung erhöht die Anwenderzufriedenheit und verbessert die Produktivität. Zur
Sicherstellung von Service Levels unterstützt Tivoli Service
Desk die IT-Mitarbeiter bei
Problemlösungen und Benutzeranfragen. Die rasche Reaktion insbesondere in der ersten Zeit nach Einführung von
Windows 2000 soll die Akzeptanz und Anwenderzufriedenheit deutlich erhöhen.
Schließlich gibt Tivoli ITMitarbeitern mit Tivoli Remote Control auch Möglichkeiten zur Fernüberwachung
und Kontrolle verteilter PCs
und Server an die Hand. Die
Skalierbarkeit und Sicherheitsfunktionen erlauben zentralisierten Systemadministratoren-Teams jederzeit und
von jedem Standort in einer
vernetzten Umgebung aus
Probleme analysieren und
beheben zu können. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Tivoli Systems Information Center
Tel. (0800) 181-5300
Fax (0800) 181-5303
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.tivoli.com
Addon in Brühl tätig und wechselte von dort zu Prologic nach
Wuppertal.
❖
Andreas S. Ritter (40) ist Human
Resources Manager Northern Europe bei Cognos. Ritter besitzt
mehr als zehn Jahre Erfahrung
im Personalbereich, die er in
mehreren Beratungs- und Managementpositionen in der Finanzund IT-Branche gesammelt hat.
❖
Flemming Nørklit (50) heißt der
neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Xerox GmbH. Er ist
Flemming Nørklit
Nachfolger von Louis van Overbeek, der aus gesundheitlichen
Gründen von dieser Position
zurücktrat.
❖
Matthias Doll (38) ist neuer Manager des Softlab Solution Centers Banken für Süddeutschland
mit Sitz in München. Vor seinem
einstieg bei Softlab leitete Doll
bei der Debis Systemhaus
Dienstleistungen zuletzt das Center of Competence SAP für Finanzdienstleister. (ma)
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
29
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...M
PERSONALIEN
Michael Breimann (32) wurde
bei Sharing Technologies zum
Geschäftsführer Deutschland und
zugleich zum Managing Director
Größtes Lösungsportfolio für Windows 2000 geplant
IBM: Initiative zur
Integration
IBM hat umfassende Initiativen zur Integration von Windows 2000
in die Unternehmens-IT angekündigt. Selbst führender Anbieter von
Lösungen unter Windows 2000, bietet IBM kostenfreie Entwicklungssoftware und technische Unterstützung für Partnerunternehmen, die Windows 2000-Unternehmensanwendungen entwickeln.
Central Europe ernannt. Der Diplom-Informatiker startete vor
mehr als elf Jahren seine Laufbahn in der IT-Branche und war
zuletzt Vice President Sales, Marketing an Professional Services
Europe bei der Hyperwave GmbH.
❖
Theodor Luttmer (51) wurde
zum Geschäftsführer der ACS
Systemberatung bestellt. Der
Mathematiker und Spezialist für
Host- und Client/Server-Systeme
leitet gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer und Gesellschafter Manfred Anhalt das
Unternehmen.
❖
Jürgen Stelter (38) agiert von
Deutschland aus als Regional
Sales Manager Central, Northern
and Eastern Europe für Ecrix. Vor
seinem Eintritt beim Spezialisten
für Bandlaufwerke war Stelter bei
der ICP Vortex Computersysteme;
davor, von 1990 bis 1999, in verschiedenen Aufgabenbereichen
für Quantum tätig. (ma)
30
Das IBM-Angebot an Software und Support soll dazu
beitragen, dass die Integration von Windows 2000-Lösungen in geschäftskritische
Anwendungen im Unternehmen bezogen auf die gesamte
Wertschöpfungskette signifikant erleichtert wird. Unabhängige Softwareentwickler
(ISVs) können die SoftwareServer und Middleware von
IBM und Lotus nutzen, um
eine sichere, skalierbare Infrastruktur für entsprechende Windows 2000-Anwendungen zu entwickeln. Die
Software ist fertig designed
für Windows 2000 und umfasst Server-Software für unternehmensweites
Messaging, für netzgestützte Teamarbeit, zur Anwendungsintegration, für die Entwicklung
mit Java und für das unternehmensweite Datenmanagement. Im Einzelnen bietet
das IBM- und Lotus-Angebot
für Entwickler: »IBM DB2
Universal Database 6.1«, »Lotus Domino Release 5«, »Lotus
Domino Designer Release 5«,
»IBM MQSeries 5.1«, »IBM
Websphere Application Server«, »IBM Developer Kit«
and »Runtime Environment
for Windows« – »Java Technology Edition 1.1.8« und »IBM
Visualage for Java 3.0.2«. IBMBusiness-Partner können sich
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
innerhalb des IBM-Programmes »Partnerworld for Developer« für den kostenlosen Download der Entwicklungssoftware registrieren unter: www.developer. ibm.
com. Das Partnerworld for
Developers-Programm bietet
Softwareentwicklern die Möglichkeit, ihre Windows 2000Anwendungen in einem der
IBM Solutions Partnership
Center zu portieren, zu testen
und zu vergleichen. Diese
weltweit eingerichteten Zentren sollen den Partnern helfen, die Entwicklungskosten
zu senken und die Marktreife
der Produkte zu beschleunigen. »Unternehmen müssen
neue Windows 2000-Anwendungen so schnell wie möglich an die vorhandenen Systemumgebungen anpassen.
Dabei können sie auf die Unterstützung von IBM bauen«,
sagt Ricard J. Sullivan, Vice
President Integrated Solutions
Marketing, IBM Software.
»IBM ist Marktführer im Bereich E-Business, hat umfassende Erfahrungen mit Windows 2000 und ist seit mehr
als 40 Jahren im Bereich des
Enterprise Computing tätig.
Das alles bedeutet einen klaren Wettbewerbsvorteil –
auch für unsere Partner, die
Windows 2000-Anwendungen entwickeln.«
IBM will eine umfassende
Lösungspalette für Windows
2000 anbieten – das gilt für
Hardware, Software und Services. Schon seit dem ersten
Quartal 2000 sind viele der
strategischen IBM-Produkte
für Windows 2000 erhältlich.
Die Produkte sollen über entsprechende Schnittstellen auf
Windows 2000-Ressourcen
Richard J. Sullivan: »Windows
2000-Anwendungen an die
vorhandenen Systemumgebungen anpassen«
wie die Microsoft Management Console und Active Directory zugreifen können.
MQSeries, DB2 Universal
Database und Infoprint Manager nutzen bereits jetzt die
Windows 2000-Systemdienste. Die Integration aller
Schnittstellen erfolgt sukzessive bis Ende des Jahres 2001.
Für Kunden und Partner wird
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ
IBM zentrale Support-Strukturen etablieren, die sämtliche
Anforderungen in Bezug auf
Windows 2000-Server bewältigen können: Vom technischen Support über Integrationsservices bis zu Hard- und
Software plus Integration.
Dieses Portfolio soll dafür sorgen, dass Windows 2000-Umgebungen mit gößter Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und
Sicherheit eingesetzt werden
können. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
IBM
Tel. (01803) 313233
Fax (07032) 153777
E-Mail: hallo_ibm@de.
ibm.com
Web: http://www.software.
ibm.de
PERSONALIEN
Bernd Cyris (50) wurde bei Haitec zum neuen Vorstand für Finanzen und Rechnungswesen ernannt. Cyris war bisher geschäftsführender Gesellschafter
des von Haitec übernommenen
Systemhauses Update.
❖
Gabor Matyus (45) wurde neuer
Geschäftsführer bei Natural
Microsystems. Zuvor war Matyus
als Geschäftsführer bei Attachmate AG in Zürich tätig.
❖
Frank Wuschech (39) ist neuer
Direktor der Product Systems
Group bei Xerox. avor war
Wuschech zwei Jahre als Direktor Printing Systems bei der IBM
Deutschland aktiv. (ma)
32
NCR: Warehouse-Outsourcing für Dot.Com-Companies
Relationship Technology unverzichtbar
»Optimizied Outsourcing for Data Warehousing« – unter diesem
Namen offeriert NCR künftig ein umfassendes Portfolio von Data
Warehouse Outsourcing-Lösungen. Sie soll es Unternehmen jeder
Größe ermöglichen, ihre Kundschaft auch in der sprunghaften Welt
des Internets dauerhaft, schnell und einfach an sich zu binden.
Das Angebot zielt speziell
auf sogenannte »Dot.ComCompanies«, die ihre Produkte und Dienstleistung ausschließlich über das Web vertreiben. Denn nur stabile Kundenbeziehungen garantieren
auch im E-Commerce Zeitalter den unternehmerischen
Erfolg.
Die Start-up-Unternehmen
der neuen Internet-Aera entwickeln sich zu wahren Börsenraketen. In der Regel aufgrund des Kundenpotenzials,
das nicht selten in die Millionen geht. Der Börsenwert reflektiert dementsprechend die
(zukünftige)
Kundenbasis.
Doch meistens fehlen diesen
jungen Unternehmen die Zeit,
die nötigen Ressourcen und
das notwendige Know-how,
um CRM-Lösungen und Kundenbindungsprogramme von
entsprechend hoher Qualität
zu entwickeln.
NCR stellte auf der CeBIT
2000 das erste Angebot aus
ihrem Programm »Optimized
Outsourcing for Data Warehousing« vor: »Operational
Excellence« ermöglicht die
komplette Auslagerung des
Datenmanagements und gewährleistet die ständige Verfügbarkeit sämtlicher Kundendaten – rund um die Uhr,
an 365 Tagen im Jahr. Bill
Bray, Vice President NCR
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Outsourcing Solutions Division sagte hierzu ganz knapp:
»NCRs Angebot ist kosteneffektiver als die Eigenlösung –
und dabei noch schneller, einfacher und sicherer.«
Enthalten in dem Paket
sind Hard- und Softwarekomponenten, die Einrichtung der
notwendigen Netzwerkstrukturen sowie sämtliche Maßnahmen und Vorrichtungen
zum Schutz der Unternehmens- und Kundendaten.
Denn für »Dot.Coms« ist die
Mark Hurd: »Beziehungskiste
’Teradata’ als Herzstück des
Systems«
Betriebssicherheit des Systems
mindestens so wichtig wie die
weltweite, permanente Verfügbarkeit. Und so gehören
auch entsprechende Serviceleistungen und technische
Voraussetzungen zur »Operational
Excellence«-Offerte.
Darunter zählen unter anderem frühzeitige Erkennung etwaiger Aus- bzw. Störfälle sowie Backup-Systeme zur
Überbrückung und unmittelbare Wiederherstellung funktionsgestörter Elemente. Dean
Davison, Vice President der
Meta Group, Bereich Service
Management Strategies, bemerkte dazu: »Was Dot.Coms
händeringend suchen, sind
Outsourcing-Partner, die ihr
Geschäft verstehen und über
eine entsprechende Expertise
verfügen. Wichtigstes Kriterium für den Erfolg der virtuellen Händler ist die uneingeschränkte Präsenz bei
höchstmöglicher Leistungskapazität.«
Den wie Pilzen aus dem
Boden schießenden E-Commerce-Unternehmen wird von
ihren Kunden permanente
Verfügbarkeit abverlangt, ist
doch der Weg zur Konkurrenz
so kurz wie nie – ein MausClick und der vermeintlich
neue Kunde ist im »Nachbarladen«. Gleichzeitig müssen
sie sich von ihren Mitbewerbern deutlich abheben: Der Konsument im Web ist sprunghaft,
treulos und zudem noch anspruchsvoll. Daher entscheidet bereits oft die Zeit von der
Unternehmensidee bis zur
Marktreife über den Erfolg des
virtuellen Seins.
TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK
Effektives, erprobtes Customer Relationship Management gerät damit gerade in
der Cyber-Welt schnell zu einer echten Herausforderung,
die nach adäquaten Lösungen
verlangt. »Immer stärker wird
deutlich: Um im Internet dauerhaft geschäftlichen Erfolg zu
haben, braucht man Spitzen-
Bill Bray: »NCRs Angebot ist
kosteneffektiver als die Eigenlösung.«
technik für den Aufbau und
die Pflege von Kundenbeziehungen. Mit der »Beziehungskiste« ’Teradata’ als Herzstück des ganzen Systems lösen wir unseren Kunden gegenüber diesen Anspruch
ein«, erklärte Mark Hurd, Senior Vice President der Teradata Solutions Group von
NCR. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
NCR
Tel. (0821) 405-320
Fax (0821) 405-8889
E-Mail: claus.korfmacher
@ncr.com
Web: http://www.ncr.com
Baan setzt auf
Windows 2000
Die Baan Company bekräftigte ihre weitere Zusammenarbeit mit Microsoft
durch die Ankündigung, das
»BaanERP 5.0c« als eine der
ersten Anwendungen für
den Unternehmensbereich
auf dem Microsoft-Windows
2000-Betriebssystem »directory-enabled« ist. Mit BaanERP 5.0c in Verbindung mit
Microsoft Windows 2000 erhalten Kunden die Möglichkeit, ihre Unternehmenssysteme Internet-fähig zu machen. Ermöglicht wird dies
durch integrierte Web-Applikationsdienste, eine verbesserte Skalierbarkeit und Sicherheitssysteme, mit denen
sich aufgabenkritische Geschäftsprozesse meistern zu
lassen.
Mit Windows 2000 bietet
Baan ihren Kunden eine
durchgängige Lösung an,
die das gesamte Unternehmen Internet-fähig macht –
von
Front-Office-Anwendungen über das Lieferketten-Management bis hin
zum Enterprise Resource
Planning (ERP). Durch den
Einsatz von Baan-Applikationen auf dem Windows
2000-Betriebssystem sollen
Kunden von der durchgängigen Integration dieser Produktkombination profitieren können, um das Management von Unternehmenslösungen zu vereinfachen
und die Gesamtkosten zu reduzieren. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Baan
Tel. (0511) 8504-210
Fax (0511) 8504-246
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.baan.com
Portolan bringt
Controlling ins
Internet
Portolan hatte auf der CeBIT 2000 ihre umfassende
»Enterprise Value Management«-Lösung (EVM) für Unternehmen mit internationalem Fokus vorgestellt. Diese
wird derzeit für das Internet
weiterentwickelt. In der Software enthalten sind alle wichtigen Finanzanwendungen,
unter anderem die Controlling-Komponente »Enterprise
Cost Performance« (ECP),
»Enterprise Financial Management« (EFM) und »Enter-
prise Asset Management«
(EAM). Zudem präsentierte
das Unternehmen eine Windows NT-Version unter
Oracle. Portolan hat mit ihrer
EVM-Software eine umfassende Lösung entwickelt, die auf
gängigen Enterprise Resource
Planning-Systemen aufsetzt,
deren Wertefluss konsequent
nutzt und durch Portale im Internet neue Nutzenaspekte
aufzeigt. Mit der Anwendung
können sämtliche im Unternehmen ablaufenden Werteprozesse überwacht und Entscheidungen gezielt unterstützt werden. Konkret lassen
sich Erlöse und Kosten von
Organisationseinheiten, Produkten und Dienstleistungen
bestimmen. Dies ist für strategische Entscheidungen bei der
Preisgestaltung, im Service,
für den Produktmix und für
die Absatzwege von wesentlicher Bedeutung. EVM baut
auf bestehenden ERP-, Supply
Chain Management- und ECommerce-Systemen auf und
nutzt so vorhandene Infrastrukturen.
Innerhalb der EVM-Lösung bietet Portolan die Controlling-Anwendung Enterprise Cost Performance an.
ECP gibt eine komplette Übersicht über die Profitabilität
von Produkten, Kunden sowie Mitarbeitern des Unternehmens und zeigt den aktuellen Stand der Geschäftsabläufe an. Die Lösung simuliert
verschiedene Planvarianten
und ermittelt den optimalen
Produktmix und die passende
Servicestruktur. Ebenfalls unter die EVM-Anwendung fallen die Anlagenbuchhaltung
Enterprise Asset Management
und das Enterprise Financial
Management. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Portolan Commerce Solutions
Tel. (07062) 919-0
Fax (07062) 919-110
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.
portolancs.com
PERSONALIEN
Andreas Zeitler (42) ist zum Mitglied des Vorstandes der Software AG berufen worden und
wird das Ressort Vertrieb, Marketing und Services übernehmen.
Zeitler war zuletzt als Vice President Northern Europe bei Novell
tätig.
❖
Susanne Sandner (27) ist neue
Marketingverantwortliche bei der
PST Software & Consulting. In
diesem Bereich ist sie für Events/
Kongresse, Pressearbeit, Werbung sowie die Koordination der
PR- und Werbeagenturen tätig.
❖
Herbert Eichheimer (50) ist Area
Sales Manager für Zentraleuropa
und Leiter der deutschen Niederlassung von Exabyte. Bis zu seinem Einstieg bei Exabyte im Jahr
1996 baute Eichheimer sein
Know-how im Vertrieb als Regional Sales Manager bei Spectra
Physics und bei Philips Laser Magnetic Storage weiter aus.
❖
Manfred Kaftan (36) hat die Geschäftsführung der Saratoga Systems übernommen. Der diplomierte Informatiker kommt als
Gebietsverkaufsleiter von Peo-
plesoft und war zuvor (1997/
1998) Verkaufsleiter bei Sterling
Commerce. (ma)
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
33
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ
Strategische Allianz von IBM, Ariba und i2
IBM beteiligt sich mit
Investment an Ariba und i2
IBM, i2 Technologies und Ariba kündigten eine umfassende strategische Allianz an, mit der erstmals in der Industriebranche direkte Business-to-Business- (B2B)-Lösungen in den Bereichen ECommerce und Kollaboration verfügbar werden sollen. Ziel dieser Allianz ist die nahtlose Integration der Technologien sowie deren gemeinsame globale Vermarktung und Vertrieb. IBM wird sich
im Gegenzug mit einem Investment an beiden Firmen, Ariba und i2, beteiligen.
Gemeinsam werden die
Unternehmen ab sofort offene
Lösungen anbieten, die insbesondere
drei
essentielle
Aspekte für die Beschleunigung des Business-to-Business adressieren:
● Umfassende
elektronische Marktplätze: Im Rahmen der Allianz sollen die
jeweils besten Technologien zu einer integrierten
B2B-Plattform kombiniert
werden, die es Unternehmen ermöglichen soll, elektronische Marktplätze mit
umfassendem Serviceangebot schnell zu schaffen
und effizient zu betreiben.
● Integrierte Supply Chain:
Die drei Firmen wollenn
gemeinsam eine umfassende, integrierte Lösung zur
Verfügung stellen, die es
Unternehmen erlaubt, die
neuen Möglichkeiten des
B2B wirkungsvoll für die
effizientere Gestaltung ihrer eigenen Einkaufs-,
Vertriebs-, Supply Chainund Auftragsabwicklungsprozesse zu nutzen und
diese enger mit ihren Kunden, Lieferanten und den
relevanten Marktplätzen
zu verzahnen.
● Netzwerkbasierte Dienstleistungen: IBM, Ariba
und i2 wollen gemeinsam
34
eine Vielzahl von offenen,
netzwerkbasierten Dienstleistungen präsentieren,
die den Unternehmen besonders in den Bereichen
Zahlungsabwicklung, Logistik, Auktionen und Kollaboration viele Vorteile im
digitalen Handel bieten.
Alle Dienstleistungen stehen dabei ab sofort entweder als Hosted Services per
Internet oder als Softwarelösung zur Verfügung und sollen mit Hilfe
von erprobten Funktionalitäten die erfolgreiche
Teilnahme an digitalen
Marktplätzen und somit
die schnelle Realisierung
von Mehrwertpotenzialen
garantieren.
Die mit der Allianz entstehende integrierte Lösung hat
großen Einfluss auf die B2BLandschaft: Geschäftliche Interaktionen zwischen Handelspartnern werden weitgehend automatisiert, was zu
deutlich reduzierten Kosten,
erhöhter Effizienz und somit
zu einem entscheidenden
Wettbewerbsvorteil für weltweit tätige Unternehmen führt.
In der digitalen Wirtschaft
werden die Prozesse übergreifend – sowohl im Geschäftskunden- (B2B) als auch im
Endkundengeschäft
(B2C)
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
nahtlos über die gesamte Wertschöpfungskette verzahnt und somit die Abläufe
in Beschaffung und Einkauf
sowohl von direkten als auch
von indirekten Materialien, in
Produktion, Zahlungsabwicklung, Kundenbetreuung und
Auftragsabwicklung, im Management des Produktlebenszyklus der Logistik und der
geschäftlichen Kollaboration
optimiert.
Diese bisher einzigartige,
strategische Allianz basiert
auf den folgenden Schlüsselkomponenten:
● IBM verfügt über umfassende E-Business-Erfahrungen im Bereich Hardware,
Software
und
Dienstleistungen sowie
Fachkenntnisse im Supply
Chain Management und
der elektronischen Beschaffung. Wichtige Kriterien sind außerdem die
weltweite Präsenz des
Unternehmens mit einer
Vielzahl
bedeutender
Partnerschaften und einem enormen technologischen Wissensvorsprung.
● Ariba bringt ihre B2B-ECommerce-Plattform mit
an den Tisch, die B2BMarketplace-, elektronische Handels- und Beschaffungslösungen so-
wie die Ariba Network
Commerce Services umfasst.
● i2 vervollständigt die Lösung mit »Tradematrix«,
zugleich B2B-Plattform
für den Aufbau und den
Betrieb von elektronischen B2B- und B2CMarktplätzen und Servicepaket für die übergreifende, intelligente Entscheidungsunterstützung in der
direkten Beschaffung, der
Auftragsabwicklung, dem
Supply Chain Management, in E-Commerce, der
Produktentwicklung, der
Kundenbetreuung und
des Handels.
Das bedeutet im Einzelnen:
● Die Unternehmen verschmelzen ihre Technologien zu einer umfassenden, offenen Plattform für
digitale Marktplätze. Ziel
ist die Vermarktung und
der Vertrieb der entstehenden Lösung sowohl in
vertikalen wie auch horizontalen Märkten durch
IBM, i2 und Ariba.
● IBM wird die Tradematrix
Marketplace-Lösung von
i2 und die B2B-E-Commerce Plattform von Ariba mit
vorhandenen IBM-Technologien zu einer integrierten Lösung kombinieren
TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK
●
●
●
●
●
und in allen IBM-Standorten weltweit einsetzen. Damit soll das eigene Einkaufs- und Beschaffungsvolumen in Höhe von jährlich 45 Mrd Dollar transparenter und kostenoptimaler verwaltet werden. Dies
umfasst sowohl die direkte
als auch die indirekte Beschaffung.
IBM bildet aus den
138.000 Spezialisten der
Global Services ein Team,
das sich ausschließlich mit
der integrierten Lösung
beschäftigt.
Der Verkauf der gemeinsamen Lösung erfolgt
weltweit über den IBMVertrieb, der bei dieser
Aufgabe durch speziell
ausgebildete
IBM-Verkaufsspezialisten unterstützt wird.
Ariba und i2 erhalten von
den IBM Global Services
weltweit technischen Support sowie operative Unterstützung bei der Systemintegration und allen
Internet-basierten
Hosting-Services und gelten
als bevorzugter Provider
für gemeinsame Unternehmenskunden. Ariba und i2
werden ihre jeweiligen Lösungen mit der E-Business
Software von IBM ergänzen und für den Einsatz auf
IBM Server-Plattformen
optimieren. Es handelt sich
dabei im Einzelnen um
Websphere, Websphere
Commerce Suite, DB2 und
die MQSerie.
Ariba und i2 erhalten Zugang zu der existierenden
IBM
E-ProcurementTechnologie und können
diese als Erweiterung der
eigenen
vorhandenen
B2B-Lösungen verwenden.
i2 erhält Zugriff auf existierende IBM-Lösungen
für Supply Chain Planning, Einzelhandel und
Wiederbeschaffung. Ari-
ba und i2 werden patentrechtliche Lizenzvereinbarungen mit IBM unterzeichnen.
● IBM wird sich mit Minderheitsbeteiligungen an
i2 und Ariba beteiligen,
über deren Art und Höhe
Stillschweigen vereinbart
wurde. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
i2
Tel. (089) 462377-160
Fax (089) 462377-77
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.i2.com
NÄHERE INFORMATIONEN:
Ariba
Tel. (089) 99216637
Fax (089) 99216810
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.ariba.com
NÄHERE INFORMATIONEN:
IBM Global Services
Tel. (0180) 3313233
Fax (07032) 153777
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.
software.ibm.de
Compaq unterstützt Deutsche
Telekom
Compaq hat eine Kooperation mit der Deutschen Telekom zur Etablierung eines virtuellen Handelsplatzes im Internet geschlossen. Im Rahmen der Zusammenarbeit
wird Compaq die Deutsche
Telekom beim Vertrieb von
Marktplatzdienstleistungen
und Einkaufslösungen sowie
der Integration des Marktplatzes in vorhandene ERP-Systeme von Zulieferern und Herstellern unterstützen.
Durch die elektronischen
Marktplätze und die Beschaffungslösungen der Deutschen
Telekom sind Unternehmen
in der Lage, den Einkaufsprozess entscheidend zu optimieren und Kosten zu senken.
Detlev Buchal, Vorstand für
Produktmarketing bei der
Deutschen Telekom, erklärt:
»Die Deutsche Telekom will
eine Vorreiterrolle als Betreiber von elektronischen Marktplätzen einnehmen und Standards am Markt setzen.«
Die Deutsche Telekom beabsichtigt, den Pilotbetrieb
des Marktplatzes bis zur Jahresmitte aufzunehmen. Als erste Pilotnehmer konnten renommierte Anbieter aus dem
Büroartikelhandel, wie Kaut
& Bullinger und die Guilbert
Gruppe sowie auf der Einkaufsseite unter anderem Gilette Deutschland gewonnen
werden.
Als weiterer Partner wird
Compaq zukünftig mit der
Deutschen Telekom bei der
Vermarktung von Marktplatzdienstleistungen und
Einkaufslösungen kooperieren. Außerdem wird Compaq
die Integration des Marktplatzes in die vorhandenen betriebswirtschaftlichen Systeme (ERP-Systeme) von beschaffenden und liefernden
Unternehmen unterstützen.
Compaq wird darüber hinaus
ihre eigenen Produkte mit
ihren Vertriebspartnern über
den virtuellen Marktplatz anbieten.
Compaq und die Deutsche
Telekom haben bereits in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet. Durch die Kooperation im Projekt »T-Einkauf« konnte die Beschaffung
von Konsumgütern und
Dienstleistungen bei der
Deutschen Telekom effizienter gestaltet werden. Compaq
Professional Services verantwortete in diesem Projekt die
vollständige Einführung eines
E-Procurement-Systems,
einschließlich Applikationsanpassung und Systemintegration mit den bestehenden
ERP-Systemen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Compaq Computer
Tel. (089) 9933-1601
Fax (089) 9933-1606
E-Mail: simone.viehten
@compaq.com
Web: http://www.compaq.com
Utimaco von
Ankündigung der
IBM unbeeindruckt
Die Utimaco sieht die
Ankündigung des US-Computerherstellers IBM gelassen, mit dem weltweiten Export von 256-Bit-Verschlüsselungstechnologien zu beginnen.
Das Unternehmen verspricht sich von der neuen
US-Gesetzgebung, die die
Ausfuhr von Sicherheitstechnologien mit starker Kryptographie ermöglicht, verbesserte Wettbewerbschancen
im weltweiten Markt für
»Enterprise Security«-Lösungen. Die zunehmende Sensibilisierung für die steigenden
Anforderungen an die Informationssicherheit bedeute einen zusätzlichen Wachstumsschub für die Branche,
erläuterte Jutta Stolp, Unternehmenssprecherin der Utimaco.
»Von den neuen Regelungen werden vor allem Unternehmen wie Microsoft, Netscape oder Lotus Notes profitieren, die ihre Produkte dem
Endverbraucher in Zukunft
weltweit mit integrierter starker Kryptographie anbieten
können«, sagte Stolp. Die erwähnten Hersteller stünden
in keinem Wettbewerbsverhältnis zu Utimaco. Zu den
Anforderungen der Kunden
zählten nicht nur starke Algorithmen mit entsprechender
Schlüssellänge, sondern auch
ein geeignetes Schlüsselmanagement, etwa durch Smartcards. »Hier haben europäische Hersteller eine führende
Stellung und im Vergleich mit
amerikanischen Händlern einen mehrjährigen Erfahrungsvorsprung«,
betonte
Stolp. (vwd/ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Utimaco
Tel. (06171) 9170
Fax (06171) 917111
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.utimatico.de
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
35
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄR
Europäisches Ranking der Internet-Nutzung
Die zehn meistbesuchten
Web Sites im Januar 2000
Netvaluation, die deutsche Niederlassung des Internet-Spezialisten Netvalue, veröffentliche die
Ergebnisse der Internet-Nutzung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Laut der Netvaluation-Untersuchung dominieren die internationalen Provider und Portalanbieter in allen drei
Ländern die Top Ten-Rangliste.
Die Spitzenreiter in der
gewichteten Rangliste – sie
misst die Attraktivität einer
Web Site – sind in Deutschland T-Online, in Frankreich
Wanadoo und in Großbritannien MSN. Yahoo befindet
sich in jedem Land unter den
Top 3 der attraktivsten Web
Sites.
Laut dem NetvaluationReport in Deutschland ist die
Anzahl der Haushalte um
420.000 auf 6,8 Mio Haushalte gestiegen. Damit ist nun jeder fünfte Haushalt (19,9%)
in Deutschland mit InternetZugang.
Netvaluation veröffentlichte als Auszug ihres Janu-
ar-Reports für Deutschland,
Frankreich und Großbritannien je eine Top Liste speziell hinsichtlich der Reichweite sowie eine gewichtete
Rangliste, »Overall Ranking«.
In diese fließen speziell
entwickelte Indizes ein, die
beispielsweise die Verweildauer, Anzahl der ausgerufenen Seiten, etc. berücksichtigen. So kann neben der
reinen Reichweitenbetrachtung auch eine Aussage
über die Attraktivität einer
Seite gemacht werden.
T-Online liegt bei der
Reichweitenmessung
in
Deutschland als meistbe-
63,7%
Rang
T-Online
Yahoo
AOL
MSN
Lycos
Gmx (.de)
Microsoft
Ebay (.de)
Netscape
Comdorect.de
Vergleich der Entwicklung
Rangveränderung gegenüber Vormonat
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Gewichtetes Ranking im Januar 2000 in Deutschland: Hier fließen
speziell entwickelte Indizes ein wie: Anzahl der Besucher (Reichweite), Verweildauer, Anzahl der Sessions (längen als 10 Minuten),
Anzahl der aufgerufenen Seiten, durchschnittliche Anzahl der Online-Verbindungstage etc.)
suchte Web Site an erster
Stelle. Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern
Reichweite
49,2%
37,4%
35,8%
29,4%
17,5%
16,5%
Trend
Trend
Trend
Trend
Trend
Trend
Trend
Trend
Trend
Trend
MSN
Lycos
AOL
Microsoft
Netscape
Altavista
Tripod
Fireball (.de)
18,6%
Yahoo
19,6%
T-Online
30,9%
Reichweiten-Ranking im Januar 2000 in Deutschland: Hier versteht man den Prozentsatz an Privatanwendern,
die die Web Site mindestens einmal im Monat besucht haben.
36
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
dominieren Internet Service
Provider, Portale und WebCommunities die Top 10.
Die
Netvalue-Reports
stützen sich auf ein repräsentatives Panel privater Internet-Nutzer in den einzelnen
Ländern.
Die individuellen Internet-Aktivitäten der PanelTeilnehmer werden online
durch Netvalues Analysesoftware »Netmeter« ermittelt und schließlich ausgewertet. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Netvaluation
Tel. (06196) 9202-108
Fax (06196) 9202-200
E-Mail: milan.dolinar
@netvaluation.de
Web: http://www.netvalue.com
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ
IBM OS/390: Noch mehr für das E-Business
Siebel portiert auf IBM
Mit dem neuen Betriebssystem »OS/390 Version 2 Release 9« erweitert
IBM die Fähigkeiten der S/390-Plattform in Sachen E-Commerce nochmals
deutlich. Das aktuelle Release bietet für S/390 G5 und G6-Server unter
anderem mehr Sicherheit durch die Unterstützung neuer kryptographischer Koprozessoren sowie File- und Print-Server-Support für Windows-Workstations.
Aufgrund der Skalierbarkeit von OS/390 und der
Fähigkeit, auch größte, nicht
vorhersagbare Workloads zu
verarbeiten, wird Siebel Systems als einer der wichtigsten
Anbieter von E-Business-Anwendungssoftware im Laufe
dieses Jahres ihre Lösungen
für die S/390-Plattform bereitstellen. Das US-Softwareunternehmen Trilogy Software
hat darüber hinaus die Verfügbarkeit ihrer E-BusinessLösung »Mulitchannel Commerce 2.0« für OS/390 angekündigt.
Mit Release 2.9 wird zudem die Portierung bestehender, Unix-basierter Anwendungen vereinfacht. C und
C++-Anwendungen können
durch ein neues »Language
Environment« und verbesserte Unterstützung durch die
OS/390 Unix System Services
unter OS/390 weiter betrieben
werden. Language Environment und Unix System Services werden zudem 64-BitGanzzahlen
unterstützen.
Ebenfalls neu in OS/390 2.9 ist
der Zugriff auf DB2-Daten
über das Java Database
Connection-Standardprotokoll. Der neue File- und PrintServer-Support für WindowsWorkstations macht OS/390Server mit Windows-Netzwerken kompatibel. Somit
können die in S/390-Umge-
38
bungen typischerweise eingesetzten
Hochgeschwindigkeitsdrucker nun auch von
Windows-Clients aus genutzt
werden. Neue Features für
Parallel Sysplex-Cluster ermöglichen unter anderem den
Betrieb von Multi-System-Enclaves mit Hilfe des OS/390
Workloadmanagers (WLM)
auf verschiedenen OS/390Images innerhalb eines Rechnerverbundes.
In Sachen Sicherheit unterstützt das neue Betriebssystem-Release
kryptographische Koprozessoren auf PCIBasis (PCICC), die optional
mit S/390-Servern der fünften
und sechsten Generation ausgeliefert werden. PCICC bieten im Vergleich zu den ohnehin schon leistungsfähigen
kryptografischen Koprozessoren auf CMOS-Basis zusätzlichen Funktionen und eine
rund sechsfach höhere Performance bei SSL-Verbindungen.
Durch eine Lockerung der USExportbestimmungen kann
nun die systemgebundene
SSL Triple DES-Verschlüsselung auch in Länder außerhalb der USA und Kanada exportiert werden. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
IBM
Tel. (0711) 785-4148
Fax (0711) 785-1078
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.s390.ibm.com
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Transaction Management und Content Integration
Als Anbieter im Bereich
Web Content ManagementSoftware und Portallösungen wird Gauss Interprise
im Rahmen ihrer Portalstrategie den Applikations-Server »Webobjects« von Apple
einbinden. Im schnell wachsenden Markt für E-Business-Lösungen bieten intelligente Unternehmensportale Kunden, Lieferanten und
Mitarbeitern einen individuellen Zugriff auf die Informationen eines Unternehmens.
Mit »VIP« von Gauss Interprise können Inhalte von
den Autoren ohne technische
Kenntnisse erfasst und qualitätsgesichert online gestellt
werden. Dies ermöglicht aktuelle und personalisierte Inhalte, die für die Attraktivität
eines Web-Angebotes sorgen.
In einem erfolgreichen
Portal muss zudem die notwendige Anwendungslogik
integriert sein. Apple bietet
mit Webobjects einen Applikations-Server für eine solche
digitale Abbildung der Geschäftsprozesse, insbesondere für Bestell- und Transaktionssysteme. Durch Webobjects wird der einfache Einsatz von leistungsfähigen
und skalierbaren Web-Anwendungen
verwirklicht.
(ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Gauss Interprise
Tel. (040) 51441-176
Fax (040) 51441-127
E-Mail: susanne.sand
@gauss-interprise.com
Web: http://www.gaussinterprise.com
Bäurer: Softwarelizenz von Cognos
Bäurer nimmt von Cognos eine Lizenz für deren
»Enterprise-Business-Intelligence«-Software (EBI) und
wird diese in die ERP-Standardsoftware
integrieren.
Der Lizenzvertrag habe eine
Laufzeit von drei Jahren, teilte Bäurer mit. Mit EBI ließen
sich auf E-Business basierende Beziehungen zu Kunden,
Lieferanten und Partner bewerten und verbessern. Mit
der Cognos-Lizenz gewinne
Bäurer eine weitweit gefragte
Anwendung hinzu, die die
Expansion im Ausland unterstütze.
Cognos ist nach BäurerAngaben weltweit führender
Anbieter von Business Intelligence und Data Warehouse
und entwickele Softwarelösungen für die unternehmensweite Analyse, Entscheidungsunterstützung
und
Führungsinformation und habe bereits über 1,5 Millionen
Installationen
eingerichtet.
Weltweit beschäftige Cognos
rund 2100 Mitarbeiter, die im
Geschäftsjahr 1998/99 einen
Umsatz von 301 Mio Dollar erzielten. (vwd/ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Bäurer
Tel. (0771) 9211-122
Fax (0771) 9211-800
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.baeurer.de
NÄHERE INFORMATIONEN:
Cognos
Tel. (069) 66560195
Fax (069) 6661061
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.cognos.com
TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK
Streit um Solaris
spitzt sich zu
Sun Microsystems und Intel streiten seit Wochen um
die Solaris-Entwicklung für
den Itanium-Prozessor. Die
Kontrahenten werden sich
deswegen bald vor Gericht
wiedersehen, prophezeite ITBerater Rob Enderle von der
Giga Information Group im
Gespräch mit »Information
Week«-Online.
Eine Ankündigung von
Dezember 1997 habe bisher
keine greifbaren Ergebnisse
gezeigt. Damals hatten Intel
und Sun vereinbart, das Betriebssystem Solaris in einer
Version für Intels 64-Bit-Prozessor Itanium zu entwickeln. »Trotz der Zusagen
gibt es von Sun bisher keine
erkennbaren
Anstrengungen«, kritisiert Intel-Unternehmenssprecher Michael
Sullivan. »Was wir schon
heute bräuchten, wäre eine
Solaris-Version für Itanium,
die in jedem Detail genauso
gut ist wie die Version für
den Sparc-Prozessor.« Eine
solche Solaris-Version gebe
es aber nicht.
Sun lasse die Kritik nicht
gelten, heißt es in dem Bericht weiter. Bis zum Herbst,
wenn die ersten Itanium-Prozessoren ausgeliefert würden, sei die Entwicklung abgeschlossen. Solaris werde
sogar in der Version für die
ältere 32-Bit-Intel-Architektur von Intel weiterentwickelt. Tom Henkel von der
Gartner Group geht nicht
ganz so weit wie Enderle,
teilt im Kern aber dessen
Skepsis: »Die Anstrengungen von Sun für die IntelPlattform sind lahm.« (vwd/
ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Sun Microsystems
Tel. (089) 46008-406
Fax (089) 46008-455
E-Mail: harald.gessner
@germany.sun.com
Web: http://www.sun.com
Brio mit XML für
bessere Informationsanbindung
Die Brio Technology hat
auf der CeBIT 2000 die Unterstützung der Programmiersprache WML (Wireless Markup Language) bekanntgegeben. Gleichzeitig will Brio
verstärkt auch auf XML (Extensible Markup Language)
als Basis für die gesamte Produktpalette zurückgreifen.
Das Unternehmen setzt nach
eigenen Angaben stets auf
neue Technologien, um seinen Kunden die bestmöglichen Unternehmenslösungen bieten zu können.
Auf der Messe zeigte Brio
sowohl XML als auch WML
in einer Beta-Version von
»Brio.Report 6.0«. In der Version ist auch die DDO-Technology (Direct Data Objects)
realisiert, die zum Patent angemeldet ist und den Zugriff
über verschiedene Plattformen auf jede Datenquelle eines Unternehmens bietet.
Dazu gehören relationale,
mulitdimensionale und objektbasierte Daten ebenso
wie SAP R/3-BAPIs.
Vorerst werden die beiden Programmiersprachen in
der Enterprise-Reporting-Lösung »Brio.Report« eingesetzt. Dadurch können die
XML- und WML-Ausgabeleistungsmerkmale genutzt
werden, um das Berichtswesen auch auf Mobiltelefone
und andere mobile Empfänger auszuweiten. Neue Arbeitsweisen in Unternehmen
machen den Einsatz modernster Technologie notwendig,
um Informationen lokalen
und Remote-Nutzern ebenso
wie auf Reisen befindlichen
Anwendern zugänglich zu
machen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Brio Technology
Tel. (089) 368891-0
Fax (089) 368891-79
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.brio.com
E-Intelligence
macht E-Business
und E-Commerce
profitabel
Ihre neue Lösung für E-Intelligence präsentierte SAS
Institute auf der diesjährigen
CeBIT. Damit weitet das Unternehmen seine über 23-jährige Erfahrung im Data Warehousing- und Business Intelligence-Umfeld auf die Bereiche E-Business und E-Commerce aus: Die Lösung für EIntelligence besteht zum einen
aus den Komponenten »E-Discovery« und »Webhound«.
Mit Hilfe dieser Tools kann
das Web-Angebot genau an
die Anforderungen von Kunden und Partnern angepasst
werden. Als weiterer Baustein
liefert eine verbesserte Version von »IT Service Vision Informationen« über die Systemverfügbarkeit und ermöglicht so eine effektive Kapazitätsplanung für das WebAngebot.
Im Mittelpunkt des E-Intelligence-Angebots von SAS
Institute steht die Lösung EDiscovery. Auf Basis von Data-Mining-Verfahren erstellt
das Tool differenzierte Kundenprofile: Aktuelle Web-Daten werden mit Informationen
verknüpft, die sich aus anderen Berührungspunkten mit
dem Kunden ergeben, zum
Beispiel über das Call Centeroder den Rücklauf nach einer
Kampagne. Damit werden
Voraussagen über das Kundenverhalten möglich – Beispiel: Mit welcher Wahrscheinlichkeit interessieren
sich Käufer von Sportbekleidung auch für Bio-Lebensmittel? Außer CRM-Aspekten im
E-Commerce bildet E-Discovery die gesamte Bandbreite
des Beziehungsmanagements
ab – bis hin zur Kommunikation mit Partnern und Zulieferern.
Ein weiteres Einsatzgebiet
für die E-Intelligence-Lösung
von SAS Institute ist die Ana-
lyse des Navigationsverhaltens der Kunden auf der Unternehmensseite. Diese Aufgabe übernimmt die Komponente Webhound, die alle Daten
aus dem Web-Verkehr sammelt, analysiert und zu aussagekräftigen Reports verarbeitet. Damit lässt sich untersuchen, welche Web-Angebote
wie genutzt werden. Erkenntnisse über das sogenannte
»Click Stream Behavior« liefern Unternehmen wichtige
Informationen für den Aufbau
ihrer Web-Sites. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
SAS Institute
Tel. (06221) 415-0
Fax (06221) 415-140
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.sas.com/
offices/europe/germany.html
IBM und Rational
kooperieren
Rational Software und IBM
kündigten an, in Zukunft gemeinsam Lösungen für Analytiker, Tester und Softwareentwickler zu erstellen, die
mit der Entwicklung komplexer E-Business-Lösungen beschäftigt sind. Rationals
»Clearcase« und »Clearquest«
unterstützen dies bereits jetzt.
Mit dieser Vereinbarung
wird die bereits seit Juni 1999
existierende Zusammenarbeit
vertieft. Gegenstand ist die engere Integration der Softwareentwicklungsumgebungen von IBM mit dem Konfigurationsmanagement Werkzeug Clearcase. Damit wird
den Kunden von IBM eine geeignete Umgebung zur Verfügung gestellt, um künftig EBusiness-Lösungen auf Basis
des »IBM Websphere Application Servers« zu erstellen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Rational Software
Tel. (089) 62838-239
Fax (089) 62838-268
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.rationalsoftware.de
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
39
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄR
IBM verdoppelt Anzahl der Verträge
Strategisches Outsourcing
dank Fusionen und Übernahmen
immer stärker gefragt
IBM schloss im Jahr 1999 europaweit 16 umfassende Verträge im strategischen Outsourcing ab,
deren Vertragsvolumen sich jeweils auf mehr als 100 Mio Dollar beläuft. Damit hat sich die Zahl
der IBM Outsourcing-Abschlüsse dieser Größenordung im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.
Generell ist auf europäischer Ebene ein zunehmendes Interesse an Outsourcing
zu beobachten. Ein weiterer
Trend geht hin zu strategischen, über das IT-Umfeld
hinausreichenden Partnerschaften, denn Unternehmen
konzentrieren sich zunehmend auf ihr Kerngeschäft.
IBM Global Services sieht
in der Welle von Fusionen
und Akquisitionen, die Europa derzeit regelrecht überrollt, einen der Schlüsselfaktoren für diese Veränderungen. Sie macht offensichtlich,
welche Bedeutung Marktführerschaft und Globalisierung in den Augen vieler europäischer Unternehmen zukommt.
IBM erwartet, dass sich
diese Tendenz künftig fortsetzt und verstärkt – gerade
durch die derzeit wachsende
Bedeutung des Web HostingMarktes.
»Europäische Unternehmen müssen sehr schnell agieren, um ihre globale Führungsposition zu sichern«, sagt
Ernst Koller, General Manager
IBM Global Services Central
Region und Geschäfstsführer
der IBM Deutschland Informationssysteme. »Dabei sehen sie strategisches Outsourcing mehr und mehr als
Schlüsselinstrument an, um
40
ihr Haupt-augenmerk wirklich auf ihre Kerngeschäftsfelder und Wettbewerbsfaktoren
richten zu können. Die Expertise von IBM gerade im Forschungs- und Beratungsbereich wird zu einem Wettbewerbsvorteil in der wachsenden ‘Net Economy’, die traditionelle Unternehmen auffordert, einen neuen Weg einzuschlagen.« Und er ergänzt:
»Im Zuge dieses Umdenken
und Erkennens, dass der Umstieg zu E-Business keine Option, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist, erwarten wir eine kontinuierliche
Zunahme großer Allianzen
und eine wachsende Bedeutung von E-Hosting in Europa.«
Einer Untersuchung der
Gartner Group zufolge werden bis zum Jahr 2002 rund
85% aller europäischer Unternehmen ihre IT-Struktur zumindest teilweise als Outsourcing über externe Dienstleister betreiben.
Zu den Unternehmen, die
1999 eine strategische Partnerschaft mit IBM eingingen, zählen neben der deutschen Parion unter anderem
Cazenove (Großbritannien),
Winterthur
Versicherung
(Schweiz), Geodis und Galeries Lafayette (beide Frankreich).
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
IBM Global Services führte
im vergangenen Jahr eine Untersuchung mit dem Titel
»Das Unternehmen des 21.
Jahrhunderts – Der Trend zu
strategischen Partnerschaft«
unter leitenden europäischen
Managern durch. Demnach
sind Globalisierung – oder zumindest Europäisierung – von
Unternehmen die größte Herausforderung der Zukunft.
Die Umfrage zeigt weiter,
dass die Manager Fusionen
und Übernahmen als strategische Elemente der Unternehmensführung
einschätzen.
33% der Befragten sehen die
Erweiterung ihrer Märkte auf
Europa und die Welt als wichtigste und zugleich schwierigste Aufgabe der Zukunft. An
zweiter Stelle folgten mit 31%
die Themen Steigerung der
Gewinne und Bewältigung
des Kostendrucks, an dritter
Stelle der Wettbewerb mit
26%. 95% der Entscheider in
europäischen Unternehmen
betrachten zudem den Einsatz
externer Ressourcen auch für
kritische Geschäftsprozesse
als zunehmend wettbewerbsentscheidend. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
IBM
Tel. (07031) 642-6036
Fax (07031) 166907
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.ibm.de
IBM vor Sun
bei Unix-Großsystemen
Die IBM hat auf Anhieb
die Spitzenposition bei UnixGroßsystemen erreicht. Die
Version »S 80« der RS/6000Server sei fast dreimal so
häufig verkauft worden wie
das Konkurrenzmodell »Sun
E 10.000« von Sun Microsystems. Das meldete das Fachmagazin »Information Week«
in seiner Online-Ausgabe.
Die Version S 80 des IBMServers RS/6000 sei erst im
September des Vorjahres auf
den Markt gekommen. Bereits im Schlussquartal 1999
habe das neue Unix-Großsystem von IBM die Spitzenposition erreicht. Nach Angaben der IT-Beratung Giga Information Group konnte
IBM im Berichtszeitraum
weltweit 720 Installationen
der S-80-Rechner verkaufen,
während Sun 255 Maschinen
der konkurrierenden Baureihe E 10.000 absetzte. Der
schnelle Erfolg des UnixSpitzenmodells S 80 scheine
für IBM der Anlass, die
Unternehmenspolitik
bei
Großsystemen neu zu gewichten, ohne dass dies bisher ausdrücklich ausgesprochen würde, heißt es weiter.
»Die Erhebung zeigt, dass
wir bei Großsystemen deut-
MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄ
lich mehr verkaufen als der
Herausforderer Sun«, freute
sich IBM-Produktmanager
Michael Kerr bei der Veröffentlichung der Giga-Erhebung. Was Kerr nicht sagte:
Suns Herausforderung bestand bisher darin, dem proprietären IBM-System S/390
Konkurrenz zu machen. Das
Zurückgewinnen von Marktanteilen, die an Sun verlorengingen, traut IBM offenbar
den hauseigenen Unix-System eher zu als den proprietären 390-Großrechnern.
Die S-80-Systeme der Baureihe RS/6000 arbeiten als
erste mit Kupfertechnik.
Kupfer als Trägermterial der
Prozessoren verträgt mehr
Hitze als das zuvor verwendete Aluminium und ermöglicht daher eine höhere Belastung. Von Mai an will IBM
die Kupfertechnik auch bei
den einfacheren Versionen
der RS/6000 einführen. Alle
anderen Hersteller arbeiten
derzeit noch mit Aluminium
als Trägermaterial der Prozessoren. (vwd/ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
IBM
Tel. (0180) 3313233
Fax (07032) 153777
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.software.
ibm.de
Sercon: Die Argumente für Verkauf
ändern sich
»Das Marketingargument
der starken Verschlüsselung
zieht jetzt nicht mehr«,
glaubt Gerald Spiegel, Consultant im Bereich IT-Sicherheit & IT Risk Management
bei IBM-Tochter Sercon.
Nach der Lockerung der Exportbestimmungen für Verschlüsselungssoftware durch
das US-Handelsministerium
– IBM darf als erstes US-Unternehmen Software mit einem 256-Bit-Schlüssel ausführen – würden nun US-Un-
42
ternehmen mit dieser Produktpalette auf den europäischen Markt drängen.
Davon seien seiner Ansicht nach Anbieter wie beispielsweise Utimaco oder
Biodata betroffen. Utimaco
benutze derzeit die Verwendung »signaturgesetzkonformer Komponenten« als Verkaufsargument. Die Frage
sei, ob das künftig noch ausreiche. Nachdem jetzt auch in
Europa Kryptographieprodukte aus den USA erhältlich
seien, seien künftig vor allem
Standardkonformität, Support und Referenzprojekte ausschlaggebend, meint
Spiegel.
»Ein wichtiger Schritt wird
auch sein, dass starke Verschlüsselung unter Lotus Notes angeboten wird. Dann
werden die bisher erforderlichen Plug-ins für verbesserte
Verschlüsselung von E-Mails
hinfällig«, sagte der Experte
für IT-Sicherheit. Microsoft
werde dabei mit dem Argument eines Komplettangebots
auftreten, ist Spiegel überzeugt. Lediglich die im Bereich Online-Banking aktiven
Unternehmen wie Netlife
oder die Brokat Infosystems
hätten weniger Wettbewerbsdruck zu befürchten. Sie seien
auf Grund des hohen Sicherheitsbedürfnisses in diesem
Bereich schon immer »State of
the Art« gewesen. (vwd/ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Sercon
Tel. (06143) 2100
Fax (06143) 210111
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.sercon.de
Center for Customer Relationship
Management
gestartet
Erst Anfang Dezember
1999 gegründet, hat sich das
»Center for Customer Relationship Management« bereits zur zentralen Inform-
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
ationsplattform für CRM-Anbieter, -Berater und -Anwender entwickelt. Präsentiert
wurde das CCRM erstmals
auf der Customer Relationship Management, Kongress &
Messe in Düsseldorf. Dort
konnten bereits die ersten Mitglieder geworben werden.
Knapp zwei Monate später
verzeichnete das CCRM bereits über 200 assozierte Mitglieder und fast ebensoviele
Visits täglich auf der Homepage www.ccrm. org. Das
Center for Customer Relationship Management ist ein
unabhängiges Forum für den
professionellen Einsatz von
Customer Relationship Management. Es fördert den Erfahrungsaustausch unter CRMAnwendern, informiert über
Neuheiten und Trends und
unterstützt Aus- und Weiterbildungsprogramme rund um
CRM. Die Internet-Community liefert aktuelle Meldungen
DokumentenmanagementFachmesse »AIIM«
aus der Branche, präsentiert in
einer Marktübersicht die
führenden Anbieter und zeigt
anhand von konkreten Beispielen den Nutzen von Customer Relationship Management in der Praxis auf.
Als eigenständige Institution innerhalb des Institutes for
Customer Focus and Marketing Intelligence installiert,
bietet das CCRM ihren Mitgliedern vielfältige Vorteile
wie beispielsweise reduzierte
Eintritte zu Fachveranstaltungen oder kostenlose Fachinformationen im E-Mail-Newsservice. Das CCRM ist anbieterunabhängig und wird geleitet von Martina SchimmelSchloo, Chefredakteurin der
Zeitschrift Acquisa. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
CCRM
Tel. (0031-2058) 64277
Fax (0031-2058) 64444
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.ccrm.org
Management oder Qualitätsmanagement wird daher besonderes Augenmerk
gelegt. Mehr als 125 AusstelAIIM International künler werden den Besuchern
digte an, dass die internatioihre neuesten Produkte und
nale Fachmesse AIIM im
Dienstleistungen auf den
Jahr 2000 vom 3. bis 5. OktoGebieten Imaging,
Workflow und Archivierung
präsentieren. Themen
der begleitenden,
dreitägigen Konferenz sind aktuelle
Markt- und Technologietrends sowie Anwenderbeispiele. VeranstalMehr als 125 Aussteller werden erwartet.
ter ist der internationale Fachverband AIIM
ber in Kopenhagen stattfinInternational. Mehr Infos
den werde. Im Mittelpunkt
gibt es unter www.aiim.org.
der Veranstaltung stehen
(ma)
Dokumentenmanagement
und Business Process ManaNÄHERE INFORMATIONEN:
gement-Lösungen als GrundAIIM International Europe
lage für das E-Business. Auf
Tel. (0044-1753) 592769
wirtschaftliche NutzenasFax (0044-1753) 592770
E-Mail: [email protected]
pekte wie Kundenservice,
Web: http://www.aiim.org
verbessertes
Knowledge
TE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRKTE...ZAHLEN...NEWS...MÄRK
IBM organisiert
den ServerVertrieb neu
Mit einer streng kundenund anwendungsorientierten Struktur hat IBM den
Vertrieb von Servern und
Speichersystemen neu organisiert. Die »Enterprise Systems Group« (ESG) besteht
Bedarfsgerechte Speicherlösungen für alle IBM-Server
kommen aus dem Bereich
Storage Sales, der von Thomas
Striebel verantwortet wird.
künftig aus den vier Gruppen Enterprise Server Sales,
Mid Market Sales, Web Server Sales und Storage Sales.
Alle vier Bereiche agieren
nicht mehr plattformspezifisch, sondern liefern aus
dem IBM-Gesamtportfolio
die jeweils optimale Lösung
für skalierbare Server-Infrastrukturen.
In diesem Zusammenhang kommen immer häufiger hybride Server-Konfigurationen aus mehreren Plattformen zum Einsatz. Die Gesamtverantwortung für die
ESG innerhalb der EMEA
Central Region (Deutschland, Österreich, Schweiz)
liegt in den Händen von
Francis Kuhlen.
Der Bereich Enterprise
Server Sales unter der Leitung von Uwe Posautz deckt
insbesondere die Anforderungen von Großanwendern ab, die Server mit
höchster Leistungsfähigkeit
und Skalierbarkeit benötigen. In diesen Bereich fallen
neben den S/390-Servern
auch die Spitzenmodelle aus
der AS/400- und der
RS/6000-Familie.
Die Gruppe Mid Market
Sales wird vor allem Lösungen für mittelständische Unternehmen liefern. Die Verantwortung für dieses Segment liegt bei Uwe Rusch.
Server-seitig kommen in diesem Bereich Produkte der Familien AS/400 und RS/6000
ebenso zum Einsatz wie
S/390 Entry Level-Maschinen.
Den stark expandierenden Internet-Markt deckt
künftig der Bereich Web
Server Sales ab. Die dedizierten Web-Lösungen basieren auf RS/6000- und
Numa Q-Servern. Die Gruppe Web Server Sales steht
unter der Leitung von Dr.
Antonio Palacin.
Bedarfsgerechte Speicherlösungen für alle IBM-Server
kommen aus dem Bereich
Storage Sales, der von Thomas Striebel verantwortet
wird. Die Palette reicht dabei
von Band- und Plattenspeicherlösungen im Einsteigersegment bis hin zu Highend-Lösungen wie dem Enterprise Storage Server mit einer Kapazität von bis zu 11,2
TByte.
Eine wesentliche Rolle
insbesondere im Neukundengeschäft werden die IBM
Business Partner spielen. Der
indirekte Vertrieb wird im
Rahmen der Neuorganisation gezielt ausgebaut und
weiter optimiert. (ma)
Ixos präsentierte
»Internet Document Portal«
Compaq wird Highend-Server von
Unisys vermarkten
Die Ixos Software zeigte
auf der CeBIT 2000 zum ersten
Mal eine neue, innovative Produktlinie für das Management
von E-Business-Dokumenten
und den Dokumentenerstellungsprozess zwischen Geschäftspartnern. »Ixos-Econ«
bildet als Web-basiertes Dokumentenportal für Inter-Enterprise-Teams eine Brücke
zwischen Abteilungen, Systemen und Unternehmen, die EBusiness betreiben. Das neue
Internet Document Portal von
Ixos basiert komplett auf der
Programmiersprache
Java
und nutzt XML als Dokumentenplattform.
Das ermöglicht weltweit einen schnellen Austausch von
Daten und Dokumenten zwischen Unternehmen und verschiedenen Systemen. Ixos-Econ steht für das innovative
Management von BusinessDokumenten im E-Business
Context. »Ixos positioniert die
neue Produktlinie als Internet
Document Portal, das E-Business-Dokumente, die sich im
Rahmen von unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen dynamisch verändern,
effizient verwaltet«, erklärt Peter Kroyer, Vice President Corporate Marketing der Ixos
Software. »Wir gehen davon
aus, dass sich die neue Produktlinie Ixos-Econ rasch als
Synonym für innovatives Inter-Enterprise-Dokumentenmanagement im Markt etablieren wird und dazu
beiträgt, unsere Position im
unternehmensweiten Management von E-Business-Dokumenten signifikant auszubauen«, führt der Marketingchef
von Ixos weiter aus. (ma)
Unisys und Compaq Computer haben ihre Absicht bekundet, einen Partnerschaftsvertrag zu schließen. Der Vertrag soll Compaq ermöglichen, künftig 32-ProzessorServer von Unisys unter dem
Compaq-eigenen Label »Proliant« zu vermarkten. Diese
auf Standardtechnologie basierenden Hochleistungs-Server sind nach der von Unisys
in den letzten Jahren entwickelten Cellular-Multiprocessing-Architektur (CMP) gebaut. Sie nutzen das MicrosoftBetriebssystem Windows 2000
Datacenter Server. Unisys erwartet aus der Vereinbarung
mit Compaq einen Umsatz
von ca. 400 Mio Dollar für die
nächsten zwei Jahre. Die Partnerschaft verbindet die skalierbare CMP-Prozessorarchitektur von Unisys mit der Erfahrung von Compaq im Server-Geschäft. Damit kann den
Anforderungen des immer
wichtigeren Electronic Business Rechnung getragen werden, müssen doch Server unter Dauerbelastung 24 Stunden am Tag und sieben Tage
die Woche ununterbrochen in
Betrieb sein. Die Vereinbarung
ist Teil der Proliant-E-Generation-Strategie von Compaq,
die zum Ziel hat, Kunden
Hochleistungstechnologie basierend auf Standardkomponenten neben Dienstleistungen und Support anzubieten.
(ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
IBM
Tel. (0711) 785-4148
Fax (0711) 785-1078
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.de.ibm.com
NÄHERE INFORMATIONEN:
Ixos Software
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TITELTHEMA: DIE ROLLE VON HOST- UND MIDRANGE-SYSTEMEN
Java-Lösungen für das E-Business mit der AS/400
Nahtlose Host-Integration
ins Internet und Intranet
Das Internet hat die Entwicklung der IT-Strukturen im Unternehmen revolutioniert. Das weltweite
Netzwerk unterschiedlichster Computer- und Betriebssysteme sowie Java als plattformenabhängige Programmiersprache eröffnen Unternehmen völlig neue Geschäftsperspektiven. Besonders
deutlich wird dies bei den Host-Systemen: Oftmals als Dinosaurier bezeichnet, sind die Hosts mit
den auf ihnen gespeicherten Informationen für viele Unternehmen lebenswichtig. Die Unternehmen stehen vor der dringenden Aufgabe, die beiden Welten Internet und Host zu verbinden, um
diese Informationen neuen Benutzergruppen zugänglich zu machen. Dazu gehört nicht nur die
wachsenden Zahl von internen Anwendern, sondern auch Außendienstmitarbeitern, Kunden und
Geschäftspartnern.
A
uch in größeren Unternehmen ist
es heute oftmals noch üblich, die
empfangenen Bestellungen manuell in das Warenwirtschaftssystem auf
dem Host zu übertragen. Dieser Prozess
ist arbeits- und kostenaufwendig, fehleranfällig und wenig zeitnah. Mit der Integration von Host-Systemen wie der
IBM AS/400 in Internet- und IntranetUmgebungen lassen sich diese Vorgänge
automatisieren. Doch die Integration besitzt weitere Vorteile: Zum einen lassen
sich mir ihrer Hilfe die alten, »dummen«
Terminals ablösen. Zum anderen erhalten
dadurch auch solche Anwender Zugriff
auf die Host-Applikationen, denen dies
bislang unmöglich war – etwa Außendienstmitarbeiter, Vertriebspartner oder
Zuliefererfirmen.
Gute Lösungen für die Host-Integration erlauben die direkte Anbindung an
das bestehende Warenwirtschaftssystem
und ersparen Unternehmen damit viel
Arbeit. Geschäfte lassen sich über das Internet in Echtzeit abwickeln und viele
Fehlerquellen, wie etwa Tippfehlern bei
Bestellungen, effektiv ausschalten. Zusätzlich bieten solche Lösungen eine erheblich höheren Funktionsumfang und
Benutzerkomfort: Durch direkten Zugriff
auf die Warenwirtschaft erfährt der Kunde beispielsweise in kürzester Zeit, wie
viel das gewünschte Produkt kostet, ob es
momentan auf Lager ist und falls nicht,
wann die Lieferung erfolgen kann.
Auch von der Kostenseite aus betrachtet bietet sich das Internet als attraktive
Alternative zur herkömmlichen HostConnectivity an. Der
Zugriff auf die Unternehmensanwendungen kann von jedem
beliebigen Ort der Welt
aus erfolgen und ist genauso einfach wie das
Surfen im Netz. Das Internet kappt einen
Großteil der Kosten, da
für die Dauer der Online-Verbindung lediglich Telefongebühren
Java-Applikationen setzen direkt auf den existierenden Warenzum Ortstarif anfallen.
wirtschaftsanwendungen auf.
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Die Verbindung zwischen Host-System und Internet erfolgt über einen WebBrowser und verläuft über mehrere Etappen. Dabei wird ein Übergang von der
AS/400 mit ihrem Kommunikationsprotokoll SNA zur Web-Welt mit HTTPStandard, bzw. Java-Applets geschaffen.
Idealerweise lässt sich die Anbindung
realisieren, ohne dass die Applikationen
für den Internet-Zugriff verändert werden müssen. Bei der Implementierung haben Unternehmen die Wahl zwischen der
Installation direkt auf dem Host oder auf
einem vorgeschalteten Web-Server.
Für die Host-Implementierung spricht,
dass keine zusätzlichen Server erforderlich sind und es bei einer zentralen Administration des Hosts bleibt. Allerdings
entsteht durch die direkte Öffnung des
Hosts für den Browser-Zugriff ein gewisses Sicherheitsrisiko, das viele Unternehmen nicht in Kauf nehmen möchten.
Durch Sicherheitsmechanismen wie Firewalls, Verschlüsselung und Authentifizierung lassen sich diese jedoch minimieren.
Beim Web-Server-Verfahren wird der
Web-Server zwischen den Client mit
Browser und die AS/400 geschaltet. Er
übermittelt die Datenanforderungen des
Browsers an das Host-System, nimmt die
Ergebnisse in Empfang und leitet sie wieder an den Browser zurück. Über den
Web-Server lässt sich gleichzeitig ein geschützter Zugang zu mehreren Hosts realisieren, ohne dass diese hierfür einzeln
modifiziert werden müssen.
IT-Manager sehen sich durch die Internet-Anbindung der sensiblen HostApplikationen vor eine anspruchsvolle
Aufgabe gestellt. Wenn vertrauliche Informationen über öffentliche Kommunikationsleitungen laufen, kommt dem Sicherheitsaspekt eine hohe Bedeutung
zu.
Die im Internet verwendete Sprache
»Hypertext Markup Language« (HTML)
entspricht den Anforderungen an eine
zuverlässige und sichere Geschäftskommunikation nur mit großen Einschränkungen. Sie arbeitet dokumentenorientiert und ist auf die Übertragung grafischer Seiten ausgerichtet. Jede Seite stellt
ein separates Dokument mit einer eigenen Adresse (URL) dar. Aus Sicht des
Systems ist damit jeder Zugriff auf eine
Seite eine in sich abgeschlossene Transaktion.
Dies reicht jedoch für die meisten Geschäftsanwendungen nicht aus. Denn
wird die Online-Verbindung einmal unterbrochen, steht auf dem Host-System eine Sitzung in undefiniertem Zustand. Der
Anwender muss von vorne beginnen und
weiß nicht, ob das System seine Eingabe
akzeptiert hat. Das kann fatale Folgen haben, wie z.B. die Mehrfachbestellung von
Produkten, Doppelbuchungen oder den
Verlust von Aufträgen.
Java gestattet im Gegensatz zu
HTML den Aufbau einer dauerhaften,
sitzungsorientierten SNA-Verbindung.
Eine Java-Anwendung kann ohne den
Umweg über den HTTP-Server Netzwerkverbindungen aufbauen und diese
während der gesamten Sitzung aufrechterhalten. Dadurch wird unter anderem
das unerlaubte Einklinken Dritter erfolgreich verhindert. Nur die erste Verbindung zwischen Client und Web-Server, der die Software zur Übertragung
von Java ins Host-Format enthält, findet
auf Basis des HTTP-Protokolls statt,
anschließend wird ausschließlich über
Java-Applets kommuniziert.
Das Internet hat es geschafft, die technischen Hürden beim Informationsfluss
zu beseitigen. Mit neuen Standards und
Technologien lassen sich geschlossene
Geschäftsprozesse nun flexibel über Unternehmensgrenzen hinweg realisieren.
In Form von Extranets können Lieferan-
ten, Kunden und Partner nahtlos in die
Wertschöpfungskette und in die Warenwirtschaftsanwendungen auf den Host
eingebunden werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Vergleich zur traditionellen Kommunikation via Telefon,
Fax oder Postversand lassen sich Geschäftsprozesse durch die medienbruchfreie Online-Abwicklung erheblich
straffen. Das betrifft zum einen die rasche Information der Geschäftspartner,
zum anderen die effizientere Bearbeitung von Anfragen und Aufträgen sowie eine konstante Systemverfügbarkeit
rund um die Uhr.
Zusätzlich können elektronisch fast
beliebig viele Anfragen gleichzeitig verarbeiten werden, so dass der Benutzer keine
lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss.
Auch das Problem der unterschiedlichen
Datenformate entfällt: Der Zugriff auf die
Unternehmensdaten erfolgt von Anwenderseite aus komfortabel über einen WebBrowser, der als universelles Frontend
dient.
BESTEHENDE
STRUKTUREN WEITER NUTZEN
Die Warenbeschaffung und -verwaltung, der Verkauf und die Auslieferung
wird in Unternehmen über ein Warenwirtschafts- oder ERP-System abgewickelt. Eine der gängigsten Plattformen
hierfür ist im deutschen Mittelstand die
IBM AS/400.
Bei der Implementierung von E-Business-Lösungen ist die Integration der bestehenden IT-Strukturen für die meisten
Unternehmen ein Hauptkriterium, da gerade in sie seit vielen Jahren investiert
wurde.
Die AS/400 für die Internet-Anbindung vorzubereiten erfordert in der Regel
einen erheblichen Administrationsaufwand: Die vorhanden Programme müssen modifiziert, zusätzliche Plattformen
installiert oder Schnittstellen programmiert werden. Das damit verbunden Risiko in punkto Zeit- und Finanzaufwand ist
zu Projektbeginn schwer kalkulierbar: Oft
übersteigen die Folgeinvestitionen einer
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TITELTHEMA: DIE ROLLE VON HOST- UND MIDRANGE-SYSTEMEN
solchen Lösungen die Erstinvestition bei
weitem.
Um unliebsamen Überraschungen
vorzubeugen, bietet sich für Unternehmen die Implementierung von schlüsselfertigen Komplettlösungen an. Wurden
diese auf Basis der plattformunabhängigen Programmiersprache Java entwickelt,
setzen die Java-Applikationen direkt auf
den existierenden Warenwirtschaftsanwendungen auf und integrieren diese
nahtlos in Internet-Umgebungen. Das reduziert nicht nur den Administrationsaufwand, sondern gewährleistet auch einen umfassenden Schutz der bereits
getätigten Investitionen. Sämtliche Folgekosten für eine möglicherweise erforderliche Modifizierung der bestehenden Pro-
gramme entfallen komplett, der Preis des
Projektes ist für Unternehmen klar kalkulierbar und steht bereits bei Vertragsabschluss fest.
Auf eine solche integrierte Java-Lösung setzt beispielsweise die Ringfoto
GmbH & Co. KG in Nürnberg. Seit kurzem bietet Europas größter Fotoverbund
seinen mehr als 2400 Fachhändlern Online-Zugang zum gesamten Produktsortiment und zu allen relevanten Geschäftsprozessen auf der seit vielen Jahren vorhanden AS/400 an. Umgesetzt wurde
die Extranet-Lösung mit »Leo.Retail«
von Networks Unlimited. Statt wie bisher per Telefon oder Fax mit dem Vertriebsinnendienst zu kommunizieren
kann jeder Händler nun über seinen In-
ternet-Zugang auf das Ringfoto-Angebot zugreifen. So lassen sich Informationen zu Produkten, Preisen und Lieferfristen komfortabel rund um die Uhr abfragen und Bestellungen direkt im Auftragsbearbeitungssystem von Ringfoto
platzieren. Dadurch wird das Bestellwesen entlastet und die Distribution optimiert: Die Durchlauf- und Lieferzeiten
konnten mit der neuen Lösung erheblich
reduziert werden.
(Thomas Müller/ra)
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Mit Web-to-Host im E-Business neue Perspektiven
Flexibilität und G2G entscheiden über den Erfolg
Der Einsatz moderner Web-to-Host-Technologien erlaubt es, Legacy-Systeme in Web-basierte
Geschäftsprozesse zu integrieren. Das öffnet sowohl bei Business-to-Business-Lösungen als auch
bei direkt an den Endkunden gerichteten E-Commerce-Applikationen neue Perspektiven. Wenn es
darum geht, den Host richtig in moderne E-Business-Anwendungen zu integrieren, liegt die Problematik allerdings im Detail.
V
on der richtigen Integration des
Host-Systems hängt viel ab. Das
fängt bei der Sicherheit der eigenen DV-Systeme und der Daten auf dem
Host an und führt bis zu Themen wie Verfügbarkeit oder Skalierbarkeit. Für eine
erfolgreiche Integration der Host-Systeme in moderne E-Business-Applikationen ist die eingesetzte Web-to-Host-Software daher der kritische Erfolgsfaktor
schlechthin. Denn im Idealfall merkt der
Web-User gar nicht, dass er am Backend
mit einem Host-System interagiert.
Dabei schafft die Integration von
Host-Anwendungen in E-Business-Prozesse neue Perspektiven für die Beziehungen zwischen dem Unternehmen
und seinen Partnern. Das gilt für das
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Business-to-Business (B2B) ebenso wie
für den Einsatz moderner Web-Systeme
im Endkundenbereich (B2C – Business
to Customer). Neue E-Commerce-Lösungen setzen Geschäftsprozesse im
Idealfall so um, dass sowohl die Unternehmen als auch ihre Partner Kosten
sparen.
Zusätzlich schaffen solche überbetrieblichen Prozesse Kunden- bzw. Partnerbindung und sorgen für eine Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb.
Klassisches Beispiel sind die TrackingSysteme von Paketdiensten. Seit der Kunde jederzeit verfolgen kann, an welchem
Ort bzw. Umschlagpunkt sich seine Sendung aktuell befindet, hat der Paketdienst
eine völlig neue Transparenz erhalten.
Die Anbieter in dieser Branche können
sich über ein deutlich gestiegenes Interesse ihres Internet-Angebots freuen. Der
Schlüssel zu solchen neuen Web-Lösungen liegt in der Prozessintegration.
Unterschiede zwischen B2B und B2C
ergeben sich vor allem aus den jeweiligen Prozessen. So ist im B2B-Bereich eine wesentlich engere Bindung zwischen
den Partnern die Regel. Oft arbeiten Unternehmen und Partner bei der Realisierung entsprechender B2B-Projekte eng
zusammen, damit beide Seiten von
möglichen Synergien maximal profitieren.
Denkbare Anwendungen sind beispielsweise der direkte Zugriff auf das
Logistik- oder Lagermanagement für ei-
nen Lieferanten. Das bildet für viele
Just-in-Time-Lieferungen die notwendige Grundlage. Statt einer aufwendigen
Beschaffung gibt es nur noch Rahmenverträge. Der Lieferant kümmert sich
um die Kapazitätsplanung und die termingerechte Lieferung. Da dieser ein Interesse am Verkauf seiner Waren hat, ergibt sich der optimale Bestellzeitpunkt
für den Auftraggeber von selbst. Entsprechend sind Einsparungen in der eigenen Logistik möglich. Auch im Handel sind solche übergreifenden ExtranetLösungen sehr beliebt, beispielsweise
um dem Partner den direkten Zugriff
auf bestimmte Prozesse im Warenwirtschaftssystem zu erlauben oder den Status von Bestellungen und Lieferzeitpunkten abzufragen. Das alleine spart
Investitionen in Service- und SupportHotlines.
Hier lohnt es sich sogar, dem Endkunden im B2C Zugriff auf entsprechende Informationen zu gewähren. Das kann mit
der Prüfung der Verfügbarkeit eines Angebots beginnen und bis zur Vereinfachung des gesamten Bestellprozesses reichen. Anders als im B2B-Bereich, wo man
auch Schulungen für den Umgang mit
den neuen Web-Systemen in Kauf nimmt,
kommt es im B2C-Markt auf intuitive Bedienung und einfache Strukturen an. Im
B2B-Bereich können sich die Partner über
den abgebildeten Prozess und dessen
Funktionsweise bzw. den zugehörigen
Workflow verständigen, im B2C-Markt
gibt das Unternehmen Prozesse und
Workflows vor.
Der Schlüssel zur Abbildung solcher
Business-Prozesse im Web erfordert das
Zusammenführen des Web-Browser mit
den entsprechenden ERP-Anwendungen
(ERP = Enterprise Resource Planning) im
Backend. Hier eröffnen sich zwei Optionen: Die Ablösung bestehender ERP-Systeme durch moderne, auf die individuellen Prozesse abgestimmten Lösungen
oder die Integration vorhandener ERPSysteme. Beide Wege sind mit gewissem
Aufwand verbunden, allerdings scheuen
viele Unternehmen zu Recht den drastischen Austausch der gesamten ERP-Investitionen.
Angesichts moderner Web-to-HostLösungen ist eine Substitution vorhandener Hard- und Software übertrieben.
Web-to-Host-Lösungen kapseln Logik
und Daten auf traditionellen Host-Systemen und stellen diese für moderne Web-
Frontends zur Verfügung. Sie fungieren
als Mittler und sind zwischen Browser
und Host als sogenannte Middleware anzusiedeln.
Die Vorteile der Host-Integration liegen auf der Hand. Zum einen schützt
Web-to-Host-Technologie bestehende Investitionen und diese beziehen sich nicht
nur auf Hard- und Software. Sie umfassen
auch die Erfahrungen von Anwendern
und Systemadministratoren im Umgang
mit den Applikationen. Zudem zeichnet
sich der Host durch ausgezeichnete Performance aus, was ihn auch für intensive
Web-Transaktionen prädestiniert. Die alte Grundregel jedes Administrators »Never touch a running system« behält also
auch im Internet-Zeitalter ihre volle Berechtigung.
»GREEN TO GUI« – DAS
ENTSCHEIDENDE THEMA
Problematisch für eine Web-Integration sind hingegen Sicherheitskonzepte
und vor allem die Oberfläche. Die Usability eines Host-Systems mit klassischen
Terminaloberflächen ist für das Web völlig unzureichend. Daher hat das Thema
»Green to GUI« (G2G) oberste Priorität.
Die Kapselung und Umsetzung der HostMasken in grafische Oberflächen (GUI =
Graphical User Interface) muss möglichst
flexibel bleiben. Das ist der Schlüssel, um
auf der einen Seite den gewünschten Business-Prozess optimal zu realisieren und
andererseits dem Applikations-Designer
bei der grafischen Gestaltung und der
Nutzerinteraktion alle Freiheiten zu gewähren. Die G2G-Technologie von Hummingbird ermöglicht bei IBM-Mainframe- und AS/400-Host-Oberflächen eine
einfache und automatische Umwandlung
in neue, benutzerfreundliche GUIs. Der
Vorteil: Die Benutzer können produktiver
arbeiten, Support-Kosten reduzieren sich.
Die grafische Gestaltung und Freiheit
bei der Realisierung von Workflows und
Prozessen alleine reichen allerdings nicht.
Ebenso komplex ist das Thema Sicherheit.
Host-Systeme zeichnen sich im Unternehmen gerade durch ihr ausgeprägtes Berechtigungskonzept aus. Für jede einzelne Transaktion bzw. Applikation lassen
sich bis auf unterster Ebene differenziert
Rechte verteilen. Das gewährleistet Integrität und Sicherheit von Host-Daten, verlangt vom Anwender jedoch eine Authentifizierung, die mitunter für jeden
einzelnen Prozess neu erfolgen muss.
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TITELTHEMA: DIE ROLLE VON HOST- UND MIDRANGE-SYSTEMEN
Die Web-Integration verlangt dagegen
ein »Single-sign-on«. Prinzipiell soll sich
der Anwender über das Web-Frontend
nur ein einziges Mal am System anmelden, wenn überhaupt. Gerade im B2CMarkt bleibt der Anwender anonym und
sollte ganz ohne Login auskommen. So-
Produkte von Hummingbird verlangen
deshalb unter anderem eine Client- und
Server-Authentisierung. Ebenso integriert ist eine Verschlüsselung mit SSL
(Secure Socket Layer).
Single-sign-on lässt sich über einen
zentralen Login-Server innerhalb der
Middleware-Architektur zwar sehr simpel
realisieren, allerdings
mit allen genannten
Sicherheitsbedenken.
Daher kommt es beim
Single-sign-on darauf
an, über bestehende
Sicherheitsstandards,
beispielsweise die Verschlüsselung von Daten über SSL hinaus
weitere Sicherheitsmechanismen rund um
die User-Profile aufzubauen.
Hummingbird setzt
beispielsweise innerhalb der MiddlewareArchitektur »Jump« einen eigenen CAPProxy-Server (CAP =
Web-to-Host-Systeme werden meist in einer mehrschichtigen
Common AuthenticatiNetzwerkarchitektur zwischen Frontend und Host implementiert.
on Protocol) ein. Dieser
befindet sich innerhalb
des Unternehmensnetzes, womit der
bald es um gesicherte Bereiche auf dem
Schutz einer Firewall für die Profildaten
Host geht, beispielsweise der Lieferant
und die Login-Prozesse greift. Java-Apauf die Warenwirtschaft zugreift, kommt
plets, welche die Host-Systeme kapseln,
man ohne Login nicht mehr aus.
lassen sich nur nach Überprüfung der Berechtigung vom Web-Browser laden.
SINGLE-SIGN-ON – EIN
Ist damit die Authentisierung bereits
»ZWEISCHNEIDIGES SCHWERT«
abgeschlossen, könnten Unberechtigte
Trotzdem soll der User sich nicht
über den Browser-Cache womöglich Zuständig neu durch Login und Passwort
griff auf die Applets und somit auf die
ausweisen müssen. Dies macht es erforHost-Daten erlangen. Hummingbird
derlich, Profildaten und Makros für den
überprüft bei jedem Zugriff eines Applets
Host-Zugriff im Middleware-System
auf den Host daher, ob der entsprechende
vorzuhalten. Das wiederum öffnet
Anwender am Jump-Server korrekt angeHackern Tür und Tor, da diese nur
meldet ist und über die nötigen BerechtiKenntnis von einem einzigen Passwort
gungen verfügt. Der Jump-Server muss
und dem zugehörigen Login erlangen
die Rechte also im Einzelfall erteilen, eine
müssen, um Zugriff auf die Host-SysPauschalberechtigung für Applets gibt
teme zu erlangen.
es nur, wenn der anonyme Zugriff auf
Vom Spoofing und der Simulation von
entsprechende Prozesse beispielsweise
Login-Schirmen bis hin zum »Man in the
im Business-to-Customer-Segment geMiddle« sind verschiedene Attacken
wünscht ist.
denkbar, um gerade B2B-Applikationen
Die Verwaltung der Benutzer und
Schaden zuzufügen. Beim »Man in the
Gruppen erfolgt über CAP (Common
Middle« schaltet sich der Hacker in den
Authentication Protocol). Hummingbird
Datenstrom zwischen Browser und
liefert in ihrem Softwarepaket einen entMiddleware-Server ein und fängt Daten
sprechenden Server mit, der die Integratiab bzw. manipuliert diese gezielt. Die
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on bestehender Directory Services wie
LDAP, NDS oder Active Directory Services von Microsoft erlaubt. Jedoch können auch andere Benutzerverwaltungssysteme wie NIS oder NT LAN Manager
genutzt werden.
Um den Anwender vor Spoofing- oder
Man-in-the-Middle-Attacken zu schützen, sind alle Applets, welche der JumpServer überträgt, mit einem Zertifikat versehen. Diese stellt Hummingbird bzw. eine unabhängige Zertifizierungsstelle aus.
Das gewährleistet die Echtheit der Applets. Kann sich der Jump-Server gegenüber dem Client nicht korrekt ausweisen,
bricht der Browser die Verbindung zum
Server sofort mit einer entsprechenden
Warnung ab. Der User muss der Ausführung des Applets zustimmen, wobei
anschließend ohne weiteres Zutun die
Echtheit der beteiligten Rechner über SSL
sichergestellt wird.
Gerade vertrauenswürdigen oder kritischen Transaktionen stand das Thema
Sicherheit der Einführung derartiger EBusiness-Lösungen im Weg. Das ändert
sich dank moderner Web-to-Host-Technologie und ausgeklügelten Sicherheitssystemen wie dem CAP-Server, »Hostexplorer Web« und der Jump-Middleware von Hummingbird. Der E-BusinessEinstieg soll nicht an mangelnder Sicherheit scheitern.
Hostexplorer Web und Exceed Web
lassen sich zudem nahtlos in das »Enterprise Information Portal« (EIP) von
Hummingbird einbinden. Diese Lösung
baut auf Kerntechnologien von Hummingbird auf und bietet zentralen Zugriff auf alle strukturierten und unstrukturierten Unternehmensdaten. Zusätzlich unterstützt das EIP die Benutzer mit
schneller Verarbeitung und Filterung
von Informationen aus jeder beliebigen
Quelle im Unternehmen, so dass diese
rasch darauf reagieren können. Die Benutzer werden vom EIP effizient zu den
gesuchten Inhalten geführt, woraus eine
wesentlich flexiblere Bereitstellung und
Beschaffung von Informationen im Unternehmen resultiert.
(André Knüpling/ra)
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TITELTHEMA: DIE ROLLE VON HOST- UND MIDRANGE-SYSTEMEN
Hochverfügbares Fundament für vernetzte Unternehmen
Mit der E-Unix-Lokomotive zu neuen Ufern
Wer zu spät kommt, den bestraft der Markt – Unternehmen, die sich jetzt nicht mit dem Thema
E-Business beschäftigen, werden auf lange Sicht Schwierigkeiten haben, mit der Konkurrenz
Schritt zu halten. Dabei haben die jüngsten Angriffe von Hackern auf namhafte Online-Anbieter
wie Amazon.com, Ebay oder Yahoo gezeigt, wie anfällig die virtuellen Marktplätze der Welt derzeit sind sind. Für ein erfolgreiches E-Commerce und E-Business sind deshalb hochverfügbare,
ausfallsichere Lösungen basierend auf leistungsstarken Servern unverzichtbar.
J
eder zweite Haushalt in Deutschland, so schätzt die Deutsche Telekom, wird im Jahr 2003 vernetzt sein
– und damit potenzieller Kunde im Bereich des E-Commerce. Analysten bei der
Unternehmensberatung Roland Berger
und Partner prognostizieren gar eine Verzehnfachung der Umsätze auf dem deutschen Online-Markt bis zum Jahr 2001.
Doch nicht nur die erwarteten OnlineUmsätze sind nach Auffassung der Auguren ein Argument für eine Internet-Präsenz. Die Kostenreduzierungen, die in einem vernetzten Unternehmen – auch EEnterprise genannt – langfristig erreicht
werden können, werfen weiteres Gewicht
in die Waagschale.
Bis zu 90% der Aufwendungen, so die
Auffassung der amerikanischen Giga Information Group, könnten Unternehmen
zukünftig allein im Bereich des Bestellwesens einsparen, würden Bestellungen
nicht per Post oder Telefon, sondern über
das Internet abgewickelt. Auch der gesamte Einfluss (»total impact«) des Internets auf die Wirtschaft ist keinesfalls zu
unterschätzen: Nach Meinung der GigaBerater werden schon bald 75% der betrieblichen Kernfunktionen wie Vertrieb,
Marketing und Kundenservice über das
Internet abgewickelt oder zumindest auf
dem elektronischem Weg unterstützt.
Noch stärker als es diese Zahlen vermuten lassen, seien die fundamentalen Auswirkungen des Internets auf die Volkswirtschaften. Nach Einschätzung der
50
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Marktforscher werden schon in drei Jahren in den Industrienationen rund ein
Drittel aller wirtschaftlichen Vorgänge
durch das Internet beeinflusst. Fazit: Wer
das Potenzial des Datenhighways nicht
nutzt, wird über kurz oder lang in der
Sackgasse landen.
UMSATZ- UND IMAGEVERLUSTE
Doch zur Verwirklichung eines vernetzten Unternehmens, in dem alle Stufen
der Wertschöpfungskette über das Internet realisiert werden, bedarf es mehr als
nur der Erstellung eines bunten WebAuftritts. Dies wurde Anfang Februar erneut deutlich, als namhafte Online-Firmen wie Amazon, Yahoo oder Ebay
Opfer bisher unbekannter Hacker wurden. Die Umsatz- und Imageverluste der
Betriebe durch die dadurch verursachten
Ausfallzeiten werden von Analysten auf
mehrere Millionen Dollar beziffert. Sich
vor Hackern und anderen unerwünschten Zugriffen zu schützen und dem Kunden ein stabiles Web-Angebot vorzuhalten, ist dementsprechend keinesfalls eine
triviale Aufgabenstellung. Denn allein die
Sicherheitsthematik wird mit zunehmender Verbreitung des Internets ständig
komplexer. Konzentrierten sich Maßnahmen wie Virenschutzlösungen, Firewalls
und Verschlüsselung auf den InternetZugang, reicht dies nun – nach den neuesten Attacken – nicht mehr aus. Mehrstufige Client/Server-Architekturen, die Einbindung des Übertragungsmediums In-
ternet in die verschiedensten Geschäftsprozesse, verteilte Datenbanken etc. erfordern eine vielschichtigere Betrachtung
des Themas.
»Die elektronischen Lösungen müssen
effizient in bestehende Infrastrukturen
eingebunden werden«, weiß Josef Narings, Leiter der Servers Division bei Bull
Zentraleuropa. Nur dann könne ein Unternehmen den Anforderungen der vernetzten Welt in Punkto Sicherheit, Verfügbarkeit und Flexibilität entsprechen.
Neben einer leistungsstarken Plattform
sind also besonders Softwarelösungen
und Services notwendig, mit denen eine
zügige und solide Implementierung eines
E-Enterprise sichergestellt werden kann.
Dieser Herausforderung stellt man
sich bei Bull beispielsweise mit einen umfangreichen Komplettangebot, das neben
den neuen leistungsstarken Servern der
bereits etablierten Modellreihe »Escala«
sowie ausgefeilten Hochverfügbarkeitslösungen auch durch bewährte Partnerschaften mit Softwareanbietern den
Schritt in die vernetzte Welt erleichtern
soll. Denn die Internet-Lawine ist nicht
mehr aufzuhalten. Narings begründet
dies: »Je mehr Menschen ins Web gehen,
desto größer wird der Zugzwang für Unternehmen. Sie benötigen Lösungen, die
extrem viele Datenbewegungen aufnehmen können.«
Dabei wird bei den Servern verstärkt
auf die Parallelität der symmetrischen
Multiprocessing-Architektur (SMP) ge-
setzt, die diesen Anforderungen am ehesten gerecht wird. Mit der Entwicklung
des Unix-Servers »Escala EPC2400« hat
die Bull-Gruppe ihre Kompetenz in diesem Segment im oberen Bereich ausgedehnt. »Für uns ist das Escala-System
EPC2400 so etwas wie die Lokomotive in
einem E-Enterprise-Segment«, erklärt Josef Narings. Denn ohne eine zuverlässige
und permanent verfügbare Infrastruktur
könne die elektronische Abwicklung der
Geschäfte nicht gewinnbringend umgesetzt werden.
Diese Meinung unterstützen auch die
Experten des amerikanischen Marktforschungsinstituts Forrester Research: »E-
Commerce und E-Business können nur
dann funktionieren, wenn die Anbieter
künftig auch die richtigen Rahmenbedingungen bieten können«, lautet das
Ergebnis einer neuen Forrester-Studie.
Heute würden dagen fehlende Datensicherheit oder ungenügende Performance häufig noch die E-CommerceEuphorie bremsen. Die in den Unternehmen eingesetzten Systeme hielten den
Anforderungen des World Wide Webs
vielfach nicht Stand, Infrastruktur und
Logistik würden allzu oft bei der Implementierung der elektronischen Abwicklungsprozesse nur ungenügend berücksichtigt.
HOCHVERFÜGBARE SYSTEME
Ganzheitliche Konzepte zur effizienten Implementierung eines E-Enterprises
sind deshalb dringend erforderlich. Zudem muss ein vernetztes Unternehmen
über ein solides Fundament verfügen,
dass die wachsenden Bedürfnisse der Net
Economy sicher verarbeiten kann. So
kann nach Meinung von Vernon Turner,
Vizepräsident des US-Marktforschungsunternehmens IDC, auch als IT-Anbieter
in der E-Business-Welt nur der wettbewerbsfähig sein, »der ein solides Produkt
liefern kann, das auch unvorhersehbaren
Kundenanforderungen standhält, das mit
hohem Durchsatz fertig wird und verfüg-
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TITELTHEMA: DIE ROLLE VON HOST- UND MIDRANGE-SYSTEMEN
bar ist, wenn der Kunde es erwartet«. Diese Kriterien werden nach Ansicht von
Bull von SMP-Servern, wie etwa der
»Escala EPC2400«, erfüllt.
Als weltweit schnellster Unix-Rechner
erbringt die E-Lokomotive der Bull-Gruppe mit 135.815 Transaktionen pro Minute
(tpm) und einem Wert von über 40.000
SPECweb96 pro Knoten eine ausgezeichnete Computerleistung, die sich bis zu 32
Knoten systematisch clustern lässt. Jeder
einzelne der Knoten enthält bis zu 24 Prozessoren.
Das Leistungsspektrum des Highend-Servers wird durch die systeminterne Bandbreite von 24 GByte pro Sekunde,
den 8-MByte-Level-2 Cache und die gute
I/O-Konfigurierbarkeit, für die 16 unabhängige PCI-Busse und 56 PCI-AdapterSlots zur Verfügung stehen, abgerundet.
Neuartige Managementmodule sorgen
zudem dafür, dass Workload, Cluster
und die einzelnen Anwendungen opti-
Bewältigen lässt sich dieses Wachstum
durch neuartige, aus Speicherelementen
gebildeten Hochleistungsnetzwerke. Mithilfe dieser Storage Area Networks (SAN)
können große Mengen an Daten zwischen verteilten Speichergeräten übertragen werden. Dabei operieren die SANs
unabhängig vom lokalen Netzwerk.
Durch Fiber Channel-Anbindungen besteht die Möglichkeit, Server und Speichersysteme über Entfernungen bis zu
zehn Kilometern zu verbinden und verteilte Anwendungen in einer hochverfügbaren Architektur unternehmensweit zu
integrieren – bei Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MByte pro Sekunde.
QUALVOLLE WARTEZEITEN
Denn letztlich entscheidet insbesondere der Faktor der Verfügbarkeit immer
wieder über Gewinn oder Verlust im EBusiness. Im Schnitt toleriert der Kunde
in der virtuellen Einkaufswelt nur Wartezeiten von rund acht Sekunden. Baut sich ein Online-Angebot nicht schnell genug oder
gar nicht auf, wird der OnlineHandel durch lange Wartezeiten zur Qual und der virtuelle
Kunde klickt sich im schlimmsten Fall direkt auf das Angebot der Konkurrenz.
Laut einer aktuellen Studie
von Zona Research verzeichnen die Unternehmen auf
Grund ungenügender Laufzeiten branchenübergreifend
Verluste in zweistelliger Millionenhöhe. Dabei beziffert
die Studie die entgangenen
Umsätze im Lebensmittelhandel mit 96 Millionen Dollar,
während die TourismusbranOwohl bereits im Jahr 2002 der Großteil des Server-Um- che mit 336 Millionen Dollar
satzes mit NT-Systemen gemacht werden wird, sind die
noch stärker betroffen ist. Die
besser skalierbaren Unix-Server aus der IT-Landschaft
höchsten Einbußen von allen
vorerst nicht wegzudenken.
Bereichen wurden im Wertpapierhandel registriert, wo jährlich 396
mal gesteuert werden können. Doch auch
Millionen Umsatzverluste entstehen.
auf dem Gebiet der Datenspeicherung
Durch den Einsatz komplexer Hochträgt die Entwicklung des Webs zu einem
verfügbarkeitskonzepte können derartige
enormen Wachstum bei. Denn mit zunehUmsatzverluste verringert werden. Die
mender Akzeptanz und Verbreitung des
global einsetzbare Gesamtlösung der
Internets bedarf es immer größerer SpeiBull-Gruppe erstreckt sich beispielsweise
chervolumina. »Die erforderlichen Speiauf Server, Speichersysteme und gecherkapazitäten in den Firmen nehmen
schäftskritische Anwendungen und »erderzeit jährlich mit mehr als 200 Prozent
gänzt die Funktionalitäten des AIX-Bezu«, berichtet Norbert Deuschle, Senior
triebsystems und der RAS-Features (ReStorage Consultant bei der Meta Group
liability, Availability, Serviceability) der
Deutschland.
52
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Escala-Server durch ein Anwendungsund ein SAN-Management«, erläutert der
Bull-Experte. Im Bereich der Speicherverfügbarkeit und -steuerung stützt sich der
Systemintegrator auf die Eigenentwicklung »SAN Manager for AIX«, die eine
Verwaltung aller SAN-Ressourcen über
einen normalen Browser erlaubt sowie
die »Navisphere-Lösung« von EMC-Clarion, die die Verwaltung der RAID-Platten übernimmt.
Ein neu eingerichtetes HA- (High
Availability-)Center in Paris stellt Fachwissen und Spezialisten bereit, die beim
Aufbau hochverfügbarer Systeminfrastrukturen den erforderlichen Support
leisten können. »Wir möchten den Fortschritt der Net Economy vorantreiben«,
erklärt Narings. Deshalb habe man bestehende Partnerschaften mit den Softwareherstellern BEA und Oracle noch
weiter vertieft und durch die neue Allianz
mit der Brokat Informationssysteme die
Kompetenz der Bull-Gruppe zusätzlich
gestärkt.
Der ständig steigende Bedarf an
Rechnerleistung, Speicherkapazität und
Systemverfügbarkeit, besonders im rasant wachsenden Bereich des E-Business
erfordert kontinuierliche Weiterentwicklungen von Hard- und Software.
Und obwohl bereits im Jahr 2002 – nach
Meinung führender Analysten – der
Großteil des Server-Umsatzes mit NTSystemen gemacht werden wird, sind
die besser skalierbaren Unix-Server aus
der IT-Landschaft vorerst nicht wegzudenken.
Im Gegenteil: »Das Umsatzwachstum, das wir im vergangenen Jahr im
Unix-Umfeld erzielen konnten, lag deutlich über dem Marktdurchschnitt und
brachte im mittleren und oberen Segment beinahe eine Verdopplung mit
sich«, erläutert Josef Narings.
Gerade im High-end Bereich werde
Unix eben wegen seiner besseren Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit weiterhin dominieren, besonders weil
zukünftig große SMP-Systeme die vorherschende Architektur sein werden,
unterstreicht der Bull-Experte.
(Roswitha Wiesbauer/ra)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Bull
Tel. (0043-1) 89136-1219
Fax (0043-1) 89136-3317
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.bull.net
Vom Host-Zugriff in heterogenen Netzen zum unternehmensweiten E-Business
Der Web-Browser als
Ausgangspunkt
Die flexible und sichere Bereitstellung von Informationen für zunehmend mehr Anwender ist heute ein unumgängliches Muss für den Erfolg eines Unternehmens. Der Zugriff auf die Datenbestände sollte nicht nur von überall erfolgen können, sondern auch unabhängig davon, auf welchen
Host-Systemen sich die Daten befinden. Dies stellt IT-Manager angesichts vorhandener komplexer
Netze und eher sinkender DV-Budgets vor große Herausforderungen.
D
ie Welt der Informationsverarbeitung ist und wird sowohl komplex als auch heterogen bleiben.
Vor allem in Großunternehmen findet
sich ein traditionell entstandener Mix von
Systemen und Übertragungsverfahren,
die für sich genommen jeweils die beste
Lösung für eine bestimmte Geschäftsanforderung sind. Dazu gehören klassische
IBM-Mainframes, auf denen nach Angaben von Marktforschern nach wie vor bis
zu 70% der unternehmenskritischen Daten gespeichert sind. Dazu gehören UnixRechner in Entwicklungsabteilungen sowie Midrange-Systeme vom Typ AS/400.
Und dazu gehören folglich auch unterschiedliche Protokolle wie SNA und IP.
Die Komplexität dieser System- und
Netzwelten wird nicht abnehmen, sondern gerade im Zugriffsbereich weiter ansteigen. Der Grund hierfür liegt darin,
dass Unternehmen ihre Informationen
immer mehr Anwendern möglichst an jedem Ort zur Verfügung stellen müssen,
um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies bedeutet konkret, dass der traditionelle
Host-Zugriff via klassischer Terminalemulation für externe User um den Browser-basierten Zugang zum Großrechner
ergänzt werden muss. Das Internet erweist sich dabei geradezu als Katalysator,
gestattet es doch nicht nur einen einfachen, sondern auch kostengünstigen
Weg, um auf Daten zuzugreifen. Dies ist
nicht nur für E-Commerce-Unternehmen
wie Internet-Shops oder Versandhäuser
interessant, sondern in zunehmendem
Maße auch für den elektronischen Handel
zwischen den Firmen selbst. Im Bereich
des E-Business ist die Anbindung von
Web-Techniken an Warenwirtschaftssysteme und andere Geschäftsanwendungen, wozu natürlich in erster Linie einschlägige Datenbestände und Applikationen auf diversen Host-Systemen zählen,
dann unverzichtbar.
DIE BEDÜRFNISSE
DER ANWENDER
Demzufolge sehen sich die IT-Manager von heute mit der Herausforderung
konfrontiert, möglichst vielen Benutzern
einen autorisierten und kontrollierten Zugriff auf Informationsbestände zu ermöglichen – und dies unabhängig nicht nur
von deren Standort, sondern auch von
der verwendeten Hard- und SoftwarePlattform. Da sich unter den neuen Anwendern zunehmend mehr unerfahrene
User befinden, muss sich der Zugriff auf
den Host sehr einfach gestalten. Zugleich
besteht die Notwendigkeit, auch weiterhin Support für bewährte Anwendungen
wie Fat Client-Implementationen zu gewährleisten. Die Anforderungen lassen
sich wie folgt zusammenfassen:
● sicherer und zugleich flexibler Zugriff
auf Host-Systeme,
● speziell für bestimmte Benutzergruppen eingerichtete Services, auf die unabhängig von Zeit, Ort und Zugangstechnologie zugegriffen werden kann,
● zentralisierte Softwareverteilung und verwaltung,
● erweiterte Zugriffsoptionen für Geschäftspartner, ohne dabei die Sicherheit des unternehmenseigenen Netzes
zu gefährden,
● schnellstmögliche Fehlerdiagnose und
-behebung auch für Remote-User.
VON DER CONNECTIVITY-ANWENDUNG ZUR E-BUSINESS-LÖSUNG
Zu bewältigen sind diese Erfordernisse nur mit modular erweiterbaren, plattformübergreifenden und integrativen Lösungen. Dies haben zwischenzeitlich nahezu sämtliche Hersteller von Host-Access-Lösungen erkannt und ihr Produktportfolio – allerdings in unterschiedlichem Maß – entsprechend darauf ausgerichtet. Alle bieten zum einen natürlich
weiterhin traditionelle Emulationsprodukte, die auf Windows-PCs laufen und
Informationsverarbeitung ist und wird sowohl komplex als auch heterogen bleiben.
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
53
TITELTHEMA: DIE ROLLE VON HOST- UND MIDRANGE-SYSTEMEN
nach wie vor einen sehr großen Leistungsumfang enthalten, wozu unter anderem
auf Industriestandards basierende APIs
gehören. Daneben können Anwender
zwischen Server-basierten Thin Clients
sowie Produkten wählen, die den Browser-basierten,
plattformunabhängigen
Zugriff auf Großrechner ermöglichen.
Auch hier unterscheiden sich die Produkte teils erheblich – einige offerieren zum
Beispiel nur Java- oder ActiveX-basierte
Arbeitsweisen und mehr oder weniger
ausgeprägte Sicherheitsfunktionen etwa
im Bereich der Datenverschlüsselung. Neben diesen Kriterien ist bei der Auswahl
wichtig, welche Hosts unterstützt werden
– denn die DV-Welt wird, wie weiter oben
bereits ausgeführt, auf absehbare Zeit
»multikulturell« bleiben. So muss zumindest der Zugriff auf IBM-Mainframes
von Daten unterschiedlichster Host-Systeme in eine neue, anwenderfreundliche
Web-Oberfläche. Je nach Ausprägung
werden die Informationen »nur« übersichtlicher aufbereitet oder es entstehen
neue, Web-basierende Applikationen
zur Interaktion mit den verschiedenen
Host-Systemen. Die E-Business-Lösung
dient dabei als Interface zwischen den
zentralen Daten und den vielfältigen
Anwendern. So ermöglicht der Einsatz
moderner Internet-Technologie die direkte Kommunikation – ohne Umwege –
vom Hersteller/Anbieter zu seinem
Kunden/Verbraucher.
VERSCHIEDENE LÖSUNGSANSÄTZE IM ÜBERBLICK
Die Verbesserung des Leistungsumfangs der einzelnen Emulationspakete,
seien es Thick- oder Thin Client-Lösungen, schreitet zügig
voran – bei Browser-basierten
Produkten nicht zuletzt in Abhängigkeit von den JDK-Releases. So haben sich in den letzten
Monaten die Druckoptionen,
etwa im Bereich des direkten
Host-Drucks, deutlich verbessert. Der derzeit wichtigste
Trend geht allerdings deutlich
dahin, nicht nur klassische und
Browser-basierte Produkte zu
offerieren, sondern diese von
einer einzigen Management»Remote Access Manager« für die Fernkonfiguration
plattform aus einrichten und
eines Host-Zugriffs für sämtliche Benutzer
verwalten zu können. Erst dadurch können wirklich integrative, platt(3270-Emulation), AS/400-Rechner (5250formübergreifende Lösungen implemenEmulation) sowie Unix-Hosts (VT-Emutiert werden, die auf Grund zentralisierter
lationen) gewährleistet sein.
Verwaltung Kostenersparnisse realisieDer Einsatz von E-Business-Lösunren lassen. Und dies ist angesichts eher
gen ermöglicht die Zusammenführung
knapper IT-Budgets besonders
bedeutsam. Die Unterstützung
der Anwender wird sich
besonders bei dem Einsatz
von Web-Access-Lösungen wesentlich von dem Support interner Mitarbeiter unterscheiden. Der Support einer Applikation findet im Internet nicht
mehr beim Anwender statt. Die
Applikationen werden auf zentralen Servern gestartet und
der Anwender sieht in seinem
Web-Interface nur noch das Ergebnis. Daraus folgt, dass diese
Applikationen eine sehr intuitiNetmanage: Offensive, um eine einheitliche, integrative
Architektur für die Enterprise-Connectivity bereitzustellen ve Bedienung ermöglichen, der
54
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Anwender kann ohne Schulung einfache Abfragen ausführen oder Formulare
ausfüllen. Zu den Unternehmen auf
dem Markt, die in Richtung Integration
zielten, zählt beispielsweise Attachmate
mit ihrer Web-to-Enterprise-Lösung »EVantage«. Diese wurde dafür entwickelt, die gesamte Infrastruktur in eiAnzeige
www.
ADAPTIVEFRAMEWORKS
.com
nem Unternehmen zentral verwalten zu
können und dabei die Kontrolle über jede Host-Verbindung und über jede Applikation, die auf Host-Informationen
zugreift, zu erhalten. Von der Architektur her setzt E-Vantage auf der Komponententechnik auf und unterstützt sowohl das Host-Integrationskonzept von
IBM als auch das COM-Windows DNAModell von Microsoft sowie Java/CORBA-Industriestandards. Mittlerweile ist
die Attachmate-Lösung auch für OpenVMS und Unix verfügbar. Umfangreiche Verwaltungsoptionen bietet auch
die Management-Plattform »Jump« von
Hummingbird. Hierbei handelt es sich
um eine Java-basierte Verwaltungsschicht, die als Middle-Tier zwischen
Client und Host auf einem Server residiert. Auch Jump setzt auf Industriestandards wie CORBA/IIOP und LDAP
auf und stellt unternehmensweit verwendbare Konfigurations- und Kontrollmechanismen bereit. Zudem können Adminstratoren zentral Profile für
Nutzer und Gruppen erstellen und Lizenzen verwalten.
Mit einem der wohl umfassendsten
Konzepte hat Netmanage im letzten Jahr
eine Offensive gestartet, um eine einheitliche, integrative Architektur für die
Enterprise-Connectivity bereitzustellen.
Zugute kommt diesem Ansatz, dass
Netmanage in den letzten Jahren durch
zahlreiche Akquisitionen, wie die von
Netsoft, FTP Software, Simware und
Wall Data, ihre eigene Technologie sinnvoll ergänzen konnte und heute sowohl
im Unix- als auch im klassischen IBMGroßrechnerbereich über viel Knowhow verfügt. Somit kann der Hersteller
seinen Kunden eines der leistungsfähigsten Komplettangebote gerade im heterogenen Umfeld offerieren. Unter der Bezeichnung »eN2000« erhalten Anwender ein Framework, das von der Standard-PC-Connectivity über Server-based Thin Clients bis hin zum E-Business
aufeinander abgestimmte Module bereitstellt.
KOMPLETTLÖSUNG FÜR ALLE ASPEKTE DER ENTERPRISE-CONNECTIVITY
Die Grundidee von eN2000 besteht
darin, dass sowohl von Desktops als
auch Server-basierten Clients und Arbeitsstationen mit Web-Browsern aus
über eine einheitliche Benutzerschnittstelle auf diverse Hosts zugegriffen werden kann. Die Kontrolle über den Zugang erfolgt hierbei zentral. Unterstützt
werden in heterogenen Umgebungen
sowohl Mainframe- und IBM AS/400als auch Unix-Systeme. Für sämtliche
Verbindungen steht eine Echtzeitunterstützung bereit.
Der Ansatz dieses Lösungskonzeptes
ist klar benutzerorientiert. Jeder Anwender erhält unabhängig von der verwendeten Plattform die gleiche Oberfläche,
von der aus ihm Sessions und Applikationen immer einheitlich präsentiert
werden, sobald er eine Verbindung herstellt. Die Plattform umfasst Lösungen
in einer Windows Edition, Browser Edition sowie Web-Access Edition und dies
gleichermaßen für den Zugriff auf Unix,
Midrange- und Großrechnersysteme.
Benutzer können nicht nur beliebig zwischen den unterschiedlichen Produkten
wechseln, sondern diese ganz nach aktuellem Bedarf kaufen und ergänzen.
Die Grundlage für den einheitlich gestalteten Zugriff bilden vordefinierte ProAnzeige
Integration – Migration
– Re-use
www.
ADAPTIVEFRAMEWORKS
.com
file, in denen die Softwarekonfiguration und Zugriffsrechte
für Benutzer oder Benutzergruppen abgelegt sind. Diese
Profile werden unter Verwendung von Directory-Technologie zentral gespeichert. eN2000
unterstützt dabei eine ganze
Reihe von Industriestandards,
wozu nicht nur LDAP, sondern auch NDS und Windows
2000 Active Directory zählen.
Dadurch lässt sich auch der Betrieb von E-Business-Anwendungen vereinfachen, da das
»Supportnow« gewinnt für den Real-time-Support bezentrale Repository autorisier- sonders in heterogenen Welten mehr an Bedeutung.
ten Kunden, Partnern oder Lieferanten zur Verfügung gestellt werden
Durch die Akquisition der Firmen
kann. Eingebettet in eN2000 ist die »SupSimware und Wall Data konnte Netportnow«-Technologie, die eine Anwenmanage ihre eN2000-Architektur mit
dungsunterstützung in Echtzeit über das
weiteren Funktionalitäten/TechnoloIntranet oder Internet erlaubt. Hierbei
gien ausstatten. Neben den ViewnowProdukten stehen nun auch die »RumAnzeige
ba«-Connectivity-Lösungen zur Verfügung. Die Bausteine »Managenow« für
EAI – The Easy Way
die eN2000 Server-Verwaltung und Zugriffskontrolle und »Supportnow« für
den Real-time-Support gewinnen besonders in heterogenen Welten mehr an Bedeutung. Auf dem Weg zum E-Business
www.
zählen nur noch integrierte Lösungen,
ADAPTIVEdie den Anforderungen von heute und
FRAMEWORKS
morgen gewachsen sind, vom Fat-, über
.com
den Thin Client- bis zu Web-Access-Lösungen. So rückt man dem Ziel immer
können Benutzer ihre Bildschirme, Danäher: IT-Managern in komplexen heteteien oder Diagnosedaten direkt den Suprogenen Netzen auch angesichts sinkenport-Mitarbeitern zugänglich machen.
der DV-Ausgaben die geeigneten LöDiese sind in der Lage, mit den Anwensungen zur Verfügung zu stellen.
dungen der Endbenutzer zu interagieren,
(Dieter Vahle/ra)
um das Problem von ihrem RemoteStandort aus zu lösen.
NÄHERE INFORMATIONEN:
Mit »Viewnow« in der Windows-EdiAttachmate
tion präsentierte Netmanage die erste
Tel. (089) 993510
Produkt-Suite innerhalb der eN2000-ArFax (089) 99351111
E-Mail: [email protected]
chitektur für den Zugriff auf Hosts auch
Web: http://www.attachmate.de
in heterogenem Umfeld von WindowsDesktops aus. Im Einzelnen besteht das
NÄHERE INFORMATIONEN:
Portfolio aus 14 Desktop-ConnectivityHummingbird
Lösungen, die als Einzelmodule oder als
Tel. (089) 7473080
Gesamtpaket implementiert werden könFax (089) 74730810
E-Mail: [email protected]
nen. Dabei wurden die LeistungsmerkWeb: http://www.hummingbird.com
male der bestehenden Netmanage-Produkte teilweise erweitert. So ermöglicht
NÄHERE INFORMATIONEN:
beispielsweise das Viewnow-Modul »ReNetmanage
mote Access Manager« die FernkonfiguTel. (08104) 89020
ration eines Host-Zugriffs für sämtliche
Fax (08104) 890210
E-Mail: [email protected]
Benutzer, wodurch Eingriffe vor Ort
Web: http://www.netmanage.de
überflüssig werden.
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
55
QUALITÄTSMANAGEMENT
Quality Chain Management spielt eine Schlüsselrolle
Effizienzsteigerung
bei Zulieferketten
Mit der wachsenden Bedeutung von Zulieferketten ändert sich auch der Stellenwert von Qualität und
die Rolle von Qualitätsmanagementsystemen: Diese werden den neuen Herausforderungen nur dann
gerecht, wenn sie die Zusammenarbeit der verschiedenen Produktionsstufen unterstützen und sich
Zulieferern und Kunden öffnen. Die Grundlage hierzu liefert das Quality Chain Management.
Von Dr. Klaus-Jürgen Schröder*
nagement und vom Austausch und der
Auswertung von Qualitätsinformationen
über die verschiedenen Produktions- und
ahlreiche Branchen sind heute
Zulieferstufen hinweg.
durch enge Lieferbeziehungen geDie herkömmliche Qualitätssicherung
prägt. Supply Chain Managementdeckt nur einzelne Produktionsstufen ab.
Software übernimmt dabei zunehmend
Interdependenzen werden durch diese
die Verwaltung der Zulieferketten. Nach
enge, nicht prozessorientierte Sichtweise
Enterprise Resource Planning (ERP)-Sysübersehen und erhebliche Effizienzverlustemen gelten nun diese Systeme als entte sowohl im Unternehmen als auch in
scheidende, neue Instrumente zur Ausder gesamten Zulieferkette in Kauf geschöpfung von Effizienzpotenzialen und
nommen. Effizienzsteigerungen sind nur
zur Steigerung der Wettbewerbsfähigdann erreichbar, wenn das Qualitätsmakeit. Beide bieten jedoch keine durchgännagement konsequent im gesamten Ungige Lösung für die Qualitätssicherung.
ternehmen und in allen Informations- und MaterialausZulieferer
Kunde
Zulieferer/Hersteller – Betrieb 3
tauschprozessen mit LieferanZulieferer/Hersteller – Betrieb 2
Zulieferer
Kunde
Zulieferer/Hersteller – Betrieb 1
Zulieferer
Kunde
ten und Kunden verankert ist.
Hier setzt das Quality Chain
KundenBeschaffung Produktion
Distribution
betreuung
Management-Konzept an: Das
Quality Chain Management
umfasst die organisatorischen
Qualitiy Chain Management
und technischen Maßnahmen
Qualitätsmanagement in der Zulieferkette
überwiegend präventiver produktionsbezogener Qualitätssicherung sowohl prozessübergreifend
Qualität ist jedoch einer der entscheiim Unternehmen als auch unter Einbeziedenden Erfolgsfaktoren der Zulieferkette:
hung der relevanten zuliefer- und kunSie bestimmt maßgeblich die engen und
denbezogenen Prozesse.
hoch abgestimmten Beziehungen der UnEin Quality Chain Management-Systernehmen zu ihren Zulieferern und Kuntem realisiert dies DV-gestützt und leistet
den. So kann die mangelhafte Qualität gedie prozeßübergreifende Erfassung und
lieferter Teile in der Zulieferkette im Exdie zentrale Dokumentation und Austrem innerhalb kurzer Zeit zu Produktiwertung aller Qualitätsdaten. Auf dieser
onsausfällen führen, da Pufferläger in
Basis erlaubt das System durchgängig die
modernen Zulieferbeziehungen weitgePlanung, Steuerung und das Controlling
hend entfallen. Die Effizienz der Zulieferder Qualitätsicherung sowohl im Unterkette hängt damit direkt ab von einem unnehmen als auch für seine Austauschternehmensübergreifenden Qualitätsma-
Z
56
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
prozesse mit Zulieferern und Kunden. Erfasst werden hierbei alle qualitätsrelevanten Prozesse bei den Zulieferern sowie im
Unternehmen, beispielsweise in der Beschaffung, der Produktion und der Distribution. Kundenbezogene Prozesse und
Daten werden über die Einbeziehung der
Kundenbetreuung in das Qualitätsmanagementsystem berücksichtigt.
Das Quality Chain Management lässt
sich anhand seiner sieben Grundsätze
(Säulen) beschreiben.
● Vollständigkeit: Systematische Effizienzverbesserungen sind in einem einzelnen Glied der Zulieferkette isoliert
nicht erreichbar: Dazu ist die Interdependenz zwischen den einzelnen Produktions- und Zulieferstufen zu hoch.
Qualität, die für die Wirtschaftlichkeit
und Effizienz in einem Unternehmen
mitverantwortlich ist, muss daher in
einem Quality Chain ManagementSystem in jedem einzelnen Teilprozess
unter Einbeziehung der Informationen
vor- und nachgeordneter Stufen optimiert werden. Der gesamte Prozess
reicht somit von den Zulieferern bis zu
den Kunden: mit allen produktionsrelevanten Prozessen im Unternehmen
und allen qualitätsrelevanten Prozessen mit den Zulieferern und Kunden.
*Dr. Klaus-Jürgen Schröder ist Vorstandsvorsitzender der IBS AG, Höhr-Grenzhausen. Die Software »CAQ=QSYS« der IBS
AG realisiert gemäß Unternehmensangaben als erstes Qualitätsmanagementsystem das von Dr.-Ing. Schröder entwickelte
Konzept des Quality Chain Management.
● Zentralisierung: Quality Chain Management-Systeme planen und steuern
sowohl die unternehmensinterne als
auch die unternehmensübergreifende
Qualitätssicherung, sie erfassen die
Qualität eigengefertigter oder gelieferter Teile und dokumentieren und
analysieren diese Informationen ausschliesslich in einem zentralen DVSystem. Die Erfassung von Qualitätsinformationen ist dezentral organisiert, z.B. bereits bei den Zulieferern, in
speziellen Prüfstationen entlang der
Produktionskette oder in der Endkontrolle. Die Ergebnisse der Qualitätssicherung stehen allen berechtigten Mitarbeitern, Zulieferern und Kunden in
einer zentralen Datenbasis zur Überwachung und Auswertung zur Verfügung. Werden beispielsweise bei gelieferten Teilen Fehler festgestellt, so meldet dies das Qualitätsmanagementsystem an den entsprechenden Zulieferer
mit der genauen Beschreibung des
Fehlers sowie mit Informationen über
die Häufigkeit und die Eintrittsfälle
der Fehler. Dieser kann dann direkt
Verbesserungsschritte auf der vorgelagerten Zulieferstufe einleiten. Fehlerketten, das heißt das mehrmalige Auftreten des gleichen Fehlers, aufgrund
mangelhafter Zulieferteile werden so
vermieden. Die Dokumentation unternehmensübergreifender Qualitätsinformationen dient auch der Bewertung der Zulieferer, deren Qualitätssituation sowie Nachbesserungsaktivitäten und Verbesserungsbemühungen damit kontinuierlich erfasst und
beurteilt werden können.
● Automatisierung: Entscheidend für
die Effizienz und die Prozessorientierung der Qualitätssicherung ist die
Nutzung intelligenter WorkflowTechnologie: Das Quality Chain Management-System aktiviert anhand
festgelegter Workflows die Qualitätssicherung über alle Unternehmensbereiche und -grenzen hinweg. Beispielsweise bewirkt das Über- bzw.
Unterschreiten von Grenzwerten automatisch die Benachrichtigung des
Zulieferers. Reklamationen werden
ebenfalls gemäß definierter Workflows bearbeitet. Diese steuern nach
Eingang der Reklamation die Prüfung der Ansprüche bis hin zu Nacharbeit oder Neulieferung.
● Analyse: Die im Quality Chain Management-System integrierten Data
Warehouse-Anwendungen unterstützen mit ihren Ergebnissen die Planung
und Steuerung der Qualitätssicherung.
Sie übernehmen die mehrdimensionale Analyse der erfassten Qualitätsinformationen sowie der Interdependenzen
für die Qualitätssicherung. Außerdem
nutzt auch das Qualitätscontrolling die
Data Warehouse-Module.
dium werden hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt, indem nur Ausschnitte der Datenbank zugänglich gemacht, zusätzlich verschlüsselt und
mit Passwörtern geschützt werden.
● Offenheit: Neben der effizienten Qualitätssicherung ist die Integration mit
anderen produktionsrelevanten Unternehmensanwendungen, vor allem
mit ERP-Systemen, ein zentrales
Merkmal von Quality Chain Management-Systemen. Der Informationsaustausch zwischen dem Qualitätsmanagementsystem und den verschiedenen
Modulen eines ERP-Systems erlaubt
zum einen die Nutzung der Qualitätsinformationen für die Planung und
● Controlling: Die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Quality Chain Management wird von einem integrierten
Qualitätscontrolling überwacht, das
prozessorientiert und unternehmensübergreifend aufgebaut ist und somit
den gleichen Abdeckungsgrad aufweist wie das Qualitätsmanagement selbst.
Die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung
des Systems erlaubt dem
Qualitätsmanagement mit
der permanenten Veränderung Schritt zu halten und
effizient zu bleiben. Sowohl Die sieben Säulen des Quality Chain Managements
monetäre als auch qualimetrische Kennzahlen, die über die reine
Steuerung der Geschäftsprozesse im
Kostenbetrachtung hinaus gehen,
ERP-System. Auf der anderen Seite
müssen für die Kontrolle der Prozesse
nutzt das Qualitätsmanagementsysim Unternehmen und in der Zuliefertem beispielsweise Produktionsinforkette entwickelt werden. Das Qualimationen für die Planung der Quatätscontrolling steigert so die Wirklitätsprüfungen. Der Informationsaussamkeit des Qualitätsmanagements
tausch erfolgt über Programmschnittund liefert Informationen für die Plastellen, die die funktionale Logik und
nung und Steuerung aller Qualitätssidie internen Bezeichnungen beider
cherungsschritte.
Systeme erhalten.
Entscheidend für den Erfolg im Wett● Standards: Qualitätsstandards wie QS
bewerb von Unternehmen und nationa9000 regeln die Zusammenarbeit von
len Standorten ist die Bewältigung komUnternehmen. Die Konformität des
plexer Probleme, wie sie die Planung
Qualitätsmanagementsystems mit den
und Steuerung internationaler ZulieferAnforderungen dieser Standards ist
ketten darstellt. Notwendig sind dazu
daher unabdingbar. Die technologiein hohes Maß an Know-how sowie die
sche Basis für die enge Zusammenargeeignete konzeptionelle und technolobeit mit Betrieben, Lieferanten und
gische Basis. Die sieben Säulen des QuaKunden ist das Internet. Entscheidenlity Chain Managements liefern das entde Vorteile sind hier die niedrigen
scheidende Gerüst für Unternehmen,
Kosten und die Nutzung allgemeiner
die sich aufgrund ihrer hohen ZulieferStandards für die technische Infraabhängigkeit dieser Herausforderung
struktur. Diese erlaubt auch die interstellen müssen. (ap)
nationale Einsetzbarkeit des Systems.
NÄHERE INFORMATIONEN:
Ein Informationsfluss inklusive aller
IBS
Qualitätsdaten begleitet so über InterTel. (02624) 91800
net den Materialfluss entlang der geFax (02624) 918010
E-Mail: [email protected]
samten Zulieferkette. Bei der Nutzung
Web: http://www.ibs-ag.de
des Internets als Kommunikationsme-
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
57
CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT
Trend zum Total Interaction Management
Unternehmensweit den
Überblick behalten
Die Verwaltung und Pflege der gesamten Unternehmensbeziehungen sind in den Mittelpunkt des
Managerinteresses gerückt. Anwendungen, die auf nur bestimmte Teilbereiche abgegrenzt sind,
reichen nicht mehr aus. Gefragt sind Plattformen, mit der alle Informationen vom Vertriebsbereich
bis hin zum Support und der Qualitätssicherung über ein und dieselbe Anwendung gepflegt werden. Der folgende Beitrag zeigt die diesbezüglichen Vorteile auf.
A
lle wissen es: Der Kampf um den
Kunden ist härter geworden. Einerseits wird der Druck, der
durch die stärker werdende Konkurrenz
aufgebaut wird, immer größer, andererseits sorgen die wachsende Defragmentierung der Märkte und die rasante Entwicklung der Kommunikationsmedien
dafür, dass Kunden und Interessenten
immer besser informiert sind und bei
ihren finanziellen Entscheidungen eine
höhere Sensibilität gegenüber den Anbietern beweisen.
In einer Welt, in der der nächste Mitbewerber nur noch einen Mausklick
oder eine 0130-Nummer entfernt ist, bilden Kundenkontakte den Kern eines jeden Unternehmens und sichern das
Überleben. Dank Internet, Globalisierung und der Nachfrage nach 24/7-Services entstanden in vielen Unternehmen
Call Center als virtuelle Eingangstür
und bilden heute das Kernzentrum der
Verwaltung und Pflege von Kundenkontakten. Der Kunde rückt eindeutig in
den Mittelpunkt des betrieblichen Geschehens.
Visionäre fanden dafür einen Begriff:
Customer Relationship Management
(CRM) oder das Management der Kundenbeziehung. Findige Softwarehersteller stürzten sich auf diesen neuen Markt
und entwickelten Applikationen, mit denen man, je nach Einsatzgebiet, verschiedene Teilaspekte eines Kundenbeziehungszyklus abdecken kann: Für den
Verkauf gibt es Anwendungen im Bereich Sales
Force Automation, über
Customer Service und Support-Anwendungen bis hin
zu den internen HelpdeskLösungen. Doch Begriffe
wie Customer Relationship
Management decken dabei
nur einen Teil der Anforderungen ab. Was ist mit den
Lieferanten, mit den Partnerunternehmen oder mit
den diversen Vertriebskanälen? Evolutionäre Veränderungen führten folglich zum Begriff Enterprise
Relationship Management
Workflow als Integrationsplattform: Garant für gleichbleibende Bearbeitungsweise
(ERM).
58
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
ERM bezeichnet im Unterschied zum
CRM nicht nur das Kundenbeziehungsmanagement, sondern die Verwaltung
und Pflege aller Unternehmensbeziehungen. Die weiteren Außen- und Innenbeziehungen werden konsequenterweise in
die Betrachtung des Informationssystems
miteinbezogen. Denn natürlich ist an dem
Bestreben, den Kunden zufriedenzustellen, nicht nur der Kunde beteiligt, sondern auch die Lieferanten, die die Basis
für die Leistungserstellung bilden, die
Partner, die bei der Leistungserstellung
beteiligt sind, und die Vertriebskanäle,
die die Leistung an den Kunden bringen
müssen.
Als Folge ergibt sich daraus, dass die
Unterstützung herkömmlicher Anwendungen, die auf bestimmte Teilbereiche
abgegrenzt ist, nicht mehr ausreichend
ist. Die bisherigen Informationsinseln
wirken störend für die Gesamtsicht und
müssen in eine Anwendung integriert
werden.
Das »Onyx Customer Center« ist eine
solche Plattform, mit der alle Informationen vom Vertriebsbereich bis hin zum
Support und der Qualitätssicherung über
ein und diesselbe Anwendung gepflegt
werden. Die Vorteile liegen auf der Hand:
● Jeder Mitarbeiter des eigenen Unternehmens kann sich in kürzester Zeit
über den Kunden informieren und seine eigenen Aktionen viel gezielter vorbereiten.
● Erhebliche Verkürzung der Reaktionszeiten im Vertrieb und im Support.
Die Entwicklungen und Fortschritte,
die auf den verschiedensten Gebieten der
Informations- und Kommunikationstechnologien in den letzten Jahren gemacht
wurden, forcieren diesen evolutionären
Entwicklungsprozess und verstärken die
Effekte noch. Um diese Entwicklungsschritte richtig beurteilen zu können,
muss man sich vor Augen halten, dass es
grundsätzlich zwei relevante Technologiekomponenten gibt:
● Technologien, die Informationen
transportieren (Kommunikationstechnologien),
● Technologien, die Informationen verarbeiten (Informationstechnologien).
KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN
ALS INFORMATIONSPLATTFORM
Auf dem Sektor der Kommunikationstechnologien sind mehrere sehr starke
Trends zu beobachten. Elektronische Medien gewinnen gegenüber den herkömmlichen, papiergebundenen Informationsmedien immer mehr an Bedeutung. Insbesondere das Internet als Kommunikationsmedium wird sich in den nächsten
Jahren sicherlich auch in Deutschland
mehr und mehr verbreiten. Parallel dazu
gewinnt auch das Telefon an Stellenwert.
Kaum ein Unternehmen, das nicht mit einer kostenlosen Rufnummer auf dem
Markt erscheint oder wenigstens eine
zentrale Servicenummer für die Kontaktaufnahme der Kunden bietet. Von der Baby-Hotline bis hin zur Bestellung von
Büchern, CDs und sonstigen Artikeln
wird heutzutage alles angeboten. Kunden
entscheiden selbst, wie sie ihre Bestellungen aufgeben, Versicherungen abschließen oder ihre Bankgeschäfte tätigen wollen. Der Trend geht weg vom reinen Call
Center hin zu dem Total Interaction Managemement.
Um diesen Vorteil effektiv zu bieten,
müssen Total Interaction Center mehrere
Kanäle verwalten. Die Kunden können
via Telefon, Fax, E-Mail, Voice-Mail oder
Web mit ihrem Total Interaction Center
kommunizieren. Aufgabe der Total Interaction Center-Manager ist es, für einen
reibungslosen Ablauf dieser Interaktionen zu sorgen und damit die Kundenzufriedenheit zu steigern. Der Umsatz wird
gesteigert, ohne dass die Kosten proportional zunehmen.
Um diese Aufgaben zu erfüllen, müssen Total Interaction Center-Manager
nachfolgende Möglichkeiten haben:
● Komplette Einsicht in alle Total InterUnterschiedliche Medien dürfen nicht zu
action Center Aktivitäten vom Anfang
unterschiedlichen Bearbeitungsweisen
bis zum Abschluss einer Interaktion.
führen. Es ist unerheblich, ob der Kunde
● Flexibilität beim Zuweisen der Resseinen Auftrag über Telefon, Brief oder
sourcen, um Echtzeitanfragen zu beInternet auslöst, die Bearbeitung muss imwältigen.
mer in der gleichbleibenden Qualität sein
● Totale Kontrolle der Interaktionen, um
und immer so effizient wie möglich abgeeinen erstklassigen Kundenservice zu
wickelt werden können. Workflow Manabieten mit einem Maximum an Effektigement-Systeme sind der Garant für diese
vität.
gleichbleibend hohe Bearbeitungsweise.
In diesem Zusammenhang ermöglicht
Sie steuern die internen Abläufe und biedie Anwendung »Apropos Version 4«
ten aufgrund ihrer Automatisierung die
von Apropos die Integration von Voice,
benötigte Effiziensteigerung.
E-Mail, Web Calls, Faxen und sogar abgebrochenen Gesprächen in einem ManageSYNERGIEN DURCH
mentsystem innerhalb einer MultimediaGESAMTKONZEPT
Interaktionen-Warteschlange. Dies beIm Mittelpunkt dieses Ansatzes steht
deutet für ein Unternehmen, dass es seidie Kommunikation und das Beziehungsnen Kunden einen einheitlichen Service
geflecht eines Unternehmens zu Kunden,
anbieten kann – unabhängig davon, auf welchem Wege sich die
Kunden mit ihm in
Verbindung
setzen.
Dabei ist es nicht notwendig, auf unterschiedliche Systeme,
zusätzliches Personal
oder manuelle Vorgehensweisen zurückzugreifen. Alle InterakKommunikationstechnologien als Informationsplattform: geprägt
tionen werden in ei- von starken Trends
nem unternehmensweiten Bericht geführt und verwaltet. DaPartnern und Lieferanten. Erst durch die
durch besteht die Möglichkeit, die komEinbeziehung aller Kommunikationsmepletten Kundenaktivitäten einzusehen.
dien und -partner in ein Gesamtkonzept
Apropos Version 4 basiert auf einer ofwerden die sich bietenden Synergieeffekfenen Client/Server-Softwarearchitektur
te ausgenutzt. Werden die einzelnen Beund ist mit den marktgängigen Telefonziehungen und Medien isoliert betrachtet,
anlagen, Voice Mail-Systemen, Web Site-,
kann man als Unternehmen von diesen
E-Mail-, Fax- und sonstigen ApplikatioSynergieeffekten nicht profitieren, sonnen eines Unternehmens integrationsdern muß im Gegenteil sehr große finanfähig in die vorhandenen LAN- oder
ziellen und personelle Anstrengungen
WAN-Umgebungen.
unternehmen, um in einem zweiten
Kundeninteraktionen können sehr dySchritt die Insellösungen zu integrieren.
namisch sein. Die verbundenen Prozesse
Andererseits muß ein Gesamtkonzept
müssen deshalb sehr flexibel veränderbar
nicht zwangsläufig in einer einmaligen
und anpassbar sein. Supervisor und MaAktion realisiert werden. Mittelfristig für
nager benötigen vollen Einblick in alle Inden unternehmerischen Erfolg jedoch unteraktionen innerhalb eines Total Interactiabdingbar ist eine entsprechende Strateon Centers und die Möglichkeit, Ressourgie, die auf die Umsetzung der genannten
cen zuzuweisen und Prioritäten in EchtAnforderungen abzielt.
zeit zu definieren. Von entscheidender Be(Stefan Preißler/ap)
deutung sind Überwachungs- und MoniNÄHERE INFORMATIONEN:
toring-Systeme, so dass man jederzeit die
Begin
Möglichkeit hat, in Echtzeit auf sich änTel. (0711) 781972-0
dernde Geschäftsregeln zu reagieren.
Fax (0711) 781972-49
E-Mail: [email protected]
Workflow als Integrationsplattform –
Web: http://www.begin-group.com
was bedeutet das für die Unternehmen?
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59
Nachrichten aus der GI/ITG-Fachgruppe
»APS+PC«
Liebe Mitglieder der Fachgruppe »Arbeitsplatzrechensysteme+Personal Computing«,
mit Beginn des Jahres 2000 ist die Fusion der beiden Fachgruppen APS
und PC zur neuen GI/ITG Fachgruppe »Arbeitsplatzrechensysteme+Personal
Computing« (APS+PC) umgesetzt worden. Die neue Fachgruppe ist mit
1585 Mitgliedern die nunmehr drittgrößte der GI. Hinzu kommen noch etwa
400 ITG-Mitglieder. Allerdings wollen wir nicht (nur) durch Quantität glänzen, sondern Ihnen vor allen Dingen ein interessantes Informationsangebot
über die uns gemeinsam interessierenden Themenbereiche machen.
Ich möchte Sie heute über einige Neuerungen informieren, die sich aus der
Zusammenlegung ergeben haben, und Sie auf die nächsten Aktivitäten der
Fachgruppe hinweisen.
– Mitgliedsbeitrag: Ab 2000 wird ein Mitgliedsbeitrag in Höhe von
DM 20,-/Jahr erhoben. Dies ist neu für die APS-Mitglieder. Für die
PC-Mitglieder bedeutet es eine Senkung des Beitrags um DM 5,-/Jahr.
– Zeitschrift: Die Mitglieder der Fachgruppe PC haben in der Vergangenheit die monatlich erscheinende Zeitschrift Client Server Computing
aus dem AWi-Verlag erhalten. Dieses Abonnement gilt ab sofort für alle
Mitglieder der Fachgruppe.
– Der AWi-Verlag bietet zwei weitere, praxisorientierte und für unsere
Mitglieder interessante Zeitschriften an. Es sind dies UNIX open und
das NT-/Windows 2000 Magazin. Beide erscheinen ebenfalls monatlich. Wir haben uns entschlossen, unseren Mitgliedern einmalig für das
laufende Jahr beide Zeitschriften zusätzlich zur Verfügung zu stellen, da
wir sowohl auf der UNIX- wie auch auf der NT-Seite größeres Interesse
vermuten. Da die Kosten für diese Abonnements den Mitgliedsbeitrag
übersteigen, werden wir ab 2001 in Abstimmung mit den Präferenzen
der Mitglieder auf den auf Dauer finanzierbaren Umfang (voraussichtlich
2 Abos) reduzieren.
– APS-Nachrichten: Die bisher etwa 2x jährlich erschienenen APSNachrichten werden sich – unter dem neuen Namen APS+PC-
Aktuelles Schlagwort: Context-Awareness
Was ist »Context-Awareness« und was macht es zu einem aktuellen
Schlagwort? Context-Awareness steht für die Fähigkeit von
Computersystemen und -anwendungen, auf den weiteren Kontext des
Einsatzes und der Nutzung bezugnehmen zu können. Als Kontext kann beispielsweise der Ort der Nutzung dienen, der Zeitpunkt oder auch jeder
beliebige andere Aspekt der virtuellen aber vor allem auch der wirklichen
Systemumgebung. Traditionelle Computersysteme, nehmen wir als Beispiel
Datenbanken, sind in ihrer Funktion unabhängig von etwaigen Aspekten
ihrer Umgebung: hier spielt der Kontextbegriff keine Rolle. In anderen
Anwendungen wiederum, beispielsweise Prozeßsteuerungen, ist die
Bezugnahme zur Umgebung über Sensoren und Aktoren zentral: deshalb
wird auch hier nicht von Kontext gesprochen. Anders aber in Systemen, die
aktuell unser traditionelles Bild von Computern und ihrer Nutzung verändern: in eingebetteten Systemen, in mobilen Systemen, und in interaktiven
Systemen. Eingebettete Systeme existieren per se in einem weitergehenden Systemkontext; mobile Systeme haben wechselnde
Einsatzumgebungen als Kontext; und Mensch-Computer-Interaktion
schließlich ist nie kontextfrei – auch wenn Kontext hier bisher wenig
genutzt wird.
Wahrnehmung von Kontext und Anpassung an Kontext sind keine neuen
Phänomene in der Computerwelt. Seit Jahrzehnten bereits sind sie
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CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Nachrichten – künftig auf fachgruppeninterne Information beschränken.
Themen von allgemeinerem Interesse werden in einer speziellen
Fachgruppen-Rubrik im Rahmen der Zeitschrift Client Server Computing
behandelt - welche Sie hier erstmals vor sich haben.
– Wahlen: Im Herbst 99 wurden die Wahlen zum Leitungsgremium der
Fachgruppe durchgeführt. Wir werden darüber ausführlich in der nächsten Ausgabe der APS+PC-Nachrichten berichten. Das neue
Leitungsgremium, welches sich aus den gewählten, cooptierten und
von GI und ITG eingesetzten Mitgliedern zusammensetzt, hat nunmehr
folgende Zusammensetzung: Dr. R. Allrutz (science+computing), Prof.
M. Auer (Technikum Kärnten), Dr. H. Bähring (Fernuni Hagen), Prof.
Clemens Cap (Univ. Rostock), Prof. Jungmann (Oracle), Dr. Klöckner
(GMD), Prof. M. Koch (FH Stralsund), Dr. J. Krebs (Compaq), Prof. C.
Müller-Schloer (Univ. Hannover), Dr. B. Schallenberger (Siemens AG),
Prof. Manfred Sommer (Univ. Marburg), Prof. D. Tavangarian (Univ.
Rostock), Dipl.-Ing. H.-O. Veiser (Polaroid), Prof. Jens Volkert (Univ. Linz).
In den anschließend durchgeführten Sprecherwahlen wurde ich als
Sprecher bestätigt. Als stellvertretender Sprecher wurde Herr Prof.
Manfred Sommer, Universität Marburg, gewählt. Beide nehmen die Wahl
an und danken für das entgegengebrachte Vertrauen.
– Die Fachgruppe ist Mitveranstalter der Tagungen NET.OBJECTdays
(alles über Java, OO, XML und Internet) und der APC 2001 (zum Thema
Ubiquitous Computing). Details finden Sie hier im Tagungskalender.
Wie immer möchte ich Sie bitten, uns Ihre email-Adressen mitzuteilen,
soweit noch nicht geschehen, und sich aktiv an der Gestaltung der
APS+PC-Nachrichten und des Fachgruppenlebens zu beteiligen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr.-Ing. C. Müller-Schloer
Hans-W. Gellersen und Albrecht Schmidt, Universität Karlsruhe
Gegenstand von Arbeiten in der Künstlichen Intelligenz und der Robotik.
Zum aktuellen Schlagwort wird Context-Awareness aber durch die
Entwicklung von Mobilkommunikation und mobilen Computeranwendungen
in den letzten zehn Jahren. Geräte wie Laptops, Persönliche Digitale
Assistenten und Mobiltelefone verlassen die konstanten Umgebungen der
Arbeitsplatzrechner und werden an wechselnden Orten und in unterschiedlichen Situationen angewandt. Zu den großen Herausforderungen der letzten Jahre hat dabei die Entwicklung von Plattformen gezählt, die wechselnde Bedingungen und Gegebenheiten im mobilen Umfeld verbergen und
Konstanz simulieren. Daneben sind aber auch neuartige Anwendungen und
Dienste entstanden, die sich an wechselnde Umgebungen anpassen. Diese
Systeme beziehen sich auf die Lokation als Abstraktion ihrer Umgebung
und werden als ortsbezogen oder »location-aware« bezeichnet.
Lokationsinformation erhalten ortsbezogene Systeme beispielsweise über
funkbasierte Positionierungssysteme, über Zellenzugehörigkeit in
Mobilkommunikationsnetzen oder über die Registrierung in verteilten
Transpondersystemen. Das Anwendungsspektrum für ortsbezogene
Systeme ist vielfältig. Gut erschlossen sind Bereiche wie Navigation,
Inventarisierung und Lokalisierung von Personen und Gütern; an Bedeutung
gewinnen aber auch ortsbezogener Informationszugriff – man denke etwa
an die lokalen gelben Seiten – und Verteilung lokal relevanter Information.
Kontext ist aber mehr als nur Lokation, und auch wenn Ortsinformation
Rückschlüsse auf den umgebenden Kontext erlaubt, so reicht dies oft nicht
zur Anpassung an die Situationen aus, in die Einsatz und Nutzung von
Systemen eingebettet sind. Vom Ort läßt sich beispielsweise auf allgemeine
Kontexte wie »bei der Arbeit« oder »zu Hause« schließen, nicht aber auf
konkretere Kontexte wie »in einer Besprechung«. Mobiltelefone könnten
Ortsinformation beispielsweise nutzen, um Adreßbücher dynamisch an
Geschäftsumgebung und Heimumgebung anzupassen, nicht aber um über
Unterbrechungen durch eingehende Anrufe oder Anpassung der
Rufmeldung entscheiden zu können. Ein solches Verhalten, und allgemein
die Erweiterung von Location-Awareness zu Context-Awareness, wird aber
durch technologischen Fortschritt in eingebetteten Systemen, Sensorik und
Perzeption möglich. Selbst einfache Informationsgeräte können mit Hilfe
von Sensoren sowie Algorithmen zur Berechnung von Kontextinformation
zu sog. »Smart Devices« werden, die sich dynamisch an ihre Umgebung
anpassen. Im aktuellen EU-Projekt »Technologies for Enabling Awareness«
wird beispielsweise demonstriert, wie Mobiltelefone mit integrierter
Sensorik Umgebungsprofile erkennen können, die bisher noch manuell eingestellt werden müssen: »im Auto«, »in Besprechung«, usw. Und für die
Zukunft läßt sich die Vorhersage wagen, dass Context-Awareness den
Alltag tief durchdringen wird; an der Milchflasche wird der Barcode heute
vom »Smart Label« für die drahtlose Identifizierung abgelöst, und morgen
vom »Aware Label«, der das Verfallsdatum an beobachte
Umgebungstemperaturen anpaßt.
Die Erschließung von Context-Awareness für adaptive Systeme wirft
Fragestellungen an die Informatik auf, die weit über Sensor- und
Perzeptionstechnologien hinausgehen. Welche Basisdienste für ContextAwareness können verteilte Systeme bereitstellen, und wie sehen
Verteilungsstrategien für Erfassung und Berechnung von Kontext aus?
Welche Protokolle und Vokabulare müssen entwickelt werden, damit
Informationsgeräte und Anwendungen sich über ihre Kontexte verständigen
können? Was sind die Bausteine für kontextbezogene Anwendungen, und
wie kann die Kontexterfassung von der Kontextnutzung getrennt werden,
um als Dienst wiederverwendbar zu werden? Und nach welchen Modellen
kann Kontext für adaptives Verhalten genutzt werden? Die nachhaltige
Beantwortung dieser Fragen wird langfristig angelegte Forschung erfordern; mit der praktischen Anwendung in unseren Arbeitsumgebungen und
Informationsgeräten werden aber schon kurzfristig »Smart Environments«
und »Smart Devices« entstehen.
Tagungskalender
19.-22. Sept. 2000 GI-Jahrestagung »Informatik 2000« in Berlin
http://swt.cs.tu-berlin.de/informatik2000
28.-29. Sept. 2000 ICL2000 International Workshop »Interactive Computer
Aided Learning« in Villach/Österreich
http://www.cti.ac.at/icl
9.-12. Okt. 2000
NET.OBJECTdays 2000 in Erfurt
http://www.netobjectdays.org
voraussichtlich:
23.-25. Apr. 2001
APC 2001 »Arbeitsplatz Computing« in München
Schwerpunktthema: Ubiquitous Computing
Die Fachgruppe „Arbeitsplatzrechensysteme und Personal Computing“
Die Fachgruppe beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen aus dem
Bereich »Arbeitsplatzrechensysteme und Personal Computing«, sowohl den
praktischen Einsatz als auch die technische Weiterentwicklung betreffend.
Angesprochen sind sowohl Anwender als auch Entwickler und Hersteller.
Die Fachgruppe ist bemüht, der Vielschichtigkeit des Themas durch umfassende Information und Erfahrungsaustausch gerecht zu werden. Sie möchte allen interessierten Fachleuten eine breite Basis zur Diskussion bieten.
Dazu führt die Fachgruppe eigene Veranstaltungen durch und gibt diese
Mitteilungen heraus.
Die Fachgruppe ist eine gemeinsame Fachgruppe der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) und der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI).
Mitglied der Fachgruppe wird jeder, der bei der ITG, GI oder dem Sprecher
der Fachgruppe einen entsprechenden Antrag stellt. Die Kosten der
Mitgliedschaft betragen:
DM 10,- stud. GI-Mitglieder
DM 20,- Studenten Nicht-GI
DM 20,- GI-Mitgl.
DM 20,- ITG-Mitgl.
DM 30,- assoz. Mitglieder (also weder GI noch ITG)
In diesem Beitrag ist zur Zeit der Bezug zweier Zeitschriften des AWIVerlags enthalten.
Anträge auf Mitgliedschaft in der ITG/GI-Fachgruppe APS+PC können
gerichtet werden an:
Herrn Prof. Dr. C. Müller-Schloer
Universität Hannover
Institut für Technische Informatik
Abt. für Rechnerstrukturen und Betriebssysteme
Appelstr. 4
30167 Hannover
Hinweise des Herausgebers
Die »APS+PC-Nachrichten« erscheinen in unregelmäßigen, mehrmonatigen
Abständen. Sie sind keine Fachzeitschrift, sie dienen vielmehr dem
Informations- und Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern der
Fachgruppe und sollen darüber hinaus über aktuelle Entwicklungen auf
dem Gebiet der Arbeitsplatzrechensysteme und PCs informieren. Jedes
Fachgruppenmitglied hat die Möglichkeit Beiträge einzureichen. Erwünscht
sind kurze, aktuelle technisch-wissenschaftliche Aufsätze (5-10 Seiten),
Charakterisierung und Definition aktueller Stichworte, Berichte über
Tagungen und Fachveranstaltungen, Informationen über
Forschungsaufenthalte und -reisen, Besprechung von Fachliteratur,
Nachrichten aus Projekten, Kurzfassungen von neuerschienenen Arbeiten,
Ankündigungen von Tagungen und Workshops, Diskussionsbeiträge zur
Fachgruppenarbeit, Leserbriefe.
Die Beiträge werden nicht begutachtet und geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder. Sie können in Deutsch oder Englisch abgefaßt sein. Mit
der Einsendung erklärt sich der Autor zum Abdruck in diesen Mitteilungen
bereit. Als Beiträge sollten Originale als Word-, FrameMaker- oder ASCIIDateien eingesandt werden. Bitte schicken Sie alle Beiträge direkt an den
Herausgeber.
Herausgeber:
ITG/GI-Fachgruppe »Arbeitsplatzrechensysteme und Personal Computing«
Prof. Dr. M. Koch
Fachhochschule Stralsund
FB Elektrotechnik und Informatik
Zur Schwedenschanze 15
18435 Stralsund
Tel.: 0 38 31/45 66 56
Fax: 0 38 31/45 66 87
E-Mail: [email protected]
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PRODUKTSPIEGEL
Data Warehouse: »Seagate Crystal
Reports« in neuer Version 8
Immer mehr Unternehmen nutzen das Web für ihre Geschäftsabläufe. Diesen Trend unterstützt Seagate Software durch die Optimierung des »Reporting Tools Seagate Crystal Reports« zur E-Business-Lösung: Die neue
Version 8 der Quasi-Standardlösung für Berichtserstellung und Datenbankabfragen bietet jetzt umfassende
Funktionen für den Zugriff auf E-Business-Daten und ihre
Verarbeitung. Anwender können damit präsentationsreife
Berichte nicht nur über das Web verteilen, sondern auch
dank »Report Viewer«
sofort per Microsoft und
Netscape Browser im
Web einsehen. Mit
Funktionen wie der Einbindung von Hyperlinks
in Berichte und dem
Feature Page-On-Demand, mit dem User nur
die benötigten Seiten
herunterladen können,
erfüllt Seagate Crystal
Reports 8 die spezifiDie Reporting-Lösung bietet umfas- schen Anforderungen
sende Funktionen für den Zugriff auf
von E-Business-AnwenE-Business-Daten und ihre Verarbeidern an schnelle Datung.
tenübertragung und geringe Bandbreitenbelastung. Datenverkehr und Antwortzeiten reduzieren sich. Die Version 8 ist zu Microsoft
Office 97 und Office 2000 kompatibel. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Seagate Software IMG
Tel. (06196) 9559-0
Fax (06196) 9559-10
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.seagatesoftware.com
CRM: E-Selling, E-Merchandising
und E-Service über alle Medien
Clarify kündigt »Clarify E-FrontOffice 9.0« an.
Es handelt sich um die erste vollständig integrierte CRM- und E-Business-Suite, durch die Kunden die Möglichkeit haben, mit Unternehmen
über ein Medium ihrer Wahl zu ihren eigenen
Bedingungen zu kommunizieren. Diese Lösung
erweitert über ein Portal die Fähigkeiten von
Front-Office, so dass Kunden von einem einzigen Ort aus Produkte konfigurieren und bestellen, sich über Werbeaktionen informieren
und den Status von Bestellungen sowie SupportAnfragen abrufen können. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Clarify
Tel. (089) 944190
Fax (089) 94419100
E-Mail:[email protected]
Web: http://www.clarify.com
62
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Backup-Lösungen: Detaillierte
Berichte über unternehmensweites
Backup und Restore
Die Überwachung großer, komplexer StorageUmgebungen vereinfacht die neue Version 3.2
des »Veritas Netbackup Advanced Reporter«.
Die Option erweitert die in Veritas Netbackup
bereits enthaltenen Funktionen zur Erstellung
von Berichten über beliebige Datensicherungsprozesse im Unternehmen. Administratoren können anhand detaillierter Reports den aktuellen
Stand von Backup- und Restore-Jobs überwachen und die Ergebnisse grafisch darstellen. Die
Software durchsucht die Logs und kopiert bestimmte Informationen in eine separate Datenbank. Via Web-Browser können Anwender auf
diese Datenbank zugreifen und die Informationen zur Erstellung von Berichten über Backupund Restore-Vorgänge, Katalogeintragungen
und die verwendeten Medien nutzen. Die Software bietet Drill-Down-Funktionen sowie unternehmensweites Troubleshooting via Web und
ermöglicht Administratoren so eine effiziente
Verwaltung der gesamten Datensicherung. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Veritas Software
Tel. (069) 9509-6188
Fax (069) 9509-6264
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.veritas.com
Backup-Systeme: Speicherlösung für
Linux- und gemischte Umgebungen
Mit »Tapeware 6.2« von Storesys steht nun auch eine leistungsfähige und professionelle Backup-Software für Linux
zur Verfügung. Unterstützt werden unter anderem die Distributionen von Suse und Redhat. Tapeware kann sowohl
von der Kommandozeile als auch unter der grafischen
Oberfläche KDE gestartet werden und bietet somit das
gleiche »Look and Feel« wie unter Windows NT. Alle
Tapeware-Versionen unterstützen Autoloader und TapeLibraries. Die Linux-Version ist voll kompatibel zu den Versionen für Netware, NT und Windows 95/98. Der Einsatz
in gemischten Umgebungen ist problemlos möglicht, so
dass auch die Administration von jedem Arbeitsplatz aus
erfolgen kann. Ein weiteres Highlight ist das Fault-Tolerant
Device Handling, welches bei Ausfall eines Bandgerätes automatisch auf ein anderes zurückgreift. Das integrierte
Multi-Stream-Processing dient zur Verkürzung der BackupZeiten. Backup-Geräte können an jedem Server oder an jeder Workstation angeschlossen sein, um zentral oder dezentral Sicherungsjobs auszuführen. Selbstverständlich beinhaltet Tapeware verschiedene vordefinierte Rotationsjobs
als auch selbst definierte Jobs. Tapeware wird in einer Multilingual Ausführung geliefert. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Storesys
Tel. (0202) 27319-0
Fax (0202) 27319-19
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.storesys.com
Betriebssysteme: Neue Toolbox für
Windows NT
Die »Northern Utilities« sind eine neuartige Toolbox für
Windows NT. Die darin enthaltenen Tools vereinfachen
die Verwaltung von NT-Netzwerken. Der Netzwerkadministrator kann jetzt NT-Server wie NT-Clients steuern
und überwachen, ohne dass dazu Agenten installiert
Datenbanken: Zugriff auf DB2
OS/390, Sybase und Microsoft
SQL Server
Im Zuge der kontinuierlichen Erweiterung des
»Egility Framework« hat Merant neue Datenzugriffslösungen für die Datenbankprodukte DB2,
SQL Server und Sybase vorgestellt. Zu den entscheidenden Vorteilen der angekündigten Lösungen zählt, dass keine zusätzliche Middleware
oder Gateways der Datenbankanbieter erforderlich sind. Die neuen Datadirect Connect ODBCTreiber unterstützen die datenbankspezifischen
Protokolle DRDA für DB2 und TDS für Sybase
und SQL Server. Auf diese Weise reduzieren sie
den Verwaltungsaufwand und vereinfachen die
Implementierung und Unterstützung. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Merant
Tel. (089) 96271-225
Fax (089) 96271-118
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.merant.de
Zu den Nothern Utilities gehören Tools wie »Remote Kill« und
»Power Mode«, die die Verwaltung von NT-Netzwerken vereinfachen.
werden müssen. Programmanbieter ist der internationale
Softwarehersteller Northern Parklife. Zu der Toolbox
gehören ganz neuartige Tools wie zum Beispiel »Remote
Kill« und »Power Mode«. Mit Remote Kill kann der
Netzwerkadministrator Prozesse beenden, die sich auf einem Client im NT-Netzwerk oder auch auf einem der
Server »aufgehängt« haben. Power Mode gibt dem Anwender genauso wie ein Backup-Programm Zugriff auf
sämtliche, auch geschützte, Dateien und Ordner innerhalb eines NTFS-Dateisystems. Außerdem gehören zu
den Tools anspruchsvolle Suchfunktionen, die Dateien
nach zahlreichen verschiedenen Parametern suchen. Allen Tools gemeinsam ist die Eigenschaft, dass keine
Agenten auf dem zu überwachenden Server oder Client
vorinstalliert werden müssen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Northern Parklife
Tel. (0046-8) 4409199
Fax (0046-8) 4409191
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.northernparklife.com
Applikationsentwicklung: »Pointout«
auch auf MS-SQL Server 7.0
Die Entwicklungsplattform »Pointout« vom gleichnamigen
Hersteller unterstützt jetzt auch Microsofts SQL Server 7.0
inklusive der darin enthaltenen OLAP-Komponenten. Im
Fokus des Produktes von Pointout steht die Erstellung individueller, prozessunterstützender Business-Applikationen in
Themenfeldern wie Planung, Customer Relationship Management und Supply Chain Management. Als ein System
von Bausteinen, die über ein standardisiertes »Stecksystem«
zu User-Funktionen und Applikationen kombiniert werden,
ermöglicht Pointout ein Applikationsdesign ohne Programmierung, das mit dem Prinzip eines Lego-Baukastens vergleichbar ist. Während konventionellen Standardsoftwarepaketen ein vorgedachtes Funktions- und Prozessmodell zugrunde liegt, innerhalb dessen per Parametereinstellung alternative Ausprägungen gewählt werden können,
verfolgt Pointout einen anderen Ansatz: In den verschiedenen Bausteinen sind Methoden zum Lesen, Visualisieren,
Manipulieren und Rückspeichern standardisiert. Das Applikationsdesign mit Pointout wird dabei von IT-Fachleuten als
»Pointout-Designer« übernommen, die den Fachbereichsanwendern als »Pointout-User« adäquate Anwendungen
auf Knopfdruck zur Verfügung stellen. Jede aus diesen Bausteinen gestaltete Anwenderfunktion spiegelt exakt den
Anwendungsfall mit allen individuellen und spezifischen
Ausprägungen wider – ohne jedoch individuell programmiert zu sein. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Pointout
Tel. (089) 57839555
Fax (089) 57839566
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.pointout.de
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
63
PRODUKTSPIEGEL
Applikationsmanagement: Umfassendes
Systemmanagement für »Oneworld«
von J.D.Edwards
Als Partner im »BMC Software Patrolmark«-Programm
entwickelte J.D.Edwards das »Oneworld Knowledge Module« (KM) für »Patrol«. Damit werden Oneworld-Umgebungen in Unternehmen – einschließlich Datenbanken
und Betriebssystemen – dem Systemmanagement in verteilten Systemen erschlossen. Mit ihrer Systemmanagement-Suite Patrol optimiert das Unternehmen vor allem
die Verfügbarkeit, Performance und Wiederherstellbarkeit unternehmenskritischer Anwendungen und Daten.
Branchenweit gilt das Anwendungsmanagement als einer
der Grundlagen für die Profitabilität eines Unternehmens.
Analysten berechneten für einen einstündigen Systemausfall in einem Unternehmen rund 40.000 Dollar Kosten. Im Laufe eines Jahres summieren sich die Beträge bis
zu durchschnittlich 5 Mio Dollar. BMC Software garantiert mit ihren Lösungen die 24-Stunden-Verfügbarkeit
sämtlicher unternehmenskritischer Systeme. Das war
J.D.Edwards vor allem auch im Hinblick auf die weltweiten Supply Chains ihrer Kunden wichtig. Mit Patrol erhalten die Oneworld-Kunden eine ausgereifte und weltweit
getestete Systemmanagementlösung. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
BMC Software
Tel. (069) 66406-265
Fax (069) 6661047
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.bmc.com
Speichersubsysteme: Neue IBMBandspeicher vorgestellt
IBM hat neue Bandspeicherprodukte angekündigt, die es Kunden erlauben, E-Business-Anwendungen wie Server-Konsolidierung, Business
Intelligence und Customer Relationship Management zu betreiben. Die Kapazität der »IBM
Magstar 3590«-Bandspeicher wurde auf bis zu
120 GByte pro Kassette verdoppelt. Sie bieten
die derzeit höchste Datenspeicherkapazität im
1/2-Zoll-Format. Die Bänder der Modelle Magstar 3590 E besitzen eine Kapazität von 40
GByte bzw. 120 GByte mit 3:1-Kompression. Die
Bänder der Modelle B bieten 20 GB oder bis zu
60 GB komprimiert. Ein einziges Bandlaufwerk
vom Typ 3590 E11 kann damit nunmehr eine
Kapazität von bis zu 1,2 TByte bereitstellen. Die
Kassetten werden Magstar 3590-Laufwerke an
folgenden Systemen unterstützen: S/390,
AS/400, RS/6000, Numa-Q, Sun Microsystems,
Hewlett-Packard und Windows NT. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
IBM
Tel. (0180) 3313233
Fax (07032) 153777
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.de.ibm.com
64
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Server: »Unix-Server GP7000F« mit bis
zu 64 CPUs
Fujitsu Siemens Computers sorgt mit den drei neuen UnixServern »M800«, »M1000« und »M2000« für einen Leistungsschub und eine Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten. Mit
dem neuesten »Fujitsu Sparc64 GP«-RISC-Prozessor mit
einer Taktrate von 330 MHz erzielen die neuen 16-, 32und 64-way Sparc64-Server überlegene Performance bei
gleichzeitiger Flexibilität in der Umsetzung unterschiedlichs-
Die GP7000F-Server-Familie von Fujitsu Siemens Computers:
M1000und M2000
ter Anforderungsprofile. Weitere Kennzeichen der
GP7000F Unix-Server sind die Mainframe-ähnliche Zuverlässigkeit sowie die Kompatibilität für mehr als 12.000
Applikationen. Die Auslieferung der Server beginnt im Mai.
Das 16-Way-System M800 GP7000F basiert auf bis zu 16
Sparc64-GP-Prozessoren mit 330 MHz und verfügt über
einen Arbeitsspeicher von bis zu 32 GByte. Das 32-WaySystem M1000 GP7000F ist mit bis zu 32 Sparc64-GP-Prozessoren von 330 MHz ausgestattet, jeder mit einem Sekundär-Cache von 8 MByte und verfügt über ein Speichersubsystem von bis zu 32 GByte. Das System unterstützt
acht Partitionen, hat bis zu 48 PCI-Steckplätze und ist mit
dem innovativen Crossbar-Switching-Ansatz des Unternehmens ausgestattet, das maximale Skalierbarkeit und Ausnutzung der Systemressourcen gewährleistet. Das System
M2000 GP7000F verfügt über bis zu 64 Sparc64-GP-Prozessoren von 330 MHz mit einem 8-MByte-SekundärCache und einem verschachtelten 64-Way-Speichersubsystem von bis zu 64 GByte. Das M2000-Modell gestattet
die Einrichtung von bis zu 15 Partitionen und verfügt über
96 PCI-Steckplätze. Der breitbandige Crossbar unterstützt
einen Durchsatz von bis zu 40,96 GB/s bei einer Konfiguration mit 64 Prozessoren. Sowohl das M1000- als auch das
M2000-System sind mit redundanten StromversorgungsSubsystemen ausgestattet. Sie verfügen über ein redundantes Kühlungssubsystem. Wichtige Komponenten wie
Stromversorgungen und Ventilatoren können bei laufendem Betrieb ausgetauscht werden. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Fujitsu Siemens Computers
Tel. (05251) 814553
Fax (05251) 816419
E-Mail: [email protected]
Web: fujitsu-siemens.de
PRODUKTSPIEGEL
Drucker: Schnelle Laser für den
Hochleistungsbereich
Genicom stellt mit dem »Microlaser 401« einen schnellen
Laserdrucker mit sehr guten Grafikeigenschaften vor, der
sich einfach in heterogene Netzwerke integrieren lässt
und speziell für IBM-Umgebungen optimiert ist. Ziel ist
die Produktivitätssteigerung der besonders belasteten
Abteilungen in heutigen Unternehmen. Dort hat niemand
die Zeit, lange auf seine Druckaufträge zu warten –
gleichzeitig braucht man aber Drucke höchster Qualität.
Der Microlaser 401 von Genicom liefert bis zu 40 Seiten pro Minute in hochwertiger Druckqualität: 1200x1200 dpi.
Der Microlaser 401 setzt diese Anforderungen in einer
Maschine um und bringt dem Unternehmen damit spürbaren Nutzenzuwachs. Der Drucker basiert auf der erweiterten »Intelliprint-Controller«-Architektur von Genicom,
die ihm die hohe Geschwindigkeit und Auflösung ermöglicht und den plattformübergreifenden Einsatz gestattet.
Gleichzeitig ist er offen für die sich entwickelnden multifunktionellen Technologien zur Dokumentenverarbeitung. Er arbeitet mit einem 166 MHz schnellen 64-BitRISC-Prozessor (MIPS R5000) und bis zu 96 MB Speicher
(32 MB in der Basisausstattung). Um optimale Leistungen
bei Auflösung und Schriftgestaltung liefern zu können, ist
der Microlaser 401 mit Adobe Postscript 3 und PCL5e
ausgestattet. IBM AFP wird über eine optional erhältliche
IPDS-Emulation unterstützt. Alle wichtigen Netzwerkprotokolle und Plattformen wie Microsoft LAN Manager,
Novell Netware, Telnet, IPX/SPX, Netbios, Ethertalk,
TCP/IP, SNMP V3/4, Fast Ethernet 10/100BaseT und
10Base2 gehören zur Standardausstattung. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Genicom
Tel. (0811) 806-0
Fax (0811) 806-26
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.genicom.com
CRM-Lösungen: InternetFunktionen und browser-basierte
Thin Client-Architektur
Saratoga Systems liefert ihre neue »Avenue«
Version 5.0 in Deutsch aus. Neben einer Fülle innovativer Internet-Funktionalitäten bietet diese
Programmversion Funktionen für Dokumentenmanagement, erweiterte Microsoft OutlookIntegration, WYSIWYG-Datenmodellierung und
Palmpilot-Synchronisation. Eine Thin Client-Version bietet Avenue 5.0 mit »Webexpress«. Der
Zugriff erfolgt über das Inter- oder Intranet mittels eines Standard-Browsers. Webexpress erlaubt Geschäftspartnern und Mitarbeitern, die
nicht die volle Funktionalität von Avenue benötigen, den Echtzeit-Lese- und Schreibzugriff auf
die zentrale Wissensbasis und Auswertungen –
unter Berücksichtigung der definierten Sicherheitsregeln, wie Zugangserlaubnis und Zugriffsrechte auf Daten. Webexpress erfordert keine
installierte Avenue-Lizenz, keine Schulung und
ist damit ideal für »Gelegenheitsanwender«. So
können Kunden etwa über Webexpress ihre Problembeschreibungen in der Avenue-Wissensbasis hinterlegen oder direkt auf den Avenue-Helpdesk zugreifen, um Standardprobleme selbst zu
lösen. Darüber hinaus können z.B. Distributoren
das Internet nutzen, um rund um die Uhr Informationen zu Produktverfügbarkeit und Lagerbestand abzurufen oder Bestellungen aufzugeben.
(ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Saratoga Systems
Tel. (089) 689502-0
Fax (089) 689502-25
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.saratogasystems.de
Voice over IP: Effiziente und
kostengünstige Internet-Telefonie
Eicon Technology stellte auf der CeBIT 2000 eine neue
Lösung für modernes und kosteneffizientes Voice over IP
vor. Die »Diva Server Voice Solution« besteht aus einer
Voice-fähigen Diva Server-Karte als Hardwarekomponente und einem VoIP-Gateway. Auf Basis der Diva ServerTechnologie bietet Eicon somit die Realisierung von Telefoniediensten via Internet und Intranet. VoIP gewährt
dabei eine verbesserte Bandbreitenauslastung und deutliche Kostenvorteile im Vergleich zu den gängigen analogen und digitalen Telefonnetzen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Eicon Technology
Tel. (07152) 930-218
Fax (07152) 930-999
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.eicon.de
66
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Internet: Vergleichende Produktsuche für
»smarte Shopper«
Mit dem Launch des »Shopping-Channels« setzt Altavista
Deutschland planmäßig die strategische Weiterentwicklung zur Portal-Site fort, die im Rahmen des DeutschlandLaunch im Dezember 1999 angekündigt wurde. Nun ist
die Online-Recherche bei der Internet-Suchmaschine unter www.altavista.de nicht nur nach Informationen, son-
CRM: E-Business-Lösung für
mehr Effektivität beim Vertrieb
und Service
Siebel Systems stellte auf der CeBIT »Siebel Wireless«, die Verbindung von mobilem Telefon, Internet und »Siebel E-Business Applications«, vor. Die
Applikationen ermöglichen Außendienst und Kundenservice den drahtlosen Zugang zu zeitkritischen
Kundeninformationen in Echtzeit über das Mobiltelefon, dadurch können Effektivität und Produktivität im Service erhöht und die Zufriedenheit der
Kunden gesteigert werden. Wireless kann sowohl
von Endanwendern als auch von Unternehmen
eingesetzt werden, um Produkte und Dienstleistungen anzufordern und den jeweiligen Orderstatus abzufragen. Informationen über Vertriebsaktivitäten und aktuelle Kundendaten, Kalenderfunktionen und Adresslisten, Information über verfügbare Produkte und die Beantwortung von Serviceanfragen stehen Außendienst- und Servicemitarbeitern in Echtzeit zur Verfügung. Das Produkt erlaubt Vertriebs- und Servicemitarbeitern, Anfragen
zu überwachen und zu aktualisieren und Bestellinformationen in Echtzeit, direkt von ihrem mobilen
Zugangsgerät aus. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Siebel Systems
Tel. (089) 95718-222
Fax (089) 95718-500
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.siebel.com
Online-Recherche ist unter www.altavista.de nicht nur nach Informationen, sondern auch nach Produkten möglich.
WAP: »Virtual Warehouse« über
WAP-Protokoll abrufbar
dern auch nach Produkten möglich: Im neuen ShoppingChannel kann in über 1800 Kategorien nach Produkten
und Preisen recherchiert werden. Das Suchergebnis liefert
eine Tabelle mit Angeboten von verschiedenen OnlineShops. Jedes Produkt ist mit einem Link zur entsprechenden Shop-Site verknüpft und kann dort bestellt werden.
(ma)
Transtec verstärkt ihre E-Business-Strategie. Anwender
haben via WAP-Protokoll Zugriff auf das gesamte »Virtual-Warehouse«-Angebot von derzeit über 25.000 ITProdukten. Durch diesen Online-Service ist das Unternehmen jederzeit und überall schnell erreichbar. Der direkte Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem der Firma
wurde um die »mobile Variante WAP« erweitert. Unter
http://www.transtec.de bietet man die Möglichkeit, Preise und Verfügbarkeiten von über 25.000 IT-Produkten
abzufragen. Nach Eingabe der Artikelbezeichnung erhalten die Anwender eine Kurzbeschreibung des angefragten Artikels und dessen Preis. Zudem erscheint im Display
die Auskunft, ob das Produkt direkt ab Lager verfügbar
ist. Da dieser neue WAP-Service direkt auf das zentrale
Transtec-Rechnersystem zugreift, sind alle abgefragten
Preis- und Verfügbarkeitsdaten ständig aktuell. In Zukunft wird es dem Anwender so möglich sein, auf die
volle Funktionalität (z.B. Auftragstracking) des Transtec
E-Commerce-Systems zurückzugreifen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Altavista
Tel. (040) 32005-111
Fax (040) 32005-200
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.altavista.de
NÄHERE INFORMATIONEN:
Transtec
Tel. (07071) 703-400
Fax (07071) 703-230
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.transtec.de
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
67
INFO-FAX/REDAKTION
Informationen schnell
Einfach kopieren und per Fax absenden
(die Faxnummer entnehmen Sie bitte nebenstehender Seite)
An
SERVER
CLIENT U
TING
COMP
Firma
5/00
Faxnummer
Meine Anschrift lautet: (bitte deutlich schreiben)
Ich möchte Informationsmaterial zu dem in der
Firma
Client-Server-Computing-Ausgabe
5/00
in dem Beitrag
Abteilung
Vorname/Name
Straße/Nummer
PLZ/Ort
auf Seite
Telefon
erwähnten Produkt
Meine Funktion: ❑ Spezialist
Fax
❑ Gruppen-/Abteilungsleiter
❑ Einkauf
❑ Unternehmensleitung
Mein Unternehmen beschäftigt:
❑
1 bis 19 Mitarbeiter
❑ 20 bis 49 Mitarbeiter
❑ 50 bis 99 Mitarbeiter
❑ 100 bis 249 Mitarbeiter
❑ 250 bis 499 Mitarbeiter
❑ 500 bis 999 Mitarbeiter
❑ über 1000 Mitarbeiter
Mein Unternehmen gehört zu folgender Branche:
❑ Elektroindustrie
❑ Maschinenbau
❑ Fahrzeughersteller und -zulieferer
❑ Chemisch pharmazeutische Industrie
❑ Transport- und Logistikbranche
❑ Geldinstitute/Bausparkassen
❑ Versicherungswesen
❑ Reise- und Touristikbranche
❑ Handel- und Dienstleistungen
❑ Öffentliche Verwaltung
❑ Hochschulen und Forschungsinstitute
❑ Nahrungs- und Genussmittel
68
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Ich interessiere mich für folgende Computer- und Kommunikationssysteme:
Betriebssysteme:
Hardware:
Kommunikationssysteme:
❏
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
MS-DOS
VMS/OpenVMS
MVS
VM
VSE
OS/400
AIX
Windows
OS/2
Windows NT
Unix
Digital Unix
andere:
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
IBM-Mainframe
IBM-Midrange
DEC
HP
Sun
Siemens
Apple
RISC-Systeme
andere:
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
DECnet
Novell-NetWare
Banyan Vines
LAN Manager/LAN
Server
PC-Host-Verbindung
Pathworks
ISDN/WANs
andere:
KENNZIFFERN-FAX/INSERENTENVERZEICHNIS
per Fax oder Internet
Kennziffern-Fax
Der moderne Weg zu detaillierten Informationsmaterial zu der in dieser
Ausgabe veröffentlichten Anzeigen.
www.clientserver.de/info
▲
# 023 www.clientserver.de/info● Selbstverständlich haben Sie nach wie
vor die Möglichkeit, weitere Anzeigen-Produkt-Infos mit dem nebenstehenden Faxformular abzurufen. Einfach ausfüllen und an die Fax-Nummer
08621/97 99 60 faxen. Zum schnellen Überblick haben wir alle inserierenden
Firmen auf dieser Seite aufgelistet.
▲
●Info-Fax
▲
● Tragen Sie die entsprechende Kennziffer
unter www.clientserver.de/info an der vorgesehenen Stelle ein und Sie gelangen direkt und ohne Umwege zu Ihren gewünschten Zusatzinformationen.
# 023
▲
●
Info-Fax
Einfach kopieren und absenden per Post oder
FAX 08621/979960
SERVER
CLIENT U T I N G
An AWi-Verlag
COMP
Client-Server-ComputingLeserservice
Herzog-Otto-Straße 42, 83308 Trostberg
5/00
Meine Anschrift lautet: (bitte deutlich schreiben)
Firma
Abteilung
INSERENTENVERZEICHNIS/KENNZIFFERNDIENST
Inserent/Anbieter
Vorname/Name
Seite
Kennziffer
Acer Computer GmbH
15
006
PLZ/Ort
Apsis Software AG
47
015
Telefon
Attachmate International Sales GmbH
23
009
Brain International AG
2. US
001
Delta Software GmbH
54
018
Delta Software GmbH
55
019
Delta Software GmbH
55
020
Straße/Nummer
Detec Software GmbH
21
008
Deutsche Post AG
11
005
18/19
007
DV-Job.de AG
51
017
DV-Markt
72
022
Genicom GmbH
65
021
4. US
023
31
011
IBM Informationssysteme GmbH
6/7
004
IBM Informationssysteme GmbH
27
010
IBM Informationssysteme GmbH
41
013
Intel GmbH
49
016
Deutsche Telekom AG
HOB electronic GmbH
Hummingbird Communications GmbH
Magic Software Enterprises GmbH
5
003
Mercury Interactive GmbH
3
002
Pansite GmbH
45
014
Sydios IT Solutions GmbH
37
012
Fax
Ich möchte Informationsmaterial zu Produkten
mit folgenden Kennziffern
(siehe nebenstehende Übersicht):
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Meine Funktion:
❑ Spezialist
❑ Gruppen-/Abteilungsleiter
❑ Einkauf
❑ Unternehmensleitung
Mein Unternehmen beschäftigt:
❑ 1 bis 19 Mitarbeiter
❑ 20 bis 49 Mitarbeiter
❑ 50 bis 99 Mitarbeiter
❑ 100 bis 249 Mitarbeiter
❑ 250 bis 499 Mitarbeiter
❑ 500 bis 999 Mitarbeiter
❑ über 1000 Mitarbeiter
Mein Unternehmen gehört
zu folgender Branche:
❑ Elektroindustrie
❑ Maschinenbau
❑ Fahrzeughersteller und -zulieferer
❑ Chemisch pharmazeutische Industrie
❑ Transport- und Logistikbranche
❑ Geldinstitute/Bausparkassen
❑ Versicherungswesen
❑ Reise- und Touristikbranche
❑ Handel- und Dienstleistungen
❑ Öffentliche Verwaltung
❑ Hochschulen und Forschungsinstitute
❑ Nahrungs- und Genussmittel
Ich interessiere mich für folgende Computer- und Kommunikationssysteme:
Betriebssysteme:
Hardware:
Kommunikationssysteme:
❏
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
MS-DOS
VMS/OpenVMS
MVS
VM
VSE
OS/400
AIX
Windows
OS/2
Windows NT
Unix
Digital Unix
andere:
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
IBM-Mainframe
IBM-Midrange
DEC
HP
Sun
Siemens
Apple
RISC-Systeme
andere:
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
DECnet
Novell-NetWare
Banyan Vines
LAN Manager/LANServer
PC-Host-Verbindung
Pathworks
ISDN/WANs
andere:
Damit Hersteller und Anbieter von Produkten, für die ich mich interessiere, meine Kennziffernanfragen so gezielt wie
möglich beantworten können, bin ich damit einverstanden, dass diese Daten elektronisch gespeichert und weitergegeben werden.
Ort, Datum
Unterschrift
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
69
COMPUTING
CLIENT SERVER
www.clientserver.de
ZEITSCHRIF T FÜR IT-MANAGER
CLIENT SERVER
COMPUTING
Nr. 6/00
B 30923
www.awi.de
VORSCHAU JUNI
DM 14,- ös 110,-/sfr. 14,-
IT-Security
Titelthema: IT-Security
In Anbetracht zunehmender Hackerangriffe nimmt das Thema IT-Security
einen immer höheren Stellenwert bei den Unternehmen ein. Viele von ihnen, die über einen Internet-Anschluss verfügen, haben inzwischen eine
Firewall als Schutzkomponente zwischen dem Unternehmensnetz und
dem Internet installiert. Doch das allein reicht nicht aus. Ein wirksamer
Schutz der Unternehmensdaten bietet nur ein integriertes Sicherheitskonzept mit umfassender Zugangskontrolle.
Ressourcen sparen beim Entwickeln
In vielen Märkten steigt das
Umsatzvolumen, das durch
den Einsatz von E-Commerce-Applikationen
erzielt
wird, beständig an. Dies
setzt hohe Bandbreiten und
eine effiziente Ausnutzung
der Netzleistung vor allem
bei Weitverkehrsverbindungen über öffentliche Leitungen voraus. Entsprechende Anwendungen im E-Commerce-Umfeld müssen daher schon während der Entwicklung für den Einsatz innerhalb dieser
Netzwerkumgebung optimiert werden.
● Interview mit Peter Böhret
Ontrack Data Recovery GmbH
Börsennotierte Unternehmen: Wer
macht was auf dem IT-Markt?
In unserem Schwerpunktthema erhalten Sie einen
Überblick über ausgewählte Unternehmen, deren
Geschäftsfeld sich auch
auf den deutschen Markt
erstreckt und deren Kurse an deutschen Börsen
notiert sind.
Externe Dienstleister reduzieren Fixkosten
Das Outsourcing von IT-Leistungen ermöglicht die Konzentration auf die
Kernkompetenzen im Unternehmen. Gleichzeitig tragen externe ITDienstleister zu einer erheblichen Reduktion von Fixkosten bei der Erstellung, dem Betrieb und der Anpassung von komplexen IT-Systemen bei.
Neue Trends im Outsourcing-Bereich kennzeichnen den Markt - idealerweise sollte ein in diesem Segment operierender Dienstleister diese mit
berücksichtigen und über ein breites Angebotsportfolio verfügen.
Aus aktuellem Anlass sind Themenänderungen möglich. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.
Impressum
Herausgeber: Eduard Heilmayr (he)
Chefredaktion: Rainer Annuscheit (ra), Albert Probst (ap)
verantwortlich für den redaktionellen Inhalt
Autoren: Martin Arndt (ma)
Redaktionsassistenz: Regine Appenzeller-Gruber (ar)
So erreichen Sie die Redaktion: Bretonischer Ring 13, 85630 Grasbrunn, Tel. (0 89) 4 56 16-214,
Telefax (0 89) 4 56 16-300
Manuskripteinsendungen: Manuskripte werden gerne von der Redaktion angenommen. Sie müssen
frei sein von Rechten Dritter. Sollten sie auch an anderer Stelle zur Veröffentlichung oder gewerblichen Nutzung angeboten worden sein, muss das angegeben werden. Mit der Einsendung gibt der Verfasser die Zustimmung zum Abdruck in den von der AWi Aktuelles Wissen Verlag GmbH herausgegebenen Publikationen. Honorare nach Vereinbarung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird
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Titelgestaltung: AWi-Verlag
Titelbild: Evosoft
Layout, Produktion: Hans Dresl, Michael Szonell, Edmund Krause (Leitung)
Anzeigenverkauf: Sybille Reed, Tel.: (089) 9 03 08 16 Fax: (089) 90 46 91 75 (Leitung),
Christian Biomonti, Tel.: (089) 4 56 16-218, Fax: (089) 4 56 16-250
Anzeigenverwaltung: Gabi Fischböck, Tel.: (0 89) 4 56 16-262
Anzeigendisposition: Sandra Pablitschko (0 89) 4 56 16-108
Anzeigenpreise: Es gilt die Preisliste Nr. 6 vom 1.1.2000
Erscheinungsweise: monatlich (zwölf Ausgaben im Jahr)
Zahlungsmöglichkeiten für Abonnenten: Bayerische Vereinsbank München, BLZ 700 202 70, Konto:
32 248 594 Postgiro München, BLZ 70010080, Konto 537040-801
Die Mitglieder der GI-Fachgruppe 2.0.1, Personal Computing, erhalten
Client Server Computing im Rahmen ihrer Mitgliedschaft.
70
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.
Bezugspreise: Das Einzelheft kostet DM 14,-. Der Abonnement-Preis beträgt im Inland DM 148,- pro
Jahr für 12 Ausgaben. Darin enthalten sind die gesetzliche Mehrwertsteuer und Zustellgebühren. Der
Abonnement-Preis erhöht sich für die Zustellung im Ausland auf DM 174,-.
Vertrieb: Abonnementbestellungen und Adreßänderungen richten Sie bitte an: Edith Winklmaier,
Herzog-Otto-Straße 42, 83308 Trostberg, Tel. 08621/645841, Fax 08621/62786
Verlegerbeilage: Dem Abonnementenstamm und einem Teil der Ausgabe 5/99 von Client Server
Computing liegt als Verlegerbeilage das Magazin SAPlement bei.
Druck: Friedrich VDV, Zamenhoferstraße 43-45, A-4020 Linz
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Alle Rechte, auch Übersetzungen, vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Aus der Veröffentlichung kann nicht geschlossen werden, dass die beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten sind.
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erhältlich. Anfragen richten Sie bitte an Edmund Krause, Tel. (0 8 9) 4 56 16-240
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Anschrift des Verlages:
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www.awi.de
ISSN 0947-5419
i
Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung
v
der Verbreitung von Werbeträgern e.V.
Mitglied der Leseranalyse
w
(IVW), Bad Godesberg
Computerpresse 1999
LAC ’99
IT-BÖRSE
$ 3Com: Rückzug
€
Dritter großer ITK-Anbieter gibt auf
aus großem Netz
$
Cabletron und Lucent der dritte große Anbieter. Das berichten das
Fachmagazin »Information Week« und die Nachrichtenagentur Dow
Jones Newswires übereinstimmend. Dabei würden 3000 Stellen abgebaut und fast die Hälfte des Unternehmens verkauft. Beim scheinbar
logischen Wachstum lokaler IT-Netze zum weltweiten Datenverbund
würden immer mehr Anbieter auf der Strecke bleiben, heißt es weiter.
Mit 3Com gebe bereits der
dritte große Anbieter das vermeintliche Wachstumssegment auf. Vor 3Com hatte sich
bereits Cabletron in vier kleinere Spezialunternehmen aufgeteilt. Lucent gliederte den
Geschäftsbereich der Installation konzernweiter IT-Netze
in eine Tochtergesellschaft
aus. 3Com, bisher zweitgrößter Anbieter auf dem Markt
nach Cisco, musste den Rückzug aus der Installation großer
IT-Netze nach dem Börsengang des Tochterunternehmens Palm antreten.
»Nach der Ausgliederung
Palms wurde offenbar, dass
der Rest des 3Com-Konzerns
nur noch aus einem Mischmasch bestand«, analysierte
der Branchenbeobachter Scott
Thurm im »Wall Street Journal«.
Bei der Neuordnung in
den nächsten sechs Monaten
will 3Com die Stellen von 3000
Beschäftigten abbauen. Geschäftsbereiche, die bisher
knapp die Hälfte des Umsatzes erzielten, würden eingestellt oder verkauft. Zum 30.
Juni will 3Com unter anderem
die Produktgruppen »Corebuilder«, »Pathbuilder« und
€
$
€
Die 3Com zieht sich aus der Installation großer IT-Netze zurück, nach
€
$
»Netbuilder« sowie die ATMLAN-Switches aufgeben.
Die Fertigung von PCKarten und Modems wird
mitsamt einer dazugehörigen Fabrik verkauft. Der Geschäftsbereich analoge Modems werde an ein neues Unternehmen, das 3Com gemeinsam mit Accton Technology und Natsteel Electronics
gründen will, veräußert.
Zudem plane 3Com den
Verkauf ihrer Fertigung in
Mount Prospect an Natsteel
Electronics. Natsteel werde
alle dort tätigen 1200 Mitarbeiter übernehmen.
3Com will sich künftig
auf lokale Netze mit bis zu
1000 Anschlüssen konzentrieren. Das obere Segment
des ITK-Marktes (integrierte
Informationstechnik und Telekommunikation) wird den
Wettbewerbern überlassen.
Marktführer Cisco gehört zu
den Gewinnern des 3ComRückzugs. Bei großen, unternehmensweiten Datennetzen
wird Cisco-Technik zum Defacto-Standard.
3Com hat im dritten Quartal
des
Geschäftsjahres
1999/2000 den Gewinn je Aktie (dilutiert) auf 1,40 (0,24)
$
€
€
Dollar gesteigert. 3Com erklärte weiter, dass die Umsätze von Personal Connectivity
Products – beispielsweise
Network Interface Cards, analoge und Breitbandmodems
sowie Home Networking Systeme – im dritten Quartal im
Vergleich zum Vorjahr um
15% auf 551,9 Mio Dollar
rückläufig waren. Die Umsätze im Bereich Network Systems Products, das sind unter
anderem Switches, Hubs,
LAN-Telefonie und MultiService-Plattformen, sanken
um 7% auf 591 Mio Dollar. Die
Umsätze im Bereich Handheld-Computing-Produkte
stiegen hingegen um 116% auf
272,3 Mio Dollar.
3Com teilte mit, dass es im
vergangenen Jahr in fünf
High-Growth- und Emerging-Growth-Produktlinien
investiert hat, die sich als
strategisch bedeutend erwiesen hätten. Dazu zählen unter anderem die Bereiche
Breitbandkabel,
DSL-Modems und Gateways, LANTelefonie,
Multi-ServicePlattformen, drahtlose LAN
und WAN und Home Networking. Zusammen haben
diese Segmente im dritten
$
Quartal ein Umsatzwachstum von 25% erreicht.
3Com will sich künftig auf
drei Networking-Märkte in
den Bereichen Verbraucher,
Geschäftskunden und Network Service Providers konzentrieren. Die Verbindung
soll über Internet-Telefonie, Breitbandleitungen und
Web-basierte Dienstleistungen laufen, erklärte das Unternehmen. Der Chairman
und Chief Executive von
3Com, Eric Benhamou, sagte,
er wolle sich auf die Märkte
konzentrieren, in denen
3Com eine Führungsposition
erworben habe. Gleichzeitig
wolle er strategische Investments in neue Technologien
tätigen sowie durch Partnerschaften die Angebotspalette
stärken. (vwd/ma)
$
€
NÄHERE INFORMATIONEN:
3Com
Tel. (089) 250000
Fax (089) 25000111
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.3com.com
Nortel Networks
kauft Coretek
€
Nortel Networks hat Coretek, einen Hersteller optischer
Bauteile, für 1,43 Mrd Dollar
in Nortel-Aktien auf dilutierter Basis gekauft. Wie das Unternehmen mitteilte, ist ein
Teil der Aktienübergabe davon abhängig, dass Coretek
bestimmte Entwicklungsziele
erreicht. Coreteks verstellbare
Laser und andere optische
Komponenten der nächsten
Generation sollen »den Vorsprung von Nortel Networks
bei der Lieferung eines flexiblen und hochwertigen optischen Internets vergrößern«.
(vwd/ma)
$
NÄHERE INFORMATIONEN:
Nortel Networks
Tel.(089) 35050
Fax (089) 35052211
E-Mail: info@nortelnetworks. com
Web: http://www.
nortelnetworks.com
$
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
71
IT-BÖRSE
Tria übernimmt
Edoc
Mit Wirkung zum 1.Januar
2000 hat die Tria Software zu
100% die Edoc Management
übernommen. Das Unternehmen mit seinen drei Kernbereichen Dokumentenarchivierung, Dokumentenmanagement und Workflow wird
künftig als Tochtergesellschaft unter Tria E-Doc GmbH
firmieren. Für Tria bedeutet
diese Akquisition den Einstieg in den Zukunftsmarkt
Dokumentenmanagement,
der sich unabhängigen Marktforschern zufolge in den
nächsten vier Jahren verdoppeln wird. Besitzt der Dokumentenmanagementmarkt in
Europa 1999 ein Volumen von
5,2 Mrd Dollar, so soll er im
Jahr 2003 auf 11,4 Mrd Dollar
ansteigen. Deutschland stellt
dabei nach England den
zweitwichtigsten Markt dar.
Den Erwerb von Edoc – es
ist die vierte Akquisition binnen vier Monaten – wertete
Tria-Vorstandsvorsitzender
Richard Hofbauer als einen ersten Schritt zum strategischen
Ausbau der Tria Unternehmensgruppe in neue strategische Wachstumsfelder. »Mit
72
Edoc befindet sich eine Technologieperle in diesem Zukunftsmarkt in der Tria-Gruppe«, erklärte Hofbauer. Gerade bei unserer Klientel der
Blue-Chip-Kunden besitzt das
Thema »papierloses Büro«
nach der Lösung der Jahr2000-Thematik eine hohe Priorität, sagte Vorstand Bernhard Schmid. Ziel sei die Automatisierung vieler betrieblicher Abläufe mit Hilfe von traditioneller IT- und Web-Technologie. Zudem erschließe
sich Tria mit dieser Akquisition den ersten Standort in
Nordrhein-Westfalen. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Tria
Tel. (089) 92907-0
Fax (089) 92907-100
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.tria.de
Bäurer übernimmt
CAI zu 100%
Bäurer übernimmt rückwirkend zum 1. Juli 1999 die
CAI Systemhaus zu 100%.
Nach eigenen Angaben bietet
der 1985 gegründetet Entwickler von komponentenbasierten Softwarelösungen für
die Industrie auf Basis der
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Entwicklungsumgebung
Smalltalk branchenübergreifende Komplettlösungen für
Produktion, Vertrieb, Einkauf
und Logistik. Besondere Stärken von CAI sieht Bäurer in
der durchgängig objektorientierten Technologie sowie in
der Entwicklung innovativer
Supply Chain Management(SCM-)Lösungen, der Steuerung und Optimierung logistischer Ketten zwischen verschiedenen Unternehmen.
Hinzu komme das ausgeprägte SAP-Know-how, das
die Anbindung des geplanten
Bäurer-»Gate« im Internet an
das in Deutschland dominierende ERP-System (Enterprise
Ressource Planning) erleichtere. Die Akquisition von CAI
stärke Bäurers Kraft und
Kompetenz »beim Zukunftsthema SCM deutlich«, hieß es.
Die 40 Mitarbeiter der CAI mit
Sitz in Würzburg und Berlin
würden in den Bäurer-Konzern integriert. (vwd/ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Bäurer
Tel. (0771) 9211-122
Fax (0771) 9211-200
E-Mail: guenther.martini
@baeurer.de
Web: http://www.baeurer.de
Oracle: Gewinn
stieg um 40% im
zweiten Geschäftsquartal
Oracle hat Rekordergebnisse für das zweite Quartal
des Geschäftsjahres 2000 bekanntgegeben. Der Umsatz
stieg um 18% auf 2,3 Mrd
Dollar, während der Gewinn
um 40% auf 384 Mio Dollar
oder 0,26 Dollar pro Aktie
wuchs. Im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres
betrug der Umsatz 2,1 Mrd
Dollar und der Gewinn 274
Mio Dollar oder 0,19 Dollar
pro Aktie. Insgesamt stieg der
Softwarelizenzumsatz
im
Vergleich zum Vorjahr um
18%. Im Bereich der Datenbanken wuchs der Umsatz um
17% auf 651 Mio Dollar und
der Geschäftsbereich Applications um 31% auf 168 Mio
Dollar. Das Servicegeschäft erfuhr – gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
– eine Steigerung um 10% auf
1,4 Mrd Dollar. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Oracle
Tel. (089) 14977-215
Fax (089) 14977-875
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.oracle.de
$T-Online wird€
bis 2002
Düstere Prognose der WestLB:
rote Zahlen schreiben
€
$
Der Börsenkandidat T-Online wird nach Einschätzung der ins Emissionskonsortium eingebundenen WestLB bis 2002 rote Zahlen
schreiben. Vor allem die geplanten intensiven Marketingkam-
pagnen und der schnelle Personalanstieg dürften jährliche Kosten
in dreistelliger Millionenhöhe verursachen, heißt es in einer Studie
des Kreditinstituts.
Für dieses Jahr rechnen
die Analysten mit einem negativen EBITDA von rund
234 Mio Euro, nachdem 1999
noch ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung
und Amortisation von 17,6
Mio Euro erwirtschaftet
worden war. Für 2001 werden minus 120 Mio Euro
veranschlagt, ehe sich das
EBITDA 2002 mit 38,4 Mio
Euro wieder ins Positive
wenden werde.
Auch auf Basis des Jahresüberschusses rechnet die
Westdeutsche Landesbank
Girozentrale (WestLB), Düsseldorf und Münster, in zwei
Jahren mit dem Break Even.
Nachdem 1999 und 1998 ein
ausgeglichener Überschuss
erwirtschaftet worden war,
wird er nach Einschätzung
der Experten in diesem Jahr
mit 363 Mio Euro tief in den
roten Bereich fallen. Für 2001
wird ein Fehlbetrag von 133,5
Mio Euro erwartet, der sich
2002 dann in einen Jahresüberschuss von 12,4 Mio Euro
verwandeln dürfte. »Vor diesem Hintergrund ist mit einer Dividendenzahlung von
frühestens Mitte dieses Jahrzehnts zu rechnen«, heißt es
in der Untersuchung. Die TOnline International, deren
€
€
$
$
Erstnotiz für den 17. April
vorgesehen war, kann der
WestLB zufolge aufbauend
auf ihrer marktführenden
Stellung in Deutschland
und durch die eingeleitete
internationale Expansion in
den nächsten Jahren ein rapides Umsatzwachstum erzielen. Die Bank, die im
Konsortium sowohl private
wie institutionelle Anleger
betreut, rechnet von 1999 bis
2002 mit einer guten Verdreifachung der Erlöse von
428 Mio auf 1,497 Mrd Euro.
Dabei wird unterstellt, dass
Umsatzrückgänge im Internet-Zugangsgeschäft als
Hauptumsatzquelle durch
eine Verdoppelung der Kundenzahl auf 10,5 Mio bis
2002 und durch längere Nutzungsdauer überkompensiert werden.
Da sich T-Online aber
über das reine Service Provider-Geschäft hinaus als Portal positioniert, werden die
wachstumsstarken Bereiche
Werbung und E-Commerce
nach Einschätzung der Analysten an Stellenwert im
Umsatz deutlich zunehmen.
Bis 2002 dürften diese beiden Einnahmequellen mit
jährlichen Wachstumsraten
im deutlich dreistelligen
$
€
€
Prozentbereich bereits knapp
22% vom Umsatz ausmachen, nachdem sie 1999 erst
bei 3,9% lagen. Ein fairer
Wert der T-Online-Aktie,
deren Zeichnungsfrist vom
3. bis 12. April lief, wird in
der vorliegenden Studie
nicht genannt. Der Kundenwert wird konservativ
auf rund 3800 Euro geschätzt.
Als Stärken des Börsenaspiranten werden neben
der Marktführerschaft eine
hohe Servicequalität beim
Internet-Zugang sowie starke Partnerschaften im Inhaltebereich angeführt. Positiv
hebt die WestLB ferner hervor, dass T-Online mit mehr
als 200 Partnern auch eines
der führenden ShoppingPortale ist.
Eine hohe Börsenkapitalisierung versetze die Telekom-Tochter in die Lage, eine Führungsrolle im Konsolidierungsprozess auf dem
Markt der Internet Service
Provider und Portale in Europa einzunehmen. Die
Partnerschaft mit der Deutschen Telekom und der
Schwester T-Mobil schaffe
innovative Vorteile. Schließlich verweisen die Analysten darauf, dass T-Online
$
über einen direkten Zugang
zu den Produkten, Verteilungskanälen und mehr als
40 Mio Kunden des Mutterhauses verfügt.
Als Schwächen werden
an erster Stelle eine noch geringe internationale Reichweite genannt. Die Expansion mache hier teure Zukäufe nötig. Ferner sei der
Integrationserfolg der Ziele
im Bereich Merger and
Acquisition ungewiss. Im
Zugangsgeschäft sei Margendruck durch zunehmenden Wettbewerb seitens der
»Free
Service«-Anbieter
zu erwarten. Schließlich
bemängelt die Bank, dass
für die Mitarbeiter kein
Stock-Options-Programm
vorliegt.
Zur
Internationalisierung heißt es, nach dem Börsengang sei mit weiteren Expansionsschritten zu rechnen. Nächster Zielmarkt
könnte Großbritannien sein.
Als Eintrittsszenario halten die Experten ein Joint
Venture mit der TelekomMobilfunktochter One2One
nach dem Vorbild Österreich für möglich, wo T-Online ein Gemeinschaftsunternehmen mit der HandyTochtergesellschaft
max.
mobil eingegangen ist. Der
Kauf des französischen Online-Dienstes Club Internet
wird in der Studie als bedeutender Schritt in den Internationalisierungsbemühungen von T-Online bezeichnet.
Die Telekom will 115 Mio
Aktien plazieren. Nach dem
IPO wird der Streubesitz an
T-Online laut WestLB voraussichtlich bei 9,5% liegen.
(vwd/ma)
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NÄHERE INFORMATIONEN:
T-Online
Tel. (0228) 1810
Fax (0228) 1815196
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.
telekom.de
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CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
73
IT-BÖRSE
$
$ i2 zahlt 9,3 Mrd
€Dollar
Marktplatz-Business im Visier:
Dollar 1998 auf mehr als 30
Mio Dollar 1999. Mit der
jüngsten Übernahme dürfte i2
ihren Mitbewerbern Manugistics nun endgültig hinter sich
gelassen haben, vermutet die
Online-Redaktion. Noch vor
kurzem hätten sich beide Anbieter ein Kopf-an-Kopf-Rennen im SCM-Bereich geliefert.
Anfang 1999 begann i2 mit der
Entwicklung von neuen Produkten für das Online-Business Manugistics davon zu eilen. Die Veröffentlichung von
Trade Matrix und der Kauf
von Aspect dürften den Wettkampf vorerst entschieden haben. (vwd/ma)
für Aspect Development
€
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i2 Technologies hat die Übernahme von Aspect Development für 9,3 Mrd
Dollar per Aktientausch bestätigt. Das auf Supply Chain ManagementSoftware spezialisierte Unternehmen tauscht 0,55 i2-Aktien für jede
Aspect-Aktie, wobei der Aspect-Aktiensplit im Verhältnis 1:2 bereits
berücksichtigt ist. Aspect-Aktionäre werden 18% der Anteile an dem
€
Gesamtunternehmen halten.
$
€
Mit dieser Akquisition, die
im dritten Quartal 2000 abgeschlossen werden soll, kommen nach einem Bericht der
Online-Redaktion der »Computerwoche« zwei große
Player im Bereich OnlineMarktplätze zusammen. Stimmen die Kartellbehörden zu,
handelt es sich um die bisher
größte Übernahme in der Softwarebranche. Mit dieser
Akquisition baut i2 ihre Position im elektronischen Handel deutlich aus. So kommentierte i2-Chef Sanjiv Sidhu den
Deal entsprechend: »Die Fusion macht uns zu einem
B2B-Schwerlaster in Sachen
E-Commerce.«
Mit Aspect erwirbt der texanische Anbieter von Supply-Chain-Management-Software (SCM) eine Firma mit ergänzenden Produkten und
ähnlicher Strategie. Aspect
stellt elektronische Produktkataloge auf Datenbankbasis
her, die zusammen mit Business Intelligence-Lösungen
eingesetzt werden können.
Das Datenmaterial liegt in
katalogisierter Form mit Informationen zu den einzelnen Produkten vor. Romesh
Wadhwani, bisher Chairman
und CEO (Chief Executive Officer) von Aspect, wird künf-
€
tig die Position des Vice Chairman bei i2 innehaben und
einen Sitz im Board of Directors erhalten.
i2 und Aspect verbindet
laut »Computerwoche« seit
Oktober 1999 eine strategische
Partnerschaft, in deren Rahmen beide Firmen gemeinsam
eine Product-Life-Cycle-Software entwickeln. Die Lösung,
die das i2-Produkt »Product
Lifecycle Management« mit
Aspects »E-Design« integriert,
soll die gesamte Produktplanung, -entwicklung, -produktion und -vermarktung verwalten. Im Februar 2000
schlossen beide Unternehmen
eine weitere Kooperation, die
vorsieht, dass Aspects Datenbank mit 17 Millionen Produkten von 7000 Herstellern in die
E-Commerce-Lösung »Trade
Matrix« von i2 eingebaut wird.
Trade Matrix ist eine Software für den Aufbau von Online-Marktplätzen. Der ursprünglich auf Supply Chain
Management spezialisierte
Anbieter aus Dallas hatte sie
im vergangenen Herbst vorgestellt. Sie beinhaltet mehrere Programme und Kommunikationsstandards, mit denen Industrieunternehmen
virtuelle Handelsplattformen
einrichten können. Inzwi-
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74
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
$
schen hat i2 Konzerne wie Sun
Microsystems und Honeywell
als Kunden für Trade Matrix
gewonnen.
Die
Akquisition
von
Aspect ist nur einer der vielen Schritte von i2 auf dem
Weg zu einem E-CommerceSchwergewicht. Erst kürzlich
kündigte IBM eine Allianz mit
i2 an, wonach Big Blue die
Produkte des SCM-Herstellers und E-Procurement-Anbieters für ihre Produktionsprozesse verwenden und ihre
Lösungen weltweit weiterverkaufen wird. Zu diesem
Zweck will IBM 375 Mio
Dollar in i2 investieren. Ein
Analyst von Kash Rangan
kommentierte diesen Deal mit
den Worten, i2 sei damit in einer hervorragenden Position,
zum »Intel Inside« für B2B zu
werden. Der Kurs in Richtung
E-Commerce auf Business-toBusiness-Ebene (B2B) hat sich
nach Ansicht der »Computerwoche« für i2 bezahlt gemacht. In den vergangenen
sechs Monaten legte die Aktie
um knapp 900% zu. Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete der texanische Hersteller mit 571 Mio Dollar einen 55%-igen Umsatzanstieg
gegenüber dem Vorjahr. Der
Nettoprofit stieg von 12,8 Mio
$
NÄHERE INFORMATIONEN:
i2 Technologies
Tel. (089) 4623770
Fax (089) 46237777
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.i2.com
Brokat plant
Anleihe
€
Die Brokat Infosystems
plant eine hochverzinsliche
Anleihe im Volumen von 100
Mio Euro auszugeben. Die
Laufzeit des Papiers beträgt
zehn Jahre. Die Anleihe soll im
Rahmen eines internationalen
Offering bei institutionellen
Investoren platziert werden.
Im Zusammenhang mit der
Transaktion strebt Brokat an,
Ratings für die Anleihe von
den internationalen Ratingagenturen Moody’s und Standard & Poor’s zu erhalten.
»Mit dem einfließenden
Fremdkapital
unterstützen
wir unsere langfristige Wachstumsstrategie. Dazu zählt vor
allem der weitere Ausbau der
internationalen Aktivitäten«,
sagte Michael Janssen, Chief
Financial Officer (CFO) der
Brokat Infosystems. (ma)
$
NÄHERE INFORMATIONEN:
Brokat Infosystems
Tel. (0711) 78844-311
Fax (0711) 78844-772
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.brokat.com
$
$
Remedy erreicht
Umsatzwachstum
von 45%
Remedy hat ihr Ergebnis
für das 4. Quartal 1999 bekanntgegeben. Das Unternehmen konnte in diesem
Zeitraum eine Umsatzsteigerung von 45% auf 72,6 Mio
Dollar verzeichnen, verglichen mit 50,1 Mio Dollar im
4. Quartal des Vorjahres. Die
Gewinnspanne stieg auf 23%
(21% im 3. Quartal 1999).
Ohne Abschreibung des
Geschäftswertes und einmalige Belastungen belief sich
das Nettoeinkommen auf
12,5 Mio Dollar. Das bedeutet
eine Zunahme von 59% im
Vergleich zum vierten Quartal 1998. Der anteilige Gewinn pro Aktie, ohne Abschreibung des Geschäftswertes und einmalige Belastungen, erhöhte sich auf 0,39
Dollar, bei 0,27 Dollar im 4.
Quartal 1998. Einschließlich
der Geschäftsabschreibung
belief sich der anteilige Gewinn pro Aktie für das Wirtschaftsjahr 1999 auf 0,36
Dollar.
Der Umsatz nahm im Fiskaljahr 1999 um 45% auf
228,9 Mio Dollar zu, im Geschäftsjahr 1998 betrug er
157,4 Mio Dollar. Das fiskale Nettoeinkommen 1999
wuchs um 52% auf 32,3 Mio
Dollar, beziehungsweise 1,04
Dollar pro Aktie, ausschließlich Geschäftswertabschreibung und einmaliger Belastungen. Das Nettoeinkommen, einschließlich Geschäftswertabschreibungen
und einmaliger Belastungen
wuchs auf 29,5 Mio bzw. 0,95
Dollar pro Aktie im Vergleich zu 19,0 Mio Dollar,
0,63 Dollar pro Aktie im Geschäftsjahr 1998. (ma)
$
€
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Remedy
Tel. (069) 67733-379
Fax (069) 67733-333
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.remedy.com
Novell weiter
erfolgreich
€
Novell hat das erste
Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit einem Umsatz von weltweit 316 Mio
Dollar abgeschlossen. Damit steigerte das Unternehmen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal (286 Mio Dollar) um 11%.
Der Gewinn nach Steuern
betrug 45 Mio Dollar. Er lag
16 Mio Dollar über dem Niveau des entsprechenden
Vorjahreszeitraums (29 Mio
Dollar). Dieses Ergebnis
entspricht einem Gewinnanstieg von 55%. Der Gewinn pro Aktie betrug 0,13
Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte dieser bei 0,08
Dollar gelegen. (ma)
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Novell
Tel. (0211) 5631-3840
Fax (0211) 5631-3333
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.novell.de
$
Siebel Systems
verdoppelt Umsatz
und Gewinn
Siebel Systems gab die Ergebnisse des Geschäftsjahres
und des letzten Quartals 1999
bekannt. Danach beläuft sich
der Umsatz im vierten Quartal auf 268 Mio Dollar, im
Vergleichszeitraum lag er bei
128,1 Mio Dollar, was einem
Anstieg von 109% entspricht.
Der Gewinn im vierten Quartal betrug 45 Mio Dollar oder
0,19 Dollar pro Aktie, was einer Steigerung von 127%
oder 90% gegenüber einem
Gewinn von 19,9 Mio Dollar
und 0,10 Dollar je Aktie im
vierten Quartal 1998 entspricht.
Einnahmen aus Lizenzverträgen stiegen im vierten
Quartal um 88%, die Einnahmen aus Dienstleistungen erhöhten sich sogar um 159%.
Der Gesamtumsatz des
Geschäftsjahres 1999 beläuft
€
€
sich auf 790,9 Mio Dollar, im
Vergleich zu 409,9 Mio
Dollar im Vorjahr, was einer
Steigerung von 93% gleichkommt. Der Gewinn 1999 beträgt 122,1 Mio Dollar, beziehungsweise 0,54 Dollar pro
Aktie und erhöhte sich damit
um 116% bzw. 93% pro Aktie. (ma)
€
bauen können. Und die bereits bestehenden, weltweiten Vertriebskanäle werden
unser internationales Wachstum im E-CRM-Markt noch
beschleunigen. Und was uns
vor allem freut: Alle Mitarbeiter werden übernommen
und der Firmensitz ist und
bleibt München.«
$
NÄHERE INFORMATIONEN:
Siebel Systems
Tel. (089) 95718-222
Fax (089) 95718-500
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.siebel.com
Bäurer übernimmt
TPS Labs
Bäurer übernimmt die Geschäfte der TBS Labs, einem
Spezialisten für schnell einführbare Web-fähige Customer-Relationship-Management- (CRM-)Lösungen, die
für den geschäftlichen Erfolg
entscheidende Prozesse optimieren und messbar machen.
Mit dieser Übernahme stärkt
Bäurer ihr Produktspektrum
für weltweit operierende
Konzerne und erhält Zugang
zu bisherigen TPS-Kunden
wie Compaq, Hewlett-Packard
oder
Volkswagen.
Gleichzeitig eröffnet die Skalierbarkeit der TPS-Lösungen
zusätzliches Absatzpotenzial
auch bei mittelständischen
Kunden.
»Die Zukunft des CRMMarktes gehört den Anbietern, die durch Integration
von Front- und Back-OfficeLösungen die Lücke zwischen ERP/ERM, SupplyChain-Management
und
Vertriebsstrukturen schließen
können«, erklärt TPS-Mitbegründer Philip Debbas. »TBS
Labs profitiert von der Übernahme durch Bäurer in vielerlei Hinsicht: Aufgrund der
Präsenz und Größe von Bäurer werden wir unsere Produktstrategie für schnell einführbare E-CRM-Lösungen
weiter verfolgen und aus-
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Heinz Bäurer: Wichtiger Baustein in der E-Business-Strategie
»Wir steigern mit dieser
Übernahme nicht nur unser Installationspotenzial im
Client/Server-Umfeld von
CRM-Softwarelösungen,
sondern erhalten mit der
Web-fähigen TPS-Lösung einen weiteren wichtigen Baustein in unserer umfassenden
E-Business-Strategie«,
erklärt Heinz Bäurer, Vorstandsvorsitzender.
CRM
werde künftig neben E-Commerde und Supply Chain
Management der dritte wichtige Wachstumstreiber für
Bäurer sein. (ma)
€
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NÄHERE INFORMATIONEN:
TPS Labs
Tel. (089) 48056-0
Fax (089) 48056-480
E-Mail: susanne.grob
@tps-labs.de
Web: http://www.tps-labs.de
NÄHERE INFORMATIONEN:
Bäurer
Tel. (0771) 9211-122
Fax (0771) 9211-200
E-Mail: guenther.martin
@baeurer.de
Web: http://www.baeurer.de
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CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
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IT-BÖRSE
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$ Openshop mit€gutem
Massiver Ausbau der Marktstellung in Europa und USA
Network für einen Umsatz
von ca. 60 Mio Mark und für
250 Mitarbeiter. »Mit der
Xtend sind wir in der Lage,
dem Kunden die gesamte
Wertschöpfungskette im EBusiness im Sinne des OneStop-Shopping, also alles aus
einer Hand, verfügbar zu
machen. Wir differenzieren
uns durch ein Full-ServiceAngebot, das in Deutschland
einmalig ist: Von Consulting
über Screen Design, Softwareentwicklung und Web-
Start am Neuen Markt
$
€
Die Openshop Holding AG, Ulm, hat einen guten Start am Neuen Markt
hingelegt. Das Konsortium wurde von der angloamerikanischen Investmentbank Salomon Smith Barney (Bookrunner) und der Landesbank
Baden-Württemberg (LBBW), Stuttgart, geführt.
»Mit dem Börsengang gewinnen wir Zugang zum Kapitalmarkt und können unser
geplantes hohes Wachstum
leichter finanzieren«, sagte
Vorstandsvorsitzender und
Gründer Thomas Egner. Die
erreichte Marktstellung der
Gruppe soll weiter ausgebaut
werden, insbesondere soll der
Marktanteil in Europa, Nordamerika und Asien in kurzer
Zeit durch gezielte Marketingaktivitäten und strategische
Akquisitionen deutlich vergrößert werden.
Openshop ist ein schnell
wachsendes Unternehmen im
E-Commerce-Softwaremarkt.
Das Unternehmen profitiert
von der Flexibilität und Offenheit seiner Softwaretechnologie, die sie geeignet für die Integration in bestehende Warenwirtschaftssysteme und
Datenbanken macht – eine der
wichtigsten Voraussetzungen
für E-Business. »Unsere Software ist mit deutlich geringerem Aufwand als Wettbewerbsprodukte zu installieren
und passt sich der vorhandenen Software an – nicht umgekehrt«, betont Egner. Dies sei
der entscheidende Vorteil gegenüber Wettbewerbern.
Die innovative OpenshopLösung unterstützt beispielsweise auch die neuen Standards für den M-Commerce
(Mobile Commerce), also E-
Commerce per Handy wie
WAP (Wireless Application
Protocol). Der Shop ist damit
auch über das Mobiltelefon zu
sehen. Das ist besonders für
Auktionen interessant, die der
Kunde live von unterwegs
verfolgen möchte. Zugleich
liefert Openshop eine der ersten E-Commerce-Softwarelösungen, die Online-Auktionen in vollem Umfang in EBusiness-Systeme integriert.
Unter Fachleuten gilt die
Openshop-Technologie bereits als die zweite Generation
der E-Commerce-Software.
Seit dem Start im April
1998 wurde bereits eine internationale Organisation mit
über 85 Mitarbeitern in
Deutschland und den USA
aufgebaut. Bis Ende 1999
konnte Openshop knapp
6000 Openshop-Softwarelizenzen verkaufen. Zudem
wurden bereits elf Distributoren in 20 Ländern sowie über
200 Vertriebs- und Integrationspartner für die Zusammenarbeit gewonnen. »Damit ist die Basis für eine
schnelle weltweite Marktdurchdringung geschaffen«,
sagte Egner. (ma)
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Openshop Internet Software
Tel. (089) 45079-527
Fax (089) 45079-111
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.openshop.de
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
Thyssen Krupp
gründet Xtend AG
€
Thyssen Krupp Information Services bündelt ihre
Kompetenzen im Bereich EBusiness zukünftig in der
Xtend AG i.G. Unter der Leitung von Dieter Weißhaar als
Vorstand entsteht eines der
größten New Media-Netzwerke in Deutschland. Die
Xtend wird Führungsgesellschaft für das sogenannte
»Xtend Media Network«.
Thyssen Krupp Information
Services will mit Gründung
der Xtend die strategische
Bedeutung von E-Business
untermauern.
Unter dem Dach der künftigen Xtend werden die im
Multimediabereich tätigen
Tochterunternehmen
von
Thyssen Krupp Information
Services zusammengefasst:
Infomedia (Online-Agentur),
Infoscreen
(mulitmediale
Außenwerbung), Mediagate
(spezialisiert auf Business TV
und Digital Video Broadcasting), Thyssen Krupp E-Business Academy als Geschäftsbereich von Thyssen
Krupp Education and Training (erste E-Business Academy in NRW) und – neu im
Verbund – Content Gate
(Provider für digitale Inhalte
jeder Art auf einem offenen
Handelsplatz im Netz). Bereits heute steht das Media
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Dieter Weißhaar: Dem Kunden
die gesamte Wertschöpfungskette im E-Business im Sinne
des One-Stop-Shopping verfügbar machen
hosting bis hin zum Customer Service und Cross-Media-Marketing«,
erläutert
Dieter Weißhaar, der zugleich Geschäftsführer von
Thyssen Krupp Information
Services ist.
»Die Gründung der Xtend
ist die logische Konsequenz
unserer bisherigen Aktivitäten, mit denen wir uns erfolgreich zum E-Business-Spezialisten entwickelt haben«,
führte Weißhaar weiter aus.
(ma)
$
NÄHERE INFORMATIONEN:
Thyssen Krupp Information
Services
Tel. (02151) 831641
Fax (02151) 833520
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.tkis.de
$
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EMC setzt auf das
richtige Pferd
Eine Studie von Merrill
Lynch-Analyst Steven Milunovich mit »bullish«-gestimmtem Unterton hat den Aktien
der EMC zu einem Kursanstieg verholfen. Der Bericht
hatte angedeutet, das auf Speicherlösungen
spezialisierte
Unternehmen habe gute Aussichten, von den geplanten Internet-basierten Produkten zu
profitieren. Milunovich erwartet, dass der EMC-Kurs bis auf
145 Dollar steigen könnte. Aus
Sicht des Analysten ist EMC
auf dem besten Wege, den
prognostizierten Gewinn je
Aktie von 1,45 Dollar für das
Gesamtjahr 2000 zu erreichen.
Von First Call/Thomson Financial befragte Analysten
sehen den Gewinn um einen
Penny niedriger. Einige
Marktbeobachter hatten befürchtet, dass die vermehrte
Konkurrenz durch Mitbewerber wie IBM, Sun Microsystems und Hewlett-Packard
die Führungsrolle von EMC in
Gefahr bringen könnte. Im
Vergleich zum Vorjahr hat
sich der Kurs der EMC-Aktie
tatsächlich nur um 8,0% erhöht. Sun konnte 27% zulegen
und HP 22%. Vor einem Monat hatte sich EMC jedoch dazu entschlossen, künftig das
Internet Protocol (IP) zu unterstützen. Damit dürfte sich
das Unternehmen nach Ansicht von Milunovich in eine
gute Ausgangsposition gebracht haben, um die in der
Branche erwartete Entwicklung auszunutzen. Nach der
Recherche von Milunovich
werde der Einsatz des Internet-Protokolls EMC in die
Lage versetzen, die zwei derzeit gängigen Speicherwelten
gleichzeitig zu nutzen: Die eine speichert Dateistrukturen,
die andere legt ganze Datenpakete auf einmal ab. Durch
die Verbindung beider Möglichkeiten erhalte der Anwender eine größere Flexibilität.
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EMC eröffne sich hingegen
das Tor zu weiteren Anwendungen wie E-Mail und anderen Internet-basierten Dokumenten und verschaffe sich so
einen kleinen Vorsprung vor
anderen Unternehmen, die in
die gleiche Richtung drängen.
(vwd/ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
EMC
Tel. (06196) 47280
Fax (06196) 4728-218
E-Mail: [email protected]
Web: http://wwwemc2.de
Dell erwägt Beteiligung an Maxdata
$
Dell Computer hat die Absicht, bei der Maxdata einzusteigen. Im Blickpunkt der
Amerikaner stehe dabei das
47,7%-ige Paket der Microcomputer-Fertigung GmbH,
die über Divaco zur Metro
AG, Köln, gehöre, schreibt der
Börsendienst »mainvestor«.
Man habe dies exklusiv »aus
sehr guter Quelle« erfahren.
Dell dürfte jedoch eine Mehrheitsbeteiligung anstreben. Im
Februar soll es zu einem Treffen zwischen CEO Michael
Dell und Maxdata-Lenker
Holger Lampatz gekommen
sein. Lampatz halte 20,8% der
Anteile an Maxdata. Eine Akquisition wäre für Dell sinnvoll, schreibt »mainvestor«.
Das Unternehmen aus Marl
sei führender Hersteller von
Monitoren und drittgrößter
PC-Produzent in Deutschland. Der Marktanteil liege
bei 5,9%. Dell komme dagegen lediglich auf 4,5%.
Der US-Computerbauer versuche schon lange erfolglos in
Deutschland Fuß zu fassen.
Lampatz wollte zu den Gesprächen nicht Stellung nehmen. (ma)
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€
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Dell Computer
Tel. (06103) 9710
Fax (06103) 971701
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.dell.de
Baan verkauft Beteiligung an Meta4
Die ins Trudeln gekommene Baan Company hat den
Verkauf ihrer 2,4 Mio Meta4Aktien an internationale Finanzinstitutionen bekannt gegeben. Weiterhin verkündete
Baan, dass das Unternehmen
und Meta4 ihre Geschäftsbeziehungen ausbauen werden.
Zu diesem Zweck haben sie
ihr globales Abkommen über
den Wiederverkauf von Meta4-Produkten verlängert und
ausgebaut. Die Transaktionen
werden der Baan Company
insgesamt netto rund 20 Mio
Dollar einbringen und die Liquiditätslage des Unternehmens um etwa 40 Mio Dollar
verbessern.
»In der vergangenen Woche haben wir den Abschluss
mehrerer Abkommen über
die Umwandlung von Schuldtiteln in Beteiligungskapital
bekannt gegeben, die sich zusammen auf 40 Mio Dollar belaufen und die ausstehenden,
nachrangigen Wandelschuldverschreibungen des Unternehmens betreffen. Weitere
Umwandlungen könnten in
den nächsten zwei Monaten
folgen. Nimmt man die heutige Ankündigung über den
Verkauf unserer Minderheitsbeteiligung an Meta4 hinzu,
dann haben wir allein in den
letzten Wochen unsere Eigenkapitalbasis um mehr als 60
Mio Dollar erhöht«, erklärte
Rob Ruijter, Chief Financial
Officer der Baan Company.
»Zwar operiert das Unternehmen weiterhin in einem
schwierigen Umfeld, doch
dürfte mittlerweile jedem klar
sein, dass wir die notwendigen Maßnahmen ergreifen,
um die Baan Company auf
den richtigen Kurs zu bringen«, stellte der CFO klar. Die
Platzierung der von Baan gehaltenen Meta4-Aktien bei institutionellen Investoren wurde von IBG Barings und
Robertson Stephens vorge-
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nommen. Gemäß den Bestimmungen des neuen, weltweit
geltenden (nicht exklusiven)
Reseller-Abkommens
zwischen der Baan Company und
Meta4 hat Baan an Meta4 im
voraus etwa 13 Mio Dollar für
Lizenz- und Wartungsgebühren für Anwendungen,
die von Meta4 in den Bereichen HRM und Lohnund Gehaltsbuchhaltung entwickelt worden sind, gezahlt.
Baan hat in den nächsten
zwölf Jahren das Recht, dieses Portfolio von Anwendungen (aktualisiert durch die
neuesten Produktversionen
von Meta4) gebündelt mit anderen unternehmensweiten
Geschäftslösungen von Baan
an bestehende und neue Kunden zu verkaufen.
Das neue Reseller-Abkommen erweitert den ursprünglichen Allianzvertrag, der Anfang 1998 zwischen den Parteien abgeschlossen wurde.
(ma)
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Baan
Tel. (0511) 8504-210
Fax (0511) 8504-246
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.baan.com
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Nextra erwirbt
deutschen
Business-ISP IVM
Nextra, geschäftsorientierter
Kommunikationsdienstleister in Europa, hat
den Bonner Internet Service
Provider IVM erworben.
IVM ist bereits die zweite Akquisition von geschäftskundenorientierten ISPs durch
Nextra in Deutschland im
März. Seit November 1999
hat das Unternehmen inzwischen vier deutsche Business-ISPs erworben.
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Nextra
Tel. (06151) 88008-24
Fax (06151) 88008-50
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.nextra.de
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CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
77
IT-BÖRSE
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$ Start ins Geschäftsjahr
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Siemens: E-Business-Umsatz soll steigen
besser als erwartet
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Siemens will ihr Dienstleistungs- und E-Business-Geschäft in Zukunft
kräftig ausbauen. So soll der Anteil von Dienstleistungen am Geschäftsvolumen in Kürze bald 50% und der des E-Business 25% des Geschäftsvolumens ausmachen, teilte der Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer auf
der Hauptversammlung mit.
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»Wir werden das immense Geschäftspotenzial des EBusiness und der IT-basierenden Dienstleistungen nutzen und den Wert des Unternehmens weiter steigern«, erklärte von Pierer. Der Start in
das neue Geschäftsjahr 1999/
2000 sei besser als erwartet
verlaufen.
Er bekräftigte nochmals
das Ziel des Unternehmens,
im laufenden Geschätsjahr
ein zweistelliges Umsatzund Auftragswachstum zu
erzielen und ein darüberliegendes Ergebniswachstum.
Siemens gehe »mit großer
Zuversicht« in die nächsten
€
Quartale. Zur zukünftigen
regionalen
Umsatzverteilung des Unternehmens sagte von Pierer, in einigen Jahren würden nur noch 20%
des Umsatzes in Deutschland
generiert, während 30% in
Amerika und 25% in Asien
erzielt werden sollen.
Der Vorstandsvorsitzende bekräftigte, dass sich der
Elektronikkonzern im Bereich Information und Kommunikation durch Akquisitionen von Start-up-Unternehmen in den USA weiter
verstärken und damit die Internet-Technologie-Kompetenz ausbauen will. Siemens
plane zudem den Absatz von
30 Millionen Mobilfunktelefonen im laufenden und 60
Millionen Handys im kommenden Geschäftsjahr, verglichen mit 11 Millionen im
Vorjahr, sagte von Pierer. Er
sei zuversichtlich, dass die
Verhandlungen über die
Handy-Sparte von Bosch bald
abgeschlossen werden können. Auch im Industriebereich
und auf dem Gebiet der Prozessautomatisierung werde
sich Siemens mit Zukäufen
weiter verstärken. Konzernaktivitäten, die langfristig
nicht genug Geld verdienen,
würden abgegeben, versicherte von Pierer. Derzeit gebe es zudem keine Pläne,
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Das Gebiet Mobilfunknetze
und Kommunikationsendgeräte
wird in den Geschäftsbereich
Information and Communication Mobile (ICM) einbracht,
den Rudi Lamprecht leitet.
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78
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
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folge vom Mobilfunknetz bis
zum Mobiltelefon alle »Mobility-Lösungen« aus einer
Hand anbieten.
Der Konzern unterstrich
zudem seine Absicht, bis Ende 2001 bei Mobilfunktelefonen einen Marktanteil von 10
bis 15% zu erreichen. In diesem Zeitraum sei auch ein
Markteintritt in den USA
vorgesehen. Ziel sei es, sich
weltweit unter den ersten
drei Mobilfunkanbietern zu
etablieren. (vwd/ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Siemens
Tel. (089) 63601
Fax (089) 63651000
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.siemens.de
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nach Epcos und Infineon
Technologies weitere IPO »in
dieser Qualität« an die Börse
zu bringen.
Von Pierer rechnet damit,
dass der Börsengang der ehemaligen Halbleiter-Tochter
Infineon Technologies ein Erfolg werden wird. Gründe
für die Ausgliederung von
Infineon seien der hohe Kapitalbedarf und die starken
zyklischen Schwankungen
im Halbleitergeschäft gewesen. Siemens platziert in einem ersten Schritt inklusive
Mehrzuteilungsoption rund
29% der Anteile, langfristig
will sich Siemens vollständig
von seinem früheren Geschäftsbereich trennen.
Siemens will laut von Pierer das Gebiet Mobilfunknetze und Kommunikationsendgeräte in den neuen Geschäftsbereich Information
and Communication Mobile
(ICM) einbringen. Damit soll
im Mobilfunkgeschäft »von
Anfang an eine führende Rolle« eingenommen werden.
ICM werde den bisherigen
Bereich Information and
Communications Products
(ICP) ablösen. Der neue Geschäftsbereich, der in Zukunft von dem bisherigen
ICP-Bereichsvorstand Rudi
Lamprecht geleitet werden
wird, soll den Angaben zu-
$
MCI Worldcom ist
es »todernst«
Der Chief Executive Officer des US-Telekommunikationsanbieters MCI Worldcom, Bernhard Ebbers, hat
Interesse an der Übernahme
eines europäischen Mobilfunkunternehmens angedeutet. »Wir verfolgen jede Möglichkeit in Europa, um unser
Portfolio zu vervollständigen«, sagte Ebbers auf einer
Konferenz von Telekommunkationsunternehmen in
New York. Mit dem europäischen Mobilfunkgeschäft sei
es MCI Woldcom »todernst«.
Der Chief Financial Officer des Unternehmens, Scott
Sullivan, rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatzwachstum von 13 bis
13,5%. Mit den Ergebnisschätzungen von Analysten,
die im Bereich von 1,88 bis
1,90 Dollar/Aktie liegen,
könne er gut leben, sagte er
weiter. (vwd/ma)
€
$
NÄHERE INFORMATIONEN:
MCI Worldcom
Tel. (069) 972680
Fax (069) 97268-200
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.
mciworldcom.de
$
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Mission Critical
Software und
NetIQ mergen
Die im November 1999 erfolgte Börseneinführung am
Neuen Markt in Frankfurt
hat die Expansionsbestrebungen der international tätigen Beratungsgruppe Plaut
weiter gestärkt. Das gilt sowohl für die konsequent verfolgte weitere Internationalisierung des Consultingunternehmens als auch für den
Ausbau des Beratungsportfolios.
Das Unternehmen hat seinen Gruppenumsatz im Geschäftsjahr 1999 von 182,4
Mio Euro (1998 inkl. der
Tochtergesellschaft
OSS
Consulting) auf 229,8 Mio
Euro erhöht, was ein weit
über dem Branchenschnitt
liegendes Plus von 26% bedeutet. Im Geschäftsjahr 1999
wurde erstmals nach der Bilanzrichtlinie US-GAAP (General Accepted Accounting
Principles) bilanziert.
Zur
Beratungsgruppe
Plaut gehören neben der
Muttergesellschaft Plaut mit
Sitz in Salzburg derzeit 46
Tochtergesellschaften in 17
Ländern. Trotz der mit der
Börseneinführung verbundenen hohen Kosten kann für
1999 ein positives Ergebnis
von 1,5 Mio Euro nach Steuern ausgewiesen werden. An
der Börse wird die Plaut AG
positiv bewertet.
Die mit einem Emissionskurs von 22 Euro gestartete
Plaut-Aktie hat seit ihrer Einführung am Neuen Markt
der Frankfurter Wertpapierbörse eine stetige Aufwärtsentwicklung vollzogen. In
jüngerer Zeit werden Werte
um die 60 Euro und mehr notiert. (ma)
Mission Critical Software
und NetIQ werden einen
sogenannten »Merger of
Equals« durchführen. Aus
dem Zusammenschluss beider Unternehmen entsteht
ein Anbieter von Managementlösungen für E-Business-Infrastrukturen und Windows
NT-/2000-basierten
Systemen und -Anwendungen. Die Vereinbarung wurde von beiden Unternehmensspitzen einmütig getroffen.
Beide Unternehmen haben zusammen einen derzeitigen Marktwert von mehr
als 2,7 Mrd Dollar. Darüber
hinaus erwarb Mission Critical Software in einer getrennten Transaktion die Ganymede Software, einen Anbieter von Netzwerk-Managementsoftware für den Endto-end-Bereich.
Mit dem Merger zwischen
Mission Critical Software
und NetIQ schließen sich
zwei Anbieter von E-Business Infrastruktur-Managementlösungen für Windows
NT/2000 zusammen. Das
neue Unternehmen wird EBusinesses,
Unternehmen
und Application Service Provider (ASPs) umfangreiche
Infrastruktur-Managementlösungen bereit stellen. (ma)
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€
€
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€
Plaut: Kräftige
Umsatzsteigerung
in 1999
NÄHERE INFORMATIONEN:
Beratungsgruppe Plaut
Tel. (089) 96280-0
Fax (089) 96280-111
E-Mail:[email protected]
Web: http://www.plaut.de
$
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Mission Critical Software
Tel. (001-713) 548-1863
Fax (001-281) 602-1770
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.
missioncritical.com
€
WRQ übernahm
den EAI-Spezialisten Supernova
€
WRQ hat den Enterprise
Application
Integration
(EAI)-Spezialisten Supernova International übernommen. Mit den Produkten des
Onyx Software
legt Rekordergebnis vor
niederländischen Unternehmens erweitert WRQ ihr
Portfolio um Lösungen für
die Integration bestehender
Host-Systeme und unternehmensweiter Applikationen in
E-Business-Infrastrukturen.
Die Übernahme unterstreicht
die neue strategische Ausrichtung von WRQ, Lösungen anzubieten, die Unternehmen den schnellen Einstieg ins E-Business ermöglichen.
Die verbesserte Integration von komplexen Back-Office-Systemen mit dem Web
und die Lieferung entsprechender Lösungen ist Zielsetzung von WRQ. Der Hersteller von Lösungen für den
Web-basierten Zugriff und
für das Management von EBusiness-Lösungen trägt damit der zunehmenden Rolle
des E-Business für die IT-Infrastruktur eines Unternehmens Rechnung.
Da die Mehrzahl aller
Back Office-Unternehmensanwendungen individuell
angepasste Lösungen sind,
ist eine »Plug and Play«-Integration meist nicht möglich.
Die Supernova-Produktfamilie ermöglicht sowohl diese
Integration als auch die Entwicklung von unternehmensweiten Applikationen.
Die Lösungen bestehen
aus Integrationswerkzeugen
und vorgefertigten Komponenten wie Adaptern und
Vermittlern. Die visuellen
Werkzeuge reduzieren die
Komplexität einer Integration von Alt-, Standard- und
Web-Applikationen. Dafür
bieten sie umfassende Plattformunterstützung,
Interoperabilität von Anwendungen sowie Datenzugriffsmöglichkeiten. (ma)
Die Onyx Software hat Rekordergebnisse für das vierte
Quartal und das abgelaufene
Kalenderjahr bekannt gegeben. Demnach stieg der Umsatz im vierten Quartal um
83% auf 20,3 Mio Dollar gegenüber dem vierten Quartal
1998, als 11,1 Mio Dollar umgesetzt wurden. Im abgelaufenen Jahr wurde insgesamt
ein Umsatz von 60,6 Mio
Dollar erreicht. Das entspricht
einem Anstieg von 73% im
Vergleich zum Vorjahr, in
dem das Unternehmen 35,1
Mio Dollar umsetzte.
Der Nettogewinn nach
Steuern im vierten Quartal
betrug 1,4 Mio Dollar bzw.
0,07 Dollar pro Aktie – ohne
Berücksichtigung einmaliger, durch Akquisitionen bedingter
Aufwendungen.
Werden diese mitgerechnet
belief sich der Nettogewinn
im abgelaufenen Quartal auf
757.000 Dollar oder 0,04
Dollar pro Aktie. Dagegen
verzeichnete das Unternehmen im vierten Quartal 1998
noch einen Nettoverlust von
1,3 Mio bzw. 0,10 Dollar pro
Aktie.
Der Nettogewinn im vergangenen Kalenderjahr lag
nach Steuern und ohne
Berücksichtigung von Aufwendungen in Verbindung
mit Akquisitionen bei 1,0
Mio oder 0,05 Dollar pro Aktie. Bei Berücksichtigung dieser einmaligen Aufwendungen ergibt sich ein Nettoverlust von 444.000 bzw. 0,03
Dollar pro Aktie. Im vergleichbaren Zeitraum 1998
entstand ein Nettoverlust
von 7,0 Mio oder 0,59 Dollar
pro Aktie. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
WRQ Software
Tel. (02102) 4965-0
Fax (02102) 4965-65
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.wrq.com
NÄHERE INFORMATIONEN:
Onyx Software
Tel. (089) 94490251
Fax (089) 94490453
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.onyx.com
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CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
79
IT-BÖRSE
Baan: Mit Einsparungen aus
der Krise
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Der angeschlagene Softwareanbieter Baan steht
nicht zum Verkauf. Das erklärte der Interims-CEO
Pierre Everaert am Rande der
CeBIT und dementierte damit von Finanzanalysten verbreitete Übernahmegerüchte.
Das Unternehmen hatte einen Nettoverlust von 289
Mio Dollar für das Geschäftsjahr 1999 bekannt gegeben.
Baan wird eigenständig
bleiben und aus eigener Kraft
wieder in die Gewinnzone
zurückkehren, sagte Everaert.
Zunächst gelte es, das Vertrauen der Kunden wieder
zurück zu gewinnen. Hierfür kündigte der CEO drastische Kosteneinsparungen
und verstärkte Anstrengungen im Vertrieb an.
Eine Erhöhung der Investitionen in Forschung und Entwicklung, Service und Kundenkontakt lehnte Everaert
ab. In den nächsten Wochen
will der Softwarekonzern seine Strategie neu ausrichten.
Ausgebaut werden soll vor allem das E-Commerce-Geschäft und die Zusammenarbeit mit Produktpartnern.
Baan werde sich dabei zunehmend vom reinen Softwareanbieter zum Provider für Problemlösungen wandeln.
Die Baan Deutschland hat
1999 einen geringeren Umsatz als im Vorjahr mit damals 172 Mio Mark erreicht.
Stefan Exner, neuer Geschäftsführer des Unternehmens, sagte am Rande der
CeBIT, der Umsatz sei in einem ähnlichen Ausmaß wie
bei der Konzernmutter gesunken. Diese hatte eine Einbuße von 14% hinnehmen
müssen. Deutschland ist mit
rund 15% der zweitwichtigste Markt des Unternehmens.
Der Rückgang der Umsatzerlöse aus Lizenzgeschäften sei
bei der deutschen Tocher
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noch dramatischer als bei der
Mutter ausgefallen.
Exner kündigte an, vor allem den Vertrieb und das Lizenzgeschäft wieder anzukurbeln. Baan müsse sich
dafür intern und extern auf
ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Bislang habe man
es nicht geschafft, die technologische Führerschaft zu
kommunizieren. Eines der
Großprojekte sei die Einführung einer Softwarelösung für die öffentlichen Verwaltungen des Landes Niedersachsen. Dabei würde
erstmals die »digitale Signatur« eingesetzt. (vwd/ma)
$
€
€
NÄHERE INFORMATIONEN:
Baan
Tel. (0511) 8504-210
Fax (0511) 8504-246
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.baan.com
Softlab verdoppelt
Umsatz im CRMGeschäft
$
Das internationale Softwarehaus Softlab hat im Geschäftsjahr 1999 seinen Umsatz im Customer Relationship-Management-(CRM-)
Geschäft von 40 auf 80 Mio
Mark verdoppelt. Zu dieser
Bilanz haben Projekte in der
Telekommunikationsbranche
– etwa bei VIAG Interkom,
Mannesmann oder dem
Schweizer Telekommunikationsanbieter Diax – sowie bei
Banken und Versicherungen
beigetragen. Abgesehen vom
CRM-Geschäft verzeichnet
Softlab auch ein gutes Gesamtjahresergebnis: Die BMWTochter konnte 1999 ihren
Umsatz um 12,5% auf 360
Mio Mark gegenüber dem
Vorjahr steigern. (ma)
€
NÄHERE INFORMATIONEN:
Softlab
Tel. (089) 9936-1835
Fax (089) 9936-1854
E-Mail: tina.lang-stuart
@softlab.de
Web: http://www.softlab.com
€
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80
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
$
Cap Gemini und
Ernst & Young
einigen sich auf
Übernahme
Cap Gemini und Ernst &
Young haben eine Vereinbarung über die allgemeinen Bedingungen zum Zusammenschluss der Consulting- und
IT-Dienstleistungen der beiden Unternehmen getroffen.
Hierdurch entsteht ein weltweiter Anbieter im IT-Consulting-Bereich. Im Rahmen dieser Vereinbarung erwirbt Cap
Gemini den überwiegenden
Teil des Consulting-Geschäfts
von Ernst & Young mit rund
18.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 3,5 Mrd Euro im Jahre 1999 und wird im
Gegenzug neue Aktien für die
Geschäftsbereiche von Ernst
& Young Consulting in den jeweiligen Ländern, die an der
Transaktion beteiligt sind,
herausgeben.
Der Abschluss der Übernahme hängt nun noch von
der Zustimmung der Partner
von Ernst & Young ab. Hierzu bedarf es einer einfachen
Mehrheit aller Ernst & Young
Partner und einer dreiviertel
Mehrheit der ConsultingPartner. Diese Einzelabstimmung werden demnächst in
den jeweiligen Ländern stattfinden. Die Ergebnisse dieser
Abstimmungen sollen im
April bekannt gegeben werden. (ma)
€
tion Consulting AG, Köln,
zugestimmt.
Gleichzeitig
wurde die Umfirmierung der
seit Januar 1999 im Neuen
Markt notierten Gesellschaft
in die Arxes Information Design AG beschlossen.
Der bisherige Miteigentümer und Vorstand der NCC,
Udo Faulhaber, wird in den
Vorstand der Arxes einziehen. Viertes Vorstandsmitglied wird Franco Vit, bisheriger Geschäftsführer der Ascad. Die Integration der Ascad wurde bereits vor der
Hauptversammlung
beschlossen, da es sich hierbei
um keinen zustimmungspflichtigen Vorgang handelt.
Die Eintragung der Arxes Information Design in das
Handelsregister sowie die
Umstellung der Börsennotierung erfolgt demnächst. Die
beiden neuen Vorstände der
Arxes stellten sich bereits der
Aktionärsversammlung vor.
Des weiteren wurde ein bedingtes Kapital für die Ausgabe von Aktienoptionen genehmigt, um auch alle neuen Mitarbeiter der Arxes direkt am
Erfolg der Gesellschaft zu beteiligen. Darüber hinaus hat
die Hauptversammlung Beschlüsse über neue genehmigte Kapitalia in Höhe von insgesamt 3,1 Mio Euro sowie
über die Ermächtigung zum
Rückkauf eigener Aktien gefasst. Das Unternehmen ist
damit in der Lage, den Kapitalmarkt flexibel für weitere
Akquisitionen zu nutzen, um
zukunftsweisende Geschäftsfelder wie WAP, die Softwareentwicklung sowie das
Projekt »Internet Jungle« auszubauen und die bundesweite
Repräsentanz weiter zu verbessern. (ma)
€
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Cap Gemini
Tel. (06172) 947-309
Fax (06172) 947-550
E-Mail: thomas.becker
@gemcon.com
Web: http://www.capgemini.com
€
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Integration der NCC
und Umfirmierung
beschlossen
Die Hauptversammlung
der Hancke & Peter IT Service AG, Aachen, hat die Integration des IT-Dienstleisters
NCC Network Communica-
NÄHERE INFORMATIONEN:
Hancke & Peter IT Service
Tel. (0241) 16008-266
Fax (0241) 16008-100
E-Mail: silke.marczincik
@ac.hape.de
Web: http://www.hape.de
$
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Openshop
erreicht 3,2 Mio
Mark Umsatz
Die Openshop Holding
hat in ihrem ersten vollen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 3,2 (0,145) Mio
Mark erreicht. Davon entfielen allein auf das vierte Quartal 2,4 Mio Mark. Neben Lizenzverkäufen an DCI und
mehrere Internet Service Provider fiel vor allem der Verkauf einer Generallizenz an
Bäurer ins Gewicht. »Das hohe Umsatzwachstum wird
sich fortsetzen, da eine Reihe
von Lizenzverkäufen und
Kooperationen in der Vorbereitung ist«, sagte Vorstandsvorsitzender und Gründer
Thomas Egner.
Die erfolgreichen Abschlüsse des vergangenen Jahres garantieren dem Softwarehersteller bereits einen
Umsatz von rund 4 Mio Mark
für 2000, da nach den strengen
Regeln der Bilanzierungsvorschriften nach US-GAAP eine
Reihe von Umsätzen erst im
Geschäftsjahr 2000 gebucht
werden darf. (ma)
$
€
NÄHERE INFORMATIONEN:
Openshop Internet Software
Tel. (089) 45079-527
Fax (089) 45079-111
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.openshop.de
€
Dynamisches
Wachstum der
Gauss Interprise
$
Die Gauss Interprise präsentierte auf ihrer Bilanzpressekonferenz den nach
US-GAAP bilanzierten Jahresabschluss 1999. Abweichungen zum im Januar
kommunizierten vorläufigen
Jahresabschluss ergeben sich
aus der Tatsache, dass der
vorläufige Abschluss nach
HGB bilanziert wurde.
Die konsolidierten Umsatzerlöse konnten 1999 im Vergleich zu 1998 (8,9 Mio Mark)
um 119% auf 19,5 Mio Mark
€
gesteigert werden. Wesentlichen Anteil daran hatte die
überproportionale Ausweitung der Lizenzerlöse, die um
480% auf 4,6 Mio Mark gestiegen waren. Dies ist vor allem
auf die stark steigende Nachfrage nach Standardsoftware
für Web Content Management
zurückzuführen. Auch das im
März begonnene Vertriebspartnerprogramm hatte einen
steigenden Anteil am Umsatzzuwachs. Der Geschäftsbereich Consulting trug mit 14
Mio Mark (1998: 8,2 Mio Mark)
ebenfalls deutlich zur Umsatzentwicklung bei.
Die Gauss Interprise erzielte 1999 ein Betriebsergebnis
von -8,6 Mio Mark (1998: -1,3
Mio Mark). Dies ist im Wesentlichen auf hohe Investitionen in Produkttechnologie
und Vertrieb zurückzuführen,
um das Unternehmen langfristig optimal zu positionieren. Der Verlust je Aktie betrug ohne Börseneinführungskosten 1,42 Mark. (ma)
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NÄHERE INFORMATIONEN:
Gauss Interprise
Tel. (040) 51441-580
Fax (040) 51441-127
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.gaussinterprise.com
Peoplesoft übertrifft Prognosen
der Analysten
Peoplesoft hat im vierten
Quartal einen Umsatz von
372,3 Mio Dollar und einen
Gewinn von 11,1 Mio Dollar
erzielt. Mit einem Gewinn von
4 Cent pro Aktie übertraf das
Unternehmen die Prognosen
der Wall Street-Analysten, die
2 Cent pro Aktie erwartet hatten. Inklusive außergewöhnlicher Belastungen wie die Akquisition der Vantive Corporation betrug der Nettoverlust
5,6 Mio Dollar oder 2 Cent pro
Aktie. Im entsprechenden
Vorjahresquartal hatte Peoplesoft einen Umsatz von
€
€
411,3 Mio Dollar und einen
Gewinn von 42-3 Mio Dollar
erwirtschaftet.
Das Geschäftsjahr 1999
schloss Peoplesoft mit einem
Gesamtumsatz von 1,43 Mrd
Dollar ab und einem Gewinn
von 21 Mio Dollar. Eingeschlossen außerordentlicher
Aufwendungen ergab sich ein
Verlust von 177,8 Mio Dollar.
Im entsprechenden Vorjahr
1998 hatte das Unternehmen
1,47 Mrd Dollar umgesetzt
und erwirtschaftete 164,1 Mio
Dollar Gewinn. (ma)
€
NÄHERE INFORMATIONEN:
Peoplesoft
Tel. (089) 99215-000
Fax (089) 99215-002
E-Mail: irene_boehme @peoplesoft.com
Web: http://www.peoplesoft.com
Magic mit Rekordgewinn und zweitem Börsengang
Magic Software Enterprises konnte für 1999 einen Rekordumsatz von 64 Mio
Dollar (1998: 38,8 Mio Dollar)
erzielen. Als Gewinn blieben
davon 10,9 Mio Dollar in den
Kassen des israelischen Unternehmens mit deutschen
Niederlassungen in Ismaning und Goslar. Im Vorjahr
musste man noch einen Verlust von 6,5 Mio Dollar bilanzieren.
Das Ergebnis des letzten
Quartals 1999 spiegelt die positive Entwicklung wider:
Mit 18,6 Mio Dollar Umsatz
erzielte Magic ihr bisher
höchstes Quartalsergebnis.
Der Umsatz des dritten
Quartals von 16,4 Mio Dollar
konnte um 14% getoppt werden. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stieg er sogar um 50%,
die entsprechenden Nettoerträge kletterten von 1,2 Mio
Dollar auf 3,8 Mio Dollar.
Durch einen zweiten Börsengang nahm Magic Software
Enterprises Ende Februar
$
rund 100 Mio Dollar ein, mit
denen das weitere Wachstum finanziert wird. Vier
Millionen Aktien zu je 25
Dollar wurden an der Nasdaq verkauft. 3,5 Mio Anteilsscheine wurden dabei
von Magic Software Enterprises abgegeben, 500.000
von der Formula Group, die
die Mehrheit an dem Unternehmen hält. (ma)
$
NÄHERE INFORMATIONEN:
Magic Software Enterprises
Tel. (089) 96273-0
Fax (089) 96273-100
E-Mail: thomas_braun
@magic-sw.com
Web: http://www.magic-sw.com
€
Syskoplan wird
Aktiengesellschaft
Die
Syskoplan-Gruppe
mit Hauptsitz in Gütersloh
wächst weiter: Der vorläufige Jahresabschluss 1999
weist überdurchschnittliche
Zuwächse bei Umsatz, Ertrag
und Mitarbeiterzahl aus. Der
Umsatz des Softwarehauses
kletterte gegenüber dem Vorjahr um 22% auf 63,7 Mio
Mark, die Zahl der Mitarbeiter nahm von 220 per Jahresende 1998 auf 240 per 31.12.
1999 zu. Einher mit dem Umsatzwachstum ging eine
deutliche Produktivitätssteigerung: Der vorläufige Jahresabschluss nennt ein Ergebnis vor Steuern von 9,2
Mio Mark, ein Plus von 33%
gegenüber dem Vorjahr. Neben dem Hauptsitz in
Deutschland mit insgesamt
fünf Standorten steuern die
Syskoplan-Töchter in USA
und Irland zunehmend zum
Ergebnis bei.
Für das Jahr 2000 kündigt
Dr. Wassel den nächsten entscheidenden Schritt in der
Entwicklung des 1983 gegründeten
Unternehmens
an: Noch im ersten Quartal
soll der Wandel in eine
Aktiengesellschaft vollzogen
sein – mit dem Ziel, im Zeit-
€
$
$
CLIENT SERVER COMPUTING 5/00
81
IT-BÖRSE
Unternehmen
$
raum von etwa einem Jahr
den Gang an die Börse zu
realisieren. Ziel ist es Kapital
für weitere Wachstumsschübe und insbesondere für den
Aufbau des jungen Geschäftszweiges E-Business zu
generieren. (ma)
NÄHERE INFORMATIONEN:
Syskoplan
Tel. (05241) 50090
Fax (05241) 500999
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.syskoplan.de
$
J.D.Edwards: starkes Wachstum der
Lizenzeinnahmen
$
€
J.D.Edwards gab ihre Unternehmensergebnisse für das
erste Geschäftsjahresquartal
bekannt. Der Umsatz betrug
darin 231,7 Mio Dollar verglichen mit einem Umsatz von
222,9 Mio Dollar im Vorjahr.
Der Reingewinn im Quartal
betrug ohne Berücksichtigung
der Abschreibungen auf übernommene immaterielle Anlagen 3,6 Mio Dollar oder 0,03
Dollar je Aktie (ausgegebene
Aktien und qualififzierende
Aktienoptionen). Dies vergleicht sich mit einem Reingewinn von 4,3 Mio Dollar oder
0,04 Dollar je Aktie in der gleichen Periode des Vorjahres.
Der Reinverlust im Quartal
unter Berücksichtigung der
Abschreibung auf übernommene immaterielle Anlagen
betrug 152.000 Dollar oder 0,00
Dollar je Aktie. Die Lizenzeinnahmen stiegen um 20%
im Vorjahresvergleich und betrugen 83,3 Mio Dollar. Die
Einnahmen aus Dienstleistungen betrugen 148,4 Mio Dollar
im Vergleich zu 153,3 Mio
Dollar im ersten Quartal des
Geschäftsjahres 1999. (ma)
€
NÄHERE INFORMATIONEN:
J.D.Edwards
Tel. (06103) 762-121
Fax (06103) 762-299
E-Mail: Stephan_Vanberg
@jdedwards.com
Web: http://www.
jdedwards.com
Kurs in Euro am Kurs in Euro am Kurs in Euro am Kurs in Euro am Kurs in Euro am Kurs in Euro am
01.2.00
15.2.00
29.20.00
14.3.00
28.03.00
11.04.00
€
3Com
AC-Service
Acer
Adaptec
Adobe Systems
ADS System
Alcatel
AMD
America Online
APC
Apple Computer
Articon
Arxes (ehem. Hancke & Peter)
AT & T
Atos
Axent
Baan
BEA Systems
Beta Systems
BinTec
b.i.s. Infosyst.
BMC Software
Brain Force
Brain International
Brokat
British Telecom
Bull
Cable & Wireless
Cabletron Systems
Canon
Cap Gemini
CE Computer Equipment
Cenit
CheckPoint Software
Cisco Systems
Compaq Computer
Computer Associates
Computer Sciences
Compuware
CyberCash
Cybernet
DataDesign
Dell Computer
Deutsche Telekom
Eastman Kodak
Easy Software
EDS
Elsa
EMC
Emprise
Ericsson
Equant
France Télécom
Fujitsu
Gateway
Gauss Interprise
GFT
Great Plains
Haitec
Hancke & Peter
Harbinger
Hewlett-Packard
Hyperion Solutions
i2 Technologies
IBM
IDS-Scheer
Infineon
Infomatec
Infor
Informix
Ingram Micro
Inktomi
Inprise
Integrata Training
Intel
Intershop
Intuit
Iomega
Ixos
Jetform
Kleindienst
Kyocera
Lexmark Int.
LHS Group
Lintec Computer
Lobster Technology
Logitech Int.
Lucent Tech.
Madge Networks
Manugistics Grp.
Merant PLC
Micrologica
Microsoft
Motorola
NCR
NEC
NetManage
Network Associates
Nokia (Split)
NorCom
Nortel Networks
Novell
Océ
Olivetti Vz.
Open Market
Oracle
P&I
PeopleSoft
PSI
Quantum HDDG
SAP Vz.
SAP St.
Seagate Technologies
Secunet
SER Systeme
Siebel Systems
Siemens
Silicon Graphics
SoftM
Softmatic
Software AG
Sony
Sterling Commerce
StorageTechnologies
Sun Microsystems
SVC
Sybase
Symantec
Tandberg Data
TDS
Teamwork
Tech Data
Tektronix
Toshiba
Transtec
Unisys
United Internet
Utimaco
VeriSign
Xerox
Yahoo
€
$
Aktiennotierungen ausgewählter Unternehmen aus der IT- und
Kommunikationsindustrie an deutschen Börsen
AKTIEN
€
$
52.00
18.90
15.40
51.50
57.00
27.00
209.00
36.30
57.50
28.50
105.00
90.00
70.50
17.50
14.40
47.00
89.00
40.00
267.00
45.00
55.20
32.00
118.50
109.00
89.00
15.85
13.60
42.00
103.50
52.50
244.00
41.00
63.00
32.90
119.00
155.00
66.00
14.55
13.20
48.50
92.00
50.00
238.00
55.00
65.90
33.00
126.00
137.00
69.00
15.45
14.60
47.30
116.00
42.60
242.00
55.80
75.50
40.50
142.00
108.00
53.50
140.00
21.20
6.95
75.80
10.80
24.70
59.00
38.71
16.40
30.30
296.20
19.80
7.60
20.00
26.50
42.00
228.00
110.00
35.60
118.00
114.00
28.40
70.00
92.00
22.00
8.70
10.95
13.75
39.20
74.60
64.20
50.50
69.15
68.00
107.00
115.20
77.40
106.00
135.00
37.50
63.00
119.00
130.00
70.40
31.00
45.00
22.70
110.00
37.00
198.00
115.50
21.00
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170.00
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