BENDhEckER Blättchen - AWO Seniorendienste Niederrhein gGmbH

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BENDhEckER Blättchen - AWO Seniorendienste Niederrhein gGmbH
Bendhecker
Blättchen
April 2016
Unsere Hauskaninchen Isolde und Tristan
genießen den Frühling
AWO Seniorendienste Niederrhein gGmbH
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Helmuth-Kuhlen-Haus
www.awo-seniorendienste-nr.deBendhecker Blättchen
Seniorenzentrum Helmuth - Kuhlen - Haus
Titel
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Veranstaltungskalender
Zusätzliche Veranstaltungen
Neue Bewohner
Wir verabschieden uns
Gedicht
Der Monat April
April/April
Geburtstage Mitarbeiter
Geburtstage Bewohner
Tanztee
Ostervorbereitungen
Osterüberraschung / Ostermatinee
Erlebte Geschichten
Eine neue Heimat
Awo gegen Rassismus
Mitarbeiterinnen stellen sich vor
Was mich ärgert
Jubiläen Silvia Wickop / Sigrid Jans
Aprilscherz
Rätsel
Rätselauflösung und Gewinner
Impressum
Internationaler Tag der Pflege
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Bendhecker Blättchen
Seniorenzentrum Helmuth - Kuhlen - Haus
40 Ausgaben Bendhecker Blättchen
Liebe Bewohner, Angehörige und Interessierte Leser
unserer Hauszeitung,
im Januar 2013 erschien unser erstes Exemplar
„Bendhecker Blättchen“. Angefangen haben wir mit einer Auflage von 100 Exemplaren. Schnell stellten wir
fest, dass unsere Zeitung großen Anklang bei Ihnen gefunden hat. Die Auflage wurde auf 150 Exemplare erhöht. Inzwischen können Sie das Bendhecker Blättchen
auch auf unserer Homepage lesen.
Heute halten Sie die 40. Ausgabe in den Händen und
wir haben uns gefragt, was wohl unsere treuen Leser
an der Zeitung schätzen. Darum möchten wir, das Redaktionsteam, gerne Ihre Meinung erfahren. Was lesen
Sie gerne, wie gefällt Ihnen die Rätselecke? Vielleicht
haben Sie auch Anregungen für unsere Zeitung. Darum
haben wir einige Fragen zusammengestellt, um Ihre
Meinung zu erfahren. Über eine rege Teilnahme an unserer kleinen Umfrage würden wir uns sehr freuen. Je
mehr Rückmeldungen kommen, desto besser können
wir uns als Redaktionsteam ein Bild machen. Sie können die ausgefüllten Fragebogen gern in das Fach des
Sozialdienstes einwerfen!
Bis dahin verbleiben wir mit frühlingshaften Grüßen.
Ihr Redaktionsteam
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Bendhecker Blättchen
Seniorenzentrum Helmuth - Kuhlen - Haus
Wohnbereiche Spindelweg / Webergasse
Montag
11:00 Uhr Katholischer/evangelischer Gottesdienst
14.30 Uhr Spielenachmittag
15:45 Uhr Rätselrunde
15:45 Uhr Rätselspiele mit dementen Bewohnern
16:00 Uhr Rehasport
gegen 19:00 Uhr Abendangebot
Dienstag
10:30 Uhr Kreatives Gestalten
10:30 Uhr Basteln mit dementen Bewohnern
15:45 Uhr Bewegte Runde
15:45 Kegeln
gegen 19:00 Uhr Abendangebot
Mittwoch
10:30 Uhr Spaziergang zum Markt
10:30 Uhr Sitzgymnastik
15:30 Uhr Musikalischer Nachmittag
gegen 19:00 Uhr Abendangebot
Donnerstag
10:30 Uhr Kochgruppe
10:30 Uhr Hauswirtschaftliche Tätigkeiten mit dementen Bewohnern
15:45 Uhr Bingo
15:45 Uhr Zahlenspiele mit dementen Bewohnern
gegen 19:00 Uhr Abendangebot
Freitag
10:30 Uhr Gedächtnistraining
10:30 Uhr Gedächtnisspiele mit dementen Bewohnern
15:45 Uhr Musikalischer Nachmittag
gegen 19:00 Uhr Abendangebot
Samstag
10:30 Uhr Kegeln
15:45 Uhr Musikalischer Nachmittag
gegen 19:00 Uhr Abendangebot
Sonntag
10:30 Uhr oder 15:45 Gesellige Runde
gegen 19:00 Uhr Abendangebot
An 3 Tagen in der Woche bieten wir immobilen Bewohnern Einzelbetreuung an. Für Bewohner, die
an Gruppenangeboten nicht teilnehmen können, sind individuelle Angebote geplant.
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Bendhecker Blättchen
Seniorenzentrum Helmuth - Kuhlen - Haus
Wohnbereich Flachsring
Montag
11:00 Uhr Katholischer/evangelischer Gottesdienst
15.45 Uhr Musikalischer Nachmittag
gegen 19:15 Uhr Abendangebot
Dienstag
10:30 Uhr Spiele und Spaß
15:45 Uhr Rehasport
gegen 19:15 Uhr Abendangebot
Mittwoch
10:30 Uhr Spaziergang zum Markt
10:30 Uhr Ratespiele
16:00 Uhr Sitzgymnastik
gegen 19:15 Uhr Abendangebot
Donnerstag
10:30 Uhr Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
15:45 Uhr Musikalischer Nachmittag
gegen 19:15 Uhr Abendangebot
Freitag
10:30 Uhr Musikalisches Gedächtnistraining
15:45 Uhr Kegeln
gegen 19:15 Uhr Abendangebot
Samstag
10:30 Uhr Kartoffeln schälen und kochen
15:30 Uhr Herstellen eines Kartoffelgerichtes
gegen 19:15 Uhr Abendangebot
Sonntag
10:30 Uhr Frühschoppen
15:30 Gemütliche Kaffeerunde
gegen 19:15 Uhr Abendangebot
An 3 Tagen in der Woche bieten wir immobilen Bewohnern Einzelbetreuung an. Für Bewohner, die
an Gruppenangeboten nicht teilnehmen können, sind individuelle Angebote geplant.
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Bendhecker Blättchen
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Zusätzliche Veranstaltungen im April 2016
Ehrenamtstreffen
am 05.04. um 14:30 Uhr
im Wohnzimmer Spindelweg
Bewohnerbeirat
am 13.04. um 11:00 Uhr
im Büro von Annette Bergmann
Frühlingsfest der Wohnbereiche Spindelweg
und Webergasse
am 13.04. um 17:00 Uhr
in der Cafeteria
Frühlingsfest des
Wohnbereichs Flachsring
am 14.04. um 15:00 Uhr
in der Cafeteria
Angehörigenbeirat
am 20.04. um 16:00 Uhr
im Büro von Annette Bergmann
Speisenplanbesprechung
am 26.04. um 14:30 Uhr
im Wohnzimmer Spindelweg
Maibaumsetzen
am 29.04. ab 15:00 Uhr mit Herrn Frings
bei schönem Wetter auf der Terrasse
BITTE VORMERKEN
Wir machen einen Ausflug mit den Bewohnern zur
Rheydter Kirmes am 10.05 2016
Treffpunkt 14:45 Uhr im Eingangsbereich des H-K-H
Wer möchte uns begleiten?
Tatkräftige Helfer sind willkommen.
Interessierte melden sich bitte beim Sozialen Dienst!
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Wir begrüßen die neuen Bewohner
Agnes Dubiel
07.03.2016
Wohnbereich Webergasse
Zimmer 249
Gertrud Raab
08.03.2016
Wohnbereich Flachsring
Zimmer 28
Karl-Heinz Lindsches
10.03.2016
Wohnbereich Spindelweg
Zimmer 136
Siegfried Eßers
14.03.2016
Wohnbereich Webergasse
Zimmer 247
Helmut van de Groote-Poort
18.03.2016
Wohnbereich Spindelweg
Zimmer 111
Herzlich willkommen!
Wir hoffen, dass Sie sich hier bei
uns wohl fühlen werden!
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Wir verabschieden uns in stillem
Gedenken
Elisabeth Buhl
* 25. Juli 1923
† 01. März 2016
Wohnbereich Flachsring
Frau Buhl lebte 6 Jahre im Helmuth-Kuhlen-Haus. Als gelernte Friseurin, die einige Jahre selbst einen Salon geführt
hatte, legte sie viel Wert auf die wöchentlichen Friseurtermine. Die häufigen Besuche ihrer Angehörigen und das
sehr gemütlich eingerichtete Zimmer halfen ihr, sich schnell
im Wohnbereich einzuleben. Ein unbedingtes Muss für sie
waren die täglichen Spaziergänge in den Garten und zu
den Kaninchen. Selbst als ihr das Gehen schwer fiel, ging
sie täglich mit dem Rollator vor die Tür, um mal kurz Luft
zu schnappen, wie sie sagte. Sehr genoss sie das Ausruhen in ihrem bequemen Sessel und dabei Süßigkeiten zu
naschen. Viel Freude hatte Frau Buhl wenn Hunde zu Besuch kamen. Diese wurden von ihr fürsorglich mit Leckerlis
gefüttert. Ihre Erkrankung ließ sie in den letzten Monaten
zunehmend ungeduldiger und fordernder werden und die
Pflege und Betreuung gestaltete sich zeitweise nicht einfach für beide Seiten. Doch selbst, als es ihr sehr schlecht
ging und es nicht einfach war, ihre Wünsche immer direkt
zu erfüllen, vergaß sie nie, sich für jede Hilfe zu bedanken.
Sie hatte immer ein sehr enges und inniges Verhältnis zu
ihren Angehörigen. Deren intensive Begleitung in den letzten Wochen halfen
ihr, ruhig einschlafen zu können. Den
Angehörigen sprechen wir unsere Anteilnahme aus.
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Wir verabschieden uns in stillem
Gedenken
Maria Evertz
* 17. Mai 1928
† 06. März 2016
Wohnbereich Spindelweg
Als Maria Evertz im Januar 2014 ins Helmuth-Kuhlen-Haus
einzog, lief sie unentwegt mit Rollator durchs Haus und hielt
gerne überall ein Schwätzchen. An ihrem Tisch in der Cafeteria wusste sie stets viel zu erzählen. Besonders freute sie
die sonntäglichen Besuche ihres Sohnes zum gemeinsamen Mittagessen. Stolz stellte sie ihn, wie auch ihre anderen Kinder, jedes Mal aufs neue allen Anwesenden vor. Die
Sorge und Liebe für ihre Kinder waren ihr Lebensinhalt und
ihre Lebensfreude gewesen.
Hier im Haus mochte Frau Evertz anfangs die Geselligkeit
und die Unterhaltung. Sie beteiligte sich aktiv an den Angeboten und beeindruckte lange Zeit mit ihren Antworten beim
Rätseln oder ihrer Textsicherheit beim Singen. Zur Entspannung schaute sie in ihrem Zimmer Fernsehen.
Viel Vergnügen bereiteten der sehr tierlieben Maria
Evertz die Besuche ihrer Tochter mit deren Hund.
Mit dem Fortschreiten ihrer Krankheit zog sie sich mehr und
mehr zurück und wurde stiller.
Viel Geborgenheit vermittelte ihr in dieser Phase die Anwesenheit ihrer Angehörigen, die ihr
die letzte Zeit leichter machten. Wir werden uns
gerne an Frau Evertz mit ihren klaren und wachen Augen erinnern. Unser Mitgefühl gilt ihren
Angehörigen.
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Wir verabschieden uns in stillem
Gedenken
Lina Kremer
* 21. April 1922
† 14. März 2016
Wohnbereich Spindelweg
Als Lina Kremer 2009 nach einem Krankenhausaufenthalt
ins Helmuth-Kuhlen-Haus einzog, tat sie dies mit den
Worten: „Ich bin das Leben satt, der Herrgott soll mich holen“. Durch einfühlsame Pflege, Betreuung und die Geselligkeit mit den anderen Bewohnern gewann sie neuen Lebensmut und wir durften ihre humorvolle und fürsorgliche
Art kennenlernen. Schnell knüpfte sie Kontakte und die
Angebote waren ihr eine sehr willkommene Abwechslung.
Besonders freute sie das Singen. Sehr mochte Frau Kremer es, gedrückt oder in den Arm genommen zu werden.
Ihrerseits zeigte sie ihre Sympathie indem sie einem ein
Küsschen auf die Wange drückte, oftmals mit einem
Schokoladenmund, da sie Süßes über alles liebte.
Sie behielt aber auch sehr genau wenn sie sich durch jemanden geärgert fühlte. Denjenigen würdigte sie dann eine geraume Zeit nicht eines Blickes.
Ins Schwärmen kam Lina Kremer wenn sie von ihrer Kindheit im Odenwald oder von ihren Buben erzählte. Durch
ihre Erkrankung wurde sie zunehmend kraftloser und leiser, doch bis kurz vor ihrem Tod sprachen ihre Augen mit
uns. Schön für sie war, dass ihr Sohn Oskar sie in den
letzten Tagen begleitete.
Wir wünschen ihr ihren Frieden und Trost
ihren Angehörigen.
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Trauer
Blumen, Vögel, duftend, singend,
Seid doch nicht so ausgelassen,
Ungestüm ans Herz mir dringend;
Lasst allein mich ziehn die Straßen!
Vieles ist vorübergangen,
Seit wir uns zuletzt begegnet,
Und es hat von meinen Wangen
Meines Glückes Herbst geregnet.
Winter kam hereingeschlichen
In mein Herz, die Tränen starben,
Und schneeweiß sind mir verblichen
Alle grünen Hoffnungsfarben.
Blumen, Vögel, rings im Haine,
All ihr frohen Bundsgenossen,
Mahnt mich nicht, dass ich alleine
Bin vom Frühling ausgeschlossen!
Nikolaus Lenau (1802-1850)
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April
Der April ist der vierte Monat des
Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage und beginnt mit
demselben Wochentag wie der Juli
und in Schaltjahren auch wie der Januar. Im römischen Kalender war
der Aprilis ursprünglich der zweite
Monat, weil mit dem Ende des Winters im März das neue landwirtschaftliche (aber auch militärische) Jahr begann.
Es gibt keine gesicherte Herleitung des Namens. Da die Namen
der ersten Jahreshälfte Götter wiedergeben, könnte es von
Aphrodite stammen, die als Göttin für Liebe zu April passen
würde, auch wenn der römische Name Venus gewesen wäre.
Der Name bezieht sich möglicherweise auch auf die sich öffnenden Knospen im Frühling und wäre dann vom Lateinischen
aperire („öffnen“) herzuleiten. Eine andere Etymologie sieht apricus („sonnig“) als Ursprung des Wortes. Zur Regierungszeit
Kaiser Neros wurde der Monat ihm zu Ehren in Neroneus umbenannt, was sich allerdings nicht durchsetzte. Unter Kaiser
Commodus hieß der Monat dann Pius, einer der Namen des
Kaisers, auch diese Umbenennung wurde nach seinem Tod
wieder rückgängig gemacht. Der alte deutsche Name, der
durch Karl den Großen im 8. Jahrhundert eingeführt wurde, ist
Ostermond, weil Ostern meist im April liegt. Andere, heute
kaum mehr gebräuchliche Bezeichnungen sind Wandelmonat,
Grasmond oder auch Launing.
recherchiert im Internet
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April, April
Seit dem 16. Jahrhundert ist in Europa der
Brauch belegt, am 1. April einen Aprilscherz zu begehen, indem man seine Mitmenschen mit einem mehr oder weniger
derben Scherz oder einer Lügengeschichte „in den April
schickt“. Das möchte ich auch mit meiner Tochter versuchen.
Ob es mir gelungen ist, erfahren Sie in der Mai-Ausgabe des
Bendhecker Blättchens.
Dazu folgende Vorgeschichte:
Am 25.02.2016 haben mein Mann und ich uns den Vorentscheid des Eurovision Song Contest im Fernsehen angesehen.
Durch das Programm führte Barbara Schöneberger, man konnte 2 Karten für den 61. Eurovision Song Contest, der vom 10.
bis 14. Mai 2016 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm
stattfindet, gewinnen. Dazu musste man nur für seinen Favoriten in zwei Abstimmungsrunden kräftig mitvoten, was ich natürlich getan habe.
Die 17-jährige Jamie-Lee Kriewitz hat sich im zweiten Durchlauf durchgesetzt, mit einem so wie ich finde, erfolgsversprechendem Lied. Sie war übrigens auch meine Favoritin.
Im Verlauf der Sendung bin ich freudig umhergesprungen und
habe laut gerufen: „Anne, Anne wir haben zwei Karten für den
Eurovision Song Contest in Stockholm gewonnen, mit Unterbringung im Hotel. Meine Tochter befand sich zu diesem Zeitpunkt in ihrem Zimmer im Obergeschoß und kam sofort die
Treppen heruntergelaufen. Von der Sendung hatte sie nichts
mitbekommen. Sie glaubte mir meine Aussage, dass wir Karten gewonnen hätten im ersten Moment, ich musste sie dann
aber enttäuschen. Als die Sendung vorbei war, kam ein Anruf,
ich dachte echt jetzt ruft jemand an. Der Anrufer war mein
Mann, der mich veräppeln wollte. Oh, dachte ich, so ein Mist,
wäre doch schön gewesen. Dann klingelte nach kurzer Zeit
wieder das Telefon und meine Tochter wollte mich reinlegen.
Na warte dachte ich, das hebe ich mir für den 1. April auf, da
werde ich dir weißmachen, wir haben doch 2 Karten gewonnen.
Petra Laufer
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09. April
09. April
10. April
11. April
12. April
17. April
24. April
Denise Soiron
Nadine Peters
Melanie Todoic
Gabriele Konrad
Cynthia Greif
Iryna Bokova
Galina Kalinowski
Ehrenamtliche Mitarbeiter
03. April
05. April
Heinz-Peter Aldenhoven
Klaus Lehnen
Jubiläen
01. April
01. April
Seite 14
Silvia Wickop
Sigrid Jans
10 Jahre
10 Jahre
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11. April
24. April
29. April
Herr Axel Gutsche
Frau Monika Stroms
Frau Renate Hagenbeck
73 Jahre
65 Jahre
79 Jahre
18. April 2016
Frau Maria Eppels wird 90 Jahre alt.
Viel erlebt und viel gemacht,
auch mit 90 wird noch gelacht.
Denn nur wer Spaß am Leben,
der kann immer Freude geben.
Ein großes Fest und eine Torte,
etwas Gesang und liebe Worte.
Gesundheit und Zufriedenheit
und das noch eine lange Zeit
Wir gratulieren Ihnen ganz herzlich!
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Gute Stimmung beim Tanztee
Mit seiner Musikauswahl beim Tanztee brachte Herr Lehnen
wieder kräftig Stimmung in die Cafeteria. Ob mit der Polonaise,
die Hände zum Himmel oder Schlager zum Tanzen und mitsingen, die Bewohner ließen sich mitreißen!
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Ostervorbereitungen
Am Ostersonntag gehören selbstgefärbte Ostereier auf den
Frühstückstisch. So ist es Tradition im Helmuth-Kuhlen-Haus.
Dies soll auch so bleiben, solange die Bewohnern so viel Spaß
beim Färben der Eier haben.
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Viel Anklang fanden die dekorativen, frühlingshaften Ostersträuße, die Betreuungsassistentin Doris Klein gemeinsam mit den
Bewohnerinnen des Wohnbereichs Flachsring gestaltet hatte.
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Am Ostersonntag erwartete die Bewohner ein
festlich gedeckter Ostertisch
Kinder der Musikschule,
unter der Leitung von
Frau Voiten, zeigten im
Ostermatinée am Ostermontag ihr Können.
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Erlebte Geschichten: Einschulung im April
Irene Hamacher, die seit Juni 2015 im HelmuthKuhlen-Haus lebt, berichtet von ihrer Schulzeit.
Nach dem Krieg wurden die Kinder fast überall in
Deutschland nach Ostern eingeschult. Für Irene Hamacher begann die Schulzeit im April 1946. Weil
durch den Krieg die katholische Schule an der Waisenhausstraße in Rheydt zerstört war, musste sie
gemeinsam mit den anderen katholischen Kindern
die evangelische Volksschule auf der WilhelmStrauß-Straße besuchen. Wegen der großen Schülerzahl fand der Unterricht anfangs im Schichtsystem
statt. Das bedeutete, dass die evangelischen und die katholischen Schüler abwechselnd eine Woche vormittags und dann
in der nächsten Woche nachmittags zum Unterricht mussten.
An eine Schultüte zum ersten Schultag kann sich das damalige I-Dötzchen nicht erinnern. Aber wohl, dass es eine schwere
Zeit war. Sie und ihr Bruder hatten Glück, dass ihre Mutter gut
organisieren konnte. Durch Tauschgeschäfte mit den Bauern
schaffte sie es immer Essen zu besorgen. Ebenso wusste die
Mutter Bescheid, wenn Kohlentransporte durch den nahe gelegenen Geneickener Bahnhof fuhren. Gemeinsam gingen sie
dann zum Fringsen. So nannte man zu der Zeit den
"Kohlenklau" nach Kardinal Frings benannt, der dies nicht als
Diebstahl verurteilte, berichtet Irene Hamacher.
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Um die größte Not zu lindern, war die "Schulspeisung" aus
amerikanischen Lebensmittelzuwendungen eingerichtet worden. Die Kinder mussten von zu Hause den Blechkump mitbringen und mittags wurde dahinein Suppe ausgegeben. Am
besten schmeckte Frau Hamacher die Kakaosuppe. Sehr freute sie sich, wenn die Amerikaner Schokolade oder Schmierkäse austeilten. Da sie damals ein sehr dünnes Kind war, heimste sie schon mal eine Sonderration ein, denn man versuchte
sie aufzupäppeln. Schmunzelt merkt Irene Hamacher an:
„Jedoch ohne besonderen Erfolg“.
Die Klassen
waren
sehr
groß, zudem bestanden sie meist aus zwei Jahrgängen. Nacheinander kümmerte sich die Lehrerin um die jeweilige Stufe.
Die Kinder des anderen Jahrgangs erledigten währenddessen
still ihnen aufgetragenen Aufgaben.
Frau Hamacher ging gern zur Schule. Sie hatte einen kurzen
Schulweg, den sie gemeinsam mit Freundinnen zurücklegte.
Außerdem fiel ihr das Lernen leicht und sie war eine gute
Schülerin. Bis zu ihrem Einzug ins Helmuth-Kuhlen-Haus hätte
sie dies mit ihren alten Zeugnissen beweisen können, doch
bei der Wohnungsauflösung wurden sie leider entsorgt.
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Mit etwas Bewunderung erzählt Frau Hamacher davon, dass sie
jeden Morgen mit einer sauberen Schürze und einem frisch gebügelten Taschentuch in die Schule geschickt wurde. Dies war
ihrer Mutter wichtig, obwohl die äußeren Umstände in den ersten Jahren der Nachkriegszeit nicht einfach waren.
Das Schreiben lernten die Erstklässler damals auf einer Schiefertafel mit einem Griffel. Das Bild des Ledertornisters, aus dem
der Lappen zum Tafel reinigen heraushing, ist Frau Hamacher
noch heute gut im Gedächtnis.
Später wurde dann
das Schönschreiben
mit Feder und Tinte aus dem Tintenfass geübt. Das ging natürlich bei so manchem nicht ohne Tintenflecke im Heft und an den
Fingern von statten.
Das Mobiliar des Schulzimmers bestand aus einfachen, alten,
schon sehr abgenutzten Holzbänken und Holztischen. Immer
zwei Kinder saßen auf einer Bank.
Irene Hamacher erinnert sich wegen eines schmerzhaften und unangenehmen
Erlebnisses noch sehr genau an den
schlechten Zustand der Möbel. Einmal,
als sie über die Bank rutschte, weil sie
etwas aufheben wollte, drückte sich ein
langer Holzspan tief in ihr Gesäß. Weder
ihr selbst noch ihrer Mutter gelang es, ihn
heraus zu ziehen. Sie musste ins Krankenhaus, wo der Holzspan endlich operativ entfernt werden konnte.
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Etwas wehmütig erwähnt Frau Hamacher, dass sie gerne aufs
Gymnasium gegangen wäre, doch dass dies die wirtschaftlichen Verhältnissen ihrer Familie nicht zuließen.
Das Lernen fiel ihr sehr leicht. Besonders mochte sie das
Rechnen, aber auch alle anderen Fächer bereiteten ihr keine
Schwierigkeiten. Wegen ihrer Brille war die stark kurzsichtige
Irene Hamacher vom Turn-und Handarbeitsunterricht befreit.
Mit lachendem Gesicht erklärt die Brillenträgerin, dass sie dies
nie ganz verstanden habe, denn zu hause sei sie ein lebhaftes
und bewegungsfreudiges Kind gewesen. Sogar das Nähen und
Stopfen hat sie sich selbst beigebracht. Nie ließ sie Dinge, die
ihr Spaß machten wegen der Brille aus. Den Ausdruck
„Brillenschlange“ kennt sie wohl und die damalige Brillenmode
trug viel dazu bei, merkt sie erklärend an.
Eher nebenbei aber dennoch selbstkritisch erwähnt die ehemalige Schülerin, dass es die Lehrer früher nicht nur einfach hatten. Besonders in der achten Klasse sei auch sie kein Engel
gewesen. Zum Teil straften die Lehrer mit körperlichen Strafen.
An den Ohren ziehen, Ohren umknicken und sogar das Schlagen mit dem Rohrstock waren gebräuchlich. Doch meistens traf
es die Jungen. Das grausame Verhalten eines Lehrers blieb
Frau Hamacher besonders im Gedächtnis. Er äffte ihren Bruder, der stotterte, vor der ganzen Klasse nach und machte ihn
lächerlich. Dass ihr Bruder so kein guter Schüler werden konnte, war der aufgeweckten
Schwester schon damals klar.
Insgesamt hat Frau Hamacher
viele gute und schöne Erinnerungen an ihre Schulzeit.
Ich bedanke mich bei Frau Hamacher, dass sie uns ihre Geschichte erzählt hat.
Mechthild Schelhove
Seite 23
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Wir wollen eine neue Heimat finden
Seit einigen Wochen sind die beiden Schwestern Warna und
Lida Kuschdel, 21 und 22 Jahre alt, regelmäßig im HelmuthKuhlen-Haus anzutreffen. Sie helfen beim Bingo, beim Zahlenspiel und bei der bewegten Runde. Sehr aufmerksam beobachten sie, ob ein Bewohner Hilfe benötigt oder mit dem Rollstuhl
geschoben werden muss. Gern unterstützen sie die Mitarbeiter,
indem sie die Tische reinigen oder den Angebotsraum vorbereiten oder nach Angebotsschluss wieder herrichten.
Geboren wurden die Schwestern in Kabul in Afghanistan. Dort
war das Leben für sie als Mädchen sehr schwierig. Sie durften
keine Schule besuchen und auch sonst nicht sehr frei leben.
Lida hat nie lesen oder schreiben gelernt und auch Warna durfte nur einige Zeit eine Koranschule besuchen.
Viele Mädchen wurden in Afghanistan schon mit 13 oder 14
Jahren verheiratet und wenn sie sich dagegenstellten, manchmal sogar getötet, erzählt Lida mit leiser Stimme. Als Kinder
hatten die Schwestern Schweres erlebt. Als Warna 4, und Lida
16 Monate alt waren, kam ihr Vater bei einem Bombenterroranschlag ums Leben. Bei dem Anschlag erlitt auch die Mutter
schwere Verletzungen und verlor dazu noch den ungeborenen
Bruder ,mit dem sie schwanger war. Sie musste mehrmals operiert werden und es dauerte 2 Jahre bis sie wieder gesund war.
Die beiden Schwestern und eine weitere, ein Jahr ältere
Schwester, lebten solange bei einer Tante, die selbst schon einige Kinder hatte.
Seite 24
Bendhecker Blättchen
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Eine Familie in Afghanistan, die keinen männlichen Beschützer
hat, ist schutz-und rechtlos. Nach dem Tod des Vaters lebte die
Familie in ständiger Angst vor Terroranschlägen oder den Gräueltaten durch die Taliban, berichten die beiden jungen Frauen.
Als ihre Mutter krank war, erfuhr sie viel Hilfe und Zuspruch
durch deutsche Ärzte, die sie in einem Militärkrankenhaus behandelten. So hatte sie Deutschland in sehr guter Erinnerung.
Außerdem lebte ein Onkel der Familie in Krefeld.
Die Mutter wollte für ihre Kinder eine Zukunft ohne Angst und
Zwang, darum half sie ihren drei Töchtern 2011 nach Deutschland zu gehen. Sie selbst blieb in Kabul, weil die Reise zu teuer
geworden wäre. Sie denkt aber sehr viel an ihre Kinder und
weint oft wenn Lida und Warna mit ihr telefonieren. Die Stimme
der Schwestern klingt traurig als sie dies erzählen und sie ergänzen, dass auch sie sich sehr nach ihrer Mutter sehnen.
Die Religion der beiden Afghaninnen ist der Islam, aber sie sind
sehr tolerant, was die Religion betrifft. Warna sagt dazu: „Ich
bin zwar Muslimin, aber eigentlich ist es ganz egal, was einer
ist, ob er Moslem oder Christ oder Hindu ist, es zählt wie er im
Herzen ist, das ist wichtig.“ Als sie dies erklärt, drückt sie mit
beiden Händen fest auf ihr Herz und fügt hinzu, dass diese Einstellung auch der Grund sei, dass sie kein Kopftuch trage.
Beide Schwestern sind sehr motiviert, die deutsche Sprache zu
lernen, zur Schule zu gehen, eine Ausbildung zu machen und
zu arbeiten.
Sie wollen Geld verdienen, um ihre Mutter nach Deutschland
holen zu können.
Erst einmal aber sind sie sehr froh mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Helmuth-Kuhlen-Haus. Beide versichern, dass sie es
sehr mögen, mit den Menschen im Haus zu sprechen und helfen zu können. Gerne würden sie noch mehr machen, aber das
Wichtigste für sie sind derzeit wohl ihre Sprachkurse und die
Schule.
Für die Bewohner und die Mitarbeiter ist es sehr bereichernd,
dass diese beiden jungen Frauen regelmäßig, zuverlässig und
sehr engagiert im Helmuth-Kuhlen-Haus tätig sind.
Mechthild Schelhove
Seite 25
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AWO gegen Rassismus
Iman Lahrichi arbeitet seit Mai 2015 im Hauswirtschafts- und Servicebereich im Helmuth-Kuhlen-Haus.
Hallo liebe BewohnerInnen und Angehörige,
ich habe mich dazu entschieden, Ihnen etwas über
meine Persönlichkeit und meine Herkunft zu erzählen
und darüber, weshalb ich „mein Kopftuch“ trage.
Ich heiße Iman Lahrichi, bin 19 Jahre alt und meine Eltern kommen aus Marokko. Ich bin jedoch in Deutschland geboren. Zuhause spreche ich arabisch sowie deutsch. Das heißt,
mich umgibt ein interkulturelles Umfeld, das auch von der deutschen Kultur mit geprägt ist.
Um meine Persönlichkeit und mein Individuum zu präsentieren,
trage ich „mein Kopftuch“. Das Kopftuch signalisiert meine Freiheit. Dies bedeutet, dass diese Entscheidung lediglich mir zu
zuschreiben ist.
Viele sehen das Kopftuch als eine Art „Unterdrückung“ oder als
eine „Verpflichtung durch die Familie“ an, wobei der persönliche
Entscheidungsraum gering ist. Bei mir treffen jedoch diese Vorurteile keineswegs zu, denn ich trage mein Kopftuch, um mich
als Individuum zu präsentieren und um dabei gleichzeitig meine
Religion darzustellen.
Ein Tuch auf dem Kopf hindert mich nicht daran, an vielerlei Aktivitäten teilzunehmen oder zu arbeiten. Klar, oft wird man deswegen vernachlässigt oder man hat keine Chance zu beweisen,
dass ein Kopftuch nicht die Stärken beeinflusst oder dergleichen. Ich persönlich finde, dass man jedem Menschen die
Chance geben muss, sich so darzustellen wie man ist, dabei
darf die äußere Erscheinung keine Rolle spielen.
Sympathie ist keine Frage der Herkunft!
Liebe Grüße
Ihre Iman Lahrichi
Seite 26
Bendhecker Blättchen
Seniorenzentrum Helmuth - Kuhlen - Haus
AWO gegen Rassismus
Nasrin Mohamud arbeitet seit September 2015
am Empfang unseres Hauses.
Hallo liebe BewohnerInnen und Angehörige,
mein Name ist Nasrin Mohamud und ich bin 19
Jahre alt. Zurzeit besuche ich die 13. Klasse
der Gesamtschule Espenstraße. Meine Zukunftspläne stehen im Moment noch nicht wirklich fest.
Ich konzentriere mich zunächst einmal auf
mein Abitur. Ich weiß jedoch, dass ich gerne im sozialen Bereich tätig sein möchte. Nach der Schule werde ich mich
mehr mit Studiengängen in dieser Richtung beschäftigen.
Außerhalb der Schule arbeite ich jedes zweite Wochenende
am Empfang, hier im Helmuth-Kuhlen-Haus. Die Arbeit
macht mir viel Spaß, ich mag es unter Menschen zu sein
und mich nützlich zu fühlen.
In meiner Freizeit unternehme ich gerne was mit meiner Familie und meinen Freunden. Meine Geschwister und ich sind
hier in Deutschland geboren und aufgewachsen. Meine Eltern jedoch ursprünglich aus Somalia, sie leben seit 25 Jahren hier.
Es ist schön mit zwei unterschiedlichen Sprachen und Kulturen aufzuwachsen, davon zu lernen und zu profitieren.
Ihre
Nasrin Mohamud
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Was mich ärgert!
Es gibt Einiges, was mich ärgert. Besonders aber die
Unsauberkeit in unserer Stadt. Ich fahre meistens mit
dem Fahrrad zur Arbeit, da muss es schon mal richtig
wie aus Eimern schütten, dass ich den Bus benutze.
So sehe ich jeden Tag aufs Neue den vielen Müll der
überall herumliegt. An einem Tag bin ich durch ein
Wohngebiet gefahren. Auf einer Grünanlage war der
Inhalt eines Mülleimers kreuz und quer verteilt, darunter auch
Tüten mit Hundekot. Erst mal war ich erfreut, dass es ja scheinbar doch Leute gibt, die die Extremitäten ihres Vierbeiners vorbildlich entsorgen. Aber dann war ich doch ziemlich sauer, all
den Müll verstreut auf der Wiese liegen zu sehen. Ein schmaler
Weg mündet von der Straße in die Grünanlage, kurz davor lagen zwei Müllsäcke. Diese Säcke lagen auch nach drei Tagen
noch dort und als ich sie dann fotografieren wollte, hatte die
Stadt die Grünanlage gesäubert. Da braucht sich eigentlich keiner zu wundern und darüber aufzuregen,
wenn die Müllgebühren wieder angehoben werden.
Unschön finde ich auch die riesigen Müllbehälter, zur
Entsorgung von Papier und Flaschen. Sie
sind oftmals angesprüht und teilweise ziemlich alt und rostig. Oft wird dieser Platz auch
zur Ablage von sonstigem Müll benutzt. Das
bringt mich oft auf die Palme. Manchmal stehen auch noch Einkaufswagen daneben, die
sich so manche vom Supermarkt mitnehmen
um ihre Einkäufe nach Hause zu bringen, sie
dann aber nicht wieder zurückbringen. Heute
stand einer mitten auf einer Wiese, auf der
Kinder oft Fußball spielen. Ich weiß nicht, was in manchen Leuten vorgeht, dass sie auf solche Ideen kommen.
Genauso unschön sind besprühte Wände oder frisch gestrichene Häuserfassaden anzusehen, sehr ärgerlich für die Hausbesitzer. Vielleicht sollte man bestimmte Flächen für so etwas zur
Verfügung stellen, denn es gibt auch sehr schöne Graffitis.
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Was mich richtig ärgert ist, dass man nicht spazieren gehen kann ohne den Kopf nach unten zu richten, um nicht
in einen Hundehaufen zu treten. Diese sehe ich leider
häufig. Eine Zeit bin ich oft in die selbigen getreten, habe
mich dann zu Hause gewundert, warum es so komisch
riecht. Wenn man dann auch noch Schuhe mit Profil anhat, ist
es besonders unangenehm. Einmal bin ich fast auf einem ausgerutscht. Mein Mann sagt dann oft zu mir: „Wenn in der Wüste ein Haufen liegen würde, würdest du auch da noch reintreten“. Umso mehr habe ich gelacht, dass es ihn dann sogar
mehrmals hintereinander erwischt hatte. Erst mit einem Paar
Schuhe, kurz darauf mit einem anderen Paar.
Genauso unangenehm ist es, in Kaugummi zu treten, der dann
unter anderem Fäden zieht und sich bei jedem Auftreten bemerkbar macht. Abzukriegen ist er auch sehr schwer. Einmal
bin ich mit meiner Tochter mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und sie hat ihren Kaugummi mitten auf den Gehweg gespuckt. Sie musste dann absteigen und ihn aufheben.
Ich wohne in unmittelbarer Nähe einer Realschule.
Wenn man durch die Grünanlage hinter der Schule
läuft, sieht man auch jede Menge Müll, der achtlos einfach irgendwo hingeworfen wird, besonders Papier und
Trinkpäckchen.
Was mich auch ärgert, ist wie manche Kinder und Jugendliche sich verhalten. Dass sie keinen Respekt vor
dem Alter haben. Das kann man besonders im Bus beobachten. Sie stehen nicht auf, wenn ein älterer Mensch in den
Bus kommt und sich setzen möchte.
Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, regt mich auch das Hupen
mancher Autofahrer auf, ich erschrecke mich dann total und
bin dann mächtig am Fluchen. Die Leute haben scheinbar keine Zeit mehr, alles ist hektisch. Dies beobachte ich überall,
auch beim Einkaufen. Manchmal lässt man sich von dieser
Hektik auch noch anstecken, das ist ärgerlich!
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Beim Einkaufen ärgert mich manchmal, wenn ich in Eile bin
und wirklich nur zwei Teile in der Hand habe, dass oft keiner
auf die Idee kommt mich vorzulassen. Ich tue dies immer.
Wenn ich weiterhin darüber nachdenken würde, würden mir
bestimmt noch viel mehr Sachen einfallen über die ich mich
maßlos ärgere. Aber ich glaube es reicht erst einmal mit dem
Ärgern. In der nächsten Ausgabe möchte ich darüber
schreiben, was mich freut.
Die meisten Bilder sind auf meinem alltäglichen
Weg zur Arbeit bzw. nach Hause
entstanden.
Petra Laufer
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10 – jähriges Jubiläum
Silvia Wickop und Sigrid Jans
Ich bin jedes mal erstaunt, wie lange manche Mitarbeiter schon
im Helmuth-Kuhlen-Haus tätig sind. Daran merkt man wie
schnell die Zeit vergeht, sie streicht unaufhaltsam an uns vorbei.
Aber jetzt möchten wir unseren beiden Jubilaren erst einmal für
ihren täglichen Einsatz in unserem Haus danken. Vor allem dafür, dass Sie immer ein freundliches Lachen für unsere Bewohner haben. So manches Mal werde ich von diesem Lachen mit
angesteckt, kann dann nicht anders und muss automatisch mitlachen.
Danke dafür!!!
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Petra Laufer
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Unser Tristan
war Ostern
sehr fleißig und
hat viele Eier
gelegt. Er und
die Bewohner
waren sehr zufrieden mit dem
Ergebnis.
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Bitte diese Seite ausschneiden und mit Ihren Antworten
ergänzt, abgeben.
Welcher Baum wird meist am 30. April aufgestellt ?
 Aprilbaum
 Frühlingsbaum
 Maibaum
Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus. Aus welchem
Lied stammt diese Zeile ?
 Der Frühling ist gekommen
 Der Mai ist gekommen
 Der April ist gekommen
Komm lieber Mai und mache... Wie geht das Lied weiter ?
 die Bäume wieder grün
 die Sträucher wieder bunt
 die Wiesen wieder weiß
Im Märzen der Bauer… Wie geht dieses Lied weiter ?
 die Pferde einspannt
 die Ochsen einspannt
 die Rößlein einspannt
April, April der… Wie geht es weiter ?



der kommt wann er will
der macht was er will
der geht wann er will
Mein Name ________________
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Zimmer Nr. ________
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Rätselecke ..... ?????????
Liebe Leser,
die Auflösung zu dem Quiz im letzten Bendhecker Blättchen lautet wie folgt:
Welches Land ist für seine riesigen Tulpenfelder Bekannt ?
Holland
Welcher Likör wird gerade an Ostern gerne getrunken ?
Eierlikör
Was feiern gläubige Christen an Ostern?
Auferstehung Jesu
Welche Insel im Bodensee ist nicht nur im Frühling für seine
Blütenpracht bekannt ?
Insel Mainau
An Ostern werden häufig Taufen durchgeführt. Welche Farbe
haben traditionelle Taufkleider ?
Weiß
Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern:
Frau Christel Prümmer
Frau Anastasia Witte
Frau Helene Schlausch
Ein neues Quiz finden Sie auf der vorigen Seite. Kreuzen Sie
einfach die Ihrer Meinung nach richtige Lösung an.
Wie heißt es so schön „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“
Die Seite mit Ihrer Lösung können Sie in den Briefkasten am
Empfang einwerfen oder bei den Mitarbeitern dort abgeben.
Einsendeschluss ist der 20. April. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir wie üblich 3 Gutscheine für Kaffee und
Kuchen in der Caféteria.
Die Gewinner und die Auflösung werden im Bendhecker Blättchen veröffentlicht. Allen Teilnehmern viel Erfolg beim Raten!
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Impressum:
Der
Weitblick erscheint monatlich und dient
Impressum:
der
Die Information
Hauszeitungder
sollBewohner,
monatlichAngehörigen,
erscheinen und
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Mitarbeiterder
desBewohner,
Karl-Schröder-Hauses.
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Er
ist kostenlos
und wird
einer Auflage in Höhe
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und Mitarbeiter
desmit
Helmuth-Kuhlen-Hauses.
von
200
Exemplaren
Sie ist
kostenlos
und veröffentlicht.
wird mit einer Auflage in Höhe
von 150 Exemplaren veröffentlicht.
Herausgeber:
Verantwortlich für den Inhalt:
Karl-Schröder-Haus
Christa
Reinders
Herausgeber:
Verantwortlich
für den Inhalt:
Langforter
Str. 74
Leiterin
des Seniorenzentrums
Helmuth-Kuhlen-Haus
Annette
Bergmann
40764
Langenfeld
Telefon
02173/8940
Bendhecker Str. 40
Leiterin des Seniorenzentrums
41236 Mönchengladbach Telefon 02166 256000
Redaktion:
Christa Reinders, Guido Feld,
Gudrun
Prinz
Redaktion:
Mechthild
Schelhove, Petra Laufer,
Annette Bergmann, Gerd Pütz
Druck: Seniorenzentrum Karl-Schröder-Haus, Langenfeld
Druck: SZ Helmuth-Kuhlen-Haus, Mönchengladbach
Der besseren Lesbarkeit halber wird nur die männliche
Form
gewählt,Lesbarkeit
trotzdem sind
aber
immer
sowohl
die weibDer besseren
halber
wird
nur die
männliche
Form
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als
auch
männlichen
Personen
angesprochen.
gewählt, trotzdem sind aber immer sowohl die weiblichen als
auch männlichen Personen angesprochen.
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12. Mai 2016
Internationaler Tag der Pflege
Vielen, lieben Dank an alle Pflege– und Betreuungskräfte, die immer für andere da sind!
Der diesjährige Tag der Pflege steht unter dem
Motto:
„Wir begleiten Sie - würdevoll bis zuletzt!“
Die nächste Ausgabe des Bendhecker Blättchens wird sich daher
schwerpunktmäßig mit dem Thema Abschiedskultur beschäftigen und wird erst am 12.05.2016 erscheinen.
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